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Mittwoch, 19. März 2014 | 3. Jahrgang Nr. 2 – Auflage 13 000

GEWERBE ZEITUNG Die offizielle Zeitung HandwerkerundGewerbeverein Gewerbeverein Wädenswil Wädenswil Die unabhängige Zeitung vomvom Handwerkerund

Rückblick Wahlpodium Die Kandidaten kreuzten die Klingen. 2-3

Fasnacht Sprüche und Bilder zur Wättischwiler Fasnacht. 4-6

Beilage Ausstellerzeitung der Auto Wädi

Noch 168 Tage bis zur Eröffnung!

HGV Redaktion - Interview mit Beat Henger, Präsident HGV, Text: Jeanette Scherrer, Foto: Lisa Brombach

Wo Gewerbe und Politik aufeinander treffen

Plakatsalat an der Zugerstrasse für die Wahlen vom 30. März.

Die Erneuerungswahlen zum Gemeinde- und Stadtrat Wädenswil sind in vollem Gange. Ein Gespräch mit Beat Henger, Präsident HGV, zeigt auf, welcher Zusammenhang zwischen Gewerbe und Politik besteht. Wo sind die Berührungspunkte zwischen Politik, Behörde und dem HGV? Die Berührungspunkte sind sehr mannigfaltig. Insbesondere gewerbepolitische Themen betreffen uns beide. Denken wir da aktuell an die Thematik Gewerbeland in Wädenswil, Zentrumsplanung oder die Mindestlohninitiative. Zu den verschiedenen Behörden haben natürlich vor allem unsere Mitglieder direkten Kontakt, sei es als

Auftragnehmer, für eine Bewilligung oder ganz alltägliche Geschäfte.

«Es geht nicht darum, den ‹Schwarzen Peter› weiterzugeben.» Inwiefern hat sich die Beziehung zwischen Politik und Gewerbe in den letzten fünf Jahren verändert?

Wir haben aktuell einen guten Austausch mit dem Stadtrat aber auch direkt mit verschiedenen Behörden. So treffen wir diese in unregelmässigen Abständen. Dabei geht es nicht darum den «schwarzen Peter» weiterzugeben. Es bietet sich vielmehr die Gelegenheit, unsere und deren Anliegen gezielt und nachhaltig weiterzugeben.

Gehen Sie ja nicht mehr vor dem 22. April 2014 zum Coiffeur!

Wie beurteilen Sie die aktuelle Beziehung zwischen Politik und Gewerbe in der Region? Wie bereits erwähnt pflegen wir gegenseitig einen sehr konstruktiven Meinungs- und Informationsaustausch. Warum ist es wichtig, dass Gewerbe & Politik sich gegenseitig unterstützen? Das gegenseitige Verständnis unterstützt das gemeinsame Weiterkommen.

«In den letzten Jahren mussten Betriebe Wädenswil

verlassen, weil sie sich am bestehenden Standort nicht ausdehnen konnten» Was wünscht sich der HGV von der Politik? Wir wünschen uns natürlich einen möglichst grossen Handlungsspielraum und somit vorteilhafte Rahmenbedingungen. In den letzten Jahren mussten Betriebe Wädenswil verlassen, weil sie sich am bestehenden Standort nicht ausdehnen Fortsetzung auf Seite 2


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV Redaktion - Interview mit Beat Henger, Präsident HGV, Text: Jeanette Scherrer, Foto: Mirjam Fretz

Fortsetzung von Seite 1 konnten und in der Gemeinde kein entsprechendes Gewerbeland zum Verkauf stand. Zusammen mit der Stadt haben wir nach Lösungen gesucht. Im Rütihof besteht nun eine Möglichkeit. Ich bin auch der Meinung, dass die Verwaltung nicht in die Privatwirtschaft eingreifen sollte. Im Fall Rütihof ist das Engagement der Stadt aber notwendig. Die Verkäuferschaft wünscht sich aus verschiedenen Gründen einen einzelnen Käufer für das gesamte Areal. Als Käufer kommt somit nur ein Investor in Frage, welcher eine Grossbaute hinstellt oder das Land zu Spekulationspreisen wieder verkauft. Dies ist weder im Interesse der Stadt noch im Interesse der Bevölkerung und des Gewerbes. Städte, Gemeinden, Kantone und Bund kaufen immer wieder Land um dieses Land zu einem späteren Zeitpunkt für notwendige Zwecke zur Verfügung zu

stellen. Genau so eine Notwendigkeit besteht in Wädenswil von Seiten verschiedener KMU-Betriebe. Die Unternehmen benötigen dringend die notwendigen Räume um ihre Produkte und Dienstleistungen weiterhin erbringen zu können. Im weiteren stellen diese Unternehmen entsprechende Arbeitsstellen und Ausbildungsplätze zur Verfügung, welche in unserer Stadt dringend benötigt werden. Wie schätzen Sie die Wahlen selber ein resp. welche sieben Stadträte hat Wädenswil in der nächsten Legislatur? Selten war die Ausgangslage mit derart vielen Kandidatinnen und Kandidaten so spannend. Am Wahlpodium konnte man sich ein sehr gutes Bild jedes einzelnen Kandidaten machen. Letztendlich wird entscheidend sein, welche Partei am meisten Wähler mobilisieren kann.

HGV-Redaktion - Rückblick Wahlpodium, Text: Adrian Scherrer, Fotos: Michael Waldvogel

Der Wahlkampf ist in vollem Gang Die Finanz- und Investitionspolitik, preiswerter Wohnraum und Planungsfragen sind die Themen, die im Wahlkampf unter den Nägeln brennen. Am HGV-Hearing äusserten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat.

Stadtrat an, sagte Ernst Brupbacher (BFPW). Derzeit könne es vorkommen, dass die beiden CVP-Vertreter zusammen mit EVP und SP die bürgerlichen Vertreter überstimmen. Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) entgegnete, auch die CVP sei bürgerlich, aber er setze sich auch für die Schwächeren ein. Letztlich gehe es dem Fünferticket darum, der CVP den zweiten Stadtratssitz abzunehmen, den diese mit Beat Wiederkehr verteidigen wolle.

ihr eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen. Pierre Rappazzo (GLP) forderte für die Vereinsförderung klarere Kriterien: «Die Grünliberalen sind gegen das Giesskannenprinzip.» Stadtpräsident Kutter entgegnete, es würden nur jene Vereine unterstützt, die konkrete Angebote im öffentlichen Interesse machten. Lange Verträge seien dafür nicht notwendig. Nicht einig waren sich die Kandidatinnen und Kandidaten, wie Littering bekämpft werden soll. So forderte Christina Zurfluh Fräfel (SVP) Überwachungskameras an neuralgischen Punkten. Diesen kann Kutter wenig abgewinnen. Ein Projekt wie SIP Wädi (Sicherheit, Intervention, Prävention) bringe mehr, meinte er. Schuppli ergänzte, man müsse bei der Erziehung ansetzen.

Den Steuerfuss nicht anzuheben und auf dem jetzigen Niveau zu halten, gehört zu den wichtigsten Zielen des bürgerlichen Fünfertickets. «Die Ausgaben müssen sich nach den Einnahmen richten, nicht umgekehrt», sagte Peter Schuppli (FDP). Den Faden nahm MoVier Bisherige und sieben Neue treten Podium eingeladen hatte traditionsge- Stabilen Steuerfuss anstreben an, um bei den Wahlen vom 30. März mäss der HGV. Philipp Kleiser, Leiter Zu diskutieren gab in der ersten Run- derator Philipp Kleiser auf und fragte einen der sieben Sitze im Stadtrat zu der Regionalredaktion der Zürichsee- de das bürgerliche Fünfterticket, zu nach den Kosten für die Vereinsfördeerobern. Bereits am 5. Februar kreuz- Zeitung, fühlte als Moderator allen elf dem sich FDP, SVP und BFPW zusam- rung. «Das darf etwas kosten», meinten sie in der Kulturhalle Glärnisch vor Kandidatinnen und Kandidaten in zwei mengefunden haben. Man strebe da- te Brupbacher. Es sei wichtig, die Jumit eine klar bürgerliche Mehrheit im gend von der Strasse wegzuholen und Fortsetzung auf Seite 3 rund 80 Personen die Klingen. Zum Runden auf den Zahn.

Notfalls wählen Sie einfach uns.

Ideen, die realisiert werden.

Ein kreativer und kompetenter Wert.

Jsabelle Hauser

Lisa Brombach

Florian Ganz

Anja Kutter

Michael Waldvogel

Thomas Jakob

Jeannette Scherrer

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Mirjam Fretz

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV-Redaktion - Rückblick Wahlpodium, Text: Adrian Scherrer, Fotos: Michael Waldvogel

Fortsetzung von Seite 2 Die Ortsentwicklung sorgte ebenfalls für kontroverse Voten. Einig war man sich darin, dass Wädenswil keine Schlafstadt sein soll. «Ein Wachstum in Grenzen ist ohne verdichtetes Bauen nicht möglich», meinte Peter Schuppli. Es gebe genug Raum, aber Planung sei komplex und gehöre in professionelle Hände, sagte Rappazzo. Kutter entgegnete, man ziehe durchaus Fachleute bei, aber es sei die Aufgabe des Stadtrates, zu überprüfen, was die Fachleute tun. Als Seitenhieb auf die Initiative der GLP, den Gerbeplatz freizuhalten, ergänzte er, man müsse dort verdichten, wo die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr am besten sei, nämlich in der Nähe des Bahnhofs. rent zu diskutieren, um einen demokratischen Entscheid fällen zu können. Klarer äusserten sich die anderen Kandidaten. «Wir müssen uns um Wertschöpfung kümmern, nicht um Wellness», meinte Johannes Zollinger. Jonas Erni sagte, Das Stadtzentrum sei dann attraktiv, er sei gegen den Golfplatz, weil er eine wenn es auch für Velo und Fussgänger Dass es zu wenig preiswerte Wohgut erschlossen sei, sagte Jonas Erni nungen in Wädenswil gebe, bestritt Für Gesprächsstoff sorgte schliesslich Nutzungsintensivierung mit zusätzli(SP). Wer ins Auto steige, fahre direkt niemand. Die Meinungen gingen aber auch das Golfplatzprojekt in der Beich- chem Verkehr in der Beichlen sei. «Man ins Einkaufszentrum. «Im Stadtzent- auseinander, wie günstige Wohnungen len. Heini Hauser liess sich wegen des muss vernünftig bleiben und nicht weiter rum gibt es Potenzial für Aufwertung», für den Mittelstand gefördert werden Kollegialitätsprinzips im Stadtrat nicht ausbauen», ergänzte Fredy Reifler. Und sagte er. Heini Hauser entgegnete, das können. Beat Wiederkehr (CVP) ver- auf die Äste hinaus und betonte lediglich, Astrid Furrer meinte: «Es gibt dringenStadtzentrum müsse auch für Autos langte, dass der Stadtrat endlich die es sei wichtig, alle Argumente transpa- dere Probleme.» CVP-Initiative für günstigen Wohnraum umsetze. Der Bau preiswerter Wohnungen könne gefördert werden, indem die Stadt aktiv Land erwerbe und im Baurecht an gemeinnützige Trägerschaften abgebe. Auch Erni sieht es als Aufgabe der Stadt, preiswerten Wohnraum zu fördern. «Man kann es kostenneutral machen», sagte er. Als Möglichkeiten sieht er planerische Massnahmen, etwa Gestaltungspläne oder Zonen für günstige Wohnungen. Astrid Furrer (FDP) entgegnete, Wohnraumförderung sei keine Staatsaufgabe. Man könne und müsse aber für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen. ein. Fredy Reifler (parteiunabhängig) begrüsste das Projekt im Rütihof auch, meinte aber, eine gute Durchmischung sei auch im Zentrum wichtig.

gut erschlossen sein, weil dies ein Bedürfnis der Grossverteiler sei. «Aber es gibt durchaus gestalterischen Handlungsbedarf – wir bleiben mit dem Kanton im Gespräch», ergänzte er.

Die Schulraumerweiterungen waren ein weiteres Diskussionsthema. Schulraumprognosen seien sehr schwierig, sagte Johannes Zollinger (EVP). Daher sei es notwendig, die Spitzen mit Pavillonbauten aufzufangen.

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Günstige Wohnungen ja, aber wie? Die zweite Runde mit Bauvorstand Heini Hauser (SVP) diskutierte Planungsfragen. Dass Firmen wie die BASF oder die TE Connectivity im Auparc Wädenswil verliessen, könne man dem Stadtrat nicht anlasten. Es liege an den internationalen Rahmenbedingungen der Wirtschaft, erklärte Hauser. Gerade deswegen sei es besonders wichtig, dem lokalen Gewerbe optimale Bedingungen zu bieten. Daher setze er er sich für die Gewerbezone Rütihof

30. März 2014 Liste 4

Philipp Kutter als Stadtpräsident

Beat Wiederkehr als Stadtrat

liberal-sozial

Wädenswil


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

FDP Präsidentin Astrid Furrer

Beat Wiederkehr, dipl. Wirtschaftsprüfer, Wädenswil Argo Consilium AG, www.argoconsilium.ch Telefon 044 258 40 62, wiederkehr@argoconsilium.ch

Die Bedeutung des Gewerbes für die Gemeinde

• Finanz- und Rechnungswesen • Wirtschaftsberatung • Steuerberatung • Wirtschaftsprüfung

Das Gewerbe bietet mehr als die wichtigen Arbeitsplätze, denn es ist für ein aktives Gemeindeleben und ausgewogene Steuereinnahmen wichtig.

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Das Gewerbe besteht nicht nur aus den produzierenden Betrieben. Es besteht auch aus Dienstleistungsunternehmen und Fachgeschäften. Allen gemeinsam ist ihre regionale Tätigkeit. Ein gesundes Gewerbe ist für eine gesunde Gemeinde ausserordentlich bedeutend, und dies nicht «nur» wegen der Arbeitsplätze. Ein gutes Verhältnis zwischen Wohn- und Arbeitsplätzen erhöht die Standortattraktivität einer Gemeinde. Nichts ist schlimmer als eine Schlafstadt, in der die Menschen zwar wohnen, aber nicht arbeiten können. Arbeitsplätze vor Ort minimieren Pendlerwege mit ihren Emissionen und erhöhen dank Zeitgewinn die Lebensqualität der Arbeitnehmer. Ein gesundes Gewerbe ist aber auch für ein aktives Gemeinde- und Vereinsleben enorm wichtig. Die Betriebe treten als wichtige Vereinssponsoren

auf, schalten Inserate in Veranstaltungsbroschüren, machen Bandenwerbung, stellen tatkräftige Helfer an den Dorfanlässen, stellen Fahrzeuge für die Zeitungssammlungen zu Verfügung und leisten Vieles mehr. In den letzten Jahren nahmen die Steuereinnahmen der juristischen Personen, also grob gesagt der Unternehmen, in Wädenswil enorm ab. Noch 1990 betrugen sie knapp 15% der gesamten Steuereinnahmen, fünfzehn Jahre später nur noch knapp 7%! Dies ist alarmierend. Gewerbe und Unternehmen in Wädenswil werden immer weniger. Man darf sich auch nicht vom Ergebnis des Jahres 2012 in die Irre führen lassen, wo der Anteil wieder auf 10 Prozent anstieg, denn dieses Ergebnis ist einzig auf die satten Gewinne der BASF, sprich Syngenta, zurückzuführen, die Wädenswil mittlerweile verlassen hat. Dies zeigt,

dass grosse Unternehmen zwar die wünschenswerten Steuereinnahmen bringen, jedoch auch ein Klumpenrisiko bergen. Regionale Unternehmen investieren ihre Gewinne jedoch meist nur in die Firma. Die Gewinne bleiben in der Region und erbringen stabile Steuereinnahmen. Wädenswil hat sich für die Strategie als Bildungs- und Forschungsstadt entschieden. Direkt bringen die Bildungsstätten keine Steuereinnahmen. Das Gewerbe profitiert jedoch von den Schulen, denn die Gebäude und Einrichtungen müssen gereinigt, gewartet und repariert werden, Mitarbeiter und Studenten verpflegt werden. Das Gewerbe spielt für die Attraktivität eines Standortes eine zentrale Rolle. Es erbringt ein breites Angebot für Einkauf, Dienstleistungen und Erzeugnisse. Die vielfältige Bedeutung des Gewerbes ist schlecht mit Zahlen zu belegen, ist jedoch einer der wichtigsten Faktoren für eine gesunde Standortentwicklung. Wädenswil als Bildungs-, Forschungs- und Gewerbestadt würde mir am besten gefallen.

Die 45-jährige Astrid Furrer präsidiert in diesem Jahr den Gemeinderat und ist Co-Präsidentin der FDP. Sie hat an der Fachhochschule Wädenswil Önologie studiert, ist Weinakademikerin, Inhaberin des Diploma in Wines and Spirits, Jurorin an Weinwettbewerben und Inhaberin der Weinberatungsfirma carpe vinum. Mit ihrer Familie ist Astrid Furrer gerne in der Natur unterwegs.

