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Kartoffelchips unter der Lupe Eine Analyse von Anastasia Belskaja, Kl. 10 w Mittelschule Nr. 7 in Brest

Gliederung: 1. Vorwort 2. Die Entstehungsgeschichte 3. Die Produktionstechnologie 4. Die Chipzutaten 5. Lecker, aber ungesund! 6. Das Kartoffelchipsortiment in Brest 7. Die Analyse der Chipzutaten verschiedener Hersteller 8. Die Auswertung der Umfrage 9. Das Chipsverkosten 10. Das Fazit 11. Das Quellenverzeichnis 1. Vorwort Oft begegne ich auf den Straßen und an öffentlichen Orten, Erwachsenen und Kindern mit Kartoffelchips. Heutzutage ist dieses Produkt besonders populär. Gleichzeitig habe ich aus den Zeitungen, Zeitschriften, aus dem Fernsehen und Internet erfahren, dass Chips viele schädliche Zusätze und Aromastoffe enthalten. Stimmt das wirklich? Kann man Kartoffelchips als vollwertige Mahlzeit betrachten, ohne der Gesundheit zu schaden? Diese Fragen haben mein Interesse geweckt, und ich habe mich für einen Chiptest entschieden. Mein Ziel ist: die Zutaten und die Entstehungsgeschichte der Chips zu erforschen und ein Fazrt über Nutzen und Schaden für den Organismus zuerstellen. Ich habe eine Hypothese: Kartoffelchips sind nicht nützlich für die Gesundheit, aber sie sind ein leckeres Produkt. Für die Prüfung meiner Vermutung habe ich folgende Methoden benutzt: 1. Suche nach Informationen in Büchern, Zeitungen und dem Internet 2. Beobachtungen 3. Exkursion in die Geschäfte der Stadt 4. Umfrage an meine Mitschülern 5. Analyse


2. Die Entstehungsgeschichte Chips sind die fein geschnittenen Scheiben der speziellen Kartoffelsorten mit niedrigem Zuckergehalt, die in Öl geröstet sind. Kartoffelchips wurden vermutlich am 24. August 1853 von George Crum, einem Koch des Hotels «Moon Lake Lodge» im US-amerikanischen Saratoga Springs, erfunden. Er hat sie für nörgeligen Gast gekocht: der Großindustrielle Cornelius Vanderbilt hatte sich über zu dicke Bratkartoffeln beschwert. Als sie schließlich so dünn waren, dass sie sich nicht mehr mit der Gabel essen ließen, war der Gast unerwartet überrascht und die Kreation des Koches wurde schließlich als Saratoga Chips in die Speisekarte aufgenommen. Sie wurden bald in ganz Neuengland bekannt. 3. Die Produktionstechnologie Dem Fertigungsverfahren nach gibt es zwei Arten von Chips. Die Erste ist die klassische Variante, wenn man die geschälten Kartoffeln in Scheiben schneidet, die ca.1 mm dick sind, und sie in kochendem Pflanzenöl röstet (mehr als 150°C). Der zweite Variante, man stellt sie aus einer teigigen Kartoffelmasse (oder aus dem trockenen Kartoffelbrei) her.

