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Donnerstag, 26. November 2015 I 1. Jahrgang Nr. 6 I Auflage 45 000 Expl.

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf-Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Es weihnachtet sehr im Limmattal In allen Gemeinden des Limmattals stehen ab Ende November die Zeichen ganz auf die kommenden Weihnachtstage. Eine vorweihnachtliche Spurensuche durch das Limmattal.

Aesch

Weihnachtsmarkt: 27./28. November auf dem Brunnenhofplatz Eröffnung Bus-Adventsfenster: 13. Dezember, 18 Uhr

Birmensdorf

Einschaltung der Weihnachtsbeleuchtung: 27. November, 17.30 Uhr, Ansprache und Festakt, Wüeriplatz

Dietikon

Weihnachtsmarkt: Samstag/Sonntag, 28./29. November Samichlaus-Einzug: Sonntag, 29. November, 17.15 Uhr St.-Nikolaus-Schwinget: Samstag, 5. Dezember, Stadthalle

Geroldswil

Gwerblerweihnacht bei Dittli in Oetwil: Mittwoch, 2. Dezember Samichlaus auf dem Dorfplatz: Freitag, 4. Dezember, Adventsfenster, organisiert vom Elternclub Mikado

Oberengstringen

OEonIce: 5. bis 13. Dezember, Dorfplatz Möglichkeit für Firmen-Weihnachtsessen mit Eisstockschiessen Wenn das Fondue-Chalet-Limmattal seine Türen öffnet, sind die Advents- und Weihnachtstage nicht mehr weit entfernt.

Text: Christian Murer

«Das tägliche Näherrücken von Weihnachten zusammen zu verbringen, sich bei einem warmen Getränk auszutauschen oder einfach die wunderschön gestalteten Fenster still zu betrachten, wird von vielen Aescherinnen und Aeschern geschätzt», heisst es da auf der Homepage der Kulturkommission in Aesch. Die Fenster werden jeweils um 18 Uhr geöffnet – mit Ausnahme am 24. Dezember, dann bereits um 17 Uhr. Bis zum 6. Januar sind die Fenster jeden Abend bis 22 Uhr beleuchtet. Vor dem Gemeindehaus erstrahlt ebenso ein Weihnachtsbaum und von den Kandalabern herab erstrahlen kleine Sterne. Überhaupt: In sämtlichen Limmattaler Gemeinden sind die Hauptstrassen festlich beleuchtet. Auch steht in den meisten Gemeinden ein stattlicher Christbaum. In Dietikon hat es sogar zwei – einen vor dem Stadthaus, der andere vor der Stadtkirche St. Agatha. In Urdorf ist der Kreisel bei der Post mit kleinen Tannen und Kerzen festlich geschmückt.

Vielfältiges Angebot Die Veranstaltungen in den einzelnen Gemeinden sind so vielfältig wie die Adventszeit selbst. Die einen wollen es eher still und besinnlich, die andern sind

um das riesige Angebot an Weihnachtsgeschenken besorgt. Vielerorts entstehen seit etlichen Jahren unter der Regie der örtlichen Kultur-Kommissionen Adventsfenster, die täglich beim Einnachten an verschiedenen Orten im Dorf geöffnet werden. Ein ganz spezielles «Adventsfenster» wird in Aesch eröffnet – nämlich in Form einer neuen Busstation. Dazu locken die traditionellen Weihnachtsmärkte – so unter anderem in Dietikon. In Urdorf gibt es am 3. Dezember den Muulaffemärt mit erweiterten Ständen zum letzten Mal in diesem Jahr. Oetwil bietet jeden Adventssonntag etwas Besinnliches an. Sei es ein Konzert der Jugendmusik rechtes Limmattal oder der Gesang eines Chors. Der Anlass wird versüsst mit Glühwein. In Schlieren sorgt das Jubiläums-Adventssingen vor der reformierten Kirche für eine besonders feierliche Stimmung. Aber auch die Schlieremer Wienachte ist ein Besuch wert. Auf dem Stadtplatz kann man am 19. und 20. Dezember live das Eisskulpturenschnitzen mitverfolgen. Ebenfalls auf dem Stadtplatz hat das Fondue-Chalet-Limmattal seine Tore geöffnet und bietet bis Ende Februar aus verschiedenen Landesteilen der Schweiz typische Fondue- und Raclettespezialitäten an. Das Fondue-Chalet

ist täglich ab 17 Uhr geöffnet. Das Oberengstringer Eisstockschliessen hat bereits Tradition wie auch die St. NiklausSchwinget in der Stadthalle Dietikon. Eine grosse Attraktion der St. Niklausgesellschaft Dietikon ist auch der seit vielen Jahren beliebte Samichlaus-Einzug. Am ersten Adventssonntag hält St. Niklaus in einem besonders feierlichen Rahmen Einzug in Dietikon. Unterstützt wird dieser Anlass durch die Trichler-Gruppe mit GeissleChlöpfer, den Infuln-Trägern, der ChlauseMusik sowie den Fackeln und Laternen der Pfadis, Jubla und dem Kindergarten.

Schlieren

Jubiläums-Adventssingen: Sonntag, 29. November, 17 Uhr, Reformierter Kirchplatz Advents-Markt der Freizeitvereinigung: Stürmeierhuus mittlere Etage Samstag, 5. Dezember, 10 bis 17 Uhr Sonntag, 6. Dezember, 11 bis 17 Uhr Schlieremer Wienachte: 19./20. Dezember auf dem Stadtplatz mit Eisskulpturenschnitzen und Sonntagsverkauf von 11 bis 17 Uhr Fondue-Chalet-Limmattal: bis Ende Februar 2016 täglich von 17 bis 24 Uhr

Impressum 2 Delegiertenversammlung Birmensdorf 2 Interview Andreas Glarner 4 Rückblick NR-/SR-Wahlen 5 Ratgeber 6 TCS-Kompetenzzentrum 8 Lehrstellenbörse 8 Zukunftstag 9 Agenda Bezirk Limmattal 11

Dietikon Grüner Strom im Haus «Windhalb» 15 Gwerblerball 17 AVO Maria Lounge 18 Weihnachtsmarkt 19 Theater Dietikon 19

Engstringen Fondue-Plausch 20 Hoffmann Gärtnerei 20

Geroldswil-Oetwil Editorial 21

Schlieren Standortförderung 23 Best of Swiss Gastro 25 Wirtschaftskammer 26 Fondue-Chalet-Limmattal 28

Urdorf Hausmesse Bochsler AG

29

Oetwil

Besinnliche Adventssonntage mit kleinen Darbietungen: von 18 bis 19 Uhr, Dorfplatz

Urdorf

Eröffnung Adventsfenster Schulhaus Embri: Dienstag, 1. Dezember, 18 Uhr Abschlussmärt Muulaffeplatz: Donnerstag, 3. Dezember, 8 bis 11 Uhr Adventssingen mit dem Ökumenischen Kirchenchor: Sonntag, 20. Dezember, 18 Uhr, Neue Reformierte Kirche Weihnachtsmusik Harmonie Urdorf: Montag, 21. Dezember, 18.30 Uhr, katholische Kirche Spanische Nüssli über dem Kohlenfeuer geröstet Für einmal Nüssli statt Kaffee röstet Seniorchef Renato Ferrari aus Dietikon dieser Tage über dem Kohlenfeuer. Bethlis Lädeli ist ab Ende November bis zum 23. Dezember täglich geöffnet. Dezember jeden Tag von Montag bis Samstag geöffnet. (cmu)

Gewerbeverband Limmattal

Weiningen

Eröffnung Adventsfenster: Sonntag, 1. Dezember Familie Knapp, Kirchstrasse 5

Uitikon-Waldegg Editorial 31

Weiningen Orgeleinweihung 31

Kehrseite Kantonsratsgeflüster 32 KGV-Kongress 32 Schämdi- + Schmunzel-Eggli 32 Schlussgedanken 32

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2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Delegiertenversammlung Birmensdorf

Gregor Biffiger

miss als moralische Verpflichtung für die Gegenpartei empfunden wird, ebenfalls Zugeständnisse zu machen, empfinden muslimische Extremisten unsere Toleranz- und Kompromisskultur als Zeichen der Schwäche und damit der Ermunterung. Die Resultate unserer kraftlosen Politik liegen auf der Hand: Tatenlosigkeit in Syrien, abwarten im Iran, wegschauen in den radikalisierten Ländern Afrikas und eine konzeptlose Willkommenskultur gegenüber allen Einwanderern.

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon

Politik der Stärke als einzig mögliche Antwort

Anlässlich der Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal vom 9. November 2006 qualifizierte ich in meinem Eröffnungsreferat die schnell voranschreitende Islamisierung der westeuropäischen Länder als gesellschaftspolitisches Pulverfass. Manch ein Zuhörer mag damals gedacht haben, der Biffiger sei langsam übergeschnappt oder übertreibe mindestens masslos. An der diesjährigen Delegiertenversammlung vom 11. November 2015 referierte der ehemalige Chef des schweizerischen Nachrichtendienstes, Divisionär a.D. Peter Regli, über die aktuelle Bedrohungslage Europas und insbesondere der Schweiz. Wer hätte gedacht, dass der islamistische Terror bereits einige Tage später wieder im Herzen Europas mit aller Brutalität zuschlagen würde!

Jeder halbwegs vernünftige Mensch erkennt, dass die aktuelle Einwanderungswelle sofort – und zwar an der SchengenAussengrenze oder notfalls an unserer Landesgrenze – gestoppt werden muss. Selbst die potenteste Wirtschaft und die toleranteste Gesellschaft vermag nicht Millionen von Flüchtlingen pro Jahr zu integrieren. Ignoriert die Politik die Grenzen der Integration, drohen Staatskrisen, Ausschreitungen und Bürgerkriege. Die Antwort auf die aktuelle Einwanderungs- und islamistische Terrorwelle kann nur eine Politik der Stärke, der entschiedenen und selbstbewussten Verteidigung von Rechtsstaat, Demokratie, Religionsfreiheit, Marktwirtschaft und Menschenrechten sein. Von dieser Entschiedenheit und Stärke ist derzeit in Westeuropa aber wenig zu spüren.

Handelnde Leader statt lafernde Politiker

Kraftvolle Verteidigung unserer Werte

Dieser Angriff gilt nicht nur Paris und Frankreich, sondern der gesamten westlichen Welt und ihren zentralen Werten. Wir stehen an der Schwelle zu einem Dritten Weltkrieg ohne klare Fronten und mit einem kaum fassbaren Gegner. Derweil konferieren, parlieren, lavieren und beschwören unsere Schönwetter-Politiker weiterhin – auch in der Schweiz. Sie sind mit der aktuellen Krisensituation teilweise heillos überfordert, weil sie ihre Wahl häufig nicht ihren herausragenden Führungsqualitäten, sondern ihren breiten Ellenbogen, ihrer politischen Windschlüpfigkeit und ihrer grenzenlosen Kompromissfähigkeit zu verdanken haben. In der Krise sind jedoch Leaderfiguren gefragt, die nicht lafern, sondern handeln. In diesem Kontext gehört die unfähige und realitätsferne Vorsteherin des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, Simonetta Sommaruga, am 9. Dezember abgewählt.

Toleranz- und Kompromisskultur als Zeichen der Schwäche Die Flüchtlingskrise und die aktuelle IS-Terrorwelle in Paris sind die Brandbeschleuniger eines bereits seit langem schwelenden Kulturkampfes. Die demokratischen Gesellschaften und ihre Politiker agieren schwach, unentschlossen und zauderhaft. Sie suchen den Dialog, den Kompromiss und vor allem den Applaus bei der eigenen Bevölkerung. Sie übersehen dabei, dass die Massstäbe der eigenen Kultur und Zivilisation nicht für den Gegner gelten. Während in einer demokratischen Gesellschaft ein offerierter Kompro-

Wir müssen unsere Werte mit allen demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln kraftvoll verteidigen. Dazu gehört ein verschärftes – oder mindestens konsequent angewendetes und durchgesetztes – Asyl- und Migrationsrecht, das an Leib und Leben bedrohten Flüchtlingen weiterhin Asyl gewährt, aber Wirtschaftsflüchtlinge und Einwanderer aus sicheren Drittländern schnell und konsequent abweist. Wer als Immigrant die Regeln unseres Rechtsstaates missachtet, muss sofort ausgewiesen werden. Auch die monetären sozialstaatlichen Anreize sind auszuschalten, welche die Schweiz und andere Länder Europas zu Magneten für Flüchtlingsströme machen. Noch wichtiger aber ist eine Sicherheitspolitik, die diesen Namen wieder verdient.

Wenn weiter laviert und toleriert wird, sind die Opfer von Paris nur die Vorboten unserer Unterwerfung. Es sind genug Reden gehalten worden. Auch die Betroffenheitsbekundungen von muslimischen Verbänden reichen nicht mehr. Die Imame müssen in den Moscheen klare Zeichen setzen wie auch die Politiker in den Parlamenten. Wir brauchen eine Radikalisierung unserer Gesellschaft im Sinne einer wirklich wehrhaften Demokratie, die ihre Freiheitswerte wieder kraftvoll verteidigt. Das sind wir den Terroropfern und unseren Kindern schuldig. Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL

Gregor Biffiger, Präsident

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Verteilung

Redaktion

Verlag/Inserate

MOMA Swiss Media & Events GmbH, 044 870 20 30 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Marco Mordasini Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Alfons G. Florian, Thomas Landis, Diego Albertanti, Reto Müller, Otto Frei, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Reto Müller, Roger Schuler, Christian Murer, Patrick Holenstein

Eugen Wiederkehr AG, 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch

Grafik/Produktion RTK Medientechnik gewerbezeitung@rtk.ch

Die Umstände zwangen uns zum Handeln Im Birmensdorfer Brüelmattsaal traf sich der Limmattaler Gewerbeverband zu seiner ordentlichen 30. Delegiertenversammlung. Brisanter Höhepunkt des Abends war das Referat von Peter Regli, Divisionär a.D. und ehemaliger Chef des Schweizer Nachrichtendienstes. Er sprach zu den Risiken und Gefahren der nationalen und internationalen Sicherheit.

Grosses Interesse der Delegierten an den diesjährigen Sachgeschäften.

Text: Christian Murer Fotos: Patrick Holenstein

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt.

Druck/Papier Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Webseite www.gewerbezeitungen.ch

sei am 19. März 2015 erschienen und am 26. November werde die sechste Ausgabe in allen Haushalten im Limmattal verteilt.

«Ich darf Ihnen mitteilen, dass an der heutigen Delegiertenversammlung rund 110 Personen teilnehmen. Das ist sehr erfreulich», sagte der GVL-Präsident Gregor Biffiger in seiner Begrüssung an die Vertreter aus Politik und Wirtschaft, die Mitglieder und Ehrenmitglieder sowie die Sponsoren. Äusserst speditiv erledigte GVL-Präsident Biffiger anschliessend auch die sieben anstehenden Traktanden. Gewerbeverbandspräsident Gregor Biffiger (links) und Gemeindepräsident Birmensdorf, Werner Steiner.

Ehrenmitgliedschaft für Peter Rasi

Gemeindepräsident Aesch, Johann Jahn (links), und Unternehmer Christian Bochsler vom GV Urdorf.

Gewerbezeitung ins Leben gerufen Wehrhafte Demokratie statt Unterwerfung

Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

In seinem Jahresbericht streifte er nochmals die Probleme mit der Liegenschaft Grabenstrasse 9, wo der Verband Stockwerkeigentümer ist. «Rund um unsere Liegenschaft herum herrscht Anarchie. Regelmässig besteht ein gewaltiges Parkplatzchaos, und der Innenhof wird als wilde Abfalldeponie missbraucht», fasst Biffiger die prekäre Situation zusammen. Doch dann wendet er sich erfreulicheren oder mindestens gewerblich relevanteren Themen zu. «Seit mehreren Jahren herrscht zwischen der ‹Limmattaler Zeitung› und dem Limmattaler Gewerbe – diplomatisch ausgedrückt – etwas dicke Luft. Der Vorstand des Gewerbeverbandes Limmattal hatte nie im Sinn, eine eigene Zeitung zu lancieren. Aber die Umstände zwangen uns zum Handeln», so Gregor Biffiger. Gerade im richtigen Zeitpunkt hätten sich Eugen Wiederkehr, ein gebürtiger Dietiker, und der Dietiker Gewerbevereinspräsident Alfons Florian zu einem Gespräch über die allfällige Lancierung einer Dietiker Gewerbezeitung getroffen. «Alfons Florian brachte die Idee einer regionalen Gewerbezeitung in den GVL-Vorstand und stiess dort auf offene Ohren», sagte der Präsident. Der Rest sei Geschichte: Die erste Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung

Anschliessend verabschiedete Biffiger das abtretende Vorstandsmitglied Peter Rasi, ehemaliger Präsident des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch. Rasi wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Vorgängig wird Thomas Gössi per Akklamation zum neuen Vorstandsmitglied gewählt. Zudem ehrte Biffiger Revisor Roby Seiler. Zu Ehren kamen ebenso Natalie Kistler, Marco Mordasini und Eugen Wiederkehr für ihre Verdienste an der Limmattaler Gewerbezeitung. Turnusgemäss wird im kommenden Jahr die Sektion Dietikon die Delegiertenversammlung ausrichten.

Peter Rasi, ehemaliger GV-Präsident von Birmensdorf, wurde zum Ehrenmitglied ernannnt.

schon sagt, schaute Sardella zurück in die schöne, alte, beschauliche Zeit, als die ganze Familie mit viel Gepäck im Kofferraum und auf dem Gepäckträger in 17 Stunden nach Italien der Sonne entgegen fuhr. Er erzählte von seinen Kindheitserinnerungen, seinen traumatischen Militärerfahrungen und dass die heutigen Kommunikationsmittel nicht für alles taugen, was früher beispielsweise auf Papier gedruckt wurde. Viel Applaus gab es für seine Eigeninterpretation des «Schinkengipfeli», das gemäss Sardella durchaus auch als «Tschinggegipfeli» durchgehen könnte. Oder wenn das Dessert zu einem Gummihalstörtli mutiert. Sardella sorgte für viele Lachtränen und rundete die Delegiertenversammlung in Birmensdorf in bester Künstlermanier ab.

Stephan Bernet (links) und Beat Friederich vom Gewerbeverein Schlieren.

Kantonsrat André Bender (links) und Dietikons Stadtpräsident Otto Müller.

Ein Abend mit bleibenden Eindrücken Beim anschliessenden Abendessen wurden die Gäste mit einem gutbürgerlichen Essen, serviert von den Damen der Frauenriege Birmensdorf, verwöhnt. Auch der Damenturnverein setzte sich gekonnt in Szene und zeigte einen musikalischen Tanz-Showblock. Einen Frontalangriff auf die Bauchmuskeln erlebten die Anwesenden dann beim Auftritt von Sergio Sardella mit Auszügen aus seinem Programm «Nostalgia». Wie es das Wort

Vize-Präsident Gewerbeverein Birmensdorf, Thomas Gössi.

Nach der Delegiertenversammlung traf man sich zum gemeinsamen Nachtessen / Musikalische Unterhaltung mit dem Duo Noldi Schuler.


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Delegiertenversammlung Birmensdorf

Referat Regli

GVL-Jahresbericht 2015 Rückblick und Ausblick des Präsidenten Im vergangenen Vereinsjahr fanden vier Vorstandssitzungen zur Behandlung der laufenden Geschäfte statt. Schwerpunktthemen waren die kantonalen und eidgenössischen Wahlen sowie die Limmattaler Gewerbezeitung. Ich konnte allen acht Generalversammlungen unserer Sektionen beiwohnen und besuchte zudem die Generalversammlung des Handels- und Gewerbeverbandes Wettingen sowie die Generalversammlung des Gewerbevereins Würenlos. Daneben vertrat ich bis im vergangenen Frühjahr den Gewerbeverband Limmattal im Vorstand der Standortförderung Limmattal. Diese Funktion nimmt nun unser Vizepräsident Stefan Schmid wahr. Meine Tätigkeit im Vorstandsausschuss des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich ermöglicht eine direkte Einflussnahme unseres Verbandes auf die KGV-Geschäftspolitik. Nach wie vor wünsche ich mir eine grössere Präsenz einzelner Sektionen an Anlässen des Kantonalen Gewerbeverbandes, weil diese Anlässe – insbesondere auch die Präsidentenkonferenzen – wertvolle Gelegenheiten bieten, sich mit anderen Gewerbevertretern auszutauschen und aktuelle Informationen aus erster Hand zu erhalten. In der Liegenschaft Grabenstrasse 9 in Schlieren, wo wir Eigentümer einer Stockwerkeigentumseinheit mit über 200 m2 Bürofläche und einer Wertquote von 107/1000 sind, ist etwas Ruhe eingekehrt. Wir sind an der Vorbereitung der Liftsanierung, welche aufgrund behördlicher Auflagen 2016 in Angriff genommen werden muss. Im Anschluss daran sollen die Gebäudehülle und die allgemeinen Sanitäranlagen saniert werden. Im vergangenen Vereinsjahr haben wir präventiv wieder eine Hypothek von Fr. 100 000.– aufgenommen, um den Erneuerungsfonds weiter zu äufnen und die anstehenden Sanierungsarbeiten problemlos finanzieren zu können. Der Stockwerkeigentümer EIMF (European Islamic Media Forum) bekundet offensichtlich Mühe, die ordentlichen Stockwerkeigentümerbeiträge jeweils rechtzeitig beizubringen. Die Verwaltung musste ihn im laufenden Jahr bereits zweimal betreiben. Rund um unsere Liegenschaft herum herrscht Anarchie. Regelmässig besteht ein gewaltiges Parkplatzchaos, und der Innenhof wird als wilde Abfalldeponie missbraucht. Die Stadt Schlieren macht es sich nach wie vor sehr einfach, indem sie je nach Gesuchsteller einfach Bewilligungen im Multipack erteilt, um sich kurzfristig Ärger zu ersparen. Die Probleme sind aber ungelöst und werden die Behörden in Bälde wieder beschäftigen. Mittlerweile gehen die muslimischen Gemeinschaften gegenseitig aufeinander los und werfen sich gegenseitig Regelverstösse vor. Das kann ja noch heiter werden … Doch wenden wir uns erfreulicheren oder mindestens gewerblich relevanten Themen zu: Seit mehreren Jahren herrscht zwischen der «Limmattaler Zeitung» und dem Limmattaler Gewerbe – diplomatisch ausgedrückt – etwas dicke Luft. Der aktuelle Chefredaktor Jürg Krebs – dem ich vor einem Jahr in Anlehnung an Goethes Zauberlehrling noch maximal zwei Jahre in seinem Amt gab – wird Ende Jahr bereits in den Online-Bereich der «Aargauer Zeitung» (straf-?)versetzt. Es bleibt zu hoffen, dass seine Nachfolgerin Bettina HamiltonIrvine einen besseren Job macht. Schwierig ist das ja bei dieser Vorgabe nicht. Gute Vorbilder – wie den ehemaligen Chefredaktor Daniel Winter – gäbe es ja. Die grosse Lücke, die Jürg Krebs im Limmattal hinterlässt, wird ihn voll ersetzen. Gemäss neuesten WEMF-Zahlen hat die «Limmattaler Zeitung» in einem halben Jahr rund 300 Abonnenten verloren; das

entspricht 3,4 % des Abonnementbestandes. Verwunderlich ist das nicht, ist doch der Regionalteil mittlerweile auf magere zwei Seiten geschrumpft (inkl. Inserate). Der Vorstand des Gewerbeverbandes Limmattal hatte nie im Sinn, eine eigene Zeitung zu lancieren. Aber die Umstände zwangen uns zum Handeln, nachdem der aktuelle Chefredaktor der «Limmattaler Zeitung» gegenüber Dritten in einer Mail überdeutlich zu verstehen gegeben hatte, dass gewerbliche Anlässe (wie z. B. die letztjährige Delegiertenversammlung) nicht berichterstattungswürdig seien und den Leser kaum interessieren würden. Gerade im richtigen Zeitpunkt trafen sich Eugen Wiederkehr, ein gebürtiger Dietiker, und der Dietiker Gewerbevereinspräsident Alfons Florian zu einem Gespräch über die allfällige Lancierung einer Dietiker Gewerbezeitung. Alfons Florian brachte die Idee einer regionalen Gewerbezeitung in den GVL-Vorstand und stiess dort auf offene Ohren. Der Rest ist Geschichte: Die erste Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung erschien am 19. März 2015 und am 26. November wird die 6. Ausgabe erscheinen. Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten herzlich für ihr grosses Engagement bei diesem Projekt danken, allen voran dem Verleger Eugen Wiederkehr, der die vollen finanziellen Risiken trägt, dem Redaktionsteam unter Leitung von Marco Mordasini und der Grafikverantwortlichen Natalie Kistler, die alle mit viel Einsatz und Herzblut zum guten Gelingen beigetragen haben. Ich werde am Schluss der Delegiertenversammlung darauf zurückkommen. Danken möchte ich aber auch den Präsidenten und Vorständen der lokalen Gewerbevereine, welche die Idee einer gemeinsamen Zeitung solidarisch mitgetragen haben. Zu grossem Dank verpflichtet ist der Gewerbeverband Limmattal aber auch gegenüber den zahlreichen gewerblichen und anderen Inserenten, welche unser Projekt von allem Anfang an finanziell getragen haben. Ich bin überzeugt davon, dass sie in der Limmattaler Gewerbezeitung eine ideale und preiswerte Werbeplattform gefunden haben. Es hat Sinn, die Ausgabenzahl pro Kalenderjahr schrittweise auf 8 bis 11 Ausgaben zu erhöhen. Wenn die Zeitung im Endausbau rund 11x im Jahr (exkl. Juli oder August) und grundsätzlich immer am selben Tag (z. B. am ersten Donnerstag im Monat) erscheinen würde, gäbe das Redaktion, Verlag und Grafik einen sauberen Rhythmus und wäre auch für Inserenten und Leserschaft optimal. Eines steht fest: Gäbe es die Limmattaler Gewerbezeitung nicht, müsste man sie erfinden! Ein Highlight des vergangenen Vereinsjahres war wiederum das 4. Limmattaler Gewerbler-Oktoberfest vom 1. Oktober 2015 im Rahmen des Limmattaler WiesnGaudi in Schlieren. Das Festzelt mit einem Fassungsvermögen von 500 Personen gehörte für einen Abend den Limmattaler Gewerblern und ihren zahlreichen Gästen. Es herrschte eine Superstimmung im Festzelt! Ein herzliches Dankeschön geht erneut an den innovativen Hauptpromotor Stephan Bernet, Restaurant Maori in Schlieren, der übrigens vorgestern mit seiner Crew den zweiten Rang im Best of Swiss Gastro 2016 in der Kategorie «International» erzielte. Der Vorstand des Gewerbeverbandes Limmattal gratuliert herzlich zu diesem Erfolg. Nachdem wir anlässlich der letztjährigen Delegiertenversammlung drei Limmattaler Goldmedaillengewinnerinnen bei den nationalen Berufsmeisterschaften SwissSkills ehren durften, können wir leider für dieses Jahr keine entsprechenden Erfolge vermelden. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir nächstes Jahr wieder Grund zum Feiern haben werden. Wie bereits an der letzten Delegiertenversammlung gemeldet, sollen die Sektionen innerhalb von maximal zwei Jahren um 10% wachsen. Ein ambitiöses Ziel, dessen

Erreichung aber mit einer persönlichen Mitgliederwerbung durch die jeweiligen Vorstände und mit Unterstützung durch die Limmattaler Gewerbezeitung absolut machbar ist. Jedes Neumitglied erhält ja eine Gratis-Viertelseite in unserer Zeitung, was für sich allein schon einen Beitrittsgrund darstellt. Wenn etwas politisch massiv aus dem Ruder läuft, muss man die Akteure dann und wann notfalls ins Scheinwerferlicht zerren, um Handlungsdruck zu erzeugen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt. Ich bin heilfroh, dass wir damit in Zukunft nicht mehr die präsidialen Jahresberichte über Gebühr belasten müssen, sondern via Limmattaler Gewerbezeitung laufend überschüssigen Dampf ablassen oder bürger- und wirtschaftsfreundliches Handeln loben dürfen. Die jüngsten kantonalen und eidgenössischen Wahlen sind aus gewerblicher Sicht erfreulich verlaufen. Allerdings nützen faktische Mehrheiten nichts, wenn man sie aufgrund parteipolitischer Scheuklappen nicht nutzt oder Abstimmungen wegen unnötiger Ratsabsenzen oder Stimmenthaltungen verloren gehen. Wer sich in ein Amt wählen lässt, schuldet seinen Wählern seine volle Stimme! Einmal mehr darf ich dem Industrieund Handelsverein Dietikon, der Wirtschaftskammer Schlieren und dem IDH Spreitenbach herzlich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den verschiedensten wirtschaftlichen und politischen Belangen danken. Der regelmässige präsidiale Austausch anlässlich von Arbeits-Lunches ist sehr wertvoll für gemeinsame Aktionen und Medienmitteilungen, in denen die Limmattaler Wirtschaft mit einer Stimme spricht. Abschliessend darf ich meinen Vorstandskollegen Diego Albertanti, Alfons Florian, Otto Frei, Thomas Landis, den beiden Reto Müller, Richard Nydegger, Peter Rasi, Stefan Schmid und Sascha Städeli herzlich für ihr grosses gewerbliches Engagement und ihre gute Zusammenarbeit im GVL-Vorstand danken. Zudem danke ich Alfons Florian, REBEX AG, für die jährliche ehrenamtliche Erstellung der GVL-Steuererklärung, und meiner Frau Gaby, die Jahr für Jahr völlig selbständig GVL-Sekretariat und -Buchhaltung führt.

