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Dienstag, 22. Februar 2022 | Auflage 49'000 Exemplare | 8. Jahrgang | Nr. 2

GROSSAUFLAGE 49'000 Exemplare

Offizielle Monatszeitung des Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon Waldegg, Urdorf und Weiningen

2 Extremismus in Game-Form Extremisten nutzen unterschwellige ideologische Bezüge, verkleiden ihren Aktivismus als spielerisches Erlebnis und hetzen in Gaming-Communitys. Die Organisation empfiehlt Eltern, sich die Games selbst anzuschauen, altersgerechte Inhalte auszuwählen und Sicherheitseinstellungen zu aktivieren. Artikel auf Seite 2

5 Beste Politsatire mit Bänz Friedli

Mit seinem brandneuen, erzählerischen Kabarett-Programm «S’isch kompliziert – Bänz Friedli schafft Unordnung» tritt der Hausmann, Kabarettist, Kolumnist, Satiriker und Sprachkünstler am Freitagabend, 25. März 2022 im Gemeindesaal in Unterengstringen zum zweiten Mal im Limmattal auf. Artikel auf Seite 5

9 Baden im Bad Fortyseven Eine lichtdurchflutete Thermenlandschaft, Saunas mit direktem Blick auf die Limmat, elegante Ruheräume und die einzigartige audiovisuelle Erlebniswelt Kosmos: Auch das Innere der Wellness-Therme Fortyseven hält, was das Äussere verspricht. In Baden entstand das modernste Thermalbad der Schweiz mit Fokus auf gesamtheitliches Wohlbefinden.

Artikel auf Seite 9

WAHLEN DIETIKON UND SCHLIEREN

Kommunalwahlen in Dietikon und Schlieren: Bedenklich tiefe Stimmbeteiligung und erfolgreiche gewerbliche Volksvertreter

GEWERBEVERVBAND LIMMATTAL Editorial Game-Extremismus  Kolumne «Stand.» Phänomena 2024 Historische Kolumne Menu-Tipp Bänz Friedli Ratgeber Recht Kommentar  BR: Emil Frey AG Kolumne «Getroffen» Ratgeber Gesundheit Freiheit in Europa Ratgeber Treuhand Kolumne «Reisen» Kulturtipps «The Car of the Year 2022»

2 2 3 3 4 4 5 6 6 7 7 8 8 8 9 10 11

WEININGEN

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FDP Weiningen

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ENGSTRINGEN

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NV: Restaurant Tricolore

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SCHLIEREN

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BR: Herzog Küchen BR: Alvoso Pensionskasse

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URDORF

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Cyber-Sicherheit | Teil 1

16

UITIKON WALDEGG

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Cyber-Sicherheit | Teil 2

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BIRMENSDORF UND AESCH

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BR: Raiffeisen Bank NV: Migros

18 19

GEROLDSWIL-OETWIL

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realsmart Immo AG

20

DIETIKON

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Text: Gregor Biffiger, Bilder: zVg

Die Exekutiv- und Legislativwahlen in den Städten Dietikon und Schlieren gehören – abgesehen von zwei 2. Wahlgängen – für vier Jahre bereits wieder der Vergangenheit an. Die bedenklich tiefe Stimmbeteiligung zwischen 27.38 Prozent (Gemeindeparlament Schlieren) und 33.47 Prozent (Stadtrat Dietikon) ist der Spiegel einer Gesellschaft, in der viele vor allem mit sich selbst beschäftigt sind. Offenbar geht es rund 70 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger so gut, dass es ihnen völlig egal zu sein scheint, wer in ihrer Gemeinde politisch das Sagen hat und die wesentlichen Weichenstellungen für die Zukunft vornimmt.

Herzliche Gratulation zur erfolgreichen Wahl Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP)

Florierende Wirtschaft braucht Freiraum Ohne florierende Wirtschaft geht gar nichts und insbesondere gibt es nichts zu verteilen oder umzuverteilen. Deshalb sind wirtschafts- und insbesondere KMU-freundliche Volksvertreter in Exekutiven und Legislativen ein wichtiger Garant dafür, dass sich unsere Unternehmungen möglichst ohne staatliche Behinderungen entfalten können. Denn unnötige Bürokratie und staatliche Beeinträchtigungen schwächen unsere Volkswirtschaft und letztlich auch unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Herzliche Gratulation zur erfolgreichen Wahl Umso mehr freut es den Gewerbeverband Limmattal und seine Sektionen, dass wir den meisten der unterstützten Kandidatinnen und Kandidaten zu ihrer erfolgreichen Wahl gratulieren dürfen. Es sind dies in Dietikon Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP), die Stadträte Philipp Müller (FDP) und Lukas Neff (Grüne) sowie die Gemeinderäte Damian Biffiger (SVP), Markus Erni (SVP), Konrad Lips (SVP), Peter Metzinger (FDP), Mirjam Peter (SVP) und Michael Segrada (FDP). Mirjam Peter gratulieren wir zu ihrem guten Ergebnis bei den Stadtratswahlen und wünschen ihr viel Erfolg im zweiten Wahlgang. In Schlieren dürfen wir Beat Kilchenmann (SVP), Bea Krebs (FDP), Stefano Kunz (Mitte), Manuela Stiefel (parteilos) und Songül Viridén (GLP) zum erfolgreichen (Wieder-)Einzug in den Stadtrat sowie Ueli Etter (SVP) und Daniel Laubi (Mitte) zum Wiedereinzug in das Gemeindeparlament gratulieren. Beat Kilchenmann wünschen wir einen erfolgreichen zweiten Wahlgang im Kampf um das Schlieremer Stadtpräsidium.   

Stadtrat Philipp Müller (FDP)

Gemeinderat Konrad Lips (SVP)

Stadtrat Lukas Neff (Grüne)

Gemeinderat Peter Metzinger (FDP)

Stadtrat Beat Kilchenmann (SVP)

Stadträtin Manuela Stiefel (parteilos)

Stadträtin Songül Viridén (GLP)

Gemeinderat Damian Biffiger (SVP)

Gemeinderätin Mirjam Peter (SVP)

Stadträtin Bea Krebs (FDP)

Gemeinderat Ueli Etter (SVP)

Gemeinderat Markus Erni (SVP)

Gemeinderat Michael Segrada (FDP)

Stadtrat Stefano Kunz (Mitte)

Gemeinderat Daniel Laubi (Mitte)

NV: Metis Gebäudetechnik GmbH 21 Angstmann Mauerwerk 22 SVP Dietikon 23 Gratis Laptops 23 Ersatz-Bäume 23

KEHRSEITE

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Kantonsratsgeflüster Leserbrief s’Schmunzel-Eggli s'Schämdi-Eggli

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

EDITORIAL

GAME-EXTREMISMUS

Wie mit der hohen Verletzlichkeit internationaler Wertschöpfungsketten umgehen?

Wenn Spielspass auf Extremismus trifft

rade im Hochpreis- und Hochlohnland Schweiz mit hohen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden. Die so produzierten und exportierten Güter wären darüber hinaus im internationalen Handel weit weniger wettbewerbsfähig. Auch staatliche Massnahmen oder Anordnungen, wie sie teils gefordert werden, bergen die Gefahr, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu gefährden oder gar kontraproduktiv zu wirken.

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Die Corona-Pandemie hat uns die hohe Verletzlichkeit der internationalen Arbeitsteilung in aller Deutlichkeit vor Augen geführt. Gesundheitspolitische Massnahmen führten weltweit dazu, dass es entlang von wirtschaftlichen Wertschöpfungsketten zu Lieferengpässen kam bzw. kommt.

Krisenfeste Gestaltung von Produktionsstrukturen Es liegt primär im Interesse der Unternehmen, ihre Produktionsstrukturen krisenfest zu gestalten. So können etwa geografische Diversifizierung, rasche Substituierbarkeit, Verkürzung von Wertschöpfungsketten durch Zusammenlegung einzelner Wertschöpfungsstufen oder der Aufbau von Lagern die Resilienz erhöhen. Andererseits wäre eine autarke Produktion von Waren entlang der gesamten oder weiter Teile der Wertschöpfungskette ge-

Versorgungssicherheit hat ihren Preis Der Schlüssel zur Lösung drohender Versorgungskrisen liegt in mehr Offenheit, mehr Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten, mehr Diversifizierung und mehr Vernetzung. Versorgungssi- Eltern sollten gerade bei jungen Kindern wachsam bleiben. cherheit hat aber in jedem Fall ihren Preis, über dessen verantwortbare Höhe letztlich die Gesellschaft ent- Immer häufiger suchen Extremisten bei Online-Games Kontakt scheiden muss.    zu jungen Spielenden. Gezielt knüpfen sie an die Lebenswelt von

Heranwachsenden an. Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

Gewerbeverband Limmattal 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. 056 633 46 00

Nächster Redaktions-/Anzeigenschluss:

4. MÄRZ 2022 daslimmattal@gewerbezeitungen.ch

Text/Bilder: Schau hin!

Extremisten nutzen unterschwellige ideologische Bezüge, verkleiden ihren Aktivismus als spielerisches Erlebnis und hetzen in Gaming-Communitys. Darauf machte die deutsche Initiative «Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht» anlässlich des diesjährigen Safer Internet Days aufmerksam. Die Organisation empfiehlt Eltern, sich die Games selbst anzuschauen, altersgerechte Inhalte auszuwählen und Sicherheitseinstellungen zu aktivieren: «Während die Dienstanbieter meist nur unzureichenden Schutz bieten, sind Eltern umso mehr gefragt, ihre Kinder gegen Propaganda in Games stark zu machen», sagt Mediencoach Iren Schulz. Immer wieder verbreiten Extremisten eigens entwickelte Games, die ihre ideologische Weltsicht transportieren.

Dies erfolgt nicht nur über Sprache, Texte oder Bilder, sondern auch durch Prozesse und Entscheidungen, die im Spiel getroffen werden, müssen. So können Kinder und Jugendliche im Netz zum Beispiel auf Games stossen, die Gewalt gegen Minderheiten rechtfertigen oder bestärken. «Eltern können Games zunächst selbst testen oder eine Runde mitspielen», rät Schulz. «Damit zeigen sie nicht nur Interesse, sondern schaffen auch gemeinsame Erlebnisse und bekommen zudem ein Gefühl für Spielfiguren und Spielziele». Hilfreich ist auch, Kindern altersgerechte und pädagogisch geprüfte Inhalte anzubieten. Gerade bei jüngeren Kindern sind oftmals «analoge» Spiele noch besser geeignet. Häufig werden aber auch Elemente in bestehenden Videospielen verändert, die bereits bei vielen Kindern und Jugendlichen beliebt sind:

Auch Teens bleiben nicht verschont.

Wo sogenannte «user-generierte Inhalte» zu finden sind, werden häufig auch extremistische Inhalte eingespeist. In vielen Games können Elemente selbst gestaltet werden: der Profilname, die Ausstattung der Spielfiguren oder sogar ganze Online-Spielewelten. So werden verbotene Kennzeichen wie etwa verfassungswidrige Symbole oder menschenfeindliche Botschaften in den Games platziert. Nicht immer ist die extremistische Absicht auf den ersten Blick erkennbar, weil sich diese Szenarien für Kinder und Jugendliche scheinbar normal in ihre Spielewelten eingliedern und eine kritische Einschätzung schwerfällt: «Mit älteren Kindern besprechen Eltern am besten, dass sie in Online-Games auf extremistische Hetzbotschaften stossen können», sagt Schulz. Idealerweise bleiben Eltern die primären Ansprechpartner: Es ist sinnvoll, Kindern zu vermitteln, Inhalte und Aktivitäten in Games zu hinterfragen und sich an ihre Eltern zu wenden, wenn ihnen etwas komisch vorkommt.   

KOLUMNE «STAND.»

SO IST DAS Text: Tis Hagmann, Schreib-, Hand- und Mundwerker Büro Ha 5040 Schöftland

DIE GEPLANTE AHV-REVISION Wir sind ein reiches Land. Alle Medien schreiben bis anhin eine «wohlwollende» Berichterstattung. Tenor: «gute Aussichten», «akzeptabler Kompromiss» und weitere Schönwetter-Hülsen. «Tolle» Regierungsparolen schnorren, das kennen wir doch von irgend-wo?! Die Statistik sagt ganz nüchtern: 2019 haben 50% der in Rente gehenden Frauen eine AHV-Rente von unter Fr. 1700.pro Monat erhalten. Gut 30% dieser

Frauen haben zudem keine Leistungen aus der 2. Säule! Die restlichen gut 65% Frauen haben eine Pensionskassen-Rente von durchschnittlich knapp ca. Fr. 650.-! Das sind also die rosigen Aussichten in der «Rentenwelt» nach 40 Jahren «Werken in der Klasse der Werktätigen»! Damit sollen diese Mitbürgerinnen eine menschenwürdige und sorgenfreie Rente antreten? Zur Erinnerung: 50% der Stimmberechtigten sind Frauen; sie dürften mit Bestimmtheit dannzumal NEIN stimmen, weil sie ja schon mit dem «flexiblen» Rentenalter geschröpft wurden. Rechnen wir noch die übrigen NEIN-Stimmen dazu, ist der Scherbenhaufen programmiert. Gruss Tis Hagmann Feedback willkommen an tis.hagmann@bluemail.ch

OFFIZIELLES PUBLIKATIONSORGAN VON Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil KMU & Gewerbe Schlieren KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon) Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen HERAUSGEBER/INSERATE Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen VERLEGER Eugen Wiederkehr AUFLAGE 49 000 Exemplare VERANTWORTLICHER REDAKTOR Mohan Mani daslimmattal@gewerbezeitungen.ch

REDAKTION Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Tis Hagmann, Thomas Landis, Dr. med. Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Dirk Mörz, Christian Murer, Thomas Rüesch, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Ines Tanner REDAKTIONSADRESSE Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08 KORREKTORAT Mohan Mani

tringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an: info@gewerbezeitungen.ch ABBESTELLEN DER GEWERBEZEITUNG per Email unter: info@gewerbezeitungen.ch DRUCK/PAPIER

REALISATION/PRODUKTION/GRAFIK/ DRUCKVORSTUFE BST Design AG simone.bucher@bst-design.ch VERTEILUNG Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Bergdietikon, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengs-

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IMPRESSUM


Gewerbeverband Limmattal I 3

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

PHÄNOMENA 2024

ZKB wird Hauptsponsorin der Phänomena 2024

Ihr Partner für Treuhand und Wirtschaftsprüfung

Die Zürcher Kantonalbank und die Phänomena spannen zusammen. Beide Parteien haben sich auf ein Hauptsponsor-Engagement in Dietikon geeinigt.

Treuhand Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsprüfung Wirtschaftsberatung Alfons G. Florian dipl. Wirtschaftsprüfer

Phänomena 2024 Die Phänomena ist eine Bildungsinitiative mit Erlebniscampus zu wissenschaftlichen Themen. Sie schlägt Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die erste Ausgabe der Ausstellung fand 1984 in Zürich statt. 2024 wird die Phänomena mit einer Neuauflage in Dietikon wieder zum Leben erweckt. Im Fokus steht die niederschwellige, erlebnisorientierte Vermittlung von wissenschaftlichen Grundlagen zum besseren Verständnis der Zusammenhänge bei Themen wie Klima, Energie, Mobilität, Biodiversität oder Künstlicher Intelligenz. Mit interaktiven Lernerlebnissen wird die Schweizer Bevölkerung angeregt, eine Meinung zu bilden, Entscheidungen zu treffen und ihre Umwelt mitzugestalten.

Text: MnM, Bilder: zVg

Das innovative Konzept der Phänomena hat die Zürcher Kantonalbank überzeugt. Sie wird als Hauptsponsorin die Phänomena-Neuauflage unterstützen. Damit geht ein Traum für die Verantwortlichen in Erfüllung, denn die Zürcher Kantonalbank zählte von Beginn an zu den Wunschpartnerinnen bei der Umsetzung in Dietikon. Insbesondere, weil beide Parteien ihre Wurzeln in Zürich haben, aber auch weil sie für die gleichen Werte einstehen: Die Phänomena spricht eine sehr breite Öffentlichkeit an, möchte zur Mitverant-

Rebex AG, Dietikon und Zürich Tel. 044 744 76 76, www.rebex.ch

Jetzt mit neuem internetauftritt. her noch besser und nä d bei bevölkerung un Gewerbe!

