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Donnerstag, 8. November 2018 | 4. Jahrgang Nr. 7 | Auflage 48 000 Exemplare

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48 ros 00 sa 0 Ex ufl em a g pl e: ar e Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Die jüngsten Urdorfer Pfadis verbrachten ihr Herbstlager im luzernischen Pfadiheim Reiden

Im «Hotel El Local» eine Woche lang verwöhnt worden Die jungen URO-Wölfe bewiesen im Herbstlager unter anderem ihr Geschick als Hotelangestellte und erhielten mitten in der Nacht ihre langersehnten Pfadinamen. Text, Statements und Bilder: Christian Murer

Ein prächtig besonnter Herbsttag ist vor dem Pfadiheim Reiden erwacht. In der Küche bereitet Koch Stefan «Triak» Schaffner das Morgenessen zu. Nach dem Morgensport wird im Saal des «Hotel El Local» gefrühstückt. So heisst das Motto des Herbstlagers der Pfadi URO aus Urdorf. Dieses Mal führte der Weg der Wölfe – Pfadfinder zwischen sechs und elf Jahren – nach Reiden im Kanton Luzern, wo die Kinder sich eine Woche vergnügen konnten.

Motivierte Wölfe Nach der Stärkung wartet auf der grossen Wiese die Hotelolympiade. In zwei Gruppen wird potenzielles neues Hotelpersonal auf den Prüfstand gestellt. Das Lagermotto «Hotel El Local» inspiriert zu allerlei abenteuerlichen Aktivitäten. Für das verantwortliche Hotelpersonal ist aber am wichtigsten, dass die Kinder untereinander gut auskommen und näher zusammenwachsen. Das geschieht etwa beim kreativen Basteln, beim Postenlauf, am Fussballturnier, beim Wandern am Sempachersee, beim Zoo-

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 KGV Abstimmungsvorlagen 2 EnAW 3 Berufsbildungsforum 4 Ratgeber Gesundheit 5 Ratgeber Recht 6 Ratgeber Treuhand 6 Kulturtipp | Menu-Tipp 7 Spital Limmattal 8/9

Engstringen

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PR: A.R.T. AG

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Schlieren

Statements

Uitikon-Waldegg

Was gefällt dir am Herbstlager am besten? Xenia «Mimus» Kobel (10) «Dies ist mein erstes Herbstlager. Mir passen die Nachtübungen mit den Taufen. Mitten in der Nacht habe ich gehört, dass die anderen getauft worden sind. Das Essen finde ich mega fein. Der Morgensport finde ich auch cool.»

Spielerisch wird neues Hotelpersonal rekrutiert

Maria «Peach» Golicz (10) «Ich finde dieses HeLa super. Vor allem die Nachtübungen finde ich total cool. Die viele Freizeit gefällt mir auch, weil wir dann für die Wölfli-Prüfungen üben können. Ich warte nur noch ganz gespannt, bis ich getauft werde.»

Karina «Milou» Mutafyan (9) «Dass wir meistens spät ins Bett gehen, sagt mir zu. Dass wir hier ganz fein essen, finde ich wirklich einmalig. Das Hotel ‹El Local› gefällt mir sehr. Die Geschichte mit dem verloren gegangenen Schlüssel finde ich spannend.»

Maya «Dora» Ramer (7) «Hier im Wölflilager machen wir ganz viele lässige Sachen. Die zahlreichen Spiele gefallen mir. Die verkleideten Leiter als Hoteldirektor oder als Journalistin finde ich ganz lustig. Ich freue mich auch auf meinen Pfadinamen.»

Tom «Donkey» Schwarz (11) «Die zahlreichen Nachtübungen haben mir bis jetzt am besten gefallen. Auch die verschiedenen Spiele gefallen mir. Das Hotel hier finde ich auch super. Für das Essen gebe ich dreissig Sterne. Auf meine Taufe freue ich mich.»

Nícolás «Newton» Huber (8) «Im nahen Wald beim Pfadiheim haben meine Kollegen und ich eine kleine Burg gebaut. Dort machen wir jeden Tag Räuberspiele. Ich freue mich auf meine Taufe. Vor allem das Essen finde ich sehr fein. Dies ist mein erstes Lager.»

Livio «Mandrion» Sendor (8) «Dies ist hier in Reiden mein erstes Lager. Ich finds da mega cool. Vor allem das Basteln und die Ateliers fand ich bis jetzt super. Ich freue mich auf die Taufe. Da ich sehr gerne wandere, entsprach mir die Wanderung am Sempachersee.»

Marco «Herbie» Schaffner (8) «Dass all meine Freunde hier im ‹Hotel El Local› dabei sind, finde ich mega cool. Bis jetzt hat mir eigentlich alles gefallen. Vor allem die vielen Spiele und die Nachtübungen finde ich toll. Ich werde ja noch getauft.»

Mischa «Yoshi» Schweizer (8) «Meine Taufe fand ich mega cool. Ich heisse jetzt ‹Yoshi›. Die Wanderung an den Sempachersee und der Besuch des Hirschparks in Willisau entsprachen mir ganz und gar. Eigentlich fand ich an meinem ersten Wölflilager alles super.»

in unserer Älpler Stube 8951 Fahrweid Tel. 044 748 12 50

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Editorial Praliné-Kurs Kochabend

Julia «Saru» Hamburger (9) «Ich bin zum ersten Mal im Wölfli-Herbstlager. Mir gefällt hier im Pfadiheim der Platz, weil es viel Wald rundherum hat. Das Essen finde ich mega fein. Die Nachtübungen mit den vielen komischen Figuren fand ich total lustig.»

Chäsfondü

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Editorial Musikverein Harmonie Schlieren Networking PR: Ibervinos SA NV: AMAG Schlieren Arts & Food Festival Stadtnachrichten Event «Smoke in Schlieren»

Birmensdorf und Aesch

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Editorial NV: Swisslife Generalagentur Limmattal Einschaltung Weihnachtsbeleuchtung Schulraumplanung | Kommentar NV: Remax Plus

Schmücken Sie Ihre Firma mit einem neuen Logo!

Urdorf PR: Architekturbüro Meyer SIA AG

Dietikon

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Editorial 19 SVP Dietikon: Sessionsapéro 19 Sichlete 20 Arbeitsintegration Stadt Dietikon 21 SVP Dietikon: Parteiversammlung 21 NV: Restaurant Costa Blanca Mediterrana 22 Lehrlingslager der Wiederkehr-Gruppe 23

Geroldswil-Oetwil

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Weiningen

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Kehrseite Kantonsratsgeflüster s’Schmunzel-Eggli s’Schämdi-Eggli Leserbrief

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Editorial

Fortsetzung Titelseite: Die jüngsten Urdorfer Pfadis verbrachten ihr Herbstlager im luzernischen Pfadiheim Reiden

Schwieriger Entscheid zur richtigen Berufswahl

besuch in Rothenburg, beim Kartenschreiben und nicht zuletzt bei der Jungwolf-Prüfung. Ein Hit sind jeweils die selbst gedrehten Videos, die vor dem Zubettgehen gezeigt werden. «Ich habe das Lager als sehr spannend und super organisiert empfunden. Die

operation mit der Messe Schweiz (Zürich) AG seit Jahren die Berufsmesse Zürich. Sie ist die schweizweit wichtigste Messe in den Bereichen Berufswahl, Berufsinformation, Grund- und Weiterbildung.

Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Sagt Ihnen der Name Mateja Vuk etwas? Mir bis vor kurzem auch nicht. Mateja Vuk ist im dritten Lehrjahr und arbeitet beim in Dietikon domizilierten Unternehmen Vebego AG. Sie wurde vor kurzem an den nationalen Berufsmeisterschaften als Siegerin gekürt und darf sich nun Schweizer Meisterin in Gebäudereinigung nennen. Herzliche Gratulation zu dieser herausragenden Leistung in einer noch jungen Branche. Berufsmesse Zürich als Orientierungshilfe für junge Menschen Für einen jungen Menschen, dessen Geist und Körper bildlich gesprochen häufig einer Baustelle gleicht, ist die Berufswahl meistens ein äusserst schwieriger Entscheid. Die immer arbeitsteiliger werdende Arbeitswelt mit einer stetig wachsenden Zahl von Lehrberufen macht diesen Entscheid noch anspruchsvoller. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) organisiert in Ko-

Wölfe hatten grosse Freude und waren stets motiviert, was die tolle Arbeit des ganzen Leitungsteams unterstreicht», lobt die erfahrene Anja «Gioia» Olafsson das verantwortliche jugendliche Leiterteam.

Lernende und Fachleute gewähren Einblick in über 500 Lehrberufe, Schul- und Weiterbildungsangebote. Die Messe richtet sich an junge Leute, die vor dem Übertritt von der Schule zur Lehre stehen, an Eltern, die ihre Kinder bei diesem wichtigen Schritt unterstützen wollen, und an Lehrer, die mit ihren Klassen Eindrücke und Ideen sammeln möchten. Die nächste Berufsmesse Zürich findet vom 20. bis 24. November 2018 in der Messe Zürich statt. Nutzen Sie dieses Angebot. Weitere Informationen sind unter www.berufsmessezuerich.ch zu finden.

Das Hotelpersonal empfängt die ankommenden Wölfe

Mit dem Becher balancieren und laufen ist gar nicht so einfach

Basteln bereitet im Wölflilager stets viel Spass

Das Hotel der Zukunft

Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

KONTAKTBOX Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch

Das «Frässpäckli» mit Kuchen aus Mutters Backofen – immer wieder beliebt

Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. +41 56 633 46 00

Abstimmungsvorlagen vom 25. November 2018

Der KGV hat folgende Parolen gefasst:

NATIONALE VORLAGEN:

• Volksinitiative «Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere (Hornkuh-Initiative)»

• Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)»

• Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten; Änderung des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)

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Das Personal des «Hotel El Local» mit seinen jungen Gästen

JA

Impressum 8953 Dietikon 5507 Mellingen AG 5610 Wohlen AG 5620 Bremgarten 5442 Fislisbach

Tel. 043 322 58 88 Tel. 056 491 43 55 Tel. 056 470 60 13 Tel. 056 633 89 03 Tel. 056 491 43 55

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Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Redaktion

Verteilung

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Ständige Mitarbeiter: Diego Albertanti, Daniela Bahnmüller, Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Selina Engeli, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Regina Gregori, Patrick Holenstein, Marco Kälin, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Reto Müller, Werner Müller, Christian Murer, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Ines Tanner, Harald Tappeiner

Realisation/Produktion  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

artpainting, S. Bucher-Steinemann info@artpainting.ch

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Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


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Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

AMAG: Verbesserung der Energiebilanz mit EnAW

AMAG: Verbesserung der Energiebilanz mit EnAW, Interview

Mit Vollgas sparen

«Experten wie unser EnAWBerater sind Gold wert»

Die AMAG importiert, verkauft und repariert Autos in der ganzen Schweiz. In den Garagen wird neben den Fahrzeugen aber auch an der Energiebilanz geschraubt. Mit 17 Grossverbraucher-Betrieben ist die AMAG eine prominente Teilnehmerin der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW). Text und Bild: zVg

Sladjan Radojkovic

Der Audi S5 glänzt und funkelt, die Deckenlichter spiegeln sich in der polierten Motorhaube, auf dem Rücksitz des Cabrios sitzt ein Plüschhund. Die aufgereihten Autos formen zwei Kolonnen und folgen der Anordnung der Lichter an der Decke. Die Einrichtung des Verkaufsraums ist vom Hersteller strikt vorgegeben: Die Regeln schreiben die Anzahl Lichter pro Auto vor, sie bestimmen deren Form, Winkel und Lichtstärke. Dem Zufall wird hier nichts überlassen; sogar die Bodenplatten sind Audi-Etikette. Oder wie Dionys Wanner es ausdrückt: «Kreativität ist hier nicht gefragt.» Wanner ist zuständig fürs Energie-Management der gesamten AMAG-Gruppe. Im zweistöckigen Verkaufsraum von Audi kennt er sich aus. Der Betrieb ist Teil der Autowelt in Dübendorf, einer von schweizweit 75 Betrieben der AMAGGruppe. Die Firma importiert pro Jahr rund 100 000 Neufahrzeuge, von denen sie etwa die Hälfte in den eigenen Garagen verkauft. Vertrieben werden Fahrzeuge und Ersatzteile der Marken VW, Audi, SEAT, ŠKODA und VW Nutzfahrzeuge.

Interview und Bilder: zVg

Eigene Energie-Modell-Gruppe Als das CO2-Gesetz und der Grossverbraucherartikel in den ersten Kantonen in Kraft traten, wurde Wanner zum Energiekoordinator der AMAG auserkoren. Zusammen mit der EnAW coacht er die einzelnen Betriebe seit 2012 in deren Energie-Management. Eine sehr sinnvolle Aufgabe, meint er, wenn man sehe, wie viel Energieverschwendung bereits mit wenig Aufwand verhindert werden könne. Die Grossverbraucher der AMAG bilden zusammen eine eigene Energie-Modell-Gruppe, die von EnAW-Berater Stefan Graf betreut wird. Darunter finden sich Garagenbetriebe, Lackierwerke und der für den Import zuständige Standort in Birrfeld im Kanton Aargau. Graf sieht grosses Potenzial in dieser Organisationsform: «In den Garagen läuft vieles ähnlich, das macht den Austausch einfach und die Lernkurve hoch.» AMAG-Energiemanager

Willy Bossard

Interview mit Sladjan Radojkovic, Betriebsleiter, und Willy Bossard, Leiter Haustechnik AMAG Dübendorf

Rund 5700 Mitarbeitende kümmern sich bei der AMAG schweizweit um Import, Verkauf und Instandhaltung der Fahrzeuge

Wanner pflichtet bei. Die Lösungen seien immer dieselben: «Kürzere Laufzeiten, weniger Licht, weniger Wärme und weniger Druck bei der Druckluft.» Sparen bei Licht und Lüftung Die intensive Beleuchtung der Autos verbraucht viel Energie, genauso wie die Klimatisierung der Showräume. Wegen der Vorschriften der Hersteller könne bei der Lichtstärke nur wenig optimiert werden, sagt Wanner. Kleinigkeiten wurden verbessert, etwa die Lichter in Fensternähe, welche bei genug Tageslicht gedimmt werden. Anders bei den Lüftungsanlagen: Die riesigen, meist hohen Räume für Ausstellung und Garage müssen entsprechend durchlüftet und klimatisiert werden. Sind die Anlagen dafür richtig eingestellt und die Betriebszeiten angepasst, kann hier viel Geld gespart werden. In der Autowelt Dübendorf konnte der Energieverbrauch so um rund 600 Megawattstunden pro Jahr verringert werden. «Das hat die Leute schon stutzig gemacht, als sie im Monitoringsystem der EnAW gesehen haben, wie viel weniger Energie durch veränderte Einstellungen verbraucht wird», sagt Wanner. Dank der Umsetzung verschiedener Massnahmen sparen die Teilnehmer der AMAG-Gruppe jährlich 1 500 Megawattstunden an Strom und 2 000 Megawattstunden an Heizenergie.

Spielräume ausnutzen Zwei Jahre lang haben Wanner und EnAW-Berater Graf die einzelnen Standorte in der ganzen Schweiz besucht, analysiert und die Zielvereinbarungen ausgearbeitet. Mittlerweile sind viele Massnahmen umgesetzt und die AMAG befindet sich auf direktem Weg ins Ziel. Zwei Standorte haben die Vorgaben für 2023 sogar heute schon erreicht. Auch wenn Wanner zunächst viel Überredungskunst benötigte, um sein Management von der Idee zu überzeugen: Die Wirtschaftlichkeit der Massnahmen spricht mittlerweile für sich. «Die EnAW und der Bund haben da wirklich einen guten Weg gefunden, klimafreundliche und wirtschaftliche Massnahmen in Einklang zu bringen.» Bei der AMAG vermittelt Wanner sein Wissen nun auch zwischen den Standorten. Als gelernter Elektroniker, Beschaffungs-Spezialist und Energie-Koordinator hat er mittlerweile seinen ganz eigenen Erfahrungsschatz beisammen: «Ich schaue den Planern jetzt selbst mehr auf die Finger und kann dieses Wissen natürlich auch bei Neuanschaffungen beiziehen.» Selbst wenn die Möglichkeiten teilweise begrenzt sind – einen nutzbaren Spielraum haben Wanner und seine Kollegen bisher immer gefunden.

