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Start in den Beruf Ausbildungsberufe in der Region

Das Ausbildungsmagazin der Grafschafter Nachrichten Februar/März 2011

Foto: Waltraud Grubitzsch / dpa – Bildfunk

Wichtige Information für Schulen: Kostenlose Klassensätze dieses GN-Ausbildungsmagazins können ab Montag, 28. 2., im GN-Verlagshaus, Coesfelder Hof 2 (GIP-West), Nordhorn, abgeholt werden (so lange der Vorrat reicht).


Start in den Beruf

Februar/März 2011

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Wer in seinem Traumberuf hier nichts findet, sollte deshalb bei der Berufsberatung um Vermittlungshilfe bitten. „Wir können Bewerbungskosten und Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen übernehmen. Denn eine Bewerbung soll nicht auf Grund des Geldes scheitern. Der Jugendliche muss aber vorher zu einem persönlichen Gespräch bei uns gewesen sein und einen Antrag gestellt haben“, beruhigt die Berufsberaterin. Berufsberaterin Heidi Kopplin im Beratungsgespräch mit dem Weitere Themen in einem Foto: Agentur für Arbeit Azubi Sven. Beratungsgespräch könnten sein: „Welche Ausbildung lichkeiten und Realisierungs- Bentheim rund 700 offene Ausbildungsstellen gemeldet passt zu mir?“ „Welche Alterchancen. nativen zum Wunschberuf Als weiteren Service bieten und das sogar in vielen Bereiund welche Überbrückungslösie die Vermittlung einer Aus- chen, die für die meisten Jusungen gibt es, wenn ich bei bildung an, wenn der Jugend- gendlichen sehr interessant Bewerbungen nicht erfolgliche geeignet ist. Bewerbun- sind. „Auf Grund dessen, dass reich bin?“ „Wie sind eigentgen um Ausbildungsplätze wir sehr früh die Ausbildungslich meine Chancen für einen werden dadurch häufig we- stellen eingeworben haben bestimmten Ausbildungsberuf sentlich effektiver, da viele und die Ausbildungsbereitund welche Weiterbildungswichtige Fragen im Vorfeld ge- schaft der Betriebe im hiesigen möglichkeiten gibt es?“ klärt werden konnten. „Wenn Raum sehr groß ist, können Gesprächstermine können man sich ohne Plan bewirbt, wir momentan Schülern aus verschwendet man nur Zeit allen Schulformen konkrete persönlich in der Agentur für und Porto“, sagt der 20-jähri- Angebote unterbreiten“, sagt Arbeit Nordhorn und ihren Gege Azubi Sven Link aus eigener Heidi Kopplin, Berufsberaterin schäftsstellen oder unter Erfahrung. in der Agentur für Arbeit Nord- www.arbeitsagentur.de oder Aktuell sind bei der Berufs- horn. Zudem vermittelt die Be- telefonisch unter (0 59 21) beratung für die Grafschaft rufsberatung auch bundes- 87 02 72 vereinbart werden.

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Bei der Suche nach einem neuen Ausbildungsplatz gibt es zahlreiche Wege. Dabei stellen sich viele Jugendliche die Frage: „Im Sommer werde ich aus der Schule entlassen! Welcher Beruf passt wohl gut zu mir und welcher Betrieb sucht noch Azubis?“

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as Steuerrecht ist ein weites Feld. Drei junge Leute sind dabei, es zu erkunden: Peter Hemme aus Nordhorn, Ramona Rolfes aus Twist und Ramona Blömers aus Osterwald. In der Kanzlei Hartmann & Kiwit im Nordhorner GIP werden sie zu Steuerfachangestellten ausgebildet. Der 21-jährige Nordhorner ist im zweiten Lehrjahr, seine beiden Kolleginnen sind ein Jahr weiter. Im Mai machen die beiden jungen Frauen an den BBS Lingen ihre Abschlussprüfung. Und die werden sie schaffen, da sind sich die 22- und die 23Jährige sicher. Steuererklärungen bearbeiten und Steuerbescheide prüfen, Lohn- und Gehaltsabrechnungen erstellen, die Finanzbuchführung für Mandanten vornehmen und den Schriftverkehr erledigen – das und vieles mehr gehört zu den Aufgaben der jungen Leute. „Unsere Arbeit ist abwechslungsreich. Wir haben die Möglichkeit, alle Bereiche kennen zu lernen“, beschreibt Ramona Rolfes ihren Berufsalltag. „Und jeder arbeitet mal mit jedem zusammen“, ergänzt Ramona Blömers. „Die jungen Leute müssen zwar ein ausgeprägtes Zahlenverständnis mitbringen, aber wichtiger ist uns, dass sie sich mit Gesetzestexten befassen mögen“, erklärt Steuerberater Thomas Bastian, für das Personalwesen zuständiger Partner bei Hartmann & Kiwit, wo insgesamt 18 Mitarbeiter beschäftigt sind. „Man darf keine Angst vor Gesetzestexten haben“, so die Erfahrung von Peter Hemme. „In der Praxis ist es auch nicht ganz so dröge wie es im Gesetzestext steht“, fügt Ramona Rolfes hinzu. Die Kanzlei legt allergrößten Wert auf eine fundierte Ausbildung. Interne und externe Schulungen sind obligatorisch. Intern geschieht das durch die Teamleiter, die bei gesetzlichen Neuerungen alle Mitarbeiter auf den Stand der Dinge bringen. Die externe Schulung der

Nachschauen, was im Gesetz steht – das ist fester Bestandteil der Ausbildung von Peter Hemme, Foto: Zeiser Ramona Rolfes und Ramona Blömers (von links) in der Kanzlei Hartmann & Kiwit. Auszubildenden erfolgt in ausgewählten Seminaren. Hartmann & Kiwit unterhält mit befreundeten Kanzleien eine Fortbildungsgesellschaft in Haren. Über diese Schiene wird ganz gezielt Expertenwissen im Steuerrecht eingekauft – maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der beteiligten Kanzleien. In den ersten Monaten ihrer Ausbildung besuchten Ramona Rolfes, Peter Hemme und Ramona Blömers das bekannte

Fortbildungsinstitut Henssler in Bad Herrenalb. Diese Akademie im Schwarzwald lernen alle Auszubildenden von Hartmann & Kiwit kennen. Für die drei jungen Leute waren es anstrengende fünf Tage mit intensivem Lernen. Den Schwerpunkt bildete das Einkommensteuerrecht. „Wir wurden dort ins kalte Wasser geworfen. Aber es hat viel gebracht“, erinnert sich Ramona Rolfes. In ihrer Kanzlei fühlen sich

IMPRESSUM

Start in den Beruf Verlagsbeilage der Grafschafter Nachrichten Redaktion: Freimuth Schulze, Peter Zeiser Anzeigen: Anke Maathuis, Hannelore Große Höötmann Druck: Grafschafter Nachrichten Coesfelder Hof 2, 48527 Nordhorn

die drei angehenden Steuerfachangestellten wohl. Es herrsche ein gutes und offenes Miteinander, so sagen sie. Es sei jederzeit möglich, Kollegen anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Ramona Rolfes und Ramona Blömers werden nach ihrer Ausbildung in der Kanzlei bleiben. Dieses Ziel verfolgt auch Peter Hemme. Alle drei können sich vorstellen, sich später zum Steuerfachwirt oder Bilanzbuchhalter weiterzubilden.


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Februar/März 2011

Konditor/-in

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obias Lenz, im zweiten Lehrjahr Auszubildender zum Konditor bei der Bäckerei und Konditorei Sundag in Schüttorf, hat ein ehrgeiziges Ziel: Nach Abschluss der Lehre möchte er in seinem Ausbildungsbetrieb einige Jahre als Geselle arbeiten, um anschließend zum Konditormeister aufzusteigen. Wie viele andere Auszubildende hat auch der 20-jährige über ein Praktikum (in einer Bäckerei) Interesse an seinem angestrebten Beruf gefunden. Heute weiß der Liebhaber von Schokoladencroissants, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Ihm macht die Arbeit in der Konditorei Spaß. „Nicht zuletzt, weil man dabei auch kreativ sein und immer mal wieder etwas Neues versuchen kann“, so der Schüttorfer. Unlängst durfte Tobias Lenz eine Torte mit Schokolade beschriften. Das hat ihm besonders viel Spaß gemacht. Mit der Tortenproduktion beschäftigt er sich ohnehin am liebsten. Zum Wochenende dürfen die Auszubildenden in der Konditorei Sundag immer eine so genannte „Wochenendtorte“ für die verschiedenen Café-Bistros des Hauses nach eigenen Vor-

Zwei junge Leute werden derzeit bei der Bäckerei und Konditorei Sundag in Schüttorf zur Konditorin beziehungsweise zum Konditor ausgebildet: Ina Skwara und Tobias Lenz. Foto: Schulze stellungen produzieren. Bei der Zubereitung der Sahnetorten, die sonst nicht zum ständigen Programm der Konditorei gehören, haben sie dann die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit ihren Vorgesetzten selber etwas auszuprobieren. Mit Tobias Lenz und Ina Skwara hat die Bäckerei und Konditorei Sundag derzeit zwei Auszubildende für das Handwerk des Konditors. Auch Ina Skwara befindet sich im zwei-

ten Ausbildungsjahr. „Beide machen ihre Arbeit gut“, so Firmenchef Kai Sundag, selber Bäckermeister und Konditor. Tobias Lenz hat in Schüttorf die Realschule besucht, ehe er die Ausbildung startete. Dass sein Dienst morgens schon um 5 Uhr beginnt, macht dem 20Jährigen nichts aus: „Das weiß man vorher, wenn man sich für den Beruf entscheidet“. Dafür ist für den Schüttorfer auch bereits um 13.30 Uhr Feierabend.

„Dann lässt sich mit dem Arbeitstag noch eine ganze Menge anfangen“, so Tobias Lenz, der seine Freizeit gerne mit Freunden verbringt und auch regelmäßig ins Fitnessstudio geht. Um die Auszubildenden für das Konditorhandwerk kümmert sich im Hause Sundag neben Konditormeister Hartmut Schulte auch Produktionsleiter Rainer Weinberg. Er hat selber bei Sundag das Handwerk des Konditors gelernt, ehe er sich nach einigen Gesellenjahren in Hannover zusätzlich zum staatlich geprüften Lebensmitteltechniker ausbilden ließ. Und auch an Bäckermeister Ludger Holthaus können sich die Auszubildenden jederzeit mit ihren Anliegen wenden. 19 Filialen in der Grafschaft sowie in den Niederlanden, in Rheine, Lingen, Salzbergen und Ochtrup werden von Schüttorf aus täglich mit einem breiten Angebot an Backwaren beliefert. Die Produktpalette der Bäckerei und Konditorei Sundag ist umfangreich und vielfältig; sie ändert sich zudem saisonbedingt ständig. Das macht den Reiz des Konditorhandwerks aus.

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Hotelfachmann/-frau

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m 1. August letzten Jahres hat Saskia Piesche ihre dreijährige Ausbildung als Hotelfachfrau im Restaurant „Pier 99“ und angrenzendem Hotel „Riverside“ am Vechtesee begonnen. Ihre Entscheidung hat die 27-jährige Nordhornerin noch keinen Tag bereut: „Dieser Beruf ist mein Ding.“ Der Umgang mit Menschen, die Bewegung und die Abwechslung gefallen ihr sehr. Schon vorher hat sie in Nordhorner Gaststätten gerne als Aushilfe gejobbt. „Ich mache das total gern“, strahlt die junge Frau. Als Mutter einer siebenjährigen Tochter ist sie froh, dass sie den Ausbildungsplatz bekommen hat. Denn Saskia Piesche weiß: „In dieser Branche muss man schon flexibel sein.“ Doch die Hoteliersfamilie Müller sei ihr sehr entgegen gekommen bei den Arbeitszeiten. Familie und Beruf bekommt sie so gut unter einen Hut, zumal sie abends nicht arbeiten muss.

Viel Freude an ihrer Arbeit im Restaurant „Pier 99“ am Nordhorner Vechtesee hat die 27-jährige Foto: Zeiser Saskia Piesche.

gen vorbereiten – das und andere Aufgaben mehr sind von den Hotelfachleuten zu erledigen. Die Familie Müller beGetränke ausschenken, im schäftigt in ihren Hotel- und Restaurant bedienen, Zimmer Gastronomiebetrieben insgeherrichten und Veranstaltun- samt 15 Nachwuchskräfte. Die

Lehrlinge treffen sich alle 14 Tage. Mit dem Schichtleiter oder einem anderem Verantwortlichen werden dann der Arbeitsalltag, mögliche Verbesserungen im Service, anstehende Veranstaltungen

oder auch mal persönliche Anliegen besprochen. Saskia Piesche hat ihren Traumberuf gefunden. Den wird sie auch nach ihrer Lehrzeit weiter ausüben – das steht für die junge Mutter fest.

