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Donnerstag, 18. Juli 2013 | 2. Jahrgang Nr. 4 – Auflage 13 000

GEWERBE ZEITUNG Die offizielle Zeitung HandwerkerundGewerbeverein Gewerbeverein Wädenswil Wädenswil Die unabhängige Zeitung vomvom Handwerkerund

HGV-Sommeranlass Wer in der Beichlen den Golfball traf. 2,3 Grusswort HGV-Präsident, Beat Henger

Grusswort

Neues Beachvolleyballfeld Auf dem «Seegüetli» wird derzeit gebaut. 3

«di alt Fabrik» feierte Impressionen vom zweiten grossen Sommerfest. 13

Noch 412 Tage bis zur Eröffnung!

Stadtpräsident, Philipp Kutter

Der neue Gerbeplatz ist eine Chance für das Wädenswiler Stadtzentrum

Geschätzte Leserinnen und Leser, Im Abfallkalender kann man es nachschauen und jeder Wädenswiler weiss, am ersten Samstag im Monat wird das Altpapier durch einen örtlichen Verein eingesammelt. Zwischen 100 und 120 Tonnen kommen da in einem Monat zusammen. Für einen Verein heisst es an diesem Tag Leute mobilisieren. Rund 30 bis 40 Helfer sollten es jeweils sein. Bereits zum dritten Mal half ich diesen Juli dem Tambourenverein beim Sammeln. Inzwischen erholt sich mein Körper von den Strapazen. Verspannungen sowie Muskelkater klingen ab. So simpel dieses Papiersammeln auch scheint, sind die Eindrücke für mich mannigfaltig. Der Anlass ist bestens organisiert. Die Helfer werden mit Leuchtwesten, Tourenplänen und vielen Informationen auf die Strassen geschickt. Viele Kleintransporter werden von den Wädenswiler Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt. Da die Sammlung den ganzen Tag in Anspruch nimmt, ist auch für Verpflegung gesorgt. Seit ich jeweils mithelfe, sind auch meine Zeitungsbündel besser verschnürt und von kleinerer Grösse. Jeder Bund wird mindestens zweimal in die Hand genommen, erst von der Strasse auf den Lieferwagen und dann noch vom Lieferwagen auf den Bahnwagen. Werden also rund 120 Tonnen mit 30 Helfern gesammelt, dann hat bis am Abend jeder Helfer rund 8 Tonnen Papier geschleppt. Ganz speziell für mich ist, dass ich mich wohl auf jedem zwanzigsten Bund selber erblicke. Ist ja klar, dass auch die Gewerbezeitung irgendwann auf dem Altpapier landet. Unsere Zeitung ist also auch eine gute Sache für die Wädenswiler Vereine.

Der neue Gerbeplatz bringt Leben ins Zentrum: Links die heute bestehende Bahnhofunterführung und das neue Gebäude mit Café, rechts die Credit Suisse, freistehend das Haus Friedberg (Mitte).

Was soll mit dem Haus zum Zyt passieren, mit dem alten Gebäude beim Bahnhof bergseits der Seestrasse? Die Wädenswiler Zentrumsplanung zeigte, dass hier ein grösseres Haus städtebaulich sinnvoll ist. Der Ort ist umgeben von anderen grossen Häusern – dem «Merkur», der «Krone», der Credit Suisse. Hier verträgt es ein längeres Gebäude, das als Nebeneffekt den Raum zur Seestrasse hin

abschliesst. Im Erdgeschoss sind Läden und ein Café vorgesehen, darüber Büros und Wohnungen. Zwischen dem neuen Haus zum Zyt und der Credit Suisse entsteht der neue Gerbeplatz. Der Aussenraum wird einheitlich gestaltet, es entsteht ein zusammenhängender städtischer Platz. Diese Entwicklung und Gestaltung möchten wir mit einem Gestaltungsplan ermöglichen.

