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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG Das Leben findet im Supermarkt statt. Dort werden die wichtigen Entscheidungen getroffen, dort gehen Beziehungen auseinander und finden sich neue Liebschaften. HYSTERIKON von Ingrid Lausund ist eine fulminante Revue durch die abgründige Welt der Waren.

ES LEBE DER KONSUM!

Stellen Sie sich vor: Sie stehen an der Kasse ihres Lieblingssupermarktes und der Kassierer bucht nicht nur Ihre Waren auf dem Fließband, sondern auch gleich ein paar Punkte von ihrer Lifecard ab. Was Ihre Lifecard ist, fragen Sie sich jetzt? Das ist Ihr Guthaben an Gelegenheiten Entscheidungen zu treffen, die Ihr Leben verändern. Chance vertan, dann bleibt alles beim Alten und es gibt Punktabzug. Um welche Entscheidungen geht es in HYSTERIKON? Dieser Supermarkt, mit einem Kassierer, der die Gedanken der Einkaufenden lesen kann, hat allerhand zu bieten. Eine große Anzahl an Kaffeekannen zum Beispiel, eine von ihnen kostet 990.000,- Euro. Warum die so teuer ist und was sie von den anderen unterscheidet? Sie ist aus einem Ferrari zusammengepresst. Und ob der Kaffee daraus besser schmeckt, sei dahin gestellt. Einbildung kann in dieser Angelegenheit sehr hilfreich sein. Ganz normalen Joghurt gibt es selbst-

NR.11 März/April 2012

Premiere am 21. April | 19.30 Uhr | Großes Haus

verständlich auch, wie in jedem guten Supermarkt. Doch welche Sorte soll ich nehmen, fragt sich ein junges Mädchen. Und ist diese Unfähigkeit der Entscheidungsfindung nicht ein Sinnbild für die Unfähigkeit sein Leben zu meistern? Zeit, einen hysterischen Anfall zu bekommen oder sich einfach in andere Umstände hinein zu phantasieren. Zum Beispiel in eine Liebesaffäre, mit dem jungen Mann, der am Regal hinten rechts steht. Ein Single,

Gastspiel:

THOMAS FREITAG DIE ANGST DER HASEN

Der Kabarettist Thomas Freitag ist mit seinem erfolgreichen Bühnenprogramm zu Gast. Mit dem Stadttheater verbindet den gebürtigen Alsfelder so manches, war er doch in den siebziger Jahren als Anfänger Mitglied des Schauspielensembles. Sein Programm DIE ANGST DER HASEN wagt einen humorvollen Blick auf den kulturellen Zustand der Nation: In Deutschland tobt ein Kampf der Kulturen – wobei sich ein Großteil der Deutschen mehr für Fußball und die Mehrwertsteuererhöhung interessiert. Thomas Freitag hat für alle Feinde der Kultur eine satirische und hochkomische Botschaft. Er seziert unsere Sprache, jagt durch dutzende Rollen, nimmt die Zuschauer mit nach Rom, an den Hindukusch und erforscht die Seele des deutschen Rentners und die Geheimnisse des Vatikans. Und er antwortet allen Kritikern unserer Zivilisation und zwar so, dass auch wir diese Zivilisation endlich zu verstehen beginnen. Ein sicher aufschlussreiches Programm nach dem Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 05. April 2012 | 20.00 Uhr | Großes Haus

das ist ja allgemein bekannt, gibt sich zu erkennen an dem was er im Einkaufswagen hat. Ist die Frau an Ihrer Seite viel zu kompliziert und stellt zu hohe Ansprüche? Dann probieren Sie doch die Dame Frigitte aus der Tiefkühltruhe. Sie macht Träume wahr und taut bei Streicheleinheiten sehr schnell auf. Und im Übrigen: Sonderangebote sind qualitativ nicht schlechter als die Edelmarken – es lohnt sich also, sich zu bücken.

in Eigenregie zur Uraufführung. Die Komödie ist bei aller Groteske und Skurrilität nah am Leben, so dass ein jeder sich in der Gedankenwelt der KonsumtempelBewohner wiederfinden kann. Denn wer kauft nicht gerne in einem Supermarkt ein? Julia Figdor

Sehnsüchte, Träume und Wünsche prallen in HYSTERIKON auf die harte Kalkulation und Bilanzierung unserer Konsumwelt. Sie ist bevölkert von Antihelden, die bei aller Situationskomik in tiefe Abgründe blicken lassen. Dies ist wahrscheinlich der Arbeitsweise der Autorin Ingrid Lausund geschuldet. Sie entwickelt ihre Stücke zusammen mit einem Ensemble und bringt sie

Regie: Meike Niemeyer Bühne: Thomas Döll Kostüme: Bernhard Niechotz

SCHAUSPIEL

HYSTERIKON

Schauspiel von Ingrid Lausund

Mit: Theresa Henning, Ana Kerezović, Petra Soltau; Frerk Brockmeyer, Rainer Hustedt, Harald Pfeiffer, Pascal Thomas vorgestellt 15. April | 11.00 Uhr | Großes Haus Weitere Vorstellungen: 29. April | 19.30 Uhr | Großes Haus

WEITERE THEMEN IN DIESER AUSGABE: MARIA TUDOR

| Premiere im Musiktheater | Seite 3

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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

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AM ANFANG WAR DER VERTRAGSBRUCH ODER WARUM WIR DEN BÜHNENVEREIN BRAUCHEN 1846 war, glaubt man Wikipedia, ein wichtiges Jahr. Es wurde die Doppelstich-Nähmaschine erfunden, Baiern entschied sich für die neue, heute noch gängige Schreibweise „Bayern“, es gelang die erste schmerzfreie Zahnextraktion unter Narkose und es wurde der Deutsche Bühnenverein gegründet. Nun soll es Historikern überlassen bleiben, welches dieser Ereignisse die größte kulturelle Bedeutung hatte. Soweit sich hier Bayern zur Stellungnahme aufgefordert fühlen, dürfte die Angelegenheit schnell geklärt sein. Aber auch die schmerzfreie Zahnextraktion ist kulturell nicht zu unterschätzen, werden doch Zahnschmerzen auch für die darstellenden Künste eher als hinderlich empfunden. Und die Bedeutung der Doppelstich-Nähmaschine für die Kostümabteilung ist ebenfalls bemerkenswert. Das alles kann aber nicht konkurrieren mit der Entscheidung einiger Intendanten von überwiegend kurfürstlichen Theatern, in Oldenburg den Bühnenverein ins Leben zu rufen. Der halbwegs historisch interessierte Leser wird sich natürlich jetzt fragen: Warum? Nichts ist einfacher als die Antwort darauf: Man hatte es satt, dass Schauspieler sowie Schauspielerinnen Hals über Kopf ein Theater verließen, um in einem anderen, das eine höhere Gage bot, die noch besseren Rollen zu spielen. Erfolgreich war der neu gegründete Bühnenverein jedoch erst einmal nicht, als er versuchte, die Vertragsbrüche zu verhindern. Selbst schwarze Listen sollen damals nicht geholfen

haben. Wer verzichtet schon auf das Engagement eines guten Schauspielers, nur weil er auf einer schwarzen Liste steht? Auch heute gibt es vereinzelt noch die Unsitte des kurzfristigen Wechsels von einem Theater in ein anderes, läuft aber in Zeiten ausgeklügelter juristischer Regelungen bei weitem gelassener ab. Und das ist dann doch ein Stück Erfolgsgeschichte des Bühnenvereins. Versucht man nämlich halbwegs übersichtlich zu beschreiben, welche Rolle der Bühnenverein spielt, dann kann man es wie folgt auf den Punkt bringen: In jeder Familie muss zumindest einer für Ordnung sorgen. Und in der, wie man es heute bezeichnet, Community der Theater und Orchester ist das der Deutsche Bühnenverein. Schließlich ist es eine seiner Hauptaufgaben, sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Kulturbetriebe zu befassen. Dies geschieht etwa durch zwei große Tarifwerke für das künstlerische Personal, die der Bühnenverein auf Arbeitgeberseite mit den Künstlergewerkschaften aushandelt, dem TVK für die Musiker und dem NV Bühne für die Schauspieler, Sänger, Tänzer sowie viele andere überwiegend künstlerisch tätige Mitarbeiter. Dank dieser Arbeit des Bühnenvereins gelten im ganzen Land für alle Theater und Orchester einheitliche Tarifbedingungen, was für eine erhebliche Arbeitsentlastung dieser Betriebe sorgt. Zudem ist es in einer groß angelegten Reform der beiden genannten Tarifwerke gelun-

Impressum Herausgeber: Stadttheater Gießen GmbH Intendantin: Cathérine Miville (V.i.S.d.P.) Redaktion: Ulrike Steffel, Marko Karo Gestaltung + Layout: hdm.graffiti Texte: Tarek Altmaier, Julia Figdor, Elias Glatzle, Julia Hanslmeier, Marko Karo, Matthias Schubert, Ulrike Steffel, Christian Steinbock Fotos: Rolf K. Wegst, Merit Esther Engelke Comicstrip: Andreas Eikenroth Illustration „Thea“: Frauke Uihlein Druck: HITZEROTH Druck+Medien GmbH & Co. KG Anzeigenverkauf: GZ Medien GmbH, Südanlage 26, 35390 Gießen Änderungen vorbehalten

gen, zwischen dem sozialen Schutzbedürfnis der Mitarbeiter und den Notwendigkeiten der künstlerischen Freiheit ein ausgewogenes Verhältnis herzustellen. Dabei darf man allerdings nicht verschweigen, dass dies im Orchesterbereich Auseinandersetzungen notwendig machte, die auf der Seite der Musiker ein eher bedenklich anmutendes Beharrungsvermögen hinsichtlich der Beibehaltung bequemer Gepflogenheiten erkennen ließ. Letztlich liegt jedoch das Kerngeschäft des Bühnenvereins im kulturpolitischen Bereich, und zwar nicht im Sinne einer vordergründigen Lobbyarbeit, sondern in Form einer Mitgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Dabei wird Kultur als ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensverhältnisse verstanden, was heute erforderlich macht, den aufs Sparen ausgerichteten Begehrlichkeiten von Kämmerern und Finanzministern mit Sachargumenten entgegenzutreten. Denn zuweilen ist jenseits der Kulturpolitik eine fast schon beängstigende Bereitschaft auszumachen, vor allem das, was die Lebensqualität einer Stadt ausmacht, dem Diktat des Geldmangels zu opfern. Doch für Kultur werden in diesem Land weniger als ein Prozent aller öffentlichen Budgets ausgegeben, was deutlich macht, dass man durch das Sparen in der Kultur keine öffentlichen Haushalte sanieren kann, aber vieles, was für das Gemeinwesen von zentraler Bedeutung ist, verliert. In vielen Bundesländern setzt sich zunehmend

ROLF BOLWIN

diese Erkenntnis durch, auch in Hessen. Das ist beruhigend und zeigt, wie sehr sich das Eintreten für Kunst und Kultur lohnt. Vom Deutschen Theaterpreis DER FAUST, den der Bühnenverein mit den Ländern ins Leben gerufen hat, über eine intensive Pressearbeit, betriebswirtschaftliche Beratung, der Herausgabe von zwei jährlich erscheinenden Großstatistiken (Theaterstatistik und Werkstatistik) bis hin zur ältesten Theaterzeitschrift Deutschlands (Die Deutsche Bühne) reicht die Tastatur, auf der der Bühnenverein spielt, um die darstellenden Künste im Gespräch zu halten. In den Zeiten, in denen jeder öffentlich ausgegebene Euro der Legitimation bedarf, ist er wichtiger denn je, schließlich vertritt er neben vielen Privattheatern alle Stadt- und Staatstheater sowie Landesbühnen und rund 100 große Orchester. Sie werden finanziert von den Ländern und Kommunen, die als Träger der Theater und Orchester ebenfalls dem Bühnenverein angehören. Da ist genug zu tun an Legitimationsarbeit. Gäbe es den Bühnenverein also nicht, müsste man ihn wohl erfinden. Doch das bleibt uns angesichts einer nun über 165 Jahre währenden Geschichte des Deutschen Bühnenvereins erspart. Wofür Vertragsbrüche nicht alles gut sind… Rolf Bolwin

Direktor des Deutschen Bühnenvereins

www.buehnenverein.de www.die-deutsche-buehne.de

Geboren in Gelsenkirchen studierte er an der Universität in Bonn Jura, Politische Wissenschaft und Geschichte und arbeitete zunächst als Rechtsanwalt in Bonn. Von 1982 bis 1991 war er im Justitiariat des Deutschlandfunks in Köln tätig, zuletzt als Leiter der Rechtsabteilung. Seit 1992 ist er Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins. In dieser Funktion ist Rolf Bolwin Mitherausgeber des im Decker-Verlag erschienenen Kommentars zum Bühnen- und Tarifrecht. Mit zahlreichen Publikationen hat er sich zudem in den letzten Jahren an der öffentlichen Debatte um die zukünftige Struktur der Staats- und Stadttheater beteiligt.


