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NO 2 / APRIL 2013

Wohnen in DER EURopaallEE

06 14

&

EIN NEUER STADTTEIL Ein Streifzug durch die Europaallee

HAUS E

Die Architekten

VERNETZT

Europaallee, Ihre n채chsten Anschl체sse


MITTEN IM LEBEN Rund ein Drittel der Europaallee ist fertiggestellt. Damit wird das urbane Lebensgefühl, welches Zürichs neusten Stadtteil prägt, jeden Tag etwas deutlicher spürbar. Mit der Europaallee entsteht direkt beim Hauptbahnhof ein neues, weitläufiges und vielfältiges Quartier. Ein Ort zum Wohnen, Verweilen, Einkaufen, Arbeiten und Studieren.

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EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER Sind Sie in letzter Zeit einmal durch die Europaallee spaziert? Ich kann es Ihnen nur empfehlen. Die Entwicklung dieses neuen Quartiers an prominenter Lage mitten in Zürich schreitet zügig voran. Während sich die Bautätigkeit allmählich in Richtung Langstrasse verlagert, ist im östlichen Teil der Europaallee bereits Leben eingezogen. Es würde mich freuen, wenn die aktuellen Einblicke auf den folgenden Seiten Ihre Lust auf einen baldigen Besuch wecken. Die wichtigste Neuigkeit, die wir Ihnen mit dem vorliegenden Magazin präsentieren dürfen, betrifft die Mietwohnungen im Haus E. Das Gebäude mit seinen zwei Wohntürmen ist im Rohbau fertiggestellt, und der Innenausbau ist bereits im Gang. Vom 5. bis 10. respektive vom 5. bis 12. Geschoss entstehen im Haus E, direkt am neuen Gustav-Gull-Platz, 64 besondere Stadtwohnungen unterschiedlichen Typs. Sie sind im Winter 2013/2014 bezugsbereit und werden in den kommenden Wochen zur Vermietung freigegeben. Interessieren Sie sich für eine der hochwertigen Mietwohnungen an dieser so speziellen Lage? Unter www.europaallee.ch finden Sie vertiefte Informationen. Für alles Weitere steht unser Vermietungsteam gerne zu Ihrer Verfügung.

Markus Streckeisen Leiter SBB Immobilien Bewirtschaftung

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Impressum

E 4

Herausgeberin: SBB Immobilien Development, Europaallee, 8021 Zürich Konzept und Design: Giger&Partner, Zürich Redaktion: René Loner Bilder: Günter Bolzern, Jasmin Himmel, Luminous Zurich, Teo Jakob, HHM, Stockphotos, PB Visualisierungen: raumgleiter, Zürich Druck: Druckerei Feldegg AG


i n h a lt

INHALTSVERZEICHNIS WOHNEN IN DER EUROPAALLEE

03 06

06

EDITORIAL

von Markus Streckeisen STADTLEBEN

06 Ein neuer Stadtteil 08 Shoppingmeile 10 Chili-Öl & andere Scharfmacher: die neusten Shops in der Europaallee

08

12

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HAUS E

12 Die Europaallee im Überblick 14 Die Architekten 18 Die Wohnungen

24 18

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VERNETZT

Europaallee, Ihre nächsten Anschlüsse

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IMPRESSIONEN

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OBJETS ET DÉSIRS

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INTERIEUR

38

KONTAKT

City Lights

Summertime

Essen mit Teo

Wohnen in der Europaallee

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Viele Innenhöfe sind öffentlich zugänglich.

EIN NEUER STADTTEIL

Urbane Vielfalt, das ist der rote Faden, der die Planung der Europaallee in Zürich durchzieht. So wächst auf dem 78'000 Quadratmeter grossen Areal zwischen Gleisfeld und Lagerstrasse ein lebendiges Quartier heran. An erstklassiger Lage werden rund 300 Stadtwohnungen direkt beim Hauptbahnhof realisiert. Mit der Europaallee entsteht im Herzen der Stadt auch ein attraktiver Ort zum Arbeiten, Studieren, Einkaufen, Flanieren und Verweilen. Moderne Architektur von namhaften Architekturbüros prägen das Erscheinungsbild der Europaallee.

Die Europaallee nimmt Form an. Schritt für Schritt bewegen sich die Bauarbeiten in Richtung Langstrasse, und die letzte der acht Etappen wird 2020 abgeschlossen sein. Dessen ungeachtet zieht vom Hauptbahnhof her das Leben in den neuen Stadtteil ein. Wenn im Winter 2013/2014 die ersten Mieterinnen und Mieter ihre Wohnungen im Haus E beziehen, finden sie sich mitten im Stadtleben wieder. Denn in der Europaallee ist auch für die praktischen und schönen Dinge des Alltags gesorgt. Derzeit ist zwar erst ein Drittel des neuen Quartiers gebaut. Aber wer durch die bereits eröffneten Teile spaziert, trifft schon heute auf einen bunten Mix an interessanten An-

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S TA D TL E B E N

Massage? Alles schon da, und mit jedem weiteren Gebäude, das in der Europaallee

WORAUS B ESTEHT EIGENTLICH URBANE L E B E N S Q U A L I TÄT ?

eröffnet wird, wächst das Angebot weiter.

Die Europaallee bietet ihren Bewohnerinnen und Bewohnern

geboten: Gemütlich Kaffee trinken oder mit Freunden brunchen? Den Kühlschrank mit Basics von Coop oder mit Leckereien aus einem der diversen Spezialitätenläden füllen? Eine neue Frisur, eine neue Brille – oder beides? Ein Beauty-Stopp oder eine

hohe Wohn- und Lebensqualität. Die absolut zentrale Lage, die Neben den diversen Läden und Cafés gehören auch die 2500 Studentinnen und

Qualität der Architektur und die grosszügig konzipierten Woh-

Studenten der Pädagogischen Hochschule Zürich zu den Pionieren, die sich früh in

nungen sind ein Teil davon. Besonders wichtig sind in der Pla-

der Europaallee eingefunden haben. Sie, die angehenden Lehrerinnen und Lehrer,

nung aber auch städtebauliche Aspekte.

die vorher auf viele Gebäude in der ganzen Stadt verteilt waren, müssen jetzt von der S-Bahn bis zum Hörsaal nur noch wenige Schritte zurücklegen. Dabei wird in

Lebendige Erdgeschosse

der PH Zürich übrigens nicht nur für den Lehrernachwuchs gesorgt. Neben Hör-

Mit der Europaallee entsteht nicht nur für die künftigen Be-

sälen, Seminarräumen, Labors oder Turnhallen auf 40'000 Quadratmetern umfasst

wohner ein attraktiver Ort. Zum urbanen Konzept gehört,

das Raumangebot der PH Zürich auch eine Kindertagesstätte und 51 Nistkästen für

dass in allen Gebäuden in den Erdgeschossen ein breites An-

Mauer- und Alpensegler. Man darf davon ausgehen, dass auch diesen Felsbrütern

gebot zum Einkaufen, Geniessen und Verweilen einlädt. Für

das Leben im Grossstadtambiente gefallen wird.

alle Gebäude gilt das Konzept der belebten Erdgeschosse.