Das «Phänomena»-OK freut sich über eine starke Sponsorin.

wortung für eine nachhaltige Zukunft anregen, Innovationskraft zeigen und mehrere Generationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und sozialen Errungenschaften sensibilisieren. «Wir machen uns für unternehmerische Innovationen stark und fördern vielversprechende Ideen und Projekte», sagt Roger Liebi, Vizepräsident des Bankrates der Zürcher Kantonalbank, in einer Medienmitteilung. «Damit tragen wir dazu bei, dass Zürich ein national und international prosperierender Bildungsstandort und Werkplatz bleibt». Und Phänomena-Gesamtleiter Urs J. Müller meint seinerseits: «Mit der Zürcher Kantonalbank konnten wir eine Wunschpartnerin für unser Projekt gewinnen, die Innovationen fördert und sich für die Gesellschaft engagiert, phänomenal! Die Planungsphase wird nun so richtig lanciert».

«Phänomena-ler» Guy Parmelin

Doch damit nicht genug: Herr Bundesrat Guy Parmelin ist das neuste Mitglied im Patronat der Phänomena. Als Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung reprä-

sentiert er hervorragend deren Bestrebungen, wie er selbst sagt: «Die Phänomena thematisiert gesellschaftliche Herausforderungen auf Basis der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse, GewerbezeitunGen u.a. im Bereich Klima, Energie, Mobili044 430 08 08 · info@gewerbezeitungen.ch tät oder Künstlichen Intelligenz. Die www.gewerbezeitungen.ch Vermittlung konkreter Phänomene weckt Neugier und erhöht das Verständnis für Lösungsansätze. Die Phänomena trägt dazu bei, dass wir den Herausforderungen von heute und morgen als Gesellschaft kompetenter begegnen.»   

Mehr Infos: www.phaenomena.ch

Treuhand | Steuer- und Rechtsberatung Wirtschaftsprüfung | Unternehmensberatung Informatik-Gesamtlösungen

Steuern spart, wer Steuern plant Die Vielseitigkeit des Steuersystems verlangt von den Fachleuten vertiefte Kenntnisse. Wir unterstützen Sie dabei, steuerrechtliche Risiken frühzeitig zu erkennen, Chancen zu nutzen und die Steuerbelastung zu minimieren. Entdecken Sie Ihr Sparpotenzial – dank einer professionellen Steuerberatung von OBT.

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

HISTORISCHE KOLUMNE

Luzern und Laupen und das weisse Kreuz Mit dem Sieg am Morgarten und dem in Brunnen erneuerten Bund hatte die junge Eidgenossenschaft ihre unmittelbare Zukunft gesichert. Mehr noch, sie hatte eine Reputation geschaffen, bis heute. Dass das Morgartendenkmal von 1908 am Ägerisee, nördlich des Schlachtfelds auf Zuger Boden, steht, obwohl Zug 1315 ja noch habsburgisch war, illustriert aufs Schönste, wie die Idee der Freiheit die stärkste Waffe ist, welche Republiken haben, wie es Uri, Schwyz und Unterwalden waren. Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker

Luzern: In der Leuchtenstadt – wo Rudolf von Habsburg am 16. April 1291 die Rechte des Klosters Murbach gekauft hatte – schien 1332 die Sonne aufzugehen. Im Reich kämpften gegeneinander Kaiser (seit 1328) Ludwig der Bayer und seine Feinde, insbesondere die Anhänger des 1330 gestorbenen Gegenkönigs Friedrichs des Schönen von Österreich. Da schloss Luzern und schlossen neben Luzern auch Weggis und Gersau am 7. November 1332 einen Bund mit den Eidgenossen. Zwar behielt sich Luzern, vorsichtig wohlerworbene Rechte wahrend, gegenüber den Eidgenossen die Rechte Österreichs vor. Wohin die Reise gehen sollte, wurde aber bereits 1333 klar, als das Haus Habsburg-Österreich einen fünfjährigen Landfrieden proklamierte, welcher ein Dokument der Hegemonie war, einer Hegemonie, welcher sich die Städte Zürich, Bern, Solothurn, Basel und St. Gallen gerade noch unterwarfen. Nur, dass Luzern 1333 eben nicht siegelte. Der Rückhalt an den Eidgenossen war gegeben.

War ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates. ______________

Bramberg Denkmal

Bild: zVg

Die Eidgenossen kamen aber ihrerseits unter Druck, weil Kaiser Ludwig sich am Schicksal von Uri, Schwyz und Unterwalden desinteressierte, worauf Kämpfe ausbrachen. Noch am 26. Juni 1337 schrieb der unzuverlässige Monarch aus Rottweil in die Täler, er könne ihren Beschwer-

den nicht abhelfen, da er den Umfang der Schäden und die von ihm erwarteten Massnahmen nicht kenne. Man mag das, ohne dem Charakter von Kaiser Ludwig allzusehr Gewalt anzutun, so interpretieren: Er wolle mehr Geld und werde die Streitsache demjenigen zusprechen, der mehr zahle. Das Jahr 1336 war von kapitaler Bedeutung für die weitere Geschichte dessen, was heute die Schweiz ist. Rudolf Brun, ein Zürcher Ratsherr, führte eine Minderheit des alten Stadtadels und die Handwerker der Stadt in einer Revolution, die das alte oligarchische Regime durch eine Regierung der Zünfte, mit Brun als dem eigentlichen Machthaber, ersetzte. Der Zürcher Umsturz führte zu einer Anzahl verbannter Zürcher Aristokraten, welche Anlehnung suchten bei den beiden Zweigen des Hauses Habsburg, dem Zweig Habsburg-Laufenburg in Rapperswil, und dem Zweig Habsburg-Österreich, dessen Verwaltungszentrum Baden war. Das Zürich der Zünfte war umzingelt und bedroht. Das aufstrebende Bern jener Tage der späten 1330er Jahre war nicht weniger umzingelt und bedroht. Eine Adelskoalition fand sich zusammen, um die stärker werdende Zähringerstadt in die Schranken zu weisen. Fast wäre es ihr gelungen. Anlass war, dass Bern Kaiser Ludwig nicht anerkennen wollte, weil der Papst diesen Herrscher in den Kirchenbann getan hatte. Grund war, dass die Stadt Bern den Adel machtmässig zu überholen drohte. Gérard de Neuchâtel-Valangin eröffnete den Krieg. Nach einigen Bewegungen hin und her lag ein mächtiges Heer mit dem Grafen Rudolf IV von Neuenburg-Nidau, mit dem städtischen Aufgebot von Freiburg, mit der Blüte des burgundischen Adels vor dem belagerten Städtchen Laupen.

Bern wäre allein kaum Meister geworden. Die Stadt ersuchte die Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden um Hilfe. Und erhielt Unterstützung, obwohl sie nicht geschuldet war. Mit den Eidgenossen eilten auch die Oberhasler unter ihrem Banner, die Niedersimmentaler unter dem Banner von Weissenburg und Solothurner Reiter herzu. Um Freund und Feind zu unterscheiden – es gab keine Uniformen – nähten sie (sie, wohl die Bernerinnen, Solothurnerinnen und andere mehr) weisse Kreuze auf die Gewänder der Krieger. Die bernische und verbündete Armee trat unter der Führung von Rudolf von Erlach auf dem Bramberg bei Laupen zur Schlacht an und errang einen gewaltigen Sieg, am Vorabend des Zehntausendrittertages, am ewig denkwürdigen 21. Juni 1339. Grossmütig verzichtete Rudolf von Erlach darauf, die eigenen Deserteure am Schlachttag – auch das kam vor – zu bestrafen und bemerkte, das solle man nicht tun, der Feind würde sich nur freuen, dass doch auch jemand vor ihm Angst gehabt habe. Auf dem Bramberg erinnert seit 1859 ein Denkmal (Bild) an den entscheidenden Sieg. Der Krieg ging weiter. Der Friede wurde erst im Sommer 1340 durch Königin Agnes von Ungarn, der ranghöchsten Vertreterin des Hauses Österreich, in Königsfelden vermittelt. Daran erinnerte 2011 eine wissenschaftliche Tagung in Spiez, an welcher Barbara Stüssi-Lauterburg sagte: «Der Erfolg der Friedensbemühungen liegt der Zeit gemäss darin, dass überhaupt eine sühn und berichtung und ein fride gemacht wurde.» Luzern und Laupen: Die 1330er Jahre haben der Eidgenossenschaft das weisse Kreuz gegeben. 

MENUTIPP | THE KITCHEN CREW SPICE BOYS

«GWERBLER CHOCHED» Rindfilet Stroganoff à la Spice-Boys FÜR 4 PERSONEN ZUBEREITUNGSZEIT: 90 MIN.

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ZUTATEN 600g Rindsfilet 1 rote Paprika 250g Champignons 2 rote Zwiebel 2 Gewürzgurken Bratbutter 3 dl Rahm 2,5 dl Gemüsebouillon Paprika edelsüss, Salz und Pfeffer

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ZUBEREITUNG – Ich habe dazu ein Angus Rindsfilet vakuumiert beim Discounter erstanden und dann noch zwei Wochen im Kühlschrank gelagert, bis kurz vor dem Ablaufdatum. Meiner Erfahrung nach wird das Fleisch so schön zart. Original wird zum Boeuf Stroganoff Rindsfiletspitzen genommen, das ist natürlich das zarteste Fleisch. –D as Rindsfilet in 1 cm dicke längliche Streifen schneiden. –D as geschnittene Rindsfilet grosszügig mit Paprika edelsüss und Meersalz würzen und beiseite stellen. –N un die rote Zwiebel in halbrunde Streifen schneiden. Die rote Paprika halbieren, Kernen entfernen, waschen und eine Hälfte in Streifen schneiden. Die Champignons putzen und in Streifen schneiden. Die Gewürzgurke längs in Scheiben und dann in schmale Streifen schneiden. – I n einer Bratpfanne die Bratbutter stark erhitzen, und die Rindsfiletstreifen eingeben, und auf dieser Seite eine Minute anbraten und sofort herausnehmen, mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. – I n die Bratpfanne etwas Bratbutter nachfügen und nun die Zwiebelstreifen eingeben und andünsten und wenn die Zwiebeln glasig sind, die Champignonstreifen dazugeben und ebenfalls andünsten. Nach zwei, drei Minuten die geschnittene Paprika und die geschnittene Gewürzgurke in die Bratpfanne geben, Gemüsebouillon dazu giessen und zwei, drei Minuten einköcheln lassen. Rahm zugeben bis die Sauce schön sahnig ist und einköcheln lassen. –B ratpfanne vom Herd nehmen und die Rindsfiletstücke unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. – I n den vorgewärmten Tellern mit dem Reis (oder einer anderen Beilage) anrichten, und mit Petersilie garnieren.

En Guete! Verfasser: Dirk Mörz

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

BÄNZ FRIEDLI SCHAFFT EINMAL MEHR UNORDNUNG UND ZEIGT SICH DABEI VIELSEITIG WIE IMMER

Zwischen tiefgründiger Politsatire und parodistischen Alltagsbeobachtungen Mit seinem brandneuen, erzählerischen Kabarett-Programm «S isch kompliziert – Bänz Friedli schafft Unordnung» tritt der Hausmann, Kabarettist, Kolumnist, Satiriker und Sprachkünstler am Freitagabend, 25. März 2022 im Gemeindesaal in Unterengstringen zum zweiten Mal im Limmattal auf.

 Friedli schaut genau hin und benutzt stets Herz und Verstand.

Text/Bilder: Christian Murer  Der Sprachkünstler denkt laut über einfache Antworten, schwierige Fragen und wahrhaftige Lügen nach.

«Schön, wieder einmal jemanden zu sehen, der nichts braucht als sich selbst, um eine Bühne und einen ganzen Abend zu füllen, keine Verkleidung, keine Requisiten, keine Ton- und Bildeinspielungen, sondern der nur auf die Sprache und ein Minimum von Gestik vertraut, um unserer komplizierten Zeit nachzuspüren», sagte der Schriftsteller Franz Hohler (78) nach dem letzten Programm über Bänz Friedli. Dieses Nachspüren in seinem neuen fünften erzählerischen Kabarett-Programm «S’isch kompliziert» trifft haargenau zu. Auch da ist der 56-Jährige stets topaktuell, vielfach überraschend, aber ebenso erfrischend heiter.

Recherchieren jeweils vor Ort Bänz Friedli hat sich bei seiner Vorpremiere am Samstag, 15. Januar über die Stadt Dietikon bestens informiert: «Da der Frauenfussball mein liebstes Hobby ist, wusste ich, dass Rahel Kiwic und Eseosa Aigbogun aus Dietikon stammen und die Fussballerinnen Martina Moser und Riana Fischer zurzeit da wohnen. Alle anderen wichtigen Infos über die Stadt habe ich mir beschafft.» So erfährt er jeweils Aktuelles über die örtlichen Leute und das jeweilige Tagesgeschehen. Deshalb wird jeder der rund zweihundert geplanten Auftritte in diesem und im kommenden Jahr einmalig sein. Das war auch im ausverkauften Gleis 21 der Fall, wo halt eben in dieser verrückten Zeit alles ein bisschen komplizierter ist, als man es gerne hätte. Doch was soll man dagegen tun ausser herzhaft lachen? Kurzum: Zwei Stunden Bänz Friedli – und die Welt ist wieder in Unordnung.

Politisches und Privates vermischt Indessen: In der Kleinkunstszene ist Bänz Friedli hierzulande ein Superstar. Nicht umsonst erhielt Friedli im Jahr 2015 den renommierten «Salzburger Stier». Auch in seinem neusten Programm «S isch kompliziert – Bänz Friedli schafft Unordnung» sprudelt es nur so aus ihm heraus. Er vermischt dabei Politisches und Privates. Und was so locker daher geplaudert erscheint, ist topaktuell und klug durchdacht – stets ein wenig provokativ und vielfach auch stinkfrech. Der Zürcher mit unverkennbaren Berner Wurzeln schafft es bei seinem aktuellen Auftritt erneut, seinen hintersinnigen Humor stehend und locker vom Hocker wirken zu lassen. Es ist allemal ein Genuss, einer

 «Als 56-Jähriger empfinde ich es als Geschenk, mein Mannsein noch einmal hinterfragen zu dürfen», sagt Bänz Friedli.

Vorstellung beizuwohnen – insbesondere nach der monatelangen, pandemiebedingten Kultur-Dürre.

In Sachen Lokalkolorit Armin Strässle, Leiter Jugend, Freizeit und Sport der Stadt Dietikon, sagte nach dem Auftritt im Gleis 21: «Es ist wirklich recht kompliziert. Was ich hingegen super fand, ist der aktuelle Lokalkolorit.» Zum Thema Lokalkolorit doppelte Bänz Friedli nach: «Dabei kommt mir natürlich die frühere Tätigkeit als Journalist zugute, das Recherchieren habe ich ‹von der Pike› auf gelernt. Ich lege auch Mäppchen zu jedem Ort an, wo ich das Gelesene stets aufbewahre.» Zudem habe er mehrere Tageszeitungen abonniert. Da lege er immer für ihn Interessantes zur Seite. «Eine Woche, bevor ich dann auftrete, frage ich am Ort nach dem aktuellen Geschehen nach», so der Sprachvirtuose. Dies wird bestimmt auch in Unterengstringen der Fall sein…!    Vorverkauf Bibliothek Unterengstringen bibliothek@unterengstringen.ch, Tel. 044 750 44 77

Pflege und Betreuung in wohnlichem Umfeld. Sie finden Almacasa an vier Standorten. Mitten in der Gemeinde oder im Quartier bietet Almacasa professionelle Betreuung für ältere und pflegebedürftige Menschen, die ihr Leben vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr alleine bewältigen können. Was Sie von uns erwarten können: • Langzeitaufenthalte aller Pflegestufen • Palliative Pflege • freie Arztwahl (Heimarztbetreuung möglich) • *Tages-/Nachtentlastungsaufenthalte, um pflegenden Angehörigen Erholung zu ermöglichen • Akut- und Übergangspflege nach Spitalaufenthalt • Ferienaufenthalte, 1 bis 5 Wochen Almacasa ist von allen Krankenkassen anerkannt. Unsere Tarife liegen im Rahmen der Ergänzungsleistungen des Kanton Zürich. Der Aufenthalt im Almacasa ist daher in der Regel unabhängig von Einkommen und Vermögen finanzierbar. * Basispreis Tagesaufenthalt: Fr. 123.– Aufenthalte möglich in Weisslingen und Friesenberg

Kabarettist Friedli ist immer unverschämt lustig und wortgewaltig.

