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M AH LE R 8 SO N D E RPROJ E K T 2020 S PECIAL PROJ EC T 2020 DAS GESA MTEUROPÄISCHE ORCHESTER - UNTER DEM PATRONAT DES EUROPAR ATES

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INHALTSVERZEICHNIS TABLE OF CONTENTS

PROG RAMM UN D K ON Z ER TE PRO GRAMME A ND CONCERTS Geleitwort Preface

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Tournee-Programm

Tour Programme

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Tournee-Konzerte

Tour Concerts

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Grußwort des Präsidenten

Welcome Message from the Chairman 11

BIO GR APHIEN BIOGR APHIE S Biographie Daniel Harding

Biography Daniel Harding

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Biographie Tobias Wögerer

Biography Tobias Wögerer

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GUS TAV M AHLE R JUGE NDORCHE S TE R Dozenten Tutors

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Musiker Musicians

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Geschichte

History

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CD/DVD-Veröffentlichungen

CD/DVD Releases

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Künstler Artists

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Vorschau Sommer Tournee 2020

Preview Summer Tour 2020

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Ehemalige Mitglieder

Former Members

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Tours & Repertoire

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Tourneen & Repertoire

WERKERL ÄUTERUNG PROGR A M ME NOTE S Mahler: Symphonie Nr. 8

Mahler: Symphony No. 8

Text Text

28 33

FÖRDERER PATRONS Ehrenpräsidium / Vorstand

Honary Presidency / Board

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Förderer / Freunde

Patrons / Friends

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Die Förderstiftung / Impressum

The GMJO Foundation / Imprint

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Photos: The GMJO and Sächsische Staatskapelle Dresden with Christian Thielemann, Cooperation Project Gurre-Lieder March 2020, Semperoper Dresden Š Matthias Creutziger

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G EL EI T WO RT PR E FACE Das Sonderprojekt mit Gustav Mahlers Symphonie Nr. 8 unter der Leitung von Daniel Harding, das im Mai 2020 hätte stattfinden sollen, war für das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER das größte und aufwendigste Tourneeprojekt der letzten Jahre. Zusammen mit Arnold Schönbergs „Gurre-Liedern“ unter der Leitung von Christian Thielemann, dem in Dresden im März 2020 glücklicherweise gerade noch durchgeführten Sonderprojekt in Kooperation mit unserem Partner-Orchester, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, hatte das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER in diesem Jahr also die denkbar größten und ambitioniertesten Pläne gefasst. Die über 130 Musikerinnen und Musiker des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS, die bei den aufwendigen Probespielen im Herbst 2019 für diese Projekte des Jahres 2020 aus über 2500 Bewerbungen ausgewählt und eingeladen wurden, haben sich seit langem auf diese Projekte vorbereitet. Als Mitglieder des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER beim Mahler Festival Amsterdam im Concertgebouw zweimal Gustav Mahlers Symphonie Nr. 8 aufführen zu dürfen, in einer Reihe mit den bedeutendsten Orchestern der Welt, wäre für viele unter ihnen wohl eine Erfahrung gewesen, die ihr Leben verändert hätte. Dies ist - vorerst - nicht möglich, aber wir möchten dennoch dokumentieren, welche Musikerinnen und Musiker für dieses Projekt eingeladen waren, als Mitglieder des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS 2020, und daher veröffentlichen wir - in neuem Design und in digitaler Form - unser Tourneeprogrammheft. Wir möchten damit dokumentieren, dass diese Musikerinnen und Musiker in einer Reihe mit ihren Tausenden von Vorgängern stehen, die nach ihrer Teilnahme an Projekten des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS Mitglieder in professionellen Orchestern wurden. Das GMJO hat Generationen von jungen Musikern den beruflichen Weg geebnet und prägende Erfahrungen ermöglicht, und es hat vielen Zuhörern unvergessliche Erlebnisse bescheren können. All dies ist nur möglich mit Hilfe der partnerschaftlichen und kontinuierlichen Unterstützung der Subventionsgeber, der Sponsoren, der Förderer und Freunde des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS . Sie alle haben in dieser schwierigen Situation, trotz des Ausfalls dieser Tournee, ihre finanzielle Unterstützung aufrechterhalten, und das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER ist von dieser Welle an Beistand geradezu überwältigt. Auch deshalb veröffentlichen wir dieses Tourneeprogrammheft, um unsere Unterstützer zu nennen und ihnen herzlich zu danken. Das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER war von Claudio Abbado in einer Zeit gegründet worden, als bestehende politische Grenzen in Europa noch unüberwindbar schienen. In den über 30 Jahren seines Bestehens wurde es zum Symbol der musikalischen Exzellenz, der Grenzenlosigkeit und der Hoffnung. Dies gilt heute mehr denn je, da wir im Moment neue Grenzziehungen erleben und zwischen Hoffen und Bangen abwarten müssen, wann und wie wir wieder aktiv werden können. In dieser Zeit bitten wir Sie Alle um Ihre aktive Unterstützung, damit wir Claudio Abbados wohl schönstes und wichtigstes Vermächtnis fortführen und bald wieder auf Tournee bringen können. Europas beste junge Musiker verdienen das.

This special project with Gustav Mahler’s Symphony No. 8, conducted by Daniel Harding, which was due to take place in May 2020, was by far the largest and most demanding tour project of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER in recent years. It was part of the highly ambitious artistic planning of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER for 2020, together with Arnold Schönberg’s „Gurre-Lieder“ under Christian Thielemann, in cooperation with our partner orchestra, the Staatskapelle Dresden, which could luckily be realised in Dresden in March 2020. The more than 130 musicians of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER had been selected and invited for these projects after the 2019 auditions - from more than 2500 applicants - , and they have been preparing and practising for these projects for a long time. Performing Gustav Mahler’s Symphony No. 8 twice at the Concertgebouw Amsterdam at the Mahler Festival, as members of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER, alongside the leading orchestras of the world, would probably have meant a life changing experience for many of them. At the moment, this is not possible. However, we should like to publish the names of the musicians which were selected and invited for this project as members of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER 2020. For this reason, we are publishing digitally and in a new design - this tour programme brochure. Our tour brochure intends to show that these musicians stand in a row with thousands of their predecessors who became members of professional orchestras after their participation in projects of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER. The GMJO has paved the way for their professional careers for generations of young musicians, it has offered them most profound and important experiences, and it has produced unforgettable moments for its audiences. This is possible thanks to the continuous support from public subsidies, and to the institutional and private sponsors, donors, and friends of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER. All of them have maintained their financial support for the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER in these difficult times, despite the cancellation of this project. We are truly overwhelmed by the wave of support, and this is another reason for us to publish this tour brochure, in order to mention and to thank all our supporters. The GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER was founded by Claudio Abbado in a time when political borders and frontiers in Europe seemed insurmountable. Active for more than 30 years now, the GMJO became a symbol of musical excellence, of overcoming borders, and of hope. This is more actual than ever, as we are currently facing the drawing up of new frontiers and limitations, and we have to be patiently waiting, torn between hope and uncertainty, until we may become active again. In these times, we have to ask for your active support, so that we shall be able to continue Claudio Abbado’s most important legacy and to bring it on tour again soon. Europe’s best young musicians simply deserve this.

Alexander Meraviglia-Crivelli Generalsekretär Secretary General GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER

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STEILE FELSEN STYLISCHES HOTEL 5% Rabatt bei Onlinebuchung Buchungscode: Mahler 2018 Betreiber: Hotel Elbresidenz an der Therme GmbH, Rudolf-Gröschner-Str. 11, 99518 Bad Sulza 6

Ringsum der einzige Felsen-Nationalpark Deutschlands und vor den Fenstern die Elbe. Exklusivität äußert sich hier neben der atemberaubenden Lage im entspannt-legeren Ambiente, in den weltoffenen Verwöhnangeboten des Wellnessparks oder beim zeitlosen Verweilen im Aurorabad mit Saunalandschaft und Sonnenterrasse. Der Geist des Hauses atmet Kunst. Gemälde von Dirk Sommer mit zeitgenössischem Galerie-Flair. Ledersessel zum Darinversinken in der Karl-May-Bibliothek. Radierungen von Arthur Henne im gleichnamigen Salon oder die Sammlung des Südamerikaforschers Erich Wustmann. Eine Vielfalt, die sich durch die nahen Weltstädte Dresden und Prag perfekt ergänzt.

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Daniel Harding © Julian Hargreaves

TOURNEE-PROGRAMM TOUR PROGRAMME DIRIGENT CONDUCTOR DANIEL HARDING

PROGRAMM PROGRAMME

CHÖRE CHOIRS

GUSTAV MAHLER (1860 – 1911)

Grafenegg

Symphonie Nr. 8 Es-Dur Symphony no. 8 in E flat major In zwei Sätzen für großes Orchester, acht Solisten, zwei gemischte Chör und Knabenchor / In two parts for large orchestra, eight soloists, two mixed choirs and boys‘ choir

WIENER SINGAKADEMIE (Einstudierung / Chorus master: Heinz Ferlesch) TSCHECHISCHER PHILHARMONISCHER CHOR BRÜNN (Einstudierung / Chorus master: Petr Fiala) KINDERCHOR DER WIENER STAATSOPER (Einstudierung / Chorus master: Johannes Mertl)

1. TEIL: HYMNUS: VENI, CREATOR SPIRITUS 2. TEIL: SCHLUSS-SZENE AUS GOETHES FAUST

SOLISTEN SOLOISTS SARAH WEGENER, Sopran I (Magna Peccatrix) SUSANNE BERNHARD, Sopran II (Una poenitentium) HANNA HUSÁHR, Sopran (Mater gloriosa) STEFANIE IRÁNYI, Alt I (Mulier Samaritana) CLAUDIA HUCKLE, Alt II (Maria Aegyptiaca) ANDY STAPLES, Tenor (Doctor Marianus) SIMON O´NEILL, Tenor (Doctor Marianus) in Amsterdam ADRIAN ERÖD, Bariton (Pater ecstaticus) JACQUES IMBRAILO, Bariton (Pater ecstaticus) in Luxembourg SHENYANG , Bass (Pater profundus) GEORG ZEPPENFELD, Bass (Pater profundus) in Köln, Luxembourg

Amsterdam, Hamburg, Köln, Luxembourg GROOT OMROEPKOOR (Einstudierung / Chorus master: Klaas Stok) VOCAAL ENSEMBLE MUSA (Einstudierung / Chorus master: Peter Dijkstra) ORFEÓN DONOSTIARRA (Einstudierung / Chorus master: José Antonio Sainz Alfaro) NATIONAAL KINDERKOOR (Einstudierung / Chorus master: Wilma ten Wolde) NATIONAAL JONGENSKOOR (Einstudierung / Chorus master: Irene Verburg)

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„Thank you for inviting different cultures to speak the same language, for forgetting all borders and creating this musical family. This is the boost any young musician needs to visualise a clear future path.“ Santa Vižine / Bratschistin, Concertgebouworkest Ehemaliges Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters

Paldies, Claudio! Claudio Abbado war einer der größten Dirigenten unserer Zeit. Sein musikalisches Genie, seine ruhige, menschliche Art und sein außergewöhnliches Charisma inspirierten die besten Talente aus aller Welt. Seiner musikalischen Kreativität, Präzision und Schaffenskraft war es zu verdanken, dass junge Menschen sich mit Enthusiasmus, Engagement und Motivation zu Spitzenkönnern entwickeln konnten. Diese besten Talente wollen wir als FÖRDERSTIFTUNG DES GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS auch künftig in der Tradition von Claudio Abbado unterstützen.

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Widenmayerstraße 10 • D-80538 München Tel.: +49 (89) 330 29 16 -13 • E-Mail: gmjo@stifterverband.de


GMJO, Easter Tour 2018, Elbphilharmonie Hamburg ©️ Daniel Dittus

T O U R N E E-K O N Z E R T E TOUR CONCERTS

13.05. 18:30

Grafenegg Kulturbetriebsgesellschaft

15.05. 20:30

Concertgebouw Amsterdam Mahler Festival 2020

16.05. 14:30

Concertgebouw Amsterdam Mahler Festival 2020

18.05. 20:00

HamburgMusik

19.05. 20:00 21.05. 20:00 24.05. 19:00

GRAFENEGG AUDITORIUM

AMSTERDAM CONCERTGEBOUW

AMSTERDAM CONCERTGEBOUW

HAMBURG ELBPHILHARMONIE

HAMBURG ELBPHILHARMONIE HamburgMusik

KÖLN PHILHARMONIE KölnMusik

LUXEMBOURG PHILHARMONIE Philharmonie Luxembourg

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WIR DANKEN FÜR DIE FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG WITH THANKS FOR THE FRIENDLY SUPPORT

Residenzstädte des GMJO / Residence Cities of the GMJO Wien – Bozen / Bolzano – Pordenone – Lisboa

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Magistrat der Stadt Wien / MA 7 – Kultur

Ministerio de Cultura y Deporte – Instituto Nacional de las Artes Escénicas y de la Música

Erste Group und Vienna Insurance Group Hauptsponsoren des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS

Förderstiftung des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS München

Sächsische Staatskapelle Dresden Partner des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS

Institut für den Donauraum und Mitteleuropa

Adams Musical Instruments

Pirastro GmbH

Schiedmayer Celesta GmbH

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Dr. Erhard Busek Vizekanzler a. D. der Republik Österreich Former Vice Chancellor of the Republic of Austria

G RUS S WO RT D E S PR Ä SI D EN T EN WE LCOME ME S SAG E F ROM TH E CHAI R M AN

Jean Monnet Professor ad personan Präsident President GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER

Europa feiert nicht nur Jubiläen der Gründung der EU, sondern auch die Mitgliedschaft Österreichs, die im Zusammenhang mit dem Fall des Eisernen Vorhangs die Situation des Gastlandes des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS dramatisch verändert hat.

Not only does Europe celebrate the anniversary of the EU’s foundation, but also of Austria’s membership in the EU, which – together with the fall of the Iron Curtain – has dramatically changed the situation of the host country of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER.

Das darf auch einmal angeführt werden, weil wir daraus die Verpflichtung ableiten, die Verantwortung für Musik im europäischen Sinn durch das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER wahrzunehmen. Wenn wir uns schon zurückerinnern, darf auch etwas über Geschichte und Wirken des GMJO gesagt werden, und das in aller Deutlichkeit! Wo Europa wirklich existiert, ist im Bereich von Kunst und Kultur, nicht nur im musealen Sinn oder in der Erinnerung an Gedenktage, sondern in der aktiven Gestaltung und dem Zusammenführen von Menschen.

This should also be mentioned as the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER deducts from it the responsibility to pursue music in a European sense. As we are looking back, we should also very clearly mention the history and the activities of the GMJO. Without any doubt, Europe really does exist in art and culture; not only in terms of heritage or commemoration days, but also through active shaping and bringing together of people.

Das ist leicht zu beweisen, wenn man in das Geschehen der kulturellen Einrichtungen unseres Kontinents blickt, auch in den Austausch und in die Diskussionen. Wir sind uns dessen viel zu wenig bewusst. Es ist eine einmalige Leistung von Claudio Abbado, diesen Gesichtspunkt bei der Gründung des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS im Auge gehabt zu haben. Damals war die Suche nach Institutionen, Übereinkünften, Verträgen usw. noch nicht so stark, ihm ging es schlicht und einfach um die Zeichenhaftigkeit, die etwa durch den Namen „Gustav Mahler“ gegeben ist. Claudio Abbado wurde nicht müde, darauf hinzuweisen, wie umtriebig das künstlerische Wirken von Gustav Mahler war, der auf diese Weise damals schon den Hinweis gegeben hat, dass Trennlinien wie der Eiserne Vorhang nicht Bestand haben können. Heute sind wird soweit, wobei allerdings auch festgestellt werden muss, dass manche auf der Suche nach neuen Grenzen sind, was unser Leben nicht leichter, sondern eher schwieriger macht. Die Sprache der Musik allerdings führt dazu, dass wir uns ohne Schwierigkeiten verständigen können, weil wir dazu keine Übersetzung brauchen. Wenn Sie das Orchester und die Darstellung der Werke genießen, tun Sie es auch, indem Sie einen Gedanken darauf verschwenden, was hier der gemeinsame Hintergrund ist, der unser Europa darstellt, das Gemeinsame stärkt, ohne dass wir in Unterscheidungen arbeiten müssen! Es ist heute mehr denn je notwendig, auf kulturellem Wege die Botschaft Europas in die verschiedensten Länder und Ecken zu tragen. Wir danken allen Unterstützern und all jenen, die im gleichen Gedanken handeln und fühlen und dem verpflichtet sind. Mit Ihrer Teilnahme an diesem Konzert tragen Sie wesentlich dazu bei, wobei ich die Bitte habe, das nicht nur an einem Abend, sondern auch weiter zu tun. Europa und die Jugend des Kontinents brauchen das.

This observation can be verified without too much difficulty by surveying the activities of the various cultural institutions across our continent and taking note of their vibrant atmosphere of dialogue and discussion. We are, I think, not sufficiently aware of their importance. It is Claudio Abbado’s exceptional achievement to have had sight this European dimension in mind when the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER was founded. At the time, the demand for institutions, agreements, contracts, and so forth was not as strong as it is today: instead, Abbado was interested first and foremost in the symbolic value brought to the table by the name of Gustav Mahler. He did not tire of reminding others of the industriousness that is evident in Mahler’s artistic work: in his own way, Mahler had already demonstrated in his own lifetime that divisions such as the iron curtain could not stand the test of time. Today, we have come to see the importance of (European) unity, though we also need to note that some of our contemporaries are seeking to erect new boundaries that will make our lives not easier, but rather more difficult. The language of music, however, allows us to communicate without difficulties, since it does not require any translation. As you enjoy today’s concert and the great talent of the orchestra’s musicians, I invite you to spare a thought for the common framework that binds Europe together and strengthens the things we share in common, without having to work in categories of irreconcilable difference! Today, it is more necessary than ever to bring the message of Europe to all countries by cultural means. We are grateful to all who support us, and to those whose work and passion are determined by the same spirit. By attending this concert, you offer a crucial contribution to this spirit. May I encourage you to do so not only on this one evening, but to continue doing so in the future. Europe and the young people of our continent need you.

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Daniel Harding Š Julian Hargreaves

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DANIEL HARDING DIRIGENT CONDCUTOR

Der aus Oxford stammende Daniel Harding begann seine Karriere als Assistent von Sir Simon Rattle beim City of Birmingham Symphony Orchestra, mit dem er 1994 auch sein Debut als Dirigent gab. Anschließend war er der Assistent von Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern, an deren Pult er erstmals bei den Berliner Festspielen 1996 stand. Daniel Harding ist Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Schwedischen Rundfunk-Orchesters. Zuvor war er von 2016-2019 Musikdirektor des Orchestre de Paris und von 2007-2017 Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. Er ist Ehrendirigent auf Lebenszeit des Mahler Chamber Orchestra und wurde 2018 zum künstlerischen Leiter des Anima Mundi Festivals ernannt. Daniel Harding dirigiert regelmäßig die Wiener Philharmoniker, das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Staatskapelle Dresden und die Filarmonica della Scala. Im Jahr 2005 leitete er zur Saisoneröffnung der Mailänder Scala eine Neuproduktion von Mozarts Idomeneo. 2007 kehrte er mit Salome zurück, 2008 mit Herzog Blaubarts Burg in Kombination mit Dallapiccolas Il Prigioniero, und 2011 mit Cavalleria Rusticana und I Pagliacci, für die er den renommierten Premio della Critica Musicale „Franco Abbiati“ erhielt. 2013 folgte Verdis Falstaff und zuletzt im Jahr 2018 Schuberts Fierrabras. Er dirigierte außerdem Opern bei den Salzburger Festspielen, dem Royal Opera House, Covent Garden London, der Bayerischen Staatsoper, den Wiener Festwochen sowie dem Theater an der Wien. Beim Festival in Aix-enProvence, dem er eng verbunden war, dirigierte er Neuproduktionen von Così fan tutte, Don Giovanni, The Turn of the Screw, La Traviata, Evgenij Onegin und Le Nozze di Figaro. Seine CD-Einspielungen für Deutsche Grammophon, Mahlers Symphonie Nr. 10 mit den Wiener Philharmonikern und Orffs Carmina Burana mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wurden von der Fachkritik besonders gelobt. Für Virgin / EMI spielte er Mahlers Symphonie Nr. 4 mit dem Mahler Chamber Orchestra und die Symphonien Nr. 3 und 4 von Brahms mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein; weiters Brittens Billy Budd mit dem London Symphony Orchestra (Grammy als beste Operneinspielung), Don Giovanni und The Turn of the Screw mit dem Mahler Chamber Orchestra (Auszeichnungen „Choc de l‘Année 2002“, „Grand Prix de l‘Académie Charles Cros“ und von der Zeitschrift Gramophone); Werke von Lutoslawski mit Solveig Kringelborn und dem Norwegian Chamber Orchestra sowie Werke von Britten mit Ian Bostridge und der Britten Sinfonia (Auszeichnungs „Choc de l‘Année 1998“). Regelmäßig arbeitet er mit Harmonia Mundi zusammen, auch für seine jüngsten Aufnahmen: The Wagner Project mit Matthias Goerne und Mahlers Symphonie Nr. 9 mit dem Schwedischen RundfunkOrchester, beide von der Fachkritik gepriesen. Im Jahr 2002 wurde Daniel Harding von der französischen Regierung zum Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres ernannt, 2017 zum Officier Arts et Lettres. 2012 wurde er als Mitglied in die Königliche Schwedische Musik-Akademie gewählt. Daniel Harding ist zudem ein professionell ausgebildeter Pilot.

Born in Oxford, Daniel Harding began his career assisting Sir Simon Rattle at the City of Birmingham Symphony Orchestra, with which he made his professional debut in 1994. He went on to assist Claudio Abbado at the Berliner Philharmoniker and made his debut with the orchestra at the 1996 Berlin Festival. He is the Music and Artistic Director of the Swedish Radio Symphony Orchestra. He was Music Director of the Orchestre de Paris from 2016 – 2019 and Principal Guest Conductor of the London Symphony Orchestra from 2007 – 2017. He is honoured with the lifetime title of Conductor Laureate of the Mahler Chamber Orchestra. In 2018, Daniel was named Artistic Director of the Anima Mundi Festival. He is a regular visitor to the Wiener Philharmoniker, Royal Concertgebouw Orchestra, Berliner Philharmoniker, Bavarian Radio Symphony Orchestra, Dresden Philharmonic and the Orchestra Filarmonica della Scala. In 2005 he opened the season at La Scala, Milan, conducting a new production of Idomeneo. He returned in 2007 for Salome, in 2008 for a double bill of Bluebeard’s Castle and Il Prigioniero, in 2011 for Cavalleria Rusticana and I Pagliacci at La Scala, for which he was awarded the prestigious Premio della Critica Musicale “Franco Abbiati”, in 2013 for Falstaff, and most recently in 2018 for Fierrabras. He also conducted opera productions at the Salzburg Festival, the Royal Opera House, Covent Garden, Bayerische Staatsoper, Munich, Wiener Festwochen and Theater an der Wien. Closely associated with the Aix-en-Provence Festival, he has conducted new productions of Così fan tutte, Don Giovanni, The Turn of the Screw, La Traviata, Eugene Onegin and Le nozze di Figaro. His recordings for Deutsche Grammophon, Mahler Symphony No. 10 with the Wiener Philharmoniker, and Orff’s Carmina Burana with the Bavarian Radio Symphony Orchestra both received widespread critical acclaim. For Virgin/EMI he has recorded Mahler Symphony No. 4 with the Mahler Chamber Orchestra, Brahms’ Symphonies Nos. 3 & 4 with the Deutsche Kammerphilharmonie Bremen; Billy Budd with the London Symphony Orchestra (winner of a Grammy Award for best opera recording), Don Giovanni and The Turn of the Screw (awarded the “Choc de l'Année 2002”, the “Grand Prix de l'Académie Charles Cros” and a Gramophone award) with the Mahler Chamber Orchestra; works by Lutosławski with Solveig Kringelborn and the Norwegian Chamber Orchestra and works by Britten with Ian Bostridge and the Britten Sinfonia (awarded the "Choc de L'Annee 1998”). A regular collaborator with Harmonia Mundi, his latest recordings: ‘The Wagner Project’ with Matthias Goerne; and Mahler Symphony No. 9, recorded with the Swedish Radio Symphony Orchestra, were a huge critical success. In 2002 Daniel was awarded the title Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres by the French Government and in 2017 nominated to the position Officier Arts et Lettres. In 2012, he was elected a member of The Royal Swedish Academy of Music. He is a qualified airline pilot. Daniel Harding appeared with the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER for the first time during its Easter Tour 2017.

