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Donnerstag, 11. Februar 2016 I 2. Jahrgang Nr. 1 I Auflage 46 000 Exemplare

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf-Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Ja zur zweiten Gotthardröhre

Ja zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr Im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 28. Februar 2016 über den Bau einer zweiten Sicherheits-Tunnelröhre beziehen die vier Wirtschaftsverbände des Limmattals klar Stellung für das Projekt. Ja zur zweiten Gotthardröhre – Ja zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr.

Gewerbeverband Limmattal Editorial Lohndumping Impressum Änderung Notariatsgesetz Abstimmungsempfehlungen Notariatsgebühren Swissness Wirtschafts-Frühstück Leistungsabbau Grundbildung Ratgeber Menutipp

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Dietikon Sanierung Dietikons Finanzen Silbern – DIE Wahl im Limmattal Ärztezentrum Limmatfeld Rückblick Raclette-Plausch Ratgeber Gesundheit Streichorchester Dietikon

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Engstringen Jahresschlusshock

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Geroldswil-Oetwil Mediation Tipps und Tricks in der digitalen Welt Gwerbler-Weihnacht Drei-Königs-Apéro

Bis zu 35 000 Fahrzeuge passieren den Gotthard-Strassentunnel pro Tag Text: Andreas Geistlich

JA zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr Der Gotthard-Strassentunnel wurde 1980 eröffnet; nach über 35 Jahren Betrieb muss er altersbedingt umfassend saniert werden. Dazu ist eine Sperrung des Tunnels unvermeidlich. Aus diesem Grund und zur Verbesserung der Sicherheit soll ein zweiter Tunnel gebaut werden. Dank der zweiten Röhre können Fahrten im Gegenverkehr vermieden werden, zudem sorgen neu auch Pannenstreifen für zusätzliche Sicherheit; damit werden Rettungseinsätze und die Pannenhilfe erleichtert. JA zur Sicherheit für die Schweizer Wirtschaft Ohne zweite Gotthardröhre wäre das Tessin praktisch drei Jahre lang vom

Rest der Schweiz abgeschnitten. Schweizer Detailhändler wie Migros, Denner und Coop fürchten, dass sich ohne Tunnelausbau die Versorgungssicherheit verschlechtert. Und selbst die SBB sprechen sich für eine zweite Röhre aus. JA zur sinnvollen Investition statt teuren Basteleien Die Bau- und Betriebskosten für eine provisorische Verladelösung auf die Bahn sowie die notwendigen Investitionen in die Passstrasse würden je nach der vom Bund berechneten Variante bis zu 1085 Millionen Franken betragen. Einrichtungen, die nach Abschluss der Sanierung ohne Nutzen wieder abgebrochen werden müssen. Ein Verlade-Provisorium vernichtet ausserdem wertvolles Land und würde während der Sanierung trotzdem zu

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einem enormen Mehrverkehr über den Gotthardpass und die Ausweichrouten führen. JA zum schweizerischen Alpenschutz Die gleichzeitige Nutzung von vier Spuren ist gesetzlich verboten. Der Alpenschutz bleibt somit weiterhin garantiert. Doch dank einer zweiten Tunnelröhre werden Pannen und Unfälle nur noch in seltensten Fällen zu einer Totalsperrung des Gotthardtunnels führen. In der Folge können die Ausweichrouten und der Gotthardpass entlastet werden. Ein klares JA zur zweiten Gotthardröhre. Auch wir Limmattaler Bürger und Unternehmer sind auf eine funktionierende Strassenverbindung durch den Gotthard angewiesen. Eine zweite Röhre ist langfristig die nachhaltigste Variante.

Schlieren Publireportage: Yoga Corner SIBIRGroup Neujahrsapéro Schlieren Kurznews

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Uitikon-Waldegg Eine Variante der Gegner: Ausbau eines Zubringer-Stollens auf vollwertige Fahrspur

Fünfter Samichlaus-Apéro Kochabend 2015 20 Jahre Gwerblerfäscht

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Urdorf

Höhere Fachschule Dietikon 044 745 84 84 | 8953 Dietikon | www.bzd.ch

KARRIERE in der MECHATRONIK/SYSTEMTECHNIK!

Fondue-Plausch Quartalsversammlung Urdorf ICFM AG

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Weiningen Editorial Agenda

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dipl. Techniker/in HF Mechatronik 6 Semester Studium, berufsbegleitend 1

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Birmensdorf-Aesch

Diplomarbeit

Neue Webseite GVBA Hoppler AG Gwerblerstamm Birmensdorf-Aesch

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Kehrseite

Studienstart ∗22. Februar 2016∗

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Kantonsratsgeflüster Lohndumping-Initiative s’Schämdi- und s’Schmunzel-Eggli

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2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Kantonale Abstimmung: Lohndumping

Die Mehrheit des Schweizer Volkes hat schlicht keine Lust mehr, ein Spiel mitzuspielen und auszubaden, dessen Spielregeln von Dritten diktiert und nach Belieben geändert werden.

Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Das klassische Gewaltenteilungsmodell von Montesquieu, wonach die Staatsgewalt zum Zweck der Machtbegrenzung und der Sicherung von Freiheit und Gleichheit auf mehrere Staatsorgane verteilt ist, scheint auch in der schweizerischen Hochburg der direkten Demokratie immer mehr Risse zu bekommen. Die Zeichen mehren sich bedrohlich, dass die Souveränität des Volkes von Parlament, Exekutive und Judikative immer mehr in Frage gestellt und unterlaufen wird. Nach dem deutlichen Ja von Volk und Ständen zur Ausschaffungsinitiative unternahmen Parlament und Bundesrat beispielsweise alles, um die Umsetzung des klaren, wenn auch rigiden Volksauftrages zu verhindern. Im aktuellen Abstimmungskampf gegen die Durchsetzungsinitiative wird diese selbsternannte politische Elite dabei handfest von Rechtsprofessoren, Richtern und Wirtschaftsführern sekundiert. Dabei geht etwas Entscheidendes vergessen:

Nach 12 Jahren als Volksvertreter im aargauischen Grossen Rat amtiere ich nun seit 2013 nebenamtlich als Richter am Bezirksgericht Bremgarten. Ich habe dieses Engagement in den letzten drei Jahren schon einige Male bereut. Wir leisten dort nämlich Sysiphusarbeit bis zum Abwinken. Mindestens zwei Drittel aller Verfahren betreffen Straffälle und bei deutlich mehr als der Hälfte davon sind ausländische Täter – mit oder ohne Wohnsitz in der Schweiz – involviert. Dieses Desaster haben wir im Wesentlichen unserer Politik der offenen Scheunentore und einer laschen Ausweisungspraxis zu verdanken. Ohne diese Verfahren könnte man den Personalbestand an Schweizer Gerichten und im Strafvollzug massiv reduzieren. Und wer bezahlt diesen Irrsinn? Wir alle, die wir als Mitarbeitende und Unternehmer jeden Tag pflichtbewusst zur Arbeit gehen und Väterchen Staat unsere Steuern abliefern. Ich meinerseits werde am 28. Februar 2016 der Durchsetzungsinitiative aus voller Überzeugung zustimmen, weil ich schlicht die Nase voll habe. Herzlichst Gregor Biffiger Präsident GEWERBEVERBAND LIMMATTAL

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

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Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

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Entschieden zu weit geht es hingegen, wenn nur schon auf Verdacht hin, wie dies die Initiative fordert, ganze Betriebe oder Baustellen von den Behörden blockiert werden müssten. Das würde zu einem grossen wirtschaftlichen Schaden führen – namentlich auch bei nachgelagerten Lieferanten oder Projektbeteiligten, gegen die sich die Einstellung gar nicht richtet. Eine solche Radikallösung ist, man muss es klar sagen, das Gegenteil dessen, was der Zürcher Regierungsrat mit seiner Politik in allen Bereichen anstrebt: gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen.

Text: Josef Wiederkehr, Kantonsrat

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gewerbezeitung@rtk.ch

Verstösse gegen minimale Lohn- und Arbeitsbedingungen werden geahndet. Mit Recht, denn sie verzerren den Wettbewerb um Aufträge und Arbeitskräfte. Daran kann niemand ein Interesse haben. Deshalb gibt es schon heute mannigfache Sicherungen in Form von verschiedenen behördlichen Bewilligungen und Kontrollen. Auch im Kanton Zürich.

Gerade Bauprojekte sind in einem dicht besiedelten Kanton wie Zürich eine besonders komplexe Angelegenheit. Die Regelungsdichte ist hoch. Das zeigt sich allein daran, dass wir eine ganze Reihe von Infrastrukturprojekten haben, die blockiert oder stark verzögert sind, speziell im Strassenbau. Wir dürfen die Regelungsdichte deshalb nicht noch weiter erhöhen. Es soll nicht so weit kommen, dass Investoren, die für Aufträge und Arbeitsplätze sorgen, künftig einen Bogen um Zürich machen, weil hier alles zu kompliziert wäre. Zu guten Rahmenbedingungen, wie wir sie brauchen, trägt die Lohndumping-Initiative daher nicht bei. Im Gegenteil, sie verschlechtert diese Bedingungen, weil sie nicht auf Lösungen, sondern auf Streit und Kollektivstrafen ausgerichtet ist. Das widerspricht meinem Rechtsempfinden zutiefst. Eine solche Verschlechterung können wir uns nicht leisten – erst recht nicht in einer Situation, in der

Gemeinden und Kanton unter grossem finanziellem Druck stehen. Was wir brauchen, um unsere guten Standards in Infrastruktur, Verkehr, Bildung und Gesundheit zu halten, sind ein gutes Wirtschaftsklima mit florierenden Unternehmen und guten Arbeitsplätzen. Aber nicht Schikanen und Strafen für Unschuldige.

Zum Verfasser: Ernst Stocker, Regierungspräsident und Finanzdirektor

Die Unia hat eine Volksinitiative gegen Lohndumping lanciert und medienwirksam beworben. Doch gegen Lohndumping wird diese Initiative wenig ausrichten können. Hingegen bedroht sie die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Zürich und somit auch Arbeitsplätze.

Tel. 056 633 46 00

RTK Medientechnik AG Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Alfons G. Florian, Thomas Landis, Diego Albertanti, Reto Müller, Otto Frei, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Reto Müller, Roger Schuler, Christian Murer, Patrick Holenstein, Richard Nydegger

Unsere Wirtschaft befindet sich derzeit in einer sehr delikaten Situation. Das schwache Wachstum in den Hauptmärkten und der starke Franken sind für viele Branchen und Unternehmen eine grosse Herausforderung. Was es in dieser Situation am wenigsten braucht, sind neue, radikale Vorschriften, wie sie die Lohndumping-Initiative fordert – Vorschriften, die den Charakter von Schikanen haben. Das würde den Arbeitsplätzen und dem Wirtschaftsstandort Zürich schaden.

Lohndumping-Initiative – Konsequenzen für das Gewerbe

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

Redaktion

Eine Radikallösung, die der Wirtschaft schadet

Seit längerer Zeit lässt die Unia keine Möglichkeit aus, um die Baubranche in ein schlechtes Licht zu stellen. Bedauerlich, denn die Branche bietet sehr gute Arbeitsbedingungen und hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten. Und gemessen am gesamten Bauvolumen handelt es sich bei den angeprangerten Lohndumping-Verstössen um Einzelfälle im Promillebereich. Auch wenn diese ärgerlich sind, darf nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden. Trotzdem stürzen sich die Medien, jeweils angeheizt von der Unia, auf das Thema und dramatisieren den Sachverhalt. Guter Lohn für gute Arbeit Jeder seriöse Unternehmer verurteilt Lohndumping und unterstützt dessen angemessene und konsequente Bekämpfung, damit alle Unternehmer mit gleich langen Spiessen im Markt agieren können. Als verantwortungsbewusster Unternehmer ist es mir wichtig, dass gute Arbeit auch entsprechend entlöhnt wird, und diese Meinung wird glücklicherweise von der grossen Mehrheit meiner Branchenkollegen geteilt. Sie setzen sich entsprechend dafür ein, dass Missbrauchsfälle wirkungsvoll bekämpft werden. Die Paritätischen Kommissionen haben hierfür wirkungsvolle Instrumente, welche sich seit Jahren bewähren.

Gefährliche Unia-Initiative Völlig unverhältnismässig ist hingegen die Volksinitiative der Unia, über welche wir im Februar 2016 abstimmen werden. Wird sie angenommen, hätte der Kanton komplette Baustellen oder Betriebe zu schliessen, falls nur schon ein Verdacht auf Lohndumping aufkommt. Sämtliche Arbeitnehmer müssten dann ihre Arbeit unterbrechen, bis der Fall geklärt ist, was erfahrungsgemäss nicht nur Tage, sondern Wochen bzw. Monate dauert. Damit unterwandert diese Initiative nicht nur die bewährte Sozialpartnerschaft, sondern setzt auch gleich die in unserem Rechtssystem verankerte Unschuldsvermutung ausser Kraft. Dies ist rechtswidrig. Und die Konsequenzen wären weitreichend. Stellen Sie sich vor, Ihr Lieblingsrestaurant würde geschlossen, weil jemand den Verdacht äussert, in der Küche arbeite jemand ohne Arbeitsbewilligung. Das weniger erfolgreiche Nachbarslokal würde wohl keine Sekunde zögern, um davon Gebrauch zu machen. Dem Denunziantentum würde Tür und Tor geöffnet. Initiative widerspricht Rechtssystem Auch verfassungsmässig geschützte Rechte wie der Anspruch auf rechtliches Gehör oder die Verhältnismässigkeit würden krass verletzt. Damit untergräbt die Unia-Initiative die Sozialpartnerschaft, verstösst gegen Bundesrecht und gefährdet grundsätzlich

die gesamte Wirtschaft und damit auch unsere Arbeitsplätze. Dies kann doch nicht der sinnvollste Weg sein! Es ist bedauerlich, dass sich die Unia nicht innerhalb der Sozialpartnerschaft für Lösungen stark macht. Statt Probleme anzugehen, zieht sie es vor, sie medienwirksam zu bewirtschaften. Damit kann sie zwar mehr Mitglieder anlocken, schadet jedoch der Wirtschaft und vor allem auch den Arbeitnehmern selbst. Verantwortungsvolle Auftraggeber Wollen wir Lohndumping nachhaltig bekämpfen, müssen wir weiterhin auf die bewährten sozialpartnerschaftlichen Instrumente setzen und die paritätischen Kommissionen bestmöglich unterstützen. Daneben kann vor allem der Auftraggeber einen wirkungsvollen Beitrag zur Bekämpfung von Lohndumping und Schwarzarbeit leisten. Eine sorgfältige Auswahl der Unternehmungen bei der Auftragsvergabe ist zentral. Zur Überprüfung der GAV-Konformität können entsprechende Belege verlangt werden oder man zieht die zuständigen paritätischen Kommissionen bei der Prüfung gleich mit ein. Letztlich müssen wir alle unseren Beitrag gegen Lohndumping leisten: die Auftraggeber, der Kanton und vor allem die Sozialpartner. Die Lohndumping-Initiative löst jedoch keine Probleme, deshalb ist sie am 28. Februar 2016 konsequent abzulehnen.

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Kantonale Abstimmung: Änderung Notariatsgesetz

Ja zur Änderung des Notariatsgesetzes Der Grundbuchbereich der Zürcher Notariate weist seit Jahren einen viel zu hohen Deckungsgrad auf. 2013 betrug dieser +226 Prozent, 2014 +215 Prozent und für 2015 sind +201 Prozent budgetiert. Mit einem Ja zur Änderung des Notariatsgesetzes am 28. Februar kann dieser unhaltbare Zustand endlich korrigiert werden. Grundbuchgebühren werden unabhängig vom tatsächlichen Aufwand basierend auf dem Verkehrswert oder der Pfandsumme erhoben.

Text: Hans Heinrich Raths

Die Zürcher Notariate sind gleichzeitig Notariat, Grundbuchamt und Konkursamt. Für diese Tätigkeiten erheben sie Gebühren. Die Gebühren für den Konkursbereich sind in einer Bundesverordnung geregelt, die Gebühren für die beiden anderen Bereiche im Notariatsgesetz des Kantons Zürich. Grundbuchgebühren fallen bei Eigentumsänderungen sowie bei der Errichtung oder Erhöhung von Grundpfandrechten an.

Zu hohe Gebühren Eine Antwort der Regierung zu einer Anfrage im Kantonsrat zeigt auf, dass der Grundbuchbereich einen weit überdurchschnittlichen Deckungsgrad aufweist. In der Rechnung 2013 weist der Bereich bei einem Aufwand von 23 Mio. Fr. einen Ertrag von über 52 Mio. Fr. und damit einen Saldo von 29 Mio. Fr. auf. Dies ergibt einen Deckungsgrad von 226 Prozent. Im Jahr 2014 betrug der Deckungsgrad 215 Prozent. Demgegenüber weist der Konkursbereich in den letzten Jahren lediglich einen Deckungsgrad von rund 25 Prozent beziehungsweise eine Unterdeckung von rund 9 Mio. Fr. auf. Diese Unterdeckung wird voll-

Eine Gebühr ist ein Entgelt für eine Leistung, die mit einem Sondernutzen für den Leistungsbezüger verbunden ist. Sie soll in der Regel kostendeckend sein, aber auf keinen Fall noch eine Steuerkomponente enthalten oder eine so hohe Überdeckung wie im Fall der Grundbuchgebühren aufweisen. Die

umfänglich durch die überhöhten Grundbuchbeiträge durch Grund- und Hauseigentümer querfinanziert. Im Jahr 2014 flossen aus dem gesamten Notariatsbereich über 25 Mio. Fr. in die allgemeine Staatskasse.

dass in Bezug auf die Grundbuchgebühren Handlungsbedarf besteht, und am 6. Juli 2015 einer Reduktion der Grundbuchgebühren mit 104 gegen 58 Stimmen zugestimmt.

Qualität gewährleistet Der Grundbuchbereich der Notariate wird auch nach einer Reduktion der Grundbuchgebühren von 1,5 auf 1 Promille immer noch einen Deckungsgrad von rund 140 Prozent aufweisen. Dies ergibt über alle Bereiche immer noch einen Überschuss von rund 10 Mio. Fr., der in die allgemeine Staatskasse fliesst. Die anerkannt qualitativ gute Arbeit der Zürcher Notariate ist somit weiterhin gewährleistet.

Linksgrüne Exponenten haben in der Debatte abenteuerlich argumentiert. Es wurde ausgeführt, dass eine Reduktion eine sich bildende Immobilienblase begünstige, ein anderer hat von einer Spekulationssteuer gesprochen und ein anderer hat wieder die Leier von den Steuergeschenken hervorgeholt. Dies im Wissen, dass es sich um eine Gebühr und nicht um eine Steuer handelt. Verständlicherweise haben diese Argumente bei der Ratsmehrheit nicht verfangen.

Kantonsrat stimmte zu Erfreulicherweise hat eine grosse Mehrheit des Kantonsrates erkannt,

Das Argument, dass eine Gebührenreduktion schliesslich zu tieferen Kosten und Mieten führt, wurde von der links-

grünen Ratsseite ignoriert. Lieber fordert man Subventionen und staatliche Vorschriften im Wohnungsbau. Dass die frei werdenden Mittel stattdessen investiert werden und zu einem grossen Teil dem Gewerbe zugutekommen, wird ausgeblendet. Um die dringend notwendige Gebührenreduktion zu verhindern, haben linksgrüne Kreise – unterstützt durch die EVP – das Referendum ergriffen. Gebühren sollen massvoll sein. Im Bereich der Grundbuchgebühren ist dies heute nicht der Fall. Mit einem Ja am 28. Februar 2016 kann das korrigiert werden.

Deckungsgrade Notariats-, Grundbuch- und Konkursbereich

Notariatsbereich

Grundbuchbereich Konkursbereich Total

Ertrag Rechnung 2012

Aufwand Rechnung 2012

Saldo Rechnung 2012

Deckungsgrade Rechnung 2012

Deckungsgrade Rechnung 2013

Deckungsgrade Budget 2014

Saldo Budget 2015

Deckungsgrade Budget 2015

47,3 Mio.

35,6 Mio.

+ 11,7 Mio.

133 %

125 %

123 %

+ 5,0 Mio.

112 %

53,8 Mio.

22,0 Mio.

+ 31,8 Mio.

244 %

226 %

215 %

+ 25,1 Mio.

200 %

2,8 Mio.

12,2 Mio.

- 9,3 Mio.

23 %

25 %

25 %

- 10,5 Mio.

21 %

103,9 Mio.

69,8 Mio.

+ 34,1 Mio.

149 %

140 %

126 %

+ 19,5 Mio.

125 %

Zum Verfasser: Hans Heinrich Raths ist SVP-Kantonsrat. In seiner Funktion als Mitglied der Verbandsleitung des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich fungiert er als Obmann der Gewerbegruppe Kantonsrat.

Zahlen Quelle: Notariatsinspektorat

Gewerbepolitisch wichtige Abstimmungen vom 28. Februar 2016 Der Kantonale Gewerbeverband Zürich bezieht zu allen für das Gewerbe wichtigen Abstimmungen und Wahlen klar Stellung. Er hat zu nachfolgenden nationalen bzw. kantonalen Abstimmungsvorlagen Parolen gefasst:

Nationale Vorlagen: Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet (STVG), (Sanierung Gotthard-Strassentunnel)

JA

Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!»

NEIN

Kantonale Vorlagen: Volksinitiative zur «Durchsetzung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen» (Lohndumping-Initiative) Volksinitiative «Für die öffentliche Bildung» (Bildungsinitiative) Notariatsgesetz (NotG), Änderung: Reduktion der Grundbuchgebühren Verwaltungsrechtspflegegesetz, Änderung: Straffung von Rekurs- und Beschwerdeverfahren

NEIN NEIN JA JA

Ablehnung bzw. Annahme der vorgenannten Vorlagen sind für KMU und Mittelstand von grösster Bedeutung.

