__MAIN_TEXT__

Page 1

AUSGABE 1 JUNI 2019

Schülerzeitung des Leistungskurses Deutsch

Tipps zum Lernen

WIE KANN MAN STRESS BEWÄLTIGEN Kannst du POTICA backen? Radfahren, warum nicht? Lern unsere Schüler kennen

1


4

Impressum

SPORT Mit dem Rad durch Šaleška Tal Umfrage zum Thema Radfahren un-

Schülerzeitung des Leistungskurses Deutsch am Gymnasium Velenje

SCHULALLTAG

Schuljahr 2018/2019

Kann man Schulstress bewältigen?

Ausgabe I

Unsere Tombola auf dem Abiball

8

JUNI 2019

Wie können Jugendliche heute Geld verdienen?

Spass Redaktion: Maruša Koren, Mojca Lesnik, Blažka Mihelak, Teja Ružič, Neža Vipavc, Talija Žerak Urbanc, Ji Jiawen, Matjaž Čelan, Eva Domitrovič, Nika Krošel, Tanja Mitič, Lara Miočič Pustinek, Naja Škarja, Anja Zavrla, Almina Ćosić, Aljaž Turk, Metod Mazej, Maja Šafarič, Elma Habibović, Hana Karič, Blaž Planinšek

Tipps zum Lernen Interview mit Marija Klemenšek Wahlfach Deutsch Optimismus, Freude und Lachen

REZEPTE Kochherausforderung: Potica

16

Fotografie:

Wiener Apfelstrudel Joghurtkuchen

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Redaktionsteam

Projektwoche STEM

Titelblattfoto:

19

Staš Zupanc Logo:

Lara Pustinek Miočić, Matjaž Čelan, Jožica Plešnik

Chefredakteurin: Jožica Plešnik, prof.

Provence und Cote d'Azur Musik verbindet

Maja Šafarič

Konzept / Grafik:

Zu Besuch in Deutschlandsberg

32

Mein Wunsch für Europa

PORTRÄTS

29

Nina: Wer kennt sie nicht?

UND NOCH... Almina: Ihr Wunsch für Europa Nina: Unsere vier Wände Wo wir glücklich sind ...

Forscherin Neža Unsere talentierte Viktorija

VERGNÜGEN Kreuzworträtsel Quiz

34 2


Liebe Leserinnen und Leser, kaum zu glauben, aber es ist so weit: SPASS ist da! Die erste Ausgabe unserer Online - Schülerzeitung in deutscher Sprache liegt vor euch! Das akutelle Schuljahr geht bald zu Ende, und die Gruppe der Drittklässler unseres Gymnasiums, Teilnehmer des Leistungskurses Deutsch, zeigt euch das Resultat unserer Bemühungen im zweiten Semester. Eine im Februar geborene Idee wird Wirklichkeit. Zuerst nur mein Vorschlag, in der Woche darauf schon ein bisschen Interesse, dann der Name, und seitdem sprudelten die Ideen… Was ihr hier erlebt, liebe Leserinnen und liebe Leser, ist Klasse der besonderen Art. Wir werden euch anhand kleiner Episoden aus dem Leben unserer Gymnasiasten dies uns jenes aus unserer Schule ans Licht bringen. Von Kreuzworträtseln über Fotoreportagen bis zu Kochrezepten, Lerntipps und Ideen zum Radfahren wird für jeden Geschmack etwas zu finden sein. Ihr könnt drei unserer Gymnasiastinnen näher kennenlernen, über Erlebnisse der Deutschlehrerinnen lesen, Ideen zum Geldverdienen finden und erfahren, wie man jeder Situation etwas Positives abgewinnen kann. Blättert durch »SPASS«, habt viel Spaß dabei und vergesst nicht: die folgenden Beiträge wurden nicht in der Mutter-, sondern in einer Fremdsprache geschrieben und wollen unter anderem auch zeigen, wie wir im Gymnasium Velenje das Erlernen von Sprachen praktisch umsetzen. Bleibt nur noch zu sagen: Dankeschön an alle, die beim Entstehen dieses Blattes mitgewirkt haben! Es macht mich sehr stolz, dass in meinem Leistungskurs so tolle Schüler und Schülerinnen sind! Euch allen schöne Ferien!

3


MIT DEM RAD DURCH ŠALEŠKA TAL Viele von uneren Gymnasiasten kommen in die Schule mit dem Rad. Ich habe darüber nachgedacht, ob sie auch in den Ferien radfahren und wo man bei uns gut radfahren kann. In Slowenien gibt es viele interessante Fahrradrouten, die ich euch gerne vorstellen möchte. Die slowenische Tourismus-Website bietet viele schöne Ziele an, auch die deutschsprechenden Touristen können hier nützliche Informationen finden: https://www.slovenia.info/de/ aktivitaten/aktivurlaub/radfahren Fahrt ihr gerne Rad und liebt lange Touren durch Feld und Flur? Radfahren ist heute im Trend. Radtouren kann man sehr verschieden gestalten. Möglichkeiten gibt es viele.

Die zweite Fahrt ist etwas intensiver, aber ich würde sie jedem empfehlen. Ihr fahrt von Velenje nach Šoštanj, dann rechts in Richtung Lajše, durch die Siedlung Lajše fahren und über den Hügel in Richtung Topolšica. Danach biegt ihr in Richtung Šoštanj ab, wo ihr euch leicht erfrischen und dann zurück nach Hause fahren könnt. Interessant und nicht zu schwierig.

SPORT

Und wie ist es in unserer Umgebung?

Der Weg nach Lajše ...

Unser Tal Šaleška dolina hat eine relativ gut ausgebaute Fahrradinfrastruktur, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Ich möchte hier drei mögliche Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade vorstellen. Die erste und einfachste wäre perfekt für Familiennachmittage: die Radtour von Velenje nach Šoštanj, wo ihr euch im Tresimir-Park /ein Spielplatz in Šoštanj / entspannen könnt. Dann zum See auf einen Nachmittagskaffee, weiter um den See, noch eine Runde um den See von Škale und langsam zurück.

... Und dann nach Topolšica. Ich empfehle die dritte Radroute nur für Leute, die ein Mountainbike haben, und sich fit für diesen Weg fühlen bzw. energiegeladen sind. 4


„Besorg Dir ein Fahrrad. Wenn Du lebst, wirst Du es nicht bereuen.“ - Mark Twain

Der Weg beginnt gleich wie der vorige aber anstatt in Lajše links zu biegen, fährt man geradeaus, bergab nach Zavodnje und weiter Richtung Sleme. Man folgt einfach der Hauptstraße und nach einigen Kurven erreicht man die Höhe 1080 m Sleme.

Keine Energie mehr? Dann in »Andrejev dom« eine Pause machen, etwas trinken und einfach zurück ins Tal, denselben Weg nach Hause fahren oder eine Nebenstraße nehmen. Wenn ihr links fahrt, kommt ihr nach Bele vode. Oder ihr fahrt rechts. Ich würde euch das empfehlen, die rechte Straße führt zum Dorf Razbor. Wenn ihr dann dem rechten Weg folgt, kommt ihr nach ein paar Kilometern zum Velunja Fluss, den Fluss entlang zum Dorf Gaberke, links nach Škale und zurück nach Velenje. Jetzt braucht ihr nur noch gutes Wetter und einen freien Nachmittag. Viel Spaß!

SPORT

Hier soll man links biegen.

Am Ende der Tour gibt es eine tolle Aussicht.

Eine künstlerische Skizze vom »Andrejev dom« ... und dann in Richtung Črna na Koroškem.

Metod Mazej, 3. a 5


UMFRAGE ZUM THEMA RADFAHREN Ich entschied mich, für unsere Schulzeitung eine Umfrage zu machen. Das Thema der Umfrage war, wie oft unsere Schüler mit dem Fahrrad unterwegs sind. Ich habe einen Fragebogen mit Fragen erstellt und zwar, wie oft sie fahren oder wo sie am häufigsten fahren usw. und ich habe interessante Antworten erhalten. Eigentlich war es noch Winter, als meine Kollegen ihre Antworten schrieben. Ich bin sicher, dass sie im Spätfrüling bzw. im Sommer noch viel mehr radfahren. In meiner Umfrage haben 74 Schüler des Gymnasiums mitgemacht und die Antworten auf meine Fragen lauteten wie folgt: Zu meiner ersten Frage: "Wie oft hast du im letzten Monat Fahrrad gefahren?" gibt es folgende Antworten:

Auf die nächste Frage: "Wohin bist du am öftesten gefahren?", antworteten die Schüler:

SPORT

zu meinen Freizeitaktivitäten zu den Verwandten zu den Freunden zum Training in die Schule und zurück nach… 0

5

10

15

20

25

30

Viele Schüler benutzen ihre Fahrräder um in die Schule und wieder nach Hause sowie zu ihren Freizeitaktivitäten zu kommen. Auf die dritte Frage: " Wie lang ist normalerweise der Weg, den du fährst?", erhielt ich die folgenden Antworten: 53

60

Ich war überrascht von den Antworten, die mir klar machten, dass viele unsere Schüler regelmäßig radelten- auch wenn es noch kalt ist (die Umfrage war im Monat Februar gemacht).

