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Ausgabe 35 04/14 7,00 €

GFM

Nachrichten Das Branchenmagazin für MOBILE - Commerce - Social Media

Mobile

Strategy / Enterprise IBM: Bitte, MOBILE zu erst!

Commerce / Payment Viele Fragezeichen

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Media

Messe-Sonderausgabe 13. – 14. 5. 2014 Business is Mobile

Mobile Strategy: M-Days starten am 13. Mai 2014

Media Innovationen

Die nächste Revolution

Studien & Vermarktung

Wenn Nutzer mit dem Begriff Internet der Dinge konfrontiert werden, denken sie häufig an den Kühlschrank, der automatisch Joghurt nachbestellt, auch wenn der Konsument gerade eher Pudding wollte. Dass es inzwischen viele intelligentere Anwendungen gibt, ist häufig unbekannt – obwohl sich die gewohnte Welt dadurch immer weiter verändert. Der fortschreitende Wandel im mobilen Bereich ist eines der großen Themen der diesjährigen M-Days.

Marketing

Laut der Gartner-Studie „Forecast: The Internet of Things, Worldwide, 2013“ werden bis 2020 weltweit 26 Milliarden Geräte zum Internet der Dinge gehören (dies ist noch eine der vorsichtigsten Schätzungen) – 2009 waren es gerade einmal 900 Millionen. Ihnen gegenüber stehen dann voraussichtlich 7,3 Milliarden PCs, Smartphones und Tablets. Die reinen Zahlen dürften allerdings täuschen, da Internetfunktionen aufgrund der stark gesunkenen Implementierungskosten bald zum Standard bei fast jedem neuen Gerät gehören, aber angesichts komfortablerer Alternativen längst nicht überall genutzt werden oder umständlich per Softwareupdate aktiviert werden müssen.

Das Internet der Dinge ist eigentlich nur der Überbegriff für viele verschiedene Entwicklungen in allen Lebensbereichen. Die größten Wachstumschancen in den nächsten zwei bis drei Jahren sehen die Finanzanalysten von Raymond James in ihrer Studie zur Thematik dabei in der Automatisierung von Haushalten, Connected Cars sowie Wearables. Beim Smart Home konkurrieren mittlerweile schon zahlreiche Lösungen, die allerdings meist nicht miteinander kompatibel und für den Massenmarkt noch zu teuer in der Anschaffung sind. Dabei können sie den heimischen Komfort durchaus erhöhen, indem sie beim Fernsehen das Licht auf die richtige Helligkeit dimmen, die Heizstärke je nach An- und Abwesenheit

Apps, Beacons & Trends Seite 10, 21

Liebe Leserinnen und Leser, diese Sonderausgabe der GFM-Nachrichten steht ganz im Zeichen der M-Days, die am 13. und 14. Mai zum inzwischen neunten Mal stattfinden. Die technologischen Möglichkeiten von Mobile begeistern längst nicht nur die Konsumenten, auch immer mehr Unternehmen nutzen sie für sich. Wer aber mit der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung Schritt halten will, wird sich dabei gewissen Herausforderungen gegenübersehen. Einige der Aussteller, die wir in dieser Ausgabe zu Wort kommen lassen, widmen sich diesen Problemen und bieten vielfältige Lösungen an. Andere fokussieren die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Trends in den vielfältigen Bereichen, die Mobile bereits verändert. Im Fokus stehen dabei die fünf Kernbereiche der Messe: Strategy, Enterprise, Marketing, Media und Commerce. Viel Spaß beim Lesen. Angelique Szameitat, Chefredaktion/Herausgeberin

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des Bewohners und Jahreszeit anpassen oder den morgendlichen Kaffee zubereiten. Hier könnte die weitere Verbreitung der relativ günstigen Beacons deutliche Vorteile bringen, da sich mit diesen die Anwesenheit eines Nutzers bzw. seines Mobilgeräts in einem bestimmten Bereich erfassen und von den angeschlossenen Geräten auswerten lässt.

Die Beacon-Revolution Deren Rolle bei der Revolution des Markenerlebnisses beleuchten auf den M-Days unter anderem Detlef Sander, Geschäftsführer der Deutsche Stadtmarketing Gesellschaft, Carsten Szameitat, Vorsitzender Geschäftsführer der Location Based Marketing Association sowie Ströer-Media-Geschäftsführer Dr. Florian Rewatsch.

Einführung des Systems weckt natürlich Befürchtungen, dass künftig andere Unternehmen ähnliche Tarife wie die Sparkassen-Direkt-Versicherung anbieten, bei denen die Fahrweise elektronisch überwacht wird und für die Einstufung ausschlaggebend ist. Das könnte sich allerdings nach und nach als überflüssig herausstellen, da die Autos immer mehr daraufhin optimiert werden, die Defizite ihrer Fahrer in bestimmten Situationen auszugleichen oder im Extremfall gleich ganz autonom die Straßen zu befahren. Letzteres erzeugt derzeit aber noch ein enorm hohes Datenvolumen, dass einem Massenmarkteinsatz im Weg steht.

Wearables Während Connected Cars in den nächsten Jahren wohl automatisch zum Standard werden, müssen sich die Konsumenten bei den Wearables noch bewusst für ein solches Gerät entscheiden. Smartwatches und Fitnesstracker bereiten aufgrund der gewohnten Form im Alltagsleben wenig Probleme, Datenbrillen und intelligente BHs dürften dagegen durchaus skeptisch beäugt werden. Letztere sind eine Erfindung von Microsoft, die das Stressniveau der Trägerin ermittelt, um übermäßiger Nahrungsaufnahme in angespannten Situationen vorzubeugen. Gegenüber einem Patent von Sony wirkt der BH geradezu bodenständig: Die aus unterschiedlichstem Haar gefertigte Perücke mit dem schönen Namen SmartWig navigiert ihren Träger durch Vibrationen an den Seiten zum gewünschten Ort und soll mittels einer berührungsempfindli-

Connected Cars werden in den nächsten Jahren automatisch zum Standard. Fahrzeughersteller werden von der Europäischen Union derzeit in Richtung Connected Cars getrieben, da neue Autos ab Oktober 2015 zwingend mit der Außenwelt telefonieren können müssen. Das verpflichtend vorgeschriebene eCall-System sendet bei einem Unfall automatisch eine Nachricht an die Notfallnummer 112, in der unter anderem Zeitpunkt des Unglücks, Koordinaten und Fahrzeug-ID übermittelt werden. Optional wird auch mitgeteilt, wie viele Insassen es gab und als wie schwer Sensoren den Unfall wahrgenommen haben. Die flächendeckende

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M-Days 2014

Vorgestellt: zwei der Keynote-Speaker der diesjährigen M-Days chen Oberfläche (Sony denkt hierbei an die Koteletten) auch für anderes eingesetzt werden können. Bereits praxistauglich sind elektrische Zahnbürsten von Oral-B und dem Start-Up Kolibree, die Informationen zu den Zähnen des Nutzers mittels Sensoren erfassen. Dadurch sollen sich via Smartphone-App Putzvorgänge individueller oder auch spielerischer gestaltet lassen. Genauere Einblicke in diese Erfindung gewährt am ersten Tag Frank Kressmann vom Oral-B-Mutterkonzern Procter & Gamble im M-Days-Panel „Wearable Technologies: Von der Vision zur Realität – Anwendungsszenarien für Unternehmen“.

Alles vernetzt – das Internet der Dinge Perücken dürften nicht das letzte Experiment im Internet der Dinge gewesen sein. Peter Middleton, Research Director bei Gartner, geht davon aus, dass viele Kategorien von Produkten, die wir bis 2020 sehen werden, bislang noch nicht einmal existieren. Professor Elgar Fleisch, unter anderem Direktor am Institut für Technologiemanagement St. Gallen, vermutet, dass bald jegliche physische Funktion digitalisiert wird, bei der es sich wirtschaftlich vertreten lässt. „Watzlawick hat einmal gesagt: Menschen können nicht nicht kommunizieren. Ich glaube, zunehmend gilt dies auch für Dinge“, fasste er in der 3sat-Sendung „Scrobel“ seine Vision der Zukunft zusammen. Laut der Studie von Raymond James werden über 80 Prozent der Verbindungen im Internet der Dinge aufgrund der Vorteile bei Kosten und Stromverbrauch über unlizenzierte Frequenzen laufen. Mobile-Service-Provider haben mit eigenen Angeboten 2013 trotzdem bereits etwa 16 Milliarden Dollar in diesem Bereich umgesetzt. Bis 2017 soll sich dieser Wert verdoppeln, was jedoch immer noch weniger als fünf Prozent der Gesamtumsätze entspricht. In den Indus-

triestaaten liegt der Anteil voraussichtlich höher, da hier am stärksten nach Lösungen rund um das Internet der Dinge gefragt wird.

Er gehört zu Europas führenden Experten im Bereich Trends und Innovationsforschung. Auf was können sich die Besucher der M-Days während seiner Keynote freuen? N. S. „Ich werde die neuste Generation der Datenbrillen im Gepäck haben. Google Glass ist ja bekannt, aber in Deutschland noch nicht so häufig live präsentiert worden. Zudem bringe ich weitere Modelle wie das Epson Moverio oder das Oculos Rift mit. Natürlich werde ich auch über Wearables sprechen. Diese sind momentan top aktuell und dürfen nicht fehlen.“

Das größte Problem der Technologie ist derzeit die mangelnde Sicherheit, Nick Sohnemann da mit Staubsauger, KühlGründer schrank, dem Herd oder FUTURECANDY gar einem Auto gefährlicherer Unsinn getrieben werden kann als mit PCs und Mobilgeräten – von Kaldenhoff wird in siner Keynote M2M-basierten Produkti„Plattformübergreifend gedacht und onsketten ganz zu schweihalb umgesetzt“ das “New Oil of the gen. Dass Angriffe keine Economy” auf den Prüfstand stellen. Er Fiktion mehr sind, bewies ist zudem ausgewiesener Plattformspeein im Januar entdecktes zialist mit den Schwerpunkten DatenBotnetz, bei dem neben management und Prozessintegration. Smart-TVs und Routern M. K. „Die nächste Welle der IT auch ein Kühlschrank macht aus Unternehmen nicht mehr nur Spam-Mails verschickte. Ebenso verirren sich Bilder Mathias Kaldenhoff Betreiber, sondern Teilhaber. Das heißt, von eigentlich nicht-öffentHead of Customer Va- sie steuern die betriebswirtschaftlich lichen Webcams öfter ins lue Sales Technology und ökonomisch relevanten IT-Prozesse selbst – und beschaffen sich den Rest Internet, weil ihre Nutzer SAP Deutschland über Dienstleister am freien Markt.“ einfache Sicherheitsvorkehrungen missachten – dafür ist nicht einmal mehr die mittlerweile erwiesene Neugier des britischen Geheimdienstes nötig. Bei Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten werden eventuelle Schwachstellen derzeit zu selten durch Firmware-Updates und Patches behoben. Wenn dennoch nehmen gaben an, dass bei ihnen M2Mwelche zur Verfügung stehen, muss der Sicherheit hohe Priorität hat, der Schutz Nutzer zumeist manuell aktualisieren, von Daten ist für 68 Prozent sehr wichtig. statt sich auf einen Automatismus verlasDabei verwendet nahezu jede der Firsen zu können. men M2M-Funktionen für Abrechnungen, Logistik oder Kundenservice, bei etwa zwei Dritteln wird zudem ein Ausbau dieser Aktivitäten innerhalb der nächsten zwölf Monate erwartet.

Über 80 Prozent der Verbindungen im Internet der Dinge laufen aufgrund der Vorteile bei Kosten und Stromverbrauch über unlizenzierte Frequenzen.

Auch direkt in Unternehmen wird zu wenig über die Absicherung nachgedacht. Lediglich 25 Prozent der von Forrester Consulting für eine Auftragsstudie befragten 151 IT-Entscheider in US-Unter-

Auf der M-Days erfahren Teilnehmer unter anderem, wie sie in ihrem Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz sorgen, was sie für ihre Glaubwürdigkeit im Netz tun können und mit welchen Mitteln sich ein umfassendes Enterprise Mobility Management aufbauen lässt. Im Rahmen des Spezialformats „Mobile Security Section – M-Sec“ bieten Aussteller zudem konkrete Lösungen, Beratung und auch Testversionen an.

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M-Days 2014

Business is Mobile 13.-14. Mai 2014 Messegelände Frankfurt

Programm-Ausschnitt der M-Days 2014 ... Dienstag, 13. Mai 2014 Zeit 09:30 10:00 10:30 11:00 11:30

Mobile Strategy

Keynotes

Mobile Marketing

Mobile Media

Business ist Mobile

Mobile Live Act: Pfannenkuchen-Wende-App Spiel von ELO Stahlwaren

12:00 End-to-End Enterprise Mobi-

lity - Praxistipps für erfolgreiche Mobile Business

12:30

Perspektive für mobile Publishing:

App. Sofort - Aktive Bezie- Konvergenzwährung, hungspflege mit Kunden Publizieren made und Partnern

Von Mobile Couponing bis Beacons:

for mobile & Design Usibility

Innovative Kundenansätze für die Generation Y

Wie iBeacons und Co. das Markenerlebnis revolutionieren

Pause

ePrivacyApp – Prüfung von Datensicherheit und Datenschutz von Apps

Pointer Foodware, aperto move, Deutsche Stadtmarketing Gesellschaft

Zweiter Bildschirm:

pushTAN – das Smartphone als mobiles Sicherungsverfahren

„Grundlagen für erfolgreiches App-Marketing“ Proximity Solutions

M2M - Vom Hypertrend 13:00 zum Geschäftsmodell 13:30 BLICK in die Glas(s)Kugel 14:00 Nick Sohnemann

Mobile Marketing für KMUs

14:30 Stellschrauben zur Optimierung Ihrer AppEntwicklung 15:00 Wearable Technologies

Location based Engagement: The Star Gate for interaction marketing Best Practise Case: Bosch Toolbox App – brand comVon der Vision zur Rea- munication goes mobile 15:30 lität – Anwendungssze- App Testing - wie wird narien für Unternehmen Ihre Applikation garantiert (nicht) erfolgreich 16:00

Panel:

The Disruptive Story of Mobile in Africa

Internet of Things

Damit das Smartphone nicht zum Spion wird Wege zu mehr Sicherheit bei Apps

Mobile Payment and Marketing Solutions Pause

Reise in die Mobilität eine IT Perspektive

Pause

Impulsvortrag:The Retail Store of the Future

Beyond MDM

Zukunftsweisende Anwendungen: Mobile- und OnlineVermarktung

Multichannel – Hyperconnected: Customer Jour-

Zwischen Online, Mobile und AppFenster

Mobile Life Act - Augmented Reality und ROI

ney neu interpretiert in Impulsvortrag Zeiten von Mobile“

POS-Marketing & Commerce mit LBS

16:30

Mobile Enterprise

Sicherer Einsatz von Smartphones in Unternehmen und Behörden Von der mobilen Strategie zur effizienten Entwicklungsinfrastruktur Drop-the-Box – Enterprise Mobility ist mehr als MDM

Pause

17:00

Mobile Commerce

Sonderschau

Next Generation Payment Herausforderungen, Chancen, Risiken

Warum die meisten Chancen noch ungenutzt bleiben

Consumer Drive: Warum eine neue Technology keine M- Strategie ist.

Diskussionen

The mobile empowered Customer: Chancen, Risiken für Kunden & Händler Panel BITKOM AK Apps & Mobile Services

Einsatz und Neuheiten mobiler Technologien

Pause

17:30 18:00 ab 18.00 Uhr -19.30 Uhr medienmittwoch

ab 18.00 Uhr Frankfurt School of Finance:

ab 18.00 Uhr BVDW Do Mobile

20:00 Mobile Natives - was erwartet Marketeers in der mobilen

Detlef Sander, Stadtmarketing Gesell.

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Christian Georg netsize

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Martin Michel Sky Media

Stefan Krüger, valuephone

Philipp Benkler, Testbirds

Walter Freese, TNS Infratest

Bernhard Falch, AutoScout24

Grégory Gazagne Criteo


M-Days 2014

www.m-days.com

Mittwoch, 14. Mai 2014 Zeit

Mobile Strategy

Keynotes

Mobile Marketing

Mobile Media

Diskussionen

Mobile Commerce

Sonderschau

Mobile Enterprise

09:30

Mobile Commerce am POS - Payment, Couponing, Loyalty und Co.

10:00 10:30 11:00 11:30

TÜV „Geprüfte App“ – Datensicherheit im Fokus

Mobility, Smart Data, and Performance Marketing

Vertrauenswürdige Medical Apps - Risiken, Standards, Trends

Praxiscase der GetränkeGruppe Angostura:

12:00

Innovation, transformation and shift to a 12:30 higher value

Pause

Wir brauchen eine App: Fallstricke und die Frage, was Nutzer eigentlich wollen

13:30 International:

Mobile rocks

14:00

Mobile Tracking

Mobile Advertising zwischen Performance und Messbarkeit

Responsive Design

Mobility mit SAP - SAP‘s neues Gesicht! CA Enterprise Mobility Management von CA Technologies

Pause

MOBILE Live Act: Commerce SAP

Experten-Studie:

Zusammenspiel der Medien zwischen den Screens

Multichannel: Mit dem mobilen Kanal auf der Bring your own Doom Überholspur?

Keeping secrets in the vast Internet of Things

Das RMV-HandyTicket: Alltags-App entwickelt

Pause

Sicherheit und Glaubwür- Workshop: digkeit im Netz Customer Experience Brigitte Zypries, Matthias Ehrlich, BITKOM

Management

16:00

Diskussion Mobile Sicherheit – Standards und Zertifikate

Pause

15:00 IT & Mobile im Mittelstand

16:30

Mobile Enterprise - Smarte Prozesse

Pause

Pause

13:00

15:30

BOM Award

Massenmedium Mobile – ein neuer Player in der Medienlandschaft

Pause

14:30

Gewinnerbekanntgabe:

Kreative Mobile Ads die zum Kauf verführen. „In der Praxis Flops und Tops“

Mobile Couponing

Bring your own devices

Vergleich der Systeme - Cashback-Couponing vs. Kassenintegration

Neu entdeckte Wachstumschancen für Medien Gewinnerbekanntgabe:

Show your App Award

Ein Referenten-Ausschnitt ... ... und mehr zum Programm und Referenten unter www.m-days.com

Ulrich Baumgartner, osborne clarke

Robert Fahle, RTL Interactive

Maik Klotz, Journalist

Marco Atzberger, EHI Retail Institut

Oliver von Wersch, Gruner und Jahr

Alex Green, IHS Technology

Thorsten Drees, Magic Software

Tobias Berlin, mediaTest digital

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Enterprise Mobility

Enterprise Mobility mit SAP

Meet us at M-Days

Effizienz steigern, Kundenservice verbessern und Analysen optimal nutzen Neue mobile Geräte wie Smartphones, Glasses, Watches und Tablets eröffnen neue Wege der Interaktion mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden. Sie waren mit stationären Geräten bisher nicht umsetzbar. Die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind vielfältig und Anwendungsszenarien über das ganze Unternehmen verteilt. Mobile Enterprise Solutions können in jedem Teil eines Unternehmens eingesetzt werden. Dabei ist es auch egal, ob es sich um interne oder externe Prozesse handelt, geeignet sind sie immer. Nur die Art der Lösung fällt dann dementspre-

bile Lösungen ermöglichen hier neue Vertriebskanäle, verbesserten Service sowie Kundenbindung. Zudem sind mobile Geräte persönlicher, was eine personalisierte Ansprache ermöglicht. Mit individuellen Treuepunkten, Coupons oder

Immer mehr Unternehmen nutzen die mobilen Möglichkeiten der Interaktion mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden. Sie gestalten Geschäftsprozesse effizienter oder schaffen ganz neue Kanäle. Dabei geht der Trend zu einer Mobilen Strategie – weg von einzelnen Punktlösungen hin zu integrierten Gesamtkonzepten. Jürgen Röhricht, Director, Center of Excellence, Mobile Business Solutions, SAP Deutschland chend anders aus, auch der Fokus ist oft unterschiedlich. So geht es bei internen Geschäftsprozessen oft um Effizienz: Mitarbeiter erhalten jederzeit und überall Zugriff auf genau die Informationen und Analysen, die sie gerade benötigen. Aufträge können so mobil entgegengenommen und bestätigt werden, Bestände online kontrolliert oder Statusberichte sofort erfasst und gesendet werden. Zudem sind die Mitarbeiter auf diese Weise schneller informiert und können folglich fundierter handeln. Auch die Dokumentation kann verbessert und die Datenbasis für aussagekräftigere Analysen und somit für bessere Geschäftsentscheidungen optimiert werden. Über die Rolle des Anwenders lassen sich Prozesse mit mobilen Applikationen verbinden, was die Zusammenarbeit beschleunigt.

Interne und externe Prozesse Bei den externen Geschäftsprozessen steht der Kunde im Mittelpunkt. Mit Mo-

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Rabatten können Unternehmen gezielt Kaufanreize setzen und so die Umsätze steigern. Individueller Service und direkt auf den Kunden zugeschnittene Loyalitätsprogramme steigern die Kundentreue und beugen so einer Kundenabwanderung vor. Firmen lernen auf diese Weise

auch die Vorlieben ihrer Kunden besser kennen und schaffen so die Voraussetzungen, Cross-Selling- und Up-Selling -Potenziale zu erkennen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Aber auch Geschäftspartner wie Zulieferer oder Vertriebspartner lassen sich mit mobilen Lösungen besser in die Unternehmensprozesse einbinden. Wie so etwas im konkreten Fall aussehen kann, zeigt SAP mit seiner Smart Vending Machine. Dieser „Warenautomat der nächsten Generation“ verbindet Mobile Commerce-Themen wie Couponing und Mobile Payment mit M2M-Kommunikation und Predictive Sales. Damit wird er für Kunden ebenso interessant wie für den Betreiber des Automaten. Auf Kundenseite integriert er personalisierte Kundenansprache, individualisierte Angebote mit Digital Couponing, Loyalty Management und Mobile Payment, was das Einkaufserlebnis verbessert.