«Ich möchte ja weder links noch rechts, sondern unabhängig sein», sagt Friedli.

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Politik spielt in Friedlis Programmen allemal eine wichtige Rolle.

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Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

RATGEBER RECHT

Die Probezeit im schweizerischen Arbeitsrecht Beim Antritt einer neuen Arbeitsstelle wird meistens eine Probezeit vereinbart. Das Gesetz widmet sich dieser Thematik lediglich in einem einzigen Artikel (Art. 335b OR). Dieser Artikel liefert wissenswerte Hintergrundinformationen.

Zweck der Probezeit

Thomas Rüesch Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationen- und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. ______________ RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «zum Zollhaus» Badenerstrasse 1 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

Während der Probezeit haben beide Parteien die Möglichkeit (i) sich gegenseitig kennenzulernen, um ein Vertrauensverhältnis zu schaffen, (ii) abzuschätzen, ob sie die Erwartungen des Gegenübers zu erfüllen vermögen und (iii) zu beurteilen, ob eine langfristige Bindung für sie in Frage kommt. Die gegenseitige Erprobung setzt sich für beide Seiten aus dem persönlichen sowie dem beruflichen Aspekt zusammen. Es handelt sich dabei um eine lockere Vertragsbindung mit reduzierten Fürsorgepflichten.

Dauer der Probezeit Vereinbaren die Parteien nichts anderes, so gilt der erste Monat als Probezeit. Die Parteien können die Probezeit bis auf maximal drei Kalendermonate verlängern oder ganz wegbedingen. Es gibt keine proportionale Verlängerung bei Teilzeitarbeitenden, auch hier sind maximal drei Kalendermonate möglich. Jegliche Abweichungen von den ge-

setzlichen Vorgaben müssen schriftlich vereinbart werden. Die Vermutung der Probezeit gilt nur bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen muss eine Probezeit explizit vereinbart werden. Unterlassen die Parteien dies, so gibt es keine Probezeit.

Wirkung der Probezeit Während der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist nur sieben Tage. Damit die kurze Kündigungsfrist zur Anwendung kommt muss sie spätestens am letzten Tag der Probezeit der jeweils anderen Partei eröffnet werden. Hierbei gilt zu beachten: Wenn der Poststempel noch in die Probezeit fällt, die Kündigung jedoch erst nach Ende der Probezeit bei der anderen Partei eingeht, kommt die normale Kündigungsfrist zur Anwendung. Zudem kommen in der Probezeit der sachliche und zeitliche Kündigungsschutz nicht zur Anwendung, was bedeutet, dass die Kündigung beispielsweise auch dann ausgesprochen werden kann, wenn die arbeitnehmende Person krank oder schwanger ist.

Verlängerung der Probezeit Wird die arbeitnehmende Person krank, verunfallt sie oder muss ein

(männlicher!) Angestellter einer militärischen Pflicht nachkommen, so verlängert sich die Probezeit ausnahmsweise um die entsprechende Anzahl Fehltage, unter Umständen auch über drei Monate hinaus. Dies hat den Hintergrund, dass der Zweck der Probezeit infolge der Fehltage nicht vollständig erfüllt werden kann. Lehre und Rechtsprechung sind sich jedoch einig, dass (ausser den genannten) keine weiteren Gründe zu einer Verlängerung der Probezeit über drei Kalendermonate hinausführen dürfen. Somit sind weder bezahlter noch unbezahlter Urlaub, militärischer Frauendienst oder andere Absenzen Grund für eine Verlängerung der Probezeit. Der Gesetzgeber schützt damit die arbeitnehmende Person, als wirtschaftlich schwächere Partei, vor einer übermässigen Probezeit. Insbesondere in Bezug auf den fehlenden Kündigungsschutz, darf die Probezeit nicht zu Lasten der arbeitnehmenden Person willkürlich verlängert werden.

Probezeit während Kurzarbeit und / oder Homeoffice Während der Pandemie traten etliche Personen eine neue Stelle an, welche seit dem ersten Arbeitstag in Kurzar-

MAILBOX mailbox@rueesch-mueller.ch Haben Sie eine Frage oder ein Rechtsproblem, welches von allgemeinem Interesse sein könnte? Dann schreiben Sie uns!

beit oder im Homeoffice sind. Da unter diesen Umständen eine gegenseitige Erprobung nicht oder nur reduziert stattfinden kann, stellt sich die Frage, ob hier doch ausnahmsweise eine Verlängerung der Probezeit möglich ist. Da jedoch sowohl im Homeoffice, als auch bei Teilzeit-Kurzarbeit noch Arbeit geleistet wird und das gegenseitige Kennenlernen, wenn auch reduziert, stattfinden kann, dürfen diese Umstände unseres Erachtens nicht zu einer Verlängerung der Probezeit führen. Auch bei voller Kurzarbeit ist aus unserer Sicht der Schutz der Arbeitnehmenden höher zu gewichten, als die wirtschaftlichen Interessen der Arbeitgebenden. Folglich darf auch hier die Probezeit nicht über drei Kalendermonate hinaus andauern.   

KOMMENTAR

Wir war das damals? Es sind einige Jahre her, dass ich noch für kurze Zeit die «Polizeistunde» erlebte. Heute nennt sich das «Sperrstunde»; also der Zeitpunkt, zu dem der «Staat» festlegt, wann du keine Lust und keinen Durst mehr zu haben hast. Bei uns im Tal war damals generell um Mitternacht «fertig lustig». Der Baizer (heute «Gastgeber») machte uns knapp vor der Geisterstunde darauf aufmerksam, dass um Mitternacht «Polizeistunde» sei und sagte freundlich und bestimmt «ihr habt jetzt keinen Durst mehr…». Es galt der Grundsatz, «ein Mann zwei Hände, zwei Bier» und dann raus! Was wir am Buffet befolgten, bezahlten und uns sogar erlaubten, die Serviertochter (heute «Fachperson Bedienung») abzuküssen. Und das ohne Folgen! Die Fortsetzung der «Sitzung» fand dann auf dem Parkplatz hinter dem Gasthof «zum roschtige Sabel» statt. Ich mag mich nicht an Beschwerden erinnern oder dass uns jemand verpfiffen hätte. Wenn der «Landjäger» kurz vor Mitternacht die Baiz (heute «Location») betrat und allen einen schönen Abend wünschte, war der Fall klar – heute gibt es Kontrolle. Dann haben wir das Lokal verlassen, sind beim Hintereingang ins Säli eingetreten und das «Fest 1000 Jahre Freitag» ging weiter. Wenn

wir doch einmal erwischt wurden, war ein Fünfliber fällig. Die Sache war damit erledigt und - es stand nichts im Lokalblatt! Kürzlich ist die Polizei eingeschritten (aus naheliegenden Gründen keine Ortsangabe), da ein Denunziant (amtlich: «Hinweis einer Drittperson») die Festbrüder verpfiffen hat. Die Folgen: die ganze Musik ist aufgefahren, nicht nur Registerprobe! In der Zeitung stand zu lesen, dass bei einer «illegalen Party» 16 Personen angehalten wurden. Daraus schliessen wir: ca. 15 Festbrüder konnten offenbar entkommen (man darf nie schadenfreudig sein…), da eine Party heutzutage ab 30 Personen «illegal» ist. Weiter: in einem Hinterhofkeller in dieser Grössenordnung feiern, gilt als «illegale Party»! Die «Angehaltenen» sind also «Teilnehmende» an «illegalen Aktivitäten»! Ungeheuerlich, so öppis! Damit sind wir bei der ultimativen Abschlussfrage angekommen, bevor wir uns (nachdenklich) der weiteren Zeitungslektüre zuwenden. Waren wir früher risikofreudiger, fröhlicher, lebensfreudiger und grosszügiger oder sind wir heute griesgrämige, neidische und kleinkarierte Knittergesichter? Prost!   

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4. MÄRZ 2022

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DER NEUE LEXUS NX

KOLUMNE

Die Hybrid-Technologie des neuen Lexus NX gibt den Ton an

«Getroffen»: Die Blume

Text/Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Mit dem neuen NX 450h+ präsentiert Lexus seinem ersten Plug-in Hybrid. Text/Bilder: zVg

Leicht könnte man meinen, dass alle neuen Plug-in Hybridautos seien ungefähr gleich. Alle haben eine leistungsfähige Hochspannungsbatterie für etliche Kilometer emissionsfreies, rein elektrisches Fahren. Sobald die Batterie aufgeladen werden muss, fährt man einfach mit dem Verbrennungsmotor weiter, bis man am Strom zuhause, in der Firma oder an einer öffentlichen Ladestation aufladen kann. Soweit stimmt das – im Prinzip. Doch mit dem neuen NX 450h+, seinem ersten Plugin Hybrid, zeigt Lexus, dass seine Technologie noch viel weiterführt. Er distanziert die meisten Mitbewerber in allen Schlüsseldisziplinen deutlich. Dieser mittelgrosse Luxus-SUV fährt nicht nur länger und weiter emissionsfrei, sondern er fährt auch noch kraftvoller als andere weiter, wenn die Batterieladung erschöpft ist. Dann wechselt er in den Vollhybridmodus, wäh-

rend die meisten Mitbewerber auf den Verbrennungsmotor umschalten. Das bedeutet unvermeidlich mehr Treibstoffverbrauch und höhere Emissionen: Lexus hat für dieses Szenario ermittelt, dass bei den Konkurrenzmodellen der Verbrauch im Mittel zwischen 23 und 30% höher liegt als beim NX 450h+. Die grosse Stärke des neuen NX ist aber der Fahrkomfort. Fahrwerk und Lenkung sind ganz auf bequemes Gleiten ausgelegt, ohne den SUV in Kurven schwammig oder unpräzise wirken zu lassen. Der Innenraum imponiert mit angenehm hoher Sitzposition und bequem gepolsterten Sitzen. Die Verarbeitungsqualität ist tadellos – hier zählt der Lexus zu den besten Vertretern seiner Klasse. Alles fühlt sich sehr solide an und ist passgenau verarbeitet. Viel Arbeit hat Lexus auch in das komplett neue Infotainmentsystem investiert, es überzeugt mit grossflächiger und scharfer Darstellung und einfacher Bedienung. Hinzu kommen

zahlreiche Assistenzsysteme – bis hin zu den elektronischen Türgriffen, welche vor dem Öffnen einen Blick nach hinten werfen, um beispielsweise eine Kollision mit einem Radfahrer zu vermeiden. Überzeugen Sie sich bei einer Probefahrt bei der Emil Frey AG in Schlieren selber. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.    Mehr Infos: emilfrey.ch/schlieren

Samstagnachmittag. Sie steht im grossen Lebensmittelgeschäft vor dem Fleischstand, lässt ihren Blick über die schön hergerichteten Fleischmöglichkeiten in der Auslage hinter dem Glasschutz schweifen, als die Verkäuferin sie anspricht: «Was därf's sii?» «Ich möchte Fondue Chinoise bestellen.» Die Verkäuferin schaut fragend, schliesslich sind Weihnachten und Silvester vorüber, und wer bestellt denn schon Mitte Januar Fondue Chinoise. Also glaubt die Kundin, sich erklären zu müssen. «Mein Mann hat dann Geburtstag.» «Aha. Schön.» «Ja, und tags darauf feiern wir den Hochzeitstag, aber das Chinoise ist für den Geburtstag, da kommen die Jungen heim.» «Zwei so schöne Feiern. Und wann möchten Sie es abholen?» «Am Dienstag, zwischen elf und zwölf.» «Gerne. Und was darf ich vorbereiten?» «Gern ein Viertel Rindfleisch, ein Viertel Pouletfleisch und die restliche Hälfte Kalbfleisch.» Dann gibt sie ihre Telefonnummer an. Ein klein wenig ist ihr peinlich, dass sie so aus der Familie geplaudert hat, aber die Verkäuferin hat so freundlich reagiert, dass sie hofft, es sei für diese auch schön, zu wissen, wofür sie das alles vorbereiten soll.

Drei Tage später steht sie erneut vor der fein aufbereiteten Auflage. Die Verkäuferin, die eben noch abgepacktes Fleisch in ein Gestell räumt, lässt die begonnene Arbeit liegen, begibt sich hinter die Fleischauflage. Ob sie sich wohl noch an sie erinnert? «Ich möchte das Fleisch für das Fondue Chinoise abholen.» «Ah ja.» Sie verschwindet nach hinten, kommt zurück, tippt den Betrag und legt die Platte auf ihrem Korpus bereit. Dann verschwindet sie erneut und die Kundin fragt sich, wohin sie wohl geht, da doch alles bereit ist. Sekunden später erscheint sie erneut. In ihrer Hand trägt sie eine rosa Blume, sorgfältig in durchsichtiges Papier verpackt und mit farbgleichen Bändeln versehen. «Ich dachte mir», sagt sie mit herzlichem Lächeln, «wenn man zwei so grosse Feste zu feiern habe, gehöre eine Blume dazu.» Die Kundin, zunächst sprachlos, ist gerührt ob der Feinfühligkeit dieser Verkäuferin. Dann nimmt sie Platte und Blume entgegen. «Danke!», sagt sie zur Verkäuferin. «Danke viel- vielmal. Viel-, vielmal.»   

Die Blume zum Fest

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RATGEBER GESUNDHEIT

Himmel, Arsch und Zwirn! Deinen Darmausgang, auch After, Poloch, Arschloch, Rosette, Weidloch oder Anus genannt, brauchst du, um das wichtige, hoffentlich tagtägliche, «grosse» Geschäft zu verrichten. Darüber zu sprechen ist für viele Menschen ein Tabuthema – ausser man benützt das Wort «Arschloch» als Schimpfwort. Da kennen die meisten von uns keine Scham, dieses vulgäre Wort in den Mund zu nehmen. Somit haben alle ein Arschloch, doch keiner will eines sein.