Robert E. Gubler, Communicators Zürich AG

Ökonomie überwindet politische Grenzen Generalagentur Thomas Schinzel Seestrasse 147, 8810 Horgen Fabian Ritter Versicherungs- und Vorsorgeberater fabian.ritter@mobi.ch

Wolfgang Straube Agenturleiter wolfgang.straube@mobi.ch

Ueli Rechsteiner Versicherungs- und Vorsorgeberater ueli.rechsteiner@mobi.ch

Agentur Wädenswil, Wolfgang Straube Glärnischstrasse 4, 8820 Wädenswil Tel. 043 477 60 20, Fax 043 477 60 21 horgen@mobi.ch, www.mobihorgen.ch 291111B02GA

Die Gemeindeautonomie wird hierzulande hoch gehalten. So sind auch die Vereine organisiert, die Kirche, der Stammtisch, die Grundschule und auch die amtlichen Anlaufstellen. Regionale Strukturen sind an einer Hand abzuzählen, zum Beispiel beim Kehricht, den Kranken- und Patiententransporten, den regionalen Nutzungs- und Verkehrsplanungen, jüngst auch in der Wirtschaftsund Standortförderung. Der wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Trend schreitet grenzüberschreitend, regional voran. Business ist nicht mehr lokal, sondern regional. Die Einzugsgebiete der Klein- und Mittelbetriebe weiten sich aus. Treiber sind der Ausbau bei den Verkehrsträgern, aber auch die Kommunikation und Vernetzung auf den elektronischen Plattformen. Wädenswil wird dereinst, was Adliswil bereits ist: Scharnier und Eingangstor in eine der bedeutenden wirtschaftlichen Regionen der Schweiz. Das Limmattal ist plötzlich sehr nahe und der Aargau neues Einzugsgebiet. Erreichbarkeit als Schlüssel für Vernetzung Noch vor wenigen Jahren unterschieden lokale Gwerbler, Parteien und selbst Behörden den unteren und den oberen Zürichsee-Teil und sozusagen ennet von Zimmer- und Entlisberg: das Sihltal. Während mit dem Bau der A3 und dem späteren massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs die Distanzen unter den Gemeinden und regionalen Teilen immer kürzen wurden und das Gefühl der Zusammengehörigkeit entlang des linken Seeufers und selbst über den Berg zu wachsen begann, haben sich die Rahmenbedingungen für die ganze Region

mit der Eröffnung des Uetliberg-Tunnels schlagartig verändert. Der Bezirk Horgen und seine gemeinsam getragene Standortförderung Zimmerberg-Sihltal erhalten unterbruchfreien Anschluss an das Nationalstrassen-Netz. Im Bestand sind schon die direkten öV-Verbindungen in die City und zum Flughafen Zürich-Kloten. Das sind strategische Faktoren, die das regionale Einzugsgebiet über das bisherige Netzwerk der KMU-Wirtschaft hinaus ökonomisch neu definieren. Der Bezirk Horgen wird zu einer Mitte in der Schweiz und in der Greater Zurich Area, dem bedeutenden internationalen und nationalen Wirtschaftsraum der Schweiz. Der Bezirk Horgen wir zum Rückgrat der neu definierten Zürich Park Side. Nicht nur wegen dem nationalen Naturpark und der Nähe zu Mythen und Hoch-Ybrig als voralpine Parklandschaften, sondern weil sich in den letzten Jahren regionale, nationale und globale Unternehmen und deren Manager für den Standort entschieden haben und hier investieren und leben. Hirzel Strassen-Tunnel ist mehr als Landschafts- und Umweltschutz Der Wirtschafts- und Kulturraum wird nicht wie früher getrennt durch die Moränenlandschaft mit den ausgeprägten Hügeln und Tälern in Nord-Südrichtung, die uns der Linth-Gletscher zurück liess. Der Tunnel zwischen A3 und A4 rückt ge-

trennte Regionen zusammen, das Knonaueramt wie auch die Einzugsgebiete zwischen Zug und Sihlbrugg, aber auch die bisherigen Ausserschwyzer Gemeinden Einsiedeln und Schwyz. Ökonomisch sind diese Regionen längst verknüpft, auch was die Nachwuchsförderung und den Fachkräftemarkt betrifft. Auch die Bautafeln sind dafür Zeugen. Die Marketingmassnahmen der Unternehmen haben die kommunalen Grenzen der Nachbargemeinden längst überwunden. Wird dereinst der Hirzel-Strassentunnel realisiert, wird Wädenswil zum zweiten Scharnier und Pol in der Zürich Park Side Region. Die Zentralschweiz rückt näher und Zürich Park Side vervollständigt sozusagen die Umfahrungsstrassen ihrer Gemeinden und Städte, die dadurch weiter an Standortqualität, Erreichbarkeit aber auch an Freizeit- und Wohnqualität gewinnen werden. Vor diesem Hintergrund ist Zürich Park Side mehr als nur die Idee, die inzwischen vom Markt bestätigt wird. Zürich Park Side ist Marke und Symbol dafür, dass wirtschaftliche Entwicklung, Erhaltung und Pflege von Lebensqualität und Landschaft keine Widersprüche sind, das Gegenteil ist der Fall. Mit sorgfältiger Planung und dem Zusammenwirken von Behörden und Wirtschaft wird dies auch in Zukunft möglich sein.

*Der 64-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, ist verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Philipp Kutter, Stadtpräsident

Stadt Wädenswil

Zersiedelung stoppen – Spielraum für die Zukunft erhalten

Der Gemeinderat entscheidet über den Kauf des Gewerbelands im Rütihof

Liebe Wädenswilerinnen, liebe Wädenswiler In den letzten Wochen habe ich viel Zeit im Zürcher Rathaus verbracht, sehr viel Zeit... Gleich nach der Fasnacht rückte ich in eine Sonder-Session des Kantonsrats ein, noch mit Konfetti in den Haaren. Statt wie sonst (nur) am Montag tagte der Kantonsrat die ganze Woche lang. Grund dafür war nicht, wie man vielleicht denken könnte, der landesweit bekannte Straftäter «Carlos». Wir debattierten über die Entwicklung unseres Kantons – konkret über den kantonalen Richtplan. Darin wird festgelegt, wo gebaut werden darf und wo nicht. Der Sitzungsmarathon hat sich gelohnt. Die Siedlungsfläche wird mit dem neuen Richtplan nicht weiter ausgedehnt. Gleichzeitig hat der Kantonsrat mit gezielten Aus- und Einzonungen Spielraum erhalten für wirtschaftliche Entwicklung. Beides finde ich richtig. Wir müssen mit dem Boden haushälterisch umgehen und dürfen nicht alles über-

Nachdem sich die Stadt Wädenswil im Oktober 2012 das Kaufrecht für das Baugrundstück Kat. Nr. 12894 im Rütihof gesichert hatte, wurde das Interesse am Gewerbeland erkundet. Eine stadtinterne Arbeitsgruppe klärte den Bedarf ab. Sie stellte beim regionalen Gewerbe eine grosse Nachfrage fest. Unter den Interessenten finden sich etwa Handwerksbetriebe, Technologiefirmen, Bildungsinstitutionen und bauen. Wir brauchen aber auch eine der Kanton Zürich, der einen Standort starke Wirtschaft. für ein Busdepot sucht. Der Stadtrat präsentierte im Oktober Wädenswil war von Ein- und Auszonun- 2013 den Interessenten das Bebaugen betroffen: So wurde der viel disku- ungs-, Nutzungsund Erschliessungstierte Stoffel ausgezont. Im Neubüel konzept «Werkstadt Zürisee» und lud erhalten wir dafür zusätzliches Sied- sie ein, ihre Interessenbekundungen lungsgebiet, nämlich das Geviert westlich der Zugerstrasse zwischen Auto- Regierungsrat, Ernst Stocker bahn und der Weiss AG bzw. der Zurich International School. Wädenswil als regionales Zentrum wird damit weiter gestärkt. Unsere Stadt erhält damit eine Reserve für die nächsten Jahrzehnte, die wir dereinst für die Ansiedlung von Arbeitsplätzen nutzen können. Ich sage bewusst, dass es sich um eine langfristige Reserve handelt. Fürs Erste steht das Areal Rütihof im Vordergrund. Hier wollen wir in den kommenden Jahren mit der «Werkstadt Zürisee» Platz schaffen für das regionale Gewerbe. Philipp Kutter, Stadtpräsident Wädenswil

Der 38-jährige Philipp Kutter, Historiker (lic.phil.), Kommunikationsfachmann, ist verheiratet und Vater einer Tochter, lebt in Wädenswil und vertritt seit 6 Jahren die CVP im Zürcher Kantonsrat. Als Stadtpräsident befasst er sich unter anderem intensiv mit der Stadtentwicklung. Philipp Kutter spielt gerne mit seiner Tochter und wenn die Zeit reicht auch Handball.

Der Stadtrat will Platz für Gewerbe und Technologie schaffen, um Wädenswil als Wirtschaftsstandort zu stärken. Konkret soll im Gebiet Rütihof, zwischen dem Stadtzentrum und der Autobahnzufahrt, ein Gewerbe- und Innovationspark namens «Werkstadt Zürisee» entstehen. Die Stadt Wädenswil beabsichtigt dort zur Förderung des lokalen Gewerbes bezahlbares Bauland zu Selbstkosten anzubieten. Der Stadtrat beantragt nun dem Gemeinderat einen Kredit von 22'850’000 Franken, um die zirka 40’000 Quadratmeter grosse Bauparzelle zu erwerben.

schriftlich einzureichen. Die Zusagen sind rechtlich nicht bindend. Sie bilden aber eine wichtige Grundlage, um das Areal nach den Anforderungen und Wünschen der Interessenten weiter entwickeln zu können. Die vorläufige Nachfrage übersteigt das Angebot. Priorität bei der Vergabe haben Gewerbebetriebe und Unternehmungen aus der Region unter Berücksichtigung der Anzahl Mitarbeiter. Grossflächige Anlagen wie Einkaufszentren oder Lagerhallen hingegen werden nicht berücksichtigt. Nach der nun erfolgten stadträtlichen Verabschiedung des Kreditantrags an den Gemeinderat treibt die Arbeitsgruppe die Aufstellung eines öffentlichen Gestaltungsplans unter Einbezug der Interessenten voran. Ab dem 1. September 2015 kann das Kaufrecht durch die Stadt

Wädenswil ausgeübt werden. Die Stadt Wädenswil wird das Bauland parzellenweise an interessierte Gewerbebetriebe und Firmen veräussern oder in Einzelfällen im Baurecht abgeben. Die effektiven Kosten für das Land und die Erschliessung können erst im Zuge der Ausführung definitiv festgestellt werden. Nach einer ersten groben Kostenschätzung wird ein durchschnittlicher Verkaufspreis von 980 Franken pro Quadratmeter angenommen. Das dichte und innovative städtebauliche Konzept leitet die Entwicklung zu einem Arbeitsplatzgebiet von überregionaler Bedeutung mit vielfältigen Nutzungen ein. Insgesamt wird das Projekt helfen, die Stadt Wädenswil nicht nur als attraktiven Wohnort, sondern auch als interessanter Arbeitsort zu positionieren.

kanton wahrnehmen nur eine Zahl: Zürich ist der drittgrösste Ackerbaukanton der Schweiz. Die besten Botschafterinnen dieser starken Landwirtschaft sind unsere Landfrauen als wahre Multitalente: sie vermarkten ihre landwirtschaftlichen Produkte, sind Familienstütze, viele von ihnen führen die bäuerliche Buchhaltung, den Haushalt und packen mit einer grossen Selbstverständlichkeit alle Arbeiten auf Hof und Feld an. Die Schweizer Landfrau hat gemäss einer 2012 durchgeführten Befragung im

Durchschnitt eine Woche Ferien pro Jahr. Was unsere Landfrauen auszeichnet, ist Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft, Flexibilität und der starke Wille, die eigene Lebensweise zu erhalten. Trotz ihres entbehrungsreichen Lebens sind die allermeisten Landfrauen gemäss der weiter oben zitierten Umfrage zufrieden mit ihrem Leben. Das alleine sagt eigentlich schon alles über die Qualitäten der Landfrauen aus.

Landfrauen

Mein Beitrag für die Märzausgabe der HGV-Zeitungsbeilage Wädenswil ist den Landfrauen gewidmet. Dazu bewogen hat mich das 50-Jahr-Jubiläum der Zürcher Landfrauen-Vereinigung. Der Kanton Zürich wird in der Aussenbetrachtung häufig mit Attributen wie «Paradeplatz» oder «urban» in Verbindung gebracht. Doch es ist auch der ländliche Teil unseres schönen Kantons, der dessen Reiz ausmacht und uns die im internationalen Vergleich hohe Lebensqualität beschert. Für alle die Zürich nicht als Landwirtschafts-

Ernst Stocker, Regierungsrat

Der 57-jährige Ernst Stocker ist Meisterlandwirt und vertritt seit 2010 die SVP im Zürcher Regierungsrat. Als Volkswirtschaftsdirektor befasst er sich unter anderem mit Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Ernst Stocker ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV-Redaktion - Bildstrecke Fasnacht, Fotos: Mirjam Fretz

Farbenfrohe Fasnacht Anfangs März freuten sich die Wädenswilerinnen und Wädenswiler, als die alljährliche Fasnacht eingeläutet wurde. Das Narrenfest startete am 7. März und hielt die Stadt auf Trab: Mit dem Platzkonzert der Guggen und Tambouren, dem Frühschoppenkonzert und – wer freute sich nicht darauf? – mit dem allseits beliebten Kinderumzug am 10. März. Hunderte von Menschen lebten vier Tage lang nach dem Motto: «Raus gehen, Spass haben, närrisch sein!». Die Wädenswiler Fasnacht war ein voller Erfolg.

Fasnachtssprüche WM Gilbert:

Chömed sie… ich hilf ihne mitem Mantel. Annekäthi: Ja aber Gilbert, ich sött no is Solarium. Gilbert: Is Solarium? Wieso dänn das? Annekäthi: Ich gahn de Summer uf Brasilie und sött doch dänn chli gueti Farb ha! Gilbert: Oh, gönnd sie ad WM go d’Schwiizer Nati unterstütze. Annekäthi: Ja… aber eigentli hoffi ehner uf de Tribüne de Beckham z’träffe. Sind dänn ihri Franzose au det? Gilbert: Ja, ganz knapp händses gschafft. Die händ chli müeh gha mitem iiloche das Jahr. Annekäthi: Würkli? Aso so wie de französisch Präsident im Moment iilocht mit all sine Affaire müesstets Wältmeischter werde.

Tauben Annekäthi: Du Gilbert…ich han en neue Job. Gilbert: Ah ja… was dänn? Annekäthi: Ich fange a Brieftuube züchte. Gilbert: Brieftuube???? Annekäthi: Ja, e Tuube wo Briefe ustreit. Gilbert: Meinet sie das rendiert? Annekäthi: Jaja…das git es Bombegschäft. Han scho e Grossbstellig vo 1000 Tuube für uf Dütschland. Gilbert: Wer brucht in Dütschland 1000 Brieftuube? Annekäthi: D’Angela Merkel. Sit de Obama ihres Natel ablost brucht sie e sicheri Alternative. Gilbert: aha. Annekäthi: Aber es macht mer scho chli Buchweh die Tube eifach uf Dütschland z’lah. Gilbert: Wieso? Annekäthi: Ja die Tuube chömed ja immer wieder zrug zum Züchter…. Meinsch das gaht scho under Masseiiwanderig?


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV-Redaktion - Umfrage am Schnitzelbank «Première» an der Fasnacht Wädenswil

UMFRAGE. Was macht für Sie die Fasnacht aus und was macht Ihnen daran Spass?

«Das Fest hat eine lange Tradition und zusammen mit der Musik macht es ein Stück Volkskultur aus.» Joelle Neidhart

«Das Besondere an der Fasnacht sind die Guggen. Dort machen Laien gemeinsam Musik und teilen den Zusammenhalt in den Gruppen. Das ist eine wunderbare Sache.» Markus «Kusi» Frei

«Wer nicht mehr in Wädenswil wohnt, kommt oftmals extra für die Fasnacht zurück. Hier trifft man garantiert alte Freunde.» Seraina Leutwyler

«Mich fasziniert an der Fasnacht, dass die Leute so viel Freizeit investieren, um dann am Schnitzelbank etwas Grossartiges bieten zu können. Stichwort Tambourenverein.» Fredi Hagedorn

«Es ist ein Fest, das vom Vereinsleben lebt und Jung und Alt zusammenbringt. Das ist ein schöner Aspekt der Fasnacht.» Janine Föllmi

«Die Wädi Fasnacht ist doch eigentlich ein sozialer Anlass, an dem man Gelegenheit hat, all die alten Schulkameraden wieder zu treffen» Sandra «Fitzi» Grob – Ritzi

«So ist es nun einmal: Man liebt oder hasst die Fasnacht, etwas dazwischen gibt es selten. Für mich ist es eine Leidenschaft, die es erlaubt, ab und zu nicht ganz erwachsen sein zu müssen.» Manuela «Schlegi» Jenny

«Das Schöne an der Fasnacht ist das Zusammensein in den Musikgruppen und Cliquen: Farbenfroh, kreativ und innovativ. Die Leute bieten etwas, ob musikalisch oder sonst wie! Nicht allen geht es nur ums Trinken.» Beat Landis

«Für mich ist die Fasnacht Bestandteil des Jahres und des Lebens als Wädenswiler. Ich bin schon als Kind an die Fasnacht und ich kann mir gar nicht vorstellen, nicht mehr dabei zu sein. Es hat also etwas mit Tradition zu tun.» Steve Hiestand

«Die Fasnacht bedeutet mir schon viel: Maskenball im Engel, das sind Jugenderinnerungen...Wenn dann die Weggezogenen für die Fasnacht zurückkommen und man diese treffen kann, macht das die Fasnacht für mich aus.» Marina Mettke Riesen

Publireportage - Luigi Taveri AG

Luigi Taveri AG - aus Beulen werden glatte Flächen Carrosserie & Spritzwerk Luigi Taveri AG - eine Adresse, die für genaues Handling der Aufträge und Präzision bekannt ist. Auch für beispielhafte Fairness, seit über 40 Jahren. «Wir sind jeden Tag motiviert unser Bestes zu geben - denn bei uns hat Qualität Tradition», verspricht Peter Pfister seinen Kunden. Und was er verspricht hält der Geschäftsinhaber von Carrosserie & Spritzwerk Luigi Traveri AG auch. Vor über 40 Jahren wurde die Firma vom dreifachen Töff Weltmeister Luigi Taveri in Horgen gegründet. Im Jahre 1979 zügelte der Betrieb nach Wädenswil an die

Industriestrasse, wo er sich heute noch befindet. 1998 übernahm Peter Pfister - ein ehemaliger Lehrling der Motorradsportlegende - die Luigi Taveri AG. Inzwischen arbeiten 17 qualifizierte Mitarbeiter und zwei Lehrlinge im Betrieb mit und garantieren eine effiziente und fachmännische Ausführung der Arbeiten. Ob bei kleinen oder grossen Beulen, Kratzern jeglicher Art oder aber bei schwerwiegenden Carrosserieschäden, ist das Auto jeder Marke in der Werkstatt von Peter Pfister in den richtigen Händen. Zu seinen Dienstleistungen gehören aber auch Autoglas-Ersatz und –Reparatur, Autopflege und die Schadensabwicklung mit den Versicherungen. Als zertifizierter VSCI-Carrosserie und Eurogarant Fachbetrieb garantiert er für professionelle, exakte Arbeiten. Gearbeitet wird mit modernsten Werkzeugen und Richtgeräten und dem nötigen Fachwissen. Dank dem hauseigenen Spritzwerk, sind Farben und

Speziallackierungen keine Grenzen gesetzt. In Zusammenarbeit mit Partnerfirmen der Region, können alle Arbeiten rund ums Auto aus einer Hand geboten werden. Peter Pfister und sein Team garantieren für höchste Qualität, natürlich zu fairen Preisen. Auch dieses Jahr führt die Luigi Taveri AG wieder die Frühlingsputzaktion durch. Dazu gehört Wagenpflege von Hand im Innen- und Aussenbereich nach dem Motto: Am Morgen bringen,

am Abend strahlt das Auto mit der Sonne um die Wette. Das Angebot ist vom 7. April bis 6. Juni gültig. Terminvereinbarung unter: 044 781 13 29. Luigi Taveri AG Carrosserie & Spritzwerk Industriestrasse 21 8820 Wädenswil Tel. 044 781 13 29 info@carrosserei-taveri.ch

Die Legende des Motorradsports Luigi Taveri ist der einzige Fahrer in der Geschichte des Motorradsports, dem es gelang, in allen Kategorien WM-Punkte zu holen. Überstrahlt wird die lange und erfolgreiche Karriere des Schweizers dabei natürlich von den drei Titelgewinnen in der 125ccm- Klasse. Nach Beendigung seiner Laufbahn kehrte Luigi Taveri wieder ins AutoMetier zurück. Er eröffnete in Wädenswil ein Carrosserie- und Spritzwerk und war auch als Unternehmer erfolgreich. Nach dem Eintritt in den Ruhestand verkaufte Luigi Taveri seine Werkstätte an Peter Pfister, der bei Taveri seine Lehre gemacht hat, und zog sich ganz nach Samstagern zurück. In seiner Freizeit bastelt und tüftelt er des Öfteren an alten Maschinen oder spielt mit seiner Frau Golf. Auch ein Besuch in seiner ehemaligen Firma liegt immer wieder mal drin.


