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Dienstag, 27. August 2019 | 5. Jahrgang Nr. 5 | Auflage 48 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Interview mit dem abtretenden Chefarzt Basil Caduff vom Spital Limmattal

Gewerbeverband Limmattal

«Ich bin stolz, dass ich Rätoromane bin» Nach dreissig Jahren als Chefarzt am Spital Limmattal ging Basil Caduff Ende Juli in Pension. Im Interview mit der Limmattaler Gewerbezeitung erzählt der in Disentis und Domat Ems aufgewachsene Bündner über ganz Persönliches und wie seine Zukunft aussieht.

Editorial Limmattaler Wirtschaftsverbände Historische Kolumne Kolumne «getroffen» WIPO-Jungunternehmerpreis Offene Lehrstellen / Berufseinsteiger Lehrabschlussprüfungen Ratgeber Treuhand | Ratgeber Recht Ratgeber Gesundheit Kulturtipp | Menu-Tipp

Geroldswil-Oetwil

2 3 4 4 5 6 7 8 9 10

11

Editorial GVGO-Vereinsreise nach Vaduz

Schlieren

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Editorial 12 Stadtnachrichten 12 Schlierefäscht «s'Lisebethli chunnt hei!» 13 Publireportage: Friedrich Haustechnik AG 14

Uitikon-Waldegg

Während dreissig Jahren war Basil Caduff Chefarzt im «Limmi»

Text und Bilder: Christian Murer

Basil Caduff sitzt in seinem Büro im ersten Stock des neuen «Limmi». Der Blick ins Grüne und auf den Bahnhof Urdorf wird bald sein Nachfolger Alain Rudiger erfreuen können. Über dreissig Jahre lang arbeitete der 64-jährige Bündner Caduff im «Limmi». Zunächst war er zwei Jahre als Oberarzt, danach sechs Jahre als leitender Arzt und Chefarzt-Stellvertreter in der medizinischen Klinik tätig. Seit 1996 wirkte er als Chefarzt der medizinischen Klinik. Welche Berufswahl hätten Sie ausgesucht, wenn Sie nicht Arzt geworden wären? Basil Caduff: Eigentlich wusste ich schon sehr früh, dass ich Medizin studieren wollte. Nur einmal ganz kurz dachte ich an ein Jus-Studium. Doch es war nur eine kurze Phase. Und ab 15 entschied ich mich für das Medizinstudium. Die Matura absolvierte ich an der Kantonsschule Chur.

Im 14-stöckigen Hochhaus wirkte Chefarzt Basil Caduff dreissig Jahre. Im Oktober wird der Bau abgerissen sein – Foto vom 18. August 2019

Was war Ihr Kindheitstraum? Einen eigentlichen Kindheitstraum hatte ich nicht. Da mein Vater bei der Rhätischen Bahn arbeitete, faszinierte mich die RhB mit den schönen Zügen. Lokführer bei der RhB schloss ich damals nicht aus. Was bedeutet für Sie die rätoromanische Sprache? Ich bin zweisprachig aufgewachsen, denn mein Vater war Rätoromane und die Mutter sprach Schweizerdeutsch mit mir. Die Primarschule absolvierte ich auf Rätoromanisch. In der Schule war es für mich etwas mühsam, diese Sprache zu lernen, da ich wusste, dass ich sie später nicht mehr brauchte. Doch heute bin ich stolz, dass ich Rätoromane bin. Warum haben Sie gerade in Brigels ein Ferienhaus erworben? Bis ins Jahr 2013 sagten meine Frau und ich, dass wir nie ein Feriendomizil kaufen werden. Wir wollten frei sein und überall herumreisen und Ferien machen. Eines Abends schauten wir in einer gemieteten Ferienwoh-

nung in Brigels nach Obersaxen und bewunderten die Weite des Tals und den wunderschönen Sternenhimmel. Nach diesem eindrücklichen Erlebnis entschlossen wir uns, hier in Brigels ein Ferienhaus zu bauen. Welches Bündner Gericht darf man keinesfalls verpassen? Sicher Capuns, denn dies ist im Bündner Oberland die Hauptspezialität. Es gibt ja auch noch Maluns, doch Capuns ist ganz klar der Favorit. Auch meine Frau Daniela und meine Mutter bereiten das Gericht super gut zu. Welches Krankheitsbild hat Sie von Anfang an fasziniert? Die innere Medizin war für mich von Anfang an klar. Auch Neurologie interessierte mich. Stets faszinierten mich die komplexen Krankheiten. Wie soll man sich an Sie erinnern? Ich weiss gar nicht, ob man sich an mich erinnern muss. (lacht). Ich hoffe, dass man mich nicht als «Gott in Weiss» in Erinnerung behält, sondern als Mediziner, der eine gewisse Empa-

thie ausstrahlt und sich nicht nur für die Krankheit, sondern sich vor allem für den gesamtheitlichen Menschen interessiert. Welches nicht medizinische Buch möchten Sie in Bälde lesen? Ich habe einige Bücher, die ich gerne lese. Da besteht für mich ein grosser Nachholbedarf. Ich habe bisher ellenlang, bis ich ein Buch fertig gelesen habe. Ich liebe spannende Literatur wie Thriller, aber auch anspruchsvollere Literatur. Es gibt einige Bücher, die auf mich warten. Was für Geschichten werden Sie Ihren Enkeln einmal erzählen? Was die Kinder ja meistens interessiert, wenn Medizin etwas mit «äkschen» zu tun hat. Meine ereignisreichste Zeit, war meine REGA-Zeit mit all den eindrücklichen Rettungen. Zum Beispiel retteten wir einmal einen Bergsteiger auf dem 3905 m hohen Ortler im Südtirol oder eine der zahlreichen Lawinenrettungen. Aus nicht medizinischer Lesen Sie weiter auf Seite 2

15

Editorial Neuvorstellung: «Atelier Schreiber» Neuvorstellung: «Restaurant Dörfli» GV Uitikon: Grillplausch

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Urdorf

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Waldfest Knabengesellschaft Urdorf 17 Pfadi Uro: So-La | Interview 18/19 Bäckerei Ghilardi 19 GV Urdorf Quartalsversammlung 20 Publireportage: biz Urdorf 20

Birmensdorf und Aesch

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Editorial GV Birmensdorf-Aesch: Grillfest Adora Design «Höhle der Löwen» Waldfest Knabengesellschaft Aesch

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Weiningen

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1. Augustrede

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Dietikon

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Editorial 23 Konzert Streichorchester Dietikon 23 Ideenwettbewerb «Mitenand für Dietike» 23 Sommerfest 24 «Politik trifft Wirtschaft» 25 Köppel spricht in Dietikon 25 Stadt Dietikon: Limmattalbahn 26 2. Bauabschnitt / Termine Bauarbeiten

Engstringen

GV Engstringen: Boccia statt Business Neuvorstellung: Bieger Maler GmbH

Kehrseite

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Kantonsratsgeflüster s’Schmunzel-Eggli | s’Schämdi-Eggli Leserbriefe

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LISTE 3 19 20. Oktober 20

In den Nationalrat. Ein starkes Trio

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Editorial

Interview mit dem abtretenden Chefarzt Basil Caduff vom Spital Limmattal

Die Wirtschaft braucht mehr Fachkräfte

Sicht sind es die zahlreichen Bergtouren- und Wanderlebnisse wie auf den Piz Palü oder auf den 5 462 Meter hohen Popocatepetl in Mexico.

Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Die Nachfrage der heimischen Wirtschaft nach Fachkräften ist gross. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen laufend in Pension. Zur Erhaltung unserer Wirtschaftskraft müssen diese Mitarbeitenden durch neue Kräfte ersetzt werden. Für die Berufseinsteigerinnen und -einsteiger ist dies eine ausgezeichnete Chance, zumal die Nachfrage nach Auszubildenden in vielen Berufen deutlich grösser ist als das Angebot. Die künftigen Berufsbilder werden durch die rasant fortschreitende Digitalisierung geprägt sein. Kein Beruf wird sich dieser Entwicklung entziehen können. Die Berufsverbände und deren Berufsfachschulen nehmen diese Entwicklung im Wissen auf, dass junge Berufsleute über ein Know-how verfügen müssen, das mit der internationalen Entwicklung mithalten kann. Unsere Lernenden nehmen regelmässig an den Schweizer Berufsmeisterschaften, an den EuroSkills und WorldSkills teil. An den letzten WorldSkills 2017 belegte die kleine Schweiz in der Nationenwertung hinter China, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt, den hervorragenden 2. Platz. Das ist zweifelsohne das beste Zeugnis für unsere bewährte duale Berufsbildung.

Der Gewerbeverband Limmattal und seine über 1 000 Mitgliedfirmen engagieren sich mit grossem Einsatz in der Berufsbildung und bieten eine Vielzahl von interessanten Lehrstellen in der Region an. Allen Jugendlichen, welche vor wenigen Tagen mit ihrer Lehre begonnen haben, wünschen wir viel Glück und persönliche Erfüllung in ihrer Berufsausbildung. Allen Schülerinnen und Schülern, welche vor ihrer Berufswahl stehen, legen wir den Besuch der alljährlichen Berufsmesse ans Herz, welche vom 19. bis 23. November 2019 in der Messe Zürich stattfindet. Wir wünschen ihnen, dass sie eine ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechende Lehrstelle finden werden. Via Link www.berufsmessezuerich.ch sind weitergehende Informationen zu finden. Wir möchten die Gelegenheit nicht versäumen, an dieser Stelle allen Lehrpersonen und Lehrlingsbetreuenden herzlich dafür zu danken, dass sie ihre Schützlinge mit viel Engagement und Herzblut durch den Berufswahlprozess und während der Lehre begleiten. Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

KONTAKTBOX

Welchen Traum möchten Sie sich (noch) erfüllen? Ich habe schon das Gefühl, dass ich noch einiges nachholen muss. Denn mein berufliches Engagement war schon äusserst zeitintensiv. Darum ist halt vieles zu kurz gekommen. Weitwanderwege fassten meine Frau und ich ins Auge wie zum Beispiel quer durch die Schweiz oder den Wanderweg Basel–Chiasso. Wie sieht Ihr Alltag in nach der Pensionierung aus? Im August, wo ich noch im «Limmi» angestellt bin, habe ich Ferien und im September fange ich meine zwanzigprozentige Praxistätigkeit an. Vom ersten Oktober an arbeite ich für sieben Monate siebzig Prozent im Waid-Spital

als Chefarzt ad interim. Dort haben sie einen Chefarztwechsel und müssen strukturell schauen, wie es optimal weitergeht. Dazu wollen sie etwas mehr Zeit haben und fragten mich deshalb für dieses befristete Engagement an.

Steckbrief von Basil Caduff

Lieblingsgetränk: In vernünftiger Menge ein guter Rotwein aus der Toscana Lieblingsfarbe: Blau Lieblingstier: Hund und Katze; eigentlich alle Tiere, die einem etwas zurückgeben Lieblingsmusik: Mozart-Opern und Liederzyklen von Schubert Lieblingsfilm: «Das Tagebuch der Anna Frank» oder andere nachdenkliche Filme aus der Nazizeit Den Schweizerfilm «Es geschah am helllichten Tag», weil er im Wirtshaus meines Grossvaters spielt Lieblingsarchitekten: Peter Zumthor, Mario Botta, Santiago Calvatrava Lieblingsort: In Brigels gibt es eine Jägerhütte auf 1800 Meter. Hier ist für mich der perfekte Ort Hobbies: Joggen jeden Morgen morgens um sechs Uhr, Musik, Kunstgeschichte Lebensmotto: Nimm alles mit einer gewissen Gelassenheit

Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

Redaktion

Verteilung

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an: info@gewerbezeitungen.ch.

Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Patrick Holenstein, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Christian Murer, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Ines Tanner, Harald Tappeiner, Johannes Thoma, Sandra Winiger

Realisation/Produktion Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch

Was machen Sie mit Ihren vielen Krawatten? Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich diese im Waidspital anziehen soll. (lacht). Denn einige Patienten werden mich bestimmt dort kennen. Doch die Hälfte davon werde ich sicher ausmustern.

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Herausgeberin/Verlag/Inserate Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. 056 633 46 00

Druck/Papier Auflage 48 000 Exemplare

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019 Limmattaler Wirtschaftsverbände: Kantonale Abstimmung vom 1. September 2019

Medienmitteilung der Limmattaler Wirtschaftsverbände zur kantonalen Abstimmung vom 1. September Sehr geehrte Damen und Herren Im Namen unserer rund 1500 Mitglieder, viele davon familien- und inhabergeführte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem gewerblichen Mittelstand, setzen wir uns für attraktive Rahmenbedingungen und für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Limmattal ein. Wir sagen daher «Ja» zur kantonalen Steuervorlage 17, über die im Kanton Zürich am 1. September abgestimmt wird. Ja zur Steuervorlage 17 – Ja zur Änderung des Steuergesetzes: Nachdem das Schweizer Stimmvolk am 19. Mai das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) deutlich angenommen hat, folgt nun mit der Steuervorlage 17 die kantonale

Umsetzung der Bundesvorgaben. Dem Regierungsrat ist es dabei gelungen, eine ausgewogene Lösung auszuarbeiten, die vom Kanton, den Städten, Gemeinden, Landeskirchen und den Wirtschaftsverbänden unterstützt wird. Worum geht es? Das Ja des Souveräns am 19. Mai hat zur Folge, dass international nicht mehr akzeptierte Steuerprivilegien für vorwiegend im Ausland tätige Statusgesellschaften abgeschafft werden. Damit werden für Zürcher KMU und international tätige Konzerne mit Sitz im Kanton Zürich gleich lange Spiesse geschaffen. Ordnungspolitisch ist dies zu begrüssen. Damit der Kanton Zürich jedoch auch in Zukunft im interkantonalen und internationalen Standortwettbewerb

konkurrenzfähig bleibt, auch für international tätige Konzerne, braucht es zusätzliche Massnahmen. Der Regierungsrat legt diese nun in der Steuervorlage 17 vor: Mit der Einführung neuer, international akzeptierter Steuerinstrumente (Abzüge für Forschung & Entwicklung, für Gewinne aus Patenten und für gewisse Finanzierungsaktivitäten) konnten für den Kanton Zürich massgeschneiderte Lösungen gefunden werden. Damit werden auch gleich lange Spiesse zwischen der Schweiz und vielen OECD-Ländern geschaffen, in denen diese Steuerinstrumente bereits erfolgreich eingesetzt werden. Diese Instrumente sind auch und gerade für das Limmattal wichtig. Denn das Limmattal beherbergt nicht nur zahlreiche

erfolgreiche KMU und international tätige Unternehmen, sondern hat sich in den letzten Jahren auch als Standort für innovative, forschungsintensive Biotech-Unternehmen und Startups etablieren können. Zusätzlich zu diesen international anerkannten Steuerinstrumenten sieht die Vorlage auch eine moderate Senkung des Gewinnsteuersatzes von 8 auf 7 Prozent vor. Davon können gerade auch die vielen KMU im Kanton Zürich und im Limmattal profitieren – obschon der Kanton Zürich selbst danach zu den Kantonen mit einer der höchsten Steuerbelastungen für Unternehmen zählen würde. Kurzum: Mit der kantonalen Steuervorlage 17 liegt eine Lösung vor, mit

der das Steuersubstrat und die Arbeitsplätze im Kanton Zürich auch in Zukunft gesichert werden können. Damit bleibt der Kanton Zürich konkurrenzfähig, ohne dass die Finanzen des Kantons, der Städte und Gemeinden in Schieflage geraten. Die Vorlage verdient aus all diesen Gründen am 1. September ein klares Ja.

Gregor Biffiger Präsident Gewerbeverband Limmattal Dr. Josef Wiederkehr Präsident Industrie- und Handelsverein Dietikon Dr. Andreas Geistlich, Hans Streuli Co-Präsidenten Wirtschaftskammer Schlieren

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Historische Kolumne

Eine Hochzeit und die Schweizer Geschichte ist unserem eidgenössischen Gedankengut fern. Eheschliessungen, gar von Bürgerlichen, sind ohne politische Bedeutung. Denken wir. Manchmal zu Recht. Und dann auch wieder zu Unrecht. Am 20. Mai 1924 heiratete in Washington Mary Wallace, die Tochter des amerikanischen Landwirtschaftsministers Henry C. Wallace, Carl Bruggmann, Sekretär der schweizerischen Gesandtschaft in Paris. Bruggmann machte Karriere. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ernannte ihn der Bundesrat zum Gesandten in Washington, wo er danach anderthalb Jahrzehnte der schweizerischen Mission vorstand.

Eine Verbindung mit grossem Einfluss auf die Geschichte – Carl Bruggmann und Mary Wallacenach ihrer Trauung 1924 in Washington Text: Jürg Stüssi-Lauterburg, Bild: zVg

Dass Hochzeiten die Geschichte ganzer Länder massgeblich beeinflussen,

Die USA blieben dem Krieg zunächst fern. Dass ihr Eingreifen den Ausgang bestimmen werde, war freilich für all diejenigen unzweifelhaft, welche den Verlauf und das Ende des, dank amerikanischer Intervention entschiedenen, Ersten Weltkriegs in Erinnerung behielten. Für alle auch, die den Vergleich von Bevölkerungszahlen und

Industrieproduktion für strategisch bedeutsamer hielten als totalitäre Ideologie. Für die Schweiz wurden die Beziehungen zu den USA im Verlaufe des Krieges keineswegs einfacher, auch nicht, als der japanische Überfall auf Pearl Harbour Amerika am 7. Dezember 1941 in den Krieg gerissen hatte. Denn dadurch geriet am Potomac Neutralität ausser Mode. Da halfen Einsicht und Umsicht eines mit dem amerikanischen Denken genau vertrauten Diplomaten wie Bruggmann. Dazu kam, dass vom 20. Januar 1941 bis zum 20. Januar 1945 der Vizepräsident der USA Henry A. Wallace hiess. Henry Wallace war der Bruder von Mary Bruggmann-Wallace, sodass also der schweizerische Gesandte in den entscheidenden Kriegsjahren der Schwager des amerikanischen Vizepräsidenten war. Henry Wallace, welcher wie in den frühen Zwanziger-Jahren schon sein Vater, in den Dreissiger-Jahren Landwirtschaftsminister gewesen zwar, diente nach seinem Ausscheiden als Vizepräsident noch bis in den September 1946 als

Handelsminister, Secretary of Commerce, auch das keineswegs ein unbedeutendes Amt. Nun wäre es vollkommen verkehrt, anzunehmen, jene Generation, welche in den USA wie in der Schweiz in ihrer grossen Mehrheit auf Ehre und Anstand hielt, habe Politisches und Privates in unangemessener Weise vermengt. Auch darf der Einfluss eines amerikanischen Vizepräsidenten nicht überschätzt werden. Und doch schadete die gesellschaftliche Nähe Carl Bruggmanns zum damaligen Washington den bilateralen Beziehungen gewiss nicht. In der Schweiz stellte General Henri Guisan 1941 mit ebenso riskantem wie erfolgreichem direktem persönlichem Kontakt mit dem US-Militärattaché Barnwell R. Legge sicher, dass das War Office (das namensgebende Pentagon war erst im Bau) die zum Widerstand entschlossene Haltung der Schweiz und ihrer Armee richtig würdigte. Bern legte durchweg grossen Wert auf gute Beziehungen mit Washington.

Am – immer relativen – Erfolg dieser Bemühungen hatten sie einen Anteil, welcher dankbarer Erinnerung wert ist, Mary Wallace und Carl Bruggmann.

Zum Verfasser Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker, war ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates.

Kolumne

«Getroffen»: blindlings dere Seite, das Wir-Gefühl entschwindet, die Leute zerstieben in eiliger Manier in alle Richtungen. «Autsch!» Schon wieder. «Tschuldigung» sagt eine Frauenstimme, guckt mich husch an, den Kopf erneut gesenkt. Das kleine Kästchen ist schuld. Denn auch sie guckt wieder auf dieses, eilt weiter.

«Aua!» Ich flüstere es leise vor mich hin. Schon wieder touchiert mich eine Fussgängerin – oder war es ein Fussgänger? – so in die Seite, dass ich zusammenzucke. Sie oder er wendet sich wieder dem kleinen Ding in ihrer oder seiner Hand zu, geht weiter.

«Füre luege!» rufe ich jetzt, sobald ich ein Mensch auf mich zukommen sehe, der seinen Kopf geneigt hält und mit den Fingern auf dem Kästchen in der Hand herumdrückt. Nein, die Verwendung des weissen Stockes würde hier nichts bringen. Wenn sie mich nicht sehen, dann sehen sie auch diesen nicht. Deshalb besser rufen. Das muss die Lösung sein, sage ich mir, wenn ich rechtzeitig rufe, horchen sie auf, weichen aus, da hoffe ich bloss, dass ich alle früh genug erkennen kann.

Eigentlich will ich bloss die kurze Strecke vom Hauptbahnhof aus die Bahnhofstrasse hinauf zum grossen Warenhaus gehen. Dummerweise erkenne ich die mir entgegenkommenden Fussgänger erst etwa mit drei Meter Abstand. Ich muss besser hinschauen. Muss mich voll konzentrieren auf die, die da kommen. Jetzt steht eine Gruppe vor dem Lichtsignal, es entsteht schon beinahe ein Wir-Gefühl, wir wollen alle hinüber, aber Achtung, da ist noch das Tramgeleise, da gibt es kein rot oder grün, da heisst es hinschauen. Ich bewege mich mit der Masse mit, gelange gut auf die an-

«Upps – oh – äähhm sorry!» – «Füre luege!» Jetzt wird meine Stimme lauter. Aber immerhin bin ich bereits auf der Höhe des kleinen Parks vor dem ersten Warenhaus. Aber noch liegen etwa zwei Drittel des Weges vor mir, und die möchte ich unbeschadet überstehen. «Füüürree luueege!!!» Huch, grad nochmal gut gegangen. So kämpfe ich mich durch diese kurze Strecke der Zürcher Bahnhofstrasse, dankbar um jeden Meter, den ich unbeschadet überstehe. Ich finde mich in einer Masse von Menschen, Ausserirdischen gleich, alle mit irgendwem irgendwo verbunden. Jetzt blicke ich

Text und Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

 8103 Unterengstringen Rietstrasse 1

kurz zur Seite, erhasche was ich sehen kann. Auch hier: Alle auf eine Art Mars- oder Mondmenschen. «Aua!» – «Oh sorry!» Schon wieder. Ein Blick zur Seite kann ich mir nicht leisten. Besser wieder konzentrieren und wo nötig rufen: «Füre luege!»