Seit kurzem werden Unterschriften gesammelt, um den heutigen Zustand zu erhalten. Ich frage mich, was die Initianten retten wollen. Heute ist der Raum wenig «aamächelig», er besteht aus einer Strasse, Abstellräumen und einem Banken-Vorplatz mit Treppen. So ein richtiger Platz mit Aufenthaltsqualität ist es nicht. Oder möchten Sie hier einen Kafi trinken? Das neue Gebäude und der zukünftige Gerbeplatz

sind darum eine Chance für unser Zentrum. Sie bringen Leben, Frequenzen und Kunden hierher. Doch nicht nur aus wirtschaftlicher, auch aus ökologischer Sicht spricht einiges für massvolle Verdichtung an diesem Ort unmittelbar beim Bahnhof. Wer immer hier wohnt, einkauft oder arbeitet, reist mit Bus und Zug an. Philipp Kutter, Stadtpräsident

Der 37-jährige Philipp Kutter, Historiker (lic.phil.), Kommunikationsfachmann, ist verheiratet und Vater einer Tochter, lebt in Wädenswil und vertritt seit 6 Jahren die CVP im Zürcher Kantonsrat. Als Stadtpräsident befasst er sich unter anderem intensiv mit der Stadtentwicklung. Philipp Kutter spielt gerne mit seiner Tochter und wenn die Zeit reicht auch Handball.

Beat Henger, Präsident HGV

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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

HGV Anlass - HGV Redaktion

So versuchten sich die HGV-Mitglieder als Golf-Pros

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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

HGV informierte sich über Projekt Golfplatz in der Beichlen 11. Juli. Sportlich ging der Sommeranlass des HGV über die Bühne. Nachdem die Mitglieder von Vertretern der Stadt Wädenswil und der Migros über den geplanten 18-LochGolfplatz in der Beichlen informiert worden waren, schwangen sie selber den Golfschläger. 70 Hektaren ist er gross, der 18-LochGolfplatz, den die Migros in der Wädenswiler Beichlen bauen möchte. Und er erstreckt sich von der bereits bestehenden Golf Trainings-Anlage Richtung Schönenberg und bis hin zur St. Anna-Kapelle. Ein ambitioniertes Projekt, über das die HGV-Mitglieder an ihrem Sommeranlass detailliert informiert wurden. Im Club-Restaurant des heutigen Golf-Campus in der Beichlen erfuhren die rund 40 Anwesenden von Stadtpräsident Philipp Kutter, Bauvorstand Heini Hauser und Matthias Reutercrona von der Migros, was der neue Golfplatz für Wädenswil bedeuten würde und wie weit die Migros in der Planung bereits ist. «Für 50 Hektaren Land haben wir bereits Verträge mit Bauern abgeschlossen, 15 weitere Hektaren haben wir in Aussicht», informierte der Migros-Vertreter. «Wir arbeiten also an den letzten paar Prozent Land.»

Interesse an einer Mitgliedschaft in Wädenswil bekundet hätten - obwohl die Migros noch keine Werbung gemacht habe und die Realisierung des Golfplatzes noch in weiter Ferne liege. Schliesslich gilt es noch diverse politische Hürden zu überwinden. Für Reutercrona liegen die Vorteile eines grossen Golfplatzes auf der Hand: «Wädenswil bekommt ein attraktives Sportangebot zum Nulltarif, wir machen den Golfsport mit unseren moderaten Preisen einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich, es werden rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen und für den Bau des Platzes werden wir das lokale Gewerbe berücksichtigen.» Wichtig sei auch zu wissen, dass das bestehende Wegnetz weiterhin jederzeit begehbar bleibe. «Der Golfplatz bedeutet für Fussgänger und andere Erholungssuchende keine Einschränkung. Im Gegenteil.»

Schon 1500 Interessenten Dass die Nachfrage nach einem 18-Loch-Golfplatz hier riesig sei, beweise unter anderem die Tatsache, dass bereits jetzt über 1500 Personen

Neues Freizeitangebot Auch der Wädenswiler Stadtrat steht dem Projekt der Migros positiv gegenüber. Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) wies zwar auch auf die Nachteile

des Vorhabens hin, betonte aber, dass die Vorteile für den Stadtrat überwiegen: «Es wird zwar Kulturland beansprucht, dafür gibt es ein neues Freizeitangebot für die Öffentlichkeit und das Erholungsgebiet wird auch für Nicht-Golfer aufgewertet.» Ausserdem stelle er fest, dass viele Bauern froh um ein zweites Standbein seien und im Golfplatz eine wirtschaftliche Perspektive sähen. Kanton muss nun entscheiden Bauvorstand Heini Hauser (SVP) erläuterte im Anschluss das politische Prozedere. Momentan liege das Dossier beim Kanton, welcher nach einer Vorprüfung entscheiden müsse, ob er sich einen Golfplatz in der Wädenswiler Beichlen grundsätzlich vorstellen könne. Anfang 2014 entscheidet dann das Planungsgremium des Bezirks Horgen, die Zürcher Planungsgruppe Zimmerberg, über einen Eintrag im Regionalen Richtplan. Eine Volksabstimmung im Bezirk könnte erwirkt werden, wenn die Gegner des Projekts 1000 Unterschriften einreichen würden. Unwahrscheinlich ist dies nicht, schliesslich hat sich eine Gruppe von Wädenswilern Bauern kürzlich in der Interessengemeinschaft Kulturland Zimmerberg zusammengeschlossen. Sie wollen den Golfplatz in der Beichlen verhindern. Überwindet das Projekt die regionalen politischen Hürden, ist danach der Wädenswiler Gemeinderat am Zug.