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV Redaktion - gewa14

Frühlingsmärt mit Ausstellungstaschen und gewa-Drink Viele Wädenswiler Vereine und Marktfahrer nehmen am Frühlingsmärt vom Samstag 29. März an der Gerbe-/Friedbergstrasse teil. Auch das OK der Gewerbeausstellung 2014 wird mit einem Zelt anwesend sein. Der Wädenswiler Frühlingsmarkt ist ein besonderer Treffpunkt für Jung und Alt, man trifft sich, man plaudert, man trinkt ein Gläschen, kauft ein und informiert sich über die neuesten Ereignisse. Am Samstag, 29. März begrüsst auch das OK der gewa2014 die Wädenswilerinnen und Wädenswiler am Frühlingsmärt. «Wir haben unseren Standplatz direkt vor der Credit Suisse», sagen die Vertreterinnen vom OK gewa2014, «Ein

roter Teppich führt zu unserem Stand, den kann Niemand verfehlen». Während an anderen Ständen Frühlingsblumen, Selbstgebasteltes, Backwaren, Schmuck und die ersten Ostergeschenke feilgeboten werden, hat sich das OK gewa2014 etwas ganz Besonderes überlegt. Von 8 bis 17 Uhr werden die Organisatoren am Stand vor der Credit Suisse Ausstellungstaschen anbieten, die speziell für die gewa2014 designt und hergestellt wurden. Diese gewa-Taschen werden zum Preis von 5 Franken das Stück am Frühlingsmarkt verkauft. Grössere Mengen können vor Ort bestellt werden. Zudem wartet das OK gewa2014 mit einem speziellen gewa-Drink auf. Bei

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einem Gläschen dieses eigens für die gewa gemixten Getränks können die Wädenswilerinnen und Wädenswiler schon mal einen Blick auf die Standpläne der Gewerbeausstellung werfen und sich im Vorfeld, auf die bereits jetzt total ausgebuchte gewa2014 mit 116 tollen Ausstellern, freuen. Wer am Frühlingsmarkt nicht dabei sein kann, hat an der Generalversammlung des HGV ebenfalls die Möglichkeit die Taschen mit den Fotos von Wädi zu bestellen oder direkt bei Prisca Geiger per Mail: prisca.geiger@gewa2014.ch Samstag, 29. März, 8 bis 17 Uhr, Gerbe-/Friedbergstrasse, Wädenswil.

HGV Redaktion - gewa14

POWER CLEAN – Sauber- Die Goldsponsoren der gewa2014 Für Gewerbeausstellung Wädenswil konnte das OK vier Goldkeit für alle Räume sponsoren gewinnen. Die Gewerbezeitung hat bei den Geschäftsführern dieser Firmen nachgefragt wo der Reiz liegt an Keine Zeit zum Putzen? Das qualifizierte Team von Power der gewa2014 mitzumachen und wie der Firmenauftritt an der Clean kümmert sich gerne, zuverlässig, vertrauensvoll und Gewerbeausstellung gestaltet wird. gründlich um die Reinigung von Haus oder Wohnung. Auch die Was hat Sie, bzw. Ihre Firma bewogen, uns wegen ungenügender PersonalReinigung von Büros und Praxen übernimmt Power Clean ger- Hauptsponsor zu werden? ressourcen leider nicht möglich, eine und kompetent. Die Gewerbezeitung ist die offizielle nen Ausstellungsstand zu betreiben. Zeitung von Handwerker- und Gewerbeverein Wädenswil und positioniert sich näher beim Gewerbe und näher bei der Bevölkerung als ihre Mitbewerber. Sie hat einen konsequent lokalen bzw. regionalen Bezug und stösst darum auf besonders grosses Interesse. Seit Mitte 2013 publizieren wir in jeder Ausgabe exklusive Neuigkeiten über die gewa und somit ist es naheliegend, uns bei der gewa2014A zu engagieren. Wie werden Sie Ihren Firmenauftritt an der Ausstellung gestalten? Da wir ein Kleinbetrieb sind, ist es

Was hat Sie, bzw. Ihre Firma bewogen, Goldsponsor zu werden?

Ein eingespieltes Team: Nelly Pfister und Rolf Lehmann.

«Wir sind stolz darauf, dass sich viele Kunden schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten auf unsere Dienstleistungen verlassen», sagt Rolf Lehmann, Geschäftsführer der Firma Power Clean. Zusammen mit seiner Mutter führt er das Reinigungsunternehmen. Im Jahr 1987 hat Nelly Pfister ihre Firma Power Clean gegründet. «In den ersten Jahren haben mein Bruder und ich ihr dabei geholfen, dieses Geschäft aufzubauen. Danach habe ich mich wieder meiner Karriere als Software-Entwickler gewidmet», erläutert Rolf Lehmann. Nach nun 25 Jahren in der Informatik sei der Zeitpunkt gekommen, nochmals eine neue Herausforderung zu suchen. Diese habe er mit Power Clean gefunden. Rolf Lehmann hat von seiner Mutter, die das Rentenalter erreicht hat und nach wie vor in der Firma mithilft, das Geschäft übernommen Durch die Mithilfe in den frühen Jahren weiss er, was es heisst, eine saubere Arbeit abzuliefern und welche anderen Herausforderungen die Gebäudereinigung mit sich bringt. Er freut sich sehr darauf, den treuen Stammkundenkreis der Firma Power Clean im Sinne der Firmengründerin weiterhin zufrieden zu stellen. Power Clean ist der kompetente Partner, wenn es ums Thema Haushaltsreinigung und Büroreinigung geht. Nach den Vorgaben und Wünschen der

Kunden wird ein auf das Objekt zugeschnittenes Angebot mit einem dazugehörendem Reinigungskonzept erstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen regelmässigen Auftrag oder eine einmalige Reinigung handelt. Jahrelange Erfahrungen hat das Team von Power Clean auch in Sachen Praxisreinigung, die umfassendes Wissen zu Reinigungsprozessen und Hygiene in der Arztpraxis bedarf. Gerade aktuell ist der Frühlingsputz: Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Fenster scheinen, wird wohl so manchem bewusst, es gilt den Winter aus der Wohnung zu vertreiben und den Frühling frisch und hell hereinzulassen. Wer keine Zeit oder Lust hat, selber das Putztuch oder den Staubwedel zu schwingen – Power Clean nimmt gerne noch Aufträge entgegen. Power Clean Etzelstrasse 37 8820 Wädenswil Tel. 079 426 02 00 E-Mail: info@powerclean.ch www.powerclean.ch

GEBÄUDEREINIGUNG

Einerseits hat der gewa2014-Präsident sehr erfolgreich akquiriert und andererseits können wir so unsere Verbundenheit zum Gewerbe bzw. zu der Leistungs-Show des einheimischen Gewerbes zum Ausdruck bringen.

Was hat Sie, bzw. Ihre Firma bewogen, Hauptsponsor zu werden? Als Infrastrukturpartner der gewa2014 dürfen wir für diese die komplette Zeltinfrastruktur erstellen. Diese Zusammenarbeit wollten wir mit einem Sponsoring noch vertiefen. Zudem bietet uns das Sponsoring die Möglichkeit, die Bekanntschaft in Wädenswil weiter zu erhöhen. Wie werden Sie Ihren Firmenauftritt an der Ausstellung gestalten? Als erstes werden dem Besucher wohl Was hat Sie, bzw. Ihre Firma bewogen, Goldsponsor zu werden? Local.ch ist quasi die Marketing-Agentur der Schweizer KMU. Als solche ist es uns wichtig am Puls der KMU und vor Ort präsent zu sein. Nur so haben wir direkten Kontakt zu Gewerbe und können insbesondere das lokale Gewerbe optimal unterstützen. Aus diesem Grund haben wir neu ein Team für den Aussendienst für die Region Wädenswil zusammengestellt.

Somit haben wir uns entschieden, mit einem Sponsoring, unsere Sympathie zu zeigen und die gewa zu unterstützen. Zudem produzieren wir die gewa2014-Zeitung, ein ideales Printmedium für die ausstellenden Firmen und das interessierte Publikum. Wo sehen Sie Ihre Wettbewerbsvorteile? Seit 2011 wird die Gewerbezeitung mit einer Auflage von 13‘000 Exemplare 100% in alle Haushaltungen und Postfächer in Wädenswil, Au und Schönenberg gratis verteilt – auch in jene mit

Wie werden Sie Ihren Firmenauftritt an der Ausstellung gestalten? Wir werden keinen eigenen Ausstellungsstand haben. Wo sehen Sie Ihre Wettbewerbsvorteile? Einen unmittelbaren Wettbewerbsvorteil können wir nicht ausmachen. Aber es ist trotzdem wichtig, dass Gewerunsere Gross- und Partyzelte ins Auge stechen. In der Ausstellung werden wir mit einem interaktiven Kleinstand über unser breites Angebot im Eventbereich informieren. Und in unserer Pizzeria in der Gastromeile können die Gäste unsere Kompetenz gleich in Form einer köstlichen Pizza überprüfen. Wo sehen Sie Ihre Wettbewerbsvorteile? Durch unseren Komplettservice bieten wir Veranstaltern alles aus einer Hand. Zudem kennen wir die Anforderungen Wie werden Sie Ihren Firmenauftritt an der Ausstellung gestalten? Wir haben eigens eine App lanciert und starten zudem einen interessanten Wettbewerb mit super Preisen. Der Wettbewerb erfolgt interaktiv über die App. Wo sehen Sie Ihre Wettbewerbsvorteile? Vor Ort möchten wir das oben erwähnte neue Team für die Region Wädenswil vorstellen. Mit ihm wird die für uns

einem «Stopp Werbung-Kleber». Zum Vergleich: Abonnierte Zeitungen erreichen nur ca. 20% der Haushaltungen. Die Gewerbezeitung publiziert interessante Neuigkeiten von einheimischen Handwerkern und Dienstleistern direkt vor unserer Haustüre. Mit unserem Sponsoring zeigen wir nicht nur Präsenz, sondern sind auch ein etablierter Medienpartner für alle Wädenswilerinnen und Wädenswiler. Gewerbezeitung Eugen Wiederkehr AG Postfach 28, 8820 Wädenswil

beausstellungen durchgeführt werden können. Dafür sind wir bereit einen Beitrag zu leisten. Leuthold Mechanik AG Zürichstrasse 63 8840 Einsiedeln Telefon 044 787 51 91 www.hlm.ag.ch

unserer Kunden durch eigene Events wie dem Oktoberfest Wädenswil. Werden diese Vorteile mit unserem Engagement und unserer Leidenschaft für Veranstaltungen kombiniert, sind wir im Eventbereich unschlagbar. Sivex GmbH Thomas Kellerhals Pfannenstilstrasse 37 8820 Wädenswil www.sivex.ch 044 464 08 91

wichtige lokale Präsenz gewährleistet. Und so können wir das lokale Gewerbe, insbesondere KMU unterstützen. Nicht zuletzt bietet uns die Gewerbeausstellung die Möglichkeit des direkten Kontakts wodurch wir auch Meinungen von Usern erfahren und Feedback erhalten. Martin Heim Regionalleiter local.ch


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CVP Wädenswil

Liste 4 wählen – Familien, Vereine und Gewerbe stärken

Ein Markenzeichen der CVP sind engagierte Persönlichkeiten. Stadtratskandidat Beat Wiederkehr geniesst hohes Ansehen als verlässlicher Finanzpolitiker mit einem Auge für soziale Fragen. Der 50-jährige Wirtschaftsprüfer war höchster Wädenswiler und war massgebend beteiligt bei der Rettung der Weihnachtsbeleuchtung. Beat Wiederkehr steigt mit Philipp Kutter ins Rennen, der als Stadtpräsident breite Anerkennung geniesst. Für den Gemeinderat (Liste 4) kandidieren die Bisherigen Beat Wiederkehr, Monika Greter, Andreas Gut und Marc Lütolf. Dazu kommen Martin Schnyder-Mathis, Patrik Mouron, Gabriela Arnold, Volkan Dogu, Jimmy Pinton, Margrit CornuFischer, Zvezdan Paunovic, Martin Stahl, André Bartholet, Christoph Schildknecht, Jonas Rota, Lukas Wiederkehr und Bruno Sidler.

Die CVP sind die Bürgerlichen mit Herz. Eigenverantwortung ist uns wichtig, ebenso die Solidarität mit den Schwächsten. Speziell am Herzen liegen uns Familien und das regionale Gewerbe. Wir setzen uns ein für eine kindgerechte Bildung und für eine menschliche Alterspolitik. Die regionale Wirtschaft ist uns wichtig, weil sie Arbeit und Lehrstellen schafft. Daher unterstützen wir den Gewerbepark im Rütihof. Sorgen bereitet der CVP der fehlende bezahlbare Wohnraum. Weite Teile der Bevölkerung und speziell Familien leiden darunter. Dagegen wollen wir etwas tun, und zwar konkret mit einer Überbauung an der Alten Landstrasse – im Gwad – in der Au. Auf der Wiese an der alten Landstrasse lassen sich 70 Wohnungen und Gewerberäume realisieren mit einer Bruttomiete von CHF 1'500 (2 ½-Zimmer) bis CHF 2'500 (5 1/2-Zimmer). Am 13. Februar stellten wir das Wohnprojekt vor.

Mehr unter www.cvp-waedenswil.ch

Publireportage - Schneider Malergeschäft

«Kunst unterm Dach» Vom 24. bis 27. April 2014 findet im Gewerbegebäude vom Malergeschäft Schneider, Steinacherstrasse 107 in der Au die Ausstellung «Kunst unterm Dach» statt.

verschiedene Gestaltungstechniken entstehen Unikate der besonderen Art. Antikes-für den täglichen Gebrauch wird zu neuem Leben erweckt. Lassen sie sich von der Schönheit der alten Gegenstände verzaubern. Sind Sie neugierig? Dann besuchen Sie uns an der Ausstellung. Wir freuen uns über jeden Besuch.

Zu sehen sind Objekte aus Metall, Möbel und Einrichtungsgegenstände sowie Keramik und Schmuck von folgenden vier WädenswilerInnen. Karin Gut – Gold & Silber Als gelernte Goldschmiedin holt sie sich ihre Inspirationen aus der Natur und in geometrischen Formen. Sie verarbeitet Gold, Silber und Platin sowie Holz, Carbon und diverse Steine zu vollendeten Schmuckstücken.

Ausstellung

Kunst unterm Dach

Adriana Bettio – Keramik Sie experimentiert seit Jahren vor allem in der Raku-Technik und mit verschiedenen Feuerbränden. Dazu verwendet sie viele Naturmaterialien, um die entstandenen Objekte zu ergänzen oder den Übergang nahtlos erscheinen zu lassen. Einladung zur Ausstellung vom 24.-27.April 2014

Hansjürg Eschmann – Metall und Feuer In Kombination mit Feuer, Holz und Stein, entstehen Werke in harmonischen Formen.

