Page 1

JUN

I 20 18

REISENEWS

AUSG ABE

NEUENGASSE

30

|

CH-3001

BERN

|

W W W. B A C K G R O U N D . C H

|

INFO@BACKGROUND.CH

|

Natur pur von Mahé bis Dar es Salaam Aquamarinblaues Meer, feinsandige Strände, exotische Tiere und Pflanzen und eine vielfältige Unterwasserwelt: Der Indische Ozean ist wahrlich eine Reise wert! Gerade im Dezember, wenn die Tage in der Schweiz kurz und kalt sind und die Sonne sich eher selten blicken lässt, ist der Aufenthalt in wärmeren Gefilden eine willkommene Abwechslung.

MIT BEAT STAUFFER Seite 9

EDITORIAL

313

00

22

Auf dem Reiseprogramm stehen ausserdem weitere Inseln der Seychellen, Madagaskar und diverse Orte in Tansania. Nach fünfzehn unvergesslichen Tagen an Bord der „Serenissima“ können Sie entweder pünktlich vor Weihnachten nach Hause reisen oder die Reise noch etwas verlängern und die Festtage in Tansania verbringen.

Während dieser Expeditionskreuzfahrt reisen Sie mit Experten an Bord des charmanten Kreuzfahrtschiffes „Serenissima“ zu verschiedenen Destinationen im Indischen Ozean. Ein

Marokko – Entlang dem Atlasbogen

031

Höhepunkt der Reise ist sicher der Besuch des Aldabra-Atolls, welches 1982 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt wurde. Das klare, blaue Wasser vor den Inseln ist voller farbigem Leben und an Land erwartet Sie eine imposante Tierwelt. Hier können Sie die bekannten Aldabra-Riesenschildkröten beobachten, die ohne weiteres über 100 Jahre alt werden können.

Expedition Indischer Ozean

Marokkanisches Design hat die Welt erobert, die marokkanische Küche ist legendär und die marokkanische Kultur der Gastfreundschaft ist unübertroffen.

Te l . :

76

MIT MORITZ GRUBENMANN UND EDI DAY Seite 34

Die wendige HANSEATIC inspiration, das neue 5-Sterne Expeditionsschiff von Hapag-Lloyd Cruises (Fertigstellung im Herbst 2019), bringt Sie mitten in die antarktische Wildnis hinein. Ob auf abenteuerlicher Zodiac-Exkursion oder auf den beiden gläsernen Balkonen über dem Ozean schwebend – begegnen Sie der Natur auf Augenhöhe und geniessen Sie unvergessliche Momente und atemberaubende Ausblicke.

Expedition Antarktis MIT THOMAS BUCHELI, PATRICK ROHR, BENNO LÜTHI & ANDRÉ LÜTHI Seite 12

Er träumt davon, dass das einst verschlafene Fischerstädtchen Onagawa eine pulsierende kleine Perle am Meer wird. Das Leben in Onagawa kehrt nur langsam zurück VON PATRICK ROHR Seite 17

Liebe Leserin, lieber Leser „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Dieses Sprichwort stammt aus dem 18. Jahrhundert und hat bis dato in keiner Weise an Aktualität eingebüsst. Heute nennen wir es neudeutsch „Storytelling“. Wie selbstverständlich posten wir in den Sozialen Medien unsere Bilder aus den verschiedenen Ecken der grossen, weiten Welt. Das liegt in der Natur des Menschen – jeder möchte doch seine wunderbaren Erlebnisse mit

Die über dem mächtigen Fluss Dnjepr gelegene Hauptstadt Kiew bietet viele Sehenswürdigkeiten, von prächtigen Kirchen mit Goldkuppeln über das Privatmuseum für internationale Gegenwartskunst „Pinchuk Art Center“ bis zum Hauptplatz Majdan, dem Schauplatz revolutionärer Ereignisse der jüngsten Vergangenheit. Die Protzvilla des geflohenen Präsidenten Janukowitsch bietet uns Einblick in das Thema „Korruption“. Ein Tagesausflug in die Sperrzone rund ums AKW von Tschernobyl führt uns das Ausmass der Reaktorkatastrophe vor Augen.

Selbstverständlich erleben, erfahren und erwandern wir all die Facetten dieser Region, zusammen mit meinem täglichen Wetterbericht.

Auf in die Ukraine

Azoren & Madeira – Malerische Vulkaninseln

MIT HELEN STEHLI PFISTER Seite 33

MIT THOMAS KLEIBER Seite 29

anderen teilen. Ob per Facebook oder von face to face – schöne Reiseanekdoten sind schliesslich jederzeit willkommen. Damit auch Sie eine weitere Seite in Ihrem persönlichen Reise- und Geschichtenbuch aufschlagen können, haben wir erneut viele spannende Reisen kreiert. Da wir etliche Angebote für das Frühjahr 2019 für Sie produziert haben, erhalten Sie die Reisenews neu bereits im Juni. So haben Sie genügend Zeit für die Entscheidungsfindung und Reiseplanung. Ende Jahr kommt dann, wie gewohnt, die nächste Ausgabe – unsere Experten und das Background Tours Team sind bereits eifrig am arbeiten, freuen Sie sich!

Übrigens: News, Wissenswertes und Aktuelles finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/BackgroundTours sowie auf Instagram www.instagram.com/ background_tours.

Herzlicher Gruss

Mischa Niederl


2 | INHALT | EXPERTEN

Seite 7

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Seite 8, 34

Seite 9

Seite 12

Seite 12

MARTIN BUCHER

EDI DAY

BEAT STAUFFER

ANDRÉ LÜTHI

BENNO LÜTHI

Martin Bucher war über 34 Jahre im Zoo Zürich in der Wildtierpflege tätig, davon über 20 Jahre als Obertierpfleger. In seiner Tätigkeit arbeitete er hauptsächlich mit Elefanten, Nashörnern, Pinguinen, Reptilien, Säugern und Vögeln. Dabei wurde er Zeuge vieler Veränderungen zur Verbesserung der Zootierhaltung und dem Wandel des Zoo Zürich in Richtung Naturschutzzentrum.

Seit über 40 Jahren der Faszination Fotografie erlegen, hat der Naturfotograf ein spezielles Interesse für die Makrofotografie in den Regenwäldern aller Kontinente. Er bereist seit 15 Jahren Madagaskar, ein Naturparadies, das ihn ganz besonders in seinen Bann gezogen hat. Sein Ziel ist es, sowohl Einsteigern wie auch Fortgeschrittenen das gesamte Spektrum der Digitalfotografie zugänglich zu machen.

Lebt in Basel und arbeitet als freischaffender Journalist für verschiedene Medien (NZZ, Radio SRF u.a.) sowie als Kursleiter und Referent. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Nordafrika, Integration/Migration und Islam in Europa. Rund 30 Jahre Erfahrung als Reiseleiter in ganz Nordafrika ermöglichen es ihm, Studienreisen auf höchstem Niveau anzubieten.

André Lüthi ist seit 2009 Mitbesitzer, Verwaltungsratspräsident und CEO der Globetrotter Group. 2010 wurde er mit dem «travel manager Personality Award» als Branchenpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet. 2012 erhielt er den renommierten Unternehmerpreis «Entrepreneur Of The Year®» in der Kategorie Dienstleistung/Handel. Lüthis Leidenschaft ist das Reisen.

Seit 1997 bereist er regelmässig den Kontinent Antarctica, zuerst als Passagier, dann auf verschiedenen Schiffen im Lektoren-Team. 1997 war er Mitbegründer der Stiftung Antarctic Research Trust (ART). Zusammen mit Dr. Klemens Pütz engagiert er sich für die Belange der Antarktischen Tierwelt. Seit dieser Zeit war er CoAutor bei über 15 wissenschaftlichen Publikationen zum Thema Pinguine.

Seite 12, 13

Seite 12, 17, 20

Seite 14

Seite 15

Seite 15

THOMAS BUCHELI

PATRICK ROHR

RUDOLF HUG

CLAUDE NICOLLIER

MARTIN BÜTIKOFER

Thomas Bucheli leitet seit 1995 die Wetterredaktion von SRF. Der Naturliebhaber begleitet seit über 15 Jahren Reisen von Background Tours. Er steht als Wetter- und Klimaexperte und wissenschaftlicher Lektor überall in der Welt im Einsatz, so beispielsweise in der Antarktis, im Nordpolarmeer, im Amazonasgebiet, auf den Azoren und in Russland/Skandinavien.

Patrick Rohr ist Journalist und arbeitete während 15 Jahren als Redaktor und Moderator für Schweizer Radio und Fernsehen – unter anderem für «Schweiz aktuell», «Arena» und «Quer». Seit zehn Jahren ist er selbstständig und auch als Fotojournalist tätig. Er reiste zusammen mit einem DOK-Team und dem Schweizer Fernsehen nach Japan.

Rudolf Hug ist engagierter Reiseund Naturfotograf. Mit seinen Bildern hat er verschiedene, nationale und internationale Preise gewonnen. Er hat mehrere Bildbände publiziert und berichtet von seinen Erlebnissen in Multimedia-Vorträgen. Seit einiger Zeit begeistert er die Leserinnen und Leser der Aargauerzeitung Nordwestschweiz mit seinen Tiergeschichten.

Claude Nicollier, Astronaut, Astrophysiker und Professor an der École Polytechnique Féderale in Lausanne, ist bisher der einzige Schweizer, der das Weltall betreten hat. Während dreissig Jahren war Claude Nicollier Astronaut bei der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA). Total hat der Romand mehr als 1000 Stunden im Weltall verbracht. Weiter betreut er das Projekt „Solar Impulse“, wo er für die Testflüge verantwortlich ist.

Martin Bütikofer ist seit 2011 Direktor des Verkehrshauses der Schweiz. Nach seinem Studium zum Elektro- und Wirtschaftsingenieur arbeitete er im In- und Ausland für die amerikanische Reliance Electric AG. Es folgten Tätigkeiten als Leiter des Amtes für öffentlichen Verkehr des Kantons Zug, als Direktor der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees sowie als Direktor Regionalverkehr bei den SBB.

01 Editorial

16

02 Inhalt / Experten

04 AFRIKA 05 Maboneng

10 AMERIKAS 11

Forschung zum Schutz der Tiere VON DR. KLEMENS PÜTZ

VON STEFANIE SCHWEDA

06 Südafrika -

12

Kunst, Kultur & Design

14. November bis 25. November 2018

07 Kenia

MIT MARTIN BUCHER 7. Januar bis 20. Januar 2019

08 Madagaskar

MIT EDI DAY 4. Mai bis 22. Mai 2019

09 Marokko

MIT BEAT STAUFFER 30. April bis 10. Mai 2019

13

14

15

Expedition Antarktis

MIT PATRICK ROHR, THOMAS BUCHELI, BENNO LÜTHI & ANDRÉ LÜTHI 1. Januar bis 21. Januar 2020

Brasilien - Amazonas MIT THOMAS BUCHELI 17. April bis 5. Mai 2019

Brasilien - Pantanal MIT RUDOLF HUG 3. August bis 16. August 2019

Luft- und Raumfahrt in den USA

MIT CLAUDE NICOLLIER & MARTIN BÜTIKOFER 3. November bis 12. November 2018

ASIEN

17 Das Leben in Onagawa kehrt nur langsam zurück VON PATRICK ROHR

18 Bhutan

MIT FRANZ GÄHWILER 16. Oktober bis 1. November 2018

19 Iran

MIT ERICH GYSLING 1. März bis 16. März 2019

20 Japan

MIT PATRICK ROHR 29. September bis 14. Oktober 2018

21 Jordanien

MIT ERICH GYSLING 16. November bis 24. November 2018

22 Jordanien

MIT HEINER WALTHER 29. März bis 6. April 2019


INHALT | EXPERTEN | 3

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Seite 18

Seite 22, 25

Seite 19, 21

Seite 23

Seite 24

FRANZ GÄHWILER

ERICH GYSLING

HEINER WALTHER

MANUEL BAUER

WALTER EGGENBERGER

Ein Abenteuerbuch weckte in seiner Jugend das Interesse von Franz Gähwiler am Himalaya. Nach seinen Einsätzen für HELVETAS als Feldingenieur in den Hängebrückenprojekten in Nepal (80iger Jahre) und Bhutan (90iger Jahre) liess ihn diese Faszination für die dortige Hügel- und Bergbevölkerung mit ihren einzigartigen Kulturen nie mehr los.

Erich Gysling, ehemals Chefredaktor von Fernsehen SRF, jetzt Chefredaktor des fünfsprachigen Buchs „Weltrundschau“, ist als Journalist spezialisiert auf den Nahen und den Mittleren Osten. Autor von drei Büchern, nach dem Studium der arabischen Sprache und dem Erlernen von Farsi. Als Reporter sammelte er während vieler Jahre ausserdem Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent. Erich Gysling ist Mitbegründer von „Background Tours“.

Heiner Walther, diplomierter Orientalist und Islamwissenschaftler aus Halle, leitet seit 1993 Studienreisen, die ihn in zahlreiche arabische Länder geführt haben. Er spricht fliessend Arabisch, über seine Reiseländer hält er Vorträge und organisiert Informationsveranstaltungen. Daneben arbeitet er als Autor und ist als Trainer und Referent in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Manuel Bauer, Fotojournalist, spezialisiert auf Langzeitprojekte in Indien, Nepal und Tibet. Indien bereiste er über 50 Mal. Mit seiner Reportage „Flucht aus Tibet“ erlangte er 1995 internationale Bekanntheit. Seit 2001 begleitet er auf bislang über 60 Reisen den Dalai Lama als offizieller Fotograf. Seit 2008 bereist er Mustang im Himalaya, wo er half, das vom Klimawandel bedrohte Dorf Sam Dzong umzusiedeln. Er unterrichtet Fotografie an verschiedenen Hochschulen.

Walter Eggenberger schloss seine Studien mit Spezialrichtung Fremdenverkehr/Tourismus an der HSG/Uni St. Gallen ab. Er arbeitete mehr als 20 Jahre für die Informationsabteilungen von Radio und Fernsehen SRF und war Presse- und Informationschef des Schweizer Kontingents an der UNO-Aktion zur Schaffung eines unabhängigen Namibias. Zwischen 1998 und 2001 war er im Einsatz für das Schweizerische Katastrophenhilfekorps in Nordkorea und Äthiopien.

Seite 29

Seite 31

Seite 30

THOMAS KLEIBER

VOLKER BOEHLKE

Via Chemielaborant, Chemiker und Umweltgeowissenschaftler zum Meteorologen. Nach einigen beruflichen «Umwegen» ist Thomas Kleiber seit 2006 bei SRF Meteo als Meteorologe tätig. Seit 2016 begleitet er Reisen von Background Tours.

Volker Boehlke ist Meeresbiologe und Spezialist für die Naturkunde der Kanaren, wo er seit 23 Jahren lebt. Seine Kontakte zu und seine Arbeit mit Botanikern und Meeresbiologen, Ornithologen und Geologen, Umweltschützern und Tourismusvertretern haben ihn zu einem der deutschsprachigen Experten für die Natur dieser Inseln werden lassen. Seit 6 Jahren ist er auf La Gomera zuhause.

23 Kalkutta

MIT MANUEL BAUER 12. Oktober bis 22. Oktober 2018

24 Nordkorea mit Mount Chilbo MIT WALTER EGGENBERGER 5. Oktober bis 20. Oktober 2018

HEINI CONRAD & ELISABETH KAESTLI CONRAD

26 EUROPA

MIT HEINI CONRAD UND ELISABETH KAESTLI CONRAD 19. Mai bis 2. Juni 2019

32 Spanien & Marokko

MIT URS GÖSKEN 1. September bis 14. September 2019

33 Ukraine

MIT HELEN STEHLI PFISTER 1. Juni bis 10. Juni 2019

34 Ausserdem

28 Azoren

29 Azoren & Madeira MIT THOMAS KLEIBER 8. Juni bis 21. Juni 2019

Helen Stehli Pfister absolvierte ihr Slawistikstudium an der Uni Zürich/ Leningrad. Später arbeitete sie als Redaktorin beim Schweizer Fernsehen, ab 1997 als stv. Redaktionsleiterin und Teamleiterin bei DOK. In vielen Reportagen und mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilmen befasste sie sich mit den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in Russland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

31 Serbien, Mazedonien, Kosovo

Gärten im Atlantik

REISELEITUNG AB/BIS SCHWEIZ 6. Oktober bis 13. Oktober 2018

Während des Studiums arbeitete Urs Gösken für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz als Übersetzer für Arabisch und Persisch in Jordanien, Iran und dem Irak. Es folgten längere Studien- und Arbeitsaufenthalte in Isfahan, der Türkei, Ägypten und Usbekistan. Für die Bearbeitung der Märchensammlung «Drei Säcke voll Rosinen» aus dem Irak erhielt er 2002 gemeinsam mit Najim A. Mustafa den Rattenfänger-von-Hameln-Literaturpreis.

MIT VOLKER BOEHLKE 15. Mai bis 25. Mai 2019

27 Azoren – immergrüne VON PEDRO FÜRST

Seite 33

HELEN STEHLI PFISTER

30 La Gomera

25 Oman

MIT HEINER WALTHER 6. November bis 18. November 2018

Heini Conrad, Ökonom, arbeitete über 30 Jahre in verschiedensten Positionen und Ländern in der Entwicklungszusammenarbeit. 2010 – 16 Projektmanager und Landesdirektor Helvetas in Kosovo. Dort lebte er mit seiner Frau, Elisabeth Kaestli, sie war Journalistin für zahlreiche Medien.

Seite 32

URS GÖSKEN

35

Allgemeine Vertragsund Reisebedingungen

36

Reisedatenübersicht

IMPRESSUM Herausgeber: Globetrotter Tours AG Neuengasse 30 3001 Bern info@background.ch www.background.ch Konzept/Gestaltung/Produktion: KOLT Studio Leberngasse 17 4600 Olten hallo@kolt.ch www.kolt.ch Druck: Druckerei Ebikon AG Luzernerstrasse 30 6030 Ebikon info@druckerei-ebikon.ch www.druckerei-ebikon.ch


4|

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

AFRIKA KO

OK

R MA

KENIA

TANSANIA

Wilhelm Busch

R DA GA SKA MA

»Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!«

SEYCHELLEN

SÜDAFRIKA


|5

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Maboneng FINEST TRAVEL

VON STEFANIE SCHWEDA

Behind the Scenes.

AUSGABE

01/ 2018

Dieser Text stammt aus dem Magazin unseres deutschen Partners Windrose Finest Travel. Der Veranstalter steht seit 1973 für besondere Reisen auf hohem Niveau in jeden Winkel der Welt. Was mit klassischen Studienreisen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten begann, wurde Jahr für Jahr um innovative Reiseideen ergänzt. Eine davon stellen wir Ihnen auf der nachfolgenden Seite vor. Für Informationen und Buchungen der WindroseReisen sind unsere Spezialistinnen Detty Dijkgraaf und Monika Brunner gerne für Sie da: info@windrosefinesttravel.ch / Tel. 031 313 00 24

Die Restaurantszene in Maboneng überrascht und ist nie langweilig.

V

iele Jahre lang gab es für Touristen nur einen Grund, nach Johannesburg zu fliegen: ein kurzer Blick auf Pretoria und dann die schnelle Weiterreise Richtung Krüger-Park oder andere Safari-Ziele. Doch seit vor neun Jahren der Investor Jonathan Liebman in Jeppestown investiert hat, lohnt es sich, wenigstens eine oder zwei Nächte in Johannesburg einzuplanen, denn es hat sich viel getan. Jedenfalls im neuen, hippen Viertel Maboneng, „Ort des Lichts“. Manche fühlen sich an Berlin-Kreuzberg oder das Hamburger Schanzenviertel erinnert, andere an die coolen Bezirke von New York oder London – Maboneng ist international, jung, kreativ und liegt wie eine Insel in der Johannesburger Innenstand. Leerstehende Industriegebäude und Lagerhallen wurden in schicke Wohnungen, Büros, Geschäfte und Veranstaltungsorte umgewandelt, in denen sich heute die Johannesburger (Kunst-) Elite angesiedelt hat.

Junge Männer und Frauen aller Hautfarben schlendern durch die Main Street, shoppen, trinken einen Smoothie im „Eat Your Heart Out“ – Melone mit Minze oder Karotte mit Ingwer – oder besuchen Galerien. Der berühmte südafrikanische Künstler William Kentridge hat hier im Februar 2017 sein „The Centre for the Less Good Idea“ gegründet. Hier kommen Künstler zusammen, um zu experimentieren: Text, Performance, bildende Kunst, Tanz. Der Gedanke ist so genial wie einfach – Kunst lebt von den vielen Ideen, die schliesslich verworfen werden und ohne die der künstlerische Prozess nie denkbar wäre. Die Eröffnung dieses Centers war in jedem Fall eine gute Idee! Gleich um die Ecke, in der Fox Street, empfängt Bheki Dube in seinem Hostel Curiocity Backpackers Neugierige aus der ganzen Welt. Früher wären sie nach der Landung in Johannesburg gleich weitergefahren oder geflogen, heute bleiben sie ein paar Tage, um das kosmopolitische

»Der Gang zwischen den Ständen gleicht einer kulinarischen Reise um die Welt, und am hinteren Ausgang spielt eine Jazzkapelle unter der Graffiti-bemalten Hochbahn.« Lebensgefühl im neuen Viertel zu erleben. Er findet, dass diese überschaubare Nachbarschaft ein Vorbild für die Stadt sein könnte und tatsächlich will die Stadtverwaltung Downtown wiederbeleben. Es ist Sonntagmorgen, die Händler bauen ihren Strassenmarkt noch auf, im Food Market sind die Öfen

und Pfannen schon geheizt. In der alten Lagerhalle gibt es ausgezeichnete, abwechslungsreiche Küche, Thai-Gerichte, Burritos, Kuchen, Craft Beer. Der Gang zwischen den Ständen gleicht einer kulinarischen Reise um die Welt, und am hinteren Ausgang spielt eine Jazzkapelle unter der Graffiti-bemalten Hochbahn. Auch viele Touristen kommen auf einen Snack in den Food-Market oder auf einen Sundowner in der Rooftop-Bar „The Living Room“ in der Kruger Street, einer Mischung aus Dschungel und Hipster-Treff mit Aussicht. Das arme, schwarze Afrika ist weit weg. Und so wird natürlich diskutiert – wie in Europa – über hohe Mieten und Gentrifizierung. Denn dieser Frieden ist teuer erkauft: Ohne Wachschutz würde es Maboneng nicht geben.


6|

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

14. November bis 25. November 2018

Südafrika KUNST, KULTUR & DESIGN Jenseits der üblichen Afrika-Klischees entwickelt sich in den südafrikanischen Metropolen Johannesburg und Kapstadt eine sehr dynamische und sehenswerte Kunst- und Kulturszene. Flaggschiff der Entwicklung ist das neue Zeitz MOCAA in Kapstadt, das die moderne Kunst des Kontinents in einem Neubau an der Waterfront versammelt. Auch in Downtown Johannesburg entwickelt sich das Viertel Maboneng zum Hotspot von Künstlern und Hipstern. Diese Reise wendet sich an all jene, die etwas mehr erleben wollen, die aber trotzdem auf die Südafrika-Klassiker nicht verzichten möchten: Pirschfahrten zu den Big Five, Foto-Shooting am Kap der Guten Hoffnung und der Traumblick vom Tafelberg.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Mittwoch, 14. November bis Sonntag, 25. November 2018

Die hier ausgeschriebene Reise ist eine Gruppenreise unseres deutschen Partners Windrose Finest Travel. Der Veranstalter steht seit 1973 für besondere Reisen auf hohem Niveau in jeden Winkel der Welt.

PREIS PRO PERSON Ab CHF 5‘750.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 950.– TEILNEHMER/INNEN 18 Personen max. 10 Personen min.

Was mit klassischen Studienreisen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten begann, wurde Jahr für Jahr um innovative Reiseideen ergänzt. Gerne stellen wir Ihnen das Detailprogramm zu dieser Gruppenreise zu. „Südafrika – Kunst, Kultur & Design“ findet auch an anderen Daten statt, kann als Privatreise oder mit einer Verlängerung gebucht werden. Für Informationen und Buchungen der Windrose-Reisen sind unsere Spezialistinnen Detty Dijkgraaf und Monika Brunner gerne für Sie da: info@windrosefinesttravel.ch / Tel. 031 313 00 24

»Diese Reise wendet sich an all jene, die etwas mehr erleben wollen, aber trotzdem auf die Südafrika-Klassiker nicht verzichten möchten.«

Nachtleben in Kapstadt

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mi, 14. November 2018: Anreise Flug von Zürich mit Umsteigen nach Johannesburg. 2. Tag: Johannesburg Ankunft in Johannesburg am Morgen. Am Nachmittag Tour zu Fuss durch das angesagte Viertel Maboneng. Der Tag endet mit einem frühen Willkommensessen im BBQ-Stil im Marble Restaurant. 3. Tag: Johannesburg Nach dem Frühstück erkunden Sie die sehr vitale Graffiti-Szene von Johannesburg. Anschliessend nehmen Sie an einer ca. zweistündigen Fahrradtour durch Soweto teil. Ein Township-Bewohner zeigt Ihnen dabei die Zentren des sozialen Lebens, inklusive die Shebeen-Kneipen in Hinterhöfen und Wohnzimmern – ein Erlebnis der besonderen Art! Nachtschwärmern empfehlen wir den Besuch des angesagten Jazz-Clubs The Orbit oder ein Craftbeer Tasting bei Urbanologi. 4. Tag: Johannesburg – Pilanesberg Fahrt in das Pilanesberg Game Reserve. Der Pilanesberg Nationalpark gehört zu den spannendsten malariafreien Safari-Zielen und ist die Heimat der Big Five. Versteckt im dichten Tamboti Wald liegt die Black Rhino Game Lodge. Die Lodge überblickt ein Wasserloch, das viele wilde Tiere zum Trinken und Baden anzieht, besonders Elefanten und Vögel. Am späten

Nachmittag unternehmen Sie die erste Safari. 5. Tag: Pilanesberg Gemeinsam mit erfahrenen Rangern geht es morgens und am späten Nachmittag im offenen Geländewagen in den Busch. Fast alle Tierarten des südlichen Afrikas können hier gesichtet werden, unter anderem die Big Five, Wildhunde, Leier- und Säbelantilopen und mehr als 360 Vogelarten. 6. Tag: Pilanesberg Ein weiterer Tag steht ganz im Zeichen der Tierbeobachtungen. 7. Tag: Pilanesberg – Johannesburg – Kapstadt Fahrt nach Johannesburg und Flug nach Kapstadt. Mit der Seilbahn geht es am Nachmittag hinauf, auf den Tafelberg, das Wahrzeichen der Stadt, um den schönsten Blick auf die Stadt und eine erstaunlich vielfältige Vegetation zu erleben. 8. Tag: Kapstadt Nach dem Frühstück besuchen Sie das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (Zeitz MOCAA), das grösste Museum Afrikas für Gegenwartskunst. Am Nachmittag geht es ins wunderschöne Weinland mit ausgedehnten Weinbergen, kapholländsichen Herrenhäusern, charmanten Städtchen und einem unverwechselbaren Flair, gekrönt von einem Picknick mit Weinverkostung auf dem Weingut Boschendal.

9. Tag: Kapstadt Am Vormittag lernen Sie das HOPE Projekt kennen, eine gemeinnützige Stiftung, die sich um Kinder und ihre Familien kümmert, die von HIV betroffen sind. Anschliessend erleben Sie Urban Art per E-Bike. Im Szene- und Künstlerviertel Woodstock können Sie sich von afrikanischer Kunst in allen Farben und Formen inspirieren lassen. Der Ausflug endet mit einem Gin-Tasting in der Woodstock Gin Factory. 10. Tag: Kapstadt Die heutige Tagestour bringt Sie zum Kap der guten Hoffnung und nach Cape Point. Auf dem Rückweg besuchen Sie die Brillenpinguine am Boulders Beach. Ihr Abschiedsdinner geniessen Sie im GOLD Restaurant. 11. Tag: Kapstadt – Johannesburg – Heimreise Zeit zur freien Verfügung. Am Nachmittag geht es zum Flughafen. Inlandsflug nach Johannesburg. Von hier startet am Abend Ihr Rückflug. 12. Tag / So, 25. November 2018: Ankunft Ankunft in Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

INBEGRIFFENE LEISTUNGEN • Alle Flüge in Economy Class mit Umsteigen inkl. Taxen (Direktflüge gegen Zuschlag) • Transfers, Ausflüge und Rundreise in landestypischen Fahrzeugen • Pirschfahrten im offenen Geländewagen • 9 Übernachtungen in der Lodge oder in Hotels • Frühstück, 3 Mittagessen, 5 Abendessen • Durchgehende, Deutsch sprechende Reiseleitung • Eintritts- und Nationalparkgebühren

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Südafrika ist nicht erforderlich.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Geländewagen, Bus, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Südafrika ist der „Rand (ZAR)“. Empfohlen zur Mitnahme: USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert.

