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W Die ei tik ni n on Ge gen , Sc ro , U hl ld it ier sw ik e W il, on n, U ird Oe W rd v tw ald or er il a eg f, O te n d g, B be ilt er irm r- u in: Lim en nd m sdo Un at t un rf, A ere d B es ng er ch, stri gd F ng ie ah en tik rw , on ei d,

Dienstag, 5. Oktober 2021 | 7. Jahrgang Nr. 6 | Auflage 49 000 Exemplare

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Das erste Seifenkistenrennen in Oetwil an der Limmat war ein voller Erfolg

Einfach «runterfätzen» – und dies ganz ohne Motor Selbst gebastelte Karren, schnittige Helme und rasende Geschwindigkeiten: Mit ihrem hohen Unterhaltungswert lockten kürzlich die Seifenkisten bestimmt auch hartgesottene Gamer-Kids aus der Stube.

Gewerbeverband Limmattal Fortsetzung: Titelstory Editorial Verein Pro duale Leserbrief | Medienmitteilung KGV Unterwegs | Die Insulaner. Limmattaler Wirtschaftsverbände Historische Kolumne Veranstaltung bbf bezirk dietikon BR: Emil Frey AG | Kolumne «Stand.» Ratgeber Recht Kolumne Getroffen | Menu-Tipp Ratgeber Gesundheit Ratgeber Treuhand Corona-Virus | Zivilcourage Alvoso Forum | Swissmem

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Engstringen

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Text und Bilder: Christian Murer

Ordentlich Publikum zog das Seifenkisten-Derby an, das der neu gegründete Verein GP-Oetwil an diesem prächtigen Spätsommersamstag erstmals anstelle des wegen Corona ausgefallenen Kellerfestes durchführte. Mit dabei ist auch der Gewerbeverein GeroldswilOetwil unter der Leitung von Marco Kälin. Insgesamt 64 Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der Schweiz beteiligten sich an diesem attraktiven Parcours. Die ultimative Schlüsselstelle war zweifelsohne beim «Scharfä Eggä» zu finden, wo sich auch eine Bar befand. Seifenkistenrennen – eine ausgezeichnete Alternative OK-Präsident Stefan Walser sagte nach dem Rennen: «Der Anlass ist viel schöner herausgekommen, als wir es uns vorgestellt hatten.» Super fand er, wie sich die sehr zahlreich erschienenen Zaungäste freuten und die Kinder sichtlich Emotionen zeigten. Zudem sei es toll, dass die Menschen nach

Geroldswil-Oetwil

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BR: realsmart immo AG NV: One Travel International AG NV: Bopp Interieur AG 41. Generalversammlung GVGO

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Uitikon Waldegg

Generalversammlung NV: Forbiz AG

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Schlieren

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GLP Schlieren: Stadtratskandidatin Herbschtmärt News Stadt Schlieren

Die Besten aller Kategorien am Seifenkisten-Derby Oetwil a.d. Limmat

Urdorf

Ein erfahrener und kompetenter Limmattaler als

Gerichtspräsident

Nov

21 21 22 22

Birmensdorf und Aesch 23 100 Jahre Maler Höhn AG News Restaurant Brüelmatt

Weiterlesen auf Seite 2

28.

18 19 20

Harmonie Urdorf BR: EBV Immobilien AG Aktion «fürenand und mitenand»

dieser langen Corona-Zeit wieder im Freien feiern konnten. Nach dem bereits zum zweiten Mal abgesagten Kellerfest war dieses Seifenkistenrennen tatsächlich eine willkommene Alternative.

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Weiningen

em

ber

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202

Hoffmann Benedikt

1

Dietikon Clean-Up-Day (G)Artenvielfalt | Stadt Dietikon SVP Dietikon: Stadtratskandidaten

RA lic. iur.

fair & unabhängig

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Irene Balestra Rang 3, Kategorie F

Mael Winkler Rang 4, Kategorie F

Kehrseite

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2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Im nächsten Leben werde ich − Hausarzt!

Dr. med. Claudio Lorenzet

Interview mit Dr. med. Claudio Lorenzet, Redaktionsmitglied der Limmattaler Gewerbezeitung, zum 30-jährigen Praxisjubiläum. Wie alles angefangen hat? – «Am 21. Oktober 1991 eröffnete ich mit meiner Frau Jacqueline meine Hausarztpraxis in Bergdietikon – vor 30 Jahren, ein halbes Leben. Nach langjähriger Ausund Fortbildung in diversen Kliniken, entschied ich mich, die Praxis «oben am Berg» zu übernehmen. Eine Spitalkarriere war als Kinderchirurge vorgesehen, aber ich entschied mich letztlich für die Selbstständigkeit. Unabhängigkeit war immer mein oberstes Ziel – materiell und im Geiste. Mittlerweilen zähle ich zu den am längsten praktizierenden Allgemeinpraktikern im Limmattal. Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Praxistag erinnern. Um genau 7.30 Uhr kam der erste neugierige Patient, der den «Neuen» sehen wollte. Das Vertrauen der Leute zu gewinnen, war am Anfang nicht einfach. Meine eloquente Art machte vieles einfacher. Der Charme meiner Frau Jacqueline, welche seit Anfang an dabei ist, half mit. Zuerst galt es, sich im Dorfleben zu integrieren. Ich war Gründungsmitglied der Spitex, half an der traditionellen Dorfmetzgete, engagierte mich in gemeinnützigen Projekten und war 25 Jahre lang Schularzt. Politisch gründete ich das Bürgerforum. Im Hintergrund und ganz unauffällig konnte ich die Geschicke und die Zukunft der Gemeinde mitbeeinflussen, obwohl ich nie ein politisches Amt

ausüben wollte oder Mitglied einer Partei war. Ich war einfach immer da, um meine eigene, kritische, aber konstruktive Meinung zu sagen. Direkt, aber ehrlich, bodenständig und nie meine Wurzeln vergessend. 'Man darf sich nie zu wichtig nehmen' lautet mein Credo. Wir sind nur für eine kurze Zeit da und am Schluss gibt es keine Unterschiede: Demut vor dem Leben und vor der Krankheit prägen meinen Arbeitsalltag. Engagiert, wie seine eigenen Angehörigen behandelnd, kann man kaum etwas falsch machen. Viele Freundschaften entstanden, für welche man leider nie genug Zeit hat, aber trotzdem wissend, dass man da ist, wenn es brennt. Ich liebe den offenen Diskurs und die Meinung anderer, immer nach dem 'warum' suchend. Ehrlichkeit und Authentizität ist mir wichtig. Meine Leidenschaft neben der Schulmedizin gehört der Akupunktur, welche ich 1988 in Österreich erlernte, mit Studienaufenthalt in China. Vor Jahren entdeckte ich die Master Tung Akupunktur, eine spezielle Technik mit wenigen Nadeln (oder Laser), welche sich wesentlich von der TCM Akupunktur unterscheidet. Als Vizepräsident der europäischen Fachgesellschaft pflege ich dadurch Kontakte mit Fachkollegen aus der ganzen Welt, was meinen Alltag belebt. Zudem haben mich Ernährungsfragen schon immer interessiert. Ich führe mit hochentwickelten Geräten Stoffwechselanalysen durch, und neuerdings Sauerstoffbehandlungen, die sogenannte IHHT Therapie. Diese vielfältige Tätigkeit macht jeden Arbeitstag zum Vergnügen. Frühmorgens finde ich die Ruhe und Zeit zum Denken und Nachdenken. Zeit zum Lesen von Fachzeitschriften und mich meinen anderen Geschäften zu widmen. Mit Lesen kann ich Wissen aufbauen. Die Neugier treibt mich ständig an. Immer häufiger 'lese' ich Hörbücher, die ich auch beim Spazieren mit meinem Hund Rocco geniessen kann. »

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Fortsetzung: Das erste Seifenkistenrennen in Oetwil an der Limmat war ein voller Erfolg

Kurze Fragen – kurze Antworten

Stimmen zum Rennen Bei den Rennfahrerinnen und Rennfahrern kam der Anlass optimal an. Der zwölfjährige Livio von Planta sagte nach seinen drei Läufen: «Ich finds voll cool, dass ich ganz ohne Motor

einfach so ‹runterfätzen› kann.» Und der Sieger Jeremy Kressebuch aus Ermatingen am Bodensee sagte nach seinem ersten Rang in der Kategorie L/LR: «Mit sieben Jahren fing ich mit den Seifenkistenrennen an.» An wie vielen Rennen er bereits teilgenommen habe, wisse er gar nicht mehr. Dafür weiss er, wie viele es in diesem Jahr waren – es sei nämlich bereits das fünfte. Und es würden sogar noch mehr: «Zwei weitere Rennen fahre ich in an der Schweizermeisterschaft in St. Moritz-Celerina und am Cup-Finale in Avegno/TI», so der 16-Jährige aus dem Thurgau.   n

Lias Füchslin Rang 5, Kategorie F

Orlando Weibel Rang 3, Kategorie R

Nico Graf Rang 4, Kategorie R

Speaker Moritz Lüthi

Gewissermassen so total genial, dass es künftig das Kellerfest ergänzen soll. Doch dies bedinge die Unterstützung von Sponsoren, Vereinen, Helfern sowie den örtlichen Behörden, betont Organisator Michal Felt: «Ohne sie alle ist ein solches Fest gar nicht durchführbar.»

an Dr. med. Claudio Lorenzet

Fleisch oder Vegi? Immer häufiger vegetarisch, ohne ab und zu auf ein gutes Stück Fleisch verzichten zu wollen. Digital oder analog? Ich bin paperless – wenn möglich alles digital. Einen Brief mit Füllfeder zu schreiben, ist jedoch immer noch etwas Wunderbares. GC oder FCZ? Natürlich GC – Meine vielen FCZ-Freunde mögen mir verzeihen… Mit wem möchten Sie einen Abend verbringen? Mit Seneca, Platon und Sigmund Freud bei einem guten Glas Rotwein über den Sinn des Lebens philosophierend Rot- oder Weisswein? Rotwein zum Essen – Weisswein als Apéro Die grösste Erfindung? Das Internet – Kommunikation, welche unser Leben bewegt, wobei Entschleunigung besser täte Wofür haben Sie eine Schwäche? Schokolade Worauf sind Sie stolz? Schweizer zu sein. Was liegt auf Ihrem Nachttisch? Handy, Bücher, Zeitschriften Was freut Sie in diesem Leben am allermeisten? Meine Frau geheiratet zu haben. Ohne welche Speisen könnten Sie nicht leben? Glace Ihre grösste Angst im Leben? Ohne Würde sterben zu müssen Ihr grösster Wunsch? Mein Leben nochmals leben zu dürfen

Wofür sollte man mehr Zeit invesMein Wunsch für die Zukunft? – «Getieren? sund bleiben, damit ich weitere 30 Lesen! Lesen ist Wissen mit Tiefe. Jahre praktizieren kann».   n

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. 056 633 46 00

Impressum Redaktionsadresse Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08 Offizielles Publikationsorgan von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen Herausgeberin/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen Verleger: Eugen Wiederkehr Verantwortlicher Redaktor Mohan Mani redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Redaktion: Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Tis Hagmann, Thomas Landis, Dr. med. Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Dirk Mörz, Christian Murer, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Ines Tanner

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Verein: Pro duale

Berufsbildung Schweiz: Neu auch im Bezirk Dietikon Der Verein Pro duale Berufsbildung Schweiz wurde vor bald 10 Jahren im Zürcher Oberland gegründet und war bisher ausschliesslich in dieser Gegend aktiv. «Ziel des Vereins ist, Primarschüler/-innen und deren Eltern vor dem Entscheid Langzeitgymnasium oder Sekundarschule aufzuzeigen, welche Entwicklungsmöglichkeiten unser duales Berufsbildungssystem bietet. Dieses Ziel verfolgt der Verein jetzt auch im Bezirk Dietikon.», sagt der Projektleiter Ueli Schmid.

Ueli Schmid Projektleiter, Pro duale

Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Oberland der Verein Pro duale Berufsbildung gegründet, um schon in Primarschulen den Kindern zu zeigen, dass auch eine handwerkliche Tätigkeit Spass machen kann. Zudem können wir den Eltern die Vorzüge unseres dualen Berufsbildungssystems aufzeigen. Viele Erwachsene haben wenig Kenntnisse über die Entwicklungsmöglichkeiten von der beruflichen Grundbildung hin zur höheren Berufsbildung.»

Zur Zielerreichung ist der Verein auf die Zusammenarbeit mit KMUs aus dem Limmattal angewiesen: für die Projektnachmittage in den Schulen, aber auch zur Finanzierung und Unterstützung. Viele Eltern haben noch immer das Gefühl, dass ihr Kind um jeden (!) Preis ins Gymnasium muss: «Tatsächlich hören wir dies täglich, von Lehrpersonen, Schulleitungen, aus der Tagespresse, aber auch von Kindern und Eltern», sagt Schmid. «Aus diesem Grund wurde im Zürcher

Auch wenn sich die Berufswelt während der letzten 30 Jahre enorm entwickelt hat, hat «Handwerk noch immer goldenen Boden»: «Die Produktion wurde in vielen Bereichen ins Ausland verlagert oder automatisiert, was Arbeitsplätze gekostet hat. Es sind aber auch zahlreiche neue Berufe und somit neue Stellen entstanden. Der goldene Boden besteht vor allem dort, wo Arbeit nicht durch Maschinen verrichtet werden kann oder wegen kleineren

Stückzahlen eine Automatisierung nicht rentabel ist, sowie im Bereich Service, Unterhalt und Reparaturen. Vor allem Betriebe, die eine Nische gesucht und gefunden haben, stehen auf goldenem Boden.» Was aber macht das schweizerische duale Berufsbildungssystem so einzigartig? – «Einerseits die gelungene Mischung zwischen dem Lernen in der Lehrfirma und dem Erwerb des theoretischen Wissens in den Berufsfachschulen, andererseits aber auch die Möglichkeit, sich permanent weiterzubilden. So habe ich meinen Schülerinnen und Schülern immer gesagt, dass sie lieber eine Lehre mit bewältigbaren Ansprüchen machen und sich nachher weiterentwickeln sollen, als an zu hohen Anforderungen zu scheitern.» Kontakte zu Ehemaligen bestätigen dies regelmässig, und Schmid staunt immer wieder, was viele erreicht haben. Gefahren für das System sieht er bei vielen handwerklichen Berufen in

der «Verschulung» der Lehre und den steigenden Anforderungen für Lehrbetriebe und Auszubildende. Ueli Schmid arbeitete 20 Jahre als Sekundarlehrer B und C und 10 Jahre als Schulleiter einer Primar- und Sekundarschule. Von 2013 bis 2021 amtete er als Rektor der Berufswahlschule Limmattal. Seit seiner Frühpensionierung im letzten Frühling engagiert er sich im Verein Pro duale Berufsbildung Schweiz als Projektleiter für den Bezirk Limmattal. Die Idee der Information von Lehrpersonen und Eltern über das duale Berufsbildungssystem ist im Zürcher Oberland bei allen Beteiligten auf grossen Anklang gestossen. Deshalb werden die Aktivitäten jetzt von dieser Gegend auf den ganzen Kanton ausgedehnt

Mehr Informationen: www.berufswelt.net

Leserbrief

Medienmitteilung Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV)

«Ich bin kein Impfgegner oder Leugner…»

KGV erfreut über klare Ablehnung der «99%-Initiative»