Dr. med. Claudio Lorenzet Der 62-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, anerkannter Akupunkteur TCM/ASA und Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Vespa und spaziert gerne mit seinem Boston Terrier «Rocco». ______________ clorenzet@bluewin.ch, www.lorenzet.ch

Da wir somit alle eines haben, sollten wir informiert sein, wie eine praktikable, richtige Analhygiene durchgeführt werden sollte. Unzählige Erkrankungen können den After befallen. Viele leiden an einem unangenehmen Juckreiz, andere haben Hautausschläge oft verursacht dadurch, dass wir unseren After falsch, zu oft oder zu wenig reinigen. Beschwerden und Probleme im Analbereich werden oft strikt verschwiegen. Hygiene und nachhaltige Sauberkeit im Unterleib ist jedoch die beste Vorsorge gegen viele Erkrankungen im Anal-Genital. Es ist an der Zeit, mit diesem Tabu zu brechen, und offen darüber zu sprechen. Der Analbereich ist eine der sensibelsten Zonen des menschlichen Körpers. Hier befinden sich besonders viele Schweissdrüsen, die geruchsaktive Stoffe bilden. Gleichzeitig sind die feuchten Nischen der Hautfalten ein ideales Medium für das Einnisten von Kolibakterien und Pilzen. Zudem ist die Haut in der Po-Falte nahezu luftdicht abgeschlossen, so dass Keime aus dem Darm leicht Entzündungen hervorrufen. Aus diesem Grunde ist eine fachgerechte Analhygiene wichtig. Ein entspannter, offener Umgang mit dem Thema hilft dabei. Der Po wird zwar gerne, insbesondere in erotischen Darstellungen, abgebildet, über seine spezielle Pflege, insbesondere die des Darmausganges, wird dagegen schamvoll geschwiegen. Ein gepflegter Analbereich ist ebenso wichtig wie angenehm und dabei im Grunde kein allzu hoch gestecktes Ziel. Bei einem gesunden Menschen ist der letzte Darmabschnitt, der Analkanal, nach

dem Stuhlgang praktisch wieder sauber. Zum vorletzten Abschnitt hin, zum Mastdarm, besteht durch den inneren Schliessmuskel zudem eine natürliche Barriere. Es besteht also eigentlich kein Grund für eine grundsätzliche Abscheu vor dem Analbereich. Für die normale Reinigung ist normales, aber möglichst weiches Toilettenpapier in der Regel ausreichend. Mit eher sanftem Druck sollte der Anus damit nach hinten hin saubergewischt werden. Insbesondere Frauen vermeiden hierdurch mögliche Harnwegsinfektionen. Meiden Sie parfümiertes sowie gefärbtes Papier, genau wie fertig abgepacktes feuchtes Toilettenpapier. Diese Produkte enthalten meistens schädliche Zusatzstoffe. Bei Bedarf sollte lieber normales Toilettenpapier mit lauwarmem Wasser befeuchtet werden. Die Corona Pandemie hat gezeigt, dass Toilettenpapier zu den wichtigsten Alltagsprodukten zählt. Bei der Reinigung sollte eher getupft als gerubbelt werden, um die Haut nicht mechanisch zu reizen. Hierzulande eher noch eine Seltenheit, sind Dusch-WCs. Unter hygienischen Punkten haben solche WCs sicherlich viele Vorteile. Sie reinigen die Problemzone sanft und gründlich. Die eingebaute Fönfunktion sorgt für Trockenheit. Bidets (eine Art WC Schüssel mit integriertem Wasserhahn) kennen die meisten aus Hotelzimmern in südlichen Feriendestinationen. Bei uns sind sie kaum verbreitet. Eine Po Dusche erzielt den gleichen Effekt. Für unterwegs gibt’s kleine Wasserflaschen, die den gleichen Zweck erfüllen. Wenn möglich trocknet man, insofern man denn zu Hause ist, die Problemzone mit einem Fön. Zu viel Feuchtigkeit ist ein Nährboden für Bakterien. Intimsprays können durch ihre Inhaltsstoffe die empfindliche Haut am Analkanal reizen und sind weniger zu empfehlen. Das gleiche gilt für Intimreinigungsstifte. Sie werden in den Analkanal eingeführt, um Stuhlpartikel aus dem Analkanal zu kratzen. Davon ist ebenfalls abzuraten, da sie die empfindliche Zone zusätzlich reizen. Bei trockener Analhaut betupfen Sie den After mit Oliven-

oder Mandelöl. Bei feuchter Haut verwenden Sie eine Zinkpaste. Andere Länder-andere Sitten: Für Orientalen ist es selbstverständlich, sich nach dem Gang zur Toilette mit Wasser (falls nicht vorhanden mit Sand) zu reinigen. Die Moslems haben nach dem Koran strenge Waschvorschriften. Sie benützen dabei immer die linke Hand. Für die Begrüssung oder fürs Essen wird dagegen immer die rechte («saubere») Hand verwendet. Mit einer Kanne oder einem anderen Gefäss wird Wasser auf die linke Hand geschüttelt. Zunächst werden die Genitalien gereinigt, anschliessend der Anus. In arabischen Ländern und teilweise in Südeuropa werden heute noch häufig Stehklosetts benutzt. Sie sind für uns eher ungewohnt, haben jedoch den Vorteil, dass nur die Füsse mit der Toilettenschüssel in Kontakt kommt. Eine Übertragung von Krankheitskeimen ist dadurch kaum möglich. Und wie machten es unsere Vorfahren? – Ganz einfach mit dem, was in der Natur halt so zu finden war. Die Römer benutzten Schwämme, aufgespiesst an Stöcken, welche nach Gebrauch in Salzwasser gereinigt wurden. Sie wurden gemeinschaftlich benutzt was zur Ausbreitung von Krankheiten geführt hat. Wüstenvölker nutzten Sand und Polarvölker Schnee. Die alten Germanen sollen Mischungen aus Gras, Moos und Stroh benutzt haben. In Südamerika ist es in manchen Gegenden noch üblich, die Hüllblätter von Maiskolben zu verwenden. Die alten Griechen nutzten Muscheln, Steine oder Keramik. Vorsicht beim Einlauf: Lange Zeit verpönt, ist der Einlauf heute wieder in Mode gekommen. Diese «Darmsanierung» stört das sensible immunologische Gleichgewicht im Darm. Sie schwächt die Abwehrkräfte des Körpers und kann Allergien hervorrufen oder verstärken. Drum: «Am Arsch... sind alle am Arsch».    Ihr Dr. med. Claudio Lorenzet (clorenzet@bluewin.ch/www.lorenzet.ch)

KOMMENTAR

RATGEBER TREUHAND

Freiheit in Europa.

«Wohneigentum, das mit PK-Geld finanziert wurde, darf vermietet werden»

Tis Hagmann ______________ tis.hagmann@bluemail.ch

Reisefreiheit erlebt man im Moment so: auf dem Reisebüro Ratlosigkeit wegen «regionalen Vorschriften», sprich CoronaChaos in fast ganz Europa. So «Banalitäten» wie Ausgangssperre, Beherbergungsverbot, Zugsausfälle usw. Plötzlich werden Abos wie die Rentner-Card oder Rabattkarten) vom Computer nicht mehr angenommen. Internationale Züge fahren nur noch bis an die Grenze, dann umsteigen. Das Ticket auf dem Handy funktioniert wie ein Zufallsgenerator. Der Schaffner kann die Papierform auch nicht «einlesen». Zur Kontrolle der Bürger gibt es eine Reiseanmeldung. Wie damals in

der DDR. Selbstverständlich nennt sich das (neudeutsch) «PTC» ‒ Pre Travel Clearance. Aha. Das muss vor Reiseantritt (in unserem Fall nach Österreich) online eingegeben werden. Wenn Sie das nicht machen und Ihnen der Grenzpolizist das amtliche «Dokument» in Papierform abnimmt, ist fast alles gelungen. Er wirft es dann in den Papierkorb. Dann kommt noch der ganze «Corona-Reigen» dazu. Falls Sie zur seltenen «Reiseklasse» der «Zertifizierten in Papierform» gehören, nimmt jeder Beamte sofort 3 Schritte Abstand ein und beurteilt das Formular «Menschen-TüV» mit besonderem Argwohn. Am Papier kleben sicher viele Viren… Dass die «elo-Kontrolle» mindestens einmal pro Tag nicht funktioniert, interessiert niemanden. Falls Sie dann die «Papierreise» durch Deutschland oder Österreich geschafft haben und ev. noch in ein weiteres Land Ihres Vertrauens in der EU einreisen wollen, beginnt (mit der Bahn) der Hürdenlauf bzw. die Hürdenfahrt erneut. Falls Sie noch über einen gelben Impfausweis verfügen, nehmen Sie diesen mit. Im Notfall funktioniert er am Schalter im Osten ohne Strom! Weiter: in diesem Ausweis immer einen 20er auf der letzten Seite mitführen, leicht sichtbar… ergibt «nette Gespräche» im Rahmen der «Reisefreiheit» im (angeblich) freien Europa. Und wenn es einigermassen drin liegt, fahren Sie mit dem Auto. Da stellt (fast) niemand Fragen. Wie hiess es damals? «Freie Fahrt für freie Bürger». Gute Fahrt!   

Die Vermietung eines Wohnobjekts, das mit vorbezogenen Mitteln aus der beruflichen Vorsorge finanziert wurde, führt nicht zwangsläufig zu einer Rückzahlungspflicht gegenüber der Pensionskasse. Das Bundesgericht verneint die Rückzahlungspflicht im Fall einer Eigentümerin, die ihre Wohnung nach jahrelanger Eigennutzung unbefristet und mit beidseitiger Kündigungsfrist von drei Monaten vermietet hat. Alfons G. Florin Dipl. Wirtschaftsprüfer/Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. ______________ Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, PF, 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76, www.rebex.ch

Die Pensionskasse forderte den Vorbezug zurück mit der Begründung, dass die gesetzliche Bedingung des ausschliesslichen Eigenbedarfs nicht mehr gegeben sei.

Das Bundesgericht (BGE 9C_293/2020 vom 1. Juli 2021) hat entschieden, dass keine Rückzahlung geleistet werden muss. Das Wohnobjekt ist weiterhin in den Händen der Besitzerin und geht nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder in den Eigenbedarf. Anders verhält es sich, wenn der Vorbezug von Anfang an mit Blick auf eine gewinnbringende Investition getätigt worden wäre.   


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KOLUMNE «REISEN»

Wellness für alle Sinne – in Baden Lust auf Wärme und Wohlbefinden – Die Wellness-Therme Forty-seven von Stararchitekt Mario Botta kann sich sehen und geniessen lassen.

 Outdoor Thermal Pool © Gianni Baumann

Thermalbad der Schweiz, sondern auch eine einzigartige Wellness-Therme mit Fokus auf gesamtheitliches Wohlbefinden.

Mario Botta (l.) und Boris Blank verstehen sich auch ohne Worte © Christian Dancker

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Eine lichtdurchflutete Thermenlandschaft, Saunas mit direktem Blick auf die Limmat, elegante Ruheräume und die einzigartige audiovisuelle Erlebniswelt Kosmos: Auch das Innere der Wellness-Therme Fortyseven hält, was das Äussere verspricht. Wo vor 2’000 Jahren noch die Römer badeten, und 1847 viele Besuchende mit der Spanisch-Brötli-Bahn nach Baden pilgerten, entstand nicht nur das modernste

Dank seinem imposanten Äusseren weckt der 160 Meter lange, mit Naturstein verkleidete Neubau von Mario Botta schon seit Monaten die Neugierde, wie das Innere der Wellness-Therme aussieht. Wie der Schweizer Stararchitekt verriet, konzipierte er mit dem Fortyseven bewusst nicht nur ein Thermalbad, sondern eine einmalige Thermenlandschaft als Verbindung zwischen Bad, Stadt, Park und Fluss, bestehend aus Volumen, die sich wie eine offene Hand mit Fingern dem Himmel entgegenstrecken. Die Limmat ist im Fortyseven dank der offenen Fronten allgegenwärtig. Die Natur findet man auch in den Materialien im Innern: Böden und Wände in Terrakotta-Farben und mit Ahornholz ausgestattete Deckenvolumen tragen zu einer besonderen und warmen Atmosphäre bei. Die Finger des Baus ziert ein gestalterisches Mosaik-Kunst-

Limmat-Sauna Wellness-Therme © Gianni Baumann

 Wellness-Therme Fortyseven in Baden © ThermalBaden AG 04

werk, angelehnt an die Mosaike der römischen Thermen. Dieses zeigt bei genauerem Betrachten die Zahl 47, also den Wärmegrad des Thermalwassers, wie es aus den Quellen entspringt und gleichzeitig den Namen der Wellness-Therme.

Kosmos: «Der speziell für die Wellness-Therme entwickelte Bereich, bestehend aus Makro-, Meso- und Mikro-Kosmos, bietet ein komplett neues Besuchererlebnis, das man andernorts so nicht findet. Es ist eine Reise durch die Welt, durch Raum und Zeit», sagt Nina Suma von der ThermalBaden AG.

Während von der Limmatsauna und vom Infinity-Aussenpool mit Blick auf die Rebberge Ennetbadens bereits Visualisierungen kursierten, waren bisher nur wenige Details zur audiovisuellen Erlebniswelt Kosmos bekannt. Boris Blank, Künstler des Musikduos «Yello», komponierte die Musik des

Im Mesokosmos entspannen Gäste auf einer einzigartigen Liegemuschel, welche Platz für mindestens zehn Personen bietet. Über dieser Liegeinsel werden fünf bis sechs minütige Filmsequenzen in zufälliger Reihenfolge gezeigt, begleitet und abgestimmt auf sechs verschiedene Musikstücke, welche Boris Blank eigens für den Mesokosmos komponiert hat. Im Makrokosmos wartet ein Sole-Becken auf die Besuchenden mit einer Kombination von Lichtshow und Musik, welche auch unter Wasser zu hören ist. Zum Abschluss des rund 45 Minuten dauernden Kosmos-Rundgangs erlebt man im Mikrokosmos einen ganz besonderen Ruheraum, einen Wintergarten mit allerlei Pflanzen und bequemen Cocooning-Sesseln sowie natürlich entspannender Musik.

Im Schneeraum © Gianni Baumann

Indoor Thermal Pool © Gianni Baumann

Nina Suma, Geschäftsführerin Fortyseven

Mit seinen 21 Quellen, den ältesten der Schweiz, besitzt Baden einen ganz besonderen Thermalwasser-Schatz. Diesen und mit ihm die neue Badekultur Badens erlebt man am eindrücklichsten im Thermalwasser, das mit 47 Grad als mineralreichstes Thermalwasser der Schweiz aus dem Boden sprudelt und in den acht Innen- und Aussenbecken genossen werden kann. Der grosszügige Saunabereich mit elf Sauna-Räumlichkeiten und Dampfbädern sowie die eleganten Ruheräume bilden die ideale Ergänzung zum erholsamen Bad. Für ein abgerundetes Rundum-Wohlfühlpaket sorgt der Spa-Bereich mit seinen ebenfalls elf Räumlichkeiten und renommierten Kosmetik-Partnern wie Maria Galland und Ligne St. Barth. Die Thermen-Gastronomie mit gesundem, vitalem Essen und einem vielfältigen Angebot aus vorwiegend lokalen Produkten rundet das Wellness-Erlebnis kulinarisch ab.   

______________ Mehr Infos: www.fortyseven.ch

Liegend im Mesokosmos © Gianni Baumann

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KULTURTIPPS

Sportfrau Steffi Buchli: «Ich werde bestimmt Gänsehaut haben!» Die «Rocky Horror Show» gastiert vom 6. bis 10. April 2022 im Theater 11 Zürich – mit Sportjournalistin Steffi Buchli als Erzählerin.

Steffi Buchli mal anders.

Willkommen zurück: Die «Rocky Horror Show»gefällt und gruselt auch im Kulturjahr 2022.

Steffi Buchli freut sich, den «Time Warp» gemeinsam mit international erfolgreichen Musical-Darstellern zu tanzen. Die Figur der Erzählerin in der Rocky Horror Show, die das turbulente, antibürgerliche Geschehen auf der Bühne aus den Augen des Bürgertums kommentiert, liefert eine wunderbare Vorlage für schrägen Humor: «Das wird grossartig», sagt Buchli voller Vorfreude. «Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team - lauter Top-Profis, notabene. Und der Live-Sound der Band erst! Mit Rob Fowler auf der Bühne zu stehen ist mega. Bei seinem Auftritt als Frank'n'Furter werde ich bestimmt Gänsehaut haben!»

Kino-Tipp: «Uncharted» Der gewiefte Dieb Nathan Drake (Tom Holland) wird vom erfahrenen Schatzsucher Victor «Sully» Sullivan (Mark Wahlberg) angeworben, um einen seit 500 Jahren verschollenen Schatz von Ferdinand Magellan wiederzufinden. Was für das Duo als Raubzug beginnt, wird zu einem hochspannenden Wettlauf um die Welt, um den Schatz vor dem skrupellosen Moncada (Antonio Banderas) zu erreichen, der glaubt, er und seine Familie seien die rechtmässigen Erben. Wenn es Nate und Sully gelingt, die Hinweise zu entziffern und eines der ältesten Rätsel der Welt zu lösen, können sie einen 5-Milliarden-Dollar-Schatz und vielleicht sogar Nates lange vermissten Bruder finden ... aber nur, wenn sie lernen, zusammenzuarbeiten. – Während Tom Holland aktuell noch immer sehr erfolgreich mit «Spider-Man: No Way Home» unterwegs ist, folgt nun bereits sein nächstes Kinospektakel: eine rasante Verfilmung des gleichnamigen Videogames.   

