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Jahre

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1962–2012

Jahresbericht 50 Jahre erfolgreiche Integration.

2011


2011 GGG Ausländerberatung

Inhalt 50 Jahre GGG Ausländerberatung Jubiläum in bewegter Zeit

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Kompetenz und Menschlichkeit

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Chronik

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Editorial Berlin tickt anders

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Jahresbericht Beratungsstelle

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Übersetzungsdienst

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Informationsstelle Integration

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Schwerpunktthema Weiterbildung für religiöse Betreuungspersonen

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Jahresrechnung Bilanz

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Betriebsrechnung

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Unterstützung

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Kommission und Mitarbeitende

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Texte: Nilgün Kieser, Vedat Polat, Britta Scharping, Robert Weller, Eleonore Wettstein Visuelle Gestaltung: Ritz & Häfliger, Visuelle Kommunikation, Basel Fotos: CIBA-Blätter 1968 (Titelbild), alte Jahresberichte der GGG Ausländerberatung (S. 5, 7),​ Integration Basel (S. 21), Vedat Polat, Robert Weller


Jahre

50

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50 Jahre GGG Ausländerberatung

1962–2012

50 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe Mode und Technik änderten sich, doch die Kernaufgabe unserer 1962 gegründeten Organisation blieb im letzten halben Jahrhundert erhalten: «den in Basel ansässigen Gastarbeitern bei der Überwindung mannigfaltigster Schwierigkeiten behilflich zu sein» (Zitat aus den CIBA-Blättern 1968) – auch wenn man heute nicht mehr Gastarbeiter sagt, sondern «Personen mit ­Migrationshintergrund».

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2011

Jahre

50

GGG Ausländerberatung

WILLKOMMEN

1962–2012

Jubiläum in bewegter Zeit Kurz vor dem 50. Jahrestag ihrer Gründung befindet sich die GGG Ausländerberatung in einem ausserordentlich bewegten Umfeld.

Dr. Géza Teleki Präsident der Kommission

Von politischer Seite wurde mit dem bedrohlichen Schlagwort «Masseneinwanderung» eine Initiative zur Einschränkung der Zuwanderung lanciert. Die mit der EU auf Gegenseitigkeit vereinbarte Personenfreizügigkeit ist zunehmend Gegenstand von Kritik. Der anhaltende Zustrom von Ausländern wird für Wohnungsknappheit und Platzmangel in den Eisenbahnen verantwortlich gemacht. Demgegenüber melden Wirtschaft und Arbeitsmarkt trotz schwächerer Konjunktur einen anhaltenden Bedarf an ausländischen Arbeitskräften. Auch die Integrationspolitik steht unter zunehmendem Druck. Das Basler Integrationsmodell, das zunächst landesweit Lob erhielt, wird heute von verschiedenen Seiten in Frage gestellt. Das Mittel der Integrationsvereinbarung, welche versuchsweise zur Durchsetzung der Integration im Einzelfall eingeführt wurde, wird als für Migranten zu nachteilig kritisiert. Unsere Ausländerberatung selbst geriet anlässlich der Verlängerung des Leistungsvertrags ins Kreuzfeuer der politischen Debatte. Im Grossen Rat reichten die Anträge zur Leistungsabgeltung, je nach Partei, von gänzlicher Streichung bis zu Erhöhung um 45 000 Franken. Dass die Ratsmehrheit sich für eine Aufstockung entschied, freut uns natürlich. Noch mehr freuen uns aber die anerkennenden Voten über unsere Arbeit, die von kompetenter Seite im Rat vorgetragen wurden. In der Vorfreude auf unser Jubiläum, welches im Rahmen des GGG-Tags am 16. Juni 2012 gefeiert werden wird, ­danke ich allen Menschen und Institutionen, welche in den letzten 50 Jahren die GGG Ausländerberatung zur allgemein bekannten und geschätzten Kompetenzstelle entwickelt haben.

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GRUSSWORT

50 Jahre GGG Ausländerberatung

Kompetenz und Menschlichkeit Der vorliegende Jahresbericht 2011 der GGG Ausländerberatung ist eine Chronik von 50 Jahren kompetenter und einfühlsamer Arbeit. Für den Kanton Basel-Stadt ist sie eine nicht wegzudenkende Unterstützung bei der sensiblen Aufgabe, neue Basler Einwohner/-innen zu beraten, damit sie sich schnell gut einleben können oder in heiklen Situationen den richtigen Rat bekommen oder die richtige Anlaufstelle finden. Für diese Menschen ist es eine riesige Hilfe in einem für sie unbekannten Land, in einer ganz n ­ euen Lebenssituation, einem Menschen gegenüber zu sitzen, der ihre Sprache nicht nur im linguistischen Sinn spricht. Die GGG Ausländerberatung hat sich im Laufe der Jahre zu einer wichtigen Drehscheibe in der Integrationsförderung entwickelt. Sie berät nicht nur Privatpersonen, ­sondern auch Organisationen, die ihrerseits Integrationsprojekte durchführen möchten. Es ist uns wichtig, eine so erfahrene und verlässliche Organisation zu unterstützen. Ihre Nähe zur Migrationsbevölkerung macht sie zu einem wertvollen Partner in der Integrationsarbeit.

