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MesseCity Kรถln


Wir verbinden Räume zu einem ­lebendigen Quartier als vielseitige Adresse rund um den Kristallisationspunkt M ­ essebalkon.


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Editorial

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Vernetzung schaffen – Räume leben. Köln besitzt mit dem Dom, den Rheinbrücken und der berühmten Stadtsilhouette eine Viel­ zahl von herausragenden Orten, die mit der langen Geschichte der Stadt verwurzelt sind und bei jedem Besucher Erinnerungen hervorrufen. Seitdem vor über 100 Jahren mit dem Bau der Hohen­ zollernbrücke der europäische Schienenverkehr von Nord nach Süd und von Ost nach West über den Knotenpunkt Deutz geführt wurde­und wenig später die imposanten Messebauten der 20er Jahre als Wegmarke am Eingang zur Stadt entstanden, hat sich der Standort der MesseCity in das Gedächtnis jedes Köln-Besu­ chers fest eingeprägt. Die Bedeutung des Messeeingangs als Magnet und lebendiges Zentrum eines neuen Quartiers mit großer Besucherfrequenz eröffnet die Chance, an diesem Standort ein neues erfolgreiches Kapitel Stadtgeschichte zu schreiben.


nah

&


&

fern


& 10 & 11


&


Lage & Anbindung

12 & 13


Charakteristisch für den Standort Messe­ City ist einerseits die optimale Anbindung an die Verkehrsnetze, einschließlich des Flughafens Köln/Bonn, sowie andererseits die Einbindung innerhalb des Stadtviertels Deutz mit unmittelbarer Nähe zur Innen­ stadt und Blickbezug zum Dom. Die Verknüpfung von Mobilität und Identität zeichnen diesen Ort als einen attraktiven ­Bürostandort mit hoher Aufenthaltsqualität aus.


Lage & Anbindung national

Neuss

Düsseldorf

A57

Venlo 1:30 h

London (ab 2013) 3:45 h Brüssel 1:47 h Paris 3:14 h

A4 Aachen

Autobahnnetz, ICE und ­ drei internationale Flughäfen Die zur Entwicklung anstehende Messe­ City liegt in zentraler Lage auf der rechten Rheinseite vis à vis zur Kölner Innenstadt mit dem Dom. In unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten­ zeichnet sich das Grundstück durch seine ausgezeichnete Anbindung an das nationale Autobahnnetz aus. Die drei internationalen Flughäfen Frankfurt Airport (FRA), Düsseldorf International (DUS) und Köln/Bonn Konrad Adenauer (CGN) sind alle innerhalb einer Stunde von Deutz Messe zu erreichen. Für den Indivi­ dualverkehr stellt das Autobahnkreuz Köln Ost eine direkte Verbindung zu dem Autobahnnetz Köln her. Auf den Schienen­ verkehr bezogen, hat das Areal, direkt am Deutzer Bahnhof gelegen, Anbindung 14 & 15

an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn sowie an den Kölner Hbf auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Diese Erreichbarkeit stellt einen wich­ tigen Faktor in Zusammenhang mit der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes für nationale/ internationale Headquarter, aber auch für Consultants und multi­ nationale Dienstleister dar. Aus dieser Standortdefinition lässt sich die Anforde­ rung an einen flexiblen städtebaulichen Entwurf mit großer räumlicher Qualität für hochwertige Architektur und einem brei­ ten Vermarktungsspektrum im Bereich Büroentwicklung ableiten. Das Profil des Standorts reicht von gut positionierten Multitenant-Gebäuden bis zu exklusiven Bauabschnitten für Großnutzer.