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Empfehlungen der Limmattaler Wirtschaftsverbände

NEIN zur Unia-Lohndumping-Initiative Die Limmattaler Wirtschaftsverbände setzen sich konsequent gegen die schädliche Lohndumping-Initiative der Unia ein, über welche die Zürcher Bevölkerung am 28. Februar 2016 abstimmen wird. NEIN zur gefährlichen Unia-Lohndumping-Initiative Die Volksinitiative der Unia ist völlig unverhältnismässig. Bei blossem Verdacht auf Lohndumping müsste das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) zukünftig komplette Baustellen oder Betriebe schliessen. Die Unschuldsvermutung, ein wesentlicher Pfeiler des Schweizer Rechts, wäre ausser Kraft gesetzt. Betroffen wären nicht nur Bauunternehmen, sondern alle Betriebe, die einer Branche mit zwingenden Mindestlöhnen angehören. Somit würde die Lohndumping-Initiative nicht nur dem Baugewerbe erheblich schaden, sondern die Zürcher Wirtschaft lahmlegen und zahlreiche Arbeitsplätze gefährden. NEIN zum Angriff auf die Sozialpartnerschaft Jeder seriöse Unternehmer verurteilt Lohndumping und unterstützt die entsprechende angemessene, konsequente Bekämpfung. So dass alle Unternehmer mit gleich langen Spiessen im Markt agieren können. Die bewährte und gut funktionierende Sozialpart-

nerschaft ermöglicht Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen fairen und gleichberechtigten Einbezug. Zielbringender als staatliche Interventionen ist die Stärkung der Paritätischen Berufskommissionen, welche wirkungsvoll und gezielt gegen Missbrauchsfälle vorgehen. NEIN zur Gefährdung von Arbeitsplätzen Gemessen am gesamten Volumen handelt es sich bei den angeprangerten Lohndumping-Verstössen um Einzelfälle im Promillebereich. Nicht selten erwiesen sich die medial aufgebauschten Vorwürfe der Unia als unfundiert. Bei Annahme der Unia-Initiative müsste der Kanton bei Anschuldigungen gleich komplette Baustellen oder Betriebe schliessen. Sämtliche Arbeitnehmer müssten ihre Arbeit unterbrechen, bis der Fall geklärt ist, was erfahrungsgemäss nicht nur Tage, sondern Wochen bzw. Monate dauert. Somit genügt eine blosse Anschuldigung, um ein Unternehmen und die Bauherren in enorme finanzielle Schwierigkeiten zu bringen.

NEIN zum Denunziantentum Besonders gefährlich an der Unia-Initiative ist, dass die blosse Äusserung eines Verdachts einen Betrieb komplett lahmlegen könnte. Man stelle sich vor, man könnte das Restaurant um die Ecke schliessen lassen, indem man den Verdacht äussert, in der Küche würde jemand ohne Arbeitsbewilligung arbeiten. Dem Denunziantentum würde Tür und Tor geöffnet. Und gerade weniger erfolgreiche Mitbewerber würden wohl nur zu gerne davon Gebrauch machen. (zvg)

JA zur Senkung der überhöhten Notariatsgebühren! 26 Millionen Franken Überschuss generierte der Kanton 2014 wegen überhöhter Notariatsgebühren auf Kosten der Hauseigentümer, Mieter, aber auch auf Kosten der Wirtschaft. Deshalb stellen sich die Wirtschaftsverbände des Limmattals klar hinter die «Initiative zur Reduktion der Grundbuchgebühren», über welche die Zürcher Bevölkerung am 28. Februar 2016 abstimmen darf. 100% Ertragsüberschuss Notariate erzielten 2014 im Grundbuchbereich einen Ertrag von 48,9 Mio. Fr. bei Kosten von blossen 22,8 Mio. Fr. Dies führt zu einem Deckungsgrad von masslosen 215 Prozent. Gebühren sind da, um Kosten zu decken, und nicht, um überschüssigen Gewinn zu erzielen, der für Quersubventionierungen anderer Bereiche dient. Eine Reduktion der Grundbuchgebühren von 1,5 auf 1 Promille würde noch immer einen Deckungsgrad von 140 Prozent generieren. Teure Handänderungskosten = teure Mietpreise Die überrissenen Gebühren bei Handänderungen verteuern Immobilien unnötig. Diese Kosten werden auch auf die Mieter übertragen. Eine Reduktion der Gebühren ist somit auch ein Beitrag für

tiefere Mieten. Daneben gehen die Abgaben auch zulasten von Pensionskassen, Genossenschaften, Investoren usw. Und gerade im Kanton Zürich, in welchem in vielen Regionen Wohnraum knapp ist, ist es besonders problematisch, wenn Investitionen durch überhöhte Gebühren unattraktiver gemacht werden. Handänderungssteuer durch die Hintertür 2003 hat sich das Zürcher Stimmvolk gegen die Handänderungssteuer ausgesprochen. Durch überhöhte Gebühren hat sie der Kanton quasi heimlich wieder eingeführt. Die Notariatsgebühr ist eine versteckte Steuer und daher weder gerechtfertigt noch steht sie in einem angemessenen Verhältnis zu den bezogenen Leistungen. (zvg)

Standort Schweiz

Interessenpolitik mit Kollateraleffekten Schlau haben sie es eingefädelt, die grossen Uhrenmacher der Schweiz. Um ihre Swissness-Ziele zu erreichen, haben sie sich politisch mit den Bauern zusammengetan. Diese sollen ihnen Schutz vor Kopisten in aller Welt geben. Es gilt: Wo Schweiz drauf steht, soll auch Schweiz drin sein. In der Uhrenindustrie fallen nicht Gold, Metall oder Schrauben ins Gewicht, sondern vornehmlich Innovationen. Bei den Bauern dagegen geht es um die subventionierten Nahrungsmittel, die der verarbeitenden Industrie sozusagen regional exklusiv per Gesetz angedient werden. Ohne die heimischen Rohstoffe verlören die Schweizer Lebens- und Genussmittel-Produzenten Schweizerkreuz und Swissness. Über das sogenannte «Schoggi-Gesetz» wurden die im Vergleich zum Ausland viel höheren Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse gegenüber der inländischen Industrie verbilligt und so das Monopol der Schweizer Bauern mit öffentlichen Geldern gegenüber der Industrie kompensiert. Text: Robert E. Gubler, Wädenswil

Inzwischen ist klar, dass diese Absatzgarantie der Landwirtschaft gegenüber der Lebensmittelbranche nicht von Dauer ist. Die WTO (World Trade Organization) hat jüngst beschlossen, dass staatliche Subventionen für Exportprodukte künftig nicht statthaft sind. Die Uhrenindustrie hat sich in der Swissness-Vorlage dank der Kooperation mit den LandwirtschaftsLobbyisten im Parlament durchgesetzt. Mit dem Resultat, dass die Bauern inzwischen das Nachsehen haben und ebenso die schweizerische Nahrungsmittelindustrie. Die Bauern verlieren Kunden und die Lebens- und Genussmittelproduzenten ihre Swissness. Swissness-Gesetz stiftet Schaden für viele und Nutzen für wenige Wer günstiger seine Rohprodukte im Ausland beziehen will oder sogar muss, dem wird das Schweizerkreuz samt Swiss Made entzogen. Wen schon der harte Schweizer Franken dazu zwingt, im Ausland ein weiteres Standbein zu eröffnen, dem ist inzwischen durch die kurzsichtige Gesetzgebung auch noch der letzte Wettbewerbsvorteil für den Produktionsstandort Schweiz entzogen worden. Wen wundert’s, wenn die alten

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Schweizer Marken künftig vom Denkmalschutz und den Museen betreut werden. Dazu können gleich die alten Fabrikgebäude in der Schweiz übernommen und die historische Bewältigung der Made-in-Switzerland-Strategie mit unerwartetem Ausgang pädagogisch verarbeitet werden. Nun werden der Schweizer Politik weitere Dossiers landwirtschaftlicher Interessenspolitik zur Entscheidung vorgelegt. Im Kanton Zürich namentlich mit der Kulturland-Initiative, auf Eidgenössischer Ebene die Initiative zur Ernährungssicherheit. In diesen Fällen legen sich nicht die Uhrmacher in ein Lotterbett mit den Landwirten, sondern die linksgrünen Organisationen und Parteien, Umweltaktivisten, die Natur- und Landschaftsschützer, die Fischer und allen voran der Bauernverband, der mehr als nur Besitzstandwahrung um jeden Preis durchsetzen will. Als Bedrohung werden Importe von Nahrungsmitteln auf der einen Seite und die Besiedelung der dörflichen Gebiete auf der anderen Seite hochgespielt. Letztlich geht es aber auch hier um Absatz- und Umsatzsicherung für die Bauern und die Pflege des ländlichen Charakters in den Agglomerationen.

Teuer zu erkaufende Landwirtschaftsgarantien Ausgeblendet wird zum Beispiel die Tatsache, dass beim beklagten Verlust landwirtschaftlicher Flächen inzwischen die Verwaldung vor der baulichen Ausdehnung in den Siedlungsgebieten Probleme schafft. Wenn die letzten Entwicklungsreserven im Kanton Zürich oder anderswo trotzdem noch mehr gesetzlich beschränkt werden, so bezahlen das die Mieterinnen und Mieter über höhere Mieten aufgrund steigender Grundstückpreise und Erneuerungskosten im Bestand. Sie bezahlen es auch als Konsumentinnen und Konsumenten dank saisonaler Spitzenpreise aus einheimischer Produktion. Weitere Mengenausdehnung führt zu mehr Importen von Dünge-, Chemie- und Futtermitteln für eine überdimensionierte Nutztierhaltung oder zu einer Überproduktion von Zuckerrüben, chancenlos gegenüber dem Weltmarkt, oder von Hülsenfrüchten, denen bald keine Abnehmer der einheimischen Lebensmittelindustrie mehr gegenüber stehen. So wie die Nahrungsmittelindustrie über das wohl gut gemeinte Swissness-Gesetz aus dem Land vergrault wurde, so suggeriert die Initiative zur Ernährungssicherheit erneut mehr Swissness, ohne zu sagen,

dass dies nur über höhere Subventionen für die Landwirtschaft und mit deutlich mehr Importen ausländischer Futter- und Düngemittel erkauft werden muss. Wo Schweiz drauf steht, soll auch Schweiz drin sein. Dieses von den Bauern selbst lancierte Versprechen ist vielfach nicht oder nicht mehr erfüllbar, ob auf der Fleisch- oder Gemüseplatte, und nicht nur dort. Die Forderungen der Landwirtschaft werden aber darüber hinaus Verhandlungen mit wichtigen Exportpartnern der Schweiz für Freihandelsabkommen schon im Vorfeld fast verunmöglichen, weil die Schweiz sich für internationale Verhandlungspartner für Nahrungsmittel nicht mehr öffnen dürfte. So ist absehbar, dass die Eigeninteressen der Landwirte vielleicht gut gemeint sind, aber in den Auswirkungen zu einer weiteren Schwächung des Industriestandortes Schweiz führen werden. Der Preis ist Verlust von qualifizierten Arbeitsplätzen, eine weiterer Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit und Einbussen in Wohlfahrt und Wohlstand des Standortes Schweiz. DeIndustrialisierung wird dannzumal mehr als nur ein Schlagwort sein. Bei allem Verständnis für die Anliegen einer stark unter Druck stehenden Landwirtschaft:

Wer übernimmt die Verantwortung für Kollateralschäden und wer ist bereit, den Preis dafür zu bezahlen? Auch diesmal scheint es, dass wenige profitieren und viele dafür aufzukommen haben. So eine Politik entbehrt jeder Swissness, auch wenn Swissness darauf stehen sollte.

Zum Verfasser: Der 66-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, ist verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Wirtschafts-Frühstück

Standortförderung Limmattal führt erstes Wirtschafts-Frühstück durch Die Wirtschaft vernetzt sich im Limmattal. Am ersten Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung Limmattal nahmen über 20 Personen teil. Der Anlass fand am 19. Januar im Golf Unterengstringen statt und wurde von der Frapolli AG betreut. Text und Foto: Bruno Hofer

Guido Zehnder von der lease it AG in Dietikon referierte über Geschäftsmodelle moderner Business-Finanzierungen. Die Firma ist spezialisiert im Leasing für Investitionsgüter für die öffentliche Hand und KMUs. ITEinrichtungen stellen rund zwei Drittel der Kundenprojekte dar. Die Firma war 1981 gegründet worden und änderte 2005 ihren Namen in lease it AG. 2011 wurde sie von Erhard Lee, Urs Seitz und Christian Wunderlin übernommen. Die Firma präsentiert sich als Finanzierungspartner in allen Kantonen. Der Leasing-Begriff sei älter als unsere Kultur, meinte Zehnder. Schon Aristoteles sagte, dass der Reichtum eher im Gebrauch bestehe denn im Eigentum an sich. Ein Kauf reduziere oft notwendige Liquidität, wohingegen Leasing auch die Bankbeziehung und die Bilanz schone. Lease it sieht sich im Limmattal als idealer Partner. Man werde persönlich und nachhaltig betreut, da die Personalfluktuation sehr gering sei. Zudem sei man unabhängig von Herstellern, Lieferanten, Dienstleistern und Konzernstrukturen. Die Diskussion wurde rege genutzt. Das nächste Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung Limmattal findet am 13. Juni statt und widmet sich Management-Systemen.

Die Idee des Wirtschafts-Frühstücks der Standortförderung Limmattal besteht darin, eine Tradition zu schaffen, dank der sich Limmattaler Firmen zum Austausch begegnen. Oft sucht man nach Lieferanten weit auswärts der Region, dabei wäre doch vieles in der Nähe verfügbar. Diese Vernetzung und den Informationsaustausch möchte die Standortförderung Limmattal anregen. Über die Standortförderung Limmattal Die Standortförderung Limmattal ist ein im Herbst 2007 gegründeter Verein. Zu den Gründern gehören Gemeinden und die Wirtschaft aus den Kantonen Zürich und Aargau. Die Standortförderung hat zum Ziel, die Qualitäten des Limmattals für Arbeiten und Wohnen bewusst und bekannt zu machen. Sie koordiniert und unterstützt die Entwicklung der ganzen Region Limmattal. Als Vereinspräsident amtet Toni Brühlmann, Stadtpräsident von Schlieren. Weitere Informationen unter www.standort-limmattal.ch.

Für Rückfragen: Bruno Hofer, Geschäftsleiter Standortförderung Limmattal Riedstrasse 6, 8953 Dietikon Tel. 044 740 22 05 info@standort-limmattal.ch

Medienmitteilung KGV: Berufliche Grundbildung

Kein Leistungsabbau in der beruflichen Grundbildung Die berufliche Grundbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Die Wirtschaft leistet hier durch ein nachfragegerechtes Angebot einen zentralen Beitrag. Ein Leistungsabbau ist für den Kantonalen Gewerbeverband Zürich deshalb nicht hinnehmbar. Um den gesetzlich geforderten mittelfristigen Ausgleich der Erfolgsrechnung zu erreichen, hat der Zürcher Regierungsrat am 18. September dieses Jahres eine Leistungsüberprüfung für die Jahre ab 2017 angekündigt. Die Regierung beabsichtigt, in der Berufsbildung jährlich elf Millionen Franken einzusparen, und berät derzeit konkrete Massnahmen. Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) unterstützt den Einsatz des Regierungsrats für ein ausgeglichenes Budget. Einsparungen durch Effizienzsteigerung und Abbau von unnötiger Administration werden ausdrücklich begrüsst. Führen die Einsparungen jedoch zu einem Leistungsabbau in der beruflichen Grundbildung oder zu Kosten, die den Lehrbetrieben neu überwälzt würden, lehnt sie der KGV ab. Langfristig sind die volkswirtschaftlichen Kosten dafür zu hoch. Basis für Wohlstand Die berufliche Grundbildung ist Herzstück für eine florierende Wirtschaft und Basis für unseren Wohlstand. Über die Berufsausbildung stellt die Wirtschaft den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs sicher. Im Gegensatz zur akademischen Ausbildung folgt die Berufsbildung der wirtschaftlichen Nachfrage. Bereits heute leistet die Wirtschaft viel für die Integration

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und Ausbildung von Jugendlichen. In einer Zeit, in der aufgrund des Bevölkerungswachstums mit einer steigenden Nachfrage gerechnet werden muss, lehnt der KGV Einsparungen ab.

Kontakt: Thomas Hess, Geschäftsleiter Tel. 043 288 33 66 Mobile 079 774 36 60 thomas.hess@kgv.ch Werner Scherrer, Vizepräsident, Mitglied Bildungskommission KGV Mobile 079 508 98 78 welcome@scherrerscharf.ch

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) ist die Dachorganisation der KMU im Kanton Zürich. Er bildet die Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Politik und unterstützt die angeschlossenen Organisationen und deren Mitglieder überall dort, wo diese bestimmte Leistungen und die Vertretung und Durchsetzung ihrer Interessen nicht selbst erbringen können. Zudem ergänzt der KGV die Leistungen der örtlichen und lokalen Gewerbevereine und Berufsverbände. Der KGV fasst rund 18 000 Mitglieder der örtlichen und regionalen Gewerbevereine

und Berufsverbände zu einer starken Interessengemeinschaft zusammen. Diese sind in 11 Bezirksgewerbeverbänden, 108 örtlichen Gewerbevereinen sowie in 69 regionalen und kantonalen Berufsverbänden organisiert. Dieser Zusammenschluss einer grossen Anzahl Klein- und Mittelbetriebe zu einer Dachorganisation gibt dem Gewerbe und den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kanton Zürich eine bedeutende und mitentscheidende Stimme in staatspolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen. Die lokalen und regionalen Gewerbevereine und Berufsverbände delegieren Aufgaben an die Dachorganisation

KGV mit dem Ziel, die eigenen Ressourcen besser einzusetzen und den Nutzen für die angeschlossenen Mitglieder nachhaltig zu mehren. Als Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Politik setzt sich der KGV für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das Gewerbe im Kanton ein.

KANTONALER GEWERBEVERBAND ZÜRICH Ilgenstrasse 22 | 8032 Zürich Tel. 043 288 33 61 | Fax. 043 288 33 60 info@kgv.ch | www.kgv.ch

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Ratgeber Recht

Rechtsmittel – was zu beachten ist

Der Willensvollstrecker

Oft kommt es vor, dass eine Partei, die mit einem Entscheid des Gerichts nicht einverstanden ist, diesen bei einer oberen Instanz anfechten will und eine Neubeurteilung verlangt. Dies erfolgt mit einem sogenannten Rechtsmittel. In der Schweiz ist dies mit Berufung oder mit Beschwerde möglich. Jeder Entscheid eines Gerichtes muss in seinem Urteil eine Rechtsmittelbelehrung anfügen, worin in kurzen Worten dargelegt wird, welches Rechtsmittel ergriffen werden kann und wie dieses ausgeübt werden muss.

Mit letztwilliger Verfügung oder Testament hat ein Erblasser die Möglichkeit, einen Willensvollstrecker einzusetzen. Was sind die Aufgaben und Kompetenzen eines Willensvollstreckers? Wann hat die Einsetzung überhaupt Sinn und was gilt es dabei zu beachten?

Der Unterschied zwischen einer Berufung und einer Beschwerde liegt hauptsächlich im Umfang der Überprüfungsmöglichkeiten durch die obere Instanz. Wichtig zu wissen ist auch, dass das Rechtsmittel innert einer gesetzlichen Frist, welche durch die Gerichte nicht erstreckt werden kann, in der dafür vorgesehenen Form ergriffen werden muss. Wird die Frist verpasst, tritt das Gericht auf das Rechtsmittel nicht ein und der vorinstanzliche Entscheid wird rechtskräftig. Enthält es Formmängel, wird es zur Verbesserung zurückgewiesen. Im Normalfall ist ein vorinstanzliches Urteil mit dem Rechtsmittel der Berufung anzufechten. Mit der Berufung sind erstinstanzliche End- und Zwischenentscheide sowie erstinstanzliche Entscheide über vorsorgliche Massnahmen anfechtbar. Nicht mit Berufung anfechtbar sind allerdings bei vermögensrechtlichen Prozessen Urteile, bei denen die Streitsumme unter Fr. 10 000.– liegt. Nicht mit Berufung anfechtbar sind ebenfalls Entscheide des Vollstreckungsgerichts und einige Angelegenheiten aus dem SchKG, welche im Gesetz abschliessend aufgezählt sind. Gerügt werden kann bei der Rechtsmittelinstanz sowohl die falsche Rechtsanwendung als auch die falsche Sachverhaltsanwendung. Mit anderen Worten: Dem oberen Gericht steht die volle Überprüfungsbefugnis zu. Ähnlich wie im erstinstanzliche

Verfahren erfolgt die Berufung schriftlich mit einer Berufungserklärung und einer Berufungsantwort. Der Prozessgegner kann, obwohl er vorerst auf eine Berufung verzichtet hat, mit einer Berufungsantwort ebenfalls eine Abänderung des vorinstanzlichen Entscheides zu seinen Gunsten beantragen. Mit der Einreichung einer allfälligen Anschlussberufungsantwort ist das schriftliche Verfahren vorerst beendet. Allerdings kann wie im erstinstanzlichen Verfahren das obere Gericht einen zweiten Schriftenwechsel verfügen. Eine Berufung hat eine aufschiebende Wirkung. Das Gericht selber fällt dann seinen Entscheid entweder aufgrund der Akten oder aufgrund einer zusätzlichen mündlichen Verhandlung. Das Urteil lautet auf Bestätigung auf Abweisung der Berufung und Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils, auf einem neuen Entscheid oder aber Rückweisung an die Vorinstanz mit der Aufforderung, in der Sache neu zu entscheiden. Mit Beschwerde können nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endentscheide, Zwischenentscheide und Entscheide über vorsorgliche Massnahmen, andere erstinstanzliche Entscheide und prozessleitende Verfügungen in den vom Gesetz bestimmten Fällen, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht, angefochten oder in Fällen von Rechtsverzögerung selb-

ständige Beschwerde geführt werden. Das Verfahren unterscheidet sich grundsätzlich nicht wesentlich vom Berufungsverfahren, ausser dass nur noch offensichtliche falsche Sachverhaltsanwendung gerügt werden kann. Ebenso hat eine Beschwerde grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung und neue Anträge, Beweismittel und Behauptungen sind ausgeschlossen.