Dunkle Wolken am Himmel von Europa «In diesem Jahrhundert steht die Selbstbehauptung der europäischen Zivilisation auf dem Spiel», zitierte Peter Regli, ehemaliger Nachrichtenchef der Schweizer Armee und General a.D., den vor drei Wochen verstorbenen deutschen Altkanzler Helmut Schmidt. während Vladimir Putin ungehindert die Halbinsel Krim annektieren konnte. Oder wie bereits im 15. Jahrhundert, als im Osmanischen Reich ein gewisser Sultan Selim I. für Angst und Schrecken unter der Bevölkerung sorgte, wie Peter Regli weiter ausführte.

Krebsgeschwür Mittlerer Osten

Peter Regli Text: Marco Mordasini

Nach den verheerenden Bombenanschlägen von Paris vor zwei Wochen bekommt dieser Satz eine ganz neue Qualität. Und so trifft Regli mehr als nur ins Schwarze, wenn er sagt: «Die Welt ist ein Pulverfass, die Lunte brennt.» Auf der einen Seite nimmt die Angst und die Unsicherheit, auch bei uns in der Schweiz, massiv zu, doch gerade Angst sei ein schlechter Ratgeber, betonte Regli weiter. Deshalb müssen die drei Werte: Sicherheit, Freiheit und Selbstverantwortung wieder ein viel grösseres Gewicht bekommen, als im Moment.

Politiker ratlos In der Politik weiss sogar manchmal die linke Hand nicht, was die rechte tue. Und da darf man sich nicht wundern, wenn hochgradig Kriminelle beinahe ein leichtes Spiel haben, Europa in Angst und Schrecken zu versetzen. Das Massaker in Paris mit weit über hundert Todesopfern ist das beste Beispiel. Und auch so hat die Aussage von Regli, dass in Europa wieder Krieg herrsche, absolute Richtigkeit. Auch wenn in den letzten siebzig Jahren in Westeuropa keine kriegerischen Auseinandersetzungen geführt wurden, haben terroristische Anschläge die gleiche Qualität. So stehe der Westen schachmatt,

Selbst wenn der Iran keine Atombombe besitzt und dank der Einigung mit dem Westen nun auch mit der Aufhebung der Sanktionen rechnen darf, hat sich währenddessen still und leise eine noch viel grössere Gefahr gebildet: der Islamische Staat mit seinem Anführer Kalif Ibrahim. Und wozu dieser Schlächter im Stande ist, haben die Bilder von Paris eindeutig gezeigt. Die umliegenden Länder, auch Staaten in Europa, sind mit Metastasen infiziert. Denn niemand weiss so wirklich ganz genau, wo sich die sogenannten Schläfer heute versteckt halten. Nur so viel: Zuschlagen können sie jederzeit und überall.

Werte stehen nicht zur Disposition In den Augen des Islamischen Staates und der Terrororganisation Al Qaida sind alle Europäer Ungläubige. Mit Sicherheit würde es wenig Sinn haben, jetzt einen Krieg vom Zaun zu reissen. Vielmehr darf die Welt keine Toleranz für Intoleranz zeigen. «Die Lage ist sehr ernst. Wenn es so weiter geht, gerät Europa aus den Fugen», erklärt Regli weiter. Und wenn der Heilige Vater, Papst Franziskus, kürzlich während seiner Reise nach Kroatien von einer Art Dritten Weltkrieg sprach – spätestens dann sollte klar sein, dass die Lage sehr ernst ist, wie dies auch Peter Regli zum Abschluss seines Vortrages an der Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal deutlich sagte.

Sie wissen es: Ich bin selten um eine Antwort zu einem politisch oder wirtschaftlich heissen Eisen verlegen. Aber heute schweige ich, weil wir mit dem ehemaligen Chef des schweizerischen Nachrichtendienstes, Peter Regli, einen profunden Kenner der aktuellen geopolitischen Entwicklungen unter uns haben, der genügend zu Wort kommen soll. Ich schliesse mit einem Zitat des vorgestern leider verstorbenen ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, den ich trotz unterschiedlicher politischer Gesinnung seit meiner Jugend als echten Staatsmann verehre: «In diesem Jahrhundert steht die Selbstbehauptung der europäischen Zivilisation auf dem Spiel.» Gregor Biffiger, Präsident

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Kopf des Monats – SVP Nationalrat Andreas Glarner

Ein Dietiker lernt Bern das Fürchten Vor 17 Jahren wurde Andreas Glarner Gemeinderat in Oberwil-Lieli, sieben Jahre später übernahm er das Präsidium und sitzt seit 2001 im Grossen Rat des Kantons Aargau. Von 2006 bis 2015 war er Präsident der SVP Grossratsfraktion Aargau. Vor wenigen Wochen wurde Andreas Glarner mit einem hervorragenden Resultat als Nationalrat nach Bern gewählt. Andreas Glarner ist unser Kopf des Monats.

dem Ruder. Und dies, obwohl der Höhepunkt des Flüchtlingsstroms noch längst nicht erreicht ist. Ich glaube, dass Angela Merkel ihre Aussage mittlerweile bereut.

Andreas Glarner Text: Gregor Biffiger und Marco Mordasini Bild: Patrick Holenstein

Nationalrat zu werden, war nicht das primäre Lebensziel von Andreas Glarner und so startete er seine Kampagne im Frühsommer 2015 auch relativ spät. «Als 1. Ersatz gewählt zu werden, wäre für mich auch ein Erfolg gewesen», sagt der Unternehmer aus Oberwil-Lieli. Rund 60 000 Franken hat Glarner für seine Kandidatur aufgewendet. Rückblickend sagt Glarner, dass es nicht einfach sei, Nationalrat zu werden, denn für ihn sei es widerlich, an jeder Veranstaltung aufzutauchen, um für sich selbst die Werbetrommel zu rühren. Ausgerechnet das Zweite Deutsche Fernsehen hat dann allerdings seine Kampagne so richtig lanciert, nachdem Andreas Glarner in einem Interview sagte: «Die Flüchtlinge sollten an der Grenze zu Europa umkehren.» Ein Wahlplakat hat der in Dietikon aufgewachsene Glarner zwar kreiert, aufgehängt wurde es bis heute jedoch nie. Denn in den Augen von Andreas Glarner haben die Medien seinen Wahlkampf gemacht. Trotz Nationalratsmandat bleibt Andreas Glarner bis Ende 2017 Gemeinderatspräsident von Oberwil-Lieli.

Haben Sie in der Politik auch schon einmal eine Aussage gemacht, die sich später zum Bumerang entwickelte? Glarner: Ja, das ist mir auch schon passiert. Allerdings nur auf Gemeindestufe und da fallen die Kosten nicht so hoch aus wie im Beispiel mit Deutschland. Muss man als Politiker seine Äusserungen heute nicht genauestens überlegen, wenn man weiss, dass mit den sozialen Netzwerken rasend schnell ein Flächenfeuer entstehen kann? Glarner: Ich versuche, meine Aussage vorher gut zu überlegen. Allerdings besteht zwischen meiner Person und Angela Merkel doch ein ziemlich grosser Unterschied. Ich bin offen und direkt und erlaube mir zu sagen, was ich denke. Mit einer Prise Diplomatie, doch sehr deutlich in der Art. Wenn eine Aussage wahr ist und weh tut, kann man mir nichts anhaben. Ich muss mich vorsehen, denn die Medien können gnadenlos sein. Denken Sie nur an das Victory-Zeichen von Ex-Deutsche-BankChef Josef Ackermann und seine Folgen.

top ist, während man auf Stufe Bundesbern von einem Haifischbecken sprechen muss. Das ist eine ganz andere Welt mit vielen Gegenspielern, den Medien, den Lobbyisten, der Verwaltung – da arbeiten viele gegen einen. Wenn man sich in die Dossiers einliest, hat man die Lufthoheit, dass man etwas bewirken kann. Es ist ein grosses und altbekanntes Problem, dass viele Nationalräte die Vorlagen nicht oder nur ungenügend studieren. Warum liest ein Politiker die Vorlagen nicht oder bereitet sich auf ein Sachgeschäft nicht seriös genug vor? Glarner: Viele Politiker vergeuden wertvolle Zeit mit Wandelhallengesprächen oder treiben sich an Apéros herum. Eigentlich sollte man am Eingang zum Nationalratssaal eine Alkoholkontrolle einführen. Die Resultate könnten ganz spannend ausfallen. Sie wissen ja, man darf mit mehr als 0,5 Promille kein Auto lenken. Sollte man mit mehr als diesem Grenzwert jedoch noch Politik machen dürfen? Die SVP hat bei den letzten Nationalratswahlen 11 Sitze zulegen können. Reicht das, um in Bundesbern wirklich tragfähige Veränderungen herbeizuführen? Glarner: Es braucht auf alle Fälle eine

Was erwartet der Bürger Andreas Glarner vom Nationalrat Andreas Glarner? Glarner: Die wichtigste Aufgabe eines Parlamentariers ist die Oberaufsicht von Regierung und Verwaltung. Erst dann kommt die Aufgabe von Gesetzen ausarbeiten. Wenn man die Oberaufsicht wahrnehmen würde, hielte man bereits die Verwaltung in Schach und auch die Regierung zu einem gewissen Teil. Der Verwaltungsapparat ist zudem der grösste Kostenfaktor im Budget der Schweiz, also kann es nicht schaden, dort etwas genauer hinzusehen. Alt Bundesrat Blocher zum Beispiel hat die Kosten um 23 Prozent gesenkt, ohne dabei Leistung abzubauen. Aber dennoch: Keine Frage, es gibt in Bern viel aufzuräumen. Was möchten Sie als Erstes in Bern verändern? Glarner: In erster Linie möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Entscheide, die das Volk getroffen hat, auch umgesetzt werden. Dazu gehört die Masseneinwanderung, das Asylchaos in den Griff bekommen, denn damit lässt sich ganz schnell ganz viel Geld einsparen. Die Schweiz darf keine ausländischen Richter bekommen. Ebenso darf die Schweiz nicht auf eine Grösse von 10 Millionen Einwohnern anwachsen. Den Moloch Bern besser in den Griff be-

Kann es nicht ein falsches Bild erzeugen, wenn man mit seinen politischen Gegnern trotzdem am gleichen Tisch sitzt? Glarner: Das Schlimmste, was einem Politiker passieren kann ist, dass er seine Glaubwürdigkeit verliert. Ein Politiker muss zu dem stehen, was er sagt. Das ist das grösste Kapital eines Politikers. Ich selbst polarisiere in vielen Dingen, bleibe aber meiner Meinung stets treu. Man muss bereit sein, alles zu geben, seine Gegner auszubooten, aber man kann dennoch miteinander am gleichen Tisch essen. Der Bürger würde meiner Meinung nach mehr verlieren, wenn man nur pfleglich miteinander umgehen würde. Zurück zu Cedric Wermuth: Seine Politik werde ich bis aufs Blut bekämpfen, aber man kann dennoch nachher am gleichen Tisch sitzen und sich über die schönen Dinge des Lebens erfreuen. Haben Sie schon einen Fahrplan für Ihre ersten Amtshandlungen in Bern? Glarner: Die Oberaufsicht, ganz klar. Natürlich hängt es davon ab, in welche Kommission ich gewählt werde. Im staatspolitischen Bereich ist es dann eher die Asylfrage. Am meisten fürs Volk machen kann man, in dem man den Moloch Staat zurückbindet, dass nicht die Bürokratie

Andreas Glarner ist unser Kopf des Monats: Andreas Glarner, sie sind als exzellenter Kenner der Flüchtlingsszene bekannt. Warum blieb die Schweiz bislang mehr oder weniger verschont? Andreas Glarner: In erster Linie, weil die Staatsfrau in Deutschland gesagt hat: «Kommet und vermehret euch.» Eine heute sehr ungeschickte Formulierung, wie es sich in den letzten Tagen deutlich gezeigt hat. Wenn man am Bahnhof frenetisch bejubelt und empfangen wird, hat dies eine unglaubliche Sorgwirkung zur Folge. Man weiss, dass weltweit etwa 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind – davon etwa 10 Millionen auf dem Weg nach Europa. Die heutigen Folgen hat die deutsche Regierung absolut nicht begriffen. Muss sich die Schweiz nun besser auf Flüchtlingsströme vorbereiten, falls die umliegenden Staaten ihre Grenzen dicht machen? Glarner: Das hätte man schon längst tun sollen. Spätestens dann, als man die Bilder gesehen hat, wie in Deutschland und Österreich die Grenzposten überrannt worden sind. Heute könnte es nun leider schon fast zu spät sein. Wertvolle Zeit ist so ungenutzt verstrichen. Haben Sie eine Erklärung, weshalb die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel diese Willkommenskultur ausgerufen hat? Glarner: Man kann es fast nur mit ihrem früheren Lebenshintergrund in der damaligen DDR zu erklären versuchen. Eine falsche Aussage, vielleicht auch auf die falschen Berater gesetzt, und nun kann sie nicht mehr aus dieser Sackgasse heraus. Was Merkel angerichtet hat, lässt sich nicht mehr korrigieren. In Deutschland läuft es ja in vielen Bereichen komplett aus

SVP-Nationalrat Andreas Glarner im Gespräch mit GVL-Präsident Gregor Biffiger und Chefredaktor Marco Mordasini.

Wenn Sie als frischgewählter Nationalrat nach Bern blicken, sind Sie zufrieden, wie im Parlament gearbeitet wird? Glarner: Nein, überhaupt nicht! Als Gemeindepräsident von Oberwil-Lieli mussten wir leider sehr viele Fehler, die in Bern gemacht wurden, ausbügeln. Zum Beispiel die ganze Angelegenheit um die KESB. Früher wurden solche Fälle im Gemeinderat entschieden. In der Botschaft wurde mitgeteilt, dass eine KESB notwendig sei, da die Personen im Gemeinderat keine Juristen wären. Gott sei Dank waren das damals ganz normale Ich-wie-Du-Menschen, die einen gesunden Menschenverstand hatten. Auch das neue Raumplanungsgesetz, wo man sich nicht im Geringsten über die Konsequenzen bewusst ist. Vielfach stellt man fest, dass zahlreiche Parlamentarier die Unterlagen nicht oder nur halbwegs lesen oder gar verstehen. Werttechnisch gesehen haben Sie als Nationalrat einen Wert von 0,5 Prozent. Glauben Sie dennoch, in Bern, auch mit Unterstützung Ihrer Fraktion, etwas bewegen zu können? Glarner: Im Aargau im Grossen Rat war mein Wert übrigens 0,7 Prozent. Ich sage auch heute noch, dass die Behörde wie der Grossrat im Kanton Aargau ein Bio-

bürgerliche Mehrheit zusammen mit der FDP und vielleicht auch mal mit einer Stimme aus dem Lager der CVP. Was die FDP und CVP verspricht, werden sie nicht immer halten, und das ist das grosse Elend. Es gibt leider Politiker, die genau das Gegenteil stimmen von dem, was sie versprochen haben. Wenn man dann einen Abweichler zum Beispiel mit einem Inserat blossstellt, kann das schon eine reinigende Wirkung nach sich ziehen. Dann stimmt es also doch, dass sich Politiker nur während der Wahlkampfphase nicht nur von ihren besten, sondern vielleicht auch noch von ihrer ehrlichen Seite zeigen? Glarner: Heute gibt es zum Glück Tools, die aufzeigen, welcher Politiker die Meinung des einzelnen Bürgers vertritt. Die Frage, ob jener Politiker in Bern auch so abstimmt, bleibt immer noch dahingestellt. Kann ein Politiker der Verantwortung seiner Wählerschaft heute noch gerecht werden? Im weitesten Sinne ist ja das Volk der Arbeitgeber jedes einzelnen Nationalrates. Glarner: Ich muss zuerst ein paar Tage im Amt sein, um feststellen zu können, welche und wie viele Mechanismen falsch laufen.

kommen. Ich habe vor meiner Aufgabe als Nationalrat grossen Respekt. Sie ist vergleichbar mit einem 50-Kilo-Zementsack, den man in den 10. Stock hinauftragen muss. Schon jetzt spüre ich, dass die Erwartungshaltung gross ist. Ich wachse am Widerstand, das macht mich stark. Politiker aus anderen Lagern finden sich grundsätzlich nicht unbedingt nett. Sollte aber der Respekt unter Politikern nicht mehr gewahrt werden? Sie erinnern sich bestimmt an den TV-Auftritt von SP-Mann Cedric Wermuth und SVPNationalrat Luzi Stamm. Glarner: Nun, Cedric Wermuth ist ein Klassenkämpfer, der die Schweiz um jeden Preis in die Europäische Union bringen will. Er hängt nach wie vor am Modell vom real existierenden Sozialismus nach. Bei allen politischen Differenzen verstehen wir uns jedoch gut und können auch mal ein Bier zusammen trinken und über andere Themen diskutieren. Ich erinnere mich noch gut an ein Podiumsgespräch in Wohlen zum Thema Islam, welches sehr kontrovers geführt wurde. Anschliessend sind wir alle gemeinsam etwas trinken gegangen. Eine Schulklasse hat uns dabei gesehen und war der Meinung, dass die ganze Diskussion auf dem Podium eine Täuschung gewesen wäre.

überhand nimmt. Der Bürger und auch der Kleinunternehmer darf nicht länger gegängelt werden. Wenn man dem Staat das Geld wegnimmt, muss er automatisch schauen, wie er sparen kann. Welche Ausgabenposition im Budget der Schweiz ist Ihnen ein Dorn im Auge? Glarner: In der Entwicklungshilfe gibt die Schweiz jährlich 3 Milliarden Franken aus. Und man weiss grundsätzlich, dass diese Gelder alle verpuffen und nichts bringen. Auch im Asylwesen bin ich der Meinung, dass man das Geld vor Ort einsetzen müsste. Das würde dazu führen, dass die Menschen nicht in halsbrecherischer Manier mit Booten flüchten müssten, sondern an sicheren Orten leben könnten, bis sich die Lage in ihrer Heimat wieder verbessert hat. Wenn Sie syrischer Staatsbürger wären und jeden Tag unter Todesangst leben müssten: Würden Sie dann nicht die Gelegenheit nutzen mit einer Flucht in ein sicheres Land zu gelangen? Glarner: Aus der Sicht der Flüchtlinge ist ein solcher Entscheid sicherlich nachvollziehbar. Aber die Schweiz kann kein Auffangbecken für die vielen Millionen Menschen sein, die aktuell auf der Flucht sind.


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Kopf des Monats – SVP Nationalrat Andreas Glarner

Ich bin überzeugt: Wenn die Situation so weiter geht, wird Europa daran verarmen. Und wenn es uns nicht mehr gut geht, dann wird es auch diesen Menschen bei uns nicht mehr gut gehen. Das Ziel muss sein, diesen Menschen vor Ort zu helfen. Thema Lobbyismus – was halten Sie davon? Wie wichtig sind diese Meinungsmacher? Glarner: Nun, das sind sogenannte Spindoctors. Das sind Leute, die über Dritte in der Politik eingreifen und Einfluss nehmen wollen, was gar nicht nötig ist. Meistens werden Politiker dafür missbraucht, die in den Sachgeschäften nicht oder zu wenig gut eingelesen und vorbereitet sind. Es werden bekanntlich ja auch Vorstösse eingereicht, die diese Politiker nicht einmal selbst verfasst haben. Kürzlich konnte ein FDP-Vertreter nicht einmal sagen, wer seinen eigenen Vorstoss verfasst hat. So etwas geht gar nicht. Das ist übel, das muss bekämpft werden. Als Nationalrat hat man zwei Zutrittskarten für das Bundeshaus zur Verfügung. Wem wollen Sie Ihre Zutrittskarten geben? Glarner: Ich habe den einen Badges Christoph Mörgeli versprochen. Doch mittlerweile weiss man, dass er als ehemaliger Nationalrat nach wie vor freien Zugang zum Bundeshaus hat und somit nicht auf diese Zutrittskarte angewiesen ist. Meine Assistentin im Geschäft wird sicherlich einen solchen bekommen, damit sie mich falls nötig unkompliziert erreichen kann. Auf jeden Fall werde ich meine Zutrittskarte sicherlich keinem Lobbyisten zur

Verfügung stellen. Bevor ich richtig in Bern gestartet bin, haben mich solche Meinungsbildner übrigens schon kontaktiert! Gibt es in Bundesbern auch etwas, was Ihrer Meinung nach gut gemacht wird? Glarner: Bei dieser Regierung ist es im Moment bei allen sieben Bundesräten echt schwierig, gute Ansätze zu finden. Auch bei Ueli Maurer selbstverständlich. Die Armee ist nicht mehr einsatzfähig. Bürozeiten bestimmen die Einsatzfähigkeit unserer Luftwaffe. Die Landesverteidigung ist obsolet, obwohl die Wehrbereitschaft in der Verfassung verankert ist. Wir könnten nicht einmal einen allfälligen Flüchtlingsansturm bewältigen. Die Energiestrategie führt dazu, dass die Schweiz an die Wand gefahren wird, weil wir den dafür notwendigen Strom gar nicht mehr haben. Die Flüchtlingsproblematik läuft völlig aus dem Ruder. Auch das Gesundheitswesen ist kränker denn je. Man kann nehmen, was man will, überall läuft es falsch.

Profitieren Sie als Nationalrat mit den Sachthemen, dass Sie im Limmattal aufgewachsen sind? Glarner: Die Jugend und das Elternhaus prägen jeden Menschen, keine Frage. In Dietikon wo ich auch meine Ausbildung absolviert habe, sind die Brennpunkte nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Und ich bin auch nicht mit dem goldenen Löffel auf die Welt gekommen – ganz im Gegenteil. Meine Lebenserfahrung als gebürtiger Bergler – ich bin in Glarus geboren – wird mir sicherlich helfen.

Wird Ihre erfolgreiche Firma unter Ihrem Nationalratsmandat nicht leiden? Glarner: Nein, das glaube ich nicht. Ich habe hervorragende Mitarbeiter und bin auch schon heute nicht sehr oft im Betrieb anzutreffen. Ich habe auch festgestellt, dass wenn die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Position arbeiten, meine Abwesenheit keinen merklichen Nachteil darstellt. Ich arbeite aktuell rund 15 Prozent für mein eigenes Unternehmen. Die restliche Zeit bin ich als Gemeindepräsident, Grossrat und Fraktionschef absorbiert. Als

Nationalrat wird meine Präsenz in meiner Firma wahrscheinlich noch etwas weniger sein als bisher.

SVP-Nationalrat Andreas Glarner auf dem Dach seines Firmengebäudes.

Dann ist es aber mutig, wenn Sie sich genau jetzt in den Nationalrat wählen lassen. Glarner: Ich wachse mit den Aufgaben. Wenn alle resignieren und der Meinung sind, dass etwas nicht geht, bin ich der Meinung, dass man es erst einmal versuchen muss, bevor man das berühmte Handtuch wirft. Ich habe grossen Respekt vor der Aufgabe als Nationalrat. Die Erwartungen der Wähler sind fast ungebührlich gross. Ich bin der Meinung, dass man mit harter Arbeit viel erreichen kann.

