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REISENEWS NEUENGASSE

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CH-3001

BERN

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Unterwegs von Thailand über Laos nach Kambodscha Diese Studienreise beginnt mit den Höhepunkten der pulsierenden, thailändischen Hauptstadt Bangkok, bevor wir gemächlich weiterreisen. Wir verbringen sieben Nächte an Bord des Boutique-Flusskreuzfahrtschiffs «Mekong Sun», das nur für uns gechartert ist. Vom Goldenen Dreieck bis zur Königsstadt Luang Prabang erleben wir wilde, unberührte Mekong-Landschaften, Dörfer und Sehenswürdigkeiten. Grossartige Fotomotive sind garantiert. Den beeindruckenden Abschluss unserer Reise bilden die Tempelanlagen um Siem Reap mit dem grössten Sakralbau der Welt, dem UNESCO Weltkulturerbe Angkor Wat.

Auf dieser Reise lernen Sie nicht einfach Jamaika kennen, sondern auch das, was hinter den Begriffen von Reggae, Rastafari und Rum steht: Kultur, Geschichte und Wirtschaft.

Ägypten

Jamaika

Expedition Antarktis

Australien

Aus dem Buch «Heute gehen wir Wale fangen»

MIT UELI BANGERTER Seite 14

MIT REINHOLD MESSNER, NIK HARTMANN, RUDOLF HUG & BENNO LÜTHI Seite 17

Expedition zur Urkultur der Aborigines MIT URS WÄLTERLIN Seite 29

VON BIRGIT LUTZ Seite 31

EDITORIAL

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MIT PATRICK ROHR Seite 23

Vor gut 5'000 Jahren begannen die Alten Ägypter so nachhaltig für die Ewigkeit zu bauen, dass man selbst Jahrtausende später aus der eigenen Gegenwart einfach in die altägyptische Vergangenheit hineinspazieren kann. Noch immer begrüssen Grabherren durch ihre Hieroglypheninschriften den Vorbeigehenden und bitten um Brot und Bier, noch immer kennen wir die Namen von Herrschern, Beamten und einfachen Menschen, die grosse und kleine Denkmäler gegen das Vergessenwerden errichteten.

MIT OSKAR KAELIN Seite 7

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Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: 2007, ich hatte gerade das Schweizer Fernsehen verlassen, reiste ich zum ersten Mal nach Thailand. Kaum in Bangkok ausgestiegen, war ich verliebt: in diesen lauten, lärmigen, bunten, fröhlichen und wilden Grossstadt-Moloch. Selten hat mich ein Ort so gepackt wie Thailands Hauptstadt. Aber Thailand und seine Nachbarn sind viel mehr, das durfte ich in den folgenden Jahren immer wieder erleben: Eine Schifffahrt auf dem Mekong hat meine Liebe zu Laos geweckt, und wenn man einmal vor den Tempelruinen von Angkor Wat gestanden ist, möchte man immer wieder zurück. In den letzten Jahren habe ich Südostasien privat und als Fotograf viele Male bereist. Ich freue mich sehr, Sie in die Geheimnisse dieser wunderschönen Ecke unserer Welt einzuführen.

Lebensader Mekong

Leben und Sterben der Pharaonen

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Die Kultur hinter Reggae, Rastafari & Rum

Erleben Sie ein unvergessliches Abenteuer am Ende der Welt – diese Antarktis-Reise lädt Sie zum Staunen ein. Gewaltige Gletscher, majestätische Eisberge und aufregende Tierbeobachtungen aus nächster Nähe erwarten Sie in diesem ungewöhnlichen Lebensraum. Pinguine, Wale, Robben, See-Elefanten, Seebären und eine Vielzahl von Seevögeln werden Sie während der Expeditionsreise begleiten.

Ihre persönliche Bucket List Liebe Leserin, lieber Leser Einmal im Leben auf den Kilimanjaro! Einmal mit dem Schiff rund um die Welt! Einmal mit der legendären Transsib von Ost nach West! Einmal in die Antarktis! In Gesprächen mit Freunden und Bekannten fällt mir in letzter Zeit vermehrt auf, dass etliche den Wunsch äussern, einmal im Leben noch dieses oder jenes Reiseziel, einmal noch ein Abenteuer zu erleben. Vielleicht ist das eine Alterserschei-

Sonnenaufgänge gibt es überall. Aber nicht solche wie diesen. Ich mag mich gut an meinen ersten Sonnenaufgang in Arnhem Land erinnern.

nung oder das Resultat von Gedanken, die wir uns in letzter Zeit wohl mehr als sonst gemacht haben. Aber sicher haben auch Sie die eine oder andere Reise auf Ihrer persönlichen «Bucket List»; einer Liste also, auf der noch zu verwirklichende Reiseträume stehen. Vielleicht denken Sie dann; das ist doch verrückt, die Umsetzung zu kompliziert, das Ganze zu teuer. Wagen Sie sich aus der Komfortzone! Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung dieser Träume. Lassen Sie uns Ihr Zielgebiet wissen und wir erarbeiten – mit Ihnen zusammen – einen entsprechenden Vorschlag. Und unter uns gesagt; solche Herausforderungen machen auch uns am mei-

Soweit das Auge hier reicht, trifft es auf kein anderes Zeichen von Menschen, auf keine Siedlung, keine Autos, keine Strasse. Es gibt ja nicht einmal im Dorf eine Strasse. 210 Menschen wohnen in Sermiligaaq und diese Menschen sind für manche hier immer noch die einzigen, die sie in ihrem ganzen Leben sehen werden – abgesehen von einigen wenigen Besuchern wie uns.

sten Spass. Es gibt nichts Schöneres, als Träume zu verwirklichen! Ich, zum Beispiel, möchte einmal noch nach Japan… Herzlich

Ruedi Bless Background Tours Mitbegründer und Mitglied des Verwaltungsrats der Globetrotter Tours AG Übrigens: Die «Bucket List» einiger Background-Experten finden Sie in diesen Reisenews oder auf www.background.ch/bucketlist.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

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ERICH GYSLING

RUEDI BLESS

OSKAR KAELIN

WALTER EGGENBERGER

MORITZ GRUBENMANN

Erich Gysling, ehemals Chefredaktor von Fernsehen SRF, jetzt Chefredaktor des fünfsprachigen Buchs «Weltrundschau», ist als Journalist spezialisiert auf den Nahen und den Mittleren Osten. Autor von drei Büchern, nach dem Studium der arabischen Sprache und dem Erlernen von Farsi. Als Reporter sammelte er während vieler Jahre ausserdem Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent. Erich Gysling ist Mitbegründer von «Background Tours».

Nach einer Reisebürolehre in Luzern reiste er in den 70iger Jahren auf legendären Strecken über Iran und Afghanistan nach Indien, und ein anderes Mal via Nord- und Südamerika um die ganze Welt. Nach diversen Tätigkeiten in der Reisebranche, gründete er 1996 zusammen mit Erich Gysling «Background Tours», leitete das Unternehmen bis 2016 und ist heute Mitglied des Verwaltungsrats.

Dr. Oskar Kaelin (*1968) ist Vorderasiatischer Archäologe und Altorientalist. Er lehrte und forschte an verschiedenen Universitäten, mit Schwerpunkt Kulturkontakte zwischen Mesopotamien und Ägypten. Archäologische Feldarbeit führte ihn nach Syrien und in den Oman, Studienreisen nach Ägypten und in die Türkei.

Walter Eggenberger schloss seine Studien mit Spezialrichtung Fremdenverkehr/Tourismus an der HSG/Uni St. Gallen ab. Er arbeitete mehr als 20 Jahre für die Informationsabteilungen von Radio und Fernsehen SRF und war Presse- und Informationschef des Schweizer Kontingents an der UNO-Aktion zur Schaffung eines unabhängigen Namibias. Zwischen 1998 und 2001 war er im Einsatz für das Schweizerische Katastrophenhilfekorps in Nordkorea und Äthiopien.

Moritz Grubenmann wurde 1952 geboren und absolvierte die Ausbildung zum mikrobiologischen Laborant. Er ist Mitbegründer der Laborgemeinschaft 1 und ist Verwaltungsrat sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Tochterfirma Medibact AG. 1983 besuchte er Madagaskar zum ersten Mal, danach folgten viele weitere Reisen. 2012 erschien sein Buch «Madagaskar – ein Naturparadies».

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REINHOLD MESSNER

NIK HARTMANN

RUDOLF HUG

FRANZ GÄHWILER

PATRICK ROHR

Seit 1969 unternahm Reinhold Messner mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde. Er schrieb vier Dutzend Bücher. Ihm gelangen viele Erstbegehungen, die Besteigung aller 14 Achttausender sowie der «seven summits», die Durchquerung der Antarktis, der Wüsten Gobi und Takla Makan sowie die Längsdurchquerung Grönlands.

Nik Hartmann ist einer der bekanntesten TV- und Radiomoderatoren der Deutschschweiz. Nach der Matura Typus B an der Kantonsschule Zug und einigen Semestern Jus an der Universität Bern, zog es ihn Mitte der Neunzigerjahre nach Zürich zu Radio24 und später zu DRS3 (heute SRF3). Ab November 2020 wechselt er zu CH Media. Überdies engagiert sich Nik Hartmann für das Schweizer NGO SolidarMed.

Rudolf Hug ist engagierter Reiseund Naturfotograf. Mit seinen Bildern hat er verschiedene, nationale und internationale Preise gewonnen. Er hat mehrere Bildbände publiziert und berichtet von seinen Erlebnissen in Multimedia-Vorträgen. Seit einiger Zeit begeistert er die Leserinnen und Leser der Aargauerzeitung Nordwestschweiz mit seinen Tiergeschichten.

Ein Abenteuerbuch weckte in seiner Jugend das Interesse von Franz Gähwiler am Himalaya. Nach seinen Einsätzen für HELVETAS als Feldingenieur in den Hängebrückenprojekten in Nepal (80iger Jahre) und Bhutan (90iger Jahre) liess ihn diese Faszination für die dortige Hügel- und Bergbevölkerung mit ihren einzigartigen Kulturen nie mehr los.

Patrick Rohr ist Journalist und arbeitete während 15 Jahren als Redaktor und Moderator für Schweizer Radio und Fernsehen – unter anderem für «Schweiz aktuell», «Arena» und «Quer». Seit 2007 ist er selbstständig und auch als Fotojournalist tätig. Für NGOs wie Helvetas, Biovision oder Ärzte ohne Grenzen, aber auch für seine eigenen Projekte reist er um die ganze Welt.

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Madagaskar MIT MORITZ GRUBENMANN 15. April bis 2. Mai 2021

01 Editorial 02 Inhalt / Experten

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MIT HEINER WALTHER 18. März bis 29. März 2021

11

06 African Explorer

12 AMERIKAS 13

MIT ERICH GYSLING & RUEDI BLESS 14. September bis 29. September 2021

14

MIT OSKAR KAELIN 10. März bis 25. März 2021

08 Äthiopien MIT WALTER EGGENBERGER 10. Januar bis 25. Januar 2021

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MIT REINHOLD MESSNER, NIK HARTMANN, RUDOLF HUG, BENNO LÜTHI 1. Februar bis 21. Februar 2022

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ASIEN & OZEANIEN

19 Fussball auf dem Flickenteppich VON FRANZISKA KNUPPER

Jamaika MIT UELI BANGERTER 10. April bis 25. April 2021

07 Ägypten

17 Expedition Antarktis

Antarctic Sound & Vortex Island Aus dem Tagebuch der Antarktis-Reise 2020

Jubiläumsreise

MIT BENNO LÜTHI 5. Januar bis 22. Januar 2021

Simbabwe - Sambesi MIT ERICH GYSLING 13. Juni bis 25. Juni 2021

04 Erlebnisreisen von Globetrotter Tours

05 AFRIKA

Marokko

16 Expedition Antarktis

Luft- und Raumfahrt in den USA MIT CLAUDE NICOLLIER UND MARTIN BÜTIKOFER 5. November bis 15. November 2020

20 Bhutan MIT FRANZ GÄHWILER 30. Oktober bis 18. November 2020

21 Iran MIT ERICH GYSLING 9. April bis 24. April 2021

22 Jordanien MIT ERICH GYSLING 27. November bis 5. Dezember 2020


INHALT | EXPERTEN | 3

REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

Seite 14

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Seite 15

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HEINER WALTHER

UELI BANGERTER

CLAUDE NICOLLIER

MARTIN BÜTIKOFER

BENNO LÜTHI

Heiner Walther, diplomierter Orientalist und Islamwissenschaftler aus Halle, leitet seit 1993 Studienreisen, die ihn in zahlreiche arabische Länder geführt haben. Er spricht fliessend Arabisch, über seine Reiseländer hält er Vorträge und organisiert Informationsveranstaltungen. Daneben arbeitet er als Autor und ist als Trainer und Referent in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Der 1969 geborene Ueli Bangerter folgte 1998 seinem Onkel und Götti nach Jamaika. Dieser führte auf Jamaika die Swiss Stores mit Uhren und Schmuck. Als 2008 die Wirtschaftskrise einschlug, traf es das Geschäft stark. Ueli Bangerter entschloss sich zur Marktanpassung. «Swiss Stores» wandelte sich zu «F&B Restaurants Downtown Kingston». Nebst einem breiten, von einheimischen Produkten und Rezepten geprägten Angebot, fördert «F&B» auch das kulturelle Leben im Haus und im Quartier.

Claude Nicollier, Astronaut, Astrophysiker und Professor an der École Polytechnique Féderale in Lausanne, ist bisher der einzige Schweizer, der das Weltall betreten hat. Während dreissig Jahren war Claude Nicollier Astronaut bei der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA). Total hat der Romand mehr als 1000 Stunden im Weltall verbracht. Weiter betreut er das Projekt «Solar Impulse», wo er für die Testflüge verantwortlich ist.

Nach seinem Studium zum Elektround Wirtschaftsingenieur arbeitete Martin Bütikofer im In- und Ausland für die amerikanische Reliance Electric AG. Es folgten Tätigkeiten als Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug, als Direktor der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees sowie als Direktor Regionalverkehr bei den SBB. Seit 2011 ist er Direktor des Verkehrshauses der Schweiz.

Seit 1997 bereist er regelmässig den Kontinent Antarctica, zuerst als Passagier, dann auf verschiedenen Schiffen im Lektoren-Team. 1997 war er Mitbegründer der Stiftung Antarctic Research Trust (ART). Zusammen mit Dr. Klemens Pütz engagiert er sich für die Belange der Antarktischen Tierwelt. Seit dieser Zeit war er CoAutor bei über 15 wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Pinguine.

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HEIDI TAGLIAVINI

PETER GYSLING

URS WÄLTERLIN

HELEN STEHLI PFISTER

BIRGIT LUTZ

Sie arbeitete vorwiegend in der früheren Sowjetunion und im Balkan. Seit 1995 wurde sie im Auftrag von verschiedenen internationalen Organisationen (UNO, OSZE und EU) an leitender Stelle in Friedensmissionen in den Konfliktgebieten des Nord- und Südkaukasus eingesetzt. Ab 2009 leitete sie für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE/ ODIHR verschiedene Wahlbeobachtungsmissionen für Parlaments- und Präsidentschaftswahlen.

Der Journalist Peter Gysling wirkte während insgesamt dreizehn Jahren als Korrespondent des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) in Moskau. Er hat entfernteste Gebiete Russlands und auch alle anderen ehemaligen Sowjetrepubliken bereist. 2012 war er für die SRF-Dokumentarfilmserie «Seidenstrasse» von Venedig bis ins chinesische Xi‘an unterwegs.

Der gebürtige Baselbieter Urs Wälterlin (geb. 1960) lebt seit 1992 in Australien. Er berichtet für SRF aus der Region Südpazifik – von Australien bis nach Tahiti. Zudem schreibt er für eine Vielzahl von Schweizer Tageszeitungen, für «Süddeutsche Zeitung» und für «Der Standard» in Wien. Urs Wälterlin berichtet auch für die deutsche Wirtschaftszeitung «Handelsblatt» aus Australien und aus Ländern Südostasiens.

Absolvierte ihr Slawistikstudium an der Uni Zürich/Leningrad. Später arbeitete sie als Redaktorin beim Schweizer Fernsehen, ab 1997 als stv. Redaktionsleiterin und Teamleiterin bei DOK. In vielen Reportagen und mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilmen befasste sie sich mit den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in Russland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Birgit Lutz ist eine mehrfach ausgezeichnete Autorin und Vortragsrednerin. Sie ist seit zehn Jahren als Guide und Expeditionsleiterin in der Arktis unterwegs. 2013 durchquerte sie selbst organisiert Grönland auf Skiern und wurde dafür zum Fellow des renommierten Explorers Club in New York ernannt. Ihre journalistische Arbeit spezialisierte sich auf arktische und Umweltthemen und sie veröffentlichte mehrere Bücher in diesem Bereich.

23 Lebensader Mekong MIT PATRICK ROHR 1. Oktober bis 15. Oktober 2021

30 EUROPA

24 Nordkorea MIT WALTER EGGENBERGER 28. August bis 10. September 2021

31 Aus dem Buch «Heute gehen wir Wale fangen» VON BIRGIT LUTZ

25 Saudi-Arabien MIT HEINER WALTHER 16. Februar bis 27. Februar 2021

IMPRESSUM

32 Litauen, Weissrussland und die Ukraine MIT HEIDI TAGLIAVINI 23. Juni bis 5. Juli 2021

26 Sagenhafte Seidenstrasse MIT HEIDI TAGLIAVINI UND PETER GYSLING 1. April bis 14. April 2021

33 Russland neu entdecken MIT HELEN STEHLI PFISTER 24. Mai bis 2. Juni 2021

27 Tourismus als Weg zur Selbstständigkeit VON URS WÄLTERLIN

34 Expedition Grönland MIT BIRGIT LUTZ 21. Juni bis 8. Juli 2021

28 Die Klassiker Australiens MIT URS WÄLTERLIN 7. März bis 28. März 2021

29 Australien MIT URS WÄLTERLIN 7. Juni bis 21. Juni 2021

35 Experten-Bucket List, Leistungen 36

Reisedatenübersicht

Herausgeber: Background Tours Neuengasse 30 3001 Bern info@background.ch www.background.ch Konzept/Gestaltung/Produktion: KOLT Studio Leberngasse 17 4600 Olten hallo@kolt.ch www.kolt.ch Druck: Druckerei Ebikon AG Luzernerstrasse 30 6030 Ebikon info@druckerei-ebikon.ch www.druckerei-ebikon.ch


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Entdecken Sie die Schweiz und Europa

auf den Erlebnisreisen von Globetrotter Tours

«Nordkorea – Propaganda und Realität»

Perlen der Zentralschweiz

2 Tage

4 Tage

Der Experte Walter Eggenberger referiert während einem zweitägigen Aufenthalt im Schloss Wartegg über das umstrittene Land in Ostasien.

Exklusive Genussreise am und auf dem Vierwaldstättersee

10. bis 11. September 2020 / ab CHF 425.– www.background.ch/schweiz

Frankreich – von Béziers nach Toulouse 6 Tage

Sommer – Herbst 2020 / ab CHF 1‘280.– www.globoship.ch/zentralschweiz

Naturparadies La Gomera auf den Kanarischen Inseln 8 Tage

Unterwegs in Südfrankreichs Midi mit Bahn und Bus

Eine geführte Wander- und Erlebnisreise auf der Kanarischen Insel

21. bis 26. September 2020 / ab CHF 1‘860.– www.globotrain.ch/suedfrankreich

15. bis 22. November 2020 / inkl. Flug ab CHF 2‘250.– www.globotrek.ch/lagomera

Weitere interessante Reisen finden Sie online: www.background.ch / www.globoship.ch / www.globotrain.ch / www.globotrek.ch


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AFRIKA

Trenne Kopf und Zunge nicht voneinander. Ägyptisches Sprichwort


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

14. September bis 29. September 2021 e

Victoria Falls

Jubiläumsreise mit dem African Explorer

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Hwange N.P.

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Antelope-Park Indischer Ozean

Matopos N.P.

VIER LÄNDER AFRIKAS IN EINEM ZUG GENIESSEN

Gross-Simbabwe BOTSWANA

Südafrika, Swasiland, Mozambique, Simbabwe – vier sehr unterschiedliche Länder im südlichen Afrika, erlebt aus einem komfortablen Extrazug und auch aus der unmittelbaren Nähe: bei Pirschfahrten in mehreren Naturschutzgebieten, bei Begegnungen mit (Kunst) Handwerkern und mit dem Alltag der Menschen. Die Reise beginnt in Pretoria, führt zum Krüger-Nationalpark, nach Swasiland, es gibt einen Augenschein des riesigen, früher portugiesischen Mozambique und geht dann durch Simbabwe bis an die Victoria-Fälle.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN Hoedspruit Krüger N.P.

Pretoria Nelspruit

SÜD AFR

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MIT ERICH GYSLING UND RUEDI BLESS

Maputo

Mpaka SWASILAND

REISEDATUM Dienstag, 14. September bis Mittwoch, 29. September 2021 PREIS PRO PERSON* Abteil Elefant: CHF 11‘900.– Abteil Leopard: CHF 14‘900.– Zuschlag Einzelbelegung Abteil Elefant & Einzelzimmer Hotels (beschränkte Anzahl): CHF 3‘500.– TEILNEHMER/INNEN 64 Personen max. 46 Personen min.

Der Titel unserer Reise ist doppelsinnig: ja, wir fahren mit einem eigenen Zug durch die vier Länder, und Sie sollen diese Tour aus vollen Zügen geniessen. Von den sonst üblichen Lästigkeiten beim Passieren einer Grenze sollen Sie nur wenig mitbekommen – dafür umso mehr von der Natur, der Geschichte, der Kultur und den aktuellen Entwicklungen in den Referaten von Erich Gysling. Er hat sich während seiner journalistischen Karriere auf zwei Themen spezialisiert, den Orient und das südliche Afrika. Er berichtete noch in den Jahren der Auseinandersetzung um die Apartheid aus südafrikanischen Townships, und seit er, zusammen mit Ruedi Bless, «Background Tours» gründete, findet man ihn pro Jahr zwei bis drei Mal in einem Land der Region.

«Ich liebe Zugreisen über alles – jene im südlichen Afrika besonders.» Was fasziniert ihn da? Gysling: «Der gesellschaftliche Wandel vor allem – mit all seinen widersprüchlichen Resultaten. Viele Hoffnungen aus der Zeit der Wende in den neunziger Jahren haben sich nicht erfüllt, andere aber schon. Und dann finde ich den «Anachronismus» eines MiniKönigreichs mitten im südlichen Afrika, also Swasiland, einfach faszinierend.» Und Simbabwe: «Ja, problematisch, aber umso bewundernswerter, dass es die Tourismusbranche fertig gebracht hat, höchstes Niveau auch in schwierigsten Zeiten zu bewahren.» Und darüber hinaus: «Ich liebe Zugreisen über alles – jene im südlichen Afrika besonders. Guter Komfort, auch wenn man manchmal für ein paar Sekunden durchgeschüttelt wird, weil der Zug eine harte Weiche passiert hat.»

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Tag 3, 4, 7 und 14 kein Mittagessen und Tag 15 nur Frühstück • Getränke auf dem African Explorer (ausser Premium-Marken) • 11 Nächte im gebuchten Zugabteil, je eine Nacht in einem guten Mittelklassehotel in Pretoria und Victoria Falls Komfortabel unterwegs an Bord des «African Explorer» REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Di, 14. September 2021: Anreise Am Abend Flug mit Swiss nach Johannesburg. 2. Tag: Johannesburg – Pretoria Nach der Landung Transfer zu einer Lodge mit grossem Park, Nachmittag frei zum Akklimatisieren, vor dem Abendessen Einführungsreferat von Erich Gysling. 3. Tag: Willkommen an Bord! Am Vormittag: Pretoria, von der Geschichte geprägte Hauptstadt, dann geht’s zum Rovos-Privatbahnhof und danach zu unserem Zug, dem komfortablen African Explorer. Der Zug fährt Richtung Nelspruit (wurde umbenannt in Mbombela). 4. Tag: Panoramaroute Auf einer Panoramaroute zur früheren Goldgräberstadt Pilgrims Rest, dann in den «Dschungel» nach Graskop. Ein Tag voller überraschender Landschaftserlebnisse. 5. Tag: Krüger-Nationalpark Mit Geländefahrzeugen durch einen südlichen Abschnitt des Krüger Parks. Grosse Vielfalt an Tieren – sehr viele Elefanten, Zebras und Antilopen, und mit etwas Glück auch Löwen und Nashörner. 6. Tag: Maputo Der Zug quert die Grenze zu Mozambique. Per Bus erkunden wir die Hauptstadt, Maputo.

7. Tag: Swasiland Das Land heisst jetzt Eswatini, ist eine absolute Monarchie, erlaubt einen Einblick in alte Stammestraditionen und überrascht durch seine Monokultur – Zuckerrohrfelder so weit das Auge reicht. 8. Tag: Kapama Schutzgebiet bei Hoedspruit Der Zug fährt nordwärts, Ziel ist ein privates Tierschutzgebiet, Kapama. Anschliessend besuchen wir eine Aufzuchtstation für gefährdete Tierarten. 9. – 10. Tag: Gross-Simbabwe Fahrt Richtung Simbabwe, Grenzübertritt. Während der Reise Referate über die Geschichte und die aktuelle Lage des Landes. Am Folgetag besuchen wir die Ruinen von Gross-Simbabwe (UNESCO Weltkulturerbe). Gross-Simbabwe ist eine der interessantesten historischen Stätten Afrikas, begründet wahrscheinlich etwa im 13. Jahrhundert. 11. Tag: Antelope-Park Grosser Tierreichtum im (privat geführten) Antelope-Park bei Gweru (Region Bulawayo). Ausfahrten mit Geländefahrzeugen. 12. Tag: Matopos-Nationalpark Südlich von Bulawayo liegt der Matopos-Nationalpark (ca. 4‘500 km2). Überraschend vielfältige Felsenlandschaft und Fauna. Zwischenhalte beim Grab von Cecil Rhodes, dem unternehmerischen Kolonialisten – und bei Felsen mit

Malereien einer BuschmannEthnie. 13. Tag: Hwange-Nationalpark Im Hwange-Nationalpark, dem grössten Wildschutzgebiet Simbabwes, unternehmen wir eine weitere Pirschfahrt. 14. Tag: Victoria Falls Letzte Etappe ist Victoria Falls. Der Sambesi-Strom stürzt hier rund 100 Meter tief über Basalt-Felsen – und die Vegetation im Schutzgebiet bei den Wasserfällen ist überwältigend dicht. Sonnenuntergangs-Fahrt auf dem Sambesi. 15. Tag: Victoria Falls – Johannesburg – Zürich Der Morgen steht zur freien Verfügung. Anschliessend Transfer zum Flughafen und Flug über Johannesburg nach Zürich. 16. Tag / Mi, 29. September 2021: Ankunft Frühmorgens Landung in Zürich und individuelle Heimreise.