Zum Verfasser: Lic. iur. Peter Wiederkehr ist seit 1993 selbstständiger Rechtsanwalt. Er berät und vertritt Privatpersonen und Unternehmen im Zivil-, Obligationen-, Straf-, Verwaltungssowie Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. Er ist auch als Mediator tätig. Lic. iur. Peter Wiederkehr Vorstadtstrasse 37 Postfach 8953 Dietikon 1

«Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand.» (Max Frisch, 1911–1991, Schweizer Schriftsteller)

Senden Sie uns Ihre Beiträge für die nächste Ausgabe bis am:

11. März

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Der Willensvollstrecker hat laut Gesetz die Aufgabe, den letzten Willen des Erblassers umzusetzen. Diese an sich einfache Formulierung beinhaltet eine Vielzahl von Aufgaben, abhängig von der Komplexität des betreffenden Nachlasses. Zuerst muss der Willensvollstrecker den Umfang des Nachlassvermögens feststellen: Über welche Bankkonten verfügte der Erblasser, sind Liegenschaften vorhanden, hat es sonstige Vermögenswerte? Welche Verbindlichkeiten hinterlässt der Erblasser? Nach der Beantwortung dieser Fragen obliegt es dem Willensvollstrecker, das Nachlassvermögen zu verwalten: In erster Linie muss sichergestellt werden, dass das Nachlassvermögen bewahrt bleibt. Die Schulden des Erblassers müssen bezahlt werden und laufende Verpflichtungen sind zu kündigen. Das umfasst beispielsweise die Rückgabe der Mietwohnung, die Abmeldung des Telefonanschlusses, aber auch die Abrechnung mit den Steuerbehörden, der Krankenkasse und vieles mehr. In einem weiteren Schritt hat sich der Willensvollstrecker dann um die Umsetzung des letzten Willens des Erblassers zu kümmern. Er richtet die Vermächtnisse aus und wird schliesslich den Nachlass, nach den Anordnungen des Erblassers und den Vorschriften des Gesetzes, an die Erben verteilen. Dazu unterbreitet er den Erben einen Erbteilungsvertrag. Wenn die Erben diesen Teilungsvertrag abschliessen, wird der Nachlass gemäss Vorgabe verteilt und schliesslich die Erbengemeinschaft aufgelöst. Damit ist dann auch das Mandat des Willensvollstreckers beendet. Die Befugnisse des Willensvollstreckers Das Amt des Willensvollstreckers bringt sehr weitreichende Kompetenzen mit sich. Das kann so weit gehen, dass der Willensvollstrecker ohne Mitwirkung der Erben Grundstücke veräussern oder belasten darf. Dabei muss er natürlich stets den letzten Willen des Erblassers, aber auch die Bewahrung des Nachlassvermögens im Auge behalten. Obschon diese weitreichenden Befugnisse die Hinterbliebenen unter Umständen verunsichern können, ist es doch in der überwiegenden Mehrheit der Fälle so, dass die Arbeit des Willensvollstreckers von den Hinterbliebenen als Entlastung angesehen wird. Häufig trifft nämlich der Willensvollstrecker auf Aufgabenstellungen, welche ein juristisches Fachwissen voraussetzen oder welche mit diesem Wissen zumindest einfacher gelöst werden können.

Die Wahl der richtigen Person Häufig werden Familienmitglieder als Willensvollstrecker eingesetzt. Da diese Familienmitglieder meistens auch eine Erbenstellung innehaben, sind Interessenskonflikte vorprogrammiert. Es ist deshalb dringend davon abzuraten, Personen, welche am Nachlass beteiligt sind, mit der Willensvollstreckung zu beauftragen. Vielmehr empfiehlt es sich, eine neutrale, aussenstehende Vertrauensperson einzusetzen. Mit Vorteil werden dabei Personen gewählt, welche sich von Berufes wegen mit Erbschaftsangelegenheiten auskennen. Das können Treuhänder, Rechtsanwälte oder auch Banken sein. Wenn die eingesetzte Person die Verhältnisse des Erblassers bereits zu Lebzeiten kannte, wird dies zudem die Aufgabe der Willensvollstreckung sehr erleichtern. Sinnvollerweise wird auch ein Ersatzwillensvollstrecker bezeichnet, welcher dann zum Zug kommt, wenn der Erstgewählte das Amt, aus welchen Gründen auch immer, nicht annehmen kann. Ein Willensvollstrecker lohnt sich Die Einsetzung eines Willensvollstreckers ist grundsätzlich fast immer zu empfehlen, wobei vorstehende Ausführungen zur Wahl der Person dringend beachtet werden sollten. Wie erwähnt, werden häufig Hinterbliebene mit der Willensvollstreckung beauftragt. Diesen Personen ist zu empfehlen, sich von einer Fachperson über die Pflichten und Rechte dieses Amtes informieren zu lassen.

Zum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationen- und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

ADVOKATUR RÜESCH «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.advokatur-rueesch.ch

Damit der Willensvollstrecker handlungsfähig ist, wird ihm durch das Bezirksgericht ein Willensvollstreckerzeugnis ausgestellt. Das Bezirksgericht ist im Kanton Zürich auch für die Aufsicht über die Willensvollstrecker zuständig. Wenn also ein Erbe der Ansicht ist, der Willensvollstrecker nehme seine Aufgabe nicht richtig wahr, kann dies mit Beschwerde beim Bezirksgericht gerügt werden.

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Ratgeber Treuhand

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Neues Rechnungslegungsrecht (Teil 1)

«Gwerbler choched»

Vereinfachte bzw. eingeschränkte Buchführung Am 1. Januar 2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht als Teilrevision des Obligationenrechts (OR) in Kraft getreten. Im Wesentlichen haben sich die Differenzierung nach der Grösse statt der Rechtsform sowie die Stärkung der Minderheitsrechte geändert. Einzelunternehmen und Personengesellschaften, aber nicht juristische Personen, die einen Umsatzerlös von unter 500 000 Franken haben, dürfen eine vereinfachte bzw. eingeschränkte Buchführung (keine doppelte Buchhaltung) anwenden. Dieses Recht dürfen auch Vereine und Stiftungen in Anrecht nehmen, die nicht verpflichtet sind, sich in das Handelsregister eintragen zu lassen, und Stiftungen, die von der Pflicht zur Bezeichnung einer Revisionsstelle befreit sind. Vom Umsatz sind Entgeltsminderungen – Rabatte, Skonti, Mängelrügen, Debitorenverluste, Umsatzboni, Treueprämien, Rabattvergütungen, Rückvergütungen, Stornierungen, Rücknahmen von Umschliessungen – in Abzug zu bringen, um die Höhe des Umsatzerlöses zu ermitteln. Eine vereinfachte bzw. eingeschränkte Buchführung ist eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung inkl. Angaben der Vermögenslage. Es wurde seitens Politik und Gesetzgeber immer von einer Vereinfachung und Erleichterung gesprochen. Dies ist bei erster Betrachtung auch richtig. Aber die Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehr-

wertsteuer, hat zusätzliche Erfordernisse geltend gemacht, damit sie diese Vereinfachung in Bezug auf die Mehrwertsteuer akzeptiert. Es muss sichergestellt sein, dass die Einnahmen- und Ausgabenrechnung vollständig und lückenlos geführt wird sowie wahrheitsgetreu ist. Die Erfassung der Geschäftsfälle hat systematisch zu erfolgen und der Belegnachweis für die einzelnen Buchungsvorgänge muss vorhanden sein. Bei allen Einnahmen und Ausgaben sind ausser dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls auch die Namen der Leistungserbringer und der Empfänger anzugeben. Bei den Ausgaben ist immer auch der Zahlungsgrund beziehungsweise Zahlungszweck anzugeben. Ebenfalls muss die Einnahmen- und Ausgabenrechnung zweckmässig aufgebaut und der Grösse des Unternehmens angepasst sein. Die Nachprüfbarkeit beziehungsweise Prüfspur muss jederzeit gewährleistet sein. Unter einer Prüfspur versteht man die Verfolgung der Geschäftsvorfälle sowohl vom Einzelbeleg über die Einnahmen- und Ausgabenrechnung bis zur MWST-Abrechnung als auch in umgekehrter Richtung.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung inkl. Angaben der Vermögenslage hat ihre Tücken. Es ist in der Praxis einfacher, eine doppelte Buchhaltung zu führen. Buchhaltungsprogramme für doppelte Buchhaltungen sind gratis oder sehr billig zu erwerben. Die Bedienung ist einfach und die Kontrolle der Richtigkeit sowie der Vollständigkeit einfach. So kann man mit Sicherheit seiner gesetzlichen Pflicht nachkommen.

Hackbraten nach Grossmutterart mit Morchelsauce

Zum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer Partner Rebex AG, Treuhand- & Revisionsgesellschaft

ZUTATEN 600 g Kalbsgehacktes (Schulter), vom Metzger durch den Wolf lassen 100 g Brät 1 Ei 50 g Paniermehl ungewürzt

Ratgeber Finanzen

1 EL grobkörniger Senf

Erfolgreich investieren durch Analyse, Strategie und Disziplin

½ EL Paprika edelsüss ¼ TL Cayenne-Pfeffer

Das Anlegen von Vermögenswerten ist eine persönliche Angelegenheit und oft mit Emotionen verbunden. Wenn sich die Kurse positiv entwickeln, bereitet das Investieren oft Freude. Werden die Ausschläge an den Finanzmärkten hingegen grösser und korrigieren die Märkte, verursacht der Blick ins eigene Portfolio in der Regel ungute Gefühle oder gar Stress. Es gibt typische Anlegerfallen, die immer wieder für ungünstige Anlageentscheidungen sorgen: • Anlegerinnen oder Anleger lassen sich häufig durch Emotionen leiten. In einem solchen Fall entscheidet der Mensch nicht rational und es fällt ihm schwer, wahrscheinliche und unwahrscheinliche Ereignisse richtig einzuschätzen. • Oft lässt sich der Anleger auch von seinen Erinnerungen täuschen. So nimmt er Anlageerfolge oder Fehlentscheidungen als Ausgangspunkt für zukünftige Entscheidungen. • Die Scheingenauigkeit von Prognosen und der falsche Glaube an die Kontrolle über künftige Ereignisse tragen ebenfalls zu Fehlentscheidungen bei. • Zusätzlich trifft man häufig aus Gewohnheit oder Angst vor Veränderungen und Verlusten die falschen Annahmen. Diese Anlegerfallen zeigen, dass Anleger dazu neigen, intuitive und schnelle Entscheidungen zu treffen. Ebenso tendieren sie dazu, Erfolge unserem Wissen, Misserfolge jedoch äusseren Einflussfaktoren zuzuordnen. Mit welchen Massnahmen lassen sich diese Verhaltensmuster letztlich eliminieren und welche Faktoren machen den Anlageerfolg aus?

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Fundierte Analyse Eine zeitnahe und fundierte Analyse der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte sowie insbesondere das Denken in Szenarien bildet das Fundament für erfolgreiches Anlegen. Klar definierte Anlagestrategie Ausgehend von der Analyse und der Abschätzung der längerfristigen Rendite- und Schwankungserwartungen für die verschiedenen Anlageklassen und -märkte, wird gemäss dem individuellen Risikoprofil des Anlegers ein passendes, international breit diversifiziertes Portfolio zusammengestellt. Unser Entscheid, Währungsrisiken in unseren Portfoliolösungen konsequent abzusichern, hat Schweizer Anleger während der Frankenaufwertung Mitte Januar 2015 vor massiven Rückschlägen bewahrt. Disziplin in der Umsetzung Wesentlich für den Anlageerfolg ist, dass eine einmal festgelegte Anlagestrategie mit viel Disziplin umgesetzt und das Portfolio immer wieder auf die strategische Anlagenverteilung ausgerichtet wird. Bei der individuellen Beratung unserer Kunden greifen wir auf eine breite Produktpalette sowie auf ein umfassendes, weltweites Research unserer Analysten und Ökonomen zurück. Unsere regionale Ausrichtung profitiert somit von den globalen Expertisen.

Nächstes Mal: Flexible Anlagelösungen für das Überobligatorium

Etwas Fleischgewürz 10 g gehackter Peterli ½ TL Thymian und Rosmarin gehackt ½ Zwiebel fein gehackt 2 EL Gemüse-Brunoise (Karotten, Sellerie, Lauch; in feine Würfel geschnitten) Etwas Cognac zum Abschmecken

ZUBEREITUNG Alle Zutaten gut mischen, so dass es eine kompakte Masse gibt. Danach in eine ausgebutterte Aluform geben und ca. 1 Stunde bei 180°C im Ofen garen lassen. Den Ofen ausschalten und noch etwa 10 Minuten stehen lassen. Aus der Aluform nehmen und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. In unserem Fall mit Morchelsauce und Tagliatelle servieren. Das Rezept für die Morchelsauce können Sie in der Novemberausgabe der Gewerbezeitung nachlesen. Nun wünsche ich viel Spass beim Nachkochen.

Zum Verfasser: Roger Minder ist Leiter Wealth Management Zürich West/Limmattal und seit rund 18 Jahren bei der UBS tätig.

Verfasser: Dirk Mörz

Zubereitung: 30 Minuten Für 4 Personen

UBS Switzerland AG Roger Minder Albisriederplatz 8 Postfach 8098 Zürich Tel. 044 497 83 43 roger.minder@ubs.com www.ubs.com

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

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8 I Gewerbeverein Dietikon Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Gemeinde Dietikon

Ausblick Wirtschaft 2016 Sanierung von Dietikons Finanzen:

Die Arbeitslosigkeit wird um 0,3% auf 3,6% ansteigen, da der Arbeitsmarkt verzögert auf die Konjunktur reagiert. Der Fachkräftemangel wird sich weiterhin verstärken. Alfons G. Florian, Präsident Gewerbeverein Dietikon

Nachdem im letzten Jahr ein Wachstum von nur 0,8% zu verzeichnen war, gehen diverse Experten fürs Jahr 2016 von einem Wachstum von 1,1% bis 1,5% aus. Der Konsum im Inland wird gleichbleibend sein und die Exporte sollten sich langsam erholen. Als problematisch wird der Welthandel eingestuft. Die Europäische Union schwächelt. China wird weniger stark wachsen als in der Vergangenheit. Schwierig werden

Seit Jahren ist eine Verschiebung von der Industrie- zur Dienstleistungsbranche zu verfolgen. Das hohe Kostenniveau in der Schweiz zwingt auch die Wirtschaft dazu, im hohen «High Quality»-Bereich tätig zu sein und das Billigsegment zu verlassen. Die Schweiz ist deshalb weiterhin auf Fachkräfte angewiesen, was bereits in der Vergangenheit unser Erfolgsfaktor war. Der starke Schweizer Franken zwingt uns dazu, sehr rationell, dynamisch und flexibel zu bleiben, damit wir in der Wirtschaft bestehen können. Positiv denken ist aller Anfang. Ich wünsche allen ein erfolgreiches 2016!

Begrenzte Möglichkeiten Finanzabteilung

Dietikons Finanzlage ist seit Jahren angespannt. Was steckt dahinter, wie geht es weiter und warum helfen die Rezepte der Privatwirtschaft nur bedingt?

Jahresrechnung 2014

Entwicklung Nettoaufwand nach Funktionen Millionen

Russland und Brasilien bleiben – deren Erholung braucht Zeit. Ein Trostpflaster ist, dass die Wirtschaft in Deutschland stabil ist.

2008

45

2009

2010

2011

2012

2013

2014

40 35 30 25 20 15 10 5 0

Bildung

Soz. Wohlfahrt

ord. Abschr. (ord.)

Verwaltung

Gesundheit

Sicherheit Kultur/Freizeit

Verkehr

Kapitaldienst

Die Grafik zeigt, in welche Bereiche wie viel Geld fliesst.

KONTAKTBOX Text: Rolf Schaeren

Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1 Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch Tel. 044 744 76 76 info@gvdietikon.ch www.gvdietikon.ch

Die kumulierten Ergebnisse der letzten 10 Jahre zeigen einen geringen Überschuss, obwohl die Rechnungen seit 2010 leichte Defizite aufwiesen. Das heisst, dass das Eigenkapital trotz der angespannten Situation in den letzten 10 Jahren nicht abgebaut wurde. Möglich ist das deshalb, weil Dietikon massiv vom Finanzausgleich profitiert. Für die Finanzierung des Aufwandes von 225 Mio. Fr. (2014) stellte der Kanton 39 Mio. Fr. zur Verfügung. Der Kanton beteiligt sich also mit 17% am Dietiker Finanzhaushalt. Die Gründe sind folgende: • Dietikon hat eine deutlich tiefere Steuerkraft als der Durchschnitt des Kantons. • Dietikon trägt deutlich höhere Sozialkosten als der Durchschnitt des Kantons. Diese beiden Aspekte führen zu einem strukturellen Defizit in der Höhe von ca. 10 Mio. Fr. pro Jahr. Das heisst, der normale Finanzausgleich (Ressourcenausgleich) ist jährlich um ca. 10 Mio. Fr. zu tief, um eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen.

 Mitglieder haben viele Vorteile. gvdietikon.ch

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Es fällt sofort auf, dass der Verwaltungsbereich, bei dem man oft ein Sparpotenzial wittert, trotz starkem Wachstum der Bevölkerung nur moderat gewachsen ist und im Gesamtbudget von 225 Mio. Fr. mit knapp 8 Mio. Fr. eine untergeordnete Rolle spielt. Sogar wenn man die ganze Verwaltung auf null abbauen würde, wäre das Problem noch nicht gelöst. Die Lösung liegt kurzfristig tatsächlich im Finanzausgleich. Mit dem sogenannten «individuellen Sonderlastenausgleich» will der Kanton denjenigen Gemeinden helfen, die überdurchschnittliche Sonderlasten tragen. Das Unschöne daran ist, dass dieser Ausgleich an die Bedingung geknüpft ist, dass der Steuerfuss das 1,3-Fache des kantonalen Durchschnitts zu betragen hat, das heisst aktuell 129%. Für das Jahr 2016 wurde Dietikon ein Beitrag in Höhe von 9 Mio. Fr. zugesprochen – Geld, das Dietikon wahrlich braucht. Zusätzlich erhält Dietikon aus dem Ressourcenausgleich 34 Mio. Fr.

Nun, was schlagen gewiefte Unternehmer zur Lösung eines strukturellen Defizites vor? Gute Steuerzahler nach Dietikon holen Dies ist eine der Massnahmen, die der Stadtrat umsetzt. Ungünstig ist allerdings, dass steigende Steuererträge automatisch zu sinkenden Beiträgen im Ressourcenausgleich führen. Das heisst, diese Massnahme greift erst dann voll, wenn die steuerlichen Mehrerträge jährlich etwa 35 Mio. Fr. ausmachen. Das ist noch ein weiter Weg.

versteht und ernst nimmt, und zweitens für eine Änderung in der Finanzierung der Sozialhilfe. Erst diese Änderungen werden das Problem lösen. Dazu sind Änderungen in den gesetzlichen Grundlagen nötig und diese brauchen Zeit. Schnelle Erfolge sind also nicht zu haben. Wir werden in Dietikon deshalb auch in den nächsten Jahren jeden Franken umkehren müssen und gleichzeitig dafür sorgen, dass diese Stadt attraktiv bleibt, denn weitere gute Steuerzahler sind nötig.

Sparen Der Dietiker Stadtrat kämpft jedes Jahr darum, keine unnötigen Ausgaben vorzunehmen, und hat auch kaum mehr Investitionen des Wunschbedarfs getätigt. Wenn es einer privatwirtschaftlich geführten Unternehmung schlecht geht, kann sie Leistungen abbauen, Personal entlassen, einen Standort schliessen oder gar die Unternehmung liquidieren. Jedoch sind die meisten Leistungen, die von einer Stadt angeboten werden, gesetzlich vorgeschrieben und eine Standortschliessung kommt auch nicht in Frage. Gerade in den beiden teuren und wachsenden Bereichen Bildung und Soziales besteht keine Wahl, ob man die Leistung anbietet oder nicht. Natürlich kann man die Leistung effizienter oder weniger effizient erbringen. Damit beeinflusst man aber nur einen Bruchteil der gesamten Kosten. Wollte man jährlich 10 Mio. Fr. sparen, wäre das nur durch eine Verweigerung gesetzlich vorgeschriebener Leistungen in substanziellem Ausmass und einer Vernachlässigung der bestehenden Infrastruktur möglich. Beides wollen weder die Bevölkerung noch die Firmen, noch der Stadtrat.

Zum Verfasser: Rolf Schaeren ist Professor für Rechnungswesen und Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft FHNW und seit 2006 Finanzvorstand der Stadt Dietikon.

Nun könnte man sich damit abfinden, dass Dietikon langfristig auf den individuellen Sonderlastenausgleich angewiesen ist und damit einen Steuerfuss in der Höhe des 1,3-Fachen des kantonalen Mittels aufweist. Das tut der Stadtrat nicht. Wir kämpfen auf kantonaler Ebene erstens dafür, dass man diese Thematik

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Gewerbeverein Dietikon I 9

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Silbern: Massnahmen Qualitätssteigerung

Silbern – DIE Wahl im Limmattal Das Gebiet Silbern liegt in Norden von Dietikon, zwischen den Bahngeleisen und dem Flachmoor der Limmat. Das historisch gewachsene ehemalige Industriequartier besteht aus den Teilgebieten Silbern, Lerzen sowie Stierenmatt und befindet sich seit geraumer Zeit im Wandel hin zum vielfältigen und attraktiven Arbeitsplatz- und Einkaufsgebiet.

Text: Dieter Beeler

Auf diesem Hintergrund wurde zwischen 2009 und 2011 auch der neue Gestaltungsplan erarbeitet, welcher als Grundlage für die weitere Entwicklung des Gebietes dient. Leider ist dieser Gestaltungsplan jedoch im Moment aufgrund von Einsprachen blockiert. Gebietsmanagement Silbern Damit die Gebietsentwicklung sowie die Kommunikation und Vernetzung der im Gebiet tätigen Unternehmen aktiv gefördert werden kann, wurde 2014 durch die IG Silbern und die Stadt Dietikon das Gebietsmanagement-Mandat an die acasa Immobilien-Marketing GmbH erteilt.