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Dr. Guy Morin Regierungspräsident Basel-Stadt

Diese Chronik zeigt weiter, dass hier mitgedacht wird und auf gesellschaftliche Entwicklungen reagiert wird. Ergebnisse sind unter anderem die sehr erfolgreichen Kurse zur Weiterbildung von religiösen Betreuungspersonen, die der Vielfalt der in Basel vertretenen Glaubensrichtungen Rechnung tragen und das friedliche Miteinander fördern. Eine weitere Erfolgsgeschichte stellt der Film zu dem heiklen Thema Zwangsheirat dar, der den Einstieg in ein sehr sensibles Thema ermöglicht und Diskussionen über das Leben in zwei Kulturen anregt. Unsere Zusammenarbeit ist von grossem gegenseitigem Respekt wie auch von der Freude an der Arbeit mit den Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen geprägt. Im Namen des Regierungsrates bedanke ich mich sehr herzlich für die wertvolle Arbeit der ­GGG Ausländerberatung und die wichtige Zusammenarbeit im Laufe der vergan­genen Jahre und wünsche der Institution weiterhin viele erfolgreiche Momente. 3


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Jahre

2011 GGG Ausländerberatung

JUBILÄUM

1962–2012

50 Jahre Chronik 1961-1962

«Im Verkehr mit dem Fremdarbeiter sollte jedermann etwas mehr Freundlichkeit und Gemüt zeigen.»  Bericht über die Probleme der ­fremdländischen Arbeitskräfte 1962

Am 12. April 1961 beschliessen Vertreter von Kantonsregierung, Wirtschaft und gemeinnützigen Institutionen, eine Kommission mit der «Betreuung der Fremdarbeiter» zu beauftragen. Am 12. Oktober 1961 beginnt die von der GGG gegründete «Kommission zur Beratung ausländischer Arbeitskräfte» mit der Planung einer Beratungsstelle. 10 Monate später, am 6. August 1962, eröffnet die GGG die «Beratungsstelle für ausländische Arbeitskräfte» an der St. Alban-Vorstadt 24. Zwei Teilzeitangestellte werden mit der Aufgabe betraut, «den Ausländern in jeder Weise ­beratend zu helfen.»

1963-1969 «Man kommt zu uns, weil wir ihre Sprache sprechen und ihre Mentalität kennen. Sie wissen, dass wir nicht versuchen werden, ihnen gewaltsam unsere Mentalität aufzuzwingen. Wir versuchen immer irgendwie einen Mittelweg zwischen unseren und ihren Gewohnheiten zu finden. Man kann sich uns ohne Risiko anvertrauen.» Jahresbericht 1969

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In den ersten Jahren werden jährlich rund 3000 Personen beraten, vor allem Spanier und Italiener. Die Kommission bemüht sich mit grossem Einsatz um die Verbesserung der Wohnsituation. Arbeitgeber und Kanton leisten finanzielle Beiträge. 1965 wird ein ständiges Sekretariat mit einem vollamtlichem Geschäftsführer eingerichtet. Ab 1966 werden «Aufklärungsabende» mit Referaten und Filmen über die Schweiz sowie audiovisuelle Deutschkurse angeboten. Später kommen diverse Kurse, Mittagshorte und Aufgabenstunden hinzu. 1969 zieht die Beratungsstelle an die Eulerstrasse 26 um und erweitert die Öffnungszeiten auf die ganze Woche. Neu werden Sprechstunden für «Eheprobleme, Fragen des Verkehrs und Berufseingliederung» a ­ ngeboten. Das im selben Haus eröffnete Freizeitzentrum entwickelt sich rasch zum Treffpunkt ausländischer Gruppen.

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«


50 Jahre GGG Ausländerberatung

››› «Zum Bersten voll» Im 1969 an der Eulerstrasse eröffneten Freizeitzentrum wird viel gesungen, getanzt, gebetet, gelesen, informiert, gespielt und diskutiert. 1972 werden rund 3500 Besucher gezählt. Der Rekord wird 1973 erreicht: Bei einer Ramadan-Feier sind gleichzeitig 381 Personen im Haus (1,5 pro m2)!

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Jahre

2011 GGG Ausländerberatung

JUBILÄUM

1962–2012

1970-1979 « Neben der Assimilierung der bei uns tätigen Ausländer und ihrer Familien wird vermehrt Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden müssen mit dem Ziele, einerseits bei unserer einheimischen Bevölkerung vorhandene Vorurteile gegenüber den Ausländern abzubauen, andererseits bei den Ausländern das Verständnis für unsere Eigenart zu fördern. »

Zunehmend kommen Ratsuchende aus Jugoslawien, Türkei, Portugal und Griechenland. Bis zu 5000 Personen werden jährlich beraten, oft mit Hilfe von Dolmetscher/­ -innen. Erste schriftliche Übersetzungen werden angeboten. 1972 wird eine «Vermittlungsstelle für Wohnungsbeschaffung» eingerichtet. Die grössten Beiträge kommen weiterhin vom Kanton und von den Arbeitgebern – der Basler Volkswirtschaftbund empfiehlt einen Beitrag von Fr. 3.– pro beschäftigtem Ausländer. 1978 werden die Orientierungsabende mangels Nachfrage eingestellt.

