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Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2011


Q1–2—2011

kennzahlen nach IFRS

Fortzuführende Geschäftsbereiche

1. Halbjahr

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

Veränderung

Gewinn- und Verlustrechnung Umsatz

Mio. €

141,80

114,68

23,6 %

Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA)

Mio. €

5,76

4,93

16,8 %

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

Mio. €

5,13

4,36

17,7 %

Ergebnis vor Steuern (EBT)

Mio. €

5,52

4,65

18,7 %

Überschuss zum 30.06.

Mio. €

3,63

3,55

2,3 %

Sonstige langfristige Vermögenswerte

Mio. €

35,59

29,71

19,8 %

Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Wertpapiere

Mio. €

18,09

26,44

-31,6 %

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Mio. €

81,41

59,08

37,8 %

AKTIVA

Mio. €

135,09

115,23

17,2 %

Bilanz

Langfristige Schulden

Mio. €

2,28

2,26

0,9 %

Kurzfristige Schulden

Mio. €

61,64

46,36

33,0 %

Eigenkapital

Mio. €

71,17

66,61

6,8 %

PASSIVA

Mio. €

135,09

115,23

17,2 %

Eigenkapitalquote

%

53

58

Cashflow Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Mio. €

-11,62

-8,59

35,3 %

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Mio. €

-0,84

-11,08

-92,4 %

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Mio. €

-3,54

-2,23

58,7 %

1.317

1.209

8,9 %

0,14

0,13

2,3 %

Personal Anzahl Mitarbeiter (absolut zum 30.06.)

Aktie Ergebnis/Aktie nach IAS 33

(Rundungsdifferenzen im Konzern-Zwischenlagebericht durch Darstellung in Mio. € möglich)


1

Highlights

Die GFT Gruppe setzte ihre positive Entwicklung zu Jahresbeginn auch im zweiten Quartal fort und beendete das erste Halbjahr 2011 mit neuen Höchstwerten beim Umsatz und Ergebnis vor Steuern (EBT). Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt der Vorstand daher die im Konzernabschluss 2010 getroffene Prognose und rechnet damit, im Jahr 2011 einen Gesamtumsatz in Höhe von 275 Mio. € sowie ein Ergebnis vor Steuern von 13 Mio. € zu erzielen.

Umsatz

Ergebnis vor Steuern

2010

Mio. €

2011

Q4

69,52

Q3

64,06

Q2

60,25

74,50

Q1

54,43

67,30

248,26

141,80

2010

Mio. €

Q4

2,79

Q3

4,11

Q2

3,02

3,50

Q1

1,63

2,02

11,55

5,52

Inhalt Konzern-Zwischenlagebericht

2

|

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Zwischenabschluss …

23

2011

16


2

Q1–2—2011

Konzern-Zwischenlagebericht der GFT Technologies AG zum 30. Juni 2011

Geschäft und Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Für Deutschland hob der IWF seine Prognose im aktuellen Gutachten an. Nach einem kräftigen Zuwachs im ersten Halbjahr werde die deutsche Wirtschaft im Gesamtjahr

Nach einem dynamischen konjunkturellen Aufschwung,

2011 um 3,2 % wachsen. Damit korrigierten die Finanz-

der noch das erste Quartal 2011 geprägt hatte, häuften

experten ihren Ausblick vom April, als man noch von

sich im Laufe des zweiten Quartals die Anzeichen dafür,

einem Wachstum von 2,5 % ausgegangen war, deutlich

dass die globale Erholung an Schwung verliert. Dabei spiel-

um 0,7 %-Punkte nach oben. Die positive Entwicklung

ten neben schwachen US-Indikatoren, einem verhalteneren

in Deutschland ist vor allem auf die gute Auftragslage im

Ausblick für China sowie teuren Energiekosten vor allem

Produktionssektor zurückzuführen: Die Nachfrage für die

die Probleme, die mit der zu hohen Staatsverschuldung

deutsche Industrie blieb im zweiten Quartal günstig.

einzelner Länder einhergingen, eine Rolle. Die gewaltigen Staatsdefizite der USA und Japans – dort vor allem als Folgen des verheerenden Erdbebens und Tsunamis – sowie die Entwicklungen in der Eurozone gaben Anlass zur Sorge. Die massiven Schulden Griechenlands, Irland und Portugals stellten, so der Internationale Währungsfonds (IWF), eine Gefahr für den Euroraum wie auch für die gesamte Weltwirtschaft dar. In ihrem im Juni 2011 vorgelegten Gutachten konstatierten die IWF-Experten erhöhte Risiken und eine leichte Verlang­ samung der konjunkturellen Erholung. Nach 5,1 % im ver­gangenen Jahr werde die weltweite Wirtschaftsleistung 2011 um 4,3 % ansteigen. Im April war noch ein Anstieg von 4,4 % erwartet worden. Für die Eurozone geht der Währungsfonds trotz der Schuldenproblematik mehrerer Länder von weiterem Wachstum aus und prognostizierte für 2011 ein Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,0 %. Damit hob der IWF seine Prognose vom April an – hier war noch mit einem Zuwachs in Höhe von 1,6 % gerechnet worden. Ausschlaggebend für das europäische Wachstum waren vor allem hohe Investitionen in Deutschland und Frankreich. Im Hinblick auf die Staats­ verschuldung Griechenlands wies der IWF auf die Sorge zahlreicher Investoren hin, dass die griechische Re­gierung die notwendigen Schritte zur Abwendung der Staatsinsolvenz nicht realisieren könne. Zudem warnten die Experten vor einer potenziellen Ausweitung der Krise auf andere Staaten.

Branchenentwicklung Die aktuelle Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e. V. (BITKOM) vom Juli 2011 stuft die Stimmung in der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK) als anhaltend sehr gut ein. Zwei Drittel der befragten deutschen Hightech-Unternehmen erwarten im zweiten Quartal eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2011 gehen 74 % der ITK-Unternehmen in Deutschland von einem Umsatzwachstum aus. Im Frühjahr lag der Anteil noch bei 90 %. Laut BITKOM überwiegen die positiven Umsatzerwartungen in allen Segmenten der ITK-Branche. IT-ServicesUnternehmen zeigen sich besonders optimistisch: 82 % der Unternehmen prognostizieren ein Umsatzplus für das laufende Geschäftsjahr 2011. Sie profitieren vor allem von einer steigenden Nachfrage nach Lösungen im Bereich Cloud Computing. Dabei sehen 59 % der befragten Unternehmen im IT-Fachkräftemangel das größte Wachstumshemmnis. Der Branchenverband hält an seiner positiven Einschätzung der Entwicklung des deutschen IT-Marktes fest und geht weiterhin von einem Marktvolumen von 68,8 Mrd. € aus. Dies entspricht einem Anstieg von 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Für den IT-Services-Markt erwartet der BITKOM ein Wachstum von 3,5 % auf 34,2 Mrd. €.


Zwischenlagebericht

Geschäftsverlauf in den ersten sechs Monaten 2011

ergebnis leistete erneut der Geschäftsbereich Services

Die GFT Gruppe partizipierte an der Erholung der Ge-

Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 14 % entspricht

samtwirtschaft und setzte ihre positive Entwicklung zu Jahresbeginn auch im zweiten Quartal fort. Mit neuen Höchstwerten beim Umsatz und Ergebnis vor Steuern (EBT) beendete der Konzern das erste Halbjahr 2011. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 24 % auf 141,80 Mio. € (i. Vj. 114,68 Mio. €). Das EBT übertraf mit 5,52 Mio. € den Vorjahreswert um 19 % (i. Vj. 4,65 Mio. €). Dabei blickt die GFT Gruppe auf ein erfolgreiches zweites Quartal, in dem das Wachstumstempo noch einmal gesteigert werden konnte. Nach 67,30 Mio. € Umsatz im ersten Quartal wurde im zweiten Quartal ein Umsatz in Höhe von 74,50 Mio. € (i. Vj. 60,25 Mio. €) erwirtschaftet. Das EBT im zweiten Quartal betrug 3,50 Mio. € (i. Vj. 3,02 Mio. €);

mit einem Segmentergebnis von 4,56 Mio. €, was einer (i. Vj. 4,01 Mio. €). Das Segment­ergebnis im Geschäftsbereich Resourcing belief sich auf 1,65 Mio. € gegenüber 0,86 Mio. € im Vorjahreszeitraum – ein Plus von 93 %. Im Halbjahresergebnis sind darüber hinaus nicht zugeordnete Aufwendungen der Konzernzentrale einschließlich Anschaffungsnebenkosten für Akquisitionen in Höhe von 0,69 Mio. € enthalten. Mit dem Erwerb der Schweizer Asymo AG am 9. Juni 2011 erweiterte die GFT Gruppe ihr Leistungsportfolio um hochwertige Beratungskompetenz für die Kernbanken­ lösung Avaloq und baute ihre Kundenbasis in der Schweiz aus. In den vorliegenden Kennzahlen ist die Asymo AG für den Monat Juni mit einem Umsatz in Höhe von 0,58 Mio. € enthalten. Die neu erworbene Gesellschaft leistete

im ersten Quartal hatte es bei 2,02 Mio. € gelegen.

aufgrund von Investitions- und Integrationsaufwendungen

Die positive Umsatzentwicklung in der ersten Jahreshälfte

Ergebnis.

2011 ist vor allem auf stark gestiegene Segmentumsätze im Geschäftsbereich Resourcing zurückzuführen. Dieser erwirtschaftete im Berichtszeitraum 83,54 Mio. €, was einer Steigerung von 43 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (i. Vj. 58,44 Mio. €). Das Segment konnte dabei die fortschreitende Erholung des Industriesektors nutzen und seine Umsätze über alle Länder hinweg deutlich steigern. Vor allem in Frankreich und Deutschland waren hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. Neben Umsatzzuwächsen mit bestehenden Kunden trugen auch Neukundenakquisitionen zum Wachstum bei. Dem Geschäftsbereich Services gelang es, trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen im Finanzsektor den Segmentumsatz gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf 58,26 Mio. € zu steigern (i. Vj. 56,21 Mio. €) und somit das erreichte hohe Umsatzniveau noch einmal leicht auszubauen. Das Wachstum in diesem Segment ist vor allem auf die Nachfrage nach Outsourcing-Diensten sowie auf höhere Umsätze im Corporate und Investment Banking zurückzuführen. Beim Ergebnis vor Steuern konnte die GFT Gruppe infolge höherer Umsätze und erfolgreicher Maßnahmen zur Pro­ duktivitätssteigerung einen Zuwachs von 19 % erzielen. Das EBT belief sich im ersten Halbjahr 2011 auf 5,52 Mio. € (i. Vj. 4,65 Mio. €). Den größten Beitrag zum Gesamt-

in diesem Zeitraum keinen nennenswerten Beitrag zum

Das im Mai 2010 planmäßig veräußerte Segment Software ist in den vorliegenden Kennzahlen der GFT Gruppe für das Jahr 2010 nicht enthalten. Die Vorjahreskennzahlen beziehen sich ausschließlich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche Resourcing und Services. Vor dem Hintergrund einer branchenübergreifend breiten Nachfrage nach IT-Fachkräften rechnet die GFT Gruppe damit, die positive Entwicklung der ersten beiden Quartale im Jahresverlauf fortsetzen zu können. Deutliche Wachstumsimpulse sind dabei aus dem Industriesektor zu erwarten, der einen verstärkten Bedarf an frei­beruflichen IT-Spezialisten und Ingenieuren zeigen wird. Diese Nachfrage wird dem Geschäftsbereich Resourcing künftig weiter Wachstumsimpulse verleihen. Der Geschäftsbereich Ser­vices wird sich weiterhin in einem schwierigen Markt­ umfeld behaupten müssen. Angesichts der Entwicklungen an den Finanzmärkten geht der Vor­stand davon aus, dass dieses Segment sein moderates Wachstum auch im zweiten Halbjahr fortsetzen wird. Der Vorstand bestätigt daher die im Konzernabschluss 2010 getroffene Prognose für das Gesamtjahr 2011 und geht von einem Gesamtumsatz in Höhe von 275 Mio. € und einem Ergebnis vor Steuern von 13 Mio. € aus.

