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Mittwoch, 9. Mai 2018 | 4. Jahrgang Nr. 3 | Auflage 48 000 Exemplare

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48 ros 00 sa 0 Ex ufl em a g pl e: ar e Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Nautisches Jahreskonzert 2018 der Stadtjugendmusik Dietikon (SJMD) im katholischen Pfarreizentrum St. Agatha

In eine musikalische Unterwasserwelt abgetaucht Unter dem Motto «Under Water» ging die Stadtjugendmusik Dietikon am Wochenende vom 17./18. März auf musikalische Schatzsuche in der grossen weiten Unterwasserwelt.

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Vollgeld-Initiative 2 KGV: Steuervorlage 17 3 Limmattalbahn-Stoppinitiative 3 LIMECO kontradiktorisches Interview 4 Standortförderung Limmattal 5 Ratgeber Treuhand, Recht, Gesundheit 5 – 8 Airbnb und Mietrecht 6 Kantonale Abstimmungen 7 Geldspielgesetz | Leimgrübler-Affäre 8 Kulturtipp | Menu-Tipp 9

Dietikon

10

Editorial 10 SVP Dietikon | Leserbrief 11 119. Ordentliche Generalversammlung 12 NV: Solargruppe Mitelland 13 Lehrstellenbörse 14 «Dietikon bewegt Stricknadeln» 15 Stadt Dietikon 10/11/15/16

Geroldswil-Oetwil

17

Editorial | Neuer Präsident Gewerblertreff

17 17

Engstringen

18

Generalversammlung Armbrustschützen Oberengstringen

18 19

Weiningen

19

3. Berufsmesse

19

Schlieren «Under Water» hiess das Motto des SJMD Jahreskonzertes 2018

Text und Bilder: Christian Murer

Die «Kapitäne» Roger Küng, Rico Felber und Marco Nussbaumer mit ihren Dampfern, Frachtern und U-Booten «Tambouren», «Zwischenkorps» und «Hauptkorps» wagten sich mit der siebzigköpfigen Matrosenschar gleich zwei Mal ins offene stürmische Meer und in dessen unendliche Tiefen. Umgeben waren sie von Piraten, Nemos, von weissen Haien, einem Greenpeace-Forschungsschiff, einem gelben Unterseeboot, von Gesängen afrikanischer Sklaven, von Meerjungfrauen

sowie von allerlei merkwürdigen Meerestieren. Die Moderatoren Oliver Bachmann und Siro Telli begleiteten die abenteuerlichen Schifffahrten mit ihren originellen Texten und Verkleidungen. Und die Dekorationen im Foyer und im Saal waren wie jedes Jahr wunderschön kreativ aufs Motto abgestimmt. Beeindruckende musikalische Leistung Unter den Besuchern weilte am Samstagabend auch Simone Neff, die Frau des frisch gewählten grünen Stadtra-

tes: «Eine schwungvolle, coole Truppe von Jugendlichen stand und sass auf der engen Bühne. Eine beeindruckende musikalische Leistung zeigten sie unter der Leitung ihrer verschiedenen Dirigenten. Abwechslungsreich und gut verpackt präsentierten sie ihr Programm.» Schwimmende Haie und gut versteckte Nemos hätten das Thema «Under Water» wunderbar untermalt. «Besonders fasziniert war ich vom Rhythmus der Tambouren und Percussionisten. Könnte ich heute wählen, würde ich mich wohl zu diesen gesellen», sagte Simone Neff am Schluss

des Konzertes. Und «Kapitän» Nussbaumer bilanzierte: «Nach intensiven Vorbereitungen atmeten wir nochmals tief ein und tauchten gemeinsam mit unserem Publikum ab in eine musikalische Unterwasserwelt. Mit der Erlaubnis von Poseidon gingen wir auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise. Vorbei an weissen Haien, an Piraten und U-Booten führten wir unser Publikum beschwingt ans rettende Ufer. Diesen Schwung nahmen wir gleich mit in unsere ‹alte/neue› Heimat.»

20

Baustelle Limmattalbahn Generalversammlung Jahresrechnung | Stadtnachrichten Längster Business-Tisch Musikverein Harmonie Schlieren Leserbrief

20 21 22 23 24 24

Uitikon-Waldegg

25

Editorial 24. Ordentliche Generalversammlung NV: Joy's Bistro

Urdorf 61. Generalversammlung Gemeinde Urdorf Collegium Musicum Urdorf Ostern Ref. Kirche

27 27 27/28 28 29

Birmensdorf und Aesch Editorial PR: Sahli Sicherheits AG 43. Ordentliche Generalversammlung NV: Adora Design GmbH

Kehrseite Eröffnungsmarsch der SJMD-Tambouren – souverän geleitet von Roger Küng

Rico Felber dirigierte das SJMD-Zwischenkorps

25 25 26

30 30 30 31 31

32

Kantonsratsgeflüster: Jäger, LTB, Limeco 32 s’Schämdi-Eggli, s’Schmunzel-Eggli 32 Leserbriefe 32


2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Limmattaler Wirtschaftsverbände: Abstimmung über die Vollgeld-Initiative

Lesen sollte man können…

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Die Wahlen in den meisten Gemeinden des Bezirks Dietikon gehören der Vergangenheit an. Einige Gewerbevereine haben ihre Wahlunterstützung von der Einhaltung eines griffigen Mehrpunkteprogramms abhängig gemacht. Viele Politiker – teilweise sogar von links bis rechts – haben ihr gewerbliches Commitment problemlos abgegeben. Andere haben sich damit sehr schwer getan, weil man sie natürlich in den nächsten vier Jahren daran messen könnte. Diese Mehrpunkteprogramme – mit den Themen Finanzen, öffentliches Beschaffungswesen, Baubewilligungen, Sozialwesen, Wirtschaftsstandort, Limmattalbahn und Transparenz – sind entgegen allen Unkenrufen keine einseitigen gewerblichen Wunschprogramme, sondern unabdingbare Voraussetzungen für eine in Zukunft prosperierende Region mit zufriedenen Einwohnern.

Diskussionen mit Exekutivkandidaten geführt. Die mangelnde Dossierkenntnis, z.B. im öffentlichen Beschaffungswesen, war teilweise erschreckend. Immer wieder kam auch die Ausrede, man verlange Ungesetzliches. Das ist natürlich absoluter Blödsinn, denn in allen Bereichen wurde klar die Einhaltung übergeordneten Rechts vorbehalten. Die abwehrenden Reaktionen von Kandidierenden zeigten auch, dass bei manchen Politikern eine ausgeprägte Leseschwäche auszumachen ist. Das hat vor einigen Jahren bereits ein Luzerner Regierungsrat festgestellt, als er den Mitgliedern des Kantonsparlaments den Spiegel vor Augen hielt, indem er sagte: «Ich kann Ihnen die Dokumente leider nicht in gelesenem Zustand übergeben…» Es ist halt schon so: Das Lesen der Gesetze erleichtert die Rechtsfindung ungemein. Das gilt nicht nur für Juristen, sondern auch für Politiker.

Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

In Zusammenhang mit diesen Mehrpunkteprogrammen habe ich diverse

KONTAKTBOX Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch

Gift für die Schweiz Die vier Wirtschaftsverbände des Limmattals – Gewerbeverband Limmattal, Industrie- und Handelsverein Dietikon, Industrieverein Spreitenbach, Wirtschaftskammer Schlieren – setzen sich bei eidgenössischen Abstimmungen resolut für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schweiz ein. So auch bei den Abstimmungen vom 10. Juni 2018. Text: zVg

Nein zur unberechenbaren Vollgeld-Initiative: Die Limmattaler Wirtschaftsverbände lehnen die Volksinitiative «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)» aus den folgenden drei Gründen klar ab: 1. Gute Kreditkonditionen wichtig für KMU: Für Unternehmen, insbesondere für KMU ist es wichtig, dass sie effizient, zuverlässig und zu guten Konditionen zu Krediten kommen, um zusätzlich zum Eigenkapital ihre Geschäftstätigkeit finanzieren zu können. Damit sichern sie nicht nur bestehende Arbeitsplätze, sie schaffen auch neue. Die Initiative will die Kreditvergabe nun allerdings massiv erschweren und verteuern, wenn nicht gar verunmöglichen. Dies ist nicht im Interesse der KMU, die mehr als 99% aller Unter-

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2. Unabhängigkeit der SNB nicht aufs Spiel setzen: Die Vollgeld-Initiative will bei der Kreditvergabe de facto einen Monopolstatus für den Staat schaffen. Doch ist der Staat bzw. die Schweizerische Nationalbank (SNB) dazu wirklich in der Lage? Und ist dies politisch wünschenswert? Wir meinen: Nein. Die Unabhängigkeit der SNB ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden soll. Die SNB darf nicht zum Spielball politischer Interessen werden. 3. Keine Experimente auf Kosten der Schweizer KMU-Wirtschaft: Bei der Vollgeld-Initiative handelt es sich um ein weltweit einzigarti-

ges geldpolitisches Experiment. Die Wirtschaftsverbände sind der dezidierten Auffassung, dass die Schweizer KMU-Wirtschaft nicht als Versuchslabor für derlei Experimente mit ungewissem Ausgang herangezogen werden soll. Ein solches System, das bisher noch nirgendwo zur Anwendung kam, brächte unkalkulierbare Risiken mit sich. Die Folgen der Vollgeld-Initiative auf Löhne, Inflation oder auf Wechselkurse sind zum Beispiel völlig unberechenbar. Doch die KMU-Wirtschaft, der Werkund Finanzplatz Schweiz brauchen Rechts- und Planungssicherheit. Die von der Vollgeld-Initiative ausgehende Unsicherheit ist Gift für die Schweiz, unsere Arbeitsplätze und unseren Wohlstand. Erteilen wir daher einem solchen Experiment am 10. Juni eine deutliche Absage. Zu viel steht auf dem Spiel.

Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. +41 56 633 46 00

Limmattaler Gewerbezeitung

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nehmen der Schweiz ausmachen und die zwei Drittel der Arbeitsplätze im Land stellen. Das Kreditvergabewesen hat sich bewährt. Eine Änderung drängt sich nicht auf.

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Redaktion

Verteilung

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Ständige Mitarbeiter: Diego Albertanti, Daniela Bahnmüller, Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Regina Gregori, Patrick Holenstein, Marco Kälin, Dominic Karrer, Claudia Lambrich, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Reto Müller, Werner Müller, Christian Murer, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Ines Tanner, Harald Tappeiner, Artur Terekhov

Realisation/Produktion  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

artpainting, S. Bucher-Steinemann info@artpainting.ch

Druck/Papier Auflage 48 000 Exemplare

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich: Steuervorlage 17

Zweite Etappe Limmattalbahn

Steuervorlage 17: gegen Limmattalbahn-Stoppinitiative im Kantonsrat der Kantonsratssitzung vom 9. April 2018 war die Volksinitiative «Stoppt die LimmattalKMU und «zürichfeindlich» Inbahn – ab Schlieren» traktandiert. Sie wurde mit nur einer Ja-Stimme überdeutlich zur AbWeder ausgewogen noch zukunftsträchtig: Die Vorlage des lehnung empfohlen – ungeachtet der Tatsache, dass gerade der direktbetroffene Bezirk Bundesrates zur Steuervorlage 17 schwächt die KMU durch Dietikon bei der ersten Volksabstimmung als einziger dagegen stimmte. Erhöhung der Dividendenbesteuerung sowie der Familienzu- Es war ein Trauerspiel für Kantonsrat wohnerschaft vom Projekt hauptbe- Frage, wie viel ÖV-Quersubventionielagen. Mit dem Verzicht auf die zinsbereinigte Gewinnsteuer Hans-Peter Amrein (SVP, Forch), Mit- troffen seien. Die Ablehnung sämtli- rung man aus einer frei-marktwirtschadet sie explizit dem Wirtschaftsstandort Zürich und be- glied des Initiativkomitees. Als einzi- cher anderer Parteien – inklusive sei- schaftlichen Optik heraus überhaupt ges Ratsmitglied versuchte er, seine ner eigenen – hatte er auf sicher. noch guten Gewissens goutieren kann, lastet die Wirtschaft allein im Kanton Zürich mit mehr als 110 Ratskolleginnen und -kollegen von Andreas Geistlich (FDP, Schlieren) bei der anstehenden Abstimmung über Millionen Franken. Korrekturbedarf in den eidgenössischen der Sinnhaftigkeit der vorgenannten wies demgegenüber als Limmattaler die vorliegende Initiative ebenso eine Initiative zu überzeugen. Dabei blieb Vertreter auf das Bevölkerungswachs- Rolle spielen. Im Herbst 2018 wird Räten tut not. Text: zVg

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) erachtet die Vorlage des Bundesrats zur Steuervorlage 17 (SV17) insgesamt als unausgeglichen. Die Erhöhung der Teilbesteuerung von Dividenden auf Bundes- und Kantonsebene auf mindestens 70 Prozent schwächt diejenigen KMU, die eigentümergeführt sind. Auch die Erhöhung der Familienzulagen um 30 Franken ist ein völlig sachfremdes Element der Vorlage und belastet als zweite Massnahme der Gegenfinanzierung die Wirtschaft unnötig. Alleine im Kanton Zürich wird diese Massnahme von der Wirtschaft über 110 Millionen Franken abverlangen. Geradezu «zürichfeindlich» ist der Verzicht auf die zinsbereinigte Gewinnsteuer. Dieses Instrument wäre für den Kanton Zürich zentral mit seinen gewichtigen Finanz-und Holdinggesellschaften, die für einen Grossteil der Zürcher Unternehmenssteuern aufkommen. Dieser Verzicht ist umso unverständlicher, als dass dieser Steuerabzug auf Eigenkapitalzinsen lediglich auf kantonaler Ebene – und zwar fakultativ – erlaubt gewesen wäre. Der Bundesrat hat es in der SV17 insge-

samt verpasst, den Kantonen grösstmögliche Steuerautonomie zu gewähren, was bis anhin einen Schweizer Erfolgsfaktor darstellte. Deutlicher Handlungsbedarf in den Räten Der KGV erwartet, dass der Korrekturbedarf in der SV17 von den eidgenössischen Räten erkannt und das Problem behoben wird. Geschwächte KMU insgesamt und ein spezifisch geschwächter Wirtschaftsmotor Zürich können nicht im Interesse der Schweiz sein. Würde die SV17 im Rahmen der jetzigen Vorlage umgesetzt, käme der Kanton Zürich in der kantonalen Umsetzung nicht darum herum, grössere Gewinnsteuersenkungen vorzunehmen. Nur so könnte der Kanton Zürich im interkantonalen und internationalen Steuerwettbewerb langfristig konkurrenzfähig bleiben und der verstärkte Auszug von Unternehmungen verhindert werden.

Gewerbepolitisch wichtige Abstimmungen vom 10. Juni 2018 Alle Parolen des KMU- und Gewerbeverbandes Kanton Zürich im Überblick:

NATIONALE VORLAGEN:

• Volksinitiative «Für krisensicheres Geld»: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)

NEIN

• Geldspielgesetz

• Steuergesetz (Verrechnung von Geschäftsverlusten bei der Grundstückgewinnsteuer)

JA

• Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr

JA

KANTONALE VORLAGEN:

er erfolglos. Als Einziger stimmte er (neben drei Enthaltungen) für das Anliegen.

tum hin und dass man das Rad der Zeit nicht einfach zurückdrehen könne.

Argumentaustausch Das überparteiliche Komitee mit einem Dietiker Mitgliederschwerpunkt verlangt, dass auf den Bau der zweiten Etappe der Limmattalbahn (LTB) verzichtet wird. Damit würde die LTB (ganz regulär und gemäss Volksabstimmung vom November 2015) zwar von Zürich-Altstetten bis Schlieren gebaut, von dort aus (entgegen dem ersten Volksverdikt) aber nicht bis nach Killwangen-Spreitenbach weiterverlängert. Vergeblich wies Amrein darauf hin, dass Dietikon im November 2015 als einziger Bezirk gegen den Bau der Limmattalbahn gestimmt habe, obwohl ja genau dessen Gebiet und Ein-

Erste Auswirkungen der LTB Derweil werden im Zentrum von Schlieren die ersten Schienen für die Limmattalbahn verlegt. Im Februar 2018 gesellte sich die Verschiebung der Rotbuche zu den Begleiterscheinungen (die «Limmattaler Gewerbezeitung» berichtete). Die Aushubarbeiten auf der Strasse dauern schon über ein Jahr und führen zu diversen Umleitungen. Dank dieser Erfahrungen haben die lokale Wohnbevölkerung, aber auch der tägliche Transitpendler – Stichwort Spurabbau – bereits einen Vorgeschmack auf das Mobilitätsgefühl in naher Zukunft. Dieser Umstand dürfte neben der ganz grundsätzlichen

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sich das Volk voraussichtlich dazu äussern können, ob es auch den zweiten Teil der Limmattalbahn will oder nicht.

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Abstimmung über den 90-Millionen-Kredit zum Landkauf Coop in Dietikon

Am 10. Juni findet die Urnenabstimmung über den Landkauf des Areals des heutigen Coop-Verteilzentrums in Dietikon Silbern für 90 Millionen Franken statt. Limeco, welche im Auftrag ihrer acht Trägergemeinden Kehrricht verwertet, Abwasser reinigt und Fernwärme liefert, möchte diese Parzellen als strategische Landreserve erwerben, weil sie ihre Kehrrichtverwertungsanlage (KVA) bis spätestens im Jahr 2035 ersetzen muss. Die LGZ behandelt das Geschäft kontradiktorisch mit dem Schlieremer Stadtrat Stefano Kunz, Verwaltungsratspräsident der Limeco, und dem Urdorfer Gemeinderat Urs Rimensberger, Vorsteher Ressort Werke, Ver- und Entsorgung. Urdorf ist als einzige der acht Trägergemeinden gegen den 90-Millionen Landkauf.

«Ab 2025 wird nur noch Abfall aus dem Kanton Zürich entsorgt»

Der Schlieremer Stadtrat Stefano Kunz ist Verwaltungsratspräsident bei der Limeco Interview und Bild: Christian Murer

LGZ: Bereits heute importiert Limeco Abfall aus dem Kanton Zürich und anderen Kantonen sowie aus dem Ausland, zum Beispiel aus BadenWürttemberg. Warum soll eine neue KVA mit massiver Mehrverbrennungskapazität entstehen – ein Plus von 80 Prozent? Stefano Kunz: Vor allem aus einem Grund: Der Kanton Zürich ist vom Bund her verpflichtet, die Abfallentsorgung sicherzustellen. Die dazu notwendige Planung wird vom Kanton unter Einbezug der fünf Verwertungsanlagen Horgen, Zürich (Hagenholz), Winterthur, Hinwil und Dietikon erstellt und periodisch überprüft. Seit ungefähr 2010 ist man daran, die Entwicklung der Abfallmengen im Kanton kontinuierlich zu beobachten, um

Grundlagen zu erhalten, welche Verbrennungskapazitäten es für die Entsorgung braucht. Dieses Monitoring hat gezeigt, dass durch das Bevölkerungswachstum die Abfallmengen deutlich zunehmen werden. Am 16. Januar dieses Jahres haben die fünf Anlagen zusammen mit dem Kanton ein Papier verabschiedet, welches der Limeco 160’000 Tonnen des zürcherischen Abfalls zuweist. Damit beteiligt sich Limeco solidarisch an der umweltgerechten Abfallentsorgung im Kanton und profitiert davon, indem der Einlieferpreis um einen Drittel gesenkt und das Limmattal mit Fernwärme versorgt werden kann. Ist eine solche technische Kapazitätserweiterung ohne Landbedarf überhaupt möglich? Stefano Kunz: Nein, aber Limeco benötigt das Land auch ohne eine Kapazitätsausweitung. Wie eingangs erwähnt, muss die heutige Anlage mittelfristig ersetzt werden. Aufgrund der neuen Moorschutzverordnung ist das am jetzigen Standort nicht mehr möglich. Das heutige Coop-Areal wäre dafür ideal, auch deshalb, weil dadurch Platz für einen späteren Ausbau der ARA entstehen würde. Sollte die Limmattaler Bevölkerung Nein zum Landkauf sagen, wird es ab 2035 im Limmattal keine KVA mehr geben.

Es gibt ja auch noch die Versorgung der Fernwärme. Gibt es überhaupt Abnehmer für so viel Fernwärme? Stefano Kunz: Ja. Dies ist mit ein Grund, dass die kantonale Planung Limeco 160'000 Jahrestonnen zuweist. Die Abwärme, welche bei der Verbrennung entsteht, muss genutzt werden. Das ist eine Vorschrift des Bundes. Am besten eignet sich dazu Fernwärme. Diese macht aber nur in dicht besiedelten Gebieten Sinn. Und da gibt es genau drei im Kanton. Es sind dies Winterthur, die Stadt Zürich und das Limmattal. Das Absatzpotential im Limmattal ist also absolut vorhanden. Der langfristige Limmattaler Bedarf beträgt rund 50’000 Jahrestonnen. Heute besteht eine Kapazität von 90'000 t. Warum ist eine 160-Tonnen-Jahreskapazität notwendig? Stefano Kunz: Die meisten Aspekte habe ich schon bei der ersten Frage genannt. Ich möchte betonen, dass ab 2025 kein Abfall mehr von ausserhalb des Kantons – aus dem Ausland schon gar nicht mehr – entsorgt wird. Und dann scheint mir ganz wichtig: Wir stimmen am 10. Juni nicht über die Grösse einer zukünftigen Anlage ab. Dazu wird sich die Stimmbevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt separat äussern können.

Kann das Landkauf-Risiko von 90 Millionen verantwortet werden? Stefano Kunz: Ja. Wir haben diese Frage ausgiebig diskutiert. Das Risiko ist an einem sehr, sehr kleinen Ort. Das Schlimmste, was uns passieren könnte, ist, dass wir das Grundstück aus irgendeinem Grund verkaufen müssten und zwar zu einem tieferen Preis als der Kaufpreis. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Situation eintrifft, tendiert gegen Null. Und falls doch, könnte Limeco diesen Verlust aus dem Eigenkapital finanzieren. Liegt überhaupt eine Umweltverträglichkeitsprüfung vor? Stefano Kunz: Nein. Diese liegt nicht vor, weil es diese gar nicht braucht. Denn die Abluft der KVA ist derart sauber, weil die technischen Anforderungen heutzutage so hoch sind, dass praktisch reine Luft abgegeben wird. Zudem wird sich der Verkehr und der Lärm bei einer neuen Anlage reduzieren. Was hingegen bedeutet die Umweltverträglichkeit einer vergrösserten KVA für das Limmattal? Man denke an die massive Belastung von Strassen und Schienen und die Lärm- und Luftbelastung? Stefano Kunz: Es sind zwei Dinge, die wichtig sind. Erstens wird der Abfall

transportiert, egal von wo nach wo, weil er vorhanden ist. Zweitens: In Dietikon wird es auch mit einer vergrösserten Anlage eine Verkehrsreduktion geben: Das Coop-Logistikzentrum verursacht heute pro Tag 355 Lastwagenfahrten, Limeco deren 125. Dies sind insgesamt 480 Fahrten. Im Jahr 2035 fallen die Fahrten von Coop weg, während Limeco bei einer 160er-Anlage neu 215 Fahrten pro Tag hätte. Wir haben also eine Reduktion von 265 Fahrten, das heisst über fünfzig Prozent weniger Lastwagenfahrten im Tag. Konkret: Es gibt eine Reduktion – und das bedeutet auch weniger Lärm und weniger Luftbelastung. Bedeutet das Ja zum Landkauf ebenso ein Ja zu mehr Lebensqualität? Stefano Kunz: Ja, zu hundert Prozent, weil wie gesagt die Lastwagenfahrten reduziert werden. Zudem können mit der Fernwärme unzählige fossile Heizungen ersetzt werden, was die Luft signifikant sauberer macht. Im Weiteren haben wir mit dieser grösseren KVA gleichermassen ein Kraftwerk, mit dem wir auch Strom oder Biogas produzieren können. Alle diese Faktoren tragen zu mehr Lebensqualität bei – und dies erst noch zu einem tieferen Einlieferpreis, von dem insbesondere das Limmattaler Gewerbe profitieren wird.

«Ein Nein zum Limeco-Landkauf ist ein Ja für heutige und zukünftige Generationen» Marktkehricht. Die Folge: Mehr Verkehr, mehr Lärm, weniger Lebensqualität. Dagegen wehrt sich der Urdorfer Gemeinderat.

Gemeinderat Urs Rimensberger ist Vorsteher Ressort Werke, Ver- und Entsorgung Interview und Bild: Christian Murer

LGZ: Bereits heute importiert Limeco Abfall aus dem Kanton Zürich und anderen Kantonen sowie aus dem Ausland, zum Beispiel aus Baden-Württemberg. Warum soll eine neue KVA mit massiver Mehrverbrennungskapazität entstehen – plus 80 Prozent? Urs Rimensberger: Es wird argumentiert, dass eine Mega-Kehrichtverwertungsanlage im Limmattal notwendig sei, weil der Kanton das in seiner Abfall-Zuteilung so vorsehe. Geplant ist, jährlich 160'000 Tonnen Abfall im Limmattal zu verbrennen. Heute sind es 90'000 Jahrestonnen. Woher die somit zusätzlichen 70'000 Jahrestonnen Abfall stammen sollen, ist bereits bekannt: 40'000 Jahrestonnen werden vom rechten Zürichseeufer ins Limmattal gefahren, 30'000 Jahrestonnen sind ins Limmattal transportierter

Muss der Ausbau aufgrund kantonaler Abfall-Zuteilung erfolgen? Urs Rimensberger: Die kantonale Abfall-Zuteilung im kantonalen Richtplan sieht aktuell tatsächlich einen Kapazitätsausbau vor. Allerdings ist dieser nicht in Stein gemeisselt, sondern befindet sich aktuell in der Vernehmlassung. Der Gemeinderat hat einen Antrag um Anpassung der Verbrennungskapazitäten im kantonalen Richtplan auf 90'000 Jahrestonnen gestellt. Der Kanton selbst hat verschiedene Szenarien gerechnet. Das aktuell seitens Kanton favorisierte Szenario ist das schlechteste für das Limmattal. Warum war bisher eine technologische Kapazitätserweiterung ohne Landbedarf möglich? Urs Rimensberger: Die Limeco argumentiert, dass der geplante Landkauf notwendig sei, weil die ARA erweitert werden muss. Bisher waren Erweiterungen technologisch und ohne Landbedarf möglich. Warum soll das – auch mit Blick auf zukünftige technologische Entwicklungen – nicht weiterhin möglich sein?