Was ist besonders am Standort Dübendorf? SR: Mit über 300 Mitarbeitenden und knapp 25 000 Quadratmetern Gesamtnutzungsfläche ist die AMAG Autowelt eine der grössten Garagen Europas. Wir verkaufen und warten Fahrzeuge der Marken VW, Audi, SEAT, ŠKODA und VW Nutzfahrzeuge. Unter demselben Dach befinden sich auch ein Karosserie- und Lackierwerk sowie ein Ausbildungszentrum, in welchem jedes Jahr über 200 Lernende ihre Kurse und Prüfungen absolvieren. Welche Massnahme hat sich hier am meisten ausgezahlt? SR: Als wir 2011 unser neues Gebäude bezogen haben, waren die Lüftungen standardmässig eingestellt. Wir hatten damals mit der Inbetriebnahme aller Maschinen und Arbeitsabläufe genug zu tun, sodass niemand die Betriebs-

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der EnAW? SR: Der Austausch mit unserem Berater hat immer makellos funktioniert. Herr Graf bringt grosses Wissen und Erfahrung im Bereich Energieeffizienz mit. Er weiss genau, an welcher Schraube gedreht werden muss, was für uns Gold wert ist. Welche Projekte sind in Zukunft geplant? WB: Die Lüftungen müssen ständig überwacht und angepasst werden. Ein weiteres Projekt in den nächsten Jahren wird sein, die Beleuchtung im ganzen Betrieb auf LED umzustellen. Konkret heisst das, einige Tausend Röhren auszutauschen.

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Grossverbraucher sind Betriebsstätten mit einem jährlichen Wärmebedarf von mehr als 5 Gigawattstunden oder einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 Gigawattstunden. Gemäss Kantonalem Energiegesetz können Grossverbraucher zu einer Verbrauchsanalyse und zur Realisierung von zumutbaren Massnahmen zur Verbrauchsoptimierung verpflichtet werden. Ist ein Unternehmen im Besitz einer mit der EnAW erarbeiteten Universalzielvereinbarung (UZV), werden die gesetzlichen Anforderungen für Grossverbraucher bereits erfüllt. Die UZV nimmt Rücksicht auf betriebliche Abläufe und ermöglicht es dem Unternehmen, die angestrebten Effizienzziele mit eigens für den Betrieb festgelegten Massnahmen zu erreichen.

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zeiten der Lüftungen hinterfragte. Unser Betrieb hat an Werktagen von 7 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, die Lüftungen liefen jedoch die ganze Woche von 4 Uhr bis 23 Uhr. Zum Glück haben wir das nach einiger Zeit bemerkt, da solche Lüftungen grosse Stromfresser sind. Wir konnten nach der Umstellung der Lüftungszeiten enorm viel einsparen. WB: Nun laufen die Lüftungen nur noch, solange sich Personen im Gebäude befinden, das ist normalerweise von 6 Uhr bis 20 Uhr. Bei über 20 Lüftungsanlagen und einem Gebäudevolumen von 185 000 Kubikmetern macht das viel aus. Des Weiteren haben wir die Temperaturen leicht angepasst, sodass während der kälteren Monate weniger geheizt werden muss.


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Berufsbildungsforum des Bezirks Dietikon

Den Beruf finden, der Freude bereitet Gymnasium oder Lehre? Das ist für viele Kinder und ihre Eltern die Frage. Zu einem öffentlichen Anlass lud das Berufsbildungsforum des Bezirks Dietikon (BBF) am 24. September in die Mensa der Kantonsschule Urdorf ein. Und die Kids kamen, gut begleitet von Müttern, Vätern und Bekannten.

Christine Viljehr moderiert durch die Veranstaltung Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Gymi oder Lehre? Beide Wege können zum Erfolg führen «Gymnasium, danach ein Studium, das ist genau der passende Weg», leitet Christine Viljehr, Präsidentin des BBFs und Leiterin der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Urdorf (biz) den Abend ein und ergänzt: «Aber manchmal ist eine Lehre der viel bessere Weg für die Berufskarriere.» Wer also die Wahl hat, sollte als Jugendliche und Jugendlicher wählen können, was ihr oder ihm Freude bereitet. Man sei sich bewusst, dass die Hürde ans Gymnasium oder für einen anspruchsvollen Beruf manchmal hoch sei, aber in erster Linie sei jener Beruf unter allen möglichen zu wählen, der Freude bereite. In seinem Referat berichtet Markus Eggler, der selber keinen gradlinigen Weg wählte und inzwischen Berufsund Laufbahnberater im biz Urdorf ist, über die Möglichkeiten und Hürden, gibt Informationen über das Schweizer Bildungssystem, erklärt, was eine Fachhochschule ist, was für Wege zu einer Hochschule führen können und betont, im Prinzip sei der Weg das Ziel. Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten seien ja bis ins höhere Erwerbsleben möglich. Schliesslich gehe es darum, das eigene Potential ausleben zu können. Fünf junge Menschen – fünf verschiedene Wege Fünf junge Menschen erzählen nun über ihre beruflichen Wege. Als erstes berichten die siebzehnjährigen Zwillinge Viktorja und Franciska Berisic, wie ihr Pfad sie erfolgreich ans Gymnasium führte. ChagALL heisst das

Zauberwort und meint «Chancengerechtigkeit durch Arbeit an der Lernlaufbahn». Die Kinder einer Migrantenfamilie wurden durch einen Hortleiter auf diese Stelle aufmerksam. Nach einer Aufnahmeprüfung und einem Motivationsschreiben seien sie dann jeweils an den Mittwochnachmittagen dorthin gegangen, hätten feststellen dürfen, die Lehrenden seien eher Mentoren denn Lehrer und zu schämen habe man sich nicht gebraucht, wenn mal eine Note nicht so gut ausgefallen sei. Die beiden jungen und motivierten Frauen hatten auch einen Plan B im Visier. Tatsächlich hatten beide bereits einen Lehrvertrag für eine kaufmännische Lehre in der Tasche, als sie vernahmen, dass sie die Gymiprüfung bestanden hätten. Dann war für beide der vorläufige Weg klar und der Lehrvertrag wurde wieder gekündigt. Sich doch für eine Lehre entscheiden? Gleich nach dem Gymnasium eine Lehre als Informatiker startete Joel Sennhauser. Er sei halt nicht der grösste Fan der Schule gewesen, habe arbeiten und selbständig sein wollen und sich deshalb für diesen Weg entschieden. Der Stift im zweiten Lehrjahr besucht begleitend die Berufsmittelschule. Im ersten halben Jahr sei es noch recht schwierig gewesen, plötzlich nur noch unter Erwachsenen zu sein, alles viel ernster nehmen zu müssen und auch weniger Freizeit zu haben. «Aber für die, welche sich für eine Lehre entscheiden», spricht er ermutigend die jungen Leute im Saal an, «dauert dieser Zustand nur etwa ein halbes Jahr, dann geht das weg.» Aus dem Publikum erntet er ein erheitertes Lachen. Man solle, ergänzt er, sich auch nicht

Referent Markus Eggler

(v.l.n.r.) Joel Sennhauser, Viktorja und Franciska Berisic, Sarafina Gredig, Lorenz Vogt

den Kopf darüber zerbrechen, wenn behauptet würde, die BMS sei sehr streng, denn das sei überhaupt nicht der Fall.

sität auch etwas Elitäres an sich. Allerdings sei für seine Berufswahl auch etwas Rebellion mitentscheidend gewesen. So habe nun halt alles ein wenig länger gedauert.

Bereits ein paar Jahre auf ihre Berufstätigkeit zurückblicken, kann Sarafina Gredig. Immobilienmaklerin habe sie werden wollen und deshalb nach einer gründlichen Abklärung beim biz in Urdorf eine kaufmännische Lehre absolviert. Die Kauffrau engagiert sich heute auch bei «SVIT Young», einer Jugendkommission des Immobilienverbandes in Zürich, bei welcher sie als Botschafterin tätig ist. Dabei gehe es um eine Vernetzung der verschiedenen Immobilienfirmen. Sie lerne hier einiges, u.a. auch Events zu organisieren. Vom Forstwart zum Studenten der Islamwissenschaften Eine Lehre als Forstwart habe er nach dem Gymnasium absolviert, stellt die Moderatorin Christine Viljehr einen weiteren jungen Mann vor, der aber schliesslich doch auf der Universität gelandet sei, wo er heute Islamwissenschaften, Geschichte und Recht studiere. Das sei die Kurzversion des Weges von Lorenz Vogt, er sei auch Tourenleiter bei Jugend und Sport gewesen, Käser, Hirte, Logistikmitarbeiter und so weiter, ergänzt sie, und fragt dann: «Was hier am meisten interessiert, ist, was Sie dazu bewogen hat, nach dem Gymnasium eine Lehre zu machen.» Das Gymnasium habe er nur besucht, weil er keine bessere Idee gehabt habe und weil ihm das Lernen immer sehr leicht gefallen sei. Nach einem Alpsommer, bei dem er auch im Wald habe arbeiten dürfen, sei für ihn klar gewesen, dass er eine Lehre als Forstwart machen wolle. Für ihn habe der direkte Weg Gymnasium – Univer-

Mehr als zehn Jahre nach der Matura zog es Vogt dann doch an die Universität. Er erinnerte sich seiner Reise in arabische Länder, wo er bereits etwas Arabisch gelernt hatte, und dies war dann entscheidend für seine Studienwahl. Die Eltern sollen einen bei jeder Entscheidung unterstützen Eindrücklicherweise richten sich die anschliessenden Fragen weder an den Vortragenden noch an die Moderatorin, sondern an die jungen Menschen,

die hier alle Möglichkeiten der Berufswege vertreten. Nach der Motivation der Wahl gefragt, antwortet Viktorja Berisic, sie habe sich halt überlegt, was sie die nächsten dreissig Jahre gern machen würde, für was sie morgens gern aufstehen würde, und ausserdem lerne sie ja gern. Nach einem Tipp gefragt, antworten alle fünf jungen Leute im gleichen Tenor, während sie ihre Botschaft nun einhellig an die Kinder und Jugendlichen im Saal richten: «Wählt euren Weg. Wählt das aus, was euch Spass macht. Stellt eure Interessen über die eurer Eltern.» Mögen die anwesenden Eltern die Botschaft der fünf jungen Menschen mitgehört haben.

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Ratgeber Gesundheit

Ich bin ein Limmattaler! «Ich bin ein Berliner.» Dieses Zitat stammt aus der berühmten Berlin-Rede des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy am 26.Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin, nachdem die Sowjets im Jahre 1961 den Mauerbau begonnen hatten. Mit der Abriegelung von West-Berlin wollte er mit diesem Zitat klarstellen, dass die USA West-Berlin keinesfalls dem sowjetischen Kommunismus überlassen wollten. Kennedy drückte damit seine persönliche Verbundenheit mit West- Berlin aus. Mit Stolz verkündete er seine Einstellung zur damaligen politischen Situation. Diese Worte entspringen wahrscheinlich einem Zitat von Cicero «Ich bin ein Bürger Roms». Auch Churchill bediente sich dieser Quelle und verkündete in einer Rede im Mai 1947 «Ich bin ein Europäer» – ein Statement zur damaligen Europapolitik. Diese berühmten vier Worte drücken eine klar mit Stolz getragene Aussage zur damaligen politischen Lage aus. Eine unverwechselbare Identifikation mit einem Ort oder einer persönlichen Haltung. Diese Verbundenheit und Identifikation kann jeder von uns auf verschiedenen Ebenen leben. Die Verbundenheit mit sich selbst, mit seinem Partner, mit der Familie (an Weihnachten stehen alle Familienangehörigen zusam-

men) oder mit Freunden. Heimatgefühl ist ebenfalls eine innere Verbundenheit (am besten zu spüren während der Fussball-WM), eine Identifikation mit seiner Heimatgemeinde oder Region.

«Ich bin ein Limmattaler» – Mit was oder mit wem würden Sie sich identifizieren? Mit der neuen Limmattalbahn? Mit einem der vielen Vereine? Mit einer bestimmten Person? Für mich ist die Frage leicht zu beantworten – mit dem neuen Limmattalspital! Dieser Ort ist für mich persönlich, je älter ich werde, von immer grösserer Bedeutung. Unsere Gesundheit sowie die Gesundheit unserer Familie und Angehörigen ist eines der wichtigsten Güter, wenn nicht gar das wichtigste, in unserem Leben. Wir alle wünschen für uns und unsere Liebsten im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls eine rasche, optimale und professionelle medizinische Versorgung. Im Wissen, dieses Spital in meiner Nähe zu haben, gibt mir eine Sicherheit. Darum bin ich ein Limmattaler! Am 15. September 2018 wurde der Neubau in würdigem Rahmen feierlich eingeweiht. Ein besonderer Tag für den Spitalverband Limmattal sowie für die ganze Bevölkerung des Limmattals.

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Bin ich nun ein Limmattaler oder nicht? Jeder kann sich die Frage selbst stellen. Wie bei der Limmattalbahn wird man wohl nicht nur Befürworter finden, doch haben Sie sich einmal überlegt, wie es wäre, wenn wir kein Limmattalspital hätten? Der dringende Notfall, der auf sich warten lässt, da das Spital nicht in der Nähe ist? Die Ambulanz, die nicht ausfährt, wenn es um Leben oder Tod geht? Was wäre, wenn die Notfallstation an Wochenendtagen und Festtagen geschlossen stünde? JA! «Ich bin ein Limmattaler.» Mit Überzeugung und Dankbarkeit identifiziere ich mich mit dem Ort und den vielen Dienstleistungen dieses Jahrhundertwerkes. Das Wissen, modernste medizinische Technologie und eine hervorragende medizinische Betreuung in meiner Nähe zu haben, beruhigt mich. Es ist keine Selbstverständlichkeit, die Möglichkeit zu haben, für den (hoffentlich nie eintretenden) medizinischen Notfall die Dienstleistungen des Limmattalspitals beanspruchen zu dürfen.

Das umsichtige Stimmvolk hat es uns ermöglicht, dass wir auf Jahrzehnte hinaus eine hochqualifizierte medizinische Betreuung in unserer Nähe haben. Umso unverständlicher ist die Haltung des Gemeinderats von Birmensdorf, der den Austritt aus dem

Spitalverband eingereicht hat. Ich hoffe, liebe Birmensdorferinnen und Birmensdorfer, dass sie diesem Antrag nicht Folge leisten werden, da dieser Beschluss sicherlich nicht im Sinne der Mehrheit in ihrer schönen Wohngemeinde ist.

nur mit einem Neubau ist eine optimale geriatrische medizinische Betreuung gewährleistet. Darum sagen wir aus Überzeugung JA zum neuen Pflegezentrum. Beste Grüsse Dr. med. Claudio Lorenzet

Die nicht wenigen Kritiker werden nun meine Zeilen wütend kommentieren. Kritik ist immer angebracht, denn nur dank dieser kann sich jeder verbessern, so auch das Limmattalspital. Wo passieren keine Fehler? Sind Sie selbst fehlerfrei? In einem Betrieb von fast 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gibt’s immer wieder Vorkommnisse, die nicht ideal ablaufen, doch glauben Sie mir, in anderen Spitälern ist es nicht anders. Geben wir dem neuen Limmattalspital die Chance, dass es unser «Limmi» wird und bleibt, damit wir mit Stolz und Demut sagen können: «Ich bin ein Limmattaler.» In den kommenden Monaten hat die Stimmbevölkerung des Spitalverbandes Limmattal wichtige Entscheide zu treffen, insbesondere zum Neubau des Pflegezentrums des Limmattalspitals. Eine Chance, die nicht verpasst werden darf. Bei der absehbaren demographischen Entwicklung der Limmattaler Bevölkerung wird der Bedarf an Pflegeplätzen massiv zunehmen und

Zum Verfasser: Der 59-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. clorenzet@bluewin.ch www.lorenzet.ch


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Ratgeber Recht

Ferienguthaben und Überstunden bei Freistellung Kürzlich wurde folgender Sachverhalt an uns herangetragen: Dem 57-jährigen Arbeitnehmer Samuel Suter wurde schriftlich die Kündigung (Kündigungsfrist von drei Monaten) mit gleichzeitiger Freistellung vorgelegt. Darin wird erklärt, dass die nicht bezogenen Ferienansprüche von acht Tagen und die Überstunden durch die Freistellung abgegolten werden. Zulässig oder nicht?

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Eine Freistellung ist nichts Aussergewöhnliches – in der Praxis werden Arbeitnehmer häufig im Zusammenhang mit einer Kündigung freigestellt. Dennoch stellen sich Fragen hinsichtlich der rechtlichen Ausgestaltung von noch nicht bezogenen Ferienansprüchen und Überstundensaldos im Rahmen einer Freistellung.

Nicht bezogene Ferienansprüche Ob noch nicht bezogene Ferienansprüche mit der Freistellung kompensiert werden können, ist im Einzelfall zu beurteilen. Grundsätzlich gilt das sogenannte Abgeltungsverbot nach Art. 329d Abs. 2 OR, wonach die Ferien während der Dauer des Arbeitsverhältnisses nicht durch Geldleistungen oder andere Vergünstigungen abgegolten werden dürfen. Gemäss Bundesgericht ist eine Abgeltung jedoch ausnahmsweise zulässig, wenn der Realbezug der restlichen Ferientage in der bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses verbleibenden Zeit nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Muss der Freigestellte nämlich eine neue Arbeitsstelle suchen, ist ein voller Ferienbezug unter Umständen nicht möglich. Ferien dienen der Erholung und nicht der Stellensuche. Damit ist aber auf der anderen Seite auch gesagt, dass die verbleibenden

Ferientage zu beziehen sind, wenn die Freistellungsdauer den Ferienanspruch übersteigt. Es gibt keine allgemein gültige Aussage, wie viele Ferientage tatsächlich bezogen werden müssen und wie viel Zeit für die Stellensuche bleiben muss. Das Verhältnis zwischen Freistellungsdauer und Anzahl Ferientage ist ein Hilfsmittel zur Beurteilung des Einzelfalls. Dem freigestellten Samuel Suter muss es folglich in der gegeben Zeitperiode ermöglicht werden, eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Die dreimonatige Kündigungsfrist übersteigt seinen Ferienanspruch von acht Tagen deutlich. Trotz allfälligen Schwierigkeiten bei der Stellensuche als 57-Jähriger, ist es wohl eher zumutbar, die restlichen Ferientage während der Freistellungsdauer zu beziehen.