Daniel Harding trat zum ersten Mal bei der Ostertournee 2017 mit dem GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER auf.

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Tobias WÜgerer Š Reinhard Winkler

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TOBIAS WÖGERER ASSISTENZDIRIGENT ASSISTANT CONDCUTOR

Tobias Wögerer wurde 1991 in Linz geboren, ist Gewinner des 10. MDR-Dirigierwettbewerbs und zählt zu den vielversprechendsten österreichischen Nachwuchsdirigenten. Mit Beginn der Saison 2018/19 wurde er zum neuen Assistenzdirigenten des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS ernannt.

Tobias Wögerer was born in Linz in 1991, he is the winner of the 10th MDR conducting competition and is one of the most promising young Austrian conductors. At the start of the 2018/19 season, he was appointed new assistant conductor of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER.

Er studierte Violoncello am Mozarteum Salzburg und an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und schloss dort sein BachelorStudium mit Auszeichnung ab. Nach erfolgreicher Absolvierung des Masterstudiums Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik, belegt er dort seit Herbst 2019 das Studium Konzertexamen Orchesterdirigieren. Meisterkurse bei Dirigenten wie Peter Gülke, Arthur Fagen, Ole Kristian Ruud, Mark Heron und Roberto Paternostro runden seine Ausbildung ab.

He studied cello at the Mozarteum Salzburg and at the Musik und Kunst Privatuniversität Wien, where he graduated with honours. After successfully completing his master's degree in conducting at the University of Music Franz Liszt in Weimar with Prof. Nicolás Pasquet and Prof. Ekhart Wycik, he has been studying concert exams in orchestra conducting there since autumn 2019. Master classes with conductors such as Peter Gülke, Arthur Fagen, Ole Kristian Ruud, Mark Heron and Roberto Paternostro complete his training. In recent years, Tobias Wögerer has received numerous invitations to various orchestras; he has worked with the Jena Philharmonic Orchestra, the Brandenburg Symphony Orchestra, the Göttingen Symphony Orchestra, the Weimar State Orchestra, the Bruckner Orchestra Linz, and the Salzburg Philharmonic Orchestra. He also appeared on stage with renowned artists such as Benjamin Schmid, Günther Groissböck, Olga Scheps, Anika Vavic, or Nikolai Tokarev and gave concerts all over Europe, China, and Japan.

Tobias Wögerer erhielt in den letzten Jahren zahlreiche Einladungen zu verschiedenen Orchestern und arbeitete bereits mit der Jenaer Philhamonie, den Brandenburger Symphonikern, dem Göttinger Symphonieorchester, der Staatskapelle Weimar, dem Brucknerorchester Linz sowie der Philharmonie Salzburg zusammen. Ebenso stand er mit renommierten Künstlern wie Benjamin Schmid, Günther Groissböck, Olga Scheps, Anika Vavic oder Nikolai Tokarev auf der Bühne und gab Konzerte in ganz Europa, China und Japan. 2013 gründete Tobias Wögerer das Orchester „Symphonic Ensemble Aktuell“, mit welchem er regelmäßig große Projekte organisiert. Im selben Jahr wurde er musikalischer Leiter des Inn-SalzachEuregio Jugendorchesters, welchem er bis 2016 vorstand und 2017 übernahm er die musikalische Leitung der Operncamps der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen, die er auch im Sommer 2018 übertragen bekam. Im Sommer 2019 wurde er zum künstlerischen Leiter des österreichweiten Orchestercamps der Jeunesse ernannt. Seine erste Opernproduktion, Victor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“, dirigierte Tobias Wögerer im Rahmen des internationalen Brucknerfestes Linz im Jahr 2016. Im Februar 2019 debütierte Tobias Wögerer am Pult des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS mit zwei erfolgreichen Konzerten in Lissabon im Rahmen der Ostertournee 2019 und leitete auch im Rahmen der Sommertournee zwei Konzerte in Italien. Durch die Position des Assistenz-Dirigenten arbeitete er mit Jonathan Nott und Herbert Blomstedt, sowie den Solisten Elena Zhidkova und Christian Gerhaher eng zusammen. Neben seiner aktiven Mitgliedschaft im renommierten Wiener Singverein fungierte er regelmäßig als Assistent des künstlerischen Leiters Johannes Prinz. Im Dezember 2019 gewann Tobias Wögerer den renommierten Dirigierwettbewerb des MDR-Sinfonieorchesters in Leipzig, und wird im Frühjahr sein Debüt bei diesem Orchester geben. Weiters wird er in der Saison 2019/20 u.a. beim Gulbenkian Orchestra Lissabon debütieren, einer Wiedereinladung des Göttinger Symphonie Orchesters und des Bruckner Orchesters Linz folgen und mit seinem eigenen Orchester im Wiener Konzerthaus zu erleben sein.

In 2013, Tobias Wögerer founded the orchestra "Symphonic Ensemble Aktuell", with which he regularly organises large projects. In the same year, he became the music director of the Inn-SalzachEuregio Youth Orchestra, which he headed until 2016, and in 2017 he took over the direction of the opera camps of the Vienna Philharmonic at the Salzburg Festival, for which he was also given responsibility in summer 2018. In summer 2019, he was appointed artistic director of the Austria-wide orchestra camp of the Jeunesse. Tobias Wögerer conducted his first opera production, Victor Ullmann's The Emperor of Atlantis at the International Bruckner Festival Linz in 2016. In February 2019, Tobias Wögerer gave his conducting debut with the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER with two successful concerts in Lisbon, as part of the 2019 Easter Tour. During the Summer Tour he conducted two concerts in Italy. Through the position of assistant conductor, he worked closely with Jonathan Nott and Herbert Blomstedt, as well as with singers Elena Zhidkova and Christian Gerhaher. In addition to his active membership in the renowned Wiener Singverein, he regularly acted as assistant to the artistic director Johannes Prinz. In December 2019, Tobias Wögerer won the renowned conducting competition of the MDR Symphony Orchestra in Leipzig, and will make his debut with this orchestra in spring. Furthermore, in the 2019/20 season he will make his debut with the Gulbenkian Orchestra Lisbon, follow a re-invitation by the Göttingen Symphony Orchestra and the Bruckner Orchestra Linz, and he can be heard with his own orchestra at the Vienna Konzerthaus.

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Experience the Sound of quality

The Adams German Classics “We developed these instruments for the new generation of timpani players, with a traditional Berlin sound in mind.�

Raymond Curfs

www.adams-music.com 16


DOZENTEN TUTORS

VIOLINE VIOLIN

BRATSCHE VIOLA

VIOLONCELLO CELLO

KONTRABASS DOUBLE BASS

Werner Hink

Stanislava Stoykova

Wolfgang Boettcher

Sławomir Grenda

Wiener Philharmoniker Österreich / Austria

Staatskapelle Berlin Bulgarien / Bulgaria

Universität der Künste Berlin Deutschland / Germany

Müncher Philharmoniker Polen / Poland

HOLZ WOODWINDS

HORN FRENCH HORN

TROMPETE TRUMPET

POSAUNE, TUBA TROMBONE, TUBA

Marco Postinghel

Kalervo Kulmala

Dr. Martín Baeza Rubio

Ian Bousfield

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Universität Mozarteum Salzburg Italien / Italy

Sibelius Academy Helsinki, Estonian State Academy of Music Finnland, Estland / Finland, Estonia

Dirigent, ehem. Solo-Trompete Deutsche Oper Berlin Spanien / Spain

Wiener Philharmoniker, London Symphony Orchestra, Hochschule der Künste Bern, Royal Academy of Music London, Großbritannien / Great Britain

SCHLAGWERK PERCUSSION

HARFE HARP

Raymond Curfs

Julie Palloc

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Hochschule für Musik und Theater München, Conservatorium Maastricht Niederlande / Netherlands

Orchester der Oper Zürich Frankreich / France

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AUTONOME PROVINZ BOZEN SÜDTIROL

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO ALTO ADIGE

PROVINZIA AUTONOMA DE BULSAN SÜDTIROL


MUSIK ER MUS I CIAN S

VIOLINE / VIOLIN Konzertmeisterin / Concertmaster Raphaëlle Moreau, France Designierter Konzertmeister / Designated Concertmaster Stefan Zientek, Germany Marie-Héloïse Arbus, France Angus Bain, Great Britain Annika Bernklau, Germany Kamilia Boris, Lithuania Annouk Brönnimann, Switzerland Eline De Vries, Netherlands Hannelore De Vuyst, Belgium Lois Decloitre, France Magdalena Gacek, Poland Valerie Gahl, Austria Eva Ghelardi, Italy Dumitrița Gore, Romania Antoine Guillier, France Milena Gutjahr, Switzerland Torben Jans, German Aleksandra Hałaczkiewicz, Poland Helena Elisabeth Knapp, Germany Laura-Delia Knecht, Switzerland Zuzanna Kuklińska, Poland Romance Leroy, France Carolin Lindner, Germany Giuseppe Mengoli, Italy Joanna Janina Paluch, Poland Marta Madara Papāne, Latvia Nina Ramousse, France Catarina Resende, Portugal Xenia Josefine Rubin, Austria Manja Slak, Slovenia Mirjam Šolar, Slovenia Joaquín Torre Gallego, Spain Leonie Trips, Germany Cécile Vonderwahl, Switzerland Ernst Jan Vos, Netherlands N.N. BRATSCHE / VIOLA Alba De Diego Herrera, Spain Marcello Enna, Italy Adèle Ginestet, France Patricia Gómez Carretero, Spain Carla Guillén García, Spain Josef Hundsbichler, Austria Isabel Kreuzpointner, Germany Francisco Lourenço, Portugal Estela Megías Sánchez, Spain Alessandro Prandi, Italy Lilia Rubin, Germany Christina Scap, Austria Pascal Schwab, Germany Blanca Sellers Rasero, Spain Marina Soler San Nicolás, Spain Anna Sypniewski, France

CELLO / CELLO

Marlene Muthspiel, Austria Cristina Basili, Austria Blai Bosser Toca, Spain Lisa Braun, Austria Marika Brunner, Germany Julia Caro Trigo, Spain Pierre Deppe, France Constantin Duisberg, Germany/Italy Charles Gaugué, France Alina Holender, Austria Elena Manrique Izquierdo, Spain Emilija Mladenović, Serbia

KONTRABASS / DOUBLE BASS

Javier Serrano Santaella, Spain Selin Balkan, Turkey Pau Galgo Garcia, Spain Clea Garzón Tenorio, Spain Anna Kögler, Austria João Leite De Castro Pinho Vargas, Portugal Mehdi Nejjoum, France Francisca Sá Machado, Portugal Moritz Tunn, Germany Klaudia Wielgórecka, Poland

FLÖTE / FLUTE

Ema Bajc, Slovenia Iria Castro Real, Spain Victoria Creighton, Great Britain Iris Daverio, France Marta Gómez Alonso, Spain Ana Pascoal Ferraz, Portugal

OBOE / OBOE

Luca Di Manso, Italy Alberto Esteve Giménez, Spain Carl Julius Lefebvre Hansen, Denmark Faustine Médeville-Bogard, France Yann-Joseph Thenet, France

KLARINETTE / CLARINET

Ramón Femenía Martínez, Spain Alessandro Foschini, Italy Irene Martínez Navarro, Spain Stephan Mayrhuber, Austria Szymon Parulski, Poland Samanta Škorja, Slovenia

FAGOTT / BASSOON

Juan Calero Jimenez, Spain Giovanni Epasto, Italy Adrien Goldschmidt, France Alvaro Pestaña Díez, Spain Aaron Schuirmann, Germany

HORN / FRENCH HORN

José Nuno Carvalho Teixeira, Portugal Julie Demarne, Switzerland

Rui Godinho, Portugal Mercedes Gutiérrez Domínguez, Spain Felix Hüttel, Germany Pedro Piqueras Gilar, Spain Jürnas Rähni, Estonia Solène Souchères, France N.N.

TROMPETE / TRUMPET

Eliecer Caro Gomez, Spain Pierre Evano, France Bálint Földi, Hungary Monika Holst-Olsen, Norway Tobias Krieger, Germany Adrià De Sales Ortega Ribera, Spain Magdalena Rosenberg, Switzerland Luis Serrapio Fernández, Spain N.N.

POSAUNE / TROMBONE

Alberto Bonillo Losa, Spain Carlos Fluixà Sepúlveda, Spain William Foster, Great Britain Mario Montes Aguilera, Spain Leonardo Nunes Fernandes, Portugal

BASSPOSAUNE / BASS TROMBONE

Jesús Grande Ruiz, Spain Erik Pignotti, Italy

TUBA / TUBA

Lukas Hanspeter, Italy

SCHLAGWERK / PERCUSSION

Tilmann Bogler, Germany Noé Ferro, France Robin Mittner, Switzerland Guillem Ruiz Brichs, Spain Andrea Toselli, Italy

HARFE / HARP

Sara D'Amico, Italy Margot Gélie, France Clarissa Konzett, Austria Marika Cecilia Riedl, Germany

CELESTA / CELESTA

N.N.

HARMONIUM / HARMONIUM

N.N.

KLAVIER / PIANO

Martina Consonni, Italy

ORGEL / ORGAN

Daniel Alexander Seeger, Germany

MANDOLINE / MANDOLIN

Giuseppe Mengoli, Italy

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GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER

The GMJO with Herbert Blomstedt, Summer Tour 2019, Concertgebouw Amsterdam © Eduardus Lee

GRÜNDER FOUNDER CLAUDIO ABBADO † ASSISTENZDIRIGENT ASSISTANT CONDUCTOR TOBIAS WÖGERER

Das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER (GMJO) wurde 1986/87 auf Initiative Claudio Abbados in Wien gegründet. Es gilt heute als das weltweit führende Jugendorchester und wurde 2007 mit einem Preis der Europäischen Kulturstiftung gewürdigt. Neben der Förderung des musikalischen Nachwuchses und der Arbeit mit jungen Musikern war Abbado ein wichtiges Anliegen, das gemeinsame Musizieren junger österreichischer Musiker mit Kollegen aus der damaligen UdSSR und Ungarn zu fördern. So gelang es dem GMJO als erstem internationalen Jugendorchester, freie Probespiele in den Ländern des ehemaligen Ostblocks abzuhalten. 1992 wurde das GMJO für Musiker bis zum 27. Lebensjahr aus ganz Europa zugänglich. Es steht als das gesamteuropäische Jugendorchester unter dem Patronat des Europarates. Bei den jährlich stattfindenden Probespielen in über 25 europäischen Städten trifft eine Jury eine Auswahl unter den jährlich durchschnittlich 2500 Bewerbern. Prominente Orchestermusiker sind Mitglieder der Jury und betreuen auch während der Probephasen des Orchesters die Erarbeitung der Programme. Vor den großen Tourneen zu Ostern und im Sommer jeden Jahres erarbeitet das Orchester in einer der Residenzstädte - derzeit Wien, Bozen, Pordenone und Lissabon - die Konzertprogramme. Prominente Orchestermusiker, beispielsweise der Wiener und Berliner Philharmoniker, betreuen die Musiker in den einzelnen Stimmgruppen. Der Assistenzdirigent studiert mit dem Orchester die Werke ein und bereitet es so weit vor, dass der Dirigent der jeweiligen Tournee schließlich an musikalischen Details arbeiten kann.

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In diesen Arbeitsphasen sammeln die jungen Musiker wertvolle Orchestererfahrung und empfangen wichtige Impulse für ihr weiteres Berufsleben. Die Teilnahme der Musiker an den Projekten erfolgt unentgeltlich; das GMJO übernimmt - unterstützt von seinen Residenzstädten und Partnern - alle anfallenden Kosten im Zusammenhang mit den Probenphasen und den Tourneen. Das Tourneerepertoire des GMJO erstreckt sich von der Klassik bis hin zu zeitgenössischer Musik mit einem Schwerpunkt auf den großen Werken der Romantik und Spätromantik. Sein hohes künstlerisches Niveau und der internationale Erfolg animierten zahlreiche bedeutende Musiker, mit dem GMJO zu arbeiten. So haben in der Vergangenheit Dirigenten wie Claudio Abbado, David Afkham, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Myung-Whun Chung, Sir Colin Davis, Peter Eötvös, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Daniel Harding, Paavo Järvi, Mariss Jansons, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Václav Neumann, Jonathan Nott, Seiji Ozawa, Sir Antonio Pappano, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst das GMJO geleitet. Zu den Solisten, die bisher mit dem Orchester zusammengearbeitet haben, zählen unter anderem Martha Argerich, Yuri Bashmet, Lisa Batiashvili, Renaud und Gautier Capuçon, Christian Gerhaher, Matthias Goerne, Susan Graham, Thomas Hampson, Leonidas Kavakos, Evgenij Kissin, Christa Ludwig, Radu Lupu, Yo-Yo Ma, Anne-Sophie Mutter, Anne Sofie von Otter, Maxim Vengerov und Frank Peter Zimmermann. Seit Jahren ist das GMJO ständiger Gast bei renommierten Konzertveranstaltern und Festivals auf der ganzen Welt, wie etwa der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Suntory Hall Tokyo, dem Mozarteum Argentino Buenos Aires, den Salzburger Festspielen und den Osterfestspielen Salzburg, dem Edinburgh International Festival, den BBC Proms, der Semperoper Dresden und dem Lucerne Festival. Zahlreiche ehemalige Mitglieder des GMJO sind heute in den großen europäischen Orchestern, zum Teil in führenden Positionen, engagiert. Im Jahr 2012 wurde daher eine intensive Partnerschaft mit der renommierten Sächsischen Staatskapelle Dresden vereinbart, die auch Konzerte und Projekte unter Beteiligung von Mitgliedern beider Orchester umfasst. Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums wurde das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER zum Botschafter UNICEF Österreich ernannt. Erste Bank und Vienna Insurance Group Hauptsponsoren des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS WWW.GMJO.AT


DAS GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER STEHT UNTER DEM PATRONAT DES EUROPARATES THE GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER IS UNDER THE PATRONAGE OF THE COUNCIL OF EUROPE

The GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER (GMJO) was founded in Vienna in 1986/87 on the initiative of Claudio Abbado. Today it is regarded as the world’s leading youth orchestra and was awarded by the European Cultural Foundation in 2007. As well as supporting young musicians and their work, Abbado was keen to encourage the music making of young Austrian musicians together with colleagues from the then socialist republics of Czechoslovakia and Hungary. As a consequence, the GMJO became the first international youth orchestra to hold open auditions in the countries of the former Eastern Bloc. In 1992, the GMJO opened up to musicians aged up to 26 from all over Europe. As the youth orchestra for the whole of Europe, it is under the patronage of the Council of Europe. At the auditions that take place every year in more than 25 European cities, an international jury selects candidates from an average of 2500 applicants. Prominent orchestra musicians are members of this jury and also responsible for the preparation of the repertoire in the individual sections during the rehearsal periods of the orchestra. Before the tours, the orchestra rehearses the concert programmes in one of its residence cities: Vienna, Bozen/Bolzano, Pordenone or Lisbon. Prominent musicians from first-class orchestras, such as the Vienna and Berlin Philharmonic Orchestras, supervise the rehearsals in individual sections, while the assistant conductor prepares the orchestra to the point where the tour’s guest conductor can work on the final musical details. During these rehearsal periods, the young musicians gain valuable orchestral experience and receive important inspiration for their future careers. They do not receive a fee for participating in the projects of the GMJO, but, with support from its residence cities and its partners, the GMJO covers all costs that arise in conjunction with the rehearsal periods and the tours.

The GMJO tour repertoire ranges from classical to contemporary music with an emphasis on the great symphonic works of the Romantic and late Romantic periods. Its high artistic level and international success have prompted many leading conductors and soloists to perform with the GMJO, such as Claudio Abbado, David Afkham, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Myung-Whun Chung, Sir Colin Davis, Peter Eötvös, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Daniel Harding, Paavo Järvi, Mariss Jansons, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Václav Neumann, Jonathan Nott, Seiji Ozawa, Sir Antonio Pappano, Christian Thielemann and Franz Welser-Möst. Amongst the renowned soloists to have worked with the GMJO are Martha Argerich, Yuri Bashmet, Lisa Batiashvili, Renaud and Gautier Capuçon, Christian Gerhaher, Matthias Goerne, Susan Graham, Thomas Hampson, Leonidas Kavakos, Evgeny Kissin, Christa Ludwig, Radu Lupu, Yo-Yo Ma, Anne-Sophie Mutter, Anne Sofie von Otter, Maxim Vengerov, and Frank Peter Zimmermann. The GMJO has been a regular guest at the most prestigious concert halls and festivals for many years, such as the Gesellschaft der Musikfreunde in Vienna, the Concertgebouw Amsterdam, the Suntory Hall in Tokyo, the Mozarteum Argentino in Buenos Aires, the Salzburg Festival and the Salzburg Easter Festival, the Edinburgh International Festival, the BBC Proms, the Semperoper Dresden, and the Lucerne Festival. Many former members of the GMJO are now members of leading European orchestras, some of them in principal positions. In 2012, an intensive partnership with the renowned Sächsische Staatskapelle Dresden was announced which includes concerts and projects involving members of both orchestras. The GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER was appointed “Ambassador UNICEF Austria” on the occasion of its 25th anniversary. Erste Bank and Vienna Insurance Group Main Sponsors of the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER. WWW.GMJO.AT

BEI D IE SE M SO N D ERPROJEK T SIN D FO LGEN D E NATI O NALITÄTEN VERTRE TEN: FOR THIS S PECIAL PROJEC T, THE FOLLOWIN G NATIONALITIE S ARE RE PRE S E NTE D:

BELGIEN / BELGIUM DÄNEMARK / DENMARK DEUTSCHLAND / GERMANY ESTLAND / ESTONIA FRANKREICH / FRANCE GROSSBRITANNIEN / GREAT BRITAIN ITALIEN / ITALY

LETTLAND / LATVIA LITAUEN / LITHUANIA NIEDERLANDE / NETHERLANDS NORWEGEN / NORWAY ÖSTERREICH / AUSTRIA POLEN / POLAND PORTUGAL / PORTUGAL

E rste G roup und Vienna Insurance G roup Hauptsponsoren des G USTAV MAHLE R J UG E N DO RC HE STE RS E rste G roup and Vienna Insurance G roup Main Sponsors of the G USTAV MAHLE R J UG E N DO RC HE STE R

RUMÄNIEN / ROMANIA SCHWEIZ / SWITZERLAND SERBIEN / SERBIA SLOWENIEN / SLOVENIA SPANIEN / SPAIN TÜRKEI / TURKEY UNGARN / HUNGARY

Das G USTAV MAHLE R J UG E N DO RC HE STE R wurde anlässlich seines 25-jährigen J ubiläums zum „ Botschafter UN IC E F Ö sterreich” ernannt. The G USTAV MAHLE R J UG E N DO RC HE STE R was appointed “ Ambassador UN IC E F Austria” on the occasion of its 25th anniversary.

