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Nordhorn

Neuenhaus

Das Gesundheitsmagazin der Grafschafter Nachrichten

www.gn-fit.de

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Zähne

Kieferkorrektur bei Groß und Klein

Kreislauf

Einfache Gefäßvorsorge

Sport

Bewegung kann vor Krebs schützen


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I N H A LT S V E R Z E I CH N I S

Inhalt / Vorwort

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WANZ

Titelthema Schwangerschaft & Geburt 3 4 5 6

Starthelferinnen ins Leben Das Kind isst mit Winzige Erreger können großen Schaden anrichten Feng Shui und Hightech im Kreißsaal

Zahn & Kiefer 7 Mit dem Alter wandern die Backenzähne 9 Hasenzähne verschwinden nicht von allein 10 Gründlicher Frühjahrsputz für die Zähne

Psychologie 12 ADHS wächst sich nicht aus

Hals, Nase & Ohren 14 Digitale Hörsysteme ermöglichen Kommunikation

Beauty & Wellness 16 Für Normalgewichtige mit kleinen Problemzonen 17 So wirken Deos gegen Nässe und Geruch

Orthopädie 18 Kniespiegelung: Diagnose und Therapie zugleich 19 Arthrose beginnt immer früher

Herz & Kreislauf 20 Die ABI-Messung ist treffsicher und unkompliziert 21 Wen trifft der Schlag?

Gehirnjogging 22 Die GN-fit-Rätselseite

Sport & Fitness 23 Kraft und Ausdauer im Zirkel trainieren 24 Entspannt und beweglich dank Pilates 25 Bei Sport nicht nur ans Abnehmen denken

Ernährung

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Kennen Sie „WANZ“? Dies ist die Abkürzung für „wirtschaftlich“, „ausreichend“, „notwendig“ und „zweckmäßig“ und gilt als die Definition des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen laut § 12 SGB V. Was nicht von der Kasse bezahlt wird, ist also nicht WANZ, zum Beispiel die sogenannten „Individuellen Gesundheitsleistungen“ (IGeL). Nun soll das „Igeln“ für die Ärzte schwieriger werden, wenn es nach der SPD geht. Die Oppositionellen in Berlin befürchten, dass mit dem IgeL-Angebot in erster Linie den Patienten das Geld aus der Tasche gezogen werden soll und sie schlagen Regelungen vor, die es dem Arzt schwieriger machen, Patienten die eine oder andere Zusatzleistung anzubieten. Der Arzt soll sich gefälligst auf das Durchführen der Kassenleistungen konzentrieren.

Fragwürdige Zahlenspiele Wenn dabei so getan wird, als würden die Kassen tatsächlich alles bezahlen, was medizinisch sinnvoll ist, dann ist das erst recht ein Täuschungsversuch und es ist ja am allereinfachsten, den Ärzten reine Geldschneiderei vorzuhalten. Es ist von 1,5 Milliarden Euro die Rede, die an IGeL pro Jahr verkauft werden. Hört sich viel an, passt zur politischen Aussage, ist aber in Wirklichkeit

nur ein Bruchteil der jährlich 38 Milliarden Euro, die heute sowieso schon aus privater Tasche in die Gesundheit investiert werden. Die angebliche Vollumfänglichkeit der gesetzlichen Kassenleistungen ist genauso fragwürdig wie die vor 20 Jahren propagierte Sicherheit der gesetzlichen Rente.

Der Patient muss entscheiden Natürlich gibt es auch unter den Ärzten schwarze Schafe, die in erster Linie ihre Gewinnmaximierung betreiben und Patienten wirkungslose und sinnfreie Zusatzbehandlungen andrehen. Das Problem ist halt, als Patient zu unterscheiden, ob das Zusatzangebot tatsächlich zusätzlichen Nutzen bringt oder nicht; hier ist Vertrauen in den behandelnden Arzt und dessen Integrität gefragt. Pauschalaussagen sind ebenso falsch wie verlogen, denn die wenigsten Ärzte bieten Zusatzleistungen an – auch aus Angst, als Verkäufer abgestempelt zu werden. Solange wir das Recht haben, nein zu sagen, ist Stimmungsmache gegen vermeintlich abzockende Ärzte reiner Vorwahlkampf und tut der Gesundheitsversorgung keinen Gefallen. Vielleicht sollten wir uns auch mit „MIEB“ beschäftigen, und das steht für „modern“, „individuell“, „ergänzend“ und „bezahlbar“. Ihr Dr. Andreas Bednorz Redaktion „GN-fit“

26 Das GN-fit-Rezept: Gegrillte Hähnchenbrust mit Tomaten-Radieschen-Dip 27 Wenn Obst und Gemüse krank machen

Alternative Behandlung 28 Schüßler-Salze kurbeln den Stoffwechsel an

Leben im Alter 29 Senioren nehmen zu viele Medikamente

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Berufe in der Pflege Gemeinschaftspraxis drs. Bart Alink & Kollegen

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Nachgeforscht

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31 Organspende soll besser organisiert werden Ausgabe 3/2012

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Titelthema Schwangerschaft & Geburt

Starthelferinnen ins Leben Hebammen betreuen werdende Mütter während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett „Alles gut? Fühlst Du Dich fit?“ Hebamme Melani Trofimow vom Geburtshaus in Marburg wirft einen Blick in den Mutterpass von Christiane, misst Blutdruck und kontrolliert den Urintest. Christiane ist in der 38. Schwangerschaftswoche und erwartet ihr zweites Baby. Töchterchen Alwina kam knapp zwei Jahre zuvor einige Tage vor dem errechneten Termin zur Welt, aber momentan sieht es so aus, als würde alles nach Plan verlaufen. dbp/nas NORDHORN. Kein Eiweiß oder Zucker im Urin, der Blutdruck nicht zu hoch und Schlaf bekommt Christiane auch genug, sagt sie. „Das Baby ist schon tiefer gerutscht“, stellt Melani Trofimow fest, als sie Christianes Bauch abtastet. Das erklärt auch das Ziehen und Stechen, das die werdende Mutter seit einigen Tagen verspürt: Der Kopf des Ungeborenen dreht sich ins innere Becken hinein, erklärt die Hebamme. Sie könnte sich keinen schöneren Beruf für sich vorstellen. Auch wenn das bedeutet: Rund um die Uhr in Bereitschaft sein.

Hebammen punkten mit Eins-zu-eins-Betreuung Die Dienste einer Hebamme können bereits in Anspruch genommen werden, wenn der Verdacht einer Schwangerschaft besteht, erklärt Melani Trofimow. Hebammen dürfen genau wie Ärzte eine Schwangerschaft fest- und einen Mutterpass ausstellen sowie die Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Lediglich der Ultraschall ist nur dem Arzt vorbehalten. Jede Frau kann sich in der Schwangerschaft sowohl von einer Hebamme wie auch einem Gynäkologen betreuen lassen – oder beides miteinander kombinieren; das wissen viele nicht, so Melani Trofimow. Ausgabe 3/2012

Der Vorteil einer Hebamme sei, dass sie sehr viel mehr Zeit habe und auch das Umfeld und die Lebenssituation der Schwangeren „abklopfen“ und einbeziehen könne: „Die Eins-zueins-Betreuung durch eine Hebamme ist individueller“. Werdende Mütter können sich bei allen Fragen und Problemen rund um die Schwangerschaft an Hebammen wenden, bei allen Beschwerden von Übelkeit, Rückenschmerzen und Schlafstörungen bis hin zu vorzeitigen Wehen.

Nicht jede Hebamme bietet alles an Nicht jede Hebamme bietet aber das „Komplettpaket“ von Vorsorge bis Wochenbett an. Einige betreuen Frauen während der Schwangerschaft, aber nicht danach oder umgekehrt, einige machen beides, leisten aber keine Geburtshilfe – man sollte sich also vorher erkundigen. Die Entscheidung, wo die Geburt stattfinden soll, kann indes unabhängig davon getroffen werden, wer die Schwangerschaft zuvor betreut hat, erläutert Melanie Trofimow: Auch wer die komplette Vorsorge beim Arzt machen möchte, kann sich in einem Geburtshaus anmelden, genauso wie eine Frau, die während der Schwangerschaft nur zu einer Hebamme geht, in der Klinik entbinden kann. Bei einer Geburt muss jeder Arzt laut Gesetz eine Hebamme hinzuziehen, umgekehrt ist das nicht der Fall, wenn alles normal verläuft. Inzwischen bieten aber immer weniger Hebammen Geburtshilfe an – auch wenn es eigentlich ihr angestammtes Feld ist. Schuld sind die in den vergangenen Jahren massiv gestiegenen Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung. Rückbildungsgymnastik oder Yoga und Kurse zur Geburtsvorbereitung oder zur Säuglingspflege gehören hingegen immer häufiger zum Angebot.

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Schwangerschaft unter www.gn-fit.de

Den Bauch einer Schwangeren tastet Hebamme Melani Trofimow ab. Foto: Nadja Schwarzwäller / dbp

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Titelthema Schwangerschaft & Geburt

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Das Kind isst mit In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen Was wünschen sich werdende Eltern? Junge oder Mädchen? „Hauptsache gesund!“, lautet in den meisten Fällen die Antwort. Viele Faktoren spielen eine Rolle, damit dieser Wunsch in Erfüllung geht; einer davon ist die optimale Ernährung während der Schwangerschaft.

zu decken. Als Nahrungsergänzung empfohlen werden mindestens 400 μg Folsäure (Folat) und 100 bis 150 μg Jod täglich. Mehr Nährstoffe, aber nicht mehr Kalorien aufnehmen – das ist eine Grundregel für die Ernährung in der Schwangerschaft. Neben dem erwähnten Fisch sollten hauptsächlich Gemüse, Obst und Salat, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und fettarmes Fleisch auf dem Speiseplan stehen.

dbp/auh NORDHORN. In den ersten drei Monaten ist das Ungeborene sehr empfindlich, weil es ständig wächst. Sämtliche Organe entwickeln sich in diesem ersten sogenannten Trimester. Alles, was die Schwangere zu sich nimmt, ist binnen einer Stunde im Organismus des Embryo angekommen. Drogen, Alkohol und Nikotin können tödlich sein. Wenn eine Frau sehr viel geraucht oder Alkohol getrunken hat, als sie noch nicht wusste, dass sie ein Baby erwartet, kann es zu einer frühen, oft unbemerkten Fehlgeburt kommen.

Übrigens: Nicht für zwei essen! Erst im späteren Verlauf der Schwangerschaft steigt der Energiebedarf um gerade mal etwa 10 Prozent an, das entspricht einer Scheibe Vollkornbrot mit Käse und Tomate.

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Schwangerschaft und Geburt unter www.gn-fit.de ■ www.gesundinsleben.de; Informationen des Bundesernährungsministeriums

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Am Anfang heißt es: Alles oder nichts! Wenn die Schwangerschaft bekannt ist, gehören Alkohol und Zigaretten der Vergangenheit an – mindestens bis zum Ende der Stillzeit; was die Zigaretten angeht, am besten für immer. Die Ernährung sollte reich an Vitaminen (besonders solchen der BGruppe) und Mineralstoffen sein, auch bestimmte Fette sind wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes.

Omega-3-Fettsäuren wichtig für Gehirn und Nerven

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Ernährungswissenschaftler empfehlen Schwangeren, zweimal in der Woche Fisch zu essen, mindestens einmal davon fettreichen Meeresfisch wie zum Beispiel Lachs oder Hering. Diese Fischarten enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die zum einen für die Entwicklung des Nervensystens und des Gehirns notwendig sind, zum anderen möglicherweise auch Allergien vorbeugen können.

Weil gute Ernährung wichtig ist.

Lachs darf wegen seiner wertvollen Fette öfter auf dem Speisezettel von Schwangeren stehen – aber nur gut durchgegart und nicht als Räucherlachs. Foto: JPC-PROD / Fotolia

Gesichert ist bisher, dass Omega-3Fettsäuren entzündungshemmend und auf einige Immunzellen bremsend wirken. Es gibt übrigens auch Pflanzenöle, die eine Omega-3-Fettsäure (Alpha-Linolensäure) enthalten: Raps-, Hanf- und besonders Leinöl. Allerdings sind die beiden „fischigen“ Omega-3-Säuren mit

den unaussprechlichen Namen Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) die physiologisch wirksameren. Auch bei optimaler und vitaminreicher Ernährung gelingt es angeblich kaum einer Schwangeren, den steigenden Bedarf an Jod und Folsäure

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Titelthema Schwangerschaft & Geburt

Winzige Erreger können großen Schaden anrichten

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Selten, aber gefährlich: Erst-Infektionen in der Schwangerschaft

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Schwangere sollten auf Rohmilchkäse, Salami und Räucherlachs verzichten, denn diese Lebensmittel können mit Listerien belastet sein.

