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Dienstag, 9. November 2021 | 7. Jahrgang Nr. 7 | Auflage 49 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Titelstory

Doppelter Sieg am KGV-Herbstkongress Freude herrscht: An der 167. Generalversammlung des KMU- und Gewerbeverbands des Kantons Zürich anlässlich des diesjährigen Herbstkongresses haben die Limmattaler KMU- und Gewerbevereine Schlieren und Uitikon den zweiten und ersten Platz beim Gewerbe-Cup errungen: Trotz widriger Umstände haben sie die meisten Neumitglieder geworben. Chapeau! Text und Bilder: Mohan Mani

24 Neumitglieder für den GKMU- und Gewerbeverein Uitikon sind kein Zufall, sondern harte Arbeit: «Ich hatte eine tolle Basis mit meinem Vorgänger Otto Frei» bedankt sich Präsident Ingo Engelmann auf der Bühne des Zürcher Kaufleuten Clubs. «Unsere Gemeinde hat ein tolles Motto: Wir sind ein Ort mit Weitsicht – dort oben auf dem Hoger. Und genau diesen Slogan leben wir auch im Gewerbeverein: Wir sind offen für alle. Vor ein paar Wochen bin ich etwa auf ein FengShui-Architekturbüro gestossen. Und ja: Sie kommen in den Verein – mit Weitsicht.» Zum Abschluss verspricht Ingo Engelmann vor versammeltem Publikum, nächstes Jahr gar noch einen Zahn zuzulegen. Freuen durfte sich auch Thomas Landis vom KMU- und Gewerbe Schlieren, der im vergangenen Jahr trotz strenger BAG-Vorgaben seine Generalversammlung im gut durchlüfteten Zirkus Stey abhalten durfte. In solchen Anlässen sieht er einen Hauptgrund, um die magische Schwelle von über 200 Mitgliedern zu durchbrechen: «Uns hilft, dass Schlieren aktuell sehr stark wächst»,

Gewerbeverband Limmattal

Editorial Meinung Kommentar schnuppy.ch Medienmitteilung KGV Amag Schlieren Stadtratswahlen 2022 BR: Emil Frey AG Historische Kolumne Kolumne «Stand.» Almacasa Ratgeber Recht Gerichtspräsidenten-Wahlkampf Einladung GVL Delegiertenversammlung Ratgeber Gesundheit Leserbrief Parolenübersicht KGV Ratgeber Treuhand Kolumne Getroffen Menu-Tipp

Uitikon Waldegg

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Landgasthof Leuen

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Schlieren

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Schlierens Gewerbevereinspräsi Thomas Landis (l.) bedankt sich bei allen – und bei KGV-Geschäftsleiter Thomas Hess.

GVL-Präsident Gregor Biffiger (links) und Uitikons Gewerbevereinspräsi Ingo Engelmann freuen sich über den Neumitgliederzuwachs.

sagt Landis in seiner Dankesrede. «Wir haben ProSchlieren, die Wirtschaftskammer Schlieren und viele Startups. Wir präsentieren uns mit Sympathie und versuchen so an Neumitglieder zu gelangen.» Schon jetzt freut er sich riesig auf die diesjährige Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal (GVL) vom Samstag, 13. November, bei der abends das 100-jährige Bestehen seines Vereins ausgiebig gefeiert werden wird (siehe Hinweis auf Seite 8).

Weitere Highlights des Abends waren eine herrlich ironische Grussbotschaft von Nicole Barandun, Präsidentin des Gewerbeverbandes der Stadt Zürich. Aber auch Werner Scherrers 10 FraBirmensdorf und Aesch 17 gen an den Tessiner SGV-Präsidenten Fabio ReSchreinerei Keel 17 gazzi sowie das schmackhafte Flying Dinner im Festsaal boten viel Amüsement … und amusebouche.   n

BR: Alvoso Pensionskasse Restaurant Salmen Brem + Partner Elektroinstallationen AG Konzerttipp

Geroldswil-Oetwil

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Weiningen

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GV Gewerbeverein Weiningen

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Dietikon Nicole Barandun, Präsidentin des Gewerbeverbandes der Stadt Zürich.

28. Ein erfahrener und kompetenter Limmattaler als

Gerichtspräsident

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Editorial Stadt Dietikon BR: Schibli AG

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Berufsmesse Zürich

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Hoffmann Benedikt RA lic. iur.

fair & unabhängig

Unterstützt von:

Limmattaler Runde im Zürcher Kaufleuten.

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Garage Ewald Balzer

Thomas Gössi, Präsident des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch mit Vertretern der Loacker Swiss Recycling AG.

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Nach einer langen Zwangspause wird die Berufsmesse Zürich als erste wieder die Messehallen in Oerlikon füllen. Rund 500 Lehrberufe, Grund- und Weiterbildungen werden vom 23. bis am 27. November am grössten Schweizer Berufswahltreffpunkt von verschiedenen Seiten beleuchtet. Als grösster Arbeitgeberverband des Kantons Zürich ist dem KGV die Berufslehre ein besonderes Anliegen, um die Bedingungen für die KMU-Lehrbetriebe, die 80 Prozent der Lernenden ausbilden, permanent zu verbessern. «Trotz der aussergewöhnlichen Situation, wollen wir mutig in die Zukunft blicken, statt vor Unwägbarkeiten zu kapitulieren», so KGV-Geschäftsleiter Thomas Hess. Immerhin: Gemäss einer Umfrage unter seinen Mitgliedern, welche rund 1000 KMU im Sommer beantworteten, beeinflusst die Corona-Krise bei knapp 87 Prozent der KMU die Anzahl Lernender nicht, welche sie ausbilden wollen. Mehr Informationen: www.berufsmessezuerich.ch

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Editorial

Meinung

Nein zum missraten revidierten Zürcher Energiegesetz

Nutzloser Klimaschutz auf dem Rücken von KMU und Bevölkerung

debereich um. Die offiziellen Zahlen des Bundes zeigen, dass die Treibhausgasemissionen des Gebäudesektors 2019 schweizweit um 34% unter dem Wert des Basisjahres 1990 liegen − dies notabene bei einer Zunahme der Wohnflächen um 46% gegenüber 1990 und einer Zunahme der Bevölkerung von rund 27% gegenüber 1990. Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Am 28. November 2021 erhalten die Stimmberechtigten die Gelegenheit, über die künftige Ausrichtung der Energie- und Umweltpolitik im Kanton Zürich zu bestimmen. Der Zweck des Gesetzes ist unbestritten, nämlich eine ausreichende, umweltschonende, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung zu fördern. Doch der Weg dahin ist umso umstrittener. Im Kern geht es nämlich um die Grundsatzfrage, ob die Energie- und Umweltpolitik in Zukunft auf den liberalen Prinzipien von Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Innovation beruhen soll oder ob bürokratische Vorschriften, staatliche Zwängereien und Technologieverbote die Zürcher Energiegesetzgebung prägen sollen. Im Gebäudesektor ist der Wechsel zu umweltschonenden Technologien längst in Gang. Bauherren und Eigentümer gehen heute sehr umsichtig mit dem Thema Energiesparen im Gebäu-

Das revidierte Zürcher Energiegesetz geht in verschiedenen Bereichen massiv über die «Mustervorschriften für Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014)» hinaus. Diese unnötig strengeren Regulierungen des «Zürcher Finish» sind weder im Interesse der KMU und Gebäudeeigentümer noch der Konsumenten und Mieter, die einmal mehr die gewaltige Zeche dafür bezahlen müssten. Die Stimmberechtigten tun gut daran, dem bürokratischen, restriktiven, eigentümer- und mieterfeindlichen Zürcher Energiegesetz am 28. November mit einem deutlichen NEIN eine unmissverständliche Abfuhr zu erteilen.   n

Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

PS: Der Gewerbeverband Limmattal empfiehlt Ihnen, Bezirksrichter lic. iur. Benedikt Hoffmann am 28. November als Präsident des Bezirksgerichts Dietikon zu wählen.

Das neue Zürcher Energiegesetz will Öl- und Gasheizungen verbieten und stattdessen Wärmepumpen vorschreiben. Dies wird nicht nur für Hauseigentümer und Mieter, sondern auch für etliche KMUBranchen zu grossen finanziellen Problemen führen. Wer die totale Bevormundung der Bevölkerung verhindern will, stimmt am 28. November Nein zu diesem missratenen Energiegesetz!

setz aber auch all diejenigen Branchen treffen, deren Gebäude, Hallen oder Fabriken sich nicht ohne weiteres mit Wärmepumpen heizen lassen: Hotels und grosse Restaurationsbetriebe, Detailhandels- und Industriebetriebe, Autogaragen oder grosse Lagerhallen.

hauptet wird. Eine Wärmepumpe lässt sich meist nur effizient betreiben, wenn bei der Installation gleichzeitig teure Sanierungen vorgenommen werden. Zahlreiche Hauseigentümer werden diese Investitionen aber nicht ohne weiteres aufbringen können und in finanzielle Engpässe geraten – im schlimmsten Fall bis hin zum erzwungenen Verkauf des Eigenheims.

Und letztlich darf man auch das drohende Schicksal der Mieterschaft nicht aus dem Auge verlieren: Zahlreiche Vermieter werden sich aufgrund der massiven Auflagen beim Heizungsersatz gleich für eine teure Totalsanierung entscheiden, was unweigerlich zur Kündigung der bestehenden Mietverhältnisse führt. Die sanierten Wohnungen und Gewerbeflächen werden danach deutlich teurer weitervermietet, was wiederum zum Verlust von günstigem Wohn- und Gewerberaum führen wird.

Text: Hans Egloff, Präsident HEV Zürich, alt Nationalrat SVP

Die Bevölkerung hat am 13. Juni das CO2-Gesetz an der Urne überraschend abgelehnt. Sie hat mit dieser Entscheidung ein klares Zeichen gegen eine Klimapolitik gesetzt, die sich einseitig auf Bevormundung, Verbote und Vorschriften abstützt. Quasi durch die Hintertür soll nun im Kanton Zürich ein neues Energiegesetz in Kraft treten, das auf die genau gleichen Instrumente setzt, wie das im Juni versenkte CO2-Gesetz. Eine Zwängerei sondergleichen. Allheilmittel Wärmepumpe? Mitnichten. Mit dem neuen Energiegesetz sollen Öl- und Gasheizungen verboten und erneuerbare Heizungen – in aller Regel Wärmepumpen – obligatorisch werden. Ob dies technisch oder finanziell Sinn macht, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, Hauptsache, der Hauseigentümer kann bevormundet werden. Das problematische an diesem Wärmepumpenzwang ist, dass sich längst nicht jedes Gebäude so problemlos erneuerbar heizen lässt, wie dies von linker Seite immer be-

Verheerend für KMU und Mieter Doch nicht nur Hausbesitzer werden betroffen sein, auch zahlreiche KMUBranchen werden unter dem Energiegesetz leiden. Zwar werden die Befürworter dieser missratenen Klimapolitik nicht müde zu betonen, das Gewerbe würde davon profitieren. Dies stimmt unzweifelhaft, aber eben nur für einen sehr kleinen Teil des Gewerbes. Auf der anderen Seite wären zahlreiche Branchen direkt oder indirekt von diesem bürokratischen Energiegesetz betroffen: Von der Mineralölbranche über die Kaminfeger und die Tankrevisionsfirmen bis hin zu den Herstellern und Installateuren von fossilen Heizungen – allesamt Berufszweige, die aufgrund dieser bevormundenden und eigentumsfeindlichen Politik verschwinden werden. Daneben wird das Energiege-

All diese Punkte machen deutlich: ein klares Nein zum missratenen Energiegesetz am 28. November ist unumgänglich.   n

Hans Egloff

Präsident HEV Zürich, alt Nationalrat SVP

Kommentar

BAG-Statistik: Eine mysteriöse Sache Im Kanton AG wird von steigenden Zahlen berichtet. Was das auch immer bedeutet. Und wie üblich wird dramatisiert. Text: Tis Hagmann

Ein Auszug (Stand 19.8.21): Hospitalisationen 43, Intensivbetten-Bestand 50, Intensivbetten in Gebrauch 39. Im September praktisch dasselbe. Im Kanton SG wurden (Stand 2.11.20) innerhalb von 9 Monaten 25% der Intensivbetten abgebaut. Im Kanton AG sieht es wie folgt aus: Intensivbetten-Bestand

am 2.11.20 54, in Gebrauch 38. Ganze Schweiz: am 2.11.20 gab es 1154 Intensivbetten, am 19.8.21 gab es noch 871, was einem Abbau von gut 25% entspricht. Während der angeblichen Pandemie? Weshalb kann in einer derart kurzen Zeit der Bettenbestand der-art reduziert werden? Dann zu den Impfungen: obwohl der Impfstatus gem. BAG seit dem 27.1.21 für im Zusammenhang mit einem pos. PCR-Test hospitalisierte Personen und Todesfälle erhoben wird, liegen nur für 6015 (= 20%) der gemeldeten Einweisungen und für nur 808 (=8%) der To-

desfälle die Informationen zum Impfstatus vor! Ist es nicht unwissenschaftlich, ja gar liederlich, zu proklamieren, dass Hospitalisationen von Ungeimpften (UG’s) dominiert werden, wenn in 80% der COVID-Hospitalisationen keine Informationen zum Impfstatus vorliegen? Da ist doch etwas faul! Ausgerechnet jetzt, wo «alles» erfasst wird!? Weiter in der unbrauchbaren BAG-Statistik: jeder pos. PCR-Test wird als COVID-Fall gemeldet, auch wenn keine Symptome vorliegen. Die Tatsache, dass am Wochenende in der Regel nur halb so viele Fälle gemeldet werden,

Impressum Redaktionsadresse Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08 Offizielles Publikationsorgan von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen Herausgeberin/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen Verleger: Eugen Wiederkehr Verantwortlicher Redaktor Mohan Mani redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Redaktion: Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Tis Hagmann, Thomas Landis, Dr. med. Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Dirk Mörz, Christian Murer, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Ines Tanner

Korrektorat Mohan Mani Realisation/Produktion/Grafik/Druckvorstufe artpainting, S. Bucher-Steinemann, info@artpainting.ch

deutet darauf hin, dass reguläre Patienten, die aus anderen Gründen in die Spitäler eintreten, als COVID-Fall «gelabelt» werden, auch wenn die Einweisung nichts mit einer Atemwegserkrankung zu tun hat. Diese Art von Erfassung deutet auf ein bestimmtes System hin… Dann wäre da noch die ultimative Frage des Jahres 2020, die auch 2021 immer noch ihre Berechtigung hat: weshalb ist die Grippe-Statistik leer bzw. ist sie nicht nachgeführt? Oder als Faustregel zusammengefasst: wer ins Spital eingewiesen wird und auf 10

Seemeilen einen COVID-Patienten gesehen hat, gilt als COVID-Fall.   n

Tis Hagmann (tis.hagmann@bluemail.ch)

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Auflage: 49 000 Exemplare Druck/Papier

Verteilung Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Bergdietikon, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an: info@gewerbezeitungen.ch Abbestellen der Gewerbezeitung per Email unter: info@gewerbezeitungen.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

schnuppy.ch

Via schnuppy.ch zur Schnupperlehre Der Gewerbeverband Limmattal unterstützt die SchnupperlehrePlattform «schnuppy.ch». Für KMUs eine perfekte Lösung, um an talentierte Nachwuchskräfte zu gelangen.