Ratgeber Treuhand

«Bewertung nach dem Zivilrecht bei buchführungsführungspflichtigen Unternehmen Bei der Bewertung bei buchführungspflichtigen Unternehmen wird grundsätzlich unterschieden, ob die Fortführung der Unternehmung gegeben ist oder nicht. Ist die Fortführung nicht gegeben (aufgrund Aufgabe der Fortführung – Nachfolge nicht möglich oder Liquidation zwingend) wird die Bewertung auf die Veräusserungswerte (Liquidationswerte oder erzielbare Verkaufswerte) abgestellt. Die Bewertung muss vorsichtig erfolgen, darf aber die zuverlässige Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens nicht verhindern. Ist die Fortführung der Unternehmung gesichert, wird die Bewertung wie folgt vorgenommen: Grundsätzlich ist das Umlaufvermögen zum Stichtagswert zu bewerten und das Anlagevermögen zum Anschaffungswert abzüglich notwendiger Abschreibungen. Bei Fortführung erfolgt die Bewertung gemäss Art. 960 ff. Im Grundsatz erfolgt die Bewertung als Einzelbewertung, falls die Gleichartigkeit für die Bewertung als Gruppe üblicherweise nicht zusammengefasst werden kann. Zum Beispiel angefangene Arbeiten (nicht fakturierte Dienstleistungen nach neuem Rechnungslegungsrecht) oder Warenvorräte: Was sind die Anschaffungskosten? Was kostet mich ein Produkt im Einkauf, bis es bei mir im Lager ist (also Einkaufspreis inkl. Transportkosten bis zur Einlagerung). Sollte aber ein Produkt nicht mehr zu diesem Preis verkäuflich sein, ist die Bewertung zum tieferen Verkaufswert (tieferer Verkaufspreis abzüglich Verkaufs- und Vertriebskosten) vorzunehmen. Bei Sachanlagen: Die Bewertung erfolgt zum Anschaffungswert abzüglich notwendiger Abschreibung. Die Abschreibung erfolgt aufgrund Wertverzehr betreffender Nutzung. Durch die

betriebliche Nutzung wird der Wert der Sachanlage im Einstandspreis verzehrt. Gruppenbewertung/Einzelbewertung: Gleichartig ist zum Beispiel bei Beteiligungen bei gleichartiger Branche. Sind Beteiligungen an Unternehmen in verschiedenen Branchen, erfolgt keine Gruppen- sondern eine Einzelbewertung. Was heisst Einzel- und Gruppenbewertung? Einzelbewertung maximal Anschaffungskosten oder tieferen Verkehrswert. Bei der Gruppenbewertung erfolgt die Gruppenbewertung die Summe aller Beteiligungen zum höheren Verkehrswert oder tieferen Verkehrswert – die Bewertung ist der maximale Anschaffungswert. Beispiel Gruppenbewertung/ Einzelbewertung: Beteiligung A: Anschaffungswert CHF 250 000, Verkehrswert CHF 240 000 Beteiligung B: Anschaffungswert CHF 140 000, Verkehrswert CHF 160 000 Buchwert bei Gleichartigkeit (Gruppe weil z.B. gleiche Branche): Bewertung CHF 390 000 (Verkehrswert CHF 400 000 in der Summe, aufgrund Vorsichtsprinzip max. Anschaffung CHF 390 000 in der Summe) Buchwert bei Einzelbewertung (einzeln aufgrund verschiedener Branchen): Bewertung Beteiligung A CHF 240 000 (tieferer Verkehrswert) und Bewertung Beteiligung B CHF 140 000 (tieferer Anschaffungswert entgegen höherem Verkehrswert aufgrund Vorsichtsprinzip). Total Bewertung bzw. Buchwert Beteiligung zum Einzelbuchwert CHF 380‘000 (Minderwert zur Gruppenbewertung CHF 10 000). Aktiven mit Börsenkurs (z.B. Wertschriften mit langfristigem Anlagehorizont, somit Sachanlagen – ansonsten

Überstunden Überstunden können in gegenseitigem Einverständnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch Freizeit abgegolten werden (Art. 321c Abs. 2 OR). Ist die Kompensation durch Freizeit vereinbart, ist es seitens des Arbeitgebers zulässig, den Ausgleich mit der Freistellung anzuordnen. Besteht jedoch keine solche Vereinbarung, können Überstunden ausschliesslich mit der Zustimmung des Arbeitnehmers durch Freistellung kompensiert werden. Fazit Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Beurteilung des geschilderten Einzelfalls ergibt, dass die Kompensation der Restferien durch die lange Freistellungsdauer zumutbar erscheint. Hingegen sind die ausgewiesenen Überstunden von Samuel Sutter mangels anderweitiger Abrede auszubezahlen.

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

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Zum Verfasser Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

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Konzert-Tipp: Hozier im X-Tra

«Gwerbler choched»

Wie aus dem Nichts tauchte der Mann mit dem Hit «Take Me To Church» auf und war durch den hypnotischen Song und die kräftige Stimme kaum mehr wegzubringen. Auch vier Jahre später schwingen die Takte, hallen die Akkorde noch nach. Songs wie «Cherry Wine» oder «Someone New» unterstrichen den Status des irischen Songwriters zusätzlich. Mit dem selbstbetitelten Debüt gelang es dem Musiker, innerhalb eines Jahres die Welt im Sturm zu erobern. Danach hat Hozier erstmal die Erfolgswelle geritten und sich dann auf neues Material fokussiert. So ist die EP «Nina Cried Power» entstanden, die Hozier Anfang September veröffentlicht hat. Bemerkenswert: Dabei hatte der Musiker Unterstützung der Soul-Legende Mavis Staples.

I nvoltini mit MorchelFrischkäse-Füllung

Andrew Hozier-Byrne, wie der Künstler mit vollem Namen heisst, hat die Musik von seinem Vater geschenkt bekommen, denn der war ein Bluesmusiker. Der © Mainland Music AG Sohn hatte mit 15 Jahren schon die erste Band, schrieb sich später am Trinity College in Dublin zum Musikstudium ein und war in der Zeit ein Teil des Universitätsorchesters. 2012 entschied sich Hozier dazu, eine Solokarriere zu starten und schon 2013 landete er mit «Take Me To Church» seinen Megahit. Der Rest ist jüngere Musikgeschichte. Das Konzert im X-Tra ist übrigens der erste Auftritt des Musikers in Zürich überhaupt. Hozier spielt am 19. November 2018 im Zürcher X-Tra. Tickets bei Starticket.

Kino-Tipp: Nur ein kleiner Gefallen Eigentlich sind die Bloggerin Stephanie (Anna Kendrick, «Up In The Air») und die extravagante Mode-PR-Agentin Emily (Blake Lively, «The Shallows») grundverschieden und trotzdem gute Freundinnen. So denkt sich Stephanie auch nicht viel dabei, als sie von Emily um einen kleinen Gefallen gebeten wird. Sie soll deren Sohn Nicky von der Schule abholen. So weit, so normal. Nur taucht Emily nicht auf. Am Abend nicht und am Tag darauf auch nicht. Wochen vergehen und Stephanie kümmert sich mit ihrer Familie um Nicky. Gleichzeitig versucht sie herauszufinden, was passiert ist. Je mehr sie herausfindet, desto weniger scheint so zu sein, wie es aussieht. «Nur ein kleiner Gefallen» klingt von der Prämisse her unspektakulär, aber oft sind genau diese Filme spannend, weil sie ihr Innerstes nicht sofort offenbaren. Der Trailer zum Film sieht sehr viel versprechend aus und erste internationale Feedbacks sind durchaus positiv. Dazu kommt, dass die beiden Hauptdarstellerinnen in der Rolle von jungen Müttern ideal besetzt sind. Nicht zuletzt ist Regisseur Paul Feig ein erfahrener Mann, wenn es um schwarzen Humor geht. «Ein kleiner Gefallen» scheint eine gute Mischung aus Thriller und subtilem Humor zu sein.

Zubereitungszeit: 70 Minuten Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch © Impuls Pictures AG

Involtini mit MorchelFrischkäse-Füllung 8 Stück Kalbsschnitzel a 60 g 60 g Philadelphia 20 g Morcheln 8 Tranchen Rohschinken ¼ Bund Basilikum 8 Zahnstocher Wenig Öl zum Anbraten 1/2 dl Weisswein 1/4 dl Nouilly Prat Etwas Butter Etwas frische Petersilie und Thymian gehackt 50 g Gemüsewürfel 1/4 dl Madeira 1/2 Glas Kalbsfond Etwas Tomatenpüree ½ Schalotte, fein gehackt Pfeffer, Salz, Paprika

«Nur ein kleiner Gefallen» startet am 8. November in den Kinos.

CD-Tipp: Tina Dico - «Fastland» Tina Dico ist seit 17 Jahren als Künstlerin, Songwriterin und Sängerin unterwegs. Die Dänin lebt inzwischen im isländischen Reykjavik und das passt irgendwie auch zur sehr feinfühligen Musik. Wer sie schon live erlebt hat, kennt ihre dynamischen Spielereien zwischen wuchtig und elegant, lasziv und verträumt. Etwas lockerer startet sie mit «Not Even Close» in ihr neues Album und zeigt gleich, dass sie auch beim Texten keine halben Sachen macht. Plattitüden sind bei ihr wenige zu finden, in Zeilen wie «It’s hard to play with open cards when you losing to the King of Hearts – again» bleibt sie verständlich und metaphorisch zugleich. Der Catcher ist und bleibt aber die Stimme der Dänin. «People Are Stranger» zeigt die klassische Songwriterin in Dico, pendelt zwischen Folk und Indie-Pop und die sanften Gitarren von «Something You Can Keep» stimmen beim abschliessenden Song ein letztes Mal für Tina Dico ein, um ein Album zu runden, das in das Schaffen von Dico nahtlos passt, aber trotzdem nicht auf der Stelle tritt. Sowohl musikalisch als auch gesanglich hat Tina Dico sich vorwärts bewegt. «It’s a song for every age» singt sie im Abschlusssong und bringt damit auf den Punkt, was sie möchte, nämlich Generationen verbinden.

ZUTATEN

Zubereitung © Irascible Music

1. Schalotten und Morcheln in der warmen Butter andämpfen. Wein und Nouilly Prat dazugiessen, zugedeckt ca. 10 Minunten köcheln, auskühlen. Frischkäse, Peterli und Thymian daruntermischen, würzen.

«Fastland» ist bereits seit Ende September im Handel.

DVD-Tipp: «Am Strand – On Chesil Beach» Es war Liebe auf den ersten Blick, als sich Florence (Saoirse Ronan, «Lady Bird») und Edward (Billy Howle, «Dunkirk») in den wilden 60ern in Oxford zum ersten Mal treffen. Eher aus Langeweile stolpert Edward in eine Kundgebung gegen Atomwaffen und doch verändert diese Entscheidung sein Leben. Die schöne Musikerin Florence aus gutem Hause hat es ihm angetan. Dass er selbst eher aus der Arbeiterschicht stammt, stört sie nicht. Die Liebe gedeiht und so kommt es zur Hochzeit und der Hochzeitsnacht, die in einem malerischen Hotel am britischen Chesil Beach geplant ist. Die Geschichte nach einem Roman von Ian McEwan («Abbitte») startet im angesprochenen Hotel, also mit der angehenden Hochzeitsnacht, und man spürt schnell, dass etwas nicht stimmt. Florence wirkt nervös, Edward ebenso. Beide haben Erwartungen und das Gefühl, diese befriedigen zu müssen. Die beiden © Impuls Pictures AG Eheleute haben völlig unterschiedliche Lebensentwürfe für die Zukunft als Ehepaar. Und genau hier hat der Film sein einziges Problem. War Anfang der 60er die sexuelle Revolution noch eher am Köcheln, ist man heute viel weiter und die Diskussion wäre, ohne zu viel zu verraten, wohl nicht mehr so dramatisch. Wer sich aber auf den Zeitgeist einlässt, kann schnell nachvollziehen, welche Bedenken im Raum stehen und der Film erlaubt es, Sympathien zu verteilen. Selbst wenn der Hauptgrund wohl auch für die 60er aussergewöhnlich war. Trotzdem, die Prämisse funktioniert und bildet schön ein Stück Zeitgeist ab. «Am Strand» ist bereits im Handel erhältlich.

2. Die Kalbsschnitzel klopfen, den Rohschinken drauflegen und mit der Morchelmasse bestreichen, dann satt aufrollen und mit einem Zahnstocher schliessen. Die Involtini in etwas Öl anbraten und im Ofen warmstellen.

3. Kleine Gemüsewürfel zum Bratsatz geben und anrösten, leicht tomatieren und mit Madeira ablöschen und mit Kalbsfond auffüllen. Das Ganze ca. 6 Minuten etwas einkochen, nochmals abschmecken, die Involtini aus dem Ofen in die Sauce geben und nochmals 3 bis 4 Minuten ziehen lassen. Dazu passt hervorragend Weisswein-Risotto.

ZUTATEN Weisswein-Risotto 1 Zwiebel, gehackt Butter zum Dämpfen 200 g Risottoreis, z. B. Carnaroli 1 1/2 dl Weisswein oder Bouillon 5 dl Bouillon 40 g geriebener Parmesan 60 g Mascarpone Wenig Salz Pfeffer

Zubereitung Zwiebel in der Butter andämpfen. Reis dazugeben, mitdünsten, mit Wein oder Bouillon ablöschen. Bouillon nach und nach unter gelegentlichem Rühren beifügen, 20 Minuten köcheln. Parmesan dazugeben, mischen, würzen und mit Mascarpone verfeinern.

Verfasser: Dirk Mörz Idee: Dirk Mörz & Max Steiner

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Neues Spital Limmattal

Offizielles Übergabe- und Einweihungswochenende

Das neue Spital Limmattal am Einweihungstag

Text und Bilder: Christian Murer

Nach einer Rekordzeit von rund vier Jahren Bauzeit übergaben die Totalunternehmer Losinger Marazzi gemeinsam mit VAMED am Wochenende vom 14./15. September offiziell den Neubau an den Spitalverband Limmattal. Am Freitag feierte eine geschlossene Gesellschaft aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheitswesen die

festliche Übergabe. Und am Samstag kamen rund 8000 Besucherinnen und Besucher aus nah und fern zur Besichtigung des neuen Spitals. Konzerte diverser Gruppen sowie regionale Vereine mit einer breiten Auswahl von kulinarischen Angeboten gaben diesem einmaligen Anlass den gebührenden Rahmen. Seit dem 22. Oktober 2018 ist das neue Spital betriebsbereit.

Offizielle Übergabe des neuen Limmi am Freitagabend

Regierungspräsident Dr. Thomas Heiniger und Dr. med. Basil Caduff, Chefarzt Medizinische Klinik, Spital Limmattal

Ex-Stadt- und Spitalpräsident Peter Voser, jetziger Schlieremer Stadtpräsident und VR-Präsident Spital Limmattal Markus Bärtschiger sowie Ex-Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin

Über 8 000 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag

Am Samstagmorgen spielte der Musikverein Harmonie Schlieren


Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Die neuen Einer- und Zweierzimmer mit Blick ins Grüne

Der neue Operationssaal mit dem Da-Vinci-Roboter

Blick in die Spitalapotheke

Die neue Heizanlage mit Erdwärme

Gewerbeverein Engstringen Publireportage: A.R.T. AG

Burnout und Stress nachhaltig lösen Raus aus dem Burnout und Stress – hinein in Leichtigkeit und Entspanntheit. ren. Unausweichliche Folgen sind körperliche Beschwerden, eine innere Leere, Leistungsabfall und Zukunftsängste. Burnout und Stress sind auch eine grosse Belastung für Partnerschaft und Familie.