In der Europaallee entstehen mittelfristig aber auch 6000 Arbeitsplätze in den un-

Attraktive Aussen- und Freiräume

terschiedlichsten Bereichen. Viele der Beschäftigten sind bereits da. Allein ab Früh-

Die Europaallee wird ein dichter Stadtteil. Wo würde das

jahr 2013 ziehen 2400 UBS-Mitarbeitende ins Haus C ein. Die Grossbank bezieht

mehr Sinn machen als an dieser zentralen und erstklassig

nicht nur neue Büros, seit März betreibt sie dort auch eine einladend gestaltete

erschlossenen Lage? Im Zusammenspiel mit Gebäuden von

Bankfiliale mit Schalterbetrieb und Geldautomaten. Auch der öffentlich zugängliche

hoher architektonischer Qualität prägen markante Stras-

Innenhof ist einen Besuch wert.

senzüge und Plätze den Charakter des neuen Quartiers. Sie schaffen Grosszügigkeit und sorgfältig gestaltete Aussen-

Im Sockelgeschoss von Haus E werden ebenfalls verschiedene Unternehmen ein-

räume mit eindeutig städtischem Charakter. Das Rückgrat

ziehen. Schon ab Winter 2013 / 2014 bietet dort das Office Business Center in den

bildet die weitläufige begrünte Europaallee, zusammen mit

oberen Etagen seine Dienste an. Dessen Nutzer entscheiden selber, was sie brau-

zwei Plätzen: dem Europaplatz sowie dem Gustav-Gull-

chen: komplett eingerichtete Büros zum Mieten auf Zeit, umfassende Infrastruktur

Platz, der mit zwei Arkadencafés und seiner stimmungsvol-

und Dienstleistungen sowie Konferenz- und Sitzungsräume. Die Dienstleistungs-

len Wasserfläche zum beliebten Treffpunkt wird.

module sind nach Bedarf abrufbar. Vernetzung mit der Nachbarschaft Die neu geschaffenen Achsen in der Europaallee orientieren sich an bestehenden Strassenverbindungen im Quartier und erweitern diese. So entstehen neue Verbindungen zwischen dem bestehenden und dem neuen Stadtkörper. Wo der Blick aus der Kanonengasse, der Tellstrasse und der Eisgasse bislang am Zaun in einer Art Niemandsland endete, öffnen sich neue Sichtachsen in die Europaallee hinein. Zudem erfährt die Lagerstrasse – die Nahtstelle zwischen dem bestehenden und dem neuen Quartier – eine markante Aufwertung zum begrünten Boulevard.

Flanieren und studieren vor der Haustüre.

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Die Passage – das sind über 7000 IndoorQuadratmeter fürs Outdoor-Leben.

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S TA D TL E B E N

SHOPPINGMEILE Seit Herbst 2012 zieht die Europaallee Passage Reisevögel, Abenteurer, Entdeckertypen, Outdoor-Liebhaber und Sportfans an. Sie alle finden ein weit gespanntes Angebot, ein inspirierendes Nebeneinander von etablierten Marken und jungen Labels. Zu den Ersten, die sich hier angesiedelt haben, gehören die Mieter in der Europaallee Passage. Direkt hinter der Sihlpost laden 7300 Quadratmeter Ladenfläche zum Stöbern, Entdecken und Einkaufen ein. Das bringt Leben ins Quartier und macht den neuen Stadtteil schon in der Entstehungsphase zu einem interessanten Ziel rund um die Themen Outdoor, Sport, Abenteuer und Reisen. Zu den Magneten der Einkaufspassage gehört der Flagship Store von Transa. 3000 Quadratmeter Fläche und eine Höhe von bis zu sieben Meter – da passt auch die Kletterwand problemlos rein – machen den Laden zur Sehenswürdigkeit. Mit etwas Besonderem wartet auch Ochsner Sport auf. Denn das Shopkonzept Ochsner Sport Lady richtet sich primär an Frauen. Das manifestiert sich nicht nur in der Ladengestaltung, sondern auch im Sportgeräteangebot. Denn eine sportliche Frau mit 1,70 Metern Körpergrösse braucht nicht die gleichen Skis wie ein Zwei-Meter-Hüne. Wer kennt Sally Mellony? Neben etablierten Unternehmen wie Transa, Ochsner Sport oder der amerikanischen Traditionsmarke Gant haben die SBB als Bauherrin bei der Vermietung der Läden hier bewusst auch junge und aufstrebende Labels berücksichtigt. Das zeigt sich besonders bei Feinraus. Dort trifft man unter Namen wie Feggy Min, Une Table Pour Deux, Sally Mellony, Sensimon oder Holy Wooly Clothing auf junge Mode, die ihre Karriere noch vor sich hat. Feinraus versteht sich als Drehscheibe – und im besseren Fall als Sprungbrett – für kleine und junge Labels, die (noch) nicht in die grossen Verkaufskanäle gelangen. Wer vom vielen Schauen und Shoppen hungrig, durstig und ermattet ist, kann in der Europaallee Passage natürlich auch wieder Energie tanken. Auf die Schnelle bei Coop, der an dieser geschäftigen Lage ein besonders breites Take-AwaySortiment anbietet, gemütlich bei Starbucks oder in der Salat- und Baguette Bar Hin & Weg.

ALLE UNTER EINEM DACH Transa Flagship Store auf 3000 m2 mit Outdoor und Reiseartikeln Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.transa.ch

Arniko Skateboards und Modeartikel aus Nepal Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.arniko.ch

Ochsner Sport Lady Sport-Shop-Konzept speziell für Frauen Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.ochsner-sport.ch

Feinraus Plattform für junge Schweizer Labels Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.feinraus.ch

Doodah Trendige Boards, Shoes, Streetwear, Urban Fashion, Kids Wear und Accessoires Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.doodah.ch Lola Fred Einzigartiger Concept Store: Yoga- und Meditationsstudio und Fashionstore Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.lolafred.com Happy Bike Der frische, spritzige Veloladen Öffnungszeiten: Mo – Sa: 07.00 – 20.00 www.happybike.ch Radix Boardsport mit Schwerpunkt Kiteboarding und Snowboarding Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.radixweb.ch Gant American Sportswear Heritage Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.gant.com Tom Bergstein Outdoor-Bekleidung in Top-Qualität Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.tombergstein.ch

Rohbau Trendige Urban Outdoor Fashion Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.transa.ch/de/rohbau Lernmedien-Shop Bildungsmedien aller Schulstufen Öffnungszeiten: Mo – Fr: 09.00 – 20.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.lernmedien-shop.ch Globetrotter Travel Service Massgeschneiderte Reisen weltweit Öffnungszeiten: Mo – Mi: 10.00 – 19.00 Do: 10.15 – 19.00 Fr: 10.00 – 19.00 Sa: 09.00 – 18.00 www.globetrotter.ch Coop Alles für den täglichen Bedarf Öffnungszeiten: Mo – Fr: 06.30 – 22.00 Sa: 08.00 – 20.00 www.coop.ch Hin & Weg Salat, Baguette und Bar Öffnungszeiten: Mo – Fr: 07.00 – 23.00 Sa: 09.00 – 24.00 So: 09.00 – 18.00 www.hinundweg.biz Starbucks How do you like your coffee? Öffnungszeiten: Mo – Fr: 06.30 – 22.00 Sa: 08.00 – 19.00 So: 10.00 – 18.00 www.starbucks.ch

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&

C hili - Ö l

A N D ER E S C H A R F M AC H ER

In der Europaallee setzt die SBB

als Bauherrin nicht auf Mainstream und sichere Werte, sondern auf neue, junge und spannende Ideen.

SPRECHENDER

cacao Liebeserklärungen macht man heute ja per Smartphone. Wers gerne etwas persönlicher hat, geht zu Deniz und Pino Nocilla, besorgt sich eine Message-Box und sagt seiner grossen Liebe mit Praliné-Buchstaben, was gesagt werden muss. Funktioniert übrigens auch für Mütter, die zum vorwurfsvollen Blick neigen.