Schnuppy.ch macht die Schnupperlehrensuche zum Kinderspiel. Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Die herkömmlichen Lehrstellen-Plattformen sind für das Suchen und Finden von Schnupperstellen wegen der fehlenden Anzeige der Verfügbarkeit längst nicht immer ideal: «Oft genug

müssen Kids mit grossem Zeitaufwand und noch grösserem Frust jede Firma einzeln anfragen, was weder für die Firmen, noch für die Jugendlichen effiziente ist», sagt der Schnuppy.chPräsident Marcel Lüthi. So gesehen ist die Schweizer Plattform Schnuppy.ch

mit der optischen Anzeige der Stellenverfügbarkeit einzigartig. Die Jugendlichen sehen auf einen Blick, wann eine Firma für Schnupperlehren Zeit hat. Dank dem Management-System werden Eltern und Schulen in den Prozess integriert. Ideal für KMUs Auch die Firmen können sich gemäss Lüthi gut präsentieren, die Stellenausschreibung einfach planen und steuern: «Eine Automatik unterstützt das Updaten der Inserate. Die Zu- und Absagen sind mit wenigen Klicks erledigt. Die Absagegründe können einfach angeklickt werden und die Jugendlichen und Eltern werden mit automatisierten Mails informiert. Das schnuppy.ch System gibt auch Tipps, um aus den Absagen etwas zu lernen.» Zudem werden sehr beliebte Firmen vor Anfrage-Bombardements geschützt. Firmen mit verschieden Standorten haben mit Schnuppy.ch ein einfaches Tool, um die Schnupperarbeit an die Front zu delegieren. Die Mitarbeitenden haben Zugriff auf alle Bewerbungen, wodurch sich der Aufwand für interne Abklärungen re-

duziert. Die Firmen legen zudem das Einzugsgebiet der Schnupperlehrlinge fest, können das Angebot und die Nachfrage beliebig steuern. Und ja: Der ganze Service ist für Firmen kostenlos. Der Verein schnuppy.ch ist eine Non-Profit-Organisation, wie Marcel Lüthi bestätigt: «Die Schulen zahlen einen wichtigen finanziellen Beitrag an schnuppy.ch und sind ausschlaggebend, ob wir in den Bezirken starten oder nicht. Sie bekommen für wenig Geld einen super Service. Ein gewiefter Schüler kann mit schnuppy. ch problemlos alleine Schnupperlehren durchführen. Viele Eltern unterstützen ihre Kinder sehr gut. Es gibt aber auch Eltern, welche mit der Schnupperlehrstellensuche überfordert sind. Da übernimmt die Schule einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft». Mehr Informationen: www.schnuppy.ch

Auf der Suche nach einer Schnupperlehre

So kommen Sie als KMU zu Ihrem Schnupperlehrling 1. Registrieren Sie ihre Firma auf schnuppy.ch 2. Präsentieren Sie Ihre Firma inklusive Berufsfelder, Logo und Firmenfoto 3. Erledigen Sie mit wenigen Klicks die Stellenausschreibung und Steuerung der Automatik 4. Die Eingabe der Verfügbarkeit ist ebenfalls kinderleicht. Zudem muss sie bloss zwei oder drei Mal jährlich nachgeführt werden.

Medienmitteilung Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV)

«Zürich Finish» geht zu weit − KGV lehnt kantonales Energiegesetz ab Für den KMU- und Gewerbeverband Kanton sind die neuen «Mustervorschriften für Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) » eine tragbare Lösung. Das kantonale Energiegesetz aber, welches am 28. November 2021 zur Abstimmung gelangt, sieht mit dem sogenannten «Zürich Finish» massiv strengere Regulierungen vor. Das ist nicht im Interesse der KMU. Die Wirtschaft und die Privaten setzen im Gebäudebereich längst eigenverantwortlich auf Lösungen mit erneuerbaren Energien. Das vorliegende Energiegesetz verkennt diese Bemühungen. Text: zVg

Das kantonale Energiegesetz sieht beim Ersatz von Wärmeerzeugern (Heizungen, Boiler) in bestehenden Gebäuden vor, dass ausschliesslich erneuerbare Energien zum Zug kommen müssen, falls das technisch machbar ist und die Kosten über die gesamte Lebensdauer nicht mehr als 5 Prozent höher sind.

Dieser Punkt geht klar über die «Mustervorschriften für Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014)» hinaus und ist ein weiterer unnötiger «Zürich Finish». Bei einem Ausfall einer bestehenden Heizung mit fossilen Brennstoffen fallen wegen dem «Zürich Finish» hohe Investitionen für die Eigentümer an, da ganze Heizsysteme auf erneuerbare Energien umgerüstet werden müssen.

Je nach Zustand des Gebäudes sind zudem aufwendige Sanierungen in Isolation und Wärmedämmung nötig. Auch diese Kosten belasten die Eigentümer. KMU sind als Eigentümer von bestehenden Gewerbeliegenschaften, welche mit fossilen Brennstoffen beheizt werden, direkt vom «Zürich Finish»

betroffen. Diese oftmals komplexen Gebäude (Werkstatt, Showroom, Autogarage, Galerie etc.) lassen sich, wenn überhaupt, nur mit hohen Investitionen so sanieren, dass diese mit erneuerbaren Energien beheizt werden können. Auch für KMU in Mietverhältnissen kann das Energiegesetz schwerwiegende Folgen haben. Bei Liegenschaftssanierungen aufgrund des «Zürich Finish» drohen höhere Mieten oder gar Leerkündigungen. Die sog. «Härtefallregelung», welche das Gesetz vorsieht, bringt für die Betroffenen keine Sicherheit, sondern lediglich Bürokratie.

nenden Technologien längst statt. So konnten CO2-Emissionen bei Gebäuden in den letzten Jahrzehnten massiv gesenkt werden. Aus Sicht des KGV soll dieser eigenverantwortliche Weg ohne staatlichen Zwang weitergeführt werden. Er ist erfolgreich.   n Der KGV lehnt das vorliegende Energiegesetz demzufolge ab.

Festzuhalten gilt: Im Gebäudesektor findet der Wechsel zu umweltscho-

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

AMAG Schlieren

Stadtratswahlen 2022

Volkswagen Standort der AMAG Mirjam Peter: Schlieren schliesst per Ende Jahr «Ich bin offen für ke Volkswagen werden aus diesem Grund per 31.12.2021 in den Porsche Betrieb integriert, wodurch ein reines Kompetenzzentrum rund um die Marke Porsche entsteht. Der Volkswagen Standort an der Brandstrasse 34 in Schlieren wird auf diesen Zeitpunkt aufgehoben. Ihr Volkswagen kann an folgenden Standorten weiterhin auf eine kompetente Betreuung zählen: • AMAG Horgen, Im Schnegg, 8810 Horgen • AMAG Autowelt Dübendorf, Giessenstrasse 4, 8600 Dübendorf • AMAG Zug, Alte Steinhauserstrasse 1, 6330 Cham • AMAG Utoquai, Utoquai 47/49, 8008 Zürich  nur Service

alle Ressorts»

Mirjam Peter vertritt die SVP Dietikon nebst Roger Bachmann an den Stadtratswahlen 2022. Aber wer ist diese Frau?

Auch bei VW gilt: nur der Wandel ist stetig. Text und Bild: zVg

Das AMAG VW Nutzfahrzeuge Center Schlieren bleibt am bisherigen Standort an der Lättenstrasse 37 bestehen.

Im Zuge der Neuausrichtung der AMAG Gruppe in der Region Zürich/Schlieren wird der Standort Schlieren an der Brandstrasse 34/Bernstrasse 59 ab dem 1. Januar 2022 zu einem reinen Porsche Betrieb. Die Räumlichkeiten der Mar-

Die AMAG Schlieren bedankt sich bei ihrer treuen Kundschaft für das Vertrauen und Verständnis und wünscht allen Kundinnen und Kunden weiterhin gute Fahrt mit Volkswagen.   n

Wie plane ich meine Pensionierung ?

Mirjam Peter: «Dietikon ist mein Zuhause und liegt mir am Herzen». Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Wir leben immer länger. Die Möglichkeiten, unser Leben selbstbestimmt zu gestalten, sind gross. Die Frühpensionierung steht bei vielen als Wunsch auf der Agenda. Welche Auswirkungen hat eine Frühpensio­ nierung auf den gewohnten Lebensstandard? Wie sieht das monatliche Budget nach der regulären Pensionierung aus? Wer sich frühzeitig mit diesen und ähnlichen Fragen auseinandersetzt, kann auch bei einem vorzeitigen beruflichen Ausstieg finanziell zuversichtlich in die Zukunft blicken. · Welche Kosten kommen nach der Pensionierung auf mich zu? · Kann ich es mir leisten, frühzeitig in Rente zu gehen? · Soll ich mich gestaffelt aus dem Berufsleben zurückziehen? · Was ist besser, Renten- oder Kapitalbezug? · Wie ist mein/e Partner/in abgesichert, auch im Todesfall? · Was muss ich bei Wohneigentum alles berücksichtigen?

Nutzen Sie die Gelegenheit und profitieren Sie vom Wissen und der Erfahrung unserer Experten der Generalagentur Limmattal. Wir zeigen Ihnen Lösungen für Ihre ganz persönlichen Möglichkeiten für Ihre Pension auf. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf. Denn so können Sie rechtzeitig die Weichen stellen und allfällige Lücken schliessen. Wir sind gerne für Sie da und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Wenn Sie gewählt wären, für was stehen Sie ein? Mit einem offenen Ohr für die Bevölkerung, für ein modernes Dietikon mit einer wirtschaftlich und kundenorientiert geführten Verwaltung, für eine zukunftsorientierte Stadt durch Förderung von Innovation und Digitalisierung. Für vorausschauende Strategien und einen nachhaltigen und zweckmässigen Umgang mit finanziellen und ökologischen Ressourcen. Dietikon wächst weiter und wir haben wichtige Verkehrs-, Infrastruktur-, Lebens- und Finanzthemen zu lösen. Welches Ressort würde Ihnen zusagen? Ich bin offen für alle Ressorts und bringe gerne meine Erfahrung und Interessen ein.

Ein Blick auf die eigene Vorsorgeplanung lohnt sich allemal. Denn wer seine Pensionierung frühzeitig und systematisch plant, geniesst später umso mehr Freiheit. Eine Frage der individuellen Bedürfnisse Nicht alle Wünsche lassen sich finanziell lösen. Doch eine gute und frühzeitige Planung trägt massgeblich zum Erhalt Ihres unbeschwerten und selbstbestimmten Lebensstandards bei.

Weshalb kandidieren Sie als Stadträtin? Mirjam Peter: Dietikon ist mein Zuhause und liegt mir am Herzen, deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen, mich engagieren und aktiv mitgestalten und mitprägen. Mit meiner beruflichen und politischen Erfahrung bringe ich das nötige Rüstzeug mit, ein Dietikon zu gestalten, das als Lebensraum, Wirtschaftsstandort und Treffpunkt attraktiv für alle ist.

Wie würden Sie sich persönlich beschreiben? Engagiert und authentisch, pragmatisch und zukunftsorientiert

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Was wünschen Sie sich für Dietikon? Dietikon soll weiterhin lebenswert, lebendig und abwechslungsreich für alle sein und selbstbewusst und innovativ die Zukunft angehen.   n

Was ist Ihre Vision? Ein Dietikon, das zum Wohnen einlädt, interessant für die Wirtschaft und 13.10.2021 16:58:53

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Brand Report: Emil Frey AG

Emil Frey in Schlieren – ein zuverlässiger Garant und Partner für zeitgemässe Mobilität im Limmattal Text und Bild: zVg

Fährt man die Zürcherstrasse in Schlieren entlang, streift man zwangsläufig ein imposantes, grosses Autohaus. Genaugenommen sind es zwei – aber sie unterscheiden sich nicht wirklich voneinander. Und es steht ein gemeinsamer, grosser Name dahinter: Emil Frey. Tausende fahren vorbei, viele sogar täglich. Dabei würde sich ein Abstecher durchaus lohnen. Man trifft dort auf attraktive Angebote verschiedener Fahrzeugmarken und entdeckt innovative, zukunftsweisende Dienstleistungen im Rahmen der Mobilität. In beiden Garagen präsentiert sich die gesamte Vielfalt der Marken Toyota, Lexus, Opel, Citroën und DS. Egal ob Personenwagen oder Nutzfahrzeug mit Benziner oder Diesel, mit Hybrid oder Elektroantrieb: Sämtliche Varianten stehen Interessenten zur Probefahrt bereit, darunter selbstverständlich auch die jeweils aktuellsten und neuesten Modelle. Ist man einmal vor Ort, erkennt man sofort die Bedeutung der Maxime «Bei uns finden Sie alles rund ums Auto». Teilweise ist das sogar eine Untertreibung. Denn neben den beiden einladenden Showrooms mit ihrer exklusiven Auswahl an attraktiven Modellen der fünf Marken findet man auch eine Carrosserie, in der Unfallreparaturen grosser und kleiner Schäden sowie Reparaturen an Karosserie – unter anderem mit kostengünstiger Drück-Technik –, Lack und Glas hochwertig und umweltfreundlich erledigt werden.

