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Dienstag, 7. Mai 2019 | 5. Jahrgang Nr. 3 | Auflage 48 000 Exemplare

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48 ros 00 sa 0 Ex ufl em a g pl e: ar e Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Lesung mit Franz Hohler im Singsaal Moosmatt in Urdorf

«Ds Totemügerli» ist auch nach über fünfzig Jahren unsterblich Der Kabarettist, Liedermacher und Schriftsteller Franz Hohler nahm am 15. März die rund zweihundert Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf einen «Spaziergang durch sein Gesamtwerk». Eingeladen zu diesem einmaligen Event hatten ihn die Kulturkommission sowie die Bibliothek Urdorf.

Gewerbeverband Limmattal Editorial KMU- und Gewerbeverband Zürich Publireportage: Spital Limmattal Ratgeber Gesundheit Starromania Historische Kolumne Berufsbildung im Limmattal Ratgeber Treuhand Kolumne «getroffen» Ratgeber Recht ZKB-Gewinnausschüttung Wirtschaftspodium Limmattal Kulturtipp | Menu-Tipp

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Dietikon

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Kulturkommission 11 Publireportage: Drogerie Locher 11 Gartenvielfalt Allmend 12 Lehrstellenmarkt 12 Jahreskonzert Stadjugendmusik Dietikon 13 Publireportage: Lips Söhne AG 14 Stadt Dietikon 14 SVP Bezirk Dietikon 15 Generalversammlung 15

Engstringen 65. Generalversammlung Interview Richi Nydegger Mittfasten in Unterengstringen

Franz Hohler im Singsaal Moosmatt auf dem «Spaziergang durch sein Gesamtwerk»

Text und Bilder: Christian Murer

Im Gepäck brachte der 76-jährige Schweizer Kabarettist und Schriftsteller sein reichhaltiges literarisches Gesamtwerk der vergangenen fünfzig Jahre mit. Mit ungewöhnlich wachem Blick für beunruhigende Details erzählte Hohler von der Brüchigkeit und der Tragikomik unseres Alltags, aber auch von seiner zauberhaften Poesie. Es war gewiss in jeder Hinsicht ein überaus heiterer Abend mit einem hintergründigen Kritiker, aber ebenso ein fröhlicher wie nachdenklicher Spaziergang durch unsere Zeit.

Hohlers Lebenslauf in Kürze Franz Hohler, geboren am 1. März 1943 in Biel, wuchs auf in Olten. Er absolvierte 1963 in Aarau die Matura und begann in Zürich, Germanistik und Romanistik zu studieren. Der Erfolg seines ersten Soloprogramms «Pizzicato» veranlasste ihn, sein Studium nach fünf Semestern abzubrechen. Mit verschiedenen Ein-MannProgrammen gastierte er in vielen Ländern West- und Osteuropas, in Kanada, Marokko, Tunesien und in zahlreichen anderen. Franz Hohler lebt als Kabarettist und Schriftsteller in Zürich-Oerlikon. Seine Gedichte, Thea-

Rosemarie Blaser (Mitte) und Karin Korn bedanken sich bei Franz Hohler für den unvergesslichen Abend

terstücke und Erzählungen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Vom Schöppelimunggi und Houderebäseler Natürlich durfte am Schluss seiner Lesung die Kurzgeschichte «Ds Totemügerli» keineswegs fehlen. Denn die Erzählung aus erfundenen Wörtern ist bereits zu einem Stück Schweizer Volkskultur geworden. Nicht nur erzählerisch, auch sprachlich hat diese in Berndeutsch oder auch in Rätoromanisch geschriebene Geschichte längst Wurzeln geschlagen. Wörter wie zum Beispiel «aaschnäggele» oder

«ugantelig» sind aus dem «Bärndütsche Gschichtli» ausgebrochen und in den Alltagswortschatz diverser Schweizer Dialekte eingegangen. In den letzten fünfzig Jahren hat «Ds Totemügerli» ein beispielloser Erfolg hingelegt. Kaum ein Geburtstags- oder Hochzeitsfest, kaum ein Zusammenhocken ums Lagerfeuer, ohne dass jemand das bärndütsche Gschichtli aufzusagen begann. Die erfundene Sage von Schöppelimunggi und Houderebäseler ist in der Deutschschweiz zum Volksgut geworden, vergleichbar mit den Mani-Matter-Songs.

Schlieren Längster Businesstisch Musikverein HARMONIE Schlieren Limmattalbahn 99. ordentliche Generalversammlung Männerchor Schlieren

Uitikon-Waldegg Editorial 25. ordentliche Generalversammlung

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Geroldswil-Oetwil

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Weiningen

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Kehrseite Nach der Lesung wird im Foyer ein Apéro offeriert

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Generalversammlung Vereinsausflug

Alle Anwesenden erhalten eine persönliche Widmung

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«Extravaganza» Eislaufclub Urdorf 62. ordentliche Generversammlung Einzelinitiative Baustelleninfo Neuvorstellung: «ElektroLife»

Birmensdorf und Aesch

Franz Hohler signiert seine Bücher

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Urdorf

4. Berufsmesse «Rebblüetefäscht»

Auch junge Leser freuen sich an Hohlers sagenhaften Geschichten

Kantonsratsgeflüster s’Schmunzel-Eggli | s’Schämdi-Eggli Leserbriefe

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2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich: Parolen

Wiener Kultur und Gastfreundschaft sollte überall sein

Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Als meine Frau und ich 1988 auf unserer Hochzeitsreise Wien einen Besuch abstatteten, hätten wir in unserer damaligen Begeisterung nie gedacht, dass unser nächster Besuch erst 31 Jahre später erfolgen würde. Wien – damals bereits eine vielbesuchte Touristendestination – weist heute jährlich sagenhafte 16,5 Millionen Übernachtungen auf. Zum Vergleich: In Zürich waren es 2018 rund 3,5 Millionen Übernachtungen. Vor dreissig Jahren konnte man noch einfach das Café Sacher besuchen, in die K.u.K. Hofzuckerbäckerei Demel gehen oder bei Figlmüller spontan ein riesiges Wiener Schnitzel geniessen. Heute muss man Tage zuvor reservieren oder zuerst mindestens eine halbe Stunde oder gar deutlich länger anstehen. Trotz dieser Touristenschwemme begeisterte uns bei unserem kürzlichen Besuch das kulturelle Wien von Neuem: Der Besuch des Bernstein-Muscials «Wonderful Town» in der Volksoper, die Schwanensee-Aufführung in der Wiener Staatsoper oder als Höhepunkt die Teilnahme an der historischen Rudolfina Redoute, eines Studentenverbindungs-Balls in der Wiener Hofburg mit 120-jähriger Tradition. Auch die Wiener Gastfreundschaft überzeugte uns erneut. Ein Beispiel gefällig? Versuchen Sie einmal in Zürich nachts um 22.30 Uhr in einem gehobenen Speise-Restaurant eine warme Mahlzeit zu ordern. Sie ernten bestenfalls mitleidige Blicke des Servicepersonals. Nicht so in Wien. Wir hatten abends eben ein hervorragendes Wiener Schnitzel im Restaurant

Plachutta an der Wollzeile genossen und waren mit dem Chef de Rang Adriano, einem gebürtigen Slowenen und langjährigen Plachutta-Mitarbeiter, ins Gespräch gekommen. Er erklärte uns, dass die Spezialität des Hauses eigentlich Tafelspitz sei. Wir bedauerten das sehr, denn am nächsten und zugleich unserem letzten Abend in Wien war nach der Staatsoper um 22.30 Uhr wohl nichts mehr mit einer warmen Mahlzeit. Weit gefehlt: Herr Adriano versprach, uns auch zu später Stunde noch eine Portion Tafelspitz zu servieren. Als wir am kommenden Abend um halb elf Uhr wieder eintrafen, war tatsächlich ein gemütlicher Tisch für uns gedeckt und das Servicepersonal verwöhnte uns vom Feinsten. Wir waren begeistert. Wenn Ihnen nun das Wasser im Mund zusammenläuft, freut mich das sehr. Aber das war eigentlich nicht die Botschaft, die ich Ihnen vermitteln wollte. Vielmehr wollte ich Sie dazu ermuntern, Ihren Beruf – wo auch immer Sie tätig sind – mit Herzblut und Begeisterung für Ihre Kunden auszuüben. Seien Sie Botschafter Ihres Berufsstands, Ihres Betriebes, Ihres Landes und Ihrer Region. Denn Wien sollte überall sein.

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich hat zur STAF-Vorlage klar die Ja-Parole beschlossen. Bei der Revision des Waffengesetzes verzichtete er wegen mangelnder KMU-Relevanz auf eine Abstimmungsempfehlung. Text: zVg

Die Steuervorlage und die AHV-Finanzierung (STAF; vormals Steuervorlage 17) ist für den KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) ein Kompromiss, der die wirtschaftliche Position der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb stärkt. Der KGV empfiehlt den Stimmberechtigten, am 19. Mai ein Ja zum Bundesgesetz über die Steuerreform und AHV-Finanzierung in die Urne einzulegen und somit dem Referendum eine Absage zu erteilen. Die STAF gewährt den Kantonen grosse finanzielle und steuerliche Autonomie. So kann der Kanton Zürich eine auf seine spezifischen Bedürfnisse ausgerichtete kantonale Umsetzung

in Angriff nehmen. Dadurch können die Voraussetzungen geschaffen werden, die wenigen, aber wichtigen privilegierten Holding-, Domizil oder gemischte Gesellschaften in Zürich zu behalten, die immerhin 16 Prozent zu den Unternehmenssteuern beitragen.

Bei der Revision des Waffenrechts verzichtet der KGV auf eine Parolenfassung, weil die Vorlage nicht KMU-relevant ist.

Den Gegnern der Steuerreform wurde durch eine Zusatzfinanzierung der AHV von rund zwei Milliarden als sozialer Ausgleich für mögliche Steuerausfälle Rechnung getragen. Diese Verbindung der Steuervorlage mit der AHV-Finanzierung empfindet die KGV-Verbandsleitung zwar als staatspolitisch grenzwertig, aber nach der gescheiterten USR III Abstimmung sieht sie das als gangbaren Weg.

Und wenn Sie das nächste Mal in Wien sind: Grüssen Sie bitte Wien und Herrn Adriano im Plachutta Wollzeile von mir – wenn ich nicht bereits vor Ihnen wieder dort gewesen sein sollte. Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

KONTAKTBOX Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. 056 633 46 00

Impressum

Redaktion

Verteilung

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Ständige Mitarbeiter: Diego Albertanti, Michael Benzing, Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Selina Engeli, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Patrick Holenstein, Marco Kälin, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Reto Müller, Werner Müller, Christian Murer, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Ines Tanner, Harald Tappeiner, Johannes Thoma, Sandra Winiger

Realisation/Produktion  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

AGENDA 165. Generalversammlung KGV Donnerstag, 16. Mai 2019, 16.00 Uhr Horgen

Klare Ja-Parole zur Steuervorlage und AHV-Finanzierung

artpainting, S. Bucher-Steinemann info@artpainting.ch

Verlag/Inserate Druck/Papier Abstimmungen Sonntag, 19. Mai 2019 Gemeinden

Auflage 48 000 Exemplare

Eugen Wiederkehr AG, Gewerbezeitungen Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch www.gewerbezeitungen.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Publireportage: Neues aus dem Spital Limmattal

Zufallsbefunde der Schilddrüse Aufgrund des Fortschritts bei den Untersuchungstechniken werden Schilddrüsenbefunde immer öfter zufällig im Rahmen anderer Abklärungen entdeckt. Das Spital Limmattal verfügt über Kompetenz wie Flexibilität, sich um diese zusätzlichen ärztlichen Konsultationen zu kümmern. Wie sollen Patienten mit einer zufällig entdeckten Veränderung der Schilddrüse umgehen, die bislang keine Symptome gezeigt hatte? Muss die Veränderung behandelt werden? Mit welcher Therapieform? In unseren neuen Räumlichkeiten ist es uns möglich, Patienten rasch und unkompliziert zu beraten. Alle Basisuntersuchungen können bei der ersten Konsultation durchgeführt werden. Text und Bild: zVg Basisabklärungen und Zusatz­ untersuchungen Die Schilddrüse wird durch das Zwischenhirn und die Hirnanhangsdrüse reguliert. Sie produziert, speichert und schüttet zwei Hormone aus, welche die Grundaktivität der meisten Körperzellen und deren Funktion definieren. Als Standard gilt die Ultraschalluntersuchung: Diese nichtinvasive, schmerzfreie Methode gibt Auskunft über Struktur, Beschaffenheit und Grösse der Schilddrüse. Anhand von diversen Kriterien können Schilddrüsenknoten und deren Gut- oder Bösartigkeit abgeschätzt werden. Sollte sich bei den Basisuntersuchungen, die ein ärztliches Gespräch, eine Untersuchung des Halses, eine Blutanalyse sowie die Ultraschallanalyse umfassen, eine Funktionsstörung der Schilddrüse herausstellen, kann eine sogenannte Szintigrafie durchgeführt

werden. Diese stellt die Zonen der Überfunktion dar. Ist anhand der Ultraschallkriterien der Verdacht einer Bösartigkeit gegeben, ist eine Feinnadelpunktion des betroffenen Areals sowie eine Zellbildanalyse indiziert. Ein operativer Eingriff ist nötig, falls… 1. … eine Funktionsstörung der Schilddrüse vorliegt, die medikamentös nicht eingestellt werden kann. 2. … eine Vergrösserung der Schilddrüse aufgetreten ist, die mechanisch zu Problemen führt (Schluckbeschwerden oder Engegefühl).

3. … Schilddrüsenknoten bestehen, die krebsverdächtig sind oder deren Zellbild verdächtige Zellen aufweist. Ob ein operativer Eingriff die passende Therapie für Ihre Erkrankung ist, erfahren Sie im persönlichen Gespräch in der Schilddrüsen-Sprechstunde. Top Medizin. Persönlich. Individuell. Das Spital Limmattal bietet Ihnen eine Spezialsprechstunde für Erkrankungen der Schilddrüse und hormonproduzierenden Organe an. Ein Team aus endokrinen Chirurgen (spezialisiert

und schnell erreichbar. Melden Sie sich direkt oder via Hausarzt auf endokrin@ spital-limmattal.ch an. Publikumsveranstaltung zum Thema:

«Ist meine Schilddrüse krank?» Di, 21.5.2019, 19:00 Uhr, Auditorium Spital Limmattal Sekretariat Chirurgie T +41 44 733 24 64 endokrin@spital­limmattal.ch

ijlk

Nach dem Neubau ist vor dem Neubau Im November 2018 haben die Stimmberechtigten des Spitalverbands Limmattal mit grosser Zustim­ mung das Neubauprojekt „LimmiCura“ für das neue Pflegezentrum Spital Limmattal angenommen. Seither geht es mit dem Neubauprojekt planmässig voran. Ende Dezember 2018 konnte der Totalunter­ nehmervertrag unterzeichnet, Ende Februar 2019 die Baueingabe bei der Gemeinde Schlieren einge­ reicht werden. Zurzeit ist der Rückbau des alten Spitalgebäudes, wo das Pflegezentrum (PZ) einst stehen wird, in vollem Gange. Der Baustart ist auf Anfang 2020 ge­ plant, das neue Pflegezentrum wird nach dreijähri­ ger Bauzeit voraussichtlich im 1. Quartal 2023 sei­ nen Betrieb aufnehmen. Das Spital Limmattal greift mit der Losinger Marazzi AG bei der Realisierung auf einen bewährten Partner zurück, mit welchem be­ reits der Spitalneubau erfolgreich realisiert wurde.

Dr. med. Franziska Grafen Leitende Ärztin Chirurgische Klinik Fellow of the European Board of Surgery (FEBS) Foto: Spital Limmattal & Neck Endocrine Surgery

auf hormonaktive Organe), Endokrinologen und Radiologen klärt Ihren Befund ab. Mit aktuellstem medizinischen Wissen und Abklärungsalgorithmen erstellen wir einen auf Sie angepassten Behandlungsplan, der konservative, medikamentöse oder operative Schritte umfasst. Im neu gebauten Spital gehen wir sowohl in der Sprechstunde als auch im Fall einer Hospitalisation/Operation auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ein. Das Spital Limmattal ist das Spital in Ihrer Nähe. Es ist mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln bestens erschlossen

Zudem konnte die Baufinanzierung zu äussert attraktiven Konditionen abgeschlossen werden. Dem Spitalverband ist es gelungen, für seine Trä­ gergemeinden wesentlich bessere Modalitäten zu fixieren als ursprünglich prognostiziert. Die Finan­ zierung von CHF 57 Millionen konnte zu einem tie­

fen Zinssatz von 0.366% abgeschlossen werden. Daraus resultiert nicht nur für die elf Verbands­ gemeinden eine Zins­Minderbelastung von rund CHF 7.5 Millionen, entsprechend verbessert sich auch die Betriebsrechnung des künftigen PZ. Das neue Pflegezentrum wird als Erweiterung des neuen Spitals errichtet und sich diesem optisch an­ lehnen. Synergien in Medizin, Versorgung und Pfle­ ge können durch diese Nähe optimal genutzt wer­ den und bedeuten für die Bewohner und Patienten einen weiteren Mehrwert. Das Angebot steht dabei nicht im Wettbewerb zu den gleichgelagerten Services der Gemeinden, sondern ist eine Ergän­ zung zu den Dienstleistungen der gemeindeeige­ nen Institutionen.

Neubauten Pflegezentrum (l.) und Spital Limmattal Visualisierung: raumgleiter

Pflegezentrum Spital Limmattal T +41 44 733 24 17 pflegezentrum@spital­limmattal.ch spital­limmattal.ch/pflegezentrum

Waffengesetz

Waffengesetz: Auf dem Spiel steht das Fundament unserer freien Gesellschaft Dass die EU-Waffenrichtlinie Ausnahmebewilligungen zulässt, ist Augenwischerei. Wahr ist: ein Ja zu dieser scheinheiligen Vorlage führt dazu, dass der Staat bald alle Sturmgewehre, Pistolen und anderen Waffen einzieht. Text: Werner Salzmann, Nationalrat, Fraubrunnen/BE

Drei Schutzmechanismen haben sich in der Geschichte als wirkungsvoll zur Verhinderung von staatlicher Willkür und Menschenrechtsverletzungen erwiesen: • Die Gewaltentrennung • Das Recht auf freie Meinungsäusserung • Das Recht auf privaten Waffenbesitz Diese Schutzmechanismen waren in der Schweiz immer ausserordentlich

gut ausgebaut. Die machtbegrenzende Wirkung der Gewaltentrennung wird in der Schweiz durch das Referendums- und Initiativrecht verstärkt. Die Meinungsäusserungsfreiheit ist nicht durch eine «Hate-Speech»-Zensur wie etwa in Deutschland oder ähnliches eingeschränkt. Und alle gesetzestreuen, psychisch nicht akut auffälligen Bürgerinnen und Bürger konnten in der Schweiz immer alle handelsüblichen Waffen und Munition dazu kaufen. Mit der vom Parlament beschlossenen Übernahme der EU-Waffenrichtlinie würden Erwerb und Besitz von

Redaktions-/Anzeigenschluss:

5.6.

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Waffen nun aber grundsätzlich eingeschränkt. Leere Versprechen des Bundes Für Schützen, die dem Staat ein Bedürfnis für den Besitz ihrer Waffen nachweisen können, verspricht der Bund Ausnahmebewilligungen. Aber Achtung: • Die Ausnahmebewilligung ändert nichts daran, dass der Zugang zu Legalwaffen prinzipiell auf die Organe des Staates beschränkt würde und die Bürger ihr Recht auf Waffenbesitz verlören.