Viren, Bakterien, Parasiten: Viele Infektionen, die normalerweise harmlos verlaufen oder gut behandelt werden können, bedrohen die Gesundheit oder sogar das Leben des ungeborenen Kindes, wenn sie erstmals in der Schwangerschaft auftreten. In absoluten Zahlen sind diese Fälle zwar sehr selten, dennoch sollten sich Schwangere über die Risiken informieren. dbp/auh NORDHORN. Toxoplasmose:

Toxoplasmen sind Parasiten, die sich in Zellen von Mensch und Tier vermehren. Die Toxoplasmose ist sehr weit verbreitet, jeder zweite Deutsche ist infiziert. Bei gesunden Erwachsenen verläuft eine Infektion mit Toxoplasmen in der Regel ohne Symptome, sie wird also meist gar nicht bemerkt und hinterlässt auch keine Schäden, sondern bewirkt eine Immunität. Gefährlich ist die Infektion aber für Ausgabe 3/2012

das Kind im Mutterleib, wenn sie zum ersten Mal während der Schwangerschaft auftritt. Fehlgeburten oder Fehlbildungen können die Folge sein. Zum Schutz vor einer Toxoplasmose wird Schwangeren geraten, den Kontakt mit Katzenkot zu vermeiden und kein rohes Fleisch (auch keine Salami, Teewurst, Rohschinken) zu essen. Auch ungewaschenes Obst und Gemüse kann eine Infektionsquelle sein. Listeriose: Listerien sind Bakterien, die durch bestimmte Lebensmittel übertragen werden. Dazu gehören sämtliche Rohmilchprodukte, Käse mit Oberflächenschmiere (Limburger, Münster, Tilsiter), Sauermilchkäse, Weichkäse und Camembert. Außerdem können Listerien in rohem und in kaltgeräuchertem Fisch (zum Beispiel Räucherlachs) vorkommen, ebenso in rohem Fleisch, Rohwurstsorten und in vorgeschnittenen Feinkost-Salaten. Eine Infektion mit Listerien verläuft oft unbemerkt oder von leichten Bauchschmerzen begleitet. Wie bei der Toxoplasmose kann eine Erstin-

fektion in der Schwangerschaft zu Früh- oder Fehlgeburt führen. Infizierte Neugeborene sterben häufig bald nach der Geburt oder erleiden geistige Behinderungen. Ringelröteln: Eine Infektion mit dem Parvovirus B 19 geschieht meist durch den Kontakt mit Speichel (Tröpfcheninfektion). Der Virus ruft grippeähnliche Symptome, Lymphknotenschwellung und Gliederschmerzen hervor. Infiziert sich eine Schwangere zwischen der 8. und 20. Schwangerschaftswoche, kann es beim ungeborenen Kind zu Blutarmut (Anämie) mit Wassereinlagerungen in der Haut, im Brust- und Bauchbereich kommen. Dann ist eine Bluttransfusion über die Nabelschnurvene eine erfolgversprechende Therapie. Röteln: Auch geimpfte Frauen werden während der Schwangerschaft routinemäßig auf ihren Immunstatus gegen Röteln untersucht. Liegt eine zu schwache Immunität vor, kann nicht „nachgeimpft“ werden, erst im Wochenbett erfolgt dann eine Rötelnimpfung. Bekommt eine

Foto: Herfried Schwarz / Fotolia

Schwangere im ersten Trimester die Röteln, besteht eine große Gefahr für das Kind: Herzfehlbildung, Trübung der Augenlinsen (grauer Star), Taubheit und Hirnleistungsstörungen gehören zu den Symptomen der Röteln-Embryopathie. Cytomegalie: Infektionen mit dem Cytomegalie-Virus (CMV) sind sehr weit verbreitet und normalerweise harmlos. Jede zweite Schwangere hat allerdings keine Antikörper gegen CMV, ein Prozent infiziert sich während der Schwangerschaft. Die Übertragung erfolgt über Körperflüssigkeiten. Geht das Virus über die Plazenta auf das Kind über, kann es zu vielfältigen Organschäden kommen. Etwa 40 Kinder in Deutschland sterben jedes Jahr daran.

Weitere Informationen: ■ www.frauenärzte-im-netz.de; Informationen zur Frauengesundheit ■ www.rki.de; Informationen zum Infektionsschutz vom Robert-Koch-Institut ■ www.icon-cmv.de; Experten-Sprechstunde und Ratgebertelefon zu Cytomegalie

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Titelthema Schwangerschaft & Geburt

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Feng Shui und Hightech im Kreißsaal Nicht nur im Geburtshaus ist eine natürliche Geburt mit sanfter Begleitung möglich

Eine natürliche Geburt erleben – das ist der Wunsch vieler werdender Mütter. Foto: Angel Simon / Fotolia

Die meisten Geburtskliniken in Deutschland bieten nicht nur umfassende medizinische Betreuung vor, während und nach der Geburt, sondern legen auch großen Wert auf die räumliche Gestaltung von Kreißsaal, Wochenbett- und Neugeborenenstation. Die typische „Krankenhausatmosphäre“ mit weißen Wänden und kalter Ausstrahlung ist aus den Geburtsstationen verschwunden. Einzug gehalten haben Farbe, Wärme und Behaglichkeit.

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dbp/auh NORDHORN. Was sich viele Patienten auch für andere Bereiche der ärztlichen Betreuung wünschen, haben Geburtskliniken oft bereits verwirklicht: eine sich gegenseitig bereichernde Kombination aus ganzheitlichem Gesundheitsverständnis und Medizin auf

dem neuesten Stand von Wissenschaft und technischer Weiterentwicklung. Ein frühes Beispiel für dieses Konzept liefert die Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Entbindungsstation mit vier Kreißsälen und drei Vorwehenzimmern wurde im Jahr 2004 als erste in Deutschland nach dem Feng-Shui-Konzept gestaltet – kombiniert mit moderner Innenarchitektur.

Farben und Formen beeinflussen die Psyche Feng Shui (chinesisch für „Wind und Wasser“) ist die Lehre vom Leben in Harmonie mit der Umgebung. Farben, Formen, Materialien für Möbel, Wandputz und Beläge, Lichtverhältnisse und Belüftung – nach Feng Shui haben alle diese Faktoren Einfluss auf die psychische und körperliche Verfassung des Menschen. Im UKE wurden die Farben gelb,

orange und rosé für die Wände der Kreißsäle gewählt. Eva-Maria Buch, verantwortlich für die Gestaltung, erklärt: „Die Farbe Gelb hat einerseits einen günstigen Einfluss auf die Nerven und das Gehirn, andererseits wirkt sie harmonisierend auf den Magen-Darm-Trakt. Orange ist auf der psychischen Ebene die Farbe für Aktivität und Lebensfreude. Körperlich wirkt Orange unter anderem positiv auf die Atmung. Rosé-Töne wirken besänftigend. Grün stabilisiert die Gefühle und hat einen aufbauenden Einfluss bei Erschöpfungen. Die blaue Farbe regt den Stoffwechsel an und wirkt ausgleichend auf den Herzschlag.“

Herausfinden, was die Frauen wirklich wünschen Zum Gestaltungskonzept gehört neben der bewussten Farbauswahl auch eine großzügige Raumaufteilung. „Unser Räume lassen Raum“, bringt es die leitende Hebamme, Hei-

ke Molter, auf den Punkt. Raum für die Frauen, damit sie die Geburt so erleben können, wie sie es wünschen: Hocker- oder Wassergeburt? Mit oder ohne schmerzlindernde Mittel? Manche Frauen haben genaue Vorstellungen, andere sind unsicher. „Wir hören genau hin und finden gemeinsam heraus, was der jeweils beste Weg ist“, erklärt Heike Molter. Das Ziel der patientenorientierten Geburtshilfe ist die natürliche Geburt mit so wenig Intervention wie möglich. Kommt es dennoch zu Komplikationen, die zum Beispiel einen Kaiserschnitt notwendig machen, steht ein OP-Trakt im Kreißsaal zur Verfügung. „Deswegen können wir alle ganz gelassen sein“, sagt Heike Molter.

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Schwangerschaft und Geburt unter www.gn-fit.de ■ www.familienplanung.de; Informationen der BZgA zu Schwangerschaft und Geburt

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Zahn & Kiefer

Mit dem Alter wandern die Backenzähne Moderne kieferorthopädische Technik rückt das Gebiss wieder gerade Klammer oder Spange sind längst kein lästiges Pubertätsübel mehr. Auch Erwachsene entscheiden sich immer öfter für eine kieferorthopädische Behandlung. Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) sieht einen „eindeutigen Trend zur Zahnspange für Erwachsene“. dbp/mhk NORDHORN. Gerade, schöne

Zähne prägen und beeinflussen nicht nur Aussehen, Ausstrahlung und oftmals Selbstbewusstsein, sondern auch Sprache, Aussprache, Kaufunktion, Atmung, natürliche Selbstreinigung sowie die Gesundheit allgemein.

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Einige Menschen müssen eine Korrektur ihrer Zähne aus gesundheitlichen Gründen vornehmen, andere tun es aus kosmetischen, da sie Wert auf Ästhetik und vor allem ein strahlendes Lächeln legen. „Die gesundheitlichen Gründe jedoch überwiegen“, sagt Dr. Gundi Mindermann, Bundesvorsitzende des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) und 2. Vorsitzende der Initiative Kiefergesundheit (IKG), „egal ob Erwachsene in ihrer Kindheit keine oder nach heutigen Maßstäben fachgerechte oder erfolgreiche Zahnkorrektur erhalten haben.“

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Auch 20 oder 30 Jahre später kann eine zweite Behandlung erforderlich Zähne und Kiefer lassen sich auch im Erwachsenenalter noch „gerade rücken“.

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Dr. Lothar Everding Dr. Stefanie Everding Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Morsstiege 9 · 48529 Nordhorn · Tel. (0 59 21) 78 82 22 info@praxis-everding.de · www.praxis-everding.de

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sein, da es prinzipiell eine altersgemäße Wanderungstendenz im Gebisssystem gibt. Das heißt: „Die Backenzähne tendieren im Alter dazu, nach vorne zu wandern, und schieben so die Frontzähne – vermehrt im Unterkiefer – übereinander“, erklärt die Zahnärztin für Kieferorthopädie. Dieser „untere Frontengstand“ lässt Schmutznischen entstehen, die weder mit Speichel zur Selbstreinigung noch mit der Zahnbürste erreichbar sind. Das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen (zum Beispiel Parodontitis) erhöht sich. Zu weit nach vorne oder nicht regelrecht zueinander stehende Zähne können den Kauvorgang erschweren. Die Folge: Zu starke Abnutzung der Oberfläche, Schäden am Zahnhalteapparat. Schiefe Zähne können beispielsweise auch Muskelverspannungen, mithin chronische Kopf- oder Rückenschmerzen verursachen, wenn sie fehlbelastet werden. Bei Menschen, die nachts vermehrt mit den Zähnen knirschen, drohen Schädigungen des Gewebes.

Nicht alles lässt sich und muss man richten Ziel der Kieferorthopädie ist es, Fehlentwicklungen und Fehlbildungen

im Kiefer- und Gesichtsbereich zu erkennen, zu beurteilen und zu behandeln. Darüber hinaus können Schäden am Zahnhalteapparat (Parodontalschäden), Zahntraumata oder Kiefergelenksproblemen vorgebeugt werden. Die günstigste Zeit für eine Behandlung liegt in der Kindheit während des Kieferwachstums. Bei entsprechender Mitarbeit werden auch bei Erwachsenen, sogar mit 60 oder 70 Jahren, gute Erfolge verzeichnet. „Meine älteste Patientin ist weit über 70“, so Dr. Mindermann. Eine Behandlung muss jedoch nicht unbedingt immer erfolgen. „Es wäre falsch und unfair, bei Patienten mit Zahnfehlstellungen zwangsläufig zu empfehlen, etwas zu unternehmen“, betont Dr. Mindermann. „Der Patient entscheidet, ob sein Leidensdruck oder der Wunsch nach Verbesserung der Zahnstellung so groß ist, dass eine Behandlung durchgeführt wird.“ Nach ausführlicher Aufklärung entscheidet der Patient, und nur er. Nicht kieferorthopädisch behandelt wird bei akuten Entzündungen wie eine Parodontitis. Rauchen erschwert eine Behandlung – ebenso wie Medikamente zum Beispiel gegen Osteoporose.

Hintergrund: Zahn- und Kieferkorrekturen ger als bei Jugendlichen, oft anderthalb bis drei Jahre. Für gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen die Krankenkassen keinen Zuschuss, es sei denn, es sind größere operative Eingriffe nötig. Bei etwa einem Drittel der Zahn- und Kieferregulierungen, so die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mundund Kieferheilkunde (DGZMK), ist es für den gewünschten Behandlungserfolg notwendig, gesunde Zähne zu opfern, sei es um übrige Zähne in eine korrekte Position zu bringen oder um die Funktion des gesamten Gebisses zu verbessern.

(dbp/mhk) Je nach Art und

Schwere der Kieferanomalie oder Zahnfehlstellung kommen sowohl – bei kleineren, funktionell orthopädischen Maßnahmen – herausnehmbare Spangen als auch festsitzende Apparaturen (Bänder, Brackets aus Metall, Kunststoff oder Keramik) für größere Zahnkorrekturen in Frage. Kieferorthopäden setzen für Erwachsen mehr auf zahnfarbene Brackets und Drähte, festsitzende linguale Spangen, die unsichtbar auf der Rückseite der Zähne liegen, oder transparente, herausnehmbare Schienen. Die Behandlung bei Erwachsenen dauert manchmal län-

Weitere Informationen: ■ www.gn-fit.de ■ www.ikg-online.de; Informationen der

Dr. Ute Hopfer

Initiative Kiefergesundheit www.bdk-online.org; Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden

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Zahn & Kiefer

Hasenzähne verschwinden nicht von allein Kieferfehlstellungen sollten so früh wie möglich behandelt werden Sie heißen so, wie sie aussehen: „Hasenzähne“. Die oberen Frontzähne stehen vor, genau wie bei einem Hasen eben. Viele Kinder mit diesem Problem werden als „Bugs Bunny“ gehänselt. Und die Hoffnung, das Problem würde sich mit der Zeit von ganz alleine wieder „auswachsen“, ist ein Irrglaube.