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

Manchmal reicht schon ein einziger gesungener Ton aus, um staunen und sprachlos zu machen... Der Sänger lässt diesen Ton wie aus dem Nichts heraus anschwellen, er wird lauter und lauter, erreicht einen Höhepunkt, und auf dem gleichen Atem lässt der Sänger diesen Ton in absoluter Stille wieder versiegen. Ist dieser rundum faszinierende Ton dann auch noch eingebettet in ganze Phrasen aus gesanglichen Verzierungen, die auch vor den schwierigsten Läufen und höchsten Spitzentönen nicht haltmachen, dann ist die allergrößte Kunstfertigkeit erreicht: „Belcanto“ – „Schöner Gesang“ – so nennt sich dieser Stil und zugleich auch eine ganze Epoche italienischer Kunstmusik zwischen 1810 und 1850, die unzählige musikalisch faszinierende Musiktheaterwerke hervorgebracht hat und zugleich die Sänger zu absoluten Höchstleistungen anspornt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eroberten die Werke des „Belcanto“ vor allem die Bühnen Italiens, jedoch mussten sie mit dem Aufkommen der Opern Giuseppe Verdis einem neuen musikalischen Stil weichen und verschwanden somit in der Versenkung. Erst durch die legendäre Prima donna assoluta Maria Callas wurde man zu Beginn der 1950er Jahre auf diese Schmuckstücke der Opernliteratur erneut aufmerksam, und es begann die Zeit der Wiederentdeckung. Das Stadttheater Gießen hat sich dem angeschlossen und gilt mittlerweile europaweit – und dies ist keineswegs übertrieben – als Ausgrabungsstätte unbekannter Werke unterschiedlicher Epochen, besonders aber der Werke des „Belcanto“. Seit

MARIA TUDOR

Sternstunde des Belcanto

Premiere am 17. März 2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus nunmehr zehn Jahren wird in dieser Richtung fleißig gegraben, und die Bilanz kann sich sehen lassen: Vincenzo Bellinis NORMA, Gaetano Donizettis LUCREZIA BORGIA und LA FAVORITA oder Saverio Mercadantes IL GIURAMENTO seien hier stellvertretend für viele andere Werke genannt. Jetzt folgt mit MARIA TUDOR des Sizilianers Giovanni Pacini die nächste „Ausgrabung“, die nicht nur mit „Belcanto“-Kunst reinsten Wassers lockt – mit schwelgerischen Arien und kraftvoll-dramatischen Ensembles – sondern auch mit einer Handlung, die es in sich hat. Denn das Werk selbst geht auf ein Drama des französischen Romanciers Victor Hugo zurück. Und wenn Hugo im Spiel ist, dann sind auch die dunklen Seiten des Menschseins nicht mehr fern. Am Hof Königin Marias spitzen sich die Ereignisse zu: Heimtückischer Verrat, falsche

Schwüre, eine fingierte Hinrichtung, kühl geplanter Mord und grenzenlose Liebe sind hier an der Tagesordnung. Die Emotionen aller schlagen wahre Kapriolen. Auch Königin Maria verfängt sich in einem Netz aus Bösartigkeiten und Intrigen und scheut schließlich nicht davor zurück, einen Unschuldigen zu opfern, um ihren Geliebten vor dem Schafott zu bewahren… Diese schauerromantische Geschichte kleidete Pacini 1843 in ein musikalisches Gewand und schuf damit eine weitere Sternstunde des „Belcanto“. Der Uraufführungserfolg in Palermo war überwältigend. Daher erstaunt es umso mehr, dass dieses Werk in Deutschland noch nie auf einer Opernbühne zu sehen war. Dem schafft das Stadttheater Gießen jetzt Abhilfe und kann ein weiteres Kleinod „Belcanto“-Kunst in sein Repertoire einreihen. Christian Steinbock

MUSIKTHEATER

MARIA TUDOR

Oper von Giovanni Pacini nach Victor Hugo In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Eraldo Salmieri Inszenierung: Joachim Rathke Bühne: Lukas Noll Kostüme: Dietlind Konold Chor: Jan Hoffmann Mit: Maria Chulkova, Giuseppina Piunti, Odilia Vandercruysse; Leonardo Ferrando, Riccardo Ferrari, Adrian Gans Chor und Extrachor des Stadttheater Gießen Philharmonisches Orchester Gießen vorgestellt 11. März | 11.00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 29. März | 08. und 28. April 19.30 Uhr | Großes Haus

JAPAN EIN JAHR NACH DER KATASTROPHE

Ein Abend der Begegnung Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins. „Es scheint mir, dass Japaner zu sein das Zusammenleben mit vielen Naturkatastrophen bedeutet“, sagte der Schriftsteller Haruki Murakami mit Blick auf die Ereignisse vom 11. März 2011, die nicht nur Japan, sondern die ganze Welt erschüttert haben. Mehr als 24.000 Menschenleben haben das Erdbeben und der Tsunami in der Region Tohoku gekostet. Die Folgen der Unfallserie im Atomkraftwerk Fukushima sind noch in keiner Weise abzusehen. Mit einem Jahr Abstand möchten wir gemeinsam mit japanischen Kolleginnen und Gästen einen Blick zurück, vor allem aber in die Zukunft werfen. Wie geht es den betroffenen Menschen heute? Wie hat sich das Lebensgefühl der Japaner verändert? Welche Wege gibt es, den Auswirkungen der Katastrophe Herr zu werden? „Wir überleben“, so Haruki Murakami, „indem wir all die Zerstörung als Gemeinschaft bewältigen“. Mit künstlerischen Beiträgen, in Gesprächen und Begegnungen soll der Abend dazu beitragen, unseren Blick auf Japan neu zu öffnen. Mit: Mamiko Sakurai, Nobuo Tsuji, Masae Nomura, Naomi Kawamata u.v.a.

11. März | 22.00 Uhr | TiL-studiobühne


Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

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Premiere am 01. März 2012 | 20.00 Uhr | TiL-studiobühne

KEINE ERLÖSUNG Terrorismus trifft die Menschen mitten in ihrem Alltagsleben, dort wo sie es am wenigsten erwarten. So auch am 23. Oktober 2002, als tschetschenische Rebellen das Moskauer Dubrowka Theater stürmten und über 850 Menschen als Geiseln nahmen. Das Musical „Nord-Ost“ wurde gespielt, eine heile Welt auf der Bühne. Für die Opfer des Tschetschenien Krieges existiert diese Welt bereits seit Jahren nicht mehr. Die junge Tschetschenin Zura, hat im Krieg ihren Mann verloren und wird zu einer „Schwarzen

Witwe“. Sie ist bereit, ihr Leben und das vieler anderer zu opfern; aus Rache oder für den Kampf um die Unabhängigkeit ihres Landes? Sie weiß es selbst nicht so genau. Die Russin Olga kennt den Krieg nur aus dem Fernseher und nun ist sie ein Teil von ihm. Von Präsident Putin hängt nun ihr Leben ab. Die Ärztin Tamara, Witwe eines russischen Soldaten, hat während der Geiselnahme Bereitschaftsdienst. Ihre Tochter sitzt in der Vorstellung und wartet darauf, von ihrer Mutter gerettet zu werden.

Ein Stück gegen das Vergessen Jede dieser drei Frauen erinnert sich aus ihrer Perspektive an das Drama, das 167 Menschen das Leben kostete. Aber selbst in der geteilten Erinnerung gibt es keine Erlösung, für niemanden. Die russische Journalistin Anna Politkovskaja schrieb über die Zeit nach dem Anschlag: „Das 40-Tage-Todesgedenken für die Geiseln von ‚Nord-Ost‘ ist vorüber und die Zeit gekommen, so möchte man meinen, wenigstens versuchsweise zur Normalität überzugehen… Aber es will nicht gelingen.“ Nie mehr.

SCHAUSPIEL

NORDOST

Schauspiel von Torsten Buchsteiner

Inszenierung: Christian Lugerth Bühne und Kostüme: Bernhard Niechotz Mit: Anne Berg, Ana Kerezović, Anne-Elise Minetti Weitere Vorstellungen: 10. und 30. März 13. und 26. April 20.00 Uhr | TiL-studiobühne

VERSCHOLLEN IN DER NEUEN WELT Franz Kafkas Amerika-Roman auf der TiL-studiobühne Der erst sechszehnjährige Karl Rossmann kommt nach Amerika – doch das keineswegs freiwillig. Seine Eltern schicken ihn in die Neue Welt, „weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hatte“, wie es im ersten Satz des Romans heißt. Nun steht der junge Vater heimatund ziellos im Hafen von New York. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeigt sich wenig gastlich, der Wunschort erweist sich als ein undurchsichtiges Konstrukt aus Technik, Geld und Zweckrationalität; kurz gesagt: als eine typische Kafka-Welt. Es wimmelt von befremdlichen Menschen, die aus dem Nichts kommen und in eben diesem Nichts auch wieder verschwinden. Türen öffnen und schließen sich. Jedes Kapitel zeigt ein neues Milieu. Der Roman ist wie ein Stationendrama angelegt. Dabei stürzt Karl Rossmann die soziale

Premiere am 20. April 2012 | 20.00 Uhr | TiL-studiobühne Leiter immer weiter hinab. Was im Hause des reichen Onkels hoffnungsvoll beginnt, endet in Gesellschaft von Ganoven und Prostituierten. Die Deklassierung vollzieht sich mit einer Zwangsläufigkeit, wie man sie auch aus anderen Texten Kafkas kennt. Doch finden sich in diesem Amerika-Roman auch sehr konkrete Handlungsmotive und Gesellschaftsbezüge. Ganz offensichtlich war AMERIKA für Kafka Utopie und Alp-

traum zugleich, womit er eine Sicht auf das Land etabliert hat, die in Europa bis heute vorherrschend ist. Die Hoffnung, sein Glück zu machen, und die Angst, es endgültig zu verlieren: das sind nach wie vor die Pole, zwischen denen Auswandererträume sich bewegen. Für seine Inszenierung in der TiL-studiobühne hat der Regisseur Christian Fries eine eigene Bühnenfassung des Romans erarbeitet.