Vernissage Donnerstag, Ausstellung Freitag, Samstag, Sonntag,

Roland Schneider – Möbel Nebst Arbeiten in meinem Malergeschäft, finde ich immer mehr Freude an alten Möbeln und Gebrauchsgegenständen. Ob aus Hölzer aller Art, Metall oder Gusseisen, die Details der früheren Handwerkskunst begeisterten mich so sehr, dass ich begann, Tische, Stühle, Schränke, Nähmaschinen aus Grossmutters Zeiten, Schirmständer, Bilderrahmen und alles was mir in die Hände kam, sanft zu restaurieren und farblich zu gestalten. Durch harmonische Farbgebungen und

24. April

17.00-21.00

25. April 26. April 27. April

17.00-21.00 11.00-18.00 12.00-17.00

Karin Gut

Adriana Bettio

Roland Schneider

Hansjürg Eschmann

Gold & Silber

Keramik

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Metall & Feuer

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Steinacherstrasse 107 | 8804 Au-Wädenswil

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10 | wädenswil im WAndel

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Wädenswil früher/heute – HGV Redaktion, Fotos früher: Archiv Prof. Dr. Peter Ziegler, Text und Fotos heute: Lisa Brombach

Das Haus «Zur Wellingtonia» und die Bedeutung der Sgraffitomalerei Der Vorgängerbau wurde im Jahr 1747 von Heinrich Steffan als ältere Behausung samt Anbaufläche erworben und hiess damals noch «bei der Zehntentrotte». Wer den Wohnbereich des Hauses «Zur Wellingtonia» heute betritt, dem fällt auf, dass dieser Raum im ersten Stockwerk mit einem hellgrünen Kachelofen, geschmückt wird. Aufgrund der eingetragenen Daten im Grundprotokoll wird davon ausgegangen, dass das Haus um das Jahr 1750 entstanden sein muss. Nach dem Ableben des Hausbesitzers und Hauptmannes Heinrich Steffan († 1782), erbten seine drei Söhne den Besitz. Sohn Heinrich Steffan übernahm das Haus bei der «Zehntentrotte», wie es damals genannt wurde. Zum Grundbesitz gehörten eine Scheune mit Trotte und eine Altliegenschaft, dort wo heute der Parkplatz auf der Nordwestseite liegt. Hinzu kam ein Rebberg, welcher etwa 5400 Quadratmeter umfasste und sich in der Gegend der heutigen Alterssiedlung «Bin Rääbe» befand. Nach der Übernahme der Liegenschaft durch Steffans Sohn, Rudolf Steffan, verkaufte dieser den Grundbesitz ca. 100 Jahre später (1825) dem Hauptmann Jakob Wild. Wie die Steffans, zählte auch die Familie des Jakob Wild zu den angesehenen Geschlechtern in Wädens-

wil die einem Beruf im öffentlichen Amt nachgingen. So übernahm Sohn Felix Wild 1874-1879, nach Jahren als Verwalter des Klosters Rheinau, der Statthalterei Mammern und als Regierungsrat die Funktion des Gemeindepräsidenten in Wädenswil. Schliesslich erbte er von seinem Vater auch die «Zehntentrotte» im Jahre 1869. Die Nachkommen von alt Regierungsrat Felix Wild († 3. Mai 1869) veräusserten ihren ererbten Besitz 20 Jahre später dem Metzger Heinrich Kunz in Wädenswil. Bis heute bleibt unklar, ob der Hausname «Wellingtonia» noch von Felix Wild oder erst von Heinrich Kunz gewählt worden ist. In den Grundprotokollen erscheint der Name erstmals am 30. Juni 1913 und zwar als «Wellingtona». Ausser dem Wohnhaus wird zusätzlich noch ein «Wohnhausanbau mit Zinnen» erwähnt. Die Sgraffitomalerei Besonders wegen der einzigartigen Sgraffitomalerei auf der Nordfassade hat das Haus heute besonders hohe baukünstlerische Bedeutung. Eine Datierung zwischen zwei Fenstern im Gie-

belfeld besagt, dass dieser Schmuck im Jahre 1881 entstanden ist. Der Kunsthistoriker und Präsident der Denkmalpflege-Kommission des Kantons Zürich, Dr. Hans A. Lüthi, hat das klassizistische Dekorationselement in einem Gutachten vom 25. November 1977 folgendermassen beschrieben: Scraffito ist eine Technik, die in der Schweiz besonders im Graubünden, speziell aber im Engadin und Bergell ausgeübt worden ist. Die Methode wurde aus Italien überliefert, wo sie im 16. Jahrhundert – zur Zeit der Hochblüte der Renaissance – einen Höhepunkt in künstlerischer und auch technischer Hinsicht erlebte. Im Kanton Zürich existieren drei vergleichbare Objekte gemäss den Entwürfen des Architekten Gottfried Semper. Auch die Fassade des Hauses «Zur Wellingtonia» kann in die Semper’sche Bauschule, welche europaweite Bedeutung genossen hat, eingeordnet werden. Bis heute konnten keine Schriftstücke aufgefunden werden, welche die Frage beantworten würden, weshalb man gerade das Haus «Zur Wellingtonia» mit solch einem seltenen Fassadenschmuck zierte. Es wird jedoch vermutet, dass die Sgraffito-Malerei zu der Zeit angebracht wurde, als sich die Liegenschaft im Besitz von alt Regierungsrat und alt Gemeindepräsident Felix Wild befand, denn

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Johannes Wild († 1894), ein Verwandter von Felix Wild, wirkte zwischen 1855 und 1889 als Professor für Topographie und Geodäsie an der ETH in Zürich. Die Bauschule stand damals unter der Leitung von Gottfried Semper und es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die beiden Hochschuldozenten gekannt haben. Vielleicht könnten auch diese Kontakte zu Felix Wild und damit zu den Sgraffito-Malereien am Haus «Zur Wellingtonia» geführt haben. Die wertvolle Sgraffito-Malerei ist heute von kantonaler Bedeutung. Deshalb 22.05.2013 11:161979 für die hat der Regierungsrat fachgerechte Restaurierung durch W.

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Könz in Zürich einen Kredit von 50 000 Franken bewilligt. Diese Leistung wurde mit der Auflage verbunden, dass das Haus nicht abgebrochen werden darf und sowohl innen, als auch aussen keine Unterhaltsarbeiten durchgeführt werden dürfen, welche die äussere Wirkung des Gebäudes verändern. So konnte in Wädenswil nicht nur ein gut proportioniertes, altes Gebäude restauriert, sondern mit der Sgraffito-Malerei gleichzeitig eine kunstgeschichtliche Kostbarkeit vor dem Verfall bewahrt werden, worauf die heutigen Eigentümer der Liegenschaft mit Recht stolz sein dürfen.


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Fredy Reifler, Stadtratskandidat

Neu für Wädenswil Wädenswil hat vor rund 40 Jahren ein Parlament eingeführt. Seither sind die Einwohner durch die 35 Gemeinderäte im Verhältnis der eingegangenen Parteistimmen vertreten. Zu Beginn der Parlamentszeit gab es auch eine Liste ohne Parteiname. Dort konnten die einzelnen Namen eingetragen werden. An der Gemeinderatsitzung können die Einwohner noch zuhören, nicht aber das Wort ergreifen oder Anträge einreichen. Vor dieser Zeit haben Gemeindeversammlungen in der reformierten Kirche stattgefunden und die Einwohner konnten direkt Einfluss auf das Geschehen machen. Die Stadträte werden im Majorzverfahren gewählt. Diese Exekutivmitglieder haben einen Bereich zu leiten und dafür braucht es Know-how mit entspre-

chender Führungs- und Lebenserfahrung und nicht einfach Parteifarben. Zum ersten Mal kandidiert mit Fredy Reifler ein Parteiunabhängiger. Er kennt die Probleme der Einwohner, hat langjährige Führungserfahrung und ist keiner Partei, sondern den Einwohnern verpflichtet. Er will sich für erstrebenswerte Ziele einsetzen. Die Differenzen zwischen Reden und Handeln sollen kleiner werden. Unter Sicherheit versteht er, dass die Politik die Prioritäten für die Polizei im Interesse der Einwohner setzen muss. Wohnraum für jung und alt soll zu erschwinglichen Preisen vorhanden sein, nicht Luxusbauten welche dann zugedeckt werden müssen. Energiestadt, nicht nur auf dem Plakat und gleichzeitig brennen in den Schulhäusern nächteweise die Lampen, dies

auch bei Sonnenschein; Kulturland und Naherholungsgebiet erhalten, der 3-Loch-Golfplatz auf Beichlen reicht, viele andere Vereine sind dort, welche nicht verdrängt werden dürfen; es sind dies die Fussballer, Schützen, Hündeler, Modellflieger und die Spaziergänger !

Bürgerliche Allianz

Di RÄCHTE FÜR WÄDISCHWIL – Wädenswil vorwärts bringen – was denn sonst? Manches läuft gut, einiges lässt sich immer verbessern. Stadtrat und Gemeinderat werden am 30. März neu zusammengesetzt. Gelegenheit für die Wähler und Wählerinnen, die Weichen für die nächsten vier Jahre zu stellen. Diese Chance darf man sich nicht entgehen lassen. Deshalb: Wählen Sie, geben Sie Ihrem resp. Ihren Favoriten Ihre Stimme. Wer nicht wählt ist selber schuld. Oder anders ausgedrückt: Wer nicht wählt, über den wird bestimmt. Mit einem neu formierten Stadtrat und einem neu zusammengesetzten Gemeinderat können neue Akzente in der Entwicklung unserer Stadt gesetzt werden. SVP, FDP und BFPW setzen sich diesbezüglich klare Ziele. Die bürgerliche Allianz strebt einen ausgeglichenen,

gesunden Finanzhaushalt an. Diese Zielsetzung lässt sich allerdings nur erreichen, wenn sich die Ausgaben nach den Einnahmen richten. Wird dieser Pfad der Tugend verlassen, steuert unsere Stadt geradewegs auf Steuererhöhungen zu. Wollen wir das? Kostendisziplin und Prioritätensetzung sind deshalb Fixpunkte der Bürgerlichen. Eine berechenbare Steuerpolitik wird nicht nur von natürlichen Personen, sondern auch von juristischen Einheiten – also auch von Gewerbebetrieben – geschätzt. Wir Bürgerliche setzen uns dafür ein, dass dem Gewerbe wieder attraktiver und bezahlbarer Raum bereitgestellt wird, so beispielsweise im Gebiet Rütihof. Des Weiteren sprechen sich die fünf für den Stadtrat kandidierenden Bür-

gerlichen klar für eine gute Durchmischung unserer städtischen Bevölkerung aus. Deshalb sind Neu- und Umbauvorhaben von Wohnbaugenossenschaften zu unterstützen, allerdings ganz klar ohne staatliche Subventionen. Damit unsere Stadt lebenswert bleibt und sich die Bürger und Bürgerinnen hier wohl fühlen, braucht es das Gefühl von Sicherheit und Ordnung. Auch in diesen Punkten haben die Bürgerlichen klare Vorstellungen. Dem Vandalismus und dem Littering ist der Kampf anzusagen. Die Bürgerlichen werden Wädenswil nicht neu erfinden können. Ihr Ziel aber ist, das vorhandene Verbesserungspotential auszuschöpfen.

GLP

Pierre Rappazzo in den Stadtrat und Liste 9 der GLP in den Gemeinderat  Aktive Jungendförderung über Vereine Eine nachhaltige Unterstützung der Jugend bedeutet Anreize zu schaffen, welche eine gesunde und soziale Entwicklung fördern. Dieses Anliegen können insbesondere Vereine umsetzen. Dabei ist es wichtig, die Leistungen der Vereine mittels Jungendförderungskonzept zu belohnen und alle Vereine gleich zu behandeln.   Wohnkosten Die GLP Wädenswil unterstützt Liegenschafts- und Landkäufe durch die Stadt, wenn sie zu klar definierten Konditionen für den gemeinnützigen Wohnungsbau zugunsten des Wädenswiler Mittelstandes erfolgen.   Gesunde Finanzen Die staatlichen Leistungen verteuern sich laufend, ohne dass sich die daraus resultierenden Leistungen für die Bevölkerung im gleichen Masse verbessern. So verdoppelten sich beispielsweise die Bildungskosten in den

letzten 10 Jahren, ohne dass sich auf der anderen Seite die Leistungen der Schüler merklich verbesserten. Ineffizienzen sollen deshalb analysiert und behoben werden.   Nachhaltiges Bauen und Wohnen Nachhaltiges Bauen liegt im Trend. Es umfasst die Planung, Bauausführung und Nutzung von Gebäuden, wobei die Bewahrung des Ökosystems, der Nutzen für Mensch und Gesellschaft und die Wirtschaftlichkeit eine Rolle spielen. Die GLP Wädenswil unterstützt daher nachhaltiges Bauen. Dies etwa als Initiantin der Kleinmesse Nachhaltiges Bauen, die am 15.3.2014 im Landgasthof Halbinsel Au stattfand.   Danke für Ihre Unterstützung Kommen Sie am Samstag, den 22.3.2014, von 10 Uhr bis 13 Uhr an die Gerbestrasse. Wir offerieren ein nachhaltig produziertes Risotto und servieren Ihnen ein Glas Wein oder Wasser dazu.


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Standortförderung Zimmerberg Sihltal

Bildung – Was soll das? Die Notwendigkeit einer Bildungsrevolution Mit mehr als 250 Teilnehmenden wurde bereits zum 4. Mal die Bildungsund Forschungskonferenz im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon von der Standortförderung ZimmerbergSihltal durchgeführt. Drei Referenten beleuchteten das Thema von verschiedenen Blickwinkeln, bevor der vom Fernsehen und verschiedenen Büchern bekannte deutsche Philosoph Richard David Precht eine revolutionäre Umgestaltung der Bildung forderte. In einem engagierten Podiumsgespräch wurden die verschiedenen Positionen diskutiert. Der Weg zur nächsten Tagung ist geebnet. Wohin der Weg in der Bildung geht, wurde eingehend diskutiert. Fazit, die Lehrperson hat eine ganz zentrale Stellung und weder die Wirtschaft noch die Eltern können die «richtigen» Schüler oder Schülerin bestellen. Die Veränderungen in der Gesellschaft müssen sich auch in der Ausbildung widerspiegeln. Diese Herausforde-

rung gilt es anzugehen. Die über 250 Teilnehmenden diskutierten angeregt über das Gehörte und konnten anhand praktischer Beispiele in Form von drei vorgestellten Schulen, welche am Schweizer Schulpreis 2013 prämiert wurden, Ideen für ihre Arbeit mitnehmen.

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Der Morgen stand ganz im Zentrum einer Auslegeordnung. Dr. Pierre Tulowitzki von der Pädagogischen Hochschule Zug eröffnete den Tag mit einer Sicht auf die heutige Schullandschaft und wohin die Trends in der Schulentwicklung gehen. Im Anschluss zeigte Prof. Dr. Rudolf Minsch, economiesuisse, wie Vorurteile zwischen Wirtschaft und Schule die nötige Auseinandersetzung erschweren und wichtige Anforderungen an das Schulwesen somit nur schwer adressiert werden können. Abgerundet wurde der Morgen mit Prof. Dr. Daniel Schunk, Johannes Gutenberg Universität Mainz, der einen interessanten Blickwinkel aus der Forschung auf die Frage der Entwicklung nicht-kognitiver Fähigkeiten richtete und die positiven ökonomischen Effekte derer Förderung auf die Gesellschaft hat. Der Nachmittag war geprägt vom Appell von Dr. Richard David Precht, Philosoph und Buchautor, die Schule zu revolutionieren. Die heutige Form der Schulbildung sei nicht mehr zeitge-

mäss, die gesellschaftlichen Veränderungen verlangten auch eine Anpassung der Ausbildung. Die Google-Brille kommt, alles Wissen ist vorhanden aber wo bleibt die Förderung des Interessens? Die Forderung war deutlich, die Schulen müssen die Kinder auf das Leben vorbereiten und nicht vorhandenen Lehrstoff abfüllen. In einem zunehmend engagierten Podiumsgespräch wurde auf der Basis von Prechts These heute Vorhandenes mit morgen Benötigtem verglichen. Erfreulich, dass bereits einiges in Richtung einer modernen Schule umgesetzt wird, aber – geht es zu langsam? Prof. Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz führte eindrücklich aus, dass die Ausbildung der Lehrpersonen ändert und man sich auf dem geforderten Weg befinde. Mit Frido Koch, Schulleiter der prämierten Oberstufenschule Wädenswil kam auch die Praxis zu Wort. Einig wurde man sich

trotz vieler übereinstimmender Aspekte nicht ganz, auch die Fragen aus dem Publikum zeigten unterschiedliche Standpunkte. Abschliessend fasste Dr. Ludwig Hasler, Publizist und Philosoph die Tagung eloquent und wortgewaltig zusammen. Schon die Wortwahl rund um die Schule sei falsch, «wir schulen unsere Nachkommen ein» – wie das klingt. Es geht um die jungen «Aktuellen» und darauf

sei die Ausbildung auszurichten. Die Schule muss auf das Übermorgen vorbereiten und die Vorstellung der Schüler auf «ihre» Menschheit prägen. Dank dem Engagement der Sponsoren Migros Zürich, Tages- Anzeiger, Swisscom AG, u-blox AG und UBS AG konnte die hervorragend besetzte Tagung wieder zu sehr attraktiven Teilnahmekosten angeboten werden. Am 24. März 2015 wird die Veranstaltung zum 5. Mal durchgeführt. Die Themen rund um die Bildung und Forschung gehen nicht aus. Partner: Migros Kulturprozent, Swisscom AG, Tages-Anzeiger, u-blox AG, UBS AG Content Partner: Gottlieb Duttweiler Institute, Rüschlikon, ZHAW Life Sciences und Facility Management, Wädenswil, Stiftsschule Einsiedeln, Einsiedeln, Zurich International School, Wädenswil, IBM Research GmbH, Rüschlikon, Der Verein Standortförderung Zimmerberg-Sihltal ist eine paritätisch geführte und finanzierte Institution, welche die Entwicklung der Region zum Ziel hat. Seit ihrer Gründung 1997 gehören ihr als massgebliche Partner die 12 Gemeinden, die 9 Sektionen der Unternehmer- und Handwerkervereinigungen sowie der Arbeitgeberverband an. Zudem haben sich in der Zwischenzeit über 100 Unternehmen der Region als Mitglieder eingetragen. Die Standortförderung ist auch Mitglied im «Netzwerk Standortförderer Kanton Zürich». Weitere Informationen unter www.zimmerberg-sihltal.ch.

Das Foto zeigt von l.n.r.: Philipp Kutter, Vizepräsident Standortförderung Zimmerberg-Sihltal, Beat Ritschard, Geschäftsführer Standortförderung Zimmerberg-Sihltal, Rudolf Minsch, economiesuisse, Pierre Tulowitzki, Pädagogische Hochschule Zug, Daniel Schunk, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Rainer Huber, Co-Projektleiter, Ludwig Hasler, Tagungsbeobachter


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Publireportage - Gedankensplitter Nachhaltigkeit, Tom Porro

FDP Wädenswil

6'800'000'000 Handys weltweit!

Wädenswil ist stark gefordert

Eine Welt ohne Mobiltelefone – unvorstellbar! Fast jeder Mensch auf der Welt besitzt ein Handy. Inzwischen sind es über 6,8 Milliarden, beinahe soviel wie die gesamte Weltbevölkerung (7,2 Mia.). Gleichzeitig ersetzen wir unsere Handys immer schneller durch neue. Die Folge: Allein in In einer Zeit, in der weniger interessiert, wie Wohlstand geschafder Schweiz liegen mehrere Millionen Mobiltelefone ungebraucht herum. fen wird als wie man ihn umverteilt, braucht es liberale Lösungen. Leistung muss sich wieder lohnen!

Handys sind multifunktional, praktisch und für Viele ein Statussymbol. Sie haben uns das Leben ziemlich erleichtert: Heutzutage können wir mit einem einzigen tragbaren, hosentaschengerechten Gerät telefonieren, fotografieren, musikhören, spielen, im Internet surfen, Mails schreiben und noch einiges mehr. 1978 nahm die PTT mit «Natel A» das erste mobile Telefonnetz der Schweiz in Betrieb. Heute sind es vier Netzbetreiber, die für insgesamt 10 Mio. Mobilfunkanschlüsse zuständig sind.