Entscheidend ist die Analysefunktion Auf Anbieterseite bietet der Automat basierend auf M2M-Kommunikation Analysefunktionen zur umsatzoptimalen Bestückung, optimierten Wiederauffüllung und vorbeugenden Instandhaltung für minimale Ausfallzeiten. Der Warenautomat kann seinem Betreiber also mitteilen, welche Produkte aus seinem Sortiment sich gut verkaufen und welche liegen bleiben, wann er womit wieder nachgefüllt werden muss und wann eine Wartung oder Reparatur ansteht. Auf diese Weise können der Umsatz gesteigert, Kosten minimiert und auch neue Besuchen Sie Geschäftsmodelle uns in Halle 11.0 entwickelt weram Stand D 04 den.


Enterprise Mobility

Bitte informiere n:

Print-Ausgabe ab

Interview mit:

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Alexander Kurtzahn,

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Director Customer Values Retail & Wholesale

In fünf Schritten zum Mobile Player Ein Unternehmen fit für Mobile zu machen, ist ein langer und anstrengender Prozess, der ohne richtige Strategie schwer zu bewältigen ist. Daher bietet SAP auf der M-Days ein Benchmarking an, mit dem Firmen ermitteln können, wie weit sie in diesem Prozess gekommen sind. Die Entwicklung lässt sich allgemein in fünf Schritten zusammenfassen. Vier von fünf CIOs und IT-Leitern betrachten Mobile als strategisch wichtig, so eine Studie von IDG. Aber nur jeder Fünfte unter ihnen verfolgt auch tatsächlich eine mobile Strategie. Diese Zahl wird von einer Benchmarking-Studie von SAP ebenso bestätigt wie durch die Erfahrungen, die der Software-Riese bisher mit seinen Kunden gemacht hat.

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Der richtige Partner Wie so oft im Leben ist auch bei der Umsetzung eines Mobility-Konzepts der richtige Partner entscheidend. Da sich mobile Technologien schnell verändern, sollte ein Unternehmen hier keine Hemmungen haben, externes Know-how heranzuziehen. Einen kompetenten Partner erkennt man dabei laut SAP an einem vollständigen Portfolio aus Lösungen und Services, darunter: Mobile Sicherheitsund Kommunikationssysteme, mobile Anwendungen für Mitarbeiter und Verbraucher und Managementplattformen für diese.

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Strategie entwerfen Beim Entwickeln einer Strategie sind drei Punkte zu beachten. Zunächst müssen die Erwartungen geklärt werden: Was soll Mobile ermöglichen und was wird sich dadurch verändern. Ebenso wichtig ist die Planung der Verantwortlichkeiten und des zeitlichen Rahmens. Der dritte Punkt ist die Frage nach der eingesetzten Technologie und Architektur. Hier geht es unter anderem um Mobile-Device sowie Komplexitäts-Management, alles unter den Gesichtspunkten total cost of ownership und total cost of development.

Bis vor Kurzem stand der Handel mobilen Devices noch skeptisch gegenüber, zu groß war die Angst vor Verlusten durch Showrooming oder Sales Preisvergleiche per Handy. Nun setzt die Branche immer mehr auf Mobility, um die Kunden von den Online-Stores zurück in die Innenstädte zu locken. Wie genau kann das funktionieren? A.K.: Der stationäre Handel muss Mobility nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zur traditionellen Vorgehensweise verstehen. Entsprechend lassen sich durch die Kombination der beiden Kanäle zusätzliche Potenziale heben. Am Ende geht es darum, das Beste aus beiden Welten zu vereinigen.

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Szenarien erkennen Steht die Strategie, kann sich ein Unternehmen den konkreten Zielen zuwenden. Hier müssen Anwendungsfälle identifiziert und verstanden werden und auf die Anforderungen des Nutzers muss Rücksicht genommen werden. Dabei kann entweder von oben nach Aktivitäten gesucht werden, die mit Mobile optimiert werden können, oder aber von unten, indem die Mitarbeiter in den Fokus gerückt werden, die von Mobile profitieren können.

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Roadmap erstellen All diese Erkenntnisse fließen nun in eine Roadmap ein. Dabei muss diese sich daran orientieren, was ist wichtig, was schnell umgesetzt werden muss, was großen Einfluss auf das Geschäft hat und was noch warten kann. Dabei hat es sich laut SAP bewährt, klein anzufangen, um so Erfahrungen zu sammeln. Auch sollte ein Fokus auf die Szenarien gelegt werden, die Quick Wins ermöglichen.

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Angebot aufbauen Der letzte Schritt besteht darin, ein mobiles Angebot aufzubauen. Die besondere Herausforderung dabei ist, Apps anzubieten, die tatsächlich auch verwendet werden. SAP sieht hier zwei bewährte Verfahren, dies zu gewährleisten. Mit einem eigenen App Store finden sich die Angestellten leichter zurecht, die IT hat weniger Arbeit und Schulungsaufwände entfallen. Kontextbezogene Apps erleichtern das Arbeiten, indem sie wissen, wo der Anwender im Moment ist, was er tun will und wie wichtig welche Aufgabe ist.

Und wie kann der Handel die mobilen Geräte nutzen? A.K.: Zum Beispiel bei der Vertriebsunterstützung. Wir können Vertriebsmitarbeiter auf ihren mobilen Endgeräten mit allen relevanten Informationen versorgen und so ein optimales Verkaufsgespräch ermöglichen. Wenn der Mitarbeiter auf einen Klick alle Infos zu Produkt, Vergleichsprodukten, Umsatz- und Bestandsinformationen und auch eine Verknüpfung mit sozialen Netzwerken hat, kann er einen erfolgreichen Verkaufsabschluss tätigen und dem Kunden einen Mehrwert bieten. Und auf Kundenseite? A.K.: Auf der anderen Seite kann für den Konsumenten ein unvergessliches Einkaufserlebnis geschaffen werden. Mit der SAP Shopper Experience bieten wir eine vorgefertigte mobile Applikation, die den Endkonsumenten etwa aufzeigt, wo das nächste Outlet ist, das Instore Shopping ermöglicht und Coupons mobil adressiert und verwaltet. Das Handelsunternehmen kann so sein Loyaltymanagement mobilisieren. Was erwartet einen Händler, wenn er auf Precision Marketing setzt? A.K.: Precision Marketing erlaubt es, dem Kunden im Moment seiner Kaufentscheidung kontaktrelevante Produktvorschläge aufgrund seiner Präferenzen zu machen. Nehmen wir an, ein Kunde sei Bioliebhaber. Wenn er im Lebensmittelgeschäft dann eine Spaghettipackung scannt, kann ihm eine Bio-Tomatensauce vorgeschlagen werden und es könnte ihm ein Kochrezept angezeigt werden, das seinem Einkaufstyp entspricht. Und welche Rolle kann hier Indoor-Location mit Bluetooth Low Energy spielen, so wie Apples iBeacon? Ist damit ein Allheilmittel für die Probleme des stationären Handels gefunden? A.K.: Ein Allheilmittel sicher nicht, aber es gibt dem Handel zusätzliche Chancen. Es ist ein vergleichsweise günstiges Werbehilfsmittel, um zum Beispiel den Kunden auf eine Werbeaktion hinzuweisen. Im oben genannten Beispiel von wäre etwa denkbar, dass der Kunde den Artikel nicht scannen muss, sondern er durch die Annäherung an das Spaghettiregal automatisch mit den relevanten Informationen versorgt wird. GFM Nachrichten 4/2014 I

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Strategy

„Love to Shop“ startet bundesweit Ab sofort wollen die FullService-Agentur Cellular und der Betreiber von Einkaufszentren ECE ihre Shopping-App „Love to shop“ auf zehn neue Einkaufszentren ausweiten. Damit ist die Beta-Phase der Anwendung nun vorbei. Am Ende des Jahres soll sie in über 20 Shopping-Malls unterstützt werden. Die Anwendung gibt Kunden die Möglichkeit, sich von teilnehmenden Läden an ihre Interessen gebundene Angebote auf ihr Smartphone schicken zu lassen. Durch regelmäßige Nutzung der App sammeln die User zudem Punkte, die in den Läden eingelöst werden können.

Mücke, Sturm & Company

Check der digitalen Trends: Von Beacons bis Wearables Digitale Medien und das Internet haben alle Branchen verändert. Jedes Unternehmen muss mittlerweile eine digitale Strategie vorweisen und sich in Struktur und Prozessen an die digitalen Anforderungen anpassen. Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company nimmt die aktuellen Trends unter die Lupe und zeigt, inwieweit diese zukunftsweisend sind. achtsam sein und Loyalty-Programme zur Kundenbindung entwickeln, meint MS&C. Beacons haben zudem weitere Vorteile, wie Einsatzmöglichkeiten in Indoor-Navigation oder Location-based Marketing. Dazu kommt ein äußerst günstiger Kundenkontaktpreis, den Mücke, Sturm & Company auf 0,12 Euro berechnet hat. Dieses Kosten-Nutzen-Verhältnis der Beacons stelle ein lohnenswertes Investment für Händler dar.

Edeka weitet Mobile Payment aus SmartphoneNutzer können jetzt in rund 40 Edeka-Märkten rund um Chemnitz und Dresden mobil bezahlen. Mit diesem Angebot sind die beiden Städte nach Berlin, Hamburg und Nürnberg die nächsten Ballungszentren, in der das mobile Bezahlverfahren möglich ist. Edeka will das Angebot weiter ausbauen, so dass es Ende nächsten Jahres flächendeckend in ganz Sachsen verfügbar ist. Technologiedienstleister ist das Berliner Softwareunternehmen Valuephone.

Host Card Emulation bei Wirecard Host Card Emulation (HCE) soll NFC-basierte Transaktionen ohne Secure Element sicher machen. Hierbei werden die Daten anstatt auf einem HardwareElement in einer Server-Umgebung abgelegt. Die NFC Host Card Emulation-Technologie ist bereits Standard in Android-Geräten ab Version 4.4. So können NFC-Bezahlkarten für Android-Smartphones erzeugt werden, die mit anderen mobilen Services von Wirecard kombiniert werden sollen.

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Quelle: Mücke, Sturm & Company

MS&C hat 2014 Untersuchungen zu den Trends Bitcoins, Beacons, Digital Food und Wearables publiziert. Das Thema Bitcoins wird – trotz der aktuellen Börsenlage, so MS&C – die Zukunft im Payment prägen. Bei einer Analyse der Stärken und Schwächen der Bitcoins konnte das Beratungsunternehmen zeigen, wie die digitale Währung das Payment bereits verändert hat und wie der digitale Handel sich in Sachen Payment von den Vorteilen der Bitcoins inspirieren lassen kann. Ob Bitcoins selbst den Sprung in den Mainstream schaffen, muss aber stark bezweifelt werden, so MS&C. Bestehende oder neue Bezahlverfahren würden aber die Stärken der Bitcoins in ihre Struktur integrieren. Auch iBeacons verändern durch ihre vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Kunden die Optionen beim Bezahlen. Besonders Kreditinstitute und Kreditkartenunternehmen müssten daher

Eine Analyse von MS&C zu Digital Food zeigt, dass es um mehr geht, als nur E-Commerce als weiteren Vertriebskanal zu optimieren. Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) steht stattdessen vor einer kompletten digitalen Transformation. Denn das bisherige Geschäftsmodell des LEH wird zunehmend umgekehrt: Statt seine Kunden nur im Laden zu empfangen, muss der Händler ihnen an allen Kontaktpunkten begegnen. Wie sich der LEH dieser herausforderung stellen kann, hat MS&C in einem vierphasigen Transformationsmodell zusammengefasst. Alle diese Trends basieren auf dem Siegeszug der Smartphones. Wearables schreiben diese Geschichte nun als erste Schritte auf dem Weg ins Internet der Dinge weiter. Das Smartphone bleibt zunächst die zentrale Steuerungseinheit, in Zukunft könnte sie aber von einer neuen Generation von Geräten abgelöst werden. Mit Wearables entwickelt sich ein neues Ökosystem, in dem es neue Geschäftsmodelle geben wird. Dies erfordert von den beteiligten Playern, Besuchen Sie neue Strategien zu uns in Halle 11.0 entwickeln. am Stand D 30


1eEurope Deutschland

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appybeacons – mit dem Kunden digital „sprechen“ Moderne Beacon-Technologie für Handel, Museen, Messen und Aussteller: Wie sich mit Bluetoooth Low Energy Beacons mehr Umsatz generieren lässt will 1eEurope mit seiner Lösung appybeacons unter Beweis stellen. Diese sollen schon kommenden Mai bei ersten deutschen Einzelhändlern eingesetzt werden. 1eEurope bietet Händlern, Restaurants, Messeorganisationen, Ausstellern, Museen, Städten und anderen Interessierten mit appybeacons auf der Grundlage der Beacon-Technologie kleine Funksender, die per Bluetooth Low Energy (BLE) Nachrichten an mobile Geräte übermitteln. Nutzer der ebenfalls aus dem Haus stammenden App, die für Android 4.3 und iOS 7 verfügbar ist, werden zum Beispiel beim Vorbeigehen an Shops und Restaurants erkannt und auf aktuelle Angebote und Aktionen hingewiesen. Auf Messen und Ausstellungen erhält der Besucher bei Annäherung an ein Ausstellungsstück oder einen Messestand Informationen zum Exponat oder Aussteller direkt per

Push aufs Smartphone. Auch Gutscheinund Treuepunkteaktionen sollen damit möglich gemacht werden. Zudem gebe es die Möglichkeit, anonymisierte Statistikinformationen zu erhalten. So lassen sich für die Zukunft neuartige Werbekampagnen mit direkter Kundenansprache entwickeln. Klaus Bröhl, Geschäftsführer der 1eEurope Deutschland GmbH: „Die BeaconTechnologie hält viele Möglichkeiten für den deutschen Markt bereit. Gerade in Verbindung mit clever gestalteten Apps verfügen appybeacons über ein gewaltiges Potenzial.“ Nähert sich ein aktiviertes Gerät dem appybeacon, sendet

Besuchen Sie

dieses Informauns in Halle 11.0 tionen orts- und am Stand A 11 situationsspezifisch aus. Die Unternehmen können selbst entscheiden, welcher Inhalt zu welchem Zeitpunkt und in welcher Filiale übermittelt werden soll. „Dem Einzelhandel, aber auch für Messen und Aussteller eröffnen sich dadurch zahlreiche neue Wege zur wirtschaftlich sinnvollen Kundenansprache. In Kombination mit unseren Mobilen Lösungen „appyvenues“ und appyshopper ergeben sich fast unbegrenzte Möglichkeiten. Gerade die kaufwillige Zielgruppe zwischen 25 und 45 ist neuen Technologien aufgeschlossen“, so Bröhl.

Sumo Scout GmbH

Marktplätze schaffen – eCommerce-Softwarelösung

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand C 10

Die Sumo Scout ist ein junges Startup und entwickelt seit 2010 maßgeschneiderte Software-Lösungen für den E-Commerce. Mit dem SumoNet präsentiert die Hannoveraner Firma ein Multi-MarktplatzNetzwerk, in dem unbegrenzt viele Online-Händler ihre Artikel auf unbegrenzt vielen Marktplätzen verkaufen können. Das Netzwerk dient zum einen als Datenbank für Verwaltung und Handel von derzeit über zwölf Millionen Artikeln. Zudem verfügt das SumoNet über die gängigen Schnittstellen zu Warenwirtschafts- und Payment-Systemen. Zum anderen ermöglicht es die kostenfreie Marktplatz-Software, auf beliebi-

gen Domains ein Webshop-Frontend zu installieren. Dieser Marktplatz ist vom Design her dem jeweiligen Corporate Design der Domain anpassbar und mit sämtlichen Artikeln des SumoNet bestückt. Weitere Alleinstellungsmerkmale des E-Commerce-Verbundes sind keine Fixkosten, keine Vertragskosten sowie eine 50-prozentige Beteiligung an den Verkaufsgebühren für die Marktplatzbetreiber.

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Commerce

Ergänzung statt Verdrängung

net mobile AG

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Wie hybride Beacon-Technologie den lokalen Einzelhandel stärkt Laut Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (BVH) verzeichnete die M- und E-Commerce Branche im Jahr 2012 einen Zuwachs von mehr als 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im gleichen Zeitraum schrumpften die Umsätze der stationären Einzelhändler um über fünf Prozent. Dieser Substitutionseffekt wird sich laut Experten die nächsten Jahre kontinuierlich fortsetzen, auch aufgrund der stetig wachsenden Zahl internetfähiger Smartphones. Viele Einzelhändler fragen sich, wie sie diesen Trend zu ihren Gunsten nutzen können. Hier kommt die energiesparende Bluetooth Low Energy-Technologie (BLE) ins Spiel, welche es dem stationären Handel erlaubt, vom mobilen Internet-Boom zu profitieren. Mit ihr sollen Einzelhändler mittels individuell platzierbarer Beacons kontaktlos attraktive, standortbasierte Werbebotschaften verschicken können. Sonderangebote oder Bonus-Programme sollen so zielgruppengerecht auf die Smartphones der am Geschäft vorbeigehenden Passanten gesendet werden, um deren Aufmerksamkeit zu erregen.

iBeacon im Klassenzimmer Mit BeHere können Lehrer und Dozenten sehen, wer im Klassenraum ist und wer noch fehlt. Dazu müssen sie die App auf einem AppleGerät installieren – der Hersteller Beelieve empfiehlt ein iPad – und einen Account einrichten. Die App bleibt dann geöffnet, und jeder Schüler oder Student, der sie ebenfalls installiert hat, wird automatisch als Anwesend gezählt, sobald er den Raum betritt. Hierzu müsse er die App nicht einmal öffnen. Zudem können sich die Schüler während des Unterrichts per App melden. Allerdings müsste jeder Schüler ein AppleGerät haben, damit die Lösung funktioniert.

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Die net mobile AG aus Düsseldorf bietet mit der „Bloobuy“ genannten hybriden Komplettlösung den Einzelhändlern ein solches System. Sie setze auf BLE vorrangig zur Kundenansprache vor dem Geschäft, und auf den wesentlich sichereren Ultraschall, um werthaltige Gutscheine und Bonus-Punkte im Laden auf die Mobiltelefone der Kunden zu bringen. So sollen direkte Kaufanreize ausgelöst werden. Dabei habe der Händler jederzeit die Sicherheit, dass seine werthaltigen Gutscheine und Bonus-Punkte dank Ultraschall nicht unerlaubt vervielfältigt werden. Neben der Hardware bietet die net mobile AG auch die dazugehörige Administrationsoberfläche. Das sogenannte „Bloobuy Panel“ ermöglicht es Einzelhändlern, eigene Kampagnen zur Kundenansprache zu erstellen und diese den

installierten Knoten zuzuweisen. Die Plattform sorge dann für die Zustellung der betreffenden Kampagnen zur richtigen Zeit.

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Zudem können Einzelhändler unter anderem Kundenströme oder Verweildauer der Kunden in Echtzeit messen. So können sie die Effektivität ihrer selbst erstellten Kampagnen messen, überwachen und gegebenenfalls optimieren. Dies war bislang nur den Onlinehändlern Besuchen Sie vorbehalten. uns in Halle 11.0 am Stand B 13

secucard sieht BLE als „NFC-Killer“ Der Anbieter von POS-Terminals, Loyaltyund Payment-Lösungen secucard setzt nun ebenfalls auf Bluetooth Low Energy Beacons. Das Unternehmen zeigt sich überzeugt davon, dass die neue Technologie NFC weit überlegen ist. „Die neue Beacon-Technologie ist der NFCTechnik ganz klar überlegen, schon wegen der Kundenbindungswirkung“, so Thomas Binzer, Marketing- und Vertriebsleiter von secucard. „Die höhere Reichweite von Dutzenden Metern macht es für Händler besonders einfach, das Smartphone ihrer Stammkunden für Bonusprogramme zu nutzen, die Kunden mit der App in den Laden zu holen und sie gezielt und automatisch anzusprechen. Mit Beacons beginnt die Kundenbindung schon vor der Kasse und nicht erst, nachdem der Kunde etwas gekauft hat. Darum gehen wir davon aus, dass die Beacon-Technologie sich sogar zum NFC-Killer entwickeln kann.“


Stragey / Enterprise

Mobility-Lösungen

IBM

Meet us at M-Days

Bitte, Mobile zu erst! IBM bringt mehr Dynamik ins Geschäft Neue Umsatzkanäle, bessere Services, schnellere Reaktionszeiten – das sind gleichermaßen Wachstumstreiber wie Herausforderungen für jedes Unternehmen. Doch Mobile Business ist kein Selbstläufer, die Rahmenbedingungen in den Unternehmen müssen stimmen: Mobile Strategien müssen entwickelt, IT-Infrastrukturen angepasst und Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden. Die M-Days dürfen sich auf den schwedischen CTO von IBM, Lars-Olof Allerhed freuen, der in seiner Keynote eindrucksvolle Aspekte aufzeigen und erläutern wird.

