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Start in den Beruf Ausbildungsberufe in der Region

Das Ausbildungsmagazin der Grafschafter Nachrichten

Foto: dpa / Carmen Jaspersen

Wichtige Information für Schulen: Kostenlose Klassensätze dieses GN-Ausbildungsmagazins können ab Montag, 6. Februar, im GN-Verlagshaus, Coesfelder Hof 2 (GIP-West), Nordhorn, abgeholt werden (solange der Vorrat reicht).


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Ausbildung im Autohaus Peters! Wir sind stolz auf unsere Auszubildenden und bilden auch 2012 in verschiedenen Lehrberufen aus. Denn damit hat unser KfzGewerbe Zukunft. Solange es Autos gibt, müssen diese gewartet, instandgesetzt und verkauft werden. Wir im Autohaus Peters bieten alles, um unsere Neulinge bestens auszubilden.

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www.autohaus-peters.com In vielen Berufsfeldern gibt es in der Grafschaft noch gute Chancen, im kommenden August eine Lehre beginnen zu können. Gesucht werden Auszubildende unter anderem in Metall- und elektrotechnischen Berufen. Foto: dpa

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit ca. 120 Mitarbeitern und liefern weltweit technologisch anspruchsvolle Maschinen und Anlagen für die Metall- und NE-Metallband verarbeitende Industrie. Wir bieten motivierten und engagierten jungen Leuten mit einem hohen Maß an Lern- und Einsatzbereitschaft einen Platz in unserem Team

Ausbildungsplätze in den Berufen

• Industriemechaniker (m/w) • Zerspanungsmechaniker (m/w) Sie suchen eine abwechslungsreiche, interessante Tätigkeit, bei der Sie Ihre Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamfähigkeit unter Beweis stellen können? Sie verfügen über gute schulische Leistungen? Wir bieten Ihnen eine qualifizierte Ausbildung in einem Beruf mit besten Zukunftsperspektiven. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie in einem leistungsstarken Team arbeiten möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung an unten aufgeführte Adresse.

hpl-Neugnadenfelder Maschinenfabrik GmbH Spangenbergstraße 20 – 49824 Ringe/Neugnadenfeld z.H. Jürgen Veenaas Tel.: 0 59 44 - 93 01-0 · Fax 0 59 44 - 93 01-44 info@hpl-neugnadenfelder.de · www.hpl-neugnadenfelder.de

Anpfiff zur 2. Halbzeit im Wettbewerb um Lehrstellen Agentur für Arbeit: Schulabgänger sollten am Ball bleiben – da geht noch was Ist da noch was drin für die Schulabgänger 2012, die auf den Ausbildungsmarkt streben? „Ja, da geht noch was!“, sagt Dieter Onnen, Teamleiter der Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit Nordhorn. „Die gute Entwicklung des letzten Jahres hat sich auch in diesem Jahr auf dem Ausbildungsmarkt fortgesetzt.“ gn NORDHORN. Derzeit gibt es

für Bewerber keinen Anlass zur Sorge. Die hohe Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze für 2012 zeigt, dass in den Betrie-

ben Optimismus herrscht und die Firmen überzeugt sind, auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte für ihren weiteren Erfolg zu benötigen. Die aktuelle Lage In der Grafschaft Bentheim gibt es derzeit sogar etwas mehr Ausbildungsangebote als zum gleichen Zeitpunkt des letzten Jahres. „Die weiterhin ungebrochen hohe Ausbildungsbereitschaft ist ein gutes Zeichen für die anhaltende Dynamik auf dem Ausbildungsmarkt“, sagt Dieter Onnen. In vielen Berufsfeldern gibt es noch gute Chancen, im August eine Lehre beginnen zu können. Gesucht werden Auszubildende unter anderem in Speditionen, im Hotel- und Gastgewerbe, im Baubereich, in der

Kunststoffindustrie sowie in Metall- und elektrotechnischen Berufen. Ausbildungsstellen zum Hörgeräteakustiker, Automobilkaufmann und Kraftfahrzeugmechatroniker, Anlagenmechaniker, Tischler, Technischen Zeichner, Kaufmann im Einzelhandel, in sogenannten „Exotenberufen“ (Produktveredler, Bergbautechnologe, Textilreiniger, Modeschneider, Orthopädieschuhmacher, Spezialtiefbauer) und selbst viele kaufmännische Berufe sind frei. Die Angebote sind grundsätzlich offen für weibliche wie männliche Bewerber. Und wenn die Suche bislang erfolglos war? Waren Bewerbungen noch ohne Erfolg, sollte nicht gleich

die Flinte ins Korn geworfen werden. „Durchhalten und weiter bewerben, also konsequent am Ball bleiben!“, lautet die Devise. Und wer bislang noch nicht in den Wettbewerb um einen der begehrten Ausbildungsplätze eingestiegen ist? „Das ist wie beim Fußball: Jetzt ist der Anpfiff zur 2. Halbzeit. Entschieden ist ein Spiel aber erst nach dem Abpfiff. Und für den Bewerbungsstart ist es häufig noch nicht zu spät!“, so Onnen. Deshalb sein Rat: Unterstützung bei Berufsberaterinnen und Berufsberatern einholen. Diese helfen bei der gezielten Suche nach passenden Ausbildungsstellen und möglichen Ausbildungsalternativen. Beratungstermine können ein-

fach unter der Hotline (0 18 01) 55 5111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min., Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min.) vereinbart werden. Wo können Betriebe ihre freien Ausbildungsplätze melden? Berufsberater und Ausbildungsvermittler sind für Jugendliche oft der erste Ansprechpartner, wenn es um den Berufseinstieg geht. Sie haben also vielfältige Kontakte. Den Unternehmen steht der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur für persönliche Beratung und Ausbildungsvermittlung unter der Rufnummer (0 18 01) 66 44 66 zur Verfügung.

Zahl der dual Studierenden ist stark gestiegen Fachhochschule Münster registriert großes Interesse an Bachelor plus Berufspraxis gn MÜNSTER. Die Zahl der Studierenden, die an der Fachhochschule Münster ein duales Studium absolvieren, ist im vergangenen Jahr um fast die Hälfte gestiegen: 812 Studierende sind nun insgesamt in den neun dualen Studiengängen eingeschrieben. Das sind 46 Prozent mehr als im Wintersemester 2010/11. „Die Verbindung von Berufspraxis und Hochschulstudium ist für viele Studieninteressierte attraktiv“, erklärt Stefanie Kirn vom FH-Schulnetzwerk die große Nachfrage. „Weitere Pluspunkte sind die guten Arbeitsmarktperspektiven und die Ausbildungsvergütung in den meisten Fächern.“ Sieben duale Bachelorstudiengänge der Fachhochschule Münster integrieren eine komplette Berufsausbildung und führen zu zwei vollwertigen Abschlüssen. Dazu zählen Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik, Technische Ortho-

auch das Angebot an dualen Studienplätzen steigt – im Münsterland genauso wie in ganz Deutschland. „Viele Betriebe haben großes Interesse, ihren Auszubildenden zu ermöglichen, gleichzeitig zu studieren. Auf diese Weise sichern sie sich qualifizierte Fachkräfte von morgen“, berichtet Holger Dietrich, Leiter des Kompetenzteams Duale Studiengänge an der Fachhochschule Münster. Bundesweit stellten Unternehmen im vergangenen Jahr mehr als 40 000 Plätze für diejenigen zur Verfügung, die Studium und Ausbildung parallel absolvieren möchten. Laut Bundesinstituts für BerufsbilEin duales Studium verzahnt eine vollwertige Berufsausbildung mit einem wissenschaftlichen Ba- dung (BIBB) entspricht dies eichelorstudium. Foto: Julia Cawley ner Steigerung um fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. pädie, Therapie- und Gesund- Die Studiengänge Chemieinge- deutet, dass die Studierenden heitsmanagement, Maschinen- nieurwesen, Vertiefungsrich- Gelegenheit haben, in mehrbau und Wirtschaftsingenieur- tung Nachhaltige Chemie, und monatigen Praxisphasen Arwesen. Für die beiden letztge- Wirtschaftsinformatik bietet die beitserfahrung in Partnerunter- Weitere Informationen im Internet: nannten können sich auch be- Hochschule in der praxisinte- nehmen zu sammeln. https://www.fh-muenster.de/dualesNicht nur die Nachfrage, studium. reits Berufstätige einschreiben. grierten Variante an. Das be-


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„Karriere mit Lehre“ Tipps und Hilfe für künftige Azubis gn NORDHORN. Jugendliche, die nachgefragt werden. „Dadurch

passiert es immer wieder, dass ausgeschriebene Lehrstellen nicht besetzt werden können, weil es an qualifizierten Bewerbern fehlt“, erläutert Falkenstein. Damit Jugendliche ihre Interessengebiete besser eingrenzen können, werden im Heft die Aufgabenbereiche und die Voraussetzungen erläutert, die die künftigen Auszubildenden mitbringen sollten. Zusätzlich zeigen Tabellen auf, welche weiteren Karriereschritte. Dazu gehören zum Beispiel mehrjährige Aufstiegsfortbildungen zum Meister oder auch Zertifikatslehrgänge. Dazu Hans-Jürgen Falkenstein: „Wir beobachten, dass sich viele Azubis schon früh für Weiterbildungen interessieren. Nicht, um ihren Arbeitgeber zu wechseln, sondern weil sie erkennen, dass sie von ihren Arbeitgebern gefördert werden“. Dies gelte umso mehr in Zeiten, in denen regionale Unternehmen intensiv um Fachkräfte werben und die in ihren Betrieben halten möchten. „Karriere mit Lehre“ gibt zusätzlich zahlreiche Tipps rund um das Thema „Bewerbung & Berufsstart.“ Unter anderem werden dabei klassische Fragen aus einem Bewerbungsgespräch vorgestellt. Ergänzt wird die kostenlose Publikation durch eine umfangreiche Adressenliste von Ausbildungsbetrieben aus Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim. Die Publikation, die direkt an die Schulen der Region ausgeliefert wird, ist kostenlos als pdfDatei abrufbar unter www.osnabruAuf über 80 Seiten informiert das Heft der eck.ihk24.de/ausbilIHK über die verschiedenen Berufsbilder. dung. in diesem und im kommenden Jahr ihren Schulabschluss machen, sollten sich jetzt über ihre beruflichen Karrierechancen informieren. Unterstützung bietet das Heft „Karriere mit Lehre“ der IHK Osnabrück-EmslandGrafschaft Bentheim. Auf über 80 Seiten finden sich darin unter anderem ausführliche Erklärungen zu den verschiedenen Berufsbildern, in denen in der Region ausgebildet wird. Unterteilt nach einzelnen Branchen wie zum Beispiel Handel, Textil & Bekleidung, Gastgewerbe oder Kommunikation & Computer können Jugendliche schauen, welche Berufe für sie passend sein könnten. „Wir möchten vor allem auch dazu motivieren, sich mit der Vielfalt der Ausbildungsberufe vertraut zu machen“, sagt der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Falkenstein. Immer noch würden sich viele Jugendliche früh auf bestimmte und besonders bekannte Ausbildungsberufe festlegen. Dies führe dazu, dass es in einzelnen Berufen zu hohen Bewerberzahlen komme, während andere – inhaltlich vielleicht gar nicht weniger attraktive Berufsbilder – kaum

Grafschafter Volksbank ist „TOP-Ausbildungsbetrieb“ gn NORDHORN. Als Anerken- Bank im Bereich der berufli-

nung für hervorragende Leistungen in der Berufsausbildung wurde die Grafschafter Volksbank eG von der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum TOP-Ausbildungsbetrieb 2011 ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigte die IHK die Spitzenleistung der

chen Erstausbildung. Das exzellente Prüfungsergebnis des ehemaligen Auszubildenden Henning Mensen, der in der Abschlussprüfung Winter 2010/11 im Beruf Bankkaufmann Landesbester wurde, unterstreicht diese Auszeichnung.

Die Auszubildenden der Grafschafter Volksbank, die am 1. August 2011 ihre Ausbildung begonnen haben.

Foto: privat

Berufsweg mit Perspektiven Grafschafter Volksbank bietet klassische Ausbildung und Studiengang an gn NORDHORN. Schluss mit ● Lernen in einer transparen- gendem Handelsschulbesuch Studienabschluss ist geprägt Rechtsgrundlagen, Schlüssel-

Schule, Start frei für die Zukunft in Job, Studium & Co.. Die Grafschafter Volksbank eG bietet attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und darüber hinaus gemeinsam mit der Berufsakademie für Bankwirtschaft hervorragende Studienmöglichkeiten. Dieser Berufsweg eröffnet echte Perspektiven. Die Welt ist ständig im Wandel. Und mittendrin das Wirtschaftsleben. Wer den Beruf Bankkauffrau/mann bei der Grafschafter Volksbank eG erlernt, kann sich einerseits auf eine spannende Branche freuen. Und andererseits auf ein Arbeitsumfeld, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und alle Beteiligten am Erfolg teilhaben lässt. In diesem Sinne bietet die Volksbank besonders attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen:

ten Unternehmensstruktur, Arbeiten mit Menschen für Menschen, ● Lernvielfalt durch Leistungsvielfalt, ● familiäres Arbeitsklima und ● regionale, nationale, internationale Präsenz. Die Ausbildung dauert in der Regel 30 Monate. In dieser Zeit lernen die Auszubildenden alle Bereiche der Bank im Rahmen von „Learning by Doing“ kennen. Sie werden in den einzelnen Geschäftsstellen und den anderen Bereichen der Bank durch qualifizierte Fachkräfte ausgebildet. Daneben besuchen sie die Berufsschule im Blockunterricht und nehmen an den Ausbildungsseminaren der Genossenschaftsakademie Weser-Ems in Rastede teil. Ausbildungsvoraussetzung ist der erweiterte Realschulabschluss mit nachfol●

oder Abitur. Fazit: Die Ausbildung hat Qualität. Sie stellt eine ausgezeichnete Startposition für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung dar. Neben der klassischen Ausbildung zur Bankkauffrau/mann bietet die Grafschafter Volksbank insbesondere Abiturienten mit hervorragenden Noten die Möglichkeit, Studium und praktische Ausbildung miteinander zu verknüpfen und den Studiengang „Bachelor of Arts in Banking and Finance“ zu absolvieren. Studieren und arbeiten: Das passt zusammen. Nämlich dann, wenn Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt sind – wie beim dualen Studium zum Bachelor of Arts in Banking and Finance. Der Weg zu diesem staatlich anerkannten

durch systematischen Wechsel von Praxis- und Studienphasen. Die Einsatzorte: die Grafschafter Volksbank als Arbeitgeber, bei dem man sein erworbenes Wissen gleich in der Praxis einsetzen kann, und die Berufsakademie für Bankwirtschaft. Gebündelte Erfahrung aus der Bankpraxis plus wertvolles Wissen aus dem Studium – diese Rechnung geht auf. Für alle, die sich in kurzer Zeit vielfältige Perspektiven eröffnen wollen. Das Bachelor-Studium dauert 36 Monate. Wie die angehenden Bankkaufleute lernen die Teilnehmer alle Bereiche der Bank kennen und erhalten zusätzlich in der Berufsakademie an den Standorten Rastede und Hannover vertieftes Fachwissen in den Bereichen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Bankbetriebslehre,

Weitere Informationen unter www.grafschafter-volksbank.de.

„Erfolgreich die Weichen stellen – mit einer Ausbildung bei der Grafschafter Volksbank eG“ Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.

ber ü t z t Je ngsu d l i b Au s en c h a n c re n ! ie i n fo r m

> Bankkauffrau/Bankkaufmann > Bachelor of Arts in Banking and Finance > Fachinformatiker Systemintegration (m/w) Berufe mit guten Aussichten. Wenn Sie am Umgang mit Menschen interessiert sind, einen Realschulabschluss mit anschließender Handelsschule oder Abitur mit guten Noten haben und im Leben weiterkommen möchten, sollten Sie sich bei uns um einen Ausbildungsplatz zum 1. August 2013 bewerben. Abiturienten mit besonders guter Qualifikation offerieren wir die Möglichkeit, die bankpraktische Ausbildung mit einem betriebswirtschaftlichen Studium an der Berufsakademie für Bankwirtschaft zu verbinden. Sie möchten sich vorab über eine Ausbildung bei der Grafschafter Volksbank eG informieren?