Des einen Segen – des anderen Fluch Während das Geschäft mit den Handys blüht, profitieren die Arbeiterinnen und Arbeiter, die unsere Natels produzieren wenig vom hiesigen Handyboom. In Ländern wie China, Indien, Philippinen und dem Kongo sind lange Arbeitszeiten und riskante Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung. Manche ArbeiterInnen sind gefährlichen Chemikalien ausgesetzt, andere schuften in Minen, die von Militärs kontrolliert werden. Was steckt in unseren Handys? Und was können wir tun, um die Situation der ArbeiterInnen zu verbessern? Für die Produktion eines Handys werden rund 60 verschiedene Materialien benötigt. Viele der kostbaren Rohstoffe wie Gold, Kobalt, Kupfer, Tantal oder Zinn, werden in Entwicklungsländern abgebaut. Weltweit beteiligen sich unzählige Akteure an der Entwicklung und Herstellung eines Handys. Mehr als die Hälfte der Mobiltelefone werden in China hergestellt. Weitere 10 Prozent werden in den Philippinen zusammen gesetzt. Das führt in den einzelnen Ländern zwar zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, einem Technologietransfer und mehr Einkommen. Die ArbeiterInnen profitieren davon aber kaum. Ihr Arbeitsalltag ist von Unterdrückung und

Mio. Mobiltelefonen, die ungebraucht in Schweizer Schubladen liegen, sind über 330 Kilo Gold und fast 2 Tonnen Silber versteckt. Bei den aktuellen Metallpreisen entspricht dies einem Wert von etwa 15,5 Mio. Franken.

Kostenaufteilung eines iPhone 5 (16 GB)

Rechtlosigkeit geprägt. So leben sie unter dauernder Überwachung und müssen teilweise bis zu sechzehn Stunden pro Tag arbeiten. Mit den Löhnen können die Menschen – trotz der geleisteten Überstunden – kaum überleben. Weil es in China und den Philippinen keine richtigen Gewerkschaften gibt, können sich die ArbeiterInnen nicht richtig organisieren und schützen. Auch die Behörden unternehmen nichts gegen die zu tiefen Löhne, weil sie Angst haben, dass die Firmen sonst abwandern. Aus den Augen, aus dem Sinn Die Menge an Elektroschrott nimmt aufgrund unseres Konsumverhaltens rasant zu. Nur ein Bruchteil der ausgedienten Geräte findet den Weg in geeignete Recyclinganlagen, der grösste Teil landet auf Müllhalden oder im Hinterhof-Recycling von Entwicklungs- und Schwellenländern. Weltweit werden weniger als 3% der gebrauchten Handys zu Recyclingstellen zurück gebracht; in der Schweiz waren es 2011 immerhin 20%. In den rund 8

Der 47-jährige Tom Porro ist selbständiger Entwickler / Berater für Nachhaltigkeit und Kommunikation. Er arbeitet und lebt mit seiner 4-köpfigen Familie in Wädenswil.

Was wir tun können Die Elektronikindustrie hat in den letzten Jahren punkto Sozialverträglichkeit und Ökologie zwar Fortschritte erzielt. In den Bereichen Transparenz und Nachverfolgbarkeit der Rohstoffe, fairer Arbeitsbedingungen, sicherer und ungefährlicher Recyclingmethoden, Verzicht giftiger Chemikalien und die Verlängerung des Handy-Lebenszyklus, ist der Handlungsbedarf aber immer noch gross. Und so können wir unseren Beitrag leisten: - Handy möglichst lange brauchen und weitergeben, wenn es noch funktioniert; - Defektes Mobiltelefon reparieren lassen (www.handyklinik.ch); - Gerät in einem Swisscom-Shop entsorgen und damit Entwicklungsprojekte unterstützen (www.solidarcomm. ch); - Telefon kostenlos bei einem Elektronikgerätehändler oder einer offiziellen Abgabestelle deponieren (www.swicorecycling.ch); - Bei den Anbietern und Herstellern nachfragen: «Was unternehmen Sie, um die internationalen Arbeitsstandards in der gesamten Lieferkette einzuhalten?». Das «Fairphone» – ein erster Schritt Das Android-Smartphone einer niederländischen Firma will beweisen, dass Verbesserungen bei der Herstellung möglich sind. Für das Gerät, dass im Herbst 2013 auf den Markt gekommen ist, wird Zinn und Tantal aus Minen im Kongo verwendet, deren Einkünfte nicht zur Finanzierung des Konfliktes beitragen. Zusammengebaut wird das Handy in einer Fabrik in China, deren ArbeiterInnen nachweislich angemessene Löhne erhalten. Pro verkauftes Handy zahlt «Fairphone» zudem 3 Euro an Projekte in Ländern, in denen es noch kein sicheres Elektroschrott-Recycling gibt. Bis das «Fairphone» seinen Namen tatsächlich verdient, ist es noch ein langer Weg, aber heute bereits ein Schritt in die richtige Richtung (www.fairphone.com).

Die FDP setzt auf Eigenverantwortung und Engagement, auf die Möglichkeit vor Ort zu wohnen und zu arbeiten und auf die Bildung als wichtigsten Rohstoff Wädenswils, um die Herausforderungen zu meistern. Die Gemeinde muss sich besser auf ihre Kernaufgaben besinnen, damit die anstehenden, notwendigen Grossprojekte ohne Steuererhöhungen finanziert werden können. Das Kostenbewusstsein muss gesteigert werden. Die Ausgaben müssen sich an den Einnahmen orientieren. In den letzten 10 Jahren stiegen die Ausgaben um einen Drittel, die die Steuerzahler berappen! Permanent gehen Arbeitsplätze verloren. Die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen vor Ort ist deshalb zentral. Eine Mittelschule in der Au und

die «Werkstatt Wädenswil» ist ein Teil davon. Ein stabiler Steuerfuss deutlich unter dem Kantonsmittel schafft und fördert Arbeitsplätze. Ein intaktes Gewerbe ist für ein aktives Gemeinde- und Vereinsleben unabdingbar. Ein gutes Verhältnis zwischen Wohn- und Arbeitsplätzen erhöht die Standortattraktivität einer Gemeinde. Neuer Wohnraum soll ohne staatliche Subventionen geschaffen werden. Um das zu erreichen, sollen Bauprojekte, die zu Verdichtung führen sowie gute Wohnbaugenossenschaften unterstützt werden. Schliesslich gilt es mit Entschlossenheit gegen Littering, Vandalismus und der Kriminalität entgegenzutreten. Die FDP stellt sich mit Weitsicht all diesen Herausforderungen.

Täglich frisch! Feld-Beck Schönenbergstrasse 218 8820 Wädenswil Mo – Fr 6 – 18.30 Uhr Auch am Sonntag von 7 bis 12 Uhr geöffnet

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Bildstrecke Winter - HGV Redaktion / Foto: Mirjam Fretz

Frühlingsanfang Die kältesten der kalten Tage sind überstanden. Früher als manch einer gedacht hätte, ist der Frühling wieder da und es zieht uns alle nach draussen. Egal wie Sie diese farbenträchtige und sonnenreiche Jahreszeit geniessen möchten: Die Redaktion hat einen passenden Vorschlag für Sie:

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«Aus dem Leben einer Matratze bester Machart» von Tim Krohn, CHF 24.–, dazu ein feiner Café Kafi Satz, Schönenbergstrasse 1, Wädenswil

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ganzheitliche, einmonatige Entgiftungskur, CHF 99.50 Drogerie Süess, Nachf. J. Jezerniczky, Zugerstrasse 58, Wädenswil Orangen, CHF/kg schwankend Coop, di alt Fabrik, Florhofstrasse 13, Wädenswil

3. Joggingschuhe Adidas «Stability 4W», CHF 170.– 4. Buri Sport, Gerbestrasse 9, Wädenswil Running thights Adidas, CHF 100.– 5. Buri Sport, Gerbestrasse 9, Wädenswil

Adidas, CHF 45.– 6. Sporttop Buri Sport, Gerbestrasse 9, Wädenswil shirt Odlo, CHF 100.– 7. Running Buri Sport, Gerbestrasse 9, Wädenswil

8.

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9.

Handkräuel mit Holzstiel CHF 15.– Unkrauthäckchen CHF 8.55, Pflanzschüfeli CHF 16.60 Gartencenter Raschle, di alt Fabrik, Florhofstrasse 13, Wädenswil

Narzissen CHF 6.90, Blechtopf CHF 5.90

Raschle, di alt Fabrik, Florhofstrasse 13, 11. Gartencenter Wädenswil Korb mit Glockenblumen CHF 39.50

Raschle, di alt Fabrik, Florhofstrasse 13, 12. Gartencenter Wädenswil verschiedene Sämerein, ab CHF 1.50 Gartencenter Raschle, di alt Fabrik, Florhofstrasse 13, Wädenswil

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Gartenhandschuhe CHF 4.20

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Publireportage - Garten-Tipp, Gartencenter Raschle

Jetzt kommen die Frühlingsblüher!

Hyazinthen bringen neben der Farbe auch noch einen intensiven Duft in die Wohnung.

Damit man sich in dieser Jahreszeit bereits an Zwiebelpflanzen freuen kann, haben die Gärtner über den Win-

ter fleissig gearbeitet. Alle möglichen frühlingsblühenden Blumenzwiebeln wie Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen

und Krokusse wurden im Spätherbst in Gruppen in Töpfe gepflanzt. Während des ganzen Winters ruhen diese Gefässe beim Gärtner in kühler Atmosphäre. So können die Zwiebeln gut einwurzeln. Praktisch alle dieser Frühlingsblüher brauchen die frostigen Temperaturen, damit im Frühling die bereits in der Zwiebel vorgebildeten Blüten austreiben können. Sobald die nötige Kühlperiode gegeben wurde, werden die Zwiebelpflanzen beim Gärtner angetrieben. Das Antreiben wird in geheizten Gewächshäusern vorgenommen. Sobald die ersten Blütenknospen erscheinen, sind die Pflanzen für den Verkauf bereit. Diese angetriebenen Frühlingsblüher sind ideal für Balkonkästen, Gefässe aber auch für Rabatten. Sie können gut mit Hornveilchen, Vergissmeinnicht und Stiefmütterchen kombiniert werden. Mit diesen Pflanzen lässt sich der Frühling einfach zu sich in den Garten

oder auf den Balkon holen. Wer die Möglichkeit nicht hat, diese Zwiebelpflanzen im Aussenbereich zu setzen, muss nicht darauf verzichten. Die angetriebenen Zwiebelpflanzen blühen auch problemlos in der Wohnung auf. Wenn der Platz im Zimmer etwas dunkel ist, werden die Blütenstiele eher lang. Ideal, um die Blüten möglichst lange geniessen zu können, ist ein heller und nicht allzu warmer Standort. Bei den angetriebenen Hyazinthen sollte der intensive Duft der Blüten nicht vergessen werden. Die einen lieben ihn, die anderen finden ihn bereits zu stark. Im Gartencenter Raschle finden sie jetzt ein sehr grosses Sortiment an vorgetriebenen Frühlingsblühern. Gerne geben die qualifizierten Gärtner Ihnen auch Auskunft darüber, was sich für welche Verwendung am besten eignet.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 08.00 – 19.00 Uhr Sa 08.00 – 17.00 Uhr Gartencenter Raschle Florhofstrasse 13 «di alt Fabrik» 8820 Wädenswil Tel. 044 780 31 30 www.gartencenter-raschle.ch

Traubenhyazinthen im passenden Gefäss – ein Hingucker!

Publireportage - PaBa Markt

Ihr Einkaufscenter in Wädenswil

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Michael Vogt, AXA Winterthur

Publireportage – Argo Consilium AG

Rente oder Kapital?

Der öffentliche Finanzhaushalt im Fokus

Mitte Jahr werde ich 65 Jahre alt und per diesem Datum auch pensioniert. Nun wurde ich von der Pensionskasse angefragt, ob ich eine Rente oder das Kapital beziehen soll. Da ich bis jetzt verschiedene Varianten gehört habe, wollte ich mal Ihre Meinung hören. Benno G. Wädenswil

Private Unternehmen unterstehen bei Erfüllung gewisser Grössenkriterien der Revisionspflicht. Was für Firmen verlangt wird, gilt erst recht für den öffentlichen Haushalt. Denn ein Gemeinwesen ist so zusagen das Unternehmen der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die Aktionäre sind die Stimmberechtigten und sein Zweck ist die haushälterische Umsetzung von öffentlichen und politischen Anliegen. Nachlässiger Umgang mit Steuergeldern, Fehler in der Rechnungslegung oder unzweckmässige Abläufe gehen uns alle an. Denn unsorgfältiges Finanzgebaren trifft uns nicht nur unmittelbar als Steuerzahler, sondern bewirkt auch einen Imageschaden und einen Vertrauensschwund in die Arbeit von Behörden und Verwaltung. Der Gesetzgeber hat hier vorgesorgt. Ausgebaute Mitwirkungs- und Kontrollrechte sorgen dafür, dass der Einfluss des Bürgers auf die Entwicklung einer Gemeinde sowie auf die Überprüfung der Behörden weit grösser ist, als derjenige eines Aktionärs in der Privatwirtschaft. Doch die vorgesehenen Instrumente zur Einflussnahme müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, damit sie die gewünschte Wirkung entfalten. Wie funktioniert das in der Praxis? Im öffentlichen Sektor wird zwischen finanztechnischer und finanzpolitischer Prüfung unterschieden. Die finanztechnische Revision konzentriert sich auf die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften und einer ordnungsmässigen Buchführung unter Einbezug des Internen Kontrollsystems. Im Kanton Zürich wird vielfach das Gemeindeamt mit der finanztechnischen Revision betreut, was aufsichtsrechtlich heikel ist. Immer häufiger werden deshalb externe Wirtschaftsprüfer für diese Aufgabe beigezogen.

Es freut mich für Sie, dass Sie bald in Rente gehen dürfen und hoffe natürlich, dass Sie Ihren Ruhestand lange geniessen können. Mit der Wahl, ob Sie eine Rente oder das Kapital beziehen können, haben Sie Glück. Die meisten Pensionskassen gewähren Ihnen zwar diese Möglichkeit, bei vielen müssen Sie sich aber auch schon einige Jahre vor der Pensionierung entscheiden. Nun zu Ihrer Frage. Grundsätzlich empfehle ich eigentlich all meinen Kunden, sich diese Frage bereits viel früher im Leben zu stellen. Eine schnelle Antwort, was genau richtig ist, gibt es leider nicht. Aus diesem Grunde versuche ich Ihnen die Vor- und Nachteile der beiden Varianten etwas näher zu bringen. Rente – Sicherheit durch regelmässiges Einkommen Eine lebenslange Rente ist garantiert und bietet Ihnen eine hohe Sicherheit. Zusammen mit der AHV Rente ergibt sich so das für Sie sichere monatliche Einkommen. Diese Renten erhalten Sie unabhängig davon, wie alt sie werden und genau dies ist natürlich auch die grosse Unbekannte. Bei einem Todesfall erhält die überlebende Ehegattin in den meisten Fällen nur noch 60% der Pensionskassenrente. Sobald beide Eheleute verstorben sind oder falls Sie keine Nachkommen haben geht das nicht verbrauchte Kapital nach Ihrem Tode an die Pensionskasse zurück. Weitere Angehörige wie Kinder oder Geschwister gehen also leer aus. Weiter gilt es auch zu beachten, dass die erhaltenen Renten zu 100% als Einkommen versteuert werden müssen. Wenn man bedenkt,

dass man im Alter vielfach keine oder nur noch wenige Steuerabzüge machen kann, sind die Steuern ein nicht unerheblicher Budgetposten im Alter. Kapital – Flexibilität Mit einem Kapitalbezug können Sie frei und flexibel über Ihr angespartes Vermögen verfügen. Sie können sich evtl. etwas gönnen auf was Sie sich schon lange freuen oder Ihr Geld anlegen und beziehen wie Sie es möchten. Es braucht aber auch einen disziplinierten Umgang mit dem Verzehr des Kapitals. Steuerlich ist es so, dass Sie das Kapital, welches Sie bei Pensionierung beziehen zu einem reduzierten Tarif und getrennt vom übrigen Einkommen einmalig versteuert wird. Allfällig weitere Kapitalbezüge z.B. aus Freizügigkeitsleistungen oder 3a Konten werden im Kanton Zürich im gleichen Jahr zusammengezählt. Achten Sie also darauf, dass Sie 3a Konten und BVG Kapital nicht im gleichen Jahr beziehen. Welche Variante nun aber für Sie die richtige ist, kann ich Ihnen so schnell nicht beantworten. Es braucht dazu eine seriöse Beratung unter Kenntnis aller wichtigen Angaben, wie Vermögen, Wohneigentum, zukünftiges Budget und ganz wichtig auch Ihrer persönlichen Einstellung. Ihr Bauchgefühl ist in einem so wichtigen Entscheid ein ganz wichtiger Faktor. Beachten Sie auch, dass ein einmal gefällter Entscheid kein Zurück mehr zu lässt. Aus diesem Grunde ist es auf jeden Fall sehr ratsam, sich mit Ihrem Versicherungsberater zu besprechen. Je früher je besser!

Durch die Delegation der finanztechnischen Revision an externe Fachleute werden die politischen Organe, namentlich die Rechnungsprüfungskommission, entlastet. Ihr bleiben somit mehr Ressourcen, sich auf die finanzpolitische Prüfung zu konzentrieren. Diese hat verstärkt das Finanzgebaren auf dem Radar, nämlich den zweckmässigen und wirtschaftlichen Umgang mit den knappen finanziellen Mitteln. Auch hinterfragt sie Prozesse hinsichtlich Effizienz und Wirksamkeit und prüft beispielsweise die Einhaltung der Submissionsverordnung bei Auftragsvergaben an Private. Weiter muss sie das Risikomanagement und die Finanzierungsstrategie einer

Gemeinde im Fokus haben. Die Herausforderung ist, den Wald vor lauten Bäumen nicht aus den Augen zu verlieren. Im Vordergrund steht somit die kritische Hinterfragung wesentlicher Gesamtzusammenhänge und Prozesse und nicht das kleinkrämerische Bemängeln unbedeutender Fehler. Ein enges Zusammenspiel der beiden Prüfungsorgane, eine offene Kommunikation mit den Verantwortlichen und eine klare Berichterstattung schaffen den grösstmöglichen Mehrwert, um die öffentliche Haushaltführung zu verbessern und den Anliegen der Bürger gerechter zu werden.