• Die Ausnahmebewilligungen würde es auch für Schützen bald nicht mehr geben. Denn Artikel 17 der EU-Waffenrichtlinie enthält einen Kontroll- und Evaluationsmechanismus, bei dem es sich de facto um einen automatischen Verschärfungsmechanismus handelt. Schon bei der Erarbeitung der jetzigen Richtlinie konnte der Bundesrat ein ausnahmsloses Verbot für Halbautomaten für Private nur knapp abwenden. Bei der nächsten Verschärfung wird ihm das dementsprechend nicht mehr gelingen, und deshalb bedeutet

ein Ja am 19. Mai, dass Sturmgewehre, Pistolen etc. in wenigen Jahren vom Staat eingezogen werden. Die Behauptung, die Annahme dieses Gesetzes sei nötig zur Bekämpfung von Terror oder zur Verhinderung von Missbrauch, ist lächerlich. Die islamistischen Terroranschläge, die die EU zur Legitimation ihrer Richtlinie vorschiebt, wurden allesamt mit illegal beschafften Waffen begangen. Ein NEIN zur EU-Waffenrichtlinie ist ein NEIN zur sukzessiven Entwaffnung der Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz.


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Ratgeber Gesundheit

So ein Furz! Alle tun es, doch keiner spricht darüber. Furzen ist peinlich, ja, es ist unangenehm. Das war nicht immer so. «Warum rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmecket?» soll Luther seine Gäste gefragt haben. Was im Mittelalter noch normal war, ist heute eine zur Scham besetzten Unsitte geworden. Ein gesunder Mensch furzt rund 14 Mal am Tag. Etwa ein Liter Luft verlässt unseren Körper täglich auf diese Weise. Die kräftigsten Fürze sind in der Regel die ersten am Morgen. Furzen ist ein natürlicher Weg des Körpers, um überschüssige Luft aus dem Körper abzubauen, die beispielsweise beim Essen und Trinken mit heruntergeschluckt wird. Zudem entstehen bei der Verdauung im Darm Gase, die ebenfalls wieder raus müssen. Das Unschöne am Furzen ist dabei vor allem der Gestank. (Der eigene Furz stinkt bekanntlich am wenigsten). Egal ob der Furz laut oder leise entweicht, es liegt danach immer ein unangenehmer Duft in der Luft. Dagegen kann man auch nichts tun. Das geht allen so. Der Grund dafür sind Bakterien im Darm. Bei der Verdauung von Nahrung produzieren diese v.a. Schwefel-Wasserstoff, der für die stark riechende Düfte mitverantwortlich ist. Warum furze ich eigentlich? Zu viel Luft entsteht durch: • bakterielle Vergärung von Kohlenhydraten (Zucker) im Dickdarm • eine chemische Reaktion, bei der es zu einer Bildung von Kohlendioxid aus Magen- und Bauchspeicheldrüsensekreten kommt • wenn sich Gas vom Blut in den Darm ausbreitet • gerade verschluckte Luft (Aerophagie) • hastiges Essen • angeregtes Sprechen während des Essens, etwa beim Geschäftsessen oder Date • kohlensäurehaltige Getränke • Rauchen • Kaugummi kauen Ursachen für vermehrtes Furzen • Ein gestörter Abtransport von Gas über das Blut in die Lungen. • Erkrankungen: darunter Diabetes, Reizdarmsyndrom, Glutenunverträglichkeit, oder Milchzuckerunverträglichkeit. (etwa 65 % der Menschen weltweit sind Laktoseintolerant!)

• Darmflora: Bei Entzündungen im Darm kann es zu einer Überwucherung mit «falschen» Bakterien kommen. • Flugreisen: In den luftigen Höhen dehnen sich Gase durch den geringen Luftdruck aus. • Medikamente: v.a. Metformin (Diabetesmittel) sowie penicillinhaltige Antibiotika oder Abführmittel. • Ernährung Diese Lebensmittel produzieren besonders miefende Darmwinde: • Bohnen und Linsen • Kohlarten, etwa Brokkoli sowie Blumen- und Rosenkohl • Schwefelhaltiges Gemüse, wie Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch, Schnittlauch, und Paprika • Vollkorn-Lebensmittel, darunter auch Getreide-Müsli und Kekse • Obst, weil es Fruchtzucker (Fructose) enthält • Milchprodukte (Laktose-Intoleranz!), u.a. auch Käse • Künstliche Süssstoffe bzw. Zuckeraustauschstoffe. Darunter Mannit (Zusatzstoffnummer E 421), Xylit (E967), und auch Sorbit (E420 und E432–E436), das in Light-Getränken, Zahnpflegekaugummis, aber auch in Wein zu finden ist. Wann muss man mit Blähungen zum Arzt? Hinweise für eine abklärungsbedürftige Magen-Darm-Erkrankung sind häufiges Erbrechen, Erbrechen von Blut, Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber und übelriechender, voluminöser Stuhl. Hausmittel gegen Blähungen • Kümmel hat eine blähungslindernde Wirkung • Artischocken • Pfefferminze • Anis und Fenchel (meist in Teeform) • Ingwer • Dillsamen, Koriander und Knoblauch als Gewürze bei fettreicher und schwerer Kost

• Warm und gekocht: Gekochte Lebensmittel sind besser bekömmlich als Rohkost. Wärme wirkt beruhigend auf den Darm • Trinkmenge mindestens 2 Liter pro Tag • Sitzen vermeiden – regelmässige Bewegung verbessert die Verdauung. Beckenboden- und Bauchmuskeltraining fördert die Verdauung (jeden Tag Rumpfbeugen machen!) • Langsam essen und mindestens 30 mal kauen. Dadurch wird weniger Luft verschluckt, die zu Blähungen führt • Bauchmassagen • Warmes Bad mit Heublumen • Wärmeflasche auf den Bauch • Stress, Nervosität und Depression können Blähungen verursachen bzw. verschärfen. Die Psyche im Gedärm Auch Stress kann sprichwörtlich auf den Magen schlagen. Wer unter Zeitdruck isst, nicht gut kaut oder Luft schluckt, bekommt leicht Blähungen. Das Luftschlucken erfolgt meist unbewusst, in extremen Fällen spricht man von Aerophagie. Ein fröhlicher Darm verdaut besser! Dem entsprechend ist auch die «ganz normale Verdauung» nicht zuletzt auch ein Ergebnis eines entsprechenden Lebenswandels und der passenden Lebensauffassung. Negativer Stress ist da wiederum ungünstig und zu vermeiden. Viele Hausmittel wirken genauso gut, wie echte Medikamente. Sollten Sie zu Medikamenten greifen: nehmen Sie Bioflorin zur Stärkung Ihrer Darmflora, Hepa S als Artischockenextrakt nach dem Essen oder viel besser einen Digestive (kühl mit Eiswürfel!) z.B. einen Averna oder einen Jägermeister. Wer in der Beziehung furzt, meint es ernst Wer vor seinem Partner furzt, zeigt sich menschlich und beweist, dass er dem anderen vertraut. Daher ist das Furzen vor dem Partner ein eindeuti-

ges Zeichen dafür, dass er/sie es mit der Partnerschaft ernst meint. Egal ob man es mag oder nicht, Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es das Leben verlängert, wenn man die Fürze seines Partners riecht. Das Gas in den Fürzen kann überraschenderweise das Risiko verschiedener lebensbedrohlicher Krankheiten reduzieren - einschliesslich Krebs, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Im Alter soll es sogar Arthritis und Demenz vorbeugen. Denken Sie daran, wenn es unter der Decke nachts übel riecht, der/die Partner/-in meint es nur gut mit Ihnen. Furzologie – kleiner kulturgeschichtlicher Überblick zum Thema Furzen Vom Neandertaler bis zum modernen homo sapiens haben alle Menschen eins gemeinsam: das Furzen. Es sorgt für Heiterkeit und Empörung. Die Literatur ist voll von Fürzen, gereimt und in Prosa. Bekannt sind die Sprüche Martin Luthers. Aber auch bei Mozart wird man fündig. • Die Freifurzer (Der römische Kaiser Claudius, der von 41 bis 54 n. Chr. regierte, verfügte, dass ungehemmtes Furzen, selbst bei Festbanketts, statthaft sei. 170 Jahre später liess der grausame Kaiser Caracalla jeden hinrichten, der in seiner Gegenwart einen streichen liess. • Crepitus - der Gott des Furzes (Bei den alten Römer gab es angeblich sogar einen Gott des Furzes. Sein Name: Crepitus Ventris (lateinisch für «Darmgeräusche»), kurz Crepitus. • Mozart Seiner Phantasie liess der 22-Jährige darin freien Lauf: «ich werde alsdan in eigner hoherperson ihnen Complimentiren, ihnen den arsch Petschieren, ihre hände küssen, mit der hintern büchse schiessen, ihnen Embrassiren, sie hinten und vorn kristiren, ihnen, was ich ihnen etwa alles schuldig bin, haarklein bezahlen, und einen wackren furz lassen erschallen.»

• Der Kunstfurzer In fast sämtlichen Ländern der Erde unterhielten früher auf Jahrmärkten sogenannte Kunstfurzer ihr Publikum. Wie in allen Künsten gab es auch hier ein Jahrhunderttalent: den Franzosen Joseph Pujol (1857-1945). • Der grösste Furzologe hiess Josef Feinhals. Er lebte von 1867 bis 1947 in Köln, wo er eine Zigarren-Importfirma betrieb. Er war sehr wohlhabend, ein Freund Hermann Hesses und Förderer der Künste. Nebenbei war er unter dem Pseudonym Collofino als Schriftsteller tätig. Sein Hauptwerk «Non olet», zu Deutsch «Es stinkt nicht», erschien 1939. In diesem Werk, es umfasst 1100 Seiten, steht alles, was der Famulus über Gestank und Fürze erfahren kann. Wünsche Ihnen eine furzfreie Umgebung Ihr Dr.med.Claudio Lorenzet

Zum Verfasser: Der 59-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. clorenzet@bluewin.ch www.lorenzet.ch

Sommerfeeling im Limmattal

Fotowettbewerb Die ersten warmen Tage lassen die Vorfreude auf den Sommer wachsen. Schnappen Sie sich Ihre Kamera, fangen Sie damit Ihr persönliches Sommerfeelings-Bild ein und schicken Sie es an die Redaktion der Limmattaler Gewerbezeitung. Zeigen Sie uns Ihr Sommerfeeling. Eine Fachjury bestehend aus den Fotografen Rico Schneller (Sport), Jürg Wolf (People) und Fabio Antenore (Landschaft) werden die Bilder beurteilen. Die besten fünf werden in der nächsten Ausgabe der LGZ vom 25.Juni 2019 in der Zeitung abgedruckt. Bedingungen: • Zugelassen sind nur Bilder von Digitalkameras. • Bilder können ausschliesslich online unter (redakton@limmattalergewerbezeitung.ch) eingereicht werden.

• Teilnehmende können pro Kategorie max. 3 Bilder hochladen – als Bildname bitte Bildlegende verwenden. • Einsendeschluss ist der 31. Mai 2019, 23.59 Uhr. Bilder, die später eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden. • Von den Originaldaten kann ein Ausschnitt gewählt werden. Die resultierende Datei muss auf der längeren Kante mind. 4000 Pixel, bei quadratischen Bildern 3000 Pixel, aufweisen. • Sind Menschen auf dem Bild erkennbar, müssen Sie als Fotograf von der abgelichteten Person das Einverständnis für die Publikation in der LGZ haben.


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Starromania

«Aktiver Tierschutz ist ein ständiger Kampf» Über vierzig Jahre führte Josef Zihlmann als Inhaber eine Tierarztpraxis in Dietikon. Aktiver Tierschutz gehörte zu seinem Beruf. Es war stets selbstverständlich, dass Zihlmann sich für die Schwachen der Gesellschaft einsetzte. Rumänien und im speziellen Siebenbürgen ist für ihn mit seiner Frau Silvia fast wie eine zweite Heimat geworden. Über das Engagement des Tierelendes in diesem Land gaben die beiden der LGZ bereitwillig Auskunft. Text und Bild: Christian Murer, Rumänien-Bilder: Josef Zihlmann

Die «Limmattaler des Jahres» 2014 im Gespräch mit der Limmattaler Gewerbezeitung. Limmattaler Gewerbezeitung: Seit einigen Jahren machen Sie sich stark für die rumänischen Hunde in Siebenbürgen. Was war und ist Ihre Motivation? Josef Zihlmann: Im Jahre 1991 bin ich das erste Mal mit Rumänien konfrontiert worden. Dr. Bernhard Arnet aus Schlieren hat mich damals angefragt, ob ich nach Rumänien mitkommen möchte. Mit einem Kombiwagen voller Ware für tausende von Franken fuhren wir in ein rumänisches Dorf in Siebenbürgen – genauer nach Ulies/Jasvalva, nahe Sighisoara (Schässburg). Es war ein Projekt des Rotary-Clubs Zürich-Limmattal. Ich selber war damals noch nicht Rotarier. Hier lernte ich auch den Schlieremer Friedensrichter Ruedi Weidmann kennen, der leider am 18. April 2012 verstarb. Rotary brachte sechzig Tonnen Kartoffeln für dieses Dorf. Mit den Einnahmen konnten landwirtschaftliche Maschinen gekauft werden. Unter anderem fassten wir im Nachbardorf eine Quelle und führten das Wasser ins Dorf. Wir unterstützten Schulen und Spitäler. Doktor Arnet vermittelte ein Ambulanzfahrzeug fürs Spital in Odorheiu Secuiesc. Wir kauften für 15 000 Euro ein Haus und bauten es um. Das Haus ist heute noch das Zentrum dieses Dorfes, in dem Begegnungen für Jung und Alt stattfinden. Wir unterstützten später auch Ärzte und Tierärzte bei ihren Projekten. Hunde und Katzen hatten in dieser Zeit noch keine Priorität. Es ging stets um Grosstiere wie Pferde und Kühe. Das Zentrale unseres Engagements sind in erster Linie die Menschen. Wie ging es dann weiter? Silvia Zihlmann: Wir haben erfahren, dass etwa fünfzig Kilometer weiter in Gheorgheni/Harghita eine sogenannte Tötungsstation entstehe. Und dies in einer Stadt, in der wir den Präsiden-

Zwei Junghunde in Siebenbürgen

ten, den Vizepräsidenten, den Säckelmeister sowie viele Tierärzte kannten. Zum Glück war dies eine ‹Fake-Information› einer deutschen Tierschutzorganisation. In der gleichen Woche flog mein Mann dorthin, denn er wollte Klarheit. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Wir sagten zu, dass die Hunde dort systematisch kastriert und gechipt werden. Zudem wollten wir, dass das dortige Tierheim umgebaut und tiergerecht betrieben wird. Das Tierheim war in einem schlechten Zustand. Der Stadt Gheorgheni fehlte das Geld für grosse Veränderungen. Das war unsere Motivation zur Hilfe. Kurz entschlossen entschieden wir uns für eine vertraglich festgelegte Zusammenarbeit. Ihr habt den Verein «Starromania» gegründet. Woher kommt eigentlich der Name? Josef Zihlmann: STAR heisst: Schweizer Tier-Aerzte für Rumänien. Das hat also nichts mit Star zu tun. Wir mussten im Jahre 2013 blitzartig Spendengelder organisieren. Zudem transportierten wir mit grossen Lastwagen tonnenweise Hilfsgüter nach Rumänien. Einmal ist ein Lastwagenfahrer mitsamt der Ware auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Die Polizei konnten wir auf der Suche dieses Fahrers schlicht vergessen. Wie geht es dem Verein heute? Silvia Zihlmann: Seit mein Mann Josef die Praxis in Dietikon aufgegeben hat, arbeiten wir tagtäglich für den Verein Starromania. Der Verein hat keine Mitglieder. Wir haben ein Rückgrat – aufgebaut von Josefs Praxis mit ehemaligen Kunden, Kollegen, Freunden und den Medien wie zum Beispiel den Bericht von Helen Arnet im ‹Tages Anzeiger› oder Alex Rudolf in der ‹az Limmattaler Zeitung› oder Beiträge in der ‹Tierwelt›. Über Facebook bekommen wir kaum Spenden. Unsere Leute sprechen wir zwei- bis dreimal jährlich mit dem «Starletter» an. Grosstransporte unternehmen wir keine mehr. In ganz Rumänien haben wir verschiedene Zwischenstationen. Transporte von Hilfsgütern finden

Ein Tierheim in Bacau im Jahr 2014

Silvia und Josef Zihlmann haben in ihrem Heim im Weiningen selbst einen Entlebucher Sennenhund sowie Katzen

heute nur noch am Rande statt. Viel wichtiger für uns ist, dass wir die Tierärzte dort weiterbilden. Wenn sie die Uni verlassen, können die Tierärzte praktisch nichts. Keiner kann zum Beispiel selbständig einen Hund kastrieren. Die Universitäten vermitteln vorwiegend Theorie. Die Entwicklung hinkt Jahrzehnte hinterher. Wichtig ist auch, die Bevölkerung über die Dringlichkeit der Kastrationen zu informieren und über die korrekte Haltung von Hunden. Die besten Erfolge resultieren aus Schulbesuchen, um Kinder zu orientieren. Gibt es denn immer noch Gebiete mit streunenden Hunden? Josef Zihlmann: Das hängt ganz von den regierenden Bürgermeistern ab. So gibt es Gebiete, wo es praktisch keine Strassenhunde mehr gibt, weil man inzwischen flächendeckend kastriert hat und Tierheime baute. Die korrupten Regierenden sind nach wie vor eine Katastrophe, weil sie das Geld für die städtischen Tierheime in die eigene

Tasche stecken. Korrupte Beamte und Regierungen sind unsere Gegner, weil wir stets versuchen, unsere Arbeit korrekt zu machen. Zum Glück gibt es aber auch gute Ansätze. Wir müssen einfach immer dranbleiben und alles regelmässig kontrollieren. So erfuhren wir im Laufe unserer Arbeit, dass aktiver Tierschutz ein ständiger Kampf ist. Im Jahr 2014 haben die Leserinnen und Leser der LiZ Sie zum «Limmattaler des Jahres» erkoren. Wie waren damals die Reaktionen? Silvia Zihlmann: Wir bekamen sehr viele positive Reaktionen. Böse Kommentare gab es praktisch überhaupt keine. Es war wirklich überraschend und sehr schön für uns beide. Der Einsatz meines Mannes als Tierarzt kam äusserst positiv hinüber.

betreibt, muss dies vor allem positiv tun. Mit extremem Tierschutz möchten wir beide nichts zu tun haben. Wir sind dabei, einige positive Tierschützer in Rumänien zu motivieren, um gemeinsam etwas zu erreichen und uns gegenseitig zu unterstützen. Das funktioniert nur mit Tierfreunden, bei denen in Tat und Wahrheit das Tier im Vordergrund steht und die Gesinnung übereinstimmt. Erfolge teilen wir gerne. Ebenso ganz in unserem Sinne: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung, damit wir unsere Arbeit kompetent und erfolgreich weiterführen können.

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Wie geht es weiter mit dem Projekt und mit Ihnen beiden? Gedenken Sie in Zukunft kürzer zu treten? Josef Zihlmann: Wir müssen einfach stets am Ball bleiben. Wer Tierschutz

Mitarbeiter des Tierheims kommt mit seinem Pferd zur Arbeit

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Erweiterungsarbeiten am Tierheim in Gheorgheni/Harghita

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Historische Kolumne

1799: Blutige Geburtswehen der modernen Schweiz dung des Schäflibachs den Masséna-Stein. Oberhalb des Klosters Fahr haben russische Kosaken ihr Denkmal. In der Schöllenen mahnt ein aus dem Felsen gehauenes Kreuz zur Einkehr. Sie beziehen sich alle auf das Jahr 1799, auf einen Grosskrieg, dessen Schauplatz zu einem guten Teil die Schweiz war.