Programmänderungen vorbehalten! Hinweis: Sie können Ihren Aufenthalt auch verlängern – zum Beispiel bis 1. Oktober 2021 im ChobeNationalpark oder bis 3. Oktober 2021 im Chobe-Nationalpark und im Okavango-Delta. Mehr Informationen finden Sie im Detailprogramm zu dieser Reise.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und 8 leere Seiten aufweist. Ein Visum für Mozambique und Simbabwe ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A, Gelbfieberimpfung, Malaria-Notfallmedikament/Prophylaxe

Transport: Bus, Zug, Geländefahrzeug

Währung: Die Währung in Südafrika und Swasiland ist der «Südafrikanische Rand (ZAR)», in Mozambique der «Metical (MZN)» und in Simbabwe der «US-Dollar (USD)». Empfohlen zur Mitnahme: neue USD in bar. Kreditkarten werden vereinzelt akzeptiert.

Temperatur: Im September liegen die Temperaturen zwischen 15 bis 30°C und das Klima ist in Südafrika und in Swasiland trocken, in Mozambique und Simbabwe herrscht wärmeres Klima. Nachts können die Temperaturen bis auf 10°C absinken.


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10. März bis 25. März 2021 Mittelm

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Ägypten

Kairo

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ÄGYPTEN

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Kaum eine andere Kultur bewegte das westliche Denken wie das Alte Ägypten. Im Alten Reich (27. – 22. Jh. v. Chr.) baute es die Pyramiden von Sakkara und Gizeh, im Neuen Reich (etwa 16. – 12. Jh. v. Chr.) erreichte es den Höhepunkt seiner Macht. Steinerne Bauten und Denkmäler voller Texte und Bilder dokumentieren Leben und Wirken dieser Hochkultur. Die Pyramidenfelder in Unterägypten, Tempel und Gräber in Oberägypten, sowie eine Nilkreuzfahrt von Abu Simbel nach Assuan sind die Highlights dieser Reise.

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LEBEN UND STERBEN DER PHARAONEN

Luxor

Marsa Alam

Assuan Nassersee

Abu Simbel

MIT OSKAR KAELIN SUDAN

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Mittwoch, 10. März bis Donnerstag, 25. März 2021

Selbst als Vorderasiatischer Archäologe, dessen Kerngebiet die Kulturen des Alten Mesopotamiens sind, kann man sich der Faszination des Alten Ägyptens nicht entziehen. Überall in der altorientalischen und antiken Welt sind seine Spuren und Einflüsse zu finden. Nicht zuletzt deshalb habe ich das Alte Ägypten immer wieder zu meinem Forschungsgegenstand gemacht und auch Reisen nach Ägypten unternommen. Während ägyptische Pharaonen Götter waren, wollten Herrscher anderer Kulturen wie Pharaonen sein. Vor gut 5‘000 Jahren begannen die Alten Ägypter so nachhaltig für die Ewigkeit zu bauen, dass man selbst Jahrtausende später aus der eigenen Gegenwart einfach in die altägyptische Vergangenheit hineinspazieren kann. Noch immer begrüssen Grabherren durch ihre Hierogly-

«Man kann sich der Faszination des Alten Ägyptens nicht entziehen.» pheninschriften den Vorbeigehenden und bitten um Brot und Bier, noch immer kennen wir die Namen von Herrschern, Beamten und einfachen Menschen, die grosse und kleine Denkmäler gegen das Vergessenwerden er-richteten. Denn das Investment in solide Tempel, Gräber, Statuen und Stelen lohnte sich allemal, schliesslich war das Leben be-grenzt, aber das Jenseits ewig. Die Reise führt uns von Kairo und den umliegenden Pyramidenfeldern ins oberägyptische Theben, zu den Tempeln von Karnak und Luxor. Wir besuchen Pharaonengräber im Tal der Könige und Totentempel, welche die Ver-sorgung im Jenseits garantierten und an die Taten der Herrscher erinnerten. Auch Heerscharen von Beamten verewigten sich mit Stelen, Statuen und Grabanlagen. Begleiten Sie mich auf der Reise zur Wiederentdeckung des Alten Ägypten, mit Abstechern in modernere Zeiten.

PREIS PRO PERSON CHF 8‘280.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 990.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 570.– Kleingruppenzuschlag (6 – 7 Personen): CHF 1‘470.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min.

Eindrücklich – die grosse Sphinx von Gizeh

© Spencer Davis

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mi, 10. März 2021: Anreise Direktflug am Abend von Zürich nach Kairo. 2. – 3. Tag: Kairo Gleich am ersten Morgen besichtigen wir die berühmten Pyramiden von Gizeh sowie die Grosse Sphinx. Weiter sehen wir während diesen Tagen die Nekropole von Sakkara mit den Stufenpyramiden von Djoser und besuchen das Ägyptische Museum, das weltweit grösste Museum für ägyptische Kunst. 4. Tag: Kairo – Luxor Am Morgen Inlandsflug nach Luxor und Besichtigung der hiesigen grossen Tempelanlagen sowie der von Karnak. 5. – 7. Tag: Luxor In den Gebieten um Luxor erkunden wir in den kommenden Tagen Theben West mit den Totentempeln der ägyptischen Könige Amenhotep III., Ramses II., Ramses III. und Hatschepsut. Ebenfalls auf dem Programm stehen das Tal der Könige und jenes der Königinnen mit zahlreichen weiteren Nekropolen sowie Deir el-Medina, die Stadt, in der die Arbeiter lebten, welche die Grabstätten errichteten. Ein Ausflug bringt uns nach Abydos, wo wir den Tempel von Sethos I. und das Osireion erkunden wer-

den. Auf der Rückfahrt Besichtigung der griechisch-römischen Tempelanlage in Dendera.

12. Tag: Wadi es-Sebua – Assuan Am frühen Morgen besichtigen wir den Tempel von Wadi es-Sebua. Anschliessende Fahrt nach Assuan.

8. Tag: Luxor – Assuan Unterwegs nach Assuan machen wir Halt in Esna und sehen die intakt gebliebene Vorhalle des Chnumtempels. Weiter statten wir der archäologischen Ausgrabungsstätte von Hierakonpolis einen Besuch ab.

13. Tag: Assuan Besuch des Tempels von Kalabscha am Vormittag. Danach verlassen wir unser Schiff in Assuan, wo wir den Tempel von Philae sowie das Nubische Museum besuchen.

9. Tag: Assuan Ausflug zur Flussinsel Elephantine und Besichtigung der darauf befindlichen Gräber des Alten und Mittleren Reiches.

14. Tag: Assuan – Marsa Alam Unterwegs nach Marsa Alam machen wir Halt bei den Tempeln von Kom Ombo und Edfu und besuchen einen Kamelmarkt.

10. Tag: Assuan – Abu Simbel – Einschiffung Fahrt nach Abu Simbel. Einschiffung auf die Mövenpick MS Prince Abbas. Das Schiff ist für die kommenden 3 Nächte unser Zuhause. Am Nachmittag erwartet uns das nächste Highlight der Reise: Die monumentale Tempelanlage Ramses' II. in Abu Simbel.

15. Tag: Marsa Alam Tag am Roten Meer zur freien Verfügung. Am Abend geniessen wir ein Abschiedsessen.

11. Tag: Abu Simbel – Wadi es-Sebua Gegen Mittag erreichen wir die Ruinen von Qasr Ibrim, auf die wir vom Schiff aus einen guten Blick haben. Besichtigung der Tempel von Derr und Amada. Fahrt auf dem Nasser-Stausee nach Wadi es-Sebua.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels, 3 Nächte auf dem Nilkreuzfahrtschiff M/S Prince Abbas

16. Tag / Do, 25. März 2021: Rückreise Direktflug am Mittag von Marsa Alam nach Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

Hinweis: Gerne organisieren wir für Sie ein Nachprogramm in Ägypten. Zum Beispiel ein paar erholsame Tage in Marsa Alam.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Ägypten ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: 4x4 Geländewagen, Bus, Nilkreuzfahrtschiff

Währung: Die Währung in Ägypten ist das "Ägyptische Pfund (EGP)". Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden grösstenteils akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Im März ist mit Tagestemperaturen von 24 bis 28°C zu rechnen. Nachts können die Temperaturen auf minimal 10°C fallen. Bei der Kleidung ist auf die islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


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10. Januar bis 25. Januar 2021 ERITREA

Äthiopien

Axum SUDAN Simien N.P.

MAL RELIGIÖS FESTLICH – MAL BODENSTÄNDIG AFRIKANISCH

Gondar

Äthiopien müsste mit seinem angenehmen Klima, den wunderschönen Bergwelten und der archaischen, christlichen Hochkultur eigentlich einen Spitzenplatz unter den Reisedestinationen einnehmen. Dass es bis jetzt nicht dazu kam, liegt an Kriegen, in die das Land immer wieder verwickelt war, und es liegt an den zahlreichen Natur- und Dürrekatastrophen, die Äthiopien das Image einer Elendsregion eintrugen. Vieles hat sich geändert. Heute sind Touristen willkommen und das Land kann etwas bieten. Und auch die touristische Infrastruktur hat bemerkenswerte Fortschritte gemacht.

Lalibela Bahir Dar

ÄTHIOPIEN

MIT WALTER EGGENBERGER Addis Abeba

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Sonntag, 10. Januar bis Montag, 25. Januar 2021

Äthiopien ist anders. Die Äthiopier bezeichnen sich selber nicht als Afrikaner… und schon gar nicht als Araber. Und in der Tat: mit ihren über 80 Sprachen, Dutzenden von Ethnien und einer Hand voll Religionen, die friedlich zusammenleben, sind sie eine kleine Welt für sich. Dazu kommt, dass ein Grossteil des Landes dem Hochland zugerechnet wird, das sich mit Gebieten in den Anden ohne weiteres vergleichen lässt. Äthiopien heisst Menschen treffen, heisst Märkte durchstreifen und heisst teilnehmen an Feiern und Festen der Bevölkerung, denn diese will, dass wir mit ihnen

«Äthiopien heisst Menschen treffen, heisst Märkte durchstreifen und heisst teilnehmen an Feiern und Festen der Bevölkerung.» feiern. Auf dieser Reise wird es das Timkat-Fest sein (in Erinnerung an die Taufe Jesu), das wir in der Stadt Axum beobachten und miterleben dürfen – ganz authentisch und jenseits der Touristenströme. Ich freue mich, Ihnen Äthiopien von einer ganz speziellen Seite zeigen zu können.

PREIS PRO PERSON CHF 7‘475.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘020.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 470.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in einfachen Mittelklassehotels und Lodges im landestypischen Stil

Das farbenfrohe Timkat-Fest in Axum bildet einen der Höhepunkte dieser Reise.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM REISEFORMALITÄTEN

1. Tag / So, 10. Januar 2021: Anreise Flug nach Addis Abeba mit Ankunft am Abend. 2. Tag: Addis Abeba Wir besuchen die Dreifaltigkeitskathedrale und das Nationalmuseum mit dem gut erhaltenen Skelett von «Lucy» – mit ihren 3.2 Millionen Jahren wohl eine unserer ältesten Vorfahren. Weiter geht es zum Mount Entoto, dem Aussichtspunkt hoch über der Millionenstadt. 3. Tag: Addis Abeba – Bahir Dar Flug nach Bahir Dar. Am Nachmittag Bootsfahrt auf dem Tana See zur Halbinsel Zege, wo wir zum ersten Mal die herrlich bemalten Kirchen und Klöster aus mittelalterlicher Zeit bestaunen dürfen. 4. Tag: Bahir Dar Ausflug zu den Nil-Wasserfällen. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung.

dem Dach Äthiopiens, den Simien Bergen, geniessen. Wir werden kurze Wanderungen unternehmen und ein erstaunlich vielfältiges Tierleben beobachten können (u.a. Affen, Füchse, Wölfe und Steinböcke). 9. Tag: Simien Berge – Axum Heute liegt eine lange Fahrt nach Axum vor uns, allerdings werden wir entschädigt durch wahrhaft atemberaubende Bergszenen. In Axum soll – nach äthiopischorthodoxer Lesart – die Bundeslade beherbergt sein. Daran werden wir auch jetzt, anlässlich des TimkatFestes erinnert. In Erinnerung an die Taufe Jesu werden aus allen Kirchen die heiligen geweihten Tabot-Tafeln, die Abbilder der 10 Gebote, zu auserwählten Taufplätzen gebracht. Gläubige in prächtiger Festkleidung begleiten die Prozessionen unter Gesängen und Gebeten. Ein grossartiges, buntes Bild.

5. – 6. Tag: Bahir Dar – Gondar Fahrt nach Gondar, die ehemalige Kaiserstadt. Wir besichtigen den Palastbezirk, den wohl eindrücklichsten in ganz Afrika. Am Folgetag besuchen wir das «Bad des Fasilidas» und die Debre Birhan Selassie Kirche, die wegen der fantastischen Gemälde oft auch als die «Sixtinische Kapelle der Orthodoxen» bezeichnet wird.

10. – 11. Tag: Axum Vormittags mischen wir uns unter die Timkat-Festgemeinde. Am Nachmittag besuchen wir die Granitstelen des Königreichs Axum sowie die Palastruinen der Königin von Saba. Tags darauf erkunden wir die Ausgrabungsstätte in Yeha. Die dort entdeckten Monumentalbauten sind 2'700 Jahre alt und zeugen von einer erstaunlich entwickelten Hochkultur.

7. – 8. Tag: Simien Berge Zwei Tage wollen wir die Ruhe auf

12. – 13. Tag: Axum – Lalibela Flug nach Lalibela, dem bekann-

testen Zentrum der äthiopischorthodoxen Kirche. Die aus dem – und in den – Fels gehauenen Kirchen gehören zum UNESCOWelterbe. Bei einem Kochkurs und einer traditionellen Kaffeezeremonie lernen wir zudem die kulinarischen Schätze des Landes kennen. 14. Tag: Lalibela – Addis Abeba Flug von Lalibela nach Addis Abeba. Zurück in der Hauptstadt besuchen wir das ethnologische Museum. 15. Tag: Addis Abeba Spaziergang durch den grössten Open-Air-Markt Afrikas, den Merkato. Anschliessend Besichtigung der St. Georgs-Kathedrale, bevor wir am Abend den Heimflug in die Schweiz antreten. 16. Tag / Mo, 25. Januar 2021: Ankunft Ankunft in Zürich am Morgen.

Programmänderungen vorbehalten!

Hinweis: In Äthiopien entsprechen die touristische Infrastruktur und die Hotels nicht immer dem westlichen Standard. Reisen nach Äthiopien erfordern ein hohes Mass an Flexibilität – bereichern die Gäste aber mit eindrücklichen Einblicken und Begegnungen.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein E-Visum für Äthiopien ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Gelbfieber, Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A, Malariaprophylaxe

Transport: Bus, Schiff, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Äthiopien ist der Äthiopische Birr (ETB). Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar (Geldwechsel nur in der Hauptstadt). Kreditkarten werden vereinzelt von grossen Hotels akzeptiert.

Temperatur: Die klimatischen Unterschiede innerhalb Äthiopiens sind in erster Linie durch die Höhe bedingt (warm in den Tiefebenen, relativ kühl im Hochland). Temperaturen zwischen 5 bis 25°C.


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15. April bis 2. Mai 2021 Diego Suarez Montagne des Français

Montagne d’Ambre

Madagaskar

Ankarana Ambanja n

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DIE ATEMBERAUBENDEN NATURSCHÖNHEITEN DES NORDENS

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Madagaskar bietet unglaubliche Naturschönheiten. Auf dieser Reise besuchen wir zuerst Andasibe. Der Ankarana Nationalpark im Norden der Insel besteht vorwiegend aus Tsingys, nadelspitzen Kalkfelsen. Ebenfalls treffen wir da auf den laubwerfenden Trockenwald, welcher endemische Pflanzen und Tiere beherbergt und uns die Möglichkeit bietet, eines der kleinsten Chamäleons der Welt zu sehen.

MIT MORITZ GRUBENMANN

Andasibe Antananarivo

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Donnerstag, 15. April bis Sonntag, 2. Mai 2021 PREIS PRO PERSON CHF 8‘680.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 750.–

Die Madagaskar-Reise führt uns von Antananarivo nach Andasibe. Von der Mantadia Lodge aus besichtigen wir das Reservat und machen eine Nachtwanderung. Mit einem Inlandsflug geht es in den äussersten Norden zur Hafenstadt Diego Suarez. Die Buchten am Indischen Ozean bieten traumhafte Strände. Eine botanische Schatzkammer ist das Naturschutzgebiet der Montagne des Français. Neben

TEILNEHMER/INNEN 12 Personen max. 7 Personen min.

Die Froschgattung Heterixalus ist in Madagaskar endemisch.

«Auf unseren Spaziergängen bekommen wir einen Einblick in die endemische Fauna und Flora.» dem seltenen Suarez-Baobab kommen Orchideen, Weinrebengewächse und Passionsblumengewächse mit wasserspeichernden Arten vor. Anschliessend fahren wir in den Nationalpark Montagne d’Ambre, ein Gebiet mit Seen und Wasserfällen. Auf unseren Spaziergängen bekommen wir einen Einblick in die endemische Fauna und Flora. Die Weiterfahrt führt durch eine Landschaft mit alten Vulkankegeln. Am Ende der Reise verbringen wir einige Tage im tropischen Inselparadies, wo wir unsere Erlebnisse nochmals Revue passieren lassen können.

© Moritz Grubenmann

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Do, 15. April 2021: Anreise Am Morgen Flug von Zürich nach Madagaskar. Ankunft in Antananarivo am späten Abend. 2. – 3. Tag: Antananarivo – Andasibe Ausflug nach Andasibe mit einer Tages- und Nachttour durch das Reservat. Übernachtung in der Mantadia Lodge. 4. Tag: Andasibe – Antananarivo Rückreise in die Hauptstadt. 5. Tag: Antananarivo – Diego Suarez Heute fliegen wir nach Diego Suarez, zur zweitgrössten Bucht der Welt. Nach Ankunft Besichtigung der grössten Stadt des Nordens. 6. Tag: Diego Suarez Der heutige Tag führt uns zur Baie de Sakalava. Nach einem erfrischenden Bad im Indischen Ozean stärken wir uns mit einem Barbecue am Strand. 7. Tag: Montagne des Français Wanderung zum Naturschutzgebiet Montagne des Français, einer botanischen Schatzkammer. Hier haben wir die Möglichkeit, Orchideen, Baobabs und andere Pflanzenarten zu bestaunen.

8. – 9. Tag: Diego Suarez – Montagne d’Ambre Nationalpark Heute erreichen wir den Montagne d’Ambre Nationalpark, eines der Highlights unserer Reise. Es handelt sich um einen riesigen Bergnebelwald mit Wasserfällen und idyllischen Kraterseen auf 800 – 1'470 m ü. M. In dieser vielfältigen Pflanzenwelt leben verschiedene Arten von Lemuren sowie eines der kleinsten Chamäleons. 10. – 12. Tag: Montagne d’Ambre Nationalpark – Ankarana Die einzigartige Kalksteinlandschaft der Tsingys d’Ankarana ist unser heutiges Ziel. Der Nationalpark bietet endemischen Pflanzen und Tieren einen einzigartigen Lebensraum. Während diesen Tagen unternehmen wir mehrstündige Wanderungen durch den Nationalpark. 13. Tag: Ankarana – Ambanja Wir fahren nach dem Frühstück nach Ambanja und verbringen den Abschluss der Reise im tropischen Inselparadies. 14. Tag: Ambanja Heute ist ein Ausflug zur Insel Nosy Komba geplant. Einige Lemuren, darunter der endemische Mohrenmaki, können dort gesichtet werden.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausser an Tag 2 – 3, 6 – 9 Vollpension (teilweise Picknick-Lunch), Tag 17 nur Frühstück • Unterkunft in einfachen Lodges bis guten Mittelklassehotels

15. Tag: Ambanja Wir besuchen das Fischerdorf Andemby auf der Insel Nosy Faly. Diese Insel ist wenig touristisch und verfügt noch über eine authentische und geschützte Natur. 16. Tag: Ambanja – Antananarivo Ein Inlandsflug bringt uns zurück in die Hauptstadt. 17. Tag: Rückreise Zeit zur freien Verfügung. Auf dem Weg zum Flughafen besuchen wir einen Markt mit madagassischem Kunsthandwerk. Am Abend Rückflug in die Schweiz. 18. Tag: / So, 2. Mai 2021: Ankunft Um den Mittag Landung in Zürich. Programmänderungen vorbehalten! Hinweis: Um Madagaskars Naturschönheiten zu besuchen sind teilweise lange Überlandfahrten auf nicht geteerten Strassen nötig. Komfort und Infrastruktur entsprechen nicht immer dem westlichen Standard. Reisen nach Madagaskar erfordern ein hohes Mass an Flexibilität – bereichern die Gäste, die sich dessen bewusst sind, jedoch mit eindrücklichen Einblicken und Begegnungen.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Madagaskar ist erforderlich. Dieses wird bei Einreise eingeholt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A sowie Malaria-Notfallmedikament / Prophylaxe

Transport: Bus, 4x4 Geländewagen, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Madagaskar ist der «Ariary (MGA)». Empfohlen: Euro in bar zum Umtausch vor Ort. Kreditkarten werden teilweise akzeptiert.

Temperatur: Madagaskar hat unterschiedliche Klimazonen, jedoch ein angenehmes Klima mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 20 bis 30°C. Mit gelegentlichen Regenfällen muss gerechnet werden.


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18. März bis 29. März 2021

PORTUGAL

Marokko

SPANIEN

Mittelmeer Atlantik

MÄRCHENHAFTES MORGENLAND Rabat

Marokko zählt zweifelsohne zu den schönsten und zugleich interessantesten Ländern in der arabischen Welt. Während dieser Reise von Casablanca nach Marrakesch besuchen wir die vier Königsstädte, erkunden Berbersiedlungen, durchqueren faszinierende Bergregionen des Mittleren und Hohen Atlas und unternehmen kleinere Wanderungen in Oasen und der Wüste. Spontane Begegnungen und Gespräche mit den Menschen unterwegs bleiben auf dieser Reise natürlich nicht aus. Sie sind eine gute Gelegenheit, Einblicke in den Alltag der Marokkaner zu erhalten und ihre Gastfreundschaft kennenzulernen.

Meknès Fès

Casablanca

ALGERIEN

Midelt MAROKKO Marrakesch

Erfoud

Aït-Ben-Haddou

MIT HEINER WALTHER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Donnerstag, 18. März bis Montag, 29. März 2021 Marokko: Vier Königsstädte, allesamt Weltkulturerbe, Berberdörfer, herrliche Landschaften, schöne Strände – um nur einige Höhepunkte zu nennen – haben das Land zu einem begehrten Reiseziel werden lassen. Als ich zum ersten Mal nach Marokko reiste, stand auf meinem Besuchsprogramm gleich ein besonderes Highlight: eine Woche Marrakesch. Ich war überrascht und zugleich begeistert von der Vielfalt an einzigartiger Architektur, den engen quirligen Gassen

PREIS PRO PERSON CHF 4‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 570.– TEILNEHMER/INNEN 20 Personen max. 10 Personen min.

Erfoud, das Dattelzentrum Marokkos, liegt am Rande der Sahara.

© Philipp Rohner

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

«Ahlan wa-sahlan – Willkommen in Marokko!» in der Altstadt, in der sich Laden an Laden reiht und vor allem dem Marktplatz Jemaa el-Fna, wo Besucher dem orientalisches Treiben bis weit in die Nacht hinein zusehen können. Seither hat mich nicht nur diese Stadt gefesselt, sondern das gesamte Land. Geografisch betrachtet am westlichen Rand der arabischen Welt gelegen, weshalb es die Araber al-Maghreb – das Land im Westen – nennen, hat Marokko eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt, die allerorts zu spüren ist. Von hier aus erfolgte anfangs des 8. Jh. die islamische Eroberung der Iberischen Halbinsel, mit der eine Blütezeit in arabisch-maurischer Architektur und Kultur einherging. Dem heutigen Marokko ist es relativ gut gelungen, wirtschaftliche Prosperität mit sozialer Entwicklung in Einklang zu bringen, auch wenn noch viele Probleme einer Lösung harren. Ahlan wa-sahlan – Willkommen in Marokko!

1. Tag / Do, 18. März 2021: Anreise Flug von Zürich nach Casablanca. 2. Tag: Casablanca – Rabat Wir beginnen unsere Reise mit dem Besuch der Hassan-IIMoschee, eine der grössten Moscheen der islamischen Welt. Weiterfahrt entlang der Küste nach Rabat, wo wir das Altstadtviertel Kasbah des Oudayas, die Medina, das Parlament und den Königspalast besichtigen. 3. Tag: Rabat – Meknès Auf dem Weg nach Meknès machen wir Halt in Volubilis, eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Marokkos aus römischer Zeit (Rundgang). 4. Tag: Meknès – Fès Während der heutigen Besichtigung sehen wir das Mausoleum des Stadtgründers Moulay Ismail und die weitläufige Palastanlage. Unterwegs nach Fès halten wir an Olivenhainen und unternehmen eine kurze Wanderung. 5. Tag: Fès Wir erkunden Fès, die grösste der Königsstädte mit viel orientalischem Flair. Wir sehen das Altstadtviertel, schlendern durch geschäftige Basare und besichtigen einige Medressen, Stadttore, Paläste und Museen – Faszination pur! Zeit für individuelle Entdeckungen am Nachmittag.

6. Tag: Fès – Ifrane – Azrou – Midelt Wir begeben uns auf eine längere Fahrt in südliche Richtung. Ziel ist Midelt, auf ca. 1'500 m ü. M. im Mittleren Atlas gelegen. Unterwegs Zwischenhalte in Ifrane, einer idyllisch gelegenen Kleinstadt und in Azrou, mit seinem lebendigen Basar und alten Holzhäusern. Übernachtung in Midelt. 7. Tag: Midelt – Erfoud Die heutige Fahrt führt uns nach Erfoud, dem Dattelzentrum des Landes und Hauptort des Tafilalet, der grössten Oasengruppe in Marokko. Wir besichtigen die Oase und erhalten einen unvergesslichen Eindruck von dieser Region am Rande der Sahara. 8. Tag: Erfoud – Merzouga – Erfoud Nur wenige Kilometer von Erfoud entfernt liegt Merzouga, ein kleiner Wüstenort zu Füssen der gewaltigen Dünen des Erg Chebbi. Wir erleben die Faszination der Wüste bei einer Wanderung. 9. Tag: Erfoud – Ouarzazate – Aït-Ben-Haddou Fahrt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend zur Stadt Ouarzazate, welche durch die Berberfestung Kasbah Taourirt und die Filmstudios bekannt ist. Weiterfahrt nach Aït-Ben-Haddou.

10. Tag: Aït-Ben-Haddou – Marrakesch Ganz in Lehm gebaut dient der am Fusse des Hanges gelegene Ort Aït-Ben-Haddou immer wieder als Kulisse für zahlreiche Filme. Über die Pässe des Hohen Atlas und durch schöne Landschaften erreichen wir Marrakesch. Abends lässt uns das Treiben auf dem wohl bekanntesten Marktplatz des Landes – dem Jemaa el-Fna – die reale Welt vergessen. 11. Tag: Marrakesch Wir besichtigen die eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten Marrakeschs, unter anderem die kunstvollen Saadier-Gräber und den faszinierenden BahiaPalast. Später bleibt Zeit zur individuellen Verfügung. 12. Tag / Mo, 29. März 2021: Rückreise Rückflug nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

Hinweise: Gerne offerieren und organisieren wir Ihnen individuelle Verlängerungsprogramme in Marokko. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit der Schweizer Familie durchgeführt.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausgenommen an Tag 8 inkl. Mittagessen • Unterkunft in einfachen bis guten Mittelklassehotels und landestypischen Riads

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, 4x4 Geländewagen

Währung: Die Währung in Marokko ist der «Marokkanische Dirham (MAD)». Empfohlen zur Mitnahme: neue Schweizer Franken oder Euro in bar. MAD können vielerorts auch problemlos am Geldautomaten mittels Kredit- oder Debitkarten bezogen werden.