4. Zutaten Abgesehen von der nur gesalzenen, ursprünglichen Variante, die auch bei der industriellen Produktion nur aus Kartoffeln, Pflanzenöl und Salz besteht, enthalten Kartoffelchips in der Regel neben Gewürzen wie Paprika auch Aromastoffe und Geschmacksverstärker, meist Mononatriumglutamat. 100 Gramm Kartoffelchips haben einen Energiewert von etwa 2200 Kilojoule (530 Kilokalorien). Sie enthalten rund 50 Gramm Kohlenhydrate, 35 Gramm Fett und sechs Gramm Protein. Bei der Herstellung entstehen hohe Mengen Acrylamid. Da Chips eine große Menge an Salz enthalten, ist die empfohlene Tagesmenge von sechs Gramm meist schon nach dem Verzehr einer 250 Gramm - Packung Chips erreicht. Es gibt mittlerweile einige chipähnliche Produkte, die aus Kartoffelpulver und weiteren Zutaten bestehen und in eine Kartoffelchip ähnliche Form gepresst werden. Sie dürfen jedoch nicht als „Kartoffelchips" bezeichnet werden. Für diese Produkte ist der Name Stapelchips geläufig. Es gibt inzwischen verschiedene Sorten fettreduzierter Chips. Unter Verwendung eines neuen Herstellungsverfahrens mit Vakuumfritteusen werden die Chips bei niedrigeren Temperaturen frittiert und anschließend nicht wie bisher üblich abgetropft, sondern durch Zentrifugalkraft vom überflüssigen Öl getrennt. Hier durch reduziert sich der Fettgehalt auf 17 Prozent. In Europa sind diese Chips bisher nur in der Schweiz erhältlich. Andere fettreduzierte Chips enthalten ca. 22 Prozent Fett. Bei diesen erfolgt die Kalorienreduktion durch Frittieren in modifiziertem Fett, welches vom Darm nicht aufgenommen werden kann. Diese Chips wirken bei übermäßigem Verzehr abführend.


5. Lecker, aber ungesund! Im Jahre 2004 hat das Ministerium für Gesundheitswesen in Belarus den Chipverkauf in den Schulkantinen verboten, weil eine Menge Kindern im Jahre 2003 an Verdauungskrankheiten litten. Im Vergleich zu dem Jahr 1991 ist diese Zahl um 1,5 mal gestiegen.

Was bekommt ein Kind mit einer Chippackung (100g)?

X

\

o% nützliche Stoffe

Der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat

Bronchialasthma, bei Erwachsenen Syndrom der chronischen Müdigkeit, bei Kindern Hyperaktivität

X r

\ 530 Kilokalorien

Krebserzeugende Stoffe

Krebs

0.7 g Salz

30 g Krebserregende Stoffe

Färb- und Aromastoffe

Größe des Fettgehalts

Künstliche Färb- und Aromastoffe

Allergie, Probleme mit dem Darm und dem Magen, die Gedächtnisverschlimmerung

Einwirkung auf den Organismus wurde noch nicht vollständig erkannt

große Salzmenge

Behindert das normale Knochenwachstum, ruft Herzerkrankungen hervor


6.

Das Kartoffelchipsortiment in Brest

In Brest gibt es verschiedene Kartoffelchips: • • • • • • •

«Lay's» «Pringles» «Estrella» «Chipsletten» «Onega» «Megachips» «Tschel'z» u.a.

Die Analyse des Chippreises in Supermarkt «Korona» der Stadt Brest: Name der Chips, Gewicht der Packung

Preis (in bei. Rubel)

Preis für 100g

NO

1

«Lay's» 35g «Lay's» 80g «Estrella» 25 g «Estrella» 85g «Estrella» 160g «Megaships» 100g «Tschel'z»30g

2 3 4 5 6 7

4650 8750 3650 9300 15950 5100 3750

13300 10950 14600 10950 10000 5100 12500

Auswertung: Die billigsten - «Megaships» 100g, die teuersten - «Estrella» 25 g. In der Tabelle können wir sehen: je größer die Packung ist, desto weniger kostet sie. 7.

Die Analyse der Chipzutaten verschiedener Hersteller Name

NO

Kartoffel

1. 2. 3. 4.

5.

6. 7.