SCHAUSPIEL

AMERIKA

von Franz Kafka

Bühnenfassung und Inszenierung: Christian Fries Bühne und Kostüme: Marion Eiselé Mit: Mirjam Sommer; Corbinian Deller, Lukas Goldbach, Milan Pešl kostprobe: 12. April 20.00 Uhr | TiL-studiobühne


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

AFRIKANISCHES PUZZLE Musical von Peter Rose und Anne Conlon

Premiere am 18. März 2012 | 15.00 Uhr | TiL-studiobühne

Ein kleines bisschen erwachsener werden… Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt: „Wage dein Leben und verlasse dein Haus.“ Denn nur so hat der Mensch die Chance, sich weiter zu entwickeln und zu wahrer innerer Reife zu gelangen. Mitten in Afrika folgen drei Kinder – Imara, Anjo und Adesina – diesem Wahlspruch und begeben sich auf eine atemberaubende Reise. Sie verlassen ihr Dorf Nijumba, um in der großen Stadt eine Nähmaschine zu kaufen. Doch ihr Ausflug wird zu einem echten Abenteuer:

Sie tauchen ein in eine Welt, die ihnen vollkommen fremd ist. Sie treffen auf Menschen, die ihnen das Leben schwer machen. Doch sie lernen, sich durchzusetzen wo es nötig ist und zwischen gut und böse zu unterscheiden. Sie erfahren, was es heißt zusammenzuhalten und Freundschaft und Mut zu beweisen. Und wenn sie in ihr Dorf zurückkehren, werden sie garantiert ein kleines Stückchen erwachsener geworden sein. Das Musical AFRIKANISCHES PUZZLE der Autoren Peter Rose und Anne Conlon gehört zu einer Trilogie von Musicals von Kin-

dern für Kinder, in denen die problematischen und diskussionswürdigen Themen unserer Zeit im Mittelpunkt stehen. So ist AFRIKANISCHES PUZZLE eine spannende und zugleich lehrreiche Geschichte für junge Menschen, die nicht wegschauen, sondern Verantwortung für ihre persönliche Welt übernehmen und ihre Träume leben möchten.

AFRIKANISCHES PUZZLE Musical von Peter Rose und Anne Conlon Für alle ab 8 Jahren

MUSIKTHEATER

Musikalische Leitung: Martin Gärtner Inszenierung: Oliver Meyer-Ellendt Choreographie: Jeremy Green Bühne und Kostüme: Thomas Döll Mit dem Kinder- und Jugendchor des Stadttheater Gießen Weitere Vorstellungen: 18. März | 18.00 Uhr 25. März | 16.00 Uhr 29. April | 15.00 Uhr und 18.00 Uhr

Familienkonzert

AUF DEM WEG ZUM SOLISTEN Normalerweise steht in unseren Familienkonzerten ein Komponist, ein Werk oder ein bestimmtes Instrument im Mittelpunkt. Diesmal präsentiert Martin Gärtner, der Leiter des Kinder- und Jugendchores, zwei junge, außergewöhnliche Musiktalente. Gemeinsam mit dem Abiturienten Tom Feldrappe am Klavier und der zwölfjährigen Violinistin Anna Luisa Kramb widmet er sich der Frage, was eigentlich genau ein Instrumentalkonzert ist? Musiziert werden zwei Klassiker der Konzertliteratur: der 1. Satz des fünften Klavierkonzerts von Ludwig van Beethoven und das Violinkonzert e-Moll des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy.

Tom Feldrappe spielt seit fast 15 Jahren Klavier. Bei dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Neben seiner schulischen Ausbildung ist der junge Pianist seit 2011 Klavierlehrer.

Anne Luisa Kramb spielt seit Beginn ihres vierten Lebensjahres Violine. Beim „Jugendkulturpreis“-Wettbewerb belegte die junge Geigerin mehrmals den ersten Platz, zuletzt sogar als Siegerin in der Gesamtkategorie Streichinstrumente. 2007,

2008, 2010 und 2011 wurde sie Siegerin bei „Jugend musiziert“.

Musikalische Leitung: Wolfgang Wels

FAMILIENKONZERT

29. April | 11 Uhr | Großes Haus


Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

ENTDECKE SPIELREICH 2012

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21.-25. März 2012

Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit: Das Gießener Festival SPIELREICH erwacht bereits zum 8. Mal zum Leben. An fünf abwechslungsreichen Tagen wird die TiL-studiobühne erneut zum Ort, an dem das Kinder- und Jugendtheater in seiner ganzen Fülle und Vielfalt hautnah mitzuerleben ist – spielerische Freiräume für die jüngsten Theaterbesucher, altersgemäße Stücke für Jugendliche und gespiegelte Lebenswelten der jüngeren Generation für Erwachsene. Unter dem diesjährigen Motto SPIEGELVERKEHRT spielt die Wahrnehmung von Theater und Welt eine besondere Rolle. Das Motto findet sich nicht nur in den täglichen Aufführungen für verschiedene Altersgruppen, sondern vor allem im Begleitprogramm wieder, das viele Überraschungen zum kreativen Ausprobieren und Staunen für junge und jung gebliebene Zuschauer bereithält.

SPIEGLEIN, SPIEGLEIN… (DE)

Kinderstück von Magrit Bischof und Werner Bodinek Für alle ab 4 Jahren Johanna Schneeball wird siebzig. Ihren sieben erwachsenen Söhnen fehlt die Zeit, sie an ihrem Geburtstag zu besuchen. Allein das Geschenk ihres Jüngsten kann sie über die Einsamkeit hinwegtrösten: eine glitzernde Perlenkrone. Wenn sie sie aufsetzt, kommt es ihr vor, als sei sie im Märchen. Dann blickt sie mit den Augen Schneewittchens auf ihr vergangenes Leben. Einst war sie eine süße kleine Prinzessin. Sie wuchs heran zu einer jungen, hübschen Frau, lebte bei den sieben Zwergen und wurde eine wunderschöne Königin, die Schönste im ganzen Land. Aber auch Schneewittchen bleibt nicht jung… Inszenierung: Suse Pfister | Bühne und Kostüme: Thurid Goertz Mit: Petra Soltau Mittwoch, 21. März | 16.00 – ca. 17.00 Uhr

KÖNIG ÖDIPUS

Ein Soloabend mit Martin Gärtner Neudichtung und Musik von Bodo Wartke nach dem antiken Drama des Sophokles Für Jugendliche und Erwachsene Die antike Tragödie von Sophokles hat eine unerhörte Handlung: Unwissend tötet Ödipus seinen Vater und bekommt zum Dank für die Befreiung der Stadt Theben seine eigene Mutter zur Ehefrau. Mit Bodo Wartkes Adaption bringt Martin Gärtner in witzig-ironischer Art und gereimter Sprache den klassischen Stoff auf die Bühne. Dabei spielt er nicht nur Klavier, sondern auch alle Rollen selbst. Bei dieser Gratwanderung zwischen Komödie und Tragödie bleibt es jedoch nicht bei vordergründigem Klamauk. Inszenierung: Oliver Meyer-Ellendt Bühne und Kostüme: Thomas Döll Mit: Martin Gärtner Donnerstag, 22. März | 19.00 – ca. 20.15 Uhr

1001 NACHT

Eine Produktion des Jugendclub-Tanz Für Jugendliche und Erwachsene Es war einmal ein Sultan, der heiratete jeden Tag eine andere junge Adlige, die er aus Angst betrogen zu werden, prompt am nächsten Tag hinrichten ließ. Um dem ein Ende zu setzen, vermählt sich Scheherazade freiwillig mit dem Sultan. Da sie in ihrer Hochzeitsnacht derart fabelhaft zu erzählen versteht, lässt der Sultan sie am Leben, um mehr von ihren Geschichten zu hören – 1001 Nacht lang. In seiner achten Gießener Produktion begleitet der Jugendclub-Tanz Scheherazade und präsentiert drei ihrer Geschichten. Choreografie, Bühne und Kostüm: Terry Pedersen-Pfeiffer & Jugendclub-Tanz Freitag, 23. März | 18.00 – ca. 19.20 Uhr

SPIELREICH Straßenfest In und ums TiL | Für Groß und Klein Neu in diesem Jahr ist das SPIELREICH Straßenfest. Pünktlich um 11 Uhr beginnt das fröhliche Spektakel, bei dem sich jede Menge Theaterluft schnuppern lässt. Während des dreistündigen Festes auf dem Gelände des Löbers Hof gibt es passend zum Motto SPIEGELVERKEHRT ein Reihe von Mitmach- und Quiz-Spielen für Groß und Klein. In dieser Zeit stellen sich außerdem auf der TiL-studiobühne die Kinder- und Jugendgruppen des Stadttheaters und die Musikschule Gießen vor: Für das Stadttheater sind neben dem Kinder- und Jugendchor, dem Jugendclub-Tanz, auch der Jugend- und Juniorclub SPIELTRIEB mit dabei. Eine richtig gute Gelegenheit, einiges zum Thema Gesang, Tanz und Schauspielerei in Erfahrung zu bringen und mit anderen Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Theater zu teilen. Samstag, 24. März | 11.00 – 14.00 Uhr


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

MÄRCHENHERZ

Jugendstück von Philip Ridley Für Jugendliche und Erwachsene Es ist eisiger Dezember. Kirsty und Gideon treffen sich in einem baufälligen, vorstädtischen Gemeindezentrum. Kirsty ist genervt, dass ihr Vater sich neu verloben will. Auch Gideon gewöhnt sich nur schwer an den neuen Freund seiner Mutter. Anders als Kirsty ist er jedoch zuversichtlich, dass er mit dem neuen Lebensgefährten der Mutter schon klarkommen wird. Um Kirsty aufzumuntern, spielt er ihr eine Geschichte vor, die die Welt verändert. MÄRCHENHERZ erzählt vom Zauber der Literatur und der grenzsprengenden Kraft des Theaters. Inszenierung: Angela Khuon-Siefert Bühne und Kostüme: Udo Herbster Mit: Anne Berg; Lukas Goldbach Samstag, 24. März | 19.00 – ca. 20.15 Uhr

AFRIKANISCHES PUZZLE

Musical von Peter Rose und Anne Conlon Für alle ab 8 Jahren Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt: „Wage dein Leben und verlasse dein Haus.“ Mitten in Afrika folgen drei Kinder – Imara, Anjo und Adesina – diesem Wahlspruch und verlassen ihr Dorf Nijumba, um in der großen Stadt eine Nähmaschine zu kaufen. Ihr Ausflug wird zu einem echten Abenteuer: Sie tauchen ein in eine Welt, die ihnen vollkommen fremd ist. Sie treffen auf Menschen, die ihnen das Leben schwer machen und lernen dabei, sich durchzusetzen wo es nötig ist und zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sie erfahren was es heißt zusammenzuhalten und Freundschaft und Mut zu beweisen. Leitung: Martin Gärtner, Oliver Meyer-Ellendt Mit: Kinder- und Jugendchor des Stadttheaters Sonntag, 25. März | 16.00 Uhr THEAS SPIELREICH Tipp Ich weiß nicht, wie es euch geht, mir – als Theatermaus – macht Theaterspielen richtig viel Spaß. Gerne stell‘ ich mich dabei vor einen Spiegel, zieh‘ mir witzige Kleidungsstücke an und tanze und singe. Dabei kann es auch schon mal passieren, dass ich nicht nur die Zeit vergesse, sondern auch, dass ich eine Maus bin. Besonders viel Spaß habe ich an SPIELREICH, denn da gibt es ja jeden Tag kostenfreie Workshops und Mitmachangebote bei denen ich mit anderen zusammen tanzen, singen und darüber staunen kann, was die Menschen alles so zu erzählen haben. Dieses Jahr gibt es zwei Workshops: Einen Tanz-Workshop am Freitag-

HIER ALLES NOCH EINMAL AUF EINEN BLICK abend mit dem Jugendclub-Tanz und einen Musik-Workshop für Kinder ab 5 Jahren am Sonntagvormittag. Und es kommt – wie ich gerade erfahren habe – sogar der Augenarzt Dr. Dr. Knut Stieger, der mit einfachen Worten erklärt, wie die Augen uns helfen etwas zu sehen. Richtig lustig wird es auch am Samstag beim SPIELREICH Straßenfest. Auf dem Löbers Hof, rund um das TiL, gibt es von 11 bis 14 Uhr ein buntes Fest mit Spielen und Rätsel-Aufgaben. Und auch im TiL ist jede Menge los. Irgendwie ist jeder da: die Musikschule Gießen, der Kinder- und Jugendchor, der Jugend- und der Juniorclub SPIELTRIEB und der Jugendclub-Tanz!