Temperatur: Temperaturen zwischen 20 bis 28°C. Nachts können die Temperaturen bis auf 13°C absinken.


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13. Juni bis 25. Juni 2021

Simbabwe

MOZAMBIQUE SAMBIA

SAMBESI UND HAUSBOOT AUF DEM KARIBA-SEE

ManaPools-N.P. Kariba-See

Eine Tour auf dem Sambesi-Strom und dem Kariba-See. Von Harare, der Hauptstadt Simbabwes, geht es nach der Landung zu einer nahe gelegenen Lodge in der Wildnis. Am Folgetag bekommen wir, auf der Fahrt zum Sambesi, etwas vom Alltag des von den Diktatoren Mugabe und Mnangagwa drangsalierten Landes mit: verlassene Farmen, deren Territorien jetzt verbuschen. Dann, schlagartig, ein anderes Bild: der grossartige Strom. Wir fahren mit einem Schnellboot zu einer sehr schönen Lodge im Mana Pools Park, und von dort aus unternehmen wir am Folgetag Ausfahrten und / oder Wanderungen in der Wildnis. Den Hauptteil unserer Tour bildet die Fahrt mit einem erstklassigen Hausboot auf dem 290 km langen Karibasee, mit Land-Ausflügen im Matudusadona Park und dem Besuch eines Fischerdorfs. Und danach geht’s nach Victoria Falls. Im Juni sind die Wasserfälle besonders imposant. Und die Landschaft rund herum ist bezaubernd schön.

Sengwa-Fluss IBIA

NAM

MatusadonaN.P. Chinhoyi

Victoria Falls

Harare SIMBABWE BOTSWANA

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

MIT ERICH GYSLING

REISEDATUM Sonntag, 13. Juni bis Freitag, 25. Juni 2021 PREIS PRO PERSON CHF 9‘490.– Zuschlag für Einzelzimmer / -kabine: CHF 3‘520.– (Beschränkte Anzahl verfügbar)

Vielleicht fragen Sie sich zunächst: Kann, soll man Simbabwe, das unter der Herrschaft Mugabes und des Nachfolgers Mnangagwa ächzt, wirklich besuchen? Ich meine: Ja. Oder sollen wir durch unseren inneren Protest gegen die Autokraten auch noch die Bevölkerung abstrafen? Wir, dass heisst Background Tours, reisen so lange auch in «Problemländer», so dass wir als mitreisende Experten, Ihnen realitätsbezogen die Hintergründe schildern können. In den Jahren 2018 und 2019 führten wir diese Tour bereits durch – und staunten jedes Mal, dass die touristische Infrastruktur, allen Widrigkeiten zum Trotz, weiterhin erstklassig ist.

«Ich kann Ihnen versprechen, dass es ein unvergessliches AfrikaErlebnis wird.» Auch dass die Natur um den Kariba-Stausee noch immer intakt ist, grenzt an ein Wunder – oder besser: an eine Vermischung politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Faktoren. Der Sambesi wurde ab 1955 aufgestaut – man siedelte 57‘000 Menschen um. Als das Wasser stieg, wurden zehntausende Tiere eingefangen und ebenfalls umgesiedelt. Dann bildete sich allmählich der riesige See, welcher wie ein Meer wirkt, wenn man ihn befährt. Also geniessen wir das, was wir unterhalb des Kariba-Sees, auf dessen Oberfläche und an dessen Randzonen erleben können! Wir helfen durch unsere ReiseInvestition auch, den Menschen in der betreffenden Region den Alltag ein wenig erträglicher zu gestalten. Ich kann Ihnen versprechen, dass es ein unvergessliches Afrika-Erlebnis wird.

TEILNEHMER/INNEN 18 Personen max. 14 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • 5 Übernachtungen auf einem Hausboot & 5 Übernachtungen in guten Lodges

REISEFORMALITÄTEN Mit dem Hausboot «Shikra» unterwegs auf dem Kariba-See

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / So, 13. Juni 2021: Anreise Flug von Zürich nach Johannesburg. 2. Tag: Johannesburg – Harare Ankunft in Johannesburg. Anschliessend Weiterflug nach Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Transfer zur Lodge in einem weitläufigen Reservat mit eigenen Tieren. 3. Tag: Harare – Mana-Pools-Nationalpark Am Morgen fahren wir gegen Norden und machen Zwischenhalt bei den Chinhoyi-Höhlen, die mit kristallklarem, blau leuchtendem Wasser gefüllt sind. Anschliessend Weiterfahrt zum Sambesi und, per Boot, in den Mana-PoolsNationalpark mit seiner einzigartigen Natur und Tierwelt. 4. Tag: Mana-PoolsNationalpark Von der Lodge aus ganztägige Pirschfahrt durch den Park – aber wir können die Jeeps zwischendurch auch verlassen und die Natur sowie die Tierwelt zu Fuss erkunden. Von den Elefanten, den Wildhunden etc. halten wir jeweils den gebotenen Respekts-Abstand. 5. Tag: Mana-PoolsNationalpark – Kariba-See Vielleicht reicht es am frühen

Morgen noch für eine kurze Ausfahrt, bevor wir Mana-Pools verlassen. Mit dem Boot geht’s flussaufwärts retour, dann fahren wir mit einem komfortablen Bus bis nach Kariba, respektive zum imposanten Stausee. Einschiffen und danach: Geruhsame und ebenso erlebnisreiche Tage und Nächte auf dem Hausboot auf dem 290 Kilometer langen Kariba-See. 6. Tag: Kariba-See Den Vormittag verbringen wir mit Vogelbeobachtungen. Nach dem Mittagessen lernen wir das traditionelle Leben einer einheimischen Ethnie kennen, die sich auf einer Insel des Sees angesiedelt hat. 7. Tag: Kariba-See Morgens erreichen wir Gordons Bay, wo uns eine Safari mit dem Beiboot erwartet. 8. Tag: MatusadonaNationalpark Der selten besuchte Matusadona Park kann (vorläufig) nur vom See aus erreicht werden. Wanderung durch die Wildnis oder Beobachtung der Natur vom Strand aus. Durch das Gelände von Matusadona migrieren viele Büffel, auch zahlreiche Elefanten. Und bisweilen auch Raubtiere. 9. Tag: Sengwa-Fluss Freie Zeit auf dem Boot am Vor-

mittag. Am Nachmittag Ausflug im Beiboot in den entlegenen Sengwa-Fluss. Es bestehen gute Chancen auf die Sichtung von Krokodilen, Flusspferden, verschiedener Arten von Antilopen und Vögeln. Am Abend ankern wir vor der Mündung des SengwaFlusses, wo wir den letzten Abend auf dem Hausboot geniessen. 10. Tag: Sengwa-Fluss – Victoria Falls Ausschiffung nach dem Frühstück und Transfer nach Victoria Falls. Am Abend erkunden wir bei Sonnenuntergang den Sambesi, den wahrscheinlich schönsten Fluss Afrikas, direkt oberhalb der Wasserfälle per Boot. 11. Tag: Victoria Falls Am Vormittag Ausflug zu den berühmten Victoria-Wasserfällen, welche im Juni dank Sambesi Hochwasser besonders beeindrukkend sind. 12. Tag: Heimreise Am späten Vormittag Transfer zum Flughafen und Rückflug via Johannesburg. 13. Tag / Fr, 25. Juni 2021: Ankunft Landung in Zürich am Morgen. Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Simbabwe ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A sowie Malaria-Notfallmedikament / Prophylaxe

Transport: Boot, Geländefahrzeug

Währung: Die Währung in Simbabwe ist der simbabwische Bond-Dollar (ZWL). Die Bezahlung mit Fremdwährung ist verboten. Kreditkarten werden vereinzelt akzeptiert.

Temperatur: Simbabwe hat ein subtropisches bis tropisches Klima. Eine nahezu regenlose Trockenperiode herrscht zwischen April/Mai bis August mit sonnigen Tagen und angenehmen Tagestemperaturen zwischen 15 – 25°C. In den Monaten Juni und Juli kann es in den Nächten recht kühl werden.


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USA

JAMAIKA

«Manche Menschen spüren den Regen, andere werden nur nass.»

ARGENTINIEN

Bob Marley, jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter

ANTARKTIS


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Antarctic Sound & Vortex Island AUS DEM TAGEBUCH DER ANTARKTIS-REISE 2020

Unterwegs in der Antarktis

© Patrick Rohr

13. Januar 2020 / Montag

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ach fast 3 Seetagen soll es heute endlich an Land gehen. Inzwischen wissen wir, dass wir uns auf den Wetterbericht von Thomas Bucheli verlassen können. Genau wie er vorhergesagt hat, erwartet uns den ganzen Tag über ein blauer Himmel mit schönen Lenticularwolken. Die Sonne scheint und es ist wirklich warm. Schon mitten in der Nacht bzw. am frühen Morgen erscheinen die ersten Eisberge und bald werden wir von dem schabenden Geräusch der Eisschollen am Schiffsrumpf geweckt. Sobald wir auf eine grössere Scholle stossen erbebt das ganze Schiff. Aber natürlich müssen wir uns keine Sorgen machen, schliesslich fahren wir mit der HANSEATIC inspiration auf einem Schiff der höchsten Eisklasse. Eigentlich war das Ziel am heutigen Nachmittag eine Anlandung am Strand von Brown Bluff, eine häufig besuchte Anlandestelle am antarktischen Kontinent. Aber das Wetter ist fantastisch und so bahnen wir uns den Weg durch dickes, aber befahrbares Eis immer weiter nach Süden vorbei an der Vega Insel bis zur kleinen Vortex Island. Bis zum letzten Moment ist es nicht klar, ob die HANSEATIC inspiration es

schaffen wird, sich den Weg durch die dicken Eisschollen hindurch zu kämpfen. Aber letztlich gelingt es Kapitän Roman Obrist recht nahe an die einzige Anlandungsmöglichkeit der Insel heran zu fahren. Kurze Zeit später sind die Zodiacs im Wasser und wir können in zwei Gruppen die Insel erkunden.

Stratovulkan zeigt den typischen 35° Winkel und ist von vielen basaltischen Dykes durchzogen. Eine steile Wanderung führt uns direkt an einen dieser Basalt Dykes, die, da sie härter sind als das umgebende Gestein, als Riff oder Mauer aus den Hängen des Vulkans herausragen.

Auf der Insel, direkt am Strand, brütet eine Kolonie von Adelie Pinguinen. Ständig sind sie am Strand in Bewegung. Grosse Gruppen von ihnen wandern am Strand einmal von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links, schliesslich entschliesst man sich ein Bad im Wasser zu nehmen, entscheidet sich in letzter Sekunde jedoch dagegen und wandert wieder von links nach rechts. Ein munteres Treiben, das uns allen viel Spass macht. Auch im Meer können wir grosse Gruppen von Pinguinen bewundern, die ihr Unterwasserdasein immer wieder mit Sprüngen über Wasser begleiten. Bald entwickelt sich unter den Gästen ein kleiner Wettbewerb, wer es wohl schafft die meisten Pinguine gleichzeitig in der Luft zu fotografieren. Vortex Island ist eine vulkanische Insel und besteht aus beige-gelblicher Vulkanasche und schwarzem, von den Vulkanexplosionen zertrümmertem, Basalt. Der

Es ist so wunderbar und so faszinierend auf Vortex Island, dass wir eine Stunde länger als geplant bleiben. Den Namen hat die Insel übrigens von einer Forschungsgruppe bekommen, die 1945 hier in einen Schnee-Wirbelsturm geriet. Davon sind wir heute, bei dem fantastischen Wetter, allerdings weit entfernt. Unser nächstes Ziel wäre nun am Nachmittag Brown Bluff. Da wir dort allerdings dieselben Gesteine, Adelie Pinguine und ebenfalls ein Eisbergfriedhof vorfinden würden, entscheiden wir uns Brown Bluff aus dem Programm zu streichen und anstatt dessen etwas ganz anderes zu tun. Nach längerem Suchen findet unser Kapitän eine vielversprechend aussehende Eisscholle. Und hier sollen wir nun ausgesetzt werden. Auf einer kleinen Eisscholle inmitten des riesigen Weddell Meeres. Vorsichtig manövriert der Kapitän das

Schiff an die Scholle heran. Dann wird unsere Expeditionsleiterin Michaela Mayer an einem Kran und an einer Leine gesichert auf das Eis gelassen, um die Festigkeit zu testen. Die Scholle verspricht zu halten. So werden wir in zwei Gruppen für jeweils eine halbe Stunde hinausgelassen, um von der Scholle aus unser Schiff und die fantastische Landschaft des Weddell Meeres zu geniessen. Was für ein wunderbares Erlebnis. Dann ist es auch schon wieder Zeit sich auf den Weg zu machen, heraus aus dem Weddell Meer, hinein in den Antarktissound. Und schliesslich über die Bransfield Strait zu unserem morgigen Ziel, Halfmoon Island. Und so können wir noch einmal die fantastische Landschaft mit dem Meereis, den Eisbergen und den vulkanischen Inseln bewundern, bevor uns Patrick Rohr um 19.15 Uhr zum Re- und Precap ruft. Heute ist André Lüthi sein Gast. Wie immer kommentiert Thomas Bucheli das Wetter und Expeditionsleiterin Michaela Mayer stellt die geplanten Ausbootungen für den morgigen Tag vor. Auf dem Programm stehen Halfmoon- und Deception Island.

© Patrick Rohr Dieser Ausschnitt stammt aus dem Tagebuch der AntarktisReise 2020. Nach dem Besuch der Falklandinseln, von Südgeorgien und den Süd-Shetland Inseln trifft die HANSEATIC inspiration auf die Antarktische Halbinsel. Die Teilnehmer erleben Tiere und Landschaft bei hervorragendem Wetter. Reisen auch Sie zur Antarktischen Halbinsel. Background Tours führt im 2021 sowie im 2022 Antarktis-Reisen durch. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten 16 & 17 in diesen Reisenews oder unter www.background.ch.


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10. April bis 25. April 2021

Jamaika

Karibisches Meer

Montego Bay

DIE KULTUR HINTER REGGAE, RASTAFARI UND RUM Auf dieser Reise lernen Sie nicht einfach Jamaika kennen, sondern auch das, was hinter den Begriffen von Reggae, Rastafari und Rum steht: Kultur, Geschichte und Wirtschaft. Als drittgrösste Insel der Karibik ist Jamaika viel mehr als Sonne und Strand. Entdecken Sie die «Perle der Karibik» zusammen mit Ueli Bangerter, der seit über zwanzig Jahren auf der Insel lebt.

Oracabessa

JAMAIKA

Treasure Beach

Port Antonio Blue Mountains

Kingston

MIT UELI BANGERTER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN Jamaika – die Kultur hinter Reggae, Rastafari und Rum. Damit bieten wir eine Reise an, die differenzierte Schwerpunkte setzt. Auf Jamaika sind Sportler «Turbos», aber die Jamaikaner sagen: «Geniesse und sei irie» (sprich: ayree). Das kreolische Wort meint: Zeit haben für Erlebnisse und Begegnungen. In diesem Sinne steht bei dieser Reise Reggae für die Kultur der Musik – von Harry Belafonte über Bob Marley bis zur MentoBand, die wir hören und erleben.

«Jamaika verleiht neue Kräfte. An der Sonne liegt das. Und am Rhythmus…!» June Carter

In der Begegnung mit den Rastafaris lernen wir die Geschichte der Insel kennen, von den Arawaks (den Ureinwohnern) über die Entdeckung durch Kolumbus und die Zugehörigkeit zum British Empire, bis in die Gegenwart. Und den Besuch einer Rum-Destillerie verbinden wir mit Informationen über die Ökonomie (Kaffee, Früchte, Bauxitabbau, Tourismus und so weiter). Die Sängerin June Carter schrieb: «Jamaika verleiht neue Kräfte. An der Sonne liegt das. Und am Rhythmus…!». Ich lebe und arbeite seit über zwanzig Jahren auf Jamaika und freue mich Ihnen dieses Land zeigen zu dürfen.

REISEDATUM Samstag, 10. April bis Sonntag, 25. April 2021 PREIS PRO PERSON CHF 9‘280.– Zuschlag für Einzelzimmer CHF 1’890.– (Begrenzte Anzahl verfügbar)

Entdecken Sie, was hinter Jamaika und seinen Menschen steckt!

TEILNEHMER/INNEN 12 Personen max. 10 Personen min.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 10. April 2021: Anreise Am Morgen Flug von Zürich via Frankfurt nach Montego Bay. Ankunft gegen Abend. 2. Tag: Montego Bay Ihr Experte, Ueli Bangerter, gibt Ihnen eine kleine Einführung zu Jamaika. Im Rose Hall Great House erfahren Sie mehr über die Zeit, als Jamaika noch eine Kolonie von Grossbritannien war. 3. Tag: Montego Bay – Treasure Beach Auf der Fahrt nach Treasure Beach haben Sie die Möglichkeit, den kleinsten Vogel der Welt (zugleich Nationalvogel von Jamaika), den Kolibri, kennenzulernen. 4. Tag: Treasure Beach In Black River, einem altertümlichen Städtchen, treffen Sie auf Richard Browne, der als Redaktor einer Tageszeitung arbeitet. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt entlang des Black River. 5. Tag: Treasure Beach – Kingston Heute steht der ganze Tag im Zeichen des Rums und Sie besuchen Appleton Estate, die älteste Rum-Destillerie Jamaikas. 6. Tag: Kingston In der jamaikanischen Hauptstadt besuchen Sie das Bob-MarleyMuseum. Anschliessend geht die Spurensuche zum Ursprung des Reggaes. Nach dem Besuch des Tonstudios Tuff-Gong begegnen

Sie Herbie Miller, dem ehemaligen Manager von Tosh, der heute als Kurator im Jamaica-MusicMuseum arbeitet. Zum Abschluss des Tages geniessen Sie einen musikalischen Abend im Restaurant F&B DownTown und entdecken das Swiss House. 7. Tag: Kingston An diesem Tag erfahren Sie mehr über die Piraterie. Sie wandern auf den Fährten von Sir Henry Morgan, Calico Jack und Blackbeard Teach. Am Nachmittag folgt ein Besuch im Devon-House. 8. Tag: Kingston – Blue Mountains Der heutige Tag steht im Zeichen des Rastafaris. In den Blue Mountains lernen Sie den Glauben der Rastafaris und ihre Kultur kennen. 9. Tag: Blue Mountains Beim Besuch vom Craighton Estate erfahren Sie mehr über den wohl besten und teuersten Kaffee der Welt. Ein Spaziergang durch den Blue and John Crow Mountains Nationalpark bringt Ihnen die tropische Vielfalt der Natur näher. 10. Tag: Blue Mountains – Port Antonio Sie verlassen die Berge in Richtung Nordküste und fahren auf einer der schönsten Strecken Jamaikas nach Port Antonio. Am späteren Nachmittag erreichen Sie Bolt Hole, Ihre Privatresidenz am Meer. 11. – 13. Tag: Port Antonio Die nächsten Tage verbringen Sie in Bolt Hole. Per Floss erkunden Sie den Rio Grande und haben

Zeit am wohl schönsten Strand von Jamaika, Frenchman‘s Cove, zu entspannen. Sie besuchen die Maroons, einen alt eingesessen Stamm, und erleben an einem Abend die «3 Old Boys», eine Mento-Band aus Port Antonio. Geniessen Sie Calypsomusik von Harry Belafonte und Jimmy Cliff bis Maighty Sparrow.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension (Mittagessen teilweise leichter Snack) • Nicht alkoholische Getränke während den Mahlzeiten • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels

REISEFORMALITÄTEN

14. Tag: Port Antonio – Oracabessa Auf der Sun Valley Plantage erwartet Sie heute die Früchteund Blumenvielfalt Jamaikas. Am Nachmittag Weiterfahrt zum legendären Goldeneye Resort am James Bond Beach. 15. Tag: Oracabessa – Rückreise Der Morgen steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Montego Bay. Ueli Bangerter verabschiedet sich hier von Ihnen. Rückflug in Richtung Europa. 16. Tag / So, 25. April 2021: Ankunft Gegen Mittag Ankunft in Zürich. Programmänderungen vorbehalten! Hinweise: Ueli Bangerter begleitet diese Reise ab/bis Montego Bay, Tag 2 – 15. Gerne organisieren wir für Sie ein Vor- oder Nachprogramm gemäss Ihren Wünschen. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit «Der Bund» und «SonntagsZeitung» durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Boot

Währung: Die Währung in Jamaika ist der "Jamaika-Dollar (JMD)". Kreditkarten werden akzeptiert. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in kleinen Scheinen.

Temperatur: Das Klima ist das ganze Jahr tropischmaritim. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 26°C.


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5. November bis 15. November 2020

KANADA Seattle

Luft- und Raumfahrt in den USA

Washington D.C.

USA

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN Auf dieser exklusiven Verkehrshaus-Reise erhalten Sie Einblick in die Luftund Raumfahrt von heute. Unter kundiger Führung von Claude Nicollier und Martin Bütikofer besuchen Sie das Werk von Boeing in Seattle, das National Air and Space Museum und das Udvar-Hazy Center in Washington. Das technische Operationszentrum von Delta Airlines sowie das NASA Johnson Space Center und Cape Canaveral mit dem Kennedy Space Center stehen ebenfalls auf dem Programm. Darüber hinaus lernen Sie die US-Metropolen Washington D.C. und Houston während Stadtführungen näher kennen.

Atlanta Atlantischer Ozean

Houston Cape Canaveral Miami

MEXIKO

MIT CLAUDE NICOLLIER UND MARTIN BÜTIKOFER ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Donnerstag, 5. November bis Sonntag, 15. November 2020

Das Thema Luft- und Raumfahrt fasziniert mich beruflich wie auch privat. Als Direktor des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern bin ich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Luftund Raumfahrt vertraut. Vor 45 Jahren besuchten die USAstronauten John Glenn und Neil Armstrong das Verkehrshaus. In der Raumfahrt-Ausstellung hängt der Forschungssatellit «Eureca». Diesen hat der Schweizer Astronaut Prof. Dr. h. c. Claude Nicollier mit dem Roboterarm der Raumfähre Atlantis ins Weltall ausgesetzt. Zusammen mit ihm begeben wir uns auf eine Reise zu den wichtigsten Stationen sei-

»Der Blick hinter die Kulissen der US-Raumfahrt ist einzigartig.« ner beruflichen Laufbahn bei der NASA. Der Blick hinter die Kulissen der US-Raumfahrt ist einzigartig. Zum Erfolg der NASA hat in den vergangenen Jahren auch die Schweizer Raumfahrtindustrie beigetragen. Die USA ist ein Land der Luftfahrtpioniere. Die Gebrüder Wright führten im Jahr 1903 als erste Flüge mit einem motorangetriebenen Flugapparat durch. Das US-amerikanische Unternehmen Boeing ist heute der weltweit grösste Hersteller von Luft- und Raumfahrttechnik. Claude Nicollier und ich vermitteln Ihnen spannendes Hintergrundwissen zur Welt der Luft- und Raumfahrt. Vor Ort begegnen Sie kompetenten Experten auf abwechslungsreichen Führungen und exklusiven Besichtigungen.

PREIS PRO PERSON CHF 10‘860.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘260.– Kleingruppenzuschlag (10 – 14 Personen): CHF 1‘550.– TEILNEHMER/INNEN 25 Personen max. 15 Personen min.

Das Space Shuttle «Atlantis» – seine letzte Landung im Juli 2011 markierte das Ende des Space Shuttle-Programms.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Do, 5. November 2020: Anreise nach Seattle Flug von Zürich via San Francisco nach Seattle mit Ankunft am späteren Abend. 2. Tag: Seattle Besuch des Boeing-Werkes in Everett, ca. 50 km ausserhalb von Seattle. Auf einer eindrücklichen Führung durch die grösste Fabrikhalle der Welt sehen wir Verkehrsflugzeuge in verschiedenen Produktionsstadien. 3. Tag: Seattle – Washington D.C. Weiterflug nach Washington D.C. 4. Tag: Washington D.C. Am Vormittag erwartet uns eine spannende Führung durch das Udvar-Hazy Center. Neben Flugzeugen und Hubschraubern gehören auch Triebwerke und Flugmotoren zu den Exponaten. Interessant ist auch das ausgestellte Space Shuttle Discovery, mit dem Claude Nicollier im Dezember 1999 seine vierte und letzte Raumfahrtmission unternahm. Nach dem Mittagessen fahren wir in die Stadt und lernen Washington D.C. während einer Besichtigungstour näher kennen. 5. Tag: Washington D.C. Besuch des renommierten National Air and Space Museums, welches die weltweit grösste Sammlung an Luft- und Raumfahrzeugen beherbergt. Hier sieht man, welche Anstrengungen der Mensch

unternommen hat, um den Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Zu den eindrücklichsten Ausstellungsstücken zählen der Flugapparat, mit dem die Gebrüder Wright im Jahr 1903 den ersten motorisierten Flug bewältigten, die «Spirit of St Louis», mit der Charles Lindbergh 1927 den Atlantik überquerte, oder auch die «Apollo 11», die Neil Armstrong 1969 auf den Mond brachte. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 6. Tag: Washington D.C. – Atlanta Weiterflug nach Atlanta. Am dortigen Flughafen lernen wir das technische Operationszentrum von Delta Airlines kennen. Auf einer Spezialführung erfahren wir mehr über Strukturen, Flotte und Zukunftspläne der Airline. Übernachtung in Atlanta. 7. Tag: Atlanta – Houston Wir fliegen weiter nach Houston in Texas. Ein völlig anderes Stadtbild präsentiert sich uns – während einer Führung lernen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten kennen. Übernachtung in Houston. 8. Tag: Houston Besuch des NASA Johnson Space Centers. An der ehemaligen Wirkungsstätte von Claude Nicollier – er arbeitete dort während 25 Jahren – wird er aus dem Vollen schöpfen können. Er erzählt von seinen damaligen Tätigkeiten und

weitere Fachleute geben Einblick in das heutige Tun. 9. Tag: Houston – Cape Canaveral Flug nach Orlando und Transfer nach Cape Canaveral. Wir besuchen den NASA-Weltraumbahnhof und sehen gigantische Raketen. Besuch der U.S. Astronaut Hall of Fame mit der weltweit grössten Sammlung von Astronauten-Memorabilia und aufregenden Simulatoren. 10. Tag: Cape Canaveral – Miami Am Vormittag bleibt Zeit für einen Besuch im Kennedy Space Visitor Complex. Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen Miami. Gegen Abend Rückflug in die Schweiz.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension • Unterkunft in sehr guten Mittel- bis Erstklasshotels

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen für die Einreise in die USA einen biometrischen Pass. Zusätzlich muss bis spätestens 72 Stunden vor Einreise eine elektronische, kostenpflichtige Einreisebewilligung (ESTA) eingeholt werden. Background Tours holt die ESTA für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Bus, Inlandsflug

11. Tag / So, 15. November 2020: Ankunft Ankunft in Zürich am Morgen.

Programmänderungen vorbehalten!