Regierungsrat Dr. E. Wyss 1972

1980-1989

« Viele Schicksale, kleine und grosse Sorgen sind an mich herangetragen worden. Ich habe Menschen aus den verschiedens­ten Ländern kennengelernt, ­Kontakt mit Arbeitgebern, Hausverwaltungen, Behörden und Institutionen gehabt. All diese – vorwiegend positiven – Erfahrungen waren lehrreich und interessant. Ich werde die Zeit bei der GGG Ausländerberatung sicher nie vergessen.» Eine Beraterin bei ihrem Abschied 1993

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‹‹‹

Durch den Zuzug von Flüchtlingen aus Jugoslawien und der Türkei steigt die Zahl der beratenen Personen auf über 8000. Der Name wird 1984 in «Ausländerbetreuung der GGG» geändert. In die Kommission wird je ein Vertreter aus Italien, Jugoslawien, Spanien und der Türkei aufgenommen. 1985 gibt es kurzfristig eine Entlastung durch die Gründung unserer Schwesterorganisation, der heute noch bestehenden Beratungsstelle für Asylsuchende (BAS).

1990-1999 1991 wird der Name in «Ausländerberatung der GGG» geändert. Die GGG kauft die Liegenschaft an der E ­ ulerstrasse 26. Die Zahl der Konsultationen steigt 1994 auf den Höchstwert von 12 252. Drei Viertel der Ratsuchenden kommen aus Spanien, (Ex-)Jugoslawien und der Türkei. Neue Berater/-innen werden angestellt. 1999 bieten 11 Mitarbeitende Beratungen in elf Sprachen an, seit 1995 unterstützt durch Computer.


50 Jahre GGG Ausländerberatung

››› 10 Jahre Kompetenzzentrum Integration 2001 nimmt die Informationsstelle Integration ihre Arbeit auf. Sie ­erfasst alle Integrationsangebote in Basel und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Aufgaben sind Vernetzung, Koordination, Projektberatung, Weiterbildung und Sensibilisierung der Zivilgesellschaft. Die Informationsstelle Integration ist heute die zentrale Anlaufund Koordinationsstelle für alle Personen und Organisationen, die sich für Integrationsanliegen engagieren.

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Jahre

2011 GGG Ausländerberatung

CU J HB R IOLNÄ IUKM

1962–2012

2000-2011 « Wer wie der Unterzeichnete schon in den Sechziger-Jahren in den Anfängen der Ausländerberatung mitwirken konnte, darf mit Genugtuung feststellen, dass sich die Idee aus den Sechziger-Jahren auch heute noch bewährt. Immer noch geht es darum, Ausländerinnen und Ausländern beizustehen und ihnen zu helfen, sich in einer fremden Kultur mit einer anderen Sprache und mit verschiedener Mentalität zurechtzufinden.» Alt-Regierungsrat Dr. Peter Facklam zum 40-jährigen Jubiläum 2002

« Der Kanton ist froh, sich im oft schwierigen Integrationsbereich auf einen verlässlichen Partner stützen zu können, der in seinem Wirken die sich stets wandelnden sozialen und ökonomischen Entwicklungen berücksichtigt, ohne dabei die grundlegenden Werte wie Menschlichkeit und Respekt zu ­vernachlässigen.» Regierungsrat Hanspeter Gass 2006

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Zunehmend kommen Ratsuchende aus Jugoslawien. Zu Beginn des neuen Jahrtausends werden die slawischen Sprachen ausgebaut. Später kommen noch Beratungen in Thai und Tamil dazu. 2001 nimmt die Informationsstelle Integration ihre Arbeit auf. Ein Jahr darauf präsentiert sie alle Integrationsangebote auf der regionalen Integrationsdatenbank www.integration-bsbl.ch. 2003 erhält die Ausländerberatung ihren ersten eigenen Auftritt im Internet: www.auslaenderberatung-basel.ch. Ab 2007 werden Begrüssungsveranstaltungen für neu Zugezogene organisiert und die Begrüssungen in den Quartieren koordiniert. 2008 tritt das neue Basler Integrationsgesetz in Kraft. Daraufhin werden die Informationsangebote, die Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberschaft und eigene Projekte ausgebaut. Das Interesse an den Projekten «Besseres Deutsch durch Begegnung» und «Wie ticken die Schweizer/innen?» ist bis heute sehr hoch. 2010 erhält die GGG einen neuen Auftritt, in dessen Rahmen unsere Organisation in «GGG Ausländerberatung» umbenannt wird. Ein vom Bund gefördertes Projekt soll die Migrationsbevölkerung zum Thema Zwangsheirat sensibiliseren. 2011 zählt die GGG Ausländerberatung 15 Festangestellte. Die Beratungsstelle berät 8246 Personen in 15 Sprachen. Die Datenbank der Informationsstelle Integration umfasst rund 4000 Adressen. Der Übersetzungsdienst bearbeitet knapp 500 Aufträge. Eine erfolgreiche Integration bleibt auch das Ziel für die nächsten 50 Jahre.