ATMEN

UND ATMEN LASSEN Beim Schweizer Label Lola Fred finden Yoga-Begeisterte nicht nur perfekt geschnittene, umweltgerecht hergestellte Kleidung. Das Verkaufsgeschäft ist zugleich ein Yoga- und Meditationsstudio. www.lolafred.com

HIN & WEG Shop until you drop! Und dazwischen bei einem leckeren Salat, einem frisch belegten Baguette und feinen Drinks neue Kräfte tanken, Leute anschauen und das Strassenleben beobachten. Hier gibts alles auch zum Mitnehmen.

www.hinundweg.biz 10

www.saychocoloate.ch


S TA D TL E B E N

DER ANFANG

EINER LANGEN FREUNDSCHAFT

1001

DUFT

Hier sollte man mit geschlossenen Augen eintreten. Und dann tief einatmen. Die Tee- und Gewürzdüfte, die diesen kleinen, feinen Laden erfüllen, riechen nach Ferienerinnerungen, gutem Essen und persönlichen Glücksmomenten.

Um das hochwertige Pferdeleder (Shell Cordovan) für diese handgefertigten Schu-

www.lacucina.ch

he zu gerben, braucht es sechs Monate. Diese natürliche und pflanzliche Art der Gerbung beherrscht auf der Welt nur noch eine einzige Firma: die 1905 gegründete Gerberei Horween in Chicago. Kein Wunder, gewinnen die daraus gefertigten Schuhe über lange Jahre immer mehr an Patina und Schönheit. www.oxbloodshoes.com

DURCHBLICK Bei Bernhard Baldinger gibts Brillen, mit denen man scharf sieht (und scharf aussieht). Das handverlesene Sortiment reicht von Vintage-Raritäten bis zum neusten Chic. Nettes Ambiente inklusive. www.scharfmacher.ch

FLÜSSI GE KÖ S T L I C H K E I T E N Hochwertige Öle, Fruchtbalsamessig aus eigener Produktion in unzähligen Geschmacksrichtungen, Schnapsspezialitäten, Liköre. Das ist hier ein kleines Paradies für Genussmenschen und Hobbyköche! Alles wird frisch in Flaschen abgefüllt, die sich jeder Kunde selber auswählt. www.vomfass-zuerich.ch

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In GROSSEN SCHRITTEN VORWÄRTS

B

A C

D F E G

Das Projekt Europaallee wird in acht Etappen realisiert. Derzeit ist rund ein Drittel des geplanten

H

Bauvolumens fertig oder im Rohbau erstellt. Ein Blick auf den Stand der Dinge. = FERTIGER BAU = IN FERTIGSTELLUNG

B

A Sihlpost Retail/Gastro – ca. 1000 m2 Dienstleistung – ca. 10 000 m2 Bezug – 2015 Europaallee Passage Retail und Gastro – ca. 6000 m2 Bezug – erfolgt Pädagogische Hochschule Zürich Schulräumlichkeiten – ca. 40 000 m2 Bezug – erfolgt Diverse Retail/Gastro – ca. 1300 m2 Dienstleistung – ca. 12 000 m2 Bezug – erfolgt

F

Retail/Gastro – ca. 1000 m2 Dienstleistung – ca. 8000 m2 Bezug – 2018

Retail/Gastro – ca. 1800 m2 Dienstleistung – ca. 12 000 m2 Mietwohnungen – ca. 10 000 m2 Bezug – 2018

C

G

Diverse Retail/Gastro – ca. 1000 m2 Dienstleistung – ca. 32 000 m2 Bezug – erfolgt

Retail/Gastro – ca. 1200 m2 Dienstleistung – ca. 7400 m2 Eigentumswohnungen – ca. 7700 m2 46 Wohnungen Seniorenresidenz – ca. 7400 m2 71 Wohnungen Bezug – 2015

D Retail/Gastro – ca. 1800 m2 Dienstleistung – ca. 10 000 m2 Bezug – 2020

H

E

Design-Hotel 25h /153 Zimmer Retail/Gastro – ca. 2000 m2 Dienstleistung – ca. 14 000 m2 Mietwohnungen – ca. 5000 m2 Bezug – 2016

Diverse Retail/Gastro – ca. 1400 m2 Swisscanto und Office Business Center Dienstleistung – ca. 10 000 m2

2009

12

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Bezug Haus D

Bezug Haus F

Bezug Haus B

Bezug Haus H

Bezug Sihlpost

Bezug Haus G

Bezug Haus E

Bezug Haus C

Baubeginn

Bezug Haus A

Wohnen 64 Mietwohnungen – ca. 6800 m2 Bezug – 2013/2014

2019


H a us e : E ur o p a a l l ee i m ü berb l i c k

WOHNEN MIT WEITSICHT UND GLEIS­FELD IN RUND 300 GROSSZÜGIGEN MIET- UND EIGENTUMSWOHNUNGEN

E

Die Europaallee ist ein lebendiger Stadtteil

In den zwei Wohntürmen von

im Herzen von Zürich. In mehreren Etappen

Haus E schreitet der Innenausbau

entstehen auf den Baufeldern E, F, G und H

von 64 hochwertigen

Miet- und Eigentumswohnungen für Stadt-

Mietwohnungen voran.

menschen mit hohen Ansprüchen.

F

2½-Zimmer-Wohnung 3½-Zimmer-Wohnung 4½-Zimmer-Wohnung

63 – 76 m2 111 –137 m2 120 –137 m2

Auf dem Baufeld F realisieren die SBB Mietwohn-

Lage – direkt am Gleisfeld – zu schätzen wissen.

Alle Wohnungen verfügen über spannende Grundrisse, eine Loggia und in den höheren Etagen auch über eine grandiose Aussicht.

Bezug:

Bezug: Winter 2013 / 2014

ungen für Bewoh­ne­ri­nnen und Bewohner, die gross­ zügige Architektur und eine ausgesprochen urbane

Frühling 2018

Weitere Informationen finden Sie auf www.europaallee.ch

G

Im Haus G entstehen vom 5. bis zum 15. Obergeschoss 46 Eigentumswohnungen. Alle Wohnungen verfügen über hochwertige Materialien, grosszügige Grundrisse und eine Loggia. Penthouse mit Dachterrasse. Bezug: Frühling 2015 Verkauf: 1. Halbjahr 2013

H

Wo die Europaallee auf die quirlige Lang­ strasse trifft, werden rund 40 urbane Mietwohnungen nach dem Standard der 2000-Watt-Gesellschaft realisiert. Bezug: 2016

Wohnungen

Geschäftsräume

Retail/Gastro

Hotel


CARUSO ST JOHN BOSSHARD VAQUER «FÜR MICH HAT DAS WOHNEN HIER EINEN AUSGESPROCHEN GROSSSTÄDTISCHEN CHARAKTER.»

adam Caruso

Einen neuen Stadtteil zu realisieren, ist anspruchsvoll. Deshalb wird in der Europaallee nicht das Erstbeste gebaut, sondern das Beste gesucht. Im Projektwettbewerb für Haus E hat sich die Jury für einen Entwurf entschieden, der unter dem Arbeitstitel «Romulus und Remus» ins Rennen ging. Das erfolgreiche Team dahinter ist die Architektengemeinschaft Caruso St John Bosshard Vaquer. Ein Besuch mit Adam Caruso und Daniel Bosshard auf der Baustelle. Architektengemeinschaft Caruso St John Bosshard Vaquer Adam Caruso Architect BSc(Arch), BArch (McGill) Peter St John Architect BSc (UCL), AA Dip (Hons) Daniel Bosshard dipl. Arch. ETH SIA BSA Meritxell Vaquer i Fernàndez dipl. Arch. ETSAB SIA BSA carusostjohn.com bosshardvaquer.com

2007 haben Sie angefangen, am Entwurf zu arbeiten. Jetzt, mehr als fünf Jahre später, steht Haus E. Wie gefällt es Ihnen? Adam Caruso Für mich sieht es so aus, als hätten wir mit unseren Überlegungen richtig gelegen. Das freut mich, denn unsere Aufgabe war doch relativ komplex. Einerseits ist Haus E das erste Gebäude in der Europaallee, in dem neben Läden und Büros auch Wohnungen entstehen. Andrerseits ist die Lage innerhalb des neuen Stadtteils sehr speziell. Daniel Bosshard In dieser Ausgangslage hat uns vor allem die Frage beschäftigt, wie wir mit den Volumen umgehen. Und nun ist es sogar besser geworden, als wir uns das vorgestellt hatten. Wir stellen heute fest, dass der Baukörper auch aus unerwarteten Perspektiven sehr gut funktioniert: etwa aus der Kanonengasse, von der anderen Seite des Gleisfeldes oder beim Blick von den Hügeln. Das Zusammenspiel der Volumen zeigt immer wieder neue Aspekte.