Radfahren war vor einiger Zeit zwischen den Jügendlichen populärer als heute.

40 20

8

6

6

0 1 weniger als 1 Km

1-10 Km

10- 25 Km

mehr als 25 Km

Wie wir sehen, haben wir einige leidenschaftliche Fahrer und einige, die sich nicht mit diesem Sport beschäftigen. Eine gute Gaußsche Kurve ist deutlich sichtbar.

6


Auf die vierte Frage: " Hast du schon mal eine längere Radtour durch Slowenien gemacht?", habe ich solche Antworten bekommen:

Bei der nächsten Frage fragte ich mich, was unsere Schüler über die Beliebtheit des Radsports im Gymnasium denken. Radfahren musste mit den Noten 1 bis 5 bewertet werden, wobei 5 sehr beliebt bedeutet und 1 umgekehrt. Die Durchschnittsnote beträgt 3,32. Das bedeutet, dass die Meinung der Schüler über das Thema zwischen durchschnittlich und gut liegt.

Ein Witz: warum fahren wir nicht öfter Rad?

Die Antworten auf diese Frage waren auch ganz interessant. Die Tatsache, dass die meisten Leute wissen, wie viele Radwege wir in Slowenien haben, ist sehr gut. Aber es gibt auch einen großen Teil der Studenten, die sehr wenig oder gar nichts über unsere Radwege wissen.

SPORT

Die Antwort auf diese Frage konnte bereits aus der vorherigen Frage abgeleitet werden.

Bei der letzten Frage habe ich mich gefragt, wie gut unsere Schüler die slowenischen Radrouten kennen.

Nicht nur in den Ferien, auch im Alltag liegt Radfahren im Trend. Ob mit dem eigenen oder einem Mietfahrrad, die es in Velenje auch gibt, wird gern gefahren. Meiner Meinung nach muss man das Netz der Radwegen ein bisschen erweitern.

Fahrradfahren macht gesund, beeinflusst positiv das Glücksgefühl, ist schnell, umweltfreundlich und billig. Gute Gründe. nicht wahr? Aljaž Turk, 3. a 7


KANN MAN SCHULSTRESS BEWÄLTIGEN? Wie sieht der Alltag in der Schule aus? Jeden Tag eilen die Schüler von Unterrichtsfach zu Unterrichtsfach. Tag für Tag so viele Informationen, nur unterschiedlich verpackt.

SCHULALLTAG

Das Schuljahr kann für jeden hart sein. Gründe für Stress in der Schule gibt es viele. Die Hauptursache ist der große Leistungsdruck. Die Belastung im Schulalltag wird immer größer, Teste, Referate und zu hohe Anforderungen lösen bei uns Stress aus. Und wenn man sich nicht darum kümmert, leidet die Leistung, die Moral und das Leben. Manche brauchen zwar ein bisschen Druck, um sich zum Lernen zu motivieren. Aber Stress beeinflusst deine Gedächtnisleistung immer stark negativ. Wie kann man also am besten lernen, wenn sich Stress nicht ganz ausschalten lässt?

Werde organisiert! Alles, was du brauchst, sollte immer in Reichweite sein. Du solltest die Dinge beiseite legen, die du normalerweise nicht verwendest, damit sie dich während des Studiums nicht stören. Lern deine Zeit effizienter gestalten! Beginn zuerst mit den schwierigsten Dingen. Versuch, alle Gelegenheiten auszunutzen, um deine Arbeit zu erledigen. Studier in der Früh! Dein Gehirn wird weniger müde und die Informationen werden von der Schule frisch in deinem Kopf sein. Auf diese Weise kannst du dich an mehr erinnern. Dies bedeutet, dass das Lernen effektiver wird, was sich in besseren Noten zeigen kann. Du sollst den Lernstoff auch richtig in kleine Stücke verteilen. Zöger nicht und bleib realistisch! Und sei doch bitte nicht so streng mit dir!

Ein paar Tipps zum Erfolg ... Du solltest zuerst eine Entspannungstechnik finden (Sport, Musik, Meditation…), die für dich effektiv ist. Es kann einfacher sein, als du denkst.

... ein Weg zum Erfolg ...

Hanna Karić, 3. b

8


DIE TOMBOLA AUF DEM ABIBALL Es ist eine Tradition für Drittklässler, eine Tombola zu organisieren, um Geld für ihre Exkursion zu sammeln. Das findet jedes Jahr auf dem Abiball unseres Gymnasiums in der Roten Halle Velenje statt. In diesem Jahr war es an unserer Klasse, das zu organisieren. Wir haben sehr viel Zeit und Mühe investiert, um erfolgreich zu sein, möglichst viele Geschenke zu sammeln und auf dem Ball die Tombola durchzuführen.

Das Haupgewinn waren drei Gutscheine für die Reise nach Gardaland. Am Tag zuvor versammelte sich die ganze Klasse, um alle Geschenke vorzubereiten und einzupacken.

Am Tag der Veranstaltung mussten wir alles in die Rote Halle transportieren und dort den Stand aufstellen. Wir haben uns entschieden, dass die Lose jeweils 2,5 € kosten. Der Verkauf war erfolgreich. Wir haben alles verkauft und damit rund 1500 € verdient. Außerdem hatten wir viel Spaß bei der Vorbereitung und wir sind dankbar für die Gelegenheit, die uns gegeben wurde.

SCHULALLTAG

Wir sammelten rund 600 Geschenke, darunter Gutscheine, Eintrittskarten für Sportveranstaltungen, Gartenbedarf, Elektronik, Notizbücher, Stifte usw.

Wir mussten die dann nummerieren und Spielscheine schreiben. Beim Beschriften der Geschenke mussten wir sehr genau und vorsichtig sein, damit wir sie nicht verwechselten. Am Ende haben wir sie in einem Schrank aufbewahrt.

Anja Zaverla, 3. b

Wir haben viel gesammelt ... aber auch alles verkauft.

9


WIE KÖNNEN JÜGENDLICHE GELD VERDIENEN? Möchtest du zusätzliches Geld verdienen? Interessierst du dich dafür, wie du von zu Hause aus arbeiten und verdienen kannst? Es gibt viele Möglichkeiten, du musst nur diejenigen finden, die deinen Fähigkeiten und Wünschen am besten entsprechen. 1. Blog schreiben

2. Fotoverarbeitung Millionen von Menschen auf der ganzer Welt machen jeden Tag Millionen Fotos. Laut den verfügbaren Daten hat Instagram heute etwa 75 Millionen aktive Benutzer. Viele Unternehmen und Blogger wollen atemberaubende und auffällige Fotos haben, jedoch gibt es oft keine Zeit oder Kenntnisse zum Bearbeiten von Fotos. Wenn du weißt, wie du deine Fotos verarbeitest und Ästhetik verstehst, kannst du einen Fotovertrag erwerben.

SCHULALlLAG

Ein Blog ist eine Website, auf der eine Person ihre Gedanken, ihr Wissen und alles, was sie sonst noch mag, ausdrücken kann. Blogger verdienen Geld, indem sie Werbung in ihren Blogs schalten, indem sie Werbespots schreiben, durch den Verkauf eigener Produkte oder Bücher usw. Was wäre, wenn du auch mal versuchst? Ich rate dir zu versuchen!

3. Webdesign

Blog: eine gute Möglichkeit, um sich auszudrücken

Heutzutage haben alle Unternehmen ihre eigene Webseite. Viele sagen, wenn sie keine Webseite hätten, würden sie nicht existieren. Da jeder online präsent sein möchte, sind Webseite-Designer sehr beliebt. Das Lernen von Webdesign ist nicht so anspruchsvoll, man braucht nur ein paar gute Bücher oder Tutorials. In diesem Beruf ist es nur wichtig, den Trends zu folgen. 10


5. Kinder betreuen Kindermädchen sind immer gesucht. Für diesen Job sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich, nur Kenntnisse darüber, wie man mit Kindern umgeht. Natürlich möchten einige Kindermädchen den Kindern auch etwas beibringen. Wenn du kinderfreundlich bist, kannst du mal versuchen!