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Das Autohaus an der Zürcherstrasse in Schlieren ist imposant. Ein Paradies für Autofans.

ber bestimmen kann, ist hohe Flexibilität gewährleistet. Zu guter Letzt noch ein Wort zur Qualität der fachlichen und menschlichen Belange in den beiden Garagen. In der Emil Frey in Schlieren zieht man Nachwuchs noch selber heran. Von 67 Mitarbeitenden sind 13 Lernende, die als Automobilmechatroniker, Automobilfachmann, Carrossierespengler und Carrosserielackierer ausgebildet wer-

den und vom ersten Arbeitstag an die Emil Frey Philosophie verinnerlichen: «Qualität zu fairen Preisen» ist bei Emil Frey in Schlieren Tag für Tag das hochgehaltene Credo, das eine hohe Kundenzufriedenheit garantiert. Es scheint tatsächlich so, als lohnt es sich, das nächste Mal nicht einfach vorbei zu fahren, sondern einen Blick in das Autohaus mit dem grossen Namen zu werfen.   n

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Historische Kolumne

Fritz Belart, der Henry Dunant von Baku Schiitischer Islam, aserbaidschanische Sprache, russischer, türkischer, iranischer Einfluss, Ölreichtum: Baku, eine Stadt mit Geschichte! in seine drei nationalen Komponenten. In Gandscha – Baku war in den Händen Stepan Schaumians – entstand die Demokratische Republik Aserbaidschan.

Text: Jürg Stüssi-Lauterburg, Bild: zVg

Magnet für Kaufleute, wurde Baku Stadt mehrerer Kulturen. Daraus resultierten nach Lenins Oktoberrevolution Konflikte zwischen Armeniern, die Russland als Schutzmacht gegen die Türken betrachteten und Aseris, die von den Türken die Befreiung erhofften. Die armenische Daschnak-Bewegung verantworte, mit Kommissar Stepan Schaumians Kommunisten, die Märzergeignisse 1918 in Baku. Tausende von Aseris kamen um. Georgier, Aserbaidschaner und Armenier versuchten, trotz allen Blutvergiessens, sich zur Transkaukasischen DemokratischFöderativen Republik zusammenzuschliessen. Dieser Bundesstaat zerfiel

Geopolitische Anlehnung fand Aserbaidschan an der Türkei, deren Islamarmee des Kaukasus Richtung Baku marschierte. Grossbritannien warf die Dunsterforce, ein Truppenkorps über das Kaspische Meer nach Baku. Stepan Schaumian und 25 seiner Helfer wurden gestürzt, später getötet. Zur Sowjetzeit hatten die 26 Kommissare in Baku ein Denkmal und einen Kult. Die sowjetische Briefmarke von 1968 (Bild) zeigt Schaumian. Das kam später. 1918 machten die Briten in Baku Mitte September den siegreichen Türken Platz. Auf den Einmarsch der Türken folgten Armeniermassaker, mit Tausenden von Toten. Die Umstände blieben schwierig. In diese Welt reiste 1920 der Schweizer Kaufmann Fritz Belart (Peter Belart, «Als die Armee kam, ging der Teufel los», Brugg: Effingermedien, 2021). Fritz Belart, Baku, 26. März 1920: «Noch immer hier, es ist schaurig! Die Verhältnisse spitzen sich sehr zu. Die Bolschewiki sind nicht mehr weit und meine Waren bringe ich nicht fort … In Schoncha schlagen sich Armenier und Hiesige die Köpfe.»

Machthaber in Baku war Semen Pankratow, Inbegriff des Roten Terrors. Belart erwirkte von Pankratow Erleichterungen für Menschen. Wenn Pankratow eine Sache für «politisch» erklärte, setzte Belart allerdings ab, um nicht zum Feind zu werden. Das nun kommunistische Aserbaidschan wäre an Handel mit der Schweiz interessiert gewesen, Belart die Person, die Kontakte zu entwickeln. Bundesbern setzte den Perspektiven und damit Fritz Belarts grosser Zeit ein bürokratisches Ende. Aserbaidschan ging in der UdSSR auf. Der Zweite Weltkrieg, der Kalte Krieg kamen und gingen. Am Januar 1990

Die Sowjetunion löste sich im Dezember 1991 auf. Aserbaidschan wurde erneut unabhängig. Die Armenier von Nagorno-Karabach riefen den Staat Artsach aus, was zum armenisch-aserbaidschanischen Krieg von 1991-1994 führte. Dabei verübten, am 25. und 26. Februar 1992, armenische Truppen in Chodschali ein Massaker mit über 200 Toten. 1994 kam ein Waffenstillstand zustande, der zulasten von Aserbaidschan ging. Am 27. September 2020 eröffnete Aserbaidschan den Kampf erneut. Diesmal siegten die von den Türken unterstützten Aseris. Nach der Einnahme von Schuscha, dem Schoncha von Fritz Belart, durch die aserbaidschanische Armee unterzeichneten der armenische Premierminister Nikol Pashinyan und die Präsidenten von Russland Wladimir Putin und Aserbaidschan Ilham Aliyev am 9. November 2020 einen Waffenstillstand. Gemäss dem Waffenstillstand überwachen russische Soldaten den nach einem Kloster benannten Laçin-Korridor zwischen Armenien und NagornoKarabach.

Wie zur Zeit von Fritz Belart ist der Einfluss von Russland und der Türkei auf die Schicksale von Armeniern und Aseris massiv. Für die beiden benachbarten Gebirgsvölker gilt, wie seinerzeit für Fritz Belart, und für uns alle, was der Dichter Nizami aus Gandscha etwa so ausgedrückt hat: «Im Lebensbuch hat jedes Blatt eine Vorder- und eine Rückseite. Wir tragen vorn unsere Pläne, Hoffnungen, Wünsche ein. Auf der Rückseite zu lesen sind die Verfügungen der Vorsehung.»   n

Zum Verfasser Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker, war ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates.

«In so ein Pflegeheim geh‘ ich sicher nicht!»

So ist das

Wir haben das Musterbeispiel einer Betriebsschikanierung erhalten. Zwei uniformierte Polizisten betreten eine bekannte Bäckerei/Café und beginnen die Gäste zu kontrollieren. Sie sind auf der Suche nach Zertifikaten bei den friedlichen Kaffee-Geniessern. Amtssprache: illegaler Aufenthalt in öffentl. Lokalen. Aufgrund von dienstlichen Anweisungen von besonders eifrigen Vorgesetzten, die ihre loyalen Mitarbeiter mit derartigem Muckefuck verheizen. Die Chefin wurde (im Laden) nicht begrüsst. So war es auch in der DDR. Der Besitzer war abwesend. Dabei stellen sich die beiden von der Hermandad nicht vor und zeigen auch keine Dienstausweise. Da sich die Gäste aufregen und rebellieren, gibt es natürlich etwas «Stunk» und die beiden machen sich davon.

Das war der Henry-Dunant-Augenblick des Fritz Belart. Er liess sich von den Bakuschweizern zum Konsuln wählen, sprach als Neutraler bei den Behörden vor, setzte sich für die Gefangenen ein, für die beschlagnahmten Waren der Kaufleute.

kam es in Aserbaidschan zu Unruhen, nachdem Sowjetarmenien beschlossen hatte, Nagorno-Karabach, autonom, zu Aserbaidschan gehörig, zu annektieren. In Baku starben Dutzende von Armeniern. Michail Gorbatschows Sowjetarmee schlug in Baku mit harter Faust zu, um den Preis von mehr als 100 Toten. Das war am 20. Januar 1990.

Almacasa

Kolumne «Stand.»

Text: Tis Hagmann, Schreib-, Hand- und Mundwerker Büro Ha 5040 Schöftland

Die Gegensätze zwischen Aseris und Armeniern erlaubten den Sowjets den Marsch nach Süden. Fritz Belart über den 28. April 1920: «Bald darauf sah man russische Truppen durch die Stadt marschieren, Truppen der so oft mit Schrecken genannten «Roten Armee». Diese Truppen marschierten weiter und sahen wohldiszipliniert aus. Niemand wurde belästigt, ausser den Fremden: Engländer, Franzosen, Polen, Grusinier und einige andere, die aus ihren Wohnungen abgeholt und eingesperrt wurden.»

Selbstverständlich mit dem Vermerk, dass eine Anzeige folgt. Und jetzt das korrekte Vorgehen, welches «Bäckermeister Jakob Brot» in Marsch setzte: Schriftliche Strafanzeige eingereicht; Verweis auf Art. 8 der Bundesverfassung (Diskriminierungsverbot), dann Art. 27 (Wirtschaftsfreiheit). Im Weiteren wegen Drohung und Busse (Art. 1 StGB) ohne gesetzliche Grundlage, Hausfriedensbruch (Art. 186 StGB), Nötigung (Art. 181 StGB), Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB) und allenfalls Nötigung zur Ausübung einer strafbaren Handlung (Art. 287 StGB). Es liegen uns bereits Hinweise vor, dass Verfahren eingestellt wurden. Also, keine Panik. Siehe auch «wir für euch» im Netz. Gruss Tis Hagmann Feedback willkommen an tis.hagmann@bluemail.ch

Neubau – Tiefbau – Umbau und Sanierungen – Belagsarbeiten – Transporte

Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel in der Altersbetreuung Wird heute irgendwo in der Schweiz ein Pflegeheim gebaut, so ist die Chance gross, dass dabei ein spitalähnliches Gebäude entsteht. Einsamkeit, Langeweile und Nutzlosigkeit sind häufige Plagen in diesen Institutionen. Text und Bild: zVg

Der Ruf nach Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangeboten für das 21. Jahrhundert wird immer lauter. Diese Angebote sollen möglichst gut in die Nachbarschaft integriert und bezahlbar sein. Sie sollen Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder einer dementiellen Entwicklung den Rahmen bieten für Spontaneität, Gegenseitigkeit und den Umgang mit Angehörigen, Kindern, Tieren und Pflanzen. Genau diese Bedürfnisse hatten Vincenzo Paolino und Liliane Peverelli im Auge, als sie «Almacasa – selbstbestimmt umsorgt.» entwickelten. Etwas beitragen – auch wenn man nicht mehr alles selbst kann «Unsere Bewohnerinnen und Bewohner leben nicht an unserem Arbeitsplatz. Wir arbeiten in ihrem Zuhause.» Dies fasst einen grossen Teil der Almacasa-Philosophie in wenigen Worten zusammen. In der Tat fühlt sich das Almacasa schon beim Hereinkommen nicht an wie ein Pflegeheim, obwohl es die strengen Vorgaben der Gesundheitsdirektion erfüllt. In kleinen Wohngruppen leben die Bewohnenden ihren Alltag so normal wie möglich – auch bei sehr hohem Pflegebedarf. Je nach Möglichkeit werden Alltagstätigkeiten gemeinsam erledigt. Man kann aber auch einfach zuschauen oder in der Küche den Duft einer feinen Wähe genies-

Vincenzo Paolino und Liliane Peverelli sind Initianten und Geschäftsleitung von Almacasa.

sen. Solche Momente schaffen einen sinnstiftenden Alltag, der vorhandene Ressourcen nutzt, soziale Kontakte und das Wohlbefinden fördert. In jedem Fall sei es sinnvoll, sich mehrere Heime anzusehen, bevor man sich entscheidet, so führt Liliane Peverelli aus. «Wir erleben immer wieder, wie wichtig es ist, dass eine Vertrauensbasis zustande kommt und man sich kennenlernt.» Es gelingt jedem Almacasa-Standort trotz der «Kleinheit» eine hervorragende Qualität sicherzustellen.

Die Mitarbeitenden werden standortübergreifend in der Almacasa Academy gefördert und weiterentwickelt. Dies kommt den Bewohnenden ebenso zugute wie den Angehörigen, die sich im Almacasa schon nach kurzer Zeit wie zu Hause fühlen.   n

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Ratgeber Recht

Schutz vor ungerechtfertigter Betreibung – so können Sie dagegen vorgehen Per 1. Januar 2019 wurde der neue Artikel 8a Abs. 3 lit. d SchkG (Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs) eingeführt, welche einer zu Unrecht betriebenen Person die Möglichkeit einräumt, einen Betreibungsregistereintrag unter bestimmten Voraussetzungen gegenüber Drittpersonen zu verbergen.

MAILBOX e Haben Sie ein in Frage oder e m, le b Rechtspro allgemeinem welches von in könnte? Interesse se en Sie uns: Dann schreib eeschmailbox@ru mueller.ch

Voraussetzungen Grundsätzlich muss gegen die betroffene Person eine Betreibung vorliegen, gegen welche Rechtsvorschlag erhoben wurde. Um den Rechtsvorschlag zu beseitigen, muss der Gläubiger ein Rechtsöffnungsverfahren anstreben.