Gibt es überhaupt Abnehmer für so viel Fernwärme? Urs Rimensberger: Wir stellen uns diese Frage auch. Zumal Limmattaler Grossprojekte, wie zum Beispiel die Sanierung des Spitals Limmattal oder die Erweiterung der Kantonsschule, nicht auf Fernwärme zählen werden. Auch im Urdorfer Wirtschaftsraum «Urdorf-Nord» besteht – entgegen der Planungen der Limeco – keine absehbare Nachfrage nach Fernwärmeversorgung. Warum ist eine 160'000-Tonnen-Jahreskapazität notwendig? Urs Rimensberger: Der langfristige Limmattaler Bedarf (Limmattaler Gemeinden, inkl. Gemeinden aus dem Knonauer Amt und dem angrenzenden Kanton Aargau) ist eine Verbrennungskapazität von 50'000 Jahrestonnen Abfall. Der Vorteil einer MegaKehrichtverwertungsanlage ist, dass über die Menge die Abfallpreise reduziert werden können. Das hat aber wiederum seinen Preis: Mehr Verkehr, mehr Lärm, weniger Lebensqualität. Kann das Landkauf-Risiko von 90 Millionen verantwortet werden? Urs Rimensberger: Es stellt sich die Frage: Welche Auswirkungen entstehen, wenn die KVA nicht im geplanten Umfang gebaut werden kann? Wäre

dann der Landpreis nicht viel zu hoch angesetzt? Liegt überhaupt eine Umweltverträglichkeitsprüfung vor? Urs Rimensberger: Nach unserer Intervention wurde seitens Limeco eine Verkehrsberechnung vorgenommen. Diese ist allerdings nicht schlüssig. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die auch Lärm und Luftbelastung thematisieren würde, liegt nicht vor. Ist es richtig, dass die Abfallentsorgung im Kanton Zürich zentralisiert wird? Oder soll der Abfall dort verbrennt werden, wo er anfällt? Urs Rimensberger: Der Abfall soll dort verbrannt werden, wo er anfällt. So trägt jede Region die Last, die sie selbst verursacht und der Hin- und Hertransport von Abfall fällt weg. Wie würde sich die Auslastung der KVA darstellen, wenn inskünftig kein Abfall mehr aus dem Ausland beschafft werden dürfte? Urs Rimensberger: Die Limeco hat den Auftrag, ihre KVA maximal auszulasten. Auch wenn – wie nun argumentiert wird – inskünftig keine Ausland-Importe mehr möglich sein sollten: Es wäre auf jeden Fall Abfall einzukaufen, von wo auch immer.

Was wären die Folgen einer vergrösserten KVA für das Limmattal? Man denke an die massive Belastung von Strassen und Schienen und die Lärmund Luftbelastung? Urs Rimensberger: Der Einkauf von Abfall, von überall her, würde zu einer zusätzlichen Belastung von Strassen und Schienen, einer Kapazitätsdiskussion rund um den Rangierbahnhof und eine weitere Lärm- und Luftbelastung führen. Der geplante KVA-Ausbau läuft allen Bemühungen zuwider, im Limmattal der Verkehrs- und Lärmproblematik entgegenzuwirken. Was liegt Ihnen persönlich mehr am Herzen: Wirtschaftlichkeit oder doch eher Nachhaltigkeit, günstige Entsorgungspreise oder eine gesunde Umwelt? Urs Rimensberger: Der Landkauf und die geplante Mega-Kehrichtverwertungsanlage führen zu mehr Lastwagen, mehr Verkehr, mehr Lärm und einer Reduktion der Lebensqualität. Und das für viele, viele Jahrzehnte. Wir wollen nicht, dass unserer nächsten Generation unnötigerweise solche Steine in den Weg gelegt werden. Ein Nein zum Limeco-Landkauf ist ein Ja für heutige und zukünftige Generationen. Erst ein Nein zum Landkauf eröffnet die Möglichkeit, dass die kantonale Abfall-Zuteilung nochmals überarbeitet werden kann.


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Standortförderung Limmattal

Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr

Standortförderung sucht Zusammenarbeit mit der Limmatstadt AG

Ja zum öffentlichen Verkehr – Ja zu gesunden Finanzen

Der Vorstand der Standortförderung Limmattal (SFL) hat an seiner Sitzung vom 10. April 2018 das Vorgehen zur Überführung einzelner Aktivitäten in die Limmatstadt AG konkretisiert. Geplant ist die Schaffung einer gemeinsamen Projektorganisation mit der Limmatstadt AG. Darin soll das künftige Leistungsangebot für Gemeinden und die Wirtschaft geklärt und die Fortführung wünschenswerter Aktivitäten der SFL definiert werden. Damit verbunden ist Am 10. Juni 2018 stimmen wir über eine Änderung des Gesetauch die Vorbereitung der ausserordentlichen Generalversammlung, die für den 30. Oktober zes über den öffentlichen Personenverkehr ab. Die Mehrheit des Kantonsrates beabsichtigt, im Rahmen der Leistungs2018 geplant ist. überprüfung 2016 mit einer vorübergehenden reduzierten Text: zVg zu gestalten. Der Perimeter der künfti- Sommerpause mit dem Schwerpunkt- Einlage in den Verkehrsfonds den kantonalen Finanzhausgen Organisation soll sich vom Zü- thema «Coworking-Space». halt auszugleichen. Da der Fonds gut dotiert ist, ist durch Der Verein Standortförderung Limmat- richsee bis zum Wasserschloss bei Turtal umfasst Mitglieder aus Privatwirt- gi erstrecken. diese Massnahme kein einziges Projekt des ÖVs gefährdet. Über die Standortförderung schaft und öffentlicher Hand. Er ist Die CVP hat daher der Gesetzesänderung zugestimmt. seit 2008 aktiv. In den vergangenen zehn Jahren wurden breit angelegte Aktivitäten entwickelt. Es sind allerdings in dieser Zeit auch neue Organisationen aufgetreten, die ebenfalls die Förderung des Standortes Limmattal zum Ziel haben. Eine interne Analyse kam deshalb zum Schluss, Synergien zu schaffen. Als geeigneter Partner wurde die Limmatstadt AG identifiziert. Das Einbringen einzelner Aktivitäten in die Limmatstadt bringt insgesamt den höchstmöglichen Mehrwert für die heutigen SFL-Mitglieder. So können gemeinsame Stärken vereint werden, was die Voraussetzung schafft, die Standortförderung über die Kantonsgrenze hinaus wirkungsvoll

In den nächsten Wochen soll der gemeinsame Mehrwert konkretisiert und die Abwicklung des Projekts vorgenommen werden. Es ist vorgesehen, die Öffentlichkeit regelmässig über den Stand des Projektes zu orientieren. Eine erste Zwischenbeurteilung wird der Vorstand im Juni vornehmen. Die Arbeiten bleiben ohne Einfluss auf das aktuelle Jahresprogramm der Standortförderung Limmattal, das wie gewohnt und geplant abgewickelt wird. Das nächste Wirtschafts-Frühstück findet am 13. Juni statt und hat das Thema «Nachfolgeplanung» zum Inhalt. Die nächsten Wirtschafts-News mit Immo-Flyer erscheinen vor der

Limmattal Die Standortförderung Limmattal ist ein im Herbst 2007 gegründeter Verein. Zu den Gründern gehören Gemeinden und die Wirtschaft aus den Kantonen Zürich und Aargau. Die Standortförderung hat zum Ziel, die Qualitäten des Limmattals für Arbeiten und Wohnen bewusst und bekannt zu machen. Sie koordiniert und unterstützt die Entwicklung der ganzen Region Limmattal. Als Vereinspräsident amtet Toni Brühlmann, Stadtpräsident von Schlieren. Weitere Informationen unter http://www.standort-limmattal.ch

Ratgeber Recht

Asbest oder weitere Altlasten – Rechtslage beim Umbau Welche Pflichten treffen Bauunternehmen, die Vermieterschaft oder Eigentümer beim Umbau in Häusern mit möglichen Altlasten wie Asbest? Die Antwort auf diese Frage führt in diverse Rechtsgebiete. Allgemein bekannt ist, dass in allen Häusern mit Baujahr vor 1990 grundsätzlich mit Asbest zu rechnen ist. Ist dieser im Bauwerk gebunden, ist er in aller Regel unbedenklich, soweit es sich nicht um Spritzasbest an der Oberfläche handelt. Erst beim Bearbeiten des Materials (d.h. gerade anlässlich von Umbauten oder Sanierungen) treten die höchst schädlichen Fasern an die Oberfläche. Daher sieht die Bauarbeitenverordnung eine gesetzliche Ermittlungspflicht vor: Jeder Handwerker, der Arbeitnehmer beschäftigt, muss vor Umbaubeginn die Asbestrisiken (oder auch solche bzgl. PCB-Chemikalien) abklären und bei jedem Anfangsverdacht eine Materialprobe entnehmen. Wobei bei Asbestvorkommen eine Meldepflicht an die SUVA besteht und die Renovation ggf. nur durch ein staatlich anerkanntes Sanierungsunternehmen erfolgen darf (Art. 3 Abs. 1bis BauAV i.V.m. Art. 60 ff. BauAV). Das Nichteinhalten durch den Bauun-

ternehmer hat strafrechtliche Folgen (Art. 112 UVG). Es handelt sich dabei um ein sog. abstraktes Gefährdungsdelikt, womit ungeachtet des Testresultats bereits die Unterlassung der Asbestprobe (in Häusern mit Baujahr vor 1990 in Bezug auf branchenintern als verdächtig bekannte Materialien) bestraft wird. Diese Strafandrohung gilt für andere Personenkreise bislang nicht. Da aber eine durch den Umbau kontaminierte Wohnung einen klaren Mangel darstellt, wird auch vom Vermieter und/ oder Eigentümer aufgrund seiner Sorgfaltspflicht verlangt, beim beauftragten Bauunternehmen den Nachweis der Asbestfreiheit einzuholen. Dies infolge Branchenbekanntheit der Risiken, ansonsten aufgrund eines Überwachungsverschuldens unter anderem die mietrechtliche Schadenersatzpflicht (Art. 259e OR) griffe. Gegenüber unbeteiligten Dritten käme schliesslich die Grundeigentümerhaftung (Art. 679 ZGB) in Betracht.

Doch auch ungeachtet aller Rechtsnormen empfiehlt sich eine Vorabklärung alleweil: Ein altlastenfreier Altbau hat im Verkaufsfall einen höheren Marktwert.

Zum Verfasser

Text: Josef Wiederkehr, CVP-Kantonsrat

Die Kantonsverfassung und diverse Gesetze verpflichten den Kanton, seinen Finanzhaushalt mittelfristig im Gleichgewicht zu halten. Da dies für die Periode 2012 bis 2019 nicht der Fall ist, hat der Regierungsrat die sogenannte «Leistungsüberprüfung 2016» (LÜ16) angeordnet, mit der die kantonalen Finanzen wieder ins Lot gebracht werden sollen. Die bürgerlichen Parteien haben im Kantonsrat im Rahmen dieser Leistungsüberprüfung eine Lösung präsentiert, mit der der mittelfristige Haushalt um 90 Millionen Franken entlastet werden kann. So soll die Einlage in den Verkehrsfonds, mit dem Projekte des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich finanziert werden, für die Jahre 2017 bis 2019 auf 20 Millionen Franken pro Jahr reduziert werden. Der Regierungsrat schlug als LÜ16-Massnahme eine vorübergehende Mittelzuweisung von jährlich 50 Millionen vor. ÖV nicht gefährdet Der ÖV wird dadurch aber nicht gefährdet. Dies aus drei Gründen nicht: Erstens wird die temporär reduzierte Einlage nach der Zeit der Leistungsüberprüfung wieder kompensiert. Gemäss der Gesetzesänderung soll der Verkehrsfonds während 18 Jahren, von 2020 bis 2037, mit erhöhten Zahlungen von 60 Millionen Franken pro Jahr – statt der vom Regierungsrat ab 2020 vorgeschlagenen 55 Millionen – langfristig wieder um exakt dieselbe Summe (90 Mio.) aufgefüllt werden. Zweitens ist der Verkehrsfonds gut dotiert. In der Rechnung 2016 wies er ein Vermögen von 900 Millionen Franken auf. Die Finanzierung der geplanten Ausbauprojekte im ÖV ist gesichert. So zum Beispiel auch die Fertigstellung der Limmattalbahn, des aktuell grössten Projekts.

stud.iur. Artur Terekhov Inh. AT Recht Steuern Kirchweg 36 8102 Oberengstringen www.at-recht-steuern.ch

Kanton Zürich zahlt neu doppelt für den ÖV Drittens hat die Annahme des Bundesbeschlusses über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) im Jahr 2014 zur Folge, dass der Kanton Zürich neu doppelt für den ÖV zahlt: Der Bund übernimmt fortan zwar die Investitionen für Bahninfrastrukturen in den Kantonen wie etwa für den Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen, im Gegenzug müssen sich die Kantone allerdings am Bahninfrastrukturfonds (BIF) beteiligen, mit dem diese Projekte finanziert werden. Der Kanton Zürich bezahlt dafür jährlich neu rund 120 Millionen Franken. Der Verkehrsfonds braucht daher in Zukunft weniger Geld. Für die Zeit nach der Leistungsüberprüfung hat der Regierungsrat, wie oberhalb geschrieben, eine Senkung der jährlichen Einlage in den Verkehrsfonds von bislang 70 auf nunmehr 55 Millionen Franken vorgeschlagen. Der Kantonsrat hat diesen Betrag ab 2020 auf 60 Millionen erhöht. Damit bezahlt der Kanton Zürich jährlich also nicht mehr wie früher 70, sondern faktisch gar 180 Millionen für den öffentlichen Verkehr. Sinnvolle Massnahme für gesunde Finanzen Zusammenfassend: Eine bereits gut gefüllte Kasse wird während drei Jahren weniger stark gefüllt. Somit leistet auch der öffentliche Verkehr einen Beitrag an die Wiederherstellung des mittelfristigen Ausgleichs des Staatshaushalts, ohne laufende und geplante Verkehrsprojekte zu gefährden. Ab 2020 werden die Fondseinlagen sodann wieder erhöht. Die vorgestellte Vorlage unterstützt die Bemühungen, den Finanzhaushalt langfristig zu sichern. Deshalb verdient sie ein Ja, weshalb sie die CVP Kanton Zürich und die CVP-Kantonsratsfraktion unterstützen.

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Ratgeber Gesundheit

Medikamenten-Beipackzettel lesen: Fluch oder Segen? «Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage ... » Dieser Satz ist wohl jedem Patienten bekannt. Doch die Packungsbeilage bleibt für viele Patienten ein Rätsel – in den Texten wimmelt es von unverständlichen Fachbegriffen. Als Folge davon werden Medikamente aus Verunsicherung und Angst oft nicht eingenommen. Auch wenn sie für den Patienten schwer lesbar ist – die Packungsbeilage ist letztlich für ihn ein Schutz, indem sie ihn etwa auf alle möglichen Nebenwirkungen hinweist. Häufig interpretieren Patienten die Angaben in den Packungsbeilagen falsch, z.B. wenn bei möglichen Nebenwirkungen nicht die Häufigkeit ihres Auftretens beziffert wird – «darum fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker». Damit ist die angestrebte medikamentöse Behandlung fehlgeschlagen und Millionen von Krankenkassenprämien werden vergeudet, Medikamente weggeworfen, dies verursacht zusätzlich Umweltprobleme. Der Beipackzettel für Medikamente muss aus diesem Grunde reformiert werden. Nur wenige Patienten nehmen sich die Zeit und die Mühe, ihn überhaupt zu lesen. Der Beipackzettel hat zwei Funktionen. Nur formal richtet er sich an die Patienten, in Wirklichkeit ist er die Haftungsgrundlage für die Pharmafirmen. Deshalb sind sie zu lang, zu unverständlich, verwirrend und beängstigend. Die ausführliche Auflistung aller möglichen Nebenwirkungen und In-

teraktionen (Wechselwirkung mit anderen Medikamenten) sichert den Medikamentenhersteller ab und schiebt die Verantwortung auf den Arzt oder Apotheker und letzthin auf den Patienten ab, insofern er den Beipackzettel nicht gelesen haben sollte vor der Einnahme des Medikamentes. Alles zu lesen (und zu verstehen) dauert mindestens eine halbe Stunde – ehrlich gesagt – wer macht das schon? Ein Zettel, doppelt so lang wie ein A4-Blatt, beidseitig und klein bedruckt, mit vielen unverständlichen Fremdwörtern. Ein Segen oder Fluch für den Patienten? Krank durch zu viel Information Diese Verunsicherung führt so weit, dass manche Patienten nach dem Durchlesen erst wirklich krank werden und plötzlich von Kopf- und Magenschmerzen, Schwindel oder Übelkeit befallen sind – genauso, wie es im Beipackzettel steht. «Nocebo-Effekt» heisst dieses Phänomen in der Fachsprache. Ärzte nehmen solche Anzeichen durchaus ernst. Denn es gibt sie ja, die unerwünschten Nebenwirkungen. Kommt es beispielsweise wenige Tage nach der Einnahme eines Antibiotikums zu einem Ausschlag, ist für Mediziner klar, woher die Hautreizung stammt. Auch andere «stille» Anzeichen geben Aufschluss: So können schlechte Leberwerte, im Labor ermittelt, klar anzeigen, dass ein Medikament im Einzelfall nicht gut vertragen wird. Diffuse Beschwerden sind dagegen für den behandelnden Arzt schwerer zu analysieren. Häufig hilft es dann

schon, eine gute Vertrauensbasis zum Patienten herzustellen und ihm durch Information die Angst zu nehmen. Beipackzettel sollten also mit der gebotenen Aufmerksamkeit, aber auch mit der nötigen Distanz gelesen werden. Wichtig sind für den Patienten die Informationen: Für was ist mein Medikament? Stimmt die vom Arzt empfohlene Dosierung mit dem Beipackzettel überein? Eine Nachfrage beim Arzt klärt Unsicherheiten, denn auch Ärzte machen Fehler. Häufigkeitsangaben verstehen Was die Häufigkeit möglicher Nebenwirkungen angeht: Sie beruhen auf statistischen Werten aus Tests, die für die Zulassung des Medikaments gemacht wurden. Die Angaben bedeuten: • Nicht bekannt: Häufigkeit ist aufgrund verfügbarer Daten nicht abzuschätzen • Sehr selten: Seltener als einer von 10'000 Behandelten betroffen • Selten: ein Patient bis zehn Patienten von 10'000 • Gelegentlich: mehr als einer bis zehn von 1'000 Behandelten • Häufig: ein Patient bis zehn Patienten von 100 • Sehr häufig: mehr als einer von zehn Behandelten betroffen Information ist wichtig für eine erfolgreiche Therapie. Eine aufgeführte Nebenwirkung muss nicht unbedingt auftreten. Die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Nebenwirkung tatsächlich auftritt oder nicht, kann sich der Be-

troffene wegen der undeutlichen Häufigkeitsangaben aber oft nur sehr schwer beantworten. Das führt dazu, dass das Nebenwirkungsrisiko stark überbewertet wird. (Sie heiraten ja auch, obwohl Sie wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, geschieden zu werden, über 50% ist – wieso haben Sie keine Angst, wenn Sie vor dem Traualter stehen?) So verschlechtert sich die Akzeptanz und Bereitwilligkeit des Betroffenen (wird in der Fachsprache Compliance genannt), die Therapie entsprechend der ärztlichen Verordnung durchzuführen.

Lesen Sie von heute an die Beipackzettel und bei Unklarheiten fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker! Manchmal wird durch ein Medikament die Krankheit gelindert, und der Patient stirbt an den Nebenwirkungen.

Nebenwirkungsarme Grüsse wünschend Dr. med. Claudio Lorenzet

Darum: «Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker»! Suchen Sie das Gespräch bei Unklarheiten mit Ihrem Arzt des Vertrauens oder lassen Sie sich von einem Apotheker beraten. Das Internet und «Dr.Google» sind schlechte Ratgeber, da dort viele Falschinformationen zu finden sind. Abschliessend vergessen Sie bitte nicht -800'000 (!) Erwachsene in der Schweiz können einen einfachen Text, den sie lesen, nicht wirklich verstehen. Laut SP-Nationalrätin und Präsidentin des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben, Chantal Galladé, handelt es sich dabei um Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen und hierzulande zur Schule gegangen sind. Das Problem könne alle Gesellschaftsschichten betreffen. Wie sollen diese Leute einen Medikamenten-Beipackzettel verstehen? Und die vielen Ausländer und Ausländerinnen?

Zum Verfasser: Der 58-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

Airbnb und Mietrecht

Airbnb – bundesrätliche Mieterschutzabsichten als Bumerang? Bis Anfang Juli 2018 läuft die Vernehmlassungsfrist zu einer bundesrätlichen Vorlage, wonach die Vermieterschaft unter Umständen dazu gezwungen werden kann, die kurzzeitige Untervermietung über Buchungsplattformen wie Airbnb zu erlauben. Ein Mieterschutzanliegen, das sich gerade für die Mieterschaft als Bumerang erweisen dürfte. Der Bundesrat hat ein sportliches Programm vorgesehen. Wie erwähnt, können noch bis Anfang Juli interessierte Kreise schriftlich ihre Stellungnahme zur geplanten Rechtsänderung einreichen. Bereits auf 01.01.2019 soll diese jedoch in Kraft treten. Diese Schnelligkeit ist man sich im helvetischen Gesetzgebungsprozess eher nicht gewohnt. Dies erstaunt umso mehr, als dass jenes gesetzgeberische Unterfangen weitreichende Folgen haben dürfte. Inhalt der Rechtsänderung Die geplante Änderung soll durch eine Anpassung der Verordnung über die Miete von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) bewerkstelligt werden. In diese soll ein neuer Art. 8a VMWG eingefügt werden, wonach der Mieter dem Vermieter ein Gesuch für die generelle Erlaubnis «zu wiederholten kurzzeitigen Untermieten» stellen

darf. Dieses soll sodann vom Vermieter nur abgelehnt werden dürfen, «wenn ihm aus der Nutzung einer Buchungsplattform als solcher oder den Auswirkungen dieser Nutzung wesentliche Nachteile entstehen», ohne dass diese Nachteile weiter spezifiziert würden. Die Beweislast für das Vorliegen solcher Nachteile läge überdies beim Vermieter. Ziel des Gesetzgebers ist es offenkundig, die immer häufiger werdenden Airbnb-Kurzzeituntervermietungen rechtlich zu regeln, zumal diese in den letzten beiden Jahren immer wieder Gegenstand medialer Berichterstattung waren. Diverse Schwachstellen Problematisch ist dabei nicht nur die drohende Rechtsunsicherheit, da der Begriff der «wesentlichen Nachteile» im Verordnungstext nicht annähernd definiert wird. Verkannt wird vom Bundesrat vollständig, dass der Kern

des Problems ganz ein anderer ist als derjenige, den man regeln will. Sieht man in die Medienberichte, so beschweren sich immer wieder andere Mieterinnen und Mieter einer Liegenschaft über fremde und rasch wechselnde Personen im Haus sowie eine Zunahme von Lärm/weiteren Belästigungen bei gleichzeitiger Abnahme eines vertrauten Gefühls am privaten Wohnsitz. Dass Kurzzeitgäste in Ferienstimmung, denen ein Mieter seine private Wohnung kurzzeitig zur Verfügung stellt, sich meist lebendiger verhalten als im biederen Alltag, ist wenig erstaunlich. Dass dies in der Nachbarschaft der ständigen Mieter mitunter zu Verärgerung führt, ebenso. Trifft den Vermieter jedoch eine Pflicht, die Mietsache in einem zum bestimmungsgemässen Gebrauch tauglichen Zustand zu erhalten (Art. 256 Abs. 1 OR) und damit die faktische Umnutzung einzelner Wohnungen in Miniho-

tels zu verhindern, beisst sich dies klarerweise mit der nun geplanten Verordnungsregelung. Hauptgrund der vermieterseitigen Ablehnung von ständig wechselnder Airbnb-Untermiete ist damit auch und gerade dem Wohlbefinden der übrigen Mieterschaft geschuldet. Der Umstand, dass Kurzzeitmieter mit dem Intérieur von Mietwohnungen oftmals weniger verantwortungsbewusst umgehen, ist dabei lediglich ein weiterer Grund zur Airbnb-Skepsis. Sollte der bundesrätliche Verordnungswortlaut in der heutigen Form (inkl. Beweislast beim Vermieter für «wesentliche Nachteile») in Kraft treten, so könnte dieser die Mieterschaft weniger vor den erwähnten Unannehmlichkeiten schützen. Er könnte erst intervenieren, wenn es bereits negative Vorfälle gegeben hat, zumal oft erst dann der Beweis drohender Nachteile geführt werden kann.

Ob der Mieterverband dies auch so sieht oder doch einmal mehr in ideologischen Scheuklappen für staatliche Intervention verharrt und damit der grossen Mehrheit der Mieterschaft einen Bärendienst erweist?

Zum Verfasser Artur Terekhov stud.iur., parteilos Mitglieder-Fachberater Hausverein Schweiz


Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Ratgeber Recht

Mängel im neu bezogenen Haus – was nun? Das Ehepaar Wolff ist seit einem Jahr Eigentümer eines neuen Hauses. Während dieser Zeit haben sie festgestellt, dass bei Gewitter die Wohnzimmerfenster undicht sind und Regenwasser eindringt. Das Ehepaar ist besorgt, ob es die vorhandenen Mängel noch geltend machen kann – und wenn ja, gegen wen vorzugehen ist.