SCHULALLTAG

4. Schmuck herstellen Schmuck herstellen kann auch eine hervorragende Möglichkeit zum Entspannen und Verdienen sein. Bei Facebookseiten und Gruppen, denen du deinen Schmuck anbieten kannst, gibt es verschiedene Plattformen wie eBay, Snipe usw. Material kannst du billig kaufen, es ist nur wichtig, dass du kreativ bist.

Das Wichtigste ist, den ersten Schritt zu machen, nicht aufzugeben und beharrlich zu sein. Du bist kreativ und voller Energie - nutz das aus! Elma Habibović, 3. b

… es kann acuh sehr interessant sein ... 11


In der Schule lernen wir viele wichtige Dinge, wie Deutsch, Mathematik, Biologie.. Oft bringt uns das Probleme und Verwirrungen. Ich gebe euch ein paar Tipps fürs Lernen. 1. Finde den richtigen Ort zum Lernen! Finde den Ort, an dem du die beste Konzentration hast und dich wohl fühlst und lern da. Manche Menschen müssen in Ruhe lernen, manche mit Musik, manche brauchen nur Einsamkeit oder ist ihnen nicht wichtig, wie viele Personen um sie herum sind. Wir sind alle verschieden. Es ist wichtig, das Beste für sich selbst zu finden. 2. Organisation ist die Mutter jeder Aufgabe! Du musst sicher sein, dass du alle erforderlichen Materialen vor dem Lernen vorbereitet hast. Das Suchen von Radiergummi, Kuli, Heft, Kaffee ist Zeitverschwendung.

SCHULALLTAG

3. Motivier dich! Eine positive Einstellung und ein positives Denken erleichtern dir das Lernen. Überlag, was dir Erfolg bringt, oder wie du dich fühlen würdest, wenn du die Prüfung bestehen würdest. Wenn du ein Ziel hast, bist du motiviert. 4. Erstell einen Lernplan! Die Planung der Lernzeit und die Verteilung von Materialen helfen beim Lernen. Mach dir einen Monatskalender, gib die Prüfungstermine ein. Wenn du dich am besten fühlst und wenn du die meiste Energie hast, lern die schwierigsten Fächer. Der wichtigste Hinweis: wenn der Plan festgelegt ist, gibt es dann keine typischen Ausreden: »Das mach ich später.« 5. Mach Pausen! Du wirst viel besser lernen, wenn du dich gut fühlst. Also gut essen und genug schlafen und reichlich Flüssigkiet trinken und nicht vergessen: richtig Pause machen! Hier macht man viele Fehler: Entweder machst du gar keine Pause oder du machst falsch Pause. 6. Erstell Karteikarten! Das ist sehr hilfreich, wenn du viele Begriffe lernen musst, aber auch ideal, um in Team zu lernen. Schneide das Papier in gleiche Teile, schreib die Begriff auf eine Seite und auf die andere die Definition oder bei Fremdsprachen die Übersetzung. Für andere Fächer ist das Frage-Antwort-Prinzip gut. Auf eine Kärtchenseite formulierst du eine Frage und auf der Rückseite die jeweilige Antwort. Das Abfragen muss auch nicht immer durch dich selbst erfolgen, auch deine Klassenkameraden oder deine Eltern können dich abfragen. Wo der Wille ist, gibt es auch einen Weg! Viel Erfolg!

Almina Ćosić, 3. b 12


OPTIMISMUS, FREUDE UND LACHEN Wir, Jiawen, Mojca und Talija, drei Schülerinen des Gymnasius Velenje wissen, dass der Schulalltag sehr viel Stress mit sich bringt und finden deshalb auf der anderen Seite Optimismus sehr wichtig. Jugendliche heutzutage sind nicht sehr froh, die Schüler sind unter Stress, unzufrieden mit ihren Leben und manchmal sogar in depressiver Stimmung. Wir wünschen, dass es mehr Optimismus und Freude unter den Schülern geben würde! Deshalb haben wir nach Antistress - Lösungen gesucht. Hier sind unsere 4 Tipps zu mehr Optimismus und Freude: 3. Iss eine Banane oder eine Kartoffel

Bewegung sorgt für eine Ausschüttung von Endorphinen. Endorphine sorgen dafür, dass das Glücksgefühl steigert. Täglich sollst du mindestens für 20 bis 30 Minuten spazieren gehen.

Bananen und Kartoffeln haben viel Kalium, das senkt den Blutdruck. Kohlenhydratreiche Lebensmittel helfen, den Serotoninspiegel zu erhöhen und dadurch die Stimmung zu verbessern.

2. Tief atmen

4. Geh weg von Bildschirmen

Auch tiefe Atemübungen helfen, das Stressniveau zu senken und den Körper zu beruhigen.

Anstelle von Telefonieren oder Fernsehen, muss man etwas Produktives machen. Mann kann kochen, basteln, spazieren gehen, Freunde treffen oder in die Natur gehen.

Kartoffeln und Bananen können uns helfen.

Atmen hilft. Immer.

Jiawen Ji, Mojca Lesnik, Talija Žerak Urbanc, 3. a

13

SCHULALLTAG

1. 10 Minuten Spaziergang


INTERVIEW MIT UNSERER LEHRERIN: MARIJA KLEMENŠEK Im Gymnasium Velenje gibt es vier Deutschlehrerinnen. Alle sind nicht nur sehr freundlich, hilfsbereit und verständnisvoll, sondern können auch gut Deutsch sprechen und lehren. Marija Klemenšek, die Deutschlehrerin in 3. A, 3. Š und 3. U. mögen wir sehr. Sie hat einen guten Sinn für Humor und ist immer froh. Sie motiviert die Schüler immer, gibt ihnen positive Energie und Lebenslehre. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt. 1. Wann haben Sie sich für die deutsche Sprache begeistert?

SCHULALLTAG

Schon im Gymnasium und dann während des Studiums an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Ich studierte Slowenische und Deutsche Sprache mit Literatur. So hießen damals die Studienfächer. Das Studium brachte mir viel neues Wissen über die deutsche Literatur und die deutsche Grammatik und das Nachschlagen unbekannter Wörter in verschiedenen Wörterbüchern macht mich glücklich noch immer.

2. Wie lange unterrichten Sie schon im Gymnasium Velenje? Seit dem Anfang meiner Arbeitskarriere unterrichtete ich im Schulzentrum Velenje an der Mittelschule für Elektrotechnik und Informatik, zuerst nur Slowenisch, dann einige Jahre die Fächer Slowenisch und Deutsch und später nur Deutsch. Mit einer der vielen Schulreformen gab es dann kein Deutsch in der Mittelschule für Informatik und jetzt unterrichte ich seit 15 Jahren im Gymnasium nur Deutsch.

3. Wie fühlen Sie sich im Gymnasium Velenje? Ich muss sagen, prima. Alltägliche Kontakte mit meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen machen mir Freude, mit der Mehrheit von ihnen sind wir Mitarbeiter schon seit Jahrzehnten. Kontakte mit meinen Schülern geben mir viel Energie.

Ich lerne von ihnen und ich lerne gern für sie. In der Klasse erfahre ich jeden Tag etwas Neues und kann mich so mit allen wichtigen Geschehnissen auf dem Laufenden halten. Jeden Tag gehe ich gern unterrichten, nicht mit einem Stein im Magen. Ich kann froh sein, dass diese Arbeit meine Kinderträume über diesen Beruf im Ganzen erfüllt.

4. Welche Erinnerung ist Ihnen am liebsten? Es freut mich, dass ich mit meinen Schülern ihre Freude an erworbenen Deutschkenntnissen teilen kann. Ich spüre den Stolz in ihren Augen, weil sie eine neue Sprache (so) gut beherrschen. Das geschieht in ihrem Alltag, bei Abiturresultaten, bei Schüleraustäuschen, bei Exkursionen nach Deutschland, bei ihrem Studium in Österreich oder in Deutschland … Ihre und meine Mühe waren gut belohnt und das gibt mir wieder einen neuen Lebensschwung.

5. Was möchten Sie Ihren Schülern sagen? Als erstes: Bleibt so, wie ihr seid! Eure Eltern haben viel an euch getan, dass sie euch so gut erzogen haben und seid ihnen dankbar: Respekt miteinander, Höflichkeit, eine eigene Meinung kultivieren. Das ist mehr wert, als wenn sie euch „zehntausend Gulden“ geben würden. Als zweites: Arbeitet mit Leidenschaft! In der Schule, beim Studium, im späteren Beruf. Leidenschaft macht alles viel leichter. Leidenschaft lässt uns durchhalten, wenn Rückschläge oder Kritiker kommen.

14


DAS WAHLFACH DEUTSCH MIT FRAU PLEŠNIK

Wir sind uns einig, dass wir beim Deutschunterricht viel Spass haben! Wir machten mit unserer Lehrerin auch ein kurzes Interview: Wie fühlen Sie sich in unserer Klasse?

