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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 1. Jahrgang Nr. 5 – Auflage 45‘000 Expl.

Limmattaler

Gewerbe Zeitung Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf-Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Das Limmattaler Gewerbe feierte ausgelassen zu Blau-Weiss

Gewerbeverband Limmattal Sicherheitspolitische Lage in Europa 2 Einladung Delegiertenversammlung 2 Limmattalbahn 3+4 KGV-Wahlempfehlungen 5 Nationalratskandidat Wiederkehr 6 Nationalratskandidat Barthe 7 KMU Konkurrenzfähigkeit 8 Ratgeberseite 9 Lehrstellenbörse 10 Agenda Bezirk Limmattal 11

Birmensdorf-Aesch

40-Jahr-Jubiläumsfahrt Clown Dimitri im Brüelmatt

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Dietikon 14 15 16

Gewerbeverein stimmt für Bahn Musikschule Dietikon Dietikon ist Energiestadt Gold

Geroldswil-Oetwil

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Jubiläums-Kellerfest

«O‘zapft is» hiess es am 1. Oktober auf dem Goldschlägiplatz in Schlieren. Der Abend stand ganz unter dem Patronat des Limmattaler Gewerbeverbands. Der hatte zur «Wiesen-Gaudi» geladen und die Menschen sind dem Ruf gerne und zahlreich gefolgt. Rund 650 Plätze wurden reserviert. Wie es sich offenbar gehört, erschien die Mehrzahl der Besucher in Lederhose und karierten Hemden oder im schicken Dirndl. Das Oktoberfest scheint längst über die Stadtgrenzen von München hinaus Kult zu sein. Ein vergnügtes Ehepaar aus Unterengstringen unterstrich diesen Eindruck: «Uns gefällt die Stimmung und die Atmosphäre hier. Wir lieben die bayrische Musik, aber München ist uns etwas zu weit». Willkommene Abwechslung Schon kurz nach Türöffnung füllten sich die Bänke und das Geräusch von

Masskrügen, die gegeneinander geschlagen werden, surrte durch das Zelt. Es scheint, als wäre das Oktoberfest eine willkommene Abwechslung zur täglichen Arbeits-Routine. Wo man hinschaute, nur strahlende Gesichter und zufriedene Menschen. Natürlich floss das Bier in Strömen. Wie viele Mass an so einem Abend über die Theke gehen, war nicht zu erfahren. Da würden zu viele Faktoren eine Rolle spielen, erklärte der Mann hinter der Bar. Aber auch sonst war für das leibliche Wohl gesorgt. Traditionell darf das Hendl natürlich nicht fehlen, aber auch Haxe oder Krustenbraten standen auf der Menükarte. Wer etwas weniger Hunger mitgebracht hatte, setzte wohl eher auf Weisswürstl und Brenz. Küchenchef Stefan Lienhard verriet, dass jeweils auch eine riesige Menge Sauerkraut gegessen werde. Während der ganzen Laufzeit der Wiesn in Schlieren wird eine Vierteltonne verbraucht.

Mit dem Alphorn auf dem Tisch Auf der Bühen standen «Die jungen Mölltaler» und eroberten mit Evergreens wie «Die Hände zum Himmel» schon nach wenigen Songs das Publikum. Zwar verebbten ganz frühe Anheizversuche noch kläglich in der Luft, aber das lag nur daran, dass viele Besucher mehr mit Hendl und Haxe beschäftigt waren. Keine zwanzig Minuten später klatschten die ersten und die Stimmung im Zelt steigerte sich von Song zu Song, bis die Gäste und Mitglieder der verschiedenen Gewerbeverbände auf den Bänken tanzten. Da liess sich auch die Band nicht lumpen und punktete mit Alphornklängen, gespielt auf einem der Tische und durch die Beine einer Sängerin. Dem Publikum gefiel die Gaudi. Friedliche, gesellige Stimmung Fast 50 Mitarbeiter waren an diesem Abend im Einsatz, damit jeder Gast sein Bier oder die Weisswurst recht-

Schlieren

Neckisch setzten die jungen Mölltaler aus Österreich, sehr zur Freude der Besucher an der Limmattaler Wiesn-Gaudi, das Alphorn ein. (pho)

zeitig bekommt. An dieser Stelle soll ein kleines Kränzchen für die eifrigen Menschen im Service und hinter der Bar geflochten werden. Sie lächelten den ganzen Abend und schleppten 5, 6, 7 oder 8 Masskrüge von einem Tisch zum nächsten ohne mit der Wimper zu zucken. Ohne diesen grossen Einsatz wäre der Limmattaler Gewerbeverband wortwörtlich ausgetrocknet. Ein Blick durch das Zelt verriet, dass es die Limmattaler Gewerbevertreter zu feiern verstehen. Restlos war das Zelt gefüllt, es wurde geschunkelt, gesungen und gejohlt, man lag sich in den Armen und feierte. Besonders auffällig die sehr friedliche und gesellige Stimmung und eine gute Zeit, die alle gemeinsam verlebten. Und um es nochmals mit dem Ehepaar aus Engstringen auf den Punkt zu bringen: «Es ist zwar etwas kleiner als München, aber super». (pho)

Rückblick Schliere lacht Saisonbilanz Bio-Badi Im Moos Umfrage Neugestaltung Stadtplatz Schlieren schreibt und liest

20-23 24 25 27

Uitikon-Waldegg

Gwerblerfäscht 27

Urdorf

Gewerbereise 28 Auszeichnung bester Urdorfer Schütze 28

Weiningen

Genussmesse 30 Neumitglied Restaurant Föhrewäldli 31

Kehrseite

Kantonsratsgeflüster 32 Leserbriefe 32 Schämdi + Schmunzel-Eggli 32 Schlussgedanken 32

Immer frisch zubereitet wurden an der Wiesn-Gaudi die knusprigen Hendl, die deftigen Schweinshaxn und der traditionell, saftige Krustenbraten immer mit Stock und Kraut. (pho)

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Limmattaler gewerbezeitung 2015 nr 05