Umfrage. Was halten Sie vom 18-Loch-Golfplatz, den die Migros in der Beichlen plant?

«Der Golfplatz ist eine gute Sache, der ich positiv gegenüberstehe. Das Freizeitangebot wird ausgebaut und die Landschaft verschönert.» Guido Bucher

«Ich bin kein Golfer, das Projekt erscheint mir aber trotzdem spannend. Vor allem, weil der Sport hier erschwinglich wäre.» Lorenz Weber

«Ich habe mir noch keine Meinung gebildet. Ich bin aber etwas skeptisch, da der Golfplatz sehr viel Land in Anspruch nehmen würde.» Alexia Bischof

«Ich habe kein Interesse an Golf, bin deshalb neutral. Es ist schön, wenn der Platz gebaut wird. Wenn nicht, stört mich das aber auch nicht.» Stefan Baumgartner

«Es gibt Pro- und Kontra-Argumente. Als Stadtrat ist es mir wichtig, dass das Verfahren demokratisch abläuft und alle Meinungen gehört werden.» Heini Hauser

«Als aktiver Golfer bin ich natürlich Befürworter des Projekts. Es würde mich freuen, aber ich habe Zweifel, dass es durchkommt.» Michael Donabauer

«Ich bin selber kein Golfer, ich jasse lieber. Wädenswil würde der neue Golfplatz aber sicher etwas bringen.» Bruno Cogliati

«Ich stehe dem Projekt positiv gegenüber. Es werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Landschaft wird positiv genutzt.» Beat Wiederkehr

«Von mir aus könnte der Golfplatz schon fertig sein. Es wäre toll, wenn wir hier spielen könnten. Jetzt fahren wir immer in den Ybrig.» Andrea Breitenbach

«Ich bin für den neuen Golfplatz. Es ist eine Ergänzung des Sportangebots hier - und zwar für alle. Nicht nur für ein exklusives Grüppchen.» Brigitte Weber

Puh! Dass die bei dieser hitze überhaupt noch arbeiten!

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4 | wädenswil im WAndel

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Wädenswil früher/heute – HGV Redaktion, Inhalte: Prof. Dr. Peter Ziegler, Fotos (heute): Lisa Brombach

Die Institutionalisierung des Badens

BADEKULTUR. Nur wenige Schritte vom Seeplatz entfernt befindet sich das Seebad, besser bekannt als «Brättlibadi». Jeder, der in Wädenswil aufgewachsen ist, wird das Seebad mindestens noch von den SommerNachmittagen kennen, die man statt in der Schule mit der Klasse zusammen im See verbringen durfte. Als 1856 Klagen laut wurden über das widerwärtige öffentliche Baden der Jugend auf Haaben und Plätzen am See, schuf eine Kommission aus Vertretern des Gemeinderates, der Kirchenpflege, der Dorfschulpflege und der Lehrerschaft eine Seebadanstalt gegenüber dem Haus Weinrebe. Sie wurde im Juli 1857 eröffnet. 1875 hatte die Gemeindeversammlung den Kredit für eine neue Badanstalt am alten Ort, mit je sechs verschliessbaren Zellen für Männer und für Frauen, bewilligt. Sie stand bis 1896 und wurde dann durch einen 29 Meter langen und 19 Meter breiten Neubau ersetzt, der auf vier schwimmenden Eisenkasten ruhte und in eine Männer- und eine Frauenabteilung mit je sechs geschlossenen und elf offenen Badezellen unterteilt war. Anfang der 1920er Jahre war der hölzerne Oberbau, der am 26. Juli 1897 eröffneten Badanstalt wiederum verlottert. Die Gemeindeversammlung vom 13. August 1922 bewilligte daher 145 ‘000 Franken für einen Neubau. Anstelle der früheren schwimmenden Badanstalt erstellte man etwas näher beim Seeplatz den heutigen, auf Pfählen ruhenden Massivbau, der am 7. August 1923 eingeweiht und seither mehrmals renoviert und modernisiert worden ist. Neuerungen waren 1923 das Sonnenbad und die verstellbaren Bretterböden in den Schwimmabteilungen, traditionell die bis heute beibehaltene Geschlechtertrennung.