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So komme ich wieder einen Drittel näher zu meinem Ziel. Eine vor einer Ampel angestaute Menge kommt mir entgegen. Ich rufe. RUFE! «FÜRE LUEGE!» Sorry, Tschuldigung. Aha, ja, äxgüsi. «Päng!» Das war frontal. Der Mondmensch hat mich nicht gesehen. War mit seinem Kästchen im Gespräch. Hat mich auch nicht gehört. Ist mit Stöpseln und Kabeln in den Ohren mit vielleicht Ausserirdischen verbunden. Durch den Zusammenprall ist er kurz auf der Erde gelandet und nimmt husch einen Stöpsel aus dem einen Ohr. Ich reibe meinen schmerzenden Unterschenkel. «Sie müend besser luege!», sagt er, stopft den Kopfhörer wieder ins freie Ohr, wendet sich wieder dem Kästchen zu und verschwindet. «Aua», flüstere ich zu meinem Unterschenkel. «Besser luege», ja, aber wie mache ich das? Solange die Leute nur das Kästchen bedienen, komme ich mit meinem Füreluege-Ruf einigermassen unbeschadet ans Ziel. Sobald sie aber durch die Ohrkabel noch mit dem Mars verbunden sind, bin ich machtlos. «Aua!» Ich reibe weiter meinen Unterschenkel. Bin endlich am Ziel.

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

WIPO-Jungunternehmerpreis

Mut wird belohnt

Wirtschaftspodium Limmattal und IFJ Institut für Jungunternehmen suchen das beste Limmattaler Jungunternehmen. vor und werden ausgezeichnet. 7000 Franken gibt es für den Sieger, 2000 Franken für den Zweiten und 1000 Franken für den Dritten. Für Platz vier bis zehn gibt es freien Eintritt zum WIPO.

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Bewerbungen: Bis Freitag, 11. Oktober unter ifj.ch/ wipoaward oder unter wipo-limmattal.ch/wipoaward

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Zeitplan: Freitag, 25. Oktober, Auswahl der zehn besten Bewerbungen; Donnerstag, 31. Oktober, die Unternehmen stellen sich beim «Pitch Day» vor, die drei Sieger werden bestimmt. Samstag, 6. November, Preisverleihung in der Umwelt Arena in Spreitenbach.

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Tickets: wipo-limmattal.ch Text: Johannes Thoma, Bilder: zVg

Der Schritt in die Selbstständigkeit erfordert eine gehörige Portion Mut. Nur ein bisschen Mut indes braucht es, um sich für den WIPO-Jungunternehmerpreis 2019 zu bewerben. Der Preis für das beste Jungunternehmen im Limmattal wird erstmals am 6. November verliehen, die Bewerbungsfrist endet am 11. Oktober. Zu seinem 20. Geburtstag lobt das Wirtschaftspodium Limmattal (WIPO) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jungunternehmen (IFJ) den mit insgesamt 10 000 Franken dotierten Preis aus – Motto: «Nur Mut!». Bewerben können sich alle Unternehmen, die nach 2013 gegründet worden sind. «Und nur wer sich bewirbt, kann auch gewinnen», sagt Brigitte Becker, die mit der Agentur «buchstäblich AG» das WIPO organisiert. Deutlich älter als die Jungunternehmen ist das Wirtschaftspodium Limmattal, eine Initiative von Industrieund Handelsverein Dietikon (IHV), der Vereinigung für Industrie, Dienst-

leistungen und Handel in Spreitenbach (IDH) und der Wirtschaftskammer Schlieren (WKS). Ihr Ziel vor 20 Jahren: den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft einerseits sowie den zwischen den Kantonen Zürich und Aargau andererseits zu intensivieren. Das war seinerzeit aufgrund anfänglicher Skepsis mutig – und gelang. Das Wirtschaftspodium Limmattal, eine hochkarätig besetzte jährliche Veranstaltung, zählt zu den gesellschaftlich bedeutendsten Anlässen im Limmattal und ist laut Veranstalter der grösste Wirtschaftsanlass in der Region. Das liegt nicht zuletzt am prominent besetzten Podium und den interessanten Themen. Heuer haben sich unter anderem Alt-Bundesrätin Doris Leuthard und Zeitfahr-OlympiaSieger Fabian Cancellara angesagt. Vor deren Gespräch mit Moderator Stephan Klapproth zum Thema «Nur Mut!» stehen allerdings die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer in der Umwelt-Arena Spreitenbach im Rampenlicht: Die von einer prominenten Jury bestimmten drei besten Jungunternehmen stellen sich

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Andre Brühlmann, Co-CEO beim Institut für Jungunternehmer (IFJ), dem Mitveranstalter des 1. Jungunternehmerpreises im Limmattal «Nicht nur das WIPO sondern auch wir feiern Geburtstag. Das IFJ wird heuer 30 Jahre alt. Wir freuen uns auf die Preisverleihung und hoffen auf viele Anmeldungen. Trotz der Sommerpause sind schon einige eingegangen. Tausende von Jungunternehmern haben sich seit 2014 im Limmattal selbstständig gemacht, da wird es sicher viele Interessenten geben. Jeder ist willkommen mitzumachen – egal, ob der Biotech-Betrieb oder die Handwerker-Firma.»

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Mittwoch, 6. November 2019

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Stephan Klapproth

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Fabian Cancellara Zweifacher Olympiasieger Unternehmer


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Offene Lehrstellen

Gesucht werden Auszubildende Für das Jahr 2020 bieten zahlreiche Unternehmen im Bezirk Limmattal die unterschiedlichsten Lehrstellen an. Die Betriebe freuen sich auf dein Interesse. Welche Anforderungen und Voraussetzungen für die ausgeschriebenen Lehrstellen gelten und was dich während der Ausbildung im Lehrbetrieb erwartet sowie weitere Informationen über die Lehrbetriebe können direkt bei den Lehrbetrieben angefragt werden. Wir bieten folgende Lehrstellen: Maler/in EFZ (3 Lehrjahre) Anforderungen: • gute Sek B oder Sek A Melde dich bei: Isabella Thaler, eidg. dipl. Malermeisterin, Lehrlingsbetreuerin isabella.thaler@goetschmann-maler.ch

Sanitärinstallateur EFZ (4 Lehrjahre)

Kauffrau/Kaufmann EFZ (Profil E, M) (3 Lehrjahre)

Anforderungen: •S  ie verfügen über einen Schulabschluss Sek A oder B •h  aben handwerkliches Geschick, sind

Anforderungen: Hast du Freude am Umgang mit Menschen und liebst abwechslungsreiche Arbeiten? Verfügst du ausserdem über gute Schulleis-

teamfähig und können sich vorstellen, auch im Freien zu arbeiten? •s  ind motiviert

tungen in der Sekundarschule A und über eine rasche Auffassungsgabe, hast du Freude am Lernen, bist du teamfähig und kontaktfreudig?

Dann freuen wir uns, Sie kennen zu lernen sowie in einer Schnupperlehre Ihre Fähigkeiten zu prüfen. Wir bieten Ihnen eine qualitativ hochstehende, abwechslungsreiche Ausbildung zum Sanitärinstallateur. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung.

F. Goetschmann GmbH, Malergeschäft Schlierenstrasse 14, 8902 Urdorf Tel. 044 734 52 83 www.goetschmann-maler.ch

Detailhandelsfachfrau/-mann EFZ (3 Lehrjahre) Anforderungen: Schüler/in der Sek A oder Sek B. Gute Deutschkenntnisse, sympathisches Auftreten. Schnupperlehre in der Filiale erwünscht.

Schuhhaus Tiefenbacher AG Frau Josipa Bilic, Filialleiterin Zürcherstrasse 33, 8953 Dietikon Tel. 044 746 30 30, www.tiefenbacher.ch Coiffeuse EFZ (3 Lehrjahre) Anforderungen: Sek-A- oder gute Sek-B-Schülerin. Kannst du gut mit Menschen umgehen, hast du Freude am Beruf? Bist du freundlich und aufgestellt? Dann schicke deine Bewerbung.

Coiffure Zentrum Postfach 117, 8954 Geroldswil oder per E-Mail: rheil@sunrise.ch www.coiffurezentrum.ch

Fachfrau/Fachmann Information und Dokumentation (3 Lehrjahre) Friedrich Gebäudetechnik GmbH Flavio Friedrich, eidg. dipl. Sanitärmeister Grabenstrasse 5, 8952 Schlieren Tel. 044 777 78 79, Natel 079 623 42 49 info@friedrich@gebaeudetechnik.ch www.friedrich@gebaeudetechnik.ch

Automobil-Fachmann/-frau EFZ (Nutzfahrzeuge) (3 Lehrjahre) Automobil-Mechatroniker/in EFZ (Nutzfahrzeuge) (4 Lehrjahre) Anforderungen: •G  ute Leistungen Sek A / sehr gute Leistungen Sek B •G  utes mathematisches Verständnis •H  andwerkliches Geschick und motiviert Detailhandelsfachmann/-frau EFZ / Bewirtschaftung Autoteile-Logistik (3 Lehrjahre) Anforderungen: •G  ute Leistungen Sek A / sehr gute Leistungen Sek B •G  ute Deutschkenntnisse • Teamfähig und motiviert

Elektroplaner EFZ (4 Lehrjahre) Anforderungen: Sekundarschule A / gutes räumliches Vorstellungsvermögen / Teamfähigkeit und Kollegialität / Noten um eine 5, im Bereich Mathematik, Geometrie und Physik / Sinn für technische Details, Abstraktionsvermögen / Freude am technischen Zeichnen mit dem Computer Zusatzlehre Elektroplaner EFZ (für Elektromonteure EFZ) (2 Lehrjahre) Voraussetzung: Abgeschlossene Lehre als Elektromonteur oder Montageelektriker / gutes räumliches Vorstellungsvermögen / Teamfähigkeit und Kollegialität / gute Noten im Bereich Mathematik, Geometrie und Physik / Sinn für technische Details, Abstraktionsvermögen / Freude am technischen Zeichnen mit dem Computer

Auto AG Truck Limmattal Herr Paul Koller Im Gewerbepark 1, 8104 Weiningen Tel. 044 747 47 70, personal@autoag.ch www.autoag.ch

Anforderungen: Bist du interessiert an Informationstechnologien und an elektronischen Medien? Verfügst du ausserdem über gute Schulleistungen in der Sekundarschule A und über ein breites Allgemeinwissen? Hast du zudem eine gute Auffassungsaufgabe sowie Sinn für Ordnung und Systematik, ebenso liebst du Genauigkeit, bist zuverlässig und hast Ausdauer? Wenn du zudem noch ausgeprägte soziale und kommunikative Fähigkeiten hast, dann solltest du dich bei uns bewerben.

Stadt Dietikon, Personalamt Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon Viviane Erne, Lehrlingsverantwortliche, Tel. 044 744 35 83, viviane.erne@dietikon.ch

Wir bieten folgende Stellen für Berufseinsteiger Elektroinstallateure EFZ

Schibli Support AG Klosbachstrasse 67 8032 Zürich Tel. 044 252 52 52 www.schibli.com

Koch/Köchin EFZ (3 Lehrjahre)

Anforderungen:

Anforderungen: In der Küche bereiten unsere Köche und Kö-

Fachfrau/Fachmann Gesundheit ist eine vielseitige Ausbildung und eignet sich für Jugendliche mit Sekundarschulabschluss A oder B mit guter Schulleistung. Wichtig sind: Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen sowie Team- und Konfliktfähigkeit.

Alters- und Gesundheitszentrum Bremgartnerstrasse 39, 8953 Dietikon Florian Trenz Ausbildungsverantwortlicher AGZ Tel. 044 746 97 70, florian.trenz@dietikon.ch Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA (2 Lehrjahre) Anforderungen: Die vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche mit Sekundarschulabschluss B oder C mit guter Schulleistung. Wichtig sind: Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen, sowie Team- und Konfliktfähigkeit.

Alters- und Gesundheitszentrum Bremgartnerstrasse 39, 8953 Dietikon Florian Trenz Ausbildungsverantwortlicher AGZ Tel. 044 746 97 70, florian.trenz@dietikon.ch

chinnen warme und kalte Gerichte sowie Süssspeisen für unsere Bewohner/innen, Gäste und das Personal zu. Sie lernen, Vorschläge bei saisonalen Anlässen auszuarbeiten und helfen bei der Ausführung dieser mit. Beim Kochen sind Sauberkeit, Hygiene und Ordnung unerlässlich. Die vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche mit Sekundarschulabschluss B. Wichtig sind praktische Begabung, Kreativität, Kontaktfreude und Teamfähigkeit.

Alters- und Gesundheitszentrum Bremgartnerstrasse 39, 8953 Dietikon Martina Wetzel, Leitung Küche Tel. 044 746 98 10 Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft EFZ (3 Lehrjahre) Anforderungen: Die vielseitige Ausbildung eignet sich für Jugendliche mit Sekundarschulabschluss B. Wichtig sind praktische Begabung, Kontaktfreude, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Ausdauer und das Verständnis für soziale Zusammenhänge.

Alters- und Gesundheitszentrum Bremgartnerstrasse 39, 8953 Dietikon Trudy Muggli, Leiterin Hotellerie Tel. 044 746 98 00

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Zürcherstrasse 94, 8952 Schlieren 044 733 63 63, www.emil-frey.ch/schlieren

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Lehrstelle Kaufmann/-frau EFZ (Profil E, M) Privatversicherung (3 Lehrjahre) Anforderungen: SEK A, gleichwertige Schule oder Gymnasium, gute schulische Noten, Teamfähigkeit und rasche Auffassungsgabe, Freude an Computerarbeiten, an Fremdsprachen sowie Kontakt mit Menschen. Für Auskünfte: Herr Fritz Gerber, Tel. 044 497 87 31 Bewerbung per E-Mail an: Frau Marina Schelbert-Bütler marina.schelbert@srb.ch

Melde dich bei: Raphael Röthlin, raphael.roethlin@masti.ch

maneth stiefel ag Wagistrasse 21, 8952 Schlieren Tel. 044 731 91 91, www.masti.ch

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Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (3 Lehrjahre)

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Lehrabschlussprüfungen

Die Lehrbetriebe und die Gewerbezeitung gratulieren zur bestandenen Prüfung In vielen Betrieben des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg und Weiningen haben zahlreiche Lernende die Ausbildung erfolgreich beendet. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und Freude im weiteren Berufsleben. Auch dieses Jahr haben zahlreiche Lernende in den unterschiedlichsten Fachrichtungen erfolgreich ihre Ausbildung beendet. Nun gilt es, das erworbene Wissen erfolgreich im Berufsleben umzusetzen: Einstieg ins Berufsleben oder einen Sprachaufenthalt im Ausland oder in der Schweiz, vor oder nach der Rekrutenschule beziehungsweise dem Zivildienst, eine feste Anstellung oder doch noch eine Zusatzausbildung? Die Möglichkeiten sind zahlreich und vielfältig.

Den neuen Berufskollegen und Berufskolleginnen wünschen wir einen erfolgreichen Start im neuen Lebensabschnitt und für die Zukunft viel Erfolg.

Pablo Gonzalez Montage-Elektriker EFZ

Ariane Schinzel, Kauffrau EFZ, E-Profil, Privatversicherung

Ramona Caviezel, Zeichnerin EFZ Fachrichtung Architektur

Jessica Gagg, Kauffrau EFZ (Branche Treuhand/Immobilien),

Die Mobiliar Generalagentur Limmattal Stephan Egli, Kirchplatz, 8953 Dietikon

Weberarch GmbH Rebhalde 33, 8903 Birmensdorf

Bolliger Treuhand AG Bahnhofstrasse 8, 8953 Dietikon

Florian Gasser Kaufmann EFZ Branche Bank

Diana Kircher Kauffrau EFZ Branche Bank mit Berufsmaturität

Akkshaya Rajasingam, Kauffrau EFZ Branche Bank

Gian-Franco Suter Kaufmann EFZ Branche Bank mit Berufsmaturität

Hans K. Schibli AG Poststrasse 35, 8957 Spreitenbach

Zürcher Kantonalbank Zentralstrasse 19, 8953 Dietikon

Zürcher Kantonalbank Zürcherstrasse 4, 8952 Schlieren

Zürcher Kantonalbank Zentralstrasse 19, 8953 Dietikon

Zürcher Kantonalbank Zentralstrasse 19, 8953 Dietikon

Daria Giusto Polydesignerin 3D

Nico Stockenberger Gebäudetechnikplaner Sanitär EFZ

Dennis Moore Automobil-Fachmann EFZ / Nutzfahrzeuge

PAPE Werbe AG Im Gewerbepark 2, 8104 Weiningen

Friedrich Haustechnik AG Grabenstrasse 5, 8952 Schlieren

Auto AG Truck Limmattal Im Gewerbepark 1, 8104 Weiningen

Tanja Lüthi, Malerin EFZ (Abschluss mit bester Abschlussnote Kanton Zürich 5,3)

V.l.n.r.: Gabriel Fernandes, Sofna Natan, Eva Möckli, Sandro Veverica, Jessica Augusto, Remo Peterlin, Stadtpräsident Roger Bachmann, Amir Nemati, Albulena Citaku, Sümeyye Salci, Bleona Sherifi / Auf dem Foto fehlen: Issam Sbaiti, Jason Nguy (Foto: Esther Haug)

Danilo Bosiokovic, Maler EFZ

Bleona Sherifi, Kauffrau EFZ, E-Profil Sümeyye Salci, Kauffrau EFZ, E-Profil Amir Nemati, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (Fachrichtung Hausdienst) Jason Nguy, Informatiker EFZ (Fachrichtung Systemtechnik) Stadt Dietikon, Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon

F. Goetschmann GmbH, Malergeschäft Schlierenstrasse 14, 8902 Urdorf

Jessica Augusto, Fachfrau Gesundheit EFZ Eva Möckli, Fachfrau Gesundheit EFZ Issam Sbaiti, Fachmann Gesundheit EFZ Sandro Veverica, Assistent Gesundheit und Soziales EBA Albulena Citaku, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA Sofna Natan, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA Gabriel Fernandes, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (Fachrichtung Hausdienst) Alters- und Gesundheitszentrum, Bremgartnerstrasse 39, 8953 Dietikon Remo Peterlin, Fachmann Betriebsunterhalt EFZ (Fachrichtung Werkdienst) Stadt Dietikon, Infrastrukturabteilung, Heimstrasse 36, 8953 Dietikon


8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Ratgeber Treuhand

Familienzulagen Gemäss Familienzulagengesetz (FamZG) hat man für Kinder, Stief- und Pflegekinder einen Anspruch auf Kinderzulagen ab Geburtsmonat des Kindes bis zum Ende des Monats, in dem das Kind das 16. Altersjahr erreicht. Die Kinderzulage beträgt mindestens 200 Franken im Monat pro Kind (kantonal verschieden). Ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage hat man für Kinder, die das 16. Altersjahr vollendet haben. Sie wird ab dem Ende des Monats, in dem das Kind das 16. Altersjahr vollendet, bis zum Abschluss der Ausbildung ausgerichtet. Längstens wird die Ausbildungszulage bis zum Ende des Monats, in dem das Kind das 25. Altersjahr vollendet, bezahlt. Die Ausbildungszulage beträgt mindestens 250 Franken im Monat pro Kind (kantonal verschieden). Es gibt aber mehrere weitere Voraussetzungen, welche für den Anspruch

der Ausbildungszulage erfüllt sein müssen: Die Ausbildung muss mindestens vier Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein. Die Bildungsziele sind die Erreichung eines Berufsabschlusses, Ermöglichung einer beruflichen Tätigkeit ohne Berufsabschluss und Ausbildungen ohne Ausrichtung auf einen Beruf, welche auf eine allgemeine Grundlage für mehrere Berufe ausgerichtet sind. Nicht relevant ist, ob es um eine Erst-, Zweit-, oder Zusatzausbildung handelt. Der Bildungsgang muss strukturiert und rechtlich oder mindestens faktisch anerkannt sein. Die systematische Vorbereitung heisst, dass das Kind die Ausbildung mit dem objektiv zumutbaren Einsatz erbringen muss, damit es sie innert nützlicher Frist abschliessen kann. Das Kind muss den Zeitaufwand überwiegend

für die Ausbildung benötigen. Das heisst, das während mindestens 20 Stunden pro Woche für die Lehre im Betrieb, Schulunterricht, Vorlesungen, Kurse, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, Selbststudium, Verfassen einer Diplomarbeit, Fernstudium und Ähnliches aufgewendet werden. Meistens wird aufgrund der Bestätigung des Ausbildungsanbieters über den Zeitaufwand für die Ausbildung abgestellt. Lassen Sie sich vom Ausbildungsanbieter nicht nur den Zeitaufwand für die Schullektionen bestätigen, sondern auch den Zeitaufwand Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, Selbststudium und Ähnliches. Anspruch auf Ausbildungszulagen besteht für Kinder, deren Bruttoerwerbseinkommen nicht 28 440 Franken jährlich bzw. 2 370 Franken monatlich übersteigt. Ist das Kind das ganze Jahr in der Ausbildung, wird der Monatsdurchschnitt des Jahreseinkommens

errechnet. Liegt der Monatsdurchschnitt unter der 2 371 Franken, besteht Anspruch auf Ausbildungszulage. Wenn nun ein Kind 2370 Franken brutto verdient, kommt noch die Ausbildungszulage von 250 Franken (Annahme Kanton Zürich) dazu – somit 2 620 Franken Bruttoeinkommen. Wenn ein Kind 2 380 Franken brutto verdient, entfällt die Ausbildungszulage im Ganzen – man hat in diesem Fall einen höheren Bruttoverdienst aus Erwerbstätigkeit von 10 Franken, aber keine Ausbildungszulage. Der Bruttoverdienst im Ganzen ist um 240 Franken weniger.

Für Interessierte gibt das Merkblatt 6.08 der Ausgleichskassen gute Auskünfte: www.ahv-iv.ch/de/Merkblätter-Formulare/Merkblätter/Familienzulagen Ziehen sie in der Praxis in jeden Fall eine Fachperson bei.