In der dritten Klasse des Gymnasiums Velenje muss man ein Wahlfach wählen. Die Schüler können unter anderem den Deutschunterricht auswählen und das haben einige von uns ohne Bedauern gemacht. Unsere Lehrerin des Wahlfachs Deutsch ist Jožica Plešnik.

Ausgezeichnet! Auch wenn ich die meisten Schüler vorher nicht kannte, fanden wir sofort den Weg zueinander. Ich muss sagen, dass ich jede Woche sehr gern in die Klasse gekommen bin!

Sie ist sehr energisch, optimistisch, freundlich und will an allen Projekten eifrig arbeiten. Wir hören sie immer mit Freude und mit Wünsch nach Wissen zu. Die Gruppe besteht aus den Schülern der zwei Klassen, 3. A und 3. B, deswegen haben wir neue Freundschaften geschlossen. Der Unterricht hier ist gelassener als bei unseren regelmäßigen Deutschstunden, weil wir uns oft Videos oder Filme ansehen oder lustige Arbeitsblätter lösen. Wir haben am Schulbeginn mit verschiedenen Deutschübungen angefangen. Wir machten viele Aufgaben und inzwischen konnten wir uns unterhalten. Die Lehrerin war von Anfang an sehr freundlich, sie unterhielt

Ich lebe nach dem Motto: Bringe Freude in jeden Moment und ich versuche, alles mit Freude und Begeisterung zu machen, selbst die einfachen Dinge. Ich nehme alles mit einem größeren Maß an Dankbarkeit an. Wenn man das Leben liebt, sein eigenes Leben genießt und den Beruf mag, dann findet man innere Quellen positiver Energie.

Wo finden Sie so viel positive Energie, die Sie immer in unsere Klasse bringen?

SCHULALLTAG

Ich hoffe, dass mir das auch in unseren gemeinsamen Stunden gelungen ist. Ich genoß sie. Wo finden Sie die Ideen für unseren interessanten Deutschunterricht? Gute Beziehungen mit den Schülern sind bei mir immer die Voraussetzung für neue Ideen. Wenn ich mich mit den Schülern gut verstehe, dann kommen die Ideen von selbst. Außerdem akzeptiere ich die Schüler, so wie sie sind. Ich versuche mich immer anderen gegenüber fair zu verhalten und jeder darf seine Meinung in angemessener Form äußern. Es passiert mir oft, dass ich zu viele Pläne habe, dass es dann an der Zeit fehlt. Aber es ist immer noch besser als viel Zeit und keine Ideen. Auch für dieses Schuljahr hatte ich noch viele Projekte vor aber es ist leider schon zu Ende.

sich mit uns und wir hatten viel Spass zusammen. Unter anderem sahen wir uns den deutschen Film Die Welle an. Der spricht über uns, Jugendliche, und den Film fanden wir echt interessant. Wir haben danach über den Inhalt diskutiert. Im Unterricht hören wir auch Musik, machen selber Filme und Präsentationen, arbeiten mit dem Computer, spielen Gesellschaftsspiele und schreiben für die … Ideen für Schülerzeitung. eine kreative Klasse ... Jiawen Ji, Mojca Lesnik, Talija Žerak Urbanc, 3. a

15


Wir sind Blažka und Blaž und wir wissen, dass ihr manchmal Hunger habt, Hunger auf etwas Süßes, Leckeres. Stimmt? Wir stellen euch zwei Rezepte vor. Die erste Spezialität ist traditionell in der slowenischen Küche und die andere in der österreichischen Kultur.

KOCHHERAUSFORDERUNG VON BLAŽKA Jede slowenische Frau sollte unseren traditionellen Nachtisch Potica machen können, so gibt es hier eine Herausforderung auch für dich. Wir geben dir ein Rezept, das immer gelingt. Viel Glück und hoffentlich guten Appetit!

ZUTATEN:

REZEPTE

TEIG: - 600 g Mehl; - 30 g Hefe; - 2 dl Milch; - 140 g Zucker; - 140 g Butter; - 4 Eigelb; - 1 Vanillezucker; - geriebene Zitronenschale FÜLLUNG: - 400 g Wallnüsse, - 2 dl Milch, besser, Schlagsahne, - 250 g Zucker, - 2 EL Rum, - 2 – 3 Eiweiß

VERFAHREN: Es ist sehr wichtig, dass du die Zubereitung mit guter Laune anfängst! Bereite die Hefe vor, misch sie mit etwas Milch und lass sie aufgehen. Wenn du die Hefe in Pulverform hast, ist eine Packung genug. In diesem Fall streu sie in das Mehl ein. Bereite die Füllung vor; Nüsse und Zucker mit Schlagsahne mit Rum übergießen. Am Ende gib langsam Eischnee dazu, solange, dass die Füllung schmierig ist.

Dann bereite den Teig vor; gib alle Zutaten in die Schale und misch sie zusammen. Vergiss die Hefe nicht. Dann rolle den Teig aus, bestreich ihn mit der vorbereitenden Füllung, bestreue alles mit Zitronenschale, roll zusammen und gib in die passende Backform. Deck es mit einem Tuch und lass es aufgehen (bis 6 Stunden.) Back auf 180 Grad Celsius, eine Stunde bis eineinhalb Stunden, es hängt vom Blech ab. Die gebackene Potica lass zuerst noch ein paar Minuten im Blech und dann nimm sie heraus und bedeck sie!

Quelle: https://www.kulinarika.net/recepti/1176/sladice/orehova-potica/

Blažka Mihelak, 3. a 16


Blaž Planinšek, 3. a

WIENER APFELSTRUDEL NACH DEM REZEPT VON BLAŽ Als Gegensatz zur slowenischen Potica präsentieren wir euch das Rezept für eine österreichische Spezialität, die auch in Slowenien gern gegessen wird. Wiener Apfelstrudel. Diese Süßspeise ist lecker und einfach zuzubereiten. Ich wünsche euch viel Spass und Glück bei der Zubereitung!

ZUBEREITUNG:

STRUDELTEIG: - 5 EL lauwarmes Wasser, - 1 Prise Salz, - 200 g Weizenmehl, - 50 g Margarine oder Butter, - 1 TL Essig.

STRUDELTEIG: 1. Mehl in eine Rührschüssel sieben. Salz, Wasser, ein Schuss Essig und zerlassenes Fett zufügen und mit einem Handrührgerät (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe verkneten - sodass ein glatter Teig entsteht. 2. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche mit den Händen nochmals gut durchkneten, damit ein leicht elastischer Strudelteig entsteht. 3. Teig zu einer Kugel formen und diesen in einen noch warmen, trockenen Topf (vorher mit heißem Wasser ausspülen und abtrocknen) legen, Deckel drauf und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

FÜLLUNG: - 50 g Rosinen, - 5 TL Rum, - 50 g Semmelbrösel, - 1 Pk Vanillezucker, - 75 g zerlassene Margarine oder Butter, - 3Tr Zitronen-Aroma - 100 g Zucker, - 1 kg Äpfel , - 50 g gehackte Mandeln.

Quelle: https://www.curiouscuisiniere.com/ apfelstrudel-apple-strudel/

REZEPTE

ZUTATEN:

FÜLLUNG: 1. Äpfel schälen, vierteln, entkernen, in feine Stifte schneiden und in eine Schüssel geben. Den Rum- und das Zitronen-Aroma untermischen und gut durchrühren. 2. Nun den Strudelteig auf einem großen, bemehlten Küchentuch ausrollen und dann zu einem Rechteck (ca. 50x70 cm) formen/ausziehen - mit etwas zerlassener Butter bestreichen. 3. Nun die Semmelbrösel aufstreuen und nacheinander Apfelstifte, Rosinen, Zucker, etwas Vanillezucker und Mandeln auf dem Teig verteilen. 4. Dabei an den kurzen Seiten ca. 3 cm frei lassen und auf die Füllung klappen. 5. Den Teig mit Hilfe des Tuches von der längeren Seite her aufrollen, an den beiden Enden gut zusammendrücken und auf ein gefettetes Backblech legen. Strudel mit etwas Butter bestreichen. 6. Im vorgeheizten Backrohr: bei 180 Grad 45-55 Minuten backen. Nach 30 Minuten Backzeit den Strudel nochmals mit etwas Butter bestreichen. 7. Den fertig gebackenen Apfelstrudel mit Staubzucker bestreuen und noch heiß servieren. 17


DER JOGHURTKUCHEN ZUTATEN:

VORBEREITUNG:

- 1 Tasse Naturjoghurt (150 - 180 g)