«Durch die täglichen medienfüllenden Corona-Meldungen werden die Leserinnen /Hörerinnen schwindlig geschwungen. Reiserückkehrer in Quarantäne ist Ok. Ausweitung der Zertifikatsplicht, welche zu BeinaheSchliessungen von Restaurants, Bars, Fitnessstudios und weiterer Kleinanbieter führen können, sollten verhindert werden. Seit Ausbruch des Corona-Virus ist unübersehbar und spürbar, wie sich das politische Machtverhältnis verändert. Nach Ausbruch der Covid-Pandemie entfaltete sich ein stets steigendes Machtgehabe der Regierungen aller Länder. Die Schweiz ist keine Ausnahme. Anfängliches Zögern mit viel Hin und Her führte zur Maskentrage-Empfehlung. Diverse Sicherheitsempfehlungen wurden ausgerufen. Darauf folgten diverse Änderungen/Auflagen/Bestimmungen und Vorschriften. Bald erfolgte der Aufruf, auf Bargeld möglichst zu verzichten. Mit Nachdruck wurde gewünscht und gefordert, Einkäufe und Anschaffungen jeglicher Art mit der Kreditkarte zu bezahlen. Die Abschaffung des Bargeldes

dürfte mit Bestimmtheit in den Köpfen der Regierungsgilde eine Rolle gespielt haben. Die Macht der Regierungen wurde immer mehr ausgeweitet. Der Lockdown wurde unter Bussandrohung ausgerufen und durchgesetzt. Ausgehverbote wurden angeordnet und Geschäftsschliessungen durchgesetzt. Bald folgte die Drohung einer grausamen Covid-19-Wellem welche auf die Bevölkerung zusteuere. Die per Dekret durchgesetzten Massnahmen nutzten die Regierungen, um ihre Macht auszubauen und zu festigen. Auf diese Weise konnte, bzw. wurde die Bevölkerung in die totale Machtlosigkeit und Ohnmacht manövriert und gesetzt. Es empfiehlt sich, den Führer des Robert Koch Institutes ernsthaft zu hinterfragen. Es dürfte sich herausstellen, dass diese Institution in allen oder den meisten wichtigen Ämtern sitzt und mit enormer Macht das Sagen hat. Es scheint, dass Deutschland und andere Länder diesem Machtapparat hörig sind. Es folgten Forschungen nach geeigneten Impfstoffen im Eiltempo. Dann wurde die neue Welle einer er-

weiterten Covid-19-Virusmutation ausgerufen und die Impfpflicht teilweise als obligatorisch erklärt. Das Covid-19-Zertifikat wurde als Pflichtdo- Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich ist über die deutlikument für diverse Anlässe, Besuche che Ablehnung der Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital geund Eintritte vorgeschrieben. Jetzt wird recht besteuern» hocherfreut. Einmal mehr hat das Stimmvolk noch ein Tsunami einer neuen Virus-Variante der entnervten Bevölke- Weitsicht bewiesen und diese für die Wirtschaft und Gesellschaft rung entgegengehalten. Ich bin kein äusserst schädliche Initiative klar verworfen. Impfgegner oder Leugner. Auch stehe Gründung von Startups hätte darunter ich dafür ein, dass die Sicherheits- Text: zVg stark gelitten. Letztlich hat die unmassnahmen eingehalten werden. Das ganze Vorgehen der nun mit Macht ge- Dass die 99%-Initiative der Juso abge- durchdachte Argumentation der Juso stärkten Regierungen lässt vermuten, lehnt werden würde, war aufgrund beim Schweizer Stimmvolk nicht verdass das ganze gesteuert und ge- der Umfrageergebnisse absehbar. fangen. Es will das Gleichgewicht des wünscht wurde, um die Bevölkerung Nichtsdestotrotz ist das nunmehr öffentlichen Haushalts nicht unnötig ihrer Selbstbestimmung, Freiheit zu deutlich ausgefallene Nein eine er- auf Spiel setzen.   n berauben und ihr das Selbstbewusst- freuliche Nachricht für das Gewerbe sein zu unterbinden. Hier geht es vor- sowie generell die Wirtschaft und Gewiegend um mehr Machtbefugnisse für sellschaft. Die Initiative, die vorsah, die Regierung. Die Bevölkerung soll Kapitaleinkommen ab einem bemöglichst zermürbt und mundtot ge- stimmten Betrag mit bis zu 150% zu macht werden.» Bruno Klaus   n besteuern, hätte der Wirtschaft – speziell den familiengeführten KMU – grossen Schaden zugefügt. Bei einer Annahme hätte sie den äusserst wichHaben Sie auch eine Meinung? – Gerne tigen Nachfolgeprozess bei KMU masveröffentlichen wir Ihren Leserbrief an: siv erschwert. Auch der Anreiz zur redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Medienmitteilung der Limmattaler Wirtschaftsverbände

Unterwegs

Erfreuliches NEIN zur 99 Prozent-Initiative

Die Insulaner. Text: Tis Hagmann Bildeigner/Fotograf: TMN/Dirk Engelhardt TMN/Knut Diers (Wanderweg)

Text: zVg

Die Limmattaler Wirtschaftsverbände sind sehr erfreut und danken der Stimmbevölkerung für das klare Nein zur 99-Prozent Initiative der Juso. Das Abstimmungsresultat unterstreicht, dass die deutliche Mehrheit der Schweizer Bevölkerung eine radikale linke Steuerpolitik ablehnt.

Auf die Insel kommt man mit der Fähre (1-2 Mal pro Tag) oder dem Klein-Flugzeug. 8 Personen haben Platz im Schüttelbecher und der Flug dauert ab Norddeich gut 7 Minuten. Wichtig: alles Gepäck, auch die Handtaschen der Damen gehören in den Frachtraum. Sie müssen die Hände frei haben. Um allenfalls schwimmen zu können … So die Begrüssung des Piloten beim Einsteigen. Aussicht aufs Wattenmeer vom Feinsten! Vom Insel-Flughafen kommt man mit dem InselTaxi in den Ort; das ist die 1-2 PS-Kutsche. Einige Hotels, viele Pensionen, einige Restaurants und (wichtig!) fünf Bars kann man am Abend besuchen. Mit Sicht auf herrliche Sonnenuntergänge. Der Verkehr auf der Insel ist per Pedes oder per Rad, allenfalls Kutsche. Nur der Arzt, die Rettung und die Feuerwehr haben Benzinkutschen. Am Abend ist hier Ruhe ein Ereignis. Ausnahme bilden die Bars mit den bezeichnenden Namen «Die Spelunke» oder «Die Welle» – rustikal, bierig, urig, gemütlich. Zum Abschluss des Barbesuches ein «Küstennebel» oder Gin. Alles muss auf die Insel geschafft werden; der Insel-Klempner hat seine Unternehmung auf einem grossen Veloanhänger und radelt damit zu den Kunden. Gebaut wird nur im Winterhalbjahr, wenn kaum Gäste da sind. Alles läuft nach dem Tidenplan: die Fähre kommt bei Flut. Wenn es vereist ist, kommt die Fähre oft tagelang nicht. Die Insulaner sind darauf vorbereitet. Auch wenn der «Blanke Hans» bläst, also der Sturm bei Windstärke 8 und mehr. Dann wartet man eben auf dies oder das. Die Fähre und Kutschen sind Taktgeber – ruhig, überlegt. Die E-Bikes haben etwas für Tempo gesorgt… Die Apotheke wird vom Festland aus per Drohne bedient. Wenn es dringend ein Medikament braucht, landet die Drohne im Garten des Medizinmannes. Nur schon die Meeresluft ist ein Medikament und reicht an und für sich…

Freundliche Insulaner. Nur noch wenige sprechen «Platt». Praktisch das gesamte Dienstpersonal auf der Insel spricht polnisch, aber auch sehr gut Deutsch. Und im Coronajahr 2021? Die Insel ist «voll», aber Kneipen nur zeitweise geöffnet oder gar geschlossen. Auch Wirtsonntage gibt es in der Hochsaison bzw. Krise! Kein Personal oder ausgefallenes Personal sind der Grund! Die Preise haben CH-Niveau erreicht oder liegen sogar darüber. Alles ist teurer geworden. Kein Musikfestival mehr, keine Musik im Inselpavillon, fast keine Darbietungen im Kurhaus. Die Urlauber gehen auf Distanz – an der frischen Nordseeluft. Komisch. Es ist anonym geworden – mit Masken auf der schönsten Sandbank der Welt. Dafür Natur pur, Ruhe und eine prächtige Vogelwelt. Die Preise für Wohnungen sind schier ins Unermessliche gestiegen. Richtige Mondpreise! Dafür die schönsten Sonnenuntergänge. Und die Aussicht auf Leuchtfeuer und vorbeifahrende Frachtschiffe. Auch der grösste Windpark Europas ist in Sichtweite. Wichtig für richtig Entschlossene: im alten Warmbad ist das Zivilstandsamt – da kann man die Inselhochzeit anmelden. Echt romantisch. Und dann zum Apéro echten Matjes, Aal oder Sprotten! Es gibt nichts Besseres! Aber Roll Mops gibt es erst am Morgen danach!

Gregor Biffiger Präsident Gewerbeverband Limmattal

Patrick Stäuble Präsident Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach

Dr. Andreas Geistlich Präsident Wirtschaftskammer Schlieren

Dr. Josef Wiederkehr Präsident Industrie- und Handelsverein Dietikon

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Aber halt, wo sind die alten Insulaner geblieben? Habe sie vermisst … mit der schwarzen Mütze, platt redend, mit Jever und Korn. Die Jagd nach Wohnraum gibt es schon lange. Viele ziehen mit Erreichen des Rentenalters weg. Aufs Festland. Weil die «Festländer» zu jedem Preis auf der Insel kaufen. Da können sich die meisten Insulaner die Mieten nicht mehr leisten und ziehen eben weg. Fast in Sichtweite der Insel. Und wie bei uns… Wo das ist? Juist – die schönste ostfriesische Insel – mit Nordseeheilbad Juist. Echt erfrischend. Mit kilometerlangem Sandstrand, fast weiss und den farbigsten Strandkörben. Und Tausenden von Zugvögeln. Gruss von der Nordsee oder wie es hier heisst «Moin».   n

Bildlegenden: Strandkorbverleih, Wanderweg und Sonnenuntergang am Strand von Juist.

Es ist wichtig, dass KMUs und insbesondere Familienbetriebe nicht durch zusätzliche Steuern belastet und in Ihren Investitions- und Innovationsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Das deutliche Nein zur schädlichen 99-Prozent-Initiative stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz und sichert Arbeitsplätze.   n

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Historische Kolumne

Ein Vorbild schweizerischer Humanität

Humanitäre Schweizer Tradition Text: Jürg Stüssi-Lauterburg, Bild: zVg

Die Eidgenossenschaft ist seit jeher ein guter Boden für das Humanitäre. Die bernische Kriegsordnung von 1410 verbietet Übergriffe gegen Frauen und versieht solche mit einer drastischen Sanktion: «Weler… dehein frowen freffenlich angriff oder schlug, der sol umb die hand komen sin…» Die Hand, welche solches Unrecht tut, ist dem Gesetz verfallen. Das ist Rechtsempfinden von 1410, nicht von 2021, aber es ist eine humanitäre Beschränkung dessen, was ein Krieger tun darf. Den Feind zu bekämpfen, ist in Ordnung. Frauen, die nicht durch eigene Teil-

nahme an den Kämpfen einen Anlass dazu geben (denn sonst wäre der Angriff eben nicht frevelhaft, freffenlich) dürfen weder angegriffen noch geschlagen werden. Es wäre schön, wenn wenigstens diese alteidgenössische Norm in den Kriegen unserer Gegenwart eingehalten würde!

auf die Schlachtfelder. Der Schweizer Arzt Hermann Peyer-Amsler (18741923), dem nun Hans Berger-Peyer eine Lebensbeschreibung gewidmet hat1 hilft, im Zeichen des Roten Kreuzes, vor dem belagerten Skutari (Shkodër), ja er leitet sogar die ganze montenegrinische Militärsanität.

Immerhin: Im 19. Jahrhundert erwacht das humanitäre Gewissen so richtig. Der Genfer Unternehmer und Humanist Henry Dunant erlebt 1859 die Greuel des Schlachtfeldes in Solferino, publiziert seine berühmte Schrift «Un souvenir de Solférino» und gründet 1863 das, was wir heute als IKRK kennen, nicht allein, sondern zusammen mit Guillaume-Henri Dufour, dem General und ersten Präsidenten, Gustave Moynier, Louis Appia und Théodore Maunoir. Die Schweizer und die Männer sind keineswegs allein, Florence Nightingale, «the lady with the lamp» pflegt bereits 1854 im Krimkrieg verwundete Soldaten und stösst danach segensreiche Reformen in der Krankenpflege an.

Europa genügt sich selbst, ordnet die ganze Welt ins eigene Bild ein und macht sie sich dienstbar. Auch in Südafrika und Namibia! Wo, wie ein Leben lang, der Arzt sich vollständig seiner Aufgabe hingibt und zum Lohn Malaria einfängt, wo er Schweizer bleibt, gleichzeitig das Vertrauen und die Freundschaft von Engländern und Deutschen geniesst und zurückgibt. Noch ganz im Geist der Gründerjahre ist er an der frühen Erschliessung der Diamantenvorkommen beteiligt und versucht sich im Landhandel.

Welch eine Zeit! Das von Henry Dunant, Florence Nightingale und anderen mehr aufgeweckte humanitäre Gewissen der Menschheit findet den Weg

Familien sind das soziale Netz: Wenn es hart auf hart geht, reist die ältere Schwester Emma in Richtung Montenegro ab, um den Bruder zu pflegen. Um ihm die Eröffnung einer Praxis in Schaffhausen zu ermöglichen, verkaufen Mutter und Geschwister dem jung verheirateten Rückkehrer das Elternhaus und lassen den ganzen Kaufpreis

als Hypothek stehen. Solidarität wird gelebt, Weltoffenheit auch: Wie die Schwestern für Frauenrechte und Wohltätigkeit, ist Hermann im Einsatz für Rotes Kreuz und Völkerbund. Noch leuchtet der Glanz des alten Europas, der Glanz der Kurorte – Peyer wirkt als Kurarzt in Mürren –, der Glanz der Orden, mehr als der Glanz des Geldes: Peyer beschreibt, wie er aus Montenegro den Danilo-Orden und ein Zweikronenstück nach Hause bringt. Aber freilich auch einen unvergänglichen Namen und die Freundschaft eines europäischen Herrscherhauses, das allerdings, wie so viele, seine Stellung im Ersten Weltkrieg einbüsst. Der Arzt schont sich nicht und so wird er das Opfer einer Krankheit, die sich heute behandeln liesse, wie wir immer das Opfer von Krankheiten werden, die sich morgen behandeln lassen. Was bleibt? Ein humanistischer Optimismus und der Wille, anzupacken, wo es Not tut. Oder wie es Peyer in einem Brief vor der Abreise nach Montenegro bündig schreibt: «Da wäre dort jedenfalls mehr zu tun…» Was, zeigt die glänzend geschriebene Biographie

eines bedeutenden Schaffhausers und Schweizers.   n 1

Hans Berger-Peyer, Südafrika, Namibia, Mürren, Montenegro, Der Schaffhauser Arzt Hermann Peyer (1874-1923), Zürich: Chronos, 2021, ISBN 978-3-0340-1613-1.

Zum Verfasser Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker, war ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates.

Rückschau

Können, Lernfreude und Durchhaltewillen Das Berufsbildungsforum Dietikon hat die Veranstaltung «Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg» organisiert und erfolgreich durchgeführt.

Die Gäste mit der BBF-Präsidentin (v.l.n.r: Vorne Oliver Keller, Yvonne Christen, Lena Heimhalt, Jennifer Birrer und Matilde Barata, Hinten: Dominik Baumann, Kevin Kapusuz, Joëlle Bachmann und Andrea Gerber.

Text und Bild: Yvonne Christen

Insgesamt 100 Personen waren unter Einhaltung der BAG-Schutzvorgaben dabei. Sie alle konnten sich in der Mensa der Kantonsschule Limmattal in Urdorf über die vielen Möglichkeiten innerhalb des vielfältigen und durchlässigen Bildungssystems der Schweiz informieren lassen. Andrea Gerber, Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterin im biz Urdorf und mit eigener Firma, hat im Auftrag des BBF Dietikon in einem kurzen Referat die Vorzüge und Aktuelles über das Bildungssystem der Schweiz und die beiden Wege Lehre und Gymnasium herausgeschält. Als Gäste konnte Yvonne Christen, Präsidentin vom Berufsbildungsforum BBF Dietikon, danach sieben junge Menschen im Alter zwischen 17 und 32 Jahren be-

grüssen, die bereit waren, über ihren Werdegang sowie Hochs und Tiefs zu berichten. Spannende Podiumsdiskussion Auf der einen Seite standen die KVLernende Matilde Barata (2. Lehrjahr), Dominik Baumann (Logistiker mit Abschluss 2021) sowie Jennifer Birrer und Lena Heimhalt, beides Mittelschülerinnen Red und Antwort. Auf der anderen Seite äusserten sich junge Erwachsene wie Joëlle Bachmann, die nach der Lehre als Fachfrau Betreuung nun Gesundheitsförderung und Prävention studiert. Oder Oliver Keller, der mit 32 Jahren jetzt ins Studium zum Primarlehrer gestartet ist und ursprünglich Restaurationsfachmann gelernt hat, und Kevin Kapusuz, der nach der Lehre als Elektroinstallateur und zwei Berufsprü-

fungen schon das eidgenössische Diplom erreicht hat. Die Veranstaltung endete nach der Podiumsdiskussion mit dem Fazit: Mit der nötigen Portion Können, Lernfreude und Durchhaltewillen führen viele Wege weiter. Wichtig scheint, dass ein passender Einstieg gefunden wird.   n

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Kolumne «Stand.»