«Extrella» in verschiedenen Geschmacksrichtungen «Lay's natürliche» «Lay's» in anderen Geschmacksrichtungen «Onega» » in verschiedenen Geschmacksrichtungen «Tschel'z» » in verschiedenen Geschmacksrichtungen «Megachips»mit natürlichem Geschmack «Megachips» in anderen Geschmacksrichtungen

Kartoffelbrei

+

+ +

Die Chipszutaten Aroma Geschmacks Verstärker + +

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

Farbstoffe +

+

+ +

+


Ich habe Chips, die keine Aromastoffe, keine Farbstoffe und keine Geschmackverstärker enthalten, gefunden. Das sind «Megachips» mit natürlichem Geschmack (Herstellerland: Russland) und «Lay's natürliche» (Herstellerland: Belarus). Ich meine, dass diese Chips ungefährlicher sind. 8.

Die Auswertung der Umfrage

An meiner Umfrage haben 20 Mitschülern teilgenommen. N2

1. 2.

Meinst du, dass regelmäßige Chipverzehrung für die Gesundheit schädlich ist? Weiß du, wie Chips hergestellt werden?

3.

Wie oft isst du Chips?

4.

Was wählst du: Mittagessen in der Schulkantine oder Chips? Was ist Alternative deine Alternative zu Chips?

5.

9.

Frage

Antwort a) ja -14 (70%); 6) nein -2 (10%); B) ich weiß nicht - 4 (20%) a) ja -10 (50%); 6) nein -10 (50%) a) sehr oft (2-3 Mal pro Woche und mehr) 0; 6) oft (einmal pro Woche) - 2 (10%); B) manchmal (einmal pro Monat) - 6 (30%); r) selten - 8 (40%); A) ich esse keine Chips - 4 (20%) a) Chips - 0; 6) Mittagessen - 20 (1 00%) a) Süßigkeiten - 2 (10%); 6) Nüsse und Dörrobst - 6 (30%); B) Obst und Beeren - 12 (60%)

Die Chipsverkostung

An der Verkostung haben sich 10 Mitschüler beteiligt. Sie mussten die für sie leckersten Chips und die Chips, die keine Zusätze enthalten, wählen. Für das Verkosten hatten die Chips folgende Nummern: 1. «Lay's natürliche»; 2. «Lay's» mit Käsegeschmack; 3. «Estrella» mit Käsegeschmack; 4. «Megachips» mit natürlichem Geschmack 5. «Onega» mit Käsegeschmack

Das Ergebnis: Am besten geschmeckt hat meinen Mitschülern: Der erste Platz - «Estrella» mit Käsegeschmack ( 50 %) Der zweite Platz - «Lay's natürliche» (30%) Der dritte Platz - . «Lay's» mit Käsegeschmack (10 %)


Als Chips ohne Zusätze haben meine Mitschüler richtig die «Megachips» mit natürlichem Geschmack erkannt. Leider haben meine Klassenkameraden nicht erkannt, dass auch «Lay's natürliche» keine Zusatzstoffe enthalten. 10. Fazit

Im Verlauf meiner Arbeit habe ich sowohl die Produktionstechnologie als auch die Entstehungsgeschichte der Kartoffelchips untersucht. Ich habe den Chipverzehr meiner Mitschülern analysiert. Meine Klassenkameraden haben über die Geschmacksqualität der Chips entschieden. Ich habe die Chipzutaten verschiedenen Hersteller verglichen und dabei festgestellt, dass es auch Chips ohne Zusätze gibt.

Nach meiner Recherche komme ich zu der Schlussfolgerung, dass Chips gesundheitliche Schäden anrichten können. Früher habe ich viele Kartoffelchips gegessen, doch nach meiner Arbeit und den verschiedenen Tests ist mir der Appetit auf Chips vergangen. Dafür ist mir im Verlauf der Arbeit eine tolle Idee für die angefallenen Verpackungen gekommen: ÖKOLOGISCHE KOSTÜME!!!! Hier ist ein Beispiel:

11. Das Quellenverzeichnis http://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelchips http://www.geo.de/GEOIino/kreativ/wer-erfand-die-kartoffelchips-58886.html http://www.welt.de/wissenschaft/article115213868/Warum-eine-Handvoll-Kartoffelchips-nie-genugist.html

3 platz kartoffelchips test  
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