Zum Verfasser Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch

Ratgeber Recht

Ein gemeinsam verfasstes Testament wirft Fragen auf Die Grosseltern von Elisabeth haben gemeinsam ein Testament verfasst. Elisabeth (die Tochter des vorverstorbenen Sohnes Karl) soll am Nachlass der Grosseltern nicht beteiligt werden. Die noch lebende Tochter Karolina soll als Alleinerbin eingesetzt werden. Geht das? Das von den Grosseltern verfasste Testament hat folgendem Wortlaut: «Es ist unser gemeinsamer letzter Wille, dass unsere Tochter Karolina unseren gesamten Nachlass als Alleinerbin erhält.» Das Testament wurde handschriftlich verfasst, mit Datum versehen und von beiden Grosseltern unterzeichnet. Formfehler Aufgrund der Tatsache, dass die Grosseltern gemeinsam ihren letzten Willen auf ein und demselben Dokument verfasst haben, fehlt es diesem Testament an der «Eigenhändigkeit». Das Gesetz schreibt vor, dass ein Testament «vom Erblasser von Anfang bis zu Ende mit Einschluss der Angabe von Jahr, Monat und Tag der Errichtung von Hand niederzuschreiben

sowie mit seiner Unterschrift zu versehen» ist (Art. 505 Abs. 1 ZGB). Das vorgelegte Testament ist zwar handschriftlich niedergeschrieben. Auch wurde das Datum der Erstellung angebracht und beide Grosseltern haben das Dokument unterzeichnet. Allerdings ist lediglich eine Handschrift auf dem Dokument zu erkennen. Damit verletzt dieses Testament die gesetzlichen Formvorschriften. Ungültigkeitsklage Die Enkelin Elisabeth kann bei Gericht die Ungültigkeit der letztwilligen Verfügung feststellen lassen. Die Ungültigkeitsklage kann innerhalb eines Jahres seit Bekanntwerden der ungültigen Verfügung erhoben werden. Immerhin kann einredeweise die

Ungültigkeit einer letztwilligen Verfügung jederzeit geltend gemacht werden (vgl. Art. 521 ZGB). Wenn die Ungültigkeit des Testamentes gerichtlich festgestellt worden ist, wird die Durchführung der Erbteilung anhand allfällig vorhandener, korrekter letztwilliger Verfügungen bzw. nach Gesetz durchzuführen sein. Zusätzliche Verletzung des Pflichtteilsschutzes Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass das vorerwähnte Testament der Grosseltern auch den Pflichtteilsschutz von Elisabeth verletzt. Der Erblasser kann bei Nachkommen nur bis zur Höhe des Pflichtteiles frei über den Nachlass verfügen. Dieser Pflichtteil steht allen Nachkommen zu, das heisst auch den

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Nachkommen von vorverstorbenen Kindern. Da Elisabeth mit der vorerwähnten Ungültigkeitsklage gute Erfolgsaussichten hat und zu erwarten ist, dass das Testament für ungültig erklärt werden wird, fällt damit letztlich auch die Verletzung des Pflichtteilsschutzes dahin.

MAILBOX e Haben Sie ein in e Frage oder m, Rechtsproble m e allg einem welches von in könnte? Interesse se en Sie uns: Dann schreib eeschmailbox@ru mueller.ch

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Ratgeber Gesundheit

Der Ferienspeck muss weg! Die Sommerferien sind vorbei. Brot, Pasta, Pizza, die feinen Gelati... Sie haben ihre Spuren hinterlassen. Das Hemd spannt, der Kittel lässt sich nicht mehr schliessen und die neue Bluse ist plötzlich eine Nummer zu klein. Als Souvenir haben die meisten von uns aus dem Urlaub einige Kilos mit nach Hause genommen, welche sich nun an der Hüfte oder am Bauch bemerkbar machen. Diese gilt es wieder abzubauen, denn in knapp 4 Monaten ist wieder Weihnachten, und dann stehen wir wieder vor dem gleichen Problem – Abnehmen – aber wie? Diätarten gibt es wie Sand am Meer, doch welche Diät ist die Richtige für mich?

steht alles drauf, was Sie wissen müssen. Dies ist das beste Diätbuch – nur lesen sollte man es! Diese grossen Einkaufswagen in den Läden sind eine Gefahr! Man kauft zu viel und oft das Falsche. Wir kaufen mit dem Auge (und dem Lustgefühl) und nicht mit dem Verstand. Früher hatte man Einkaufszettel, heutzutage kauft man wahllos ein, je nachdem welches verlockende Angebot unser Auge erblickt.

Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder .... Meinen Patienten rate ich von einer Diät ab. Eine Umstellung der Ernährungsweise und mehr Bewegung einbauen in den Alltag (mindestens 10000 Schritte pro Tag – Schrittzähler kaufen!) sind die Zauberworte.

Essen Sie eiweissreich! Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind eiweisshaltige Lebensmittel ein essenzieller Bestandteil. Eiweiss ist der Grundbaustein aller Körperzellen und lebensnotwendig für Muskelaufbau und Fettabbau. Da der Körper Eiweiss nicht selbst produzieren kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden z.B. Schinken, Thunfisch, Poulet, Eier, Hüttenkäse, Magerquark, Sojabohnen, Sojasprossen, Haferflocken).

Alles funktioniert nur mit einem eisernen Willen und Disziplin. Sich richtig zu ernähren lernt man eigentlich nie richtig im Leben. Man isst aus «Lust» und nicht aus einem Hungergefühl heraus, gemäss dem Motto: «Eat, drink and have fun!» Abnehmen beginnt beim Einkaufen! (man isst ja nur das was im Kühlschrank ist). Kaufen sie die richtigen Nahrungsmittel – kohlenhydratarm und mit wenig Fettanteil. Jedes Nahrungsmittel in den Regalen ist ja mit einer Etikette versehen, da

Meiden Sie Kohlenhydrate! Kein Brot, keine Teigwaren, kein Reis, keine Kartoffeln. Achtung! Zuckerfalle. Auch Fruchtzucker gehört dazu. Abnehmen kann man nicht mit Früchten und Salat. Es braucht Eiweiss und eine Reduktion des Zuckerkonsums. Die Schweizer lieben das Müesli. Leider ist dieses Frühstück nicht so ge-

sund, wie im Allgemeinen angenommen. Der Zucker (v.a. von Fertigmüesli) liefert zwar schnell Energie, lässt den Blutzuckerspiegel anschliessend aber auch wieder rasch absinken. Die mögliche Folge: Hunger! Viel früher als erwünscht. Früchte sind gefährlich – Wenig Fruchtzucker ist enthalten in Aprikose, Pfirsich, Mango, Honigmelone, Heidelbeeren, Erdbeeren und Papaya. Meiden sollten Sie Trockenobst (Müsli!), Weintrauben, Kirschen, Birnen und v.a. den Apfel (die Sünde begann schon bei Adam und Eva!) Intervallfasten ist auch so ein Modewort geworden. Mindestens 16 Stunden am Tage solle man nichts essen. Geht das? Probieren Sie es – es geht! Alles was wir gerne haben, sollen wir weglassen – Süssigkeiten, keine Pommes Frites, keinen Eiskaffee ... trotz allem muss Essen Freude bereiten. Verlieren Sie diese nicht. Versuchen Sie bewusst mit diesen «Diätkillern» umzugehen. Nicht jeden Tag – zur «Belohnung» einmal wöchentlich. Getränke sind ebenfalls Kalorienträger. Bier und Weingenuss nur am Wochenende. Keine Lightprodukte. Diese sind eher appetitanregend und bewirken gerade das Gegenteil – Sie nehmen zu! Darüber hinaus stellt die Bewegung einen wichtigen Faktor dar. Dabei muss es nicht gleich der Marathonlauf sein. Lassen Sie es ruhig angehen.

Tipps zum Abnehmen: • Meide ein zu drastisches Kaloriendefizit (nicht hungern!) • Stell dich nicht täglich auf die Waage. 1x die Woche reicht. • Iss nicht zu viel Fruchtzucker. Greife bei Obst am besten zu Beeren. • Verzichte auf Light-Produkte und koche lieber selbst mit frischen Lebensmitteln. • Hunger und Appetit sind unterschiedlich – höre auf deinen Körper. • Trink mindestens 2-3 Liter Wasser pro Tag, v.a. jeweils vor den Mahlzeiten, womit ein frühzeitiges Sättigungsgefühl beim Essen erreicht werden kann. Eine gute Diät: • ist abwechslungsreich, macht satt und schmeckt • kennt keine strengen Verbote • berücksichtigt Ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen • verringert Ihr Gewicht Schritt für Schritt (Ziel= 1/2kg pro Woche) • gibt Dir realistische Vorgaben zum Gewichtsverlust • vermittelt einen Ess- und Lebensstil, den Sie auf Dauer halten können Nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Motivation auf diesem schwierigen Weg. Ihr Dr.med.Claudio Lorenzet

«Essen ist eine höchst ungerechte Sache: Jeder Bissen bleibt höchstens zwei Minuten im Mund, zwei Stunden im Magen, aber drei Monate an den Hüften.» Christian Dior

Zum Verfasser: Der 59-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. clorenzet@bluewin.ch www.lorenzet.ch


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Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Konzert-Tipp: Kings im Papiersaal Kings hat im März bereits das Zürcher Eldorado ausverkauft, ohne - wie sie selbst bei Instagram schreibt - auch nur einen Song veröffentlicht zu haben. Inzwischen ist die Debütsingle «Colour» auf dem Markt und geht heftig durch die Decke. Der Song hat in der ganzen Schweiz Airplay und selbst die BBC hat die Single im Programm. Immerhin lebt die Schweizer Künstlerin mit englischen Wurzeln in London. «Colour» ist ein selbstbewusst gross angelegter R'n'B-Popsong, der aber so geschickt komponiert ist, dass er sich nie verliert. Heisst, die starke, variantenreiche Stimme von Kings vermag den Song mühelos zu stemmen. Nicht zuletzt, weil der Song eine Dramaturgie hat, nicht konsequent Vollgas gibt und sich darum auch nach mehrfachem Hören noch entwickelt, was auch an den kühl dosierten Klavier-Lines und dem souligen Touch liegt. «Colour» wurde und wird in Blogs und der Musikpresse regelrecht gefeiert und das ist offen hörbar gerechtfertigt. Ein Start nach Wunsch für Kings.

«Gwerbler choched»  chweinssteak im Teig S mit Ratatouille © Mainland Music

Natürlich ist aber Kings kein unbeschriebenes Blatt, sondern als Musikerin erfahren und hat bereits erfolgreich mit anderen Künstlern komponiert, etwa mit Marius Baer, Nemo oder Pablo Nouvelle. Daneben hat sie für Indie-Darling Lewis Capaldi eröffnet. Vor dem ersten Headline-Konzert im Eldorado hatte Kings «i cant wait but im dying inside from anxiety BUT dont worry about me, all will be great.» auf ihrem Instagram-Account gepostet. Die Show war ein Erfolg und verschiedene Auftritte, wie beim «Moon & Stars», haben den Namen Kings danach zusätzlich etabliert. Wenn sie also für das zweite Solo-Konzert nach Zürich zurückkehrt, treibt sie das Lampenfieber wahrscheinlich eher zusätzlich an. Kings spielt am 4. September im Papiersaal. Tickets gibt es bei Starticket.

Kino-Tipp: «Es 2» Der Roman «Es» von Stephen King zählt zu den bekanntesten des US-amerikanischen Gruselautors und wurde bereits in einem dreistündigen TV-Film umgesetzt. Das ist allerdings 1990 passiert. Auf der grossen Leinwand durfte der kinderfressende Clown Pennywise erst 2017 regelrecht glänzen. Strahlend darf der Auftritt ruhig genannt werden, denn «Es 1» übertraf in punkto Qualität sämtliche Erwartungen und erwies sich als tiefgründiges, adäquat erzähltes Gruselvergnügen. Nach circa zwei Jahren zeigt nun der abschliessende Teil, was aus den Kids geworden ist, nachdem sie den Clown – wenigstens vorerst – besiegt hatten. Alle 27 Jahre erwacht Pennywise und giert in Derry, Maine, nach neuen Kindern. Der Club der Verlierer, wie die Gruppe damals hiess, hat sich geschworen, © 2019 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved. zurückzukehren und den Clown erneut zu bekämpfen, sollte er je wieder auftauchen. Also trifft sich die Gruppe in ihrer Heimatstadt und kämpft nicht nur erneut mit Pennywise, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit bzw. den dazugehörigen Ängsten. Jessica Chastain («Interstellar») und James McAvoy («X-Men»-Reihe) als erwachsene Anführer des Clubs sind ideal gewählt und Regie hat erneut Horror-Experte Andy Muschietti geführt. Wenn der zweite Teil die Qualität des ersten hält und vielleicht sogar ein besseres Ende als der TV-Film hinkriegt, dürfte hier nichts schiefgehen. «Es 2» läuft ab 5. September in den Kinos.

Zubereitungszeit: 70 Min. Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch ZUTATEN Schweinssteak im Teig - 4 Schweinssteaks, à 130 g - ½ TL Salz, Pfeffer, frisch gemahlen - 2 Esslöffel hoch erhitzbares Öl

Füllung: - 50-75 g Specktranchen - 2 Äpfel kleingewürfelt - 1 Esslöffel Weisswein

Formen: - 4 grosse, dünne Tranchen Schinken (nach Belieben Rohschinken)

CD-Tipp: Raphael Saadiq – «Jimmy Lee» In der Welt von R’n’B und Soul kommt kaum jemand um den Namen Raphael Saadiq herum. Der 53-jährige Musiker bereichert das Gerne bereits seit über dreieinhalb Dekaden, erst als Mitglied bei Soul-Band Tony! Toni! Toné! und ab 2002 als Solokünstler. Dabei hat Saadiq nicht nur mit Namen wie Mary J. Blige, John Legend oder Solange Knowles gearbeitet, sondern über 1 000 Songs geschrieben. Einige davon hat er selbst aufgenommen und dabei seine charakteristische Stimme ins beste Licht gerückt. Raphael Saadiq kann – so scheint es – alles singen. Von zärtlicher Soulballade bis zum funkigen Blick auf die Welt, denn heil ist diese bei ihm durchaus nicht. Seine Lyrics erzählen durchaus in klaren Worten von den wüsten Seiten des Seins. Dazu passt das Konzept von «Jimmy Lee», das sich um Themen wie Sucht, Ab- © Colombia hängigkeiten und Haft dreht. Inspiriert wurde Saadiq dazu von seinem Bruder, der den Höllenritt der Drogensucht durchlebte, zeitweise sogar in der New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island einsass. Das Album führt Raphael Saadiq so auf den Spuren seines Bruders zurück in die kalifornische Heimat. Die ersten drei Songs aus «Jimmy Lee» deuten auf ein eindrückliches, mutiges, aber durch die Thematik auch trauriges Album hin. Das passt zu Saadiq, denn Emotionen waren schon immer elementar in seiner Musik «Jimmy Lee» erscheint am 23. August.

DVD-Tipp: Zwingli Der Name des Films sagt es, wir sind im Zürich des 16. Jahrhunderts und Huldrych Zwingli (Max Schimonischek) ist soeben als Priester am Grossmünster angetreten. Der Mann mit den konsequenten Ideen für Religion und der Kritik an der Kirche sorgt aber nicht nur für gute Gefühle, sondern erntet Widerstand, gar Angst und löst mit seiner Ideologie beinahe einen Bürgerkrieg um Macht und Deutungshoheit aus. Mittendrin ist die junge Mutter Anna Reinhart (Anna Sophia Meyer). Sie kann anfangs so gar nichts mit dem radikalen jungen Mann anfangen, erkennt aber nach und nach, dass Zwingli nicht nur predigt, sondern auch lebt, was er verkündet. So nähern sie sich langsam an. Als katholische Kräfte international zur Verteidigung ansetzen, wird auch die Beziehung der Beiden auf eine harte Probe gestellt. ©A  scot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved. «Zwingli» ist Schweizer Historienkino wie es selten vorkommt. Gross, selbstbewusst und erzählerisch packend. Das haben über 200 000 Besucher auch so gesehen und den Film zu einem riesigen Erfolg gemacht. Natürlich werden die historischen Figuren etwas ausgeschmückt, aber das braucht ein kommerzieller Film. Schaden tut es nicht, denn zu erzählen, was Zwingli für die Schweizer Religion getan hat, darf man ruhig. Auch wenn er bis heute nicht ganz unumstritten ist. Der Film von Stefan Haupt bekam von Historikern jedoch Respekt für den Mut, sich an die Historie zu halten, aber auch zu interpretieren.

«Zwingli» ist ab 18. September im Handel erhältlich.

- 300-400g Blätterteig

- Eiweiss - Eigelb

Zubereitung drüberstreuen in der Bratpfanne erhitzen, Fleisch beidseitig rasch anbraten, herausnehmen, erkalten lassen sehr fein schneiden, leicht anbraten beigeben, 2 Minuten mitdämpfen darüber geben, einkochen lassen, herausnehmen, erkalten lassen

auf dem Tisch oder einem Brett auslegen, Schweinssteak darauflegen, Füllung darüber verteilen, Steaks in den Schinken einschlagen 2 mm dick auswallen, in 4 gleichgrosse Rechtecke schneiden, Steaks darauflegen Teigrand damit bepinseln, Steaks einpacken, auf ein Blech geben Teig bestreichen und nach Belieben mit Teigresten garnieren 15-20 Minuten bei sehr guter Hitze (250 Grad) in der Mitte des vorgeheizten Ofens backen

ZUTATEN Ratatouille

Zubereitung

1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen ½ Bund Thymian 2 rote Peperoni 2 gelbe Peperoni 1 Bund Peterli, glattblättrig 400 gr Zucchetti 4-5 Basilikum Blätter Salz, Pfeffer aus der Mühle ½ dl Olivenöl

Zwiebel und Knoblauch hacken. Peperoni halbieren und entkernen. Peperoni, Aubergine, Zucchetti und Tomaten in Stücke schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Aubergine im Öl ca. 5 Minuten dünsten. Peperoni und Zucchetti beigeben und mitdünsten. Gemüse zugedeckt bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Kräuter hacken und mit den Tomaten beigeben. Ratatouille ca. 5 Minuten weiterköcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Verfasser: Dirk Mörz

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 11

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Vereinsreise des GVGO nach Vaduz

Editorial

Ein Tag mit vielen Höhepunkten

Der GVGO am Kellerfest 2019

Die Vereinsreise des GVGO bot den 36 Teilnehmenden alles, was einen gelungenen Anlass ausmacht: ein abwechslungsreiches Programm durch Kunst, Kultur und Kulinarik, interessante Teilnehmer, gutes Wetter und eine perfekte Organisation.

Wie in jedem Jahr nutzt der GVGO die Möglichkeit für einen kleinen Gwerbler-Eröffnungsapéro am Freitag. Alle GVGO-Mitglieder und Mitglieder aus den Gewerbevereinen des Limmattal sind herzlich eingeladen! Interessierte Gwerblerinnen und Gwerbler melden sich bitte auf unserer Homepage, im Agenda-Bereich, an.

Text und Bilder: Sandra Winiger

Mit Guter Laune haben am 26. Juni 36 Gewerbler und ein paar Gäste in Geroldswil den Car bestiegen und sich auf einen interessanten Tag unter Ihresgleichen gefreut. Präsident Marco Kälin und seine Gewerbevereinskollegin Mirjam Dieringer haben nicht nur ein interessantes Programm zusammengestellt, sondern auch fürstliches Wetter bestellt. In Vaduz wurde die Gruppe von Leander Schädler, dem aussergewöhnlichsten Stadtführer im Ländle in Empfang genommen, mit Kopfhörern und Empfänger ausgestattet und durchs Städle geführt. Im Rathaus beeindruckten die modernen Wandmalereien und Schädler überzeugte mit seinem Wissen über die Geschichte des kleinen Landes. Mit Anekdoten aus jüngeren und vergangenen Zeiten gespickt waren seine Ausführungen äusserst amüsant und unterhaltsam. Ebenso sattelfest wusste Schädler über die Fürstenfamilie und die Gepflogenheiten am Hof zu berichten. Seine Führung vorbei am Kunsthaus und dem Schweizer-Brunnen von Roman

Marco Kälin Seit Monaten setzt sich der Gewerbe Verein Geroldswil-Oetwil a.d.L., unter der Leitung von Andreas Dittli und seinem Stab, für die Organisation der Baustellen-Bar ein, die auch an die diesjährige Edition des Kellerfestes die Tore für zwei Tage öffnet. Das Wahrzeichen von Vaduz, der Wohnsitz der Fürsten-Familie. Die Fahnen zeigen an, dass Fürst Adam II zur Zeit im Lande weilt

Signer fand seinen Höhe- und Schlusspunkt im Plenarsaal des Landtagsgebäudes. Beeindruckt von der Architektur haben die Gewerbler die Gelegenheit genossen, einmal im Landtag zu sitzen. Die Kühle im Raum hat bei den herrschenden Aussentemperaturen von über 35 Grad bestimmt das seine beigetragen.

Reisegruppe mit einer spektakulären Aussicht über das Rheintal und kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Per Citytrain ging es weiter zur Hofkellerei des Fürsten zum gemütlichen Zvieri, Führung und Weindegustation. Gestärkt machte man sich dann auf nach Triesenberg zum Berggasthaus Masescha. Dort wurde die muntere

Dieser Vereinsausflug wird bestimmt bei allen in Erinnerung bleiben, denn die Mischung aus attraktivem Unterhaltungsprogramm, und gemütlichem Beisammensein war perfekt.

Ein weiteres Highlight dann zum Schluss im Car – wie in den Bergen üblich, gab es noch einen Jodel und dann wurde gesungen, bis die Kehlen heiser waren.

Stadtführer Leander Schödler erklärt die Technik

Guter Laune – v.l.n.r. Thomas Gössi, Präsident GVBA, Mirjam Dieringer und Marco Kälin

Bevor es losgeht, werden die Gewerbler mit Kopfhörer und Empfänger ausgerüstet.