Brand Report: Emil Frey AG

So ist das Der neue Yaris Cross: Echter Hybrid, echter SUV Das heutige urbane Leben hat seine Besonderheiten. Wenn es ums Autofahren geht, schätzt man zunehmend die robusten, höher gesetzten SUV – aber in einer Dimension, die in die städtische Umgebung passt, und mit umweltschonenden Eigenschaften.

Text: Tis Hagmann, Schreib-, Hand- und Mundwerker Büro Ha 5040 Schöftland

Das kritische Denken oder schlicht «Überlegen» ist verschwunden. Die Gedanken zum Herbst nach den Sommerferien: Mit Maske Velo fahren, zum Brötchen holen wie zu DDR-Zeiten anstehen – ohne Maske, aber Drinnen mit Maulkorb. Zum Lokus nur mit Maske. Eines der grössten Schützenfeste Deutschlands (Esens) wurde nur für Geimpfte durchgeführt. Bald auch bei uns. Am Strand (stramm) «walken» mit Stecken und Maske, aber «oben ohne». Dann will man (dringend) Belüftungsanlagen im Schulzimmer. Falls man das auf der pädagogischen Hochschule noch nicht vermittelt: es

Gleichzeitig ist ein Fahrzeug mit Individualität und Stil gefragt, dass die notwendige Flexibilität für ein aktives Leben bietet. Das sind genau die Eigenschaften, die Toyota dem neuen Yaris Cross mitgegeben hat. Das vom Auto des Jahres 2021 abgeleitete MiniSUV wurde in Europa für den europäischen Markt entwickelt und vervollständigt nun das SUV-Angebot des Herstellers. Als Antrieb wählte der Hybrid-Pionier für den Yaris Cross sein Hybridsystem der vierten Generation, das bereits das Schrägheckmodell antreibt. Als Verbrauch verspricht Toyota 4.4 Liter auf 100 Kilometer und einen CO2 Ausstoss von 101 g/km. Als

authentischer SUV ist der Yaris Cross mit einem intelligenten Allradantrieb erhältlich – einzigartig in dieser Klasse für ein Hybridmodell. Geräumig und praktisch Wie bei jedem echten SUV wurde auch beim Yaris Cross Wert gelegt auf eine zweckmässige, vielseitig nutzbare Ausführung. Die Hecktür lässt sich elektrisch öffnen – praktisch bei vollen Händen. Der Yaris Cross ist ebenso geräumig wie praktisch. Die Preise für den neuen Toyota Yaris Cross starten schon bei Fr. 23'990. Dabei ist auch die service-aktivierte 10 Jahre Toyota Garantie. Das Team der Emil Frey AG Toyota-Lexus Zürich freut sich auf Ihren Besuch.   n

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Das gesamte Verkaufsteam freut sich über den neuen Yaris Cross: ein Auto mit Individualität und Stil. Text und Bild: zVg

gibt Fenster zum Öffnen! Und dann hätten wir da noch eine Ergänzung für den Lehrplan bzw. einige «vermittlungswürdige» Themen: jeder Schulabgänger kann 5 Wiesenblumen, 5 Baumarten und 5 Wildtiere aufzählen. Das können nämlich 80% der Schulabgänger nicht. Das wäre dann an der frischen Luft, ohne «Läpptopp», ohne «Pfuus», ohne Belüftungs-Anlage, aber ein Erlebnis! Und echt natürlich. Viel Spass! Frische Luft lüftet immer, auch das Hirn – zum Denken.

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Ratgeber Recht

Das neue Erbrecht: Mehr Verfügungsfreiheit des Erblassers und Klarstellung von offenen Fragen Per 1. Januar 2023 tritt das neue Schweizerische Erbrecht in Kraft. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

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Pflichtteile und frei verfügbare Quote Nach den geltenden Bestimmungen im Erbrecht sind die überlebenden Ehegatten bzw. eingetragenen Partnerinnen und Partner, die Nachkommen sowie die des Erblassers pflichtteilsgeschützt. Dies bedeutet, dass der Erblasser den Erbanspruch dieser Erben zwar reduzieren, jedoch nicht vollständig entziehen kann. Ab 2023 sind die Eltern des Erblassers nicht mehr pflichtteilsgeschützt. Weiter wird auch der Pflichtteil der Nachkommen reduziert. Dies resultiert darin, dass der Erblasser neu, je nach Konstellation der Erbengemeinschaft, über mindes-

tens 50% des Nachlasses frei verfügen kann. Stand heute waren es lediglich 25%. Befand sich der Erblasser im Todeszeitpunkt in einem rechtshängigen Scheidungsverfahren oder lebten die Ehegatten bereits mindestens zwei Jahre getrennt, so verliert der überlebende Ehegatte seinen Pflichtteilsanspruch. Der Erblasser muss den Ehegatten im Nachlass nicht berücksichtigen, auch wenn formell kein rechtskräftiges Scheidungsurteil vorliegt. Hier ist zu beachten, dass der gesetzliche Anspruch des überlebenden Ehegatten noch besteht. Dies hat zur Folge, dass der Erblasser den überlebenden Ehegatten in seiner letztwilligen Verfügung ausdrücklich von der Erbfolge ausschliessen muss. Die gleichen Grundsätze gelten sinngemäss auch für die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft. Besserstellung des faktischen Lebenspartners Durch die Reduktion der Pflichtteile kann der faktische Lebenspartner des Erblassers grosszügiger begünstigt werden. Weiter stand im Vorentwurf des Bundesrates auch noch eine Härte-

fallklausel zur Debatte, welche dem Lebenspartner einen Unterstützungsanspruch zugesprochen hätte, welcher weder durch Testament noch Erbvertrag hätte aufgehoben werden könnte. Dieser Vorschlag wurde jedoch im Nationalrat abgelehnt. 3. Säule Bisher war unklar, ob das Guthaben der 3. Säule der Erbmasse zufällt oder direkt an den Begünstigen ausbezahlt werden darf. Das neue Erbrecht stellt klar, das die Auszahlung direkt an den Begünstigten – ohne Zustimmung der Erben – erfolgen darf. Die Summe der 3. Säule wird jedoch dem Nachlass zugerechnet und untersteht der Herabsetzungsklage nach Art. 527 ZGB. Bei der Säule 3a wird das Guthaben dem Nachlass zugerechnet, bei der Säule 3b (Lebensversicherungen) lediglich der Rückkaufswert im Todeszeitpunkt. Vorschlagszuweisung unter Ehegatten Ehegatten haben die Möglichkeit die Errungenschaft (während der Ehe erworbenes Vermögen) vollständig dem überlebenden Ehegatten zuzuweisen. Somit fällt nur das Eigengut des Erblassers in die Erbmasse. Bisher war unklar, ob dies als eine Zuwendung zu Lebzeiten oder als eine Verfügung von Todeswegen zu qualifizieren ist. Das neue Erbrecht hält ausdrücklich fest,

dass es sich um eine Zuwendung unter Lebenden handelt. Dies ist insbesondere für die Berechnung der Pflichtteile und die Herabsetzungsreihenfolge massgeblich.

Diese höhere Verfügungsfreiheit führt auch zu mehr Stabilität insbesondere bei Nachfolgeregelungen von Familienbetrieben. Ebenfalls werden einige seit langer Zeit offene Fragen klargestellt, was sehr zu begrüssen ist.   n

Fristen Ob nun die neuen Bestimmungen gemäss Revision oder noch die alten Erbrechtsbestimmungen zur Anwendung kommen ist vom Todestag des Erblassers abhängig: Verstirbt dieser vor Inkrafttreten der neuen Bestimmungen, kommt das bisherige Recht zur Anwendung. Verstirbt der Erblasser hingegen nach Inkrafttreten des neuen Erbrechts, kommt dieses auch zur Anwendung. Irrelevant hingegen ist, wann letztwillige Verfügungen oder Erbverträge abgeschlossen wurden. Offene Fragen Auch unter den neuen Bestimmungen können offene Fragen nicht vermieden werden. Insbesondere wenn Formulierungen in letztwilligen Verfügungen oder Erbverträgen vermuten lassen, dass der Erblasser unter dem neuen Erbrecht anders verfügt hätte. Hier wird es Aufgabe der Gerichte sein im konkreten Einzelfall zu entscheiden. Fazit Der Gesetzgeber trägt mit dieser Änderung dem Bedürfnis nach mehr Verfügungsfreiheit der Erblasser Rechnung.

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Kolumne

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Getroffen»: Hund-sei-Dank ihr meldet sich ihr Vater zu Wort. «Wissen Sie», sagt er eifrig, «ich wohne seit 1962 hier in Schlieren.» − «Seit 59 Jahren schon?» − «Ja, und jetzt im Aquarium. Wissen Sie, wo das ist? Das Haus beim Bahnhof mit den blauen Balkonen.» − «Aha. Und es gefällt Ihnen da?» − «Ja sehr. Und das da ist meine jüngste Tochter.» Ob er den Elektro-Scooter aus der Nähe anschauen und vielleicht sogar ein Foto machen dürfe. «Ja sicher.» Er erhebt sich, wird von der Tochter zum Objekt des Interesses geführt, kommt dann zum Nachbartisch und erzählt: Text und Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht schwindet von Tag zu Tag etwas früher. Aber es reicht an diesem Spätsommerabend doch noch, Fahrrad und Elektro-Scooter neben dem Restaurant zu parkieren und sich im gut besuchten Gartenrestaurant für ein Abendessen an einen Tisch zu setzen, als ein eigenartiges Geräusch an ihre Ohren dringt. «Klingt wie eine ungeölte Fahrradbremse», sagt sie zu ihrem Mann. «Neinein, das ist ein Hund.» Unter dem Nachbartisch meldet sich ein kleines weisses Knäuel bei seinem Frauchen. Der Duft des Fleisches auf dem heissen Stein lockt ihn hervor. «Er isst eben kein Hundefleisch», erklärt die Frau, «er isst eigentlich immer mit uns.» Das Gespräch ist eröffnet. Gegenüber der Frau bestätigt ihr Partner lachend das Gesagte, und neben

«Wissen Sie, als ganz jung bin ich Taxi gefahren. Da konnte ich immer wieder die Eiskunstläuferin Fielmann transportieren.» − «Meinen Sie Denise Bielmann?» − «Ja, Denise Fielmann.» − «Er hört nicht mehr so gut», erklärt die Tochter. «Als ich noch ein Kind war, herrschte Krieg», fährt der Vater fort, «und als eine Bombe in unserer Nähe einschlug, musste ich zusehen, wie ein Mann in einem Baum hängen blieb. Beide Beine weg. Das hat mir manchen Alptraum beschert. Immer wieder dachte ich: Einmal werden auch deine Beine weg sein.» Rangierarbeiter sei er schliesslich geworden, habe eine Familie gegründet, momoll, hier in Schlieren, «und die da», er zeigt auf die Tochter, «ist unser drittes Kind. Die Jüngste. Sie war grad einjährig als...» − «Ja genau», ergänzt die Tochter, «ich war einjährig. Bin übrigens im Kalktarren zur Schule gegangen.» Dann und wann fällt ein kleiner

Fleischbrocken unter den Tisch, wo sich das kleine weisse Knäuel des Bissens erfreut. «Und jetzt», fährt der Vater fort, «bräuchte ich eben einen neuen Scooter, habe den alten kaputtgefahren. Wie teuer ist denn Ihrer gewesen?» − «Naja, die IV hat ihn bezahlt, aber im IV-Alter sind Sie glaub nicht mehr.» Etwas scheu fragt sie nach dem Geburtsjahr. «1932.» − «Wirklich? Das kann ich fast nicht glauben.» − «Doch doch, und eben, die Kleine war einjährig und ich achtundzwanzig. Da passierte der Unfall. Beim Rangieren. Beide Beine weg.» Betroffenheit auf der Seite der Zuhörenden. Der Mann steht, sich auf den Tisch stützend, neben ihnen, im 90. Lebensjahr, ungeachtet der Hörbehinderung und einer Makuladegeneration, hellwach, mit ungetrübtem Frohsinn. Dann ergänzt er: «Ja, mit den Prothesen lebe ich nun ja seit über sechzig Jahren. Das merke ich gar nicht mehr.» Er lacht herzlich. «Darf ich darüber etwas schreiben?» − «Gerne, sehr gerne, und bitte erwähnen Sie auch meinen Namen: Notter Fridolin. Und dass ich in Schlieren geblieben bin. Weil es mir hier gefällt.» Zufrieden hinkt er an seinen Platz zurück. Lächelt und wiederholt: «Notter Fridolin. Man sagt mir auch Friedel. Nicht wahr, Sie verstehen schon.» Unter dem Tisch regt sich das weisse Knäuel, welches dieses Gespräch überhaupt erst in Gang gebracht hat.   n

«Gwerbler choched» Cordon-Bleu-Braten

Zubereitungszeit: 2 Std. Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch 1 falsches Kalbsfilet à ca. 600 g vom Metzger aufschneiden lassen Salz und Pfeffer

Sauce 2 Zwiebeln gehackt 3 dl Portwein 1 Glas Kalbsfonds 1 EL scharfen Senf (Dijonsenf) Salz und Pfeffer 1 Lorbeerblatt etwas Thymian

Füllung für ein Kalbsfilet

Tankrevision ┃ Tankanlagen ┃ Tankrückbau

2 EL milden Senf, Salz und Pfeffer verrühren und damit die Fleischoberseite bestreichen. 4 Tranchen Schinken darauflegen, dabei ringsum einen Rand von ca. 2 cm frei lassen. 200 g Gruyère grob gerieben darauf verteilen.

Verschliessen

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Cordon-Bleu-Braten von der Längsseite her satt aufrollen und mit Zahnstochern kreuzweise fixieren

Zubereitung Fleisch würzen, Fleisch rundum ca. 10 Min. anbraten, erst wenden, wenn sich eine Kruste gebildet hat, mit dem Verschluss nach oben auf die vorgewärmte Platte legen. Niedergaren: ca. 1 ½ Std. in der Mitte des vorgeheizten Ofens (Kerntemperatur ca. 60 Grad). Warmhalten: ca. 1 Std. bei 60 Grad, dadurch fliesst der Käse beim Tranchieren weniger hinaus.

Portweinsauce Die gehackten Zwiebeln anschwitzen. 1 EL scharfen Senf dazugeben und mit Portwein ablöschen, etwas einreduzieren, mit Kalbsfond aufkochen und leicht köcheln lassen bis da ganz zum einen Drittel eingekocht ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Thymian dazugeben und anrichten. Zwei Scheiben Cordon-BleuBraten darauflegen mit Portweinjus übergiessen und mit den Tagliatelle servieren. Verfasser: Dirk Mörz

07.02.19 16:06

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Ratgeber Gesundheit

Du bist, was du isst! Diese Lebensmittel haben somit eine heilende Wirkung. Sie stärken unser Immunsystem ohne Chemiekeule. Sie ersetzen nicht den Schulmediziner, doch sie sollten unterstützend vermehrt verzerrt werden, je nachdem, ob man sie gerne hat. Oftmals finden die Superfoods aus abgelegenen Winkeln dieser Erde den Weg zu uns. Aus ökologischer Sicht fraglich, zumal sich der angepriesene Inhaltsstoff oft auch mit Lebensmitteln abdecken liesse, welche vielleicht etwas weniger «trendy» sind, dafür aber um die Ecke angebaut werden. Obwohl der Begriff «Superfood» bereits seit 1915 bekannt ist, erlangte das Modewort vor allem mit dem Aufkommen des öffentlichen Interesses an gesunden Lebensmitteln einen fulminanten Aufstieg. Meist sind es Lebensmittel mit einem hohen Vitamingehalt, sekundären Pflanzenstoffen oder Enzymen.