Temperatur: Temperaturen im Landesinnern zwischen 25 bis 30°C tagsüber, in der Nacht kann es kühl werden. In Kapstadt zwischen 15 bis 20°C.


|7

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

7. Januar bis 20. Januar 2019 ÄTH

IOP

KENIA

FASZINIERENDE NATUR IM EINZIGARTIGEN LEWA Diese Reise führt uns zu den eindrücklichsten Naturschönheiten Kenias, bietet aber auch Einblick in den Alltag der Naturschützer. Der stetige Druck der wachsenden Bevölkerung sowie die professionelle Wilderei fordert die Verantwortlichen vor Ort täglich. Im Lewa Wildlife Conservancy, einem Naturschutzprojekt des Zoo Zürich, treffen wir jene Leute, welche den Nashornschutz in Kenia auf privater Ebene revolutioniert haben. Wir geniessen wunderschöne Natur, begegnen motivierten Naturschützern und sehen, wie die lokale Bevölkerung und die Wildtiere in Lewa einen Weg gefunden haben, sich auf engem Raum zu arrangieren.

UGANDA

Lake-NakuruNationalpark

Lewa

SOMALIA

Kenia

IEN

Lake Naivasha Nairobi

TA N

SA N

IA

MIT MARTIN BUCHER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN REISEDATUM Montag, 7. Januar bis Sonntag, 20. Januar 2019 RICHTPREIS PRO PERSON CHF 11‘860.– Zuschlag für Einzelzimmer: auf Anfrage

Es gibt sie noch, die Schönheit und Artenvielfalt in Kenia – heute etwas in Vergessenheit geraten nach dem Reiseboom vor vielen Jahren. 1976 reiste ich das erste Mal nach Ostafrika und der Reisevirus zum Kontinent hatte mich schon bald im Griff. Weit über 30 Reisen in diese Region sind in der Zwischenzeit dazugekommen, mit ihnen sind auch Kontakte zu spannenden Personen entstanden, welche sich an vorderster Front für den Naturschutz einsetzen. Noch heute ist Kenia für den Naturliebhaber ein Geheimtipp und eine Oase von Fauna und Flora. Oberhalb des Äquators, im Lewa Wildlife Conservancy, dem ersten privaten Nashornschutzgebiet in Kenia, begann vor 35 Jahren eine Erfolgsgeschich-

TEILNEHMER/INNEN 12 Personen max. 10 Personen min.

Nashornkuh mit Jungtier

© Martin Bucher

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mo, 7. Januar 2019: Anreise Flug von Zürich nach Nairobi. Ankunft am Abend und Übernachtung.

»Noch heute ist Kenia für den Naturliebhaber ein Geheimtipp und eine Oase von Fauna und Flora.«

2. Tag: Nairobi – Lake Naivasha Abwechslungsreiche Fahrt zum Lake Naivasha. Während der ca. 3-stündigen Fahrt überqueren wir das Rift Valley und sehen in der Ferne den Mount Longonot, einen erloschenen Vulkan. Am Nachmittag begegnen wir während einer Bootsfahrt den ersten Wildtieren wie Flusspferden, Wasserböcken und einer riesigen Vielfalt an Vögeln.

te für die Nashörner. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entstand hier eine Zusammenarbeit, welche sich heute als Musterbeispiel von Naturschutz im Kontinent Afrika etabliert hat. Seit 4 Jahren ist Lewa frei von der Wilderei – gegenüber anderen Staaten in Afrika ist das einzigartig. Neuste Technologien sind im Einsatz, unterstützt auch vom Zoo Zürich helfen sie dem Naturschutz in Kenia, sich in der ersten Reihe zu behaupten. Ich freue mich darauf, Ihnen Lewa und die Personen, welche sich vor Ort so erfolgreich für den Schutz der Nashörner einsetzen, persönlich vorstellen zu dürfen. Eine unvergessliche Reise mit eindrücklichen Tier-MenschBegegnungen erwartet uns.

3. Tag: Lake Naivasha – Lake-Nakuru-Nationalpark – Lake Naivasha Der Tagesausflug in den Lake-Nakuru-Nationalpark erweitert unsere Begegnungen mit den Wildtieren. Wir treffen auf Nashörner, Büffel und Giraffen. Mit viel Glück zeigt sich hier auch der Leopard in den dichten Vegetationsstrukturen. 4. Tag: Lake Naivasha – Lewa Wir verlassen den Park in Richtung Lewa. Diese abwechslungsreiche Autofahrt dauert etwa fünf Stunden. Wir überqueren den Äquator im nördlichen Kenia und beziehen unsere Unterkunft im komfortablen Lewa Safari Camp im Südosten des Laikipia Plateaus. Vom Camp aus haben wir spekta-

kuläre Ausblicke Richtung Süden zum Mount Kenya und nach Norden auf die trockene Tiefebene. 5. – 7. Tag: Lewa Vom Lewa Safari Camp aus machen wir Tagesausflüge und sind im Park unterwegs. Verschiedenste Pirschfahrten sind vorgesehen. Wir treffen die Leute von Lewa und gewinnen Eindrücke vom heutigen Wildtiermanagement und dem riesigen Aufwand, der betrieben wird, um die Wilderei zu bekämpfen. Wir besuchen die Projekte, welche vom Zoo Zürich unterstützt werden und begegnen einem Artenreichtum, der das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lässt. Wir werden in Lewa verwöhnt und verstehen sehr bald, warum das Lewa Wildlife Conservancy das wohl beste Nashorn-Schutzgebiet in Kenia – wenn nicht gar in ganz Afrika – ist. 8. – 9. Tag: Lewa – Il Ngwesi – Lewa Wir unterbrechen unseren interessanten Aufenthalt in Lewa und übernachten für zwei Nächte in Il Ngwesi, einer sehr schönen Lodge, in welcher auch der englische Adel regelmässig logiert. Dieses einmalige Schutzgebiet wird von den Massai selbst verwaltet und ermöglicht uns einen Einblick in ihre Kultur, Lebensweise und Umwelt.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Unterkunft in guten Mittelklassehotels in Nairobi und Naivasha, in guten Lodges in Lewa und Il Ngwesi • Vollpension, Mittagessen teilweise in Form von Lunchpaketen, Tag 13 Halbpension • Conservation Fee Lewa • Jahreskarte Zoo Zürich

REISEFORMALITÄTEN

10. – 12. Tag: Lewa Zurück in Lewa erwarten uns spannende Tage mit Tierbeobachtungen. Wir nehmen uns viel Zeit um zu filmen und zu fotografieren und geniessen es, diesen wunderschönen Flecken Erde erkunden zu dürfen. Weiter besuchen wir das Educationcenter von Lewa und eine lokale Dorfschule. Hier erfahren wir, wie das Thema Naturschutz der Jugend vermittelt wird. 13. Tag: Lewa – Rückreise Rückfahrt von Lewa nach Nairobi. Abflug am Abend mit Zwischenlandung in Dar es Salaam. 14. Tag / So, 20. Januar 2019: Ankunft in der Schweiz Frühmorgens Ankunft in Zürich.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass mit mindestens 2 freien Seiten, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Kenia ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Gelbfieber, Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A, Malaria-Prophylaxe

Transport: Geländewagen

Programmänderungen vorbehalten!

Währung: Die Währung in Kenia ist der „KeniaSchilling (KES)“. Kreditkarten werden in grösseren Hotels und Geschäften in der Regel akzeptiert. An einigen Geldautomaten kann mit der Kreditkarte oder der EC-Karte Geld bezogen werden.

Hinweis: Diese Reise wird auch vom Montag, 27. Mai bis Sonntag, 9. Juni 2019 durchgeführt.

Temperatur: Temperaturen im Januar im Hochland durchschnittlich bei 25°C tagsüber und 10°C in der Nacht. Es ist mit wenig Niederschlag zu rechnen.

Weite Informationen finden Sie auf www.background.ch.


8|

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

4. Mai bis 22. Mai 2019 TANSANIA

Madagaskar

MOSAMBIK

DIE PERLE IM INDISCHEN OZEAN Madagaskar ist ein einmaliges Naturparadies. Über 90% aller Pflanzenund Tierarten sind hier endemisch, sie existieren an keinem anderen Ort der Erde. Auf dieser Reise werden wir diese unglaubliche Vielfalt abseits der üblichen Touristenpfade entdecken. Wir sehen die faszinierenden Landschaften im Hochland und die Trockengebiete mit den grössten Sukkulenten überhaupt, den Baobabs. Aber auch Streifzüge durch den tropischen Regenwald werden uns die Vielfalt dieses Hotspots der Biodiversität freigeben.

R KA AS G DA

MA

Antananarivo

Indischer Ozean

Anjozorbe

Antsirabe Morombe Andravona Tuléar

Ambalavao Ranohira Zombitse

MIT EDI DAY

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Samstag, 4. Mai bis Mittwoch, 22. Mai 2019 Wir durchstreifen die viertgrösste Insel der Welt, Madagaskar. Hier erwartet uns eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebensräumen. Unser Ausgangspunkt ist die auf rund 1‘400 m ü. M. gelegene Hauptstadt Antananarivo, kurz Tana genannt. Ein zweistündiger Flug mit dem Privatflugzeug bringt uns an die Südwestküste der Insel, in den Trockenwald nach Morombe.

PREIS PRO PERSON CHF 11‘780.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 820.– TEILNEHMER/INNEN 7 Personen max. 5 Personen min. Katta-Lemuren im Anja Reservat

© Edi Day

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

»Auf dem Weg geniessen wir unvergessliche Tage am Indischen Ozean in einer traumhaften Umgebung mit diversen Land- und Bootsausflügen.« Weiter geht es, ausgerüstet mit Allradfahrzeugen, über Sandpisten zum südlichsten Punkt unserer Reise, Tuléar. Auf dem Weg geniessen wir unvergessliche Tage am Indischen Ozean in einer traumhaften Umgebung mit diversen Land- und Bootsausflügen. Wieder Richtung Norden geht es über den Trockenwald von Zombitse und das Hochplateau von Isalo weiter in das Regenwaldgebiet von Anjozorobe. Hier erwarten uns Lemuren, Chamäleons, exotische Vögel, Pfeilgiftfrösche und zahllose Insekten- und Spinnenarten. Mit unseren „Bilderschätzen“ im Gepäck machen wir uns auf den Heimweg. Ich freue mich, meine Faszination für diese einmalige Insel mit Ihnen zu teilen.

1. Tag / Sa, 4. Mai 2019: Anreise Flug von Zürich nach Madagaskar. Ankunft in Antananarivo am späten Abend und Transfer ins Hotel. 2. – 3. Tag: Antananarivo – Morombe – Andravona Flug per Charterflugzeug nach Morombe. Ab hier sind wir in 4x4 Geländewagen unterwegs. Am Folgetag fahren wir nach Andravona, eine der schönsten Lagunen Madagaskars. 4 . Tag: Andravona Heute entdecken wir den MikeaWald mit Sukkulenten wie Baobabs, Aloen, Euphorbien und vielen weiteren Pflanzenarten. 5. Tag: Andravona Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung, so dass wir den Strand von Andravona in vollen Zügen geniessen können. Nach Wunsch machen wir eine Bootsfahrt zu einem Fischerdorf in der Nähe. 6. Tag: Andravona – Tuléar Abfahrt über die Sandpiste nach Tuléar. Übernachtung in der Famata Lodge, welche ausserhalb der Stadt in einem Mangrovenwald liegt.

9. Tag: Tuléar – Zombitse Auf dem Weg nach Zombitse besuchen wir das Arboretum d’Antsokay. Eine von Schweizern eingerichtete Sammlung endemischer Pflanzen. In Zombitse besichtigen wir den Nationalpark. 10. Tag: Zombitse – Ranohira Fahrt nach Ranohira und Übernachtung in der Isalo Ranch, welche sich am Rande des IsaloNationalparks befindet und mit einer eindrücklichen Aussicht über das Gebirge beeindruckt. 11. – 12. Tag: Ranohira Die folgenden zwei Tage verbringen wir im Isalo-Nationalpark. Der 81‘540 ha grosse Park mit seiner spektakulären Gebirgslandschaft aus zerklüfteten Schluchten wird uns in Staunen versetzten. 13. Tag: Ranohira – Ambalavao Fahrt über das Plateau von Horombe und Ihosy nach Ambalavao. Wir besuchen das kleine Anja Reservat, wo wir etliche Katta-Ringelschwanzlemuren beobachten können.

7. Tag: Ausflug Nosy Ve Ausflug nach Nosy Ve, eine kleine Insel mit verschiedenen tropischen Vogelarten und einem sehr schönen Sandstrand.

14. Tag: Ambalavao – Antsirabe Fahrt durch das Hochland und vorbei an Reisterrassen bis nach Antsirabe. Unterwegs besuchen wir in Ambositra einige Ateliers mit der landestypischen Zafimaniry-Holzverarbeitungskunst. Weiterfahrt nach Antsirabe.

8. Tag: Tuléar Tag zur freien Verfügung oder Besichtigungen in der Nähe.

15. Tag: Antisrabe – Anjozorbe Nach einer Stadtbesichtigung in Antsirabe folgt die Weiterfahrt

nach Anjozorobe. Ankunft und Übernachtung im wunderschönen, in den Regenwald integrierten Saha Forest Camp. 16. – 17. Tag: Anjozorbe Verschiedene Wanderungen führen uns durch den Regenwald und dessen unglaubliche Flora und Fauna. 18. Tag: Anjozorbe – Antananarivo – Rückreise Vormittag zur freien Verfügung in Anjozorobe, später Rückfahrt nach Antananarivo. Nach einem gemeinsamen Abschiedsessen Rückflug in die Schweiz. 19. Tag / Mi, 22. Mai 2019: Ankunft Ankunft in Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

Hinweis: Um Madagaskars Naturschönheiten zu besuchen sind zum Teil lange Überlandfahrten auf nicht geteerten Strassen nötig. Komfort und Infrastruktur entsprechen nicht immer dem westlichen Standard. Reisen nach Madagaskar erfordern ein hohes Mass an Flexibilität – bereichern die Gäste, die sich dessen bewusst sind, jedoch mit eindrücklichen Einblicken und Begegnungen.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausgenommen an Tag 6, 7, 11 und 12 inklusive Picknick-Lunch • Unterkunft in einfachen Lodges bis guten Mittelklassehotels

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Madagaskar ist erforderlich. Dieses wird vor Ort eingeholt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A sowie Malaria-Notfallmedikament/ Prophylaxe

Transport: Bus, 4x4 Geländewagen, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Madagaskar ist der „Ariary (MGA)“. Empfohlen zur Mitnahme: Euro in bar zum Umtausch vor Ort. Kreditkarten werden teilweise akzeptiert.

Temperatur: Angenehmes Klima mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 15 bis 30°C. Mit gelegentlichen Regenfällen muss gerechnet werden.


|9

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

30. April bis 10. Mai 2019 PORTUGAL

Marokko

SPANIEN

Mittelmeer Tanger Atlantik

ENTLANG DEM ATLASBOGEN

Chefchaouen

Marokko ist eines der schönsten und spannendsten Länder der arabischen Welt. Auf dieser Reise erkunden wir in kleinen Tagesetappen die Route von Tanger an der Meerenge von Gibraltar bis nach Marrakesch. Wir reisen gemächlich – oft auf Nebenstrassen – durch die Ausläufer des Rif-Gebirges und durch den Mittleren und Hohen Atlas, wo wir grossartige Landschaften und zahlreiche Höhepunkte der marokkanischen Kultur kennenlernen. Tägliche Referate, Begegnungen mit Kulturschaffenden und zivilgesellschaftlichen Aktivisten ermöglichen uns zudem Einblicke in den Alltag eines Landes im Aufbruch.

Fès

Meknès

Azrou

ALGERIEN

MAROKKO

Bin El Ouidane Marrakesch

MIT BEAT STAUFFER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Dienstag, 30. April bis Freitag, 10. Mai 2019 Faszinierend und unglaublich schön war Marokko schon immer. Doch als ich Marokko vor dreissig Jahren zum ersten Mal kennenlernte, galt das stark von der Kultur der Berber geprägte Land als rückständig, sein politisches System dem Untergang geweiht.

PREIS PRO PERSON CHF 4‘350.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 842.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 210.– Kleingruppenzuschlag (6 – 7 Personen): CHF 860.–

Heute hat Marokko in vielen Bereichen die Nase vorn, und einmal abgesehen von den reichen Golfstaaten lebt sich in dieser Weltregion nirgendwo so gut wie im Königreich der Alaoui-

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. Chefchaouen – Die blaue Stadt im Norden Marokkos

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

»Marokkanisches Design hat die Welt erobert, die marokkanische Küche ist legendär und die marokkanische Kultur der Gastfreundschaft ist unübertroffen.« ten im äussersten Westen der islamischen Welt. Marokkanisches Design hat die Welt erobert, die marokkanische Küche ist legendär und die marokkanische Kultur der Gastfreundschaft ist unübertroffen. Gleichzeitig wirkt das Land oft gespalten und widersprüchlich, und grosse Probleme harren einer Lösung. Insgesamt ist es Marokko aber gelungen, einen eigenen Weg ins 21. Jahrhundert zu gehen. Es ist zu hoffen, dass dabei auch die gewaltigen sozio-ökonomischen Probleme angegangen werden und dass sich das Regime in Richtung einer konstitutionellen Monarchie entwickelt.

1. Tag / Di, 30. April 2019: Anreise Flug von Zürich nach Tanger. Später begeben wir uns auf einen ersten Rundgang durch die Stadt. 2. Tag: Tanger Heute erkunden wir die Altstadt und besuchen ein Museum. Nachmittagsausflug ins Städtchen Asilah. Abends nach Möglichkeit Treffen mit einer Kulturschaffenden. 3. Tag: Tanger – Tétouan – Chefchaouen Fahrt entlang der Küste nach Tétouan. Auf einer Stadtbesichtigung zu Fuss gewinnen wir einen Eindruck von der Medina und der spanischen Kolonialarchitektur. Am frühen Nachmittag Weiterfahrt nach Chefchaouen, eine andalusisch geprägte, malerisch gelegene Provinzstadt. 4. Tag: Chefchaouen – Ouezzane – Meknès Besichtigung der blau-weiss getünchten Altstadt. Anschliessend Weiterfahrt nach Ouezzane, einem bedeutenden Zentrum des Textilhandwerks. Am Nachmittag Besichtigung eines Weinguts nahe von Meknès, wo wir durch die Rebberge spazieren und die lokalen Weine degustieren. Übernachtung in Meknès. 5. Tag: Meknès – Volubilis – Fès Heute besichtigen wir die Altstadt, das Mausoleum des Stadtgründers

sowie die weitläufigen Palastanlagen von Meknès. Anschliessend besuchen wir Volubilis, eine der bedeutendsten römischen Ausgrabungsstätten Marokkos. Gegen Abend Weiterfahrt nach Fès. Wir übernachten in einem renovierten, herrschaftlichen Hofhaus, dem Riad Dar Bensouda. 6. – 7. Tag: Fès Das zweitägige Besichtigungsprogramm in Fès werden wir Tag für Tag gemeinsam festlegen. Es gibt viel zu entdecken. Die geschäftigen Souks, die Altstadtquartiere sowie eine Reihe von Medersen, Palästen und Museen werden uns in ihren Bann ziehen. Vorgesehen ist zudem eine Wanderung in einem Olivenhain und wenn möglich ein Treffen mit einem Vertreter einer Nichtregierungsorganisation. 8. Tag: Fès – Azrou Wir verlassen Fès in Richtung Mittlerer Atlas. Nach einem Zwischenstopp in der Stadt Ifrane, die an ein Bergdorf in Savoyen erinnert, gelangen wir in ein dicht bewaldetes Gebiet mit mehreren Seen. Wanderung in einem der schönsten Zedernwälder Marokkos. Übernachtung im Städtchen Azrou. 9. Tag: Azrou – Bin El Ouidane Auf unserer heutigen Fahrt in südöstlicher Richtung verlassen wir die Hauptstrasse und fahren auf einer Piste durch die touristisch

kaum erschlossene Region zwischen Mittlerem und Hohem Atlas. Unterwegs unternehmen wir eine Wanderung und besichtigen den See Aguelman Azigza sowie die Quellen des Flusses Oum er-Rbia. Am Abend Ankunft beim Stausee Bin El Ouidane. 10. Tag: Bin El Ouidane – Marrakesch Weiterfahrt zu den eindrucksvollen Wasserfällen von Ouzoud. Am frühen Nachmittag erreichen wir Marrakesch, wo wir einen kurzen Stadtrundgang zu Fuss unternehmen. Abends lassen wir die gewonnenen Eindrücke unserer Reise bei einem Abschiedsessen Revue passieren. 11. Tag / Fr, 10. Mai 2019: Rückreise Rückflug von Marrakesch in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Stadtbesichtigungen oftmals zu Fuss durchgeführt werden und zudem einige 2-3 stündige, leichte Wanderungen geplant sind. Gerne offerieren und organisieren wir Ihnen individuelle Verlängerungsprogramme in Marokko.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension • Unterkunft in guten Mittelbis Erstklasshotels und typisch marokkanischen Riads

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: 4x4 Geländewagen

Währung: Die Währung in Marokko ist der „Marokkanische Dirham (MAD)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue Euro in bar. MAD können vielerorts auch problemlos am Geldautomaten mittels Kredit- oder Debitkarten bezogen werden.

Temperatur: Temperaturen zwischen 20 bis 28°C. Nachts können die Temperaturen bis auf 13°C absinken.


10 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

USA

BRASILIEN

»Reisen macht einen bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt.«

ARGENTINIEN

Gustave Flaubert

ANTARKTIS


| 11

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Forschung zum Schutz der Tiere VON DR. KLEMENS PÜTZ

Der Antarctic Research Trust (ART) wurde im Jahr 1997 gegründet und ist eine eingetragene Stiftung mit Sitz auf den Falklandinseln (seit 1999), in der Schweiz (seit 2002) und in den USA (seit 2004). Das Ziel der Stiftung ist es, wissenschaftliche Forschung an antarktischen und subantarktischen Tieren durchzuführen bzw. zu unterstützen, um diese Tiere und ihren Lebensraum besser schützen zu können. Background Tours unterstützt den ART seit mehreren Jahren.

D

er Kontinent Antarktika ist der letzte nahezu unberührte Kontinent auf unserem Planeten Erde. Er wird umgeben vom Südlichen Ozean, der auch als Südpolarmeer bezeichnet wird, und bildet zusammen mit diesem die Antarktis. Die nördliche Grenze des Südlichen Ozeans ist die Antarktische Konvergenz, wo die kalten, nährstoffreichen Wassermassen auf wärmeres Wasser des Atlantischen, Indischen und Pazifischen Ozeans treffen. Die Konvergenz verläuft im Mittel bei etwa 50°S, liegt also über 1000 km nördlich der politischen Grenze der Antarktis von 60°S. Der Tier-Reichtum im Südpolarmeer ist, auf den ersten Blick, grenzenlos. Die meisten der hier vorkommenden Tiere sind aber für die Reproduktion auf die wenigen Inseln der sogenannten Subantarktis angewiesen, die aus einigen kleinen Inseln und Inselgruppen im Bereich der Antarktischen Konvergenz besteht, wie z.B. Südgeorgien, den Kerguelen oder der Macquarie-Insel. Von diesen, meist eisfreien Inseln aus nutzen sie das reichhaltige Nahrungsangebot im Südpolarmeer. Gerade in der Subantarktis war und ist die Tierwelt aber massiven menschlichen Einflüssen ausgesetzt, angefangen von den Walfängern und Robbenschlägern und der heutigen kommerziellen Fischerei bis hin zur Einfuhr fremder Tier- und Pflanzenarten. Darunter haben viele Tierarten sehr gelitten, einige wurden bis an den Rand der Ausrottung gebracht, wie z.B. die Wale und die Antarktischen Seebären. Dank nationaler und internationaler Schutzmassnahmen haben sich die Bestände vieler Tierarten in der jüngeren Vergangenheit wieder erholt, viele sind aber nach wie vor negativen menschlichen Einflüssen ausgesetzt. Zum Beispiel gehen die Albatros-Populationen seit Jahrzehnten

Weitere Informationen finden Sie unter www.antarctic-research.de.

Königspinguine müssen mehrere 10‘000 km weit schwimmen, um ausreichend Nahrung zu finden.

infolge der Langleinenfischerei um 2% - 5% pro Jahr zurück, trotz inzwischen eingeführter Verbesserungen in der Fangtechnik. Auf Südgeorgien hat zwischen 2011 und 2015 eine grosse Kampagne zur Ausrottung von eingeschleppten Ratten stattgefunden. Sollte diese erfolgreich sein, und es sieht momentan ganz danach aus, könnten sich an die 100 Millionen Seevögel wieder neu ansiedeln, die vorher den Ratten zum Opfer gefallen sind. Dies verdeutlicht eindrucksvoll, wie alleine die – freiwillige oder unfreiwillige – Einfuhr einer fremden Art die ursprüngliche Flora und Fauna beeinflussen kann. Auf den Falklandinseln haben die Bestände der Felsenpinguine in den vergangenen 80 Jahren um 85% abgenommen, von ehemals 1,5 Millionen Brutpaare auf etwa 0,3 Millionen. Als Ursache für diesen Rückgang und auch die Tatsache, dass sich die Population trotz umfangreicher Schutzmassnahmen nicht wieder erholt, wird ein Zusammenspiel aus globaler Klimaerwärmung, kommerzieller Fischerei und Meeresverschmutzung angenommen, dass sowohl die Pinguine auf ihren Wanderungen als auch ihre Nahrungsorganismen negativ beeinflusst. Neben den Albatrossen sind die Pinguine die bekanntesten Botschafter des Südpolarmeeres. Viele Pinguinarten sind Zugvögel und legen daher besonders im Winter grosse Strecken

»Umfangreiche Forschung an vielen in der Subantarktis beheimateten Pinguinarten, wie z.B. dem Felsen- und dem Königspinguin, hat dazu beigetragen, ihre Ernährungsökologie im Jahresverlauf besser zu verstehen und geeignete Meeresgebiete schützen zu können.«

zurück. Wohin sie dabei schwimmen und wo die für sie wichtigen Nahrungsgebiete sind, war lange Zeit unbekannt. Erst der Einsatz von kleinen Satellitensendern ermöglichte es, die Tiere auf ihren Wanderungen zu ver-

folgen. So wandern zum Beispiel die Felsenpinguine der Falklandinseln im Winter nach Norden bis zum Delta des Rio de la Plata an der Grenze zwischen Argentinien und Uruguay, wo sie grösseren Gefahren durch die dort zunehmend vorkommenden menschlichen Aktivitäten ausgesetzt sind. Königspinguine hingegen verbleiben im Südpolarmeer, müssen aber mehrere 10‘000 km weit schwimmen, um ausreichend Nahrung zu finden. Der Antarctic Research Trust (ART) trägt seit 20 Jahren dazu bei, die angestammten Brut- und Nahrungsgebiete zu erhalten bzw. wieder in den Urzustand zu versetzen. Umfangreiche Forschung an vielen in der Subantarktis beheimateten Pinguinarten, wie z.B. dem Felsen- und dem Königspinguin, hat dazu beigetragen, ihre Ernährungsökologie im Jahresverlauf besser zu verstehen und geeignete Meeresgebiete schützen zu können. Der ART beteiligt sich auch an jährlichen Albatros- und Sturmvogel-Zählungen und an der Ausrottung von Ratten auf einigen ausgewählten Inseln der Falklands. Zusätzlich unterstützt er Forschungsprojekte an der subantarktischen Tierwelt mit dem Ziel, diese Tiere und ihren Lebensraum besser schützen zu können. Auch wurden einige kleinere Inseln des Falkland-Archipels erworben, um sie unter einen dauerhaften Schutz zu stellen bzw. den ursprünglichen Zustand so weit wie möglich wieder herzustellen.