Über die Auszeichnung zum TOP-Ausbildungsbetrieb 2011 freuen sich die Vorstandsmitglieder Andreas Kinser (links) und Jürgen Timmermann (rechts) sowie Henning Mensen, der seine Ausbildung als Landesbester abschloss. Foto: privat

kompetenzen, Business English, Mathematik und Statistik. Dieses umfassende Know-how ist der perfekte Ausgangspunkt für anspruchsvolle Aufgaben im Banking. Wichtig ist für beide Ausbildungsgänge, dass man ● Interesse am Bankgeschäft und an der aktiven Beratung von Bankprodukten besitzt, ● Spaß und Freude am Umgang mit Menschen, ● Teamfähigkeit und Motivation, ● Lernbereitschaft und Zielstrebigkeit, ● Flexibilität, Kreativität und Eigeninitiative, ● Verantwortungsbewusstsein sowie ● gute Umfangsformen besitzt.

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen bis zum 25. Mai 2012 an: Grafschafter Volksbank eG, Frau Sigrun Menken, Bahnhofstraße 23, 48529 Nordhorn

Nutzen Sie unser Beratungsangebot am • Samstag, 21. April 2012, 9:30 bis 12:00 Uhr • Dienstag, 24. April 2012, 14:00 bis 17:00 Uhr • Dienstag, 15. Mai 2012, 14:00 bis 17:00 Uhr in unserem Standort „An der Torbrücke“ in der Nordhorner Innenstadt, Hauptstraße 56. Unsere Personalreferentin, Frau Sigrun Menken, ist nach telefonischer Terminvereinbarung (05921 172-208) für Sie da. Unsere Homepage www.grafschafter-volksbank.de bietet Ihnen vielfältige Informationen und die Möglichkeit der Online-Bewerbung.

Grafschafter Volksbank eG


Start in den Beruf

4 Hotelfachfrau/-mann

Gesellschaft für Anlagen & Schweißtechnik mbH

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Wir, die Firma G.A.S. mbH Gesellschaft für Anlagen und Schweißtechnik mit Sitz in Nordhorn und Amsterdam, sind ein dynamisches Team von 120 Mitarbeitern. Unsere Kunden sind weltweit führende Unternehmen der Erdöl- und Erdgasindustrie. Für unseren Hauptsitz in Nordhorn suchen wir zum

1. August 2012

zwei Auszubildende zum/zur Konstruktionsmechaniker/in Konstruktionsmechaniker/innen stellen Metallkonstruktionen in allen Größen her. Sie fertigen und montieren Stahlbauteile, wie z. B. Rohrleitungen, Treppen und Rohrbrücken. Ausbildungsdauer: 3½ Jahre im dualen System (Berufsschule und Ausbildung im Betrieb) Voraussetzungen: • Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss mit einjähriger Berufsfachschule Metalltechnik • Technisches Verständnis • Team- und Kommunikationsfähigkeit • Interesse am Beruf • Führerschein Klasse B

Sie wissen, was Sie wollen? Eine Arbeit mit Zukunft, die auch noch Spaß macht? Dann kommen Sie zu uns! Wir suchen zum 1. 8. 2012

Auszubildende: Mechatroniker/in Fachrichtung Kältetechnik

Mechatroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Kompetenz im Bereich Kälte- und Gastrotechnik heißt:

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:

Gesellschaft für Anlagen & Schweißtechnik mbH

K Ä LT E T E C H N I K

Frau Jürriens Bentheimer Straße 300 48531 Nordhorn Tel.: +49 (0) 59 21 / 3 08 35-0 juerriens@gas-mbh.com www.gas-mbh.com

GASTROTECHNIK Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie an:

Otte Kälte- und Gastrotechnik GmbH Bentheimer Straße 249 · 48529 Nordhorn · Tel. 0 59 21/97 33-0

Kurhaus-Hotel Bad Bentheim Am Bade 2 48455 Bad Bentheim

Hotel Diana Bad Bentheim An der Diana 15 48455 Bad Bentheim

Unser Team braucht Verstärkung! Wir suchen zum 1. August 2012 Auszubildende/n zum/zur

Automobilkaufmann/frau Telefon: (0 59 22) 9 83 10 E-Mail: info@kurhaus-hotel-diana.de Schon seit über 167 Jahren wird im Kurhaus-Hotel Gastronomie und Hotellerie betrieben. Unsere Hotels verfügen über 600 Restaurationsplätze in Cafés, Restaurants, in der Bierstube, im Saalbetrieb und im Biergarten. Wir sind tätig im Reise- und Tourismusbereich und beherbergen internationale Geschäftsleute, Urlaubsgäste und bieten Wellness und Gesundheitsarrangements an. In unseren gastronomischen Bereichen führen wir Bälle, Empfänge, Tagungen und Gesellschaften durch.

Zum 1. August 2012 stellen wir ein:

Auszubildende zur/zum Köchin/Koch, Restaurantfachfrau/mann, Hotelfachfrau/mann und zum Gehilfen (m/w) im Gastgewerbe. Als Auszubildende/r erhalten Sie eine überbetriebliche Ausbildung und werden extra geschult. Sie lernen in der Küche, an der Rezeption, auf der Etage und im Service. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Gerne möchten wir Ihnen die schönen Seiten unseres Berufes näher bringen. Bitte bewerben Sie sich schriftlich oder per E-Mail mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen.

www.kurhaus-hotel-diana.de

Voraussetzung: Führerschein Kl. B Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an

Auto-Janning Coesfelder Hof 5 · 48527 Nordhorn Telefon (0 59 21) 44 46

RWG Lohne eG Raiffeisen • Futtermittel • Düngemittel • Pflanzenschutz • Saatgut

• Bio-Energie • Raiffeisenmarkt • Tankstelle • Grill

Wir bieten: zum 1. August 2012 drei Ausbildungsplätze zum

Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau Sie bieten: einen Schulabschluss der mittleren Reife oder höher, oder eine landw. Ausbildung.

chon während ihrer Schulzeit konnte Magdalena Hiederer durch Nebenjobs in der Gastronomie bereits früh diese Richtung für sich entdecken. Die gebürtige Kasselerin ist im dritten Ausbildungsjahr zur Hotelfachfrau und sehr zufrieden mit ihrer Lehre, die sie im Kurhaus-Hotel in Bad Bentheim absolviert. „Der Beruf ist einfach sehr vielseitig“, erzählt die 21-Jährige, „es macht mir viel Spaß und jeder Tag ist anders; immer wieder gibt es neue Herausforderungen.“ Nach ihrem Abitur in Hessisch Lichtenau im Jahr 2010 arbeitete sie in verschiedenen Hotelbetrieben auf Probe und entschied sich dann für eine Ausbildung im Bentheimer Kurhaus-Hotel. Hier arbeitet sie an der Rezeption, bedient im Café und in der Bierstube, füllt die Theken auf, deckt Tische neu ein, bereitet den Saal für Großveranstaltungen und Tagungen vor und kümmert sich um die Fragen und das Wohl der Gäste. „Der Kontakt mit unseren Gästen ist mir sehr wichtig“, betont die junge Auszubildende, „an meinem Beruf gefällt mir der Umgang mit vielen verschiedenen Menschen ganz besonders.“ Auch auf Hochzeiten, Empfängen und größeren Festen, die im Kurhaus-Hotel stattfinden, hilft Magdalena bei den Vorbereitungen. Von Vorteil ist für die gebürtige Hessin in ihrer Ausbildung, dass sie Englisch und Niederländisch spricht – bei der grenznahen Lage des Hotels und der Vielzahl an internatio-

Im Kurhaus-Hotel arbeitet Magdalena Hiederer in einem „sehr netten Team“. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de nalen Gästen ein wichtiger Pluspunkt. Innerhalb der drei Lehrjahre durchläuft Magdalena zusätzlich die Aufgabenbereiche im Service und im Housekeeping; außerdem lernt sie Arbeitsabläufe im Marketing kennen. „Ich arbeite mit einem sehr netten Team zusammen“, freut sich die angehende Hotelfachfrau. Jan Oelen vom

Kurhaus-Hotel ist es wichtig, dass Bewerber für die insgesamt acht jährlich zu vergebenden Ausbildungsplätze in Küche, Restaurant- und Hotelfach neben einem gepflegten Aussehen Zuverlässigkeit und Interesse mitbringen. „Auch Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht unbedingt ein Muss“, so der Leiter des Hotels.

Maschinen- und Anlagenführer/-in Schwerpunkt Metalltechnik

B

ei einem Blick hinter die Kulissen des MetallLeichtbaubetriebes D. Krings GmbH in der OttoHahn-Straße 62 in Nordhorn lernen wir den Auszubildenden Nils Smoes aus Veldhausen kennen. Der 18-Jährige erlernt hier den Beruf des Maschinenund Anlageführers, Schwerpunkt Metalltechnik. Die Metallbe- und -verarbeitung ist seine Sache. Das erfuhr der junge Niedergrafschafter schon durch Praktika während der Schulzeit. In der Werkstatt seines Ausbildungsbetriebes ist er in der Kantprofil-Fertigung eingesetzt. Ein moderner Ma-

schinenpark steht dafür zur Verfügung. Nils Smoes arbeitet unter anderem mit der vollautomatischen Schwenkbiege, die das Metall beidseitig biegt und kantet und mehrere Arbeitsgänge hintereinander erledigt. Er bedient außerdem unter anderem die Gesenkbiegepressen und schneidet Bleche an verschiedenen Tafelscheren zu. Die Kantprofile werden nicht nur für eigene Bauvorhaben verwendet, sondern auch für Gewerbekunden wie regionale Handwerks- und Stahlbaubetriebe just in time hergestellt. Um zu sehen, wo und wie die Kantprofile eingebaut werden

und was die Kollegen von der Montage so alles machen, fährt der 18-Jährige hin und wieder mit zu eigenen Bauprojekten. Zu seiner dualen Ausbildung gehört der Besuch der Berufsschule in Meppen. Mit seiner Ausbildung ist der junge Veldhausener sehr zufrieden. „Die Arbeit ist interessant, das Betriebsklima gut. Ich wurde hier gut aufgenommen“, lässt der 18-Jährige wissen. Er würde sich freuen, wenn er auch als Geselle für die Firma D. Krings tätig sein kann. Möglicherweise hängt er noch eine weitere Ausbildung zum Feinwerkmechaniker dran. Mal schauen.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte an Raiffeisen Warengenossenschaft Lohne eG z. Hd. Herrn Büter Boschstraße 7, 49835 Wietmarschen-Lohne

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An der Tafelschere in der Werkstatt der Nordhorner Firma D. Krings schneidet Nils Smoes ein Blech Foto: Westdörp/www.gn-fotoservice.de zu.


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Bentec stellt erstmals wieder Lehrlinge direkt von der Schulbank ein

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Unternehmen aus Bad Bentheim ist „TOP-Ausbildungsbetrieb 2011“ ad BAD BENTHEIM. Die Bentec GmbH Drilling & Oilfield Systems ist für hervorragende Leistungen in der Berufsausbildung von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim gewürdigt worden und hat die Auszeichnung „TOP-Ausbildungsbetrieb 2011“ erhalten. So hat der Auszubildende zum Industriemechaniker, Daniel Kiesow, seine Abschlussprüfung als Bester im Bezirk der IHK Osnabrück-Emsland abgeschlossen. Des Weiteren hat Andreas Nakken seine Master-Prüfung als Bachelor of Engineering (mechanical) mit der Gesamtnote 1,17 abgeschlossen. „Irgendwas mit Bohrtürmen“ ist eine häufige Antwort, wenn es um die Frage geht, was die beiden Schwesterfirmen Bentec und KCA Deutag in Bad Bentheim an der Deilmannstraße denn nun eigentlich machen. Kurz gesagt: Bentec baut komplette Bohranlagen sowie deren Equipment und stellt auch einzelne Komponenten her. KCA DEUTAG ist ein führender internationaler Bohrkontraktor und ingenieurtechnischer Dienstleister für die Öl- und Gasindustrie und on- und offshore tätig. Die Bentec GmbH Drilling & Oilfield Systems arbeitet hierbei nicht nur für die KCA Deutag, sondern ist als Zulieferer, Wartungs- und Reparatur-Dienstleister auch für andere Unternehmen tätig. Dies setzt einen hohen Ausbildungsstandard der Mitarbeiter voraus, der sich auch in der fundierten und breiten Ausbildung widerspiegelt. Bentec stellt in diesem Jahr erstmals wieder Auszubildende direkt von der Schulbank zum ersten Lehrjahr ein. Das wachstumsorientierte Unternehmen sieht darin die Chance, für seinen Ausbau frühzeitig neue

Die Utz Gruppe ist Spezialist für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von aus Kunststoff gefertigten Logistik- und Transportsystemen sowie von Technischen Teilen für professionelle Anwendungen. Mit unseren umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen setzen wir immer wieder Maßstäbe und Industriestandards. Wir fertigen auf modernen Spritzgieß- und Thermoformmaschinen und verfügen über einen eigenen Werkzeugbau. In der gesamten Unternehmensgruppe sind über 800 Mitarbeitende beschäftigt, davon mehr als 350 in Deutschland. In einem Team von qualifizierten Mitarbeitenden bieten wir jungen Menschen zum 1. 8. 2012 folgende Ausbildungsplätze an:

• Verfahrensmechaniker/in · Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik • Werkzeugmechaniker/in · Fachrichtung Formentechnik • Fachkraft für Lagerlogistik • Industriemechaniker/in Als international erfolgreiches Unternehmen bieten wir Ihnen eine gründliche Einarbeitung/ Ausbildung, abwechslungsreiche Tätigkeiten und vielfältige Entwicklungsperspektiven. Bei Interesse richten Sie bitte Ihre Bewerbung an unseren Personalleiter Herrn Hanno Poppenborg, hanno.poppenborg@utzgroup.com I Phone +49 5923 805 160.

Über eine moderne Ausbildungswerkstatt verfügt die Bentec GmbH Drilling & Oilfield Systems in Bad Bentheim. Foto: privat Mitarbeiter gewinnen zu können. Welchen Stellenwert die Ausbildung bei Bentec hat, lässt sich an der Ausbildungsquote ablesen: Von den 365 Mitarbeitern sind rund 50 Auszubildende in den Berufsfeldern Industriemechaniker, Zerspanungstechniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker, technischer Produktdesigner, Fachkraft für Lagerlogistik und Studenten im dualen Studium zum Bachelor of Engineering (Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen). Die Anzahl an Ausbildungsplätzen wurde in diesem Jahr nochmals aufge-

stockt. „Gerne nehmen wir auch gute Hauptschüler. Voraussetzungen sind passable Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern – nicht nur Einser-Kandidaten – aber wir legen auch hohen Wert auf die Bewertungen hinsichtlich Arbeits- und Sozialverhalten“, umreißt Uwe Sumbeck, Ausbildungsleiter für die technischen Metallberufe, das Anforderungsprofil. In der modernen Ausbildungswerkstatt – der einzigen betrieblichen im ganzen Landkreis Grafschaft Bentheim – wird nicht nur für „die Tonne“ produziert, sondern zu 90 Prozent auch für die normale Produktion.

„Wir tun etwas für unsere Auszubildenden, auch nach der Gesellenprüfung bieten wir finanzielle und fachliche Unterstützung bei Weiterbildungsmaßnahmen. So kommen viele Meister auch aus dem Betrieb“, unterstreicht Sumbeck die Anstrengungen der Firma, die zur Auszeichnung durch die IHK geführt haben. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen gewachsen, sodass viele der Auszubildenden übernommen werden konnten. Die gute Ausbildung von Bentec spricht sich herum, sodass in der Regel wesentlich mehr Bewerbungen vorliegen, als es Stellen zu besetzen gilt.

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Wir sind ein mittelständisches, innovatives Transportunternehmen mit fast 200 Mitarbeitern. Zu unserem Unternehmen gehören mehr als 80 LKW, die Güter in der gesamten BRD und dem angrenzenden Ausland transportieren.