E

In Uelsen, in der Praxis von Zahnarzt Thomas Weber, absolviert Linda Baarlink aus Emlichheim ihre Ausbildung zur ZahnmediziFoto: Konjer nischen Fachangestellten.

der sich Linda Baarlink gerne stellt. „Man muss mit den Die Betreuung der Patien- Menschen umgehen können; ten vor, während und nach der da habe ich viel dazugelernt“, Behandlung ist eine Aufgabe, gibt sie gerne zu. Mittlerweile

weiß sie genau, wie sie kleinen und großen Patienten, die ängstlich sind, begegnen muss und wie sie ihnen helfen kann. Ein aufklärendes Ge-

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Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ine ungefähre Vorstellung davon, wohin ihr beruflicher Weg einmal führen soll, hatte Linda Baarlink schon als junges Mädchen: „Ich wollte auf jeden Fall in den Gesundheitsbereich.“ Als Neuntklässlerin der Realschule machte die Emlichheimerin zunächst ein Praktikum in einer Hausarztpraxis und danach, „zum Vergleich“, in einer Zahnarztpraxis. Sie entschied sich für den Zahnarzt und die dreijährige Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Der Hauptgrund: „Hier arbeite ich enger mit dem Arzt zusammen als in der Hausarztpraxis.“ Diese „Teamarbeit“ praktiziert die 19-Jährige nunmehr bereits im dritten Lehrjahr beim Zahnarzt Thomas Weber in Uelsen; dort hatte sie auch ihr Praktikum absolviert.

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spräch beruhige meistens schon, so ihre Erfahrung. Kinder seien durch kleine Geschichten schnell aufzumuntern. Der Umgang mit Patienten sei auch im Berufsschulunterricht ein Thema. Die Vor- und Nachbereitung einer Behandlung, das Assistieren, hier insbesondere das Anreichen der medizinischen Instrumente, das Vorbereiten einer Zahnfüllung, die Erstellung von Röntgenaufnahmen und die Aktualisierung der Patientenkartei – das und vieles andere mehr sind alltägliche Aufgaben der Zahnmedizinischen Fachangestellten. Der Beruf wird fast ausschließlich von Frauen ausgeübt. Im kommenden Juli endet die Lehrzeit. Die junge Emlichheimerin will auf jeden Fall weiter in ihrem Wunschberuf arbeiten. Helfen im Team – das liege ihr, mache Sinn und ein gutes Gefühl.

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Februar/März 2011

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adeleine Janke konnte es kaum besser treffen: „Ich mache hier alles total gern.“ Bei der Wilsumer WKS Textilveredlungs-GmbH wird die 18-Jährige zwei Jahre lang zur ProduktprĂźferin im Bereich Textil ausgebildet. Aus ihrem Heimatort Bad Langensalza in ThĂźringen ist sie deswegen im vergangenen Sommer nach Wilsum gezogen, wo sie zudem Bekannte hat. Auf die Stellenanzeige von WKS war sie per Zufall im Internet gestoĂ&#x;en. In Wilsum bildet der Textilveredler WKS in acht verschiedenen Berufen aus. Momentan erhalten zwĂślf junge Leute das RĂźstzeug fĂźr ihr späteres Berufsleben. Sie haben vorher alle ein Kurzpraktikum von maximal einer Woche absolviert; erst danach fällt die Entscheidung Ăźber die Einstellung. Freude an der Arbeit mit Textilien und einen Hauptschulabschluss setzt WKS voraus. Erwartet werden auĂ&#x;erdem „eine hohe Einsatzbereitschaft, verantwortungsbewusstes und selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit und PC-Grundkenntnisse“, wie Personalreferentin Helga Wolterink und Ausbilderin Birgit Assen deutlich machen. WKS garantiert eine gute Ausbildung. Sie erfolgt nach ei-

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der Praxis ist es die so genannte Bindungslehre. Dabei mßssen die Auszubildenden einen aus einem Stoff herausgezogenen Faden bindungsgerecht mit Nadel und Faden wieder einstopfen. Das wird auch in der Abschlussprßfung verlangt. Die Vielfalt und damit die Abwechslung schätzt die junge Thßringerin an ihrer Ausbildung. Immer wieder gern im Einsatz ist sie an einer der 15

Warenschaumaschinen. Hier kontrolliert die 18-Jährige Textilprodukte auf Fehler und Qualitätsabweichungen. Am PC wird das Ergebnis sogleich festgehalten. Madeleine Janke mĂśchte nach dem Ende ihrer Ausbildung „auf jeden Fall“ bei WKS bleiben. Das sollte klappen. „Gute Auszubildende Ăźbernehmen wir gern“, so Personalreferentin Helga Wolterink.

Staatlich anerkannte/-r Physiotherapeut/-in

B

erßhrungsängste hat Thomas Altehßlsing nicht. Als angehender Physiotherapeut darf er die auch nicht haben. Denn sein Werkzeug sind seine Hände, sein Arbeitsumfeld bestimmt der menschliche KÜrper. In Rheine kann man staatlich anerkannter Physiotherapeut werden. Die dreijährige Ausbildung im Blockunterricht kostet monatlich 382 Euro bei der IEB GmbH Lehranstalt fßr Physiotherapie. Die Ausbildung richtet sich an Erstauszubildende mit dem Berufswunsch Physiotherapeut/in oder Interessenten, die eine Umschulung anstreben. Zu den Zulassungsvoraussetzungen gehÜren ein Fachoberschulabschluss beziehungsweise ein gleichwertiger Bildungsabschluss, ein Hauptschulabschluss und eine mindestens zweijährige Ausbildung und die Vollendung des 17. Lebensjahres. Wßnschenswert ist ein Praktikum im Bereich der Physiotherapie. Die Auszubildenden lernen medizinische Grundlagen aus den Bereichen Anatomie, Physiologie, Krankheitslehre, physiotherapeutische Befund- und Untersuchungstechniken sowie verschiedene Behandlungstechni-

SchĂźler wie Thomas AltehĂźlsing werden in Rheine Physiotherapeut oder absolvieren in Zusammenarbeit mit der Thim van der Laan Hogeschool Utrecht den Studiengang „Bachelor of Physiotherapy“ – teilweise auch berufsbegleitend. Foto: privat ken. Sie erlernen Techniken und Methoden der Massage, Wärme-, Kälte-, Wasser- und Elektrotherapie, methodische Anwendung der Physiotherapie in den Fachrichtungen der Inneren Medizin, Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Geriatrie, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie und Pädiatrie. Die Teilnehmer sollen später eigenverantwortlich und selbstständig Patienten auf Grund ei-

ner ärztlichen Diagnose therapieren kĂśnnen. Durch die Kooperation mit der Thim van der Laan Hogeschool Utrecht in den Niederlanden bieten die IEB GmbH auch den Studiengang „Bachelor of Physiotherapy“ an. SchĂźler der Lehranstalt kĂśnnen bereits während der Ausbildung mit dem Studium beginnen. Das Vorbereitungsprogramm wird durch zusätz-

lichen Unterricht, während der Ausbildung absolviert. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung folgt nun noch das einjährige Bachelorjahr. Nach insgesamt vier Jahren Ausbildung und Studium kĂśnnen sie den deutschen sowie den niederländischen Abschluss „Bachelor of Physiotherapy“ erreichen. Examinierte Physiotherapeuten durchlaufen das 30-monatige Studienmodell berufsbegleitend. Der niederländische Bachelorabschluss ist mit 240 ETCS Punkten ein hoch kreditierter Abschluss. Diese hohe Bewertung resultiert aus der Tatsache, dass niederländische Therapeuten fĂźr den Direct Access am Patienten ausgebildet werden. Eine Hochschulzugangsberechtigung wie das Abitur oder die Fachhochschulreife ist Ăźbrigens nicht erforderlich. Der Unterricht wird in deutscher Sprache gehalten. Die Präsenzveranstaltungen finden immer freitags und sonnabends statt. Die Lehranstalt fĂźr Physiotherapie in Rheine bietet ihren SchĂźlern seit Neuestem auch eine Lernplattform. Sie stellt den Auszubildenden viele Dokumente online zur VerfĂźgung.

Fachangestellte/-r fĂźr ArbeitsfĂśrderung

A Lehrstelle gesucht?

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nika Haverland, Dania Breitlauch und Marcel Gaber werden in der Agentur fĂźr Arbeit Nordhorn während einer dreijährigen Lehrzeit zu Fachangestellten fĂźr ArbeitsfĂśrderung ausgebildet. Fachangestellte/-r fĂźr ArbeitsfĂśrderung in der Bundesagentur fĂźr Arbeit arbeiten in erster Linie im Team eines Kundenbereichs mit anderen Kolleginnen und Kollegen. Dort klären sie die Anliegen der Ratsuchenden, erteilen AuskĂźnfte persĂśnlich oder telefonisch in sogenannten „Service Centern“, nehmen Arbeitslosmeldungen und Anträge auf Geldleistungen entgegen. Beworben haben sich die drei Azubis wegen der vielfältigen Tätigkeit: Sie unterstĂźtzen Kunden beim AusfĂźllen der Anträge, bereiten Arbeitsunterlagen fĂźr die Fachkräfte vor,

wirken bei der Arbeits- und Ausbildungsvermittlung mit. Zudem bearbeiten sie Anträge auf Geldleistungen, wie beispielsweise Arbeitslosengeld,

Leistungen zur Unterstßtzung der Beratung und Vermittlung, zur FÜrderung der Aufnahme einer Beschäftigung und der beruflichen Weiterbildung.

Fachangestellte fĂźr ArbeitsfĂśrderung kĂźmmern sich auch um interne Serviceaufgaben, wie zum Beispiel Personalangelegenheiten.

Besprechung mit Fachausbilder Heinz-GĂźnter Kropp und den Auszubildenden (von links) Anika Haverland, Dania Breitlauch und Marcel Gaber. Foto: Agentur fĂźr Arbeit


Start in den Beruf

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BVB-Verlagsgesellschaft bildet Bürokaufleute und Mediengestalter aus gn NORDHORN. Durch die Er- setzen. Zur Verstärkung des er- viert wird, beträgt in der Regel rufsbildungsgesetz (BBiG) und

In einem Jahr ist Gesellenprüfung: Patrick Gusowski wird bei der Firma Böttick & Regtop in Nordhorn zum Bauklempner ausgebildet. Foto: Freimuth Schulze cher und auch handwerkliches Arbeiten hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, erklärt er. Beides sei nun auch in der Ausbildung gefordert. Handwerkliches Geschick und ein gewisses Zahlenverständnis sind also die Dinge, die künftige Auszubildende mitbringen sollten. „Neben Mathe achten wir außerdem vor allem auf die Deutschnote“, erklärt Christin Bültbrun von der Firma Böttick & Regtop. Sonstige Voraussetzungen gebe es nicht: „Zu uns kann jeder kommen. Ein Hauptschulabschluss reicht künftig auch ohne BGJ aus. Wir würden aber auch Abiturienten ausbilden, die sich für den Beruf interessieren.“ Für das neue Ausbildungsjahr würde die Firma Böttick & Regtop gerne zumindest einen neuen Auszubildenden wieder einstellen. Wer eine Ausbildung zum Bauklempner bei der Firma Böttick & Regtop beginnt, hat gute Chancen, im Anschluss auch übernommen zu werden: „In den vergangenen Jahren haben wir von fünf Ausgelernten vier übernommen“, berichtet Christin Bültbrun. Vor zwei Jahren habe es in diesem Berufszweig hingegen

nur einen einzigen Auszubildenden in ganz Niedersachsen gegeben. „Es herrscht zur Zeit ein großer Mangel an Bauklempnern. Schon deshalb müssen wir für den Eigenbedarf ausbilden und möchten unsere Auszubildenden gerne halten“, so Bültbrun weiter. Dass die Ausbildung bei dem Nordhorner Unternehmen gut ist, beweist folgende Tatsache: 2009 hat die Firma Böttick & Regtop beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks in der Rubrik Bauklempner einen Landessieger und zwei Teilnehmer am Bundeswettbewerb gestellt. Auch Patrick Gusowski würde gerne in dem Beruf des Bauklempners bleiben. Zum einen mache ihm dieser abwechslungsreiche und auch schon mal verantwortungsvolle Job viel Spaß. Zum anderen habe er ein gutes Betriebsklima erfahren dürfen: „Meine Kollegen sind immer hilfsbereit. Ich stand noch nie alleine da, wenn ich einmal Hilfe brauchte.“ Im Januar 2012 wird Patrick Gusowski nach dreieinhalbjähriger Ausbildung vor der Handwerkskammer Münster seine Gesellenprüfung ablegen.