Rückblick NR/SR Wahlen

Solide Ausgangslage für wirtschaftsfreundliche Politik Der Kantonale Gewerbeverband Zürich hat sich bei den eidgenössischen Wahlen das Ziel gesetzt, die bürgerlichen Kräfte in der Zürcher Deputation in Bern zu stärken. Zudem wollte er die gewerbefreundliche Stimme des Kantons Zürich fördern. Beide Ziele hat er mehrheitlich erreicht. Gute Resultate im Kanton Zürich Zufrieden ist der KGV auch mit den Resultaten der bürgerlichen Kräfte im Kanton Zürich. Die Sitzgewinne von SVP und FDP stärken die bürgerliche Stimme des Kantons Zürich trotz überraschendem Sitzgewinn der SP. Der KGV gratuliert den gewählten gewerblichen Kandidaten und ist erfreut über ihr gutes Abschneiden: Von 14 KGV-Topkandidaten wurden acht gewählt. Bei der FDP konnten sich KGV-Spitzenkandidat und sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler sowie der KGV-Topkandidat Martin Farner die beiden ersten Ersatzplätze ergattern. Mit KGV-Topkandidat Bruno Walliser und dem KGV-Kandidat Mauro Tuena wird die SVP-Delegation durch zusätzliche Gewerbepolitiker verstärkt. Zudem legten die gewerblichen CVPler ein solides Fundament für Wahlen in vier Jahren: Mit Josef Wiederkehr, Nicole Barandun, Philipp Kutter und weiteren KGV-Kandidaten

stehen aussichtsreiche «Gewerbler» in den ersten Reihen für die Sitze der beiden Bisherigen.

gibt dem Gewerbe und den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kanton Zürich eine bedeutende und mitentscheidende Stimme in staatspolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen. Die KGV analysiert Wahlergebnis lokalen und regionalen Gewerbevereine Der KGV wird in den nächsten Tagen die und Berufsverbände delegieren Aufgaben Resultate sämtlicher gewerblicher Kandian die Dachorganisation KGV mit dem Ziel, daten und seine eigenen Aktivitäten im die eigenen Ressourcen besser einzusetWahlkampf analysieren. Auch wird er die zen und den Nutzen für die angeschlosAusgangslage bei den Ständeratswahlen senen Mitglieder nachhaltig zu mehren. zusammen mit den Zürcher WirtschaftsAls Drehscheibe zwischen Wirtschaft und verbänden und Parteien beurteilen und Politik setzt sich der KGV für gute wirtzu einem späteren Zeitpunkt Stellung Der KGV fasst rund 18 000 Mitglieder der schaftliche Rahmenbedingungen für das beziehen. Überbauung Hofwies - Kat.Nr. 1547 - Dorfstrasse - 8904 Aes Projekt: örtlichen und regionalen Gewerbevereine Gewerbe im Kanton ein. und Berufsverbände zu einer starken Interessengemeinschaft zusammen. Diese Bauherr Baukonsortium Hofwies c/o Gössibau AG - Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil sind in 11 Bezirksgewerbeverbänden, 108 Architekt: örtlichen Gewerbevereinen GössiArchitekten & Partner sowie in 69 Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil - Tel. 044 747 47 17 - Fax 044 747 47 18 - info@goessiarchitekten.ch regionalen und kantonalen BerufsverStrassenbezeichnung: C: Dorfstr. 24, BG A: Dorfstr.Ilgenstrasse 26a, MFH B: Dorfstr. MFHZürich E: Dorfstr. 28, MFH D: Dorfstr. 30, 22 26b, | 8032 bänden organisiert.MFH Dieser ZusammenMFH F: Dorfstr. 32, EFH3: Dorfstr. 34, DEFH2: Dorfstr. 36, DEFH1: Dorfstr. 38 schluss einer grossen Anzahl Klein- und Tel. 043 288 33 61 | Fax. 043 288 33 60 Mittelbetriebe zu einer Dachorganisation info@kgv.ch | www.kgv.ch Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) ist die Dachorganisation der KMU im Kanton Zürich. Er bildet die Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Politik und unterstützt die angeschlossenen Organisationen und deren Mitglieder überall dort, wo diese bestimmte Leistungen und die Vertretung und Durchsetzung ihrer Interessen nicht selbst erbringen können. Zudem ergänzt der KGV die Leistungen der örtlichen und lokalen Gewerbevereine und Berufsverbände.

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Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) ist erfreut über das sehr gute Abschneiden der bürgerlichen Kräfte bei den Wahlen. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat damit klar zum Ausdruck gebracht, dass sie in den kommenden vier Jahren mehr bürgerliche Akzente in der nationalen Politik erwartet. Mit den Sitzgewinnen von SVP und FDP ist die Ausgangslage dafür sehr gut. Auch sind die für den KGV zu radikalen Eingriffe in die Wirtschaft zugunsten von Umweltthemen (insbesondere Energiestrategie 2050) und der Sozialpolitik (insbesondere Ausbau der AHV) dadurch vom Tisch. Der KGV erwartet von beiden Parteien, die neu zusammen fast die Hälfte der Sitze im Nationalrat halten, eine lösungsorientierte Zusammenarbeit. Dazu sind sie angehalten, ihre Gemeinsamkeiten für eine gewerbefreundliche Wirtschafts- und Sozialpolitik auszuloten und zusammen mit ihren politischen Partnern aus der Mitte konsequent zu verfolgen.


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Ratgeber Recht

Die erbrechtlichen Klagen

Klagen vor Gericht

Mit dem Anfall einer Erbschaft prallen die gegensätzlichen Interessen der einzelnen Erben aufei- Wie bereits dargestellt, erhält ein Kläger nach einer erfolglosen nander. Jahrelang unterdrückte persönliche Konflikte entladen sich urplötzlich und stehen einer Schlichtungsverhandlung eine Klagebewilligung, welche ihm fairen und förderlichen Nachlassteilung oft im Weg. erlaubt, seine Klage binnen dreier Monate beim zuständigen Bezirksgericht einzureichen. Selbstverständlich können die Parteien Um es gleich vorwegzunehmen: Für eine testamentarisch verfügt haben, dass sein hinzu, dass sich im Prozessfall die Gedetaillierte Abhandlung über die vorhan- gesamtes Vermögen bloss an eines seiner richtskosten nach der Höhe des Streit- weiterhin versuchen, eine Lösung aussergerichtlich zu erreichen. denen prozessualen Instrumente fehlt hier schlicht der Platz. Die folgenden Ausführungen beschränken sich deshalb auf die beispielhafte Schilderung der am häufigsten anzutreffenden Problemstellungen.

Kinder geht und die anderen Kinder nichts erhalten sollen. In diesem Fall hätte er seine Verfügungsbefugnis überschritten, weil der Pflichtteilsschutz der übrigen Kinder nicht berücksichtigt wurde.

Das ungültige Testament

In beiden Fällen können sich die Betroffenen mit der sogenannten Herabsetzungsklage zur Wehr setzen und darauf beharren, dass ihnen ihr Pflichtteil zugesprochen wird. Der Richter wird bei berechtigtem Anspruch die Verfügung von Todes wegen oder aber die betreffende Zuwendung so weit herabsetzen, bis der Pflichtteil des Klagenden wieder hergestellt ist. Auch hier muss der Klagewillige innerhalb eines Jahres, nachdem er Kenntnis von der Verletzung seines Anspruchs erhalten hat, die Klage einleiten.

Eine letztwillige Verfügung kann in formeller Hinsicht ungültig sein, weil der Erblasser beispielsweise das Testament mit Schreibmaschine verfasst hat. Oder aber er hat vergessen, das Testament mit Datum und Unterschrift zu versehen. Aber auch inhaltlich kann dem Erblasser ein Fehler unterlaufen sein, indem er einen rechtswidrigen Inhalt niedergeschrieben hat. Leider sind auch Fälschungen von Testamenten immer wieder anzutreffen, welche auf den ersten Blick gar nicht als solche erkennbar sind.

werts richten. Gerade wenn erhebliches Nachlassvermögen vorhanden ist, wird deshalb der vom Gericht verlangte Prozesskostenvorschuss sehr hoch ausfallen und im schlimmsten Fall den Klagewilligen davon abhalten, sein Recht prozessual durchsetzen zu wollen bzw. zu können. Es empfiehlt sich hier in jedem Fall, vorgängig anwaltlichen Rat einzuholen, um Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen oder sich gegebenenfalls auch anderweitige Lösungswege aufzeigen zu lassen.

Nächstes Mal: Der Willensvollstrecker

Die Teilung der Erbschaft Das Gesetz stellt hier dem Erben die Ungültigkeitsklage zur Verfügung. Damit kann auf dem Prozessweg die Ungültigkeit des Testamentes (oder einzelner Passagen daraus) erwirkt werden. Der Kläger muss allerdings beachten, dass er spätestens innerhalb eines Jahres nach Kenntnisnahme der ungültigen Verfügung bzw. dem Ungültigkeitsgrund Klage erhebt. Andernfalls riskiert er die Verjährung. Spätestens zehn Jahre nach Eröffnung des Testamentes ist diese Klagemöglichkeit verwirkt.

Häufig kommt es vor, dass sich eine Erbengemeinschaft nicht gütlich über die Aufteilung des Nachlasses einigen kann, weil die gegensätzlichen Interessen der einzelnen Erben einfach zu gross sind. Beispielsweise kann man sich nicht über die Höhe des Pflichtteils einigen oder es besteht Unklarheit darüber, welche lebzeitigen Zuwendungen auf den Erbanteil anzurechnen sind. Es kann auch sein, dass die bestehende ungeteilte Situation für einen einzelnen Erben dermassen günstig ist, dass er sich einer Teilung strikt entgegensetzt.

Die Wahrung des Pflichtteils Für die Nachkommen, die Eltern und den überlebenden Ehepartner des Erblasser besteht bekanntlich ein gesetzlicher Pflichtteil. Das bedeutet, dass der Erblassers über diese Quote nicht frei verfügen kann. Wenn nun der Erblasser noch zu Lebzeiten gegenüber einem der Kinder wesentlich höhere Zuwendungen gemacht hat und diese Zuwendungen nicht explizit von der Ausgleichung befreit wurden, haben die übrigen Kinder das Nachsehen und erhalten unter Umständen noch nicht einmal ihren Pflichtteil. Der Erblasser könnte auch

In diesem Fall steht es jedem Erben frei, die Klage auf Teilung des Nachlasses zu erheben. Das Gesetz schreibt hier explizit keine Frist vor. Dem teilungswilligen Erben wird damit jederzeit die Möglichkeit gegeben, den Nachlass und insbesondere dessen Aufteilung dem Richter zur Beurteilung vorzulegen.

Sorgfältige Abwägung von Chancen und Risiken Die erbrechtlichen Klagen sind eine sehr komplexe Materie. Erschwerend kommt

Zum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

ADVOKATUR RÜESCH «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.advokatur-rueesch.ch

Unabhängig davon kann sich der Kläger daran machen, seine Klage einzureichen. Diese erfolgt entweder in Form einer schriftlich abgefassten Klageschrift oder aber, wo dies das Gesetz besonders vorsieht, in einem vereinfachten Verfahren relativ formlos mit der Einreichung der Klagebewilligung. Die Klageschrift hat wenige, aber dennoch wichtige Angaben zu enthalten: Die Bezeichnung der Parteien (Kläger/Beklagter), das Rechtsbegehren (was will ich vom Beklagten), die Angabe des Streitwertes (wenn er nicht aus dem Rechtsbegehren hervorgeht), die Tatsachenbehauptungen (wie begründe ich das Rechtsbegehren) und die Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den Behauptungen. Diese sogenannte Klageschrift ist alsdann zu datieren und zu unterzeichnen. Zusammen mit der Klageschrift ist die Klagebewilligung, die im Besitz des Klägers befindlichen Urkunden, welche als Beweis dienen sollen und ein Verzeichnis der Beweismittel einzureichen. Nicht notwendig, aber erlaubt sind rechtliche Ausführungen. Die Klageschrift und Beilage sind einmal für das Gericht und je einmal für die Gegenpartei einzureichen. Zu beachten ist, dass auf die Klageschrift grosse Sorgfalt verwendet werden soll, da sie das Klagefundament darstellt, aufgrund dessen das Gericht alsdann die Klage gutheisst oder abweist. Das Gericht wird vorerst die Klage prüfen, allenfalls eine Verbesserung verlangen und einen Kostenvorschuss einverlangen, der die mutmasslichen Gerichtskosten decken soll. Ist der Kostenvorschuss beim Gericht eingegangen, wird die Klageschrift inkl. der Beweismittel der Gegenpartei(en) zugestellt und ihnen Frist angesetzt, die Klage zu beantworten. Diese Antwort hat in der gleichen Form zu geschehen wie die Klage selber.

Je nachdem kann das Gericht alsdann zur Hauptverhandlung vorladen, einen zweiten Schriftenwechsel anordnen oder aber eine Instruktionsverhandlung ansetzen. In der Hauptverhandlung können die Parteien mündlich nochmals ihre Standpunkte darlegen. Im Anschluss daran versucht das Gericht nochmals eine Einigung herbeizuführen. Gelingt dies nicht, erlässt das Gericht ein Urteil. Das Urteil kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Wer das Urteil nicht anerkennen will und mit einem Rechtsmittel weiterziehen will, hat dann innert Frist eine schriftliche Begründung des Urteils zu verlangen. Ab Zustellung dieses begründeten Urteils läuft eine weitere Frist, innert der das Urteil an die obere Instanz weitergezogen werden kann.

Zum Verfasser: Lic. iur. Peter Wiederkehr ist seit 1993 selbstständiger Rechtsanwalt. Er berät und vertritt Privatpersonen und Unternehmen im Zivil-, Obligationen-, Straf-, Verwaltungs- sowie Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. Er ist auch als Mediator tätig.

Lic. iur. Peter Wiederkehr Vorstadtstrasse 37 Postfach 8953 Dietikon 1

Ratgeber Finanzen

Liquiditätsbeschaffung für KMU Eurokrise und Frankenschock haben 2015 viele Unternehmer dazu bewogen, kurzfristig grössere Ausgaben zurückzustellen und notwendige Investitionen zeitlich hinauszuzögern. Nun richten Unternehmer den Blick aber wieder nach vorne, im Wissen, dass es trotz anhaltender Marktunsicherheiten weitergehen muss. Dazu gehört auch eine umfassende Finanzplanung. Das herrschende Tiefzinsumfeld begünstigt die Erneuerung von Produktionsmitteln weiterhin und macht es attraktiv, in Innovationen zu investieren. Oft fehlen dazu jedoch die notwendigen Mittel. Dank dem gut funktionierenden Kreditmarkt in der Schweiz stehen die Chancen gut, alternative Wege zu finden, um die notwendige Liquidität zu beschaffen. Voraussetzung dafür ist, dass der Verwendungszweck klar definiert werden kann und der notwendige Eigenmittelanteil vorhanden ist. Ein solides Liquiditätsmanagement hilft, ein Finanzierungsbedürfnis konkret zu beziffern. Banken beurteilen zur Kreditprüfung einerseits die Kreditfähigkeit, welche sich insbesondere aus der Ertragskraft des Unternehmens und seiner Eigenkapitalbasis ableitet. Andererseits berücksichtigen sie die Kreditwürdigkeit, welche sich aus der Integrität und den Berufserfahrungen des Unternehmers ergibt. Ist der Rahmen definiert, kann die Finanzierung strukturiert werden. Je nach Verwendungszweck lassen sich Finanzierungskosten optimieren, indem Deckungsobjekte als Sicherheiten

herangezogen werden. So ist beispielsweise bei Investitionen in Infrastruktur, Maschinen und Fahrzeuge Leasing im Vergleich zu einem Kredit auf Blankobasis oft die preislich günstigere Variante. Gleichzeitig erhöht Leasing die finanzielle Flexibilität. Bei Immobilienfinanzierungen führt die Grundpfanddeckung zu entsprechend tieferen Zinskosten.

Online-Kredit beantragen Um Liquiditätsbedürfnisse schnell und einfach zu befriedigen, arbeiten Banken in der Schweiz an neuen Kreditprodukten, wie zum Beispiel vereinfachten und verkürzten Kreditprozessen für Kontokorrentkredite. Im Internet gibt es bereits erste Online-Kredite für Unternehmen. Das sind einfache Lösungen, um Ausgabenspitzen aufzufangen und den Wareneinkauf, die Produktion, das Warenlager oder den Warenverkauf zu finanzieren. Unternehmer schaffen sich so zusätzlich finanziellen Spielraum für das Unternehmen. Ich bin überzeugt, dass mit diesen Neuerungen Schweizer KMU bei ihren In-

vestitionsvorhaben und ihrer Liquiditätsplanung besser unterstützt werden und für sie damit ein nachhaltiger Mehrwert generiert wird.

Nächstes Mal: Erfolgreich investieren durch Analyse, Strategie und Disziplin

Alternativen prüfen Gerade wachstumsstarken Unternehmen fehlen oft die Voraussetzungen für einen Bankkredit – trotz vielversprechenden Investitionsideen. In solchen Fällen empfehle ich, alternative Finanzierungsquellen in Betracht zu ziehen. So möchten beispielsweise immer öfter auch private Investoren ihre Mittel direkt in Unternehmen investieren bzw. anlegen und stellen dazu meist auch noch wertvolles Know-how zur Verfügung. Banken bieten für diese Unternehmen spezielle Förderprogramme und Plattformen an, die auch Zugang zu Investoren ermöglichen. Nehmen Sie jetzt das Gespräch mit uns auf, um Ihr Finanzierungsbedürfnis zu besprechen. Wir sind gerne für Sie da.

Zum Verfasser: Beat Rüegg ist Leiter des Bereichs KMU Zürich West bei der UBS Dietikon und seit 19 Jahren bei der UBS tätig. UBS Switzerland AG Beat Rüegg Bahnhofplatz 13, 8953 Dietikon Telefon: 044 743 85 34 E-Mail: beat.rueegg@ubs.com www.ubs.com/kmu


Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Rückblick Wiesn-Gaudi

Grossartige Partystimmung an der Wiesn-Gaudi Volles Festzelt, eine grandiose Stimmung – die Limmattaler Gwerbler feierten ausgelassen an der diesjährigen Wiesn-Gaudi auf dem Goldschlägiplatz in Schlieren. Ein Bilderrückblick, der für sich selbst spricht.

Gaby Biffiger geniesst die Wiesn-Gaudi unter Freunden.

Drei Mädels geniessen die Party in vollen Zügen.

Genuss pur bei gutem Essen, guter Musik und guter Stimmung.

Welcher Mann möchte sich mit einer so charmanten Dame nicht ablichten lassen.

Egal, ob in Tracht oder nicht – Spass muss sein.

Zwei Gwerbler an der Wiesn-Gaudi strahlen um die Wette.

GVL-Präsident Gregor Biffiger besticht nicht nur mit seinem roten Outfit.

Kurt Heiniger, ein gern gesehener Gast an der GVLWiesn-Gaudi.

Gewerbezeitung-Verleger Eugen Wiederkehr und Gewerbevereinspräsident von Engstringen, Richi Nydegger, in voller Fahrt.


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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

TCS-Kompetenzzentrum

Fahrzeugprüfungen jetzt auch im Limmattal möglich Die Sektion Zürich des Touring Clubs der Schweiz hat vor einem Monat in Schlieren ein weiteres Kompetenzzentrum eröffnet. Im Angebot stehen nebst verschiedensten Dienstleistungen für die perfekte Pflege im und ums Auto auch offizielle Fahrzeugprüfungen. Optimierung und nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Garagenbetrieben», ergänzt Santostefano. Das Team in Schlieren besteht aus drei Experten und zwei Mitarbeitenden in der Kontaktstelle. Aber auch in Sachen Ferienvorbereitung zeichnet sich ein TCS-Kompetenzzentrum aus. Nebst einem 45-minütigen Fahrzeugcheck werden Vignetten für Österreich, Italien und Frankreich angeboten. Schadstoffplaketten für deutsche Innenstädte sind auch erhältlich, jedoch auf dem Schriftweg zu bestellen.

rouillier Angelo Santoli. Im Winter sind es meist defekte Batterien und im Sommer überhitzte Motoren, die die Hilfe des TCS nötig machen. «Jeder Einsatz ist für mich eine neue Herausforderung, weil man nie weiss, was für eine Panne man vorfindet», sagt Santoli weiter. Dass auch heute noch nach wie vor das Tanken manchmal vergessen wird, kommt vor. Dass jedoch langhaarige Blondinen in hohen Schuhen mit einem tiefen Blick in die Augen den Preis drücken, ist ein Ammenmärchen. Am Eröffnungstag besuchten viele Interessenten das TCS-Kompetenzzentrum an der Wagistrasse in Schlieren und hatten dabei auch noch die Gelegenheit, von ZSC-Eishockeyspieler Chris Baltisberger ein Autogramm zu ergattern.

Blick in die moderne Prüfhalle des TCS-Kompetenzzentrums.

Text und Foto: Marco Mordasini

Wer kennt es nicht: Ein Fahrzeugdefekt, und dies meist im dümmsten Moment. So sind die Patrouillenfahrzeuge des Touring Clubs der Schweiz (TCS) auf unseren Strassen allgegenwärtig und meist wird einem schnell und unkompliziert geholfen. Dass es jedoch nicht so weit kommen muss, dafür können die Kompetenzzentren des TCS helfen, wo man sein Fahrzeug nicht nur auf die Betriebssicherheit, sondern auch vorsorglich untersuchen lassen kann. «Wir sind mit Sicherheit keine Konkurrenz für die Autogaragen, sondern eine ideale Ergänzung», sagt Sektion-Zürich-Geschäfts-

führer Reto Cavegn. Die angebotenen Dienstleistungen können unter anderem helfen, mögliche Defekte und Verschleisserscheinungen frühzeitig zu erkennen. Auch nach (idealerweise vor) einem Kauf eines Occasionsfahrzeuges helfen die erfahrenen Experten im TCS-Kompetenzzentrum und bieten umfassende Prüfungen an. So kommen allfällig versteckte Mängel schnell ans Tageslicht. «Mit unseren Zentren soll jedes TCS-Mitglied im Kanton Zürich innerhalb von 15 Minuten eine physische Anlaufstation haben», sagt Cavegn weiter. Denn eine frühe Fehlererkennung bringt eine einfachere Fehlerbehebung mit sich und spart am Ende meist viel Geld.

Kompetenz und Erfahrung «Unsere Hauptdienstleistung besteht in Fahrzeugprüfungen», sagt Prüfstellenleiter Gianni Santostefano. Als offiziell anerkannte Prüfstelle kann man die Inspektion seines Fahrzeuges also auch in einem TCS-Zentrum durchführen lassen. «Die Prüfkosten sind bei uns ganz leicht höher, aber man kann durch kürzere Wege auch wieder viel Geld und Zeit einsparen», führt Santostefano weiter aus. Andererseits kann man auch eine Zweitmeinung einholen, wenn an der Diagnose der eigenen Werkstätte Zweifel aufkommen. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, pro Jahr 12 000 Fahrzeugen, zu prüfen. Wir sehen uns als

Meistens streikt im Winter die Batterie, wenn der Motor nicht mehr läuft, sagt Angelo Santoli.

Rund um die Uhr im Einsatz Am TCS-Kompetenzzentrum angeschlossen sind auch 13 Patrouillenfahrzeuge, die den Automobilisten bei einer Panne vor Ort helfen. «Vor allem wenn wir direkt vor Ort helfen können, sind die Autolenker sehr zufrieden», erzählt Pat-

Roger Eugster schaut genau hin, wenn es um die technische Sicherheit von Fahrzeugen geht.

RAV Dietikon

Leicht weniger Arbeitslose im Limmattal Gegenüber August 2015 sind die Zahlen der Stellensuchenden im Limmattal minimal gesunken. Die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon liegt unverändert bei 4,9 Prozent. leichte Trübung. Eine Mehrheit von befragten Industrieunternehmen vermeldet aktuell eine unbefriedigende Geschäftslage und die Auftragslage verschlechtert sich noch weiter. Andererseits stimmen die eindeutig guten Unternehmensmeldungen in den Baubranchen – Bau sowie Architektur- und Ingenieurbüros –, bei den verschiedenen Dienstleistungen und den Banken eher optimistisch.

Peter Greif, Leiter RAV Dietikon Waren für August 2104 Personen beim RAV Dietikon gemeldet, weisen wir für September eine leichte Abnahme gegenüber dem Vormonat um 14 Personen aus. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 4,9 Prozent. Einzelne Gemeinden verzeichnen im kantonalen Durchschnitt weiterhin hohe Werte. Den höchsten Wert zeigt Dietikon mit 6,6 Prozent.

Reduzierte Stellenmeldungen aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen Lokal beobachten wir im RAV Dietikon weiterhin eine negative Entwicklung von neuen Stellenmeldungen. Während im Oktober 2014 noch 130 und im Sommer 2014 rund 200 aktive Stellenmeldungen bearbeitet wurden, sind es zurzeit nur 85 Stellen, für welche das RAV Dietikon neue Mitarbeitende für Unternehmen des Bezirks Dietikon sucht. Seit Frühsommer 2015 kam es bei der Industrie und dem Gastgewerbe zu einer spürbaren Erholung des Indikators der Geschäftslage und damit zu einem konjunkturellen Optimismus. Heute zeigt sich in der Industrie eine

Seit der Aufhebung der Euro-Untergrenze sind Unternehmen, welche unter der Aufwertung des Frankens leiden, in Schwierigkeiten geraten und mussten teilweise Personal abbauen. Auch das Limmattal ist davon betroffen.