Bis 2016 sollen laut einer Studie von Forrester über 200 Millionen Berufstätige ihre privaten mobilen Begleiter auch für ihre Arbeit nutzen. Doch schon jetzt sind Smartphones, Tablets, Laptops und Co. nicht mehr aus dem beruflichen Alltag vieler Angestellten und Arbeiter wegzudenken – sie verändern mit enormer Geschwindigkeit die Geschäftsmodelle von Unternehmen. Gartner etwa geht davon aus, dass innerhalb der nächsten beiden Jahre bereits 20 Prozent der Vertriebsorganisationen Tablets zu ihrer zentralen Vertriebsplattform machen, um davon maximal zu profitieren. Dies wird auch die zweite Welle der mobilen Revolution genannt. Aber auch im Customer Engagement nutzen die innovativsten Unternehmen die Möglichkeiten von Mobile. So stärkt das Zusammenbringen aller Kanäle das Ver-

und darauf basierend überzeugende Interaktionsmöglichkeiten schaffen. Diese Entwicklungen sorgen Keynotesprecher am 14.05.2014 letzten Endes aber auch dafür, Lars-Olof Allerhed, CTO, IBM dass Unternehmen sich anpassen müssen, wenn sie überleben wollen. Denn die Vorteile von Mobile sind zu stehenden Systeme. Auch die Entwicklung groß und zeigen sich an zu vielen Stellen, von mobilen Applikationen, deren Verals dass Firmen auf sie verzichten wollen. teilung und Verwaltung müssen bedacht Diejenigen, die es aber tun, laufen Gewerden. Zudem stehen Entscheidungen fahr, abgehängt zu werden. Ähnliches zu Geräten, Plattformen, Applikationsarkonnte vor einigen Jahren beobachtet chitekturen und Infrastrukturstrategien an. werden, als die Unternehmen das InterDabei ist es nötig, von der Beratung über net für sich entdeckten. Dort lag der Fodie Entwicklung mobiler Lösungen bis hin kus zunächst auf den Browsern und den zum Management, Support und den Fradotcom-Unternehmen, so wie bei Mobile gen der Sicherheit beim Einsatz mobiler derzeit alle auf Geräte und Apps blicken. Endgeräte alles zu berücksichtigen. Bei IBM zeigt man sich überzeugt davon, dass Unternehmen weltweit Mobile anMit der IBM MobileFirst Initiative solnehmen werden, wie sie es mit dem Inlen Kunden und Geschäftspartner in die ternet taten. mobile Welt geführt werden. Lars-Olof Allerhed, CTO aus Schweden, wird auf Die Einführung von mobilen der Strategy-Bühne am zweiten Tag die Business-Strategien und -LösunWelt der Möglichkeiten in seiner Keynote gen ist eine Herausforderung. darstellen und so den Teilnehmern einen Sie erfordert die Anpassung der Eindruck vermitteln, was in der zweiten organisatorischen und technoloRevolutionsstufe Mobile noch auf uns zugischen Rahmenbedingungen: Dazu gekommt. hören strategische und organisatorische Besuchen Sie Weichenstellungen, die IT-Sicherheit, das uns in Halle 11.0 Anwendungs-, Geräte- sowie Datenmanaam Stand D 41 gement und deren Integration in die be-

Die zweite Welle der Mobile Revolution kommt! Vertriebsorganisationen sind ... hältnis zum Kunden, da dieser, wo immer er ist und egal was er will, seinen Wunsch erfüllt bekommt. Gleichzeitig können Firmen dank Analyse der mobilen Nutzungsdaten lernen, was ihre Kunden wollen,

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Strategy / Marketing

Mobile Advertising

abalo

Meet us at M-Days

Das Plakat fürs digitale Zeitalter Laut aktuellen Zahlen von eMarketer haben sich die Ausgaben für mobile Werbung 2013 auf knapp 18 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Aber nur weil viel Geld ausgegeben wird, ist Werbung noch lange nicht erfolgreich. Um Engagement zu schaffen, müssen sich Unternehmen Einen interessanten Weg geht dabei die abalo Media Deutschland GmbH. Sie etwas einfallen lassen. motiviert User dazu, ihr Smartphone freiwillig für mobile Werbung zu öffnen und den Sperrbildschirm so als Plakatwand zu vermieten.

Klein muss nicht harmlos sein

mediaTest digital Meet us at M-Days

Jede zweite App sendet ungefragt Daten Unternehmen setzen zunehmend auf die Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Sie ermöglichen Mitarbeitern neue, effiziente Möglichkeiten, ihren Arbeitsalltag zu organisieren. Doch die Nutzung mobiler Endgeräte birgt Gefahren. Auf den Geräten sammeln sich sensible Daten an. In Kombination mit fehlenden Schutzmechanismen werden sie zu attraktiven Zielen für Hacker- und Spionage-Angriffe. Durchschnittlich geraten bei jeder zweiten App im Hintergrund vertrauliche Daten in die Hände unbekannter Dritter – sei es beim Versenden von E-Mails oder bei der Nutzung von Messenger-Diensten, Foto-Apps und anderen kleinen Helfern wie Taxi- oder Hotelfindern. Die unzähligen gefährlichen Apps, egal ob für Android, iOS, BlackBerry oder Windows Phone, ermöglichen systematische Industriespionage und führen zu empfindlichen und kostspieligen Datenverlusten. Dies belegen Ergebnisse aus mehr als 5.000 durchgeführten App-Tests von mediaTest digital. Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand D 22

Um dagegen vorzubeugen, müssen mobile Geräte samt ihrer Apps zentral verwaltet und reglementiert werden. Hierfür stellt mediaTest digital ein effektives Werkzeug bereit. Über das Webinterface des „Trusted App Directory“ sichern sich Unternehmen Zugriff auf mehr als 600 geprüfte und regelmäßig aktualisierte Applikationen für die oben genannten Betriebssysteme. Enthalten sind die gängigsten Apps für den Businessund Privatgebrauch. Das Trusted App Directory stellt Schnittstellen in alle gängigen MDM-Systeme wie z.B. airwatch, MobileIron oder SAP Afaria bereit.

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Nutzer geben in der Smartphone-App „abalo“ ihre Stammdaten und Interessen an und erhalten dann für sie maßgeschneiderte Angebote. Diese stören nicht bei den üblichen Aktivitäten, da sie nur auf dem Sperrbildschirm des Geräts zu sehen sind, der täglich durchschnittlich 35 Mal geöffnet wird. In die Anzeigen lassen sich Links zu kampagnenspezifischen Websites, zu Online-Shops oder Videos integrieren, über Google Maps kann der Kunde direkt zur nächsten Filiale geführt werden. Durch die erhobenen Daten können Firmen orts- und zeitspezifisch werben und beispielsweise potenzielle Kunden mit mobilen Coupons anlocken. „Durch die ganzseitige und hochwertige Platzierung am Sperrbildschirm hat das werbetreibende Unternehmen zudem die volle Aufmerksamkeit des Verbrauchers“, erklärt Daniel Klarkowski von der abalo Media Deutschland GmbH. „Mit der interaktiven Komponente bringen wir das Plakat quasi ins digitale Zeitalter.“ Die zugrundeliegende Technologie lässt sich mit „abalo inside“ auch in bestehende Apps integrieren, um deren Nutzungshäufigkeit deutlich zu steigern. Inhalte der mobilen Anwendungen erscheinen dabei auf dem Sperrbildschirm und erhöhen so die Chance, dass zuvor wenig beachtete Software stärker verwendet wird. Beispielsweise lassen sich wichtige Schlagzeilen, Horoskope, aktuelle Promotions oder Wetterupdates als Anreiz platzieren. Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand C 03


Strategy / Marketing

BAM!

Meet us at M-Days

Getriebe für den mobilen Kanal Smartphone, Tablet & Co. sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Seit Monaten steigen die Nutzungszeiten für Apps und Websites an. 67 Prozent würden laut einer GoogleStudie nicht mehr ohne ihr Smartphone aus dem Haus gehen. Nicht ohne Grund erreicht beispielsweise der Spiegel bereits mehr als jeden fünften Leser über seine mobilen Apps. Omnipräsent haben Smartphones und Tablets unsere Verhaltensweisen verändert – bei jeder Beschäftigung des Tages. Durchschnittlich greift der deutsche Smartphone-Besitzer mittlerweile 81 Minuten täglich zu seinem mobilen Endgerät – vorzugsweise, um sich via Mobile App das Leben zu erleichtern. Viele Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und Mobile Apps als festen Bestandteil im Marketingmix etabliert. Doch Mobile Marketing muss ganzheitlich betrachtet werden: Mobile App, Web und Advertising sind wie kleine Zahnräder, die nahtlos ineinandergreifen. Wenn eines versagt, versagt der gesamte mobile Kanal. Vor allem Apps haben sich zum Aushängeschild vieler Unternehmen entwickelt. Allzu oft wurde die Rechnung jedoch ohne die mittlerweile sehr anspruchs-

volle Zielgruppe gemacht. Über Sieg oder Niederlage im Kampf gegen die unzähligen Konkurrenten in hiesigen App Stores entscheidet vor allem die Usability. Für 93,8 Prozent der Deutschen ist die Bedienbarkeit nach der neuen Mobile Effects-Studie der wichtigste Faktor einer „guten App“, dicht gefolgt vom Nutzwert mit 89,2 Prozent und dem Preis mit 83,4 Prozent. Die App muss in sich stimmig und einfach bedienbar sein sowie mit nützlichen Funktionen aufwarten. Innovative Features wie Augmented Reality und 3D beeindrucken die Zielgruppen und sind schön anzusehen. Selbst wenig affinen Landwirten macht Augmented Reality Spaß, wie die von bam! realisierte Worklights-App zeigt, die aus einer einfachen Broschüre ein crossmediales Erlebnis macht – einfach

zu bedienen und mit vielen Mehrwerten. Erklärungsbedürftige und umfangreiche Produktpräsentationen werden so interaktiv-spielerisch erklärt. Die App-Vermarktung schließt direkt an den Upload an – bereits ein optimierter App Store-Aufritt kann zusätzliche Sichtbarkeit in der organischen Suche erzielen. Daneben sollten jedoch weitere Vermarktungskanäle die App in den Fokus der Zielgruppe rücken. Der ganzheitliche mobile Ansatz via App, Advertising und Web ist heute das, was Zielgruppen erwarten. Als Agentur für mobile Interaktion betrachtet auch bam! Mobile ganzheitlich. Neben der App-Entwicklung gehören Mobile Web und Advertising, mit mehr als 500 erfolgreichen Projekten, zu den Spezialgebieten. Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand B 06

DO MOBILE! hilft beim Einstieg ins Mobile Zeitalter Das Thema Mobile hat in den letzten Jahren alle Lebensbereiche durchdrungen, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Und das in einer Dynamik, geBVDW: gen der die Online-Revolution vor 20 Jahren gemächlich wirkt. Daher hat Die Mobile-Entwicklunder Bundesverband Digitale Wirtgen verändern das Nutschaft (BVDW) e.V. die Initiative DO MOBILE! gestartet, um Unzerverhalten derzeit eklatant. ternehmen, Behörden und InsVor allem alle kundenorientierten titutionen den Weg ins mobile Unternehmensbereiche wie MarZeitalter zu erleichtern. Sie soll die dafür notwendigen keting, Vertrieb und KundenbetreuInformationen bereitstellen, ung müssen immer konsequenter angefangen von Marktzahlen, über Leitfäden, Entscheidungsauf die wachsende Mobile-Nuthilfen und Praxisbeispielen bis zung durch die Verbraucher hin zur Empfehlung von geeigneten Dienstleistern. Der BVDW will so ausgerichtet sein. über die Stärke des Kanals aufklären. Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand C 04

Auf der Website http://www.domobile. org werden alle Inhalte aufbereitet und kontinuierlich aktualisiert bereitgestellt. Während der M-Days wird der BVDW die Facetten seiner Initiative DO MOBILE! beleuchten. Dabei stehen verschiedene Fachexperten zum Gespräch mit den Messebesuchern bereit. Im Panel „Do it right – Do mobile!” werden alle Experten die Trends der Mobile-Branche beleuchten und aktuelle Entwicklungen darlegen. „DO MOBILE! ist ein sehr ambitioniertes Projekt, da es die thematische Breite von Mobile abdecken und seiner enormen Dynamik gerecht werden will. Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung.“ Lab Leiter, Dirk Cosmar Director Technology der queo group ist erreichbar unter dirk.cosmar@queo-group.com

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Strategy

LBMA Verband auf den M-Days

Location, Location - die Macht des Netzwerkes Location Based Marketing Association (LBMA) Die LBMA ist als internationaler Verband auf ortsbezogene Dienste fokussiert und gibt Tipps zu deren Einsatz. Er vernetzt Dienstleister und Industrie, im Mittelpunkt stehen Service, Technik, Recht und das marketingorientierte Zusammenspiel am Point of Interest/Sales. c.szameitat@thelbma.org

GFM N: Wie konnte der kanadische Verbandsgründer Sie davon überzeugen, dass Gesicht für DACH werden? C. S.: Es wurde ein Direktor für DACH gesucht und ich wurde von diversen Unternehmen vorgeschlagen, da die entsprechenden Verbindungen zu den Fokusbranchen und Medien bestehen. Hier haben wir in den letzten Jahren viele junge Unternehmen unterstützt und zum Wachstum verholfen. Heute sprechen wir sowohl mit den jungen und dynamischen Playern als auch mit Konzernen. Das Interesse für das Thema Location ist enorm, daher habe ich mich gefreut über das entgegengebrachte Vertrauen.

GFM N: Ihnen wird nachgesagt, den richtigen Riecher für Trends und Themen zu haben. Location ist in aller Munde. Beacons und Wearables stehen hoch im Medieninteresse. Was ist dran und wie weit ist der Markt? C. S.: „Riecher“ ist relativ, jedoch verfügen meine Partner und unsere Produkte über eine große Nähe zum Markt. So holen uns die Unternehmen frühzeitig ab und wir erfahren in einem frühen Stadium von neuen Innovationen und Trends. GFM N: Aktuell steht ein Buchprojekt zum Thema „Location orientiertes Leben“ an. Die Schwerpunkte liegen hier auf Diensten, Marketing und Ideen. Wer kommt alles zu Wort? C. S.: Inhalte werden in erster Linie von Vertretern des Marktes und deren Zulieferern kommen. Zahlreiche Unternehmen sind bereits im Verband aktiv und unterstützen dieses Vorhaben. Weitere Mithilfe ist uns dabei willkommen. Sprechen Sie uns einfach an.

Die Location Based Marketing e.V. (LBMA) vernetzt Unternehmen mit den neuen Märkten. Ein Buchprojekt zusammen mit den Mitgliedern steht in den Startlöchern. Carsten Szameitat, Direktor der LBMA in DACH, im Gespräch.

Wir schärfen Ihr Profil! Die Frankfurt School of Finance & Management zählt zu den führenden Business Schools in Deutschland. Fach- und Führungskräfte, Professionals und Unternehmen profitieren von Seminaren und Bildungsprogrammen für den systematischen Ausbau von Kompetenzen und den Erhalt von Leistungsfähigkeit. Nutzen Sie unser Know-how im Bereich Mobile Business, beispielsweise mit den Seminaren: J Zahlungsverkehr kompakt

7.5.2014

J Banking of the Future

12.–13.5.2014

J Security Management

27.–28.5.2014

J Weiterentwicklung SEPA

25.–26.6.2014

J Strategische Steuerung der Corporate Security

18.10.2014

Alle Qualifikationen führen wir auch unternehmensspezifisch als InhouseMaßnahme durch. Schärfen Sie Ihr Profil. Lernen Sie uns kennen!

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Nähere Informationen: Telefon: 069 154008-238, seminare@fs.de www.frankfurt-school.de/seminare


Commerce

Gefragt sind einheitliche, anbieterunabhängige Standards

GS1 Germany

Mobile Payment: Viele Fragezeichen am POS

Meet us at M-Days

QR, BLE, NFC & Co. – für das mobile Bezahlen im stationären Handel sind die unterschiedlichsten Systeme im Gespräch. Zahlreiche Handelsunternehmen wollen investieren, um den Kassiervorgang zu beschleunigen, Kosten zu sparen und der „Always on“-Mentalität der modernen Shopper gerecht zu werden. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Und welcher Ansatz ist der passende für die immer komplexeren CheckoutProzesse? Über neue Erkenntnisse und mögliche Lösungswege diskutiert die Branche auf den M-Days am 13. und 14. Mai 2014 in Frankfurt. Mit der rasanten Verbreitung der Smartphones steigen die Anforderungen an die mobile Interaktion. Darauf muss der Handel reagieren – auch und vor allem am physischen Point of Sale. Viele Unternehmen haben das erkannt; die Meldungen über Pilotprojekte überschlagen sich. Doch nach wie vor ist ungewiss, welche Technologien sich durchsetzen werden, welche sich am besten für die unterschiedlichen Anwendungen von der Couponing- bis zur Zahlungstransaktion eignen, und wie sich die größte Akzeptanz bei den Kunden erreichen lässt.

Ein Ziel – 100 Möglichkeiten Eine Form des mobilen Bezahlens basiert auf dem Scannen von Strichcodes bzw. QR-Codes zusammen mit speziellen Smartphone-Apps. So hat etwa die Edeka-Gruppe gemeinsam mit Valuephone eine App entwickelt, die bereits in den Edeka- und Netto-Märkten im Einsatz ist. Auch die Supermarktkette Rewe ist mit einer App des PaymentSpezialisten Yapital Ende 2013 in die Zukunft des bargeldlosen Bezahlens eingestiegen. Für noch mehr Convenience an den Einzelhandelskassen sollen künftig mobile Lösungen auf Basis der Bluetooth-Low-Energy-Technik (BLE) sorgen. Die Beacon-Lösung von PayPal etwa funktioniert über kleine BluetoothStationen im Laden, selbst ohne Internetverbindung. Damit können Händler ihren Kunden damit gezielt Angebote aufs Handy senden, wenn diese sich im Store oder in der Nähe aufhalten, Bluetooth einschalten und die Verbindung akzeptieren.

Der BLE-Ansatz besitzt großes Potenzial für Marketing-Aktionen. Geht es um die sichere Übertragung von Zahlungsdaten, schwören namhafte Player nach wie vor auf die Near Field Communication (NFC). Der Übertragungsstandard, der auf der RadiofrequenzIdentifikation aufsetzt und zur kontaktlosen Datenübertragung im Nahbereich genutzt wird, findet sich etwa in Karten von Banken und Sparkassen wieder. Damit Einzelhändler die NFC-Technologie nutzen können, müssen sie ihre Bezahlterminals komplett austauschen oder zusätzlich spezielle NFC-Reader installieren. Nicht unwahrscheinlich, dass sie dies auch tun: Laut einer Umfrage des EHI Retail Institute im Auftrag von GS1 Germany geht eine Mehrheit der Handelsunternehmen davon aus, dass bis 2016 die meisten Terminals voll NFC-fähig sind – und auch die meisten Smartphones in der Lage sind, auf NFC-Basis zu interagieren.

M-Days 2014: Antworten auf aktuelle Fragestellungen Fest steht: Mobile Payment kommt, und wer im Rennen um die Gunst der mobilen Kunden nicht abgehängt werden will, muss Gas geben. Um jedoch Investitionssicherheit für die Unternehmen und Klarheit für die Konsumenten

zu schaffen, sind einheitliche, anbieterunabhängige Standards gefragt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Mobile Payment, Couponing, Kundenbindungsprogramme und viele weitere Anwendungen zunehmend ineinander greifen. Die unterschiedlichen Transaktionstypen wirken sich massiv auf die Checkout-Prozesse im stationären Handel aus; nur wenn es gelingt, sie zu harmonisieren, besteht Aussicht auf Erfolg. Auf den diesjährigen M-Days, der Fachmesse für Mobile Business am 13. und 14. Mai 2014 in Frankfurt gestaltet GS1 Germany als Content- und Marketingpartner das offene Kongressforum Mobile Commerce und präsentiert unter anderem eine Neuauflage der Studie „Mobile in Retail“ – mit den neuesten Zahlen zum Einsatz und zu den Potenzialen von Mobile Payment im Besuchen Sie Handel. uns in Halle 11.0 am Stand A 46

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Commerce

Mit Web & Mobile ...

Aperto AG

Meet us at M-Days

Stationären Handel neu denken

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand B 27

Neue mobile Technologien können den stationären Handel für neue Kauferlebnisse öffnen, wenn er die richtigen Treiber für eine Vernetzung von digitaler und physischer Welt nutzt: Das Aperto-Go-to-the-Market-Framework „Seamless Shopping Experience“ ermöglicht die integrierte Kundenansprache über alle Geräte. Die Anzahl digitaler Endgeräte steigt und die Konsumenten sind es gewöhnt, von überall und jederzeit auf Services

zugreifen zu können. Wie sorgt man im stationären Handel für reibungslosen Austausch zwischen Onlineauftritt, ECommerce und Point of Sale und welche Vorteile lassen sich daraus generieren? Mit der neuen Technologie Bluetooth Low Energy (BLE) können solche Szenarien realisiert werden. Über Navigationspunkte in Räumen, zum Beispiel mit Beacons, lassen sich Geräte optimal mit Orten vernetzen. Damit werden Anwendungen wie Location-Based Shopping Applications, Mobile Commerce, Indoor-Navigation und Digital POI Advertising möglich. Seit der Einführung von Bluetooth Low Energy für iOS7

Mobile Customer Engagement

(Apple), Android 4.3 (Google) und Windows 8 (Microsoft) unterstützen nahezu alle Smartphone-Hersteller diese Technologien zur kontaktlosen Interaktion von Geräten und Orten. In der Praxis sind die Potenziale vielfältig: Sie reichen von Echtzeitpersonalisierung bei Ladeneintritt über zusätzliche Produktinformationen und Serviceangebote bis hin zu neuen Erkenntnissen über Käuferverhalten. Um die Szenarien richtig umzusetzen, braucht es allerdings eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Kunden, Touchpoints, Produkten, Services, Prozessen und Kommunikation. Als Agenturgruppe bietet Aperto dazu ein eigenes Beratungs- und Lösungsportfolio für den Handel und die Marktanbieter. Auf den MDays 2014 stellt Aperto erstmals Praxis Cases und Anwenderszenarien unter realen Bedingungen des Point of Sales vor.

valuephone

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Werbung wird in Zukunft den Kunden mit einbinden „Marketing mit dem Smartphone wird in Kürze der dominierende Kanal sein“, ist Stefan Krueger, Geschäftsführer und Gründer von valuephone überzeugt. Dabei stellt er sich eine Zukunft vor, in der Konsumenten nicht mehr mit Werbung bombardiert, sondern mit Beteiligungsmöglichkeiten gelockt werden.

