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Donnerstag, 3. September 2015, 1. Jahrgang Nr. 4 – Auflage 45‘000 Expl.

Limmattaler

Gewerbe Zeitung Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf-Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

In Schlieren wird gefestet und gelacht…

Arbeitsmarktbeobachtung TPK 2 Interview Regierungsrat Stocker 3 Nationalratskandidat Barthe 4 Nationalratskandidat Wiederkehr 6 KVG-Nationalratswahlliste 7 Diplomfeier Coiffeure 8 Allianz RAV und Hotel & Gastro 11 Gratulationen Lehrabschlussprüfung 12 Lehrstellenbörse 13 World Skills 2015 13

Morgen Freitag startet das Schlierefäscht 2015. Während 10 Tagen darf in Schlieren wieder gelacht und gefeiert werden. Vielfalt ist Trumpf bei «Schliere lacht». Grossartige Konzerte und weitere Attraktionen warten auf die Festbesucher, die auch dieses Jahr aus der ganzen Region herzlichst eingeladen sind. Unter anderem kann eine Weltpremiere in Form einer Multimedia-Wassershow auf dem Stadtplatz bestaunt werden. Daneben sorgen Veranstaltungen in den Bereichen Jugend, Alter, Religionen und Menschen mit Behinderung für ein kunterbuntes Stelldichein. Zahlreiche Festwirtschaften und Marktfahrerstände sorgen zudem für eine kulinarische Vielfalt und laden zum Flanieren durch Schlieren ein.

Birmensdorf-Aesch 14

Neumitglied Storenservice

Dietikon 15 16 17 18

Reformierter Kirchenchor Neumitglied Restaurant Old Town FC Dietikon Jubiläum Ferrari Caffé

Innovative Highlights Am 9. September erwartet die Besucher ein Feuerwerk der Superlative in drei Akten, welches den Nachthimmel erhellt. Der abschliessende Umzug steht unter dem Motto: «Roti Nase – Fäschte und Hälfe». Auf der «Live im Park»-Bühne steht die Musik im Mittelpunkt. Alle Künstler, auch aus der Schweiz, werden für Furore sorgen. Nicht fehlen wird natürlich auch helvetische Comedy. Eine ausführliche Vorschau zum Schlierefäscht finden Sie auf den Seiten 26 und 27. (mmo) Das detaillierte Festprogramm finden Sie unter: www.schliere-lacht.ch

Gewerbeverband Limmattal

Engstringen Nachruf Peter Trombik 19 Grillabend 19 Feuerring-Spektakel 20

Geroldswil-Oetwil Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin (links) und Schliere-Fäscht OK-Präsident Rolf Wild freuen sich auf ereignisreiche Tage.

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Vereinsreise Hoch Ybrig

Schlieren Limmattaler Wiesn-Gaudi Schliere lacht

Uitikon-Waldegg

Fehlende Rentabilität und mangelnde Wirtschaftlichkeit

Bankenschliessung im Limmattal sorgt für Verärgerung Innerhalb von nur einem Jahr werden im Limmattal gleich drei Bankfilialen geschlossen. Betroffen sind Kunden der Zürcher Kantonalbank und der Credit Suisse. Grund sei die Anpassung des Dienstleistungsangebots. Spätestens Ende diesen Jahres sind alle Bewohner auf der rechten Limmatseite ohne physischen Bankkontakt. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schliesst ihren Standort in Geroldswil Ende 2015, in Unterengstringen wird bereits in Kürze Schluss sein. Im gleichen Fahrwasser bewegt sich auch die Credit Suisse (CS), die Ende Juni ihre Filiale in Oberengstringen dicht gemacht hat. Von einem Abbau des Service-Public wollen beide Bankhäuser jedoch nichts wissen. «Fehlende Rentabilität und mangelnde Wirtschaftlichkeit haben uns leider zu diesem Schritt gezwungen», erklärt To-

bias Plangg von der CS-Pressestelle auf Anfrage. Auch von Seiten der Zürcher Kantonalbank tönt es nicht viel anders. «Es handelt sich nicht um Schliessungen von Standorten, sondern um eine Anpassung des Dienstleistungsangebots», präzisiert ZKB-Pressesprecherin Katharina Wälchli den Abbau. In Oberengstringen ist man nicht begeistert über die Schliessung der CS-Filiale. «Wir dachten, nach dem Umbau sei der Standort Oberengstringen für die nächsten Jahre gesichert. «Gerade für ältere Menschen ist der Weg nach Höngg beschwerlich», sagt André Bender, Gemeindepräsident von Oberengstringen. Auch Geschäftsführerin Patrizia Gioffreda von der Bäckerei Meuli bestätigt, dass sich viele Gäste beschwert hätten. Für 22‘000 Bewohner rechts der Limmat gibt es nun keine Bankfiliale mehr. Das spricht nicht wirklich für einen Service Public.

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Persönliche Kontakte ohne Wert Ausschlaggebend für den Entscheid, die Schalterdienstleistungen an den ZKB-Standorten Unterengstringen und Geroldswil auf null zurückzufahren, sei die stark abnehmende Bedeutung von Bargeldgeschäften am Schalter. Wer also keinen Computer zu Hause hat und damit die elektronischen Kanäle nicht nutzen kann, geht ab sofort leer aus. «Die Präsenz der Bank bleibt mit dieser Anpassung unverändert. Wir betreiben mit Abstand das dichteste Filial- und Automatennetz im Kanton Zürich», entgegnet Katharina Wälchli von der ZKB. Deutliche Worte findet auch Michael Deplazes, Gemeindepräsident von Geroldswil: «Der Gemeinderat Geroldswil ist über die Schliessung der ZKB-Filiale gleichermassen überrascht, wie auch enttäuscht. Wenn aus Sicht des Bankinstituts Geldtransaktionen immer mehr

über Online-Dienste getätigt werden und somit die Führung dieser Geschäftsstelle wirtschaftlich nicht mehr rechtfertigt, stellt sich die Frage nach dem Service Public. Wir erwarten von der ZKB zumindest, dass der Bancomat langfristig erhalten bleibt. Reaktionen aus der Bevölkerung zeigen Verärgerung über diesen Entscheid und wenig Bereitschaft, den Weg über die Limmat nach Dietikon zu nehmen». Heftig ist auch die Reaktion von Drogist und ZKB-Kunde Philipp Locher: «Ich bin verärgert über diesen Entscheid». Auch die Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes, Sara Stalder, zeigt sich wenig erfreut über diesen Abbau: «Wir würden es begrüssen, wenn die Dienstleistungen der Banken aus-, anstatt abgebaut werden und zwar nicht nur in Grossstädten. Kleinkundenorientiertes Denken sollte vermehrt im Vordergrund stehen.» (mmo)

Neumitglied Schreiner Thoma Grillabend bei Bosshard

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Urdorf Quartalsversammlung Neumitglied Hubler Metallbau

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Weiningen Vereinsreise ins Herzen der Schweiz Rückblick Turnfest GLZ

Kehrseite

Kantonsratsgeflüster 32 Schämdi + Schmunzel-Eggli 32 Schlussgedanken 32

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