Dr. med. Claudio Lorenzet

Zum Verfasser Der 62-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, anerkannter Akupunkteur TCM/ASA und Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Vespa und spaziert gerne mit seinem Boston Terrier «Rocco». clorenzet@bluewin.ch www.lorenzet.ch

Wir alle essen tagtäglich, und die meistens von uns (leider) reichlich. Die Wirkstoffe unserer Nahrung wirken sich auf unsere Gesundheit aus. Viele Lebensmittel dienen auch als Heilmittel gegen zahlreiche Beschwerden. Da eine gesunde Ernährung in der Gesellschaft immer mehr in den Mittelpunkt rückt, überlegen sich viele Menschen, wie man im Alltag gesund essen kann. Diese Lebensmittel, auch «Superfoods» ohne Chemiezusatz genannt, sollte man unbedingt in seinen Essensplan einbauen.

Superfood Lebensmittel werden dabei in verschiedene Kategorien eingeteilt: • Beeren: u.a. Acai, Aronia, Blaubeeren, Cranberry, Goji • Bienenprodukte • Samen: u.a. Chia, Hanfsamen • Getreide/ Getreideart: u.a. Quinoa, Amaranth • Kohlgemüse: Brokkoli, Grünkohl u.a. • Algen: Chlorella, Spirulina u.a. • Wurzel: Ingwer, Kurkuma, Ginseng • Nüsse/Kerne/Steinfrüchte: Mandel, Walnuss, Kokosnuss Folgende positive Wirkungen haben Superfoods auf den Körper: • Gesundheitsfördernd: die hohe Menge an Antioxidantien, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien steigert die Gesundheit und das Wohlbefinden im Alltag. • Krankheitsvorbeugung: Superfoods beugen nicht nur Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkten und Diabetes vor, sondern helfen auch bei zahlreichen Symptombehandlungen. • Leistungssteigernd: Das Gehirn und der Körper sind durch die gute Nährstoffversorgung leistungsfähiger, was sich im Alltag positiv bemerkbar macht. • Fettreduktion: Während einer Diät sorgt die hohe Nährstoffdichte dafür, die aufgenommene Kalorienanzahl zu reduzieren – und

dies bei gleichzeitiger ausreichender Versorgung mit lebensnotwendigen Stoffen. • Muskelaufbau- und erhalt: Die wichtigen Nährstoffe sind notwendig um Muskel zu erhalten und weiter aufzubauen. Man muss für gesunde Lebensmittel nicht immer ans andere Ende der Welt schielen. Direkt vor unserer Haustüre wachsen herrliche heimische Superfoods. • Ackersenf kann als Brei auf der Haut aufgetragen werden und wirkt dort gegen Halsschmerzen, Bronchitis und rheumatische Beschwerden. Als Nahrung lindert Ackersenf Verdauungsbeschwerden und regt den Stoffwechsel wieder an. • Brennnessel ist eine wahre Delikatesse mit hohem Gehalt an Proteinen. Zahllose Vitamine und Mineralstoffe sowie ein Anteil von über zwei Prozent an sogenannten Flavoiden • Feldsalat wie etwa Nüsslisalat wird wegen seines Eisengehalts geschätzt. Es ist ein Baldriangewächs. Die Baldrianöle sind eine ausgezeichnete Nervennahrung. • Grünkohl ist super gesunder Food Viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Hoher Gehalt an Eisen und Proteinen. Alternative zu tierischen Eiweiss. Viele Zubereitungsarten. Herrlicher Geschmack! • Heidelbeere ist ein Allrounder: Hohe Dichte an sogenannten Antioxidantien und somit stark entzündungshemmend. • Himbeere: Himbeerfrüchte stärken die Abwehrkräfte und regen unseren Stoffwechsel an. Unterstützend bei der Blutbildung. • Johannisbeere ist das Brain Food. Sie steigert bei regelmässigem Verzehr die Kombinationsfähigkeit und unsere Gedächtnisleistungen. • Leinsamen sind perfekt für Darm und Magen. Hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Verdauungsfördernd. Unterstützt dadurch beim Abnehmen und befreit auch unseren Körper von Giftstoffen. • Meerrettich: Als Kren oder als «bayerisches Penicillin» bekannt. Mit seinen Senfölen bekämpft Meerrettich erfolgreich Bakterien und Pilze in unserem Körper. • Radicchio rosso: Der rötliche Salat ist durch seinen leicht bitteren Geschmack bekannt. Er stärkt unser Immunsystem, fördert die Verdauung und entwässert unseren Körper.

• Sonnenblumenkerne beinhalten grosse Mengen an Eiweiss und Aminosäuren. Sie sind perfekte Protein- und Energiespender. • Walnüsse sind ein sehr guter pflanzlicher Eiweisslieferant. Sie helfen gegen Entzündungen und Infektionen. Der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben ist das Wissen um gesundheitliche Zusammenhänge. Bevor man sich Gedanken darüber macht, was man isst, sollte man wissen, welche Nahrung der eigene Körper braucht – und wieviel davon. Die Menge an Energie, die ein Mensch braucht, hängt hauptsächlich von zwei Dingen ab: dem Alter und der Bewegung. Superfoods helfen, bei voller Gesundheit möglichst alt zu werden. Sich gesund zu ernähren ist eine wichtige Entscheidung, die man für sich selbst trifft. Für eine gute Gesundheit und Freude im Leben ist dies einfach eine Voraussetzung. Sie haben nicht nur mehr Energie, sondern können auch den Alltag und Erlebnisse mehr geniessen. Gibt es ungesundes Obst oder Gemüse? Manche Gemüsesorten enthalten Inhaltsstoffe, die uns auch schaden können. Besonders sollte man die lektinhaltigen Produkte denken wie: Gurken, Melonen, Chilischoten, Erdnüsse, Kürbis, Auberginen, Tomaten!, Erbsen, Linsen, Paprika, Gojibeeren, Cashews. Lektine sind Stoffe, mit denen sich Pflanzen vor Fressfeinden schützen wollen. Sie beeinflussen unsere Darmgesundheit. Lektine werden auch Anti-Nährstoffe genannt. Keine Lektine enthalten hingegen Lebensmittel wie beispielsweise Salat, Brokkoli, Spargel, Süsskartoffel, Karotten oder Pilze. «Die Basis unseres Seins ist die Ernährung.» (Johann Lafer) «Der Arzt der Zukunft wird den menschlichen Körper nicht mehr mit Medikamenten behandeln, sondern Krankheiten durch Ernährung heilen und verhindern.» Thomas Edison Herzlichst Ihr Dr. med. Claudio Lorenzet


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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Meinung

Zivilcourage

War die Verbreitung des «China-Virus» pure Absicht?

Ein Beispiel für Zivilcourage

Das Coronavirus und seine Gefährlichkeit sind seit 50 Jahren bekannt: War also die Verbreitung des Virus Absicht? Die weltweite erfolgreichste PR-Kampagne made in China? Text: Tis Hagmann

Vor etwa 70 Jahre setzte sich die WHO in ihrer Verfassung zum Ziel: allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen. Die WHO finanziert sich über zwei Finanzquellen: die fixierten Pflichtbeiträge ihrer 194 Mitgliedstaaten und freiwillige Beitragszahlungen. 75% der Mittel bezieht die WHO aus freiwilligen Beitragszahlungen. China ist grösster Beitragszahler: 2018 und 2019 noch je rund 38 Mio. Dollar, 2020 und 2021 aber 57 Mio. Dollar! Wer zahlt, befiehlt! China sagt, wie der Laden läuft. Chef der WHO ist der Kommunist und frühere äthiopische(!) Gesundheitsund Aussenminister Tedros Adhanom Ghebreyesus. Wie gut unterrichtete Kreise (in der CH) berichten, soll Tedros über ein beachtliches privates Vermögen (hier) verfügen, seit er WHO-Generaldirektor wurde. So ein Zufall… Man beachte die Terminologie bzw. Daten: das sind wahrlich keine Zufälle! Am 31. Dezember 2019 informierte China die WHO, sprich Tedros, direkt über ein Auftreten einer «Lungenkrankheit mit unbekannter Ursache». Auf Drängen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping wurden Informationen über die Gefährlichkeit von Covid-19 zurückgehalten, was von der WHO allerdings dementiert wird. Absicht? So wie die Pandemie gemanagt wurde, ist dies anzunehmen. Der Verlauf der Aktion könnte so abgelaufen

sein: China arbeitete am Coronavirus. In einem Labor der Sicherheits-Klasse 4 in Wuhan gab es einen Ausbruch. Ein Unfall oder eine bewusste Freisetzung, beides ist möglich. Der Menschenversuch nahm seinen Lauf. Schliesslich wurden die Provinz Wuhan und die Provinzhauptstadt abgesperrt. In einem Land von 1,5 Milliarden Menschen nichts Spezielles. In einem Überwachungsstaat nichts Aufregendes. Jetzt wird klar, warum die Informationen von Covid-19 zurückgehalten wurde. Man wollte wohl die Dynamik der Virulenz des Virus beobachten. Als aufgrund der äusserst schnellen Übertragung klar war, dass es sich um einen Superinfekt handelt, wurden die Vorbereitungen getroffen, wie das Virus technisch zu managen ist. Nun nimmt die chinesische Regierung «offiziell» Kontakt mit dem von ihr «geförderten» WHO-Chef Tedros auf. Damals hatte sich das Virus durch chinesische Reisende bereits in Italien schnell ausgebreitet. Dennoch wartete die WHO mit der Ausrufung des globalen Gesundheitsnotstandes (Pandemie) und zwar bis zum 30. Januar 2020. Also war Tedros vollumfänglich informiert. Die Ausbreitung des Virus in Italien hatte gezeigt, wie schnell sich das Virus von chinesischen Industriemitarbeitern in Norditalien über eine ganze Region verteilen kann. Tedros griff auf die neue Regelung zurück, dass, falls eine weltweite Epidemie ausbricht, alle Regierungen informiert werden

mit dem «Befehl», einen Lockdown zu verfügen. Das funktionierte, weil die WHO, im Stil einer «Weltsuperbehörde», oberste Autorität in Sachen Infekte ist. Es tönt wie Orwell und so ist es auch. Ein Arm der «Weltregierung» verfügt die weltweite Lahmlegung der Weltwirtschaft, ungeachtet der ökonomischen Folgen. China veröffentlichte das Coronavirus-Genom bereits am 12. Januar 2020. Die WHO hat es daraufhin an die Berliner Charité unter der Leitung von Christian Drosten (!!!) weitergeleitet. Vier Tage später gab es den ersten Test, die WHO veröffent- Text: Tis Hagmann, Bilder: zVg lichte dazu sofort Richtlinien, die von allen Staaten genutzt wurden. Spätes- Am 8. Dezember 2020 sitzt, wir nentens seit dem 23. Januar 2020 hat die nen ihn mal Markus Muster im Zug. Er WHO und ihr Generaldirektor Tedros, mag keine Gesichtsmaske und trägt mehrfach von «einem hohen Risiko deshalb keine. Zwei Bahnpolizisten für die gesamte Welt» gesprochen. Zu weisen ihn höflich, aber bestimmt daspät − das Virus hatte sich bereits rauf hin, dass er gegen das Epidemieweltweit auf Ballungszentren verbrei- gesetz verstosse ohne Mund-Nasentet. Absicht? Tedros hatte vermutlich Schutz. Markus interessiert das nicht; den Auftrag, zu warten, bis sich das er weigert sich, dem Folge zu leisten Virus weltweit verteilte. Dazu muss und wähnt sich im Recht. Ihm wird man wissen: das Coronavirus und sei- eine Busse angedroht. Er nimmt's gene Gefährlichkeit ist seit 50 Jahren be- lassen. Zunächst passiert nichts. Am kannt! War die Verbreitung des Virus 11. Januar sitzt unser Mann wieder im Absicht?   n Zug. Wieder ohne Maske, weil er die nicht tragen möchte. Und erneut erscheinen die beiden Bahnpolizisten. Es kommt zum gleichen Wortwechsel. Diesmal wird die Staatsanwaltschaft ins Spiel gebracht. Am 19. Februar findet er einen Strafbefehl im Briefkasten. Ihm wird eine Busse in Höhe von 150 Fr. auferlegt und eine Verfahrensgebühr von 100 Fr.

Tis Hagmann

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Am 6. April 2021 wird unser Freund von der Staatsanwaltschaft vorgeladen. In den Räumlichkeiten gilt Maskenpflicht. Deshalb schreibt Markus am 13. April in freundlichem Ton zurück, dass er der Aufforderung leider nicht Folge leisten könne. Er benötige eine schriftliche Erlaubnis, dass er ohne Maske erscheinen dürfe. Wenn er die nicht erhalte, gelte sein Fernbleiben als entschuldigt und seine Einsprache als nicht zurückgezogen. Er macht «besondere Gründe» geltend, die ihn von der Maskenpflicht befrei-

en würden, und bezieht sich ausdrücklich auf die Verordnung zum Tragen einer Maske. Am 15. April wird Markus Muster von der Staatsanwaltschaft aufgefordert, ein ärztliches Attest vorzulegen. Alles andere gelte nicht. Nun wird ihm mit dem Bezirksgericht gedroht. Unseren Markus lässt das kalt. Und dann: die Überraschung! Am 2. Juli erhält unser Freund per Einschreiben die Mitteilung von der Staatsanwaltschaft, dass sein Verfahren abgeschlossen sei «aufgrund der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse». Aber damit nicht genug! Markus setzt daraufhin noch nach und stellt der Staatsanwaltschaft seinen Aufwand in der Angelegenheit in Rechnung: Fahrtweg, Einschreibegebühren, Zeitaufwand! Er kommt auf eine Summe in Höhe von 292.34 Fr. und bittet um eine Genugtuungssumme in Höhe von 250 Fr. Er gibt auch noch seine Kontoverbindung an. Und das Ende vom Lied? Unser Verfassungsfreund erhält nicht nur Schadensersatz in Höhe von 292.34 Fr., wie er es aufgelistet hat, sondern zusätzlich werden ihm noch 100 Fr. Genugtuung zugesprochen!!! Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten des Staates. Das Bundesgericht hat in einer vergleichbaren Sache genau gegenteilig entschieden! Andere Gerichte haben die Sache gar nicht erst «an Hand genommen». Fazit: persönliche Rechte und Freiheitsrechte durchsetzen!   n

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Redaktions-/Anzeigenschluss:

22.10.21

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch


12 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Alvoso Forum 2021

Was hat Comedy mit Altersvorsorge zu tun? Um bei jüngeren Zielgruppen zu punkten, stellte die Pensionskasse Alvoso an ihrem Jahrestreffen einen prominenten Komiker vor: Peter Pfändler, der aktuell mit seiner Show «2.0» zu sehen ist. Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Das jüngste Alvoso Forum fand im Knies Kinderzoo in Rapperswil statt. Im multifunktionalen Event-Lokal Zauberhut umgeben von Geparden, Giraffen und Elefanten, stellte die Pensionskasse mit Geschäftssitz in Schlieren nicht nur ihren Weg zum neuen Logo mit einem Eichhörnchen, sondern auch den bekannten Schweizer Komiker Peter Pfändler, der aktuell mit seiner «2.0»-Show auf Tournee ist. Aber was hat eine Pensionskasse mit dem Prix-Walo-Gewinner und Kult-Spassmacher zu tun? In welchem Verhältnis steht Pfändler zur Alvoso Pensionskasse und welche Aufgabe hatte er an dieser Veranstaltung zu erfüllen? – Ganz einfach: Pfändler tritt gemäss Stiftungsratspräsident Remo Schällibaum und Alvo-

Spannung vor dem Alvoso Forum.

so-Geschäftsführer Thomas Schmidiger in mehreren kurzen Videoclips auf, in denen die Altersvorsorge via Social-Media-Inhalt einer jüngeren Zielgruppe schmackhaft gemacht werden soll. Stichwort: Cybercrime Nebst geschäftlichem Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft punktete das AlvosoTeam mit dem Gastredner Dr. Daniel Nussbaumer. Er ist Präsident der Swiss Internet Security Alliance (SISA), war Chef Cybercrime bei der Kantonspolizei Zürich und arbeitete bei der SIX im Bereich Digital and Innovation. Heute ist er als Deputy Head of Portfolio Unit Cyber Security T-Systems bei Alpine tätig. Nussbaumer sprach über Cyber als Herausforderung, Cyberphänomene und wie er die Schweiz zum sichersten Internetland der Welt machen möchte.   n Mehr Infos: www.alvoso-pensionskasse.ch www.peter-pfaendler-comedy.ch www.ibarry.ch www.knieszauberhut.ch

Thomas Schmidiger blickt zurück … und nach vorn.