Konzentriert folgt die Gruppe ins Rathaus

Die modernen Wandmalereien

Gebannt wird zugehört

Am Schweizer-Brunnen hört man das Wasser von Weitem, sieht es aber nicht

Erst beim Durchgehen kann man es entdecken

Evelyn Rahnenführer und Jenny Wulf von Auratel

Mirjam Dieringer und Marco Kälin sind stolz, dass alles so gut klappt an diesem herrlichen Tag

Apéro in der fürstlichen Hofkellerei

Volle Aufmerksamkeit

Am 6. & 7. September ist es dann endlich wieder soweit! Nebst dem schon legendären Chili con Carne, den Nachos mit Käse und feinsten Getränken aller Art bieten wir unseren Gästen ein tolles Programm für Gross und Klein. In diesem Jahr konnten wir für die Abendunterhaltung die bekannte Aargauer Band «Wish and the Mob» verpflichten, die am Freitag und Samstag die Stimmung ab 20.30 Uhr zum Kochen bringen werden. Für die kleinen Gäste haben wir am Samstag ab 16.00 bis ca. 18.00 Uhr einen Malwettbewerb vorgesehen, bei dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil info@gvgo.ch, info@gvgo.ch

Köstliche Brotzeit in der Gaststube der Hofkellerei

Zeit für erste Ansprachen und Dankesworte

Gemütliches Beisammensein – toller Ausklang eines perfekten Tages

Marco Kälin, Präsident m.kaelin@not-nagel.ch Tel. 043 322 32 80 Mobile 079 901 93 39

Das Kellerfest bietet ein grossartiges und attraktives Programm. Nebst einem munteren Chilbi-Betrieb erwartet die Besucherinnen und Besucher zusätzlich viele kulinarische Köstlichkeiten und Attraktionen. So findet ein Ballonflugwettbewerb statt, die Feuerwehr führt eine Einsatzdemo vor und an diversen Schiessständen können kleine und grosse Schützen ihr Können zeigen. Das interessante Festprogramm ist auf der offiziellen Webseite www.kellerfestoetwil.ch aufgeschaltet. Als Präsident des GVGO danke ich besonders dem OK-Team Andreas Dittli, Mirjam Dieringer, Helen Felder, Siro Schläpfer, Reto Hässig und den vielen Helferinnen und Helfern, die für einen tollen Ablauf am Fest besorgt sind, ganz herzlich. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern zwei stimmungsvolle und unvergessliche Tage und hoffe auf einen regen Festbesuch. Marco Kälin, Präsident-GVGO

AGENDA Café Littéraire 4. September 2019 9.00 Uhr - 10.30 Uhr Bibliothek, Poststrasse 7b, Geroldswil Kellerfest 6.-7. September 2019 Freitag ab 18.30 Uhr Samstag ab 14.00 Uhr Feuerwehrdepot Oetwil a.d.L.


12 I Gewerbeverein Schlieren Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Stadtnachrichten

Schlierefäscht 2019: Jetzt geht’s los!

Charly Mettier

ein wirklich ganz grosses Dankeschön. Das Team um unseren Sponsoringchef Albert Schweizer hat das scheinbar Unmögliche einmal mehr möglich gemacht und wird an der Festeröffnung unserem OK-Präsidenten Rolf Wild einen symbolischen Check in der Höhe von sagenhaften 777 777.70 Franken übergeben können. Damit deckt das Ressort Sponsoring rund die Hälfte der gesamten Festkosten ab.

Es liegen intensive aber schöne Wochen hinter dem OK Schlierefäscht 2019. Das Jubiläums-Schlierefäscht (das Zehnte innert 50 Jahren) wird ein Hit und wenn auch Petrus uns wohlgesinnt ist, dann dürfte es ein grandioses Fest der Lebensfreude werden.

Für mich ist das ein sehr eindrückliches Zeichen dafür, dass wir auch in Wirtschaft und Gewerbe von Schlieren und der ganzen Region starken Rückhalt geniessen und dass unser Sponsoringteam einen hervorragenden Job gemacht hat.

In den vergangenen Wochen wurden wir immer wieder ungläubig darauf angesprochen, ob es denn wirklich wahr sei, dass keine Eintritte erhoben werden. Tatsächlich, mit Ausnahme der Dampflok-Rundfahrten und des Tages der Wirtschaft am Fest-Montag, ist der Zutritt zu allen Aktivitäten und Konzerten frei. Wie geht denn sowas?

Nun ist die Zeit der Organisation bald vorbei. Lassen Sie uns alle gemeinsam ein grosses Fest feiern und das Festmotto «Schliere lacht» bestätigen. Schlieren ist bereit für Sie! Charly Mettier, OK Schlierefäscht 2019 Vize-Präsident/Kommunikation

Den zahlreichen grosszügigen Sponsoren aus Wirtschaft und Gewerbe gilt

AGENDA Schlierefäscht 30. August - 8. September 2019 Programm und Infos: www.schlierelacht.ch

Tag der Wirtschaft 2. September, ab 13.30 Uhr Eventzelt am Schlierefäscht Anmeldung und Infos: www.tagder-wirtschaft.ch

KONTAKTBOX Gewerbeverein Schlieren 8952 Schlieren info@gvschlieren.ch, www.gvschlieren.ch Thomas Landis, Co-Präsident tho@landis-arch.ch, Tel. 044 730 73 33 Diego Albertanti, Co-Präsident d.albertanti@jfjost.ch, Tel. 044 755 53 53

z r u K s w e N Volksabstimmung zum Verkauf des Alterszentrums Sandbühl Am 17. Juni 2019 hat das Gemeindeparlament dem Verkauf des Alterszentrums Sandbühl, das durch einen Neubau ersetzt werden soll, zugestimmt. 14 Mitglieder des Gemeindeparlaments reichten daraufhin ein Begehren um fakultatives Referendum ein. Dies bedeutet, dass die Schlieremer Stimmberechtigten an der Urne ebenfalls über den Verkauf abstimmen müssen. Der Stadtrat hat das Datum für die Abstimmung auf den 17. November 2019 festgelegt.

Werkleitungsverträge mit der Limmattalbahn Die Limmattalbahn AG erstellt bzw. erneuert entlang des Bahntrassees auf dem Schlieremer Stadtgebiet Wasserund Gasleitungen, die sich im Eigentum der Stadt befinden. Die Stadt muss der Limmattalbahn AG daraus entstehende Mehrwerte finanziell abgelten. Auf der Basis eines entsprechenden Vertrages wurden 2017 die Ausgaben für die erste Bauetappe bewilligt. Für die zweite Bauetappe hat der Stadtrat nun eine gebundene Ausgabe von 1.93 Millionen Franken bewilligt.

Projektierung von Garderoben Im Rohr Die Garderoben für die Fussball- und Rasensportanlage Im Rohr sollen altershalber erneuert werden. Nachdem bereits Kredite von insgesamt 175 000 Franken für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und eines Vorprojekts bewilligt worden sind, hat der Stadtrat nun einen weiteren Kredit von 115 000 Franken für die Ausarbeitung des Bauprojekts genehmigt. Der Auftrag für die Architekturleistungen

ist an die Landis Architektur AG, Schlieren, vergeben worden. Die Projektierung der Haustechnik erfolgt durch die Friedrich Haustechnik AG, Schlieren.

Neue Kandelaber an der Wiesenstrasse Beim Neubau der Wiesenstrasse wurden zwischen Goldschlägistrasse und Färbiplatz sieben Kandelaber platziert. Drei davon wurden inzwischen durch Fahrzeuge so stark beschädigt, dass sie abmontiert werden mussten. Die restlichen vier Kandelaber sind ebenfalls angefahren worden. Neu werden statt sieben nur noch fünf Kandelaber installiert und mit LED-Leuchten ausgestattet, sodass die bisherige Leuchtkraft weiterhin in gleicher Qualität gewährleistet werden kann. Zudem wird ein wirksamer Anfahrschutz eingebaut. Die Bauarbeiten finden ab dem 19. August während zwei Wochen statt. Für die Erneuerung der Kandelaber ist eine gebundene Ausgabe von 73'800 Franken bewilligt worden.

Ersatzwahl Bürgerrechtskommission Für Alessandra Casutt, die von Schlieren wegzieht und deshalb ihren Rücktritt von der Bürgerrechtskommission eingereicht hat, ist ein Ersatzmitglied zu wählen. Wenn sich nur eine Person um den freien Sitz bewirbt, kommt es zu einer stillen Wahl durch den Stadtrat. Ist dies nicht der Fall, findet eine Volkswahl statt. Der Stadtrat hat das Datum für eine allfällige Wahl auf den 17. November 2019 festgelegt.

Neubau Doppelhort und Kindergarten Zelgli Der Raumbedarf in der Schule Schlieren steigt aufgrund der regen Bautätigkeit im Quartier Zelgli stetig an. Benötigt werden in absehbarer Zeit zwei neue Horte und ein Mittagstisch. Eine Machbarkeitsstudie soll Aufschluss geben über den geeigneten Standort, die Gestaltung und die Kosten der neuen Gebäude. Für die Erstellung dieser Machbarkeitsstudie hat der Stadtrat einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt.

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Renovation Turnhalle und Kindergarten Moos Die in der Nähe des städtischen Bads im Moos gelegene Turnhalle und der Kindergarten an der Zürcherstrasse 78 müssen renoviert werden. Renovierungsbedürftig sind die Gebäudehülle sowie die Gebäudetechnik und die Nasszellen. Für die Renovation hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 3,8 Mio. Franken bewilligt. Die Arbeiten werden in den Herbstferien 2019 gestartet und spätestes Ende der Sommerferien 2020 beendet sein. Da an diesem Standort langfristig zwei Kindergärten benötigt werden, wird ab 1. Oktober 2019 ein Kindergartenmodulbau gemietet, der im Jahr 2022 durch einen definitiven eingeschossigen Kindergarten ersetzt wird. Für die Miete des Modulbaus während drei Jahren hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 359 000 Franken bewilligt.

Sommerbeiz auch im Jahr 2019 Von 2013 bis 2017 wurde im Zentrum stets eine Sommerbeiz geführt. Ungefähr Mitte August wird neben dem stillgelegten Teil der Badenerstrasse eine temporäre Gastwirtschaft eingerichtet. Nach dem Schlierefäscht wird die Sommerbeiz mit zwei restaurierten antiken Bahnwagen aus den Jahren 1902 und 1932 ergänzt. Betrieben wird der Gastwirtschaftsbetrieb durch den Wirt des Restaurants Corona in Zusammenarbeit mit dem Verein Historic Schlieren. Der Stadtrat hat den entsprechenden Mietvertrag mit der Corona Gastro AG genehmigt. Für Erschliessung und Fundationen hat der Stadtrat eine Vorfinanzierung von 46 500 Franken bewilligt. Dieser Betrag wird der Stadt vom Betreiber innert drei Jahren zurückbezahlt.

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Neugestaltung Spielplatz Schärerwiese Der Spielplatz Schärerwiese wird diesen Sommer unter Mitwirkung der Bevölkerung erweitert und neu gestaltet. Neu werden sich Kinder und Junggebliebene an einem Wasserspiel mit Kleinkinderbereich, einer 30 Meter langen Seilbahn und einem Baumhaus erfreuen können. Der Stadtrat hat für das Projekt eine Ausgabe von 312 000 Franken bewilligt, wovon ein Teil gebunden ist, da der Spielplatz aus Sicherheitsgründen ohnehin hätte saniert werden müssen. Als Spielplatzbauerin ist die KuKuK Schweiz GmbH, Bottmingen, beauftragt worden. Die Gartenarbeiten werden von der Bolliger AG, Gartenbau, Schlieren ausgeführt.

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s‘Lisebethli chunnt hei!

Gewerbeverein Weiningen I 13

Grossartiger Festumzug am Schlierefäscht 2019 – Sonntag, 1. September 2019, 11:00 Uhr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

Das hat es noch nie gegeben! Der Festumzug am dies-

Tanzend, musizierend, lachend und fröhlich winkend

jährigen Schlierefäscht findet mitten im Stadtzentrum

werden über 1‘400 Mitwirkende (siehe Liste auf der

auf der Hauptstrasse statt. Am Sonntag, 1. September

rechten Seite) die neue Mitte von Schlieren beleben. Ein

2019 startet der prächtige Festumzug um 11:00 Uhr.

Riesenspass, den Sie nicht verpassen sollten.

Gestartet wird bei der Einmündung der Wagistrasse in

Es wird ein einmaliger Anlass. Die Gelegenheit ist his-

die Zürcherstrasse, also auf der Hauptstrasse Richtung

torisch und es wird sehenswerte Exponate von histori-

Stadtzentrum, am neuen Stadtplatz vorbei und endet in

schen Trams aber auch Fahrzeugen (Busse) der VBZ am

der Tramschlaufe in der Geissweid.

Umzug teilnehmen.

Unter der Leitung von Marco Lucchinetti, hat ein hoch-

Es wird ein Fest von und für die Bevölkerung, bevor am

motiviertes und engagiertes Team, bestehend aus Pat-

Montag, 2. September 2019, die Tramlinie 2 den offiziel-

rick Bigler, Daniel Laubi, Markus Moosmann, Manuela

len Betrieb aufnehmen wird. Die älteren Schlieremer

Stiefel, Marcel Weller, Daniel Wachter und Rolf Wild die-

erinnern sich natürlich. Bis in die frühen 1960er-Jahre

sen Umzug organisiert. Weiter sind für den geplanten

fuhr das 2er-Tram nach Schlieren, bevor es vom 31er-

Tramcorso Vertreter des Trammuseums dabei, nämlich

Bus abgelöst wurde. Nach dem Schlierefäscht 2019 ha-

Patrick Raimondi und Christoph Wehrli.

ben wir den guten, alten 2er wieder.

WOW

CHUNSCH AU?

22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 10 42 43 44 45

Lisebethli Tram, Jhg. 1900 Musikverein Harmonie Schlieren Organisationskomitee Schlierefäscht und Stadtrat insieme „Wir sind dabei“ insieme Limmattal & Amt – Tramschlange und Fahnengruss PluSport Amt & Limmattal – Ball- und Sportvirtuosen Stiftung Solvita „Die grünen Daumen“ RGZ Loomatt – Der Pocket-Böögg PluSport Limmattal – Lisebethli und Karate insieme – Besenwagen Kindergärten Kalktarren – Meerestiere Oldtimer Rakow Jhg 1912 „Meine Berge“ – Gastregion Adelboden/Lenk/Kandersteg Gemeinderat Aesch Evangelische Chrischona-Gemeinde – Quartierfest Nassacker Pfadi Limmattal – Trams aus Leiterwagen Stadtmusik Dietikon Oldtimer Feuerwehr Dietikon, Jhg. 1924 Zirkus Mugg – Artistenreigen Clique Schäflibach Urdorf Patengemeinde Donat – Cumpagneia da Donat a Conturn Oldtimer Jhg. 1924 – Remo Macchiaccini Fussballclub Schlieren – Juniorinnen Stadtjugendmusik Dietikon Fussballclub Schlieren – Junioren Landwirtschaftlicher Verein Schlieren Schule Schulstrasse und Schule Grabenstrasse Ce 4/4 Tram Elefant, Jhg. 1930 Musikverein Harmonie Altstetten SP Schlieren WAGI Museum –Wagi-Veteranen Trachtenchor Schlieren Autobus Saurer V9, Jhg 1930 Mittefastenkommission Unterengstringen – Lisebethli Trachtentanzgruppe Schlieren Oldtimer Renault R8 Gordini – Sliera Garage Ce 2/2 1009 Tram, Jhg. 1949 Centro Lusitano de Zurique – Rancho Fulclorico Feuerwehr Schlieren – modern & innovativ Spanisch/Galizischer Volkstanz – ASC As Xeitosinas Turnverein STV Schlieren, begleitet von Oldtimer-Autos Vier Oldtimer-Autos Stadtjugendmusik Schlieren, Jugendmusik rechtes Limmattal, Kreismusik Limmattal Weininger Weinbauern No Limits Country & Western Dance Club – Line Dance Stadt Schlieren, Wärchhöfler


14 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

PR: Friedrich Haustechnik AG

Bildungsvirus als Nachwuchsförderung? Die Handwerks-, Planungs- und Gewerbeunternehmen haben es zunehmend schwer, den geeigneten beruflichen Nachwuchs zu finden. Die intensiven Bemühungen, diesem Übel Herr zu werden, zeigen bisher nicht den gewünschten Erfolg. Der modernen Zeit entsprechendes Bildungsdenken in breiten Kreisen der Gesellschaft sieht in einer kompromisslosen Akademisierung der Berufsbildung die Lösung künftiger Wirtschaftsprobleme. Dem Handwerker gehen dabei potenzielle Talente verloren.

Nico Stockenberger mit den Ausbildungsverantwortlichen Livia Friedrich, Beat Friedrich und Thomas Endres Text: Noldi Dürst (Künstler und Freund des Friedrich-Teams, Bilder: zVg

Es wäre fatal, würden unsere Gewerbetreibenden darob den Kopf in den Sand stecken. Bildung und Weiterbildung entwickeln sich nicht nur auf dem Niveau der Hochschulen erfolg-

reich. Dies zu beweisen fällt zum Beispiel einem Beat Friedrich, Inhaber der Friedrich Haustechnik AG, Planungsbüro USIC in Schlieren, nicht besonders schwer. Er vermag uns zu zeigen, wie erfolgreiches unternehmerisches Schaffen nicht bloss als Eigennutz, sondern auch als Mittel zum

Livia Friedrich an der Diplomübergabe anlässlich des suissetec Kongress 2019 in Zug mit Zentralpräsident Daniel Huser

beruflichen Weiterkommen junger Menschen gestaltet werden kann. So hat er in seinem Betrieb seit seiner Firmengründung im Jahre 1982 bereits 40 jungen Menschen, mehrheitlich gelernten Sanitärinstallateur, eine Ausbildung zum Gebäudetechnik-Planer, Fachrichtung Sanitär, ermöglicht. Als neuesten Erfolg darf er den jungen Nico Stockenberger als vollwertiges Mitglied seiner Planungscrew begrüssen.

bäudetechnik-Unternehmen erfolgreich führt, doppelt seine Zwillingsschwester Livia nach. Ihr Bildungsweg führte sie nach einer kaufmännischen Lehre mit BMS-Abschluss über die erfolgreiche Ausbildung zur Gebäudetechnikplanerin, Fachrichtung Sanitär. Diese Funktion krönt Sie nun – nach dreijähriger Weiterbildung – mit dem eidgenössischen Diplom. Nun stellt Sie Ihr Wissen dem elterlichen Betrieb zur Verfügung.

Ein sprichwörtliches Bildungs- und Weiterbildungs-Virus scheint in Beat Friedrichs eigener Familie mit Erfolg zu wirken. Nachdem sein Sohn Flavio nach erfolgreicher Meisterprüfung (Eidg. Diplom) bereits ein eigenes Ge-

Ein «Chapeau!» ist hier mehr als am Platz. Es bleibt zu hoffen, dass das Friedrichsche Bildungsvirus geeignete «Opfer» findet, welche die handwerklichen Nachwuchsprobleme auf die bestmögliche Art zu lösen versuchen.

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Den jungen Berufsunschlüssigen soll der Berufserfolg der beiden, Nico und Livia ein willkommener Ansporn sein.

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 15

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Editorial

Neuvorstellung: Atelier Schreiber

Der Gewerbeverein Uitikon ist aktiv – durch und für seine Mitglieder und für alle

Massanfertigungen, Änderungen und Reinigungen aller Art

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Liebe Leserin, lieber Leser Am Samstag, 29. Juni 2019, fanden gut 30 Personen den Weg zum Grillabend bei Familie Bosshard auf dem (fast) höchsten Punkt unserer Gemeinde – und niemand wurde enttäuscht. Es war ein wunderbar harmonischer Anlass mit kulinarischen Hochgenüssen. Speziell habe ich mich über die Erstbesucher dieses traditionellen Festes, darunter auch sympathische Leute unseres Neumitglieds Physiotherapie Uitikon, gefreut. Vielen Dank an unsere Gastgeber und alle Helferinnen und Helfer. Einen Eindruck zu diesem wunderschönen Abend schildert der Bericht von Erica Brühlmann-Jecklin. Lesen Sie diesen köstlichen Bericht in dieser Nummer! In den kommenden Wochen läuft Einiges in unserem Verein: Am Montagabend, 2. September 2019, lautet das Motto: D’ Üdiker Gwerbler gönd as Schlierefäscht – falls Sie uns begleiten möchten, verlangen Sie doch einfach das Programm bei mir. Ein Apéro der Raiffeisenbank Üdike heisst uns willkommen, dann geniessen wir ein Nachtessen auf eigene Rechnung, und nach verschiedenen Konzertmöglichkeiten erwartet uns eine Spezialvorführung des neuen Wasserspiels von Urs Habegger, ein bunter Mix aus dem farbigen Licht der Wassershow in Barcelona, den speziellen Effekten von Singapur, den beweglichen Düsen des Wasserspiels in Las Vegas, Musik und dem Flair von Urs. Es wird bestimmt grossartig! Der legendäre Kochabend bei Benedettos ist für Freitag, 13. September, geplant. Dieses Mal wenden wir uns der einheimischen Küche zu, die wohl

dank Maria mediterran beeinflusst sein wird. Lassen Sie sich überraschen. Zufolge grosser Nachfrage und beschränktem Platz dürfen hier allerdings nur Mitglieder dabei sein. Wir werden Sie aber bestimmt mit den Rezepten gluschtig machen! Am Dienstagabend, 17. September, dürfen auch Sie wieder dabei sein. Dann haben Sie die Gelegenheit, uns und einen Teil unserer Mitglieder anlässlich eines Gwerbler-Apéros im Waldegg Zentrum kennen zu lernen. Kommen Sie auf einen Drink vorbei und plaudern Sie mit uns. Speziell freuen wir uns natürlich auf alle Dienstleistenden und Gewerbetreibenden unserer Gemeinde, denn unser Ziel hier ist es auch, Neumitglieder zu gewinnen. Drei Tage zuvor, nämlich am Samstag, 14. September sind Sie natürlich schon am Herbst-Fäscht im Zentrum Waldegg willkommen, wobei dieser Anlass mit uns als Verein nur insofern zu tun hat als Mitglieder von uns engagiert und / oder dabei sind. Der Gewerbekongress des KGV findet am Donnerstag, 31. Oktober 2019, statt, die DV des Gewerbeverbands Limmattal am Montag, 11. November 2019. Und am Montag, 2. Dezember 2019 findet die Einweihung der Weihnachtstanne bei der Waldegg-Kreuzung mit einem feinen Apéro in der Garage Grunder als fester Programmpunkt in unserem Jahresablauf statt. Selbstverständlich findet auch das Gwerblerfäscht im Giardino Verde statt: Samstag, 11. Januar 2020, ab 18.00 Uhr. Und unsere GV ist am Dienstag, 17. März 2020, geplant und damit auch meine Ablösung als Präsident. Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf der oben erwähnten Homepage oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Biljana Schreiber hat sich dem Ändern, Flicken und Reinigen von Kleidungsstücken aus sämtlichen Textilien und Leder verschrieben. Und, sie schneidert auch Massanfertigungen. Was ein gefragter Dienst ist. dungsstücke sauber und gebügelt zu übergeben», sagt sie und versichert, dass sie sich auch nicht zu schade ist, einfach einen Knopf anzunähen oder sonstige kleine Flickarbeiten auszuführen. Das hat sich herumgesprochen. So gehören zu ihrem Kundenkreis nicht bloss Leute aus Uitikon Waldegg, sondern auch aus der weiteren Umgebung.