MAILBOX e Haben Sie ein in Frage oder e m, Rechtsproble m allge einem welches von in könnte? Interesse se en Sie uns: Dann schreib eeschmailbox@ru mueller.ch

Anspruch gegen Bauunternehmer Gestützt auf den Werkvertrag z.B. mit einem General- oder Totalunternehmer können Baumängel, welche als Folge einer fehlerhaften Bauweise entstanden sind, geltend gemacht werden – sofern nichts anderes vereinbart. Dieses Recht steht jedoch nicht zeitlich unbegrenzt zu. Massgebend ist, wann die Abnahme des Hauses stattfand, ab diesem Zeitpunkt beginnen die Rügefristen. Rechtzeitige Mängelrüge Nach Abgabe des Hauses durch den Unternehmer hat der Besteller die

Pflicht, dieses auf Mängel zu überprüfen und den Unternehmer von allfälligen Mängeln unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Die Mängel an den Fenstern konnten die Wolffs erst später feststellen, weshalb solche versteckte Mängel erst nach Entdeckung gerügt werden müssen. Im Fall der undichten Fenster beträgt die Verjährungsfrist für Mängelrechte fünf Jahre. Noch hat das Ehepaar Wolff genügend Zeit, ihren Anspruch geltend zu machen. Verweist der Werkvertrag jedoch auf SIA Norm 118, sind andere Rügefristen zu beachten. Unterlassen sie die Mängelrüge, gilt das Werk als genehmigt und die Mängelrechte sind verwirkt. Mängelrechte bei Eigentum Falls die Rügefrist eingehalten wurde, kann das Ehepaar gemäss Gesetz die Nachbesserung verlangen, wonach der Unternehmer das Haus unentgeltlich zu verbessern, d.h. die Mängel an den Fenstern zu beseitigen hat. Vorausgesetzt ist, dass die beiden dem Unternehmer dafür eine angemessene Frist ansetzen. Der Unternehmer ist dann zur Nachbesserung verpflichtet, falls

Limmattaler Wirtschaftsverbände: Kantonale Abstimmungen vom 10. Juni 2018

Wettbewerbsnachteil beseitigen Die Limmattaler Wirtschaftsverbände – Gewerbeverband Limmattal, Industrie- und Handelsverein Dietikon, Industrieverein Spreitenbach, Wirtschaftskammer Schlieren – sagen Ja zu den beiden Gesetzesänderungen, über die am 10. Juni im Kanton Zürich abgestimmt wird. Text: zVg

Ja zur Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personenverkehr – Ja zu ausgeglichenen Finanzen: Die Kantonsverfassung und diverse Gesetze verpflichten den Kanton, den Finanzhaushalt mittelfristig im Gleichgewicht zu halten. Dies ist für die Zeit von 2012 bis 2019 nicht der Fall. Daher hat der Regierungsrat im Rahmen der «Leistungsüberprüfung 2016» verschiedene Massnahmen angeordnet, um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen. Eine dieser Massnahmen betrifft den kantonalen Verkehrsfonds, mit dem Projekte des öffentlichen Verkehrs finanziert werden. Mit der Gesetzesänderung soll der Kanton während drei Jahren (2017– 2019) vorübergehend weniger Geld in den Fonds einzahlen, ehe er ab 2020 während 18 Jahren mit erhöhten jährlichen Zahlungen wieder um exakt dieselbe Summe geäufnet wird. Damit leistet auch der ÖV einen Beitrag zu gesunden Finanzen. Der Fonds ist zudem gut dotiert, kein einziges ÖV-Projekt ist gefährdet. Darüber hinaus zahlt der Kanton aufgrund der Annahme des Bundesbeschlusses über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) neu doppelt für den ÖV. Zusätzlich zur

bisherigen jährlichen Einlage in den kantonalen Verkehrsfonds von 70 Millionen zahlt er seit 2016 neu auch rund 120 Millionen Franken in den Bahninfrastrukturfonds des Bundes ein. Der Kanton zahlt also nicht weniger, sondern mehr für den ÖV. Ja zur Änderung des Steuergesetzes – Gleich lange Spiesse für Zürcher KMU: Verkaufen Zürcher Unternehmen Grundstücke bzw. Liegenschaften, bezahlen sie auf daraus resultierenden Gewinnen die Grundstückgewinnsteuer, selbst wenn aus ihrer geschäftlichen Tätigkeit Verluste resultieren. Ausserkantonale Unternehmen andererseits, die im Kanton Zürich Grundstücke bzw. Liegenschaften verkaufen, können ihre Geschäftsverluste mit Grundstückgewinnen verrechnen. Mit der Gesetzesänderung soll dieser Wettbewerbsnachteil von Zürcher Unternehmen beseitigt werden. In Zukunft sollen auch sie Geschäftsverluste bei der Grundstückgewinnsteuer abziehen können. Damit werden gleich lange Spiesse geschaffen. Das ist nicht zuletzt wichtig für die KMU im Kanton Zürich, deren Position sich damit im interkantonalen Standortwettbewerb verbessert.

dies nicht übermässige Kosten verursacht. Versäumt der Unternehmer die Nachbesserungsfrist, muss ihm eine Nachfrist gesetzt werden. Bei wiederholtem Versäumnis kann sich der Besteller vom Richter ermächtigen und die Nachbesserung auf Kosten des Unternehmers durch einen Dritten vornehmen lassen. Sind durch die undichten Fenster sogenannte Folgeschäden (z.B. Schimmel, Schäden an Mobiliar) entstanden, kann das Ehepaar zudem Schadenersatz dafür geltend machen. Mängelrechte bei Mietwohnungen Anders als bei der Eigentumswohnung, richtet sich die Geltendmachung von Mängeln bei Mietverhältnissen gegen den Vermieter. Mängel sind auch hier sofort zu melden. Im Fall von undichten Fenstern könnte das Ehepaar Wolff von ihrem Vermieter die Beseitigung bzw. deren Reparatur verlangen. Beseitigt der Vermieter diesen Mangel nicht innert angemessener Frist, darf sich der Mieter durch eine gerichtliche Verfügung zur Ersatzvornahme ermächtigen lassen. Dabei wird der Mangel auf Kosten des Vermieters beseitigt. Daneben bietet

das Gesetz die Möglichkeit, den Mietzins zu hinterlegen. In diesem Fall entrichtet er den Mietzins nicht mehr dem Vermieter, sondern deponiert ihn auf einem von der zuständigen kantonalen Behörde bezeichneten Konto (im Kanton Zürich: Bezirksgerichtskasse am Ort der Immobilie). Zudem hat das Ehepaar Wolff Anspruch auf Mietzinsreduktion (je nach Ausmass der Mängel zirka fünf bis zehn Prozent) ab dem Zeitpunkt, an dem der Vermieter Kenntnis vom Mangel hat bis zur Behebung desselben. Sind durch den Mangel Folgeschäden entstanden, kann ebenfalls wie bei Eigentumsverhältnissen zusätzlich Schadenersatz verlangt werden. Fazit Streitigkeiten um Baumängel sind häufig. Dem Besteller oder Mieter empfiehlt es sich, die Räume bei Einzug unverzüglich und genau zu überprüfen. Um Beweisschwierigkeiten zu vermeiden, lohnt es sich, die allfälligen Mängel möglichst genau zu dokumentieren. Aufgrund der Komplexität des Baurechts ist lieber zu früh als zu

spät rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

Rüesch & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch


8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Referendum Geldspielgesetz

Neues Geldspielgesetz – Frontalangriff auf freie Informationsverbreitung Am 10. Juni 2018 findet die nationale Abstimmung zum Referendum über das Geldspielgesetz statt. Man muss kein Freund des Glücksspiels sein, um über dieses gesetzgeberische Vorhaben alarmiert zu sein. Die umstrittenste Änderung des revidierten Geldspielgesetzes (BGS) ist die darin vorgesehene Einführung von Internetsperren gegenüber ausländischen Online-Glücksspielanbietern, sodass inskünftig diese Seiten nicht mehr aus der Schweiz abrufbar sein sollen. Hiergegen hat eine breite Allianz aus Jungparteien (JSVP, Jungfreisinnige, JGLP, Junge Grüne) sowie IT-Organisationen (z.B. Digitale Allianz) erfolgreich das Referendum ergriffen. Mit Mausklick umgehbar Vorab festzuhalten ist, dass die vorgesehenen Internetsperren sehr leicht umgangen werden können. Wie lässt sich nämlich bestimmen, ob ein Zugriff auf eine Internetseite aus der Schweiz oder von ausserhalb erfolgt? Einziger Anhaltspunkt ist dabei die sog. IP-Adresse, ein Zahlencode, der – vereinfacht ausgedrückt – einem Gerät (oder mehreren Geräten in einem

lokalen Netzwerk) zu Identifikationszwecken zugewiesen wird. Die IP-Adresse wird je nach Weltregion von anderen privatrechtlichen Organisationen vergeben und damit eine Zuordnung einer IP-Adresse zu einem konkreten Staat ermöglicht. Allerdings kann sich der einzelne Internetnutzer über ein VPN (Virtual Private Network) ganz legal einem anderen Netzwerk «anhängen» und damit nach aussen den Anschein erwecken, der Internetzugriff komme aus einem anderen Land. Dies geht innert wenigen Sekunden und wird auch in Nicht-Informatikerkreisen oft praktiziert. Die BGS-Änderung erweist sich damit bereits als ungeeignet zur Zielerreichung. Einfallstor für Internetzensur Natürlich: In kantonalen und nationalen Parlamenten gibt es genug Leute mit ungenügender Dossierkenntnis, womit bereits im Kern nicht allzu wir-

Ratgeber Treuhand

kungsvolle Vorlagen wie die vorliegende oft kaum erstaunen. Dennoch: Sperren im Bereich des Internets sind in der Schweiz ein Novum; eine vergleichbare, staatlich angeordnete Zensur gab es bislang nicht. Mit Blick auf eine freie Informationsverbreitung ist diese jedoch stets gefährlich, unabhängig von deren Wirksamkeit. So wurde in Deutschland im Juni 2017 z.B. das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz beschlossen, das unter anderem (auch ausländische) Social-Media-Anbieter zur Löschung «diskriminierender» oder «hasserfüllter» Inhalte oder Kommentare verpflichten kann. Erste zumindest temporäre Account-Sperren gegenüber regierungskritischen Politikern durften bereits verzeichnet werden. Auch in der Schweiz könnte bereits bald die kritische Äusserung über Homosexualität durch eine Erweiterung von Art. 261bis StGB strafbar sein. Mit der immer dynamischeren Übernahme von EU-Recht (mit dessen

teils durchaus totalitären Zügen) erscheint zudem durchaus realistisch, dass dereinst versucht werden könnte, Personen mit (Wohn-) Sitz in der Schweiz die Aufschaltung gewisser Inhalte im Internet zu verbieten. Solche Verbote wären aufgrund ihrer Sitzanknüpfung denn auch weniger leicht legal umgehbar als die vorliegende Netzsperre. Unter diesem Blickwinkel geht es bei der hier thematisierten Abstimmung nicht bloss um Glücksspiel im Internet, sondern den Grundsatzentscheid, ob man in einer freiheitlichen Demokratie Internetzensur als legitimes Mittel zur Verhaltenslenkung ansieht oder nicht. Um aber den Kreis zu schliessen, nochmals zum Glücksspiel: Besonders scheinheilig an der Gesetzesvorlage ist, dass sie nur ausländische Internetcasinos betrifft, nicht jedoch schweizerische. Auch und gerade aus Sicht eines Gewerbeverbands muss dies ent-

schieden kritisiert werden, denn Marktabschottung verträgt sich in aller Regel nun einmal nicht mit dem Ideal einer freien Marktwirtschaft. Womit es nun wirklich kein sinnvolles Argument für die vorliegende Vorlage mehr gibt. Mögen wir hoffen, dass das Stimmvolk dies ebenso sieht und Nein stimmt.

Zum Verfasser Artur Terekhov stud.iur., parteilos

Staatskosten in Leimgrübler-Affäre

«Simulierte Darlehen» Simulierte Darlehen können zwischen Schwestergesellschaften, die vom gleichen Beteiligungsinhaber beherrscht werden, Darlehen z.B. einer Aktiengesellschaft an ihren Aktionär oder eine ihr bzw. ihm nahestehende Person vorkommen. Indizien für ein simuliertes Darlehen sind, wenn bereits zu Beginn der Darlehensgewährung klar ist, dass weder eine Rückzahlung gewollt noch möglich ist oder ein fehlender Rückerstattungswille erst im Nachhinein angenommen werden kann. Indikatoren eines simulierten Darlehens sind nebst der mangelnden Bonität des Schuldners das Fehlen eines schriftlichen Vertrages, keine oder ungenügende Sicherheiten oder eine fehlende Vereinbarung über die Rückzahlung. Wenn das Darlehen durch die vorhandenen Mittel der Gesellschaft nicht abgedeckt werden kann oder es im Vergleich zu den übrigen Aktiven übermässig hoch erscheint und dann ein Klumpenrisiko verursacht (ungewöhnliche Bilanzstruktur), können ebenfalls ein Indiz sein. Die Vermögenssituation von Darlehensgeberin und -schuldner ist bei der Beurteilung mit einzubeziehen. Bei einem simulierten Darlehen stellt der gesamte Darlehensbetrag eine geldwerte Leistung dar. Geldwerte Leistungen müssen entsprechend versteuert werden. Bei der Gesellschaft löst ein simuliertes Darlehen Gewinnund Verrechnungssteuerfolgen aus. Beim Anteilsinhaber sind Einkommenssteuern geschuldet. Handelsrechtlich wird das simulierte Darlehen infolge fehlender Werthaltigkeit wertberichtigt, was zu einer formellen Sperrung der freien Mittel, bzw. zu ei-

ner Reduktion des Bilanzgewinnes führt. Bei geldwerten Leistungen zwischen Schwestergesellschaften fliesst der Vorteil an sich unmittelbar von einer Gesellschaft zur anderen. Auf dem gemeinsamen Beteiligungsverhältnis begründete Zuwendungen zwischen solchen Gesellschaften haben als verdeckte Gewinnausschüttungen an den Aktionär einerseits und als verdeckte Kapitaleinlagen des Aktionärs an die empfangende Gesellschaft andererseits zu gelten. Ziehen sie in der Praxis in jeden Fall eine Fachperson bei.

Zum Verfasser Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch

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Staatsausgaben in der Causa Leimgrübler – regierungsrätliche Minimalauskunft Mittlerweile liegt die regierungsrätliche Antwort zur Interpellation betreffend staatliche Gesamtkosten aufgrund rechtswidriger Entlassung von Ex-Statthalter Leimgrübler vor. Auch wenn ein staatlicher Kostenaufwand von rund einer halben Mio. CHF anerkannt wird, handelt es sich dabei nicht um die Vollkosten. Einige Fragen bleiben offen. Text: Artur Terekhov

Ende Januar dieses Jahres haben einige SVP-Exponenten im Kantonsrat Zürich eine Interpellation zum staatlichen Gesamtaufwand in der Causa Leimgrübler eingereicht (KR-Nr. 28/2018; siehe auch «Limmattaler Gewerbezeitung» Ausgabe 1/2018). Ende März 2018 folgte die regierungsrätliche Antwort. Darin werden diverse Verfahrens- und Parteikosten, Anwaltshonorare (z.B. für externe Administrativuntersuchung) und Entschädigungszahlungen an Adrian Leimgrübler aufgelistet sowie auf rund 435‘000 CHF beziffert. In dieser Zahl noch nicht enthalten sind 22 Monatslöhne ab Freistellung von Leimgrübler bis zum ordentlichen Ende seiner Amtsdauer; diese Löhne hätte er nämlich auch bei ordentlicher Weiterausübung seines Amtes erhalten. Ebenso wenig Bestandteil dieser Zahl sind die verursachten Arbeitsstunden bei Staatsanwaltschaft, Kantonspolizei, Ombudsmann und Justizdirektion im Rahmen deren Untersuchungstätigkeit. Und dies, obschon die Saläre von Juristinnen und Juristen im Staatsdienst jedenfalls kaum am unteren Ende der

Lohnskala anzusiedeln sind. Damit dürften die Vollkosten, d.h. das Total unter Berücksichtigung auch der verwaltungsinternen Aufwände, durchaus eine Million CHF erreichen (so auch David Egger in der «Limmattaler Zeitung» vom 31.03.2018). Weitgehend «interne Mittelverschiebungen» Was die (durch Leimgrüblers Entlassung nötigen) Stellvertretungen im Statthalteramt sowie Bezirksrat Dietikon betrifft, so schreibt der Regierungsrat, dass jene Personalausfälle «weitgehend durch interne Mittelverschiebungen» hätten aufgefangen werden können. Konkrete Zahlen nennt er hierzu jedoch nicht. Dass an diesen Ausführungen zumindest Restzweifel angebracht sind, zeigt die Aussage von Hansjörg Frei (SP), der infolge Leimgrüblers Wegfall nicht mehr bloss ordentlicher Bezirksrat mit einem Pensum von 15% war, sondern zum Bezirksratpräsidenten ad interim aufstieg – mit einem Pensum von etwas über 50% (Interview in «Limmattaler Zeitung» vom 28.06.2017).

Überdotierter Staatsapparat? Ob die regierungsrätlichen Darstellungen bis ins letzte Detail zutreffen, darf offenbleiben. Ein problematischer Punkt besteht nämlich ungeachtet eines allfälligen regierungsrätlichen Operierens mit Halbwahrheiten. Wäre es einem Amt nämlich tatsächlich möglich, eine Vollzeitstelle einer Person während 22 Monaten weitgehend intern zu kompensieren, würde dies einmal mehr verdeutlichen, dass der Verwaltungsapparat ganz vieler Ämter schlicht überdotiert ist. Womit gerade aus liberaler Sicht nicht eine Mittelverschiebung zwischen Statthalterämtern (Übertretungsstrafbehörden für geringfügige Delinquenz) zu fordern wäre, sondern, wenn überhaupt, eine solche hin zu Polizei und Staatsanwaltschaften für die verstärkte Verfolgung von Delikten gegen Leib und Leben, die sexuelle Integrität oder das Eigentum. Also zum Schutz elementarer Rechtsgüter, auf die wohl keine noch so freiheitlich gesinnte Person freiwillig verzichten würde.

KMU und Zürcher Kantonalbank – eine glückliche Verbindung. Mehr auf www.zkb.ch/unternehmensphasen


Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Konzert-Tipp: «Unique Moments» im Landesmuseum Es ist Sommer: Düfte von Gerichten aus aller Welt hängen in der Luft, der frühe Abendwind weht erfrischend durch die historischen Mauern des Landesmuseums in Zürich und auf der Bühne stehen Legenden. So stellt man sich die vier Abende im Juni vor, an denen die zweite Ausgabe des noch jungen Festivals «Unique Moments» stattfindet. Im letzten Jahr haben Patent Ochsner mit intimen Abenden gezeigt, dass die Idee funktioniert. Nur, wer sein Festival «Unique Moments» nennt, muss dann genau solche auch bieten. Das dürfte 2018 allerdings wunderbar gelingen, denn das Konzept ist auf dem Zeitgeist, legt darum komplette Alben in den Fokus und heisst «Time Of My Life – Albums Of A Generation». Neben den beliebten Alben in voller Länge dürften aber auch einige weitere Klassiker in die jeweilige Setlist Einzug finden. So sind Travis (spielen «The Man Who»), Stephan Eicher & Martin Suter (spielen «Songbook»), Patti Smith (spielt «Horses») und Kraftwerk (spielen «Trans Europa Express» in 3D!) gebucht, die hervorragend ins Konzept passen und eine spannende Mischung sind.

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Gwerbler choched» S  pargelravioli

mit gerösteten Mandeln

© Unique Moments

Unique Moments findet vom 6. – 9. Juni statt. / Tickets gibt es bei Starticket.

Kino-Tipp: Isle of Dogs Kult-Regisseur Wes Anderson spielt wieder mit Puppen. Wie schon bei «The Fantastic Mr. Fox» nutzt er für das neue Werk Stop-Motion-Technik. Erzählt wird die Geschichte von Atari Kobayashi, der es als Sohn des Bürgermeisters von Megasaki City nicht immer leicht hat. Besonders nicht, als der Vater alle Hunde der Stadt auf einen Müllplatz verbannt. Sogar Spot, der Hund von Atari, ist betroffen. Aber der Junge eilt los, um seinem Hund zu helfen. Dabei freundet er sich mit einem Rudel Hunde verschiedener Rassen an. Gemeinsam bricht die Truppe zu einer ungewissen Reise auf, bei der es auch um die Präfektur seines Vaters geht. Wes Anderson ist als Kinomagier bekannt. Seine Filme haben immer Hand und Fuss und viel Herz. Dazu eine Moral, die Anderson nie brachial in den Vordergrund stellt. Das macht den Texaner zu einem der vielleicht spannendsten Regisseure im globalen Autorenkino. Anderson arbeitet zudem gerne mit einer Gruppe seiner Lieblingsschauspieler. Im Fall von «Isle of Dogs» natürlich nur durch ihre Stimmen und die gehören dann Bill Murray, Scarlett Johansson, Jeff Goldblum, Frances McDormand, Tilda Swinton oder Bryan Cranston. Bei der Vorpremiere im Februar in Zürich wurde der Film hochgelobt.

Zubereitung: 45 Minuten Für 24 grosse Ravioli

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch ZUTATEN ©T  wentieth Century Fox Film Corporation. All Rights Reserved.

«Isle of Dogs» startet am 10. Mai in den Kinos.

CD-Tipp: Wintershome - «Around You I Found You» Schweizer Musik von jungen Menschen aus den Walliser Bergen bei Zermatt. Klingt nach Klischee, ist es aber nicht. Eigentlich im Gegenteil. Die sechs Bandmitglieder schreiben Songs, die weltoffen klingen. Mal poppig, mal hippiesk und oft mit einem Hauch Folk und der richtigen Prise Sehnsucht. Das funktioniert ganz gut. Das Album ist erst seit kurzer Zeit auf dem Markt und auf Platz 7 der Charts eingestiegen. Das ist ein respektabler Erfolg. Wintershome besteht aus drei Geschwistern (eine Schwester und zwei Brüder) sowie drei Freunden. Alle sind zwischen 23 und 27 Jahre alt. Schnell fällt der mehrstimmige Gesang auf und das Gefühl für Rhythmus, so darf im richtigen Moment kurz geklatscht werden, um einen Ohrwurm wie «Up To You» zu verstärken.

Zubereitung

Die 11 Songs auf «Around You I Found You» zeigen eine Band, die das Talent für warme Songs besitzt. Wintershome ist mit dem Debüt ein warmherziges Album gelungen und von der Band wird man noch viel hören. © Treelight Music / Wintershome

Das Album «Around You I Found You» ist bereits erhältlich.

DVD-Tipp: Star Wars: die letzten Jedi Mit einem neuen «Star Wars»-Film durfte 2015 die Macht neu erwachen und den Auftakt in eine neue Trilogie markieren. Mit «Star Wars: die letzten Jedi» geht die Geschichte nun auch im Heimkino weiter. Die Voraussetzungen sind klar. Der Widerstand um Leia Organa (Carrie Fisher) befindet sich im entscheidenden Gefecht mit der «Neuen Ordnung» und deren Anführer um Hitzkopf Kylo Ren (Adam Driver) bzw. Supreme Leader Snoke (Andy Serkis). Derweil ist die impulsive Rey (Daisy Ridley) bei Luke Skywalker (Mark Hamill) angekommen. Der Jedi-Meister lebt zurückgezogen auf einer Insel im Meer, weil er tiefe innere Konflikte austrägt. Er bildet Rey schliesslich aus und diese eilt danach direkt in das Duell mit Kylo Ren, mit dem sie aus irgendeinem Grund mental verbunden ist. Leia führt parallel die Rebellen auf einen längst vergessenen Stützpunkt. Dabei werden sie jedoch von der «Neuen Ordnung» geortet und verfolgt. Es kommt zum Kampf in der Salzwüste. Regisseur Rian Johnson und allen aus dem Team ist ein Film gelungen, der viel © Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved Spass macht und sich mühelos in das «Star Wars»-Universum integriert. Noch immer ist das muntere Spekulieren erlaubt. Wieso hat Rey so eine starke Macht in sich? Leia kann kaum ihre Mutter sein, ohne davon zu wissen. Die Schwester von Kylo Ren dürfte sie ebenfalls kaum sein, selbst wenn sie die Tochter von Han Solo wäre, denn der zählt nicht zum Jedi-Orden. Woher soll also die starke Macht kommen? Vielleicht ist Rey die Enkelin von Obi-Wan Kenobi? Die Spannung auf das Ende der Trilogie (geplant für Dezember 2019) bleibt. «Star Wars: die letzten Jedi» ist im Handel erhältlich.

1 Liter Wasser 2 Esslöffel Salz 1 Esslöffel Zucker 1 Esslöffel Butter 500 g weisse Spargeln, geschält 300 g Magerquark 50 g geriebener Parmesan je 1 Esslöffel Rosmarin und Petersilie, fein geschnitten 1 Teelöffel Salz wenig Pfeffer 4 Rollen Pastateig 1 Ei, verkopft Spargelwasser, siedend 4 Esslöffel Butter 40 g Mandelblättchen, geröstet je 1 Esslöffel Rosmarin und Petersilie, fein geschnitten

1. Wasser in einer weiten Pfanne aufkochen. Salz, Zucker, Butter und Spargeln beigeben, aufkochen. Pfanne von der Platte nehmen, zugedeckt ca. 10 Min. ziehen lassen. Spargeln herausnehmen, abtropfen. Spargelwasser beiseite stellen. Spargelspitzen ca. 4cm lang abschneiden, längs halbieren, beiseite legen. Restliche Spargeln grob hacken, trocken tupfen.