Moderator, Gast und Speaker des Alvoso Forums 2021.

Veranstaltungshinweis

Brunch mit Brupbacher Am Donnerstag, 14. Oktober 2021 frühmorgens lädt die Mitte zum WirtschaftsBrunch mit Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher. Die Mitte lädt zum Wirtschafts-Brunch mit Text & Bild: zVg

Swissmem Direktor Stefan Brupbacher ein.

Die Mitte lädt zum Wirtschafts-Brunch mit Swissmem Direktor Stefan Brupbacher ein.

Sehr geehrte Damen und Herren

Zur Bewältigung der Corona-Krise leistet die Industrie einen enormen Beitrag. Die schweizerische Maschinenindustrie mit einem Exportanteil von ca. 80 Prozent ist aber auch stark betroffen. Welche Auswirkungen wird die Krise auf die Industrie mittel- bis langfristig haben? Wie stellen sich die Industriebetriebe auf die neue Situation ein? Was erwartet Swissmem angesichts dieser Herausforderungen von der Politik? – Der Direktor der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie gibt einen Einblick in die Arbeitsweise seines Verbands. Gleichzeitig zeigt Brupbacher auf, welche Bedeutung die Industrie auf den Wirtschaftsstandort Schweiz und den Arbeitsmarkt hat.   n Wann: Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 7.30−9:00 Uhr Wo: Restaurant WAGI S, Wagistrasse 12 in Schlieren Anmeldung: wirtschaftsbrunch2021@gmail.com

Wir freuen uns, Sie zu unserem traditionellen Wirtschafts-Brunch einzuladen.

Zur Bewältigung der Corona-Krise leistet die Industrie einen enormen Beitrag. Sehr geehrteMaschinenindustrie Damen und Herren mit einem Exportanteil von ca. 80 Prozent ist aber Die schweizerische auch stark betroffen. Wir freuen uns, Sie zu unserem traditionellen Wirtschafts-Brunch einzuladen. Welche Auswirkungen wird die Krise auf die Industrie mittel- bis langfristig haben? Zur sich Bewältigung der Corona-Krise leistet dieSituation Industrieein? einenWas enormen Beitrag. Wie stellen die Industriebetriebe auf die neue erwartet Swissmem Die dieser schweizerische Maschinenindustrie einem Exportanteil von ca. 80 Prozent ist aber angesichts Herausforderungen von dermit Politik? auch Lassen Sie sichstark vombetroffen. Direktor der Maschinen- Elektro- und Metallindustrie einen Einblick in die Welche Auswirkungen wird die Krise auf die Industrie mittel- bis langfristig haben? Arbeitsweise seines Verbands geben. Wie stellen sich die Industriebetriebe auf die neue Situation ein? Was erwartet Swissmem Gleichzeitig zeigt Stefan Brupbacher auf, welche Bedeutung die Industrie auf den Wirtangesichts dieser Herausforderungen von der Politik? schaftsstandort Schweiz den der Arbeitsmarkt unserem Land hat. einen Einblick in die Lassen Sie sich vomund Direktor Maschinen- in Elektround Metallindustrie

Remo Schällibaum im Gespräch mit Peter Pfändler.

Auch in der Pause wird weiter diskutiert.

Der Zauberhut empfiehlt sich als perfektes EventLokal.

Dr. Daniel Nussbauer erklärt die Wichtigkeit von Cyberschutz für KMU.

Arbeitsweise seines Verbands geben. Wie gewohnt, findet die Veranstaltung in den frühen Morgenstunden statt.

Gleichzeitig zeigt Stefan Brupbacher auf, welche Bedeutung die Industrie auf den Wirt-

schaftsstandort Schweiz und den2021 Arbeitsmarkt unserem Wann, wo Donnerstag, 14. Oktober um 07:30in-09:00 UhrLand hat. Restaurant S, Wagistrasse 12 frühen in Schlieren Wie gewohnt, findetWAGI die Veranstaltung in den Morgenstunden statt. Wann,Programm wo Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 07:30-09:00 Uhr Restaurant WAGI S, Wagistrasse 12 in Schlieren

07:30 Uhr 07:35 Uhr

Begrüssung: Danilo Follador, Präsident Die Mitte des Bez. DietikonProgramm und Andres Uhl, Präsident Die Mitte Schlieren Referat: Dr. Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem

07:30 Uhr

Begrüssung: Danilo Follador, Präsident Die Mitte des Bez.

07:35 Uhr

Referat:

ZukunftDietikon des Industriestandorts Schweiz Die postMitte Covid-19 und Andres Uhl, Präsident Schlieren

08:15 Uhr 08:30 Uhr

Dr. Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem

Fragen / Diskussion Zukunft des Industriestandorts Schweiz post Covid-19 Brunch-Buffet, Ausklang

08:15 Uhr Fragen / Diskussion Wir freuen unsUhr auf Ihre Anmeldung per E-Mail auf: wirtschaftsbrunch2021@gmail.com. 08:30 Brunch-Buffet, Ausklang

Bezüglich Covid besteht die Zertifikatspflicht.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per E-Mail auf: wirtschaftsbrunch2021@gmail.com. Bezüglich Covidder besteht Zertifikatspflicht. Eine Veranstaltung MittedieBezirk Dietikon Eine Veranstaltung der Mitte Bezirk Dietikon

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Haus verkaufen oder vermieten: Das sind die Vor- und Nachteile Das eigene Haus nach vielen Jahren zu verkaufen, fällt den meisten nicht leicht. Soll man in Anbetracht der stetig steigenden Immobilienpreise das Objekt jetzt verkaufen oder lieber vermieten? Beide Varianten und Szenarien bergen Vor- und Nachteile. Text und Bild: zVg

Obwohl der Immobilienmarkt boomt und Liegenschaften als rares und wertvolles Gut gehandelt werden, welches man nicht aus der Hand geben dürfte, spricht vieles dafür, sein Haus jetzt zu verkaufen und einen Teil des erzielten Erlöses beispielsweise den Kindern oder den Enkelkindern zu vererben», sagt Beatrice Ludwig, Immobilienmaklerin bei RE/MAX Immobilien Dietikon. Nicht immer fällt einem dieser Entscheid leicht, sich von seinem Eigenheim zu trennen, denn dieses ist oft mit vielen Emotionen und Erinnerungen verbunden. Eine Liegenschaft kann einem ab einem gewissen Alter – zum Beispiel mit einem grossen Garten – auch zu viel werden. Dank einem Hausverkauf kann sich der Besitzer beziehungsweise die Besitzerin mit dem Verkaufserlös beispielsweise eine kleine Wohnung kaufen, das Geld gewinnbringend anlegen oder sich einen langersehnten Traum erfüllen. Viel Aufwand als Vermieter/-in Selbstverständlich können Besitzer/innen ihre Liegenschaft auch zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen und vorerst vermieten. Doch das birgt auch Nachteile, denn die Verwaltung einer Immobilie ist nicht zu unterschätzen. Sie ist zeit- und kostenintensiv. So müssen zum Beispiel Reparaturen organisiert, Mieteinnahmen geprüft und Abrechnungen erstellt werden. Gegebenenfalls muss man sich mit Beschwerden der Mieterschaft auseinandersetzen. Mögliche Mieterwechsel verursachen ebenso einen zusätzlichen Zeitaufwand. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass bei einer Vermietung das Haus an Wert verlieren kann. Das liegt daran, dass Mieterinnen und Mieter tendenziell weniger Sorge dem Haus tragen, wenn es nicht in ihrem Besitz ist. Besonders renovations- und sanierungsbedürftige Liegenschaften verursachen hohe Kosten. Sie können für die Vermieter/-innen – sofern die nötigen Rücklagen nicht vorhanden sind – zu finanziellen Engpässen führen. «Hat man genug von der Rolle als Vermieterin oder Vermieter, darf man

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nicht ohne Weiteres dem Mieter oder der Mieterin kündigen», betont Maklerin Beatrice Ludwig. «Es gilt, entsprechende Fristen einzuhalten.» Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die Mieterschaft die Kündigung anficht und so herauszögert. Wer diese nicht zu unterschätzenden Aufwände vermeiden möchte, sollte an den Verkauf seiner Liegenschaft denken. Objekt bleibt im Besitz der Familie Eine Vermietung birgt auch Vorteile: Zunächst bleibt das Objekt weiterhin im Besitz der Familie und könnte zu einem späteren Zeitpunkt für die eigene Nutzung zur Verfügung stehen. Davon könnte auch eine nächste Generation profitieren. Ein weiterer Pluspunkt sind die regelmässigen Mieteinnahmen als langfristiges und zusätzliches Einkommen. Allerdings müssen aus diesen Einnahmen auch Rücklagen gebildet werden, um die Immobilien instand halten zu können. Zudem spricht für eine Vermietung, wenn die Mieteinnahmen als Kapitalanlage für die Altersvorsorge genutzt werden möchten. Ebenso, wer eine kontinuierliche und langfristige Einkommensquelle bevorzugt und nichts dagegen hat, Zeit und Kosten in Vermietungsaufgaben zu investieren. Die grundsätzliche Frage bleibt: Soll ich die Liegenschaft verkaufen oder vermieten? Diese Frage stellt sich ebenso, wenn Eigentümer/-innen eine Liegenschaft geerbt haben und diese nicht selbst bewohnen werden. Das vermeintliche «Geschenk» kann so rasch zu einer Belastung werden. «Ist man Teil einer Erbengemeinschaft, gestaltet es sich oft schwierig, das geerbte Haus gleichermassen unter den einzelnen

Parteien aufzuteilen», gibt Maklerin Beatrice Ludwig zu bedenken. «In diesem Fall lohnt es sich, die geerbte Immobilie zu verkaufen und den Verkaufserlös untereinander aufzuteilen.» Professionelle Unterstützung Da die Wünsche, Bedürfnisse und Lebenssituationen von Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern so individuell sind wie ihre Lebens- und Wohnformen, lassen sich all diese Fragen mithilfe eines versierten Immobilienmaklers respektive einer versierten Immobilienmaklerin beantworten. Dank der Erfahrung, dem Fachwissen und der persönlichen Distanz zum Objekt kann er oder sie die Kundschaft optimal beraten, unterstützen und begleiten.  n Mehr Infos: www.realsmart.ch

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14 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Neuvorstellung: One Travel International AG

Tourismuskrise: «Die Anfragen und Buchungen kommen langsam wieder» Andy Wetter, Inhaber und Geschäftsführer von One Travel International AG, blickt aller Widrigkeiten zum Trotz zuversichtlich nach vorn. Text und Bilder: Mohan Mani

Flugzeuge, ferne Länder und fremde Kulturen haben Andy Wetter schon als Jugendlicher interessiert. Kaum hat der langjährige Reisefachmann seine neuen Büroräumlichkeiten im Alten Bahnhof Würenlos bezogen und mit einem Apéro eingeweiht, kam die ganze Branche wegen der Coronapandemie zum Erliegen. Bis heute hat sich die Reisebranche nicht erholt: «Es ist für uns eine schwierige Zeit aber die Anfragen und Buchungen kommen langsam wieder», resümiert Wetter. «Neben allen anderen weltweiten Destinationen stellen wir vor allem die Nachfrage für Reisen zur Weltausstellung in Dubai fest. Diese findet vom 01. Oktober 2021 bis 31. März 2022 statt. Wir bieten dies im Pauschalarrangement in allen Preisklassen und Massgeschneidert inkl. den Eintrittspass an die Ausstellung an. Wer mit

Emirates fliegt bekommt sogar einen Tagespass gratis zum Flugticket.» Optimistisch bleiben Nach seiner kaufmännsichen Ausbildung bei Knecht Reisen AG, Brugg hat Wetter in verschiedenen anderen Reiseunternehmen wie Traveller AG, Zug, Autovermietung Hertz AG, Kloten, Independent Travel Service AG, Zürich und Intertravel AG, Glattbrugg gearbeitet. Bei Intertravel AG war er rund 30 Jahre beschäftigt, 25 Jahre davon als Geschäftsführer: «Das Reisen ist meine Leidenschaft und die führte mich neben vielen europäischen Destinationen auf jeden Kontinent dieser Erde.» Sein Tipp für die Zukunft: Optimistisch bleiben!   n

Mehr Infos und Buchungen: www.one-travel.ch. oder direkt via 044 521 51 99 oder info@one-travel.ch

Mr. One Travel Internation Andy Wetter mit seiner Lebenspartnerin

Neuvorstellung: Bopp Interieur AG

Stickereien par excellence Seit über sechzig Jahren steht Bopp Interieur AG für fachmännische Beratung, Qualität und Beständigkeit puncto hochwertige Stickarbeiten. Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Jakob Bopp (1926-2012), der das Unternehmen in den Fünfzigerjahren mit einer Innendekorations-Werkstatt in Dietikon (später Urdorf) begann, wurde aufgrund seiner hochwertigen Polsterarbeiten und seines Fachwissens schon bald weit über Urdorf hinaus geschätzt. Als sich 1982 die Möglichkeit bot, ein Stickereigeschäft beim Zürcher Paradeplatz zu übernehmen, zögerten Jakob Bopp und sein Sohn Jürg Bopp (1960-2019), ebenfalls gelernter Innendekorateur, keinen Moment, das Familienunternehmen, um

diesen Bereich zu erweitern; zumal das Stickereigeschäft bereits über 70 Jahre an jenem Standort verankert und mit seinen speziellen Gobelins- und Sticksets über die Landesgrenze hinaus bekannt war. Neuer Online-Shop Rund zehn Jahre später stieg seine Ehefrau Barbara, Textileinkäuferin, in das Geschäft ein und kümmert sich seither um die Beratung, den Verkauf und die administrativen Belange. Nach nunmehr 37 Jahren erfolgreichen Jahren hat Barbara Bopp das Ladengeschäft Bopp Interieur beim Para-

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deplatz zugunsten eines neuen Online-Shops aufgelöst, um sich fortan ihrer Kernkompetenz, der Stickerei und dem Stickereibedarf, zu widmen. Diesen speziellen Nischenbereich mit Stil-Gobelins, bedruckten Gobelins, Kreuzstich-Stickereien und allem, was es zum Handsticken braucht, möchte sie für ihre zahlreichen Kunden aus aller Welt mit viel Freude und Engagement aufrechterhalten und weiterführen. Guter Service, hohe Fachkompetenz und ehrliche Beratung, sind die von Anfang an gelebten Geschäftsprinzipien von Bopp Interieur und werden somit auch in Zukunft Bestand haben.   n

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 15

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

43. Generalversammlung des Gewerbevereins Geroldswil - Oetwil

GVGO-Präsident: Marco Kälin: «Wir dürfen nicht aufgeben!» Text und Bilder: Mohan Mani

«2020 war alles andere als einfach für unseren Vorstand. Wie alle Vereine und Organisationen in der Schweiz waren wir an die Verordnungen durch das BAG in unseren Handlungen eingeschränkt. Trotzdem versuchten wir, die geplanten Veranstaltungen zu realisieren. Bedauerlicherweise fanden nur zwei Veranstaltungen statt. Zum einen der Summernight-Grill», zum anderen die Ladies-Night. Pandemiebedingt waren beide Anlässe nicht stark besucht, trotzdem ein kleiner Erfolg. Komplett absagen mussten wir die Vereinsreise und das Weihnachtsessen. Das Kellerfest und der Christchindli-Märt in Geroldswil wurden durch die Veranstalter komplett abgesagt. Weitere Events konnten auch nicht durchgeführt werden. Ich mache mir ernsthafte Gedanken und bin gespannt, wie sich die Situation rund um das Coronavirus weiterentwickeln wird. Ich glaube trotz meiner optimistischen Einstellung, dass wir uns noch einige Zeit mit diesem Übel beschäftigen müssen. Bestimmt werden wir irgendwann wieder zur Normalität zurückfinden. Ob es dann aber wieder ‘so wie vorher’ wird, daran zweifle ich. Diese durchlebte Zeit wird unser Denken und Handeln in Zukunft mit Sicherheit beeinflussen, und möglicherweise werden wir bewusster durchs Leben gehen. Gleichwohl ist es unsere Aufgabe als Gewerbler, optimistisch vorwärts zu schauen. Wir dürfen nicht aufgeben, und wir müssen wieder aufbauen, was in den letzten Monaten zerbrochen wurde.»   n Die abtretende Vorstandsfrau Helen Felder freut sich über ihr Abschiedsgeschenk.