3


4

Q1–2—2011

GFT Aktie Nach einem positiven Start ins Börsenjahr und einem vola-

zweiten Quartals bestimmte die Schuldenproblematik

tilen ersten Quartal war der Beginn des zweiten Quartals

Griechenlands den Handel. Es häuften sich die Indikatoren,

geprägt von der Katastrophe in Japan, die zu weltweiten

die auf eine nachlassende Wachstumsdynamik hinwiesen.

Kurseinbrüchen führte. Ein abrupter Stimmungswechsel

So korrigierte der IWF in seinem Juni-Gutachten die Wachs-

an den Börsen war die Folge: Trotz positiver Unternehmens-

tumsprognose für die Weltwirtschaft für das laufende Jahr

meldungen und einer erfreulichen Quartalssaison verbrei­

von 4,4 % auf 4,3 % leicht nach unten. Die Aktien­märkte

tete sich zunehmend Unsicherheit; der DAX schwenkte

befanden sich zu Ende des Berichtszeitraums in einem

in eine Konsolidierungsphase ein. Zwar erholten sich die

Spannungsfeld zwischen positiven Unternehmens­daten

Märkte in den darauf folgenden Wochen wieder, jedoch

und zahlreichen Risikofaktoren. Der DAX schloss nach ­einer

führten Risikofaktoren wie die europäische Schuldenkrise,

volatilen Entwicklung über die ­erste Jahreshälfte 2011

Inflationsängste und der gestiegene Ölpreis dazu, dass

hinweg zum 30. Juni 2011 mit 7.376 Punkten und lag

­viele Anleger überaus vorsichtig agierten. Zum Ende des

damit 7 % über dem Wert zu Jahres­beginn. Analog zum

Kursverlauf in Euro (Xetra)

GFT Aktie 5,00

200

4,50

150

4,00

100

3,50

50 Handelsvolumen in Tsd.

3,00

3. Januar 2011 4,33 €

Kursverlauf indexiert (Xetra)

30. Juni 2011 3,96 €

GFT Aktie

Technology All Share Performance Index 120

100

80

3. Januar 2011 4,33 € = 100 %

30. Juni 2011 3,96 €


DAX wiesen auch die deutschen Technologie-Aktien starke

5

Zwischenlagebericht

Aktionärsstruktur (%)

Schwankungen im Berichtszeitraum auf. Der Tec-DAX verzeichnete im ersten Halbjahr ein Plus von 5 % und schloss zum 30. Juni 2011 mit 894 Punkten. Die GFT Aktie konnte sich den Schwankungen der Aktien­märkte im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2011 nicht ent­ziehen. Nach einem positiven Jahresauftakt und einem im Anschluss volatilen ersten Quartal, startete die Aktie verhalten ins zweite Quartal. Trotz schwieriger Markt­bedin­ gungen beendete die Aktie den Monat April mit einem Plus von 7 % bei 4,38 €. Analog zu den Kursrückgängen an den Aktienmärkten verlor die GFT Aktie zwischenzeitlich an Wert, konnte jedoch zu Ende des Monats Juni wieder zulegen. Die Aktie schloss zum Stichtag 30. Juni 2011 mit 3,96 €, was einem Rückgang seit Jahresanfang von 9 % entspricht. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) bewerten die GFT Aktie bei einem Kursziel von 5,00 € weiterhin mit »Kaufen«. Nach Veröffentlichung des Zwischenberichts zum 31. März 2011 erhöhten die Ana­ lysten von Warburg Research GmbH das Kursziel von 5,30 € auf 5,60 € und behielten diesen Wert auch nach der Akquisi­tion der Asymo AG bei. Sie hielten ebenfalls an ihrer Kaufempfehlung fest. Auch die Analysten der equinet Bank AG stufen die GFT Aktie weiterhin mit »Kaufen« ein; sie sahen nach der Asymo-Akquisition weiterhin ein nach Veröffentlichung der Kennzahlen für das erste Quartal nach unten revidiertes Kursziel von 5,10 €. Am 31. Mai 2011 fand die ordentliche Hauptversammlung der GFT AG in Stuttgart statt. Bei einer Präsenz von 61 % des stimmberechtigten Kapitals fanden alle Tagesordnungspunkte eine hohe Zustimmung. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung wurde die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Dividende von 0,15 € pro Aktie am 1. Juni 2011 ausgeschüttet.

Aktionärsstruktur Die Aktionärsstruktur der GFT Technologies AG blieb im ersten Halbjahr 2011 stabil: 28,46 % werden nach wie vor von Unternehmensgründer Ulrich Dietz gehalten. Maria Dietz besitzt 9,68 % der Aktien. Dr. Markus Kerber, ehemaliges GFT Aufsichtsratsmitglied, hält 5,00 % der Stimmrechte. 56,86 % befinden sich im Streubesitz.

%

Ulrich Dietz

28,46

Maria Dietz

9,68

Dr. Markus Kerber Streubesitz

5,00 56,86


6

Q1–2—2011

Informationen zur GFT Aktie Q1–2 2011

Q1–2 2010

Eröffnungskurs zum Jahresanfang (Xetra)*

4,33 €

2,45 €

Schlusskurs zum 30. Juni (Xetra)*

3,96 €

3,10 €

-9 %

+27 %

Höchster Kurs (Xetra)*

4,86 € (18.01.2011)

3,74 € (15.03.2010)

Tiefster Kurs (Xetra)*

3,59 € (13.06.2011)

2,33 € (04.01.2010)

104,25 Mio. €

81,61 Mio.€

Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen

0,14 €

0,13 €

Durchschnittlicher Tagesumsatz in Stück (Xetra und Frankfurt)*

38.516

56.373

Wertveränderung seit Jahresanfang

Marktkapitalisierung per 30. Juni

*   Tagesschlusskurs

ISIN

DE 0005800601

Marktsegment

Prime Standard

Designated Sponsors

Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) equinet Bank AG

Anzahl ausgegebener nennbetragsloser Stückaktien

26.325.946


7

Zwischenlagebericht

Umsatzentwicklung Die GFT Gruppe erwirtschaftete in den ersten sechs Mo-

Entsprechend verringerte sich der Anteil des Geschäfts­

naten des Jahres 2011 einen Gesamtumsatz in Höhe von

bereichs Services auf 41 % (i. Vj. 49 %).

141,80 Mio. € und damit 24 % mehr als im Vorjahreszeitraum (i. Vj. 114,68 Mio. €). Der Umsatz im zweiten Quartal belief sich auf 74,50 Mio. € und konnte gegenüber dem ersten Quartal mit 67,30 Mio. € deutlich gesteigert werden. Positiv zur Gesamtumsatzentwicklung trug dabei vor allem der Geschäftsbereich Resourcing bei, der mit einem Segmentumsatz von 83,54 Mio. € den Vorjahreswert von 58,44 Mio. € deutlich um 43 % steigern konnte. Der Geschäftsbereich Services blieb mit 58,26 Mio. € leicht über Vorjahresniveau (i. Vj. 56,21 Mio. €).

Das Segment Resourcing erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz von 83,54 Mio. € und verzeichnete damit einen deutlichen Umsatzanstieg von 43 % gegenüber dem Vorjahr (58,44 Mio. €). Die gesteigerte Nachfrage nach freiberuflichen IT-Spezialisten über alle Länder und Branchen hinweg beflügelte dabei vor allem die Entwicklung im Bereich Resource Management, der mit 42,40 Mio. € das Vorjahresniveau (28,44 Mio. €) um 49 % übertreffen konnte. Der Bereich Third Party Management trug mit 41,14 Mio. € zum Segmentumsatz bei (i. Vj. 30,00 Mio. €), was einer Steigerung um 37 % entspricht.

Umsatz nach Segmenten Die Umsatzverteilung nach Segmenten erfuhr durch die

Im Geschäftsbereich Services konnte das hohe Umsatz­

überaus positive Entwicklung im Geschäftsbereich Resour-

niveau des Vorjahres leicht übertroffen werden. Die

cing eine Veränderung zugunsten dieses Segments. Nach

stabil hohe Nachfrage des Finanzsektors führte zu einem

51 % im Vorjahr erhöhte sich der Anteil des Segments

Umsatzwachstum von 4 % auf 58,26 Mio. € (i. Vj. 56,21

Resourcing am Gesamtumsatz um 8 %-Punkte auf nun-

Mio. €). Dabei wurden neben Outsourcing-Diensten in

mehr 59 %. Diese teilen sich nahezu gleichwertig auf die

Spanien vor allem IT-Lösungen für das Corporate und In­-

Bereiche Resource Management mit 30 % (i. Vj. 25 %)

vestment Banking in Großbritannien und den USA nach-

und Third Party Management mit 29 % (i. Vj. 26 %) auf.

gefragt.