Masséna-Stein Text: Jürg Stüssi-Lauterburg, Bild: zVg

Pariser Sehenswürdigkeiten. Der Arc de Triomphe gehört dazu. Wer ihn näher betrachtet wird, als Schweizer, besonders nachdenklich bei den Namen MUTTA THAL und DIETIKON. An der Limmat finden wir bei der Mün-

1798 brach sie zusammen, die Alte Eidgenossenschaft. Uneinigkeit, Reformstau und Vernachlässigung des Wehrwesens machten das Land zur leichten Beute der Franzosen. Heroischer Widerstand wurde geleistet, strikt nach Kantonen und Zugewandten, die Solothurner für sich, die Berner für sich, die Schwyzer für sich, die Glarner für sich, die Nidwaldner für sich, die Walliser für sich. Und so wurden sie alle geschlagen, je einzeln. Aber gesamthaft unterdrückt und ausgebeutet, materiell, auch sexuell, im grössten Umfang. Ein einziges Beispiel: Anna Affolter aus Schalunen wurde am 5. März 1798 vergewaltigt. Sie meldete am 2. November den Be-

hörden, «dass sie am 5ten Merz … auf ihrer Flucht vor den französischen Truppen von drei Husaren erwischt, und von denselben unglücklicher Weise geschändet worden, wie auch dass sie sich von daher schwanger befinde.» Als 1799 die Französische Republik ihre Gegner erneut angriff, war die Schweiz der Kriegsschauplatz par excellence. Zuerst stiessen die Franzosen durch Graubünden bis ins Tirol vor. Dann eroberten die verbündeten Österreicher und Russen, aus Süddeutschland und Oberitalien operierend, unter Erzherzog Carl und Alexander Suworow die Ostschweiz bis an die Limmat, die östliche Zentralschweiz und das oberste Oberwallis. Vom Juni bis in den August verlief die Front grob von der Limmat über Albis und Grimsel zum Simplon. Im August 1799 eroberten die Franzosen André Massénas das Gotthardmassiv zurück. Die Idee der Alliierten war nun, Suworows Russen über die Alpen zu werfen und so im Norden stark genug zu werden, um die Franzosen aus der

Schweiz zu vertreiben. Um das zu verhindern, überquerte Masséna bei Dietikon die Limmat und siegte im September 1799 in der Zweiten Schlacht bei Zürich. Der französische Plan gelang. Da sich Suworow mit den aus der Ostschweiz vertriebenen österreichischen und russischen Truppen nicht mehr zusammenschliessen konnte, musste er in den Alpen – präzis im Muotathal – nach Osten ins Glarnerland abdrehen. Der fast 69 Jahre alte General rettete sich und seine Armee von dort in einer heroischen Überquerung des Panixerpasses nach Graubünden.

in Folge des Krieges in unserem Land Gestorbenen.

Zum Verfasser

220 Jahre sind in der Geschichte keine besonders lange Zeit. Wir besitzen einen blühenden demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaat und wollen ihn gewiss mit aller Kraft mit weiterem Leben erfüllen. Gerade deshalb dürfen wir nach 220 Jahren einen Augenblick zurückdenken an die blutigen Geburtswehen der modernen Schweiz, an alle 1799 Gefallenen und

Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker, war ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates.

Berufsbildung im Limmattal VSCI

Das BBF Dietikon – mit neuem Vorstand gestärkt in die Zukunft Das Berufsbildungsforum Dietikon (BBF Dietikon), aktiv an der Schnittstelle zwischen Schulen und Gewerbe

®

CARROSSERIE

Par ks c häde n H ag e l s c hade n -R e p ar at u r D e l l e n -D r ü c kt e c hn i k oh n e F a r b sch a de n R e p ar at u r / S c he i be n ko n ze p t

Text: Christine Viljehr, Bilder: zVg

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Als Verein ist das BBF Dietikon an der Schnittstelle zwischen Schulen und Lehrbetrieben im Bezirk Dietikon aktiv. Wir setzen uns für die berufliche Grundbildung im Limmattal ein und fördern den Austausch unter den beteiligten Partnern am Übergang von der Schule in die Berufswelt. Unsere Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Gewerbe, Berufsfachschulen, Brückenangeboten, Berufsberatung, Mittelschul- und Berufsbildungsamt, politischen Parteien und Behörden. Neuer Vorstand Am 13. März 2019 hat das BBF Dietikon die diesjährige GV bei der Firma Graphax AG in Dietikon abgehalten. Nebst der ordentlichen GV wurde den Mitgliedern ein interessanter Einblick in die Tätigkeiten der Graphax AG geboten. An der GV wurde der Vorstand neu konstituiert mit den beiden neuen Mitgliedern: Stefan Todesco, Leiter HR, Jaisli Xamax AG und Markus Eggler, Berufs-, Studien- und Laufbahnberater im biz Urdorf und als langjähriges Mitglied Thomas Broger, Oberstufenlehrer am Schulhaus Zentral in Dietikon. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt.

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Bildlegende: v.l.n.r: Thomas Broger, Christine Viljehr, Präsidentin BBF Dietikon, Stefan Todesco, Markus Eggler

Zukunft BBF Dietikon Das BBF Dietikon ist mit dieser neuen Zusammensetzung bereit für die Zukunft. Ein solider und motivierter Vorstand ist zurzeit besonders wichtig, um den eingeleiteten Veränderungsprozess umzusetzen. Insbesondere wünschen wir uns mehr Mitglieder, um zu einer starken und zukunftsorientierten Berufsbildung im Limmattal beizutragen. Möchten Sie sich im BBF Dietikon engagieren? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Weitere Infos: Christine Viljehr, Präsidentin christine.viljehr@ajb.zh.ch BBF Dietikon c/o biz Urdorf In der Luberzen 42 8902 Urdorf Tel. 043 259 91 90 christine.viljehr@ajb.zh.ch www.bbf-dietikon.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Ratgeber Treuhand

«Unternehmensbewertung nach der Praktikermethode» Eine Unternehmensbewertung ist in verschiedenen Phasen einer Unternehmung notwendig. Sei es zur Bestimmung der Vermögenswertes für den Unternehmer selbst und seine Rentenplanung, für einen Unternehmensverkauf, für Aufnahme von neuen Mitinhabern oder die Planung der Erbteilung bei der Nachfolge innerhalb der Familie etc. Für eine Unternehmensbewertung gibt es verschiedenen Methoden. Die Bekanntesten sind der Substanzwert (Eigenkapital plus stille Reserven abzüglich latenter Steuern), Ertragswert (kapitalisierter nachhaltig erzielbarer Gewinn), Praktikermethode (Mischwert aus Substanz- und Ertragswert), Discounted cash flow – DCF-Methode (Kapitalisierung nachhaltiger Cashflow) und Multiplikatoren (z.B. Umsatz oder EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) x Faktor). Auf all diese Methoden im Detail einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen. Die Jahresabschlüsse sind meist steuerrechtlich optimiert und sind für eine Bewertung der Unternehmung nicht zweckmässig. Es muss die mögliche wirtschaftliche Ertragslage eruiert werden, die Bewertung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien vorgenommen und die Risiken (Klumpenrisiko von Kunden oder Produkten oder Lieferanten, Prozessrisko etc.) festgestellt werden. Zudem sind z.B.

der Verkäufer und der Käufer oft unterschiedlicher Auffassung der festzulegenden Werte, da die Interessen entgegenstehen (möglichst hoher bzw. geringer Kaufpreis). Sind einmal der bereinigte Substanzwert und der künftige mögliche Gewinn festgelegt, wird bei der Praktikermethode wie folgt vorgegangen: 1. Man legt der Zinsfuss für die Kapitalisierung beim Ertrag fest. Eine Möglichkeit für die Herleitung des Zinsfusses könnte sein: Risikoloser Zinssatz (0.5%) 0.5% Marktrisikoprämie (4-5%) 5.0% Zuschlag für kleine Unternehmen (1-3%) 3.0% Illiquiditätszuschlag (1-3%) 1.5% Unternehmensspezifische Risikozuschläge (1-10%)  3.0% Total 13.0%

Kolumne

«Getroffen»: So ein Mist

Text und Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Am Anfang waren es drei Nachbarn, die sich - den Frühling in den Bäumen rauschen hörend - austauschten. Wer setzt wann was, Gemüse? Beeren? Und klar ohne Gift-Dünger. «Gut wäre, wir hätten frischen Mist vom Bauern.» – «Ja, frischen Mist. Wie früher, da ist alles wunderbar gewachsen und man konnte es guten Gewissens verspeisen.» – «Warum fragen wir nicht einen der Bauern auf dem Schlieren-Berg?» – «Gut, ich mache das», sagt Nachbar 1, der die initiale Idee hatte, «Macht Ihr mit?» – «Auf jeden Fall», antworten Nachbar 2 und 3. Der Tag, an welchem der Bauer mittels Traktor und Anhänger den Mist liefert, ist gekommen. Nachbar 3 hatte tags zuvor noch die alte Garette repariert, Bauhaus hat ihn dabei unterstützt, indem es just einen Hebel im Sortiment hatte, der an die fast fünfzigjährige Garette passte. Jetzt stehen die drei bereit und sehen zu, wie der

Bauer den Traktor rückwärts vors Haus des Nachbarn 3 zirkelt. Ein Plastiktuch wird ausgelegt und schwupps, der Mist darauf ausgekippt. Aber oh weh, die Menge ragt weit über das Plastik hinaus und kugelt zum Teil noch in den Beerenhang von Nachbar 2. «Was um Himmels Willen sollen wir mit dieser Menge?», fragt Nachbar 2. «Da gibt es vielleicht noch mehr Interessierte» meint Nachbar 1 und schon wird bei mindestens vier weiteren Nachbarn geklingelt. Da und dort öffnet die Frau des Gesuchten, dezent die Nase rümpfend. «Was riecht denn da so streng wie auf einem Bauernhof?» Jetzt wird erklärt und gefragt. Und flugs sieht man Nachbarin 5 von ännet der Strasse viermal mit ihrer Schubkarre Mist in ihren Garten schleppen, Nachbarinnen 4 und 6 wollen auch mitmachen und Nachbar 7 ist bereits am Schaufeln. Als die Frau von Nachbar 3 auf dem Heimweg mindestens 200 Meter vom Daheim entfernt den besonderen Duft wahrnimmt, erinnert sie sich daran, dass ihr Mann sie informativ vorbereitet hatte. Dass dieser Geruch aber der ganzen Strasse entlang wahrgenommen werden kann, dass hätte sie nie geglaubt. Und gerade noch sieht sie, wie Nachbarin 1 mit einem Besen Reste von der Strasse zusammenwischt und Nachbar 2 mit dem Schlauch auch noch den letzten Mist weg putzt. «So ein Mist» lachen die fröhlichen Nachbarn und werden sich in diesem Jahr einer besonders feinen Ernte erfreuen dürfen.

Annahme nachhaltiger Gewinn: CHF 100 000 Berechnung Ertragswert: CHF 100 000 : 13% x 100% = Ertragswert CHF 770 000 (gerundet) 2.  Um den Unternehmenswert nach der Praktikermethode zu bestimmen, wird ein Durchschnittswert aus 2 x Ertragswert und 1 x Substanzwert genommen (Gewichtung kann variieren):

Faustregel innert 5 bis 7 Jahren wieder durch künftige Gewinne für einen Käufer wieder eingebracht werden. Keine Methode ist richtig und keine Methode ist falsch. Es muss genau analysiert und eruiert werden, welche Faktoren zum Erfolg der Unternehmung beitragen und ob Geschäftsprozesse optimiert werden müssen.

Zum Verfasser

Ziehen sie in der Praxis in jeden Fall eine Fachperson bei.

Annahme bereinigter Substanzwert: CHF 300 000 Unternehmenswert nach der Praktikermethode: (Substanzwert x 2) + Substanzwert 3 = (CHF 770 000 x 2) + CHF 300 000 3 = CHF 613 000 (gerundet)

Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

Der Unternehmenswert beträgt CHF 613 000. Dieser sollte nach der

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Ratgeber Recht

Die erhöhte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bei langjährigen, älteren Mitarbeitern Eine 59-jährige Buchhalterin hat während rund 23 Jahren für dasselbe KMU gearbeitet. Jährlich erhielt sie von ihren Vorgesetzten gute bis sehr gute Qualifikationen. Völlig überraschend wurde sie gekündigt. Als Begründung nannte die Arbeitgeberin Umstrukturierungen und Modernisierungen im Betrieb. Wie ist die Rechtslage?

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Grundsätzlich kann ein Arbeitsvertrag von jeder Vertragspartei unter Einhaltung der gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen gekündigt werden.

Im vorliegenden Fall ist speziell, dass die Buchhalterin während vieler Jahren gut und loyal für die Arbeitgeberin tätig war. Sie ging berechtigterweise davon aus, dass ihre Arbeitskraft auch in Zukunft noch geschätzt und benötigt werden würde, schliesslich gab es nie irgendwelche Beanstandungen. Mit ihr wurden auch nie Gespräche geführt, ob allenfalls eine Weiterbildung in Betracht gezogen werden kann oder ob sie künftig alternative Aufgaben im neu strukturierten Betrieb übernehmen soll. Die Kündigung traf sie aus heiterem Himmel. In ihrem Alter ist es nicht einfach, wieder eine neue Anstellung zu finden. Aus diesen Umständen ergibt sich im konkreten Fall eine erhöhte Fürsorgepflicht der Arbeitgeberin. Wenn die Modernisierung eines Betriebes althergebrachte Aufgaben überflüssig macht oder gewisse Auf-

gaben nur noch mit einem hohen Spezialisierungsgrad erfüllt werden können, hat eine Arbeitgeberin gerade bei langjährigen, älteren Mitarbeitern zunächst nach Alternativen zur Kündigung zu suchen. Es empfiehlt sich, dies im Gespräch mit den Betroffenen zu tun. Zwar spricht sich auch das Bundesgericht dahingehend aus, als dass nicht per se ein Kündigungsschutz für ältere, langjährige Mitarbeiter besteht. Aus der erhöhten arbeitgeberischen Fürsorgepflicht ergibt sich jedoch, dass insbesondere bei älteren Mitarbeitern der Art und Weise einer Kündigung besondere Beachtung zu schenken ist.

hinausgehenden Übergangsregelung, für die betroffene Mitarbeiterin zumindest den Vorteil, dass sie sich besser auf die unaufhaltsame Wendung vorbereiten kann. All dies hat im konkreten Fall nicht stattgefunden, die Arbeitgeberin muss sich diesbezüglich grobe Versäumnisse vorwerfen lassen. Sie läuft deshalb Gefahr, dass die Buchhalterin geltend macht, die ausgesprochene Kündigung sei missbräuchlich. Es drohen Strafzahlungen in der Höhe von bis zu 6 Monatslöhnen, ganz zu schweigen von langen und kostenintensiven Gerichtsprozessen.

Wenn keine Alternativen gefunden werden können, hat eine frühzeitige Ankündigung der bevorstehenden Entlassung, allenfalls unter Vereinbarung einer über die Kündigungsfrist

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

ZKB-Gewinnausschüttung an die Limmattaler Gemeinden

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Bankratspräsident Jörg Müller-Ganz präsentiert das Jahresergebnis der Zürcher Kantonalbank. Text und Bilder: zVg

Bankpräsident Jörg Müller-Ganz zeigt auf den Präsentationsbalken, der das Eigenkapital der Bank zeigt. Es ist mit fast 12 Milliarden Franken so hoch wie noch nie. «Würde man diesen Betrag in Hunderternoten aufeinanderstapeln, käme man auf über 17 Kilometer Höhe – das ist doppelt so hoch wie der Mount Everest», sagt MüllerGanz. Er steht im Bio-Technopark Schlieren vor etwa 40 Gemeindepräsidenten und Finanzvorstehern aus dem Limmattal und präsentiert die erfreuliche Gewinnausschüttung aus dem

Jahresgewinn der Zürcher Kantonalbank. 788 Millionen Reingewinn konnte die Zürcher Kantonalbanken vergangenes Jahr erwirtschaften. Die Gewinnausschüttung pro Gemeinde variiert je nach Höhe der Bevölkerungszahl. Dieses Jahr schüttet die Bank an die Gemeinden pro Kopf genau 75 Franken und 72 Rappen aus. Vergangenes Jahr waren es 92 Rappen mehr pro Kopf. Das liegt daran, dass die Gewinnausschüttung zwar gleich hoch wie letztes Jahr, die Bevölkerungszahl insgesamt jedoch gestiegen ist. An den Kanton Zürich werden 230 Millionen Franken ausgeschüttet und

Aesch: 1 555 Einwohner (Vorjahr: 1 341), 117 900 Franken (Vorjahr: 102 900). Birmensdorf: 6 497 Einwohner (Vorjahr: 6 385), 492 600 Franken (Vorjahr: 490 000). Dietikon: 27 146 Einwohner (Vorjahr: 26 936), 2 058 100 Franken (Vorjahr: 2 067 000). Geroldswil: 4 942 Einwohner (Vorjahr: 4 918), 374 700 Franken (Vorjahr: 377 400). Oberengstringen: 6 570 Einwohner (Vorjahr: 6 569), 498 100 Franken (Vorjahr: 504 100). Oetwil a.d.L.: 2547 Einwohner (Vorjahr: 2 464), 193 100 Franken (Vorjahr: 189 100). Schlieren: 18 670 Einwohner (Vorjahr: 18 666), 1 415 500 Franken (Vorjahr: 1 432 400). Uitikon: 4 330 Einwohner (Vorjahr: 4 239), 328 300 Franken (Vorjahr: 325 300). Unterengstringen: 3 877 Einwohner (Vorjahr: 3 788), 293 900 Franken (Vorjahr: 290 700). Urdorf: 9 833 Einwohner (Vorjahr: 9 768), 745 500 Franken (Vorjahr: 749 600). Weiningen: 4 816 Einwohner (Vorjahr: 4 760), 365 100 Franken (Vorjahr: 365 300).

an alle Gemeinden zusammen 115 Millionen Franken. Die Gemeinden im Limmattal erhalten anteilsmässig insgesamt fast 7 Millionen Franken. Spitzenreiter ist wegen der höchsten Limmattaler Bevölkerung die Gemeinde Dietikon mit 2 058 100 Franken, Aesch erhält mit 117 900 Franken am wenigsten. Die Bevölkerungszahlen hat das Statistische Amt des Kantons Zürich zur Verfügung gestellt, die Frankenbeträge sind auf 100 Franken genau gerundet.

Bildungszentrum für Technologie und Management

Vlnr: André Bender,Gemeindepräsident von Oberengstringen, Mario Landolt, Leiter Firmenkunden Zürich-West, Adrian Furrer, Leiter Geschäftskunden Schlieren

Grosse Freude

Neues Logo für das Wirtschaftspodium Limmattal Dietikon Das Wirtschaftspodium Limmattal erhält zum 20-Jahr-Jubiläum ein neues Logo und macht sich damit fit für die Zukunft. Text und Bilder: zVg

Der Bezug zum Limmattal stand beim Redesign im Mittelpunkt. Zum 20Jahr-Jubiläum erhält das Wipo ein neues Logo. Dieses wurde durch die Marketingabteilung des Logistikunternehmens Planzer gestaltet. Grund für das Redesign sind die heutigen Anforderungen an ein Logo: Dieses muss flexibel in einer Vielzahl von Social-Media-Kanälen eingesetzt werden können, trotz optischer Modernisierung wiedererkennbar sein und ein zeitgemässes Design aufweisen. Im Mittelpunkt steht das Limmattal Das neue Erscheinungsbild besticht durch einen modern gestalteten Schriftzug und eine schlichte Farbwahl. Es bleibt der Farbe Blau treu.

«Wir haben das Symbol eines Tals gewählt, um die Verankerung zur Wirtschaftsregion Limmattal zu unterstreichen», so Jan Pfenninger, Leiter Marketing und Kommunikation der Firma Planzer. Die klare Formsprache und die gute Lesbarkeit gewährleisten eine hohe Wiedererkennung. Das neue Design passt zum modernen Erscheinungsbild des in der Region Limmattal grössten Wirtschaftsanlasses. «Das Redesign des Logos ist ein weiterer Schritt in die Modernisierung des Wipo. Wir wollen für die Vertreter aus der Limmattaler Wirtschaft, Politik und dem Gewerbe eine wertvolle Plattform für Inspiration, Wissen und Networking sein», so Nils Planzer, Vizepräsident des Wirtschaftspodiums Limmattal.

‹‹ Weiterkommen durch Weiterbildung.›› Yagmur Turunç, Technikerin HF Unternehmensprozesse

OK-Präsident Fredi Pahr dankt der Firma Planzer und allen Mitwirkenden für das neu gestaltete Logo und freut sich über den weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Wirtschaftspodiums Limmattal.