Alle Zutaten Eier, Zucker, Vanillezucker, Joghurt,

- 2 Joghurtbecher Mehl

Öl, Mehl und Backpulver werden zu einem Teig

- 2 Eier

verrührt und schließlich wird Rum hinzugefügt. Die Becher bei Mehl und Zucker beziehen sich

- 1 Joghurtbecher Zucker auf den Joghurtbecher, denn mit diesem wird - 1 Joghurtbecher Öl

alles abgemessen. Du fettest ein Backblech ein

REZEPTE

- 1 Vanillezucker

und streust Semmelbrösel darauf. Nun gieß die

- 1 Backpulver

vorbereitete Masse hinein. Am Ende streut man

- ein paar Tropfen Rum

Obststücke in den Teig. Im vorgeheizten Back-

- frischers Obst (oder gemischtes Obst aus der Dose)

ofen wird der Kuchen dann bei 180 Grad ca. 3540 Minuten gebacken. Dann abkühlen und in

Würfel schneiden. Quelle: https://www.kulinarika.net/recepti/14811/sladice/jogurtovo-pecivo-s-sadjem/

Maruša Koren, Teja Ružič, 3. a 18


PROJEKTWOCHE STEM REPORTAGE: Sonntag, 24. 3. 2019 – Samstag, 30. 3. 2019 In der Woche vom 24. 3. bis zum 30. 3. 2019 hatten die Schüler des Gymnasiums Velenje zusammen mit den Schülern aus fünf anderen Ländern im Rahmen des STEM - Erasmus - Projekts eine Projektwoche. Das Treffen in Slowenien war das letzte, zuvor gab es seit 2017 schon fünf Projektwochen in anderen teilnehmenden Ländern.

Jedes Land bekam die Aufgabe, eine davon zu erforschen bzw. zu präsentieren. Die bei weitem wichtigste Energiequelle ist die Sonne und die Photovoltaik wurde an Slowenien vergeben. Unter Photovoltaik bzw. Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen.

Neben dem wissenschaftlichen Teil des Projekts wurde viel Wert darauf gelegt, Kulturen der teilnehmenden Ländern kennenzulernen, die Freundschaften zu schließen und sprachliche Fähigkeiten zu entwickeln. Die Woche begann am Sonntag mit der Anreise der Projektteilnehmer in den späteren Nachmittagsstunden. Sie wurden bei Familien in Velenje und in der Umgebung untergebracht. Am Montag musste sich zuerst jedes Land kurz vorstellen, was abgesehen von technischen Schwierigkeiten sehr gut und interessant war. Anschließend lernten die Gäste durch ein Stadtquiz Velenje kennen. Wir wurden vor eine Reihe von Aufgaben gestellt, die zum Ziel führten: das Mittagessen. Am Dienstag begann die erste Auseinandersetzung mit dem Thema des Projekts: Photovoltaik Im »MIC« hatten wir Werkstätte mit verschiedenen Testen und Experimenten. Die Teilnehmer hatten zwar unterschiedliches Vorwissen, aber trotzdem konnten alle etwas dazu lernen.

19

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Das Thema des Projekts sind erneuerbare Energien wie Bioenergie (Biomasse), Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie und Windenergie.


PROJEKTE UND REPORTAGEN

Am Mittwoch begann das Programm früher als gewöhnlich. Mit dem Bus fuhren wir in die Umgebung von Žalec, um eine Firma zu besuchen. Diese Firma macht die Solarmodule fertig und heißt Bisol. Wir verteilten uns in zwei Gruppen, die sich dann getrennt die Produktion der Solarplatten zusammen mit der Präsentation des Projekts und des Zustandes auf dem Markt der Solarenergieproduktion ansahen. Nach der interresanten Besichtigung gingen wir noch in die Grotte »Pekel«, wo uns vor dem Eingang der „Teufel“ begrußte. Wir bewunderten diese Natürschönheit und fuhren dann am Nachmittag nach Hause zurück. An vielen Nachmittagen konnten wir unser Programm auch selbst organisieren und hatten viel Spass mit unseren guten Freunden und neuen Bekannten. Am Donnerstag stand der Besuch unserer Hauptstadt Ljubljana auf dem Zeitplan. Wir besuchten dort das Haus der Experimente und spielten da mit den Gesetzen der Physik.

Bei der darauffolgenden Stadtführung konnten wir auch etwas kulturelles Wissen über Ljubljana erwerben, wegen unseres charismatischen Reiseleiters war das ein besonderes Erlebnis. Nach Hause kamen wir müde, aber zufrieden. Am Freitag war der letzte Tag des Projekts und deshalb war der Zeitplan auch entspannter. Als unsere letzte Aufgabe bereiteten wir die Präsentationsvideos in Gruppen vor. Am Abend gab es dann noch das Abendessen und die Verleihung der Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an der Projektwoche. Danach folgte noch unsere selbst organisierte Party, wo wir uns von unseren neuen Freunden verabschiedeten.

Am Samstagmorgen sagten wir unseren Gästen »Tschüss« und unser Projekt wurde abgeschlossen. STEM hat uns viele schöne Erlebnisse möglich gemacht, eröffnete neue Horizonte und brachte uns Spaß, Glück und noch das Wichtigste: neue Freunde!

Lara Pustinek Miočić, Matjaž Čelan, 3. b

20


PROJEKTWOCHE STEM INTERVIEW mit Mikkel Grøndahl, dem Studenten im STEM Projekt Nach dem Projekt entschloss ich mich, ein Interview mit einem der eingeschlossenen Studenten zu führen. Das hat einen guten Überblick über die gesamte Projektwoche gegeben. Im Interview werden wir sehen, was die Meinung einer der dänischen Studenten zu den einwöchigen Aktivitäten ist.

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Wie hast du an dem STEM Projekt mitgewirkt und warum hast du dich für die Teilnahme entschieden? Wir, die dänischen Studenten besuchen ein Fachgymnasium mit Schwerpunkt Naturwissenschaften, das bedeutet, dass wir Fächer wie Mathematik, Physik, Programmieren und Chemie auf einem hohen Niveau haben. Der Physiklehrer in unserer Klasse (Mathematik und Physik A-Level) entschied, dass wir uns an dem Projekt beteiligen sollten. Da wir dazu neigen, Ingenieure zu werden, meinen wir, dass das Projekt eine gute Idee und ein Weg zur sauberen Energie sein könnte. Ich wurde gebeten, nach Slowenien zu reisen, und sah darin eine Chance für schulische und kulturelle Bildung, aber auch, weil ich neue Freunde finden wollte. An wie vielen Austauschen hast du teilgenommen, an welchen? Ich war zweimal dabei. Bei uns in Dänemark und jetzt in Slowenien. Alle dänischen Studenten waren ein - oder zweimal dabei.

Welche Themen der sechs Austauschprogramme magst du am meistens und warum? Da ich nur an einem (außer dem dänischen) teilgenommen habe, sage ich das, in Slowenien. Ich glaube, dass Solarenergie die meistversprechende von allen ist. Aber das Niveau des Lehrens war niedrig. Der Anschluss elektrischer Schaltungen ist Grundwissen in der dänischen Hochschule und da gab es nicht viel Neues zu lernen (weil wir einen hohen Fokus auf Physik haben, war alles noch einfacher). Aber andere Aktivitäten waren mehr oder weniger angenehm.

Ein Zitat aus unserer Teilnahmebescheinigung: »Der naturwissenschaftliche Unterricht treibt die Modernisierung voran!«

die gesamte Besetzung des Projektes STEM 21


Weißt du, dass ... Dänemark 2017 44% seines Stroms aus Wind produzierte? Dies ist der höchste Prozentsatz aller Länder.

Kannst du den technischen Teil von dem Projekt STEM in Slowenien und in anderen Ländern vergleichen? Der dänische und der slowenische waren ziemlich ähnlich. Die Experimente zeigten die gleichen Prinzipien bezüglich der Wirksamkeit, aber in Slowenien hat uns ein Lehrer unterrichtet, wogegen wir in Dänemark alles allein getan haben.

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Wie würdest du das Slowenische Programm bewerten? Eine solide 8 von 10 Punkten. Der soziale Teil war unvergesslich und ich freue mich sehr darauf, ein anderes Mal zu kommen. Aber der pädagogische Teil könnte besser sein. Was meinst du über STEM insgesamt? Durch das Projekt erfährt man viel über die anderen europäischen Länder, wie und wo sie sich von unserem eigenen unterscheiden, aber auch, wo wir ähnlich sind. Wir lernen die verschiedenen Kulturen besser kennen und lernen dabei viel über uns. Diese Projekte helfen uns, eine bessere Zukunft zu schaffen. Was würdest du für die Zukunft vorschlagen? Ein höheres Bildungsniveau ist sehr wichtig, meiner Meinung nach, aber das ist nur ein Teil…

Danke an den Interviewten: Mikkel Grøndahl

die Sammlung von Erinnerungen aus allen Treffen Matjaž Čelan, 3. b 22


REPORTAGE, 11. 4 . 2019 Die Schüler aus der dritten Klasse machten am 11. April 2019 einen Ausflug nach Deutschslandberg. Der Ausflug wurde von unserer Deutschlehrerin des Wahlfachs Deutsch organisiert.