WARUM SIND IN DER NACHT ALLE KATZEN GRAU? Kinder-Uni mit Augenarzt Dr. Dr. Knut Stieger Donnerstag, 22. März | 17.00 Uhr Für alle ab 8 Jahren

Ihr solltet SPIELREICH nicht verpassen – bis dahin! Eure Thea

TANZ-WORKSHOP mit dem Jugendclub-Tanz Freitag, 23. März | 19.45 Uhr Für Jugendliche und Erwachsene MUSIK-WORKSHOP FÜR DIE JÜNGSTEN Sonntag, 25. März | 11.00 Uhr Für alle ab 5 Jahren

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Meine Ze

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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

SPIELPLAN MÄRZ Großes Haus | TiL-studiobühne März do 01. 19.30 Uhr | Werktags-Abo | Großes Haus MACBETH 20.00 Uhr | Premiere | TiL

fr 02.

NORDOST

19.30 Uhr | Schauspiel-Abo II | Großes Haus

HOTEL SAVOY

20.00 Uhr – ca. 21.45 Uhr | TiL

ACIS UND GALATEA

sa 03. 19.30 Uhr | Wochenend-Abo | Großes Haus ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN 20.00 Uhr | TiL

1001 NACHT

so 04. 11.00 Uhr – ca. 11.45 Uhr | für alle ab 4 Jahren | TiL SPIEGLEIN, SPIEGLEIN... (DE) 15.00 Uhr – ca.17.30 Uhr | Großes Haus | Zum letzten Mal

LA BOHEME

20.00 Uhr – ca. 21.00 Uhr | TiL

di 06.

ENTEN VARIATIONEN

20.00 Uhr | Großes Konzert-Abo | Großes Haus

7. SINFONIEKONZERT

do 08. 20.00 Uhr – ca. 21.20 Uhr | Jugendliche u. Erwachsene | TiL CLYDE UND BONNIE fr 09. 19.30 Uhr | Musiktheater-Abo | Großes Haus ALESSANDRO STRADELLA 20.00 Uhr – ca. 21.30 Uhr | TiL

DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI

sa 10. 19.30 Uhr | Schauspiel-Abo I | Großes Haus ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN 20.00 Uhr | TiL

NORDOST

so 11. 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | 50erVereinigung | Großes Haus CABARET 20.00 Uhr – ca. 21.15 Uhr | TiL

KÖNIG ÖDIPUS do 15. 20.00 Uhr – ca. 21.20 Uhr | Jugendliche u. Erwachsene | TiL MÄRCHENHERZ fr 16. 19.30 Uhr | Mini-Abo 3 | Weihn.-Abo 2 | Weihn.-Jugend-Abo HOTEL SAVOY 20.00 Uhr | TiL

ANNA BLUE sa 17. 19.30 Uhr | Premieren-Abo | Premiere | Großes Haus MARIA TUDOR 20.00 Uhr – ca. 21.30 Uhr | TiL

DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI so 18. 15.00 Uhr | für alle ab 8 Jahren | Premiere | TiL AFRIKANISCHES PUZZLE 18.00 Uhr | für alle ab 8 Jahren | TiL

AFRIKANISCHES PUZZLE

19.30 Uhr | Mini-Abo 2 | Großes Haus

MACBETH

mi 21. 16.00 Uhr – 16.45 Uhr | TiL SPIEGLEIN, SPIEGLEIN... (DE) do 22. 19.00 Uhr – 20.15 Uhr | TiL KÖNIG ÖDIPUS 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Großes Haus

fr 23.

CABARET

18.00 Uhr | TiL

1001 NACHT 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Großes Haus

CABARET

sa 24. 19.00 Uhr – ca. 20.20 Uhr | Jugendliche u. Erwachsene | TiL MÄRCHENHERZ 19.30 Uhr | Weihnachts-Abo 1 | Großes Haus

ALESSANDRO STRADELLA

so 25. 16.00 Uhr | für alle ab 8 Jahren | TiL AFRIKANISCHES PUZZLE 19.30 Uhr | Großes Haus

ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN do 29. 19.30 Uhr | Werktags-Abo | Großes Haus MARIA TUDOR

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STÜCKE A - Z ACIS UND GALATEA oper v. georg friedrich händel Auf einem Maskenfest: Eingehüllt in (neo)barockem Ambiente tauchen fünf junge Menschen in die Welt der griechischen Mythologie ein. Sie begeben sich in das Abenteuer eines Rollenspiels, wie es das Leben nicht besser schreiben könnte: Zwei Männer lieben eine Frau, der Konflikt eskaliert ... AFRIKANISCHES PUZZLE musical von peter rose und anne conlon | ab 8 Jahren Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt: „Wage dein Leben und verlasse dein Haus.“ Mitten in Afrika folgen drei Kinder – Imara, Anjo und Adesina – diesem Wahlspruch und verlassen ihr Dorf Nijumba, um in der großen Stadt eine Nähmaschine zu kaufen. Ihr Ausflug wird zu einem echten Abenteuer... ALESSANDRO STRADELLA oper von friedrich von flotow Im Rausch des Karnevals hat Stradella die junge Leonore geraubt und geheiratet. Aus Rache für dieses schändliche Verbrechen heuert Leonores Verlobter Bassi zwei Banditen an, die Stradella „um die Ecke“ und das Mädchen nach Hause bringen sollen. Doch beide haben die Rechnung ohne den unsterblich schönen Gesang Stradellas gemacht. AMERIKA von franz kafka Das Ziel aller Träume. Die Neue Welt. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So stellt sich der junge Karl Rossmann – ebenso hoffnungsvoll wie naiv – Amerika vor. Doch der Wunschort erweist sich als ein undurchsichtiges Konstrukt aus Technik, Geld und Zweckrationalität. ANNA BLUE tanzstück von hagit yakira und tarek assam Der Schmetterling ist ein Symbol für Freiheit und Glück. Nach seiner Zeit in einem unscheinbaren Kokon wird er zu einem farbenfrohen tanzenden Wesen. Diesen Drang nach Freiheit trägt auch der Mensch in sich. Eine Sehnsucht, der in ANNA BLUE tänzerisch Ausdruck verliehen wird. ARSEN & SPITZENHÄUBCHEN kriminalkomödie von joseph kesselring Bei Martha und Abby Brewster ist ein Zimmer frei. Als Mieter wünschen sich die beiden Schwestern einen alleinstehenden, älteren Herrn. Immer wieder melden sich Interessenten, doch eingezogen ist bislang noch keiner. Eigentlich verwunderlich bei dem guten Ruf, den die beiden frommen Frauen im Viertel genießen… CABARET musical von john kander und fred ebb Berlin: Das Jahr 1930 hat begonnen und damit auch der politische Sturm, der über Deutschland

hinwegfegt. Inmitten dieses entfesselten Tanzes auf dem Vulkan verliebt sich die Nachtclubsängerin Sally Bowles in den Amerikaner Cliff und die Zimmerwirtin Frl. Schneider in den jüdischen Obsthändler Schulz. Als sich die politische Situation zuspitzt, grassiert die Angst, der auch am Ende die Liebe weichen muss ... CLYDE UND BONNIE schauspiel v. holger schober für jugendliche und erwachsene Bonnie und Clyde, ein Gangsterund Liebespaar, das zum Mythos wurde. Kein Wunder also, dass Bonnie ihre große Liebe Werner kurzerhand Clyde tauft. Doch in das schöne Liebesleben mischt sich immer wieder die harte Realität, denn beide haben in ihrer Kindheit einiges durchgemacht und ohne Ausbildung fehlt ihnen das Geld zum Leben. DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI nach dem film von hans weingartner Schlechte Zeiten für Rebellen. „Was früher subversiv war, kannst Du heute im Laden kaufen“, sagt Jule. Ihre Freunde Jan und Peter nehmen den Kampf trotzdem auf. Sie brechen in Häuser reicher Leute ein und richten dort ein Chaos an. Mitgehen lassen sie nichts. Sie hinterlassen nur eine Botschaft „Die fetten Jahre sind vorbei“. Als sie auf frischer Tat ertappt werden, wird aus anarchischem Spaß terroristischer Ernst. DIE WANZE insektenkrimi von paul shipton Sein Name ist Muldoon, Wanze Muldoon. Tatort: Garten. Muldoon ist ein Schnüffler, wie er im Buche steht: Clever, cool und mit ganz besonderem Humor. In seinem Revier verschwinden seit einiger Zeit Insekten – einfach so! Der Privatdetektiv erhält den Auftrag, eine vermisste Ameise zu verfolgen. Doch es geht um mehr ... ENTEN VARIATIONEN schauspiel von david mamet Emil Vare und George S. Aronovitz, zwei lebenskluge, ältere Herren, sitzen am Ufer eines Sees und beobachten, was zu sehen ist. Die Betrachtung der Natur bringt sie auf zuweilen höchst eigenwillige Gedanken. In 14 Variationen lässt uns der Autor David Mamet am Gespräch der Männer teilhaben. HOTEL SAVOY von joseph roth | bühnenfassung von koen tachelet HOTEL SAVOY – die einst prunkvolle Herberge wird zur Anlaufstelle von Menschen, die Bitteres hinter sich haben und nun auf bessere Zeiten hoffen. Doch die Erfahrung von Weltkrieg, Gefangenschaft und Entwurzelung lässt sich nicht einfach aus den Kleidern schütteln. Jeder ist auf der Suche