A1 Koblenz

Luxemburg 3:32 h


DĂźsseldorf International 20 Minuten Dortmund A3 A1

A4 Olpe

A559

Flughafen KĂśln/Bonn 8 Minuten

A555 Bonn

A3

A59 Frankfurt Airport 55 Minuten


Lage & Anbindung lokal

Einbindung in den Stadtraum und an das Quartier – Zwischen Veedel, Lanxess Arena und RTL Das Grundstück befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Barmer Viertels zwischen der Gleistrasse des Deutzer Bahnhofs im Süden und den Hallen der koelnmesse im Norden. Im Westen befinden sich die heute von RTL und der Versicherungsgruppe Talanx genutzten ehemaligen Rheinhallen. Südlich des ÖPNV-Knotenpunkts Deutzer Bahnhof, liegt das gewachsene kölsche Veedel des Stadtteils, das neben seiner zentralen Einkaufsstraße Deutzer Freiheit viele gastronomische und infrastrukturelle Ein­ richtungen bietet. Durch die große räumli­ che Nähe zu diesem Quartier, zur koeln­ messe, aber auch zum Hauptbahnhof und 16 & 17

zur Kölner Alt- und Innenstadt werden die Lagetalente des Areals der MesseCity deutlich. Zudem hat sich die Deutz-Mül­ heimer Straße vis à vis des Osteingangs der koelnmesse als Hotelstandort ent­ wickelt (Dorint, Radisson SAS, Ibis). Die verkehrliche Anbindung erfolgt über die Deutz-Mülheimer Straße im Osten des Areals, eine fußläufige Verbindung mit der Innenstadt auf der anderen Rheinseite ist im Bereich der Hohenzollernbrücke geplant. Charak­teristisch für das Grund­ stück sind die starken Blickbeziehungen zu Dom und Messeturm, die der Planung ein hohes Maß an räumlicher Identität verleihen.


lebendig

&


&

vielseitig


& 20 & 21


&


St채dtebauliches Konzept

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Zentrale Idee dieses städtebaulichen ­Entwurfes ist ein lebendiges Quartier: ­ Eine atmende Bebau­ung mit einer viel­ seitigen Adressbildung um den Kristal­li­sationspunkt Messebalkon als echtes Stück Stadt an der Messe. Geschaffen wird dies über die intensiven Verknüpfungen und Vernetzungen der so unterschiedlichen Straßen- und Platz­ räume innerhalb des Areals sowie durch das Wechselspiel unterschiedlicher Maß­ stäbe und Gebäudekörnungen.


Städtebauliches Konzept

Verbindungen schaffen Austausch ‌

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&


&

‌ und eine vielseitige Adresse.


Durch das Aufgreifen des städtischen Blockrands wird die Struktur des histori­ schen Kerns von Deutz fortgeführt, so dass ein neues Stück Stadt entsteht – ein lebendiges Quartier mit hoher Qualität im öffentlichen Raum. Gezielte Einschnitte in die Baukörper erreichen hierbei ein hohes Maß an internem Austausch und Raum­ bezügen zwischen den Gebäuden. 26 & 27


Städtebauliches Konzept

Messebalkon

Ausrichtung und Adresse Süd/ West Der Süd-West Bereich des Areals zeigt die­ wichtigen Sicht- und Aussichtslagen des neuen Quartiers: Im Süden zeichnen sich die rhythmisch gegliederten Gebäudefron­ ten mit hoher Präsenz längs der Bahntras­se ab und fassen gleichzeitig den öffent­­ lichen Platz zum Deutzer Bahnhof hin. Von Westen blickend sieht das städte­ bauliche Konzept durch Rückspringen der Gebäude­kanten an bewusst ausgewählten 28 & 29

Stellen eine optimale Adressbildung der einzelnen Gebäude sowie einen maxima­ len Blickbezug Richtung Kölner Innen­ stadt und Dom vor. Der solitäre Hochpunkt am Messebalkon folgt mit seinen Sockel­ geschossen diesem Prinzip in seiner Süd­front und schafft gleichermaßen Blick, Orientierung, als auch Prägnanz.

Als Primus Inter Pares bildet der unter­ baute Messebalkon das Herz des neuen Quartiers. Dem öffentlichen Raum ge­ widmet, wird hier eine großzügige Fläche geschaffen, die mit Blick zum Dom einen Ort zum Verweilen anbieten soll. Die inte­ grierte Nutzung umfasst einen Veranstal­ tungs- und Konferenzbereich, der flexibel von der koelnmesse sowie den benach­ barten Nutzern bespielt werden kann.