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Wir fuhren mit dem Bus nach Österreich und als wir ankamen, wurden wir in Gruppen aufgeteilt und die Schüler der Partnerschule BHAK aus Deutschlandsberg übernahmen die Führung, um uns die Schule zu zeigen und über ihr Programm und Schulsystem zu sprechen. Wir besuchten ein paar Unterrichtsstunden, zum Beispiel Mathematik, Informatik und Ethik. Wir haben gesehen, dass sich ihr Schulsystem in vielerlei Hinsicht von unserem unterscheidet. Ihr Schulzentrum bietet viele verschiedene Programme an, deshalb ist es viel größer als unser. Wir haben entdeckt, dass wir nach drei Jahren Deutschlernen viel verstehen, wenn der Stoff teilweise bekannt ist. Sie haben sogar eine Schulküche, in der sie uns selber das Mittagessen vorbereiteten.

Das Essen war gut und das Dessert war etwas Besonderes, hergestellt aus Zitronencreme mit Kürbiskernen und Honig. 23


Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zur Burg in Deutschlandsberg.

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Dort erhielten wir Arbeitsblätter die wir mit Hilfe der Gastschüler ausfüllen

mussten und nachdem wir in die Innenstadt zurückgekehrt waren, besuchten wir die Bäckerei, die Buchhandlung und andere Plätze, wo wir Aufgaben lösen mussten. Der Activity – Unterricht bestand nämlich aus Fragen zu Geschäften in Deutschlandsberg. Die ganze Stadt wurde schön mit Osterschmuck verziert, weil Ostern vor der Tür stand. Später trafen wir uns mit den Lehrern und gingen zusammen zum Blumenladen, wo wir in einer Werkstatt unseren eigenen Palmbusch machten. Die Schulleiterin und unsere Lehrerin zogen am Ende eine positive Bilanz: „Heutzutage ist es wichtig, dass junge Menschen den persönlichen Kontakt pflegen und nicht nur über soziale Medien kommunizieren. Naja Škarja, 3. b Vielleicht stimmt es sogar!

24


REPORTAGE über einen Kunstausflug in die Provence, 27. - 31. März 2019 Am Mittwochabend, dem 27. März 2019, ging es los. Die Gymnasiasten aus Velenje fuhren mit dem Bus nach Frankreich. Die Nacht verbrachten wir im Bus und am Morgen kamen wir zur Cote d'Azur an, eines der beliebtesten Reiseziele im wunderschönen Süden Frankreichs.

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Zuerst machten wir einen Aufenthalt in dem Dorf Eze, wo sich ein wunderbarer Blick auf die Cote d'Azur bietet. Dort besichtigten wir eine Parfümerie, um zu sehen, wie Parfüms, Öle und Cremen aus Lavendel, Orangen, Zitronen, Rosen und anderen Kräutern und Früchten hergestellt werden. Danach folgte die Fahrt nach Nizza, wo wir zuerst das Staatliche Museum Marc Chagall und das Matisse-Museum in Nizza besuchten. Hier findet man einen Überblick über das Werk der Ausnahmekünstler Chagall und Matisse. Zum Museum gehört auch ein schöner Garten mit Pinien und Oliven. Nach einer längeren Mittagspause machten wir einen Spaziergang durch die Stadt. Die vielen kleinen Gassen in den typischen Farben des Südens laden zum Bummeln ein. Wir konnten die Strände des schönen und sonnigen Nizza bewundern. Begeistert und müde kamen wir in unser Hotel an.

Quelle: https://www.lunin.net/zdravje/etericna-olja/ 25


Weißt du, dass ... Frankreich das meistbesuchte Land für Touristen ist? Im Jahr 2017 besuchten es fast 87 Millionen Touristen.

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Am nächsten Tag gingen wir nach dem Frühstück nach St. Rémy-de-Provence, wo wir das Krankenhaus, in dem der niederländische Künstler Vincent Van Gogh behandelt wurde, besuchten. Dann folgte die Tour durch die päpstliche Stadt Avignon, wo wir nach dem Mittagessen das Lavendelmuseum besuchten. Dort wurde ein vorzügliches Fest mit Lavendeltee, Makronen und französischem Gebäck vorbereitet. Vom Lavendelmuseum ging es los zum berühmten Pont du Gard. Die Pont du Gard ist mit 49 Metern Höhe die höchste von den Römern erbaute Brücke und zählt zu den 10 meist besuchten Monumenten in Frankreich. Das ist zu bewundern! Am Abend besichtigten wir noch das Platzhaus in Nimes, das als der besterhaltene römische Tempel gilt. Am dritten Morgen sahen wir uns das Café in Arles an, das auch vom berühmten Van Gogh fotografiert wurde. Dann folgte die Besichtigung des Amphitheaters und des Theaters. Weiter gingen wir durch die Provinz Camargue, die nach weißen Pferden, die den Lipizzanern ähneln, berühmt ist. Es folgten die Tour durch die lebhafte Küstenstadt Les Saintes-Ma-Ries-De-La-Mer und die Besichtigung der Stadt Aigues-Mortes, die nach ihren hervorragend erhaltenen Stadtmauern bekannt ist. Am Abend kehrten wir zurück zur Cote d'Azur.

... ein eingefangener Moment aus Nizza ... Am letzten Tag in Antibes sahen wir uns das Museum eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso, an und genossen die letzten sonnigen Minuten unseres Ausflugs in Frankreich. Am Nachmittag fuhren wir in Richtung Slowenien und kamen spät abends nach Hause an. Auf der Exkursion erfuhren wir viel über Kunst, Geschichte und die geographischen Besonderheiten der Provence und der Cote d'Azur. Noch lange werden wir uns an die schönen Momente, unser Lachen und die unvergessliche Unterhaltung mit Freunden erinnern.

Pont du Gard (Quelle: http://www.robertqbyron.com/post/ view/pont-du-gard-roman-aqueduct-you-gotta-go-here )

Nika Krošel, 3. b 26


EINDRÜCKE

vom Choraustausch in Esslingen, Mai 2019

Im Mai war ich mit unserem Sängerchor wieder in Esslingen. Seit 46 Jahren gibt es nähmlich alljährlich einen Austausch zwischen dem Chor unserer Schule und dem Kammerchor des Esslinger Theodor-Heuss-Gymnasiums.

Schwäbische Maultaschen: sehr köstlich!

Mit Volksliedern und modernen Stücken, mit unseren mitreisenden Solisten und vor allem unserer Vielseitigkeit beeindruckten wir das Publikum. Wir verdienten uns zurecht den schallenden Applaus der Konzertgäste. Unser Aufenthalt in Esslingen dauerte 4 Tage, am Samstag machten wir zusammen noch einen Ausflug nach Ulm. Allles war sehr gut organisiert! Unser nächstes Treffen ist im Mai 2020 in Velenje. Blaž Planinšek, 3. a Abschiede sind immer traurig ...

27

PROJEKTE UND REPORTAGEN

In der Gemeindehalle Altbach gaben wir am 17. 5. 2019 zusammen mit unseren Esslinger Kameraden ein wunderbares Konzert. Das war schon mein zweiter Besuch in Esslingen, wo es immer sehr interessant ist. Wir werden bei den Familien und in der Schule jedesmal so herzlich empfangen. Auch später haben wir manchmal Kontakt.