Präsident des ART ist der langjährige Background ToursExperte Benno Lüthi. Er begleitet die Antarktis-Reisen von Background Tours und bringt den Mitreisenden mit seinen interessanten Vorträgen und Informationen die Tierwelt dieser Gegend näher. Unsere nächste Expeditionskreuzfahrt mit Benno Lüthi und anderen Experten findet vom 1. bis 21. Januar 2020 statt. Alle Informationen dazu finden Sie auf Seite 12 in diesen Reisenews oder unter www.antarktis2020.ch. Die Antarktis-Reisen unternehmen wir mit Schiffen von Hapag-Lloyd Cruises. Die Reederei setzt sich selbst mit unterschiedlichen Massnahmen einen hohen Standard in Bezug auf umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln. Die Schiffe von Hapag-Lloyd Cruises sind mit moderner Umwelttechnologie ausgerüstet, werden durch regelmässige Werftaufenthalte gewartet und mit dem neuesten Stand der Technik aufgerüstet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.hl-cruises.de/ unternehmen/umweltmanagement


12 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

1. Januar bis 21. Januar 2020

ALLGEMEINE INFORMATIONEN Buenos Aires

Expedition Antarktis

ARGENTINIEN

REISEDATUM Mittwoch, 1. Januar bis Dienstag, 21. Januar 2020 Falkland

CH

ILE

EXKLUSIVE REISE MIT DER NEUEN HANSEATIC INSPIRATION

Ushuaia Südgeorgien

Drake Passage

Süd-Shetland

Majestätische Eisberge, gewaltige Gletscher und aufregende Tierbeobachtungen aus nächster Nähe erwarten Sie in diesem ungewöhnlichen Lebensraum. Mit ihren bizarren Formationen aus weissem Schnee und blau leuchtendem Eis ist die Antarktis eine Region mit einer unergründlichen und zugleich anziehenden Magie. Diese unbekannte Gegend im Süden versetzt Sie ins Staunen und verspricht Ihnen besondere Erlebnisse auf der „Reise Ihres Lebens“.

eli

Thomas Buch

Benno Lüthi

Süd-Orkney

ausg e CHF 19‘080.–bucht CHF 21‘000.– ausg ebuc CHF 21‘840.– ht CHF 22‘800.– CHF 23‘520.– CHF 23‘520.– CHF 24‘360.– CHF 25‘200.– CHF 25‘920.– CHF 28‘800.– CHF 39‘240.–

Kabinen zur Alleinbenützung auf Anfrage (Kategorien 1 – 8): 20% des Doppelbelegungspreises ANTARKTIS

TEILNEHMER/INNEN Die Hanseatic inspiration hat eine Kapazität von 199 Passagieren. INBEGRIFFENE LEISTUNGEN • Alle Flüge in Economy Class inkl. Taxen/Treibstoffzuschläge • Zwei Übernachtungen im Erstklasshotel inkl. Frühstück und Stadtrundfahrt in Buenos Aires • Alle Transfers • Ausflug mit Mittagessen in Ushuaia • Antarktis-Kreuzfahrt in gebuchter Kabinenkategorie inkl. Vollpension, alle Getränke, Hafengebühren und Zodiacausflüge • Trinkgelder in Buenos Aires und Ushuaia • Betreuung & Vorträge durch unsere Experten, Reiseleiter und Crew • Schweizer Reiseleitung ab/bis Zürich • Vorbereitungstreffen

Patrick Rohr

André Lüthi

Neben weiteren wissenschaftlichen Lektoren (Meeresbiologen, Geologen, etc.) werden Thomas Bucheli (Meteorologe, Klimatologe), Patrick Rohr (Fotojournalist), Benno Lüthi (Präsident des Antarctic Research Trust) und André Lüthi (CEO der Globetrotter Group) mit an Bord sein.

PREIS PRO PERSON Kat. 0 – Garantiekabine Kat. 1 – Aussenkabine Kat. 2 – Panoramakabine Kat. 3 – French Balcony Kabine Kat. 4 – Balkonkabine Kat. 5 – French Balcony Kabine Kat. 6 – Balkonkabine Kat. 7 – Balkonkabine Kat. 8 – Balkonkabine Kat. 9 – Junior Suite Kat. 10 – Grand Suite

Während der Reise können Sie oft Königspinguine beobachten.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mi, 1. Januar 2020: Anreise Linienflug von Zürich nach Buenos Aires.

Wetter in dieser Gegend oder zur Entdeckungsgeschichte der Antarktis.

3. Tag: Buenos Aires – Ushuaia Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Ushuaia. Besichtigungsfahrt und Freizeit vor dem Einschiffen auf die Hanseatic inspiration. Abfahrt am Abend durch den Beagle Kanal.

8. – 10. Tag: Südgeorgien Auf der Insel Südgeorgien erreicht die Faszination der Tierwelt ihren Höhepunkt: Während es an den Stränden von Königspinguinen nur so wimmelt, leben im Schutz des mehrere Meter hohen Tussockgrases Pelzrobben und SeeElefanten. Auch Vogelfreunde kommen auf Südgeorgien mit den grossen Brutkolonien von Albatrossen und Riesensturmvögeln auf ihre Kosten. Die Anlandungen und Zodiactouren sind wetterabhängig.

4. Tag: Auf See

11. – 12. Tag: Auf See

5. Tag: Falklandinseln Nach einem erholsamen Tag auf See, läuft die Hanseatic inspiration die Falklandinseln an, die wegen ihres ausgeglichenen Klimas als wahres Vogelparadies gelten.

13. – 16. Tag: Süd-ShetlandInseln & Antarktische Halbinsel Nach zwei weiteren Seetagen in der Scotiasee erreicht die Hanseatic inspiration die Süd-Shetland-Inseln und die Antarktische Halbinsel. Je nach Wetter- und Eislage sind mehrere Anlandungen geplant. Zum Beispiel auf Deception Island, ein aktiver Vulkan, dessen Lavastrände durch heisse Quellen in der kalten Luft dampfen. Oder in der Paradise Bay, die von über 2000 Meter hohen, schneebedeckten Eisbergen und gewaltigen Gletscherzungen umrahmt wird.

2. Tag: Buenos Aires Vormittags Ankunft in Buenos Aires. Transfer zum Erstklassehotel im Stadtzentrum. Nachmittags orientierende Stadtrundfahrt. Übernachtung mit Frühstück.

6. – 7. Tag: Auf See Die Seetage werden genutzt, um Sie optimal auf die bevorstehenden Landgänge vorzubereiten. Ausserdem halten die Experten sowie die Lektoren von Hapag-Lloyd Cruises immer wieder spannende Vorträge. Erfahren Sie mehr über die Tiere Südgeorgiens, das

17. – 18. Tag: Auf See In der Drake Passage, die den vereisten Kontinent von Südamerika trennt, nehmen Sie Abschied von der Antarktis. 19. Tag: Ushuaia – Buenos Aires Ausschiffung in Ushuaia, Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Transfer zum Hotel und Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung mit Frühstück. 20. Tag: Buenos Aires – Schweiz Vormittags noch Freizeit, dann Transfer zum Flughafen und Rückflug. 21. Tag / Di, 21. Januar 2020: Rückreise Ankunft in der Schweiz.

Programmänderungen sind wetter- und eisbedingt jederzeit möglich! Weitere Informationen zur Reise finden Sie online unter www.antarktis2020.ch. Gerne lassen wir Ihnen die Unterlagen auch per Post zukommen. Hinweis: Diese Reise wird zusammen mit Ruefa Reisen Österreich durchgeführt.

DAS SCHIFF Die wendige HANSEATIC inspiration, das neue 5-Sterne Expeditionsschiff von Hapag-Lloyd Cruises (Fertigstellung im Herbst 2019), bringt Sie mitten in die antarktische Wildnis hinein. Ob auf abenteuerlicher Zodiac-Exkursion oder auf den beiden gläsernen Balkonen über dem Ozean schwebend – begegnen Sie der Natur auf Augenhöhe und geniessen Sie unvergessliche Momente und atemberaubende Ausblicke. Ganz besonders komfortabel gelingt das auf dem neuen Observation-Deck mit Ferngläsern und 180°-Panoramablick. Die hochwertig und umfangreich ausgestatteten Kabinen (ausschliesslich aussen) haben fast alle einen Balkon bzw. French Balcony. Drei verschiedene Restaurants sowie zwei Bars stehen Ihnen zum Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten zur Verfügung. Und falls Sie sich nach einem aufregenden Expeditionstag entspannen möchten, können Sie den grosszügigen SPA besuchen.


| 13

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

17. April bis 5. Mai 2019

Brasilien

FRANZ.-GUYANA

GUYANA

VENEZUELA KOLUMBIEN

SURINAME

Atlantik ECUADOR

Manaus

ABENTEUER AMAZONAS

PERU

BRASILIEN

BOLIVIEN

Pazifik PA R

CHILE

Tagelang auf einem breiten Fluss fahren – links und rechts nur undurchdringlicher Dschungel – vor meiner ersten Amazonasreise erschien mir diese Vorstellung äusserst seltsam. Heute sage ich: Das war eine meiner schönsten, eindrücklichsten, spannendsten und auch entspanntesten Reisen überhaupt. Der Fluss, der Wald, die tropische Landschaft sind nicht einfach nur vorbeiziehende Kulisse. Wir tauchen tief ein in die üppige Natur voll von verstecktem Leben und bizarren Geheimnissen – überspannt von einem Himmel mit spektakulärem Wetter. Vieles eröffnet sich direkt vor unseren Augen, manchmal gilt es aber auch geduldig darauf zu warten. So bietet das Amazonas-Abenteuer auch besinnliche Momente – einfach zum Geniessen. Ich freue mich sehr auf diese Reise. Und auf Sie.

Tabatinga

AG UA Y

Rio de Janeiro

ARGENTINIEN

MIT THOMAS BUCHELI ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Mittwoch, 17. April bis Sonntag, 5. Mai 2019 PREIS PRO PERSON Hauptdeck: CHF 11‘950.– Oberdeck: CHF 12‘250.– Zuschlag für Einzelbelegung: Auf Anfrage

Zweimal war Thomas Bucheli schon auf grosser Amazonasreise und begleitet darum auch die TELE-Leserreise im Frühling 2019. Der „Meteo“-Chef ist immer noch völlig begeistert davon – sofern man seine vielen „unglaublich“ als Gradmesser nimmt. Ganz ehrlich, sieht es da nicht überall gleich aus? Rechts Wald, links Wald, in der Mitte Fluss? Das dachte ich vorher auch und erwartete nicht, dass es mich so vom Hocker reissen würde. Eine komplett neue Welt hatte sich mir eröffnet. Wie sah diese neue Welt aus? Landschaft und Vegetation sind unglaublich vielfältig. Das merkt man, sobald man mit dem Boot in einen Seitenarm einbiegt und den Motor abstellt. Allerdings braucht es Zeit, Geduld und einen Guide, der dir das richtige Sehen beibringt. Selber entdeckt man zuerst keine Tiere, wir haben das Auge nicht dafür. Dann packte Sie der Ehrgeiz? Ja, Krokodile oder Faultiere sind ja noch einfach. Aber am Ende dachte ich bei jedem Heugümper, den ich entdeckte, ich sei der King (lacht). Erzählen Sie bitte weiter … Eines der schönsten Erlebnisse war die Abendstimmung nach einem Gewitter. Wir gelangten an einen See und hörten Brüllaffen. Alle waren in Gedanken versunken, eine sehr kontemplative Stimmung. Unvergleichbar schön ist auch, wenn es wetterleuchtet. Da sitzt man draussen, oben der Sternenhimmel und rundum zuckt’s und leuchtet’s. Ausschnitt aus dem Interview „Der Fluss ist überall“ von Miriam Zollinger mit Thomas Bucheli, erschienen im TELE vom 18. April 2018.

TEILNEHMER/INNEN 20 Personen max. 16 Personen min.

An Bord der „Iracema“ unterwegs auf dem Amazonas

© Amazonia Expeditions

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Mi, 17. April 2019: Anreise Flug am Abend von Zürich nach São Paulo mit Ankunft am Folgetag. 2. Tag: São Paulo – Manaus Weiterflug nach Manaus, wo wir in einem zentral gelegenen Hotel übernachten. 3. Tag: Manaus – Tabatinga Heute fliegen wir tiefer in den Amazonas nach Tabatinga, eine abgelegene Stadt im Dreiländereck von Brasilien, Kolumbien und Peru. Nach der Einschiffung auf das charmante Expeditionsschiff „Iracema“, besuchen wir die kleinen Städte Leticia auf der kolumbianischen Seite und Santa Rosa in Peru. 4. – 14. Tag: Amazonas Kreuzfahrt Das Abenteuer unserer über 1‘000 Meilen langen Schiffsreise flussabwärts durch den Amazonas beginnt. Der tropische Regenwald besitzt auf einer Fläche von 6,7 Millionen Quadratkilometern die höchste Biodiversität der Welt. Rund 10% aller Tierarten sind hier zu Hause. Während den nächsten zwölf Tagen besuchen wir traditionelle indianische Dörfer und lernen deren Kultur und Alltag kennen, erkunden per Kanu Seitenarme des Amazonas und haben gute Chancen, diverse

einheimische Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Auf geführten Wanderungen bringen uns die lokalen Reiseleiter die eindrückliche Vielfalt der Flora und Fauna näher. Die Gegend um die Panelas-Inseln, welche wir durchqueren werden, ist bekannt für ihre beeindruckenden Riesenseerosen, welche nur im Amazonasgebiet wachsen. Die Blätter der speziellen Wasserpflanze können einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen. Neben vielen verschiedenen Vogelarten werden wir Kaimanen, Wasserschweinen, mit etwas Glück mehreren Affenarten und vielen anderen interessanten Tieren begegnen. 15. Tag: Manaus Am heutigen Tag können wir eines der erstaunlichsten Phänomene im Amazonas-Gebiet bestaunen: der „Encontro das Aguas“, der Zusammenfluss von Rio Negro und Rio Solimões. Die verschiedenfarbigen Flüsse brauchen über zehn Kilometer, um ihre Wasser zu vereinigen. Anschliessend heisst es Abschied nehmen von der Crew und der „Iracema“. Wir treffen an unserem Ursprungsort – Manaus – ein. Am Nachmittag erkunden wir die einstige Kautschuk-Metropole auf einer Stadtrundfahrt. 16. Tag: Manaus – Rio de Janeiro Am Nachmittag Flug nach Rio de Janeiro, die faszinieren-

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 •Vollpension, ausser Tag 3, 16 und 18 nur Halbpension, Tag 2 nur Abendessen und Tag 15 nur Frühstück • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels und 12 Übernachtungen an Bord der „Iracema“

de Küstenstadt. Wir übernachten im Hotel Portobay Rio International, direkt am Strand im bekannten Viertel Copacabana. 17. Tag: Rio de Janeiro Um einen ersten Eindruck zu erhalten, machen wir eine Rundfahrt durch die interessantesten Viertel der Stadt. Im Anschluss gelangen wir mit der Seilbahn auf den Zuckerhut und geniessen die Aussicht über Rio de Janeiro. 18. Tag: Rückreise Bevor wir zurück in die Schweiz reisen, besichtigen wir das Wahrzeichen der Stadt – die Christus-Statue, welche sich auf dem Berg Corcovado befindet. Von dort aus haben wir nochmals – sofern es das Wetter erlaubt – eine atemberaubende Sicht über die Stadt. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug via Frankfurt in die Schweiz. 19. Tag / So, 5. Mai 2019: Ankunft Ankunft in Zürich am Abend. Programmänderungen vorbehalten! Hinweis: Eine gute körperliche Verfassung ist empfehlenswert. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit TELE durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Gelbfieber, Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A sowie Malaria-Notfallmedikament

Transport: Inlandsflug, Schiff, Bus

Währung: Die Währung in Brasilien ist der „Brasilianische Real (BRL)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden in grösseren Städten akzeptiert.

Temperatur: Im April/Mai liegen die Temperaturen im Amazonasgebiet zwischen 22 bis 30°C und in Rio de Janeiro zwischen 18 bis 27°C. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Es muss immer mit Regenfällen gerechnet werden.


14 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

3. August bis 16. August 2019

Brasilien

PERU BRASILIEN BOLIVIEN

NATURPARADIES PANTANAL

Fazenda Barranco Alto Campo Grande

Pazifik

CHILE

Das Pantanal, im Südwesten von Brasilien gelegen, ist eines der schönsten Naturparadiese dieser Erde. Mit weit über 400 verschiedenen Vogelarten, darunter der blaue Hyazinth-Ara und der Jabiru Storch, dem vom Aussterben bedrohten Riesenotter, dem faszinierenden Ameisenbären und vielen weiteren Land- und Wassertieren, bietet es eine grosse Vielfalt an Tierbeobachtungen. Neben der Natur kommen aber auch das pulsierende Leben, mit dem Besuch von Rio de Janeiro, und die Landschaft, mit der überwältigenden Besichtigung der Iguazú Wasserfälle, nicht zu kurz.

Rio de Janeiro

PA R

AG UA Y

São Paulo Iguazú

ARGENTINIEN

Südatlantik

UR

UG

MIT RUDOLF HUG

UA Y

ALLGEMEINE INFORMATIONEN REISEDATUM Samstag, 3. August bis Freitag, 16. August 2019 PREIS PRO PERSON CHF 9‘880.– Mit az Bonus Karte: CHF 9‘680.– Kleingruppenzuschlag (6 – 9 Personen): CHF 1‘200.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘260.– (limitierte Anzahl verfügbar)

Auf der ersten Etappe der faszinierenden Brasilien-Reise entdecken wir das pulsierende Leben von Rio de Janeiro. Vom 395m hohen Zuckerhut geniessen wir einen Überblick, bevor wir die Altstadt und das Künslerviertel Santa Teresa erkunden. Aber auch der Besuch der weltbekannten Christus-Statue auf dem Gipfel des Corcovado darf nicht fehlen.

TEILNEHMER/INNEN 12 Personen max. / 10 Personen min.

Wunderschönes Fotomotiv im Pantanal – Die Hyazinth-Aras Die zweite Etappe ist dem Naturparadies Pantanal gewidmet. Im Südwesten von Brasilien gelegen, ist es eines der schönsten Natur-

»Die zweite Etappe ist dem Naturparadies Pantanal gewidmet. Im Südwesten von Brasilien gelegen, ist es eines der schönsten Naturparadiese dieser Erde.« paradiese dieser Erde. Wir wohnen auf der traumhaft schön gelegenen Fazenda Barranco Alto, die ich von diversen Besuchen gut kenne. Wir entdecken die Natur wahlweise mit dem Geländefahrzeug, zu Fuss, mit dem Boot oder, wer will, auch auf dem Rücken eines Pferdes. Als engagierter Naturfotograf gebe ich Ihnen Tipps und Hinweise, damit Sie gelungene Bilder der faszinierenden Flora und Fauna mit nach Hause nehmen können. Die dritte Etappe führt uns zu den grandiosen Iguazú-Wasserfällen. Der eindrückliche Besuch der argentinischen Seite zeigt die Grösse der Wasserfälle und rundet den Aufenthalt ab.

© Rudolf Hug

REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 3. August 2019: Anreise Abflug von Zürich nach Rio de Janeiro. Ankunft am späten Abend. 2. Tag: Rio de Janeiro Heute besuchen wir das erste berühmte Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Mit der Zahnradbahn geht es auf den Gipfel des Corcovado und zur berühmten Christus-Statue. Weiter sehen wir das Künstlerviertel Santa Teresa. Die Altstadt bietet viele historische Gebäude in den engen Gassen des Quartiers. 3. Tag: Rio de Janeiro Stadtrundfahrt durch das unglaubliche Rio de Janeiro mit seiner üppigen Vegetation, dem tiefblauen Meer und den weissen Stränden. Vom 395m hohen Zuckerhut geniessen wir den einmaligen Blick auf den Corcovado, die Guanabara-Bucht und die Rio-Niterói-Brücke. 4. Tag: Rio de Janeiro – Fazenda Barranco Alto Inlandsflug von Rio de Janeiro via São Paulo nach Campo Grande und Fahrt nach Aquidauana. Weiter mit dem Kleinflugzeug direkt zur exklusiven Lodge Fazenda Barranco Alto. 5. – 9. Tag: Fazenda Barranco Alto Die Lodge Fazenda Barranco

Alto befindet sich am Rio Negro im südlichen Teil des Pantanals. Auf 10'000 Hektaren bietet diese eindrucksvolle Fazenda eine unglaubliche Diversität an Landschaften und eine vielfältige Tierwelt. Die vielen Süss- und Salzwasser Seen, Wälder, offenen Prärien, Sümpfe und Flussurwald ermöglichen das Leben von Säugetieren wie Capybaras, Tapiren und Pekaris. Mit viel Glück können wir sogar Jaguare beobachten. 400 verschiedene Vogelarten und unzählige Reptilien und Fische haben hier ebenfalls ihren Lebensraum. Die Lodge bietet Ausflüge mit dem Geländewagen, Kanuund Bootstouren, Reittouren und Expeditionen zu Fuss an. 10. Tag: Fazenda Barranco Alto – Campo Grande Am Nachmittag fliegen wir mit einem Kleinflugzeug nach Aquidauana. Von dort aus Weiterfahrt mit einem Kleinbus nach Campo Grande, wo wir übernachten werden. 11. Tag: Campo Grande – Iguazú Inlandsflug via São Paulo nach Iguazú mit anschliessendem Transfer zum Hotel. Das Hotel Belmond Cataratas liegt direkt an den imposanten Wasserfällen. Wir haben auch ausserhalb der Öffnungszeiten des Nationalparks Zugang zu den Fällen.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, am Tag 11 Halbpension • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels

12. Tag: Iguazú Heute besuchen wir ausgiebig die mächtigen Iguazú-Wasserfälle. Die Tupi-Guarani-Indianer bezeichneten die Wasserfälle im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay als das „Grosse Wasser“. Sie erstrecken sich auf einer Breite von 2,7 Kilometer über 250 grössere und kleinere Wasserfälle und machen sie damit zu einem der atemberaubendsten Naturschauspiele der Welt. 13. Tag: Iguazú – São Paulo – Zürich Rückflug von Iguazú via São Paulo nach Zürich. 14. Tag / Fr, 16. August 2019: Ankunft Ankunft in Zürich am Morgen. Programmänderungen vorbehalten!

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit «az Aargauer Zeitung», «az Solothurner Zeitung», «az Grenchner Tagblatt», «ot Oltner Tagblatt», «bz Basel», «bz Basellandschaftliche Zeitung», «az Limmattaler Zeitung» und «az Badener Tagblatt» durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Gelbfieber, Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Kleinflugzeug, Inlandsflug, Bus

Währung: Die Währung in Brasilien ist der „Brasilianische Real (BRL)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD und Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden in grösseren Städten akzeptiert.

Temperatur: Im Pantanal liegen die Tageshöchsttemperaturen bei durchschnittlich 30 bis 32°C. In Rio de Janeiro ist es im August in der Regel kühl und trocken. Die Temperaturen schwanken zwischen 11 und 23°C am Tag und nachts kann es auch stärker abkühlen.


| 15

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

3. November bis 12. November 2018 Hartford

Luft- und Raumfahrt in den USA

New York

Washington D.C. USA

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN

Atlanta

Auf dieser exklusiven Verkehrshaus-Reise erhalten Sie Einblick in die Luft- und Raumfahrt von heute. Unter kundiger Führung von Claude Nicollier und Martin Bütikofer besuchen Sie die Werk- und Forschungsstätten des Triebwerkherstellers Pratt & Whitney, das National Air & Space Museum, das technische Operationszentrum von Delta Airlines sowie das NASA Johnson Space Center und Cape Canaveral mit dem Kennedy Space Center. Darüber hinaus lernen Sie US-Metropolen wie New York City, Washington D.C. und Houston auf Stadtführungen näher kennen.

Houston Orlando

Cape Canaveral

Palm Beach Miami Golf von Mexiko

MIT CLAUDE NICOLLIER & MARTIN BÜTIKOFER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Samstag, 3. November bis Montag, 12. November 2018

Das Thema Luft- und Raumfahrt fasziniert mich beruflich wie auch privat. Als Direktor des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern bin ich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Luftund Raumfahrt vertraut. Vor 45 Jahren besuchten die US-Astronauten John Glenn und Neil Armstrong das Verkehrshaus. In der Raumfahrt-Ausstellung hängt der Forschungssatellit „Eureca“. Diesen hat der Schweizer Astronaut Prof. Dr. h. c. Claude Nicollier mit dem Roboterarm der Raumfähre Atlantis ins Weltall ausgesetzt. Zusammen mit ihm begeben wir uns auf eine Reise zu den wichtigsten Stationen seiner berufli-

»Der Blick hinter die Kulissen der US-Raumfahrt ist einzigartig.« chen Laufbahn bei der NASA. Der Blick hinter die Kulissen der US-Raumfahrt ist einzigartig. Zum Erfolg der NASA hat in den vergangenen Jahren auch die Schweizer Raumfahrtindustrie beigetragen. Die USA ist ein Land der Luftfahrtpioniere. Die Gebrüder Wright führten im Jahr 1903 als erste Flüge mit einem motorangetriebenen Flugapparat durch. In den Werk- und Forschungsstätten des Triebwerkherstellers Pratt & Whitney wird an der Zukunft der Fliegerei geforscht. Claude Nicollier und ich vermitteln Ihnen spannendes Hintergrundwissen zur Welt der Luftund Raumfahrt. Vor Ort begegnen Sie kompetenten Experten auf abwechslungsreichen Führungen und exklusiven Besichtigungen.

PREIS PRO PERSON CHF 10‘200.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘690.– TEILNEHMER/INNEN 25 Personen max. 15 Personen min.

Mit 39 Flügen das am häufigsten eingesetzte aller Weltraumfahrzeuge – die „Discovery“

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 3. November 2018: Anreise nach New York Flug mit Swiss von Zürich nach New York mit Ankunft am frühen Nachmittag. Nach einer Erholungspause spazieren wir zum Rockefeller Center und geniessen von der Aussichtsplattform aus den grandiosen Rundblick über die Metropole. 2. Tag: New York – East Hartford Fahrt nach East Hartford, wo sich die Werk- und Forschungsstätten des Triebwerkherstellers Pratt & Whitney befinden. Auf einer Sonderführung erhalten wir viele Insiderinformationen, besuchen die Fabrikationsstätten und das Training Center. Im nahegelegenen Museum erhalten wir Einblicke in die Geschichte des Unternehmens. 3. Tag: East Hartford – Washington D.C. Heute fliegen wir weiter nach Washington D.C. und begeben uns auf eine Stadtführung durch die amerikanische Hauptstadt. 4. Tag: Washington D.C. Besuch des renommierten National Air and Space Museums, welches die weltweit grösste Sammlung an Luft- und Raumfahrzeugen beherbergt. Hier sieht man, welche Anstrengungen der

Mensch unternommen hat, um den Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Zu den eindrücklichsten Ausstellungsstücken zählen der Flugapparat, mit dem die Gebrüder Wright im Jahr 1903 den ersten motorisierten Flug bewältigten, die „Spirit of St Louis“, mit der Charles Lindbergh 1927 den Atlantik überquerte, oder auch die „Apollo 11“, die Neil Armstrong 1969 auf den Mond brachte. Anschliessend Zeit zur freien Verfügung. 5. Tag: Washington D.C. – Atlanta Weiterflug nach Atlanta. Am dortigen Flughafen lernen wir das technische Operationszentrum von Delta Airlines kennen. Auf einer Spezialführung erfahren wir mehr über Strukturen, Flotte und Zukunftspläne der Airline. Übernachtung in Atlanta. 6. Tag: Atlanta – Houston Wir fliegen weiter nach Houston in Texas. Ein völlig anderes Stadtbild präsentiert sich uns – auf einer Führung lernen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten kennen. Übernachtung in Houston. 7. Tag: Houston Besuch des NASA Johnson Space Centers. An der ehemaligen Wirkungsstätte von Claude Nicollier – er arbeitete dort während 25

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension • Unterkunft in sehr guten Mittel- bis Erstklasshotels

REISEFORMALITÄTEN

Jahren – wird er aus dem Vollen schöpfen können. Er erzählt von seinen damaligen Tätigkeiten und weitere Fachleute geben Einblick in das heutige Tun. 8. Tag: Houston – Orlando – Cape Canaveral – Palm Beach Flug nach Orlando und Transfer nach Cape Canaveral. Wir besuchen den NASA-Weltraumbahnhof und sehen gigantische Raketen. Besuch der U.S. Astronaut Hall of Fame mit der weltweit grössten Sammlung von Astronauten-Memorabilia und aufregenden Simulatoren. 9. Tag: Palm Beach – Rückreise Der Morgen steht zur freien Verfügung. Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen Miami. Gegen Abend Rückflug mit Swiss in die Schweiz. 10. Tag / Mo, 12. November 2018: Ankunft Ankunft in Zürich am Morgen. Programmänderungen vorbehalten! Hinweis: Gerne offerieren und organisieren wir Ihnen individuelle Verlängerungsprogramme. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit dem Verkehrshaus der Schweiz durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen für die Einreise in die USA einen biometrischen Pass. Zusätzlich muss bis spätestens 72 Stunden vor Einreise eine elektronische, kostenpflichtige Einreisebewilligung (ESTA) eingeholt werden. Background Tours holt die ESTA für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsflug

Währung: Die Währung in den USA ist der „US Dollar (USD)“. Empfohlen zur Mitnahme: USD in bar. Kreditkarten werden praktisch überall akzeptiert.

Temperatur: An der Ostküste herrschen in etwa mit Mitteleuropa vergleichbare klimatische Verhältnisse. In Texas sowie Südflorida herrscht tropisches Klima – es ist warm und schwül.