Doris Lauber, dipl. Therapeutin NGH

Text und Bild: zVg

Es ist der berühmte Satz «Ich kann nicht mehr», der eigentlich alles sagt, worauf es ankommt. Kurz und prägnant beschreibt er den Zustand der beruflichen und privaten Erschöpfung. Die dauerhafte Überbeanspruchung hat Signale, doch wir sind regelmässig eher darum bemüht zu funktionieren, als auf unser Unterbewusstsein zu hö-

Veränderungen zulassen Loslassen und geniessen lautet die Devise. Doch bevor es soweit ist und Betroffene die übersteigerten Erwartungen sowie die damit verbundene Frustration hinter sich lassen können, braucht es Erkenntnisse über die Grundursache. Und den Willen Veränderungen tatsächlich zuzulassen. Trance bei Burnout ist eine grossartige Hilfestellung. Tiefe neuronale Entspannung ist im therapeutischen Trance-Zustand die Basis für eine psychische Neuordnung. Für die verblüffend hohe Wirksamkeit von Hypnose sorgen Angst- und Stresslösungstechniken. Sie führen zu dauerhaftem Erfolg. Moderne Intervention – die DL-Methode als Stabilitätsfaktor: Im Unterbewusstsein lassen sich be-

lastende Selbstbezüge sanft korrigieren und psychische «Altlasten» entsorgen. Es ist die Basis für ein befreites Leben mit absoluter Selbstkontrolle. Am 21. November findet ein kostenloser Infoabend zum Thema «Burnout und Stress» statt. Nähere Infos und Anmeldung unter: www.dorislauber-coaching.ch.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Engstringen Sonnenbergstrasse 14, 8102 Oberengstringen neon-nydegger@bluewin.ch www.gvengstringen.ch Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch Tel. 044 750 38 78, Mobile 079 221 22 71

AGENDA Räbeliechtli-Umzug und Erzählnacht Freitag, 9. November, 18 bis 21 Uhr Dorfplatz, Oberengstringen

Chlausmärt Oberengstringen Di/Mi, 27./28. November, 7 bis 20 Uhr Zentrumssaal (mit Küche)

Gemeindeversammlung Montag, 19. November, 20 Uhr Gemeindesaal im Zentrum

Weitere Infos: A.R.T. AG Dorfstrasse 9 b 8103 Unterengstringen Tel. 079 416 94 34 www.dorislauber-coaching.ch

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10 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Editorial

Musikverein Harmonie Schlieren in Concert im Salmensaal

Rückblick in Dankbarkeit Standard! Rückblickend waren es wohl diese Modernisierungen, die in mir das Feuer für die Abfallbewirtschaftung entfachten. Und dieses Feuer lodert bis heute.

Markus Moosmann, Bereichsleiter Entsorgung Stadt Schlieren Ende März 2019 werde ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach fast 30 Jahren beruflicher Tätigkeit für die Stadt Schlieren in den Vorruhestand gehen. Viele Menschen und Erlebnisse prägten diese schöne Zeit und ich schaue an dieser Stelle auf Einladung von Gewerbevereinspräsident Thomas Landis gerne zurück. In Urdorf aufgewachsen, absolvierte ich in den späten 1970er-Jahren bei Saurer in Zürich eine Berufslehre als Lastwagenmechaniker. Dann folgten Auslandaufenthalte und eine sechsjährige Anstellung bei den VBZ, bevor ich am 1. April 1990 meine Stelle als Handwerker-Chef der Gesundheitsabteilung unter Stadtrat Willi Bolliger in Schlieren antrat. Inwiefern meine Entscheidung damit zusammenhing, dass auch die überaus charmanten Spitex-Frauen in unserer Abteilung arbeiteten, lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei feststellen… Die Arbeit war vielseitig und interessant. Ich durfte das Personal der verschiedenen Bereiche (vom Friedhof über die Toilettenanlagen bis zum Abfuhrwesen) führen. Als nach sechswöchiger Einführung mein Vorgänger in Pension ging und dessen Stellvertreter gleich noch kündigte, stand uns allen eine harte Zeit bevor, da an allen Ecken und Enden Modernisierungsoder Sanierungsbedarf herrschte. Es war für alle manchmal ein echter «Chrampf», aber letztlich ging alles irgendwie auf und die Herausforderungen schweissten uns als Team zusammen. Im Januar 1993 führte die Stadt Schlieren die Abfallsackgebühren ein. Zudem wurde ein Lastwagen mit Kran gekauft, der mit einem Kinshofer-Entleerungsgerät die nach Farben getrennten Glascontainer leeren konnte – wir waren damals die Ersten, heute ist das

Als unerwartet grosse Herausforderung erwies sich der regionale Gebührensack und die Containerbändel. Die Behörden glaubten, man könne mit dem Gewerbecontainer (kostete damals 65 Franken pro Leerung) den Gebührensack quersubventionieren, hatten die Rechnung aber ohne die Marktwirtschaft gemacht. Der Schuss ging in die Hose, private Anbieter drängten in den Markt, welche für 25 Franken(!) die Container leerten. Doch wir vermochten zu reagieren und entsorgten als erste Gemeinde nach effektivem Gewicht. Die Kunden kehrten zu uns zurück und so mussten wir glücklicherweise keine einzige Stelle abbauen. Ein Highlight in meiner beruflichen Tätigkeit war natürlich auch der Einzug in den modernen neuen Werkhof im Juli 2003, wo wir seither optimale Arbeitsbedingungen haben. 2007 schafften wir den ersten Gaslastwagen an, auch der nächste Kehrichtwagen war einer mit Gasantrieb. Das hat mich aus Gründen, deren Erläuterung hier den Rahmen sprengen würde, nie überzeugt. Ich bin mir sicher, die Zukunft gehört den elektrischen Antrieben, ganz besonders im urbanen Umfeld. Das rasante Wachstum der Stadt Schlieren hat natürlich auch unsere Abteilung stark gefordert. Im Frühling 1990 wohnten in Schlieren gerade mal 13 000 Menschen, 2018 zählen wir 18 600 Einwohnerinnen und Einwohner. Allerdings zählen wir heute nur einen Mitarbeitenden mehr als 1990, was einerseits auf die effizienzsteigernde Technologie und andererseits auf das hohe Engagement unserer Mitarbeitenden zurückzuführen ist. Ich habe in den vergangenen drei Jahrzehnten viele positive, engagierte und interessante Menschen kennenlernen dürfen. Bereichernd war diese Zeit, manchmal sind sogar Freundschaften entstanden. Mein sehr gutes und eingespieltes Team werde ich in Zukunft ebenso vermissen, wie viele Mitarbeitende unserer Lieferanten und Partner. Andererseits freue mich natürlich auch darauf, in Zukunft für viele und vieles mehr Zeit zu haben.

Eine neue Vereinsfahne wird eingeweiht Der Musikverein Harmonie Schlieren lädt am Wochenende vom 24./25. November zum Galakonzert und zur Fahnenweihe ein.

Musikverein Harmonie Schlieren mit Dirigent Toby Zwyer am Jahreskonzert 2014

Text und Bilder: Christian Murer

Einmal mehr lädt der Musikverein Harmonie Schlieren seine Anhänger zum traditionellen Galakonzert ein. Dieses Jahr lässt das Blasorchester den Musikautomaten «Jukebox» erklingen. Dabei kann man einige Lieblingsstücke der Schlieremer Musikantinnen und Musikanten erwarten – getreu dem Motto «MHS-Galaunterhaltung pur». Der musikalische Leiter Tobi Zwyer und Moderator Christof Bühler freuen sich, die Jukebox zum Laufen zu bringen. Dies auch dank der Unterstützung durch die Konzertbesucher.

Türöffnung ist ab 18 Uhr. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Tickets: CHF 25.– Vorverkauf über: www.mhs-schlieren.ch Sonntagskonzert mit Fahnenweihe Der Musikverein Harmonie Schlieren freut sich sehr, seine Anhänger dieses Jahr zu einem speziellen Sonntagskonzert einladen zu dürfen. Aus organisatorischen Gründen beginnt das Konzert bereits am späteren Vormittag. Wie

Flötistin Corinne Mosimann

schon am Samstagabend, lässt das Blasorchester auch am Sonntag die «Jukebox» erklingen. Im Rahmen des Konzertes weihen die Schlieremer Musikantinnen und Musikanten eine neue Vereinsfahne ein. Diese schenkte die Zunft zum Widder aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums als Zunftspiel. Dieses grosszügige Geschenk soll nach dem Konzert mit allen Konzertbesucherinnen und -besuchern bei einem Apéro im grossen Saal des Restaurant Stürmeierhuus gebührend gefeiert werden. Türöffnung ist um 10.30 Uhr. Das Konzert beginnt um 11 Uhr. Der Apéro wird ab 14 Uhr offeriert. Der Eintritt ist frei – es wartet jedoch eine Kollekte.

Bassist Marco Biondi Limmattal_Sujet_08b_Einweihung_85x120_v01.pdf

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WIR LEBEN KÜCHE.

AGENDA Öffentliche Parlamentssitzung Montag, 12. November, 18 Uhr Aula Schule Reitmen

Es gibt wiederum eine grosse Tombola. Und nach dem Konzert erwartet die Gäste ein Barbetrieb.

Sonntagskonzert mit Fahnenweihe Musikverein Harmonie Sonntag, 25. November, 11 bis 13.45 Uhr Salmensaal, Schlieren

Galakonzert Musikverein Harmonie Samstag, 24. November, 20 Uhr Salmensaal, Schlieren

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Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren info@gvschlieren.ch, www.gvschlieren.ch Thomas Landis, Co-Präsident tho@landis-arch.ch, Tel. 044 730 73 33 Diego Albertanti, Co-Präsident d.albertanti@jfjost.ch, Tel. 044 755 53 53

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Gewerbeverein Schlieren I 11

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Gewerbeverein Schlieren: Networking-Anlass

Mitglied sein im Gewerbeverein bedeutet ein «Geben und Nehmen» Zum zweiten Mal trafen sich Mitglieder des Schlieremer Gewerbevereins unter dem Vorzeichen «Networking», dieses Jahr am 4. Oktober im Restaurant Trattoria Italiana an der Herrenwiesenstrasse. Bei den Begegnungen und regen Gesprächen untereinander wurde fleissig am Netz der Schlieremer Unternehmen gewoben. Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Das lokale Gewerbe besser kennenlernen «Zwar wohne ich seit meiner Geburt in Schlieren», meint der Maler Ramon Hampel, «aber an solchen Anlässen merkt man, dass man viele doch noch nicht kennt.» So treffen sich Maler und Gipser, Sanitär und Gebäudetechniker, Reisebüroangestellte und Restaurantbesitzer. Gegenseitig will man sich bei Aufträgen berücksichtigen und unterstützen. Nach einem Beispiel gefragt, lacht Marco Lazri: «Ja, zum Beispiel hat Kuoni das Weihnachtsessen bei uns in der Corona bereits reserviert, sie wissen es einfach noch nicht!» Sei es eine Einmannoder Einfrau-Firma oder ein Geschäft mit mehreren Angestellten, hier treffen sich Baustoffhändler und Haustechnik-Planungsbüro, Gestalter realer und virtueller Räume wie auch eine Concierge-Firma. Auch die Frauen sind erfreulich gut vertreten. Ina Knuchel von der Firma Atticus Contemporary Living hat bereits erfüllt, was Thomas Landis später in seiner Rede erwähnen wird: Sie hat mit Susanne Morf einen Gast mitgenommen. Ein Ziel des Anlasses ist es, das lokale Gewerbe besser kennenzulernen und einander weiter zu empfehlen. Organisiert hat den Anlass auch dieses Jahr Vorstandsmitglied Heidi Seifriz. Das Anliegen für dieses Treffen sei der Austausch untereinander, auch das gegenseitige Kennenlernen und Informationen über Schlieren zu geben, erklärt sie. Von den 120 Aktiven des Gewerbevereins Schlieren, die Ehrenmitglieder nicht mitgezählt, fanden sich auch dieses Jahr immerhin fast ein Viertel aller Mitglieder zu diesem Networking-Anlass ein. Ein erstes Glas Wein, eine Olive in den Mund gesteckt, ein Sprinzmöckli, so lässt es sich gut parlieren untereinander. Auch Gäste sind willkommen Die Idee dieses Anlasses, erklärt Vereinspräsident Thomas Landis, sei es, auch Gäste mitzunehmen, und schön fände er, wenn nächstes Jahr alle heuer Anwesenden je einen weiteren Gast

Erstes Vernetzen

Der Präsident ermuntert, Gäste mitzunehmen

mitnähmen. So würden Leute den Gewerbeverein kennenlernen und sehen, dass ihnen die Vernetzung ganz viel bringe. Je mehr Mitglieder der Gewerbeverein habe, desto mehr Macht sei ihm sicher. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer und dem Hauseigentümerverband helfe zudem zu bewirken, dass es dem Schlieremer Gewerbe gut gehe.

mals noch 13 000 Einwohner gewesen, Schlieren damit ein bescheidenes Städtchen, so gehe die Zahl heute in Richtung 20 000. Von den 10 000 Wohnungen seien nur etwa 40 leer, also lediglich 0,3 bis 0,5%, und die seien wohl entweder zu teuer oder hätten keinen guten Grundriss. Der Wohnungsmarkt boome also und auch im Gewerbe sei es erfreulich: Die gewerblichen Leerbestände würden abnehmen. Habe es noch vor kurzem einen Leerflächenbestand von 30 000 Quadratmeter gegeben, so seien es heute gerade noch 21 000 Quadratmeter, die für neues Gewerbe noch offen wären.

Eine Mitgliedschaft im Gewerbeverein lohne sich auf jeden Fall, fährt Landis fort, denn was man an Mitgliederbeitrag bezahle, bekomme man durch die verschiedenen Anlässe längst zurück. So sei man auch in guten Diskussionen mit den Organisatoren des Schlierefäschts, denn auch da würden die Mitglieder einiges bekommen. Nun übergibt Landis das Wort an den Schlieremer Standortförderer Albert Schweizer. Die Anwesenden sind Gold wert «Das kennt man auch von x anderen Vereinen», ermutigt Albert Schweizer die Anwesenden, «die, welche hier sind, sind Gold wert.» Er, der vor zwanzig Jahren die Arbeit in der Stadt Schlieren aufnahm, ergänzt, es sei in dieser Zeit hier sehr viel passiert. Schweizer präsentiert ein paar spannende Zahlen. So ist zum Beispiel die Zahl der juristischen Steuerzahler in den letzten zwanzig Jahren von 650 auf 1 067 angewachsen. Seien es da-

Ein Drittel seiner Arbeit dürfe er der Standortförderung widmen, meint Schweizer. Dies bedeute, Firmen anzusiedeln und Türöffner fürs Gewerbe zu sein. Bei ganz grossen Firmen werde auch manchmal ein roter Teppich ausgelegt, zu letzterem sinnbildlich gemeinten bittet er um Verständnis. Wenn eine Firma in Schlieren mit 300 Mitarbeitern Einzug halte, tue man das Bestmögliche, um für diese die richtige Örtlichkeit zu finden, jedoch versuche man dasselbe auch bei Firmen mit einem oder zwei Mitarbeitern. Schlieren seit Jahren unter den 30 besten Schweizer Städten Dies konnte man kürzlich im Rating der Zeitschrift Bilanz lesen. Dass so etwas gelinge, hänge mit der Vernet-

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Albert Schweizers Vortrag mit Blick auf sein «note-book»

zung auf höherer Ebene zusammen. So sei die Dachmarke für Schlieren das Limmattal. Man löse jetzt den Verein Regionale Standortförderung Limmattal zu Recht auf und gehe in die Limmatstadt AG über. Schweizer bittet um Verständnis für diesen Schritt. Diese neue Organisation ermögliche es, über die Kantonsgrenzen hinaus aktiv zu werden. Für zwei Millionen Franken gibt die Stadt jährlich Aufträge ans Kleingewerbe. «Wenn es dem Gewerbe gut geht, dann ist das gesamthaft gut für eine Stadt», ergänzt Schweizer. Sein Ziel und sein Credo seien es, von der Verwaltung her weiterhin mit dem Gewerbe von Schlieren zusammen zu arbeiten. Einstieg in den Detailhandel Kulturell, sozial und gesellschaftlich soll Schlieren alles bieten können. Dafür brauche es auch einen entsprechenden Detailhandel. Hätte man die Begegnungsmöglichkeit im Lilie-Zentrum, im Parkside oder an der Bahnhofstrasse nicht mehr, wäre das ein grosser Verlust. In nächster Zeit wird man sich der Förderung dieser schwierigen Aufgabe widmen. Die Bauarbeiten zur Limmattalbahn werden in Schlieren bald abgeschlossen sein. Man ist sich in der Stadt bewusst, dass viele Gewerbler darunter

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Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo zur feinen servierten Holzofenpizza ein zweites Glas Wein eingeschenkt und auf eine weitere gute Vernetzung des Schlieremer Gewerbes angestossen werden darf. Und rege werden die Gespräche untereinander fortgeführt.

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leiden mussten, aber man ist auch zuversichtlich, dass mit dem Einweihungsfest zu Beginn des Schlierefäschts dem Gewerbe viel zurückgegeben wird, sowohl mit dem Fest als auch mit der Verbindung durch die neue Bahn.

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12 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

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Neuvorstellung: AMAG Schlieren

Samichlaus-Weindegustation bei Ibervinos

70 Jahre Volkswagen: Vom Käfer zum modernen VW Center Schlieren

Nüsse, Mandarinen, Schokolade, Guetzli und weitere Leckereien gibt. Es ist auch die Jahreszeit, zu der diverse Firmen ihre Kundengeschenke bestellen und in schönen Tragtaschen mit Fenster und Kordel oder Präsentkartons bereitstellen lassen.