Seither sind vom zuständigen Gebietsmanager Dieter Beeler, in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern, verschiedene Grundlagen erarbeitet sowie Massnahmen getroffen worden: • Standort- und Marktanalyse inkl. Eigentümer- und Nutzerbefragung • Organisation von Informations- und Netzwerkanlässen • Erarbeitung der Vision für das Gebiet Silbern • Entwicklung eines Logos • Erarbeitung der attraktiven Internetseite (www.silbern-dietikon.ch) Geplante Massnahmen Der Wandel des Gebietes Silbern hin zu einem qualitativ hochstehenden, eigenständigen sowie urbanen Arbeits-

und Lebensraum soll aktiv gefördert werden. Dies erfolgt zusammen mit den Eigentümern, den ansässigen Unternehmen sowie der Stadt Dietikon mit dem klar formulierten Ziel, das Gebiet zu «DER Wahl im Limmattal» zu entwickeln. Dabei stehen eine verstärkte Innen- und Aussenkommunikation sowie die bessere Vernetzung der Anspruchsgruppen im Vordergrund. Die Unternehmen mit ihren rund 5000 Arbeitsplätzen sollen motiviert werden, aktiv an dieser Entwicklung teilzunehmen und diesen für das Gebiet wichtigen Prozess zu unterstützen. Dies kann mittels Ideen, Beteiligung in Arbeitsgruppen, finanziellem Engagement oder mit einer

Mitgliedschaft bei der IG Silbern bzw. einem kostenlosen Unternehmenseintrag auf der Internetseite erfolgen. Zu erwähnen ist zudem das Engagement zur Optimierung der generellen Verkehrsanbindung. Dies bezieht sich auf die Entlastung der Mutschellenstrasse zur Verbesserung des Individualverkehrsflusses sowie insbesondere die Erstellung einer neuen S-BahnStation Silbern.

Kontakt: Gebietsmanagement Silbern Gebietsmanager: Dieter Beeler, acasa Immobilien-Marketing GmbH Tel. 043 211 50 11 gebietsmanagement@silbern-dietikon.ch

Für das Gebiet stehen in den nächsten Jahren einige ebenso herausfordernde wie spannende Aufgaben an, welche jedoch helfen werden, das Gebiet Silbern zu «DER Wahl im Limmattal» zu entwickeln.

Neuvorstellung: Ärztezentrum Limmatfeld

Wo der Patient im Mittelpunkt steht Das Dietiker Limmatfeld ist als Wohnquartier um einen Pluspunkt reicher. Seit August 2015 vereint das Ärztezentrum Limmatfeld einige medizinische Vorteile unter einem Dach. Text: Patrick Holenstein

Was ist für kranke Menschen oft mühsam? Die Ungewissheit. Wer krank ist, will wissen, was ihm fehlt. Möglichst rasch, ohne gehetzt von A nach Z zu rennen und in riesigen Maschinerien auf eine Diagnose zu warten. Oft ist rundherum dann noch ein ätzendes Chaos und von Ruhe kann gar nicht die Rede sein. Ganz anders im Ärztezentrum Limmatfeld. Als ich eintrete, fällt mir zuerst auf, dass von Hektik oder Unruhe überhaupt nichts zu spüren ist. Der grosszügige Empfangsbereich ist in einladendem Weiss gehalten und es riecht angenehm. Primär aber ist das Ärztezentrum Limmatfeld eine Praxis mit umfassendem Leistungsangebot für seine Patientinnen und Patienten. Der ganz grosse Vorteil ist, dass viele spezialärztliche Bereiche unter einem Dach sind. Namentlich heisst das: Physiotherapie, frauenärztliche Praxis, Radiologie, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und die Walk-in-Praxis für medizinische Sprechstunden (mit oder ohne Termin) sind vereint. «Im März wird noch eine Ernährungsberatung da-

zustossen», erklärt Marion Huelin, die für die Standortleitung verantwortlich ist. So kann in einer Sprechstunde bei Bedarf auch gleich ein Röntgenbild hergestellt oder es können sonstige Untersuche durchgeführt werden. Weil die Abläufe zentriert sind, können sich die Experten direkt besprechen und man weiss als Patient relativ schnell, ob eine Diagnose positiv oder negativ ist bzw. ob noch weitere Abklärungen notwendig sind. Das beruhigt zügig, denn Angst ist für Patienten oft belastend. Abgeklärt werden Symptome vielseitig mit diversen Radiologie-Apparaturen. Hier ist das Zentrum äusserst modern aufgestellt. Angefangen bei der Möglichkeit, die Knochendichte zu messen, über «normale» Röntgenaufnahmen bis zu neuster Technik wie CT (Computertomographie) und MRI (Magnet Resonance Imaging). Ein kleines, aber feines Detail ist der separate Warteraum für Patientinnen, die eine Mammographie machen müssen. Schliesslich ist das eine sehr intime Prozedur und ein wenig Privatsphäre ist sehr willkommen. Der Standort im Limmatfeld ist ideal. So steht den Bewohnern der neuen

Der lichtdurchflutete Empfang im Ärztezentrum

Quartiere rund um das Limmatfeld ein umfangreiches medizinisches Angebot zur Verfügung und auch mit Zug oder Bus ist man schnell im Ärztezentrum. Sogar kleine Operationen sind möglich: «Wir haben einen Eingriffsraum, wo wir kleine Eingriffe machen können.

Allerdings zurzeit nur mit Lokalanästhesie», führt Marion Huelin aus. Als ich das Ärztezentrum Limmatfeld verlasse, verdichtet sich der Eindruck, dass hier der Patient im Zentrum steht. Denn kranke Menschen haben oft Ängste und wollen wissen, was ihnen fehlt.

Und sie möchten ernst genommen werden. Dieser Aspekt ist den Ärzten im Ärztezentrum Limmatfeld sehr wichtig. www.aerztezentrum-limmatfeld.ch

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10 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Rückblick Raclette-Plausch

Achtung – fertig – Raclette-Plausch Der Gewerbeverein Dietikon lud zum Raclette-Plausch in die KTV-Hütte. Rund 55 Mitglieder folgten der Einladung und verbrachten einen gemütlichen Abend bei geschmolzenem Käse, Kartoffeln und guter Stimmung. alljährliche «J-Fägete» in der Turnhalle des Dietiker Zentralschulhauses.

Text und Bilder: Iris Rothacher

17 Kilo Käse, 20 Kilo Kartoffeln, kiloweise Cornichons, Silberzwiebelchen und Früchte, eine gemütliche Location und gute Stimmung braucht es, um rund 55 Gwerbler glücklich zu machen. So geschehen am traditionellen Raclette-Abend des Gewerbevereins Dietikon, der seit vielen Jahren im Januar stattfindet. Nach einem ausgiebigen Apéro begrüsste Präsident Alfons Florian die Anwesenden. Der Raclette-Plausch sei neben der Generalversammlung der am zweitbesten besuchte Anlass, liess der Präsident in einer Begrüssungsrede verlauten und wünschte den Mitgliedern «en Guete».

Auch am Raclette-Plausch des Gewerbevereins sorgten sie mit Raclette-Käse aus einer kleinen Käserei im Wallis für das grosse Geschmackserlebnis und dafür, dass keiner der Anwesenden hungrig nach Hause fahren musste. Wie immer bei Treffen des Gewerbevereins Dietikon, wurde auch an diesem Freitagabend die Geselligkeit grossgeschrieben. Gemütlich plaudernd genossen die Gwerbler sichtlich den beschaulichen Abend. Der krönende Abschluss machten die feinen Fruchttörtchen, die die Mitglieder des Vorstands den Besuchern reichten.

Gemütliches Beisammensein in der KTV-Hütte

Danach heizte eine Delegation des 11er-Clubs die Raclette-Öfen ein, und bereits nach kurzer Zeit konnten die ersten Portionen geschmolzener Käse herausgegeben werden. Der 11er-Club in der Küche Bereits zum zweiten Mal hatte der Gewerbeverein Dietikon für den kulinarischen Teil des Abends den 11er-Club verpflichtet. Die Delegation war zuständig für den reibungslosen Ablauf in Küche und am Raclette-Ofen. Der 11er-Club Dietikon besteht aus elf Männern, die zwischen 30 und 65 Jahre alt sind. Sie organisieren vor allem kleinere Feste wie Geburtstagsfeiern, Personalfeste, Apéros an Hochzeiten und zum Teil auch Hochzeitsessen. In den 20 Jahren seit seiner Gründung hat der 11er-Club bereits zahlreiche Anlässe durchgeführt – so auch die

Der Vorstand und eine Delegation des 11er-Clubs

Käse schaben im Akkord, der 11er-Club bewirtete die Mitglieder

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Gewerbeverein Dietikon I 11

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Richard Koechli

Dem Blues auf den Fersen Nach seinem preisgekrönten Buch, «Masters of Blues Guitar», verblüffte der Schweizer Gitarrist & Singer/ Songwriter Richard Koechli 2011 mit dem fantastischen RootsBlues-Album «Howlin’ with the bad boys»: Traditionsverbunden und zugleich leidenschaftlich eigenständig wie poetisch. 2013 doppelte Koechli kräftig nach, heimste den renommierten Swiss Blues Award ein, legte die vor Spielfreude strotzende Live-CD «Still howlin’» vor und beweist eindrücklich: Auf der Konzertbühne läuft sein Blues zur Höchstform auf! Inzwischen wurde seine Filmmusik zu «Der Goalie bin ig» mit dem Schweizer Filmpreis 2014 ausgezeichnet. Im kürzlich erschienenen Roman «Dem Blues auf den Fersen» sowie im aktuellen Doppelalbum «Searching for the Blues» geht Koechli weiter auf Spurensuche.

oder Jens Krüger – und hat sich in Deutschland als Autor erfolgreicher Gitarren-Sachbücher einen Namen gemacht. Seit seinem Album «laid-back» (2008) schätzt man den Luzerner auch als feinfühligen und mehrsprachigen Singer/Songwriter, doch sein grösster Joker bleibt die Slide-Gitarre. Im intim-dynamischen Zusammenspiel mit seiner langjährigen Band Blue Roots Company (Trio) präsentiert Koechli auf der Bühne echte, intensive und spontane Blues-Kunst. (zvg) www.richardkoechli.ch Line-up Trio Richard Koechli: voc, guitars Fausto Medici: drums, perc Michael Dolmetsch: piano, hammond, accordeon, LH-bass

Richard Koechli arbeitet seit 26 Jahren als professioneller Gitarrist auf der Bühne und im Studio mit unzähligen Grössen wie Blues Max, Polo Hofer, Lilly Martin, Dänu Brüggemann, Reto Burrell, Yvonne Moore, Luke Gasser

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12 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Gesundheit

Ein dicker Bauch macht krank Fett ist nicht gleich Fett: Im Gegensatz zu Fett an anderen Körperstellen produziert das Bauchfett gesundheitsschädigende Hormone. Die Folgen davon sind die typischen «Zivilisationskrankheiten». Bewegen Sie sich also genug – insbesondere in den Wintermonaten – und achten Sie auf die Kohlenhydrate. • • • • •

Herzinfarkt Bluthochdruck Schlaganfall Arteriosklerose Diabetes (über 80% aller Diabeteserkrankungen treten bei Männern mit Bauchumfang grösser als 94 cm auf) • erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte im Blut • Thrombosen bzw. Lungenembolien • Alzheimer • Krebs Es lohnt sich somit, seinen Bauchumfang zu kennen! Der BMI ist nicht mehr das Mass aller Dinge Für Frauen gilt ab 88 cm, für Männer ab 102 cm Bauchumfang ein stark erhöhtes Risiko. (Gemessen wird auf Bauchnabelhöhe. Atmen Sie entspannt ein und aus, messen Sie in leicht ausgeatmetem Zustand.) Es ist somit viel wichtiger, ein Messband im Badezimmer zu haben als eine Waage! Der BMI (Body-Mass-Index) gilt in Fachkreisen heute nicht mehr als Mass zur Beurteilung von Übergewicht. Text: Claudio Lorenzet

Kennen Sie Ihren Bauchumfang? Man weiss heute, dass nicht alle Fettdepots in unserem Körper die gleiche gesundheitliche Bedeutung haben. Die ausgesprochen negativen Einflüsse auf den Stoffwechsel werden vom Bauchfett verursacht, genauer gesagt: vom Fett, das in der Leber und in anderen Organen im Bauch eingelagert wird. Deshalb sind Übergewichtige mit einer Apfelform (Fett im/am Bauch) gesundheitlich gefährdeter als jene mit

einer Birnenform (Fett am Gesäss). Das Bauchfett produziert, im Gegensatz zum Fett an anderen Körperstellen, Hormone, die gesundheitsschädigend sind. Sie steigern den Appetit und fördern die Entstehung von typischen Zivilisationskrankheiten. Bereits fünf bis zehn Prozent weniger Gewicht und ein entsprechend reduzierter Bauchumfang vermindern das innere Bauchfett um ca. dreissig Prozent. Ein erhöhter Bauchumfang stellt ein Risiko für folgende Krankheiten dar:

Nach den Festtagen hört man immer wieder: «Der Bauch muss weg!» Tipps dazu gibt es jede Menge, doch welche taugen tatsächlich? Setzen Sie auf die richtigen Kohlenhydrate: Low-Carboder No-Carb-Diäten. Essen wir kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Süssigkeiten oder Weissmehlprodukte, steigt unser Blutzuckerspiegel an und der Körper produziert jede Menge Insulin, um den Zucker in die Zellen zu transportieren.

Dieses Insulin hemmt zum einen die Fettverbrennung, zum anderen sorgt es dafür, dass der Körper Fett einlagert, insbesondere am Bauch. Komplexere Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten wie Brot oder dunklen Nudeln vorkommen, lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Der Körper produziert viel weniger Insulin, die Fettverbrennung wird kaum gehemmt und es wird auch kaum Fett eingelagert. • Konzentrieren Sie sich auf Gemüse als Beilagen und Snacks. • Schränken Sie den Konsum von Milchprodukten ein. Ein bisschen ist in Ordnung, zu viel jedoch nicht (Milchzucker!). • Süssen Sie mit Süssstoff anstatt Zucker (z. B. Assugrin). • Essen Sie Vollkornprodukte. • Greifen Sie bei Obst vorrangig zu Beeren und verzichten Sie auf die sehr süssen Sorten wie Äpfel, Birnen, Honigmelonen, Trauben usw. • Greifen Sie bei Gemüse vorrangig zu stärkearmen Sorten wie Gurken, Salat, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl usw. • Vergessen Sie trotz Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten nicht, wie wichtig Fette und Eiweisse für den Körper sind. Konsumieren Sie also auch Fleisch, Sojaprodukte und hochwertige Öle. Zudem sollten Sie Ihre Bewegung steigern. Mit wenigen Franken kaufen Sie sich einen Schrittzähler. Das Richtmass: mindestens 10 000 Schritte pro Tag. Dr. med. Claudio Lorenzet www.clorenzet@bluewin.ch

Für die männlichen Leser: Testosteron – was der Mann darüber wissen sollte Das Testosteron ist das männliche Geschlechtshormon. Es sorgt für Kraft und Muskelaufbau und spielt bei der Geschlechtsreife eine zentrale Rolle. Es ist für den Sexualtrieb zuständig. Beim «Midlife-Mann» – im Alter zwischen 40 und 65 Jahren – treten die ersten Anzeichen des Alterungsprozesses auf: die Verringerung der körperlichen und geistigen wie auch der sexuellen Leistungsfähigkeit mit Zunahme des Bauchfetts. Diese Prozesse laufen bei jedem Mann unterschiedlich schnell und unterschiedlich ausgeprägt ab. Welche Beschwerden werden bei Testosteronmangel beobachtet? • Zunahme des Bauchfetts (Bauchumfang, Bierbauch!) • Abnahme der geistigen Aktivität und Lebensfreude • empfindliche und trockene Haut • Hitzewallungen und/oder Schweissausbrüche • Entstehung von Blutarmut durch Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen (dadurch Müdigkeit) • Schlafstörungen • Konzentrationsschwäche • depressive Verstimmungen oder Depressionen • Abnahme der Knochendichte (Osteoporose) • verstärkter Muskelabbau • verringerte sexuelle Lust (Libido) • Rückgang der Erektionsfähigkeit Sollten Sie von diesen Symptomen betroffen sein, sollten Sie Ihren Testosteronspiegel bestimmen lassen.

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Gewerbeverein Dietikon I 13

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Streichorchester Dietikon

Frühlingserwachen mit klassischer Musik Das Streichorchester Dietikon lädt am Sonntag, 13. März 2016, zu seinem Frühlingskonzert in die Reformierte Kirche Dietikon. Beginn ist um 17 Uhr.

AGENDA 117. Generalversammlng GVD im Restaurant Herrenberg, Bergdietikon Mittwoch, 23. März 2016, 19 Uhr Generalversammlung KGV Donnerstag, 21. April 2016, 16 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

Kulturelle Institution für klassische Musik aus der Region: das Streichorchester Dietikon in Aktion Text: Peter Wernli Das Programm umfasst eine Suite in e-Moll eines unbekannten Barockkünstlers aus der sehr bedeutenden Dübensammlung der Universität Uppsala, ein Divertimento in A-Dur für Streicher von Franz Xaver Dussek, ein Klarinettenkonzert in B-Dur von Carl Stamitz und das Concerto in D-Dur für Streichorchester RV 121 von Antonio Vivaldi. Dirigent ist Günther Stückle, der an der staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. B. studierte und das Streichorchester Dietikon leitet. Als langjähriger Violinist des Zürcher Kammerorchesters

besitzt er eine grosse Erfahrung. Er tritt als Solist, Kammermusiker und Dirigent im Inund Ausland auf. Der Dietiker Silvan Fischbacher, Klarinette, tritt als Solist auf. Sein Repertoire umfasst neben der klassischen Klarinettenliteratur auch zeitgenössische Werke, unter anderem von «Ergänzung» des Schweizer Komponisten Jonas Arnet. Der Eintritt zum Konzert ist frei; angesichts der hohen Unkosten wird um eine angemessene Kollekte gebeten.

Streichorchester Dietikon

Das übernächste Konzert des Orchesters in Dietikon geht am Sonntag, 25. September 2016, im Pfarreizentrum St. Agatha über die Bühne.

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Das 2011 gegründete Streichorchester Dietikon umfasst gegenwärtig etwa 20 Musikerinnen und Musiker. Bei Bedarf wird es um Bläser als Zuzüger erweitert. Wer Geige, Bratsche oder Cello spielt, ist im Streichorchester herzlich willkommen. Nähere Informationen bei Christa Jordi, Lättenstrasse, 8953 Dietikon, Tel. 044 740 12 44, streichorchester@gmx.ch.

Frühlings Konzert: Solist Silvan Fischbacher, Klarinette Dirigent Günther Stückle Sonntag, 6. März 2016, 17 Uhr Katholische Kirche Spreitenbach Samstag, 12. März 2016, 20 Uhr Reformierte Kirche Oberrohrdorf Sonntag, 13. März 2016, 17 Uhr Reformierte Kirche Dietikon Eintritt frei. Um die hohen Unkosten zu decken, bitten wir um eine angemessene Kollekte.

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14 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Jahresschlusshock

Jahresabschluss in gemütlicher Runde Der Gewerbeverein Engstringen hat am 16. Januar mit dem traditionellen Jahresschlusshock dem alten Jahr ade gesagt.

Text und Bilder: Patrick Holenstein

Der Wind bläst durch die steinigen Winkel im Zentrum von Unterengstringen, es schneit leicht und die Kälte färbt so manche Gesichter rot. Wer sich jedoch den Weg in das Verkaufslokal der Beutter Küchen AG an der Weiningerstrasse 46 erkämpft hat, trifft auf eine Gruppe geselliger und sympathischer Menschen. Der Gewerbeverein Engstringen hat nämlich seine Aktiv- und Passivmitglieder zum Jahresschlusshock eingeladen. Der Hock sei schon Tradition gewesen, als er in den Vorstand gekommen sei, erklärt Richard Nydegger, der Präsident des Gewerbevereins, und freut sich über die rege Teilnahme. Die Branchenvertreter sind total durchmischt, vom Nagelstudio über ein Putzinstitut bis zum ehemaligen Architekten und der Posthalterin sind gut aufgelegte Gewerbeleute versammelt und lassen die Gläser gemeinsam auf das vergangene Jahr erklingen. Besonders schön sei der soziale Aspekt, betont Nydegger. Selbst inzwischen pensionierte Mitglieder

seien zum Teil als Passivmitglieder im Verband geblieben. Es geht an diesem Abend darum, mit netten Menschen eine gute Zeit zu verbringen. Der Eindruck bestätigt sich, wenn man sich umschaut. Es wird geschwatzt, gelacht, gewitzelt und getrunken. Man kennt sich und offenbar mag man sich auch. So geht der Apéro schnell vorbei und nach einer halben Stunde wechselt die Gruppe ins nahe Restaurant Mandarin. Richard Nydegger hat betont, er halte bewusst keine Rede, aber ein paar Worte wurden es dann doch. Bevor das Essen servierbereit war, bedankte er sich bei Iris und Andres Beutter, die den Apéro offeriert haben, mit einer Flasche Wein, Blumen und einem Händedruck. Damit endete der kurze, aber offizielle Teil. Bei so vielen Leuten ist es einfacher, wenn man das Essen festlegt. Bei chinesischem Essen ist das zum Glück nicht so schwer, man probiert eh gerne von verschiedenen Gerichten. Daher wurden im Vorfeld unterschiedliche Platten bestellt,

Zwei Besucherinnen freuen sich bereits auf das Essen

Präsident Nydegger dankt Iris und Andres Beutter für den Apéro

etwa Ente oder Sweet and Sour und alle konnten sich nehmen, was sie wollten. Das Essen spendierte der Gewerbeverein

Engstringen. Vielleicht als Dankeschön an seine Mitglieder. Vielleicht aus Tradition. Oder eine Mischung aus beidem.

Beim Apéro treffen sich Mitglieder und Gäste

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 15

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Editorial

Mediation

Mitgliederwesen im Fokus Wenn zwei sich streiten, vermittelt

Christian Sigrist, Vorstandsmitglied GVGO Die Mitgliederwesen-Bilanz des GVGO konnte erfreulich abgeschlossen werden. Die Mitglieder gehören, von A wie Apotheke bis Z wie Zeitungen, den unterschiedlichsten Branchen an. Dem Verein ist es auch im alten Jahr gelungen, die Mitgliederzahl weiter zu erhöhen. Dies ist nicht selbstverständlich in Zeiten, in denen Gewerbetreibende von Natur aus bereits stark in den unterschiedlichsten Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens engagiert sind.