Hat der Gläubiger nach Ablauf von drei Monaten seit Zustellung des Zahlungsbefehls immer noch kein Rechtsöffnungsverfahren zur Beseitigung des Rechtsvorschlages eingeleitet, so kann die betriebene Person gestützt auf Art. 8a Abs. 3 lit. d SchKG beim zuständigen Betreibungsamt ein Gesuch um Nichtbekanntgabe des entsprechenden Betreibungsregistereintrages stellen. Das Betreibungsamt setzt dem Gläubiger dann eine Frist von 20 Tagen an, um glaubhaft zu machen, dass ein Rechtsöffnungsverfahren angestrebt wird. Kann der Gläubiger dies nicht nachweisen oder verstreicht die Frist ungenutzt, so ist der Eintrag gegenüber Drittpersonen danach nicht mehr sichtbar. Sofern der Gläubiger diesen Nachweis nachträglich erbringt oder die Betreibung fortgesetzt wird, wird die Betrei-

Herzlich Willkommen in unserem neuen Almacasa Pfungen! Samstag 18. Dezember 2021,14 Uhr Tag der offenen Tür, öffentliche Besichtigung mit Hausführungen, Snacks und vielen Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen. Liebevoll umsorgt in wohnlicher Atmosphäre

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Almacasa bietet lebenswerten Wohnraum für ältere Menschen, die den Alltag vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr alleine bewältigen können. Abgerundet wird das Angebot durch eine Bäckerei/ Cafeteria im Haus, einen grosszügigen Raum für Feste, Vereine, Yoga-Kurse und Vieles mehr. Bauherrin des zukunftsweisenden Gebäudes ist die Keller Ziegeleien AG. In enger Zusammenarbeit mit Almacasa und dem renommierten Architekturbüro Graf/Bisconi aus Winterthur realisierte sie gegenüber der S-Bahn-Haltestelle einen technisch und energetisch ausgereiften Bau inklusive Photovoltaik-Anlage.

bung gegenüber Drittpersonen aber wieder sichtbar. Dann ist der Betreibungsregistereintrag trotzdem sichtbar Das Bundesgericht äusserte sich bisher in drei Fällen über die Tragweite dieses Artikels. In den folgenden Sachverhalten wurde ein Gesuch um Nichtbekannte des Eintrages jeweils abgelehnt und die Ablehnung durch das Bundesgericht bestätigt. Folglich war der Eintrag weiterhin für auch für Drittpersonen sichtbar: • Der Gläubiger leitete zwar ein Rechtsöffnungsverfahren ein, dieses blieb jedoch erfolglos. • Der Schuldner erhob gegen die Betreibung zwar Rechtsvorschlag, bezahlte die geforderte Summe jedoch trotzdem. • Das Rechtsöffnungsverfahren des Gläubigers war erfolglos und der Gläubiger unternahm über ein Jahr nichts mehr in der betreffenden Betreibung. Das Bundesgericht hielt ausdrücklich fest, dass das Interesse des Gläubigers die Betreibung fortzusetzen daran ge-

messen wird, ob er ein Rechtsöffnungsverfahren einleitet. Auch wenn der Gläubiger im Rechtsöffnungsverfahren unterliegt, ist dies kein Grund die Betreibung gegenüber Drittpersonen nicht auszuweisen. Unterschied zur Löschung eines Betreibungsregistereintrages Ist ein Eintrag gegenüber Drittpersonen nicht mehr sichtbar, besteht er dennoch. Grundsätzlich kann der Eintrag nur mit Zustimmung des Gläubigers gelöscht werden. Weigert sich der Gläubiger diese Zustimmung zu erteilen, so bleibt dem Schuldner nur noch der gerichtliche Weg, um den Eintrag zu löschen. Fazit Bei einer gerechtfertigten Betreibung empfiehlt es sich immer mit dem Gläubiger in Kontakt zu treten, um eine Abzahlungsvereinbarung zu treffen. Dies ist für den Schuldner die günstigere Variante, als das Rechtsöffnungsverfahren und die Fortsetzung der Betreibung. Bei ungerechtfertigten Betreibungen sollte der Schuldner den neuen Art. 8a

Abs. 1 lit. d SchKG nutzen, um seine Kreditwürdigkeit zu schützen.   n

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Wahlkampf zum Amt des Gerichtspräsidenten

Einladung zur 35. / 36. ordentlichen Delegiertenversammlung des GVL

Benedikt Hoffmann: «Ich mache zum ersten Mal so richtig Wahlkampf»

Bis bald am Fest!

Exklusiv für die «Limmattaler Gewerbezeitung» macht sich Benedikt Hoffmann, überparteilicher Kandidat fürs Amt des Gerichtspräsidenten, Gedanken zu seinem aktuellen Wahlkampf, der am 28. November entschieden werden wird.

Dass Referat von Prof. Hans Geiger zum «Die Klimakatastrophe – Die Sicht eines Laien» wird an der diesjährigen Delegiertenversammlung vom Samstag, 13. November 2021 auf grosses Interesse stossen. Zutritt haben Ehrenmitglieder, Direktmitglieder und Gäste des GVL sowie alle Mitglieder und Delegierten der dem GVL angeschlossenen Sektionen. Die Anmeldung der Delegierten erfolgt durch die jeweilige Sektion.

Nach der Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal (GVL) wird das 100-Jährige Bestehen des Gewerbevereins Schlieren gefeiert.

Text: Mohan Mani, Bild: zVg

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Der Wahlkampf-Aufwand spiegelt sich auch in einem Freizeit-Verlust wider: «Die Samstage sind am Morgen jeweils bereits verplant, und auch unter der Woche gibt es diverse abendliche Wahlveranstaltungen», führt Hoffmann aus. «Ich treibe gerne und oft Sport, gehe Joggen oder trainiere im Activ Fitness. Dies alles hat zu meinem Leidwesen stark gelitten, und ich will diese Aktivitäten nach der Wahl wieder intensivieren. Immerhin konnte ich im Oktober mit meiner Frau die schon lange gebuchten Wanderferien antreten. Aber auch dort musste ich

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«Alles ist neu und spannend», resümiert Benedikt Hoffmann seinen aktuellen Wahlkampf ums Amt des Gerichtspräsidenten. «Ich kann verstehen, dass man daran sogar Spass bekommen kann, wenn man das ein paar Mal gemacht hat. Ich habe viel gelernt und es ist schade, dass ich das neu gewonnene Wissen und die Erfahrung vermutlich und hoffentlich nicht ein weiteres Mal benötigen werde.» Ursprünglich hat Hoffmann den Aufwand für einen Wahlkampf unterschätzt. Es gäbe viel zu organisieren, und man müsse gerade im Social-Media-Bereich eine hohe Präsenz haben, meint er. «Schnell mal ist man auf fremde Hilfe angewiesen – etwa beim Flyer-Verteilen. Umso mehr überwältigt mich die Unterstützung, die ich aus dem Bezirk erfahren durfte. Aber auch der Support von ehemals und aktuell noch am Bezirksgericht tätigen Mitarbeitenden ist grossartig. Sie kennen mich und das Gericht sehr gut – und damit meine ich nicht nur diejenigen in meinem Komitee.»

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mich aktiv mern, was geschmälert hat.» Für Hoffmann ist das Wandern eine ideale Aktivität, um den Kopf zu leeren und mal abzuschalten. «Wir gehen gerne in die Berge, obwohl ich etwas unter Höhenangst leide. Da muss man sich dann voll und ganz auf den Weg konzentrieren und kann keinen anderen Gedanken nachhängen, sonst stolpert man über eine Wurzel oder einen Stein.»

Für Benedikt Hoffmann ist der Wahlkampf auf jeden Fall eine bereichern-

kanntschaften auffrischen und bestehende Freundschaften vertiefen. Das ist sehr wertvoll und führte früh zur Erkenntnis, dass ich das angestrebte Ziel zwar mit Überzeugung wirklich will, dafür mit vollem Einsatz kämpfe, aber auch eine gewisse Gelassenheit für richtig halte. Das Ziel mit einer übertriebenen Verbissenheit zu verfolgen, würde dem angestrebten Amt sowieso nicht gerecht werden.» Weiter so!   n

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Ratgeber Gesundheit

Was Sie über Rheuma wissen sollten Entzündlich-rheumatische Erkrankungen Hierbei ist nicht nur ein Gelenk erkrankt, sondern meist der ganze Körper. Die häufigste Form dieser Gruppe ist die chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis). Hierbei sind meist die Handwurzelknochen betroffen. Oft beginnt die Arthritis plötzlich mit starken Schmerzen und entwickelt sich schubweise. Um Langzeitschäden an den Gelenken zu vermeiden, sollte bei diesen Krankheitsformen ein Arzt aufgesucht werden. Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrosen) Diese Form ist weit verbreitet und beschreibt nachhaltig beschädigte Gelenkknorpel, zum Beispiel an Hüfte oder Knie. Es kommt zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung.

Dr. med. Claudio Lorenzet

Zum Verfasser Der 62-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, anerkannter Akupunkteur TCM/ASA und Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Vespa und spaziert gerne mit seinem Boston Terrier «Rocco». clorenzet@bluewin.ch www.lorenzet.ch

Der Begriff Rheuma hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort «rheo», das heisst «ich fliesse». Damit ist eines der Hauptsymptome der Erkrankungen gemeint, nämlich das des wandernden, fliessenden Schmerzes. Rheuma hat viele Gesichter und der Schmerz kann hilflos machen. Daher ist es wichtig, dass Rheuma als solches schnell erkannt wird, um zielgerichtet vorgehen zu können. Unter dem Begriff Rheuma wird eine grosse Anzahl von Erkrankungen zusammengefasst, die sich vor allem im Bereich der Gelenke und der umgebenden Weichteile abspielt. Die über 400 bekannten Formen von Rheuma unterscheidet der Arzt in drei wesentliche Gruppen:

Weichteilrheumatismus Befall von Muskeln und Sehnen. Häufig durch repetitive, stereotype Bewegungen. Unsere Freizeitbeschäftigungen (z.B. Golf, Tennis) und Arbeitsabläufe werden immer monotoner. Durch Überbelastung entstehen Schmerzen durch Muskelverhärtungen und Muskelansatzentzündungen. Eine schnelle Diagnose ist bei einer rheumatischen Erkrankung nur selten möglich. Die Vielfalt rheumatischer Erkrankungen führt dazu, dass es den Rheumatest gar nicht geben kann. Vielmehr beruht die Rheumadiagnostik auf dem Sammeln sehr unterschiedlicher Symptome und Befunde. Diese werden wie Mosaiksteine zusammengesetzt und führen schliesslich mit der Zeit zur Diagnose. Erst in der Kombination gewinnen die Einzelergebnisse diagnostische Bedeutung, unterstützen oder entkräften also den Verdacht: • alle krankheitsrelevanten Informationen über den Patienten (Lebensumstände, Familienkrankheiten) • klinische Untersuchungen • das Beobachten der Körperhaltung und des Gangs • das Betasten betroffener Körperstellen. Dabei lassen sich Veränderungen erkennen, die rein äusserlich verborgen geblieben sind, etwa ein Erguss im Gelenkinnenraum. Es wird geprüft, ob nur das Gelenk selbst oder auch die Umgebung – etwa Sehnen oder Muskelstränge – auf Druck empfindlich reagieren. • eine Untersuchung der Gelenkfunktion. • Labortests (Blutuntersuchungen) • Röntgenuntersuchung. CT oder MRI Die Gruppe der nicht-entzündlichen (degenerativen) rheumatischen Erkrankungen (Arthrose als

häufigste Diagnose) ist die Grösste, da mit zunehmendem Alter fast jedermann einmal betroffen wird. Häufig ist diese Art von Rheuma ein Grund für den Arztbesuch. Weitere Gründe, um den Arzt aufzusuchen: • Anlaufschmerzen im Anschluss an Ruhezeiten, die sich zunächst nur als ungewohnte Spannungen im Bereich der Gelenke äussern und nach ein paar Schritten verblassen können • Gelenksteifigkeit vor allem am Morgen • Bewegungsschmerzen, wenn die Betroffenen ihre Gelenke belasten, wobei diese oft erst nach einiger Zeit der Belastung in Erscheinung treten • Dauerschmerzen, welche die Patienten oftmals die ganze Nacht über plagen • Schmerzen bei Druckausübung auf das Gelenk • ein Knirschen oder Reiben bei Bewegung des Gelenks • Schwellungen, Schmerzen, Erwärmungen und Rötungen, die auf eine Gelenkentzündung, beispielsweise auf eine aktivierte Arthrose hinweisen • wenn das Gelenk in seiner Funktion eingeschränkt ist Therapie Rheumatische Erkrankungen sind bis heute noch nicht heilbar. In vielen Fällen ist es auch nicht möglich, durch vorbeugende Massnahmen einer rheumatischen Erkrankung entgegenzuwirken. Mit Hilfe von Medikamenten kann man aber die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessern. Die Schmerzen können gelindert, die Entzündungsprozesse verlangsamt und der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst werden. • Physiotherapie: Verbesserung der Beweglichkeit und der Gelenkfunktionen. Sie unterstützen aber auch medikamentös verfolgte Ziele. • Medikamente: lokal oder in Tablettenform. Diese sogenannten NSAR sind Schmerz- und Entzündungshemmend. Beispiele: Voltaren, Brufen. Bitte mit Vorsicht bei Magenproblemen und Patienten mit Blutverdünnungen immer nur mit Magenschutztabletten einnehmen. • Cortison: Die Angst vor der Cortisoneinnahme ist meist unbegründet. In den Händen des Hausarztes oder Rheumatologen ist Cortison bei vielen Krankheitsbildern immer noch nicht vom Behandlungsplan wegzudenken. Die Vorteile überwiegen die Nachteile.