MUNDVORHOFPLATTEN ... ... werden wie ein Schnuller getragen und dienen der Korrektur schädlicher Angewohnheiten.

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dbp/nas NORDHORN. Meist sind es

nicht nur die schief stehenden Zähne, sondern das Verhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer stimmt nicht, erklärt Dr. Gundi Mindermann vom Berufsverband Deutscher Kieferorthopäden. Das Problem ist also in der Regel ein funktionelles. Die Zähne müssen in den Kieferknochen zurückbewegt werden und die Fehlfunktionen reguliert – und das so früh wie möglich. „Je eher man therapiert, desto geringer sind die Maßnahmen, die man ergreifen muss“, so Mindermann.

Daumenlutschen kann zu „Hasenzähnen“ führen „Hasenzähne“ seien eines der zentralen Problemfelder in der Kieferorthopädie – und zwar eines, das man gut behandeln könne, sagt Dr. Mindermann. Eine Behandlung sei indes nicht nur deshalb wichtig, weil die Betroffenen gehänselt werden und oft unter ihrem Aussehen

Grafik: dbp

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Zahnspangen korrigieren die Fehlfunktion Mundvorhofplatten eignen sich sehr gut, um Kindern das Daumenlutschen abzugewöhnen. Ein zusätzliches Gitter verhindert, dass die Zunge zwischen die Zahnreihen geschoben wird. Das Käppchen stabilisiert die Platte bei Rücklage des Unterkiefers. Grafik: dbp

leiden. Die Fehlstellung im Bereich des Kiefers kann auch noch ganz andere Auswirkungen haben: Dadurch, dass die Betroffenen die Lippen nicht richtig schließen können, trocknet die Schleimhaut leicht aus, Plaque und damit auch Zahnfleischentzündungen können entstehen und die Nasenatmung ist behindert. Im einfachsten Fall ist die Ursache des Problems das Daumenlutschen

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maßen Programm, sagt Dr. Mindermann: Die muskuläre Funktion wird verändert. Und das sei in jedem Alter möglich.

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und die Lösung, das dem Kind abzugewöhnen, erläutert Dr. Mindermann. Wenn das nicht funktioniert, könne man es mit einer Art „Ersatzdaumen“ versuchen, mit sogenannten Mundvorhofplatten. Das sind einfache kleine Apparaturen, die vor den Zähnen getragen werden – und die dabei die Lippenfunktion trainieren. Reicht das ebenfalls nicht aus, kommt die Funktionskieferorthopädie zum Zug. Dabei sei der Name gewisser-

Zu diesem Zweck werde „die ganze Palette“ von Spangen genutzt, so die Kieferorthopädin. „Doppeldecker“ beispielsweise sind lose Geräte, die das Spannungsfeld zwischen Ober- und Unterkiefer regulieren sollen – und die sogar so gestaltet werden können, dass man damit sprechen kann. Wichtig für die Kinder sei dabei der Rückhalt und die Unterstützung seitens der Eltern. Aber auch wenn die gegeben ist, lasse die Disziplin von Kindern manchmal zu wünschen übrig. Dann kommen so genannte „non compliance“-Geräte zum Einsatz: Es werden starre Verbindungen an festen Zahnspangen angebracht, um den Unterkiefer zu fixieren. Bei Erwachsenen sind oft intensive und aufwendige Maßnahmen nötig. Ist die Problematik stark ausgeprägt, wird operativ korrigiert. Dass es so weit erst gar nicht kommt, dazu können Eltern schon früh beitragen. Sie sollten laut Dr. Mindermann zum Beispiel darauf achten, dass das Kind eine korrekte Sprache entwickelt, einen normalen Muskeltonus hat und es sich erst gar nicht angewöhnt, am Daumen zu lutschen.

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Die Professionelle Zahnreinigung entfernt Beläge auch am Zahnrand und in den Zwischenräumen. Foto: Robert Kneschke / Fotolia

Gründlicher Frühjahrsputz für die Zähne Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ergänzt die häusliche Mundhygiene Gesetzliche Krankenkassen neigen dazu, den Nutzen solcher ärztlichen Leistungen infrage zu stellen, für die sie die Kosten nicht erstatten. Nicht so bei der Professionellen Zahnreinigung. So schreibt die AOK auf ihrer Internetseite: „Bietet Ihnen der Zahnarzt eine Professionelle Zahnreinigung (kurz PZR) an, dann ist das zunächst positiv zu bewerten, weil damit dokumentiert wird, dass in dieser zahnärztlichen Praxis die Prävention einen hohen Stellenwert genießt.“ dbp/auh NORDHORN. Auch Professor

Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, betont die große Bedeutung dieser

Behandlung: „Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine wichtige zahnmedizinische Prophylaxemaßnahme, deren medizinischer

Nutzen bereits seit über 20 Jahren wissenschaftlich nachgewiesen ist.“ Als Ergänzung zur gründlichen häuslichen Mundhygiene dient die PZR in erster Linie der Vorbeugung von Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparats, also Karies, Parodontitis (Zahnbettentzündung), Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Halitosis (Mundgeruch). „Auch bei der Vor- und Nachbehandlung von Gingivitis und insbesondere Parodontitis ist sie eine wichtige und notwendige Maßnahme“, erklärt Professor Oesterreich.

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Wichtige Maßnahme Die PZR kann aber auch die Behandlung von allgemeinen Erkrankungen unterstützen, die mit der Mundhygiene nicht gleich in Zusammenhang gebracht werden, zum Beispiel Diabetes. Hier wird durch die Reduktion der Entzündung in der Mundhöhle die Behandlung des Diabetes positiv beeinflusst. Auch ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Vorliegen einer Parodontitis das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes um das Dreifache erhöht ist.

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www.gn-fit.de Die PZR wird vom Zahnarzt, von der Dentalhygienikerin oder von einer Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin durchgeführt. Bei der Behandlung werden gegebenenfalls die Zahnbeläge eingefärbt, damit der Patient seine „Schwachstellen“ sieht, die er beim Putzen unbewusst vernachlässigt. Nicht schön, aber wirkungsvoll ist dieser Blick in den Spiegel. Zur PZR gehört auch ein ausführliches Beratungsgespräch darüber, wie die häusliche Mundhygiene optimiert werden kann. Dabei wird gleichzeitig die richtige Anwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen eingeübt.

Beratung gehört dazu Die Reinigung der Zähne beginnt mit dem Entfernen von Zahnstein und Belägen auf den Zahnoberflächen und in den -zwischenräumen. Mit Handinstrumenten, Ultraschall und/oder mit Pulver-Wasserstrahlgeräten werden die Zähne tatsächlich nicht nur sauber, sondern rein. Nach dieser Intensiv-Reinigung folgt die Politur. Ein schöner Nebeneffekt: Befreit von Verfär-

Zahn & Kiefer bungen, die durch Tee oder Kaffee entstehen, sehen die Zähne anschließend blendend aus. Häufigkeit, Dauer und Aufwand dieser Behandlung sind von vielen Faktoren abhängig und variieren daher genau wie die Kosten. Einen Anhaltspunkt gibt seit ihrer Novellierung am 1. Januar 2012 die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Dort wurde die PZR erstmals als Leistung verankert: mit etwa 3,60 Euro Honorar pro Zahn im Durchschnitt. Während private Krankenversicherungen die Kosten für die PZR in der Regel übernehmen, müssen gesetzlich Krankenversicherte die Leistung meist zumindest anteilig selbst bezahlen. Wegen der Vielzahl unterschiedlicher Tarife und Zusatzversicherungen ist es ratsam, die eigene Kasse zu fragen.

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Zahngesundheit unter www.gn-fit.de ■ www.bzaek.de/patienten/; Patienteninformationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

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ADHS wächst sich nicht aus Auch für Erwachsene mit ADHS gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten Früher galt ADHS – die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung – als Kinderkrankheit, die sich „auswächst“. Doch mittlerweile sind sich die meisten Experten einig, dass die Störung bis ins Erwachsenenalter bestehen kann, wenn auch in vielen Fällen in abgemilderter Form.

lauf des Jugendalters. Merkmale von Unaufmerksamkeit, Impulsivität (nicht abwarten können) sowie Schwierigkeiten, den Alltag zu organisieren, treten stärker in den Vordergrund. ADHS könne bei Erwachsenen erhebliche Einschränkungen der beruflichen Leistungsfähigkeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen hervorrufen. Außerdem kommen Begleiterkrankungen hinzu, zum Beispiel Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit.

dbp/auh NORDHORN. Das „zentrale adhs-netz“, angesiedelt am Uniklinikum Köln, beschreibt, wie sich die Symptomatik bei Erwachsenen darstellt: Die motorische Unruhe, die häufig bei Kindern dominiert, vermindert sich systematisch im Ver-

Multimodale Therapie „Schätzungsweise sind etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland betroffen, ohne die geringste Ahnung davon zu haben. Das Tragi-

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Psychologie

sche dabei ist, dass die Krankheit relativ gut und mit großen Erfolgen behandelt werden kann, wenn sie erkannt wird“, schreibt Dr. med. Astrid Neuy-Bartmann, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, die sich im Vorstand des Vereins „ADHS Deutschland“ engagiert. Wie Dr. Neuy-Bartmann, so halten die meisten Fachleute eine multimodale Therapie für am besten geeignet, die ADHS zu behandeln.

ren Alltag besser zu bewältigen und damit ihre Lebenssituation zu verbessern. Die Therapieformen, zum Beispiel Techniken zur Verhaltensänderung, Training sozialer Fähigkeiten oder Realitätstraining, werden stets individuell angepasst. So kann der Patient im geschützten Raum seine sozialen Kompetenzen verbessern.

Medikamente und Verhaltenstherapie

Neurofeedback – ein Spezialgebiet des Biofeedbacks – ist ebenfalls ein Baustein der multimodalen ADHSTherapie. Basierend auf der Messung der Gehirnaktivitäten lernen die Patienten, wie sie die Symptome ihrer Erkrankung selbst regulieren können. Bei Anwendung durch einen geschulten Arzt oder Ergotherapeuten stelle Neurofeedback eine wirksame Behandlungsmethode bei ADHS dar, teilt das „Neurofeedback Netzwerk“ mit.

Das heißt, die medikamentöse Behandlung ist nur eine von mehreren Therapiesäulen. Sie ist nicht bei allen Patienten hilfreich, kann aber ein wichtiger Baustein sein. Begleitende Verhaltenstherapie, Gespräche und Beratung sind angezeigt. Nach Angaben des „zentralen adhs-netzes“ profitieren etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten nicht von der medikamentösen Therapie.

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Digitale Hörsysteme ermöglichen Kommunikation Moderne Hörgeräte lassen sich drahtlos mit Telefon, Computer und Fernseher vernetzen Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes Hörprobleme, 2,5 Millionen davon tragen Hörgeräte. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass die Zahl der Menschen mit Hörminderungen in Zukunft steigen wird. Ursache hierfür ist die ständig zunehmende Lärmbelastung im Alltag und das steigende Durchschnittsalter. dbp/auh NORDHORN. Hörminderun-

Digitale Hörgeräte können mit allen möglichen elektronischen Geräten vernetzt werden, die für Unterhaltung und Information unverzichtbar geworden sind. Foto: Günter Menzl / Fotolia

gen treten in sehr unterschiedlicher Stärke und Ausprägung auf. Moderne Hörgeräte besitzen vielfältige Funktionen, die das breite Spektrum individueller Bedürfnisse abdecken. Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) gerät geradezu ins Schwärmen angesichts der technischen Entwicklung: „Dank der ausgefeilten Digitaltechnik mit immer schnelleren Chips filtern die Hörsysteme störenden Lärm nahezu lückenlos. Stimmengewirr im Café, Straßen- oder Baulärm, selbst impulsartige Geräusche wie Geschirrklappern – all dies wird von den Hörsystemen erkannt und ausgeblendet.“

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Die nicht-kommerzielle, internationale Vereinigung Hear-it.org berichtet von einer Umfrage unter deutschen HNO-Ärzten, wonach 89 Prozent der Befragten sagten, dass sie digitale Hörgeräte als technologisch hochwertige medizinische Hilfsmittel betrachten, die dazu beitragen, die Lebensqualität hörgeschädigter Menschen zu steigern. 84 Prozent der HNO-Ärzte empfehlen für die Folgebetreuung ihrer Patienten ein Fachgeschäft für Hörakustik.

HNO-Ärzte empfehlen digitale Hörgeräte „Nur ausgebildete Hörakustiker verfügen über die notwendige

Kompetenz, um bei der Auswahl und der Anpassung von Hörgeräte die richtigen Ratschläge zu erteilen“, urteilt Hear-it.org. Auch die FGH hält das fachgerechte Konfigurieren der Hörsysteme für maßgeblich, um den individuell bestmöglichen Hörerfolg zu gewährleisten.