2. Quark, Parmesan und Kräuter mit den gehackten Spargeln mischen, würzen. 3. Pastateig auf die Schablone legen. Eine Teighälfte mit Ei bestreichen. Quarkmasse vierteln, jeweils 8 baumnussgrosse Portionen darauf verteilen. Die andere Teighälfte darüberlegen, leicht andrücken, dabei eingeschlossene Luft herausdrücken, zu Ravioli schneiden. 4. Ravioli portionenweise im knapp siedenden Spargelwasser ca. 5 Min. ziehen lassen, abtropfen, warm stellen. 5. Butter in einer Pfanne warm werden lassen. Mandeln, Spargelspitzen und Kräuter beigeben, warm werden lassen, bis die Butter schäumt, auf die Ravioli verteilen. Tipp: ½ Bund Radiesli fein hacken, mit 100 g tiefgekühlten, angetauten Erbsli zu den Spargelspitzen geben, mitschwenken. Über die Ravioli verteilen und mit wenig Rohschinken anrichten.

Verfasser: Dirk Mörz


10 I Gewerbeverein Dietikon Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Stadt Dietikon: Umbau Zehntenscheune

Besuch LimmiViva (Baustelle Spital Limmattal) vom 23. Mai 2018 und zweiter Wahlgang vom 22. April 2018 leitung recht herzlich, dass wir diese Möglichkeit der Besichtigung wahrnehmen dürfen.

Die Zehntenscheune wird zum Kronjuwel Der Stadtrat hat für den Umbau der Zehntenscheune in ein «Haus der Bevölkerung» mit verschiedenen (Veranstaltungs-)Räumen einen öffentlichen Wettbewerb mit Präqualifikation ausgeschrieben. Als Sieger ging das Basler Architekturbüro Buol & Zünd Architekten BSA mit seinem Projekt Kronjuwel hervor. Am 12. März 2018 wurde das Resultat des Wettbewerbs durch den Stadtrat bestätigt. Nun soll die Planung in Angriff genommen werden.

Wichtig zu wissen: Der Spitalverband Limmattal wird von elf politischen Gemeinden des Limmat- und des Furttals getragen. Der Zweck des Verbands besteht im Betrieb des Spitals und einem Pflegezentrum. Alfons G. Florian Am 23. Mai 2018 können die Mitglieder des Gewerbevereins das Neubauprojekt LimmiViva besichtigen. Die Anzahl ist auf 50 Personen beschränkt. Melden Sie sich für diesen Anlass bitte an. Es ist die einmalige Gelegenheit, den Spitalneubau umfassend zu besichtigen, bevor das neue Spital den Betrieb aufnimmt. Es ist eine der wichtigsten Infrastrukturen im Bereich Gesundheit unseres Bezirkes. Es ist ein modernes Akutspital mit funktionellen Lösungen, guten Raumzuordnungen und kurzen Verbindungswegen. Im Neubau werden optimierte Betriebs- und Prozessabläufe möglich. Diese sind für den Stellenbedarf, die künftigen Betriebskosten sowie die Prozessqualität massgebend. Ferner wird auch ein Pflegezentrum betrieben. Wir bedanken uns bei der Spital-

KONTAKTBOX Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1 info@gvdietikon.ch www.gvdietikon.ch Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch Tel. 044 744 76 76

AGENDA Frühlingsmarkt Samstag, 12. Mai 2018, 9 bis 16 Uhr Kirchplatz Dietikon Muttertagskonzert Samstag, 12. Mai, 10 bis 11 Uhr Kirchplatz Dietikon, Stadtmusik Dietikon Stadtrundgang Dietikon Samstag, 2. Juni 2018, 9.30 bis 11.30 Uhr Treffpunkt beim Stadthaus

Wir gratulieren Roger Bachmann zur Wahl zum Stadtpräsidenten von Dietikon. Die Wirtschaftsverbände empfahlen ihn zur Wahl und sind über das klare Wahlresultat froh! Die Regierung ist gewählt. Nach der Amtseinsetzung werden zuerst die Ressorts verteilt. Es gibt viele neue Stadträte. Sie werden Zeit für die Einarbeitung und Zusammenarbeit mit der Verwaltung benötigen. Ferner werden sie sich in das Kollegialgremium einleben. Wir wünschen allen viel Kraft und Erfolg in ihrem Amt!

Gewerbeverein Dietikon Alfons G. Florian Präsident Gewerbeverein Dietikon

Perspektive Nord

Perspektive Saal

Text: Stadtverwaltung Dietikon

Bereits vor 50 Jahren wurde die Zehntenscheune als Kultur- und Veranstaltungsraum genutzt. Seit einigen Jahren wird erneut über eine kulturelle Nutzung diskutiert, steht doch das Gebäude seit Jahrzehnten grösstenteils leer. Einzig die Erdgeschossräume wurden verschiedentlich zu Lagerzwecken benutzt. Mit dem im Jahr 2016 gefällten Entscheid des Stadtrates, die Entwicklung der historischen Gebäudegruppe rund um die Taverne zur Krone neu auszurichten, ging schliesslich auch die Definition der künftigen Nutzung

der Zehntenscheune als öffentlicher Veranstaltungsraum einher. Das am 7. März 2016 durch den Stadtrat verabschiedete Konzept Kulturraum sieht drei Leuchttürme der städtischen Kultur vor. Die Zehntenscheune wird darin zum «Haus der Bevölkerung». Das Gebäude soll Dietiker Vereinen, Parteien und Organisationen wie Seniorenrat, Volkshochschule und auch Privaten für Theater- und Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Hochzeiten und Bankette zur Verfügung stehen. Damit strebt der Stadtrat eine Belebung des historischen Zentrums an.

Basierend auf dem Kulturraumkonzept hat der Stadtrat in der ersten Jahreshälfte 2017 ein Wettbewerbsprogramm durch die Hochbauabteilung ausarbeiten lassen. Im Sommer wurde der Wettbewerb mit Präqualifikation öffentlich ausgeschrieben. Insgesamt haben sich 95 Architekturbüros für das Verfahren beworben. Nach der Präqualifikationsrunde durften acht ausgewählte Teams ihre Projekte einreichen. Die Wettbewerbsjury hat Ende Februar ein Siegerprojekt auserkoren. Dieser Entscheid wurde am 12. März 2018 vom Gesamtstadtrat bestätigt.

Stadt Dietikon: Jahresrechnung 2017

Jahresrechnung 2017 Die Jahresrechnung der Stadt Dietikon schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 6.4 Mio. Franken ab (Budget: Aufwandüberschuss 4.2 Mio. Franken). Der Ertragsüberschuss resultiert aus Mehrerträgen bei den übrigen Steuern und den Grundstückgewinnsteuern sowie aus Minderaufwendungen bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe und beim Sachaufwand. Die ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres lagen um 0.8 Mio. Franken, die Steuern aus den Vorjahren 3 Mio. Franken unter dem Budget. Die Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern belaufen sich auf 6.7 Mio. Franken und liegen somit 3.2 Mio. Franken über dem Budget. Bei den übrigen Steuern wurde das Budget um rund 5 Mio. Franken übertroffen. Aus dem Ressourcenausgleich erhielt die Stadt Dietikon einen Beitrag in der Höhe von 36 Mio. Franken. Text: Stadtverwaltung Dietikon

Die einfache Staatssteuer (100%) hat sich auf 49.4 Mio. Franken erhöht (Vorjahr 48.7 Mio. Franken). Der Bruttosteuerertrag der natürlichen Personen nahm um 0.6 Mio. Franken zu, jener der juristischen Personen um 0.5 Mio. Franken ab. Sowohl bei den natürlichen Personen als auch bei den juristischen Personen ist dies den Steuern aus früheren Jahren zuzuschreiben. Die relative Steuerkraft nimmt von 2'206 Franken auf 2'314 Franken zu, was auf die höheren Er-

träge aus den übrigen Steuern zurückzuführen ist. Die Sozialabteilung schliesst um 1.9 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Zu diesem Ergebnis beigetragen haben insbesondere die Bereiche der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe mit Minderaufwendungen von rund 1.5 Mio. Franken gegenüber dem Budget sowie die Zusatzleistungen, welche mit 0.5 Mio. Franken besser abschliessen. Die gebührenfinanzierten Gemeindebetriebe Wasserversorgung und Al-

tersresidenz präsentieren ein positives Betriebsergebnis. Die Abwasserbeseitigung, die Gasversorgung und die Abfallbeseitigung weisen einen Verlust aus, welcher jedoch durch genügend Reserven gedeckt ist. Die Investitionsrechnung weist im Verwaltungsvermögen Nettoinvestitionen von 10.5 Mio. Franken aus (Budget: 17.7 Mio. Franken). Davon entfallen 8 Mio. Franken auf die Sanierung von Schulhaushochbauten. Die spezialfinanzierten Bereiche weisen einen Einnahmenüberschuss aus. Im Fi-

nanzvermögen wurden netto 0.5 Mio. Franken investiert. Als Folge der tieferen Nettoinvestitionen liegen die Abschreibungen unter dem Budget. Der Bruttoüberschuss (Cashflow) beträgt 16.1 Mio. Franken. Dies ergibt einen Selbstfinanzierungsgrad von 154%. Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Das Eigenkapital beträgt neu 103'391'000 Franken.

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Gewerbeverein Dietikon I 11

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

SVP Dietikon

Stadt Dietikon: «Vitaparcours Power Station»

Es ist geschafft: Roger Bachmann Outdoor-Fitnessanlage im Stadtpark Kirchhalde ist Dietikons Stadtpräsident Seit dem 22. April 2018 stellt die SVP Dietikon wieder den Stadtpräsidenten. Im 2. Wahlgang Der Stadtrat hat einer «Vitaparcours Power Station» im wurde Stadtrat Roger Bachmann – mit grossem Vorsprung auf seine Kontrahenten – mit Stadtpark Kirchhalde zugestimmt. Diese soll der Dietiker Bestolzen 1683 Stimmen gewählt. völkerung im Vorfeld des Stadfestes zur Verfügung gestellt werden und der Förderung der Gesundheit im öffentlichen Raum dienen. «Dietikon bewegt» – das Thema des Stadtfestes 2018 – soll damit langfristig weitergeführt werden. Text: Stadtverwaltung Dietikon

Der neu gewählte Stadtpräsident Roger Bachmann

Wahlfeier in der Music-Bar Zeus

Text und Bilder: zVg

Stadtpräsidenten tatkräftig unterstützen.

Die SVP Dietikon möchte allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen danken. Auch den unterstützenden Parteien und dem Gewerbe und der Industrie gilt der Dank. Die SVP Dietikon ist überzeugt, dass einerseits die gute Arbeit von Roger Bachmann und andererseits das Gesamtpaket «Bachmann» für die Stadt Dietikon die richtige Wahl ist. Trotz des sehr guten Resultates heisst das jetzt aber nicht, dass man sich zurücklehnen und geniessen kann, sondern jetzt heisst es, Ärmel hoch und arbeiten. Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte werden den neuen

Gründung «Junge SVP Bezirk Dietikon» Im Zuge des sechsmonatigen Wahlkampfes, der an der SVP nicht spurlos vorbeigegangen ist, haben sich viele schöne Begegnungen ergeben. Und diese haben jetzt ganz neue Wege geöffnet. So haben sich viele junge, interessierte Menschen für Roger Bachmann und die SVP eingesetzt. Zudem haben sich dann spontan junge Männer und Frauen zusammengetan und gründeten die «Junge SVP Bezirk Dietikon». Wer ebenfalls interessiert ist, kann sich auf info@svp-dietikon.ch melden.

Nach der Wahlverkündung, die grossen Jubel und Erleichterung ausgelöst hatte, zogen die Unterstützer und Unterstützerinnen ins «Zeus», um Roger Bachmann zu feiern. Er und seine Frau Katrin kamen mit etwas Verspätung zur Wahlfeier, da bereits die ersten Interviews gewünscht wurden. Roger und Katrin Bachmann wurden mit einem warmen und lang andauerenden Applaus empfangen. Zudem durfte er viele persönliche Gratulationen entgegennehmen. Nehmen Sie die Chance wahr und kommen Sie vorbei. Die Festwirtschaft bietet Verpflegungsmöglichkeiten zu friedlichen Preisen und in angenehmer Atmosphäre.

Im Sommer lässt der Stadtrat auf dem Kirchhaldenplatz eine «Zurich Vitaparcours Power Station» (ZVP) für die Bevölkerung errichten. Die ZVP ist eine Trainingsanlage aus Metallstangen, die es mehreren Personen gleichzeitig erlaubt, sämtliche Übungen eines Trainings am gleichen Ort durchzuführen. Die «Power Station» wird mit einer Übungstafel ausgerüstet, die sich an der üblichen Vitaparcours-Beschilderung orientiert. Es stehen verschiedene Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zur Auswahl. Jede Übung hat einen QR-Code, der via Smartphone auf eine Videoanleitung führt. Neben den kurzzeitigen Stadtfestivitäten unter dem Motto «Dietikon bewegt» will der Stadtrat mit der neuen Trainingsanlage das Bewegungsangebot in Dietikon nachhaltig erweitern. Er fördert damit die Gesundheit der Bevölkerung im öffentlichen Raum und kommt dem allgemein wachsenden Bedürfnis nach frei zugänglichen Sport- und Bewegungsräumen entge-

gen. Als Standort für die Trainingsanlage wurde der Stadtpark Kirchhalde ausgewählt, weil er abseits von Strassen im Zentrum liegt und einen gut erreichbaren Zugang hat. Zudem kann ein Besuch der Anlage an diesem Standort mit Lauftrainings in die nahe gelegenen Wälder optimal verbunden werden. Die neue Sportanlage wertet den Park auf und vergrössert durch ihre Nähe zur Skater-Anlage zugleich den öffentlichen Bewegungsraum. Die Gesamtkosten für die Anlage belaufen sich auf 55'000 Franken. Das Sportamt des Kantons Zürich unterstützt die «Power Station» aus dem kantonalen Sportfonds mit 10'000 Franken. Das Bildungszentrum Limmattal beteiligt sich an der Trainingsanlage mit 5'000 Franken, da es sie auch für den schuleigenen Sportunterricht nutzen will. Ein zweiter öffentlicher Sportraum ist zurzeit in Planung. Am Rande des Rapidplatzes soll nach dem Stadtfest eine Outdoor-Fitnessanlage mit diversen beweglichen Trainingsgeräten aufgestellt werden.

Leserbrief

Verbände und «ihre» PolitKandidaten… Vorbemerkung des Schreibers: Ich halte klar fest, dass es bei meinem Leserbrief nicht um persönliche «Wahl-Ressentiments» geht! Die kommunalen Erneuerungswahlen zeigten auf, dass die verschiedenen Bewerberinnen und Bewerber, die durch Verbände, Vereine portiert wurden, nur teilweise gewählt wurden. In den Gemeinden des Bezirks Dietikon sind die vermeintlich Wahlunterstützung-fördernden «Mehrpunkte-Programme» der Verbände nur noch von wenigen Bewerberinnen und Bewerbern unterzeichnet worden. Besonders erstaunlich erscheint der Rückzug einer vielversprechenden Präsidentschaftskandidatur für den zweiten Wahlgang mit dem Hinweis, dass das Gewerbe nicht hinter der Kandidatur stehe. In Dietikon sind bei den Exekutiv-Erneuerungswahlen (Stadtrat) vom 4. März 2018 folgende Fakten vorliegend: Vom Industrie- und Handelsver-

ein (IHV), vom Hauseigentümerverband (HEV) und der Interessengemeinschaft Silbern (IG Silbern) wurden geschlossen sieben Bewerber unterstützt, vier davon wurden ins Amt gewählt. Der Gewerbeverein unterstützte sechs Stadtratskandidaten – drei davon wurden gewählt. Diese Verbände, welche zusammen eine namhafte Anzahl von Mitgliedern pflegen, können wohl mit dieser «Ausbeute» kaum zufrieden sein. Denn hätten die Verbandsmitglieder geschlossen, gemäss Verbandsvorschlägen die Kandidaten tatsächlich auch gewählt, wären für die Unterstützten mehr Stimmen zusammengekommen. Es stellen sich deshalb meines Erachtens diverse Fragen, welche ich sachlich, emotionslos und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit in den Raum stelle: Haben es sich die Verbände mit der Auswahl der Kandidaten zu einfach gemacht? Besteht eine Kluft zwischen Verbandsleitungen und Mitgliedern, so dass die Vorstandsempfehlungen nicht mitgetragen werden konnten? Haben die Verbände und ihre Mitglieder zu wenig

für ihre Kandidaten unternommen? Schreckt das Verbands-Portieren der Kandidaten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eher ab, als dass es sie für die entsprechenden Wahlempfehlungen wohlwollend stimmt? Schätzen die Stimmbürger von Verbänden portierte Kandidaten als politisch zu wenig unabhängig ein? Ist das Vertrauen der Mitglieder gegenüber den Vorstandsgremien fragwürdig und lösen bei den Stimmbürgern dementsprechend Verbandsnominationen den schalen Beigeschmack von «Geklüngel und Filz» aus? Wie auch immer die Antworten mutmasslich lauten mögen, gehören die Wahlresultate grundsätzlich zur Geschichte. Sicher scheint mir allerdings, dass sich alle Beteiligten wie Verbände, Politiker, Parteien sowie auch die Stimmbürger den genannten und verwandten Fragen anlässlich ihrer persönlichen oder gemeinschaftlichen «Wahlanalysen» kritisch stellen sollten. Martin Romer Kantonsrat BDP

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12 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

119. Ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Dietikon

Der grösste Gewerbeverein im Limmattal tagte Am Mittwoch, 21. März 2018, versammelten sich im Clubhaus Reitsportzentrum Fondli 68 stimmberechtigte Gwerbler sowie acht Mitglieder, Gäste, Ehrengäste und Begleitpersonen. Text und Bilder: Christian Murer

Recht speditiv behandelte GVD-Präsident Alfons Florian das gute Dutzend Traktanden. Der Gewerbeverein Dietikon (GVD) verzeichnete im Jahr 2017 leider 22 Austritte und neun Neueintritte. Somit hat der Verein einen Bestand von 235 Mitgliedern. Die zahlreichen Austritte sind aus Firmenschliessungen und Wegzügen aus Dietikon begründet. Dennoch ist der GVD nach wie vor der grösste Gewerbeverein im Limmattal. Zum Jahresbericht des Präsidenten Auch an der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung beschloss die Versammlung einstimmig, dass der Präsident auf das Vorlesen des Jahresberichts verzichtet. Alfons Florian sprach dem ganzen Vorstand und dessen Teamleistung seinen herzlichen Dank aus. Er erwähnte auch die tatkräftige Unterstützung im Bereich Internet und Mitgliederverwaltung von Monika Wiederkehr Panzeri. Der Vorsitzende bedankte sich beim GVL-Präsidenten Gregor Biffiger und sämtlichen Präsidenten der Ortsvereine und bei der Limmattaler Gewerbezeitung. In diesem Sinne bat er die Anwesenden, weiterhin Inserate zu schalten. Er erhalte viele Rückmeldungen, dass die offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbandes Limmattal sowie der acht Gewerbevereine sehr gut ankomme. Rücktritt von Kassier Ernst Vogel Seit dem vergangenen Jahr ist Kassier Ernst Vogel pensioniert. Und so dachte er sich, dass eine jüngere Person dieses Amt übernehmen sollte. Mit Benjamin Jaggi fand er einen geeigneten Nachfolger. Jaggi ist bei der ZKB-Filiale Dietikon für die Geschäftskunden verantwortlich. Betreffend Wahlen übernahm Lucas Neff den Vorsitz und nominierte Alfons Florian als neuerlichen Präsidenten. Dieser bedankte sich herzlich für den Applaus und die Bestätigung, weiterhin als Präsident amten zu können. Augenzwinkernd sagte er: «Ich bin jetzt seit vier Jahren

Alfons G. Florian bleibt ein weiteres Jahr Präsident des Dietiker Gewerbevereins

Der vollständige Vorstand des Gewerbevereins Dietikon

Präsident und da ja alle wissen, dass ich nach sieben Jahren eine Wappenscheibe bekomme, mache ich auch gerne noch weiter.» Als neu gewählter Stadtrat kann Lucas Neff nicht mehr als Vorstandsmitglied amten. Somit stellten sich die folgenden Vorstandsmitglieder für ein weiteres Jahr zu Verfügung: Christine Dörig, Ben Jaggi, Werner Lips, Martin Romer, Stefan Schmucki, und Esther Wyss Tödtli.

Wein. Lucas Neff benützte die Gelegenheit, um sich für die Unterstützung bei den Stadtratswahlen zu bedanken. Er meinte, die Stimmen der Gwerbler seien sicher entscheidend gewesen und er versprach, das Gewerbe im Stadtrat zu vertreten.

machen. Dann kam er auf den Fall Leimgrübler zu sprechen. Dieser sei noch nicht abgeschlossen. Leimgrübler sei zurzeit arbeitslos und werde sich wahrscheinlich selbständig machen, da er in seinem Alter keine Stelle mehr finden werde. Die Kosten für den Steuerzahler in diesem Fall werden über eine Million Franken betragen. Als Nächster übernahm noch Stadtpräsident Otto Müller das Mikrophon und überbrachte die Grussbotschaft der Stadtregierung. Er dankte dem Vorstand für seine Arbeit. Der Vorstand würde seine Mitglieder sehr gut vertreten, unter anderem auch im Wirtschaftsrat der Stadt Dietikon. Müller sei schon an vielen Generalversammlungen gewesen und es gehe nicht immer so fröhlich zu und her. Dann startete der Stapi mit einigen Zahlen über Dietikon. Die Stadt habe 27'324 Einwohner, 1'707 Firmen und

17'742 Arbeitsplätze, Tendenz steigend. Im Weiteren kam Müller auf das Stadtfest vom 31. August bis 2. September 2018 zu sprechen. Dieses sei auf gutem Weg. Das GVD-Vorstandmitglied Stefan Schmucki engagiere sich wesentlich an der Organisation des Stadtfestes. Für das Festgelände im Zentrum und im Limmatfeld hätten sich fünfzig Vereine und Betriebe unter dem Motto: «Dietikon bewegt!» angemeldet. Als letzter Sprechender meldete sich Rochus Burtscher, Präsident der SVP Dietikon. Er dankte im Namen der ganzen SVP Dietikon für die Unterstützungen im Wahlkampf. Er wünschte allen Anwesenden weiterhin privat und in der Firma viel Erfolg. Zudem würde er gerne den GVD mal in den Kantonsrat einladen.

25 Jahre Mitgliedschaft beim GVD Dieses Jahr durfte der Vorstand Trudi Lüscher, Werner Schlemmer sowie lic. jur. Peter Wiederkehr zur 25 Jahren Mitgliedschaft beim GVD ehren. Geehrt wurden auch die austretenden Vorstandsmitglieder Lucas Neff und Ernst Vogel. Ernst Vogel war seit 2010 im Vorstand und Lucas Neff seit 2014, aber mit seiner Firma schon 20 Jahre im Gewerbeverein. Auch diese beiden erhielten jeweils eine feine Kiste

Grussbotschaften von Gästen Alfons Florian übergab zum Abschluss der GV das Wort an die Versammlung. Als Erster übernahm GVL-Präsident Gregor Biffiger das Mikrophon. Man bemerke und fühle das gute Klima im Gewerbeverein. Die Mitgliederwerbung sei ganz wichtig und sollte nicht durch einen Brief, sondern durch persönliche Kontakte gemacht werden. So im Schnellen weist er auf die Generalversammlung des KGV vom 17. Mai 2018 und den Gewerbekongress in Stäfa vom 8. November 2018 hin. Es freue ihn, wie die Gwerbler von Dietikon bei der Limmattaler Gewerbezeitung mit-

Als neuer Stadtrat hat sich Vizepräsident Lucas Neff vom Vorstand verabschiedet

Ernst Vogel hat sein Amt als Kassier an Beni Jaggi abgegeben

Beni Jaggi ist neuer Kassier des GVD

Noch Stadtpräsident Otto Müller überbrachte die Grüsse des Stadtrates

GVL-Präsident Gregor Biffiger orientiert

Stefan Schmucki ist verantwortlich für gesellschaftliche Anlässe und betreut die Mitglieder

SVP-Präsident und Kantonsrat Rochus Burtscher

Gemütliche Tafelrunde im Clubhaus Reitsportzentrum Fondli nach der 119. Generalversammlung


Gewerbeverein Dietikon I 13

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Neuvorstellung: Solargruppe Mittelland

Strom und Heizwärme vom eigenen Dach Seit Januar 2018 besteht die gesetzliche Regelung, dass der eigene Strom vom eigenen Dach im eigenen Haus und der Nachbarsliegenschaft kostenlos geerntet und verbraucht werden kann.

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Die Dachgrösse und die Besonnung geben einen ersten Hinweis, was überhaupt möglich ist. Die Art der Haushaltgeräte zuzüglich der E-Mobilität geben Auskunft über Strom-Bezugsgrössen. Da im Sommer, bei schönem Wetter oder insbesondere Ferienabwesenheit oft mehr PV-Strom (Photovoltaik) produziert als verbraucht wird und die Hausbatterie lediglich Strom für ein bis zwei Tage speichert, empfiehlt die Solargruppe Mittelland die Eigenversorgung auch auf die Solar-Thermie, also auf die Produktion

von heissem Brauchwasser oder Heizwärme auszudehnen. Das lohnt sich ganz besonders, denn am Total des hausinternen Eigenbedarfs hat die Heizwärme einen Anteil von rund zwei Dritteln. Zudem kann heisses Wasser in einen eigens dafür vorgesehenen, gut gedämmten Wasserspeicher über Monate gespeichert und in den kalten Tagen eingesetzt werden. In jedem Fall empfiehlt die Solargruppe Mittelland dringend einen Energieberater zumindest für eine erste Machbarkeitsstudie zuzuziehen, damit Klarheit besteht, was wünschbar, was tech-

nisch machbar und was letztlich bezahlbar ist. Der Energieberater vermittelt auch das Wissen um die baulichen Vorgänge, damit zur Mitsprache berechtigte Mitmenschen auch alle über denselben Wissensstand verfügen.