Biljana Schreiber in ihrem Atelier im Zentrum Waldegg Text und Bild: Ines Tanner

«Ich mache Änderungen aller Art», sagt Biljana Schreiber vom gleichnamigen Atelier. So ersetzt sie beispielsweise Futter von Mantel-, Hosen- und Jackentaschen, erweitert und kürzt Kleider und Anzüge, hebt Nackenfalten oder setzt Hosenbünde tiefer. Ausserdem wechselt sie defekte Reissverschlüsse aus und versetzt bei Hemden und Blusen die Schlitze. «Ich liebe alle Arbeiten», versichert die Schneiderin, die zusammen mit ihrer Familie an der Grenze zu Uitikon lebt und ergänzt: «Besonders gerne fertige ich zudem Massanfertigun-

gen nach den Wünschen meiner Kundinnen und Kunden an. Ganz egal ob Kleider für Damen, Anzüge für Herren, Fastnachtskostüme oder Bettwäsche aus allen nur erdenklichen Materialien.» Flickarbeiten und Knöpfe annähen Biljana Schreiber ist vielseitig begabt. In ihrem Atelier im Zentrum Waldegg bietet sie auch einen Reinigungs- und Bügelservice an. Vorbeibringen kann man ihr von der Krawatte, über Blusen, Hemden, Mäntel, Anoraks bis hin zur Daunendecke alles. «Auch diese Arbeiten liebe ich. Für mich ist es schön, meinen Kunden ihre Klei-

Weitere Infos: Atelier Schreiber Biljana Schreiber Zürcherstrasse 4a 8142 Uitikon Telefon: 044 401 45 00 E-Mail: biljana@atelier-schreiber.ch www.atelier-schreiber.ch Öffnungszeiten: Di-Fr: 9.00-12.00 / 14.00-18.00 Uhr Sa: 9.00-14.00 Uhr

Neuvorstellung: Restaurant Dörfli

Gutbürgerliche Küche mit Frischprodukten Laszlo Szöllösy, der Pächter des Restaurants Dörfli, tischt seinen Gästen nur das Beste auf. Vom Brot über die Teigwaren und den Pralinen: All seine Speisen sind selbst gemacht. Die Menüs bestechen durch ihre Marktfrische und sind immer saisonal angepasst. Im Restaurant selbst finden 80 Gäste Platz und im schön gestalteten Aussenbereich 70. «Zum Glück haben wir genügend und kostenlose Parkplätze», sagt Laszlo Szöllösy zufrieden.

Romana Zandonella Zentrum Waldegg Zürcherstrasse 2, 8142 Uitikon +41 44 590 14 85, +41 79 917 76 71

KONTAKTBOX

Lazlo Szöllösy in seinem Restaurant Dörfli im Üdikerhuus

AGENDA Beachvolleyball-Cup und Grillfest VCB Antares

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8 8142 Uitikon-Waldegg otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75

Kochabend 13. September 2019, 18.00 Uhr Infos/Anmeldung: otto.frei@uitikon.ch

Nächster Redaktions-/ Anzeigenschluss

6.9.

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Text und Bilder: Ines Tanner

«Wir freuen uns, Sie im Dörfli begrüssen zu dürfen. Hier beginnt eine kulinarische Reise mit feinem Essen aus frischen saisonalen Marktprodukten» so preist Laszlo Szöllösy auf der Homepage sein Restaurant, das letztes Jahr renoviert wurde, an. Das sind keine leeren Versprechungen. Der Pächter und Koch produziert tatsächlich alles selbst. Er bäckt das Brot und fertigt auch die Pasta und die Pralinen selbst an. Laszlo Szöllösy kocht immer selbst. Er sagt: «Gute Köche sind schwer zu finden und man muss einen

gewissen Stolz haben. Den habe ich, sonst könnte ich gleich aufhören.» Genügend kostenlose Parkplätze Der Allrounder kauft auch selbst ein – das meiste auf dem Markt. Er sagt: «Die Frische meiner Produkte ist mir ein grosses Anliegen. Damit sich seine Gäste gut umsorgt fühlen, beschäftigt er genügend Servicepersonal und in der Küche, je nach Bedarf, Hilfspersonal. Das ist besonders nötig, wenn in seinem Saal bis zu 400 Seminarteilnehmer tagen, Workshops stattfinden oder grosse Weihnachtsessen und sonstige Festlichkeiten anstehen.

Weitere Infos: Restaurant Dörfli Zürcherstrasse 61 Im Üdikerhuus CH-8142 Uitikon Tel. 044 491 95 10 info@redu.ch www.restaurant-doerfli-uitikon.ch Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11.00-14.00 Uhr / 17.00-23.30 Uhr Sa: 17.00 bis 23.30 Uhr


16 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

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Gewerbeverein Uitikon: Grillplausch

Grillplausch in Uitikons Paradies Der Petrus muss ein Uitikoner sein. Da sind sich alle einig. Weshalb sonst würde auch dieses Jahr die Sonne wunderbar scheinen, ja so warm, dass diesmal die Tische von drinnen nach draussen getragen werden, so dass es für alle buchstäblich einen Platz an der Sonne oder wer lieber mag am Schatten gibt. sein auch zum Netzwerken. Danke, dass Ihr da seid.» Applaus. Drei junge Physiotherapeutinnen eröffnen ihre Praxis Sie wohnen in Birmensdorf, Oberrohrdorf und Zürich, und sie eröffnen eine Physiotherapie-Praxis in Uitikon. Den Ort ihrer Praxis wählten sie aufgrund einer Marktanalyse sowie im Achten darauf, dass er für alle gut erreichbar ist. Jung sind sie, die drei Frauen, dennoch mit bereits beachtlicher Berufserfahrung, und mutig eröffnen sie im August ihr Geschäft an der Leuengasse 3. Bis jetzt gefalle es ihnen im Gewerbeverein gut, meinen die drei lachend, denn heute sei ihr Einstand und der sei doch ganz wunderbar. Christa Dündar-Jenni, Valeria Rimann und Sharon Wong heissen die drei engagierten Frauen, die nun noch in den letzten Vorbereitungen stecken. Ob sie eine Botschaft hätten, frage ich. «Ja», meint Valeria, «wer es braucht, soll den Weg zu uns finden.» Sonnenuntergang im Paradies Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Der Hof von Brigitte und Ernst Bosshard ist der in Uitikon am zweithöchsten gelegene und bietet eine traumhafte Aussicht ins westliche Tal. Ein wunderschön gepflegter Bauernhof, Blumen mancher Art, Geissen hinter dem Gastgebäude, im Stall Kühe und Kälbchen, ein Hund der sich vertrauensvoll zu Füssen eines Gastes legt, eine beige-weisse Katze, die etwas scheu vom Wohnhaus aus zwischen den Gebüschen herauf äugt, all diese zufriedenen Tiere und die einmalige Atmosphäre bewirken, dass man sich gerne hinsetzt, einfach hier ist, sich gar heimisch fühlt. Des Präsidenten Willlkommens- und Dankesansprache Otti Frei, der Präsident des Uitikoner Gewerbevereins begrüsst die Gäste,

bedankt sich für das Gastrecht in diesem kleinen Paradies, und zählt stolz weiter ein paar Gewerbler von Uitikon auf. «Wer seine Haare schneiden möchte, gehe zu Maria, und wer die Schuhe sohlen lassen muss, zu Giuseppe, und als Treuhänderin könne Rita Caprez dienen.» Jetzt sehe er gerade noch Gemeinderat Daniel Schwendimann kommen, unterbricht er seine Dankesrede, und fährt fort: «Dani, sei auch du herzlich willkommen.» Und wieder zu den inzwischen wohl etwas hungrigen Gästen: «Unser Metzger Edi hat auch dieses Jahr das Fleisch geliefert, Ihr werdet sehen, grosse Stücke.» Brigitte Bosshard habe aber beim Grill ein Brett und ein Messer bereitgestellt, so könne man die riesigen Entrecotes schneiden. «Getränke findet Ihr drinnen, bedient euch, geniesst es und habt einen wunderschönen Abend.»

Frei dankt weiter allen, die zu diesem Grillplausch etwas beitrugen, vorab den Gastgebern Brigitte und Ernst Bosshard sowie Martina Oetiker für die Vorbereitungsarbeiten, also den Fleissigen in der Küche, welche sowohl den Apéro als auch den Dessert kreierten, dankt Hans Grunder, der Gründer des Gewerblerfestes sei, das jeden Januar im Giardino stattfinde. Dieses Jahr am 11. Januar. «Wer nur so kommen und einfach einen Drink und die Atmosphäre geniessen möchte, darf unentgeltlich teilnehmen. Wer am dreigängingen Nachtessen teilhaben will, bezahlt Fr. 55.–. So», schliesst er seine Eröffnungsrede, «falls jemand etwas sagen möchte, meldet euch, für Kritik bei Brigitte, für ein Lob bei mir.» Herzliches Lachen der Festgemeinde ist ihm sicher, und er ergänzt: «Ja geniesst es einfach. Es gibt keine Polizeistunde. Nutzt das Zusammen-

Der pensionierte Dorfpolizist weiss einiges zu erzählen 25 Jahre sei er Dorfpolizist gewesen, Otti Walti, dann habe er sich gesagt: «Jetzt längt’s!» Der Anfang sei speziell gewesen, vom Datum her, er habe nämlich am 1. Dezember 1964 die Stelle angetreten, erzählt der in Zürich als Stadtpolizist ausgebildete Walti, der seine ganze Berufszeit alleiniger Polizist im Dorf gewesen war, zusammen mit seinem Hund. Aber am Schluss habe man ihm noch zwei Hilfspolizisten zur Seite gestellt. Einer von ihnen sei einmal in Zoccoli

und ohne Socken zum Sonntagsdienst gekommen. «Jetzt gehst du heim und ziehst dich richtig an, dann kannst du wieder kommen.» Das habe funktioniert. Der Vater habe ihn wieder gebracht und ihm auch ins Gewissen geredet. Zu Walti habe der Vater gesagt: «Du, musst entschuldigen, weisst, er ist zwar gross gewachsen, aber noch etwas jung geblieben.» Schlimmes habe er nicht erleben müssen, aber lustig sei es manchmal gewesen, verirrte Einzelgänger auf dem Üetliberg einzusammeln. Heute sei er pensioniert, habe Kost und Logis bei seinem Sohn, bewohne bei ihm eine Zweizimmerwohnung, sei unabhängig. Dieser habe ihn auch heute mitgenommen. Nun, die Waltis sind immerhin in vier Generationen hier, denn mit Sohn Urs sind auch dessen Tochter und Enkelin mitgekommen. Der Sonnenuntergang Langsam neigt sich die Sonne im Westen dem Horizont entgegen. Einzelne rufen: «Kommt. Schaut!» Und in der Tat, es ist einzigartig, einen solchen Sonnenuntergang zu erleben. Gemächlich senkt sich die rotgoldene Kugel, schickt noch einzelne Strahlen zwischen Gebüschen und Blumen hindurch, vergoldet was sie erreicht, bevor sie langsam aber stetig der Abenddämmerung Platz macht. Ein zufriedenes Gewerbevölklein macht sich nach und nach auf den Heimweg, nicht ohne Brigitte und Ernst Bosshard sowie Martina Oetiker von Herzen für diesen wunderbaren Abend zu danken.

Einladung

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«fit & gesund rund um die Welt» Das Zentrum Waldegg präsentiert sich mit vielen Ständen und Kinderprogramm

Frohe Runde beim Essen

Drei Physiotherapeutinnen (v.l.n.r.) Christa Dündar-Jenni, Sharon Wong, Valeria Rimann

Reichhaltiges Buffet

ab 16:00

25 Jahre MTI

wir stossen an auf die kommenden 25 Jahre 16:45 – 19:30 Nada Cowboys groovige 5-Mann-Band, singen & tanzen Sie mit 20:00 – 21:30 Tobey Lucas & Band der Star am Schweizer Country Himmel Festzelt, Grilladen von Edi, Thai-Spezialitäten von Joy

Eintritt frei Gemütliche Sitzecke – in der Mitte der ehemalige Dorfpolizist Otti Walti

Gemeinderat Daniel Schwendimann (li) und Gewerbevereinspräsident Otti Frei (re) im Gespräch


Gewerbeverein Urdorf I 17

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Waldfest der Knabengesellschaft Urdorf

Festen wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen Am Waldfest der Knabengesellschaft Urdorf an der Heinrich-Stutz-Strasse vergnügten sich am Wochenende vom 12./13. Juli gegen tausend Besucherinnen und Besucher feuchtfröhlich bis in die Morgenfrühe. Text und Bilder: Christian Murer

Das Urdorfer Waldfest der Knabengesellschaft gehört seit 53 Jahren zum alljährlichen Programm. Auf diesem idyllischen Waldstück, wo sich Fuchse und Hase Gute Nacht sagen, wird jeweils an den ersten Juliwochenenden friedlich gefestet und gefeiert. So sagt Yves Wismer, seit Januar dieses Jahres der neue Präsident der Knabengesellschaft: «Das Wetter, die Stimmung und die Musik mit dem Alleinunterhalter und Handörgeler Meiri waren an beiden Abenden wunderschön.» Um diesen Traditionsanlass jedoch durchführen zu können, sind die Knaben auf die tüchtige Hilfe von ehemaligen Mitgliedern und freiwilligen Helferinnen und Helfern angewiesen. Wer ist die Urdorfer Knabengesellschaft (KGU)? Die KGU ist der älteste dokumentierte Verein von Urdorf. Erstmals erwähnte sie die Dorfchronik im Jahre 1824. Die Mitglieder sind männlich und unverheiratet. Sobald sie in den Hafen der Ehe einfahren, müssen die Jungs vom KGU-Dampfer über Bord gehen. Die Ziele der KGU sind die Pflege der Kameradschaft und die Erhaltung alter Bräuche – so zum Beispiel das ohrenbetäubende Hochzeitsschiessen. Nebst einem reichen Vereinsleben

Froh und heiter wird am Samstagabend gefestet

Lauschiges Ambiente am 53. Urdorfer Waldfest

organisiert die KGU das jährliche Waldfest und betreibt eine Fonduehütte an der Urdorfer Chilbi. Auch während der Fasnachtszeit sind die jungen Burschen recht aktiv. Sie bauen jedes Jahr einen eigenen Fasnachtswagen und redigieren die Fasnachtszeitung «Schnupftrucke».

Eine super Livemusik Zu den treuen Besuchern gehört Heinz Hinteregger, einer der ersten Stunde des Waldfestes: «Meine Frau und ich kommen hierher, um den Verein zu unterstützen. Was mir dieses Jahr auffällt, sind die sehr zahlreichen kleinen Kinder. Ich finde das

herzig.» Zudem habe er auch noch nie am frühen Abend soviel Leute gesehen. «Für mich ist es etwa das fünfzehnte Waldfest», sagt Nicole Rindlisbacher Tschantré, «ich freue mich stets, so viele bekannte Leute von Urdorf zu treffen.» Zum ersten Mal am Waldfest ist der 15-jährige Mario

Brand aus Birmensdorf mit seinen Kollegen Tobias Baldauf und Dominik Schacher: «Wir finden dieses Waldfest hier sehr schön aufgebaut.» Da hätten sich alle sehr grosse Mühe gegeben. «Die Livemusik finde ich super», betont Dominik.

«Was mir dieses Jahr auffällt, sind die sehr zahlreichen kleinen Kinder», sagt Heinz Hinteregger, ein treuer Helfer der ersten Stunde

Stimmungsvoll unterhielt Örgelimaa Meiri mit Akkordeon und Gesang

Tobias Baldauf, Dominik Schacher und Mario Brand finden die Livemusik super

Die Grilleure haben alle Hände voll zu tun

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KONTAKTBOX Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf info@gvu.ch, www.gvu.ch Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch Tel. 044 735 10 40

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18 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Urdorfer Pfadilager in Zuzgen im aargauischen Fricktal

Zwei Wochen lang Freunde, Natur und Abenteuer Vom 14. bis zum 27. Juli weilten 13 Kinder und Jugendliche sowie 16 Leiterinnen und Leiter auf dem idyllischen Lagerplatz Lohnberg. Sie alle erlebten zwei hochsommerliche Traumwochen. Text, Statements und Bilder: Christian «Kodak» Murer

Am Samstagmorgen, 13. Juli startete die Urdorfer Pfadigruppe beim Bahnhof Urdorf mit einer zweitägigen grossen Wanderung (Hajk). Nach mehr als vierzig Kilometer laufen in zwei Gruppen trafen am späten Sonntagnachmittag alle zur gleichen Zeit auf dem Lohnberg oberhalb von Zuzgen ein. An den ersten zwei Tagen stand «Aufbau» des Lagerplatzes auf dem ersten Wochenplan. Und was hier die Pfadis alles in kurzer Zeit aufbauten – einfach schlicht grossartig…! Dabei half das Urdorfer Gewerbe unentgeltlich mit. Die Transporte unterstützte die Zehnder Bau AG mit dem Lastwagen. Und der Getränkehandel Schmidinger stellte den Anhänger zur Verfügung. Pascal «Puma» Zehnder fuhr beide Male das Material und Gepäck. Das Herzstück – Lagerturm und Esszelt Während der zwei Lagerwochen verwöhnten zwei Kochteams im vorbildlich eingerichteten Küchenzelt die hungrigen Mäuler mit köstlichen Menüs. Die Plattform des imposanten Lagerturms befand sich sechs Meter. Mit dem Esszelt war er natürlich das Herzstück des zweiwöchigen Pfadil-

Auf dem Programm standen sportliche und spielerische Aktivitäten

agers. Dieser Turm durfte übrigens aus Sicherheitsgründen mit höchstens vier Kindern und einem Leiter bestiegen werden. Zudem entstanden eine Feuerstelle, Fussballtore, ein Volleyballfeld, eine Dusche mit fliessendem Quellwasser und einem Durchlauferhitzer. Insgesamt standen zehn Zelte auf dem Platz. Nebst dem Bauen und Einrichten blieb jedoch genügend Zeit für sportliche und spielerische Aktivitäten. Es wurden zum Beispiel Leibchen gestaltet und gemalt. Am Abend versammelte sich die Lagergemeinschaft beim fröhlichen Singsong ums Lagerfeuer. Pfadiversprechen und unvergesslicher Abschlussabend Vielfältig war in diesen zwei Wochen das Lagerleben. Am zweiten Samstag liefen die Pfadis ins Freibad nach Frick. Und am Sonntag bevölkerten die Eltern, Grosseltern und Pfadifreunde sehr zahlreich den Lagerplatz. Pastoralassistent Kurt «Frösche» Steiner aus Birmensdorf nahm die Pfadiversprechen ab und hielt die besinnliche Meditation. Im Weiteren gab es ein spannendes Schmugglergame, einen Kochwettbewerb, zahlreiche Sportblöcke sowie einen Ausflug in einen Escape Room nach Basel. Dies war das Highlight vieler Teilnehmer.

Die gut gelaunte URO Lagergemeinschaft vor dem sechs Meter hohen Lagerturm und Esszelt

Mirjam «Alupa» Steiner färbte Haare

In der ersten Lagerwoche kochten Romana «Nyaka» Kropf und Pascal «Puma» Zehnder

Augen zu und durch – eine Vertrauensübung

Singsong am romantischen Lagerfeuer

Es wurden Leibchen entworfen und bemalt

Statements Wie hast du die grosse Wanderung erlebt?

So ein Pfaditag machte hungrig – also ab ins Esszelt

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Auch Geschirr abwaschen gehörte zum Lagerleben

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Dave «Ares» Kohlbrenner, 14 «Ein Hajk ist eine grosse Wanderung. Wir waren etwas mehr als zehn Stunden unterwegs. Im ‹Berliner› schlafen finde ich cool. Da ich recht müde war, konnte ich sehr gut schlafen. Das Essen brachte uns der Lagerkoch Pascal ‹Puma› Zehnder.»

Janis «Ferox» Van Zwieten, 13 «Ich bin schon siebeneinhalb Jahre bei der Pfadi. Dies ist also nicht mein erster Hajk. Diesmal liefen wir mit Musik. Der Aufbau des ‹Berliners› sowie das Übernachten und das Feuern mit den Maiskolben und den Schlangenbroten fand ich cool.»

Jaël «Lou» Ronner, 10 «Dies ist mein erstes Pfadi-Sommerlager. Ich fand den zweitägigen Hajk mega cool. Wir liefen durch die Kantone Aargau und Solothurn, die eine Brücke trennte. Ich durfte mit der schnelleren Gruppe mitlaufen. Das war wirklich ganz toll.»

Jill «Dovena» Kohlbrenner, 10 «Dies ist mein erster Hajk. Ich fands lustig, dass wir bei den Kirschbäumen vorbeiliefen. So durften wir die «Chriesi» geniessen. Dann standen Kühe im Weg. Am Abend schliefen wir im Berliner Blachenzelt. Das erlebte auch ich zum ersten Mal.»

Helena «Theleia» Binder, 11 «Dies ist mein erster Hajk. Das Kirschenessen auf der Wanderung fand ich super. Wir liefen auf einen Berg und sahen beim Retourschauen, wie weit wir schon gelaufen sind. Ich finde den Lagerplatz toll. Vor allem der Turm ist mega cool.»

Noa «Kaiku» Bachmann, 12 «Dies war bereits mein zweiter Hajk. Wir haben an beiden Tagen etwa 45 Kilometer zurückgelegt. Selbst in der langsameren Gruppe kam ich sehr zum Schwitzen, denn es hatte einige steile Stücke dabei. Zum Glück machten wir sehr viele Pausen.»

Núria «Jawea» Zahnd, 10 «Ich fand meinen ersten Hajk echt cool. Ich wandere in meiner Freizeit und in den Ferien gerne. Ich lief in der schnelleren Gruppe mit, obwohl ich eigentlich die langsamere vorzog. Das Schlafen im ‹Berliner› erlebte ich zum ersten Mal.»

Maren «Chilli» Schwarz, 10 «Am ersten Tag sind wir vom Bahnhof Urdorf losgefahren. In Aarau sind wir ausgestiegen. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen ein. Im Zwischenlager begrüsste uns Agathe, die Bäuerin. Wir bauten den ‹Berliner›. Wir sahen auch zwei junge Rehe.»


Gewerbeverein Urdorf I 19

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Generationenwechsel bei der Bäckerei Ghilardi in Urdorf

Willkommen in der BäckereiKonditorei Lehmann…! Bruno und Brigitta Ghilardi von der Bäckerei-Konditorei in Urdorf gingen nach 33 Jahren am 20. Juli in Pension. Am Dienstag, 13. August übernahmen das Ehepaar Caroline und Aron Lehmann die traditionsreiche Bäckerei an der Birmensdorferstrasse 137.