Höhere Fachschule in Dietikon. www.sfb.ch

Save the Date Der Wirtschaftsanlass findet am Mittwoch, 6. November 2019 um 16.00 Uhr in der Umwelt Arena in Spreitenbach statt. Programm und Details: www.wipo-limmattal.ch

Kontakt: Silvan Spiess, 044 744 45 58 • Prozessfachmann/-frau • Logistikfachmann/-frau • Technische/-r Kaufmann/-frau • Techniker/-in HF Gebäudeinformatik • Techniker/-in HF Unternehmensprozesse • Techniker/-in HF Energie und Umwelt • Nachdiplomstudium HF Gebäudeinformatik • Nachdiplomstudium HF Betriebswirtschaft


10 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Konzert-Tipp: Kris Kristofferson & The Strangers Janis Joplin hat «Me And Bobby McGee» durch ihre Version unsterblich gemacht. Geschrieben hat den Song aber Kris Kristofferson, Songwriter und Country- bzw. Folkikone. Schauspieler ist der Mann ebenfalls und hat in grossen Filmen mitgespielt. Zum Beispiel hat er 1976 neben Barbra Streisand die preisgekrönte Hauptrolle in «A Star Is Born» gespielt, dessen Remake gerade durch Lady Gaga im Gespräch ist. Aber zurück zur Musik. 50 Jahre steht Kristofferson auf der Bühne, war gemeinsam mit Willie Nelson, Johnny Cash und Waylon Jennings bei der Supergroup The Highwayman und 2004 wurde er in die «County Hall of Fame» aufgenommen. Der 1936 in Texas geborene Kristofferson wurde mit drei Grammys ausgezeichnet und hat – das darf man getrost sagen – Musikgeschichte geschrieben, Millionen Platten verkauft und sich einen exzellenten Ruf ersungen. Nach den gefeierten Solo-Konzerten von 2012 und 2017 kehrt Kristofferson mit einer Band in die Schweiz zurück und nicht mit irgendeiner. Er hat The Strangers dabei, die legendäre Ex-Band von Country-Legende Merle Haggard. Für Country-Fans ist das fast ein kleiner Pflichttermin.

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Gwerbler choched» E  rdbeer-Büffelmozzarella im Rucola-Nest an Balsamico-Himbeeren Vinaigrette

© Allblues Konzert AG

Kris Kristofferson & The Strangers sind am 12. Juni im Theater 11. Tickets gibt es beim Ticketcorner.

Kino-Tipp: Rocketman Sir Elton John ist gerade auf Abschiedstournee. Da passt ein Film über sein Leben wunderbar. Zudem war «Bohemian Rhapsody» über Queen 2018 ein riesiger Erfolg. Das Potential dafür haben sowohl Leben als auch Musik von Elton John ebenfalls. Die Hauptrolle spielt Taron Egerton, den man aus «Eddie The Eagle» oder der «Kingsman»-Reihe kennt. Das Spannende ist, dass Egerton nicht nur spielt, sondern alle Songs selbst singt. Bei einer so markanten Stimme wie jener von Elton John eine harte Knacknuss. Aber Egerton singt schon lange nebenbei und hat schon Songs für Soundtracks komponiert. Beim Schauen des Trailers ist dann schnell klar, dass er höchstwahrscheinlich nicht scheitern wird. Er kopiert Elton John nicht, sondern variiert sanft und baut auf dessen Musik auf. Elton John persönlich hat ihn darum gebeten, ihn nicht 1:1 zu kopieren.

Zubereitungszeit: 20 Min. Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

© Walt Disney Company .

Den zweiten Part des legendären Duos, das alle die grossen Hits von Elton John geschaffen hat, Bernie Taupin, spielt Jamie Bell. Er war einst «Billy Elliot» und hat mit dem Film den Durchbruch geschafft. Gemeinsam mit Taron Egerton bildet er filmisch gesehen die ideale Kombination. Der Trailer verspricht zudem sanfte Fantasy-Elemente. Etwa wenn Elton betrunken in einen Pool fällt und eine Erscheinung hat. Generell erzählt «Rocketman» von den Jahren vor und direkt nach dem grossen Durchbruch. Alleine die Musik, intensiv gesungen von Taron Egerton, dürfte im Kino für gute Stimmung sorgen. Zeitlos genug ist sie allemal. Rocketman läuft ab 30. Mai in den Kinos.

CD-Tipp: Billie Eilish - «When We All Fall Asleep, Where Do We Go?»

ZUTATEN

Zubereitung

4 Büffelmozzarella 200 gr. Erdbeeren 50 gr. Rucola 4 Basilikum 4 EL Distelöl 4 EL Himbeeressig 2 EL flüssiger Honig 2 Spritzer Balsamicocrème Etwas Kräutersenf Etwas Salz und Pfeffer Blumenpfeffer zum bestreuen

1. Distelöl, Himbeeressig, Honig Salz, Senf und Pfeffer in eine Schüssel geben und gut vermischen, Balsamicocrème beigeben und nochmals abschmecken. 2. Erdbeeren in Scheibchen schneiden. Mozzarella quer einschneiden. Schlitze mit Erdbeerscheibchen, Basilikumblättchen und Rucola füllen. Mozzarella auf Rucola anrichten. Sauce darüber träufeln und mit Pfeffer bestreuen.

Verfasser: Dirk Mörz

Im Dezember 2019 wird Billie Eilish 18 Jahre alt und doch bringt sie gerade die Musikwelt gehörig durcheinander und zwar auf positive Weise. Sie macht konsequent, was sie will und jongliert so mit allen möglichen Genres. Der deutsche Rolling Stone spricht von «düsteren Facetten von Candy-Pop und monotonem Cloud-Rap». Eilish ist zwar für ihr junges Alter schon ein alter Hase, aber das Debüt ist erst 2018 erschienen. Das Album hat sie gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Finneas O’Connel komplett selbst geschrieben und produziert. Billie hat das Tourette-Syndrom, will aber nicht gross darüber sprechen, weil sie selbst sagt, dass sie die Ticks im Griff hat. Sie macht aber den Schritt an die Öffentlichkeit, weil sie im Netz deswegen angegriffen wurde. Wie viel Spass ihr Musik macht, hört man beim Album schon am Intro, das ein © Universal Music Schweiz kurzes Statement und viel Gelächter enthält. «Bad Guy» gibt dann schon mehr Gas, satte Bässe hämmern und doch ergänzen schnippende Finger den Beat. Das zeigt gleich zu Beginn, wie verspielt Billie mit der Musik umgeht. Allerdings sind die Themen, die sie in die Lyrics einfliessen lässt, schon ernst. «When The Party’s Over» hat als Piano-Ballade Ohrwurm-Charakter und «Goodbye» lässt ein eindrückliches Debüt elegant ausklingen. Billie Eilish zeigt in den 14 Songs auf der CD eine beachtliche Vielseitigkeit und manchmal ist sie so temperamentvoll bei Stil- oder Tempi-Wechseln, dass man kaum mitkommt. Aber sie beherrscht auch die leisen Töne. Billie Eilish ist im Line-up des Zürich Openair im August. Die CD «When We All Fall Asleep, Where Do We Go?» ist im Handel erhältlich.

DVD-Tipp: The Wife Glenn Close kann einem fast leid tun. Auch bei der siebten Nominierung für den Oscar® hat es nicht geklappt. Dabei ist «The Wife» ein Film, wie für die US-Schauspielerin gemacht. Sie spielt die Frau von Joe Castleman, einem erfolgreichen Schriftsteller und Lebemann, der sich gerne in der Rolle des Intellektuellen sieht, inklusive Affären. Joan (Close) dagegen ist die Frau, die im Hintergrund das Leben organisiert und ihm den Rücken freihält. Nach 40 Ehejahren beginnt es aber langsam in ihr zu brodeln. Als Joe für sein Werk mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reist das Paar mit Sohn, der ebenfalls Autor ist, aber vom Vater nicht geachtet wird, nach Schweden. Im Hotel beginnt Joan über ihr Leben zu sinnieren und dann sind da noch Journalisten und ein Biograf, der auf ein dunkles Geheimnis hofft. Der Film des schwedischen Regisseurs Björn Runge hat einen Moment ge- © Impuls Pictures AG braucht, bis er ins Licht der Kinos treten konnte. Zwar lief er 2017 am Zurich Film Festival, danach verschwand er aber, bis er dann auf die Oscars® 2019 und durch das grosse Lob für Glenn Close wieder zum Thema wurde. Eigentlich ist das nicht mehr als recht, denn die starke und zerrissene Frauenfigur, die Close spielt, ist ihr wie auf den Leib geschrieben. Schade eigentlich, dass die grosse Charakter-Darstellerin einmal mehr leer ausging. Der Film ist nur schon wegen Glenn Close sehenswert. The Wife läuft ab 10. Mai in den Kinos.

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Gewerbeverein Dietikon I 11

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Neue Dietiker Kulturkommission nimmt Arbeit auf

Jugendkultur nun auch vertreten Die neu zusammengesetzte Dietiker Kulturkommission will dem kulturellen Leben in Dietikon frischen Schwung geben mit einem vielfältigen Programm, das alle Altersgruppen und Stilrichtungen berücksichtigt. Der Stadtjodler Kevin Steffen und der Jugendbeauftragte Michel Duc sind vom Stadtrat als neue Mitglieder in die Kulturkommission gewählt worden. Während ersterer die offene Position im Bereich traditionelle Musik übernimmt, soll der Jugendbeauftragte die Kommissionskompetenz erweitern, indem er die Interessen der Jugendlichen einbringt. Bis anhin hatte diese wichtige Zielgruppe keine Vertretung in der Kommission. Text: zVg

Die bisherigen sechs Mitglieder (Roger Bachmann, Irene Brioschi, Maya Herzig, Carla Hohmeister, Agnes Matt, Daniela Jordi) und die zwei neuen haben sich zur ersten Sitzung in neuer Besetzung getroffen. Die neu zusammengesetzte Kulturkommission hat sich u.a. folgende Ziele gesetzt: Sie will für Dietikon ein vielfältiges, kulturelles Angebot mit Lesungen, Konzerten, Theatern, Ausstellungen usw. gestalten. Ausserdem sollen alle Altersgruppen wie auch alle Stilrichtun-

gen angesprochen werden und schliesslich will die Kulturkommission neben etablierten Kunstschaffenden insbesondere auch lokalen Nachwuchstalenten eine Plattform bieten. Wie bis anhin plant die Kulturkommission übers ganze Jahr Events und veröffentlicht diese in zwei Halbjahresprogrammen. Hinweis Am 21. und 22. Juni findet in Dietikon auf dem Kirchplatz ein grosses Sommerfest statt mit Bühnenprogram-

men, Strassenauftritten von Kunstschaffenden, einem breiten Angebot an Kulinarik und Kunsthandwerk aus verschiedenen Ländern. Am Samstagabend gibt es einen musikalischen Höhepunkt mit dem Auftritt von Pasquale Aleardi & die Phonauten.

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Eine Drogistendynastie feiert... Vom 23.-25. Mai 2019 feiert die Drogistenfamilie Locher ihr 75-jähriges Geschäftsjubiläum in Dietikon und Geroldswil. 1944 von Vater Thedy Locher gegründet und seit 1983 von Sohn Philipp und seiner Frau Evelyne weitergeführt, gehören die Locher Drogerien zum Limmattal wie der Uetliberg zu Zürich. Die Locher Drogerien gehören mit 75 Jahren – als selbstständiges Familienunternehmen in dritter Generation – zu den wohl ältesten inhabergeführten Drogerien in der Schweiz! Vieles hat sich in dieser Zeit verändert, waren es noch knapp 1 000 Artikel zur Anfangszeit, so haben die Kunden heute die Wahl von 15 000 Drogerieartikel. Was sich aber nicht verändert hat, in der Drogerie Locher finden die Kunden jederzeit eine Ansprechper-

son, die auf ihre Gesundheitsprobleme fachkundig eingeht. Nebst allen rezeptfreien Heilmitteln und Medikamenten haben sich die Locher’s sehr stark auf Naturheilmittel und die komplementäre Medizin spezialisiert. Von Vater Thedy hat Sohn Philipp die Liebe zur Herstellung von individuellen Kräutermischungen in Form von Tees, Tinkturen oder Gemmomazeraten «geerbt». So hat sich die Drogerie Locher schon über lange Zeit einen guten Namen in der Beratung von Naturheilmitteln erschaffen. Evelyne Locher, die Gattin von Inhaber Philipp Locher, ist ausgebildete Drogistin und hat eine Vorliebe für Schüssler Salze und Ceres Tinkturen. Diese sanften Heilmethoden erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und sie hilft mit Begeisterung und vielseitigem Wissen die richtige Wahl des Mittels zu finden. Auf dem Gebiet Spagyrik hat Jessica Locher – Geschäftsführerin Dietikon und die dritte Locher Generation

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AGENDA Gewerbler-Lunch Montag, 8. Mai 2019, 12.00 Uhr Taverne zur Krone AG, Dietikon Eröffnung (G)Artenvielfalt Samstag, 11. Mai 2019 Allmend Dietikon

Repair Café Samstag, 25. Mai 2019, 10.00-14.00 Uhr Freizeitanlage Chrützacher


12 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Einladung zur Eröffnung der neugestalteten Allmend

Medientext zum LMDA 2019

Lehrstellenmarkt Gärten im Einklang mit Erfolgreicher in Dietikon der Biodiversität Text: zVg

Es ist nicht mehr zu übersehen: Auf der Allmend in Dietikon, genau zwischen Stadthalle und Schwimmbad, entsteht die (G)Artenvielfalt. Die Freiluft-Gartenausstellung öffnet am 11. Mai ihre Tore und will zeigen, wie Lebensraum-Gestaltung auch ohne invasive Neophyten, also gebietsfremde, schädliche Pflanzen gelingt.

Der Lehrstellenmarkt bietet Betrieben, die über freie Ausbildungsplätze verfügen und Jugendlichen, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, eine Plattform zum Austausch. Das Konzept hat sich bewährt: eine Win-win-Situation, sowohl für Jugendliche wie auch für Lehrbetriebe.

Text und Bild: zVg

Elf Gartenräume werden von Unternehmen des Gärtnermeisterverbandes des Kantons Zürich (GVKZ) derzeit gebaut, ganz unterschiedlich und doch alle mit demselben Ziel: Traumgärten zu zeigen, die für Biodiversität ebenso stehen wie für Ideenreichtum und Kreativität. Da gibt es zum Beispiel einen Garten, der wie eine Samenkapsel konzipiert ist, ein anderer lädt in eine charmante Waldlichtung ein. Und dann ist da noch der «Garten der Lernenden», in dem der Gärtnermeisterverband die Qualität der Ausbildung aufzeigt und Nachwuchs-Werbung betreibt. Dieser Garten wird von Lernenden erstellt und wird sich über den gesamten Ausstellungs-Zeitraum immer weiter entwickeln. Wenn dann alle Gärten fertig sind, wird Globi Einzug halten: In Anlehnung an das Buch «Globi und die neuen Arten» sowie in Zusammenarbeit mit Verlag und Autor entstand ein Lern- und Forschungs-Parcours innerhalb der (G)Artenvielfalt. Dieser lädt Klein und Gross an zehn Stationen ein, spielerisch und forschend viel über diese gebietsfremden Pflanzen zu lernen, die nicht nur die einheimischen Pflanzen verdrängen, sondern auch Gesundheitsschäden verursa-

Bereits zum vierten Mal führte das biz Urdorf am 18. März 2019 den Lehrstellenmarkt für die Bezirke Dietikon und Affoltern durch. Ein lebendiger und erfolgreicher Anlass, der vielen Jugendlichen, die sich bis jetzt vergeblich um Lehrstellen oder Schnupperlehren bemüht hatten, zu erfolgreichen Interviews mit Lehrstellenanbietern verholfen hat. 16 Ausbildungsbetriebe präsentierten sich und ihre Lehrstellen. Zum Teil

79 Jugendliche erschienen mit ihren Bewerbungsdossiers, 68 Lehrstellen in 18 Grundbildungen wurden angeboten. Die Möglichkeit, mit wenig administrativem Aufwand interessierte Jugendliche kennenzulernen, wurde von den Betrieben durchwegs geschätzt. Auch die Berufsberatenden des biz Urdorf ziehen eine positive Bilanz. Einmal mehr gelang es durch den Lehrstellenmarkt Jugendliche und Unternehmen der Region erfolgreich zu vernetzen.

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Die Allmend in Dietikon verwandelt sich in eine Gartenausstellung

chen können – von allergischen Reaktionen bis hin zu Verbrennungen. Das Eröffnungs-Wochenende vom 11. und 12. Mai wartet mit einem vielfältigen Programm auf: Die Aussteller werden zu ihren Gärten Auskunft geben und verschiedene Aktivitäten anbieten, der Globi-Parcours kann erobert werden, und wer jetzt schon auf der Webseite der Ausstellung am Gewinnspiel teilnimmt, hat die Chance einen von zwei Events in der (G)Artenvielfalt im Wert von 1‘500 Franken zu gewinnen. Ein Garten-Café wird an beiden Tagen für das leibliche Wohl sorgen, am Sonntag kann man sich

bildeten sich längere Schlangen von Schülerinnen und Schülern vor den Ständen, in Erwartung eines Vorstellungsgespräches. Gesamthaft wurden in den zwei Stunden 136 Kurzgespräche mit Jugendlichen geführt.

(ebenfalls über die Webseite) zum Muttertags-Brunch anmelden. GVKZ-Geschäftsführer Erich Affentranger sieht in dem Projekt grosses Potenzial: «Die Grüne Branche zeigt, dass sie der kompetente Ansprechpartner ist, wenn es um die nachhaltige Gestaltung von Natur und Lebensraum geht.»

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Gewerbeverein Dietikon I 13

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Farbenfrohes Jahreskonzert 2019 der Stadtjugendmusik Dietikon

«Die Stadtjugendmusik Dietikon ist eine grossartige Botschafterin für unsere Stadt» Unter dem Motto «Colors of Light» musizierte die Dietiker Stadtjugendmusik am Wochenende vom 23./24. März im katholischen Pfarreizentrum St. Agatha. Die beiden Zwischen- und Hauptkorps standen unter der Leitung von Rico Felber und Marco Nussbaumer. Die Tambouren trommelten mit ihrem Dirigenten Roger Küng.

«Colors of Light» lautete das diesjährige Motto des SJMD-Jahreskonzertes

Text und Bilder: Christian Murer

Das Zwischenkorps mit seinem jungen Dirigenten und Trompeter Rico Felber überraschte zu Beginn des Jahreskonzertes mit zwei anspruchsvollen Werken. Vor allem die cool leuchtenden Brillen gaben dem Stück «Explorers of the Orion» den entsprechenden Drive. Die Tambouren – geleitet vom begnadeten Dirigenten Roger Küng – brillierten gleich zweimal. Ein ganz besonderer laustarker Leckerbissen war das von Küng orchestrierte Stück «Dinner Club». Da kamen Pfannen, Milchkannen und allerlei Küchengerä-

te so total genial zum Klingen. Dies war wahrlich ein sensationeller Auftritt, der eine Zugabe verdiente! Originell locker moderierten Leonie Stocker und Jan Hellwig das Jahreskonzert. Auch die Dekorationen im Foyer und im Saal waren wie jedes Jahr wunderschön kreativ aufs Motto «Colors of Light» abgestimmt. Beeindruckende musikalische Leistung Das Hauptkorps mit seinem Dirigenten Marco Nussbaumer glänzte einmal mehr mit neun Kompositionen sowie mit dem von Nussbaumer arrangierten

Dirigent und Tambourlehrer Roger Küng dirigierte die SJMD-Tambouren

fetzigen «Sächsilüütemarsch» als dritte Zugabe. Der langanhaltende Applaus war für das jugendliche Korps hochverdient. Auch Stadtpräsident Roger Bachmann war nach dem Konzert beeindruckt: «Es ist jedes Jahr eine grosse Freude, wenn man sieht, wie Kinder und Jugendliche aus unserer Stadt zielstrebig und diszipliniert ihrem Hobby frönen und dabei all jene Lügen strafen, die die heutige Jugend stets schlecht reden wollen. Die Stadtjugendmusik Dietikon ist eine grossartige Botschafterin für unsere Stadt, auf die wir alle stolz sein dürfen!»

Zu neuen Taten angespornt Und die charismatische SJMD-Präsidentin Pia Siegrist sagte nach der zweiten Aufführung am Sonntagnachmittag: «Es freut mich sehr, dass uns wieder ein schönes und stimmungsvolles Jahreskonzert gelungen ist.» Die Jugendmusiker aller drei Korps hätten eine solide Leistung gezeigt und die Gäste mit den abwechslungsreichen Stücken und der tollen Dekoration begeistern können. «Das ‹Gesamtpaket› hat erneut überzeugt. Dies ist sehr befriedigend für uns und spornt uns zu neuen Taten an», so Pia Siegrist.