Auch Andreas Dittli wurde zum Abschied reichlich beschenkt.

GV in der Räumlichkeiten der Pape Werbe AG in Weiningen

Angeregte Diskussion

Bratwurst am Spiess serviert

Gregor Biffiger hat das Wort.

Marco Kälin und Martin Biffiger

Ex-Präsi Peter Christen

Auch die Oetwiler Gemeindepräsidentin Rahel von Planta stimmte ab.

Hemmi-Kaffe-Betriebsleiter Siro Schläpfer

Eveline und Richard Heil vom Coiffeur Zentrum freuen sich über neue Kundschaft

Barbara Bopp von Bopp Interieur AG ist Neumitglied

Michael Merkli in guter Gesellschaft und bei bester Laune

Ewald Balzer von der gleichnamigen Garage

Mario Hofer von DVS Service AG


16 I KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon)

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

GV KMU- und Gewerbeverein Uitikon im Restaurant Dörfli

Präsident Ingo Engelmann & Co. freuen sich auf ein schönes Gewerblerfest 2022 Text und Bilder: Mohan Mani

Das Restaurant Dörfli bot die perfekte Kulisse für die diesjährige Generalversammlung. Zuerst ein Apéro bei Sonnenuntergang auf der Terrasse mit guten Smalltalks zwischen alteingesessenen und neuen Mitgliedern. Die Freude, sich nach der schier endlosen Pandemiepause endlich wieder mal die Hand zu schütteln (oder die Faust zu geben) und sich gegenseitig von Angesicht zu Angesicht auszutauschen, war riesig. Dann die Abhandlung der einzelnen Traktanden im

grossen Saal. Und schliesslich ein leckeres Luzerner-Pastetli-Dinner im Restaurant unter der Gastro-Leitung von Jessica Schöpfer. Blick nach vorn statt zurück: Präsident Ingo Engelmann und sein Team freuen sich schon jetzt auf den Weihnachtstannen-Apero in der Garage Grunder und das Gewerblerfest 2022 an einem neuen Veranstaltungsort.   n

Mehr Infos: www.gewerbeverein-uitikon.ch

Die Generalversammlung im grossen Saal kann beginnen.

Wiedersehen macht Freude: Herrlicher Apéro bei Sonnenuntergang im Dörfli.

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Vereinspräsident Ingo Engelmann mit seiner Frau Elke

Vorstandsmitglied Laurent Goerg

Auch Otti Frei (links) ist in bester Festlaune

Remo Schällibaum, Marcel Müller (ZKB) und André Bode (Bäckerei Bode), v.r.n.l

Peter Egli (Weinwerft) und Guido Schenk (Mobiliar)

GVGO-Präsident Marco Kälin und Monika Wehr (cyberwehr-rms.ch)

Hiltman Uhren Bijouterie, TSB Treuhand, Tanzschule Galactic Dance und Travel Commerce Consulting vereint an einem Tisch

Neumitglied Caroline Helfer (Holisticlifecoaching.ch, links) und Maria Oliveri (Coiffeur Arte Creativa)

Ingo Engelmann, Präsident ingo.engelmann@uitikon.ch Tel. 078 830 77 20

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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Neuvorstellung: Forbiz AG

Vom Finanzjongleur zum kreativen Problemlöser Unter dem Namen Forbiz – die englische Abkürzung für «For Business» – haben drei Brüder ein gemeinsames Treuhandbüro eröffnet. Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Flurin, Lukas und Severin Schmitt ergänzen sich bestens und sind allesamt Digital Natives: «Wir arbeiten digital und mit effizienten Tools, die uns einen Grossteil der Routinearbeiten erspart», sagt Lukas Schmitt. «Durch diese Prozesse können wir viel Zeit einsparen und unsere Dienstleistungen zu sehr attraktiven Konditionen anbieten. Ausserdem werden wir von unserer Kundschaft als kreative Steueroptimierer und Problemlöser geschätzt.» Da das Forbiz-Kundenportfolio aus dem persönlichen Netzwerk sowie durch Empfehlungen entstanden ist, sind viele Kunden über die Kantonsgrenze hinaus verstreut. Dank der Digitalisierung funktioniert die Betreuung super, aber das Trio schätzt auch den persönlichen Kundenkontakt in der Region: «Ich bin in Uitikon aufgewachsen und auch jetzt noch wohnhaft hier. Es ist schön, etwas ausserhalb und trotzdem zentral zu sein.» Vorteil durch Treuhänder Gemäss Schmitt tun sich viele KMUs mit der Administration und dem Ausfüllen von Formularen, Buchhaltung

und Lohnadministration schwer. Oft wird aus Kostengründen zu lange auf einen Treuhänder verzichtet: «Unternehmer sind oft mit komplexen Themen wie Mehrwertsteuern, Quellensteuern oder Sozialversicherungen konfrontiert. Mit der richtigen Strategie und etwas Kreativität können viele Vorteile erwirkt werden. Deshalb kommt der rechtzeitige Beizug eines Treuhänders oft deutlich günstiger.» Durch die staatlich verordnete Homeofficepflicht lernte das Forbiz-Team, papierlos zu arbeiten: «Selbst die Post kommt bei uns nur noch digital an. Gleichzeitig mussten wir uns in neue Themengebiete wie Kurzarbeit, Erwerbsersatz -und Härtefallentschädigungen einarbeiten. Durch die Krise wurden wir vom Finanzjongleur zusätzlich zum kreativen Problemlöser und möchten dies auch in Zukunft sein».   n

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Die drei Schmitt-Brüder empfehlen sich als Nachwuchstreuhänder.

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18 I KMU & Gewerbe Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Medienmitteilung der grünliberalen Partei Schlieren

GLP nominiert ihre Stadtratskandidatin Für die Gemeinderatswahlen vom 13. Februar 2022 treten die Grünliberalen Schlieren unter anderem mit Songül Viridén an.

Aktuelle Daten/Infos: gvschlieren.ch

KMU & Gewerbe Schlieren 8952 Schlieren info@gvschlieren.ch, www.gvschlieren.ch Thomas Landis, Co-Präsident tho@landis-arch.ch, Tel. 044 730 73 33

Text und Bild: zVg

Diego Albertanti, Co-Präsident d.albertanti@jfjost.ch, Tel. 044 755 53 53

Die GLP-Liste umfasst Persönlichkeiten aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Generationen, sowie mit einem breiten Ausbildungs- und Berufsspektrum. Der Frauenanteil beträgt 53 %, das Durchschnittsalter 42 Jahre.

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Peter Greif,

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Interview

letzten Jahren deutlich verschlechtert.3 Editorial

3 5 2020 5 WIPO : SIX Das KMU-Forum ist eine Kommission von ausserparlamentarischen Expertinnen und AG 6 Publireportage Experten, die 1998 ins Leben gerufen wurde. Seine Mitglieder sind mehrheitlich Unter: GIB Solutions 6 nehmerinnen und Unternehmer. Im Rahmen von Vernehmlassungen prüft das KMU-FoPublireportage Kolumne rum die Gesetzes- oder Verordnungsentwürfe, die Auswirkungen auf die Wirtschaft 7 Historische haben, und gibt eine Stellungnahme «Stand.» aus der Sicht der kleinen der Neu7 und mittleren UnternehKolumne (KMU) ab. Die Kommission Bereichen der (RAV) an menjust für Rechtbefasst sich ausserdem mit spezifischen 7 bestehenden Regulierung oder AlternatiRatgeberund schlägt gegebenenfalls Vereinfachungen szentrum dieser «getroffen» ven vor. Da die Unternehmen von der Umsetzung eines Grossteils der Regulierungen 8 Stand rmittlung Kolumne betroffen sind, ist es dem Bundesrat Treuhandwichtig, die erforderlichen Massnahmen zu treffen, Arbeitsve Ratgeber den aktuellen damit die KMU nicht unnötig durch administrative Aufgaben belastet werden. Regionale Greif über 8 Einschränkungen der Zusätzlichesich Kosten Menu-Tipp und Investitionen sollen ihnen erspart sowie Peter man Unternehmensfreiheit vermieden werden. lernt 8 SwissSkills Gesundheit Ratgeber

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Dietikon er tiefsten mit jeergreifen. ist Das Abrutschen der Regeln» sind etwa im12Vereinigten KöWert ldegg Krankheitsve selten Sie das Menschen Geroldswil höchsten der Schulabgäng Schweiz im Weltbank-Ranking ist nigreich, in Kanada oder LehrKönnen schweren 12 Deutschland dadurch Uitikon-Wa einem mit dem noch keine Sie pflegen Die Zielgruppe hauptsächlich darauf zurückzuführen, eingeführt worden. Unabhängige Stelund belegen 13 welche Editorial Creativa troffen sung gefunden mit 4.9%. und ste- dieses Jahres, von der Stufen uungsplätze. dass sind auf denn verschiedenen ver-Artelen, welche die RegulierungsfolgenabAnschlusslö im RAV eingeNV: Coiffeur it siIntensivbetreten und Kontakte el «Leuen» GeBranchen stelle oder noch nicht säumt wurde,betroffen? umfangreiche Reformen schätzungen bei wichtigen Reguliewir ihre besonders Freundschaf in der Öffentlichke weWelche ist 14 der Ar- Besitzerwechs eit kennen beobachte durchzuführen, sind vonwährend das Ausland rungsprojekten auf ihre Richtigkeit BeobachtungWenn haben, Somit hen dadurch Arbeitslosigk 14 Situation stärkerer Branchen Allgemein 25 Jahre schrieben. FortschritteDie gemacht hat. In den letz- und Qualität unabhängig überprüfen, cher unter sozialen Verhaltens. über Sämtliche t betroffen. akzen- Urdorf 15 Mut und fühlslage nicht. weiter Jahren haben die Schweizer sind ausserdem in einigen Ländern en ma- beitslosigkei ten zehn Home sich Personen gen ihres denke, mit wieviel hat sich ErNV: Mimis Schliessung ich, dass Zukunftssorg Unternehmen ausserdem in mehreren geschaffen worden – etwa in Deutschich daran sofort auf die reagiert haim Gastgewerbe und junge 16 NormenMuulaffemärtland mit dem sogenannten sie eher berufliche Befragungen auf eine nieNettozunahme Jugendliche in die Zukunft tuiert. itutionen Hause umEnergie 16 chen und eher offener zu der der Regulierungskosten hingewiesen. kontrollrat. Ziele zur Reduktion dass praktisch von Bildungsinst Personal Weiningen die Lernpläne wir ja diesbe- wachsene es auch, vom Bundesrat und vom durch junges AG bestehende Regulierungen verben und Stimmt Zahlreiche könnten einer Vor- schauen. vor allem verabschiedete Massnahhaben, 17 in geParlament ursachten Kosten sind überdies NV: Wärmebau auch von tlich schwie- mand mehr gesetzt Coronadurchaus Aesch zwar in gewissen Berei- wissen Staaten festgesetzt worden. 17 aktuellen Situation einstellt?men trugen RAV-Leiter ausserorden züglich f und von der sprechen. von der Peter Greif, Ist es nicht in der jetzigen d und chen zur Senkung der BelastungBirmensdor und 17 zeigegruppe Unabhängig AG Bilder: Menschen Bildungsstan die Chance rig, gerade zu finden? 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KMU & Gewerbe Schlieren I 19

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Schlieremer Härbstmärt

Wenn die Piste 52 zum Marktplatz wird Noch ist es eher still auf der Piste 52, dem längst autofreien Platz an der früheren Badenerstrasse, wo Vereine und Kinder daran sind, ihre Ware an Ständen bzw. am Boden auf Decken auszulegen. Woher der Name stammt ist zumindest von der Nummer her klar, beinhaltet diese doch die zwei letzten Ziffern der Schlieremer Postleitzahl. Warum jemand auf den Namen Piste kam, bleibt offen, denn es starten und landen keine Flugzeuge und auch eine Schneepiste für Skifahrer wird es wohl nie werden. Man mag mir erlauben, hier vom Marktplatz zu sprechen. Ich begebe mich auf den ersten Rundgang.

Nach der Corona-bedingten Karenzzeit findet der Herbstmärt dieses Jahr erneut statt, wie wohl nicht auf dem Kirchweg und dem Kirchplatz, wo sich die Marktbesucher möglicherweise zu nahe kommen würden. Etwas vom Charme des alten Herbstmärts geht zugunsten der Coronasicherheit verloren, bietet der Marktplatz doch sehr viel Platz für genügend Abstand. Kinder, Mütter, Väter Wie schon seit Jahrzehnten nehmen viele Kinder die Gelegenheit wahr, ausrangiertes Spielzeug, Plüschtiere, Bücher, Videokassetten, ja gar Kleider auf ihren Tüchern am Boden auszubreiten in der Hoffnung, mit einem Verkauf das Taschengeld aufzubessern. Tapfer sitzen zur Unterstützung da und dort auch Mütter dabei, hie und da ein Vater. Der Tag will erdauert sein und der Marktbetrieb geht vor allem ab der Mittagszeit los. Das kleine Schlagzeug dort müsste doch eigentlich einen Käufer finden. Die besten Zöpfe Das weiss man seit Jahren: Die besten Zöpfe backen die Frauen vom Trachtenchor. Schnell reserviere ich mir zwei der kleinen Köstlichkeiten. Gut gemacht. Wenn ich am Mittag für einen zweiten Rundgang wiederkomme, werden die meisten dieser feinen Sonntagsgebäcke bereits den Weg über den Ladentisch gefunden haben. Aber noch ist Vorbereitungszeit, und doch werde ich bereits grosszügig beschenkt: Ein Biberli am Stand der CVP, zwei Schokoladenherzen am Stand der Blutspende Limmattal. «Eines für deinen Mann», sagt Doris Epple lachend. «Und ein paar Pflästerli kannst du sicher auch gut gebrau-

Die besten Zöpfe

chen. Und wenn du etwas schreibst, vergiss nicht zu erwähnen, dass unser Blutspendezentrum ganz nah zu erreichen ist, nämlich beim Limmattalspital.» Le voilà. Spaghetti, Öpfelchüechli, Crèpes und Popcorn Tatsächlich mehren sich die Marktbesucher zur Mittagszeit. Vereine bieten Köstlichkeiten an. So stehen zum Beispiel Daniel Laubi und das Ehepaar Kunz an ihrem politischen Stand, selbstredend unter dem Motto 'mitenand', um gemeinsam Spaghetti Bolognaise und Pesto anzubieten. Just daneben verschenken die Turner der Männerriege Popcorn. Die Kinder haben das rasch entdeckt, kommen zeitweilig gruppenweise. «Jetzt nehmt Ihr dieses hier und teilt es schon mal untereinander.» Der Schnellste packt die Tüte mit dem Popcorn, steckt ein paar in den Mund und hält sie dann den andern Kindern hin. Geht ja, denke ich. Wir stellen uns in die Reihe der Wartenden am Stand des gemeinnützigen Frauenvereins. Eine Riesenschüssel voller Apfelringe wartet darauf, im flüssigen Teig gewendet, im Öl gebraten und schliesslich mit Vanille-Sause serviert zu werden. Eine Köstlichkeit, die an Kinderzeiten erinnert. Die Schlieremer mögen Bratwürste und Servelats Vor der Kurvenbeiz bildet sich eine Warteschlange. Alternativ bietet Marco hinter dem Eisenbahnwagon seiner gut besetzten Sommerbeiz die üblichen Gaumenfreuden an. Heute sind die Marktbesucher bereit, zu warten, um zu einer Wurst zu kommen. «Seid Ihr von der Feuerwehr?», frage ich die Männer am Stand der Kur-

Frauenchor-Stand

WO STIMMT JEDER TON?