Umsatz nach Segmenten

Umsatz nach Ländern

%

Resourcing Third Party Management Resource Management Services

Q1–2 2011

%

Q1–2 2011

59 %

Deutschland

56 %

29 %

Großbritannien

14 %

30 %

Spanien

11 %

41 %

Frankreich

9%

Schweiz

3%

USA

2%

Andere Länder

5%


8

Q1–2—2011

Umsatz nach Ländern

Das traditionell hohe Umsatzniveau mit Kunden in

Deutschland trug mit 79,50 Mio. € zum Gesamtumsatz

­Spanien konnte im Berichtszeitraum trotz schwieriger

bei und bleibt damit der größte Absatzmarkt der GFT Gruppe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 16,02 Mio. € bzw. 25 % gesteigert werden (i. Vj. 63,48 Mio. €). Die positive Entwicklung ist vor allem auf eine Umsatzsteigerung im Geschäftsbereich Resourcing zurückzuführen, der von der fortschreitenden Erholung des Industriesektors profitieren konnte. Der Anteil Deutschlands am Gesamtumsatz erhöhte sich im Vergleich zu 55 % im Vorjahr auf nunmehr 56 %. Die Nachfrage aus dem Finanzsektor blieb im ersten Halbjahr 2011 in Großbritannien auf hohem Niveau stabil. Auch im zweiten Quartal wurden von dortigen Finanzinstituten IT-Lösungen für das Investment und Corporate Banking nachgefragt. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 9 % auf 19,23 Mio. € (i. Vj. 17,57 Mio. €). Großbritannien war damit der zweitgrößte Absatzmarkt der GFT Gruppe. Vergleichsweise stärkere Umsatzzuwächse in den anderen Ländern führten dazu, dass der Anteil an Gesamtumsatz leicht zurückging und nun 14 % beträgt (i. Vj. 15 %). Die Umsatzentwicklung in Frankreich war bei der Gesamtumsatzsteigerung der GFT Gruppe von entscheidender Bedeutung. In den ersten beiden Quartalen 2011 konnten hier 15,49 Mio. € erwirtschaftet werden – ein signifikanter Zuwachs um 65 % gegenüber dem Vorjahr (i. Vj. 9,38 Mio. €). Hierin spiegelt sich die gestiegene Nachfrage nach freiberuflichen IT-Spezialisten sowohl aus der Finanzbranche als auch aus dem Industriesektor wider. Neben einer Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen gelang es dem Segment Resourcing in Frankreich auch, nennens­ werte Neukundenakquisitionen zu realisieren. Der Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich auf 11 % (i. Vj. 8 %).

Rahmenbedingungen im spanischen Markt erneut aus­ gebaut werden. Der Geschäftsbereich Services profitierte von stabilen Langzeitprojekten und der Nachfrage europäischer Finanzinstitute nach Outsourcing-Lösungen. In den ersten sechs Monaten 2011 wurden in Spanien 13,16 Mio. € erwirtschaftet. Dies entspricht einer Steigerung um 13 % gegenüber dem Vorjahr (11,64 Mio. €) sowie einem Anteil am Gesamtumsatz von 9 % (i. Vj. 10 %). Ein deutlicher Umsatzzuwachs um 63 % konnte in der Schweiz verzeichnet werden. So betrug der Umsatz mit Kunden im Schweizer Markt 4,85 Mio. € und damit 1,87 Mio. € mehr als im Vorjahr (2,98 Mio. €). Die Umsatzentwicklung in der Schweiz wurde dabei durch eine Ausweitung der Aktivitäten beider Geschäftsbereiche und die Akquisition der Asymo AG positiv beeinflusst. Der Anteil am Gesamtumsatzvolumen der GFT Gruppe beträgt unverändert 3 %. Ähnlich wie in Großbritannien profitierte der Geschäftsbereich Services in den USA von der anhaltend stabilen Nachfrage nach IT-Lösungen für das Investment und Corporate Banking. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2011 belief sich auf 3,46 Mio. €, was einer Steigerung von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (i. Vj. 3,30 Mio. €). Damit erwirtschafteten Projekte in den USA 2 % des Gesamtumsatzes (i. Vj. 3 %). Der Umsatzanteil mit Kunden in »Anderen Ländern« – dazu zählen Brasilien, die Beneluxstaaten und Italien – betrug im Berichtszeitraum 5 % (i. Vj. 6 %). Die Umsätze mit Kunden in diesen Ländern lagen bei 6,11 Mio. € und damit um 3 % unter dem Vorjahresniveau (6,33 Mio. €).

Umsatz nach Branchen Mit einem anteiligen Umsatzvolumen von 67 % ist der ­Finanzsektor in seiner Bedeutung für die GFT Gruppe leicht zurückgegangen (i. Vj. 70 %), stellt aber nach wie vor die wichtigste Branche dar. Projekte mit Banken und Versicherungen erwirtschafteten in den ersten beiden Quartalen 2011 einen Umsatz von 94,80 Mio. €. Dies entspricht einer Steigerung um 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (80,02 Mio. €).


Zwischenlagebericht

Ertragslage Eine deutliche Steigerung erfuhr der Umsatz mit Kunden

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) der GFT Gruppe übertraf

aus dem Post- und Logistiksektor. Mit 10,09 Mio. (i. Vj.

im ersten Halbjahr 2011 den Vorjahreswert um 19 %.

7,85 Mio. €) konnte ein Wachstum um 29 % verzeichnet

Zum 30. Juni 2011 erzielte der Konzern ein EBT von 5,52

werden. Neben langfristigen Projekten im Geschäftsbereich

Mio. € (i. Vj. 4,65 Mio. €). Wie auch im Vorquartal pro­

Services, trug aufgrund der steigenden Nachfrage nach

fitierten beide Segmente von einer hohen Nachfrage und

freiberuflichen IT-Spezialisten vor allem der Geschäfts­

verbesserten Margen.

bereich Resourcing zum Umsatzzuwachs in dieser Branche bei. Der Anteil des Post- und Logistiksektors am Gesamtumsatz betrug im Berichtszeitraum gleichbleibend zum Vorjahr 7 %.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug zum Ende des ersten Halbjahres entsprechend 5,13 Mio. € gegenüber 4,36 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zin­sen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen

Die Erholung des Industriesektors, der in der Kategorie

und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) zum

»Sonstige« enthalten ist, und der damit einhergehende

30. Juni 2011 belief sich auf 5,76 Mio. € und erhöhte sich

steigende Bedarf nach freiberuflichen Informatikern und

damit um 17 % (i. Vj. 4,93 Mio. €).

Ingenieuren führte zu einer signifikanten Umsatzsteigerung in diesem Sektor. In den ersten sechs Monaten erwirtschaftete die GFT Gruppe hier einen Umsatz von 36,91 Mio. €, 38 % mehr als im Vorjahreszeitraum (i. Vj. 26,81 Mio. €). Dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatzvolumen von 26 % (i. Vj. 23 %). Dabei konnten im Geschäfts­bereich Resourcing sowohl das Projektvolumen mit bestehenden Kunden deutlich ausgebaut als auch zahl­reiche Neukunden akquiriert werden.

Nach Abzug aller Aufwendungen erzielte die GFT Gruppe einen Halbjahresüberschuss von 3,63 Mio. €, der 2 % über dem Vorjahreswert lag (i. Vj. 3,55 Mio. €). Grund für diesen geringen Anstieg waren höhere Steueraufwendungen. Die rechnerische Steuerquote blieb gegenüber dem ersten Quartal 2011 unverändert bei 34 % und liegt in einer unterschiedlichen Ertragslage der Länder begründet. Ferner enthält der Ertragsteueraufwand Auflösungen aktiver latenter Steuerforderungen aufgrund von Verlustvorträgen in Deutschland im Wert von 0,33 Mio. €. Im Vorjahr betrug die Steuerquote 24 % und wies einen für die GFT Gruppe unüblich geringen Wert aus.

Umsatz nach Branchen

Das Ergebnis pro Aktie verbesserte sich somit von 0,13 € pro Aktie im Vorjahr auf 0,14 € pro Aktie im Berichtszeitraum. Diese Angaben beziehen sich auf 26.325.946 im Umlauf befindliche Aktien.

%

Q1–2 2011

Finanzdienstleister

67 %

Post/Logistik Sonstige

7% 26 %

9


10

Q1–2—2011

Ergebnis nach Segmenten

Services Mio. €

Resourcing

Summe

Andere

Q1–2/10

Q1–2/11

Q1–2/10

Q1–2/11

Q1–2/10

Q1–2/11

Q1–2/10

Q1–2/11

4,01

4,56

0,86

1,65

-0,22

-0,69

4,65

5,52

Der Ergebnisbeitrag des Segments Services hat sich im

Ertragslage des Konzerns nach Ertrags- und Aufwandspositionen

ersten Halbjahr 2011 um 14 % gegenüber dem Vorjahr

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Be­

Ertragslage des Konzerns nach Segmenten

verbessert und betrug 4,56 Mio. € (i. Vj. 4,01 Mio. €). Im

richts­zeitraum 1,38 Mio. € und reduzierten sich deutlich

zweiten Quartal 2011 wurde ein Segmentergebnis von

gegenüber 2,08 Mio. € im Vorjahr. Die Kursgewinne aus

3,12 Mio. € erzielt (i. Vj. 2,72 Mio. €). Eine anhaltend hohe

Währungen und die Auflösungen von Rückstellungen

Nachfrage nach IT-Projekten führte zu einer steigenden

fielen im ersten Halbjahr 2011 geringer aus als im Vorjah-

Auslastung der Mitarbeiter in diesem Segment. Zudem

reszeitraum.

schlug sich bereits die Akquisition der Asymo AG in der Schweiz positiv in diesem Segment nieder. Die dagegenstehenden Aufwendungen im Rahmen des Unternehmenskaufs und der Integration werden nicht dem operativen Ergebnis dieses Geschäftsbereichs zugerechnet. Die höheren Umsätze des Geschäftsbereichs Resourcing schlugen sich auch im Segmentergebnis nieder. Mit 1,00 Mio. € im zweiten Quartal verbesserte sich das Ergebnis dieses Geschäftsbereichs zum 30. Juni 2011 auf 1,65 Mio. € (i. Vj. 0,86 Mio. €). Der Großteil der Ergebnissteigerung entfiel auf den Bereich Resource Management. Hier ver­ besserte sich das Ergebnis von 0,73 Mio. € im Vorjahr auf 1,43 Mio. € zum ersten Halbjahr 2011, was einem Zuwachs um 96 % entspricht. Auch das Ergebnis des Bereichs Third Party Management erhöhtete sich und betrug 0,22 Mio. € (i. Vj. 0,13 Mio. €). Somit konnte sich in Sum-

Der Materialaufwand stieg entsprechend der starken Nachfrage im Segment Resourcing auf 84,48 Mio. € zum Ende des ersten Halbjahres 2011. Dies entspricht einem Zuwachs von 33 % gegenüber dem Vorjahreswert von 63,31 Mio. €. Der Personalaufwand erhöhte sich um 8 % auf 41,96 Mio. € und entsprach in etwa dem Anstieg der Mitarbeiterzahl im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres (i. Vj. 38,69 Mio. €). Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immateri­ elle Vermögensgegenstände nahmen von 0,57 Mio. € im Vorjahr auf 0,63 Mio. € im ersten Halbjahr 2011 zu und ­lagen somit auf einem für die GFT Gruppe üblichen Niveau.

me für diesen Geschäftsbereich die Umsatzrentabilität von

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wiesen

1,5 % im Vorjahr auf 2,0 % in diesem Jahr verbessern.

zum 30. Juni 2011 einen Wert von 10,87 Mio. € auf (i. Vj. 9,82 Mio. €). Erhöhte Vertriebsaufwendungen für Reisen und Werbemittel sowie erhöhte Verwaltungsaufwendungen im Rahmen der Ausweitung der Geschäftstätigkeit führten zu diesem Anstieg.