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Regulieren auch für Personen mit geringer Fingerfertigkeit. In modernen Hörsystemen werden zunehmend moderne Wireless-Technologien wie der Bluetooth-Standard eingesetzt. Damit können sie immer stärker in die Welt der Kommunikation eingebunden werden. Drahtlose Zusatzgeräte ermöglichen die Vernetzung von Hörsystemen mit Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräten: Fernseher, Radio, Telefon, MP3-Player und Computer.

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Für Normalgewichtige mit kleinen Problemzonen Die Injektions-Lipolyse setzt einen Stoffwechselprozess in Gang, der Fett abbaut Die Injektions-Lipolyse, auch Fett-weg-Spritze genannt, ist eine Methode, um kleine und kleinste Fettpölsterchen im Gesicht und am Körper zum Schmelzen zu bringen. Dabei wird ein Medikament, das Sojalecithin enthält, direkt ins Unterhautfettgewebe gespritzt. Dort setzt es die Lipolyse in Gang: Fettzellen werden zerstört, das Fett wird über die Leber aus dem Körper transportiert. dbp/auh NORDHORN. Nach Angaben des „Netzwerks Lipolyse“ sind mehrere Behandlungen nötig, zwischen denen etwa acht Wochen pausiert werden muss. Von kürzeren Intervallen raten die Experten ab. Gefahren lauern, wenn zu tief gespritzt wird, in zu kurzen Abständen oder mit der falschen Dosierung. Werden bestimmte Qualitätskriterien eingehalten, für die sich das Ärzte-Netzwerk einsetzt, sei die Methode risikoarm und Erfolg versprechend. Allerdings: Jeder Mensch reagiert anders auf die Injektion des Fett abbauenden Wirkstoffes. Daher ist es nicht möglich, im Voraus seriöse Versprechungen über das Ergebnis der Behandlung zu machen. In Einzelfällen kann es sogar vorkommen, dass eine Wirkung völlig ausbleibt.

Die „Fett-weg-Spritze“ bringt kleine Fettdepots zum Schmelzen. Foto: Gabriel Blaj / Fotolia

Auch sollten Interessenten wissen, dass das verabreichte Medikament für die subkutane Injektion offiziell (noch) nicht zugelassen ist. „Ähnlich wie beim Einsatz von Botox gegen Falten handelt es sich bei der praktizierten Anwendung um einen so genannten Off-Label-Use, der besondere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Arzt und Patient erfordert“, teilt das Netzwerk Lipolyse mit.

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Es gibt Fettpölsterchen, die einfach nicht verschwinden wollen. Sie sind so hartnäckig, dass ihnen weder Sport noch Diäten etwas anhaben können. Sind dies kleinere Areale, die nachweislich nicht auf eine Gewichtsreduktion ansprechen, könnte es sich um einen Fall für die Fettweg-Spritze handeln: Doppelkinn, Hängebäckchen, Pölsterchen am Knie, an der Hüfte oder am Oberschenkel. Ebenso Cellulite, wenn die Ursache Veranlagung und nicht Überwicht ist, denn Orangenhaut kann sich auch am schlanken Bein breit machen. Auch Lipome, gutartige Fettgeschwülste, lassen sich mit der Injektionsmethode behandeln.

Für wen eignet sich die „Fett-weg-Spritze“ – für wen nicht? Nicht geeignet ist die Fett-wegSpritze bei großflächigen Fettdepots. Stark ausgeprägte Reiterhosen zum Beispiel sind eher eine Indikation für die Liposuktion, also das Fett-

absaugen. Bei allen genannten Indikationen handelt es sich nicht um medizinisch notwendige Eingriffe, sondern um rein ästhetische Korrekturen. Daher ist selbstverständlich eine Kostenübernahme der gesetzlichen Kassen ausgeschlossen. Das Netzwerk Lipolyse rät allen Interessenten, sich vor der Behandlung individuell vom Arzt beraten zu lassen. Die Beratung sollte unter anderem eine ausführliche Anamnese beinhalten, damit Vorerkrankungen und mögliche Risikofaktoren zur Sprache kommen, die einer Behandlung entgegenstehen. Nicht durchgeführt werden darf die Injektions-Lipolyse bei Minderjährigen, Schwangeren und Stillenden sowie bei einigen seltenen, schweren Erkrankungen.

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Beauty & Wellness

So wirken Deos gegen Nässe und Geruch Wichtig im Kampf gegen Achselschweiß: Wasser und Seife Creme, Stift oder Roll-On, hänge von der individuellen Verträglichkeit ab.

Schwitzen ist eine gesunde Körperreaktion. Der Schweiß regelt die Temperatur und schützt den Körper vor Überhitzung. Der Geruch und die Nässe sind jedoch vielen Menschen unangenehm. „Wir können durch regelmäßige Bewegung, durch Vermeidung von Übergewicht sowie durch ein vegetatives Nervensystem, das im Gleichgewicht ist, das Schwitzen reduzieren“, erläutert Dr. Falk Bechara, Dermatologe an der Uniklinik in Bochum. Wichtig, um einen Hitzestau zu vermeiden, sei es außerdem, Naturfasern zu tragen und Koffein sowie scharfe Gewürze zu vermeiden. Auch Nikotin rege den Sympathikus an, der wiederum auf die Schweißdrüsen wirke.

Übrigens kann auch das beste Deo nur auf sauberer Haut wirken. Nach wie vor sind „Wasser und Seife“ laut Dr. Bechara die wichtigsten Mittel gegen unangenehmen Körpergeruch. Auch eine Tasse lauwarmer Salbeitee könne die Schweißproduktion hemmen, weil der Salbei sich dämpfend auf das vegetative Nervensystem auswirke. Wer jedoch krankhaft schwitze, müsse einen Arzt aufsuchen und die Ursache abklären lassen.

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Es gibt natürlich auch Produkte, die auf Parfüm und Alkohol verzichten. Manche enthalten ausschließlich Antitranspirantien, zum Beispiel Aluminiumsulfate oder -salze. Sie sorgen dafür, dass der Schweiß nicht nach außen treten kann. Sie verengen die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen. Am besten trägt man AntitranAusgabe 3/2012

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Viele Deodorants wirken doppelt: Mit Enzymhemmern und/oder Alkohol gegen die Bakterien und folglich gegen Schweißgeruch, und mit Antitranspirantien gegen die Schweißbildung. Darüber hinaus werden Parfümstoffe zur Geruchsüberdeckung eingesetzt. Der Alkohol hat nicht nur desinfizierende Wirkung: „Ein Deodorant hat durch den Alkoholzusatz auch einen kühlenden Effekt“, erklärt Dr. Bechara.

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Schweißgeruch entsteht nicht durch den Schweiß selbst, sondern weil sich Bakterien an seine Zersetzung machen. Da Haare das Bakterienwachstum begünstigen, kann eine Achselrasur den Geruch mindern, sagt Dr. Bechara.

Ob als Spray, Stift oder Roll-On: Für jeden Hauttyp gibt es ein geeignetes Deodorant. Foto: joechtie / Fotolia

spirantien abends auf, damit sie nachts gut in die Haut einziehen können.

Empfindliche Haut kann gereizt reagieren Aluminiumsalze können in seltenen Fällen Hautreizungen auslösen, eine

gesunde Haut hat aber mit den DeoWirkstoffen keine Probleme. Dr. Bechara rät beim Kauf von Deos, genau auf die Inhaltsstoffe zu achten. Diese sollten getestet sein. Empfindliche Haut kann auf Alkohol, Parfüm, Farbund Konservierungsstoffe gereizt reagieren. Auch die Entscheidung für eine Darreichungsform, also Spray,

nd Unser Ziel lich ist es, allen leben! Menschen im Rahmen ihrer persönlichen Möglichkeiten und des Verantwortbaren ein eigenständiges Leben zu ermöglichen und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Wir zeigen Angehörigen und Betroffenen neue Wege auf und helfen aktiv mit konkreten Betreuungs- und Beratungsangeboten. Hilfen zur Selbsthilfe Behinderter e. V. bietet erwachsenen Menschen mit einer Behinderung verschiedene betreute Wohnformen an, wie Wohngemeinschaften, betreutes Einzel- oder Paarwohnen. Das ambulante betreute Wohnen ist eine ganzheitliche Form der Hilfe, bei der die Betreuten in ihren eigenen Wohnungen leben. Im Vordergrund steht hierbei immer ein individuelles Betreuungs- und Pflegekonzept, das sich am persönlichen Hilfebedarf und den Bedürfnissen und Wünschen jedes einzelnen behinderten Menschen orientiert. Bitte rufen Sie uns für weitere Informationen unter Tel. 0 59 21/ 9 93 33-0 an.

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Orthopädie

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Verletzungen an Kreuzband oder Menikus, wie sie bei Fußballern häufig auftreten, können mit einer Arthroskopie gut behandelt werden. Foto: Nikki Zalewski / Fotolia

Kniespiegelung: Diagnose und Therapie zugleich Die Arthroskopie des Kniegelenks hat sich vor allem bei Sportverletzungen bewährt Beschwerden im Kniegelenk können höllische Schmerzen hervorrufen und ihre Ursachen sind manchmal schwer zu ermitteln. Ein sehr häufiger Eingriff ist die Kniespiegelung. Die minimalinvasive Operation dient aber nicht nur der präzisen Diagnostik, sondern kann auch die Schmerzen lindern.

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dbp/kmh NORDHORN. Eine Kniespiegelung, im Fachjargon Arthroskopie genannt, ist hierzulande die zweithäufigste Operation. Es trifft nicht nur ältere Menschen, auch in jungen Jahren können Kniebeschwerden, beispielsweise Kreuzbandriss oder Meniskusverletzungen, eine Arthroskopie nach sich ziehen. Zunächst ist es wichtig, dass ein Orthopäde die genaue Diagnose stellt. Neben einer sorgfältigen Anamnese ist vorab eine Röntgenuntersuchung empfehlenswert. Kniegelenke gehören zu den großen und eher

komplizierten Gelenken des Körpers.

Risiken auch bei minimalinvasivem Eingriff Vor dem Eingriff klärt der Operateur den Patienten über mögliche Risiken auf. Wie bei allen Operationen können auch bei einem minimalinvasiven Eingriff Infektionen auftreten. Falls eine Infektion innerhalb des Gelenks auftritt, muss erneut arthroskopiert werden. Wer raucht, Übergewicht hat, Hormonpräparate einnimmt oder lange immobil und bettlägerig war, hat ein erhöhtes Risiko für Thrombosen (Blutgerinnsel) und Embolien (Blutgefäßverschluss). Ferner können Verletzungen der Knorpeloberfläche, Flüssigkeitsansammlungen in umliegenden Geweben (Ödeme), Nervenverletzungen oder Gelenksergüsse auftreten. Die Arthroskopie erfolgt meist unter Teilnarkose. Über einen minimalen Hautschnitt wird das Kniegelenk ge-

öffnet. Das Gelenk wird beispielsweise mit steriler Kochsalzlösung gespült. Dabei können überflüssige Knorpelteilchen entfernt und der Gelenkknorpel falls nötig geglättet werden. Während des Eingriffs kann nicht nur geprüft werden, wie es um die Gesundheit des Gelenks bestellt ist. Auch Meniskusschäden, Kreuzbandriss, Vernarbungen oder Entzündungen der Gelenkschleimhaut können dabei erfolgreich behandelt werden.

Nicht immer ist eine Arthroskopie sinnvoll Die Kniespiegelung muss nicht in allen Fällen zwangsläufig das erste Mittel der Wahl sein. Zunehmend wird in Fachkreisen über die Einsatzgebiete diskutiert. Bei beginnender Arthrose kann eine arthroskopische Gelenkspülung sinnvoll sein. Bei älteren Menschen mit fortgeschrittenem Knieverschleiß (Arthrose) zweifeln Experten den Nutzen allerdings an. Die Ursache der Beschwerden liegt hier in den typischen Schäden

des gealterten Knies am Meniskus. Er wird im Alter dünner und spröder. Seine feinen und fransigen Risse während der Spiegelung zu nähen, bringe meist keinen dauerhaften Erfolg, da er an einer anderen Stelle erneut einreiße. Gezielte Bewegung sei in solchen Fällen die bessere Therapiemethode. Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking sind besonders knieschonend und spülen Gelenkflüssigkeit durchs Knie – praktisch ein natürliches Schmiermittel. Ferner werden Muskeln aufgebaut, die das Knie stabilisieren können. Unumstritten sind die Vorteile der Arthroskopie bei (Sport-)Verletzungen wie Meniskus- und Kreuzbandriss.