EDITORIAL

Berlin tickt anders Im September reiste unser Team nach Berlin. Wie funktioniert dort das Zusammenleben zwischen Menschen aus 185 Staaten? Auf den ersten Blick nicht viel anders als in Basel. Die Fachstelle für Integration, die wir besuchten, hilft Zugezogenen, sich im sozialen Umfeld zurecht zu finden und zu integrieren. Das machen wir auch seit 50 Jahren in Basel. Die Führung durch Kreuzberg erinnerte uns ans Kleinbasel, auch wenn in Berlin alles grösser ist.

Editorial

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Robert Weller Geschäftsleiter GGG Ausländerberatung

Bald wurden uns die Besonderheiten Berlins bewusst. Wir trafen den Migrationsforscher und Autor Mark Terkessidis, dessen Ziel nicht Integration sondern Diversität ist, d.h. die Anerkennung der bestehenden heterogenen Gesellschaft als solche. Integration war auch kaum Thema im internationalen Pflegehaus Kreuzberg. Dort werden im Alltag alle religiösen, kulturellen und sprachlichen Gewohnheiten der Bewohner/-innen wie selbstverständlich berücksichtigt. Die Pflegedienstleiterin meinte, die Leute seien seit 30 Jahren nicht integriert, da wolle man sie am Ende nicht noch damit behelligen. Eine ähnlich pragmatische Haltung erlebten wir beim Arbeitsstab der Bundesintegrationsbeauftragten. Dank gezielter Steuerung von oben liefern sich deutsche Städte inzwischen einen Wettbewerb um das beste Integrationskonzept. Und wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel medienwirksam Einbürgerungsurkunden überreicht oder Prominente sich auf Plakaten und Podien gegen Fremdenfeindlichkeit wehren, dann seien das klare Signale, die das Volk verstehe. Und was machen die Berliner/-innen, wenn es Knatsch zwischen den Kulturen gibt? Sie diskutieren miteinander, hängen Transparente vor’s Fenster oder laden das Quartier zu einem Strassenfest ein, bei dem wir Zaungast waren. Pragmatismus, die Anerkennung der gesellschaftlichen Vielfalt, der schlagfertige urbane Berliner Witz – eine grössere Portion von alledem würde der Schweiz gut tun.

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2011 GGG Ausländerberatung

B E R AT U N G SS T E L L E

Mehr Erstberatungen und EU-Bürger 2011 wurden 8246 Personen in 15 Sprachen beraten. Das sind etwa gleich viel wie im Vorjahr. Wir konnten gut 25% mehr Klienten aus den EU-Ländern begrüssen. Zugenommen haben die Beratungen in Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch. Steigerungen gab es auch bei der albanisch- und kroatischsprachigen Kundschaft. Die Veränderungen bei der Herkunft unserer Klienten entspricht den Entwicklungen der kantonalen Bevölkerungsstatistik. Deutlich gestiegen sind auch die Erstberatungen. Damit erhalten neu zuziehende Personen umfassende Informationen und eine kompetente Beratung für einen guten Start in Basel. Wie im Vorjahr nimmt die Komplexität der Fälle weiter zu. Während die Kurzberatungen abnehmen, besteht ein Bedarf an umfassenden Beratungen, die mehr Zeit brauchen. Dies hat zur Folge, dass der Aufwand insgesamt steigt.

Beratene Personen 2001 bis 2011 12 000 10 000 8000 6000 4000 2000 0 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Beratende Personen Beratene Personen 2011: 8246, davon Kurzberatungen: 3183

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davon Kurzberatungen


Beratungsstelle

››› Wissensvermittlung durch Referate Schon in der Anfangszeit der Ausländerberatung erfuhren neu Zugezogene an «Aufklärungs- und Orientierungsabenden» alles Wichtige zum (Über-)Leben in der Schweiz. Auch heute geben unsere Beraterinnen und Berater in Zusammenarbeit mit den Sprachschulen gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter.

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2011 GGG Ausländerberatung

B E R AT U N G SS T E L L E

Erfolgsgeschichten aus der Beratungspraxis

restliches Europa 24% Nordamerika 3%

Herrn P. wird in seiner Heimat eine gut bezahlte ­Arbeit in der Schweiz versprochen. Er zieht hierher und stellt bald fest, das die Realität anders aussieht. Der Lohn wird um grosse «Lohnabzüge» gekürzt und bar ausbezahlt. Mit unserer Unterstützung reicht Herr P. Klage beim Schiedsgericht ein. Er erhält Recht und den fehlenden Lohn nachgezahlt. Er findet bald eine neue Arbeitsstelle mit besseren Bedingungen.

Afrika 12%

Südamerika 6% Herr K. arbeitet bei der Firma seines Cousins. ­Mehrere Monate wartet er vergeblich auf den Lohn. Er kann sei­ ne Rechnungen nicht bezahlen und verschuldet sich. Nach einigen Monaten findet er zwar eine neue Arbeit, das Geld reicht aber nicht, um die vierköpfige Familie zu ernähren und die Schulden zurück zu zahlen. Wir infor­ mieren Herrn K. über seine Rechte und helfen ihm – in Zusammenarbeit mit Plusminus – bei der Schuldensa­ nierung. Ob Herr K. Lohnklage erheben wird, ist noch offen. Er will keinen Ärger mit der Verwandtschaft.