Was meinen Sie, was wird das für ein Gefühl sein, im Haus E zu wohnen? D.B. Mit den verschiedenen Nutzungen ist das hier eine bereichernde Situation, der Gustav-Gull-Platz wird sehr lebendig. Und er ist verkehrsfrei. Besonders interessant für die Bewohner von Haus E ist aber, dass sie nicht nur am, sondern über dem Gustav-Gull-Platz leben, mit dem Blick auf dieses neue Stück Innenstadt.

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HA U S E : D I E A R CHIT E KT E N

A.C. Für mich hat das Wohnen in diesen beiden Türmen – und überhaupt in der Europaallee – einen ausgesprochen grossstädtischen Charakter. Das ergibt sich aus der zentralen Lage, aber auch aus der Typologie von Haus E. Die beiden Wohntürme bilden ein Miteinander, sie stehen aber auch in Verbindung mit den umliegenden Gebäuden. Die Aussicht wird einerseits von weiteren, sehr städtisch anmutenden Gebäuden geprägt. Gleichzeitig hat man hier oben rundherum dieses Stadtpanorama. Das finde ich speziell. Es vermittelt ein bisschen Manhattan-Feeling.

Was waren bei der Arbeit an Ihrem Entwurf besonders wichtige oder viel diskutierte Aspekte? D.B. Zentral war sicher die Idee der zwei Türme. Im Masterplan für die Europaallee war eigentlich nur einer vorgesehen. Aber für uns war aus städtebaulichen Überlegungen von Anfang an klar, dass zwei Türme die bessere Lösung sind. Adams Partner, Peter St John, hat diesen Ansatz schon früh mit «Romulus und Remus» benannt. Das hat die Sache für uns auf den Punkt gebracht und wir haben unseren Wettbewerbsbeitrag dann mit diesem Namen eingereicht. A.C. Eine wesentliche Frage war auch, wie dieses Gebäude mit dem Umfeld zusammenspielt. Was geschieht nebenan? Und wie wird Haus E seiner besonderen Lage in der Europa-

11. März 2013: Der West-Turm vom Haus E im Bau wird von den Architekten begutachtet.

allee gerecht? Es galt also, ein Gebäude zu entwerfen, das eine starke Präsenz hat und gleichzeitig etwas zum neuen Quartier beiträgt.

Wie gestaltet man ein Haus, das Wohn- und Bürohaus zugleich ist? A.C. Im Haus E sind die beiden Nutzungen klar voneinander unterschieden: Büros und Läden sind im Sockelgebäude, gewohnt wird in den zwei Türmen. Das Sockelgebäude orientiert sich an den Gebäudehöhen der angrenzenden Lagerstrasse, wobei wir mit der Höhe sogar etwas unter dem zulässigen Mass geblieben sind. Das macht das Sockelgeschoss leichter und die Wohntürme im Gegenzug höher und schlanker. Die klare Trennung zwischen der Stadtebene und den Wohnungen verstärkt dieses Gefühl, dass man über der Stadt wohnt.

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Daniel Bosshard

D.B. Der Ansatz mit den zwei Türmen

dort sehr lebhaft. Und dann haben wir

wollen in der Europaallee eine mög-

hat übrigens Schule gemacht. Auch

am Kopf des Gebäudes, in Richtung

lichst grosse Vielfalt an Nutzungen, das

Haus G und Haus F, unsere Nachbarn,

Westen, diese hohe Arkade, in die eine

gilt auch für die Wohnungen. Es soll

werden nun mehr als einen Turm ha-

Kaffeebar kommt.

hier verschiedene Arten von Bewohnern und Wohnformen geben.

ben. Dadurch wird das ganze Ensemble filigraner, eleganter. Obwohl die

A.C. Eine solche Arkade an dieser

Gebäude alle nicht sehr hoch sind,

Lage wirkt grossstädtisch und verleiht

Die Loggias Ihrer Wohnungen

wirken sie hoch. Und es gibt aus die-

dem Haus ein Gesicht, das nach aus-

sind lindengrün gestaltet. Wie

sen Türmen heraus vielfältigere Blicke

sen orientiert ist. Und es passt perfekt

kommt das?

auf die Stadt. Das ist interessanter

zum gegenüberliegenden Haus G, das

und verstärkt das Manhattan-Feeling,

ebenfalls eine grosszügige Arkade mit

A.C. Beim Haus E spielen Farben ge-

das Adam erwähnt hat.

einem Café erhält.

nerell eine wichtige Rolle. Das fängt bei den vorfabrizierten Betonelemen-

Die Europaallee hat den Anspruch,

Haus E beinhaltet drei unter-

ten der Fassade an. Man würde mei-

ein lebendiger Stadtteil zu werden.

schiedliche Wohnungstypen. War

nen, Beton sei ein hartes und kaltes

Wie trägt Haus E dazu bei?

das Ihre Idee?

Material. Aber die beige Farbe unserer Fassadenteile wirkt freundlich und er-

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D.B. Zum Beispiel mit vielen klein-

D.B. Nein, das war im Wettbewerb so

innert an den Sandstein, der in Zürich

teiligen Shops im Erdgeschoss. Es wird

vorgegeben. Die SBB als Bauherrschaft

sehr häufig vorkommt. Überdies zeigen


HA U S E : D I E A R CHIT E KT E N

diese Betonteile ganz unterschiedliche Texturen. Im vorherrschenden Beige haben wir dann diese grünen Akzente. Sie setzen schon im Sockelbau ein und werden im Wohnteil intensiver. Und die Ladeneingänge wiederum werden von dunkelbraunen Fronten mit polierter Oberfläche gekennzeichnet. Durch die verschiedenen Farben und Texturen entsteht eine nuancierte, abwechslungsreiche Fassade. D.B. Die hellen Elemente der Fassade zeichnen so etwas wie die Hauptordnung des Hauses. So werden zum Beispiel die Pfeiler nach oben immer feiner, die Glasflächen immer grösser. Das Gebäude wird dadurch nach

«FARBEN UND TEXTUREN SPIELEN BEI DIESEM HAUS EINE WICHTIGE ROLLE.» daniel Bosshard

oben immer filigraner. Der spielerische Einsatz des Grüns bildet dann so etwas wie die zweite Ordnung. Der Ansatz mit den zwei Ordnungen geht zurück auf den RenaissanceArchitekten Leon Battista Alberti, an den meine Partnerin, Meritxell Vaquer i Fernàndez, während der Arbeit am Entwurf immer wieder erinnert hat.