Hinweise: Sie möchten Ihre Reise verlängern? Gerne organisieren wir individuelle Vor- oder Nachprogramme. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit dem Verkehrshaus der Schweiz durchgeführt.

Währung: Die Währung in den USA ist der «US Dollar (USD)». Empfohlen zur Mitnahme: USD in bar. Kreditkarten werden praktisch überall akzeptiert.

Temperatur: An der Ostküste herrschen in etwa mit Mitteleuropa vergleichbare klimatische Verhältnisse. In Texas sowie Südflorida herrscht tropisches Klima – es ist warm und schwül.


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5. Januar bis 22. Januar 2021

CH

ILE

Wir entdecken eine Welt, in der Naturschauspiele, faszinierende Tierbeobachtungen und pure Expeditionserlebnisse den Tag bestimmen. Auf den Spuren grosser Forscher und Abenteurer nehmen wir Kurs auf spektakuläre Landschaften aus Eis – besonders viel Zeit nimmt sich die Bremen für das Weddellmeer. Zahlreiche Zodiacfahrten bringen uns diesem weissen Paradies und seinen Bewohnern wie Pinguinen, Robben und Walen besonders nah.

Buenos Aires

Expedition Antarktis

ARGENTINIEN

Ushuaia

Drake Passage

Süd-Shetland

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ANTARKTIS

MIT BENNO LÜTHI

REISEDATUM Dienstag, 5. Januar bis Freitag, 22. Januar 2021 PREIS PRO PERSON Kat. 2 CHF 16‘320.– Kat. 3 CHF 17‘360.– Kat. 4 CHF 18‘410.– Kat. 5 CHF 19‘460.– Kat. 6 CHF 21‘550.– Weitere Kategorien sowie Kabinen und Zimmer zur Einzelbelegung auf Anfrage.

Die Reise Ihres Lebens! Seit über 20 Jahren bereise ich die Sub- und Antarktis. Bei jeder Reise bin ich immer wieder fasziniert von dieser einzigartigen Natur und den Tieren. Weitab von jeder Zivilisation. Traumhafte Landschaften, gigantische Eisberge und eine grandiose Tierwelt. Tausende von Pinguinen und Robben begrüssen uns bei der Ankunft. Albatrosse und andere Seevögel sowie auch Wale wer-

TEILNEHMER/INNEN 24 Personen max. 16 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Mahlzeiten: Tag 2 Abendessen, Tag 3 – 15 Vollpension, Tag 16 – 17 Frühstück • Unterkunft in der gebuchten Kabinenkategorie auf der Bremen und in einem Erstklasshotel in Buenos Aires Die Adeliepinguine sind in der Antarktis am häufigsten anzutreffen.

© Benno Lüthi REISEFORMALITÄTEN

«Weitab von jeder Zivilisation. Traumhafte Landschaften, gigantische Eisberge und eine grandiose Tierwelt.»

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Di, 5. Januar 2021: Anreise Linienflug von Zürich nach Buenos Aires. 2. Tag: Buenos Aires Vormittags Ankunft in Buenos Aires. Transfer zum Erstklasshotel im Stadtzentrum. Nachmittags orientierende Stadtrundfahrt. Übernachtung mit Frühstück.

den unsere Reise begleiten. Als Präsident der Stiftung Antarctic Research Trust werde ich Ihnen vieles über die Tierwelt und über unsere Forschungsarbeit in diesen Gebieten berichten.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Ushuaia. Besichtigungsfahrt und Freizeit vor dem Einschiffen auf die Bremen. Abfahrt am Abend.

Sollten Sie nun Lust haben zusammen mit mir in diese herrliche Welt zu reisen? – In eine Welt, in der für einmal nicht der Mensch bestimmt – kommen Sie mit!

4. Tag: Auf See Wir fahren durch die berühmte Drake Passage und haben Zeit die Annehmlichkeiten an Bord zu geniessen und verschiedene Vorträge zu besuchen. 5. – 13. Tag: Süd-ShetlandInseln – Weddelmeer – Antarktische Halbinsel Während diesen Tagen erleben wir erhabene Momente, wenn wir etwa nah der Paradise Bay Fuss auf das antarktische Festland setzen. Schneebedeckte Gipfel um-

säumen die Bucht, in der haushohe Eisberge treiben, und Gletscher türmen sich hunderte Meter auf. Für eine imposante Kulisse sorgen gigantische Abbruchkanten wie die von Neko Harbour. Und Eselspinguine, so weit das Auge reicht, etwa auf Cuverville Island. Als eine der spektakulärsten Schiffspassagen der Welt gilt der Lemaire-Kanal: Bis zu 1'000 m hohe Berge flankieren die Wasserstrasse. Ebenso fantastische Gletscherpanoramen eröffnet der Neumayer-Kanal mit Port Lockroy. Das Weddellmeer ist Heimat spektakulärer Eisformationen – mal haushoch und von Adelie-Pinguinen besetzt, mal als engmaschiger Packeisteppich. Auf dem vulkanischen Paulet Island sind unzählige Pinguine heimisch und sorgen wie etwa auch auf Devil Island für lebendige Impressionen.

uns von der Bremen. Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Transfer zum Erstklasshotel im Stadtzentrum. 17. Tag: Buenos Aires – Schweiz Vormittags noch Freizeit, dann Transfer zum Flughafen und Rückflug. 18. Tag / Fr, 22. Januar 2021: Rückreise Ankunft in der Schweiz.

Programm- und Streckenänderungen sind wetter- und eisbedingt jederzeit möglich! Sollte es aufgrund der Eislage nicht möglich sein, ins Weddellmeer zu fahren, wird alternativ versucht, den Südpolarkreis zu überqueren. Daraus ergeben sich zum Teil abweichende Höhepunkte.

14. – 15. Tag: Auf See Auf unserer Rückfahrt durch die Drake Passage lassen wir die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren.

Hinweise: Bitte verlangen Sie das Detailprogramm zur Reise.

16. Tag: Ushuaia – Buenos Aires Wir kommen am Morgen in Ushuaia an und verabschieden

Gerne organisieren wir für Sie ein Vor- oder Nachprogramm in Südamerika.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Schiff, Bus, Flug

Währung: Bordwährung ist der Euro. Um eine bargeldlose Abwicklung zu gewährleisten, wird für Sie ein Konto eingerichtet, das Sie am Ende der Reise an der Rezeption begleichen (bar, EC- oder Kreditkarte).

Temperatur: Im Januar bewegen sich die Temperaturen in der Antarktis zwischen -5 und 5°C. In Buenos Aires ist Sommer, Temperaturen zwischen 25 und 30°C.


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1. Februar bis 21. Februar 2022 Buenos Aires

Expedition Antarktis

ARGENTINIEN

ALLGEMEINE INFORMATIONEN Falkland

CH

Ushuaia

ILE

Südgeorgien

Erleben Sie ein unvergessliches Abenteuer am Ende der Welt – diese Antarktis-Reise lädt Sie zum Staunen ein. Gewaltige Gletscher, majestätische Eisberge und aufregende Tierbeobachtungen aus nächster Nähe erwarten Sie in diesem ungewöhnlichen Lebensraum. Pinguine, Wale, Robben, See-Elefanten, Seebären und eine Vielzahl von Seevögeln werden Sie während der Expeditionsreise begleiten.

Drake Passage

Süd-Shetland Süd-Orkney

REISEDATUM Dienstag, 1. Februar bis Montag, 21. Februar 2022 PREIS PRO PERSON Kategorie 1 CHF 21'965.– Kategorie 2 CHF 22'885.– Kategorie 3 CHF 23'690.– Kategorie 4 CHF 24'610.– Kategorie 5 CHF 24'150.– Kategorie 6 CHF 25'185.– Kategorie 7 CHF 25'990.– Kategorie 8 CHF 26'795.– Kategorie 9 CHF 31'470.– Kategorie 10 CHF 39'980.–

ANTARKTIS

In den Kategorien 1 – 8 stehen Kabinen zur Alleinbenützung zur Verfügung. Zuschlag: 20% des Doppelbelegungspreises TEILNEHMER/INNEN 199 Personen max. sner Reinhold Mes

Benno Lüthi

n

Nik Hartman

INBEGRIFFENE LEISTUNGEN • Flüge inkl. Taxen/Gebühren in Economy-Klasse • 2 Nächte im Hotel Alvear Icon in Buenos Aires inkl. Frühstück • Alle Transfers • Ausflug mit Mittagessen in Ushuaia • Expedtiion in gebuchter Kabinenkategorie gem. Programm inkl. Vollpension, Getränke, Hafengebühren und Zodiacausflüge • Treibstoff- und Bunkerzuschläge (Stand Januar 2020) • Trinkgelder in Buenos Aires und Ushuaia • Betreuung durch unsere Experten, Reiseleiter und Crew

Rudolf Hug

Mit an Bord bei dieser exklusiven Reise sind der bekannte Extrembergsteiger, Abenteurer und Buchautor Reinhold Messner, der TV- und Radiomoderator Nik Hartmann, der Fotograf und Autor Rudolf Hug sowie der erfahrene Antarktis-Reisende Benno Lüthi (Präsident der Antarctic Research Stiftung). Mischa Niederl, CEO von Globetrotter Tours, wird das Projekt leiten. Begleitung ab/ bis Zürich durch Ruedi Bless, Verwaltungsrat Globetrotter Tours.

DIE HANSEATIC NATURE

Königspinguine auf Südgeorgien

© Patrick Rohr

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Di, 1. Februar 2022: Anreise Linienflug von Zürich nach Buenos Aires. 2. Tag: Buenos Aires Vormittags Ankunft in Buenos Aires. Transfer zum Hotel Alvear Icon im Stadtzentrum. Nachmittags orientierende Stadtrundfahrt. Übernachtung mit Frühstück. 3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Ushuaia. Besichtigungsfahrt vor der Einschiffung auf die HANSEATIC nature. Abfahrt durch den Beagle Kanal. 4. Tag: Auf See Geniessen Sie die Annehmlichkeiten des Schiffes und besuchen Sie interessante Vorträge. 5. Tag: Falklandinseln Nach einem erholsamen Tag auf See, läuft die HANSEATIC nature die Falklandinseln an, die wegen ihres ausgeglichenen Klimas als wahres Vogelparadies gelten.

6. – 7. Tag: Auf See Die Seetage werden genutzt, um Sie optimal auf die bevorstehenden Landgänge vorzubereiten. Ausserdem halten die Experten sowie die Lektoren von Hapag-Lloyd Cruises immer wieder spannende Vorträge. Erfahren Sie mehr über die Tiere Südgeorgiens oder die Entdeckungsgeschichte der Antarktis. Natürlich haben Sie während diesen Tagen auch Zeit den Komfort der HANSEATIC nature zu geniessen. 8. – 10. Tag: Südgeorgien Auf dem Weg zur Antarktischen Halbinsel darf der Besuch von Südgeorgien nicht fehlen! Auf dieser Insel erreicht die Faszination der Tierwelt ihren Höhepunkt: Während es an den Stränden von Königspinguinen wimmelt, leben im Schutz des mehrere Meter hohen Tussockgrases Seebären und See-Elefanten. Auch Vogelfreunde kommen auf Südgeorgien mit den grossen Brutkolonien von Riesensturmvögeln auf ihre Kosten.

11. Tag: Auf See Ein Tag auf See mit weiteren informativen Vorträgen.

vereisten Kontinent von Südamerika trennt, nehmen Sie Abschied von der Antarktis.

12. – 16. Tag: SüdorkneyInseln, Süd-Shetland-Inseln & Antarktische Halbinsel Die HANSEATIC nature erreicht die Orcadas Base auf den Südorkney-Inseln. Weiter geht die Fahrt zu den Süd-ShetlandInseln und zur Antarktischen Halbinsel. Zwischen Eisschollen und Eisbergen, in blauviolettem Licht, werden Sie Beobachter zahlreicher Tiere inmitten einer atemberaubend schönen Natur. Auf dem Eis können Sie Pinguine sichten und mit etwas Glück sehen Sie unterwegs sogar Wale. Je nach Wetter- und Eislage sind mehrere Anlandungen geplant. Zum Beispiel auf Deception Island, ein aktiver Vulkan, dessen Lavastrände durch heisse Quellen in der kalten Luft dampfen. Bei der Fahrt durch den Lemaire Kanal wird die ganze Schönheit der Antarktis sichtbar.

19. Tag: Ushuaia – Buenos Aires Ausschiffung in Ushuaia, Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Transfer zum Hotel und Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung mit Frühstück.

17. – 18. Tag: Auf See In der Drake Passage, die den

20. Tag: Buenos Aires – Schweiz Transfer zum Flughafen und Rückflug. 21. Tag / Mo, 21. Februar 2022: Ankunft Ankunft in der Schweiz. Programmänderungen sind wetter- und eisbedingt jederzeit möglich! Hinweise: Die Reise wird zusammen mit Ruefa Reisen Österreich durchgeführt. Medienpartner: CH Media Bitte verlangen Sie das Detailprogramm zur Reise.

© Patrick Rohr Das neue 5-Sterne Expeditionsschiff von Hapag-Lloyd Cruises bringt Sie mitten in die Wildnis hinein. Ob auf abenteuerlicher Zodiac-Exkursion oder auf den beiden gläsernen Balkonen über dem Ozean schwebend – begegnen Sie der Natur auf Augenhöhe und geniessen Sie unvergessliche Momente und atemberaubende Ausblicke. Ganz besonders komfortabel gelingt das auf dem ObservationDeck mit Ferngläsern und 180°-Panoramablick. Die hochwertig und umfangreich ausgestatteten Kabinen (ausschliesslich aussen) haben fast alle einen Balkon bzw. French Balcony. Drei verschiedene Restaurants sowie zwei Bars stehen Ihnen zum Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten zur Verfügung. Und falls Sie sich nach einem aufregenden Expeditionstag entspannen möchten, können Sie den grosszügigen SPA besuchen.


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ASIEN UND OZEANIEN

KAS ACH STAN US

BE

KIS TAN KIRGISTAN KM ENI STA N

A

E KOR D R O

TUR

N CHINA

IRAN

N

ANIE JORD

N

BIE -ARA

BHUTAN

I SAUD

LAOS ND

THAILA

DSCHA

KAMBO

Geniessen wir, was uns der Tag beschert, wer weiss, ob solch ein Tag uns wiederkehrt. AUSTRALIEN

Hafis, persischer Dichter und Mystiker


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Fussball auf dem Flickenteppich VON FRANZISKA KNUPPER

Hitze, Fasten, Vorurteile – die Frauen-Nationalmannschaft in den palästinensischen Gebieten im Westjordanland trainiert unter harten Bedingungen, aber mit umso mehr Leidenschaft. Fussball bringt Hoffnung in eine Region, die das bitter nötig hat. © Palestinian Football Association

B

ereits um neun Uhr morgens heizt die Sonne Ramallah, der bunten Grossstadt im Westjordanland gleich neben Jerusalem, mächtig ein. Bei über 30 Grad flimmert die Hitze auf den Strassen, kriecht durch das Treiben auf dem Markt und durch die überfüllten Busse. Keine Brise ist zu spüren. Auch nicht am Checkpoint von Calandia, wo Hanadi Nasser Eldin, Leiterin des palästinensischen Frauenfussballverbands, mich abholen soll. Während ich warte, bieten Händler bunte Luftballons, Wassermelonen und blinkende Spielzeuge feil. Ich frage mich, ob sie an diesem Ort – zwischen Israel und Palästina, zwischen schwitzenden Grenzsoldaten in Uniformen und wütenden Palästinensern in Warteschlangen – jemals einen Luftballon verkaufen. An diesem Ort, an dem eigentlich keiner sein will, schon gar nicht mit einem lila Luftballon am Handgelenk. Oder vielleicht doch? Vielleicht gerade hier? Als ich schon mit dem Gedanken spiele, dem armen Mann eines seiner Heliummonster abzukaufen, kommt Hanadi hupend auf mich zugefahren. «Musstest du lange warten?», fragt sie mit besorgtem Gesicht unter dunkelbraunen Locken, als ich in ihren staubigen Familienvan einsteige. Ich winke ab, und mir entfährt ein Dank auf Hebräisch. «Das sagen wir hier nicht», faucht Hanadi, und ich beisse mir auf die Zunge. Je länger ich in Israel lebe, desto weniger scheine ich noch als ausländische Journalistin zu gelten, die unbeschwert und ungesehen zwischen den entgegengesetzten Welten pendeln kann. Tagesordnung. Wir fahren nach Al-Ram, einem Vorort Ramallahs zwischen bunt bemal-

ter Sperrmauer und weniger farbenfrohen Grenzposten. Hier steht das grösste Fussballstadion der Autonomiegebiete. Statt Werbebanner für Biermarken schmücken Plakate von Mahmud Abbas und Jassir Arafat die Fassaden des Platzes. Zwei junge Frauen kommen auf dem braunen Rasen in unsere Richtung und treten auf den Vorplatz. Sofort nähert

«So viele Talente bleiben hier ungenutzt. Viele Palästinenser wissen nicht einmal, dass wir eine Frauenfussballmannschaft haben.»

sich ein israelischer Soldat mit gerunzelter Stirn und fragendem Blick. Er scheint fast noch jünger als die beiden Frauen, vielleicht gerade mal 18 oder 19 Jahre alt. Die Schweissringe unter seinen Armen haben bereits einen weissen Rand. Wahrscheinlich steht er schon länger auf seinem Posten in der sengenden Hitze. Die beiden winken ab, ohne ihn auch nur anzusehen oder ihr Gespräch einen Augenblick zu unterbrechen. Kehrtwenden, No-go-Zonen und Hitze sind in Al-Ram an der Tagesordnung.

Keine einfachen Konditionen, um professionell Sport zu treiben, sage ich bei der Begrüssung. Dima, eine der beiden Frauen, stimmt mir zu. Und trotzdem gehe sie dreimal die Woche zum Training. Sogar jetzt, während des Ramadans, des muslimischen Fastenmonats. «Die Spiele finden dann entweder nachts statt, nachdem man gegessen hat, oder kurz vor Sonnenuntergang, damit man danach sofort etwas trinken oder essen kann.» Dima zuckt mit den Schultern, die Haare trägt sie offen. Sie betreffe das nicht, sie sei Christin. Daher auch kein Kopftuch, lacht sie. Aber das Fasten beeinflusse natürlich ihre Mitspielerinnen und damit die Energie des ganzen Teams, fügt sie etwas mürrisch hinzu. Spiel gegen Japan. Dima spielt in der palästinensischen Fussballnationalmannschaft der Frauen. Viermal konnte das Team an der West-Asian-Meisterschaft teilnehmen. Zu anderen grösseren Wettkämpfen ist es bislang nicht gekommen. Sie seien ein junges Team, sagt die 22-Jährige, und keine von ihnen könne ihren gesamten Alltag dem Fussball widmen. Auch sie müsse gleich zur Universität. Dort studiert sie Journalismus. Eine Karriere als Fussballerin? «Daran habe ich nie gedacht. Das ist hier keine Option. Denn im Gegensatz zu Europa steckt hier kein Geld in den Clubs.» Fragend blickt Dima zu Gina, der Frau neben sich. Die nickt bestätigend, seufzt und hebt die Hände. Eine Geste der Resignation? Seit einem Jahr trainiert Gina die Mädchen unter 19 Jahren. Eine Aufgabe zwischen Hoffnung und Frustration. «So viele Talente bleiben hier ungenutzt. Vie-

le Palästinenser wissen nicht einmal, dass wir eine Frauenfussballmannschaft haben. Es ist ein Männersport – hier noch viel extremer als in Europa. Aber ich versuche, den Sport auch unter Frauen bekannt zu machen.» Ein doppelt schwieriges Unterfangen. Schon die männlichen palästinensischen Sportler haben aufgrund eingeschränkter Bewegungsfreiheit oder fehlender Pässe stets Probleme, ausserhalb der Grenzen der Autonomiegebiete zu spielen oder zu trainieren. Ganz zu schweigen von Menschen in Gaza und von Frauen, für die eine Auslandsreise, grosse Wettkämpfe und Trainingscamps meist ein Ding der Unmöglichkeit sind. Die gegnerischen Mannschaften müssen notgedrungen nach Palästina kommen – und das passiert selten. «2011 haben wir in Palästina gegen Japan gespielt, das war ein Highlight.» Gina klingt stolz – und das, obwohl ihr Team 0:19 verloren hat. Wir entschliessen uns, der brütenden Hitze im Stadion zu entfliehen und im gegenüberliegenden Gebäude Erleichterung bei der Klimaanlage zu suchen. Dima und Gina hätten Glück, sagt Hanadi. Ihre Eltern seien stolz auf sie und unterstützten sie in allen Belangen. Das habe sicher mit ihrer Religion zu tun – Christen im Westjordanland geniessen im Schnitt höhere Ausbildungen und Wohlstand. Sowohl Gina als auch Dima sprechen fliessend Englisch. Beide planen, einen Teil ihrer Hochschulzeit im Ausland zu verbringen. Mir wird bewusst, warum sich gerade diese zwei Mädchen bereit erklärt haben, mit mir zu sprechen. Die Hürden sind niedriger, der Umgang natürlicher.

Dieser Text ist ein Ausschnitt aus der Reportage «Fussball auf dem Flickenteppich», die erstmals im Herbst 2019 im GlobetrotterMagazin erschien. Seit 1982 lässt das GlobetrotterMagazin die Herzen von Abenteurern, Globetrottern und Weltentdeckern mit einzigartigen Reisereportagen höher schlagen. Die Geschichten sind authentische Berichte ungebrochener Reiselust und unstillbarer Neugierde auf fremde Destinationen, Kulturen und Menschen. Deshalb sind viele Autorinnen und Autoren in erster Linie Reisende – und erst danach Schreibende, die ihre ganz persönliche Reisegeschichte weitererzählen möchten. Das Globetrotter-Magazin erscheint viermal im Jahr mit spannenden Reisereportagen aus aller Welt, Interviews, Tipps, News und Annoncen. Es kann unter www.globetrottermagazin.ch im Abo bequem nach Hause bestellt oder an ausgewählten Kiosken gekauft werden. Beim Jahresabo für 35 Franken ist die Globetrotter-Card dabei, mit der Sie von diversen Vergünstigungen profitieren können.


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30. Oktober bis 18. November 2020 Delhi

Bhutan

NEPAL

CHINA

Gangtey Jakar Tang Thimphu

VOM URWALD IN DIE BERGE

Paro BHUTAN

Diese Reise wird Ihnen einen vertieften Einblick in das Leben, INDIEN die Kultur und die Landschaften des sßdlichen und Üstlichen Bhutans ermÜglichen. Einen ersten HÜhepunkt erleben Sie im Schlauchboot auf dem Manas Fluss und zu Fuss im Manas Nationalpark. Bauernfamilien werden Ihnen ßber ihre Bemßhungen um verbesserte Lebensverhältnisse in der Zusammenarbeit mit Helvetas erzählen. Lassen Sie sich von geheimnisvollen KlÜstern und Tempeln verzaubern. Auch beschäftigen Sie sich mit dem Konzept und der Praxis des Bruttonationalglßcks.

Gelephu

Mongar Panbang

BANGLADESCH

MIT FRANZ GĂ„HWILER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Freitag, 30. Oktober bis Mittwoch, 18. November 2020

Während dem Flug nach Bhutan wird Ihnen als Amuse Bouche die Aussicht auf acht Achttausender des Himalayas serviert. Im Manas Nationalpark im sßdlichen Zentralbhutan, den Sie via River Rafting erreichen, erleben Sie die Flora und Fauna eines sßdasiatischen Dschungels. Die Weiterfahrt auf neu gebauten Strassen fßhrt Sie durch unerschlossene und abgelegene Gebiete des sßdlichen Zentral- und Ostbhutans nach Mongar. Hier in der Nähe besuchen Sie das auf einer Privatinitiative basierende Haselnussprojekt. Auf dem East-West

Lassen Sie sich im Gangtey Kloster vom Schwarzhalskranich Tempelfest verzaubern. Highway geht die Reise weiter ßber Ura, Tang, Bumthang und Trongsa ins wunderschÜne Phobjikha Hochtal. Hier lassen Sie sich im Gangtey Kloster vom Schwarzhalskranich Tempelfest verzaubern und besuchen einen innovativen Bauern. Seit der langsamen Önung in den 1960er Jahren versucht Bhutan den Wandel von einer absoluten Monarchie zu einer modernen Demokratie in einer sozialverträglichen Art und Weise zu beschreiten. Wahrscheinlich hat die Entwicklungsphilosophie des Bruttonationalglßcks zum friedlichen und geordneten Wandel beigetragen. Sie erhalten auf Ihrer Reise die MÜglichkeit hinter dieses Konzept zu blicken. Zudem kÜnnen Sie erleben, wie die Zusammenarbeit zwischen Helvetas und Bhutan zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der LandbevÜlkerung beiträgt.

PREIS PRO PERSON CHF 9‘960.– Zuschlag fĂźr Einzelzimmer: CHF 830.– TEILNEHMER/INNEN 18 Personen max. 10 Personen min.

Das eindrĂźckliche Kloster in Taktsang

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 30. Oktober 2020: Anreise Flug nach Delhi. Transfer zum Hotel und Ăœbernachtung. 2. Tag: Delhi – Gelephu Weiterflug nach Bagdora. Fahrt mit Jeeps nach Gelephu. 3. Tag: Gelephu – Panbang Weiterfahrt nach Panbang, welches im Manas Nationalpark, dem ältesten und viertgrĂśssten Park des Landes, gelegen ist. 4. – 5. Tag: Panbang Sie begeben sich heute auf einen Spaziergang durch den Dschungel und erleben eine einstĂźndige River Rafting-Tour auf dem Manas Fluss. Am Folgetag Besuch von Helvetas-Projekten. 6. – 7. Tag: Panbang – Mongar Die heutige Fahrt fĂźhrt Sie via Gyelposhing nach Mongar. Am nächsten Tag besuchen Sie die von Helvetas unterstĂźtzte Haselnussfarm. 8. Tag: Mongar – Tang Auf dem Weg nach Tang machen Sie einen Zwischenstopp in der Nähe des Gangkhar Puensum, um die Aussicht auf einen der hĂśchsten, unbestiegenen Berge der Welt geniessen zu kĂśnnen. 9. Tag: Tang Nebst dem Besuch eines weiteren Helvetas-Projektes sehen Sie sich das Ogyen Choling Museum an, welches Ăźber die kulturelle Geschichte Bhutans aufklärt. 10. Tag: Tang – Jakar Nach einer StadtfĂźhrung durch Jakar dĂźrfen Sie sich auf ein weiteres Tal in spektakulärer

Umgebung freuen. Nachmittags suchen Sie einige bedeutende Tempel und Paläste auf. 11. Tag: Jakar Ausflug nach Choekhortoe und Besuch eines buddhistischen Klosters. Zurßck in Jakar Besichtigung einer Brauerei und der Käsefabrik von Fritz Maurer. 12. Tag: Jakar – Gangtey Weiterfahrt in westliche Richtung. Erster Stopp in Chumey Valley, wo sich das Vocational Training Institute befindet, welches ßber die berufliche Bildung informiert. Weiterfahrt durch das Trongsa Valley nach Gangtey. 13. Tag: Gangtey Ein Highlight der Reise erwartet Sie mit dem SchwarzhalskranichFestival, ein fßr die lokale BevÜlkerung bedeutungsvoller Event hinsichtlich des Schutzes der gefährdeten, heiligen VÜgel. 14. Tag: Gangtey Heute ist eine Wanderung auf dem Gangtey Nature Trail geplant. Besichtigung einer Farm, um das ländliche Leben kennenzulernen. 15. Tag: Gangtey – Thimphu Sie unterbrechen die mehrstßndige Fahrt nach Thimphu mit einem Zwischenstopp beim Pele La Pass auf 3'400 Meter, von wo bei gutem Wetter der Mount Jomolhari, Bhutans heiliger Berg, zu sehen ist. 16. Tag: Thimphu Im Helvetas Bßro erhalten Sie eine Einfßhrung in die spannenden Helvetas-Projekte in Bhutan. 17. Tag: Thimphu – Paro In der Kleinstadt Paro befinden sich unter anderem das National-

museum sowie eine Universität, welche Sie besuchen werden. 18. Tag: Paro Morgendliche Wanderung zum Kloster in Taktsang (Tigernest) und Besuch des aus dem 7. Jahrhundert stammenden Klosters namens Kichu. 19. – 20. Tag / Di – Mi, 17. – 18. November 2020: Rßckreise Rßckflug via Delhi mit Hotelaufenthalt. Nach Mitternacht Abflug in Delhi. Ankunft in Zßrich am Morgen und individuelle Heimreise.