Kinderflohmärt

venbeiz. «Wir sind ehemalige Feuerwehrleute, aber wir sind ein eigener Verein.» − «Aha. Schön. Mir fehlt das Raclette für Vegetarier.» – «Hey», ruft einer ins Leere nach hinten, «ein Raclette bitte!» Wir lachen und ich bestelle eine Portion Pommes frites.

spenden den Erlös», sagt die Standinhaberin, «wir unterstützen verfolgte Christen in Syrien.» Prima, denke ich, dann kann ich ja mit einem Geschenk für ein Neugeborenes noch etwas Gutes tun, wähle ein bedrucktes Leibchen und begebe mich zum nächsten Stand.

Ein Hauch von Chilbi Da und dort gibt es Spielmöglichkeiten für die Kinder, mit einem Auto eine kurze Strecke fahren, rechtzeitig bremsen, ein gutes Sekundenresultat erzielen. Büchsen runterschmeissen, Klötze aufeinander beigen. Die Organisatoren haben sich einiges ausgedacht, den Händler-Kinder die Zeit zwischendurch etwas zu verkürzen, während ein Elternteil ihren Bodenstand hütet. Ein Marktstand mit Magenbrot und ein Strauss bunter Luftballone erinnert an die Chilbi.

Corinne Gilg heisst die Vertreterin des Vereins Krankenmobilien Limmattal. «Wir vermieten und verkaufen Hilfsmittel zu günstigen Preisen», erklärt sie, zwischen Rollatoren, Gehstöcken und weiteren Hilfsmitteln stehend. «Man darf bei uns auch ausprobieren, was für einen passt.» Gute Idee, geht es mir durch den Kopf, als ich mich zurück zu den Angeboten der Kinder mache. «Das Schlagzeug noch nicht verkauft?», frage ich den standhütenden Vater zweier Buben. «Noch nicht. Wir haben jetzt den Preis halbiert.»

Krankenmobilien und Kinderkleidchen für einen guten Zweck Ich stehe vor einem Stand mit selbstgenähten TShirts für Kleine und Kleinste. Genau so etwas brauche ich noch für ein Neugeborenes. «Wir

Nachtrag Als ich dem Vater zwei Tage später begegne, lacht er zufrieden: «Das Schlagzeug ist dann doch noch über den am Boden ausgebreiteten Ladentisch gegangen.» − «Das freut mich», lache ich zurück.   n

Verein ehemaliger Feuerwehrleute - Kurvenbeiz

Öpfelchüechli am Stand des gemeinnützigen Frauenvereins

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Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

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20 I KMU & Gewerbe Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Polizeikontrolle

Medienmitteilung: Stadt Schlieren

Verstoss gegen Der Bauwagen für die Zertifikats-Pflicht: Jugend ist einsatzbereit Die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf verfügte den Abbruch eines Turniers in einer Sporthalle. Am Sonntag, 19. September 2021, hat die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf die Schliessung eines privaten Sportzentrums veranlasst, da die Covid-Zertifikats-Pflicht nicht eingehalten wurde. Text: zVg

Die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf hat am Sonntag einen Sportanlass in einer privaten Sporthalle kontrolliert. Bei einem Turnier in der Halle waren rund 44 Personen anwesend. Weder Aktive, noch Zuschauende und Pausierende trugen eine Maske. Am Eingang hat der Betreiber auf A4-Plakaten darauf hingewiesen, dass keine Zertifikats-Kontrollen durchgeführt werden.

Schlieremer Jugendliche können sich ab sofort auch auf der Pischte 52 treffen. Text und Bild: zVg

Die Stadtpolizei Schlieren/Urdorf musste die Schliessung der Halle verfügen und hat Anzeige erstattet. Die Zertifikatspflicht gilt seit 13. September in Innenbereichen von (Hotel-) Bars und Restaurants sowie Freizeit-, Sport und Unterhaltungsbetrieben. Auch für den Besuch von Veranstaltungen im Innenbereich (Konzerte, Sportveranstaltungen, Vereinsanlässe, Privatanlässe wie Hochzeiten ausserhalb von Privaträumen) braucht es ein gültiges Zertifikat. Die Polizei empfiehlt, Zertifikat und Personalausweis immer auf sich zu tragen und insbesondere zum Schutz der Gesundheit aller die Vorschriften von Bund und Kanton einzuhalten.   n

Ein kleiner, bunter Bauwagen zieht seit kurzem auf der Pischte 52 die Blicke auf sich. Den Wagen hat die Fachstelle Jugend aufgetrieben, umgebaut und zusammen mit der Schlieremer Jugend neu gestaltet. Am neuen Standort wird das gemütlich eingerichtete Gefährt mit Sofa, Sitzmöglichkeiten sowie einer Musikanlage neue Besucherinnen und Besucher auf die Pischte 52 locken. Auf dem kleinen Vorplatz können die Jugendlichen grillieren und sich bei schönem Wetter treffen. Der Bauwagen wird den Jugendlichen als Treffpunkt zur Verfügung gestellt und es werden begleitete Aktivitäten und Anlässe durch die Fachstelle Jugend durchgeführt. Zudem kann der Wagen von den Jugendlichen gemietet werden.   n Ein bunter Bauwagen für die Jugend von heute

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Gewerbeverein Urdorf I 21

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Harmonie Urdorf

Im verschneiten New York von der sonnigen Heimat Kaliforniens geträumt Mit ihrer «Jazzy-Summer-Night» bot die Harmonie Urdorf im Freibad Weihermatt am Samstag, 28. August allerbeste Unterhaltung. Text und Bilder: Christian Murer

«Ich freue mich riesig, Sie zu unserer ‹Jazzy-Summer-Night› begrüssen zu dürfen – obschon es zwar eher eine ‹Jazzy-Herbst-Night› ist. Aber das sind wir uns ja vom Sommer 2021 bereits gewohnt», begrüsste Moderatorin Christine Schwab die rund zwei hundert Zuhörinnen und Zuhörer auf der Terrasse des Freibads Weihermatt. Dann startete die Harmonie Urdorf unter der Leitung von Christian Bachmann ihren Auftritt seit zehn Monaten. Eine Stunde lang spielten sie bekannte Hits aus den 80er Jahren. Den Anfang machte das Stück «In the stone» der amerikanischen Funk Band «Earth Wind and Fire». Etwas ruhiger gings dann mit dem nächsten Titel «Hard to say I’m sorry» der Jazzrockband «Chicago» weiter. Träumen von Sonne, Sand und Strand Es folgte ein Portrait mit drei grossen Hits von Carlos Santana, einem der besten Gitarristen der Welt. Es lud buchstäblich zum Träumen von Ferien, Palmen, Drinks und einer goldenen Sommernacht ein. Das Medley «California» nahm etwas später mit drei bekannten Hits das Thema Träume erneut auf. Im «California Dreaming» von den «Mamas und Papas»

Souverän wie immer moderierte Christine Schwab die «Jazzy Summer Night»

träumen die Sänger im verschneiten New York von ihrer sonnigen Heimat Kalifornien. Drei Veteraninnen geehrt «Nicht die Proben, auch ganz viele Anlässe des Blasmusikverbandes mussten in den vergangenen Monaten abgesagt werden», sagte Christine Schwab, «so konnten leider auch die Ehrungen der Veteraninnen nicht durchgeführt werden.» So holte dies Präsident Urs Dannenmann nach. Es waren die drei Veteraninnen Denise Küng (25 Jahre), Daniela Baumann und Corina Giger für je 35 Jahre beim Zürcher und Schweizer Blasmusikverband. Anschliessend spielte die Harmonie weitere Ohrwürmer unter anderem zum Schluss das legendäre Stück «Sing, sing, sing» von Benny Goodman. Mit diesem «Sing, sing, sing» machte sich der amerikanische Jazzmusiker unsterblich. «Mal schauen, ob uns dies heute Abend auch gelingt», sagte die Trompeterin und Moderatorin Christine Schwab schmunzelnd. Stimmen zum Konzert Beim anschliessenden Imbiss sagte Dirigent Christian Bachmann: «Es war leider kein schöner Sommerabend. Dennoch konnten wir ein recht unter-

Die Veteraninnen Denise Küng (25 Jahre), Daniela Baumann und Corina Giger (je 35 Jahre beim Zürcher Blasmusikverband)

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Rund 200 Musikfans erfreuten sich an der «Jazzy Summer Night» der Harmonie Urdorf im Freibad Weihermatt.

Urs Dannenmann war erfreut: «Mit diesem Sommerkonzert haben wir etwas Neues gewagt und wurden mit einem grossartigen Publikumsaufmarsch belohnt.»   n

haltsames Konzert geben. Ich hoffe sehr, dass diese ‹Jazzy Summer Night› den Leuten Freude bereitet hat.» Und Trompeter Carlo Gsell fügte an: «Ich fand das Konzert cool». Auch die Zuhörerinnen und Zuhörer genossen den Abend. «Endlich konnten wir Ur-

dorfer nach so langer Pandemie-Pause wieder einmal einem Konzert unserer Harmonie beiwohnen. Das Konzert hat uns innerlich sehr bewegt. Unsere Gemeinde darf auf ihre Harmonie stolz sein», sagten Trudi und Alfred Bohrer aus Urdorf. Auch Präsident

Schlagzeuger Patrick Gsell im Element

Das Trompetenregister mit Karin Mari, Christine Schwab, Nadia Gsell und Carlo Gsell

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22 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

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Aktion «fürenand und mitenand»

Gemeinsam ein Zeichen setzen: «fürenand und mitenand»

Neubau – Tiefbau – Umbau und Sanierungen – Belagsarbeiten – Transporte

Andrea Winkler (www.inside-beautyloft.ch) und Cornelia Groth (www.fachkosmetik.ch) haben zusammen Grosses vor: Text: MnM, Bild: zVg

Die beiden Unternehmerinnen haben sich in ihrem Fachgebiet weitergebildet. Cornelia Groth zur onkologischen Kosmetikerin und Andrea Winkler im Bereich Zweithaar (Haarteile und Perücken). «Wir möchten betroffene Menschen dabei unterstützen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und so ihre Lebensfreude zurück zu erlangen» so Cornelia Groth. Mit ihren Dienstleistungen sprechen sie einen sehr breiten Teil der Gesellschaft an: KrebspatientInnen, Menschen, die unter den Folgen eines Unfalls oder unter einer sogenannten «Geburtslaune» leiden sowie Personen, die sich unabhängig einer Vorgeschichte äusserlich verändern möchten. Vor allem KrebspatientInnen sind mit vielen körperlichen Veränderungen und Herausforderungen konfrontiert. Hier können Winkler und Groth einen wichtigen Beitrag leisten. «Alle haben ein Recht, Teil unserer Gesellschaft zu sein. Niemand soll sich aufgrund der äusseren körperlichen Veränderungen verstecken wollen. Wir möchten die Menschen zurück ins Leben holen, sie auf ihrem Genesungsweg unterstützen und ihnen somit ein Stück Normalität zurückgeben.» sagt Andrea Winkler. Dies hat die beiden Unternehmerinnen dazu bewegt, das Projekt «fürenand und mitenand «ins Leben zu rufen. «Fürenand» einzustehen, um «mitenand» Grosses zu bewirken.

Cornelia Groth und Andrea Winkler spannen zusammen.

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Direkte Zahlungen auf das Spendenkonto der Krebsliga Zürich: PC 80-868-5 (IBAN CH77 0900 0000 8000 0868 5) mit dem Vermerk «fürenand und mitenand»

Der Oktober gilt als internationaler Brustkrebsmonat. Als Zeichen der Solidarität wird das Geschäftslokal an der Schlierenstrasse 6 in Urdorf während diesen 31 Tagen traditionell in einem pinken Kleid erscheinen. Zudem wird ein Teil der Monatseinnahmen an die Krebsliga Zürich gespendet. Spezielle Artikel zum Motto «fürenand und mitenand» können bezogen werden. Der gesamte Erlös kommt ebenfalls der Krebsliga zugute. Die positiven Resonanzen motivieren die beiden, das Angebot stetig weiterzuentwickeln und zum Spenden aufzurufen: Ob Gewerbeverein, Sportclubs, Unternehmen, Schule oder Private − jeder Beitrag zählt. Um den Spendenmonat gebührend abzurunden, laden die Damen alle Sponsoren herzlich zu einem Apéro in ihre Räumlichkeiten ein. «Wir freuen uns, mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen» so Andrea Winkler.   n

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 23

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

100 Jahre Maler Höhn AG

Monika Höhn: «Einfach ein herrliches Fest» Mit einem Handwerkerzmorge sowie Jubiläumsfeiern in Schlieren und Birmensdorf feierte Monika Höhn das 100-jährige Bestehen ihrer Firma Höhn AG. Interview: Mohan Mani Bilder: Claudia Minder_claudia fotografiert

Was war Ihr persönliches Highlight am 100-Jahr-Apéro in Birmensdorf? Monika Höhn: Dass alle Leute so fröhlich waren und mit uns feierten. Es war einfach ein herrliches Fest. Wie wichtig sind solche Möglichkeiten aus Unternehmerinnensicht, sich wieder persönlich austauschen zu können/ dürfen? Immens wichtig. Solche Momente muss es wieder mehr geben. Und man darf einfach den Aufwand nicht scheuen. Für jedes Unternehmen sind persönliche Kontakte extrem wichtig. Vielleicht ergibt sich daraus nicht gerade jetzt ein Geschäft. Aber oft kommt einem ein gutes Gespräch just in diesem Moment in den Sinn, wenn man genau diese Person sucht.

Monika Höhn freut sich über jede Begegnung.

Das originellste Geschenk

Über welches Geschenk oder welches Lob haben Sie sich am meisten gefreut? Oh da gab es sehr sehr viele. Jedes einzelne aufzuführen, würde den Rahmen dieser Zeitung sprengen. Es war schön, und ich kann all dies nur an unsere Mitarbeitenden weitergeben. Schliesslich sind sie es, welche einen grossen Anteil am Lob und Geschenk und Glückwunsch mithelfen. Der umgekehrte Farbkübel von Sto AG war sicher das originellste Geschenk. Was erwarten Sie für die nächsten 100 Maler-Höhn-Jahre? Oh ganz einfach, dass wir weiterhin mit zufriedenen Kunden unterwegs sein können und unsere Handwerker mit sehr viel Berufsstolz weiterhin ihre Arbeiten ausführen.   n Gemütliches Beisammensein ist endlich wieder möglich.

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24 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Restaurant Brüelmatt

Ein Beizer für Büetzer, Ungeimpfte & Co. Neben dem beliebten Büetzer-Znüni gibts auf der Terrasse neu auch ein grosses Zelt, das zum Verweilen einlädt. Text:MnM, Bild: zVg

«Wir verkaufen unsere Mittagsmenus von 11:30 − 12:30 und am Abend von 17:30 bis 19:30. Sie dürfen uns sehr gerne Ihre individuellen Wünsche als Vorbestellung mitteilen, wir werden das Beste für Sie ermöglichen», sagen Adelia und Koni Seglias: Adélia als temperamentvolle Portugiesin mit grossem Herzen als geborene Gastgeberin, Koni als bodenständiger Bündner am Herd mit währschafter Schweizer Küche und Spezialitäten. Für die kommenden sonnigen Herbsttage und den kühlen und nassen Winter gibts für alle Gäste ein grosses Aussenzelt auf der Terrasse. Es bietet Gemütlichkeit im Aussenbereich, zumal man morgens, mittags und abends im Freien essen kann: «Aktuell können Sie bei uns in gemütlicher Atmosphäre unsere Wild-Spezialitäten ausprobieren», schwärmt Koni Seglias. «Ab Mitte Oktober gibt es unsere beliebte

Metzgete und danach, wenn es dann kälter wird, Fondue und Raclette. Und ja: Dank des Aussenbereichs sind bei uns auch Ungeimpfte herzlich willkommen».   n Aktuelle Specials wie Wildsaison, Metzgete, Fondue- und Raclette-Plausch gibt's auf der Homepage: http://www.brueelmatt.ch www.brueelmatt.ch/de/aktuell

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Gewerbeverein Dietikon I 25

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Clean-Up-Day by SVP: Wissenvermittlung mal anders

Am Clean-Up-Day nach Abfall fischen

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Redaktions-/Anzeigenschluss:

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Der Clean-Up-Day der SVP Dietikon fand in Zusammenarbeit mit der Limeco statt.