An der Europaallee entsteht ein dichter Stadtteil. Wie steht es

Adam Caruso

im Haus E um die Privatsphäre? D.B. Das Problem der Einsicht von der Strasse her stellt sich gar nicht, weil die Wohntürme über der Stadt liegen. Überdies sind die Distanzen zwischen den Türmen von Haus E und zu den anderen Wohntürmen am Gustav-GullPlatz grösser als im normalen Strassenraum der Stadt. Eine Rolle spielt auch, dass die Fassaden respektive die Fenster-

Doktoranden, die neu in die Stadt kommen und es schätzen,

laibungen sehr tief sind. Man empfindet ein starkes Gefühl

mit anderen zusammenzuwohnen.

von Innenraum, wenn man in diesen Wohnungen ist. D.B. Im Übrigen sind diese Wohnungen so konzipiert, dass A.C. Unter dem Aspekt der Privatsphäre haben wir uns vie-

sie auch für einen familiären Rahmen funktionieren. Oder bei-

le Beispiele in Mailand angeschaut. Dort gibt es unzählige

spielsweise für ältere Leute, die in einer Gemeinschaft woh-

Gebäude aus dem 20. Jahrhundert, die das ausgezeichnet

nen möchten.

gelöst haben. Sie wirken sehr modern, gewährleisten ihren Bewohnern aber gleichzeitig eine angemessene Distanz

Auf dem Sockelgeschoss birgt Haus E eine Überra-

zum städtischen Geschehen.

schung: einen Dachgarten. Was hat es damit auf sich?

Wie beurteilen Sie die Wohnungen für

D.B. Den Dachgarten haben wir als ein Gemälde für alle, die

Wohngemeinschaften in diesem hochwertigen

hier wohnen konzipiert. Er wird je nach Saison sehr reichhaltig

Segment?

bespielt, mit Blüten, Stauden und auch Wegen. Zudem schafft es Gartensitzplätze für die Bewohner im fünften Stock.

A.C. In London, wo ich lebe, funktioniert das sehr gut. Viele Singles wollen heute mit anderen Menschen zusammenwoh-

A.C. Der Dachgarten ist eine Bereicherung der ansonsten

nen. Erst recht in internationalen Städten, wie London und

sehr urbanen Aussicht. Dieser «secret garden» macht das Le-

Zürich. Da gibt es laufend junge Berufsleute, Wissenschaftler,

ben in den beiden Wohntürmen nochmals etwas attraktiver.

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((Drei Wohnungstypen))

DREI COOLE TYpEN Wohnen ist individuell. Urban wohnen im Stadtzentrum erst recht. Das haben sich auch die Planer der Europaallee gesagt. Deshalb galt es im Projektwettbewerb für das Haus E zeitgemässe Wohnungstypen zu entwickeln, die sich für unterschiedliche Wohnformen eignen.

D I E I N D I V I D UA LI ST EN WO H N U N G Auf den obersten Etagen der zwei Wohntürme gehören Grosszügigkeit und Weite zu den augenfälligsten Attributen. Hier bieten 24 Wohnungen mit 3½ und 4½ Zimmern sowie 110 bis 137 Quadratmetern Wohnfläche ihren künftigen Bewohnern einen hochwertigen Rahmen, um ihre individuellen Wohnvorstellungen zu verwirklichen. Wohn-, Ess- und Küchenbereich gruppieren sich zu einem grosszügigen Ganzen. Ein geräumiger eingezogener Eckbalkon mit grossformatigen Schiebefenstern verleiht dem Wohnbereich zusätzliche Weite und inszeniert den Panoramablick. In der Ausstattung schaffen hochwertige und natürliche Materialien ein elegant-stimmungsvolles Ambiente. Der Master Bedroom verfügt über ein eigenes Bad. Jede Wohnung ist auf zwei Seiten ausgerichtet. Das gewährleistet sehr gute Lichtverhältnisse, viel Sonne und einen weiten Blick auf die Stadt, auf das Limmattal oder die Alpen.

DIE BUSINESSWOHNUNG Im Wohnturm Ost entstehen 24 kompakte 2½- und 3½-Zimmer-Stadtwohnungen mit 63 bis 97 Quadratmetern Wohnfläche und eine moderne Küche, die sich wie ein Möbelstück in den Wohn-/ Essbereich einfügt. Diese Wohnungen sind auf Bewohner ausgerichtet, für die eine zentrale Lage, eine zeitgemässe Ausstattung und die optimale Verkehrsanbindung bei der Wohnungswahl im Vordergrund stehen. Sie sind für Menschen gedacht, die beruflich engagiert und auf Achse sind. Menschen, die eine überschaubare Wohnfläche möchten, gleichzeitig aber den Komfort einer hochwertig ausgestatteten Wohnung zu schätzen wissen.

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HA U S E : D I E W OHN U N G E N

D ie G E M E I N S C H A F T S Wohnung Hohe Wohn- und Lebensqualität ist nicht nur eine Frage der zentralen Lage oder der komfortablen Ausstattung. Gerade für überzeugte Stadtmenschen spricht einiges dafür, sich Leben und Wohnung mit andern zu teilen – vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Und genau das ist es, was die 16 Wohnungen mit 105 bis 137 Quadratmetern Wohnfläche auf den Etagen 5 bis 8 im Wohnturm West auszeichnet. Die Grundrissgestaltung und die Schalldämmung sind so angelegt, dass privater und allgemeiner Bereich voneinander abgetrennt sind und

Turm West

dem unbeschwerten Gemeinschaftsleben nichts im Weg steht. Jede Wohnung umfasst zwei oder drei grosszügige 4 1/2-Zimmer-Wohnung Schlafzimmer, von denen jedes mit eigenem Badezimmer ausgestattet ist. Küche und Wohnbereich sind mit schall-

MST 1:100

3 2 0 1 isolierten Schiebetüren versehen und können variabel genutzt werden. Wenn der eine Bewohner in der Wohnküche

N

5

seine Gäste bewirtet, der andere sich im Wohnzimmer entspannt und der dritte im Bett liegt – kein Problem.

17.1 m2

16.2 m2 4.9 m2

17.1 m2 11.2 m

2

23.8 m2

W/T

29.5 m2

3.2 m2

4.3 m2


Der Innenausbau der 64 Wohnungen im Haus E ist auf ge-

vorwiegend mit Naturstein (Valser Quarzit, Marmor) ausge-

hobene Ansprüche ausgerichtet. Edle Materialien und sorg-

stattet sind und hochwertige Einbauten und Armaturen auf-

fältige Verarbeitung setzen den Standard. Der grosszügige

weisen.

Einsatz von hochwertigem Holz schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre. So sind alle Wohn- und Schlafräume mit Eichen-

Das Energiekonzept von Haus E ist auf der Höhe der Zeit.

oder Nussbaumparkett ausgelegt.

Die Wohnungen sind im Minergie-Eco®-Standard erstellt, für die Wärmeerzeugung kommt Fernwärme zum Einsatz. Durch

Zum Gefühl von Weite tragen neben dem offenen Grund-

die zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof und durch einen

riss und den grosszügigen Fensterflächen auch Raumhöhen

Mobility-Standort in der Europaallee sind die 64 Wohnungen

von mindestens 2,5 Metern bei. Sie gewährleisten sehr gute

optimal erschlossen. Zusätzlich stehen für die Mieter von

Lichtverhältnisse und bringen die Aussicht voll zur Geltung.

Haus E 35 Parkplätze zur Verfügung.

Auch die Küche lässt bezüglich Gestaltung und Geräten keine Wünsche offen. Das Gleiche gilt für die Nasszellen, die

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HA U S E : D I E W OHN U N G E N

Bitte nehmen Sie Platz Die Mietwohnungen in Haus E bieten Weitblick und Privatsph채re an absolut zentraler Lage.

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L O G E N p L AT z z U M TRÄUMEN U N D E N T S pA N N E N

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EUROPAALLEE, IHRE NÄCHSTEN ANSCHLÜSSE Für die Bewohner der Europaallee bringt die zentrale Lage im neusten Stadtteil von Zürich schon im Alltag viele Vorteile. Besonders praktisch wird sie aber, wenn zehn Minuten vor dem Eintreffen der Gäste noch der Champagner fehlt – oder wenn einem beim Aufwachen der Sinn nach einem spontanen Städtetrip steht.