Zwischenlagebericht

Finanzlage

Vermögenslage

Der Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmittel­

Die Bilanzsumme der GFT Gruppe stieg zum Ende des

äquivalenten und Wertpapieren belief sich auf 18,09

zweiten Quartals 2011 um 6,51 Mio. € auf 135,09 Mio. €.

Mio. € zum 30. Juni 2011 (i. Vj. 26,44 Mio. €). Der Rück­

Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 betrug die Bilanz­

gang ist unter anderem auf den Unternehmenszukauf der

summe 128,58 Mio. €.

Asymo AG im Juni 2011 zurückzuführen, der ausschließlich aus eigenen Mitteln finanziert wurde. Darüber hinaus wirkte sich die Auszahlung der Dividende sowie ein An­ stieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf den Zahlungsmittelbestand aus.

Auf der Aktivseite sind die langfristigen Vermögenswerte von 42,19 Mio. € zum Jahresende 2010 leicht auf 41,87 Mio. € zurückgegangen. Innerhalb dieser Position stiegen die Geschäfts- und Firmenwerte durch den Zukauf der Asmyo AG in der Schweiz an. Langfristige Finanzanlagen

Eine verstärkte Nachfrage nach freiberuflichen Mitarbeitern

reduzierten sich in nahezu gleicher Höhe. Die kurzfristi-

und der damit einhergehende Zukauf hat sowohl die For­

gen Vermögenswerte erhöhten sich dagegen überdurch-

derungen aus Lieferungen und Leistungen wie auch die

schnittlich auf 93,22 Mio. € (31. Dezember 2010: 86,39

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich

Mio. €). Hierbei sind die Forderungen aus Lieferungen

ansteigen lassen. Die Forderungen aus Lieferungen und

und Leistungen deutlich angestiegen und betrugen zum

Leistungen beliefen sich zum Ende des ersten Halbjahres

Ende des ersten Halbjahres 76,34 Mio. € (31. Dezember

auf 76,34 Mio. € (i. Vj. 56,19 Mio. €). Zudem erschwerten

2010: 54,80 Mio. €), bedingt durch das starke Wachstum

administrative Probleme im Einkaufssystem eines Großkun-

im Segment Resourcing sowie verzögerte Zahlungen eines

den rechtzeitige Zahlungen. Die Verbindlichkeiten aus

Großkunden. Dem stand eine Reduzierung der Zahlungs-

Lieferungen und Leistungen sind parallel zur Entwick-

mittel und Zahlungsmitteläquivalente entgegen aufgrund

lung unserer Forderungen von 17,56 Mio. € im Vorjahr auf

der Dividendenauszahlung und des Zukaufs der Asymo AG

26,95 Mio. € zum ersten Halbjahr 2011 angewachsen.

im zweiten Quartal 2011.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat

Auf der Passivseite veränderte sich das Eigenkapital nur

sich entsprechend des Working Capitals in den ersten

unwesentlich von 71,27 Mio. € zum 31. Dezember 2010

sechs Monaten des Jahres 2011 verschlechtert und wies

auf 71,17 Mio. € zum 30. Juni 2011. Die Schuldenseite

-11,62 Mio. € aus (i. Vj. -8,59 Mio. €). Wie in den Vor-

erhöhte sich von 57,31 Mio. € zum 31. Dezember 2010 auf

jahren wird sich der Cashflow aus laufender Geschäfts­

63,92 Mio. € zum 30. Juni 2011. Diese Veränderung war

tätigkeit im dritten Quartal sukzessive verbessern und zum

bei einer Vielzahl kleinerer Positionen im Bereich der kurz-

Jahresende einen deutlichen Überschuss ausweisen.

fristigen Schulden zu verzeichnen. Die Verbindlichkeiten

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug zum Ende des zweiten Quartals -0,84 Mio. €. Er enthielt Ein­ zahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagen und in

aus Lieferungen und Leistungen gingen gegenüber dem Jahresende leicht auf 26,95 Mio. € zurück (31. Dezember 2010: 27,87 Mio. €).

ähnlicher Höhe Auszahlungen im Zusammenhang mit dem

Die Eigenkapitalquote verringerte sich damit geringfügig

Unternehmenszukauf der Asymo AG in der Schweiz. Der

auf 53 % (31. Dezember 2010: 55%).

Vorjahreswert von -11,08 Mio. € resultierte seinerzeit aus dem Erwerb von langfristigen Finanzanlagen im zweiten Quartal 2010. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltete im Wesentlichen die Auszahlung der Dividende an Unter­ nehmenseigner und belief sich zum Ende des zweiten Quartals 2011 auf -3,54 Mio. € (i. Vj. -2,23 Mio. €). Die Differenz resultierte aus der Erhöhung der Dividende von 0,10 € pro Aktie für 2009 auf 0,15 € pro Aktie für das Geschäftsjahr 2010, ausgezahlt im zweiten Quartal 2011.

11


12

Q1–2—2011

Konzernbilanzstruktur

AKTIVA Mio. €

31.12. 2010

30.06. 2011

30.06. 2011

31.12. 2010

PASSIVA Mio. €

Wertpapiere, Zahlungsmittel und -äquivalente

40,32

18,09

61,64

55,22

Kurzfristige Schulden

Sonst. kurzfr. Vermögenswerte

58,77

81,41

2,28

2,09

Langfristige Schulden

Sonst. langfr. Vermögenswerte

29,49

35,59

71,17

71,27

Eigenkapital

128,58

135,09

135,09

128,58

Mitarbeiter Zum Ende des zweiten Quartals beschäftigte die GFT

Im Geschäftsbereich Resourcing wuchs die Anzahl

­Gruppe 1.317 Mitarbeiter. Dies entspricht einem Wachs­

der Mitarbeiter von 97 zum Vorjahreszeitpunkt auf 99

tum von 108 Personen bzw. 9 % gegenüber dem Vorjah-

Per­sonen zum Ende des zweiten Halbjahres 2011.

reszeitpunkt. Die Mitarbeiterzahl wird auf Basis von Vollzeitkräften berechnet, Teilzeitkräfte sind anteilig enthalten. Der Anstieg der Belegschaft spiegelt die anhaltend gute

Die Kategorie »Andere« umfasst die 40 Mitarbeiter der Holding, eine Person mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.

Auslastung der Entwicklungskapazitäten wider. Mitarbeiter nach Bereichen zum 30. Juni

Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt erhöhte sich die Mitarbeiterzahl im Geschäftsbereich Services um 105 Personen.

2011

2010

Zum 30. Juni 2011 zählt das Segment nun 10 % mehr Mitarbeiter als zum Vergleichszeitpunkt, also insgesamt

Services

1.178

1.073

1.178 Beschäftigte.

Resourcing

99

97

Andere

40

39

1.317

1.209

Gesamt


Zwischenlagebericht

In Deutschland wuchs die Zahl der Beschäftigten von

Dieser wesentliche Anstieg rührt von der Weiterverfolgung

267 zum 30. Juni 2010 um 5 % auf 280 zum Ende des

folgender strategischer, 2010 gestarteter Innovations­

ersten Halbjahres 2011. Damit belief sich der Anteil der

projekte:

im Ausland beschäftigten Mitarbeiter mit 1.037 Per­

a-touch: Die Weiterentwicklung der Touch-Banking-

sonen auf 79 % (i. Vj. 78 %).

Lösung zur Anlageberatung ist auch für die Zukunft

Der starke Anstieg der Mitarbeiterzahl in der Schweiz

geplant. a-touch ist eine intelligente IT-Anwendung,

ist auf die Akquisition der Asymo AG zurückzuführen. Mit

die Finanzberatung im Private Banking und Wealth Ma-

der Übernahme des Schweizer Unternehmens gewann

nagement auch anhand von modernen Mobile Devices

GFT 23 neue Mitarbeiter hinzu.

ermöglicht.

Die Zahl der durchschnittlich im zweiten Halbjahr beschäf-

SAP-Kompetenzzentrum: Mit dem SAP-Kompetenz­

tigten freien Mitarbeiter wuchs von 1.140 zum Vorjah-

zentrum unterstützt GFT Banken bei der Umstellung ihrer

reszeitraum auf 1.383 Personen.

Systeme auf SAP-Software. Finanzkunden profitieren so von individuell entwickelten Anwendungsmöglichkeiten für ihren Transformations- und Migrationsprozess.

Mitarbeiter nach Regionen zum 30. Juni 2011

2010

Mobile Finance: Seit 2009 entwickelt GFT im Mobile Finance Competence Centre Geschäftsmodelle für mobile

Deutschland

280

267

Endgeräte und entwickelt Ideen für die Mobilisierung von

Brasilien

157

143

Geschäftsprozessen.

Frankreich

18

15

Großbritannien

30

24

Schweiz

51

25

Spanien

778

732

3

3

Gesamt

1.317

1.209

Auslandsanteil

79 %

78 %

USA

Forschung und Entwicklung Die GFT Gruppe hat im ersten Halbjahr Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung von 0,98 Mio. € (i. Vj. 0,65 Mio. €) getätigt. Dies entspricht einer Steigerung von 51 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei machten die Personalkosten mit 89 % bzw. 0,87 Mio. € den größten Anteil aus.

Die Initiative »Finance IT« zur Entwicklung innovativer IT-Lösungen für Banken ist abgeschlossen. Im Juni 2011 gelang GFT eine Erneuerung des 2008 er­ worbenen CMMI ®-Zertifikats (Capability Maturity Model Integration) Level 3. Somit schafft das Unternehmen auch in Zukunft die Grundvoraussetzungen für eine gleichbleibend hohe Qualität bei globalen Entwicklungsleistungen.

Nachtragsbericht Nach dem Stichtag zum 30. Juni 2011 sind keine Ereignisse eingetreten, die für GFT von wesentlicher Bedeutung sind.