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C D/D V D-V E R Ö F F E N T L I C H U N G E N CD/DVD RELEASES AUSWAHL / SELECTION

CDS

Claudio Abbado Gustav Mahler Jugendorcheser Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge European Community Youth Orchestra Ludwig van Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus op. 43 Arnold Schoenberg: Ein Überlebender aus Warschau op. 46 (Maximilian SchellSprecher, Jeunesse-Chor Wien) Igor Stravinsky: Der Feuervogel (Suite) Sergey Prokofiev: Tybalts Tod aus dem Ballett „Romeo and Julia“ Orfeo C 892 141 B

David Afkham Gustav Mahler Jugendorchester György Ligeti: Atmosphères Dimitry Shostakovitch: Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93 Symphony No. 10 in E minor op. 93

Orfeo C 797 111 B

Pierre Boulez Gustav Mahler Jugendorchester Béla Bartók: Vier Orchesterstücke op. 12 Four Orchestral Pieces op. 12 Pierre Boulez: Notations I-IV Igor Stravinsky: Le Sacre du Printemps

Deutsche Grammophon 477 9111

Myung-Whun Chung Gustav Mahler Jugenorchester Renaud Capuçon, Violine/Violin Gautier Capuçon, Violoncello Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Concerto for Violin, Violoncello and Orchestra in A minor op. 102 Virgin Classics 0094639514724

“… striking aspect about this performance is the sheer range of colour, not only from the soloists but also from the Mahler Youth Orchestra, who play their hearts out for Myung-Whun Chung in this most symphonic of concertos.“ - Gramophone, February 2008

Claudio Abbado Gustav Mahler Jugendorchester Dallapicola: piccola musica notturna (1945) Iannis Xenakis: Keqrops (1986) for piano and orchestra Roger Woodward, Klavier/Piano Paolo Perezzani: Primavera dell’ anima (1990) Hans Werner Henze: Sinfonische Intermezzi (1953), Mänadenjagd (1965) Deutsche Grammophon 447 115-2

Pierre Boulez Gustav Mahler Jugendorchester Arnold Schoenberg: Pelleas und Melisande op. 5 Richard Wagner: Tristan und Isolde – Vorspiel 1. Aufzug/ Prelude Act I Deutsche Grammophon 477 9347

Pierre Boulez Gustav Mahler Jugendorchester Béla Bartók: Vier Orchesterstücke op. 12 Four Orchestral Pieces op. 12 Pierre Boulez: Notations I–IV Igor Stravinsky: Le Sacre du Printemps Salzburger Festspieldokumente – Sonderedition 2001 SF 007

Péter Eötvös Gustav Mahler Jugendorchester Béla Bartók: Konzert für Orchester Concerto for Orchestra Junge Deutsche Philharmonie Béla Bartók: Der Wunderbare Mandarin The Miraculous Mandarin BMC CD 058 Budapest Music Center Records

Ben Gernon Gustav Mahler Jugendorchester Sergey Prokofiev: Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Symphony No. 5 in B-flat major op. 100

Salzburger Festspieldokumente SF 022

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CDS

DVDS

Maxime Pascal Gustav Mahler Jugendorchester Claude Debussy: La Mer Igor Stravinsky: Der Feuervogel (Suite)

Claudio Abbado Gustav Mahler Jugendorchester Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur Symphony No. 9 in D major EuroArts 2054009 EuroArts 2054004 (Blue-Ray Disc)

Salzburger Festspieldokumente-Sonderedition 2015 SF 023

Ainars Rubikis Gustav Mahler Jugendorchester Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Benjamin Britten: Peter Grimes – Four Sea Interludes op. 33a Igor Stravinsky: L’Oiseau de feu – Suite (1919) (Der Feuervogel / The Firebird)

Claudio Abbado Gustav Mahler Jugendorchester Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur Symphony No. 4 in G major Arnold Schoenberg: Pelleas und Melisande

Salzburger Festspieldokumente SF 020

EuroArts 2055487

Franz Welser-Möst Gustav Mahler Jugendorchester Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur Symphony No. 7 in E major

Orfeo C 868 121 B

„Abbado trifft im Alter einen Mahler-Ton, der, wenn nicht alles täuscht, selbst in den Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern noch nicht bemerkbar war: Wärme und gelassene Humanität. Sie kennzeichnen auch die Vierte mit den engagiert und klangvoll spielenden jungen Musikern, die mit Herz und Seele auf das aufmerksame Augenspiel des damals 73-jährigen Dirigenten reagieren.” Fono Forum, Februar 2010

Franz Welser-Möst Gustav Mahler Jugendorchester Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 c-Moll Symphony No. 8 in C minor

Václav Neumann Gustav Mahler Jugendorchester Antonín Dvorˇák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 Symphony No. 9 in E minor op. 95 Czech Philharmonic Orchestra Prague Philharmonic Choir Leoš Janácˇek: Missa Glagolitica

EMI Classics 724355740625

Franz Welser-Möst Gustav Mahler Jugendorchester Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64 An Alpine Symphony op. 64

EMI Classics 0094633456921

Arthaus-Musik 101 535

„…Beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit die jungen Musiker des Gustav Mahler Jugendorchesters einen wunderbar weichen Streicherklang hervorzaubern, in dem sich die druckvollen Bläser bruchlos einfügen. Dadurch gelingt in einigen Passagen ein herrliches beinahe überirdisches Orchesterwogen…” Klassik.com, 12.01.2011

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Life is about rhythm Musicians play to the rhythm of the music. We listen to the rhythm of your business and play in tune with your needs. Find out more about our services: Audit & Assurance, Tax & Legal, Consulting, Financial Advisory, Risk Advisory

www.deloitte.at Deloitte refers to one or more of Deloitte Touche Tohmatsu Limited, a UK private company limited by guarantee (“DTTL”), its network of member firms, and their related entities. DTTL and each of its member firms are legally separate and independent entities. DTTL (also referred to as “Deloitte Global”) does not provide services to clients. Please see www.deloitte.com/about for a more detailed description of DTTL and its member firms. Deloitte Legal refers to the constant cooperation with Jank Weiler Operenyi, the Austrian law firm of the international Deloitte Legal network. ©24 2019 Deloitte Tax Wirtschaftpsprüfungs GmbH


KÜNSTLER ARTISTS EINIGE DER ZAHLREICHEN KÜNSTLER, DIE BEREITS MIT DEM GMJO GEARBEITET HABEN: SOME OF THE NUMEROUS ARTISTS WHO HAVE WORKED WITH THE GMJO: DIRIGENTEN CONDUCTORS Claudio Abbado David Afkham Marc Albrecht Serge Baudo Herbert Blomstedt Pierre Boulez Semyon Bychkov Riccardo Chailly Myung-Whun Chung Sir Colin Davis Péter Eötvös Christoph Eschenbach Iván Fischer Daniele Gatti Ben Gernon Michael Gielen Mirga Gražinyté-Tyla Bernard Haitink Daniel Harding Manfred Honeck Mariss Jansons Neeme Järvi Paavo Järvi Philippe Jordan James Judd Vladimir Jurowski Patrick Lange Leo McFall Sir Neville Marriner Ingo Metzmacher Christoph-Mathias Mueller Kent Nagano Václav Neumann Jonathan Nott Seiji Ozawa Sir Antonio Pappano Maxime Pascal Stefan Anton Reck Ainārs Rubikis Christian Thielemann Lorenzo Viotti Franz Welser-Möst Tobias Wögerer

SOLISTEN SOLOISTS GESANG / SINGERS

Thomas Allen Juliane Banse Gábor Bretz Angela Denoke Helen Donath Jane Eaglen Brigitte Fassbaender Burkhard Fritz

Christian Gerhaher Matthias Goerne Stephen Gould Susan Graham Franz Grundheber Nora Gubisch Thomas Hampson Ben Heppner Robert Holl Hans Hotter Dmitrij Hvorostovskij Soile Isokoski Christiane Karg Angelika Kirchschlager Simon Keenlyside Anatolij Kotscherga Philipp Langridge Petra Lang Anna Larsson Marjana Lipovšek Herbert Lippert Christa Ludwig Emily Magee Christa Mayer Waltraud Meier Thomas Moser Jessye Norman Camilla Nylund Anne Sofie von Otter Mikhail Petrenko Lucia Popp Chen Reiss Amanda Roocroft Andreas Schmidt Iréne Theorin Dawn Upshaw Violeta Urmana Elena Zhidkova

KLAVIER / PIANO

Pierre-Laurent Aimard Leif Ove Andsnes Nicholas Angelich Martha Argerich Tzimon Barto Elena Bashkirowa Till Fellner Leon Fleisher Hélène Grimaud Evgenij Kissin Andrea Lucchesini Radu Lupu Maria João Pires Sir András Schiff Tamara Stefanovich Jean-Yves Thibaudet Maria Tipo Michaela Ursuleasa Anika Vavic Gottlieb Wallisch

VIOLINE / VIOLIN

Lisa Batiashvili Renaud Capuçon Hilary Hahn Leonidas Kavakos Viktoria Mullova Anne-Sophie Mutter Arabella Steinbacher Akiko Suwanai Christian Tetzlaff Maxim Vengerov Frank Peter Zimmermann Nikolaj Znaider

VIOLA / VIOLA

Yuri Bashmet

CELLO / CELLO

Gautier Capuçon Han-Na Chang Natalia Gutman Yo-Yo Ma Miklós Perényi Jean-Guihen Queyras Jian Wang Alisa Weilerstein

FLÖTE / FLUTE

Wolfgang Schulz

OBOE / OBOE

Bernhard Heinrichs François Leleux

TROMPETE / TRUMPET

Håkan Hardenberger

ONDES MARTENOT

Valérie Hartmann-Claverie

SPRECHER SPEAKER Hans Hotter Sofia Sá da Bandeira John Shirley Quirk Julia Stemberger

REGIE STAGE DIRECTION Pina Bausch Andrea Breth Peter Stein

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Since 1913 hospitality in the heart of Bolzano. 99 rooms, all with wooden floors, free wi-fi, the bar-café with fresh pastries and homemade cakes, the all-day restaurant, the Wellness Centre... and a little quirk: no magnetic cards, but “traditional” keys to open the doors of the rooms, as a special sign of welcome and hospitality.

ROOMS

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CAFÉ RESTAURANT

WELLNESS

STADT HOTEL CITTA’ • Piazza Walther 21 Walther Platz • 39100 Bolzano Bozen T +39 0471 975 221 • F +39 0471 976 688 • www.hotelcitta.info • info@hotelcitta.info


V O R S C H A U S O M M E R T O U R N E E 2020 PREVIEW SUMMER TOUR 2020 DIRIGENT CONDUCTOR

SOPRAN SOPRANO

INGO METZMACHER

ANGELA DENOKE

Ingo Metzmacher, GMJO Summer Tour 2017, Salzburg Festival © Marco Borelli

PROGRAMM A PROGRAMME A

KONZERTE CONCERTS

GYORGY LIGETI Lontano

21.08.

ARNOLD SCHOENBERG Erwartung FRANZ SCHUBERT Symphonie Nr. 8 in C-Dur D 944 Symphony No. 8 in C major D 944

Bolzano / Bozen Nuovo Teatro Comunale / Stadttheater Programm A / Programme A

24.08.

Bolzano / Bozen Nuovo Teatro Comunale / Stadttheater Programm B / Programme B

25.08. PROGRAMM B PROGRAMME B MODEST MUSSORGSKIJ Chowanschtschina – Vorspiel: Morgendämmerung an der Moskwa Khovanshchina – Prelude: Dawn over the Moskva River

Salzburg Felsenreitschule Programm B / Programme B

28.08.

Dresden Kulturpalast Programm A / Programme A

30.08.

MODEST MUSSORGSKIJ Lieder und Tänze des Todes Songs and Dances of Death

Hamburg Elbphilharmonie Programm A / Programme A

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43 Symphony No. 4 in c minor op. 43

Pordenone Teatro Comunale Giuseppe Verdi Programm A / Programme A

01.09.

02.09.

Pordenone Teatro Comunale Giuseppe Verdi Programm B / Programme B Änderungen vorbehalten / Subject to modification

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GUS TAV M AH LER S Y M P H O N I E N R. 8 E S-D U R, “S Y M P H O N I E D E R T A U S E N D” SYMPHONY NO. 8 IN E-FLAT MAJOR, „SYMPHONY OF A THOUSAND“ FÜR SOLI, Z WEI GEMISCHTE CHÖRE, KNABENCHOR, ORCHESTER UND ORGEL F O R S O LO I S T S , T WO M IX E D CH O I R S , BOYS‘ CH O I R , O RCH E S T R A A N D O RGA N

WERK ERL ÄU TERU N G PROGRAMME NOTES

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I. HYMNUS “VENI, CREATOR SPIRITUS” I I . S CH LUS S-SZ EN E AUS G O E T H E S „ FAUS T “

I. HYMN “VENI, CREATOR SPIRITUS” I I . C L O S I N G S C E N E F R O M G O E T H E' S “FAUST”

Am 15. August 1905 hatte Gustav Mahler seinem Freund Guido Adler, dem Wiener Ordinarius für Musikwissenschaft, voll Stolz berichtet: „Septima mea finita est. Credo hoc opus fauste natum et bene gestum.“ Die Uraufführung der so „glücklich geborenen und wohlgeratenen“ „Siebenten“ fand dann allerdings erst drei Jahre später statt, zu einem Zeitpunkt, als der Komponist bereits sein nächstes symphonisches Werk, die „Achte“, fertiggestellt hatte. Denn diese war sofort im nächsten Sommer 1906 entstanden, und zwar wieder in dem Sommerdomizil Maiernigg am Wörthersee. Laut der Gattin Alma war Mahler dort, wie alljährlich zu Beginn der sommerlichen Kapellmeisterpause, zunächst in „die vierzehn Tage Anfangslähmung“ verfallen, „die ihn fast in jedem Jahr alle Schrecken der Unproduktivität fühlen ließen“, ehe ihn um den 20. Juni herum ein plötzlicher Einfall aus der Lethargie riss: der alte lateinische Pfingsthymnus „Veni creator spiritus“ des Hrabanus Maurus aus dem frühen 9. Jahrhundert, der nun tatsächlich seinen „Geist“ zu ungeheurem Schaffenseifer riss. Innerhalb von wenigen Wochen skizzierte er die Musik, besorgte sich schließlich noch „den authentischen Text der Hymne“ und schloss schließlich als

On August 15, 1905, Gustav Mahler reported to his friend Guido Adler, the Viennese musicology professor, full of pride: “Septima mea finita est. Credo hoc opus fauste natum et bene gestum”. The première of the so “happily-born and well-raised” “Seventh” was only to take place three years later, by which time the composer had already finished his next symphonic work, the “Eighth”, which had come into existence in the summer of 1906, once again at his summer home in Maiernigg at Wörthersee Lake in Carinthia. According to his wife Alma, Mahler had relapsed, as he did every year at the beginning of the annual “Kapellmeisterpause” [conductor’s break], into the “initial two-week paralysis, which gave him a taste of the horrors of unproductivity almost every year” – before a sudden inspiration around the 20th of June jolted him out of his lethargy: it was the old Latin Pentecost hymn “Veni creator spiritus” by Hrabanus Maurus from the early ninth century, which actually did rouse his “spirit” to a gigantic burst of creative effort. He sketched the music within just a few weeks, and then obtained the “authentic text of the hymn” and attached to it a setting of the closing scene from Goethe’s “Faust II” as a second part.


zweiten Teil die Vertonung der Schlussszene aus Goethes „Faust II“ an. Voller Stolz berichtete er dann im August 1906 in Salzburg dem Musikschriftsteller Richard Specht von der neuen Arbeit: „Denken Sie, ich habe in den letzten drei Wochen eine ganz neue Sinfonie in der Skizze fertig gemacht, etwas, wogegen all meine anderen Werke nur wie Vorstufen wirken. [...] es ist gewiß das Größte, was ich gemacht habe. Ich habe auch vielleicht noch nie unter einem solchen Zwange gearbeitet; es war wie eine blitzartige Vision [...]. Da fiel mir zufällig neulich ein altes Buch in die Hände und ich schlage den Hymnus Veni creator spiritus auf – und wie mit einem Schlage steht das Ganze vor mir: nicht nur das erste Thema, sondern der ganze erste Satz, und als Antwort darauf konnte ich gar nichts Schöneres finden, als die Goetheschen Worte in der Anachoretenszene!“ Mahler wies dann im speziellen noch auf die Neuheit, dass in dieser Symphonie „von Anfang bis zu Ende durchgesungen wird“ und die Worte dabei nicht nur (um knappe Aussagen zu ermöglichen) „ausdeutend, verkürzend als Stimmungsfaktor“ Verwendung fänden; vielmehr sei hier „die Singstimme zugleich Instrument; der ganze erste Satz ist streng in der sinfonischen Form gehalten und wird dabei vollständig gesungen.“ Und er fügte hinzu: „Es ist doch eigentlich merkwürdig, daß niemand bisher auf diese Idee verfallen ist – es ist doch das Ei des Kolumbus, die Sinfonie an sich, in der das schönste Instrument, das es gibt, seiner Bestimmung zugeführt wird – und doch nicht nur als Klang, denn die menschliche Stimme ist dabei doch der Träger des dichterischen Gedankens.“ Der solcherart erreichte „innere Höhepunkt seines Schaffens“ (Fritz Racek), der Ende August 1906 im Partiturentwurf vorlag und im Jahr danach seine Orchestrierung erfuhr, wurde schließlich von einem äußeren begleitet: Die von Mahler selbst geleitete Münchner Uraufführung vom 12. September 1910, zu welcher eigens der Singverein der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde anreiste, wurde für den Komponisten ein ungeheurer Erfolg, der 858 Vokal- mit 171 Instrumental-Stimmen vereinigte und sofort das Schlagwort „Symphonie der Tausend“ prägte, das dieses symphonische Riesenwerk seither mit der Aura des Monumentalen und Einzigartigen umgibt. Mahlers Kunstgriff, zwei höchst unterschiedliche Texte zu einem Hymnus „der Gnade, der Liebe und der Erleuchtung“ (Constantin Floros) zusammenzuschweißen, muss trotz fallweise geäußerter Kritik als überaus gelungen, ja als geniale Verbindung mehrerer geistiger bzw. auch geistlicher Ebenen bezeichnet werden. Er selbst betonte einmal, dass es ihm in seiner „Achten“ um eine Verbindung des „Ewig-Männlichen“, also der Welt des „ewigen Sehnens, Strebens“, und des „Ewig-Weiblichen“ ging, welches „das Ruhende, das Ziel“ darstellt. Verbindendes Element war dabei der Gedanke der Befreiung „von dem Leibe der irdischen Unzulänglichkeit“, und speziell Maurus’ Worte „accende lumen sensibus“ galten Mahler als „Brücke hinüber zum Faust. Diese Stelle ist der Angelpunkt des ganzen Werkes.“ Entsprechend diesen inneren Bezügen spannte der Komponist über beide Teile ein Netz von leitthematischen und allgemein symbolischen Motiven, die das riesige Gebilde nicht nur formal zusammenhalten, sondern auch gedankliche Assoziationen einbringen, die dem Hörer zusätzliche Hilfen für das Verfolgen der weitgespannten Strukturen an die Hand geben. Insbesondere das „Veni creator spiritus“-Thema sorgt für den großen thematischen und formalen Bogen, doch auch das Material einiger Engelchöre sowie intensiver Bitten um die Gnade Gottes taucht in beiden Teilen auf und dokumentiert die einheitliche Gesamtkonzeption des Werkes. Die erste Teil ist als groß angelegte Sonatenhauptsatzform angelegt, deren Hauptsatz aus zwei Themen besteht: dem nach einer Initialzündung durch die Orgel sofort hymnisch anhebenden, weit gebauten Anruf „Veni, veni creator spiritus“ sowie einem liedhafteren Gebilde („Spiritus, o creator, veni, creator, creator“), das die Intervallsprünge mit expressiven Figuren verbindet und wohl „dem Schöpfergeist selbst gilt“ (Floros). Insbesondere der erste Gedanke prägt das Satzgeschehen in mannigfaltiger Form,

In August of 1906 in Salzburg, he proudly informed the musical writer Richard Specht of his new project: “Just think, over the last three weeks I’ve finished the sketches to a totally new symphony, something against which all my earlier works look like mere preliminaries. […] it is certainly the greatest thing I have ever created. And I’ve perhaps never been so driven to work; the vision was like a flash of lightning. […]. I recently chanced upon an old book, opened it up and had in front of me the hymn Veni creator spiritus – and all at once, the whole thing stood there before me: not only the initial theme, but the whole first movement, and as an answer to it I could find nothing more beautiful than Goethe’s words in the anchorite scene!” Mahler referred then specifically to the novelty of the symphony’s being “sung from beginning to end”, and the fact that the words would not only be used “in an explanatory, condensed manner, as an atmospheric factor” (in order to facilitate short statements); here, rather, “the singing voice is simultaneously an instrument; the whole first movement is kept in strict symphonic form, with singing throughout.” And he closed by saying: “it is actually quite strange that no-one has yet come upon this idea – indeed, it’s the philosophers’ stone, the symphony in itself, in which the most beautiful instrument that exists is given over to its ultimate purpose – yet not simply as a sound, for the human voice is the very vehicle of the poetic idea.” This thus-achieved “inner climax of his creative carreer” (Fritz Racek), which had been sketched into a score by the end of August 1906 and was orchestrated in the following year, was accompanied by an “outer” one as well: the Munich première on September 12, 1910, led by Mahler himself, to which the Singverein of Vienna’s Gesellschaft der Musikfreunde traveled just for the performance, was a gigantic success for the composer, one which united 858 voices with 171 instruments – and immediately gave birth to the nickname “Symphony of a Thousand”, which since then has surrounded this symphonic behemoth with the aura of the monumental and the unique. Mahler’s approach of welding two very different texts together into a hymn of “grace, love and enlightenment” (Constantin Floros) must be characterized, despite occasional criticism, as truly successful, even as an ingenious connection of several intellectual or indeed perhaps spiritual levels. He himself once stressed that in his “Eighth” he was trying to get at that which is “eternally manly”, the world of “eternal yearning, striving”, and that which is “eternally womanly”, which represents “that which rests at peace, the goal”. The unifying element was the idea of being freed “from the shackles of Earthly shortcomings”, and Maurus’ words “accende lumen sensibus” in particular were, for Mahler, the “bridge over to Faust. This section is the point on which the entire work turns.” In accordance with these inner references, the composer ensconced both parts in a web of specific thematic and general symbolic motives, motives that not only hold the gigantic structure together formally, but also introduce associated ideas that provide the listener with additional cues for following the broadly-conceived structures. Although the “Veni creator spiritus” theme in particular is used to form the great thematic and formal arcs, the material of several angels’ choirs as well as insistent pleas for God’s mercy also emerge in both halves and document the unified conception of the work. The first half is laid out in a large-scale sonata form, the main movement of which consists of two themes: the broadly constructed invocation “Veni, veni creator spiritus”, which lifts off in a hymn-like manner after having been sparked off by the organ, and a more song-like element (“Spiritus, o creator, veni, creator, creator”) which connects its intervallic leaps with expressive figures and is certainly “dedicated to the creating spirit itself” (Floros). The first thought, in particular, characterizes the compositional events in diverse ways, while also forming the transition to the secondary theme, an elegiac, softly flowing melody sung by the soloists (“Imple superna gratia”) which stands as a significant contrast to the “Impetuoso” character of the beginning and exhibits a rondo-