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

SPIELPLAN MÄRZ/APRIL nach dem Nötigsten. Zeit für einen Erlöser, der in Person eines steinreichen Amerikaners tatsächlich auf den Plan tritt. Doch der Wechsel auf die Zukunft misslingt. HYSTERIKON schauspiel von ingrid lausund Die Regeln des Marktes sind nicht leicht zu verstehen. Das ist im Supermarkt des Lebens nicht anders. Zwar ist das Angebot gewaltig: Spaghetti gibt es für 1,99. Spülschwämmchen sind im Sonderangebot. Auch Karrieren sind zu haben – weiter oben im Regal zwischen Intrige und Verrat. Doch wie steht es um die finanziellen Ressourcen der Kundschaft? Abgerechnet wird zum Schluss. HYSTERIKON ist eine fulminante Revue skurriler Antihelden, Paranoiker und Tagträumer. KÖNIG ÖDIPUS von bodo wartke nach sophokles Ein Sohn tötet unwissend seinen Vater und heiratet als Belohnung für die Befreiung Thebens seine eigene Mutter. Soweit die Handlung der antiken Tragödie. In Bodo Wartkes Adaption erzählt Martin Gärtner am Klavier den Stoff in einer witzig-ironischen Art in gereimter Sprache. Dabei spielt er alle Rollen selber. LA BOHEME oper von giacomo puccini So wundervoll und romantisch die Musik zu Puccinis Opern-Klassiker, so grausam die Handlung: Enge, Kälte und Armut bestimmen das Leben der Bohèmiens Rodolfo und Mimi – ein Leben, dem sie mittels ihrer Fantasie immer wieder versuchen zu entkommen. Doch die Tuberkulose hat Mimi bereits schwer gezeichnet, ihr Tod ist nur noch eine Frage der Zeit. MACBETH tanzstück von david williams und tarek assam Der schottische Adlige Macbeth erhält die Prophezeiung, König zu werden, und er nimmt ihre Verwirklichung selbst in die Hände. Verfolgt von Hexen und Geistern, von seiner Frau manipuliert und von seiner Machtgier und Schuld um den Verstand gebracht, ist Macbeth der wohl berühmteste Anti-Held Shakespeares. MARIA TUDOR Tragedia lirica von Giovanni Pacini London, 1553: Am Hofe Maria Tudors bricht das Chaos aus. Nicht genug, dass Lord Fenimoore, den die Königin aus inniger Liebe zu ihrem Favoriten gemacht hat, Maria mit einem jungen Waisenmädchen betrügt; er scheint sich auch noch gegen ihr Leben verschworen zu haben. Die Beweise dafür wiegen schwer – ein Dolch und Blutgold. Dass Fenimoore jedoch Opfer einer teuflischen Intrige wurde, vermag die Königin nicht zu durchschauen.

MÄRCHENHERZ jugendstück von philip ridley für alle ab 12 jahren Vom Zauber der Literatur und der Kraft des Theaters. Auf der Bühne eines leer stehenden Gemeindezentrums treffen Kirsty und Gideon aufeinander: Kirsty ist genervt, dass ihr Vater sich neu verloben will. Gideon gewöhnt sich nur schwer an den neuen Freund seiner Mutter. Doch er ist zuversichtlich. Um auch Kirsty aus ihrem Tief herauszuholen, spielt er ihr eine Geschichte vor, die die Welt verändert. MANN–O–MONEY musikalischer krimi mit den SCHMACHTIGALLEN Irgendwas ist schief gelaufen. Dabei wollten doch alle nur das Beste – und davon möglichst viel. Alle vier hat die Krise erwischt, jeden auf seine Weise. Gemeinsam entwickeln sie einen genialen Plan – und schon läuft alles wie geschmiert. Mit gewohntem Charme singen sich die SCHMACHTIGALLEN durch ein breit gefächertes Repertoire rund um die Welt der Moneten und Renditen. NORDOST schauspiel von torsten buchsteiner Drei Frauen, drei Biografien, drei Schicksale, die sich durch ein schreckliches Ereignis verbinden. Aus gänzlich unterschiedlichen Perspektiven thematisiert NORDOST die Geiselnahme während einer Musical-Vorstellung im Moskauer Dubrowka-Theater im Jahr 2002. Es entsteht ein komplexes Bild von den Ursachen und den Auswirkungen des Terrors. Täterin, Opfer und Helferin kommen gleichermaßen zu Wort, ohne dass die Schuldfrage gestellt wird. SPIEGLEIN, SPIEGLEIN… (DE) kinderstück ab 4 jahren von magrit bischof und werner bodinek Johanna wird siebzig. Ihre Söhne sind erwachsen und für einen Besuch fehlt ihnen die Zeit. Stattdessen schicken sie eine Karte. Aber da ist ja noch dieses silberne Paket, das der Jüngste ihr geschickt hat. Eine glitzernde Perlenkrone ist darin. Johanna denkt, sie sei im Märchen. Mit den Augen Schneewittchens blickt sie zurück auf ihr Leben… THE KRAUT ein marlene-dietrich-abend von dirk heidicke Paris 1989. Die alternde Diva Marlene Dietrich blickt zurück. Sie lebt einsam in ihrer Wohnung. Sie will als der Weltstar in Erinnerung bleiben. Nun also plant sie ihre Beerdigung, kramt dabei in Schuhkartons, wühlt in ihrem Gedächtnis. Die Dietrich erzählt von Erfolgen und Enttäuschungen, von geliebten Männern und verhassten Kolleginnen. Eine einmalige Zeitreise mit viel Musik.

Großes Haus | TiL-studiobühne do 29. 20.00 Uhr – ca. 21.30 Uhr | TiL März DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI fr 30. 19.30 Uhr | Großes Haus ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN 20.00 Uhr | TiL

NORDOST sa 31. 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Mini-Abo 1 | Großes Haus CABARET 20.00 Uhr – ca. 21.10 Uhr | TiL

DIE WANZE so 01. 15.00 Uhr | Sonntagnachmittags-Abo | Großes Haus April ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN di 03. 19.30 Uhr | Grosses Konzert-Abo | Großes Haus 8. SINFONIEKONZERT do 05. 20.00 Uhr | Gastspiel | Großes Haus THOMAS FREITAG: Die Angst der Hasen 20.00 Uhr – ca. 21.45 Uhr | TiL

ACIS UND GALATEA sa 07. 19.30 Uhr – ca. 21.45 Uhr | Wochenend-Abo | Großes Haus MACBETH 20.00 Uhr – ca. 21.00 Uhr | TiL

ENTEN VARIATIONEN so 08. 19.30 Uhr | Musiktheater-Abo | Großes Haus MARIA TUDOR 20.00 Uhr – ca. 21.25 Uhr | TiL

THE KRAUT mo 09. 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Großes Haus CABARET 20.00 Uhr – ca. 21.15 Uhr | TiL

fr 13.

KÖNIG ÖDIPUS

19.30 Uhr | Schauspiel-Abo II | Großes Haus

ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN

20.00 Uhr | TiL

NORDOST sa 14. 19.30 Uhr – ca. 21.45 Uhr | Großes Haus ALESSANDRO STRADELLA 20.00 Uhr – ca. 21.15 Uhr | TiL

KÖNIG ÖDIPUS so 15. 11.00 Uhr – ca. 11.45 Uhr | für alle ab 4 Jahren | TiL SPIEGLEIN, SPIEGLEIN... (DE) 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Weihnachts-Abo 2 | Großes Haus

CABARET

20.00 Uhr – ca. 21.10 Uhr | TiL

fr 20.

DIE WANZE

19.30 Uhr – ca. 21.15 Uhr | Großes Haus | Zum letzten Mal

MANN–O–MONEY

20.00 Uhr | Premiere | TiL

AMERIKA sa 21. 19.30 Uhr | Premiere | Großes Haus HYSTERIKON 20.00 Uhr – ca. 21.00 Uhr | TiL

ANNA BLUE so 22. 19.30 Uhr – ca. 22.00 Uhr | Großes Haus CABARET 20.00 Uhr – ca. 21.20 Uhr | TiL

1001 NACHT do 26. 19.30 Uhr | Werktags-Abo | Großes Haus ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN 20.00 Uhr | TiL

fr 27.

NORDOST

19.30 Uhr – ca. 21.45 Uhr | Musiktheater-Abo | Großes Haus

MACBETH

20.00 Uhr – ca. 21.20 Uhr | TiL

CLYDE UND BONNIE sa 28. 19.30 Uhr | Wochenend-Abo | Großes Haus MARIA TUDOR 20.00 Uhr – ca. 21.30 Uhr | TiL

DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI

so 29. 15.00 und 18.00 Uhr | für alle ab 8 Jahren | TiL AFRIKANISCHES PUZZLE 19.30 Uhr | Schauspiel-Abo I | Großes Haus

HYSTERIKON


Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

GROSSES HAUS

MACBETH

von David Williams und Tarek Assam 01. und 18. März 07. und 27. April 28. Mai | 19.30 Uhr „Es ist ein Augen- und Ohrenschmaus, überzeugt durch tänzerische Leichtigkeit und darstellerischen Tiefgang. Es ist das gelungene Ergebnis einer vertrauensvollen Teamarbeit, die auf dem letztjährigen SOMMERNACHTSTRAUM aufbaut.“ Gießener Allgemeine Zeitung

ALESSANDRO STRADELLA

von Friedrich von Flotow 09., 24. März und 14. April 19.30 Uhr „Wer die deutsche Spieloper mag und mal etwas anderes als Martha von Flotow kennen lernen möchte, sollte sich diese Gelegenheit in Gießen nicht entgehen lassen, zumal sie musikalisch und szenisch überzeugt.“ online musik magazin

MARIA TUDOR

HOTEL SAVOY

von Joseph Roth 02. und 16. März 19.30 Uhr „Über zweieinhalb Stunden entfaltet Gastregisseur Klaus Hemmerle mit Einfühlungsvermögen, Einfallsreichtum und sehr viel Sinn für bildhafte Momente nach Roths Roman einen sinnlichen, lebensprallen Bilderbogen mit allerlei kuriosen Charakteren.“ Gießener Anzeiger

ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN

von Joseph Kesselring 03., 10., 25. und 30. März 19.30 Uhr 01. April | 15.00 Uhr 13. u. 26. April | 19.30 Uhr Bei Martha und Abby Brewster ist ein Zimmer frei. Als Mieter wünschen sich die beiden Schwestern einen alleinstehenden älteren Herrn. Immer wieder melden sich Interessenten, doch eingezogen ist bislang noch niemand. Eigentlich verwunderlich bei dem guten Ruf, den die beiden frommen Frauen im Viertel genießen.

von Giovanni Pacini nach Victor Hugo 17. und 29. März 08. und 28.April | 19.30 Uhr Am englischen Hof spitzen sich die Ereignisse zu: Verbotene Liebe, Betrug, Meineid, Verrat und Mordlust sind an der Tagesordnung. Auch Königin Maria verfängt sich in dem Netz aus Bösartigkeiten und scheut nicht davor zurück, einen Unschuldigen zu opfern, um ihren Geliebten vor dem Schafott zu bewahren…

CABARET

von John Kander und Fred Ebb 11., 22., 23. u. 31. März 09., 15., und 22. April 19.30 Uhr „Minutenlanger Jubel, frenetischer Applaus, verzückte Akteure – am Ende war alles eitel Sonnenschein. Die CABARET-Premiere am Samstagabend im Stadttheater bot auf der kleinen Drehbühne großes Kino. Exzellent die Musik aus dem Graben, bezaubernd das Bühnenbild und die Kostüme, stimmig das Licht. Als sich der Vorhang hob, schien ein rauschendes Fest für die Sinne programmiert.“ Gießener Allgemeine Zeitung

Zum letzten Mal Zum letzten Mal

LA BOHEME

von Giacomo Puccini 04. März | 15.00 Uhr „Eine berührende Interpretation bieten Maria Chulkova als Mimi und Abdellah Lasri als Rodolfo. Zwei harmonierende Stimmen, voller Kraft, mit schönen Piano-Passagen, unangestrengt im Fluss der Arien, Liebe und Leid auch darstellerisch überzeugend erlebt.“ Wetzlarer Neue Zeitung