Städtebauliches Konzept

Dom

Ausrichtung und Adresse Nord /Ost Die östliche Bebauung bildet an der Deutz-Mülheimer Straße, Ecke Neue Barmer Straße mit zehn Geschossen eine Raumkante aus, die den Eingang des neuen Quartiers formuliert. Die Besonder­ heit des Gebäudes mit seiner Funktion als Auftakt wird in der überarbeiteten Variante durch eine Auskragung in den Straßenraum betont, so dass, von Norden kommend, das Quartier bereits aus der Ferne wahrgenommen wird. Typologisch 30 & 31

fügt sich der Block harmonisch in das Gesamtensemble ein. Entlang der Er­ schließungsstraße verspringt in Analogie zu dem Prinzip der Südseite die Gebäude­ front am Messebalkon, um den Aufgang zu betonen und hierdurch eine Einbindung des Messebalkons in den öffentlichen Raum zu erreichen. Die übrigen Gebäude­ fronten sind in einer kontinuierlichen Be­ wegung geformt, um neben einer maxima­ len Adressbildung der einzelnen Häuser

einen räumlichen Kontrast zur Stringenz der Messefassaden herzustellen. Der wandernde Blick im Straßenraum wird im Westen durch den Hochpunkt fokussiert und in Abhängigkeit vom Standort durch den Messeturm sowie dem Dom im Hintergrund ergänzt.


Blöcke

Hochpunkte

Das städtebauliche Konzept sieht gemäß des Entwicklungsparameter-Plans eine siebengeschossige Bebauung vor. Durch die Typologie der städtischen Blöcke mit einer durchgehenden Höhe, werden einer­ seits ein ausgewogenes städtebauliches Bild und anderseits vielfältig belegbare Baufelder ausgebildet. Die Kontinuität der dadurch entstehenden Raumkanten intensiviert die Wirkung der Hochpunkte innerhalb des Ensembles.

Die im Bebauungsplan-Vorentwurf definierten Hochpunkte werden durch bewusstes Freistellen von den Blöcken als Solitäre ausgebildet, was zu einer stärkeren Akzentuierung führt. In der vertikalen Gliederung dieser Baukörper wird die Höhe der angrenzenden Blöcke aufgenommen. Dadurch entsteht neben der Akzentuierung eine durchgehende, straßenbegleitende Raumkante im Be­ reich der Neuen Barmer Straße.


Erschließung Die MesseCity Köln wird mit unterschied­ lichen Verkehrsmedien von verschiedenen Seiten erschlossen. Das Areal steht im Spannungsfeld einer straßenseitigen Er­ schließung von Norden und einer tenden­ ziell fußläufigen Erschließung von Süden. Lediglich im Bereich der Lenneper Straße liegt südlich der östlichen Baufelder ein Straßenraum, wo eine Vorfahrt in Zusam­ menhang mit der potentiellen Hotel- / Kongressnutzung des Hochpunktes Ost 32 & 33

oder auch dem Messebalkon angelegt ist, der den Verkehrsfluss schleifenförmig im Gebiet möglich macht. Sämtliche andere Verbindungen dienen vorwiegend der fuß­ läufigen Erschließung und schaffen durch die Ausbildung eines einfach erfassbaren Wegenetzes eine optimale Verknüpfung der einzelnen Bereiche der koelnmesse, dem Deutzer Bahnhof sowie der Innen­ stadt mit der MesseCity Köln.


34 & 35


pr채gnant

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&

markant


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&


Baufelder

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Der auf dem Grundstück zentral positio­ nierte Messebalkon verbindet die davon östlich und westlich gelegenen Baufelder und bildet durch die öffentliche Platz­ nutzung eine lebendige Quartiersmitte aus. Hauptsächlich über die Neue Barmer ­Straße im Norden erschlossen, schaffen ­ die Baukörper eine klare Adresse und ­Binnenräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Vielfalt der Umgebung setzt sich durch abwechslungsreiche Räume und Atmos­ phären im städtebaulichen Konzept fort.