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und er bildet auch sogleich die Überleitung zum Seitenthema, das sich als elegische, weich dahinfließende Melodie der Solisten („Imple superna gratia“) deutlich von dem „Impetuoso“-Charakter des Beginns abhebt und einen rondohaft gebauten Ablauf aufweist; wichtige Stimmungsträger werden hier die Violinen, die den Gesang „dolce“ begleiten und bisweilen auch zart umspielen. Erneut initiiert das „Veni“-Thema ein Zwischenspiel, ehe das düster anhebende „Infirma nostri corporis“ den motivisch verwandten Schlusssatz stellt und in die Durchführung mündet. Ein geheimnisvoll dahineilendes, wieder aus dem „Veni“ gewonnenes Orchesterzwischenspiel leitet die Verarbeitungen ein, Glockenklänge sorgen für „jenseitige“ Stimmungen, die schließlich zu einer neuen Sicht des „Infirma nostri corporis“ führen und unsere „Schwachheit“ in anderer Form beleuchten. Mit dem Wort „lumen“ ergibt sich dann eine deutliche Aufhellung, die die „leidenschaftlich“ vorgetragene Bitte „Accende“ initiiert. Marschgeschehen erklingt und zeichnet die Feinde nach („Hostem repellas“), ehe Mahler eine grandiose Doppelfuge über beide Hauptthemen als Höhepunkt der Entwicklungen folgen lässt. Danach rundet ein Wiederaufgreifen des „Accende“Abschnittes die Durchführung ab. – Die verkürzte Reprise fasst die wesentlichsten Teile der Exposition in neuer Sicht zusammen, die ausgedehnte Coda zitiert noch einmal alle Gedanken und rundet den Bogen in besonders klangprächtiger Weise mit den in das „Gloria“ verwobenen „Accende“- und „Creator“-Themen. Der 2. Teil, der gleichsam als musikdramatisch ausgestaltetes Mysterium angelegt erscheint, besitzt die durch mehrere Interpolationen und Querverbindungen ergänzte Großform Adagio–Scherzo–Finale und erfüllt solcherart trotz seiner Textgebundenheit die symphonische Konzeption. Ein Orchestervorspiel (Poco adagio) fungiert als Einleitung, ein „Landschaftsbild in Tönen, das die feierliche Öde der Bergschlucht, von geheimnisvollem Silberlicht durchzittert, der Phantasie vorzaubert“ (Richard Specht). Choralklänge beenden die Szene, die auch noch vom Chor der Anachoreten (frommer Einsiedler) kommentiert wird („Waldung, sie schwankt heran“), ehe der „Pater ecstaticus“ mit leidenschaftlicher Hymne den „Liebesbrand“ besingt und die Trompete das Liebesthema intoniert. Auch der „Pater profundus“ kündet von der „allmächtigen Liebe“, Chöre der Engel („Gerettet ist das edle Glied“) und der Knaben fallen mit Material aus dem 1. Teil ein, Bläser künden die Wiedergeburt Fausts an, und schließlich gestalten der Reigen jüngerer Engel („Jene Rosen“) und der Chor „vollendeterer Engel“ („Uns bleibt ein Erdenrest“) ein „Scherzando“ der Freude und Zuversicht. Auch der „Doctor Marianus“ („Hier ist die Aussicht frei“) und der Chor seliger Knaben finden zu „freudiger“ Hymnik, das folgende Lob („Höchste Herrscherin der Welt“ – „Jungfrau, rein im schönsten Sinne“) der „Mater gloriosa“ ruft diese selbst herbei, und sofort huldigt ihr der Chor mit empfindsamen Linien („Dir, der Unberührbaren“), ehe „Una poenitentium“ (gemeint ist Fausts Gretchen), „Magna Peccatrix“ („Bei der Liebe“), „Mulier Samaritana“ („Bei dem Bronn“) und „Maria Aegyptiaca“ („Bei dem hochgeweihten Orte“) mit jeweils anderen Aspekten die Aussage unterstreichen. In kanonischer Form verstärken die drei „Büßerinnen“ sodann ihre Bitte um Vergebung, dann wird Gretchens Anrufung („Neige, neige, du Ohnegleiche“) von Harfenklängen umflort und leitet, abwechselnd mit dem attestierenden Chor der seligen Knaben, zur Verheißung ewigen Glücks durch die „Mater gloriosa“ („Komm! Hebe dich zu höhern Sphären!“). Noch einmal ruft „Doctor Marianus“ die „reuig Zarten“ auf, ihrer Errettung entgegenzusehen, der Chor fällt ein, „Himmelsklänge“ ertönen, und schließlich verkündet der „Chorus mysticus“ die letzte Wahrheit, die Schlussaussage des Werkes: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis […]. Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“ Letzte Zitate des „Veni“-Motivs überhöhen die Aussage ins Transzendente.

like structure; the violins, whose “dolce” accompaniment and delicate filigree compliment the soloists’ material, set the mood here. The “Veni” theme crops up once again, this time initiating an interlude, before the gloomy “Infirma nostril corporis” rises to become the motivically related closing section, leading into the development. A mysteriously rushing orchestral interlude, taken once again from the “Veni” theme, introduces the development, and the sound of bells introduces an “otherworldly” mood, which finally leads to a new take on “Infirma nostri corporis” and illuminates our “weakness” in another form. The word “lumen”, then, brings a significant brightening, which initiates the “passionately” declaimed plea, “Accende”. A march can be heard, suggesting the enemies (“Hostem repellas”), which Mahler follows with a grandiose double fugue on both main themes as the climax of the development. The development is then rounded off by a recapitulation of the “Accende” section – this abbreviated recapitulation sums up the significant elements of the exposition in a new light, whilst the lengthy coda once again quotes all the thoughts and rounds off the whole arc in a particularly sonorous manner, with the “Accende” and “Creator” themes woven into the “Gloria”. The second part, which likewise seems to be laid out as a dramatic musical mystery, is constructed on a large scale (Adagio-ScherzoFinale), and supplemented by several interpolations and cross links; as such, it manages to fulfill its symphonic conception despite being bound to a text. An orchestral prelude (Poco Adagio) functions as the introduction, a “landscape in sound, which conjures up in the imagination the mountain gorge, shot through with an eerie, silvery light.” (Richard Specht) Choral sounds end the scene, which is also commented on by the choir of the Anchorities (pious hermits) (“Waldung, sie schwankt heran”). Then Pater Ecstaticus raises his voice in a passionate hymn to the “fire of love” and the trumpet intones the love theme. Pater Profundus, as well, sings of “omnipotent love”, Choirs of Angels (“Gerettet ist das edle Glied”) and the boys choir join in with material from the first part, winds proclaim the reincarnation of Faust and, finally, the ranks of the Younger Angels (“Jene Rosen”) and the Choir of More Perfect Angels (“Uns bleibt ein Erdenrest”) launch into a “Scherzando” of joy and hope. Doctor Marianus, as well (“Hier ist die Aussicht frei”) and the Choir of Blessed Boys arrive at “joyful” hymns, the following praise (“Höchste Herrscherin der Welt” – “Jungfrau, rein im schönsten Sinne”) to the Mater Gloriosa summons the Mater herself, and the choir immediately begins to praise her with sentimental lines (“Dir, der Unberührbaren”), before Una Poenitentium (Faust’s Gretchen is being referred to here), Magna Peccatrix (“Bei der Liebe”), Mulier Samaritana (“Bei dem Bronn”) and Maria Aegyptiaca (“Bei dem hochgeweihten Orte”) each take turns underlining particular aspects of the statement. The Three Penitents then reinforce their plea for forgiveness in a canon, and Gretchen’s invocation (“Neige, neige, du Ohnegleiche”) is embellished by harps and leads, alternating with the attestations of the Choir of Blessed Boys, to the prophesy of eternal happiness through the Mater Gloriosa (“Komm! Hebe dich zu höhern Sphären!”) Once again, Doctor Marianus calls “all tender penitents” to look to their salvation, the choir joins in and “heavenly sounds” are heard, whereupon the Chorus Mysticus proclaims the final truth, the key statement of the entire work: “All that shall pass away is but reflection […] Woman in all of us, show us our way.” Final quotations of the “Veni” motive elevate the statement to the realm of the transcendental.

Hartmut Krones Verlag / Publisher: Universal Edition A.G., Wien

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TE X T

1. TEIL

2. TEIL

HYMNUS: VENI, CREATOR SPIRITUS

SCHLUSSSZENE AUS GOETHES „FAUST“, 2. TEIL Bergschluchten, Wald, Feld, Einöde

Veni, creator spiritus, mentes tuorum visita, imple superna gratia, quae tu creasti pecora. Qui Paraclitus diceris, donum Dei alitssimi, fons vivus, ignis, caritas et spiritalis unctio. Infirma nostri corporis virtute firmans perpeti accende lumen sensibus, infunde amorem cordibus. Hostem repellas longius pacemque dones protinus. Ductore sic te praevio vitemus omne pessimum. Tu septiformis munere dextrae paternae digitus. Per te sciamus da patrem, noscamus atque filium, te utriusque spiritum credamus omni tempore. Da gratiarum munera, da gaudiorum praemia. Dissolve litis vincula, adstringe pacis foedera. Gloria Patri Domino, natoque, qui a mortuis surrexit, ac Paraclito in saeculorum saecula.

Chor und Echo Waldung, sie schwankt heran, Felsen, sie lasten dran, Wurzeln, sie klammern an, Stamm dicht an Stamm hinan. Woge nach Woge spritzt, Höhle, die tiefste, schützt; Löwen, sie schleichen stumm, freundlich um uns herum, Ehren geweihten Ort, Hhiligen Liebeshort. Pater ecstaticus (auf und ab schwebend) Ewiger Wonnebrand, Glühendes Liebesband, siedender Schmerz der Brust, schäumende Gotteslust. Pfeile, durchdringet mich, Lanzen, bezwinget mich, Keulen, zerschmettert mich, Blitze, durchwettert mich, dass ja das Nichtige alles verflüchtige, glänze der Dauerstern, ewiger Liebe Kern!

Pater profundus (tiefe Region) Wie Felsenabgrund mir zu Füßen auf tiefem Abgrund lastend ruht, wie tausend Bäche strahlend fließen zum grausen Sturz des Schaums der Flut, wie stark, mit eignem kräftigen Triebe, der Stamm sich in die Lüfte trägt: So ist es die allmächtige Liebe, die alles bildet, alles hegt. Ist um mich her ein wildes Brausen, als wogte Wald und Felsengrund! Und doch stürzt, liebevoll im Sausen, die Wasserfülle sich zum Schlund, berufen, gleich das Tal zu wässern; der Blitz, der flammend niederschlug, die Atmosphäre zu verbessern, die Gift und Dunst im Busen trug: Sind Liebesboten, sie verkünden, was ewig schaffend uns umwallt. Mein Inn’res mög’ es auch entzünden, wo sich der Geist, verworren, kalt, verquält in stumpfer Sinne Schranken, scharf angeschloss’nem Ketten-Schmerz. O Gott! Beschwichtige die Gedanken, erleuchte mein bedürftig Herz! Engel (schwebend in der höheren Atmosphäre, Faustens Unsterbliches tragend) Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen: Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen; und hat an ihm die Liebe gar von oben teilgenommen, begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.

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Chor seliger Knaben (um die höchsten Gipfel kreisend) Hände verschlinget freudig zum Ringverein, reget euch und singet heil’ge Gefühle drein! Göttlich belehret, dürft ihr vertrauen; den ihr verehret, werdet ihr schaun. Die jüngeren Engel Jene Rosen aus den Händen liebend-heil’ger Büßerinnen, halfen uns den Sieg gewinnen, uns das hohe Werk vollenden, diesen Seelenschatz erbeuten. Böse wichen, als wir streuten, Teufel flohen, als wir trafen. Statt gewohnter Höllenstrafen fühlten Liebesqual die Geister; selbst der alte Satans-Meister war von spitzer Pein durchdrungen. Jauchzet auf! Es ist gelungen. Die vollendeteren Engel Uns bleibt ein Erdenrest zu tragen peinlich, und wär’ er von Asbest, er ist nicht reinlich. Wenn starke Geisteskraft die Elemente an sich herangerafft, kein Engel trennte geeinte Zwienatur der innigen beiden; die ewige Liebe nur vermag’s zu scheiden. Die jüngeren Engel Nebelnd um Felsenhöh’ spür ich soeben, regend sich in der Näh’, ein Geisterleben. Die Wölkchen werden klar; ich seh’ bewegte Schar seliger Knaben, los von der Erde Druck, im Kreise gesellt, die sich erlaben am neuen Lenz und Schmuck der oberen Welt. Sei er zum Anbeginn, steigendem Vollgewinn diesen gesellt! Die seligen Knaben Freudig empfangen wir diesen im Puppenstand; also erlangen wir englisches Unterpfand. Löset die Flocken los, die ihn umgeben! Schon ist er schön und groß von heiligem Leben.

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Doctor Marianus (in der höchsten reinlichsten Zelle) Hier ist die Aussicht frei, der Geist erhoben. Dort ziehen Frauen vorbei, schwebend nach oben; Die Herrliche mittenin im Sternenkranze, die Himmelskönigin, ich seh’s am Glanze. Höchste Herrscherin der Welt! Lasse mich im blauen ausgespannten Himmelszelt dein Geheimnis schauen! Billige, was des Mannes Brust ernst und zart beweget und mit heiliger Liebeslust dir entgegen träget! Unbezwinglich unser Mut, wenn du hehr gebietest; plötzlich mildert sich die Glut, wie du uns befriedest, Doctor Marianus, Chor Jungfrau, rein im schönsten Sinn, Muter, Ehren würdig, uns erwählte Königin, Göttern ebenbürtig. (Mater gloriosa schwebt einher) Chor Dir, der Unberührbaren, ist es nicht benommen, dass die leicht Verführbaren traulich zu dir kommen, in die Schwachheit hingerafft, sind sie schwer zu retten: Wer zerreißt aus eigner Kraft der Gelüste Ketten? Wie entgleitet schnell der Fuß schiefem, glatten Boden? Chor der Büßerinnen (und Una poenitentium) Du schwebst zu Höhen der ewigen Reiche, vernimm das Flehen, du Ohnegleiche! Du Gnadenreiche! Magna peccatrix Bei der Liebe, die den Füßen deines gottverklärten Sohnes Tränen ließ zum Balsam fließen, trotz des Pharisäer-Hohnes; beim Gefäße, das so reichlich tropfte Wohlgeruch hernieder; bei den Locken, die so weichlich trockneten die heiligen Glieder.

Mulier Samaritana Bei dem Bronn, zu dem schon weiland Abram ließ die Herde führen: bei dem Eimer, der dem Heiland kühl die Lippe durft' berühren; bei der reinen, reichen Quelle, die nun dorther sich ergießet, überflüssig, ewig helle, rings durch alle Welten fließet. Maria Aegyptiaca Bei dem hochgeweihten Orte, wo den Herrn man niederließ, bei dem Arm, der von der Pforte, warnend mich zurücke stieß; bei der vierzigjährigen Buße, der ich treu in Wüsten blieb; bei dem sel'gen Scheidegruße, den im Sand ich niederschrieb. Magna peccatrix, Mulier Samaritana, Maria Aegyptiaca Die du großen Sünderinnen deine Nähe nicht verweigerst, und ein büßendes Gewinnen in die Ewigkeiten steigerst, gönn' auch dieser guten Seele, die sich einmal nur vergessen, die nicht ahnte, dass sie fehle, dein Verzeihen angemessen! Una poenitentium (sonst Gretchen genannt, sich anschmiegend) Neige, neige, du Ohnegleiche, du Strahlenreiche, dein Antlitz gnädig meinem Glück! Der früh Geliebte, nicht mehr Getrübte, er kommt zurück. Die seligen Knaben (in Kreisbewegung sich nähernd) Er überwächst uns schon an mächt'gen Gliedern, wird treuer Pflege Lohn reichlich erwidern. Wir wurden früh entfernt von Lebechören; doch dieser hat gelernt: Er wird uns lehren. Una poenitentium (Gretchen) Vom edlen Geisterchor umgeben, wird sich der Neue kaum gewahr, er ahnet kaum das frische Leben, so gleicht er schon der heil'gen Schar Sieh, wie er jedem Erdenbande der alten Hülle sich entrafft, und aus ätherischem Gewande, hervortritt erste Jugendkraft! Vergönne mir, ihn zu belehren! Noch blendet ihn der neue Tag.


Mater gloriosa Komm! Hebe dich zu höhern Sphären! Wenn er dich ahnet, folgt er nach. Doctor Marianus (auf dem Angesicht anbetend), Chor Blicket auf zum Retterblick, alle reuig Zarten, euch zu sel'gem Glück dankend umzuarten! Werde jeder bess're Sinn dir zum Dienst erbötig; Jungfrau, Mutter, Königin, Göttin, bleibe gnädig! Chorus mysticus Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis; das Unzulängliche, hier wird's Ereignis; das Unbeschreibliche, hier ist's getan; das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.

© Eduardus Lee

Mit freundlicher Genehmigung durch Universal Edition A.G., Wien

Herbert Blomstedt, GMJO Summer Tour 2019, Concertgebouw Amsterdam © Eduardus Lee

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GMJO Summer Tour 2019, Bolzano Festival Bozen © Tiberio Sorvillo

granitdesign.eu Photo: Oliver Jaist, Annette Fischer

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— 1910


EHEMALIGE MITGLIEDER FORMER MEMBERS

Mahler Chamber Orchestra Cindy Albracht, Violine / Jaan Bossier, Klarinette / Isabelle Briner, Violine / Annette zu Castell, Violine / José Vicente Castelló, Horn / Michiel Commandeur, Violine / Yannick Dondelinger, Viola / Stefan Faludi, Cello /Julia Gállego, Flöte / Johane Gonzalez Seijas, Kontrabass / Mark Hampson, Posaune / Christian Heubes, Violine / Paulien Holtuis, Violine / Andreas Klein, Posaune / May Kunstovny, Violine / Susanne Linder, Viola / Johannes Lörstad, Violine / Christophe Morin, Cello / Béatrice Muthelet, Viola / Ander Perrino, Kontrabass / Anna Puig Torné, Viola / Matthew Sadler, Trompete / Geoffroy Schied, Violine / Emma Schied, Oboe / Henja Semmler, Violine / Philipp von Steinaecker, Cello / Delphine Tissot, Viola / Mette Tjaerby-Korneliusen, Violine / Chiara Tonelli, Flöte / Katarzyna Wozniakowska, Violine

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Bruckner Orchester Linz Jana Kuhlmann, Violine / Gunter Glössl, Viola / LauraMaria Jungwirth, Viola / Thomas Koslowsky, Viola / Werner Karlinger, Harfe / Christoph Bielefeld, Harfe / Herbert Hackl, Klarinette / Bernhard Obernhuber, Horn Camerata Salzburg Michaela Girardi, Violine / Danka Nikolic, Viola / Stefano Guarino, Cello / Sonja Korak, Flöte / Matthias Bäcker, Oboe / Kurt Korner, Trompete Grazer Philharmonisches Orchester Alexander Stock, Violine / Elke Chibidziura, Viola / Elissaveta Staneva, Viola / Gergely Mohl, Cello / Christoph Gaugl, Klarinette / Matthias Vinatzer, Horn / Matthias Gfrerer, Posaune / David Luidold, Bassposaune Mozarteum Orchester Salzburg Martin Herb, Violine / Barnaba Poprawski, Viola / Susanne Müller, Cello / Isabella Unterer, Oboe / Margarete Knogler, Klarinette / Philipp Tutzer, Fagott / Ricardo Terzo, Fagott / Werner Binder, Horn / Markus Pronebner, Trompete / Josef Steinböck, Tuba Orchester der Wiener Staatsoper Volkhard Steude, Violine / Milan Setena, Violine / Tibor Kovác, Violine / Michael Kostka, Violine / Adela Frasineanu-Pureca, Violine / Harald Krumpöck, Violine / Robert Bauerstatter, Viola / Matthias Hink, Viola /Elmar Landerer, Viola / Tobias Lea, Viola / Robert Nagy, Cello / Sebastian Bru, Cello / David Pennetzdorfer, Cello / Christoph Wimmer, Kontrabass / Jerzy Dybal, Kontrabass / Iztok Hrastnik, Kontrabass / Alexander Matschinegg, Kontrabass / Bartosz Sikorski, Kontrabass / Filip

Waldmann, Kontrabass / Ronald Janezic, Horn / Lars Michael Stransky, Horn / Anton Mittermayr, Pauke Orchester der Wiener Volksoper Clara Zmrzlik, Violine / Shira Epstein, Violine / Kristin Koblitz, Violine / Georg Schwarz, Cello / Birgit Ramsl, Flöte / Lorenz Raab, Trompete / Andreas Pfeiler, Posaune / Peter Dullnig, Schlagwerk / Peter Vasicek, Schlagwerk Radio-Symphonieorchester Wien Franz-Markus Siegert, Violine / Violaine Regnier, Violine / Marianna Oczkowska, Violine / Iva Yablanska, Violine / Julia Puchegger, Viola / Johannes Gleichweit, Klarinette / Thomas Obermüller, Klarinette / Peter Fliecher, Trompete / Franz Tösch, Trompete / Josef Gumpinger, Schlagwerk Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Vahid Khadem-Missagh, Violine / Ines Miklin, Violine / Sophie Kolarz-Lakenbacher, Violine / Isabelle Reinisch, Violine / Maria Stieger, Violine / Martin Fuchs, Viola / Thomas Grandpierre, Cello / Mathias Kawka, Kontrabass / Lukas Ströcker, Kontrabass / Walter Schober, Flöte / Heidrun Lanzendörfer, Flöte / Barbara Loewe, Fagott / Josef Bammer, Trompete / Gabriel Antao, Posaune Wiener Philharmoniker Volkhard Steude, Violine / Milan Setena, Violine / Tibor Kovác, Violine / Michael Kostka, Violine / Adela Frasineanu-Pureca, Violine / Harald Krumpöck, Violine / Robert Bauerstatter, Viola / Elmar Landerer, Viola / Tobias Lea, Viola / Robert Nagy, Cello / Sebastian Bru, Cello / David Pennetzdorfer, Cello / Christoph Wimmer, Kontrabass / Jerzy Dybal, Kontrabass / Iztok Hrastnik, Kontrabass / Alexander Matschinegg, Kontrabass / Bartosz Sikorski, Kontrabass / Filip Waldmann, Kontrabass / Ronald Janezic, Horn / Lars Michael Stransky, Horn / Anton Mittermayr, Pauke Tiroler Symphonieorchester Innsbruck Susanne Merth-Tomasi, Violine / Katharina Grote, Violine / Klemens Lins, Viola / Kathrin Lösch, Flöte / Konrad Zeller, Oboe / Kerstin Siepmann, Fagott / Balthasar Dietsche, Horn / Markus Ettlinger, Trompete / Rupert Darnhofer,Trompete Wiener Symphoniker Stephan Birnbaum, Violine / Eva-Maria Reisinger, Violine / Elizbieta Szymanska, Violine / Karl-Heinz Krumpöck, Viola / Christian Ladurner, Viola / Maria Grün, Cello / Ivaylo Iordanov, Kontrabass / Dragan Lončina, Kontrabass / Andreas Sohm, Kontrabass / Erwin Klambauer, Flöte / Paul Kaiser, Oboe / Gerald Pachinger, Klarinette / Richard Galler, Fagott / Josef Eder, Horn / Christian Löw, Trompete / Walter Voglmayr, Posaune / Thomas Schindl, Pauke

AU

Australian Opera and Ballet Orchestra Teije Hylkema, Cello

B

Orchestre National de Belgique / Nationaal Orkest van België Marie Girbal, Cello / Jéremie Fevre, Flöte / Arnaud Guittet, Oboe / Bram Nolf, Oboe Orchestre Symphonique de la Monnaie Frédéric Preusser, Violine / Tony Nys, Viola / José Vilaplana Herruzo, Kontrabass / Geert De Vos, Bassposaune Brussels Philharmonic Stefan Claeys, Violine / Sandor Budai, Kontrabass / Maura Marinucci, Klarinette / Tim Van Medegael, Bassposaune