Zum 1. 8. 2012 stellen wir ein:

Auszubildende zum/zur Berufskraftfahrer/in Ihr Profil: – mindestens Hauptschulabschluss – Interesse am Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (Beseitigung kleinerer Störungen am Fahrzeug) – Freude an Planung und Organisation (Routenplanung, Liefertermine, Einhaltung der vorgeschrieben Lenk- und Ruhezeiten) – Bereitschaft zu körperlicher Arbeit (Be- und Entladung der LKW) – Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Auszubildende zum/zur Kaufmann/-frau – Spedition und Logistikdienstleistung – Ihr Profil: – Fachober- oder Fachhochschulreife – Ausgeprägtes Interesse an den komplexen Prozessen eines Logistikunternehmens – Aufgeschlossenheit und überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft sowie Teamgeist und Spaß an selbstständiger Arbeit – Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein

Berufskraftfahrer/-in

A

us dem Führerhaus seines Kraftfahrzeugs hat Sebastian Menke alles gut im Blick. Seit dem ersten August 2011 macht der 18-jährige eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer bei der Firma Holger Forstmann Transporte GmbH & Co. KG in Ibbenbüren. Besonders gut gefällt dem gebürtigen Tecklenburger, der am Berufskolleg Ibbenbüren seinen Abschluss gemacht hat, dass er dort mit den Maschinen arbeiten kann und viel herumkommt. „Mein Vater arbeitet auch als LKW-Fahrer, ich bin schon oft mit ihm unterwegs gewesen“, erzählt Sebastian. Sein Arbeitstag beginnt schon früh am Morgen: „Meistens fange ich um sieben Uhr an und bin dann um 16 Uhr fertig, wenn ich auf dem Hof eingesetzt werde.“ Hier lernt der junge Auszubildende das Rangieren von Wechselbrückenfahrzeugen, arbeitet in der Werkstatt des Betriebs und lernt, wie Ladungen gesichert werden. Außerdem macht der Westfale zu Beginn seiner Ausbildungszeit die Führerscheine für die Fahrklassen C und CE in der Verkehrsakademie Münsterland (VAM), die ihn dazu befähigen, große Lastwagen zu fahren. In den Kraftfahrzeugen ist er seit dem zweiten Halbjahr seiner Ausbildung immer mit demsel-

Wir bieten kommunikativen und begeisterungsfähigen Menschen mit Spaß am Lernen und der Arbeit im Team eine anspruchsvolle Ausbildung mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Bei Interesse reichen Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ein. Holger Forstmann Transporte GmbH & Co. KG Liebigstraße 5, 49479 Ibbenbüren · Tel. (0 54 59) 9 06 78-23 E-Mail: bewerbung@forstmann-transporte.de www.forstmann-transportkultur.de

AUSBILDUNG 2012 In einer Branche mit Zukunft. In einem Unternehmen mit Ideen.

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie mit zwei Betriebsstätten und 120 Mitarbeitern. Wir produzieren Kunststoffkästen für verschiedene Branchen und Anwendungen. Wir bieten eine qualifizierte Ausbildung mit guten Aussichten auf eine anschließende Übernahme.

Sebastian Menke ist gern ein „Kapitän der Landstraße“ bei der Firma Holger Forstmann Transporte in Ibbenbüren. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de ben Fahrer unterwegs gewesen und hat mit der Zeit immer längere Strecken mitgemacht. Die Wagen sind 24 Stunden im Einsatz, die Fahrer in zwei ZwölfStunden-Schichten eingeteilt. „Ruhepausen sind allerdings gesetzlich vorgegeben und müssen unbedingt eingehalten werden“, so Christel Thomas aus der Personalabteilung.

Die Ausbildung zum Berufskraftfahrer ist bei Holger Forstmann Transporte GmbH & Co. KG sehr praktisch orientiert – die Auszubildenden werden die meiste Zeit direkt im Betrieb eingesetzt oder sind mit Kollegen im Nah-und Fernverkehr unterwegs. Der Berufsschulunterricht findet innerhalb von vier Wochen als Blockunterricht

in Münster statt. „Wir erwarten von unseren Auszubildenden neben einem Hauptschulabschluss vor allem technisches Verständnis, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein“, betont die Geschäftsleitung des Ibbenbürener Betriebs. Pro Jahr können hier bis zu 15 Auszubildende eingestellt werden.

Zum 1. August 2012 suchen wir Auszubildende zur/zum:

Industriekauffrau/ -kaufmann Wir erwarten: • Abschluss der höheren Handelsschule • Wirtschaftsgymnasium oder allgemeines Gymnasium

Verfahrensmechaniker/in für Kunststoffund Kautschuktechnik Wir erwarten: • einen qualifizierten Hauptschuloder Realschulabschluss • Interesse an Technik, Mathematik und Physik

Ringoplast GmbH · Großringer Str. 24 · 49824 Ringe Tel. +49 (0) 59 44/93 45-0 · Fax +49 (0) 59 44/93 45-10 info@ringoplast.de · www.ringoplast.de


Start in den Beruf

6 Industriekeramiker/-in Anlagentechnik

Ausbildung fĂźr eine gemeinsame Zukunft mit...

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Wir sind ein innovatives Maschinenbauunternehmen mit einer vielfältigen Produktpalette. Die Neuenhauser Unternehmensgruppe beschäftigt an mehreren Standorten in der Grafschaft Bentheim zurzeit 730 Mitarbeiter, davon sind ßber 80 Auszubildende. Zum 1. August 2012 suchen wir 10 zusätzliche Auszubildende fßr die Berufe:

• Zerspanungsmechaniker (m/w) Einsatzgebiete: Dreh- oder Fräsmaschinensysteme

• Industriemechaniker (m/w) Einsatzgebiete: Maschinen- und Anlagenbau Unser Unternehmen ist in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen und wir benÜtigen auch in Zukunft gute Fachkräfte. In den letzten zehn Jahren konnten wir ßber 90 % aller Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis ßbernehmen. Wenn Sie an einer Ausbildung in unserem Unternehmen interessiert sind, bitten wir um Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.

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Neuenhauser Maschinenbau GmbH (ERRN7OLFGANG7ESSELINKs(ANS 6OSHAAR 3TRs.EUENHAUS &ON s% MAILWOLFGANGWESSELINK

NEUENHAUSERDE

Mit groĂ&#x;er Leidenschaft und viel Liebe zum Detail produzieren wir seit 1888 am Standort in Uelsen-Lemke Grafschafter Klinker und Ziegel.

Klinker Zum 1. August 2012 suchen wir Auszubildende als: Verblender INDUSTRIEKAUFMANN (w/m) Handformziegel INDUSTRIEKERAMIKER ANLAGENTECHNIK (w/m) Wasserstrichziegel Ihr erhaltet die MĂśglichkeit, in einem familiär gefĂźhrten Unternehmen innerhalb von drei Jahren eine grĂźndliche Ausbildung zu absolvieren und erfolgreich abzuschlieĂ&#x;en.

Deppe Backstein-Keramik GmbH Neuenhauser StraĂ&#x;e 82 49843 Uelsen +49 (0) 59 42 / 92 10 - 0 bewerbung@deppe-backstein.de

Industriekaufleute befassen sich mit kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen. Während der Ausbildung durchlauft Ihr diese verschiedenen Abteilungen und werdet aktiv in die jeweiligen Arbeitsprozesse eingebunden. WĂźnschenswert ist mindestens eine gute Fachhochschulreife. Industriekeramiker sollten Ăźber handwerkliches Geschick und Interesse an Produktions- sowie physikalischen und chemischen Abläufen verfĂźgen. Ihr werdet intensiv eingefĂźhrt in die Herstellung unserer keramischen Produkte von der Aufbereitung Ăźber das Setzen und den Brennprozess bis hin zur Verpackung. WĂźnschenswert ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss. Wir bieten eine interessante und vielseitige Ausbildung mit der groĂ&#x;en Chance, nach erfolgreichem Bestehen der AbschlussprĂźfung langfristig Ăźbernommen zu werden. AuĂ&#x;erdem solltet ihr gerne im Team arbeiten und eine aufgeschlossene, ehrliche, zuverlässige, fleiĂ&#x;ige sowie kommunikative PersĂśnlichkeit sein.

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Wir freuen uns auf eure aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, die ihr bitte an bewerbung@deppe-backstein.de sendet.

Bildung bringt’s!

Individuelles Beratungsangebot zum Schuljahr 2012/2013

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â—? Wirtschaftsgymnasium (Abitur) Gleichzeit ige â—? HĂśhere Handelsschule Online Anmeldu â—? Handelsschule ng mĂśglich! â—? Fachoberschule Klasse 12 (FHR) â—? Fachoberschule Klasse 13 (Abitur) Montag, 13. Februar 2012, 17.00 –19.00 Uhr Kaufmännische Schulen Rheine Berufskolleg mit Wirtschaftsgymnasium des Kreises Steinfurt LindenstraĂ&#x;e 36 ¡ 48431 Rheine ¡ Tel. 0 59 71/92 08-0 www.kfmschulen.de

beit in der Produktion sehr abwechslungsreich, findet der 20Jährige.

er weitläufige Hallenkomplex der Ziegelei Deppe an der B 403 zwischen Neuenhaus und Uelsen ist seit gut zwei Jahren der Arbeitsplatz von Benjamin Stockmann. Hier, zwischen all den Transportbändern, Maschinen und dem groĂ&#x;en Tunnelofen zum Brennen der rohen Ziegel absolviert der 20-Jährige Uelsener seine dreijährige Ausbildung zum Industriekeramiker Anlagentechnik. FĂźnf bis sechs Mal im Jahr drĂźckt er fĂźr jeweils zwei bis drei Wochen die Schulbank in HĂśhr-Grenzhausen bei Koblenz, der „Stadt der Keramik“ – zusammen mit weiteren Lehrlingen aus ganz Deutschland. Die Firma Deppe, die nunmehr in fĂźnfter Generation in Uelsen-Lemke Grafschafter Klinker produziert und weltweit vertreibt, hat Benjamin Stockmann schon als SchĂźler bei Ferienjobs kennen gelernt. Nach der Hauptschule besuchte er zwei Jahre lang die Kaufmännischen Berufsbildenden Schulen in Nordhorn. Danach wollte er sich eigentlich bei der Bundeswehr verpflichten, entschied sich nach einem Ge-

Backsteine, Verblender und Klinker fĂźr den Vormauerbau stellt der angehende Industriekeramiker Anlagentechnik her. Er bedient die Maschinen zur Aufbereitung, Formgebung und Veredelung der keramischen Produkte und arbeitet an den Trocknungs- und Brennanlagen. Benjamin Stockmann muss auch die Maschinen instand halten, Wartungs- und Pflegearbeiten vornehmen und Fehler im Produktionsprozess beheben. „Knochenarbeit“ ist da schon mal nĂśtig. Zu seinen Aufgaben gehĂśrt ferner die Qualitätssicherung sprich ĂœberprĂźfung der Produktqualität.

Ein frisch gebrannter Ziegel wird von Benjamin Stockmann vermessen. Solche stichprobenartigen Kontrollen gehÜren zu seinen Foto: privat Aufgaben. spräch mit Firmenchef Dirk und Beimischungen die unterDeppe dann aber anders – und schiedlichsten Steine herzustelhat es nicht bereut. Aus Ton len, das sei interessant, die Ar-

Deppe stellt mit viel Liebe zum Detail jeden Tag vielseitig nutzbare Verblender in allen mĂśglichen Formaten her. Sie genĂźgen hĂśchsten QualitätsansprĂźchen. Benjamin Stockmann ist im dritten und damit letzten Ausbildungsjahr. Er mĂśchte anschlieĂ&#x;end gern weiter bei der Firma Deppe daran arbeiten, aus dem Naturprodukt Ton schĂśne Ziegel herzustellen.

GroĂ&#x;- und Einzelhandelskaufmann/-frau

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ulian Leemhuis ist seit 2010 Auszubildender zum GroĂ&#x;und AuĂ&#x;enhandelskaufmann (Fachrichtung GroĂ&#x;handel) bei der Firma Zagers Baumarkt GmbH in SchĂźttorf. Nach seinem Abschluss an der HĂśheren Handelsschule in Rheine im Jahr 2009 und dem anschlieĂ&#x;enden Zivildienst hatte der 23-Jährige zunächst ein einjähriges Volontariat in einer Bank gemacht. Doch die Arbeit dort, sagte ihm nicht zu. Heute ist er froh, sich noch einmal umentschieden zu haben und hat groĂ&#x;en SpaĂ&#x; an seiner Lehre bei der SchĂźttorfer Firma. „Ich kann mir hier wertvolles Wissen Ăźber verschiedene Baustoffe aneignen, das ich nicht nur an unsere Kunden weitergeben, sondern auch fĂźr mich selbst nutzen kann“, beschreibt der Obergrafschafter einen der vielen GrĂźnde, weshalb dieser Beruf fĂźr ihn interessant ist. Als sehr vielseitig empfindet Julian die verschiedenen Tätigkeitsfelder seines Arbeitsplatzes; Buchhaltung, Kundenberatung sowie der Ein-und Verkauf im GroĂ&#x;- und Einzelhandel sind die Bereiche, in denen er eingesetzt wird und schon viele Erfahrungen sammeln konnte. Die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen schätzt der junge Auszubildende sehr: „Wir arbeiten Hand in Hand – wenn jemand beispielsweise fĂźr einen bestimmten Baustoff eine spezifische Schraube benĂśtigt, weiĂ&#x; er ge-

Nah am Kunden zu sein und ihm weiterzuhelfen, das schätzt der Auszubildende Julian Leemhuis besonders an seinem Beruf. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de nau, wen er ansprechen muss, um die entsprechende Schraube zu bekommen.“ Betonprodukte, deren Herstellung im Mutterunternehmen Kortmann Beton GmbH & Co. KG stattfindet, werden im Baustoffhandel vermarktet. „In der dreijährigen Ausbildung zum GroĂ&#x;- und AuĂ&#x;enhandelskaufmann werden alle Bereiche abgedeckt“, berichtet Henning Kortmann. „Der Schwerpunkt liegt definitiv bei der Kundenberatung und der Aneignung eines breiten Fachwissens – man sollte auf alle Fragen rund um den Werkzeug-,

Sanitär-, GaLa- und Sanierungsbereich Antworten finden kĂśnnen.“ Julian sieht in der Kundenberatung seine Lieblingsaufgabe: „Es macht einfach SpaĂ&#x;, so nah an den Kunden zu sein und ihnen bei ihren Anfragen weiterzuhelfen“, findet der 23-Jährige. Die Arbeitszeiten sind in Schichten eingeteilt; entweder beginnt der junge Auszubildende um 7 Uhr morgens und beendet seine Arbeit um 16 Uhr oder er ist von 9 bis 18 Uhr im Betrieb. FĂźr die Lehrstelle des GroĂ&#x;und AuĂ&#x;enhandelskaufmanns

wird pro Jahr bei der Zagers Baumarkt GmbH ein Auszubildender eingestellt. „Wichtig ist uns, dass die Bewerber nicht zu jung sind und schon ein wenig Lebenserfahrung gesammelt haben“, unterstreicht Henning Kortmann. „Von Vorteil ist es, wenn schon eine weiterfĂźhrende Schule besucht wurde und auch eine gewisse Grundkenntnis des Metiers vorhanden ist – es geht nicht in erster Linie darum, wer die besten Noten hat, sondern darum, wer Neugier und Interesse an dem Beruf mitbringt.“


Start in den Beruf

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Tischler/-in

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as Handwerk ist längst nicht mehr eine reine Männerdomäne. Bei der Firma Teamplan Josef Meyer in Nordhorn, die sich auf Bank-, Hotel- und Objekteinrichtungen spezialisiert hat, sind unter den derzeit fünf Tischlerlehrlingen zwei junge Frauen: Saskia Lockhorn aus Nordhorn und Jacqueline Boos aus Schüttorf, die die GN bereits im vorigen Jahr vorgestellt haben. Saskia Lockhorn hat ein großes Ziel: Sie möchte Innenarchitektin werden. Ihre Tischlerlehre ist ein Schritt auf dem Weg dorthin. Die 18-jährige Nordhornerin ist froh darüber, bei Teamplan Meyer eine Ausbildung machen zu können, „weil die Firma hochwertige Objekte im Innenausbau macht“, wie sie sagt. Die Entscheidung für den Tischlerberuf fiel Saskia Lockhorn nach dem Besuch der Realschule und der Gewerblichen Berufsbildenden Schulen (GBS) in Nordhorn leicht. „Ich arbeite gern mit Holz, viel lieber als mit Metall“, sagt sie. Außerdem schätzt die 18-Jährige das „kreative Arbeiten“. In ihrem GBS-Jahr, das ihr auf die insgesamt dreijährige Lehre angerechnet wird, hat sie sich bereits mit den Grundlagen der Holzbearbeitung befasst und einen Maschinenkurs gemacht. In zwei Lehrgängen, die jeweils eine Woche dauern, vertieft sie gerade ihre Kenntnisse in diesen Bereichen. Solche Lehrgänge sind neben dem Besuch der Berufsschule einmal in der Woche fester Bestandteil der Ausbildung.