Nach Ansicht Stefan Kruegers ist die nächste Stufe des mobilen Marketings „Mobile Customer Engagement“. Bisher senden Unternehmen Ihre Werbe-Botschaften an die Konsumenten aus, und diese nehmen die Botschaften an oder nicht: die Streuverluste sind hoch, Feedback-Kanäle bleiben ungenutzt. Kunden-

Stefan Krueger, Geschäftsführer und Gründer von valuephone Verschiedene geschäftsführende Funktionen in Marketing und Vertrieb bei Wincor Nixdorf, SAF und NCR machen ihn zum ausgewiesenen Marketing- und Vertriebsexperten. Die langjährige Erfahrung durch die Arbeit mit dem internationalen Einzelhandel verschaffen ihm fundierte Kenntnisse über Prozesse und Strategien im Handel.

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bindung besteht derzeit vorwiegend aus Rabatten und Promotions. Die neue Art der Kundenbindung werde sein, dem Verbraucher Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten, und ihn als Teil des Unternehmens zu sehen. So könnten zum Beispiel in Zukunft die Bewohner eines Viertels das Sortiment des Supermarkts mitbestimmen und es in ihrer eigenen Community bewerben. „Wer seine Kunden zum Mitmachen im Unternehmensumfeld gewinnt, kann sie nachhaltig an sich binden. Gerade der mobile Kanal eignet sich dazu ideal“, so Krueger.

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand B 25


Commerce

Problemlos an die Piazza

Netsize

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Italienische Städte setzen auf Mobile Ticketing Den Fahrkartenautomaten links liegen lassen und sich ein Ticket auf das Smartphone holen – das können nun auch die Bewohner der Stadt Brescia. Damit reiht diese sich ein in die Liste der Mobile Ticketing Vorreiter in Italien. Nach dem Erfolg von Mobile Ticketing in diversen Städten Italiens führte vor kurzem auch die Stadt Brescia Handy-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr ein. Entwickelt wurde der Dienst von den italienischen Netzwerkbetreibern in Zusammenarbeit mit Netsize, einem Spezialisten für In-App Payment, Premium SMS, Online und Direct Billing. So kann der User per SMS Fahrkarten lösen, ohne sich vorher bei einem Dienst registrieren und Bankoder Kreditkarten-Details hinterlegen zu müssen. Zusätzlich wird der Service in die

Bankgeschäfte unterwegs schnell und einfach erledigen

App der Brescia Mobility Group integriert, wo Tickets per Bildschirmberührung erstanden werden können. Damit ist Brescia die zehnte Stadt Italiens, die auf das System von Netsize setzt. Laut dem Unternehmen wurden landesweit bereits von 230.000 Menschen über 2,5 Millionen Tickets gekauft. Netsize erreicht über zwei Millionen Kunden und verbindet über 1.000 Händler mit 160 Besuchen Sie Netzwerkbetreiuns in Halle 11.0 bern. am Stand A 12

Star Finanz

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Mehr Sicherheit und Komfort mit dem pushTAN-Verfahren In Deutschland erledigen mittlerweile rund 80 Prozent der Bürger ihre Bankgeschäfte im Internet. Immer häufiger nutzen sie dafür mobile Endgeräte, das belegt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain & Company. Star Finanz will dies nun einfacher und sicherer gestalten. Die Star Finanz hat mit dem pushTAN-Verfahren eine Lösung entwickelt, die mobile Bankgeschäfte schneller, einfacher und sicherer machen soll. Das so genannte pushTAN-Verfahren ermögliche es, TANs auf ein- und demselben mobilen Endgerät zu empfangen und einzusetzen. Ein zweites mobiles Gerät, wie beim smsTANVerfahren, oder ein TAN-Generator bei chipTAN, sei dabei nicht erforderlich. So sollen User ihre Überweisungen unkompliziert und simpel immer und überall erledigen können. Auch beim Sparen soll die kostenlose App helfen, denn da keine smsTANs verschickt werden, entfallen diese Telekommunikationskosten. Und im Gegensatz zu chipTAN muss auch kein Zusatzgerät gekauft werden.

Um die Sicherheit der Daten garantieren zu können, hat Star Finanz diverse Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Neben Passwort und kryptografischem Schlüssel werden die Schutzfunktionen des Betriebssystems genutzt. So soll die pushTAN-App isoliert auf dem Smartphone betrieben werden. Dabei wird das Smartphone in zwei logische Kanäle eingeteilt: Auf dem ersten wird der Auftrag eingegeben, auf dem zweiten Kanal die TAN empfangen. Beide Kanäle arbeiten dabei komplett getrennt voneinander und erfüllen damit die Vorschriften des in Deutschland geltenden Bankrechts, so Star Finanz. Dies wurde der App auch durch ein TÜV-ZertifiBesuchen Sie kat bestätigt. uns in Halle 11.0 am Stand A 48 GFM Nachrichten 4/2014 I

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W&V SEMINAR

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Jetzt anmelden und bis zu 250,- Euro Rabatt sichern: www.wuv.de/seminare Ulrich Bellieno, Geschäftsführer Bellieno Consulting

Petra Kruse, Geschäftsführerin pilot

Johst Klems, Leiter Social Media Crossmedia

Christof Baron, CEO Mindshare

Dominik Terruhn, Geschäftsführer plan.net

Nächster Termin: 08./09. Mai 2014 in München

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Media

Nachrichtenmedien

WAN-IFRA

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Innovativ in die Zukunft Medien unterliegen einem ständigen Wandel. Die Vergangenheit liefert keine Vorlage für die Zukunft mehr. Andrew Miller, Guardian CEO und Eröffnungsredner der World Publishing Expo 2013, empfiehlt: „Hört nicht auf, innovativ zu sein, etwas zu probieren! Manches wird funktionieren, manches nicht. Aber Ihr müsst etwas tun.“ Medien unterliegen einem ständigen Wandel. Die Vergangenheit liefert keine Vorlage für die Zukunft mehr. Andrew Miller, Guardian CEO und Eröffnungsredner der World Publishing Expo 2013, empfiehlt: „Hört nicht auf, innovativ zu sein, etwas zu probieren! Manches wird funktionieren, manches nicht. Aber Ihr müsst etwas tun.“ In 200 Vorträgen zeigten führende Medienunternehmen auf der World Publishing Expo 2013, was sie probieren und was funktioniert. 8.500 Besucher waren letztes Jahr dabei, um sich neue Ideen zu holen. 300 Austeller präsentierten ihre Lösungen.

Responsive Design ist ein heißes Publishing-Thema, die Irish Times einer der Wegweiser. CIO Brona Kernan präsentierte auf der „Social-Local-Mobile“-Bühne das Ergebnis ihres Teams: bessere Lesbarkeit durch optimierte Schriften, klare Website-Struktur und einfache Navigation. Den Zuhörern gab sie einen wertvollen Tipp: „Es war ein Fehler, nicht mit der mobilen Version anzufangen. Starten Sie mit dem einfachsten Layout und skalieren Sie auf die anderen Größen hoch.“ Mobile Video sorgte für Andrang als John Paton, CEO, Digital First Media, über die Entwicklung Ihrer Video-App berichtete.

HTC-Studie: Süchtig nach Nachrichten Smartphones befriedigen gestiegenen Nachrichtenbedarf Social Media soll dumm machen? Ganz im Gegenteil, meint eine im Auftrag von HTC durchgerührte Studie. Bei der von ICM Research umgesetzten Online-Umfrage wurden je 1.000 Verbraucher aus zehn Ländern befragt, darunter auch Deutschland. Das Ergebnis: 42 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie bereits in der ersten Stunde nach dem Aufwachen die Nachrichten ansehen. Etwa ein Drittel checken die News auch in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen. Fast zwei Drittel gaben an, ein allgemeines Bedürfnis danach zu verspüren, über globale Nachrichtenereignisse als Erste informiert zu sein. Die direkte und sofortige Verfügbarkeit der Nachrichten hat aber auch gewisse Auswirkungen. So teilt nur noch jeder Achte unter den Befragten News-Storys über soziale Netzwerke, und nur 14 Prozent „liken“ Nachrichten. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, dass lokale Nachrichten über soziale Netzwerke geteilt werden, um ein Drittel höher, da die Befragten davon ausgehen, dass diese weniger leicht zugänglich sind. Andere Auswirkungen könnten auch Journalisten und Redakteuren zu Denken geben: Über die Hälfte der Befragten sind stärker an der News-Story selbst interessiert als an der Quelle. Und nur noch ein Drittel der unter-25-Jährigen hält traditionellen Nachrichtenanbietern noch die Treue, bei den über 50 Jahre alten ist es immerhin noch die Hälfte. Fast die Hälfte der Digital Natives unterscheidet auch nicht mehr zwischen News-Storys und Social-Media-Beiträgen.

Das USUnternehmen hat für seine 75 Zeitungen einen Weg gefunden, die Leser zu binden: “Sie wollen mehr Video, mobil – in Echtzeit.“ 1.800 Journalisten bearbeiten und veröffentlichen täglich bis zu 7.000 Videos per App. Der Lohn: 25 Millionen Klicks und Extra-Einnahmen. Andrew Miller brachte das Ziel des wichtigsten Treffpunkts der Medienbranche auf den Punkt: „Die Zukunft beginnt jetzt. Die Leser wollen unsere Publikationen auf vielfältige Art und Weise. Das passiert nicht erst in der Zukunft, es passiert heute. Wir müssen investieren, einen Schritt weiter denken und unseren Lesern folgen.“ Die World Publishing Expo 2014 (13.-15. Oktober, Amsterdam) stellt unter dem Motto „Publizieren auf allen Kanälen“ wieder zukunftsweisende Technologie und Strategien vor. Seien Sie dabei!

Vorteile von Zeitungsapps Mit Applikationen folgen viele Zeitungsverlage dem Trend der Digitalisierung. Der wohl größte Vorteil einer ZeitungsApp ist, dass sie mit multimedialen Inhalten gefüllt werden kann. Die Frankfurter Rundschau bietet dem Leser in der aktualisierten Version ihrer Multimedia-App für iPad nun die Möglichkeit, selbst zu entschieden, welche Inhalte zum Offline-Lesen geladen werden. Somit ist eine Internet-Verbindung zum sehen von Videos oder Bildergalerien nicht mehr unbedingt notwendig.

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Mittelstand digital

Mittelstand Digital

Kleine und mittlere Unternehmen werden fit für Mobile Eine effiziente Organisation und Abwicklung von Geschäftsprozessen macht die Mobilität der Mitarbeiter in den meisten Unternehmen unverzichtbar. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gilt es, genau dort präsent zu sein, wo auch die Kunden sind, um vor Ort optimalen Service anbieten zu können.

Nicht nur im Vertrieb und beim Marketing, sondern auch in der Logistik und bei der internen Unternehmenskommunikation finden sich zentrale Einsatzfelder für mobile Informations- und Kommunikationslösungen. Die Infrastruktur für die Nutzung mobile IKT-Lösungen ist seit Jahren verfügbar. Der mögliche Beitrag mobiler IKT-Lösungen zum Unternehmenserfolg wird allerdings von vielen KMU bisher nicht hinreichend ausgeschöpft. Zwar setzt über die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland bereits höherwertige mobile IKT-Lösungen ein. Allerdings erfolgt der Einsatz in vielen Fällen ohne ganzheitliche Planung auf Basis geschäftsstrategischer Überlegungen. Die Anwendung von mobilen IKT-Lösungen in den KMU hat daher oft Zufallscharakter. Sie haben sich daher noch nicht flächendeckend als Instrument zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen etabliert.

eKompetenz-Netzwerk für Unternehmer Mobile Geschäftsanwendungen können auf allen Stufen der Wertschöpfungskette die Produktivität maßgeblich steigern und spürbar Kosten und Zeitaufwand

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senken, so Franz Büllingen, Abteilungsleiter im Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste und Leiter der Begleitforschung Mittelstand Digital. „Daneben ermöglichen sie in vielen Bereichen wie zum Beispiel dem Gesundheitssektor erhebliche

Die deutsche Wirtschaftsstruktur ist geprägt von leistungs- und wettbewerbsfähigen mittelständischen Unternehmen. Bei der Einführung von elektronischen Geschäftsprozessen stehen KMU und Handwerksbetriebe jedoch häufig vor besonderen Herausforderungen. Sie verfügen im Gegensatz zu Großbetrieben meist nicht über eine eigene IT-Abteilung. Zudem sind häufig Zeit, Geld und Arbeitskraft zu knapp, um externe IT-Dienstleister zu beauftragen und aufwändige und komplexe Lösungen umzusetzen. Damit auch der Mittelstand an IT-basierter Effizienz partizipieren kann, ohne dafür wertvolle und meist an anderer Stelle dringend benötigte Ressourcen einsetzen zu müssen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderprogramm „Mittelstand Digital“ mit dem „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“ sowie die Förderinitiativen

Mit Hilfe mobiler Geschäftsanwendungen lassen sich auf allen Stufen der Wertschöpfung erhebliche Produktivitätssteigerungen sowie spürbare Kosten- und Zeitersparnisse erzielen. Unsere Erhebungen zeigen, dass Anwender von mobilen eBusiness-Lösungen Effizienzgewinne und durchschnittliche Kosteneinsparungen von über 20 Prozent realisiert haben. Franz Büllingen, Leiter der Begleitforschung Mittelstand Digital Qualitätsverbesserungen in den bestehen Versorgungsleistungen. Die mobile Gesundheitsvorsorge macht Prozesse schlanker kann zum Beispiel durch das mobile Monitoring von Vitalparametern das Wohlbefinden von Patienten deutlich steigern“, erklärt er weiter.

„eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ und „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ ins Leben gerufen, damit praxisrelevantes Orientierungswissen für Unternehmen bereitgestellt werden kann. Mit den drei Initiativen ermöglicht das BMWi, dass konkrete Hilfestellung bei der Verbesse-


Mittelstand digital

Bei den M-Days 2014 präsentiert sich der Förderschwerpunkt auf einem Mittelstand-Digital-Areal zum ersten Mal mit allen drei Initiativen und seinen insgesamt 67 Projekten und der Begleitforschung gemeinsam der Öffentlichkeit. Alle Förderprojekte und eBusiness-Lotsen werden auf dem Mittelstand-Digital-Areal in Halle 11.0 mit Ständen präsent sein und Einblicke in ihre Erkenntnisse und Schwerpunktthemen geben. Parallel hierzu ist an beiden Tagen ein Forenprogramm auf einer eigenen Vortragsfläche geplant. Dienstag, 13.5.2014, 14:00-15:40 Uhr: Handel im Wandel Vorträge zur Marktentwicklung bei Mobile Commerce und zur Mass Customization. Dienstag, 13.5.2014, 16:00-18:00 Uhr: Usability mobiler IKT-Anwendungen Vorträge und Erfahrungsberichte zur nutzerfreundlichen Gestaltung mobiler IKT-Anwendungen. Mittwoch, 14.5.2014, 11:30-13:30 Uhr: Mobile Industrie-4.0-Anwendungen und eBusinessStandards Vorträge zur effizienten Vernetzung von Prozessketten in der Produktion auf Basis von eBusiness-Standards. Mittwoch, 14.5.2014, 15:30-17:30 Uhr: Mobile Geschäftsprozesse im Handwerk Vorträge, Praxisbeispiele und Diskussionen zum OnlineMarketing und mobilen IKT-Anwendungen im Handwerk.

rung von Effizienz und Kundenservice durch mobile IKT angeboten werden kann. Über das eKompetenz-Netzwerk stehen den Unternehmen 38 eBusinessLotsen als Anlaufstelle für anbieterneutrale und praxisnahe IKT-Informationen bereit. KMU können dort vielfältige Angebote nutzen. Informationsveranstaltungen, Workshops, Expertenrunden, Praxisbeispiele, Broschüren oder Leitfäden geben Hinweise zur sicheren Nutzung von Smartphones, zur Entwicklung userfreundlicher mobiler Applikationen, aber auch Tipps zur Entwicklung eigener Apps.

Förderinitiative für kleine Betriebe In der Förderinitiative eStandards werden beispielhafte innovative Lösungen entwickelt, die auf die spezifischen Anforderungen kleiner Betriebe zugeschnitten sind. Zum Beispiel sollen Geschäftsprozesse im Büro, unterwegs und auf der Baustelle künftig mit Hilfe der Lösungen

des Projekts eMasterCraft medienbruchfrei elektronisch gesteuert werden können. Auf Unwägbarkeiten in der Baubranche können Handwerksunternehmen mit mobilen eBusiness-Lösungen schneller reagieren und produktiver agieren. Mit der Förderinitiative Usability werden Vorgehensmodelle für mittelständische Entwickler ausgearbeitet, damit diese betriebliche Software mit hoher Gebrauchstauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit herstellen. So befasst sich etwa das Projekt UseTree mit der Entwicklung eines nutzerfreundlichen mobilen Kassensystems. Im Projekt KompUEterchen4KMU wird ein Usability-Kompetenzzentrum speziell für mobile Unternehmens-Software aufgebaut, um die User Experience für mobile betriebliche IT-Anwendungen nutzbar zu machen. Besuchen Sie uns in Halle 11.0, Mittelstand Digital

Erfolg im Web 2.0 Mit der neuen Magazinreihe „WISSENSCHAFT TRIFFT PRAXIS“ schafft der Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ eine Plattform für – wie der Name vermuten lässt – den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Hier werden sowohl Experten aus dem Netzwerk der Initiative als auch externe Fachleute ihre Expertise einbringen. Die Erstausgabe des Magazins widmet sich dem Thema „Usability betrieblicher ITAnwendungen“ und richtet sich an Hersteller und Anbieter sowie an Anwender von betrieblicher Software.

Produkte in 3D anbieten Die catalogueapp von cluetec lässt Unternehmen erklärungsbedürftige und technisch komplexe Produkte beim Kunden vor Ort in Szene setzen. Mit dem 3D-Produkt-Konfigurator geht dies nun auch individualisiert und in 3D. „Mit dem neuen 3D-Konfigurator können Unternehmen nun bereits in einem frühen Vertriebsstadium gemeinsam mit ihren Kunden erste individuelle Produktkonfigurationen durchführen, testen und präsentieren“, erklärt Geschäsftführer Thomas Rieger.

Automatisierung für das iPad Mit IFTTT – kurz für „If this then that“ oder zu deutsch „wenn dies, dann das“ – lassen sich einfache „wenn dies, dann das“-Regeln festlegen, die Prozesse automatisch ablaufen lassen. Durch diesen recht einfachen aber zugleich logischen Aufbau sind die Möglichkeiten, neue Regeln aufzustellen, kaum begrenzt. Neben der iPad-App, die nun veröffentlicht wurde, erhielt die iPhone-App einen neuen Channel, der Push-Nachrichten ermöglicht. Bisher war hierfür ein externer Dienst notwendig.

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Enterprise

Matratzen und die Feuerwehr

Magic Software

Meet us at M-Days

End-to-End-Lösungen mobilisieren jedes Unternehmen Kunden wollen mit Smartphones Lieferverfügbarkeiten überprüfen, Vertriebsmitarbeiter ihre Ver- kaufsprozesse mit Tablets optimieren, Partner brauchen unterwegs die aktuellen Produktinformationen und das Management möchte die wichtigsten Kennzahlen im Blick haben. Mobile Endgeräte machen dies alles möglich. Der Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen Rosenbauer zum Beispiel hat die unternehmensweit genutzten BlackberrySysteme in die IT-Landschaft integriert. Ziel war es, Workflow-Funktionen wie die Freigabe von Beschaffungsvorgängen, Investitionen oder anderer Entscheidungsschritte, die im Produktionsplanungssystem anfallen, bereit zu stellen. Neben den Workflow-Funktionen wurde zudem ein Monitoring-Werkzeug erstellt, das vom Handy aus die Abfrage bestimmter kritischer Systemzustände des ERP-Systems erlaubt. Matrazenproduzent Rummel hat eine iPad-Applikation für den Vertrieb umgesetzt. Der Vertrieb kann mit der RummelApp in Echtzeit und auf Knopfdruck auf alle für den Verkauf notwendigen Informationen zurückgreifen, inklusive Kunden- und Bezahlhistorie, Auftragsstatus, Vertriebsunterlagen und Rücksendestatus. Die Anwendung funktioniert bidirektional, das heißt, die Anwender können auch von unterwegs Verträge oder Bilder hochladen, Retouren dokumentieren sowie Notizen zum Kunden-Feedback oder Ideen festhalten. Helmut Haag, IT Leiter bei Rummel Matratzen, zeigt sich mit dem Ergebnis des Projekts zufrieden: „Mit der iPad-App konnten wir in kurzer Zeit die Effizienz unseres Vertriebs dramatisch steigern – auch weil die Entwicklungszeit so kurz war.“ Um Enterprise Mobility auf diese Weise durchBesuchen Sie gängig vom mobilen uns in Halle 11.0 Endgerät bis zu Back-End am Stand C 41 Systemen wie ERP, CRM,

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Legacy Anwendungen und anderem zu realisieren, sind End-to-End-Plattformen nötig. Sie sorgen für Entwicklung, Integration, Bereitstellung, Management und Sicherheit mobiler Applikationen. Mit der Entwicklungsplattform Magic xpa,

Enterprise Mobile Solutions

der Integrationsplattform Magic xpi, Magic Mobile Device Management und den Magic Mobility Services bietet Magic Software eine solche End-To-End-Lösung, um das mobile Unternehmen zu schaffen. Mehr unter www.magicsoftware.com.