Jugendarbeitslosigkeit und Schulabgänger Um diese Jahreszeit steigt die Jugendarbeitslosigkeit nach Abschluss der Ausbildungsverhältnisse üblicherweise an. Das RAV Dietikon betreut aktuell 38 Lehrabbrecher und 62 Schulabgänger, für welche es spezifische Unterstützungsangebote bereitstellt. Hier ist das Ziel, diesen jungen Menschen eine neue Lehrstelle zu vermitteln beziehungsweise eine Übergangslösung im Hinblick auf eine Lehrstelle zu finden. Bei den jungen Erwachsenen (20 bis 24 Jahre, derzeit 219 Personen) könnte die Stellensuche durch die schwächere Konjunktur derzeit erschwert sein. Weitere Informationen: Peter Greif, RAV Dietikon Neumattstrasse 7, 8953 Dietikon Direktwahl 044 744 29 52 peter.greif@vd.zh.ch, www.rav.zh.ch

Arbeitslosigkeit im Bezirk Dietikon im September 2015 Bezirk Dietikon Arbeitslose Quote Alter 15–19 Jahre 20–24 Jahre 25–29 Jahre 30–34 Jahre 35–39 Jahre 40–44 Jahre 45–49 Jahre 50–54 Jahre 55–59 Jahre 60 u. m. Jahre Funktion Selbstständig Kaderfunktion Fachfunktion Hilfsfunktion Lehrling Heimarbeiter Schüler/Studenten Keine Angaben Stellensuchende Total Quote

Sep 15

Aug 15

Diff. VM in %

2090 2104 – 0,7 4,9% 4,9%

Lehrstellenbörse 2016 Urdorf Lehrstelle als:

Kauffrau/Kaufmann EFZ (3 Lehrjahre, Beginn: August 2016)

142 158 –10,1 219 214 2,3 316 299 5,7 286 302 -5,3 251 262 -4,2 233 237 -1,7 211 210 0,5 172 178 -3,4 160 147 8,8 100 97 3,1

9 11 –18,2 89 88 1,1 1305 1248 4,6 607 659 –7,9 44 49 –10,2 36 49 0,0 0 0 0,0 0 0 0,0

Firma/Adresse: Gemeindeverwaltung Urdorf Frau Sinem Gencer Bahnhofstrasse 46, 8902 Urdorf Telefon: 044 736 51 34 Kontaktperson: Frau Sinem Gencer sinem.gencer@urdorf.ch Anforderungsprofil: Sind Sie eine interessierte, zuverlässige und aufgeschlossene Person, welche Freude an kaufmännischen Tätigkeiten hat und die Ausbildung in einem dienstleistungsorientierten Umfeld absolvieren möchte? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Abschluss: Sek. A/B (gut)

2812 2830 6,6% 6,6%

–0,6

Abmeldungen 396 davon Stelle gefunden 209 Die Auswertung der Arbeitslosenzahlen auf kantonaler Ebene sowie die Arbeitslosenquote nach einzelnen Berufen finden Sie unter www.awa.zh.ch (Aktuell). Amt für Wirtschaft und Arbeit, Kommunikation Telefon 043 259 26 96, Fax 043 259 51 04 www.vd.zh.ch, irene.tschopp@vd.zh.ch

Haben Sie einen freien Ausbildungsplatz? info@limmattalergewerbezeitung.ch


Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Zukunftstag

Standortförderung Limmattal

Erste Schritte ins Aussergewöhnliche

Das Limmattal setzt auf Networking

Wenn Mädchen im Übergwändli an Maschinen werken und Buben in Pflegeheimen Blutdruck messen, dann ist Zukunftstag. Am Nationalen Zukunftstag erweitern Mädchen und Jungen ihren Berufswahlhorizont. Sehr zum Vorteil der Schweizer Wirtschaft, die sich seit Jahren um ambiti- Netzwerken ist in. Davon handelt die dritte Ausgabe des in diesem Jahr geschaffenen Immo-Flyers der Standortförderung onierte Fachkräfte bemüht. Limmattal. Aber halt! Jede Netzwerk-Kultur ist nur so viel wert, als daraus auch intensive Synergien und nachhaltige Produktivitätsgewinne resultieren. Hierfür bildet jedoch das Limmattal mit seinem grossen Potential ideale Voraussetzungen. Die Branchenvielfalt ist ausserordentlich gross. Nahrungsmittel, Grosshandel, Bau und Industrie, Detailhandel, Maschinenbau, Finanzindustrie und viele mehr sind anzutreffen. Ganz abgesehen von verschiedensten LogistikDienstleistungen. Zudem weist das Limmattal auf seiner ganzen Länge in zwei Kantonen eine hohe Dichte an Unternehmensdienstleistungen aller Art auf. Dieses breite Angebot reicht vom Facility Management über IT-Services bis und über das Brokering aller Art hinaus. 35 000 Arbeitsplätze werden im Limmattal angeboten. Und täglich werden es mehr. Firmen, die im Limmattal ansässig sind, müssen nicht weit suchen, um ihre adäquaten Zulieferer zu finden. In nächster Umgebung ist eigentlich fast alles vorhanden. Wichtig einfach, dass Entscheider Bescheid wissen. Und hier helfen die zahlreichen fest verankerten Wirtschaftsverbände und Organisationen, die sich das Vernetzen auf die Fahne geschrieben haben. Sie organisieren regelmässig Zusammenkünfte aller Art. Bringen Menschen und Methoden zusammen. Dadurch entsteht ein grosses Geflecht mit einer attraktiven Wissensbasis. Darüber berichtet

Frauensache Technik – am Zukunftstag bedienen Schülerinnen schwere Maschinen.

Seit 15 Jahren leistet der Nationale Zukunftstag Pionierarbeit, um den Berufswahlhorizont von Mädchen und Buben zu erweitern. Er motiviert Schulkinder der 5. bis 7. Klasse, mutige Schritte in unbekannte Berufe zu wagen, und lädt sie ein, den Tag mit einer erwachsenen Bezugsperson zu verbringen oder an einem Spezialprojekt teilzunehmen. Deklariertes Ziel ist es, Kinder für eine offene Berufswahl zu sensibilisieren und in der Gesellschaft zu einem ausgewogenen Rollenverständnis in der Berufswelt beizutragen.

Seitenwechsel konkret Im Grundprogramm begleiten Kinder eine Bezugsperson zur Arbeit und erleben dort hautnah, was die Erwachsenen den ganzen Tag machen. So begleitet die 10-jährige Vanessa ihren Vater in die Autowerkstatt und übt, Ölwechsel vorzunehmen und Radschrauben anzuziehen. Währenddessen verbringt Noah einen Tag mit seiner Tante, die in der Kleintierklinik arbeitet. Dort lernt er, einer Hauskatze Augentropfen zu verabreichen und frischgeborene Welpen zu impfen.

Bundesrätlicher Zuspruch «Kürzlich besuchte ich einen MINT-Kindergarten (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, Anm. Red.) und sah, mit welcher Begeisterung Mädchen bei Experimenten mitmachten», freut sich Bundesrat Johann SchneiderAmmann. Dem Wirtschafts- und Bildungsminister liegt die Nachwuchsförderung sehr am Herzen: «Wir brauchen morgen begabte Mathematikerinnen und Technikerinnen.» Am 12. November wird er deshalb die Spezialprojekte Elektronik und Maschinenbau für Mädchen an der Technischen Fachschule Bern besuchen und sich den Fragen der Medien stellen. In die gleiche Richtung weist Gesundheitsminister Alain Berset: «Es ist absolut unabdingbar, dass wir die Zahl der Aus-

die neue Ausgabe des Immo-Flyers. Firma des Monats ist die Graphax AG, die auch als Sponsor des Tages der Wirtschaft in Schlieren in Erscheinung trat. Durch Versand der Immobilienzeitung an ein Publikum von über 600 Firmen in der ganzen Schweiz erhofft sich die Standortförderung Limmattal, Aufmerksamkeit zu erzielen. Hintergrund der Publikation ist der Umstand, dass die Standortförderung Limmattal 2014 das Projekt Wirtschafts- und Marketingkonzept Limmattal lancierte. In diesem Zuge wurde die Homepage um einen spezifischen Wirtschaftssektor erweitert, der Immobilienangebote und Firmenportraits aufweist. Seither werden bezugsbereite Gewerbeliegenschaften stärker beworben. Die Immobilienzeitung ist die gedruckte Form dieses neuen Internet-Auftritts. Zielgruppe der Publikation sind sämtliche grösseren Firmen der Schweiz. Ihnen soll aufgezeigt werden, dass der Standort Limmattal für die Wirtschaft und auch für das Wohnen hohe Qualitäten aufweist. Gleichzeitig soll mit konkreten Angeboten über Möglichkeiten der Standorterweiterung oder -verlagerung informiert werden. (zvg)

bildungsplätze erhöhen und mehr junge Menschen – auch Männer – motivieren, in die Pflege einzusteigen. Um mehr Interessierte zu finden, müssen wir das Berufsbild verbessern und attraktiver machen.»

Wer wagt, gewinnt Gefordert sind alle Beteiligten: Die Politik, die Eltern, die Schulen und vor allem die Betriebe. Gemischte Teams sind erfolgreicher. Unternehmen, die unabhängig vom Geschlecht auf Talente setzen, also Frauen und Männern attraktive Berufs- und Laufbahnperspektiven bieten, gewinnen geeignete Fachkräfte und stärken ihr positives Image in der Öffentlichkeit. (zvg)

Suchst Du eine Lehrstelle?

Weitere Informationen unter: www.nationalerzukunftstag.ch/de/angebote

Haben Sie einen freien Ausbildungsplatz?

Zusätzlich zum Grundprogramm führen Betriebe und Organisationen am Zukunftstag im Sinne des Seitenwechsels spezielle Programme durch, auch für Kinder, deren Eltern nicht im Betrieb arbeiten. Ziel der Spezialprojekte ist es, Mädchen und Jungen auf Berufe aufmerksam zu machen, in denen Frauen beziehungsweise Männer untervertreten sind.

Spezialprojekte für Mädchen • Mädchen-Technik-los! • Mädchen-Informatik-los! • Mädchen-bauen-los! • Ein Tag als Schreinerin/Zimmerin • Ein Tag als Landwirtin

Spezialprojekte für Jungen

info@limmattalergewerbezeitung.ch

• Ein Tag als Profibetreuer • Ein Tag als Profipfleger • Abenteuer Schule geben • Ein Tag als Sozialpädagoge/ Sozialarbeiter • Ein Tag als Tierarzt Blut entnehmen will gelernt sein. Buben im Spezialprojekt «Ein Tag als Profipfleger».


10 I Gewerbeverband Limmattal Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Gwerbler choched»

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

World Skills

Nach 20 Jahren als Stiftungsratspräsident würdig verabschiedet Hans Ulrich Stöckling hat nach 20 Jahren das Präsidium der Stiftung SwissSkills abgegeben. Bei der Verabschiedung wurde seine Aufbauarbeit herausgestrichen. Am 27. Oktober hat der Stiftungsrat SwissSkills den Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss zum neuen Präsidenten gewählt.

Kalbssteak mit Morchelsauce am Stück rosa gebraten

ZUTATEN 700–800 g Kalbssteak am Stück 20 g getrocknete Morcheln in lauwarmem Wasser einlegen 1 dl Weisswein etwas Cognac zum Ablöschen und Abschmecken 1,5 dl Bratensauce

Neuer Stiftungsratspräsident Reto Wyss.

1 dl Vollrahm ½ Becher Crème fraîche 1 Schalotte klein Bratbutter zum Anbraten

ZUBEREITUNG Kalbssteak ca. 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen und marinieren, so dass das Fleisch Zimmertemperatur hat. Bratbutter zum Anbraten in einer Pfanne heiss werden lassen, Hitze reduzieren, Fleisch rundum ca. 10 Minuten anbraten. Erst wenden, wenn sich eine Kruste bildet. Das Fleisch auf ein Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei 80 Grad ca. 2 Stunden niedergaren, bis das Fleisch eine Kerntemperatur von 60 Grad aufweist; hierzu das Fleischthermometer an der dicksten Stelle einstecken. Nun die Morcheln vierteln, je nach Grösse auch halbieren und gut unter kaltem Wasser waschen, so dass kein Sand mehr in den Morcheln ist. Schalotten mit etwas Bratbutter anschwitzen und die Morcheln beigeben, das Ganze gut andünsten. Cognac beigeben und flambieren, mit Weisswein ablöschen und etwas reduzieren. Bratensauce und Rahm beigeben, das Ganze bei ca. 25 Minuten auf kleiner Flamme etwas einkochen. Die Sauce mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken. Kurz vor dem Servieren Crème fraîche unter die Sauce ziehen und mit etwas Cognac je nach Geschmack nochmals abschmecken. Fleisch aus dem Ofen nehmen und ca. in 1 cm breite Stücke schneiden und anrichten, Etwas Sauce über das Fleisch nappieren und servieren.

Verfasser: Dirk Mörz

Zubereitung: 2 Stunden 15 Minuten Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

Hans Ulrich Stöckling, ehemaliger Erziehungsdirektor des Kantons St. Gallen, leistete einen massgeblichen Beitrag bei der Erarbeitung des Bewerbungsdossiers für die WorldSkills Competitions in St. Gallen. So wurde er 1995 als neuer Präsident der Schweizerischen Stiftung für Internationale Berufswettbewerbe (IBW) gewählt. In seine Amtszeit fällt die zweimalige Austragung der Berufs-Weltmeisterschaften in St. Gallen: 1997 und nach dem Rückzieher von Dubai 2003 gleich nochmals.

Steigende Anforderungen Seit St. Gallen haben sich die WorldSkills Competitions rasant weiterentwickelt. Entsprechend wichtig war die Anpassung der Stiftung, die seit 2002 SWISSCOMPETENCE hiess, an die gestiegenen Anforderungen. Einen Meilenstein bildet das Jahr 2004, als das neue Berufsbildungsgesetz in Kraft trat und das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) geschaffen wurde. Seit 2007 ist das Generalsekretariat bei Walker Management AG in Sursee angesiedelt. In dieser Zeit wurden auch die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um die Finanzierung sicherzustellen. Die Stiftung erhielt vom Bund einen Leistungsauftrag. Mit der umfassenden Neustrukturierung der Stiftung und der Professionalisierung der Geschäftsleitung ging die Namensänderung in SwissSkills einher, dies analog zur Dachorganisation für die Berufs-Weltmeisterschaften, WorldSkills International. Verändert hat sich über die Jahre die Wahrnehmung in der Bevölkerung. «1997 waren an einer Pressekonferenz in St. Gallen neben den Vertretern von WorldSkills und uns zwei Journalisten anwesend. Heute findet das Abschneiden der Schweizer Delegation an den WorldSkills Competitions bei Berufsbildungsverantwortlichen und Politikern die gebührende Beachtung», freut sich Stöckling.

Grosses Beziehungsnetz Dass er einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hat, wurde bei der offiziellen Verabschiedung mehrfach betont. An der Sitzung des Stiftungsrates vom 27. Oktober an der Hochschule für Technik Rapperswil war der Tenor einhellig: Die Stiftung profitierte sehr viel vom Beziehungsnetz, über das Hans Ulrich Stöckling verfügte. Als Vollblutpolitiker wusste er sich auf jedem Parkett virtuos zu bewegen. Die grossen Fussstapfen, die der engagierte Stiftungsratspräsident hinterlässt, weisen den Weg in eine vielversprechende Zukunft.

Luzerner Regierungspräsident tritt Nachfolge an Als Vorstandsmitglied der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, der Deutschschweizer und der Nordwestschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz sowie als Präsident der Bildungsdirektorenkonferenz Zentralschweiz ist Reto Wyss, Bildungsdirektor und diesjähriger Regierungspräsident des Kantons Luzern, die Wunschbesetzung des Stiftungsrates von SwissSkills. Das duale Berufsbildungssystem sei für den grössten Teil der Schweizer Jugend der Weg zu einem erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt, sagt er: «Ich freue mich, als Stiftungsratspräsident von SwissSkills einen Beitrag dazu leisten zu dürfen.»

Zur Person Reto Wyss Vor seiner Wahl zum Regierungsrat war der dipl. Bauingenieur HTL/SIA Mitinhaber der Wyss + Partner Bauingenieure AG, Rothenburg. Seit 2011 ist Reto Wyss Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Luzern. 2015 amtet er als kantonaler Regierungspräsident. Reto Wyss ist u. a. Mitglied des Universitätsrates der Universität Luzern und des Schweizer Fachhochschulrates. Er gehört der Parteileitung der CVP Luzern an. In seiner Freizeit engagiert er sich in verschiedenen Sport- und Kulturvereinigungen. Reto Wyss ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Rothenburg. Sein Lebensmotto: «Den grössten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.» (zvg)


Gewerbeverband Limmattal I 11

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Robert E. Gubler

Neues Fitness-Programm für die Schweiz Die Nationalratswahlen 2015 haben mehr als deutlich vor Augen geführt, dass es den Parteien und ihren Kandidatinnen und Kandidaten nicht an Selbstbewusstsein, wohl aber an Dossier-Kompetenz fehlt. Oder wurde die Unlust zu vertieften Diskussionen aus Bequemlichkeit schlicht mit den Schlagworten zugedeckt? Jedenfalls sind die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz nicht mehr so rosig, dass man nach den Wahlen in den Ruhemodus zurückkehren könnte. Die Schweizer Wirtschaft braucht, um den Anschluss nicht zu verlieren und den Wohlstand auf dem heutigen Niveau zu halten, ein neues Fitness-Programm. Text: Robert E. Gubler, Wädenswil

Bis in jüngster Zeit verstanden Regierung, Parlament und Verwaltung unter Handlungsbedarf vornehmlich die Erhöhung der Regulierungen und Auflagen gegenüber Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern. Gleichzeitig scheint man bestrebt zu sein, selbstständiges Handeln und die Übernahme von Verantwortung systematisch auf Seiten der Behörden und Verwaltungsstellen eindämmen oder ganz zu vermeiden. Kein Wunder, nehmen die wirtschaftlichen Kosten für die ungebremst zunehmenden Vorschriften, Standards sowie Kontroll- und Meldepflichten überproportional zu. Die damit verbundenen Kosten schwächen nicht nur die Wirtschaft und ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber ausländischen Produkten und Dienstleistungen. Vielmehr gehen diese zunehmend an die Substanz der Unternehmen und gehen damit letztlich zu Lasten von Investitionen und Arbeitsplätzen. Der Handlungsbedarf ist enorm, vornehmlich im Abbau des Vorschriftendschungels und darüber hinaus in den wichtigsten offenen Dossiers in der Schweizer Wirtschaftspolitik.

Konzentration in der Verwendung der (Steuer-)Mittel Wenn die Zahl der Mitarbeitenden in der Verwaltung und die Budgets der öffentlichen Hand von Bund und Kantonen schneller wachsen als die Bevölkerung, und schneller noch als die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen, dann stimmt etwas nicht. Der haushälterische Umgang mit den zur Verfügung gestellten Steuergeldern ist in Frage gestellt. Anstelle der Gesamtsicht

sind die Interessen der einzelnen «Besteller» und Umsetzer staatlicher Leistungen getreten. Kleinere Klassen, mehr Sondersettings, mehr Kinderbetreuung, mehr Gesundheitsinfrastruktur, mehr Kontrollaufgaben dank mehr Gesetzen und Verordnungen. Regierung und Parlament sind deshalb gefordert, die Gesamtsicht wieder herzustellen. Die Ausgabenbremse ist auf allen Ebenen einzuführen und auf die Sozialwerke auszudehnen. Dann kann die Diskussion über die mittelfristig geeignete Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel aufgenommen werden. Die Zeit der Blankochecks und der Vollkasko-Bestellungen ist abgelaufen. Die Unternehmen benötigen jeden Franken, damit Arbeitsplätze und Löhne gesichert, mehr noch aber die Konkurrenzfähigkeit wieder hergestellt werden können. Der Verlagerung von wertvollen Arbeitsplätzen ins Ausland ist nur mit vernünftigen Rahmenbedingungen in der Schweiz entgegenzuwirken. Tiefe Steuern und Abgaben und ein Abbau bei den administrativen Auflagen und Kontroll-Kosten sind ein Anfang, der schnell an die Hand genommen werden kann.

Verunsicherung kostet Investitionen und Arbeitsplätze Neben den monetären Verbesserungen steht vor allem die Rückkehr zur Voraussehbarkeit und Planbarkeit der Rahmenbedingungen und der politischen Marschtabelle im Vordergrund. Die Frage der Bilateralen Verträge mit der EU versus die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative ist schnell und umfassend zu diskutieren und mit der EU zeitnahe abzusprechen. Angesichts der grossen Immigrationswellen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens, welche die EU, aber insbesondere auch

Deutschland seit geraumer Zeit erfassen, dürfte der freie Personenverkehr auch unter neuen Gesichtspunkten beurteilt werden müssen. Mehr Flexibilität beim Aushandeln einer praktikablen Lösung ist auch auf EU-Seite nicht auszuschliessen. Eine weitere Auflage einer sogenannten Durchsetzungs-Initiative von Seiten der SVP würde gerade noch fehlen, um die Verhandlungen weiter zu verzögern und die Zeit der Unsicherheiten weiter zu verlängern. Ein anderes Kapitel liegt in der künftigen Unternehmensbesteuerung. Was kann und was will die Schweiz im Rahmen des OECD-Spielrahmens realisieren? Es ist höchste Zeit, von den Planungs- und Rechnungsbeispielen abzurücken und klare Varianten in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen. Es ist falsch, wenn die von der Steuerreform am meisten betroffenen Kantone auf den Bund warten, anstatt offensiv ihre Interessen und die Interessen ihrer Wirtschaft zu formulieren und zu vertreten. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage bei den Investitionen in die Bildung und in den Forschungs- und Denkplatz Schweiz. Fast gewinnt man den Eindruck, dass analog zur Gesundheitspolitik auch im Bereich Bildung und Innovation vornehmlich in Beton und weit weniger in die Inhalte investiert werden wird. Die Schwerpunkte und Finanzierungsmodi sollten diesbezüglich nochmals genau unter die Lupe genommen werden. Nicht minder beschäftigen die Wirtschaft die Fragen rund um den Frankenkurs, der durch die Politik kaum beeinflusst werden kann, sowie die Ergänzungen in der Verkehrsinfrastruktur und die Sicherung von vergleichsweise tiefen Energiekosten,

die wohl als letzter Wettbewerbsvorteil Schritt um Schritt idealisierten Zielen der grünen Art geopfert werden sollen. Sollte es uns nicht gelingen, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz wieder herzustellen, sind alle anderen Wunschbestellungen im Bereich der Sozialversicherungen und Altersvorsorge obsolet und die Sozialabgaben und Steuern würden nicht zuletzt deshalb steigen, weil auch die Schweiz mit massiv wachsenden – eigentlich vermeidbaren – Arbeitslosenkosten rechnen müssen. Mit beherztem und ideologiefreiem Handeln kann das neue Parlament einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die absehbaren Wohlstandsverluste abgewendet werden können. Ein politisches FitnessProgramm eben ist angesagt.

AGENDA BIRMENSDORF-AESCH

27

Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung

09

Gwerblerfest, Giardino Verde

15

Gewerblerstamm

18

Generalversammlung

NOV

JAN

JAN

MÄR

DIETIKON

9

DEZ

22 JAN

09

Weihnachtsfenster Dorfplatz, Oberengstringen

12

Eisstockschiessen Dorfplatz, Oberengstringen

15

Weihnachtsfenster Post Unterengstringen

16

Jahresschlusshock

DEZ

DEZ

Der 66-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, ist verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.

Raclette-Abend 18.30 Uhr, KTV-Hütte

ENGSTRINGEN DEZ

Zum Verfasser:

Gewerblerlunch 12 Uhr, Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid

JAN

GEROLDSWIL-OETWIL

02 DEZ

Gwerbler-Weihnacht 18.30 Uhr, Dittli AG, Oetwil

SCHLIEREN Mitgliederwerbung

Werden Sie Mitglied im Gewerbeverein

03 DEZ

19./20. Schlieremer Wienachte mit

DEZ

Es gibt unterschiedliche Gründe, einem Verein beizutreten. Als Mitglied eines Gewerbevereins können Sie nur profitieren. Sie zeigen durch Ihre Mitgliedschaft und Ihr Engagement im örtlichen Gewerbeverein, dass Sie am Orts- und Geschäftsleben unserer Gemeinden interessiert und beteiligt sind. Sie helfen durch Ihre Mitgliedschaft, die Attraktivität des Handels, des Gewerbes und des Handwerkes in unseren Heimat­gemeinden zu erhalten. Viele Gründe sprechen für eine Mitgliedschaft im Gewerbeverein. Nur als Mitglied ist es möglich, in der Gewerbezeitung zu inserieren. Jedes Neumitglied erhält die Möglichkeit, sich in der Gewerbezeitung kostenlos zu präsentieren. Die Gewerbevereine fordern den Zusammenhalt des lokalen Gewerbes. Es werden Veranstaltungen und gesellschaftliche Anlässe organisiert, an denen die Mitglieder Gelegenheit haben, Kontakte zu knüpfen, geschäftliche Beziehungen herzustellen oder Einblicke in andere Branchen und Berufszweige zu erhalten.

• Im Gewerbeverein kennt man sich und profitiert davon in vielerlei Hinsicht. Gemeinsam setzen sich die Mitglieder für die örtlichen Anliegen der Gewer betreibenden ein. • Der Gewerbeverein unterstützt oder nominiert bei Wahlen in die Gemeinde behörden Kandidaten und Kandidatin nen gewerblicher Herkunft. • Gewerbevereine betreiben mit der Durchführung von Gewerbeausstel lungen wirkungsvolles Marketing. Ge meinsame Projekte wie Internetauftritt, Verzeichnisse oder Ortsplan werden im Gewerbeverein kostengünstig realisiert. • Die Gewerbevereine fördern den Nach wuchs und die Weiterbildung. In Zu sammenarbeit mit diversen Organisa tionen und der öffentlichen Hand setzen sich Gewerbevereine für die Nach wuchsfindung und -förderung sowie die Weiterbildung ein.

Fondue-Chalet-Limmattal bis 28.2. täglich von 17 – 24 Uhr Stadtplatz, Schlieren

07

Neujahrsapéro 18 Uhr, Trublerhütte, Schlieren

NOV

info@gewerbe-birmensdorf.ch

UITIKON-WALDEGG

Dietikon: info@gvdietikon.ch

Engstringen:

Geroldswil-Oetwil: info@gvgo.ch

Schlieren: info@gvschlieren.ch

Uitikon-Waldegg: otto.frei@uitikon.ch

Urdorf: info@gvu.ch

Weiningen:

30

Einweihung Weihnachtstanne auf der Waldegg. 18 Uhr, Garage Grunder, Birmensdorferstr. 28, Uitikon

09

Gwerblerfäscht 19 Uhr, Giardino Verde, Uitikon-Waldegg

NOV

neon-nydegger@bluewin.ch

mail@staedeli-schreinerei.ch Diese Liste liesse sich beliebig erweitern. Gerne sind die einzelnen Gewerbevereine bereit, Ihre Fragen diesbezüglich zu beantworten. (zvg)

Eisskulpturenschnitzen Stadtplatz, Schlieren

20

JAN

Birmensdorf-Aesch:

Besichtigung Innovations-Jungunternehmerzentrum, 17 Uhr, Rütistrasse 12–14, Schlieren

Wir sind innovativ.

Und Sie?

JAN

URDORF

03 DEZ

Quartalsversammlung 18 Uhr, Promostich Schmidinger Getränke, Urdorf

WEININGEN

07 MÄR

Generalversammlung


12 I Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten sowie ein glückliches und erfolgreiches 2016.

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Verpassen Sie auf keinen Fall unsere CHLAUS-Degu !

Freitag, 4. Dezember 2015, 16 – 20 Uhr Samstag, 5. Dezember 2015, 14 – 19 Uhr

S

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12.11.2007 12.11.2007 12.11.2007

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Gewerbeverein Dietikon I 13

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Editorial

Lucas Neff Sie gehören sicher auch zu denen, die sich aufregen, wenn ein Auftrag nicht im Ort, sondern grundlos auswärts vergeben worden ist. Die Richtlinien für das öffentliche Beschaffungswesen werden dann immer wieder zitiert. Bei genauerem Hinsehen stelle ich aber meistens fest, dass gar kein örtlicher Unternehmer zur Offertstellung eingeladen worden ist oder dass sehr oft ein Direktauftrag erteilt worden ist. Die parteipolitische Ausrichtung der Regierenden spielt bei dieser Unsitte keine Rolle. Man muss sich natürlich fragen, wieso es fürs Gemeinwesen überhaupt sinnvoll ist, ortsansässiges Gewerbe zu berücksichtigen! Spontan fallen mir – gewichtet in der Reihenfolge – ein: 1. Verbindlichkeit: Gewährleistung von Qualität zu vernünftigem Preis – schliesslich muss mit dem

WIPO Stadthalle

Ruf der Firma auch nach Ablauf der gesetzlichen Garantiefristen gebürgt werden. 2. Anreicherung von Fachwissen: Ein guter Unternehmer weiss, was sein Kunde braucht. Oder etwa beim Unterhalt von Bauwerken sind schon detaillierte Kenntnisse vorhanden, so dass nicht kostenpflichtig Grundlagen aufgearbeitet werden müssen. 3. Arbeitsplätze vor Ort sichern: Das gilt speziell auch für Lehrstellen. 4. Steuern: Wenn es einem Unternehmer gut geht, fliesst ein Teil der Ausgaben als Steuern zurück zum Gemeinwesen. Direkt vom Betrieb, oder indirekt von den Angestellten. 5. Soziales und Umweltschutz: Regionale Produkte mit kurzen Transportwegen und produziert mit vernünftigen sozialen und umweltrelevanten Rahmenbedingungen stützen unsere Gesellschaft.

