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Foto –


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Das Wiener Fotogrätzl


© 2019 Grafische Gestaltung / Valerie Logar Fotos / Luca Celine Müller & Anna Stückelschweiger


raus – kommen

Aus dem


WAS MACHT DAS WESEN EINER STRASSE AUS? Vielleicht der Beton, die Straßenbahngleise, die Schaufenster, die Gebäude, Spazierer, Käufer, Verkäufer, Hundebesitzer, Fassaden, Radfahrer, Geschäfte, Lustwandler, Bewohner, Zebrastreifen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Fotobuch » Das Wiener Fotogrätzl « mit Blick auf die Westbahnstraße, eine Straße, die exemplarisch für das fotografische Zentrum Wiens steht. Im Versuch das Innen und Außen festzuhalten, nimmt das Buch den_die Leser_in an der Hand und führt ihn_sie durch das Fotogrätzl. Ergänzt werden analoge und digitale Fotos mit Interviewausschnitten und kurzen Textpassagen. Damit bilden Text und Bild eine Karte, die es in seiner Entwicklung aufschlüsselt und dem_der Betrachter_in neue Perspektiven einer alltäglichen Beobachtung bietet.

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Vorwort


6 Fassaden der WestbahnstraĂ&#x;e / Fotoserie


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EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRAS STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRAS


SSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE SSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST DIE WESTBAHNSTRASSE.


gangenes Man möchte meinen, die Entstehung des fotografischen Zentrums Wien habe vor allem mit der Gründung der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, damalig » K.k. Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren in Wien «, zu tun. Gegründet durch Josef Maria Eder siedelte sich die Schule am 1. März 1888 in der Westbahnstraße 25 an. Auf der anderen Straßenseite jedoch, nämlich in der Westbahnstraße 23, eröffnete 1848 die Firma Orator ihr Geschäft, zunächst als Drogerie, dann in zweiter Generation als Kamerageschäft. Etwa um die Mitte des 19. Jahrhundert lässt sich also der Zeitpunkt markieren, an dem es einen Entstehungsschub von Fotoateliers und Kamerageschäften in Österreich zu vermerken gab. Allein in Wien gab es in den 1870er Jahren 99 Ateliers auf 575.000 Einwohner. Bis heute befindet sich das fotografische Zentrum Wiens im 7. Bezirk. Spaziert man die Westbahnstraße entlang Richtung Gürtel, fällt einem sofort die Hülle und Fülle an Kamerageschäften, Ateliers, Galerien und Fotoausarbeitungslaboratorien auf.

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Geschichte


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NA DO SCHAU‘ HER !

Reflexionen / Fotoserie


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48 ° 16 °

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24 Peter Coeln / Gründer des Museums »WestLicht – Schauplatz für Fotografie«


Coeln Könnten Sie uns zu Beginn Ihren Zugang zur Fotografie erläutern? Das ist ganz einfach, denn ich habe nichts anderes gelernt. Ich habe damit sehr zeitig angefangen und durch ein besonderes Erlebnis mit 16 Jahren Jochen Rindt fotografiert. Jochen Rindt ist kurz darauf gestorben und dann wollten Menschen das Foto kaufen. Da habe ich mir gedacht: ich werde Fotograf und das hat mein Leben geprägt. Dann hat es eigentlich nichts anderes mehr gegeben außer Fotografie und dann später natürlich auch Fotoapparate.

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Interview Peter Coeln


26 Grätzlalltag / Fotoserie


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Interview Peter Coeln

Wie hat sich die Westbahnstraße Ihrer Meinung nach im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte entwickelt? Naja, ich kann das schon ein bisschen beurteilen, denn als wir hier begonnen haben, 1991 oder 1992 mit dem Leica Shop und 10 Jahre später mit dem WestLicht, da sind hier nur Hundebesitzer spazieren gegangen. Und jetzt sieht man doch, auch bei den Öffnungszeiten vom Westlicht, wie viele junge Leute hier her kommen. Bei manchen Ausstellungen haben wir über 1000 Besucher pro Tag, z.B. Worldpress und diese Gegend ist schon deutlich belebter geworden durch die Tätigkeit, die wir vollziehen und die auch andere durch die Eröffnung von Galerien etc. in der Gegend erzielt haben.

Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung der Westbahnstraße ein? Es gibt ein sehr interessantes Bezirkskonzept, das vom neuen Bezirksvorsteher gerade geplant wird, mit Begrünung etc. Ich sehe den 7. Bezirk und die Gegend um die Westbahnstraße prinzipiell sehr positiv in der Zukunft. Ich merke auch, wie viele junge Leute hier herum marschieren, das hat einen ganz besonderen Charakter und das schätze ich auch sehr an der Westbahnstraße.


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Was denken Sie, wie sich kleine Kamerageschäfte auch in Zukunft gegenüber dem immer stärker wachsenden Onlinehandel behaupten können? Naja Betreuung, Service, Kundenservice, individuelle und persönliche Betreuung ist ja auch so eine analoge Funktion, die es gibt und ich hoffe schon sehr, dass sich diese Dinge halten. Aber es gibt natürlich auch nicht mehr viele. Es sind viele dieser kleinen Geschäfte geschluckt oder vielmehr gefressen worden von Online-Anbietern. Das ist wie beim Greissler und dem Supermarkt. Es gibt fast keine Greissler mehr und das ist sehr schade.

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Interview Peter Coeln


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Westbahn –


38 Kamerajäger / Fotoserie


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Interview Peter Coeln

Seit bald 18 Jahren existiert das WestLicht auf der Westbahnstraße. Wie kam es zu der Entscheidung, dass der Standort genau hier sein sollte, also warum genau die Westbahnstraße? Naja ich hatte hier im Westlicht mein Fotostudio. Ich habe ein relativ großes Studio betrieben. Irgendwann wollten die Kunden digitale Images haben und das war gar nicht in meiner Denke drinnen, denn ich bin ein sehr analog tickender Mensch. Wir haben alles hier gebaut, analog fotografiert und bei mir hat die Romantik des Fotografierens mit dem Digitalen ein bisschen aufgehört. Daraufhin habe ich beschlossen das Studio zu schließen und hier der analogen Fotografie einen Platz zu geben bzw. ein Kamera- und Fotomuseum zu gründen. Und ich dachte eben, Wien hat das nötig, Wien braucht das und es hat sich als richtige Entscheidung herausgestellt.

Früher war ja auch die Graphische auf der Westbahnstraße. Hat es da irgendwelche Zusammenarbeiten gegeben? Die Graphische ist ja schon 1970 in die Leyserstraße übersiedelt, davon hab ich nichts mehr mitbekommen. Auch das Haus, wo die Graphische war, wurde schon geschliffen und da stand schon der Neubau, als ich hier herkam. Ich kenne nur Fotos der alten Graphischen. Das war natürlich eine große Bausünde, dieses tolle Gebäude zu schleifen. Aber das war Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre in Wien so, dass man auf Teufel komm raus neu gebaut hat.

Finden Sie, dass die Westbahnstraße dadurch einen wichtigen Teil verloren hat? Ja, aber der 7. Bezirk war immer traditionell ein Bezirk der Kreativen und es gab hier immer viele Foto- und Grafikstudios. Natürlich hatte die Graphische einen Einfluss. Dann war da noch der Orator, dieses damals ganz wichtige Fotogeschäft Ecke Westbahnstraße, Schottenfeldgasse. Als wir begonnen haben, das Westlicht zu betreiben, begannen sich wieder neue Fotohändler und Galerien zu etablieren. Ich glaube schon, dass die Graphische einen großen Einfluss auf die Gegend hier gehabt haben muss.


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Gschau

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43 A GSCHAU Wenn der flanierende Fotografieinteressierte die Straße entlang geht und ein Fotografiegeschäft erblickt. So fällt es diesem ungemein schwer, sich davon loszureißen. Nasen werden an Scheiben gedrückt, das Gesicht zu einer angestrengten Miene verzogen, während die Auslage studiert wird. Gerade entschließt er sich, in das Geschäft zum hunderttausendsten mal einzutreten, um aber schlussendlich doch nichts zu kaufen. Rüttelt an der Tür. Geschlossen. Enttäuscht und gleichzeitig erleichtert setzt der Flanierende seinen Gang fort. Bis zum nächsten Fotografiegeschäft.