Kfz-Mechatroniker/-in

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tephan Bahr strahlt: Seine Gesellenprüfung als Kraftfahrzeugmechatroniker hat der 22-jährige Nordhorner Ende vorigen Monats ebenso wie sein bisheriger Arbeits- und Ausbildungskollege Dennis Brodatzki hervorragend bestanden. Bahr (im Bild links) ist auch künftig in der Kfz-Meisterwerkstatt M.A.M Stahnke im Industriegebiet Nordhorn-Süd tätig. „Ich bin froh, dass ich hier die Ausbildung machen konnte. Hier kann man richtig gut lernen, man bekommt alles erklärt“, sagt der frisch gebackene Geselle über seinen Lehrbetrieb, in dem mit Inhaber Udo Stahnke und Ralph Sauvageod zwei Meister tätig sind. „Ich durfte

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Start in ein kreatives Berufsleben

Bauklempner/-in it Dachrinnen, Metalldächern und -fassaden kennt Patrick Gusowski sich aus – er absolviert inzwischen im dritten Jahr eine Ausbildung zum Bauklempner bei der Nordhorner Firma Böttick & Regtop. „Mein Job ist sehr abwechslungsreich, denn es gibt viele verschiedene Arbeitsbereiche“, berichtet der 21-Jährige: „Man steht nicht nur den ganzen Tag in der Halle und fertigt Bauteile. Und inzwischen werden mir auch schon mehr Arbeiten allein übertragen wie zum Beispiel das Montieren von Fallrohren.“ Die Ausbildung zum Bauklempner ist interessant und sehr abwechslungsreich. Mal müssen Dachrinnen repariert und gewartet werden, mal ist die genaue Kenntnis verschiedener Materialeigenschaften erforderlich und mal verlegt Patrick Gusowski Metalldächer auf Neubauten. Neben Abwechslung hat der Beruf des Bauklempners auch die ein oder andere Herausforderung zu bieten: „Jede Baustelle ist anders und kann einen vor Probleme stellen, die man dann flexibel lösen muss“, weiß der Nordhorner. So sei auf manchen Baustellen die Unterkonstruktion, auf der ein Dach verlegt werden soll, „alles andere als gut.“ Gut gefiel Patrick Gusowski der Berufszweig des Bauklempners schon während eines zweiwöchigen Probearbeitens bei seiner jetzigen Ausbildungsstelle. Zuvor hatte er nach seinem Hauptschulabschluss ein Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) im Bereich Metall absolviert. Dort gelangte er über einen Lehrer an den Ausbildungsplatz, der ihm auch deshalb gefällt, weil hier seine Interessen abgedeckt werden: „In der Schule war Mathe immer eines meiner Lieblingsfä-

Februar/März 2011

auch mal schwierige Sachen in Angriff nehmen; das hat mich besonders motiviert und machte großen Spaß“, blickt der 22-Jährige auf seine dreieinhalbjährige Lehrzeit zurück. Der Beruf des Kfz-Mechatronikers ist abwechslungsreich und verlangt demjenigen, der ihn ergreift, zeitlebens einiges ab. Immer mehr Computer unterstützen heute die Arbeit in der Werkstatt, eine Folge der komplexen Fahrzeugtechnik, die sich rasant weiterentwickelt. Grundlegende Kenntnisse in Mathe, Physik und Chemie sind ebenso erforderlich wie Fachwissen in Elektronik und Computertechnik. „Bei uns sind Lehrlinge nicht zum Fegen da. Sie sollen

die Möglichkeit haben, richtig viel zu lernen. Unser Anspruch ist sehr hoch“, erklärt Petra Stahnke. Im Betrieb ihres Mannes werden Autos aller Hersteller sowie Motorräder repariert und gewartet. Karosseriearbeiten erledigt die Firma, die zum kommenden August wieder einen Lehrling einstellt, ebenfalls. Kraftfahrzeugmechatroniker können sich nach ihrer Ausbildung weiterbilden zum Servicetechniker oder Meister. Für Stephan Bahr ist das im Moment aber noch kein Thema. Er ist froh, sein erstes Berufsziel gut erreicht zu haben und sein Geld mit einer Arbeit zu verdienen, die ihm liegt und Spaß macht.

stellung werbegetragener Publikationen für Gemeinden, Städte, Kreise sowie für diverse regionale Einrichtungen wie Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Gesundheitsbehörden im gesamten Bundesgebiet hat sich die BVB-Verlagsgesellschaft mbH als marktführendes Unternehmen etabliert. Die Produktpalette, zielgruppenorientiert und ausgezeichnet durch einen hohen Qualitätsstandard, umfasst Broschüren und Magazine zu diversen Themen, Faltpläne und Internet-Präsentationen. Seinen Erfolg am Markt verdankt das Nordhorner Unternehmen nicht zuletzt seinen hochmotivierten Mitarbeitern, die jedes Projekt den individuellen Anforderungen der Auftraggeber entsprechend um-

folgreichen Teams bietet der Verlag jungen, engagierten Menschen Ausbildungsplätze an in den Berufen Bürokaufmann/frau und Mediengestalter/in. Die Arbeit der Bürokaufleute, vielseitig und abwechslungsreich, erfordert eine gute Auffassungsgabe und ein hervorragendes Organisationstalent. Es gilt, alle kaufmännisch verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten innerhalb eines Betriebs zu erledigen und dafür zu sorgen, dass der innerbetriebliche Informations- und Kommunikationsfluss perfekt abläuft. Bürokaufmann/frau gilt als anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildungszeit, die im Betrieb und in der Berufsschule absol-

rte Eine fundie m zu Ausbildung iker tron KFZ-Mecha und ...

Spaß am Lernen ... denn das ist der Weg zum Erfolg! Max-Born-Str. 11 · Nordhorn Tel.: 0 59 21 / 68 03 Fax: 0 59 21 / 99 16 14 E-Mail: M.A.M@t-online.de Internet: www.motorradautomehr.de

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eine/n Auszubildende/n

drei Jahre. Neben den allgemeinen Sekretariatsaufgaben beschäftigen sich Bürokaufleute in einem Unternehmen wie dem BVB-Verlag vor allem viel mit Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Da sie während ihrer Ausbildungszeit sämtliche Abteilungen des Hauses durchlaufen, sind sie mit allen anfallenden Arbeiten vertraut und auf Grund dessen sehr flexibel. Ein Beruf, der diverse Tätigkeiten in der Druckvorstufe umfasst, ist der des Mediengestalters Digital und Print. In diesem Berufsbild geht es um die Konzipierung, Gestaltung und Produktion von digitalen oder gedruckten Informationsmedien. Der Beruf Mediengestalter/in zählt zu den anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Be-

nach der Handwerksordnung (HwO). Auch hier umfasst die Ausbildungszeit in der Regel drei Jahre und findet ebenfalls im ausbildenden Unternehmen und in der Berufsschule statt. Bei der BVB-Verlagsgesellschaft mbH liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Mediengestalter/innen im mediengerechten Ausarbeiten von Gestaltungsentwürfen, im Entwerfen von Layouts für Broschüren und Pläne sowie im Gestalten von Anzeigen und Titelseiten. In beiden Berufen werden Spaß an selbstständiger und eigenverantwortlicher Arbeit, Teamfähigkeit, sicherer Umgang mit der deutschen Sprache sowie eine strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise vorausgesetzt.

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Erfolgreich abgeschlossen haben Stephan Bahr (im Bild links) und Dennis Brodatzki gerade ihre Foto: Zeiser Ausbildung im Kfz-Meisterbetrieb M.A.M. Stahnke in Nordhorn.

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Start in den Beruf

Februar/März 2011

Konstruktionsmechaniker/-in

Hotelfachmann/-frau

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ür Fabienne Miethe war schnell klar: Weiter zur Schule gehen kam für die 16 Jahre alte Osnabrückerin nicht in Frage. Sie wollte so schnell wie möglich in einen Beruf und hatte ihr Auge auf die Gastronomie fallen lassen. Da sie aber in ihrer Heimatstadt wegen ihres jugendlichen Alters keinen Ausbildungsplatz fand, bewarb sie sich beim Hotel Grossfeld in Bad Bentheim. Hier war nur ein vierwöchiges Praktikum erforderlich, um zu erkennen, dass Fabienne Miethe für einen Beruf im Hotelgewerbe wie geschaffen ist. Bereits zum 1. August vergangenen Jahres startete sie ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau. „Das Alter ist für uns kein Problem. Irgendwann wird Fabienne ja so alt sein, um in ihrem Fach auch Arbeiten verrichten zu können, für die sie derzeit noch zu jung ist“, so Johannes Grossfeld. Er ist mit der jungen Osnabrückerin sehr zufrieden: „Sie hat sich schon in den ersten Monaten ihrer Ausbildung in der Praxis bewährt.“ Beim Hotel Grossfeld soll Fabienne Miethe nach und nach aufgebaut werden. „Sie wird dann auch die Möglichkeit erhalten, im Beruf weiter nach vorne zu kommen“, erklärt Johannes Grossfeld, der zudem darauf verweist, dass es weiblichen Mitarbeitern gerade im Hotelgewerbe auch möglich ist, mal eine Zeit lang auszusetzen, zum Beispiel im Falle einer Geburt: „Sie sind anschließend schnell wieder drin.“ Fabienne Miethe wird während ihrer dreijährigen Ausbildung in allen Bereichen des Hotels tätig sein und dabei von den jeweiligen Gesellen unterstützt werden. Bisher wurde sie ausschließlich im Servicebereich eingesetzt – im Restau-

ennis Struwe hat die Computermaus gegen den Schraubenschlüssel getauscht. Der gelernte Bürokaufmann hat sich beruflich komplett neu orientiert. Bei der HRD Trailer-Engineering GmbH in Emlichheim absolviert der Neuenhauser eine Lehre als Konstruktionsmechaniker. „Ich wollte lieber etwas Handwerkliches machen. Die Arbeit in der Fertigung, das Schweißen, Schrauben und Montieren, gefällt mir“, begründet der 22Jährige seinen Berufswechsel. Seinem Ausbildungskollegen Jörg Klemp aus Neugnadenfeld war dagegen schon in der Schule klar, dass nur ein handwerklicher Beruf infrage kommt. Schon als Kind hat er gerne den Schraubenschlüssel zur Hand genommen, montiert und repariert. Der 19-Jährige hat quasi sein Hobby zum Beruf gemacht. Bei der HRD Trailer-Engineering GmbH gibt es für die beiden jungen Niedergrafschafter ein weites Betätigungsfeld. Das Unternehmen fertigt sowohl Fahrzeugrahmen in Kleinserien für verschiedene Aufbauhersteller als auch komplette Fahrzeuge für den internationalen Schwerlastverkehr. Zu den Stärken der Firma mit derzeit 70 Beschäftigten gehört außerdem die Einzelfertigung von Speziallösungen im Transportgewer-

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Die Arbeit in der Fertigung der HRD Trailer-Engineering GmbH gefällt Jörg Klemp (links) und DenFoto: Zeiser nis Struwe. Hier messen sie gerade die Achsabstände eines „Ballastaufliegers“ aus. be. Dafür ist ein hohes Maß an Flexibilität und handwerklichem Können erforderlich. „Jemanden, der solche Fahrzeuge bauen kann, den muss man selbst ausbilden“, macht Mitarbeiter Stefan Voet deutlich. Voet weiter: „Die Auszubildenden sind bei uns nicht billige Arbeitskräfte, sondern die Facharbeiter von morgen.“ Komplett einen Anhänger bauen zu können, das sei das Ziel der Konstruktionsmechani-

ker-Ausbildung in ihrer Firma, erklären Voet und Geschäftsführer Heinrich Zweers. Die Nachwuchskräfte in der Produktion durchliefen deshalb alle Bereiche. Sie müssten sich beispielsweise mit der Pneumatik und Hydraulik ebenso auskennen wie mit dem Verlegen eines Holzbodens, mit der Aluverarbeitung und mit elektrischen Schaltungen. Die Lehre sei vielschichtig und ende nicht nach drei Jahren. Nur durch

ständige Aus- und Weiterbildung werde die Zukunft des Unternehmens gesichert. Bislang hat die HRD TrailerEngineering GmbH alle Lehrlinge übernommen. Jörg Klemp und Dennis Struwe möchten auch gerne bleiben; sie sind im dritten Lehrjahr. Geschäftsführer Zweers geht davon aus, dass das klappt. „Wir möchten jungen Leuten eine Chance geben, sich bei uns weiterzuentwickeln.“

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Fabienne Miethe ist froh, dass ihr das Hotel Grossfeld in Bad Bentheim die Möglichkeit bietet, sich zur Hotelfachfrau ausbilden zu lassen. Foto: Freimuth Schulze rant und im Café des Hotels Grossfeld. Nächste Station wird die Rezeption sein, Zimmerreinigung und der Wellness- und Spa-Bereich werden während der Ausbildung ebenfalls noch auf die 16-Jährige zukommen. Und wenn sie will, kann sie auch noch Erfahrungen in der Küche sammeln. Unlängst war Fabienne Miethe mit einer anderen Auszubildenden des Bad Bentheimer Hauses auf der Fachmesse „Vakantie“ in Utrecht, betreute dort den Stand das Hotels Grossfeld, das bei den Nachbarn ungemein beliebt ist. Da konnte sie ihre noch vagen Niederländisch-Kenntnisse gleich etwas aufbessern. „Verstehen kann ich unsere Nachbarn schon ganz gut, ich will aber in Zukunft auch ihre Sprache be-

herrschen“, so die Osnabrückerin. Die beiden Auszubildenden wurden von ihrem Chef mit dem Zug nach Utrecht geschickt. Sie mussten allein den Weg zur Messe finden. „Das fördert die Selbstständigkeit“, so Johannes Grossfeld. Das Hotel Grossfeld beschäftigt derzeit 15 Auszubildende, darunter zwei junge Menschen, die den Beruf des Kochs anstreben. Neben Hotelfachmann/-frau und Koch/Köchin bildet das renommierte Bad Bentheim Haus auch zum/zur Reiseverkehrskaufmann/-frau aus. Denn zum Unternehmen gehört auch das Reisebüro „Das Reisehaus“ am Bismarckplatz. Für den Sommer sucht das Hotel Grossfeld wieder mehrere neue Auszubildende.