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Orthopädie

Bewegen statt schonen: Wandern gehört zu den Sportarten, die bei Hüftgelenksarthrose empfohlen werden. Foto: Simone van den Berg / Fotolia

Arthrose beginnt immer früher Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht kann Hüftgelenksarthrose vorbeugen

Sie beginnt meist schleichend, nimmt zunehmend negativen Einfluss auf selbstverständliche Bewegungsabläufe und wird schmerzhafter – eine Arthrose im Hüftgelenk. Aktiv werden heißt dann die Devise. Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung ist einer der Erfolgsschlüssel. dbp/kmh NORDHORN. Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt stetig an und die Betroffenen werden immer jünger. Es gibt Schätzungen, wonach etwa die Hälfte aller 35-Jährigen Anzeichen einer beginnenden Arthrose in sich tragen. Ab 40 hat sie fast jeder, schätzt die Deutsche RheumaLiga. Dies zieht enorme wirtschaftliche Konsequenzen nach sich. Im Schnitt liegen direkte und indirekte Kosten der Behandlung bei geschätzten acht Millionen Euro pro

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Jahr. Ein gesunder Lebensstil, regelmäßige körperliche Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht könnte vielen Betroffenen das schmerzhafte Leid ersparen.

Erste Anzeichen werden oft ignoriert Neben Übergewicht und anhaltenden Überbelastungen gibt es aber auch Ursachen für die Hüftgelenksarthrose, auf die Betroffene keinen Einfluss haben: altersbedingter Verschleiß, erbliche Faktoren, X- und O-Beine, angeborene Fehlstellungen des Hüftgelenks, sogenannte Hüftdysplasien, Gicht oder Verletzungen. Typische erste Anzeichen sind Anlaufschmerzen, beispielsweise beim morgendlichen Aufstehen. Nach ein paar Schritten ist man quasi wieder in den Gängen, der Schmerz wird vergessen. Auch Schmerzen beim Abwärtssteigen von Treppen sind symptomatisch, genauso wie wiederkehrende Ge-

lenkschmerzen, besonders nach Belastung oder längerer Beanspruchung. Wer Leistenschmerzen hat, die bis in Oberschenkel und Kniegelenk ausstrahlen, sollte sich untersuchen lassen. Spätestens wenn Schmerzen auch im Liegen, Stehen, Sitzen oder nachts nicht verschwinden, Bewegung nur noch mit Hinken oder eingeschränkt möglich ist, sollte ein Facharzt konsultiert werden. Anamnese, Untersuchung und Röntgenaufnahme führen zu einer sicheren Diagnose.

Bewegung ist wichtig Je unangenehmer die Schmerzen, desto schneller schleichen sich Schonhaltungen ein, die im Grunde genommen das Fortschreiten weiter vorantreiben. Gegen die Schmerzen werden beispielsweise cortisonhaltige Entzündungshemmer (Glucocorticoide) direkt ins

Gelenk gespritzt. Mit der Schmerzfreiheit kehrt auch die Bewegungsfreiheit zurück, die unbedingt genutzt werden sollte, nämlich zu gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen, Wandern, Tanzen oder Aquafitness. Ferner sollte Übergewicht langsam und gesund abgebaut werden. Jedes Pfund weniger auf den Hüften entlastet das gleichnamige Gelenk. Wärme, Massagen und eine individuelle Physiotherapie sind als Unterstützung empfehlenswert. Auch orthopädische Hilfsmittel wie Stöcke oder Gehhilfen sind – je nach Schweregrad – eine wirksame Entlastung für Betroffene. Je früher mit gesundheitsfördernden Maßnahmen begonnen wird, desto besser ist die Prognose.

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Gelenke unter www.gn-fit.de ■ www.rheuma-liga.de; mit Patientenbroschüre „Arthrose – wir helfen weiter“ zum Download

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Herz & Kreislauf

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Die ABI-Messung ist treffsicher und unkompliziert IGeL-Check: Die Bestimmung des Knöchel-Arm-Index als Gefäßvorsorgeuntersuchung

dbp/auh NORDHORN. In Deutschland

leiden 4,5 Millionen Menschen an einer krankhaften Verengung der Arterien in den Beinen oder dem Becken. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist eine sogenannte Markererkrankung, das heißt sie weist auf weitere Gefäßverengungen hin, zum Beispiel solche der hirn- und herzversorgenden Schlagadern. 75 Prozent der PAVKPatienten sterben an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Damit ist die PAVK von allen Herz-Kreislauf-Erkrankungen die mit dem höchsten Sterberisiko.

Die PAVK ist eine unterschätzte Krankheit Dennoch wird die Krankheit nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA) immer

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ABI-MESSUNG

Sicherheit auf eine PAVK hin und machen eine weitere Diagnostik und Behandlung beim Gefäßspezialisten (Facharzt für Angiologie) erforderlich.

Die Berechnung des Knöchel-Arm-Index (Ankle Brachial Index) zur Früherkennung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) 140 120 100

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systolischer Blutdruck Knöchel = ABI-Index* systolischer Blutdruck Arm 140 120 100

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* ABI-Index 0,9 bis 1,3: * ABI-Index unter 0,9:

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Der ABI gibt Aufschluss über die Gefäßgesundheit des Patienten. Bei Werten unter 0,9 sollte ein Angiologe aufgesucht werden. Grafik:dbp noch unterschätzt – von Ärzten und Patienten gleichermaßen. Ein Grund: Die PAVK verläuft viele Jahre beschwerdefrei. Erst im zweiten Stadium treten Schmerzen beim Gehen auf, im dritten tuen die Füße auch beim Liegen weh, im finalen Stadium kann das über so viele Jahre unterversorgte Gewebe nicht mehr gerettet werden: 60.000 Amputationen jährlich werden in Deutschland wegen PAVK, oft in Verbindung mit Diabetes, vorgenommen. Wird die PAVK bereits im ersten Stadium, also bevor Schmerzen auftre-

Was passiert bei der Untersuchung? Zunächst legt sich der Patient auf eine Liege und entspannt sich für mehrere Minuten. Dann wird – je nach technischer Ausstattung der Praxis – entweder einzeln an beiden Armen und beiden Knöcheln der Blutdruck mittels Dopplersonographie gemessen oder gleichzeitig an allen vier Körperstellen mit oszillometrischen Sensoren.

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Grafik: dbp

Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) sind ärztliche Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Das können Diagnostikverfahren sein, Reiseimpfungen oder kosmetische Behandlungen. Nur auf Wunsch und mit schriftlicher Zustimmung des gesetzlich Versicherten darf der Arzt eine IGeL-Leistung erbringen und muss diese nach der Gebührenordnung für Ärzte (GÖA) abrechnen.

ten, diagnostiziert, gibt es eine breite Palette an therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten. Doch wer geht schon zum Arzt, wenn er keine Beschwerden hat? Eben. Dabei gibt es eine Diagnosemethode, die fast so einfach ist wie Blutdruck messen und nach Angaben der DGA sehr treffsicher eine PAVK feststellen kann: die ABI-Messung. Die Abkürzung ABI steht für den englischen Begriff „ankle brachial index“, zu deutsch: Knöchel-Arm-Index. Um den Index zu ermitteln, wird der systolische Blutdruck am Fußknöchel durch den am Oberarm geteilt. Werte unter 0,9 weisen mit hoher

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Wie hoch sind die Kosten?

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Die Kosten werden von den gesetzlichen Kassen nur dann übernommen, wenn bereits ein ärztlich dokumentierter Verdacht auf PAVK besteht. Als reine Früherkennungsuntersuchung ist die ABI-Messung keine Regelleistung der Kassen. Der Preis dieser IGeL-Leistung für den Patienten schwankt je nach Aufwand; er beträgt etwa zwischen 12 und 30 Euro.

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Wem empfehlen Experten die ABI-Messung als Früherkennung? Die DGA empfiehlt die Untersuchung allen Menschen ab 55 Jahren mit mindestens einem der Risikofaktoren für PAVK: Raucher, Diabetiker, Patienten mit Bluthochdruck, starkem Übergewicht oder hohen Blutfettwerten.

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Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Gefäßkrankheiten unter www.gn-fit.de ■ www.dga-online.org; Informationen der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ■ www.verschlusssache-pavk.de; Aktionswebseite der DGA zur PAVK

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Herz & Kreislauf

Wen trifft der Schlag? Schlaganfall – Risikofaktoren und Möglichkeiten der Prävention Mit 200.000 Neuerkrankungen jährlich ist der Schlaganfall hierzulande laut NeuroCure Clinical Research Center (NCRC) eine „ernste Volkskrankheit“. Nach Angaben der Deutschen Schlaganfall-Hilfe sterben 37 Prozent der Betroffenen innerhalb des ersten Jahres nach dem Schlaganfall; 70 Prozent der Überlebenden bleiben behindert. dbp/auh NORDHORN. Zählt man die

wiederholten Schlaganfälle hinzu, dann wird rein rechnerisch in Deutschland alle zwei Minuten ein Mensch „vom Schlag getroffen“. Diese Redensart beschreibt den Schlaganfall sehr gut, denn laut Professor Dr. Andreas Meisel trifft er den Menschen immer unvorbereitet. Der Berliner Neurologe forscht am NCRC, dem klinischen Forschungszentrum des Exzellenzclusters NeuroCure, und am Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB).

Theoretisch kann es jeden treffen Es kann im Prinzip jeden treffen: Schlaganfälle gibt es in jeder Alters-

gruppe, sogar schon vor der Geburt. Es trifft beide Geschlechter, Sportler und Untrainierte, scheinbar gesunde und kranke Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden, steigt allerdings mit dem Alter sehr deutlich an. Nur fünf Prozent der Betroffenen sind unter 40, aber jeder Zweite ist im erwerbsfähigen Alter. „Ab 60 Jahren beginnt der Risikobereich“, erläutert Meisel. Die Hälfte aller Schlagänfalle in Europa erleiden Menschen, die älter als 73 Jahre sind. „Am Alter können wir ja nichts ändern“, sagt Meisel. Umso wichtiger ist es ihm, darauf hinzuweisen, dass die Verminderung der allermeisten anderen Risikofaktoren in jedem Alter möglich ist. Dazu gehört seiner Erkenntnis nach in erster Linie der Bluthochdruck, gefolgt von den anderen üblichen Verdächtigen: zu hoher Blutzucker, ungünstige Cholesterin- und Blutfettwerte, Bewegungsmangel und Rauchen.

Es sei nie zu spät, etwas für die Gefäßgesundheit zu tun, betont der Schlaganfall-Experte. „Blutgefäße haben ein Regenerationspotenzial“, sagt Meisel. In der Praxis bedeutet das beispielsweise: Ein 75-jähriger

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Raucher mit Übergewicht hat es selber in der Hand (und in den Beinen), sein Schlaganfallrisiko messbar zu verringern. Sofortiger Rauchstopp gepaart mit einem täglichen halbstündigen Spaziergang verbessert bereits seine Gesundheit. Hauptziel sollte sein, die Blutdruckwerte zu normalisieren. Auch dabei möchte Meisel Mut machen, denn nicht jeder Mensch muss einen Blutdruck von 120 zu 80 haben: „Der behandelnde Kardiologe muss

den Einzelfall betrachten und den Zielwert individuell bestimmen.“ Der diastolische Wert, das ist der niedrigere, der an zweiter Stelle genannt wird, sollte allerdings 90 nicht übersteigen.

Weitere Informationen: ■

Mehr zum Thema Schlaganfall unter www.gn-fit.de;

www.schlaganfall-hilfe.de; Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Risiken minimieren lohnt sich in jedem Alter

Unser Ziel ist Ihre Gesundheit!

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Hunde können zur Gesundheit ihrer Besitzer beitragen, denn sie zwingen Herrchen und Frauchen, sich täglich zu bewegen. Foto: Galina Barskaya / Fotolia

Nahrungsergänzung mit Magnesium meist überflüssig dbp/auh. Magnesium ist das beliebteste Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland. Vor allem bei nächtlichen Muskelkrämpfen soll der Mineralstoff in Form von Pulver oder Brausetablette helfen. Die Verbraucherzentrale Bayern hält die Einnahme von Magnesiumpräparaten in den allermeisten Fällen allerdings für unnötig. Lediglich bei intensivem Leistungssport oder bei Komplikationen in der Schwangerschaft könne eine zusätzliche Gabe von Magnesium sinnvoll sein.

„Bei einer ausgewogenen Mischkost lassen sich die empfohlenen Tageszufuhrmengen problemlos erreichen“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Andrea Danitschek. Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten. „Gute Quellen sind unter anderem Nüsse, Haferflocken, Bananen, Milchprodukte, Vollkornbrot, Kartoffeln, grünes Gemüse, Fleisch und Fisch“, zählt die Ernährungsexpertin auf. Sie empfiehlt, Kartoffeln mit der Schale zu kochen und Gemüse möglichst schonend zu dünsten, um die Mineralstoffverluste gering zu halten. Magnesiumreiches Mineralwasser und alkoholfreies Bier tragen ebenfalls zur Versorgung bei.

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Gehirnjogging

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Rechenpyramide

Wortanalogie

Die Zahlen in dieser Pyramide berechnen sich jeweils aus der Summe der beiden Zahlen darunter. Können Sie die Pyramide vollständig berechnen? In der untersten Zeile kommen nur die Ziffern 1 bis 9 vor.

Füllen Sie die Lücken in den Wortpaaren passend aus, indem Sie ähnliche oder analoge Verhältnisse schaffen.

Mensch verhält sich zu ____ = Fisch verhält sich zu Kiemen ____ verhält sich zu Oper = Veröffentlichung verhält sich zu Buch ABCD verhält sich zu HIJK = DCBA verhält sich zu ____

Fehlende Selbstlaute In diesen drei Worten sind die Selbstlaute verschwunden. Die Zahlen in den Klammern geben an, wie viele Vokale fehlen. Ä, Ü, Ö können vorkommen. Erkennen Sie alle Wörter?