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Caroline und Aron Lehmann (rechts) übernahmen im August die Urdorfer Bäckerei-Konditorei von Brigitta und Bruno Ghilardi Text: Christian Murer, Bilder: Sonja Gehrig

Die Ghilardis sind eigentlich von Urdorf kaum mehr wegzudenken. Und so ist es wunderschön, dass nach ihrer Pensionierung die Bäckerei weitergeführt wird. Denn am Dienstag, 13. August eröffneten Caroline und Aron Lehmann das weit herum bekannte Traditionsgeschäft unter ihrer neuen Führung. Es wird fortan Bäckerei-Konditorei Lehmann heissen. Keine familieninterne Nachfolgelösung Der gelernte Bäckermeister und die Bankkauffrau übernehmen ein prominentes Erbe. Denn Brigitta und Bruno Ghilardi bemühten sich 33 Jahre lang um das Wohl der Kundschaft und um Qualitätsprodukte. Zusätzlich bilde-

ten sie 24 Lehrlinge aus. «Ich habe es sehr gerne getan, es war aber auch recht streng», sagt Ghilardi, der an der Birmensdorferstrasse 137 aufwuchs. Als Kind stand er bereits bei seinen Eltern in der Backstube und im Laden. «Doch irgendwann ist es einfach Zeit, aufzuhören», betont er. Zu diesem Schritt entschloss er sich vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen. Eine familieninterne Nachfolgelösung war nicht möglich, da die beiden Kinder in völlig anderen Branchen tätig sind. Allerdings wird Brigitta Ghilardi weiterhin im Laden stehen. Aufgetischt statt weggeworfen Seit über vier Jahren spendeten die Ghilardis feine Patisserie und Backwaren an Armutsbetroffene in Urdorf, verteilt durch den Verein «Aufgetischt

statt weggeworfen». «Die Empfängerinnen und Empfänger dieser feinen Spenden freuten sich stets sehr darüber, in erster Linie über die feinen Torten», sagt Sonja Gehrig, die Präsidentin des Vereins, «es ist daher höchst erfreulich, dass das Ehepaar Lehmann diese Spendentradition weiterführen wird.»

Fortan heisst es Bäckerei-Konditorei Lehmann

Zwei Urdorfer Gewerbevereins-Mitglieder engagieren sich für die Pfadfinder

Das Sommerlager 2019 der URO Pfadfinder gehört bereits der Geschichte an. (siehe Lagerbericht auf Seite 18). Für diesen zweiwöchigen Anlass haben sich die Urdorfer Firmen Roger Schmidinger AG, Getränkehandel, sowie Stefan Zehnder, Bau AG, unentgeltlich eingesetzt. Die LGZ hat den Urdorfer Baumeister sowie Roger Schmidinger kurz befragt. Interviews und Bilder: Christian «Kodak» Murer

«Die Lastwagen stelle ich gerne zur Verfügung»

«Jedes Pfadilager ist etwas Spezielles»

Welches Pfadilager hat Sie bis heute am meisten beeindruckt? Das Bundeslager «contura 08» hat mich bis heute am meisten beeindruckt. Die 25 000 Pfadis durften zwei einzigartige Bundeslager-Wochen in der Linthebene erleben. Die Lagerorganisation funktionierte dank den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern während den zwei Wochen ohne namhaften Probleme. Stefan Zehnder, Zehnder Bau AG

Waren Sie selbst einmal in der Pfadi? Stefan Zehnder: Nein, ich war nie in der Pfadi, dafür meine drei Söhne. Seit vielen Jahren kann die Pfadi URO auf Ihr Engagement zählen. Was ist die Motivation zu dieser unentgeltlichen Dienstleistung? Als meine drei Buben in die Pfadi gingen, da wurde ich langsam involviert und motiviert.

URO Pfadis die Transporte und nachher kochten meine Frau Sonja und ich während drei Sommer in den jeweiligen Pfadilager. Welches Pfadilager hat Sie bis heute am meisten beeindruckt? Jedes Pfadilager ist etwas Spezielles – einmal sind es die Personen oder Bauten. Roger Schmidinger, Fest-Service Schmidinger GmbH

Im kommenden Jahr 2020 feiert die Pfadi URO das 50-Jahr-Jubiläum. Was wird voraussichtlich Ihr Beitrag dazu sein? Mal schauen, wie weit mich meine Söhne involvieren. Aber da sie schon selber die Lastwagenprüfung haben, werde ich nicht mehr allzu viel zu tun haben. Die Lastwagen stelle ich aber nach wie vor gerne zur Verfügung.

Waren Sie selbst einmal in der Pfadi? Roger Schmidinger: Nein, ich selber war nie in der Pfadi. Doch mein Bruder und meine Schwester machten mit. Was ist ihre Motivation zu dieser tollen Dienstleistung? Seit gut dreissig Jahren unterstütze ich die Urdorfer Pfadfinder. Früher machte ich für die

Im kommenden Jahr 2020 feiert die Pfadi URO das 50-Jahr-Jubiläum. Was wird voraussichtlich Ihr Beitrag dazu sein? Das kann ich jetzt noch nicht genau sagen. Auf alle Fälle kann die Pfadi URO an diesem Jubiläum auf mich zählen.


20 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Quartalsversammlung des Gewerbevereins Urdorf bei «Diis Fitness»

Ein Wellnesstempel für sportliche Höchstleistungen Am Mittwoch, 19. Juni 2019, versammelte sich bei wunderschönem Sommerwetter eine stattliche Schar Urdorfer Gwerbler im Fitnesscenter «Diis Fitness» an der Grossmattstrasse 9. Text und Bilder: Christian Murer

Es war vor drei Jahren: Samstag, 12. März 2016: An diesem Tag eröffnete das Gebrüderpaar Pascal und Daniel Vogel an der Grossmattstrasse 9 in Urdorf das Center «Diis Fitness». Mit diesem Namen wollten die Gründer ganz bewusst einen helvetischen Namen wählen. Denn: «Es wird heute ohnehin schon vieles auf Englisch benannt, vor allem im Fitnessbereich» ist Pascal Vogel überzeugt. Und so schufen die Gebrüder Vogel in ihrer Anlage mit dem Schweizer Ausdruck auf einer Fläche von über 870 Quadratmetern eine einzigartige familiäre Atmosphäre. Auf den ersten Blick wirkt das Sportzentrum allerdings viel eher wie ein Wellnesstempel als ein Ort für sportliche Höchstleistungen. «Mit unserem Center wollen wir

In Gruppen besichtigen die Urdorfer Gwerbler die verschiedenen Fitnessräume

uns auch von der Konkurrenz abheben», betont Vogel, «so werden wir im Sommer auf der Terrasse bestimmt ab und zu einen Grill aufstellen.» Vielfältiges Fitnessangebot Von diesem Grill profitierte der Gewerbeverein Urdorf an seiner Quartals-Versammlung am 19. Juni – einem wunderschön besonnten heissen Sommerabend. Doch vorgängig orientierten die Verantwortlichen über ihr vielfältiges Fitnessangebot. Anschliessend besichtigten die vierzig Gwerbler die einzelnen Räume mit den zahlreichen Gym-Geräten. Es ist höchst erstaunlich, wieviel Elektronik nebst Mechanik in den einzelnen Geräten steckt. Abschliessend an die Führung warteten ein grosszügiges Salatbuffet und gluschtige Grilladen auf die Fitnesshungrigen.

Das Interesse an den zahlreichen Geräten ist gross

Pascal Vogel orientiert über das Angebot von «Miis Fitness»

Viel Elektronik bei den einzelnen Geräten

Auf die Teilnehmer wartet ein grosszügiges Salatbuffet

Gemütliches Beisammensein nach der Führung auf der Terrasse

Redaktions-/Anzeigenschluss:

Geduldiges Warten auf die Grilladen

GVU-Präsident Stefan Schmid bedankt sich bei den Verantwortlichen für die Einladung

Sichtlich geniessen Rita und Christian Bochsler den wunderschönen Sommerabend

6.9.

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Publireportage: biz Urdorf 50plus

Schwung gewinnen für die Arbeitsjahre nach 50

biz

Seminar 50plus

Manche Arbeitnehmende über fünfzig verlieren durch die Routine ihre Motivation. Andere müssen oder wollen sich neu orientieren. Ein Seminar des biz Urdorf zeigt, wie sich für die nächsten Arbeitsjahre Schwung und Perspektiven gewinnen lassen. Text: zVg

Seit vielen Jahren arbeitet Richard Zollinger (54) als Leiter Logistik in einem KMU-Betrieb und führt sechs Mitarbeitende. Routine hat sich eingeschlichen und es fehlt ihm an Herausforderungen. Die Freude an der Arbeit schwindet. Er fragt sich immer öfter: Wie lange mache ich das noch? Bis zur Pensionierung? Nadja Meier (48), gelernte Malerin, hatte vor 15 Jahren nach einem Handelsschulabschluss die Gelegenheit gepackt, als Sekretariats-Mitarbeiterin bei einer Versicherung einzusteigen. Nun zeichnet sich ab, dass ihre Stelle wegrationalisiert wird. Silvia muss sich neu orientieren. Welche Möglichkeiten hat sie? Oft wird in den Medien betont, dass auf dem Arbeitsmarkt ältere Arbeit-

nehmende infolge der demografischen Entwicklung zunehmend gefragt seien. Ob das wohl auch auf Richard Zollinger und Nadja Meier zutrifft? Einen Schritt tun Richard und Nadja melden sich an für das Seminar «50plus – mit Schwung und Gelassenheit in die nächsten Arbeitsjahre» im biz Urdorf. Mit zwölf weiteren Frauen und Männern in ähnlicher Lage befassen sie sich an zwei Samstagen aktiv mit ihrer beruflichen Situation. Dabei erarbeiten sie persönliche und berufliche Perspektiven sowie Massnahmen zur Förderung ihrer Motivation. Zwei Laufbahnberatende sorgen für die fachlichen Inputs und begleiten den Prozess. Richard und Nadja schätzen die intensive Auseinandersetzung in der Gruppe und die hilfreichen Unterlagen Die beiden werden ihre nächsten Arbeitsjahre mit neuem Schwung in Angriff nehmen.

Nächstes Seminar im biz Urdorf: 14. und 28. September 2019

biz Urdorf Weitere Infos: biz Urdorf In der Luberzen 42 8902 Urdorf Tel. 043 259 91 80 biz.urdorf@ajb.zh.ch www.bizurdorf.zh.ch

Mit Schwung und Gelassenheit in die nächsten Arbeitsjahre


Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Editorial

Grillfest Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch

Unsere Homepage Und wenn Sie Ihren Dienstleister hier nicht finden, dann fragen Sie ihn, warum er nicht Mitglied im örtlichen Gewerbeverein ist :-).

Thomas Gössi Besuchen Sie unsere Homepage www. gvba.ch, klicken Sie sich durch unsere innovativen, spannenden Seiten und überprüfen Sie Ihre Daten. Auch als Nichtmitglied haben Sie hier Zugriff und finden zum Beispiel einen Link auf die Limmattaler Gewerbezeitung. Hier haben Sie sowohl die aktuelle wie auch die bisherigen Ausgaben verfügbar. Oder möchten Sie mehr über das politische Engagement des GVBA erfahren? Auch hier hilft Ihnen unsere Homepage weiter. Unser Mitgliederverzeichnis könnte für Sie von grossem Interesse sein. Hier dürfen Sie davon ausgehen, dass Sie seriöse Anbieter aus dem Gewerbe und von Dienstleistenden aus Birmensdorf, Aesch und der Region finden – sei dies eine Apotheke, eine Garage, Coiffeur, Haustechnik, Körperpflege, Restaurant, Reiseangebote oder benötigen Sie dringend eine neue Versicherung? Diese Aufzählung ist selbstverständlich nicht vollständig! Stöbern Sie doch einmal und beurteilen Sie unsere Webseite. Wir sind offen für Ihre Ideen und Anregungen.

Veranstaltungen und Anlässe dürfen nicht fehlen. Unter der Rubrik «Agenda» finden Sie auf der Homepage sämtliche geplanten Veranstaltungen des laufenden Jahres. Überlegen Sie sich Mitglied zu werden, sind aber noch unsicher und möchten zuerst einige Mitglieder kennenlernen? Nichts eignet sich besser dazu, als an einem unserer Anlässe teilzunehmen. Nutzen Sie doch gleich die nächste Gelegenheit und melden Sie sich für die Führung bei der Zweifel Chips AG am 5. September 2019 an. In ungezwungener Atmosphäre können Sie beim anschliessenden Apéro mit einiger unserer Mitglieder sprechen und Ihre letzten Zweifel beseitigen. Abschliessend mein wiederkehrender Aufruf an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Birmensdorf oder Aesch haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen. Besuchen Sie uns auf der oben erwähnten Homepage oder erkundigen Sie sich direkt bei den Vorstandsmitgliedern. Thomas Gössi, Präsident Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Revolutionär und voll im Trend - motorisierte Möbel

Erfolgreicher Limmattaler in der Höhle der Löwen

Stimmen vom Grill-Plausch Am ZüriFäscht-Freitag lud der Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch (GVBA) in der Waldhütte Aesch zum traditionellen Grill-Plausch für Mitglieder und Begleitpersonen. Auch die Limmattaler Gewerbezeitung mischte sich unters Publikum, um vor Ort einige Stimmen einzufangen. Text und Bilder: Mohan Mani

glieder benötigen. Die damalige Generalversammlung dauerte bis morgens um 01 Uhr. Und plötzlich lief alles wie am Schnürchen: Es gab eine Kettenreaktion nach dem Motto ‹Wenn du in den Vorstand gehst, dann komme ich auch›. Und plötzlich hatten wir wieder mehr junge Leute im Team.» Martin Abegg begrüsst alle Anwesenden

Jürg Meili, Versicherungsberater Die Mobiliar

Dass das Sprichwort «Wer wagt, gewinnt.» stimmt, zeigte Damian Bösch, Geschäftsführer der Firma Adora Design aus Birmensdorf in der Höhle der Löwen Schweiz. Ein grosser Deal von 30000 Franken für 40% Firmenanteile plus 150000 Franken Working Capital ist dem innovativen Limmattaler gelungen. Damit wird er mit seinen ästhetischen motorisierten Möbeln seinen Erfolg weiter ausbauen können.

Martin Abegg, Küchenbauer, RFD Rational Küchen, Oetwil a.d.L.

Mmmmh... en Guete: Feines Grillfleisch-Angebot

Max Kohler, Kohler Zäune AG, Birmensdorf

Max Kohler findet den Grillplausch top

«Ich gehe jährlich etwa an zwei oder drei Veranstaltungen des Gewerbevereins. Mir bringen diese Events jeweils Kontakte aus der Region, Geselligkeit und einen stetigen Gedankenaustausch. Da bleibt immer etwas hängen. Einmal machten wir eine Stadtführung durch Zürich. Aber auch ein Ausflug auf den Zugersee hat mir sehr gefallen.»

Jürg Meili von der Mobiliar mag die Kundennähe mal anders

«Ich bin seit 1987 im Gewerbeverein und finde die Nähe zum Gewerbe sehr wichtig. Die Vernetzung geht über viele Jahre hinweg. Eines Tages kommen Kinder hinzu, die in die Schule, in den Fussballclub gehen oder den ersten Töff kaufen. Schon oft hat mich ein Vater dann direkt angerufen und um eine Versicherungsofferte gebeten. Trotz vieler Social-Media-Kontakte und Comparis-Preisvergleiche sind viele Menschen froh, wenn sie einen persönlichen Ansprechpartner haben. Viele KMU-Bosse wollen nicht abends oder nachts noch eine Schadensmeldung ausfüllen. Hier kann ich unterstützen und den Schadenfall beim richtigen Ort deponieren. Vieles läuft an solchen Veranstaltungen total informell. Das schätze ich sehr.» Patrizia und Urs Nyffenegger, Carosserie Nyffenegger

Patrizia und Urs Nyffenegger mögen die Waldhütte Aesch sehr gerne

Damian Bösch bei «in der Höhle der Löwen»

an, welche bequem via Knopfdruck bedient werden können. Die vielen verschiedenen Ausführungsvarianten lassen viel Spielraum bei der optimalen Einrichtung.

Flavio Friedrich (links) und Reto Sonderegger in Bier- und Festlaune

«Uns bringen diese Events Kontakte mit dem lokalen Gewerbe. Das hat viele Vorteile: Oft kommt der Patron der Firma, sodass man gleich operativ geschäften kann. Nebst der Generalversammlung gibt es auch Abendanlässe wie heute oder spannende Firmenbesuche.»

«Wir sind sicher schon zehn Jahre im Gewerbeverein und haben hier viele Mitglieder kennengelernt. In der Waldhütte Aesch waren wir schon an zwei Hochzeiten. Aber auch am 1. August trifft sich halb Aesch hier. Das sind jeweils sehr schöne Abende.» Marianne Hofstetter

Karl Besier, Birmensdorf

KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf info@gvba.ch, www.gvba.ch Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch Tel. 044 747 47 17

Zusätzlich machte ich die Ausbildung als Feng-Shui Beraterin und besuchte zur Vertiefung den I Ging Lehrgang. Nun bin ich dabei, das Business als Atelier mit Perlen, Colliers und Schmuckkreatinen wieder aufzubauen. Eine Homepage habe ich noch nicht. Interessierte erreichen mich aber via info@marianne-hofstetter.ch, oder einfach im Atelier in Aesch.»

Martin Abegg hat gut Lachen

«Ich bin seit vier Jahren im Vorstand. Spannend sind die vielen guten Leute. An solchen Abenden sprechen wir nicht gross über das Geschäft. Die Geselligkeit steht im Vordergrund. Viele Leute meinen, dass man via SocialMedia Geschäfte tätigen kann. Aber das ist total falsch. Business macht man über persönliche Kontakte. Persönliche Weiterempfehlungen sind auch sehr wertvoll. Mir hat der Gewerbeverein sehr viel gebracht, um mein persönliches Netzwerk auszubauen. Klar nützt das Internet, aber letztlich sind persönliche Kontakte das Allerwichtigste.» Mirjam Dieringer, Einrichtungsberaterin, RFD Rational Küchen, Oetwil a.d.L.

Reto Sonderegger, Sonderegger Landtechnik GmbH, Flavio Friedrich, Friedrich Gebäudetechnik GmbH, Schlieren

Text: Sandra Winiger, Bild: zVg

Seit 2013 steht Adora Design für hochwertige und motorisierte Möbel. Was bei einem Vereinsabend als Idee entstand, entwickelte Damian Bösch während zwei Jahren stetig weiter. Heute bietet Adora Design motorisierte Fernsehmöbel und Sideboards

Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 21

AGENDA Marianne Hofstetter kennt man noch von Kümmerli-Schmuck

Vereinsreise Führung bei Zweifel Chips mit Apéro 5. September, 13.30 Uhr Spreitenbach Anmeldung und Infos: info@gvba.ch Herbschtmärt 2019 21. Sept. 2019, 09.00 - 17.00 Uhr Rund ums Gemeindezentrum Brüelmatt, Birmensdorf

Karl Besier ist GVBA-Gründungsmitglied

«Unser Verein wurde im Jahre 1975 gegründet und hatte viele gute Jahre: Bis wir vor zwei Jahren gemerkt haben, dass wir dringend mehr jüngere Mit-

«Vor 30 Jahren eröffnete ich mein Uhren-Bijouterie Geschäft Kümmerli Schmuck und trat gleich dem Gewerbeverein bei. Nach 11 intensiven Jahren im Fachgeschäft, löste ich das Ladengeschäft zugunsten der Familie auf. Kundinnen und Kunden erreichten mich jedoch weiterhin und ich reparierte, fertigte an, besorgte je nach Wunsch die Uhr, den Ring, das Collier.

Mirjam Dieringer und Roger Schuler sind ein Winning Team

«Warum es so wenige Frauen im Gewerbeverein hat? – Hmmm ... Sehr viele Frauen sind wegen ihrer Familie oft daheim. Im Gewerbeverein sind viele eher männerlastige Handwerksberufe vertreten. Und dann nehmen viele Männer ihre Frauen nicht mit an die Versammlungen. Manchmal haben die Frauen und die Kids auch keine Lust, mitzukommen.» Roger Schuler, Treuhänder Treuhand & Verwaltungs AG «Wir sind ein sehr geselliger Verein. Und nein: Meines Erachtens haben wir in unserem Gewerbeverein nicht so wenige Frauen. Es gibt ja das Sprichwort, dass hinter einem starken Mann eine noch stärkere Frau steckt, die dem Mann den Rücken freihält. Das darf man nicht verkennen. Ich habe beispielsweise vier Kinder. Aber meine Frau arbeitet auch erst im Geschäft mit, seit die Kids im Kindergarten sind – zu Beginn stundenweise, dann im Vollpensum. So gesehen haben wir eine klassische Rollenverteilung. Anderseits ist sie heute meine wichtigste Mitarbeiterin».


22 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Waldfest des Aescher Knabenvereins

Feststimmung zwischen Tischen, Bänken und Tannen Das Waldfest des Aescher Knabenvereins gehört seit 23 Jahren zum festen Bestandteil des Dorflebens. Die aufgestellte Sommer Night Party im Grünhaldenwald hat auch am Wochenende vom 19./20. Juli keineswegs an Reiz verloren. Text und Bilder: Christian Murer

Ein Fest ist ein Fest. Und bekanntlich soll Mann – sprich Knabe – eben feiern, wie die Feste fallen. So einfach ist das. Bestimmt war dies auch vor 23 Jahren der zündende Gedanke des Aescher Knabenvereins, sowohl «Mädchen» wie «Knaben» zu einer beschwingten Sommer Night Party ins Grüne zu locken. In ein idyllisches Waldstück nämlich – dort bei Fuchs und Hase, bei Ameisen, Käuzchen, Mäusen und Rehen. Tolle Stimmung Hier also, wo für gewöhnlich Fuchs und Hase einander Gute Nacht wünschen, füllten sich am besagten Samstagabend allmählich die dichten Bankreihen. Die drei Musiker der österreichischen Party Band «Die Muntermacher» gaben ihr Bestes und heizten die Stimmung zwischen den Tischen, Bänken und Tannen tüchtig an. Am Verpflegungsstand kamen die

Festen und feiern, wo sich Fuchs und Hase einander Gute Nacht sagen

Ach wie fein – Bratwurst, Schnitzel und Pommes

«Knaben» teilweise arg ins Schwitzen. Auf der kleinen Tanzfläche tummelten sich die eher «älteren Semester». Das Jungvolk vergnügte sich lieber in der Bar. Ab und zu wunderte sich eine Eule über den lauten Sound. Denn Fuchs und Hase hatten sich inzwi-

schen längst Gute Nacht gesagt und sich in ihre Höhlen verkrochen.