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beraus wohl fühlt sich Jan Schraten bei der Diederichs Karosserieteile GmbH in Bad Bentheim, wo er derzeit eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert. Es gefällt ihm, dass er in dem renommierten Obergrafschafter Unternehmen während der Ausbildung in allen Abteilungen eingesetzt wird, im Einkauf, im Verkauf, in der Buchhaltung. Und auch im Lager hat er teilweise schon ausgeholfen. „Da lernt man für den späteren beruflichen Werdegang doch eine ganze Menge und kann auch in viele andere Berufe wechseln“, so Jan Schraten. Die vielseitige Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel ist deshalb bei Schulabgängern sehr beliebt. „Bei jungen Leuten kristallisieren sich im Laufe der Ausbildung häufig die beruflichen Vorlieben heraus. Finanzbuchhalter oder Bilanzbuchhalter sind zwei Möglichkeiten, die sich nach der Ausbildung anbieten“, so Petra Eggengoor, Assistentin der Geschäftsleitung bei der Diederichs GmbH und für die Auszubildenden zuständig. Die Gildehauserin weiß, wovon sie spricht. Sie gehörte zehn Jahre lang dem Prüfungsausschuss der Industrieund Handelskammer in Osnabrück an und hatte dadurch immer Kontakt zur Schule, was den Auszubildenden in dem Bad Bentheimer Unternehmen zu Gute kommt: „Da kann man auch mal nachfragen, um etwas abzustimmen.“ Petra Eggengoor legt Wert darauf, dass die Auszubilden-

Jan Schraten wird derzeit bei der Diederichs GmbH in Bad Bentheim zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel ausgebildet. Foto: Freimuth Schulze

den sich auch praktisch betätigen und nicht nur zusehen: „Das fördert die Ausbildung nicht. Durch Einbeziehung in das tägliche Geschäft lernen die Auszubildenden am besten, Verantwortung zu übernehmen.“ Jan Schraten, der in Schüttorf die Realschule und anschließend ein Jahr lang die Höhere Handelsschule in Rheine besucht hat, befindet sich inzwischen im dritten Ausbildungsjahr. Am besten hat es ihm bisher im Verkauf gefallen, „weil ich gerne mit Kunden spreche und sie gerne berate.“ Bevor der 20-Jährige zur Diederichs GmbH kam, hat er mehrere Praktiken absolviert und in Berufe wie Lagerlogistiker und Verfahrensmechaniker

reingerochen. Auch in einer Autowerkstatt hatte er sich umgesehen. Heute ist er froh, sich für die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel entschieden zu haben: „Das war genau die richtige Wahl.“ Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern und Endverteilern. Die bundesweit geregelte dreijährige duale Ausbildung kann bei entsprechender Schulbildung auch auf zwei Jahre verkürzt werden.


Start in den Beruf Koch/KĂśchin

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Ăźr Dennis Klyss steht fest: Er hat den richtigen Beruf gewählt. Noch steht dem 17-Jährigen fast die Hälfte seiner Ausbildung zum Koch bevor, dennoch weiĂ&#x; der junge Nordhorner schon jetzt, dass die Arbeit in der KĂźche sein Ding ist. Dazu trägt sicherlich auch das tolle Betriebsklima im Hotel „Niedersächsischer Hof“ in Gildehaus bei. Es macht ihm SpaĂ&#x;, mit den anderen KĂśchen und dem Bedienungspersonal des Hauses zusammenzuarbeiten. Dennis Klyss spricht von einer „lustigen Idee“, wenn er darĂźber berichtet, wie er auf den Beruf des Kochs gekommen ist: „Es war bei einem Familienfest. Die Verwandtschaft fragte sich, wie es wohl wäre, wenn ich einmal fĂźr sie kochen wĂźrde.“ Das hat bei dem 17Jährigen das Interesse an dem Beruf geweckt. Dennis Klyss absolvierte mehrere Praktiken in Nordhorn und im Hotel Grossfeld in Bad Bentheim, ehe er seine Ausbildung in Gildehaus startete. Hier ist er in seinem Element: „Die Atmosphäre in einem Hotel ist etwas ganz Besonderes. Da gilt es auch in der KĂźche, cool zu bleiben, wenn das Restaurant voll besetzt ist; es muss alles gut organisiert sein“, so der junge Nordhorner, dessen Aufgabe derzeit im zweiten Ausbildungsjahr unter anderem daraus besteht, Vorspeisen, Salate und Desserts anzurichten. Da kommt auch seine Kreativität in der KĂźche zum Ausdruck. Dennis Klyss freut sich be-

Industriekaufmann/-frau

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reits arbeiten darf: „Das macht Ăźr Christian Heidt steht SpaĂ&#x;. Ich weiĂ&#x; bereits jetzt, schon nach den ersten siemich fĂźr einen ungemein vielben Monaten seiner Ausbilseitigen Beruf entschieden zu dung zum Industriekaufmann haben. Am meisten SpaĂ&#x; macht fest: „Ich habe die richtige Wahl mir die Arbeit im Verkauf.“ getroffen, sowohl was den angestrebten Beruf als auch was Industriekaufleute befassen die Firma betrifft. Das ist genau sich in Unternehmen aller Brandas, was ich mir vorgestellt hachen mit kaufmännisch-bebe.“ Der 18 Jahre alte Isterbertriebswirtschaftlichen Aufgager hatte zunächst nach dem benbereichen wie MaterialwirtRealschulabschluss in SchĂźttorf schaft, Vertrieb und Marketing, zwei Jahre lang die HĂśhere HanPersonal- sowie Finanz- und delsschule in Rheine besucht, Rechnungswesen. Sie arbeiten eher er von der Bundeswehr fĂźr in Unternehmen nahezu aller zwĂślf Monate zu den FallWirtschaftsbereiche. Industrieschirmjägern nach Seedorf einkaufmann/-frau ist ein anergezogen wurde. Ăœber die Agenkannter Ausbildungsberuf nach tur fĂźr Arbeit erfuhr er im FrĂźhdem Berufsbildungsgesetz Salate zubereiten gehĂśrt zur Ausbildung, die Dennis Klyss derzeit jahr vergangenen Jahres, das die (BBiG). Diese bundesweit gereFritz NĂśnnig GmbH & Co. KG in im Hotel „Niedersächsischer Hof“ in Gildehaus absolviert. gelte dreijährige Ausbildung Foto: Freimuth Schulze Gildehaus einen Auszubilden- Christian Heidt ist froh, sich fĂźr den Beruf des Industriekaufman- wird in Industrie und Handden fĂźr den Beruf des Industrie- nes entschieden zu haben und lag auch mit der Wahl des Ausbil- werk angeboten. Auch eine reits darauf, demnächst auch einen logistisch besseren kaufmannes suchte. dungsbetriebes richtig. Foto: Freimuth Schulze schulische Ausbildung ist mĂśgFleisch- und Fischgerichte mit Schichtdienst von 10 bis 18 Christian Heidt meldete sich hat mich endlich endgĂźltig da- NĂśnnig wird er während der lich. DarĂźber hinaus gibt es Anden entsprechenden SoĂ&#x;en zu- Uhr beziehungsweise 14 bis 22 gebote zur Ausbildung als Inbereiten zu dĂźrfen. Und von Uhr umzuwandeln. Davon bei dem Textilunternehmen rin bestätigt, mich richtig ent- Ausbildung auch bei der im seldustriekaufmann/-frau mit der der Ausbildung profitiert auch profitieren auch die Auszubil- und wurde umgehend zu ei- schieden zu haben“, so Christi- ben Haus beheimateten KinderZusatzqualifikation Internatioseine Mutter in Nordhorn. Na- denden in der KĂźche, die zu- nem Vorstellungsgespräch ein- an Heidt. Die normale Ausbil- mann GmbH und der KrĂśner & nales Wirtschaftsmanagement tĂźrlich steht Dennis auch bei ihr dem unentgeltlich im Hotel geladen. Da zwischen der Vor- dungszeit von drei Jahren wur- Schlikker mbH, ebenfalls Untermit Fremdsprachen. regelmäĂ&#x;ig in der KĂźche, um in Ăźbernachten kĂśnnen. Das ist stellung und dem Ausbildungs- de in seinem Fall wegen des nehmen der Textilbranche, einDie Fritz NĂśnnig GmbH & dem Vier-Personen-Haushalt et- vor allem bei widrigen Witte- beginn noch drei Monate la- Handelsschulabschlusses auf gesetzt. Zentral fĂźr alle drei Unternehmen wird er zum BeiCo. KG in Gildehaus plant auch zwei Jahre verkĂźrzt – ein Ăźbligen, erhielt der 20-Jährige die was Leckeres auf den Tisch zu rungsverhältnisses wie zum spiel demnächst in der BuchfĂźr den kommenden August ches Verfahren. So befindet Gelegenheit, sich schon einmal Beispiel in diesem Winter ein bringen. wieder die Einstellung eines während einer Art Ferienjob sich der junge Isterberger jetzt haltung tätig sein. Wenn Dennis Klyss vormit- groĂ&#x;er Vorteil. Christian Heidt ist Ăźber- Auszubildenden fĂźr den Beruf Als Auszubildender zum mit dem Unternehmen be- bereits im zweiten Ausbiltags seinen Dienst in der KĂźche des „Niedersächsischen Hofes „Niedersächsischen Hof“ kam kannt zu machen. „Diese Zeit dungsjahr. Neben der Firma rascht, wie selbstständig er be- Industriekaufmann/-frau. antritt, beginnt er zunächst Dennis Klyss Ăźber die Berufsbeeinmal damit, Salat zu wa- ratung der Agentur fĂźr Arbeit. Mittelständisches Unternehmen sucht zum 0LWWHOVWlQGLJHV8QWHUQHKPHQVXFKW]XP schen und Dressings anzurich- Der Ausbildung ging ein PraktiAusbildungsbeginn 1. 8. 2011 einen $XVELOGXQJVEHJLQQHLQHQ ten: „Damit später alles schnell kum und Probearbeiten in dem geht, wenn aufgetischt werden Gildehauser Hotel voraus. zum/zur muss.“ Das Hotel in Gildehaus Koch/KĂśchin ist ein anerkanngeht inzwischen mehr und ter Ausbildungsberuf nach dem ]XP]XU mehr dazu Ăźber, den traditio- Berufsbildungsgesetz (BBiG). nellen, aber fĂźr die Mitarbeiter Die Ausbildung erstreckt sich unangenehmen Teildienst in Ăźber drei Jahre.

Ausbildungsplätze 2011 âœť Koch/KĂśchin âœť âœť Hotelfachmann/-frau âœť âœť Restaurantfachmann/-frau âœť

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in Nutzfahrzeuge

S

ie warten Nutzfahrzeuge aller Art wie zum Beispiel Zugmaschinen, Sattelschlepper, Omnibusse, einund mehrachsige Anhänger sowie Einsatzfahrzeuge und setzen sie instand. Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik analysieren elektrische, elektronische und mechanische Systeme, stellen Fehler und StĂśrungen fest und beheben deren Ursachen. Zur Fehlerdiagnose setzen sie computergestĂźtzte Mess- und PrĂźfgeräte ein. Sie beheben StĂśrungen, indem sie zum Beispiel defekte Teile austauschen oder Einstellwerte verändern. Da moderne Lastkraftwagen komplexe mechatronische Systeme wie Bremsassistenten und Automatikgetriebesteuerungen enthalten, setzen die Kraftfahrzeugmechatroniker/innen ihr Fachwissen sowohl auf dem Gebiet der klassischen Mechanik als auch dem der Elektronik, der Hydraulik und der Pneumatik ein. Nach Instandsetzungsoder Umbauarbeiten kontrollieren sie, ob die straĂ&#x;enverkehrsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, und prĂźfen die Funktionen der Fahrzeuge und Teilsysteme. Dazu fĂźhren sie Probefahrten durch oder nehmen Abgasmessungen vor. Auf Wunsch rĂźsten sie Nutzfahrzeuge auch mit unterschiedlichen Zusatzausstattungen aus, zum Beispiel mit Hebeeinrichtungen, Klimaanlagen, Navigationssystemen oder Abstandswarnern. Kraftfahrzeugmechatroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Die bundesweit geregelte Ausbildung erstreckt sich Ăźber dreieinhalb Jahre. Lennard Garwels aus Gildehaus ist Auszubildender im drit-

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Februar/März 2011

ten Lehrjahr beim Autohaus Schevel im Schßttorfer Industriegebiet am Autobahnkreuz. Im November steht fßr den 19Jährigen die theoretische Prßfung an. Einmal wÜchentlich besucht der die Gewerblichen Berufsbildenden Schulen in Nordhorn. Demnächst wird er in Lingen noch einen zweiwÜchigen Lehrgang Motormanagementsysteme in Lingen absolvieren. Fßr den Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers Nutzfahrzeuge hat sich Lennard Garwels schon frßhzeitig entschieden. Bereits in der 7. Klasse an der Hauptschule in Gildehaus absolvierte er ein Praktikum in einer Kraftfahrzeugwerkstatt und war sich sofort sicher: „Das

ist es.“ Danach folgten noch zwei weitere Praktika in der Kraftfahrzeugbranche, die ihm ebenfalls viel SpaĂ&#x; gemacht haben. Eigentlich wollte der 19-Jährige Kraftfahrzeugmechatroniker fĂźr Personenkraftwagen werden, fand hier aber seinerzeit keinen Ausbildungsplatz. Wohl aber bei der Autohaus Schevel GmbH an der WerkstraĂ&#x;e 1 in SchĂźttorf. Dort beschäftigt er sich heute mit Nutzfahrzeugen aller Art. Ab und zu darf er auch schon mal mit dem Abschleppwagen rausfahrern. „Das ist besonders interessant“ so Lennard Garwels, der in der Werkstatt des Autohauses Schevel ganz in seinem Element ist.