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Ever D I TnO eRtI A zL t

THE CITY T H AT N E V E R S L E E P S Dass der Zürcher Hauptbahnhof der

die vorbeigleitenden Züge aus der

strasse seinen Betrieb aufnimmt, wird

wichtigste Bahn-Knotenpunkt der

Höhe und bei immer anderen Lichtver-

sich dieses Angebot nochmals auswei-

Schweiz ist, ist alles andere als neu.

hältnissen zu beobachten. An Dynamik

ten. Mit der Passage Gessnerallee ent-

Das bahnte sich schon 1847 an. Der

wird es jedenfalls nicht fehlen. Denn im

steht eine neue Verbindung innerhalb

HB gehörte damals zu den ersten

Hauptbahnhof fährt im Schnitt alle 25

des Bahnhofs, die zugleich auch ein

Bahnhöfen überhaupt. Als Endpunkt

Sekunden ein Zug ein oder aus. Das

Ladengeschoss mit 37 neuen Geschäf-

der Spanisch-Brötli-Bahn, der ers-

sind fast 3000 Züge pro Tag. Die ersten

ten eröffnet.

ten Schweizer Bahnlinie, kam ihm

fahren am Morgen kurz vor fünf Uhr los,

von Anfang an eine Paraderolle zu.

die letzten um ein Uhr in der Nacht und

Dank der zentralen Lage und sei-

Eine Hülle, die dieser Bedeutung an-

am Wochenende zum Teil noch später.

ner Durchlässigkeit ist der HB auch

gemessen war, bekam er 1870: die

für Stadtwanderer, Flaneure und stil-

prunkvolle Bahnhofshalle im Neore-

Das riesige Passagieraufkommen macht

le Beobachter ein faszinierender Ort.

naissance-Stil. Seit die Halle in den

den HB fast rund um die Uhr zum meist-

Wo sonst gibt es

80er-Jahren von ihren vielen Einbau-

frequentierten Stadtteil von Zürich.

dieses ständige An-

ten befreit wurde, kann man sie wie-

Mehrere hunderttausend Personen be-

kommen und Weg-

der als einen der beeindruckendsten

nutzen den Bahnhof täglich. Unter ih-

fahren? Wo sonst

und schönsten Orte der Stadt Zürich

nen sind längst nicht nur Zugreisende.

gibt es so viel zu

geniessen.

Fast 200 Dienstleister, Läden und Res-

sehen? Einfach still für sich die Wei-

taurants machen den Bahnhof zum

te der Bahnhofshalle geniessen; die

Seinen besonderen Charme hat auch

Anziehungspunkt mit vielen Facetten.

Menschenmengen auf den Rolltreppen

das weitläufige Gleisfeld, das dem HB

Von Asia Store bis Zahnärztezentrum,

beobachten oder sich an all den Frisch-

vorgelagert ist. Mit seinem Geflecht

von Apotheke bis Zigarren Dürr – der

verliebten am Treffpunkt unter der gros-

aus Gleisen, Weichen, Über- und Un-

Hauptbahnhof ist eine Stadt für sich,

sen Uhr freuen; oder einmal auf einem

terführungen bietet es ein ausgeprägt

mit allem, was dazugehört. Und wer

der langen Perrons bis ans Ende gehen

urbanes Panorama, das viele der künf-

etwas zu erledigen oder einzukaufen

und dort, mitten in der «An- und Abflug-

tigen Europaallee-Bewohner von ihrer

hat, kann dies nirgendwo so lange tun

schneise» in die Abendsonne blinzeln

Wohnung aus erleben werden. Für sie

wie hier. Wenn Mitte 2014 der neue un-

– das ist grosses Kino mit täglich wech-

wird es ein besonderer Genuss sein,

terirdische Durchgangsbahnhof Löwen-

selndem Programm.

Ankommen, wegfahren, verweilen, Dinge erledigen, das Leben beobachten

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0 7 . 3 4 h , ab G leis 1 6

BON APPETIT!

Die Pariser, so ein alter Witz, denken nur an zwei Dinge: an das Mittagessen und das Abendessen. Ja, wen wunderts! In dieser Stadt steht man alle paar Schritte vor einem Bistro, einer Brasserie, einem Restaurant. Und die Dinge, die dort auf den Tafeln vor dem Eingang stehen, heissen Filet de rouget poêlé à la tapenade, Rôti de porc aux parfums de soleil oder Magret de canard

2 2 . 4 0 h , ab G leis 6

aux figues et au porto. Und Charlotte aux

S C HÖNER LEBEN

framboises, Pêche au four avec sauce aux

Nach Wien könnte man auch fliegen. Aber warum sollte man, wenn man ohne Check-in und Tamtam

wunderlich, dass man ständig Appetit hat –

im Schlaf reisen kann. Wer im Wiener Walzer durch die Nacht fährt, steigt um 7.32 Uhr in voller

dafür muss man kein Pariser sein.

pistaches oder Soufflé aux noisettes, wenn es ums Süsse geht. Da ist es doch nicht ver-

Frische und entspannt aus dem Zug. Nun, auf jeden Fall, die Empfehlung wäre: Selbstverständlich fängt ein guter Tag in Wien dann mit einem Besuch in einem der traditionellen

Fahren Sie so oft wie möglich nach Paris.

Wiener Kaffeehäuser an. Beim Hofzuckerbäcker Demel, im Café Landtmann, im Prückel und wie sie

Der TGV auf Gleis 16 fährt um 7.34 Uhr los

alle heissen, gehen die Uhren etwas langsamer und man fühlt sich im traditionsreichen Ambiente ein

und trifft genau vier Stunden später in der

wenig in eine andere Zeit zurückversetzt. Anschliessend gilt es, sich das Beste aus dem reichhaltigen

Gare de Lyon ein. Direkt im Bahnhof befin-

Angebot herauszupflücken: Vielleicht eine Runde Shopping zum Auftakt? Oder zuerst ein Besuch in

det sich für den ersten Hunger übrigens

der Hofburg, auf den Spuren von Sissi? Oder ein Spaziergang durch einen der prächtigen Parks?

das historische «Le Train Bleu», wo man in

Oder ein Bummel über den Naschmarkt? Schnell wird klar, Wien wird nicht umsonst als eine der

prachtvoller Fin-de-Siècle-Ausstattung wun-

Städte mit der höchsten Lebensqualität gerühmt.

derbar tafelt.

0 7 . 0 9 h , ab G leis 5

BUONGIORNO

Ja, ja, Zürich liegt nun einmal nördlich der Alpen! Da regnet es halt zuweilen. Aber dagegen kann man durchaus etwas tun. Vom Bett in der Europaallee bis zum Gleis 5 sind es keine zehn Minuten. Und von dort ist man dann in knapp vier Stunden in Mailand. Man könnte also nach einem guten Kaffee und ein bisschen Shopping am Abend sogar wieder im eigenen Bett liegen. Könnte man, wäre aber schade, wo wir jetzt schon mal hier sind. Da lassen wir es uns doch lieber noch ein bisschen gut gehen. Morgen ist auch wieder ein Tag.

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ver n e t z t

8.00 H, AB GLEIS 15

MEER IN SICHT In Zürich gehts um einen einzigen Hafenkran, der für neun Mo-

grossen Stil. Spannend zu beobachten. Wenn man Glück hat, legt

nate am Limmatquai die Fernwehträume nähren soll, und das

direkt dahinter, beim Hamburg Cruise Center, ein Kreuzfahrtschiff

gibt so viel zu diskutieren. Ja, was wäre denn da in Hamburg los?

an, das die Menschen rundherum auf die Grösse von Ameisen

Dort gibts mehr Hafenkräne als in Zürich Häuser.

schrumpfen lässt.