Programmänderungen vorbehalten!

Hinweise: Aufgrund von behÜrdlichen Massnahmen, schlechten Strassenverhältnissen und Wettereinbrßchen sind Programmänderungen manchmal notwendig. Dies fordert von allen Beteiligten ein gesundes Mass an Flexibilität. Bitte beachten Sie, dass die im Programm erwähnten Wanderungen gut zu bewältigen sind. Dennoch ist eine gute Kondition, kÜrperliche Fitness und Trittsicherheit erforderlich. Reisen in grosse HÜhen sollten in jedem Fall mit einem gesunden Herz und einem stabilen Kreislauf unternommen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Der Bund, SontagsZeitung und Helvetas durchgefßhrt.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser an Tag 2 (Abendessen) und 19 (Frßhstßck) •Unterkunft in landestypischen Mittelklassehotels •Spende an Helvetas

REISEFORMALITĂ„TEN Dokumente: Schweizer BĂźrgerInnen benĂśtigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate Ăźber das RĂźckreisedatum hinaus gĂźltig ist. Visa fĂźr Bhutan und Indien sind erforderlich. Wir holen diese fĂźr Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsug, Jeeps

Währung: Die Währung in Indien ist die Indische Rupie (INR)" und in Bhutan der Ngultrum (BTN). Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC-/Kreditkarten werden nur begrenzt akzeptiert.

Temperatur: In Bhutan gibt es in verschiedenen Regionen deutliche Klimaunterschiede. Im Sßden herrscht ein tropisches bis subtropischen Klima vor. In den zentralen Gebieten findet man ein gemässigtes Klima. Der Herbst gilt gemeinhin als Jahreszeit mit der besten Sicht und Temperaturen zwischen 12 - 16°C.


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9. April bis 24. April 2021 TUR

KME

NIST AN

Kaspisches Meer

Iran

Teheran

VON DER ANTIKE BIS ZUR GEGENWART

IRAN

Kashan Isfahan Yazd IRAK

Ahwaz

KUWAIT

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Shiraz

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Plant man für das Frühjahr eine Reise durch Iran, muss man sich entweder für die erste Hälfte März oder April entscheiden. Dazwischen liegt Nowruz, das iranische Neujahr. April hat viele Vorteile: in Teheran ist es schon angenehm warm, im Süden noch nicht allzu heiss. Wir beginnen in Teheran, dann fahren wir immer weiter südlich. Kommen wir in Shiraz an, brechen die Blüten schon mit voller Kraft aus. Und erst im Tiefland unten, bei den bis zu mehr als 3‘000 Jahre alten Stätten um Ahwaz und Susa! Es ist eine Zeitreise: von der Moderne der Millionen-Hauptstadt zu den in der Wüste liegenden Oasenstädten Kashan und Yazd, weiter in die Antike (Persepolis und die noch viel älteren Denkmäler im Tiefland) und retour in die Hochkultur der Safawiden in Isfahan.

SAUDI-ARABIEN

AIN

HR

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KATAR

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Freitag, 9. April bis Samstag, 24. April 2021

MIT ERICH GYSLING

PREIS PRO PERSON CHF 8‘820.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 930.– Kleingruppenzuschlag (8 - 9 Personen): CHF 960.–

Es gibt wohl kein anderes Land, das in den Medien (auch bei den Politikern) so kontrovers geschildert wird, wie Iran. Für die USRegierung und für Israels Premier Netanyahu ist Iran ein Teufel in Person, für die Saudis ist es eine Macht, die das Ziel verfolgt, die Glaubensgemeinschaft der muslimischen Sunniten (weltweit ca 1,3 Milliarden) durch die Tradition der Schiiten (weltweit kaum 150 Millionen) zu strangulieren. Dass in dieser Darstellungsweise viel Propaganda steckt, wissen die Saudis selbst – aber diese Form der Verbreitung von «fake news» ist offenkundig international fast schon salonfähig.

«Und wer durch das Land reist, stellt fest: die Bevölkerung ist lebensfroh, ist nicht düster und verstockt.» Iran wurde, das stimmt, zu einer selbstbewussten Regionalmacht – und betreibt eine bisweilen auch problematische Aussenpolitik (Unterstützung Assads in Syrien zum Beispiel). Manchmal gibt es Protestwellen gegen die Politik der Herrschenden, bisweilen auch Kundgebungen von Frauen, welche die Kopftuch-Pflicht abschaffen wollen. Aber all das ist nicht Anlass für eine neue Revolution. Und wer durch das Land reist, stellt fest: die Bevölkerung ist lebensfroh, ist nicht (die Medien verzerren in dieser Hinsicht Vieles) düster und verstockt. Jüngere und ältere Iranerinnen und Iraner kommen immer wieder auf uns zu, wollen mit uns über Gott und die Welt diskutieren. Ich kenne kein Land, in dem man angenehmer reisen kann.

TEILNEHMER/INNEN 14 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension inklusive Getränke • Unterkunft in gehobenen Mittel- und Erstklasshotels

Die Chadschu Brücke in Isfahan

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 9. April 2021: Anreise Flug von Zürich nach Teheran. 2. Tag: Teheran Wir besuchen das Nationalmuseum, die Juwelensammlung aus der Schah-Zeit oder den GolestanPalast plus Basar. 3. Tag: Teheran – Kashan In südlicher Richtung verlassen wir Teheran, vorbei am KhomeiniMausoleum und machen einen Zwischenhalt in Qom, der Stadt der schiitischen Rechtsgelehrten. Ein Besuch des Mausoleums von Fatima ist normalerweise möglich. 4. Tag: Kashan Die Stadt ist zauberhaft: Villen mit Innenhöfen aus dem 19. Jh., eine Moschee mit architektonischen Wurzeln bei den Seldschuken, interessanter Basar. Und alles wirkt hier, im Vergleich zu Teheran, gemächlich. 5. Tag: Kashan – Yazd Auf unserer heutigen Fahrt gibt’s zwei bis drei Zwischenstopps: Ardestan mit einer Moschee, die in die Zeit vor dem 10. Jh. zurückreicht, Nain mit den Bauwerken aus der Seldschukenzeit und Meybod. 6. – 7. Tag: Yazd Yazd, die Altstadt aus Lehmziegeln erbaut, UNESCO-Weltkulturerbe (vom Zerfall bedroht), ist auch jene Stadt, in der die Kultur der Zoroa-

strier noch erlebbar ist. Fahrt zu den Begräbnisstätten der Anhänger der Lehre Zarathustras, zum Feuertempel und zur Freitagsmoschee. Wir haben reichlich freie Zeit für eigene Erkundungen in Yazd.

eine völlig andere Kultur konzentrieren: Auf jene der frühen Antike, der Elamiter insbesondere. Die Zikkurats (Stufentempel) aus der Zeit vor 1‘200 v.Chr. sind DIE Attraktion.

8. Tag: Yazd – Shiraz Angenehme Tagesreise durch Gebirgslandschaften. Vor unserem Tagesziel liegt Pasargadae, eine Ruinenstadt, deren Entstehung in die Frühzeit der persischen Hochkultur zurückreicht.

13. Tag: Ahwaz – Isfahan Grossartig ist die Altstadt von Shushtar mit ihren aus dem Mittelalter stammenden Wasseranlagen. Am Abend Flug von Ahwaz nach Isfahan.

9. Tag: Shiraz Shiraz, eine Millionenstadt, in ihrem Wesen aber eher gemächlich gestimmt. Basar, Moscheen und Mausoleen der Dichter Hafez und Saadi. 10. Tag: Shiraz Ausflug nach Persepolis und Naqshe Rostam (klassische Stätten des Altertums). Persepolis war das Zentrum der klassischen persischen Kultur. In Naqshe Rostam sind die Felsengräber der Herrscher der Achämenidenzeit und der Sassaniden. 11. Tag: Shiraz – Ahwaz Eine lange, aber schöne Fahrt vom iranischen Hochland in die Tiefebenen, in der Region des Persischen Golfs. Unterwegs liegt Bishapur mit Zeugnissen aus der Zeit der Sassaniden. 12. Tag: Ahwaz und Umgebung In Ahwaz werden wir uns auf

14. – 15. Tag: Isfahan «Isfahan, nesfe-jahan», besagt ein iranischer Refrain und meint: Isfahan ist die halbe Welt, alles Andere, irgendwo und zusammen genommen, schafft es noch, die andere Hälfte zu besetzen… Isfahan ist ein Zentrum der islamisch-iranischen Hochkultur: Die Freitagsmoschee aus der Epoche der Seldschuken (11. / 12. Jh.), die Moscheen der Safawiden-Zeit (17. Jh.) und die Stadtanlage aus der gleichen Zeit. Dazu: die harmonischen Brücken, der kilometerlange Basar und ausgedehnte Parkanlagen. Isfahan ist einmalig und Höhepunkt der Safawiden-Zeit. Wir nehmen uns genügend Zeit, die Stadt zu erleben. 16. Tag / Sa, 24. April 2021: Rückreise Rückflug in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Iran ist erforderlich, wir holen dieses für Sie ein. Der Reisepass darf keinen Sichtvermerk «Israel» enthalten. Zur Visaeinholung sind Fingerabdrücke der Behördenstelle Ihres Wohnkantons erforderlich. Hinweis: Wer sich in Iran aufhielt, muss aktuell für die nächste Reise in die USA ein Visum beantragen.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Flug, Bus

Währung: Die Währung in Iran ist der «Iranische Rial (IRR)». Empfohlen zur Mitnahme: USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden teilweise in TeppichGeschäften akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Im April durchschnittlich 21°C am Tag im Norden und bis zu 30°C im Süden. Bei der Kleidung ist auf die streng islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


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27. November bis 5. Dezember 2020

Jordanien kompakt, Petra intensiv

ÄGYPTEN

Jordanien ist, im Gegensatz zu anderen Ländern der Region, nach wie vor problemlos bereisbar. Das Land hat eine hervorragende Infrastruktur, gute Verbindungswege, Komfort in allen Hotels, interessante Stadtkultur und überwältigende historische Stätten. Die Nabatäerstadt Petra ist nicht der einzige Höhepunkt: Jerash, nördlich von Amman, ist eine der beeindruckendsten römischen Ruinenstädte im Orient. Die Kreuzritter hinterliessen ihre Spuren in der Form von gewaltigen Festungen. Die Beduinenkultur prägte und prägt weiterhin das breite Wüstental des Wadi Rum. Und will man nach all diesem Kultur-Impact eine Atempause, kann man sich in Aqaba am Roten Meer entspannen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Freitag, 27. November bis Samstag, 5. Dezember 2020

MIT ERICH GYSLING

PREIS PRO PERSON CHF 4‘990.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 830.– Kleingruppenzuschlag (8 – 11 Personen): CHF 540.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 12 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in guten Mittelbis Erstklasshotels, 1 Nacht im Wüstencamp (sanitäre Anlagen in einem separaten Gebäude)

Als Journalist für Zeitungen und das Fernsehen habe ich Jordanien x-mal bereist – und hatte mehrmals das Privileg, den damaligen König Hussein zu interviewen. Zu wenig Zeit hatte ich damals für den Besuch der antiken Stätten des Landes. Das konnte ich erst in späteren Jahren nachholen, und erst da wurde mir bewusst, welche grossartige Kultur dieses Land beherbergt. Bis Ende 2010 kombinierten wir, bei «Background Tours», jeweils Syrien mit Jordanien – die syrische Tragödie macht es wohl für absehbare Zeit unmöglich, eine solche Reise nochmals durchzuführen. Schön jedoch, dass Jordanien immer noch stabil ist – warum eigentlich? Letzten Endes, weil sich mehrere Regime der nahöst-

«Als Journalist für Zeitungen und das Fernsehen habe ich Jordanien x-mal bereist» lichen Region stillschweigend darauf geeinigt haben, dass ein konfliktfreies Jordanien im Interesse aller ist. Reiche Iraker (viele reich geworden durch Korruption in der Folge des US-Kriegs von 2003) haben Milliarden in Immobilien in Amman investiert; Saudis kaufen Villen und Yachtanlagen bei Aqaba. Auch aus den Emiraten fliesst Geld nach Jordanien – und all diese Staaten erwarten, dass ihr Kapital im Reich von König Abdullah sicher ist. Und sorgen somit (in Absprache mit Israel, Ägypten und den USA) dafür, dass Jordanien ein Hort der Ruhe bleibt.

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Jordanien ist erforderlich, es wird bei der Einreise ausgestellt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Kamele in der Felsenwüste Wadi Rum

Transport: Bus, Inlandsflug, Geländewagen

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 27. November 2020: Anreise Linienflug von Zürich via Frankfurt nach Amman mit Ankunft am Abend. Transfer zum Hotel. 2. Tag: Amman Stadtrundfahrt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und dann weiter nördlich zur römischen Ruinenstadt Jerash. Retour nach Amman. 3. Tag: Amman – Petra Fahrt von Amman über einen Teil der Königsstrasse, Zwischenhalt bei der Kreuzfahrerburg Kerak, und weiter bis Wadi Musa (so heisst die Stadtsiedlung vor Petra). 4. Tag: Petra Petra – Höhepunkt aller NahostReisen. Geführte Besichtigung von

Petra. Wer sich während des etwas langen Tages «ausklinken» will: kein Problem!

wir die Umgebung und verbringen eine Nacht in einem für uns allein reservierten Zeltcamp/Wüstenzelt.

5. Tag: Wanderung um Petra Ein Wandertag, über Pfade in der nabatäischen Felsenwüste, hinunter zu den Ruinen im Tal, wieder hinauf auf die Felsen zu neuen Entdeckungen. Die mittelschwere Wanderung dauert mit Pausen zirka 6 Stunden. Als Alternative ist ein Besuch in klein Petra mit einem lokalen Guide möglich. Klein Petra oder Siq el-Barid wirkt wie eine kleine Version der Nabatäerstadt Petra, in deren direkter Nähe sie liegt.

7. Tag: Wadi Rum – Aqaba Fahrt zum Roten Meer (zirka zweieinhalb Stunden).

6. Tag: Petra – Wadi Rum Das Wadi Rum erreicht man von Petra in zirka drei Stunden. Unglaublich attraktive Felsenwüste. Am Nachmittag entdecken

8. Tag: Aqaba Ein Tag ohne Programm: Geniessen, Schwimmen, Nichtstun. Das Hotel Intercontinental in Stadtnähe bietet Erholung mit Privatstrand. 9. Tag / Sa, 5. Dezember 2020: Rückreise Am Morgen früh Fahrt zum Flughafen, Flug via Amman retour in die Schweiz. Ankunft am Nachmittag in Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

Währung: Die Währung in Jordanien ist der «Jordan Dinar (JOD)». Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden in Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Im November kann es angenehme 21°C warm sein oder auch ein paar Tage lang kühl oder sogar kalt. Bei einer Übernachtung in der Wüste ist wärmere Kleidung notwendig (in der Nacht bis zu 10°C). Bei der Kleidung ist auf die islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


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1. Oktober bis 15. Oktober 2021 Goldenes Dreieck

Lebensader Mekong

LAOS

BURMA Luang Prabang

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Diese Studienreise beginnt mit den Höhepunkten der pulsierenden, thailändischen Hauptstadt Bangkok, bevor wir gemächlich weiterreisen. Wir verbringen sieben Nächte an Bord des Boutique-Flusskreuzfahrtschiffs «Mekong Sun», das nur für uns gechartert ist. Vom Goldenen Dreieck bis zur Königsstadt Luang Prabang erleben wir wilde, unberührte Mekong-Landschaften, Dörfer und Sehenswürdigkeiten. Grossartige Fotomotive sind garantiert. Den beeindruckenden Abschluss unserer Reise bilden die Tempelanlagen um Siem Reap mit dem grössten Sakralbau der Welt, dem UNESCO Weltkulturerbe Angkor Wat.

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UNTERWEGS VON THAILAND ÜBER LAOS NACH KAMBODSCHA

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

THAILAND

REISEDATUM Freitag, 1. Oktober bis Freitag, 15. Oktober 2021 VIETNAM

MIT PATRICK ROHR Bangkok

Siem Reap KAMBODSCHA

PREIS PRO PERSON Kategorie Classic: CHF 7'840.– Kategorie Superior: CHF 8'470.– Zuschlag für Einzelbelegung Nur Hotels: CHF 630.– Hotels & Kategorie Classic: CHF 1'500.–

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: 2007, ich hatte gerade das Schweizer Fernsehen verlassen, reiste ich zum ersten Mal nach Thailand. Vor dem Start in die Selbstständigkeit wollte ich noch etwas Ferien machen. Kaum in Bangkok ausgestiegen, war ich verliebt: in diesen lauten, lärmigen, bunten, fröhlichen und wilden Grossstadt-Moloch. Selten hat mich ein Ort so gepackt wie Thailands Hauptstadt. Aber Thailand und seine Nachbarn sind viel mehr, das durfte ich in den folgenden Jahren immer wieder erleben: Eine Schifffahrt auf dem Mekong hat meine Liebe zu Laos geweckt, und wenn man einmal vor den Tempelruinen von Angkor Wat gestanden ist, möchte man immer wieder zurück.

«Wenn man einmal vor den Tempelruinen von Angkor Wat gestanden ist, möchte man immer wieder zurück.» In den letzten Jahren habe ich Südostasien privat und als Fotograf viele Male bereist. Ich freue mich sehr, Sie in die Geheimnisse dieser wunderschönen Ecke unserer Welt einzuführen: mit Ihnen die Gerüche der Garküchen und Räucherstäbchen aufzusaugen, in die Mystik der buddhistischen Tempel und Felsenhöhlen einzutauchen, am frühen Morgen in der friedvollen Stadt Luang Prabang den Bettelmönchen etwas zu essen zu geben. Natürlich nehme ich meine Fotokamera mit, und wenn auch Sie gerne mit Ihrer Kamera die atemberaubenden Landschaften, die liebevollen Menschen und die eindrücklichen Tempelanlagen festhalten möchten, gebe ich Ihnen selbstverständlich gerne Tipps dazu.

TEILNEHMER/INNEN 26 Personen max. 20 Personen min.

An Bord der «Mekong Sun» erleben Sie die exotische Natur und das Landleben in Laos hautnah.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 1. Oktober 2021: Anreise Um den Mittag Flug von Zürich nach Bangkok. 2. Tag: Bangkok Ankunft in Bangkok und Transfer ins Hotel. Am Nachmittag erleben wir während einer geführten Tour das lebhafte Viertel Chinatown. 3. Tag: Bangkok Heute erkunden wir in Bangkok den farbigen Markt Pak Khlong Talat, den Grossen Palast und den Tempel Wat Pho mit seinem riesigen liegenden Buddha. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya Fluss. 4. Tag: Bangkok – Goldenes Dreieck Wir fliegen nach Chiang Rai und reisen in die Region des Goldenen Dreiecks weiter. Am Fusse des Tempelbergs überblicken wir die Grenzregion zwischen Thailand, Myanmar und Laos. Am Abend beziehen wir unsere Kabinen auf dem Flusskreuzfahrtschiff «Mekong Sun». 5. Tag: Goldenes Dreieck – Laos Bevor wir losfahren besuchen wir das Tor zu Indochina bei Huay Sai. Weiter geht es nach Laos. Wir besuchen ein Dorf des Khmu-Volkes. 6. Tag: Entspannung an Bord & Dorfleben Die Reise führt flussabwärts durch meist einsame Natur: an den Ufern immer wieder eine wilde Mondlandschaft aus Felsen und Sandbänken, darüber erheben sich tropische Wälder mit exotischen Flammen-, Regen- und Entenfussbäumen, Teak-Wäl-

dern und Bambusdickichten. Unterwegs besuchen wir ein abgelegenes Dorf. 7. Tag: Buddha-Höhlen & Lao-Schnaps Der Verkehr auf dem Fluss nimmt zu, wir kommen nun in eine Region mit vielen Dörfern ohne Strassenanschluss. Wir erreichen die berühmten Pak OuHöhlen mit ihren Tausenden von kleinen Buddha-Statuen und erleben, wie auf traditionelle Weise Schnaps gebrannt wird. 8. Tag: Die alte Königsstadt Luang Prabang Heute erkunden wir die UNESCOgeschützte Altstadt von Luang Prabang zu Fuss. Der einstige Königspalast ist nun ein aufschlussreiches Museum, nicht weit entfernt steht der Wat Xieng Thong Tempel, das älteste Kloster der Stadt. 9. Tag: Almosengang & Hmong-Dorf Am frühen Morgen haben wir Gelegenheit, Mönche beim traditionellen Almosengang zu beobachten. Zum Frühstück kehren wir zurück an Bord und setzen unsere Kreuzfahrt flussabwärts für den Besuch eines Dorfes des HmongBergvolkes fort. 10. Tag: Kuang Si Wasserfälle Wir erreichen einen bei den Einheimischen sehr beliebten Park mit den beeindruckenden Kuang Si-Wasserfällen. Mittags sind wir zurück in Luang Prabang. Abends nehmen wir an einer traditionellen, laotischen BaciFreundschafts-Zeremonie teil, untermalt mit klassisch laotischer Musik und Tanz.

11. Tag: Luang Prabang – Siem Reap Wir verabschieden uns von der «Mekong Sun» und ihrer Crew. Am Nachmittag fliegen wir nach Siem Reap in Kambodscha und beziehen unser Hotel. 12. Tag: Siem Reap Heute stehen wir früh auf und geniessen den Sonnenaufgang über Angkor Wat, ein eindrückliches Spektakel, ob mit oder ohne Kamera. Später besuchen wir verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Tempel-Anlage Angkor Thom sowie den Tempel Ta Prohm. Am Nachmittag widmen wir uns nochmal der eindrücklichen Tempelanlage Angkor Wat. 13. Tag: Siem Reap Wir besichtigen weitere Tempel, darunter Banteay Samré und Banteay Srei. Beim Abendessen geniessen wir eine Vorführung des Apsara-Tanzes. 14. Tag: Rückreise Freizeit in Siem Reap, bevor wir am Abend zum Flughafen fahren und über Bangkok in die Schweiz fliegen. 15. Tag / Fr, 15. Oktober 2021: Ankunft Am Morgen Landung in Zürich.

Programmänderungen vorbehalten! Hinweise: Patrick Rohr begleitet diese Reise ab/bis Bangkok, Tag 2 - 14. Gerne organisieren wir für Sie ein individuelles Vor- oder Nachprogramm.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Tag 8 & 11 Halbpension, Tag 14 Frühstück • Kaffee, Tee und Wasser an Bord der «Mekong Sun» • Unterkunft in der gebuchten Kabinenkategorie auf der «Mekong Sun» und in sehr guten Mittelklassehotels

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Kambodscha ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A. Malaria-Prophylaxe je nach Fall empfohlen, bitte konsultieren Sie Ihren Arzt.

Transport: Bus, TukTuk, Schiff, Flug

Währung: Die Währungen in Thailand, Laos und Kambodscha sind «Thailändischer Baht (THB)», «Laotischer Kip (LAK)» und «Kambodschanischer Riel». Empfohlen zur Mitnahme: USD in bar. An Bord werden folgende Währungen akzeptiert: EUR, USD, THB, LAK

Temperatur: Tagsüber liegen die Temperaturen in dieser Region zwischen 25 und 30°C, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Von Oktober bis Februar kann es abends kühl werden.


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28. August bis 10. September 2021 CHINA

Nordkorea

Peking

AUF VISITE IN DER WELTPOLITIK

REA DKO NOR Myohyangsan

Dandong

Nordkorea ist fast immer in den Schlagzeilen: mal mit Provokationen, mal mit Friedensschalmeien. Genau jetzt ist Nordkorea am interessantesten und man bekommt einiges zu sehen und zu spüren, was früher unerwähnt blieb. Eine Reise durch Nordkorea ist eine Herausforderung und ein Augenöffner für politisch Interessierte, sowie ein Erlebnis für alle, die mit einer offenen und kritischen Haltung das wohl unbekannteste Land der Welt näher kennen lernen wollen. Vergessen wir nicht: Nordkorea hat auch als Touristenziel viel zu bieten: es ist gastfreundlich, unberührt und kulturell einzigartig.

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

MIT WALTER EGGENBERGER

REISEDATUM Samstag, 28. August bis Freitag, 10. September 2021 PREIS PRO PERSON CHF 6‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 700.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 290.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min.

Nordkorea zwischen RaketenProvokation und Olympischem Frieden – wie werden wir es auf dieser Reise erleben? Eines ist sicher: Nordkorea ist nun wirklich «das andere Reiseerlebnis»! Viele meiner Reisegäste haben mir das immer wieder bestätigt. Es ist ein stetes Hinterfragen unserer vorgefassten Meinungen und es ist ein konfrontiert werden mit völlig anderen Auffassungen, Gebräuchen und Argumentationsweisen. Der Tourist wird echt gefordert. Dies wird aber sehr erleichtert durch die wunderschöne landschaftliche Szene, die kulturellen Höhepunkte und die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit unserer Begleiter. Wir werden kaum andere ausländische Gruppen antreffen, was das Reisen noch spezieller macht.

«Eines ist sicher: Nordkorea ist nun wirklich ‹das andere Reiseerlebnis›!» Der Besuch in Nordkorea wird auf dieser Reise ergänzt mit Kurzaufenthalten in Peking und Dandong, beides chinesische Städte, die kulturell und historisch viel zu bieten haben. Mein persönliches Highlight: Die Zugstrecke von Pyongyang nach Dandong, auf welcher wir die unterschiedlichen Entwicklungen, die China und Nordkorea durchgemacht haben, drastisch vor Augen geführt bekommen – da bleibt einiges aufzuholen.