Waldfest. Es ist wie immer ein sehr gut organisierter Anlass.» Johann Jahn, Gemeindepräsident von Aesch, betonte: «In den letzten Jahren war ich leider selten hier, da ich meistens in den Ferien war. Dieses Waldfest ist einfach wunderbar und total friedlich.» Und

Hansruedi und Marion Rosenhammer aus Arni meinten: «Wir sind zum ersten Mal hier. Die Band, die Stimmung und auch die Verpflegung sind wirklich super.»

Auch Aktuar Markus Mörgeli im Einsatz

Eine illustre Männerrunde mit Präsident Johann Jahn (rechts im Bild)

Am Bier-Tower gibts ein Bier ab der Stange

Lollipop und Bierhahn passen bestens zum Waldfest

Die Voralberger Live Band «Die Muntermacher»

Gemeinsam verbringen viele Familien das Aescher Waldfest

Katja Castro aus Urdorf (zweite von rechts) mit ihren geschwisterlichen Kolleginnen

Marion und Hansruedi Rosenhammer aus Arni sind zum ersten Mal am Waldfest

Urs Rieser aus Urdorf mit Sohn Joel

Janik und Thierry Broye mit Freundin

Wunderbar und total friedlich Marlies Wüthrich von der Aescher Theatergruppe sagte: «Edi und ich sind seit Beginn jedes Jahr am Aescher

Gewerbeverein Weiningen 1. Augustrede

Mutig sein, heisst Haltung tragen

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Text und Bild: zVg

SVP-Kantonsrat Rochus Burtscher hielt seine 1. August-Rede in Weiningen. Seine Botschaft galt dem «Mutig sein». So fragte er bei vollbesetzten Tischen, wann jemand wirklich etwas Mutiges gemacht habe. Dabei meinte er nicht, mit 200 km/h durch Quartierstrassen zu brettern – das sei nur dumm! Er meinte dabei, dass «mutig sein» Verantwortung tragen heisst – sich selbst wie auch den Mitmenschen gegenüber. Vor genau 728 Jahren hätten sich Menschen zusammengetan und die Schweiz gegründet. Dafür mussten sie viel Mut aufbringen, denn sie waren überzeugt, dass es allen hilft. Dank dem leben wir heute in Freiheit. Jetzt gilt es mutig zu sein und das hohe Gut der Freiheit nicht zu verspielen. Heute sind «negative» Kräfte daran, die Freiheit zu verkaufen, wenn nicht zu verschenken.

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AGENDA

Dienstag, 24. Juni 2014 18:00:46

Suppentag in der Fahrweid 14. September 2019, 11.30 - 16.00 Uhr Pavillon beim Quartierzentrum Föhrwäldli

1. August-Anlass in Weiningen

Mut bedeutet weiter, dass unangenehme Themen angesprochen und dementsprechend unangenehme Entscheide getroffen und umgesetzt werden. Schönwetterpolitiker gibt es genügend, ihnen geht es in erster Linie um ihre «Wieder»-Wahl! Kantonsrat Burtscher betont, es geht nicht darum Angst zu machen, sondern aufzuzeigen, wo der Schuh drückt. Das Volk sei viel mündiger als viele glauben wollen!

Im Schlussteil wiederholte er: «Seien wir mutig und gönnen den anderen etwas. Seien wir mutig und nehmen uns zurück. Seien wir älteren Semester mutig und hinterlassen den Jungen keinen Schuldenberg. Seien wir mutig und verzichten auf Materielles.» Jeder hätte gute Ideen, es gibt kein Falsch nur eine andere Denkweise. Vielleicht konnte er mit seiner 1.-August-Rede etwas zum Denken anregen. Ganze Rede ist nachlesbar auf: www.rochus-burtscher.ch

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Gewerbeverein Dietikon I 23

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Editorial

Streichorchester Dietikon

CO2-Zertifikate, Umweltschutz und Klimawandel

Konzert Streichorchester Dietikon – zwei Celli und ein Orchester

Alfons G. Florian Präsident Gewerbeverein Dietikon Beim Radiohören verfolgte ich einen Beitrag über eine Person, für welche Umweltschutz und biologische Lebensmittel zentral sind. Ich finde Umweltschutz und Bio wichtig, und man soll mit den natürlichen Ressourcen schonend umgehen. Weiter im Beitrag erzählte die Person, dass sie sich einen Lebenstraum erfüllt und nach Hawaii in die Ferien geht. Das fand ich für diese Person toll, denn sich einen Lebenstraum zu erfüllen, ist ja wunderbar. Diese Person fliegt natürlich nach Hawaii, was ich gut verstehen kann. Die Person erzählte, dass sie ein schlechtes Gewissen habe, mit dem Flugzeug in die Ferien zu gehen, da ihr der Umweltschutz so am Herzen liege. Um ihr Gewissen zu beruhigen, kaufte sie sich ein CO2-Zertifikat. Damit unterstütze sie den Umweltschutz, da mit diesem Zertifikat z.B. Urwälder aufgeforstet werden und dies somit CO2-neutral ist. Ich staunte sehr über diese Aussage. Wenn einem der Umweltschutz so am Herzen liegt, wäre ein Verzicht auf einen solchen Lebenstraum doch wahrer Umweltschutz.

Zur Zeit finden auf dieser Welt viele Aktionen und Proteste über das CO2 und die Fliegerei statt. Doch leben das die Leute auch, welche solchen Aktionen und Protesten beiwohnen? Was wird mit den Einnahmen aus den CO2-Zertifikaten wirklich gemacht? Leider verdienen die Falschen vom Handel mit Emissionsgutschriften. Es kommt einem Ablasshandel gleich, wenn man mit Geld ein Zertifikat kauft und sein Gewissen beruhigt. Und das kann man sich nur leisten, wenn man zu den finanziell besser Gestellten auf dieser Welt gehört. Umweltschutz soll jeder in der Gesamtheit leben. Kurzer Arbeitsweg, Fahrgemeinschaften, öffentlicher Verkehr, Radfahren (ohne Elektroantrieb), um nur ein paar Dinge zu nennen. Der Trend zu Elektrofahrzeugen ist enorm und man hat das Gefühl, man betreibe mit Elektrofahrzeugen Umweltschutz und sei klimafreundlich. Auch beim Bau der Batterien können grosse Mengen an Energie verbraucht und CO2 ausgestossen werden. Letzthin habe ich einen Beitrag über die Umweltauswirkungen des Lithium-Abbau in Chile gesehen. Es war erschreckend. In der Schweiz wird vieles für den Umweltschutz gemacht. Grosse Staaten unterzeichnen das Klimaprotokoll nicht und setzen keine Massnahmen dafür um. Das Problem müsste weltweit gelöst werden, was aber sehr komplex ist.

Sonntag, 22. September 2019, 17 Uhr, Reformierte Kirche Dietikon

Text und Bild: zVg

Bereits mit 5 Jahren begann Matthias Zadory Cello zu spielen. Von Anfang wurde seine musikalische Begabung aktiv gefördert. Seine Fähigkeiten konnte er in der Musikschule Neuenburg weiterentwickeln und schon früh durfte er mit seiner Schwester als Duo an verschiedenen Orten auftreten. 2003 nahm er zum ersten Mal am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb teil, wo er 2005 den zweiten Preis gewann. Auch regionale Musikwettbewerbe waren für ihn stets neue

Herausforderung und Motivation. Ab 2005 wirkte er beim Ensemble «Stravaganza» mit, wo er auch als Solist auftrat. Die Beanspruchung durch das Studium und seinen jetzigen Beruf, lässt ihm weniger Zeit für das intensive Musizieren. Trotzdem bildet er sich mit regelmässigem Cellounterricht weiter und seine Leidenschaft für die Musik gehört nach wie vor zu seinem Leben. Romana Kaiser studierte nach der Matura an der Zürcher Hochschule der Künste, sowie an der Guildhall School

of Music and Drama, wo sie einen Master in Musikpädagogik und in Musik Performance (Orchestral Artistry) abschloss. Zu ihren Lehrern zählten Prof. Susanne Basler, Thomas Grossenbacher, Richard Lester, Raphael Wallfisch und YoYo Ma. Romana ist mehrfache Preisträgerin von Wettbewerben und gewann u.a. den 2. Preis am Zürcher Wettbewerb "Interpretation zeitgenössischer Musik". Als Kammermusikerin trat sie im Rahmen renommierter Festivals auf, u.a. am Menuhin Festival in Gstaad, am Lucerne Festival oder City of London Festival. In der Spielzeit 2015/16 war Romana beim CIVIC Orchestra of Chicago, der Trainingsstätte des Chicago Symphony Orchestra engagiert. Weitere wertvolle Orchestererfahrung sammelte sie bei der Akademie Chamber Orchestra of Europe, sowie durch ihre Mitgliedschaft bei der Silk Street Sinfonia, dem Animato Foundation Orchestra und dem Bundesjugendorchester Deutschland. Zwei Solisten aus dem Limmattal, Romana Kaiser ist in Uitikon aufgewachsen und Matthias Zadory wohnt in Dietikon, spielen in einem sehr speziellen, facettenreichen Konzert die Soloparts.

Weitere Infos: www.streichorchesterdietikon.ch

Die Weltbevölkerung nimmt exponentiell zu und der Verbrauch ebenfalls. Vielleicht sollte man sich dieser Problematik widmen.

Ideenwettbewerb

«Mitenand für Dietike»

KONTAKTBOX

Stadt und Gewerbe starten Aktion zur Unterstützung der Einzelhändler während der Bauphase. Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1 info@gvdietikon.ch www.gvdietikon.ch

Text und Bilder: Johannes Thoma

Kaum eine Gelegenheit liess Stadtpräsident Roger Bachmann in den vergangenen Wochen ungenutzt, um bei öffentlichen Anlässen Werbung fürs Dietiker Gewerbe zu machen, das vom 2. Bauabschnitt für die Limmattalbahn stark betroffen sein wird. Den warmen Worten lässt die Stadt nun auch Taten folgen: Sie startet in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe einen Ideenwettbewerb unter dem Motto «Mitenand für Dietike – bisch debi?». Gesucht sind Ideen, «die einen Beitrag zur Attraktivität des Zentrums und zur Stärkung des Detailhandels leisten», so die Stadt. Mitmachen können Organisationen, Vereine und Privatpersonen, die ein Projekt umsetzen wollen, das während der demnächst beginnenden Grossbauphase bis Mitte 2022 die Attraktivität des Zentrums für jeweils rund drei Monate steigert. In Frage käme da zum Beispiel eine Kunstaus-

Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch Tel. 044 744 76 76

AGENDA Die Ortsmitte stärken will die Stadt mit einem Ideenwettbewerb

stellung. Wer eine Idee hat, der wendet sich an die Stadt, eine Jury mit Vertretern des Wirtschaftsrates, des Detailhandels und der Stadt bewerten sie dann. Auch wenn es kein Preisgeld für den Ideengeber gibt, profitiere auch der, so die Stadt in einer Mitteilung. Der Ideengeber leiste einen «wertvollen Beitrag für die Gemeinde», schliesse

Damit das Gewerbe weiter blüht, plant die Stadt einen Ideenwettbewerb zur Stärkung der Ortsmitte während der Bauphase

neue Kontakte und erhalte ausreichend Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung. Bürger können sich aber auch ohne eigene Idee an die Stadt wenden, wenn sie bei der Umsetzung mithelfen wollen. Für eine «prima Idee» hält Alfons Florian, Präsident des örtlichen Gewerbevereins, die Aktion der Stadt, die unterstützt wird von der Standort-

förderung, dem Gewerbeverein, der Vereinigung «Zentrum Dietikon», Industrie- und Handelsverein sowie der IG «Silbern». ANMELDUNGEN bis 31. August unter: anita.oswald@dietikon.ch mit kurzer Beschreibung des Projekts, wie es umgesetzt werden soll, Kostenrahmen und ob Mitstreiter gesucht werden.

ZEBRO ECHO i «acoustics & electronics» 3. September 2019, 20.15 Uhr Stadtkeller Bremgartnerstrasse 22, Dietikon Valley Jam 5. September 2019, 20.15 Uhr GLEIS21 Bremgartnerstrasse 22, Dietikon Öffentliche Führung Stadt- und Regionalbibliothek Dietikon 7. September 2019, 10.00-11.00 Uhr Bremgartnerstrasse 20, Dietikon Wachgeküsst – Landschaftsausstellung 13. September 2019, 15.00-19.00 Uhr Stadthalle Dietikon Herbstmarkt 14. September 2019, 9.00-16.00 Uhr Kirchplatz Dietikon


24 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Sommerfest auf dem Kirchplatz

Tausende Besucher und Besucherinnen

Zwei Tage feierte Dietikons Bevölkerung ihr Sommerfest. Da sowohl der nationale Tag der Musik, das Fest der Kulturen des Integrationsforums sowie das Sommerkonzert der Kulturkommission geplant waren, hat sich die Stadt entschlossen, diese Festivitäten zu einem Anlass zusammenzulegen.

Viele Konzerte fanden im grossen Festzelt statt

Adrian Kübler, Rahel Zollinger und Alessandro Catone von der Kantonspolizei vor ihrem Präventionsmobil

Die Tanzgruppe Happy Line Dancers begeisterte das Publikum

Am Samstagmorgen herrschte bereits reges Treiben auf dem Kirchplatz

Text und Bilder: Ines Tanner

Der bunte Stand mit afrikanischen Produkten stiess auf grosses Interesse

Musikalisch, kulinarisch und kulturell bot die das Stadtfest der gesamten Bevölkerung während zweier Tage Ende Juni alles, was ihr Herz begehrte. Abgerundet wurde der Grossanlass mit der Filmaufführung «Dietikon, was machst du?». Er wurde im alten Bauamt vom Studio Dietikon gezeigt und stiess auf reges Interesse. Weitere Höhepunkte waren unter anderem die Auftritte der Limmatchlüppler, Druckluft, MSD Trompeten, Zebro

Echo, Bläserklasse, Stadtjugendmusik, Pilli-Pilli, Line-Dance, Kud Kolo, MSD Blockflöte, Gisneg Dance Crew, Luana, Loris, Chor der Nationen, SIGA, Bust a Move und Pasquale Aleardi & die Phonauten. Sie fanden zum Teil im grossen Festzelt statt. Im Freien lockten verschiedene Strassenstände. Sie boten Heimisches und Waren aus aller Welt an.

der Claro Weltladen, das Integrationsforum und das Präventionsmobil der Kantonspolizei. «Für uns ist dieses Fest eine Begegnungszone, in der wir für einmal hinaus zum Volk kommen und die Leute nicht auf dem Posten vorbeischauen müssen, um uns kennenzulernen», sagte Polizist Adrian Kübler.

Heimische und fremdländische Köstlichkeiten Auch die verschiedensten Informationsstände stiessen auf grosses Interesse. Darunter der Kinderkrippenverein,

Für Angelina Huber, die aus Schlieren angereiste, war hingegen das breitgefächerte kulinarische Angebot der Grund am Stadtfest teilzunehmen. Begeistert erzählte sie: «Ich liebe die Vielfallt, die

sich hier bietet.» Abwechslungsreich war das Angebot tatsächlich. Von den traditionellen Bratwürsten und Cervelats, über afrikanische Berliner, Polenta mit Salsiccia, süsse und salzige Spezialitäten aus Serbien und der Türkei sowie Zopf, Brot und andere heimische Backwaren und frisches Marktgemüse; auf dem Kirchplatz wurden Gaumenfreuden aller Art angeboten.

Der Frischmärt lockte – wie jeden Samstag und Mittwoch – viele Kunden an

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Gewerbeverein Dietikon I 25

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Köppel spricht in Dietikon

Empfang der Stadt Dietikon: «Politik trifft Wirtschaft»

Unangenehme Wahrheiten in Feurige Rede entspannter Atmosphäre

Am 3. August 2019 pünktlich um 17.30 Uhr beginnt Roger Köppel vor vollbesetztem Saal im Hotel Restaurant SommerIn der Reihe «Politik trifft Wirtschaft» sprach UBS-Vertreter über die Renten-Problematik au seine Rede. Die mehr als 130 Personen mit den zwei höchsten Dietikern «Gemeinderatspräsident Markus Erni und dem Text und Bilder: Johannes Thoma 1. Vize-Gemeinderatspräsident Gabriele Olivieri» hörten aufmerksam zu, als Ständeratskandidat Roger Köppel über die Mit Alphornklängen von Reto Siegrist Grundpfeiler der Schweiz sprach. und Walter Bosshart und freundlichen Worten von Stadtpräsident Roger Bachmann begann der Empfang der Stadt Dietikon für Vertreter der Wirtschaft im «Gleis 21». Der Hauptredner des Abends, UBS-Chefökonom Dr. Daniel Kalt, indes erwies sich bei dem harmonischen Abend, der in der Reihe «Politik trifft Wirtschaft» den Dialog zwischen Verwaltung und Wirtschaft fördern soll, ein wenig als derjenige, der mit seinem Vortrag über die Probleme bei der Finanzierung der Renten, zur Nachdenklichkeit anregte.

Mehr als 130 Personen fanden sich trotz Grillwetter ein Text und Bilder: zVg «Politik trifft Wirtschaft»: Die Stadt lud im «Gleis 21» zum Wirtschaftsempfang

Roger Köppel untermauerte seine Aussagen mit aktuellen Beispielen und zeigte auf, wo die Schweiz über Hintertüren «verkauft» werden soll. Die spannende Rede dauerte rund 1¼ Stunden und im Anschluss wurde der von der SVP Dietikon offerierte Apéro willkommen genossen. Dabei wurde noch das eine und andere Foto mit Roger Köppel gemacht.

Bachmann nannte vor den rund 50 Gästen Dietikon eine «coole Stadt», deren negatives Image rein gar nichts mit der Realität zu tun habe. Jüngste Untersuchungen hätten ergeben, dass die Sicht auf Dietikon von Politik, Verwaltung und Gewerbe die gleiche sei, somit auch die Ziele für die kommenden Jahre, von denen er einige kurz vorstellte. Natürlich ging er auch auf die im September beginnenden Bauarbeiten für die Limmattalbahn ein, die Geschäftsleuten und Anliegern einiges abverlangen werde. Bachmann appellierte an die Bürger, den Einzelhandel zu unterstützen während der Bauarbeiten, «die uns einiges an Nerven kosten werden.» Das Gewerbe solle möglichst wenig leiden. Das hoffen auch Gemeinderatspräsident Markus Erni und Wirtschaftsförderer Adrian Ebenberger. Die unsichere Lage der Weltwirtschaft nicht zuletzt wegen Trumps «Tohuwabohu» und die anhaltende Niedrigzinsphase seien zwei Faktoren, die auch Auswirkungen auf die Altersversorgung haben, so UBS-Chefökonom Kalt bei seinem Vortrag, der mit «Negativzinsen und der Druck auf unser Vorsorgesystem – wie weiter?» überschrieben war. Die Altersversorgung

Unangenehme Wahrheiten: UBS-Chefökonom Daniel Kalt sprach über die Altersversorgung

Appell zur Solidarität mit dem Gewerbe: Stadtpräsident Roger Bachmann

und mit ihr die Generationenbilanz sei in einer «bedrohlichen Schieflage» – und das sei seit 25 Jahren bekannt, so Kalt, der darauf verwies, dass er kein politisches Statement abgebe, sondern lediglich mathematische Erkenntnisse präsentiere: Die Pensionskasse ist darauf angelegt, dass der Rentner noch knapp 15 Jahre lebt, aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung sind es heute aber acht Jahre mehr. Damit und wegen besagter Negativzinsen, die

eine Kapitalvermehrung nahezu verhinderten, «fahren die 1. und die 2. Säule an die Wand», so Kalt. Bei der Krankenversicherung sehe es noch schlimmer aus, doch darüber wolle er nicht sprechen, um den Gästen «nicht den Abend zu versauen». Den weiteren Abend genossen die Gäste bei Getränken und einem Buffet – natürlich war die AHV dabei auch ein Thema.

ziehen und mit neuen Verboten und Regulierungen uns in der Freiheit einschränken wollen. 3. Das ungelöste Problem der Masseneinwanderung verdrängt die Schweizer Arbeitnehmer, die durch billige Zuwanderer ersetzt werden. Im Anschluss hat Ständeratskandidat Roger Köppel noch viele Fragen beantwortet und hat dabei kein Blatt vor den Mund genommen, auch wenn es seine eigene Partei, die SVP betraf.

Die Grundpfeiler der Schweiz «Direkte Demokratie, Föderalismus und Freiheit» spielen eine zentrale Rolle im Staat Schweiz. Zu jedem dieser Grundpfeiler konnte er aus seinem Fundus an Wissen und seiner Erfahrungen schöpfen und brachte die grosse Anzahl Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Die vielen Aha-Erlebnisse haben einem die Augen geöffnet und waren bestimmt für anders Denkende auch spannend. Beim Angriff auf die Grundpfeiler der Schweiz sieht er drei grosse Gefahren (Zitate): 1.  Der EU-Unterwerfungsvertrag (abgekürzt InStA), der uns Bürgern das Stimmrecht wegnimmt. Damit werden nämlich das Volk, die Kantone und das Parlament entmachtet. 2.  Die Rot-Grüne Klimadiktatur, die einem nur das Geld aus der Tasche

Roger Köppel mit Gemeinderat Roger Bleuler

Wer es verpasst hat, in Dietikon dabei zu sein, der hat noch die Möglichkeit an weiteren Auftritten teilzunehmen. (22.08. in Geroldswil / 10.09. in Unterengstringen / 25. 09. in Weiningen / 13.10. in Oberengstringen / 16.10. in Schlieren).