(MnM) | Bild: zVg

Jetzt im Kino _________________________

Seit Januar 2021 ist Buchli als Sportchefin der Blick-Gruppe tätig. Zuvor zeichnete die Zürcherin als Programmchefin für den Aufbau des Pay-TV-Sportsenders MySports verantwortlich. Nationale Bekanntheit erlangte Steffi Buchli als Aushängeschild und Identifikationsfigur von SRF Sport. Sie war Gastgeberin bei Olympischen Spielen, führte als Co-Host durch die Show «Credit Suisse Sports Awards», moderierte die News-Sendung «Sport Aktuell» sowie Live- und Talk-Formate. Die «Rocky Horror Show» wird vom Publikum seit vielen Jahren euphorisch gefeiert und gelebt. Gleiches gilt für «The Rocky Hor-

Kino-Tipp: «Swan Song» Pat Pitsenbarger (herrlich: Udo Kier), Coiffeur im Ruhestand und lokale Ikone, fristet sein Dasein in der Enge des Pflegeheims in der Kleinstadt Sandusky, Ohio. Mit dem Leben hat er längst abgeschlossen. Doch als er erfährt, dass der letzte Wunsch einer ehemaligen Kundin darin bestand, dass er sie für ihre letzte Reise frisiert, tankt er neue Lebensenergie und begibt sich auf einen Trip durch Sandusky, um sich den Geistern seiner Vergangenheit zu stellen - und die besten Beauty-Produkte für den Job zu besorgen. – Für den Regisseur Todd Stephens ist «Swan Song» ein Liebesbrief an die schnell verschwindende «schwule Kultur» in Amerika. Da es akzeptabler geworden ist, schwul zu sein, schmilzt das, was einmal eine blühende Gemeinschaft war, schnell in die Gesellschaft zurück. Dank der Assimilierung und der Technologie sterben Kleinstadt-Schwulenbars wie die Universal Fruit and Nut Company aus. Drum ist dieser Film all den vergessenen Blumenhändlern und Coiffeuren gewidmet, die die schwule Gemeinschaft aufgebaut und den Weg für die Rechte geebnet haben, an die sich viele von uns heute klammern.    (MnM) | Bild: zVg

Jetzt im Kino _________________________

ror Picture Show», seine legendäre Verfilmung, die vor 45 Jahren in die Kinos kam und heute auf Disney+ zu streamen ist. Sobald die witzige, schrille Story um das junge, biedere Paar Brad Majors und Janet Weiss und den diabolischen Ausserirdischen Dr. Frank’n’Furter ihren Lauf nimmt, steigt das Publikum ohne Rücksicht auf gute Sitten in die Geschichte ein … und macht einfach mit..    (MnM) | Bild: zVg 6. – 10. April 2022: Theater 11, Zürich _________________________

Show-Tipp: Michel Gammenthaler – «Blöff» Der moderne Mensch ist überinformiert und hat trotzdem keine Ahnung von gar nichts. Was bleibt anderes übrig als der gute, alte Blöff? Wir schummeln und schwindeln, manipulieren und blöffen uns durch eine Welt, in der gilt: Schein ist mehr als Sein. So lange, bis wir uns selber glauben. Situationskomik, verblüffendes Schwindeln und zündende Pointen - Michel Gammenthaler macht Ihnen etwas vor. Selten wird man so gentlemanlike und witzig über den Tisch gezogen. – In seinem siebten Solo-Programm kombiniert Michel Gammenthaler Stand-Up-Comedy, Zauberei und Publikums-Interaktionen schlagfertig und energievoll zu einem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Erstaunlich, hinreissend und komisch.    (MnM) | Bild: zVg

Mittwoch, 9. März 2022, 20.00 Uhr Stürmeierhuus Schlieren _________________________


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CARS OF THE YEAR 2022

Das Auto des Jahres 2022 – live im Internet Notizen zum Namen: «The Car of the Year» Die seit 1964 verliehene Trophäe «The Car of the Year» ist die prestigeträchtigste und begehrteste Auszeichnung in der Automobilwelt. «The Car of the Year» wird von neun grossen Publikationen in Europa getragen: «Auto» in Italien, «Autocar» in Grossbritannien, «Automobil Revue/Revue Automobile» in der Schweiz, «Autopista» in Spanien, «AutoTrends» in Belgien, «Autovisie» in den Niederlanden, «Firmenauto» in Deutschland, «L'Automobile Magazine» in Frankreich, und «Vi Bilägare» in Schweden. Die Jury 2022 umfasst 61 Automobil-Journalistinnen und -Journalisten aus 23 Ländern, die die sieben im Finale zur Wahl stehenden Modelle individuell testen und bewerten. Zuvor war die Auswahl der Sieben aus insgesamt 39 Neuheiten in einem ersten Wahlgang ermittelt worden.

Am Montag, den 28. Februar 2022, um 17.00 Uhr (MEZ) findet die Preisverleihung «The Car of the Year 2022» live in Genf statt. Sie wird zum dritten Mal live im Internet übertragen. Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Die 61 Jury-Mitglieder von «The Car of the Year» haben die ehrenvolle Aufgabe, den Preisträger einer der prestigeträchtigsten und begehrtesten Auszeichnungen in der Automobilwelt zu küren. Dabei vergeben die Automobil-Schreiberlinge aus 23

Ländern ihre Punkte individuell nach mehreren Bewertungskriterien. Das Ergebnis dieser Wahl bleibt bis zur Preisverleihung ein streng gehütetes Geheimnis und wird in einem feierlichen Rahmen, Land für Land, ausgezählt. Welcher dieser sieben Finalisten wird die seit 1964 vergebene Trophäe «The Car of the Year» in

diesem Jahr mit nach Hause nehmen? Cupra Born, Ford Mustang Mach-E, Hyundai Ioniq 5, Kia EV6, Peugeot 308, Renault Mégane E-Tech oder Škoda Enyaq iV? Sechs davon sind reine Elektroautos, das siebte Modell ist neben Benzin- und Diesel-Versionen auch als aufladbarer Plug-in-Hybrid verfügbar. «Die sieben Finalisten sind ein Spiegelbild des beeindruckenden Wandels hin zu elektrischen Antrieben, der derzeit in der Automobilindustrie stattfindet», sagt Frank Janssen, der Jury-Präsident von «The Car of the Year». Er blickt mit Vorfreude auf die Preisverleihung am 28. Februar 2022: «Wir sind dem Team der Geneva International Motor Show sehr dankbar, dass es auch in diesem Jahr eine virtuelle Übertragung unserer Wahlzeremonie möglich macht. Natürlich freuen wir uns schon, wenn wir das nächste Mal wieder eine physische Durchführung der Messe einläuten dürfen. Doch die digitalen Events der beiden vergangenen Jah-

re waren ebenfalls sehr erfolgreich. Deshalb ist es nur logisch, dass wir unseren Preisträger auch dieses Jahr in Genf küren und die Auszählung der Jurystimmen von dort in die ganze Welt übertragen.» Als Generaldirektor der Geneva International Motor Show weiss Sandro Mesquita um die Strahlkraft der Preisverleihung von «The Car of the Year»: «Die Live-Streams der beiden vergangenen Jahren sind auf grosses Interesse gestossen. Deshalb setzen wir auch in diesem Jahr alles daran, eine spannende Preisvergabe auf die Beine zu stellen.»

Gleichzeitig betont Sandro Mesquita, dass die ausschliesslich digitale Übertragung der Preisverleihung von «The Car of the Year» kein Dauerzustand werden soll: «Wir arbeiten hart daran, dass 2023 die nächste Ausgabe der Geneva International Motor Show stattfinden kann.»n.» Die Preisverleihung «The Car of the Year 2022» wird am Montag, 28. Februar 2022 ab 17.00 Uhr (MEZ) per Live-Stream auf der Webseite der Geneva International Motor Show www.gims.swiss übertragen.

 Škoda Enyaq iV

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12 I Gewerbeverein Weiningen

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

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Gewerbeverein Engstringen I 13

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

RESTAURANT TRICOLORE

Appetit auf italienisches Essen? Das Restaurant Tricolore bietet in Oberengstringen und Oberwil-Lieli beste Steaks, Pizzen und eine traditionelle italienische Küche. Buon appetito Text/ Bilder: zVg

Keine Frage: Die echte Pizza kommt aus dem Holzofen! – Zum Beheizen des Ofens verwendet man möglichst raucharme Hölzer. Durch die grosse Hitze geht der Rand der Pizza sofort auf und wird knusprig, während der Boden wie gewünscht weich bleibt: «Besuch Sie uns in unserem Ristorante mit einer komplett italienischen Atmosphäre», sagt der Patron Jusuf Bekiri. «Lassen Sie sich von uns mit Italienischer Küche und Pizza kulinarisch verwöhnen. Tag für Tag kreieren wir die Beständigkeit, die den besten Meistern gebührt, und kreieren die vielfältigsten Produkte der Italienischen kulinarischen Tradition. Jeden Tag bieten wir ein anderes Menü zum Mittagessen an.»

Mmmmmh!

Möchten Sie rauchen, während Sie einen guten Whisky oder Wein trinken? – Auch hier gibts in der edlen Lounge reichlich Platz: «Wein, Spirituosen und Zigarren – wir haben den ganzen Geschmack von Lastern. Schliessen Sie die Augen: Im Mund hat jeder Gentleman eine Zigarre und ein Glas in der Hand. Tatsächlich gibt es keinen klassischeren Zusammenhang als denjenigen zwischen Alkohol und Rauch» steht auf der Restaurant-Homepage. Die anvisierte Raucherzielgruppe dürfte dies bestimmt freuen.   

Gediegenes Ambiente

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14 I KMU & Gewerbe Schlieren

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

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Mit individueller Beratung zur Traumküche Text/Bilder: zVg

Der Weg zur neuen Küche startet meistens mit vielen Ideen, Vorstellungen und offenen Fragen. Dabei wissen die einen schon sehr detailliert, was sie möchten, während die anderen erst ganz am Anfang der Ideenfindung stehen. Ganz egal, wie ausgereift die inneren Bilder zur eigenen Küche sind, so oder so startet der Weg zur neuen HERZOG Traumküche bei einer persönlichen Beratung. Unsere geschulten Küchenberater:innen erkennen im individuellen Gespräch vor Ort die diversen Kundenbedürfnisse und diskutieren erste Ansätze. Hierbei geht es vorrangig um ein möglichst gutes Verständnis der persönlichen Vorlieben, der aktuellen Küchensituation und wie oft und in welcher Intensität gekocht wird. Im gemeinsamen Gespräch werden häufig genutzte Küchengeräte und Designelemente definiert, denn diese Punkte spielen bei der Wahl des Grundrisses eine wichtige Rolle. Auch das Thema Budget ist ein tragender Faktor. Beim Besuch unserer Küchenausstellung in Schlieren lassen sich aktuelle Trends und Neuigkeiten aus der Küchenwelt hautnah erleben. Beim Durchstreifen der vielfältigen Küchenvariationen wirken Atmosphäre und räumliche Wahrnehmungen direkt auf das Empfinden ein und inspirieren zu neuen Ideen. Farben, Formen und Materialien lassen sich am besten direkt vor Ort erfahren. Unsere Fachberater:innen stehen immer mit Rat zur Seite. Da die neue Küche eine langfristige Entscheidung ist, schenken wir dieser Phase besonders viel Zeit. Was jetzt festgelegt wird, formt später die perfekt passende Küchenwelt im eigenen Zuhause.   

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In unserer Ausstellung können Sie sich Inspirationen für die eigene Küche holen, denn Sie haben den absoluten Überblick: Formen, Farben, Design, Grösse, Materialien und Gestaltung sowie Technik und Funktionalität, die Sie auf sich wirken lassen können.

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KMU & Gewerbe Schlieren I 15

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

ALVOSO PENSIONSKASSE

VSCI

Neues Pensionskassenglück im 2022

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Par k s ch ä de n Ha g e l s ch a de n- R e par at u r

Für die Alvoso Pensionskasse selbst war das Jahr 2021 ein Jahr der Bewährung, wie Geschäftsführer Thomas Schmidiger erklärt.

De l l e n- Dr ü ck t e ch ni k o h n e Fa r bsc h a den R e par at u r / S ch e i b e nko nze pt

Nach dem Start unter der neuen Geschäftsführung von Thomas Schmidiger im Herbst 2020 wurde an vielen Themen gearbeitet: «Ein bewegtes und bewegendes 2021 liegt hinter uns!», sagt er. «Rückblickend dürfen wir für 2021 sagen, dass sich die Veränderungen zum Positiven entwickelt haben. Für unsere Destinatäre konnten wir unser Arbeitgeberportal AG-WEB überarbeiten und mit zusätzlichen Funktionen anreichern. Zusammen mit einem neuen Authentifizierungsprozess verfügt die Alvoso Pensionskasse nun über ein modernes und sicheres Kommunikationsinstrument. Mehr als die Hälfte unserer Kunden nutzen dieses mittlerweile für den täglichen Datenaustausch mit uns.» Viel Aufmerksamkeit verlangte im vergangenen Jahr auch die Umsetzung der im Herbst 2020 beschlossenen Umstellung der Vermögensanlagen. Schritt für Schritt wurden diese kostenschonend im Sinn der Destinatäre erfolgreich angepasst: «Einerseits konnte mit fast neun Prozent Performance ein hoch erfreuliches Anlageergebnis erzielt werden. Dieses ermöglicht neben einer überobligatorischen Verzinsung für das Jahr 2021 auch eine deutliche Stärkung des Deckungsgrads der einzelnen Vorsorgewerke. Andererseits konnte der Anlageertrag auch zu deutlich tieferen Kosten als in der Vergangenheit erwirtschaftet werden. Damit konnte eine Vorgabe aus der Neupositionierung der Alvoso Pensionskasse bereits eingelöst werden: Die ausserordentlichen Umstellungskosten aus dem Jahr 2020 konnten bereits innerhalb von zwölf Monaten vollständig kompensiert werden.» Fürs laufende Geschäftsjahr ist die Einführung eines Arbeitnehmer-Portals geplant: «Damit ermöglichen wir den Versicherten den Datenaustausch und Bezug von Unterlagen 24 Stunden am Tag und ortsunabhängig. Versicherungstechnisch wird die Alvoso Pensionskasse die Umstellung auf die neuen Grundlagen BVG 2020 vollziehen. Damit werden die Verpflichtungen auch zukünftig nach den neusten verfügbaren Versicherungsdaten bewertet», so Schmidiger. Zudem würden im Hintergrund bereits die Grundlagen geschaffen, um zukünftig risikobasierte Bewertungen von einzelnen Anschlüssen vornehmen zu können.   

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Die Alvoso Pensionskasse organisiert am Dienstag, 5. April 2022, einen ersten Pensionierungsanlass im Restaurant Dörfli im Üdiker-Huus. Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Personen ab dem 50. Altersjahr. Im Fokus stehen dabei die Versicherten der Alvoso Pensionskasse, doch steht die Teilnahme an diesem Anlass auch Dritten offen. Anmeldung sind bis spätestens am 20. März 2022 via info@alvoso-pensionskasse.ch unter Angabe des Namens und Vornamens sowie der Versicherungszugehörigkeit bei Alvoso möglich.

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16 I Gewerbeverein Urdorf

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Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

CYBER-SICHERHEIT

Fünf Tipps für mehr Cyber-Sicherheit

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Der Home-Office-Trend sorgt für mehr Ransomware-Attacken.

Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch Tel. 044 735 10 40

Das Jahr 2022 ist noch jung und bereits sind wieder einige grosse Ransomware-Attacken bekannt geworden. Auch in der Schweiz. Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

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Durch die neuen Arbeitsmodelle wie Hybrid Work braucht es auch ein angepasstes Sicherheitsdenken. Jeder muss mithelfen, das Risiko zu senken und seinen Teil zu einer Kultur der Cyber-Sicherheit beitragen. Eine Ransomware-Attacke läuft meist sehr langsam ab. Wochen und sogar Monate zuvor haben sich die Hacker ins System geschlichen, um Informationen zu sammeln, sich unentdeckt im Netzwerk bewegend. Es gibt viele technische Methoden, um Angriffe zu erkennen, beispielsweise ein permanentes Assessment

des Netzwerks, mit künstlicher Intelligenz nach Anomalien zu forschen und befallene Endpunkte rechtzeitig zu erkennen, bevor der Schaden angerichtet wird. Roman Stefanov, Cybersecurity-Verantwortlicher von Cisco, verrät seine fünf Tipps zum Schutz vor Ransomware:

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KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon) I 17

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

FORTSETZUNG: CYBER-SICHERHEIT

man unbedingt eine bestimmte App benötigt, dann spricht man sich am besten mit der IT-Abteilung ab.

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Aktualisieren, aktualisieren, aktualisieren

Viele Mitarbeitende sind sich der Cyber-Kriminalität nicht bewusst.

mit einer Rückzahlung oder einer Postsendung etwa, die angeblich auf User wartet. Inzwischen sind solche Fälschung nicht mal mehr auf E-Mail beschränkt. Auch SMS-Nachrichten darf man prinzipiell nicht trauen. Umgekehrt sollte man achtsam mit Informationen des Unternehmens umgehen. Seriöse Menschen und Unternehmen fragen nie nach sensiblen Informationen wie Passwörtern.

Tipp 2 Einzigartige Passwörter und ein zweites Gerät nutzen Ein langes Passwort ist besser als ein kurzes. Ein unverständliches mit vielen Sonderzeichen und Ziffern besser als ein Wort. Für jede App und jeden Webservice ein anderes ist besser als immer dasselbe. Optimal: Die meisten Webservices bieten heute Multifaktor-Authentifizierung an. Das heisst: Es braucht ein zweites Gerät, um zu bestätigen, dass man berechtigt ist, meist das Smartphone, welches man stets bei sich trägt.

Software enthält immer Schwachstellen – ein Problem sind diejenigen, die bekannt werden und ausgenutzt werden. Die digitale Kriminalität stürzt sich sofort darauf. Sicherheitsbewusste und verantwortungsvolle Hersteller legen Schwachstellen offen und schliessen sie in kurzer Zeit. So handhabt das etwa Cisco bei allen Produkten. «Sicherheitsprozesse sind essenziell für die Produktqualität», sagt Stefanov. «Diese müssen schon beim Produktdesign mit integriert werden.» Für den User heisst das, die Software immer dann zu aktualisieren, wenn ein Update erscheint.

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Tipp 5 Keine Sicherheitsmassnahmen umgehen Sicherheit kann unbequem sein. Darum umgehen viele Mitarbeitende auch in der Schweiz immer wieder bestehende Sicherheitsmassnahmen und gehen beispielsweise mit dem Firmennotebook unterwegs ohne VPN über einen öffentlichen Wi-Fi-Hotspot ins Internet. Laut einer Umfrage von Cisco vom letzten Herbst wissen aber rund 15 Prozent der Mitarbeitenden nicht einmal Bescheid über Sicherheitsmassnahmen und 42 Prozent foutieren sich immer wieder drum. Das ist ein schwerer Fehler. Drum: Niemals bestehende Sicherheitsvorkehrungen der IT umgehen! Denn eine solche Bequemlichkeit spielt Cyberkriminellen direkt in die Hände.

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Nur Apps aus sicheren Quellen installieren Ein wichtiger Grundsatz: Auf Geräten mit geschäftlicher Nutzung sollte man keine Games, Themes, Wallpaper und andere angeblich leistungssteigernde Wundermittel installieren. Schon gar keine App, die von irgendwelchen namenlosen Entwicklern aus den hintersten Ecken des Internets stammt. Am besten nutzt man ausschliesslich die offiziellen App-Stores von Apple, Google oder dem Smartphone-Hersteller. Dort kann es zwar auch Schadsoftware geben, doch das Risiko ist weitaus geringer als wenn man Installationsdateien aus anderen Quellen auf sein Gerät lädt. Wenn

Die Gefahr lauert leider fast überall.

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Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

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Gut gewappnet für das zunehmend anspruchsvolle Marktumfeld Inflation, steigende Zinsen und eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums: Das neue Börsenjahr wird mit dem letzten nicht mithalten können. Um weiterhin Renditechancen nutzen zu können, ist eine sorgfältige Titelselektion nötig. Ein professioneller VermögensCheck kann hier unterstützen. Text/Bild: zVg

Die Aktienindizes erreichten 2021 Rekordwerte – vom Dow Jones über den DAX bis hin zum SMI. Dieser knackte im Juni die 12’000-Punkte-Marke, legte bis Jahresende nochmals 875 Zähler zu und verbuchte im Gesamtjahr ein Plus von über 20 Prozent. Treiber der Rekordjagd waren die lockere Geldpolitik der Notenbanken und die gute Konjunktur. 2022 lässt diese Dynamik nach: «Wir rechnen für die Weltwirtschaft mit einem Plus von 4 Prozent, das sind rund 1,5 Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr. Für die Schweiz prognostizieren wir ein Wachstum von 2,5 Prozent», sagt Patrick Künzli, Anlageexperte der Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal. Neben der sich abschwächenden Konjunktur sorgt die Inflation für Verunsicherung: «Die Teuerung ist hartnäckig hoch und auch die Löhne steigen», stellt Patrick Künzli fest. Sollte es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommen, würde dies die Inflation verstärken. Sicher ist: Die Zinsen steigen erstmals seit langem wieder an, denn die US-Notenbank Fed wird voraussichtlich den Leitzins anheben, um die Inflation zu bremsen. «In den USA rechnen wir mit zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr. In Europa und in der Schweiz dürften diese wohl noch ausbleiben. Insgesamt wird die Geldpolitik aber restriktiver», meint der Anlageexperte.

Höhere Zinsen, tiefere Renditen Die steigenden Zinsen treiben die Kosten der Unternehmen in die Höhe und dadurch geraten die Aktienbewertungen unter Druck: «Es ist fraglich, ob die Firmen ihre Gewinne so stark steigern können, dass sie die tieferen Bewertungen kompensieren», gibt Patrick

Auf zu neuen Rendite-Horizonten!

Künzli zu bedenken. Beim Gewinnwachstum dürfte eine Rückkehr zur Normalität stattfinden: Nach den zweistelligen Steigerungsraten des letzten Jahres sind im neuen Jahr laut dem Raiffeisen-Anlageexperten 6 bis 8 Prozent realistisch: «Die Basiseffekte – die hohen Zuwachsraten aufgrund der tiefen Vorjahreszahlen – fallen weg. Erschwerend kommen die hohen Rohstoffpreise hinzu, die sich negativ auf die Margen auswirken.» Das alles drückt auf die Renditen: «Wir gehen von einem durchschnittlichen Börsenjahr aus. Umso wichtiger ist die Titelselektion», betont Patrick Künzli. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren lassen sich 2022 mit einer passiven Strategie keine hohen Kursgewinne erzielen. Vielmehr empfiehlt der Experte eine aktive Strategie mit einer gezielten Auswahl. Auch lohnt es sich, wieder vermehrt auf Titel mit einer stabilen und hohen Ausschüttung zu setzen: «Durch die tieferen Renditen gewinnen die Dividenden an Gewicht», erklärt Künzli.

Chancen bei Qualitätstiteln und Immobilienfonds Der Schweizer Aktienmarkt ist gut aufgestellt, da er viele defensive Komponenten aufweist und Sektoren wie Pharma oder Nahrungsmittel enthält, die weniger konjunktursensibel sind. «Wir setzen vor allem auf defensive

Qualitätstitel, die über eine gewisse Preissetzungsmacht verfügen, zum Beispiel Nestlé oder der Schokoladenproduzent Barry Callebaut», sagt Patrick Künzli. Als Ergänzung dazu empfiehlt der Anlageexperte Schwellenländer-Aktien: «Diese Titel sind derzeit moderat bewertet und verfügen mittelfristig über Potenzial.» Potenzial gibt es nach wie vor auch bei Immobilien. Zwar dürften sich die starken Preissteigerungen der letzten Jahre nicht fortsetzen. Breit diversifizierte Schweizer Wohnimmobilienfonds bieten aber weiterhin Renditechancen. Dafür sorgt auch die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank SNB: «Die Schweiz ist ein Sonderfall», erklärt Patrick Künzli. «Wegen der gegenüber Europa und den USA geringeren Inflation wird die SNB die Leitzinsen kaum anheben. Zudem herrscht am Hypothekarmarkt ein starker Wettbewerb, weshalb die Zinsen hier nur moderat ansteigen dürften.»

Das Börsenjahr 2022 dürfte alles in allem durchschnittlichen ausfallen. Die Wachstumsdynamik verliert an Tempo und die Geldpolitik dürfte schrittweise restriktiver werden. «Wir rechnen für 2022 mit einer Normalisierung an den Märkten. Deshalb empfehlen wir unseren Kundinnen und Kunden, ihre Anlagen gemeinsam mit uns unter die Lupe zu nehmen. Angesichts der sehr starken Performance im letzten Jahr könnte auch ein Rebalancing nötig sein», sagt Patrick Künzli. Im Vermögens-Check mit den Experten von Raiffeisen wird das Portfolio sowohl auf das aktuelle Marktumfeld als auch auf die individuelle Vermögenssituation abgestimmt. Dies verschafft Anlegerinnen und Anlegern die Sicherheit, das

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Ausgewogenes Portfolio bringt Stabilität Obligationen rentieren auch im neuen Jahr kaum. Dazu sind die Zinssätze weiterhin zu tief. Dennoch haben Anleihen in einem sicherheitsorientierten Portfolio ihren festen Platz: «Obligationen eignen sich nach wie vor als Sicherheitspuffer», bemerkt der Anlageexperte. «Die Pandemie ist noch nicht zu Ende. Deshalb bleibt eine breite Diversifikation über alle Anlageklassen

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hinweg zentral.» Dafür eignet sich auch Gold, zumal das Edelmetall in unsicheren Zeiten stets Renditenchancen bietet. Die Inflation dürfte den Goldpreis weiter in die Höhe treiben.

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 19

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

NEUVORSTELLUNG: MIGROS

Eine Migrosfiliale mitten im Dorfkern Im Dorfkern, praktisch im Herzen von Birmensdorf, führt der grosse Dorfplatz zu den verschiedenen Einkaufsläden, unter anderem an prominenter Stelle in die Migrosfiliale. Ein wenig mehr Dorfleben auf dem Platz, das würde sich Filialleiter Marco Feller wünschen, und ist dennoch sehr zufrieden mit dem ihm anvertrauten Geschäft. Die Arbeit macht ihm Spass und sein Team nennt er ein Superteam.

 Verkäuferin Jacqueline Wanner beim Znüni  Filialleiter Marco Feller und seine Stellvertreterin Giuseppina Nocilla

Eingang in den Laden

Text/Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin  Blumen zum Empfang

Ein grosses und gefreutes Sortiment Just beim Eingang finden sich frische Blumen, als hätten sie die Aufgabe, die Kundinnen und Kunden willkommen zu heissen. Drinnen im Laden eröffnet sich ein grosses Sortiment, frische Früchte und frisches Gemüse, Lebensmittel wie Reis, Teigwaren und so weiter, Tiefkühlprodukte, Haushaltmaterial, Batterien bis zur Kuchenform ist hier alles zu haben. «Man findet alles für den täglichen Gebrauch, sortimentiert, von der Duschbrause bis zum Thaifood», sagt Filialleiter Marco Feller nicht ohne Stolz. Der Familienvater von zwei kleinen Kindern steht an den Tagen, an denen er von Bülach nach Birmensdorf kommt, morgens um halb fünf auf, um die Arbeit kurz vor sechs Uhr zu beginnen. Die Migrosfiliale Birmensdorf gehört zur Verkaufsregion Migros Limmattal und Zürich. Eine Migros gibt es in Birmensdorf seit 2000. Vor bald sechs Jahren wurde sie komplett umgebaut und im November 2016 neu eröffnet. Wo früher eine Hausmauer war, wurde der Laden mit einem Anbau erweitert und bietet heute Flächen für ein grosses und differenziertes Sortiment.

Das Team Dank einer flachen Hierarchie lerne er täglich von seinen Mitarbeitenden, schwärmt Marco Feller

und ergänzt, das wichtigste sei ihm das Team, sie sollen mitdenken und an ihrer Arbeit Freude haben. Jede und jeder habe seine eigenen Stärken, von denen er und das ganze Team profitieren würden. Das Auffüllen der Gestelle genüge nicht, so sei der Teamspirit wichtig, anders gehe es in einer so kleinen Filiale nicht, denn da müsse man sich aufeinander verlassen können. Zum Team gehören neben ihm und seiner Stellvertreterin Giuseppina Nocilla weitere ausgebildete Verkäuferinnen und hie und da ein Student, der meist an der Kasse sitzt. Die vierzehn Angestellten erfüllen ein Arbeitspensum von acht bis neun Ganzzeitstellen. Eine von ihnen ist Jacqueline Wanner, die gern täglich den Weg vom aargauischen Besenbüren nach Birmensdorf inkauf nimmt. «Mir gefällt es hier sehr gut. Ich bin sehr zufrieden, habe einen super guten Chef.» Die 23-jährige beendete letztes Jahr ihre Lehre, schaute sich als erstes die Filiale von Birmensdorf an und wusste sofort: «Hier will ich arbeiten.»

Sinnvolle Öffnungszeiten Während der Woche ist die Filiale von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends geöffnet, am Samstag abends bis sechs Uhr. Die Läden rings um die Migros hätten alle täglich bis zwanzig Uhr offen, auch samstags, so Feller. Er und seine Mitarbei-

terinnen und Mitarbeiter würden es schätzen, samstags früher schliessen zu können. Wer in der Migros einkaufen wolle, komme vor diesem Ladenschluss. Geht man durch den Laden, findet sich immer wieder ein neues Gestell mit neuen Angeboten. Aktionen und themenorientierte Vorschläge werden präsentiert, auch Menuevorschläge gemacht, die zum Teil von der Migros vorgegeben sind, zum Teil aber autonom in der Filiale entschieden werden. So konnte Feller auch selber entscheiden, Mitglied des Gewerbevereins zu werden.

Wetteifern mit der Konkurrenz Als im Jahr 2018 eine Filiale in Uitikon eröffnet wurde, spürte man in Birmensdorf die Konkurrenz deutlich, zumal der Durchgangsverkehr durch das Dorf mit der Autobahn mehr oder weniger verschwunden ist. Das tue wohl etwas weh, meint Feller, der aber sein sorgfältig ausgewähltes und reiches Sortiment durchaus in die Schale werfen kann.

Ein weiter Ausbildungsweg Begonnen hat Feller mit einer Postlehre, der er eine Lehre zum Detailhandelsverkäufer folgen liess. Nach verschiedenen Weiterbildungen, unter anderem zum Detailhandelsspezialist mit Fach-

ausweis ist er zur Zeit daran, sich zum Detailhandelsmanager ausbilden zulassen. Mit dem Diplom, das er absehbar im Juni erwerben wird, hat er schliesslich die höchste Ausbildung, die man in dieser Sparte machen kann. «Mein Ziel», so Feller, «ist natürlich, die Leitung einer noch grösseren Filiale zu bekommen.» Das Zeug dazu hat der sympathische Filialleiter, kein Zweifel.   