Der Juche Tower an der Uferpromenade des Flusses Taedong in Pyongyang

© Philipp Keller

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 28. August 2021: Anreise Flug nach Peking mit Ankunft am Folgetag. 2. Tag: Peking Ankunft in Peking am Morgen. Heute widmen wir uns der Millionenmetropole Peking. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie dem Tiananmen Platz und der Verbotenen Stadt nehmen wir uns auch Zeit zum Stöbern auf Chinas grösstem Flohmarkt. 3. Tag: Peking – Pyongyang – Myohyangsan Am frühen Nachmittag Weiterflug nach Pyongyang und Fahrt ins Myohyang-Gebirge. 4. Tag: Myohyangsan Wir beginnen den Tag mit einem Besuch in der skurrilen Freundschaftsausstellung, in der Geschenke an die nordkoreanischen Staatsführer präsentiert werden. Anschliessend widmen wir uns dem buddhistischen Pohyon-Tempel, einer der wichtigsten in ganz Korea. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine leichte Wanderung im malerischen Gebirge. 5. Tag: Myohyangsan – Pyongyang Den Vormittag nutzen wir für eine Wanderung im Manpok-Tal, bevor wir am Nachmittag zurück nach Pyongyang fahren. Unterwegs legen wir einen Zwischenstopp bei der fantastisch ausgelichteten Ryongmun-Höhle ein. 6. – 8. Tag: Pyongyang Dreitägiges Besichtigungs-

programm in Pyongyang mit architektonischen Überraschungen, bizarren Museen, herrlichen Aussichtspunkten und typisch sozialistischen Monumentalbauten. Von den «weltschönsten U-Bahnstationen» über die «gewaltigsten Sportstadien» bis zur «meistbestückten Volksbibliothek» findet sich alles. Wir werden Grossartiges und Schräges sehen: den JucheTower, den Triumphbogen und natürlich das Geschichtsmuseum inklusive «korrekter» Darstellung des Korea-Krieges. Nicht fehlen darf zudem der Besuch einer Zirkusvorstellung. Kurz gesagt: Wir werden staunen… und uns amüsieren. 9. Tag: Pyongyang – Nampo Fahrt zur Hafenstadt Nampo. Unterwegs machen wir Halt bei einer landwirtschaftlichen Kooperative. 10. Tag: Nampo – Kaesong Wir fahren in Richtung Küste zum Westmeerstaudamm, welcher das Salzwasser des Meeres von den Anbaugebieten fernhält – ein gigantisches Werk, auf das Nordkorea mit Recht sehr stolz ist. Weiterfahrt nach Kaesong, die ehemalige Kaiserstadt Koreas. 11. Tag: Kaesong – Panmunjom – Pyongyang Ausflug zur demilitarisierten Zone Panmunjom, die oft als die «bestbewachte Grenze der Welt» bezeichnet wird. Zurück in Kaesong erkunden wir das Koryo Museum und geniessen den Blick auf die gut erhaltene Altstadt. Nach dem Mittagessen Rückfahrt in die Hauptstadt.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Abendessen an Tag 12 • Unterkunft in teils einfachen, landestypischen Mittelklassehotels

12. Tag: Pyongyang – Dandong Die heutige Zugfahrt nach Dandong führt uns nochmals die Schönheit, aber auch die Armut und Rückständigkeit des Landes vor Augen. 13. Tag: Dandong – Peking In Dandong, der grössten Grenzstadt zwischen China und Nordkorea, unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Yalu Fluss und besuchen einen Abschnitt der chinesischen Mauer. Anschliessend nehmen wir den Zug nach Peking, wo wir am späten Abend eintreffen. 14. Tag / Fr, 10. September 2021: Rückreise Gegen Mittag Rückflug in die Schweiz mit Ankunft am späteren Nachmittag.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Visa für China und Nordkorea sind erforderlich. Wir holen diese für Sie ein. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Pass während ca. 4 Wochen beanspruchen. Hinweis: Wer sich in Nordkorea aufhielt, muss aktuell für die nächste Reise in die USA ein Visum beantragen.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Zug

Programmänderungen vorbehalten!

Hinweise: Programmänderungen in Nordkorea sind nicht vorhersehbar und können unangemeldet jederzeit vorkommen. Nordkorea ist immer für eine Überraschung gut, was die Destination spannend macht, jedoch von Reisenden ein recht hohes Mass an Flexibilität erfordert. Sie möchten mehr Zeit in Peking verbringen? Gerne organisieren wir für Sie individuelle Vor- und Nachprogramme.

Währung: Die Währung in China ist der «Renminbi Yuan (CNY)» und in Nordkorea der «Nordkoreanische Won (KPW)». Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden in Nordkorea nicht angenommen. In China werden Kreditkarten in grossen Städten, Hotels und Touristenzentren akzeptiert.

Temperatur: In Nordkorea sowie in China liegen die Temperaturen zur Reisezeit zwischen 18 und 26°C.


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16. Februar bis 27. Februar 2021

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Saudi-Arabien

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Tabuk Sharma

KÖNIGREICH ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE

Ha'il al-'Ula

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Eine touristische Reise nach Saudi-Arabien ist nach wie vor etwas Aussergewöhnliches, geht es doch in ein Land, in dem die jüngste Weltreligion, der Islam, seinen Ursprung hat und bis heute Politik und Alltag nahezu vollständig bestimmt. Dort befinden sich die beiden heiligen Stätten, die Kaaba in Mekka und das Prophetengrab in Medina – Ziele aller Pilgerreisen, aber unerreichbar für Nichtmuslime. Doch das Land bietet viele andere interessante Besuchspunkte, historische wie auch moderne. Obwohl Erdöl und Erdgas weiterhin Haupteinnahmequelle bleiben werden, wird zusehends auch Augenmerk auf die Entwicklung des Tourismus gelegt.

SAUDI-ARABIEN Riad Rotes Meer

SUDAN

Dschidda

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

MIT HEINER WALTHER REISEDATUM Dienstag, 16. Februar bis Samstag, 27. Februar 2021 PREIS PRO PERSON CHF 8‘890.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘070.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 300.– Als ich vor zirka zwanzig Jahren das erste Mal mit einer Gruppe nach Saudi-Arabien reiste, stand mir nicht nur wegen der hohen Temperaturen der Schweiss auf der Stirn. Es war eine Reise in und durch ein Land, das bis dahin seine Tore für westliche Touristen weitestgehend verschlossen hielt. Als Ursprungsland des Islam, den beiden heiligsten religiösen Stätten Mekka und Medina und einem streng konservativen Religionsverständnis war es für Nichtmuslime nur schwer möglich, saudischen Boden zu betreten und schon gar nicht als Tourist durchs Land zu reisen. Von offizieller Seite bestand lange Zeit kein Grund, traditionelle Selbstverständlich-

«Seien wir also gespannt auf diese Reise, die aussergewöhnlich ist, aber eben auch ein gewisses Verständnis für dieses besondere Land erfordert.» keiten aufzugeben, war doch die Geldquelle das reichlich vorhandene Erdöl – und ist es, genau genommen, immer noch. Und dennoch: In den vergangenen Jahren hat Saudi-Arabien begonnen, sich dem Tourismus wieder zu öffnen. Strassen, Hotels und Restaurants sind ohnehin auf einem hohen Niveau. Viele historische und andere interessante Orte lassen sich nun problemlos besuchen, darunter alle UNESCO-Welterbestätten, von denen vier Teil unseres Reiseprogramms sind, insbesondere das nabatäische Hegra (heute Mada'in Salih), gewissermassen das saudische Pendant zu Petra. Seien wir also gespannt auf diese Reise, die aussergewöhnlich ist, aber eben auch ein gewisses Verständnis für dieses besondere Land erfordert. Willkommen in Saudi-Arabien!

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in Mittelklassehotels, zwei Nächte im Wüstencamp

Fassade in Al-Balad, der Altstadt von Dschidda

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Di, 16. Februar 2021: Anreise Anreise nach Dschidda mit Ankunft am späten Abend. 2. Tag: Dschidda Beginn der Besichtigungen in Dschidda: Spaziergang durch die Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) mit ihren zahlreichen historischen Häusern aus dem 18. und 19. Jh., die besonders durch ihre farbenprächtigen Holzbalkone beeindrucken. Das private Al-TayibatStadtmuseum vermittelt uns einen guten Einblick in die Geschichte und Kultur Saudi-Arabiens. 3. Tag: Dschidda – al-'Ula Fahrt mit Fotostopps entlang der Corniche, der bei Einheimischen und Gästen beliebten Küstenstrasse mit Luxushotels, zahlreichen Restaurants, der Ar-Rahman-Moschee, der weltgrössten King-Fahd-Fontäne und dem sehenswerten Kunstund Skulpturenpark. Am Vormittag Flug nach al-'Ula, anschliessend Fahrt zum monumentalen Elefantenfelsen. 4. Tag: al-'Ula Ganztägige Erkundung der Umgebung von al-'Ula. Unter anderem zu dem einst an der Weihrauchstrasse gelegenen Hegra (heute Mada'in Salih UNESCO Weltkulturerbe), dem «Petra» Saudi-Arabiens, mit seinen 131 Felsgräbern aus nabatäischer Zeit. 5. Tag: al-'Ula – Sharma Am Vormittag Besuch der Altstadt von al-'Ula. Rundgang durch die

in Lehm gebaute Stadt und zu den Ruinen des Musa-Ibn-Nusayr-Forts aus vorchristlicher Zeit. Von dort weiter zum Jebel Al-Khuraibah, einst zur Hauptstadt des antiken Reiches Lihyan gehörend, mit Aussenbesichtigung der in die Felsen gehauenen Löwengräber. Weiterfahrt nach Sharma am Roten Meer. 6. Tag: Sharma – Tabuk Auf dem Wege nach Tabuk besuchen wir in Al Bad‘ weitere Gräber mit kunstvollen Fassaden aus nabatäischer Zeit. Nachmittags Weiterfahrt nach Tabuk, Verwaltungszentrum der gleichnamigen Provinz im Nordwesten des Landes, mit einem Fort aus der Mitte des 16. Jh. und einem Bahnhof der legendären Hedschas-Bahn. Heute ist das Schienennetz nur noch auf einer Teilstrecke in Syrien und Jordanien nutzbar. 7. Tag: Tabuk – Al-Jawf/Sakaka Ganztagsfahrt von Tabuk nach Al-Jawf (mit Unterwegsstopps). 8. Tag: Al-Jawf Rund um Sakaka, Verwaltungszentrum der Provinz Al-Jawf: Vormittags Erkundung der historischen Stadt Dumat Al-Jandal, mit der die Altstadt überragenden Festung Qasr Marid sowie der Omar-Ibn-Al-Khattab-Moschee. Am Nachmittag fahren wir zum Zaabal Fort mit u.a. seinem jahrhundertealten Brunnensystem. Durch seine Lage am höchsten Punkt der Region ermöglicht es eine beeindruckende Aussicht auf die Umgebung.

9. Tag: Al-Jawf – Ha'il Fahrt durch die von bizarren Felsformationen durchbrochene Wüstenlandschaft zu den 6'000 Jahre alten Felssteelen Al-Rajajeel am Rande der Nefudwüste. Weiterfahrt nach Jubbah zu den 4'000 Jahre alten Felsmalereien (UNESCO Weltkulturerbe). Wir entdecken die in Stein gehauenen, prähistorischen Felsbilder, die sich in einem aussergewöhnlich guten Zustand befinden. 10. Tag: Ha'il – Riad Besuch des A'arif Forts mit weitem Blick über die Stadt Ha'il am südlichen Rand der Nefudwüste, kurze Stadtbesichtigung mit Qishlah Palast (20. Jh.), bevor wir den Flug von Ha'il nach Riad nehmen. 11. Tag: Riad Der Vorort Diriyya (UNESCO Weltkulturerbe) ist für seine traditionellen Lehmbauten bekannt. Hier befindet sich das revitalisierte Viertel Al-Bujairi, ein nur für Fussgänger zugängliches Labyrinth aus verwinkelten Gassen mit Cafés und Handwerksläden. Wir besuchen das Fort Masmak und das sehenswerte Nationalmuseum. 12. Tag / Sa, 27. Februar 2021: Rückreise Transfer zum Flughafen und Rückreise in die Schweiz.

Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Saudi-Arabien ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Saudi Arabien ist der "Saudi Rial (SAR)". Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Die ideale Zeit für einen Besuch in Saudi-Arabien liegt zwischen November und Februar. Dann ist die Sommerhitze vorbei und die Durchschnittstemperaturen am Tag liegen bei angenehmen 23 bis 27 °C. Im Winter fällt in den meisten Gegenden ein wenig Regen und die Temperaturen können nachts sehr niedrig sein. Bei der Kleidung ist auf die streng islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Frauen müssen im Land keine Abaya und kein Kopftuch mehr tragen.


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1. April bis 14. April 2021 KASACHSTAN

Sagenhafte Seidenstrasse

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Chiwa

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Almaty

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Taschkent

TURKMENISTAN

Samarkand TADSC

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Merw Schahrisabs IRAN

AFGHANISTAN Auf dieser Sonderzugreise lernen Sie die ebenso vielfältigen wie faszinierenden Kulturen an der zentralasiatischen Seidenstrasse gleich in drei aussergewöhnlichen Ländern kennen: Sie starten in Almaty, reisen weiter in die usbekische Oase Taschkent und nach Samarkand, werden in Chiwa Augenzeuge eines Stein gewordenen Märchens aus 1001 Nacht und entdecken mitten in der Wüste Kysylkum das romantische Buchara, die Ruinen der alten Städte Merw und Nisa sowie zum Abschluss die turkmenische Hauptstadt Aschgabat. Es erwarten Sie Begegnungen mit Land und Leuten, köstliche Spezialitäten und angenehmes Reisen mit den Waggons des komfortablen Orient Silk Road Express auf der ansonsten nur beschwerlich zu erkundenden Seidenstrasse.

MIT HEIDI TAGLIAVINI UND PETER GYSLING

Expertenbegleitung Die ehemalige Schweizer Botschafterin, Heidi Tagliavini, arbeitete vorwiegend in der früheren Sowjetunion und im Balkan. Seit 1995 wird sie im Auftrag von verschiedenen internationalen Organisationen (UNO, OSZE und EU) vermehrt an leitender Stelle in Friedensmissionen in den Konfliktgebieten eingesetzt. Sofern Heidi Tagliavini nicht kurzfristig einen solchen Auftrag erhält, wird sie diese Reise als Expertin begleiten und mit Hintergrundinformationen bereichern. Als weiterer Experte wird der ehemaligen Radio- und Fernsehkorrespondent, Peter Gysling, bei dieser Reise dabei sein und sein Wissen vermitteln. Während seiner Korrespondentenjahre in Moskau hat er alle Republiken der ehemaligen UdSSR regelmässig bereist, er war im Hohen Norden und auch in den fernöstlichen Regionen Russlands unterwegs. 2012 reiste er für die siebenteilige SRF-Dokumentarfilmserie «Seidenstrasse» von Venedig über Istanbul, quer durch die Türkei, durch Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan bis ins chinesische Xian. Sonderzug Ihr Sonderzug «Orient Silk Road Express» bietet Ihnen den grösstmöglichen Komfort für Reisen auf der Seidenstrasse. Background Tours hat für diese Reise für eine Gruppe von max. 34 Personen verschiedene Abteile reserviert. Der gesamte Zug hat Platz für bis zu 120 Personen. Bitte verlangen Sie das Detailprogramm zur Reise mit sämtlichen genauen Informationen zu den Leistungen und zum Sonderzug sowie dessen Kabinen.

REISEDATUM Donnerstag, 1. April bis Mittwoch, 14. April 2021

Buchara

Aschgabat

IM SONDERZUG VON KASACHSTAN ÜBER USBEKISTAN NACH TURKMENISTAN

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Turkestan

PREIS PRO PERSON Kategorie Habibi: CHF 6‘790.— * Kategorie Ali Baba: CHF 8‘740.— Kategorie Aladin: CHF 9‘490.— Kategorie Sultan: CHF 13‘740.— Kategorie Kalif: CHF 14‘100.— *Vierer-Abteil, nicht geschlechtergetrennt. Belegung mit 3 Personen möglich, Aufpreis pro Person CHF 980.—. Zuschlag für Einzelbelegung Nur Hotels: CHF 500.— Zug & Hotels: Kategorie Habibi: nicht möglich Kategorie Ali Baba: CHF 1'795.– Kategorie Aladin: CHF 2'220.– Kategorie Sultan: CHF 5'040.– Kategorie Kalif: CHF 5'195.– TEILNEHMER/INNEN 34 Personen max. 20 Personen min. (Gruppe Background Tours) LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Tee, Kaffee, Wasser & Säfte während den Essen im Zug • 7 Übernachtungen an Bord des Sonderzuges in der gebuchten Kategorie, 5 Übernachtungen in Mittel- bis Erstklasshotels

Die eindrücklichen Gebäude am Registan-Platz in Samarkand REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Do, 1. April 2021: Anreise Wir fliegen tagsüber mit Umsteigen nach Almaty, wo wir nach Mitternacht eintreffen. Anschliessend Transfer ins zentral gelegene Hotel. 2. Tag: Almaty Auf der Stadtrundfahrt sehen wir die imposante russisch-orthodoxe Holzkathedrale, den Hochzeitspalast, den Zirkus und die Zentralmoschee. Nach einem kasachischen Willkommensessen in Jurten, startet am Nachmittag unsere Fahrt mit dem Sonderzug. 3. Tag: Turkestan In Turkestan erwartet uns das 1394 erbaute Mausoleum von Khoja Ahmed Yasawi. Anschliessend geht die Reise weiter über die kasachisch-usbekische Grenze nach Taschkent. 4. Tag: Taschkent Am frühen Morgen treffen wir in der usbekischen Hauptstadt Taschkent ein. Während der Stadtrundfahrt erleben wir diese grüne Oase in der Steppe: die Medresse Kukeldash, die Kavojund Amir-Timur-Denkmäler und die typischen Lehmhäuser. 5. Tag: Schahrisabs Über Nacht Fahrt durchs Gebirge. In dieser schwer zugänglichen Bergregion haben sich sowohl das griechische Erbe als auch die Kultur Baktriens und der Kuschan-Königreiche aufrecht-

erhalten. Wir erleben bei einer Folklorevorführung die einzigartige Tradition dieser Region. Anschliessend begeben wir uns nach Schahrisabs. Hier besichtigen wir bei einem Rundgang die monumentalen Baudenkmäler und haben Gelegenheit dem regen Treiben der lebhaften Kleinstadt zuzuschauen. 6. – 7. Tag: Samarkand Während zwei Tagen besichtigen wir die Sehenswürdigkeiten dieser historischen Berühmtheit, darunter der Registan-Platz als gewiss eindrucksvollstes Bauensemble Zentralasiens. Im Hintergrund glitzern die Kuppeln der Moscheen wie in orientalischen Märchen. Auch die Besuche einer Manufaktur für Seidenteppiche, einer usbekischen Handwerkerfamilie sowie der Sternwarte Ulug Beg stehen auf dem Programm. 8. Tag: Samarkand – Chiwa Vormittags Zeit zur freien Verfügung. Gegen Mittag Fahrt nach Chiwa. 9. Tag: Chiwa Heute besichtigen wir die Oase Chiwa: Rund um das Kalta Minor-Minarett pulsiert auch heute noch das Leben wie in alten Zeiten. Bei einem Rundgang können wir alle Sehenswürdigkeiten auf uns wirken lassen: Paläste, Moscheen, Minarette, Mausoleen und Medressen bilden eines der besterhaltenen Ensembles mittelalterlichen orientalischen Städtebaus.

10. – 11. Tag: Buchara Mitten in der Wüste Kysylkum gelegen, weist Buchara rund eintausend Baudenkmäler auf, die an die Glanzzeiten der Grossen Seidenstrasse erinnern. Wir besichtigen u. a. das fast 50 m hohe Kaljan-Minarett, das Ensemble Labi-Hauz am Teich, die prunkvolle Medresse Mire-e-Arab und das schönste und wertvollste Bauwerk Zentralasiens, das Mausoleum der Samaniden. 12. Tag: Merw Gegen Morgen treffen wir bei den UNESCO-Weltkulturdenkmälern von Merw ein – einst eine der grössten und prächtigsten Städte der Welt. Nach dem Mittag steigen wir in den Sonderzug und reisen nach Aschgabat, wo wir am späten Abend eintreffen. 13. Tag: Nisa & Aschgabat Am Morgen fahren wir zur alten Partherstadt Nisa. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine Stadtrundfahrt und lernen die heutige Hauptstadt kennen. Am Abend geniessen wir unser Abschiedsessen, danach geht es zum Flughafen. 14. Tag / Mi, 14. April 2021: Rückreise Am frühen morgen fliegen wir mit Umsteigen zurück nach Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Für die Einreise nach Turkmenistan ist ein Visa erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein. Für Kasachstan und Usbekistan ist der Aufenthalt für Schweizer Bürger bis 30 Tage visumsfrei.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Sonderzug

Währung: Die Währung in Kasachstan ist der «Tenge (KZT)», in Usbekistan der «Som (UZS)» und in Turkmenistan der «Manat (TMT)». Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden nur vereinzelt akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: In dieser Region herrscht kontinentales Klima. Die Tagestemperaturen können zwischen ca. 10 - 20°C variieren. Bei der Kleidung ist auf die überwiegend muslimische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


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Tourismus als Weg zur Selbstständigkeit VON URS WÄLTERLIN

Australien ist ein Traumland für viele reisefreudige Schweizerinnen und Schweizer. Die Landschaft, die Natur locken, und die Geheimnisse der ältesten überlebenden Kultur der Welt. Für die Aborigines ist Tourismus nicht nur eine wichtige Quelle von Einkommen geworden. Das Interesse der Besucher ermöglicht auch die Weitergabe von Wissen und Erfahrung von einer Generation zur andern.

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as Aluminiumboot tukkert langsam auf dem braungrauen Wasser des East-Alligator-Flusses. Hilton Garnarradj, ein junger Aboriginal mit zerknittertem Hemd und wildem Haar, erzählt. Von seinem Land, von den Geistern seiner Ahnen, die in den Schluchten und Höhlen lebten, hier im tropischen Norden Australiens. Der Fluss ist die Grenze zwischen dem weltbekannten Kakadu-Nationalpark und dem Arnhem Land, einem Gebiet mehr als zweimal so gross wie die Schweiz. Es gehört den Ureinwohnern und darf nur mit deren Bewilligung betreten werden. Jeder Baum, jedes Tier habe seine Bedeutung, erklärt Hilton. Und jede Felsformation. «Wenn unsere Ältesten sterben, nehmen wir nach etwa einem Jahr nach ihrem Tod ihre Knochen und malen sie mit roter Ockerfarbe an. Dann verstecken wir sie in den Felsspalten da oben. Dann sind sie wieder zuhause. Bei ihren Vorfahren.» Hilton Garnarradj spricht mit ruhiger Stimme, fast etwas zu leise eigentlich, schüchtern vielleicht. Eine Gruppe von 20 Jugendlichen hört ihm zu. Seine Stimme hebt sich aber blitzartig, als er sieht, dass einer seiner Fahrgäste einen Arm über die Brüstung hängen lässt. In der anderen Hand hält das Mädchen sein iPhone, gedankenverloren. «Hand ins Boot», ruft Hilton Garnarradj. Das Mädchen erschrickt und gehorcht, blitzschnell. «Du brauchst den Arm doch noch, oder?», sagt Hilton und lacht. Es wäre nicht das erste Mal, dass hier ein Tourist dem einzigen Tier Australiens zum Opfer fällt, das auch den Menschen auf dem Speisezettel hat: das Leistenkrokodil, auch Salzwasserkrokodil genannt.

Hungriges Leistenkrokodil

Im East-Alligator wimmelt es von diesen lebenden Dinosauriern. «4'300 gibt es hier», erzählt Hilton, «bis zu fünf Meter lang». Schon ein zwei Meter langes Krokodil kann problemlos einen Menschen töten. Trotzdem versuchen immer wieder Touristen, beim «Cahill Crossing» durch den Fluss zu schwimmen, oder zu waten, dort, wo man mit dem Allradfahrzeug vom Kakadu Nationalpark ins Arnhem Land fahren kann. Ein Angriff dauere nur ein paar Sekunden, erklärt später Tom Nichols, Krokodilfänger der Nationalparkbehörde. Ein paar Spritzer, ein Schrei vielleicht. Dann Stille. Totenstille. Zwischenhalt an einem kleinen Sandstrand. Hier lernen die Teenager, wie man in der Wildnis überlebt. Wie man nach Früchten und Beeren sucht, wie man jagt. «Wir machen das seit 60'000 Jahren so», sagt Hilton. Dann wirft er – mit Hilfe eines Hebelholzes – einen Speer, über hundert Meter weit, zentimetergenau ins Ziel. Hilton Garnarradj und seine Kumpel sind das neue Gesicht des australischen Tourismus. Junge indigene Australier, die voller Stolz von ihrer Kultur erzählen, von ihrem Leben und von der einzigartigen Umwelt, in der sie leben. «Für uns ist es eine Gelegenheit, unseren Kindern Wissen weiterzugeben, das wir von unseren Ältesten übernom-

© Urs Wälterlin

«Jeder Baum, jedes Tier habe seine Bedeutung, und jede Felsformation.» men haben», erzählt Robert Namarnyilk. Der Mann sitzt im Schatten eines grossen Eukalyptusbaumes und schnitzt einen Speer. Als Stammesältester ist er einer der Direktoren der indigenen Tourismusfirma Guluyambi, die unter anderem Bootstouren auf dem East-Alligator-Fluss anbietet. «Unsere Firma ist zwar klein. Aber wir verdienen Geld». Und sie schafft Arbeitsplätze in einem Gebiet des Landes, wo es sonst kaum welche gibt. «Die einzige Alternative zum Tourismus wäre das Schnitzen von Speeren und das Malen von traditionellen Bildern», sagt Robert Namarnyilk. Tourismus ist heute eine der wichtigsten Exportindustrien Australiens, nach Eisenerz, Kohle und der Universitätsausbildung für ausländische Bezahlstudenten. Seit gut 20 Jahren gewinnt das Land als Reiseziel stetig an Beliebtheit. 2018 kamen zum ersten Mal über neun Millionen Besucher nach Downunder. Sie pumpten über 42 Milliarden australische Dollar (26 Milliarden Franken) in die Wirtschaft. Schweizerinnen und Schweizer sind mit über 50'000 Besuchern pro Jahr begeisterte Australien-Liebhaber. In Umfragen geben sie den Kontinent regelmässig als Traumdestination an. Die australische Regierung erkennt die Bedeutung des indigenen Tou-

Der East Alligator River

© Urs Wälterlin

rismus nur langsam. Offizielle Zahlen über die wirtschaftliche Relevanz des Sektors für die Tourismusindustrie gibt es aber nicht. Dabei ist Aboriginal-Kultur weltweit einzigartig und «ein wichtiger Unterschied zu anderen Ländern» im heftig umkämpften globalen Tourismusmarkt, so die australische Investitionsbehörde. Der Anteil der Besucher aus dem Ausland, die ein sogenanntes «indigenes Erlebnis» suchen, ist parallel zu den Gesamtbesucherzahlen am Steigen. Liessen sich 2013 noch 679'000 Australien-Touristen von einer indigenen Erfahrung beeindrucken, waren es 2018 bereits 963'000. Heute sind primär asiatische Touristen interessiert an der Kultur der ersten Australier. Auch die Vereinigten Staaten und die Länder Skandinaviens sind laut offizieller Statistik wichtige Quellmärkte.