BRA

Orquestra Sinfónica do Estado de Sao Paulo Ilia Laporev, Cello

CH

Lucerne Festival Orchestra Evelina Antcheva, Violine / Isabelle Briner, Violine / Annette zu Castell, Violine / May Kunstovny, Violine / Geoffroy Schied, Violine / Raphael Christ, Violine / Etienne Abelin, Violine / Michiel Commandeur, Violine / Claudia Schmidt, Violine / Giacomo Tesini, Violine / Mette Tjaerby Korneliusen, Violine / Paulien Holthuis, Violine / Bátrice Muthelet, Viola / Julia Neher, Viola / Dephine Tissot, Viola / Claudia Benker, Cello / Stefan Faludi, Cello / Luca Franzetti, Cello / Benoît Grenet, Cello / Konstantin Pfiz, Cello / Thomas Ruge, Cello / Philipp von Steinaecker, Cello / Christine Felsch, Kontrabass / Johanee Gonzáles Seijas, Kontrabass / Stepan Kratochvil, Kontrabass / Lucas Macías Navarro, Oboe / Emma Schied, Oboe / Matthias Rácz, Fagott / Guilhaume Santana, Fagott / Hasko Kröger, Horn / José Vicente Castelló Vicedo, Horn / José Miguel Asensi Martí, Horn / Matthew Sadler, Trompete / Frederic Belli, Posaune / Mark Hampson, Posaune / Mathias Friis-Hansen, Schlagwerk / Sarah Christ, Harfe Berner Symphonieorchester Sandrine Canova, Violine / Anouk Theurillat, Violine / Ingrid Schmanke, Violine / Catherine Kämper, Oboe / Calogero Presti, Klarinette / Axel Benoit, Fagott / Peter Fleischlin, Schlagwerk

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Photos: The GMJO with Herbert Blomstedt, Summer Tour 2019, Bolzano Festival Bozen © Luca Guadagnini

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Kammerorchester Basel Elisabeth Kohler, Violine / Fanny Tschanz, Violine / Georg Dettweiler, Cello / Hristo Kouzmanov, Cello Kammer-Solisten Zug Monika Baer, Violine Luzerner Sinfonieorchester Murielle Chevallier, Violine / Katrin Burger, Viola / Andrea Bischoff, Oboe Musikkollegium Winterthur Roberto González Monjas, Violine / Josef Gilgenreiner, Kontrabass / Daniele Galaverna, Fagott Orchestre de Chambre de Lausanne Gàbor Barta, Violine / Stéphanie Décaillet, Violine / Barbara Stegemann, Oboe Orchester der Oper Zürich Tatjana Pak, Violine / Xavier Pignat, Cello / Barbara Uta Oehm, Cello / Bernhard Heinrichs, Oboe / Samuel Castro Bastos, Oboe / Maria Alba Carmona Tobella, Oboe / Philipp Mahrenholz, Oboe / Clément Noël, Oboe / Rita Karin Maier, Klarinette / Robert Pickup, Klarinette / Filipa Margarida Sacramento Nunes, Klarinette / Elisabeth Göring, Fagott / Tomas Gallart, Horn / Lionel Pointet, Horn / Julie Palloc, Harfe Orchestre de la Suisse Romande Hannah Franke, Viola / Héctor Sapiña Lledó, Kontrabass / Camillo Battistello, Klarinette / Clément Charfeentier-Leroy, Horn / Ross Knight, Tuba Orchestra della Svizzera Italiana Zora Slokar, Horn Sinfonieorchester Basel Vincent Brunel, Violine / David Delacroix, Cello / Sebastian Braun, Cello / Benedikt Schobel, Fagott / Huw Morgan, Trompete Tonhalle-Orchester Zürich Elisabeth Bundies, Violine / Ulrike SchumannGolster, Violine / Raffael Rosenfeld, Cello / Gabriele Ardizzone, Cello /Oliver Corchia, Kontrabass / Matvey Demin, Flöte / Haika Lübcke, Flöte / Matthias Racz, Fagott / Paulo Muñoz-Toledo, Horn / Sarah Verrue, Harfe

CZ

PKF – Prague Philharmonia Martin Bialas, Violine / Miroslav Vrba, Violine / Jana Svobodová, Violine / Stanislav Svoboda, Viola / Dagmar Mašková, Viola / Lukáš Pospíšil, Cello / Petra Pospíšilová, Cello / Pavel Klečka, Kontrabass Státní filharmonie Brno Antonin Formáček, Violine / Pavel Oračko, Violine / Tomáš Kulík, Viola / Michal Greco, Cello / Petr Pomkla, Flöte / Vilem Veverka, Oboe / Petr Vysloužil, Klarinette / Dušan Drápela, Fagott Státní opera Praha Josef Sadilek, Trompete

D

Badische Staatskapelle Karlsruhe Claudia Schmidt, Violine / Dominik Schneider, Violine / Dominik Zinsstag, Horn / Frank Bechtel, Horn Bamberger Symphoniker May-Britt Trunk, Violine / Quinten de Roos, Violine / Günther Forstmaier, Klarinette / Alexei Tkachuk, Fagott Bayerisches Staatsorchester München Isolde Lehrmann, Violine / Matjaž Bogataj, Violine / Verena-Maria Fitz, Violine / Tilo Widenmeyer, Viola / Brigitta Rose, Viola / Dietrich von Kaltenborn, Cello / Florian Gmelin, Kontrabass / Gaël Gandino, Harfe / Yukino Thompson, Oboe / Holger Schinköthe, Fagott / Susanne von Hayn, Fagott / Christian Loferer, Horn / Maxime Pidoux, Pauke Bochumer Symphoniker Raphael Christ, Violine / Stephanie Himstedt, Violine / Ursula Hrdinova, Violine / Iwona Gadżała, Violine / Sebastian Hartung, Cello / Rebecca Mertens, Fagott / Joost van der Elst, Horn / Reiner Ziesch, Trompete

Berliner Philharmoniker Simon Bernardini, Violine / Helena Madoka Berg, Violine / Dorian Xhoxhi, Violine / Simon Roturier, Violine / Julia Gartemann, Viola / Bruno Delepelaire, Cello / Solène Kermarrec, Cello / Knut Weber, Cello / Stanisław Pajak, Kontrabass / Janusz Widzyk, Kontrabass / Dominik Wollenweber, Oboe / Andreas Ottensamer, Klarinette / Mor Biron, Fagott / Andrej Žust, Horn Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Stefan Rapp, Schlagwerk Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Małgorzata Zagożdżon, Violine / Benjamin Rivinius, Viola / Guilhaume Santana, Fagott /Zeynep Köylüoglu, Fagott / Benoit Gausse, Horn / David Polkinhorn, Tuba Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ksenja Zečevič, Violine / Verena Wehling, Viola / Claudia Benker, Cello / Leslie Riva-Ruppert, Cello / Ander Perrino Cabello, Kontrabass / Max Werner, Englischhorn / Ozan Çakar, Horn / Raphael Mentzen, Trompete / Falk Maertens, Trompete / Andreas Klein, Posaune Dortmunder Philharmoniker Oleguer Beltran Pallares, Violine / Marja Hesse, Viola / Emmanuel Matz, Cello / Blanca Gorgojo, Cello / Daniel Hufnagl, Trompete / Berndt Hufnagl, Posaune / Iris Renner, Violine Dresdner Philharmonie Eva Dollfuß, Violine / Marcus Gottwald, Violine / Deborah Jungnickel, Violine / Jörn Hettfleisch, Violine / Bruno Borralhinho, Cello / Tobias Glöckler, Kontrabass / Csaba Kelemen, Trompete / Nora Koch, Harfe Düsseldorfer Symphoniker Jutta Brunnenberg, Violine / Nadine SahebdelFeger, Violine / Fiona Jansen, Violine / Gertraud Frank, Klarinette / Veikko Braeme, Fagott Duisburger Philharmoniker Hanno Fellermann, Kontrabass / Thomas Hammerschmidt, Trompete / Rafael Sars, Schlagwerk Frankfurter Opern- und Museumsorchester Dorothee Plum, Violine / Gisela Müller, Violine / Beatrice Kohllöffel, Violine / Thomas Rössel, Viola / Philipp Nickel, Viola / Federico Bresciani, Viola / Carla Velasco Morales, Flöte / Almuth Turré, Flöte / Johannes Grosso, Oboe / Sibylle Mahni-Haas, Horn / Stef van Herten, Horn / Claude Tremuth, Horn Gewandhausorchester Leipzig Camille Gouton, Violine / Henrik Hochschild, Violine / Chiara Astore, Violine / Andrea Pless, Violine / Stefanie Cribb, Violine / Ewa Helmers, Violine / Katharina Dargel, Viola / Anne Weichmann-Milatz, Viola / Elizaveta Zolotova, Viola / Léonard FreyMaibach, Cello / Nicolas Defranoux, Cello / Kristin Elwan, Cello / Gayane Khachatryan, Cello / Hendrik Zwiener, Cello / Christoph Krüger, Kontrabass / Sławomir Rozlach, Kontrabass / Anna GarzulyWahlgren, Flöte / Henrik Wahlgren, Oboe / Riccardo Terzo, Fagott / Gábor Richter, Trompete / Jonathan Müller, Trompete / Gabriella Victoria, Harfe Göttinger Symphonie Orchester Albrecht Vogel, Cello / Tiago Patrocinio Coimbra, Oboe / Johannes Karl, Schlagwerk Gürzenich-Orchester Köln Dylan Naylor, Violine / Florian Peelman, Viola / Maria Scheid, Viola / Guillermo Sánchez Lluch, Kontrabass / Sebastian Poyault, Oboe / Thomas Jedamzik, Fagott / Luise Wiedemann, Fagott / David Neuhoff, Horn / Jens Kreuter, Horn / Jan Böhme, Bassposaune / Carsten Steinbach, Pauke / Antonia Schreiber, Harfe hr-Sinfonieorchester Andrea Kim, Violine / Nadine Blumenstein, Violine / Maximilian Junghanns, Violine / Ulrich Horn, Cello / Albert Chudzik, Kontrabass / Nicolas Cock-Vassiliou, Oboe / Tomaz Mocilnik, Klarinette / Jochen Tschabrun, Klarinette / Michael Armbruster, Horn / Maja Helmes, Trompete Jenaer Philharmonie Weronika Tadzik, Violine / Klaus Heißenberger, Kontrabass / Matthias Shottstädt, Fagott / Anna Magdalena Euen, Horn

Konzerthausorchester Berlin Dorothee Dargel, Viola / Nerina Mancini, Cello / Szilvia Pápai, Oboe / Alexander Kasper, Fagott / Barbara Kehrig, Fagott / Cenk Sahin, Horn / Timo Steininger, Horn / Stephan Stadtfeld, Trompete / Helge von Niswandt, Posaune MDR Sinfonieorchester Adam Markowski,Violine / Beate Kunze, Cello / Thomas Schulze, Horn Münchner Philharmoniker Thomas Ruge, Cello / Sissy Schmidhuber, Cello / Stepan Kratochvil, Kontrabass / Emilio Yepes Martínez, Kontrabass / Ulrich Zeller, Kontrabass / Michael Martin Kofler, Flöte / László Kuti, Klarinette / Markus Rainer, Trompete / Florian Klinger, Trompete / Teresa Zimmermann, Harfe Münchner Rundfunkorchester Uta Jungwirth, Harfe NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg Barbara Gruszczyńska, Violine / Jelena Eskin, Violine / Xabier de Felipe Prieto, Violine / Aline Saniter, Viola / Daniel Tomann-Eickhoff, Flöte / Dave Claessen, Horn / Adrián Díaz Martínez, Horn / Jens Plücker, Horn / Guillaume Couloumy, Trompete / Jesús Porta Varela, Schlagwerk NDR Radiophilharmonie Sophie Pantzier, Violine / Julie Tetens, Violine / Malte Refardt, Fagott Neue Philharmonie Westfalen Lydia Keymling, Cello / Régis Vincent, Klarinette / Adrian Trutz, Pauke / Claudius López-Díaz, Schlagwerk Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Magdalena Zagozdzon, Violine / Anne Krömmelbein, Viola / Rebekka Wittig-Vogelsmeier, Cello / Renate Hupka, Horn / Claude Tremuth, Horn / Tarik Aydin, Horn / Tobias Schiessler, Posaune Norddeutsche Philharmonie Rostock Bartosz Chrześcijanek, Violine / Martin Poetsch, Viola / Fridtjof Sturm, Cello / Andreas Heinz, Horn / Daniela Schneider-Rychly, Pauke Oldenburgisches Staatsorchester Nikolas Sahler, Viola / Annka Wirth, Harfe Bielefelder Philharmoniker Héctor Salgueiro García, Horn / Stephan Kostenbader, Pauke Orchester der Deutschen Oper Berlin Elisa Turri, Violine / Maria Pstrokonska-Mödig, Cello / Iveta Hylasova Bachmannova, Oboe / Chloé Payot, Oboe / Daniel Adam, Horn / Pierre Azzuro, Horn / David Brox, Horn / Martin Wagemann, Trompete / Yael Fiuza Souto, Trompete / Ruben Tomé, Posaune / Bart Jansen, Pauke Orchester der Komischen Oper Berlin Matthieu Gauci-Ancelin, Flöte / María José García Zamora, Fagott / Yael Fiuza Souto, Trompete Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Svantje Wolf, Violine Orchester des Nationaltheaters Mannheim Clémence Apffel-Gómez, Viola / Łukasz Kłusek, Kontrabass / Jean-Jacques Goumaz, Oboe / Ulrike Hupka, Horn / Rüdiger Kurz, Trompete Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz Birgit Seifart, Violine / David Pia, Fagott / Virgílio Oliveira, Fagott / Relja Kalapis, Fagott Orchester des Staatstheaters Darmstadt Sarah Müller Feser, Violine / Saskia Hiersche, Violine / Jan Schmitz, Fagott / José Filipe Abreu, Horn / Yvonne Haas, Horn / Tobias Winbeck, Trompete / Marina Fixle, Trompete Philharmonie Südwestfalen Ernestine Stützer, Viola / Christian Todorov, Kontrabass Philharmonisches Orchester Erfurt Nicola Hatfield, Violine Philharmonisches Orchester Essen José Real, Trompete Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg Alejandra Navarro, Violine / Tobias Ziegler, Trompete

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SCHIEDMAYER

CELEBRATES 2020 285 years manufacturing Keyboardinstruments 130 years manufacturing the Celesta

The registered Schiedmayer Stuttgart trademark

The SCHIEDMAYER Company founded in 1735 in Germany, established in 1809 in Stuttgart is a family owned company. The tradition of making keyboardinstruments (Clavichord, Harmonium, Vertical and Grand Pianos, Celesta) was passed on from one generation to the next. Nowadays SCHIEDMAYER is worldwide the only company manufacturing the Celesta.

The Celesta Action Invented by Victor Mustel 1886

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Manufacture • Repair • General Overhaul • Rental · Celesta 3 ½, 4, 5, 5 ½ octaves · Keyboard Glockenspiel / Carillon 3 ½ octaves · Built-in Glockenspiel for Pipe Organs · Built-in Celesta for Pipe Organs · NEW: BELLESTA - Concert Glockenspiel with wood resonators

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Schäferhauser Str. 10/2 73240 Wendlingen/Germany

Phone +49 (0)7024 / 5019840 Fax +49 (0)7024 / 5019841

mail@schiedmayer-germany.com www.celesta-schiedmayer.de


Philharmonisches Orchester der Stadt Freiburg Martina Higuera, Kontrabass / Isabel Forster, Horn / Tilman Collmer, Schlagwerk Philharmonisches Orchester Hagen Grzegorz Jandulski, Kontrabass Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Piotr Pujanek, Violine / Mette Tjaerby Korneliusen, Violine / María Rallo Muguruza, Viola / Merlin Schirmer, Cello / Ralph Ficker, Horn / Jonathan Wegloop, Horn / João Martinho, Posaune / Jesper Tjaerby Korneliusen, Pauke / Clara Bellegarde, Harfe Philharmonisches Orchester der Landeshauptstadt Kiel Pablo Lago Soto, Horn / Tim Eisenträger, Horn Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck Dobromila Hańćka, Violine / Stanislav Efaev, Kontrabass / Cosima Schneider, Horn / Manuel Rettich, Pauke Philharmonisches Orchester der Stadt Trier Johanna Solbes, Harfe Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Michael Hsu, Violine / Andreas Ritzinger, Violine / Fionn Bockemühl, Cello / Anne Marckardt, Oboe / Philippe Tondre, Oboe / Eduardo Calzada, Fagott / Thomas Hammes, Trompete / Marald Matjacic, Posaune Robert Schumann Philharmonie Chemnitz Benjamin Fuhrmann, Violine / Alexander Pansa, Horn Rundfunk Sinfonieorchester Berlin Franziska Drechsel, Violine / Anne Feltz, Violine / Maximilian Simon, Violine / Enrico Palascino, Violine / Alejandro Regueira Caumel, Viola / Georg Schwärsky, Kontrabass / Felix Hetzel de Fonseka, Horn / Simone Gruppe, Trompete / Patrik Hofer, Trompete / Hannes Hölzl, Posaune / Fabian Neckermann, Tuba Sächsische Staatskapelle Dresden Martina Groth, Violine / Anselm Telle, Violine / Matthias Wollong, Violine / Ulrich Milatz, Viola / Uta Scholl, Viola / Ralf Dietze, Viola / Andreas Wylezol, Kontrabass / Petr Popelka, Kontrabass / Torsten Hoppe, Kontrabass / Bernhard Kury, Flöte / Céline Moinet, Oboe / Joachim Huschke, Fagott / Robert Langbein, Horn / Julius Rönnebeck, Horn / Sven Barnkoth, Trompete Sinfonieorchester Wuppertal Anna Heygster, Violine / Carola Seibt, Violine / Łukasz Krywult, Kontrabass / Catarina Laske-Tier, Flöte / Gregor Plettner, Fagott / Johann Rindberger, Horn Staatskapelle Berlin Serge Verheylewegen, Violine / Milan Ritsch, Violine / Stanislava Stoykova, Viola / Johanna Helm, Cello / Fabian Schäfer, Oboe / Mathias Müller, Trompete / Filipe Alves, Posaune Staatsorchester Rheinische Philharmonie Tania John, Oboe Staatsorchester Stuttgart Anna Rokicka, Violine / Thomas Bilowitzki, Violine / Madeleine Przybyl, Viola / Zoltan Paulich, Cello / Manuel Schattel, Kontrabass / Sebastian Mangold, Fagott / Susanne Wichmann, Horn / Martin Grom, Horn / Christoph Wiedmann, Schlagwerk Stuttgarter Philharmoniker Maïwenn Nicolas, Oboe / Sebastian Zech, Trompete / Martin Ruda, Pauke Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz Agata Michalec Stahl, Violine / Eldar Saparayev, Cello / Paul Strässle, Pauke Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Marije Grevink, Violine / David van Dijk, Violine / Véronique Bastian, Viola / Giovanni Menna, Viola / Alice Marie Weber, Viola / Jaka Stadler, Cello / Frederike Jahkul-Sadler, Cello / Philipp Stubenrauch, Kontrabass / Alexandra Scott, Kontrabass / Marco Postinghel, Fagott / Thomas Ruh, Horn / Herbert Zimmermann, Trompete / Uwe Schrodi, Posaune / Joseph Bastian, Posaune / Raymond Curfs, Pauke / Christian Pilz, Schlagwerk

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Alexander Knaak, Violine Thüringen Philharmonie Gotha Binh Ngô, Pauke WDR Sinfonieorchester Köln Jelena Eskin, Violine / Caroline Kunfalvi, Violine Carolina Kurkowski Pérez, Violine / Sophie Pas, Viola / Gaëlle Bayet, Viola / Simon Deffner, Cello / Anne-Sophie Basset-Deffner, Cello / Axel Ruge, Kontrabass / Raimund Adamsky, Kontrabass / Stefan Rauh, Kontrabass / Henrik Rabien, Fagott / Premysl Vojta, Horn Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Gabriel Faur, Cello Würzburger Philharmoniker Rebecca Bernhard, Violine / Stefan Albers, Flöte

DK

Aalborg Symfoniorkester Asbjørn Ibsen Bruun, Horn Copenhagen Phil / Sjællands Symfoniorkester Eva Katrine Dalsgaard, Viola / Jakup Lützen, Viola / Giovanni Punzi, Klarinette / Johan Åhnberg, Horn / Martin Reinhardt, Posaune Det Kongelige Kapel Therese Andersen, Violine / Iben B. Teilmann, Viola / Alexander Ølgaard, Viola / Matilda Brunström, Viola / Claudio Flückiger, Horn / Mathias Friis-Hansen, Schlagwerk DR SymfoniOrkestret Sabine Bretschneider, Violine / Alexander Butz, Viola / Katharina Richter, Kontrabass / Thomas Røisland, Tuba

E

Bilbao Orkestra Sinfonikoa Leire Moreno, Viola / Gabriel León, Kontrabass / Estefanía Beceiro, Horn Camerata XXI Marta Cardona, Violine Orquesta de la Comunidad de Madrid Alexandra Krivoborodov, Violine / Alberto Cle Esperón, Viola / Luís Otero, Kontrabass / Pedro Jorge García, Horn / Miguel José Martínez, Bassposaune Orquesta de Valencia Pilar Marín Peyrolón, Viola / Anna Fazekas, Flöte Orquestra de la Comunitat Valenciana (Palau de les Arts Reina Sofia) Dasha Dubrovina, Violine / Sergio Sáez Tecles, Viola / Ana Mba Flores, Viola / Priscila Vela Vico, Kontrabass / Pierre Antoine Escoffier, Oboe / Juan Manuel Real Pérez, Posaune / Ramiro Tejero Morte, Tuba Orquesta Filarmónica de Gran Canaria Juan José Márquez Fandiño, Kontrabass / Roman Mosler, Kontrabass / Mark Hampson, Bassposaune Orquesta Nacional de España Laura Salcedo Rubio, Violine / Lorena Otero Rodrigo, Viola / Julio Pastor Sanchis, Kontrabass / Alvaro Octavio Díaz, Flöte / Eduardo Redondo Gil, Horn / Manuel Blanco Gómez-Limón, Trompete / Jordi Navarro Martín, Posaune Orquesta Oviedo Filarmonía Sandrina Carrasqueira, Violine / Álvaro Gallego Chiquero, Viola / Rubén Menéndez Larfeuil, Viola / Alberto Ayala, Horn / Jesús Joaquín Girona, Horn Orquesta Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya Sarah Bels, Violine / Jean-Baptiste Texier, Cello / Apostol Kosev, Kontrabass Orquesta Sinfonica de Castilla y León Jose Miguel Asensi, Horn Orquesta Sinfónica de Galicia Adrián Linares Reyes, Violine / Mihai Tanasescu Kadar, Violine / Luigi Mazzucato, Viola / Diego Zecharies, Kontrabass / Nicolás Gómez Naval, Horn

Orquesta Sinfónica de Madrid Pablo Quintanilla Andrade, Violine / Dragos Balan, Cello / Aniela Frey, Flöte / Alvaro Vega, Oboe / Luís Miguel Méndez, Klarinette / Ildefonso Moreno, Klarinette Orquesta Sinfónica de Radiotelevisión Española Rubén Manéndez, Viola / Christian Ibáñez, Trompete Orquestra Simfònica del Gran Teatre del Liceu Yana Tsanova, Violine / Fulgencio Sandoval, Viola / Joachín Arrabal Zamora, Kontrabass / César Altur, Oboe / Juan Pedro Fuentes, Fagott / Ionut Podgoreanu, Horn Real Orquesta Sinfónica de Sevilla José Manuel Monteagudo, Oboe Sinfónica de Tenerife Iker Sánchez Trueba, Kontrabass / Raúl Mirás López, Cello / Luis David García Waló, Klarinette