• Operation: Die operative Rheumaorthopädie hat in den letzten Jahrzehnten grosse Fortschritte erzielt. • Ernährung: Welche Gewichtung der Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen zukommt, wird viel diskutiert und ist heftig umstritten. Festzuhalten ist, dass es keine «Rheuma-Diät» gibt. Bei manchen Patienten kann eine nicht erkannte Nahrungsmittelallergie die «rheumatischen» Gelenkbeschwerden sogar hervorrufen. Lediglich durch sogenannte Omega-3-Fettsäuren, die zum Beispiel als Fischölpräparate angeboten werden, wurde eine entzündungshemmende Wirkung bei Rheumapatienten nachweisen. Bei übergewichtigen Rheumakranken, vor allem jenen, die unter einer Arthrose der Knie- oder Hüftgelenke leiden, ist ein Gewichtsverlust empfehlenswert. Zu viele Pfunde belasten die gewichttragenden Gelenke zusätzlich und fördern so deren Verschleiss. Eine spezielle «Arthrosediät» gibt es nicht. Auch knorpel- oder gelatinehaltige Produkte können den Verschleiss nicht wieder rückgängig machen, aber den Abbauprozess verlangsamen (Structum, Chondrosulf). Starkes Übergewicht belastet auch die Wirbelsäule und die Bandscheiben. Fazit: Es gibt weder Nahrungsbestandteile, die generell als «rheumafördernd» gelten, noch solche, die einen deutlich positiven Effekt auf rheumatische Erkrankungen auszuüben scheinen. Eine Ausnahme stellt die Gicht dar. So kann eine an Purinen arme Diät helfen, Gichtanfälle zu vermeiden. Purine bilden eine chemische Stoffgruppe, zu der auch die Harnsäure gehört. Relativ viel Harnsäure enthalten zum Beispiel Innereien, Muscheln oder Hefe. Auf solche Nahrungsmittel sollten Betroffene möglichst verzichten. Wichtig ist zudem eine ausreichende Flüssigkeitsmenge: Zwei bis drei Liter Mineralwasser pro Tag sollte man zu sich nehmen. • Bewegung Unsere Gelenke müssen mit Nährstoffen versorgt werden. Diese gelangen über das Blut bis zur Gelenkinnenhaut und werden dort von den Zellen in die Gelenkflüssigkeit abgegeben. Bewegung fördert die Durchblutung. Meiden Sie bei allen «rheumatischen» Symptomen Kälte und Feuchtigkeit. Ein Heublumenbad oder ein Saunabesuch «wärmt» Ihre Gelenke, v.a. im Herbst und Winter.

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Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

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Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV)

Ratgeber Treuhand

«Neue Arbeits- und Parolenübersicht: Ruhezeitbestimmungen» Stimmfreigabe zum Covid Gesetz tifikat erlittenen Einbussen bleibt für KMU unverständlicherweise aus.

Text: zVg

Am 28. November wird die Schweizer Stimmbevölkerung erneut über das Covid-19-Gesetz abstimmen. Bei der ersten Abstimmung ging es hauptsächlich um die Härtefallhilfen für die betroffenen Unternehmen, welche unbestritten waren. Nun geht es um weitere Änderungen, die das Parlament im März dieses Jahres vorgenommen hat. Dabei steht vor allem das Covid-Zertifikat im Zentrum der Diskussionen. Der KGV stellt sich nicht gegen das Covid-Zertifikat, solange dessen Einsatz die Interessen der KMU nicht unnötig tangiert und eigenverantwortlich eingesetzt werden kann. Punktuell kann der Einsatz des Zertifikats in der aktuellen Lage sinnvoll sein (Grossveranstaltungen, Messen etc.) Die aktuelle unverhältnismässige Handhabung des Zertifikats durch den Bundesrat ist nicht im Interesse vieler KMU-Betriebe und sorgt für Umsatzeinbussen. Eine angebrachte Entschädigung seitens des Staates für die durch das Zer-

Parole: STIMMFREIGABE Keine Parole: CH: Pflegeinitiative CH: Justizinitiative Wegen fehlender Gewerberelevanz verzichtet der KGV auf eine Parolenfassung zur Justiz-Initiative und zur Pflegeinitiative.

Mit der Änderung des kantonalen Energiegesetzes sollen die MuKEn 2014 im Kanton Zürich umgesetzt werden. Mit diversen Massnahmen soll der Klimaschutz im Gebäudebereich ausgebaut werden. Mit dem sogenannten «Zürich Finish » sieht das Gesetz jedoch unnötig strenge Regulierungen vor. Diese sind nicht im Interesse der KMU.

Investitionen für die Eigentümer an, da ganze Heizsysteme auf erneuerbare Energien umgerüstet werden müssen. Je nach Zustand des Gebäudes sind zudem aufwendige Sanierungen in Isolation und Wärmedämmung nötig. Auch diese Kosten belasten die Eigentümer. Auch für KMU in Mietverhältnissen kann das Energiegesetz schwer- Zum Verfasser wiegende Folgen haben. Bei Liegenschaftssanierungen aufgrund des «Zü- Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ rich Finish» drohen höhere Mieten Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen oder gar Leerkündigungen. Die sog. mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer «Härtefallregelung», welche das Ge- der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtsetz vorsieht, bringt für die Betroffe- schaftsprüfung, -beratung, Rechnungswenen keine Sicherheit, sondern ledig- sen sowie nationale und internationale lich Bürokratie. Steuerberatung tätig. Parole: NEIN   n Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, PF, 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch

Bei einem Ausfall einer bestehenden Heizung mit fossilen Brennstoffen fallen wegen dem «Zürich Finish» hohe

Für die Arbeits- und Ruhezeiten gelten seit 1. November 2020 neue Bestimmungen. Die wichtigsten Änderungen sind: Es wird neu ausdrücklich geregelt, wie die Anrechnung der Arbeitszeit bei der Hin- und Rückreise im Rahmen

von Dienstreisen ins Ausland erfolgt. Die neu geschaffene Bestimmung präzisiert, dass Hin- und Rückreise im Rahmen von Dienstreisen ins Ausland in der Nacht, an Sonntagen oder an gesetzlichen Feiertagen zwar bewilligungsfrei erfolgen können, es sich dabei aber um reguläre Arbeitszeit handelt. Entsprechend sind die Bestimmungen des Arbeitsgesetzes bezüglich Lohn- und Zeitzuschlägen und zu den Ersatzruhezeiten einzuhalten. Weiter wird in der angepassten Verordnung präzisierend klargestellt, dass die Arbeitswoche zur Bestimmung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von Montag 00:00 bis Sonntag 24:00 Uhr läuft. Das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) hat eine Wegleitung zum Arbeitsgesetz und zu den Verordnungen 1 und 2 dazu publiziert, welche heruntergeladen werden kann: https://www.seco.admin.ch/seco/de/ home/Publikationen_Dienstleistungen/Publikationen_und_Formulare/ Arbeit/Arbeitsbedingungen/Wegleitungen_zum_Arbeitsgesetz/wegleitung-zum-arbeitsgesetz-und-den-verordnungen-1-und-2.html Ziehen sie in der Praxis in jeden Fall eine Fachperson bei.

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12 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Kolumne

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Getroffen»: Sieben kleine Kinder in einer halben Stunde Kinder sind meini grad am z' Vieri», sagt sie zur zweiten Mutter. «Ja, unbedingt, sonst wird er unruhig.» Kind eins zeigt mittlerweile zum Fenster hinaus und sagt: «Muh!» − «Ja genau», antwortet Mutter eins, «da gibt es ganz viele Muhs.»

Fährt man mit dem Tram vom solothurnischen Flüh zum Bahnhof von Basel, sitzt man eine gute halbe Stunde fest auf seinem Sitz. Sie zum Beispiel auf ihrem Rollstuhlsitz am dafür vorgesehenen Platz, relativ weit vorn im Tram. Erste Station: Die Tür öffnet sich. Ein Kinderwagen wird hereingeschoben. Sie mag das, wenn die Kleinchen neben sie zu stehen kommen. Ein etwa zweijähriger Bub mustert sie skeptisch. Auf seinem Schoss liegt ein Tupperware, gefüllt mit kleinen Salzbretzeln, einem angebissenen Apfel und Traubenbeeren. «Hallo», sagt sie und lächelt. Aber er sieht ihr Lächeln ja gar nicht. Sie zieht kurz die Maske herunter und wiederholt: «Hallo.» Jetzt wird ihr Lächeln erwidert.

Das Tram hält an. Die Tür öffnet sich mit zischendem Geräusch. Ein tritt Mutter drei. Im Kinderwagen, den sie vor sich herschiebt, sitzt ein etwa dreijähriges Mädchen. «BaBaBa», singt es und schlägt mit einem Plüschtier auf den kleinen Knien den Takt. 'Jetzt wird es eng', denkt die Frau im Rollstuhl und hat schon fast ein schlechtes Gewissen, dass sie diesen Müttern Platz wegnimmt. Diese manövrieren die Kinderwagen jetzt so, dass sie neben dem Rollstuhl knapp Platz haben. Bis zur übernächsten Haltestelle zwinkert die Frau im Rollstuhl einmal diesem Kind zu, dann dem andern und schliesslich dem dritten. Bub eins schiebt unentwegt Salzbretzeli in seinen Mund. Dann nimmt er ein paar Bissen vom angefangenen Apfel, bevor er seine Beinchen so streckt, dass aus dem Tupperware ein Teil des Inhalts herausfällt. Jetzt schaut er zur Mutter, zwängelt. Die Mutter beugt sich über ihn: «Oh», tröstet sie, «ist es noch nicht ganz das richtige? Dann müssen wir nachher unbedingt noch ein Weggli kaufen.»

Das Tram hält erneut. Ein weiterer Kinderwagen wird hereingeschoben. Der Bub mag etwas jünger sein als der Erste. Auch er hat vor sich auf den kleinen ausgestreckten Beinchen ein Tupperware mit kleinen Köstlichkeiten. Ausserdem hält er in der rechten Hand eine Trinkflasche. Sie wiederholt das Hallo-Ritual und erhält auch von diesem Kind ein Lächeln. «Die

Mutter zwei drückt den Türöffner, das Tram hält an, sie verlässt den Ort des Geschehens. Damit gibt es etwas Platz und Mutter zwei kann ihr Mädchen näher zu mir schieben. Dieses hat das Plüschtier zur Seite gelegt, hat aufgehört zu singen und hält nun in der Hand ein Handy, auf das es genüsslich losstippt. 'Kann es das überhaupt schon?', fragt sich die Frau.

Text und Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Wenig später, man ahnt es, öffnet sich die Tramtür erneut, Mutter zwei zieht ihren Kinderwagen wieder etwas nach hinten, herein wird ein Doppelkinderwagen gestossen. Im oberen Teil schläft ein wenige Monate altes Mädchen in seligem Babyschlaf. Im unteren Teil räkelt sich ein etwa drei- bis vierjähriges Mädchen. Sie versucht, auch ihm ein Lächeln zu entlocken, was nicht gelingt. Seine Perspektive bei zugestiegenen Erwachsenen, die sich zwischen den Kinderwagen irgendwo festhalten, sind Beine. Unterschenkel. Bub eins zeigt erneut zum Fenster hinaus. «Auto», sagt er diesmal. «Ja genau, das sind Autos.» Diese haben die Muhs abgelöst. Das Tram hält an. Mutter drei schlängelt sich mit dem Handykind nach draussen. Herein kommen Mutter vier und Mutter fünf. Mit gutem Willen und klugem Schieben finden alle einen Platz. Da sitzt die Frau im Rollstuhl und denkt nach. Fritzli, Hansli und Susi heissen sie wohl nicht mehr. Aber wie seit eh und je steht ein Mami hinter ihnen, versucht das Beste, was immer das ist. 'Was wird aus diesen Kleinchen wohl einmal werden?', fragt sie sich. 'Was für eine Welt erwartet sie, wenn sie zwanzig, dreissig, vierzig Jahre alt sind?' Unweigerlich kommt ihr Luthers Spruch vom Apfelbäumchen in den Sinn. In ihren Gedanken ändert sie ihn ein wenig ab. «Wenn morgen die Welt unterginge, lass uns heute noch ein Kindchen zeugen.» 'Noch liegt es an uns, ihnen allen eine gute Welt zu hinterlassen', geht es ihr durch den Kopf. «Nächster Halt: Bahnhof!», tönt es durch den Lautsprecher. Kinderwagen und Rollstuhl verlassen das Tram.   n

Meinung

Der Blackout kommt, die Frage ist nur wann. Text: Tis Hagmann

Aber hierzulande hat noch niemand ein Gehör dafür. Dass diese Gefahr real ist, beweisen die grossflächigen Ausfälle in den letzten Wochen in Wiesbaden, Bielefeld, Rosenheim und Dresen, sowie die Blackouts in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs am 24. Juli und der Netzausfall in Südosteuropa am 8. Januar. Etwas gehört davon im Lande der Glückseligen? Bei den letzten beiden ist Österreich und die Schweiz am Blackout nur knapp vorbeigeschrammt. Die «grüne Wende» in der Energiepolitik bringt eine dramatisch ansteigende Gefahr dieser Netzausfälle in Europa mit sich. Doch es lauert noch eine zweite Gefahr: durch Cyber-Attacken ausgelöste Totalausfälle, wie sie Klaus Schwab(!) im Umfeld seines Planspieles «Cyber Polygon» ankündigte, die

einen kompletten «Stillstand der Gesellschaft» zur Folge hätten. Und die Warnungen häufen sich: Die US-Investmentbank Goldman Sachs(!) prophezeit Europa grossflächige Stromausfälle für diesen Winter. Auch aus dem österreichischen Verteidigungsministerium kommt eine gleichlautende Warnung, ebenso aus dem deutschen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und dem Büro für Technikfolgenabschätzung. Bei uns ist man noch mit Solarzellen, Elektroautos und Imame für die Armee beschäftigt. Sind Sie darauf vorbereitet, dass Strom, Telefon, Internet, öffentlicher Verkehr, Heizung und Wasserversorgung nicht mehr funktionieren? Während der «Corona-Krise sind die Verkäufe von Funkgeräten und CB-Funkgeräten massiv angestiegen. Die Prepper-Szene berichtet gar von

massiven Mengen und empfiehlt den Kauf von Funkgeräten, weil bei einem Blackout alle Kommunikationsmittel nicht mehr funktionieren. Ob sie dann innert «nützlicher Zeit» wieder «angefahren» werden können, ist äusserst zweifelhaft. Dazu haben wir ja «besten Anschauungsunterricht» in der Schweiz erhalten. Das Notfallnetz ist zeitweise ein Notfall.   n

«Gwerbler choched» Kalbskotelett aus dem Backofen mit Steinpilzen an Rotweinsauce

Zubereitungszeit: 1 Std. 30 Min. Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch Beilage: Pappardelle

Zutaten 4 Kalbskotelett 4 Zweige Rosmarin Meersalz Schwarzer Pfeffer Sonnenblumenöl

Zubereitung Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kalbs- Koteletts darin von beiden Seiten scharf anbraten. Den Rosmarinzweig auf das KalbsKotelett legen je nach Dicke und etwa 30-40 Minuten im Backofen bei 80°C fertig garen. Das Kalbskotelett aus dem Backofen nehmen, eine Minute stehen lassen, damit sich das Fleisch entspannen kann. Den Rosmarinzweig entfernen und das Kotelett mit Salz & Pfeffer würzen. Anschliessen die gebratenen Steinpilze über das Kotelett geben.