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14 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Lehrstellenbörse 4. September 2018, Schulhaus Luberzen Dietikon

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Mit der Lehrstellenbörse vom 4. September 2018 bietet die Schule Dietikon lokalen Firmen und Schulabgängerinnen und -abgängern eine Plattform, wo sie sich gegenseitig kennenlernen können.

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Text: Regina Gregori, Bilder: zVg

Das Gros der Schülerinnen und Schüler bewirbt sich zu Beginn der Lehrstellensuche mit Vorliebe bei grossen Unternehmen mit bekannten Namen. Sie hoffen damit auf bessere Karrierechancen und nehmen dafür mehrtägige Assessments in Kauf. Das Nachsehen hatten bis vor wenigen Jahren lokale Firmen, für deren Lehrstellen sich kaum Schülerinnen und Schüler aus Dietikon interessierten. «Verschiedene Firmenchefs haben sich bei der Schule gemeldet und wollten wissen, warum sie nur vereinzelt Bewerbungen von einheimischen Jugendlichen erhalten», erzählt die Schulleiterin Andrea Kengelbacher. Das war der Auslöser für die Lehrstellenbörse. Zusammen mit dem Dietiker Schulpfleger Jürg Hässig hat sie diese vor drei Jahren initiiert. In der Zwischenzeit nehmen über 30 Firmen am halbtägigen Anlass im Schulhaus Luberzen teil. Mit wenig Aufwand zur Lehrstelle Der Ablauf ist einfacher als bei einem herkömmlichen Bewerbungsverfahren. «Für die Gespräche bereiten die Ju-

Treffpunkt Turnhalle Luberzen: Hier begegnen sich HR-Verantwortliche und Stellensuchende auf Augenhöhe.

gendlichen ein Bewerbungsdossier auf maximal zwei A4-Seiten vor. Es informiert die HR-Verantwortlichen über die lehrstellensuchende Person und ihre schulischen Leistungen», erklärt die Schulleiterin. Entsprechend den offenen Lehrstellen und den Dossiers knüpfen die HR-Leiterinnen und -leiter Kontakt zu den Jugendlichen und können an einem Morgen bis zu 16 Gespräche führen. Die Schulabgängerinnen und -abgänger erhalten so die Chance, ohne vorgängig ein langes Bewerbungsprozedere durchlaufen zu müssen, direkt vor Ort mit einem überzeugenden, motivierten Auftritt zu punkten.

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Firmen, die sich für die Lehrstellenbörse interessieren, dürfen sich gerne bei der Schulleiterin Andrea Kengelbacher melden (andrea.kengelbacher@ dietikon.ch, 044 742 20 70). Sie engagiert sich für einen erfolgreichen Berufseinstieg von Jugendlichen aus Dietikon. Für dieses Jahr werden vor allem noch Firmen gesucht, die Lehrstellen für Pharmaassistentinnen, medizinische Praxisassistentinnen und Schreinerinnen/Schreiner anbieten.

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Dietikon mit neuem Internetauftritt Der neue Internetauftritt der Stadt Dietikon ist online. Die komplett überarbeitete Website www.dietikon.ch ist mobilfähig und bietet einen modernen und benutzerfreundlichen Zugang zu Informationen und Dienstleitungen der Stadtverwaltung. Text: Stadtverwaltung Dietikon

Die bisherige Website der Stadt Dietikon war acht Jahre alt und sowohl technisch, designmässig wie auch hinsichtlich der Informationsarchitektur nicht mehr zeitgemäss. Aus diesem Grund hat der Stadtrat vor zwei Jahren entschieden, in Zusammenarbeit mit der bisherigen Webagentur Innovative Web AG den Auftritt komplett zu überarbeiten. Ziel war es, die städtischen Internetseiten attraktiver und benutzerfreundlicher zu machen. Themen- und Endgerät basierte Website Der neue Internetauftritt richtet sich konzeptionell an den Bedürfnissen der Kundschaft der Stadtverwaltung aus. Sie soll die gesuchten Informationen, Dienstleistungen und Kontakte möglichst schnell und einfach finden. Die Orientierung innerhalb der Website erfolgt in erster Linie über eine Themenlandschaft und nicht wie bisher über die Verwaltungsstruktur. Die Internetnutzenden müssen bei dieser Navigationsart kein Vorwissen über Zuständigkeiten und Strukturen der Verwaltung haben, sie finden sich beim Surfen durch ihre individuelle Logik, durch ihre Situation und die persönlichen Bedürfnisse intuitiver zurecht. Das fluid-responsive Design sorgt ausserdem dafür, dass die Inhalte

sich automatisch an das Format aller häufigen Endgeräte anpassen. Neue Dienste Der Auftritt wurde mit zusätzlichen Diensten erweitert. Während der Reminder-Dienst per Mail an Termine wie Abfallsammlungen oder Veranstaltungen erinnert, erlaubt es der Abodienst, Beiträge aus bestimmten Rubriken zu abonnieren und via Mail über Neuigkeiten der Stadt informiert zu werden. Ein Newsletter mit ausgewählten Informationen und (Veranstaltungs-)Terminen rundet die neuen Dienste ab. Neu ist Dietikon ausserdem auch in den sozialen Medien präsent. Auf Facebook sind Veranstaltungsinformationen der Kultur (www.facebook. com/kulturdietikon/) und der Freizeitanlage Chrüzacher (www.facebook. com/chruezacherdietikon/) zu finden; über den Twitterkanal (www.twitter. com/stadtdietikon) werden Medienmitteilungen und Notfall-Nachrichten verbreitet. Eine Social-Media-Leiste mit Facebook-, Google+- und Twitter-Button erlaubt es den Nutzenden, Beiträge oder Veranstaltungshinweise über die sozialen Netzwerke weiterzuempfehlen. Es werden datenschutzkonforme Lösungen eingesetzt, damit möglichst wenig Datenspuren hinterlassen werden.

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Eigene Domaine für Schule und Alter Während die Schule wie bis anhin zwar im städtischen Internetauftritt integriert ist, aber über einen eigenen Auftritt verfügt (www.schule-dietikon. ch), wird neu auch für Seniorinnen und Senioren eine eigene Domäne (www.alter-dietikon.ch) in die Stadtseiten eingebunden. Im Moment haben beide Webauftritte noch nicht den gleichen technischen Stand wie die übrigen städtischen Internetseiten. Auf Mobilgeräten werden die Seiteninhalte klein gezoomt. Auch diese Webauftritte werden jedoch ab dem Sommer 2018 technisch erneuert. Die Homepage der Stadt war für die Webagentur ein Pilotprojekt mit Einsatz der neusten Technik. Organisation Für den Internet-Relaunch hat die Stadtverwaltung einen grossen personellen und zeitlichen Einsatz geleistet. 25 Administratorinnen und Administratoren aus allen städtischen Abteilungen und Bereichen wurden geschult und haben in Zusammenarbeit mit ihren Vorgesetzten den gesamten bestehenden Inhalt überprüft, weitgehend neu aufbereitet und ausgebaut. Die Gesamtprojektleitung lag bei der Stadtkanzlei. Für die externen Kosten des Relaunches hat der Stadtrat rund 54'000 Franken bewilligt.

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16 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Stadt Dietikon: Rückmeldungen zur Verwaltungsarbeit

Lob- und Mangelmelder stösst auf Interesse Die Stadt betreibt im Internet einen Lob- und Mangelmelder, den die Bevölkerung für Mangelmeldungen und Rückmeldungen zu Dienstleistungen der Verwaltung nutzen kann. Im letzten Jahr gingen 60 Unterhaltsmängel sowie neun Rückmeldungen zur Verwaltungsarbeit ein. Text: Stadtverwaltung Dietikon

Die Dietiker Bevölkerung nutzte im vergangenen Jahr vermehrt die Möglichkeit, übers Internet der Verwaltung unbürokratisch Lob und Kritik zu geben, aber auch Mängel an der Infrastruktur zu melden. Das freut den Stadtrat, zeigt es doch, dass sich die Bevölkerung für eine lebenswerte Stadt engagiert. Im letzten Jahr sind bei der Stadt 60 Unterhaltsmängel gemeldet worden (2016: 44). Mehrheitlich wurde Abfall und Littering im öffentlichen Raum, an Strassen sowie Grünflächen bemängelt. Gefolgt von Meldungen zu kaputten Beleuchtungen; vereinzelte gab es zu Verkehrsführung, Signalisation, Strassenbelägen und defekten, herrenlosen Fahrrädern.

Die Stadt ist übers ganze Jahr bestrebt, die von der Bevölkerung angezeigten Missstände auf öffentlichem Grund so schnell wie möglich zu beheben. Oft ist es jedoch so, dass Meldungen Privatgrund betreffen und die Stadt keinen direkten Einfluss nehmen kann. Die Dienstleistungen der Verwaltung erhielten zwei positive Feedbacks, sieben Mal gab es Kritik (2016: je 4 Mal Lob und Kritik). Für Lob sorgte die schnelle Reaktion der Verwaltung zugunsten einer mobilen Toilettenanlage auf der Nötzliwiese, kritisch beurteilt wurde hingegen beispielsweise die Duldung der orangen O-Bikes auf öffentlichem Grund oder die nicht ausreichend vorhandenen Besucherparkplätze im neuen Stadtteil Limmatfeld.

Volksabstimmung

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7. Mai 2018, 19.30 Uhr, Schlieren 16. Mai 2018, 19.30 Uhr, Oberengstringen 17. Mai 2018, 19.30 Uhr, Dietikon 23. Mai 2018, 19.30 Uhr, Geroldswil

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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Limmattals Am 10. Juni 2018 entscheiden die Stimmberechtigten der acht Träger­ gemeinden von Limeco über den Kauf des Coop­Areals in Dietikon. Für die langfristige Sicherung von Regiowärme, Abfallentsorgung und Abwasserreinigung in den Limmattaler Gemeinden ist der Landkauf eine einmalige Chance: Das Areal sichert den heute fehlenden Raum für die zukünftige notwendige Erweiterung der Abwasserreinigungsan­ lage (ARA) und die Erneuerung der Kehrichtverwertungsanlage (KVA). Damit Sie sich selbst ein Bild über diese wichtige Investition in die saubere Zukunft des Limmattals machen können, laden wir Sie herz­ lich an unsere Info­Abende ein. Wir informieren im Detail über den Landkauf und beantworten Ihre Fragen. Wir freuen uns auf eine offen geführte Diskussion und eine rege Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

G e n o s s e n s c h a f t

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Montag, 7. Mai 2018, 19.30 Uhr Bühnen­ und Gartensaal Spital Limmattal, Urdorferstrasse 100 8952 Schlieren Mittwoch, 16. Mai 2018, 19.30 Uhr Zentrumssaal Gemeindezentrum, Im Zentrum 1 8102 Oberengstringen Donnerstag, 17. Mai 2018, 19.30 Uhr Parlamentssaal Stadthaus, Bremgartnerstrasse 22 8953 Dietikon Mittwoch, 23. Mai 2018, 19.30 Uhr Hotel Geroldswil, Huebwiesenstrasse 36 8954 Geroldswil

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 17

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Editorial

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil: Marco Kälin ist neuer Präsident

Die Schweizer Wirtschaft läuft auf Hochtouren – der Wohlstand auch!

Michael Deplazes Hocherfreut nehme ich fast täglich die Meldungen der prosperierenden Schweizer Wirtschaft zur Kenntnis. Die Wachstumsrate entwickelt sich dynamischer als von vielen Forschern prognostiziert, erwartet werden satte 2.5% im laufenden Jahr. Genauso erfreulich ist, dass viele Unternehmen wieder Jobs zu besetzen haben. Die Beschäftigtenzahlen belegen einen eindeutigen Trend; die Erwerbslosenquote nimmt weiter ab, alleine im Monat März um 0,3% auf 2.9%. Und das heisst, dass innerhalb eines Jahres rund 22‘000 Menschen wieder eine Beschäftigung fanden. Und damit wieder auf dem Weg zum Wohlstand sind.

Von dieser Entwicklung profitieren alle Unternehmen in der Schweiz, egal welche Produkte und Dienstleistungen sie anbieten. Befeuert wird unsere Wirtschaftsentwicklung auch mit dem steigenden Eurokurs. Die Bevölkerung gibt wieder mehr Geld für konjunkturabhängige Anschaffungen aus, unter anderem für Möbel und Haushaltsgeräte, Kleider und Schuhe sowie Freizeit und Kultur. Für viele Einkaufstouristen, welche mit ihrem Spargedanken Arbeitsplätze und Lehrstellen in der Schweiz gefährden, lohnt sich die Fahrt über die Grenze nicht mehr um jeden Preis. Die Autoschlangen an den Grenzübergängen werden wieder kürzer. Wohlstand entsteht nicht alleine durch Zuwachs von Geld. Zum Wohlstand gehört auch die Lebensqualität. Tragen wir Sorge zu unserem Wohlstand, welcher durch harte Arbeit, Innovation aber auch durch Rechtssicherheit entstanden ist. «Wohlstand ist etwas Gutes, aber man muss ihm gewachsen sein.» Quelle: Richard von Weizsäcker Michael Deplazes, Gemeindepräsident Geroldswil

AGENDA

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KONTAKTBOX

«Es lohnt sich, Mitglied zu sein» Wer dem Unternehmer und Schweizer Tierheimunterstützer und Tierfreund Marco Kälin begegnet, weiss, dass ihm ein Unternehmer mit viel Lebenserfahrung und Sachverstand gegenübersteht. Mit beiden Beinen fest am Boden, mangelt es ihm nicht an Offenheit und fröhlicher Gesinnung. Der neue Präsident des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil erläutert uns seine Pläne. Interview und Bild: Harald Tappeiner

Limmattaler Gewerbezeitung (LGZ): Herr Kälin, welches sind Ihre Ambitionen, seit Sie das Amt des Gewerbepräsidenten von Geroldswil-Oetwil im März übernahmen? Marco Kälin: In einem ersten Schritt habe ich die internen Abläufe des GVGO analysiert und die für mich ersichtlichen Schwachstellen in der digitalen Kommunikation untereinander erfasst. Ich setze auf eine informative, schlagkräftige und schlanke Vereinigung, von der alle Mitglieder profitieren können. Dieses Ziel möchte ich im ersten Amtsjahr verwirklichen. Welches sind Ihre weiteren Vorhaben? Es ist mir wichtig, dass die Mitglieder unseres Gewerbevereins einen Vorteil gegenüber Nichtmitgliedern haben. So ist eine informative Homepage in Planung, die den Mitgliedern, vor allem aber auch den Kleinunternehmen und Neugründern als Hilfestellung dienen wird. Weiter möchten wir mit vergünstigten Werbemöglichkeiten einen Kommunikationskanal zwischen den Mitgliedern und der heimischen Bevölkerung öffnen. Von welchen Vorteilen können die Mitglieder eines Gewerbevereins profitieren? Zurzeit trifft man sich zu gemeinsamen Anlässen, veranstaltet gemeinsam Auftritte wie das Kellerfest in Oetwil oder unternimmt Besichtigungen in Unternehmen. Unsere Internetseite möchte ich nun mit einer vielfältigen

Softwarepalette erweitern, mit kostenlosen und günstigen Werkzeugen, aber auch Links, die rechtliche Fragen beantworten. Wie wollen Sie den Gewerbeverein generell bekannter machen? Im Idealfall schaffen wir es, die Bevölkerung aktiv als Gönnerinnen und Gönner in den GVGO einzubinden. Im Gegenzug erhalten sie Preisvorteile in den Fachgeschäften unserer Mitglieder. Zudem werden sie zu speziellen Anlässen und Veranstaltungen eingeladen. So kann ein Mehrwert für die Bevölkerung und das Gewerbe geschaffen werden, der beide Seiten miteinander verbindet. Ist die Wahrnehmung richtig, dass es an kleineren Handwerksunternehmen fehlt, weil nur die grösseren Betriebe die Aufmerksamkeit im Internet erzielen? Nein, diese Wahrnehmung täuscht. Der überwiegende Anteil an Betrieben in der Region und auch in der Schweiz bilden die Kleinunternehmen. Der KGV führt diesbezüglich eine Liste aller Gewerbebetriebe. Allerdings haben grössere Unternehmen auch ein massiv grösseres Werbebudget zur Verfügung und können sich besser und prominenter in den Fokus der Allgemeinheit stellen. Dies wiederum führt zu einem höheren Bekanntheitsgrad. Haben Sie Ambitionen, sich auch im Limmattaler oder im kantonalen Gewerbeverband einzubringen? Ich hege im Moment keine Ambitionen, mich in den GVL oder KGV

Marco Kälin tüftelt in seiner Werkstatt

(KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich) einzubringen. Wenn der GVGO einmal wirklich attraktiv dasteht und ich meinen Leistungsausweis erarbeiten konnte, überlege ich mir diese Frage noch einmal. Wie lange sind Sie schon im Gewerbeverein? Meine Firma, die frühere DWV AG, heute Notnagel GmbH, ist seit Frühjahr 2006 Mitglied des GVGO. In dieser Zeit haben meine Vorgänger viel verändert und den GVGO der Zeit angepasst. Auf dieses robuste Fundament möchte ich nun weiter den Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil aufbauen und weiterbringen. Mit den top motivierten Vorstandsmitgliedern an meiner Seite sehe ich darin kein Problem, die gefassten Ziele in den kommenden Jahren erfolgreich zu erreichen. Danke für das Gespräch.

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil: Gwerblertreff

Die Odyssee des Spitals Limmattal Die Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil trafen sich zur Besichtigung des Spitals Limmattal.

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil info@gvgo.ch, info@gvgo.ch

Marco Kälin, Präsident m.kaelin@not-nagel.ch Tel. 043 322 32 80, Mobile 079 901 93 39

Text und Bilder: Harald Tappeiner

Das in die Jahre gekommene Limmattal-Spital ist des Wartens müde geworden. So sollte das einst bestehende «Limmi» mit Baujahr 1970 bis zum dritten Stock zurückgebaut werden und darauf ein Anbau erstellt werden. Doch die Pläne wurden nie realisiert. Und im Jahr 2007 wurde über das Hochhaus abgestimmt – jedoch ebenso ohne Erfolg. Doch nun scheint das neue Projekt mit Namen «LimmiViva» solide auf Kurs. Jedenfalls zeigten sich die Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil an ihrer Führung tief beeindruckt. So wird nämlich ein komplett neues

Spital aus dem Boden gestampft, welches keinen Bezug mehr zum alten Spital hat. Wie Spitaldirektor Thomas Brack erklärte, konnte die Trendwende mit einem Wettbewerb im Jahr 2012 eingeleitet werden. Und bereits im September 2014 erfolgte der Spatenstich. Ein Jahr später war der Aushub dann vollendet und schliesslich konnten auch die oberen Betondecken gegossen werden. Grosse Zimmer – Umzug der Kapelle Der Spitalverband seinerseits rekonstruiert eine Kapelle, die schon auf dem früheren Gelände vorhanden war. Im Spital besteht zudem ein interkon-

Spitaldirektor Thomas Brack leitet die Führung höchstpersönlich

fessioneller Raum der Stille, der neu gebaut und eingerichtet wird. Ganz dem aktuellen Trend entsprechend werden den Patienten im privaten und halbprivaten Bereich geräumige Einzel- und Zweierzimmer zur Verfügung gestellt. Diese scheinen erstaunlich geräumig und sind mit WLAN ausgestattet. Innovativ zeigt sich das Spital, indem es mit der Wärmepumpe im Winter Energie spendet. Demgegenüber führt es im Sommer wieder Wärme zurück. Abschluss der Arbeiten: Spitalübergabe am 14. September, Einweihung am 15. September und Inbetriebnahme am 22. Oktober 2018.

Die Gewerbler aus Geroldswil und Oetwil inspizieren ein Krankenzimmer


18 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Statements

Generalversammlung des Gewerbevereins Engstringen

Alle Traktanden einstimmig angenommen Vereine fördern den Zusammenhalt in jeder Gemeinde. Im Gewerbeverein Engstringen wird dies besonders gross geschrieben. Unter- und Oberengstringen haben sich zusammengetan, um das lokale Gewerbe zu fördern und um sich gegenseitig zu unterstützen.

Warum sind Sie Mitglied des Gewerbevereins Engstringen GvE? Rolf Wyssling, Wyssling Treuhand + Verwaltungen GmbH «Meine Partnerin war schon vor mir Mitglied des GvE. Als ich dann erfuhr, dass ein Revisor gesucht wird, entschloss ich mich vor zwei Jahren spontan beizutreten und mich zur Wahl zu stellen.»

Yvonne Ruwoldt, Goldschmiedin Yvonne Ruwoldt «Ich finde es wichtig, dass man einander im Dorf kennt und den Zusammenhalt fördert. Besonders schön finde ich, dass wir Gewerbler zusammenstehen und uns gegenseitig berücksichtigen.»

Richard Nydegger leitet die Generalversammlung (Bildmitte) gewohnt souverän Text und Bilder: Ines Tanner

Richard Nydegger, Präsident des Gewerbevereins Engstringen (GvE) eröffnete die 64. Ordentliche Generalversammlung nach einem Apéro und einem Nachtessen und begrüsste die 38 anwesenden Stimmberechtigten, ihre Begleitungen und die Gäste. Darunter befanden sich Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbandes Limmattal, Thomas Hess, Geschäftsleiter des KMU- und Gewerbeverbandes Kanton Zürich (KGV), und der Oberengstringer Gemeindepräsident André Bender. Letzterer richtete – bevor die Traktanden abgehandelt wurden – ein Grusswort an die Mitglieder des GvE. Er sprach über die Rolle der Standortförderung und über die Wichtigkeit, die Grenzen zwischen den Kantonen Zü-

Rolf Wyssling degustiert den Wein kurz vor dem gemeinsamen Nachtessen

rich und Aargau zu überwinden. Er sagte: «Das Limmattal beginnt irgendwo in Zürich und hört irgendwo im Aargau auf.» Gleichbleibender Mitgliederbeitrag Danach leitete Richard Nydegger zu den zehn Traktanden über. Alle wurden einstimmig angenommen. Zu reden gaben aber bei den Finanzen die Jahres- und die Kurierrechnung. Insbesondere die Verluste gegenüber dem budgetierten Betrag. Sie entstanden durch höhere Ausgaben für Druckkosten für Couverts und Briefpapier und den Mindereinnahmen wegen geringerer Inserateneinnahmen für den Kurier. Total ergab sich ein Nettoverlust von knapp 6‘300 Franken. Erfreulicherweise muss der Mitgliederbeitrag nicht angehoben werden und auch

diese Traktanden wurden schliesslich einstimmig angenommen. Drei Firmen mehr Unter den Traktanden sieben und acht waren die Aus- und Neueintritte von Mitgliedern zu erfahren. Die Mitgliederzahl hat sich um drei Firmen erhöht und beträgt jetzt 117. Beim Traktandum Wahlen wurde Jackie Rubi als Nachfolgerin für den ausscheidenden Revisor Rolf Wyssling mit lautem Klatschen gewählt. Ebenso wurde der Vorstand bestätigt. Da es keine Anträge von Mitgliedern gab, richteten beim letzten Traktandum «Verschiedenes» zuerst Thomas Hess und anschliessend Gregor Biffiger einige Dankesworte an die Engstringer Gewerbler. Danach schloss Richard Nydegger die Generalversammlung.

Caroline Jelenz, Passivmitglied «Früher war ich mit meiner Massage-Praxis ein aktives Mitglied. Nachdem ich mein Geschäft aufgeben musste, wollte ich aber weiter auf dem Laufenden bleiben. Jetzt bin ich Passivmitglied.»

Hans-J. Trulley, Jean’s Weinladen H.-J. Truelly & Co. «Ich bin schon lange dabei und kenne dadurch die meisten Mitglieder persönlich. Es ist immer schön, alle zu treffen, meine Kontakte zu pflegen und ich fühle mich einfach wohl hier.»

Norbert Gantner, Steuern-Mobil «Ich wohne in Oberengstringen und bin eben erst im GvE als Neumitglied aufgenommen worden. Ich freue mich darüber, denn die Solidarität, die hier untereinander besteht, ist beeindruckend.»

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Arun Banovi, Banovi und Partner GmbH «Vor allem, weil wir hier alle unter Gleichgesinnten sind. Und, gerade an solchen Veranstaltungen, wie die Generalversammlung eine ist, ergibt sich die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.»

Sergio Pallaoro, Pneushop Sergio Pallaoro GmbH «Wegen der tollen Kameradschaft, die unter uns herrscht und wegen des regelmässigen Gedankenaustausches mit anderen Mitgliedern. Das ist immer informativ und interessant.»

Alexander Giannopoulos, Diamantcut AG «Ich finde der GvE ist eine gute Sache. Ich lerne immer wieder neue Menschen kennen. Das Wichtigste für mich ist aber die Tatsache, dass ich auch Probleme aus anderen Branchen erfahre.»

Maja Stüssi, mach4 Immobilien-Treuhand GmbH «Ich finde, es gehört einfach zum Geschäftsleben dazu, sich im Gewerbeverein zu präsentieren. Ausserdem soll man das lokale Gewerbe unterstützen und, wenn immer möglich, berücksichtigen.»

Robert Nitschké, Nitschké Maler «Schon mein Vater und mein Grossvater hatten hier ihr Geschäft und ich auch seit fast 40 Jahren. Ich bin mit dem lokalen Gewerbe also verwurzelt. Schön ist, dass wir uns gegenseitig unterstützen.»