Obwohl Hamburg gar nicht am Meer liegt, sondern an der Elbe, ist

Wer der Faszination grosser Schiffe erliegt, ist auch weiter elb-

die Seefahrt überall spürbar. Hamburg erlebt man als Hafenstadt, auch abseits vom grossen Wasser. Etwa wenn man weitläufige Wohnquartiere wie Harvestehude oder Rotherbaum mit ihren herrschaftlichen Mietshäusern

abwärts gut bedient. Etwa in der Hafenbar Strand Pauli oder nach einem Uferspaziergang Richtung Övelgönne in der «Strandperle». Da sitzt man dann mit einem Drink in der Hand, und ein paar Meter weiter vorne ziehen Containerschiffe, Kreuzfahrt-

und Villen aus dem 19. Jahrhun-

schiffe oder Massengutfrachter

dert erkundet. Hier wird sichtbar, dass Hamburg das geschlos-

vorbei. Lange warten muss

senste und architektonisch

man nicht, denn das Verkehrs-

reichste Stadtbild aller deut-

aufkommen die Elbe hoch

schen Grossstädte hat. Es

und runter ist beträchtlich.

strahlt

Weltläufigkeit

Mehr als 10'000 Schiffe

macht

die

aus,

Zwei-Millionen-

laufen pro Jahr ein und aus.

Stadt zu einer der schönsten

Immerhin ist Hamburgs Ha-

Metropolen Europas und zeugt

fen nach Rotterdam der zweitgrösste Europas.

vom Wohlstand, den sich die Hansestadt auf der Grundlage von Schifffahrt und Handel erarbeitet hat.

Wer sich das alles noch genauer ansehen will, macht eine grosse Hafen-

Je näher man der Elbe kommt, desto dichter werden die Anzeichen der Seefahrt. Zu den sehenswerten Orten auf dem Weg dorthin gehört die

rundfahrt. Vorzugsweise auf einer der Barkassen, die von den St.-Pauli-Landungsbrücken starten. Die kommen dank ihren überschaubaren Dimen-

Speicherstadt, ein ab 1885 erbautes Ensemble von Backstein-

sionen überall hin: zu Containerterminals und Werftanlagen, aber

bauten. Wo früher Kaffee, Gewürze und Kautschukballen gelagert

auch durch Schleusenanlagen und die Fleete (Kanäle) der Spei-

wurden, haben sich heute Firmen und Kreative eingemietet. Einzig

cherstadt. Auf einer solchen Tour ist die Chance gross, dass man

im Speicherstadtmuseum ist die Zeit stehen geblieben, man fühlt

in den Trockendocks aufgebockte Meeresriesen in ihrer ganzen

sich in den Hafenbetrieb von anno dazumal zurückversetzt. Von der

Wucht zu sehen bekommt oder einen Blick auf die renovations-

Speicherstadt ist es nur ein Sprung in die Hafencity. Hier erinnern

bedürftige Superjacht eines russischen Oligarchen erhascht. Und

die Strassenbezeichnungen an grosse Namen der Seefahrt und

eben, wer nicht warten will, bis im Jahr 2014 ein einziger Hafen-

ferne Häfen: Vasco-da-Gama-Platz, Marco-Polo-Terrassen, San-

kran das Zürcher Limmatquai ziert, der findet sie hier im Überfluss.

Francisco-Strasse, Osaka-Allee. Hafenbetrieb herrscht allerdings

Denn im Hamburger Hafen wird so einiges an Fracht umgeschla-

nicht mehr. Vielmehr entsteht auf gut 150 Hektaren ehemaligem

gen. 2012 waren es 131 Millionen Tonnen. Das braucht schon den

Hafengebiet ein neuer Stadtteil mit Wohn- und Büroraum im

einen oder anderen Hafenkran.

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Nacht über Zürich Die Stadt aus der Satellitenperspektive. Aus: «Luminous Zurich»

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df i m p ress i o n e n

Fotos: Jasmin Himmel www.himmelartig.ch

CITY LIGHTS F체r 체berzeugte Stadtmenschen hat die zentrale Lage der Europaallee rund um die

Uhr ihren Charme. Ein n채chtlicher Spaziergang in der Umgebung offenbart reizvolle Perspektiven. Finden Sie heraus, was die Fotos zeigen?

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U m d i e eur o p a a l l ee

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Ort zum Wohlf端hlen. Mitten in der Stadt, in Sichtdistanz zur Europaallee, l辰dt der Platzspitz mit 端ppigem Gr端n zum Verweilen ein.

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OBJETS

a B n ac h D R aU S S E n ! Entspannen Sie sich Ob Loggia, Terrasse oder Garten, mit dem richtigen Zubehรถr ist der Sommer doppelt so schรถn.

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&


&

OBJETS et DéSIRS

Summertime and the living is easy. One of these mornings, you're going to rise up singing. Then you'll spread your wings and you'll take to the sky. George Gershwin

Désirs S U M M E RTI M E

WO GENIESSEN SIE IHREN FEIERABEND, WENN DER SOMMER DIE STADT AUFHEIZT?

Almir Mahic Happy Bike

Bea Petri Schminkbar

«Nach dem Feierabend wartet am Pier 6 unterhalb der Bellevuebrücke mein Mann auf mich – mit einem fantastischen Picknickkorb. Dann tuckern wir mit einem kleinen grünen Miet-Motorböötli in den grünblauen See hinaus. Möven fliegen um uns herum, Segelboote kreuzen hin und her, und wir freuen uns nur darauf, weit draussen kopfüber in die warmen Fluten zu springen. Dass ich in Fussdistanz zu meinem Arbeitsort in der Europaallee ein so herrliches Kontrastprogramm erleben kann, ist für mich wahrer Luxus.»

Samuel Baumgartner Arniko/Feinraus

Jasmin Heeb Lola Fred

«Oh, da habe ich nach

«Am liebsten am Wasser. Bei

Ladenschluss im und ums

schönem Wetter finde ich den

Europaallee-Quartier mehr als

Montagsmarkt der Rimini Bar

genug Möglichkeiten:

toll. Die Stimmung erinnert mich

in der nahen Limmat schwim-

an Ferien im Süden. Nach einer

men, in einer Bar an der

feinen Pizza und einem guten

Langstrasse etwas trinken oder

Drink schlendere ich durch die

essen gehen – am liebsten

Stände und lasse mich inspirieren.

im ‹Hot Pasta›.»

«Als passionierter Fischer verbringe ich meine Sommerabende gerne in Ufernähe – am Zürichsee oder an der Limmat. Auch die kleinen Cafés und Bars in der Umgebung der Europaallee haben es mir angetan. Bei schönem Wetter trinke ich mein Feierabendbier auch in der Europaallee, zusammen mit meinen Mitarbeitern.»

Es gefällt mir, dass hier Schweizer Designer in einer ungezwungenen Atmosphäre ihre Kreationen präsentieren können. Die Modeschau zur Saisoneröffnung, das gemütliche Zusammensitzen mit Freunden, der Fluss und die spezielle Stimmung machen die Rimini Bar zu meinem Sommer-Highlight.»