MANN-O-MONEY

Musikalischer Krimi mit den SCHMACHTIGALLEN 20. April | 19.30 Uhr „Mit stimmlicher Präzision rocken sich Roland Furch, Severin Geissler, Jan Hoffmann und Martin Ludwig balladesk durch Ratings, Datings und Gewinnmitnahmen. Mit jeder Menge Charme, komödiantischem Geschick und großer Freude an der (Selbst-) Inszenierung besingen die Schmachtigallen ihren Traum vom großen Geld.“ Gießener Allgemeine Zeitung

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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

TiL-studiobühne

ANNA BLUE ACIS UND GALATEA

von Georg Friedrich Händel 02. März | 05. April 20.00 Uhr „In dem kleinen Theater waren sie hautnah ins Geschehen einbezogen: Links das Orchester, rechts die Akteure und unmittelbar anschließend die ersten Sitzreihen. Es passte alles, Gesang und Instrumentierung unter der musikalischen Leitung von Jan Hoffmann und die einfallsreiche Inszenierung von Stephanie Kuhlmann.“ Wetzlarer Neue Zeitung

ENTEN VARIATIONEN

von David Mamet 04. März | 07. April 20.00 Uhr „Ein Glanzstück zum 50-jährigen Bühnenjubiläum von Rainer Domke. Wer ein Fan des bewährten Gießener Schauspielers ist, sollte sich dieses Kammerstück im TiL keinesfalls entgehen lassen.“ Gießener Anzeiger

DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI

nach Hans Weingartner 09., 17. und 29. März 28. April | 20.00 Uhr „Und der Funke sprang über, denn am Ende gab es kräftigen Applaus für die Inszenierung von Carsten Fuhrmann.“ Wetzlarer Neue Zeitung

von Hagit Yakira und Tarek Assam 16. März | 21. April 20.00 Uhr „Ein voller Erfolg war am Sonntag die Premiere des neuen Tanzstücks von Hagit Yakira und Tarek Assam im Theaterstudio im Löbershof (TiL). ANNA BLUE vereint Präzision des Ausdrucks, Intensität des Gefühls und überraschende Gestaltungselemente zu einem mitreißenden, sehr anregenden Tanzabend. […] Der Beifall nimmt kein Ende.“ Gießener Anzeiger

DIE WANZE

von Paul Shipton 31. März | 15. April 20.00 Uhr „In der rasanten, urkomischen und sehr originellen Hommage an den amerikanischen Krimiautor Raymond Chandler und seinen berühmten Privatdetektiv Philip Marlowe schlüpft Breuer im Verlauf des Abends in ein gutes Dutzend Figuren – und erntet am Premierenabend donnernden Applaus.“ Gießener Anzeiger

THE KRAUT

Ein Marlene-Dietrich-Abend von Dirk Heidicke 08. April | 20.00 Uhr „Im Theaterstudio im Löbershof lassen Petra Soltau (Marlene Dietrich) und Pianist Christian Keul das Leben des Weltstars lebendig werden. Regisseur Christian Lugerth kann die einmalige Karriere von 60 Jahren zwischen Europa und den USA in knapp 80 Minuten eindrucksvoll präsentieren.“ Wetzlarer Neue Zeitung

NORDOST

von Torsten Buchsteiner 01.,10 und 30. März 13. und 26. April | 20.00 Uhr Drei Frauen, drei Biografien, drei Schicksale, die sich durch ein schreckliches Ereignis verbinden: Aus der Perspektiven dreier Frauen rekonstruiert NORDOST die Geiselnahme während einer Musical-Vorstellung im Moskauer Dubrowka-Theater im Jahr 2002. Tschetschenische Terroristen stürmten den Saal und setzen 850 Zuschauer fest. Buchsteiners Drama entwirft ein komplexes Bild von den Ursachen und den Auswirkungen des Terrors, in dem Täterin, Opfer und Helferin zu Wort kommen.

CLYDE UND BONNIE Schauspiel von Holger Schober 08. März | 20.00 Uhr 27. April | 20.00 Uhr

„Verspielt und ernst, komisch und charmant umgarnen Losert und Thomas als Bonnie und Clyde sich selbst und das Publikum im ausverkauften TiL.“ Gießener Allgemeine Zeitung


Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

MUSIK LIEGT IN DER LUFT 7. SINFONIEKONZERT Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Igor Strawinsky

Videoinstallation: Ana Baer, Tarek Assam Musikalische Leitung: Herbert Gietzen Solist: Serge Zimmermann 06. März | 20.00 Uhr | Großes Haus

8. SINFONIEKONZERT Matthäus-Passion (BWV 244) Eine oratorische Passion in zwei Teilen für Soli, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach

Musikalische Leitung und Choreinstudierung: Jan Hoffmann Leitung des Kinder- und Jugendchors: Martin Gärtner Solisten: Odilia Vandercruysse; Stephan Bootz, Christian Dietz, Nicholas Hariades, Tomi Wendt Kinder- und Jugendchor, Chor des Stadttheater Gießen Kammerchor Gießen-Wetzlar, Philharmonisches Orchester Gießen 03. April 19.30 Uhr | Großes Haus 04. April 19.30 Uhr | Johanneskirche

3. KAMMERKONZERT Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy

Mit: Ivan Krastev – Violine | Karolina Rybka – Viola Viktoria Krasteva – Violoncello | Evgeni Ganev – Klavier 25. März | 11.00 Uhr | Foyer

SOLISTENPORTRAIT Serge Zimmermann – Violine Moderation: Herbert Gietzen 04. März | 11.00 Uhr | Foyer

MITTAGSKONZERTE 15. März und 19. April | 13.00 Uhr | Rathaus

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CROSSOVER-Reihe

Kammerkonzertextra

NARTHEX

Was wir erleben, formt uns. Jeder Mensch trägt ein NARTHEX (altgr.: Kästchen) voller Erinnerungen in sich. 8 Musiker treffen an diesem Abend mit 8 Tänzern und Schauspielern zusammen, um ihre Kästchen zu öffnen und herauszufinden, was geschieht, wenn man seine Erinnerungen mit anderen teilt. Neben Choreographien und getanzten Improvisationen von Svende Obrocki, Antonia Heß, Glenn Buchholtz, Tarah Pfeiffer und Keith Chin werden die Schauspieler Roman Kurtz, Irina Ries und die Theaterwissenschaftlerin Maria Isabel Hagen mit Texten und literarischen Fragmenten den Kammermusikabend bereichern. Die Musik des Konzerts konzentriert sich auf Kompositionen aus den vergangenen 100 Jahren. Zu hören sind Werke von Finn Høffding (1899-1997), Carlos Salzedo (18851961), Eugéne Ysaye (1885-1931), sowie der französische Harfenist Bernard Andrès (geb. 1941) und der Zeitgenosse Nuccio d‘ Angelo (geb. 1960). Mit der Uraufführung von PARDON ME (2011) von Anthony G. Morris wird das Kammerkonzertextra umrahmt. Solistisch und in den Instrumentenensembles werden die Mitglieder des Philharmonischen Orchester Carol Brown, Maria Oliviera Plümacher, Andrea Zimmer, Joseph Unger-Wentorf, Thomas Orthaber, Peter Sanders und als Gäste Cordula Poos und Thomas Bittermann zu erleben sein. Das Kammerkonzertextra ist die Auftakt-Veranstaltung zu einer Reihe, die unter dem Titel CROSSOVER, in unregelmäßigen Abständen, im TiL fortgesetzt wird.

01. April | 20.00 Uhr | TiL-studiobühne

HESSISCHER SCHULCHORWETTBEWERB Eine Veranstaltung des Lions-Club Gießen

Auch in diesem Jahr findet das Preisträgerkonzert des Hessischen Schulchorwettbewerbs im Stadttheater statt. Seit 1997 organisiert der Lions-Club Gießen diesen Sängerwettstreit, bei dem rund 800 Sängerinnen und Sänger unterschiedlicher Altersklassen aus ganz Hessen ihr Können unter Beweis stellen. Gar keine leichte Aufgabe! Um der Fachjury aus Musikpädagogen und Chorleitern die Vergleichbarkeit der Leistungen zu ermöglichen, müssen die Chöre ein Pflichtprogramm absolvieren. Jeder Schulchor trägt zunächst ein Acapella Stück seiner Wahl vor. Danach folgt die Präsentation eines freieren Individualprogramms, das möglichst vielfältig in Stil und Sprache sein sollte und von Instrumenten begleitet werden darf. Die Fachjury beurteilt die Leistung vor allem unter den Gesichtspunkten: Interpretation, technische Ausführung, Ausbildungsstand und Präsentation. Wir drücken allen Chören die Daumen und freuen uns schon heute auf den Hessischen Schulchorwettbewerb 2012.

28. März | 17.00 Uhr | Großes Haus

www.stadttheater-giessen.de


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

THEATERMACHTSCHULE Jeder kennt es aus seiner eigenen Schulzeit: Sobald ein Stück, das in der Schule relevanter Unterrichtsstoff ist, auf dem Spielplan des Theaters steht, gibt es einen Klassenausflug ins Theater. Das passiert ein bis zwei Mal in der Schulzeit und bei diesem einen abendlichen Besuch bleibt es dann meist auch. Aber es geht auch anders: Die Klasse 11f der Ricarda-Huch-Schule hatte zu Beginn der Spielzeit ihre ersten Berührungen mit dem Theater nicht nur in Form eines Vorstellungsbesuchs, sondern sie machten ein ganzes Projekt daraus. Gemeinsam mit Abdul-M. Kunze, dem Leiter des Kinder- und Jugendthea-

Schule und Theater:

AKTUELLE ANGEBOTE

Einmal im Monat erhalten Sie beim LEHRERTREFF aktuelle Informationen rund um THEATER UND SCHULE. Sie können Wünsche und Vorschläge loswerden und mit uns ins Gespräch kommen. Im Anschluss laden wir Sie zu einem VORABBLICK AUF die aktuellen Produktionen ein. Nächste Termine:

ters, und Schauspieldramaturgin Julia Figdor näherten sich die Schüler über einen längeren Zeitraum dem Theater als

solchem und insbesondere der TiL-studiobühnen-Produktion DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI.