16 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

ASIEN NORDKOREA CHINA IRAN

BHUTAN

JORDANIEN

OMAN

INDIEN

»Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.« Arabisches Sprichwort

JAPAN


| 17

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Das Leben in Onagawa kehrt nur langsam zurück VON PATRICK ROHR

Y

oshiaki Suda schliesst die Augen und senkt den Kopf. Dann schlägt er mit dem rechten Fuss ein paarmal fest auf den Boden und legt los. Für einen Moment wirkt er total befreit. Dann hebt er den Kopf, öffnet die Augen und strahlt. “Das Stück ist von ‘Gotthard’! Als Schweizer kennen Sie die Band sicher?”, ruft er und spielt weiter, völlig entfesselt. Wir sind im Gitarrenladen Glide Garage in Onagawa, einer Stadt, die vom Tsunami 2011 schwer getroffen wurde. 827 Menschen verloren hier ihr Leben, zwei Drittel aller Häuser wurden zerstört. Yoshiaki Suda, der Mann an der Gitarre, ist Mitglied einer Heavy-Metal-Band – und Bürgermeister von Onagawa. Der Bürgermeister von Onagawa, Yoshiaki Suda, spielt ein Stück von „Gotthard“.

Wir treffen uns in der neuen, autofreien Einkaufsstrasse von Onagawa, die vor Kurzem eröffnet wurde: einfache eingeschossige Holzhäuser, die bei einem Erdbeben nicht gleich einstürzen würden – und deren Verlust bei einem nächsten Tsunami verkraftbar wäre. Unten an der Strasse das Meer, das so viel Leid über Onagawa gebracht hat, oben der neue Bahnhof, der vom bekannten japanischen Architekten Shigeru Ban entworfen wurde – dem Architekten, der in Zürich auch das Holzgebäude des Medienunternehmens Tamedia geplant hat. Yoshiaki Suda bringt mich in den Gitarrenladen, weil der in seinen Augen für den Neubeginn der Stadt steht. Über zehntausend Menschen lebten vor der Katastrophe in Onagawa, heute sind es noch etwas über sechstausend. Und noch immer ziehen Menschen weg, weil sie hier keine Zukunft sehen. “Das ist schmerzhaft, aber wir können wenig dagegen tun”, sagt Bürgermeister Suda. “Man muss die Leute auch verstehen, nach einer solchen Katastrophe.” Darum versucht man auch gar nicht erst, ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner zur Rückkehr zu bewegen. Vielmehr setzt man auf Neuzuzüger, die in einer Stadt, die von Grund auf neu gebaut wird, eine Chance sehen. Yosuke Kajiya vom Gitarrenladen Glide Garage ist einer von ihnen. Er ist kürzlich mit seiner Frau von Tokio nach Onagawa gezogen. “Als ich nach der Katastrophe hierhin kam, um zu helfen, spürte ich eine Energie, wie ich sie noch nirgends gespürt hatte. Hier wollte ich etwas anfangen“, sagt der ehemalige Gitarrenverkäufer. Heute betreibt er in Onagawa eine Gitarrenmanufaktur, deren Besonderheit darin besteht,

»Als ich nach der Katastrophe hierhin kam, um zu helfen, spürte ich eine Energie, wie ich sie noch nirgends gespürt hatte. Hier wollte ich etwas anfangen.« dass alle Elemente – Klangkörper, Hals, Verzierungen – von Hand geschnitzt werden. Noch besuchen wenige Leute sein Geschäft, doch Yosuke Kajiya ist überzeugt, dass sich das bald ändern wird. “Onagawa wird wieder eine sehr lebendige Stadt.” Daran glaubt auch Bürgermeister Suda, der einer der ersten Kunden in Kajiyas Gitarrengeschäft war. Er ist im Oktober 2011, erst 38-jährig und ein halbes Jahr nach dem Tsunami, mit dem Versprechen angetreten, Onagawa nachhaltig und in alter Grösse wiederaufzubauen. Dass das nicht so schnell geht, zeigt ein Besuch im Ende 2015 wiedereröffneten Hafen mit dem Fischmarkt, dem drittgrössten Japans. Trotz modernster Infrastruktur will der Betrieb nicht richtig in Fahrt kommen. Der Verkauf ist um ein Drittel eingebrochen, die Preise sind seit dem Tsunami gar um die Hälfte gesunken. Schuld sei nicht allein die Katastrophe, sagt ein Verantwortlicher

des Fischmarkts, auch der Klimawandel spiele mit – und dass die Chinesen in japanischen Gewässern fischen und den Fisch viel zu günstig verkaufen würden. Doch es ist klar, dass das Seebeben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe im hundertfünfzig Kilometer entfernten Fukushima eine grosse Zäsur in der Geschichte Onagawas darstellen. Es wird noch lange dauern, bis der Ort wieder eine richtige Stadt ist. Auf Meereshöhe wird ausser dem Fischmarkt, der Einkaufsstrasse und dem Bahnhof nichts mehr gebaut. Die Wohnhäuser entstehen weiter oben, auf bestehenden oder neu aufgeschütteten Hügeln und Hängen, damit sie beim nächsten Tsunami sicher sind. Inzwischen stehen die ersten Wohnblöcke, grosse Überbauungen wie die Onagawa Municipal Sports Park Residence, gebaut auf einem ehemaligen Athletik-Areal und finanziert vom Staat. Die ersten der 196 Wohnungen konnten im März 2014, genau drei Jahre nach dem Tsunami, bezogen werden. Demnächst werden in der Umgebung weitere Grossüberbauungen fertiggestellt. Einfamilienhäuser, wie sie das Ortsbild früher prägten, wird es praktisch keine mehr geben. In eines der wenigen werden Takako und Kenji Endo, beide in den frühen Sechzigern, ziehen. Seit sechs Jahren wohnen sie in einem der sechs Containerdörfer, die die Stadt nach dem Tsunami als Notunterkünfte aufgestellt hat. “Nein, schön ist es hier nicht”, sagt Kenji Endo, der sich mit seiner Frau ein knapp neun Quadrat-

© Patrick Rohr

meter grosses Zimmer teilt, in dem die beiden essen, schlafen, arbeiten und fernsehen. Es ist kalt im Container, der Wind zieht durch die Ritzen, und “man kann die Nachbarn beim Schlafen hören”, wie Takako Endo mit leicht sarkastischem Unterton sagt. Aber alles in allem sei es immer noch besser als im ersten halben Jahr nach dem Tsunami, als sie mit Hunderten anderen Menschen in der grossen Stadtturnhalle lebten: “Damals haben nur Kartonwände die verschiedenen Familien und Paare getrennt.” Ich möchte von den beiden wissen, ob sie sich in den langen Jahren nach dem Tsunami nie überlegt hätten, wegzuziehen und an einem anderen Ort wieder in einem richtigen Haus zu leben. “Nein, wo hätten wir auch hinwollen in unserem Alter?”, sagen sie übereinstimmend. “Aber sechs Jahre sind schon eine sehr lange Zeit”, werfe ich ein. “Ja, und das ist es auch, was uns frustriert! Warum musste zuerst der Fischmarkt wiederaufgebaut werden und erst danach die Wohnblöcke? Das verstehe ich nicht”, sagt Takako Endo. “Aber am Schluss müssen wir dankbar sein, dass wir noch leben und überhaupt ein Dach über dem Kopf haben.” Im Gitarrenladen Glide Garage legt Bürgermeister Yoshiaki Suda die Gitarre zu Seite und richtet seine Krawatte. Er muss zurück an die Arbeit. Er träumt davon, dass das einst verschlafene Fischerstädtchen Onagawa eine pulsierende kleine Perle am Meer wird. Ein Ort, in den Touristen kommen und junge, kreative Leute aus dem ganzen Land ziehen. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Japan – Abseits von Kirschblüten und Kimono“, das der Fotojournalist Patrick Rohr nach mehreren Reisen nach Japan im letzten Herbst veröffentlicht hat. Sein Ziel war, Japan so zeigen, wie man es als Tourist nicht erlebt – persönlich, ungeschönt, überraschend. In zahlreichen Porträts und Reportagen zeichnet er das Bild eines sehr vielfältigen Landes, unter dessen Oberfläche eine grosse Zerrissenheit spürbar ist. Noch immer wirken die Jahrhunderte der Abgeschlossenheit nach, aber Japan kommt nicht umhin, sich zu öffnen. Ein Prozess, der das traditionsreiche und bis anhin sehr homogene Land tiefgreifend verändern wird. (TELE/Beobachter Edition, 224 Seiten, gebunden) shop.beobachter.ch/ buchshop/alltag-freizeit/japan

Reisen Sie vom 29. September bis 14. Oktober 2018 mit Patrick Rohr nach Japan. Geplant ist auch ein Besuch in Onagawa, dessen Spital mit Spendengeldern aus der Schweiz wiederaufgebaut wurde und heute teilweise auch als Alterspflegezentrum genutzt wird. Alle Informationen zur Studienreise finden Sie auf Seite 20 in diesen Reisenews oder unter www.background.ch/japan.


18 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

16. Oktober bis 1. November 2018

Bhutan

CHINA

BHUTAN

DONNERDRACHEN UND BRUTTONATIONALGLÜCK

Chumey Punakha

Bereits die Annäherung an Bhutan im Flug entlang des majestätischen Himalayas wird uns beeindrucken. In Bumthang, dem spirituellen Zentrum Bhutans, lassen wir uns von geheimnisvollen Klöstern und Tempeln verzaubern. Auch erfahren wir hier mehr über das Konzept des Bruttonationalglücks. Im Ogyen Choeling Palast im Tang Tal erleben wir das ländliche Bhutan und erhalten einen tiefen Einblick ins Zusammenleben der Landbevölkerung mit der herrschaftlichen Familie im 19./20. Jahrhundert. Wir erleben die Bemühungen der Bevölkerung um verbesserte Lebensverhältnisse beim Besuch von Entwicklungsprojekten.

Thimphu Paro

Bumthang

Ogyen Choeling

Gangtey

INDIEN

MIT FRANZ GÄHWILER ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Dienstag, 16. Oktober bis Donnerstag, 1. November 2018 PREIS PRO PERSON CHF 8‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 560.– Als ich 1992 von HELVETAS angefragt wurde im Hängebrückenprojekt in Bhutan zu arbeiten, musste ich nicht lange überlegen, so stark war der Wunsch in diesem mystisch unbekannten Land zu leben: Ich habe es nie bereut! Bhutan bietet auf einer Fläche, die in etwa der Schweiz entspricht, eine unglaubliche Vielfalt an Natur, Kultur und Menschen. Nur wenige Kilometer trennen den subtropischen Süden von den Siebentausendern im Norden. Seit der langsamen Öffnung gegenüber der Aussenwelt in den 1960er Jahren versucht Bhutan den Wandel von einer absoluten Monarchie zu einer „modernen“ Demokratie in einer sozialverträglichen Art und Weise zu beschreiten. Das vom

»Bhutan bietet eine unglaubliche Vielfalt an Natur, Kultur und Menschen.« vierten König initiierte Konzept des anzustrebenden Bruttonationalglücks (Gross National Happiness (GNH)) hat zum friedlichen und geordneten Wandel beigetragen. Wir erhalten auf unserer Reise die Möglichkeit hinter das GNH Konzept zu blicken. Wir können auch erleben, wie die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Bhutan zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Landbevölkerung beiträgt. All die spannenden und prägenden Erlebnisse dieser Reise sind aber nicht ganz einfach erreichbar. Die spektakuläre Topografie Bhutans fordert den Strassenbauern alles ab und auch die Reisenden verbringen einige Stunden auf Bergstrassen mit unzähligen Kurven.

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 08 Personen min.

Begehung eines Gemeindewaldes im Paro Distrikt

© Kaspar Schmidt, HELVETAS

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Di, 16. Oktober 2018: Anreise Linienflug von Zürich nach Bangkok. 2. Tag: Bangkok Ankunft in Bangkok und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag individueller Besuch der Stadt. Abends Bootstour entlang des Chao Phraya. 3. Tag: Bangkok – Paro Morgens Flug nach Paro und Transfer zum Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 4. Tag: Paro – Bumthang Flug von Paro nach Bumthang. In Bumthang, lange Jahre das Schwerpunktgebiet der Entwicklungsarbeit von HELVETAS, besichtigen wir einige Tempel und Klöster. 5. Tag: Bumthang Fahrt nach Choekhortoe, wo wir den Ngang-Lhakhang Tempel besichtigen. Anschliessend erreichen wir auf einer kurzen Wanderung Drapham Dzong. Am Nachmittag besuchen wir das Gross National Happiness Zentrum. Danach führt uns ein ehemaliger Spital- und HELVETAS-Mitarbeiter durch das Bumthang Spital. 6. Tag: Bumthang – Ogyen Choeling Wir besichtigen eine Käserei, eine Brauerei und eine Brennerei, die vom bekannten Entwicklungspionier Fritz Maurer aufgebaut wur-

den. Am frühen Nachmittag fahren wir ins Hochtal von Tang bis zum Ogyen Choeling Palast und übernachten bei Walter und Kunzang Roder. Im Museum erhalten wir einen Einblick in das Zusammenleben der Landbevölkerung mit den herrschaftlichen Familien in der damaligen Zeit. 7. Tag: Ogyen Choeling Beim Besuch eines Gemeindeforsts erleben wir die von der Dorfbevölkerung praktizierte Gemeindeforstwirtschaft. Eine Wanderung rundet den erlebnisreichen Tag ab. 8. Tag: Ogyen Choeling – Chumey Fahrt ins Chumey Tal. Wir besuchen das von HELVETAS unterstützte Lehrlingsausbildungszentrum Chumey TTI. Das Nachmittagsprogramm kann individuell gestaltet werden. 9. - 10. Tag: Chumey – Gangtey In Trongsa besichtigen wir das Ta Dzong Museum. Danach geht es ins Hochtal Phobjikha, wo wir das einmalige Schauspiel von Schwarzhalskranichen geniessen können. Wir besuchen das Gangtey Kloster. 11. Tag: Gangtey – Punakha Fahrt nach Punakha zum zweitgrössten und zweitältesten Dzong, der jeden Winter als Hauptquartier des wichtigsten Mönchsordens dient. Von Punakha aus besuchen wir das College of Natural Resources in Lobesa.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Tag 2 nur Abendessen, Tag 16 und 17 nur Frühstück • Unterkunft in landestypischen Mittelklassehotels, in Ogyen Choeling in privatem Gästehaus, Erstklasshotel in Bangkok

REISEFORMALITÄTEN

12. - 13. Tag: Punakha – Thimphu Besuch der Hauptstadt Thimphu und Stadtbesichtigung mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Im Büro von HELVETAS erhalten wir einen Überblick über die rund 50-jährige Entwicklungsarbeit der Schweiz. Ein buddhistischer Wissenschaftler und Historiker vermittelt uns viel Wissenswertes über Religion, Land und Leute. 14. Tag: Thimphu – Paro Die letzte Station unserer Bhutanreise ist Paro. Bauleiter Werner Christen informiert uns beim Besuch des College of Education ausführlich über die Lehrerausbildung und erklärt uns das Schulsystem. 15. Tag: Paro Wanderung zum Tigernest (Taktshang Kloster) auf 2950 m. 16. Tag: Paro – Bangkok Der Morgen steht zur freien Verfügung. Anschliessend Flug nach Bangkok und Transfer zum Hotel. 17. Tag / Do, 1. November 2018: Rückreise Rückflug von Bangkok in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Helvetas durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Bhutan ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Bhutan ist der „Ngultrum (BTN)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC-/Kreditkarten werden nur begrenzt akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Die durchschnittlichen Temperaturen in Bhutan sind zwischen 8 und 19°C. Aufgrund der Höhenlage ist warme Kleidung das ganze Jahr über erforderlich. Weiterhin unerlässlich sind Regenjacken sowie ein guter Sonnenschutz. Auf freizügige Kleidung sollte verzichtet werden.


| 19

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

1. März bis 16. März 2019 TURKMENISTAN Kaspisches Meer

Iran

Teheran

VON DER ANTIKE BIS ZUR GEGENWART

IRAN Kashan Isfahan

Ahwaz

Yazd

IRAK Shiraz

ol f

SAUDI ARABIEN

MIT ERICH GYSLING

G er

ch

is rs Pe

Plant man für das Frühjahr eine Reise durch Iran, muss man sich entweder für die erste Hälfte März oder April entscheiden. Dazwischen liegt Nowruz, das iranische Neujahr. Die erste Märzhälfte ist besonders schön. Wir beginnen in Teheran, da ist’s noch etwas kühl (die Stadt liegt zwischen 1100 und 1600 Metern Höhe), dann fahren wir immer weiter südlich. Kommen wir in Shiraz an, brechen die Blüten schon mit voller Kraft aus. Und erst im Tiefland unten, bei den bis zu 6000 Jahre alten Stätten um Ahwaz und Susa! Also, es lohnt sich, für die ersten Tage auf dieser Reise noch etwas Erwärmendes mitzunehmen.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN REISEDATUM Freitag, 1. März bis Samstag, 16. März 2019

Es gibt wohl kein anderes Land, das in den Medien (auch bei den Politikern) so kontrovers geschildert wird, wie Iran. Für die US-Regierung und für Israels Premier Netanyahu ist Iran ein Teufel in Person, für die Saudis ist es eine Macht, die das Ziel verfolgt, die Glaubensgemeinschaft der muslimischen Sunniten (weltweit ca 1,3 Milliarden) durch die Tradition der Schiiten (weltweit kaum 150 Millionen) zu strangulieren. Dass diese Darstellungsweise nichts als Propaganda ist, wissen die Saudis selbst – aber diese Form der Verbreitung von „fake news“ ist offenkundig international fast schon salonfähig. Nur hat das mit der Wirklichkeit wenig zu tun.

»Aber eine Bedrohung für die mittelöstliche Region ist Iran nicht.« Iran wurde, das stimmt, zu einer selbstbewussten Regionalmacht – und betreibt eine bisweilen auch problematische Aussenpolitik (Unterstützung Assads in Syrien zum Beispiel). Aber eine Bedrohung für die mittelöstliche Region ist Iran nicht – und im Innern herrscht (generell) Ruhe. Manchmal gibt es Demonstrationen gegen die Wirtschaftspolitik der Herrschenden, bisweilen auch Kundgebungen von Frauen, welche die Kopftuch-Pflicht abschaffen wollen. Aber all das ist nicht Anlass für eine neue Revolution. Und wer durch das Land reist, stellt fest: die Bevölkerung ist lebensfroh, ist nicht (die Medien verzerren in dieser Hinsicht Vieles) düster und verstockt. Jüngere und ältere Iranerinnen und Iraner kommen immer wieder auf uns zu, wollen mit uns über Gott und die Welt diskutieren. Ich kenne kein Land, in dem man angenehmer reisen kann.

PREIS PRO PERSON CHF 8‘860.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 930.– Kleingruppenzuschlag (8 - 9 Personen): CHF 900.– TEILNEHMER/INNEN 14 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension inklusive Getränke •�Unterkunft in gehobenen Mittel- und Erstklasshotels Auf dem Bazaar in Shiraz REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 1. März 2019: Anreise Flug von Zürich nach Teheran. 2. Tag: Teheran Wir besuchen das Nationalmuseum, die Juwelensammlung aus der Schah-Zeit oder den Golestan-Palast plus Bazaar. 3. Tag: Teheran – Kashan In südlicher Richtung verlassen wir Teheran, vorbei am Khomeini-Mausoleum und machen einen Zwischenhalt in Qom, der Stadt der schiitischen Rechtsgelehrten. Ein Besuch des Mausoleums von Fatima ist normalerweise möglich. 4. Tag: Kashan Die Stadt ist zauberhaft: Villen mit Innenhöfen aus dem 19. Jh., eine Moschee mit architektonischen Wurzeln bei den Seldschuken, interessanter Bazaar. Und alles wirkt hier, im Vergleich zu Teheran, gemächlich. 5. Tag: Kashan – Yazd Auf unserer heutigen Fahrt gibt’s zwei bis drei Zwischenstopps: Ardestan mit einer Moschee, die in die Zeit vor dem 10. Jh. zurückreicht, Nain mit den Bauwerken aus der Seldschukenzeit und Meybod. 6. – 7. Tag: Yazd Yazd, die Altstadt aus Lehmziegeln erbaut, UNESCO-Weltkulturerbe (vom Zerfall bedroht), ist auch jene Stadt, in der die Kultur der

Zoroastrier noch erlebbar ist. Fahrt zu den Begräbnisstätten der Anhänger der Lehre Zarathustras, zum Feuertempel und zur Freitagsmoschee. 8. Tag: Yazd – Shiraz Angenehme Tagesreise durch Gebirgslandschaften. Vor unserem Tagesziel liegt Pasargadae, die in die Frühzeit der persischen Hochkultur zurückreichende Ruinenstadt. 9. Tag: Shiraz Shiraz, eine Millionenstadt, in ihrem Wesen aber eher gemächlich gestimmt. Bazaar, Moscheen und Mausoleen der Dichter Hafez und Saadi. 10. Tag: Shiraz Ausflug nach Persepolis und Naqshe Rostam (klassische Stätten des Altertums). Persepolis war das Zentrum der klassischen persischen Kultur. In Naqshe Rostam sind die Felsengräber der Herrscher der Achämenidenzeit und der Sassaniden. 11. Tag: Shiraz – Ahwaz Eine lange, aber schöne Fahrt vom iranischen Hochland in die Tiefebenen, in der Region des Persischen Golfs. Unterwegs liegt Bishapur mit Zeugnissen aus der Zeit der Sassaniden. 12. Tag: Ahwaz und Umgebung In Ahwaz werden wir uns auf eine völlig andere Kultur konzentrieren:

Auf jene der frühen Antike, der Elamiter insbesondere. Die Zikkurats (Stufentempel) aus der Zeit vor 1200 v.Chr. sind DIE Attraktion. Grossartig ist die Altstadt von Shushtar mit ihren architektonischen Bauten. 13. Tag: Ahwaz – Isfahan Grossartig ist die Altstadt von Shushtar mit ihren architektonischen Bauten, welche wir besuchen. Flug von Ahwaz nach Isfahan. 14. – 15. Tag: Isfahan „Isfahan, nesfe-jahan“, besagt ein iranischer Refrain und meint: Isfahan ist die halbe Welt, alles Andere, irgendwo und zusammen genommen, schafft es noch, die andere Hälfte zu besetzen… Isfahan ist ein Zentrum der islamisch-iranischen Hochkultur: Die Freitagsmoschee aus der Epoche der Seldschuken (11. / 12. Jh.), die Moscheen der Safawiden-Zeit (17. Jh.) und die Stadtanlage aus der gleichen Zeit. Dazu: die harmonischen Brücken, der kilometerlange Bazaar und ausgedehnte Parkanlagen. Isfahan ist einmalig. Wir nehmen uns genügend Zeit, die Stadt zu erleben. 16. Tag / Sa, 16. März 2019: Rückreise Rückflug in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Iran ist erforderlich, wir holen dieses für Sie ein. Der Reisepass darf keinen Sichtvermerk „Israel“ enthalten. Zur Visaeinholung sind Fingerabdrücke der Behördenstelle Ihres Wohnkantons zwingend erforderlich. Hinweis: Wer sich in Iran aufhielt, muss aktuell für die nächste Reise in die USA ein Visum beantragen.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Flug, Bus

Währung: Die Währung in Iran ist der „Iranische Rial (IRR)“. Empfohlen zur Mitnahme: USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden teilweise in TeppichGeschäften akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Im März durchschnittlich 16°C am Tag im Norden und 23°C im Süden. Bei der Kleidung ist auf die streng islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


20 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

29. September bis 14. Oktober 2018

Japan

Onagawa

NORDKOREA Japanisches Meer

ABSEITS VON KIRSCHBLÜTEN UND KIMONO

SÜDKOREA

Eine Reise durch Japan lässt niemanden kalt – zu gross sind die Gegensätze, zu fremd scheint uns die Kultur. Und genau das macht Japan so reizvoll! Auf der Reise durch das Land der aufgehenden Sonne tauchen Sie ein in die japanischen Mega-Cities, finden Sie die Ruhe in der Abgeschiedenheit eines buddhistischen Klosters und erleben Sie Kunst gepaart mit faszinierender Architektur. Abgerundet wird die Reise mit einem exklusiven Abstecher in das Tsunami-Gebiet, in dem die Schweiz beim Wiederaufbau mitgeholfen hat.

JAPAN Tokyo Yamanashi

Kyoto Teshima

Hiroshima Miyajima

Naoshima

Osaka Kobe Koya-san

MIT PATRICK ROHR ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Samstag, 29. September bis Sonntag, 14. Oktober 2018 PREIS PRO PERSON CHF 13‘640.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘100.– In Japan hinter das sprichwörtliche Lächeln der Menschen zu schauen, ist schwierig. Ich hatte das grosse Glück, auf meinen Reisen für das Buch „Japan – abseits von Kirschblüten und Kimono“ und die Fernsehserie „Fokus Japan“ viele Japanerinnen und Japaner persönlich kennenzulernen, sie zuhause zu besuchen und mit ihnen ein Stück japanischen Alltag zu erleben. Dabei habe ich viel über das Land gelernt, das mich noch immer gleichermassen fasziniert wie irritiert. Ich freue mich, Sie auf eine Entdeckungsreise in den

»Dabei stelle ich Ihnen den Bürgermeister der vom Tsunami zerstörten Stadt Onagawa vor« Inselstaat mitzunehmen, der sich noch bis vor 150 Jahren von der Restwelt völlig abgeschlossen hatte. Dabei stelle ich Ihnen den Bürgermeister der vom Tsunami zerstörten Stadt Onagawa vor, führe Sie durch die alte Kaiserstadt Kyoto und bringe Sie nach Naoshima, eine Insel voller Kunst. Und natürlich werden wir uns von der vielfältigen japanischen Küche verzaubern lassen, in eine heisse Quelle steigen und in einem traditionellen Ryokan auf Futons und Tatamimatten schlafen.

TEILNEHMER/INNEN 20 Personen max. 10 Personen min.

Ein Bildhauer in Japan

© Patrick Rohr

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 29. September 2018: Anreise Flug von Zürich nach Tokyo mit Ankunft am Folgetag. 2. Tag: Tokyo Ankunft in Tokyo am Morgen. Anschliessend Transfer zum Hotel. Am Nachmittag lernen wir die Millionenmetropole kennen. 3. Tag: Tokyo – Onagawa Fahrt nach Onagawa, eine Kleinstadt, die vom Tsunami 2011 grösstenteils zerstört wurde. Übernachtung in einem Containerhotel. 4. Tag: Onagawa Auf der Rundfahrt durch die ehemals zerstörte Stadt besichtigen wir unter anderem das Spital, welches mit Hilfe von Schweizer Spendengeldern wieder aufgebaut werden konnte. 5. Tag: Onagawa – Yamanashi Via Tokyo erreichen wir den Kawaguchi-See, welcher sich am Fusse des Mount Fuji befindet. Dort besuchen wir den Oishi Park, wo uns eine eindrückliche Aussicht erwartet. 6. Tag: : Yamanashi Am heutigen Morgen lernen wir, wie traditionelle Houtou Nudeln hergestellt werden und können selbst mithelfen. Beim anschliessenden Mittagessen lassen wir uns die selbstgemachten Nudeln schmecken. Im Arakurayama Sengen Park, geniessen wir nochmals eine atemberaubende Sicht

auf den Mount Fuji, sofern das Wetter mitspielt. 7. Tag: Yamanashi – Kyoto Mit dem Zug fahren wir weiter nach Kyoto. Dort erfahren wir im Gekkeikan Okura Museum mehr über Sake, den traditionellen Reiswein. Später erreichen wir den Fushimi Inari-Taisha, den wichtigsten Schrein für Inari, die Gottheit des Reises. 8. Tag: Kyoto Auf der heutigen ganztägigen Stadtrundfahrt besichtigen wir verschiedene Tempel, Gärten und den Sagano Bambuswald im Westen Kyotos. 9. Tag: Kyoto – Nara – Osaka Auf dem Weg nach Osaka machen wir Halt in Nara, welche einst die erste permanente Hauptstadt des Landes war. Am Abend Weiterfahrt nach Osaka. 10. Tag: Osaka – Koya-san Vom höchsten Gebäude Japans aus, verschaffen wir uns einen Überblick über die Stadt. Weitere Besichtigungen in Osaka. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Koya-san. Dort dürfen wir im Kloster Kongo Sanmaiin übernachten. 11. Tag: Koya-san – Hiroshima Bereits früh am Morgen, noch vor dem Frühstück, wohnen wir einer buddhistischen Zeremonie bei. Nach dem Frühstück erkunden wir die Umgebung des Klosters. Später Transfer nach Hiroshima.