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AGENDA Infoabend Landkauf Limeco Mittwoch, 16. Mai 2018, 19.30 Uhr Gemeindesaal, Oberengstringen

Gewerbeverein Engstringen Sonnenbergstrasse 14, 8102 Oberengstringen neon-nydegger@bluewin.ch www.gvengstringen.ch

Flohmarkt für Alle Samstag, 2. Juni 2018, 14 bis 17 Uhr Pausenplatz vor der Bibliothek Unterengstringen

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Gewerbeverein Engstringen I 19

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

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Armbrustschiessen ist ein moderner Sport und bietet den idealen Ausgleich zur Hektik im Alltag. Text: zVg

Unruhe, Anspannung, Stress und Mühe mit der Konzentration prägen bei vielen Jugendlichen und auch Erwachsenen den täglichen Alltag. Armbrustschiessen ist ein beruhigendes Hobby, bei dem diese unerfreulichen Symptome abgebaut, aber gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit geschult werden kann. Der Verein Armbrustschützen Oberengstringen sucht dringend neue Mitglieder. Willkommen sind Jugendliche ab zwölf Jahren und auch Erwachsene, die im ruhigen und umweltfreundlichen Sport unverbindlich schnuppern und die flotte Kameradschaft kennen lernen möchten.

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Gewerbeverein Weiningen 3. Berufsmesse an der Oberstufe Weiningen vom 20. März 2018

Kontakte für die berufliche Zukunft Mit vollem Erfolg hat auch dieses Jahr die 3. Berufsmesse an der Oberstufe Weiningen für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sek stattgefunden. Text und Bilder: zVg

Im grossen Saal haben 25 Betriebe aus verschiedenen Branchen knapp 40 Lehrberufe vorgestellt. Viele Betriebe sind der Berufsmesse treu geblieben und zum dritten Mal dabei. Neu durften die Betriebe die Interviews der Schülerinnen und Schüler mit Feedbacks bewerten. Dadurch hat die Schule grosses Interesse und sehr viel Schwung hineingebracht, was für beidseitige Zufriedenheit gesorgt hat. Das Ziel ist und bleibt es, den ca. 180 Schülerinnen und Schülern erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu ermöglichen. Der kleine Rahmen sollte den Jugendlichen helfen, Hemmschwellen zu überwinden und direkt und unkompliziert in Kontakt zu Ausbildnern und vor allem Lernenden zu kommen. Die Veranstaltung ist bei Schülerinnen, Schülern und Betrieben sehr beliebt. Denn es entstehen viele Schnuppermöglichkeiten und in den letzten

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Interessierte Schülerinnen und Schüler unterhalten sich mit motivierten Ausbildnern und Lernenden

Jahren sind daraus auch Lehrverträge zustande gekommen.

Weitere Berichte auf: www.oberstufeweiningen.ch

!NEU! Das Lift-Projekt an der Oberstufe Weiningen

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20 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Baustelle Limmattalbahn

Grosse Fortschritte auf der Baustelle Die Bauarbeiten zwischen Zürich Farbhof und Schlieren Geissweid kommen gut voran. Trotz der teils widrigen Wetterverhältnisse sind die Arbeiten terminlich und kostenseitig auf gutem Weg. Im Frühling werden bereits die ersten Gleise verlegt und eine Musterhaltestelle aufgebaut. Text und Bilder: zVg

Auch das Verkehrskonzept bewährt sich: Seit Beginn der Bauarbeiten staut sich der Verkehr kaum mehr als vorher. Das ist auch den Verkehrsteilnehmenden zu verdanken, die sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase rasch an die neue Situation angepasst haben. Ebenso gingen aus der Bevölkerung nur wenige Reklamationen ein. Die Beanstandungen konnten jeweils rasch gelöst werden. Intensive Arbeiten auf dem Stadtplatz Im Januar wurde der Baubereich von der Süd- auf die Nordseite der Zürcherstrasse Schlieren umgestellt. Nach der Erstellung der Werkleitungen gestaltet der zuständige Unternehmer in den nächsten Monaten die neue Strassenoberfläche. Sobald die Arbeiten an den beiden Fahrspuren abgeschlossen sind, folgt im Sommer der Trasseebau für die Gleise der Limmattalbahn in der Strassenmitte. Auf dem Geissweid-Platz wird ebenfalls weiter gearbeitet. Neben den Werkleitungen liegt hier der Fokus auf den Stützmauern und den Fahrleitungsfundamenten. Kürzlich begann der Gleisbauer mit dem Verlegen der Tramgleise. Als erstes wird die Wendeschlaufe erstellt. Anschliessend verlegt die Baufirma die Gleise Richtung

Stadtplatz Schlieren. Zudem wurde bis Mitte April die Musterhaltestelle der Limmattalbahn aufgebaut – ein Prototyp der zukünftigen Wartehalle, an der funktionelle und ästhetische Punkte getestet werden. Seit Beginn dieses Jahres ist auch der Stadtplatz Schlieren eine grössere Baustelle. Die Tiefbauunternehmen verlegen zurzeit mehrere Werkleitungen. Anfang April wurde der Tiefbau der neuen Haltestelle Stadtplatz gebaut. Die erste intensive Bauphase der ersten Etappe folgt in den Sommerferien 2018, bei welcher der Verkehr rund um den Stadtplatz Schlieren eingeschränkt werden muss. Sadt Zürich: Verkehrsumstellung im Sommer Auf dem Gebiet der Stadt Zürich dauern die Bauarbeiten länger: Entlang der Badenerstrasse in Zürich laufen die Bauarbeiten nach wie vor auf der Südseite der Strasse. Vor den Sommerferien 2018 wird der Baubereich auf die Nordseite der Badenerstrasse gelegt. Ein Jahr darauf folgt mit der Intensivbaustelle Farbhof der Abschluss der Hauptbauarbeiten der ersten Etappe.

Die Bauarbeiten kommen gut voran

Alle Informationen zu den Bauarbeiten finden Sie unter: www.limmattalbahn.ch

Grossbaustelle für die Limmattalbahn

Intensive Arbeiten auf dem Stadtplatz Schlieren

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Vollmondnächte, jeweils ab 20.00 Uhr: Dienstag, 29. Mai 2018 Freitag, 29. Juni 2018 Freitag, 27. Juli 2018 (Mondfinsternis) Samstag, 25. August 2018 Informationen und Anmeldung Bio- und Gartenbad Im Moos, Schulstrasse 48, 8952 Schlieren 044 730 81 31 www.schlieren.ch


Gewerbeverein Schlieren I 21

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

GV Gewerbeverein

Schlieren, die zweite Limmatstadt

Der Vorstand Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Illustre Gäste und zwei Stadträte Pünktlich zum Apéro um 18 Uhr an diesem 22. März finden sich bereits die meisten an der Generalversammlung teilnehmenden Gewerbler im Saal des Stürmeierhuus ein und rege Gespräche prägen diesen Vorspann. Bis einer der beiden Präsidenten, Diego Albertanti, zur Jahresversammlung ruft und sich 39 Stimmberechtigte und etliche Gäste an die gedeckten Tische setzen. Albertanti heisst die Mitglieder willkommen, auch verschiedene Gäste, unter ihnen Albert Schweizer, Wirtschafts- und Standortförderer von Schlieren, Urs Maag, Vertreter der Wirtschaftskammer Schlieren, Eugen Wiederkehr von der Limmattaler Gewerbezeitung und Gastreferent Martin Sturzenegger, Tourismus-Direktor Zürich. Freudig wird auch festgehalten, dass inzwischen zwei Stadträte zu den Mitgliedern zählen, nachdem zu Stefano Kunz kürzlich Andreas Kriesi in den Stadtrat gewählt worden war. Geschliffene Einigkeit durch alle Traktanden hindurch «Besten Dank, dass Ihr nicht wollt, dass ich den Jahresbericht vorlese», lacht Albertanti, und in der Tat, es herrscht geschliffene Einigkeit bei al-

Albert Schweizer – Wirtschafts- und Standortförderer

len Traktanden, so dass es für die Stimmenzähler insgesamt eine einzige Enthaltung zu vermelden gibt. Die Mutationen hält die Protokollantin Heidi Seifritz fest, erfreut ist man über vier Neumitglieder. Mit den Aktivund Passivmitgliedern, den ständigen Gästen und den Ehrenmitgliedern bringt es der Gewerbeverein Schlieren auf stolze 187 Mitglieder. Grussbotschaften Stefano Kunz bedankt sich für die Unterstützung bei der Wiederwahl in den Stadtrat. Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbands Limmattal, mahnt gewählte Politiker, ihre Versprechen nicht zu vergessen. Ein Anliegen ist ihm die Erwähnung der Lehrstellenbörse. Es ist verdankenswert, wenn sich Gewerbetreibende zur Verfügung stellen, Schulabgängerinnen und -abgänger für eine Schnupperlehre aufzunehmen. Eine verpasste Chance Albert Schweizer bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein und berichtet von seinen Tätigkeiten, auch vom Erfolg, den Schlieren hinsichtlich Arbeitsplätze, Start-up-Förderung und Wohnungsanbieter verzeichnen kann. Das Nein der Stimmbürger zum Stadtsaal tue weh, sagt Schweizer, der fünfzehn Jahre lang an diesem Ziel mitgearbeitet hat-

te. Schlieren werde die erste Stadt ohne Stadtsaal sein und hier geht Schweizer mit wohl praktisch allen Anwesenden einig: Schlieren hat eine Chance verpasst. Man schaue aber vorwärts und hoffe, dass Schlieren bald ein zweites Hotel vorweisen könne. Zunächst sei anderes angesagt, so auch die 650'000 Franken Sponsorengelder fürs Schliere-Fäscht einbringen zu können, Sponsoren seien deshalb herzlich willkommen. Ein Blick in das laufende Jahresprogramm zeigt: Der Gewerbeverein Schlieren ist aktiv. Das Limmattaler Oktoberfest am 13. September, die Schlieremer Chilbi, das Wirtschaftspodium, der Gewerbler-Kongress, die Delegiertenversammlung und – mit Blick ins 2019 – der Neujahrsapéro sowie die nächste Generalversammlung am 28. März 2019 sind nur einige der Daten, welche auf die vielfältigen Aktivitäten hinweisen. Auch das Schlierefäscht (30. August bis 8. September 2019) wird erwähnt. So sind für dieses und das nächste Jahr 20'000 Franken budgetiert, die einen Event am Schlierefäscht decken sollen. Damit will man den Gewerblern etwas zurückgeben. Ob es dann Elton John oder halt doch ein anderer sei, den man engagiere, sei noch offen, witzelt Albertanti. Weder Fragen, An-

merkungen, Vetos noch Bemerkungen stören das reibungslose Abarbeiten der Traktandenliste. Mit berechtigtem Stolz berichtet Vorstandsmitglied und Werberin Nathalie Kistler über die von ihr betreute Homepage: 7'566 Nutzer auf der Website, User, die immer wieder auf die Seite zurückkämen, damit also 16'352 Seitenaufrufe. Nicht schlecht für einen Verein von knapp 190 Mitgliedern, meint sie und ermuntert zugleich, mit Mitteilungen und Event-Ankündigungen an der Gestaltung der Website mitzuwirken.

öffentliche Hand (Stadt und Kanton) beigesteuert. Dass beim Tourismus Zürich weiter gedacht wird, auch das Limmattalgebiet, das ganze Seegebiet inkl. Pfäffikon und Rapperswil, ja selbst Winterthur, Baden und Zug mit einbezogen werden, beeindruckt. Schlieren ist also mitgemeint. Schlieren, die zweite Limmatstadt.

Schlieren, die zweite Limmatstadt Nun ist der Moment für Gastreferent Martin Sturzenegger gekommen. Seinen Vortrag wolle er in zwei Teilen halten, einen ersten Teil über Zürich, eher trocken, wie er meint, Zahlen halt, aber im zweiten Teil werde es interessanter, gehe es um Attraktionen. Die Art der Werbung laufe nicht über Geographie, es interessiere niemanden, wo die Kantonsgrenzen durchgingen. Jedoch würden ausgewählte Zürcherinnen und Zürcher über ihre Stadt berichten, das Persönliche sei es, was Lust mache, in diese Stadt zu kommen. Finanziert werde die Werbung ausserdem hauptsächlich über Private, lediglich etwa 7% würden durch die

Referent Martin Sturzenegger

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22 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Stadt Schlieren: Jahresrechnung 2017

Finanzierungslücke trotz positivem Jahresabschluss Die Jahresrechnung 2017 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 3.614 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 0.986 Mio. Franken. Die Nettoinvestitionen betragen 33.421 Mio. Franken und der Selbstfinanzierungsgrad 35.5 %. Aufgrund des Finanzierungsfehlbetrages von 21.547 Mio. Franken steigt die Nettoverschuldung trotz positivem Ergebnis stark an. Die Nettoschuld pro Einwohnerin und Einwohner steigt auf 2'609 Franken (Vorjahr 1‘453 Franken). Die Steuerkraft kommt bei ca. 2'846 Franken zu liegen. Die Eigenkapitalquote erreicht 39.5 % (Vorjahr 46.0 %). Text: Stadtverwaltung Schlieren

Die Stadt Schlieren profitiert vom positiven wirtschaftlichen Umfeld und verzeichnet anhaltend hohe Steuereinnahmen. Einem Aufwand von 158.475 Mio. Franken steht ein Ertrag von 162.089 Mio. Franken gegenüber. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 0.986 Mio. Franken. Zum erfreulichen Ergebnis der Erfolgsrechnung trugen die Quellensteuern natürlicher Personen (2.365 Mio. Franken), die Einkommenssteuern natürlicher Personen früherer Jahre (2.003 Mio. Franken) sowie die Gewinnsteuern juristischer Personen des Rechnungsjahres (1.565 Mio. Franken) bei. Des Weiteren fielen die Kapitalsteuern (0.670 Mio. Franken) sowie die Vermögenssteuern (0.377 Mio. Franken) leicht höher aus als erwartet. Ein tieferer Sachaufwand (2.011 Mio. Franken), tiefere Arbeitgeberbeiträge an die Pensionskasse (0.693 Mio. Franken) sowie geringere Zinsaufwendungen für das Fremdkapital (0.596 Mio. Franken) trugen darüber hinaus zum positiven Jahresergebnis bei. Negative Abweichungen gegenüber dem Budget 2017 sind insbesondere bei den Pflegefinanzierungen der Alters- und Pflegeheime (0.738 Mio. Franken) sowie der ambulanten Krankenpflege Spitex (0.373 Mio. Franken) zu verzeichnen. Hinzu kommt ein Ausreisser bei den Gewinnsteuern juristischer Personen früherer Jahre (4.717 Mio. Franken) anlässlich einer definitiven Steuerveranlagung. Infolge Werthaltigkeitsprüfungen mussten ausser-

planmässige Abschreibungen auf Anlagen des Verwaltungsvermögens vorgenommen werden (0.739 Mio. Franken). Die Erträge der Grundstückgewinnsteuer fielen aufgrund von Rückstellungen zudem um 0.612 Mio. Franken tiefer aus als budgetiert. Der Vollzug der Landhandelsgeschäfte im Zusammenhang mit der zweiten Etappe der Limmattalbahn ist in der Schwebe, da diesbezüglich eine Urnenabstimmung ansteht. Die damit verbundenen Landhandelsgeschäfte und Buchgewinne im Umfang von rund 1.763 Mio. Franken sind bis zum Volksentscheid auf Eis gelegt. Steuerkraft sinkt nach Rekordjahr Nach dem Rekordjahr 2016 pendelt sich die (provisorische) Steuerkraft für das Rechnungsjahr 2017 bei ca. 2'846 Franken pro Einwohner ein (Vorjahr definitiv 3'741 Franken). Die Steuerkraft kommt damit nach einem Ausreisser nach oben wieder unter das massgebende Kantonsmittel für den Ressourcenzuschuss zu liegen. Der einfache Staatssteuerertrag steigt auf 44.022 Mio. Franken und fällt 2.422 Mio. Franken höher aus als budgetiert. Die Schätzung des Kantonsmittels der relativen Steuerkraft (ohne Stadt Zürich) für das Jahr 2017 beträgt 3'683 Franken. Anhaltend hohe Investitionstätigkeit führt zu Neuverschuldung Die Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen belaufen sich auf 33.421 Mio. Franken (Budget 33.294 Mio. Franken). Dies entspricht einer Realisierungsquote von 100.4 %. Der

Neubau des Schulhauses Reitmen, welches während dem Rechnungsjahr bezogen werden konnte, schlug dabei mit 21.523 Mio. Franken zu Buche. Die Verlängerung der Goldschlägistrasse belastete die Investitionsrechnung mit 4.020 Mio. Franken. Die Neugestaltung des Stadtplatzes beanspruchte 2.429 Mio. Franken und die Investitionen in die ICT-Infrastruktur der Schulhäuser weitere 1.334 Mio. Franken. Die Selbstfinanzierung in der Höhe von 11.874 Mio. Franken entspricht einem Selbstfinanzierungsgrad von lediglich 35.5%. Aufgrund der regen Investitionstätigkeit steigt folglich die Nettoschuld pro Einwohnerin und Einwohner auf hohe 2'609 Franken (Vorjahr 1‘453 Franken). Der Finanzierungsfehlbetrag beträgt 21.547 Mio. Franken. Die Eigenkapitalquote erreicht 39.5% (Vorjahr 46.0%).

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Ausblick Der positive Abschluss in der Erfolgsrechnung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Finanzierungsrechnung aufgrund der regen Investitionstätigkeit auch zukünftig hohe Finanzierungsfehlbeträge aufweisen wird. Obwohl die Zinsbelastung trotz zunehmender Verschuldung sinkt und dank dem heutigen Zinsumfeld tragbar erscheint, muss der Handlungsspielraum für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Der voranschreitenden Neuverschuldung ist deshalb Einhalt zu gebieten und die Massnahmen im Rahmen des Entlastungsprogrammes nachhaltig umzusetzen.

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Stadtnachrichten

z r u K s w e N Neue Heizung für Kindergarten Halde Der Doppelkindergarten Halde an der Schulstrasse wird mit Fernwärme versorgt. Die Heizzentrale muss altershalber ersetzt werden. Gleichzeitig sind diverse kleinere Renovationen am Gebäude geplant. Der Stadtrat hat für den Ersatz der Heizung und weiterer Bauteile eine gebundene Ausgabe von 200'000 Franken bewilligt.

Garderobengebäude für Fussballplatz Für den Fussballplatz in der Sportanlage im Rohr ist ein neues Garderoben-

gebäude in Planung. Bei den Meisterschaftsspielen, die am Wochenende stattfinden, muss ein Teil der Spieler jeweils auf die Garderoben im Schulhaus Zelgli ausweichen. Daher soll der bisherige Garderobentrakt ersetzt und gleichzeitig erweitert werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde ein Vorschlag für das Raumprogramm ausgearbeitet. Die Umsetzung dieses Vorschlags wäre mit Gesamtkosten von 5.6 Millionen Franken verbunden. Da diese Kosten wegen des Entlastungsprogramms des Gemeindehaushaltes um rund 2 Millionen Franken reduziert werden sollen, muss das Raumprogramm überarbeitet werden. Dafür hat der Stadtrat einen Kredit von 25'000 Franken bewilligt. Damit betragen die bisherigen Planungskosten total 75'000 Franken.

Wettbewerb «Wohnen und Pflege» am Bach An der Badenerstrasse, Höhe Bachstrasse, sollen in den kommenden Jahren zukunftsweisende Alterswohnun-

gen und ein Pflegezentrum entstehen. Um zu einem überzeugenden Bauprojekt zu gelangen, wird ein Wettbewerb durchgeführt. Für das Präqualifikationsverfahren, zu welchem zehn Architekturbüros eingeladen werden, Projektvorschläge zu präsentieren, ist ein Wettbewerbsprogramm ausgearbeitet und vom Stadtrat genehmigt worden.

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Geschwindigkeitskontrollen Die Stadtpolizei Schlieren hat die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: Datum: 26.03.2018 Strasse: Urdorferstrasse, Höhe Spital Fahrtrichtung: Zürich Kontrollierte Fahrzeuge 478 Anzahl Übertretungen 8 Höchstgeschwindigkeit – Signalisiert: 50 km/h – Gemessen: 76 km/h

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Gewerbeverein Schlieren I 23

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Statements

Längster Business-Tisch im Limmattal

Geburtsstunde einer Idee Eine supertolle Sache – finden alle Was bedeutet dir der «Längste Business-Tisch im Limmattal»?

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Gabriele Widmer, Schneideratelier Schlieren «Mir bedeutet dieser Mittagstisch hinsichtlich Werbung sehr viel. Aber auch die Begegnungen, dass ich Leute treffe, die ich sonst vielleicht nur beim Neujahrs-Apéro sehe. Es gibt einem das Gefühl der Zusammengehörigkeit.»

Geboren ist die Idee des längsten Business-Mittagstisch im Limmattal am Schlierefäscht 2011, als Initianten des Gewerbevereins inmitten der Festfreude Tische und Bänke aneinander reihten. Und die Festbesucher kamen, setzten sich, begegneten sich und da kamen Philipp Locher und Thomas Landis auf den Gedanken, einmal im Lilie-Zentrum einen solchen Begegnungstisch zu organisieren.

Albert Vicentini, Vicentini-Transporte AG Schlieren «Der Business-Tisch bedeutet mir nicht nur ein Mittagessen. Viele liebe, interessante und sehr nette Leute wiederzusehen, zu treffen, und zwar auf Augenhöhe, das bringt uns allen sehr viel.»

Seit der Geburtsstunde der Idee gingen zwei Jahre ins Land, bis die beiden im Jahr 2013 umsetzten, was sie am Schlierefäscht ausgeheckt hatten. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und der Detaillistenvereinigung Pro Schlieren sollte in der ersten Etage des Lilie-Zentrums in Schlieren der «Längste Business-Mittagstisch im Limmattal» angeboten werden. Der Einladung folgten sowohl Gewerbler als auch Leute «aus dem Volk». Kochen für hundert Leute Damals war Peter Müller Pächter des Restaurant Lily und somit engagiert, für die über hundert Gäste zu kochen. Nun, im sechsten Jahr des Bestehens, darf wohl schon von einer Tradition gesprochen werden. Wurde dieses Jahr am 10. April die Hundertermarke knapp auch nicht geknackt, so erfreuten sich doch 97 Gäste des Mahls von Christof und Maria, den derzeitigen Pächtern des Restaurants. Mit Kochen begonnen habe er bereits am Vortag, berichtet Christof, und am Eventtag sei er bereits um halb sieben in der Küche gestanden. «Hörnli, Ghackets und Öpfelmues», das würden die Leute mögen, «und vorab einen gründen Blattsalat».

Die Fleissigen

Der «Längste Businesstisch im Limmattal» ist gedeckt

Eine riesengrosse Familie Der «Längste Business-Tisch im Limmattal» dient allerdings nicht nur der Stillung des mittäglichen Hungers. Lebhafte Gespräche unter den Teilnehmenden, eine frohe Stimmung, Lachen und quer über den Tisch hinüber ein «Hallo» rufen, da fühlt man sich durchaus fast als Mitglied einer grossen Familie und es ist für die Teilnehmenden klar: Die Tradition muss bestehen bleiben. Als Ziel setzt man sich fürs nächste Jahr – wie in den ersten

Jahren – über die Zahl Hundert hinaus zu gehen. Was einigen Gästen der «Längste Tisch» bedeutet, haben sie in einem Kurzinterview kundgetan. Aus diesen geht hervor: Das einmal im Jahr stattfindende gemeinsame Mittagessen ist vielen ein wichtiger Ort der besonderen Begegnung. Und irgendwie läutet es vielleicht sogar den Frühling ein.

Heidi Seifritz, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Schlieren «Ich mache im Gewerbeverein Schlieren das Sekretariat. Der Business-Mittagstisch ist für Gewerbler ein gutes Zusammenkommen, auch wenn er nur einmal jährlich stattfindet. Wir haben ja auch noch andere Zusammenkünfte, an denen wir es sehr gut haben zusammen.» Philipp Locher, Ex-Drogerie Locher in Schlieren «Der Business-Mittagstisch bedeutet mir viel, weil ich dann alle, die mir ans Herz gewachsen sind, wiedersehe. Man kann zusammen reden, ohne dass man geschäftlich etwas tun muss. Deshalb finde ich das einen sehr schönen Event. Man muss nicht gerade mit Traktanden oder Forderungen kommen, wird auch nicht mit einer Gegenforderung konfrontiert, sondern man ist frei, von der Leber weg zu plaudern. Das finde ich schön.» Thomas Landis, Co-Präsident des Gewerbevereins Schlieren «Den Anlass hier finde ich wunderschön, auch dass er über Mittag stattfindet. Es wollen ohnehin alle zu einem Mittagessen gehen. Hier können sich die Gewerblerinnen und Gewerbler und die von Pro Schlieren und der Wirtschaftskammer in lockerer Atmosphäre treffen und sich aus-

Kochen für die Gäste

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Fröhliche Stimmung bereits vor dem Essen

tauschen. Es ist auch eine einfache, pragmatische Möglichkeit, einander kennenzulernen.» Stefanie und Andreas von Kirchen, Catering und Event-Services «Der BusinessTisch ist eine schöne Gelegenheit, mit anderen Gewerblern das Mittagessen einzunehmen. Wir freuen uns auch immer, wenn Tische und Geschirr für diesen Anlass bei uns gemietet werden. Das finden wir super.» Daniel Binz, Bau Möbel-Müller Schlieren «Der ‹Längste Tisch› ist ja das Zusammenkommen der Wirtschaftsleute. Man sieht hier die Gesichter, die man sonst das Jahr hindurch nicht so sieht, aber hier trifft man sich wieder. Ich finde es einen tollen Anlass.» Rita Brändli, Präsidentin des Kirchenchors «Ich bin nicht nur Kirchenchorpräsidentin, sondern auch Gattin eines Kleinunternehmers, nämlich von Jürg Brändlis Public Perform. Den ‹Längsten Mittagstisch› finde ich ganz toll, gemeinsam etwas essen, aber es ist ja die Begegnung, die wichtig ist. Man hat nicht viel zu kauen und so Zeit zum Plaudern.» Ruth Haunsperger, Hilfe im Service «Ich helfe an diesem Anlass Christof im Service. Mir bedeutet der Gewerbeverein sehr viel. Ich helfe ja auch beim Fondue in der Trubler-Hütte. Beides mache ich, weil mir der Gewerbeverein wichtig ist, und so auch dieser Anlass hier.» Toni Brühlmann-Jecklin, Stadtpräsident Schlieren «Ich habe mich sehr gefreut über die Einladung an diesen ‹Längsten Tisch›. Ich finde es wunderschön, wie diese vielen, vielen Leute friedlich miteinander das Mittagessen einnehmen und sich so stärken für das Werk am Nachmittag.»