44 Fabian Knierim / Kurator des »WestLicht – Schauplatz für Fotografie«


Knierim Könnten Sie uns zu Beginn Ihren Zugang zur Fotografie erläutern? Ich bin eigentlich über mein Kunstgeschichte Studium zur Fotografie gekommen. Besonders hat mich dabei interessiert, dass Fotografie zwar schon ein künstlerisches Medium ist, aber eben nicht nur. Fotografie schließt auch andere Gebrauchsweisen mit ein, wie zum Beispiel die Reportagefotografie, oder auch so etwas wie Familienfotografie, wissenschaftliche Fotografie. Jeder kann sich mit Fotografie identifizieren, da jeder schon mal Bilder gemacht hat in irgendeiner Weise und das macht die Fotografie gerade so spannend.

Was war Ihre persönliche Motivation, zum ersten Mal eine Kamera in die Hand zu nehmen? Dieser Moment liegt etwas länger zurück, aber die erste Motivation war natürlich, einen Augenblick festzuhalten. Um das, was schön ist, mitnehmen zu können. Später lernt man, dass auch die Fotografie das leider nie genau so möglich machen kann, aber das ist die Faszination dabei.

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Interview Fabian Knierim


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Interview Fabian Knierim

Wie schätzen Sie die Wiener Fotoszene ein? Es hat sich in den letzten Jahren auf jeden Fall einiges bewegt. Das WestLicht wurde 2001 gegründet, aus dem Gedanken heraus, dass es noch sehr wenig Ausstellungsfläche für Fotografie in Wien gibt. Mittlerweile stellen Museen und bestimmte Galerien auch Fotografie aus. Es gibt zudem viele Ausbildungsplätze, sei es an der Akademie, der Universität für Angewandte Kunst oder an der Graphischen, was die Szene auf jeden Fall auffrischt.


47 Schaufensterpflanzen ohne Titel / Fotoserie


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Interview Fabian Knierim

Denken Sie, dass die Fotografie gerade in eine „neue“ Richtung geht? Die digitale Revolution in der Fotografie liegt nun doch schon einige Jahre zurück und mit ihr wurde damals eigentlich die Fotografie als das was man kannte, also als mehr oder weniger Handwerk, für tot erklärt. Seitdem ist Fotografie jedoch vielseitiger und lebendiger als je zuvor. Der Umgang mit analoger und digitaler Fotografie ist viel natürlicher geworden. Die neue Richtung ist meiner Meinung nach, dass je nach Projekt und Konzept ausgewählt werden kann, in welchem Medium es umgesetzt werden soll und was diese Entscheidung schlussendlich für das Projekt bedeutet.

Warum sollte man im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Digitalisierung, noch analog fotografieren? Genau aus der Erkenntnis, dass die analoge Arbeitsweise sich besser oder mehr für bestimmte Projekte eignet. Es sind unterschiedliche Prozesse wenn ich mit einer digitalen Kamera oder einer analogen Kamera oder einem Aufnahmeverfahren aus dem 19. Jahrhundert arbeite, und diese führen natürlich zu unterschiedlichen Ergebnissen. Sie ermöglichen mehr Ausdrucksweisen. Sich nur auf die digitale Fotografie zu versteifen wäre so in irgendeiner Weise vielleicht auch eine gewisse Einschränkung der Ausdrucksweise. Andererseits hat der digitale Fortschritt auch viele neue Ausdrucksweisen erst ermöglicht. Eine Frage über die man vermutlich noch ewig sinnieren könnte.


EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRAS EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE RECHTSKURVE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST E


SSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE LINKSKURVE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE IST EINE STRASSE.


Lärm

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55 Baustelle :

hämmern, laute Rufe der Bauarbeiter, Hammer auf Metall

Straßenbahn  1 :

fährt vorbei, Boden vibriert, Schienen quietschen in der Kurve, Warnglocke klingelt

Autos :

» schhhh « beim Vorbeifahren, Dopplereffekt

Radfahrer :

Rad ächzt und quiekt beim Vorbeifahren

Passant 1 :

» …und dann hat sie gesagt, dass … «

Passantin 3 : lacht Passantin 4 :

lacht Straßenschuhe auf Beton Absatzschuhe auf Beton Absatzschuhe auf Pflasterstein Rascheln der Taschen der Vorübergehenden

Passant 7 :

stöhnt gequält

Straßenbahn 2 :

fährt vorbei, Boden vibriert, Schienen quietschen in der Kurve, Warnglocke klingelt

Passant 8 & 9 :

laute Popmusik auf der Straße in der Ferne kreischt ein Kind Hund bellt ohrenbetäubender Motorradlärm übertönt kurz alles

Passantin 12 ins Telefon : » … ja, eh … « Absatzschuhe auf Beton Taschenrascheln Glas zerspringt im Gastgarten erschrockenes Einatmen Kellner 1 :

» halb so schlimm « erleichtertes Ausatmen Gespräche setzen fort

Gastgartenkundin 1 :

lacht laut

Gastgartenkundin 2 :

klatscht in die Hände

Straßenbahn 3 :

fährt vorbei, Boden vibriert, Schienen quietschen in der Kurve, Warnglocke klingelt


WO GEMMA DENN ?