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1

Essen mit teo Ob moderne Businesswohnung, gesellige Wohngemeinschaft oder Individualistenwohnung – ein Esstisch gehört in jeden Haushalt. Denn die Tafel ist nicht einfach eine Platte mit Beinen, sondern multifunktionales Wohnungszentrum: Hier wird gegessen, diskutiert, geplant, gearbeitet, gespielt und gebastelt. Der Esstisch muss die vielfältigen Bedürfnisse der Bewohner abdecken und sich zugleich harmonisch in die Wohnung einfügen. Deshalb sind Form und Material dieses unverzichtbaren Möbelstücks so unterschiedlich wie seine Besitzer und ihre Lebenswelten. Von Claudia Kaufmann, Kommunikation Teo Jakob Absolut im Trend sind Esstische aus Massivholz mit gewachster, geölter oder lackierter Tischplatte. Das natürlich-warme Holz verleiht den modernen Wohnumgebungen Atmosphäre, es ist sinnlich, zeitlos schön und ausgesprochen beständig: Ein Tisch aus massivem Holz ist eine Anschaffung fürs Leben. Einen hochwertigen Holztisch erkennen Sie an der Qualität des Holzes und seiner Verarbeitung: Beispielsweise an symmetrisch gezeichneten Tischplatten; einer harmonischen, zur Tischform passenden Maserierung und handwerklich perfekten gezinkten, geschlitzten oder gezapften Verbindungen. Holz, das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt, ist mit entsprechenden Labels gekennzeichnet, etwa vom Forest Stewardship Council (FSC) oder vom Programme for the Endorsement of Forest Certification (PEFC). Die Einrichtungsspezialisten von Teo Jakob stellen drei beispielhafte Massivholztische von Schweizer Herstellern für drei ganz unterschiedliche Lebenswelten vor.

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W ie wähle ich den richtigen E sstisch ?

Breite Rechnen Sie pro Gedeck 60 cm Breite und 40 cm Tiefe; für Servierschüsseln geben Sie in der Mitte rund 20 cm hinzu – die Standardbreite für einen Esstisch liegt also bei einem Meter. Damit hinreichend Platz zum Hinsetzen und Aufstehen bleibt, rechnen Sie als Freiraum um den Tisch die Stuhltiefe plus 30 cm mit ein. Dunkle Tische wirken massiver und benötigen aus optischen Gründen etwas mehr Luft. Höhe Die Standardhöhe der Esstisch-Oberkante liegt zwischen 74 und 78 cm – sie ist abhängig von der Körpergrösse der Personen sowie von der Sitzhöhe der Stühle. Als Standard gilt ein Abstand von 30 cm zwischen Sitzhöhe und Tischoberkante. Die Tischunterkante und -beine müssen genügend Beinfreiheit lassen; bei Essstühlen mit Armlehnen müssen diese unter den Tisch passen. Form Runde und quadratische Tische gewährleisten, dass alle Personen am Tisch miteinander kommunizieren können; mit zentralem Fuss bieten sie eine maximale Beinfreiheit. An ovalen und rechteckigen Tischen lassen sich am meisten Personen platzieren; zudem nützen rechteckige Tische Ecken und Raumnischen gut aus. Ausziehtische sind optimal bei stark variierender Personenzahl.


i n t er i eur

1 D er I ndividualist :

Allumette von Röthlisberger

Seit über 20 Jahren hinterfragen Aurel

3

Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond als Atelier Oï in La Neuville gängige Einrichtungsnormen. Sie denken und handeln spartenübergreifend und schaffen avangardistische Möbel, bei welchen immer die emotionale Wahrnehmung des Materials im Zentrum steht. Der Tisch Alumette ist eine filigrane Fachwerkkonstruktion aus Hartholz-Lamellen des Arura-Vermelho-Baumes (FSC-zertifizier-

3 D er gemeinschaftstisch :

volata 4 von Tossa

tes Holz). Kräfte und Gegenkräfte spielen

Vom Stammtisch bis zur Politdebatte: Am runden Tisch zusammenzusitzen, ist der Inbegriff des gesprächi-

sich die Traglasten zu; Originalität und

gen Zusammenseins. Das gilt auch für den Volata-Tisch. Seine Besonderheit liegt im Untergestell. Die Beine

Eleganz verbinden sich mit Stabilität. Das

sind da, wo sie auch bei vielen Personen am Tisch niemanden stören: nämlich in der Mitte der Tischplatte.

Holz ist fein poliert und entfaltet so seine

Der Designer Jörg Boner hat die klassische Mittelfusskonstruktion jedoch abstrahiert und modernisiert. Die

ganze sinnliche Präsenz. Der Tisch, ein

leicht konischen, gespreizten Füsse mit den rechtwinkligen Abschlüssen verleihen dem Tisch eine skulpturale

unverwechselbarer Blickfang, wurde mit

Form und zugleich die nötige Standhaftigkeit. Der Tisch der Möbelwerkstatt Tossa aus dem Zürcher Oberland

dem iF Design Gold Award ausgezeich-

gehört zu einer ganzen Familie – und ist ein wahrer Allzweck-Tisch: Er ist in verschiedenen Formen und

net. Dazu gibts die passenden Stühle.

Grössen und in zehn verschiedenen europäischen Massivhölzern erhältlich.

Tipps zum Umgang mit Holztischen Bei geölten, gelaugten und gewachsten Massivholztischen lassen sich Flecken und Kratzer durch Schleifen und eine Nachbehandlung mit dem passenden Pflegemittel beheben.

Zur Reinigung von offenporigem Holz eignet sich Gallseife sehr gut, denn diese ist rückfettend und bildet keinen Film auf dem Holz – dieses bleibt widerstandsfähig, geschmeidig und schön.

Lackierte Oberflächen lassen sich nebelfeucht wischen und mit einem trockenen Tuch polieren. Kleine Kratzer lassen sich durch Betupfen mit einem Essigund-Öl-Mix (im Verhältnis 1:1) und anschliessendem Polieren ausbessern. Je nach Behandlung kann dunkles Holz mit der Zeit heller werden, helles nachdunkeln – beides verleiht dem Holz Charakter und eine natürliche Patina. Entgegenwirken kann man der Farbveränderung, indem man das Holz vor direktem Sonnenlicht schützt. Weichhölzer wie Kiefer und Tanne sind am

2

anfälligsten für Farbveränderungen. 2 D er B U S I N E S S T I S C H :

CLIP von MOBIMEX

Das Stahluntergestell dieses Tisches von Christian Olufemi erinnert an die elegante und fliessende Form einer Klammer – daher der Name Clip. Der funktionale Tisch spiegelt die Vision des Schweizer Möbelherstellers Mobimex, die natürliche Kraft und Ausstrahlung von Massivholzmöbeln in die moderne Architektur zu übertragen: Die massive und zugleich extrem feine, fast schwerelos schwebende Tischfläche verschmilzt mit dem sich verjüngenden Untergestell zu einer ebenso dynamischen wie sachlich-schlichten Einheit. Die Tischplatte zeigt das markante Stirnholz der einzigartigen «Naturart»-Tischplatten. Sie ist aus Kernesche, Kernbuche, Ulme, Platane und Eiche in frei wählbaren Grössen hergestellt. Beim Untergestell stehen vier Metallic-Lacke zur Auswahl.

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wohnen in der

europaallee? In der Europaallee kann so urban und zentral gewohnt werden wie sonst nirgends in Zürich. Haus E ist bereits errichtet, so dass die 64 Mietwohnungen im Winter 2013 / 2014 bezogen werden können. Das Angebot umfasst 2½ bis 4½ Zimmer-Wohnungen. Fast gleichzeitig entsteht das Haus G mit 46 Eigentumswohnungen. Zwei weitere Wohnhäuser, nämlich Haus F und H, werden bis 2018 respektive 2016 ebenfalls bezugsbereit sein.

Mehr Informationen finden Sie auf www.europaallee.ch

Ihr Vermietungsteam für die Europaallee

VERIT Immobilien AG Klausstrasse 48 | 8034 Zürich Mail europaallee@verit.ch Tel. +41 (0)44 389 78 88

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URBAN. ZENTRAL. EXKLUSIV.

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Ein Projekt der SBB Immobilien www.europaallee.ch

Europaallee Coffee Table Magazine Haus E  
Europaallee Coffee Table Magazine Haus E  
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