Im Hauptkorps spielen Leonie Stocker und Nadine Remondini die Posaune

Das Trompetenregister der SJMD (v.l.n.r.) mit Jonas Federer, Joel Rieser, Mirjam Gloor sowie Eliana Miggiano

Am Altsaxophon spielen Robin Bollinger und Younes Irari im Zwischenkorps

Anna Musa spielt im Zwischenkorps die Querflöte

Manuel Lüchinger an der Trompete

Pascal Bürgler brilliert einmal mehr am Schlagzeug

Diego Dias Pereira spielt im Zwischenkorps die Trompete

Die charismatische SJMD-Präsidentin Pia Siegrist mit der passenden Bluse zum Motto

Andrin Hess spielt im Hauptkorps die Posaune

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14 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

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Tipp vom Profi: Was bringen Wasserbehandler-Zauberstäbe? Zu viel Kalk im Wasser schafft Probleme in Leitungen, Wassererwärmern, Neoperl usw. Abhilfe versprechen Anbieter von physikalischen WasserHandlungsgeräten. Doch deren Wirksamkeit ist sehr umstritten. Text und Bilder: zVg

Sie kennen es bestimmt, das entsetzte Gesicht der Hausfrau in der Fernsehwerbung, wenn ihr der Installateur den verkrusteten Heizstab ihrer Waschmaschine unter die Nase hält. Eine teure Reparatur droht, weil der Kalk im Wasser sein übles Werk vollbracht, sich dich auf den Heizstäben abgelagert und die Maschine lahm gelegt hat. Viel Kalk im Wasser kann tatsächlich Sorgen bereiten. Denn der bei der Erwärmung des Wassers ausfallende Kalk kann in Leitungen den Durchmesser verengen und so den Durchfluss vermindern. Bei Heizelementen in Wassererwärmern kann er die Wärmeübertragung behindern und so den Energieverbrauch erhöhen. Insbesondere Hauseigentümer fürchten Schäden an Installationen und Geräten, die kostspielige Reparaturen und Neuanschaffungen nötig machen. Die Angst vor Kalkschäden greifen die Anbieter von Wasserbehandlungsgeräten (Zauberstäben) gern auf: «Schützen Sie Ihr Wassersystem, bevor es zu spät ist!», schreiben sie in ihren Prospekten und bilden verkrustete Heizstäbe und kalkverengte Rohre ab. Bei diesen Angeboten sind zwei Typen von

Geräten zu unterscheiden: die chemisch wirkenden Ionenaustauscher und die physikalischen Wasserbehandler.

Leitung befestigt, zum Teil ins Rohrnetz eingebaut. Kostenpunkt mit der Montage: einige hundert bis mehrere tausend Franken.

Bei Enthärtungsanlagen werden die Härtebildner aus dem Wasser genommen. Calcium und Magnesium werden gegen Natrium ausgetauscht. Also passiert im Wasser etwas. «Erst ab einer Wasserhärte von ca.CHF 30.00 kann es Sinn machen, eine Enthärtungsanlage einzubauen» sagt Robert Haas, Leiter Prüf- und Zertifizierungsstelle Wasser beim Schweizerischen Verein das Gasund Wasserfachs (SVGW).

Doch die Wirksamkeit dieser physikalischen Geräte ist sehr umstritten. Es ist noch nicht gelungen eine Kalk verhütenden Wirkung wissenschaftlich nachzuweisen.

Physikalische Wasserbehandlungsgeräte erzeugen magnetische oder elektrische Felder, durch die das Wasser geleitet wird. Sie sollen das im Wasser enthaltene Kalzium so beeinflussen, dass sich der Kalk nicht festsetzt, sondern als feinste Teilchen mit dem Wasser weggeschwemmt wird. Das Wasser wird also nicht entkalkt, vielmehr soll der potenzielle Kalk unschädlich gemacht werden. Dieser Unterschied zur chemischen Methode steckt hinter den gut klingenden Werbeversprechen «ohne Zusatz von Chemikalien» und «100-prozentig umweltfreundlich». Die Geräte werden teilweise von aussen rund um die

Eine ganze Reihe von Institutionen hat in den letzten Jahren Untersuchungen durchgeführt, um objektive Aussagen über die Wirksamkeit zu finden. Der jüngste Test stammt von der deutschen Stiftung Warentest und dem österreichischen Verein für Konsumenteninformation. Ihr Ergebnis: Zehn der zwölf getesteten Geräte sind mangelhaft. Nur zwei schlossen mit «befriedigend» ab. Doch auch bei diesen ist gemäss Stiftung Warentest wegen der hohen Kosten Skepsis angebracht. Bei Bedarf einen Wassererwärmer zu entkalken kann billiger sein, als ein Gerät zu kaufen. Die Eidgenössische Materialprüfungsund Forschungsanstalt (Empa) schreibt: «Über die Wirksamkeit dieser Geräte ist sich die Fachwelt nicht einig. Die Konsequenz für Käuferinnen und Käufer: Eine allfällige kalkabscheidende Wirkung kann nur durch

eine praktischen Versuch gezeigt werden. Trocken stellt sie fest: «Der Entscheid, ein physikalisches Wasserbehandlungsgerät einzubauen, ist daher eine Frage der Risikobereitschaft.» Daher empfiehlt sich eine Reihe von vertraglichen Absicherungen, wenn man ein Gerät installieren möchte: • Lassen Sie sich schriftlich zusichern, dass das Gerät mit Ihrem Wasser und Leitungssystem Kalk mindernd wirkt. • Vereinbaren Sie ein Rückgaberecht, wenn keine Wirkung festgestellt werden kann, verbunden mit der Zusicherung, dass auch die Montagekosten zurückerstattet und allfällige Kosten für Folgeschäden übernommen werden. • Bezahlen Sie nach Möglichkeit den Kaufpreis erst, wenn die Wirksamkeit festgestellt ist. Vielleicht können Sie ein Gerät zunächst auch nur mieten, bis seine Wirksamkeit nach mindestens zwölf Monaten erwiesen ist. Um einen Unterschied ausmachen zu könne, ist der Zustand der Rohre und Wassererwärmer vor dem Einbau des Geräts zu dokumentieren. • Referenzen – möglichst aus dem gleichen Wasserversorgungsgebiet – sind eine gute Informationsquelle. Die Geräte sind manchmal auch eine

Jahresrechnung präsentiert

Das vergangene Jahr war für Betriebe und Unternehmen im Limmattal ein überaus erfolgreiches. Davon profitiert auch die Stadt Dietikon: Sie hatte 2018 einen Gewinn von rund 8,3 Millionen Franken statt eines erwarteten Verlustes von 1,4 Millionen. Hauptgrund war das Plus bei der Grundstücksgewinnsteuer von 8,2 Millionen Franken. Das werde nicht so bleiben; für Dietikons Finanzvorstand Dr. Rolf Schaeren war der satte Gewinn ein wohl einmaliger Ausreisser nach oben, wie er bei einer Medienkonferenz im Stadthaus sagte, bei der er die Jahresrechnung der Stadt für 2018 präsentierte. Statt wie veranschlagt 3,5 Millionen, nahm die Stadt rund 11,8 Millionen Franken bei der Grundststücksgewinnsteuer ein. Doch auch das allgemeine Steueraufkommen konnte Schaeren und Margrit Keller, die Leiterin der Finanzabteilung, zufriedenstellen: Es ist 2018 annähernd so hoch gewesen wie im Jahr zuvor, obwohl die Gemeinde den

Wichtig für Hauseigentümerinnen: Sie tragen die Verantwortung dafür, dass das von der Wasserversorgung gelieferte Trinkwasser in der gleichen Qualität im Haus verteilt wird. Deshalb braucht es in der Regel für Geräte, die ins Rohrleitungssystem eingebaut werden, eine Bewilligung von der zuständigen Wasserversorgung. Den Einbau darf nur ein dazu berechtigter Installateur ausführen. Statt ein Zauberstab zu verbauen, gehen Sie mit diesem Geld mit Ihrer Frau in die Ferien. So haben beide etwas davon.

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Sattes Plus statt einem Minus für die Stadt Dietikon Text und Bilder: Johannes Thoma

erheblichen Lärmquelle, da sie einen grossen Druckverlust haben.

Steuerfuss 2018 um drei Prozent gesenkt hat. Den Hauptanteil daran tragen die Natürlichen Personen bei, sie bezahlten rund 53 Millionen Franken an die Stadt. Der Rest – über 20 Millionen Franken – kam im Wesentlichen von den Juristischen Personen vor Ort. Angesichts der Einnahmen könnte sich Schaeren vorstellen, dass die Stadt eine weitere Steuersenkung ins Auge fasst. «Das wäre eine gute Idee, man könnte dem Steuerzahler etwas zurückgeben.» Das Thema diskutiert der Stadtrat bei seiner Sitzung im August. Für heuer und für 2020 dürfen Betriebe aus dem Baugewerbe im Limmattal auf weitere Aufträge seitens der Stadt hoffen. Denn einige Investitionen, die die Stadt 2018 tätigen wollte, mussten aufgeschoben werden – vor allem jene bei den Schulen. «Da gibt es einen Investitionsstau», so Schaeren. Das werde auch von der Politik kritisiert. Der Bau einer Schule im Limmattfeld werde sich zudem weiter verzögern, so Schaeren .

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Die Steuerkraft pro Einwohner in Dietikon liegt im Vergleich zum übrigen Kanton nur bei etwa zwei Dritteln. Deshalb erhielt die Stadt auch rund 41 Millionen Franken aus dem Ressourcenausgleich. Das Geld wird zum grossen Teil für Soziales und Schulen ausgegeben. Die Ausgaben für die wirtschaftliche Hilfe waren im vergangenen Jahr rund 1,3 Millionen Franken höher als veranschlagt.

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Gewerbeverein Dietikon I 15

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

SVP Bezirk Dietikon wieder mit 4 Sitzen vertreten

Mit positiver Kraft in die Zukunft

Das Glück der Tüchtigen Generalversammlung vom Gewerbeverein Am Sonntag dem 24. März war Wahl- bzw. Zahltag. Die SVP des Bezirks Dietikon musste zwar einige Verluste an Wählerstimmen einstecken, doch am Schluss hatten wir auch etwas Glück und das gehört bekanntlich den Tüchtigen.

Dietikon mit Blick zurück und nach vorne Text und Bild: Sandra Winiger

Dass das vergangene Vereinsjahr sowohl finanziell aber auch von den Aktivitäten her so erfolgreich zu Ende ging, dafür brauche es ein gutes Team, eröffnete der Präsident Alfons G. Florian die GV und bedankt sich bei seinen Vorstandskolleginnen und Kollegen und begrüsst die 82 anwesenden Mitglieder, Gäste und Begleitpersonen. Die 120. Generalversammlung des Gewerbevereins Dietikon im Hotel - Restaurant Sommerau-Ticino 8953 Dietikon vom 27. März verlief enorm speditiv und positiv.

v.l.n.r. Diego Bonato, Rochus Burtscher, André Bender und Pierre Dalcher

Rickli in den Regierungsrat gewählt worden sind.

Text: Rochus Burtscher, Bild: zVg

Alle Kantonsratskandierenden haben seit Mitte Januar 2019 Gas gegeben. Der grosse Dank geht an die Kandidierenden, deren Familien, die auf vieles verzichteten und natürlich an unsere Wählerschaft. Nur Dank ihnen konnten wir die 4 Sitze halten. Der Bezirk Dietikon hat bei den Regierungsratswahlen so gestimmt, dass am Ende alle bürgerlichen Regierungskandidierenden gewählt gewesen wären und ist damit vom kantonalen Schlussresultat abgewichen. Wir sind aber überglücklich, dass Ernst Stocker und Natalie

Kurt Flückiger, Sektionspräsident SVP Geroldswil, organisierte im Restaurant Werd den Wahlapéro. Wir wurden von unseren Mitgliedern und Sympathisanten überrannt, was uns natürlich sehr gefreut hatte. Es gab eine feine Wurst mit Bürli und Gratisgetränke. Nochmals danke an alle, die uns unterstützt haben. Nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Die National- und Ständeratswahlen stehen bereits vor der Türe.

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Der GVD verzeichnet für das Jahr 2018 leider 14 Austritte und 13 Neueintritte. Somit hat der GVD per 27. März 2019 einen Bestand von 231 Mitglieder. Für 2019 wurden aber schon wieder 4 Neueintritte vermerkt. Im letzten Vereinsjahr hatte der GVD leider auch 4 Todesfälle zu verzeichnen. Dies waren Erich Burri, Fritz Häusermann, Walter Urech und Fredy Ungricht. Die Versammlung erhebt sich in Gedenken an die Verstorbenen für eine Schweigeminute. Jahresbericht und Jahresrechnung wurden beide einstimmig genehmigt und dem Vorstand sowie dem Rechnungsführer Décharge erteilt. Beschluss über die Überführung Ausbildungsfonds in das Vereinskapital Der Ausbildungsfond wurde vor über 25 Jahren von Ernst Lips ins Leben gerufen. Bei jedem Inserat im früheren «gelben Heftli» flossen Fr. 5.00 in den Lehrlingsfonds. Bis zum heutigen Stand von Fr. 18 080.25. Dazumal war das eine super Idee. Heute gäbe es aber viele verschiedene Kässeli mit Geld für die Lehrlinge. Sogar Rochus Burtscher meinte, im Bildungsfond des Kantons habe es genügend Geld. Auf all diesen Grundlagen basierend beantragt Esther Wyss-Tödtli in Zu-

Vorstand des GVD an der GV vom 27. März 2019

sammenarbeit mit dem Vorstand den Ausbildungsfond in das Vereinsvermögen einzubringen. Die Versammlung stimmt mit einer Enthaltung dem Antrag des Vorstandes zu. Im kommenden Jahr werden wieder einige spannende Anlässe im Terminplan stehen. Die Anlässe werden auf der Webseite im Kalender aufgelistet. Neu sollen sich Junggwerbler monatlich zu einem «After Work Apéro» treffen können, bei dem Netzwerken unter den Jungen im Vordergrund stehen soll. Angela Lips und Michael Angstmann – beides Junggwerbler nehmen die Organisation dafür in die Hand. Für den Jahresausflug sei ein Zoobesuch angedacht und der jährliche Raclette-Abend wird am 25.1.2020 stattfinden. Die Vize-Präsidentin Esther Wyss-Tödtli macht den Mitgliedern den Nothelfe-Parcour der San Arena schmackhaft. Das sei kein normaler Nothilfekurs, sondern einer mit Action und eigener Mitbestimmung. Da werden an fünf verschiedenen Posten lebensbedrohliche Situationen simuliert, in denen die Teilnehmer in Gruppen entsprechend reagieren müssen. Zum Beispiel ein riesiger Küchenbrand, bei dem die Pfannen durch die Luft fliegen und die Vorhänge zu brennen beginnen. Dieser Nothilfekurs wird am 9. Oktober statt-

finden, die Plätze sind beschränkt, also empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung. Das Budget wurde mit einer Enthaltung angenommen und schon kam es zu den Wahlen. Den bisherige Präsident Alfons Florian wird weiterhin als Präsident walten können und im Vorstand gibt es ein neues Mitglied: Giovanni Commare, der den zurücktretenden Martin Romer ersetzen wird. Sämtliche Vorstandsmitglieder - Ben Jaggi, Christine Dörig, Werner Lips, Stefan Schmucki, Esther Wyss-Tödtli und neu Giovanni Commare wurden in globo und mit Applaus im Vorstand bestätigt. Nach den Grussworten von Gregor Biffiger, Präsident GVL, Roger Bachmann, Stadtpräsident und Thomas Hess, KGV hatte Alfons Florian noch eine schöne Nachricht. Beim Aufräumen des Archivs sei ein Kassenbuch von 1899 gefunden worden mit handschriftlichen, wunderschönen Einträgen. Er sei begeistert. Das Referat von Peter Graf, dem Leiter des RAV Dietikon zum Thema «Angepasste Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt», rundete den offiziellen Teil ab, bevor es dann zum gemütlichen Beisammensein überging.

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16 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Interview mit Richi Nydegger

Positive Stimmung und glückliche Präsidiumswahlen

Rückblick auf seine 20jährige Präsidialzeit

In Engstringen herrscht Einmütigkeit

Interview: Sandra Winiger

Limmattaler Gewerbezeitung: Herr Nydegger, an der letzten Generalversammlung des Gewerbevereins Engstringen vor rund fünf Wochen sind Sie zurückgetreten. Was hat sich bereits verändert? Richi Nydegger: Eigentlich noch gar nichts… ich stehe dem Gewerbeverein immer noch beratend und unterstützend zur Verfügung, falls es mich braucht. Wenn Sie jetzt auf Ihre Amtszeit als Präsident zurückblicken, was waren Ihre persönlichen Highlights? Dass ich ein gutes Netzwerk aufbauen und somit viele Mitglieder mitreissen und begeistern konnte. Insbesondere für grosse Anlässe wie die Dorfplatzund Weinfeste, aber auch für die Gewerbeausstellung konnte ich genügend Leute mobilisieren. Ein 15 köpfiges OK und unzählige Helfer. «Wenn du dabei bist, helfen wir gerne» bekam ich oft zu hören. Was vermissen Sie jetzt schon oder was werden Sie am meisten vermissen? Vermisse gar nichts, habe bereits etwas mehr Freizeit, in der ich gerne Jasse.

dem, was Sie heute wissen, anders machen würden? Einiges habe ich in der Zeit als Präsident bereits verändert und anders gemacht. Aber eines ist auch mir nicht gelungen. Der aktive harte Kern von rund 40 Mitgliedern blieb beständig, rund 30 Mitglieder helfen ab und zu mal mit und weitere 40 sind einfach dabei. Ich bedaure sehr, dass ich die letzten 40 Mitglieder nicht zur aktiveren Beteiligung am Vereinsleben bewegen konnte.

Engstringen ist eine von vielen Partnergemeinden vom digitalen Dorfplatz «Crossiety» - und damit sich die anwesenden GV-Mitglieder auch mehr darunter vorstellen können, wurde die 65. Generalversammlung des GV Engstringen Ende März nach einem genussvollen Abendessen im Orgelsurium, Musik Günthart AG mit einem Referat eingeleitet.

Sie sind ein Mensch voller Energie. Wohin wird diese Energie, die jetzt durch die Abgabe des Präsidiums frei wird, hin fliessen? Haben Sie diesbezüglich schon Pläne? In diesem Jahr bin ich immr noch sehr mit den GVE verbunden, zudem federführend für das grosse Sommerfest, OEonEis und Delegiertenversammlung des Gewerbevereins Limmattals vom Montag 11.11. 2019, die im Zentrum Oberengstringen stattfinden wird. Aber im nächsten Jahr werde ich mehr Ferien machen und mehr Zeit mit meiner Frau und Jassen verbringen. Ich wünsche Ihnen für alle Ihren künftigen Vorhaben alles Gute und bedanke mich für das Interview, Herr Nydegger.

Wenn Sie nochmals zurück könnten, gäbe es irgendetwas, das Sie mit

v.l.n.r: Arun Banovi, Karin und Richi Nydegger und Kleopatra Reumer Text und Bilder: Sandra Winiger

Joel Singh, Mitglied der Geschäftsleitung & Leiter Marketing und Kommunikation von Crossiety machte, den Online Dorfplatz den Anwesenden schmackhaft. Doch dann ging es nach Traktandenliste zur Sache: Jahresbericht und Jahresrechnung wie auch die Statutenänderungen vom Kurier wurden alle-

samt einstimmig genehmigt. Zudem hat der GVE 9 Austritte sowie 9 Eintritte zu verzeichnen. Mit bewegenden Worten und persönlichen Dankesworten und -gaben hat sich Richi Nydegger als Präsident des GVE nach zwanzig Jahren verabschiedet und wurde spontan von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Als seine Nachfolger, die sich die Präsidiums Aufgaben künftig tei-

Gute Stimmung an der 65. Generalversammlung des GVE im Orgelsurium

len werden, wurden Kleopatra Reumer und Arun Banovi einstimmig gewählt. Andres Beutter (Beisitzer, Engstringerkurier), Cristina Eichenberger (Kassierin) und Salvatore Del Grosso (Beisitzer) komplettieren den neuen Vorstand. Mit Yvonne Ruwoldt (Goldschmiedin Oberengstringen) und Christian Haderer (Druckerei Haderer Unterengstringen) konnten zwei neue Vorstandsmitglieder gewonnen werden.