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Februar/März 2011

Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Maurer/-in

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uf dem Bau sind Frauen nach wie vor die Ausnahme, im Maurerberuf allzumal. Doch Männerdomäne hin oder her – Wiebke Dinse aus Uelsen wollte sozusagen von der Pike auf lernen, wie ein Haus gebaut wird, bevor sie in ein weiterführendes Studium einsteigt. Deswegen entschied sie sich für eine Lehre als Maurerin. Ihre Eltern machten ihr Mut. Und ihre Chefin Kerstin Toueiti auch: „Ich habe die Einstellung sehr befürwortet. Ich setze mich in der Baubranche durch, warum soll Wiebke das nicht auch können. Frauen muss man heute Chancen geben“, erklärt die Geschäftsführerin des Bauunternehmens Erich Feige aus Uelsen, das derzeit drei junge Leute zum Maurer ausbildet. Schon als Kind hat sich Wiebke Dinse für Gebäude und ihre Beschaffenheit interessiert. Nach der Realschule besuchte sie deshalb die einjährige Berufsfachschule Bautechnik in Nordhorn. Die hat ihr gut gefallen. Weil praktische Erfahrungen „nur von Vorteil sein können“, suchte sie sich eine Lehrstelle. Inzwi-

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Hat auf dem Bau alles im Griff – Wiebke Dinse auf einer BaustelFoto: Zeiser le in Uelsen. schen ist die 17-Jährige im schule angerechnet wird. Dazweiten Ausbildungsjahr – ih- nach will die junge Handwerkrem letzten, da die Berufsfach- erin die Fachoberschule Tech-

Große ortsübergreifende Frauenarztpraxis mit breitem Angebotsspektrum sucht eine/n Auszubildende/n für den Beruf der /des

nik absolvieren, um anschließend Bauingenieurwesen studieren zu können. Die Arbeit am Bau macht der Uelsenerin Spaß, auch wenn sie körperlich anstrengend ist. „Ich werde akzeptiert und habe nette Arbeitskollegen“, erzählt die angehende Maurerin und ergänzt: „Ich werde nicht geschont.“ Grund- und Innenmauern errichten, Verblender vermauern, einschalen, Grundleitungen nach Bauzeichnung und Bewehrungen nach Statik verlegen, Wärmedämmung im Mauerwerk anbringen, Gerüste aufbauen – das und vieles andere mehr gehört zum Alltag der jungen Maurerin. In ihrer Ausbildung soll sie lernen, einen Rohbau von der Kellersohle bis unter den Dachstuhl nach Plan korrekt zu erstellen und dabei die Schnittpunkte mit anderen Gewerken (Zimmerer, Stukkateur, Heizungsbauer usw.) zu beachten. Ihre Chefin hat die 17-Jährige mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt: „Wir sind zufrieden mit Frau Dinse und stolz darauf, sie ausbilden zu dürfen“, betont Kerstin Toueiti.

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ie Grafschaft ist bekannt für die große Vielfalt an Berufen. Einer der nicht ganz so gängigen Berufe ist der des Holzbearbeitungsmechanikers. Jens Kemper hat diesen Beruf gewählt und seine Entscheidung bisher nicht bereut. Er befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr bei der Firma Bentheimer-Holz und wird dort mit den unterschiedlichsten Aufgaben betraut. Zum Beispiel mit dem Entrinden von Baumstämmen. Stolz steht er im Leitstand mit dem elektrischen Steuer- und Schaltpult für die Spezialmaschine, ab und zu muss er raus, weil wieder einmal ein Stamm mit zu großem Durchmesser vor den Messern steckt. Verarbeitet werden bei der Firma Bentheimer-Holz die verschiedensten Nadelhölzer aus deutschen und ausländischen Wäldern. Sie werden in Bad Bentheim vornehmlich zu Palettenholz verarbeitet. Weitere Aufgaben von Jens Kemper, der nach seiner Ausbildung gerne bei dem Obergrafschafter Unternehmen bleiben würde, sind unter anderem das Schärfen von Sägeblättern oder Hackmessern. Aber auch das Reinigen der Holzbearbeitungsmaschinen gehört zu den Tätigkeiten eines Auszubildenden. Der 21-jährige Nordhorner schätzt die Vielseitigkeit des Berufes und scheut nicht davor zurück, Verantwortung zu übernehmen: „Man lernt die verschiedensten Maschinen kennen, muss anpacken können und körperlich fit sein.“ Was ihn noch reizt, ist die Arbeit mit dem Radlader. Dafür will er sich auf jeden Fall noch ausbilden lassen. Holzbearbeitungsmechaniker stellen Schnittholz, Hobelware, Bretter, Furnier- und

Jens Kemper markiert die Baumstämme, die zu dick für die Entrindungsmaschine sind. Foto: Freimuth Schulze Spanplatten sowie andere Holzwerkstoffe her. Dabei bedienen sie Maschinen und Anlagen, die sie selbstständig einrichten und instand halten. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, wählen die erforderlichen Werkstoffe aus und steuern, überwachen und optimieren die Fertigungsprozesse. Zudem überprüfen sie, ob das Holz fehlerfrei bearbeitet wurde und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch. Zum Schluss bereiten sie die fertigen Produkte für die Lagerung oder den Versand vor. Die Auszubildenden müssen Interesse für moderne Technik und Freude am Um-

gang mit dem natürlichen Werkstoff Holz haben. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre. Anstatt der sonst üblichen Berufsschulbesuche tritt in jedem Ausbildungsjahr ein etwa zwölfwöchiger Blockunterricht (zweimal sechs Wochen), an einer der zentralen Holz-Fachschulen in Bad Wildungen, Göppingen oder Rosenheim. Jens Kemper kam über die Agentur für Arbeit zur Firma Bentheimer-Holz, die für den kommenden August gerne wieder einen Auszubildenden für den Beruf des Holzbearbeitungsmechanikers einstellen würde.

Elektroniker/-in für Energieund Gebäudetechnik

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hre dreieinhalbjährige Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik haben Jan Immink aus Samern und Dominik Pohlmann aus Suddendorf vor wenigen Wochen erfolgreich mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Gemeinsam haben die beiden jungen Obergrafschafter ihre Ausbildung bei der Firma Elektro de Witte in Schüttorf absolviert, jetzt aber trennen sich zumindest beruflich erst einmal ihre Wege. Während der 19-jährige Jan Immink von seinem Ausbildungsbetrieb als Geselle übernommen wurde, absolviert der 20 Jahre alte Dominik Pohlmann zunächst einmal seinen Zivildienst beim Eylarduswerk in Gildehaus. Wenn alles planmäßig läuft, wird er aber bereits zum 1. August dieses Jahres wieder zur Firma de Witte zurückkehren. Er tritt damit in die Fußstapfen von Kai Lammering, der ebenfalls nach der Ausbildung bei dem Schüttorfer Unternehmen seinen Zivildienstzeit beim Eylarduswerk leistete und danach als Geselle zu Elektro de Witte zurückkehrte. Sowohl Jan Immink als auch Dominik Pohlmann sind überzeugt, seinerzeit die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Beide kannten sich bereits aus ihrer Clique und von der Schule her, beide haben den Realschulabschluss. Dominik Pohlmann hat erste Erfahrungen mit seinem Beruf während eines Praktikums bei Elektro de Witte gemacht. „Da habe ich Gefallen an dem Beruf gefunden“, sagt der frischgebackene Geselle. Er ist ebenso wie Jan Immink überzeugt, einen „Job

Mehr als zufrieden mit ihrer Berufswahl: Jan Immink (links) und Dominik Pohlmann. Foto: Schulze für die Zukunft“ gewählt zu haben. Und es gibt für beide viele Weiterbildungsmöglichkeiten, auch über den reinen Elektronikbereich hinaus. Firmenchefin Inga de Witte: „Ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik kann über die Abendschule auch zum Techniker und Meister aufsteigen.“ Jan Immink und Dominik Pohlmann haben zunächst jeweils ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert und während ihrer weiteren Ausbildung dann einmal wöchentlich die Berufsschule in Nordhorn besucht. Während ihrer praktischen Ausbildung waren sie sowohl auf Baustellen als auch bei den Kunden zu Hause im Einsatz. Ihr Tätigkeitsbereich reichte von der Installation bis hin zum Einbau von Geräten. Sowohl Jan Immink als auch Dominik Pohlmann hatten es am liebsten, wenn sie von Anfang an in ein Projekt mit eingebunden waren – von den Rohbauarbeiten bis hin zur Installation des letzten Schalters. „Dann lernt

man seinen Job auch am besten“, so Dominik Pohlmann, der diese Erfahrung vor allem beim Neubau der RealschulMensa in Schüttorf gemacht hat. Inga de Witte spricht in höchsten Tönen über ihre beiden ehemaligen Auszubildenden: „Super! Ein Dreamteam!“. Für das neue Ausbildungsjahr, das Anfang August startet, würde die Firma Elektro de Witte gerne wieder maximal drei Auszubildende einstellen. Zurzeit beschäftigt das Schüttorfer Unternehmen sogar sieben Auszubildende. „Meist sind es jährlich zwischen zwei und drei“, so Inga de Witte. Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen der Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden. Diese montieren sie, nehmen sie in Betrieb und warten oder reparieren sie. Elektroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).


Start in den Beruf Elektroniker/-in für Betriebstechnik

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Ein Elektroniker für Betriebstechnik wird überall dort eingesetzt, wo elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen aufgebaut, repariert und instand gehalten werden.

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Kein Problem für Felix Kerperin: Der 19-jährige Uelsener überprüft einen Schaltschrank zur SteueFoto: Zeiser rung der Abgasreinigung. „Ich bin quasi Elektriker für den Industriebereich. Ich habe viel mit Motoren und elektrisch gesteuerten Anlagen zu tun“, erklärt der junge Uelsener. Sein Aufgabenfeld ist breit gestreut. So muss er beispielsweise Steuerungsanlagen auf Störungen und Fehler untersuchen, Motoren an- und abklemmen sowie Sensoren oder Leucht-

mittel austauschen. Ebenso wie seine Kollegen bekommt er jeden Morgen seine neuen Arbeitsaufträge. Der Elektroniker für Betriebstechnik braucht handwerkliches und technisches Geschick ebenso wie gutes mathematisches Verständnis. Die Zukunftsperspektiven sind gut. Nach Abschluss der Lehre ist die Weiter-

innovativ. individuell. persönlich.

bildung zum Meister, Techniker oder Elektroingenieur möglich. Vier junge Leute absolvieren derzeit ihre Lehre bei WJ Silizium. Seit letztem Jahr werden auch Industriemechaniker ausgebildet. Wie Ausbilder Maik Lübbermann weiter wissen lässt, überlegt die Firma, ab dem kommenden August erstmals einen Mechatroniker auszubilden.

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Eine von derzeit sieben Auszubildenden im Nordhorner Fachgeschäft Intersport Matenaar ist AnFoto: Zeiser drea Deeters aus Osterwald. Im Mai macht sie ihre Prüfung als Einzelhandelskauffrau.

sich bei uns nicht bewerben.“ Die Matenaars bilden gern aus, und zwar in drei Berufen (Einzelhandelskaufleute, Verkäufer/-in und Bürokauffrau/mann). Sieben junge Leute erhalten momentan das Rüstzeug für ihr späteres Berufsleben.