Baufelder

+ 4,50m +/- 0,00m ICE Trasse / 4 Gleisige Erweiterung

42 & 43

Tiefgarage

Gastronomie


m

+25,50

Konferenz... Foyer

Restaurant Lobby Veranstaltung / Ausstellung

+/- 0,00m Parken

Deutz-Mühlheimerstraße

Baufelder West Das westliche Baufeld wird einerseits durch die öffentliche Freifläche im Süden und andererseits durch die Neue Barmer Straße im Norden geprägt. Um diese bei­ den Räume unterschiedlichen Charakters miteinander zu verbinden, weiten sich die Durchwegungen an ihren jeweiligen Enden auf, so dass verbindende Räume mit prägnanter Kontur und Adressqualität entstehen. Die Tiefgaragenerschließung der einzelnen Gebäude ist über die Neue Barmer Straße geplant, so dass die Stra­ ßenräume und Platzflächen überwiegend von motorisiertem Verkehr frei bleiben.

Durch das Aufweiten des westlichen Straßenraums wird der Blick vom öffent­ lichen Raum im Süden und somit von dem geplanten Bahnhofszugang auf den iden­ titätsstiftenden Hochpunkt West freigege­ ben. Ein Atrium als verbindendes Element fungiert in diesem Kontext als repräsen­ tatives Entree mit Durchblick zum Dom. Flächenbündig mit dem angrenzenden Hochpunkt und der Blockbebauung bildet das gläserne Atrium eine durchgehende Kante und somit einen klaren Quartiers­ abschluss zu den Gleisen im Westen aus.


Baufelder

+ 4,50m +/- 0,00m

Gastronomie

Tiefgarage

ICE Trasse / 4 Gleisige Erweiterung

Baufelder Ost Auf dem östlichen Baufeld befinden sich zwei Gebäude. Die Blockbebauung an der Deutz-Mülheimer Straße akzentuiert mit einer zehngeschossigen Raumkan­ te sowie einer nach Norden gerichteten Auskragung den Eingang in das Quartier. Auf der internen Haupterschließungs­ straße wird der Blick über die Fassaden­ faltung zu dem als Solitär ausgebildeten Hochpunkt am Messebalkon geleitet. Die großzügigen, dem Dom zugewandten Fassaden machen die besondere Lage deutlich: Der Standort bietet sich sowohl für eine hochwertige Büro- als auch für eine Hotelnutzung am Messeeingang 44 & 45

an. Unabhängig jedoch von der Nutzung ermöglicht die Nähe zum Messebalkon, als flexibles Veranstaltungszentrum, eine enge funktionale und räumliche Verknüp­ fung dieser beiden Immobilien. Eine den Platz belebende Gastronomienutzung ist im ersten Obergeschoss auf Niveau des Messebalkons vorgesehen. Die Lenneper Straße im Süden der Bebauung bietet dem gesamten östlichen Baufeld eine separate Erschließung und insbesondere Hoch­ punkt sowie Messebalkon eine städtische Vorfahrtsituation.

Als Fortschreibung des BebauungsplanVorentwurfs sieht das Konzept eine Abweichung der Baulinie vor: Durch Rückspringen der unteren Geschosse des Hochpunktes an zwei Seiten wird eine optimale Adressbildung erreicht. Die östli­ che Bebauung einerseits erhält im Süden eine Adresse zum öffentlichen Platz und den Messebalkon flankierende Baukör­ per am westlichen Baufeld im Norden eine Adressse zur Neuen Barmer Straße. An dieser Stelle entsteht Raum für einen großzügigen Aufgang zum Messebalkon, ohne die Funktion des Hochpunktes als Umlenkgebäude zu schmälern.