Nach zwanzig Jahren hält Richi Nydegger die langersehnte Wappenscheibe in den Händen. An seiner Seite seine Gattin Karin

Die Villa Sparrenberg ist eine familiäre Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen im Zürcher Limmattal.

KONTAKTBOX

AGENDA Töff Gottesdienst Sonntag, 26. Mai 2019, 10.00 Uhr Ref. Kirchgemeinde

Gewerbeverein Engstringen Sonnenbergstrasse 14, 8102 Oberengstringen www.gvengstringen.ch Kleopatra Reumer, Co-Präsidentin praesi@gvengstringen.ch, Mobile 076 582 73 37 Arun Banovi, Co-Präsident, Webseite praesi@gvengstringen.ch, Tel. 044 500 24 22

Nächster Redaktions-/ Anzeigenschluss

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Gewerbeverein Engstringen I 17

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Mittfasten in Unterengstringen

Mittfasten in Unterengstringen – ein besonderes Frühlingsfest Ursprünglich bestand der Mittefasten-Brauch aus drei Elementen: dem Kien-Besenumzug, dem Lichterschwemmen und dem Böögverbrennen. Seit 1887 Burschen durch Kienkörbe schwingend eine Brandkatastrophe im alten Dorfteil verursachten, stehen die brennenden Feuerfackeln an der Limmat Spalier für das Lichterschwemmen, dem eigentlichen Höhepunkt des Frühlingsfestes. Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Dieses Jahr werde, so vernimmt man in der Bibliothek, Mittefasten zum 487. Mal durchgeführt. Noch eh der Hahn kräht, wecken am Sonntag früh um sechs Uhr Böllerschüsse nicht nur die Unterengstringer, sondern auch Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden ringsum. Dieses Jahr war dies auf Grund der Umstellung auf die Sommerzeit gefühlt bereits um fünf Uhr früh, und auszuharren war bis 21 Uhr. Wird sonst der Böög normalerweise um 20 Uhr verbrannt, so war heuer eine Stunde länger zu warten, um die nötige Dunkelheit für das Feuerschiffchen zu bekommen. Eine Holzkiste, gefüllt mit Kienspan, Holzwolle und gut brennenden Holzabfällen dient als Feuerschiffchen. Dieses wird auf den Weg geschickt, sobald der Kopf des brennenden Böögs fällt. Je nachdem, ob das Schiffchen auf die linke oder rechte Seite der Limmat schwenkt, soll das Jahr ein gutes oder weniger gutes werden. «Heuer ging das Schiffli links durch, dies verspricht einen guten Sommer», erklärt Informationsmeister Christian Haderer auf Nachfrage und ergänzt: «Gut ist allerdings ein relativer Begriff, denn für die Bauern ist ein Sommer mit regelmässigem Regen ein guter Sommer.» Darum sei es ja ursprünglich gegangen. Ein heidnischer Brauch wird zum Frühlingsfest Die Wurzeln des Wintervertreibens liegen im heidnischen Brauch, gleich dem Zürcher-Sechseläuten einen Böög zu verbrennen. Die Unterengstringer haben dies jedoch zu einem dreitägigen Frühlingsfest gemacht, an welchem das bescheiden scheinende Dorf zur Hochform aufläuft. Gestartet wird bereits am Freitagabend mit einem kulturellen Anlass und der Eröffnung der Mittefasten-Bar. Am Samstag wird

Mittefasten-Kommissions-Obermeister Dieter Meier im Gespräch mit Karin Baeriswyl

Holz im Gubristwald gesammelt, morgens von der Kommission, nachmittags von vielen Kindern. Das gesammelte Reisig ist für das Feuerwerk und die Feuerbesen bestimmt. Die Bündeli werden zum Chuebrünneli getragen, wo nun Gemeindepräsident Simon Wirth die Festrede hält. Dann darf er vierzehn neue Bürger willkommen heissen, Erwachsene und Kinder, und während diese ihre Urkunde erhalten, spielt die Jugendmusik zu einem Umtrunk auf. Abends beginnt dann das eigentliche Fest im Gemeindesaal. 40 Jahre Bibliothek Unterengstringen – ein weiterer Grund zum Feiern Zum 40-Jahr-Jubiläum, davon 20 Jahre in den jetzigen Räumen, bietet die Bibliothek zum einen das Programm an, das Kinder und Erwachsene durchs ganze Jahr hindurch in Anspruch nehmen dürfen, zum andern werden an diesem Festtag Getränke, Butterbrezeln und Donuts kostenfrei offeriert. Die Bibliotheksleiterin Karin Baeriswyl ist mit Herzblut im Amt, unterstützt von Heidi Rippstein, Erika Schlatter und Gaby Egli. Die vier engagierten Frauen belegen zusammen 180 Stellenprozent. Erwachsenen und Kindern steht die Bibliothek täglich von 13.30 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr offen.

Die Bibliothek - ein besonderer Treffpunkt

Festtag zugunsten des Nintendo Spiels weggeschoben wird.

Inklusion der besonderen Art Ein Treppenlift für Rollstuhlfahrer weist darauf hin, dass auch Behinderte in den oberen Stock der Bibliothek gelangen können. Einmal im Jahr, am Sonntag des Mittefastens, erfährt der Lift eine Inklusion der besonderen Art. An diesem Tag dürfen Kinder sich auf dem Treppenlift hinauf und hinunter fahren lassen. Auf diese Weise werden sie auf eine gute Art in eine Welt von Behinderten integriert, ohne sich dabei viel Gedanken machen zu müssen. Sie gelangen in den Kinder Lesebereich, der an einem solchen

Eine Bibliothek mit TreffpunktCharakter So klein die Bibliothek auch ist, so grossartig ist das Angebot. Kinder haben die Möglichkeit, hier ihre Schulaufgaben zu erledigen. Baeriswyl ist es wichtig, dass man weiss: Die Bibliothek ist ein Treffpunkt für Gross und Klein. Eine lauschige Baby- oder Kleinkinder-Ecke ermöglicht es auch jungen Müttern, hierher zu kommen. «Es sind nicht wenig junge Mütter, die zu uns kommen», erwähnt die Bibliotheksleiterin und ergänzt stolz: «Und hier ist die Kaffee-Ecke für Erwachsene.» Auf die Frage, was die Bibliothek mit Mitte-Fasten zu tun hat, erklärt die Leiterin, der Sonntagnachmittag sei im gesamten Frühlingsfest fast ein wenig ein Loch. Am Morgen sei noch das mit dem Böllerschiessen, dann gehe man eine Wurst essen und danach ins Orts-

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museum, dann gebe es eine Pause bis zum Verbrennen des Böögs, und in dieser Zeit könne man im Schützenhaus schiessen und sich in der Bibliothek treffen. Während am Sonntagvormittag die einen ihre von der Mittefasten-Kommission gespendete Bratwurst essen, steigt in der grossen Sporthalle das Fussballturnier für die Junioren. Ein Meisterwerk dank vielen Meistern Vorbereitet wird das einmalige Fest jeweils von der Mittefasten-Kommission, bestehend aus lauter Meistern wie dem Obermeister und seinem Vizemeister, dem Informations-, dem Böög-, dem Feuerwerks-, dem Holz und Feuer-, dem Hütten-, dem Säckel-, dem Pulver- und dem Verpflegungsmeister. «Mir ist wichtig», meint Bibliotheksleiterin Baeriswyl, «dass man sieht, wieviel Leute auf freiwilliger Basis ex-

Grosse und kleine Schützen werden angeleitet

trem viel in dieses Frühlingsfest investieren. Allein die Feuerwehr war drei Tage unterwegs zugunsten des Mittefastens.» Während des regen Treibens an der Sonne vor der Bibliothek macht auch der Obermeister der Mittefasten-Kommission, Dieter Meier, der Bibi, wie man sie liebevoll nennt, seine Aufwartung. Am Sonntagabend kommt es dann zum Höhepunkt des Mittefastens. Die Einwohnerinnen und Einwohner treffen sich auf der Limmatbrücke zur Verbrennung des Böögs und zum Starten des Feuerschiffchens. Und beim Höhepunkt können wiederum Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur von Unterengstringen, sondern auch der umliegenden Dörfer, das Feuerwerk geniessen, welches den eindrücklichen Sonntagabend abschliesst.

Frohes Zusammensein beim Schützenhaus


18 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Jung und Alt an einem Tisch

Die 7. Auflage des längsten Business Tisches – ein voller Erfolg

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Über 80 Gewerbler aus Schlieren trafen sich zum jährlichen längsten Tisch, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Jung und Alt genossen den Mittag gemeinsam, es wurde gelacht, diskutiert und sich verabredet.

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V.l.n.r. Die drei Initianten und Organisatoren Philipp Locher (Pro Schlieren), Daniel Bruhin (Wirtschaftskammer Schlieren) und Thomas Landis (Co-Präsident GV Schlieren) Text und Bilder: Sandra Winiger

«Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an, was sich auf dem Tisch, sondern was sich auf den Stühlen befindet.» Dieses Zitat von Walter Matthau scheinen sich die Initianten, Thomas Landis (Co-Präsident GV Schlieren), Daniel Bruhin (Wirtschaftskammer Schlieren) und Philipp Locher (Pro Schlieren) des längsten Business Tisches gedacht zu haben, als sie vor rund acht Jahren auf die Idee gekommen sind. Auch wenn sich das Menü ein-

fach liest – Salat zum selber schöpfen und Hörnli mit «Ghacktem und Öpfelmues» – was auf den Tisch kam schmeckte hervorragend. Und genauso war auch die Stimmung im Liniencenter. Hervorragend.

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Man spürte förmlich, dass sich die Gewerbler kennen, mögen und sich auf das Treffen gefreut haben. Barbara Angelsberger, Präsidentin der FDP Schlieren, meinte mit einem Augenzwinkern: «Ich habe keine Strichliste geführt, meine aber, seit Beginn jedes Mal dabei gewesen zu sein».

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KONTAKTBOX Gewerbeverein Schlieren 8952 Schlieren info@gvschlieren.ch, www.gvschlieren.ch Thomas Landis, Co-Präsident tho@landis-arch.ch, Tel. 044 730 73 33 Diego Albertanti, Co-Präsident d.albertanti@jfjost.ch, Tel. 044 755 53 53

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Gewerbeverein Schlieren I 19

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

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Der Musikverein HARMONIE Schlieren freut sich sehr, seine Blasmusikfans diesmal zu einem klassischen Frühjahrskonzert einladen zu dürfen.

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Seit sechs Jahren dirigiert Tobi Zwyer den Musikverein Harmonie Schlieren Text und Bild: Christian Murer

«Konzertante Blasmusik» heisst der Titel des diesjährigen Anlasses im Üdiker Huus in Uitkon-Waldegg. Unter der Leitung von Tobi Zwyer erklingen Werke Hiroki Takahashi (Fields Overture), Peter Warlock (Capriol Suite), Jan de Haan (Overture to a new

age) sowie Markus Götz (Dramatic Tales-Symphonic Rock Overture). Die Schlieremer Musikantinnen und Musikanten freuen sich, mit diesen anspruchsvollen Kompositionen hoffentlich viele Konzertbesucherinnen und -besucher begeistern zu können.

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Nachdem die Bauarbeiten der 1. Etappe in Schlieren weitgehend abgeschlossen sind, liegt der Fokus seit Jahresbeginn auf den Gleisbauarbeiten. Ein grosser Teil der Gleise, der Masten und der Fahrleitungen ist bereits montiert. Auch die ersten Haltestellen sind schon gebaut. Zudem wurden bereits die ersten neuen Bäume entlang der Badenerstrasse gepflanzt.

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geben. Im April letzten Jahres wurde beim Geissweid-Platz in Schlieren ein behindertengerechter Prototyp der Haltestelle aufgebaut, der von verschiedenen Bevölkerungsgruppen getestet wurde. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Serienproduktion ein. In den letzten Wochen wurden mehrere neue Haltestellen wie z. B. beim Farbhof erstellt.

Masten und Fahrleitungen Die insgesamt 275 Masten für die Fahrleitungen der neuen Limmattalbahn in der 1. Etappe sind bereits grösstenteils montiert. Um den Berufsverkehr nicht zu stören, werden die Masten alle in der Nacht montiert. Für den verantwortlichen Projektleiter André Vogel ist vor allem die Intensivbaustelle auf dem Farbhof in den Sommerferien 2019 logistisch und terminlich eine grosse Herausforderung, da in dieser kurzen Zeit sehr viele Arbeiten von vielen verschiedenen Baubeteiligten geleistet werden müssen. Die Stromeinspeisung geschieht bei den Haltestellen Mülligen und Wagonfabrik. Für André Vogel ist es erfreulich, dass 95 Prozent der Komponenten für die Fahrleitungen in der Schweiz produziert werden, die Masten beispielsweise bei Schneider Stahlbau in Jona/SG. Haltestellen Für die Limmattalbahn wurden eigene Haltestellen entwickelt. Sie sollen der neuen Stadtbahn eine eigene Identität

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Über der Wartehalle der neuen Haltestellen schwebt auf drei filigranen Stahlstützen ein 12 Meter langes und 2.5 Meter breites Dach aus Mehrschichtholzbrettern mit bitumöser Eindeckung. Das ganze Dach ist feuerverzinkt und pulverbeschichtet für eine optimale Langlebigkeit. Die Rückwand der Haltestellen besteht aus Glas. Eine lange, mit Holz belegte Sitzbank bietet Platz für die wartenden Passagiere. Das Gewicht der Wartehalle beträgt 2.3 Tonnen, die Höhe ab Perron 3 Meter. Das Siebdruckmuster auf den Glaselementen erinnert an einen Vorhang und soll im Warteraum eine wohnliche Atmosphäre schaffen.

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20 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

99. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren

Eine Generalversammlung mit Überraschungsgast Zur 99. Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren gab es nicht nur trockene Traktanden, sondern ein erwartungsvolles Vorausschauen aufs Schlierefäscht. Wer als Überraschungsgast davon schon eine Vorfreude bereiten soll, blieb bis zum letzten Moment geheim.

Der Vorstand führt durch die Versammlung

Einigkeit bei den Abstimmungen und den Wahlen

Albert Schweizer und Jürg Zahner informieren über den Stand der Schlierefäscht-Vorbereitungen

sidenten Diego Albertanti und Thomas Landis sowie Adrian Furrer für ihre je eigenen Traktanden bereit.

der durch einen tragischen Unfalltod eine grosse Lücke hinterlässt. Das berührende Schweigen zeigte deutlich: Silvio ist unvergessen.

das Fest gemeinsam mit den Vereinen und Gastrobetrieben vorzubereiten. «Kommt unverpflegt und durstig ans Fest» mahnt er, bevor er das Wort dem Bauchef Jürg Zahner übergibt. Ihm obliegt die Aufgabe, jedem Standbetreiber einen Platz zuzuordnen. Besonders freut ihn, dass ihm dafür neu auch ein Stück Badenerstrasse, nun autofrei, zur Verfügung steht. Noch warten auf ihn und Mitarbeitende Herausforderungen wie Wasser- und Stromzufuhr zu sichern sowie Sicherheitsmassnahmen vorzukehren, ohne eine Schutzmauer um das Festgelände herum bauen zu müssen.

Ein Völklein voller Einigkeit und ein liebevolles Andenken an Silvio Höhn Problemlos werden nun die Traktanden abgehandelt. Querulanten gibt es in diesem besonderen Gewerblervölklein keine, mit einmütiger Einigkeit werden Abstimmungen und Wahlen angenommen. «Präziser geht es fast nicht mehr», meint Landis und erwähnt, die Abweichung der Rechnung vom Budget beträgt 38 Franken. Rechnung, Budget, Jahresbericht, allem wird ohne Wenn und Aber zugestimmt.

Überraschungsgast Country-Sängerin Susanne Klee Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Ein Ahoi-Bier zum Apéro Wer weiss schon, dass es in Schlieren eine Bierbrauerei gibt? Wer sich davon überzeugen will, gehe an die Goldschlägistrasse 13. Für heute hatten Markus Friederich und sein Mitbrauer Lukas Spühler von der Firma AhoiBier bereits angezapft und mit dem besonderen Apéro einen kleinen Vorgeschmack aufs Limmattaler Wiesn Gaudi gegeben. Diego Albertanti weist

nach seiner ausführlichen Begrüssung auf den Ausschanktisch hin. «Ich habe wie ein paar andere auch bereits ein Müsterchen bekommen und kann sagen: Es schmeckt gut. Empfehlenswert.» Nun sitzt der Vorstand da, den ordentlichen Teil der Generalversammlung abzuhalten. Umrahmt von den zwei Frauen Heidi Seifritz und Nathalie Kistler halten sich die vier männlichen Vorstände Andreas Kriesi, die Co-Prä-

MCS-Konzerte in der reformierten Kirche Schlieren

50 singende Männer Hören und geniessen Sie ein musikalisches Programm, das zeigt, wie vielfältig und interessant Männerchor sein kann.

Auch der bestehende Vorstand, die Revisoren wie auch der Delegierte werden kommentarlos mit Akklamation für eine weitere Amtsperiode gewählt. Erfreulich sind die acht Neumitglieder, die den Bestand zu den 9 Passivmitglieder, den 18 ständigen Gästen und den 10 Ehrenmitglieder auf 144 Aktivmitglieder ergänzen. In einer Vorschau erwähnt Landis die Durchführungs des längsten Business-Mittagstisch im Limmattal vom 16. April, wo sich Gewerbler und Geschäftsleute bei einem Mittagessen rege austauschen können. «Über neue Gesichter würden wir uns freuen», ergänzt er. Ein besonderer Moment ist die Schweigezeit im Andenken an Silvio Höhn,

Grussbotschaften Gregor Biffiger bedankt sich beim Vorstand für seine Arbeit und lädt die Anwesenden zu den offiziellen Anlässen sowohl des Kantonalen Gewerbeverbandes als auch zur Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal ein. Grüsse vom Stadtrat übermittelt Christian Meier. Er lobt die Gewerbler für ihre aktive Teilnahme am Stadtleben und ihr Engagement auch fürs Schlierefäscht. Andreas Geistlich bringt Grüsse von der Wirtschaftskammer Schlieren und gratuliert zum bemerkenswert steigenden Mitgliederbestand. Geistlich lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit des Gewerbevereins mit der Wirtschaftskammer. Das Schlierefäscht rückt näher – der Tag der Einweihung des Trams ebenfalls Vorfreudig wird es, als Albert Schweizer über den neuesten Stand der Vorbereitungen zum Schlierefäscht informiert. «Am ersten Fest-Samstag wird das Zweiertram eingeweiht, ein Grund weshalb wir zwischen 70 000 und 100 000 Festteilnehmer erwarten dürfen.» Rund fünfzig Leute seien daran,

Und dann wird es kurz still. Das Licht leicht verdunkelt. Musik geht an und das Geheimnis des Überraschungsgastes wird mit einem rassigen Country-Song, gesungen von Susanne Klee, gelüftet. Zugabe-Rufe und ein grosser Applaus sind ihr sicher. Eigentlich wären aus Zeitgründen nur zwei Lieder auf dem Programm, aber gern verschieben die inzwischen sicher etwas hungrigen Anwesenden das Essen zugunsten eines dritten Songs. Ein solcher Vorgeschmack aufs grosse Stadtfest ist einzigartig. Die Country-Sängerin wird am 7. September 20 Uhr auf der Zentrumsbühne singen. Heute aber gehört sie nur den Gewerblern und so setzt sie sich denn auch zu ihnen. Ein Star zum Anfassen.