Steinpilze 400 g Steinpilze frisch 50 g Butter 1 kleine Schalotte (gewürfelt) ½ Bund Petersilie gehackt Pfeffer & Salz aus der Mühle ½ dl Sherry

Zubereitung Die Pilze NICHT waschen! Man reinigt sie mit einem feuchten Tuch oder mit einem Pinsel, dann werden sie längs in Scheiben geschnitten (etwa ½ bis 1 cm. dick) Die Butter in einer grossen Pfanne aufschäumen, die Schalotte und dazugeben und kurz andünsten. Die Pilzscheiben hineinlegen und je Seite etwa 2 bis 3 Minuten braten und mit dem Sherry ablöschen. Sie sollen goldgelb bis goldbraun sein. Erst jetzt leicht mit Pfeffer und Salz würzen und mit Petersilie bestreuen.

Rotweinsauce 2 Rüebli klein ½ Sellerie ½ Lauch 3 Schalotten ½ Knoblauch Frisch 2 El Tomatenmark 0.5 dl Roter Balsamico Essig 1,5 dl Vermouth (Noilly Parat) 3-4 Stück Butter (sehr kalt) 400 ml. Rindsfond oder Rindbrühe 5 dl Rotwein oder besser noch drei 7dl Flaschen Wein. (Merlot, oder was auch immer Hauptsache es ist derselbe Wein)

Zubereitung Rüebli, Sellerie, Lauch und Schalotten schälen, vierteln und in kleine Stücke schneiden. Gemüse in grosser Pfanne mit ein paar Tropfen Olivenöl gut und ca. 15-20 Min. andünsten. (bis es Goldgelb ist). Tomatenmark dazugeben und weiter anschwitzen danach mit Balsamico Essig und Vermouth ablöschen und einziehen lassen. Rotwein dazugeben und mit Pfeffer, Oregon und Zucker abschmecken. Sollte noch etwas Wein übrig sein den Rest oder eine neue Flasche Wein in den Koch schütten! Sauce nun auf ¼ einkochen lassen, ab und zu umrühren. Sauce mit Gemüse durch ein grobes Sieb sieben und beiseitestellen. Gemüse Resten in Fond und oder Rinds Bouillon aufkochen. Bouillon oder Rindsfond mit dem Gemüse aus dem Rotwein durch ein Sieb abschütten und Gemüse entsorgen. (Wichtig, Gemüse soll gut abgetropft sein). Nun Brühe/Fond und Rotwein in einer kleineren Pfanne zusammengeben und weiter köcheln lassen, bis Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Vor dem Servieren kalte Butterstücken langsam einrühren und Servieren.

Tis Hagmann (tis.hagmann@bluemail.ch)

Verfasser: Dirk Mörz

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KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon) I 13

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Landgasthof Leuen

Der beste Koch des Landes zeigt sein Können in Uitikon Waldegg Der Urdorfer Dominik Altorfer wurde am 4. Oktober 2021 in Baden zum Koch des Jahres gekürt. Die Jury war von seiner Inszenierung mit dem Thema «Roots» begeistert und machte ihn zum Markenbotschafter der Gilde der Schweizer Köche.

Zur Person Dominik Altorfer, Jahrgang 1996, ist in Urdorf geboren. Nach einer Lehre bei Candrian Catering (Bahnhofbuffet Zürich) verschlug es den ehrgeizigen Jungkoch für eine Saison ins Waldhaus Flims. Die nächsten Stationen werden ebenso spannend sein: vom Atlantis Hotel Zürich bis hin zum Restaurant 1904 by Lagonda, eine Top Adresse mit 16 Punkte-Küche. Heute verzaubert Dominik Altorfer als Küchenchef seine anspruchsvollen Gäste im renommierten Landgasthof Leuen in Uitikon Waldegg. Dominik Altorfer stammt aus eine Gastronomen-Familie. Sein Grossvater war Gastronom und auch seine Eltern waren Gastronomen. Der berufliche Werdegang wurde ihm sozusagen in die Wiege gelegt. Dominik steht aber nicht nur in der Küche, er pflegt vielseitige Freizeitbeschäftigungen, wie zum Beispiel sein Engagement im Vorstand des Vespa Club Zürich. Er selbst ist stolzer Besitzer einer Vespa aus dem Jahr 1962, eine der ersten 125ccm-Modelle, die es gab, wie er betont.

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Der erste Platz ist ein Glanzresultat für den Jungkoch aus Urdorf. Entsprechend stolz äussert sich Dominik Altorfer zu seinem Titel: «ich bin überglücklich, diesen Preis gewonnen zu haben. Er ist

mir sehr wichtig, denn das Finale ist anspruchsvoll und als Sieger ist man dann ein Jahr lang das ‘Gesicht des Jahres’ des Schweizer Kochverbandes. Man erreicht eine hohe Glaubwürdigkeit, Menschen werden auf einen aufmerksam, und es hilft auf jeden Fall im Daily Business». Auch sein Arbeitgeber, Remo Schällibaum vom Landgasthof Leuen, ist begeistert: «Wir schätzen uns glücklich, Dominik bei uns zu haben und gratulieren ihm zum gewonnenen Titel.» Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs hiess «Roots». Dominik Altorfer begeisterte die Jury mit seiner Leistung restlos. Bewertet wurden etwa die Vorbereitung, die Geschichte, mit der das Menü präsentiert wurde und ob der Koch dem gesetzten Thema gerecht wurde. Das Material wurde ebenfalls bewertet und natürlich dann das Endprodukt, wenn es auf dem Teller liegt. Dominik Altorfer hat sich für ein spezielles Menü entschieden: «Vorgeschrieben waren drei Gänge. Ich bin mit einem Amuse bouche gestartet, das einen Prolog zum Hauptgang darstellt. Dazu habe ich eine Geschichte aus meiner Kindheit gewählt: Als Kind habe ich oft in Urnäsch im Kanton Appenzell auf einem Bauernhof gearbeitet. Also habe ich etwas von einem Appenzeller Kalb ver-

Dominik Altorfer, Chefkoch im Landgasthof Leuen in Uitikon Waldegg, freut sich über seine Medaille.

Mit diesem Menü hat Dominik Altorfer seinen verdienten Sieg errungen.

arbeiten: Bäggli, Filet und Milken. Das hat sich dann auch in den Hauptgang fortgesetzt. Mir ist wichtig, dass alle Teile eines Tieres verwendet werden, das möchte ich klar zum Ausdruck bringen. Zum Dessert habe ich dann Randen (eine Wurzel) verarbeitet, aussergewöhnlich, ich weiss – aber es schmeckt himmlisch».   n

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Aktuelle Daten/Infos: gewerbevereinuitikon.ch

KMU- und Gewerbeverein Uitikon Waldegg Husacherstrasse 41 8142 Uitikon Waldegg ingo.engelmann@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch Ingo Engelmann, Präsident ingo.engelmann@uitikon.ch Tel. 078 830 77 20

Uitikon hat wieder ein Dorfgespräch. Wir freuen uns darauf, Sie daheim im Dörfli willkommen zu heissen. Dörfli Restaurant, Zürcherstrasse 61, Im Üdikerhuus, 8142 Uitikon, Tel. 044 590 15 00, www.redu.ch


14 I KMU & Gewerbe Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Brand Report: Alvoso Pensionskasse | Vorsorge

Wieso ein Einkauf in die Pensionskasse sinnvoll sein kann Ein regelmässiger und frühzeitiger Einkauf in die berufliche Vorsorge erhöht das zukünftige Renteneinkommen und senkt den aktuellen Steueraufwand.

ziert werden, wenn in einem Jahr eine Einzahlung nicht möglich ist oder vergessen wurde.

Text und Bild: zVg

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen kälter. Zuverlässig wie das Jahresende naht häufen sich auch die Hinweise der Finanzinstitute, noch in diesem Jahr eine Einzahlung in die Vorsorge zu tätigen. Neben der Einzahlung in die Säule 3a (gebundene Selbstvorsorge) einer Bank oder Versicherung sollte auch immer eine Einzahlung in die berufliche Vorsorge, die Pensionskasse in Betracht gezogen werden.

Im aktuellen Zinsumfeld bietet die Einzahlung in die Pensionskasse einen weiteren Vorteil. Während die Banken und Versicherungen per Oktober 2021 Zinsgutschriften zwischen 0% und 0.25% offerieren, empfiehlt die BVGKommission dem Bundesrat, den BVG-Mindestzins auch für das Jahr 2022 bei 1.0% zu belassen. Viele Pensionskassen werden ihren Versicherten aber wohl, gute Anlagejahre 2019, 2020 und – gemäss Stand Mitte Oktober – auch 2022 sei Dank, einen Zins von 2.0% oder höher gutschreiben. Damit kann eine Einzahlung in eine Pensionskasse zehn Mal höher verzinst werden als eine Einzahlung in die Säule 3a.

Alle drei Arten der Vorsorge lassen einen Abzug des Einkaufsbetrags vom Einkommen im gleichen Mass zu. Im Unterschied zur Einzahlung in die Säule 3a mit einem maximalen jährlichen Betrag von CHF 6'883, lässt die Pensionskasse Einzahlungen ohne Begrenzung zu. Einzig die Rahmenbedingungen des eigenen Vorsorgeplans müssen berücksichtigt werden. Damit kann eine Vorsorgelücke auch finan-

Schliessen der Vorsorgelücke durch Einkauf in die Pensionskasse

Wenn Sie also die nächste Aufforderung Ihrer Bank oder Versicherung erhalten, halten Sie kurz inne und kon-

taktieren Sie Ihren persönlichen Vorsorgeausweis. Unter Umständen können Sie sich damit selbst ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen!   n

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KMU & Gewerbe Schlieren I 15

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Restaurant Salmen

Die neue Salmenfamilie «Möchten Sie einen Kaffee», fragt Tatjana, die freundliche Ferienablös, die zu den neuen Bedienenden des Salmen gehört und ergänzt: «Er kommt dann gleich.» Mit 'er' meint sie ihren Patron, der seit dem Sommer neu eingestiegene aufstrebende Jungwirt vom Salmen. Tatsächlich, da kommt er, lachend, das Handy am Ohr. Etwas scheint noch zu erledigen zu sein. «Bewerbungen», sagt er nach Beendigung des Gesprächs, «aber wir prüfen gut, wer zu uns kommen will. Wir sind eine Familie und alle Angestellten müssen in diese hineinpassen.» Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Der gelernte Restaurationsfachmann hat den Salmen von seinem Vater übernommen, alles neu gestaltet, die ganze Innenausstattung neu gekauft und seinem Lokal ein freundliches und sauberes Outfit gegeben. Dass er das Lokal übernehmen würde, war in seiner Familie abgesprochen. Die drei Schwestern hätten nichts mit Gastrogewerbe zu tun, erklärt Komani, und die beiden Brüder seien früher mit dem Vater hier gewesen. Nun habe man sich innerfamiliär dafür entschieden, dass er es übernehme. «Ich wollte es, weil es mir Spass macht, und so weht jetzt ein völlig neuer Wind.» «Inwiefern?», möchte ich wissen. «Das ganze Konzept ist neu, die Küche, der Service, die Ausstattung, das Mobiliar. Alles was wir wechseln konnten, haben wir gewechselt.»

chor nach einer Probe in den Salmen kam, spendierte der grosszügige Neuwirt der ganzen Gruppe feine Pizzen. Spanische Musik und Ferienatmosphäre Inzwischen haben sich zwei Musiker an den Rand der Terrasse gestellt, stimmen ihre Instrumente und stellen einen Lautsprecher vor sich hin, mit dem sie ihre Gitarren verkabeln. Ein klein wenig wähnt man sich an diesem lauen Frühherbstabend in den Ferien. Die beiden spanischen Musiker Leon und Cassias umrahmen die Mahlzeiten mit ihrer Musik. Gefunden habe er die beiden, weil er sie zu einem Drink eingeladen habe, Dann hätten sie ihm erzählt, dass sie Musiker seien und schon habe er die beiden engagiert.

Gut besuchtes Terrassenrestaurant Die meisten Plätze sind besetzt, auf einigen wenigen Tischen liegt ein Schildchen: «Reserviert», und tatsächlich kommen die Gäste nach und nach, so dass schliesslich praktisch jeder Tisch besetzt ist. Eine Tafel zeigt an, dass es heute zur ausführlichen Speisekarte auch Tapas gäbe, Fleisch auf einem heissen Stein oder Grilliertes vom Kohlengrill. Die Qual der Wahl ist den Gästen überlassen. Die Speisen sind preiswert und schmecken rundum. Als neulich der Frauen-

Krisen generieren Ideen Vor dem Salmen steht das kleine Zelt mit der Aufschrift «Covid-Testcenter». Zusammen mit der Rosenbergapotheke Bassersdorf, dank welcher eine professionelle Überwachung der Testung gewährleistet ist, hat der innovative Jungwirt dieses erstellt. Man werde versuchen, so Komani, die Tests so günstig wie möglich zu machen, aber wichtig sei doch schon mal, dass eine Testung möglich sei. Selbstverständlich habe er damit auch die Möglichkeit gegeben, sich testen zu lassen um danach ins Restaurant kommen zu dürfen. Das Zelt habe er angeschafft,

Ein neuer Wirt im Schlieremer Salmen

Pal Komani zeigt die Räume

Gemütliche Abendstimmung bei feinem Essen

die Angestellte sei von der Apotheke geschickt. Wenig Privatleben Zwar hat der 24-jährige in Uznach geborene Kosovare keinen Bezug zur Heimat seiner Eltern. Er fühlt sich aber durch und durch als Schweizer. In Kosovo, so meint er, kenne er niemanden, keine Strasse und keine Leute. Der Krieg der frühen 90-er-Jahre hat viele Ex-Jugoslaven vertrieben. Seine Verwandten lebten in den USA und in der Schweiz.