12. Tag: Hiroshima – Miyajima Wir beginnen unsere Tour mit einem Spaziergang durch den Shukkeien Garten. Als nächstes besuchen wir das Friedensdenkmal, welches an das tragische Ereignis des Zweiten Weltkrieges erinnert. Mit der Fähre erreichen wir schliesslich die heilige Insel Miyajima. 13. Tag: Miyajima – Kurashiki – Okayama Am Morgen verlassen wir die Insel Miyajima und begeben uns nach Kurashiki, wo wir das historische Quartier besuchen. Anschliessend Weiterfahrt nach Okayama. 14. – 15. Tag: Okayama – Naoshima – Teshima – Kobe Während den nächsten zwei Tagen nehmen wir uns Zeit zur Erkundung der beiden Kunstinseln Naoshima und Teshima. Am Nachmittag des zweiten Tages machen wir uns auf den Weg nach Kobe. 16. Tag / So, 14. Oktober 2018: Rückreise Transfer zum Flughafen am frühen Morgen und Rückflug in die Schweiz.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • 14x Frühstück, 6x Mittagessen, 9x Abendessen • Einfache bis sehr gute Mittelklassehotels, eine Übernachtung im traditionellen japanischen Ryokan und eine Übernachtung in einem Kloster. Bitte beachten Sie, dass während diesen beiden Nächten keine Einzelzimmer verfügbar sind. Während des Aufenthalts im Kloster gibt es keine Toiletten im Zimmer.

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens über das Ausreisedatum gültig ist. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Zug, Fähre

Währung: Die Währung in Japan ist der „Japanische Yen (JPY)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden in grösseren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Programmänderungen vorbehalten!

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit TELE durchgeführt.

Temperatur: Im Oktober liegen die Temperaturen in Japan zwischen 18 und 23°C. Nachts können die Temperaturen bis auf 10°C sinken.


| 21

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

16. November bis 24. November 2018

Jordanien sehen, Petra erleben

ÄGYPTEN

Man kann sicher darüber streiten, welche der antiken Stätten im Mittleren Osten am faszinierendsten ist: Persepolis, Palmyra oder Petra? Jordanien ist, im Gegensatz zu anderen Ländern der Region, nach wie vor problemlos bereisbar. Das Land hat eine hervorragende Infrastruktur, gute Verbindungswege, Komfort in allen Hotels, interessante Stadtkultur und überwältigende historische Stätten. Die Nabatäerstadt Petra ist nicht der einzige Höhepunkt: Jerash, nördlich von Amman, ist eine der beeindruckendsten römischen Ruinenstädte im Orient. Die Kreuzritter hinterliessen ihre (oft martialischen) Spuren in der Form von gewaltigen Festungen. Die Beduinenkultur prägte und prägt weiterhin das breite Wüstental des Wadi Rum. Und will man nach all diesem Kultur-Impact eine Atempause, kann man sich in Aqaba am Roten Meer entspannen. Und all das ist, ohne jegliche Hetze, in einer knappen Woche problemlos machbar.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Freitag, 16. November bis Samstag, 24. November 2018

MIT ERICH GYSLING

PREIS PRO PERSON CHF 4‘880.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 560.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 08 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in Mittelklassehotels, 1 Nacht im Wüstencamp

Als Journalist für Zeitungen und das Fernsehen habe ich Jordanien x-mal bereist – und hatte mehrmals das Privileg, den damaligen König Hussein zu interviewen. Zu wenig Zeit hatte ich damals für den Besuch der antiken Stätten des Landes. Das konnte ich erst in späteren Jahren nachholen, und erst da wurde mir bewusst, welch grossartige Kultur dieses Land beherbergt. Ich entwickelte allerdings auch bald schon eine Aversion gegen ein paar Klischees. Die Königsstrasse – lohnt es sich wirklich, diese Strecke voll durchzufahren? Hinter all den anderen Bussen her? Muss man wirklich ans Tote Meer hinunter? Offen gesagt: nicht mehr, denn das Wasserniveau des Toten

»... da wurde mir bewusst, welch grossartige Kultur dieses Land beherbergt.« Meers sinkt immer mehr ab, die Hotelanlagen an dessen Küsten verlieren ihren Reiz. Aber Petra: da reise ich immer unglaublich gerne hin, und wir dehnen den Besuch dort auch gerne über das Routinemässige aus – mit einem Wandertag durch die Felsenwüste. Dann noch etwas Wüstental (Lawrence of Arabia machte das Wadi Rum berühmt), und zum Schluss Relaxen am Roten Meer: ist immer sehr schön. Ich vermittle Ihnen BackgroundInfos zu den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und in Jordanien. Die lokalen Reiseleiter, Kunsthistoriker, erläutern die historischen Stätten.

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Jordanien ist erforderlich, es wird bei der Einreise ausgestellt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsflug, Geländewagen in Wadi Rum

Petra – einzigartiges Kulturdenkmal und UNESCO-Welterbe in Jordanien

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 16. November 2018: Anreise Linienflug von Zürich nach Amman mit Ankunft am Abend. Transfer zum Hotel in Amman. 2. Tag: Amman Stadtrundfahrt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und dann weiter nördlich zur römischen Ruinenstadt Jerash. Retour nach Amman.

von Petra – wir haben einen hoch qualifizierten Guide. Wer sich während des etwas langen Tages „ausklinken“ will: kein Problem! 5. Tag: Wanderung um Petra Ein Wandertag, über Pfade in der nabatäischen Felsenwüste, hinunter wieder zu den Ruinen im Tal, wieder hinauf auf die Felsen, zu neuen Entdeckungen.

3. Tag: Amman – Petra Fahrt von Amman über einen Teil der Königsstrasse, Zwischenhalt bei der Kreuzfahrerburg Kerak, und weiter bis Wadi Musa (so heisst die Stadtsiedlung vor Petra).

6. Tag: Petra – Wadi Rum Das Wadi Rum erreicht man von Petra in zirka drei Stunden. Unglaublich attraktive Felsenwüste. Am Nachmittag entdecken wir die Umgebung und verbringen eine Nacht in einem geräumigen Zeltcamp/Wüstenzelt.

4. Tag: Petra Petra – Höhepunkt aller Nahost-Reisen. Geführte Besichtigung

7. Tag: Wadi Rum – Aqaba Fahrt zum Roten Meer (zirka zweieinhalb Stunden).

8. Tag: Aqaba Ein Tag ohne Programm: Geniessen, Schwimmen, Nichtstun. 9. Tag / Sa, 24. November 2018: Rückreise Am Morgen früh zum Flughafen, via Amman retour in die Schweiz. Ankunft am Abend in Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

Währung: Die Währung in Jordanien ist der „Jordan Dinar (JOD)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden in Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Im November kann es angenehme 21°C warm sein oder auch ein paar Tage lang kühl oder sogar kalt. Bei einer Übernachtung in der Wüste ist wärmere Kleidung notwendig (in der Nacht bis zu 10°C). Wanderschuhe/-kleidung oder Walking-Schuhe sind empfehlenswert bei Ausflügen in die Wüste und nach Petra. Bei der Kleidung ist auf die islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


22 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

29. März bis 6. April 2019 Gadara

östliches Mittelmeer

Jordanien

Gerasa Amman Totes Meer

ERLEBBARE GESCHICHTE & FASZINIERENDE NATUR TEN YP ÄG

Am Schnittpunkt von Nomadentum und städtischer Zivilisation blickt Jordanien auf eine lange Geschichte zurück. Moses, Aron und David werden mit ihr in Verbindung gebracht. Nabatäer und Römer, später der Islam, haben das Land nachhaltig geprägt und ihre Spuren hinterlassen – für das Königreich Jordanien lebenswichtig bei der Entwicklung des Tourismus. In einer vollendeten Harmonie von Landschaft und Architektur sind auch noch heute beeindruckende Orte zu sehen, darunter Gerasa, der Berg Nebo, von dem aus Moses ins Gelobte Land geschaut haben soll, das Wadi Rum und das einzigartige Petra.

Petra

Wadi Rum Aqaba Rotes Meer

MIT HEINER WALTHER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN N IE AB R A REISEDATUM DI U Freitag, SA29. März bis Samstag, 6. April 2019 PREIS PRO PERSON CHF 5‘180.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 720.– Kleingruppenzuschlag (6 – 9 Personen): CHF 800.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min.

Jordanien: Wer denkt da nicht sofort an die Wüste Rum oder Petra. Das eine setzt die Besucher durch seine bizarren Felsformationen und hohen Sanddünen in Erstaunen, das andere überrascht mit einer Vielzahl von Gräbern und anderen Monumenten, die von nabatäischen Baumeistern vor gut zweitausend Jahren in rosafarbenen Felsen gehauen wurden. Beide sind zweifelsohne die Highlights einer jeden Jordanienreise. Doch das Land bietet noch vieles mehr. Einst an

»Jordanien, das heisst: erlebbare Geschichte, faszinierende Natur und gastfreundliche Menschen.« wichtigen Handelsstrassen gelegen, entstanden Zivilisationen und vergingen wieder, niedergerungen von anderen, die stärker waren. Sie alle hinterliessen Spuren, indem sie Tempel, Kirchen, Moscheen oder ganze Städte bauten, deren Ruinen bis heute den Reichtum und den Einfluss seiner damaligen Bewohner deutlich werden lassen. Ein besonderes Extra ist die Fahrt mit der nostalgischen Hejazbahn. Jordanien, das heisst: erlebbare Geschichte, faszinierende Natur und gastfreundliche Menschen. All das möchte ich Ihnen während unserer Reise nahebringen. Ahlan wa-sahlan – Herzlich willkommen!

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension • Unterkunft in sehr guten Mittel– bis Erstklasshotels, eine Übernachtung im Wüstencamp

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Jordanien ist erforderlich, es wird bei der Einreise ausgestellt.

Entstanden vor etwa 30 Millionen Jahren – Das Wadi Rum

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 29. März 2019: Anreise Flug von Zürich nach Amman. Nach Ankunft Transfer ins Hotel. 2. Tag: Amman – Gerasa – Gadara – Amman Ausführlich besichtigen wir am Vormittag Gerasa, eine der besterhaltenen römischen Stadtanlagen des Orients. Hippodrom, Tempel, Ovaler Platz, Säulenstrasse u.v.m. lassen die römische Zeit vor unseren Augen lebendig werden. Anschliessend fahren wir weiter nach Gadara, dem heutigen Umm Qais. Von hier hat man während des Rundgangs bei günstigem Wetter besten Blick auf den See Genezareth und die Golanhöhen. 3. Tag: Amman – Totes Meer Vormittags Stadtrundfahrt in Amman. Vorgesehen ist der Besuch der König-Abdallah-Moschee, des Zitadellenhügels und des römischen Theaters. Anschliessend fahren wir zum Toten Meer. Nach dem Bezug des Hotels können wir den restlichen Nachmittag individuell gestalten, beispielsweise mit einem Bad im Toten Meer. 4. Tag: Totes Meer – Amman – Berg Nebo – Madaba – Petra Am Morgen Fahrt zurück nach Amman. Von dort aus fahren wir

mit der historischen Hejazbahn bis nach al-Jiza (ca. 3 Std.). Mit dem Bus geht es weiter zum Berg Nebo, von wo sich ein grandioser Blick (witterungsabhängig) auf das Tote Meer eröffnet. Im nahen Madaba besuchen wir die St. Georgskirche mit ihren berühmten Mosaiken. Auf dem antiken Königsweg und durch das Wadi Mujib erreichen wir am späten Nachmittag Petra. 5. Tag: Petra Ganztagesbesichtigung von Petra zu Fuss, der faszinierenden Metropole des Nabatäerreiches: Felsgräber, Kultplätze und Paläste, gehauen in rotfarbenen Sandstein, sind ein wohl unvergessliches Erlebnis. Vom so genannten Schatzhaus des Pharao gelangen wir zum Theater, gehen über die Reste der Säulenstrasse und steigen hinauf bis zum Kloster (Deir), von wo aus sich ein grossartiger Blick ins Wadi Araba bietet. Am Abend typisch jordanisches Essen bei einer Beduinenfamilie. 6. Tag: Petra – Wadi Rum Am Vormittag Möglichkeit für einen weiteren Besuch von Petra (u.a. Opferplatz). Weiterfahrt ins Wadi Rum, welches mit seinen bizarren Felsformationen und roten Sanddünen verblüfft.

Mit Jeeps unternehmen wir eine dreistündige Fahrt durch Teile des Wadis, erleben den Sonnenuntergang in der Wüste und übernachten in einem Wüstencamp. 7. Tag: Wadi Rum – Aqaba Kurze Fahrt nach Aqaba und Besuch des SOS Kinderdorfes, welches über 200 Kinder Zugang zu Bildung ermöglicht. Nach dem Bezug des Hotels, Zeit zur freien Verfügung. Am frühen Abend Bummel durch den Basar von Jordaniens einziger Hafenstadt. 8. Tag: Aqaba – Amman Morgens brechen wir nach Amman auf. Der Weg führt uns durch das Wadi Araba, in dem die Grenze zwischen Jordanien und Israel verläuft. Nach dem Mittagessen führt uns ein interessanter Ausflug zu den Wüstenschlössern Asrak, Qusair‘Amra (UNESCO Weltkulturerbe) und Harane – faszinierende Beispiele islamischer Baukunst. 9. Tag / Sa, 6. April 2019: Rückreise Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Zug, 4x4 Geländewagen

Währung: Die Währung in Jordanien ist der „Jordan Dinar (JOD)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden in Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Das Wetter im April ist angenehm warm, in der Wüste kann es in der Nacht jedoch bis auf 10°C abkühlen. Die Temperaturen am Tag liegen durchschnittlich bei 20 bis 30°C. Wanderschuhe/-kleidung oder Walking-Schuhe sind empfehlenswert bei Ausflügen in die Wüste und nach Petra. Bei der Kleidung ist auf die islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


| 23

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

12. Oktober bis 22. Oktober 2018

INDIEN

Kalkutta

Kalkutta BANGLADESCH

DURGA PUJA UND SUNDERBANS Kalkutta ist Indien in dichtester Form und Vitalität. Eine ganz besondere Zeit im Kalender der Stadt ist die Durga Puja. Dieses wichtige Fest symbolisiert den Sieg der Göttin Durga über den Dämonen Mahishasura, den Sieg des Guten über das Böse. Über Nacht schiessen hunderte Tempel aus dem Boden und verwandeln die Stadt in ein farbenfrohes Freudenfest. Im Bildhauerviertel Kumartuli werden über Wochen tausende Durga-Statuen aus Lehm gefertigt. Die Statuen werden in ihre Tempel gebracht, wo die Brahmanen den Figuren Leben einhauchen. Am Ende der Durga Puja werden die Statuen zum Ganges getragen und den Fluten übergeben.

Sunderbans

Golf von Bengalen

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

MIT MANUEL BAUER REISEDATUM Freitag, 12. Oktober bis Montag, 22. Oktober 2018 PREIS PRO PERSON CHF 6‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘160.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 08 Personen min. Auf dieser Reise erleben wir den gesamten Ablauf. Das Herstellen der Statuen, den Bau der Tempel, die Ankunft der Trommler, das Schmücken der Altäre, wie auch die Rituale in den grossen Nachbarschaftstempeln, mit ihren sich gegenseitig überbietenden Dekors und Architekturen. Natürlich sind wir auch bei der Verabschiedung der Göttin bei einer traditionsreichen Familie dabei und begleiten danach die Kulis zur Übergabe der Statuen an den Fluss. Der Lehm, aus dem die Figuren geformt wurden, wird der Natur zurückgegeben – der Kreislauf

»Ein Feuerwerk an Emotionen, Farben und Ritualen.« von Werden und Vergehen. Ein Feuerwerk an Emotionen, Farben und Ritualen. Zur Hälfte des Festes lassen wir unsere Sinne auf einer Flussfahrt in die Mangroven der Sunderbans zur Ruhe kommen und beobachten Alligatoren und mit etwas Glück auch den Bengalischen Tiger. Am Ende unserer Reise lassen wir die Seele in einem Spa-Resort abseits des Trubels baumeln.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, von Tag 5 bis Tag 7 Vollpension • Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels, 2 Nächte in einem einfachen Camp in den Sunderbans

REISEFORMALITÄTEN Die Durga Puja in Kalkutta hautnah erleben!

© Manuel Bauer

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Fr, 12. Oktober 2018: Anreise Flug von Zürich nach Kalkutta mit Ankunft am Folgetag. 2. Tag: Kalkutta Am Morgen Ankunft und Transfer zum Stadthotel. Nachmittags fahren wir in den Norden von Kalkutta und besichtigen das Bildhauerviertel Kumartuli. Die aus Lehm modellierten Figuren werden in den buntesten Farben bemalt und durch die Strassen an ihren Bestimmungsort transportiert. 3. Tag: Kalkutta Am Morgen tauchen wir in das geschäftige Treiben bei der Seldah-Station ein und erleben eine eindrückliche Show der Dhaki-Trommler. Anschliessend Stadtbesichtigung. Wir sehen unter anderem den BBD Bagh (früher: Dalhousie Square) mit dem Parlament, dem Raj Bhawan – einst britischer Regierungssitz, der Stadthalle und der St. John’s Church. Ein weiterer Höhepunkt ist Kalkuttas Victoria Memorial. 4. Tag: Kalkutta Am offiziellen Beginn des Festivals nehmen wir uns Zeit, diverse Durga-Statuen zu besichtigen. Diese feierlich dekorierten Kunstwerke bieten uns eindrückliche und farbenfrohe Fotomotive.

Wir sehen erste Rituale und erleben das Treiben hautnah mit. 5. Tag: Kalkutta – Sunderbans Am Morgen Fahrt zur Bootsanlegestelle. Ein Boot bringt uns in die grössten Mangrovenwälder der Erde, die Sunderbans. Dieses Delta entsteht durch den Zusammenfluss der drei Hauptflüsse Ost-Indiens: Ganges, Brahmaputra und Maghna. 6. Tag: Sunderbans Den ganzen Tag erkunden und erleben wir die Sunderbans. Mit Booten begeben wir uns auf Pirsch durch die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. 7. Tag: Sunderbans – Kalkutta Am Morgen haben wir Zeit für letzte Beobachtungen. Nach dem Mittagessen geht es zuerst per Boot nach Godkhali und dann auf dem Landweg zurück nach Kalkutta. 8. Tag: Kalkutta Heute erhalten wir die einmalige Gelegenheit eine traditionsreiche Familie zu besuchen und verschiedene Zeremonien mitzuerleben. Über den Tag verteilt sehen wir weitere Rituale, unter anderem die „Sindur Khela“ Zeremonie, bei welcher sich verheiratete Frauen mit roter Farbe bemalen und sich so gegenseitiges Glück

wünschen. Lassen Sie sich von der intensiven Farbkulisse verzaubern. Zum Abschluss des Festivals werden die Durga-Statuen an verschiedenen Ufern des Flusses dem Wasser übergeben. 9. Tag: Kalkutta und Umgebung Am Morgen bietet sich am Ganges ein eindrückliches Bild. Die am Vorabend versenkten Durga-Statuen treiben langsam den Fluss hinunter. Nach dem Mittagessen fahren wir in ein Spa-Resort, wo wir die gewonnenen Erlebnisse des Festivals verarbeiten und reflektieren können. 10. Tag: Kalkutta und Umgebung Zeit zur Erholung. Wir haben genügend Zeit die Reise mit ihren vielfältigen Eindrücken in Ruhe ausklingen zu lassen. 11. Tag / Mo, 22. Oktober 2018: Rückreise und Ankunft in Zürich Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. Ankunft am Abend und individuelle Heimreise.

Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist (mit mindestens noch zwei freien Seiten). Ein Visum für Indien ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A sowie Malaria-Notfallmedikament/ Prophylaxe

Transport: Bus, Boot

Währung: Die Währung in Indien ist die „Indische Rupie (INR)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD in bar. Internationale Kreditkarten werden von grösseren Geschäften und Hotels teilweise akzeptiert.

Temperatur / Kleidung: Temperaturen zwischen 23 bis 32°C. Leichte, körperbedeckende und keine figurbetonende Kleidungsstücke (insbesondere für den Besuch von heiligen Stätten).


24 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

5. Oktober bis 20. Oktober 2018

Nordkorea mit Mount Chilbo

Pek i

Chilbosan

ng

MAL WELTPOLITIK – MAL WANDERURLAUB – MAL WAS NEUES!

Dandong Japanisches Meer

Nordkorea: eigenständig und quer – aber gastfreundlich, unberührt und kulturell einzigartig. Atomversuche und Führungswirren haben dazu geführt, dass der Ausbau des Tourismus langsam vor sich geht. Diese Reise ist eine Herausforderung und ein Augenöffner für politisch Interessierte sowie ein Erlebnis für alle, die mit einer offenen und kritischen Haltung das wohl unbekannteste Land der Welt näher kennen lernen wollen. Als Dessert ein paar Wandertage in einer der wohl ansprechendsten Wandergegenden Asiens: den Chilbo Bergen, wo wir sogar in einem koreanischen Dorf untergebracht sind.

Wonsan Pyongyang

Masikryong

Koreabucht

Kaesong

Gelbes Meer

MIT WALTER EGGENBERGER ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Freitag, 5. Oktober bis Samstag, 20. Oktober 2018 PREIS PRO PERSON CHF 7‘950.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 800.– Nordkorea: das ist nun wirklich „das andere Reiseerlebnis“! Viele meiner Reisegäste bestätigen mir das immer wieder. Es ist ein stetes Hinterfragen unserer vorgefassten Meinungen und es ist ein konfrontiert werden mit völlig anderen Auffassungen, Gebräuchen und Argumentationsweisen. Als Besucher werden wir echt gefordert. Dies wird aber sehr erleichtert durch die wunderschöne landschaftliche Szene, die kulturellen Höhepunkte und die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit unserer Begleiter. Nord-

»Es ist ein stetes Hinterfragen unserer vorgefassten Meinungen und es ist ein konfrontiert werden mit völlig anderen Auffassungen, Gebräuchen und Argumentationsweisen.« korea hat in jüngster Zeit einiges durchgemacht. Tod des langjährigen Diktators, die Einführung des jungen, unerfahrenen Nachfolgers – und dies alles auf dem Hintergrund einer besorgniserregenden Wirtschafts- und Versorgungskrise. Dazu kommen die Spannungen mit den Nachbarn und die schwer zu verstehende Nuklear- und Raketenpolitik. Genau jetzt ist Nordkorea am interessantesten und man bekommt einiges zu sehen und zu spüren, was früher unerwähnt blieb. Mein persönliches Highlight: Die Wandertage in den Chilbo Bergen, wo jeder selber auswählen kann.

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 08 Personen min.

Die Chilbo Berge in Nordkorea

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension • Unterkunft in landestypischen Mittelklassehotels, eine Nacht im Zug (4-Bett-Abteil)

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

REISEFORMALITÄTEN

1. Tag / Fr, 5. Okt. 2018: Anreise Abflug ab Zürich nach Peking. 2. – 3. Tag: Peking – Pyongyang Ankunft in Peking am frühen Morgen. Weiterreise nach Pyongyang. Den Sonntag beginnen wir mit einem Spaziergang durch den Moran Volkspark. Anschliessend geniessen wir den grandiosen Rundblick vom Juche Tower aus. 4. Tag: Pyongyang Ein volles Besuchsprogramm, das uns zum Staunen bringt: Mansudae Grand Monument, Metro Station, Geburtshaus von Kim Il Sung, Mansudae Art Studio, Kim Il Sung Square – eine Auswahl vom Grossartigsten bis zum Bizarrsten – halt alles, was Nordkorea auf der Traktandenliste der Welt behält. 5. Tag: Pyongyang – Kaesong Fahrt in den Süden nach Kaesong, die traditionellste und gleichzeitig lebensfroheste Stadt Nordkoreas. Zwischenhalt in Panmunjom, der demilitarisierten Zone, die oft als die „best-bewachte Grenze der Welt“ bezeichnet wird. 6. Tag: Kaesong – Masikryong Fahrt durch die wunderschön bewaldete Gebirgslandschaft mit Wasserfällen zum neuesten Schrei unter den nordkoreanischen Touristen-„Highlights“: der Skistation Masikryong!

7. Tag: Wonsan In der Hafenstadt am japanischen Meer wandern wir dem Strand entlang und besuchen die vorgelagerten kleinen Inseln. 8. Tag: Wonsan – Chilbosan Flug über die fantastische Küstenregion hinein in die Wandergegend der Chilbo Berge, wo wir ein kleines, einfaches Hotel beziehen und grossartig verpflegt werden! 9. - 10. Tag: Chilbosan Wir wählen unsere Wanderrouten aus, wie es uns behagt, wobei der Besuch von uralten Pagoden ein wichtiges Kriterium für unsere Wahl sein wird. Am Sonntagnachmittag dislozieren wir an die Meeresküste in ein „Homestay-Projekt“, wo die Nordkoreaner versuchen, uns in ihren Lebensstil blicken zu lassen – fein säuberlich organisiert natürlich – aber sicher ein Erlebnis. 11. Tag: Chilbosan – Pyongyang Rückflug nach Pyongyang – und heute ist endlich eine der sensationellen Zirkus-Vorstellungen fällig. 12. Tag: Pyongyang Unser letzter Besuchstag in Nordkorea zeigt uns nochmals Grossartiges und Bizarres: die Volksbibliothek, das Filmgelände und das Freizeitgebäude für die Kinder der Stadt – alles Renommierobjekte.

13. Tag: Pyongyang – Dandong Zugfahrt nach Dandong. Letzte Eindrücke Nordkoreas aus einer ganz anderen Optik. 14. Tag: Dandong – Peking Besuch des Koreakriegs-Museums und des östlichsten Teils der Grossen Mauer. Anschliessend geht es mit dem Nachtzug nach Peking. 15. Tag: Peking Ankunft am frühen Morgen. Besichtigung des Tian′anmenPlatzes, des Jingshan Parks und Spaziergang durch die Hutongs. Vielleicht reicht es noch für den Besuch des grössten Antiquitätenmarktes der Welt. 16. Tag / Sa, 20. Okt. 2018: Rückreise Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückreise nach Zürich.

Programmänderungen vorbehalten! Bitte beachten Sie, dass Programmänderungen in Nordkorea nicht vorhersehbar sind und unangemeldet jederzeit vorkommen können. Nordkorea ist immer für eine Überraschung gut, was die Destination spannend macht, jedoch von Reisenden ein recht hohes Mass an Flexibilität erfordert.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Visa für China und Nordkorea sind erforderlich. Wir holen diese für Sie ein. Bitte beachten Sie, dass wir Ihren Pass während ca. 4 Wochen beanspruchen.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Flugzeug, Zug

Währung: Die Währung in China ist der „Renminbi Yuan (CNY)“, die Währung in Nordkorea ist der „Nordkoreanische Won (KPW)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. Internationale Kreditkarten werden in Nordkorea nicht angenommen. In China werden Kreditkarten in grossen Städten, Hotels und Touristenzentren akzeptiert.

Temperatur: In Nordkorea und China liegen die Temperaturen im Oktober zwischen 6 und 20°C.


| 25

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

IRAN

6. November bis 18. November 2018 QATAR

Persicher Golf Golf von Oman

Oman

VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

SULTANAT ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE

Muscat Djebel Akhdar Nizwa

Schon im Altertum war Oman eine begehrte Region: Im 3. Jhd. v. Chr. wurde Kupfer gefördert und nach Mesopotamien verhandelt. Auf der Weihrauchstrasse, die in Oman begann, kamen Weihrauch und Myrrhe nach Ägypten und Mesopotamien, später auch nach Europa. Andererseits war Oman als Seefahrernation bekannt, soll doch Sindbad omanischer Herkunft sein. Omanische Seefahrer segelten an die Küsten Ostafrikas und nach China. Von dort brachten sie exotische Waren mit, die insbesondere in Europa sehr begehrt waren. In der Neuzeit garantieren Erdöl und Erdgas finanzielle Einnahmen, die eine allseitige Entwicklung des Landes ermöglichen, aber unter weitestgehender Bewahrung traditioneller und kultureller Werte.

SAUDI ARABIEN

YEMEN

MIT HEINER WALTHER

Salalah

OMAN

WahibaWüste

Arabisches Meer ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Dienstag, 6. November bis Sonntag, 18. November 2018 PREIS PRO PERSON Im Doppelzimmer CHF 7‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘320.– TEILNEHMER/INNEN 20 Personen max. 10 Personen min.

Eine Reise nach Oman wird von vielen Besuchern als etwas Besonderes empfunden. Was aber macht den Reiz dieses Landes aus? Es sind die lebhaften, traditionellen Wochenmärkte und imposanten Festungen, letztere Zeugen einer turbulenten Vergangenheit. Genauso begeistern die bunten, scheinbar endlosen Landschaften im Norden, in die oft fruchtbare Wadis eingebettet sind und mit wüstenartigen Regionen abwechseln.

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausser an Tag 3 und 8 Vollpension mit Picnic Lunch, Tag 10 Vollpension • Übernachtungen in guten Mittelklasse- und Erstklasshotels, 1 Übernachtung im Wüstencamp

REISEFORMALITÄTEN Die Royal Opera in Muscat

»Und die Menschen? Von ihnen sind die Reisenden immer wieder begeistert.« Im Südwesten Omans, in der Provinz Dhofar, treffen wir nicht nur auf eine völlig andere Landschaft, sie ist zugleich die Heimat der Weihrauchbäume,deren Harz einst auch in Europa sehr begehrt war. Und die Menschen? Von ihnen sind die Reisenden immer wieder begeistert. Freundlichkeit und Gastfreundschaft sind überall anzutreffen. Lärm und alles Anmassende hingegen werden abgelehnt. Noch etwas ist typisch für Oman: Es ist ein sicheres Reiseland. Religiöser Extremismus ist unbekannt, Kriminalität (fast) null, gleichzeitig Prosperität allerorts, und das bei Wahrung der kulturellen Identität. Ahlan wa sahlan Willkommen in Oman!