PRFNG (2)

In der Abbildung versteckt sich eine Reihe von Halbkreisen. Wie viele Halbkreise können Sie erkennen?

BBCHTNG (4)

Buchstabenreihe

Wortsalat

Hier sind Reihen von Buchstaben abgebildet. Können Sie die Logik durchschauen und die Reihen jeweils korrekt ergänzen?

Hier sind in jeder Zeile zwei Wörter ineinander geraten. Die Buchstaben stehen in der korrekten Reihenfolge, es ist aber nicht klar, ob ein Buchstabe zum ersten Wort oder zum zweiten Wort gehört. Welche Worte sind es?

CYXTRONJ__ GJPRYBHK__ __ORZDKOVZ

Fehlende Operatoren Welche Operatoren (+, -, *) fehlen zwischen den Zahlen, damit die Rechnungen stimmen? Achten Sie nicht auf Punkt- vor Strichrechnung. Lösen Sie von links nach rechts.

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16 _ 8 _ 1 _ 16 _ 10 _ 4 = 122 8 _ 7 _ 18 _ 16 _ 4 = 30 5 _ 17 _ 3 _ 8 _ 15 = -345

Zahlenreihe Welche Zahlen ergänzen die drei Reihen jeweils logisch? Erlaubt sind folgende Rechenoperationen: +, -, *.

2 18 12 13 117 111 112 1008 __ __ 6 30 26 24 120 116 114 570 __ __ __ __ 20 40 45 90 180 185 370 740

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Die Aufgaben in dieser Kategorie haben keine eindeutige Lösung, sondern sollen zum Nachdenken anregen. Frage:

Was würde im Weltraum oder in einem Raumschiff nicht funktionieren?

ELEGANZ

MODERNE

LÄSSIGKEIT Die Lösungen finden Sie auf Seite 31.

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MODISCHE

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Sport & Fitness

Kraft und Ausdauer im Zirkel trainieren Im modernen Rundparcours können 30 Minuten reichen, um Erfolge zu erzielen Zehn bis zwölf Fitnessgeräte sind es im Schnitt, die im Kreis angeordnet fürs Training bereitstehen. „Doch Zirkel ist nicht gleich Zirkel“, erklärt Steve Reisgies, staatlich geprüfter Gymnastiklehrer und Personal-Trainer aus Köln. dbp/kmh NORDHORN. Es gibt Zirkel,

die ursprünglich aus dem Rehabereich kommen und mit Geräten bestückt sind, die mit Luft als Widerstand arbeiten. Andere Parcours bestehen aus Geräten, bei denen auf einer persönlichen Chipkarte Sitzund Hebelpositionen sowie Trainingsgewichte gespeichert sind. Der Wechsel von einem Gerät zum anderen wird durch verschiedene optische oder akustische Signale angezeigt. Mal steht ein Trainer in der Mitte, mal wird über Lautsprecher zum Gerätewechsel aufgefordert, mal schaltet eine Ampel von grün auf rot. Ist das nun effektiv oder eher neumodische Spielerei?

Gute Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining „Vorausgesetzt, dass Übungsauswahl und Belastungsstruktur individuell auf Zustand und Trainingsbedürfnisse des Sporttreibenden abgestimmt sind, wird eine gute Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining erreicht. Dabei werden der Kreislauf und die Muskelkraft der ... siehe letzte Seite!

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... siehe letzte Seite! Ausgabe 3/2012

Hauptmuskelgruppen verbessert“, erklärt Dr. Heinz Kleinöder, Abteilungsleiter Kraftdiagnostik und Bewegungsforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Bei diesem Zirkeltraining werden abwechselnd Muskelkraft und Körperspannung trainiert.

Einerseits gibt es das Training, wobei je Übung eine andere Muskelgruppe trainiert wird. „Andererseits gibt es Optionen, bestimmte Übungen für ein und die selbige Muskelgruppe direkt hintereinander zu absolvieren, um Effekte wie Muskelkraftentwicklung inklusive Ausdauerförderung zu erreichen“, erklärt Reisgies. Der Körper kann beim Zirkel unterschiedlich gefordert werden. Je nach Dauer der Einheiten Belastung und Pause kann jeder die Intensität seines Trainings verän-

Foto: Anja Greiner Adam / Fotolia

dern. Beträgt die Pause beispielsweise eine Minute und die Belastung 30 Sekunden, ist eine kurzfristige Regeneration weitgehend abgeschlossen. Der Vorteil: Es lässt sich länger trainieren, wobei sich überwiegend die Kraft verbessert.

Im Zirkel ist jede Trainingsintensität möglich Stehen Belastung und Pause im Verhältnis eins zu eins, ist das Training deutlich intensiver. „Wird dabei an körperliche Grenzen gegangen, spricht man vom High Intensity Training, bei dem anaerobe und aerobe Ausdauer verbessert werden. Dank der intensiven, muskulären Belastung wird zudem die Kraft geschult. Diese Form des Zirkels ist primär für Fortgeschrittene empfehlenswert“, erklärt Sportmediziner Kleinöder von der Kölner Sporthochschule.

„Fitnessanfänger können in den ersten drei Monaten mit diesem Training gut Erfolge erreichen, wenn sie richtig und regelmäßig üben. Häufig tritt jedoch ein Gewohnheitseffekt ein. Er birgt die Gefahr, dass Übungen nicht mehr sorgfältig genug absolviert werden und Langeweile aufkommt. Spätestens dann empfehle ich, das Training zu verändern oder zu ergänzen“, erklärt Fitnessexperte Reisgies. Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Fitness unter www.gn-fit.de

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Sport & Fitness

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Wichtig ist bei allen Formen effektiven Fitnesstrainings die richtige Körperspannung und Atemtechnik. Foto: Andres Rodriguez / Fotolia

Entspannt und beweglich dank Pilates Spezielle Atemtechnik mobilisiert die Muskulatur Ruhig und konzentriert geht es zu, wenn Pilates auf dem Fitnessplan steht. Trotzdem ist das Workout perfekt für alle, die ihre Muskeln effektiv straffen und formen möchten. dbp/kmh NORDHORN. Pilates ist kein neumodischer Fitnesstrend. Bereits 1926 startete der Deutsche Joseph Hubertus Pilates in einem New Yorker Ballettinstitut sein „Pilates Studio“. Der Rest ist Geschichte. Überall auf der Welt gehört das Training zum Standardprogramm von Sportvereinen, Fitnesszentren, Yoga- oder Volkshochschulen. Trainieren kann im Grunde genommen jeder, ganz gleich ob sportlich, unerfahren oder mit diversen Beschwerden, beispielsweise im Rücken und Becken.

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Es gibt aber auch Personen, für die Pilates nicht unbedingt angebracht ist: Wer regelmäßig Schmerzmittel einnimmt, beeinträchtigt sein na-

türliches Schmerzempfinden. Das kann Überforderungen oder Zerrungen begünstigen. Gleiches gilt, wenn eine Alkoholkrankheit vorliegt. Bei Infekten, Grippe oder Erkältungen ist auch das recht ruhige Pilates nicht empfehlenswert. Hier lautet die Devise: gründlich auskurieren. Auch ein voller Magen oder stark blähende Speisen, wie Hülsenfrüchte oder Kohlgemüse, machen das Training nicht zum intensiven Genuss, sondern bereiten oftmals Stress in der Magen-Darm-Gegend. Ab etwa der 14. Schwangerschaftswoche sollten die intensiven Bauchübungen vom Trainingsplan gestrichen werden.

Ein guter Trainer korrigiert falsche Bewegungen Auch zu Hause lässt sich prima üben. Trainingsanleitungen für zu Hause bieten Bücher, Übungskarten und DVDs. Dazu braucht man: Platz für genug Bewegungsfreiheit, eine Gymnastikmatte, bequeme Sport-

kleidung, ein Handtuch sowie einen Hocker oder harten Stuhl. Anfänger sollten aber besser einen Pilates-Kurs besuchen, damit sich keine ungünstigen Bewegungsfehler einschleichen. Ein guter Trainer fragt nach, wer neu ist, erklärt vor jeder Übung den Ablauf und kontrolliert, ob „The Hundred“, „Single Leg Stretch“ und „Roll Down“ korrekt ausgeführt werden.

Richtiges Atmen ist wichtig Die spezielle Brustkorbatmung ist besonders wichtig, damit Übungen gründlich und intensiv praktiziert werden und ihren gewünschten Effekt erzielen. Die Atemtechnik erhöht die Bauchspannung, mobilisiert Zwischenrippenmuskeln und bietet eine spürbare Entlastung der Bandscheiben. Und so geht’s: aufrecht hinstellen, Hände an den unteren Rand des Brustkorbs legen. Durch die Nase einatmen und den Atem in der Vorstellung zu den Händen fließen lassen. Nun durch den

offenen Mund kräftig ausatmen. Dabei bewegen sich die Rippen wieder zurück Richtung Körpermitte. Die Hände kommen wieder zusammen, senken sich mit dem Brustkorb wie ein Trichter. Diese Übung sollte besonders zu Beginn regelmäßig wiederholt werden. Im Liegen ist es wichtig, dass der Bauchnabel dabei immer zur Körpermitte gezogen wird. Am Anfang ist diese Atmung etwas ungewohnt, mit der Zeit funktioniert sie wie von selbst. Sie verleiht ungemeine Kraft, so dass selbst intensive Halteübungen möglich werden. Folgendes Zitat wird Joseph H. Pilates zugeschrieben: „Nach zehn Stunden fühlen Sie sich besser. Nach 20 Stunden sehen Sie besser aus. Nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper.“

Weitere Informationen: ✍ Mehr zum Thema Fitness unter www.gn-fit.de

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Bei Sport nicht nur ans Abnehmen denken Bewegung auch bei der Krebs-Prävention wichtig Regelmäßige Bewegung kann das Erkrankungsrisiko für bestimmte Krebsarten deutlich senken. Mit zahlreichen Studien belegt und sehr stark ist die schützende Wirkung der körperlichen Aktivität bei Darmkrebs (kolorektales Karzinom). dbp/auh NORDHORN. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe gilt als gesichert, dass bei Menschen, die täglich 30 bis 60 Minuten zügig körperlich aktiv sind, das Darmkrebsrisiko um 40 bis 50 Prozent sinkt. Auch für Brustkrebs, Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom), Lungenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es Hinweise, dass ein aktiver Lebensstil die Erkrankungswahrscheinlichkeit senken kann.

Dass Sport und intensive Bewegung im Alltag die Gesundheit fördert, ist seit langem bekannt. Allerdings wurde in der Vergangenheit dieser positive Einfluss hauptsächlich bei Typ-2-Diabetes und HerzKreislauf-Erkrankungen gesehen. Zu wenig beachtet wurde bisher auch die Erkenntnis, dass körperliche Bewegung und Körpergewicht zwei Faktoren sind, die zwar miteinander zu tun haben, aber offenbar unabhängig voneinander das Krebsrisiko beeinflussen. „Beleibte Menschen können ihr Krebsrisiko durch Sport auch dann senken, wenn sie dabei gar nicht deutlich abnehmen“, erklärt Dr. Karen Steindorf vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Steindorf hat bereits im Jahr 2008 eine Studie veröffentlicht, die ergab, dass körperliche Aktivität bei Frauen nach den Wechseljahren das Brustkrebsrisiko deutlich senkt. Schon damals stellte sich heraus, dass dieser Effekt unabhängig von Körpergewicht oder Kalorienzufuhr wirkt. Körperliche Aktivität schützt also nicht nur vor Krebs, indem sie Menschen abnehmen lässt, sondern Ausgabe 3/2012

auch über andere physiologische Mechanismen, zum Beispiel den Hormonhaushalt, den Zuckerstoffwechsel und das Immunsystem. Die Komplexität der Einflüsse körperlicher Aktivität auf die Krebsentstehung sei bisher nur unzureichend untersucht, schreiben Simone Kohler und Professor Michael Leitzmann in „Forum“ (3/2011), dem Magazin der Deutschen Krebsgesellschaft. Die beiden Mediziner vom Universitätsklinikum Regensburg empfehlen, mindestens 30 Minuten an den meisten Tagen der Woche körperlich aktiv zu sein. Andere Präventionsmediziner halten mindestens eine Stunde Bewegung täglich für nötig. Auch wer keinen Sport treiben will, kann diese Empfehlung umsetzen: „Kurze aktive Intervalle, wie etwa schnelles Gehen, Tanzen oder Fahrrad fahren, sind in ihrer Summe auch wirksam. Entscheidend ist die tägliche Gesamtzeit, die intensiv in Bewegung verbracht wird“, sagt Professor Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin an der Technischen Universität München. Menschen, die aus beruflichen Gründen viel sitzen müssen, sollten besonders darauf achten, dass sie Bewegung in den Alltag einbauen. Aus der Analyse von Kohler/Leitzmann geht zum Beispiel hervor, dass Frauen mit sitzenden Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für ein Endometriumkarzinom (Gebärmutterkörperkrebs) haben können. Überhaupt scheinen Frauen von der präventiven Wirkung der Bewegung mehr zu profitieren als Männer. „Schon mäßiges Training, also etwa ein halbstündiger flotter Fußmarsch jeden Tag, senkt möglicherweise ihr Risiko für Brustkrebs“, teilt die Deutsche Krebsgesellschaft mit.