Besucherrekord am 16. Wirtschaftspodium Limmattal

Für uns Gwerbler gilt es meiner Ansicht nach, unseren Kunden die Vorteile der lokalen Qualitäten mit vereinten Kräften darzulegen. Gleichzeitig aber auch effektiv zu gewährleisten. Nicht beim Massenprodukt, dieser Markt wird von globalen Playern bespielt. Aber bei der individuellen, optimalen Einzelleistung. Wahrscheinlich ist hier gewerbepolitisch irgendwann eine Abgrenzung von uns Kleinen zu den Grossen notwendig.

Lucas Neff, Vizepräsident Gewerbeverein Dietikon Voller Saal und gute Laune...

Mit über 800 Gästen verzeichnete der grösste kantonsübergreifende Limmattaler Wirtschaftsanlass einen neuen Besucherrekord. Das Thema Energiewende sorgte für Zündstoff auf dem Podium, am anschliessenden Apéro riche war eifriges Netzwerken angesagt. Organisiert wird der Event durch die drei Wirtschaftsverbände IDH Spreitenbach, IHV Dietikon und WK Schlieren. Das nächste Wirtschaftspodium findet am 16. November 2016 statt. (zvg) Fotos: REDSMOKE AG, Schlieren

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Podium: Moderator Reto Brennwald, Regula Rytz (Grüne), Urs Schwaller (CVP), Adrian Amstutz (SVP), Dr. Silvio Borner. Slam-Poetin Hazel Brugger (links) und Yvonne Apiyo Brändle-Amolo (SP).

Brigitta Johner (links) und Jasmina Ritz geniessen gut gelaunt das WIPO 2015.


14 I Gewerbeverein Dietikon

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Gewerbeverein Dietikon I 15

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Minergiehaus Windhalb Dietikon

«Grüner Strom» sorgt für totale Unabhängigkeit Nur gerade einen Zehntel des durchschnittlichen Schweizer Stromverbrauchs pro Quadratmeter benötigt das Haus an der Bremgartnerstrasse 124 in Dietikon. Gebaut wurde es vor 13 Jahren mit einem hohen Anspruch an Ökologie, der nun nochmals ausgebaut wurde. jährlichen Kosten von 1500 Franken für die Wärmepumpe haben die Bewohner den Betrag von 5500 Franken in einem Fonds geäufnet. Nach 13 Jahren ist somit ein Betrag von 35 000 Franken zusammengekommen. Die Restsumme der 65 000 Franken teuren Stromgewinnungsanlage wurde mit einem einmaligen Beitrag des Bundes (Kostendeckende Einspeisevergütung) von rund 23 000 Franken und weiteren 7000 Franken aus dem Förderprogramm der Stadt Dietikon für nachhaltige Energie finanziert. Deshalb war bei der Präsentation der neuen Anlage auch die Dietiker Energiebeauftragte Anita Binz-Deplazes dabei.

Dieses Mehrfamilienhaus an der Bremgartnerstrasse in Dietikon produziert die Engergie für Haus und Bewohner selbst.

Text und Foto: Marco Mordasini

Im Haus «Windhalb» wohnen rund 20 Bewohner – dies nicht nur schön, sondern auch sehr kosteneffizient. Nebst einem Gemeinschaftsraum und einem Kraftraum und einem Schwimmteich bietet das Gebäude viel Komfort. Schon beim Bau des Gebäudes achtete Architekt und Miteigentümer Lucas Neff darauf, dass der grüne Gedanke zum Tragen kommt. Will heissen, dass beim Bau des Hauses der höchstmögliche Energiesparstandard eingehalten wurde. Dies wurde auch mit der Zertifizierung des Minergiestandards belohnt. «Das war nicht primär mein Ziel», sagt Lucas Neff, der für die Grünen im Dietiker Gemeindeparlament sitzt. «Das ‹Wildhalb› sei als generationenübergreifendes Wohnhaus geplant und später von

der Stiftung ‹Age – Wohnen und Älterwerden› auch ausgezeichnet worden», fügt Lucas Neff weiter an.

Über diese Solarpanels erfolgt die Stromgewinnung

Neue Photovoltaikanlage Vor kurzem nun wurden auf dem Dach des Gebäudes zusätzlich über einhundert Solarpanels montiert, die künftig 28 000

Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr liefern sollen. Gemäss Lucas Neff eher eine zurückhaltende Schätzung. Dank dieser Stromgewinnung auf dem runden Tonnendach steht den Bewohnern des «Windhalb» doppelt so viel Strom zur Verfügung, wie sie mit 14 000 kWh eigentlich benötigen würden. Am Ende bleibt so für den Allgemeinstrom oder die Beleuchtung im Treppenhaus und sogar für den Lift genügend Energie vorhanden. Wenn dann noch Energie übrig bleibt, erfolgt eine Rückspeisung in das Netz vom Elektrizitätswerk des Kantons Zürich, auch wenn sich diese Vergütung kaum lohnt. «Wir konsumieren in erster Linie den selbsterzeugten Strom selber, darin besteht unser Fokus», erklärt Neff weiter. Auch die Finanzierung dieser neuen Anlage ist bemerkenswert. Anstatt der

erneuerbare Energie gedeckt sein. Zudem sollte das Gebäude eine möglichst kompakte Form und darüber hinaus auch eine luftdichte und gut gedämmte Hülle aufweisen. Und auch der Energieverbrauch während der Bauphase und des vorgängigen Abbruchs ist mitentscheidend. «Bei der Berechnung dieses sogenannt grauen Energieverbauchs liegen wir nach einer ersten Schätzung knapp im Soll», sagt Neff. Allein die Berechnung während des Baus sei aber sehr aufwändig. «Die Kosten für den Antrag zur Zertifizierung belaufen sich auf etwa 25 000 Franken. Diese Investition erfolgt durch mich selbst», erklärt Neff weiter. Selbstverständlich mit einem gewissen Hintergedanken, dass damit doch mit einem Gewinn für die Stockwerkeigentümer zu rechnen ist. Auch an Wert gewinnt das «Windhalb» deshalb im sechsstelligen Bereich. Das finanzielle Engagement bei den Zertifizierungskosten sieht Lucas Neff aber auch in der eigenen, höheren Glaubwürdigkeit als Architekt.

Dank modernster Technik kann man jederzeit die produzierte und verbrauchte Strommenge ablesen.

Minergielabel A angestrebt Dank diesem ökologischen Ausbau zur sauberen Stromgewinnung soll das Gebäude «Windhalb» auch mit dem höchsten Minergielabel A ausgezeichnet werden. Es wäre das erste Mehrfamilienhaus dieser Art im Kanton Zürich. «In der ganzen Schweiz wurden erst drei Häuser mit diesem hohen Standard belohnt», sagt Lucas Neff. Dennoch, die Anforderung für eine derartige Zertifizierung sind enorm hoch: Unter anderem muss der Energiebedarf für Wärme, Kälte und Lüftung lokal durch

Hier wird die produzierte Energie in den Stromkreislauf eingespeist.

Chlauseinzug Dietikon

St. Niklausgesellschaft Dietikon Dieses Jahr unterstützt die St. Niklausgesellschaft Dietikon die Stiftung Theodora mit einer Spende von 1500 Franken. Die Stiftung Theodora organisiert und finanziert Spitalbesuche durch Clowns. Ihr Ziel ist es, das Leiden von Kindern im Spital durch Lachen zu lindern. (zvg)

Begleitet wird er auf seinem Weg von der Trychler-Gruppe Dietikon und den Geissle-Chlöpfern, die den Einzug des Samichlaus lautstark ankünden. Auch die Chlause-Musik Dietikon trägt ihren Teil zur musikalischen Untermalung des Einzugs bei. Der Umzug wird illuminiert mit poetischen und farbenprächtigen Infuln sowie Laternen und Fackeln. Rund 150 Kinder aus den Dietiker Kindergärten leuchten dem Samichlaus mit ihren Laternen den Weg.

sich über die Bremgartnerstrasse zum Kirchplatz Dietikon, um da seine Chlausansprache zu halten und die Kinder reich mit Mandarinen und Lebkuchen zu beschenken.

Der Chlauseinzug von Dietikon findet seit vielen Jahren statt und gehört inzwischen zur Dietiker Tradition. Als einer der grössten Chlauseinzüge des Kantons Zürich begeistert er jedes Jahr viele Familien aus dem ganzen Limmattal. Der Einzug bildet den Auftakt für die Chlausenzeit in Dietikon. Auch dieses Jahr wird die St. Niklausgesellschaft Dietikon vom 3. bis zum 7. Dezember rund 160 Familien in und um Dietikon besuchen.

Fackelträger.

Infulnträger.

Chlausansprache vor der St.-Agatha-Kirche

Ansprechperson St. Niklausgesellschaft Dietikon: Gebi Portmann, Präsident (Telefon 044 741 32 70 oder 079 448 26 41) Gespannt freuen sich die Kinder auf die Gabenbereitung.

Die St. Niklausgesellschaft Dietikon ist als Verein organisiert und hat sich zum Ziel gesetzt, die Bräuche rund um St. Niklaus in Dietikon und Umgebung zu pflegen. Der

Informationen zur St. Niklausgesellschaft Dietikon: www.samichlaus-dietikon.ch Informationen zur Stiftung Theodora: http://ch.theodora.org/de

Verein finanziert sich über die Familienbesuche und spendet jährlich einen Teil der Einnahmen zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation.

Chlaus auf dem Wagen.

Auch dieses Jahr findet in Dietikon zum 1. Advent der traditionelle Chlauseinzug statt. Am 29. November, Punkt 17.15 Uhr tritt der Oberchlaus mit seinen Samichläusen und Schmutzli aus dem Guggenbühlwald in Dietikon heraus und begibt

Kunstvolle Infuln.


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Erster Gwerblerball des Gewerbevereins Dietikon im Golfclub Unterengstringen

Ein bezaubernder Abend in tollem Ambiente Bereits beim einladenden Apéro im Golfclub Unterengstringen war die Stimmung am Vorabend zur Winterzeit sichtlich aufgeräumt. Die schick gekleideten Damen und Herren fühlten sich im gediegenen Ambiente sehr wohl. Das Duo Lucky Boy legte dazu in überaus angenehmer und sympathischer Lautstärke den Musikteppich. Text: Christian Murer / Fotos: Max Häberli

Exquisites Fünf-Gänge-Menü Alfons G. Florian, Präsident des Gewerbevereins Dietikon, begrüsste die illustre Gästeschar herzlich: «Der Vorstand freut sich, dass Ihr alle so zahlreich erschienen seid, um zusammen zu dinieren und das Tanzbein zu schwingen.» Das Ziel für den Dietiker Gewerbeverein sei es, in Zukunft jährlich einen solchen Anlass durchzuführen. Gastronom Elio Frapolli vom Hotel Sommerau-Ticino in Dietikon kochte im Golfclub daselbst und verwöhnte die 56 Gäste mit einem kulinarisch hochstehenden Fünf-Gänge-Menü. Als Vorspeisen gab es Blätterteigkissen mit Waldpilzen an Cognacsauce sowie ein kleiner gemischter Salat mit italienischem Dressing. Der Hauptgang bestand aus Kalbs- und Schweinsfilet an auserlesenen Saucen, Kartoffelgratin und Gemüse. Ein leckeres Kuchenbuffet zum Dessert rundete das ausgezeichnete Menü ab. Selbstverständlich wurde auch eine vegetarische Variante angeboten.

deon spielte sie altbekannte Volkslieder und Schlager. Das berühmte Volkslied «Vo Lozärn gäge Weggis zu», das Johann Lüthy im Jahre 1832 nach einer wunderschönen Schifffahrt von Luzern nach Weggis schrieb, führte unter anderem zum Kindersong «Es Burebüebli mani nid» und zum legendären Ohrwurm von Paul Kuhn «Es gibt kein Bier auf Hawaii». Vor allem Theresias träfe Witze strapazierten bei zahlreichen Gästen das Zwerchfell. Gegen Mitternacht erreichte die Stimmung schliesslich ihren Höhepunkt. Das Zurückstellen der Uhren von der Sommerauf die Winterzeit war gewissermassen eine willkommene Routinesache, konnte doch am Sonntag eine ganze Stunde länger ausgeschlafen werden.

Eine begnadete Witzerzählerin Die fröhlich-aufgestellte Bäuerin und Alleinunterhalterin Theresia Bolliger aus dem luzernischen Schwarzenbach würzte das Programm mit ihren humorvollen Darbietungen. Da konnte man herzhaft lachen und mitsingen. Auf ihrem Akkor-

Die witzige Alleinunterhalterin Theresia Bolliger.

Gwerblerball beim Golfclub in Unterengstringen.

Alfons G. Florian mit Lebenspartnerin.

Andrea Erni, Markus Erni und Mirjam Peter (vlnr).

Reger Betrieb auf der Tanzfläche, es wurde «geschwoft», was das Zeug hielt.

Peter Daniel Scheidegger, Björn Valten und Bea Valten (vlnr).

Otto Müller, Bettina Meier und Werner Schnüriger (vlnr).

Roger Brunner mit charmanter Begleitung.

Alfons G. Florian, Präsident Gewerbeverein Dietikon.

Dietikons Stadtpräsident Otto Müller mit Ehefrau.

Das Duo Lucky Boys spielte gross auf.

Stefan Schmucki, Esther Wyss-Tödtli und Präsident Alfons G. Florian in schicker Abendgarderobe.

Stefan Schmucki, Dietikon.

Elio Frapolli vom Hotel Sommerau-Ticino in Dietikon, der auch für das Catering beim Gewerbeball verantwortlich war.

Prominenz beim Apero.

Susanne Dalcher, Schlieren.

Die witzige Alleinunterhalterin Theresia Bolliger.


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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

«Moschtete» auf dem Bräm Hofladen im Basi in Dietikon

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«Das isch aber en mega feine Süessmoscht»

Hanspeter Kruesi – Konzertserie in der AVO Maria LOUNGE Hanspeter Kruesi ist professioneller Gitarrist, Pianist und Komponist. Unter dem Pseudonym «HPCrazy» betreibt er seit 2013 einen YouTube Gitarren Channel mit inzwischen mehr als einer Million Besuchern. im Monat kann man HPCrazy mit seinen Gitarren-Konzerten auch in der AVO Maria LOUNGE in Dietikon erleben. Vom Erfolg auf YouTube bestärkt, war der nächste logische Schritt, seine Kompositionen auch einem Live-Publikum zugänglich zu machen. Speziell zu erwähnen ist seine Touch Technique, welche weltweit nur ganz wenige Gitarristen beherrschen. Aber auch seine konventionellen Spieltechniken brauchen den Vergleich mit den grossen Protagonisten der Gitarre nicht zu scheuen. So hört man rockige Klänge im Stile von Santana, Gary Moore und Joe Satriani oder bluesige Melodien im Genre von Stevie Ray Vaughen, B.B. King, Gary Moore und Eric Clapton. Aber auch Jazzelemente von George Benson, Joe Pass oder Wes Montgomery beherrscht HPCrazy. Als Pianist hat er schon sehr viele Konzerte und Events bestritten und als Komponist ist seine Musik oft in Sendungen des Schweizer Fernsehens zu hören. Durch Verträge mit LA Libraries ist seine Musik aber auch schon für HollywoodProduktionen ausgewählt worden. Einmal

In der AVO Maria LOUNGE kann man HPCrazy immer am letzten Donnerstag im Monat live erleben. (zvg) Weitere Informationen findet man unter: avomarialounge.ch und hanspeterkruesi.com

Publireportage: Hausarzt Die Frauen der Trachtenguppe Bergdietikon sorgt für die Bewirtung der Besucher.

Text und Foto: Christian Murer

Eine Gruppe Kinder steht an diesem herbstlich trüben Samstag an der kleinen Mostpresse. Da dreht Noël tüchtig an der Spindel. Auch die beiden Buben Sandro und Marco aus Bergdietikon pressen die Gala-Äpfel zu frischem Most. Langsam tröpfelt der kostbare Saft unten ins Plastikbecken. Anschliessend offeriert Agnes Brandenburger den köstlichen Durstlöscher. «Frischer geht ja fast nicht mehr», meint sie lächelnd. Herzhaft trinken Sandro und Marco aus dem Plastikbecher und finden: «Das isch aber en mega feine Süessmoscht.» Offenbar bereitet das «Moschten» den anwesenden Mädchen und Buben recht viel Spass, obschon es «scho en rächte Chrampf isch».

Arzt aus Leidenschaft

mit der Pasteurisier-Maschine. «Der Most wird auf etwa achtzig Grad erwärmt», erklärt der 21-Jährige. So sei er länger haltbar und gäre nicht.

Was zeichnet einen typischen Hausarzt aus? Das Vertrauen, das ihm die Patienten schenken. Dieses geniesst Dr. Claudio Lorenzet aus Bergdietikon seit Jahren. was wie eine Vertrauensperson geworden. «Man muss Menschenfreund sein. In den 25 Jahren, in denen ich praktiziere, sind die Menschen kritischer geworden.»

Christian Bräm bedient die Pasteurisier-Maschine.

Mega fein findet Marco Steiner den frisch gepressten Most.

Trachtengruppe Bergdietikon engagiert sich erneut «Die Idee für eine Moschtete kam ursprünglich von der Trachtengruppe Bergdietikon. Wir sind dann an Fredy Boll gelangt, ob er mitmachen würde und wir es bei ihm durchführen dürfen», sagt Agnes Brandenburger. Und heuer hätten sie die Familie Bräm angefragt, denn eine «Moschtete» ginge ja nicht ohne eine Mostpresse. «Und so arbeiten wir Hand in Hand mit Boll/ Bräm und beide profitieren voneinander», ergänzt die Trachtenfrau.

Zurück zur Festwirtschaft und Kaffeestube: Vor allem die heisse Kürbissuppe, die Grillwürste, das reichhaltige Kuchenbuffet sowie der «Trachten-Kaffee» machen einen so richtiggehend gluschtig. Unter den zahlreichen Gästen geniesst auch Fredy Boll aus Bergdietikon die «Moschtete» auf dem Hofladen der Familie Bräm in Dietikon. «Da wir am Planen und Umbauen sind, überlasse ich die ‹Moschtete› gerne meinem Kollegen Kurt», so der «Gold-Most-Fredy». Und Kurt Bräm ergänzt: «Vor ein paar Jahren haben wir von uns aus schon einmal eine ‹Moschtete› durchgeführt.» Er finde es richtig, dass man für einen Verein etwas machen muss. «Deshalb habe ich selbstverständlich gerne zugesagt, zumal die Bauern aus vielen Gemeinden bei uns zum Mosten kommen», so der Dietiker Bauer. www.braem-hofladen.ch

Ein Hausarzt, wie man ihn sich wünscht Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient kann Dr. Lorenzet nur aufbauen, weil er sich für jeden Patienten Zeit nimmt. Er schenkt allen ein Ohr. Er würde jeweils ein paar Minuten mehr einplanen, weil manche Patienten gerne noch privat etwas plaudern. Ihm ist dieser Punkt wichtig. Dr. Lorenzet ist im Grunde der klassische Haus- oder Allgemeinarzt.

Dr. Claudio Lorenzet Text: Patrick Holenstein

«Selbst wenn man sich nur zwei-, dreimal im Jahr sieht, mache ich gerne mit», begründet Dr. Lorenzet seine Mitgliedschaft im Gewerbeverband. Aber gleichzeitig relativiert er, wichtig sei nicht die Idee des Networkings, sondern vielmehr der soziale Gedanke. Diesen Ansatz verinnerlicht der eloquente und charmante Allgemeinmediziner auf allen Ebenen.

Agnes Brandenburger offeriert den frisch gepressten Most.

Die Jungen machen lassen Etwas später demonstriert Landwirt Kurt Bräm der interessierten Besucherschar die 16-jährige elektrische Mostpresse. «Im Jahr stellen wir für die Bauern der Umgebung etwa fünfzig- bis achtzigtausend Liter Most her», sagt der Bauer und fährt fort: «Wir sind fortwährend am Investieren, da unser Sohn Matthias einst den Landwirtschaftsbetrieb übernehmen wird.» Man müsse die Jungen machen lassen und er selber bekunde keine Mühe, loszulassen, so Bräm. Vor der Tenne veredelt Zwillingssohn Christian den Saft

Auch Goldmostkönig Fredy Boll aus Bergdietikon war unter den Gästen.

Noël hat grossen Spass an der Mini-Mostpresse.

Da ist die Allgemein-Internische Hausarztpraxis in Bergdietikon, die er mit viel Leidenschaft führt. Die Praxis bietet erwachsenen Patientinnen und Patienten jeden Alters ärztliche Hilfe für alle medizinischen und psychologischen Probleme. Zusätzlich werden komplementäre Therapien angeboten wie Ohr- und Körperakupunktur, Sauerstofftherapie sowie Behandlungen bei Eisenstoffwechselstörungen. Praktiziert wird nach den neuesten Diagnostik- und Therapie-Richtlinien in Zusammenarbeit mit einem umfangreichen Netzwerk von Spezialisten. Eine grosse Zahl seiner Patienten kennt Dr. Lorenzet seit vielen Jahren und ist so et-

Aber Claudio Lorenzet ist nicht nur Arzt aus Leidenschaft. Der soziale Gedanken ist bei ihm darüber hinaus gross geschrieben. So ist er Sponsor des FC Dietikon und präsidiert die Sportförderung «Sports for Emotions», bei der es darum geht, Jugendsportvereine aus dem Limmattal und dem Grossraum Zürich zu fördern. Er geniesst aber auch das Jassen in einer gemütlichen Runde. «Mir ist wichtig, dass ich die Menschen begleiten kann. Nicht nur medizinisch, sondern auch, wenn sie eine Vertrauensperson suchen.» Man spürt in Dr. Lorenzets Worten, dass er sich den Menschen verbunden fühlt. Dafür nimmt er dann auch 14-Stunden-Tage in Kauf. Seine Philosophie ist: «Ich mache den Job, weil ich Freude daran habe.» Web: www.lorenzet.ch


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Theater Dietikon

Das Zentrum von Dietikon lebt

Theater ist eine Insel im Alltag

«Die Innenstädte brauchen urbane Hotspots, die sich durch Eintauchen in andere Welten; lachen nach Herzenslust oder einfach mit dabei sein. Das alles ist Zeitgeist, Funktionalität und Identität auszeichnen und so In- Theater Dietikon. nenstädten neue Impulse verleihen», sagt Peter Kotz, Spezialist Der Raum im Stadtkeller ist dunkel, Stille Aktion-Äre sind herzlich willkommen. Agenda 2015/2016 für Urban-Management. liegt in der Luft und plötzlich geht das Pro Jahr können Aktien im Wert von Licht an. Unerwartetes, Faszinierendes oder zumal Vertrautes wird Ihnen begegnen. Sie können bei uns Gast sein und neue Welten auf der Bühne entdecken. Seit 25 Jahren belebt Theater Dietikon als Verein die Kleinkunstszene und schafft Begegnungsorte für kulturinteressierte Menschen in der Region Limmattal.

250 Franken gezeichnet werden. Die Spenden werden durch den Verein für kulturelle Aktivitäten und Weiterentwicklungen von Projekten eingesetzt.

Solche Impulse lassen sich nur auslösen, wenn Akteure in einem Zentrum zusammenspannen und vorangehen. Mutige und zukunftsorientierte Investoren sind also gefragt. Aber auch die Behörden müssen ihren Teil dazu beitragen, indem sie Rahmenbedingungen schaffen – und im Falle des Dietiker Zentrums für notwendige Plattformen bezüglich Vernetzung und Anreizen sorgen. Schliesslich sind die Detaillisten mit ihren Versorgungsfunktionen am nächsten und unmittelbarsten von der Entwicklung betroffen. Genau deshalb stehen sie sich selbst gegenüber in der Verantwortung, auf die dynamische Entwicklung zu reagieren, ihren Beitrag zu einem lebendigen Zentrum immer wieder zu hinterfragen, aber auch Investitionen in zeitgemässe Ladenflächen bei den Immobilienbesitzern einzufordern. Erhebungen zeigen, dass das Zentrum hinsichtlich Versorgung intakt ist, die Aufenthaltsqualität verbesserungswürdig und

Anlässe in Ergänzung zum vorhandenen Angebot gewünscht sind. Stadtpräsident Otto Müller ist zuversichtlich: «Der Dialog mit den Akteuren ist ein erster Schritt der Stadt zusammen mit der Vereinigung Zentrum Dietikon, dem Zentrum neue Impulse zu verleihen.» Beachtet werden muss dabei aber, dass sich das Konsumverhalten immer schneller ändert. In der Schweiz liegt der Anteil der Online-Einkäufe bei Detailhändlern über alles bei rund 5% – je nach Segment aber auch deutlich höher. In der von Dietikerinnen und Dietikern im Zentrum so schmerzlich vermissten Sparte Heimelektronik wird heute 25% des Umsatzes im Internet erzielt – und einer von acht Franken für Bekleidung wird online ausgegeben.«Auch in Dietikon müssen wir neue Wege gehen und vor allem Nischen nutzen», ist Stadtpräsident Otto Müller überzeugt. (zvg)

Publireportage: Garage Egger

NISSAN – Nutzfahrzeug-Stützpunkt

Weitere Informationen unter: www.theaterdietikon.ch.

Seit 43 Jahren ist die Garage Egger AG in Dietikon der Ansprechpartner für NISSAN-Personenwagen und NISSAN-Nutzfahrzeuge. Vor allem im Bereich bis 3,5 t Gesamtgewicht bietet NISSAN eine qualitativ hochstehende Palette von gewerbetauglichen Fahrzeugen für jeden Verwendungszweck. Seit dem 1. September 2015 verfügen alle NISSAN Nutzfahrzeuge über 5 Jahre Garantie (160 000 km.) Das Ziel der kompetenten Beratung ist immer, eine optimale und kostengünstige Lösung für die spezifischen Transportbedürfnisse der Kunden zu eruieren.