57 Die Suchenden / Fotoserie


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Interview Fabian Knierim

Nach welchen Kriterien wählen Sie internationale Fotografen aus, um Sie in Wien zu präsentieren? Generell muss irgendeine Relevanz vorhanden sein. Das kann zu tun haben mit Fotogeschichte oder aktuellen Entwicklungen in der Fotografie. Wir versuchen beispielsweise auch monografische Ausstellungen zu organisieren, von Fotografinnen und Fotografen, von denen man bereits gehört hat, die jedoch nie wirklich in Wien präsentiert worden sind. So zum Beispiel auch Vivian Maier letztes Jahr.

Lief die Themenwahl immer ähnlich ab oder hat sich da etwas verändert? Wir versuchen jetzt mehr, aktuelle fotografische Positionen zu zeigen. Sodass neben der Hauptausstellung auch Platz für junge, neue Fotografie ist. Das funktioniert bis jetzt auch ganz gut. Es muss auch nicht unbedingt eine Fortsetzung der Hauptausstellung sein, es soll vielmehr ein Dialog entstehen.


63 Nur net hudln / Fotoserie


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Interview Fabian Knierim

Inwiefern spielen Aufnahmetechnik und Kameraequipment in Ihrem Auswahlverfahren eine Rolle? Es spielt insofern eine Rolle, dass jede Fotografin, jeder Fotograf, durch ihre Aufnahmetechnik auch die eigene Arbeit prägt. Da können wir wieder Vivian Maier hernehmen. Als Fotografin wäre sie nicht dieselbe, hätte Sie die Fotos nicht mit Ihrer Rolleiflex, die Sie vor die Brust gehalten hat, fotografiert. Solche Dinge definieren auch den Standpunkt, die Perspektive, die wichtige Bestandteile der Fotografien sind und sie einzigartig machen. Eine Lisette Model beschneidet ihre Negative bevor sie zu Prints werden und so weiter und so fort.


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Augen


69 DER STRASSE IHREN PLATZ IM AUGE DES BETRACHTERS In der Serie „Appearances“ forciert die Fotografin eine visuelle Auseinandersetzung mit der Westbahnstraße. Durch teils grobe und scheinbar mutwillige Zerstückelung und Zusammensetzung soll dem Leser die Gewohnheit entrissen werden, einer vertrauten Umgebung unachtsam zu begegnen. Der realen Welt entnommene Fragmente bilden so ein neues Umfeld, um das Auge dem gegenüber zu schärfen, das es als gegeben nimmt.


70 Appearances / Fotoserie


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West


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Interview Peter Coeln

Wie kam es zur Entscheidung, im WestLicht eine Dauerausstellung von analogen Kameras zu organisieren? Das war eigentlich immer der Masterplan. Ich wollte immer die Technik zeigen, nicht nur die Software, sondern auch die Hardware. Denn gerade in digitalen Zeiten ist es glaub ich ganz interessant für das Verständnis für die Fotografie auch das Urtümliche oder das, wie es begonnen hat, zu zeigen: Nämlich die analoge Fotografie und die zugehörige Technik. Wie gesagt bin ich ein sehr analog tickender Mensch und mich berührt das natürlich auch sehr. Ich merke auch, wie viele jungen Leute sich gerade auch diese analogen Kameras ansehen und fasziniert davon sind. Man merkt auch, es gibt gerade wieder so einen kleinen Trend zum Analogen, mit Polaroid, etc.


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WAS MACHT DAS WESEN EINER STRASSE AUS? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Fotobuch » Das Wiener Fotogrätzl « mit Blick auf die Westbahnstraße, eine Straße, die exemplarisch für das fotografische Zentrum Wiens steht.

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FOTOBUCH – Das Wiener Fotogrätzl  

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