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Anzahl beratene Personen nach Nationalität über 500

100–199

20–49

200–499

50–99

1–19


Frau V. will die Krankenkasse wechseln. Ein ­Bekannter verspricht ihr, dies in ihrem Namen zu machen, geht aber nicht richtig vor. Deshalb muss sie lange Zeit Krankenkasseprämien an zwei Ver­ sicherungen bezahlen. Wir schreiben einen Brief an die beiden Versicherungen und schildern die Situation. Nach einer Weile werden ihr von der neuen Versicherung die einbezahlten Prämien zurückerstattet.

Beratungsstelle

Frau T. ist schwer erkrankt und liegt im Spital. Ihr Mann muss sich alleine um die zwei Kinder kümmern und ist mit der Situation völlig überfor­ dert. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen fin­ den wir eine Lösung für die Betreuung der Kinder. Wir vermitteln die Familie an die IG Wohnen, die eine behindertengerechte Wohnung sucht. Herr T. bedankt sich sehr für unsere Unterstützung.

Balkan 19%

restl. Asien + Ozeanien 10%

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Türkei 26%

Herr S. arbeitet seit drei Jahren in Basel und hat mit ­seiner Partnerin ein Kind. Sein Arbeitgeber stuft ihn als alleinste­ hend ohne Kind ein, weshalb er weder Familienzulagen noch den günstigeren Quellensteuertarif erhält. Wir klären die Situation mit den Ämtern und entwerfen für Herrn S. die notwendigen Anträge. Daraufhin gewährt die Aus­ gleichs­kasse nachträglich die Familienzulagen. Die Steuer­ verwaltung korrigiert die Quellensteuerabzüge der letzten drei Jahre. Herr S. freut sich sehr, dass er dank uns die Mittel erhält, die ihm als Vater zustehen.

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2011 GGG Ausländerberatung

B E R AT U N G SS T E L L E

Beratungen nach Sprachen Die Auswertung der Beratungssprachen zeigt eine Zunahme bei Spanisch, Portugiesisch, Kroatisch, Deutsch, Albanisch, Englisch und Französisch. Hingegen zeigt sich ein Rückgang bei Türkisch, Kurdisch und Serbisch. Die Sprache unserer grössten Klientengruppe bleibt aber weiterhin Türkisch.

Beratungen nach Sprachen 2011

Türkisch / 1260 Deutsch / 667 Spanisch / 370 Albanisch / 345 Französisch / 217 Englisch / 177 Portugiesisch / 142 Italienisch / 121

Serbisch / 106 Tamilisch / 86 Andere / 161 (Ohne Kurzberatungen)

Beratungsthemen Neben der Erstberatung waren die wichtigsten Beratungsthemen meist finanzieller Art. Aber auch Fragen zu Aufenthalt, Arbeit, Familiärem oder Weiterbildungsmöglichkeiten stehen immer wieder im Mittelpunkt.

Beratungsthemen 2011

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Finanzielle Anliegen / 1043 Steuern / 740 Aufenthalt / 620 Erstberatung / 553 Arbeit, Arbeitslosigkeit / 552 Sozialversicherung / 512 Familienfragen und Soziales / 496 Abklärungen / 324 Übersetzen, informieren, schreiben / 296 Aus-/Weiterbildung, Deutschkurs / 120


ÜBERSETZUNGSDIENST

Verstärkte Qualitätssicherung

Übersetzungsdienst

Im Jahr 2011 erledigten wir insgesamt 495 Übersetzungsaufträge, davon 124 für Firmen, Behörden, Institutionen und Organisationen. Dabei wird immer wieder deutlich, wie viele Einrichtungen sich im Bereich Integration engagieren. Für mehrere öffentliche Institutionen durften wir vielfältige Dokumente in diverse Sprachen übersetzen. Die Spanne reicht von einfachen Formularen bis zu komplizierten Präsentationsfolien für Fachpersonen. Ein Schwerpunkt lag im Bereich frühkindliche Bildung und Erziehung. Wir haben z.B. Informations-Flyer für Eltern und Webtexte eines Spielzeugmuseums übersetzt. Wir hoffen, dass unsere Arbeit bei den jüngeren Generationen und deren Eltern entsprechende Resonanz findet und frühzeitig zu einer erfolgreichen Integration beiträgt. Bei den Privatpersonen haben wir wieder diverse Dokumente wie z.B. Geburtsscheine, amtliche Bescheide und Gerichtsurteile von und in 14 Fremdsprachen übersetzt.

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Um den Ansprüchen unserer Kunden und der Behörden weiterhin gerecht zu werden, haben wir in die Qualitätssicherung investiert. Externe Fachstellen überprüfen regelmässig stichprobenartig die Leistung unserer 28 Übersetzerinnen und Übersetzer.

Wir übersetzen auch Webseiten.