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26 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Stadt Dietikon

Schwere Zeiten fürs Gewerbe Limmattalbahn AG informierte im Stadthaus über 2. Bauabschnitt

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Es war heiss im Stadthaus Dietikon, aber die Atmosphäre keineswegs hitzig beim Informationsabend der Limmattalbahn AG über den 2. Bauabschnitt im Stadtgebiet. Anwohner und Gewerbetreibende im Stadtzentrum müssen sich ab September für über zweieinhalb Jahre auf harte Zeiten aufgrund der Bauarbeiten und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen einstellen. Mehr als 200 Besucher im Stadthaus nutzten die Gelegenheit, um sich von Vertretern der Limmattalbahn AG über den detaillierten Zeitplan informieren zu lassen. Vorher jedoch warb Stadtpräsident Roger Bachmann um Verständnis für das über 750 Millionen Franken teure und anfangs nicht unumstrittene Projekt und um Unterstützung für die Betriebe im Zentrum, die vom Bau betroffen sind. «Dietiker kauft bei Dietikern eure Schuhe oder euer Brot», so Bachmann und kündigte einen Ideenwettbewerb zur Stärkung des Einzelhandels seitens der Stadt an. So ein Megaprojekt werde natürlich Auswirkungen haben, aber Stadt und Bauherr seien bemüht, diese

Informierten am Podium (von links): Martin Kuhn, Daniel Issler, Roman John und David Amrein

so gering wie möglich zu halten, so Bachmann weiter. «Deutlich schneller und deutlich günstiger sowie ohne grössere Zwischenfälle» sei der 1. Bauabschnitt der Limmattalbahn zwischen Farbhof und Schlieren verlaufen, berichtete Hans Egloff, Verwaltungsratspräsident der Limmattalbahn AG. «Lärm, Dreck und Stau wird’s trotzdem geben», sagte Egloff. Aber das Resultat sei eine funktionierende Bahn, mit deren Hilfe der Verkehr auf die Schiene verlagert werde. Durch Dietikon verläuft die Bahn entlang von Birmensdorfer-, Zürcher-, Post-, Zentral und Badenerstrasse auf einer Länge von 4,1 Kilometern mit insgesamt sieben Haltestellen. Dafür müssen die Dietiker vor allem im Sommer 2020 und im Sommer 2021 mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Arbeiten in der Stadt sind in zwei sogenannte Lose aufgeteilt: Zum einen von der Birmensdorferstrasse bis etwa zur Reppischbrücke, zum anderen ab der Brücke bis Niderfeld. Die Arbeiten laufen weitgehend parallel, da der Verkehr umgeleitet wird, sind auch andere Strassen betroffen.

Daniel Issler, Gesamtprojektleiter und Geschäftsführer der Limmattalbahn AG, hofft, dass die Arbeiten in Dietikon früher beendet sein werden. Martin Kuhn und Roman John informierten über den detaillierten Zeitplan der Arbeiten, die unter anderem Vollsperrungen 2020 an Zentral-/Badenerstrasse und 2021 an Bremgartnerstrasse und Kirchplatz zur Folge haben werden. Die östliche Unterführung am Bahnhof wird abgerissen und durch eine breitere ersetzt. Es werde auch Nachtbauarbeiten geben, aber diese seien die Ausnahme, erklärten die Vertreter der Limmattalbahn auf eine Frage aus dem Publikum. Die betroffenen Gewerbetreibenden werden kurz vor Beginn der Arbeiten bei ihnen gezielt vom Bauleiter informiert, so eine weitere Antwort (genauer Terminplan im Kasten). Für das Tiefbauamt Zürich erläuterte David Amrein die Pläne für die parallel verlaufenden Strassenbauarbeiten, die vor allem die Überlandstrasse betreffen. In Silbern ist eine zusätzliche Abbiegespur in Richtung Mutschellenstrasse geplant.

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Terminplan für die Bauarbeiten in Dietikon: • Poststrasse: September 2019 bis Ende 2020 • Unterführung Bahnhof: September 2019 bis Mitte 2022 • Bahnhofplatz: Frühjahr 2020 bis Frühjahr 2022 • Kirchplatz: Mitte 2020 bis Mitte 2021 (Vollsperrung zum Ende) • Zentralstrasse: Beginn 2020 bis Mitte 2021 (Vollsperrung Mitte 2021) • Bremgartnerstrasse: Beginn 2021 bis Mitte 2021 (Vollsperrung zum Ende)

• Badenerstrasse Ost: September 2019 bis Mitte 2020 (Vollsperrung zum Ende) • Badenerstrasse West: September 2019 bis Frühjahr 2022 • Bunkerknoten Kreuzung Badener-/ Überlandstrasse: September 2019 bis Mitte 2022. Die beiden Grosskreisel: Um den Autoverkehr zumindest in Teilen zu gewährleisten, plant die Limmattalbahn AG zwei riesige Kreisel auf bestehenden Strassen, die dann jeweils nur noch in einer Richtung befahrbar sein werden.

• Grosskreisel West (September 2019 bis Frühjahr 2022):  Der Verkehr auf der Oetwilerstrasse läuft nur noch stadteinwärts über die Merkurstrasse weiter zur Überlandstrasse, die dann nur ortsauswärts befahrbar sein wird. • Grosskreisel Ost (September 2019 bis Mitte 2021):  Ab der Birmensdorferstrasse ist die Zürcherstrasse ortseinwärts bis zur Asylstrasse nur einseitig befahrbar; Für die Gegenrichtung wird die Schöneggstrasse von der Asylstrasse bis zur Birmensdorfer Strasse genutzt.

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Gewerbeverein Engstringen I 27

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019

Engstringen – Boccia statt Business beim Gewerbeverein

Mitglieder trafen sich zum gemütlichen Turnier und ehrten Richard Nydegger Etwas Neues bot der Gewerbeverein Engstringen seinen Mitgliedern im Rahmen seiner gesellschaftlichen Angebote: ein Turnier auf des Anlage des Boccia-Clubs Dietikon mit Spaghetti-Essen – und einer besonderen Ehrung. Text: Johannes Thoma Bilder: Johannes Thoma, zVg

Die beiden Co-Präsidenten Kleopatra Reumer und Arun Banovi würdigten Richard Nydeggers Verdienste um den Verein mit der Übergabe der Urkunde, mit der er zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Nydegger, seit kurzem im Ruhestand, hatte bis zum Frühjahr für über zwei Jahrzehnte den über 110 Mitglieder zählenden Gewerbeverein geleitet. Doch Nydegger ist immer noch für den GV Engstringen aktiv: Er wies die rund 30 Teilnehmer in der Halle des BC Dietikon in das Spiel ein, übernahm auch die Rolle des Schiedsrichters – war stets mit dem Meterstab zur

Stelle, wenn mit dem blossen Auge nicht mehr erkennbar war, wer dem Pallino am nächsten lag. Zehn Mannschaft traten in Zweier- oder Dreierteams gegeneinander an, am Ende hatten Yvonne Ruwoldt mit Marco Born und Irene Aschwanden die Nase vorn. Für die Sieger gab es Erdbeer-Konfitüre – von der Co-Präsidentin eigenhändig zubereitet. Siege und Platzierungen waren jedoch Nebensache, die Pflege der Geselligkeit stand im Vordergrund des Abends, der mit einem Spaghetti-Essen endete. Einer der nächsten Höhepunkte ist am 11. November: Dann richtet der Verein die Bezirksversammlung der Gewerbevereine in Engstringen aus.

Die Villa Sparrenberg ist eine familiäre Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen im Zürcher Limmattal.

Zielsicher: die spätere Siegerin Irene Aschwanden (im Vordergrund)

Ehrenpräsident mit Urkunde: Kleopatra Reumer und Arun Banovi, die beiden Co-Präsidenten und Nachfolger, ehrten Richard Nydegger (Mitte)

So sehen Sieger aus: Marco Born und Yvonne Ruwoldt

Die Dritte im Bunde: Irene Aschwanden

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Michael Bieger: «Moderne Farben und Tapeten sind voll im Trend» LEISTUNGSANGEBOT PFLEGE Wir besitzen die Krankenkassenanerkannte Spitex-Bewilligung. Bei der Pflege bieten wir 2 Schwerpunkte: Permanente Langzeit-Betreuung 24h an 365 Tagen Temporäre Betreuung wie Kurzzeit- und Entlastungspflege, Akut- und Übergangspflege sowie als Tages- oder Nachtstätte Ab August haben wir einen neuen Standort im Gutshof Sonnenberg, UE https://villaamberg.ch, Tel. 044 751 18 22, Mobile: 076 441 72 39

Egal ob klassisch oder ausgefallen, der Malermeister Michael Bieger liebt seinen Job und verschönert Objekte sowohl innen, als auch aussen, wie er gegenüber der Limmattaler Zeitung sagt.

Redaktions-/Anzeigenschluss:

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redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

KONTAKTBOX Gewerbeverein Engstringen Zürcherstrasse 53, 8103 Unterengstringen, www.gvengstringen.ch Kleopatra Reumer Co-Präsidentin praesi@gvengstringen.ch Mobile 076 582 73 37 Arun Banovi Co-Präsident praesi@gvengstringen.ch Tel. 044 500 24 22

Michael Bieger, Geschäftsführer und Malermeister

Frisch gestrichen

Die «Biegers» mögen's bunt

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Günstige Preise Schon in jungen Jahren war Michael Bieger fasziniert von der Vielfalt der Farben und den damit verbundenen Sinneseindrücken. Mittlerweile verfügt er über elf Jahre Berufserfahrung, wobei im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Farben und Erfahrungen hinzugekommen sind. Daneben liegen auch Tapeten immer häufiger im Trend: «Und wenn es auch immer mehr technische Hilfsmittel wie etwa 3D-Visualisierungen und neue Materialien gibt, bleibt die Arbeit im Grundprinzip noch immer gleich». In der Branche sind die Preise im Vergleich zu früher massiv gefallen. So kann die Kundschaft auch bei Bieger Maler derzeit von attraktiven Konditionen profitieren.

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Die Firma Bieger Maler GmbH ist ein kreativer schweizerischer Malerbetrieb mit dem Claim «Wir streichen nicht nur mit Farbe, sondern auch mit Leidenschaft.» Aber wie ist das genau gemeint … ist es gar ein kleiner Seitenhieb an die Mitbewerber? – «Nein, unser Slogan bedeutet, dass wir nicht nur einfach die Farbe an die Wand bringen, sondern unsere Arbeit lieben und mit Leidenschaft dabei sind», sagt der Firmenchef auf Anfrage. Seine Firma hat er Anfang 2016 gegründet. Sein aktuell dreiköpfiges Team ist zwar sehr jung, aber dennoch kompetent. Hier arbeiten Schweizer mit Fähigkeitszeugnis und diversen Weiterbildungen im Malerverband.

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 5 I 27. August 2019 I 5. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Gordischer Knoten durchschlagen – Kantonsrat einigt sich auf Kompromiss bei der Mehrwertabgabe Wird mit Einzonungen ein Mehrwert geschaffen, sollen Gemeinden eine Abgabe auf diesen erheben dürfen. Dieses Prinzip gilt, seit das revidierte eidgenössische Raumplanungsgesetz in Kraft getreten ist. Bei der kantonalen Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben lag der Teufel aber wie so oft im Detail. Dennoch konnte sich der Kantonsrat anfangs Juli in der ersten Lesung auf eine Kompromisslösung verständigen, die sowohl für die Gemeinden als auch für Hauseigentümer und Gewerbler akzeptabel ist.

Josef Wiederkehr CVP-Kantonsrat, Vorsitzender der kantonsrätlichen Gruppe Wohn- und Grundeigentum, Vizepräsident der KPB Das eidgenössische Raumplanungsgesetz (RPG), über welches am 3. März 2013 abgestimmt wurde, verpflichtet die Kantone dazu, gewisse übergeordnete Bestimmungen auf kantonaler Ebene umzusetzen – auch unseren Kanton. So sieht das revidierte RPG etwa Auflagen zur Richtplanung oder die zwingende Einführung einer Mehrwertabgabe bei Einzonungen vor. Bei Neueinzonungen von Bauland ist deshalb neu eine obligatorische Abgabe von mindestens 20 Prozent des Mehrwerts fällig. Ebenfalls kann der Bund Kantone, die die Abgabe nicht rechtzeitig gesetzlich verankert haben, mit einem Einzonungsstopp belegen. Bei den Beratungen über die kantonale Umsetzung der Mehrwertabgabe zeigte sich schon früh, dass die Erwartungen sehr weit auseinander gingen: Wäh-

rend sich die bürgerlichen Parteien für die Minimalvariante aussprachen – eine Abgabe von 20 Prozent auf Einzonungen und einen Abgabeverzicht bei Um- und Aufzonungen –, wurde von linker Seite bei Um- und Aufzonungen eine Abgabe von 60 Prozent gefordert. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, starteten linke Gruppierungen unter dem irreführenden Titel «Für einen gemeindefreundlichen Mehrwertausgleich» eine kantonale Volksinitiative. Kommission erarbeitet Kompromiss Die Gemeindepräsidenten distanzierten sich zwar von dieser Initiative, hiessen aber auch die bürgerliche Minimalvariante nicht gut. Aufgrund dieser grossen Differenzen bestand wenig Hoffnung darauf, dass es innerhalb der vom Bund geforderten Umsetzungsfrist bis zum 30. April 2019 doch noch gelingen würde, eine breitabgestützte Vorlage auszuarbeiten. Stattdessen drohte den Stimmberechtigten mit der Volksinitiative ein komplizierter und unberechenbarer Abstimmungsmarathon. Nachdem bis Ende April keine Lösung zustande kam, belegte der Bund den Kanton Zürich anfangs Mai schliesslich tatsächlich mit dem angedrohten Einzonungsverbot – der Scherbenhaufen war perfekt. Zu diesem Zeitpunkt deutete deshalb nichts darauf hin, dass es im Kantonsrat wenig später ein einstimmiges «Ja»

zur erarbeiteten Vorlage geben würde, wie dies anfangs Juli in erster Lesung geschehen ist. An dieser Einigung hat die vorberatende kantonsrätliche Kommission für Planung und Bau (KPB) grossen Anteil, die im Hintergrund intensive Gespräche mit Verbandsvertretern führte, die in der Angelegenheit stark engagiert waren. In diesen gelang es, die Differenzen auszuräumen. Ebenfalls konnten an der regierungsrätlichen Vorlage in unterschiedlichen Bereichen wesentliche Verbesserungen und Vereinfachungen erzielt werden. Unter- und Obergrenze Beispielsweise wurde festgelegt, dass entgegen der regierungsrätlichen Vorlage bei Um- und Aufzonungen keine Abgabe fällig wird, wenn ein Grundstück verkauft wird, sondern einzig bei der Realisierung des Bauvorhabens. Dies reduziert den Aufwand für die Grundeigentümer, aber auch für die Gemeinden. Denn die Berechnung der Mehrwerte ist sehr komplex und mit einem nicht unwesentlichen Aufwand verbunden. Vor diesem Hintergrund konnte die KPB auch erwirken, dass kleinere Grundstücke bei Aufund Umzonungen komplett vom Verfahren ausgenommen werden – es sei denn, die Mehrwerte wären sehr erheblich. Zudem kann bei Fällen, die nicht unter die Ausnahmeregelung für kleinere

Grundstücke fallen, ein Abzug von CHF 100‘000.- am errechneten Mehrwert vorgenommen werden. Dies vor allem deshalb, weil die Schätzung der Mehrwerte mit grossen Ungenauigkeiten verbunden ist. Im Gegenzug erhalten die Gemeinden die Möglichkeit, dass sie bei Auf- und Umzonungen eine kommunale Abgabe von maximal 40 Prozent erheben dürfen. Diese Mehrwertabgabe bei Auf- und Umzonungen muss in einen kommunalen Fonds fliessen, mit dem Massnahmen finanziert werden, die auch den entsprechenden Grundeigentümern zu Gute kommen sollen. Als Alternative zur kommunalen Mehrwertabgabe bei Auf- und Umzonungen besteht auch die Möglichkeit, einen städtebaulichen Vertrag abzuschliessen. Die in der KPB gemeinsam erarbeitete, breit abgestützte Lösung bewog die Initianten letztlich dazu, ihre Volksinitiative zurückzuziehen und damit den Weg für den Kompromissvorschlag der KPB zu ebnen. Anfang Juli sagte der Kantonsrat sodann in erster Lesung einstimmig «Ja» zum Mehrwertausgleichsgesetz. Erstaunlich war einzig, dass die GLP während der Beratungen im Kantonsrat bei Neueinzongen eine Erhöhung der Abgabe auf maximal 50 Prozent forderte und bei Auf- und Umzonungen den Gemeinden gar vorschreiben wollte, zwingend eine Abgabe von mindestens 20 Prozent einführen zu müssen.

Umsichtige Interpretation erwünscht Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Mehrwertabgabe aus ordnungspolitischer Sicht zwar ein Ärgernis darstellt – insbesondere wenn man bedenkt, dass von den Haus- und Grundeigentümern nebst dieser Abgabe bereits heute schon Grundstückgewinnsteuern, Vermögensteuern und Erschliessungsgebühren eingefordert werden. Dennoch konnte in den geschickt geführten Verhandlungen eine Lösung erarbeitet werden, die für den durchschnittlichen Hauseigentümer und die meisten KMU-Betriebe in der Regel zu keiner Mehrbelastung führen wird. Zusätzlich wurde die Gesetzesvorlage mit einer Wirkungskontrolle versehen, so dass allfällige Fehlentwicklungen korrigiert werden müssen. Denn dieses neue Gesetz wird zahlreiche Fragen aufwerfen und zu einem grossen administrativen Aufwand in den Gemeinden führen. Aus diesem Grund sind viele Gemeinden gut beraten, auf eine kommunale Abgabe bei Um- und Aufzonungen zu verzichten. Denn auch wenn die einmalige Abgabe für viele verlockend erscheinen mag, ist die langfristige Entwicklung der Steuererträge von Privatpersonen und juristischen Personen für gesunde Gemeindefinanzen doch weitaus wichtiger. Es wird deshalb in der kommunalen Raumplanung weise sein, diesem Aspekt oberste Priorität einzuräumen.

Ihre Meinung ist erwünscht

s’Schämdi-Eggli Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung und – man lese und staune – ehemaliger Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, hat vor kurzem die hohen Kaderlöhne in der Bundesverwaltung – 150 000 bis 382000 Franken – mit deutlichen Worten kritisiert. Die oberen Einkommen hätten sich von den mittleren entfernt. Dies sei eine Fehlentwicklung, die dazu führe, dass Eliten und Kader in der Bevölkerung weniger akzeptiert würden. Gaillard erwähnte allerdings mit keinem Wort, das sich der Durchschnittslohn in der Bundesverwaltung ebenfalls auf schwindelerregende 122 000 Franken beläuft. Bei solchen Fantasielöhnen kommen sich viele Steuerzahler, die sich die Steuern regelrecht vom Maul absparen müssen, ziemlich verschaukelt vor.

s'Schmunzel-Eggli Nachdem im laufenden Jahr bereits Karin Hauser, Stadtschreiberin von Dietikon, in kantonale Dienste flüchtete und die Leitungen der Infrastrukturabteilung, der Finanzabteilung und der Sozialabteilung neu besetzt wurden, hat sich der Stadtrat Dietikon nun auch noch von Rolf Wohlgemuth, Chef der Stadtpolizei, getrennt. Das allgemeine Sesselrücken in den Dietiker Chefetagen scheint der neuen Zusammensetzung des Stadtrates zuzuschreiben sein und wird rundum mit Wohlwollen aufgenommen. Im einen oder anderen Fall wäre der Abgang allerdings bereits seit Jahren überfällig gewesen. Aber dann doch lieber spät als gar nie…

«Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden» (Reinhold Niebuhr, 1892-1971, amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler)

Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leserbriefe

Steuervorlage 17 sichert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen Am 1. September stimmen wir im Kanton Zürich über die Änderung des kantonalen Steuergesetzes (Steuervorlage 17) ab. Nachdem Schweizerinnen und Schweizer am 19. Mai das Bundesgesetz über die Steuerreform (STAF) angenommen haben, werden Steuerprivilegien für vorwiegend international tätige Gesellschaften unterbunden. Künftig gelten für alle Unternehmen die gleichen Besteuerungsregeln. Die Kantone setzen nun die Reform nach ihren Bedürfnissen autonom um und gelten geringere Steuereinnahmen der Gemeinden ab. Einige Kantone senken dabei ihre Unternehmenssteuern substanziell. Damit auch der Kanton Zürich weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt, müssen die regulären Unternehmenssteuern gesenkt werden. In einem ersten Schritt soll die einfache Staatssteuer für juristische Personen um ein Prozent sinken. Weiter sollen Aktivitäten mit hoher Wertschöpfung aber geringerer örtlicher Gebundenheit, im speziellen Forschung und Entwicklung, im Kanton bleiben. Aus diesem Grund sieht das neue Gesetz erhöhte steuerliche Abzüge für Forschungsaufwände sowie daraus resultierende Gewinne vor. Zur Kompensation der Mindereinnahmen stehen dem Kanton ein höherer Teil der Bundessteuern zu. Der Kanton seinerseits wird die Mindereinnahmen der Gemeinden mit diversen Massnahmen kompensieren. Letzteren wird ein höherer Anteil der Kosten für die Zusatzleistungen zur AHV abgenommen wie auch einen attraktiveren Finanzausgleich zugesprochen.

Mit dieser kantonalen Steuerreform werden sowohl Arbeitsplätze wie auch Steuereinnahmen gesichert. Eine Annahme liegt deshalb im Interesse von uns allen Olivier Barthe, Fraktionspräsident FDP, Dietikon

Doppelkonzert MCS Guten Tag Frau Erica Brühlmann-Jecklin Als ich die letzte Ausgabe der Gewerbe-Zeitung Limmattal aufschlug, war ich sehr erfreut über Ihren Artikel zum Doppelkonzert des MCS. Dies noch auf der ersten Seite des zweiten Bundes. Wir Sänger vom MCS unter der Leitung von Christian Meldau haben uns sehr bemüht ein eindrückliches Konzert zu präsentieren, was uns unter dem Motto «WIE ES UNS GEFÄLLT» auch gelungen ist. Im Namen aller Sänger und Organisatoren danke ich Ihnen ganz besonders für den grossartigen und kompetenten Bericht in der Gewerbezeitung. Ich bin schon über 40 Jahre im MCS und habe bereits 25 Konzerte, davon 12 Doppelkonzerte miterlebt, aber noch nie so einen ausführlichen und sachkundigen Bericht gelesen. Dafür ein riesengrosses Kompliment und ganz herzlichen Dank für Ihre grossen Bemühungen und super Arbeit. Einfach «echt cool». Solche Berichte sollten uns ja auch helfen jüngere Sänger zu finden, was uns trotz grossen Anstrengungen leider nicht gelingt. Nochmals vielen herzlichen Dank, alles Gute, eine schöne Zeit und liebe Grüsse MAENNERCHOR SCHLIEREN, Oscar Bühler + Jürg Hiltmann

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