Nachtrag Ob sie es gut fände, wenn auch die Migros Alkohol verkaufen dürfte, wird die Interviewerin vom Filialleiter gefragt. Und er?, fragt sie zurück? Er weiss es noch nicht so recht. Sie erinnert sich: Im Haus, in dem die Migrosfiliale im Zürcheroberländer Dorf untergebracht war, wohnte auch die alleinerziehende Mutter mit ihren sieben Kindern. Die Arbeit daselbst als Verkäuferin ermöglichte es ihr, Arbeit Kinderaufsicht und Haushalt auf einen Nenner zu bringen. Vor dem Schlafzimmer der beiden Jüngsdie beiden in ten leuchtete nachts das orange den Schlaf.

M

M

Keine Frage: Sie ist ein igroskind und das Interview hat ihr besonders Spass gemacht. ______________ Mehr Infos: https://filialen.migros.ch/de/migros-supermarktbirmensdorf

Nächster Redaktions-/Anzeigenschluss:

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20 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

REALSMART IMMO AG

Immobilienobjekte: Der erste Eindruck zählt! Kürzlich ist das Geroldswiler Gewerbevereinsmitglied Beatrice Ludwig mit ihrer Firma realsmart Immo AG am Kirchplatz 3 in Dietikon gestartet. Text: Mohan Mani, Bilder: Mohan Mani, zVg

Wirklich clever, oder eben «realsmart» ist, wenn sich der Höchstpreis für alle auszahlt: «Mehrwert erkennen. Mehr Wert erzielen. Darin sind wir von realsmart Experten», schreibt die Immobilienexpertin Beatrice Ludwig auf ihrer neuen Homepage. «Verkäufern zeigen wir, was ihre Immobilie wirklich wert sein kann, und verhelfen der Immobilie zum gebührenden Auftritt. Gleichzeitig zeigen wir Interessenten das Potenzial der Immobilie und geben Träumen Räume. So führen wir Käufer zu der Immobilie, die perfekt für sie ist, und erreichen für den Verkäufer den höchstmöglichen Preis.» Beatrice Ludwig und ihr Team zeichnet sich durch ihre langjährige Expertise in Immobilienfragen gepaart mit persönlichem Engagement, grosser Leidenschaft und hohem Einfühlungsvermögen aus: «Für uns steht immer die Kundschaft im Mittelpunkt! Das bestätigen uns auch viele zufriedene Kundinnen und Kunden.» Pudelwohl fühlt sich Beatrice Ludwig in ihren neuen wohnlichen Büroräumlichkeiten nach dem Homestaging-Konzept von Verena Mumford. Dieses ist neben der Lage und dem Preis einer Immobilie ein weiterer entscheidender Faktor für die Kaufzusage: «Home Staging ist das beste Marketingwerkzeug für den Verkauf und die Vermietung einer Immobilie», ergänzt Verena Mumford. Die Investition in ein Home Staging vor dem Marktauftritt sei in jedem Fall kleiner als eine eventuelle Preisreduktion. Durch den schnelleren

Verkauf oder die schnellere Vermietung spare der Eigentümer auch an Hypothekarzinsen: «Wir bereiten Ihre Immobilie perfekt auf Fotos und Besichtigungen vor, indem wir sie für eine möglichst grosse Zahl von Käufer oder Mieter attraktiv gestalten. Der erste Eindruck zählt!» Aktuell bereitet sich das realsmart-Team auf seinen Auftritt an der SVIT Immobilienmesse vor. So finden die «SVIT Immobilien-Messe», «SVIT Digital Day» und «Digital Kompass Schweiz» erstmals am gleichen Wochenende (18.-20. März) und unter einem Dach im frisch sanierten Kongresshaus Zürich statt. Die SVIT Immobilien-Messe ist für Wohninteressierte die erste Anlaufstelle zu führenden Immobilienanbietern im Grossraum Zürich. Wer auf der Suche nach Wohneigentum oder Erstvermietungsobjekten ist, wird hier fündig. Das Angebot umfasst auch Bestandesimmobilien und Objekte, die sich erst in Planung befinden. Auf der anderen Seite nutzen die Aussteller (Bauträger, Projektentwickler, Vermarkter usw.) die Plattform, um sich persönlich zu präsentieren. Auch in diesem Jahr werden wieder alle Aussteller und Besucher vom V-ZUG / Herzog-Bistro kulinarisch und kostenfrei verwöhnt. Realsmart ist mit dem Messestand Nr. 30 an der SVIT Immobi- Über neue Kundschaft freuen sich: Beatrice Ludwig, Geschäftsführerin/Inhaberin (links), Mireille Reichenbach, dipl. Immobilienmaklerin (rechts) und Verena Mumford, dipl. Innendekorateurin/Homestagerin (abwesend). lienmesse vertreten und freut sich auf Menschen, die ihr geliebtes Zuhause auch zukünftig in guten Händen wissen wollen.   

______________ Mehr Infos: Tel. 079 774 01 44, www.realsmart.ch/ www.mw-home-staging.ch, zuercher-immobilien-tage.ch

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Gewerbeverein Dietikon I 21

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

NEUVORSTELLUNG: METIS GEBÄUDETECHNIK AG

«Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht – Effektiv!» Muhamed Memeti bietet mit seiner Firma Metis Gebäudetechnik AG planerische und ausführungstechnische Arbeiten im Bereich der gesamten Gebäudetechnik an. Kunden haben wir die ganze Wohnung renoviert – inklusive der Planung und Koordination der verschiedenen Handwerker vom Maler, Gipser, Elektriker, Fensterbauer, Bodenleger und Plattenleger bis hin zu Bereichen wie Küche, Heizung und sanitäre Anlagen. Wir versuchen, unseren Kunden ein Wohlfühl-Paket anzubieten, das nicht jeder beherrscht – unkompliziert und alles aus einer Hand.»

Muhamed Memeti

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Muhamed Memeti ist momentan primär mit Service-Arbeiten beschäftigt: «Die Leute rufen oft wegen Schäden, Wasserschäden und dem Ersatz von veralteten Heizungsarmaturen an», sagt der Geschäftsführer und diplomierte Projektleiter HLKS: «Einem

Die Coronapandemie hat Memeti nicht gross gespürt: «Ganz ehrlich: Hin und wieder wurden einige Arbeiten um paar Tage oder Wochen verschoben, aber sonst lief alles nach Plan. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht – effektiv! die Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen und Handwerkern der Baubranche bedeutet mir viel. Weniger gut ist es, wenn die Qualität des einen oder anderen Handwerkers nicht den heutigen Standards entspricht. Da versuchen wir dann mit viel Energie, alles in Balance zu bringen

und den Kunden zufrieden zu stellen.» Fürs laufende Geschäftsjahr hat sich Memeti hohe Ziele gesetzt: «Wir sind momentan an verschiedenen Projekten dran – sowohl in der Schweiz, als auch international als Generalunternehmen. Unsere Webseite ist momentan leider inaktiv. Wir hatten einige Startschwierigkeiten, die wir bis Mitte März in den Griff kriegen wollen».   

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Auch sanitäre Anlagen sollten regelmässig überprüft werden.

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22 I Gewerbeverein Dietikon

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

ANGSTMANN MAUERWERK GMBH

Mauerwerk der Zukunft?

Text/Bilder: zVg

lich mit einem Zementmörtel gemauert, sondern mit einer Art Dünnbettmörtel geklebt. Der Kleber wird mit einem sogenannten Rollschlitten dünn aufgetragen. Aus diesem Grund werden die Steine plan geschliffen, somit sind sie Massgenau. Für die erste Steinschicht wird aber trotzdem normaler Mörtel verwendet, so können Unebenheiten der Betondecke ausgeglichen werden. Zudem muss die erste Schicht extrem genau, mit dem Laser angesetzt werden. Allfällige Unebenheiten können später nicht mehr korrigiert werden. Was wiederum ein grosser Vorteil für das herkömmliche Mauerwerk ist.

Backstein ist ein seit Jahrtausenden verwendetes und ständig weiterentwickeltes Naturprodukt aus den vier Elementen Ton, Wasser, Feuer und Luft. Für das ThermoPlan Mauerwerk wurde diesem Grundsatz das Element Steinwolle hinzugefügt.

ThermoPlan Mauerwerk ist, in Verbindung mit Innen- und Aussenputz, wind- und luftdicht, widersteht selbst heftigen Stürmen, starkem Dauerregen, Schnee, Frost und Eis sowie langer UV-Einstrahlung.

Mit der Kombination dieser zwei mineralischen Baustoffen Ton und Steinwolle kann man Einund Mehrfamilienhäuser rein monolithisch, mit integrierter Wärmedämmung, geschützt im Mauerwerk, ohne zusätzliche Aussendämmung auf dem neuesten Stand der Technik bauen. Mit der integrierten Steinwolle als Dämmung verspricht der Hersteller bis zu 20 Prozent mehr Heizenergieeinsparung, durch die Speichermasse vom Stein. Ein 42.5 cm breites ThermoPlan-Mauerwerk hat den gleichen U-Wert (früher K-Wert) von 0.16 wie ein normales Backstein-Mauerwerk in 17.5 cm Breite mit einer 18 cm dicken Aussenisolation. Je kleiner der Wert umso besser.

Gegenüber herkömmlicher Backsteinbauweise wird bis zu 85 Prozent Mörtel eingespart. Jedoch ist das Produkt sehr aufwändig in der Verarbeitung. Bei Regen kann nicht gearbeitet werden, da sich die Steinwolle mit Wasser vollsaugt – das kann zu grösseren Bauverzügen führen. In der Ausführungsplanung ist es umso wichtiger, dass die Planung der Mauerwerke entsprechend der Grösse der Steine angepasst wird. Nur so kann eine rationelle Verarbeitung und entsprechende präzise Ausführung hervorgerufen werden. Ist dies nicht der Fall, muss jedes nicht passende Stück mit der Fräse passgenau geschnitten und versetzt werden. So wird das Mauerwerk sehr schnell, sehr teuer und man produziert mit dem Verschnitt enorm viel Abfall.

Im Vergleich zu normalem Backstein Mauerwerk wird das ThermoPlan Mauerwerk nicht wie üb-

Dazu kommt, dass die ThermoPlan-Steine sehr genau versetzt werden müssen, da auf der Fassa-

Michael Angstmann

Alles in Handarbeit

Quelle: zwa.de

denseite nur ca. 2-3 cm Verputz aufgetragen wird. Grössere Absätze beim Rohbau nimmt man später in der Fassade als Unebenheiten war. Probleme bekommen auch die Innenausbauer, sie können nicht wie üblich beispielsweise ihre Küchenschränke an die Aussenwände hängen, sie benötigen dafür spezielle Befestigungsmittel. Normale Dübel und Schrauben halten in diesem Mauerwerk nicht. Die Vorstellung, dass die komplette Fassadenisolation mit deren Arbeitsgängen eingespart werden

Wichtige Fassadenisolation

Quelle: zwk.de

kann, hört sich im ersten Moment sehr lukrativ an. Jedoch kann es für die Bauherren sehr schnell sehr kostspielig werden. Drum die Fragen: Wie sehen die Fassaden dieser Gebäude in 25 Jahren aus? Hält es dann immer noch was es Verspricht? Ist das wirklich das Mauerwerk der Zukunft?   

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Die ThermoPlan Steine werden in folgenden Mauerwerksbreiten produziert: 36.5 cm Breite 42.5 cm Breite 49.0 cm Breite

Kleber = ca. 3.5l pro m2 Kleber = ca. 4.5l pro m2 Kleber = ca. 5.5l pro m2

Gewicht = 13.5 kg pro Stein Gewicht = 15.8 kg pro Stein Gewicht = 18.2 kg pro Stein

Zum Vergleich (Backstein): 17.5 cm Breite

Mörtel = ca. 30l pro m2

Gewicht = 9.0 kg pro Stein

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Gewerbeverein Dietikon I 23

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022

STADT DIETIKON

SVP DIETIKON

Ersatz beschädigter und kranker Bäume durch Jungpflanzen

SVP-Wahlen 2022: «Ein durchzogenes Resultat»

Die heftigen Schneefälle Mitte Januar 2021 hinterliessen bei einigen Bäumen in Dietikon schwere Schäden. Diese haben nicht nur negative Auswirkungen auf die Pflanzen, sondern können auch für die Passanten und Passantinnen sowie den Verkehr gefährlich sein. Aus diesem Grund wurden und werden stark beschädigte und kranke Bäume durch Jungbäume ersetzt. diger, um alle im Inventar der Landschaftsschutzobjekte erfassten Einzelbäume auf Rissstellen und Schäden zu überprüfen.

Jungpflanzen willkommen

Text/Bild: zVg

Unter der Last der grossen Schneemenge im letzten Winter sind viele Äste abgebrochen und mussten nachgeschnitten werden. Neben äusseren Einflüssen auf die Bäume können sich auch Bodenverdichtungen sowie Verletzungen des Wurzelwerkes negativ auf die Pflanze auswirken. Dies kann beim Baum solch schwere Schäden verursachen, dass die Sicherheit der Fussgänger und Fussgängerinnen sowie des Verkehrs nicht mehr gewährleistet ist. Die Stadt Dietikon beauftragte deswegen ein Baumsachverstän-

STADT DIETIKON

Die festgestellten Schäden werden nun durch Baumpflegespezialisten mittels Seiltechnik beseitigt, sodass von den Bäumen keine Gefahr mehr ausgeht. Diejenigen, die zu stark beschädigt sind wurden respektive werden gefällt und durch Jungbäume ersetzt. Wobei auch die Klimaverträglichkeit und Artenvielfalt berücksichtigt wird. Vereinzelt muss ebenfalls die Baumgrube in der Strasse erneuert werden, damit dem Baum ausreichend Platz zur Verfügung steht. An der Bleicherstrasse im Gjuch-Quartier werden alle zwölf gefällten Bäume durch Ahornbäume oder Eichen ersetzt. Beim neuen Kindergarten Gjuch wachsen bereits Jungbäume (Ulme, Rosskastanie und Eiche) und beleben das Quartier.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten haben grossen Einsatz bei den diesjährigen Wahlen geleistet.

Ein kurzer und intensiver Wahlkampf 2022 ist zu Ende. Die Erneuerungswahlen sind wie immer – unberechenbar.