Michael Vogt ist eidg.dipl. Finanzplanungsexperte und Hauptagent der Axa-Winterthur in Wädenswil und steht Ihnen für Ihre Versicherungsfragen gerne zur Verfügung. Email: michael.vogt@axa.ch

Beat Wiederkehr ist dipl. Wirtschaftsprüfer und geschäftsführender Partner einer Treuhand- und Revisionsgesellschaft. Der 50jährige Familienvater von vier Kindern vertritt die CVP im Gemeinderat. In seiner Freizeit geniesst er gerne die Natur oder entspannt sich bei einem guten Krimi.


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV-Redaktion - Strassenumfrage

Welches Geschäft braucht Wädenswil?

«Uns fehlt ein Eisen- und Metallwarenladen, der auch Haushaltsartikel führt. Richterswil hat zum Beispiel den Wohlwend.» Claudia Schmid

«Ich finde es braucht ein richtiges, grosses Eishockeyfeld! Das hätte man doch machen können, anstatt des Springbrunnens auf dem Seeplatz.» Sven Diezendanner

«Einen Kleiderladen, der modern und international ist. Hier findet man momentan nichts als junger Mensch, alle gehen nach Zürich.» Cora Alder

«Mir fehlt ein guter Musikladen mit breiter Auswahl im Schlagzeugbereich. Ausserdem könnte es neben dem Industrie noch einen Club brauchen.» Martin Peter

«Ich finde das Angebot ist für Wädenswil angemessen und in Ordnung. Mir fällt nichts ein, das es dringend braucht.» Pieder Casaulta

«Es fehlt etwas für die Jungen, damit sie nicht immer nach Zürich müssen: Ein gutes Pub oder ähnliches. Aber auch für die ältere Generation würde ich mir ein gutes Restaurant wünschen, in welchem man auch am Sonntag etwas essen und trinken kann» Peter Zumstein

«Mir würde ein Café gefallen, in dem man auch sitzenbleiben möchte. Wo man Zeitung liest, plaudert und dazwischen wieder einen Kaffee bestellt.» Seraina Hauser

«Es braucht vor allem einen Ort um auszugehen: Ein Pub, eine Bar, einen Club. Abgesehen von ein bis zwei Bars und dem Industrie gibt es ja nichts.» Meret Steinfort

«Ich komme von Horgen nach Wädenswil, um einzukaufen. Für mich ist vor allem «di alt Fabrik» super. Alles ist nahe beieinander und so gemütlich! Also mir fehlt eigentlich nichts.» Jeannette Aschwanden

«Ich wohne in der Au und die soll unbedingt ein Wohnquartier bleiben. In Wädenswil bin ich mit der Auswahl zufrieden. Es braucht nicht mehr, aber was es hat soll versuchen wirklich gut zu sein.» Stefan Rüegg

BFPW

BFPW 100% für öisi Stadt

Bürgerliches Forum POSITIVES Wädenswil

100% für öisi Stadt

Das Bürgerliche Forum positives Wädenswil steigt mit vier Spitzenkandidaten und weiteren 19 Kandidaten/Innen in den Wahlkampf. Durch den Einsatz des Forums wurden in der laufenden Legislatur die Kriterien der Auftragsvergaben der Stadt z.G. des lokalen Gewerbes verbessert. Das BFPW unterstützt positive Verbesserungen für die Stadt wenn sie finanziell vertretbar sind und setzt sich für einen attraktiven und konstanten Steuerfuss ein. Die geplanten Investitionen müssen zwingend durch den Stadt- u. Gemeinderat auf ihre Notwendigkeit geprüft werden, um den Wunschbedarf von den notwendigen Investitionen zu trennen. Dem BFPW ist es wichtig, dass dem einheimischen Gewerbe bezahlbare Flächen geboten werden, wie dies nun im Rütihof-Areal durch die Stadt in Planung ist. Ganz unter dem Motto: «BFPW – 100% für öisi Stadt!»

Liste 6 Roland Bollier Ivo Peyer (bisher) Hans Peter Andreoli (bisher) Philipp Bossert

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Publireportage - Metzgerei Betschart

Metzgerei Betschart: Alles neu für Produktion und Party

BRILLEN UND KONTAKTLINSEN GRATIS-SEHTEST FÜR KUNDEN ATELIER FÜR ANPASSUNGEN UND REPARATUREN

Seit zwölf Jahren führen Cornelia und Marcel Betschart ihre Metzgerei an der Zugerstrasse in Wädenswil. Mit hoher Qualität, fachkundiger Beratung und freundlicher Bedienung haben sich die beiden und ihr eingespieltes Team einen hervorragenden Ruf geschaffen.

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Letztes Jahr haben sie beschlossen, einen grossen Schritt in die Zukunft zu tun: der totale Umbau des ehemaligen Geschäfts und der Produktion in Hütten. Ein Coach analysierte während eines Jahres die gesamte Geschäftstätigkeit, die Geschäftslage und die mögliche Ausrichtung auf die Zukunft. Auch jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wurden einzeln befragt – Resultat: ein Leitbild für die nächsten zehn Jahre, das von der gesunden Ernährung der Kundschaft über eine schlanke Betriebsorganisation bis zur Kundenbeziehung jedes einzelnen reicht. Marcel Betschart erklärt: «Das heisst für uns alle noch mehr in, mit und für die Region.» Also: ver-

«Metzgete i dä Metzg» Kunden-Event Feb. 2014

stärkt gesunde Rohstoffe aus der Region, möglichst keine Zusätze, soweit machbar sogar allergenfrei; und auch gepflegte, bekömmliche Menüs zum Mitnehmen oder zur Lieferung an Schulen, Geschäfte und Heime. Die personell verstärkte Partyküche baut das leckere Angebot aus und ist auch für grössere Gesellschaften bestens gerüstet. Modernste Apparate und Maschinen in der neuen Produktion und der ebenfalls gänzlich umgebauten Partyküche in Hütten – glänzender Chromstahl und Computersteuerungen dominieren – erleichtern dem Betschart-Team die Arbeit. Was bleibt, ist die unverzichtbare Handarbeit der motivierten Fachleute und die Liebe zum Detail, der sorgfältige Umgang mit den Rohmaterialien und das genaue Einhalten der Hygienevorschriften. jd.

Heiko Keil beim neuen Betschart-Blitz mit Computersteuerung.

Metzgerei/Partyservice Betschart Zugerstrasse 25, 8820 Wädenswil, 043 477 81 32

Publireportage - Oel-Hauser

Energie für unsere Region

Energie, Wärme und Mobilität – dafür steht die Oel-Hauser AG seit bald 150 Jahren. Das Unternehmen mit Sitz in der Au beschäftigt 16 Mitarbeiter im Büro und 25 Chauffeure.

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Zu den Kunden gehören Privathaushalte und Unternehmen aller Art. Grossen Wert legt Roger Wirth, Geschäftsführer der Oel-Hauser AG, auf die Qualität in allen Bereichen. Sicherheit im Transport und Mitarbeiter mit Know-how sind für ihn unverzichtbar. Flexibilität und Erfahrung sind im schnelllebigen Ölhandel wichtig. Diese Eigenschaft hilft beispielsweise bei den stark schwankenden Börsen den Überblick zu behalten und so letztendlich den besten Preis für den Kunden herauszuholen. Auch die Ausbildung von eigenen Lernenden im kaufmännischen Bereich sind wichtige Grundsteine für die Zukunft. Die gelben Tankwagen sind regelmässig rund um den Zürichsee unterwegs und versorgen die Kunden mit Energie. «Durch den systematischen Ausbau von Know-how, Erfahrung, Manpower und mit einer flexiblen Vorwärtsstrategie konnten wir die

Dienstleistungen für unsere Kunden vertiefen», so Slavisa Lazic, Verkaufsleiter der Oel-Hauser AG. «Fordern Sie uns – fragen Sie uns an, wir freuen uns auf neue Herausforderungen!» Oel-Hauser AG Riedhofstrasse 11, 8804 Au-Wädenswil 044 783 93 65 www.oelhauser.ch info@oelhauser.ch


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Musig am Zürisee - Festival

«Musig am Zürisee» – Das neue Festival «Musig am Zürisee» baut auf der 30-jährigen Tradition der Meilemer Jazztage auf und erweitert diese nicht nur stilistisch sondern auch geographisch. Das Festival findet vom 19. bis am 25. Mai in Meilen, Horgen und auf der Zürichsee-Fähre statt. Mit «Musig am Zürisee» erhält die Zürichsee-Region ein Musikfest für Jung und Alt.

35 Konzerte auf zwölf verschiedene Bühnen umfasst das reichhaltige und breitgefächerte Programm. Traditionelles und Neues, Vertrautes und Überraschendes, Fernes und Nahes gibt es für das Publikum zu entdecken. The Dizzy Gillespie™ Afro Cuban Experience featuring Machito jr., Contrabando, Steff la Cheffe, Heidi Happy, Anna Känzig, Vali Mayer Project featuring Charly Antolini und Häns'che Weiss, Paul Haag & the Horns Plus, Heiri Känzigs Ethno-Netto, 3 Bigbands und 24 weitere Formationen spannen einen Bogen vom Mainstream Jazz über World Music zum Pop. In Partnerschaft mit dem Verband Zürcher Musikschulen spielen zudem die besten Schülerund Lehrerbands aus dem ganzen Kanton.

Die Festivalmacher setzen auf eine gute Verankerung in der Region. Durch die Zusammenarbeit mit den Seegemeinden, Kulturveranstaltungsorten, Unternehmen, Gönnern und zahlreichen Helfern schlagen sie Brücken über den See und zwischen verschiedenen Interessen. So kommt den «Seebuebe und -maitli» wie Anna Känzig, Vali Mayer und Heiri Känzig im Programm eine besondere Bedeutung zu. Sie sind nicht nur lokal gut vernetzt, sondern üben mit ihrer Musik eine nationale und internationale Ausstrahlung aus. Weitere Infos zum Programm und zum Vorverkauf: http://musigzuerisee.ch

DAS NEUE FESTIVAL 19. BIS 25. MAI 2014 IN HORGEN, MEILEN UND AUF DEM SEE Traditionelles und Neues, Vertrautes und Überraschendes, Nahes und Fernes entdecken an 35 Konzerten in Meilen, Horgen und auf der Zürichsee-Fähre. mit The Dizzy Gillespie™ Afro Cuban Experience featuring Machito jr., Contrabando, Steff la Cheffe und Heidi Happy mit Vali Mayer Project featuring Charly Antolini und Häns’che Weiss, Anna Känzig & Tobey Lucas mit Heiri Känzig’s Ethno-Netto und Paul Haag & the Horns Plus mit 3 Bigbands, 4 Solo-Pianisten und weitere 12 Formationen mit einer Bühne für die Besten in Jazz, Rock und Pop der Zürcher Musikschulen. Info: www.musigzuerisee.ch Vorverkauf: www.starticket.ch

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Notariat Wädenswil, Thierry Grote

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Konkubinat Als Konkubinat wird das Zusammenleben zweier Personen unterschiedlichen Geschlechts bezeichnet. Das Konkubinat ist mittlerweile eine weit verbreitete Lebensform. Ein mit verheirateten Paaren vergleichbarer sozialer und juristischer Schutz fehlt jedoch. Mit entsprechenden Planungsinstrumenten können verschiedene Lücken optimiert werden. Ein besonderes Augenmerk gilt den kantonal sehr unterschiedlichen Erbschaftssteuersätzen. Fehlende Rechtsgrundlagen Das Konkubinat ist im Gesetz nicht geregelt. Es gibt also für die eheähnliche Lebensgemeinschaft keine eigenen Rechtsquellen. Mit einem Konkubinatsvertrag können Konkubinatspaare Einzelabsprachen über gemeinschaftliches Eigentum, Lebenshaltungskosten, Unterstützungspflichten bei Arbeitslosigkeit, (ganz beschränkt auch) Unterhalt bei Auflösung des Konkubinats etc., aber auch eine umfassende Regelung über die Rollenverteilung (Haushaltführung) vereinbaren.

Zur Rechtsstellung des überlebenden Konkubinatspartners Ein Konkubinatspartner ist nicht gesetzlicher Erbe im Nachlass seines Partners. Selbstverständlich können aber Konkubinatspaare mit einem Testament oder in einem Erbvertrag Verfügungen von Todes wegen treffen und sich so erbrechtlich begünstigen. Die Verfügungsfreiheit des Erblassers wird allerdings durch allenfalls vorhandene pflichtteilsgeschützte Erben (Nachkommen, Eltern, allenfalls Ehepartner) verstehen vereinfachen vernetzen beschränkt. Werden solche Pflichtteile verletzt, sind die Verfügungen des Erblassers anfechtbar. Das heisst nicht, Geburtsanzeigen, dass es zwingend zu einer Anfechtung Todesanzeigen, Danksagungen, Geschäftspapiere, kommen muss, aber es besteht ein latentes Risiko. Je nach Situation kann Visitenkarten, Inserate, Gestaltungen aller Art. das Risiko bewusst in Kauf genommen werden. Ansonsten können die Konkubinatspaare auch versuchen, einen Stutz Druck AG Einsiedlerstrasse 29 8820 Wädenswil Tel. 044 783 99 11 info@stutz-druck.ch Erbverzicht (in der Form eines Erbvertrages) von ihren pflichtteilsgeschützten Erben zu erhalten. Insbesondere bei Inserat StutzDruck_Image_116x50.indd 1 13.03.14 12:00 gemeinsamem Wohneigentum besteht hier dringender Handlungsbedarf!

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Ein Konkubinatspartner hat von Gesetzes wegen keinen Anspruch gegenüber der Pensionskasse seines verstorbenen Partners. Dennoch gibt es mittlerweile zahlreiche Pensionskassen, welche auch den Konkubinatspartnern auf Wunsch ihrer Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. mind. 5 Jahre Zusammenleben, evtl. auch Abschluss eines Konkubinatsvertrages) Rentenleistungen ausbezahlen (in der Regel gekürzte). Konsultieren Sie das Reglement Ihrer Vorsorgeeinrichtung, um die Ansprüche und allfällige Voraussetzungen für Ihren Partner / Ihre Partnerin zu prüfen. Im Bereich der AHV gibt es keine Ansprüche auf Witwen- oder Witwerrente für Konkubinatspartner. Erbschaftssteuern Konkubinatspaare müssen sich bewusst sein, dass die erbrechtliche Begünstigung hohe Erbschaftssteuern auslösen kann. Die Regelungen sind kantonal zum Teil sehr verschieden. Vgl. dazu das separate Beispiel. Weitere wichtige Punkte Mit folgenden Dokumenten können allenfalls weitergehende Bedürfnisse gedeckt und Lücken geschlossen werden: - Vollmacht zwecks Vertretung der nichtehelichen Gemeinschaft - Vorsorgeauftrag zwecks Übernahme der Personen- und Vermögensvorsorge für den Fall des Verlustes der Urteilsfähigkeit - Patientenverfügung zwecks Festlegung medizinischer Massnahmen und stellvertretender Entscheidungsbefugnis für den Fall des Verlustes der Urteilsfähigkeit

Unter Umständen ist auch der Abschluss einer Todesfallrisikoversicherung zwecks Kapitalbeschaffung zu prüfen.

Beispiel Erbschaftssteuer Im Kanton Zürich haben Konkubinatspaare, welche während mindestens fünf Jahren im gleichen Haushalt zusammengelebt haben Anspruch auf einen steuerfreien Betrag von Fr. 50'000.– (EschG 21 I Lit. e). Der aufgrund des restlichen steuerbaren Vermögens errechnete Steuerbetrag multipliziert sich aber bei Konkubinatspaaren um den (maximalen) sechsfachen Betrag (EschG 22 und 23 I lit. f)! Während also im Kanton Zürich ein Ehegatte, welcher Fr. 1 Mio. erbt, keine Erbschaftssteuern bezahlt, kostet dies den Konkubinatspartner (nach Abzug des steuerfreien Betrages) Fr. 309‘000.– (30.9 %). Ein weiterer Vergleich: Die Eltern des Erblassers bezahlen lediglich den einfachen Steuerbetrag (EschG 23 I Lit. a) und verfügen erst noch über einen steuerfreien Betrag von Fr. 200'000.– pro Elternteil (ESchG 21 I Lit. a). Bei einer Erbschaft von Fr. 1 Mio. an die Eltern des Erblassers bezahlen diese (nach Abzug der steuerfreien Beträge) Fr. 24‘000.–. In den Kantonen SZ, ZG, OW, NW und GR fallen für den Konkubinatspartner keine Erbschaftssteuern an.

Der 40-jährige Thierry Grote ist Inhaber des Zürcher Notarpatents und leidenschaftlicher Hobbykoch. Er ist verheiratet und arbeitet seit 2004 als stellvertretender Geschäftsführer beim Notariat Wädenswil. Das Notariat Wädenswil ist eine Institution des Kantons Zürich und betreut die Stadt Wädenswil sowie die Gemeinden Richterswil, Schönenberg und Hütten.

BFPW

Ernst «Grübi» Brupbacher Nach zwölf Jahren im Gemeinderat sowie vier Jahren als Stadtrat der Abteilung Werke sieht der BFPW-Stadtrat Ernst «Grübi» Brupbacher sein Engagement für Wädenswil noch nicht als beendet und stellt sich für eine weitere Legislatur zur Verfügung. Ihm liegt viel daran, dass sich Wädenswil zu einer Stadt mit Herz und Kern entwickelt, in der man gerne verweilt, weil Rücksichtnahme und Toleranz von jedem einzelnen Bürger vorgelebt werden. Das entsprechende Umfeld und die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen ist eine politische Herausforderung, für die er sich weiterhin einsetzen wird. Durch eine vertieftere Zusammenarbeit mit den lokalen Bildungsinstituten und Gewerbebetrieben in unserer Stadt, werden neue Innovationen möglich werden. Ebenfalls liegt ihm viel an der Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Wädenswil.