Sicht auf Badanstalt 1898 bis 1923.

Die heutige Bretterbadi vom Seeweg aus.

Die Badanstalt von 1898 im Jahr 1909.

Das Frauenbad in der alten Badanstalt, 1916.

Bis heute hat die Badi zwei Flosse.

Der Eingang zum Seebad heute.

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Lisa Brombach Junior Beraterin

Ideen, die realisiert werden.


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Gemeinde Schönenberg

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Stadt Wädenswil

Neu Beachvolleyball-Feld und Grillstelle im «Seegüetli» Was langfristig auf dem neuen öffentlichen Seegrundstück passiert, ist noch unklar. Kurzfristig ist jedoch einiges im Gang. Bis Ende Juli werden auf dem «Seegüetli» ein lang ersehntes Beachvolleyball-Feld, eine Grillstelle und Toiletten eingerichtet.

Die Stadt Wädenswil hat vor knapp einem Jahr das ehemals von Besetzern bewohnte Seegrundstück im Gebiet Tiefenhof aus Privatbesitz erworben. Einen Namen hatte das Areal bisher noch nicht. Umgangssprachlich wurde es aber oft «Kutterwiesli» genannt - nach dem Stadtpräsidenten Philipp Kutter. Nun hat das Grundstück einen offiziellen Namen, wie der Stadtrat mitteilt: «Seegüetli». Auf dem Grundstück stehen zwei Bauten und ein Bootshaus, welche ein Ensemble aus historischer

Zeit bilden. Der Zustand der Gebäude ist sanierungsbedürftig, so auch die Ufermauer. Die Abteilung Planen und Bauen hat sich daher der Frage gewidmet, wie das Areal neu gestaltet werden kann. Das Hauptziel ist, den zur Verfügung stehenden Platz sinnvoll zu gestalten und zu beleben ohne Verlust der Identität und Besonderheit des Orts. In den vergangenen Monaten wurden verschiedene Vorschläge geprüft. Erstes Zwischener-

gebnis ist, dass zur Festlegung des definitiven Nutzungskonzepts weitere Abklärungen nötig sind, unter anderem beim Kanton. In einem ersten Schritt soll das Grundstück mit provisorischen Installationen attraktiver gestaltet werden. In den kommenden Wochen wird ein Beachvolleyballfeld im oberen Teil des Grundstücks erstellt. Der Stadtrat kommt damit einem langjährigen Anliegen nach, das mit einer Unterschriftensammlung durch das Schülerparlament

der Oberstufenschule Wädenswil-SchönenbergHütten und aus dem LEK-Workshop untermauert wurde. Für das gemütliche Beisammensein werden vom Werkhof eine Grillstelle eingerichtet und Sitzgelegenheiten bereitgestellt. Zudem stehen Toilettenkabinen zur Verfügung. Der Stadtrat hofft auf einen schönen Sommer, damit die Anlage ab Anfang August rege genutzt werden kann.

Stadt Wädenswil - aus den Verhandlungen im Stadtrat

«Wädi rollt» expandiert – Unterführung gesperrt jetzt wird auch gewischt! Der Wädenswiler Stadtrat hat für die Integration von «Wädi rollt» im Velohaus am Bahnhof Wädenswil ein Kredit von 140’000 Franken freigegeben. Dies teilte er kürzlich mit. Im zusätzlich erstellten Raum im Velohaus werden zukünftig 45 bewachte Veloplätze sowie die Administration von «Wädi rollt» Platz finden. Die bestehenden Dienstleistungen (gratis Veloverleih und der Hauslieferdienst per Elektrovelo) werden um die Angebote «Wädi wischt» und die bewachte Veloabstellmöglichkeit ergänzt. Der Reinigungsdienst «Wädi wischt» wird – wie der Veloverleih «Wädi rollt» – von Erwerbslosen im

Rahmen des HEKS-Programms betrieben und ausgeführt. Die Erwerbslosen werden an Wochenenden und an besonderen Anlässen wie der Chilbi das Gebiet Bahnhof/Seeplatz säubern. Das Velohaus wird jeweils Montag bis Freitag von 6.30 bis 22.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8.00 bis 20.00 geöffnet sein. Während der Öffnungszeiten können die Velos im bewachten Bereich gegen eine Entschädigung abgestellt werden. Angeboten werden der Tagespass für 1 Franken, der Wochenpass für 5 Franken, der Monatspass für 15 Franken sowie der Jahrespass für 90 Franken.