H&D International Group

Licht und Schatten mobilen Arbeitens Fast 60 Prozent der Angestellten in Deutschland arbeiten wenigstens teilweise mobil – Tendenz steigend. Die Akzeptanz mobilen Arbeitens ist hoch, mobile Endgeräte machen Mitarbeiter flexibler in ihrer Zeiteinteilung, Außendienstmitarbeiter schätzen den ortsunabhängigen Zugriff auf Unternehmensdaten. Angestellte lieben ihre Smartphones und Tablets; den IT-Verantwortlichen verursachen sie in vielen Unternehmen Albträume. Es geht erkennbar um mehr als darum, Geräte zum Mitnehmen einzusetzen. Selbst ein Mobile Device Management (MDM) zur Verwaltung und sinnvollen Einbindung mobiler Geräte in die Unternehmens-IT-Infrastruktur greift zu kurz. Wir sind „Beyond MDM“. Enterprise Mobile Management setzt vorher an.

Ganzheitliches Konzept Mit den Enterprise Mobile Solutions steht H&D den Kunden schon in der Planungsphase zur Seite: Es wird geklärt, welche Geschäftsprozesse im Rahmen

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand BI 07

einer Mobility-Lösung unterstützt werden müssen. Und ob die dabei eingesetzten Endgeräte wie Smartphones oder Tablets es erfordern, diese Prozesse anzupassen.

Applikationen nach Maß Die H&D International Group berät ihre Kunden dabei, von großen Anwendungen zu effizienten Apps zu kommen, die sowohl funktional als auch Menschen-zentriert sind: klein, schnell, effektiv, intuitiv und einfach zu bedienen. Die H&D AppFactory entwickelt für verschiedene Plattformen Business Apps, die den Kunden helfen, ihre Geschäftsprozesse für den mobilen Einsatz zu optimieren. Schließlich werden das passende Gerätekonzept und das entsprechende Device Management definiert.

Sicherheit auf allen Ebenen PINs, Back-ups, Remote Wipe bei Verlust eines Gerätes, saubere Trennung geschäftlicher und privater Nutzung, die Administration von Zugangsrechten und Schutz von Company Apps durch Wraps sind nur einige Beispiele, wie Security-Anforderungen der H&D Kunden im Detail umgesetzt werden können.


Enterprise

BITKOM

Deutschland weltweit zu einem Spitzenstandort machen Der Hightech-Verband BITKOM ist in diesem Jahr erstmals fachlicher Träger der M-Days. Seine Mitglieder berichten in Paneldiskussionen und Vorträgen über aktuelle Entwicklungen, Landessprecherin Sabine Bendiek wurde als Keynote Speaker gewonnen. Gegenüber den GfM Nachrichten erläutert sie, welche mobilen Themen in ihrem Verband derzeit die höchste Priorität haben und welche Hürden noch zu überwinden sind. Wie wichtig ist für Ihren Verband mittlerweile das Mobile Business?

Mobile Business ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Verbandsarbeit. Derzeit beschleunigen vier Trends die Transformation der IT: Cloud Computing, Big Data, Social Networking – und Mobility. Zusammen genomen verändern diese vier Trends die IT derart massiv, dass wir von einer neuen, dritten Plattform der IT-Branche sprechen: Nach MainframeSystemen und Client-Server-Architekturen werden zukünftig Milliarden von Nutzern über mobile Endgeräte auf Millionen Applikationen zugreifen. Das wird auch die Geschäftsmodelle unserer Mitglieder beeinflussen.

Was hat Sie bewogen, in diesem Jahr erstmals als fachlicher Träger der M-Days aufzutreten? Smartphones und Tablet-Computer verändern nicht nur unsere private Kommunikation, sondern sind auch zu einem Motor für Innovationen im Geschäftsumfeld geworden. Egal ob es um den Breitbandausbau in Deutschland, die mobile Sicherheit oder die Förderung von Startups geht: Die M-Days sind der richtige Rahmen, um über die neu entstehenden Möglichkeiten zu diskutieren.

Welche mobilen Themen bewegen den BITKOM derzeit am stärksten?

Es gibt eine Vielzahl von Themen, die uns derzeit im Hinblick auf Mobility beschäftigen. Nehmen Sie die stetig steigende Nachfrage nach mobilen Datendiensten: Schon bald wird die mobile Datenkommunikation an der mobilen Telefonie vorbeiziehen. Daraus ergeben sich enorme Herausforderungen für Netzbetreiber. Gleichzeitig haben sich mit der ver-

Sabine Bendiek leitet seit 1. April 2011 die EMC Deutschland GmbH. Zuvor arbeitete sie sieben Jahre bei Dell, zuletzt las Director & General Manager Small & Medium Business Deutschland/Österreich. Vor ihrer Zeit bei Dell hatte sie Führungspositionen als Partner in einem Private Equity Fund und bei McKinsey inne. mehrten Nutzung mobiler Geräte auch die Erwartungen der Nutzer an die Anwendungen geändert. Das erfordert ein Umdenken in der Softwareentwicklung: Wir müssen sicherstellen, dass mobile Anwendungen von Grund auf mit hoher Qualität entwickelt werden. Deshalb haben wir eine Task Force gegründet, die derzeit Richtlinien für die erfolgreiche Entwicklung mobiler Anwendungen erarbeitet. Aber auch das Thema intelligente Mobilität, also die Einführung von Verkehrstelematik-Systemen für die Steuerung der Verkehrsströme, spielt für den BITKOM eine große Rolle.

Wo sehen Sie noch Hürden?

In der Tat gibt es noch sehr viele Hürden, die zu bewältigen sind. Zum einen das rasante Datenwachstum und in diesem Zusammenhang die fehlenden Experten, die für die Datenanalyse zuständig sind. Die Zahl solcher Experten wird in den kommenden Jahren steigen. Zum anderen denken wir, dass ein einheitlicher weltweiter oder zumindest europäischer Datenschutzstandard fehlt.

Was sollten Unternehmen derzeit beachten, wenn sie im Mobile Business aktiv sind bzw. sein wollen?

Zunächst müssen Unternehmen für die Sicherheit der Geschäftsdaten sorgen.

Ohne intakte Security-Lösungen laufen sie das Risiko eines massiven Reputationsverlusts. Unternehmen müssen aber auch darauf achten, dass sie viel direkter mit dem Kunden interagieren. So können beispielweise Kunden öffentlich auf Twitter, Facebook oder als Kommentatoren auf Blogs ihre Wünsche, Kritiken und Empfehlungen äußern. Jegliche Unterbrechung oder Störung des Customer Service kann zu Imageverlusten der Unternehmen führen. Hier muss direkt gehandelt werden. Kurze Reaktionen setzen jedoch eine intelligente Nutzung der verfügbaren Datenquellen sowie eine hohe Agilität und Flexibilität der eigenen IT-Systeme voraus.

Wie kann Ihr Verband dabei helfen?

In unserer Strategie, die wir Ende März vorgestellt haben, sehen wir drei entscheidende Handlungsfelder, nämlich die digitale Wirtschaft, intelligente Netze sowie Vertrauen und Sicherheit. Wir möchten Deutschland zu einem Spitzenstandort für IT machen. Wir haben 90 verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, um in den drei Feldern erfolgreich zu sein. Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand BI 11

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Marketing / Media

Erfolgreiches App Marketing

Media!House direct

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Die Handelsblatt Live-App Was sind die Voraussetzungen für erfolgreiche App-Marketing-Kampagnen? Eine App, die sowohl in der Funktionalität und auch im Design ansprechend ist, ein Tracking-System, einen Kunden, der bereit ist unterschiedlichste Werbewege zu testen und die Mediaplanung. einführung der App für die Mediaplanung und die Bewerbung im Bereich Vertriebsmarketing zuständig.

Kampagnenplanung und -optimierung

So beschreibt Media!House direct seine Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Handelsblatt. Anfang 2013 erschien Handelsblatt Live, die digitale Wirtschaftszeitung für das iPad, Ende 2013 kam die Version für Android Tablets hinzu. Media!House direct ist seit der Markt-

Seitdem wurden vielfältige Tests über eine breite Auswahl von Netzwerken und über unterschiedlichste Werbewege durchgeführt. Dabei wurden neben Performance-Netzwerken auch Brandingflächen und weitere Maßnahmen wie etwa Integrationen in Standalone E-Mails belegt. Ferner wurden ausgewählte Zielgruppen per Social Media oder Musik-Plattformen angesprochen.

Integration von Trackinglösungen Die Integration eines Trackinganbieters in der App hat sich dabei als unverzichtbar erwiesen. So konnten anhand von KPIs erfolgreiche Netzwerke sowie die Werbemittel herausgefiltert werden, die zu einem Klick/Lead/Sale geführt hatten. Durch regelmäßige Reportings und Auswertungen konnten die Kampagnen während der jeweiligen Laufzeit analysiert und optimiert werden. Fortlaufendes Monitoring der Responses und daraus ableitbare Mediaschaltungen sollen so dauerhaft zum Erreichen von langBesuchen Sie fristigen Abonnenuns in Halle 11.0 ten führen. am Stand C12

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Strategy

Mit Blick auf den User

TNS Infratest

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Nutzer-Bedürfnissen und die Entwicklung mobiler Geschäftsmodelle Wearables, Location Based Services und Marketing oder M-Payment – bei mobilen Anwendungen bestimmen derzeit technologische Aspekte die öffentlichen Diskussionen. Was aber häufig fehlt, ist der Blick Walter Freese auf den M-Days auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Konsumenten. Im Vergleich zu Technologien, Infrastrukturen und Anbietern geht es eher selten darum, was die Konsumenten wünschen und erwarten. Aber: Wer Mobile als neues Geschäftsmodell entwickeln oder bestehende Geschäftsmodelle auf mobile Devices ausweiten will, benötigt ein detailliertes Verständnis für die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe. Aber auch die coolsten Apps sind wertlos, wenn sie nicht genutzt werden, weil sie nicht den Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe entsprechen. Marktforscher unterstützen mit wissenschaftlichen da-

Testing as a Service

tenbasierten Erkenntnissen und handlungsorientierter Beratung dabei, auch in der mobilen Welt zu wachsen. Die Experten von TNS Infratest liefern seit Jahren für zahlreiche Branchen Basisdaten über Märkte und Zielgruppen und Insights für den Erfolg von Innovationen. Im Bereich der mobilen Endgeräte stellt TNS Infratest mit dem sogenannten ‚Mobile Club‘, einer Mehrthemenumfrage unter Smartphone- und Tablet-Nutzern, moBesuchen Sie natlich Daten für den uns in Halle 11.0 deutschen Markt zur am Stand C 09 Verfügung.

testhub

Walter Freese ist bei TNS Infratest seit 2012 verantwortlich für den Wachstumsmarkt Mobile. Auf globaler Ebene stellte TNS 2012 und 2013 mit der Studie Mobile Life aktuelle Erkenntnisse zur Ausstattung, zur Nutzung und zu den Einstellungen gegenüber Mobile für weltweit 50 Länder zur Verfügung. Und in 2014 steht die nächste Welle als „Connected Life“ in den Startlöchern. Am 13. Mai 2014 können Sie auf der Mobile Strategy Bühne im Vortrag von Herrn Freese mehr erfahren.

Meet us at M-Days

Die Intelligenz des Schwarms nutzen Eine fehlerfreie Anwendung ist der Grundstein für eine gute User Experience. Aus diesem Grund liefert die Qualitätssicherung einen maßgeblichen Beitrag zum langfristigen Erfolg. Die Prozesse hierfür haben sich aber verändert. Testautomatisierung und agile Entwicklung haben die Anforderungen an die Qualitätssicherung in den letzten Jahren deutlich erhöht. Als Folge wird immer weniger Zeit für manuelles Testen aufgebracht, obwohl Systemfragmentierung und Anforderungen an Usability deutlich zugenommen haben. Gute Software lebt allerdings davon, dass sie überall problemlos läuft und von jedem User verstanden wird. Das umfangreiche Testen mit menschlicher Intelligenz kann also nicht entfallen. Um viele Testumgebungen abzudecken, manuelles Testen skalierbar zu machen und Betriebsblindheit beim Testen zu vermeiden, hat sich Crowdtesting als Testmethode etabliert. Dabei werden

Aufträge online an eine Vielzahl von Testern verteilt, welche diese dann meist von zu Hause aus bearbeiten und eine Vergütung für ihre Leistung erhalten. Interne Qualitätssicherung sowie permanente Schulungen der Schlüsselpositionen sorgen dabei für hohe Qualität. Die Spanne an Testern reicht von Endanwendern über Informatikstudenten bis hin zu Softwareentwicklern. Die Crowdtesting-Plattform testhub erlaubt es zudem, je nach Anforderung passende Tester auszuwählen. Ferner werden die Tester nach jedem Einsatz auf Basis ihrer Ergebnisse bewertet. So würden die Fleißigen unter ihnen bei zukünftigen Tests bevorzugt und weniger engagierte Tester herausgefiltert. Mithilfe

von Crowdtesting kann zudem eine Anwendung über ein Wochenende oder über Nacht getestet werden. Die Crowd verhält sich damit wie ein ständig verfügbarer Service (Testing as a Service-Konzept). Dank der Vielzahl an Testern – bei testhub sind es laut Unternehmensangaben über 20.000 - ist es ebenfalls sehr leicht möglich, eine hohe Abdeckung an Systemumgebungen zu gewährleisten. Zusätzlich erhält der Auftraggeber wertvolle Verbesserungsvorschläge, die für die ProBesuchen Sie duktentwicklung uns in Halle 11.0 genutzt werden am Stand C 49 können.

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Enterprise / Strategy

Enterprise Mobility

arvato Systems

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Ganzheitliches Denken ein Muss Die Entwicklung und Umsetzung einer Enterprise MobilityStrategie stellt hohe Ansprüche und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei werden so viele Bereiche berührt, dass auch der Partner in allen Disziplinen fit sein muss. Prozesse optimieren, Engagement und Produktivität der Mitarbeiter steigern, Kosten senken – die Liste der Vorteile von Enterprise Mobility ist lang. Allerdings darf der Wandel hin zum „mobilen“ Unternehmen nicht unterschätzt werden, denn bevor die Vorteile Früchte tragen können, müssen zuerst diverse Fallstricke überwunden werden.

Prinzipiell geht es bei der „Mobilisierung“ eines Unternehmens um die Bereitstellung komplexer Geschäftsprozesse am mobilen Arbeitsplatz – auf Laptops, Tablets und Smartphones. Damit werden aber nicht nur klassische IT-Disziplinen wie SAP, Security und Compliance berührt. Auch Bereiche wie das effektive Device und Application Management sowie Mobile Experience-Aspekte bei unternehmensspezifischen Anwendungen spielen eine Rolle. Tragende Säule jeder Enterprise MobilityStrategie muss die Erkenntnis sein, dass der Gesamterfolg gefährdet ist, wenn einer der genannten Bereiche vernachlässigt wird. Dies zählt bei sicherheitsrelevanten Belangen ebenso wie bei Usability-Aspekten – denn sie wirken sich auf die Akzeptanz aller Anstrengungen bei den Nutzern aus.

Im Enterprise Mobility-Bereich ist daher ein ganzheitliches Vorgehen gefragt, um unternehmenskritische Prozesse und deren sensible Daten sicher in einer mobilen Umgebung zu nutzen.

Ganzheitliche Enterprise Mobility Zunächst gilt es, eine tragfähige Strategie zu entwickeln. Diese muss die stationären Prozesse analysieren und deren Umsetzung in die mobile Welt beschreiben sowie die mobile Infrastruktur definieren. Dabei geht es auch um die Übertragung des jeweiligen Unified Communications & Collaboration-Ansatzes (UCC) in die mobile Welt. Geklärt werden muss auch die Datenhaltung – soll diese auf eigenen Systemen erfolgen oder in einer privaten Cloud in einem Rechenzentrum. Auch die Standortfrage eines solche Rechenzentrums ist entscheidend, denn nicht überall gelten so hohe Anforderungen an Datenschutz und Rechtssicherheit wie in Deutschland. Auf Basis dieser Vorgaben müssen die bislang stationären Business-Prozesse in die mobile Struktur übertragen werden. Dabei fällt oft auch die Entwicklung von Mobile Apps an. Ein solch komplexes Vorhaben erfordert in hohem Maße interdisziplinäres Wissen und bindet interne Ressourcen. Mit umfassendem Strategie- und Entwicklungs-Know-how und eigenen Rechenzentren ermöglicht es arvato Systems Unternehmen, sich auf den Wandel hin zur mobilen Organisation einzulassen, ohne in den Aufbau von Know-how und Infrastruktur investieren zu müssen. Besuchen Sie uns in Halle 11 am Stand BI 02

kaufDA setzt weiter auf Apps kaufDA, der Anbieter lokaler Prospektwerbung in Web und Mobile, verzeichnet steigende Zugriffszahlen über mobile Endgeräte und investiert in die Weiterentwicklung seines mobilen Angebots. Der mobile Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens ist in zwei Jahren von 37 Prozent auf 80 Prozent gewachsen.

CommVault integriert HANA Die Simpana 10 Software von CommVault Software hat die zertifizierte Integration mit der SAP HANA Plattform erreicht. Simpana ermöglicht Unternehmen große Mengen leistungsfähigen Transaktions- und Analysedaten einfacher zu verwalten, zu schützen und wiederherzustellen. Dank HANA werden die Administration vereinfacht und die Backup- und Recovery-Funktionen verbessert.

Compliance aus der Cloud Unternehmen können nun auf das „GRCCockpit“ von T-Systems und StoneOne zugreifen. Die Abkürzung steht für Governance, Risk & Compliance, die Lösung kann als Flatrate aus der Cloud bezogen werden. Das GRCCockpit soll es den Geschäftsführungen erlauben, alle notwendigen Maßnahmen per Dashboard zu steuern und revisionssicher nachzuhalten. Gleichzeitig sei die Lösung so konzipiert, dass sie Mitarbeiter spürbar entlastet und diese so mehr Ressourcen für ihr Kerngeschäft nutzen können.

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Strategy

Mobilmachung in Unternehmen

Detecon

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Effizienzgewinne mit Smartphones und Tablets Die Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets in Unternehmen nimmt rasant zu. Die Ausstattung und Leistungsfähigkeit der mobilen Geräte machen diese immer attraktiver für die geschäftliche Nutzung. Mitarbeiter und Management schätzen den hohen Bedienkomfort mobiler Geräte, besonders beim Zugriff auf elektronische Nachrichten und Kalendereinträge. Dabei bleibt das größte Potenzial zur Produktivitätssteigerung weitgehend ungenutzt. Aus vielen Vorgängen ließen sich Medienbrüche und manuelle Eingaben mittels mobiler Geräte effizient beseitigen. Doch ein großer Teil der Firmen steht mit der mobilen Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse ganz am Anfang. Die Einführung mobiler Anwendungen und der zugehörigen Technologie

App-Entwicklung

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand BI 06

birgt grundlegend neue Herausforderungen. Bereits die Auswahl von Geschäftsvorfällen, die sich durch den Einsatz mobiler Endgeräte substanziell optimieren lassen, erfordert eine strukturierte Analyse. Denn neben der eigentlichen mobilen Applikation sind gewachsene Organisations- und IT-Strukturen zu berücksichtigen, die die Komplexität einer Transformation maßgeblich bestimmen.

Sicherheit ist ein weiterer Faktor: Zusätzliche Risiken durch mobilen Zugriff sind daher adäquat zu behandeln. Damit die Mobilmachung in Unternehmen nicht einen unkontrolliert wachsenden Bestand an Apps, Infrastrukturen und Geräten auslöst, sind frühzeitig Standards zu entwickeln. Insbesondere müssen die Anforderungen an Architektur, Technologie und Betriebsmodell festgeschrieben werden. Beim Aufbau Die gezielte Unterstützung von Geschäftsprozessen mit einer „Mobile mobilen Geräten kann jedem Unternehmen einen hohen Enterprise“-Umgebung helfen Effizienzgewinn bescheren. Die Auswahl von nutzbrinBeratungsuntergenden Anwendungsfällen und die Standardisierung der nehmen wie DeArchitektur und Betriebsabläufe sind wichtige Planungstecon mit Experaufgaben, die weit vor der Implementierung beginnen. tise, Methoden und Blaupausen.