Ernst Grübi Brupbacher weiterhin als Stadtrat Wir unterstützen Grübi: Andreoli Hans Peter • Baer Charlotte M. • Baumgartner Beat • Billeter Carla & Kurt • Blattmann Walter • Blickenstorfer Karl • Bollier Franziska & Albert • Bollier Natascha & Roland • Bossert Edith • Bossert Philipp • Bossert Thomas • Brupbacher-Wernli Rosemarie & Ernst • Casutt Reto • Coduri Ivano • Deflorin Reto • Egli Jürg • Egli Kurt • Fausch Ueli • Frei Eveline & Peter • Furrer Astrid • Gerber Otto • Gürber Marcel • Häfeli Ruth • Hauser Claudia • Hauser Fredy jun. • Hauser Käthi & Heini • Hauser Monika & Fredy • Hauser Rima & Walter • Henger Beat • Herzog Hanne • Hofmann Werner • Högger Hanspeter • Höhn Maria & Walter • Hossmann Luisa & Harald • Hotz Marie-Thérèse & Harry • Huggel-Brupbacher Ruth & Paul • Isler Ruedi • Jegge Edmund • Keller Benjamin • Kellerhals Matthias • Kellerhals Thomas • Langendorf Renate & Max • Lehmann Livia & Christoph • Locher Beat • Locher Eliane • Luchsinger Fridolin • Merel Barbara & Albert • Nufer Christian • Peyer Ivo & Beatrice • Schärer Ruth & Erich • Schatt Josi • Schuppli Peter • Schwarzenbach Peter • Seifert Eugenia & Walter • Stalder Daniela & Christoph • Stocker Adrian • Stocker Christine & Ernst • Stocker Kurt • Sütterlin Barbara • Treichler Heiner • Todesco Rolf • Vögeli René • Waldmeier Felix • Weiss Ernst • Weisskopf Roger • Wuhrmann Marc • Wullschleger Reto • Ziegler Peter Prof. Dr. • Zimmermann Fritz • Zogg Barbara & Urs • Zurfluh-Fräfel Christina

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21

Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV Sommeranlass

HGV–Anlass im Seleger Moor in Rifferswil Der diesjährige Sommeranlass des HGV findet am Dienstag, 20. Mai statt. Er führt die Mitglieder in die wunderbare Pflanzenwelt des Seleger Moors.

Der Park Seleger Moor bietet faszinierender Artenreichtum an Blumen, Sträuchern und Bäumen. Eine grüne Oase von 120 000 m2, die ihresgleichen sucht. Bekannt wurde der Park vor 60 Jahren für seine über 200 Sorten an Rhododendren und Azaleen.

Sie blühen den ganzen Frühling und Sommer hindurch. So verwandelt sich der Park alljährlich in ein berauschendes Farbenmeer. Wenn die Blumen blühen wird der Park Seleger Moor mit seinen Blüten und Düften in ein Naturschauspiel eingehüllt. Die Frösche geben ihr typisches Quakkonzert zum Besten und die Vögel zwitschern über den Park. Ein Top-Ausflugsziel, auch für die HGV-Mitglieder. Beim Spaziergang durch den Park gibt es viel Neues zu entdecken und zu beobachten. Und bei einem Apéro an einem lauschigen Plätzchen oder in der Gartenwirtschaft «Park-Beizli» können die Teilnehmer die Pflanzenvielfalt oder einfach nur den freien Nachmittag geniessen. Nach dem Besuch des Seleger Moors, steht für die Mitglieder des HGV ein gemeinsames Nachtessen auf dem Programm. Sommeranlass, 20. Mai, ab 15.30 Uhr, Seleger Moor, mit anschliessendem Nachtessen.

Publireportage - Ortsmuseum Sust Horgen

1875 Der erste Zug fährt nach Horgen

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WeinFreunde Zürichsee Einweihungsfeier Linie: Thalwil-Zug am Bahnhof Horgen Oberdorf

Weintipp No 1 der WeinFreunde Zürichsee: Carbuné, Barbera classcio DOCG Der Barbera classico Carbuné von Franco Roero ist wie sein grosser Bruder Barbera Superiore Sichei ein wunderbares Symbol für die Wiederentdeckung der edlen Barberatraube im Qualitätsweinbau des Piemonts. In der Nase finden sich intensive Waldbeerenaromen. Im Gaumen sehr angenehm mit feinem Fruchtspiel und ausgewogener Säure, lang anhaltender Abgang, schlicht ein meisterhafter Barbera vom sympathischen Familienbetrieb, als Direktimport bei den WeinFreunden Zürichsee erhältlich. Das Weingut: Azienda Franco Roero, Montegrosso d‘Asti Eigentlich gibt es nur eine Umschreibung die auf den piemontesischen Winzer Franco Roero und seine Arbeit im Keller und Rebberg passt: Berufung und Leidenschaft! Die Pflege der rund 22 ha Rebberge rund um seinen mustergültigen Weinbetrieb ist wirklich seine Berufung, der er mit gleich grosser Leidenschaft nachgeht wie der minutiösen Arbeit beim Ausbau und der Pflege der Weine im Keller. Die Geschichte der Azienda Agricola schreibt mittler-

weile die vierte Generation und geht zurück auf das Jahr 1901, als der Urgrossvater von Franco Roero 3ha Land in der Gegend von Santo Stefano d’Asti erwarb. Während noch sein Vater den Weinbau nur im Nebenerwerb betrieb und das Traubengut an Grosskellereien verkaufte, wagte Franco Roero Ende der 80er-Jahren nach dem Abschluss der Studien an den renommierten Weinhochschule von Turin den Schritt in die vollkommene Selbstständigkeit und dies mit grossem Erfolg. Tatkräftig wird Franco Roero unterstützt von seiner sympathischen Gattin Lucia und

er hofft, dass dereinst auch sein Sohn, welcher jetzt schon im Rebberg mitanpackt, den Betrieb weiterführen wird.

Am 18. September 1875 winkten die Leute der Gemeinden am linken Zürichseeufer der Bahn bei ihrer Eröffnungsfahrt von Zürich nach Glarus zu. Alles war festlich geschmückt und in der Nacht hell erleuchtet. Lange hatten die Gemeinden am linken Zürichseeufer auf eine Bahnlinie warten müssen, wo es doch bereits 1852 die ersten Versuche gab, die Bahn an das linke Zürichseeufer zu holen. Doch da der Kanton Zürich keine Konzession für die gleichzeitig beantragte Linie nach Zug gab, erlahmten die Eisenbahnbemühungen. Erst 1871 reichte ein Komitee aus Vertretern von Fabrikanten und Politikern ein neues Konzessionsgesuch ein. Mit Erfolg! Die Linksufrige Zürichseebahn wurde 1872-1875 von der Nordostbahn-

Gesellschaft gebaut (der Tunnel zwischen Horgen Oberdorf und Sihlbrugg liess bis 1897 auf sich warten). Leider konnten sich die Horgner nicht lange an der Bahnlinie und der neuen Bahnstation erfreuen. Am vierten Tag nach der Eröffnungsfahrt rutschte ein 204 Meter langes und bis zu 48 Metern breites Uferstück samt Gleisen in den See. Da man nach mehreren Rutschungen den Einsturz der Bahnstation fürchtete, wurde diese abgebrochen. Bis Horgen 1888 eine neue Station am heutigen Standort erhielt, diente das Hotel Meyerhof als provisorischer Bahnhof. Sonderausstellung: «als die Eisenbahn kam». Bis zum 14. April 2014 im Ortsmuseum Sust. http://www.sust-horgen.ch

Sortimentsdegustationen WeinFreunde Zürichsee Die beiden Barberas Carbuné und Sichei von Franco Roero sowie über 90 weitere Trouvaillen aus dem Angebot der WeinFreunde Zürichsee können am Mittwoch, 26. März und Donnerstag, 27. März jeweils von 16.00 – 21.00 h im Haus Sonne in Wädenswil frei degustiert werden. Herzliche Einladung! www.weinwelten.ch

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22 | LERNENDE im interview

Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Lehrlinge im Interview – HGV Redaktion

Lernende im Gespräch Tausende Jugendliche beginnen in der Schweiz jährlich eine Berufsausbildung, wobei die Auswahl an Lehrgängen scheinbar immer grösser wird. Wie wählt man da aus und welcher Beruf könnte wohl der richtige sein? HGV – Lehrlinge stehen Rede und Antwort. war für mich auch ein wichtiges Kriterium. Auf der anderen Seite war die gut ausgestattete Werkstatt mit modernen Werkzeugen und Maschinen ein Argument für diese Lehrstelle. Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit? Ich schätze die Zusammenarbeit mit meinen Arbeitskollegen und Vorgesetzten, es herrscht ein super Arbeitsklima! Das Team ist fachkompetent und dank klaren Vorgaben haben wir ein hohes Arbeitsniveau. Name: Pascal Wolleb Geburtstag: 28 Jahre Beruf: gelernter Polybauer, Zusatzlehre zum Bauspengler Lehrjahr: 2. Lehrjahr Arbeitgeber: SYTEK AG, Wädenswil Was hat Dich an Deiner Lehre interessiert als Du Dich dafür beworben hast? Die Arbeit an sich, die vielseitig, kreativ und herausfordernd ist. Aber der Beruf ist auch dankbar in dem Sinn, dass die Arbeit am Ende des Tages sichtbar ist. Das Arbeiten im Freien

Was gefällt Dir an Deinem Job weniger gut? Dass ich die fertigen Bleche zur Montage letztendlich über Baugerüste hinauftragen muss.

Name: Remo Hauser Alter: 17 Jahre Beruf: Landschaftsgärtner Lehrjahr: 2. Lehrjahr Arbeitsgeber: Weidmann und Matheson Was hat Dich an Deiner Lehre interessiert, als Du dich dafür beworben hast? Die Vielfalt der Arbeit hat mich sehr

interessiert und man sieht direkt, was man geleistet hat. Auch nach Jahren noch.

Was gefällt Dir an Deinem Job weniger gut? Das Arbeiten bei schlechtem Wetter.

Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit? Die Vielfalt der Aufgaben und verschiedenen Objekte, an denen wir arbeiten. Es fällt nicht jeden Tag das Selbe an.

Was möchtest Du in Deinem Leben unbedingt mal gemacht haben? Ganz oben auf der Wunschliste steht eine Weltreise. Ich möchte andere Kulturen kennenlernen.

das ganze Produktionsverfahren abläuft.

Wenn man als DHF (Detailhandelsfachfrau oder Verkäuferin) für den Moment alles erledigt hat und wenige Kunden den Laden besuchen. Das ist im Januar und Februar hin und wieder der Fall. Dann steht man einfach herum und sucht nach einer Arbeit.

Was möchtest Du in Deinem Leben unbedingt mal gemacht haben? Ich möchte einmal die Gelegenheit haben, Denkmalpflege zu betreiben. Ich möchte zu dieser geschichtsträchtigen Arbeit beitragen und Spuren hinterlassen.

Name: Lorena Cocca Geburtstag: 18 Jahre Beruf: Detailhandelsfachfrau Lehrjahr: 2. Lehrjahr Arbeitgeber: Vögele Shoes (Bingo Schuh-Discounter) Was hat Dich an Deiner Lehre interessiert als Du Dich dafür beworben hast? Der Kontakt zu Menschen, da ich ein sehr kontaktfreudiger Mensch bin. Natürlich war mein Interesse auch für die Mode wichtig, da ich Schuhe über alles liebe. Mich interessierte sehr, wie die Herstellung eines Schuhs und

Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit? Die vielseitige Arbeit. Ich als Lernende darf schon sehr vieles auch selber vorschlagen. Das macht mir Spass und das schätze ich sehr. Am besten gefällt mir das Bedienen und Beraten und danach zu sehen, wie glücklich und zufrieden unsere Kunden den Laden verlassen.

Was möchtest Du in Deinem Leben unbedingt mal gemacht haben? Fallschirmspringen. Schon als ich klein war, wollte ich das mal machen. Ich glaube, das ist das Beste für einen Adrenalinjunkie wie ich einer bin.

Was gefällt Dir an Deinem Job weniger gut?

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

LERNENDE im interview | Bildung | 23

Lehrlinge im Interview – HGV Redaktion

Was hat Dich an Deiner Lehre interessiert als Du Dich dafür beworben hast? Die Arbeit ist abwechslungsreich, das war mir wichtig. Und jeden Tag an schönen Autos zu arbeiten und diese wieder zu reparieren war für mich eine grossartige Vorstellung. Was würdest Du an Deinem Job ändern, wenn du könntest? Momentan kann ich mir eigentlich nichts vorstellen.

Name: Lars Vörös Geburtstag: 20 Jahre Beruf: Carrossier - Spengler Lehrjahr: 3. Lehrjahr Arbeitgeber: Luigi Taveri AG

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren? Ich möchte meinen Traum, als selbstständiger Fotograf zu arbeiten, verwirklichen. Ausserdem will ich Alaska einmal ausgiebig bereisen... Was wolltest Du als Kind einmal werden? Wie so viele, wollte ich Polizist werden.

Name: Sabrina Fait Geburtstag: 17 Jahre Beruf:Drogistin Lehrjahr: 1. Lehrjahr Arbeitgeber: Julius Jezerniczky, Drogerie Süess Was hat Dich an Deiner Lehre interessiert, als Du Dich dafür beworben hast? Mich hat vor allem interessiert, was man als Drogistin alles können und wissen muss. Die Themen Ernährung, Gesundheit und Schönheitspflege fand ich spannend und wollte ich näher kennenlernen. Zudem habe ich gerne Kontakt mit Menschen.

und ihnen bei ihren Beschwerden behilflich sein kann. Was gefällt Dir daran weniger gut? Was mir weniger gefällt ist mein wöchentlicher Rundgang. Bei dem muss ich alles putzen und dabei komme ich manchmal auch etwas in Stress. Was möchtest Du in Deinem Leben unbedingt mal gemacht haben? Ich möchte unbedingt mal eine grosse Reise machen, weil ich noch nicht viel von der Welt gesehen habe. Ausserdem bin ich sehr interessiert daran andere Länder besser kennenzulernen.

Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit? Für mich ist das Bedienen das Beste, weil ich dort in direkten Kontakt mit den Kunden komme

Publireportage - RAU

Exkursion der Informatik-Lernenden an die Hochschule für Technik Rapperswil Am 25. Februar 2014 durften die Lernenden des Berufsfelds Informatik eine Exkursion zur HSR Hochschule für Technik Rapperswil absolvieren. An diesem Event nahmen 26 Lernende teil. Die meisten von ihnen werden im Schwerpunkt Systemtechnik ausgebildet. Auch die Lernenden der Schwerpunkte Applikationsentwicklung und Support nahmen teil. Die Lernenden trafen um 14:00 Uhr an der HSR ein. Die Begrüssung fand durch Prof. Dr. Markus Stolze statt. Ihm ist es zu verdanken, dass die Exkursion zustande kam. Er startete mit einer ausführlichen und interessanten Präsentation. Dabei stellte er den Campus und die Studiengänge vor. Vertieft erklärte Markus Stolze den strukturellen Aufbau des Informatiklehrganges. Nach der Präsentation folgte eine Einführung zu den Übungen durch Corinne Trüby. Dazu erklärte sie den Lernenden die Aufgabenstellung. Das Lernziel war, ein Netzwerk an das Internet anzubinden. In einem ersten Schritt wurden die Komponenten verkabelt. Die Lernenden schrieben ihre Portnummern auf und verdrahteten den Switch und den Router anhand ihres Schemas. Zeitweise gab es Warteschlangen vor den Racks und die Hilfe von Corinne Trüby war sehr gefragt. Im zweiten Schritt ging es um die Konfiguration des Routers. Dabei wur-

den diverse Befehle über ein Terminal in der Konsole eingegeben. Alle Lernenden arbeiteten exakt nach den Vorgaben und überprüften ihre Schritte mit einem Ping ins Internet. Als bei den ersten die Verbindung nach draussen funktionierte, installierten sie zusätzlich einen Netzwerkdrucker. Zum Testen konnte eine Seite ausgedruckt werden. Natürlich gab es auch eine kurze Pause zur Erholung. Die Lernenden wurden von Corinne Trüby zu einer kleinen Verpflegung in der Mensa eingeladen. Dann ging es im Labor weiter. Die letzten Konfigurationen und Tests wurden erledigt. Am Ende der Übungsstunde erfolgte die Aufräumaktion. Alle Verbindungen wurden wieder ausgesteckt und die Netzwerkkabel wurden ordentlich versorgt. Nach der Verabschiedung aus dem spannenden Nachmittag konnten

die Lernenden nach Hause fahren. Um ein Feedback der Lernenden zu erhalten, wurden Stefan Meyer und Sereina von der Crone befragt. Stefan Meyer ist im ersten Lehrjahr und Lernender an der HSR. Ihn haben besonders die grossen Gerätschaften beeindruckt. Sie geben ihm einen Einblick in seine zukünftige Arbeitswelt. Ihm gefiel das selbständige Verkabeln nach Anleitung. Man musste sich genau daran halten und durfte keine Fehler machen. Er lernte, dass Router nicht nur über ein Webinterface, sondern auch über eine Konsole konfiguriert werden können. Die Exkursion hat ihm gefallen und er empfand sie als einen guten Zusatz zum aktuellen Modul. Sereina von der Crone ist im ersten Lehrjahr und Lernende des RAU. Sie beeindruckte die hohe Zahl an Mitarbei-

Arbeitsplatz

Serverrack

Jeder Arbeitsplatz verfügt über einen Desktopcom-

Am Serverrack verkabeln die Lernenden den Rou-

puter mit Bildschirm und Tastatur. Daneben befin-

ter mit dem Switch. Dazu dienen die Netzpläne als

det sich ein Patchpanel. Dieses ermöglicht es, den

Vorgabe. Ein exaktes Arbeiten zahlt sich für diese

Arbeitsplatz mit den Serverrack zu verbinden.

Tätigkeit aus.

Konfiguration am Computer Die Lernenden können am Arbeitsplatz über die Konsole den Router konfigurieren. Als Hilfsmittel haben sie einen Netzplan mit den notwendigen Angaben. Das Terminal verbindet sie mit dem Router.

tern, Studenten und Dozenten der HSR. Sie fand die grossen, professionellen Anlagen spannend. Sie konnte ihr Wissen in den Übungen vertiefen, indem sie mit anderen Modellen von Routern

Michael Graf, Berufsbildner Informatik

Ansturm auf das Serverrack Da alle Lernenden mit dem Patchen beginnen, gibt es einen Ansturm auf das Serverrack. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, stehen die jungen Informatiker an.

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arbeitete. Sie empfiehlt die Exkursion weiter. Es sei eine gute Erfahrung und man lernt die HSR kennen.