Text: Rochus Burtscher, Bilder: zVg

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Die SVP Dietikon hat auf ihre eigene Art und Weise den Clean-up-Day unterstützt − Abfall ist ein Rohstoff und gleichzeitig umweltfreundliche Energie. Bei wunderschönstem und warmem Frühherbstwetter sensibilisierte die SVP Dietikon an ihrem Stand mithilfe ihrer Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten sowie Stadtratskandidatin Mirjam Peter die zahlreichen Interessierten. Unter BAG-Auflagen verwöhnte der Gemeinderat Mathias Wischenbart die Gäste kostenlos mit Ravioli, Hot-Dogs und Getränken. Ein weiteres Highlight war auch die Bastelecke, an der Kinder aus Abfall Neues erschaffen durften und dazu ein Glacé erhielten. Um den Kindern und deren Eltern das Thema Abfall bewusst zu machen, wurde das Fischen von Abfall als Spiel vorgestellt. Damit weist die SVP

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Abfall-Fischen macht Spass.

Dietikon darauf hin, dass Abfall nicht ins Meer, in die Flüsse, in die Seen oder Wiesen gehört, sondern in den Abfalleimer. Der Dank für diesen schönen und interessanten Anlass gehört den Organi-

satoren Ralph Hofer, Jennifer Fischer und Eveline Heiniger. Die SVP Dietikon ist überzeugt, dass sie mit dem Thema Abfall bzw. Littering in der Bevölkerung positiv in Erscheinung trat: Nicht lange Reden, sondern Handeln.  n

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26 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

Stabsübergabe (G)Artenvielfalt

(G)Artenvielfalt – ohne invasive Neophyten: Staffelstab wird übergeben Der Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ) übergibt die Ausstellung «(G)Artenvielfalt» an der Fondlistrasse in Dietikon am 31. Oktober an die Stadt Dietikon. Die Übergabe und gleichzeitig der offizielle Schlussanlass fand am 30. September statt. Text und Bild: zVg

Was als gemeinsame Idee des AWEL des Kantons Zürich und des GVKZ begann, hat sich zu einem Grossprojekt gemausert: Eine Ausstellung auf 2‘500 Quadratmetern, aufgeteilt in 11 unterschiedliche Gartenräume. Jeder einzelne von ihnen zeigt, dass Biodiversität und Sorge für den Lebensraum im Einklang mit Kreativität, Moderne und Design stehen können. Der Startschuss fiel im Mai 2019, die ursprüngliche Laufzeit war bis Dezember 2020 angedacht. Doch aufgrund des grossen Erfolgs der Anlage einigten sich Stadt und GVKZ auf eine Verlängerung bis 2021. Ab 1. November übernimmt die Stadt die gesamte Anlage vom Gärtnermeisterverband – eine WinWin-Situation für beide: Die Unternehmen des GVKZ müssen ihre Gärten bis auf wenige Installationen nicht zurückbauen und die Stadt erhält eine parkähnliche, etablierte und beliebte Anlage. Nicht ohne Stolz blickt der GVKZ auf dieses Grossprojekt zurück: Das Ziel,

alle Altersklassen für die Themen Biodiversität, heimische Pflanzen und Schutz des Lebensraums zu sensibilisieren, wurde deutlich erreicht. Geschäftsführer Erich Affentranger freut sich: «Die Ausstellung wurde von vielen Menschen aller Altersgruppen besucht, wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.» Auch als Event-Location hat sich die Anlage bewährt: Von Vereinsanlässen, über Hochzeits-Apéros bis hin zu Vorträgen, Workshops und Weiterbildungen reichte die Palette der Veranstaltungen. Der GVKZ durfte zahlreiche Gruppen durch die Ausstellung führen und diese erläutern. Das zeigt laut Affentranger, dass das Interesse an naturnahen Gärten und heimischen Pflanzen gross ist. Besonders erfolgreich ist auch das jüngste Projekt, das der GVKZ im April initiiert hat: Der «Kinder-Garten» findet noch bis zum 13. Oktober jeweils Mittwochnachmittags statt, hier werden Kinder zwischen zwei und neun Jahren unter Anleitung von Profi-Gärtnern aktiv – mit viel Spiel, Spass und

Die (G)Artenvielfalt hat ihre Tore noch bis zum 31.10.2021 geöffnet.

Action. Viele Kinder kommen mit grosser Begeisterung. Beim offiziellen Schlussanlass am 30. September trafen sich nochmals alle,

«Villa Simon»

Illegaler Gebäudeabbruch:

die zum Gelingen beigetragen haben: Vertreter/innen des AWEL, der Stadt, des GVKZ sowie der Sponsoren. Der Präsident des GVKZ, Daniel Spalinger, gab die (G)Artenvielfalt offiziell in die

Hände von Roger Bachmann, Stadtpräsident von Dietikon.  n

Mehr Infos: www.gartenvielfalt.org

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Zwei Verurteilungen und eine Verfahrenseinstellung Aus den Strafanzeigen wegen des illegalen Gebäudeabbruchs der sog. «Villa Simon» resultieren zwei Verurteilungen. Ein Verfahren wird definitiv eingestellt. Das Obergericht des Kantons Zürich hat in seinem Entscheid vom 26. Juli 2021 die Beschwerde der Stadt Dietikon gegen die Einstellungsverfügung in einem der Verfahren abgewiesen. Der Stadtrat akzeptiert den Entscheid, zumal es sich um eine durch den langen Zeitablauf und die damit verbundenen Beweisschwierigkeiten begründete Einstellung handelt. Damit ist die rechtliche Aufarbeitung um den illegalen Abbruch der «Villa Simon» im November 2016 abgeschlossen. Text und Bild: zVg

Der Stadtrat hat sowohl in der früheren als auch in der jetzigen Zusammensetzung, mit seinem offenen Vorgehen alles ihm Mögliche zur Bereinigung der Geschehnisse unternommen. Er hat mit seinem Vorgehen seinen Willen bewiesen, solche Verstösse mit aller Konsequenz zu verfolgen und er wird dies auch künftig tun. Die sog. «Villa Simon» in Dietikon war im November 2016 illegal abgebrochen worden. Der damalige Stadtrat Dietikon nahm dies nicht hin und beschloss, den Sachverhalt gerichtlich klären

zu lassen. Das Statthalteramt stellte jedoch im Januar 2018 die Strafverfahren ein. Diese ersten Einstellungsverfügungen wurden auf Beschwerde der Stadt Dietikon vom Obergericht des Kantons Zürich aufgehoben und die Verfahren an das Stadthalteramt zur weiteren Bearbeitung zurückgewiesen. In der Folge wurden im Jahre 2020 zwei der drei Verfahrensbetroffenen verurteilt. Das Verfahren gegen die dritte Person wurde eingestellt. Dagegen war der Stadtrat an das Obergericht gelangt, da ihn die Einstellungsbegründung nicht überzeugte. Diese Beschwerde wurde nun vom Obergericht abgewiesen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.  n

22.10.21

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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021

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Die Mitgliederversammlung der SVP Dietikon hat beschlossen, mit Roger Bachmann und Mirjam Peter in den Stadtratswahlkampf zu steigen.

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Parteiversammlung mit Bezirksrichterkandidat Benedikt Hoffmann

Stadtrat_Stadtpräsident Roger Bachmann (bisher) und Stadtratskandidatin Mirjam Peter (neu)

Text: Rochus Burtscher, Bilder: zVg

Verwaltungs- und Behördenerfahrung verfügt. Die SVP Dietikon ist überzeugt, dass Mirjam Peter mit ihrem Knowhow und ihrer Besonnenheit ein Gewinn für die künftige Stadtregierung darstellt.

Die Wahlkommission der SVP Dietikon hat mit Verstärkung einer eigens gebildeten Findungskommission intensive Gespräche mit diversen geeigneten Stadtratskandidatinnen und -kandidaten geführt und zuhanden des Parteivorstandes einstimmig den erwähnten Wahlvorschlag unterbreitet, der nun auch von der Mitgliederversammlung bestätigt wurde. Nachdem die SVP Dietikon bei den letzten Wahlen zwei Sitze im Stadtrat hergeben musste, soll die wählerstärkste Partei künftig wieder angemessen in der Exekutive vertreten sein. Mit Mirjam Peter stellt sich eine führungserfahrene, kompetente und gradlinige Frau zur Verfügung, die durch ihre Lehre bei der Stadt Dietikon sowie der langjährigen Arbeit in der Sozialbehörde auch über die nötige

Unbestritten war auch die Nomination von Roger Bachmann, der trotz pandemiebedingten Erschwernissen den Stadtrat und die Stadtverwaltung in der laufenden Legislaturperiode souverän geführt hat. Mit seiner Fachkompetenz und Erfahrung wird er die Stadt Dietikon auch weiterhin umsichtig und zukunftsorientiert präsidieren. Die SVP Dietikon um den Präsidenten Rochus Burtscher freut sich auf einen angeregten Austausch mit der Bevölkerung und eine faire und konstruktive politische Auseinandersetzung mit den anderen politischen Parteien in den kommenden Monaten.  n

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 5. Oktober 2021 I 7. Jahrgang I Auflage 49 000

Kantonsratsgeflüster

«Und ewig grüsst das Murmeltier» Der Regierungsrat legt uns ein Budget mit einem Defizit von 310 Millionen Franken bei gleichbleibendem Steuerfuss vor. Erreicht wird dieses Resultat vor allem, weil der Kanton von einer fünffachen statt zweifacher Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ausgehen darf. Wie ein Drogenabhängiger ist der Kanton Zürich vom «Stoff» der SNB abhängig, wir aber alle wissen, dass sich die makroökonomischen Gegebenheiten, speziell die Zinsen, schnell ändern können, zu diesem Zeitpunkt werden die Millionen aus Bern versiegen, was macht der Kanton dann? Wie steht es um die Unternehmen im Kanton? Gleichzeitig sagt der Regierungsrat, der Kanton Zürich profitiere von der erfreulich guten Entwicklung der Steuererträge, namentlich bei den Unternehmen. Diese «steigenden» Steuererträge der Unternehmen sind aber vor allem darauf zurückzuführen, dass

im Jahre 2020 und 2021 viele Unternehmen aufgrund der Corona Massnahmen in ihren Geschäften behindert wurden und daher kleinere Gewinne erwirtschaftet haben. Der Kanton erwartet somit, dass im Jahre 2022 die wirtschaftlichen Behinderungen der Unternehmen aufgrund Corona keinen grossen Einfluss mehr haben. Das ist das Beste in diesem Budget! Was weiterhin im Budget fehlt, ist die Umsetzung des 2. Schrittes einer Reduktion des Unternehmensgewinnsteuersatzes. Die Regierung verpasst es weiter, das Gewerbe und die Unternehmen steuerlich zu Erleichterung, obwohl wir bei den Steuern der juristischen Personen weiterhin im hinteren Drittel der Kantone stehen! «Und ewig grüsst das Murmeltier» Dies ist eine bekannte Komödie mit Bill Murray, in der dieser den gleichen Tag immer und immer wieder erlebt. Genauso fühlen sich viele bürgerliche Parlamentarier, wenn wir das Budget

s'Schämdi-Eggli Die SVA forderte mich kürzlich per Brief auf, zusätzliche Unterlagen und Informationen zu liefern. Dagegen ist ja grundsätzlich gar nichts einzuwenden. Da ich jedoch zufolge Auslandabwesenheit den gesetzten Termin nicht einhalten konnte, habe ich der SVA ein Mail mit allen notwendigen Absenderangaben gemacht und ihr mitgeteilt, dass ich nach meiner Rückkehr die Unterlagen liefern werde. Die Antwort war dann so:

des Kantons für 2022 analysieren. Der Staat wächst und wächst und der Bürger wird weiter zur Kasse gebeten. Es gibt keine Anzeichen von Sparbemühungen oder von Effizienzsteigerungen, denn der Aufwand des Kantons steigt schneller als die Steuern und auch schneller als der Bevölkerungszuwachs im Kanton. Das heisst ganz einfach, der Staat übernimmt immer neue Aufgaben im Sinne einer Vollkasko für seine Bürger und konkurriert mit seinen «Leistungen» immer mehr die Privatwirtschaft. Die SzenarioAnalyse der Finanzdirektion, die im Budget vorgenommen wurde, zeigt, dass fast 500 Millionen Franken Verbesserungspotential in besseren Szenarien bestehen. Warum der Regierungsrat von diesem Sparpotential nicht gebraucht macht, bleibt uns verborgen zumal der mittelfristige Ausgleich tief rot ist. Der steuerfinanzierte Stellenwachstum vergrössert sich ungehindert um 2.5%. Das bringt den Kanton an die Schwelle von 50'000

s'Schmunzel-Eggli Das Ganze ging in etwa so: Ein Ex-Gewerbevereinspräsident hat mit einer Dame einen Verkehrsunfall, der auf normalem Weg bearbeitet wird. Der Ex-Präsi nutzt jedoch die Gunst der Stunde, um mit der Dame über seinen geliebten Gewerbeverein zu parlieren … und sie gleich als Neumitglied zu akquirieren. Winwin für alle – und die wohl teuerste Mitgliederwerbung aller Zeiten.

Staatsangestellten, was so viel bedeutet, als dass jeder 30. Einwohner im Kanton ein Angestellter des Kantons ist. In krisengeschüttelten Jahren kann es nicht sein, dass die Regierung den Verwaltungsapparat derart «aufbläht». Alles auf Pump! Und noch ein Wort zu den Investitionen: über die Betrachtungsperiode von 2022-2025 werden insgesamt 5,3 Milliarden Franken investiert, ein Grossteil dieser fällt im Verwaltungsvermögen an, also dort, wo die Staatsangestellten in ihren grossen Einzelbüros sitzen und nicht in Infrastruktur, welche die Unternehmen unterstützen und Stellen in der Privatwirtschafts schaffen. Und dabei kann sich der Kanton das gar nicht selbst finanzieren, der Selbstfinanzierungsgrad von heute über 100% sinkt in den nächsten Jahren auf 34%! Leider muss ich erneut konstatieren, dass Unternehmen und Gewerbe die

(Nicolaus Gomez Davila, 1913-1994, kolumbianischer Philosoph)

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André Müller Kantonsrat FDP, Bezirk Dietikon

«Der Mensch reift, wenn er aufhört zu glauben, dass die Politik seine Probleme löst.»

Guten Tag Herr (korrekter Name)

Wenn ich z.B. in tel.search lediglich meinen Namen und Vornamen eingebe, finden sich in der Schweiz tatsächlich 15 weitere Adressen mit gleichem Vornamen und Namen. Unter Eingabe meines Wohnorts findet sich dann jedoch gar kein weiterer Eintrag mehr. Und meine im Handelsregister eingetragene Firma ist nun wirklich nur einmal aufzufinden. Wieso es der SVA nicht möglich ist, mich trotz aller Daten ‘im System zu finden’, lässt mich an deren Infrastruktur und IT zweifeln:-)   n

Zeche für den ausufernden Staat im Kanton Zürich übernehmen müssen. Sie werden weiter vom Staat gerupft und müssen den Gürtel enger schnallen, während die Staatsquote munter weiter steigt. Wir haben es in der Hand im März 2023 dem linken Kantonsrat wieder eine bürgerliche Mehrheit zu geben.   n