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Sport und Gesundheit unter www.gn-fit.de ■ www.krebsgesellschaft.de/fitness_biologie_und_sport.html


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Ernährung

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60 Min. Zutaten für 2 Portionen 1 kleine Limette 1 Knoblauchzehe

Gegrillte Hähnchenbrust mit Tomaten-Radieschen-Dip

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1 EL Chiliöl 2 Hähnchenbrustfilets (á 125 g)

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Diätwürze 2 vollreife Tomaten 1 kleine rote Zwiebel 5 Radieschen ½ Bund Koriandergrün 1 grüne Chilischote

Pro Portion Kcal/kJ 209/875 Eiweiß 31 g Fett 7g KH 4g Ballaststoffe 1g BE 0,3

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Die Limette heiß waschen, trocknen, die Schale dünn abreiben und den Saft auspressen. Den Knoblauch schälen, durch die Presse drücken und mit der Schale und der Hälfte des Safts und dem Chiliöl mischen. Die Filets kalt abspülen, trocken tupfen und leicht salzen. Mit der Limettenmarinade bestreichen und etwa 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank marinieren.

putzen und klein würfeln. Das Koriandergrün waschen, trocken tupfen, die Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Chilischote längs aufschlitzen, entkernen, waschen und fein würfeln.

3 Tomaten mit Zwiebeln, Knoblauch, Chili und dem restlichen Limettensaft mischen. Mit Diätwürze abschmecken.

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Das Gesundheitsmagazin der Grafschafter Nachrichten

Erscheint stets zum Anfang eines Quartals in den Grafschafter Nachrichten und zusätzlich im Grafschafter Marktplatz (Gesamtauflage 49 600 Exemplare) Herausgeber: Grafschafter Nachrichten GmbH & Co. KG Internet: www.gn-fit.de Redaktion: dbp Kommunikation GmbH & Co. KG, Europastraße 3, 35394 Gießen, V.i.S.P. Andreas Bednorz Redaktion Nordhorn: Peter Zeiser, (0 59 21) 7 07-3 35, zeiser@gn-online.de Anzeigen: Matthias Richter (verantwortlich)

2 Die Tomaten waschen und quer halbieren. Saft und Kerne herauslöffeln. Das Tomatenfleisch vom Stielansatz befreien und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Radieschen waschen,

IMPRESSUM

4 Die Filets auf den Grillrost legen und unter gelegentlichem Wenden 15 bis 20 Minuten grillen. Mit der Sauce servieren.

Anzeigenverkauf: Ulrich Schläger (Leitung), (0 59 21) 7 07-4 12, werbung@gn-online.de Verlag: Grafschafter Nachrichten GmbH & Co. KG, Coesfelder Hof 2, 48527 Nordhorn Layout: Rudolf Berg Technische Herstellung: Grafschafter Nachrichten GmbH & Co. KG Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt der Verlag keine Gewähr. Die nächste Ausgabe von GN-fit erscheint am 11. Oktober 2012 (Anzeigenschluss 2. Oktober 2012)

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Ernährung

Wenn Obst und Gemüse krank machen Bei Fructose-Intoleranz hilft eine schrittweise Umstellung der Ernährung Bauchweh, Blähungen und Durchfall – die Beschwerden tauchen wie aus dem Nichts auf und können Betroffene stark im Alltag einschränken. Möglicherweise sind sie erste Anzeichen einer Fructose-Intoleranz. Eine Ernährungsumstellung und ein bewusster Umgang mit Fruchtzucker schaffen Abhilfe. dbp/spo NORDHORN. Die Fructose-

Unverträglichkeit wird durch ein defektes Transportsystem im Dünndarm verursacht. Diese Störung verhindert eine ausreichende Verdauung und Verwertung des Fruchtzuckers. Laut Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind schätzungsweise zwei von drei Kindern und jeder dritte Erwachsene von der Fructose-Intoleranz betroffen. Die meisten haben allerdings keine

Symptome. Die DGE sieht veränderte Essgewohnheiten, die zunehmende Verwendung von Fructose in der Lebensmittelindustrie und verbesserte diagnostische Methoden als Grund für die häufige Diagnose in den vergangenen Jahren an.

Auf Obst muss weitestgehend verzichtet werden, während fructosearme Gemüsesorten und Blattsalate erlaubt sind. Verzichtet werden muss auf Trockenobst, Honig, Marmelade, Tomatenketchup, Fertigdressings und Süßigkeiten.

Drei-Stufen-Modell zur Ernährungsumstellung

Testen, wie viel Fructose vertragen wird

Steht die Diagnose fest, hilft nur eine Ernährungs-Umtellung. Dabei hat sich ein Drei-Stufen-Modell bewährt. Betroffene verzichten in der ersten Phase – der Karenzphase – zwei bis vier Wochen lang auf Frucht- und Haushaltszucker. So kann sich der Darm erholen und die Beschwerden lassen nach. Wichtig ist in dieser Phase, nicht mehr als ein bis zwei Gramm Fruchtzucker zu sich zu nehmen und auf den Zuckeraustauschstoff Sorbit zu verzichten. Auch grobe Vollkornprodukte, Zwiebeln, Lauch und Kohl sind verboten, da sie zu Blähungen führen können.

Nach dem die Beschwerden abgeklungen sind, testen Betroffene in Phase zwei aus, wie viel Fruchtzucker sie vertragen. Das ist bei jedem Menschen anders und es gibt kaum Vorgaben. Jedoch weisen Experten darauf hin, dass jeden Tag nur ein fruchtzuckerhaltiges Nahrungsmittel verzehrt werden sollte, um mögliche Beschwerden besser einzuordnen. Dabei sollte nicht nur der Fruchtzuckergehalt eine Rolle spielen, sondern auch die Regelmäßigkeit. Ein Ernährungstagebuch zu führen, ist ratsam. Es ist nicht empfehlenswert, dauer-

haft auf Fruchtzucker und Obst oder Gemüse zu verzichten, da Vitamin- und Mineralstoffmangel die Folge sein können. Außerdem würden die Fructose-Transporter im Dünndarm weiter absinken und die Unverträglichkeit erhöhen. Deshalb ist Phase drei der Umstellung wichtig. Diese soll, laut DGE, fließend in die Dauerernährung übergehen und ausgewogen gestaltet werden. Die Verträglichkeit von Fructose könne sich nach einiger Zeit der Ernährungsumstellung deutlich verbessern. Die DGE rät daher, die individuelle Toleranzgrenze erneut zu testen. Besonders bei Kindern könne die Aufnahme mit zunehmendem Alter besser werden.

Weitere Informationen: ■ www.dge.de; Informationen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung ■ www.gastro-liga.de; Webseite der Gastro-Liga

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Alternative Behandlung

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Schüßler-Salze kurbeln den Stoffwechsel an

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Individuell angepasste Mineralstoffzufuhr kann gesundes Abnehmen fördern Schüßler-Salze sind insbesondere im Frühjahr und Sommer buchstäblich in aller Munde, wenn die Presse voll ist mit Diät-Tipps. „Schlank in den Sommer“ oder „Mit Genuss zur Bikini-Figur“ lauten die typischen Schlagzeilen, oder eben „Abnehmen mit SchüßlerSalzen“.

komplexerer Anspruch: Mit der Gabe von zwölf verschiedenen Mineralsalzen lassen sich laut Schüßler Defizite und Ungleichgewichte im Zellstoffwechsel ausgleichen, in denen er die eigentliche Ursache von Krankheiten ansah. Jedes dieser zwölf Salze beeinflusst bestimmte Organfunktionen, und genau diese Einflüsse sind es, die den begleitenden Einsatz von Schüßler-Salzen bei Diäten zur Gewichtsreduktion plausibel machen.

dbp/auh NORDHORN. Schüßler-Salze

Keine Gewichtsreduktion ohne Bewegung

sind in Tablettenform in jeder Apotheke erhältlich. Sie sollen nicht geschluckt werden, sondern langsam im Mund zergehen, damit die nach dem Verdünnungsverfahren der Homöopathie hergestellten Salze direkt über die Mundschleimhaut ins Blut gelangen.

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Schüßler-Salze sind aber keine DiätPillen, von denen Gesundheitsbewusste ohnehin die Finger lassen sollten. Hinter dem Konzept der von Dr. Wilhelm Schüßler im Jahr 1874 entwickelten „biochemischen Heilweise“ steckt ein wesentlich

Ganz wichtig vorab: Eine gesunde und dauerhafte Gewichtsabnahme ist nicht ohne Anstrengung möglich. „Runter vom Sofa“ ist eine Grundbedingung fürs Abnehmen. Und noch etwas: Jede Diät, die nur auf einen Aspekt Wert legt, ist entweder ungesund oder unwirksam – meist beides. Also: Wer lediglich Schüßler-Salze einnimmt und sonst nichts an seiner Ernährung und seinem Bewegungspensum ändert, wird vielleicht seinen Mineralstoffhaushalt optimieren, aber kein Gewicht verlieren.

Die verschiedenen Ratgeber zum Thema Abnehmen mit Schüßler-Salzen empfehlen die unterschiedlichsten Kombinationen, aber zwei sind stets dabei: die Nummern 9 (Natrium phosphoricum) und 10 (Natrium sulfuricum). Beide Salze regulieren zusammen den Stoffwechsel; Nr. 9 soll auch den Säure-BasenHaushalt ausgleichen sowie gegen Akne und Sodbrennen wirken.

Nr. 10 gilt als „Turbo-Stoffwechselsalz“ Natrium sulfuricum (Nr. 10) ist Fasten-Freunden unter dem Namen Glaubersalz bekannt, da es häufig zum Abführen am Beginn von Fastenkuren verwendet wird. „An diesem Schüßler-Salz zum Abnehmen kommen Sie nicht vorbei“, schreibt René Gräber, Heilpraktiker aus Preetz, auf seiner Homepage. Und für Günther H. Heepen ist die Nummer 10 das „Turbo-Stoffwechselsalz“. Der Heilpraktiker Heepen hat mehr als ein Dutzend Bücher über Schüßler-Salze geschrieben, darunter – gemeinsam mit Christina Wiedemann – eins über „Schüßler-Ku-

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ren zum Abnehmen“. Schüßler-Salze können seiner Meinung nach das Abnehmen unterstützen und effektiver machen, weil sie den Stoffwechsel aktivieren. Um diesen Effekt optimal nutzen zu können, müsse die Nährstoffzufuhr und die unterstützende Gabe von Schüßler-Salzen auf den persönlichen „Stoffwechseltyp“ zugeschnitten sein. Ein allgemeingültiges „Schlank-mit-Schüßler-Salzen“-Rezept gibt es nicht. Sommertipp: Viel Trinken, um Flüssigkeitsmangel bei Hitze vorzubeugen! Schüßler-Salze können unterstützen bei der Vorbeugung von: Kreislaufschwäche (Nr. 8), geschwollenen Beinen (Nr. 10), stumpfem Haar und strapazierter Haut (Nr. 1 und 11, auch als Lotion oder Salbe), Stress (Nr. 7), Erschöpfung (Nr. 5) und Verdauungsproblemen (Nr. 4 und 8).

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Schüßler-Salze unter www.gn-fit.de

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Leben im Alter

Senioren nehmen zu viele Medikamente Gefährliche Wechselwirkungen werden nicht beachtet oder unterschätzt „Von einer sicheren Arzneimitteltherapie im Alter sind wir weit entfernt“, stellt Schmerztherapeut Dr. Oliver Emrich fest. Das Problem: Die meisten älteren Menschen leiden unter mehreren Krankheiten. Wer älter ist als 80 Jahre, hat im Durchschnitt acht verschiedene Krankheiten. Bei einer leitliniengetreuen Behandlung, so Emrich, „müssten wir 13 verschiedene Medikamente geben“. Die Folge: Wechsel- und Nebenwirkungen lassen sich kaum noch abschätzen. dbp/auh NORDHORN. „Zu viele Medikamente können Senioren mehr schaden als nutzen“, sagt Emrich. Im Extremfall könne die wechselseitige Beeinflussung der zahlreichen Wirkstoffe sogar lebensbedrohlich sein. „So können einerseits die Wirkungen von Medikamenten völlig aufgehoben werden, andererseits sind toxische Wechsel- und Nebenwirkungen mit Todesfolge möglich“, erklärt der Schmerztherapeut.

Ärzte müssen Bescheid wissen Um solche schwerwiegenden Folgen der Medikamenteneinnahme zu verhindern, sei es in erster Linie äußerst wichtig, dass jeder Arzt über die Verordnungen seiner Kollegen Bescheid weiß. Bei älteren Patienten, die häu-

fig von mehreren Fachärzten behandelt werden, sei das gar nicht so einfach. Wer weiß schon auswendig die Namen aller seiner Medikamente? Ein praktischer Tipp: Der Patient selbst oder einer seiner Angehörigen fertigt eine Liste mit allen Arzneimitteln an, die eingenommen werden. Aufgelistet werden dort der Name des Präparats, seine Wirkstoffzusammensetzung und die verordnete Dosierung. Insbesondere die meist selbst gekauften Schmerzmittel dürfen nicht vergessen werden, da diese die Wirkung von vielen Medikamenten auf unterschiedliche Art beinflussen. Am besten führt der Patient die Liste stets mit sich, damit er sie im Notfall und auf jeden Fall bei jedem Arztbesuch und Klinikaufenthalt parat hat.