13


14

Q1–2—2011

Chancen- und Risikobericht Im ersten Halbjahr 2011 haben sich zu den im Lagebericht

Auch in Deutschland sehen die IWF-Experten für das

für den Konzernabschluss 2010 ausführlich dargestellten

kommende Jahr Abflachungstendenzen. Nach 3,2 %

Chancen und Risiken keine wesentlichen Änderungen

Wachstum im laufenden Jahr sei 2012 ein Anstieg von

ergeben. Die Risikosituation der GFT Gruppe bleibt damit

2,0 % zu erwarten. Dies sind 0,1 %-Punkte weniger als

unverändert.

der IWF im April vorausgesagt hatte. Dabei könnte die derzeit gute Auftragslage in Deutschland durch eine Abschwächung des dynamischen Überseegeschäfts nega­tiv beeinflusst werden.

Prognosebericht

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e. V. (BITKOM) hat seine Pro­

Der wirtschaftliche Aufschwung wird sich voraussichtlich nicht mehr in der Dynamik fortsetzen wie es noch zu Jahresbeginn 2011 zu erwarten gewesen war. Nachdem im Laufe des zweiten Quartals 2011 die Risikopotenziale zugenommen hatten, sahen die Finanzexperten des Inter­nationalen Währungsfonds (IWF) in ihrem aktuellen Gut­achten eine leichte Verlangsamung des globalen Wirt­ schaftswachstums. Für das laufende Jahr erwartet der IWF einen Anstieg um 4,3 %; für das Jahr 2012 gehen die Experten von einem Wachstum von 4,5 % aus. Gründe für das Nachlassen der Erholungsdynamik könnten nach Ansicht der Ökonomen ein Rückschlag in der Erholung des US-Marktes sein, aber auch ein schwächerer Ausblick für China dämpft die Erwartungen. Die hohen Staatsdefizite einiger Euroländer geben eben­ falls Anlass zur Sorge. Die Herabstufung der Bonität Griechenlands, Irlands und Portugals durch die führenden Ratingagenturen spiegelten Bedenken wider, dass not­wendige Haushaltskonsolidierungen nicht durchgeführt werden. Die IWF-Experten mahnten in ihrem Gutachten notwendige Strukturreformen an und warnten vor einer potenziellen Aus­wei­tung der Schuldenkrise. Für dieses Jahr sagten die Ökonomen ein Wirtschaftswachstum des Euroraums von 2,0 % voraus und erhöhten damit ihre Einschätzung vom April, als sie noch von 1,6 % ausgegangen waren. Getragen werden die europäischen Zuwächse dabei vor allem von Deutschland und Frankreich. Für 2012 korrigierte der IWF seine April-Prognose um 0,1 %-Punkt nach unten und rechnet nunmehr mit einem Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 1,7 %.

gnose für den deutschen ITK-Markt für das laufende und kommende Geschäftsjahr zum Halbjahr nicht verändert. Für 2011 erwartet der Branchenverband einen An­stieg des Marktvolumens von 2,3 % auf insgesamt 133,0 Mrd. €, für 2012 wird mit einem weiteren Wachstum um 2,4 % auf 136,2 Mrd. € gerechnet. Dabei schreibt der BITKOM dem Marktsegment IT-Services einen überdurchschnitt­ lichen Umsatzanstieg zu und prognostiziert ein Markt­ volumen von 34,2 Mrd. € im Jahr 2011 und von 35,5 Mrd. € im Jahr 2012. Eine Veränderung ist jedoch hinsichtlich der Umsatzerwartung der im Rahmen des aktuellen Branchenbarometers befragten IT-Dienstleistungsunternehmen zu verzeichnen: Während im April 2011 noch 89 % der Unternehmen von einem Umsatzanstieg ausgingen, sind es im Juli 2011 82 %. Die Geschäftsentwicklung der GFT Gruppe im weiteren Jahresverlauf wird geprägt sein von den Chancen des konjunkturellen Aufschwungs und den Herausforderungen der Entwicklung an den Finanzmärkten. Auch wenn das Wirtschaftswachstum, wie von Experten prognostiziert, in seiner Dynamik nachlassen könnte, wird sich dies in verschiedenen Branchen und Ländern unterschiedlich auswirken. Die GFT Gruppe mit ihrem breiten Leistungsportfolio und einer internationalen Ausrichtung wird auf etwaige konjunkturbedingte Investitionsanpassungen in einigen Branchen reagieren und diese durch das Nutzen spezifischer Möglichkeiten in den einzelnen Segmenten Services und Resourcing ausgleichen können.


15

Zwischenlagebericht

Der Geschäftsbereich Resourcing wird 2011 noch deut­

fest im Blick und wird sich ergebende Wachstumspoten-

lich von der erstarkten Nachfrage nach freiberuflichen

ziale konsequent nutzen. Hierzu zählen insbesondere

IT-Spezialisten und Ingenieuren über alle Länder und

Outsourcing-Dienste und IT-Lösungen für die Umsetzung

Branchen hinweg profitieren. Diese wird mit der Sta-

regulatorischer Anforderungen sowie moderne Kunden-

bilisierung des Industriesektors weiter zunehmen. Mit

managementsysteme. Mit innovativen und sicheren Lösun-

dem internationalen Fachkräfte-Netzwerk kann GFT den

gen für die Anlageberatung und für mobile Finanzanwen-

Bedarf vieler Unternehmen an flexiblen, hoch qualifizier-

dungen sowie einer durch die Akquisition der Asymo AG

ten Fachkräften bedienen. Dynamische Wachstumsraten

erweiterten Kernbankenkompetenz ist GFT gut aufgestellt,

sind im Segment Resourcing im Jahresverlauf vor allem in

um den Wachstumskurs auch im Geschäftsbereich Services

Frankreich, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz

beizubehalten.

zu erwarten. Neben der Ausweitung von Projekten mit

Die GFT Gruppe geht daher davon aus, auch im weiteren

Bestandskunden zeigte sich der Geschäftsbereich in den

Jahresverlauf kontinuierlich zu wachsen und hält an der

ersten beiden Quartalen erfolgreich in der Neukundenak-

im Konzernabschluss 2010 getroffenen Prognose fest: Der

quise. Es ist davon auszugehen, dass auch in der zweiten

Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2011 mit einem

Jahreshälfte 2011 ein nennenswerter Umsatzanteil mit

Gesamtumsatz in Höhe von 275 Mio. € und einem Ergeb-

neuen Kunden generiert werden kann.

nis vor Steuern von 13 Mio. €.

Der Geschäftsbereich Services wird sich vor dem Hintergrund des anspruchsvollen Marktumfelds im Finanzsektor auf hohem Niveau stabil entwickeln. Die GFT Gruppe behält potenzielle Risiken, die sich aus einer Verminderung der Investitionen infolge der Eurokrise ergeben könnten,

Stuttgart, den 9. August 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft Der Vorstand

Ulrich Dietz

Jean-François Bodin

Marika Lulay

Dr. Jochen Ruetz

Vorstand (Vorsitzender)

Vorstand

Vorstand

Vorstand


16

Q1–2—2011

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart

Erfolgswirksame Teilrechnung: Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Halbjahr

Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge

2. Quartal

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

01.04.– 30.06.2011

01.04.– 30.06.2010

141.803.332,84

114.679.437,63

74.500.653,63

60.250.126,07

1.384.702,41

2.078.415,66

1.037.722,18

1.200.235,97

143.188.035,25

116.757.853,29

75.538.375,81

61.450.362,04

4.855,15

14.105,03

254,41

13.235,92

Materialaufwand: a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

84.480.133,99

63.292.764,15

45.232.000,17

33.368.017,98

84.484.989,14

63.306.869,18

45.232.254,58

33.381.253,90

34.771.316,28

32.453.953,94

17.307.721,99

16.293.976,66

7.184.298,86

6.233.083,84

3.594.228,16

3.282.223,06

41.955.615,14

38.687.037,78

20.901.950,15

19.576.199,72

Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

Abschreibungen auf langfristige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Ergebnisanteile aus assoziierten Unternehmen Abschreibungen auf Wertpapiere Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis

633.522,30

571.208,01

320.099,80

288.149,19

10.865.192,17

9.822.637,65

5.765.098,24

5.345.064,42

5.248.716,50

4.370.100,67

3.318.973,04

2.859.694,81

405.279,98

296.694,21

246.073,28

172.153,91

1.546,34

-13.471,45

4.363,36

-4.373,52

121.523,93

0,00

57.649,88

0,00

12.447,47

8.207,95

10.417,07

3.385,90

272.854,92

275.014,81

182.369,69

164.394,49

Ergebnis vor Ertragsteuern

5.521.571,42

4.645.115,48

3.501.342,73

3.024.089,30

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

1.889.206,56

1.091.453,14

1.221.983,34

627.659,48

Jahresüberschuss aus fortzuführenden Geschäftsbereichen

3.632.364,86

3.553.662,34

2.279.359,39

2.396.429,82

Jahresfehlbetrag aus aufgegebenem Geschäftsbereich Jahresüberschuss

– davon auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallend

0,00

-269.230,17

0,00

-234.215,78

3.632.364,86

3.284.432,17

2.279.359,39

2.162.214,04

0,00

0,00

0,00

0,00

3.632.364,86

3.284.432,17

2.279.359,39

2.162.214,04

Ergebnis je Aktie – unverwässert

0,14

0,12

0,09

0,08

Ergebnis je Aktie – verwässert

0,14

0,12

0,09

0,08

Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen – unverwässert

0,14

0,13

0,09

0,09

Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen – verwässert

0,14

0,13

0,09

0,09

– davon auf Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallend


17

Konzern-Zwischenabschluss

Erfolgsneutrale Teilrechnung: Sonstiges Ergebnis des Konzerns 1. Halbjahr

Jahresüberschuss

2. Quartal

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

01.04.– 30.06.2011

01.04.– 30.06.2010

3.632.364,86

3.284.432,17

2.279.359,39

2.162.214,04

65.960,51

238.500,00

-87.839,49

-18.150,00

0,00

-292.800,00

0,00

-292.800,00

65.960,51

-54.300,00

-87.839,49

-310.950,00

137.922,19

238.555,27

269.397,20

159.902,61

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere): – im Eigenkapital erfasste Änderung des beizulegenden Zeitwertes während der Periode – Umgliederungsbeträge in die Gewinn- und Verlustrechnung

Differenzen aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen: – Gewinne/Verluste während der Periode – Umgliederungsbeträge in die Gewinn- und Verlustrechnung

Ertragsteuern auf die Bestandteile des sonstigen Ergebnisses Sonstiges Ergebnis

Gesamtergebnis

– davon auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallend – davon auf Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallend

0,00

0,00

0,00

0,00

137.922,19

238.555,27

269.397,20

159.902,61

16.559,06

24.920,00

16.559,06

70.280,00

220.441,76

209.175,27

198.116,77

-80.767,39

3.852.806,62

3.493.607,44

2.477.476,16

2.081.446,65

0,00

0,00

0,00

0,00

3.852.806,62

3.493.607,44

2.477.476,16

2.081.446,65


18

Q1–2—2011

KonzernBilanz zum 30. Juni 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart

Aktiva €

30.06.2011

31.12.2010

31.12.2009

Langfristige Vermögenswerte Immaterielle Vermögenswerte Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

562.976,24

431.980,03

364.535,53

26.747.788,93

20.367.546,07

20.365.010,57

27.310.765,17

20.799.526,10

20.729.546,10

2.607.057,98

2.601.922,52

2.044.691,89

79.572,87

104.365,67

146.776,26

2.686.630,85

2.706.288,19

2.191.468,15

6.275.185,70

12.702.271,24

0,00

45.555,29

44.008,95

36.165,05

0,00

0,00

0,00

6.320.740,99

12.746.280,19

36.165,05

Sonstige Vermögenswerte

405.595,53

404.771,40

349.408,58

Laufende Ertragsteueransprüche

579.743,86

585.029,38

655.816,14

Geschäfts- oder Firmenwert

Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Bauten auf fremden Grundstücken

Finanzanlagen Wertpapiere Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen Beteiligungen

Latente Steueransprüche

4.562.188,44

4.948.002,63

5.813.304,61

41.865.664,84

42.189.897,89

29.775.708,63

76.338.336,48

54.799.670,75

41.757.487,92

1.584.100,00

1.384.000,00

2.235.800,00

560.732,91

243.550,42

204.920,81

10.233.698,83

26.232.995,13

35.471.848,76

4.507.482,05

3.727.586,93

1.886.174,47

93.224.350,27

86.387.803,23

81.556.231,96

0,00

0,00

2.049.496,73

93.224.350,27

86.387.803,23

83.605.728,69

135.090.015,11

128.577.701,12

113.381.437,32

Kurzfristige Vermögenswerte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wertpapiere Laufende Ertragsteueransprüche Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Sonstige Vermögenswerte

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen


19

Konzern-Zwischenabschluss

Passiva €

30.06.2011

31.12.2010

31.12.2009

26.325.946,00

26.325.946,00

26.325.946,00

42.147.782,15

42.147.782,15

42.147.782,15

10.243.349,97

10.243.349,97

8.543.349,97

Eigenkapital Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital Gezeichnetes Kapital – B  edingtes Kapital 7.500.000,00 € (i. Vj. 8.280.000,00 €) Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung Rücklage für Marktbewertung Wertpapiere Konzernbilanzverlust

Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

673.233,20

535.311,01

140.577,64

-345.280,43

-427.800,00

-410.420,00

-7.870.939,17

-7.554.412,13

-10.995.236,23

71.174.091,72

71.270.177,00

65.751.999,53

0,00

0,00

0,00

71.174.091,72

71.270.177,00

65.751.999,53

Rückstellungen für Pensionen

676.225,40

652.225,40

457.472,44

Sonstige Rückstellungen

925.472,00

969.795,00

879.895,84

Schulden Langfristige Schulden

Latente Steuerverbindlichkeiten

678.962,56

469.197,24

601.198,65

2.280.659,96

2.091.217,64

1.938.566,93

20.741.087,35

18.195.205,23

13.568.351,01

2.352.838,68

1.285.617,34

1.170.106,70

271.697,47

0,00

0,00

26.949.011,09

27.873.659,18

23.277.976,61

Kurzfristige Schulden Sonstige Rückstellungen Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten Finanzverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten

Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

11.320.628,84

7.861.824,73

5.999.709,79

61.635.263,43

55.216.306,48

44.016.144,11

0,00

0,00

1.674.726,75

61.635.263,43

55.216.306,48

45.690.870,86

63.915.923,39

57.307.524,12

47.629.437,79

135.090.015,11

128.577.701,12

113.381.437,32


20

Q1–2—2011

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart

Gezeichnetes

Kapital-

Gewinn-

Kapital

rücklage

rücklagen Andere Gewinnrücklagen

Stand 01.01.2010

26.325.946,00

42.147.782,15

8.543.349,97

26.325.946,00

42.147.782,15

8.543.349,97

Dividendenausschüttung Mai 2010

Gesamtergebnis der Periode 01.01.–30.06.2010

Stand 30.06.2010

Dividendenausschüttung Mai 2010

Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 01.01.–31.12.2010

Einstellungen in Gewinnrücklagen 2010 – in andere Gewinnrücklagen

Stand 31.12.2010

1.700.000,00

26.325.946,00

42.147.782,15

10.243.349,97

26.325.946,00

42.147.782,15

10.243.349,97

Dividendenausschüttung Juni 2010

Gesamtergebnis der Periode 01.01.–30.06.2011

Stand 30.06.2011


Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen

21

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-

Den Gesellschaftern

Anteile nicht

Summe

bilanzverlust

des Mutterunter-

beherrschender

Eigenkapital

nehmens zurechen-

Gesellschafter

Ausgleichsposten

Rücklage für

barer Anteil am

aus Währungs-

Marktbewertung

Eigenkapital

umrechnung

Wertpapiere

140.577,64

-410.420,00

-10.995.236,23

65.751.999,53

0,00

65.751.999,53

-2.632.594,60

-2.632.594,60

0,00

-2.632.594,60

238.555,27

-29.380,00

3.284.432,17

3.493.607,44

0,00

3.493.607,44

379.132,91

-439.800,00

-10.343.398,66

66.613.012,37

0,00

66.613.012,37

-2.632.594,60

-2.632.594,60

0,00

-2.632.594,60

7.773.418,70

8.150.772,07

0,00

8.150.772,07

-1.700.000,00

0,00

0,00

0,00

-7.554.412,13

71.270.177,00

0,00

71.270.177,00

-3.948.891,90

-3.948.891,90

394.733,37

535.311,01

-17.380,00

-427.800,00

-3.948.891,90

137.922,19

82.519,57

3.632.364,86

3.852.806,62

0,00

3.852.806,62

673.233,20

-345.280,43

-7.870.939,17

71.174.091,72

0,00

71.174.091,72


22

Q1–2—2011

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart

1. Halbjahr

Jahresüberschuss Abschreibungen auf langfristige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

3.632.364,86

3.284.432,17

633.522,30

588.074,01

2.527.292,96

4.869.129,41

Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge

69.610,69

194.225,21

Verlust/Gewinn aus dem Abgang von langfristigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Wertpapieren

19.986,31

-301.000,00

-20.197.806,95

-14.385.495,28

-680.670,01

-743.331,26

2.374.753,84

-2.091.272,24

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

-11.620.946,00

-8.585.237,98

Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen

450,00

0,00

Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen

-497.679,97

-429.589,02

Veränderungen der Rückstellungen

Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Veränderungen der anderen Aktiva Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva

Auszahlungen für Investitionen in langfristige immaterielle Vermögenswerte

-238.531,11

-74.131,02

Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen

6.226.500,00

0,00

Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen

0,00

-10.417.448,83

Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen abzüglich veräußerter Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1

0,00

-1.307.384,44

Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1

-6.329.816,98

0,00

0,00

1.150.000,00

-839.078,06

-11.078.553,31

-3.948.891,90

-2.632.594,60

Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten

271.697,47

134.903,43

Übrige Veränderungen des Eigenkapitals

137.922,19

263.475,27

-3.539.272,24

-2.234.215,90

-15.999.296,30

-21.898.007,19

Finanzmittelfonds am Anfang der Periode

26.232.995,13

36.200.628,61

Finanzmittelfonds am Ende der Periode

10.233.698,83

14.302.621,42

Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Auszahlungen an Unternehmenseigner

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds

1

   betrifft den aufgegebenen Geschäftsbereich


Anhang

23

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart

Grundlagen für den Zwischenabschluss des GFT Konzerns

·· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Der Zwischenabschluss des Konzerns der GFT Technologies Aktiengesell-

die gleichen Rechnungslegungsmethoden sowie Berechnungsmethoden

schaft (»GFT AG«) ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss der

befolgt wie im letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010. Die

GFT AG zum Ende des vorigen Geschäftsjahres (31. Dezember 2010) zu

seit Beginn des Geschäftsjahres 2011 anzuwendenden neuen oder ge­

lesen. Er wurde nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrund-

änderten Standards und Interpretationen hatten keine nennenswerten

sätzen in Euro aufgestellt und entspricht den Vorschriften von IAS 34,

Auswirkungen auf den Zwischenabschluss.

§§ 37w und 37y WpHG sowie der Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse. Der Zwischenabschluss ist nach den am Abschlussstichtag anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt worden. Im vorliegenden Zwischenabschluss wurden

Änderung des Konsolidierungskreises

····················································································································································································································

Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 haben sich

der Sitz nach Stuttgart verlegt; diese Änderungen wurden wirksam am

folgende Änderungen des Konsolidierungskreises und bei den Tochter-

1. Oktober 2010. Anschließend wurden am 13. August 2010 durch die

unternehmen ergeben:

GFT AG 50 % der Geschäftsanteile an der GFT Business Development

Am 10. Februar 2011 wurde durch die GFT UK Limited, London, die GFT UK Invest Limited mit Sitz in London gegründet. Die neu gegründete Gesellschaft wird seit 10. Februar 2011 in den Konzernabschluss ein­bezogen. Die GFT UK Invest Limited hat seit ihrer Gründung noch keine nennenswerte operative Geschäftstätigkeit entfaltet; ihr erstma­ liger Einbezug in den Konsolidierungskreis hatte keinen nennenswerten Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

GmbH veräußert. Die GFT Business Development GmbH schied zum 13. August 2010 aus dem Konsolidierungskreis aus; seither ist diese Gesellschaft (nunmehr Youdress GmbH) ein assoziiertes Unternehmen, dessen Anteile nach der Equity-Methode bilanziert werden. Der Anteil der GFT Business Development GmbH an den Umsatzerlösen des Konzerns betrug im Geschäftsjahr 2010 und im Geschäftsjahr 2009 jeweils 0,0 %; ihr Anteil an den Vermögenswerten des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2009 und zum Ausscheidenszeitpunkt 0,0 %.

Am 9. Juni 2011 erwarb die GFT AG sämtliche Geschäftsanteile an der

Das Ausscheiden der GFT Business Development GmbH hatte keinen

Asymo AG, Adliswil, Schweiz. Die vorgenannte Gesellschaft wurde zum

wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des

Erwerbszeitpunkt 9. Juni 2011 erstmals in den Konzernabschluss einbe-

Konzerns; die Erträge aus der Veräußerung betrugen 11 Tsd. €.

zogen. Ihr Beitrag zu den Umsatzerlösen des GFT Konzerns der Periode 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011 betrug 578 Tsd. € mit einem Betrag zum Jahresüberschuss dieser Periode in Höhe von 159 Tsd. €. Der Anteil der Asymo AG an den Vermögenswerten des Konzerns zum 30. Juni 2011 beträgt 2,3 %. Durch den erstmaligen Einbezug der Asymo AG ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beeinflusst und die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen insoweit beeinträchtigt.