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2011 GGG Ausländerberatung

I N FO R M AT I O N SS T E L L E I N T E G R AT I O N

Integration bleibt ein wichtiges Thema Beratung und Information Das Thema Migration und Integration ist nach wie vor sehr aktuell. So erhalten wir oft Anfragen, wenn ein sachlicher Beitrag benötigt wird. 2011 haben wir wieder viele Fachstellen, soziale Institutionen, Schüler/-innen, Studierende und Privatpersonen beraten, vor allem telefonisch und zunehmend per E-Mail. Meistens ging es um allgemeine Informationen zu den Themen Migration und Integration. Die Antworten zu den gängigsten Fragen können neuerdings elektronisch auf unserer Webseite und auf der Integrationsdatenbank www.integration-bsbl.ch unter «Zuhause in beiden Basel» abgerufen werden.

Projektberatung Im Auftrag von Bund und Kanton bieten wir eine Beratung zu Integrationsprojekten an. 2011 wurden insgesamt 73 Projektberatungen mit 48 Projektträgern durchgeführt. Mehrheitlich Migrantenorganisationen, soziale Institutionen wie Quartiervereine und Privatpersonen nutzten dieses kostenlose Angebot. Im Gespräch wurde gemeinsam geprüft, ob ihre Projektidee den vom Bund und Kanton vorgesehenen Richtlinien entspricht.

Zusammenarbeit Viele Akteure sind im Migrationsgeschehen aktiv! Mit 70 Firmen und KMU bestand in diesem Jahre eine sehr intensive Zusammenarbeit. Wir informierten sie über das Thema Integration, was in der globalisierten Arbeitswelt eine Herausforderung für jedes Unternehmen darstellen kann. Ebenfalls konnten wir durch eine Weiterbildungsreihe (siehe S. 20) einen engen und nachhaltigen Kontakt zu den religiösen Gemeinden, Betreuungs- und Schlüsselpersonen aufbauen. Die intensivste Zusammenarbeit fand mit den sozialen Institutionen und den Behörden statt.

Kontakte Informationsstelle 2011

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Beratung und Information / 290 Projektberatung / 73 Zusammenarbeit / Vernetzung / 288 Öffentlichkeitsarbeit / 241   


Informationsstelle Integration

››› Neuer Internet-Auftritt Seit 2003 ist die GGG Ausländerberatung mit einer eigenen ­Homepage im Internet präsent. Nachdem die GGG 2010 ihren Auftritt erneuerte, war auch auf www.auslaenderberatung.ch ein Facelifting notwendig. Die neue Homepage bietet viele zusätzliche Elemente wie z.B. «Fragen & Antworten» zu wichtigen Themen, ein Erfassungsformular für die neue Online-Beratung oder viele interessante Links und Dokumente zum Herunterladen.

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2011 GGG Ausländerberatung

I N FO R M AT I O N SS T E L L E I N T E G R AT I O N

Öffentlichkeitsarbeit Nebst einer eigenen Medienkonferenz zum Thema Zwangsheirat hatte die Ausländerberatung in diesem Jahr insgesamt 109 Medienkontakte. Diese bestanden aus P ­ ubli-­ kationen zu bestehenden Projekten, aus eigenen Inseraten, aus Interviews, aus Medienanfragen sowie aus allgemeinen Medienkontakten. Wir wurden auch erstmals in ­Zeitschriften, die sich mit dem Thema Religion befassen, erwähnt. Insgesamt 29 Stellenpräsentationen, 46 Schulungen und Referate sowie 27 Informationsveranstaltungen ­wurden bei Migrantenorganisationen, bei sozialen Organisationen und bei Behörden durchgeführt.

Zwangsheirat In enger Zusammenarbeit mit dem Ausländerdienst Baselland und zwangsheirat.ch haben wir den zwanzigminütigen Dokumentarfilm «Nicht verliebt und trotzdem verheiratet? 6 Statements zu Liebe, Partnerwahl und Ehe» produziert. Das Ziel des Films besteht darin, verschiedene Perspektiven zum Thema Zwangsheirat aufzuzeigen und dessen Komplexität deutlich zu machen. Die Protagonisten des Films stammen aus verschiedenen Ländern und gehen auf die unterschiedlichen Vorstellungen über Liebe, Partnerschaft und Ehe ein. Einige von ihnen wurden selbst zu einer Ehe gedrängt, erzählen Teile ihrer Lebensgeschichte und berichten über die Beziehung zu ihren Eltern – einer Gratwanderung zwischen Liebe und Hass. Der Film dient als Einstieg für Diskussionsveranstaltungen über das «Leben in zwei Kulturen», über Partnerwahl und Ehe in der Schweiz sowie die rechtliche Lage. Die DVD kann kostenlos bei uns bezogen werden. Weitere Information und einen Trailer zum Film finden Sie auf unserer Homepage unter: www.auslaenderberatung.ch/index.php/zwangsheirat

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Informationsstelle Integration

››› Gemeinsam gegen Zwangsheirat Der vom Bund finanzierte Dokumentarfilm «Nicht verliebt und trotzdem verheiratet?» macht sowohl die Komplexität als auch die Vielschichtigkeit des Phänomens Zwangsheirat deutlich. Anhand verschiedener Beispiele werden unterschiedliche Vorstellungen zu den Themen Liebe, Partnerschaft und Ehe gezeigt.