Die Fachkompetenz bei der Garage Egger AG bleibt aber nicht nur auf das Verkaufsgespräch beschränkt. Im gleichen Masse wichtig ist die Betreuung der Kunden im Werkstattbereich. Nutzfahrzeuge dienen dem Benützer nur, wenn sie einsatztauglich sind. Dafür sorgen die ausgebildeten NISSAN-Spezialisten, die alles daran setzen, die uneingeschränkte Mobilität der Nutzfahrzeug-Kunden zu gewährleisten. (zvg)

Raum One Kulturtreff: 1. bis 24. Dezember «Adventskiste» Ein Adventskalender im Schaufenster

Kontakt: Natasha Rellstab, nami@namirell.ch Mo–Fr 13–18 Uhr, Tel. 079 269 24 09

Kurznachrichten

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Betriebskosten in der Höhe von 142 400 Franken (Vorjahr: 106 400) sowie Unterhalts- und Verwaltungskosten in der Höhe von 124 900 Franken (Vorjahr: 103 100) aus. Der Anteil der Stadt Dietikon am Voranschlag 2016 beträgt gemäss Kostenteiler 122 534 Franken (Vorjahr: 95 574). Der Stadtrat hat den Voranschlag genehmigt.

Ersatzbeschaffung Weihnachtssterne

Sanierung Beleuchtung Fondlistrasse Die Beleuchtung der Fondli- und Studackerstrasse ist ineffizient und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Sie ist deshalb zu erneuern. Zudem werden zweckmässigerweise die ebenfalls veralteten Kandelaber abgebaut, von zehn auf acht Meter reduziert und den örtlichen Verhältnissen angepasst. Damit wird die Ausleuchtung verbessert und es können im hinteren Teil der Fondlistrasse zwei Kandelaber eingespart werden. Dort, wo die unterirdischen Kabel noch un­ter Decksteinen verlegt sind, soll im gleichen Zug auch die Verkabelung ersetzt werden. Das Projekt umfasst neben einer neuen Verkabelung auf 250 m 25 neue, acht Meter hohe Stahl­rohrkandelaber mit LEDLeuchten. Der Stadtrat hat für das Projekt Beleuchtung Fondli-/Studackerstrasse, im Abschnitt Kehrplatz bis Steinmürlistrasse, einen Kredit in Höhe von 135 000 Franken bewilligt. Die Bauingenieurarbeiten (Projektierung, Realisierung) wurden der EFP AG, Regensdorf, die Bauarbeiten der Weibel AG, Wettingen, und die Installationsarbeiten den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich, Netzregion Limmattal, Dietikon, vergeben.

Der lnfrastrukturvorstand hat am 21. September 2015 verfügt, dass der bestehende Holzbelag bei der Fussgängerbrücke Kirchstrasse durch einen Bodenbelag aus Pressgitterrost Stahl 37 feuer­verzinkt ersetzt wird. Für den Ersatz des Brückenbelages wird ein Kredit in der Höhe von rund 15 000 Franken bewilligt und der Auftrag für die Lieferung und Montage des Bodenbelages an die Treptech AG, Unterengstringen, vergeben.

Wasserwirtschaftsverband Limmattal Garage Egger AG www.egger-dietikon.ch

29. Januar 2016, 20.00 Uhr «Die Entdeckung der Currywurst» Jaap Achterberg Erzähltheater 4. März 2016, 20.00 Uhr «Premiere» Anet Corti Kabarettabend

An der Bremgartnerstrasse 23 in Dietikon gibt es Platz für «Kre-Aktive». Sie suchen einen Raum zum Proben? Haben Sie etwas zu feiern? Die Produktionsräume des Vereins im Herzen von Dietikon bieten Möglichkeiten dafür.

Belagssanierung Fussgängerbrücke Kirchstrasse Die Aussenansicht der Garage Egger AG.

29. November 2015, 20.00 Uhr «Brief – mal brav, mal bös!» THEATERIA TriOohhh Geschichten und Lieder

Vorhang auf und seien Sie dabei!

Das Theater-Open-Air «Freilufttheatertag» für Gross und Klein, Bühnenkunst im Stadtkeller und Veranstaltungen im Kulturtreff Raum One stehen auf dem alljährlichen Programm. Wer Lust hat, schlüpft beim Krimi-Dinner in die Rolle einer anderen Person und spielt mit.

Winterlicher Marktbetrieb als Ergänzung des bestehenden Angebots im Zentrum. Foto: Thomas Pfann

Stadtkeller-Programm:

Ende September unterbreitete der Wasserwirtschaftsverband Limmattal den Verbandsgemeinden den Voranschlag 2016 zur Genehmigung. Das Budget weist

Die heutige Weihnachtsbeleuchtung entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und ist sehr wartungsintensiv. Der Stromverbrauch ist viel zu hoch und die Wiederbeschaffung der vorhande­nen Leuchtmittel gestaltet sich äusserst schwierig, weshalb sie zu ersetzen beziehungsweise zu ergänzen ist. Wie die früheren Studien und Bevölkerungsbefragungen ergeben haben, soll der «Dietiker Stern» als Wahrzeichen der Stadt erhalten bleiben. Deshalb werden die vorhandenen Sterne mit LED­-Leuchtmitteln und neuer Verkabelung auf den Stand der heutigen Technik gebracht. Der heutige Stromverbrauch beträgt ca. 300 Wattstunden pro Stern. Mit den neuen LEDLeuchtmitteln wird der Verbrauch auf 20 Wattstunden pro Stern reduziert. Somit entspricht die Umrüstung auf LED den Vorgaben aus dem Label Energiestadt®Gold. Die Sanierung der vorhandenen und die Ersatzbe­schaffung weiterer Sterne ist, im Hinblick auf die heutige Haushaltslage der Stadt Dietikon, die kostengünstigste und nachhaltigste Möglichkeit, eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung im Zentrum zu realisieren.   In Zusammenarbeit mit der EKZ Eltop, Dietikon, und der lnfrastrukturabteilung, wurden die Örtlich­keiten und die Machbarkeit überprüft. Hieraus ergibt sich ein Weihnachtsbeleuchtungskonzept mit 52 Standorten für die «Dietiker Sterne». Der Stadtverwaltung Dietikon wird dabei eine besondere Bedeutung zukommen. Daher werden die sieben Bäume vor dem Stadthaus mit warmweissen LED­-Lichterketten, analog der Beleuchtung auf dem Rapidplatz, geschmückt werden. Für die Sanierung der 17 vorhandenen Sterne und der Ersatzbeschaffung von weiteren 35 Sternen inklusive der Befestigungen und Montagen von Steckdosen hat der Stadtrat einen Kredit in der Höhe von 100 000 Franken bewilligt. Der Stadtrat hat die Vergabe der Aufarbeitungsarbeiten sowie die Lieferung und Installation der Baumbeleuchtung an die EKZ Eltop, Dietikon, erteilt.

Wasserentnahme Reppisch für Fortbestand Marmoriweihers Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft hat der Stadt Dietikon die wasserrechtliche Konzes­sion und die gewässerschutzrechtliche Bewilligung erteilt, der Reppisch bis zu 40 l Wasser pro Sekunde zu entnehmen und dieses Wasser zur Speisung des Marmoriweihers zu verwenden und das Rückga­bewasser in unverändertem Zustand wieder in die Reppisch einzuleiten sowie den Marmoriweiher fortbestehen zu lassen (Wasserrecht Nr. 131, Bezirk Dietikon).

Entzug der Betriebsbewilligung für die Kindertagesstätte «Chinderhus Suneblueme» Der Sozialvorstand hat mit Verfügung vom 2. Oktober 2015 der Trägerschaft Chinderhus Suneblueme GmbH die am 10. Februar 2015 erteilte Betriebsbewilligung entzogen. Die Träger­schaft wird aufgefordert, bei Bedarf eine neue Betriebsbewilligung zu beantragen, wenn die Min­destanforderungen gemäss den Krippenrichtlinien des Kantons Zürich erfüllt sind.

Öffnungszeiten KrankenmobilienMagazin: Dienstag und Donnerstag 18 Uhr bis 19 Uhr Samstag 9 Uhr bis 10 Uhr Standort: 8953 Dietikon, Oberdorfstr. 15, Untergeschoss www.krankenmobilien-limmattal.ch Auskunft auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Telefon 077 408 63 65 (Frau Gilg) Am 24. und 31. Dezember 2015 sowie 2. Januar 2016 geschlossen.


20 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Hoffmann Gärtnerei

Fondueplausch im Kloster Fahr

111 Jahre – 4 Generationen – 1000 Dahlien

Heisser Käsezauber in alten Gemäuern

111 Jahre sind seit der Gründung unseres Betriebs vergangen, eine im Grossraum Zürich gross- Fortsetzung einer grossen Tradition beim Gewerbeverein artige Leistung und in unserer Branche nicht alltägliche Situation. Entsprechend wurde gefeiert. Engstringen. Zum legendären Fondue-Plausch traf man sich Rund 500 geladene Gäste und Vertreter der Gemeinde Unterengstringen haben zusammen mit diesmal im Kloster Fahr. vier Generationen Hoffmann angestossen. Living History Der Jubiläumsanlass stand ganz im Zeichen der Geschichte. Es wurden Maschinen, Alltagsgegenstände und Kleider aus der Gründerzeit ausgestellt. Eine Bildergalerie sowie Bildaufnahmen führten die Besucher durch das eigens für das Jubiläum eingerichtete Riegelgebäude, das ebenfalls aus der Gründerzeit stammt und Jahre einer wechselvollen und überaus interessanten Geschichte des Unternehmens und der Region miterlebte. Das Gartencenter Hoffmann war vor allem in den 50er bis 70er Jahren für seine Dahlienschauen bekannt und hat jährlich Zehntausende Besucher aus der ganzen Schweiz und oft auch aus dem Ausland angezogen. Am Jubiläumsanlass wurde jener Zeit mit 1000 blühenden Dahlien gewürdigt – ein einmaliges, wunderschönes und farbenprächtiges Floristikspektakel.

Stolz und dankbar Lebende Geschichten verbunden mit einem in die Zukunft gerichteten und erfolgreichen Unternehmen standen im Vordergrund. Wir sind stolz und dankbar, auf 111 Jahre Hoffmann mit vier Generationen zurückblicken zu dürfen. (zvg)

1000 Dahlien blühen zum Jubiläum.

Interessantes, Erstaunliches und Unterhaltsames aus der Geschichte Die zehnjährige Naomi hat den Anlass als Vertreterin der fünften Generation Hoffmann Anfang Oktober eröffnet. Ralph Hoffmann, VR-Präsident und Repräsentant der vierten Generation, liess anschliessend die letzten zehn Jahre Revue passieren. Schliesslich ergriff auch Rolf Hoffmann als Vertreter der dritten Generation das Wort und wagte einen weiterreichenden Rückblick inklusive Sketch der damaligen «Versteckten Kamera» mit Kurt Felix. Vor allem die interessante und wechselvolle Geschichte der Dahlienaufzucht entlockte so manches «Ah» und «Oh», als bekannt wurde, dass die Ausstellung in Spitzenzeiten bis zu 1600 Sorten führte. Diese wurden an prächtigen Ausstellungen präsentiert. Claire «Klärli» Hoffmann als Vertreterin der zweiten Generation hielt aufgrund ihres hohen Alters keine Ansprache, war aber bis zum Ende anwesend.

Trotz charmanter Tischbegleitung von Lotti Marti (Coiffeur Marti) lässt sich Jules Sieber (Garage Sieber) bis zum letzten Bissen Fondue nicht aus der Ruhe bringen.

Text und Foto: Marco Mordasini

Nicht nur, wenn es im Herbst wieder früh dunkel wird und die Temperatur zurückgeht, ist Fonduezeit. Der Duft von flüssigem Käse, frischem Brot und bei Bedarf auch von Knoblauch inspiriert des Schweizers Gaumen. So auch die Mitglieder des Gewerbevereins Engstringen, die sich dieses Jahr im Restaurant Zwei Raben im Kloster Fahr zur flüssigen Käsesuppe getroffen haben. «Es freut mich, dass diesmal so viele Mitglieder beim Fondue-Plausch dabei sind», sagte Präsident Richi Nydegger in seiner kurzen Begrüssung. Und die, die dabei waren, genossen das gemütliche Beisammensein. Es bot sich gute Gelegenheiten für das eine oder andere Gespräch oder wie man auf Neudeutsch auch zu pflegen sagt – das Networking unter den Gwerblern.

sowie dem Aostatal. Doch schnell hat es sich in den letzten Jahrzehnten auch in der deutschsprachigen Schweiz etabliert und der gesellige Genuss wird hoch geschätzt. In der Schweiz ist die Erklärung weit verbreitet, dass der Ursprung des Fondues in der Kappeler Milchsuppe liege. Denn beim Friedensschluss im Ersten Kappelerkrieg sei anschliessend Fondue gegessen worden. Unter den Engstringer Gwerblern ging es jedoch gesittet zu und her und auch bei einem verlorenen Brotstück mussten keine «Strafaufgaben» gelöst werden.

Umfrage: Sandra Bühlmann, Oberengstringen

Mit einem Käsefondue verbinde ich das gesellige, gemütliche Beisammensein mit netten Menschen. Robert Nitschké, Unterengstringen

Fondue ist für mich ein typisch schweizerisches Nationalgericht, das auch im Sommer schmeckt. Irene Rey und Reto Cavegn geniessen den FonduePlausch gutgelaunt.

Knoblauch versus Pfeffer Gerade beim Käsefondue gehen die Geschmacksgeister oftmals weit auseinander. Während die einen ohne irgendwelche Zusätze ihre Brotmocken im flüssigen Käse tunkten, wählten andere die schärfere Variante und verfeinerten das Fondue mit Pfeffer oder Muskatnuss. Und ein altes Sprichwort sagt bekanntlich: Wer extra Knoblauch bestellt, hat an jenem Abend bestimmt keine anderen Pläne mehr. Und tatsächlich: Es gab unter den Engstringer Gwerblern tatsächlich welche, die zusätzlich Knoblauch bestellten.

Vier Generationen Gartencenter Hoffmann.

Identifikation Schweiz Das Käsefondue stammt ursprünglich aus den Westalpen – der französischsprachigen Schweiz, Savoyen und dem Piemont

Caroline Jelenz, Oberengstringen

Wenn es im Herbst draussen früh dunkel und kalt wird, beginnt für mich die typische Fonduezeit. Yvonne Ruwoldt, Oberengstringen

Ein Fondue im Sommer auf einer Alp inmitten von Kühen, so verbinde ich die Tradition mit meiner Heimat – der Schweiz. Robert Breitenmoser, Unterengstringen

Eigentlich mag ich lieber Raclette als Fondue. Und wenn es nach mir geht, bleibt der Knoblauch definitiv draussen.

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 21

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Editorial

Eindrücke aus dem WK

Neuvorstellung Schellenberg Druck AG

Ein Haus, in dem alles gedruckt werden kann Die Firma Schellenberg Druck AG macht so viel wie möglich im eigenen Haus. Der Familienbetrieb existiert seit 1957 und beeindruckt durch viel Struktur. Text und Foto: Patrick Holenstein

Reto Müller An der Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands Limmattal referierte Divisionär a.D. Peter Regli über die nationale Sicherheit. Am Rande wurde dabei auch – wie fast immer, wenn es hierzulande um dieses Thema geht – die Armee angesprochen. Die Armee ist in den letzten Jahren zum Spielball der Politik und zum Objekt von Sparübungen geworden. Vor den Wahlen versenkten links und rechts noch schnell die Weiterentwicklung der Armee. Sinnbildlich machte sich auch die amtierende Finanzministerin – ihres Zeichens die personifizierte «politische Mitte» – über das Rüstungsprogramm lustig, welches auch Aufklärungsdrohnen umfasst.

Jeder hat schon einmal eine Kundenkarte von einem x-beliebigen Shopping Center in der Hand gehalten. Wie werden die hergestellt? Grundsätzlich sei eine Kundenkarte in allen Ausführungen möglich, sagt Ernst Harlacher. Er hat in Geroldswil die Offsetdruckerei Goetz AG geführt und 2013 komplett an die Firma Schellenberg Druck AG ausgelagert. Im Gewerbeverband blieb Harlacher trotz dem Wegzug der Firma nach Pfäffikon. Er hält eine kleine Karte in der Hand, nicht grösser als eine Visitenkarte. Sie ist ein Spezialprodukt der Schellenberg Druck AG. Die Karten sind aus Karton und dadurch sehr umweltfreundlich. Der Clou ist jedoch, dass sie mit einem QR-Code bedruckt sind. Den kann man via Smartphone einlesen und mit ihm gewünschte Inhalte deponieren. Die Firma hilft dabei auf Wunsch auch bei Design und Planung.

ist wo möglich mit Bewegungsmeldern ausgestattet, damit kein Licht ins Leere brennt. Zudem wird das Gebäude umweltfreundlich beheizt. Sympathisch ist, dass die Schellenberg Druck AG alte Maschinen nicht grundsätzlich wegwirft. So gibt es eine Abteilung, wo nostalgische und umgebaute Maschinen noch mechanisch in Betrieb sind. Weiter ist die Firma ein Familienbetrieb, seit der Gründung 1957. Noch heute arbeiten die Kinder von Firmenleiter Oskar Schellenberg im Betrieb mit. Es greift also jedes Zahnrädchen und so läuft die Druckerei reibungslos.

Welch ein Kontrast bot da der letzte Wiederholungskurs (WK) mit unserem Bataillonsstab! Gemeinsam mit jungen Kadern und noch jüngeren Rekruten konnten wir eine grössere Übung bestreiten. Die Frauen (zwei Leutnants) und Männer sind sehr gut ausgebildet und erstaunlich motiviert. Sie leisten ihre Militärdienstpflicht mit grossem Engagement und erbringen damit einen persönlichen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes. Ganz nebenbei lernen sie auf einzigartige Weise Land und Leute kennen. Natürlich hat die Schweiz eine Armee, um sie nicht zu brauchen. Sie dient vielmehr als strategische Reserve für alle Fälle. Bei Natur- oder zivilisatorischen Katastrophen wie auch etwa beim Ansturm von Flüchtlingen ist sie aber die einzige Reserve, welche dieses Land hat. Die Damen und Herren Politiker sollten in ihren gemütlichen Büros und angenehmen Sitzungszimmern die Sicherheitspolitik etwas ernster nehmen. – Schon aus Respekt gegenüber den Bürgersoldatinnen und Bürgersoldaten draussen im Felde. Mit gewerbe-freundlichen Grüssen Reto Müller, Präsident GVGO

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Rund 80% für den Export Auf der Führung durch das mehrstöckige Gebäude wird klar, dass die Schellenberg Druck AG selbst für Grossaufträge gewappnet ist. Hier ist alle strukturiert. Interessant ist, dass rund 80% der Aufträge in den Export gehen. Riesige Maschinen lassen unermüdlich Rohmaterial über Druckschienen gleiten. Das geht von Plakaten über Flyer und Vereinszeitungen bis zu individuell gestalteten Kärtchen. Wichtig ist Harlacher dabei, dass das Material umweltfreundlich ist. Überhaupt ist der Umweltgedanke wichtig. Das ganze Gebäude

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Gewerbeverein Schlieren I 23

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Editorial

Publireportage: Standortförderung

Hinter den sieben Gleisen Coworking Limmattal in Schlieren Diese Bahn also sollte eines Tages die Kinder zur Schule fahren, die Pendler vom Mutschellen oder Freiamt und alle anderen wie von Geisterhand ohne Auto an einen Anschluss der Limmattalbahn führen.

Die Standortförderung der Stadt Schlieren setzt seit 1999 mit der Gründung des Bio-Technoparks (Biotech Cluster Wagistrasse) dem Building Technology Park (Cleantech Cluster an der Brandstrasse) und neu dem Verein Start Smart Schlieren (branchenunabhängiger Cluster an der Rütistrasse) auf Innovation und Jungunternehmerförderung.

Auch die Besucher der Einkaufstempel in Spreitenbach würden scheinbar zum Grossteil mit der Bahn anreisen. Wer’s glaubt, wird selig – schliesslich kommen ja alle aus dem Limmattal.

Peter Bjarsch Mit einem gut besuchten Neujahrs-Apéro, einer für viele nicht enden wollenden Generalversammlung, einem interessanten Infotag zum Spitalneubau und Schulhaus Schlieren-West und der Neugestaltung des Quartiers am Bahnhof und einem grossartigen Stadtfest «Schlieren-lacht» geht das Jahr 2015 langsam zu Ende. Der grossen Abstimmung habe ich mit gemischten Gefühlen entgegen geblickt und mich gleichzeitig gefragt, ob die Limmattalbahn – welche nach allen Gelehrten und Wahrsagern alle Verkehrsprobleme löst, wirklich der Schlüssel dessen ist oder werden wird?

Deshalb frage ich mich nun. Wo ist die Aussage, «Schlieren muss zusammenwachsen», geblieben? Etwa hinter den sieben Gleisen? Es wäre doch eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte, wenn Schlieren ohne neue Geleise «wirklich» zusammenwachsen könnte. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr. Peter Bjarsch

Publireportage: Ibervinos

Spürnase für spanische Weine Ibervinos beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit spanischen Weinen. Seit kurzem gibt es auch portugiesische Weine. Andrés Roig leistet grosse Pionierarbeit und entdeckt dank seiner «Spürnase» immer wieder köstliche Weine, die wahren Trinkspass vermitteln.

Mit dem Coworking Limmattal schliesst sich die letzte Lücke bei der Förderung von Innovation und Startup-Unterstützung.

Coworking-Büros bieten Selbstständigen, Studenten oder Angestellten die Möglichkeit, Arbeiten an einem zur Verfügung gestellten Arbeitsplatz zu erledigen. Weiter gibt es die Möglichkeit, eigene Projekte

Ibervinos importierte als eine der ersten Firmen spanische Weine aus den Anbaugebieten DO Terra Alta oder DO Bierzo, längst bevor man auf diese Ursprungsgebiete aufmerksam wurde. Zu den Favoriten gehören kleine Familienbodegas mit eigenen Weinbergen, bei denen Qualität, Kontinuität und Nachhaltigkeit für die nächsten Dekaden gewährleistet sind. Regelmässige Besuche bei den Produzenten, der direkte Kontakt zum Oenologen verbunden mit der Verkostung der neusten Jahrgänge ermöglichen Ibervinos, weit im Voraus die Einkäufe zu planen, um den Kunden das Beste anzubieten. Ibervinos bietet ein umfangreiches und auserlesenes Sortiment zu attraktiven Preisen an. Etikettentrinker sind eher an der falschen Adresse, nicht aber Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber, die wahre Perlen als Trinkgenuss erleben wollen. An den jährlichen Weinreisen werden Bodegas besucht, man hat die Gelegenheit, mit den Weinmachern zu plaudern und je nach Destination das Terroir zu erkunden und seine eigene Cava-Flasche zu «degorgieren» (Entfernen des Hefedepots auf dem Kronenkorken).

Immer im Frühling kommen die Produzenten in die Schweiz, um ihre Weine persönlich vorzustellen. Eine sehr gute Gelegenheit, sich mit den Produzenten auszutauschen. Als nächster Event steht am 4. und 5. Dezember die jährliche «Samichlaus-Degustation» auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenlos. Gute Weine für wenig Geld findet man übrigens auch beim Wein-Outlet, welches jeden Samstag von 11 bis 16 Uhr duchgeführt wird. Der Grund sind Jahrgangs- und/oder Sortimentswechsel. (zvg) Weitere Informationen findet man unter: www.ibervinos.ch

Blick auf ein spanisches Anbaugebiet für Weine der Firma Ibervinos.

ten Monaten auf die Brandstrasse 24 und auf die Wiesenstrasse 33 ausweiten und das Angebot auf rund 40 Plätze erhöhen. Die Kosten pro Arbeitsplatz belaufen sich pro Monat auf 280 bis 420 Franken. (zvg)

Arbeit von zu Hause ungünstig

Coworking an der Rütistrasse 12–16, Brandstrasse 24 und Wiesenstrasse 33 – Was ist das?

Exzellente Lagerung in Holzfässern geben Weinen eine ganz besondere Note.

vorzustellen und von anderen Berufsgruppen Feedbacks zu erhalten. In den Gemeinschaftsküchen tauscht man sich in der Mittagspause untereinander aus und knüpft Kontakte.

Arbeiten von zu Hause aus ist nicht immer die Lösung, denn es braucht doch vielfach eine strikte Trennung von Privat- und Arbeitsleben zu günstigen Konditionen. Die Lösung findet man im Coworking Limmattal an der Rütistrasse 14. «Hier kann man sich in einem produktiven Umfeld auf seine Arbeit konzentrieren und sich mit anderen Berufsgruppen austauschen. Zuhause ist man immer sehr abgelenkt, und in einem Pyjama zu arbeiten ist auch nicht sehr sinnvoll». Der Verein Start Smart Schlieren zusammen mit der Standortförderung der Stadt Schlieren wird Coworking in den nächs-

Auskunft erteilt Tel. 044 738 15 06


24 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Publireportage: Prolux Licht AG

Publireportage: Hertz Autovermietung

Die Lichtprofis aus Schlieren

Lieber bedarfsgerecht nutzen statt unflexibel besitzen Firmen mit wechselnden Mobilitätsanforderungen können bei Hertz kurzfristig Fahrzeuge anmieten – und bei Nichtgebrauch genauso schnell wieder zurückgeben. Zum Angebot von Hertz gehören auch spezielle Modelle wie etwa der elektrische BMW i3. Viele Unternehmen könnten ohne eigenen Fuhrpark nicht arbeiten. Kundenbesuche, Serviceaufträge oder Auslieferungen sind nur einige von zahlreichen Tätigkeiten, für die es Firmenfahrzeuge braucht. Je nach aktueller Auftragslage kommt es aber vor, dass Fahrzeuge zeitweise nicht oder nur wenig benutzt werden. Die ganzen Fixkosten fallen dann jedoch trotzdem an, unabhängig davon, ob die Fahrzeuge gekauft oder finanziert worden sind.

Referenzfoto: Hotel Belvoirpark, Zürich; Glasleuchten: Prolux Licht AG; Architekt: Prof. Peter Märkli; Lichtplanung: Reflexion AG, Zürich.