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 21

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Editorial

Es läuft etwas im Gewerbeverein Uitikon – wir sind 100! (und gar mehr) März 2020 meine Nachfolge antreten. Bei dieser Gelegenheit, lieber Ingo: herzliche Gratulation zu Deiner Wahl in den Bezirksrat und danke an alle Wähler/innen, die Deinen Namen auf den Wahlzettel geschrieben haben. Und Gratulation auch an André Müller zur komfortablen Wiederwahl in den Kantonsrat! Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Liebe Leserin, lieber Leser Unsere GV vom 19. März verlief überaus erfolgreich. Was es mit der Zahl 100 auf sich hat, erfahren Sie weiter unten und im Bericht von Christian Murer. Also das Alter ist es nicht, sind wir doch erst 25 Jahre jung – und das ist doch ein schönes Alter. Und ein rechter Teil dieser 25 Jahre konnte ich mitprägen. Dennoch bin ich sehr froh, gibt es an der nächsten GV eine Wachablösung: Ingo Engelmann wird am 17.

Unsere nächsten Anlässe: Am Donnerstag, 16. Mai 2019, steht die GV des Kantonalen KMU- und Gewerbeverbands in Horgen auf dem Programm. Am Samstag, 1. Juni 2019, besuchen wir das Bergwerk Käpfnach und werden uns tief im Berginnern einen Aperitif genehmigen. Am Samstag, 29. Juni 2019, steht der Grillabend bei Familie Bosshard auf dem (fast) höchsten Punkt unserer Gemeinde auf dem Programm. Am Montag, 2. September 2019, statten wir unseren Kollegen von Schlieren einen Besuch am Schlierefäscht ab. Ein Apéro der Raiffeisenbank Üdike heisst uns willkom-

men, und dann, rein ins Vergnügen. Der legendäre Kochabend bei Benedettos ist für Freitag, 13. September, geplant. Der Gewerbekongress des KGV findet am Donnerstag, 31. Oktober 2019, statt, die DV des Gewerbeverbands Limmattal am Montag, 11. November 2019. Montag, 2. Dezember 2019 findet die Einweihung der Weihnachtstanne bei der Waldeggkreuzung mit einem feinen Apéro in der Garage Grunder als fester Programmpunkt in unserem Jahresablauf statt. Selbstverständlich findet auch das Gwerblerfäscht im Giardino Verde statt: Samstag, 11. Januar 2020, ab 18.00 Uhr. Und unsere GV ist wie vorerwähnt am Dienstag, 17. März 2020, geplant. Grosse Freude herrschte an unserer diesjährigen GV, als ich ankündigte, dass wir nicht ganz Hundert seien (nicht geistig, sondern real) – wir waren zu jenem Zeitpunkt 99 Mitglieder. Und siehe da, Marco Kälin, Notnagel GmbH und Präsident des Gewerbever-

eins Geroldswil-Oetwil, entschloss sich spontan, unserem Gewerbeverein beizutreten! Inzwischen hat sich auch Frau Dr. Lifeng Liu, China Akkupunkturpraxis, entschlossen, unserem Verein beizutreten. Und die Swiss Life AG, Agentur Limmattal, ist jetzt auch Mitglied bei uns. Herzlich willkommen, das macht Lust auf mehr – wer ist der / die Nächste? Vielleicht eines der neuen Geschäfte im Waldegg Center? Dort findet am Samstag, 11. Mai 2019, das Frühlingsfest statt. Bitte unbedingt reservieren und vorbeikommen. Sie werden viele neue Kontakte pflegen können und das prosperierende Center kennen lernen! Wetten? Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in

Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf der oben erwähnten Homepage oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

KONTAKTBOX

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8 8142 Uitikon-Waldegg otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75

25. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg im Landgasthof Leuen

Das hundertste Mitglied ist Tatsache geworden Insgesamt 39 Mitglieder und Gäste nahmen am Dienstag, 19. März im Landgasthof Leuen an der Generalversammlung des Gewerbevereins UitikonWaldegg teil. Nach etwas mehr als einer halben Stunde waren die statuarischen Geschäfte beendet. Mit einem Apéro – gestiftet von der SwissLife – folgte mit dem Nachtessen der gemütliche Teil der Jubiläums-GV. Text und Bilder: Christian Murer

Mit neun genehmigten Neumitgliedern stieg der Bestand des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg auf 99. «Wir sind also nicht ganz Hundert», stellte Präsident Otto Frei an seiner zweitletzten GV ausgenzwinkernd fest und fragte sich, wer wohl das hundertste Mitglied sein wird? Doch davon später. Kassier Joel Baumgartner erläuterte kurz die Jahresrechnung 2018 und Revisor Laurent Goerg verlas anschliessend den Revisionsbericht. Einstimmig genehmigte das Forum die Rechnung und das Budget. Zwei Ehrungen mit Geschenken Präsident Frei ehrte den OK-Präsidenten Marcel Müller, denn «dieser leistete auch bei seiner zweiten Auflage des Gwerblerfäschts im Giardino Verde hervorragende Arbeit. Dieses war wiederum ein grosser Erfolg.» Mitgeholfen habe erneut Hans Grunder und Thomas Tscharner. Sie erhielten einen Gutschein für ein feines Nachtessen im Landgasthof Leuen als Anerkennung und Lob. Ein weiterer Dank mit einem aktuellen Präsent ging an Rinaldo Benedetto und Renata für die erneut grosszügige Gastfreundschaft am traditionellen Kochabend. Aufmunternde Grussworte Werner Scherrer, Präsident des KMUund Gewerbeverbandes des Kantons

Die Gäste geniessen das feine Nachtessen im Landgasthof Leuen

Zürich, richtete aufmunternde Grussworte an die Versammlung. Dies tat ebenso Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbandes Limmattal. In einer gerafften Power-Point-Präsentation stellte Reto Camenisch von der Generalagentur Limmattal die Tätigkeit von Swiss Life vor. Anschliessend stiess die Versammlung im Weinkeller aufs Wohl des Üdiker Gewerbevereins an. Edler Spender war diesmal die Swiss Life. Mit einer Karotten-Ingwer Crèmesuppe, mit Geschnetzeltem vom Kalb auf Zürcher Art, serviert mit Rösti verwöhnte das Leuen-Team im Säli die illustren Gäste. Zum 25-Jahr-Jubiläum des GVUW spendierte der Leuen den Kaffee zur wunderschön verzierten und piekfeinen Torte aus der hiesigen Backstube von Bode mit der Aufschrift «25 Jahre Gewerbeverein UitikonWaldegg».

Marco Kälin, Präsident des GV GeroldswilOetwil, ist das hundertste Mitglied des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg

GVUW-Präsident Otto Frei, Roger Tanner, Raiffeisenbank Uitikon-Waldegg und LGZVerleger Eugen Wiederkehr beim Apéro

Reto Camenisch von der Generalagentur Limmattal stellt die Tätigkeit von Swiss Life vor

Otto Frei ehrt Marcel Müller, den OK-Chef des Gwerblerfäschtes

Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes

Werner Scherrer, Präsident des KMU- und Gewerbeverbandes des Kantons Zürich

Erfreulicher Nachtrag «Das hundertste Vereinsmitglied ist gefunden», verkündete Präsident Otto Frei am Schluss der 25. Generalversammlung freudestrahlend, «Marco Kälin, Präsident des GV Geroldswil Oetwil, Notnagel GmbH, tritt unserem Gewerbeverein bei.» Da kann man mit Dölf Ogi nur ausrufen: «Freude herrscht».

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22 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

«Extravaganza» hiess das Motto zum Saisonabschluss des Eislaufclubs Urdorf

Geniale Eislauf-Show der Superlative Die Show EXTRAVAGANZA ist nach FESTIVAL und MYSTERY bereits die dritte Show, die der EC Urdorf in dieser veränderten Form zum Saisonabschluss am Freitagabend, 8. März dem Publikum präsentierte. Dabei stand auch diesmal ein zentrales Thema im Mittelpunkt. Aufwendige Kostüme, sorgfältig ausgewählte und feinabgestimmte Musik, eine moderne Lichttechnik sowie ausgefeilte und komplexe Gruppenchoreographien präsentierten die rund hundert Eisläuferinnen und Eisläufer auf der Weihermatt. Text und Bilder: Christian Murer

Die Vorbereitungen für EXTRAVAGANZA begannen bereits im Sommer 2018. Nachdem das zentrale Thema der Show gefunden war, teilte man die einzelnen teilnehmenden Gruppen ihren Leistungsstandards entsprechend ein. Für jede Gruppe mussten sowohl inhaltlich als auch musikalisch Themen erarbeitet werden, die den gewählten «Roten Faden» von EXTRAVAGANZA transportierten und für das Publikum ansprechend repräsentierten. Nachdem das grobe Gerüst für die einzelnen Nummern der Show erstellt war, hörten die Verantwortlichen in unzähligen Stunden Musik, um das zu jeder Nummer am besten passende Stück zu finden. Denn nicht jeder Song eignete sich für eine Choreographie auf dem Eis. So dass auch an sich gefällige Musiken wieder verworfen werden mussten. Handgefertigte glitzernde Kostüme Zeitgleich entstanden der Entwurf und das Design der unzähligen handgefertigten Kostüme für die annähernd hundert Mitwirkenden. Teilweise benötigte man sogar Kostüme für mehrere Nummern. Materialien, Stoffe und Accessoires aller Arten, Formen und Farben wurden ausgewählt und weltweit bestellt. Über viele Monate hinweg entstanden in unzähligen Stunden filigranster Arbeit unter den be-

gabten Händen von Jana Honegger auf diese Weise die vielen farbenprächtigen und glitzernden Kostüme. Zwei Wochen Zeit zum Einstudieren Für das Einstudieren der Show selbst blieben Regisseur und Choreograph Fabrizio Urso gerade einmal zwei Wochen Zeit. Das Ergebnis selbst war, wie bereits in den Jahren zuvor, eine meisterhafte Gesamtleistung aller Beteiligten, die mit begrenzten Ressourcen von Zeit und Geld etwas auf die Beine gestellt haben, was eigentlich schier unmöglich ist. EC-Präsident Luk de Crom ist denn auch nach der Show rundum begeistert: «Nur ihrem unermüdlichen Einsatz – auch über ihre persönlichen Grenzen hinaus – ist es zu verdanken, dass das Publikum abermals eine Show erleben durfte, die in ihrer Form einzigartig in der gesamten Schweiz ist.» Und dazu ergänzte Eislauflehrer Fabrizio Urso: «Die glücklich strahlenden Kinderaugen aller Eisläufer, die so hart für diesen Abend trainierten. Die stolzen Gesichter von Verwandten und Freunden im Publikum haben alle Anstrengungen und Entbehrungen vergessen lassen.» Wie immer ist nach der Show vor der Show. So haben bereits die Vorbereitungen für die Show 2020 anlässlich des 50. Geburtstages des EC Urdorf begonnen, auf die sich das eislaufbegeisterte Publikum im kommenden Jahr jetzt schon echt freuen kann.

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AGENDA

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Gewerbeverein Urdorf I 23

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

62. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Urdorf erstmals im Restaurant Sonne

Einzelinitiative aus dem Gemeinderat Urdorf

Fussball-TrainingsAktiver Gewerbeverein «Mehr und Spielmöglichkeiten, mit acht Neumitgliedern mehr SporthallenKapazitäten für Vereine»

Über 55 Teilnehmer nahmen am Donnerstag, 14. März im Restaurant Sonne an der Generalversammlung des Gewerbevereins Urdorf teil. Für den statutarischen Teil war es in Ende Februar 2019 wurde dem Gemeinderat von mehreren jeder Hinsicht eine zackige und unterhaltsame GV. Stimmberechtigten die Einzelinitiative «Mehr Fussball-Trainings- und Spielmöglichkeiten, mehr Sporthallen-Kapazitäten für Vereine» eingereicht. Text: zVg

Die 62. GV des Gewerbevereins Urdorf tagte erstmals im Urdorfer Restaurant Sonne Text: Christian Murer, Bilder: Sabrina Rüegg

Gewerbevereins-Präsident Stefan Schmid rollte nochmals ein lebhaft bebildertes Jahres-Programm mit immer sehr guter Beteiligung auf. Erwähnenswert ist hier der Sieg im Kleinkaliber-Wettkampfschiessen, die Reise zum Sihlsee-Staudamm mit dem anschliessenden Barbecue-Workshop in Stäfa, der traditionelle Fondueplausch in der Waldhütte Asp sowie das Weihnachtsfenster im Restaurant Steinerhof. Die LGZ berichtete ausführlich über diese Events. Acht neue Mitglieder Koni Seglias trat als Vorstandsmitglied zurück, weil er kürzlich das Restaurant Brüelmatt in Birmensdorf übernommen hat. Mit Applaus wählte die Versammlung Reto Wasem von der Schweizer Mobiliar in Dietikon

GVU-Präsident Stefan Schmid führte speditiv durch die 62. Generalversammlung

als neues Vorstandsmitglied. Im Weiteren gab Florido Giunchi nach 38 Jahren den Austritt als GVU-Mitglied. Er wird von Präsi Schmid lobend geehrt und von der Versammlung mit Akklamation zum beitragsfreien Seniorenmitglied erkoren. Hoch erfreut meldete Stefan Schmid acht Neumitglieder gegenüber vier Austritten (Basler Versicherungen, Giunchimobili, UBL Umzug Logistik und Zahn Gemeinschaftspraxis Schlieren). Kassier Robert Seiler präsentierte eine ausgeglichene Rechnung. Schliesslich bedankte sich der Vorsitzende beim gesamten Vorstand für die sensationelle Zusammenarbeit und bei den Mitgliedern für ihre aktive Teilnahme am regen Vereinsleben. Eine Grussbotschaft überbrachte Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes.

Limmatstadt AG stellte sich vor Spannend informierte im Anschluss an die Versammlung die Geschäftsleiterin Jasmina Ritz über die Limmatstadt AG als neuen Partner im Netzwerk und Standortförderung Limmattal. Der GVU ist also das erste Gewerbevereins-Mitglied der Limmatstadt AG. «Diese Institution ist für die Region wichtig, da die Limmatstadt AG wertvolle Leistungen erbringt», betonte Stefan Schmid. Im Anschluss an die GV und das Referat verwöhnte die Küche des Restaurants Sonne die Anwesenden mit einem feinen Dreigänger. Wie immer an der GV Urdorf sassen die Mitglieder noch lange zusammen und führten weitgehend unterhaltsame und hochstehende Gespräche.

Die Initiative beabsichtigt, dass der Gemeinderat von den Stimmberechtigten zu beauftragen sei, in Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren, eine Vorlage auszuarbeiten, die zusätzliche Fussball-Trainings- und Spielmöglichkeiten ermöglicht und gleichzeitig heute durch den Fussball genutzte Sporthallen-Ressourcen zu Gunsten weiterer Vereine freigibt. Diese Vorlage, die auch Varianten beinhalten kann, sei, zusammen mit den entsprechenden Kosten, Refinanzie-

rungsmöglichkeiten und einem gemeinderätlichen Antrag, der Gemeindeversammlung vorzulegen. An seiner Sitzung vom 11. März 2019 hat der Gemeinderat die Initiative zur Kenntnis genommen und sie für gültig erklärt. Die Initiative wird der Gemeindeversammlung vom 12. Juni 2019 vorlegt. Die Initiative ist im Sinne des gemeinderätlichen Leitbildes «Urdorf 2030», weshalb der Gemeinderat diese, verstanden als Arbeitsauftrag, zur Genehmigung empfiehlt.

Baustelleninfo

Vollsperrung der Feldstrasse vom 6. Mai bis 20. Mai 2019 Text: zVg

Für die Fertigstellungsarbeiten und den Einbau des Deckbelags muss die Feldstrasse aus Gründen der Effizienz und Einbauqualität des Belags sowie der Arbeitssicherheit für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung der Feldstrasse beginnt am Montag, 6. Mai (5:00 Uhr), im Abschnitt Rainweg bis zum Kreisel Birmensdorferstrasse. Ab Mittwoch, 17. Mai (19:00 Uhr) ist die Feldstrasse vom Kreisel Feldegg bis zum Kreisel Birmensdorferstrasse gesperrt. Die Vollsperrung dauert bis Montag, 20. Mai 2019 (5:00 Uhr). Sämtlicher Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen über die Schlierenstrasse umgeleitet. Die Zufahrt der

Zentrumsstrasse erfolgt über die Krummackerstrasse, die Ausfahrt über die Garage des Zentrums Spitzacker. Öffentlicher Verkehr: Vom 6. Mai bis 19. Mai 2019 können die Haltestellen Neumattstrasse und Rainweg in beiden Richtungen durchgehend nicht bedient werden. Die Linien 311 und N30 werden während dieser Zeit umgeleitet und bedienen zusätzlich die Haltestellen Neumatt, Niederurdorf und Schlierenstrasse. Bitte benutzen Sie die Haltestellen Schlierenstrasse, Feldegg und Neumatt. Der Onlinefahrplan auf www.vbz.ch ist entsprechend angepasst.

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Reto Wasem von der Mobiliar-Versicherung Dietikon präsentierte sich als neues Vorstandsmitglied

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Geschäftsleiterin Jasmina Ritz informierte über die Limmatstadt AG

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24 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Neuvorstellung: «ElektroLife», Urdorf

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Das kann sich sehen lassen: Milan Bozickovic vor einer Tafel mit Firmenkunden Text: Johannes Thoma Bilder: Johannes Thoma, zVg

Schon viel länger als es seine Firma gibt, kennt Milan Bozickovic einen Grossteil seiner Mitarbeiter, hat er doch vor der Gründung der Firma «ElektroLife» mit ihnen gemeinsam in einem anderen Betrieb gearbeitet. Der Geschäftsführer hat seine heutigen Partner, Jonuz Kaleci und Nikola Grujicic, damals noch selbst ausgebildet. Ein Grossteil des 70-köpfigen Teams verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Das schafft ein Vertrauensverhältnis und fördert das Arbeitsklima in der Firma, die im Oktober vergangenen Jahres von Dietikon nach Urdorf umgezogen ist. Seitdem werden Besucher im ansprechenden Büro an der Grossmattstrasse empfangen. Ein eleganter Eingangsbereich, grosszügige Büros und ein gemütlicher Aufenthaltsraum samt Tischfussball und Terrasse sind eine gute Visitenkarte für den Spezia-

Das Führungstrio mit Milan Bozickovic, Jonuz Kaleci und Nikola Grujicic / Bild: zVg

listen von Elektroinstallationen. Zur Angebotspalette gehören aber auch Elektroberatung und Elektrokontrollen. Dafür braucht es qualifizierte Mitarbeiter, die sich bei «ElektroLife» stetig fortbilden können. Kein Wunder, dass Bozickovic auch der Lehrlingsausbildung grosse Bedeutung beimisst. Ähnlich wichtig wie volle Auftragsbücher ist für Geschäftsleitung die Gewinnung von Facharbeitern – am besten selbst ausgebildet. Deshalb investiert «ElektroLife» viel in die Berufsausbildung und beschäftigt heute 16 Lernende. Die Kundschaft honoriert derartige Bestrebungen offensichtlich: Die Namen der Firmen für die «ElektroLife» tätig ist, lesen sich wie das «Who is Who» der Schweizer Firmenwelt: «HRS», «Migros», Opernhaus Zürich, Flughafen Zürich und «Coop» zählen genauso dazu wie renommierte Bauten wie Swissotel, Villa Rosa und die ZKB Regensdorf. Im Swissotel hat Bozickovic,

heute eidgenössisch diplomierter Elektroinstallateur, als Lernender noch selbst Leitungen verlegt, das Projekt liegt ihm besonders am Herzen. Mit der Grösse und Anzahl der Projekte ist «ElektroLife» seit 2014 stetig gewachsen, von anfangs einer Handvoll Mitarbeiter auf jetzt über 70. «Wir setzen auf gesundes Wachstum», so Bozickovic.

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Gewerbeverein Weiningen I 25

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

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Ein starker Händedruck und sicheres Auftreten sind oft der erste Schritt in die richtige Richtung

Die Bewertungen der Betriebe spornen Schüler und Schülerinnen an, fleissig Fragen zu stellen und sich von der besten Seite zu zeigen

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Das Ziel ist und bleibt es, den ca. 140 Schülerinnen und Schülern erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu ermöglichen. Der kleine Rahmen sollte den Jugendlichen helfen, Hemmschwellen zu überwinden und direkt und unkompliziert in Kontakt zu Ausbildnern und vor allem Lernenden zu kommen. Die Veranstaltung ist bei Schülerinnen, Schülern und Betrieben sehr beliebt. Denn es entstehen viele Schnuppermöglichkeiten und auch Lehrverträge.