Referat von Dietrich Pestalozzi (Pestalozzi + Co. AG, Dietikon) im Mittelpunkt stand, zahlreiche Nichtmitglieder erschienen. Ein Verein, welcher die Stärkung des Austauschs und des Netzwerks zum Ziel hat, darf daher nicht ruhen. Mit einer auch im neuen Jahr abwechslungsreichen Agenda ist der Vorstand bestrebt, den Verein für Neumitglieder attraktiv zu halten. Dazu gehören nicht zuletzt die verschiedenen Gwerblertreffs, von denen der erste bereits in der Praxis der Zahnärzte im Gemeindezentrum Geroldswil stattgefunden hat, bis hin zur jährlichen Vereinsreise, welche stets einen Programmhöhepunkt bildet.

der Mediator Haben zwei Parteien einen Zwist, kann das leicht vor Gericht enden – muss es aber nicht. Ein Mediator wie Enrico Denicolà aus Geroldswil könnte bei einer aussergerichtlichen Einigung behilflich sein.

In diesem Sinne können interessierte Unternehmen oder Unternehmer(innen) sich auch im neuen Jahr jederzeit mit einem der Vorstandsmitglieder in Verbindung setzen. Wir freuen uns über neue Gesichter!

Welches Mitgliederpotenzial jedoch noch vorhanden ist, hat sich als Beispiel bereits zu Jahresbeginn am alljährlichen Gewerbeapéro der Gemeinde Geroldswil gezeigt. So sind zum interessanten Anlass, bei welchem das

KONTAKTBOX Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

Der Mediator Enrico Denicolà liebt seinen Beruf Text und Fotos: Patrick Holenstein

Manchmal braucht es nur winzige Auslöser und zwei Menschen kommen sich in die Haare. «Ein Wort kann reichen», weiss Enrico Denicolà aus Erfahrung zu erzählen. Er hatte einst den Fall zweier Frauen, bei dem die Bitte, die fremde Wäsche in der Waschküche nicht von der Leine zu nehmen und auf den Boden zu legen, weil sie sonst schwarz werde, zum RassismusVorwurf führte. Eine der Frauen hat dunkle Haut und den Satz völlig falsch verstanden. Als neutraler Vermittler gelang es ihm, die Streitenden wieder zu versöhnen. Am Schluss lagen sich die Frauen, mit Tränen in den Augen, in den Armen und konnten unbelastet in die Zukunft schauen. Der Fall zeigt, was ein Mediator erreichen kann und auch benötigt: Menschenkenntnis, viel Fingerspitzengefühl, Empathie und absolute Neutralität. Er muss den Parteien zwingend als unparteiischer Verhandlungsführer zuhören und erkennen, wo die Bedürfnisse und Interessen liegen. Eine Vorgehensweise ist es, das Gehörte mit eigenen Worten kurz zusammenzufassen, damit die Medianten den Sachverhalt nochmals aus neutralem Munde hören. Dies kann vorerst die grössten Emotionen aus dem Spiel nehmen. Sind die Ursachen gefunden, geht es darum, eine aussergerichtliche gemeinsame Lösung zu finden,

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um quasi «eine Win-Win-Situation zu schaffen». Ziel bei einer Mediation ist es, die Parteien an den runden Tisch zu bringen und gemeinsam einen gangbaren Weg zu finden, bevor man ans Gericht geht. «Das ist viel nachhaltiger als ein Gerichtsentscheid.» Enrico Denicolà übernimmt oft Fälle aus dem Gewerbe. Denn wie schnell hat zum Beispiel ein Geschäftsinhaber mit einem Lieferanten Probleme oder wird durch innerbetriebliche Streitigkeiten belastet. Da ist eine friedliche und aussergerichtliche Lösung oft erstrebenswert, schliesslich will man ja weiterhin nachhaltig zusammenarbeiten. Mehr als zwei Drittel der Fälle werden geschlichtet Enrico Denicolà hat sich 2008 dafür entschieden, eine Umschulung zum Mediator zu machen. Spezialisiert hat er sich dabei auf Mediation in Wirtschaft und am Arbeitsplatz. «Ich habe fast täglich mit Schlichtungen zu tun», ergänzt Denicolà, denn 2009 wurde er zum Friedensrichter von Geroldswil gewählt und ist gegenwärtig auch Präsident der Friedensrichter und Friedensrichterinnen des Bezirks Dietikon. Der Unterschied zwischen einem Friedensrichter und einem Mediator ist, dass ein Termin beim Friedensrichter nicht freiwillig ist. Darin sieht Enrico Denicolà aber keinen Interessenskonflikt. «Wenn ich einen Fall als Mediator betreut habe, darf ich natürlich nicht mehr darüber ‹richten›.» Mehr

als zwei Drittel der Fälle werden beim Friedensrichter geschlichtet. Das erspart dem Steuerzahler und dem Gericht Kosten und den Beteiligten viel Ärger. «Ein Streit, den ein Richter entscheiden muss, ist selten ein Sieg für beide Parteien», bringt es Enrico Denicolà auf den Punkt. Die Mediation selbst ist in der Schweiz noch nicht so bekannt, ist allerdings fest in der ZPO (Zivilprozessordnung) verankert. Die Mediation ist ein Weg der vorgerichtlichen Instanz, der oft sinnvoll ist. Eine Mediation fängt meist emotionsgeladen an Die Medianten haben genügend Zeit, erst mal Dampf abzulassen und auszuführen, wo der Schuh drückt. Dies alles unter Einhaltung der gemeinsam aufgestellten Spielregeln der Mediation. So hört der Mediator die Themen, Bedürfnisse und Interessen der Medianten heraus, die zum Konflikt geführt haben. Danach wird jedes Thema einzeln abgearbeitet und ein Strauss von möglichen Lösungen erarbeitet. «So findet man gemeinsam einen gangbaren Weg», erklärt Enrico Denicolà und fügt ein Beispiel hinzu: «Es ist schon passiert, dass man eine Rechnung, die zum Streit geführt hat, symbolisch zusammen verbrannt hat.»

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Tipps und Tricks in der digitalen Welt

Neue Domainnamen Mitglieder

verschaffen sich Vorteile. gvgo.ch

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Geschickt gewählte Domainnamen können eine erhebliche werbetechnische Wirkung entfalten. Die Firma digiprof kann dazu verhelfen. Text: Roger Bittel

Immer mehr Firmen haben Mühe, einen passenden Namen für ihre Homepage zu finden. Die meisten Domainnamen mit .ch sind schon vergeben. Deshalb gibt es seit einiger Zeit viele neue Domainnamen. Unter www.digiprof.ch (unter «Tipps und Tricks») sieht man einen Überblick über die neuen Domainnamen, gruppiert nach Themen wie Business, Shops/Handel, Städte/Regionen usw.

Die neuen Domainnamen werden meistens aus zwei Gründen registriert: Entweder für eine Landing Page oder einen neuen Webauftritt. Was ist eine Landing Page? Annahme: Ein Reisebüro hat die Homepage www.reisebuero-meier.ch. Die Kernkompetenz dieses Unternehmens – Busreisen. In diesem Falle wäre es sehr gut, eine passende URL für dieses Angebot zu finden, wie z. B. www.busreisen.jetzt. Diese Internetadresse wird auf die entsprechende Seite der bestehenden Home-

page umgeleitet. Dies kann man optimal für Werbung benutzen. Der Name kann man sich sehr gut merken und dadurch eine geschickte und sehr günstige Marketingmassnahme umsetzen. Brauchen Sie Unterstützung bei dieser Thematik? Roger Bittel von der Firma digiprof aus Geroldswil beratet Sie gerne. www.digiprof.ch Ihr Profi im digitalen Bereich

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16 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Gwerbler-Weihnacht

Fröhliches Treffen bei der Dittli AG Der GVGO liess das vergangene Jahr mit der traditionellen «Gwerbler-Weihnacht» bei der Dittli AG in Oetwil ausklingen. Gleich drei Neumitglieder stellten ihre Betriebe kurz vor. Text: Reto Müller; Foto: Hans-Helmuth Jung

Wie jedes Jahr trafen sich die Gwerblerinnen und Gwerbler aus Geroldswil und Oetwil im Dezember zur «GwerblerWeihnacht». Rund 40 Personen durften im gemütlichen, bis auf den letzten Platz gefüllten Holzhäuschen bei der Dittli AG zu Gast sein. Der reichhaltige Apéro wurde spontan von Urs Stutz mit seiner Firma «Party Vogel» (Partyservice) offeriert, welche auch um den Hauptgang besorgt war. Das ausgezeichnete Fondue bildete den Boden für einen gemütlichen Abend und liess die Gwerblerinnen und Gwerbler verweilen. Weiterer Höhepunkt war die Verlosung der vom Hundesalon Laika (Geroldswil und Dietikon) offerierten Übernachtung in Rigi Kaltbad. «Glücksfee» Reto Müller,

Co-Präsident des Gewerbevereins Weiningen, liess nämlich die «6» gewinnen – welche doppelt vorhanden war: zum einen als richtige «6» sowie zum anderen als auf dem Kopf stehende «9». Corinne Zellweger als Eventmanagerin des GVGO entschied sich für ein Ratespiel zur Entscheidung. Trotzdem gab es am Schluss keine Verlierer, da der Hundesalon Laika später auch den Zweitplatzierten die gleiche Übernachtung spendierte. Erfreulicherweise stellten gleich drei Neumitglieder ihre Betriebe kurz vor: So berichteten Alena Cagalj über die ALEA GmbH (Dietikon), Helena Felder über die JOYA GmbH (Würenlos) und HansHelmuth «Hans/Helmuth» Jung über die Spectraflow Analytics AG (Neuenhof). Zudem informierte Hans Weinmann über personelle Wechsel in der Swiss Life Generalagentur Limmattal.

Gut gefülltes Holzhäuschen bei der Dittli AG

Corinne Zellweger erklärt den Wettbewerb

Helena Felder und Andreas Dittli in Aktion

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Herzlich willkommene Neumitglieder

Das Fondue schmeckt

6 und 9 – kaum zu unterscheiden

Alena Cagalj leitet ALEA GmbH, eine Treuhand- und Beratungsfirma

Rosmarie und Christian Klaus als Gewinner

Revisor André Dreifuss

Agnes Waldis freut sich auf 2016

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 17

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Drei-Königs-Apéro des GVGO in der Praxis Zahnärzte im Zentrum Geroldswil

Nach schmerzlosem Implantieren einen Apéro riche serviert Die beiden Zahnärzte Dres Michèle und Malte Schulz luden Anfang Jahr die Mitglieder des Gewerbevereins GeroldswilOetwil (GVGO) in ihre Praxis Zahnärzte im Zentrum Geroldswil ein. In dieser allerdings etwas ungewohnten Atmosphäre kam dieser Drei-Königs-Apéro bei den Beteiligten dennoch bestens an. Unter den «prominenten» Gästen weilte auch Geroldswils Gemeindepräsident Michael Deplazes. Text und Bilder: Christian Murer

Präsident bohrte am Kiefermodell Fachzahnarzt Dr. Malte Schulz referierte recht anschaulich, wie ein Implantat entsteht, wann solches angezeigt ist und wie man gleich selbst mal eines setzen kann. «Das Implantat platzieren wir uns natürlich nicht gegenseitig, sondern an einem Kiefermodell», sagte Dr. Schulz schmunzelnd und bat die Teilnehmer an den Tisch. Ein paar Mitglieder setzten sich daselbst an den Tisch, zogen wie richtig Mundschutz und Handschuhe an und bohrten unter fachkundiger Anleitung an einem Kiefermodell. Mit sichtlichem Stolz führten die designierten «Kieferchirurgen» etwas später die allseits gelungenen Bohrversuche vor. In der Zwischenzeit

zeigte Zahnärztin Dr. Michèle Schulz mit Sohn Matthieu in der Babytragtasche die drei Behandlungsräume, die sich topmodern präsentierten. Ausserordentliche Gastfreundschaft Thema und erstes Treffen im neuen Jahr führten zu einem regen Austausch. Daraus entstand ein äusserst gelungener erster Anlass des GVGO. All dies vor dem Hintergrund der ausserordentlichen Gastfreundschaft des ganzen Teams der «Zahnärzte im Zentrum Geroldswil», das mit würzigen und süssen Häppli wie auch mit lokalen Weinen aus Weiningen perfekt zu verwöhnen wusste. Zudem waren im neuen Jahr alle gewissermassen Königin oder König. Denn der gereichte «Dreikönigskuchen» enthielt in jedem Stück den begehrten König.

Zahnarzt Dr. Malte Schulz begrüsst die Gäste am Drei-Königs-Apéro des GVGO in seiner Praxis im Zentrum Geroldswil

Gemeinderat Peter Christen, Zahnärztin Dr. Michèle Schulz mit Sohn Matthieu, Gemeindepräsident Michael Deplazes und Verleger Eugen Wiederkehr (v.l.n.r.)

Einer der Behandlungsräume in der Praxis Zahnärzte im Zentrum Geroldswil

Das behandelte Kiefermodell-Implantat von «Zahnarzt» Reto Müller

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Die Flasche Bier «Chopfab» – fast etwas makaber neben dem Set

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Gwerblertreff Montag, 11. April 2016 Generalversammlung KGV Donnerstag, 21. April 2016, 16 Uhr Vereinsreise Montag, 30. Mai 2016 Präsidentenkonferenz KGV Mittwoch, 6. Juli 2016 Kellerfest-Apéro Freitag, 2. September 2016 Präsidentenkonferenz KGV Mittwoch, 28. September 2016 Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr

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18 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Editorial

Publireportage: Yoga Corner

Weniger Gesetze, bitte!

Yoga und noch viel mehr

Verantwortung sind doch auch wie versteckte Gebühren.

In der Industrie von Schlieren haben zwei Frauen den charmanten Yoga Corner aufgebaut. Besonders das Hot Yoga ist hervorzuheben. Evrim Helva hat es einst in den Kanton Zürich gebracht.

Es gibt bald keinen Lebensbereich mehr, der nicht staatlich geregelt ist. Die persönliche Freiheit wird zunehmend eingeschränkt, indem der Staat den Bürgern die Entscheidung über immer mehr Dinge abnimmt. Thomas Landis, Co-Präsident Wir hoffen, unser Einstieg mit dieser Zeitung im Jahr 2015 in dieser Form hat Ihnen gefallen. Was mich persönlich aber immer mehr stört, sind die neuen Auflagen, Vorschriften und Gesetze: Die Schweiz ist Meister im Erlassen neuer Gesetze! Die Erlassung neuer Gesetze hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten nahezu verdoppelt. Schaut man sich die Liste der parlamentarischen Vorstösse durch, wird man den Eindruck nicht los, der eine oder andere Parlamentarier habe während des Verfassens seiner Interventionen einen Klimaschock erlitten. Man kann sich fragen, ob nicht falsche Gesetze erlassen werden und wo der gesunde Menschenverstand geblieben ist. Viele Politiker und Verwaltungen verteidigen ihre Interessen, schlagen die Bedenken in den Wind und danach fühlt sich dann auch noch niemand zuständig. Diese immer zahlreicheren Auflagen und die Abschiebung der

Wer meint, alle Probleme mittels Gesetzen und Verboten lösen zu können, irrt gewaltig. Der marktwirtschaftliche Wettbewerb und der gesunde Menschenverstand führen zu besseren Lösungen als eine Unzahl von Gesetzen und Verordnungen. Ebenfalls kann es nicht sein, dass eine Firma 80% ihrer Arbeitszeit darauf verwenden muss, aufzupassen, dass sie rechtskonform wirtschaftet, und somit keine Zeit für Strategien bleibt, um die Firma weiterzuentwickeln. Ist es nicht eher so, dass zu viele Gesetze und insbesondere schlecht angewendetes Recht die Glaubwürdigkeit des Staates untergraben? Die Regierung und das Parlament hätten die Kompetenz, Gesetze aufzuheben! Helfen Sie uns dabei, unterstützen Sie uns aktiv! Wir freuen uns immer auf neue Mitglieder, Leute im Vorstand, Aktivitäten, Beiträge in unserer Zeitung usw. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@fjost.ch

Active Yoga: Eindruck aus einem «Aerial Yoga»-Kurs

Bereits beim Betreten des Yoga Corner an der Brandstrasse in Schlieren liegt viel Leidenschaft in der Luft. Der Empfangsbereich ist sorgfältig gestaltet, man soll sich offensichtlich wohl fühlen. Das fängt bei der Teebar, die für Kursbesucher kostenlos ist, an und geht bis zur farblich in warmen Tönen gehaltenen Dekoration. Geschäftsinhaberin Evrim Helva bestätigt den Eindruck: «Als wir eingezogen waren, war hier nur ein Betonschlauch. Wir haben alles selbst umgebaut, sogar Wände herausgerissen.» Entstanden sind dabei neben den Garderoben und einem Massageraum zwei Räume, in denen Yoga und diverse weitere Kurse angeboten werden. Die Organisation des fast 400 Quadratmeter grossen Yoga Corner teilt sich Evrim Helva mit ihrer Geschäftspartnerin Eveline Wild. Aktuell führen sie 38 Kurse im Programm. Das Angebot ist bewusst auf ein breites Zielpublikum ausgelegt. Sogar eine Fussballmannschaft war einmal während eines Monats bei Evrim Helva im Training. Die Fussballer haben sich bewusst für Hot Yoga entschieden. Der Yoga Corner in Schlieren ist nämlich für diese Art von Yoga einer von nur drei Anbietern im Kanton Zürich. Dabei wird der Raum auf 38 Grad erhitzt, weil die warme Temperatur sehr gelenkschonend ist. «Schliesslich ist es in den meisten Ländern, aus denen Yoga kommt, auch

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Qualität ist unsere

Stärke!

warm», unterstreicht Helva. Allerdings finden nicht nur Fussballer den Weg in die Kurse. Speziell für ein junges Publikum im Teenageralter werden Kurse angeboten. Dabei geht es vor allem um den Spass und das Kennenlernen von neuen Leuten. Eine Nachfrage ist zwar da, aber es gibt durchaus noch Platz. Luftig-leicht trainieren Wer hat nicht schon mal im Zirkus gestaunt, wenn Artisten an Tüchern in der Luft geturnt haben. In ein Hammock, wie die Tücher genannt werden, kann man sich in Schlieren gerne selbst wickeln und gar überhängend trainieren. Dafür sind in einem der beiden Trainingsräume extra massive Haken an die Decke montiert worden. Der Kurs heisst «Aerial Yoga» und ist eine spannende, luftig-leichte Trainingsform.

Die Geschäftsinhaberinnen Elvrim Helva (links) und Eveline Wild

Daneben ist Evrim Helva ein ganzheitliches Angebot überaus wichtig. So gehört zum Team eine Naturheilpraktikerin, damit die Traditionelle Chinesische Heilmedizin oder TEN, die Traditionelle Europäische Naturheilkunde, ins Angebot genommen werden können. Weiter sind Pilates und diverse Massagen jederzeit möglich. Inzwischen sorgen knapp zwanzig Kursleiterinnen und Leiter dafür, dass sich die Besucher wohl fühlen, und die Resonanz ist sehr positiv. «Alle fühlen sich wohl», ergänzt Evrim Helva. Ihr ist der soziale Faktor sehr wichtig und dass bei allen Angeboten in erster Line der Spass nicht zu kurz kommt, denn die Menschen sollen sich im Yoga Corner wohl fühlen. (zvg) Yoga Corner, www.yogacorner.ch

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20 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Neujahrsapéro Schlieren

Tolle Stimmung am Neujahrsapéro Mit der achten Ausgabe des Neujahrsapéros mit Fondue, welcher Anfang Januar stattfand, kann man bald schon von einem traditionellen Anlass des Gewerbevereins Schlieren sprechen. «Same procedure as last year» sozusagen.

Der Neujahrsapéro mit Fondue des Gewerbevereins Schlieren hat sich zu einem Anlass entwickelt, der nicht mehr aus dem Jahresprogramm wegzudenken ist. Wurde dieser Anlass bei seiner ersten Ausgabe nur von etwa 30 Personen besucht, sind dieses Jahr fast 90 Personen der Einladung des Gewerbevereins gefolgt. Auch dieses Jahr wurde das Fondue wieder vom Störkoch Thomas Merz in zwei

grossen kupfernen Töpfen zubereitet. Den Gästen wurden beim Empfang «Känguruh-Schürzen» mit einem angenähten Beutel, in welchen das Brot hineingelegt werden konnte, sowie ein Stock mit zwei Zacken an einem Ende abgegeben. So ausgerüstet, konnte man von Fondue-Topf zu FondueTopf gehen, im Stehen das Fondue geniessen und gleichzeitig nach und nach die anwesenden Gäste begrüssen und Neujahrswünsche anbringen. Wer kein Fondue essen mochte, konnte sich

Toni Brühlmann

Welcher Witz hat wohl gesessen?

Text und Fotos: Natalie Kistler

Achtung, fertig, los!

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von der kalten Platte bedienen. Dazu wurde Weiss- und Rotwein serviert. Die gute Stimmung, die schnell aufkam, hatte aber nichts mit dem Wein zu tun. Vielmehr war es die lockere und ungezwungene Atmosphäre der Trubler-Hütte und dass man sich frei im Raum bewegen konnte. Am Ende des zweistündigen Anlasses blieb von den 25 kg Käse und den 43 Broten fast nichts mehr übrig. Aber der Anlass wird noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Toni Brühlmann und Markus Hesse

Rémo und Susanne Barili und Anita Vollenweider

Die Erklärung scheint tiefgründig zu sein

Toni Brühlmann, Isabella Gander und Rémo Barili

Manuela Stiefel

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Gewerbeverein Schlieren I 21

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Neujahrsapéro Schlieren

Stadtratsnachrichten

z r u K s w e N

Störkoch Thomas Merz

Es gab auch Fleischplättli

Machbarkeitsstudie Stadtsaal Schlieren soll im Zentrum einen vielseitig nutzbaren Stadtsaal erhalten. Der Stadtrat liess deshalb eine Machbarkeitsstudie erstellen, um die Möglichkeiten zur Realisierung eines Saales zu prüfen. Der Entwurf der Studie zeigt, dass in der parkartigen Umgebung beim Stadtplatz auf einer Fläche von rund 7000 m2 ein Saal mit rund 600 Sitzplätzen Platz hätte. Als nächstes will der Stadtrat verschiedene Investoren- und Betreibermodelle prüfen und einen Businessplan erstellen lassen.