Vieles hat sich verändert, seit der erste VW Käfer 1948 auf seinen eigenen vier Rädern in die Schweiz importiert wurde. Der Käfer wurde vom Golf abgelöst und in den vergangenen 70 Jahren wurden über zwei Millionen Volkswagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein zugelassen.

Entdecken Sie beispielsweise an der nächsten Samichlaus-Degustation (vom Freitag, 30. November, bis Sonntag, 2. Dezember) die letzten Sortimentserweiterungen wie den «Cerrogallina» aus der Sorte Bobal (vermutlich der beste Bobal überhaupt) oder den neuen Einzellagenwein/Single Vineyard «El Ribazo» von Valserrano.

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Die Teilnahme ist kostenlos und bietet eine gute Gelegenheit, diverse Weine von Ibervinos kennenzulernen. Weitere Infos zu den Events finden Sie in der Agenda auf www.ibervinos.ch.

Ibervinos ist eine kleine Familien-AG, die sich schon seit über 25 Jahren mit spanischen Weinen beschäftigt. Sie bietet ein auserlesenes Sortiment an hervorragenden Weinen an. Die Vorliebe des Teams von Ibervinos liegt bei kleinen Produzenten und Familienbodegas mit eigenen Weinbergen, bei denen Qualität, Kontinuität und Nachhaltigkeit für die nächsten Dekaden gewährleistet sind. Hier sind alle Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber willkommen, die gerne wahre Perlen mit grossem Trinkspass erleben wollen. Zwei- bis dreimal jährlich finden Degustationen statt, die für die Besucher kostenlos sind. Oft sind diverse Produzenten anwesend und stellen ihre Weine persönlich vor. Die Samichlaus-Degustation erfolgt stets in einem lockeren Rahmen, an der es nebst der Weinverkostung auch immer typische Samichlaus-Naschereien wie

Text: Harald Tappeiner Bilder: Harald Tappeiner, zVg

Dieses Jahr jährte sich die Unterzeichnung des Importvertrags zwischen Volkswagen und der AMAG für die Schweiz zum 70. Mal. Im Mai 1948 rollte das erste Kontingent von 25 VW Käfern, über noch leere deutsche Autobahnen, von Wolfsburg über Frankfurt an die Landesgrenze bei Lörrach – auf den eigenen vier Rädern. Über Jahre hinweg beherrschte der legendäre Käfer die Zulassungsstatistiken und unser Strassenbild. In den Siebzigerjahren setzte der Golf diesen Trend bis heute erfolgreich fort. In den vergangenen 70 Jahren wurden über zwei Millionen Volkswagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein zugelassen.

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AMAG-Leiter Bruno Meier, rechts Fredi Hug

«Auch bei der AMAG in Schlieren hat sich einiges getan», so Bruno Meier, Markenverantwortlicher VW. «Früher waren die Marken VW Nutzfahrzeuge und Volkswagen in einem einzigen Center im Letzigrund Zürich unterge-

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Der Nachwuchs im Fokus Die AMAG bildet seit Importbeginn vor 70 Jahren Lernende aus – aktuell sind es rund 700 Nachwuchskräfte in zwölf Berufsfeldern. Zwölf absolvieren ihre Lehre beim VW Center Schlieren, auch zwei Frauen – eine angehende Kauffrau und eine Automobil-Mechatronikerin. Insgesamt arbeiten 50 Mitarbeitende im VW Center Schlieren und sorgen für höchste Qualität bei den rund 7 000 Werkstattdurchgängen pro Jahr, den vielen kompetenten Beratungen für den Kauf des passenden VWs und allen weiteren Dienstleistungen, um bestmöglich auf Kundenbedürfnisse einzugehen. Seit Anfang 2018 ist VW Nutzfahrzeuge in einem separaten Center – nur ein paar Gehminuten entfernt – untergebracht. Es ist das dritte Kompetenzzentrum der AMAG für VW Nutzfahrzeuge in der Schweiz.

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bracht. Die Neueröffnung in Schlieren erfolgte dann im Jahr 2012 mit einem zeitgemässen, mondänen VW Center im Westen von Zürich.»

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Gewerbeverein Schlieren I 13

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Arts & Food Festival

Stadtnachrichten

Wenn Schlieren lächelt Tanz, Musik, Strassenkunst und viel feines Essen, das versprach der diesjährige Schlieremer Herbstmarkt. Und in der Tat, die Versprechen wurden mehr als eingelöst. Dies mag der Bericht über das Mini-Schlierefäscht, das am zweiten September-Wochenende bei schönstem Spätsommerwetter stattfand, aufzeigen.

z r u K s w e N Neues Garderobengebäude für die Fussballmannschaften Da die Platzverhältnisse im bisherigen Garderobengebäude bei den Sportanlagen «Im Rohr» nicht mehr ausreichen, soll ein neues Garderobengebäude ge-

baut werden. Um die Kosten zu senken, wurde das Vorprojekt optimiert und die Grösse der Baute reduziert. Im geplanten Neubau sollen nun zwölf Garderoben mit sechs Duschanlagen, ein Clubhaus mit Küche und diverse Nebenräume Platz finden. Dies soll dazu beitragen, dass die immer zahlreicheren Juniorinnen und Junioren in Zukunft genug Trainings- und Spielmöglichkeiten haben. Gemäss der Grobkostenschätzung wird das neue Garderobengebäude rund 3.6 Mio. Franken kosten. Für die Ausarbeitung eines Bauprojekts hat der Stadtrat einen Kredit von 100 000 Franken bewilligt und eine Planungskommission eingesetzt.

Event «Smoke» in Schlieren

Schwyzerörgeler Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Arts & Food Festival oder ein Tanz der Kulturen Während andere Jahre der Herbstmarkt mit seinen vielfältigen Marktständen bereits wie ein kleines Fest anmutete, bot er dieses Jahr ein drei Tage dauerndes eigentliches Strassenfest an. Kirchgasse, Kirchplatz und Stadtpark waren erfüllt mit Musik, feinen Düften und vielen fröhlichen Menschen. Dabei kamen auch die Kinder nicht zu kurz. Der ebenfalls jährlich stattfindende Kinder-Flohmarkt brachte manchem kleinen Händler und mancher kleinen Händlerin eine gute Aufbesserung des Taschengeldes und dem Kinderzimmer eine sinnvolle Entsorgung nicht mehr gebrauchter Spielzeuge. Kultur auf der Kirchplatzbühne Dass die Schlieremer Musikformationen ihr Publikum anlocken würden, war klar. Seien es die Schwyzerörgeler oder der Jodlerklub, die Bänke vor der Bühne waren gut besetzt. Aber nicht nur die «Einheimischen» ernteten

Arts & Food Festival

Kirchplatzbühne

grossen Applaus, die Kultur auf der Kirchplatzbühne bot weit mehr. Amerikanische, thailändische, portugiesische, italienische, spanische und gar russische Volkstänze wurden geboten, dazwischen auch eine Vorstellung der Schlieremer Tanzschule. Gross und Klein bereicherten das besondere Fest. Ob begleitet von vertrauten Schweizerklängen oder fremdländischer Musik: Jugendliche standen am Rand der Bühne, Kinder setzten sich darauf, schauten und hörten fasziniert zu, während die mittlere und ältere Generation von den Bänken aus das Geschehen verfolgte. Kulinarische Kultur Thailändisches Reisgericht, hausgemachte Weizen- und Maistortilla, gefüllt mit selbstgemachtem Bohnenmus, Sour Cream, Käse und andere Zutaten aus Hondura oder kroatische Ćevapčići-Brötchen, gewiss nicht jedermanns Lieblingsfood, aber hungrig musste niemand vom Platz. Wem gar nichts zusagte, dem war eine Bratwurst vergönnt und jemanden hörte

Essensstand

man sagen, diese Eiscreme sei die beste, die sie je gegessen habe. Was da an Kulinarischem geboten wurde, lässt ahnen, dass Schlieren offen ist für Neues und Anderes. Schlange standen die Leute am Stand, an welchem zwei Jugendliche der Fachstelle Jugend für einen guten Zweck Crêpes zubereiteten, und in Kürze war hier alles weggegessen.

«Smoke» in Schlieren war ein Erfolg Am Wochenende vom 20. und 21. Oktober haben in Schlieren die ersten Grillmeisterschaften nach den Regeln der Kansas City Barbeque Society stattgefunden. Der Anlass war an beiden Tagen sehr gut besucht. Die Veranstalter sind zufrieden.

Chilbi für die Kids und ein Hauch von Schlierefäscht Neben dem lebhaften Treiben rund um die Kirchplatzbühne vergnügten sich Kinder im angrenzenden Park. Eine Enten-Eisenbahn fuhr Kinder umher und im sicheren Gurt traute sich manch ein Knirps sogar ganz hoch hinaus. Nächstes Jahr heisst es «Schliere lacht». Mit diesem Mini-Festival hat Schlieren bereits gelächelt. Die Vorfreude ist geweckt.

«Smoke» in Schlieren zog viel mehr Teilnehmer an als erwartet Text und Bild: zVg

Die KCBS Barbecue Meisterschaft auf dem Goldschlägiplatz hatte viel mehr Teilnehmer angezogen als erwartet. Die Besucher kamen aus Schlieren und dem ganzen Limmattal. Das Wetter war wie geschaffen für den Anlass, die Stimmung familiär und entspannt. Der Anlass bot eine optimale Kombination zwischen der BBQ-Meisterschaft und Streetfood. Die Standbetreiber waren entsprechend zufrieden. Gut organisiert Der Tag der offenen Tür des Gewerbes, organisiert von der IGG am Rietbach, rundete die Veranstaltung am Samstag ab. Das Gewerbe aus dem Quartier nutzte die Gelegenheit, sich dem Publikum zu präsentieren. Der neue Einkaufscluster «ShoppingSchlieren» hatte zusammen mit der Detailhandelsor-

ganisation Pro Schlieren die Veranstaltung unterstützt. Das BBQ-Team lobte die Veranstalter. Der Anlass sei sehr gut organisiert worden, sie würden immer wieder gern nach Schlieren kommen. Ein Gast aus Schlieren freute sich über «das super Wetter, das super Essen, die super Stimmung – und erst noch in meiner Stadt». Das Organisationskomitee ist rundum zufrieden und dankt allen Sponsoren für die Unterstützung. Das OK wurde von Philipp Locher (Pro Schlieren) als Präsident geleitet. Arun Banovi («ShoppingSchlieren») war für das Marketing und die Kommunikation zuständig, Albert Schweizer (Standortförderung Stadt Schlieren) für das Sponsoring, Andreas Feuz (Halter AG) für die Infrastruktur und Patrick Hilty für das Programm. Okker Cuiper verantwortete die BBQ-Teams.

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14 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Gewerbeverein Uitikon: Praliné-Kurs

Rückblick und Ausblick Soeben erhielt ich von Guido Schenk die Bestätigung, dass die Mobiliar wiederum als Hauptsponsor zur Verfügung steht. Auch Elektro Christoffel wird wiederum mit einer spürbar reduzierten Rechnung ihren Beitrag leisten. Vielleicht darf ich in der nächsten Ausgabe von weiteren Sponsoren berichten? Ich freue mich auf Angebote! Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Im letzten Editorial konnte ich auf den Bericht zum Praliné-Kurs hinweisen. Dieses Mal darf ich Sie auf den Bericht zu unserem Kochabend hinweisen. Lassen Sie sich inspirieren. An diesem wunderschönen und harmonischen Abend habe ich einleitend darauf hingewiesen, dass die sizilianische Küche sehr naturnah und den Jahreszeiten entsprechend angepasst ist. Zudem kommen wenig Gewürze zum Einsatz, dafür aber viele Kräuter. Die Rezepte sind bewusst eher rudimentär beschrieben, so dass die Köchinnen und Köche der Fantasie viel Raum geben können und die Vorgaben dem eigenen Geschmack und den Erfahrungen entsprechend angepasst werden dürfen. Ich kann den Teilnehmenden nur sagen: «Topp, ihr habt das hervorragend gemacht!» Und auch an dieser Stelle: Vielen Dank, liebe Renata und lieber Rinaldo, wir kommen sehr gerne nächstes Jahr wieder. Am 24. November 2018 wird die Wiedereröffnung des Waldegg-Centers erfolgen, wozu bestimmt noch Informationen im Gemeindekurier und anderweitig erfolgen. Da werden die Dienstleistenden und Gewerbetreibenden wohl froh sein, wenn die Belastungen und Umtriebe durch die Bauarbeiten ein Ende haben. Ich habe sehr viel Verständnis gespürt, aber die Beeinträchtigungen waren und sind halt doch sehr tiefgehend. Zeigen Sie Ihr Verständnis doch auch, indem Sie im Waldegg-Center einkaufen, sich behandeln lassen und möglichst alle hier angebotenen Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle Geschäfte dort und im übrigen Gemeindegebiet verdienen es, dass wir sie berücksichtigen! Der Chlausabend mit Einweihung der Weihnachtstanne erfolgt am Montag, 3. Dezember, in der Garage Grunder.

Die Vorbereitungen auf das Gwerblerfäscht vom Samstag, 12. Januar 2019, laufen. Marcel Müller und seine Helfer sind voll an der Arbeit, um Ihnen wiederum einen grossartigen Anlass zu bieten. Kommen auch Sie an diesem Samstagabend in die einmalige Atmosphäre des Giardino Verde, geniessen Sie einen spritzigen Apéro und danach ein feines Nachtessen und lassen Sie sich von der Musik zu einem Tänzchen inspirieren. Die Musik erlaubt Gespräche an den Tischen in normaler Lautstärke. Thomas Tscharner fordert Sie mit seinem Motto: «Bewegung ist Kult – die Musik meine Leidenschaft». Und eine humorvolle Einlage wird auch Ihre Lachmuskeln fordern. Mehr sei hier noch nicht verraten, lassen Sie sich überraschen. Die GV unseres Vereins wird am Dienstag, 19. März 2019, im «Leuen» stattfinden. Neue Mitglieder haben hier die Gelegenheit, sich und ihren Betrieb vorzustellen. Das ist doch für Sie die Chance, unserem Gewerbeverein beizutreten. Sie wissen ja, bei uns sind alle Betriebe und Dienstleistenden willkommen, nicht «nur» das traditionelle Gewerbe. Schauen Sie doch mal auf unserer Homepage, wer alles hier dabei ist. Es lohnt sich sicher auch für Sie. Ich kann Ihnen zwar keine Kunden und/oder Aufträge garantieren, aber ein gut funktionierendes Netzwerk und gute Kontakte. Der Rest liegt bei Ihnen. Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf der oben erwähnten Homepage oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Romana Zandonella

Wenn Gewerblerinnen und Gewerbler zu Maîtres Chocolatiers werden Drei- bis viermal im Jahr organisiert der Gewerbeverein Uitikon für seine Mitglieder einen besonderen Anlass. Diesmal wurde zu einem Praliné-Kurs in die süsse Welt von Lindt & Sprüngli nach Kilchberg eingeladen.

Ankunft der Kursteilnehmenden

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Zuerst ein Gruppenfoto Nach und nach tröpfeln die Teilnehmenden herbei, warten mit etwas Spannung vor dem Neubau der Fabrik auf Einlass. Angeregte Gespräche über dies und das, aber auch erwartend, was dieser Nachmittag bringen würde, was genau unter einem Praliné-Kurs zu verstehen sei. Jetzt erscheint der Confiseur im weissen Kittel mit goldenen Knöpfen, mit einer bis fast zum Boden reichenden weissen Schürze und der typischen Kopfbedeckung. «Noch schnell ein Gruppenfoto», rät jemand und flugs stehen alle vor einer grünen Hecke, lassen sich von der Sonne bescheinen und ablichten. Empfang mit einem Praliné Der muntere Confiseur führt die Gruppe in das Gebäude und öffnet die Tür in den Vorraum der Praliné-Manufaktur. Hier werden Kittel und Schürzen verteilt, gegenseitig hilft man sich bei der Mütze. Die einen bestaunen die uralte aber funktionierende Kakao-Butter-Mischmaschine, die andern die an der Wand hängenden Bilder der Gründerväter. Jetzt wird eine weitere Tür geöffnet. Mit Speck fängt man die Mäuse, mit einem Praliné die Kursteilnehmer. Beim Betreten des «heiligen» Raumes wird das erste Praliné offeriert. Was für ein sympathischer Empfang. Die beiden Maîtres Chocolatier, Rolf Hollenweger und Patrick Fuchs, führen nun die Gruppe durch den süssen Nachmittag.