m

+60.00

+25,50

Konferenz... Foyer

Restaurant Lobby Veranstaltung / Ausstellung

+/- 0,00m Parken

Deutz-MĂźhlheimerstraĂ&#x;e


+1

0 -1

Messebalkon Das neue Quartier MesseCity Köln wird insbesondere durch seine vielfältige Umgebung geprägt: Die Messehallen im Norden, der Deutzer Bahnhof im Süden und der Bezug zur Kölner Innenstadt im Westen. Der Messebalkon als Schnitt­ stelle innerhalb dieses Spektrums schafft eine inhaltliche wie räumliche Verknüp­ fung: Als öffentlicher Platz mit hoher Auf­enthaltsqualität ausgebildet, ist er Drehund Angelpunkt für die Wegeverbindungen zwischen den Bereichen Bahnhof, Messe und City sowie Querungsbereich innerhalb der Bürolandschaft mit Gastronomienut­ zung. Der Eventbereich des unterbauten Messebalkons kann variabel gestaltet werden für: Musical- und Theaterauf­ 46 & 47

führungen, Firmenveranstaltungen und Kongresse. Die Räumlichkeiten können nach Bedarf den benachbarten Betreibern zugeschaltet werden, beispielsweise dem möglichen Hotel, aber auch der koeln­ messe. Die großzügige Öffnung in der Brückenfläche schafft Blickbeziehungen und ermöglicht eine natürlich Belichtung im Inneren. Mittels einer beidseitigen Erschließung über die Treppenanlagen im Norden und Süden des Messebalkons wird eine Vernetzung des öffentlichen Raums auf den verschiedenen Ebenen geschaf­ fen. Diese Zugangsmöglichkeiten sowie die Nutzungsvielfalt im Inneren erzeugen gleichermaßen eine Belebung und Vernet­ zung der Räume.


Baufelder

M

Sky Lounge

+25,50

Zimmer

Konferenz Foyer

Restaurant Wirtschaft

Gastronomie Veranstaltung / Ausstellung

Technik

SchaufensterMesse Anlieferung

Nebeneingang

Bestuhlung Musicalveranstaltung

Bühne

Luftraum - 6.00

Foyer 0.00

Eingang

Baufelder Messebalkon Der Messebalkon als räumliche Mitte­des neuen Quartiers wird in seiner inhalt­ lichen Ausformung von den benachbarten Nutzungen geprägt. Ein vielfältig nutz­ barer Raum, der von einer unabhän­gigen Bespielung als gut erreichbarer Event-, Musical- und Kongresssaal bis hin zur Nutzung als Transferraum zur Messe unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden kann. Auch die benachbarten Großnutzer bzw. das Hotel profitieren von diesem räumlichen Angebot an der 48 & 49

Schnittstelle zwischen den westlichen und östlichen Baufeldern im Übergang zur Messe. Im Folgenden werden beispielhaft zwei unterschiedlich große Varianten des Programms vorgestellt. Gemeinsam ist allen die begehbare Dachfläche als Platz­ und Messeeingang sowie die Ausformung einer gläsernen Lobby im Norden­und Süden. Zur Entfaltung des gesamten Po­ tentials soll die koelnmesse bei der wei­ teren Abstimmung der vorgestellten Nut­ zungssegmente mit einbezogen werden.

Lobby

Vorfahrt Parken


L

Sky Lounge

Zimmer

Konferenz Foyer

Restaurant Variabel

Gastronomie

Variabel Veranstaltung / Ausstellung

SchaufensterMesse Anlieferung

Nebeneingang

Bestuhlung Musicalveranstaltung

Bühne

Luftraum - 6.00

Foyer 0.00

Eingang

M

L

Diese Variante erreicht durch eine tiefer gehende Unterbauung die Möglichkeit, einen zweigeschossigen Saal mit einer einseitigen, verbindenden Galerie zu er­ richten. Die unter dieser Galerie liegenden Räume können als Erweiterungsfläche des maximierten Hauptsaals bespielt wer­ den und bieten ein Spektrum von Ausstel­ lungskonchen bis zu abgestuften Raum­ größen bei einer Konferenznutzung an.