Jürg Zahner, Roger Houriet, Gege Klemp und Richi Lipp

Urs Binz mit Begleitung

Lily Team

Neue Heizzentrale für das Freizeithaus an der Kirchgasse 6 Die 1862 erbaute Liegenschaft an der Kirchgasse 6 wurde 1965 von der Stadt Schlieren gekauft und wird zurzeit unter anderem als Töpferei und Webstube sowie als Sitzungs- und Versammlungslokal genutzt. Das ElektroHeizsystem ist veraltet und ab 2018 gesetzlich nicht mehr erlaubt. Da ein Gas- oder Fernwärmeanschluss sehr teuer wäre, wurde als effizienteste Variante eine Luft/Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Für den Ersatz des Energieträgers und eine neue Wärmeverteilung hat der Stadtrat einen Kredit von 320 000 Franken bewilligt.

Peter Bjarsch und Heidi Seifriz

Konzept für die städtischen Spielplätze Der Stadtrat hat ein Konzept verabschiedet, welches die zukünftige Entwicklung der Spielplätze aufzeigt. Im Rahmen der Ausarbeitung des Konzepts wurden die Gestaltung, Ausstattung und der Zustand der bestehenden Spielplätze überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass sämtliche Spielplätze einen mehr oder minder grossen Sanierungsbedarf aufweisen. Das Konzept zeigt auf, wie die Attraktivität der Spielplätze durch eine Neugestaltung gesteigert werden könnte. Allein für

die Sanierung der Spielplätze wurden Kosten von rund 760 000 Franken veranschlagt. Würden die Spielplätze darüber hinaus umgestaltet und teilweise mit neuen Spielgeräten ausgestattet, würden die Gesamtkosten rund 1,9 Mio. Fr. betragen. Es liegt auf der Hand, dass nicht alle Erneuerungen gleichzeitig umgesetzt werden können. Der Stadtrat hat deshalb Prioritäten gesetzt. In einer ersten Etappe sollen die Spielplätze Schönenwerd, im Rohr und Hanenbüel, welche ein grosses Entwicklungspotential aufweisen, in Angriff genommen werden. Bei einigen Spielplätzen in der zweiten Priorität braucht es eine Koordination mit anderen Bauprojekten, welche in der jeweiligen Umgebung in absehbarer Zeit in Angriff genommen werden. Zu erwähnen sind beispielsweise Veränderungen des Stadtparks beim Bau der Limmattalbahn oder die Entwicklung des Kindergartens Schärerwiese. In dritter Priorität soll die Zukunft von Spielplätzen, die sich in privaten Siedlungen befinden, gemeinsam mit den jeweiligen Besitzern erörtert werden.

Flachdachsanierung Sandbühl Im Alterszentrum Sandbühl muss das Dach saniert werden. Für dieses Vorhaben hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 320 000 Franken bewilligt.

Sanierung Schulhaus Nähhüsli Im Schulhaus Nähhüsli befinden sich ein Hort und ein Kindergarten. Zudem dient es als Schulungsraum für Deutschkurse und andere Bildungsangebote. Das aus dem Jahr 1910 stammende Gebäude muss umfassend saniert werden, weshalb der Stadtrat im Oktober 2015 eine gebundene Ausgabe von 1,7 Mio. Fr. bewilligte. Der Stadtrat hat nun im Rahmen eines freihändigen Submissionsverfahrens Aufträge für Architekturleistungen an die Landis Architektur AG, Schlieren, und miniti GmbH, Zürich, vergeben.

AGENDA Generalversammlung GVS Donnerstag, 31. März 2016

Maya Joss und Rolf Wyssling

Marcell Müller, Thomi Landis und Albert Schweizer

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Albert Vicentini

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22 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Editorial

Fünfter Samichlaus-Apéro des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg

Ausschnitte aus dem Leben eines Präsidenten

Zwischen Autorädern und Zubehör getafelt

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Am 30. November konnten wir an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stallikerstrasse unsere mittlerweile bereits zur Tradition gewordene Weihnachtstanne einweihen. Jedoch stellt sich eine meiner schönsten und angenehmsten Aufgaben als Präsident jeweils an unserem traditionellen Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» (siehe dazu separaten Bericht). Das OK mit Hanspeter Janggen, Marcel Müller, Leo Bartolamai, Thomas Tscharner und dem Gründer Hans Grunder organisiert den Anlass und ich darf jeweils die gut gelaunten Gäste begrüssen. Aber die Kehrseite der Medaille: Nicht nur festen und feiern, essen und trinken, sondern auch einiges an Arbeit beschert das Präsidentenamt. Vorstandssitzungen planen, dazu einladen, vorbereiten und durchführen sowie nachbearbeiten gehören natürlich auch dazu, ebenso die Mitarbeit im Gewerbeverband Limmattal, Teilnahme an Sitzungen und Tagungen usw. Und aktuell gilt es, die GV vom 12. April vorzubereiten, die Einladungen

dazu erstellen, den Jahresbericht verfassen, Gäste einladen, einen Sponsor für den Apéro finden, mit dem Wirt den Ablauf vorbesprechen, das Menü festlegen usw. Dies alles natürlich neben dem eigenen Geschäft, der Familie und all den weiteren Verpflichtungen. Und ausgerechnet in einer Phase von Stress und Arbeitslast dringen auch noch Einbrecher gewaltsam in unsere Wohnung ein, stehlen nebst dem gefundenen Bargeld alles, was sich leicht zu Geld machen lässt, und hinterlassen eine Riesensauerei! Bisher konnte ich es nicht so recht verstehen, wenn mir jemand schilderte, wie man sich nach einem Einbruch fühlt – jetzt weiss ich es aus eigener Erfahrung! Doch zurück zur kommenden GV, an welcher die Erneuerungswahl des Vorstands ansteht. Seit 2008 amte ich als Präsident und feiere dieses Jahr einen runden Geburtstag. Daher bin seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Nachfolger. Ebenso freuen wir uns, wenn sich weitere Mitglieder für die Vorstandsarbeit zur Verfügung stellen, wir empfangen Sie mit offenen Armen! Abschliessend wiederhole ich meine Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75 otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch

11.3.

Adventliche Stimmung am fünften Samichlaus-Apéro des GVU auf der Waldegg

Text, Interviews und Bilder: Christian Murer

«Ich bin dankbar und stolz, dass Jürg Jäggi kürzlich meine Firma übernommen hat», sagte Hans Grunder, der ehemalige Besitzer der Ford-Garage gegenüber der Limmattaler Gewerbezeitung. Es sei heute ja nicht so einfach für jemanden, der frisch anfängt, ergänzte der Gastgeber, der sich im Uitiker Gewerbeverein allerdings nach wie vor engagiert. Er und sein Nachfolger servierten an diesem stürmischen Spätherbsttag in den Räumen an der Birmensdorferstrasse den reichhaltigen Apéro.

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In der Ford-Garage Grunder an der Birmensdorferstrasse 28 in Uitikon trafen sich zum Jahresausklang mehr als dreissig Gwerbler zum traditionellen Samichlaus-Apéro. Höhepunkte des Abends waren die Besichtigung des wunderschön beleuchteten Tannenbaums gegenüber der Garage sowie das ausgezeichnete spanische Nationalgericht, eine Paella.

Wo wei mir ane ? Ich möcht dört häre wo‘s: gmüetlich isch Priise stimme Dr Service fründli und guet isch S‘Ässe nach mim Gschmack isch Und vor allem wo alli Fröid hei wenn i chume

Spanisches Nationalgericht – der grosse Hit An der Kreuzung Birmensdorfer-/ Stallikerstrasse strahlte der prächtige Christbaum in die Nacht hinaus. Geliefert und aufgestellt hatte ihn Willi Mathys. Vor der Lichtertanne versammelte sich die froh gelaunte Gästeschar zum gemeinsamen Gruppenbild. Es war in der Tat eine recht windige Angelegenheit. Gerne begab man sich erneut in die Wärme zwischen den Autorädern und dem Zubehör. Es lockten die Spanischen Nüssli und die saftigen Manderinli. Dann machten die Scampi

gluschtig. Der grosse Hit des Abends war hingegen die Riesenpfanne mit dem sensationellen spanischen Nationalgericht, zubereitet von Iwan Yanez und serviert von Carmen Yanez. Man stiess auf die privaten und geschäftlichen Beziehungen im kommenden Jahr 2016 an.

Manuela Rinner, Restaurant Frohsinn, Uitikon

Ich bin zum zweiten Mal an diesem SamichlausApéro. Ich find’s schön, dass ich hier die Leute wieder einmal treffe, denen ich sonst nicht so oft begegne. Die Paella war echt super. Guido Schenk, Agenturleiter Mobiliar, Birmensdorf

Eine grosse Pfanne mit dem fein schmeckenden spanischen Nationalgericht Paella

Und zum Ausklang des diesjährigen Samichlaus-Apéro erhielt jeder Teilnehmer einen Jumbo-Grittibänz aus der Bäckerei Bode in Uitikon. Abschliessend wies Otto Frei, Präsident des Uitiker Gewerbevereins, auf das 20-Jahr-Jubiläum hin, das der UGV im Januar 2016 im «Guardino Verde» feiern wird (siehe Seite 24).

Ich bin zum ersten Mal an diesem SamichlausApéro des Uitiker Gewerbevereins. Es sind interessante, angenehme Leute hier, die ich kennenlernte. Das Essen ist wirklich wunderbar. Rita Caprez, Treuhänderin in Zürich Altstetten

Ich bin schon einige Jahre Mitglied des Uitiker Gewerbevereins. Mir gefällt der Abend in diesem Ambiente ausserordentlich gut. Ich finds eine tolle Idee mit den Scampi und der Paella. Urs Thoma, Schreinerei, Uitikon

Als Neumitglied beim Gewerbeverein bin ich zum ersten Mal an diesem Samichlaus-Apéro. Das Stelldichein vor der Tanne, das gemütliche Zusammensein sowie das Essen finde ich super.

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Die wunderschön beleuchtete Tanne an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stallikerstrasse

Ich bin da wegen meines Freundes, dem die Firma Elektro Christoffel in Uitikon gehört. Ich finde diesen Samichlaus-Apéro mit dem sensationellen spanischen Nationalgericht echt spitze.

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Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 23

Kochabend 2015

Kochabend des Gewerbevereins Uitikon Das Interesse für diesen Kochabend wiederum bei Renata und Rinaldo Benedetto war dermassen gross, dass wir leider einigen Interessenten absagen mussten. Dafür bitte ich die Betroffenen nochmals um Verständnis. Ihr habt dafür beim diesjährigen Kochanlass Priorität!

Das von Otto Frei vorbildlich vorbereitete «Mise en place»

Rüeblisuppe mit Ingwer, individuell mit Chili verschärft oder Crème fraîche entschärft

Mit viel Spass, Charme und Humor an der Arbeit Text und Bilder: Otto Frei

Hier das gluschtige Menü: Zum Apéro gab es Lachstaler sowie Cherrytomaten mit Frischkäse und Basilikum. Als Vorspeise genossen wir einen Avocado-Papaya-Salat mit Riesenkrevetten (nach Wahl). Darauf folgte eine Rüeblisuppe mit Ingwer und zum Hauptgang bereiteten wir ein Pouletgeschnetzeltes mit Kürbis und als Beilage Teigwaren mit geriebenem Parmesan zu. Die feine Süssmostcreme als Abschluss mundete köstlich.

Die Qual der Wahl stand auch dieses Jahr wieder an: Was kochen wir diesmal? Entsprechend der Jahreszeit soll es sein, die Nachhaltigkeit sei nicht ausser Acht gelassen, anspruchsvoll in der Zubereitung darf es sein, aber der Zeitplan, die Platzverhältnisse und die tolle Infrastruktur setzen doch Grenzen. Die Zubereitung der ApéroHäppchen darf nicht zu lange dauern,

das Ganze nicht zu kalorienhaltig sein, dem Auge etwas Schönes bieten und dem Gaumen schmecken. Es war somit nicht ganz einfach, das Menü zusammenzustellen. Dann galt es, die Mengen in den Rezepten anzupassen und die Einkaufsliste zu erstellen. Ich darf Ihnen verraten, dass dies recht aufwändig ist und allein für den Einkauf weit mehr als eine Stunde benötigt wird. Damit die einzelnen Gruppen auch alles für ihren Kochauftrag vorfinden, bedarf es eines ausgiebigen «Mise en place». Aber jetzt kann es losgehen: Hände waschen, Schürze umbinden und dann wird gearbeitet, gescherzt und gelacht und auch schon bald degustiert. Die feinen Häppchen für den Apéro sind servierbereit. Je nach Stand der Arbeit ist die Pause für den Apéro etwas kürzer oder länger. Für die Vorspeise finden dann aber alle den Weg, die Arbeit zu unterbrechen, so dass der hervorragende Avocado-Papaya-Salat genossen werden kann. Wer keine Riesenkrevetten mochte, fand problemlos einen Abnehmer dafür; sie mundeten

Festlich gedeckte Tische mit dem von Romana gespendeten Blumenschmuck

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einfach herrlich. Die Rüeblisuppe mit Ingwer konnte mit Chili je nach Gusto schärfer oder mit Crème fraîche verfeinert genossen werden. Jedem das Seine, die Geschmäcker sind verschieden, aber so können alle zufriedengestellt werden. Der Hauptgang präsentierte sich danach ebenfalls farbenfroh und schmeckte wunderbar. Das dafür zuständige Kochteam erkannte von sich aus rechtzeitig, dass die bereitgestellten Teigwaren zu viel gewesen wären, und reduzierte die Mengen so, dass alle genug bekamen, aber sich niemand überessen musste. Der süsse Abschluss zeigte sich als leichtes Dessert und rundete das Menü wunderbar ab.

Avocado-Papaya-Salat mit kurz angebratenen Riesenkrevetten

Der müde, aber zufriedene Organisator

Unser Gastgeber Rinaldo Benedetto beim Entkorken des köstlichen Weins

Unsere Gastgeberin Renata Benedetto mit dem verdienten Blumenstrauss

Die charmante Tiziana Benedetto beim Zubereiten der leckeren Häppchen für den Apéro

Ein leichtes Dessert, das Säure und Süsses wunderbar kombiniert

Die zufriedenen Gesichter aller Teilnehmenden und die positiven Kommentare sind Ansporn für mich, auch den nächsten Kochabend zu organisieren. Herzlichen Dank fürs Mitmachen und speziellen Dank für die genossene Gastfreundschaft bei Benedettos und die grosszügige Unterstützung!

Hier wird noch die Nachspeise vorbereitet

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24 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

20 Jahre Gwerblerfäscht des Gewerbevereins Uitikon Waldegg im «Giardino Verde»

Festlicher Abend in exotischem Ambiente zelebriert Auf dem roten Teppich betrat die illustre Gästeschar an diesem feuchtkalten Winterabend das «Giardino Verde» in Uitikon. Am Eingang des imposanten Gewächshauses wähnte man sich vorerst temperaturmässig in der Masoala-Halle des Zürcher Zoos. Da fehlten nur die Lemuren, Vögel und Riesenschildkröten. Dafür bevölkerte eine zweihundertköpfige Festgemeinde die exotische Eventhalle. Umfrage: Markus Hoppler, Uitikon

Ich bin ein «Wiederholungstäter» und komme jedes Jahr. Für mich ist dies stets ein schöner Anlass, um das neue Jahr einzuläuten. In dieser einmaligen Atmosphäre mit den Gwerblern zusammen einen lässigen Abend zu verbringen, finde ich einfach ganz toll. Das Essen schmeckte mir sehr. Aber auch die Musik, die sehr dezent aufspielte, fand ich super. Raphaela Manzoni, Birmensdorf

Mein Schwiegersohn ist der Chef der Elektro Christoffel AG. Durch ihn bin ich bereits zum zweiten Mal hier. Die Ambiance hier gefällt mir ausgezeichnet. Es ist wirklich einmalig schön hier. Obschon ich schon sehr viele Leute kenne, kommen hier auch immer neue dazu. Den Auftritt von «Dä Hans» fand ich megacool. Dies gilt auch fürs Orchester.

Rund 200 Gäste vergnügten sich am 20. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» Text, Interviews und Bilder: Christian Murer

Dezenter Musikteppich gelegt Zum Jubiläumsanlass geladen hatte der Gewerbeverein Uitikon-Waldegg unter seinem OK-Präsidenten Hanspeter Janggen. Ein dezenter Musikteppich legte abendfüllend die fünfköpfige MusicBand «PremiumStyle». Malermeister und Alleinunterhalter Roger Tschirren alias «Dä Hans» sorgte mit seinem neuen Programm «Hans dä Rockstar» für wunderbar heitere Momente. Da macht sich nämlich Hans auf die Socken, um eben Rockstar zu werden, ganz im Sinne seines Lebensmottos auf seiner Homepage: «Gib jedem Tag die Chance, einer der schönsten deines Lebens zu werden.»

«Dä Hans» voll im Element

Die Crew «Events & Catering am Üetliberg» überraschte mit einem piekfeinen Dreigang-Menü. Zur Vorspeise gab es Caesar Salad, zum Hauptgang während 24 Stunden gegartes Siedfleisch, Kartoffelmohnpüree und Karotten-Kefen-Gemüse sowie zum Des-

sert Mostmousse mit Zwetschgen. Die Vegetarier liessen sich Walliser Rösti mit Karotten-Kefen-Gemüse servieren. Köche und Servierpersonal leisteten an diesem Jubiläumsabend ganze Arbeit.

Piekfeines Essen – zubereitet und serviert von Events & Catering am Üetliberg

Marcel Müller, Kassier

OK-Präsident des Gwerblerfäschts und Ehrenmitglied Hanspeter Janggen stellt den Prosecco vor, der am Schluss jedem Gast geschenkt wird

Dieses jährliche Gwerblerfäscht ist immer eine ganz tolle Sache. Insgesamt bin ich schon das achte oder neunte Mal hier. Nebst der Livemusik «PremiumStyle» finde ich den Komiker «Dä Hans» auch ganz lässig. Zum Abschluss gibt es dann noch den DJ, der für eine gute Stimmung sorgen wird. Vom Catering lassen wir uns jeweils kulinarisch verwöhnen. Sibylle Hauser, Wettswil

Die geladenen Gäste vergassen für einmal den garstigen Winterabend. Sie verpflegten sich am Mitternachtssnack mit Weisswürstli, lauschten den Melodien der Liveband oder schwangen das Tanzbein bis in den frühen Morgenstunden.

Obschon mein Mann in Bonstetten eine Vinothek betreibt, sind wir eigentlich privat hier, da wir den OK-Präsidenten Hanspeter Janggen sehr gut kennen. Wir sind erst tatsächlich das erste Mal hier. Auch das Essen war sehr fein. Die Leute und alles Drumherum finde ich total schön. Werner Schiesser, Winterberg

Otto Frei, Präsident des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg, bei seiner Ansprache

Hans Grunder, Initiator des Gwerblerfäschts

Prominente Gäste Otto Frei, Präsident des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg, sagte in seiner Grussadresse: «Herzlichen Dank für Ihr Kommen. Wir vom veranstaltenden Gewerbeverein Üdike freuen uns sehr, wenn Sie den Abend geniessen. Seien Sie alle herzlich willkommen!» Im Speziellen begrüsste er die drei amtierenden Ge-

Prosecco – das Jubiläumsgeschenk Hans Grunder daselbst brachte einen kurzen Querschnitt zur 20-jährigen Geschichte des Gwerblerfäschts. Und OKPräsident und Ehrenmitglied Hanspeter Janggen präsentierte das Jubiläumsgeschenk – eine Flasche Prosecco mitsamt einer eigens gesponserten Etikette von Stäubli Medien AG.

Dreigang-Menü am 20. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» in Uitikon

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meinderäte Markus Hoppler, Finanzvorstand, Walter A. Schelling, Gesundheitsvorstand, und Markus Stäheli, Tiefbauvorstand. «Ich freue mich über die 18-köpfige Delegation des Gewerbevereins Birmensdorf – Kari Besiger rührt immer heftig die Werbetrommel für unser Fest hier im ‹Giardino Verde› und obwohl er diesmal in den Ferien weilt, wird die Gruppe von Birmensdorf immer grösser», so Frei. Dann verlas der Vereinspräsident die Hauptsponsoren sowie alle weiteren Geldgeber. Otto Frei überreichte schliesslich Hans Grunder und Hanspeter Janggen je einen Gutschein für ein Nachtessen mit Partnerin im «Leuen Uitikon».

Stilvolle Ambience im «Giardino Verde» in Uitikon

Stimmungsvolles Ambiente auf der Tanzfläche mit der MusicBand «PremiumStyle»

Ich wohnte und arbeitete zehn Jahre hier in Uitikon. Hanspeter Janggen und ich haben viele Jahre zusammengearbeitet. Deshalb bin ich etwa das vierte Mal da. Der Höhepunkt ist einfach die einmalige Atmosphäre in diesem «Giardino Verde». Ich freue mich auch jedes Mal, die Menschen zu sehen, denen ich seit vielen Jahren nicht mehr begegnet bin.

Roger Tschirren alias «Hans dä Rockstar» – hier als Elvis Presley

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Gewerbeverein Urdorf I 25

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Fondue-Plausch des Gewerbevereins Urdorf in der Waldhütte Asp

Ein urgemütlicher Abend unter seinesgleichen Figugegl – «Fondue isch guet und git e gueti Luune». Mit diesem genialen Werbespruch aus den fünfziger Jahren lud der Urdorfer Gewerbeverein im November des vergangenen Jahres zum traditionellen Fondue-Plausch ein. Gwerbleranlass, den man ohne Zeitdruck und in voradventlicher Stimmung geniessen konnte.