Felsmalereien

© Urs Wälterlin

Zurück zur Anlegestelle. Begeistert erzählen die Schülerinnen und Schüler am Ufer den wartenden Lehrern vom Erlebten. «Es war so cool», sagt ein junger Mann und schüttelt Hilton dankbar die Hand. Der Beobachter wird den Eindruck nicht los, dass dieser schüchterne Aboriginal in seinem zerknitterten Hemd, in dieser letzten Stunde mehr zum Verständnis zwischen schwarzen und nicht-indigenen Australiern beigetragen hat, als so mancher Politiker in einem Jahrzehnt.

Der Korrespondent Urs Wälterlin lebt seit 1992 in Australien und berichtet für SRF aus der Region Südpazifik – von Australien bis nach Tahiti. Er wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen auf einer 130 Hektaren grossen Farm nördlich der Hauptstadt Canberra. Während der einzigartigen Background Tours Studienreise «Australien – Expedition zur Urkultur der Aborigines» lernen die Teilnehmer begleitet von Urs Wälterlin die älteste gelebte Kultur der Welt kennen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Seite 29 in diesen Reisenews oder unter www.background.ch.


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7. März bis 28. März 2021

Die Klassiker Australiens

Darwin Kakadu N.P. Katherine Indischer Ozean Tennant Creek Alice Springs

UND NOCH MEHR Ayers Rock

Während dieser Studienreise erleben Sie mit dem Australien-Korrespondenten Urs Wälterlin die Höhepunkte seiner Wahlheimat.

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Adelaide Kangaroo Island Robe Port Fairy

MIT URS WÄLTERLIN

Sydney Melbourne

Tasmanisches Meer

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Sonntag, 7. März bis Sonntag, 28. März 2021

Das Opernhaus von Sydney, der majestätische Uluru in Zentralaustralien, Koalas auf Kangaroo Island sowie endlose Landschaften – diese Studienreise bietet alles. Begleitet von Australien-Korrespondent Urs Wälterlin führt die Tour an einige der schönsten Orte des Kontinents. Zeit zum Geniessen und Staunen fehlt nicht. Sie werden über das Australien der Träume, aber auch über die schwierigen Aspekte des Lebens informiert.

«Das Opernhaus von Sydney, der majestätische Uluru in Zentralaustralien, Koalas auf Kangaroo Island sowie endlose Landschaften – diese Studienreise bietet alles.»

PREIS PRO PERSON Mit Abo-Pass: CHF 12‘900.– Ohne Abo-Pass: CHF 13‘100.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘760.– TEILNEHMER/INNEN 25 Personen max. 15 Personen min. Einzigartig – der Uluru

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. – 2. Tag / So, 7. März bis Mo, 8. März 2021: Anreise Flug von Zürich nach Darwin. Transfer zum Hotel und Zeit zum Ausruhen. 3. Tag: Darwin Beim «Crocodylus-Park» blicken wir während einer geführten Tour hinter die Kulissen. Später erhalten wir eine Einführung in die «Aboriginal Art», die Kunsttradition der indigenen Australier. 4. Tag: Darwin – Kakadu Weiterreise via «Window on the Wetlands» nach Ubirr, wo wir einen Spaziergang unternehmen. Unser heutiger Tag wird mit einer Flussfahrt in der Kakadu-Region abgerundet. 5. Tag: Kakadu – Katherine Nach dem Frühstück fahren wir zur Felsengalerie von «Nourlangie», wo wir Felsmalereien sehen und eine Bootsfahrt im Schluchtensystem unternehmen. 6. Tag: Katherine – Tennant Creek Weiterfahrt nach Mataranka Springs und Tennant Creek. 7. Tag: Tennant Creek – Alice Springs Heute fahren wir in die bezaubernde Gegend von Alice Springs und besichtigen die «Devils Marbles». 8. Tag: Alice Springs – Kings Canyon Bei einer «Aboriginal Tour» erhal-

ten wir Einblicke in die Geschichte der Ureinwohner. Weiterfahrt nach Kings Canyon. 9. – 10. Tag: Kings Canyon – Ayers Rock Wanderung mit einer wunderbaren Aussicht auf die Felsformationen. Weiterfahrt nach Ayers Rock, um den einzigartigen «Uluru» zu bewundern. Während der «Sounds of Silence-Tour» erleben wir ein unvergessliches Naturspektakel. 11. Tag: Ayers Rock – Adelaide Heute bringt uns ein Flug von Ayers Rock nach Adelaide. Anschliessende Stadtführung. 12. Tag: Adelaide – Kangaroo Island Fährfahrt nach Kangaroo Island, wo wir zu einer Robbenbucht fahren und uns eine Honig-Farm und eine Eukalyptusöl-Destillerie ansehen. Übernachtung im schönen Kangaroo Island Wilderness Retreat. 13. Tag: Kangaroo Island – Mc Laren Vale Wir besichtigen heute den Nationalpark im Westen der Insel. Danach geht es weiter nach McLaren Vale, wo wir den Tag am «Maslin Beach» ausklingen lassen. 14. – 15. Tag: Mc Laren Vale – Robe – Port Fairy Weiterreise nach Robe und Port Fairy, teilweise entlang der spektakulären «Great Ocean Road».

16. Tag: Port Fairy – Melbourne Fahrt von Port Fairy nach Melbourne. Zwischenstopp beim «Tower Hill Wildlife Reserve».

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Tag 3, 7, 9, 14, 15, 16 (Halbpension) und Tag 10, 11, 17, 18, 19, 21 (Frühstück) und Tag 2 (Abendessen) • Unterkunft in guten bis sehr guten Mittelklassehotels

REISEFORMALITÄTEN

17. Tag: Melbourne Den vielseitigen Mix dieser Stadt aus Kultur und Geschichte erleben wir bei einer geführten Tour. 18. Tag: Melbourne – Sydney Flug von Melbourne nach Sydney, wo wir den «Bondi Beach» besichtigen und eine Panoramatour unternehmen. 19. Tag: Sydney Heute geniessen wir das sensationelle Sydney auf einer Halbtagestour und sehen uns das weltberühmte «Opera House», welches zum Welterbe ernannt wurde, an. 20. Tag: Sydney – Blue Mountains – Sydney Uns erwartet eine erlebnisreiche Ganztagestour zu den «Blue Mountains». 21. Tag: Rückreise Rückflug in die Schweiz nachmittags. 22. Tag / So, 28. März 2021: Ankunft Ankunft in Zürich am Morgen.

Programmänderungen vorbehalten! Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit CH Media durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein elektronisches Visum ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Flugzeug, Fähre, Bus

Währung: Die Währung in Australien ist der «Australische Dollar (AUD)». Visa und Mastercard werden von vielen Hotels sowie von zahlreichen Geschäften akzeptiert.

Temperatur: Die durchschnittlichen Temperaturen in Australien bewegen sich während der Reisezeit zwischen 20 und 30°C.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

7. Juni bis 21. Juni 2021 Cobourg Peninsula

Australien

Tiwi-Inseln

EXPEDITION ZUR URKULTUR DER ABORIGINES Cannon Hill Darwin

Lernen Sie die älteste gelebte Kultur der Welt kennen – hautnah. Auf dieser einzigartigen und bisher einmaligen Expedition in einige der abgelegensten Gebiete Nordaustraliens werden Sie nicht nur die atemberaubenden Landschaften von Arnhem Land und den Tiwi-Inseln geniessen können. Sie lernen die Kultur, Kunst und Lebensgewohnheiten der Aborigines kennen – in direktem Kontakt mit den Ureinwohnern. Im Schatten tausende Jahre alter Felsmalereien werden Sie die Bedeutung der Entstehungsgeschichte hören, von Riten und Zeremonien erfahren und so Ihren ganz persönlichen Weg finden zu einer Zivilisation, die sich über mindestens 50‘000 Jahre fast ohne Kontakt zum Rest der Welt entwickeln konnte.

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Kakadu Nationalpark

AUSTRALIEN

Nitmiluk N.P.

MIT URS WÄLTERLIN

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Montag, 7. Juni bis Montag, 21. Juni 2021

Sonnenaufgänge gibt es überall. Aber nicht solche wie diesen. Ich mag mich gut an meinen ersten Sonnenaufgang in Arnhem Land erinnern, vor über 20 Jahren. Ich sass neben einem Billabong, einem Wasserloch. Das Zirpen der Grillen, die Schreie von Sittichen. Vor mir im Wasser ein Salzwasserkrokodil. Gedanken gingen mir damals durch den Kopf, Entscheide, die mein weiteres Leben bestimmen sollten. Denn endlich hatte ich Ruhe zum Denken. Endlich war ich allein. Allein? Nein, in Arnhem Land ist man umgeben von den Geistern von Generationen von Weisen, von Menschen mit einer tiefen

«Sonnenaufgänge gibt es überall. Aber nicht solche wie diesen.» spirituellen Verbindung zum Land. Aborigines lebten und leben in dieser isolierten Region Australiens, bis heute. Ihre Spuren sind überall zu sehen. In den Felsen hinter mir Malereien, die schon alt waren, als in Ägypten die Pyramiden gebaut wurden. In Höhlen bestaunte ich Mahlsteine, eine Steinaxt. In diese Landschaft möchte ich Sie entführen. Diese ausserordentliche Expedition wird nicht nur eine Reise zurück zur Urzeit der Menschheit. Sie kann auch eine Reise zu sich selbst werden.

PREIS PRO PERSON CHF 12‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘470.– (begrenzte Verfügbarkeit) TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min.

Bewahrte Tradition – Handwerkskunst auf den Tiwi-Inseln

© Tourism NT Shaana McNaught

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. – 2. Tag / Mo, 7. Juni – Di, 8. Juni 2021: Anreise Flug von Zürich via Singapur nach Darwin. 3. Tag: Darwin Wir erkunden die Stadt und besuchen unter anderem das «Museum and Art Gallery of the Northern Territory» und den berühmten Crocodylus Park mit über 1'000 Krokodilen. 4. Tag: Darwin (Tiwi-Inseln) Tagesausflug mit dem Boot zu den Tiwi-Inseln. Wir erhalten eine Einführung in die blühende Kunsthandwerksszene der Inseln sowie die Möglichkeit, ein eigenes Gemälde oder einen Siebdruck nach Tiwi-Art zu kreieren. 5. Tag: Darwin – Jabiru Fahrt in den Kakadu Nationalpark. Wir besuchen die eindrucksvollen Felsenmalereien von Nourlangie und unternehmen danach eine Bootsfahrt auf dem Yellow Water, ein von Land umschlossenes Billabong mit äusserst vielfältiger Fauna und Flora. 6. – 7. Tag: Jabiru – Cannon Hill Heute erkunden wir eine der abgelegensten Regionen Australiens: Arnhem Land – ein riesiges, unberührtes und geschütztes Gebiet, das den Aborigines gehört. Gegen Abend treffen wir in Cannon Hill ein, wo wir zwei Nächte in der komfortablen «Hawk Dreaming Wilderness Lodge» verbringen. Tags darauf erhalten wir exklusiven Zugang zu einem nicht-öffentlichen Gebiet des

Kakadu Nationalparks. Ein sachkundiger Aborigine-Führer zeigt uns hier Felsenmalereien, die tausende Jahre zurückdatieren. Später am Tag können sich die Männer aus unserer Gruppe in der Speerherstellung und die Frauen im Korbflechten versuchen.

Schluchten, die für das Aborigine-Volk der Jawoyn eine spirituelle Bedeutung haben. Auf einer Fluss-Safari und einer Wanderung tauchen wir in die Natur und Kultur der Region ein. Abendessen mit einem Vertreter des JawoynStammes.

8. Tag: Cannon Hill – Cobourg Peninsula Am Vormittag Bootstour auf dem landschaftlich spektakulären East Alligator River und Wanderung zur berühmten Felsenkunstgalerie Ubirr. Am Nachmittag abenteuerliche Fahrt zur Cobourg Peninsula. Übernachtung in einem einzigartigen SafariCamp, eingebettet im Savannenbuschland mit Blick auf den Ozean.

13. Tag: Nitmiluk Nationalpark – Darwin Rückfahrt nach Darwin und Abschieds-Abendessen.

9. – 10. Tag: Cobourg Peninsula Boot-Safari durch den Meeresnationalpark mit seiner vielfältigen Tierwelt. Am Nachmittag bleibt Zeit zur Entspannung oder zum Fischen. Am nächsten Tag erkunden wir den Park mit dem Geländefahrzeug und haben die Möglichkeit, die von den Aborigines praktizierte, traditionelle Methode des Krabbenfangens selbst auszuprobieren.

Programmänderungen vorbehalten!

11. Tag: Cobourg Peninsula – Nitmiluk Nationalpark Ganztägige Fahrt mit diversen Zwischenstopps zum Nitmiluk Nationalpark. 12. Tag: Nitmiluk Nationalpark Der Nitmiluk Nationalpark umfasst ein System von 13

14. Tag: Rückreise Flug via Singapur zurück in die Schweiz. 15. Tag / Mo, 21. Juni 2021: Ankunft Landung in Zürich.

Hinweise: Urs Wälterlin begleitet die Reise ab/bis Darwin (Tag 2 – 14). Technische Reiseleitung ab/bis Schweiz. Diese Expedition führt Sie in teils sehr abgelegene Gebiete. Bitte beachten Sie, dass dafür sowohl eine gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit als auch ein Sinn für das Abenteuer erforderlich sind. Im Safari-Camp Cobourg gibt es nur Gemeinschaftsbadezimmer. Gerne offerieren und organisieren wir für Sie individuelle Verlängerungsprogramme.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Unterkunft im Erstklasshotel in Darwin und in landestypischen Lodges (z.T. Zelthütten), zudem 3 Übernachtungen im Zeltcamp auf der Cobourg Peninsula • 12x Frühstück, 11x Mittagessen (oftmals Picknick), 10x Abendessen

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein elektronisches Visum ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Bus, Boot, 4x4 Geländewagen

Währung: Die Währung in Australien ist der Australische Dollar (AUD). EC- / Kreditkarten werden in vielen Hotels und von zahlreichen Geschäften akzeptiert.

Temperatur: Von April bis Oktober herrscht in Darwin und im Kakadu Nationalpark Trockenzeit. Die üblicherweise gemessenen Tagestemperaturen liegen zwischen 20 und 30°C.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

DÄNEMARK LITAUEN

RUSSLAND

WEISSRUSSLAND

UKRAINE

Du siehst nicht wirklich die Welt, wenn du nur durch dein eigenes Fenster schaust. Ukrainisches Sprichwort


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

Aus dem Buch «Heute gehen wir Wale fangen» VON BIRGIT LUTZ

Die grönländische Siedlung Sermiligaaq

D

er Hubschrauber senkt sich auf den Landeplatz nieder, eine Kiesfläche, die in den felsigen Untergrund geebnet wurde. Neben diesem Helipad steht ein Bagger, unser Gepäcktransport. Wir springen aus dem Hubschrauber, ich nehme meine Tasche und schaue mich um, vom Landeplatz aus sieht man nur einige Häuser, die weiter oben auf den Felsen stehen. Eine steile Schotterstrasse führt den Hügel hinauf. Schlittenhundeaugen lugen neben der Strasse zu uns herüber, ein ganzes Gespann liegt dort an einer Kette, regungslos. Maarten und ich schauen uns an und dieses prickelnde Gefühl, das jetzt etwas Neues anfängt, wird immer noch stärker. Wir lachen aufgeregt. Das wird spannend werden hier. Der Baggerfahrer, gekleidet in der Pilersuisoq-Supermarkt-Uniform mit Krawatte, steigt ab und erklärt auf Englisch, dass er unser Gepäck zum Laden in der Dorfmitte fahren wird. Auf der Schotterstrasse taucht eine junge Frau auf. Sie zieht ein Tuch eng um ihre Schultern und stellt sich uns als Edvardine vor. Erfreut streckt sie uns die Hand entgegen und heisst uns in Sermiligaaq willkommen. Zusammen gehen wir den Weg hinauf. Edvardine klärt uns über die Infrastruktur des Dorfs auf – hier die Schule inklusive Kirche, dort der Laden, dort das Servicehaus. Und gegenüber ihr Büro. Fertig. Sermiligaaq stellt sich als sehr übersichtlich heraus. (...) Ein angenehm beruhigendes Stimmengewirr schwirrt aus der Wohnküche in unser Zimmer, als wir kurz einige Sachen auspacken. Ich

stelle mich ans Fenster, durch das eine sanft wärmende Herbstsonne in den Raum fällt. Direkt gegenüber von uns liegt die Schule, auf dem dazugehörenden Spielplatz wiegt sich eine Schaukel im leichten Wind. Wir gehen in den Pilersuisoq, um ein paar Sachen einzukaufen. Der Laden ist klein, aber gut sortiert, es gibt eine Theke mit frischem Brot und eine mit Munition, beim Brot wird man bedient, die Munition kann man selbst aussuchen. Ein Kühlfach mit Fertigpizza und Joghurt surrt vor sich hin, darüber hängen Gewehre, neben einer Palette mit pinken Barbiepuppenschachteln. Wir betrachten die Rainbow-Princess-Barbie und finden, Grönland sollte eine Jagdbarbie bekommen. Wir treffen unseren Gepäckbaggerfahrer wieder, bei dem wir bezahlen und der uns dann aus der Tür begleitet. (...) Als er seine Zigarette fertig geraucht hat, winkt er uns zu und kehrt zurück in den Laden. (...) Allein bleiben wir auf dem staubigen Platz zurück. Es ist noch nicht einmal Mittag. Tage in Grönland sind lang, sie haben viel mehr Stunden als Tage in Europa, das ist das wunderbare an diesem Land, man bekommt ein, zwei Leben an Zeit dazu geschenkt. (...) Wir gehen ins Servicehaus um zu frühstücken, heute Morgen um fünf war es uns zu früh dafür. Wir machen uns Kaffee und setzen uns mit unseren Müslischalen zu den Frauen an den Tisch, die unser Tun aufmerksam mit den Augen verfolgen. Eine schiebt uns den Zucker über den Tisch zu und lächelt. Die Frau an der Kasse steht auf und zeigt uns

© Birgitz Lutz

«Tage in Grönland sind lang, sie haben viel mehr Stunden als Tage in Europa, das ist das wunderbare an diesem Land, man bekommt ein, zwei Leben an Zeit dazu geschenkt.» Fotos auf ihrem Handy. Sie sind aus der Umgebung des Dorfs, und zu jedem Foto zeigt sie in die Richtung, in der es aufgenommen wurde. Das ist ihre Form der Touristeninformation. Eines der Bilder muss fast vom Gipfel des Bergs hinter dem Ort aufgenommen worden sein, es zeigt eine wundervolle Aussicht über den Fjord, an dessen Ufer das Dorf nur noch durch bunte Tupfen erkennbar ist. Sie bläst ihre Wangen auf, zeigt in Richtung Berg und mimt Steigbewegungen. Alle Frauen und auch wir fangen zu lachen an, aber es ist klar, was sie sagen will – dass es anstrengend ist, in dem weglosen Gelände bis dort hinauf zu kraxeln. (...) Maarten und ich beschließen, das Dorf zu erkunden. (...) Wir überblicken den Fjord mit einigen Eisbergen, am Ende sehen wir Gletscher und in der Ferne sogar

das Inlandeis. Wir setzen uns auf einen Felsen und versuchen wieder einmal, die Dimension Grönlands und des Lebens auf dieser Insel zu begreifen. Soweit das Auge hier reicht, trifft es auf kein anderes Zeichen von Menschen, auf keine Siedlung, keine Autos, keine Strasse. Es gibt ja nicht einmal im Dorf eine Strasse. 210 Menschen wohnen in Sermiligaaq und diese Menschen sind für manche hier immer noch die einzigen, die sie in ihrem ganzen Leben sehen werden – abgesehen von einigen wenigen Besuchern wie uns. Die Menschen leben in einer Welt, die sie in ihrer Gänze überblicken können, es gibt nichts Unbekanntes darin. Das erinnert mich an Massantis Worte: Die Welt vieler Menschen hier reicht nur bis zu den Bergen auf der anderen Seite des Fjords. Schon die Rückseite der Berge gehört nicht mehr dazu, und nichts, was dahinter ist. Massanti sah darin etwas Schlechtes. Aber ist es nicht vielleicht auch etwas Gutes? Als ich über die Pracht blicke, die sich uns bietet, stelle ich mir vor, in einem der Häuschen dort unten zu wohnen: Hier würde ich das reduzierte, das unkomplizierte Leben führen, nach dem sich manch gestresster Europäer so sehnt. (...) Nun stamme ich aber, anders als Massanti, eben aus der europäischen Überflussgesellschaft, und diese luxuriöse Position macht es erst möglich, dass in mir der Wunsch erwächst, weniger zu haben. Massanti kennt solche Wünsche nicht, denn wie es ist, mit wenig auszukommen, das weiss er, und zwar unfreiwillig. Und es ist nichts, was für ihn erstrebenswert wäre.

Die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Vortragsrednerin, Birgit Lutz, ist seit zwölf Jahren als Guide und Expeditionsleiterin in der Arktis unterwegs. 2013 durchquerte sie selbst organisiert Grönland auf Skiern und wurde dafür zum Fellow des renommierten Explorers Club in New York ernannt. Der Text auf dieser Seite ist ein Auszug aus ihrem neuesten Buch «Heute gehen wir Wale fangen». Ein fesselndes und einfühlsames Porträt Ostgrönlands und seiner Bewohner. Das Werk ist im btb Verlag erschienen und in jeder guten Buchhandlung oder direkt bei Birgit Lutz – die es gerne für Sie signiert – erhältlich: birgit@birgit-lutz.de Reisen Sie vom 21. Juni bis 8. Juli 2021 mit Birgit Lutz an Bord der HANSEATIC inspiration von Grönland nach Kanada. Alle Informationen zur Studienreise finden Sie auf Seite 34 in diesen Reisenews oder unter www.background.ch/groenland.


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23. Juni bis 5. Juli 2021

LITAUEN

Ostsee KALININGRAD ( RUSSLAND)

Litauen, Weissrussland und die Ukraine

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Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstrecken sich die drei Länder im Osten Mitteleuropas, einer fruchtbaren und weitläufigen Gegend. Durch den eisernen Vorhang weitgehend in Vergessenheit geraten, blicken sie auf eine wechselvolle und überaus tragische Geschichte zurück. Eingezwängt zwischen den grossen Imperien Europas waren sie über lange Zeit ein Zankapfel der Mächtigen. Geschichtlich, politisch und kulturell unterschiedlich geprägt, gehen sie auch heute ihre eigenen Wege. Auf unserer Reise treffen wir auf Altbekanntes, aber auch viel Neues und versuchen so dieser Region etwas näher zu kommen.

BULGARIEN

MIT HEIDI TAGLIAVINI

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Mittwoch, 23. Juni bis Montag, 5. Juli 2021 PREIS PRO PERSON CHF 7‘580.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘400.–

Unsere Reise führt uns von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer in eine weitgehend vergessene Gegend, die doch mitten in Europa liegt. Eingezwängt zwischen den wichtigsten europäischen Imperien, blicken diese drei heute so unterschiedlichen und doch so verwandten Länder auf eine wechselvolle und überaus tragische Vergangenheit zurück. Grösste ethnische Vielfalt, unterschiedlichste Kulturen und verschiedene Religionen prägen auch heute noch jene drei Länder, deren Entwicklung unterschiedlicher nicht sein könnte. Das zum Baltikum gehörende Litauen hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion zielstrebig nach Westen ori-

«Die Reise durch jenen östlichsten Teil Mitteleuropas soll uns die heutige Realität dieser Region näherbringen.» entiert und ist heute Mitglied der Europäischen Union und der NATO. Weissrussland blickt hingegen weiterhin eher nach Moskau und die Ukraine, das grösste der drei Länder, sucht nach den jüngsten, bisher ungelösten Konflikten mit Russland um die Krim und die Ostukraine seinen eigenen Weg zwischen Ost und West. Die Reise durch jenen östlichsten Teil Mitteleuropas soll uns die heutige Realität dieser Region anhand der konkreten politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen näherbringen und uns gleichzeitig ihre Einbettung in eine vielfältige kulturelle Vergangenheit zwischen dem Habsburger Reich und dem Königreich Preussen, am Rande des russischen Imperiums, aufzeigen.

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Abendessen an Tag 5 & 7 und Mittagessen an Tag 11 & 13 • Unterkunft in guten Mittel- bis Erstklasshotels, 1 Übernachtung im Nachtzug (1. Klasse)

Zwischen Tradition und Umbruch – die ukrainische Hauptstadt Kiew

VORGESEHENES REISEPROGRAMM REISEFORMALITÄTEN

1. Tag / Mi, 23. Juni 2021: Anreise Am Abend Flug von Zürich via Frankfurt nach Vilnius. 2. Tag: Vilnius Vilnius, die Hauptstadt Litauens, überrascht uns mit einer schönen Altstadt und eindrücklichen Baudenkmälern aus verschiedenen Epochen und Stilen. Der Besuch einer der ältesten Universitäten Osteuropas rundet den Tag ab. 3. Tag: Vilnius – Trakai – Minsk Am Vormittag Ausflug nach Trakai und Besuch der im 14. Jahrhundert erbauten Wasserburg. Gegen Abend ca. 3-stündige Zugfahrt in die weissrussische Hauptstadt Minsk. 4. Tag: Minsk Tagesausflug zu den Schlössern Mir und Njaswisch (beide UNESCO Weltkulturerbe). Abendessen, nach Möglichkeit, mit einem Vertreter der Schweizer Botschaft in Minsk. 5. Tag: Minsk – Kiew Auf der Rundfahrt durch das im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstörte Minsk sehen wir eindrucksvolle Beispiele sowjetischer Architektur und besuchen u.a. das neue «Museum der Geschichte des Grossen Vaterländischen Krieges». Gegen Abend Flug von Minsk nach Kiew. 6. Tag: Kiew Kiew, die Hauptstadt der Ukraine,

ist ein Ort der Kontraste: Während die zahlreichen goldenen Kuppeln von der tausendjährigen Geschichte der russischen Orthodoxie zeugen, steht der Maidan-Platz als Symbolbild für die politischen Umwälzungen der vergangenen 15 Jahre. Wir nehmen uns heute Zeit, uns mit den Hintergründen des Ukraine-Konflikts auseinanderzusetzen. 7. Tag: Kiew – Czernowitz Besuch des Höhlenklosters Pechersk Lawra, eines der wichtigsten Klöster des alten Russlands. Am Abend Flug von Kiew nach Czernowitz. 8. Tag: Czernowitz Das Stadtbild von Czernowitz, der traditionellen Hauptstadt des Herzogtums Bukowina im früheren Habsburger Reich, ist geprägt von einer multikulturellen Vergangenheit. Spaziergang durch die Stadt. 9. Tag: Czernowitz – Lwiw Tagesfahrt nach Lwiw durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Zwischenhalten bei verschiedenen für die Nordkarpaten typischen Holzkirchen. Am Abend, nach Möglichkeit, Opernbesuch. 10. Tag: Lwiw – Odessa Auf einem ausführlichen Spaziergang erkunden wir die gut erhaltene Altstadt von Lwiw, welches unter den Habsburgern Lemberg genannt wurde. Zudem haben wir Gelegenheit, handgemachte Schokolade zu verköstigen. Nach dem

Abendessen Transfer zum Bahnhof und Nachtzug nach Odessa. 11. Tag: Odessa Am Morgen Ankunft des Zuges in Odessa, der «Perle am schwarzen Meer». Nach einer Erholungspause im Hotel unternehmen wir am Nachmittag einen Rundgang durch die Stadt. Neben dem Besuch der Potemkin-Treppe und einer Führung durch die prachtvolle Oper soll auch Zeit bleiben, das «junge» Odessa kennenzulernen. Speziell im Sommer versprüht die Stadt mit ihren quirligen Strassencafés, stimmungsvollen Bars und einer lebendigen Kunstszene ein geradezu mediterranes Flair. 12. Tag: Odessa Die Katakomben von Odessa sind ein etwa 2‘500 km langes Tunnelsystem, das sich unterhalb Odessas und bis weit in die Aussenbezirke erstreckt. Auf einer Führung erfahren wir Interessantes über die verschiedene Nutzung der Katakomben im Laufe der Geschichte. 13. Tag / Mo, 5. Juli 2021: Rückreise Am Vormittag Zeit zur freien Verfügung in Odessa. Um die Mittagszeit Rückflug von Odessa via Wien nach Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Zudem ist ein Visum für Weissrussland erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsflug, Zug

Währung: Die Währung in Litauen ist der «Euro (EUR)», in Weissrussland der «Weissrussische Rubel (BYN)» und in der Ukraine der «Griwna (UAH)». Empfohlen zur Mitnahme: Euro oder USD in bar. EC- / Kreditkarten werden teilweise in grösseren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Temperatur: Im Juni und Juli liegen die Temperaturen zwischen 15 und 25°C. An der Schwarzmeerküste klettern die Temperaturen im Sommer oftmals bis auf 30°C.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

24. Mai bis 2. Juni 2021

Russland neu entdecken

FINNLAND

RUSSLAND

Finnischer Meerbusen

St. Petersburg ESTLAND

Diese Reise voller Gegensätze entführt uns in die russische Provinz, in die pulsierende Metropole Moskau und nach St. Petersburg. Sputniks und Birkenwälder, Kulturschätze der Zarenzeit, Highlights der Sowjetarchitektur und spannende Gespräche mit lokalen Experten erwarten uns. HintergrundInformationen zur Geschichte Russlands und zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage in Putins Reich ergänzen diese Reise.