An der Oberstufe Weiningen wurde zum vierten Mal die erfolgreiche Berufsmesse für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sek durchgeführt. Im grossen Saal haben 23 Betriebe aus verschiedenen Branchen knapp 41 Lehrberufe vorgestellt. Die gute Durchmischung und das tolle Engagement der Betriebe trägt zum grossen Erfolg der Berufsmesse bei. Durch die vorbereiteten und bewerteten Interviews wird Schwung und allseitige Zufriedenheit hineingebracht.

Weitere Berichte auf: www.oberstufeweiningen.ch

Teilnehmende Firmen: • Acht Grad Ost AG, Schlieren • Amavita Apotheke, Oberengstringen • Auto AG Limmattal, Weiningen • Brem+Schwarz Elektroinstallationen AG, Schlieren • Coop Dietikon • Die Schweizerische Post, Zürich • Dober AG, Schlieren • EKZ, Zürich

• Gemeindeverwaltung Weiningen • Intercoiffure Ungricht, Dietikon • Kita Stärneland, Geroldswil • Limmatdruck Zeiler AG, Spreitenbach • Pestalozzi & Co. AG, Dietikon • Rolf Weidmann AG, Oberengstringen • Sanapo Malergeschäft, Oetwil a.d.L. • Sascha Städeli Schreinerei, Fahrweid • Soudronic AG, Bergdietikon

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Säuilirennen und musikalische Leckerbissen

«Rebblüetefäscht» Weiningen Es ist noch lange nicht Sommer und die Rebstöcke am Weininger Hang haben noch einige Wettertiefs zu überstehen. Doch sie würden nicht viele Jahre lang ihre wunderbaren Früchte liefern, wenn sie nicht so manchen Wetterumschwung überstehen könnten. Und so fiebern wir zusammen mit den Knospen den warmen Sommertagen entgegen, wenn die Reben wieder blühen und in Weiningen das Rebblüetefäscht gefeiert werden kann. Text: Fabian Korn

Gefeiert wird das «Rebblüetefäscht» dieses Jahr vom 14.-16. Juni mit hochkarätigen Acts auf der Bühne und vielfältigen Attraktionen im ganzen Dorf. Bekannte Acts wie Nickless, 4elle oder das Appenzeller Echo laden zum Tanzen ein. Beim Säuliren-

nen können Besucherinnen und Besucher ihr Glück versuchen und auf ihr Glücksschwein wetten. Mit einer nostalgischen Rundfahrt im Oldtimer-Postauto lernen sie Weiningen und die Umgebung bei einem Glas Weissen von einer ganz neuen Seite kennen und bei der Akrobatik-Show der Bardors aus Urdorf wird das Pub-

likum aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen. Das diesjährige Festprogramm beinhaltet aber noch viele weitere Highlights für Jung und Alt. Mehr Infos unter: www.rebbluetefaescht.ch

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KONTAKTBOX Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid mail@staedeli-schreinerei.ch, www.weiningen.ch Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch Tel. 044 748 26 54

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26 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Gewerbeverein Birmensdorf hatte Generalversammlung

«Eine gute Truppe» freut sich über neue Mitglieder

Geniessen Sie den Frühling! Mit Frühlingssalaten, Spargeln, Rhabarbern und frischen Erdbeeren aus der Region.

Eine motivierte und aktive Vorstandschaft, steigende Mitgliederzahlen und ein dickes Plus auf dem Konto: Beim Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch ist die Welt in Ordnung – davon konnten sich rund 70 Besucher bei der Generalversammlung überzeugen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der untere Bergstrasse 8 8103 Unterengstringen

Text: Johannes Thoma

Kaum zu glauben: Noch vor vier Jahren stand der Verein vor der Auflösung, weil sich keine Vorstandschaft finden wollte. Nun hat der Verein «eine gute Truppe in der Vorstandschaft, die im vergangenen Jahr richtig Gas gegeben hat», so der einstimmig wiedergewählte Präsident Thomas Gössi in seinem Rechenschaftsbericht im Alterszentrum «Am Bach» in Birmensdorf. Davon kündet auch die Zahl der Neumitglieder: 13 Eintritten stehen zwei Austritte gegenüber. Damit hatte der Verein Ende 2018, 115 Mitglieder – über zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch finanziell steht der Verein auf gesunden Füssen: Dank eines Aktienverkaufs und gestiegener Einnahmen unter anderem durch den Mitgliederzuwachs beläuft sich das Vereinsvermögen auf über 41000 Franken. Für heuer plant der Gewerbeverband mit einer «schwarzen Null», so Gössi. Geplant sind in diesem Jahr unter anderem ein Grillfest, der Besuch des «Wiesn-Gaudi» in Schlieren und eine Firmenbesichtigung bei «Zweifel Chips». Nach aussen wird die Arbeit des Vereins vor allem durch die jährliche Weihnachtsbeleuchtung sichtbar. Für Daniel Illi, Präsident des Organisationskomitees für die Weihnachtsbeleuchtung, ist sie «eine der schönsten weit und breit». Die Weihnachtssterne werden heuer erstmals komplett in Birmensdorf gefertigt. Bei der Versammlung wurden bereits die ersten beiden Sterne verkauft.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 07:00 Uhr – 18:30 Uhr Samstag: 07:00 Uhr – 14;00 Uhr www.knackfrisch.ch

Gut besucht war die Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch

Einer der Käufer war Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbandes Limmattal, der die Arbeit des Vorstands ausdrücklich lobte: «Der Verein lebt, das ist ein, Beweis, was der Vorstand geleistet hat.» Diesem Vorstand gehörte bis zur Versammlung auch Marco Rasi an, der aus persönlichen Gründen ausschied und mit einem Geschenk von Gössi verabschiedet wurde. Dieser dankte Rasi: «Du warst durch deinen Einsatz und deine Persönlichkeit ein Gewinn für den Gewerbeverein.» Gössi verglich Rasi mit einer Kokosnuss: «Harte Schale, aber innen sehr feinfühlig.» Rasis Position wurde vorerst nicht besetzt.

egg (Aktuar), Tanja Zanini (zuständig für Mitglieder) und Daniel Illi, wurde einmütig im Amt bestätigt. Neben neuen Mitgliedern hat der Verein auch ein neues Ehrenmitglied: Myrtha Korpar, rund drei Jahrzehnte war sie Pächterin des Restaurants «Brüelmatt» in Birmensdorf, und genau so lange ist sie beim Gewerbeverein. Der Antrag eines Mitgliedes auf Ehrenmitgliedschaft wurde einstimmig angenommen. Nach den Regularien ging es zum Essen ins Restaurant «Antichi Sapori», wo Zauberkünstler «Jovi» mit seinen Tricks für Verblüffung und Beifall sorgte.

Der Rest der Vorstandschaft, neben Gössi Bruno Perotti (Vizepräsident und für Werbung zuständig), Monica Huber-Elsener (Kassierin), Martin Ab-

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KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf info@gvba.ch, www.gvba.ch Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch Tel. 044 747 47 17

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Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019

Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 27

Vereinsausflug GV Birmensdorf und Aesch

Zu Fuss durch die Zürcher Altstadt Text: Sandra Winiger, Bilder: David Baer

Der Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch hat zu einem spannenden Rundgang durch die Zürcher Altstadt eingeladen. Das liessen sich rund 25 Gewerblerinnen und Gewerbler nicht entgehen. Gut gelaunt und warm eingepackt gings vom Hauptbahnhof via Lindenhof und durch Altstadtgassen, zum Baugeschichtlichen Archiv der Stadt Zürich, um zu Schluss in der Bierhalle Wolf am Limmatquai gemütlich zusammen zu sitzen. Mitgenommen auf diese Zeitreise wurde die Gruppe von Barbara Dörig.

Vom HB gehts Richtung Urania

Stadtführerin Barbara Dörig begrüsst die Gewerbler vom Birmensorf und Aesch und nimmt sie mit auf eine Zeitreise

Auf der Brücke bei der Urania Richtung Lindenhof spricht Barbara Dörig über die Stadtmauern von früher

Schon am Treffpunkt erfährt man viel über das Leben von Alfred Escher, der den Bahnhof mitgeprägt hat

Weiter geht es Richtung Lindenhof

Die muntere Truppe des Gewerbevereins Birmensdorf Aesch beim Rundgang durch die Zürcher Altstadt

Spannend zu sehen, wie es früher auf dem Lindenhof ausgesehen hat

Beeindruckt von der Aussicht vom Lindenhof sind die Gewerbler alle

Im Hintergrund sieht man die beiden Türme des Grossmünsters Zürich

Diese Kulisse begeistert bei jedem Wetter

Das bemalte Eckhaus am Rennweg lädt zum länger betrachten ein

Vom Lindenhof gehts hinunter Richtung Strehlgasse / Rennweg

Alle scheinen sich trotz kalten Temperaturen gut zu amüsieren. Thomas Gössi, Präsident GVBA ganz rechts im Bild

Beeindrucken, das Baugeschichtliche Archiv der Stadt Zürich

An der Spiegelgasse 13 hat sich eine historische Metzgerei in ein edles Kleidergeschäft verwandelt

Monica Huber-Elsener, Kassiererin und Thomas Gössi freuen sich nach der Tour auf den gemütlichen Teil in der Bierhalle Wolf

Da staunen die Gewerbler: Historisches Model der Stadt Zürich im Baugeschichtlichen Archiv der Stadt Zürich

Ich bin für Sie da.

Persönlich, rasch und immer mit dem richtigen Drive. Guido Schenk, Agenturleiter T 044 739 17 20

Das Denkmal für Alfred Escher, dem Wirtschaftsförderer und Eisenbahnunternehmer

Barbara Dörig weiss viel über «ihre» Stadt und erzählt die Geschichten von damals sehr spannend

Im Innenhof des Baugeschichtlichen Archivs der Stadt Zürich

Die schmale Leuengasse heisst im Volksmund «Schiss-Gass», da früher hier ein Schweinchen gelebt hat, das sich von Abfällen aller Art aus den Fenstern ernährt hat

Agentur Birmensdorf mobiliar.ch


28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 7. Mai 2019 I 5. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Die Privatwirtschaft macht‘s vor – Brückentage erarbeiten statt schenken Vorab die SVP KR-Fraktion schätzt die Arbeit der rund 38 000 Kantonalen Angestellten sehr wohl und dankt ihnen an dieser Stelle für ihren tagtäglichen Einsatz zum Wohle der Zürcher Einwohner. Diese zwei geschenkten Tage kosten die Steuerzahler rund 32 Millionen Franken im Jahr bezahlt von allen Steuerzahler im Kanton Zürich. Ich habe ja Ende 2017 schon einmal in dieser Rubrik berichtet.

André Bender Gemeindepräsident Oberengstringen Kantonsrat SVP, Bezirk Dietikon 32 000 000 Franken kosten die zwei geschenkten Tage des Regierungsrat an das kantonale Personal Im Juni 2017 hat die SVP im Kantonsrat in Zusammenarbeit mit der CVP und der EDU ein Postulat mit oben stehendem Titel an den Regierungsrat eingereicht. Um was geht es bei diesem Postulat; Verzicht auf Schenkung von zwei Arbeitstage bzw. 16:48 Stunden (bei einem Beschäftigungsumfang von 100%) an das kantonale Personal.

An der Sitzung vom 1. April 2019 kurz vor Ende der vierjährigen Legislatur wurde nun die Überweisung des Postulates beraten und darüber abgestimmt. Da werden einfach einmal zwei Tage dem ganzen kantonalen Personal geschenkt. Dazu gibt es über 100 Gemeinden im Kanton Zürich die diese zwei Tage ebenfalls übernehmen. Die Kantonsratsfraktion der SVP war sich sehr wohl bewusst dass von den Angestelltenverbänden das Thema die fehlende fünfte Ferienwoche ins Feld geführt wird. Wir von der SVP stellen uns gerne dieser Diskussion. Der Regierungsrat will den 21- bis 59-jährigen Kantonsangestellten eine zusätzliche Ferienwoche gewähren.

Allerdings darf diese nichts kosten, dies wäre auch für die SVP unterstützenswert. Der Kanton Zürich als Arbeitgeber ist sehr attraktiv und auch wegen seinen Anstellungsbedingungen sehr beliebt, werden doch auch die freien Stellen relativ schnell besetzt. Ein Verhinderungsgrund stellen die vier Wochen Ferien also nicht dar. Der Kanton Zürich bietet als attraktiver Arbeitgeber den Angestellten andere Möglichkeiten an, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leben, sei dies über Teilzeitanstellungen oder Gleitzeit wie auch Jahresarbeitszeiten. Über alle 38 162 kantonalen Angestellten gesehen liegt der durchschnittliche Jahreslohn bei 112 171.50 Franken und dies ist kein Aprilscherz. Über 99 Prozent der Betriebe im Kanton Zürich sind KMUs – kleine und mittlere Unternehmen, die für attrakti-

ve Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen und damit unseren Wohlstand sichern. 75 Prozent, über 754 000 der Zürcher Arbeitnehmenden sind in KMUs angestellt. Natürlich haben die meisten Angestellten dieser KMU Unternehmen fünf Wochen Ferien, aber sie haben sicherlich nicht die gleichen komfortablen Anstellungsbedingungen wie die Kantonalen Angestellten, geschweige denn ein solches Lohnniveau. Die Unternehmerinnen und Unternehmer setzen sich tagtäglich dem Wettbewerb aus, nehmen hohe Risiken auf sich und brauchen ein Höchstmass an Flexibilität und Innovationskraft, um ihren Betrieb auf Kurs zu halten. Ohne die Kleinen geht nichts. Die Privatwirtschaft wird mit dieser Regelung doppelt benachteiligt. Sie müssen, um im Markt konkurrenzfähig zu bleiben, die Anerkennungskultur auf das nötige Minimum beschränken und bezahlen mit ihren Steuern

die attraktiven Anstellungsbedingungen der kantonalen Angestellten. Auch wenn die BVK in eine Unterdeckung fällt, müssen neben den Angestellten (2/7) auch die Steuerzahler den grösseren Teil nämlich (5/7) der Beiträge über Zuschüsse ausgleichen. Gerne würde die Privatwirtschaft auch über eine solche Rückendeckung verfügen. Quo Vadis FDP? Leider wurde die Überweisung des Postulates an den Regierungsrat mit 90 Nein zu 65 Ja und 15 Enthaltungen (GLP) abgelehnt. Auffallend dabei war das die FDP als grosse Wirtschaftspartei und KMU nahe dieses Postulat nicht unterstützte und damit die Überweisung verhinderte! Ein klarer Rückenschuss gegen alle KMUs und ihre Angestellten.

Lesermeinungen zu den Friedensrichterwahlen vom 19. Mai 2019 in Schlieren Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leserbriefe

Alt-Bezirksräte von links und rechts votieren für Adrian Leimgrübler

Kompetenz, Unabhängigkeit und Fingerspitzengefühl

Adrian Leimgrübler kandidiert als parteiloser Kandidat für das Amt des Schlieremer Friedensrichters. Ich kenne Leimgrübler aus meiner Zeit als Bezirksrat. Von daher weiss ich, wie sehr er die unterschiedlichsten Interessen abzuwägen weiss und es versteht, Kompromisse zwischen Konfliktparteien zu schmieden. Auf diese Weise war er immer wieder in der Lage, Lösungen zu finden, die für beide Seiten nützlich waren, und so Win-Win-Situationen zu schaffen. Diese Fähigkeit, die ja die Hauptaufgabe eines Friedensrichters ist, wird er sicher in das Amt einbringen. Zudem kann er als Jurist und ehemaliger Staatsanwalt (damals noch Bezirksanwalt) abschätzen, wie die Chancen für die Beteiligten in einem allfälligen Prozess stehen, wenn sie den Lösungsvorschlag des Friedensrichters ablehnen, und – was viele Ratsuchende oft unterschätzen – welche Kosten dabei zu erwarten sind. Da ich ihn kenne und überzeugt bin, dass er der richtige Anwärter für die Nachfolge von Eliane Graf ist, werde ich Adrian Leimgrübler als Friedenrichter wählen. Und ich bitte Sie, dies auch zu tun. Andreas Fischer, Schlieren

Es gilt ein unspektakuläres aber wichtiges Amt zu besetzen. Unabdingbar werden folgende Qualitäten verlangt: – Hohe juristische Fachkompetenz mit langjähriger Erfahrung – Fundierte Kenntnisse lokaler Gegebenheiten – Führungserfahrung und Sozialkompetenz – Mediationserfahrung

Adrian Leimgrübler stellt sich als Kandidat für das Schlieremer Friedenrichteramt zur Verfügung. Für mich eine optimale Wahl. Als Einwohner von Oberengstringen bin ich zwar nicht wahlberechtigt. Aber als ehemaliger Gemeinderat und langjähriges Mitglied des Bezirksrates Dietikon, möchte ich betonen, dass Adrian Leimgrübler das Amt als Statthalter und Präsident des Bezirksrates kompetent, mit Fingerspitzengefühl, Menschlichkeit, Sinn für Gerechtigkeit und sozialem Engagement geführt hat. Dieser Sinn für das Ganze, nebst seiner Ausbildung als promivierter Jurist und seinem beruflichen Werdegang, qualifiziert ihn vollumfänglich für das anspruchsvolle Amt eines Friedenrichters. Rolf Hungerbühler, alt Bezirksrat, Oberengstringen

«Wer Böses spricht, über mich und die Meinen, Der gehe nach Haus' und betrachte die Seinen.»

Ich weiss, dass Adrian Leimgrübler diese Voraussetzungen mitbringt und er als künftiger Amtsinhaber dank Unabhängigkeit und Fingerspitzengefühl, wie seine Vorgängerin, es fertig bringen wird, Kontrahenten zu einem gütlichen Vergleich zu bringen. Wählen wir den Richtigen in dieses Amt! Ich jedenfalls werde ihm mit Überzeugung meine Stimme geben. Er hat auch die Ihrige verdient. Ueli Saxer, FDP Schlieren

s’Schämdi-Eggli Stadtrat Heinz Illi, amtierender Dietiker Sicherheits- und Gesundheitsvorstand, wollte letztes Jahr mit dem Wahlslogan «Bürgernah und mittendrin» Stadtpräsident von Dietikon werden. Wie nachfolgende zwei Beispiele zeigen hat der Dietiker Souverän damals glücklicherweise anders entschieden. Ein Limmattaler Unternehmer wollte unlängst auf dem Rapidplatz im Limmatfeld zusammen mit anderen Gewerbetreibenden einen Event durchführen, in den auch dort ansässige Betriebe einbezogen werden sollten. Eine gute Idee zur Belebung des Platzes möchte man meinen. Das sah Polizeivorstand Illi nicht so. Er verweigerte die Bewilligung mit dem Hinweis, dass man auf dem Rapidplatz keine kommerziellen Anlässe wolle. Glücklicherweise hat dann der Stadtpräsident bzw. der Reststadtrat ein Machtwort gesprochen, so dass nun der Anlass gleichwohl stattfinden kann. Kaum jemand hat etwas dagegen, wenn die stark wachsende Bar- und Clubszene in Dietikon kontrolliert wird, um illegale Aktivitäten einzudämmen. So führte die Stadtpolizei Dietikon vor kurzem in den frühen Morgenstunden eine solche Kontrolle durch. Der Barbetreiber staunte dann aber nicht schlecht: Statt einer Personenkontrolle wurde die Küche einer Lebensmittelkontrolle unterzogen. Solche Kontrollen sind allerdings dem kantonalen Lebensmittelinspektorat vorbehalten und gehören definitiv nicht zum Aufgabenbereich der Stadtpolizei. Wie heisst es doch so treffend: «Schuster, bleib bei deinem Leisten!»

s'Schmunzel-Eggli Ein junger Gelehrter kam zum Rabbi. «Rabbi, ich habe den Wunsch ewig zu leben. Was soll ich tun?» Der Rabbi antwortet: «Heiraten!» Daraufhin fragt der junge Gelehrte ganz erstaunt: «Und dann werde ich ewig leben?» Der Rabbi erwidert: «Nein, aber der Wunsch verschwindet.»

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