Neuanschaffungen ging. «Ich habe noch nie etwas angenommen, von dem ich nicht wusste, dass ich es zurückzahlen kann.» Die Freunde und auch Familienmitglieder würden an ihn glauben, erklärt er. Der Vater und auch die Geschwister seien zufrieden mit ihm, ja, seien auch stolz darauf, wie er das alles anpacke.

Hier lebt er mit seiner Freundin zusammen, «aber», so erklärt er lachend, «viel Privatleben gibt es nicht. Der Salmen ist jetzt auch meine Freundin. Ich bin jeden Tag da.» An Freunden fehlt es ihm nicht, haben diese doch mitgetragen, als es um Finanzen für

Ein begeisterter Gast Zu unserem Gespräch gesellt sich Heiri Lüthi, der vielen noch bekannte ehemalige Nassacker-Metzger. Begeistert sagt er: «Es ist um 180 Grad besser geworden, mehr kann man nicht sagen.» Dann fährt er aber doch fort: «Und diese Menus, hallo, und die Preise, einmalig. Ich kann ihm Menus vorschlagen. Auch heute gibt es wieder etwas Besonderes, Einmaliges. Im Salmen gibt es demnächst Original-Militärkä-

Auch der Saal ist schöner geworden

Gast Heiri Lüthi

seschnitten. Ich werde bei der Mischung dabei sein. Das Rezept bleibt geheim. Ich sage jetzt nichts mehr», lacht Lüthi. Vier Köche wechseln sich ab, und Komani mag sich nicht entscheiden, welcher der beste sei. «Alle vier sind super!», meint er, während er mir die grosse saubere Küche zeigt. Erneut erreicht ihn ein Anruf auf dem Handy. Dem Gespräch an merke ich, dass es sich um eine weitere Bewerbung handelt: «Das wichtigste ist Ihre Motivation», höre ich ihn sagen. «Sie müssen top motiviert sein.» Das wird das Erfolgsrezept des freundlichen und engagierten Neuwirts Pal Komani sein. Tatsächlich kommt man nun gerne wieder in den Salmen. Sehr gerne.   n

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16 I KMU & Gewerbe Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Brem + Schwarz Elektroinstallationen AG

Neue Partner für Brem + Schwarz Elektroinstallationen AG Der Zürcher Elektroinstallateur ist mit der Marke Strom Service 7/24 neuer Partner von Varta und Tesla-Powerwall. Text und Bild: zVg

Die Firma Brem + Schwarz Elektroinstallationen AG mit Sitz in Zürich engagiert sich nebst Ihrem Kerngeschäft Elektroinstallationen seit 43 Jahren auch im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Angebot reicht von Stromspeichern für Photovoltaikanlagen über Beratung, Lieferung, Inbetriebsetzung und Wartung inklusive 24-Stunden-Notfalldienst. Just für diese Dienstleistung wurde die neue Marke Strom Service 7/24 eingeführt, die nun zertifizierter Partner von Varta- und Tesla Powerwall-Stromspeichern ist. Mit dem Strom Service 7/24 will der Inhaber Urs Clement (Inhaber) zusammen mit dem Mitinhaber Mato Kelavo das Serviceangebot deutlich unterstreichen: «Persönlich, reaktionsschnell, ausdauernd und fokussiert» lautet der Leitsatz. Der Einsatz von Stromspeichern ist eine sinnvolle Ergänzung zur Photo-

Auf den 24-Stunden-Notfalldienst ist Verlass.

voltaikanlage. So speichert er den aus der Sonnenenergie gewonnen Strom und gibt ihn zum benötigten Zeitpunkt an den User ab. Mit einer privaten Photovoltaikanlage zur Eigenproduktion von Strom stösst man rasch an Grenzen: «Mittags liefert die Anlage zwar Strom, doch wird oft wenig davon genutzt», sagt Clement. «Am Abend, wenn der häusliche Stromver-

brauch ansteigt, gibt es dann keinen Eigenstrom wegen mangelnder Sonneneinstrahlung auf die Photovoltaikanlage. Dann muss teurer Strom aus dem Netz gekauft werden.» Mit einem Stromspeicher steht die selbst erzeugte Energie dagegen 24 Stunden am Tag zur Verfügung – ganz unabhängig vom Wetter.

Konzerttipp

MUSIK lautet das diesjährige Motto Die Schlieremer Musikantinnen und Musikanten sehnen sich sehr danach, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können und ein Konzert mit vielen musikalischen Höhepunkten präsentieren zu dürfen.

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Sieht aus wie ein Kühlschrank, ist aber keiner.

Die Nutzung des selbstproduzierten Solarstroms kann damit bis zu 80 Prozent gesteigert werden. Der Anteil des Stromverbrauchs, den man über die Solaranlage abdeckt – der sogenannte Autarkiegrad – steigt auf bis zu 60 Prozent. Zudem benötigt der Einbau eines Stromspeichers nicht viel Platz, wie Clement ausführt: «Die modernen Geräte haben die

Grösse eines Kühlschranks. Sie brauchen keinen speziellen Platz, sondern können in jedem Raum installiert werden – mit Vorteil in der Nähe des Elektrotableaus».   n

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Die beiden Konzerte stehen ganz unter dem Motto MUSIK. MUSIK verbindet. MUSIK bedeutet Emotionen, Liebe, Poesie, Leidenschaft, Glück, Erfüllung, Träume... Diese Eigenschaften möchte das Orchester mit ihrem Programm zum Ausdruck bringen und den Zuhörerinnen und Zuhörer wie auch sich selbst ein bezauberndes Konzerterlebnis ermöglichen. Denn MUSIK hat dem Orchester in den anderthalb Jahren gefehlt. MUSIK zu machen vor einem Live-Publikum ist nun endlich wieder möglich. Und so meldet sich der MHS klangvoll zurück. Die Schlieremer Musikantinnen und Musikanten freuen sich ausserordentlich, mit Dirigent Tobi Zwyer endlich wieder vor Publikum musi-

Seit neun Jahren dirgiert Tobi Zwyer den Musikverein Harmonie Schlieren

zieren zu dürfen. Alle sind dankbar, dass das nun erneut möglich ist. Galakonzert im Salmensaal Samstag, 20. November 2021 Konzertbeginn 20 Uhr Türöffnung und Restaurationsbetrieb ab 18 Uhr Tickets CHF 25.– erhältlich an der Abendkasse – vorbestellte Eintritte sind ab 18 Uhr zum Abholen bereit.

Generationenkonzert im Salmensaal Sonntag, 21. November 2021, Konzertbeginn 14.30 Uhr | Kollekte Generelle Informationen Beide Konzerte (Samstag und Sonntag) werden als 3G-Veranstaltung (geimpft, genesen, getestet) durchgeführt. Daher werden für den Einlass ein gültiges COVID-19-Zertifikat sowie ein Ausweisdokument verlangt. Dieses wird beim Eingang kontrolliert.   n

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 17

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Schreinerei Keel

Schreinerei Keel: Klein, aber oho! Michael Keel ist Schreiner aus Leidenschaft: Seine hohe Flexibilität ist ein Erfolgsfaktor.

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Michael Keel wusste schon während seiner vierjährigen Schreinerlehre in Zürich, dass er seinen absoluten Traumberuf gefunden hat: «Auch heute noch, viele Jahre später, bin ich immer noch dieser Meinung», sagt er rückblickend. «Das breite Angebot und die Nähe zur Kundschaft sorgen für Abwechslung, das schätze ich sehr an meinem Beruf.» Während seiner zehn Lehr- und Wanderjahren hat er viel gelernt: «Ich arbeite selbstständig, sorgfältig, sauber und genau. Unabdingbare Fertigkeiten für einen Schreiner.» Am 1. September 2009 machte er sich selbstständig und konnte eine Schreinerei übernehmen.

Michael Keel

Vom 23. bis 27. November 2021 findet einmal mehr die Berufsmesse Zürich statt. Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen, erhalten dort reale und praxisorientierte Einblicke in zahlreiche Berufe. Sie führt angehende Lernende mit Lehrmeistern und aktuellen Lernenden zusammen. Auch Michael Keel ist bis heute mit Leib und Seele dabei: Jung, zuverlässig, schnell und genau. Er verlegt Böden, Fenster und Küchen, macht aber auch Spezialanfertigungen. Von der Konkurrenz hebt er sich gemäss eigener Aussage mit einer hohen Flexibilität ab: «Ob Massbett, Dachausbau, Sideboard oder Einbauschrank, bei mir ist fast alles möglich».   n Mehr Infos: www.schreinerei-keel.ch

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18 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Garage Ewald Balzer

Oldie-Stossdämpfer aus Geroldswil Für ihre Oldtimer-Stossdämpfer ist die Garage E. Balzer bis weit über die Kantonsgrenze bekannt. Ein Augenschein vor Ort. Text: Mohan Mani, Bild: zVg

Als junger Automechaniker kam Ewald Balzer 1983 nach Weiningen und lernte die Herstellung, den Einbau, aber die Revidierung von Stossdämpfern von der Pike auf. Und selbst als heutiger Garagenbesitzer hat er eine treue Stammkundschaft, die für die Pflege ihrer Oldtimer auf sein Knowhow vertrauen: «Nicht nur der Bund gab uns seine Zeughaus-Lastwagen zum Revidieren, sondern wir kümmerten uns auch um ganze Taxi-Flotten», erinnert sich Balzer. «Heute kümmern wir uns um Oldtimer von Ferrari und Lamborghini, aber auch um englische Fahrzeuge von MG bis Rolls-Royce und Bentley – alles Modelle, die man sonst gar nicht mehr kriegt.» Auch Rennautos der Gruppen N und A waren immer mal wieder in Geroldswil zu Gast. Mittlerweile kommen Oldtimer-Besitzer von nah und fern, die von Balzer

via Mundpropaganda gehört haben: «Ich mache kein einziges Inserat für diese Dienstleistung. Aber an jeder Oldtimer-Messe kennt man mich.» Puncto Stossdämpfer kann Balzer rund 90 Prozent aller Oldtimer-Modelle revidieren. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil er mit einem Ex-Flugzeugtechniker zusammenarbeitet, der über ein grosses Fachwissen puncto Revisionen verfügt. Immer wieder gilt es auch B2B-Jobs zu erledigen, bei denen der Endkunde nicht erfahren soll, wo genau sein Oldtimer-Modell erneuert wurde. Balzer profitiert in diesem Gebiet auch von einer Kundschaft, die nicht so preissensitiv ist: «Wir machen die Preise nach Aufwand und unsere Kunden sind froh, dass es uns gibt», sagt Balzer selbstbewusst.   n

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- es zu einer Verschandelung unserer Ortsbilder führt, denn es wird vorgeschrieben, dass ein Teil des Stromes in den Gebäuden selbst produziert werden muss. Das bedeutet eine Pflicht zur Montage von Solarpanels! - das Gewerbe durch das Energiegesetz noch mehr leiden wird. Gerade nach der Coronakrise dürfen wir die Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern.

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Gewerbeverein Weiningen I 19

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

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Endlich ist Netzwerken wieder möglich

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Trotz viel Arbeit für seine Schreinerei findet Sascha Städeli Zeit fürs Co-Präsidium des Gewerbevereins Weiningen. Text: Mohan Mani, Bild: zVg

«Es kamen etwas wenig Leute» resümiert Sascha Städeli die 35. Generalversammlung des Gewerbevereins Weiningen, den er zusammen mit dem Mobiliar-Mann Reto Müller führt. Das örtliche Restaurant Limmatbrücke bot den idealen Rahmen, wobei die Traktanden von der Begrüssung bis hin zu Varia gesetzt waren. «Mit dem Verein konnten ja während der Coronapandemie keine Anlässe durchgeführt werden», sagt Städeli. Dafür hatte er mit seiner Schreinerei um so mehr Arbeit. Trotz weniger Leute vor Ort habe die GV einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch ist, um sein Netzwerk zu erweitern. Und gera-

de in schwierigen Zeiten bewährt sich der Zusammenschluss des lokalen Gewerbes und Detailhandels zur Wahrung und Förderung der gemeinsamen Interessen in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht. Auch in Zukunft freut sich Städeli über natürliche oder juristische Personen, welche selbständig in Handel, Dienstleistung, Gewerbe oder Industrie tätig sind, ihren Geschäfts- oder Wohnsitz in Weiningen haben und Mitglied werden möchten. «Unser Verein ist sehr klein und daher nicht so aufwendig» antwortet Städeli auf die Frage, wie er seine Arbeit als Gewerbevereinspräsi und Schreinermeister unter einen Hut bringt. Und wie immer hält er sich kurz und bündig, klipp und klar.   n

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Gewerbeverein Dietikon Editorial

Nachwuchsmangel auf dem Bau Wer soll in Zukunft unsere Häuser bauen? Die nach wie vor günstigen Zinsen spielen dem Baugewerbe immer noch in die Karten. Beste Voraussetzungen für Schulabgänger, in diesem Bereich eine Ausbildung zu starten, möchte man meinen. Doch schon seit Jahren leidet das Baugewerbe unter Nachwuchsmangel. Werden vielleicht bald keine Häuser mehr in guter Qualität gebaut, weil gut ausgebildete Bauarbeiter fehlen? «Sei schlau und geh zum Bau» - dieser Slogan zieht bei jungen Leuten anscheinend schon lange nicht mehr. Leider bleiben viele Lehrstellen unbesetzt. Das Problem ist, dass viele Schulabgänger nach einem Studium oder einer Ausbildung im Büro streben. Keine Lust auf harte Arbeit! Dass die Baubranche so unbeliebt ist liegt vermutlich an den Rahmenbedingungen. Früher Arbeitsbeginn, kein fixer Arbeitsort, bei schlechtem Wetter draussen arbeiten, man kriegt schmutzige Hände und Arbeitskleider… Es wird in der Realität auch einiges abverlangt, nicht nur körperlich. Aber auch der etwas härtere Umgangston auf dem Bau passt nicht jedem.

lichen, was in der Berufswahl eine Rolle spielt, dann ist die Anerkennung von grosser Bedeutung. Sie hätten gern Abwechslung bei der Arbeit, Karriereperspektiven, berufliche Anerkennung und einen guten Lohn… Aber genau das alles hat die Baubranche zu bieten. Ob eine Ausbildung auf dem Bau das richtige ist, können die Schulabgänger in einer Schnupperlehre herausfinden. Auch nach abgeschlossener Ausbildung gibt es sehr gute Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine Lehre auf dem Bau dient sehr wohl als bestes Grundfundament für eine steile Karriere. Es liegt ebenfalls daran, dass oft die Anerkennung von der Gesellschaft fehlt. Momentan ist die Situation noch nicht dramatisch. In vielen Firmen lassen sich personelle Lücken mit ungelernten, ausländischen, temporären Arbeitern füllen. Das ist aber keine Lösung, darunter leidet die Qualität enorm. Wenn es dem Baugewerbe nicht gelingt Schulabgänger zu begeistern, dann könnte sich die Situation bald ändern. Viele Firmen stehen in nahen Zukunft vor einem Generationenwechsel.   n Michael Angstmann

Ist es eine Frage des Geldes? Der Verdienst in der Ausbildung ist höher als in vielen anderen Branchen. Fragt man die Jugend-

Angstmann Mauerwerk GmbH Handwerk hat noch immer goldenen Boden.