F

Ensemble InterContemporain Martin Adámek, Klarinette Opéra Orchestre national Montpellier Occitanie Chloé Dufossez, Flöte Orchestre de Cannes Mateusz Dutka, Violine / Florent Bontron, Flöte Orchestre de l’Opéra Municipal de Marseille Gérard Mortie, Violine / Sylvain Carboni, Horn Orchestre de l’Opéra National de Paris Etienne Tavitian, Viola / Axel Salles, Kontrabass Philibert Perrine, Oboe / Misha Cliquennois, Horn / Damien Petitjan, Schlagwerk Orchestre National de France Laurence del Vescovo, Violine / Cyril Bouffyesse, Viola / Paul Radais, Viola / Marlène Rivière, Cello / Bruno Bonansea, Klarinette / Emilie Gastaud, Harfe / Franz Michel, Klavier Orchestre National de Lille Ermengarde Aubrun, Viola / Emeraude Bellier, Cello / Johanna Ollé, Cello / Julia Petitjean, Kontrabass / Alexandre Collard, Horn / Lauren Fraiche, Pauke Orchestre National de Lyon Jean-Baptiste Jourdin, Violine / Corentin Bordelot, Viola Orchestre de Paris Andreï Iarca, Violine / Flore-Anne Brosseau, Viola / Nicolas Peyrat, Viola / Manon Gillardot, Cello / Cédric Vinatier, Posaune / Emmanuel Hollebeke, Schlagwerk Orchestre National des Pays de la Loire Nicolas Dunesme, Pauke Orchestre National d’Ile de France Isabelle Durin, Violine / Julie Oddou, Violine / Sabine Raynaud, Flöte / Annouk Eudeline, Horn / Florian Cauqil, Pauke Orchestre National du Capitole de Toulouse Jean Baptiste Jourdin, Violine / Edwige Farenc, / Violine / Laura Ensminger, Viola / Audrey Leclercq, Viola / Marie Girbal, Cello / Harmonie Maltere, Flöte / Louis Seguin, Oboe / Gabrielle Zaneboni, Oboe / Arnaud Bonnetot, Horn Orchestre Philharmonique de Radio France Martin Blondeau, Violine / Amandine Ley, Violine / Johannes Grosso, Oboe / Gabriel Benlolo, Schlagwerk Orchestre de Chambre de Paris Clarisse Moreau, Oboe Orchestre de Chambre de Toulouse Nabi Cabestany, Cello

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FI

Helsingin Kaupunginorkesteri Miska Miettunen, Horn / Sakari Niemi, Horn Oulu Sinfonia Austra Steke, Violine Radion Sinfoniaorkesteri Jukka Harju, Horn Suomen Kansallisoopperan Orkesteri Sophia Miettunen, Violine / Riikka Sintonen, Violine / Tommi Viertonen, Horn / Heikki Parviainen, Schlagwerk Tampere Filharmonia Alessandro Chiavetta, Trompete Tapiola Sinfonietta Päivi Rissanen, Violine GMJO Summer Tour 2019, Bolzano Festival Bozen © Tiberio Sorvillo

GMJO Summer Tour 2019, Bolzano Festival Bozen © Luca Guadagnini

GMJO Summer Tour 2019, Concertgebouw Amsterdam © Eduardus Lee

GB

BBC National Orchestra of Wales Emilie Godden, Violine / David Stark, Kontrabass / Tim Thorpe, Horn / Philippe Schartz, Trompete City of Birmingham Symphony Orchestra Moritz Pfister, Violine / Michael Jenkinson, Viola / Eduard Jones, Posaune BBC Philharmonic Orchestra Lisa Obert, Violine / Alberto Menéndez Escribano, Horn / Rebeca Hill, Horn Hallé Orchestra Manchester Katherine Baker, Flöte / Elena Comelli, Flöte London Philharmonic Orchestra Kate Birchall, Violine / Mark Templeton, Posaune London Symphony Orchestra Miya Ichinose, Violine / Joost Bosdijk, Fagott / Alix Lagasse, Violine Royal Philharmonic Orchestra Josh Cirtina, Bassposaune / Matthew Gee, Posaune Philharmonia Orchestra James Buckle, Bassposaune Royal Scottish National Orchestra Margarida Castro, Kontrabass Scottish Chamber Orchestra Maximiliano Martin, Klarinette The Orchestra of the Royal Opera House Chris Ridley, Schlagwerk

GR

Greek National Opera Marina Kolovou, Cello

H

Budapesti Fesztiválzenekar Gyöngyvér Oláh, Violine / Holly Fawcett, Oboe / Guy Porat, Oboe Liszt Ferenc Kamarazenekar Gábor Devich, Klarinette Magyar Állami Operaház Zenekara Gábor Magyar, Cello / Robert Lugosi, Posaune / Ildikó Rönkös, Cello Nemzeti Filharmónikus Zenekar Károly Meleg, Violine / Katalin Németh, Violine / Irén Móré, Flöte / Nándor Weisz, Schlagwerk

HR

Simfonijski Orkestar HRT Vedran Kocelj, Trompete Zagrebaćka Filharmonija Krešimir Bratković, Violine / Mario Bratković, Violine / Mimi Marjanović-Gonski, Kontrabass / Tihomir Novak, Kontrabass / Dubravko Palanović, Kontrabass

I

Orchestra Mozart Etienne Abelin, Violine / Emilie Belaud, Violine / Raphael Christ, Violine / Timoti Fregni, Violine / Maartje Kraan, Violine / Jana Kuhlmann, Violine / Paolo Lambardi, Violine / Yunna Shevchenko, Violine / Franz Markus Siegert, Violine / Giacomo Tesini,

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Violine / Luca Improta, Viola / Simone Jandl, Viola / Luigi Mazzucato, Viola / Ada Meinich, Viola / Behrang Rassekhi, Viola / Antonio Amadei, Cello / Benoit Grenet, Cello / Maria Pstrokonska-Nawratil, Cello / Daniele Carnio, Kontrabass / Johanne Gonzales Seijas, Kontrabass / Mattia Petrilli, Flöte / Victor Aviat, Oboe / Lucas Macias Navarro, Oboe / Guilhaume Santana, Fagott / Jose Vicente Castello Vicedo, Horn / Thomas Hammerschmidt, Trompete Filarmonica della Scala di Milano Daniele Pascoletti, Violine / Joël Impérial, Viola / Matteo Amadasi, Viola / Alessandro Serra, Kontrabass / Marion Reinhard, Fagott / Nando Russo, Schlagwerk Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roberto González, Violine / Diego Romano, Cello / Andrea Oliva, Flöte / Andrea Zucco, Fagott Orchestra della Fondazione Arena di Verona Alberto Danelon, Viola Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino Gianrico Righele, Violine / Jörg Winkler, Viola / Lia Previtali, Viola / Nicola Domeniconi, Kontrabass / Fausto Bombardieri, Schlagwerk Orchestra Haydn Gabriele Marangoni, Viola Orchestra del Teatro Bellini di Catania Antonio Piemonte, Klarinette Orchestra del Teatro Carlo Felice di Genova Lorenzo Malacrida, Schlagwerk Orchestra del Teatro La Fenice di Venezia Stefano Trevisan, Viola / Athos Castellan, Bassposaune Orchestra del Teatro dell´Opera di Roma Ignacio Ceballos Martin, Schlagwerk Orchestra del Teatro Massimo di Palermo Davide Enzo Ravioli, Schlagwerk Orchestra del Teatro Regio di Torino Paola Bettella, Violine / Luigi Finetto, Oboe / Paolo Paravagna, Trompete Orchestra del Teatro di San Carlo di Napoli Stefano Bartoli, Klarinette / Maddalena Gubert, Fagott / Marco Pezzenti, Schlagwerk / Andrea Toselli, Schlagwerk

IRL

RTÉ Concert Orchestra Joshua Batty, Flöte RTÉ National Symphony Orchestra Matthew Billing, Klarinette

ISR

Israel Philharmonic Orchestra Nimrod Kling, Kontrabass / Omry Weinberger, Kontrabass

L

Orchestre Philharmonique du Luxembourg Gabriela Anna Fragner, Kontrabass Solistes Européens Luxembourg Philippe Schartz, Trompete

LV

Latvijas Nacionalais Simfoniskais Orkestris Indulis Cintinš, Violine / Līga Pētersone, Violine / Šandis Steinbergs, Violine Sinfonietta Riga Ineta Abakuka, Viola / Tatjana Vorobjova, Viola

LV/LT/EST

Kremerata Baltica Lina Marija Domarkaitė, Violine / Šandis Steinbergs, Violine / Santa Vižine, Viola / Marta Sudraba, Cello

MY

Malaysian Philharmonic Orchestra Gonzalo Esteban Francisco, Klarinette

N

Bergen Filharmoniske Orkester Hans Gunnar Hagen, Viola / Péter Palotai, Kontrabass / Diego Lucchesi, Klarinette Oslo Filharmoniske Orkester Kjell Adel Lundstrøm, Horn Kringkastengsorkestret NRK Matilda Brunstrøm, Viola Stavanger Symfoniorkester Emma Hagenström, Viola Trondheim Symphoniorkester Anna Gebert, Violine

NL

Het Brabants Orkest Steven Minken, Horn Het Gelders Orkest Cindy Albracht, Violine / Ewoud Mahler, Violine / Mara Mikelsone-Mahler, Violine / Inge Grevink, Cello / Jeroen Soors, Oboe Koninklijk Concertgebouworkest Annebeth Webb, Violine / Frederik Boits, Viola / Santa Vižine, Viola / Christian Hacker, Cello / Maartje-Maria den Herder, Cello / Pierre-Emanuel de Maistre, Kontrabass / Olivier Thiery, Kontrabass / Lucas Macías Navarro, Oboe / Miriam Pastor Burgos, Englischhorn / Arno Piters, Klarinette / Simon Van Holen, Fagott / Nico Schippers, Posaune / Bence Major, Schlagwerk Holland Symfonia Sandra van Eggelen-Karres, Violine / Arwen van der Burg, Viola / Rogier van der Tak, Viola / Bram Peeters, Posaune Nederlands Kamerorkest Maartje Hetsen, Violine Nederlands Philharmonisch Orkest David Peralta Alegre, Violine / Tessa Badenhoop, Violine / Berdien Vrijland, Viola Noord Nederlands Orkest Mihaly Kazsas, Schlagwerk / Stefan Kirschbaum, Schlagwerk Radio Filharmonisch Orkest Joris van Rijn, Violine / Nienke Teuben, Violine / Dennis Notten, Fagott / Fréderick Franssen, Horn / Rik Knarren, Trompete / Brandt Attema, Bassposaune Radio Kamer Filharmonie Rik Knarren, Trompete Rotterdams Philharmonisch Orkest Anne Melse, Viola / Jonathan Focquaert, Kontrabass / Joost Maegermann, Kontrabass / Joséphine Olech, Flöte / Bruno Bonansea, Klarinette / Pieter Nuytten, Fagott / Bram van Sambeek, Fagott / Richard Speetjens, Horn / Danny van de Wal, Schlagwerk

P

Orquestra Gulbenkian Oleguer Beltran Pallarés, Violine / Ricardo Ramos, Fagott Orquestra Metropolitana de Lisboa Fernando Llopis Mata, Schlagwerk Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música Tünde Hadady, Violine / Sergio Pacheco, Trompete / Nuno Martins, Bassposaune

PL

Capella Cracoviensis Zofia Wojniakiewicz, Violine Filharmonia im. Mieczysława Karłowicza w Szczecinie Anna Muzyk, Violine Filharmonia Narodowa Katarzyna Dul, Violine / Tomasz Karwan, Viola / Iwona Kuchna, Viola

Narodowa Orkiestra Symfoniczna Polskiego Radia Piotr Tarcholik, Violin / Łukasz Bebłot, Kontrabass NFM Filharmonia Wrocławska Janusz Musiał, Kontrabass / Fryderyk Mizerski, Posaune Orkiestra Opery i Filharmonii Podlaskiej Franciszek Słomka, Kontrabass Orkiestra Filharmonii Poznańskiej Maria Liszkowska-Sikorska, Cello Orkiestra Symfoniczna Filharmonii Śląskiej Łukasz Grabiński, Violine Orkiestra Teatru Wielkiego – Opery Narodowej Piotr Kaniuga, Violine / Igor Kabalewski, Viola / Beata Prylińska, Viola Polish Festival Orchestra Katarzyna Zawalska, Violine / Sylwia Balachowska, Viola / Maria Liszkowska, Cello Sinfonietta Cracovia Ryszard Sneka, Viola Sinfonia Varsovia Karol Kinal, Kontrabass

S

Gävle Symfoniorkester Erik Larsson, Klarinette Göteborgs Symfoniker Ida Rostrup, Kontrabass Kungliga Hovkapellet Björn Olsson, Horn Kungliga Filharmonikerna Johannes Lörstad, Violine Malmö Opera Kenny Larsen, Flöte Malmö SymfoniOrkester Łukasz Jamer, Kontrabass Norrköpings Symfoniorkester Markku Sorri, Viola / Anna Ahlenius, Horn Svenska kammarorkestern Alissa Rossius, Flöte Sveriges Radios Symfoniorkester Renate Klavina, Violine / Emmanuel Laville, Oboe / Rainer Seyfried, Horn

SK

Slovenská Filharmónia Mojca Arnold, Violine / Vladimír Bereník, Violine / Marián Hrubý, Violine / Yvetta Slezáková, Violine / Kornel Klatt, Viola

SLO

Simfonični orkester RTV Slovenija Nina Pirc, Violine / Milan Hudnik, Cello / Igor Mitrović, Cello Slovenska Filharmonija Rado Šteharnik, Violine / Martin Sikur, Cello / Ivan Šoštarić, Cello

SRB

Beogradska Filharmonija Igor Lažić, Horn

TR

Bilkent Senfoni Orkestrasi Ozan Evruk, Fagott Borusan İstanbul Filarmoni Orkestrası Pelin Halkacı, Violine

USA

Colorado Symphony Orchestra Silver Ainomäe, Cello Madison Symphony Orchestra Olga Draguieva, Violine Nashville Symphony Orchestra Gil Perel, Fagott South Bend Symphony Zofia Holowka Glashauser, Violin

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TOURNEEN & REPERTOIRE TOURS & REPERTOIRE

OSTERTOURNEE 1987

Oberschützen – Ljubljana – Graz – Praha – Bratislava – Wien – Budapest Dirigent: Claudio Abbado Bartók: Der Wunderbare Mandarin op. 19 (Suite) Mahler: I. Symphonie D-Dur

SOMMERTOURNEE 1987

Szombathely – Hamburg – Paris – Amsterdam Dirigent: Claudio Abbado Webern: Sechs Stücke für Orchester op. 6 Mozart: Klavierkonzert G-Dur KV 453 (Maria João Pires, Klavier) Mahler: I. Symphonie D-Dur La Roque d’Anthéron Dirigent: Franz Welser-Möst Mozart: Ouvertüre zur Oper „La Clemenza di Tito” Mozart: Klavierkonzert G-Dur KV 453 (Maria João Pires, Klavier) Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595 (Maria Tipo, Klavier) Bruckner: V. Symphonie B-Dur Bolzano Dirigent: Franz Welser-Möst Bruckner: V. Symphonie B-Dur

OSTERTOURNEE 1988

Wien Dirigent: Claudio Abbado † Prokofiew: Alexander Newskij op. 78 (Lucia Valentini-Terrani, Mezzosopran; Chor der Slowakischen Philharmonie) Pieštany – Bratislava – Budapest – Graz – Praha Dirigenten: James Judd, Manfred Honeck Dvořák: VIII. Symphonie G-Dur op. 88 Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ (Margareta Hintermeier, Mezzosopran) Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio)

SOMMERTOURNEE 1988

Berlin – Amsterdam – Salzburg – Frankfurt – Bolzano Dirigent: Claudio Abbado † Mahler: III. Symphonie d-Moll (Jessye Norman, Mezzosopran; Brigitte Fassbaender, Mezzosopran; Wiener Jeunesse Chor; Tölzer Knabenchor) Berlin – Interlaken Dirigent: Václav Neumann Dvořák: VIII. Symphonie G-Dur op. 88 Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ (Brigitte Fassbaender, Mezzosopran; Interlaken: Elisabeth Glauser, Mezzosopran) Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio)

OSTERTOURNEE 1989

Oberschützen – Linz – Graz – Milano – Mantova – Leipzig – Berlin – Wien – Brno Dirigent: Claudio Abbado Janáček: Sinfonietta Debussy: Nocturnes Nr. 1 und Nr. 2 Strawinsky: Der Feuervogel (Suite 1919) Mahler: Drei Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ (Andreas Schmidt, Bariton)

SOMMERTOURNEE 1989

Bolzano – Gardone Riviera – Aosta – Fermo – Ferrara – Flensburg – København – Salzburg – Ried Dirigent: Franz Welser-Möst Bruckner: VII. Symphonie E-Dur Prokofiew: Suite aus „Romeo und Julia“ Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 (András Schiff, Klavier) Bartók: Klavierkonzert Nr. 2 (András Schiff, Klavier)

OSTERTOURNEE 1990

Oberschützen – Ljubljana – Graz – Wien – Bratislava – Praha Dirigent: James Judd Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 488 (Maria João Pires, Klavier) Mahler: IX. Symphonie D-Dur Mozart: Klavierkonzert G-Dur KV 453 (Maria João Pires, Klavier; Praha: Elena Baschkirowa, Klavier)

SOMMERTOURNEE 1990

Nice – Orange – Berlin – Chorin Dirigent: Claudio Abbado Mahler: Kindertotenlieder (Christa Ludwig, Mezzosopran) Bruckner: IV. Symphonie Es-Dur Bolzano Dirigent: Marc Albrecht Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen (Thomas Allen, Bariton) Bruckner: IV. Symphonie Es-Dur Wien – Villach – Bregenz – Luzern –Frankfurt Dirigent: Václav Neumann Krenek: Elf Transparente für Orchester (1954) Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen (Thomas Allen, Bariton) Dvořák: IX. Symphonie e-Moll op. 95

OSTERTOURNEE 1991

Oberschützen – Graz – Wien – Bratislava – Ferrara – Mantova – Torino – Milano Dirigent: Serge Baudo Willi: Aurora Giove Mahler: Kindertotenlieder (Robert Holl, Bass) Mozart: Klavierkonzert Es-Dur KV 271 (Till Fellner, Klavier) Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

SOMMERTOURNEE 1991

Bolzano – Frankfurt – Bregenz – Wien – London Dirigent: Claudio Abbado Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129 (Natalia Gutmann, Violoncello; Bolzano, London: Miklós Perényi, Violoncello) Mahler: V. Symphonie cis-Moll Bolzano – Amsterdam – ’ s Hertogenbosch – Frankfurt Dirigent: Marc Albrecht Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 (Tzimon Barto, Klavier) Strawinsky: Pétrouchka (Suite 1947)

RUSSLAND-TOURNEE

DEZEMBER 1991 (gemeinsam mit dem European Community Youth Orchestra) Berlin – Moskwa – St. Petersburg Dirigent: Claudio Abbado Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 op. 77 (Viktoria Mullova, Violine) Mahler: V. Symphonie cis-Moll Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80 (Jevgeny Kissin, Klavier)

OSTERTOURNEE 1992

Piesˇztany – Graz – Wien – Budapest – Bratislava – Ferrara – Bergamo – Brescia – Milano Dirigent: Peter Eötvös Liszt: Les Préludes Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 (Yuuko Shiokawa, Violine; Miklós Perényi, Violoncello) Bartók: Konzert für Orchester Sz 116 Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 (Yuuko Shiokawa,Violine; Miklós Perényi, Violoncello; András Schiff, Klavier)

SOMMERTOURNEE 1992

Salzburg – Erl – Bolzano – Cordoba – Huelva – Ayamonte – Wien Dirigent: Michael Gielen Mozart: „Alma grande“, Arie KV 578 „Nehmt meinen Dank“, Arie KV 383 (Lucia Popp, Sopran) Mahler: VI. Symphonie a-Moll Haydn: Symphonie Nr. 78 c-Moll Gruber: Violinkonzert Nr. 1 (Ernst Kovacic, Violine) Beethoven: V. Symphonie c-Moll op. 67 Festival Wien Modern 1992 Dirigent: Claudio Abbado Xenakis: Keqrops (Roger Woodward, Klavier) Dallapiccola: Piccola musica notturna Perezzani: Primavera dell’ Anima Henze: Sinfonische Zwischenspiele aus der Oper „Boulevard solitude“, Mänadenjagd aus der Oper „Die Bassariden“

OSTERTOURNEE 1993

Oberschützen – Graz – Ljubljana – Köln – Leverkusen – Bratislava – Wien – Linz Dirigent: Sir Neville Marriner Schostakowitsch: I. Symphonie op. 10 (1926) Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 (Maxim Vengerov, Violine) Elgar: Enigma - Variationen op. 36

SOMMERTOURNEE 1993

Bolzano – Milano – Wien – København – Kiel – Chorin Dirigent: Riccardo Chailly Mahler: VII. Symphonie e-Moll Bolzano – London – Montpellier – Poznan’ – St. Petersburg Dirigent: Claudio Abbado Amsterdam – Rotterdam Dirigent: Marc Albrecht Mussorgsky: Lieder und Tänze des Todes (Dmitry Hvorostovsky, Bariton; Rotterdam: Waldemar Wild, Tenor) Bruckner: V. Symphonie B-Dur 45


SOMMERTOURNEE 1994

Bolzano – München – Paris – Salzburg Dirigent: Claudio Abbado Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 (Andrea Lucchesini / Jevgeny Kissin, Klavier) Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge (Originalfassung für Bassbariton, Kinderchor, Chor und Orchester) Anatolij Kotscherga, Bassbariton; Philharmonischer Chor Bratislava; Kammerchor Lechner, Bozen; Kinderchor des Südtiroler Sängerbundes) Mussorgsky: Vier Stücke für Chor und Orchester (Angelika Kirchschlager, Mezzosopran) Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge (Originalfassung für Orchester) Dvořák: VIII. Symphonie G-Dur op. 88 Erl – Berlin – Praha – Graz – Wien Dirigent: Neeme Järvi Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Strauss: Burlesque in d-Moll für Klavier und Orchester (Hélène Grimaud, Klavier) Schostakowitsch: VI. Symphonie h-Moll op. 54

HERBSTTOURNEE 1994

Valencia – Madrid – Wien Dirigent: Claudio Abbado Feldman: Coptic Light Webern: Das Augenlicht (Chor der Stadt Valencia, Arnold Schoenberg Chor) Kurtág: Stele Varèse: Arcana

OSTERTOURNEE 1995

Oberschützen – Salzburg – Graz Dirigent: Bernard Haitink Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Mahler: Das Lied von der Erde (Ben Heppner, Tenor; Thomas Hampson, Bariton) Oberschützen – Wien – Bratislava – Kraków –Budapest – Praha Dirigent: James Judd Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ (Helen Donath, Sopran) Schoenberg: Pelleas und Melisande op. 5

MAHLER-FESTIVAL 1995

Amsterdam Dirigent: Bernard Haitink Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Mahler: Das Lied von der Erde (Ben Heppner, Tenor; Thomas Hampson, Bariton)

SOMMERTOURNEE 1995

Paris – Riga – St. Petersburg – Edinburgh – London – Luzern – Bolzano Dirigent: Claudio Abbado Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 (Maria João Pires, Klavier) Bruckner: IX. Symphonie d-Moll Bruckner: Te Deum (Solveig Kringelborn, Sopran; Liliana Nichiteanu, Alt; Endrick Wottrich, Tenor; Robert Lloyd, Bass; Edinburgh Festival Chorus) Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 (Maxim Vengerov, Violine; Jian Wang, Cello)