Datenbanken können helfen Wichtig: Die Aufstellung muss stets aktualisiert werden. Dann helfen pharmakologische Datenbanken wie www.psiac.de den Ärzten, mögliche Risiken der Verordnung zu erkennen und zu minimieren. Darüber hinaus hat der Forschungsverbund „Priscus“ eine Liste mit 83 Arzneistoffen als „potenziell inadäqaute Medikamente für ältere Patienten“ erstellt, die ebenfalls im Internet zur Verfügung steht. Die Liste sollte unbedingt auch Naturheilmittel aufführen. Denn viele pflanzliche Wirkstoffe haben zum Teil erhebliche Wechselwirkungen mit Medikamenten. Relativ bekannt

Ältere Menschen nehmen häufig viele verschiedene Medikamente mit unüberschaubaren Wechselwirkungen ein. Foto: Bilderbox

ist, dass Grapefruit und Grapefruitsaft die Wirkung vieler Herz- und Blutdruck-Medikamente sehr stark beeinflussen. Die Deutsche Herzstiftung rät, zur Sicherheit völlig auf Grapefruitsaft zu verzichten.

stark und sollten bei gleichzeitiger Einnahme von blutdrucksenkenden oder gerinnungshemmenden Mitteln nie ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Was viele nicht wissen: Auch Johanniskraut und Ginkgo verändern das Enzymsystem in der Leber sehr

Weitere Informationen: ■ Mehr zum Thema Leben im Alter unter www.gn-fit.de

Antibiotika nur gezielt einnehmen dbp/auh. Zu mehr Sorgfalt im Um-

gang mit Antibiotika mahnt die Bundesapothekerkammer. Die häufigsten Fehler beim Gebrauch von Antibiotika seien zu frühes Absetzen und zu häufiges Einsetzen. „Wie lange ein Antibiotikum eingenommen werden muss, hängt vom Wirkstoff und der zu behandelnden Erkrankung ab. Fragen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker. EiAusgabe 3/2012

ne Kontrolle durch den Arzt empfehle ich Patienten, die nach zwei bis drei Tagen Antibiotika-Einnahme noch keine Besserung bemerken,“ sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Die Wirkung von Antibiotika bessert eine bakterielle Infektion oft schon nach wenigen Tagen. Deshalb haben einige Patienten den Eindruck, sie bräuchten das Antibiotikum nicht in der vorgesehenen Dosis oder bis zum

Ende des ärztlich angeordneten Therapiezeitraums einzunehmen.

Antibiotika nur bei gesicherter bakterieller Infektion einnehmen Jede überflüssige Einnahme von Antibiotika begünstigt die Entwicklung von Resistenzen. „Das ist unverantwortlich – gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen“, warnt

Fink. „Wenn ich unnötig Antibiotika nehme, dann zerstöre ich ein wirksames Medikament und das ist ein soziales Gut“, sagte Elisabeth Meyer vom Nationalen Referenzzentrum für Krankenhausinfektionen an der Charité dem Berliner Tagesspiegel. Die Entwicklung von Resistenzen ist ein weltweites Problem. Inzwischen prognostizieren Experten, dass es bald schon keine wirksamen Antibiotika mehr geben könnte.

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Berufe in der Pflege

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Steckbrief: Fachkraft für Pflegeassistenz Ausbildungsdauer: 2 bis 3 Jahre Lernorte: Berufsfachschule Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Meist wird mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Üblich ist auch die Vorlage eines aktuellen Gesundheitszeugnisses und gegebenenfalls der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse. Hilfreich sind gute Kenntnisse in Biologie und Chemie, um medizinische und ernährungswissenschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Verantwortungsbewusstsein und Verschwiegenheit sind ebenfalls unerlässlich, denn über medizinische und persönliche Sachverhalte der betreuten Personen bewahren Fachkräfte für Pflegeassistenz Stillschweigen. Um auf Wünsche und Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können, werden Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit benötigt. Welche Tätigkeiten werden ausgeübt? Die Fachkraft für Pflegeassistenz betreut Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder Krankheit Unterstützung benötigen. Sie helfen ihnen im Alltag und fördern deren Eigenständigkeit, indem sie sie zu Bewegung oder Beschäftigung anleiten. Im ambulanten Bereich gehört auch das Führen des Haushalts (inklusive Einkaufen, Putzen, Waschen, Kochen) unter Berücksichtigung pflegerischer und finanzieller Gesichtspunkte zum Aufgabengebiet. Fachkräfte für Pflegeassistenz stehen auch den Angehörigen beratend zur Seite, wenn sie zum Beispiel Anleitung bei Pflegehilfsmitteln brauchen. Fachkräfte für Pflegeassistenz arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Alten- und Altenpflegeheimen, Einrichtungen für Behinderte, in Privathaushalten sowie bei kirchlich-sozialen Diensten. Welche Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Berufe in der Pflege – Berufe mit Zukunft Statistiker erwarten stark steigenden Bedarf an Pflegekräften Die Pflege ist ein Berufsfeld mit Zukunft, das mehr Möglichkeiten bietet, als allgemein bekannt ist. Sowohl im Krankenhaus als auch in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen gibt es nach der Ausbildung zahlreiche Spezialisierungs- und Aufstiegschancen.

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dbp/spo NORDHORN. Darüber hinaus

gilt die Gesundheitsbranche als Jobmotor: Schon jetzt haben Pflege-Einrichtungen in manchen Regionen Probleme, ihre offenen Stellen zu besetzen. Im Jahr 2025 werden laut Prognosen bis zu 200.000 Vollzeitkräfte in den Pflegeberufen fehlen. Und die Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter: von derzeit 2,4 Millionen auf rund 3,4 Millionen im Jahr 2030.

Unterstützung im Haushalt gehört zu den Aufgaben der Fachkraft für Pflegeassistenz. Foto: Bilderbox

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dbp/auh; Quelle: Bundesagentur für Arbeit/BERUFENET, Stand: August 2011

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pflege zusammenzuführen und zu reformieren sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

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Nach abgeschlossener Berufsausbildung und einschlägiger Berufspraxis stehen unter anderem folgende Weiterbildungsberufe zur Wahl: Staatlich geprüfter Haus- und Familienpfleger, Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege oder Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen.

Foto: NMediaImages / Fotolia

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„Wer sich weiterbilden lässt, dem stehen viele Wege offen – von der fachlichen Spezialisierung bis hin zur Lehrtätigkeit oder Leitung eines Heims“, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Die Politik hat allerdings auch erkannt, dass die Pflegeberufe sich weiterentwickeln müssen, um für Bewerber attraktiv zu sein. Geplant ist zum Beispiel, die Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkranken-

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leben! Im Rahmen unseres ambulanten Pflegedienstes bieten wir folgende Leistungen gemäß SGB § V und SGB § XI an: ● Krankenpflege ● Altenpflege ● Behindertenpflege ● Krankenbeobachtung ● Prophylaxen ● Hauswirtschaftliche Versorgung Bitte rufen Sie uns für weitere Informationen unter Tel. 0 59 21 / 9 93 33-0 an.

Behinderter e. V.

Bahnhofstraße 29 · 48529 Nordhorn www.hilfenzurselbsthilfe.de

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Nachgeforscht

Organspende soll besser organisiert werden Nachgeforscht: Was ändert sich durch die Neuregelung des Transplantationsgesetzes? Das Ziel der Neuregelung des Transplantationsgesetzes ist die Verbesserung der Qualität und der Sicherheit der Organspende in Deutschland, so Dr. Roland Jopp vom Bundesministerium für Gesundheit.

lich wird), kann jeder Versicherte selbst entscheiden. Deshalb kann auch nicht von einer verpflichtenden „Entscheidungslösung“ gesprochen werden. Die Angeschriebenen können, müssen aber nicht auf den Brief ihrer Kasse reagieren. Allerdings ist davon auszugehen, dass das wiederholte Anschreiben immer wieder einen Anstoß gibt, über das Thema intensiv nachzudenken und in der Familie darüber zu sprechen.

dbp/auh NORDHORN. Anlass für die Gesetzesänderung war die Umsetzung der EU-Richtlinie Nr. 2010/53/EU vom 7. Juli 2010 über „Qualitäts- und Sicherheitsstandards für zur Transplantation bestimmte menschliche Organe“ in deutsches Recht.

Mit welchen weiteren Mitteln soll die Zahl der Organspenden erhöht werden?

1$&+*()256&+7 Den Briefen, die die Krankenkassen zukünftig regelmäßig verschicken, wird auch ein Organspendeausweis beiliegen. Foto: Thorben Wengert / pixelio

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Sowohl der Gesetzgeber als auch die maßgeblich am Organspendeprozess beteiligte Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) erwartet, dass sich im Zuge der Gesetzesänderung die Zahl der Organspender erhöhen wird. Denn es herrscht ein großer Mangel an Spenderorganen: Rund 12.000 Patienten warten in Deutschland auf ein Organ. Alle acht Stunden stirbt statistisch gesehen ein Mensch, dem durch eine Transplantation hätte geholfen werden können. Bisher gilt in Deutschland die sogenannte „erweiterte Zustimmungslösung“. Das bedeutet, einem Verstorbenen, bei dem der Hirntod festgestellt wurde, dürfen nur dann Organe und/oder Gewebe zur Transplantation entnommen werden, wenn er sich zu Lebzeiten zur Organ- bzw. Gewebespende bereit erklärt hat. Da Ausgabe 3/2012

es in Deutschland kein Register gibt, dient der Organspendeausweis als Nachweis. Auch wer nur bestimmte Organe oder gar nicht spenden möchte, kann seinen Wunsch dokumentieren. Tut er das nicht, werden nach seinem Tod die Angehörigen nach dem vermuteten Willen des Verstorbenen befragt.

Was ändert sich an der „erweiterten Zustimmungslösung“? Im Prinzip nichts. Allerdings wird sich voraussichtlich die Zahl derjenigen erhöhen, die ihre Entscheidung für oder gegen die Organentnahme in einem Organspendeausweis schriftlich niederlegen. Warum? Weil nun die Krankenkassen verpflichtet werden, ihre Versicherten regelmäßig um eine schriftliche Dokumentation ihrer Entscheidung zu bitten. Eine Umfrage der Krankenkasse DAK ergab im März 2012, dass 70 Prozent der Deutschen zur Organspende nach ihrem Tod bereit wären. Einen Organspendeausweis haben aber nur 25 Prozent (BZgA-Repräsentativbefragung aus dem Jahr 2010).

Werden nun alle Versicherten verpflichtet, sich für oder gegen die Organspende zu entscheiden? Nein, niemand wird zu irgendwas gezwungen. Was und ob der Angeschriebene auf den Brief der Kasse antwortet, wird auch nicht dokumentiert. Ob die persönliche Einstellung auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden soll (sobald das in einigen Jahren mög-

Alle Krankenhäuser werden verpflichtet, einen Transplantationsbeauftragten einzustellen. Experten sehen darin die wirksamste Methode, die Zahl der Organspender zu erhöhen. Der Transplantationsbeauftragte erkennt potenzielle Spender, kümmert sich um die Koordination mit der DSO, begleitet die Angehörigen Verstorbener in angemessener Weise und wird auch Ärzte und Pflegekräfte regelmäßig über Bedeutung und Prozess der Organspende informieren.

Weitere Informationen: ■ www.dso.de; Webseite der Deutschen Stiftung Organtransplantation ■ www.bmg.bund.de/praevention/organspende.html; Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Lösungen von Seite Seite 22 00 (Gehirnjogging) (Gehirnjogging) Rechenpyramide

Fehlende Selbstlaute PRÜFUNG SPORTSTATION SPORTSTADION BEOBACHTUNG Buchstabenreihe CYXTRONJIE Veränderung: 4 zurück 1 zurück GJPRYBHKQT Veränderung: 3 vor 6 vor DHORZDKOVZ Veränderung: 4 vor 7 vor

Feige Halbkreise In der Figur verbergen sich folgende Halbkreise: 8 Halbkreise im kleinen Kreis 4 Halbkreise im mittleren Kreis 2 Halbkreise im großen Kreis Sind zusammen 14 Halbkreise.

Wortsalat O__RAN__GE_____ _HI___MM__BEERE HIMM__E__L____ ____FL_UG_ZEUG FL_AS____CHE __G__ABEL___

Fehlende Operatoren 16 - 8 * 1 * 16 - 10 + 4 = 122 8 - 7 * 18 + 16 - 4 = 30 5 - 17 - 3 - 8 * 15 = -345 Zahlenreihe 2 18 12 13 117 111 112 1008 1002 1003, Veränderung: * 9 - 6 + 1 6 30 26 24 120 116 114 570 566 564 Veränderung: * 5 - 4 – 2 5 10 20 40 45 90 180 185 370 740 Veränderung: + 5 * 2 * 2 Wortanalogie Mensch verhält sich zu Lunge = Fisch verhält sich Kiemen Uraufführung verhält sich zu Oper = Veröffentlichung verhält sich zu Buch ABCD verhält sich zu HIJK = DCBA verhält sich zu KJIH (Reihenfolge geändert)

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