Der Bauberuf bietet mehr als gedacht.


20 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Stadt Dietikon

Budget 2022 Das Budget 2022 schliesst bei einem seit 2019 unveränderten Steuerfuss von 123 % mit einem Defizit von 8.87 Mio. Franken ab. Gegenüber dem Vorjahr (-14.7 Mio.) ist das eine sehr erfreuliche Verbesserung, die in einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld keineswegs selbstverständlich ist. Die Erfolgsfaktoren sind die anhaltend positive Entwicklung bei den Grundstückgewinnsteuern, die Anpassung des Zusatzleistungsgesetzes (ZLG) und - last but not least - eine konsequente Ausgabendisziplin. Text und Bild: zVg

Die Erwartungen zum weiteren Verlauf der Pandemie und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen haben auch das Budget 2022 geprägt: Trotz grundsätzlich eher optimistischer Planung wird ein Rückgang der Steuererträge bei den natür-

lichen und den juristischen Personen und ein Anstieg bei den Fallzahlen der Sozialhilfe erwartet. Beim Personal- und Sachaufwand ist über die letzten Jahre ein Wachstum erkennbar. Dieses ist einerseits auf das Wachstum der Bevölkerung und der Schülerzahlen zurückzuführen und

andererseits auch auf die Rechnungslegungsvorschriften.

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Die Eigenwirtschaftsbetriebe schliessen (bis auf das Wasserwerk und die Seniorenresidenz) mit Defiziten ab. Es sind jedoch ausreichend Eigenmittel zu deren Finanzierung vorhanden. Die Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen betragen bei einem Realisierungsgrad von 70 % rund 15.45 Mio. Franken.

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Die Bestimmungen des Gemeindegesetzes lassen es zu, dass Defizite budgetiert und über das Eigenkapital ausgeglichen werden. Die Stadt Dietikon verfügt auf Grund der guten Rechnungsabschlüsse in den letzten Jahren über eine soliden.  n

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Gewerbeverein Dietikon I 21

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

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22 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Inserat:

Gartencenter Hoffmann

Der Duft von Weihnachten liegt in der Luft Auch die diesjährige Adventsausstellung im Gartencenter Hoffmann wird sinnlich und berührend.

Traditionell steht die Weihnachts-Präsentation von Olivia Hoffmann im Mittelpunkt und wird auch dieses Jahr wieder Akzente setzen: «Die diesjährige Ausstellung legt den Fokus auf völlig neue Gestaltungsformen, die aber nicht weniger Weihnachtsgefühle wecken sollen», meint Hoffmann zu Ihrer diesjährigen Ausstellung, die sie im beeindruckenden Riegelhaus präsentiert. Angenehme Düfte begleiten die Besucher durch die Ausstellung voller raffinierten Installationen. «Weihnachten fällt bei den meisten Leuten sehr klassisch aus. Es ist ein mutiger Schritt, etablierte Mauern zu durch-

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Jedes Jahr gehört die Weihnachtsausstellung im Gartencenter Hoffmann in Unterengstringen zu den Highlights im X-mas-Festkalender. Dieses Jahr steht sie unter dem Motto «Riechst du den Duft? – Weihnachten liegt in der Luft» und wird erneut viele Besuchende aus nah und fern anlocken. Vor Ort kann man sich von einer grossen Auswahl an wunderbaren Geschenkideen inspirieren und dabei kulinarisch verwöhnen lassen: Mit saisonalen Gaumenfreuden wie Raclette, Marroni und Glühwein. Die modern interpretierte und gut duftende Weihnachtswelt verzaubert alle Sinne.

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Gewerbeverein Urdorf I 23

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2021

Clique Schäflibach Urdorf und Knabengesellschaft Urdorf laden zur coolen Party ein

Chum a s’Fäscht in Urdorf Am Freitag 12. und am Samstag 13. November kann an der Urdorfer Bernstrasse 181 wieder einmal feuchtfröhlich gefeiert werden. Im grossen Festzelt wird die Partyband «Die Grafenberger» live aufspielen. Zudem gibt es ein urchiges Kafistübli sowie eine Bar. Am Samstagnachmittag dürfen sich die Kleinen am Karussell und an der Hüpfburg erfreuen.

Daten Freitag, 12. November 2021: 18.00 − 02.00 Uhr Samstag, 13. November 2021: 11.00 − 4.00 Uhr Der Eintritt ist gratis. Es ist eine 3G-Veranstaltung. Verlangt wird ein Covid-19-Zertifikat. Ein Corona-Testcenter steht vor Ort. Parkplätze sind vorhanden.

Text und Bild: Christian Murer

Die legendäre Urdorfer Fasnacht fiel in diesem Jahr – wie auch schon 2020 – komplett aus. Auch das traditionelle Urdorfer Waldfest, welches Anfang Juli hätte stattfinden sollen, musste die Knabengesellschaft schweren Herzens zum zweiten Mal absagen. Deshalb haben sich die beiden betroffenen Vereine etwas Kreatives einfallen lassen. Unter dem Motto «Chum a

s’Fäscht in Urdorf» wird zur grossen Party eingeladen. Der Eintritt ist gratis, jedoch nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat möglich. Um es den Besuchern so einfach wie möglich zu machen, steht ein Corona-Testcenter vor Ort. Etwas Heiteres fürs Gemüt … «Im Facebook entdeckte ich einen Beitrag zum gelungenen MutschellenFest, durchgeführt mit 3G», sagt Stefan «Isi» Isenschmid, Vizepräsident der Knabengesellschaft Urdorf, «da fand ich es gleich noch viel trauriger, dass in Urdorf die Chilbi abgesagt wurde.» Er dachte sich, dass es an der Zeit wäre, in Urdorf mal wieder etwas Heiteres fürs Gemüt erleben zu können. «So kam ich mit Michi Keel, dem Präsidenten der Clique Schäflibach, zusammen und wir dachten an ein Fest auf der Clique-eigenen Liegenschaft.» Urdorf soll endlich wieder ein echtes Fest feiern können, fand auch der Zeremonienmeister der Clique Schäflibach, Daniel Leutwiler: «Blitzartig packten wir gemeinsam die

Daniel Leutwiler und Stefan Isenschmid: «Auf dieser Wiese nahe der Autobahn wird das grosse Zelt für s’Fäscht stehen»

Fest-Idee an und stiessen damit in unserem Umfeld auf viel Lob». … und ein geiles Fest erleben Und so gründete man ein kleines OK und fing an zu organisieren und die entsprechenden behördlichen Zusa-

gen einzuholen. «Weil die Live-Band ‹Die Grafenberger› vor zwei Jahren bereits zur Fasnacht unterwegs waren und wir ihnen leider kurzfristig absagen mussten, fragten wir die vom Cannstatter-Wasen bekannte Partyband aus Baden-Württemberg nun für

‹s’Fäscht› an. Wir erhielten umgehend ihre Zusage und bestimmt werden sie mit Vollgas dabei sein und mit uns allen ein geiles Fest feiern», ergänzt Daniel Leutwiler.   n Mehr Informationen: www.sfaescht.ch

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24 I Kehrseite

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Kantonsratsgeflüster

Einbürgerung – erster oder letzter Schritt der Integration? Seit 2018 ist das Bürgerrechtsgesetz BüG des Bundes in Kraft und war bereits Jahre davor beschlossen. Es muss mit einem Kantonalen Bürgerrechtsgesetz umgesetzt werden. Das Bundesrecht schreibt vorweg 10 Jahre in der Schweiz und Niederlassung C vor. Als letzter Kanton regelt nun der Kanton Zürich dies genauer. Als schweizweit letzter Kanton tun wir dies, weil die Regierung um Regierungsrätin Jacqueline Fehr, SP, stets die Zeit verstreichen liess und im Jahre 2017 lediglich eine weiche Bürgerrechtsverordnung erliess. Die Akzeptanz wurde damit sicherlich nicht erhöht, weder der Verordnung noch des gleich weichen Gesetzes. Einbürgerung als früher Schritt der Integration prägt Gesetz Für bürgerlich Denkende ist eigentlich sonnenklar: die Verleihung des Zürcher Bürgerrechts an Ausländerinnen und Ausländer ist der Abschluss einer erfolgreichen Integration, nicht der Anfang. Der Entwurf des Kantonalen Bürgerrechtsgesetz (KBüG) ist aber vom Gedanken geprägt, dass eine frühe und schnelle Einbürgerung die Integration fördert. Erst nach der Einbürgerung könne eine Integration erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Haltung wird von Regierungsrätin Jacqueline Fehr, SP, bei jeder Gelegenheit kräftig betont. Und im Rat wurde dies

von allen Parteien widerspruchlos zur Kenntnis genommen. Dies ist aber aus SVP-Sicht verquer. Keine Verschärfung zum übergeordneten Bundesrecht Der vom Rat verabschiedete KBüG-Entwurf enthält nun entsprechend keine einzige Verschärfung zum übergeordneten Bundesrecht. Das Bundesrecht enthält einen Rahmen, aber der Entwurf entfernt sich kaum von den Mindestanforderungen. So bringt dieses Gesetz nichts, mindestens aus SVP-Sicht. Es kann getrost zurückgewiesen werden. Der Kanton Zürich braucht aber unbedingt ein schärferes KBüG.

«Inflation ist Diebstahl am kleinen Mann.»

Im Limmattal weiss man um die Problematik von hohen Ausländeranteilen Gerade im Limmattal wissen wir genau, was es heisst, eine starke Zuwanderung zu haben. Das Limmattal ist wirtschaftlich prosperierend, sehr. Entsprechend ist die Zusammensetzung der Bevölkerung des Limmattals auch ausgesprochen multikulti. Das ist nicht despektierlich gemeint. Es ist absolut spannend und schön, bei uns so viele Kulturen zusammen zu sehen. Aber je höher der multikulturelle Anteil an der Bevölkerung ist, umso schärfer muss man auf die Einbürgerung achten. Etwas unglaublich, aber wahr, im Zürcher Kantonsrat steht die SVP ganz alleine da mit dieser Meinung.

Eine ganze Reihe von zu weichen Punkten Viele Punkte sind zu verschärfen: die Aufenthaltsdauer in der Gemeinde (nur zwei Jahre ist zu wenig), die Anforderungen an die Deutschkenntnisse (nur Alltagssprache ist zu wenig), die Dauer von Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen (nur fünf Jahre betreibungsfrei ist zu wenig), die fehlende Erhebung von aktuellen Einträgen bei Polizeien (nur das Bundesstrafregister ist zu

wenig, insbesondere häusliche Gewalt gegen Frauen kann unerkannt bleiben, leider), die Anforderungen an die Mitwirkungspflicht der Bewerbenden (unentschuldigte Verletzung von Fristen muss zu Ablehnung führen), der Erlass von Gebühren bei jungen Erwachsenen (ein falsches Zeichen, was nichts kostet, ist nichts wert). Sie werden über das neue KBüG abstimmen dürfen, denn die SVP will das Referendum ergreifen.   n

Diego Bonato Kantonsrat, SVP, Aesch ZH

s'Schmunzel-Eggli

(Norbert Blüm, 21.07.1935-23.04.2020, deutscher CDU-Politiker, war 1982-1998 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung im Kabinett von Bundeskanzler Kohl)

s'Schämdi-Eggli Gewiss ist Ihnen der Begriff «Kunst am Bau» schon einmal begegnet. «Kunst am Bau» ist landläufig die Verpflichtung insbesondere des Staates als Bauherr, einen gewissen Anteil der Baukosten öffentlicher Bauten für Kunstwerke zu verwenden. Die wenigsten wissen aber, dass die faktische Zwangsfinanzierung dieser Kunst regelmässig über Abzüge am Werklohn der beteiligten Unternehmen erfolgt. Bei der Einweihung der öffentlichen Bauten lassen sich die Politiker dann gerne als grosse Kunstmäzene feiern. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die finanziellen Mittel von den beteiligten Handwerkern stammen; sie müsste man also als die wahren Donatoren feiern…   n

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