Jörg Heinzelmann, Senior Consultant, Detecon

Enough Software

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Die Mobile Code Clinic von Enough Software Es passiert immer wieder, auch in etablierten Software-Häusern mit erfahrenen Teams: Chaos bestimmt den Projektalltag. Neue Funktionalitäten oder auch nur der Versuch, eigentlich triviale Fehler zu beheben, führen nur zu neuen, oft unerklärlichen Fehlern. Versäumtes Aufräumen, schlechte Kompromisse und hektische Nachbesserungen, oft in letzter Minute, haben den Code unübersichtlich und unkontrollierbar gemacht. Darüber hinaus machen fehlende Konventionen für Formatierung und Namensgebung den Code unleserlich. Das Resultat ist eine instabile und unvollständige App. Verantwortlich sind meist viele unterschiedliche Faktoren: Überstürzte Planung und fehlende Qua-

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litätskontrolle spielen hier ebenso eine Rolle wie schlechte Entwicklung. Hier hilft die Mobile Code Clinic von Enough Software. Mit der Mobile Code Clinic werden laufende Kundenprojekte sorgsam unter die Lupe genommen. Die Prozesse, Strukturen und die Codebasis eines Projekts werden in enger Zusammenarbeit zwischen Enough Software und dem Projektteam überprüft und so Probleme und deren Ursachen aufgespürt. Diese Analysen sollen es Enough Software ermöglichen, Alternativen und Gegenstrategien zu entwickeln, die alle Faktoren des Projekts umfassen. Zusammen mit dem Projektteam würden die Architektur und der Code effektiv aufgeräumt und neu organisiert. Tests werden erstellt, die die Funktionalitäten des Programms nach jeder Änderung sicherstellen sollen. Con-

tinuous Integration sorge für die Ausführung dieser Tests und die Einhaltung von Entwicklungskonventionen. Auch werde immer der aktuelle Entwicklungsstand als testbare App gebaut und bereitgestellt sowie alte Versionskontrollsysteme durch zeitgemässere Tools wie Git ersetzt. Moderne Projektplanungsansätze wie SCRUM oder Kanban werden eingeführt, mit dem durch das Feedback aller Seiten und einer iterativen Vorgehensweise auch in komplexen Projekten wieder Transparenz sichergestellt werden soll. Durch diese und viele weitere Optimierungen soll das anfänglich brüchige Projekt effektiv, übersichtlich und flexibel werden. Am Ende sei dann das eigentliche Ziel erBesuchen Sie reicht: eine gute uns in Halle 11.0 App. am Stand A 03


Security / Commerce

Filesharing

Cortado

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Sichere Alternativen zu Dropbox & Co Die Möglichkeit, mobil auf Dateien und Dokumente zuzugreifen, erhöht die Produktivität. Doch noch zögern viele IT-Abteilungen aus Sicherheitsgründen, Filezugriff und Filesharing zur Verfügung zu stellen. Ein Sicherheitsrisiko, denn Mitarbeiter haben längst begonnen, sensible Daten in Dropbox & Co. zu übertragen. Viele etablierte Hersteller bieten mittlerweile Dropbox-Kopien für Unternehmen an. Doch auch bei diesen Lösungen liegen die Daten auf fremden CloudServern und entziehen sich der Kontrolle durch die IT-Abteilung, in den USA sogar ohne Einhaltung von EU-Gesetzen. Hinzu kommt das hohe Datenvolumen, denn bei vielen Anbietern werden die Daten beim mobilen Zugriff unkomprimiert übertragen – mit enormen Auswirkungen auf Bandbreitenbedarf und Kosten. Ein weiteres Problem ist die Synchronisation. Arbeiten Mitarbeiter parallel an wichtigen Dokumenten, können diese überschrieben werden oder es kommt zu Versionsfehlern. Zudem müssen Dateien für den Zugriff in Synchronisationsordnern abgelegt werden, um sie zugänglich zu machen. Liegt eine Datei außerhalb dieses Ordners, ist ein Zugriff nicht möglich. Eine sinnvolle Alternative zu Dropbox & Co. bieten On-Premise-Lösungen. Cortado Corporate Server des Herstellers Cortado ist eine solche Lösung. Sie

wird im eigenen Netzwerk des Unternehmens installiert, was für die nötige Sicherheit sorgt. Der Hersteller wirbt damit, dass sich die Lösung nahtlos in die bestehende Infrastruktur und die Rechteverwaltung des Active Directory einfügt. Dank Einbettung des File Servers können Mitarbeiter bequem und sicher auf freigegebene Ordner und Dokumente zugreifen und produktiv mit ihnen arbeiten. Für den Schutz der Daten sorge ein mehrstufiges Sicherheitssystem mit End-to-EndVerschlüsselung, das sowohl auf dem Gerät als auch während der Verbindungen und Datenübertragung aktiv sei. Mit einer Komprimierungstechnologie von Cortado werde der Datenverbrauch verringert und die Übertragung der Daten beschleunigt. Eine uni-direktionale Synchronisation verhindere Datenchaos und Versionsfehler. Eine kostenlose Demoversion gibt es unter www.cor tado. Besuchen Sie de/drop-the-box uns in Halle 11

Neues Payment-Startup Ohne Mindestvertragslaufzeiten, monatliche Kosten oder aufwändige Integration des Bezahlsystems will payever den mobilen Zahlungsmarkt aufmischen. Die transaktionsbasierten Kosten kann ein Unternehmen dabei selbst übernehmen oder den Kunden in Rechnung stellen. Eingebunden wird das System über einen HTML-Button, den ein Unternehmen nach der Registrierung erhält. Das Startup aus dem ProSiebenSat.1 Accelerator bietet Zahlung auf Rechnung, in Raten, per Kreditkarte oder Lastschrift.

Tchibo setzt auf PayPal Mit dem Versand von Kaffee per Post begann einst der Erfolg von Tchibo. Seit 1997 ist das Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen auch im Internet zu finden. Der Zahlungsmix des OnlineShops wurde nun um PayPal erweitert, um die Flexibilität beim Bezahlen zu erhöhen. Daneben können Kunden auch per Vorauskasse, Rechnung, Kreditkarte oder Einzugsermächtigung bezahlen.

Mobile Coupons im Kino acardo konnte die erste kinokettenübergreifende mobile Coupon Aktion für seine „open wallet“-Lösung Ende März erfolgreich durchführen. Maßgeblicher Partner dabei war die Kinokette CinemaxX, die zu den größten in Deutschland zahlt. „Besonders Filmverleiher profitieren von den neuen Marketing-Möglichkeiten. Viele von ihnen würden Gutschein-Marketing verstärkt einsetzen, wenn die Abwicklung und Abstimmung mit den Kinos nicht so aufwändig wäre“, erklärt Christoph Thye, Vorstand der acardo group AG. Mit „open wallet“ sollen Gutscheine fälschungssicher verteilt und eingelöst werden können, zudem finde die Verrechnung mit Filmverleihern automatisch über acardo statt. Nach dem Erfolg der ersten Aktion sind nun weitere in der Planung, so das Unternehmen.

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Marketing

Mobile Websites und Business Apps

AppYourself

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Mobile Marketing für regionale Unternehmen Was bei bekannten Marken und großen Unternehmen bereits einen festen Platz im Marketing Mix hat, ist nur vereinzelt bei kleinen und mittleren Unternehmen zu finden: eine App zur Neukundengewinnung und als Servicedienstleistung für bestehende Kunden. Dabei können gerade kleine, regionale Unternehmen von Mobile Marketing stark profitieren. Längst haben sich Smartphones zu den am häufigsten genutzten Endgeräten durchgesetzt. Insbesondere die Suche nach lokalen Produkten und Dienstleistungen wie das nächstgelegene Blumengeschäft oder Restaurant wird oftmals von unterwegs ausgeführt. Besonders auffällig – und dabei wenig überraschend – ist die hohe Konvertierungsrate. Vier von fünf Usern, die zum Beispiel mobil nach einem Restaurant suchen, gehen dann auch zu einem der Suchergebnisse essen. Doch bisher sind erst wenige Unternehmen im mobilen Internet angekommen. Bei über 50 Prozent Marktanteil für Smartphones in Deutschland und

durchschnittlich zwei Stunden täglicher Nutzung bedeutet dies, dass hier großes Potenzial verspielt wird.

Einfach und unkompliziert Die eigene mobile Präsenz ist Dreh und Angelpunkt aller Maßnahmen und sollte somit als Erstes angegangen werden. AppYourself bietet hierfür ein Baukastensystem, das die einfache und schnelle Erstellung einer mobilen Webseite und der eigenen Business-App ermöglichen soll. Beide Komponenten sind auf den mobilen Nutzer ausgelegt und repräsentieren das Unternehmen in allen mobilen Situationen

Dynamische IT für Unternehmen

der Kunden. AppYourself bietet dabei über 15 Funktionsbausteine und viele Möglichkeiten der grafischen Gestaltung. Auch Verlage, Web-Designer und andere Medien-Dienstleister können vom boomenden App-Markt profitieren. Über ein Reseller Programm kann das eigene Produktportfolio ohne Programmierer oder Expertenwissen um mobile Apps erweitert werden. Hierfür hat AppYourself ein professionelles White Label, mit dem Reseller ihren Kunden ein umfangreiches Besuchen Sie Servicepaket ununs in Halle 11.0 ter eigener Marke am Stand BI 01 anbieten können.

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Stragegy / Enterprise

Crowdtesting im Einsatz

Testbirds

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Testbirds checkt Kochmamsell-App durch Die Kochmamsell App beantwortet einfach, kreativ und praktisch die Frage nach dem „Was koche ich heute nur?“. Auf der Basis aktueller Angebote großer Lebensmitteldiscounter bietet die App täglich neue Rezepte samt Einkaufsliste mit Preisen. Um Kochmamsell für Windows Phone 8 zu optimieren, wurde die Koch-App von Testbirds crowdbasiert getestet. Die Crowd testet „Die Kochmamsell“ für Windows Phone 8 Zusammen mit einem Projektmanager der Testbirds erarbeitete das Kochmamsell Team den Test, dabei konzentrierten sie sich auf die Benutzerfreundlichkeit und das Die App zum Zeitpunkt des Finden funktionaler Fehler innerhalb der Windows Version Tests, vor dem Relaunch im der Koch-App. Unter den Testern befanden sich PrivatperFebruar 2014. sonen und Entscheidungsträger aus ganz Deutschland. Die Personen waren zwischen 19 und 51 Jahre alt und testeten mit unterschiedlichen Windows Phone 8 Geräten. Die Tester erstellten ausführliche Berichte, gaben Feedback zur Bedienbarkeit der App und beantworteten qualitative sowie quantitative Fragen zu Usability und Design der Kochmamsell.

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Das richtige Tool für die Cross-PlattformEntwicklung Starkling

Meet us at M-Days

Die Größe von Business-Apps wächst mittlerweile ebenso Besuchen Sie schnell an wie die Vielfalt der mobilen Geräte. Dadurch uns in Halle 11.0 wird es für Unternehmen immer schwieriger und teurer, am Stand A 13 Apps für iOS, Android, BlackBerry und Windows Phone zu entwickeln und zu erweitern. Der Einsatz von Lösungen auf Basis von Web-Technologien wie HTML5 erleichtert zwar die Crossplattform-Entwicklung, wird aber mit einer langsameren Performance und nur begrenztem Support der einzelnen Gerätefeatures erkauft. Dies erhöht die Attraktivität von Cross-PlattformTools wie Xamarin, Titanium Appcelerator oder Corona, da Entwickler hier die gleiche Code-Basis in C#, Javascript oder Lua nutzen, die sie nur noch in hochperformante native Apps kompilieren müssen. Durch die kürzlich eingegangene Partnerschaft mit SAP wird Xamarin derzeit im Enterprise-Markt schnell populär. Das System baut auf C#(.Net)-Code auf, gibt Entwicklern unter iOS, Android, Windows Phone und Mac OSX aber dennoch Zugriff auf native Nutzerinterfaces sowie Libraries. Ein starker Herausforderer ist das auf Javascript basierende Titanium Appcelerator, das native Unterstützung für iOS, Android und BlackBerry sowie eine integrierte Mobile-Middleware für Unternehmen bietet. Corona startete als einfache Lua-basierte Spieleengine für iOS und Android, hat sich aber zu einer Entwicklungsplattform für Business- und Entertainment-Apps entwickelt. Sie unterstützt iOS, Android, Amazon Kindle, Nook und demnächst auch Windows Phone. Welches der Werkzeuge für eine Firma das richtige ist, hängt davon ab, welche mobilen Plattformen anvisiert werden, wie gut es sich in die bestehenden Systeme integrieren lässt und welche Fähigkeiten das Entwicklungsteam hat.

Nach dem Test ist vor der Auswertung Die Testgruppe sei von der Idee und dem Angebot der App begeistert geween, besonders von den Funktionen und der klaren Struktur. Durchschnittlich wurde die App mit 4,6 von sechs erreichbaren Punkten bewertet. Neben der Beseitigung kleinerer Bugs wie Rechtschreib- und Formatfehler in den Rezepten, wurde von Testbirds unter anderem empfohlen, die benötigte Kochzeit anzugeben, die Geschäfte lokalisieren oder die Schriftgröße einstellen zu können. Ferner gab es Anregungen weitere Supermärkte oder Lebensmittelunverträglichkeiten zu berücksichtigen. „Mithilfe von Testbirds konnten wir Kochmamsell umfassend für und von Windows Phone User auf Bugs und Usability testen. Einige Ergebnisse haben wir schon implementiert, mit anderen werden wir noch experimentieren – nicht nur auf Windows 8 Phones“, bewertete Arno Meyer zu Küingdorf, Geschäftsführer der Die Kochmamsell GmbH, abschließend die Besuchen Sie fertigen Testeruns in Halle 11.0 gebnisse. am Stand C 39

Hilfe bei solchen oder ähnlichen Fragen bietet Starkling – World of Mobile Apps. Das weltweit agierende Team mit über 50 professionellen Mitarbeitern unterstützt Firmen mit seinem Know-How und seiner Kompetenz bei den Themen CrossPlattform- und Native-Apps-Entwicklung, bei der Entscheidung für eine Strategie und deren Umsetzung in eine erfolgreiche mobile Lösung.

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Commerce

Innovativ, individuell und interaktiv

SHS VIVEON

Besuchen Sie uns in Halle 11 am Stand C 20

NFC revolutioniert den Werbemarkt Der Werbemarkt ist hart umkämpft. Um dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein, müssen Unternehmen mit innovativen Konzepten auf sich aufmerksam machen und potenzielle Kunden individuell und zielgenau ansprechen. Der stationäre Handel ist mit zunehmender Online-Konkurrenz dazu aufgerufen, kreative Wege in der Werbung zu beschreiten und dem Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis zu bieten. Neue Möglichkeiten bietet hierbei die Near Field Communication (NFC) Technologie, mit der Informationen einfach und schnell zwischen zwei Geräten übertragen werden können. Bis 2016 soll der Markt für NFCfähige Handys laut IMS Research

auf 700 Millionen Stück wachsen. Ein Beispiel für den Einsatz der NFC Technologie in der Werbung ist das NFC Smart Touch Display von SHS VIVEON. Mit Hilfe dieses Displays wird es Unternehmen ermöglicht, individuelle Werbung mit interaktiven Elementen zu präsentieren. Informationen können über eine Schnittstelle des Displays auf ein NFC-fähiges Gerät übertragen werden und sind so für den Interessenten „digital mitnehmbar“. Das Smartphone wird dazu an einen der NFC-Hot Spots gehalten. Das Display funktioniert zudem bidirektional: Informationen des Kunden – etwa von einer digitalen Visitenkarte,

einer Bonus- oder Kundenkarte – können eingelesen und gespeichert werden. Außerdem können die Interaktionen der Kunden mit dem Smart Touch Display analysiert und so die Inhalte entsprechend schnell und dynamisch angepasst werden. Das Display kann an den unterschiedlichsten Orten zum Einsatz kommen – beispielsweise als Informationsquelle an Bahnhöfen oder für Besucher im Eingangsbereich eines Unternehmens. Auch in so genannten „Wartezonen“ vor Kassen oder Schaltern könnten Kunden künftig mit individuellen Informationen versorgt werden.

SPEED UP

YOUR BUSINESS

www.mobilebusiness.de

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Commerce

Paypal

Bezahlen mit Gesicht und Fingerabdruck Es klingt nach einer cleveren Idee, seine Einkäufe direkt mit dem inzwischen meist immer verfügbaren Smartphone zu bezahlen und Bargeld sowie EC-Karten zu Hause lassen zu können. Nur wenige Unternehmen haben das Potential, daran etwas zu ändern – unter ihnen PayPal. „Der Markt für Mobile Payment ist noch jung. An Visionen für eine bargeldlose Zukunft mangelt es sicher nicht. Wir wollen den Markt anführen und gestalten – und gehen mit innovativen Lösungen voran“, bekräftigt Arnulf Keese, Geschäftsführer von PayPal Deutschland. Das Tochterunternehmen von eBay hat sich im Internet bereits eine dominierende Stellung erarbeitet. Die Kunden können bequem bei unzähligen Onlinehändlern einkaufen, selbst über Ländergrenzen hinweg. Alleine in Deutschland nutzen mehr als 15 Millionen Menschen diesen Service, der für das Auslösen von Transaktionen lediglich die Eingabe von MailAdresse und Passwort verlangt. PayPal kümmert sich dann um den Einzug des Geldes von Bankkonto, Guthabenpool oder Kreditkarte und schützt den Käufer gleichzeitig vor Betrug. Weltweit wurden im vergangenen Jahr damit über 180 Milliarden US-Dollar transferiert, 27 Milliarden Dollar davon bereits mobil.

PayPal in Taxis und Limousinen

bird, Anbieter eines iPad-Kassensystem, in Gastronomieeinrichtungen rund um den Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte. An dem seit November laufenden Pilotprojekt beteiligen sich insgesamt zehn Cafés und Restaurants. Beim „Café Du Bonheur“, der Vinothek „hosskost Berlin“, dem Café „Schoenschmecker Deli“, dem Sushi-Store „Maki - rolls to go“, dem biovegetarischen Imbiss „momos“, der Deli „Mogg & Melzer“, der Nudel-Bar „Noodeli“, der Café-Buchhandlung „ocelot“ und dem Café „The Barn“ sowie der zugehörigen „The Barn Roastery“ genügen das eigene Gesicht und die PayPal-App, um Essen und Trinken zu bezahlen.

E-Mail-Beleg über den Rechnungsbetrag. Für den besseren Überblick lassen sich alle Transaktionen noch einmal in der PayPal-App übersichtlich einsehen. Nach Abschluss des Testlaufs möchte PayPal diese Bezahllösung in weiteren Bereichen anbieten, seit kurzem kann darüber beispielsweise auch im Schreibwarenladen Polly Paper (ebenfalls nahe des Rosenthaler Platzes) bezahlt werden.

Das Ende der Passwörter

Um noch mehr Kunden anzulocken, haben einzelne Läden ihr Angebot inzwischen um Gutscheine erweitert. Beim „Einchecken“ in einen der beiden Läden Der Kunde muss zuvor nur mittels der zeigt die PayPal-App dem Nutzer einen App beim jeweiligen Anbieter einche5-Euro-Coupon an, der nach Speichecken, in dem er über den Reiter „Läden“ rung beim nächsten Besuch der Restaurants automatisch als Guthaben eingelöst wird. PayPal arbeitet zudem daran, den derzeit noch notwendigen Schritt der Passworteingabe in der App zu eliminieren. So können sich Besitzer des neuen Samsung Galaxy S5 den Einkauf künftig weiM-Days-Keynote: Arnulf Keese, Geschäftsführer PayPal Deutschland ter erleichtern, da ihr Fingerabdruck das gewünschte Geschäft aus einer Liste auf dem Smartphone genügt, um bei der teilnehmenden Cafés, Restaurants allen PayPal akzeptierenden Händlern oder Einzelhändler auswählt. An dessen shoppen zu gehen. Für Sicherheit soll Kassensystem wird daraufhin der Name Samsungs neue Authentifizierungstechdes Kunden und dessen persönliches nologie sorgen. PayPal erhält dabei leFoto übermittelt. Nach der Bestätigung diglich einen verschlüsselten Code, mit des Rechnungsbetrags durch den Gast dem das Unternehmen den Nutzer idenlöst der Händler den Bezahlvorgang tifizieren kann, ohne dafür biometrische aus, indem er auf das Portrait klickt. Eine Daten auf einem Push-Nachricht informiert den KonsumenServer speichern Besuchen Sie ten anschließend über den Vorgang, zuzu müssen. uns in Halle 11 dem gibt es den von PayPal gewohnten

PayPal bietet schnelle und sichere Bezahlvorgänge online, mobil und am PoS. Wir wollen den Verbrauchern und dem Handel damit einen klaren Mehrwert bieten: ein ganz besonderes Einkaufserlebnis.

Seine Erfolgsgeschichte möchte das Unternehmen nun auch im stationären Handel fortsetzen. In den USA und anderen Ländern bietet PayPal das mobile Kartenlesesystem PayPal Here an, zudem wird unter anderem an der Einführung von Payments via Beacons gearbeitet. Deutsche Nutzer können PayPal bereits verwenden, um die Rechnung für Fahrten MyTaxi- bzw. einer gemieteten Limousine zu begleichen. Solche Fahrten werden vom Service Uber vermittelt, der in München und Berlin aktiv ist. In Oldenburg können Kunden bei 32 Händlern selbst außerhalb derer Öffnungszeiten per QRCode Waren bestellen. Wie komfortabel sich die Bezahlung inzwischen gestalten lässt, demonstrieren PayPal und Order-

am Stand B 24

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SAVE THE DATE

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Marketing

Mit Blick auf den User

infoMantis GmbH

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Cross-Platform Apps: Nativ statt naiv Die Paradedisziplin in der mobilen Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern ist und bleibt die eigene App – und die sollte einen möglichst großen NutzerBesuchen Sie uns in Halle 11.0 kreis erreichen. Android und iOS sind „Pflicht“; aber auch Windows Phone am Stand A 38 und Windows 8 gewinnen enorm an Bedeutung. Doch wie können Apps mit möglichst geringem Aufwand für verschiedene Systeme bereitgestellt und während des App-Lifecycles, zum Beispiel durch OS Updates, unterstützt werden? Allein aus Kostengründen kann der richtige Weg kaum sein, für jede Plattform einen eigenen Code zu erstellen. Viele Entwickler suchen ihr Heil in webbasierter Programmierung, den WebApps. Das senkt Kosten, birgt aber Nachteile: Das User Interface fühlt sich weder nach iOS noch Android an – von Windows ganz zu schweigen. Oberflächen, die nur den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ der unterstützten Plattformen vereinen, verhindern die richtige User Experience. Und Features wie Push-

und SpringBoard-Notifications, Kamera-, greifen die Entwickler auf einen Pool Kalender- oder Adressbuch-Integration an fertigen (nativen) Funktionen zu und sowie eine Offline-Fähigkeit der App passen diese kundenspezifisch im indivibleiben auf der Strecke. Auch die Perduellen Look & Feel an. Das bringt eine formance von HTML5 Code, der etwa enorme Kostenersparnis. Projekte sind mittels PhoneGap gekapselt wird, lässt schneller und in besserer Qualität umgegerade auf neuen Geräten deutliche Unsetzt, da die Module bereits im Praxiseinterschiede zu nativ programmierten Apps satz erprobt sind. spüren. Fazit: Dieser Ansatz eignet Geschäftsführer Jörg Rensmann auf den M-Days sich nur in Ausnahmefällen und ist ein Der Einsatz derartiger Frameworks erfordert Auslaufmodell. hohes technisches Know-how und Erfahrung. Einen Ausweg bieEin Pool von Modulen muss aufgebaut werden, ten native Crossweswegen nur sehr wenige Anbieter – wie etwa Plattform Projekte die infoMantis GmbH - diesen Ansatz verfolgen, auf Basis eines App während andere noch „Web Apps“ empfehlen. Frameworks. Hier

Testing ist Teil der App-Entwicklung

Bredex

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Bredex bietet kostenloses Tool zum automatisierten App-Testing Mit einer Enterprise-App können Unternehmen ihren Arbeitsprozess modernisieren und vereinheitlichen oder auch die Leistungsfähigkeit in ihren Abläufen steigern. Aber eben nur, wenn diese auch reibungslos funktioniert – ausführliche Tests stellen dies sicher. Nicht jedes Entwicklerteam hat die Ressourcen, Anwendungen ausführlich auf allen Geräten und Betriebssystemen zu testen. Dies legt nicht nur die Existenz der zahlreichen Geräte nahe, sondern auch die Existenz diverser Crowdtesting-Agenturen und Testlabors. Appschmieden können sich dem Problem aber auch anders widmen. So verlassen sich viele auf die Beratung durch ein kompetentes und erfahrenes Team, das bei der Auswahl der Werkzeuge, bei der Anbindung an die vorhandene IT-Landschaft sowie bei Fragen der Security zur Seite steht.