«Aber über allem: das Licht», sagte einst der Tessiner Architekt Luigi Snozzi. Der Altmeister der Schweizer Architekturszene beschreibt in einfachsten Worten, dass es das Zusammenspiel von natürlichem und künstlichem Licht ist, das ein Gebäude, einen Raum erst zum Leben erweckt. Die Prolux Licht AG hat sich seit mehr als 60 Jahren voll und ganz der Materie Licht verschrieben. Nun hat das Unternehmen aus Schlieren im September 2015 die Weichen für die Zukunft gestellt und ist mit EKS LichtFORMAT eine fruchtbare Partnerschaft eingegangen. Die Elektrizitätswerke von Schaffhausen sind mit ihrem Ladengeschäft LichtFORMAT spezialisiert auf die Beschaffung und den Vertrieb von Designleuchten und bilden somit die ideale Ergänzung zum Portfolio der Prolux Licht AG. Für die professionelle und zeitgemässe Lichtgestaltung bietet PROLUXLICHTFORMAT, so die neue, starke Marke, ab sofort ein

umfangreiches Grundprogramm an formschönen und funktional ausgereiften Designer- wie auch technischen Leuchten. Ebenfalls konzentriert sich Prolux auf die individuelle und nachhaltige Lösung architektonischer Aufgaben im privaten wie im öffentlichen Bereich im In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit Planern und Architekten setzt das erfahrene Team Bau- und Leuchtenentwürfe in überzeugende und stimmige Leuchtkörper um. So bietet PROLUXLICHTFORMAT die idealen Voraussetzungen für eine formal und ästhetisch konsequente Lichtplanung, die überzeugt, überrascht und sich in der Umsetzung trotz aller Eigenständigkeit dezent im Hintergrund hält. Und wie jeder weiss, ohne Licht gibt es kein Leben. (zvg) Prolux Licht AG Wagistrasse 13, 8952 Schlieren +41 44 733 70 70 www.proluxlichtformat.ch

Flexible Miete Um teure Standzeiten von eigenen Fahrzeugen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Firmenfuhrpark schlank zu halten und nur bei Bedarf zusätzliche Fahrzeuge anzumieten – am besten bei Hertz. Hier profitieren Unternehmen nämlich von einem über 40 Stationen umfassenden Schweizer Filialnetz, das mit der Zweigstelle in Schlieren natürlich auch das Limmattal abdeckt. Dazu kommen weitere Vorteile wie massgeschneiderte Angebote für Unternehmen, eine Mietwagenflotte mit einem tiefen Durchschnittsalter von rund 5 Monaten und eine grosse Fahrzeugauswahl mit mehr als 120 Modellen von 25 verschiedenen Marken.

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Gewerbeverein Schlieren I 25

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Best of Swiss Gastro

Hawaiianische Küche ausgezeichnet Das Restaurant Maori in Schlieren wird bei der Preisverleihung von Best of Swiss Gastro mit dem zweiten Platz in der Kategorie International geehrt. serviert werden. Das Highlight auf der Vorspeisenkarte des «Maori» ist das «Ahi Tatare Tiki Stack», ein Tatar aus rohem Thunfisch auf Avocadowürfeln mit gebratenem Wachtelei und Pesto-Crostini.

Text: Marco Mordasini

«Für uns ist das ein grossartiger Erfolg», sagt Stephan Bernet, Inhaber des Restaurants Maori in Schlieren, äusserst zufrieden. Diese Auszeichnung wird seinem vor gut einem Jahr umgebauten Restaurant absolut gerecht. Bei der Verleihung des Publikumspreises von Best of Swiss

Gastro erreichte das «Maori» den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie International. Nicht weniger als 208 Restaurants waren für einen Preis nominiert, welche im Best-of-Swiss-Gastro-Führer vorgestellt wurden. Die «Pacific Rim»-Küche ist das gewisse Etwas, was das Restaurant Maori in der

Schweiz absolut einzigartig macht. «Entstanden ist dieses Konzept auf Hawaii, als die ersten Restaurants Gerichte aus den USA sowie aus Japan und ganz Asien in ihren Kochtraditionen vereinten», erklärt Bernet. Ein Beispiel dafür ist das Gericht «Beef and Reef», bei dem gebratene Rindsfiletstreifen und Black-Tiger-Crevetten an einer asiatischen Schwarzpfeffersauce

Den Ausschlag für die Preisvergabe erfolgte massgeblich über die Gäste der nominierten Restaurants. «Wir kochen frisch, oft biologisch, manchmal auch vegan, bieten aber auch Fleisch an – damit treffen wir den Nerv der Zeit», sagt Stephan Bernet zur Auszeichnung weiter. Neben der hawaiianischen Fusion-Küche, auf deren Basis das Team auch eigene Gerichte entwirft, bietet das «Maori» auch bekannte Klassiker wie Sushi, gegrilltes Fleisch oder Burger an. Das «Maori» entstand Ende Juli des letzten Jahres. Nach 19 Jahren «Mojito» wollte Stephan Bernet etwas Neues probieren – neue Trends setzen, was ihm offenbar hervorragend gelungen ist. Während im «Maori» heute mexikanische Einflüsse gänzlich fehlen, war das früher die grosse und beliebte Prägung des «Mojitos». Doch im Wandel des Zeitgeistes wagte Bernet einen neuen Weg. Der Preis ist eine Bestätigung für das neue Konzept, beim welchem sich das ganze Team jeden Tag aufs Neue bemüht, dem Gast eine Prise Hawaii ins Limmattal zu zaubern.

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26 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Wirtschaftskammer Schlieren

Knallharte Themen in Verbindung mit stahlharten Fakten Das Handelsunternehmen Hans Kohler AG, eine der führenden Firmen für hochwertige Edelstahlprodukte, war dieses Jahr Gastgeber für die Mitgliederversammlung der Wirtschaftskammer Schlieren. Nebst einer beeindruckenden Firmenführung wurden auch die wichtigsten Erkenntnisse zum abgelaufenen Vereinsjahr präsentiert. beiden Präsidenten Fredi Pahr und Roland Knecht ebenfalls unter den Teilnehmern. Zudem waren mehr als 30 Firmen an der Mitgliederversammlung durch einen Delegierten vertreten.

Gesunde Strukturen «Die Senkung des Steuerfusses um 5 Prozent in Schlieren hat uns sehr gefreut. Es zeigt auf, dass man hier gewillt und auch in der Lage ist, aktiv zu haushalten. Dies ist ein unternehmerisches Zeichen und freut die Wirtschaft. Wir gratulieren der Stadt Schlieren zu diesem mutigen Schritt», sagte Co-Präsident Andreas Geistlich anlässlich seines Rückblicks auf das vergangene Vereinsjahr. Die WKS steht auf gesunden Beinen, muss allerdings im kommenden Jahr wohl einen Budgetüberschuss von rund 2500 Franken hinnehmen. Aber das Interesse an der Wirtschaftskammer Schlieren wächst stetig. So sind 2014 sechs neue Firmen beigetreten und im laufenden Jahr weitere drei Unternehmen. Dabei durfte kürzlich auch das 100. Mitglied offiziell bestätigt werden. Der Vorstand liess sich für zwei weitere Jahre verpflichten und wird sich wie in der Vergangenheit für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen einsetzen. Im anschliessenden gemütlichen Teil und zum Ausklang der Mitgliederversammlung gab es für die Gäste genügend Gesprächsstoff zu den zuvor präsentierten Themen.

Modernste, robotergesteuerte Lagerlogistik.

Text und Foto: Marco Mordasini

Von aussen wirkt die riesige Lagerhalle in der Industrie Giessen der Firma Hans Kohler AG ziemlich unspektakulär. Doch im Innern werden die Mitglieder der Wirtschaftskammer Schlieren (WKS), als Partnerverein des Gewerbevereins Schlieren, Zeugen eines ausgeklügelten, hochtechnisierten und computergesteuerten Lagersystems, welches vollautomatisch teilweise tonnenschwere Stahlkomponente von der Bestelleingabe im Büro bis zur Abfertigung in der Spedition bereitstellt. Plötzlich hört man ein Surren, gefolgt von einem Zischen und ein spinnenförmiger Roboter fährt entlang eines Lagerhochre-

gals und befördert mittels Unterdruck ein Edelstahlblech auf eine Holzpalette. Millimetergenau, versteht sich. Vor fast einhundert Jahren war es der Grossvater des heutigen Firmeninhabers, der unter dem Namen Hans Kohler eine Handelsfirma gründete, um die Schweizer Industrie mit Werkstoffen und Werkzeugmaschinen aus dem europäischen Ausland zu versorgen.

Edelstahlprodukte der Hans Kohler AG zeichnen sich durch eine hochstehende und konstante Güte aus. Beeindruckend ist auch die Unternehmenskultur, die durch den heutigen Inhaber massgeblich geprägt wird. Und diese Kultur erleben die Mitglieder der WKS bei der Begrüssung durch den Firmeninhaber hautnah. Klare, prägnante Formulierungen, aber am Ende ist und bleibt der Mensch das Wichtigste.

Hohe Qualitätsanforderungen Seit über 80 Jahren arbeitet die Firma Hans Kohler AG mit den skandinavischen Stahlwerken des heutigen Outokumpu-Konzerns zusammen. Eine lange und erfolgreiche Tradition im Bereich von korrosionsbeständigen Stählen. Alle

Wertvolle Erkenntnisse In einem kurzen Polittalk mit dem wiedergewählten SVP-Nationalrat Hans Egloff sowie leider nicht in den Nationalrat gewählten Lokalpolitikern Josef Wiederkehr (CVP) und Olivier Barthe (FDP) dis-

Impressionen von der Mitgliederversammlung bei Kohler AG

Hans Kohler im Gespräch mit Kantonsrat Josef Wiederkehr.

Kantonsrat Andreas Geistlich und Schlierens Stadtpräsident Toni Brühlmann.

Kantonsrat Andreas Geistlich, Schlierens Parlamentspräsident Pascal Leuchtmann und Ueli Saxer.

Lockerer Talk mit Stadträtin Manuela Stiefel beim Apéro.

Roger Maneth und Beat Friedrich beim Philosophieren.

Wilfried Werffeli von Haupt Studer und Richard Lipp von Prolux Licht AG.

kutierte Co-Präsident Hans Streuli über Themen, die die Wirtschaft direkt betreffen. Beispielsweise über die Mindestlohninitiative sowie die Abschaffung der Pauschalbesteuerung oder die Erbschaftssteuer. Aber auch internationale Themen wie die Euro-Krise oder die Verschuldung Griechenlands, der Ukraine-Konflikt sowie die Flüchtlingswelle wurden angeschnitten. Zahlreiche lokale Politprominenz wie Schlierens Parlamentspräsident Pascal Leuchtmann, sowie die Stadträte Manuela Stiefel und Pierre Dalcher, aber auch Stadtpräsident Toni Brühlmann und die Kantonsräte André Bender und Josef Wiederkehr hörten aufmerksam zu. Vom Partnerverein IHV Spreitenbach waren die

Imposante vollautomatisierte Hochregale.


Gewerbeverein Schlieren I 27

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Budget Stadt Schlieren

Steuerkraft auch 2016 weiterhin hoch Die Steuerkraft der Stadt Schlieren wird sich auf einem weiterhin hohen Niveau bewegen. Für das Jahr 2016 wird von einer Steuerkraft von 2884 Franken pro Einwohner ausgegangen. Das Budget 2016 sieht einen Aufwand von 160,37 Millionen Franken und einen Ertrag von rund 160,54 Millionen Franken vor, was zu einem Ertragsüberschuss von rund 170 000 Franken führt. Die einfache Gemeindesteuer (Staatssteuer) nimmt gegenüber dem Voranschlag 2015 um 5 Millionen Franken zu und beläuft sich auf 41,4 Millionen Franken. Für diese erfreuliche Entwicklung leisten insbesondere die juristischen Personen einen wesentlichen Beitrag, welche mit einem Anteil von 39 % am Steuerertrag für ein ausgeglichenes Ergebnis sorgen. Der Ressourcenzuschuss aus dem Finanzausgleich wird 2016 10,56 Millionen Franken betragen und durch die erhöhte Steuerkraft (Referenzjahr 2014: 2781 Franken pro Einwohner) gegenüber 2015 um 7,4 Millionen Franken tiefer ausfallen.

Mehreinnahmen bei den Gemeindesteuereinnahmen aus dem ordentlichen Jahr kompensiert werden. Die Stadt Schlieren präsentiert für 2016 erstmalig ein Budget nach der Harmonisierten Rechnungslegung 2 (HRM2). Dabei bewegen sich die Abschreibungen im Verwaltungsvermögen für 2016 mit 7 Millionen Franken noch nicht auf dem Niveau, welches 2017 nach Inbetriebnahme des Schulhauses Reitmen zu erwarten ist. Im Gegenzug hat die Stadt Schlieren als HRM2-Projektgemeinde eine Werterhaltungs- und Erneuerungsreseve von über 2 Millionen Franken zu bilden, welche das Ergebnis belasten wird.

Der tiefere Ressourcenzuschuss und der steigende Aufwand können durch höhere Grundstückgewinnsteuern (+3,2 Millionen Franken), Steuern aus früheren Jahren (+2,3 Millionen Franken) sowie den

Die höheren Kosten in der Sozialen Sicherheit (netto 22,5 Millionen Franken, 54 Steuerprozente) entstehen durch die Zunahme der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe (inkl. Schulheimplatzierungen) mit

netto über 2 Millionen Franken. Begründet ist diese Zunahme bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe durch die letzte IVRevision, welche eine weitere Reduktion der Anzahl IV-Rentner mit Zusatzleistungen (–700 000 Franken) und damit eine Verschiebung der Lasten bewirkt hat. Der Selbstfinanzierungsgrad wird im Jahr 2016 aufgrund der sehr hohen Investitionstätigkeit von 47,1 Millionen Franken (netto) bei rund 16 % zu liegen kommen. Der Cashflow (Selbstfinanzierung) liegt bei 7,6 Millionen Franken. Die Nettoschuld wird sich voraussichtlich auf 3245 Franken pro Einwohner erhöhen. (zvg)

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28 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Publireportage: Fondue-Chalet-Limmattal

Winterzauber auf dem Stadtplatz Seit kurzem hat sich der Stadtplatz in Schlieren in ein wahres Wintermärchen verwandelt. Bis 28. Februar 2016 lädt der «Winterzauber auf dem Stadtplatz» mit einem schmucken FondueChalet und vielen Attraktionen zu einem Besuch ein. Das Fondue-Chalet-Limmattal öffnet täglich seine Türen ab 17:00 Uhr. Im Stil einer richtigen Almhütte werden dort die besten Schweizer Fondue- und RacletteSpezialitäten immer frisch zubereitet. An der Chalet-Bar kann man zuvor gemütlich auch einen Apéro geniessen oder auch den Feierabend einläuten. Kurz vor Weihnachten findet auf dem Stadtplatz auch die «Schlieremer Wienachte» statt, wo ein kleiner gemütlicher Markt mit Raclette für den kleinen Hunger und Glühwein für kalte Hände das Herzstück bildet. Erleben Sie hautnah das Liveschnitzen von Eisskulpturen von den Gebrüdern Odermatt aus dem Kanton Nidwalden.

Fondue- und Raclette-Spezialitäten Im heimeligen Fondue-Chalet-Limmattal kann nun während der nächsten Wochen also auch der legendäre Werbeslogan «Figugegl» zelebriert werden. Denn Fondue und Raclette gehören bei Herrn und Frau Schweizer nach wie vor zu den belieb-

testen Gerichten – vor allem in der Winterzeit. Doch auch alle «Nicht-Käse-Liebhaber» sind im Fondue-Chalet herzlichst willkommen. Denn auf der Speisekarte findet man «Hörnli mit Ghacketem» oder «Älplermagronen» von der Innerschweizer Alp Vorderbergli.

Zum Apéro gehört ein Chalet-Brätt.

Nach einem intensiven Arbeitstag kann der wohlverdiente Feierabend mit einem Besuch an der Chalet-Bar begonnen werden. Im grossen Angebot an Getränken ist bestimmt für alle das Passende dabei. Und

spontan den Abend anschliessend mit einer Käsespezialität im Fondue-Chalet geniessen, ist mit Sicherheit eine gute Idee. Sechs verschiedene Fondues und nicht weniger als vier verschiedene Raclettevariationen findet man im auserlesenen Angebot. «Wir haben sehr darauf geachtet, dass alle bekannten Schweizer Regionen vertreten sind. Alle Speisen werden nicht nur immer frisch zubereitet, sondern die Käsemischungen stammen auch direkt aus den entsprechenden Regionen», betonen die Organisatoren. Übrigens immer Donnerstags findet ab 17 Uhr der «GwerblerApéro-Treff» statt, wo an einem speziellen Tisch unter freiem Himmel auch ein «Open-Air-Fondue-Plausch» zelebriert werden kann.

Gemütlichkeit und Flair Das Fondue-Chalet-Limmattal auf dem Stadtplatz in Schlieren ist ein wahres Schmuckstück und ein Hingucker schlechthin. Die Organisatoren haben

Alle Fondues sind Schweizer Geheimrezepte.

grossen Wert auf Gemütlichkeit und Flair gelegt. Der in den Farben Rot und Weiss gehaltene Gastraum lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Lassen Sie sich bei einem Besuch von den vielen Schweizer Käsespezialitäten verwöhnen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Schlieren taucht der Stadtplatz jeden Abend in ein Winter-

märchen aus hunderten hell leuchtenden Lichtern ein. Kommen Sie vorbei und geniessen auch Sie den «Winterzauber auf dem Stadtplatz». (zvg) Reservieren Sie online unter: www.fondue-chalet-limmattal.ch

Kurznachrichten Schlieren

Seit 1932

Die Baumeister

z r u K s w e N

www.pfenningerbauag.ch Ein Unternehmen der Pfenninger Gruppe

Pfenninger Bau AG | Bäckerstrasse 5 | CH-8952 Schlieren | Tel. 044 731 93 33 | Fax 044 730 87 41 | www.pfeninngerbauag.ch

Der Stadtrat hat dem Gemeindeparlament Antrag auf Sanierung und Erweiterung des Spielplatzes Schönenwerd gestellt. Benötigt wird für dieses Vorhaben ein Kredit von 420 000 Franken. Der Spielplatz, welcher sich in einer parkähnlichen Umgebung befindet, soll nicht nur instand gesetzt, sondern mit einer mehrteiligen Kletterkonstruktion ergänzt werden.

Die Badeordnung für das Schwimmbad Im Moos ist angepasst worden. Neu können sich Kinder ohne Begleitung von Erwachsenen im Bad aufhalten, wenn sie mindestens zehn Jahre alt sind oder die vierte Primarklasse besuchen. Den jüngeren Kindern wird der Eintritt nur in Begleitung einer erwachsenen Person gestattet.

Sanierung des Gemeinschaftsgrabs

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Das Schützenhaus, das seit 2001 nicht mehr von Schützenvereinen genutzt wird, soll als Freizeitort für die Schlieremerinnen und Schlieremer erhalten bleiben. Das Gebäude soll der Öffentlichkeit für naturnahe Aktivitäten, wie beispielsweise Hundesport, zur Verfügung stehen. Im Jahr 2017 wird das Schützenhaus moderat renoviert.

Antrag auf Sanierung des Spielplatzes Schönenwerd

Zutritt für Kinder im Schwimmbad Im Moos

Nutzung Schützenhaus

Das Gemeinschaftsgrab im Schlieremer Friedhof wird saniert. Der Eingangsstein und die Grabplatten werden gereinigt, die Pflästerung um die Sandsteinplatten wird neu verlegt und der Rundweg wird wieder hergestellt, mit einem neuen und breiteren Zugangsweg und einer Sitzbank. Ausserdem ist vorgesehen, die Grabstätte durch einen künstlerischen Schmuck besinnlich zu gestalten. Für das Vorhaben hat der Stadtrat einen Kredit von 380 000 Franken bewilligt, wovon rund 200 000 Franken eine gebundene Ausgabe darstellen, weil die Sanierung der Anlage unumgänglich ist.

Arbeitsvergaben Schulhaus Reitmen Für den Neubau des Schulhauses Reitmen hat der Stadtrat im Rahmen eines Submissionsverfahrens Arbeiten für insgesamt 3,4 Millionen Franken an diverse Unternehmungen vergeben. Im Vergabepaket sind Gipserarbeiten, der Einbau von Bodenbelägen und die Installation von Sportgeräten enthalten.

währleistet wird und Bestimmungen zur gleichen Sache nicht in verschiedenen Papieren gesucht werden müssen, sind insgesamt sechs Erlasse zu zwei Taxordnungen zusammengefasst worden. Die neue Taxordnung für das Alterszentrum Sandbühl und die Pflegewohnungen einerseits sowie die Taxordnung für das Betreute Wohnen andererseits sind vom Stadtrat genehmigt worden und treten nach amtlicher Publikation am 1. Januar 2016 in Kraft.

Sanierung «Nähhüsli» Das Schulhaus «Nähhüsli» an der Schulstrasse wurde im Jahr 1910 erbaut und wird von der Stadt für Kindergarten, Hort und Deutschkurse genutzt. Im Rahmen einer Sanierung wird die Fassade neu gestrichen. Zudem werden das Dach und die Fenster repariert und teilweise ersetzt. Die Heizung und die sanitären Anlagen müssen erneuert werden. Die Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege ausgeführt. Für das Projekt hat der Stadtrat einen Kredit von 1,7 Millionen Franken bewilligt. Da es um die Werterhaltung einer städtischen Liegenschaft geht, handelt es sich um eine gebundene Ausgabe.

Antrag an das Parlament zur Teilrevision der Bürgerrechtsverordnung Die Schlieremer Bürgerrechtsverordnung soll revidiert werden, nachdem der Kanton seine Bestimmungen per 1. Januar 2015 geändert hat. Neu muss zwingend zwischen Personen, die einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung haben, und anderen Einbürgerungswilligen unterschieden werden. Einen Rechtsanspruch haben ausländische Personen, welche in der Schweiz geboren sind oder zwar im Ausland geboren, aber zwischen 16 und 25 Jahre alt sind und hier mindestens fünf Jahre die Volksschule besucht haben. Für diese Personengruppe gelten, beispielsweise betreffend des Bezugs von Sozialhilfe vor Einreichung des Einbürgerungsbegehrens, weniger strenge Anforderungen als für die übrigen Gesuchsteller. Der Stadtrat hat Antrag und Weisung an das Parlament verabschiedet.

Neue Taxordnungen für die städtischen Alterseinrichtungen Die Taxordnungen für das Alterszentrum Sandbühl, die Pflegewohnungen und das Betreute Wohnen sind überarbeitet worden. Damit eine bessere Übersicht ge-

Leistungsvereinbarung für den Mahlzeitendienst Der Gemeinnützige Frauenverein Schlieren liefert seit vielen Jahren warme Mahlzeiten an Personen aus, die nicht mehr in der Lage sind, für sich selber zu kochen. Dieser Dienst wird von den Bezügerinnen und Bezügern sehr geschätzt. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Frauenverein wird neu in einer Leistungsvereinbarung geregelt, in welcher die Organisation des Angebots und die Zuständigkeiten der Beteiligten festgehalten werden. Der Stadtrat hat die Leistungsvereinbarung genehmigt.


Gewerbeverein Urdorf I 29

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Bochsler AG Urdorf

Innovationen und Neuheiten an der eigenen Hausmesse Ihre eigene Leistungsfähigkeit in Verbindung mit diversen Erweiterungen und Neuanschaffungen präsentierte die Firma Walter Bochsler AG in Urdorf an der ersten eigenen Hausmesse Ende Oktober. Nebst neuen Trends und Technologien blieb das vor 45 Jahren gegründete Unternehmen aber auch seinen Traditionen und Werten treu. besichtigen. Und an einer grossen, sehr leisen CNC-Fräse wurde als Souvenir das Brettspiel «Mühle» hergestellt, welches die Besucher mit nach Hause nehmen durften. «Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, was wir punkto Technologie und Neuheiten und Innovation leisten können», erklärte Firmeninhaber Christian Bochsler. Denn seit 45 Jahren gibt es dieses Unternehmen in Urdorf – ein solider Name, der für ein gutes Grundvertrauen sorgt.

mit Erlebnisfaktor. Aber auch die Themen Umluft und Abluft beim Kochen werden stets den neusten Möglichkeiten angepasst. Sind die Platzverhältnisse in der Küche gegeben, ist die Auswahl an Koch- und/ oder Rüstinseln beinahe grenzenlos. «Zurzeit sind vor allem offene Bauvarianten gefragt», fügt Christian Bochsler ergänzend hinzu. Seine Firma, deren Leistungsausweis bis ins ferne New York reicht, hat stets die Augen offen. Das bestätigte auch das Interesse zahlreicher lokaler Politgrössen, die die Hausmesse zum Eröffnungsbeginn anlässlich eines Apéros besuchten. Ein besonderer Hingucker erwartete die Besucher übrigens in der Schreinereiabteilung. Dort stand der weltgrösste Korkenzieher, welcher im «Guinness Book of World Records» eingetragen ist. Nur dank der erwähnten CNC-Fräse war dessen Herstellung durch das «Bochsler-Team» innerhalb einer Woche möglich.

Die neue Heizung, welche mit Holzabfällen gespeist wird und dank Russpartikelfilter die Umwelt schont.

Im Wandel der Zeit

Immer mehr im Trend – die freistehenden Kochinseln.

Die Umwelt ist uns wichtig

Text und Foto: Marco Mordasini

«Mit dieser Hausmesse möchten wir allen Interessenten aufzeigen, was wir in unserem Betrieb genau machen», erklärte Inhaber Christian Bochsler. Auf nicht weniger als vier Stockwerken wurde das grosse Potenzial des Unternehmens präsentiert. Bereits in der Bade- und Wellnessabteilung, kaum hat man mit dem Rundgang begonnen, geriet man ins Schwärmen. Neuheiten über Neuheiten zeigten sich sehr einladend in verschiedenen Formen und Farben und Designs. Besonders sehenswert war ein durchsichtiger Wasserhahn, der während des Betriebs sogar einen kleinen Wasserwirbel produzierte. Auch in der Küchenabteilung kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hier dominieren aktuelle Trends und die neusten Haushaltgeräte – alles, was das Herz begehrt. Und während des Rundgangs durch die Küchenabteilung kitzelte immer der Duft von Schokolade in der Nase. In der improvisierten «Backstube» von Lisa Helfenstein konnte man sich mit lauwarmen Schoko-Muffins für die zweite Hälfte der Ausstellung stärken. «Wir sind stolz, dass wir der Öffentlichkeit unsere eigenen Leistungen zeigen dürfen», verriet Inhaber Bochsler weiter. Ein ganz grosser Vorteil des Urdorfer Unternehmens ist, dass der Kunde alles aus einer Hand erhält und nicht mehrere Handwerker engagieren muss. Egal, ob bei einer Renovation oder für einen Neubau.

Lisa Helfenstein bietet den Besuchern frisch gebackene Schoko-Muffins an.

Vor kurzem wurde im Gebäude der Walter Bochsler AG in Urdorf eine neue, ökologische Heizung eingebaut, die mit Sägemehl und kleinen Holzstückchen für die Wärmegewinnung sorgt. «Natürlich steht dahinter ein grüner Gedanke in Verbindung mit der Verwendung der eigenen Holzabfälle», gibt Christian Bochsler zu. Darüber hinaus sorgt auch noch ein Russpartikelfilter für einen möglichst geringen Schadstoffausstoss. Auch die Werkstatt konnten die Besucher an der Hausmesse

Die topmoderne CNC-Fräse in der Werkstatt.

Ninas Eltern sind leider keine Vicentini-Kunden.

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Trotz Duschvergnügen, die gute alte Badewanne bleibt.

Modernes Duschen ist im Moment der absolute Trend.