Anlagenmechaniker/-in Schwerpunkt Rohrsystemtechnik in den Bereichen Erdgas/Wasser geschaffen werden. Da es nur recht wenige Auszubildende in diesem Beruf in der Region gibt, werden sie zusammen mit den Anlagenmechanikern für Heizung, Sanitär und Klima in der Berufsschule in Nordhorn betreut. Darüber hinaus werden sie in einer inzwischen 30-jährigen Kooperation mit den Nordhorner Versorgungsbetrieben (nvb) überbetrieblich speziell geschult und auf ihre Prüfung vorbereitet. Nach Abschluss der Lehre möchte Henning Schmidt zunächst beim TAV bleiben und weitere Erfahrungen sammeln. Die weitere berufliche Weiterbildung, ob nun Techniker- oder Meisterausbildung, darüber hat er sich zunächst noch keine konkreten Gedanken gemacht. Als wesentliche Interessenslagen für diesen Beruf geben der TAV und die Stadtwerke den Umgang mit technischen Geräten, Technik im Allgemeinen, Vorliebe für den Umgang mit Metall, praktisch-zupackende sowie handwerkliche Tätig- Beim Trink- und Abwasserverband lässt sich Henning Schmidt Archivfoto: Dennemann ausbilden. keiten an.

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Für die 19-Jährige ist klar: Wer ihren Beruf ergreift, sollte offen auf Menschen zugehen können und einfach Spaß daran haben, mit Kunden umzugehen, sie zu beraten und zufrieden zu stellen. Für Heike und Udo Matenaar darf der Ehrgeiz nicht fehlen: „Wer null Bock hat, sollte

Unsere Anforderungen: Sie sind sehr qualitätsbewusst und leistungsbereit, Sie arbeiten zuverlässig und sauber, sind handwerklich geschickt und engagiert. Darüber hinaus haben Sie Interesse an physikalischen und chemischen Zusammenhängen, verfügen mindestens über einen guten Hauptschulabschluss und streben einen guten Abschluss ihrer Ausbildung an. Ausbildungsschwerpunkte sind unter anderem: -

Bedienung, Überwachung, Wartung und Instandhaltung aller ziegeleitechnischen Maschinen und Anlagen Labor und Versuche Qualitätssicherung und Produktüberwachung Steuerungstechnik.

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absolvieren. „Das was sehr interessant. Ich habe dabei viel erfahren über Intersport und die vielen Produkte“, erinnert sich Andrea Deeters. Hinter ihr liegen abwechslungsreiche Lehrjahre, in denen sie die verschiedenen Abteilungen des Sportfachgeschäftes durchlief.

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ndrea Deeters hat es bald geschafft. Im Mai legt die 19-jährige Auszubildende ihre Prüfung als Kauffrau im Einzelhandel ab. Drei Jahre Lehre bei Intersport Matenaar in Nordhorn gehen dann zu Ende. In den ersten beiden Jahren hat die junge Frau aus Osterwald in dem Nordhorner Sportfachgeschäft die Ausbildung zur Verkäuferin absolviert.

er Metall-Bereich sollte es bei Henning Schmidt werden. Dass er dann eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker beim Trink- und Abwasserverband (TAV) in Schüttorf angefangen hat, war dann eher Zufall. Nach der Hauptschule hat Schmidt zunächst das BGJ-Metall in Nordhorn besucht. Praktika über die Schule und ein privat organisiertes Praktikum hatten ihn in seiner Berufswahl bestärkt. Mittlerweile ist der 20-jährige im dritten Lehrjahr bei dem Obergrafschafter Ver- und Entsorgungsbetrieb. Die Unterhaltung des Leitungsnetzes, die Erstellung neuer und die Sanierung bestehender Hausanschlüsse fallen ebenso in seinen Aufgabenbereich wie das Wechseln von Verbrauchszählern. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit den Stadtwerken Schüttorf (SWS), wo den Auszubildenden die Tätigkeiten im ErdgasNetzbetrieb sowie in den Blockheizkraftwerken vermittelt und damit die Voraussetzungen für den Einsatz als Kombimonteur

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Einzelhandelskaufmann/-frau und Verkäufer/-in

Mit der Wahl ihres Berufes hatte die Niedergrafschafterin keine Probleme. Der Sport interessiert sie, beim TSV Georgsdorf ist sie als Fußballerin aktiv. Und wer Sportartikel verkauft, hat viel mit Menschen zu tun. Das wollte Andrea Deeters, und so bewarb sie sich nach dem Besuch der Realschule in Neuenhaus um einen Ausbildungsplatz bei Intersport Matenaar. „Ich hatte gehört, dass in diesem Geschäft gut ausgebildet wird.“ Ihre Entscheidung hat sie noch keinen Tag bereut. Erster Höhepunkt gleich am Anfang der Lehre war das einwöchige Einführungsseminar beim Einkaufsverband Intersport in Hamburg, das alle Auszubildenden von Matenaar

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T Abwasserverband -ve w w w. t a

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ie der Vater, so der Sohn – zumindest bei den beruflichen Neigungen oder Interessen ist Felix Kerperin aus Uelsen familiär „vorbelastet“. Der Vater erteilt als Berufsschullehrer Unterricht im Bereich Elektrotechnik. Sohn Felix hat in Berufseignungstest gemerkt, dass seine Stärken ebenfalls bei der Elektronik liegen. Mathe und Physik gehörten auf der Realschule zu seinen Lieblingsfächern. Eine Stellenanzeige der Firma WJ Silizium Sand und Schlackenaufbereitung GmbH mit Sitz im Europark in Laar kam ihm da gerade recht. Die neben der neuen vollautomatischen Müllverbrennungsanlage ansässige Firma suchte einen Elektroniker für Betriebstechnik. Felix Kerperin bekam die Stelle. Inzwischen ist er im dritten Lehrjahr. Seine dreieinhalbjährige Ausbildung schließt er im Januar 2012 ab.

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Februar/März 2011

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Start in den Beruf

Februar/März 2011

Werkzeugmechaniker/-in – Fachrichtung Formentechnik

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räsen, drehen, schleifen und bohren sind die wichtigsten Tätigkeiten, die ich nach meiner Ausbildung beherrschen muss.“ Dreieinhalb Jahre lernt Sascha Peterberns bei der Georg Utz GmbH in Schüttorf den Beruf des Werkzeugmechanikers mit der Fachrichtung Formentechnik. Wer Utz kennt, wird an dieser Stelle vielleicht verwundert fragen, wieso in einem Unternehmen, das Behälter und Paletten aus Kunststoff herstellt, ein Werkzeugmechaniker ausgebildet wird. Die Antwort ist einfach: Um einen Kunststoffbehälter zu produzieren, wird zähflüssiger Kunststoff in die entsprechend ausgeformten Hohlräume eines Metallblocks gespritzt, der als eine Form bezeichnet wird. So werden nicht nur ganze Formen bei Utz inhouse hergestellt, auch Änderungen oder Reparaturen werden von den eigenen Mitarbeitern ausgeführt. Und einer, der diese verantwortungsvolle Aufgabe ausführt – denn die Formen sind ja das eigentliche Kapital des Unternehmens – ist der Auszubildende Sascha Peterberns. „Schon als kleiner Junge habe ich an meinem Fahrrad herum geschraubt und mit meinem Vater die neuen Schränke aufgebaut, der mir auch den Spaß an handwerklicher Tätigkeit vermittelt hat.“ Ein Bürojob wäre für ihn gar

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Drucker sind Printoperator Wichtig: Freude im Umgang mit Elektronik und Mechanik

Sichtlich zufrieden ist Sascha Peterberns mit seiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei der Foto: privat Georg Utz GmbH in Schüttorf. nicht infrage gekommen. Schon in den Ferien oder beim Schulpraktikum hat er am liebsten in der Montage gearbeitet, mit Schraubenschlüssel und Bohrer. Damit ging es ihm so, wie vielen seiner Freunde. Und da der eine oder andere auch bei Utz arbeitet, hat er sich eben auch bei dem Kunststoffverarbeiter in Schüttorf beworben. Am 1. August hat er mittlerweile die ersten zwei Jahre seiner Ausbildung geschafft. Und mit dem Ergebnis sind nicht nur er, sondern auch seine Ausbilder zufrieden. „Klar, ich habe einen

Ausbilder, aber eigentlich zeigt mir jeder Kollege in der Abteilung, was ich wissen muss.“ Sascha findet es viel besser, an der wirklichen Arbeit mit aller Verantwortung beteiligt zu sein, wenn Formen für UtzKunden wie die Deutsche Post, Opel, Daimler, Edeka, Rossmann oder H & M bearbeitet werden, als in einer Lehrwerkstatt zu üben und das Ergebnis hinterher zur Erinnerung ins Regal zu stellen. Da hat er das Gefühl, zum Team dazu zu gehören. Zur Berufsschule fährt Sa-

scha Peterberns nach Lingen, im ersten Jahr zweimal in der Woche, mittlerweile nur noch an einem Tag. Wichtigstes Fach ist Mathematik. Mathe-Kenntnisse braucht er auch bei der praktischen Tätigkeit im Betrieb. Nach der Ausbildung will er weitermachen, die Meisterschule oder ein duales Studium absolvieren, vielleicht sogar den Technischen Betriebswirt machen. Aber erst mal wird er die Ausbildung erfolgreich abschließen „und dann sehen wir weiter“. Seine Berufswahl war für ihn jedenfalls genau das Richtige.

gn NORDHORN. Der Informationsbedarf wächst immer weiter und mit ihm die Medienvielfalt. Das Kommunikationsnetz umspannt die ganze Welt. Printmedien haben einen Riesenanteil am gezielten Informationsfluss. Im privaten Alltag wie im Big-Business, in der Politik, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Es gibt aber nicht nur dicke Fachwälzer oder Zeitschriften, Zeitungen, Magazine, Illustrierte, die uns mit den gewünschten Informationen versorgen. Manchmal sind es eher die kleinen, aber feinen Drucksachen, die weiterhelfen, beispielsweise Credit-Cards, Straßenkarten oder Reisetickets. Nicht zu vergessen die Produktverpackungen und Werbeposter. Bedruckt wird neben Papier so ziemlich jedes Material, ob Glas, Metall, Kunststoff oder Textilien. So haben Drucksachen vielfältige Einsatzgebiete und „Gesichter“, ob als zündende Lesestoffe, originelle Verpackungen, sachliche Ge-

schäftsberichte oder andere Informationsträger in allen denkbaren, interessanten Aufmachungen. Mediengestalter gestalten die bunte, faszinierende Medienwelt mit – die Drucker sorgen für die „eindrucksvolle“ Wiedergabe von Text und Bild und Buchbinder sind für das Finishing zuständig. Drucker bedienen moderne Technik – bei Bogen- wie Rollendruckmaschinen. Das setzt Verständnis und Freude im Umgang mit Elektronik und Mechanik voraus. Heute nennt man Drucker deshalb auch Printoperator, denn sie sind die qualifizierten „Fachleute“, die den gesamten Druckprozess steuern und regeln und dem Printprodukt das richtige Outfit verleihen. Die Funktionsabläufe der Maschinen muss man „im Kopf“ haben und die Mess-, Regel- und Steuertechnik im Griff. Digitale Drucksysteme sind heute Realität. Klar, dass bei so viel Technik die Druckfarben nicht mehr von der Hand gemischt und dosiert, sondern

programmiert werden. Gute Augen und gutes Farbempfinden gehören auch dazu, um die originalgetreue Druckwiedergabe von Vorlagen zu erzielen. Trotz unterschiedlicher Druckverfahren, also Flachdruck, Tiefdruck, Hochdruck, Digitaldruck, Siebdruck, gibt es eine Reihe ähnlicher Tätigkeiten. Vor Druckbeginn werden die Druckformen geprüft. Auch Angaben fürs Falzen und Schneiden müssen stimmen – wichtig für die Druckweiterverarbeitung. Beim Einspannen der Formen – bei Mehrfarbendrucken pro Farbe eine Druckplatte – ist Fingerfertigkeit gefragt. Ebenso beim „Einrichten“ der Maschine. Dazu gehört die Auswahl und das Einsetzen des geeigneten Bedruckstoffes. Auf seine Eigenschaften wird die Maschine, die Farbdosierung und das Tempo abgestimmt. Während des Druckvorgangs prüfen und messen Drucker ständig die Druckqualität, Passgenauigkeit, Farbwerte und Farbdosierung.

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für Energie und Gebäudetechnik (Elektroinstallateur). Für unser Team suchen wir zum 1. August 2011 Auszubildende m/w als

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Im Leitstand der GN-Druckerei: die Drucker Jürgen Verwold (vorne) und Dietmar Hombrink.

Foto: Konjer

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Wir suchen zum 1. August 2011 einen Auszubildenden zum

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Holzbearbeitungsmechaniker/in Klingt steif – ist es aber nicht. Ein Beruf für junge Menschen, die Spaß an der Arbeit mit natürlichen Werkstoffen haben und richtig anpacken wollen. Der nachwachsende Rohstoff Holz bietet dazu die beste Gelegenheit.

Ein Beruf zum Anfassen Mehr dazu unter „Wir bilden aus“ auf www.bentheimerholz.com. Interessierte, die mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen können, richten ihre Bewerbung an untenstehende Adresse an Silke Niemeier.