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Di, 6. November 2018: Anreise Linienflug nach Muscat.

von Al-Balid (UNESCO Weltkulturerbe), einst wichtiger Weihrauchhafen.

Al-Hamrah haben wir die Gelegenheit, eines der typischen Lehmhäuser zu besuchen.

2. Tag: Muscat Am Vormittag besichtigen wir ausführlich die Grosse SultanQaboos-Moschee. Auf dem Rückweg zum Hotel machen wir einen kurzen Stopp an der Royal Opera. Nachmittags unternehmen wir einen Rundgang durch die Altstadt von Muscat und besuchen das dortige Zubair-Museum.

7. Tag: Der Osten Salalahs Taqah mit Besichtigung der kleinen, aber feinen Festung. Weiter zum antiken Weihrauchhafen Samharam (UNESCO Weltkulturerbe). Rückflug nach Muscat.

11. Tag: Tiermarkt von Nizwa und Akhdar-Gebirge Besuch des lebhaften Freitagsmarktes (u.a. Tiermarkt) in Nizwa und Besichtigung der Festung. Danach fahren wir in das Akhdar-Gebirge und erkunden das Hochplateau mit seinen faszinierenden Canyons und Terrassenfeldern.

3. – 4. Tag: Burgen und Oasen Die Fahrt führt zuerst nach Seeb, wo das teuerste Parfüm der Welt, «Amouage», produziert wird. Weiter ins Landesinnere zur Oase Nakhl mit den warmen Quellen und der majestätischen Festung. Am 4. Tag besuchen wir den Fisch- und Gemüsemarkt. Flug nach Salalah. 5. Tag: Grandiose Landschaften Heute fahren wir in das QaraGebirge mit seinen zahlreichen Weihrauchbäumen. Nach einem Stopp im schönen Wadi Ayun geht es weiter zum Grab des Propheten Hiob, danach zu den «Blowholes» am Strand von Mughsail. Am späten Nachmittag Besuch des Weihrauchmarktes in Salalah. 6. Tag: Die Weihrauchstrasse Besichtigung der Ausgrabungen

8. Tag: In die Wüste Über Sur fahren wir ins Wadi Shab und anschliessend durch zerklüftetes Bergland zur Wahiba-Wüste. Nach einem omanischen Abendessen unter dem Sternenhimmel übernachten wir im Wüstencamp. 9. Tag: Nizwa Unser erstes Ziel ist der interessante Wochenmarkt von Ibra. Weiter geht es nach Nizwa, der alten Hauptstadt Inneromans. Dort besuchen wir die in der Nähe gelegene Festung von Jabrin. Über Bahla mit seiner gewaltigen Lehmfestung, einem eingetragenen Weltkulturerbe der UNESCO, erreichen wir unser Hotel. 10. Tag: In die Berge Fahrt in das einzigartig gelegene Bergdorf Misfah Al-Abreen, mit traditionellem Bewässerungssystem, welches noch genutzt wird. In der unterhalb gelegenen Oase

12. Tag: Djebel Akhdar und Rückreise Wanderung (ca. 1 1/2 Stunden) durch die reizvollen Terrassenfelder des Plateaus, mittags Rückfahrt nach Muscat und Besuch des Nationalmuseums. Abschiedsessen und Transfer zum Flughafen. 13. Tag / So, 18. November 2018: Heimkehr Abflug kurz nach Mitternacht und Ankunft in Zürich am frühen Morgen. Programmänderungen vorbehalten!

Diese Reise wir in Zusammenarbeit mit der Schweizer Familie durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Der Reisepass darf keinen Sichtvermerk „Israel“ enthalten. Ein Visum für Oman ist erforderlich. Wir holen dieses für Sie ein.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Kleinbus, 4x4 Geländewagen, Inlandsflug

Währung: Die Währung in Oman ist der „Omani Rial (OMR)“. Sie kann mit USD, CHF und EUR überall problemlos bar eingetauscht bzw. mit internationalen Kreditkarten an Bankomaten erworben werden.

Temperatur / Kleidung: Temperaturen zwischen 25 bis 35°C. In den Küstenregionen ist die Luftfeuchtigkeit relativ hoch. Im Wüstengebiet hat es eine geringe Luftfeuchtigkeit und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Bei der Kleidung ist auf die islamische Bevölkerung Rücksicht zu nehmen.


26 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

UKRAINE

OVO KOS

SPANIEN

AZOREN MADEIRA

KANARISCHE INSELN

»Nur wer umherschweift, findet neue Wege.« Norwegisches Sprichwort


| 27

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Azoren - immergrüne Gärten im Atlantik VON PEDRO FÜRST

D

er Anflug von Lissabon dauert zwei Stunden. Blau, weiss, wechseln sich vorbeihuschende Wolkenfetzen und der freie Blick auf den ozeanblauen Atlantik ab. Das Reiseziel zeigt sich ganz in Grün. São Miguel, die grösste Insel dieses westlichsten Aussenpostens Europas.

Auf São Miguel lebt mehr als die Hälfte aller 250'000 Azorer, hier liegt die Hauptstadt Ponta Delgada, der Regierungssitz, hier laufen die wichtigsten wirtschaftlichen Fäden zusammen. Die Azoren gehören zu Portugal, geniessen aber seit 1976 weitreichende Autonomierechte. Und seit 1996 – wo gibt es das sonst in Europa? – gewinnt die Sozialistische Partei im Vierjahresrhythmus die Wahlen. Der Präsident der Azoren residiert im Palacio Sant’Ana, einem Prachtbau im klassizistischen Stil. Das feudale Anwesen ist von zwei botanischen Gärten umgeben. Sie lassen erahnen, welch exotisches Gewächs aus aller Welt in diesem Klima gedeihen kann. Vor allem aber bietet São Miguel faszinierende Einblicke in seine vulkanische Vergangenheit und Gegenwart. Im Tal des Städtchens Furnas soll dies ganz besonders annehmlich spürbar sein. Zwei Dutzend Heilquellen versprechen Tiefenentspannung für Geist und Körper. Teuflisch gut gegart Ein malerischer Kratersee empfängt einen bei der Einfahrt ins Tal, und ein Hauch von Schwefel juckt in der Nase. Unbebaute Ufer, von Wald umsäumt der mit Wasser gefüllte, vulkanische Einsturzkessel, der auch auf Portugiesisch so heisst, Caldeira, Kessel. Ein Wort, das man sich auf den Azoren merken muss. Und wie es sich für eine richtige Caldeira gehört, dampft es an einem Ende des Sees. Eine kochend heisse Quelle, die aus über 100 Meter Tiefe nach oben dringt, hat ein Thermalfeld geschaffen, blubbernde Teiche, Schlammlöcher, in denen sich wie in Zeitlupe fette, graue Blasen bilden, die dann träge in sich zusammenfallen, und Ritzen, aus denen unablässig Dampf zischt, hier kommt der Schwefelgeruch her. Kurz vor der Mittagszeit wird das Thermalfeld zum Touristenmagneten. Aus kulinarischen Gründen. Der Boden ist heiss genug, um darin im SlowFood-Tempo Speisen zu garen. Cozido heisst die Spezialität aus Teufels Küche. Mächtige Kochtöpfe werden in den frühen Morgenstunden in der Caldeira versenkt, Kessel im Kessel sozusagen. Nach vier bis sechs Stunden ist das Gericht fertig, die Töpfe

Caldeira Grande – eine der vielen Quellen in Furnas

aus dem Erdinneren geborgen und in den umliegenden Restaurants serviert. Reichhaltig und deftig ist Cozido, Kohl und Yamswurzeln, Speck und Blutwurst, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Karotten, Chorizo-Würste, Hühner- und Rindfleisch sind die Zutaten für diesen Eintopf. Da kann man nach dem Genuss nur relaxen. Traditionell entschleunigt Im charmanten Städtchen Furnas mit seinen verwinkelten Gässchen, den grosszügigen Parkanlagen mit exotischem Gehölz und mehreren Heilquellen bietet sich dazu reichlich Gelegenheit. Das Tempo, in dem Cozido gegart wird, scheint auch hier den Takt anzugeben, eine entspannte Gemächlichkeit liegt in der Luft, und Entschleunigung hat Tradition in Furnas. Mehrere Thermalquellen, verschieden heiss und mit unterschiedlichem Mineralgehalt, lockten schon in den 1930er-Jahren, als die Azoren nur mit dem Schiff zu erreichen waren, die ersten Touristen an. Zeugnis aus dieser Zeit legt der Parque Terra Nostra ab, mit Hotel und Casino im Art-déco-Stil atmet die Anlage die Grandezza von damals. Riesig auch das zentrale Thermalbecken mitten im Park, in dem die Kurgäste im 30 Grad warmen, rostbraunen Wasser vor allem Linderung von Rheumaleiden suchen. Mein Favorit ist die Thermalquelle, welche die Einheimischen schlicht Poca, die Pfütze, nennen. Hier sprudelt handwarmes Wasser aus einer Felsgrotte, fliesst in einem Hauptstrom talwärts und wird auf diesem Weg in fünf Becken zurückgehalten. Ein Bijou, diese kürzlich rundum renovierte Anlage, klein, aber fein, und die Fauna, die einen umgibt, mutet paradiesisch an, etwa meterhohe Baumfar-

ne, Palmen und die dicht gedrängten, riesigen Blätter der Yamswurzel. Wer sich hier inmitten der urwüchsigen Natur in einem Becken vom warmen Nass verwöhnen lässt, kann schon mal Zeit und Raum vergessen. Was die weltvergessene Inselwelt der Azoren an Urbanität zu bieten hat, das findet man nur in Ponta Delgada mit seinen 70'000 Einwohnern. Eine Hafenanlage, belebte, schmucke Gassen, Bars und geschmackvolle Restaurants, Buchhandlungen, Galerien, wuchtige Kirchen, prunkvolle Stadtpalais, hier kann am Morgen sogar der Verkehr einmal kurz stocken. Etwa auf dem Weg zum Stadtmarkt, wo präsentiert wird, was die Erde so hergibt, selbst Bananen und Ananas gedeihen hier. Das Highlight ist aber der Fischmarkt, was da an fangfrischer Vielfalt aus den Tiefen des Meeres zum Kauf angeboten wird, lässt das Herz eines Fischliebhabers höherschlagen. Verschwundenes Land Erhöhten Puls haben wahrscheinlich auch die Transatlantiksegler, wenn sie das Städtchen Horta auf der Insel Faial sichten. Ein Stopp im Hafen von Horta gehört beim Törn von der Alten in die Neue Welt unter Seglern zum guten Ton. Genauso wie der Besuch der legendären Hafenkneipe Peter Café Sport, in der wortreich Seemannsgarn gesponnen wird. Bevor es bei den Seglern wieder Leinen los heisst, sollten sie allerdings noch ein weiteres Ritual einhalten. Um Unglück abzuwenden, verewigen sich die Segelcrews mit Datum und dem Namen von Besatzung und Schiff auf der Hafenmauer. So ist ein sehr spezielles Open-Air-Museum entstanden, gestaltet von Seglern aus aller Welt.

Genau so kommt man sich auf den Azoren oft vor, am Ende der Welt – und irgendwie auch an ihrem Anfang. Im Herzen der Insel Faial, auf rund 1'000 Meter Meereshöhe, thront ein fast kreisrunder Vulkankessel, eine wild-romantische Caldeira mit urwüchsiger Vegetation. Wenn Wolkenfetzen und Nebelschwaden sich lichten, öffnet sich der Blick gegen die Westspitze der Insel, wo der Vulkan dos Capelinhos liegt. Was er 1957/58 mit seiner Eruption an Neuland geschaffen hat, ist inzwischen auf ein Drittel geschrumpft, Wasser, Wind und Wetter haben den Rest wieder abgetragen. Als Mahnmal steht weiterhin ein Leuchtturm, bis zum ersten Stockwerk mit Vulkanasche gefüllt. Hier kann man schon ins Sinnieren kommen über die Kraft der Natur. Und dass eine nahe gelegene Bar «Zum Ende der Welt» heisst, passt in dieses Stimmungsbild. Genau so kommt man sich auf den Azoren oft vor, am Ende der Welt – und irgendwie auch an ihrem Anfang. Ausschnitte aus der AzorenReportage, erschienen in der Schweizer Familie 4/2018.

Erleben Sie die Azoren! Reisen Sie vom 6. bis 13. Oktober 2018 auf die Azoren oder vom 8. bis 21. Juni 2019 mit dem Meteorologen Thomas Kleiber auf die Azoren und nach Madeira. Alle Informationen zu den beiden Studienreisen finden Sie auf den Seiten 28 und 29 in diesen Reisenews.


28 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

POR

TUG

AL

6. Oktober bis 13. Oktober 2018

Azoren

FAIAL PICO SÃO MIGUEL

tik

n Atla

MADEIRA

MA RO KK O

Sie liegen fern ab, am westlichsten Zipfel Europas sozusagen. Mitten auf dem atlantischen Rücken, wo das heisse Magma aus dem Erdinnern an die Oberfläche drängt, sind die höchsten Vulkanberge aus dem Meer aufgetaucht und haben eine Gruppe von neun Inseln gebildet, die zu besuchen wir Sie einladen: die Azoren. Benannt wurde die Inselgruppe nach einem Vogel, den es dort gar nicht gibt. Und die Annahme, dass das Wetter ausschliesslich schön und warm sei, verdanken die Azoren wohl lediglich dem Umstand, dass soweit draussen auf dem Atlantik kein anderer Bezugspunkt zu finden war, der dem grossen Subtropenhoch südwestlich davon hätte einen anderen Namen geben können.

MIT REISELEITUNG AB/BIS SCHWEIZ

Stellen wir uns mitten in die Küche der Schöpfungsgeschichte und geizen nicht mit den Zutaten für eine zünftige Ursuppe. Wir nehmen reichlich nachsprudelndes Magma, im Inneren der Erde bis 1200 Grad vorgeheizt, und löschen das brodelnde Ganze mit viel Wasser ab, sehr viel Wasser, etwa dem zweitgrössten Ozean, dem Atlantischen. Da geht was ab, es gurgelt und dampft und zischt beim Zusammentreffen der Elemente, und je mehr Gesteinsschmelze sich aus dem Bauch des Planeten den Weg nach oben bahnt, umso explosiver wird die Situation, bis es heisst: Nichts wie raus aus dieser Küche. Steingranaten fliegen einem um den Kopf, Vulkane türmen sich auf, aus

»Stellen wir uns mitten in die Küche der Schöpfungsgeschichte und geizen nicht mit den Zutaten für eine zünftige Ursuppe.« denen glühende Lavaflüsse träge irgendwohin fliessen, um dann doch zu erstarren, überall legt sich meterdick Asche nieder. Aus dieser infernalen Rezeptur sind sie entstanden, die neun Azoreninseln, ein einsamer Archipel in den Weiten des Atlantiks, wo drei mächtige Kontinentalplatten sich aneinanderreiben, die amerikanische, die afrikanische und die eurasische. Bis heute und fortan. Ausschnitt aus der Reportage «Azoren – immergrüne Gärten im Atlantik» von Pedro Fürst/ Schweizer Familie.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Samstag, 6. Oktober bis Samstag, 13. Oktober 2018 PREIS PRO PERSON CHF 4‘290.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 520.– TEILNEHMER/INNEN 25 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausgenommen an Tag 4 und 7 ohne Mittagessen • Unterkunft in guten Mittelbis Erstklasshotels Lagoa do Fogo auf São Miguel REISEFORMALITÄTEN

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 6. Oktober 2018: Anreise Flug von Zürich nach Ponta Delgada auf der Insel São Miguel. 2. Tag: São Miguel Busfahrt westwärts nach Sete Cidades. Zwischenstopp an diversen Aussichtspunkten, einigen idyllischen Kraterseen und anderen geologischen Highlights. Nach Möglichkeit Fussmarsch durch eine anmutige Waldlandschaft nach Sete Cidades mit ihren beiden unterschiedlich gefärbten Seen, Mittags-Picknick am Lagoa Azul. Anschliessend Rückfahrt nach Ponta Delgada. 3. Tag: São Miguel Busfahrt von Ponta Delgada via Lagoa do Fogo (einem wunderschönen Kratersee) quer über die Insel nordwärts zur Stadt Ribeira Grande. Anschliessend Weiterfahrt Richtung Osten nach Furnas, einem sehr reizvollen Ort mitten in einer Caldeira (kesselförmige Struktur vulkanischen

Ursprungs) gelegen. Zum Essen gibt es Cozida, ein köstliches Eintopfgericht, das in den heissen vulkanischen Quellen vorgängig mehrere Stunden gegart wird. Nachmittags Besichtigung des Parque Terra Nostra, ein paradiesisch anmutender Park mit Pflanzen und Bäumen aus allen Teilen dieser Erde und mit einem schwefelhaltigen Thermalbad (Baden ist erlaubt!). 4. Tag: São Miguel – Faial Weiterflug nach Horta auf der Insel Faial. Nachmittags Erkundung von Horta zu Fuss. 5. Tag: Faial Busfahrt rund um Faial. Dabei Besichtigung der Caldeira von Faial, einer der imposantesten Einsturzkrater und Fussmarsch um die Caldeira (ca. 3 Stunden; gutes Schuhwerk erforderlich). 6. Tag: Faial – Pico – Faial In der Früh Überfahrt auf die Nachbarinsel Pico mit ihrem imposanten Wahrzeichen, dem

2351 Meter hohen Pico Alto, dem höchsten Berg Portugals. Rundfahrt um die Insel, Besichtigung von zahlreichen geologisch und historisch interessanten Orten und Stätten. 7. Tag: Faial Am Morgen erhalten Sie während einer Bootstour Informationen zu den Walen und Delfinen und mit etwas Glück erleben Sie diese wunderschönen Tiere in ihrer eigenen Umgebung. Am Nachmittag Zeit zur individuellen Verfügung und am Abend Abschiedsabendessen. 8. Tag / Sa, 13. Oktober 2018: Rückreise Rückflug von Horta mit Ankunft in Zürich am späten Abend. Programmänderungen vorbehalten! Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit der Schweizer Familie durchgeführt.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Inlandsflüge, Bus, Fähre/Boot

Währung: Die Währung auf den Azoren ist der „Euro (EUR)“. Empfohlen zur Mitnahme: Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.

Temperatur: Die Höchsttemperatur liegt bei 24°C. Hohe Luftfeuchtigkeit (um 83%). Regenfälle sind immer möglich.


| 29

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

POR T

UGA L

8. Juni bis 21. Juni 2019

Azoren & Madeira

AZORE

N

Atlantik

MALERISCHE VULKANINSELN Das Azorenhoch reist so gerne wie wir. Zum Glück. Kaum hat es seine Heimat verlassen, ergiessen sich Regengüsse über die Inseln. Dank diesen gedeiht auf dem reichen, vulkanischen Boden eine üppige, farbenfrohe Vegetation, welche bald schon wieder in der Sonne leuchtet. Die Azoren und Madeira sind aber mehr als nur einfach schön. Wir entdecken zusammen die vielfältige, faszinierende und berauschende Natur, Kultur und Küche dieser Eilande.

MADEIRA

TERCEIRA

SÃO J

FAIAL

MA

RO

KK O

GRACIOSA

OR

GE

Angra do Heroísmo

Horta

PICO

AZORE

N

SÃO MIGUEL Ponta Delgada

MIT THOMAS KLEIBER

MADEIRA

PORTO SANTO

Funchal

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Feuer und Wasser. Das sind die Eltern der Azoren und Madeiras. Auf Madeira sind die Vulkane schon längst wieder erloschen und kaum mehr erkennbar. Auf den Azoren dagegen schlummern sie nur, der letzte Ausbruch liegt lediglich 50 Jahre zurück. Zeugen dieser vulkanischen Aktivität sind formschöne, kegelförmige Berge und malerische Kraterseen. Gelegentlich schüttelt auch ein Erdbeben die Azoreaner aus dem Schlaf. Sonst aber nimmt es die Natur eher ruhig.

»Selbstverständlich erleben, erfahren und erwandern wir all die Facetten dieser Region.« Das ausgeglichene Klima kennt weder grosse Hitze noch richtige Kälte und ermöglicht den Anbau von Tee, Wein und in Gewächshäusern auch Ananas. Im Meer ist der Tisch ebenfalls reich gedeckt: Von schmucken Fischerdörfchen stechen heute noch Boote zum Fischfang ins weite Meer hinaus. Selbstverständlich erleben, erfahren und erwandern wir all die Facetten dieser Region, zusammen mit meinem täglichen Wetterbericht. Denn schliesslich ist es nicht nur auf der Erde spannend, sondern auch am Himmel. Bis zum Ende der Reise werden Sie zu wahren Experten. Das ist so sicher wie das Wetter im Azorenhoch!

REISEDATUM Samstag, 8. Juni bis Freitag, 21. Juni 2019 PREIS PRO PERSON CHF 6‘360.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 930.– Kleingruppenzuschlag (6 – 9 Personen): CHF 1‘600.– Sete Cidades auf São Miguel

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 8. Juni 2019: Anreise Abflug ab Zürich nach Ponta Delgada auf der Insel São Miguel. 2. Tag: São Miguel Busfahrt westwärts Richtung Sete Cidades. Zwischenstopp an diversen Aussichtspunkten, einigen idyllischen Kraterseen und anderen geologischen Höhepunkten. Anschliessend kurzer Fussmarsch durch eine anmutige Waldlandschaft nach Sete Cidades mit den beiden unterschiedlich gefärbten Seen. Am Mittag machen wir ein Picknick unterwegs. Anschliessend besuchen wir eine Ananasplantage in der Region. 3. Tag: São Miguel Busfahrt via Lagoa do Fogo quer über die Insel nordwärts zur Stadt Ribeira Grande. Am Mittag essen wir Cozida, ein köstliches Eintopfgericht, das in den heissen vulkanischen Quellen vorgängig mehrere Stunden gegart wird. Nachmittags Besichtigung des Parque Terra Nostra, ein paradiesisch anmutender Park mit Pflanzen und Bäumen aus allen Teilen dieser Erde und mit einem schwefelhaltigen Thermalbad (Baden ist erlaubt!). 4. Tag: São Miguel – Faial Weiterflug nach Horta auf der Insel Faial. Nachmittags Erkundung von Horta zu Fuss.

5. Tag: Faial Busfahrt rund um Faial. Besichtigung der Caldeira von Faial, ein imposanter Einsturzkrater und höchster Punkt der Insel. Nach einem Picknick begeben wir uns zum Vulkan Capelinhos. 6. Tag: Faial – Terceira Vormittags 3-stündige Walbeobachtungstour. Flug nach Angra do Heroísmo auf Terceira am Nachmittag. 7. Tag: Terceira Ausflug nach São Sebastião und Besuch der Höhle „Algar do Carvão“. Bei Biscoitos haben wir die Möglichkeit in den natürlichen, schwarzen Vulkansteinpools zu baden. 8. Tag: Terceira Vormittags Stadtbesichtigung von Angra do Heroísmo. Die geschichtsträchtige Hauptstadt der Insel beeindruckt mit ihren prächtigen Renaissance-Bauten. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. 9. Tag: Terceira – Madeira Flug am frühen Morgen nach Funchal auf der Insel Madeira. 10. Tag: Madeira Heute besichtigen wir die Hauptstadt der Insel, Funchal. Auf den Märkten erwarten uns verschiedene tropische Früchte- und Gemüsearten, erstaunliche Blumenvielfalt und Verkäuferinnen in farbenfrohen Trachten. Im Anschluss

machen wir einen Ausflug nach Monte und besuchen den berühmten tropischen Garten. 11. Tag: Madeira Wir begeben uns in den Westen der Insel nach Porto Moniz, einem Weinanbauort. Nach einem Rundgang durch die Küstenstadt, fahren wir nach São Vicente und erkunden die Grotten, welche durch einen Vulkanausbruch in der Vergangenheit entstanden sind. 12. Tag: Madeira Besuch des Botanischen und Blendy’s Garten, welche mit ihrer Artenvielfalt an Bäumen, Sträuchern und Blumen die Leute zum Staunen bringen. Ein Mekka für Orchideen- und Kamelien-Liebhaber. 13. Tag: Madeira Morgens unternehmen wir eine Wanderung mitten durch einen ursprünglichen Lorbeerwald. Weiter fahren wir bis zum östlichsten Punkt der Insel nach São Lourenço und auf dem Rückweg Stopp in der zweitgrössten Stadt der Insel, Machico. 14. Tag / Fr, 21. Juni 2019: Rückreise Rückflug am Morgen via Lissabon nach Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausser Tag 3 Vollpension und Tag 2, 5 und 7 Halbpension mit Picknick-Lunch • Unterkunft in einfachen bis guten Mittelklassehotels

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Inlandsflug, Bus, Schiff

Währung: Die Währung auf den Azoren und Madeira ist der „Euro (EUR)“. Empfohlen zur Mitnahme: Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.

Temperatur: Auf den Azoren sowie auf Madeira liegen die Temperaturen im Juni im Schnitt zwischen 15 und 22° C. Regenfälle können im Juni nicht ausgeschlossen werden.


30 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

15. Mai bis 25. Mai 2019

La Gomera GROSSE ERLEBNISWELT AUF EINER KLEINEN INSEL Auf dieser Studienreise erhalten Sie spannende, naturkundliche Einblicke in einzigartige Ökosysteme – das Biosphärenreservat La Gomera, das die Insel umspülende Meer und die dazwischenliegende Übergangszone. Begleiten wird Sie durch diese abwechslungsreichen 11 Tage der Meeresbiologe Volker Boehlke, der seit über 20 Jahren auf den Kanarischen Inseln lebt und diese zu seiner Heimat gemacht hat.

KANARISCHE INSELN

Lanzarote

tik

n Atla

La Palma Teneriffa Valle Gran Rey La Gomera

Teneriffa Sur

Fuerteventura Gran Canaria

STS AH ARA

El Hiero

MAROKKO

WE

MIT VOLKER BOEHLKE

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

La Gomera ist eine der Kanarischen Inseln und gehört damit auch zu Makaronesien; eine Insel im ewigen Frühling, welche die Bezeichnung „Insel der Glückseligen“ wie keine Andere verdient. Klimatische Besonderheiten haben den Lorbeerwald La Gomeras zu einem einzigartigen Relikt aus fernen Zeiten werden lassen. Die Hochebene der Insel ist, gespeist durch die Nebel des Nordostpassats, so feucht, dass man ganzjährig durch diesen immergrünen Nebelwald wandern – und den Frieden und die Unberührtheit des seit 1981 unter

REISEDATUM Mittwoch, 15. Mai bis Samstag, 25. Mai 2019 PREIS PRO PERSON CHF 3‘850.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 510.– Kleingruppenzuschlag (6 – 9 Personen): CHF 270.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. / 10 Personen min. Begegnungen mit Delfinen während respektvollen Ausfahrten

© Volker Boehlke/Ozeano

VORGESEHENES REISEPROGRAMM

»eine Insel im ewigen Frühling, welche die Bezeichnung „Insel der Glückseligen“ wie keine Andere verdient.« Schutz gestellten Nationalparks geniessen kann. Die resultierende Kulturlandschaft ist der zweite Grund für die Ernennung zum Biosphärenreservat der Insel La Gomera durch die UNESCO. Auf dem Meer wartet ein berührendes Abenteuer mit Walen und Delfinen, die im Windschatten des gewaltigen Massivs der Insel über erstaunlichen Tiefen leben. Die Begegnung mit den verspielten Tieren im oft sehr ruhigen Wasser vor der wilden Küste ist ein einmaliges Erlebnis. Eine perfekte Destination, um den in ihrem Verhalten enorm vielschichtigen Meeressäugern in Ruhe auf sanften und respektvollen Ausfahrten zu begegnen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Lebensraum Küste, dessen Eigenarten und dessen Bewohner wir in verschiedenen Programmpunkten erkunden werden.

1. Tag / Mi, 15. Mai 2019: Anreise Flug mit Edelweiss Air von Zürich nach Teneriffa. Anschliessender Transfer mit der Fähre nach La Gomera. 2. Tag: Valle Gran Rey Am Morgen unternehmen wir einen Küstenspaziergang entlang des fächerförmigen Deltas vom Valle Gran Rey und erfahren Wissenswertes über Geschichte, Geologie und Wasser. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 3. Tag: Delfin- & Walbeobachtung An diesem Tag finden die ersten Delfin- & Walbeobachtungstouren statt. Wir fahren aufs Meer hinaus, um vom Atlantik aus einen Blick auf die Insel zu werfen und Delfine und/oder Wale zu suchen. 4. Tag: Inselrundfahrt Wir besuchen auf einer Rundfahrt die Hauptstadt San Sebastian und erhalten mehr Kenntnisse über spanische Liebschaften und Eroberer. Weiter geht es nach Agulo, einem malerischen Ort, der in einem Felsenkessel über dem wilden Atlantik genau gegenüber von Teneriffa liegt. Vom spektakulären Aussichtspunkt Mirador de Abrante führt eine kleine Wanderung zum Besucherzentrum der Insel, welches viele spannende Informationen über La Gomera bereithält.