Bedachungen – Abdichtungen – Klempnerarbeiten

Kennt sich aus mit den Maschinen in ihrem Ausbildungsbetrieb: die angehende Tischlerin Saskia Lockhorn. Foto: Konjer Bretter zusägen, schleifen, furnieren, Möbel zusammenbauen, lackieren – was Saskia Lockhorn gerade zu machen hat, das entscheidet letztlich ihr Ausbilder, mit dem sie gut zusammenarbeitet. Ohne Teamwork geht es nicht. Am meisten Spaß macht es der jungen Frau, ein Objekt zusammenzubauen und damit das Endergebnis der Arbeit zu sehen.

Ein Tischler muss nach den Worten der jungen Nordhornerin ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau nach Zeichnung arbeiten können, Interesse an Möbeln haben und natürlich den Werkstoff Holz mögen. Im Sommer 2013 endet die Lehrzeit von Saskia Lockhorn. Sie ist ehrgeizig und wird ihren weiteren beruflichen Weg gehen.

Anlagenmechaniker/-in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Berufsbekleidung

Dachdecker (m/w) Berufsfachschule ist von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung.

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Schwerpunkt Nutzfahrzeuge. Guter Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss sind Voraussetzung.

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ir drehen den Hahn auf, und das Wasser läuft wie selbstverständlich. Der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungsund Klimatechnik macht’s möglich. Jeder Haushalt und Betrieb ist mit Wasseranschlüssen und Sanitäranlagen ausgestattet. Die Vielfalt und Abwechslung ist es, die dem Emlichheimer René Tallen an seiner Tätigkeit gefällt. Kennen gelernt hat er den Beruf in einem vierzehntägigen Schulpraktikum bei der Firma Theodor Arens KG, die die gesamte Palette haustechnischer Anlagen liefert, montiert und installiert. Dort hat der Schüler in alle Bereiche hineinschnuppern und auch schon einiges ausprobieren dürfen. „Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, sodass ich mich um eine Lehrstelle beworben habe“, sagt René Tallen. Er bekam eine Zusage, und so konnte er gleich nach der neunjährigen Hauptschulzeit seine Lehre antreten. Zunächst besuchte er jedoch für ein Jahr die Berufsschule in Nordhorn, wo die Grundlagen für den Beruf gelegt wurden. In der Woche standen drei Praxisund zwei Theorietage auf dem Stundenplan. In der Praxis hat René Tallen das gelernt, was für den Beruf wichtig ist: Löten, Schweißen, Biegen, Gewinde schneiden und die gesamte Rohrtechnik. „In den Theoriestunden haben wir viel gerechnet, aber mit meinen Mathekenntnissen von der Hauptschule bin ich gut zurecht gekommen“, erklärt René Tallen. Nach der Schule folgte eine zweieinhalbjährige Ausbildung im Betrieb und auf der Baustelle, verbunden mit einem Berufsschultag pro Woche. In dieser Zeit führt René alle Arbeiten aus, die für seinen Beruf wichtig sind:

Wir suchen zum 1. August 2012 zwei Auszubildende zum

1 Auszubildende/n zur/zum

Bürokauffrau/mann Guter Realschulabschluss ist Voraussetzung. Bitte sende deine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an:

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Wir suchen zum 1. August 2012

Auszubildende

TISCHLER/ IN

in den Bereichen ■ Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ■ Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bitte bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen bei:

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Vielfältig gefordert wird der Auszubildende René Tallen. Genau das gefällt ihm an seinem Beruf. Foto: Meppelink/www.gn-fotoservice.de Er installiert komplette Heizungsanlagen vor der Verrohrung bis zum Aufstellen der Geräte, ● im Sanitärbereich legt er Rohre, montiert Waschbecken und Toiletten und ● mit der Installation der Klimaund Lüftungstechnik sorgt er für ein optimales Raumklima in dem Gebäude. Die Voraussetzungen für diese umfangreichen Tätigkeiten beschreibt René Tallen so: „Man muss handwerklich begabt sein, gute mathematische Kenntnisse besitzen und flexibel sein, denn es kann abends schon mal später werden, wenn zum Beispiel ein Rohr●

bruch repariert werden muss.“ An dem Beruf gefällt René auch der Kontakt mit den Kunden, mit dem die Installation vor Ort besprochen wird. Die Zwischenprüfung nach eineinhalb Jahren Lehrzeit hat René Tallen mit Erfolg bestanden, jetzt steht in einem halben Jahr die Gesellenprüfung an. Er ist guter Dinge, sie zu bestehen und hofft, danach von der Firma Arens übernommen zu werden. Auf jeden Fall möchte René eine Weile als Geselle arbeiten. Ob er sich dann noch mal zum Meister oder Techniker weiterbildet, kann er heute noch nicht sagen.

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Das erwarten wir von unseren Lehrlingen: Der typische Azubi bei Teamplan hat einen guten Hauptschuloder Realschulabschluss und bringt neben handwerklichem Geschick vor allem eines mit: Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, Disziplin und Teamgeist. Sein Ziel ist es, ein guter Tischler zu werden, um den sich alle reißen. Perspektiven für unsere Lehrlinge: Durch unsere deutschlandweiten Aufträge im hochwertigen individuellen Innenausbau - Banken, Büros, Hotels und Seniorenheime - erlernen unsere Azubis ein breites Spektrum an Konstruktionen und Techniken, Materialien und Oberflächen. Unser Ziel ist es, möglichst viele Lehrlinge als Gesellen zu übernehmen. So können uns Interessierte kennen lernen: Ferienjob oder Schnupperlehre (Termine auf Anfrage) Wir freuen uns auf Euer Telefonat und Eure Bewerbung! Teamplan Josef Meyer GmbH Enschedestraße 7-9 48529 Nordhorn

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Start in den Beruf

8 Fachverkäuferin/Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk – Schwerpunkt Bäckerei

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EVI gewinnt klima- und umweltschonend Energie aus Ihrem Abfall. Mit dieser Alternative kann EVI den Abbau begrenzter fossiler Brennstoffe jährlich um 110.000 Tonnen senken und den Energiebedarf von rund 98.000 Haushalten decken. Wir investieren momentan in weitere Projekte. So werden in diesem Jahr 4 Windkraftanlagen errichtet. Daher suchen wir zum August 2012:

arf es für Sie noch etwas sein?“ Die 21-jährige Jennifer Rückert überreicht ihrer Kundin eine Tüte voller frischer Brötchen. Sie macht seit eineinhalb Jahren eine Ausbildung als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk und arbeitet im Café Wintering in Lingen-Biene. Seit kurzer Zeit wird sie im Rahmen der Ausbildung auch in der Bäckerei-Filiale im Lookentor eingesetzt. „Es gefällt mir total gut“, freut sich die gebürtige Lingenerin, „besonders der Kontakt mit Menschen ist toll, ich kenne auch schon viele Stammkunden und mag die Atmosphäre an meinem Arbeitsplatz.“ Die junge Emsländerin hat in ihrem zweiten Ausbildungsjahr schon mehrere Stationen durchlaufen; unter anderem wurde sie für fünf Wochen in der Bäckerei eingesetzt, wo sie morgens schon um vier Uhr in der Backstube stand. „Das habe ich als große Bereicherung empfunden“, so die 21-Jährige, die dort lernte, wie Croissants, Plätzchen und der „Biener Burger“ hergestellt werden. Auch bei der Neueröffnung anderer Filialen wurde sie schon eingesetzt und hat dort Kostproben an Kunden verteilt. Im Lookentor arbeitet Jennifer zwei Mal die Woche. „Hier bediene ich die Kunden, räume die Theke ein, rücke Ware nach und bereite morgens alles vor, wenn wir öffnen“, erzählt sie.

Der Umgang mit den Kunden gefällt der angehenden Fachverkäuferin Jennifer Rückert besonders an ihrem Arbeitsplatz. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de Im Café serviert und bedient die Auszubildende und hilft auch bei den Vorbereitungen für große Veranstaltungen mit Brunchs oder Frühstück – das hängt davon ab, in welcher Schicht sie arbeitet. „Die Frühschicht startet um sieben Uhr und dauert bis 14 Uhr, zur Spätschicht muss ich um 12 Uhr da sein und kann um 19 Uhr wieder nach Hause gehen“. Einmal die Woche besucht die Auszubildende die Berufsschule.

Nach ihrem Hauptschulabschluss hat die junge Lingenerin ein Berufsgrundbildungsjahr in Raumtechnik gemacht. Sie stellte dann jedoch fest, dass dies nicht ihre Richtung sein sollte: „Es war absolut keine Fehlentscheidung, mich nochmal umzuorientieren“, ist sich Jennifer sicher. „Wer zuverlässig und pünktlich ist und auch bereit dazu, Eigeninitiative zu ergreifen, der hat bei uns gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, so Daniel Win-

tering. „Wir sind offen für neue Ideen und freuen uns, wenn jemand auch von sich aus Vorschläge macht und sich einzubringen weiß.“ Die Betriebskette Wintering stellt jährlich acht bis zehn Lehrlinge ein und bildet sie zu Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk, Bäckern und Bürokaufleuten aus. Das geschieht in den Wintering-Filialen im Emsland, in der Grafschaft Bentheim und im Kreis Steinfurt.

Auszubildende für die Ausbildungsberufe • Industriemechaniker (m/w) • Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) • Mechatroniker (m/w) Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss – auch ohne Berufsfachschule • Bürokaufmann/-frau Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss sowie die einjährige Höhere Handelsschule oder vergleichbare Institution Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: EVI Abfallverwertung B.V. & Co. KG z. H. Frau List Vosmatenweg 6 49824 Laar glist@evi-europark.de (Anhänge im pdf-Format)

Wir bilden zum 01. August 2012 unseren Nachwuchs selber aus! Aufgaben, die nur mit spezieller Logistik zu lösen sind, brauchen ein spezialisiertes Unternehmen – LEHNKERING.

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Keine Frage für unsere Partner vor allem in der chemischen Industrie und der Stahlindustrie, die unser komplettes Logistik-Management zu schätzen wissen.

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Fachkraft für Lagerlogistik Wir wünschen uns: Interesse an logistischen Lösungen und Dienstleistungen einen qualifizierten Schulabschluss Engagement, Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit überdurchschnittliche Einsatzfreude Spaß am Umgang mit der IT und Organisationstalent Technik und Zahlenverständnis

Das Ergebnis: Mit rund 2.800 Mitarbeitern/-innen sind wir eines der führenden Spezial-Logistikunternehmen in Europa.

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Es erwartet Sie eine qualifizierte und interessante Ausbildung.

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Wir bieten Ihnen: • vielschichtig fordernde Aufgaben • Einsätze im Bereich Distributionslogistik • qualifizierte Ausbildung Interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen inkl. Ihrer letzten beiden Zeugnisse an: LEHNKERING GmbH, Textilstraße 8, 48465 Schüttorf z. Hd. Frau Doris Hauser Tel.: 0 59 23 / 96 809 - 15 / Fax: 0 59 23 / 96 809 - 66 E-Mail: doris.hauser@lehnkering.com

Fachkraft für Lagerlogistik

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er Berufswunsch stand für Sergei Henschel schon auf der Realschule fest: Er wollte Bürokaufmann werden. Weil das viele junge Leute wollen, bekam der Nordhorner keine Lehrstelle und besuchte deshalb die Berufsfachschule Wirtschaft in der Grafschafter Kreisstadt. Ein Einstellungstest beim Logistikunternehmen Lehnkering am Autobahnkreuz in Schüttorf brachte dann eine unerwartete Wendung. Der Test ergab, dass Sergeis Stärken nicht mit seinem Berufswunsch übereinstimmten. Das daraus resultierende Angebot der Firma Lehnkering, sich doch zur Fachkraft für Lagerlogistik ausbilden zu lassen, nahm der Nordhorner an. Seine anfängliche Skepsis verflog schnell. „Ich bin froh, diesen Beruf ergriffen zu haben“, sagt der 23-Jährige rückblickend. Seine zweijährige Ausbildung – der Besuch der Berufsfachschule wurde mit einem Jahr auf die Lehre angerechnet – hat er bereits 2009 erfolgreich abgeschlossen. Bei seinem Ausbildungsbetrieb blieb er gern. Das Hochregallager mit den 16 000 Palettenstellplätzen, wo auch Gefahrgut umgeschlagen wird, ist der Arbeitsplatz des jungen Nordhorners. Mit dem 80 000 Euro teuren Flurförderfahrzeug sprich Hochregalstapler bewegt er sich tagtäglich in den Verteilergängen und den schmalen Gassen der Hochregale und lagert die unterschiedlichsten Waren ein und aus – vom Scheibenreiniger über Ölfässer und Farbeimer bis hin zu Haarspraydosen. Zwischendurch loggt sich der 23-Jährige am PC ins firmeneigene Warenwirtschaftssystem ein, scannt Barcode-Label und Etiketten. Kontrollieren, registrieren, Warenbegleitpapiere überprüfen – die Logistiker müssen genau

Einen bewegenden Job übt Sergei Henschel beim Logistikdienstleister Lehnkering in Schüttorf aus: Mit dem 80 000 Euro teuren Hochregalstapler lagert er Waren ein und aus, darunter auch Gefahrgut. Foto: Zeiser/www.gn-fotoservice.de hinschauen, penibel sein, sauber und ordentlich arbeiten. Fehler können fatale Folgen haben – wenn etwa ein LKW falsch beladen wird und die Ladung dadurch ins Rutschen kommt oder eine Ware nicht dorthin kommt, wo sie hin soll. Sergei Henschel und seine Kollegen hätten eine hohe Verantwortung, betont denn auch Günther Arnds, Manager Operations bei der Lehn-

kering GmbH in Schüttorf, die rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. Seine Firma habe es schwer, geeigneten Nachwuchs zu bekommen, so Arnds. Offenbar sei immer noch die falsche Vorstellung verbreitet, Fachkräfte für Lagerlogistik müssten „Säcke und Kartons schubsen“. Wer den Beruf ergreifen wolle, sollte einen Realschulabschluss haben, „keine Angst vor dem PC“ und technisches

Interesse. Sergei Henschel macht seine Arbeit viel Freude. Sie ist nach seinen Worten sehr abwechslungsreich und fordert nicht nur den Kopf, sondern manchmal auch zupackende Hände. „Außerdem habe ich viel mit Menschen zu tun“, fügt der junge Nordhorner hinzu. Vielleicht wird er sich später zum Logistikmeister weiterbilden lassen. In Nordhorn ist das über Kurse möglich.


Start in den Beruf

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Großhandelskaufmann/-frau

Für unsere Baustoffhandlungen in Nordhorn und Veldhausen suchen wir zum 1. August 2012

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en Beruf des Großhandelskaufmanns gibt es schon sehr lange. Dass er aber keineswegs antiquiert ist, sondern interessant und abwechslungsreich sein kann, das erfährt Dirk Schomaker gerade bei der CA Brill GmbH in Nordhorn. Dabei wollte der 21-Jährige aus Weener nach dem Erwerb der Fachhochschulreife in Leer eigentlich Schifffahrtskaufmann werden. Es kam anders – und darüber ist der junge Mann heute froh: „Ich habe so eine super Ausbildung nicht erwartet.“ Seine Firma ist ein technischer Großhandel für Industriebedarf & Baubeschlag. Das 1977 gegründete Unternehmen mit seinen Standorten in Nordhorn, Leer und Enschede (NL) beschäftigt gut 120 Mitarbeiter und betreut mehr als 3000 Kunden. Die CA Brill GmbH bildet derzeit 15 junge Menschen in drei Berufen aus (Fachkraft für Lagerlogistik sowie Büro- und Großhandelskaufleute). Dirk Schomaker ist im letzten Lehrjahr seiner zweijährigen Ausbildung. Die absolviert er überwiegend am Standort Leer. Drei Monate war er jetzt in Nordhorn tätig.