MEIN WUNSCH FÜR EUROPA

PROJEKTE UND REPORTAGEN

Im März kam die Einladung zur Teilnahme an einem interessanten Wettbewerb. Das Europanetzwerk Deutsch vom Goethe-Institut in Brüssel fragte die Schülerinnen und Schülern Europas nach ihren Wünschen für Europa. Auch unsere Schule machte mit. Alle Schüler hatten die Gelegenheit, ihre Zukunftsvisionen für Europa zu entwerfen. 30 nahmen daran teil. Also schickten wir nach Brüssel 30 Postkarten. Darauf sollte man einen Wunsch und auch die Begründung schreiben. Unsere Gymnasiasten schrieben darüber, was uns mit der Europäischen Union verbinden sollte, worauf europäische Politiker zukünftig besonders Wert legen sollten, wie ihr Europa der Zukunft aussieht, wie das „Wir-Gefühl“ in Europa gestärkt werden soll? Eine Jury mit je einem Vertreter aus EU-Kommission, EU-Parlament und Rat der EU wertete anschließend die eingegangenen Postkarten aus und ermittelte insgesamt acht Gewinnerinnen und Gewinner, die im Mai nach Brüssel eingeladen wurden, um die europäische Hauptstadt kennenzulernen und um mit Experten aus den EUInstitutionen zu diskutieren. Unsere Gewinnerin war Almina Čosić aus 3.b. Ihr Artikel ist auf Seite 32 noch eimnal dokumentiert. Jožica Plešnik

28


Viktorija Razdevšek geht in die 3. U Klasse. Sie ist Musikerin, die Musikschule besucht sie schon seit der ersten Klasse. Sie spielt Oboe und zwar sehr gut. In ihrer Freizeit singt sie und spielt auch noch Gitarre und Klavier. Viktorija hat schon an vielen Wettbewerben in Slowenien und im Ausland teilgenommen und da viele Preise gewonnen. Im Jahr 2017 nahm sie in Varaždin am Wettbewerb » Varaždin International Woodwind and Brass Competition« teil. Sie wurde mit dem Höchstpunktzahl und einer Goldpalkette ausgezeichnet. Ein Jahr später nahm sie am internationalen Wettbewerb „Svirel“ teil, wo sie 99 Punkte und Goldplakette erhielt. Sie spielte dieses Jahr am nationalen Wettbewerb junger Musiker der Republik Slowenien - TEMSIG. Mit ihren 97,33 Punkten erhielt sie den 1. Preis und eine besondere Anerkennung für die beste Leistung der Komposition des slowenischen Komponisten.

PORTRÄTS In den letzten drei Jahren erhielt Viktorija viele Einladungen zu den Meisterkursen bei bekannten und guten Professoren in Italien. Sie besuchte jeden Monat die Stadt Florenz. Dort lernte sie viel und sammelte neue musikalische Erfahrungen.

Derzeit besucht sie die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie ihr Wissen bereichert. Sie möchte nächstes Jahr an dieser Uni weiter studieren. Ihr Wunsch für die Zukunft ist, in einem guten Orchester zu spielen. Sie würde gerne eine weltbekannte Musikerin werden und vielleicht auch als Musiklehrerin ihr Wissen und Talent an andere Menschen weitergeben. Viktorija ist meine sehr gute Freundin, und ich wünsche ihr alles Gute! Eva Domitrovič, 3. b

29


Unser Gymnasium besuchen viele interessante Schüler. Wir möchten euch meine gute Freundin, die auch zu ihnen gehört, vorstellen. Sie beschäftigt sich nicht nur mit vielen Freizeitaktivitäten, sondern ihre Noten sind auch sehr gut. Das ist die 17-jährige Nina Smrekar. Wir fragten sie, wie sie sich in der Schule fühlt. In welcher Klasse bist du? - Ich bin in der dritten Klasse.

Findest du die Schule sehr stressig? - Ja, manchmal habe ich viel Stress. Ich muss mir selbst klarmachen, dass eine schlecte Note nicht das Ende der Welt bedeutet. Wie fühlst du dich in der Klasse? - Ich fühle mich sehr gut in meiner Klasse, weil wir alle gute Freunde sind. Wir sind sehr verbunden und helfen einander beim Lernen.

PORTRÄTS

Habt ihr viele Veranstaltungen in der Schule? - Nein, leider nicht. Ich wünsche mir, dass wir mehrere Veranstaltungen hätten, weil viele talentierte Schüler unser Gymnasium besuchen. Ich höre meinen Mitschülern gern zu.

Gehst du gern in die Schule? - Ja, ich gehe sehr gern in die Schule, weil ich manche Schulfächer sehr interessant finde. Welches Schulfach findest du am interessantesten und warum? - Ich mag Englisch und Deutsch, weil diese Fächer für mich sehr einfach sind, Ich mag Literatur bei Slowenisch – ich interessiere mich für Bücher. Ich denke, dass wir beim Literaturunterricht sehr viel fürs Leben lernen können.

Was findest du am besten in deiner Schule?

„Ich muss mir selbst klarmachen, dass eine schlecte Note nicht das Ende der Welt bedeutet.“

Was machst du in deiner Freizeit? Hast du viel Freizeit? - In meiner Freizeit gehe ich gern mit Freunden aus. Wir trinken Kaffee und lachen zusammen. Ich bin auch Pfadfinderin. Wenn ich die Möglichkeit habe, verbringe ich viel Zeit in der Natur. Ich habe eigentlich wegen des Lernens nicht sehr viel Freizeit, aber ich mache Dinge, die mich glücklich machen, wenn ich Zeit habe – und das ist, was wichtig ist. Wie sind deine Lerngewohnheiten? - Ich denke, dass sie gut sind ... aber es gibt nichts, was nicht verbessert werden kann.

- Meine Freunde ... und unseren Klassenlehrer und unsere Deutschlehrerin, die uns immer unterstützen. Ich mag auch das Schulradio, wenn Arctic Monkeys spielen. Was möchtest du ändern?

- Wenn die Stimmung am Gymnasium doch nicht so depressiv wäre! Im Winter kann das Gymnasium so dunkel und grau sein ... vielleicht bräuchten wir eine längere Hauptpause, ha-ha… Danke für das Gespräch und tolle Ideen!

Interviewer: Tanja Mitić, 3. b 30


Meine gute Freundin Neža Vipavc hat dieses Jahr eine Forschungsarbeit in Physik gemacht. Ich möchte euch ihre Forschungsarbeit vorstellen. Ich habe Neža ein paar Fragen gestellt, auf die sie gerne geantwortet hat. Was war das Thema deiner Forschungsarbeit? In meiner Forschungsarbeit habe ich den Weg der Protonen gesucht. Es ist ein interessantes, akutelles Thema. In Slowenien haben wir noch keinen Protonbeschleuniger, aber wir sollen einen bekommen.

Hast du etwas Neues gelernt? Ja, ich habe viel Neues gelernt. Den Großteil der Theorie, die ich für meine Forschungsarbeit benötigte, war neu für mich. Ich wünschte schon lange, Programmieren zu lernen und ich habe durch diese Arbeit auch schließlich damit angefangen. Wie lange hat es gedauert, bis deine Forschungsarbeit fertig war? Ungefähr fünf Monate. Dabei habe ich die meiste Zeit der Arbeit dem Programmschreiben gewidmet. Das hat bis Weihnachtsferien gedauert und das war auch der schwierigste Teil. Danach musste ich nur die Ergebnisse sammeln, bewerten und den Text schreiben.

Empfiehlst du deinen Altersgenossen, nächstes Jahr eine Forschungsarbeit zu machen? Wenn man an einem Thema interessiert ist, kann man dieses Thema erforschen. Aber eine Forschungsarbeit zu machen bedeutet viel Arbeit. Ich glaube, wenn man das wirklich machen will, wird man es schaffen. Wenn man aber nicht so interessiert ist, ist es schwieriger, erfolgreich zu sein. Interviewer: Maja Šafarič, 3. b

Hatte deine Arbeit einen Einfluss auf deine Leistungen in der Schule? Ich glaube ja, aber nicht so viel. Ich hatte recht viel zu tun, aber ich habe es geschafft. Am Ende war alles getan – in der Schule und für die Forschungsarbeit.

Das Sammeln von Daten war ein wichtiger Teil der Erkundung. 31

PORTRÄTS

Warum hast du dich für dieses Thema entschieden? Ich mag Physik und ich wollte eine Forschungsarbeit machen, aber ich wusste nicht, was ich erforschen soll. Mein Lehrer hat mir geraten, dass ich zu diesem Thema etwas machen könnte. Das Thema fand ich gleich sehr interessant und ich entschied mich dafür.

Was war das Schwierigste: die Forschung selbst oder die öffentliche Präsentation deiner Arbeit mit Fragen? Warum? Die ganze Forschungsarbeit war lehrreich. Die neue Theorie, die ich brauchte, war interessant und folglich war sie nicht so schwierig zu lernen. Die Präsentation war ganz anders. Ich wusste, dass ich Fragen bekommen werde, aber ich wusste nicht, was für Fragen. Ich war nervös, aber es ist mir gut gelungen.


ALMINA: IHR WUNSCH FÜR EUROPA Das ist eine der acht preisgekrönten Karten vom Wettbewerb »Europa, das wünsch ich dir!« Sie wurde von unserer Schülerin Almina Čosić geschrieben. Mal sehen, was sie zum Thema sagt! »Europa, das wunsch ich dir ...«

UND NOCH... NINA: WAS UNSERE VIER WÄNDE FÜR UNS BEDEUTEN? Dass Nina auch in deutscher Sprache kreativ sein kann, zeigt sie in dem folgenden Beitrag, den sie nach dem Lesen des Gedichts von Rio Reiser „Vier Wände“ schrieb.