5. Tag: Delfin- & Walbeobachtung Der Morgen steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag geht es zur zweiten Beobachtungstour. Die Stimmung des Meeres und die dazugehörigen Licht- und Wolkenspiele faszinieren jeden Tag auf eine andere Art. 6. Tag: Küstensafari Auf einer Küstensafari oder auch Felswattführung begegnen wir den „Big Five“ der Rockpools. Am Abend informiert Volker Boehlke über die verschiedenen Aspekte, die die Insel zum Biosphärenreservat haben werden lassen. 7. Tag: Tag zur freien Verfügung Heuten haben wir Zeit das malerische Städtchen Valle Gran Rey auf eigene Faust zu erkunden. Zum Beispiel auf einem Spaziergang durch die stimmungsvollen Gassen im Ortsteil Calera oder wir geniessen einen Strandtag. 8. Tag: Delfin- & Walbeobachtung Sehr früh geht es zur dritten Ausfahrt. Unter dem funkelnden Sternenzelt nehmen wir die Atmosphäre aus dem kleinen Fischereihafen mit aufs Meer. Von unten leuchten die Dinoflagellaten (Noctiluca scintillans) und weisen den Weg zum spektakulären Sonnenaufgang und den

Meeressäugern. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Der Tag endet mit einem Vortrag zum Thema Ozeanographie.

LEISTUNGEN SPEZIELL Leistungen GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausser Tag 4 und 9 Vollpension • Unterkunft in einem Mittelklassehotel

REISEFORMALITÄTEN

9. Tag: Inselausflug zum Nationalpark Garajonay Der heutige Ausflug führt uns ins zentrale Hochland. Wir unternehmen eine kleine Wanderung im „Parque Nacional de Garajonay“. Vor dem Rückweg nehmen wir die typische Mahlzeit La Gomeras, Puchero Canario – einen Gemüseeintopf, ein. 10. Tag: Delfin- & Walbeobachtung Ein letztes Mal fahren wir aufs Meer hinaus. Vielleicht kommt heute das Unterwassermikrofon zum Einsatz? Oder eventuell sogar die Unterwasserkamera? Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Bus, Fähre, Boot

11. Tag / Sa, 25. Mai 2019: Rückreise Am frühen Morgen geht es mit der Fähre zurück nach Teneriffa. Rückflug mit Edelweiss Air nach Zürich.

Währung: Die Währung in Spanien ist der „Euro (EUR)“. Empfohlen zur Mitnahme: Euro in bar, EC- / Kreditkarten.

Programmänderungen vorbehalten!

Temperatur: Das Klima auf den Kanarischen Inseln ist subtropisch, warm und trocken. Im Mai steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C. Die Meerwassertemperaturen schwanken zwischen 19°C bis 22°C.

Hinweis: Volker Boehlke begleitet diese Reise ab/bis Flughafen Teneriffa Sur.


| 31

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

19. Mai bis 2. Juni 2019

Serbien, Mazedonien, Kosovo WO VERGANGENHEIT UND GEGENWART SICH TREFFEN

RUMÄNIEN

BOSNIEN UND HERZEGOWINA

SERBIEN

Niš Mitrovica NTE

RO NEG

MO

Pristina

Peja/Peć KOSOVO

Graçanica

BULGARIEN

Prizren

Ad r

iat

Skopje

isc

he

sM

ee

ALBAN

Die drei Länder des Westbalkans sind sowohl von einer gemeinsamen wie einer ganz unterschiedlichen Geschichte geprägt. Berühmte archäologische Stätten, Kirchen, Moscheen und Wehrbauten erzählen uns von der langen, wechselhaften Geschichte der Region. Die Gegenwart erleben wir voller Gegensätze, Modernität gegenüber Tradition, Zeichen des Wohlstandes einerseits und weit verbreitete Armut andererseits. Bei den vielen Begegnungen erfahren wir manches über die beschwerliche Transformation von Politik und Gesellschaft nach dem Zerfall des kommunistischen Jugoslawiens und den Kriegen der 1990er Jahre.

Belgrad

r

IEN

MIT HEINI CONRAD UND ELISABETH KAESTLI CONRAD

N

DONIE

MAZE

Demir Kapija

Ohrid e Ohridse ee pas Pres

AND

ENL

ECH

GRI

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

REISEDATUM Sonntag, 19. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2019

Serbien, Mazedonien und Kosovo sind der Schweiz geographisch nahe, auch leben viele Menschen aus diesen Ländern bei uns. Trotzdem ist der Westbalkan weitgehend unbekannt und wenig besucht. Festgesetzt haben sich hingegen traurige, negative Bilder aus den Medien während der Kriegsjahre. Ein Ziel dieser Reise ist es, die Schönheit und Vielfalt der Region zu zeigen und ein differenzierteres Bild zu vermitteln. Wir werden Naturschönheiten und prachtvolle Kulturgüter sehen und bei Begegnungen mit der Bevölkerung vieles über das heutige Leben in diesen Ländern erfahren. Die ausgeprägte Gastfreundschaft kennenlernen und dabei schmackhaftes Essen

»Ein Ziel dieser Reise ist es, die Schönheit und Vielfalt der Region zu zeigen« geniessen. Es ist ein langer und beschwerlicher Weg, den diese Region noch vor sich hat, um die Wunden der Vergangenheit zu heilen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist sehr langsam und auch die Staatenbildung braucht Zeit. Oberflächlich ist vieles vergleichbar mit Westeuropa; aber die wirtschaftliche Not ist gross und zwischen Politik und den Problemen der grossen Mehrheit der Bevölkerung besteht eine Kluft. Der notwendige gesellschaftliche Wandel vollzieht sich im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, getragen von einem bewundernswerten Optimismus und viel Talent der Jugend. Wir werden einige Beispiele positiver Entwicklungen erkennen und auch mehr über das Schweizer Engagement in der Region hören.

PREIS PRO PERSON CHF 4‘880.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 370.– Kleingruppenzuschlag (7 – 9 Personen): CHF 980.–

Skopje, Blick von der alten Steinbrücke in die Altstadt

© Heini Conrad

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / So, 19. Mai 2019: Anreise Flug nach Belgrad. Wir erhalten erste Eindrücke von der serbischen Hauptstadt. Am Abend führt uns ein Experte in die aktuelle Situation Serbiens ein. 2. Tag: Belgrad Heute unternehmen wir einen Stadtrundgang durch die Altstadt und eine Fahrt durch Neu-Belgrad. Wir besuchen das Museum der jugoslawischen Geschichte und erfahren mehr über die aktuelle Stadtentwicklung. 3. Tag: Smederevo Wir fahren nach Smederevo und besichtigen die Festung und die Stadt. Lokale Experten erzählen uns mehr über die dortige Stahlindustrie; die ein interessantes Beispiel zur jüngeren Wirtschaftsentwicklung und dem schwierigen Übergang in eine Marktwirtschaft aufzeigt. 4. Tag: Südserbien Unterwegs nach Niš besichtigen wir das Kloster Ravanica, ein Juwel serbischer Kunst. In Niš erkunden wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. 5. Tag: Niš – Skopje Morgens Besichtigung der Festung von Niš und des Marktes, dann fahren wir südwärts nach Mazedonien. In Skopje haben wir Zeit die Altstadt zu erkunden. 6. Tag: Skopje – Demir Kapija Wir erfahren viel Interessantes von

Skopje und sehen wie die Staatenbildung das neue Stadtbild prägt. Anschliessend führt die Fahrt in die Weinregion Mazedoniens. Auf dem Weingut in Demir Kapija geniessen wir eine Weindegustation. 7. Tag: Bitola – Ohrid Unterwegs nach Ohrid besichtigen wir die römische Ruinenstadt Stobi und machen Halt in Bitola, der bedeutendsten Stadt Mazedoniens während des osmanischen Reiches. 8. Tag: Ohrid Wir unternehmen einen Stadtrundgang durch Ohrid (UNESCO Welterbe) und geniessen eine gemütliche Schifffahrt zum Kloster St. Naum. 9. Tag: Tetovo – Pristina In Tetovo sehen wir uns die bemalte Aladza Moschee an. Nach der Grenze zum Kosovo machen wir einen interessanten Firmenbesuch in Kaçanik und erreichen am Abend Pristina. 10. Tag: Pristina Am Morgen machen wir einen Stadtrundgang und treffen Mitarbeitende der Schweizer Botschaft und von Helvetas, die uns über ihre Arbeit in Kosovo informieren. Ein Projektbesuch rundet den Tag ab. 11. Tag: Peja/Peć – Rugovatal Die heutige Fahrt führt uns nach Peja/Peć ins Rugovatal. Nach einer kurzen Wanderung geniessen wir ein traditionelles ländliches Essen

bei der Gastgeberfamilie Shala. Am Nachmittag besuchen wir das Patriarchen Kloster Peja/Peć. 12. Tag: Prizren – Graçanica Die heutige Etappe führt uns nach Prizren, schönste Stadt Kosovos und Gründungsort der Albanischen Liga. Unterwegs besichtigen wir eine Kulla (Wehrbau) und geniessen ein Fischessen am Drini Fluss. 13. Tag: Mitrovica Wir erkunden die geteilte Stadt Mitrovica, wo die ungelösten politischen Fragen manifest sind, fahren zum Kristallmuseum der Trepča Minen und zu einer Pilzexportfirma. 14. Tag: Graçanica Wir unternehmen einen Ausflug zur Burgruine der mittelalterlichen Minenstadt Novo Brdo/Artanë. 15. Tag / So, 2. Juni 2019: Rückreise Am Morgen Transfer zum Flughafen Pristina und Rückreise nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

Hinweis: Die Experten Heini Conrad und Elisabeth Kaestli Conrad begleiten die Reise ab Zürich bis Pristina/15. Tag. Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Helvetas durchgeführt.

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Tag 2, 8 und 10 ohne Abendessen • Unterkunft in Mittelklassehotels, 1 Nacht auf einem Weingut

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern

Transport: Bus, Schiff

Währung: Die Währung in Serbien ist der „Serbische Dinar (RSD)“, in Mazedonien der „Mazedonische Denar (MKD)“ und im Kosovo der „Euro (EUR)“. Empfohlen zur Mitnahme: Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden akzeptiert.

Temperatur: In Serbien, Mazedonien und Kosovo herrscht Kontinentalklima. Die Temperaturen liegen im Mai zwischen 5 bis 25°C.


32 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

1. September bis 14. September 2019

PORTUGAL

Spanien und Marokko

SPANIEN

EINE KULTUR AUF ZWEI KONTINENTEN

Córdoba Granada

Sevilla

Mittelmeer

Tanger

Atlantik

Chefchaouen Rabat

RIEN

Fès

ALGE

Wer über die politischen Grenzen von heute hinaus einen Blick in die Geschichte wirft, entdeckt zwischen Andalusien und Marokko ein gemeinsames kulturelles Erbe, das bis heute nachwirkt. So hat etwa der Flamenco Wurzeln in der arabischen Musik, wie sie in Marokko weitergepflegt wird, und die wichtigsten architektonischen Sehenswürdigkeiten Andalusiens stammen aus der Zeit der muslimischen Herrschaft. So waren Andalusien und Marokko beide von 711 bis 1492 eingebunden in Geschichte und Kultur der islamischen Welt.

MAROKKO

MIT URS GÖSKEN

Marrakesch

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Auf unserer Reise befassen wir uns mit dem kulturellen Erbe, das Andalusien unter muslimischer Herrschaft mit der islamischen Welt südlich der Strasse von Gibraltar teilt und das zu beiden Seiten der Meerenge in materiellen Zeugnissen und in der Alltagskultur nachwirkt. Dabei sollen alle Facetten von Kultur und Geschichte wie Politik, Gesellschaft und Kunst, sei es in Form von Musik, Literatur oder Architektur, berücksichtigt werden. Dadurch lässt sich erkennen, dass sich einerseits in Andalusien Ausprägungen islamischer Kultur aus der Zeit vor 1492 erhalten haben, die in Marokko infolge neuerer Strömungen aus der Mode gekommen sind, und anderseits Marokko Kulturgut bewahrt hat, das in Andalusien infolge der Entislamisierung verschwunden ist. Dieses Erbe

»Auf unserer Reise befassen wir uns mit dem kulturellen Erbe, das Andalusien mit der islamischen Welt teilt.« wird jedoch nicht aus einem musealen Blickwinkel betrachtet. Es geht auch um die Frage, welche Beziehungen die Menschen von heute diesseits und jenseits der Meerenge zu diesem Erbe aufbauen und welche Rolle es in ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung spielt. Dies berührt wichtige Themen der modernen Geschichte und Gesellschaft Spaniens genauso wie Marokkos. Die Reise wird daher von einem Islamwissenschaftler geleitet, der sich sowohl in der vergangenen Geschichte als auch in modernen Entwicklungen auskennt.

REISEDATUM Sonntag, 1. September bis Samstag, 14. September 2019 PREIS PRO PERSON CHF 5‘980.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 1‘080.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 800.– TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Halbpension, ausser an Tag 1 nur Abendessen und an Tag 14 nur Frühstück • Unterkunft in guten Mittelbis Erstklasshotels und typisch marokkanischen Riads

Details in der Alhambra in Granada

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / So, 1. September 2019: Anreise Flug nach Sevilla. Wir würdigen diese historische Stadt als politisches und wirtschaftliches Zentrum der heutigen Region Andalusien. 2. Tag: Sevilla Der heutige Tag gehört dem muslimischen Erbe und seinen Nachwirkungen. Wir besichtigen die beiden prägenden Gebäude der Stadt – die Kathedrale und den Alcázar Palast. 3. Tag: Sevilla – Córdoba Unsere Fahrt führt uns durch das Tal des Guadalquivir. In Carmona, das schon als Siedlung der Phönizier bekannt war, machen wir einen Zwischenstopp. Später gelangen wir nach Córdoba. 4. Tag: Córdoba Wir beachten Córdobas Rolle als Sitz der muslimischen Herrscher Andalusiens bei einem Besuch ihrer Hauptmoschee mit ihrer weltweit einzigartigen Architektur. Übernachtung im wunderschönen Hotel Palacio del Bailio. 5. Tag: Córdoba – Granada Heute führt uns der Weg nach Granada. Wir erkunden die historischen Teile der Innenstadt, in der sich Gassen des Marktes aus muslimischer Zeit erhalten haben.

6. Tag: Granada Wir besichtigen die Alhambra, die Residenz der letzten muslimischen Herrscher auf iberischem Boden. Die Führung durch diese Anlage wird uns ihren Charakter als „Gesamtkunstwerk“ in Form eines Einklangs von Architektur, Dichtung und Musik erschliessen. 7. Tag: Granada – Tanger Wir setzen über die Meerenge von Gibraltar, welche in umgekehrter Richtung 711 die Muslime nach Andalusien überquerten. Die Hafenstadt Tanger bildet schon seit der Zeit der Phönizier eine strategische Verbindung zwischen Afrika und Europa. 8. Tag: Tanger – Chefchaouen Heute fahren wir nach Chefchaouen. Die kleine, abgelegene Provinzhauptstadt besticht mit ihren blauen Gassen, arabischen Traditionen und andalusischem Flair. 9. Tag: Chefchaouen – Fès Fès ist die kulturelle und einst auch politische Metropole des Nordens des heutigen Marokko. Ihre Altstadt, jetzt UNESCO-Weltkulturerbe, geht auf die Dynastie der Meriniden aus dem 13. und 14. Jh. zurück. 10. Tag: Fès Wir betrachten das geschäftige Treiben in den Marktgassen der

Altstadt und besuchen theologische Seminare aus der Gründerzeit der Stadt. 11. Tag: Fès – Meknès – Rabat Der heutige Tag führt uns von einer Residenzstadt zur nächsten. Meknès erlebte seine Blüte im 17. Jh. als Wiege der noch heute in Marokko regierenden Dynastie der Alaouiten. In Rabat schauen wir uns u.a. das Mausoleum des Grossvaters des heutigen Monarchen an. Übernachtung im Riad Kalaa. 12. Tag: Rabat – Marrakesch Durch eine fruchtbare Ebene führt uns der Weg heute nach Marrakesch, die wohl bekannteste Stadt Marokkos und eine der kulturell bedeutendsten Städte der islamischen Welt. 13. Tag: Marrakesch Wir widmen uns der Altstadt mit ihren Marktgassen und ihren Sehenswürdigkeiten wie der Qubbat al-Murabitin, der theologischen Schule Medersa Ben Youssef und dem Bahia-Palast. Die Abendstimmung geniessen wir auf dem Platz Jemaa al-Fna. 14. Tag / Sa, 14. September 2019: Rückreise Rückflug von Marrakesch in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

REISEFORMALITÄTEN Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Fähre

Währung: Die Währung in Spanien ist der „Euro (EUR)“, in Marokko der „Marokkanische Dirham (MAD)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. Kreditkarten werden in den grösseren Ortschaften meist akzeptiert.

Temperatur: Temperaturen zwischen 27 bis 33°C. Nachts können die Temperaturen bis auf 15°C absinken.


| 33

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

1. Juni bis 10. Juni 2019 WEISS

RU

RUSSLA

ND

SS L

AN

D

Auf in die Ukraine

Lwiw / Lemberg

UKRAINE

SLOWAKEI

RN

M

GA

VI DA

UN

OL EN

Die Ukraine ist ein attraktives Reiseland mit grossartigen Kulturschätzen, landschaftlicher Vielfalt und einer spannungsreichen Geschichte. Und doch ist die Ukraine bei uns weitgehend unbekannt, abgesehen vom Euromajdan und seit 2014 dem bewaffneten Konflikt im Donbass. Dieser Konflikt wird allerdings weit weg von unserer Route im Osten des riesigen Landes ausgetragen. Eine Entdeckungsreise in die Ukraine lohnt sich unbedingt. Seit den 90er Jahren war ich als TV-Journalistin mehrfach in diesem Grenzland zwischen Ost und West unterwegs und bin jedes Mal voller tiefer Eindrücke zurückgekehrt.

Kiew POLEN

Odessa

RUMÄNIEN

rzes Schwaer Me

ches Asows er Me

SE

RB

IE

N

ALLGEMEINE INFORMATIONEN BULGARIEN

MIT HELEN STEHLI PFISTER

REISEDATUM Samstag, 1. Juni bis Montag, 10. Juni 2019 PREIS PRO PERSON CHF 4‘520.– Zuschlag für Einzelzimmer: CHF 540.– Kleingruppenzuschlag (8 – 9 Personen): CHF 420.– Kleingruppenzuschlag (6 – 7 Personen): CHF 1‘200.– Lwiw (Lemberg), die Kulturmetropole der Westukraine, liegt nahe der polnischen Grenze. Wir tauchen in die wechselvolle Vergangenheit der Stadt ein, die einst ein Zentrum jüdischen Lebens war und erleben ihren heutigen Charme. Die Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) wird auch uns begeistern. Die über dem mächtigen Fluss Dnjepr gelegene Hauptstadt Kiew bietet viele Sehenswürdigkeiten, von prächtigen Kirchen mit Goldkuppeln über das Privatmuseum für internationale Gegenwartskunst „Pinchuk Art Center“ bis zum Hauptplatz Majdan, dem Schauplatz revolutionärer Ereignisse

»Wir tauchen in die wechselvolle Vergangenheit der Stadt ein, die einst ein Zentrum jüdischen Lebens war und erleben ihren heutigen Charme.« der jüngsten Vergangenheit. Die Protzvilla des geflohenen Präsidenten Janukowitsch bietet uns Einblick in das Thema „Korruption“. Ein Tagesausflug in die Sperrzone rund ums AKW von Tschernobyl führt uns das Ausmass der Reaktorkatastrophe vor Augen. In der Hafenstadt Odessa lassen wir uns verzaubern von klassizistischen Prunkbauten, ukrainischen Spezialitäten und frischer Meeresbrise. Beim Ausflug auf ein Weingut, das einst von Schweizer Kolonisten in Bessarabien gegründet wurde, lernen wir die nähere Umgebung Odessas kennen. Begegnungen mit ukrainischen Persönlichkeiten vertiefen unser Verständnis für die aktuellen Probleme und die Stimmungslage der Ukraine.

TEILNEHMER/INNEN 16 Personen max. 10 Personen min. LEISTUNGEN SPEZIELL GENERELL siehe Seite 35 • Vollpension, ausser Tag 1 nur Abendessen und Tag 10 nur Frühstück • Unterkunft in Mittelklassehotels

REISEFORMALITÄTEN Die Strassenbahn ist das Haupttransportmittel der Stadt Lwiw.

VORGESEHENES REISEPROGRAMM 1. Tag / Sa, 1. Juni 2019: Anreise Flug über Wien nach Lwiw (Lemberg). Nach Ankunft im Hotel haben wir Zeit für einen Spaziergang und sammeln erste Eindrücke der Stadt. 2. Tag: Lwiw Wir besichtigen die historische Innenstadt mit vielen UNESCO geschützten Baudenkmälern sowie das Jüdische Viertel. Nach dem Mittagessen in einem typischen Pub, erkunden wir Lwiw mit der Strassenbahn, dem Haupttransportmittel der Stadt. Abends wenn möglich Besuch des berühmten Opernhauses. 3. Tag: Lwiw – Kiew Heute schlendern wir durch die mittelalterlichen Strassen und Gassen der Altstadt, über den Künstlermarkt „Vernissage“ und entspannen uns in einem legendären Kaffeehaus. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug durch schöne Landschaften in die vitale Hauptstadt Kiew. 4. Tag: Kiew In der Hauptstadt erwarten uns Kirchen, Klöster, breite Prachtstrassen und viel Kultur. Auf einer Dnjepr-Flussfahrt lassen wir Kiew an uns vorbeiziehen. Abends Besuch eines

Konzertes (sofern eine Vorführung stattfindet). 5. Tag: Kiew – Tschernobyl – Kiew Tagesausflug in die Sperrzone von Tschernobyl, wo neben Fukushima der bis heute schwerste Atomunfall in einer kerntechnischen Anlage stattgefunden hat. Wir erleben die Folgen in der Geisterstadt Pripjat und einem verlassenen Dorf. Die Teilnahme an diesem Ausflug ist freiwillig. 6. Tag: Kiew Wir besichtigen die ehemalige Residenz und den Park des geflohenen Präsidenten Janukowitsch, heute ein spektakuläres „Korruptionsmuseum“. Am Nachmittag gibt uns eine Ärztin, die 1986 wie Tausende aus Tschernobyl evakuiert wurde, Einblick in ein Kreisspital und das Gesundheitswesen. Abendgespräch mit einem Gast. 7. Tag: Kiew – Odessa Auf einer Stadtführung erfahren wir einiges über die Stadtentwicklung, von den Anfängen über den sozialistischen Traum bis heute. Das neue topmoderne Privatmuseum „Pinchuk Art Center“ führt uns dann in die Welt der internationalen Gegenwartskunst. Am späteren Nachmittag Flug nach Odessa.

8. Tag: Odessa Zu Fuss durchstreifen wir die kosmopolitische Hafenstadt, die aus der Verschmelzung zahlreicher Kulturen entstand. Grosszügige Boulevards, ein berühmtes Opernhaus und die legendäre Potemkinsche Treppe zeugen von der reichen Vergangenheit und sind Teil der faszinierenden Atmosphäre der „Perle am Schwarzen Meer“. Abendgespräch mit einem Gast. 9. Tag: Odessa – Schabo Weingut – Odessa Auf unserem Ausflug zu einem Weingut im Dorf Schabo, das einst von Schweizer Kolonisten gegründet wurde, lernen wir die nähere Umgebung von Odessa kennen. Am Nachmittag besuchen wir die Ruinen der einst gewaltigen genuesisch-türkischen Festung Akkerman im früher bessarabischen Städtchen Bilhorod Dnistrovskyj. 10. Tag / Mo, 10. Juni 2019: Rückreise Morgenspaziergang durch die einzigartige Stadt am Schwarzen Meer. Rückflug über Wien nach Zürich am frühen Nachmittag.

Programmänderungen vorbehalten!

Dokumente: Schweizer BürgerInnen benötigen zur Einreise einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Es wird kein Visum benötigt.

Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Masern, Hepatitis A

Transport: Bus, Inlandsflug, Zug, Schiff

Währung: Die Währung in der Ukraine ist der „Griwna (UAH)“. Empfohlen zur Mitnahme: neue USD oder Euro in bar. EC- / Kreditkarten werden teilweise in grösseren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Temperatur: Die Ukraine hat überwiegend gemässigtes Kontinentalklima mit warmen Sommern, in denen die Temperaturen zwischen 20 und 25°C liegen. An der Schwarzmeerküste herrscht ein Klima, das man als mediterran bezeichnen könnte. So klettern die Temperaturen in diesem Landesteil im Sommer normalerweise bis auf 30°C.


34 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

Ausserdem EMPFEHLEN WIR IHNEN DIE FOLGENDEN REISEN AUS UNSEREM PROGRAMM 2019:

Von Prag nach Budapest MIT MARC LEHMANN

Expedition Indischer Ozean – Natur pur von Mahé bis Dar es Salaam Sie sitzen auf dem Sonnendeck der „Serenissima“ und lassen Ihren Blick über das aquamarinblaue Wasser in die Ferne schweifen. Am Horizont, dort, wo das Meer aufhört und der wolkenlose Himmel beginnt, entdecken Sie Ihr nächstes Ziel: Eine kleine Insel mit weissen Sandstränden. Ihre Vorfreude auf die Begegnung mit exotischen Tieren und Pflanzen, wissenswerte Informationen der Experten sowie Schnorcheln und Schwimmen im klaren Wasser steigt… Kommen Sie vom 7. bis 23. Dezember 2019 mit auf diese Tamedia Leserreise von den Seychellen über Madagaskar nach Tansania und entdecken Sie zusammen mit den Experten Moritz Grubenmann und Edi Day Riesenschildkröten, Lemuren, Chamäleons, Fregattvögel, die exotische Flora und die vielfältige Unterwasserwelt. Die Reise wird von Mischa Niederl (CEO Globetrotter Tours) geleitet und die maximale Teilnehmerzahl beträgt 90 Passagiere.

»Ist vom Osten Europas die Rede, zieht sich in westlichen Köpfen noch immer der Eiserne Vorhang zu. Grau und melancholisch die Stimmung – eigenbrötlerisch und undankbar die Menschen, so denkt man. Auch 30 Jahre nach der «Wende», werden die EU-Länder des ehemaligen Ostblocks nicht so richtig verstanden. Ost und West sind sich trotz offenen Grenzen fremd geblieben. Höchste Zeit also, die östliche Seele kennenzulernen. Wir erkunden die Aufbruchsstimmung in den Städten, durchqueren blühende Landschaften und begegnen originellen und liebenswürdigen Menschen, die so manches Klischee vom düsteren Osten Lügen strafen.«

EDI DAY

MORITZ GRUBENMANN

Naturfotograf, dessen erklärtes Ziel es ist, sowohl Einsteigern wie auch Fortgeschrittenen das gesamte Spektrum der Digitalfotografie praxisbezogen und in klar verständlicher Weise zugänglich zu machen.

Mikrobiologe und MadagaskarKenner, der seine Freude und sein Wissen zu Flora und Fauna dieser Weltgegend gerne an interessierte Mitreisende weitergibt.

Die Reiseausschreibung finden Sie ab Anfang Juni 2018 auf www.background.ch/indianocean. Gerne notieren wir Sie auf der Interessentenliste.

MARC LEHMANN

Marc Lehmann hat zehn Jahre lang aus Mittel-/Osteuropa berichtet, sieben davon als Korrespondent des Schweizer Radios und Fernsehens mit Sitz in Prag. Seit der Jugend gilt sein Interesse dem europäischen Osten, den er noch hinter dem Eisernen Vorhang entdeckt und seither auf unzähligen Reisen fundiert kennengelernt hat. Lehmann hat Journalismus, Zeitgeschichte und osteuropäische Politik studiert und für verschiedene Radios und Zeitungen gearbeitet, so etwa als Blattmacher für den Berner «Bund». Seit seiner Rückkehr aus Prag 2015 leitet er das «Tagesgespräch» von Radio SRF.