Die Gruppe wartet auf Einlass

Durch Zufall entstanden Die zartschmelzende Schokolade, so erzählt nun einer der beiden Maîtres, sei eigentlich etwa 1879 durch Zufall entstanden. Die Legende berichte, Herr Lindt sei einmal voreilig ins Wochenende gegangen und habe vergessen, die Maschine mit der Steinwalze abzuschalten. Bei seiner Rückkehr am Montag habe er festgestellt, dass die Schokomasse ganz anders aussehe, sämiger und glänzender. Die Walze der Maschine hatte es fertiggebracht, die Masse innerhalb der 72 Stunden so zu zermahlen, dass man nun von zartschmelzend reden konnte. Die Schweizer Qualitätsschokolade war geboren. 1899 kaufte Herr Sprüngli die Firma samt dem Namen auf und die Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli war geboren. Heute gibt es weltweit zwölf Fabrikationsstätten und 24 Tochtergesellschaften mit gegen 400 LindtShops. Jetzt lernen die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, wo genau die besten Kakaobäume wachsen, wie die Bohnen geerntet, geöffnet und verarbeitet werden. Aber wie kommt der Champagner in die Schokokugel rein? Kindern erzählt man manchmal, wie Hörnli-Teigwaren hergestellt würden: Man nehme etwas Luft und wickle Teig darum herum. Ähnlich könnte man sich das bei Champagner-Truffes vorstellen: Man nehme Champagner-Schokomasse und forme eine Schokolagenkugel darum herum. Spass beiseite: Wer hat sich schon überlegt, wie diese hergestellt werden? Damit kommt nun der aktive Teil des Nachmittags. Auf Tischen stehen klei-

Zentrum Waldegg Zürcherstrasse 2, 8142 Uitikon +41 44 590 14 85, +41 79 917 76 71

KONTAKTBOX

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8 8142 Uitikon-Waldegg otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75

AGENDA «Vogelhüsli-Putzete» Samstag, 17. November Natur- und Vogelschutzverein Juke-Box-Konzert Sonntag, 18. November Evang.-ref. Kirche Uitikon Grosser Saal

Ankleidung

Jetzt sind alle bereit

ne Plateaus mit vorgefertigten Schokoladekelchen bereit, auch Töpfe mit flüssiger heller, dunkler und weisser Schokoladenmasse und noch jungfräuliche unverzierte Pralinen. Maître Hollenweger zeigt, mit wie viel Feingefühl die Champagnerfüllung nun in die kleinen Schoko-Kelche gegossen werden sollen, bevor diese in den Kühlschrank kommen, dort die richtige Härte erlangen, um später – wieder gegossen – einen Schokoladendeckel zu bekommen. Kreativ werden die Kursteilnehmer jetzt, wo sie die unverzierten Pralinés nach Lust und Laune verzieren dürfen. Da darf auch einmal ein «Love» als Verzierung herhalten, aber wer immer auch wie verziert, eigentlich gelingt alles. Und nun heisst es, sich nochmals den gekühlten Champagner-Truffes zu widmen, dafür Handschuhe anzuziehen, um die gekühlten Truffes zu chemisieren, was nichts anderes heisst, als sie nochmals in die Schokomasse zu tunken und im Puderzucker zu drehen. So kommt der weisse Überzug auf diese besonderen Pralinen. Alles radibutz weggegessen Schliesslich werden die süssen Eigenkreationen in kleine Schachteln verpackt, mit einem «Lindt & Sprüngli»-Geschenkband versehen und versiegelt. Zum Schlusswort erhalten die beiden Maîtres einen grossen Applaus und auf dem Tisch vor ihnen sind die zur freien Schleckerei zur Verfügung gestellten Schokoladen und Pralinés radibutz weggegessen. Die leeren Verpackungen zeugen vom gelungenen Nachmittag.


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 15

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Praliné-Kurs: Weitere Bilder

Gewerbeverein Uitikon: Kochabend

Sizilianischer Kochabend des Gewerbevereins Uitikon Erste Instruktionen

Champagnermasse einfüllen

Gastgeber Rinaldo bei den letzten Vorbereitungen an den festlich geschmückten Tischen Text und Bilder: Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon

Auch der diesjährige Kochabend war ausgebucht und wiederum durften wir Gäste sein in der super Showküche bei Renata und Rinaldo Benedetto. Vielen Dank für diesen grossartigen Abend! Das Menü entstand an einem Kochabend in Sizilien und wurde von mir und Maria Oliveri noch an unsere Gewohnheiten angepasst: Nach dem Apéro servierten wir Tuna Tatar, also rohes Thunfischfilet, als erste Vorspeise, gefolgt von Sarde a beccafico, gefüllte Sardinen als zweite Vorspeise. Als Zwischengang folgten selbst gemachte Maccheroni alla Norma mit einer wunderbaren Tomatensauce. Bei der Zubereitung der Maccheroni ergab sich ein Problem: Diese

Jetzt geht es ans Handwerk

Die chemisierten Truffes werden in Puderzucker getunkt

sollten mit Weizengriessmehl hergestellt werden, aber wo gibt es dieses bei uns zu kaufen? Nirgendwo! Für Tipps bin ich sehr dankbar. Es gibt Dutzende von Mehlsorten für Brote, Kuchen, Pizzen und vieles andere mehr. Aber für Teigwaren habe ich nur einen Hinweis auf Dinkelmehl gefunden. Damit liess sich zwar ein Teig machen, aber die Maccheroni liessen sich nicht wunschgemäss formen. Das führte allerdings dazu, dass alle Köchinnen und Köche ihrer Fantasie freien Lauf liessen und von Spaghetti über Gnocchi bis zu einem Mini-Zopf alles produzierten – wir haben noch nie so viel gelacht beim Zubereiten der Speisen. Im Übrigen haben die Teigwaren dann hervorragend geschmeckt.

Marianne und Hanspeter widmen sich konzentriert dem Thunfisch-Tatar

Involtini alla siciliana, mit italienischem Hartkäse gefüllte Kalbsschnitzel oder despektierlich Fleischvögel genannt, erforderten ebenfalls einiges an Arbeit. Das lag auch daran, dass Edi Gut es mit der Fleischportion sehr gut gemeint hatte. Zusammen mit der Caponata alla siciliana, ein Gemüserezept mit Auberginen, Stangensellerie, Tomaten, Peperoni, Zwiebeln, Oliven, Kräutern usw., ergab sich ein wunderbarer Hauptgang. Nun waren wir froh, hatten wir nicht auch noch das Dessert zuzubereiten, denn Maria hatte Dolce siciliana bestellt, Patisserie Mignon gefüllt mit italienischem Frischkäse. Es wurde alles aufgegessen, auch die vom Präsidenten mitgebrachten ungespritzten und unbehandelten super süssen Trauben von der eigenen Rebe. Nach dem Abwaschen und Aufräumen

Einige Gedanken seien noch beigefügt: der Aufwand ist enorm. Menü zusammenstellen, Mengen bestimmen, Einkaufsliste erstellen, Fleisch und Fische bestellen und abholen, die weiteren Einkäufe machen und dann das Mise en Place vor Ort, damit auch alles funktioniert – da sind viele Stunden Arbeit notwendig. Übrigens: wenn Sie an den Rezepten interessiert sind, verschicke ich diese gerne per Mail.

Die entgräteten und gefüllten Sardinen sind zum Panieren und Braten bereit

Die Eigenkreationen dürfen mitgenommen werden

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waren sich alle einig: ein toller Abend mit ausgezeichneten und wohlschmeckenden Resultaten. Wunderbar gedeckte Tische, schöne Blumendekoration von Romana, Rosanella Blumen, gespendet, super passende Weine von Engelmanns geliefert und kommentiert, gute Zutaten und eine harmonische Zusammenarbeit! DANKE.

Bei der Zubereitung der Maccheroni wurde viel und herzlich gelacht

Marco ist begeistert von seinen Involtini und stellt den Reibkäse für die Maccheroni bereit

Trotz falschem Mehl (siehe Bericht) schmeckten die Maccheroni alla Norma hervorragend

Maria und Elke freuen sich auf die feinen Dolce siciliana und die süssen Trauben

Auch das ist wichtig: vorgewärmtes Geschirr und der Abwasch. Danke, liebe Renata!

Und so präsentierte sich der ebenfalls wunderbar mundende Hauptgang mit der Caponata

29.10.18 16:21


16 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Editorial

Neuvorstellung: Swisslife Generalagentur Limmattal

Birmensdorf senkt die Steuern ren zusätzliche Einnahmen zu generieren. Das Bereitstellen der Infrastruktur wie öffentliche Bauten, Bahnlinien, Strassen, Wege bildet schliesslich eine der Hauptaufgaben der öffentlichen Hand. Zudem sind die steigenden Gesundheits-, Sozialkosten und Ergänzungsleistungen weitere Kostentreiber, welche in vielen Zürcher Gemeinden zu Steuererhöhungen führen können. Patrick Vogel Einwohner von Birmensdorf Auf diese Überschrift werden wir Birmensdorferinnen und Birmensdorfer wohl noch ein paar Jahre warten müssen. Ein Blick in die Bücher der Gemeinde zeigt deutlich, dass sich unser aus früheren Zeiten angespartes Eigenkapital seit Jahren reduziert und die Vorgaben des Finanzplanes schon seit langem verpasst wurden – zugunsten eines gleichbleibenden Gesamtsteuerfusses von 110% (ohne Kirchen).

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Mit Blick auf die Steuerfüsse angrenzender Gemeinden (Aesch 87%, Wettswil 89%, Uitikon 83%, Stallikon 102%) stellt sich dennoch die Frage, weshalb Birmensdorf so signifikant abheben und damit bspw. Schlieren (114%) überholen sollte? Gibt es noch andere Möglichkeiten anstelle einer Erhöhung? Könnten Einsparungen, Kooperationen, Priorisierung von Vorhaben oder gar Zusammenlegungen zu einem gleichbleibenden Steuerfuss führen?

Mit anderen Worten: Birmensdorf lebt seit Jahren über seine Verhältnisse. Es erstaunt deshalb nicht, dass sich der neu gewählte Gemeinderat zeitnah mit der kurz-, mittel- und langfristigen Finanzplanung auseinandersetzen muss. Bereits im September folgte der Knall, als die Bevölkerung anlässlich einer Gemeindeversammlung über die Absicht einer Steuererhöhung um 5% orientiert wurde.

Über die Hintergründe des Gemeinderats hinsichtlich Steuererhöhung ist (bis Redaktionsschluss) noch nichts bekannt. Sind Sie gespannt?

Steuererhöhungen sind nicht per se schlecht oder unerwünscht. Es kann durchaus sinnvoll bzw. notwendig sein, für Investitionen in Infrastruktu-

Nutzen Sie die Chance, sich informieren zu lassen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Dann folgt die Abstimmung...

Letztlich entscheiden die stimmberechtigten Gewerbetreibenden, Familien und Einzelpersonen an der Gemeindeversammlung am 20. November 2018 über die «finanzielle Attraktivität» des Dorfes.

Mirko Lill bringt Licht ins Dunkel Viele Menschen sehen in der Altersvorsorge ein schwarzes Tuch. Mirko Lill von der Swisslife Generalagentur in Dietikon bringt Licht ins Dunkel. Der eidgenössische Finanzplaner begleitet Sie in eine sichere Zukunft. Text und Bilder: zVg

«Altersvorsorge wird in den nächsten Jahren immer mehr zur Privatsache. Je früher Herr und Frau Schweizer damit anfangen desto besser.» Diese Worte stammen von Mirko Lill, der Verkaufsleiter der Region Limmattal ist für die Swisslife Generalagentur Dietikon tätig und spezialisiert in den Bereichen Finanz- und Pensionsplanung sowie Unternehmensbetreuung. Alter Hase Wollen Sie mehr wissen über die Krankentaggeldversicherung? Vielleicht denken Sie aber auch über eine Anlagemöglichkeit in die zweite Säule nach. Mirko Lill ist seit 14 Jahren in der Versicherungsbranche tätig und kennt das Business wie seine Westentasche. «Durch die Publikation in der Gewerbezeitung erhoffe ich mir, dass sich Bürger im Alter 40plus mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen, ihre Scheuklappen beiseitelegen und fachkundig beraten lassen», so der eidgenössische Finanzplaner. Überwinden Sie sich und greifen Sie zum Telefon. Mirko Lill freut sich auf Ihren Anruf.

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Starten Sie gemeinsam mit dem sympathischen Finanzplaner in eine sichere Zukunft.

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KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf info@gvba.ch, www.gvba.ch Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch Tel. 044 747 47 17

AGENDA Turnshow 2018 – Motto «Euses Dorf» Fr, 9., bis So, 11. Nov., Fr/Sa, 20 Uhr, So 14 Uhr Gemeindezentrum Brüelmatt

EINLADUNG AN DIE BEVÖLKERUNG VON BIRMENSDORF UND AESCH

Gemeindeversammlung Dienstag, 20. November, 19.30 Uhr Gemeindezentrum Brüelmatt, Saal A Einschaltung Birmensdorfer Weihnachtsbeleuchtung Freitag, 23. November 2018 Chlauseinzug Sonntag, 2. Dezember, 17 Uhr Waldhütte Ettenberg Generalversammlung GVBA Freitag, 22. März 2019

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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Birmensdorf, Aesch und Umgebung Bereits zum elften Mal darf der Gewerbeverein Birmensdorf/Aesch (GVBA) Sie zur Einschaltung der Weihnachtsbeleuchtung im Dorfzentrum auf dem Wüeriplatz einladen. Wir heissen alle Einwohner und Interessierte ganz herzlich willkommen am

Freitag, 23. November 2018, ab 17 Uhr, mit uns zu feiern und ein paar gemütliche und besinnliche Stunden zu verbringen. Neben der Festansprache unseres Gemeindepräsidenten Bruno Knecht und dem Countdown zur «Einschaltung der Weihnachtsbeleuchtung» wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. In unserer Festwirtschaft beim Racletteplausch oder am Grill-Stand können Sie ein paar gemütliche Stunden in vorweihnachtlicher Atmosphäre geniessen. Wir freuen uns bereits jetzt auf Ihren Besuch. Ihr Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch (GVBA)


Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 17

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Schulraumplanung

Droht in Birmensdorf ein Finanzdebakel? Die Gemeinde Birmensdorf steht vor grossen Investitionen, die hohe Folgekosten nach sich ziehen. Schulraumerweiterung, ein Saal für den Mittagstisch, der Neubau des Gemeindehauses, eine Dreifachturnhalle und andere Infrastrukturprojekte sind für die kommenden Jahre geplant. Die politische Gemeinde, welche ein Investitionsvolumen von sieben Millionen Franken vorsieht, plant eine Steuererhöhung für das Jahr 2019 von 5% auf 115%. Text und Bild: Werner Müller

«Diese geplanten Investitionen und insbesondere die daraus entstehenden Folgekosten sind nicht tragbar, ohne eine nochmalige massive Steuererhöhung», sagt Thomas Gössi, Präsident des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch GVBA. Schulraumplanung ist komplex Die Planung von genügend Schulraum ist ein komplexes Thema. Erst recht in einer Gemeinde wie Birmensdorf, wo Primarschule, Oberstufe und politische Gemeinde finanziell und organisatorisch separate Haushalte führen. Der Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch hat deshalb ein Strategiepapier «Optimierung Investitionen Birmensdorf» erstellt und den Behörden präsentiert. Offenbar mit wenig Erfolg. Er

macht sich darum grosse Sorgen um die Höhe der geplanten Investitionen und die Stabilität der Steuerlast in der Gemeinde. Gewerbeverein engagiert sich für einen vernünftigen Steuerfuss «Wir sind uns im GVBA bewusst, dass die Schule Birmensdorf geeigneten Schulraum benötigt. Es geht lediglich darum, dass diese Bauprojekte auch deutlich günstiger als von der Gemeinde budgetiert, realisiert werden könnten», betont Thomas Gössi, Präsident des GVBA. Als Architekt weiss er, wovon er spricht, hat er doch in mehreren Zürcher Gemeinden bereits Bauten realisiert. «Ich machte diesen Vorschlag nicht, um als Architekt von einem Auftrag zu profitieren, sondern als besorgter Steuerzahler von Birmensdorf», stellt Gössi in aller Deut-

lichkeit klar. So schlägt der GVBA in seinem Strategiepapier neben einer anderen Bauweise auch die Nutzung von verschiedenen Synergien vor. So etwa die gemeinsame Nutzung der Tagesstrukturen durch Primar- und Sekundarschule, die Integration des Gemeindesaals in einer möglichen Turnhalle und eine bessere Abstimmung der Infrastruktur zwischen Primarund Sekundarschule. Während die Finanzplanung derzeit einen Richtwert von Fr. 1 000 000.– für ein Schulzimmer in der Sekundarstufe vorsieht, rechnet Thomas Gössi mit Fr. 380 000.– für ein eingerichtetes Schulzimmer: «Dieses Einsparpotential sollten wir unbedingt nutzen und auch langfristig für einen vertretbaren Steuerfuss sorgen. Sonst droht Birmensdorf in den nächsten Jahren wirklich ein Finanzdebakel.»

Schulraumplanung ist eines der komplexesten Themen für eine Behörde

Neuvorstellung: Remax Plus

Kommentar Schulhausplanung

Gemeinsam stark für Immobilien

Schulraumplanung Birmensdorf: «Dä Foifer und s Weggli»

Text und Bild: Werner Müller

Die beiden Immobilienberater von Remax: Roland Meyer und Beatrice Ludwig

Jede Gemeinde, egal ob eine Landgemeinde, eine Stadt oder eben Birmensdorf, sie alle schlagen sich mit der Herausforderung Schulraumplanung herum. Ist der entsprechende Bedarf für alle Schulstufen erst einmal nachgewiesen, geht es an die Planung der entsprechenden Bauten. Und natür-

Gelingt es, modernen Schulraum zu planen und zu realisieren und gleichzeitig die steuerliche Belastung für die Bürger in vernünftigen Grenzen zu halten, hätten die Birmensdorfer tatsächlich «dä Foifer und s Weggli» gewonnen.