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Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in

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Fahrzeuge und Systeme bedient, wie Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen gewartet, geprüft und eingestellt werden, wie Bauteile, Baugruppen und Systeme montiert, demontiert und instand gesetzt werden, wie Oberflächen hergestellt, geprüft und geschützt werden, wie man Werkzeuge und Maschinen handhabt und Halbzeuge und Bauteile beund verarbeitet, wie man Oberflächen aufbereitet und schützt, was beim Planen und Steuern von Arbeitsabläufen zu beachten ist und wie man Arbeitsergebnisse kontrolliert und bewertet und wie qualitätssichernde Maßnahmen durchgeführt werden. Im fachrichtungsspezifischen dritten und vierten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden unter anderem, was beim Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen zu beachten ist, wie Karosserien, Fahrzeugrahmen, Aufbauten und Fahrgestelle instand gehalten werden, wie man einen Schadensumfang beurteilt und wie man Fehler, Mängel und deren Ursachen feststellt, was bei der Kontrolle und Dokumentation sowie der Fahrzeugübergabe zu beachten ist, wie man Fahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen ausund umrüstet und wie Oberflächen hergestellt, geprüft und geschützt werden. Einmal in Mirco Ohrt, frischgebackener Geselle bei der Firma H. Große der Woche besuchen die Auszubildenden die Berufsschule Höötmann, Karosserie- und Fahrzeugbau in Gildehaus. Foto: Freimuth Schulze in Osnabrück.

ie Firma H. Große Höötmann, Karosserie- und Fahrzeugbau an der Euregiostraße 1 in Gildehaus, sucht für Anfang August vier Auszubildende, davon einen zum Karosserie- und Fahrzeugbauer und einen zum Lackierer. Mirco Ohrt hat gerade erst seine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit der Prüfung vor der Industrieund Handelskammer in Osnabrück abgeschlossen und ist seit 1. Februar einer von jetzt insgesamt neun Gesellen in diesem Beruf. Bevor der 19 Jahre alte Bad Bentheimer zur H. Große Höötmann GmbH kam, hatte er Praktika in mehreren Betrieben seiner Heimatstadt absolviert. Ein Ferienjob bei seinem heutigen Arbeitgeber gab dann den Ausschlag.

Mirco Ohrt hat seine Entscheidung nicht bereut. Er geht in seinem Beruf so richtig auf. Der Umgang mit den verschiedensten Metallen sowie Schweißen, Nieten, Verschrauben und die Arbeit mit der Elektronik machen ihm Spaß. Er erstellt jetzt unter anderem Fahrzeugaufbauten und Anhänger und erledigt Sonderwünsche der Kunden, wie sie bei fast allen Aufträgen anfallen. „Nach Abschluss der Ausbildung kann Mirco jetzt das Gelernte anwenden und weitere Erfahrungen in der Praxis sammeln, denn die braucht man für unsere Arbeit“, so Bernd Schulte Westenberg, Geschäftsführer der H. Große Höötmann GmbH in Gildehaus. Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise, wie man


Start in den Beruf

Februar/März 2011

Bürokaufmann/-frau

Automobilkaufmann/-frau

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üroarbeiten, Kundenberatung und Technik – das sind die drei Bereiche, in denen sich Automobilkaufleute bewegen. Und das ist genau die abwechslungsreiche Mischung, die Theresa Meiche an ihrem Beruf so gefällt. „Ich sitze nicht nur im Büro, sondern komme raus und habe mit Kunden zu tun.“ Im August 2009 hat die junge Frau aus Geeste ihre Ausbildung zur Automobilkauffrau im neu errichteten Autohaus Zegger in Wilsum begonnen. Sie dauert in der Regel drei Jahre. Bei der 22-jährigen Emsländerin sind es aber nur zwei Jahre, weil sie vorher das Fachabitur gemacht hat. Ihr Interesse am Umgang mit Autos und an der Arbeit in einem Kfz-Betrieb wurde schon früh durch die eigene Schwester, die als Industriekauffrau in der Branche tätig ist, geweckt. Rechnungen und Werkstattaufträge schreiben, Autos anmelden und auch mal reinigen, Preisschilder erstellen, Gebrauchtwagen zum Verkauf ins Internet stellen und vor allem für die Kunden da sein – das ist der Alltag in Theresa Meiches Berufsleben. Organisatorische und kaufmännische Aufgaben bilden den Schwerpunkt. Dazu kommt die Kundenberatung.

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icht nur für Ann-Christin Hoolt ist der Ausbildungsplatz bei der Stemberg-Deters Umweltservice GmbH in Waldseite die „richtige Wahl“, auch der Geschäftsführer des Obergrafschafter Unternehmens, Ingo Marten, spricht von einem Glücksfall: „Ann-Christin arbeitet von Beginn an sehr zuverlässig und selbstständig und ist Kunden und Kollegen gegenüber freundlich und zuvorkommend.“ Ein besseres Kompliment kann sich eine 18-Jährige im ersten Ausbildungsjahr zur Bürokauffrau kaum wünschen. Die junge Waldseiterin, die nicht allzu weit von ihrer Arbeitsstelle entfernt wohnt, wurde bei Stemberg-Deters gleich ins kalte Wasser geworfen und in der Rezeption eingesetzt. Doch Ann-Christin Hoolt versieht ihren Job hier nach vollster Zufriedenheit der Geschäftsleitung. „Sie hat besondere kommunikative Fähigkeiten, geht auf die Leute zu und begegnet ihren Gesprächspartnern immer mit einem freundlichen Lächeln“, so Ingo Marten. Die 18-Jährige hatte im vergangenen Sommer erst kurz vor Beginn der Ausbildung erfahren, dass der zertifizierte Versorgungsfachbetrieb in Waldseite noch einen Ausbildungsplatz zu besetzen hatte und sich umgehend beworben. Die Geschäftsleitung griff sofort zu. Ann-Christin Hoolt hat

Ann-Christin Hoolt, Auszubildende zur Bürokauffrau bei der Firma Stemberg-Deters, ist derzeit in der Rezeption des Obergrafschafter Unternehmens tätig. Foto: Freimuth Schulze die Realschule in Bad Bentheim besucht und ist nach einjährigem Zwischenstopp auf der HWS ins Berufsleben eingestiegen. Sie ist neben Andrea Bollen aus Suddendorf, die in Kürze ihre Prüfung ablegen wird, die zweite Auszubildende zur Bürokauffrau bei StembergDeters. Im August soll ein weiterer Auszubildender für die Verwaltung eingestellt werden. AnnChristin Hoolt wird dann innerhalb der Firma in die Buchhaltung wechseln. „Dort erwartet sie ein völlig neuer Sachbereich. Die Buchhaltung ist die Schaltzentrale des Unternehmens und ein schwieriger Aufgabenbereich“, so Ingo Marten.

Bürokaufleute erledigen alle kaufmännisch-verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten innerhalb eines Betriebes, einer Behörde oder eines Verbandes und sorgen dafür, dass die betrieblichen Informations- und Kommunikationsflüsse reibungslos funktionieren. Sie arbeiten in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche. Die Ausbildung Bürokaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Die Ausbildungsdauer beträgt bundesweit drei Jahre.

Schilder- und Lichtreklamehersteller/-in

An einem Gebrauchtwagen des Autohauses Zegger in Wilsum montiert Theresa Meiche ein rotes Foto: Zeiser Kennzeichen, damit ein Kunde eine Probefahrt machen kann. Kenntnisse der Fahrzeugtechnik und die Bereitschaft zur Kommunikation sind dabei unabdingbare Voraussetzungen. „Man darf nicht menschenscheu sein“, macht die 22-Jährige klar. Automobilkaufleute finden im Kundengespräch heraus, welche Wünsche ein Kunde hat und mit welchem Fahrzeug

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diese am Besten realisiert werden können. Dabei erarbeiten sie sich das Vertrauen der Kunden, indem sie neben optischen Aspekten auch über die Fahrzeugtechnik Auskunft geben können. Des Weiteren sind Automobilkaufleute bei der Finanzierungsberatung behilflich. Wenn beim Kauf eines Fahrzeugs ein Gebrauchtwa-

gen in Zahlung gegeben wird, können sie auf Grund ihrer Erfahrungen und Kenntnisse eine erste Einschätzung über den Wert dieses Fahrzeuges abgeben. Zur weiteren und endgültigen Wertbeurteilung arbeiten sie mit der Werkstatt eng zusammen und erläutern anschließend dem Kunden die Beurteilung.

Zum 1. 8. 2011 suchen wir Auszubildende für die Ausbildungsberufe:

Zum 1. August 2011 stellen wir ein:

Auszubildende

Steinmetz und Steinbildhauer Wir bitten um ausführliche schriftliche Bewerbung an:

enn Martin Schulz durch die Straßen Nordhorns oder auch anderer Städte schlendert, stockt er gelegentlich im Anblick der ein oder anderen Reklametafel: Der 22-Jährige macht eine Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller bei der Nordhorner Firma Nüssler und läuft deshalb so mancher Leuchtreklame über den Weg, an der er selbst mitgewirkt hat: „Das ist einer der Höhepunkte an diesem Job, wenn man seinem eigenen Werk wiederbegegnet“, meint er. Aber auch sonst ist Martin Schulz begeistert von seiner Ausbildung, der er nun im dritten Lehrjahr nachgeht: „Dieser Job wird nie langweilig“, erzählt er. Mal muss er Werbeeinlagen aus Metall bauen, mal Fahrzeuge beschriften oder sich um die Elektrizität der Beleuchtung eines Werbeschildes kümmern. Dann kommt es wieder vor, dass er auf Montage oder Schlosserarbeiten vornehmen muss. Am liebsten arbeite er aber mit Kunststoffen, aus denen er farbige Leuchtbuchstaben für Werbetafeln formt: „Die Ausbildung erfordert viel Kreativität und ist deshalb genau das Richtige für mich“, erklärt der Nordhorner. Als nach dem Besuch der Realund Berufsschule eine Ausbildung zum Physiotherapeuten weniger gut lief als erwartet, kam Martin Schulz über einen Bekannten auf die Idee, sich als Schilder- und Lichtreklamehersteller zu versuchen. „Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen“, erklärt er. „Vom Arbeitsplatz her gibt es optimale Ausbildungsmöglichkeiten und auch das Arbeitsklima ist großartig.“ In dem Betrieb arbeiten neben Schilderund Lichtreklameherstellern auch Elektriker und Schlosser, zu denen Martin Schulz genau wie zu den Angestellten im Büro ein gutes Verhältnis pflegt: „Man arbeitet hier eigentlich mit Kollegen aus allen Arbeitsbereichen zusammen.“

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Metallbauer (m/w) Voraussetzung: Berufseinstiegsjahr Metall

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Wir suchen zum 1. August 2011 Auszubildende zum

„Die Ausbildung erfordert viel Kreativität und ist deshalb genau das Richtige für mich“ – Martin Schulz erlernt bei der Firma Nüssler in Nordhorn das Handwerk des Schilder- und Lichtreklameherstellers. Foto: Philip Aubreville Auch aus diesem Grund ist Teamgeist eine der Eigenschaften, die sein Arbeitgeber Christian Nüssler schätzt, wenn er Ausbildungsplätze vergibt: „Zwischen den verschiedenen Abteilungen findet häufiger ein Austausch von Mitarbeitern statt, da ist es wichtig, dass man sich eingliedern kann“, so Nüssler. Qualitätsbewusstsein, Flexibilität im Angesicht häufig wechselnder Aufgabenbereiche, Einsatz, Fleiß und die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren sollten künftige Schilder- und Lichtreklamehersteller außerdem mitbringen. „Das ist viel wichtiger als die Schulnoten“, erklärt Christian Nüssler. Ein guter Hauptschulabschluss könne so für eine erfolgreiche Bewerbung ausreichen. Neben Deutsch seien außerdem gute Mathe- und Englischkenntnisse wichtig: „Wir arbeiten immer mehr im europäischen Ausland und können von den Kunden natürlich nicht erwarten, deutsch zu sprechen.“ Erwarten können Auszubildende hingegen einiges, wenn sie eine Lehre bei der Firma Nüssler beginnen: „Zunächst einmal gibt es bei uns eine vernünftige Ausbildung, die alles,

was in der Branche relevant ist, aus einer Hand bietet“, weiß Christian Nüssler. Sein Unternehmen biete einen Einblick in alle Bereiche des Arbeitsalltags eines Schilder- und Lichtreklameherstellers, der ein „Berufsmix“ aus verschiedenen Arbeitsfeldern vom Elektriker bis zum Monteur sei. Auch verspreche eine Lehre einen Job mit großen und interessanten Herausforderungen. So zählen große nationale und internationale Konzerne wie unter anderem Burger King, OBI, Kaiser’s, IMO-Waschstraßen, Nordsee und die Delikatessen-Restaurantkette Vapiano zu den Kunden des Nordhorner Unternehmens. „Außerdem ist ein Ausbildungsplatz in einem Unternehmen, das wie wir seit mehr als 25 Jahren am Markt ist, sicher. Das gilt übrigens auch für die Stelle, die der Auszubildende erhält, wenn er übernommen wird“, erklärt Christian Nüssler. Dass Auszubildende der Firma erhalten bleiben, sei ein „klares Ziel“, so Nüssler weiter: „Auszubildende, die gut sind, übernehmen wir sehr gerne. Zur Zeit benötigen wir Leute ohne Ende.“