HERBSTTOURNEE 1995

Reggio Emilia – Wien – Paris – Berlin Dirigent: Claudio Abbado Schoenberg: Friede auf Erden op. 13 (Chor des Mitteldeutschen Rundfunks) Schoenberg: Ein Überlebender aus Warschau op. 46 (John Shirley Quirk, Sprecher; Chor des Mitteldeutschen Rundfunks) Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Nono: „Caminantes … Ayacucho“ (Susanne Otto, Alt; Chiara Tonelli, Flöte; Solistenchor Freiburg; Chor des Mitteldeutschen Rundfunks, Leitung Gert Frischmuth; Experimentalstudio der HeinrichStrobel-Stiftung; André Richard, Elektronische Realisation, Einstudierung Solistenchor Freiburg und Künstlerische Koordination) Schoenberg: Zwischenspiel und Lied der Waldtaube aus „Gurre-Lieder“ (Waltraud Meier, Sopran)

OSTERTOURNEE 1996

Grafenegg – Salzburg – Wien – Praha Dirigent: Bernard Haitink Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61 (Frank Peter Zimmermann, Violine) Mahler: I. Symphonie D-Dur Grafenegg – Graz Dirigent: Jan Caeyers Beethoven: Ouvertüre C-Dur op. 43 zu „Die Geschöpfe des Prometheus“ Schumann: Violinkonzert d-Moll (Ernst Kovacic, Violine) Schubert: VI. Symphonie C-Dur D 589

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum Friedrich Nietzsche

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SOMMERTOURNEE 1996

Bolzano – Lübeck – Salzburg – Edinburgh Dirigent: Claudio Abbado Schoenberg: Gurre-Lieder (Jane Eaglen, Sopran; Marianna Lipovšek / Marianna Tarasova, Mezzosopran; Thomas Moser / Philip Langridge / Kurt Azesberger, Tenor; Franz Grundheber, Bariton; Julia Stemberger / Hans Hotter, Sprecher; Arnold Schoenberg Chor; Südfunk-Chor Stuttgart; Slowakischer Philharmonischer Chor; Bozner Frauenchor; Edinburgh Festival Chorus) Pesaro – Luzern Dirigent: Claudio Abbado Beethoven: Ouvertüre „Egmont“ op. 84 Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 (Hélène Grimaud, Klavier) Schoenberg: Zwischenspiel und Lied der Waldtaube aus „Gurre-Lieder“ (Marianna Tarasova, Mezzosopran) Wagner: Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“ Bolzano – Luzern Dirigent: Iván Fischer Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104 (Georg Faust, Violoncello; Luzern: Natalia Gutman, Violoncello) Mahler: I. Symphonie D-Dur

OSTERTOURNEE 1997

Salzburg – Budapest – Praha – Wien – Sarajewo – Graz Dirigent: Iván Fischer Vacchi: Dai calanchi di Sabbiuno, versione per grande orchestra (1997) Uraufführung der Bearbeitung für das GMJO Mozart: Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414 (Leon Fleisher, Klavier) Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30 Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 op. 73 (Mihaela Ursuleasa, Klavier)

SOMMERTOURNEE 1997

Paris – Edinburgh – London – Salzburg – Luzern – Bolzano Dirigent: Pierre Boulez Ravel: Le tombeau de Couperin Bartók: Vier Orchesterstücke op. 12 Boulez: Notations I–IV Strawinsky: Le Sacre du Printemps Stresa – Köln – Bolzano – Wien – Ludwigsburg – Lausanne Dirigent: Semyon Bychkov Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61 (Maxim Vengerov, Violine) Schostakowitsch: V. Symphonie op. 47

OSTERTOURNEE 1998

Salzburg – Torino – Ferrara – Graz – Salzburg Dirigent: Kent Nagano Strawinsky: Pétrouchka (1947) Berlioz: Les nuits d’été op. 7 (Dawn Upshaw, Sopran; Salzburg: Stella Doufexis, Mezzosopran) Skrjabin: Le poème de l’extase op. 54

SOMMERTOURNEE 1998

Aix-en-Provence Dirigent: Pierre Boulez Bartók: Herzog Blaubarts Burg (László Polgár, Blaubart; Violeta Urmana, Judith) Ercolano – Cagliari – Bolzano Dirigent: Daniele Gatti Wagner: Lohengrin, Vorspiel zum I. Aufzug Strauss: Vier letzte Lieder (Soile Isokoski, Sopran) Wagner: Tristan und Isolde, Vorspiel zum I. Aufzug, Isoldes Liebestod Strauss: Tod und Verklärung op. 24 Bolzano – Köln – Salzburg – Zürich Dirigent: Claudio Abbado Strauss: Vier letzte Lieder (Soile Isokoski / Angela Denoke, Sopran; Salzburg: Melanie Diener, Sopran) Strauss: Tod und Verklärung op. 24 Rihm: In-Schrift Wagner: Tannhäuser, Overtüre Wagner: Lohengrin, Vorspiel zum I. Aufzug Wagner: Tristan und Isolde, Vorspiel zum I. Aufzug, Isoldes Liebestod

OSTERTOURNEE 1999

Luzern – Frankfurt – Leipzig – Graz – Salzburg – Wien – Praha Dirigent: Franz Welser-Möst Mahler: VI. Symphonie a-Moll

SOMMERTOURNEE 1999

Tanglewood (gemeinsam mit dem Tanglewood Music Center Orchestra) Dirigent: Seiji Ozawa Bartók: Der Wunderbare Mandarin op. 19 Strauss: Don Quixote op. 35 (Yo-Yo Ma, Cello; Yuri Bashmet, Viola) Tanglewood – Caracas – La Habana – Santiago de Compostela – Edinburgh – Bolzano – Trieste – Berlin – Freiburg – München Dirigent: Claudio Abbado Mahler: VII. Symphonie e-Moll La Habana Dirigent: Stefan Anton Reck Mahler: VII. Symphonie e-Moll

OSTERTOURNEE 2000

Luzern Dirigent: Stefan Anton Reck Mozart: Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364 (320d) (Renaud Capuçon, Violine; Aida-Carmen Soanea, Viola) Schostakowitsch: I. Symphonie f-Moll op.10 Dirigent: Seiji Ozawa Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216 (Anne-Sophie Mutter, Violine) Strauss: Ein Heldenleben op. 40 (Renaud Capuçon, Violinsolo) Wien – Valencia – Madrid – Barcelona – Salzburg Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 (Anne-Sophie Mutter/ Christian Tetzlaff, Violine) Strauss: Ein Heldenleben op. 40 (Renaud Capuçon, Violinsolo)

SOMMERTOURNEE 2000

Paris – Aix-en-Provence – London Dirigent: Pierre Boulez Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Schoenberg: Lied der Waldtaube aus „Gurre-Lieder“, Bearbeitung für Kammerorchester vom Komponisten (Petra Lang, Mezzosopran) Debussy: Jeux (außer in London) Ravel: Shéhérazade (Petra Lang, Mezzosopran) Bartók: Der Wunderbare Mandarin op. 19, Erstaufführung der vollständigen Neuedition Aix-en-Provence – Berlin – Bolzano Strawinsky: Le Chant du Rossignol Skrjabin: Le Poème de l’Extase op. 54 Webern: 6 Stücke für Orchester op. 6 Berg: 3 Stücke für Orchester op. 6 Varèse: Amériques Bolzano – Graz – Brno – Praha – Hannover (Expo) Dirigent: Stefan Anton Reck Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Wagner: Wotans Abschied und Feuerzauber aus „Die Walküre“ (Albert Dohmen, Bass-Bariton) Bartók: Der Wunderbare Mandarin op. 19 Skrjabin: Le Poème de l’Extase op. 54

OSTERTOURNEE 2001

Luzern – Torino – Graz – Salzburg – Wien Dirigent: Mariss Jansons Brahms: IV. Symphonie e-Moll op. 98 Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung Paris – London Weber: Ouverture zu „Euryanthe“ Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op.54 (Radu Lupu, Klavier) Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

SOMMERTOURNEE 2001

Bolzano – Berlin – Brno – Edinburgh – Weimar Dirigent: Iván Fischer Strauss: Don Juan op.20 Strauss: Der Rosenkavalier – Erste Walzerfolge Mahler: IV. Symphonie G-Dur (Amanda Roocroft, Sopran) Salzburg – Bolzano – Rimini – Ludwigsburg – Luzern – Linz – Wien – Athína Dirigent: Franz Welser-Möst Mahler: VIII. Symphonie (Elisabeth Whitehouse, Hillevi Martinpelto, Martina Janková, Sopran; Yvonne Naef, Yadwiga Rappé, Alt; Herbert Lippert, Tenor; Peter Weber, Bariton; Andreas Macco, Bass; St. Florianer Sängerknaben; Prager Philharmonischer Chor; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien)

OSTERTOURNEE 2002

Luzern Dirigent: Christoph Mueller Brahms: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 (Renaud Capuçon, Violine; Gautier Capuçon, Violoncello) Honegger: III. Symphonie „Liturgique“ Luzern – Köln – Berlin – Praha – Graz – Salzburg – Wien Dirigent: Franz Welser-Möst Bruckner: VIII. Symphonie c-Moll

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SOMMERTOURNEE 2002

Edinburgh – Luzern Dirigent: Claudio Abbado Wagner: Parsifal (Albert Dohmen / Gwynne Howell / Markus Hollop / Hans Tschammer / Thomas Moser / Robert Gambill / Eike Wilm Schulte / Violeta Urmana / Tölzer Knabenchor; Prager Philharmonischer Chor; Arnold Schoenberg Chor) Edinburgh – London – Salzburg – Bolzano Dirigent: Claudio Abbado Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Ravel: Klavierkonzert G-Dur (Martha Argerich, Klavier) Debussy: La Mer

OSTERTOURNEE 2003

Luzern – Osaka – Tokio – Nagoya Dirigent: Pierre Boulez Berg: Drei Orchesterstücke op.6 Webern: Sechs Stücke für Orchester op.6 Mahler: VI. Symphonie a-Moll Wagner: Vorspiel zu „Tristan und Isolde“ Berg: Violinkonzert (Akiko Suwanai, Violine) Schoenberg: Pelleas und Melisande op.5 Bartók: Divertimento für Streichorchester Sz.113 Takemitsu: Eucalypts (Wolfgang Schulz, Flöte; François Leleux, Oboe; Naoko Yoshino, Harfe) Boulez: Messagesquisse (Jean-Guihen Queyras, Violoncello) Ravel: Shéhérazade (Anne Sofie von Otter, Mezzosopran) Messiaen: Sept Haïkaï (Pierre-Laurent Aimard, Klavier)

SONDERKONZERT 2003

Lausanne Sonderkonzert für das Internationale Olympische Komitee (IOC) Dirigent: Christoph Mueller Mahler: VI. Symphonie a-Moll

SOMMERTOURNEE 2003

Bolzano – Graz – Berlin – Edinburgh – Stuttgart – Luzern Dirigent: Ingo Metzmacher Messiaen: Les offrandes oubliées Hartmann: Concerto funebre (Leonidas Kavakos, Violine) Mahler: V. Symphonie cis-Moll Ravel: Rapsodie espagnole Strawinsky: Violinkonzert (Leonidas Kavakos, Violine) Ravel: Tzigane (Leonidas Kavakos, Violine) Strawinsky: Der Feuervogel (1919)

OSTERTOURNEE 2004

Bolzano – Budapest – Bratislava – St. Petersburg – Reggio Emilia – Trieste – Roma Dirigent: Claudio Abbado Mahler: „Der Abschied“ aus „ Das Lied von der Erde“ (Anna Larsson, Alt) Mahler: IX. Symphonie D-Dur

SOMMERTOURNEE 2004

Bolzano – Graz – Amsterdam Dirigent: Iván Fischer Bartók: Der Wunderbare Mandarin op. 19 Bruckner: VII. Symphonie E-Dur Mahler: III. Symphonie d-Moll (Nathalie Stutzmann, Alt)

OSTERTOURNEE 2005

Wien – London – Frankfurt – Madrid – Salzburg Dirigent: Franz Welser-Möst Mahler: Ausgewählte Lieder (Simon Keenlyside, Bariton) Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64

SOMMERTOURNEE 2005

Bolzano – Salzburg – Graz – Edinburgh – Luzern – Santander – San Sprebastian – Ludwigsburg – Köln Dirigent: Ingo Metzmacher Beethoven: Ouverture „Coriolan“ op. 62 Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ (Matthias Goerne, Bariton) Bruckner: VI. Symphonie A-Dur Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Hartmann: Gesangsszene (Matthias Goerne, Bariton) Schostakowitsch: XV. Symphonie A-Dur op. 141

OSTERTOURNEE 2006

Bolzano – München – Madrid – Wien – Paris – Torino Dirigent: Claudio Abbado Mahler: IV. Symphonie G-Dur (Monica Bacelli, Mezzosopran: Bolzano, Paris, Torino; Juliane Banse, Sopran: München, Madrid, Wien) Schoenberg: Pelleas und Melisande op. 5

SOMMERTOURNEE 2006

Bolzano – Graz – Edinburgh – London – San Sebastian – Köln Dirigent: Philippe Jordan Webern: Sechs Stücke für Orchester op. 6 Berg: Sieben frühe Lieder (Susan Graham, Mezzosopran) Mahler: V. Symphonie cis-Moll Strauss: Don Juan op. 20 Chausson: Poème de l´amour et de la mer op. 19 (Susan Graham, Mezzosopran) Schostakowitsch: VI. Symphonie h-Moll op. 54

OSTERTOURNEE 2007

Bolzano – Paris – Interlaken – Bern – Salzburg – Graz – Wien – Madrid – Lisboa Dirigent: Myung-Whun Chung Bartók: Konzert für Orchester Beethoven: Konzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur, op. 56 (Myung-Whun Chung, Klavier; Renaud Capuçon, Violine; Gautier Capuçon, Cello) Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102 (Renaud Capuçon, Violine; Gautier Capuçon, Cello) Bruckner: VII. Symphonie E-Dur

SOMMERTOURNEE 2007

Bolzano – Rio de Janeiro – São Paulo – Buenos Aires Dirigent: Philippe Jordan Strauss: Tod und Verklärung op. 24 Mahler: Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“, Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert und ausgewählte Lieder (Thomas Hampson, Bariton) Strawinsky: Le sacre du printemps Mahler: VI. Symphonie a-Moll

OSTERTOURNEE 2008

Interlaken – Dresden – Frankfurt – Luxembourg – Freiburg – Interlaken – Bozen – Pisa – Wien – Graz – Madrid Dirigent: Herbert Blomstedt Berg: Violinkonzert (Leonidas Kavakos, Violine) Bruckner: V. Symphonie B-Dur Sibelius: VII. Symphonie C-Dur op. 105

SOMMERTOURNEE 2008

Bolzano – Grafenegg – Dresden – San Sebastian – Luzern – Amsterdam – London Dirigent: Sir Colin Davis Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 (Nikolaj Znaider, Violine) Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14 Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 (Nikolaj Znaider, Violine) Sibelius: II. Symphonie D-Dur op. 43 Bolzano Dirigent: Patrick Lange Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 (Carolina Kurkowski Perez, Violine) Sibelius: II. Symphonie D-Dur op. 43

OSTERTOURNEE 2009

Interlaken – Vaduz – Ferrara – Napoli – Athína – Wien – Graz – Budapest – Praha – Lisboa Dirigent: Ingo Metzmacher Hindemith: Nobilissima Visione Neuwirth: Trompetenkonzert „… miramondo multiplo …“ (Håkan Hardenberger, Trompete) Schostakowitsch: X. Symphonie e-Moll op. 93 Mahler: III. Symphonie d-Moll (Jane Irwin, Mezzosopran)

SOMMERTOURNEE 2009

Bozen – Amsterdam – Köln – Grafenegg – San Sebastian – London – Luzern – Stuttgart – Verona – Frankfurt – Wien Dirigent: Jonathan Nott Webern: Passacaglia op. 1 Wagner: Wesendonck-Lieder (Orch. Hans Werner Henze) (Matthias Goerne, Bariton) Bruckner: IV. Symphonie Es-Dur Ligeti: Atmosphères Mahler: Kindertotenlieder Schoenberg: Fünf Orchesterstücke op. 16 Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30 Wien – Linz – Milano Dirigent: Franz Welser-Möst Sibelius: Finlandia op. 26 Prokofiew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19 (Lisa Batiashvili, Violine) Tschaikowsky: V. Symphonie e-Moll op. 64

OSTERTOURNEE 2010

Lisboa Dirigent: David Afkham Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Schostakowitsch: XIII. Symphonie op. 113 b-Moll (Mikhail Petrenko, Bass) Lisboa – Wien – Zürich – Napoli – Madrid Dirigent: Antonio Pappano Strauss: Tod und Verklärung op. 24 Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 op. 107 (Han-Na Chang, Violoncello) Strauss: Ein Heldenleben op. 40 (Carolina Kurkowski Perez, Violinsolo)

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1 Claudio Abbado, GMJO Summer Tour 1999, Tanglewood © Walter H. Scott 2 David Afkham, GMJO Easter Tour 2012, Interlaken © Rodo Wyss 3 Pierre Boulez, GMJO Summer Tour 1998, Aix-en-Provence © Florian Scheiber Archiv GMJO 4 Myung-Whun Chung, GMJO Easter Tour 2007, Stadttheater Bozen Teatro Comunale di Bolzano 5 Christoph Eschenbach, GMJO Summer Tour 2014, Stresa Festival © Lorenzo Di Nozzi 6 Sir Colin Davis, GMJO Summer Tour 2008, Semperoper Dresden © Matthias Creutziger

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SOMMERTOURNEE 2010

Salzburg Dirigent: David Afkham Ligeti: Atmosphères Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37 (Till Fellner, Klavier) Schostakowitsch: X. Symphonie e-Moll op. 93 Bolzano – Salzburg – Villach – Grafenegg – Amsterdam – London – Neubrandenburg – Frankfurt – Dresden – Luxembourg Dirigent: Herbert Blomstedt Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (Hilary Hahn, Violine) Hindemith: Mathis der Maler Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen (Christian Gerhaher, Bariton) Bruckner: IX. Symphonie d-Moll Perugia Dirigent: David Afkham Hindemith: Mathis der Maler Bruckner: IX. Symphonie d-Moll

OSTERTOURNEE 2011

Interlaken Dirigent: David Afkham Prokofiew: Peter und der Wolf Saint-Saëns: Le Carnaval des Animaux Dirigent: Philippe Jordan Interlaken – Paris – Wien – Athína – Madrid – Lisboa – Torino Mahler: Lieder aus der Periode von „Des Knaben Wunderhorn“ (Thomas Hampson, Bariton) Mahler: I. Symphonie D-Dur Mahler: X. Symphonie Fis-Dur (Adagio) Mahler: Das Lied von der Erde (Burkhard Fritz, Tenor; Thomas Hampson, Bariton)

SOMMERTOURNEE 2011

Bolzano Dirigent: David Afkham Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 (Aljaž Beguš, Klarinette) Tschaikowsky: V. Symphonie e-Moll op. 64 Salzburg Dirigent: Ainārs Rubiķis Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Schostakowitsch: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 126 (Alisa Weilerstein, Violoncello) Britten: Four Sea Interludes aus der Oper „Peter Grimes“ op. 33a Strawinsky: Der Feuervogel (1919) Bolzano – Salzburg – Dresden – London Dirigent: Sir Colin Davis Strawinsky: Symphonie in drei Sätzen Ravel: Shéhérazade (Susan Graham, Mezzosopran) Tschaikowsky: IV. Symphonie f-Moll op. 36

OSTERTOURNEE 2012

Interlaken – Warszawa – Praha – Hamburg – Graz – Wien – Madrid – Lisboa Dirigent: David Afkham Wagner: Vorspiel zu „Tristan und Isolde“ Webern: Sechs Stücke für Orchester op. 6 Wagner: Liebestod aus „Tristan und Isolde“ (Iréne Theorin, Sopran) Zimmermann: Photoptosis Skrjabin: Le Poème de l‘Extase Wagner: Ausschnitte aus „Götterdämmerung“ Wagner: Schlussszene aus „Götterdämmerung“ (Iréne Theorin, Sopran) Schostakowitsch: VII. Symphonie C-Dur op. 60

SOMMERTOURNEE 2012

Salzburg Dirigent: Mirga Gražinytė-Tyla Schnittke: Ritual Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 467 (Andrius Zlabys, Klavier) Strawinsky: Pétrouchka (1947) Bolzano – Salzburg – Luzern – Edinburgh – London – Amsterdam – Stresa – Dresden – Frankfurt Dirigent: Daniele Gatti Mahler: VII. Symphonie e-Moll Wagner: Vorspiel zum 3. Aufzug und Karfreitagszauber aus „Parsifal“ Berg: Violinkonzert (Frank Peter Zimmermann, Violine) Strauss: Suite aus der Oper „Der Rosenkavalier“ Ravel: La Valse

OSTERTOURNEE 2013

Lisboa Dirigent: Leo McFall Dalbavie: Melodia Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466 (Nicholas Angelich, Klavier) Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Lisboa – Barcelona – Paris – Bratislava – Wien – Zagreb – Interlaken – Birmingham – Aix-en-Provence Dirigent: Herbert Blomstedt Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 (Leif Ove Andsnes, Klavier) Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur

SOMMERTOURNEE 2013

Salzburg Dirigent: Ben Gernon Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61 (Arabella Steinbacher, Violine) Prokofiew: V. Symphonie B-Dur op. 100 Salzburg Dirigent: Philippe Jordan Wagner: Rienzi, der letzte der Tribunen (Konzertante Aufführungen) (Christopher Ventris; Emily Magee; Georg Zeppenfeld; Sophie Koch; Martin Gantner; Benjamin Berheim; Oliver Zwarg; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor) Bolzano – Salzburg – Amsterdam – London – Dresden Dirigent: Philippe Jordan Wagner: Rienzi – Ouverture Ravel: Klavierkonzert G-Dur (Jean-Yves Thibaudet, Klavier) Schostakowitsch: V. Symphonie d-Moll op. 47

OSTERTOURNEE 2014

Interlaken – Madrid – Lisboa – Wien – München Dirigent: David Afkham Berg: Drei Orchesterstücke op. 6 Berg: Sieben frühe Lieder (Christiane Karg, Sopran) Mahler: IV. Symphonie G-Dur (Christiane Karg, Sopran) Wagner: Parsifal – Vorspiel zum 3. Aufzug und Karfreitagszauber Strauss: Vier letzte Lieder (Emily Magee, Sopran) Bruckner: VII. Symphonie E-Dur

SOMMERTOURNEE 2014

Salzburg Dirigent: Maxime Pascal Debussy: La Mer Chausson: Poème de l’amour et de la mer op. 19 (Marianne Crebassa, Mezzosopran) Strawinsky: Der Feuervogel Suite (1945) Bozen – Salzburg – Bozen – Hamburg – Lübeck – Stresa – Rimini – Dresden – Kloster Eberbach – Essen – Köln Dirigent: Christoph Eschenbach Messiaen: Les offrandes oubliées Rihm: 2. Klavierkonzert (Uraufführung) (Tzimon Barto, Klavier) Bruckner: VII. Symphonie E-Dur Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16 (Tzimon Barto, Klavier) Tschaikowsky: V. Symphonie e-Moll op. 64

OSTERTOURNEE 2015

Lisboa Dirigent: Leo McFall Webern: Langsamer Satz (arrangiert für vier Posaunen) Bartók: Divertimento für Streichorchester Dvořák: Serenade fur Bläser d-Moll op. 44 Dvořák: VIII. Symphonie G-Dur op. 88 Prokofiew: Romeo und Julia Bartók: Herzog Blaubarts Burg op. 11 (Gábor Bretz, Bariton; Elena Zhidkova, Mezzosopran, Sofia Sá da Bandeira, Sprecherin) Lisboa – Aix-en-Provence – Ljubljana – Wien – Hamburg – Madrid – Barcelona Dirigent: Jonathan Nott Mahler: II. Symphonie c-Moll (Chen Reiss, Sopran; Christa Mayer, Alt)