Lesermeinung ist gefragt! Wie sehen unsere Leser das Thema Schulbauten in Birmensdorf? Soll ein Schulzimmer 1 Mio. Franken kosten? Oder lässt sich auch in einem günstiger erstellten Schulhaus gute Bildung vermitteln? Wie wichtig ist für unsere Leser das Thema Steuerfuss? Wir freuen uns auf Reaktionen unserer Leser: redaktion-wm@bluewin.ch

Der Wunsch nach den «eigenen vier Wänden» ist bei vielen Leuten immer wieder aktuell. Remax Dietikon bietet dabei die passenden Lösungen in allen Immobiliengeschäften. Text und Bilder: Werner Müller

Seit einem Jahr ist Remax auch am Standort Dietikon mit einem Büro an der Bremgartnerstrasse 53 vertreten. Roland Meyer und Beatrice Ludwig – beides selbständige und unabhängige Immobilienberater – bieten alle Dienstleistungen in Bereich Kauf und Verkauf von Immobilien. Dazu gehören im Speziellen der Verkauf von Wohneigentum, Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbeliegenschaften. Aber auch die Vermittlung von Bauland, die Entwicklung von Arealüberbauungen, Umnutzung von Altliegenschaften, in Zusammenarbeit mit Partnern in Architektur, Planung und Finanzierung, gehören ins Geschäftsfeld von Remax Dietikon. Ausgewiesene Immobilienschätzer ermitteln den aktuellen Wert einer Liegenschaft und planen den Verkauf.

tes zusammen», erklärt Roland Meyer die Remax-Philosophie. Das international tätige, bekannte Franchising-Unternehmen profitiert von der Expertise der einzelnen Fachleute. Mit professionellen Immobiliendokumentationen, einer Website mit spezieller Suchmaschine und Objektvideos in Form von virtuellen Immobilienrundgängen nutzt Remax alle Mittel zur erfolgreichen Bewerbung eines Immobilienverkaufs. Remax Dietikon ist im ganzen Limmattal aktiv. «Wir sind der lokale Partner für alle Immobiliengeschäfte», betont Beatrice Ludwig.

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lich an die Finanzplanung, Denn Infrastrukturbauten lassen sich nur langfristig finanzieren und belasten die Rechnung jeder Gemeinde. Und da scheiden sich oft die Geister. Wie soll denn das Schulhaus, das Klassenzimmer oder der Gruppenraum aussehen? Ist es die Bauweise und die Form des Schulhauses, welche eine gute Bildung für die Kinder und Jugendlichen ausmachen? Es gibt Schulbauten, die massiv günstiger erstellt wurden, aber trotzdem alle Funktionen für einen zeitgemässen Schulbetrieb von heute und von morgen ermöglichen. Die Realisierung von flexiblen Räumen, die einfache Umnutzung von Klassenzimmern zu Gruppenräumen oder umgekehrt sind ebenso ein wichtiges Element. Wieso sollte man solche Möglichkeiten nicht nutzen?

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18 I Gewerbeverein Urdorf

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Komplett sanierte Fassade des Bachschulhauses

Bibliothek im ersten Obergeschoss Text und Bild: zVg

Das Architekturbüro Meyer wurde im Jahre 1955 gegründet und wird seit 2017 von René Stamm geführt. René Stamm erklärt: «Wir suchen die Faszination von ständig wechselnden Aufgabenstellungen, Nutzungen und Bauwerken. Architektur soll zum Wohlfühlen anregen, spannende Räume generieren und ein hohes Mass an Lebensqualität bieten. Wir wollen nachhaltig bauen und haben Ansprüche an die Formgebung und Anfertigung unserer Architektur. Uns ist wichtig, dass sich unsere Bauherren

in den von uns gebauten Objekten wohl fühlen. Gute Ideen sollen nicht eine Frage der Kosten sein, sondern der Kreativität.» Das Bachschulhaus an der Friedhofstrasse 4 im Ortszentrum von Urdorf gelegen, ehemaliges Schulhaus, erbaut 1838, letztes Mal 1986 saniert, hat in seiner langen Nutzungszeit schon diverse Phasen durchlaufen und wurde bis zur Sanierung als Bibliothek (1.OG), Schulungszimmer (EG/DG) und Kindertagesstätte (DG) genutzt. Die Bibliothek wurde vom ersten Obergeschoss ins Erdgeschoss verlegt

und zur Hälfte im ersten Obergeschoss ergänzt, die Geschosse wurden bibliotheksintern miteinander verbunden. Der Zugang ins Gebäude führt über eine Aussentreppe ins Hochparterre. Dieser wurde mit einer rollstuhltauglichen Rampe ergänzt. Das erste Obergeschoss wurde mit einem multifunktionalen Raum, der als Leseraum für die Schule, aber auch als Sitzungszimmer für Vereine nutzbar ist, erweitert. Im zweiten Obergeschoss wurden Sitzungszimmer geplant, welche durch ihre Höhe und den sichtbaren Dachstuhl überzeugen. Die Fassade war in einem schlechten Zustand und musste komplett saniert werden. Die einstigen Doppelverglasungsfenster wurden durch neue Holzfenster und Klappläden ersetzt.

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AGENDA Muulaffemärt Donnerstag, 15. November, 8 bis 11 Uhr Jeden Donnerstag auf dem Muulaffeplatz Abschlussmarkt am 6. Dezember Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 18. November, 10.30 Uhr Kath. Pfarrei Bruder Klaus

Kunst, Handwerk und Koffermarkt Sonntag, 25. November, 11 bis 17 Uhr Kulturzentrum Ortsmuseum Urdorf

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Gewerbeverein Dietikon I 19

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Editorial

SVP Dietikon: Sessionsapéro

Loslassen und übergeben

Benjamin Jaggi, Kassier Gewerbeverein Dietikon Liebe Gewerblerinnnen und Gewerbler Es ist November und wir spüren alle die kühleren und kürzeren Tage. Manche von uns lieben die heissen Temperaturen im Sommer, andere wiederum schätzen die schönen Dinge im Herbst; die spektakulären Farben in der Natur oder die feinen kulinarischen Genüsse. Herbst hat auch immer viel mit Erneuerung zu tun oder mit der Vorbereitung darauf. Was im Frühjahr austrieb und über den Sommer weiter gedieh, kann nun geerntet werden. Damit einher geht zwar ein äusserer Zerfall, dieser legt aber gleichzeitig die Basis, um den Winter erfolgreich zu überstehen und dann im nächsten Frühling wieder neu zu erwachen.

Gar nicht so anders präsentiert sich der Zyklus bei Unternehmen und Gewerbebetrieben. Die Phasen lassen sich da ebenfalls in «Jahreszeiten» einteilen: Gründung, Aufbau und Wachstum, Reife und Konsolidierung und Übergang/Nachfolge. Und hier ist es ebenso wichtig, sich auf den «Winter» vorzubereiten. Damit sind nicht einzelne verregnete Geschäftsjahre gemeint – kein Sommer kennt nur Sonnenschein. Es geht mehr um das Loslassen und Übergeben eines Betriebs an eine nächste Generation. Und das sollte nicht Knall auf Fall passieren. Auch die Natur ist am Ende des Sommers noch nicht auf Schnee vorbereitet. Es braucht immer Zeit, sich an die Veränderung und die neuen Gedanken zu gewöhnen.

Sessionsanlass im Haus der Freiheit Am Samstagmorgen, um 09.30 Uhr, traf eine grosse Schar aus dem Limmattal im Haus der Freiheit in Ebnat-Kappel ein, wo der Hausherr, Nationalrat Toni Brunner, die Gäste zum traditionellen Sessionsapéro von Nationalrat Hans Egloff begrüssen durfte. Die grösste Gruppe kam aus Unterengstringen. Gemeindeübergreifend wurden viele interessante Gespräche geführt und man konnte viel lachen. Nicht ganz einig war man sich, wer nun die «Ennetwässler» sind.

Falls Sie mit Ihrem Unternehmen also im «Herbst» angekommen sind, dann nutzen Sie die Zeit, um erste Nachfolge- und Erneuerungsgedanken anzustossen und holen Sie sich gegebenenfalls eine externe Sicht ins Haus. Wer will im «Winter» schon in kurzen Hosen dastehen? Ihnen und allen anderen Leserinnen und Lesern wünsche ich weiterhin einen schönen Herbst und einen wunderbaren Winter.

KONTAKTBOX

Ankunft der Gäste

Die beiden Nationalräte Hans Egloff (links) und Toni Brunner

Ehringer Kampfkuh

Text und Bilder: zVg

Selbstbestimmungsinitiative, denn hier geht es um die Gretchenfrage: «selbst- oder fremdbestimmt». Die SVP setzt sich hier klar für die Selbstbestimmung der Schweiz ein, die in unserer Demokratie seit Generationen gelebt wird.

kum. Jetzt konnte man gut auf Du und Du seine eigenen Fragen noch beantwortet bekommen. Anschliessend wurde auf der Weide hinter dem Restaurant «Haus der Freiheit» die Ehringer Kampfkuh von NR Hans Egloff begutachtet. Sie existiert wirklich.

Beim feinen Mittagessen mit «Hackbraten und Kartoffelstock» wurden die Gespräche noch intensiviert und sowohl NR Hans Egloff als auch NR Toni Brunner mischten sich unters Publi-

Es war ein toller Anlass und allen, die nicht kommen konnten, ist es sehr zu empfehlen ins Toggenburg zu fahren.

Nachdem alle mit Kaffee und Gipfeli sowie Mandelgipfel verpflegt waren, startete Nationalrat Toni Brunner mit einer eindrücklichen Rede zur Entwicklung des Toggenburgs und verwies dabei auf zahlreiche Persönlichkeiten, die in der Region ihre Wurzeln haben. Anschliessend berichteten die zwei Nationalräte abwechselnd über die verschiedensten Sessionsthemen: Im Zentrum stand dabei u.a. die

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20 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

40-Jahr-Jubiläum der «Sichlete»

Wenn die Stadt zum Dorf wird Dietikon ist eine stolze Stadt mit rund 27 000 Einwohnern. Aber an der «Sichlete» wird die Stadt zum Dorf. An diesem Anlass feiern die Dietikerinnen und Dietiker nach alter Väter Sitte mit der «Sichlete» das Erntedankfest.

Lüpfige Ländlermusik erfreute die Besucher

Text: Daniela Bahnmüller, Bilder: zVg

Zu den Zeiten Jeremias Gotthelfs, also im 18. Jahrhundert, war das «Sichlete»-Essen der Dank der Bauersleute an die Mägde und Knechte, die bei der Ernte mitgeholfen hatten. Vom 19. bis am 21. Oktober organisierte der Verein Sichlete ein Fest mit einer «Metzgete» als «Sichlete»-Essen und mit volkstümlicher musikalischer Unterhaltung, einem Kinderparadies und der «Sichlete»-Beiz als Erntedankfest. Die 300 Besucher der «Metzgete» am Freitag waren begeistert: Sie genossen nicht nur mit viel Freude Blut- und Bratwürste, Speck und Rippli, sondern sie freuten sich auch über die lüpfige Ländlermusik, die vom Schwy-

zerörgeli-Trio «Vollgas», vom Innerschyzer «Handorgelduo SMS» oder der Bündner Ländlerkapelle «Hoharätia» dargeboten wurde. Kleiner Beitrag – grosser Erfolg Der vor drei Jahren neu gegründete Verein Sichlete organisierte den Anlass zum 40-Jahr-Jubiläum mit grossem Erfolg. Während 37 Jahren stand die Trachtengruppe Dietikon hinter dem Fest. Als sie im Jahr 2015 entschieden hatte, die «Sichlete» nicht mehr durchzuführen, warf dies grosse Wellen. Nach 37 Jahren war die «Sichlete» zur Tradition geworden und niemand mochte sie missen. «Ich wollte diesen Anlass am Leben erhalten und zum Glück fand ich schnell Gleichgesinnte,

Ein Fest für Alt …

... und Jung

die mit mir das Organisationskomitee übernahmen», erzählt Initiant Florian Hunsperger. Und so feierte die «Sichlete» dieses Jahr ihr 40-Jahr-Jubiläum. «Dies nahmen wir zum Anlass, die Metzgete an der ‹Sichlete› einzuführen», ergänzt Florian Hunsperger. Mit nur 20 Franken Jahresbeitrag helfen die 238 Mitglieder dem Verein die «Sichlete» organisieren zu können.

und einige Gemeinderäte. Und egal, ob die Besucherinnen und Besucher die Prominenz erkannten oder nicht, Hauptsache sie konnten ihre Bestellungen aufgeben und sich das feine Essen schmecken lassen. Liess man den Blick schweifen, stach die Dekoration ins Auge. Liebevoll arrangierte alte Waschutensilien liessen alte Zeiten aufleben. «Waschen wie anno dazumal war mein Motto. Und ich hatte Glück: Meine Mutter verfügt über eine Sammlung, die ich verwenden durfte», freute sich das OK-Mitglied Barbara Vogel.

Das Organisationskomitee konnte dieses Jahr auf rund 110 freiwillige Helfer zählen. Dazu zählte auch viel Lokalprominenz, wie beispielsweise die Präsidentin der Stadtjugendmusik Dietikon mit ihrem Mann, dem Dietiker CVP-Stadtrat Reto Siegrist oder alt Stadtrat Jean-Pierre Balbiani (SVP)

gend. Über 1 000 Besucher kamen über das ganze Wochenende. Die ‹Sichlete› entspricht einem echten Bedürfnis. Die Leute freuen sich, alte Kollegen zu treffen und man fühlt sich einander verbunden.» Und Silvan Spiess, Vize-Präsident des Vereins Sichlete ergänzt: «Wir sind auch dankbar, dass wir vom Gewerbe im Limmattal unterstützt werden. Wie beispielsweise, dass wir die Pellet-Heizung der Firma ‹Suter entfeuchtet› das ganze Wochenende benutzen durften.» Dieser Anlass, zu dem so viele Menschen beitragen, ist etwas Einmaliges und eine Bereicherung für die Stadt Dietikon.

Überwältigendes Interesse Florian Hunsperger zeigte sich glücklich: «Das Interesse war überwälti-

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Gewerbeverein Dietikon I 21

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Arbeitsintegration Stadt Dietikon

Das Konzept Arbeitsintegration der Sozialabteilung Dietikon funktioniert Die Fachstelle Arbeitsintegration der Sozialabteilung verlieh zum ersten Mal einen Award für die beeindruckendste Integrationsleistung eines Arbeitgebers – eine Erfolgsgeschichte. Text: zVg Bild: AZ Limmattaler Zeitung/David Egger

Sabrina Schwarz (36), Dietikerin, fand trotz Fähigkeitsausweis seit drei Jahren keine neue Anstellung im Verkauf und war auf Sozialhilfe angewiesen. Zügig wurde sie von ihrer Sozialarbeitenden bei der Fachstelle angemeldet und so konnte Claudine Racine, Beraterin bei der Fachstelle Arbeitsintegration, ihre Ressourcen orten und ihr einen Arbeitseinsatz (Travo) bei der Vero-Moda-Filiale Zürich Limmatquai aufgleisen. Bei Vero Moda war man überzeugt, auf Grund der sehr guten Leistungen von Frau Schwarz, dass mehr möglich sei. Also bot man ihr an, sich als Sommeraushilfe im Stundenlohn zu beweisen. Frau Schwarz machte ihre Sache so gut, dass sie sich als Kandidatin für eine Festanstellung positionieren konnte. Gaby El-Dour, stellvertretende Geschäftsführerin und

Personalleiterin der Östberg AG, erkannte sehr schnell dass Frau Schwarz Potential hat. Als dann die Sozialabteilung Dietikon Frau Schwarz zusätzlich mit einem Filialleiterinnen-Kurs bei der Fachschule für Detailhandel in Zürich unterstützte, wurde Frau Schwarz nach nur vier Monaten als stellvertretende Filialleiterin bei Vero Moda eingestellt und ist seither von der Sozialhilfe abgelöst. Bei der Verleihung des TravoAwards flossen dann auch Freudentränen. Der Preis wurde in Anwesenheit von Sozialvorstand Philipp Müller übergeben, der sich in seiner Rede bei allen Travo-Arbeitgebern bedankte und betonte, wie wichtig ihr Einsatz sei. Diese Unternehmungen gäben Leuten, die aus dem Arbeitsmarkt gefallen sind, neue Perspektiven, und helfen mit ihren Angeboten zugleich mit, Sozialkosten zu reduzieren.