Die Stadt Dietikon lässt die Bäume auf Text/Bilder: Rochus Burtscher öffentlichem Grund jedes Jahr auf ihren Gesundheitszustand überprüfen. Leider haben wir unsere Ziele nicht Dabei wird wo notwendig Dürrholz erreicht und mussten Verluste von durch ausgebildete Gärtner und zwei Sitzen im Gemeinderat hinnehBaumpfleger entfernt.    men. Umso erfreulicher, dass der bisherige Stadtrat Roger Bachmann die Wiederwahl auch als Stadtpräsident mit einem Glanzresultat für die nächsten vier Jahre geschafft hat. Dank ihm wird sich Dietikon qualitativ und nicht einfach nur quantitativ weiterentwickeln. Die SVP-Stadtratskandidatin Mirjam Peter hat als Acht-Platzierte ein sehr beachtliches Resultat erreicht, aber den Einzug vorerst knapp verpasst. Die Kandidatin der SP auf Platz 7 hat das absolute Mehr ebenfalls verpasst. Nun wird nachgezählt. Und wie es aussieht, wird ein zweiter Wahlgang stattfinden. Leider verfügt die SVP Dietikon nach dem 13. Februar 2022 nur noch über

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neun Sitze im Gemeinderat. Sie musste zwei Sitze abgeben, was natürlich schmerzt. Gute Bisherige wurden nicht wiedergewählt und Neue haben den Einzug geschafft. Die SVP ist aber nach wie vor die stärkste Kraft im Parlament – mit uns muss gerechnet werden. Alle Kandidatinnen und Kandidaten haben grossen Einsatz bei den Wahlen 2022 geleistet. Für dieses Engagement möchten wir allen, die sich für das Wohl der SVP und ihrer Politik eingesetzt haben, herzlichst danken. Die Feier im ‘Zeus’ dauerte noch lange. Der Vorstand nimmt bereits am Mittwoch, 16. Februar die nächsten Schritte in Angriff. Denn nun gilt es, Kandidatinnen und Kandidaten für die Schulpflege wie auch die Sozialbehörde in Kürze zu nennen. Auch hier stellen sich hervorragende Kandidierende

Mirjam Peter und Roger Bachmann.

zur Verfügung. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, dessen sind wir uns absolut bewusst.    Für die SVP Dietikon Rochus Burtscher, Präsident

Nächster Redaktions-/Anzeigenschluss:

4. MÄRZ 2022

Die Schule Dietikon darf sich über kostenlose UPC-Laptops freuen.

daslimmattal@gewerbezeitungen.ch

Die Firma UPC überliess nach vierjähriger Nutzung einen Teil ihrer Laptops der Schule Dietikon. Die Geräte wurden am Samstag, 29. Januar 2022, im Gleis 21 in Dietikon an über siebzig Familien verschenkt, für die eine private Anschaffung eines Laptops zu kostspielig ist. Text/Bild: zVg

Das Telekommunikationsunternehmen UPC berlies der Schule Dietikon achtzig Laptops, für die das Unternehmen aufgrund einer Hardware-Ersatzaktion keine Verwendung mehr hatte. Die Initiative zur Spendenaktion kam von Gemeinderat Martin Christen (Mitte), der als IT-Spezialist bei UPC arbeitet, und Stadtrat und Schulvorstand Reto Siegrist (Mitte). Die Fachstelle «Medien und Informatik» der Schule Dietikon hat einige Geräte aussortiert und die restlichen neu aufgesetzt. Die grundlegendsten Programme wurden installiert: So erhielt jeder Laptop das Betriebssystem

Windows 10, LibreOffice, Chrome und Firefox sowie den Adobe Reader zum Lesen von PDF-Dateien. Die Laptops sollen den Schulkindern das digitale Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen sowie die digitale Kompetenz der gesamten Familie steigern. Interessierte Familien mit Schulkindern in der 1.-4. Klasse konnten sich bis Mitte Januar bei der Schulverwaltung melden. Rund 200 Anmeldungen gingen ein, davon wurden mittels Losverfahren 72 Familien ausgewählt. Damit die Corona-Massnahmen eingehalten werden konnten, fand die Übergabe der Geräte sowie die Einführung in deren Gebrauch am 29. Januar 2022 in zugewiesenen Zeitfenstern statt.   

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24 I Kehrseite

Das Limmattal I Nr. 2 I 22. Februar 2022 I 8. Jahrgang I Auflage 49'000 Ex.

«Der grösste Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht.»

KANTONSRATSGEFLÜSTER

Dauerwahlkampf für bürgerliche Politik

(Sophie Scholl, 1921-1943, deutsche Widerstandskämpferin gegen das nationalsozialistische Regime. Sie wurde aufgrund ihres Engagements in der studentischen Widerstandsgruppe «Weisse Rose» gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von nationalsozialistischen Richtern zum Tode verurteilt und von einem Scharfrichter am selben Tag mit der Guillotine hingerichtet.)

s'Schmunzel-Eggli Eigentlich ist das Herunterreissen von Wahlplakaten eine Sauerei und lässt in Sachen Demokratieverständnis tief blicken. Wenn aber ein Politveteran – offenbar ein ehemaliger, betagter Dietiker Ortsparteipräsident der Mitte – mehrmals zu solchen drastischen Massnahmen greift und immer derselbe FDPStadtratskandidat betroffen ist, wirft das schon einige persönliche Fragen auf. Dabei hätte es sich der Täter ‒

dem Vernehmen nach wie das Opfer ebenfalls Jurist ‒ etwas einfacher machen können. Der besagte Stadtratskandidat hatte nämlich für seine Wahlwerbung anscheinend auch private Standorte benutzt, ohne den jeweiligen Eigentümer um Erlaubnis zu bitten. Hier hätte der Täter – natürlich mit dem Segen des jeweiligen Grundeigentümers – wohlgemut und straflos seine destruktive Ader ausleben können . . .   

s'Schämdi-Eggli Früher war es so, dass sich Leute erst in der Politik engagiert haben, nachdem sie in Beruf, Familie, Armee und Gesellschaft ihre Sporen abverdient hatten. Heute ist alles anders: Die jüngsten Politiker – Langzeitstudenten, Studienabbrecher, Berufsaktivisten, Rechtsbrecher udgl., die in ihrem Leben noch kaum etwas Substanzielles bewegt haben und ihren bisherigen Lebensunterhalt vor allem mit Staatsmanna bestritten haben ‒ haben die grösste Klappe und werden zu allem Überfluss auch noch gewählt. Allerdings gibt es auch Beispiele am anderen Ende der Altersskala, die aufhorchen lassen: Die 76-jährige

Veronika Neubauer, seit 24 Jahren SVP-Gemeinderätin in Geroldswil, will es nochmals wissen und tritt bei den kommunalen Erneuerungswahlen vom 27. März 2022 wieder an. Sollte sie erneut gewählt werden, wird sie am Ende der kommenden Legislatur ihren 80. Geburtstag feiern. Erfahrungsgemäss sind Exekutivpolitiker nach 12-15 Jahren ausgebrannt, sollten ihren Platz eigentlich für unverbrauchte Kräfte freimachen und ins zweite Glied zurücktreten. Aber manchen Zeitgenoss-inn-en fällt das offensichtlich etwas schwer, weil sie sich im Laufe der Jahre so sehr an die Annehmlichkeiten ihres Amtes gewöhnt haben ...   

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Wir streichen nicht nur mit Farbe, sondern auch mit Leidenschaft!

André Müller

Die bürgerlichen Gewerbevertreter sind im Dauerwahlkampf gegen die grün-rote Bevormundungspolitik. Der Anfang machte das Wochenende vom 13. Februar 2022 in den Städten - mit durchzogenem Ausgang. Weiter geht es in den kleineren Gemeinden mit den Behördenwahlen vom 29. März 2022. Dabei ist nicht nur wichtig, mit einer stabilen Finanzpolitik die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie aufzufangen, sondern es geht auch um die Weichenstellung für die Umsetzung des neuen zürcherischen Energiegesetzes – werden wir dieses zukunftsgerichtet, technologieoffen und liberal umsetzen oder werden Links und Grün versuchen, uns ihre Lebenswahrheit aufs Auge zu drücken? Wir alle sind gefordert! Aber nicht nur in unserem Bezirk Dietikon stehen richtungsweisende Wahlen an. Der Kanton Zürich muss im

nächsten Frühjahr sein Parlament und die Regierung neu bestellen. Im Kantonsrat, wo wir 2019 die bürgerliche Mehrheit schmerzlich verloren haben, heisst es, Schadensbegrenzung zu betreiben. Daher ist es umso wichtiger, im Regierungsrat die bürgerliche Mehrheit zu behalten. Zu diesem Marathon-Wahlkampf hat als erste die FDP eingeläutet, mit zwei profilierten, liberalen Köpfen: Carmen Walker Späh, bisher, Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion und Peter Grünenfelder, dem weitum bekannten Direktor des liberalen Think-Tanks Avenir Suisse. Auch die SVP hat Ihr beiden Regierungsräte, die Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli und den Finanzdirektor Ernst Stocker gebeten, sich für eine weiter Legislatur zur Verfügung zu stellen. Wie wichtig es ist, über ausgewiesene, bürgerliche Regierungsräte zu verfügen, hat uns die Pandemie plastisch vor Augen geführt. Dank der umsichtigen Politik der SVP und FDP-Regierungsräte in den wichtigsten Ressorts Gesundheit, Finanzen und Volkswirtschaft konnte in den meisten Branchen grosser Schaden abgewendet werden und der Finanzhaushalt ist im Lot geblieben. Dies ist umso bemerkenswerter, da der Kanton Zürich mit seinen exzellenten Uni-, Kantons-, Stadt, Regional- und Privatspitälern massgeblich zur Bereitstellung einer genügenden

Anzahl Notfallbetten beigetragen hat, von denen auch die Nachbarkantone massgeblich profitiert haben. Natalie Rickli hat, nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, eine umsichtige Pandemiepolitik betrieben. Der Wirtschaftsmotor Kanton Zürich hat die Schweiz auch während der Corona-Lockdowns am Laufen gehalten, während die Tourismus-, Detailhandels- und Gastroregion Zürich wegen den ausbleibenden Geschäftsreisen und Alain Bersets Bevormundungspolitik einschneidende Umsatzeinbussen absorbieren mussten. Trotzdem konnte der Kanton im 2021 ein stabiles Wirtschaftswachstum und gesunde Finanzen, die sogar die erste Steuersenkung für Privatpersonen seit 18 Jahren zuliess, ausweisen. Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Stockers Finanzdirektion und Walker Spähs Volkswirtschaftsdirektion war der Schlüssel zu diesem Erfolg. Es ist nun an uns bürgerlichen und gewerbenahen Kreisen, unsere Wähler zu mobilisieren, um im Frühjahr 2023 die bürgerliche Politik im Kanton Zürich weiterführen zu können. Wir haben ein Jahr Zeit, packen wir es an!   

André Müller Kantonsrat FDP, Bezirk Dietikon

LESERBRIEF

Windenergie ist systemrelevant und wirkt preissenkend Kommentar

STORY

Wissen Sie, wo der Gries-Pass liegt? Text: Tis Hagmann, Bild: zVg

Es ist anzunehmen, dass das Schweizer Volk mit Masse das nicht weiss. Und auch nicht wissen soll. Denn dort ist das wahrscheinlich teuerste Kraftwerk Europas am «Rotieren». Am Griespass, wenig südlich des NufenenPasses, liegt der «Gries-Windpark». So werden die 4 Windturbinen benannt. Ende 2016 wurde der «Park» als Leuchtturmprojekt der (tollen) Energie-wende inszeniert. Man sah vor allem die «Einspeisevergütung» von damals 20 Rp/KWh. Bis in die obersten Etagen waren alle überzeugt, dass damit die Klimarettung «angeblasen» ist. Das Einzige, was im Moment dort bläst, ist die Ernüchterung. Selbst das Bundesamt für Energie gibt im Windatlas Schweiz zu, dass dort Wind und Windgeschwindigkeiten massiv tiefer sind als bei der Projektierung… Aha. Also ganz einfach: zu wenig Wind, zu viele technische Probleme, Unsummen an Betriebskosten, über 20 Mio. Fr. Baukosten und «Pfuus» für ganze 2800 Haushalte (zu 4 Personen!). Mit der Ergänzung, im Sommerhalbjahr praktisch keine Nettoproduktion. Das ganze Projekt ist also zur windigen

«Selbstbeschäftigung» missraten. Von Rendite keine Spur. Schauen Sie einmal Ihre Stromabrechnung an, dann diese Zeilen. Dann wissen Sie, weshalb die Stromkosten derart steigen … Nebenbei: unweit vom Windpark befindet sich der Passo San Giacomo. Auf italienischer Seite besteht bis zur Grenze eine Fahrstrasse … aber die Italiener sind nicht auf die Idee gekommen, dort oben zu bauen… spannend.

Radarbildern erkennen kann. Fazit: massiver Strom-Eigenbedarf, der im Netz fehlt. Der ganze Spuk kostete über 32 Mio. Franken, also 8’000.- pro angeblichen Haushalt. Die Kosten für den Ausbau der Kraftwerksanlage Airolo sind darin noch nicht inbegriffen. Auf der ganzen Linie eine Fehlentscheidung. Wer kommt denn auf die wahnwitzige Idee, Nordsee-Windturbinen in die Schweizer Alpen zu setzen? Beide «Parks» werden nie (auch nur in Ansätzen) rentieren. Aber der Schweizer Stromkunde bezahlt (brav) seine Stromrechnung. Weil er keine Ahnung hat, der Strom kommt ja aus der Steckdose … n

Replik zum Beitrag von Tis Hagmann vom 14.12.21 Nicht besser am Gotthard: auf dem Gotthardpass läuft der Windkraftirrsinn ebenfalls in einem «Park», mit ganzen 5 Turbinen. Aber da die Windverhältnisse dort noch unterschiedlicher sind und allenfalls Flatterstrom für max. 4000 (Spar-) Haushalte liefert, musste das Kraftwerk Airolo massiv ausgebaut werden, um im Bedarfsfall fehlenden Strom liefern zu können. Wir berichteten. Bedarfsfall bedeutet u.a. eine Windgeschwindigkeit von mehr als 80km/h; dann müssen die Windturbinen angehalten werden. Und da die Propeller Gefahr laufen, dass sie vereisen, müssen sie dauerhaft beheizt werden; in der Nacht muss die Infrarot-Erkennung gespiesen werden, damit man sie auf den

Der Windkraftanlagenhersteller Enercon soll einmal gesagt haben, die Schweizer seien seltsam, sie installierten Windenergieanlagen im Gebirge auf über 2300 Meter und gleichzeitig in Talsohlen. Die Anlage im Rhonetal beim Dorf ColTis Hagmann (tis.hagmann@bluemail.ch) longes produziert gleich viel wie eine vergleichbare Anlage an der Nordsee! Und das dank der thermischen Winde, die sich täglich einstellen. Auf 2332 m. ü. Meer auf dem Gütsch oberhalb Andermatt stehen vier Windenergieanlagen unmittelbar neben der Skipiste. Führungen von Andermatt Tourismus über Windenergie sind bei den Gästen sehr beliebt. Die Anlage Calandawind in Haldenstein bei Chur deckt 10 % des Strombedarfs der Churerinnen und Churer! Auch sie nutzt unter anderem thermische Winde der Talverengung. Die Anlage im Wallis beim Charrat wandelt ebenfalls thermische Winde in Strom um, und der reicht für knapp 7000 Personen! In der Unesco-Biosphäre Entlebuch produzieren drei Anlagen Strom. Aufgrund der guten Erfahrungen denkt man über einen Ausbau nach, wie übrigens auch auf dem Gütsch und in Charrat. Oder auf den Jurahöhen des Mont Crosin

und dem Mont Soleil. Der Windpark dort zählt heute 16 Anlagen. Die ersten drei wurden 1996 errichtet. Gegen den schrittweisen Ausbau gab es keine Rekurse. Der Windpark produziert heute Strom für über 80‘000 Personen. Drei weitere Anlagen sind in Planung. Die Erhebungen im Auftrag des Bundesamtes für Energie zeigen: Seit 2010 überschreiten die Schweizer Windenergieanlagen regelmässig ihre Produktionsprognosen. Mit Ausnahme des Windparks auf dem Gries. Der grösste Vorteil der Windenergie ist ihr hoher Winterstromanteil. Im Winter, wenn wir am meisten Strom brauchen, liefert sie dank der stärkeren Winde übers Jahr gesehen den Löwenanteil ihrer Produktion, nämlich rund drei Drittel. Weil ein Teil der Niederschläge in den Bergen als Schnee fällt, die Tage kurz sind und oft Nebellagen herrschen, produzieren Wasser- und Solarkraft in den Wintermonaten weniger als über den Rest des Jahres. Die drei Technologien ergänzen sich also perfekt. Wie ein smarter Mix aus Wasser-, Wind- und Solarkraft funktioniert, zeigen unsere österreichischen Nachbarn: Über 1300 Windenergieanlagen decken dort rund 13 % des Strombedarfs. Der hohe Windstromanteil im Winter wirkt dabei kostensenkend. Denn je höher der Windstromanteil, desto tiefer die Stromkosten im Winter, da weniger Strom importiert werden muss. Die nur 41 Anlagen, die in der Schweiz Strom erzeugen, reichen dazu leider noch nicht aus. Das Augenmerk allein auf den Windpark Griespass zu richten, könnte also ins Auge gehen. Verschliessen wir uns in der Schweiz der Windkraft, dürften die Strompreise im Winter in Zukunft deutlich höher liegen als die in unseren Nachbarländern. An der europäischen Strombörse ist dieser Trend bereits heute zu erkennen ...    Anita Niederhäusern Medienverantwortliche Suisse Eole