Bestandsaufnahme im Laden der CA Brill GmbH an der Twentestraße in Nordhorn – das Bild zeigt Dirk Schomaker mit einem Stativ für Nivellierlaser. Foto: Westdörp/www.gn-fotoservice.de Beschäftigt ist der angehende Großhandelskaufmann in der Fachabteilung CAM, die Großkunden betreut. Das Kürzel CAM steht für C-ArtikelManagement. C-Artikel sind Verbrauchsartikel wie Trennscheiben, Bohrer, Schrauben oder Schweißdraht. Sie haben im Verhältnis zum gesamten

Beschaffungsvolumen einen geringeren Warenwert, aber eine große Bedeutung für den Kunden. Dirk Schomaker und seine Kollegen vereinfachen den Bestellablauf für die Kunden. Rund 140 000 Aufträge wickelt die CA Brill GmbH im Jahr ab. Allein das Zentrallager in

Nordhorn ist mit mehr als 40 000 Artikeln bestückt. Dem 21-Jährigen gefällt der außerordentlich vielseitige Arbeitsalltag: „Ich bin für alles zuständig“, sagt er und zählt auf: Kundenaufträge und -reklamationen bearbeiten, Angebote erstellen, Waren bestellen und deren Eingang kontrollie-

ren, kommissionieren und anderes mehr. „Es vergeht kein Tag, an dem man sich langweilt“, erzählt der junge Ostfriese. Die Firma CA Brill ist ein zertifizierter Ausbildungsbetrieb. Sie unterstützt Mitarbeiter, die sich zum staatlich geprüften Betriebswirt, zum Technischen Fachkaufmann für Werkzeuge und Maschinen sowie zum Technischen Fachkaufmann für Beschlagtechnik fortbilden wollen. Dazu kommen regelmäßig interne Schulungsmaßnahmen durch die Lieferanten von Produkten, wie der frisch gebackene Betriebswirt und Teamleiter Mirko Bossemeyer wissen lässt. Auch Dirk Schomaker hat schon an diversen Schulungen teilgenommen, die entweder im eigenen Betrieb oder bei den Lieferanten stattfinden und bisweilen drei Tage dauern. Im kommenden Mai macht der 21-Jährige seine Abschlussprüfung. Bei seinem Ausbildungsbetrieb mit netten Kollegen möchte er auf jeden Fall weiterarbeiten. Fest steht für ihn jetzt schon, dass er später ein Weiterbildungsangebot des Betriebes nutzen wird.

2 Auszubildende (m/w) als

Groß- und Außenhandelskaufmann/frau im Baustoffhandel • Wir erwarten eine gute abgeschlossene Schulausbildung, Flexibität, Teamfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen. • Sie erhalten bei uns eine abwechslungsreiche und vielseitige Ausbildung

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Auszubildende/n zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) ab August 2012. Beschreibst Du Dich als zuverlässig und verantwortungsbewusst? I Bringst Du ein gepflegtes Äußeres, gute Umgangsformen und Einfühlungsvermögen mit? I Hast Du einen Realschulabschluss? Wenn Du alle Fragen mit „ja“ beantworten kannst, freuen wir uns auf Deine Bewerbung mit Foto. An der Woorte 15 · 48455 Bad Bentheim Telefon: 0 59 22 /67 57 · Fax: 0 59 22 /67 58 praxis@zahnarzt-rieckeheer.de www.zahnarzt-rieckeheer.de

Produktprüfer/-in Textil

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twas verspätet startete Rebecca Wiese im vergangenen Jahr ihre Ausbildung zur Produktprüferin Textil. Nach der mittleren Reife und der einjährigen Berufsfachschule „Wirtschaft“ hatte sie sich zunächst einen ganz anderen Lehrberuf ausgesucht. Sie merkte aber schnell, dass ihr die Arbeit nicht lag. Eine gute Bekannte erzählte ihr von ihrer Ausbildung zur Produktprüferin bei der WKS TextilveredlungsGmbH in Wilsum. „Nachdem sie mir ihre Tätigkeit geschildert hatte, konnte ich mir vorstellen, dass das auch was für mich wäre“, erzählt Rebecca. Ein einwöchiges Kurzpraktikum bestätigte ihre Vermutung. „Wir bieten gerne für Schüler und angehende Auszubildende, die sich beruflich orientieren wollen, ein Kurzpraktikum an, damit sie in den Beruf reinschnuppern können“, sagt Helga Wolterink, Personalreferentin im Hause WKS. In der Zeit lernte Rebecca alle Abteilungen kennen: ● In der Warenschau untersucht die Produktprüferin die textilen Produkte auf Fehler. Die Ware wird auf Basis des mit dem Kunden abgestimmten Schaustandards in die I. oder II. Wahl eingruppiert. Die Ergeb-

In der Warenschau kontrolliert Rebecca Wiese Waren auf Fehler, gibt sie in den PC ein und erstellt ein Protokoll. Foto: Meppelink/www.gn-fotoservice.de

nisse nimmt sie am PC in einen Warenschaubericht auf und schickt sie den Kunden. ● In der Reparaturabteilung werden die Textilprodukte aufbereitet, das heißt per Hand gebügelt, gedämpft, Fremdfasern entfernt, Flecken beseitigt usw. ● Ein weiterer Hauptarbeitsbereich einer Produktprüferin ist die Stopferei. Wenn ein Fa-

den fehlt oder fehlerhaft ist, muss sie ihn durch bindungsgerechtes Stopfen ersetzen. Nach dem Praktikum war für Rebecca klar: „Das ist was für mich.“ Ihre viermonatige Probezeit hat sie gerade erfolgreich hinter sich gebracht. Während der zweijährigen Ausbildung besucht sie einmal in der Woche die Textilklasse der be-

rufsbildenden Schule in Nordhorn. Die Gesellenprüfung umfasst eine theoretische und praktische Prüfung. „In der Theorie muss man sich mit den Stoffarten und in der Bindungslehre auskennen. Die Praxis besteht hauptsächlich aus dem Stopfen eines Stoffes, dem ein Faden gezogen wird. Der Prüfling muss ihn dann mit der Nadel wieder bindungsgerecht einstopfen“, erklärt Rebecca. Im Betrieb gibt die Ausbilderin Birgit Assen außerdem einmal in der Woche Betreuungsunterricht. Schulische Probleme, zum Beispiel in Mathe, arbeitet sie mit den Lehrlingen auf. „Wir sind bestrebt, eine ausgezeichnete Ausbildung mit guten Abschlussergebnissen hinzukriegen“, sagt Helga Wolterink. In den letzten Jahren sind bei WKS alle Auszubildenden übernommen worden, „denn wenn wir jemanden zwei Jahre lang ausgebildet haben, lassen wir ihn nicht gehen“, so die Personalreferentin. Die Fähigkeiten, die eine Produktprüferin für den Beruf mitbringen muss, beschreibt sie so: „Sie sollte eine schnelle Auffassungsgabe haben, denn die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen ist sehr vielfältig. Natürlich sollte sie Spaß an Tex-

tilien haben und modebewusst sein. Wir arbeiten mit großen Modefirmen wie zum Beispiel Gerry Weber, BRAX und Esprit zusammen.“ Auch muss ein(e) Produktprüfer(in) bei WKS flexibel sein, denn gearbeitet wird in Wilsum in Früh- und Spätschicht und – je nach Auftragslage – auch in Nachtschicht. Für den Beruf setzt WKS den Hauptschulabschluss voraus. Rebecca ist froh, dass sie die Ausbildung bei WKS angefangen hat. Sie kann sich vorstellen, sich später einmal zur Industrieund Textilmeisterin weiterzubilden oder sogar an einer auf Textilien spezialisierten Fachhochschule zu studieren.

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Start in den Beruf

10 Steinmetz/-in und Steinbildhauer/-in

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it dem Bentheimer Sandstein kennt sich Jan Husteden aus. So manchen Block dieses heimischen Natursteins hat der Nordhorner schon bearbeitet, so manche Tafel oder Platte bereits bei Kunden eingebaut. Der 18-Jährige absolviert mittlerweile das dritte Lehrjahr als Steinmetz und Steinbildhauer bei der Firma Monser in seiner Heimatstadt. Auch wenn er bisweilen körperlich stark gefordert wird, hat der Nordhorner seine Berufsentscheidung nicht bereut. Die „vielseitige Tätigkeit, das handwerkliche und das künstlerische Arbeiten“ gefallen ihm. Kreativität sei gefragt. Man schaffe etwas mit seinen eigenen Händen, manchmal für Generationen – das motiviere. Die Aufgaben des jungen Nordhorners sind das Verarbeiten von Natur- und Kunststeinen zu Boden- und Fassadenplatten, Treppen und Fensterumrahmungen, Grabsteinen und Pfeilern, Toren und Zäunen. Der Steinmetz muss die hergestellten Produkte natürlich auch beim Kunden montieren. Dazu kommt das Gestalten und Restaurieren von Denkmälern und Gebäuden, speziell historischen Gebäuden. In der Grafschaft gehören dazu Kirchen, das Kloster Frenswegen und die Burg Bentheim.

Mit Zahneisen und Knüpfel bearbeiten Jan Husteden aus Nordhorn und Christina Treinen aus Wilhelmshaven einen Sandsteinblock. Die beiden jungen Leute sind im dritten Lehrjahr bei der Nordhorner Firma Monser beschäftigt. Foto: Zeiser Das theoretische Rüstzeug für seinen Beruf erhält Jan Husteden, der vor seiner Lehre die Realschule besucht hat, in Königslutter. Zweimal im Jahr ist dort für jeweils mehrere Wochen Blockunterricht angesagt. Momentan übt der 18Jährige immer wieder das Arbeiten am Stein – auch für das

Gesellenstück, das er bald anfertigen muss. Im kommenden Sommer legt der Nordhorner seine Gesellenprüfung ab, ebenso wie seine Kollegin Christina Treinen aus Wilhelmshaven. Vier Steinmetzund Steinbildhauerlehrlinge beschäftigt die Firma Monser derzeit insgesamt.

Nach seiner Ausbildung will Jan Husteden weiter zur Schule gehen. „Eventuell erwerbe ich die Fachhochschulreife und beginne ein Restaurator- oder Architekturstudium“, so lässt er wissen. Möglicherweise werde er aber erst noch einige Zeit als Geselle arbeiten, um Geld zu verdienen.

Köchin/Koch

K

ochen war schon immer eine Leidenschaft von Julia Bruns aus Wietmarschen. Seit 2009 macht die 19jährige eine Ausbildung zur Köchin in der Küche des Restaurants im Stadtring-Hotel Nordhorn. Nach ihrem Schulabschluss an der Realschule Lohne im Jahr 2007 besuchte sie zunächst ein Jahr lang die Berufsfachschule im Gastronomiebereich, bevor sie sich bei dem Nordhorner Hotelbetrieb bewarb. „Während meiner Schulzeit habe ich auch schon verschiedene Praktika gemacht und gemerkt, dass der Beruf einfach mein Ding ist“, erzählt die junge Auszubildende. In ihrer dreijährigen Ausbildung, die im Betrieb selbst sowie in der Berufsschule stattfindet, durchläuft Julia mehrere Stationen: „Unsere Kochlehrlinge fangen zunächst mit der Vorbereitung der ,kalten Küche‘ an, werden dann mit der Anfertigung von Beilagen wie Suppen und Soßen beauftragt und anschließend für die Zubereitung der Hauptgerichte eingesetzt“, beschreibt Stefan Kohn, Küchenchef des Restaurants im Hotel am Stadtring. Zu diesen Rangordnungen, in der Küchenbrigade bekannt unter den Bezeichnungen „Gardemanger“ (Kalte Küche), „Saucier“ (Soßen- und Suppenzubereitung) und „Entremétier“ (Beilagenkoch), kommt noch der Arbeitsbereich des „Pâtissiers“, des Küchenkonditors, der Süßund Nachspeisen herrichtet. „Desserts bereite ich besonders gerne zu“, berichtet die Wietmarscherin. Zu ihren Aufgaben gehören des Weiteren das Mittagsgeschäft, das Einräumen von Waren, das Nachfüllen von Posten in der Küche sowie die Zubereitung von Gerichten à la carte. Außerdem erwirbt die 19-Jährige zusätzliche organisatorische und kaufmännische Fähigkeiten, die in ihrem zukünftigen Beruf eine wichtige Rolle spielen. An erster Stelle steht in der Küche die umfangreiche Kenntnis über Hygiene.

Kocht leidenschaftlich gern: die 19-jährige Julia Bruns aus Wietmarschen. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de

„Es ist eine Grundvoraussetzung, dass unsere Auszubildenden im Umgang mit Lebensmitteln hinsichtlich der Hygienevorschriften in besonderem Maße geschult sind“, unterstreicht Kohn. Im Teildienst kommt Julia vormittags von 9.30 bis 14 Uhr in den Betrieb und arbeitet von 17.30 bis 22 Uhr weiter. Auch bei externen Veranstaltungen hat die junge Grafschafterin schon mitgeholfen.

Als ausgebildete Köchin kann sie nach ihrer Lehre zahlreiche Wege einschlagen und sich beispielsweise durch Schulungen auf einen bestimmten Bereich wie etwa den der Diätköchin spezialisieren, weiter in der Hotel- und Restaurantbranche bleiben oder sich auch in Küchen auf Kreuzfahrtschiffen und auf internationalem Terrain bewerben. „Besonders von Vorteil ist es, wenn man vor der Bewerbung auf einen

Ausbildungsplatz zum Koch schon einmal in dieses Berufsfeld hineingeschnuppert hat“, rät Marion Grabaritz, Leiterin der Hotelrezeption. Das Stadtring-Hotel vergibt zu diesem Zweck während der Schulferien mehrere Praktikumsplätze für Interessierte, damit sie diese Arbeit vorab schon einmal genauer kennen lernen können. Pro Jahr werden hier auch zwei bis drei neue Auszubildende aufgenommen.


Start in den Beruf

11 Gesellschaft für Anlagen & Schweißtechnik mbH

Maurer/-in

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chon während der Schulzeit hat Sascha Gerdes seinem Vater oft bei der Arbeit zugeschaut und geholfen, wenn der Maurer zu Hause oder bei Verwandten etwas zu tun hatte. Die Arbeit gefiel ihm, und so lag es nahe, nach dem Realschulabschluss eine Maurerlehre anzufangen. Das erste Jahr fand jedoch noch nicht auf der Baustelle statt, sondern in der BautechnikKlasse der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. In der Woche stand an zwei Tagen die Praxis und an den anderen beiden Tagen die Theorie des Maurerhandwerks auf dem Stundenplan. „Wir haben alles gelernt, was auf dem Bau passiert. Zum Beispiel habe ich zusammen mit einem Kollegen eine Garage gemauert“, erzählt Sascha Gerdes. In der Theorie wurde die Praxis aufgearbeitet. „Eine große Rolle spielt dabei Mathe, etwa um eine Fläche auszurechnen“, erklärt Sascha. Gegen Ende der Berufsschulzeit war ein dreiwöchiges Praktikum Pflicht. Sascha absolvierte es bei der Baufirma Büter; dort wo er jetzt auch die verbleibenden zwei Jahre seiner Lehrzeit arbeitet. Mit den Gesellen und dem Polier ist er auf vielen Baustellen unterwegs: Vom Einfamilienhaus und Biogasanlagen über Hühnerställe und Düngerlager bis hin zu kompletten Wohnanlagen lernt er die ganze Bandbreite seines Jobs kennen. Dem 19-jährigen gefällt die Abwechslung seiner Arbeit. Er muss Fundamente betonieren, Außen- und Innenwände mauern, Schalungen bauen, Decken betonieren, Estrich und Bodenbeläge herstellen oder Dämm- und Isolierstoffe einbauen. Am meisten Spaß macht ihm dabei das Mauern von

Wir, die Firma G.A.S. mbH, Gesellschaft für Anlagen und Schweißtechnik mit Sitz in Nordhorn und Amsterdam, sind ein dynamisches Team von 120 Mitarbeitern. Unsere Kunden sind weltweit führende Unternehmen der Erdöl- und Erdgasindustrie. Für unseren Hauptsitz in Nordhorn suchen wir zum

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Wir suchen zum 1. September 2012 Auszubildende zum/zur

Zahnarzthelfer/in. Bei der Firma Büter erlernt Sascha Gerdes den Maurerberuf. Die Arbeit gefällt ihm. Wänden. Auch als Lehrling arbeitet er schon selbstständig. Bei Fragen kann sich Sascha an die Gesellen oder den Polier wenden. In regelmäßigen Abständen nimmt der Auszubildende an überbetrieblichen Lehrgängen teil. Sie dauern im Schnitt zwischen vier und fünf Wochen und finden zumeist im Nordhorner Berufs- und Tech-

nologiezentrum statt. „Hier lernen wir spezielle Fertigkeiten, zum Beispiel wie man einen Bogen mauert“, erklärt Sascha. Ihm gefällt es, selbstständig zu arbeiten. Und er findet es schön, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. „Für mich wäre ein Job in der Halle oder auf dem Büro nichts“, sagt er.

„Allerdings muss man schon ein bisschen was abkönnen und robust sein, denn es wird bei Wind und Wetter gearbeitet“, fügt er hinzu. Seine Zwischenprüfung nach dem zweiten Lehrjahr hat er mit Erfolg bestanden; jetzt steht bald die Gesellenprüfung an. Sascha geht davon aus, dass er sie besteht. Er hofft, danach als Ge-

Foto: Meppelink/www.gn-fotoservice.de

selle weiter bei Büter arbeiten zu können. Damit muss seine berufliche Karriere aber noch nicht abgeschlossen sein. Er könnte sich weiterbilden zum Polier oder zum Bauleiter, der vom Büro aus mehrere Baustellen koordiniert. „Die Überlegungen dazu sind aber noch nicht abgeschlossen“, sagt er.