Einen Schritt weiter geht der IT-Dienstleister Bredex. In die selbst entwickelten Testtools GUIdancer und Jubula ließ das Unternehmen seine langjährige Erfahrung im Bereich Testing und Qualitätssicherung von Softwareprodukten einfließen. Sie ermöglichen automatisierte, plattformunabhängige GUI-Tests für die verschiedensten Anwendungstypen. Ohne Programmierkenntnisse sollen die User mit ihnen Code-Coverage, iOS- und .NET-Testing durchführen können. Zudem steht Jubula als kostenloses Tool jedem zum Download zur Verfügung, das funk-

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand C 37

tionsgleiche GUIdancer ist nach dem Erwerb eines Support-Pakets erhältlich. „Seitdem wir Jubula als Open SourceProjekt betreiben profitieren wir von einer weiten Verbreitung und vom Feedback unserer Anwender. Aus diesen Gründen gehen wir nun einen Schritt weiter, um durch breitere Kooperationsmöglichkeiten Teams mit ihrer Qualitätssicherung zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Andreas Vogel den Schritt, die StandaloneVersion von Jubula frei zugänglich zu machen.

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Marketing

Was kommt nach dem App-Download?

Criteo

Smart Mobile Factory

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Performance Display Advertising fürs mobile Web

Gesundheits-

Die Zeiten, in denen der Download einer App das Ziel eines werbetreibenden Unternehmens war, sind vorbei. Getrieben durch die rapide anwachsenden Nutzungszahlen mobiler Geräte wächst das Potenzial unaufhörlich.

Smart Mobile Factory unterstützt die Charité mit zwei Anwendungen

Fast jedes wachstumsorientierte Unternehmen muss sich inzwischen über seine Mobile-Strategie Gedanken machen. In einer Studie von Unisys zeigte sich, dass drei Viertel der Firmen, die am umfassendensten für diesen Bereich planten, neue Umsätze generieren konnten. Dies vermeldeten dagegen nur 30 Prozent der Unternehmen, die sich gerade mal beiläufig mit der Thematik beschäftigten.

„Ein schöner Rücken kann auch entzücken“ heißt es oft, wenn sich der Gesprächspartner einfach von jemandem abwendet. Doch viele Deutschen haben Schmerzen in besagtem Rücken. Ein Forschungsprojekt des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité – Universitätsmedizin Berlin will dieser „Volkskrankheit“ auf den Grund gehen – mit zwei Apps von der Smart Mobile Factory. Beide Applikationen sind Studien-Apps zu Entspannungsübungen bei Kreuz- (Relaxback) und Nackenschmerzen (Relaxneck), sie wurden zur Begleitung von Studien von der Smart Mobile Factory entwickelt. Sie ermöglichen dem User die Eingabe der Studiendaten und unterstützen ihn optional durch Audios bei der Durchführung der Übungen. Das Besondere der jeweiligen App ist, dass sich die iOS- und Android Varianten nicht unterscheiden dürfen, da das Studienergebnis andernfalls verfälscht würde. Das Konzept kam von der Charité und wurde durch die Smart Mobile Factory ergänzt. Gestaltung, Programmierung und Entwicklung des zu verwaltenden Backends wurden ebenfalls von den App-Profis erbracht. Beide Apps basieren auf einem zu 90 Prozent identischen Source-Code. Die übrigen zehn Prozent dienen dazu, die richtigen Ressourcen wie Hintergrundbilder, Farben oder Fragebögen zu verwenden. Die Smart Mobile Factory arbeitet mit einem modularen System, mit dem die einzelnen Komponenten und Funktionen einer App miteinander kombiniert werden. Insbesondere die Kooperation der etablierten Industrie mit innovativen Startups wird ein zentrales Zukunftsthema. Meine langjährigen Erfahrungen in der Verzahnung dieser Akteure bringe ich Besuchen Sie sehr gerne in die uns in Halle 11.0 Arbeit des Beiraam Stand C 11 tes ein“

Tracking und Mobile Web Performance Advertising Eine dedizierte und umfassende Strategie, die mobile Websites, Apps sowie mobile Endgeräte und Tablets umfasst und entsprechende Trackinglösungen beinhaltet, ist also heute dringender denn je, kann aber häufig nicht mit internen Ressourcen umgesetzt werden. Ein möglicher externer Partner ist das auf Performance Display Advertising spezialisierte Unternehmen Criteo, das für seine

Kunden in großem Maße auch mobile Post-Klick-Sales generiert. Dabei bietet es nicht nur Lösungen für Mobile-Webund In-App-Advertising, sondern mit dem im Sommer vergangenen Jahres übernommenen Ad-X auch eine umfassende Mobile-Tracking-Lösung. Damit kann Criteo eine Attributions-Messung im mobilen Markt durchführen, bei der ermittelt wird, welche Nutzer wie angesprochen wurden und welche Conversion Rate daraus resultiert. Die Nutzer werden für den Werbekunden über alle Media-Partner hinweg getrackt und dedupliziert. Das Software as a Service-Dashboard bietet Metriken, die jeder Werbekunde selbst nutzen kann.

In-App-Werbung Mit seiner neuen mobilen In-App-Lösung will das Unternehmen den Lifetime Value von Kunden-Apps steigern. Personalisierte In-App Banner machen Nutzer auf für sie interessante Angebote in der KundenApp aufmerksam und führen sie in diese zurück. Dabei setzt Criteo auf Transparenz: Jeder Nutzer kann jederzeit selbst informierte Entscheidungen über seine Surferfahrung treffen.

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand A 05

Wir freuen uns über die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit. Die Nackenund Rücken-App soll der Volkskrankheit auf den Grund gehen. Dr. Torsten Oelke, Geschäftsführer der Smart Mobile Factory GmbH

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Apps


Media

Vermarktung ist alles

G+J EMS

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Relevanz des Mobile-Kanals wird immer größer Die rasante Verbreitung von internetfähigen Smartphones hat zu einem Paradigmenwechsel in Mediennutzung und Konsumverhalten der Verbraucher geführt. Angesichts der wachsenden Mobile-Penetration in der deutschen Bevölkerung nimmt die Relevanz von Mobile Advertising kontinuierlich zu und der Aufbau von mobilen Markenwelten wird immer wichtiger.

Outdoor NFC-Marketing Die Mobile Advertising Plattform Connect von Clear Channel Outdoor lässt Kunden per NFC, QR-Codes und in Lateinamerika auch per SMS mit Marken interagieren. Dazu wurden weltweit 75.000 digitale und analoge Poster-Strukturen mit den zugehörigen Connect Tags ausgestattet. Clear Channel will damit 175 Millionen Konsumenten auf fünf Kontinenten erreichen.

Mobile im Fokus von SEA Weltweit nimmt die mobile Internetnutzung rasant zu. Entsprechend werden Smartphone- und Tablet-User als Zielgruppen der Suchmaschinenwerbung (SEA) wichtiger. Marin Software hat untersucht, wie sich der Markt entwickelt und festgestellt, dass im vergangenen Jahr der Anteil der von mobilen Geräten erfolgten SEA-Klicks, der Anteil am Budget und die Preise stiegen. Die durchschnittliche Konversionsrate von Smartphones in der Eurozone verdoppelte sich auf 1,03 Prozent.

Die G+J Mobile 360° Studie zeigt eindrucksvoll den wachsenden Einfluss der Smartphones auf das Alltagsleben der Konsumenten. In der Folge wird die Rolle des Mobile-Kanals als Informations- und Shoppingplattform sowie als Werbeträger immer wichtiger. Das zeigt auch der Blick auf die Mobile-Spendings, die im letzten Jahr um rund 70 Prozent gewachsen sind. Das Besondere ist die allgegenwärtige Nutzungssituation: Die meisten Menschen haben ihr Mobiltelefon fast immer bei sich und greifen in nahezu allen Lebenslagen und Alltagssituationen darauf zurück. Entsprechend können Werbungtreibende ihre Marke mit Mobile Advertising zum ständigen Begleiter der Konsumenten machen. So können sie ihre potenziellen Kunden persönlich, jederzeit und überall erreichen. Gemeinsam mit seinen Kunden setzt der größte deutsche Mobile-Vermarkter G+J EMS, dessen Mobile Portfolio fast die Hälfte aller deutschen Mobile Nutzer erreicht,

gezielt auf die besonderen Funktionalitäten der Smartphones. Jüngstes Beispiel dafür ist das Mobile CarBuilderAd, das Verbrauchern im Rahmen der MobileKampagne für den SEAT Leon ST eine intensive Interaktion mit dem beworbenen Produkt erlaubte. Der User konnte mittels der Touchfunktionalität fehlende Bauteile – wie Felge oder Außenspiegel – selbstständig am Automobil befestigen und es somit für die Markteinführung komplettieren. Ein anderes Beispiel für die Vielseitigkeit des mobilen Kundendialogs ist das innovative Shake-Ad. Dies hatte im Rahmen der Mobile-Kampagne für einen internationalen FMCG-Kunden von G+J EMS seine Premiere. Durch den Zugriff auf die Bewegungssensorik des Smartphones wird die Bewegung des Handys direkt auf das Shake-Ad und dessen Animation übertragen – und so nicht nur eine hohe Aufmerksamkeit, sondern auch ein intensives User-Involvement erreicht.

Neue Mobile Advertising Suite

Der Anbieter von digitalen Werbelösungen Rocket Fuel holt seine Mobile Advertising Suite mit 27 Partnern aus der Beta-Phase. Zu den Komponenten der Lösung zählen der programmatische Einkauf von mobilen Werbeflächen, die Steigerung von App-Downloads sowie In-App Marketing Lösungen. Zudem erlaubt sie den Aufbau anonymer Standort-Profile, die Verbraucherabsichten und geografisches Verhalten zusammenbringen können sollen.

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Strategy/Enterprise

denkform

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„Datenbank to go“ gefällig? Big Data ist derzeit eines der wichtigsten Themen für Unternehmen im globalen Wettbewerb, da sich mit der Auswertung von größeren Datenmengen in hoher Geschwindigkeit viele Vorteile erzielen und sogar neue Services starten lassen. Kein Wunder also, dass der weltweite Umsatz im Big-Data-Markt nach einer Prognose des BITKOM bis 2016 um jährlich durchschnittlich 46 Prozent auf 160,6 Milliarden Euro anwachsen soll. Dabei wird der größte Anteil auf datenbasierte Produkte und Analytics-Services entfallen, die unter anderem sensorgesteuerte Informationssysteme für den Verkehr, intelligente Gebäudesteuerungen oder Optimierungssysteme im Handel ermöglichen. Die Anlage einer korrekt aufgebauten und schnell arbeitenden Datenbank wird deshalb für Unternehmen immer wichtiger. Unterstützung bietet unter anderem die denkform GmbH, die GFM_Nachrichten_Ad_Mar14_PROD.pdf 1 01/04/2014 zusammen mit ihren Kunden Datenban-

ken an individuelle Anforderungen und Prozesse anpasst. Zum Einsatz kommt mit dem FileMaker Pro ein echter Klassiker, der in der aktuellen Version 13 auf alle modernen Erfordernisse abgestimmt ist. So kann dank iPad-, iPhone-, Windows-, Mac- und HTML5-Unterstützung bequem auf die gesammelten Daten zugegriffen werden, ob der Nutzer nun an seinem Arbeitsplatz oder mit Kunden im Café sitzt. Eine AES-256-Bit-Verschlüsselung 16:56 verhindert dabei Missbrauch.

denkform erstellt anhand einer WorkflowAnalyse einen Anforderungskatalog als Grundlage für die angestrebte Datenbank und bleibt auch nach Entwicklung und Implementierung weiterhin ein Ansprechpartner, beispielsweise für Anwenderschulung oder als kontinuierlicher Begleiter zur Optimierung und Weiterentwicklung. Der Full-Service-Dienstleister ist zudem Apple-autorisierter Händler und Service-Partner, somit steht er auch bei allen weiteren IT-Anfragen zur Seite. Als Apple Solution Expert Education kann das Unternehmen Sonderkonditionen für die Hardware bieten und zeigt interaktiven Workshops auf, wie sich Apple-Produkte in Lehrplan und Lernumgebung Besuchen Sie von Bildungseinuns in Halle 11.0 richtungen integam Stand C 33 rieren lassen.

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M-Days 2014 Stand B07


Applikation / Security

Mobile Goldrausch

Futurice

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Kleinstmögliche Lösungen gefragt Es reicht schon lange nicht mehr, einfach nur eine App zu haben. Nutzer erwarten innovative neue digitale Services mit herausragendem Design und bestechenden Features. Unternehmen wollen neue Geschäftsfelder erschließen. im Allgemeinen zu einer steilen Lernkurve, bei der durch das Nutzungsverhalten viel Erfahrung gewonnen wird.

Gerade größere Firmen neigen dazu, sich von den HerausforderunTipp 1: Reden ist Gold gen und Bedürfnissen ihrer Nutzer Tipp 2: Größenwahn, fehl am Platz zu entfernen. Durch die im Laufe Tipp 3: Budget 50/50 aufteilen! der Jahre gewonnene Erfahrung kann Futurice Handlungsempfehlungen geben und vor gravierenden Fehlern warnen. Der erste Tipp ist deshalb eigentlich simpel aber sehr entscheidend: „Reden Sie mit Ihren Nutzern! Lassen Sie sich inspirieren!“. Durch die Frage nach dem „Warum?“ statt dem „Wie?“ lassen sich nach Ansicht von Futurice neue Geschäftsmöglichkeiten entdecken – auch wenn man bedenken sollte, dass man eigentlich nur Annahmen trifft. Deshalb sollten diese mit den einfachsten und am schnellsten die das wichtigste Problem ihrer Kunden zu findenden Methoden überprüft werlöst, und dafür höchstens 50 Prozent des den. Größenwahn ist bei der mobilen Budgets ausgeben. Der echte Test startet, Entwicklung fehl am Platz: Unternehmen nachdem der Service live geht, und führt sollten die kleinstmögliche Lösung bauen,

Futurice unterstützt mit einem Lean Service Creation genannten Werkzeug Unternehmen in allen Phasen der Serviceentwicklung und -betreuung. Dieses kombiniert Elemente aus Agile Software Development, Service Design und Business Consulting. „Seit unserer Gründung 2000 wissen wir, dass die Entwicklung von digitalen Services immer ein langfristiger, partnerschaftlicher und interativer Prozess mit dem Kunden sein muss“, sagt Projektmanager Alexander Kluwe. „‚Getting Besuchen Sie Digital‘ ist kein uns in Halle 11.0 Projekt, sondern am Stand C 43 eine Sichtweise.

Geprüfte Sicherheit

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tekit Consult Bonn

tekit stellt TÜV-Prüfzeichen für Apps vor Mobile Applikationen, die einen hohen Standard in puncto Datenschutz und Datensicherheit bieten, können sich dies durch ein TÜV-Zertifikat „Geprüfte App“ bestätigen lassen. Die Nutzung des mobilen Internets wird immer beliebter. Laut einer Prognose des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gartner werden mobile Devices den Computer als wichtigstes Webzugangsgerät ersetzen. Die mobile Nutzung des Internets birgt jedoch auch einige Gefahren: Viele mobile Anwendungen stehen im Verdacht, ohne Einverständnis der Nutzer zahlreiche personenbezogene Daten zu übertragen und für Werbezwecke zu missbrauchen. Dabei erfordern gerade Service-Trends wie mobile Payment, Social Media oder cloud-basierte Dienste via Smartphone

sehr hohe Anforderungen an Datenschutz, Datensicherheit und Rechtskonformität. Mit dem Zertifizierungsverfahren für Apps geht die tekit Consult Bonn GmbH auf dieses Problem ein. Die Zertifizierung beinhaltet eine umfassende Prüfung unter anderem in den Bereichen Datenspeicherung, Datentransfer und Datensicherheit. Sie umfasst Aspekte wie die organisatorische Sicherheit der App und befasst sich mit verschiedensten Compliance-Fragestellungen. Neben den zugesagten Produkteigenschaften werden weitere Punkte wie die Usa-

bility, Hilfe- und Suppor tmöglichkeiten geprüft. Die Prüfung findet auf verschiedenen Geräten und Geräteklassen statt. Das Prüfprofil ist für verschiedene Plattformen wie zum Beispiel iOS, und Android optimiert. Nach erfolgreicher Prüfung wird das Prüfzeichen „TÜV“ mit dem Prüfmerkmal Besuchen Sie „Geprüfte App“ veruns in Halle 11.0 geben. am Stand C 25

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Enterprise

CONET erklärt Mobility mit SAP

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Consumerization löst Sicherheitsprobleme des Mobility Management Anwender fordern mehr Mobilität ein und das Management erkennt zunehmend die Vorteile des flexiblen Arbeitens. Den IT-Verantwortlichen aber treiben immer mehr Endgeräte, Integrationsanforderungen, Anwendungen und Zugangswege den Schweiß auf die Stirn. Im privaten Umfeld ist mobiles Arbeiten mit Apps, Smartphones und Tablets längst alltäglich. Am Arbeitsplatz allerdings ist es oft nicht erlaubt oder nicht einmal möglich. Die Folge: Mitarbeiter nutzen ihr privates Gerät zum Arbeiten mit Firmendaten – oft über private E-Mail-Accounts und nicht freigegebene Cloud-Dienste – mit enormen Risiken für die Daten- und IT-Sicherheit. Eine mobile Strategie, die den Prinzipien der „Consumerization“ (also der Anpassung an das gewohnte Nutzungsverhal-

ten im privaten Bereich) folgt, kann diese Probleme lösen. Sie bietet Organisationen einen Rahmen, in dem Mitarbeiter komfortabel und einfach die neuen mobilen Techniken in der täglichen Arbeit nutzen können. Die Experten der CONET Business Consultants GmbH wissen, was Enterprise Mobility mit SAP bietet, wie eine kundengerechte mobile Strategie aussehen und wie die Kommunikation von Webapps und Apps zu SAP-Backend-Systemen funktionieren kann.

Die Themen, auf die sich das Unternehmen unter anderem spezialisiert hat, umfassen User Experience, Sicherheit der Architektur bei Anbindung mobiler Devices, zukunftssichere Mobility sowie mobile Strategien in einem Dreiklang aus sicherer Infrastruktur, Prozessen und Anwendungen. Alles basierend auf Lösungen von SAP wie NetWeaver Gateway, Fiori, SABesuchen Sie PUI5, Kapsel und uns in Halle 11.0 der SAP Mobile am Stand BI 04 Platform (SMP).

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Marketing / Enterprise

MapCase GmbH

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Sport und Spiel vereint Ein Grundproblem unserer Gesellschaft ist mangelhaftes Engagement. Demotivation führt dazu, dass Menschen sich ungesund ernähren, zu wenig Bewegung erfahren, schlechte Ergebnisse bei der Arbeit erzielen und in jeglichen Bereichen des Lebens Nachteile für eine ganze Gesellschaft erzeugen. Aus der boomenden Videospieleindustrie stammt deshalb seit 2010 ein Trend, der sich dieser Entwicklung erfolgreich annimmt – Gamification. Die MapCase GmbH gehört seit 2010 zu den Mitgründern dieses aufkommenden Technologie-Hypes, der sich darauf konzentriert, in einem spielähnlichen Kontext Motivation und Engagement zu erzeugen. Der Spieltrieb ist im Gehirnstamm, der die grundlegenden Körperfunktionen steuert, platziert. Datenanalysen und Forschungen von gamifizierten Anwendungen zeigen teilweise signifikante Verbesserungen in Bereichen wie Benutzermotivation, Lernerfolg, Kundenbindung, Verhaltensdisziplin oder Datenqualität. MapCase möchte der weltweit führende Anbieter von gamifizierten Sport- und

Outdoor-Applikationen werden – und kann zumindest schon auf beeindruckende Interaktionsdaten der mobilen Wintersport-Plattform MAPtoSNOW verweisen. Deren Nutzer legten auf den Pisten spielerisch rund drei Millionen Kilometer zurück und sammelten dabei 1,2 Millionen Badges. „Unser Technologiefokus liegt seit 2010 auf der Entwicklung von Gamification-Konzepten. Wir motivieren Menschen spielerisch zu mehr Bewegung und liegen hier mit unserem Interaktionsmarketing mittlerweile voll im Fokus der Werbeindustrie“, sagt Bastian Kneissl, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens. Kunden können sich ihre sportlichen Leistungen in Form von

Mobilität verändert die Welt

Coupons und Goodies vergüten lassen, die durchschnittliche Einlöserate liegt bei rund 10 Prozent. Bereits jetzt setzen zahlreiche Destinationen und Sportmarken wie BMW und Intersport auf den mobilen Location-based Service. Im Sommer 2014 sollen die Plattformen MAPtoBIKE und MAPtoHIKE starten, die das Radfahren und Wandern um ein spielerisches Erlebnis erweitern.