Verglichen mit der vorangegangenen Variante wird hier die Möglichkeit einer­ Funktionsüberschneidung mit den be­ nachbarten Gebäuden vorgesehen: Bei einer potentiellen Hotelnutzung des Hoch­ punktes im Osten, jedoch auch im Falle eines Großnutzers im Westen, ist eine funk­tionale und räumliche Verknüpfung mit der wechselnden Event-, Musical- und Kongressnutzung vorgesehen.

Wirtschaft Technik

Lobby

Vorfahrt Parken


erholsam

&


&

nat端rlich


& 52 & 53


&


Freiraum

54 & 55


Das Freiraumkonzept beschreibt einen vielseitigen Außenraum, der sich auf die neue Bebauung bezieht und somit ein aus­ gewogenes städtebauliches Gesamtbild erzeugt. Für die Schaffung eines belebten Freiraumes setzt der Entwurf bei der Aus­ gestaltung der verschiedenen Teilräume auf ein Wechselspiel unterschiedlichster Maß­ stäbe und Nutzungen.


Struktur Freiraumkonzept 56 & 57


N


Freiraum

Wegräume – Verbindung Nord/ Süd

Öffentlicher Platz – Verbindung Ost /West Das Konzept gliedert sich in drei topogra­ fisch und in ihrer Intensität differierende­ Teilräume. Der im südlichen Bereich defi­nierte öffentliche Freiraum besteht im­ Wesentlichen aus einem Ensemble von Platzfläche und einzelnen Rasenskulp­ turen. Durch Verspringen und Verrücken wird Bezug auf die Raumkanten der Bau­ körper genommen und somit ein einheit­ liches städtebauliches Gesamtbild ge­ schaffen. Die einzelnen Rasenskulpturen definieren sich durch ein Wechselspiel unterschiedlicher Aufkantungen, die eine Vielzahl von Sitzmöglichkeiten bieten, ihre 58 & 59

Kontinuität wird durch eine kleine Platz­ fläche mit zusätzlicher Aufenthaltsmög­ lichkeit unterbrochen. Optional können hier ebenfalls Spieleinrichtungen für Kinder Platz finden.

Die Durchwegungen im westlichen Baufeld ergänzen die öffentlichen Freiräume. Baumreihen in linearen Pflanzbeeten begleiten den Besucher bis zur südlich ge­ legenen Platzfläche und bieten durch ihre Aufkantung weitere Sitzmöglichkeiten. Durch einen Rahmen aus abgestreuten Asphalt eingefasst, markieren die Pflanz­ beete einen Ort zum Verweilen innerhalb der Wegräume. Die Pflanzbeete sind in unterschiedlichsten Abständen unterbro­ chen, um eine barrierefreie Erschließung zwischen den Gebäuden zu gewährleisten.


Zentraler Messebalkon Der intensiv ausgeprägte Messebalkon orientiert sich an der Perspektive der neuen Baublöcke und bildet den Mittel­ punkt des Entwurfes. Der Südliche Mes­ seeingang erhält durch diese räumliche Erweiterung einen klar ausgeprägten Vorplatz. Neben der Ansiedlung von Au­ ßengastronomie, wird der Messebalkon zusätzlich durch ein zentrales Wasser­ spiel aus Wasserfontänen belebt, das zu vielbesuchten Messetagen und Veranstal­ tungen abgestellt werden kann und somit zu der universellen Nutzungsflexibilität des Platzes beiträgt.