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W

ie der Vater, so der Sohn – zumindest bei den beruflichen Neigungen oder Interessen ist Felix Kerperin aus Uelsen familiär „vorbelastet“. Der Vater erteilt als Berufsschullehrer Unterricht im Bereich Elektrotechnik. Sohn Felix hat in einem Berufseignungstest gemerkt, dass seine Stärken ebenfalls bei der Elektronik liegen. Mathe und Physik gehörten auf der Realschule zu seinen Lieblingsfächern. Eine Stellenanzeige der Firma WJ Silizium, Sand und Schlackenaufbereitungs GmbH mit Sitz im Europark in Laar kam ihm da gerade recht. Die neben der neuen vollautomatischen Müllverbrennungsanlage ansässige Firma suchte einen Elektroniker für Betriebstechnik. Felix Kerperin bekam die Ausbildungsstelle. Inzwischen ist er fertig. Seine dreieinhalbjährige Ausbildung schloss er im vorigen Monat ab. Ein Elektroniker für Betriebstechnik wird überall dort eingesetzt, wo elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen aufgebaut, repariert und instand gehalten werden. „Ich bin quasi Elektriker für den Industriebereich. Ich habe viel mit Motoren und elektrisch gesteuerten Anlagen zu tun“, erklärt der junge Uelsener. Sein Aufgabenfeld ist breit gestreut. So muss er beispielsweise Steuerungsanlagen auf Störungen und Fehler untersuchen, Motoren an- und abklemmen sowie Sensoren oder Leuchtmittel austauschen. Ebenso wie

Kein Problem für Felix Kerperin: Der 20-jährige Uelsener überprüft einen Schaltschrank zur Steuerung der Abgasreinigung.

Archivfoto: Zeiser

seine Kollegen bekommt er jeden Morgen seine neuen Arbeitsaufträge. Der Elektroniker für Betriebstechnik braucht handwerkliches und technisches Geschick ebenso wie gutes mathematisches Verständnis. Die Zukunftsperspektiven sind gut. Nach Abschluss der Lehre ist

die Weiterbildung zum Meister, Techniker oder Elektroingenieur möglich. Felix wird nach bestandener Prüfung die Weiterbildung zum Elektroingenieur beginnen. Vier junge Leute absolvieren derzeit ihre Lehre bei WJ Silizium, Sand und Schlackenaufbereitungs GmbH. Seit vorletz-

tem Jahr werden auch Industriemechaniker ausgebildet. Wie Ausbilder Maik Lübbermann weiter wissen lässt, wird die Unternehmensgruppe im Europark ab dem kommenden August erstmals einen Mechatroniker ausbilden. In 2012 sollen zudem Ausbildungsplätze vergeben werden in den Be-

rufsfeldern Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in für Betriebstechnik sowie Bürokaufleute. Details hierzu finden sich auf der Website des Unternehmens unter www.evi-europark.de. Es gibt noch offene Stellen, Bewerbungen sind also willkommen.


Start in den Beruf „Welcher Beruf passt wohl gut zu mir?“ Berufsberater stehen Jugendlichen und Eltern zur Seite

12

IHK: Ausbildung auf Rekordniveau 14,2 Prozent mehr Ausbildungsverträge in der Grafschaft

gn NORDHORN. „Im nächsten chen diese mit den Interessen frei sind und informieren die Ju-

Jahr werde ich aus der Schule entlassen. Welcher Beruf passt wohl gut zu mir?“ So oder ähnlich geht es vielen Jugendlichen in der Grafschaft Bentheim. Da ist guter Rat teuer. Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Nordhorn stehen als Experten in Fragen der Berufs- und Studienwahl Jugendlichen und ihren Eltern dann mit Rat und Tat (Vermittlung einer Ausbildungsstelle) zur Seite. Sie wissen über die Anforderungen der Berufe, die Einstellungsbedingungen der Betriebe und glei-

und Fähigkeiten der Jugendlichen im Beratungsgespräch ab. Bewerbungen um Ausbildungsplätze werden dadurch häufig wesentlich effektiver, da viele wichtige Fragen im Vorfeld geklärt werden konnten. „Wenn man sich ohne Plan bewirbt, verschwendet man nur Zeit und Porto“, sagt der 15-jährige Lucas. Dies weiß er von seinem älteren Bruder, der sich zurzeit um einen Ausbildungsplatz bewirbt. Die Mitarbeiter der Berufsberatung wissen, welche Betriebe ausbilden, wo die begehrten Lehrstellen

gendlichen im umfassenden Beratungsgespräch über ihre Möglichkeiten und Realisierungschancen. Als weiteren Service bieten die Berater die Vermittlung einer Ausbildung an, wenn der Jugendliche geeignet ist. Gesprächstermine können persönlich in der Agentur für Arbeit Osnabrück und ihren Geschäftsstellen oder telefonisch unter der Nummer (0 18 01) 55 5111 (Festnetzpreis 3,9 ct/Minute, Mobilfunkpreise abweichend) vereinbart werden.

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Im Jahr 2011 wurden bei der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim 4625 neue Ausbildungsverträge registriert, das sind 428 oder 10,2% mehr als im Vorjahr. Die Ausbildungsleistung der regionalen Wirtschaft erreichte damit den höchsten Stand der letzten 20 Jahre. In Niedersachsen beträgt der Zuwachs 8,5%. gn NORDHORN. „Die Unternehmen haben den doppelten Abiturientenjahrgang und die gute Konjunktur genutzt“, so der stellvertretende IHKHauptgeschäftsführer HansJürgen Falkenstein, „um Vorsorge für ihren künftigen Fachkräftebedarf zu treffen. Die Zahl der Schulabgänger geht in den nächsten Jahren stark zurück. Auf Grund des bereits heute spürbaren Bewerbermangels konnten mehr als 300 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden.“ Vor diesem Hintergrund sei es besonders wichtig, die Ausbildungsfähigkeit und die Berufsorientierung der Bewerber weiter zu verbessern. Falkenstein: „Wir können es uns nicht mehr erlauben, dass pro Jahr jeder siebte Jugendliche nicht ausbildungsfähig ist. Zudem ziehen viele Jugendliche den weiteren Verbleib in der Schule vor, obwohl sie direkt eine Karriere im Dualen System beginnen könnten.“ Die IHK werde sich deshalb insbesondere im Bereich Berufsorientierung künftig noch stärker engagieren. „Unsere Mitarbeiter werden in den Schulen noch mehr über die duale Ausbildung informieren und noch mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine duale Ausbildung gewinnen“, so Falkenstein weiter. Grafschaft Bentheim regional an der Spitze Bei den IHK-Neueintragungen liegt der Landkreis Grafschaft Bentheim regional mit einem Plus von 14,2 % im Vor-

Fachkräfte für Lagerlogistik wie Sergei Henschel, der beim Logistikunternehmen Lehnkering am Autobahnkreuz in Schüttorf arbeitet, sind gefragt. Die Firma hat es schwer, geeigneten Nachwuchs zu bekommen. Foto: Zeiser/www.gn-fotoservice.de jahresvergleich an der Spitze. Es folgen der Landkreis Emsland mit einem Plus von 12,6 %, der Landkreis Osnabrück mit 12,3 % sowie die Stadt Osnabrück mit 3,7 %. Der Zuwachs von 11,1 % bei den gewerblich-technischen Berufen wurde vor allem durch die Metall- und Elektroberufe erzielt. Bei den kaufmännischen Berufen betrug der Zuwachs 9,9 %. Besonders günstig entwickelte sich hier die Zahl der Ausbildungsverträge bei den Kreditinstituten, im Verkehrsgewerbe, der Industrie und im Han-

del. Weniger neue Ausbildungsverträge meldet das Gastgewerbe, hier berichten die Betriebe über einen ausgeprägten Bewerbermangel. Anteil der Auszubildenden mit Abitur gestiegen Die positive Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt wurde 2011 durch den doppelten Abiturientenjahrgang in Niedersachsen gestützt. Viele Unternehmen nutzen die Chance, gut qualifizierte Schulabgänger für eine Karriere in ihrem Betrieb zu gewinnen. Der Anteil der neuen Auszubildenden mit Hoch-

schulreife ist gegenüber dem Vorjahr von 22 % auf rund 27 % gestiegen. Die von einigen befürchtete Verdrängung von Haupt- und Realschülern ist auf Grund des wachsenden Lehrstellenangebots ausgeblieben. 622 neue Lehrstellen eingeworben Die IHK konnte im vergangenen Jahr 373 Betriebe dafür gewinnen, erstmalig oder nach längerer Pause wieder auszubilden. Insgesamt haben die IHK-Mitarbeiter 622 neue Ausbildungsplätze und 359 Praktikumsplätze für Einstiegsqualifizierung (EQ) eingeworben. Die Absolventen des sechs- bis zwölfmonatigen EQ-Praktikums haben erfahrungsgemäß große Chancen anschließend ihre Ausbildung als Lehrling fortzuführen. Mehr als zwei Drittel der EQPraktikanten wird eine Lehrstelle angeboten. Auf Grund der geringen Zahl unversorgter Jugendlicher wurden 2011 keine gemeinsamen Nachvermittlungsaktionen mit der HWK und den Arbeitsagenturen durchgeführt. Die unver-sorgten Bewerber wurden von den Paktpartnern individuell beraten und vermittelt. Im Durchschnitt kamen auf einen unversorgt gemeldeten Jugendlichen rund vier Ausbildungsangebote. Lösungsquoten gesunken Zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen bemüht sich die IHK um eine frühzeitige und effiziente Berufsorientierung, die Verbesserung des Konfliktmanagements und die Erhöhung der Ausbildungsqualität. Erste Erfolge wurden jetzt sichtbar: Die Zahl der im IHK-Bezirk vorzeitig gelösten Ausbildungsverhältnisse ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Lösungsquote für 2011 beträgt 9,8 % nach der IHK-Geschäftsstatistik. Von Vertragslösungen betroffene Lehrlinge brechen nicht endgültig ihre Ausbildung ab: Knapp die Hälfte der Betroffenen wechselt direkt in eine andere betriebliche Ausbildung – zwei Drittel hält an einer Berufsausbildung im weiteren Sinne fest.

Metallbauer/-in Konstruktionstechnik

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etallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik sind bei den Fachunternehmen begehrt. Guido Klompmaker aus Nordhorn ist froh, sich für eine Ausbildung in diesem Beruf entschieden zu haben. Und für die Firma Nüssler Werbung als Ausbildungsbetrieb. „Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Sie ist abwechslungsreich und in der Firma herrscht ein gutes Betriebsklima“, so der 19-Jährige, für den nach dem Realschulabschluss und zwei Praktika bei der Nüssler Werbung GmbH feststand: „Das ist es!“. Früher hatte Guido Klompmaker einmal den Wunsch, Kindergärtner zu werden. „Aber das liegt lange zurück“, so der Nordhorner, der sich noch im ersten Ausbildungsjahr befindet und derzeit zweimal wöchentlich die Berufsschule besucht. Vom zweiten Ausbildungsjahr an wird das nur noch einmal wöchentlich der Fall sein. Bevor er seine dreieinhalbjährige Ausbildung bei Nüssler begann, besuchte Guido Klompmaker noch ein Jahr lang die Gewerblichen Berufsbildenden Schulen in Nordhorn.

Für das Weltunternehmen Burger King fertigt und montiert die Firma Nüssler Werbung die Lichtwerbeanlagen europaweit. Guido Klompmaker ist daran als Auszubildender beteiligt. Foto: Schulze Moderne Architektur kommt ohne Metallkonstruktion nicht aus: ob Fensterrahmen, Türen, Tore oder Schutzgitter aus Stahl und Aluminium, Schließ- und Sicherheitsanlagen, Sonnenoder Blitzschutzanlagen, Metalltreppen oder größere Metallkonstruktionen wie Hallen oder

Gewächshäuser oder Lichtwerbeanlagen wie bei der Firma Nüssler Werbung – oft sind die Erzeugnisse von Metallbauern/bauerinnen Einzelstücke, die speziell nach den Wünschen der Kunden gefertigt werden. Die Firma Nüssler Werbung, im vergangenen Jahr 30 Jahre

alt geworden, hat vier Standbeine: Lichtwerbung, Lackierung, Arbeitsbühnen und Digitaldruck/Folien. Neben dem Beruf des Metallbauers bildet das Unternehmen in den Bereichen Schilder- und Lichtreklamehersteller, Verwaltung, Lackierung und Mediengestaltung aus.


Start in den Beruf

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Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/-r

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chon mit 13 Jahren, nach einem ersten Praktikum während der Schulzeit in einer Anwaltskanzlei in Remscheid, wusste Santina Catalano, was sie später einmal werden will: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Weitere Praktika in Anwaltskanzleien bestätigten ihr: „Das ist mein Traumberuf.“ Ergreifen konnte sie ihn aus verschiedenen Gründen aber erst viele Jahre später, nachdem sie zunächst eine Ausbildung zur Schuhfachverkäuferin erfolgreich absolviert hat. 2009 klappte es mit einer Lehrstelle bei der Nordhorner Rechtsanwältin Andrea Hempen. Mittlerweile ist die Auszubildende 29 Jahre alt und absolviert ihr drittes und damit letztes Ausbildungsjahr. Im kommenden Mai macht sie die Abschlussprüfung. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte unterstützen Anwälte und Notare bei rechtlichen Dienstleistungen. Daneben führen sie allgemeine organisatorische und kaufmännische Arbeiten aus. Zum Arbeitsalltag von Santina Catalano gehört es unter anderem,

schreibe gern“, antwortet die lebenslustige junge Frau. Außerdem gefällt ihr der Umgang mit anderen Menschen, ist sie immer wieder beeindruckt von den vielfältigen Schicksalen der Mandanten. Dazu kommt ein grundsätzliches Interesse an der Rechtsprechung und an juristischen Fällen. Wer ihren Beruf ergreifen wolle, der sollte gut mit dem PC und speziell der Textverarbeitung umgehen können, die Rechtschreibung beherrschen und eine schnelle Auffassungsgabe besitzen. Doch damit nicht genug: „Man muss sich etwas zutrauen, Texte alleine formulieren und mit Mandanten umgehen können“, erklärt Santina Catalano und fügt hinzu: „Wir müssen gut zuhören Ihren „Traumberuf“ erlernt Santina Catalano in der Kanzlei der Nordhorner Rechtsanwältin Andrea können und Geduld haben.“ Hempen sowie in einem örtlichen Notariat. Foto: privat In der Kanzlei von RechtsanKlageschreiben zu fertigen einsicht zu bitten oder die Post siegeln und stempeln und die wältin Andrea Hempen fühlt nach Diktat, Mahnungen zu zu bearbeiten. Zweimal in der Kostennoten erstellen, sowie sich die 29-Jährige sehr wohl. erstellen, mit Gerichten zu te- Woche ist die Nordhornerin Beglaubigungsvermerke ferti- Dort herrsche ein angenehmes lefonieren, um Urteile, Be- bei einem örtlichen Notariat gen und Genehmigungen ein- Arbeitsklima, so sagt sie. Man dürfe Eigeninitiative entwickeln schlüsse und Termine zu erfra- (Udo Scheffler) tätig. Dort holen. Und was fasziniert die 29- und könne auch Vorschläge für gen, bei der Staatsanwalt- muss sie beispielsweise Urkunschaft oder Polizei um Akten- den fertig stellen, das heißt Jährige so an ihrem Beruf? „Ich die Lösung eines Falles machen.