Nina Smrekar: Meine vier Wände »Ich denke, dass uns allen unser Zuhause viel bedeutet. Das Heim ist ein Ort in der Welt, wo wir sein können, was wir wirklich sind. Wir müssen nicht dafür sorgen, ob wir das Richige gesagt haben, oder sorgen, dass uns jemand verurteilt. Ich mag reisen, aber dann komme ich immer wieder zurück zu meiner Familie. Vieleicht ist die Frage »Was bedeutet dir dein Heim?« eigentlich die Frage »Was bedeutet dir deine Familie?« Ich glaube, dass Menschen das Zuhause machen, nicht der Ort oder das Haus. Deswegen kann ich sagen, dass es da ist, wo meine Familie ist.«

32


Das Glück der Welt ist in Nordeuropa zu Hause. Wisst ihr das? Das Netzwerk „Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung“ („Sustainable Development Solutions Network“) veröffentlichte seit 2012 jährlich den Weltglücksreport (»World Happiness Report«). Auf der Spitze war 2018 Finnland, ein Jahr zuvor Norwegen und 2016 Dänemark. Auch in diesem Jahr führt Finnland die Liste der glücklichsten Länder an. Für den Bericht haben internationale Forscher 156 Länder untersucht. Quelle: https://www.travelbook.de/ziele/laender/world-happiness-report-das-sind-die-gluecklichsten-laender-der-erde

Slowenien landet nach dieser Statistik leider nicht weit oben, nicht unter Top 30! Aber trotzdem findet man in Velenje glückliche Schüler, besonders jetzt, die Ferien stehen ja fast schon vor der Tür! Das Glück, was ist das, was beeinflusst unser Glück, wann sind wir glücklich, was macht uns besonders glücklich? Unsere Antworten auf diese Fragen heute nur für euch:

Leute, die mich zum Lachen bringen, verständnisvoll und Ich bin sehr glücklich, weil ich mein Leben ehrlich sind, die machen mich glücklich. Ich schätze sie und wünsche mir, es gäbe mehr solche. liebe, an Gott und seine Liebe zu mir glauWenn ich keine Schule habe, bin ich glücklich. Mich be. Meine Familie, meine Freunde und meine Hobbys machen mich glücklich .

machen glücklich Reisen, wenn ich entspannt bin und mein Lieblingsessen esse.

Glück sind für mich: Som- Viele gute Freunde, schönes Wetter und Erfolg in der Gesundheit, gute Noten sind Schule – das ist mein Glück. mir wichtig aber am glücmer, Meer, heißes Wetter, klichsten bin ich mit meiner Freunde, auch Tiere und das Familie, meinen FreGefühl des Sattseins. Gitarre, Sonne, Umgebung meiner Familie und Fre-

unde, das ist Glück. Das Gefühl von Frieden und Harmonie in der Natur bringen mir auch Glück.

unden, wenn es warm, sonnig ist.

Ich bin glücklich, wenn eine neue Episode meiner Lieblingsserie Ich bin glücklich, wenn ich Musik höre, entspannt bin, fernsehe, interessante kommt. Zeit mit meiner Familie, Unterhaltung und Lachen, das ist Glück. Auch ein guter Film, gutes Essen und wenn ich kochen kann.

Bücher lese, Computer spiele… Ukulele und Schlagzeug spielen, das mach mich glücklich. Und eine gute Nachspeise backen, das finde ich toll.(Neža)

Rote Blumen, Wind in den Haaren, Sonne in meinen Augen und die Tasse heißer Schokolade in meiner Hand. An einem regnerischen Tag gehüllt in warme Decken, eine Fernsehserie an einem verschlafenen Tag, das ist Eine gute Aussicht in der Natur, kleine extra Dinge, Glück. Ich freue mich auf neue Freunde, Spagetti auf dem Teller vor dem großen PanteBilder … Über interessante Autos zu lesen oder mein Lieblingsauto zu sehen, das macht mich glücklich. hon und »dolce far niente«.

Wenn mich meine Freunde zum Lachen brinGeselschaft meiner Freunde und Familienmitglieder, gen und wenn ich auf schöne Orte reisen Schulerfolg, enge Beziehung zu meinen Schulkameraden kann, das bringt mir auch Glück. und gutes Essen, das sind meine wichtigsten Glücksfaktoren. 33

UND NOCH...

Ich bin glücklich, wenn ich Musik mache. Es gibt für mich kein größeres Glück als Musik. Und mit Freunden ausgehen, das macht mich auch glücklich.

Wenn meine Mutter lacht, bin ich sehr glücklich, und ich wünsche mir, dass ich nie erwachsen wäre. Über sonniges Wetter oder eine gute Schulnote freue ich mich auch sehr.


KREUZWORTRÄTSEL I J M

K H

E

L

N

VERGNÜGEN

A G

D

B

C

Vertikal: 1. Wo war Freddie Mercury geboren? 2. Mit welchem Verkehrsmittel kann man fliegen? 4. Wie heißt das Vekehrsmittel, das unter Wasser fahren kann? 9. Was ist Deutschlands Hauptstadt? 11. Was ist Österreichs Hauptstadt?

F

Horizontal: 3. Wie heißt die Bahn mit dem höchsten Tempolimit? 5. Wie spricht man in Spanien? 6. Wie heißt New York City mit einem anderen Namen? 7. Wo ist Burj Khalifa? 8. Der höchste Berg der Welt ist 8848 m hoch. Wie heißt er? 10. Was spricht man in Usbekistan?

Was ist die Lösung dieses Kreuzworträtels? A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

34


DEUTSCHER SCHÄFERHUND Der Deutsche Schäferhund ist der drittbeliebteste Hund der Welt. Willst du mehr über ihn wissen? Dann lies den Artikel unten! Das Herkunftsland des Deutschen Schäferhundes ist Deutschland. Derzeit leben in Deutschland 250.000 Deutscher Schäferhunde. Der Hund kann schwarz oder braun mit einem roten Farbton sein. Nach Haarlänge kennen wir drei Arten von deutschen Schäferhunden. Wir kennen die kurz-, lang- und mittellanghaarigen Schäferhunde. Rüden werden bis zu 65 Zentimeter groß und wiegen etwa 40 Kilogramm. Hündinnen werden bis zu 60 Zentimeter groß und wiegen etwa 32 Kilogramm. Im Durchschnitt werfen Weibchen von 7 bis 8 Welpen. Der Hund ist ein Sport- und Familienhund, ein aktiver Hund, der regelmäßig Bewegung braucht. Diese Hunde sind sehr intelligente Lebewesen. Sie können problemlos mit anderen Tieren zusammen leben. Nun, hier sind vier kleine, interessante Fakten über diese Hunderasse: Einige deutsche Schäferhunde können vom Zwergwuchs betroffen sein. Das bedeutet, dass sie für immer klein bleiben, aber es bedeutet auch, dass sie viele gesundheitliche Probleme haben.

2.

Rin Tin Tin war ein Deutscher Schäferhund-Schauspieler und er war der größte Star der Rasse.

3.

Einige Deutsche Schäferhunde haben eine sehr ungewöhnliche Färbung. Sie sind bekannt als Panda-Hirten!

VERGNÜGEN

1.

4. Sie haben ein doppeltes Fell. Die äußere Hülle fällt das ganze Jahr über ab. Wenn du darüber nachdenkst, einen zu kaufen, dann gebe ich dir einen Rat - dein Haus sollte einen wirklich großen Hof haben, denn Deutsche Schäferhunde brauchen viel Platz! Maruša Koren, 3. a

35


QUIZ Herzlich willkommen bei unserem Preisquiz! Hast du unsere erste Ausgabe von Spass mit Interesse durchgeblättert? Bist du ein Quiz-Freund? Dann gibt es für dich hier die passenden Fragen! Du brauchst nur dein Handy, den QR-Code unten und ein bissen Allgemeinwissen über unser Gymnasium und natürlich über den Inhalt dieser Zeitung.

Das Quiz kann bis zum 20. 6. 2019 online gespielt werden. Also mitmachen, Spass haben und einen Preis gewinnen! Viel Vergnügen! /Danke für die freundliche Unterstützung des Goethe Instituts Ljubjana bei den Preisen. Danke auch an alle andere Sponsoren!/

36


37


38

Profile for Gim Vel

Spass  

Schülerzeitung des Leistungskurses Deutsch

Spass  

Schülerzeitung des Leistungskurses Deutsch

Profile for gimvel
Advertisement