(v.l.n.r.) Jasmin Hof, Claudine Racine, Rebecca Widmer (Team der Fachstelle Arbeitsintegration), Award-Gewinnerinnen Sabrina Schwarz und Gaby El Daour von Vero Moda, Attila Stanelle, Leiter der Fachstelle Arbeitsintegration und Sozialvorstand Philipp Müller

SVP Dietikon: Parteiversammlung

Hochkarätige Parteiversammlung der SVP Dietikon Am Montagabend um 19.30 Uhr erschienen zahlreiche Mitglieder, Sympathisanten und Gäste zur hochkarätigen Parteiversammlung der SVP Dietikon. Die SVP Dietikon durfte Regierungsrat Mario Fehr, Regierungsratskandidatin Nationalrätin Natalie Rickli, Nationalrat Hans Egloff und Stadtpräsident Roger Bachmann begrüssen.

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Hochkarätige Gäste: (v.l.n.r.) Hans Egloff, Natalie Rickli, Roger Bachmann, Mario Fehr (Bild: Werner Rüegg, Urdorf) Text und Bilder: zVg

Die knapp 60 Teilnehmer der Parteiversammlung lauschten aufmerksam den Worten von Regierungsrat Mario Fehr zum Asylwesen und zur Kantonspolizei. Anschliessend nahmen die Teilnehmer die Chance wahr und stellten Mario Fehr gezielte Fragen, die er kompetent beantwortete. Da Mario Fehr viel über Winterthur sprach, machte er die Überleitung zu Nationalrätin Natalie Rickli, die sehr kompetent über ihre Kandidatur als Regie-

rungsrätin Auskunft gab. Auch ihr wurden von der Versammlung unverblümt Fragen gestellt, die auch sie mit viel Charme und hoher Kompetenz beantwortete. Die SVP Dietikon ist überzeugt, dass sie eine gute Regierungsrätin werden wird. Anschliessend sprach Natalie Rickli zur «Selbstbestimmungsinitiative», die sie eindrücklich aufzeigte und mit guten Beispielen erklären konnte. Bei der anschliessenden Abstimmung stimmten alle ohne Gegenstimme der

Interessierte Teilnehmer an der Parteiversammlung der SVP Dietikon

«Selbstbestimmungsinitiative» zu. Jetzt sprach der Kampfkuh-Besitzer Nationalrat Hans Egloff über die «Hornkuh-Initiative». Mit humorvollen Einlagen erklärte er, warum er trotz dem Nein der nationalen und kantonalen Partei Ja stimmen werde. Die Argumente überzeugten und bei der Schlussabstimmung gab es eine Patt-Situation, bei der der Präsident der SVP Dietikon, Rochus Burtscher, mit seiner Stimme dem Nein den Zuschlag gab. Jetzt durfte die Versammlung den Worten von Stadtpräsident

Roger Bachmann vormals Sozialvorstand zuhören. Wie üblich formulierte Bachmann seine Argumente wohlüberlegt und zeigte auf, was überhaupt bei dieser Gesetzesvorlage «Sozialversicherung/Überwachung» erlaubt ist. Seine Äusserungen erbrachten ein klares Ja ohne Gegenstimme zur Annahme der Änderung des Bundesgesetzes. Die nächste Veranstaltung ist der Weihnachtsapéro am 3. Dezember. Die SVP Dietikon freut sich heute schon auf zahlreiches Erscheinen.

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22 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018

Neuvorstellung: Restaurant Costa Blanca Mediterrana

Kulinarischer Geheimtipp hinter den Gleisen Etwas versteckt an der Poststrasse beim Bahnhof Dietikon liegt das Restaurant Costa Blanca Mediterrana und überrascht mit einer vielfältigen Speisekarte. Von aussen unscheinbar wirkend, wartet es mit schmackhaften mediterranen und gutbürgerlichen Spezialitäten auf. Ein Besuch lohnt sich.

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rants, wie etwa im Biondi und in der Piccola Academia, den Kochlöffel schwang. Ebenfalls zur Crew gehört Edith Sekinger als Co-Gastgeberin über den Mittag. Nach über 30 Jahren in der Gastronomie, u.a. in der Erle Fislisbach, weiss sie, wie aus Gästen Stammgäste werden.

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Frische, mediterrane Köstlichkeiten Text: Regina Gregori, Bilder: zVg

Ilija Milic, der Wirt des Restaurants Costa Blanca Mediterrana, ist der geborene Gastgeber. Wer bei ihm über die Türschwelle tritt, wird mit grosser Herzlichkeit willkommen geheissen. Seine gastronomischen Sporen verdiente er sich während 20 Jahren im Restaurant «Zu den zwei Raben» im Kloster Fahr ab, wo er bis zum stellvertretenden Restaurantleiter aufstieg. Im Frühjahr 2017 setzte er zu einem mutigen beruflichen Sprung an und übernahm das Restaurant Costa Blanca Mediterrana, direkt beim Bahnhof Dietikon. Ihm zur Seite steht ein professionelles Team, von der Küche bis zum Service. Für den kulinarischen Genuss verantwortlich ist Pascuale Viola, ein hervorragender Koch, der schon in namhaften Zürcher Restau-

Auf der Speisekarte des gemütlichen und rustikal eingerichteten Lokals findet jede und jeder etwas Leckeres, sei dies ein mediterranes, ein gutbürgerliches oder ein typisch italienisches Gericht. Auch auf die Wünsche und Bedürfnisse von Vegetariern und Allergikern geht der Wirt ein. Er legt viel Wert auf eine vielseitige Küche mit marktfrischen Produkten. Und natürlich steht in seinem Weinkeller zu jedem Gericht der passende Wein. Über Mittag bietet er Menüs ab 17.50 Franken an, ein Gratis-Überraschungsdessert inbegriffen. Fleischgeniesser kommen mit dem Galgenspiess, dem heissen Stein, Fondue Chinoise und dem Beefer Grill ebenso auf ihre Rechnung wie Liebhaber von fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten. Für Firmen-, Familien- und Vereinsanlässe stellt Ilija Milic gerne Menüvorschläge zusammen. Bis zu 180 Personen kann er in seinem Lokal, das über eine Kegelbahn verfügt, bewirten.

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Wer ein Catering bestellen möchte, ist bei ihm ebenfalls an der richtigen Adresse. Für Weihnachtsessen empfiehlt es sich, frühzeitig zu reservieren.

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Das Restaurant ist rollstuhlgängig und verfügt über eine Kegelbahn. Reservationen telefonisch, online und per Mail

Weitere Infos: Restaurant Costa Blanca Mediterrana Illija Milic Poststrasse 2 8953 Dietikon Tel. 044 740 12 96 / 079 441 41 57 info@costa-blanca-mediterrana.ch www.costa-blanca-mediterrana.ch

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 23

Gewerbeverein Dietikon

KONTAKTBOX

Lehrlingslager der Wiederkehr-Gruppe

Lehrlinge leisten gemeinnützige Arbeit

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil info@gvgo.ch, info@gvgo.ch

Traditionell leisten die Lernenden der Wiederkehr-Gruppe einmal jährlich einen gemeinnützigen Arbeitseinsatz. So auch in diesem Jahr, in dem sie in Curaglia im Kanton Graubünden ein Projekt zu Gunsten der Schweizer Berghilfe realisierten.

Marco Kälin, Präsident m.kaelin@not-nagel.ch Tel. 043 322 32 80, Mobile 079 901 93 39

Die Lehrlinge der Wiederkehr-Gruppe während des diesjährigen gemeinnützigen Arbeitseinsatzes im Lehrlingslager in Curaglia im Kanton Graubünden Text und Bild: zVg

Einmal im Jahr engagieren sich die Lernenden der Wiederkehr-Gruppe ehrenamtlich. So auch in diesem Jahr, als Mitte Oktober während fünf Tagen in Curaglia im Kanton Graubünden das traditionelle Lehrlingslager stattfand. Die Lehrlinge der Dietiker Bauunternehmung Josef Wiederkehr AG, der Bertani Baugerüste AG, der Schärer Blitzgerüst AG, der Gerüstebau Schwarzenbach AG und der Josef Wiederkehr Immobilien AG realisierten dabei in einem gemeinnützigen Arbeitseinsatz ein Projekt zu Gunsten der Schweizer Berghilfe.

tel Cuntera in Curaglia einen neuen Pflastersteinboden zu verlegen und neue Treppen zum Hotel zu bauen sowie in einem Maiensäss einen alten Ofen zu entfernen. Unter fachkundiger Anleitung von Carlo Catania, Polier bei der Wiederkehr-Gruppe, haben die Lehrlinge unter grossem Einsatz den alten Pflastersteinboden komplett durch einen neuen ersetzt. Auch wurde innerhalb dieser fünf Tage eine neue Treppe zum Hotel gebaut sowie im Maiensäss ein alter Ofen entfernt. Dank dem tatkräftigen Einsatz der Lehrlinge der Wiederkehr-Gruppe verfügt das Hotel Cuntera nun über einen komplett neuen Eingangsbereich.

Neuer Pflastersteinboden und neue Treppen bei Hotel Das Ziel des diesjährigen gemeinnützigen Arbeitseinsatzes war es, beim Ho-

Gewerbeverein Weiningen AGENDA Concert & Dine: «Ray Fein & Friends» Samstag, 24. November, 19 Uhr Restaurant Linde Magic Moments mit «Magrée» Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr Restaurant Linde Concert & Dine: Bo Katzman Samstag, 1. Dezember, 19 Uhr Restaurant Linde

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24 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 8. November 2018 I 4. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Kreuze im Tägernauer Holz – kantonale Richtplan-Revision 2016

Martin Romer Kantonsrat BDP, Mitglied der Kommission für Energie, Verkehr, Umwelt (KEVU), Dietikon Auszug aus einem Bericht im «Blick» vom 31. Juli 2018: «Dorfbewohner lassen sich an Bäume fesseln Weil der Kanton Zürich eine Deponie in ein wichtiges Naherholungsgebiet stellen will, haben 136 Bewohner von Grüningen und Gossau ZH am 31.7.18 eine Protestaktion organisiert. Damit würde das Naherholungsgebiet zer-

stört, meinen die Demonstranten. Eine geplante Deponie für Schlackenreststoffe aus den Kehrichtverbrennungsanlagen des Kantons Zürich lässt die Bewohner der beiden Gemeinden Grüningen und Gossau ZH auf die Barrikaden steigen. Gemäss den Plänen des Regierungsrats soll die Lagerstätte mitten im Gebiet Tägernauer Holz, genau an der Grenze zwischen den Gemeinden, angelegt werden. Dafür müssten auf einer Fläche von rund 10 Hektaren gegen 7000 Bäume gerodet werden. Für die lokale Bevölkerung ein absolutes Unding …» Fakten und Argumente In der Begründung für die Standortwahl führt der Regierungsrat plausible Erklärungen an. Wir alle im Kanton Zürich produzieren jährlich vier Millionen Tonnen Abfall! 85 Prozent davon werden verwertet, behandelt, kompostiert und wiederverwertet. 600 000 Tonnen (oder 300 000m3) davon können selbst mit dem heutigen Stand

der Technik nicht mehr weiterverarbeitet werden. Diese Reststoffe müssen wohl oder übel deponiert werden. Zurzeit verfügen die betriebenen Deponien des Kantons Zürich über ein bewilligtes Restvolumen von drei Millionen Kubikmetern. Wenn ein Drittel der Standorte realisiert werden und sich die Deponiemenge innerhalb der nächsten 20 Jahre um einen weiteren Drittel reduziert (mittels zukünftiger technischer Innovationen), reicht das Deponievolumen für 40 Jahre. Stagniert die Deponiemenge jedoch bei 300 000 Kubikmetern, reicht das Deponievolumen nur noch für 30 Jahre. Da der Siedlungsdruck im Kanton Zürich enorm ist, werden Standorte zunehmend verhindert. Die Standortsicherung wird damit zukünftig wesentlich schwieriger. Das erhöht im Abfallbereich die Entsorgungsrisiken. Das spricht dafür, die heute geeigneten Standorte langfristig zu sichern. Bei Deponieprojekten ist die Standortsuche und richtplanerische Festsetzung

s'Schämdi-Eggli Es ist immer wieder erschreckend, wie viele Betonwüsten heutzutage noch gebaut werden – auch im Limmattal. So etwa der Rapidplatz im neuen Dietiker Stadtteil Limmatfeld: Statt einer sündhaft teuren Künstlerplastik auf dem kahlen Platz wünschen sich dort die Anwohner einfach ein bisschen Grün und genügend Sitzgelegenheiten. Weiteres Beispiel gefällig? Der in Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn neu entstandene Stadtplatz in Schlieren: Auch dort muss man das Grün mit der Lupe suchen. Dabei wäre es so einfach, mit ein paar Pflanzen positive Emotionen zu wecken, wie nebenstehendes Beispiel aus der

spanischen Provinz Alicante zeigt. Es muss ja nicht gleich ein Palmenhain sein…

s'Schmunzel-Eggli Apropos Emotionen: Da können wir von Südländern noch sehr viel lernen; so etwa vom Küchen-Chef des Ristorante Orobianco im spanischen Calpe. Seine am Tisch mit grosser Fingerfertigkeit in Sekundenschnelle vollendete Pasta-Kreation ist Augen- und Gaumenschmaus zugleich. Augenzwinkernd gibt er seinem Werk auch gleich einen passenden Namen: «Crazy Spaghetti».

«Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.»

der weitaus zeitintensivste Planungsteil, da Richtpläne nur alle zehn Jahre nachgeführt werden. In den frühen Neunzigerjahren initiierte das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) eine Evaluation von Deponiestandorten. Darin orteten Spezialisten sämtliche auf dem Kantonsgebiet liegenden Gebiete, welche sich nach den geltenden rechtlichen Bestimmungen für die Errichtung einer Deponie eignen. Die flächendeckende Standortsuche bewertete 250 Standorte. Davon wurden 32 Standorte im Feld mit Bohrungen, Färbversuchen, Kartierungen und Modellierungen vertieft untersucht. Die Betroffenen Mit grossem Verständnis nehme ich den Unmut der Grüninger und Gossauer Bevölkerung zur Kenntnis. Aber solange unsere Technik-Innovationen die letzten 15% Reststoffe nicht verwerten können, sind wir leider auf Deponiestandorte angewiesen. Individu-

alinteressen und Sankt-Florians-Politik sind zwar nachvollziehbar, aber das öffentliche Interesse ist in der politischen Beurteilung höher zu gewichten. Nebenbei wissen wir im Bezirk Dietikon sehr gut, was diese Tatsache bedeutet. Voraussichtlich kommt die Richtplan-Revisions-Debatte 2016 noch in der auslaufenden Legislatur ins Kantonsparlament. Es wird bestimmt eine sehr kontroverse, emotionsgeladene Debatte werden, davon bin ich überzeugt. Ausblick Deponien werden nach ihrer Stilllegung oft als Biotope weiter gepflegt. Bei der Endgestaltung von Deponien bietet sich damit die Chance, naturschützerisch wertvolle Lebensräume langfristig anzulegen. Rekultivierte Deponien können auch als attraktiver Erholungsraum genutzt werden. Die Schrebergartenanlage auf der Deponie Riet in Winterthur ist hierfür ein gutes Beispiel.

Ihre Meinung ist erwünscht! Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Leserbriefe

Nötige Anpassung des Sozialversicherungsrechts Unsere Sozialversicherungen schützen Menschen in der Schweiz vor materieller Not. Sie sind gut aufeinander abgestimmt und geniessen das Vertrauen der Bevölkerung. Sie haben die Pflicht, zweifelsfrei abzuklären, wer Anspruch auf ihre Leistungen hat. Am 25. November stimmen wir zur Änderung des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) ab. Die neuen Gesetzesartikel legen Regeln fest, welche die Rechte der Betroffenen schützen. So dürfen die Versicherungen jemanden nur dann verdeckt beobachten, wenn sie konkrete Anhaltspunkte für einen unrechtmässigen Leistungsbezug haben und es mit anderen Mitteln aussichtslos wäre, das Anrecht auf Leistungen zu klären. Gestattet sind Bildaufzeichnungen nur, wenn sich die observierte Person an einem Ort aufhält, an dem man sie ohne Weiteres beobachten kann. Der Blick in Wohnung und Schlafzimmer ist nicht zulässig. Weiter sind auch Aufnahmen mit Droh-

nen nicht erlaubt. Die zusätzlichen Möglichkeiten der Observation sind also sehr zurückhaltend und moderat. Einem linken Referendumskomitee aber gehen diese nötigen und moderaten Gesetzesartikel zu weit. Das Komitee moniert, die Sozialversicherungen erhielten einen Blankoscheck für willkürliche Überwachungen und dürften die Privatsphäre der Versicherten verletzen. Mit diesen wenig bedachten Argumenten könnten nötige Abklärungen verhindert, die Sozialversicherungen gefährdet sowie die ehrlichen Beitragszahler belastet werden. Die auszahlenden Instanzen müssen über Instrumente verfügen, um die Rechtmässigkeit der Bezüge zu überprüfen. Daher stimmen wir Steuerzahlende und Gewerbetreibende dieser Gesetzesänderung zu, denn unrechtmässige Bezüge gefährden das System und belasten ehrliche Beitragszahler. Olivier Barthe Gemeinderat Dietikon, FDP

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