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24 I Gewerbeverein Schlieren Leserbrief

Wahl zum Stadtpräsidenten/ zur Stadtpräsidentin von Schlieren Der Verlauf der ersten Wahl hat viele Schlieremer enttäuscht. Leider wurden aus dem Resultat des 1. Wahlgangs nicht die richtigen Schlüsse gezogen. Das Gewerbe und vor allem die bürgerlich denkenden Wähler, die den achtjährigen wirtschaftsfeindlichen Kurs von Toni Brühlmann satt haben, sollten beim zweiten Wahlgang zum Stadtpräsidium ein Zeichen setzen und Manuela Stiefel auf den Wahlzettel schreiben. Sie hat im Stadtrat in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet und wurde dafür auch belohnt. Dass sie in Anbetracht des Stimmenpotentials der bürgerlichen Kandidaten von ihrem Resultat für das Stadtpräsidium enttäuscht ist, kann ich nachvollziehen. Ihr Rückzug und die Begründung sind aber eine Fehlbeurteilung, die in der ersten Enttäuschung und Befindlich-

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Musikverein Harmonie Schlieren

keit entstanden ist. Sie hat dabei sicher nicht an die 1565 Wähler gedacht, die sie mit ihrem Entscheid brüskiert und verärgert hat. Für meine Familie, Freunde und Nachbarn trifft das jedenfalls zu. Wir alle, treue bürgerliche Wähler, wollten endlich wieder unserem Gedankengut in der Führung im Stadthaus zum Durchbruch verhelfen. Ich weiss, ich bin ein unverbesserlicher Optimist. Sollte Manuela Stiefel mehr Stimmen erhalten, wird sie sich sicher zur Annahme motivieren lassen. Dies ganz unter dem Motto die Hoffnung stirbt zuletzt. Sollte sie unterliegen, wäre ein schwaches Resultat des SP-Kandidaten ein starkes Zeichen, den wirtschaftsfeindlichen Kurs nochmals zu überdenken. Eines ist sicher, auf den Wahlzetteln meiner Familie und Freunde wird auf jeden Fall Manuela Stiefel stehen. Ich hoffe auf möglichst viele Follower. Ueli Saxer, Schlieren

Musikverein Harmonie Schlieren musiziert auf dem Kirchplatz Donnerstag, 21. Juni 2018, ca. 20.30 Uhr, Kirchplatz

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Harmonie Schlieren am diesjährigen Neujahrskonzert Text und Bild: Robert Bickel

Auch dieses Jahr konzertiert der Musikverein HARMONIE Schlieren im Rahmen des Nationalen Tags der Musik, dem «Fête de la Musique». Die Schlieremer Musikantinnen und Musikanten sind am Donnerstag, 21. Juni 2018, ab etwa 20.30 Uhr auf dem Kirchplatz bei der reformierten Kirche in Schlieren zu hören.

Zudem musiziert die HARMONIE am Sonntag, 24. Juni 2018, ab 11 Uhr auf dem Bauschänzli in Zürich. Dieses Frühschoppenkonzert findet jedoch nur bei trockener Witterung statt.

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Prächtig spriesst die Rotbuche auf dem Schlieremer Stadtpark Offenbar hat es der am Montag, 5. Februar 2018, bei eisiger Kälte um 150 Meter verpflanzten Rotbuche in den Stadtpark Schlieren überhaupt nicht geschadet. Im Gegenteil: Denn am Donnerstag, 19. April, leuchtet sie wie eh und je in den wunderschönsten Rottönen. Bilder: Christian Murer

Die verpflanzte Rotbuche auf dem Stadtplatz Schlieren gedeiht wunderschön

Lichtspiel durch die Äste und Blätter

Die Rotbuche in strahlender Pracht


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 25

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Editorial

24. Ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg

Neuer Höchststand der Mitgliederzahl!

Dringend gesucht wird eine Präsidentin oder ein Präsident

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Anlässlich unserer GV vom 19. März durfte ich trotz drei Austritten bekanntgeben, dass wir einen neuen Höchststand unserer Mitgliederzahl erreichen konnten: 97 Mitglieder, also sechs mehr als im Vorjahr! Erfreulicherweise sind darunter zunehmend Dienstleistende, die nicht dem traditionellen Gewerbe zuzurechnen sind: Personal Coach, Zahnarzt, Anwälte, Verein Tanzen mit Stil usw. Richtigerweise hat daher der Kantonale Gewerbeverband seinen Namen erweitert: KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich. Bei uns waren und sind seit jeher alle Unternehmen herzlich willkommen. Schauen Sie doch mal auf unserer Homepage rein, die bald eine Auffrischung erhalten wird, dank Laurent Goerg, der sich bereit erklärt hat, unsere Homepage zu betreuen, ohne aber Mitglied im Vorstand zu werden – DANKE. Apropos Vorstand: Neu hat sich spontan Ingo Engelmann, der Gatte unseres Neumitglieds Enke Engelmann, Weinimporte aus dem Piemont, zur Mitarbeit im Vorstand gemeldet. Auch hier ein herzliches Dankeschön! Der Vorstand wird sich an seiner Sitzung Anfang Juni neu konstituieren, mehr daher in einer der nächsten Nummern. Beachten Sie auch den separaten Bericht in dieser Ausgabe über unsere GV. Wir durften mit grosser Zufriedenheit von den Resultaten der Wahlen in unserer Gemeinde Kenntnis nehmen. Unsere Mitglieder haben hervorragend abgeschlossen: Chris Linder, Markus

Hoppler und neu Daniel Schwendimann im Gemeinderat sowie André Müller in der RPK und neu deren Präsident. Nur unser Neumitglied Daniel Lampert hat die Wahl in die Schulpflege knapp verpasst – das nächste Mal klappt es bestimmt. Mitglied im Gewerbeverein Uitikon zu sein, lohnt sich also auch diesbezüglich. Herzliche Gratulation allen Gewählten, nicht nur unseren Mitgliedern, und viel Erfolg und Befriedigung. Veranstaltungen und Anlässe: GV des KMU- und Gewerbeverbands des Kantons Zürich am 17. Mai 2018 in Winterthur. Wer von unseren Mitgliedern hier dabei sein möchte, meldet sich bitte umgehend bei mir. Brunch für unsere Sponsoren des Gwerblerfäschts am Sonntag, 1. Juli 2018; Grillplausch bei Familie Bosshard in Ringlikon am Samstag, 14. Juli 2018; Kochabend bei Familie Benedetto am Freitag, 26. Oktober 2018; Gewerbekongress KGV am Donnerstag, 8. November 2018 in Stäfa. DV Gewerbeverband Limmattal am Freitag, 9. November 2018 in Weiningen. Chlausabend mit Einweihung der Weihnachtstanne am Montag, 3. Dezember 2018 in der Garage Grunder. Gwerblerfäscht 2019 am Samstag, 12. Januar. GV unseres Vereins am Dienstag, 19. März 2019, falls möglich im Leuen. Einladungen werden rechtzeitig verschickt, bitte Daten vormerken. Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

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KONTAKTBOX

Am Montag, 19. März, wählte der hiesige Gewerbeverein das Restaurant Waldesruh bei der Üetliberg-Bahnstation Waldegg zur Durchführung der jährlichen Generalversammlung. Nach dem von der WIR-Bank spendierten Apéro hiess der Präsident Otto Frei um 19.45 Uhr die Mitglieder und Gäste herzlich willkommen.

Kassier Joel Baumgartner erläutert die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018 Text und Bilder: Christian Murer

Frau Holle hatte diesen März-Abend noch immer voll im Griff. Während sie der Natur am Bahnweg 2 ein tief winterliches Kleid verpasste, war es drinnen im renovierten Restaurant Waldesruh angenehm warm. Dort führte Präsident Otto Frei speditiv durch die Traktandenliste. Doch vorab stellte Philippe Maloberti von der WIR-Bank die WIR-Bank sowie das WIR-Netzwerk vor. Präsident Frei verlas den Jahresbericht in Mundart und liess nochmals das Vereinsjahr Revue passieren. Der GVU zählt momentan 97 Mitglieder, davon 74 Aktiv-, 15 Passivund acht Ehrenmitglieder. Kassier Joel Baumgartner erläuterte kurz die Jahresrechnung und das Budget. René Helfenberger empfahl im Namen der Revisoren dessen Annahme. Einstimmig genehmigte die Versammlung den Revisionsbericht sowie die Jahresrechnung 2017 und erteilte dem Vorstand Decharge. Nur noch zwei Jahre als Präsident Otto Frei stellte sich unwiderruflich das letzte Mal für zwei Jahre als Präsident zur Verfügung. Mit kräftigem Applaus ernannte ihn das Forum zum Präsidenten. Für die Betreuung und Umstellung der Homepage, den Versand der Newsletters und den damit verbundenen Adressmutationen engagiert sich fortan Laurent Goerg, allerdings nicht als Vorstandsmitglied, sondern als Funktionär. Die folgenden Vorstandsmitglieder wurden ebenfalls

mit Applaus bestätigt: Joel Baumgartner (Kassier und Vizepräsident), Philipp Bucher (Weihnachtstanne), Thomas Tscharner (OK Gwerblerfäscht und Veranstaltungen) sowie Marcel Müller, OK-Präsident Gwerblerfäscht (kein Vorstandsmitglied). Erfreulicherweise macht sich Ingo Engelmann für eine Vorstandstätigkeit nützlich. Auch seine Wahl erfolgte mit kräftigem Applaus. Laurent Goerg als erster Revisor, Marco Franscella als zweiter Revisor und René Helfenberger als Ersatzrevisor wurden mit Akklamation bestätigt. Gwerblerfäscht 2018 – ein Riesenerfolg Beim Traktandum «Ehrungen» gabs für Babs Huber einen prächtigen Blumenstrauss und Sascha Müller verabschiedete man in Abwesenheit. Dann kam Otto Frei auf das Gwerblerfäscht 2018 zu sprechen: «OK-Präsident Marcel Müller zeigte auf eine eindrückliche Art und Weise, dass er der richtige Mann für die Organisation und die Durchführung des Gwerblerfäschts ist. Denn die Auflage 2018 war ein riesengrosser Erfolg.» Mitgeholfen dazu habe ebenso Hans Grunder und Thomas Tscharner. Sie erhielten als Anerkennung und Lob einen Gutschein für ein feines Nachtessen im Restaurant Leuen. Veranstaltungen im Vereinsjahr 2018/19 Die folgenden Anlässe sind im Vereinsjahr 2018/19 traditionsgemäss vor-

gesehen: der Grillplausch bei Familie Bosshard in Ringlikon, der Kochabend bei Familie Benedetto, die Weihnachtstanne einweihen und der Chlausapéro in der Ford Garage Grunder, das Gwerblerfäscht im Giardino Verde sowie die nächstjährige GV. Abschliessend stellte Thomas Tscharner weitere Veranstaltungen vor: das Bergwerk Käpfnach bei Horgen, das Fifa Museum in Zürich, die Umweltarena Spreitenbach sowie die Chocolateria von Lindt & Sprüngli in Kilchberg. Die Anwesenden sprachen sich klar für das Bergwerk und Lindt & Sprüngli aus, auch wenn dafür ein Kostenbeitrag der Teilnehmenden anfallen wird. Grussworte von Geladenen Thomas Hess, Geschäftsleiter des Kantonalen KMU- und Gewerbeverbandes, überbrachte die Grüsse des KGV, dankte für die Arbeit und betonte die Wichtigkeit der Verbände. Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbands Limmattal, übermittelte ebenfalls Grussund Dankesworte und stellte die Anlässe des GVL und des KGV vor. Schliesslich hielt Rinaldo Benedetto fest, dass das Gwerblerfäscht 2018 super war. Er empfahl auch, weiterhin bekannte Orchester zu engagieren, da diese viele Teilnehmer anziehen und ansprechen würden. Zum Abschluss der GV servierten das Wirtepaar Nadia und Giuseppe Bruno, Maria im Service sowie Geschäftsführer Luis Garcial ein feines Dreigang-Menü.

AGENDA Frühlingsverkauf Gärtnerei/Floristik Samstag, 12. Mai 2018 MZU

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8 8142 Uitikon-Waldegg otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75

Kinderflohmarkt Samstag, 26. Mai 2018 Elternverein Theater Zürich «Ein Sommernachtstraum» Freitag, 15. Juni 2018 Kultur- und Freizeitkommission

Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes, überbringt die Grüsse des Verbandes

Nachtessen im neu eröffneten Restaurant Waldesruh in Uitikon-Waldegg


26 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Neuvorstellung: Joy’s Bistro

Ein Ort wie zu Hause

Stilvolles Ambiente, Gastfreundschaft und lokales Essen prägen Joy’s Bistro in Uitikon. Das Lokal befindet sich im Waldegg-Zentrum, das im Moment um- und neugebaut wird. Trotz fehlender Laufkundschaft kann es gut bestehen.

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CHF 749.– anstatt CHF 999.– Joy und Hans Forster an der kleinen Bar ihres Bistros Text und Bilder: Ines Tanner

Wer Joy’s Bistro betritt, fühlt sich wie daheim. Runde hölzerne Esstische, bequeme Sessel, eine Polstergruppe und die dazu passenden Gemälde führen zu einem sofortigen Wohlfühl-Erlebnis. Wäre da nicht die kleine Bartheke, würde man tatsächlich meinen, man befände sich in einem stilvollen, grossen Wohnzimmer. «Die Einrichtung habe ich bewusst und sorgfältig ausgewählt und die Bilder stammen von ortsansässigen Künstlern. Schliesslich sollen sich unsere Gäste wohlfühlen», sagt Pächter Hans Forster. Mit «uns» meint er sich und seine Frau Joy, deren Namen das Bistro trägt. Sie ist die eigentliche Gastgeberin und sorgt für das leibliche Wohl ihrer Gäste. Und das mit Leib und Seele. «Sie ist herzlich, aufmerksam und eine hervorragende Köchin», sagt Forster. Der Erfolg gibt seinen Worten recht. Spezialitäten Das Bistro das wegen des Um- und Neubaus des Zentrums Waldegg vom eigentlichen Standort in die aktuellen Räumlichkeiten, direkt vor der Bau-

Gültig bis 15. Juni 2018

stelle umziehen musste, konnte trotz fehlender Laufkundschaft überleben. Die Stammgäste halten dem Wirtepaar die Treue. Neben dem stilvollen Ambiente und der Gastfreundschaft ist der Grund bestimmt auch der Verbundenheit zum Dorf zuzuschreiben. Kauft Hans Forster für sein Bistro ein, berücksichtigt er möglichst die lokalen Geschäfte. Er sagt: «Unserer Spezialitäten sind der frische, heisse Fleischkäse vom Dorfmetzger Edi Gut zum Zmittag oder Zvieri. Zum Zmorge oder Znüni die extra grossen Nussgipfel von der Bäckerei-Konditorei Bode.»

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Gewerbeverein Urdorf I 27

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

61. Generalversammlung des Gewerbevereins Urdorf

Mitgliederzuwachs von fünf Prozent – der Gewerbeverein zählt heute 140 Mitglieder An der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung versammelten sich am Donnerstag, 15. März, im Restaurant Steinerhof insgesamt 44 Gwerblerinnen und Gwerbler sowie vier Gäste. Text und Bilder: Christian Murer

Pünktlich um 19 Uhr begrüsste Präsident Stefan Schmid die Versammlung und die Gäste, namentlich Sandra Rottensteiner (Gemeindepräsidentin), Patrick Müller (Leiter Stab), Gregor Biffiger (Präsident GVL) wie auch Christian Murer von der Limmattaler Gewerbezeitung. Den Apéro sponserte Heinz Hinteregger, der ehemalige Chef der Firma HIUS AG. Als Stimmenzähler wählte die Versammlung Dominik Schöpf sowie Gregor Biffiger. Jahresbericht des Präsidenten Es war der 14. Jahresbericht von GVU-Präsident Stefan Schmid. Er konzentrierte sich bei der Frage «Was war gut, was war schlecht im Wirtschaftsraum, beim Gewerbe und im Dorf?» in erster Linie auf den Urdorfer Gewerbeverein. Der GVU verzeichnete im Vereinsjahr einen Mitgliederzuwachs von fünf Prozent. So beträgt der Mitgliederbestand an der GV 2018 121 Aktivmitglieder, neun Passivmitglieder, vier Seniorenmitglieder und sechs Ehrenmitglieder. Dies sind insgesamt 140 Mitglieder. «Dies ist hervorragend, zumal wir in den vergangenen Jahren einen Mitgliederschwund zu verzeichnen hatten», so Schmid erfreut.

Vorstandstisch mit (v.l.n.r.) Sabrina Rüegg, Urs Honegger, Robert Seiler und Cornelia Hinteregger

Gelungener Jubiläumsanlass Die Programmpunkte im Vereinsjahr 2017 waren: das Kleinkaliberschiessen, eine Quartalsversammlung im Spital Limmattal, die GVU-Reise aufs Stockhorn sowie das obligate Fondue-Essen mit Handörgelimusik in der Waldhütte «Asp». Als zusätzlichen Event rief der Vorstand das «Weihnachtsfenster» ins Leben. Es war in jeder Hinsicht ein gelungener Jubiläumsanlass, bei welchem der Gewerbeverein das 60-jährige Bestehen feierte. Es wurden siebzig Kubikmeter Schnee aus Elm hergekarrt. Das kunterbunte Programm bestand aus einem Schneeballcontest, dem Lotto, dem Kinderzelt, einem Ka-

russell, dem Apéro, der Gastronomie und der Eröffnung des «Weihnachtfensters». Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner und Patrick Müller, Leiter Stab, orientierten zum Abschluss der GV über Aktuelles aus dem Gemeindehaus und beleuchteten dabei verschiedene Themen. So stellten sie Entwicklungsmöglichkeiten von «UrdorfNord» und «Bergermoos» vor und informierten über kommunale Baustellen und das Angebot der Gemeinde für das Urdorfer Gewerbe. Dann genoss die Versammlung das feine DreiGang-Menü aus Koni Seglias’ Küche.

Ein feines Nachtessen im oberen Stock des Restaurants Steinerhof

Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner und Patrick Müller, Leiter Stab der Politischen Gemeinde Urdorf

Heinz Hinteregger lobte die 14-jährige Tätigkeit von GVU-Präsident Stefan Schmid

Gemeinde Urdorf: Sicherheitsabteilung

Public Viewing während der Fussball-WM 2018 8902 Urdorf 044 734 52 83 www.goetschmann-maler.ch

Während der Fussball-Weltmeisterschaft 2018 vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 werden die Urdorferinnen und Urdorfer wiederum Gelegenheit haben, die Fussballspiele gemeinsam mit anderen Begeisterten live in einem Festzelt zu verfolgen. Text: Gemeindeverwaltung Urdorf

AGENDA Muttertagskonzert Sonntag, 13. Mai 2018, 10.45 Uhr Piazza Zentrum Spitzacker Muulaffemärt – Urdorfer Wochenmarkt Donnerstag, 17. Mai 2018, 8 bis 11 Uhr Jeden Donnerstag auf dem Muulaffeplatz Lesung: «Schockfrost» – Thriller Mittwoch, 30. Mai 2018, 20 Uhr Singsaal Schulhaus Moosmatt

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8.6.

Der Gemeinderat hat dem Gesuch des Vereins «Event Connection» zur Durchführung eines Public Viewings entsprochen. Das Festzelt wird auf dem Mehrzweckplatz Zwischenbächen aufgestellt und Platz für rund 600 Gäste bieten. Gleichzeitig hat der Gemeinderat den Betreibern ein Gastwirtschaftspatent erteilt. An den Spieltagen können die Fussballfans

somit verschiedene Getränke sowie warme und kalte Speisen konsumieren. Es werden sämtliche Spiele übertragen. Bereits anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaften 2006, 2010 und 2014 sowie während der Europameisterschaften 2008, 2012 und 2016 führte der Verein «Event Connection» an der gleichen Örtlichkeit Public Viewings durch.

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Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch Tel. 044 735 10 40

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28 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Frühlingskonzert des Collegium Musicum Urdorf in der katholischen Kirche Bruder Klaus

Gemeinde Urdorf: Alterszentrum Weihermatt

«Ich hatte den Eindruck, dass am Ende allen die Musik ans Herz gewachsen ist»

Keine Quersubventionierung beim Alterszentrum Weihermatt

Im «Tages-Anzeiger» vom 4. April wird im Artikel «Abgezockt im Altersheim» an rund einen Drittel aller 1‘552 Schweizer Altersheim der Vorwurf gerichtet, dass diese mit zu hohen Pensions- und Betreuungskosten die Pflegekosten querfiUnter dem Motto «Tempi passati» konzertierte das Collegium Musicum Urdorf (CMU) am nanzieren würden. Konkret festgemacht wurde diese These Sonntag, 22. April, mit einem wunderschönen Konzert. Gastdirigent und Solo-Oboist war am Beispiel des Urdorfer Alterszentrums Weihermatt. Matthias Arter. Text: Gemeindeverwaltung Urdorf

Der Gemeinderat weist diesen Vorwurf als nicht korrekt zurück. Korrekt ist, dass die Gemeinde aufgrund eines Rechtsverfahrens und einer Intervention des Preisüberwachers angehalten wurde, die Taxen des Alterszentrums Weihermatt zu überprüfen. Diesem Auftrag ist der Gemeinderat nachgegangen. Zusätzlich hat er die Taxen auch von einer unabhängigen Stelle nochmals überprüfen lassen. In der Folge hat der Bezirksrat Anfang Febru-

ar 2018 bestätigt: Es findet beim Alterszentrum Weihermatt keine Quersubventionierung statt. Der Gemeinderat setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass es den Urdorferinnen und Urdorfer möglich ist, auch bei erhöhtem Pflegebedarf ihren Lebensabend in Urdorf verbringen zu können. Er setzt sich dabei für ein qualitativ hochstehendes Pflegezentrum mit fairen und selbstfinanzierenden Tarifen ein.

Ein stimmungsvolles Ambiente beim CMU-Frühlingskonzert in der katholischen Kirche Bruder Klaus Text und Bilder: Christian Murer

Es war ein extrem heisser Frühlingstag, als an diesem abendlichen Aprilsonntag die Urdorfer Bruder-Klaus-Kirche in einem farbenfrohen Licht erstrahlte. Pünktlich um 18 Uhr eröffneten die 23 Musikerinnen und Musiker im Altarraum mit leisen Klängen das wunderschöne Frühlingskonzert mit den Goldberg-Kanons von Johann Sebastian Bach, arrangiert vom Gastdirigenten Matthias Arter. Im Mittelpunkt des Programmes stand das C-Dur-Oboenkonzert von Domenico Cimarosa, in dem Arter als furioser und temperamentvoller Solist seine

Gastdirigent, Arrangeur und Solo-Oboist Matthias Arter

ganze Virtuosität zeigte. Die drei Sätze harmonierten herrlich zum lichtvollen Ambiente der Kirche. Glockengeläut contra leiser Satz Wie im Dialog musizierten die einzelnen Register, welche die Melodien immer wieder aufnahmen und weitergaben. Die feinen und stürmischen Sätze der Sinfonie Nr. 10 in h-Moll und den Liedern ohne Worte für Oboe und Streicher von Felix Mendelssohn liessen ebenso Frühlingsgefühle aufkommen wie Leoŝ Janáčeks Suite für Streichorchester. Beim letzten leisen Satz spielte die 19-Uhr-Turmglocke dem Orchester einen unvorhergesehe-

Cellistin Eva-Maria Burkard aus Dietikon

nen Streich. Doch zur Freude der Zuhörererinnen und Zuhörer wartete Arter geduldig, bis das fünfminütige Glockengeläut verstummt war. Matthias Arter, Dirigent, Arrangeur und Solo-Oboist, sagte nach dem Konzert: «Mein Eindruck des CMU war sehr positiv. Wir hatten eine anregende und erfolgreiche Probenarbeit, wenn ich das Konzert als Massstab nehme.» Die Orchestermusikerinnen und -musiker seien immer offen für seine Anregungen gewesen. «Ich hatte den Eindruck, dass am Ende allen die Musik ans Herz gewachsen ist», so der Gastdirigent.