Zerspanungsmechaniker/-in

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etall im Blut hat der 21-jährige Henning Kamp zwar nicht, aber schon in der Realschulzeit war ihm klar, dass er etwas mit Metall machen möchte. Nach einigen Praktika und der Fachschule in Nordhorn konnte Kamp seine Ausbildung bei der BWT (Bürsten- und Walzentechnik) Spitzer GmbH in Bad Bentheim zum Zerspanungsmechaniker beginnen. Gegründet wurde die Firma 1825 in Schlesien und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wagte man 1948 in der Obergrafschaft den Neuanfang. Bürsten waren damals schon das Kern-Produkt der Familie Spitzer. Mit den jedermann bekannten Haushaltsbürsten haben die heutigen Produkte des Bad Bentheimer Unternehmens allerdings nur sehr entfernt etwas zu tun. Das Familienunternehmen mit 16 Mitarbeitern stellt für industrielle Zwecke technische Bürsten und Walzen zur Reinigung, zur Oberflächenbehandlung, zum Transport, zur Förderung, zur Umlenkung und für unzählige andere Anwendungsmöglichkeiten her. Einge-

junges dynamisches Team mit qualifizierten Ausbildern, sodass eine intensive Betreuung unserer Auszubildenden gewährleistet ist“, ist BWT-Geschäftsführer Peter Spitzer überzeugt von dem hohen Standard der Ausbildung in seinem Betrieb. Engagement und Spaß an der Bearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe sind Spitzer denn auch wichtiger als ein hervorragendes Einser-Zeugnis. Allerdings haben Mathematik und Physik auch in der Berufsschule einen hohen Stellenwert, und ein erweiterter Hauptschul- oder Realschulabschluss wird erwartet. Die Grundrechenarten sowie das Lesen von Zeichnungen sollten gut beherrscht Bei der BWT Spitzer GmbH in Bad Bentheim wird Henning Kamp auch nach seiner Ausbildung tä- werden, räumliches Denken Foto: Dennemann/www.gn-fotoservice.de und das Erkennen von Zusamtig sein. Die abwechslungsreiche Arbeit gefällt ihm. menhängen sind zusätzliche, setzt werden diese in der Stahl-, tiges und abwechslungsreiches verarbeitung“, stellt auch der hilfreiche Voraussetzungen. Papier- und Druck-, Lebensmit- Arbeiten, was Hennig Kamp in Auszubildende die Flexibilität Nach der Ausbildung wird zweieinhalbjährigen und die fundierte und praxisnatel-, Textil- sowie Holz verarbei- seiner tenden Industrie und in vielen Ausbildung zu schätzen gelernt he Ausbildung in der Firma he- Henning Kamp übernommen. Er wird seinen Arbeitsplatz an weiteren Wirtschaftszweigen hat. „Wir drehen und fräsen raus. „08-15 gibt es bei uns einer der neuen CNC-Drehmawie Lackierereien, Großbäcke- hier mit hoher Genauigkeit Teile aus Holz, Kunststoffen und nicht. Dies betrifft die indivi- schinen finden. Das mittelstänreien und Kläranlagen. Die Kleinserien, oder auch Metall – dadurch ist die Arbeit duelle Fertigung nach Kun- dische Familienunternehmen Einzelanfertigungen, besche- nie langweilig und man lernt denwünschen und auch unse- bietet ihm dabei die besten Zuren den Mitarbeitern ein vielsei- mehr als in der reinen Metall- re Mitarbeiter. Wir sind ein kunftsaussichten.

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Hat seinen Traumberuf gefunden: Hussein Sirhan wird im Autohaus Peters in Itterbeck zum KFZDurch seine große Leiden- Mechatroniker ausgebildet. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de schaft für Autos wusste Hussein schon früh, dass er im Be- folgreich beim Itterbecker Au- ders die gute Arbeitsatmo- rige den Beginn seiner Lehre, „dann wurde ich viel fürs Reireich der Kfz-Mechatronik sei- tohaus, das als autorisierter sphäre. „Zu Anfang konnte ich im- fenwechseln und die Überprüne Berufung finden würde. Be- Partner von Mercedes-Benz für reits während seiner Schulzeit ihn sehr viel zu bieten hat. An mer mit jemandem mitgehen fung von Bremsen eingesetzt Ausbildungsplatz und habe mit Kleinarbeiten ge- und führe auch häufig Inspekabsolvierte er einschlägige Kfz- seinem Praktika und bewarb sich er- schätzt er außerdem beson- holfen“, beschreibt der 20-Jäh- tionen durch.“ Hierfür ist der

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Kfz-Mechatroniker/in er 20-jährige Hussein Sirhan ist seit dem 1. August 2010 Auszubildender zum Kfz-Mechatroniker im Autohaus Peters in Itterbeck. Nach seinem Realschulabschluss besuchte er ein Jahr lang die Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Metall, wo er sich durch das Erlernen theoretischer Grundlagen eine gute Basis für seine Ausbildung aneignen konnte. Für insgesamt zweieinhalb Jahre ist der Nordhorner jetzt in der Werkstatt des Autohauses tätig und überglücklich, dort eine Lehrstelle bekommen zu haben: „Es ist mein Traumberuf! Ich habe mir immer gewünscht, für Mercedes zu arbeiten“, sagt der junge Grafschafter.

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„Tester“ ein oft gebrauchtes Arbeitsgerät von Hussein: Es handelt sich dabei um einen Fehlerspeicher, der bei einem Problem an einem Wagen der möglichen Ursache auf den Grund gehen kann. Auch mit der Reparatur und der Überprüfung von Motoren beschäftigt sich der Auszubildende besonders oft. Darüber hinaus sind das gesamte Feld der Elektrotechnik, das Messen, Testen und Diagnostizieren sowie die Recherche von Daten und Serviceinformationen Bestandteile seines Berufs. „Von unseren Auszubildenden erwarten wir Einsatz- und Teamfähigkeit sowie die Veranlagung zu analytischem Denken“, betont Geschäftsführer Heiko Peters. Pro Jahr stellt das Niedergrafschafter Autohaus zwei bis drei neue Auszubildende zum KfzMechatroniker ein, die sowohl in der Werkstatt als auch im Außendienst eingesetzt werden.

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Start in den Beruf

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pez NORDHORN. Den richtigen Beruf zu finden, das ist nicht so leicht. Die Lebenshilfe Nordhorn bietet hier ihre Hilfe an. Bei der gemeinnützigen Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Grafschaft Bentheim erhalten Interessierte die Chance, soziale Berufe in der Praxis kennen zu lernen. Möglich ist das im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD), der bekanntlich Mitte 2010 den Zivildienst abgelöst hat. Dazu kommen Praktikumsplätze für Studenten und Fachschüler. „Die Lebenshilfe hat Stellen für Menschen in der Berufsorientierung. Sie können sich bei uns in der Praxis ausprobieren, ohne schulischen Leistungsdruck“, erklärt Heike Stegink, Fachbereichsleiterin Bildung und Freiwilligendienste. Möglich ist das in den Arbeitsbereichen ● Kindertagesstätten, ● Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, ● Wohnheime/Betreutes Wohnen, ● Pflegeeinrichtungen, ● Familienentlastender Dienst und ● Schulassistenz. Die Lebenshilfe beschäftigt eine Vielzahl unterschiedlicher Fachkräfte. Sie haben pflegerische, heilpädagogische, sozialpädagogische, therapeutische und handwerkliche Berufe. Der Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit, ● in der Praxis seine Fähigkei-

Eine junge Frau im Freiwilligendienst unterstützt und begleitet einen Beschäftigten in der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Nordhorn. Foto: privat ten und Grenzen zu erfahren, ● im Team zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen, ● in der Begegnung mit Menschen mit Behinderungen Erfahrungen zu sammeln und Lebensfreude zu erleben und ● sich in persönlichen, gesellschaftlichen und pädagogischen Fragestellungen weiterzubilden. BFD und FSJ seien gesetzlich geregelte Bildungs- und Orientierungsangebote für Menschen im Übergang von Schule zu Beruf oder Studium, versi-

chert Heike Stegink. Fachliche Anleitung, Sozialversicherung und 25 Bildungstage seien ebenso garantiert wie ein Taschengeld (300 Euro monatlich bei der Lebenshilfe), ein Anpruch auf Kindergeld und 26 Urlaubstage. Der Bundesfreiwilligendienst ist für Menschen jeden Alters möglich, das Freiwillige Soziale Jahr nur bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Die Freiwilligendienste dauern mindestens sechs Monate, in der Regel ein Jahr und sind bis auf 18 Monate verlängerbar. Derzeit sind bei der Lebens-

hilfe Nordhorn 33 junge Leute im FSJ und 22 Personen im BFD tätig. Hinzu kommen 26 Studentinnen und Studenten im studienbegleitenden Praktikum (mindestens 20 Stunden pro Woche) im ersten bis vierten Semester sowie 15 Schüler/-innen FOS und Ausbildung Heilerziehungspflege (HEP). Weitere Informationen sind erhältlich bei Heike Stegink, Telefon (0 59 21) 80 6117, E-Mail: hstegink@lebenshilfe-nordhorn.de. Sie bietet Interessierten auch die Möglichkeit zu einem persönlichen Vermittlungsgespräch.

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23-Jährige bereits bestens mit dem Betriebssystem Windows 95 aus. „Technik finde ich spannend, seit ich denken kann“, bemerkt der Lehrling, der bei der InSiTel GmbH in Nordhorn eine Ausbildung zum Informationselektroniker mit dem Schwerpunkt Bürosystemtechnik absolviert. In dreieinhalb Jahren wird er hier in den drei Hauptbereichen Informations-, Sicherheits- und Telekommunikationstechnik angelernt, wobei sein Schwerpunkt ganz klar bei der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) liegt. „Hauptsächlich beschäftige ich mich mit den Teilbereichen, die sich auf Bürosystem-, Informations- und Telekommunikationstechnik beziehen“, erklärt der junge Grafschafter. Nach seinem Abitur am Gymnasium Nordhorn im Jahr 2008 leistete Patrick zunächst seinen Zivildienst ab und bewarb sich während dieser Zeit bei der InSiTel GmbH. Ein Studium kam zu diesem Zeitpunkt für ihn nicht in Frage: „Ich wollte lieber direkt arbeiten und mein eigenes Geld verdienen.“ Schon früh stand für ihn fest, dass eine technikbezogene Ausbildung für ihn das Richtige sein würde – während eines Praktikums in seiner Schulzeit konnte er bereits Erfahrungen im EDV-Bereich sammeln und schätzte die Arbeit rund um den Computer. Anders als andere Auszubildende in dieser Sparte, die teilweise in einem Berufsgrundbildungsjahr in Elektrotechnik konkret auf die Lehre vorbereitet wurden,

An Technik interessiert ist Patrick Leist schon von Kindesbeinen an. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de musste Patrick sich vieles selbst beibringen und empfindet die Dauer von dreieinhalb Jahren in seiner betrieblichen Ausbildung daher als sehr wichtig. „Diese Zeit sollte man wirklich nutzen, um sich so viel wie möglich anzueignen“, so der 23-Jährige. Tätigkeiten, die er während dieses Zeitraums erlernt, sind Reparaturarbeiten, die Instandsetzung und Wartung von Bürogeräten und Computern sowie von Telefonanlagen und deren Verkabelung. Außerdem wird er auch darin ausgebildet, Brandund Einbruchmelder zu montieren. „Besonders gerne überprüfe und repariere ich Computer und richte das Computernetzwerk bei unseren Kunden ein. Dazu gehört auch die Installation und Einrichtung des Internetzugangs“, beschreibt der Nordhorner seine Lieblingsaufgaben. Patricks 40-Stunden-Woche beginnt jeden Morgen um acht Uhr im Betrieb an der Bahnhofsstraße, wo er nach einem Blick

in den Terminkalender Material aus dem Lager zusammenstellt und vorbereitet, um anschließend zu Firmen- und Industriekunden zu fahren. „Ich beschäftige mich mit vielen verschiedenen Dingen – in den letzten Tagen habe ich mich beispielsweise mit einem Repeater auseinandergesetzt, der WLAN erweitern kann“, berichtet der technikbegeisterte Auszubildende. Einmal wöchentlich besucht er zusätzlich die Berufsschule (BBS) in Lingen. „Ich erlerne einen Allround-Beruf“, sagt Patrick, „und kann letztendlich für alles eingesetzt werden; ich bin Fachinformatiker, Telekommunikationselektroniker und Sicherheitstechniker zugleich." Gerade das sei auch ein entscheidender Vorteil an dieser Ausbildung, findet Heinz-Josef Heidottink, Geschäftsführer der InSiTel GmbH, einem zertifizierten Betrieb, der regelmäßig an Schulungen zur Weiterbildung teilnimmt. „Besonders der IT-

Bereich ist sehr schnelllebig“, erläutert er. „Was heute neu ist, ist morgen schon wieder alt. Es ist manchmal eine echte Herausforderung, da mitzuhalten – in unserem Betrieb sind wir in der Medien- und Sicherheitstechnik, den IT-Systemen, der LWL-Technik und der Telekommunikation sehr breit aufgestellt.“ Es sei wichtig, den Kunden entgegen dieser schnelllebigen ständigen Erneuerungen einfache und flexible Lösungen zu bieten und sie darüber ausreichend zu informieren, so Heidottink. Als Einstellungskriterien für einen Auszubildenden nennt er einen guten Realschulabschluss mit soliden Noten in Mathe, Physik und Englisch. Darüber hinaus sei handwerkliches Geschick sowie Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber den vielfältigen Tätigkeiten und technischen Innovationen erwünscht. Fähigkeiten, die Patrick Leist mitbringt. „Patrick macht sich bisher sehr gut“, lobt Heidottink.


Start in den Beruf

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„Pflegeberufe sind im Kommen“ In der Berufsfachschule für Altenpflege beginnt am 1. August ein neuer Lehrgang jt NORDHORN. „Pflegeberufe sind im Kommen“, weiß Johanne Plescher-Kramer, stellvertretende Leitung der Berufsfachschule für Altenpflege in Nordhorn. „Auf Grund der demografischen Entwicklung wird der Bedarf an Altenpflegefachkräften in den nächsten Jahren steigen.“ Insgesamt 72 Schulplätze, aufgeteilt in drei Kurse, hat die Fachschule in der Schilfstraße. Am 1. August beginnt dort ein neuer Jahrgang mit 24 Ausbildungsplätzen. In diesem Jahr läuft bereits der 30. Kurs der Berufsfachschule an, deren Träger der Evangelische Krankenhausverein in Emlichheim ist.

Eine Anmeldefrist gibt es nicht, doch rät die Schulleitung, sich frühzeitig zu bewerben. Als Zugangsvoraussetzung verlangt die Schule mindestens den Realschulabschluss oder einen vergleichbaren Bildungsstand. Auch der erfolgreiche Besuch der zweijährigen Berufsfachschule für Pflegeassistenz berechtigt zur Aufnahme an der Schule. Ein Quereinstieg ist ebenfalls unter besonderen Voraussetzungen möglich und wird individuell Selbsterfahrung spielt im praktischen Unterricht eine große Rolle und hilft den späteren Pflegekräften, sich in ihr Gegenüber hineinzuversetzen. Fotos: Tolomello/www.gn-fotoservice.de geprüft. „Wir sind ein regional anerkannter Kooperationspartner für eine qualifizierte und praxisorientierte Berufsausbildung in der Altenpflege“, erklärt Lehrerin Plescher-Kramer. Wie ihre beiden Kolleginnen, Schulleiterin Birgit Sanders und Petra Backs, verfügt auch sie über jahrelange Praxiserfahrung. Wissen, dass die Lehrerinnen gerne mit ihren Schülern teilen und ihnen auf diese Weise lebendige Einblicke in den Berufsalltag verschaffen. Neben

den drei Stammlehrkräften erteilen auch zahlreiche Fachdozenten Unterricht. In sechs- bis zehnwöchigen Theorieblock-Phasen wird den Schülern das nötige Fachwissen vermittelt. Insgesamt 2100 Stunden berufsbezogener und 300 Stunden allgemein bildender Unterricht umfasst die theoretische Ausbildung dabei. „Unser Ziel ist es, den Schülern viel theoretischen Input zu geben, den sie auch praktisch

umsetzen vermögen, damit sie ihr erworbenes Wissen dann in der Praxis effizient anwenden können“, erläutert die stellvertretende Schulleiterin. Daher gehen die Schüler der Berufs-

fachschule für Altenpflege in Nordhorn im ersten Ausbildungsjahr vermehrt in den Unterricht. Mit zunehmenden Verlauf der Ausbildung nimmt der Praxisteil zu.

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Der Unterricht an der Berufsfachschule ist anschaulich aufbereitet und wird durch Erzählungen von Praxiserfahrungen der Lehrkräfte ergänzt, die den Schülern erste Einblicke in den Berufsalltag ermöglichen.