WIENER FESTWOCHEN 2015

Theater an der Wien Dirigent: Kent Nagano Bartók: Herzog Blaubarts Burg op. 11 (Gabor Bretz, Bariton; Nora Gubisch, Mezzosopran)

SOMMERTOURNEE 2015

Bozen – Luzern – Dresden – Kloster Eberbach – Pordenone Dirigent: Herbert Blomstedt Bruckner: VIII. Symphonie c-Moll Ravello – Salzburg – Amsterdam – Bozen Mozart: Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 Dvořák: IX. Symphonie e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt”

OSTERTOURNEE 2016

Abu Dhabi Dirigent: Christoph Eschenbach Al Saari: Zayed’s Dream (Uraufführung) (Faisal Al Saari, Oud) Mantovani: Once Upon A Time (Uraufführung) (Gautier Capuçon, Violoncello) Debussy: La Mer Abu Dhabi – Wien – Budapest – Athína – Madrid – Lisboa Dirigent: David Afkham Dutilleux: Métaboles (außer Wien) Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz. 106 Bartók: Violinkonzert Nr. 1 Sz. 36 (Frank Peter Zimmermann, Violine) Beethoven: V. Symphonie c-Moll op. 67 Al Ain – Wien – Bratislava – Athína – Madrid – Lisboa Dirigent: David Afkham Ligeti: Lontano (außer Wien) Bartók: Violinkonzert Nr. 2 Sz. 112 (Frank Peter Zimmermann, Violine) Beethoven: III. Symphonie op. 55 (außer Athína)

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1 Iván Fischer, GMJO Summer Tour 1996, Lucerne Festival © Alexander Meraviglia-Crivelli Archiv GMJO 2 Daniel Harding and Christian Gerhaher, GMJO Easter Tour 2017, Auditorio de Zaragoza 3 Frank Peter Zimmermann and Daniele Gatti, GMJO Summer Tour 2012, Salzburg Festival © Silvia Lelli 4 Mariss Jansons, GMJO Easter Tour 2001, Lucerne Festival © Georg Anderhub 5 Philippe Jordan, GMJO Summer Tour 2016, Salzburg Festival © Marco Borrelli 6 Vladimir Jurowski, GMJO Easter Tour 2018, Semperoper Dresden © Oliver Killig

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SOMMERTOURNEE 2016

Bozen - London - Dresden - Stuttgart Dirigent: Philippe Jordan Bariton: Christian Gerhaher Bach: Kantate “Ich habe genug” BWV 82 Bruckner: IX. Symphonie d-Moll Bozen - Salzburg - Amsterdam - Pordenone Mahler: “Der Abschied” aus “Das Lied von der Erde” Mahler: IX. Symphonie D-Dur Berlin Bach: Kantate “Ich habe genug” BWV 82 Mahler: IX. Symphonie D-Dur

OSTERTOURNEE 2017

Lisboa Dirigent: Lorenzo Viotti Strawinsky: Oktett für Blasinstrumente Tschaikowsky: Streicherserenade C-Dur op. 48 Rachmaninow: Symphonische Tänze op. 45 Ravel: Boléro Lisboa Messiaen: Les offrandes oubliées Strawinsky: Symphonie de Psaumes Honegger: III. Symphonie “Liturgique” H.186 Lisboa - Madrid - Luxembourg - Ferrara Dirigent: Daniel Harding (Christian Gerhaher, Bariton) Berg: Altenberg Lieder Schubert: Zwei Arien aus “Alfonso und Estrella” Bruckner: V. Symphonie B-Dur Lisboa - Madrid - Paris - Barcelona - Frankfurt Schoenberg: 5 Orchesterstücke op. 16 Berlioz: Les nuits d’été Schumann: II. Symphonie C-Dur op. 61 Zaragoza - Wien Berlioz: Les nuits d’été Bruckner: V. Symphonie B-Dur

SOMMERTOURNEE 2017

Aquilleia – Tolmezzo Dirigent: Lorenzo Viotti Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107 "Reformations-Symphonie" Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll, D 759, "Unvollendete" Bolzano – Salzburg – Amsterdam – Hamburg – Berlin – Dresden – Milano – Torino – Pordenone – Verona – Bonn – Praha Dirigent: Ingo Metzmacher (Jean-Yves Tibaudet, Klavier; Valérie Hartmann-Claverie, Ondes Martenot) Messiaen: Turangalîla-Symphonie für Klavier, Ondes Martenot und Orchester Schoenberg: Begleitungsmusik zu einer Lichtspielszene op. 34 Gershwin: Klavierkonzert F-Dur Dvořák: In der Natur op. 91 Clyne: This midnight hour – Italienische Erstaufführung Bartók: Der wunderbare Mandarin – Suite für Orchester Op. 19 Sz. 73 Ravel: Daphnis et Cloé – Suite Nr. 2 für Orchester

OSTERTOURNEE 2018

Dresden – Luxembourg – Hamburg – Frankfurt – Lisboa Dirigent: Vladimir Jurowski Bartók: Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester Sz 115 (Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich, Klavier) Prokofiew: Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 (Lisa Batiashvili, Violine) Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-Moll op. 65 Pordenone – Lisboa Lutosławski: Symphonie Nr. 1 Szymanowski: Violinkonzert Nr. 1 op. 35 (Lisa Batiashvili, Violine) Debussy: Images pour Orchestre Madrid - Wien Prokofiew: Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 (Lisa Batiashvili, Violine) Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-Moll op. 65 Alicante Debussy: Images pour Orchestre Schostakowitsch: Symphonie Nr. 8 c-Moll op. 65 Wroclaw - Dresden Dirigent: Lorenzo Viotti Lutosławski: Symphonie Nr. 1 Szymanowski: Violinkonzert Nr. 1 op. 35 (Lisa Batiashvili, Violine) Debussy: Images pour Orchestre

SOMMERTOURNEE 2018

Aquileia – Gorizia Dirigent: Lorenzo Viotti Wagner: Tristan und Isolde – Vorspiel und Liebestod Webern: Im Sommerwind Schoenberg: Verklärte Nacht op. 4 Bearbeitung für Streichorchester vom Komponisten, Revision 1943 Bolzano Dirigent: Lorenzo Viotti von Zieritz: Concertino für Klarinette, Horn, Fagott und Streichquintett Schoenberg: Verklärte Nacht, op. 4 Bearbeitung für Streichorchester vom Komponisten, Revision 1943 Bolzano – Salzburg – Praha – Amsterdam – Hamburg – Dresden – Pordenone Dirigent: Lorenzo Viotti Debussy: Prélude à l´après-midi d´un faune Verdi: La Forza del Destino – Ouverture Wagner: Tristan und Isolde – Vorspiel und Liebestod Webern: Im Sommerwind Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104 (Gautier Capuçon, Cello) Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 1 op. 107 (Gautier Capuçon, Cello) Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll Stravinskij: Le Sacre du Printemps Tschaikowskij: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74

OSTERTOURNEE 2019

Lisboa Dirigent: Tobias Wögerer Mozart: Serenade für Bläser Nr. 10 B-Dur KV 361 Schoenberg: Verklärte Nacht op. 4 Bearbeitung für Streichorchester vom Komponisten, Revision 1943 Lisboa Dirigent: Tobias Wögerer Bartók: Der Wunderbare Mandarin op. 19 Sz. 73 – Suite Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 (Anika Vavic, Klavier) Rimski-Korsakow: Scheherazade op. 35 Lisboa – Pamplona – Madrid Dirigent: Jonathan Nott Berg: Drei Orchesterstücke op. 6 Mahler: Rückert Lieder (Elena Zhidkova, Mezzosopran) Rueda: La Tierra (in Pamplona und Madrid) Schostakowitsch: Symphonie Nr. 15 A-Dur op. 141 Lisboa – San Sebastián – Oviedo – Madrid – Barcelona – Wien Dirigent: Jonathan Nott Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll (Elena Zhidkova, Alt

SOMMERTOURNEE 2019

Aquileia - Majano Dirigent: Tobias Wögerer Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546 Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur“ Bolzano – Salzburg – Pordenone - Lisboa Dirigent: Herbert Blomstedt Dvořák: Biblische Lieder op. 99 (Christian Gerhaher, Bariton) Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 Bolzano – Amsterdam – Pordenone – Frankfurt Lisboa Dirigent: Herbert Blomstedt Strauss: Tod und Verklärung op. 24 Mahler: Rückert Lieder (Christian Gerhaher, Bariton) Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ Essen - Dresden Dirigent: Herbert Blomstedt Mahler: Rückert Lieder (Christian Gerhaher, Bariton) Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

KOOPERATIONSPROJEKT 2020

Kooperationsprojekt der Sächsischen Staatskapelle Dresden und des GMJO Dresden Dirigent: Christian Thielemann Schoenberg: Gurre-Lieder (Stephen Gould, Waldemar; Camilla Nylund, Tove; Christa Mayer, Waldtaube; Markus Marquardt, Bauer; Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Klaus-Narr; Franz Grundheber, Sprecher MDR-Rundfunkchor, Sächsischer Staatsopernchor Dresden)

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1 Seiji Ozawa, GMJO Summer Tour 1999, Tanglewood © Walter H. Scott 2 Franz Welser-Möst, GMJO Easter Tour 2005, Musikverein Wien © Dieter Nagl 3 Jonathan Nott, GMJO Easter Tour 2019, Gulbenkian Foundation Lisbon © Marcia Lessa 4 Claudio Abbado, GMJO Summer Tour 1999, Tanglewood © Walter H. Scott 5 Lorenzo Viotti, GMJO Summer Tour 2018, Salzburg Festival © Marco Borrelli 6 Antonio Pappano, GMJO Easter Tour 2010 © Natasha Colmez Archiv GMJO

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EHRENPRÄSIDIUM / VORSTAND HONORARY PRESIDENCY / BOARD

EHRENPRÄSIDIUM HONORARY PRESIDENCY Bürgermeister der Stadt Wien Dr. Michael Ludwig Oberbürgermeister der Hauptstadt Budapest Gergely Karácsony Primator der Hauptstadt Praha Zdeněk Hřib Primator der Hauptstadt Bratislava Matúš Vallo Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Rik Daems Vorsitzender des Ministerkomitees des Europarates Gordan Grlić Radman Generalsekretärin des Europarates Marija Pejčinović Burić Europäische Kommissarin für Bildung, Jugend, Sport und Kultur Mariya Gabriel Landeshauptmann von Salzburg Dr. Wilfried Haslauer

Der ehemalige Konzertmeister der Wiener Philharmoniker Prof. Werner Hink Der Vorsitzende des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks Deutschland Rabbiner Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka Der Generalintendant der Elbphilharmonie Hamburg und der Laeiszhalle Hamburg Christoph Lieben-Seutter Leitung Studiengang BA Musik Co-Leitung Profil Klassik Head of International Relations Musik Zürcher Hochschule der Künste Prof. h. c. Ranko Markovic Der Direktor der Wiener Staatsoper Dominique Meyer Der Intendant der Wiener Konzerthausgesellschaft Matthias Naske Der Intendant der Wiener Symphoniker Jan Nast

Der Intendant des Lucerne Festival Michael Haefliger KS Thomas Hampson Der ehemalige Präsident des Verwaltungsrats Zurich Financial Services Rolf Hüppi Der ehemalige Vorsitzende des Vorstands Generali Holding Vienna AG und ehemalige Präsident der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Dr. Dietrich Karner Die amtsführende Stadträtin für Kultur in Wien Mag. Veronica Kaup-Hasler Der ehemalige Director des Edinburgh International Festival Brian McMaster Die Direktorin des Arnold Schoenberg Center Mag. Angelika Möser Der Direktor des Music Departments der Fundação Calouste Gulbenkian Risto Nieminen

Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring Karin Berger

Bürgermeister der Stadt Salzburg Dipl.-Ing. Harald Preuner

Der ehemalige Direktor des Music Departments der Fundação Calouste Gulbenkian Dr. Luís Pereira Leal

Bürgermeister der Stadt Bozen Dr. Renzo Caramaschi

Die Präsidentin der Salzburger Festspiele Dr. Helga Rabl-Stadler

KURATORIUMSMITGLIEDER BOARD OF TRUSTEES VORSTAND BOARD Der Vizekanzler a.D. der Republik Österreich Dr. Erhard Busek, Präsident Der Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Dr. Thomas Angyan Der ehemalige Geschäftsführer von Accenture Österreich Leslie F. Bergman

Der Präsident von Ibermúsica Alfonso Aijón SA Alfonso Aijón Der ehemalige Vorsitzende des British Council und der English National Opera Sir Vernon Ellis

Die Leiterin der Abteilung für Musik und Darstellende Kunst des Bundeskanzleramts Österreich, Sektion Kunst und Kultur MMag. Brigitte Winkler-Komar Der Präsident der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar und ehemalige Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin Prof. Dr. Christoph Stölzl

Die ehemalige europäische Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik und ehemalige Bundesministerin für auswärtige Angelegenheiten der Republik Österreich Dr. Benita Ferrero-Waldner Der Intendant des Theater an der Wien Dipl.-Ing. Roland Geyer

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Top left: GMJO Summer Tour 2019, Concertgebouw Amsterdam © Eduardus Lee Others: GMJO Summer Tour 2019, Bolzano Festival Bozen © Tiberio Sorvillo

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FÖRDERER / FREUNDE DES GMJO PATRONS / FRIENDS OF THE GMJO BEIRAT ADVISORY COUNCIL

FÖRDERER PATRONS

FREUNDE FRIENDS

Claudio Abbado †, Dr. Thomas Angyan, Karin Berger, Prof. Roland Berger, Adrian Keller, Prof. Christian Strenger

C.S.-Stiftung, Frankfurt am Main Kulturstiftung der Deutschen Bank, Frankfurt Wilhelm von Finck-Stiftung, Grasbrunn Fritz Gerber Stiftung, Basel Waldemar Koch Stiftung, Bremen Stiftung Van Meeteren, Essen Johannes und Angela Winkler, Stiftung Tangente, Bad Soden Karin und Volker Westerborg Stiftung, München

Hülsken GmbH & Co., Wesel Käfer GmbH & Co. KG, München Münchner Zeitungsverlag, München Wacker Chemie, München

GESCHÄFTSFÜHRUNG MANAGING DIRECTOR Deutsches Stiftungszentrum GmbH Widenmayerstraße 10, D-80538 München www.deutsches-stiftungszentrum.de

Gabriele und Franz Fehrenbach, Stuttgart Elke Baselitz, Ammersee S.K.H. Herzog Franz von Bayern, München Prof. Dr. Wilhelm Bender, Frankfurt Rolf Ernst Breuer, Frankfurt Dr. Jürgen Hambrecht, Neustadt a.d. Weinstraße Dr. Mokka Henne-Apsis, München Prof. Anne-Sophie Mutter, München Margarete Riedel, München Thaddaeus Ropac, Salzburg Dr. Arend Oetker, Berlin Shahpar und Stefan Oschmann, München Prof. Christian Strenger, Frankfurt Susanne Wamsler, Niederndorferberg Swantje und Georg von Werz, München Dr. Wilhelm Winterstein, München

AUDI AG, Ingolstadt Bär & Karrer, Zürich BASF AG, Ludwigshafen BMW AG, München Böckli Bodmer Partner, Basel Robert Bosch GmbH, Stuttgart Hubert Burda Media, München DaimlerChrysler AG, Stuttgart Deutsche Bank AG, Frankfurt DWS GmbH, Frankfurt Henkel KGaA, Düsseldorf Hydac Technology GmbH, Sulzbach Mayfair GmbH, Hamburg Sixt AG, München Süddeutscher Verlag GmbH, München Volkswagen AG, Wolfsburg

Dr. Heinz Barth, München Heidi und Frank Beelitz, Frankfurt Bernardo Bressan, Görz Dr. Gerhard Cromme, Essen Christian Ehlers, Neuwied Claudia und Armin Falkenhayn, Bensheim Hans-Georg K. Feick, Frankfurt Gerda Festner, Augsburg Dr. Hans-Joachim Fonk, Tutzing Jörg Frese, Frankfurt Klara Geywitz, Potsdam Gerlinde Grams, München Cornelia Groethuysen, München Renate Guasti-Wolff, Mailand Wilhelm Haarmann, Kronberg Dr. Carl Horst Hahn, Wolfsburg Angelika Hederer, Los Angeles Dr. Kira Heiss, München Jochen und Susanne Holy, München Dirk Ippen, München Renate Itkrach, San Vendemiano Renate Juchelka, Berlin Michael Käfer, München Peter Knöpfli, Stäfe Josef und Eva Kranzer, München Dr. Johanna Kübler Dr. Ingrid Küther-Kellermann und Dr. Jürgen Kellermann, Bremen Klaus Langer, München Dr. Erika Lechner, Freising Wolfram Maier, München Klaus Jürgen Mangold, Stuttgart Werner Meyendorf, Hennef Margherita Morabito, Rom Kajo Neukirchen, Frankfurt am Main Rosemary Ripperger, Berlin Sylvie Robert, Genf Karin Gräfin Sassoli de Bianchi, Bologna Claudia Schenkel, Zürich Marion Schieferdecker, München Dr. Hans-Jürgen Schinzler, Ottobrunn Ulrike und Albrecht Schirmacher, Bad Homburg v.d. Höhe Wolfgang und Annette Schnell, München Ingrid Schwarzer-Aschendorf, Berlin Herriet Gerhild Sebald Martina Siebert, Lüdenscheid Dr. Dieter Soltmann, Obertaufkirchen Anke Stropp, München Dianne Vastenavond, Amsterdam Monique Vastenavond, Amsterdam Stefan und Elisabeth Weber, Wien – Bozen Gisela Wirz, München Walter Zwipf, München

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FÖRDERSTIFTUNG DES GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS THE FOUNDATION OF THE GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER

Wir fördern die Arbeit des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTERS • wir bieten allen Freunden des GMJO einen Zusammenschluss von gleichgesinnten Begeisterten • wir engagieren uns für die Förderung junger hochtalentierter Musiker • wir vermitteln Sponsoren • wir werben Spenden ein • wir unterstützen mit den Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Erträgen des Stiftungsvermögens das GMJO Unsere Unterstützung • ermöglicht jungen, hochbegabten Musikern aus allen Teilen Europas die Teilnahme an den Probephasen • erleichtert dem Orchester die Konzerttourneen (in der Regel zwei im Jahr), die unerlässliche Praxis für die jungen Musiker sind • kommt ausschließlich den jungen Musikern zugute, da viele Dirigenten und Solisten auf ihre Gage verzichten • ermöglicht den jungen Musikern durch die Förderung im GMJO den Zutritt in die großen renommierten Orchester

MANAGEMENT

Gründer: Claudio Abbado † Assistenzdirigent: Tobias Wögerer Generalsekretär: Alexander Meraviglia-Crivelli Stellvertr. Generalsekretär: Sebastian Strohal Künstlerisches Betriebsbüro: Andreas Brunauer Orchestermanagement: Mari Romar, Gabriel Höller Mahler 8 Tournee 2020 Reiseleitung: Leonor Azedo, Alessandro Tommasi Archivar / Orchesterwart: Douglas Murdoch

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Unsere „Förderer“ (Spenden von mehr als 2.500 €) • werden namentlich im Tourneeheft des Orchesters als Förderer erwähnt • erhalten regelmäßig Informationen über die Projekte des Orchesters • haben die Möglichkeit, eine Probe oder Generalprobe des GMJO zu besuchen und die Künstler kennen zu lernen • erhalten exklusiv die neueste Einspielung des Orchesters, die nicht im Handel erhältlich ist • werden vor oder nach Konzerten zum Orchester-Empfang gebeten, soweit die örtlichen Voraussetzungen gegeben sind • haben die Möglichkeit, das GMJO auf einer Konzerttournee zu begleiten Die Mitglieder des Freundeskreises... (regelmäßige Spende von 250 € bei Privatpersonen bzw. 1.000 € bei Unternehmen) • werden namentlich im Tourneeheft des Orchesters als Mitglieder des Freundeskreises erwähnt • erhalten regelmäßig Informationen über die Projekte des Orchesters • können eine Probe des GMJO besuchen • erhalten regelmäßig eine CD des Orchesters

IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER Goethegasse 1, A-1010 Wien T +43-1-512 98 33, F +43-1-512 98 35 office@gmjo.at / www.gmjo.at Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Graben 21, A-1010 Wien IBAN: AT62 20111 205 0000 0000 BIC: GIBAATWWXXX Für den Inhalt verantwortlich: Alexander Meraviglia-Crivelli Redaktion: Andreas Brunauer Grafik: Julian Behrenbeck, Vangardist Media GmbH Redaktionsschluss: 17.04.2020

Alle Spender erhalten • eine Zuwendungsbestätigung zur steuerlichen Absetzbarkeit in Deutschland • regelmäßige Informationen über Konzerttermine und Presseresonanz der Konzerte

DSZ – Deutsches Stiftungszentrum Widenmayerstraße 10, D-80538 München T +49/89/3302916-13, F +49/2018401-255 Email: gmjo@stifterverband.de www.deutsches-stiftungszentrum.de Informationen auch über: Karin Berger DSZ – Deutsches Stiftungszentrum Widenmayerstraße 10, D-80538 München Email: gmjo@stifterverband.de Bankverbindung: Förderstiftung des Gustav Mahler Jugendorchesters Hauck & Aufhäuser Privatbankiers IBAN: DE38502209000006427900 BIC: HAUKDEFFXXX

Picture Credits: Archive GMJO, Georg Anderhub, Marco Borrelli, Natasha Colmez, Matthias Creutziger, Daniel Dittus, Lorenzo Di Nozzi, Luca Guadagnini, Julian Hargreaves, Oliver Killig, Eduardus Lee, Silvia Lelli, Marcia Lessa, Alexander Meraviglia-Crivelli, Dieter Nagl, Florian Scheiber, Walter H. Scott, Tiberio Sorvillo, Reinhard Winkler, Rodo Wyss Photo Cover: Eduardus Lee Photo Santa Vižine: Ivan Varshavsky Textquellen / Credits: Biographie Daniel Harding: Askonas Holt Biographie Tobias Wögerer: Rechte liegen bei dem Künstler Übersetzung der Biographien: GMJO


© UNICEF/UNI227355/Cabral

Gemeinsam für Kinder in Not

Together for every child

UNICEF Österreich setzt sich für die Rechte von Kindern weltweit ein - ohne Wenn und Aber. Denn jedes Kind muss die gleichen Chancen haben. UNICEF arbeitet daran, Mädchen und Buben rund um die Welt mit der Hilfe zu versorgen, die sie dringend brauchen. Ob sauberes Trinkwasser in Katastrophengebieten oder die Errichtung von Schulen in abgelegenen Regionen. Als UNICEF Österreich Botschafter bittet das GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER um Ihre Unterstützung für die Arbeit zur Rettung von Kindern in Not. Bitte helfen Sie!

UNICEF Austria promotes the rights of children worldwide - unconditionally - because every child must have the same opportunities. UNICEF works to provide girls and boys around the world with the help they urgently need, whether it is clean drinking water in disaster areas or the establishment of schools in remote regions. As UNICEF Austria Ambassador, the GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER asks for your support to save children in need. Please help!

DANKE!

THANK YOU!

unicef.at/spenden

support.unicef.org

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GUSTAV M AHLER JUGENDORCHESTER GOE THEGA SSE 1 A-1010 WIEN TEL: +43-1-512 98 33 FA X +43-1-512 98 35 OFFICE@GM JO. AT WWW.GMJO. AT 60

Profile for Gustav Mahler Jugendorchester

GMJO Mahler 8 Special Project 2020 - Tour Booklet  

GMJO Mahler 8 Special Project 2020 - Tour Booklet  

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