Markus Mühlheim

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24 | Bildung | Stellen

Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

Stellenanzeige - RAU

IT-Nachwuchs sichern – InformatikLernende übernehmen Nach ihrer Grundausbildung sind die RAU-Informatik-Lernenden bereit für den Einsatz in der Praxis! Übernehmen Sie eine/n Lernende/n - Informatikpraktiker EBA - Informatiker EFZ Support - Informatiker/in EFZ Systemtechnik als Praktikant/in für eine bestimmte Zeit oder als Lernende/r in eine Fortsetzungslehre. Ihr Unternehmen erhält zusätzliche Ressourcen, schafft eine Lehrstelle, sichert den eigenen Berufsnachwuchs und fördert sein Image. Nach Abschluss des Basislehrjahres verfügen die Lernenden über ein hohes Mass an Handlungskompetenz. Sie bringen fundierte fachliche Grundkenntnisse mit und können nach kurzer Einfüh-

rung produktiv eingesetzt werden. Sind Sie interessiert, eine/n unserer ausgebildeten Informatik-Lernenden ab dem 2. oder 3. Lehrjahr zu übernehmen? Gerne geben wir weitere Auskünfte oder stellen Ihnen das Dossier zu. Über Ihre Kontaktaufnahme freuen wir uns.

Daniel Ruoss, 044 782 68 87, daniel.ruoss@r-au.ch

Publireportage - Stiftung Bühl

Saisonbeginn im Giardino - Sommercafé Frühlingsduft liegt in der Luft. Oder sind es die Kaffeearomen aus dem Giardino, welche durch Wädenswil strömen? Für das beliebte Sommercafé der Stiftung Bühl beginnt am 1. April die vierte Saison. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und das ganze Team freut sich auf die Wiedereröffnung.

Brigitte Peyer, Leiterin des Giardino: «Neben dem bewährten, günstigen Tageshit, welcher stets frisch vor Ort gekocht wird, haben wir auch einige Neuigkeiten. Wir passen unsere Karte wenn möglich den Kundenwünschen an.» So gibt es neu einen feinen Hauswein im guten Preis-/Leistungsverhältnis und auch das Salatsortiment wird erweitert. Vermehrt wird nun mit hauseigenen Bio-Produkten aus den Betrieben der Gärtnerei und Landwirtschaft der Stiftung Bühl gekocht. Das ganze Köstlichkeiten-Sortiment gibt es auch als Take-Away - ideal bei Regenwetter. Wiedersehen macht Freude! Die Stammkunden freuen sich auf einen

Schwatz im Freien und können weiterhin beim «Café-Spezial» feinstes, hausgemachtes Gebäck geniessen. Oder sie starten den Feierabend mit einem Apéro bei uns. Im Team des Giardino arbeiten immer auch Menschen mit Behinderung mit. Dies ist ein wichtiger Beitrag zu einer vielseitigen Ausbildung und zur Integration. Brigitte Peyer ist ganz begeistert, dass die Kundschaft des Giardino keine Berührungsängste im Umgang mit den Jugendlichen kennt und deren Einschränkungen nicht im Vordergrund stehen. Die jungen Berufsleute profitieren von diesen Erfahrungen und können

ihrerseits Ängste im sozialen Kontakt überwinden. Auch Vanessa war letzte Saison für acht Wochen als Lernende im Giardino und berichtet: «Seit meinem Arbeitseinsatz im Giardino bin ich viel offener und kommunikativer geworden. So viele verschiedene Gäste zu bedienen, hat mir viel Spass gemacht. Von mir aus dürften noch viel mehr Leute kommen!» Im Sommer ist Vanessa mit der Ausbildung fertig und möchte in einem Café in der Privatwirtschaft arbeiten. «Meine Erfahrungen vom Giardino helfen mir sicher dabei. Ich habe alle Tätigkeiten ausgeführt vom Bedienen übers Einkassieren, ja sogar gekocht habe ich.» Sie freut sich, schon bald selbst als Gast im Giardino verwöhnt zu werden. Für die Lernenden der Stiftung Bühl stellen Erfahrungen in einem realistischen Umfeld – nebst der Ausbildung im geschützten Rahmen – eine Brücke dar für eine spätere Integration in die Privatwirtschaft.

jeweils wie kleine Kletten an mir kleben und für die wir eine spezielle Spielzeugkiste bereit gestellt haben. Bald können die Kleinsten im neuen Sandkasten ihre eigenen Kuchen backen.» Jeder Tag sei eine kleine Überraschung, erzählt Caro. Man wisse nie, wie viele Leute kommen würden und wie das Wetter sei. «Erstaunlich sind auch die Gäste, die bei Regen in der Lounge essen und denen das Wetter wohl nichts ausmacht. Aber die meisten bestellen ihr Essen dann vor und holen es ab.» Nun hofft Caro natürlich auf einen schönen Sommer mit vielen Gästen. «In der letzten Saison lag unser Rekord bei 55 verkauften Mittagessen in 2.5 Stunden. Vielleicht können wir das diesen Sommer noch steigern?»

Giardino – Sommercafé und Apéro-Lounge Schönenbergstrasse 5 8820 Wädenswil Dienstag – Freitag 9 bis 18.30 Uhr Samstag 8 bis 16 Uhr Sonntag und Montag geschlossen www.stiftung-buehl.ch/giardino 044 783 17 91

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Am besten kennt wohl Caroline Maret an ihrem geschützten Arbeitsplatz das Giardino. Sie bewirtet seit der Eröffnung des Giardino deren Gäste. «Ich kann es kaum erwarten, bis die Saison wieder beginnt», schwärmt Caro von ihrer Arbeit. «Auf die ganz unterschiedlichen Kunden freue ich mich. Vor allem auf die Kinder, die

Raphael Knecht Raphael Knecht ist Abteilungsleiter und Stellvertretender Direktor der Stiftung Bühl. Die Stiftung Bühl bietet ca. 200 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung und/oder Lernbehinderung einen Lebens- und Entwicklungsraum, der auf deren besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Abteilung «Berufsbildung und Wohnen», welche er leitet, umfasst verschiedene Angebote für Jugendliche rund um die Berufswahl und die berufliche Bildung. Dazu gehören ein Berufsfindungsjahr, neun Ausbildungs- und Produktionsbetriebe, eine Berufsschule und vier sozialpädagogische Zentren für Jugendliche (Wohngruppen). Raphael Knecht ist Betriebsökonom FH mit langjährigen Erfahrungen in Non-ProfitOrganisationen, insbesondere sozialen Institutionen.

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. M채rz 2014

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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

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Die Renault Gruppe ist die Nummer eins bei den umweltfreundlichen Fahrzeugen in Europa. Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoss von 114,7 Gramm pro Kilometer bei den Pkw-Neuzulassungen 2013 erreichte der Konzern eine neue Bestnote. Das hervorragende Ergebnis ist vor allem der gründlichen Verjüngung der Renault und Dacia Modellpaletten, dem Erfolg der hocheffizienten ENERGY-Motorenfamilie mit Start & Stop-Automatik und den rein elektrisch betriebenen Z.E.-Modellen zu verdanken. «Der Status als Marktführer bei den umweltverträglichen Pkw-Modellen zeigt, dass unsere Motoren- und Elektrofahrzeugstrategie voll aufgeht», er-

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klärt Jean-Philippe Hermine, Direktor Enviromental Plan der Renault Gruppe. «Renault wird das Ziel, die Folgen seiner Aktivitäten für die Umwelt so gering wie möglich zu halten, auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen», so Hermine weiter. Die Renault Gruppe ist der erste Automobilhersteller in Europa mit verkaufsgewichteten CO2-Emissionen von weniger als 115 Gramm pro Kilometer. Gegenüber 2012 ging der durchschnittliche CO2-Ausstoss der Renault und Dacia Pkw-Neuzulassungen von 125,5 auf 114,7 Gramm pro Kilometer zurück. Absoluter CO2-Champion ist der Renault Clio ENERGY dCi 90 eco2 mit lediglich 83 Gramm pro Kilometer.

Für die volumenstarken Renault Baureihen Twingo, Clio, Captur, Mégane und den erfolgreichen Dacia Sandero hat der Konzern jeweils ein Modell im Programm, das weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstösst. Renault bietet ausserdem als erster Grossserienhersteller eine komplette Modellpalette von Elektrofahrzeugen an.

Publireportage - Vitality Stream GmbH

BMW Wintertraining. BMW xDrive und Engadin Skimarathon Am 9. März 2014 war es wieder soweit, der 46. Engadin Ski Marathon lockte über 12.000 Langläuferinnen und Langläufer bei herrlichstem Sonnenschein an den Start. Unter ihnen auch jene, die es richtig machten: Sie nahmen an den vier Tagen vor dem Start an den von BMW in Zusammenarbeit mit Vitality Stream GmbH angebotenen Winterfahrtrainings und Laktatmessungen teil. An vier Tagen wurde den Teilnehmern die einmalige Möglichkeit gegeben, sich rund um das Thema Gesundheit, Fahrsicherheit und Sport zu informieren und aktiv daran teilzuhaben. Neben den atemberaubenden Fahrtrainings, bei denen die Teilnehmer selbst, unter Anleitung von Stefan Roth von dem Driving Center Schweiz, einen der neuesten BMWs auf spiegelglatter Eisfläche auf ihre Fahrkünste und Kurvensicherheit testen konnten, bot BMW einen Ergonomiekurs an. Sabine Blum erklärte, wie entscheidend die Körperhaltung nicht nur während des Autofahrens ist, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn die richtige Körperhaltung ist schon bei den alltäglichen Betätigungen essentiell für die Gesundheit eines jeden Menschen. Im Anschluss daran erklärte Sven Friesecke, ebenfalls von dem Driving Center Schweiz, was es bei dem Winterfahrtraining zur Sicherheit zu beachten galt. Danach ging es für die erste Gruppe in die Autos und auf die grosse, schneebedeckte Piste(organisiert durch die «demag consulting philipp brändle»). Mit rasantem Tempo fuhren sie nacheinander im Slalom darüber und übten sich an den Brems- und Lenkmanövern. Schon allein der Anblick löste Nervenkitzel und den Drang aus, am liebsten gleich selbst am Steuer zu sitzen. Neben der Slalompiste konnten die Teilnehmer ihre Fahrt-

künste auf einer Rampe unter Beweis stellen. Es galt, das Auto so gut wie möglich unter Kontrolle zu haben und es über die schmalen Spuren der teilweise meterhohen Rampen zu lenken. Sven Friesicke unterstütze die Teilnehmer tatkräftig, indem er sie via Walkie-Talkie über die Rampe lotste. Die Gesichtsausdrücke der Teilnehmer unmittelbar nach dem Aussteigen sprachen Bände. Voller Freude und Begeisterung kehrte jeder zurück. Genauso konnte man die Begeisterung und den Sportsgeist derjenigen Teilnehmer spüren, die sich für eine Laktatmessung entschlossen hatten. Auf einer Loipe, die eigens für die Langläufer gespurt wurde, konnten die Teilnehmer, mit Pulsgurt ausgestattet, je nach sportlichem Niveau ihrer Leidenschaft des Langlaufes nachgehen. Dabei fanden alle zwei bis drei Runden insgesamt vier Messungen des Laktats von dem Vitality Stream GmbH Team statt. Dr. med. Frédéric Peroni, der Arzt des Teams und der Klinik Gut in St. Moritz, nahm den Teilnehmern den dafür erforderlichen Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen ab. Die Messung des Laktats ist komplett schmerzfrei und gibt Auskunft über die

körperliche Leistungsfähigkeit. Dies ist gerade auch bedeutend für den Freizeitsportler, kommt es ihm darauf an, gesund zu trainieren. Vor allem Hobbysportler überschätzen oft ihre Leistungsfähigkeit und es kommt dadurch zur Überlastung, welche sogar zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Dem gilt es vorzubeugen. Nur wer sich und seinen Körper kennt, kann profitabel trainieren und auch seine sportliche Leistung voranbringen. Daher wurden die Ergebnisse von Steve Hiestand erstellt und von Ueli Schweizer genau ausgewertet, der sich für jeden Teilnehmer ausgiebig Zeit nahm, die Ergebnisse für jedermann verständlich zu erklären. Sei es im Zweiergespräch oder in seinem, den Abend abrundenden Vortrag. Prävention ist das Stichwort, auf das in dieser Kooperation auch wieder in diesem Jahr gesetzt wurde. Gesunde Haltung, gesundes Trainieren und sicheres Fahren – damit später weder auf der Strasse noch auf der Loipe etwas schief gehen kann. BMW verfolgte mit diesem Konzept auch in diesem Jahr einen ganzheitlichen Ansatz und das mit grossem Erfolg.


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

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Opel Adam «Black Link» Mercedes-Benz C-Klasse «Swiss Star Edition»

ADAM stellt mit dem Black Link Sondermodell alles Dagewesene in den Schatten. Der ADAM wird schwärzer sein. Und kein ADAM wird besser verbunden sein – mit dem eingebauten Infotainment-System IntelliLink, der innovativen Sprachsteuerung Siri Eyes Free und der FlexDock®-Halterung zur vollen Einbindung Deines iPhones. Sowohl von innen als auch von aussen zeigt sich hier der aufsehenerregende ADAM-Stil in Bestform. Sonderausstattungen - Exklusive 18-Zoll-Leichtmetallfelgen «Twister»

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Kann man auch auf zwei Rädern zügig und entspannt durch die Stadt kommen? Das smart electric bike (smart ebike) liefert seine ganz eigene Antwort. Es überSonderausstattungen - Klimaanlage mit automatischer Tempe- trägt die Innovationskraft von smart von der Strasse auf den Radweg. Mit einem raturregelung, inkl. Staub/Pollenfilter Pedelec (Pedal Electric Cycle), das cle- Elektrische Servolenkung vere Funktionalität mit fortschrittlicher - Audio System basic RDS Radio mit Technologie und aussergewöhnlichem AUX/USB inkl. Schublade Design vereint. Eine Lösung, die das Vor- Leichtmetallräder mit 3-Doppelspeichen-Design (schwarz oder silber) ankommen in der Stadt nicht nur schöner, sondern vor allem leichter macht: - Sitze in Lederoptik Bei jedem Tritt in die Pedale unterstützt - Titanium Headlamps Sie der Elektromotor und gibt Ihnen die - LED Tagfahrlicht nötige Energie für Ihre Ziele. So bleibt nicht nur die Stadt immer in Bewegung Listenpreis: CHF 18’710.– – Sie bleiben es auch. Ihr Preisvorteil: CHF 5’310.– Kaufpreis: CHF 13’400.– Preis: CHF 3 250.– Limitierte Serie. Eine Idee für alle, die alles auf einmal wollen – und noch mehr!

Technische Daten: Motor: bürstenloser BionX Hinterradnaben-Elektromotor, Leistung: 250 W, Max. Drehmoment: 35Nm, Schaltung: integrierte SRAM I-Motion 3 (3-Gang-Nabenschaltung), Batterie Reichweite: bis zu 100 km, Gewicht: 26,1 kg

Drei starke Automarken – ein Unternehmen! Seestrasse 241 · 8804 Au-Wädenswil · 044 782 02 02 · info@autostern.ch · www.autostern.ch


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Gewerbezeitung - Mittwoch, 19. März 2014

HGV-Intern

Gourmet-Tipp, Ilidio Ramires

Kontakt

HGV-Intern

HGV Agenda

Beat Henger Henger Treuhand AG Einsiedlerstrasse 25 8820 Wädenswil

Präsident

Marc Weber Auseegarage Riedhofstrasse 2 8804 Au

Vizepräsident/Aktuar

20. März 2014 Zeit: 18.30 Uhr Apéro - 19.15 Uhr GV Ort: Landgasthof Halbinsel Au

Tel. G: 044 680 29 00 info@henger.ch

Samstag, 29. März 2014 Besuchen Sie uns am Frühlingsmärt Wädenswil! Das OK gewa2014 begrüsst Sie gerne von 8 – 17 Uhr am Stand vor der Credit Suisse.

Tel. G: 043 833 11 33 marc.weber@ausee.ch

PR / Anlässe

Michael Donabauer Augenweide Gerbestrasse 1 8820 Wädenswil

Beisitzer

Heiner Treichler Tuwag Immobilien AG Einsiedlerstrasse 25 8820 Wädenswil

GEWA 2014

04. September - 07. September 2014 GEWA 2014

Publireportage - Eder’s Eichmühle

Eichmühle Provençe Küche im Frühling

Kassier Manuela Tanner Zürcher Kantonalbank Tel. G 044 783 91 10 Zugerstrasse 12 manuela.tanner@zkb.ch 8820 Wädenswil

Michael Vogt AXA-Winterthur Friedbergstrasse 9 8820 Wädenswil

20. Mai 2014 Sommeranlass Zeit: ab 15.30 Ort: Seleger Moor anschliessend Nachtessen

Randen Panna cotta und konfierte Ententerrine mit marinierten Spargeln *** Bärlauchschaumsüppchen und Atlantik Turbot mit Glasnudeln und Gemüsejulienne *** Rheintaler Gitzi mit Kräuter, gebackener Knoblauch und Jus oder Kalbsfilet «Swissprim» Blätterteigtartelette mit Morchel- und Gemüseragoût *** Entrecôte double «Swissprim» Sauce Mousseline und Spargelgemüse Kartoffelpürre mit getrockneten Tomaten und Basilikum *** Knusprig gebratener Rücken vom Spanferkel, Bratkartoffeln- und Cocobohnenragôut

Tel. G 044 783 34 34 michael.vogt@axa-winterthur.ch

Tel. G 044 780 14 24 donabauer@bluewin.ch

Tel. G 044 783 15 50 heiner.treichler@tuwag.ch

Adressen / Homepage Christoph Stalder Stalder Innenausbau AG Tel. G 044 783 87 87 Einsiedlerstrasse 29 christoph.stalder@stalder-ag.ch 8820 Wädenswil

Rosagebratenes Lammcarré mit Kräuter und Knoblauch Blätterteigtartelette mit Morchel- und Gemüseragôut *** Kakaoblätter mit Schokoladenmousse Himbeeren und «Fior di Latte» glacé *** Blancmanger mit marinierten Erdbeeren und Rhabarbersorbet

Eder's Eichmühle Eichmühle 2 8820 Wädenswil 044 780 34 44 www.eichmuehle.ch

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Impressum Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung vom Handwerker- und Gewerbeverein HGV Wädenswil. Verteilung in alle Haushaltungen von Wädenswil, Au und Schönenberg. Auflage: 13’000 Exemplare Herausgeberin/Verlegerin Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil, Telefon +41 44 430 08 08 Redaktion Handwerker- und Gewerbeverein HGV Wädenswil, www.hgv-waedenswil.ch idfx AG, Werbeagentur ASW, Telefon +41 44 783 20 00, hgv-redaktion@idfx.ch Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil, Telefon +41 44 430 08 08 Abbestellen der Gewerbe Zeitung per E-Mail an info@eugenwiederkehr.ch Grafik/Produktion/Fotos idfx AG, Werbeagentur ASW, Telefon +41 44 783 20 00, hgv-redaktion@idfx.ch

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