Ebenfalls am 13. August 2010 erwarb die GFT AG sämtliche Geschäftsanteile an der bis dahin nicht operativ tätigen Platin 569. GmbH, Frankfurt am Main, die seit 23. September 2010 unter GFT Innovations GmbH mit Sitz in Stuttgart firmiert. Die vorgenannte Gesellschaft wurde zum Erwerbszeitpunkt 13. August 2010 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Ihr Beitrag zu den Umsatzerlösen des GFT Konzerns der Periode 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 betrug 0 Tsd. € mit Aus-

Gegenüber dem Zwischenabschluss zum 30. Juni 2010 haben sich

wirkungen auf den Jahresüberschuss 2010 von -215 Tsd. €. Der Anteil

folgende Änderungen des Konsolidierungskreises und bei den Tochter-

der GFT Innovations GmbH an den Vermögenswerten des Konzerns zum

unternehmen ergeben:

31. Dezember 2010 beträgt 0,0 %. Der erstmalige Einbezug der GFT In-

Am 13. August 2010 wurde der Gesellschaftsvertrag der Tochtergesellschaft GFT Business Development GmbH, Eschborn, umfassend geändert. Unter anderem wurde die Firma in Youdress GmbH geändert und

novations GmbH in den Konsolidierungskreis hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.


24

Q1–2—2011

Aufgegebene Geschäftsbereiche

···································································································································································································································

Der GFT Konzern beabsichtigte, seine Geschäftsaktivitäten des Ge­

Mit Kaufvertrag vom 14. Mai 2010 wurden die Softwarerechte der

schäftsbereichs Software zu veräußern. Hierzu hatte der Vorstand

GFT AG an ein konzernfremdes Unternehmen veräußert. Mit Geschäfts-

der GFT AG einen Plan für den Verkauf beschlossen und suchte seit

anteilskaufvertrag ebenfalls vom 14. Mai 2010 veräußerte die GFT AG

November 2009 aktiv nach einem Käufer; die Veräußerung wurde für

sämtliche Geschäftsanteile an dem Tochterunternehmen GFT inboxx

das zweite Quartal 2010 erwartet. Der wesentliche Teil dieser Aktivitäten

GmbH an denselben Käufer; damit war das Geschäftssegment Software

einschließlich der Mitarbeiter war in dem Tochterunternehmen GFT

veräußert. Zum 14. Mai 2010 gingen sämtliche Vermögenswerte und

inboxx GmbH, Hamburg, zusammengefasst, dessen sämtliche Anteile

Schulden des Geschäftssegments Software ab; eine Ausnahme bildeten

veräußert werden sollten. Des Weiteren umfasste der Geschäftsbereich

die Pensionsverpflichtungen sowie die hierfür bestehenden Wertpapiere,

Software bei der GFT AG ausgewiesene Softwarerechte, die mit veräu-

die entgegen dem ursprünglichen Plan aufgrund des sich entwickelnden

ßert werden sollten. Der zu veräußernde Geschäftsbereich Software war

Verkaufsprozesses im Konzern verblieben; diese Entscheidung hatte

identisch mit dem Geschäftssegment Software, das in der Segment­

keine Auswirkungen auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2010. Aus

berichterstattung gesondert ausgewiesen ist.

der Veräußerung des Geschäftssegments Software entstand im Jahr

Es handelt sich um eine Geschäftsbereichsaufgabe durch Veräußerung

2010 ein Verlust von -464 Tsd. €.

als Ganzes. Da der zur Veräußerung vorgesehene Geschäftsbereich

In der Konzern-Gesamtergebnisrechnung (Teil Konzern-Gewinn- und

zugleich eine Veräußerungsgruppe i. S. v. IFRS 5 darstellt, werden für

Verlustrechnung) ist der Jahresfehlbetrag nach Ertragsteuern des auf-

Ausweis und Bewertung die in IFRS 5 vorgesehenen Regelungen an­

gegebenen Geschäftsbereichs in einer Zeile angegeben (2010). Ebenso

gewandt.

sind in der Konzernbilanz die zu dem aufgegebenen Geschäftsbereich

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010 wurde die Geschäfts­ bereichsaufgabe wie folgt realisiert:

gehörenden Vermögenswerte und Schulden jeweils in eigenen Posten zusammengefasst (31. Dezember 2009).

Unternehmenszusammenschlüsse während des Geschäftsjahres

·········································································································································

Unternehmenszusammenschluss Asymo AG,

Die im Folgenden gegebenen zahlenmäßigen Angaben sind vorläufig

Adliswil, Schweiz

und werden sich noch ändern, da bestimmte Kaufpreiskomponenten

Am 9. Juni 2011 (Erwerbszeitpunkt) erwarb die GFT AG 100 % der

noch nicht bestimmt sind bzw. von zukünftigen Entwicklungen abhän-

Eigenkapitalanteile mit Stimmrecht an der Asymo AG, Adliswil, Schweiz,

gen sowie andere quantitative Ermittlungen, wie z. B. die Identifizierung

und erlangte so die Beherrschung über das erworbene Unternehmen.

von übertragenen immateriellen Vermögenswerten noch nicht erfolgt

Die Asymo AG ist ein Schweizer IT-Beratungsunternehmen für die Kern-

sind.

bankenlösung Avaloq.

Der zum Erwerbszeitpunkt gültige beizulegende Zeitwert der gesamten

Hauptgründe für den Unternehmenszusammenschluss waren die

übertragenen Gegenleistung beträgt 7,9 Mio. €; er betrifft vollständig

Stär­kung der Position von GFT als IT-Spezialist für Banken im wichtigen

die hingegebenen Zahlungsmittel. Neben dieser zum Erwerbszeitpunkt

Schweizer Markt sowie die Erweiterung des Leistungsportfolios um

bekannten Gegenleistung bestehen Vereinbarungen über Gegenleis-

hochwertige Beratungskompetenz im Bereich Standardsoftware für Kre-

tungen, die von der zukünftigen Ertragslage des erworbenen Unter­

ditinstitute. Die Faktoren, die zu den Anschaffungskosten beitrugen, die

nehmens abhängen; aufgrund ihrer Ungewissheit wurde hierfür zum

zum Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes führten, sind wie folgt:

Erwerbszeitpunkt kein Betrag erfasst. Die Bandbreite dieser noch nicht

a) herausragende Qualifikation und Tätigkeit der Mitarbeiter der Asymo AG; b) bestehende Positionierung der Asymo AG bei den Kunden für Kernbankenanwendungen einschließlich bestehender Rahmenverträge; c) erwartete Synergien zwischen GFT und Asymo AG in der gemein­ samen Erschließung bestehender Kunden und neuer Märkte; d) immaterielle Vermögenswerte, die nicht für den gesonderten Ansatz eingestuft sind.

erfassten Gegenleistungen beträgt zwischen 0 Mio. CHF und 8 Mio. CHF. Die erworbenen Forderungen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der beizulegende Zeitwert der erworbenen Forderungen beträgt 1.341 Tsd. €, ihr Bruttobetrag beträgt 1.385 Tsd. €. Die zum Erwerbszeitpunkt voraussichtlich uneinbringlichen Forderungen betragen 44 Tsd. €. Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen Schulden erfassten Beträge ergeben sich wie folgt:


Tsd. €

25

Anhang

Buchwert = beizulegender Zeitwert

Langfristige Vermögenswerte Sachanlagen

34

Kurzfristige Vermögenswerte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

1.341

Sonstige Vermögenswerte

26

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

1.554 2.921 2.955

Schulden Kurzfristige Schulden Rückstellungen

372

Verbindlichkeiten

1.079 1.451

Erworbenes Reinvermögen

1.504

Anschaffungskosten

7.884

Geschäfts- oder Firmenwert

6.380

Der entstandene Geschäfts- oder Firmenwert ist dem Segment Services

Die Umsatzerlöse des GFT Konzerns für die Berichtsperiode von

zugeordnet (zahlungsmittelgenerierende Einheit Services – Finance &

1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011 hätten unter der Annahme, dass

Insurance).

der Erwerbszeitpunkt für alle Unternehmenszusammenschlüsse inner­

Das erworbene Unternehmen ist in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung (Teil Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) vom Erwerbszeitpunkt bis 30. Juni 2011 mit Umsatzerlösen von 578 Tsd. € sowie mit

halb dieser Periode am Anfang der Berichtsperiode gelegen hätte, 144,81 Mio. € betragen; analog hätte der Gewinn (Jahresüberschuss) 4,60 Mio. € betragen.

einem Jahresüberschuss in Höhe von 159 Tsd. € enthalten.

Veränderungen des Eigenkapitals

································································································································································································································

Zur Entwicklung des Eigenkapitals vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011

Genehmigtes Kapital

verweisen wir auf die gesondert dargestellte Eigenkapitalveränderungs-

Das bestehende, in § 4 Abs. 5 der Satzung geregelte genehmigte

rechnung.

Kapital der Gesellschaft lief am 22. Mai 2011 aus; die Ermächtigung

Zum 30. Juni 2011 besteht das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in

für dieses genehmigte Kapital wurde auf der Hauptversammlung am

Höhe von 26.325.946,00 € aus 26.325.946 nennbetragslosen Stück­

31. Mai 2011 aufgehoben. Ein neues genehmigtes Kapital wurde wie

aktien (unverändert zum 31. Dezember 2010). Die Aktien lauten auf

folgt geschaffen:

den Inhaber und gewähren sämtlich gleiche Rechte.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Mai 2011 ist

Im Mai 2011 wurden aus dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens

der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum

GFT AG Dividenden an deren Aktionäre in Höhe von 0,15 € pro Aktie,

30. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in

insgesamt 3.949 Tsd. €, ausgeschüttet (i. Vj. im Mai 2010 in Höhe von

Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lauten-

0,10 € pro Aktie, insgesamt 2.633 Tsd. €).

der Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt

Die GFT AG hatte zum 30. Juni 2011 keine eigenen Aktien im Bestand; ebenso wenig wurden im Zeitraum 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011 eigene Aktien erworben oder veräußert. Beim genehmigten Kapital und beim bedingten Kapital ergaben sich vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011 folgende Änderungen gegenüber dem 31. Dezember 2010.

10.000.000,00 € zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zu­stimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, –

um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;

bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder Beteili­ gungen an Unternehmen;


26

Q1–2—2011

bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabe­

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die wei-

betrag der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unter-

teren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem

schreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht

genehmigten Kapital festzulegen.

ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 v. H. des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung; –

Damit besteht zum 30. Juni 2011 nicht ausgenutztes genehmigtes Kapital in Höhe von 10.000.000,00 € (zum 31. Dezember 2010 10.000.000,00 €).

bei einer Kapitalerhöhung zur Ausgabe von Belegschaftsaktien,

Bedingtes Kapital

wenn der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausge-

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Mai 2011 wurde das

schlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grund­

Bedingte Kapital I /1999 in Höhe von 780.000,00 € aufgehoben. Das

kapitals 10 v. H. des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder

Bedingte Kapital II /2007 in Höhe von 7.500.000,00 € besteht weiter.

im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.

Segmentberichterstattung

Damit beträgt das bedingte Kapital zum 30. Juni 2011 insgesamt 7.500.000,00 € (zum 31. Dezember 2010 8.280.000,00 €).

·· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

GFT hat als berichtspflichtige Segmente die drei Geschäftsbereiche

Die interne Steuerung und Berichterstattung im GFT Konzern und

Services, Resourcing und (bis 14. Mai 2010) Software identifiziert. Die

damit die Segmentberichterstattung basiert auf den Grundsätzen der

Faktoren, die zur Identifizierung dieser Geschäftssegmente verwendet

Rechnungslegung nach IFRS, wie sie im Konzernabschluss angewandt

wurden, waren insbesondere die Tatsachen, dass die in den genannten

werden. Der GFT Konzern misst den Erfolg seiner Segmente anhand

Bereichen angebotenen Dienstleistungen und Produkte Unterschiede

der Segmentergebnisgröße EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern). Die Seg­

aufweisen und der GFT Konzern auf Basis dieser genannten Geschäfts-

ment­erträge und Segmentergebnisse beinhalten auch Transaktionen

bereiche organisiert ist und geführt und gesteuert wird. Die interne

zwischen den Geschäftssegmenten. Intersegmentäre Transaktionen

Berichterstattung an den Vorstand basiert auf der Gruppierung der Kon-

erfolgen zu marktüblichen Preisen wie sie auch mit Dritten vereinbart

zernaktivitäten in diese genannten Geschäftssegmente. Im Mai 2010

werden.

wurde das Geschäftssegment Software veräußert; wir verweisen auf die Erläuterungen zu den aufgegebenen Geschäftsbereichen.

Die Vermögenswerte der Segmente umfassen grundsätzlich alle Vermögenswerte, außer solchen aus Ertragsteuern und der Holdingtätigkeit

Die Arten von Dienstleistungen und Produkten, mit denen die berichts-

zugeordnete Vermögenswerte. Die Segmentschulden beinhalten grund-

pflichtigen Segmente ihre Erträge erzielen, sind wie folgt: Im Segment

sätzlich alle Schulden außer solche aus Ertragsteuern, Finanzierung und

Services sind sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit IT-Lösungen

der Schulden im Zusammenhang mit der Holdingtätigkeit.

(Dienstleistungen und Projekte) zusammengefasst. Das Segment Resourcing umfasst die Vermittlung von freiberuflichen IT-Spezialisten. Das Segment Software betraf die eigene Softwareproduktentwicklung, deren Vertrieb sowie die damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Zu den Einzelangaben für die Geschäftssegmente verweisen wir auf die Anlage zum Konzernanhang. Dort sind auch die Angaben zu den Umsatzerlösen von externen Kunden für jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen ersichtlich. Die Überleitungsrechnungen der Segmentgrößen auf die jeweiligen im Konzernabschluss enthaltenen Größen ergeben sich wie folgt:

Tsd. €

Summe Segmentumsatzerlöse Eliminierung der Intersegmentumsatzerlöse Konzernumsatzerlöse

Summe Segmentergebnisse (EBT) Nicht zugeordnete Aufwendungen Konzernzentrale Nicht zugeordnete Erträge für Zwischenergebniseliminierungen Konzernergebnis vor Ertragsteuern

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

145.086

124.592

-3.283

-8.843

141.803

115.749

6.213

4.807

-742

-152

51

0

5.522

4.655


Tsd. €

Summe Segmentvermögenswerte

30.06.2011

30.06.2010

121.434

96.167

Nicht zugeordnete Vermögenswerte Konzernzentrale Wertpapiere Vermögenswerte aus Ertragsteuern Konzern-Vermögenswerte

Summe Segmentschulden

94

74

7.859

12.140

5.703

6.853

135.090

115.234

60.630

45.963

Nicht zugeordnete Schulden Konzernzentrale Schulden aus Ertragsteuern Konzern-Schulden

27

Anhang

254

285

3.032

2.373

63.916

48.621

In der Überleitung werden Themen ausgewiesen, die definitionsgemäß

Die Informationen nach geografischen Gebieten ergeben sich für den

nicht Bestandteil der Segmente sind. Darüber hinaus sind darin nicht

GFT Konzern wie folgt:

zugeordnete Teile der Konzernzentrale, z. B. aus zentral verantworteten Sachverhalten, enthalten. Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten werden ebenfalls in der Überleitung eliminiert.

Umsatzerlöse mit externen Kunden 1

Langfristige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

30.06.2011

30.06.2010

Deutschland

79,50

64,27

28,35

21,58

Großbritannien

19,23

17,57

0,13

0,16

Spanien

13,16

11,64

0,98

0,67

Frankreich

15,49

9,38

0,07

0,05

USA

3,46

3,30

0,00

0,00

Schweiz

4,85

2,98

0,17

0,09

Mio. €

Andere Länder Summe 2

6,11

6,61

0,30

0,34

141,80

115,75

30,00

22,89

1

   Nach Standort der Kunden

2

   Gesamtunternehmen

Die Umsatzerlöse mit Kunden, die jeweils mehr als 10 % der Konzernumsatzerlöse ausmachen, ergeben sich wie folgt:

Umsatzerlöse

Segmente, in denen diese Umsatzerlöse erzielt werden

Mio. €

Kunde 1

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

01.01.– 30.06.2011

01.01.– 30.06.2010

66,86

51,96

Services, Resourcing

Services, Resourcing, Software


28

Q1–2—2011

Informationen über Geschäftssegmente – Segmentberichterstattung GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart

Services

Tsd. €

Umsatzerlöse mit externen Kunden Umsatzerlöse mit anderen Geschäftssegmenten Gesamte Umsatzerlöse

Planmäßige Abschreibungen Wesentliche zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen außer Abschreibungen Zinserträge Zinsaufwendungen Anteiliges Periodenergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen

Segmentergebnis (EBT)

Segmentvermögen

Software

30.06.2011

30.06.2010

30.06.2011

30.06.2010

58.259

56.213

-

1.101

-

8

-

32

58.259

56.221

0

1.133

-496

-491

0

-17

-23

30

0

-254

56

109

0

0

-16

-86

0

0

2

-13

0

0

4.564

4.014

0

-62

68.453

61.661

0

0

Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen

46

23

0

0

Investitionen in langfristige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

6.960

415

0

10

21.397

17.194

0

0

Segmentschulden


Resourcing

Summe Segmente

29

Anhang

Überleitung

30.06.2011

30.06.2010

30.06.2011

30.06.2010

83.544

58.435

141.803

115.749

30.06.2011

GFT Konzern

30.06.2010

30.06.2011

30.06.2010

141.803

115.749

3.283

8.803

3.283

8.843

-3.283

-8.843

0

0

86.827

67.238

145.086

124.592

-3.283

-8.843

141.803

115.749

-118

-62

-614

-570

-20

-18

-634

-588

0

0

-23

-224

-47

30

-70

-194

4

2

60

111

345

186

405

297

-48

-30

-64

-116

52

108

-12

-8

0

0

2

-13

0

0

2

-13

1.649

855

6.213

4.807

-691

-151

5.522

4.656

52.981

34.506

121.434

96.167

13.656

19.067

135.090

115.234

0

0

46

23

0

0

46

23

135

63

7.095

488

21

16

7.116

504

39.233

28.769

60.630

45.963

3.286

2.658

63.916

48.621


30

Q1–2—2011

Änderungen bei den Eventualverbindlichkeiten

························································································································································································

Zum 30. Juni 2011 ergaben sich keine wesentlichen Änderungen der Haftungsverhältnisse und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Angaben im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010.

Investitionen

···························································································································································································································································································

In der Zeit vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011 investierte der GFT Konzern in langfristige immaterielle Vermögenswerte 6.618 Tsd. € (1. Januar bis 30. Juni 2010 74 Tsd. €), davon Geschäfts- oder Firmenwert 6.380 Tsd. € (1.Januar bis 30. Juni 2010 0 Tsd. €) und in Sach­ anlagen 498 Tsd. € (1. Januar bis 30. Juni 2010 430 Tsd. €).

Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

·· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Gegenüber den Angaben im Konzernanhang zum 31. Dezember 2010 ergaben sich außer den nachfolgenden keine Änderungen in der Zusammensetzung der nahestehenden Unternehmen und Personen und in den Beziehungen zu diesen. Als neue Aufsichtsräte wurden bestellt: Herr Dr. Paul Lerbinger und Herr Dr. Ing. Andreas Bereczky. Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist Herr Franz Niedermaier.

Stuttgart, den 9. August 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft Der Vorstand

Ulrich Dietz

Jean-François Bodin

Marika Lulay

Dr. Jochen Ruetz

Vorstand (Vorsitzender)

Vorstand

Vorstand

Vorstand


31

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im KonzernZwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Stuttgart, den 9. August 2011 GFT Technologies Aktiengesellschaft Der Vorstand

Ulrich Dietz

Jean-François Bodin

Marika Lulay

Dr. Jochen Ruetz

Vorstand (Vorsitzender)

Vorstand

Vorstand

Vorstand


32

Q1–2—2011

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinnund Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der GFT Technologies Aktiengesellschaft, Stuttgart, für den Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern­ zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Stuttgart, den 10. August 2011 Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gernot Hämmerle

Jürgen Scheftschik

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


33

FINANZKALENDER

Weitere Informationen

Zwischenbericht zum 30. September 2011

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

9. November 2011

Unser Investor Relations-Team beantwortet sie Ihnen gerne. Oder besuchen Sie uns im Internet unter www.gft.com/ir. Dort finden Sie weitere Informa­tionen zu unserem Unternehmen und der GFT Aktie.

GFT Technologies AG Investor Relations Andrea Wlcek Filderhauptstraße 142 70599 Stuttgart Deutschland T +49 711 62042-440 F +49 711 62042-301 ir@gft.com

Dieser Zwischenbericht zum 30. Juni 2011 liegt auch in englischer Sprache vor. Die Online-Versionen des deutschen und englischen Zwischen­berichts sind im Internet unter www.gft.com/ir verfügbar.

Impressum Konzeption: GFT Technologies AG, Stuttgart, www.gft.com Text: GFT Technologies AG, Stuttgart, www.gft.com Konzept und Design: Impacct Communication GmbH, Hamburg, www.impacct.de

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GFT Halbjahresfinanzbericht 2011