Die Symbiose aus Stufen- und Rampen­ anlage am Rande des Messebalkons dient nicht nur der barrierefreien Erschließung der Messe sondern lädt durch Ihren besonderen Domblick zum Verweilen ein. ­Optional kann ergänzend ein Aufzug in den angrenzenden Gebäuden am Messe­ balkon integriert werden.


attraktiv

&


&

zeitlos


& 62 & 63


&


Vermarktung & Ausblick

64 & 65


Die Umsetzung der MesseCity bietet die einzigartige Chance, bisher brachliegendes Potenzial eines heute nur eingeschränkt nutzbaren Raumes in Köln neu zu erschließen und damit eine ­besondere Adresse zu entwickeln. Die Anziehungskraft der Messe und die Attraktivität der neuen Platzsituation mit Blick auf den Dom begünstigt zudem die vorgesehene Hotel- und Kongressnut­ zung und wird weitere renommierte Unternehmen anziehen. Am Ende dieses Prozesses wird für Köln ein erfolgreiches Ent­ wicklungsprojekt fertig gestellt sein und das Leben in der Stadt bereichern.


Hinter der MesseCity Köln GmbH & Co. KG stehen zwei realisierungsstarke Partner:

STRABAG RE – Ihr Partner in Real Estate Management

Die ECE – ein starker Partner

Die STRABAG Real Estate GmbH ist einer­der führenden Projektentwickler in Deutschland. Mit Hauptsitz in Köln sowie Standorten in den wesentlichen Wirt­ schaftszentren bietet sie alle Leistungen von der Initiierung über die Planung bis zur Realisation und dem Betrieb eines Projekts an. Das Kerngeschäft umfasst die gewerbliche Projektentwicklung, den­großflächigen Einzelhandel sowie die Strukturierung von Public-PrivatePartnership-Modellen im öffentlichen Hochbau. Bislang hat das Unternehmen insgesamt circa 450 Projekte mit einem Volumen von rund 5 Mrd. Euro realisiert, davon 1,4 Mio. Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche, 370.000 Quadratmeter Handelsfläche sowie 14.700 Wohnungen und Häuser.

Die Hamburger ECE entwickelt, plant, realisiert, vermietet und managt seit 1965 große Gewerbeimmobilien, darunter Kon­ zernzentralen, Bürohochhäuser, Verkehrs­ immobilien, Industriebauten, Logistik­ zentren und Shopping-Center. Insgesamt hat die ECE bisher über 800.000 Quadrat­ meter Büroflächen realisiert. Mehr als 450.000 Quadratmeter Office-Flächen befinden sich im Management der ECE. Das ständige Bau- und Planungsvolumen der in 16 Ländern tätigen ECE-Gruppe be­läuft sich auf vier Milliarden Euro. Mit 183 Shopping-Centern im Management ist die ECE zudem europäische Marktführerin bei der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Einkaufszentren.

Die STRABAG Real Estate gehört zum Konzernverbund der STRABAG SE, einem der größten europäischen Baukonzerne. Mit rund 76.900 Mitarbeitern hat die STRABAG SE im Geschäftsjahr 2011 eine Leistung von 14,3 Mrd. Euro erbracht. www.strabag-real-estate.com

www.ece.de

Entwurfsverfasser

www.astoc.de

Vermietung und Kontakt MesseCity Köln GmbH & Co. KG c/o STRABAG Real Estate GmbH Siegburger Straße 229c 50679 Köln Herrn Rainer Maria Schäfer Tel. 0221 824 2010 Fax 0221 824 3079 rainer.schaefer@strabag.com www.messecity-koeln.de

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Die Broschüre stellt ausschließlich den Verlauf des Planungsprozesses dar und beinhaltet daher auch Bildmaterial, welches einzelne Entwurfsideen veran­ schaulicht. Im Zuge eines Wettbewerbs wird es zu einer Mehrfachbeauftragung kommen. ­ Für die Richtigkeit und Vollständig­keit wird keine Haftung übernommen. Diese Information stellt kein vertragliches Ange­ bot dar. Änderung behalten wir uns vor.

Für den Fall einer öffentlichen Publikation sind die Bildrechte, insbesondere die der Referenzbilder, zu prüfen bzw. zu recher­ chieren. Wir können hierfür keine Haftung übernehmen. Bildrechte Seite 10, 20: koelnmesse Stand: August 2012


MesseCity Köln 2012  

MesseCity Köln 2012