Der Stadtrat hat einen Kredit für die Sanierung der Bahnhofunterführung freigegeben. Diese zweite Sanierungsetappe beinhaltet den Ersatz der Beleuchtung, der Schaukästen und der Bodenbeläge sowie der Betonsanierun-

gen. Die Arbeiten sind bereits im Gang und werden bis zur Chilbi 2013 fertig gestellt. In dieser Zeit ist die Unterführung aus Sicherheitsgründen gesperrt und ein provisorischer Fussgängerübergang über die Seestrasse erstellt.

Sanierung Hallenbad Untermosen Energetische Sanierung für 1,1 Mio. Franken Der Stadtrat hat 1,1 Milionen Franken für die Sanierung der Schwimmhallenlüftung und der Abwasserwärmepumpe sowie die Duschboilerversorgung bewilligt. Durch die Sanierung der Schwimmhallenlüftung könne einerseits die Gesamt-Energieeffizienz verbessert und andererseits die hohen Service- und Unterhaltskosten der Kälteanlagen für die Abluftentfeuchtung eliminiert werden, informiert er. Aufgrund des irreparablen Defekts sei die Abwasserwärmepumpe zu ersetzen. Gleichzeitig müsse auch das von starken Korrosionserscheinungen befallene Rohrleitungssystem ersetzt werden.


6 | LERNENDE im interview

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Lehrlinge im Interview – HGV Redaktion

Lernende im Gespräch NACHWUCHS. In dieser Rubrik stellt die Gewerbezeitung Wädenswiler Lehrlinge vor und fragt nach, was aus dem Wunschberuf der Kindheit geworden und wie es zum heutigen gekommen ist.

Warum hast Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden? Da meine Grossmutter Architektin war und mein Vater ebenfalls in der Baubranche tätig ist, wurde ich schon früh mit dem Bauwesen konfrontiert. Dies hat in mir den Wunsch geweckt einen ähnlichen Weg einzuschlagen.

Name Alter Beruf Lehrjahr Arbeitgeber

Kim Gisiger 17 Jahre Kauffrau, Profil E 1. Lehrjahr Tuwag Immobilien AG, Wädenswil

Warum hast Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden? Beim Schnuppern hat mir der Beruf KV am meisten zugesagt, weil man verschiede Büroarbeiten machen kann. Auch ist dies eine gute Grundausbildung für die Zukunft.

Wasser ist das beste gegen durst. doch bescheiden wie wir sind, müssen wir nicht immer das beste haben!

Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet hat man gewisse Vorstellung wie dieser dann in der Praxis aussehen wird. Haben sich Deine Vorstellungen bewahrheitet? Durch den guten Schnuppertag in der Tuwag Immobilien AG hatte ich einen grossen Einblick in die Arbeitswelt. Somit konnte ich mir den täglichen Alltag in diesem Beruf vorstellen. Nun habe ich zwei Abteilungen besucht, bei welchen sich die Arbeiten vom Schnuppertag bewahrheiteten.

Name Alter Beruf Lehrjahr Arbeitgeber

Tatjana Husak 17 Jahre Zeichnerin EFZ Fachrichtung Ingenieur Bau 2. Lehrjahr Flückiger + Bosshard AG

den habe, hatte ich die Hoffnung, die praktische Umsetzung der geplanten Bauwerke miterleben und verfolgen zu können. Diese hat sich für mich vollkommen bewahrheitet, da ich Projekte vor Ort besichtigen kann.

Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet hat man gewisse Vorstellung wie dieser dann in der Praxis aussehen wird. Haben sich Deine Vorstellungen bewahrheitet? Als ich mich für diesen Beruf entschie-

Wenn Du für einen Tag irgendeinen Job haben könntest, für welchen würdest Du Dich entscheiden? Ich fände es interessant einen Tag als Fotografin unterwegs zu sein. Man kommt herum, trifft Menschen und hält Augenblicke und schöne Motive für die Ewigkeit fest.