Reisen Sie im Mai 2019 mit Marc Lehmann von Prag nach Budapest. Eine Studienreise mit vielen Hintergrundinformationen und interessanten Begegnungen. Die Reiseausschreibung finden Sie ab Juli 2018 auf www.background.ch/prag. Gerne notieren wir Sie auf der Interessentenliste.


| 35

REISENEWS AU S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

ALLGEMEINE VERTRAGS- UND REISEBEDINGUNGEN Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Reise der GLOBETROTTER TOURS AG interessieren und danken für Ihr Vertrauen. Die nachfolgenden Bedingungen gelten für die Marken BACKGROUND TOURS, GLOBOTRAIN, GLOBOTREK und GLOBOSHIP. 1. Vertragsabschluss 1.1 Anmeldung Durch die vorbehaltlose Bestätigung Ihrer schriftlichen, telefonischen oder persönlichen Anmeldung durch die Buchungsstelle kommt zwischen Ihnen und Globetrotter Tours AG ein Vertrag zustande. Wir empfehlen, die nachfolgenden Vertragsbedingungen sorgfältig durchzulesen. 1.2 Vertragspartei Auf folgenden Dienstleistungen finden diese Allgemeinen Hinweise und Bedingungen keine Anwendung: 1.2.1 Bei allen von Globetrotter Tours AG vermittelten Nur-Flug-Buchungen gelten die Reise- und Vertragsbedingungen der entsprechenden Fluggesellschaften. Bitte beachten Sie, dass der Vertrag zwischen Ihnen und der Fluggesellschaft erst mit der Ticketausstellung zustande kommt. Allfällige Änderungen seitens der Fluggesellschaft gehen bis zur Ticketausstellung zu Ihren Lasten. 1.2.2 Bei Reisen die nicht von Globetrotter Tours AG organisiert und durchgeführt werden gelten die Allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der jeweiligen Veranstalter, welche wir Ihnen vor Vertragsabschluss zukommen lassen.

– neu eingeführte oder erhöhte Abgaben oder Gebühren (z. B. erhöhte Flughafentaxen, Sicherheitsgebühren, Versicherungsgebühren, erhöhte Nationalparkgebühren) – staatlich verfügte Preiserhöhungen (z. B. Mehrwertsteuer) – Wechselkursänderungen – erklärbare Druckfehler Globetrotter Tours AG wird Preiserhöhungen infolge der oben erwähnten Gründe spätestens 21 Tage vor Abreise bekannt geben. Beträgt die Preiserhöhung mehr als 10% des ausgeschriebenen Pauschalpreises oder bei Reisen mit Einzelpreisen des Gesamtarrangementpreises, haben Sie das Recht, innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt unserer Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten. 3. Unterkunft Die ausgeschriebenen Preise verstehen sich, sofern nicht anders bei der Reise erwähnt, im Doppelzimmer. 3.1 Einzelzimmer/Einzelzelt Es ist auf fast allen Reisen möglich, gegen Zuschlag ein Einzelzimmer zu buchen. Bei Übernachtungen in einfachen Gasthäusern wie Teahouses, Lodges usw. sowie im Zug und auf Schiffen können aber nicht in jedem Fall Einzelzimmer garantiert werden. Zelte zur Einzelbenutzung können nicht für alle Destinationen gebucht werden. Fragen Sie Ihre Buchungsstelle über diese Möglichkeit und den entsprechenden Zuschlag.

2. Preise und Zahlungsbedingungen 2.1 Preise Der von Ihnen zu bezahlende Reisepreis ist bei der Reiseausschreibung ersichtlich. Falls nicht anders erwähnt, verstehen sich die Preise pro Person bei Unterkunft im Doppelzimmer.

3.2 Halbes Doppelzimmer Alleinreisenden Kunden bieten wir die Möglichkeit, ein Doppelzimmer mit anderen Reiseteilnehmern zu teilen. Falls bis 21 Tage vor Abreise kein/e Zimmerpartner/in gefunden wird, müssen wir den Einzelzimmerzuschlag nachbelasten.

2.2 Bearbeitungsgebühren 2.2.1 Änderungswünsche Bei Änderungen einer Pauschalreise oder anderer Leistungen auf Ihren Wunsch (z.B. andere Flugvariante, Verlängerung) bis 90 Tage vor Abreise erheben wir eine Bearbeitungsgebühr zwischen Fr. 60.- und Fr. 200.- pro Person und entsprechend dem Änderungsumfang. Für Änderungen ab 89 oder weniger Tage vor Reisebeginn gilt Ziffer 4.1. 2.2.2 Kurzfristige Buchung Für kurzfristige Buchung (Gruppenreisen innerhalb 30 Tagen vor Abreise, Individual- & Baukastenreisen: innerhalb 14 Tagen vor Abreise) verrechnen wir eine Expressgebühr von Fr. 60.- pro Auftrag. 2.2.3 Visa Gerne holen wir für Sie Ihre Visa ein gegen eine Gebühr. Bei Gruppenreisen ab der Schweiz entfällt die Bearbeitungsgebühr, wenn das Visum zusammen mit den Visa der anderen Teilnehmern eingeholt werden kann. 2.2.4 Bearbeitung und Reservierung Bei Buchungen mit einem totalen Rechnungsbetrag unter CHF 600.– (reine Arrangementkosten; ohne Visa-, Bearbeitungsgebühren, Versicherungsprämien usw.) erheben wir eine Reservationsgebühr von CHF 60.– pro Auftrag. Bitte beachten Sie, dass Ihre Buchungsstelle zusätzlich Gebühren für Reservierung und Bearbeitung erheben kann.

4. Umbuchung /Annullationsbedingungen / Reiseabbruch 4.1.Umbuchung/Annullation durch Kunden 4.1.1. Eine Umbuchung/Annullation muss schriftlich und eingeschrieben erfolgen. Bis 90 Tage vor Abreise wird für Annullierungen eine Bearbeitungsgebühr von CHF 200.- pro Person erhoben. Bei Umbuchungen und Änderungen beträgt die Gebühr zwischen Fr. 60.– und Fr. 200.– pro Person und entsprechend dem Änderungsumfang. Bei kurzfristigen Umbuchungen/Annullierungen werden zusätzlich folgende Gebühren erhoben: 89–50 Tage vor Abreise 25% 49–30 Tage vor Abreise 50% 29–08 Tage vor Abreise 75% 07–00 Tage vor Abreise 100% Kosten und Gebühren für bereits eingeholte Visa sowie ausgestellte Flugtickets gehen zu Ihren Lasten.Als Stichtag gilt jeweils das Eingangsdatum der schriftlichen Annullation. Fällt das Eintreffen der Annullation auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag, ist der nächste Arbeitstag massgebend. Vorbehalten bleiben besondere Änderungs-, Umbuchungs- und Annullierungsbestimmung der unter 1.2.2 aufgeführten Reisen 4.1.2 Vorzeitige Rückreise; Reiseabbruch Falls Sie Ihre Reise aus irgendwelchen Gründen abbrechen müssen oder während der Reise Leistungen ändern wollen, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung. Unsere Reiseleitung oder lokale Vertretung wird Ihnen in dringenden Fällen (Erkrankung oder Unfall, schwere Erkrankung oder Tod von Angehörigen usw.) bei der Organisation Ihrer Rückreise oder Änderung so weit als möglich behilflich sein. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hilfestellung und Bedingungen durch Ihre Reiseversicherung. Bei Reiseabbruch oder Änderung der Reiseleistungen gehen die (Zusatz-)Kosten zu Ihren Lasten.

2.3 Kleingruppe Für die Durchführung einer Reise zum ausgeschriebenen Preis wird die angegebene Mindest-Teilnehmerzahl benötigt. Sollte die Reise mit weniger Teilnehmern durchgeführt werden, kann ein Selbstkosten deckender Kleingruppenzuschlag erhoben werden. 2.4 Zahlungsbedingungen Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie unsere Bestätigung, die zugleich als Rechnung gilt. Die Anzahlung beträgt 25% des Arrangementpreises, mindestens CHF 500.- pro Person, zahlbar innert 10 Tagen. Die Restzahlung ist 30 Tage vor Abreise fällig. Bei Buchungen innerhalb 30 Tagen vor Abreise ist der gesamte Rechnungsbetrag sofort zur Zahlung fällig. Werden die Zahlungsfristen nicht eingehalten, kann Globetrotter Tours AG nach nutzlosem Verstreichen einer kurzen Nachfrist vom Vertrag zurücktreten und die Annullierungskosten gemäss Ziffer 4 geltend machen. 2.5 Preisänderungen In nachfolgenden Fällen müssen wir uns vorbehalten, die in unseren Katalogen aufgeführten Preise zu erhöhen. Bei Redaktionsschluss nicht bekannte: – Erhöhung der Transportkosten (z.B. Treibstoffzuschläge)

4.2 Umbuchung/Annullation durch Globetrotter Tours AG 4.2.1. Mindestteilnehmerzahl Unsere angebotenen Reisen basieren auf einer Mindestteilnehmerzahl. Wird diese für Ihre Reise nicht erreicht, so sind wir berechtigt die Reise bis spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn abzusagen. Wird bei der Ausschreibung ein Kleingruppenzuschlag puliziert, so kann Globetrotter Tours AG die Reise auch als Kleingruppe durchführen (siehe dazu Ziffer 2.3). Im Falle der Reiseabsage werden Ihnen alle bereits geleisteten Zahlungen vollumfänglich rückerstattet (Ausnahme: Versicherungen). Weitergehende Ersatzforderungen sind ausgeschlossen.

4.2.2. Programmänderungen, Annullation der Reise; Reiseabbruch Wir behalten uns auch in Ihrem Interesse vor, einzelne vereinbarte Leistungen oder Reiseverläufe vor oder während der Reise zu ändern, wenn unvorhergesehene Umstände dies erfordern. In seltenen Fällen kann es auch nötig sein, eine Reise abzusagen oder vorzeitig abzubrechen. Umstände dieser Art sind u.a. Streiks, behördliche Massnahmen oder höhere Gewalt (z.B. Naturkatastrophen, Epidemien, Unruhen, kriegerische Ereignisse usw.) oder andere Umstände, welche die Reise verunmöglichen, erheblich erschweren oder eine erhebliche Gefährdung der Teilnehmer mit sich bringen. Sollten diese Änderungen vor Abreise eintreten, behalten wir uns das Recht vor, allfällige Mehrkosten Ihnen zu belasten. Sollten diese Änderungen während der Reise eintreten, richten sich Ihre Rechte nach Ziffer 7. 5. Versicherungen Der Abschluss einer Annullationskostenversicherung ist obligatorisch. Beim Abschluss einer auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Versicherungslösung sind wir Ihnen gerne behilflich. Informationen zu unseren angebotenen Versicherungen finden Sie auf dieser Seite. Sollten Sie keine Versicherung über uns abschliessen, bestätigen Sie damit, dass Sie über eine ausreichende private Versicherungsdeckung verfügen. Stellen Sie sicher, dass Sie für Unfälle und Krankheiten im Ausland ausreichend versichert sind. 6. Pass, Visa, Impfungen usw. Für die Einhaltung der vorgeschriebenen PassVisa-, Zoll, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen sind Sie allein verantwortlich. Damit die Reisedokumente richtig ausgestellt werden können, müssen Sie bei der Buchung Ihre Vornamen und Namen usw. gemäss den Angaben in Ihrem Reisepass angeben. Stimmen die Namen auf den Reisedokumenten nicht mit denjenigen im Pass überein, kann es zu einer Einreiseverweigerung und zwangsweisen Rückführung kommen, deren Kosten Sie zu tragen haben. Müssen Reisedokumente (Visa, Flugscheine usw.) neu ausgestellt werden, weil die Angaben in der Anmeldung nicht mit jenigen im Pass übereinstimmen, gehen die Kosten zu Ihren Lasten. 6.1 Reisedokumente Für die Vollständigkeit und vorgeschriebene Gültigkeit Ihrer Reisedokumente wie Pass, ID, usw. sind Sie alleine verantwortlich. 6.2 Einholen von Visa Bei ab der Schweiz begleiteten Gruppenreisen ist Globetrotter Tours AG für die fristgerechte Einholung der Visa besorgt. Bei lokal geführten Reisen und individuell zusammengestellten Reisen sind Sie für die Einholung der benötigten Visa zuständig. Die nötigen Unterlagen erhalten Sie mit unserer Reisebestätigung. 6.3 Gesundheitsbestimmungen und Impfungen Angaben zu vorgeschriebenen und empfohlenen Impfungen sowie Gesundheitsbestimmungen finden Sie im Katalog oder werden Ihnen bei Buchung der Reise mitgeteilt und in der Bestätigung wiederholt. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, sich vor der Buchung Ihrer Reise, spätestens 6 Wochen vor Abreise, bei Ihrem Haus- oder Tropenarzt über einen allfälligen zusätzlichen individuellen Impfschutz usw. zu informieren. Mehr Informationen finden Sie auch unter www.safetravel.ch. 7. Haftung 7.1 Allgemein Globetrotter Tours AG hat die Katalogausschreibungen, die Auswahl der an Ihrer Reise beteiligten Unternehmen mit aller Sorgfalt vorgenommen und die Reise fachmännisch organisiert. 7.2 Ausfall von Leistungen Globetrotter Tours AG vergütet den Ausfall vereinbarter Leistungen oder die zusätzlich entstandenen Kosten, soweit es der Schweizer-, der lokalen Reiseleitung oder dem Leistungsträger nicht möglich war, vor Ort eine gleichwertige Ersatzleistung anzubieten und auch kein Verschulden Ihrerseits vorliegt. Unsere Haftung ist auf insgesamt den doppelten Reisepreis pro Person beschränkt und umfasst nur den unmittelbaren Schaden. Vorbehalten bleiben internationale Abkommen (Ziffer 7.6.1). 7.3 Haftungsbeschränkung auf den doppelten Reisepreis Bei Pauschalreisen ist die Haftung für andere als Personenschäden (Sachschäden,

reine Vermögensschäden usw.) auf den doppelten Reisepreis pro Person beschränkt. Bei anderen Leistungen als Pauschalreisen ist die Haftung für sämtliche Schäden auf den doppelten Reisepreis pro Person begrenzt. Vorbehalten bleiben tiefere Haftungslimiten oder Haftungausschlüsse in anwendbaren internationaler Abkommen oder nationalen Gesetzen. 7.4 Haftungsbeschränkungen, Haftungsausschlüsse 7.4.1 Internationale Abkommen, nationale Gesetze Enthalten internationale Abkommen oder anwendbare nationale Gesetze Beschränkungen der Haftung oder Haftungsausschlüsse bei Schäden aus Nichterfüllung oder nicht gehöriger Erfüllung des Vertrages, kann sich Globetrotter Tours AG auf diese berufen und haftet nur im Rahmen dieser Abkommen oder nationaler Gesetze. Internationale Abkommen dieser Art bestehen insbesondere im Transportwesen (Flug-, Eisenbahn-, und Schiffsverkehr). Vorbehalten bleiben weitergehende Haftungsbeschränkungen oder Haftungsausschlüsse dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. 7.4.2 Haftungsausschlüsse Globetrotter Tours AG haftet nicht, wenn die Nichterfüllung oder die nicht gehörige Erfüllung des Vertrages zurückzuführen ist auf: – Versäumnisse Ihrerseits – unvorhersehbare oder nicht abwendbare Ver-säumnisse eines Dritten, der an der Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen nicht beteiligt ist. – auf höhere Gewalt oder auf ein Ereignis, welches Globetrotter Tours AG oder ein Dienstleistungsträger trotz aller gebotenen Sorgfalt nicht vorhersehen oder abwenden konnte. Globetrotter Tours AG haftet somit nicht für Änderungen im Reiseprogramm, die auf Streik, Unruhen, Witterungsverhältnisse, behördliche Massnahmen, Verspätungen von Dritten usw. zurückzuführen sind. – Programmänderungen infolge Flugplanänderungen wird keine Haftung übernommen. 7.4.3 Lokale Veranstaltungen Für Aktivitäten und Ausflüge welche am Reiseziel gebucht werden, bzw. nicht im vereinbarten Reiseprogramm enthalten sind, haftet Globetrotter Tours AG nicht. 7.5 Vertane Urlaubszeit, entgangene Urlaubsfreude usw. Für vertane Urlaubszeit, entgangene Urlaubsfreuden, Frustrationsschäden usw. haftet Globetrotter Tours AG nicht. 7.6 Ausservertragliche Haftung Die ausservertragliche Haftung richtet sich nach den massgebenden nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen, vorbehalten bleiben weitergehende Haftungsbegrenzungen resp. Haftungsausschlüsse dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Teilnehmers und der bezahlte Reisepreis kann nicht zurückbezahlt werden. 9.2 Gesundheitliche Voraussetzungen Bei einigen Reisen wird eine gute Gesundheit usw. vorausgesetzt. Sollte ein Teilnehmer diese Voraussetzungen nicht erfüllen, kann der Reiseleiter den Teilnehmer von der Reise ausschliessen. Rückreisekosten usw. gehen zu Lasten des Teilnehmers und der bezahlte Reisepreis kann nicht zurückbezahlt werden. 10. Planung nach Ihrer Rückkehr Trotz bester Reiseplanung kann es vorkommen, dass sich aufgrund nicht vorhersehbarer oder nicht abwendbarer Ereignisse die Rückreise verspätet. Sie sollten daher für den Rückkehrtag und bei Reisen in andere Kontinente auch für den Folgetag keine Verpflichtungen vorsehen, deren Nichteinhaltung schwerwiegende Folgen haben könnte. 11. Rückbestätigung von Flugscheinen Bei individuellen Reisen und Reisen ohne Schweizer-Reiseleitung ist der Kunde für die Rückbestätigung des Weiter- und Rückfluges verantwortlich. Die notwendigen Angaben entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen. Versäumte Rückbestätigungen können zum Verlust des Transportanspruches führen, allfällige Mehrkosten gehen zu Lasten des Kunden. 12. Sicherstellung von Kundengeldern Wir garantieren Ihnen durch unsere Mitgliedschaft im Garantiefonds der Schweizer Reisebranche die Sicherstellung Ihrer im Zusammenhang mit Ihrer Pauschalreise einbezahlten Beträge. 13. Ombudsman Vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung sollte der Kunde an den unabhängigen Ombudsman der Schweizer Reisebranche gelangen. Der Ombudsman ist bestrebt, bei jeder Art von Problemen zwischen Ihnen und uns, bzw. dem Reisebüro, bei dem die Reise gebucht wurde, eine faire und ausgewogene Einigung zu erzielen. Die Adresse des Ombudsmans lautet: Ombudsman der Schweizer Reisebranche, Postfach, 8038 Zürich, Mo-Fr 10.00–16.00 Uhr, Telefon 044 485 45 35, info@ombudsman-touristik.ch. 14. Gerichtsstand Im Verhältnis zwischen dem Kunden und Globetrotter Tours AG ist ausschliesslich schweizerisches Recht anwendbar. Klagen gegen die Globetrotter Tours AG können nur am Firmensitz in Bern, Schweiz angebracht werden.

8. Beanstandungen 8.1 Beanstandung und Abhilfe verlangen Sollten Sie während der Reise Anlass zu Beanstandungen haben, so müssen Sie diese unverzüglich der Reiseleitung, unserer lokalen Vertretung oder dem betroffenen Leistungsträger (z.B. Hotel) bekannt geben. Dies ist eine zwingende Voraussetzung für eine spätere Geltendmachung von Ersatzansprüchen und ermöglicht meist bereits eine Abhilfe vor Ort. 8.2 Wird vor Ort keine Lösung gefunden Sollte keine Abhilfe vor Ort möglich sein, müssen Sie eine schriftliche Bestätigung verlangen, die Ihre Beanstandung und deren Inhalt umfasst. Reiseleiter, lokale Vertretungen und Leistungsträger sind nicht berechtigt irgendwelche Schadenersatzforderungen anzuerkennen. 8.3 Nach Ihrer Rückkehr Wurde vor Ort keine befriedigende Abhilfe möglich, müssen Sie Ihre Beanstandung sowie die Bestätigung die Sie vor Ort eingeholt haben, innerhalb 30 Tagen nach Rückreise schriftlich bei Globetrotter Tours AG oder Ihrer Buchungsstelle einreichen. Werden diese Bedingungen nicht eingehalten, erlöschen sämtliche Ansprüche. 9. Mitwirkungspflichten Ihrerseits 9.1 Persönliche Voraussetzungen Reisen in fremde Länder bedingen, dass sich die Teilnehmer den fremden Sitten und Gebräuchen anpassen. Reiseleiter sind befugt, Teilnehmer, die die Reisegruppe nachhaltig stören oder nicht gewillt sind, sich den Gepflogenheiten des Reiselandes anzupassen, von der Reise auszuschliessen. Rückreisekosten usw. gehen zu Lasten des

IHR BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ Enthält Ihre Reise den Flug ab der Schweiz, überweist Globetrotter Tours AG einen pauschalen Klimaschutzbeitrag an myclimate. Damit wird ein Teil der Flugemissionen kompensiert. Die Beiträge fliessen in ein vom WWF Nepal umgesetztes Projekt für Biogasanlagen zum Kochen in Nepal. Das nepalesische Tiefland Terai ist Rückzugsgebiet vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Die Anlagen, welche aus Viehdung Biogas gewinnen, wurden in Nepal entwickelt und dörfliche Vereinigungen werden in die Planung mit einbezogen. Ein Mikrofinanzsystem sichert, dass die Anlagen schliesslich den Bauern selber gehören. Sie liefern Kochenergie für eine Familie. Die Familien profitieren davon mehrfach: Die Suche nach Feuerholz entfällt. Es werden Hunderte von Arbeitsplätzen geschaffen, die Latrinen werden verbessert, es entsteht kein gesundheitsschädigender Rauch beim Kochen und nicht zuletzt werden die Wälder geschont. So verstehen wir Klimaschutz – wenn auch die Bevölkerung, die Tier- und Pflanzenwelt direkt davon profitieren. Ihr myclimate Ticket und weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon 044 500 43 50 oder www.myclimate.org

NACHSTEHEND FINDEN SIE DIE LEISTUNGEN, WELCHE AUF JEDER REISE GENERELL EINGESCHLOSSEN SIND DIE SPEZIELLEN LEISTUNGEN PRO DESTINATION FINDEN SIE BEI DER ENTSPRECHENDEN REISE ZUSATZLEISTUNG INBEGRIFFENE LEISTUNGEN ■ Flughafentaxen (Sicherheitsgebühren) ■ Linienflüge in Economy-Klasse ■ Übernachtungen Basis Doppelzimmer ■ Ausflüge, Eintritte und Transfers gemäss Programm ■ Experten-Reisebegleitung und Betreuung (Namen siehe bei einzelnen Programmen) ■ Zusätzliche örtliche Reiseleitung (je nach Destination) ■ Wo nötig; Visagebühren (Einholen der Visa und Gebühren) ■ Grosse Trinkgelder (für Reiseleitung und Fahrer)

■ Gutschein für ein Bahnbillett der 1. Klasse, vom Wohnort (Grenzort Schweiz) zum Flughafen Zürich-Kloten und zurück

VERSICHERUNGSHINWEISE

■ Getränke, persönliche Auslagen und kleinere Trinkgelder

Jede/r Teilnehmer/in ist für den Abschluss einer Annullierungskosten-Versicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle selbst verantwortlich. Background Tours vermittelt Policen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Reiseversicherung. Wir beraten Sie hierzu gerne.

VERLÄNGERUNGSMÖGLICHKEITEN

GESUNDHEIT

Verlängerungen sind gut möglich und werden den individuellen Wünschen der TeilnehmerInnen angepasst. Verlangen Sie entsprechende Offerten!

Wenn Sie eine Krankheit haben, von der Ihre Reiseleitung unterrichtet werden muss, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen.

NICHT INBEGRIFFEN


36 |

REISENEWS A U S G A B E 7 6 / J U N I 2 0 1 8

REISEDATEN - ÜBERSICHT 2018 / 2019 / 2020 Reisedatum

Destination

Experten-Begleitung

Bemerkung

Seite/Informationen

03/09/18

18/09/18

Kenia

Martin Bucher

Ausgebucht

08/09/18

16/09/18

Auf Wasserwegen nach Venedig

Claudio Rossetti

Ausgebucht

09/09/18

29/09/18

Mein Indien

Peter Isenegger

Programm bestellen

23/09/18

01/10/18

Al Andalus

Reiseleitung ab/bis Schweiz

Schweizer Familie Leserreise

Ausgebucht

29/09/18

14/10/18

Japan

Patrick Rohr

Tele Leserreise

20

05/10/18

20/10/18

Nordkorea mit Mount Chilbo

Walter Eggenberger

06/10/18

13/10/18

Azoren

Reiseleitung ab/bis Schweiz

Schweizer Familie Leserreise

28

10/10/18

20/10/18

Jordanien

Heiner Walther

Aargauer Zeitung Leserreise

Programm bestellen

12/10/18

22/10/18

Kalkutta

Manuel Bauer

16/10/18

01/11/18

Bhutan

Franz Gähwiler

18/10/18

02/11/18

Mein Mexiko

Erwin Dettling

22/10/18

06/11/18

Indonesien

Bernd Schildger

31/10/18

07/11/18

Zypern

Rudolf Trefzer

Programm bestellen

01/11/18

12/11/18

Kanada: Eisbären in der Hudson Bay

Sylvia Stevens

Ausgebucht

03/11/18

12/11/18

Luft- und Raumfahrt in den USA

Claude Nicollier & Martin Bütikofer

06/11/18

18/11/18

Oman

Heiner Walther

16/11/18

24/11/18

Jordanien

Erich Gysling

21

22/11/18

08/12/18

Äthiopien

Walter Eggenberger

Programm bestellen

07/01/19

20/01/19

Kenia

Martin Bucher

7

01/03/19

16/03/19

Iran

Erich Gysling

19

29/03/19

06/04/19

Jordanien

Heiner Walther

22

17/04/19

05/05/19

Brasilien - Amazonas

Thomas Bucheli

22/04/19

06/05/19

Nordkorea

Walter Eggenberger

Interessentenliste

30/04/19

10/05/19

Mai 2019 Mai 2019

24

23 in Zusammenarbeit mit Helvetas

18 Programm bestellen

Tamedia Leserreise

Ausgebucht

15 Schweizer Familie Leserreise

Tele Leserreise

25

13

Marokko

Beat Stauffer

9

Die Runde

Erich Gysling, Werner van Gent u.a.

Interessentenliste

Prag - Budapest

Marc Lehmann

34

04/05/19

22/05/19

Madagaskar

Edi Day

8

15/05/19

25/05/19

Georgien

Peter Gysling

15/05/19

25/05/19

La Gomera

Volker Boehlke

19/05/19

02/06/19

Serbien, Mazedonien, Kosovo

Heini Conrad & Elisabeth Kaestli Conrad

27/05/19

09/06/19

Kenia

Martin Bucher

7

01/06/19

10/06/19

Ukraine

Helen Stehli Pfister

33

08/06/19

21/06/19

Azoren & Madeira

Thomas Kleiber

29

10/06/19

15/06/19

Beirut

Urs Gösken

Programm bestellen

15/06/19

23/06/19

Auf Wasserwegen nach Venedig

Claudio Rossetti

Programm bestellen

15/06/19

27/06/19

Simbabwe (Sambesi)

Erich Gysling

03/08/19

16/08/19

Brasilien - Pantanal

Rudolf Hug

28/08/19

14/09/19

Ladakh

Peter Isenegger

Herbst 2019

Japan

Martin Bütikofer

Herbst 2019

Nepal

Franz Gähwiler

Herbst 2019

Namibia

Walter Eggenberger

Interessentenliste

Luzerner Zeitung Leserreise

Programm bestellen 30

in Zusammenarbeit mit Helvetas

31

Ausgebucht Aargauer Zeitung Leserreise

14 Interessentenliste Interessentenliste

in Zusammenarbeit mit Helvetas

Interessentenliste

01/09/19

14/09/19

Spanien & Marokko

Urs Gösken

32

07/09/19

15/09/19

Auf Wasserwegen nach Venedig

Claudio Rossetti

Programm bestellen

21/09/19

06/10/19

Chile & Bolivien

Claude Nicollier

Interessentenliste

27/09/19

20/10/19

Mustang

Manuel Bauer

Interessentenliste

06/10/19

20/10/19

Georgien & Armenien

Heidi Tagliavini

Interessentenliste

15/10/19

27/10/19

Oman

Heiner Walther

Programm bestellen

15/11/19

23/11/19

Jordanien

Erich Gysling

07/12/19

23/12/19

Expedition Indischer Ozean

Edi Day & Moritz Grubenmann

01/01/20

21/01/20

Antarktis Charter

Patrick Rohr, Thomas Bucheli, Benno Lüthi & André Lüthi

Programm bestellen Tamedia Leserreise

c /o

GLOBETROTTER TOURS AG NEUENGASSE 30 CH-3001 BERN WWW.BACKGROUND.CH INFO@BACKGROUND.CH Tel.: 031 313 00 22

GLOBETROTTER GROUP MEMBER

34 12

Background Tours: Reisenews Nr. 76  

Studienreisen mit Expertenbegleitung

Background Tours: Reisenews Nr. 76  

Studienreisen mit Expertenbegleitung