WAS DIE SCHÜLER SELBER ÜBER IHRE THEATRALEN ERFAHRUNGEN ZU BERICHTEN HABEN – Wagen Sie mit ihrer Klasse mal viel mehr als nur einen Theaterbesuch DIE BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN und wie man sie den Zuschauern am besten vor dem Kopf nagelt | von Katharina Ruwoldt und Nicole Schäfer Wir, das sind die Schüler der Klasse 11f der Ricarda-Huch-Schule, bearbeiteten ein Theaterprojekt im Rahmen des Deutschunterrichts und in Kooperation mit dem Stadttheater. Am Anfang des Projekts stand der Besuch von Abdul-M.Kunze, der uns in die Arbeit des Theaters in all ihren Facetten einführte. Einen Eindruck, als Schauspieler zu agieren und schon durch Kleinigkeiten in Mimik, Gestik und Betonung eine Wirkung auf das Publikum und die Atmosphäre zu erzielen, durften wir unter kritischen Blicken unserer Mitschüler selbst erproben. Auch der Besuch von Julia Figdor, der Dramaturgin des Stadttheaters Gießen verschaffte uns einen Einblick in die Berufswelt des Dramaturgen, der als enorm wichtige „Hintergrundperson“ im Theater handelt und in dessen Händen viele „Fäden“ relevanter, einzelner Theaterbereiche zusammenlaufen. Doch nicht nur wir erhielten Besuch, sondern wurden auch herzlich im Stadttheater empfangen. Die Führung durch das Gebäude vermittelte uns viele Hintergrundinformationen zur Entstehung des Theaters im 20. Jahrhundert, sowie zu weiteren einzelnen Berufsbereichen. Hierbei durften wir als Schüler und Besucher auch selbst Hand anlegen und fanden dabei heraus, dass selbst der Keller kein Gerümpel barg, sondern einige Überraschungen bereit hielt. Stattdessen arbeiteten hier Schlosser und Schreiner für eine wichtige Aufgabe und erstellten die Bühnenbilder für zauberhafte, fantasievolle oder spannende Inszenierungen, die die Zuschauer später mit Sicherheit in ihren Bann schlagen werden. Es bot sich uns jedoch auch die Chance, selbst an einer solchen Inszenierung teilzunehmen, als wir die Aufführung des Theaterstücks DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI von Gunnar Dreßler in der Regie von Carsten Fuhrmann, in der TiL-studiobühne miterlebten. Als besonders faszinierend haben wir die kritische Haltung des Autors, die er in seinem Stück darstellt, empfunden. Ebenso hat uns die Aktualität des Stückes und die Identifikation mit den Charakteren begeistert. Immer wieder werden die Zuschauer zum Lachen gebracht, was das sonst so ernste und eindringliche Stück mit Charme und Witz durchsetzt. Durch die Aufführung veränderte sich unser Blick auf das Werk, welches wir vorerst nur als Strichfassung gelesen hatten. DIE ERSTE BERÜHRUNG MIT DEM THEATER

von Katharina Pracht

(…) Zum Schluss waren wir uns alle einig, dass das Theaterprojekt uns erleichtert hat, ein sehr gesellschaftskritisches Thema zu behandeln und uns eine Meinung zur angesprochenen Problematik des Stückes bilden zu können. Den Meisten hat der Blick hinter die Kulissen am besten gefallen, da es sehr interessant war, mitzuerleben, was hinter der Bühne vor sich geht. Wir haben viele Berufe kennengelernt und auch hautnah miterlebt, wie dort gearbeitet wird. Zusammenfassend können wir alle sagen, dass uns während des Theaterprojekts nie langweilig geworden ist und wir viele neue Dinge, die wir niemals in einem „normalen“ Deutschunterricht gelernt hätten, dazu gelernt haben. Wir können nur jeder Klasse und auch jedem Jugendlichen (aber auch allen Lehrern) empfehlen, sich mehr mit dem Theater zu befassen, sei es im Unterricht oder in seiner Freizeit.

11. März | 10.45 Uhr Großes Haus Bühneneingang Info-Veranstaltung THEATER UND SCHULE anschl. um 11.00 Uhr vorgestellt – MARIA TUDOR 15. April | 10.45 Uhr Großes Haus Bühneneingang Info-Veranstaltung THEATER UND SCHULE anschl. um 11.00 Uhr vorgestellt – HYSTERIKON 18. April | 18.15 Uhr TiL-studiobühne LEHRERTREFF anschl. 19.00 Uhr Besuch der HP 2 – von: AMERIKA

KOOPERATIONSVEREINBARUNGEN Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und informieren Sie sich über Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Stadttheater und Ihrer Schule, Ihrem Jahrgang oder Ihrer Klasse. Kontakt: Abdul-M. Kunze | Leiter des Kinder- und Jugendtheaters e-Mail: kiju@stadttheatergiessen.de


Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

WAS MACHT EIGENTLICH...

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Ein Stadttheater ist ein Ort an dem Tradition und Innovation, an dem Kontinuität und Wandel Hand in Hand gehen. Seit seinem Bestehen haben hunderte von Künstlern auf und hinter der Bühne gewirkt, die auf unterschiedlichste Art und Weise ihre künstlerischen Spuren in der Stadt hinterlassen haben. Gemeinsam ist allen eines: Das Stadttheater Gießen war eine von vielen Stationen ihrer Laufbahn. Oft werden wir gefragt, was denn aus dem einen oder der anderen Ehemaligen geworden ist – mit den meisten stehen wir noch in Kontakt, daher ist es für uns ein Leichtes und eine Freude, Ihnen hier Antworten geben zu können. Wenn Sie wissen möchten, wie andere künstlerische Wege nach einer Gießener Zeit weiter verlaufen sind, schreiben Sie uns – wir erzählen es Ihnen an dieser Stelle gerne.

Alfia Kamalova

Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen

Hans Walter Richter

Vivica Bocks

Regieassistent an der Oper Frankfurt

Dramaturgin am Jungen Schauspiel Hannover

Woran denken Sie gerne, wenn Sie an Gießen denken? An das schöne, gemütliche Theater mit den wundervollen Kollegen und den tollen Produktionen, die ich dort gesungen und gesehen habe. Besonders gerne erinnere ich mich an das Café „Cup&Cino“.

An ein wunderbar organisiertes, höchst produktives Theater mit einer herrlich familiären Arbeitsatmosphäre. An das kleine, aber exzellente Opernensemble und vor allem an den von mir so geliebten, sehr spielfreudigen Opernchor.

Das es im Theater keine Kantine gab.

Das Nicht-Vorhandensein einer „echten“ Kantine.

Mittagessen im Garten vom Schlosskeller, Sonnenuntergang auf dem Schiffenberg, die Jukebox in der Bierbörse, Baden in den Heuchelheimer Seen, das Ascot, das Café de Paris, die Lange Theaternacht 2007, viele liebe Kollegen und Kolleginnen.

Was vermissen Sie nicht? Den Weihnachtsmarkt, das Elefantenklo, Fasnacht in der Ludwigstraße.

Welche Spuren haben Sie in Gießen hinterlassen? Ich habe im Gießener Stadttheater tolle Menschen kennen gelernt, mit denen ich bis heute sehr gut befreundet bin.

Hoffentlich positive Eindrücke und Erinnerungen an meine Arbeit als Spielleiter und Regisseur. Ganz sicher die intensiven und bis heute anhaltenden Freundschaften mit ehemaligen Kollegen des Stadttheaters.

Einen roten Strohhut im Ascot, die Veranstaltungsreihe UniTilt, hoffentlich ein paar gute Erinnerungen und ein paar Zigarettenkippen in der Regenrinne – jetzt rauche ich nicht mehr!

Die in Estland geborene Sopranistin Alfia Kamalova studierte zunächst Klavier, ehe sie im Jahr 2000 an der Eesti Muusikaakadeemia in Tallinn bei Anu Kaal ein Gesangsstudium aufnahm. Parallel dazu studierte sie bei der weltweit renommierten Gesangspädagogin Anita Välkki an der Sibelius Akademie in Helsinki, und sie absolvierte Meisterkurse in Tallinn und Helsinki bei Maria Venuti, Monica Groop und Tom Krause. Bereits während des Studiums trat sie in mehreren Opernproduktionen in Finnland und Estland auf. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 2005 am Stadttheater Gießen. Hier debütierte sie als Nannetta in Verdis FALSTAFF. Seitdem kam eine ansehnliche Zahl von Partien aus Oper, Operette und Musical hinzu wie Hodel in ANATEVKA, Komtesse Anastasia in DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN und Esmeralda in DIE VERKAUFTE BRAUT. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Alfia Kamalova am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert und ist dort in dieser Spielzeit u.a. in LA BOHÈME und RUSALKA zu erleben. Für ihre Leistungen erhielt Alfia Kamalova den Gelsenkirchener Theaterpreis.

Nach seinem Studium der Theater-, Film und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft in Frankfurt am Main war Hans Walter Richter ab 2002 als Regieassistent und Spielleiter am Stadttheater Gießen engagiert. Hier ist er dem Publikum noch in Erinnerung durch seine ersten eigenen Inszenierungen u.a. BRIEFE DES VAN GOGH (Grigori Frid), MISS DONNITHORNE´S MAGGOT / EIGHT SONGS FOR A MAD KING (Peter Maxwell Davies) und DER MANN, DER SEINE FRAU MIT EINEM HUT VERWECHSELTE (Michael Nyman). Zur Spielzeit 2008/09 wechselte er als Regieassistent an die Oper Frankfurt. Dort arbeitete er u.a. mit Keith Warner, Vera Nemirova, Christof Loy und Jens-Daniel Herzog. 2010 war er Regieassistent bei der Uraufführung MEDEA von Aribert Reimann an der Wiener Staatsoper und im Sommer 2011 bei ANDRÉ CHÉNIER bei den Bregenzer Festspielen. Seine erste eigene Regiearbeit an der Oper Frankfurt hat im März 2012 Premiere: DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN von Igor Strawinsky. Die Ausstattung macht Bernhard Niechotz.

Vivica Bocks studierte an der Universität Hildesheim Kulturwissenschaften. Bereits während ihres Studiums organisierte sie zweimal das europäische Theaterfestival für freies Theater transeuropa. Von 2003 bis 2007 war sie Schauspieldramaturgin am Stadttheater Hildesheim und wechselte dann in gleicher Funktion ans Stadttheater. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Dramaturgin am Schauspiel Hannover. Als stellvertretende Leitung der Sparte Junges Schauspiel liegt ihr Schwerpunkt auf dem Ballhof, der sich als Ort für Jugendstücke, partizipatorische Projekte aber auch klassische Stoffe neu etabliert. Viele sehr unterschiedliche Projekte und Produktionen hat sie seither in Hannover betreut – u.a. die Uraufführung eines japanischen Textes über Hiroshima aus der Sicht dreier 12jähriger Kinder, ein großes Jugendprojekt, bei der nur Jugendliche unter professionellen Bedingungen auf der Bühne stehen, ein integratives Theaterprojekt mit einem Ensemble aus behinderten und nicht-behinderten jugendlichen Akteuren. Als nächstes steht für Sie die Uraufführung von Christian Krachts Debütroman „Faserland“ an.

Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

NR.11 März/April 2012


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

KURZ NOTIERT+++ KURZ NOTIERT++ Bühnentechniker Stefan Leib in Japan. Am 01. März fliegt unser Bühnentechniker Stefan Leib nach Japan, um ehrenamtlich für die Allianz Mission der Freien Evangelischen Gemeinde bei den Aufräumarbeiten und dem Wiederaufbau im Krisengebiet um Sendai mitzuhelfen. Das Erdbeben und der dadurch entstandene Tsunami haben das Land derart verwüstet, dass auch ein Jahr nach der Katastrophe viel Hilfe von Nöten ist. Die Kosten für den Flug übernimmt der gelernte Zimmermann dabei selber. Wir laden Sie herzlich ein, am Jahrestag der Flutkatastrophe, mit uns in einer speziellen Late night am 11. März um 22 Uhr im TiL der Opfer zu gedenken und die derzeitige Situation im Krisengebiet zu betrachten. Sänger Florian Voss in Kanada. Chortenor Florian Voss, den Sie u.a. in der Titelrolle der Kammeroper ACIS UND GALATEA erleben können, wurde im Februar für eine Operngala in Toronto mit dem Titel „Valentine Chocolate Cabaret“ engagiert, wo er unter anderem neben und mit der Starsopranistin Maria Knapik Arien und Ensembles zum Besten gab. Im Publikum hat sich so auch der Prime Minister Kanadas, Stephen Harper von dem strahlenden Timbre unseres Tenors überzeugen können. OPERA ULTIMATIVA – Nicht nur auf der Bühne feiern wir große Erfolge: Das von Herbert Gietzen in Zusammenarbeit mit Abdul-M. Kunze und Masae Nomura konzipierte EducationProjekt OPERA ULTIMATIVA geht wie ein Lauffeuer durch hessische Klassenzimmer. Seit Anfang 2010 wurden im Rahmen des Projekts überregional Einführungen und Trainings mit über 150 Lehrern durchgeführt. Dokumentiert sind über 50 Schulprojekte der Jahrgänge 1 bis 12 aller Schularten. VHS-Kurs hat begonnen und ist ausgebucht. Unsere Dramaturgen Christian Steinbock (Musiktheater) und Julia Figdor (Schauspiel) bieten erneut den Volkshochschulkurs THEATER ERLEBEN an, der sich außerordentlich großer Beliebtheit erfreut und in kurzer Zeit restlos ausgebucht war. So wird wieder 20 Teilnehmern bei Proben- und Vorstellungsbesuchen sowie Nachgesprächen an acht Terminen im Semester ein umfassender Einblick in vier Produktionen ermöglicht.

Stadttheater Gießen Berliner Platz • 35390 Gießen Zu erreichen mit den Buslinien: 1, 2, 3, 6, 7, 9, 11, 13, 24, 51, 140, 520, 800, 801, 802 • Haltestelle Berliner Platz 5, 12, 15 • Haltestelle Behördenzentrum TiL-studiobühne Löbershof 8 • 35390 Gießen Zu erreichen mit den Buslinien 2, 3, 5, 7, 12, 13, 24, 800, 801, 802 • Haltestelle Marktplatz

NACHTSCHATTENGEWÄCHSE Late night

Viva la Revolución! Aber hat sie auch überlebt? Aus Revolutionären werden entweder Popstars oder Diktatoren, so zeigen es die Beispiele Che und Fidel. Große Ideen werden zu engen Fesseln derer, die sie kritisch hinterfragen. FIDEL TRIFFT CHE ist ein Abend zwischen Utopie und Realität, mit Texten von Che Guevara, Fidel Castro und Reinaldo Arenas und kubanischen Klängen von einer Live-Combo. FIDEL TRIFFT CHE | 08. März | 22.00 Uhr | TiL-studiobühne Mit: Ana Kerezović, Petra Soltau, Roman Kurtz und Neivi Martinez Rivas (Gesang), Martin Heath (Gitarre), Nicolas Reinschmidt (Bass), Dirk Müller (Percussion)

39 JOBS – JEDER JOB IST EINE STUFE ZUM ERFOLG nimmt sich der abenteuerlichen Welt der Nebenjobs an. Ob Tellerwäscher, Reiseführer oder Taxi-Fahrer, oftmals sind diese Tätigkeiten doch mehr als nur ein Broterwerb, sondern eine Quelle skurriler und absurder Lebensweisheiten. 39 JOBS – JEDER JOB IST EINE STUFE ZUM ERFOLG 27. April | 22.00 Uhr | TiL-studiobühne Mit: Rainer Hustedt und Gästen

FOYER UM FÜNF

Die Freitagsreihe

Als „mein Testament“ hat Joseph Roth seine Erzählung DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER bezeichnet: Mit zweihundert Francs, die ihm zugesteckt werden, feiert der Pariser Clochard Andreas darin seinen letzten Lebenstag. Frerk Brockmeyer, in der aktuellen Roth-Inszenierung HOTEL SAVOY als Gabriel Dan zu erleben, liest die berührende Geschichte am 9. März um 17.00 Uhr. Am 13. April um 17.00 Uhr wird die Tanzcompagnie Gießen eine sehr persönliches Vorstellung gestalten: WENN WIR TANZEN… Tanz ist Ausdruck eines Lebensgefühls und der Persönlichkeit – lernen Sie die Tänzer der Tanzcompagnie neu kennen.

Kartenvorverkauf

Onlinetickets

Theaterkasse Johannesstraße 1 | 35390 Gießen (hinter dem Theater im Gebäude der Sparkasse Gießen) Kartentelefon: (0641) 79 57-60; -61 Karten-Fax: (0641) 79 57-64 E-Mail: theaterkasse@stadttheater-giessen.de Dienstag bis Freitag 10.00 -13.00 und 16.00 -18.00 Uhr Samstag 10.00 -13.00 Uhr Vorverkauf Der Vorverkauf beginnt ab dem 1. jeden Monats für alle Vorstellungen des laufenden und darauffolgenden Monats. Dies gilt für alle Veranstaltungen, die in den offiziellen Monatsplänen (Leporello und Internet) des Theaters veröffentlicht sind.

Onlinetickets www.stadttheater-giessen.de Online gebuchte Karten können Sie bequem zu Hause selbst ausdrucken und mit Kredit-Karte oder per Lastschriftverfahren bezahlen. Abendkasse Die Abendkasse im Großen Haus öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Und die Abendkasse der TiL-studiobühne ist 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung für Sie geöffnet.


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Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

THEATERMACHTSCHULE Jeder kennt es aus seiner eigenen Schulzeit: Sobald ein Stück, das in der Schule relevanter Unterrichtsstoff ist, auf dem Spielplan des Theaters steht, gibt es einen Klassenausflug ins Theater. Das passiert ein bis zwei Mal in der Schulzeit und bei diesem einen abendlichen Besuch bleibt es dann meist auch. Aber es geht auch anders: Die Klasse 11f der Ricarda-Huch-Schule hatte zu Beginn der Spielzeit ihre ersten Berührungen mit dem Theater nicht nur in Form eines Vorstellungsbesuchs, sondern sie machten ein ganzes Projekt daraus. Gemeinsam mit Abdul-M. Kunze, dem Leiter des Kinder- und Jugendthea-

Schule und Theater:

AKTUELLE ANGEBOTE

Einmal im Monat erhalten Sie beim LEHRERTREFF aktuelle Informationen rund um THEATER UND SCHULE. Sie können Wünsche und Vorschläge loswerden und mit uns ins Gespräch kommen. Im Anschluss laden wir Sie zu einem VORABBLICK AUF die aktuellen Produktionen ein. Nächste Termine:

ters, und Schauspieldramaturgin Julia Figdor näherten sich die Schüler über einen längeren Zeitraum dem Theater als

solchem und insbesondere der TiL-studiobühnen-Produktion DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI.

WAS DIE SCHÜLER SELBER ÜBER IHRE THEATRALEN ERFAHRUNGEN ZU BERICHTEN HABEN – Wagen Sie mit ihrer Klasse mal viel mehr als nur einen Theaterbesuch DIE BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN und wie man sie den Zuschauern am besten vor dem Kopf nagelt | von Katharina Ruwoldt und Nicole Schäfer Wir, das sind die Schüler der Klasse 11f der Ricarda-Huch-Schule, bearbeiteten ein Theaterprojekt im Rahmen des Deutschunterrichts und in Kooperation mit dem Stadttheater. Am Anfang des Projekts stand der Besuch von Abdul-M.Kunze, der uns in die Arbeit des Theaters in all ihren Facetten einführte. Einen Eindruck, als Schauspieler zu agieren und schon durch Kleinigkeiten in Mimik, Gestik und Betonung eine Wirkung auf das Publikum und die Atmosphäre zu erzielen, durften wir unter kritischen Blicken unserer Mitschüler selbst erproben. Auch der Besuch von Julia Figdor, der Dramaturgin des Stadttheaters Gießen verschaffte uns einen Einblick in die Berufswelt des Dramaturgen, der als enorm wichtige „Hintergrundperson“ im Theater handelt und in dessen Händen viele „Fäden“ relevanter, einzelner Theaterbereiche zusammenlaufen. Doch nicht nur wir erhielten Besuch, sondern wurden auch herzlich im Stadttheater empfangen. Die Führung durch das Gebäude vermittelte uns viele Hintergrundinformationen zur Entstehung des Theaters im 20. Jahrhundert, sowie zu weiteren einzelnen Berufsbereichen. Hierbei durften wir als Schüler und Besucher auch selbst Hand anlegen und fanden dabei heraus, dass selbst der Keller kein Gerümpel barg, sondern einige Überraschungen bereit hielt. Stattdessen arbeiteten hier Schlosser und Schreiner für eine wichtige Aufgabe und erstellten die Bühnenbilder für zauberhafte, fantasievolle oder spannende Inszenierungen, die die Zuschauer später mit Sicherheit in ihren Bann schlagen werden. Es bot sich uns jedoch auch die Chance, selbst an einer solchen Inszenierung teilzunehmen, als wir die Aufführung des Theaterstücks DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI von Gunnar Dreßler in der Regie von Carsten Fuhrmann, in der TiL-studiobühne miterlebten. Als besonders faszinierend haben wir die kritische Haltung des Autors, die er in seinem Stück darstellt, empfunden. Ebenso hat uns die Aktualität des Stückes und die Identifikation mit den Charakteren begeistert. Immer wieder werden die Zuschauer zum Lachen gebracht, was das sonst so ernste und eindringliche Stück mit Charme und Witz durchsetzt. Durch die Aufführung veränderte sich unser Blick auf das Werk, welches wir vorerst nur als Strichfassung gelesen hatten. DIE ERSTE BERÜHRUNG MIT DEM THEATER

von Katharina Pracht

(…) Zum Schluss waren wir uns alle einig, dass das Theaterprojekt uns erleichtert hat, ein sehr gesellschaftskritisches Thema zu behandeln und uns eine Meinung zur angesprochenen Problematik des Stückes bilden zu können. Den Meisten hat der Blick hinter die Kulissen am besten gefallen, da es sehr interessant war, mitzuerleben, was hinter der Bühne vor sich geht. Wir haben viele Berufe kennengelernt und auch hautnah miterlebt, wie dort gearbeitet wird. Zusammenfassend können wir alle sagen, dass uns während des Theaterprojekts nie langweilig geworden ist und wir viele neue Dinge, die wir niemals in einem „normalen“ Deutschunterricht gelernt hätten, dazu gelernt haben. Wir können nur jeder Klasse und auch jedem Jugendlichen (aber auch allen Lehrern) empfehlen, sich mehr mit dem Theater zu befassen, sei es im Unterricht oder in seiner Freizeit.

11. März | 10.45 Uhr Großes Haus Bühneneingang Info-Veranstaltung THEATER UND SCHULE anschl. um 11.00 Uhr vorgestellt – MARIA TUDOR 15. April | 10.45 Uhr Großes Haus Bühneneingang Info-Veranstaltung THEATER UND SCHULE anschl. um 11.00 Uhr vorgestellt – HYSTERIKON 18. April | 18.15 Uhr TiL-studiobühne LEHRERTREFF anschl. 19.00 Uhr Besuch der HP 2 – von: AMERIKA

KOOPERATIONSVEREINBARUNGEN Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und informieren Sie sich über Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Stadttheater und Ihrer Schule, Ihrem Jahrgang oder Ihrer Klasse. Kontakt: Abdul-M. Kunze | Leiter des Kinder- und Jugendtheaters e-Mail: kiju@stadttheatergiessen.de

Theaterblatt Nr. 11 März/April 2012  

Das Stadttheater Gießen in der GIEßENER ZEITUNG

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