Umfrage: Fünf Kurzporträts René «Zenggi» Zengaffinen

Nachdem Frank Goetschmann das Organisieren dieses Anlasses vor einigen Jahren abgab, habe ich mich spontan entschieden, ihn weiterhin durchzuführen. Ich tue dies sehr gern. Sarah Heldner-Angelsberger

Die persönliche und gemütliche Atmosphäre in diesem kleinen Kreis schätze ich sehr. Seit zwei Jahren bin ich im Vorstand des Urdorfer Gewerbevereins. Wir sind ein ausgeglichenes Team. Der Gewerbeverein Urdorf lud erneut zum traditionellen Fondueplausch ein

David «Däggi» Hofmann Text, Interviews und Bilder: Christian Murer

In der Tat: Dieser Fondueschmaus hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms gemausert. Genau 42 Mitglieder folgten der Einladung in die Urdorfer Waldhütte Asp. Auf den «Apéro am Feuer» draussen freuten sich natürlich all die grossen und kleinen Feinschmecker. Doch just in dieser Nacht vertrieben Regen und Stürme den goldenen Herbst. So genoss männiglich im Innern der heimeligen Hütte die knusprigen Schinkengipfeli von Vreni Schärer. Unter den «Promis» weilte auch Eugen Wiederkehr, der Verleger der Limmattaler Gewerbezeitung.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch Tel. 044 735 10 40

Erneut ein volles Haus In der Küche bereiteten derweil René «Zenggi» Zengaffinen, seine Gattin Irene sowie Vreni und David «Däggi» Hofmann das Fondue zu und her. Der feine Käseduft verbreitete sich im Nu in der ganzen Hütte, wo männiglich über Gott

info@gvu.ch

www.gvu.ch

und die Gewerbewelt angeregt diskutierte. «Es freut mich, dass wir auch dieses Jahr wieder volles Haus haben», sagte Organisator René Zengaffinen mit der frechen Dächlikappe bei der überaus erhellenden Begrüssung. Er nannte all die zahlreichen Event-Sponsoren: «Das hat super geklappt und dies ist wirklich eine Sensation.» Mit einer fidelen Ansprache glänzte ebenso der «Fondue-Präsident» Stefan Schmid: «Ich freue mich sehr über das Novum des heutigen Abends, denn wir haben sogar zwei Vertreter der Limmattaler Gewerbezeitung unter uns.» Er hoffe sehr, dass fortan in besagter Zeitung mehr als nur zwei Bilder erscheinen werden. Noch während der süssen Dessert-Häppchen griff der Urdorfer Gewerbepräsi zum Akkordeon und sorgte bei lockerer Atmosphäre musikalisch für «e gueti Luune». Klares Fazit: Es war einmal mehr ein gemütlicher und heiterer Urdorfer

Stefan Schmid, Präsident des Gewerbevereins Urdorf, und gegenüber von ihm Eugen Wiederkehr, Verleger der Limmattaler Gewerbezeitung

In den letzten 28 Jahren war das für meine Frau Vreni und mich stets der perfekte Jahresabschluss. Stets schätzen wir daher die Zusammengehörigkeit und das gemütliche Beisammensein. Jürg Berri

Dieser Fondue-Plausch ist für den Urdorfer Gewerbeverein ein wichtiger Anlass. Ich geniesse es, so ungezwungen den Abend zu verbringen. «Zenggi» und seine Crew machen das perfekt. Koni Seglias

In dieser Waldhütte gefällt es mir mega gut. Ich bin bestimmt bereits das achte Mal dabei. Ich finde es ganz toll, mit den Kollegen des Gewerbevereins diesen Fondue-Plausch zu geniessen.

Stefan Schmid spielt das Akkordeon

Mitglieder starten bei uns durch. gvu.ch

In der Urdorfer Waldhütte Asp gibt es beim Fondue ein gemütliches Beisammensein

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26 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Quartalsversammlung Urdorf

Quartalsversammlung an Urdorfs längstem Fonduetisch Der Gewerbeverein Urdorf lud Ende Januar zur Quartalsversammlung. Drei Firmen, promostich.ch, ETS Installationen GmbH und Fest-Service Schmidinger, wurden besichtigt, viele Kontakte geknüpft, es wurde geplaudert und gelacht und am längsten Urdorfer Tisch ein herrliches Käse-Fondue genossen.

Der längste Urdorfer Fonduetisch Text und Fotos: Iris Rothacher

Wie so manch geselliger Abend begann die Quartalsversammlung Urdorf, die kürzlich stattfand, mit einem Apéro. Die Mitglieder des Gewerbevereins Urdorf trafen sich an der Kirchgasse, wo Helga und Jürg Berri ihr Unternehmen promostich.ch betreiben. Zum Auftakt demonstrierten die beiden Unternehmer den Anwesenden die Kunst des Maschinenstickens und erklärten die Vielfalt dieser Technik an vielen Beispielen. Nach einem erfrischenden Apéro wurden die Anwesenden im Bus ins Bergermoos gebracht. Hier luden Thomas Bader und sein Team in die Firma ETS Installationen GmbH ein. Neben einer feinen Vorspeise gab es Informationen zum Thema Elektro, Telematik und Sicherheit oder etwas deutlicher: Chef Thomas Bader informierte über seine

Firma, die fünf Bereiche, in denen er tätig ist, was es braucht, um im Neubauund Renovationsgeschäft zu bestehen, aber auch über Service-, Unterhalts- und Reparaturarbeiten. Der Fest-Service Schmidinger GmbH der Familie Schmidinger war die nächste Station. In einer sehr eindrücklichen Führung durch die riesigen Lagerhallen, gefüllt mit Getränken und Festmaterial, erfuhren die Mitglieder, was es alles braucht, um festfreudigen Limmattalern bei ihren Grossanlässen hilfreich zur Seite zu stehen. Den Beweis dafür durften die Anwesenden direkt vor Ort erleben. Die Crew von Schmidinger hatte zwischen den deckenhohen Gestellen eine Tafel für 80 Gäste eingedeckt und lud die Gewerbetreibenden an Urdorfs längsten Tisch zum Fondue-Schmaus.

ETS Installationen GmbH für alles mit Strom

promostich.ch – Jeder Stich ein Meisterwerk

Alles für den Grossanlass von Schmidingers Fest-Service

Die ETS Installationen GmbH in Urdorf installiert alles, was mit Strom zu tun hat – von der Steckdose bis zur Gebäudeautomation.

Ob Verein, Guggenmusik, Firma oder Privatperson: Helga und Jürg Berri besticken Textilien und gestalten so individuelle Stücke.

Wer ein grosses Fest oder einen besonderen Anlass plant und dafür Equipment und Getränke braucht, landet früher oder später bei Schmidingers Fest-Service.

Thomas Bader und sein Team von ETS Installations GmbH

Helga und Jürg Berri von promostich.ch

Roger Schmidinger und seine Crew von Schmidingers Fest-Service

Thomas Bader und seine 56 Mitarbeiter von der ETS Installationen GmbH sind die Spezialisten in den Bereichen Elektro, Telefon, EDV. Sie führen Servicearbeiten in diesen Bereichen aus und installieren Sicherheitsanlagen für Firmen sowie Privathaushalte in der ganzen Schweiz. Die Leistungen der Firma gehen weit über die Realisierung eines Neuoder Umbaus hinaus. Im Anschluss an die Realisierung ist das Team für ihre Kunden der verlässliche Partner, wenn es um Service-, Unterhalts- und Reparaturarbeiten geht. Die Bedürfnisse der Kunden stehen bei der ETS Installationen GmbH im Vordergrund. Je nach Kunde und Situation werden individuelle Lösungen erstellt und dementsprechend mit grösster Sorgfalt ausgeführt. Ebenso kompetent wie im Elektrobereich ist die ETS im Gebiet Sicherheit. Geboten werden verschiedene Sicherheitslösungen im Video- und Alarmanlagenbereich für den grösstmöglichen Schutz.

Seit 16 Jahren betreiben Helga und Jürg Berri die Stickerei promostich.ch. 2006 eröffneten sie den kleinen Laden an der Kirchgasse 16 in Urdorf, wo ihre eigenen Stickmaschinen stehen. Hier finden Kundinnen und Kunden eine Vielzahl von Caps, Shirts, Jacken usw., die innert kürzester Zeit bestickt werden können. Dank eigener Stickmaschinen ist die promostich.ch aber auch in der Lage, Kleinauflagen oder sogar Einzelstücke anzufertigen, z. B. für originelle Geschenke. «Das Besticken von Textilien ist eine ideale Möglichkeit, um ein Unternehmen oder eine Dienstleistung zu bewerben oder um in einem Verein oder in einer Organisation auf die Zusammengehörigkeit der Mitarbeiter aufmerksam zu machen», sagt Jürg Berri. «Die Berufskleider bieten sich als ideale Werbefläche an.»

Ob es sich um einen Grossanlass mit über 1000 Personen, ein Grümpelturnier, ein Firmenjubiläum, einen «Tag der offenen Tür», eine Aufrichtfeier, ein Quartierfest oder einen privaten Anlass mit wenigen Personen handelt – die Feste Schmidinger GmbH hat für jeden Festanlass immer die richtige Lösung.

Thomas Bader gründete seine Firma ETS Installationen GmbH 2004. Er beschäftigt heute rund 56 Mitarbeitende und bildet zurzeit 13 Lernende aus. Weitere Informationen unter: www.etsi.ch

Helga und Jürg Berri besticken die gewünschten Textilien und gestalten somit Unikate mit individuellen Motiven. Ganz besonderen Wert legen die Profis dabei auf qualitativ hochwertige Verarbeitung und erstklassigen Service. Die reiche Erfahrung garantiert eine profunde Fachberatung. «Die Wünsche und Vorstellungen rund ums Besticken werden von uns zusammen mit dem Kunden evaluiert. Dabei kann er aus einem riesigen Sortiment auswählen.» Für eine auf den Kunden abgestimmte und kostengünstige Variante legen die Berris besonderen Wert. Weitere Informationen unter: www.promostich.ch

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Für Vereinsanlässe jeder Grössenordnung bieten der erfahrenen Festservice und Getränkehandel einen Komplettservice mit einem umfassenden Getränkesortiment, der Vermietung von praxiserprobtem Festmaterial sowie Kühlwagen/Kühlschränke und Zelten jeder Grösse an. Privatkunden, Büros und Firmen schätzen den prompten Lieferservice mit einem Team von motivierten, einsatzfreudigen Mitarbeitern. Die jahrzehntelange Erfahrung des Schmidinger Teams macht es zu einem zuverlässigen Lieferanten. Kundinnen und Kunden können vom grossen Erfahrungsschatz der GetränkeProfis profitieren, indem sie die kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Gegründet wurde der Getränkehandel in Urdorf am Küferweg von Hans-Ruedi Schmidinger. Kurz darauf erweiterte er vor allem im Festbereich und zügelte ins Bergermoos in Urdorf. Seit 2013 wird die Firma Getränke- und Festservice als Familienbetrieb von Roger Schmidinger und Simon Schmidinger geführt. Weitere Informationen unter: www.feste-schmidinger.ch

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Gewerbeverein Urdorf I 27

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Publireportage: ICFM AG

Wenn Immobilien zentral verwaltet werden CAMPOS ist eines der Schlagwörter bei der ICFM AG in Urdorf. CAMPOS ist ein computergestütztes Tool (CAFM, ComputerAided Facility Management), das Immobilienbesitzern und Bewirtschaftern in einer zentralen webbasierten Benutzeroberfläche schier unbegrenzte Möglichkeiten bietet.

iPad CAMPOS Text: Patrick Holenstein Fotos: © ICFM

Der Grundstein wurde vom Architekturbüro Vifian & Zuberbühler AG bereits 1978 gelegt. Durch die Erfahrungen im CAD-Entwicklungsbereich entstanden Bestrebungen, ein Tool zu entwerfen, das den Anspruch haben sollte, Immobilienbesitzern und Bewirtschaftern mehr Kontrolle und Überblick über deren Immobilien zu geben. «Auf der Basis dieser Erfahrungen hat Jürg Vifian im Jahre 2002, quasi auf der grünen Wiese, angefangen, mit einigen seiner Mitarbeiter ein CAFM-Tool zu entwickeln», führt Thomas Bollinger, der bei der ICFM AG den Bereich Verkauf und Marketing leitet, aus: «Das führte dann so weit, dass die Architektur bald nur noch ein ‹Hobby› war und man sich vollumfänglich der Entwicklung des CAFM-Tools widmete.» Die Firma Vifian & Zuberbühler AG wurde 2009 aufgespalten und der CAFM-Bereich in die von Jürg Vifian neu gegründete Firma ICFM AG

integriert. Die Firma ICFM AG wird übrigens heute von einigen dieser KeyMitarbeiter der ersten Stunde, dem CEO Michael Ulli oder dem Entwicklungsleiter Samuel Berger, geführt.

wie ein Baukasten. «Man kann klein anfangen und dann individuell schrittweise ausbauen», erklärt Bollinger.

vice integriert. «So können die Mieter am Morgen Gipfeli oder die Zeitung bestellen», verrät Thomas Bollinger.

Die Informationen zur Immobilie können von internen Mitarbeitern wie auch von externen Firmen wie Reiniger, Sicherheitsfirmen usw. einfach auf Userspezifischen Ebenen gepflegt werden. Das geht vom Hauswartdienst über Sicherheitsaspekte bis zum Anschluss an Polizei und Feuerwehr. So wäre es vorstellbar, dass die Feuerwehr in einem Brandfall via Brandmeldevisualisierung ganz genau informiert wird, wo in einem Gebäude es brennt, wenn ein Brandmelder Alarm auslöst. «Das ist allerdings noch in der Projektphase», relativiert Thomas Bollinger. Umgesetzt ist aber zum Beispiel, dass Mieter einer Liegenschaft über CAMPOS direkt Mängel deponieren können und der Hausmeister so sieht, wo etwas behoben werden muss. In der Europa-Allee in Zürich beispielsweise hat ein Kunde sogar einen Butlerser-

Jeder Kunde kann sich sein CAMPOS passend aufbauen und jederzeit ergänzen. Dafür sind Partner wie zum Beispiel der Schlüsselspezialist Kaba im Boot. Somit können Schliess- und Sicherheitssysteme bei Bedarf sehr schnell angepasst werden. Ausserdem sei man bei der ICFM AG viersprachig und international unterwegs. «Weil das Ziel war, dass sehr viele Stellen auf ein zentrales Tool zugreifen können, mussten wir ein sehr ausgeklügeltes System aufbauen», führt Thomas Bollinger weiter aus und ergänzt, dass genau dort ein grosser Vorteil liege, weil nämlich durch die zentrale Stelle im Netz keine Daten verloren gehen würden. Im Gegenteil. «Es ist eigentlich ein Arbeits- und Geschichtsbuch der Immobilie, das laufend wächst.»

Ticketing App

Um einen optimalen Überblick über Immobilien zu haben, effizient zu arbeiten und stufengerecht Informationen zu pflegen und auszuwerten, können heute verschiedene Tools eingesetzt werden. Eines dieser Tools ist eben die Eigenentwicklung von ICFM, das webbasierte CAFM-Webportal CAMPOS. Mit CAMPOS können Immobilienstrategien erfolgreich umgesetzt werden. Aufgebaut ist CAMPOS

Screenshot

ICFM AG, www.icfm.ch

AGENDA 59. Generalversammlung GVU Donnerstag, 17. März 2016 Kleinkaliber-Cup Donnerstag, 12. Mai 2016 Quartalsversammlung und GVU-Reise Mittwoch, 14. September 2016 Fondueplausch Freitag, 18. November 2016 Quartalsversammlung Mittwoch, 25. Januar 2017 60. Generalversammlung GVU Donnerstag, 16. März 2017

Öffnungszeiten

Kunsteisbahn Weihermatt während der Sportferien Samstag, 13. Februar

10.30–16.30 Uhr

Sonntag, 14. Februar

12.30–16.30 Uhr

Montag, 15. Februar

10.00–16.30 Uhr

Dienstag, 16. Februar

10.00–16.30 Uhr

Mittwoch, 17. Februar (Freies Hockey)

10.00–16.30 Uhr 19.30–22.15 Uhr

Donnerstag, 18. Februar

10.00–16.30 Uhr

Freitag, 19. Februar

10.00–16.30 Uhr 19.30–21.00 Uhr

Samstag, 20. Februar

10.30–16.30 Uhr

Sonntag, 21. Februar

12.30–16.30 Uhr

Montag, 22. Februar

10.00–16.30 Uhr

Dienstag, 23. Februar

10.00–16.30 Uhr

Mittwoch, 24. Februar (Freies Hockey)

10.00–16.30 Uhr 19.30–22.15 Uhr

Donnerstag, 25. Februar

10.00–16.30 Uhr

Freitag, 26. Februar

10.00–16.30 Uhr 19.30–21.00 Uhr

Samstag, 27. Februar

10.30–16.30 Uhr

Sonntag, 28. Februar

12.30–16.30 Uhr

Ab 29.02.2016 gelten wieder die Öffnungszeiten gemäss ordentlichem Belegungsplan.

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Chromstahl: Fenster und Türen Geländer Blecharbeiten aller Art Spezialanfertigungen Design nach Wunsch

Die nächste Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung ist am:

11. März Seien Sie mit dabei, mit einem Bericht oder einem Inserat.

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28 I Gewerbeverein Weiningen

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Editorial

KONTAKTBOX

Dritte Gubriströhre:

Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid

Kein weiterer Aderlass für die Landwirtschaft

Auf der rechtsufrigen Limmattalseite konnte Weiningen seine ländliche Struktur weitgehend erhalten. Zwei Gründe sind dafür verantwortlich. Zum einen waren die Gemeindebehörden in der Siedlungspolitik und mit den entsprechenden Einzonungen immer sehr zurückhaltend. Zum anderen floss, dank dem Kiesabbau im Weiningerfeld, Geld in die Landwirtschaft, mit dem Investitionen getätigt werden konnten und Gebäudesanierungen finanziert werden.

Gewerbereise Freitag, 15. Juli 2016 Jahresendessen Freitag, 25. November 2016

Tel. 044 748 26 54 mail@staedeli-schreinerei.ch www.weiningen.ch

Zweifellos ein grosser Aderlass für die landwirtschaftlichen Betriebsflächen war die Beanspruchung durch den Nationalstrassenbau. Mit ca. 40 Hektaren Autobahnen oder Autobahnumland, entsprechend 8% der Gemeindefläche, ging wertvolles Kulturland verloren. Grund genug beim aktuellen Projekt Nordumfahrung Zürich und Bau einer dritten Gubriströhre eine für Weiningen siedlungsverträgliche, flächenund umweltschonende Gestaltung zu fordern und auch mit allen Mitteln durchzusetzen. Immer im Wissen, dass unsere nachfolgenden Generationen uns einmal an unseren Taten messen werden.

Luzernerstrasse Luzernerstrasse 9 9 •• 8903 8903 Birmensdorf Birmensdorf •• Telefon Telefon 044 044 737 737 25 25 92 92 Luzernerstrasse 9 • 8903 Birmensdorf • Telefon 044 737 25 92 Fax 044 737 16 70 

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Generalversammlung Montag, 14. März 2016

Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch

Mit der Wiederauffüllung und der anschliessenden Rekultivierung sind die Narben im Weiningerfeld weitgehend verschwunden und die Flächen werden wieder landwirtschaftlich genutzt. Zusammen mit den rund 30 Hektaren Reben hat in unserem Dorf die produzierende Landwirtschaft nach wie vor einen grossen Stellenwert.

Hanspeter Haug, Gemeindepräsident Weiningen

AGENDA

Fax 044 737 16 70

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S Stallikonerstrasse 52 8903 Birmensdorf Tel. 044 734 34 04 Fax 044 734 39 08 Natel 079 419 40 23

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Projekt:

Überbauung Hofwies - Kat.Nr. 1547 - Dorfstrasse - 8904 Aesch

Bauherr

Baukonsortium Hofwies c/o Gössibau AG - Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil

Architekt:

GössiArchitekten & Partner Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil - Tel. 044 747 47 17 - Fax 044 747 47 18 - info@goessiarchitekten.ch

Stephan Wittwer Strassenbezeichnung: Steil- und Flachbedachungen Blitzschutzanlagen Reparaturen Flüssigkunststoff-Abdichtungen Hebebühnen-Vermietungen

MFH C: Dorfstr. 24, BG A: Dorfstr. 26a, MFH B: Dorfstr. 26b, MFH E: Dorfstr. 28, MFH D: Dorfstr. 30, MFH F: Dorfstr. 32, EFH3: Dorfstr. 34, DEFH2: Dorfstr. 36, DEFH1: Dorfstr. 38

Inserat Zeitung

wittwerbabe@swissonline.ch wittwer-bauspenglerei-bedachungen.ch www.wittwer-bauspenglerei-bedachungen.ch

Erstvermietung Plan.Nr. 1004.1 Format A4

Gebäude 1, 2, 3: ± 0.00 = 556.00 M. ü. M = OK f. Boden EG

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Gez. Mst

Stand sma 1:1

Datum Rev.

Höhenfixpunkt Gebäude 1, 2, 3 = 557.00 M. ü. M.

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Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch I 29

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Editorial

Neue Webseite

Auf ein gutes und erfolgreiches neues Jahr

«Es lohnt sich, ab und zu auf gvba.ch zu klicken»

Wir versuchen, vorauszuschauen: Welche Chancen, welche Gefahren mag das neue Jahr bringen?

Martin Abegg, Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Es sind erst wenige Wochen her, seit die Korken knallten und wir alle das neue Jahr begrüsst haben. Mit Familie, Freunden oder auch fremden Menschen angestossen haben auf ein gutes und erfolgreiches Jahr. Neujahr: Zeit des Rückblicks, Zeit des Vorausschauens. Ob Unternehmer oder Privatperson, jeder von uns lässt das alte Jahr Revue passieren: was war toll, was weniger, was wäre gewesen, wenn ...?

Als Gewerbler sind wir positiv und mutig eingestellt. In einer Zeit, in der es nicht nur steil bergauf geht, in der Globalisierung, Finanz- und EuroKrise Spuren hinterlassen, wollen wir etwas bewegen, Erfolgreich sein fürs Unternehmen, Arbeitsplätze erhalten und den Mitarbeitern eine sichere Zukunft geben. Die Wichtigkeit von leistungsfähigen KMU-Betrieben begreift man erst, wenn es kein Gewerbe mehr gibt. Genau wie man die Wichtigkeit einer Dorfbeiz fürs soziale Leben einer Gemeinde erst bemerkt, wenn die letzte geschlossen wurde.

Mitte Januar stellte Vorstandsmitglied Bruno Perotto anlässlich des Gwerblerstamms in Birmensdorf die neue Webseite des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch vor. Die Gewerbezeitung hat mit ihm über den aktualisierten Webauftritt und die Philosophie dahinter gesprochen.