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Insgesamt sind dies 2500 Stunden, die die Auszubildenden unter anderem in stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe absolvieren. Ergänzt werden ihre Erfah-

rungen durch entsprechende Praktika an weiteren möglichen Arbeitseinsatzorten. Nach ihrer Aufnahme an der Berufsfachschule müssen sich die Schüler selbstständig einen praktischen

Ausbilder suchen. Mit Schulvertrag und Praxisvertrag in der Tasche nimmt die Ausbildung zum „Altenpfleger“ schließlich ihren Lauf. „Der größte Lernschwerpunkt ist das Thema Pflege: Wie pflege ich einen alten Menschen von der Körperpflege bis hin zum Umgang mit chronisch kranken oder dementen Menschen“, berichtet Johanne Plescher-Kramer über den Lerninhalt. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Schule dabei auch auf die Tagesgestaltung von alten Menschen und deren Unterstützung bei von ihnen selbst organisierten Aktivitäten. Darin unterscheidet sich zum Beispiel die Ausbildung grundlegend von der in der Gesundheits- und Krankenpflege. Außerdem befassen sich die Schüler mit dem Altern als Prozess. Zu den allgemein bildenden Fächern gehören unter anderem Deutsch, Politik, Religion und eine Fremdsprache, die zurzeit Niederländisch ist. Die Schülerinnen Bianca Ekelhoff und Susanné Luttmann bereuen ihren Entschluss für eine Ausbildung zur Altenpflegerin nicht. 2012 wird ihr Kurs (Kurs 28) seinen Abschluss machen. Die beiden Frauen sind sich einig, dass das umfassende Wissen und ihre Selbsterfahrungen im Unterricht ihnen ein gutes Rüstzeug im späteren Berufsalltag sein werden.

Der Evangelische Krankenhausverein e.V. Emlichheim ist Träger einer Pflegeeinrichtung mit • 71 Plätzen im Bereich Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Psychiatrie sowie • 45 Plätzen im Bereich der neurologischen Nachsorge für Schädelhirnverletzte (Phase F) • einem ambulanten Pflegedienst sowie 96 seniorengerechten Wohnungen Angegliedert ist zur therapeutischen Versorgung eine integrierte Praxis für Heilmittel für die Fachbereiche Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie sowie physikalische Therapie. Als Altenpfleger (m/w) pflegen, beraten, betreuen, mobilisieren und aktivieren Sie ältere Menschen im stationären und ambulanten Bereich. Als anerkannter Ausbildungsbetrieb bieten wir ab dem 1. September 2012

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Rettungsdienst Krankentransport Fahrdienst

Kindertagesstätte Mehrgenerationenhaus Verwaltung

Ambulante Pflege Stationäre Pflege

Ausbildung zum Rettungsassistenten / Praktisches Jahr Sozialpädagogik Ausbildung zum Altenpfleger / In unseren Kindertagesstätten und im Mehrgenera- zur Altenpflegerin zur Rettungsassistentin Am Beginn der Ausbildung steht die Qualifikation zum/zur Rettungssanitäter/in, die mit der staatl. Prüfung abgeschlossen wird. Im Anschluss daran folgt die praktische Tätigkeit im Rettungsdienst. In der Folge wechseln sich zwei- bis dreitägige Workshops an der DRK-Rettungsschule in Goslar mit der praktischen Ausbildung an der Lehrrettungswache ab. Im Anschluss schließt sich dann die Weiterbildung zum/zur Rettungsassistenten/in an, die alternierend aus schulischer, klinischer und praktischer Ausbildung an einer Lehrrettungswache besteht. Die staatliche Prüfung ist nach drei Jahren vorgesehen. Danach kann die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Rettungsassistent/in“ beantragt werden.

Qualifizierung zum Rettungssanitäter / zur Rettungssanitäterin Am Beginn der Qualifizierung steht die vierwöchige schulische Ausbildung an einer Rettungsschule. Im Anschluss werden jeweils vier Wochen praktische Tätigkeit in einem Krankenhaus und an einer Lehrrettungswache absolviert. Nach einer einwöchigen Prüfungswoche ist die eigentliche Qualifizierung zum/zur Rettungssanitäter/in abgeschlossen. Es folgt die circa neunmonatige praktische Phase im Rettungsdienst zur Festigung der erworbenen Qualifikation.

tionenhaus bieten wir die Möglichkeit, das praktische Jahr für die Fachrichtung Sozialpädagogik zu absolvieren. Diese Möglichkeit wird hauptsächlich durch angehende Erzieher/innen genutzt. Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder und Jugendliche. Sie sind vor allem in der vorschulischen Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Heimerziehung tätig.

Ziel der Ausbildung ist die Fähigkeit zur selbstständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen. In der praktischen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler stufenweise an die eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.

Ausbildung zum Bürokaufmann / zur Bürokauffrau

Ausbildung zum Hauswirtschafter / zur Hauswirtschafterin

Bürokaufleute erledigen alle kaufmännisch-verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten innerhalb unseres Betriebes, und sorgen dafür, dass die betrieblichen Informations- und Kommunikationsflüsse reibungslos funktionieren.

Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen übernehmen die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung von Personen in privaten Haushalten, sozialen Einrichtungen sowie in Haushalten landwirtschaftlicher Unternehmen und Dienstleistungsunternehmen.

Bewerbungen richten Sie bitte mit folgenden Unterlagen an uns: 쐍 Bewerbungsschreiben 쐍 Lebenslauf 쐍 Passbild 쐍 aktuelle Zeugnisse und ggf. Abschlusszeugnis 쐍 ggf. Nachweise über Praktika Oder rufen Sie bei Interesse doch einfach an.

DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V. Personalabteilung Herr Alsmeier Denekamper Straße 76, 48529 Nordhorn Telefon: (0 59 21) 88 36 - 51 Fax: (0 59 21) 88 36 - 59 Internet: www.drk-grafschaft-bentheim.de

Die Berufsfachschule Altenpflege in Nordhorn steht für über 30 Jahre Erfahrung und Innovation in der schulischen Ausbildung der Altenpflege. Unsere Schule bietet im Verbund mit den Kooperationspartnern die Ausbildung für die gesamte Grafschaft Bentheim an. Welche Inhalte werden vermittelt? • Grundlagen, Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege • Klientenorientierte Alltagsgestaltung • professionelle berufliche Kompetenz • Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen Welche Zugangsvoraussetzungen müssen vorliegen? • Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand • Oder bestandene Abschlussprüfung an der BFS Altenpflegehilfe oder BFS Pflegeassistenz • Oder erfolgreiche Ausbildung in der Krankenpflegehilfe Wie ist die Ausbildung organisiert? • Die Ausbildung beginnt am 1. 8. 2012 und dauert drei Jahre unterteilt in mehrwöchige Theorie- und Praxisphasen. Die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht vertiefen Sie in der Praxis unter Anleitung und Begleitung. • Neben dem Schulvertrag schließen sie einen weiteren Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung der Altenhilfe als Ausbildungsträger. • Bei der Vermittlung des Praxisplatzes unterstützen wir Sie gerne und prüfen, ob Voraussetzungen für eine Ausbildungsverkürzung bestehen. Das Land Niedersachsen fördert die Altenpflegeausbildung an nicht-öffentlichen Berufsfachschulen. Für weitere Informationen steht Ihnen die Schulleitung, Frau Sanders, Tel. (0 59 21) 8 19 89 45 oder berufsfachschule.altenpflege@khv-emlichheim.de zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an die Berufsfachschule Altenpflege, Schilfstraße 6, 48529 Nordhorn


Start in den Beruf

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ine Ausbildung in einem qualifizierten Beruf ist eine sehr gute Grundlage für die persönliche Zukunft. Die Auszubildenden Steffen Fragemann, Lars Sanning und Lars Völkerink haben ihren Beruf gefunden. Bei der Firma Otte Kälte- und Gastrotechnik in Nordhorn lassen sie sich zum Mechatroniker für Kältetechnik – frühere Berufsbezeichnung Kälteanlagenbauer – ausbilden. Der 17 Jahre alte Lars Sanning stammt aus Nordhorn und befindet sich derzeit ebenso wie der aus Wilsum stammende Lars Völkering (18 Jahre) im ersten Ausbildungsjahr. Steffen Fragemann aus Wielen ist ebenfalls 18 Jahre alt. Er lernt bereits im dritten Jahr bei Otte Kältetechnik. Der Kälteanlagenbauermeister Jörg Feldsmann hat in der Firma Otte Kältetechnik seinen Berufsweg begonnen und kontinuierlich an seiner beruflichen Weiterentwicklung gearbeitet. Am 1. Januar 2011 haben er und der Elektromeister Christoph Partmann das Traditionsunternehmen von Siegfried Otte übernommen. In dem zertifi-

Auszubildende bei der Firma Otte Kältetechnik: Lars Sanning, Lars Völkering und Steffen Fragemann (von links) an einem zu reparierenden Kaltwassererzeuger für Prozesskühlung. Foto: Schulze zierten Unternehmen sind weitere fünf Meister und Techniker tätig, die ihre berufliche Laufbahn in der Firma mit der Ausbildung gestartet haben. Die neuen Inhaber legen sehr gro-

ßen Wert auf eine gute Ausbildung. So wissen die Neugesellen und Altgesellen, dass jedes Jahr Fortbildungslehrgänge anstehen. Im heutigen Wirtschaftsle-

ben ist die Klimatechnik im Zuge der technischen Entwicklung und des zunehmenden Einsatzes von High-Tech-Technologie nicht mehr wegzudenken. Ein Mechatroniker für Käl-

tetechnik beschäftigt sich nicht nur mit Kühlschränken und Tiefkühltruhen. Beschäftigungsmöglichkeiten werden dort geboten, wo Kälte- und Klimatechnik eingesetzt wird und Kälteanlagen repariert, gewartet und instand gehalten werden. Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung. Der Beruf Mechatroniker für Kältetechnik ist breit gefächert. Ein Mechatroniker für Kältetechnik kann alles, was ein Installateur, ein Elektriker und ein Schlosser können. Mechatroniker für Kältetechnik planen und montieren Anlagen und Systeme der Kälte- und Klimatechnik einschließlich der elektrotechnischen und elektronischen Bauteile. Neben kältetechnischen Grundlagen gehören das Prüfen, Messen, Regeln und Justieren von Steuer- und Regelgeräten zu den täglichen Aufgaben. Mit einem guten räumlichen Vorstellungsvermögen und der Fähigkeit, Problemlösungen kreativ anzugehen, erleichtert man sich ferner den Berufsalltag. Die Firma Otte Kältetechnik beschäftigt derzeit insgesamt fünf Auszubildende.

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eim Löten von Platinen während der Praxistage auf der Hauptschule hat Marc Kolk gemerkt: Das Arbeiten mit elektronischen Bauteilen ist interessant. Der junge Nordhorner spürte, dass es seinen Reiz hat, eine Schaltung oder Anlage zu bauen, zu sehen, wie sie funktioniert, und einen Fehler zu finden und abzustellen. Nach einem zweiwöchigen Praktikum bei der Vrielmann-Gruppe bewarb er sich bei diesem Unternehmen und trat hier nach dem Besuch der einjährigen Berufsfachschule Elektrotechnik die dreieinhalbjährige Lehre zum Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik an. Inzwischen ist der 18-Jährige im dritten Lehrjahr, Anfang 2013 macht er seine Gesellenprüfung. Die Firma Vrielmann plant, entwickelt, baut und programmiert elektrotechnische Anlagen. Marc Kolk ist bei der Herstellung von Niederspannungsschaltanlagen eingesetzt. Momentan baut er gerade einen

Mit dem Bau eines Schaltschranks für die Fachhochschule in Lingen ist Marc Kolk gerade bei der Firma Vrielmann beschäftigt. Foto: Zeiser/www.gn-fotoservice.de Schaltschrank für die Fachhochschule in Lingen. Schaltschränke sind große Stromverteiler für die verschiedenen Abnahme-

stellen in einem Betrieb. „Mein größter Schaltschrank war sieben Meter lang. Daran habe ich fast drei Wochen gearbeitet“,

erzählt der 18-Jährige. Diese Anlagen muss er komplett bestücken, unter anderem mit daumendicken Kupferleitun-

gen und so genannten Trennleisten, Schaltern von 250 bis 1600 Ampere. Schutzgeprüft sind die Schaltschränke bis 5000 Ampere. Marc Kolk ist einer von derzeit fünf jungen Leuten, die bei der Firma Vrielmann zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausgebildet werden. „Wir sind auf Wachstumskurs und brauchen gut ausgebildeten Nachwuchs“, lässt der Leiter der Kundenbetreuung, Simon Evenblij, wissen. „Es gibt vielleicht zehn Firmen in Deutschland“, fügt er hinzu, „die beim Portfolio so aufgestellt sind wie wir. Fachkräfte sind deshalb rar.“ Nach seiner Ausbildung möchte Marc Kolk gerne bei der Vrielmann-Gruppe bleiben. „Das Betriebsklima ist sehr gut, alle Kollegen duzen sich“, erklärt er. Später stehen ihm einige Weiterbildungsmöglichkeiten offen. So kann er Techniker und Meister werden und ein Studium aufnehmen, wenn er noch die Fachhochschulreife erwirbt.

Schilder- und Lichtreklamehersteller/-in

S Wir suchen zum 1. August 2012 oder früher

AUSZUBILDENDE Kaufmann/-frau für

Speditions- und Lagerlogistik Voraussetzung: Abschluss einer Handelsschule

Berufskraftfahrer m/w Voraussetzung: Abschluss der Haupt- oder Realschule

Zur Verstärkung unseres jungen Teams suchen wir engagierte und teamfähige Mitarbeiter/-innen. Mitbringen sollten Sie Sicherheit im Umgang mit dem PC und Teamfähigkeit.

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Informationen über Ihr zukünftiges Arbeitsumfeld finden Sie auf unserer Homepage. Interesse? Dann senden Sie uns umgehend Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Lichtbild, bitte ausschließlich in schriftlicher Form.

Int. Spedition & Logistik GmbH

SLK-Kock Int. Spedition & Logistik GmbH Emslandstr. 28 · 48465 Schüttorf · info@slk-kock.de · www.slk-kock.de

eit August 2010 ist Patrick Keen Auszubildender im Betrieb Brookmann Werbetechnik in Osterwald. Der 18-Jährige ist sehr froh, dass er diesen Ausbildungsplatz bekommen hat. „Ich habe in der neunten Klasse ein Praktikum beim Mediengestalter gemacht“, berichtet der Georgsdorfer, „das hat mir nicht so gut gefallen und ich habe gemerkt, dass ich viel lieber in der Produktion als am Computer arbeiten würde.“ Nach dem Gespräch mit einem Berufsberater war Patrick sich sicher, dass eine Ausbildung im Bereich Werbetechnik für ihn das Richtige sein würde. Ein Freund hatte ihm damals den Tipp gegeben, sich bei Brookmann Werbetechnik zu bewerben. Nach seinem Realschulabschluss begann er in der Osterwalder Firma die Ausbildung in seinem Wunschberuf als Schilder- und Lichtreklamehersteller. In den drei Lehrjahren durchläuft Patrick die verschiedenen Arbeitsbereiche der Entwurfs-und Folienabteilung, der Schlosserei und Elektroabteilung, der Kunststoffverarbei-

Seinen Wunschberuf gefunden hat der 18-jährige Patrick Keen aus Georgsdorf. Foto: Koormann/www.gn-fotoservice.de

tung, der Lackiererei und der Montage. Außerdem besucht er einmal pro Woche die Berufsschule in Osnabrück. Besonders gern arbeitet er

an der Fräse, wo er Acryl- und Aluminiummaterial bearbeitet. „Die Kollegen erstellen am Computer Daten für verschiedene Aufträge, die sie in einer

Datei an mich senden“, erklärt der junge Auszubildende: „ Ich kann daraus dann entnehmen, was ich an der Fräse zu tun habe.“

Patricks Arbeitstag beginnt um sieben Uhr morgens und endet um 15.45 Uhr. „Wir bauen, was wir selbst und andere entwerfen“, beschreibt Thomas Brookmann das Arbeitsfeld des Werbetechnikers. „Manche Kunden kommen schon mit recht genauen Vorstellungen zu uns, für andere gestalten wir den gesamten Werbeauftritt, inklusive Firmenlogo. Teilweise bekommen wir aber auch Entwürfe von Werbeagenturen beziehungsweise von den Firmen selbst.“ Neben dieser kreativen Arbeit spielen aber auch Kenntnisse im Bereich der Elektrotechnik eine wichtige Rolle. „Es ist ein umfangreicher und vielseitiger Beruf“, unterstreicht Thomas Brookmann. Die Tätigkeiten reichen von Folien-und Acrylglasarbeiten über Lackierungen sowie Metallbau- und Elektroarbeiten bis hin zur Montage. „Wir erwarten nicht, dass ein Auszubildender von vornherein alles kann. Was er mitbringen sollte sind Fleiß, Disziplin, handwerkliches Geschick, Verlässlichkeit und vor allem Interesse daran, etwas Neues zu lernen.“

Start in den Beruf Frühjahr 2012  

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