Besuchen Sie uns in Halle 11.0 am Stand A 40

CA Technologies Meet us at M-Days

Smart Containerization verändert das Mobility-Management Mit neuen Geräten, Anwendungen und Inhalten entwickeln sich IT-Umgebungen unaufhaltsam weiter. Dies stellt jeden Tag Unternehmen jeder Größe weltweit vor neue Herausforderungen. CA Technologies bietet ihnen dabei mit CA Management Cloud for Mobility professionelle Hilfe an. Mobility in Unternehmen ist ein zweischneidiges Schwert: sie erhöht Convenience und Produktivität, schafft dabei aber Herausforderungen und Risiken für die Unternehmens-IT. So hat die IT-Abteilung keine volle Kontrolle über die Geräte, die von einem Angestellten privat wie auch beruflich genutzt werden. Auf ihnen lagern sensible Daten, die bei Geräteverlust an Dritte gelangen können und nicht zertifizierte Apps,

die privat gebraucht werden, können die Sicherheit der Geräte kompromittieren. Diese Probleme will CA Technologies mit seiner CA Management Cloud for Mobility lösen und zugleich für eine höhere Produktivität und beschleunigte Entwicklung neuer Angebote sorgen. Basis dieses Anspruchs ist die Smart Containerization-Technologie, die drei Lösungssui-

ten für Enterprise Mobility Management, Mobile DevOps und Enterprise Internet of Things in sich vereint. Die in der Cloud bereitgestellten Lösungen sollen zudem modular für spezifische Unternehmensanforderungen wählbar Besuchen Sie sein, was für uns in Halle 11.0 hohes Maß an am Stand BI 03 Flexibilität sorgt.

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B2B-Profis herzlich willkommen! Ihre nächsten B2B-Eventtermine 2014

marconomy ist die Plattform für Marketing und Kommunikation in der Wirtschaft. Veranstaltungen von marconomy machen das Know-how der Marketing- und Kommunikationsbranche erlebbar und fördern die Interaktion zwischen den Marktpartnern. Die etablierten Events werden gezielt genutzt, um neue Kontakte zu potenziellen Kunden aufzubauen, bestehende Beziehungen zu vertiefen und sich als Kompetenzträger für bestimmte Themen zu präsentieren. So verschafft marconomy Unternehmen und Agenturen einen Zugang zum Markt und die nötige Präsenz vor, während und nach den Events. Werden Sie Teil dieser Community, besuchen Sie die nächsten Veranstaltungen und nutzen Sie unser erstklassiges Online-Angebot.

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25. Juni 2014 in Fürstenfeldbruck 01. Juli 2014 in Wuppertal 03. Juli 2014 in Mannheim www.marconomy-ontour.de

14./15. Oktober 2014 in Würzburg www.b2bmarketingkongress.de

18. November 2014 in Würzburg www.markenkonferenz.de

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Praxistipps

Zurückgewinnen statt abschrecken

Praxistipps für erfolgreiches Google Remarketing „Wiedersehen macht Freude“ gilt im Marketing nicht weniger als in Freundschaften. Daher setzen immer mehr Shops und Websites auf Google Remarketing, um ehemalige Besucher auf die eigene Seite zurückzuholen. Doch gibt es hier einige Regeln zu beachten – Die Online-Marketing-Agentur Löwenstark verrät, welche.

Laut Google verlassen 96 Prozent der User Webseiten ohne Conversion, 70 Prozent der Internetnutzer brechen den Kaufprozess mittendrin ab. Remarketing scheint eine Lösung für dieses Problem bieten zu können, wenn man dem Kunden damit nicht auf die Nerven fällt. Doch mit fünf Tipps kann es erfolgreich sein.

Tipp 3:

Weniger Spam

Weniger ist manchmal mehr. Damit die Werbebotschaft nicht nervt, sollte sie nicht zu häufig gestreut werden. „Als AdWordsBerater empfehlen wir eine Rate von drei bis maximal fünf Einblendungen am Tag je Kunden“, so Löwenstark-Geschäftsführer Marian Wurm

Tipp 1:

Tripp 4:

„Vielfalt statt Einfalt gilt auch beim Remarketing. Durch unterschiedliche Werbeformate wie Rectangle oder Skyscraper erscheinen die Einblendungen dem User als etwas Neues“, erklärt Marian Wurm, Gründer und Geschäftsführer der Löwenstark Online-Marketing GmbH. „Testen Sie unterschiedliche Werbebotschaften und Motive, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.“

Damit das eigene Produkt nicht im falschen Zusammenhang abgebildet wird, empfiehlt es sich, bestimmte Themen wie zum Beispiel Gewalt oder Pornografie auszuschließen. So werden unpassende oder geschmacklos wirkende Anzeigenplatzierungen vermieden.

Mehr Abwechslung

Tipp 2:

Mehr Genauigkeit und Individualität

Dem Besucher Werbung für die Themen zu zeigen, die ihn tatsächlich interessieren, erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Abschluss. Wenn sie sich in einem Ledershop den Bereich Schuhe angesehen haben, erhalten die User entsprechend andere Einblendungen als Besucher, die bei Handtaschen stöberten.

Mehr Sorgfalt

Tripp 5:

Mehr Sichtbarkeit

Es gibt keinen Zweifel mehr daran, dass eine Anzeige nur dann wirken kann, wenn sie gesehen wird. „Es gilt daher bei der Schaltung der Werbemittel dafür zu sorgen, dass sie ‚Above-the-fold’, das heißt oberhalb der Scroll-Linie sichtbar sind“, erklärt Wurm. Alles, was unterhalb dieser Sichtlinie erscheint, läuft Gefahr, ignoriert zu werden.

Soziale Medien mobil genutzt Aktuelle Zahlen von comScore zeigen eine größer werdende Kluft zwischen Mobile und Desktop bei der Nutzung sozialer Medien. So kommen in den USA über zwei Drittel der Facebook-Visits von mobilen Geräten, bei Twitter sind es 86 Prozent. Nur bei Linkedin liegt der Desktop noch klar vorne, hier nutzt nur ein Viertel der Besucher ihr Smartphone. Jüngere Medien wie Instagram, Snapchat oder Vine werden sogar fast exklusiv mobil genutzt.

App-Retargeting Trademob, ein Spezialist für App-Marketing, hat mobiles App-Retargeting unter die Lupe genommen. Die Untersuchung zeigt, dass dies bis zu 95 Prozent günstiger ist als Nutzerakquise. Demnach kostet zum Beispiel ein reaktivierter Nutzer im E-Commerce durchschnittlich 0,62 Euro. Im Tourismus sei der Preis von einem Euro für Retargeting sogar zehn bis 15-mal niedriger als für Display-Kampagnen gezahlt werden müsse.

GFM Nachrichten 4/2014 I

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Ausstellerverzeichnis Aussteller

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Aussteller

Stand

1eEurope Max-Eyth-Str. 38 71088 Holzgerlingen hwww.1eeurope.de info@1eEurope.de Tel.: +49 (0) 7031 46 17 30 Fax: +49 (0) 7031 46 17 50

A 11

Bitkom Servicegesellschaft mbH Albrechtstraße 10 10117 Berlin www.bitkom-service.de g.luetjens@bitkom-service.de Tel.: +49 (0) 30 275 76 165 Fax: +49 (0) 30 275 76 511 65

BI 11

abalo Media GmbH Heilbronner Straße 10 10711 Berlin www.abalomedia.com support@abalomedia.com Tel.: +49 (0) 30 577 04 03 90

C 03

C 37

adesso mobile solutions GmbH Freie-Vogel-Straße 391 44269 Dortmund www. adesso-mobile.de info@adesso-mobile.de Tel.: +49 (0) 231 - 930 9310 Fax: +49 (0) 231 - 930 9317

D42

BREDEX GmbH Mauernstrasse 33 38100 Braunschweig www.bredex.de info@bredex.de Tel.: +49 (0) 531 243 30 0 Fax: +49 (0) 531 243 30 99

C 04

aperto move GmbH Chausseestr. 5 10115 Berlin www.apertomove.de info@apertomove.de Tel.: +49 (0)30 2839210

B 27

Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Berliner Allee 57 40212 Düsseldorf www.bvdw.org info@bvdw.org Tel.: +49 (0) 211 600 456 0

BI 03

apprupt GmbH Speersort 10 20095 Hamburg www.apprupt.com info@apprupt.com Tel.: +49 (0)40 325 278 7 00 Fax: +49 (0)40 325 278 7 29

C 06

CA Technologies Oberfeldstrasse 14 8302 Kloten www.ca.com info.ch@ca.com Tel.: +41 (0) 44 804 78 78 Fax: +41 (0) 44 804 78 08

A 40

AppYourself Alt-Griesheim 60 65933 Frankfurt www.appyourself.net mail@appyourself.net Tel.: +49 (0) 69 3487919-10

BI 01

candylabs GmbH Hanauer Landstrasse 135-137 60314 Frankfurt www.candy-labs.com info@candy-labs.com Tel.: + 49 (0) 69 348 790 32 0

BI 04

ARS Computer und Consulting GmbH Ridlerstraße 55 80339 München www.ars.de info@ars.de Tel.: +49 (0) 89 32 468 00 Fax: +49 (0) 89 32 468 288

D 40

Conet Technologies Theodor-Heuss-Allee 19 53773 Hennef www.conet.de info@conet.de Tel.: +49 (0) 2242 939 0 Fax: +49 (0) 2242 939 393

BI 05

Arvato Systems An der Autobahn 200 33333 Gütersloh www.arvato-systems.de

BI 02

Cortado Alt-Moabit 91 a/b 10559 Berlin www.cortado.com/eude info@cortado.com Tel.: +49 (0) 30 39 49 31 0 Fax: +49 (0)30 39 49 31 99 Criteo GmbH 32 Rue Blanche 75009 Paris www.criteo.com contact@criteo.com Tel.: +33 (0) 1 40 40 22 90

A 05

denkform GmbH Nassaustraße 28 PLZ Ort. 65719 Hofheim am Taunus www.denkform.net hallo@denkform.net Tel.: +49 (0) 6122 726 78 0

C 33

BaM! Interactive marketing GmbH Erkrather Str. 220a 40233 Düsseldorf www.bam-interactive.de hallo@bam-interactive.de Tel.: +49 (0) 211 82 80 79 0

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B 06 manufaktur für mobile interaktion


Ausstellerverzeichnis Aussteller

Stand

Detecon International GmbH Sternengasse 14-16 50676 Köln www.detecon.com info@detecon.com Tel.: +49 (0) 221 9161 0

BI 06

Enough Software GmbH + Co. KG Stavendamm 22 28195 Bremen www.enough.de info@enough.de Tel.: +49 (0) 421 9889 131 Fax: +49 (0) 421 9889 132

A 03

Frankfurt School of Finance Sonnemannstraße 9-11 60314 Frankfurt am Main www.frankfurt-school.de info@frankfurt-school.de Tel.: +49 (0) 69 154 008 0 Fax: +49 (0) 69 154 008 650

D 08

Futurice GmbH Schützenstraße 6 10117 Berlin www.futurice.com gian.casanova@futurice.com Tel.: +49 (0) 176 1101 7708

C 43

G+J Electronic Media Sales GmbH Am Baumwall 11 20459 Hamburg www.ems.guj.de info@ems.guj.de Tel.: + 49 (0) 40 37 03 73 73 Fax: + 49 (0) 40 37 03 57 34

C 45

GS1 Germany GmbH Maarweg 133 50825 Köln www.gs1-germany.de info@gs1-germany.de Tel.: +49 (0) 221 94714 0 Fax: +49 (0) 221 94714 990

A 46

Haymarket Media GmbH Weidestraße 122a 22083 Hamburg www.haymarket.de info@haymarket.de Tel +49 (0) 4069 206 0 Fax +49 (0) 4069 206 333

Aussteller IDS Scheer Consulting GmbH Altenkesseler Straße 17 66115 Saarbrücken www.ibm.com/de halloibm@de.ibm.com Tel.: +49 (0) 800 225 5426

Stand

D 04

infoMantis GmbH Meller Straße 72/74 49082 Osnabrück www.infomantis.de info@infomantis.de Tel.: +49 (0) 541 9119 46 45 Fax: +49 (0) 541 9119 46 47

A 38

interactive digital media GmbH Maria Goeppert Strasse 7 23562 Lübeck www.interactive-digital-media.com info@i-digital-m.com Tel.: +49 (0) 451 20 93 203 Fax: +49 (0) 451-20 93 204

A 01

Magic Software Enterprise Lise-Meitner-Str. 3 85737 Ismaning www.magicsoftware.com infogermany@magicsoftware.com Tel.: +49 (0) 89 96 273 0

C 41

marconomy Max-Planck-Str. 7/9 97082 Würzburg www.marconomy.de info@vogel.de Tel.: +49 (0) 931 418 0 Fax: +49 (0) 931 418 2770 Media!House direct GmbH Carl-Miele-Straße 27 33435 Herzebrock-Clarholz www.mediahousedirect.de anfrage@mediahousedirect.de Tel.: +49 (0) 52 45 8 44 08 0:

C 12

B 10

MediaTest digital GmbH Goseriede 4 30159 Hannover www.mediatest-digital.com contact@mediatest-digital.com Tel.: +49 (0) 511 353 994 22 Fax: +49 (0) 511 353 994 12

D 22

H&D International Group August-Horch-Straße 1 38518 Gifhorn www.hud.de Tel.: +49 (0) 5371 960 0 Fax: +49 (0) 5371 960 100

BI 07

MEDIENHAUS Verlag GmbH Bertram-Blank-Str. 8 51427 Bergisch Gladbach www.it-director.de info@medienhaus-verlag.de Tel.: +49 (0) 2204 92 14 0 Fax: +49 (0) 2204 92 14 30

A 01

IBM Deutschland GmbH IBM-Allee 1 71139 Ehningen www.ibm.com/de halloibm@de.ibm.com Tel.: +49 (0) 800 225 5426

D 41

MobileMonday e.V. Fritz-Reuter-Strasse 36 22926 Ahrensburg www.mobile-monday.de

D 47

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Ausstellerverzeichnis Aussteller

Stand

Aussteller

Stand

Mücke, Sturm & Company GmbH Theresienhöhe 12 80339 München www.muecke-sturm.de info@muecke-sturm.de Tel.: +49 (0) 89 46 13 99 0 Fax: +49 (0) 89 46 13 99 777

D 30

Sirrix AG Im Stadtwald, Geb. D3 2 66123 Saarbrücken www.sirrix.de info@sirrix.com Tel.: +49 (0) 681 959 86 0 Fax: +49 (0) 681 959 86 500

D 26

net mobile AG Fritz-Vomfelde-Str. 26-30 40547 Düsseldorf www.net-mobile.com info@net-m.de Tel.: +49 (0) 211 970 20 0 Fax: +49 (0) 211 970 20 999

B 13

Smart Mobile Factory Französische Str. 24 10117 Berlin www.smartmobilefactory.com kontakt@smartmobilefactory.com Tel.:+49 (0) 30 20 60 97 111 Fax: +49 (0) 30 20 60 97 129

C 11

Netsize, a Gemalto company Am Seestern 1 40547 Düsseldorf www.netsize.com christian.georg@netsize.com Tel.: +49 (0) 178 534 4733 Fax: +49 (0) 7158 18 51 60

A 12

South Square Publishing AB Åsögatan 122, 3tr 116 24 Stockholm www.squarepublishing.se info@squarepublishing.se Tel.: +46 (0) 8 545 121 10 Fax: +46 (0) 8 545 121 19

A 14

B 24

Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH Sachsenfeld 4 20097 Hamburg www.starfinanz.de Tel.: +49 (0) 40 23728 0 Fax: +49 (0) 40 23728 350

A 48

Starkling Inhaber Khurram Iqbal Schwarzwaldstr. 5 78532 Tuttlingen www.starkling.de info@starkling.de Tel.: +49 (0) 7462 20 43 628 Fax: +49 (0) 7462 20 43 628

A 13

PayPal Pte Ltd. Boulevard Royal 22-24 2449 Luxembourg www.paypal.com/de Tel.: 0800 723 4500 Pinnow & Partner Unternehmens- und Technologieberatungsgesellschaft mbH Köthener Straße 38 10963 Berlin www.pinnow.com info@pinnow.com Tel.: +49 (0) 30 26 36 69 83 Fax: +49 (0) 30 26 36 69 85 Research Now GmbH Behringstraße 28a 22765 Hamburg infoDE@researchnow.com Tel.: +49 (0) 40 398 0676 - 0 Fax: +49 (0) 40 398 0676 - 29

C 35

B 07

SAP Deutschland AG & Co. KG Hasso-Plattner-Ring 7 69190 Walldorf www.sap.com info.germany@sap.com Tel.: +49 (0) 6227 747 474 Fax: +49 (0) 6227 757 575

D 04

SHS VIVEON AG Clarita-Bernhard-Str. 27 81249 München www.shs-viveon.com info@shs-viveon.com Tel.: +49 (0) 89 74 72 57 0 Fax: +49 (0) 89 74 72 57 900

C 20

Sumo Scout GmbH Bernd-Rosemeyer-Strasse 11 30880 Laatzen www.sumoscout.de info@sumoscout.de Tel.: +49 5102 85127-0

SumoScout

C 10

tekit Consult Bonn GmbH Telekommunikation & IT-Beratung TÜV Saarland Gruppe Alexanderstraße 10 53111 Bonn www.tekit.de info@tekit.de Tel.: +49 (0) 228 60 88 9 0 Fax: +49 (0) 228 60 88 9 20

C 25

Testbirds GmbH Radlkoferstr. 2 81373 München www.testbirds.de kontakt@testbirds.de Tel.: +49 (0) 89 856 3335 0

C 39


Ausstellerverzeichnis Aussteller

Stand

Aussteller

Stand

testhub GmbH Wichertstr. 14a 10439 Berlin www.testhub.com hallo@testhub.com Tel.: +49 (0) 30 609 809 480 Fax: +49 (0) 30 609 809 489

C 49

valuephone GmbH Friedrichstraße 204 10117 Berlin www.valuephone.com info@valuephone.com Tel.: +49 (0) 37464 84 510 Fax: +49 (0) 37464 84 15

B 25

TNS Infratest GmbH Landsberger Straße 284 80687 München www.tns-infratest.com tnsde@tns-infratest.com Tel.: +49 (0) 89 5600 0 Fax: +49 (0) 89 5600 1313

C 09

Verlag Werben und Verkaufen GmbH Hultschiner Straße 8 81677 München www.wuv.de online-sales@wuv.de Tel.: +49 (0) 89 2183 7999

D 12

A 17

WAN-IFRA Washingtonplatz 1 64287 Darmstadt www.wan-ifra.org info@wan-ifra.org Tel.: +49 (0) 6151 733 6 Fax: +49 (0) 6151 733 800

A 15

Treiß Media GmbH Kötzschauer Str. 9a 04229 Leipzig www.mobilbranche.de treiss@mobilbranche.de Tel.: +49 (0) 341 420 535 58

Aussteller-Area

Usability

Stand

eBusiness-Lotsen

Stand

eBusiness-Lotsen

Stand

Simply usable UIG Cubes KUM UseTree PUMA Design4Xperience UCare HALLO SME KompUEterchen4KMU uSelect DMS Usability Inside PIC

AA01 AA02 AA03 AA04 AA05 AA06 AA07 AA08 AA09 AA10 AA11 AA12 AA13

AB16 AB17 AB18 AB19 AB20 AB21 AB22 AB23 AB24 AB25 AB26 AB27 AB28

Münster Südwestfalen-Hagen Mittelstand-Digital (Begleitforschung)

AB37 AB38 AB39

eStandards

Stand

eBusiness-Lotsen

Stand

Mecklenburg-Vorpommern Dresden Berlin Chemnitz Mitteldeutschland Potsdam Westbrandenburg Südbrandenburg Thüringen Magdeburg Ostbrandenburg Mainfranken Oberfranken Metropolregion-Nürnberg Schwaben

AB01 AB02 AB03 AB04 AB05 AB06 AB07 AB08 AB09 AB10 AB11 AB12 AB13 AB14 AB15

Südostbayern Ostbayern Oberschwaben-Ulm SüdWest Darmstadt-Dieburg Mittelhessen Saar Pfalz Hannover Emsland NordOst Lübeck Metropolregion BremenOldenburg Schleswig-Holstein Hamburg Osnabrück Mittelrhein Aachen Ostwestfalen-Lippe Köln Ruhr

EXPORT SMART SC eBEn PROKETTA BIMiD SDBtransfer eMasterCraft eBauen FLEXS Gesine E-Docs MAC4U CAR4KMU Standard eCG eStep ForstInVoice

AC01 AC02 AC03 AC04 AC05 AC06 AC07 AC08 AC09 AC10 AC11 AC12 AC13 AC14 AC15 AC16

AB29 AB30 AB31 AB32 AB33 AB34 AB35 AB36

Impressum / Imprint Herausgeber GFM Nachrichten c/o 11 Prozent Communication Landshuter Straße 57, 85435 Erding redaktion@gfm-nachrichten.de www.gfm-nachrichten.de T +49 8122 955-625 F +49 8122 955-627

Redaktionsleitung Angelique Szameitat (V.i.S.d.P.) Redaktion: Maximilian Feigl, Frank Keilacker, Stephanie Thalhammer, Carsten Szameitat

Schlussredaktion: Herbert Aichinger Aboservice: info@11prozent.de Erscheinung: vierteljährlich Druck: Ortmaier-Druck GmbH, Frontenhausen


13. – 14. 5. 2014 Business is Mobile m-days.com Mobil

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GFM Nachrichten 35 - M-Days Sonderausgabe