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2011 GGG Ausländerberatung

SCHWERPUNKTTHEMA

Weiterbildung für religiöse ­Betreuungspersonen Religiöse Betreuungspersonen leisten einen bedeutenden Beitrag zum Dialog zwischen ihrer Gemeinschaft und der schweizerischen Gesellschaft. Diesen Beitrag möchten wir unterstützen und stärken. Deshalb führte die GGG Ausländerberatung in Zusammenarbeit mit der Koordinatorin für Religionsfragen des Kantons im Mai 2011 eine Weiterbildung für religiöse Betreuungs- und Schlüsselpersonen durch. Unter dem Aspekt «Fördern und Fordern» wurden verschiedene Informationsblöcke zusammengestellt. Es nahmen 16 Religionsgemeinschaften (Christen, Muslime, Hindus, Freikirchen) an dieser Weiterbildung teil. Die teilnehmenden Personen lernten mit fachlicher Unterstützung, wie man mit den Medien kommuniziert und wie man bessere Öffentlichkeitsarbeit macht. Sie erhielten Informationen zu Religionsfreiheit und Gleichheitsrechten sowie zu rechtlichen Aspekten der Integration. Ebenfalls wurden sie über das grosse Deutschkursangebot und über die Folgen der behördlichen Integrationsvereinbarungen informiert. Sie wurden ermuntert und aufgefordert, ihre Glaubensbrüder und -schwestern zu motivieren, besser Deutsch zu lernen. Sie erfuhren etwas über die rechtlichen Bedingungen zu Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen für religiöse Betreuungspersonen aus Drittstaaten. Da viele religiöse Institutionen auf Vereinsebene funktionieren, erhielten sie viele praktische Beispiele zur Vereins- und Organisationsentwicklung. Alle Teilnehmenden konnten am Schluss der Weiterbildung viele nützliche Unterlagen mitnehmen. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks der Teilnehmenden wird die Informationsreihe im 2012 weitergeführt. Dieses Projekt wird finanziell von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstützt.

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Schwerpunktthema

››› Beitrag zu mehr Verständnis und Transparenz Religiöse Schlüssel- und Betreuungspersonen erhielten an zwei Samstagvormittagen Informationen über rechtliche Rahmenbedingungen, Deutschkurse, Öffentlichkeitsarbeit und Vereinsstrukturen. Einer der Anwesenden wünschte sich eine gläserne Moschee, um Ängste und Vorurteile abbauen und das Aufeinanderzugehen ­erleichtern zu können.

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2011 GGG Ausländerberatung

JAHRESRECHNUNG

Bilanz 31.12.2011 CHF

31.12.2010 CHF

349 729.32

324 981.41

30 628.78

33 861.52

2 559.14

4 093.36

Aktiven

382 917.24

362 936.29

Verbindlichkeiten

142 187.07

127 020.52

Passive Rechnungsabgrenzung

39 417.17

34 563.78

Rückstellungen

40 000.00

45 000.00

Fremdkapital

221 604.24

206 584.30

Kapital am 1.1.

156'351.99

151 295.34

Verlust/Gewinn

4 961.01

5 056.65

Eigenkapital

161 313.00

156 351.99

Passiven

382 917.24

362 936.29

Flüssige Mittel Forderungen Aktive Rechnungsabgrenzung

Die ausführliche Jahresrechnung und den Bericht der Revisionsstelle können Sie bei uns anfordern oder auf www.auslaenderberatung.ch/index.php/finanzen herunterladen.

Vielen Dank unseren Partnern für die ideelle und finanzielle Unterstützung.

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2011 CHF

2010 CHF

Beitrag GGG Basel

360 000.00

365 600.00

Beitrag Kanton Basel-Stadt

345 000.00

300 000.00

53 000.00

53 000.00

120 000.00

120 000.00

36 333.00

35 448.00

131 082.69

157 116.29

40 220.00

52 170.00

Sonstiger Ertrag

2 982.60

1 528.94

Auflösung Rückstellungen/Fonds

5 000.00

42 493.20

1 093 618.29

1 127 356.43

912 242.34

917 620.73

Raumaufwand, Anschaffungen

63 983.03

82 683.40

Verwaltungsaufwand

34 666.05

38 126.02

Sachaufwand Projekte

32 118.70

25 918.12

Öffentlichkeitsarbeit

44 475.96

27 159.32

1 171.20

792.19

0.00

30 000.00

Aufwand

1 088 657.28

1 122 299.78

Ergebnis

4 961.01

5 056.65

Projektbeiträge Kanton Basel-Stadt Beitrag Bund Projektbeiträge Bund Betriebsertrag aus Leistungen Spenden

›››

Ertrag

Jahresrechnung

Betriebsrechnung

Personalaufwand

Sonstiger Aufwand Bildung Rückstellungen

Vielen Dank unseren Partnern für die ideelle und finanzielle Unterstützung.

Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Bundesamt für Migration

Basel 23


2011 GGG Ausländerberatung

UNTERSTÜTZUNG

Merci! Vielen Dank unseren Spenderinnen und Spendern Alba Versicherungen

Dieter und Doris Heinimann, Binningen

Arbeitgeberverband Basel

Hoffmann-La Roche AG, Basel

Ausgleichskasse Grosshandel + Transithandel, Reinach

H. + P. Hoffmann-Tenconi, Reinach

Basler Hotelierverein, Basel

Hans und Marietta Künzi, Riehen

Basler Versicherungen, Basel Prof. Hans R. Baumgartner, Arlesheim Bauunternehmer Region Basel Berger Liegenschaftenverwaltung, Basel Bernardi + Huber AG, Basel Bertschmann AG, Basel

Jauslin + Stebler Ing. AG, Muttenz Dr. Miriam Linder, Basel Dr. Christoph Löw, Riehen Dr. Bruno Maier, Riehen Migros-Genossenschaft Basel Mokesa AG, Basel

Silvio Bianchi, Basel

Paritätische Berufskommission für das Bauhauptgewerbe der Region Basel

Helene Blattmann-Zuber, Basel

Peter und Regula Rapp, Basel

Dr. Dieter + Verena Bothe-Müller, Dornach

Einwohnergemeinde Riehen

Bürgergemeinde Basel

Freiwillige Schulsynode Basel-Stadt

Giuliano Cimeli, Basel

Jo Smeets, La Forclaz

Danzeisen + Söhne AG, Basel

Bruno Stalder, Basel

Diakonissenhaus Riehen

Stiftung für Hilfeleistungen an Arbeitnehmer, Basel

Vladimir B. Dreyfus-Schallert, Basel Eva Maria Düblin Wyss, Basel Albert Dysli-Haeberli, Basel Dr. Peter Flubacher, Basel Gima Gipser- & Malergesellschaft Basel AG Prof. Felix Hafner, Basel Havis AG, Basel

Hinrich und Elisabeth Stoevesandt, Basel Suissetec Nordwestschweiz, Liestal Restaurant Topas, Basel Dr. Anna Katharina Wackernagel, Basel Hedwig Wagner-Schlageter-Stiftung, Zürich Marie-Anne Willemin, Basel

Vielen Dank unserem Patronatskomitee Christoph Bossart, Röm.-Kath. Kirche BaselStadt Dr. Alex Hediger, Kantonaler Wirteverband

José Perez, Gewerkschaft Unia Nordwestschweiz

Ruzhdi Ibrahimi, Gewerkschaft Unia Nordwestschweiz

Silvia Schenker, Nationalrätin

Konrad Meyer, Evang.-ref. Kirche Basel-Stadt

Lucie Trevisan, LDP Basel-Stadt

Pfr. Milutin Nikolić, Serbisch-orthodoxe Kirchgemeinde

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Felix Oehri, Wenk AG Hoch- und Tiefbau

Jörg Schild, alt Regierungsrat


K O M M I SS I O N & M I TA R B E I T E N D E

Team Kommission Dr. Géza Teleki

Präsident

Dr. Gabriel Barell

Kassier

Mustafa Atici

(ab November 2011)

Claudia Bracher Wolfensberger Dr. iur. Robert Heuss Dr. Arno Kling Geschäftsleitung

Team

Robert Weller

Nilgün Kieser

Leitung

Sivomiyah Chandrasenan

Englisch, Tamil (ab Juli 2011)

Roberto Marti

Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch

Mirela Memic

Bosnisch, Kroatisch, Serbisch

Marielle Rutquist

Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Holländisch, Schwedisch

Bekir Teker

Kurdisch, Türkisch

Sritharan Thiyagarajah

Englisch, Tamil (bis Juni 2011)

Leyla Thüring

Türkisch

Zekije Zeqiri

Albanisch

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Beratungsstelle

Informationsstelle Integration Eleonore Wettstein

Leitung

Britta Scharping

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Patrycja Sacharuk

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (ab August 2011)

Dienste Nursal Cetin

Empfang, Übersetzungsdienst

Malou Maitra-Kirchhofer

Empfang, Übersetzungsdienst, Lehrlingsausbildung

Vedat Polat

Empfang, Übersetzungsdienst, IT, Buchhaltung

Ana Levarda

Büroassistentin in Ausbildung

Barbara Torrisi

Hauswartung

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Dienstleistungen für Sie! Beratungsstelle Beratung in rechtlichen und sozialen Fragen in 15 Sprachen, Ausfüllen von Steuererklärungen, Erklären von Dokumenten, schriftliche Dienstleistungen (Bewerbungen, Einsprachen, ­Formulare, Kündigungsschreiben, etc.), Vermittlung im Umgang mit Arbeitgebenden, ­Behörden etc., Beratung und Vermittlung bei Fragen im Umgang mit Migrantinnen und Migranten. Informationsstelle Integration Informationen zu Integration und Migration, Projektberatungen, Vernetzung und Koordination von Angeboten im Integrations­bereich, Integrationsdatenbank www.integration-bsbl.ch, ­Informationsveranstaltungen und Weiterbildungen. Übersetzungsdienst Schriftliche Übersetzungen in diverse Sprachen für Privatpersonen und Institutionen, ­Behörden, Firmen, etc.

Öffnungszeiten Montag – Freitag

9.00  – 11.00 Uhr

GGG Ausländerberatung Eulerstrasse 26 4051 Basel Telefon 061 206 92 22 Fax 061 272 64 57 auslaenderberatung@ggg-basel.ch Postkonto 40-30483-8 www.auslaenderberatung.ch

14.00  – 18.00 Uhr

GGG Ausländerberatung - Jahresbericht 2011  

GGG Ausländerberatung - Jahresbericht 2011