Es liegt an uns allen, sich für ein starkes Gewerbe und die Vielfalt unserer Gewerbelandschaft einzusetzen. Als Konsument entscheiden wir, wo der Franken hinfliesst: zur Sicherung einheimischer Arbeitsplätze oder dorthin, wo wir nichts mehr davon haben.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf Roger Schuler, Präsident praesident@gvba.ch Tel. 044 777 70 20 info@gvba.ch www.gvba.ch

Text: Iris Rothacher

Bruno Perotto, Sie haben die Website des GVBA neu gestaltet. Was ist neu? Perotto: Beinahe alles ist neu. Grafisch wurde die Webseite dem neuen Erscheinungsbild des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch angepasst. Es ist eine Seite, die sowohl für Desktop-Computer als auch, in leicht abgeänderter Form, für Smartphones optimiert wurde. Es besteht nun die Möglichkeit, sich direkt für eine Mitgliedschaft in unserem Gewerbeverein anzumelden, was erfreulicherweise bereits mehrfach genutzt wurde. In Kürze wird man sich auch auf einfachste Weise auf unserer Seite anmelden können, um an den geplanten, interessanten Anlässen teilzunehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall, ab und zu auf gvba.ch zu klicken. Worin lag die grösste Schwierigkeit? Perotto: Der Vorstand war der Auffassung, dass mit dem neuen, aufgefrischten Logo des Gewerbevereins auch die Präsenz im Internet modernisiert werden soll und eine kurze, einfache Webadresse wichtig sei. Bis anhin existierten vier diverse Internetadressen, welche nun an die neue gvba.ch-Seite

Mitglieder

verschaffen sich Vorteile. gvba.ch

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weitergeleitet werden oder mit dieser verlinkt wurden. Wer sich nicht regelmässig mit solchen Dingen beschäftigt, investiert viel Zeit in Nachforschungen, wo alte Webseiten hinterlegt sind und wer die entsprechenden richtigen Passwörter und Logins für FTPUploads et cetera besitzt. Wer macht künftig die Updates und pflegt die Daten? Perotto: Die Webseite wird regelmässig durch mich aktualisiert. Eine der Aufgaben, für welche ich im Gewerbeverein zuständig bin. Gerne nehme ich auch Ideen und Verbesserungsvorschläge entgegen, welche wir auf der gvba-Seite umsetzen können. Wie können sich die Mitglieder des Vereins einbringen? Perotto: Die Mitglieder sollen diese Plattform als Infopoint nutzen, um auf dem aktuellsten Stand zu sein, was der Gewerbeverband zurzeit unternimmt. Wir geben unseren Mitgliedern auch die Möglichkeit, ihre eigenen Erfolge oder Vorhaben zu präsentieren.

im Web. Beinahe 1,4 Milliarden Nutzer und täglich sind deren 890 Millionen online. Wir möchten nicht in erster Linie unsere Fans mit Werbung überschütten, sondern auf interessante Neuigkeiten unserer Mitglieder und des Gewerbevereins aufmerksam machen. Wir stellen uns vor, die Eröffnung einer neuen Bar im Dorf, einen Tag der offenen Tür eines Mitgliedes oder spezielle Aktionen und Erfolge zu publizieren. Auch unsere politischen Vorhaben sollen hier aktuell gepostet werden. Und selbstverständlich dürfen auch Vereine oder Einwohner der Gemeinden diese Seite nutzen. Für Mitglieder, die keinen persönlichen Facebook-Account haben, platzieren wir gerne deren Neuigkeiten auf unserem Profil, unkompliziert und extrem schnell. Auch auf Facebook wird man sich für bevorstehende Anlässe anmelden können, also like us, denn wir tun was.

Neu hat der GVBA auch eine Facebook-Seite. Wie können die Mitglieder diese nutzen? Perotto: Facebook ist aus meiner Sicht mittlerweile eine der wichtigsten Sites

Senden Sie uns Ihre Beiträge für die nächste Ausgabe bis am:

11. März

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

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30 I Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Publireportage: Hoppler AG

Hoppler AG lud zum traditionellen Immobrunch nach Uitikon Der volle Saal des Üdiker-Huus auf der Waldegg zeigt das grosse Interesse des Morgen-Events, welcher notabene bereits um 7 Uhr 30 beginnt. Markus Hoppler, der umtriebige und gut vernetzte CEO der Hoppler AG, schafft es immer wieder, mit den gebotenen Themen den Zeitgeist zu treffen, und lässt bereits zum 11. Mal spannende Persönlichkeiten referieren.

Beat Kappeler, Ökonom, Kommentator der «NZZ am Sonntag» und Buchautor

Text: Brigitte Post

Dieses Jahr vermittelt Beat Kappeler, Ökonom, Kommentator der «NZZ am Sonntag» und Buchautor, überraschende Einblicke rund um Notenbankpolitik, Lenkungsabgaben, Ölpreis und die Pariser Klimakonferenz. Er beginnt sein Referat mit dem Zitat von Albert Einstein: «Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.» Der wache Querdenker trifft denn auch ernüchternde Analysen und regt zum Nachdenken an. Als kontrastreicher Programmpunkt und Überraschungsgast gibt Köbi Kuhn in Uitikon quasi ein Heimspiel. Der starke Sympathieträger mit Vorbildfunktion kann bekanntlich auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken. Im Interview mit Dr. Markus Bösiger erzählt er in gewohnt bescheidener und authentischer Art über seine Fussballjugend im Zürcher Kreis 4, schwärmt von der damaligen Begegnung mit Fussballidol Pelé und plaudert etwas aus dem «Näh-

kästli» seiner grossen Fussballkarriere. Auf seinen Führungsstil angesprochen, meint er: «Erfolg hat man im Mannschaftssport nur als Mannschaft.»

Köbi Kuhn im Interview mit Dr. Markus Bösiger

Dass dieser Grundsatz auch in der Unternehmensführung gilt, hat Markus Hoppler bei seinem Einführungsreferat mit dem neuen Claim «Two Brands – One Team» bereits statuiert. Durch den Zusammenschluss von Hoppler AG und Bürke AG im April 2015 kamen nebst viel Wissen und Erfahrung auch zwei unterschiedliche Unternehmenskulturen zusammen, die zuerst zu einer Mannschaft zusammenwachsen muss-

ten. «Verantwortlichkeiten und interne Abläufe mussten geklärt und das grosse Know-how gebündelt und sinnvoll eingesetzt werden. Das bedeutete viel Arbeit und Flexibilität aller Beteiligten. Was jedoch daraus resultiert, ist sehr erfreulich: Two Brands – One Team. Power und Fachkompetenz in unserem Betrieb können sich sehen lassen und das Team macht einen hervorragenden Job», bilanziert CEO Markus Hoppler. Rückblick: «Zwei Profis im Bereich Tank gehen zusammen» Die Bilanz der Partnerschaft fällt insgesamt sehr positiv aus. Wunschgemäss konnten die Tank-Profis ihre Dienstleistungen ausbauen und neue Marktbereiche bereits für sich gewinnen, wie zum Beispiel den Rückbau

wichtiger Grossanlagen. Auch Hochwasserschutz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und so baut die Hoppler AG ihre bereits bestehende grosse Erfahrung im Hochwasserschutz in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden nochmals und laufend aus. Erklärtes Ziel der beiden KMUs im Bereich Tankanlagen ist es, gemeinsam zu wachsen und die vorhandenen Stärken in einem sich zusehends verändernden und anspruchsvollen Markt auszubauen. Die beiden eigenständigen Marken haben zusammen am Standort der Hoppler AG in Urdorf unter der Leitung von Markus Hoppler ihre Dienstleistungen im letzten Jahr erweitert und neue Marktbereiche erschlossen.

Markus Hoppler, CEO Hoppler AG (rechts im Bild), trifft mit den gebotenen Referaten den Zeitgeist. Im Bild v.l.n.r. Dr. Markus Bösiger, Köbi Kuhn, Beat Kappeler, Markus Hoppler

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Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016

Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch I 31

Gwerblerstamm Birmensdorf-Aesch

Viel Neues am Gwerblerstamm Birmensdorf-Aesch

Generalversammlung im Restaurant Landhus, Aesch Freitag, 18. März 2016

Anlässlich des Gwerblerstamms präsentierte der Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch seinen neuen Vorstand, die frisch gestaltete Webseite, die wichtigen Termine des Vereins und die Ziele 2016. Text und Fotos: Iris Rothacher

Mitte Januar stand beim Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch der erste Gwerblerstamm auf dem Programm. Den Anfang machte eine Betriebsbesichtigung bei der Loacker Swiss Recycling AG. Danach traf man sich im Alterszentrum am Bach in Birmensdorf, wo bereits ein Apéro, offeriert von Thomas Gössi, für die Teilnehmer bereitstand. Hier durfte der Vizepräsident die rund 35 anwesenden Mitglieder offiziell begrüssen und seine neuen Vorstandskollegen vorstellen: Nachdem an der GV 2015 sieben neue und zwei bisherige Mitglieder gewählt worden sind, besteht der Vorstand heute aus Thomas Gössi (Vizepräsident), Monika Huber (Kassiererin), Marco Rasi (Eventchef), Tanja Zanini (Administration), Daniel Illi (Beisitzer), Martin Abegg (Aktuar), und Bruno Perotto (Werbung) und den beiden bisherigen Mitgliedern Esther Meister (Beisitzer) und Präsident Roger Schuler. Sie hätten erst die Konsolidierung des GVBA vorgenommen, erzählte der Vize-Präsident über die bisher im neu-

AGENDA

Vereinsreise Hopfentropfen, Unterstammheim Donnerstag, 19. Mai (nachmittags)

en Vorstand geleistete Arbeit. «Dabei haben wir uns überlegt: ‹Was besteht bereits? Was muss gemacht werden? Wo setzen wir an?›» Das Ergebnis vieler Stunden Diskussionen und Arbeit ist eine neue Internetadresse, eine neue Adressverwaltung und E-Mail-Adresse sowie eine komplett überarbeitete Webseite und ein neues Logo.

Gwerblerstamm bei Dörig & Brandl AG, Schlieren Mittwoch, 6. Juli 2016 Gewerblerstamm WSL, Birmensdorf Donnerstag, 15. September 2016, 16 Uhr Wiesn Gaudi, Schlieren September

Ziele 2016 Gössi gab zudem die Ziele des GVBA für 2016 bekannt. Sie würden einen engeren Zusammenschluss des Gewerbes anstreben und als Schnittstelle zwischen Gewerbe und Behörden fungieren. Dabei stünde die Diskussion um die öffentliche Vergabepolitik im Vordergrund. Auch sollen die Mitglieder über wichtige Themen informiert werden.

Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Weihnachtsbeleuchtung Dorfplatz Zentrum Wüeri, Birmensdorf Freitag, 25. November 2016, 16 Uhr

Der GVBA will sich besser mit dem Gewerbeverband vernetzen, aber auch Ansprechperson bei Problemen sein und die politischen Interessen des Gewerbes besser vertreten. Wichtig sei vor allem, die Präsenz des Gewerbes in der Öffentlichkeit zu stärken, zum einen mit der Gewerbezeitung und zum anderen mit Versammlungen.

Gwerblerstamm Birmensdorf-Aesch: Loacker-Betriebsbesichtigung

Zu Besuch beim Lumpensammler Die Loacker Swiss Recycling AG ist spezialisiert auf die Aufbereitung von Metall und Schrott sowie auf die Wiederverwertung von Altpapier, Karton, und Kunststoffen. Mitte Januar war der Gewerbeverein Birmensdorf-Aesch beim Recycling-Spezialisten zu Besuch und erfuhr viel Spannendes über den Dienstleister in der Entsorgungsbranche.

Unterwegs auf dem Firmengelände der Loacker Swiss Recycling AG mit Schutzweste, Helm und Kopfhörern

Text und Fotos: Iris Rothacher

Der Lumpen- oder der Knochenhändler der frühen Neuzeit entsorgte die vor allem bei der ländlichen Bevölkerung sich ansammelnden, von ihr nicht weiter verwertbaren Reststoffe und gab dafür billige Haushaltsgegenstände ab. Mit der Industrialisierung verloren Lumpen für die Papierherstellung durch den Übergang auf andere Ausgangsstoffe ihre Rolle, während

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In der riesigen Halle wird das Altmetall nach der Anlieferung sortiert und zerkleinert

die Wiederverwertung von Altstoffen aus Metall erheblich an Bedeutung zunahm.

und lauschten, ausgerüstet mit Helm und Kopfhörern, den Ausführungen des Recycling-Spezialisten.

«Trotzdem werden wir noch häufig als die Lumpensammler bezeichnet», erklärte Peter Wurzer von der Loacker Swiss Recycling AG zu Beginn der Führung und Betriebsbesichtigung mit einem Augenzwinkern. Rund 30 Mitglieder des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch liessen sich Mitte Januar durch die Hallen des Entsorgers führen

Fachgerechte Aufbereitung Auf der Tour durch die riesigen Hallen gefüllt mit Eisenschrott wie Stahlträger und Schienen, Grobbleche, Produktionsanlagen, restentleerte Tanks, Schiffe, Gussteile usw., Leichtmetallen, zum Beispiel Aluminium, Magnesium und Titan, wurde den Gwerblern gezeigt, wie gewaltige Berge von Altmetall in-

nert kürzester Zeit von riesigen Metallscheren zu Kleinteilen werden. Als Generalunternehmer für das Recycling legt die Loacker Swiss Recycling AG grössten Wert auf eine fachgerechte Aufbereitung aller wiederverwertbaren Materialien. Bestens ausgebildete Recyclisten und modernste Technologie bieten Gewähr für eine konstant hohe Qualität der Sekundärrohstoffe.

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32 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 11. Februar 2016 I 2. Jahrgang I Auflage 46 000 Exemplare

Kantonsratsgeflüster

«Ah, du bist jetzt der Neue …!» Telefon vom Bezirkspräsi: «Grüezi, Herr Kantonsrat (KR) in spe.» Nach sechs Monaten bereits «Nachrutschen» – cool!

Martin Romer, Gemeinderat/ Kantonsrat FDP, Dietikon

Text und Foto: Vorname Name

Die Anrede «Herr Kantonsrat» war für mich stets mit einer Reminiszenz vergangener Epochen behaftet. KR waren, in meiner «jüngeren» Wahrnehmung, fast ausschliesslich Personen mit visuell erkennbaren Gesichtszügen politischer Knochenarbeit. Ich sah kurz in den Spiegel – vier Jahre Schulpflege und aktuell zehn Jahre Gemeinderat haben gewisse Spuren

gezeitigt, zweifelsohne. Es ist aber keine Alterserscheinung, KR zu werden. Die berühmte «Ochsentour», die Wahlkampf-Bewerbung während sieben Monaten sowie die Stimmenauszählung nach «doppeltem Pukelsheim» erfordern grösstes Engagement und reiche politische Erfahrung, denn von rund 3000 Bewerbern finden nur 180 den Weg ins Zürcher Rathaus. Am 11. Januar 2016, 8 Uhr 15, Vereidigung: «Ich gelobe es!» Nach einer Minute sass ich offiziell im zweitgrössten Parlament der Schweiz – eindrücklich! Um 12 Uhr die erste KR-Sitzung vorbei, um 12 Uhr 15 Ausschusssitzung, um 13 Uhr 15 Fraktionssitzung. 16 Uhr 15: Erster Tag als KR vorbei. Bei der Heimfahrt kam mir, aus der Jugendzeit, Göttis Schäferhund in den Sinn, welcher einmal ein Huhn «verhudelt» hatte – ich war am ersten Tag quasi das Huhn … Zuerst im Parlament, dann in der Fraktion erwarten alle, dass «der Neue» sich vorstellt. Sicherlich 50- bis 60-mal hörte ich: «Ah, du bist

jetzt der Neue …!» Viele KR, speziell aus meiner Fraktion, haben mich sehr freundlich aufgenommen. «Der Neue» trifft aber auch KR an, welche einem mit einer Art Standesdünkel begegnen. «Der Neue» denkt sich: «Starke Persönlichkeiten haben einen solchen Habitus nicht nötig», und ordnet diese KR entsprechend ein. Die Tatsache, dass ich lediglich einer von 180 bin und die Komplexität der kantonsrätlichen Arbeit erfordern Stehvermögen, Hartnäckigkeit und grossen Lernwille. Ich werde alles daran setzen, dass ich nicht als «Hinterbänkler» in die Geschichte eingehen werde. Aber es ist Geduld angesagt (eine Tugend, welche mir eher schwerfällt …), dies geht nicht innerhalb von drei Monaten. Mit grosser Freude und Stolz vertrete ich unseren Bezirk im KR und bedanke mich nochmals recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen meiner geschätzten Wählerschaft!

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11. März redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Lohndumping-Initiative

Suspektes Arbeitgeber-Komitee Dem Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping», das sich für die Lohndumping-Initiative einsetzt, ist in den letzten Tagen viel Medienaufmerksamkeit zuteil geworden. Die Gründung dieses Komitees wirft jedoch einige Fragen auf. Das Arbeitgeber-Komitee «Stopp Lohndumping», das sich für die Lohndumping-Initiative der Gewerkschaft Unia einsetzt, soll der Öffentlichkeit vorgaukeln, die Zürcher Wirtschaft stünde hinter dieser Initiative oder hätte diese gar initiiert. Dem ist nicht so. Laut Amtsblatt des Kantons Zürich besteht das Initiativkomitee ausschliesslich aus Gewerkschaftern und ausgewiesenen linken Politikern. Die Vorlage ist so leicht als ideologische Machtpolitik der Unia und linker Kreise zu erkennen. Zudem ist das Unterstützerkomitee auf zweifelhafte Weise zustande gekommen. Einem kürzlichen Beitrag der «Neuen Zürcher Zeitung» war zu entnehmen, dass die Mitglieder unter intransparenten Umständen überredet worden waren, dem Komitee beizutreten. Es war weder ersichtlich, dass die Unia Absen-

der der Komitee-Einladung war, noch war der genaue Zweck des Komitees ersichtlich. So sind etliche Unternehmer dem Komitee beigetreten, ohne sich bewusst gewesen zu sein, dass die Unia hinter der Komiteegründung steckt. Wer ein Komitee auf diese Art und Weise gründet, missbraucht das Vertrauen der Stimmbevölkerung. 100 aus 65 000 Einige der Arbeitgeber auf der Liste der Unia haben ihren Namen nur unter dem Druck der Gewerkschaft auf die Liste setzen lassen. Verschiedene Unternehmer unterstützen die Initiative aus Angst vor willkürlichen Streiks und gewerkschaftlichen Sanktionen. Im Kanton Zürich sind rund 65 000 KMU tätig. Dass sich jetzt rund 100 für die Initiative entscheiden, ist Ausdruck unserer pluralistischen Ge-

s’Schämdi-Eggli Ein bald fünfzigjähriger, erfolgreicher Limmattaler Unternehmer, der seit Geburt hier wohnt, bemüht sich zurzeit um die Erlangung des Schweizer Bürgerrechts. Obwohl er mit den Schweizer Verhältnissen bestens vertraut ist, politisch interessiert ist und das Limmattal wie seine Hosentasche kennt, wurde er im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens von einer damit beauftragten privaten Firma zu einer Integrationsprüfung – man sagt dem auf Neudeutsch «Standortbestimmung» – aufgeboten. Dem Vernehmen nach hat er sich fürchterlich über die teilweise sinnlosen Fragen aufgeregt. Fragen zu Schweizer Traditionen und einheimischem Brauchtum wurden anscheinend keine gestellt. Nach Abschluss des Verfahrens wird sich die Limmattaler Gewerbezeitung eingehend mit diesem Fall beschäftigen. Oder wie heisst es doch so schön: Affaire à suivre …

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sellschaft, darf aber gleichzeitig nicht überbewertet werden. Es sind praktisch keine Arbeitgeber aus dem Bauhauptgewerbe und insgesamt keine Mitglieder des Baumeisterverbandes Zürich/ Schaffhausen im Komitee, obwohl die Unia primär auf diese Branche abzielt. Zudem sind auch Unternehmer dem Komitee beigetreten, die ausserhalb des Kantons arbeiten oder in Branchen tätig sind, die bei Lohndumping nicht im Fokus sind, so beispielsweise eine Zahnarztpraxis oder ein Take-AwayGeschäft. Schädliches Unia-Diktat Das Vorgehen der Unia in diesem Abstimmungskampf zeigt ihr Fairnessund Demokratieverständnis. So ist schon heute abzusehen, wohin die Annahme der Lohndumping-Initiative führen würde:

• Massive Eingriffe in die Funktionsfähigkeit der Zürcher Wirtschaft, die den Wirtschaftsstandort Zürich schwächen und Arbeits- und Ausbildungsplätze gefährden • Entstehung eines Unia-Diktates und die Realität einer konfliktiven Sozialpartnerschaft mit willkürlichen Baustellenschliessungen, Streiks und hohen, ungerechtfertigten Zahlungen auf Vorrat auf Sperrkonti, für die es keinerlei rechtliche Grundlage gibt • Gefährdung der Rechtssicherheit und Aushebelung verfassungsmässiger Rechte Prominente Unterstützung FDP-Ständerat und Unternehmer Ruedi Noser lehnt das Unia-Vorhaben in aller Deutlichkeit ab, weil es dem Wirtschaftsstandort Zürich massiv schadet

und bei einer Annahme langwierige und heikle juristische Verfahren auf die Unternehmen warten. Auch SPStänderat und Rechtsprofessor Daniel Jositsch hat rechtsstaatliche Bedenken.

Kontakt: Thomas Hess, Geschäftsleiter Kantonaler Gewerbeverband Zürich Büro 043 288 33 66, Mobile 079 774 36 60 thomas.hess@kgv.ch Markus Hungerbühler, Geschäftsleiter Baumeisterverband Zürich/Schaffhausen Büro 044 385 90 80, Mobile 078 717 17 77 mhungerbuehler@bau.ch

s’Schmunzel-Eggli Ein etwas spezielles Weihnachtsgeschenk erhielten unlängst die Komiteemitglieder der Initiative «Ja zum historischen Ortskern», die sich im Dezember 2014 gegen den Verkauf des «Alten Bären» in Dietikon gewehrt hatten. Ihnen wurde von Käufer Markus Ehrat ein ausrangierter, schmutziger Fensterladen des denkmalgeschützten Gebäudes mit einer Plakette samt Inschrift «Zum Gedenken an den Alten Bären» zugestellt. Während die einen Beschenkten das Ganze eher als üblen Scherz auffassten, bedankte sich CVP-Gemeinderat Reto Siegrist bei Ehrat mit einer Karte. «Ich bin nun einer der Wenigen, die ein Stück des historischen Dorfkerns besitzen», meinte Siegrist augenzwinkernd.

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