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Gewerbeverein Urdorf I 29

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Vorösterliche Feier am «Karsamstag» in der Neuen Reformierten Kirche Urdorf

«Junge Familien aus Urdorf bekommen an Ostern in der Kirche einen Platz, der ihnen auch zusteht» Mit Fische gestalten, Singworkshop, Kaffeestube, mit einer besinnlichen Feier in der Kirche, einem Osterfeuer und einer Teilete bereitete sich Klein und Gross am 31. März aufs Osterfest vor. Text und Bilder: Christian Murer

Der Samstag vor Ostern – auch «Karsamstag» genannt – hat bei der reformierten Kirche Urdorf seit vielen Jahren Tradition. Dieses Jahr waren ganz speziell alle Familien eingeladen, die in den letzten sieben Jahren mindestens ein Kind in der Urdorfer Kirchgemeinde getauft hatten. Die sehr zahlreich erschienenen Eltern und Kinder gestalteten bunte «Tauffische», die Jugendarbeiter Thomas Luginbühl dann am Schluss des Nachmittags an einem grossen «Fischnetz» aufhängte. Unten an diesem blauen Netz hing eine Holztafel mit einem Johannes-Spruch: «Seht, welche Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heissen.» Übrigens: Wer älter war, durfte natürlich auch eine Tauferinnerung gestalten und diese mit nach Hause nehmen. Das Osterfeuer vor der reformierten Kirche strahlt Wärme und Geborgenheit aus

Osterfeuer und Osterkerze Im Singworkshop übten Organist Andreas Messerli, Pfarrer Ivan Walther, Flötistin Beatrice Hampl sowie Antje Seebass die Lieder für die gemeinsame Feier ein. Doch vorher versammelten sich Kinder und Erwachsene bei regnerischem Wetter vor der Kirche beim Osterfeuer, das längst ein Klassiker geworden ist. Die Feuerschale gehört einfach dazu, macht Stimmung und verleiht ein feierliches Ambiente. Ebenso wird seit einigen Jahren die Osterkerze – nicht nur bei

den Katholiken – ebenso in der reformierten Kirche entzündet. Am Schluss der überaus gelungenen Feierstunde waren Jung und Alt zu einer «Teilete» eingeladen. Alle Altersstufen sind vertreten Pfarrer Ivan Walther sagte nach dem vorösterlichen Event: «Ich freue mich zu sehen, wie junge Familien aus Urdorf in der Kirche an Ostern den Platz bekommen, der ihnen auch zu-

steht.» Während es zu Weihnachten viele Angebote für Kinder gäbe, sei das beim Osterfest nicht selbstverständlich. «Es berührt mich andererseits jedes Jahr, dass beim Anzünden der neuen Osterkerze vom Säugling bis zum alten Menschen alle Altersstufen vertreten sind», so Ivan Walther. Kirchenpflegepräsidentin Nicole Raisle Messmer doppelte nach: «Der Anlass hat unsere Erwartungen erfüllt. Viele junge Familien mit ihren Kindern ha-

Pfarrer Ivan Walther begleitet das Singen mit der Gitarre

ben teilgenommen, kreativ gebastelt, fröhlich gesungen und beim gemütlichen Zusammensitzen entstanden interessante Gespräche.» Die kleinen Kinder hätten sich ungeniert in den Kirchenräumen austoben können und das trübe Wetter sei im Lachen und Spielen vergessen gegangen. «Nach dem herrlichen Buffet der ‹Teilete› gingen alle glücklich und zufrieden nach Hause – ein wunderbarer Übergang zum frohen Ostersonntag – mit der

Botschaft des Friedens unter den Menschen», so Nicole Raisle Messmer. Und Jugendarbeiter Thomas Luginbühl hielt fest: «Dass unser Taufnetz nach langer Planung endlich eingeweiht werden konnte, freut mich sehr. In Zukunft werden unsere Täuflinge einen fixen Platz in der Kirche haben, bis sie in der 2. Klasse in den Unterricht kommen.»

Reichlich gedeckt ist die Teilete

Gemeinsame vorösterliche Familienfeier in der Kirche

Jugendarbeiter Thomas Luginbühl hängt die gestalteten «Tauffische» ins «Taufnetz»

Singprobe mit dem Organisten Andreas Messerli

An der Osterkerze werden die kleinen Kerzli entzündet

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30 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

Publireportage: Sahli Sicherheits AG, Birmensdorf

Immobilien als Altersvorsorge? Neben den finanziellen Aspekten bedeutet Wohneigentum jedoch vor allem Lebensqualität. Einem Mieter kann jederzeit fristgerecht gekündigt werden. Als Eigentümer ist man davor gefeit, so die Kredite den Tragbarkeitsvorschriften entsprechen. Die Stabilität der eigenen Wohnsituation ist gerade für ältere Leute ein wichtiger Aspekt. Béatrice Ludwig und Roland Meyer Sparguthaben werfen kaum noch Zinserträge ab, Renditen bei Kapitalanlagen sind tief wie nie und die Pensionskassen weisen riesige Finanzierungslücken auf. Sind Immobilien die bessere Altersvorsorge? Wie in allen Lebensbereichen sind auch in Sachen Altersvorsorge und Immobilien generelle Aussagen mit Vorsicht zu geniessen. Am richtigen Ort und vorwiegend eigenfinanziert sind Immobilien in der Schweiz fraglos eine stabile Wertanlage. Wenn die Wirtschaft in stürmisches Fahrwasser gerät, Banken kaum noch Zinsen zahlen und Politiker an Rettungsmassnahmen feilen, kann man sich mit grundsoliden Immobilien glücklich schätzen. Allerdings gilt es zu unterscheiden, ob als selbst genutztes Wohneigentum oder als Renditeobjekt. Das eigene Haus ersetzt die Rente nicht Amortisiertes Wohneigentum – Einfamilienhaus, Eigentumswohnung – bedeutet Sicherheit und tiefe Lebenshaltungskosten. Hingegen werfen selbst bewohnte Immobilien kein Geld ab. Reichen die flüssigen Mittel aus AHV und Pensionskasse nicht, um Lebensunterhalt, Hypothekarzinsen und Unterhalt der Liegenschaft zu bestreiten, müsste man sie verkaufen, um zu verfügbaren Finanzen zu kommen. Eine Aufstockung der Hypothek kommt für Senioren meist nicht in Betracht, da der Tragbarkeitsvorschriften wegen zusätzliche Kredite kaum gewährt werden. Daher gilt: Wohneigentum ergänzt, aber ersetzt keine Rente.

Renditeobjekte als Kapitalanlage Die tiefen Renditen von Kapitalanlagen und die Unsicherheit an den Finanzmärkten führen dazu, dass manch einer überlegt, in Immobilien als Renditeobjekte – beispielsweise mit dem Kauf eines Mehrfamilienhauses – zu investieren. Ein Entscheid, den es genau zu prüfen gilt. Denn einerseits ist bei der Finanzierung von Renditeliegenschaften die erforderliche Eigenkapitalquote bedeutend höher, als bei selbstbewohnten Immobilien. Andererseits wird die Rendite oft überschätzt. Für den Ertrag entscheidend ist die Nettorendite, also was nach Abzug für Abschreibungen, Unterhalt und Verwaltung sowie Rückstellungen für Leerstände von der Bruttorendite übrig bleibt. Zu beachten ist auch, dass sich steigende Hypothekarzinsen nicht eins zu eins auf die Mieter abwälzen lassen. Sind die Zinsen nicht langfristig abgesichert, kann dies sogar zu Verlusten in der Erfolgsrechnung führen. Renditeobjekte als Einkommensquelle sind daher eher für kapitalkräftige Personen geeignet. Eine Alternative, um auch mit weniger Mitteln von den Vorteilen von Immobilien als Kapitalanlage profitieren zu können, sind Anteilscheine von Immobilienfonds oder Aktien von Immobiliengesellschaften. Béatrice Ludwig, Immobilienmaklerin Roland Meyer, Geschäftsführer REMAX Immobilien, Berikon

Sahli Sicherheits AG – für Ihre Sicherheit Anliegen zur Sicherheit sind auch in den hellen und freundlichen Frühlingstagen ein Thema. Die Sahli Sicherheits AG in Birmendsdorf ist seit 1963 Ihr Partner aus der Region. Text und Bilder: zVg

Ein Gefühl von Sicherheit in seinen eigenen vier Wänden ist seit jeher ein Bedürfnis der Menschen. Seit 1963 hat sich die Sahli Sicherheits AG diesem Anliegen verschrieben und bietet Lösungen rund um die Sicherheit von Türen und Fenstern an. Erstaunlicherweise findet die Mehrheit der Einbrüche in Privatwohnungen und Häuser tagsüber und nicht in der Nacht statt, da die Bewohner dann nicht zu Hause sind. Die gängigsten Einbruchswerkzeuge sind nach wie vor einfache Hebelwerkzeuge, beispielsweise Schraubenzieher. Gerade in diesem Bereich können auch Sie einen Hebel ansetzen, indem Sie Schwachstellen an Türen und Fenstern beseitigen. Die Sahli Sicherheits AG unterstützt Sie dabei gerne, die Schwächen zu erkennen und diese auszumerzen. Eine einbruchssichere Türe ist sicherlich der Grundstein und kann durch einige Massnahmen weiter aufgewertet werden. Klassische Instrumente sind nach wie vor eine moderne, fachmännisch montierte Schliessanlage mit Schlüsseln, die auch von einem 3D-Kopierer nicht kopiert werden können. Die aktuelle Technologie bietet spannende Hilfsmittel, wie beispielsweise ein Fingerabdruck-Scanner zur Türöffnung. Diese Systeme lassen sich bei bestehenden Türen und auch bei Mietwohnungen einfach nachrüsten.

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7. Bachfest der Feuerwehrvereinigung Birmensdorf Samstag, 9. Juni 2018, 11 bis 22 Uhr Festgelände Bachstrasse, Birmensdorf Vereinsreise Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch Montag, 11. Juni 2018 Ebianum Baggermuseum, Fisibach

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 31

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018

43. Ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch

Neuvorstellung: Adora Design GmbH

Birmensdorfer Weihnachtsbeleuchtung lebt weiter

Motorisierte Fernsehmöbel und Sideboards in Einzelanfertigung – eine Seltenheit

An der 43. Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch zeigte sich der Die Adora Design GmbH, ein Einmannbetrieb von Damian Saal im Gemeinschaftszentrum Brüelmatt mehr als gut besucht. Bösch, widmet sich der Einzelanfertigung verschiedener Möbel. Eine Kategorie sticht dabei besonders hervor.

Hanspeter Sahli: «Die Weihnachtsbeleuchtung soll viele Jahre weiter funkeln.» Text und Bilder: Harald Tappeiner

Die Botschaft des Gewerbepräsidenten Thomas Gössi und dem gesamten Vorstand ist eindeutig; Das lokale Gewerbe stärken, wichtige Steuerkraft in der Gemeinde behalten und weiter aktiv gute Rahmenbedingungen erarbeiten. Einige Projekte wurden im letzten Jahr bereits in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt, wie das Jugendprojekt «Lift» zusammen mit der Oberstufenschule Birmensdorf, die Förderung einer konstruktiven Kommunikation mit den Behörden sowie das politische Engagement für die Mitglieder und die Bevölkerung. Auch für das kommende Jahr werden diese Ziele im Fokus stehen und versucht, mit grossem Engagement umzusetzen.

Werner Steiner neben dem neuen Gemeindepräsidenten

Tradition ist Trumpf Unter dem Traktandum Weihnachtsbeleuchtung wurde das neue Komitee unter der Leitung von Daniel Illi vorgestellt. Ehrenmitglied Hanspeter Sahli bedankte sich beim alten Komitee für die Mithilfe während zehn Jahren und zeigte sich dankbar, dass diese Tradition weiterhin besteht. Die Plattform für den Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch soll laut Sahli in den kommenden Jahren vermehrt genutzt werden. Dem Votum schloss sich auch der zurücktretende Birmensdorfer Gemeindepräsident, Werner Steiner, an. Magie im Brüelmatt Nach dem Essen zeigte der Komödiant und Zauberer Ricky Sieber seine unglaublichen Kunststücke. Der Magier liess analoge rote Bälle und andere

Utensilien in seinem IPad verschwinden und zauberte diese digital wieder hervor. Eine unerklärliche Meisterleistung!

Motorisiertes Fernsehmöbel Text und Bild: Artur Terekhov

Im aargauischen Oberwil-Lieli befindet sich der Sitz der Anfang 2015 gegründeten Adora Design GmbH. Betrieben wird sie von deren Gründer Damian Bösch, der seinerseits gelernter Schreiner sowie eidg. dipl. Werkmeister ist und daneben eine eigene Schreinerei in Birmensdorf führt. Ricky Sieber verzaubert das Publikum

S Stallikonerstrasse 52 8903 Birmensdorf Tel. 044 734 34 04 Fax 044 734 39 08 Natel 079 419 40 23

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Die Möbel der Adora Design werden in der Regel auf Basis von Eichenholz, Naturstein oder weiss lackierten Platten produziert. Zwar umfasst das Sortiment auch Tische, Schränke, Stühle, Bänke oder Badezimmermöbel. Böschs Herz schlägt jedoch besonders für etwas Exquisiteres: seine motorisierten Fernsehmöbel und Sideboards. Bei diesen kann mittels Fernbedienungssteuerung eine Holzplatte in Bewegung gesetzt werden, die kurzerhand den TV oder andere Elektrogeräte «verschwinden» lässt. In der Schweiz

produziert nur eine Handvoll Anbieter entsprechende Produkte. Damit hebt Bösch nicht nur sich von der Masse ab, sondern er leistet auch in punkto Innovation einen Beitrag an die Limmattaler Lokal- bzw. Regionalwirtschaft.

Weitere Infos: Adora Design GmbH Inh. Damian Bösch Gartenstasse 52 8966 Oberwil-Lieli AG Tel. 044 558 43 19 d.boesch@adoradesign.ch www.adora-moebel.ch

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Inhaber Marcel Imhof

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Samstag 27. Januar 2018 Samstag 27. Januar 2018

« Raclette Abend » « Raclette Mit der CountryAbend Band: » Mit der Country Band: «Trio Black Boots» «Trio Black Boots» 1. – 3. Februar 2018 – 3. Februar 2018 8. –1.10. Februar 2018

8. 10. Februar « –Metzgete » 2018

« Metzgete » Jeden Samstag Hausgemachter Jeden Samstag « SpatzHausgemachter »

« Spatz » Das Restaurant bleibt über die Festtage,


32 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 9. Mai 2018 I 4. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Jäger, Limmattalbahn und Limeco

Andreas Geistlich, Kantonsrat FDP Schlieren Unter dem Titel «Wildhüter statt Jäger» wird demnächst eine Volksinitiative zur Abstimmung gelangen, deren erklärtes Ziel es ist, unser bewährtes Jagdsystem abzuschaffen, um die Entwicklung des Wildbestandes in unseren Wäldern sich selber zu überlassen. Man darf bezweifeln, dass das funktioniert und für das Wild wirklich tiergerecht ist. Eine Selbstregulierung von Tierbeständen setzt nämlich natürliche Feinde und grosse und intakte Ökosysteme voraus. Beides ist im Kanton Zürich nicht gegeben. Ohne die Jagd würde die Wildpopulation deshalb rasch und stark zunehmen und für die Tiere entsteht Stress, wenn sie in Überpopulationen leben. Ich denke da beispielsweise an den Kampf ums

Futter und an die Verbreitung von Krankheiten. Auch wären zunehmende Wildschäden in Wald und Flur absehbar. 80 staatlich angestellte Wildhüter sollen sich gemäss dem Willen der Initianten dann zusammen mit den Grundeigentümern in Schadensbegrenzung üben, damit – wenn auch das nichts genützt hat – letztendlich der Staat für die Wildschäden zur Kasse gebeten werden kann. So sind wir bei den Kosten angelangt: Neben den Löhnen für Wildhüter und Schäden an Wald und Flur, für die der Kanton aufzukommen hätte, kämen auf privater Seite Aufwendungen für Zäune, Mauern usw. in unbekannter Höhe hinzu. Der Regierungsrat schätzt Totalkosten von 20 bis 30 Mio. pro Jahr. Der Kantonsrat hat die Initiative beraten und empfiehlt sie den Stimmbürgern mit 165:0 Stimmen bei vier Enthaltungen zur Ablehnung. Wir haben im Kantonsrat auch die Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn ab Schlieren» beraten. Auch hier war das Verdikt mit 163:1 Stimmen bei drei Enthaltungen gegen die Initiative glasklar. Es gab Voten im Rat, die den Initianten Zwängerei vorwarfen, weil nun innert kürzester Zeit ein

zweites Mal über das gleiche Thema abgestimmt werden muss, andere sprachen von schlechten Verlierern oder von Teenager-Verhalten. Diese Ansichten teile ich nicht. Für mich waren die Fakten massgebend, die Initiative abzulehnen: Als Begründung für die Volksinitiative wird ins Feld geführt, dass der Kanton nochmals über die LTB befinden solle, nun da man seit der ersten Abstimmung wisse, dass der betroffene Bezirk dagegen ist. Aber dieser Trumpf sticht nicht. Gerade wegen dem lauten und intensiven Abstimmungskampf der Gegner hatte man schon bei der ersten Abstimmung im Kanton zur Kenntnis genommen, dass es Widerstand und auch Argumente gibt gegen die Bahn. Und trotzdem wurde schon damals ein deutliches Ja in die Urne gelegt. Die Limmattaler Bevölkerung hatte 2012 die Kulturlandinitiative, welche inhaltlich in unseren Richtplan eingeflossen ist, gutgeheissen. Und sie hat das eidgenössische Raumplanungsgesetz unter dem Schlagwort «Stoppt die Zersiedelung» deutlich angenommen und 2015 alle elf Vertreter in den Kantonsrat gewählt im vollen Bewusstsein, dass sie die LTB befürworten.

s’Schämdi-Eggli In einem der Redaktion bekannten Fall schickte eine arbeitslose Person den monatlichen Nachweis ihrer Bewerbungsbemühungen per A-Post ans RAV. Offenbar ging dieser Brief verloren. Ohne bei der betreffenden Person nachzufragen, übergab der zuständige RAV-Beamte, Laurent Peter, den Fall direkt der Rechtsabteilung, die wegen angeblicher Pflichtverletzungen eine Kürzung des Arbeitslosengelds verfügte. Sehr «effizientes» Staatshandeln, wenn locker vermeidbare Einsprachen provoziert werden! Jedes Augenmass vermissen liess wohl auch die Dietiker Stadtpolizei: Als ein Mitglied der Redaktion nach einer Sitzung das Restaurant verliess, fand es bereits einen Bussenzettel hinter der Frontscheibe. Überschrittene Parkzeit: 7 Minuten. Merkwürdiger Fokus unserer Sicherheitsbehörden… Nicht bloss kleinlich, sondern auch rechtsstaatlich problematisch könnte hingegen das Vorgehen der Stapo Baden sein: Ein Fahrverbot an der Schartenstrasse, das jedoch den Zubringerdienst gestattet, wird mit einem einfachen Radarkasten überwacht, der offenbar alle durchfahrenden Autos blitzt. Dem Vernehmen nach erhielten auch schon Leute eine Rechnung, die effektiv Zubringer waren. Muss hier also der Bürger seine Unschuld beweisen, obwohl eigentlich der Staat die Schuld nachweisen müsste?

s’Schmunzel-Eggli Anfang der 2000er-Jahre sass Ursula McCreight (SP; damals als Ursula Padrutt) noch mit dem Präsidenten des Gewerbeverbands Limmattal im Aargauer Grossen Rat und kandidierte für den Regierungsrat. Heute praktiziert sie als selbstständige Rechtsanwältin in Zürich, ist Verwaltungsrätin der Hypothekarbank Lenzburg sowie VR-Präsidentin einer Immobilienfirma. Seit Anfang März ist nun auch ihr Sohn an Bord der Kanzlei. Von einer Bekehrung von Saulus zu Paulus ist dennoch eher weniger auszugehen: Noch 2012 vertrat sie in einem Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht abgewiesene Asylbewerber und machte sinngemäss geltend, Serbien sei kein sicherer Herkunftsstaat. Ein weiterer Fall von «Cüpli-Sozialismus»? Vor der Limeco-Abstimmung hört man immer wieder, es gehe nur um den Landkauf und es sei noch gar nicht sicher, was dort später genau gebaut werde. Der Dietiker Stadtrat schrieb aber in seinem Antrag an den Gemeinderat, dass es sich beim Grundstückskauf um eine Investitionsausgabe handle, die einer wesentlichen Kapazitätserweiterung der Anlage diene. Und erkennbar wird die politische Fernsicht...

«Mir gefallen Menschen, die sagen, was sie denken. Aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen, was sie sagen.» (Verfasser unbekannt, aber sicher kein Politiker)

Dass sich der gleiche Bezirk nun gegen die LTB ausgesprochen hat, muss deshalb auf die hervorragende Mobilisierung der Gegner zurückgeführt werden, welche auf teilweise berechtigter persönlicher Betroffenheit und Wachstumsmüdigkeit aufbaute. Aber es geht darum, die Dynamik positiv zu nutzen und mit sinnvollen Infrastrukturprojekten proaktiv mit zu gestalten. Die Alternative würde heissen, Zersiedelung auf dem Land und Chaos in den Agglomerationen. Das Limmattal ist im Kanton eine Randregion. Wollen wir mehr sein als der Vorhof von Zürich oder der Korridor in den Aargau, so brauchen wir eine kantonsübergreifende, verbindende Klammer, welche gleichzeitig die vertiefte Entwicklung gegen Innen und Aussen und die Identität des Bezirks stimuliert. Und wollen wir unsere Dörfer vom nutzlosen Durchgangsverkehr entlasten, so brauchen wir ein neues Verkehrskonzept, welches ÖV und MIV (Motorisierter Individualverkehr) regelt. Das Projekt LTB jetzt zu stoppen, wäre somit ein Schildbürgerstreich erster Güte. Ein halbfertiges Projekt bedeutet nicht nur den Verlust von Planungsgeldern, sondern auch

Kollateralschäden in unbekanntem Ausmass. Nun noch zum Thema Limeco. Auch hier geht es um ein klassisches Infrastrukturprojekt. Der Kauf des CoopAreals im Dietiker Industriequartier sichert der Limeco Land für ihre zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten. Klar, die Zukunft einer neuen Anlage liegt noch in weiter Ferne. Spricht man doch davon, dass die KVA erst in den 30er-Jahren ersetzt werden muss. Deshalb gibt es Unsicherheiten. Ich habe deshalb im Kantonsrat eine Anfrage mitverfasst und eingereicht, deren Beantwortung Licht in übergeordnete Themen der Abfallentsorgung und vor allem in die langfristigen Perspektiven bringen soll. Dass die Limeco das Coop-Areal jetzt schon – fast 20 Jahre vor dem effektiven Ersatz der KVA – kaufen muss, ist ein Wermutstropfen. Aber der Kauf kann als langfristige Investition in eine werthaltige Anlage bezeichnet werden, was das Risiko entsprechend minimiert. Der Kauf ist eine einmalige Gelegenheit. Ohne den Kauf des Areals nehmen wir der Limeco sämtliche Perspektiven. Somit ist am 10. Juni ein klares Ja für diese Vorlage angezeigt.

Ihre Meinung ist erwünscht! Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leserbriefe

Welche Schule für unsere Kinder? Viele Eltern und Gewerbetreibende stellen mit wachsender Beunruhigung fest, dass die Kinder mit dem «selbstorganisierten» Lernen am Computer nur noch etwa die Hälfte des Stoffes lernen, der bisher mit dem Klassenunterricht gelernt wurde. Es gibt immer mehr Schulabgänger, die kaum einen richtigen Satz schreiben können, keine gerade Linie aufs Blatt bringen und selbst für einfache Rechenaufgaben den Taschenrechner benutzen. In ihrem Dossier «Digitalisierung – Herausforderungen und Chancen für die Schule» vom 9.2.2018 hält Economiesuisse richtig fest, dass in der Volksschule die Grundlagenfächer Deutsch und Mathematik an erster Stelle stehen müssen und dass der Klassenunterricht zum Erlernen der «Soft Skills» wie Selbstdisziplin, Durchhaltewillen, Motivation und Teamfähigkeit am besten geeignet ist. Allerdings stellt Economiesuisse auch höchst problematische Forderungen, so das individualisierte und computergesteuerte Lernen von Deutsch und Mathematik in altersdurchmischten Leistungsgruppen ab dem ersten Schuljahr, was eine kleine Bildungselite heranziehen würde (20:80-Gesellschaft) und deshalb der Chancengleichheit widerspricht. Oder das Hineingreifen von IT-Firmen in die Volksschule, die sogenannte Public Private Partnership, was zwar einigen Bildungskonzernen gelegen käme, zum demokratischen Schweizer Verständnis des Service public aber passt wie die Faust aufs Auge. Gerne sind wir, eine Gruppe von erfahrenen Lehrkräften, bereit, mit interessierten Eltern und Gewerbetreibenden diese und andere anstehende Fragen der laufenden Schulreformen zu diskutieren. Marianne Wüthrich, Wil SG langjährige Zürcher Berufsschullehrerin «Starke Volksschule Zürich» (info@starkevolksschulezh.ch)

Was erwartet uns mit der Einführung des Lehrplans 21? Die Erziehungsdirektoren haben immer wieder betont, es würde sich mit dem Lehrplan 21 nichts ändern. Deshalb dürfte die Einführung schleichend vor sich gehen, so dass die Öffentlichkeit am Anfang kaum etwas merken wird. Für Eltern, Lehrer und Arbeitgeber, die nicht überrascht werden möchten und es genauer wissen möchten, gibt es nun das im Eikos-Verlag, Baden, neu erschienene Aufklärungsbuch «Kinder im Netz globaler Konzerne» von Judith Barben. Es gibt auf viele offene Fragen um den Lehrplan 21 klare und gut verständliche Antworten: Warum werden die «Grundlagen für den Lehrplan 21» in der öffentlichen Diskussion verschwiegen? Was darf die Bevölkerung nicht wissen? Warum wird behauptet, die bewährte Volksschule und ihre Lehrpläne seien nicht «modern» und «zeitgemäss»? Warum wird der Klassenunterricht als Frontalunterricht bezeichnet und im Lehrplan 21 gar nicht mehr erwähnt? Warum wird Heinrich Pestalozzi nicht mehr erwähnt oder gar diffamiert? Warum ist das Schweizer Bildungsniveau seit Pisa 2012 ständig gesunken, obwohl der Lehrplan 21 noch gar nicht eingeführt wurde? Warum behaupten die Erziehungsdirektoren, mit dem Lehrplan 21 ändere sich praktisch nichts? Welche schwerwiegenden Folgen hat die Umstellung auf die «Kompetenzorientierung» aufgrund der Erfahrungen in anderen Ländern? Auf alle diese Fragen und noch viele weitere Zusammenhänge und Hintergründe findet man im neuen Aufklärungsbuch «Kinder im Netz globaler Konzerne» fundiert recherchierte Antworten samt Quellenangaben. Peter Aebersold

Limmattal mai 2018  
Limmattal mai 2018