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Start in den Beruf

Februar/März 2011

Mediengestalter brauchen mehr als Kreativität

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

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er Umgang mit den Kunden ist es, den die 18-jährige Sabrina Jonas an ihrem angestrebten Beruf als Kauffrau im Einzelhandel besonders liebt. Mit Kunden im Gespräch sein, sie beraten und ihnen fachkundig das verkaufen, wofür sie in das Fachgeschäft Zweirad Hanselle an der Nordhorner Straße in Schüttorf gekommen sind. Dabei kann die 18-Jährige auch gut mit Kritik umgehen, denn auch die gibt es im Berufsalltag einer Kauffrau im Einzelhandel. „Man wird dadurch auch selber kritikfähig“, so die junge Bad Bentheimerin, die sich im dritten Ausbildungsjahr befindet. Bevor sie ihre Berufsausbildung startete, absolvierte Sabrina Jonas drei Praktiken, davon zwei im Einzelhandel. „Ich wusste sofort, dass der Einzelhandel das Richtige für mich ist“, bekräftigt die 18-jährige, um dann wieder mit zwei Tankkunden abzurechnen: „Das ist

es, was ich an dem Beruf so liebe: ständig in Kontakt mit den Kunden zu sein.“ Sabrina Jonas befindet sich im dritten Ausbildungsjahr. In Gildehaus hat sie die Grundund Hauptschule besucht und dabei in der zehnten Klasse den Realschulabschluss erworben. Zu ihrem Aufgabenbereich bei Zweirad Hanselle gehört nicht nur die Beratung der Kunden und die Arbeit an der Kasse, die 18-Jährige zeichnet auch neue Ware aus, dekoriert die Geschäftsräume und kümmert sich um den Ein- und Verkauf. Sabine Mahn, Geschäftsführerin der Firma Zweirad Hanselle, ist mit ihrer Auszubildenden bestens zufrieden: „Sie macht sich sehr gut.“ Kaufleute im Einzelhandel informieren und beraten Kunden und verkaufen Waren aller Art. Außerdem arbeiten sie im Einkaufs- und Lagerwesen, übernehmen betriebswirtschaftliche Aufgaben im Personal- und Rechnungswesen

und wirken bei der Sortimentsgestaltung sowie bei Marketingaktionen mit. Hauptsächlich arbeiten Kaufleute im Einzelhandel in Einzelhandelsgeschäften verschiedener Wirtschaftsbereiche: vom Modehaus über den Supermarkt bis zum Gemüseladen. Auch im Versandhandel oder in großen Tankstellen mit gemischtem Warenangebot sind sie beschäftigt. Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Firma Hanselle wird übrigens im Sommer mit ihrem Zweiradhandel in einen Neubau auf der anderen Seite der Nordhorner Straße ziehen. Dort entsteht auf dem bisherigen Parkplatz neben der Textilfabrik von Schümer ein moderner Zweiradfachmarkt. Deshalb sucht die Firma erneut einen Auszubildenden für den Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel.

Sie müssen ein Gespür für die Wünsche der Kunden haben

Von Claudia Bell

gn NORDHORN. Kreativ arbeiten

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Für jeden erreichbar! Tel. (0 59 21) 70 70 Fax (0 59 21) 1 51 66 gn@gn-online.de http://www.gn-online.de

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Farbkontrolle: Zur Arbeit von Mediengestaltern gehört es zum Beispiel, Kataloge zu gestalten. Fotos BVDM/dpa/tmn Bevor sie sich um eine Lehrstelle bewerben, sollten Jugendliche nach Zintels Ansicht ein Praktikum machen. Alternativ empfehle es sich, vorab einmal einen kleineren Internet-Auftritt

zu gestalten. Solche „Schnupper-Arbeiten“ zeigten einem, ob man in der Lage ist, zielgruppenorientiert zu arbeiten und eigene Einfälle auch einmal zurückzustellen.

Fachrichtungen der Ausbildung Die Zahl der angehenden Mediengestalter ist in jüngster Zeit stark angestiegen. Gab es 2007 noch 3300 Auszubildende, sind es derzeit bundesweit etwa 10 000 Lehrlinge. Bewerber müssen sich zunächst entscheiden, ob sie die dreijährige Ausbildung im Bereich „Bild und Ton“ oder „Digital und Print“ absolvieren wollen. Im zweiten Fall unterteilt sich die Ausbildung in die drei Fachrichtungen „Beratung und Planung“, „Konzeption und Visualisierung“ sowie

„Gestaltung und Technik“. Als Richtwerte für die Ausbildungsvergütung im Bereich „Bild und Ton“ nennt die Bundesagentur für Arbeit 545 Euro im ersten und 713 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Später kann die Bezahlung 2400 bis 2600 Euro brutto betragen. Im Bereich „Digital und Print“ dürfen Azubis demnach mit rund 780 bis knapp 900 Euro rechnen. Der spätere Tariflohn kann zwischen rund 2300 und 2870 Euro brutto liegen.

Auch Heike Krämer rät Bewerbern, sich nicht von der Berufsbezeichnung blenden zu lassen. „Ein schicker Name eines Berufes ist nicht alles.“ In ihm wurden klassische Berufe aus der Druckvorstufe wie Schriftsetzer, Reprograf und Druckvorlagenhersteller zusammengeführt. Zuvor habe die Branche Probleme gehabt, Auszubildende zu finden. In jüngster Zeit sei die Anzahl der Anwärter dagegen in die Höhe geschossen – und umso schwieriger sei es auch für die jungen Leute, eine Lehrstelle zu finden, hat Krämer beobachtet. Der 24-jährige Anton Meier etwa hatte Glück: Er hat im Sommer 2010 seine Ausbildung zum Mediengestalter abgeschlossen und arbeitet seither in einer Agentur in Hannover. Zwar sei die Ausbildung eine harte Schule und nicht immer einfach gewesen, erzählt er. „Aber ich finde meinen Job wunderbar und kann mich auch kreativ verwirklichen.“ Es gehöre allerdings eine Portion Flexibilität dazu – schließlich sei man nicht immer mit dem Kunden einer Meinung. Auch Überzeugungskraft sei wichtig. „Es kommt ja auch darauf an, wie man die Entwürfe dem Kunden verkauft.“

Tischler/-in

G

Trailer-Engineering GmbH

Das sieht auch Heike Krämer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn so. Natürlich könne man als Mediengestalter kreativ sein. Letztlich gelte aber auch in diesem Beruf die Regel: Der Kunde ist König. „Und wenn sich der Kundenwunsch nicht mit den Vorstellungen des Mediengestalters deckt, wird es schwierig.“ Der Beruf sei aber spannend und abwechslungsreich. Denn die gestalterische Arbeit umfasst neben Büchern und Zeitungen auch Prospekte, Werbung und Internetseiten. Mediengestalter können daher im Marketing arbeiten, aber auch in Kommunikationsabteilungen, Designstudios und Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft.

Mediengestalter müssen nicht nur kreativ sein. Sie brauchen auch ein Gespür für die Wünsche der Kunden. Und ohne technisches Know-how läuft in dem Beruf heute nichts mehr.

und eigene Ideen umsetzen – das klingt für etliche Jugendliche nach einem Traumjob. Und die Medien haben für viele ohnehin eine magische Anziehungskraft. Was liegt da näher, als Mediengestalter zu werden? Schließlich schlagen Jugendliche so zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie verbinden ihre Wunschbranche mit ihrem Wunschberuf. Dumm nur, dass so viele auf diese Idee kommen. Denn die Kombination aus „Medien“ und „Gestalter“ klingt so verlockend, dass es einen Ansturm auf die Ausbildungsplätze gibt, wie Theo Zintel vom Bundesverband Druck und Medien in Wiesbaden erklärt. „Es sind diese zwei Begriffe, die in der Berufsbezeichnung Mediengestalter stecken und die bei vielen Jugendlichen einen regelrechten Hype auslösen.“ Längst nicht jeder eignet sich aber für diesen Beruf. „Es ist nicht damit getan, gut malen und zeichnen zu können“, sagt Zintel. „Man muss auch die Technik Sabrina Jonas genießt bei der Firma Zweirad Hanselle in Schüttorf den täglichen Umgang mit den und Programmiersprachen beKunden. Foto: Schulze herrschen.“ Viele junge Leute hätten ein falsches Bild vom Beruf des Mediengestalters. „Es gibt heute nicht mehr die bleistiftkauenden Kreativen, die mal Zur Verstärkung unseres leistungsstarken Teams eben irgendetwas entwerfen, suchen wir zum 1. August 2011 Auszubildende m/w was dann auf allen Plakaten erscheint – ohne Technik geht heute gar nichts mehr.“ Mancher Bewerber stelle sich die Arbeit zu einfach vor. Und die eigene Kreativität lasse sich auch nur bedingt ausleben. „Der Wunsch des Kunden steht über allem, und den hat man zu respektieren.“

Senden Sie bitte Ihre Bewerbung per Post oder an die E-Mail: hw@weckenbrock.com

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Nordhorner Straße 71– 73 48465 Schüttorf www.hotel-nickisch.de Tel. 0 59 23 / 96 60 - 0

S

chon früh hat Marc Utrecht seine Liebe für die Arbeit mit Holz entdeckt. Der 18 Jahre alte Bad Bentheimer half während seiner Schulzeit in den Ferien häufiger in der Tischlerei seines Onkels in Meppen – der Beruf des Tischlers wurde ihm damit praktisch in die Wiege gelegt. Heute befindet sich Marc Utrecht bei der Tischlerei Weckenbrock in Bad Bentheim im zweiten Ausbildungsjahr zum Tischler. Und er entwickelt sich im Beruf nach Auskunft von Firmenchef Heiko Weckenbrock gut. Erfahrungen als Tischler hat der junge Obergrafschafter während eines Überbrückungsjahres in einer so genannten Schülerfirma gesammelt. Während dieser Zeit hat er auch seinen Hauptschulabschluss erworben. Hinzu kamen zwei Praktiken in der Tischlerei Kolmer in Meppen und in seinem heutigen Ausbildungsbetrieb. Danach stand für Marc Utrecht fest: „Tischler ist der richtige Beruf für mich.“ Nicht nur in der Werkstatt, sondern auch auf dem Bau weiß der 18-Jährige anzupacken. Fenster einbauen, Holz zuschneiden, Kundendiensttätigkeiten wie Schlösser reparieren, vorbereitende Arbeiten treffen – das alles macht ihm Spaß. Marc Ut-

Fenster einsetzen gehört zu den Aufgaben von Marc Utrecht während seiner Ausbildung zum Tischler bei der Firma Weckenbrock in Bad Bentheim. Foto: Freimuth Schulze recht schätzt die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen, die den Auszubildenden nicht nur zum Handlanger machen. Der junge Bad Bentheimer ist zur Zeit einer von zwei Auszubildenden zum Tischler in der Tischlerei Weckenbrock, die gerne einen weiteren einstellen würde und zudem für den Sommer eine/n Auszubildende/n zur/zum Bürokaufmann/frau sucht. Aufgabe des Tischlers ist es, den natürlichen Werkstoff Holz in Form zu bringen. Daneben verarbeitet der Tischler aber auch spezielle Holzwerk-

stoffe, Kunststoffe, Glas, Metall und Stein. So vielfältig wie die Materialien sind auch die Produkte, die in diesem Beruf hergestellt werden: Möbel, Fenster, Türen, Treppen. In vielen Tischlerbetrieben werden Möbel und ganze Inneneinrichtungen produziert, zum Beispiel Küchen. Aufgabe des Tischlers ist es dann, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und in Abstimmung mit den Kunden eigene Entwürfe umzusetzen. Dabei kann sich der Tischler mit seiner Kreativität voll ins Zeug legen. Auch der abschließende

Einbau beim Kunden gehört zu den Aufgaben. Die Firma Weckenbrock in Bad Bentheim ist Spezialist für unter anderem Innenausbau, Fenstern, Türen, Treppen, Möbel, Objekteinrichtungen, Wintergärten und Altbausanierung. Rund ums Wohnen gibt es also fast nichts, was der Tischler nicht selbst entwerfen und umsetzen kann. Dabei arbeitet er mit modernen, zum Teil computergesteuerten Maschinen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die handwerkliche Qualität der Arbeit leidet. Ganz im Gegenteil: Die Technik macht den Tischler in seinem Beruf noch leistungsfähiger. Mit Händchen und Köpfchen Der Tischler braucht vor allem zwei Dinge: geschickte Hände und technisches Verständnis. Auch eine Riesenportion Fantasie und clevere Ideen werden benötigt. Richtig angewandt, können junge Leute mit diesen Fähigkeiten individuell gestaltete Werke von oft bleibendem Wert anfertigen. Die Arbeit erfüllt den Tischler mit Stolz und schenkt seinen Kunden lang anhaltende Freude. Für denjenigen, der gern mit natürlichen Werkstoffen arbeitet und sich selbst verwirklichen möchte, ist Tischler genau der richtige Beruf.


Start in den Beruf