Stehen bleiben gibt es für die Firma Walter Bochsler AG nicht, denn die Angebote in den permanenten Ausstellungen (Fenster, Küche und Bad) sind am Puls der Zeit. Während früher in einer Wohnung eine Badewanne nicht wegzudenken war, geht der Trend heute eher zu grossen Duschen

Stilvolle Badezimmer aus edlen Materialien.

Innovation durchsichtiger Wasserhahn.


30 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Publireportage: Bauwerkstatt 21 AG

Kurznachrichten Urdorf

Leichter Wellengang in Indonesien Wie kommt ein Architekt aus Urdorf auf ein Boot in den Gewässern um Indonesien? Jean-Marc Gaillard kennt sich mit einer besonderen Technik aus.

z r u K s w e N Informationen zum Winterdienst Die Regiebetriebe der Gemeinde Urdorf sind auch in diesem Winter darauf vorbereitet, das Gehweg- und Strassennetz der Gemeinde in gutem Zustand zu halten. Wie in den vergangenen Jahren wird der Winterdienst mit tatkräftiger Unterstützung von Privaten sichergestellt. Der Winterdienst umfasst die Schneeräumung und Glatteisbekämpfung auf allen öffentlichen Strassen (insbesondere Buslinien), Fusswegen und öffentlichen Plätzen in bewohnten Gebieten sowie auf öffentlichen Parkplätzen. Auch ausserhalb bewohnter Gebiete wird der Winterdienst ausgeführt, sofern ein öffentliches Interesse besteht.

Jean-Marc Gaillard an seinem Arbeitsplatz.

Text: Patrick Holenstein

Jean-Marc Gaillards Bauwerkstatt 21 AG ist spezialisiert auf Laservermessungen. Wenn ein Gebäudeplan nicht mehr vorhanden oder nicht sauber gezeichnet ist, wird oft er gerufen. Dann schiesst er mehrere Millionen Laserstrahlen auf ein Bauwerk und zeichnet so ein Bild des Gebäudes, auf dem sogar Leitungen exakt ersichtlich sind. Die Technik ist so fortschrittlich, dass heute beispielsweise für die Aufnahme eines Bauernhauses sieben Stunden benötigt werden. Im Vergleich: Früher brauchten zwei Personen eine Woche.

das Boot wurde in eine Bucht gefahren. «Tatsächlich hat aber der Laser die Wellen erstaunlich gut ausglichen», erzählt Galliard strahlend.

Die Daten der Aufnahmen werden am Computer

Aber das erklärt immer noch nicht das Boot in Indonesien. Gaillard hat Aufträge in der ganzen Welt. So kam es, dass er ein Touristenboot, das umgebaut werden sollte, aufgenommen hat. Was nach Spass klingt, war gar nicht so leicht, schliesslich hat das Meer so seine Tücken. Der Wellengang musste möglichst leicht sein und

bearbeitet.

Kein Mangel an Aufträgen Dass er mit seinem 1-Mann-Büro nach Urdorf gekommen ist, ist ein Zufall. «Ich war auf der Suche nach einem Ort für das Büro und das Gebäude in Urdorf war ideal», schwärmt er. Auch wenn er alle Fä-

den in der Hand hält, arbeitet Gaillard für diverse Projekte mit Partnern zusammen. Grössere Bauleitungen gibt er beispielsweise an ein Partnerbüro ab. Ebenfalls holt er sich für die Bauaufnahmen Hilfe. «Die Daten sind schnell erfasst, aber die gewaltigen Datenmengen müssen ausgewertet und bearbeitet werden. Das würde ohne Hilfe schlicht nicht gehen.» Wo man hinsieht, schiessen Neubauten aus der Erde. Wird ein Architekt also nicht so schnell arbeitslos? Diesen Eindruck bestätigt Gaillard. Er kennt viele Architekten, die ebenfalls gut ausgelastet sind. Es sieht so aus, als ob ein Architekt auch in den kommenden Jahren viel zu tun haben wird. Den Chef der Bauwerkstatt 21 AG wird das kaum stören. Er hat mit der Architektur seine Passion gefunden. www.bauwerkstatt21.ch

CMU-Konzert

Instrumente verzauberten die Kinder Text und Foto: Christian Murer

Am traditionellen Familienkonzert des Collegium Musicum Urdorf (CMU) am zweiten Novembersonntag in der Neuen Reformierten Kirche Urdorf durften die Kinder nach dem zauberhaften Melodien – Motto «Magic in Music» – das Podest besteigen. Geiger Silvan Meier, Musiker der ersten CMU-Stunde, erklärte einem Jungen, wie er den Geigenbogen feinfühlig über die Saiten streichen muss, damit ein gefälliger Ton entsteht.

Die wichtigsten Prioritätensetzungen beim Winterdienst: • Dringlichkeitsstufe 1 Buslinien, Strassen mit starkem Gefälle • Dringlichkeitsstufe 2 Bushaltestellen, Trottoirs, öffentliche Treppen • Dringlichkeitsstufe 3 Übrige Strassenabschnitte, Fussgänger streifen, Glassammelstellen Wichtige Angaben zum Winterdienst: • Eine Schneeräumung wird erst ab einer Schneehöhe von 3–5 cm durchgeführt. • Die Glatteisbekämpfung wird bei ent sprechenden Witterungsbedingungen (auch ohne Schnee) durchgeführt. • Zwischen 00.00 Uhr und 4.00 Uhr darf kein Winterdienst erwartet werden (Nachtruhe). • Private Haus- und Garageneinfahrten sowie Hauszugänge müssen von den Grundeigentümern /-innen selber freige halten werden. Es besteht kein An spruch auf Dienstleistungen, die nicht im öffentlichen Interesse sind. • Zur Glatteisbekämpfung werden nur die nach der Stoffverordnung des Bundes zugelassenen Auftaumittel verwendet, zur Hauptsache Natrium und Calcium chlorid, in Ausnahmefällen kann diese Anwendung mit Splitt oder Sand er gänzt werden. • Auf Waldstrassen, Flur- und Wander wegen wird zu Gunsten der Umwelt auf den Einsatz von Taumitteln verzichtet (Verwendung von Splitt). Bitte beachten Sie, dass Urdorf einen reduzierten Winterdienst praktiziert. Dieser ist insofern reduziert, als dass auf ebener Strasse Schnee und Eis nicht in erster Priorität bekämpft werden.

Silvan Meier erklärt einem Jungen, wie er den Geigenbogen richtig führen soll.

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Autofahrende sollen beim Parkieren darauf achten, dass die Gehsteige frei bleiben, damit die öffentlichen Fusswege für die Fahrzeuge des Winterdienstes zugänglich sind. Für die Schneeräumung der Birmensdorfer- und der Feldstrasse ist der Kanton zuständig. Der Winterdienst auf den Perronanlagen der Station Weihermatt und des Bahnhofs Urdorf wird durch Unterhaltsequipen der SBB sichergestellt. Bei Fragen zum Winterdienst wenden Sie sich bitte an die Regiebetriebe, Tel. 044 734 58 65, oder per E-Mail an werkabteilung@urdorf.ch. Für Notfälle steht Ihnen der 24h-Pikettdienst unter Tel. 044 734 58 60 zur Verfügung.

Tagesparkbewilligungen ab sofort auch bei der Poststelle Urdorf erhältlich Auf dem ganzen Strassennetz der Gemeinde Urdorf sind «Weisse Zonen» signalisiert. Innerhalb dieser Zonen besteht eine Parkscheibenpflicht, die maximale Parkdauer beträgt fünf Stunden. Wer sein Auto länger ununterbrochen abstellen möchte, jedoch keine Dauerparkkarte erwerben will, hat die Möglichkeit, eine Tagesbewilligung mit einer Gültigkeit von 24 Stunden zu beziehen. Bis anhin verkaufte lediglich die Einwohnerkontrolle die entsprechenden Bewilligungen. Seit dem 1. Oktober 2015 führt nun auch die Poststelle Urdorf entsprechende Tagesbewilligungen in ihrem Angebot. Diese neue Dienstleistung hat den Vorteil, dass die Parkbewilligungen für einen Tag auch ausserhalb der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung, insbesondere am Samstagvormittag, bezogen werden können. Eine Tagesbewilligung berechtigt zum Parkieren während 24 Stunden (ab Ankunft). Die Bewilligungen können einzeln zum Preis von zwei Franken pro Stück oder in Blöcken à 10 Stück zu 20 Franken bezogen werden. Das Parkregime der Gemeinde Urdorf gilt rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche während 365 Tagen im Jahr. Die Gebührenpflicht für das Parkieren auf öffentlichem Grund hat der Gemeinderat auf einen Beschluss der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2005 hin eingeführt. Massgebend für den Vollzug ist das Reglement über das Parkieren auf öffentlichem Grund der Gemeinde Urdorf, welches Sie unter www.urdorf.ch (OnlineSchalter) oder bei der Sicherheitsabteilung beziehen können. Schalterzeiten der Poststelle Urdorf Montag bis Freitag: 08.00 Uhr–12.00 Uhr 14.00 Uhr–18.00 Uhr Samstag: 08.00 Uhr–12.00 Uhr


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 31

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Editorial

Informationen aus dem Vorstand Bildungssystems fehlen! Spannend auch die Zahlen, wie viele Lifte pro Einwohner in der Schweiz eingebaut sind und wie viele in China – hier wartet ein gigantisches Potential an noch zu erstellenden Liften und Rolltreppen!

Otto Frei Der Gewerbekongress des Kantonalen Gewerbeverbands in Rickenbach gehört der Vergangenheit an. Es war ein gut organisierter und interessanter Anlass. Besonders gelobt wurde unser duales Bildungssystem, welches gar von China kopiert wird. Gastreferent Kurt Haerri (Schindler Group) vermittelte dazu viel Wissenswertes, z. B. dass dies nicht gelingt, weil dort unsere Verbände und Trägerschaften des

Unser Kochanlass ist dermassen gefragt, dass ich gar meine eigene Frau ausladen musste, um anderen Teilnehmenden Platz zu bieten. Trotzdem kamen wir nicht um einige Absagen herum, denn der verfügbare Platz zum Kochen und Arbeiten ist leider beschränkt! Falls Sie sich noch nicht zur Einweihung unserer Weihnachtstanne angemeldet haben, ist es höchste Zeit dafür: entweder Mail an otto.frei@uitikon.ch oder auf Doodle gemäss Link in der Einladung eintragen. Der Anlass findet bei Jürg Jäggi und Hans Grunder in der Ford-Garage an der Birmensdorferstrasse 28 statt. Unser

Baum kommt wiederum an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stallikerstrasse zu stehen und wird am Montag, 30. November 2015, ab 18 Uhr mit einem Apéro und einer feinen Paella würdig eingeweiht. Sicher haben Sie sich schon den Samstagabend, 9. Januar 2016, für unser traditionelles Gwerblerfäscht im Giardino Verde reserviert. Ab 19 Uhr geniessen wir den Apéro, anschliessend folgt das festliche Nachtessen begleitet von angenehmer Tafelmusik. Und dann ist die Bühne frei, damit Sie das Tanzbein schwingen können. Ein Unterhaltungsprogramm wird den Abend auflockern und die Musik wird uns in den Sonntagmorgen begleiten. Viele unserer Mitglieder nehmen die Gelegenheit wahr, ihre Kunden einzuladen und oder mit einem Sponsoring den Anlass zu unterstützen. Auch an dieser Stelle herzlichen Dank an all unsere grosszügigen Sponsoren, die ein tolles 20. Gwerblerfäscht

Wo wei mir ane ?

erst ermöglichen. Übrigens: Dieser schöne Abend steht allen Interessierten offen. Ach ja, noch mein persönliches Anliegen: Wir brauchen Verstärkung im Vorstand und einen neuen Präsidenten, denn auch ich bin amtsmüde! Nominationen nehme ich gerne entgegen. Abschliessend wiederhole ich meine Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern. Otto Frei, Präsident

Ich möcht dört häre wo‘s: gmüetlich isch Priise stimme Dr Service fründli und guet isch S‘Ässe nach mim Gschmack isch Und vor allem wo alli Fröid hei wenn i chume OK, de weiss i jetzt öppis, chum mir gö is „Dörfli“ z‘Üdike

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Gewerbeverein Weiningen I 31

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015

Orgeleinweihung

Musik und Kunst zu Gunsten der neuen Orgel Mit einem fulminanten Konzert anlässlich eines Benefiz-Konzertes erlebte die neue Orgel in Weiningen eine grossartige Einweihung.

Benefizkonzert in der Kirche Weiningen mit den Organisten Jackie Rubi, Helene Gräser und Magdalena Malec Gräser (v.l.n.r).

Das Benefiz-Konzert und die Enthüllung des Kunstbildes «Träumerei» von der Limmattaler Künstlerin Anna F. Helfer am 1. November in der Kirche Weiningen zu Gunsten der neuen Orgel war für die rund 230 Besucher ein unvergessliches Erlebnis. Die drei Organistinnen Magdalena Malec, Helene Gräser und Jackie Rubi boten ein abwechslungsreiches und fulminantes Konzertprogramm und wurden vom Publikum mit viel Applaus verdankt. Um den benötigten Betrag von 180 000 Franken durch den Verein «Neue Orgel Weiningen» aufzubringen, wurde zu den bereits erfolgreichen Pfeifen-Patenschaften auch ein Sponsoring mit Kunst ins Leben gerufen. Das Engagement und die Solidarität der Einwohner der Kirchge-

meinde Weiningen und darüber hinaus zur Kirchenorgel soll für eine längere Zeit in bester Erinnerung bleiben. Durch den Erwerb eines Kunstbildes oder Kunstkarten kann dies am besten ausgedrückt werden. (zvg)

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32 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 26. November 2015 I 1. Jahrgang I Auflage 45 000 Expl.

Kantonsratsgeflüster

KGV-Kongress

Kantonsrat befasste sich mit zwei Sozialthemen Text: Rochus Burtscher

Gutscheine statt Bargeld Mauro Tuena, Neo-Kantonsrat und seit dem 18. Oktober Neo-Nationalrat, wollte mit einem Dringlichen Postulat erreichen, dass vorläufig Aufgenommene (Ausweis F) soziale Unterstützung nur noch in Form von Gutscheinen (Migros, Coop usw.) erhalten. Der Kanton Zürich ist mit seiner grosszügigen Haltung einer der wenigen in der Deutschschweiz. Sozialhilfe diente dem Lebensunterhalt und nicht der Unterstützung von Familienmitgliedern im Heimatland, meinte Tuena. Irritiert sei er über die Antwort des Regierungsrats: Es habe sich gezeigt, dass ein grosser Teil der vorläufig Aufgenommenen langfristig in der Schweiz bleibe und diese deshalb so rasch als möglich intergiert werden müssten. Mit der Abgabe von Gutscheinen oder Naturalien würde die Integration stark erschwert. Trotz Beweisen behaupteten die Gegner der Überweisung damit, es sei nicht erwiesen, dass überhaupt Geld in die Heimatländer (z. B. Eritrea) abfliesse. Zudem habe der Kanton bereits Erfahrungen mit der Abgabe von Gutscheinen gemacht und das habe nicht funktioniert. Der Grund sei, dass die Abgewiesenen mit dem Verkauf der Gutscheine einen gutorganisierten Handel aufgezogen hätten. (Not macht erfinderisch!). Das Dringliche Postulat wurde mit 103:70 Stimmen nicht überwiesen.

KKBB abschaffen – Gemeinden entlasten Die Kleinkinderbetreuungsbeiträge (KKBB) wurden 1992 eingeführt. Nach einer Änderung (Lockerung) der Voraussetzung für den Bezug auf Anfang 2013 wurde mit einem Ausgabenanstieg von 8 auf 13 Mio. Franken gerechnet, effektiv stiegen die Aufwände für die Gemeinden aber auf 43 Mio. Franken. Seit der ersten Einführung von KKBB ist die Mutterschaftsversicherung realisiert worden und die Gemeinden haben verschiedene weitere Betreuungsangebote organisiert. Die Sozialindustrie boomt, denn die erwähnte Steigerung betrug rund 500%.

Per 1. Januar 2014 wurde über den Verordnungsweg versucht, diese exorbitanten Exzesse zu reduzieren. Doch die Ausgaben kamen nicht auf das gewünschte Niveau zurück. Was auch immer dazu geführt hatte, es ist nicht mehr nachvollziehbar. Es könnte sicherlich teilweise auch auf die massive Zuwanderung zurückzuführen sein, denn drei Viertel der Mehrausgaben ging an Zweielternfamilien. Das Verwerfliche daran ist, dass damit die Anstellungsund Einkommensverhältnisse optimiert wurden. Denn Zweielternfamilien sind in der Regel nicht von der Sozialhilfe abhängig. Alleinerziehende sind eher gefährdet und beziehen nebst KKBB häufig auch Sozialhilfe. Gefährdete Alleinerziehende sind definitiv besser in der Sozialhilfe aufgehoben, weil die Betreuung optimaler ist. Werden diese nun abgeschafft, steigt die Zahl der Sozialhilfebeziehenden zwar leicht an, doch dort werden sie bedürfnisgerecht begleitet, was sich für den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess positiv auswirkt. Kritik wurde am ehemaligen Präsidenten der Kommission laut, welcher die Vorlage gegen Ende der letzten Legislatur in einer Schublade zwischenlagerte und damit den Gemeinden weiterhin hohe soziale Ausgaben verursacht hat. Für Bildungsdirektorin Silvia Steiner sind die KKBB ebenfalls überholt, auch weil sie nach dem Giesskannenprinzip ausgeschüttet werden. Das entspricht nicht mehr dem heutigen Zeitgeist und belastet die Gemeindekassen unnötig. Sie wies darauf hin, dass die Gesetzesänderung frühestens auf Frühling 2016 in Kraft gesetzt werde. Der Rat sprach sich in erster Lesung mit komfortablen 125:45 für die Gesetzesänderung aus, lediglich die SP und die EDU stimmten nicht zu. Randnotiz: Am Morgen wurde Kantonsrat Hanspeter Amrein von einem Gegenüber lauthals «Schafseckel» ausgeteilt, weil ihm seine Haltung nicht passte. Ja, die Zeiten werden rauer, leider war zu diesem Zeitpunkt eine 6. Klasse zugegen.

S’Schämdi-Eggli

Schlussgedanken ...

Gewerbekongress zwischen Einkaufstourismus und Weltmarkt Der 19. Gewerbekongress des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich zog 260 Gäste in den Bezirk Winterthur, darunter etliche Grössen aus Politik und Wirtschaft. Regierungspräsident Ernst Stocker überbrachte die Grüsse der Züricher Regierung. Gastreferent Kurt Haerri von der Schindler AG sprach über China und dessen Bedeutung als globaler Player.

Grüezi mitenand In den vergangenen Wochen sind wohl nicht nur meine Gefühle Achterbahn gefahren. Einerseits durften wir uns über einen wundervollen «goldenen» November-Herbst freuen, der uns Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke bescherte. Ich persönlich kann mich nicht daran erinnern, wann ich dies das letzte Mal erlebte. Und Sie?

KGV-Präsident Hans Rutschmann verabschiedet den langjährigen Nationalrat Toni Bortoluzzi, der nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Text: Gabriela Meissner Fotos: André Springer

Gleich zwei benachbarte Gewerbevereine im Bezirk Winterthur halfen bei der Organisation des 19. Gewerbekongresses mit. Schon im Frühling hatte der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) bei Dominik Büsser, dem Präsidenten des Gewerbevereins Dinhard Thurtal, angeklopft, worauf Büsser umgehend die neue Mehrzweckhalle in Rickenbach reservierte. Damit war auch der Gewerbeverein Rickenbach involviert. So kam es, dass am 29. Oktober nebst dem Dinharder Gemeindepräsidenten Peter Matzinger auch seine Rickenbacher Amtskollegin Bea Pfeifer auf der Bühne stand. Statt des üblichen Grusswortes sprachen die beiden über ihren Bezug zur Region und über den Stellenwert des lokalen Gewerbes.

«Bereits ein Professor im Ständerat.» Unternehmer und Ständeratskandidat Ruedi Noser bat um Unterstützung im zweiten Wahlgang.

nun nach dem Schreinermeister ein Kaminfegermeister in Bern vertritt», sagte Rutschmann. Als «Urgestein und Unternehmer» begrüsste der KGV-Präsident den glanzvoll wiedergewählten Nationalrat Ruedi Noser, den der KGV im zweiten Wahlgang für den Ständerat unterstützt. «Es ist bereits ein Professor in den Ständerat gewählt worden», sagte Noser, als er ans Mikrofon trat und die 260 Gäste um Unterstützung bat. «Dem Ständerat würden einfache und klare Reden gut tun.»

Rahmenbedingungen verbessern In seiner Präsidialansprache zeigte sich Hans Rutschmann besorgt über den Einkaufstourismus. «Mir tut es weh, wenn ich jeweils am Samstagmorgen die Autokolonnen sehe, die sich Richtung deutsche Grenze wälzen», erklärte der Rafzer. Die S 22, die über Eglisau und Jestetten nach Schaffhausen fahre, heisse im Volksmund «Aldi-Express». «Wir erwarten von der Politik kein Konjunkturprogramm und keine Finanzspritzen, aber unverzüglich konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen.» Zu Gast war auch Regierungspräsident Ernst Stocker, der in seiner Grussansprache vom Kraftakt berichtete, den es für ein ausgeglichenes Budget 2016 benötige. «Wenn wir die Finanzen im Griff haben, haben wir vieles im Griff», sagte der Zürcher Finanzvorstand.

Ein Professor reicht «Vivos voco, mortuos plango, fulgura frango» – ich rufe die Lebendigen, ich beklage die Toten, ich breche die Blitze. Dies ist die lateinische Inschrift auf einer Glocke im Dachreiter der Klosterkirche Königsfelden in Windisch, die täglich ertönt und ihre zeitlose Botschaft in eine seit dem Bau der Kirche vor 700 Jahren mehrfach vollkommen umgestaltete Welt hinaussendet. Dem Stadtrat Schlieren ist diese Botschaft offensichtlich so unwichtig, dass er gegenüber der Reformierten Kirche Schlieren auf der nächtlichen Einhaltung der Lärmschutzverordnung beharrt. Einige Mitglieder des Stadtrates Schlieren wohnen ganz in der Nähe der reformierten Kirche. Honni soit qui mal y pense – ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

Kürzlich standen um die Mittagszeit zwei Streifenfahrzeuge der Dietiker Stadtpolizei gedeckt und getarnt im Windschatten des Velobahnhofs Dietikon – notabene im Fahr- und Parkverbot. Mancher Passant wird sich dabei gedacht haben, die Stadtpolizisten seien sicher in wichtiger dienstlicher Mission auf dem «Hot Spot» Bahnhof Dietikon unterwegs. Doch weit gefehlt – die vier Feinschmecker sassen gemütlich beim gemeinsamen Mittagessen im benachbarten Restaurant Peace House.

Die Verbandsgeschäfte waren schnell abgewickelt. Doch zunächst verabschiedete KGV-Präsident Hans den langjährigen Nationalrat und Gewerbler Toni Bortoluzzi, der nicht mehr zur Wahl angetreten war, mit einem guten Tropfen aus der Umgebung. Ebenfalls zwei Flaschen Wein erhielt der neu gewählte SVP-Nationalrat Bruno Walliser. «Ich freue mich, dass uns

Gastreferent Kurt Haerri, Leiter globale Geschäftsprozesse und Montage bei der Schindler Management AG, sprach über Chancen und Herausforderungen für Schweizer KMU in China. Der gelernte Automechaniker hat selber lange Jahre in China gelebt und wusste mit allerlei Anekdoten die Zuhörer zu unterhalten.

S’Schmunzel-Eggli Die Dietiker SP-Gemeinderätin Catherine Peer wollte unlängst mittels einer kleinen Anfrage vom Stadtrat Dietikon wissen, wie viele geschützte Arbeitsplätze die Stadt Dietikon anbiete. Der Stadtrat schrieb in seiner Antwort, ausserhalb des Stellenplans sei ab 1. Juli 2013 ein Stellenetat von 150 Stellenprozenten geschaffen worden, über dessen Weiterführung 2016 befunden werde. Diese Antwort erstaunt sehr, behaupten doch böse Zungen seit langem, die Stadtverwaltung Dietikon sei eine geschützte Werkstatt …

Doch andererseits waren wir auch zutiefst schockiert über die Ereignisse in Ankara und Paris. Da fragt man sich zu Recht, wie so etwas Menschen anderen Menschen antun können. Oder sind diese Menschen, die fast 300 Todesopfer auf dem Gewissen haben, keine Menschen? Doch, es sind Menschen – grundsätzlich, wie Sie und ich. Und dennoch können wir zu keiner Sekunde begreifen, warum solche Taten verübt werden. Das unsägliche Leid, welches nun über unschuldige Familien hereingebrochen ist, lässt sich mit Worten niemals erklären. Ich wünsche mir, dass die Mahnmale von Ankara und Paris die Weltpolitik endlich aufrütteln und nebst einer gewissen und berechtigten Willkommenskultur von echten Flüchtlingen jedoch mit aller Härte der Gesetze die Verursacher und Drahtzieher dieser schrecklichen Bombenanschläge zur Verantwortung gezogen werden. Jetzt können Merkel, Hollande, Cameron und Obama beweisen, ob sie gute und vor allem verantwortungsvolle Politiker sind. Denn sonst werden wir nach einigen Wochen wieder zum Alltag zurückkehren und die Toten von Ankara und Paris ganz schnell vergessen. Das darf diesmal nicht passieren. In einem Monat sind Weihnachten leider schon wieder vorbei. Der grosse Zauber, wenn an Heiligabend die glitzernden Geschenkpakete unter den Weihnachtsbaum gelegt werden, ist dann vorüber. Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit etwas Schönem überrascht werden. Mit einem Geschenk, welches Ihnen noch lange Freude bereiten wird. Ob wir dieses Jahr weisse Weihnachten haben werden, kann ich Ihnen nicht versprechen. Aber ich kann Ihnen versprechen, dass Sie auch im kommenden Jahr mit der Limmattaler Gewerbezeitung Ihren Lesespass haben werden. Mit den ersten sechs Ausgaben haben wir ein Fundament geschaffen, auf das wir mit Recht stolz sein dürfen. Die ganze Redaktion und der Verlag haben grossartige Arbeit geleistet. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlichst bedanken. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich von ganzem Herzen gesegnete und friedvolle Advents- und Weihnachtstage. Nehmen Sie sich für einmal etwas Zeit und lehnen Sie sich zurück. Lassen Sie das bald zu Ende gehende Jahr noch einmal Revue passieren und hoffentlich auch geniessen. Wir freuen uns, Ihnen auch im neuen Jahr eine spannende, informative und lesenswerte Zeitung präsentieren zu können. Ihr Leseanspruch ist unsere Aufgabe, diesen zu erfüllen. Herzlichst Ihr

Marco Mordasini

Chefredaktor Limmattaler Gewerbezeitung

Limmattal 2015 nr 06