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LETTLAND Moskau

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MIT HELEN STEHLI PFISTER

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Kaluga

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ND Jasnaja Poljana

Unsere Reise beginnt im Herzen Russlands, in der Provinz. Sie führt uns in die Stadt Kaluga, zu weiten Wiesen und Wäldern und zur Landwirtschaft. Auf dem Betrieb «Schweizer Milch» erzählt uns Bauer Hans Michel, wie sich die West-Sanktionen auf seinen Hof und die russische Milchwirtschaft auswirken. Im Landgut des grossen Schriftstellers Leo Tolstoi verzaubert uns der Duft der einstigen Adelswelt. Atemberaubend ist dagegen das Machtzentrum Moskau, wo sich rund um die Uhr die Autos stauen, das Leben nie zur Ruhe kommt und die sozialen Gegensätze augenfällig sind. Mit einem Moskauer Architekten erkunden wir die Stadt, in der rasant an der Zukunft gebaut wird und besuchen den neuen, zentral am Ufer der Moskwa gelegenen Park

«Diese Reise trägt dazu bei, Russland etwas besser zu verstehen.» Sarjadje. Wir bewundern grossartige Gebäude und Kulturschätze der Zarenzeit, begegnen der sowjetischen Vergangenheit in ihren Bauten und in der avantgardistischen Kunst. Lange war Moskau Hauptstadt des ursprünglichen, ländlichen Russlands. Als eleganter und europäischer jedoch gilt St. Petersburg, das Zar Peter der Grosse als neue Hauptstadt erbauen liess. Die Stadtanlage, Adelspaläste, Kanäle und das weltberühmte Kunstmuseum Eremitage bilden ein einmaliges Gesamtkunstwerk. Seit meinem Slawistikstudium und aufgrund vieler Fernsehreportagen und Studienreisen kenne und liebe ich Russland seit Jahren. Trotz meiner Vorbehalte gegenüber Putins Politik und der Putin-Begeisterung eines grossen Teils der Bevölkerung, fasziniert mich das Land immer wieder von neuem. Diese Reise trägt dazu bei, Russland etwas besser zu verstehen und mit all seinen Schönheiten und Widersprüchen neu zu entdecken.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Montag, 24. Mai bis Mittwoch, 2. Juni 2021 PREIS PRO PERSON CHF 6‘780.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘110.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. Ungewohnter Blick auf die Basilius-Kathedrale in Moskau

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in Mitteklassehotels

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mo, 24. Mai 2021: Anreise Flug mit Swiss von Zürich nach Moskau und Transfer nach Kaluga.

russischer Kunst. Abends Besuch des weltberühmten Bolschoi Theaters (sofern eine Vorführung stattfindet).

2. Tag: Kaluga – Gorbjonki – Kaluga Am Morgen besuchen wir in der kleinen Provinzstadt Kaluga das typisch russische Wohnhaus von Konstantin Ziolkowski und das spektakuläre Museum der Geschichte der Raumfahrt. Nachmittags erleben wir den Landwirtschaftsbetrieb «Schweizer Milch» inmitten weiter Natur in Gorbjonki. Abends Rückfahrt nach Kaluga.

5. Tag: Moskau Heute erkunden wir den Kreml mit seinen wunderbaren orthodoxen Kathedralen und den Roten Platz. Anschliessend schlendern wir durch den Gorki Park – eine grüne Oase mitten in der Grossstadt. Lunch im hippen Museum für internationale zeitgenössische Kunst «Garage». Am Nachmittag besuchen wir die Neue Tretjakow-Galerie mit ihren Meisterwerken der russischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Beim Apéro erläutert uns ein Moskauer Historiker die aktuelle Lage aus seiner Sicht.

3. Tag: Kaluga – Jasnaja Poljana – Moskau Heute besichtigen wir das bezaubernde Landgut Jasnaja Poljana des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Ein unvergesslicher Einblick in die Welt des berühmten Schriftstellers und ins Landleben russischer Adliger erwartet uns. Anschliessend Busfahrt nach Moskau. Abendspaziergang auf dem Roten Platz. 4. Tag: Moskau Moskau ist voller Kontraste und Dynamik. Wir trinken Café in der umgenutzten Schokoladenfabrik «Roter Oktober», staunen über die unter Putin wiederaufgebaute Christ-Erlöserkathedrale und besichtigen die Tretjakow-Galerie mit ihrer beeindruckenden Sammlung

6. Tag: Moskau Streifzüge zu Fuss, mit Metro und Bus durch Moskau. Ein hier lebender deutscher Architekt und Publizist zeigt uns Highlights der sowjetischen Avantgarde-Architektur-Jahre, die schönsten Metrostationen und die in kürzester Zeit erbaute Moscow City. 7. Tag: Moskau – St. Petersburg Wir besuchen eine orthodoxe Messe oder haben Zeit zur freien Verfügung. Dann tauchen wir ab in den «Bunker 42», eine ehemalige höchstgeheime unterirdische Militäranlage, heute Museum des Kal-

ten Krieges. Am Nachmittag Fahrt mit dem Sapsan-Hochgeschwindigkeitszug nach St. Petersburg. 8. Tag: St. Petersburg In St. Petersburg verschafft uns eine kleine Stadtrundfahrt einen Überblick über die grossartige Stadtanlage. Wir besuchen die Peter-Paul-Festung sowie die Isaakskathedrale, Wahrzeichen der Stadt an der Newa. Nachmittags geniessen wir im Venedig des Nordens eine Kanalfahrt. Ein Russlandschweizer führt uns in die Geheimnisse der russischen Wirtschaft ein. 9. Tag: St. Petersburg Vormittags steht die Eremitage, eines der grössten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, auf unserem Programm. Am Nachmittag Spaziergang im Zentrum. Alternativ können wir uns in einem restaurierten Adelspalast an den berühmten Farbergé-Eiern aus der Sammlung von Viktor Vekselberg erfreuen. Abends Besuch einer kulturellen Veranstaltung (sofern eine Aufführung stattfindet). 10. Tag / Mi, 2. Juni 2021: Rückreise Vormittags Zeit zur freien Verfügung. Anschliessend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Swiss nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Russland ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Metro, Zug, Schiff

Währung: Die Währung in Russland ist der «Rubel (RBL)». Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden in grösseren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert.

Temperatur: Die Temperaturen betragen tagsüber zwischen rund 14 bis 20°C. Nachts können die Temperaturen bis auf 5°C sinken.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

21. Juni bis 8. Juli 2021 GRÖNLAND

Qeqertarsuaq

Expedition Grönland

Kangerlussuaq

VON KANGERLUSSUAQ NACH GOOSE BAY LABRADOR

Diese Reise lässt niemanden kalt. Hier umwehen uns grosse Pionierhistorie und inspirierendes Freiheitsgefühl. Eine Premierenroute an Bord der HANSEATIC inspiration von Grönlands Eiswelt bis zu einem Geheimtipp Kanadas.

Labradorsee

Goose Bay

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

MIT BIRGIT LUTZ REISEDATUM Montag, 21. Juni bis Donnerstag, 8. Juli 2021

Montreal

PREIS PRO PERSON Kat. 2 CHF 16‘980.– Kat. 7 CHF 19‘320.– Kat. 8 CHF 19‘880.– Kat. 9 CHF 22‘680.–

Grönland ist gross. Das mag banal klingen, aber Sie werden es sehen. In Grönland ist alles grösser als anderswo, die Weite, die Eisberge, das Felsenland. Es gibt so viele Fotos von Grönland, und doch ist es unmöglich, Grönland zu fotografieren, denn es fehlt immer der Rand, das Ganze, das Zusammenspiel von allem, den Wolken, dem Eis, dem Licht in 360 Grad. Es gibt so viele Bilder von Grönland und doch hat niemand Grönland gesehen, der nicht selber dort war. Grönland hat mich vor Jahren schon in seinen Bann gezogen, nach meiner Durchquerung, die in Kangerlussuaq startete, wo auch wir unsere Reise beginnen wer-

«Es gibt so viele Bilder von Grönland und doch hat niemand Grönland gesehen, der nicht selber dort war.» den. Grönland ist so viel mehr als Eis und Schnee, ich durfte in Grönland eintauchen in die faszinierende Kultur und Überlebenskunst der Inuit, die heute leider am Verschwinden und doch immer noch einzigartig ist. Auf unserer Reise spüren wir all diesen Natur- und Menschenwundern nach, bevor wir weiter reisen ins nicht weniger abgeschiedene und faszinierende Labrador. Bäume! Das satte Grün wird uns verwöhnen nach den eisigen Weiten Grönlands und auch hier können wir den Geschichten der Menschen nachspüren, die sich vorgewagt haben in diese Welt im Norden.

Weitere Kategorien sowie Kabinen und Zimmer zur Einzelbelegung auf Anfrage. TEILNEHMER/INNEN 24 Personen max. 16 Personen min. Die Passagierzahl auf dem Schiff liegt bei max. 230 Personen.

Per Zodiac unterwegs in der Disko Bucht

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mo, 21. Juni 2021: Anreise Reise nach Deutschland. 2. Tag: Deutschland – Grönland Am Morgen Sonderflug von Deutschland nach Kangerlussuaq in Grönland. Danach Einschiffung auf die HANSEATIC inspiration. 3. – 9. Tag: West- und Südküste Grönlands Während unserer Expedition erleben wir packende Vorträge an Bord, spannende Zodiacfahrten und interessante Wanderungen mit Birgit Lutz und den Lektoren von Hapag-Lloyd Cruises. Im Geiste legendärer Forscher dringen wir in Grönland in eine Welt des Staunens vor. Zum Beispiel in Sisimiut, wo vor über 4'000 Jahren die Saqqaq-Kultur heimisch war. Wenn wir danach Ilulissat ansteuern, nähern wir uns einem ersten Höhepunkt unserer Expedition: Der imposante Eisfjord versetzt selbst weit gereiste Besucher in Staunen. Noch eindrucksvoller erleben wir die Eisvielfalt in der berühmten Disko Bucht: Riesige glitzernde Formationen driften im Meer – eines der grossartigsten Schauspiele Grönlands. Im Kontrast zum Weiss der Eisskulpturen und dem dunkelblauen Meer stehen die farbenfrohen Häuschen von Qeqertarsuaq vor einer rauen Bergkulisse. Als die Region mit der grössten Population von Buckelund Finnwalen gilt Paamiut. Tief in die Zeit der Wikinger versetzt uns

Qassiarsuk, wo sich Erik der Rote im Jahre 982 niederliess. Die grönländische Fjordwelt öffnet uns ein jahrtausendealtes Geschichtsbuch, das von der Schöpfungskraft der Erde erzählt. Auf flexiblem Kurs durch dieses natürliche Monumentalwerk unterstreicht die HANSEATIC inspiration den Expeditionscharakter dieser Reise. 10. – 11. Tag: Auf See Die Eindrücke der letzten Tage können wir nun an Bord Revue passieren lassen. Ausserdem erwarten uns interessante Vorträge und die Annehmlichkeiten des Schiffes. 12. – 14. Tag: Labrador Am 12. Tag gelangen wir nach Kanada, ein Sehnsuchtsziel für Outdoor-Liebhaber. Labrador besticht durch atemberaubende Landschaften. Felsformationen erheben sich bis zu 1'500 m aus dem Meer. Entlegene Orte laden zu Wanderungen ein. Flüsse ziehen sich wie rauschende Lebensadern durch die Natur. Wir dringen in diese Regionen vor, die sich vor wenigen Jahren nur per Wasserflugzeug oder Hundeschlitten erreichen liessen. Ein Museum eröffnet uns die InuitKultur mit 2'000 Jahre alten Artefakten. Zum nationalen Kulturerbe zählt das Ensemble von Missionslagerhäusern der Herrnhuter Brüdergemeinde, die hier seit 1782 aktiv ist. An das einfache Leben vergangener Zeiten erinnert Battle Harbour. Einst pulsierende Hauptstadt der Kabeljaufischerei, heute

eine Hommage an die Entschleunigung des Lebens. 15. Tag: Goose Bay In der fjordähnlichen Bucht Hamilton Inlet und bei der Fahrt durch den Lake Melville nähern wir uns Goose Bay. 16. Tag: Goose Bay – Montreal Ausschiffung und Sonderflug von Goose Bay nach Montreal. 17. Tag: Montreal & Rückreise Wir lernen Montreal während einer geführten Stadtrundfahrt näher kennen. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. 18. Tag / Do, 8. Juli 2021: Ankunft Am Morgen Landung in Zürich.

Programm- und Streckenänderungen sind jederzeit möglich. Hinweise: Bitte verlangen Sie das Detailprogramm zur Reise. Von welchem Flughafen der Sonderflug ab Deutschland startet und somit auch, ob die Anreise per Bahn oder Flug erfolgt und in welcher Stadt wir in Deutschland übernachten werden, wird ca. vier Monate vor Abreise bekannt. Birgit Lutz begleitet diese Reise ab Deutschland (Tag 1) bis Montreal (Tag 17).

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Tag 1 Abendessen, Tag 2 – 15 Vollpension, Tag 16 Frühstück & Mittagessen, Tag 17 Frühstück • Unterkunft in der gebuchten Kabinenkategorie auf der HANSEATIC inspiration und in guten Mittelklassehotels in Deutschland und Montreal

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise nach Grönland und Kanada einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum wird nicht benötigt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Schiff, Bus, Flug

Währung: Die Bordwährung ist der «Euro (EUR)». Die Währungen in Grönland und Kanada sind «Dänische Krone (DKK)»und «Kanadischer Dollar (CAD)».

Temperatur: In Grönland liegen die Temperaturen im Juli zwischen 5 und 15°C. Wir erleben die Mitternachtssonne. In Neufundland und Labrador wird es im Juli zwischen 10 und 20°C warm.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

Diese sowie die Bucket Lists weiterer Experten finden Sie unter www.background.ch/bucketlist.

Experten – Bucket List Welches Reiseziel, das Sie bereits besucht haben, können Sie am meisten empfehlen? Warum?

lebte, ist die Zentralafrikanische Republik - keine "Background"-Destination allerdings. Schade, die Natur, die Tierwelt dort ist überwältigend. Aber die Unsicherheit im Land ist, leider, zu allumfassend.

FRANZ GÄHWILER Antwort 1: Bhutan. Biodiversität «Hotspot»; phantastische und vielfältige Landschaften, buddhistische und hinduistische Kultur, herzliche Menschen

OSKAR KAELIN Antwort 1: Ägypten. Mit wenigen Schritten durchschreitet man 6‘000 Jahre, von der brummenden Moderne in eine der frühesten Hochkulturen der Menschheit – und zurück. Antwort 2: Pakistan. Hier stehen Stätten der IndustalKultur, die im 3. Jahrtausend v. Chr. die grösste ihrer Zeit war. Und zur Erholung sind schöne Berglandschaften nah.

Antwort 1: Es gibt (fast) kein Land, das ich bereist habe und in das ich nicht liebend gerne wieder reisen möchte. Generell ist‘s einfach so, dass ich so viele Reisepläne habe, dass keine Zeit mehr bleibt für ein WiederErleben beispielsweise des kulturell und gesellschaftlich hoch interessanten Usbekistan oder des etwas absurden Turkmenistan. Absurd weshalb? Weil das Regime architektonische Spuren hinterlassen hat, die echt einmalig sind: das Zentrum der Hauptstadt, in dem sich Denkmal an Denkmal reiht, dazwischen Springbrunnen in riesiger Zahl – in einem Land, das gewaltig unter Wassermangel leidet. Ein absurdes Regime, aber eine "normale" Bevölkerung - wie geht das zusammen? Hätte ich ein geeignetes Zeitfenster, würde ich da gerne wieder hinreisen. Ein Land, das ich als echt problematisch er-

wandern, die Ruhe geniessen und vielleicht einen guten schottischen Whisky trinken – ein Wunsch, der schon lange auf meiner Liste steht.

enormes kulturelles und intellektuelles Potential hat und richtig durchstarten wird, wenn die bärtigen alten Männer einmal Platz machen.

WALTER EGGENBERGER

PATRICK ROHR

Antwort 1: Namibia: Selfdrive-4-wheel-outbackAbenteuer-Reise unter bester Leitung. Die Sanddünen und Tier-Vielfalt – nicht vergessen der sensationelle Sternenhimmel – lassen uns schwärmen.

Antwort 1: Äthiopien. Ich habe das Land vor drei Jahren als Fotograf für Helvetas besucht – und seither lässt es mich nicht mehr los. Lalibela mit den elf aus dem Felsen gegrabenen Kirchen, die lebendige Stadt Bahir Dar am Blauen Nil, wo ich die ganze Nacht durchgetanzt habe: Ich möchte sofort wieder hin!

Antwort 2: Ich bin viel gereist und es gibt kein Land, in dem ich noch nicht war und doch noch hinreisen möchte.

Antwort 2: Tibet. Mit einem Tragtier quer über das Changtang Plateau bis in den Südosten von Ladakh. Die kürzlich erschienene Biographie von Peter Aufschnaiter hat diesen Wunsch noch verstärkt.

ERICH GYSLING

Welche Destination steht noch auf Ihrer Bucket List für die Zukunft? Weshalb?

Antwort 2: Ich persönlich möchte dabei sein, wenn die Eisenbahn Verbindung Seoul – Pjöngjang (Südkorea – Nordkorea) endlich regelmässig benutzt wird. Das wäre ein starkes Zeichen der Entspannung zwischen den beiden rivalisierenden Parteien.

Antwort 2: Kirgisistan und seine Nachbarländer in Zentralasien. Wenn alles klappt, reise ich noch dieses Jahr dorthin. Die ehemaligen Sowjetrepubliken mit ihren multiethnischen Bevölkerungen und den vielfältigen Landschaften üben schon lange eine grosse Faszination auf mich aus.

MARC LEHMANN

HEINER WALTHER Antwort 1: Jordanien. Schmelztiegel der Kulturen und jahrtausendealte Geschichte, eingepackt in faszinierende Landschaften, allerorts gastfreundliche Menschen und eine sehr zu empfehlende Küche. Antwort 2: Schottland. In karger Landschaft

Antwort 1: Rumänien. Weil es von schneebedeckten Bergen bis zu weiten Stränden, von würzigem Schafkäse bis zu edlen Weinen, von chaotischen Grossstädten über pittoreske Dörfchen bis zu endlosen Weiten alles zu bieten hat. Wo gibt’s das noch in Europa – und das zu unschlagbaren Preisen?

Antwort 1: Chile; weil es auf 4‘500km Nord/Süd-Länge eine unglaubliche Naturvielfalt bietet!

Antwort 2: Iran. Weil es nicht nur umwerfend schön und die Menschen gastfreundlich sein sollen, sondern weil das Land ein

Antwort 2: Japan; weil es auf mich mystisch wirkt und ich die Menschen besser verstehen möchte!

RUEDI BLESS

NACHSTEHEND FINDEN SIE DIE LEISTUNGEN, WELCHE AUF JEDER REISE GENERELL EINGESCHLOSSEN SIND DIE SPEZIELLEN LEISTUNGEN PRO DESTINATION FINDEN SIE BEI DER ENTSPRECHENDEN REISE INBEGRIFFENE LEISTUNGEN ■ Flughafentaxen (Sicherheitsgebühren) ■ Linienflüge in Economy-Klasse (Die genauen Flugtarife sind teilweise noch nicht bekannt. Preisänderungen sind möglich.) ■ Übernachtungen Basis Doppelzimmer ■ Ausflüge, Eintritte und Transfers gemäss Programm ■ Experten-Reisebegleitung und Betreuung (Namen siehe bei einzelnen Programmen) ■ Zusätzliche örtliche Reiseleitung (je nach Destination) ■ Wo nötig; Visagebühren (Einholen der Visa und Gebühren) ■ Grosse Trinkgelder (für Reiseleitung und Fahrer)

ZUSATZLEISTUNG ■ Gutschein für ein Bahnbillett der 1. Klasse, vom Wohnort (Grenzort Schweiz) zum Flughafen Zürich-Kloten und zurück ■ Bücherbon im Wert von CHF 30.00 NICHT INBEGRIFFEN ■ Nicht erwähnte Leistungen, persönliche Auslagen und kleinere Trinkgelder VERLÄNGERUNGSMÖGLICHKEITEN Verlängerungen sind gut möglich und werden den individuellen Wünschen der TeilnehmerInnen angepasst. Verlangen Sie entsprechende Offerten!

VERSICHERUNGSHINWEISE Jede/r Teilnehmer/in ist für den Abschluss einer AnnullierungskostenVersicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle selbst verantwortlich. Background Tours vermittelt Policen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Reiseversicherung. Wir beraten Sie hierzu gerne. GESUNDHEIT Wenn Sie eine Krankheit haben, von der Ihre Reiseleitung unterrichtet werden muss, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen. AGB Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage und/oder bei Reisebuchung unsere AGB zu.


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REISENEWS A U S G A B E 8 1 / J U L I 2 0 2 0

REISEDATEN - ÜBERSICHT 2020 – 2023 Reisedatum

Destination

Experten-Begleitung

Bemerkung

Seite/Informationen

Schweiz Angebot

4

10.09.20

11.09.20

Nordkorea - Propaganda und Realität

Walter Eggenberger

11.09.20

18.09.20

Rumänien & Bulgarien

Marc Lehmann

Programm bestellen Schweiz Angebot

background.ch/angebote-inder-schweiz

18.09.20

19.09.20

Japan in der Schweiz

Patrick Rohr

25.09.20

10.10.20

Japan

Patrick Rohr

Programm bestellen

07.10.20

08.10.20

Nahost nach dem Erdölboom

Erich Gysling

Schweiz Angebot

background.ch/angebote-inder-schweiz

30.10.20

18.11.20

Bhutan

Franz Gähwiler

Tamedia Leserreise / In Zusammenarbeit mit Helvetas

20

05.11.20

15.11.20

Luft- und Raumfahrt in den USA

Claude Nicollier, Martin Bütikofer

Verkehrshausreise

15

08.11.20

25.11.20

Brasilien

Bernd Schildger

Tamedia Leserreise

Programm bestellen

27.11.20

05.12.20

Jordanien

Erich Gysling

Die russische Schweiz

Helen Stehli Pfister

Herbst 2020

22 Schweiz Angebot

background.ch/angebote-inder-schweiz

05.01.21

22.01.21

Expedition Antarktis

Benno Lüthi

16

10.01.21

25.01.21

Äthiopien

Walter Eggenberger

8

16.02.21

27.02.21

Saudi-Arabien

Heiner Walther

25

07.03.21

28.03.21

Australien

Urs Wälterlin

10.03.21

25.03.21

Ägypten

Oskar Kaelin

18.03.21

29.03.21

Marokko

Heiner Walther

01.04.21

14.04.21

Seidenstrasse

Heidi Tagliavini, Peter Gysling

26

09.04.21

24.04.21

Iran

Erich Gysling

21

10.04.21

25.04.21

Jamaika

Ueli Bangerter

15.04.21

02.05.21

Madagaskar

Moritz Grubenmann

9

24.05.21

02.06.21

Russland

Helen Stehli Pfister

33

07.06.21

21.06.21

Australien

Urs Wälterlin

29

13.06.21

25.06.21

Simbabwe - Sambesi

Erich Gysling

11

21.06.21

08.07.21

Expedition Grönland mit Disko Bucht & Labrador

Birgit Lutz

34

23.06.21

05.07.21

Litauen, Weissrussland & Ukraine

Heidi Tagliavini

32

28.08.21

10.09.21

Nordkorea

Walter Eggenberger

24

Island

Linda Rudin

Interessentenliste

Sommer 2021

CH Media Leserreise

28 7

Schweizer Familie Leserreise

Tamedia Leserreise

10

14

04.09.21

12.09.21

Russland

Andrea Schild, Berno Z’Brun

Interessentenliste

11.09.21

19.09.21

Auf Wasserwegen nach Venedig

Claudio Rossetti

Programm bestellen

14.09.21

26.09.21

Sizilien-Malta-Tunesien

Beat Stauffer

Interessentenliste

14.09.21

29.09.21

African Explorer

Erich Gysling, Ruedi Bless

Jubiläumsreise

6 / Letzte Plätze!

01.10.21

15.10.21

Kenia

Martin Bucher

In Zusammenarbeit mit Zoo Zürich

Interessentenliste

01.10.21

15.10.21

Lebensader Mekong

Patrick Rohr

23 Tamedia Leserreise / In Zusammenarbeit mit SolidarMed

08.10.21

24.10.21

Das «andere» Simbabwe

Urs Allenspach

09.10.21

23.10.21

Tansania & Sansibar

Christian Wenker

Interessentenliste

28.10.21

15.11.21

Kuba

Marcel Rüegg

Interessentenliste

06.11.21

23.11.21

Ecuador & Galapagos

Bernd Schildger

Interessentenliste

07.11.21

19.11.21

Oman

Heiner Walther

Interessentenliste

13.11.21

25.11.21

Myanmar

Thomas Fisler

Interessentenliste

Japan

Patrick Rohr

Interessentenliste

Antarktis-Charter

Reinhold Messner, Nik Hartmann, Rudolf Hug, Benno Lüthi

CH Media Leserreise

17

Madagaskar-Charter

Alex Rübel, Martin Bauert, Thomas Bucheli

In Zusammenarbeit mit Zoo Zürich

Interessentenliste

Herbst 2021 01.02.22

21.02.22

Anfang 2023

Programm bestellen

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