Rebberg bis zum fertigen Wein im Keller sind unzählige Arbeiten von Hand oder mit Maschinen zu erledigen, die alle auf ihre Art interessant sind und etwas zu einem guten Wein beitragen. Ausserdem wäre ein reiner Bürojob für mich viel zu anstrengend.

besass immer draussen in den Reben. Von daher hatte ich schon ziemlich genaue Vorstellungen von diesem Beruf, die sich auch bestätigt haben. Natürlich hat aber jeder Winzer seine eigene Linie, wie er seine Reben pflegt und den Wein ausbaut.

Wenn Du für einen Tag irgendeinen Job haben könntest, für welchen würdest Du Dich entscheiden? Es wäre super in die USA zu reisen und dort für einen Tag als Filmregisseurin zu arbeiten.

Name Alter Beruf Lehrjahr Arbeitgeber

Kümin Nadja 24 Jahre Winzerin 2. Lehrjahr Zürcherische Hochschule Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet hat man gewisse für angewandte Vorstellung wie dieser dann in der Wissenschaften ZHAW Praxis aussehen wird. Haben sich DeiWarum hast Du Dich für diesen Beruf ne Vorstellungen bewahrheitet? Ich bin im elterlichen Weinbaubetrieb entschieden? Ich schätze die Vielfältigkeit des Be- aufgewachsen und war schon bereits rufes: Von der Jungrebe draussen im bevor ich ein Erinnerungsvermögen

Wenn Du für einen Tag irgendeinen Job haben könntest, für welchen würdest Du Dich entscheiden? Die Landwirtschaft und vor allem der Weinbau ist definitiv meine Welt. Zum Glück kann ich meinen Traumberuf nicht nur für einen, sondern jeden Tag ausüben.

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LERNENDE im interview | 7

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Vorname Alter Beruf Lehrjahr Arbeitgeber

Adriana Spina 17 Jahre Detailhandelsfachfrau Papeterie 2. Lehrjahr PaBa-Markt AG

Warum hast Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden? Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mir der Kontakt mit den Kunden viel Freude bereitet und ich es schön finde, die Kunden zu beraten. Ein anderer Grund ist, ich schreibe und zeichne gerne, darum finde ich, dass ich gut in eine Papeterie passe. Ich finde es spannend, dass wir neben den vielen Papeterie- und Büroartikeln auch tolle Geschenk-, Party- und Bastelartikel verkaufen. Auch wenn man schon seit Jahren in unserer Branche arbeitet, lernt man immer wieder etwas Neues dazu.

Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet hat man gewisse Vorstellung wie dieser dann in der Praxis aussehen wird. Haben sich Deine Vorstellungen bewahrheitet? Ja meine Vorstellungen haben sich bewahrheitet. Der Beruf ist dank unserem breiten Sortiment sehr vielseitig. Wir bedienen ganz unterschiedliche Kunden, vom Schüler über die Familie bis zum anspruchsvollen Bürokunden. Ich kann dabei meine Kreativität und mein erlerntes Fachwissen anwenden. Neu war für mich, dass wir nicht vorrätige Artikel für den Kunden bestellen können.

Warum hast Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden? Ich habe schon als Kind in meiner Freizeit gerne in der Landwirtschaft mitgeholfen. Mir machen Natur und Pflanzen Freude und der Umgang mit Maschinen finde ich auch spannend. Name Alter Beruf Lehrjahr Arbeitgeber

Roman Gambirasio 18 Jahre Landwirt in Ausbildung 3. Lehrjahr Heini Hauser, Wädenswil

Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet hat man gewisse Vorstellung wie dieser dann in der Praxis aussehen wird. Haben sich Deine Vorstellungen bewahrheitet?

Ja, grösstenteils. Dies ist natürlich abhängig vom Betrieb, in dem man arbeitet. Wo ich in den nächsten Jahren arbeite ist noch offen. Wenn Du für einen Tag irgendeinen Job haben könntest, für welchen würdest Du Dich entscheiden? Ich wäre gerne mal Kampfflugzeugpilot.

Wenn Du für einen Tag irgendeinen Job haben könntest, für welchen würdest Du Dich entscheiden? Ich fände es spannend einen Tag in einem Bestellbüro zu arbeiten. Aber sehr wahrscheinlich würde mir dabei der direkte Kundenkontakt fehlen.

Warum hast Du Dich gerade für diesen Beruf entschieden? Ich arbeite gerne mit Holz und sehe am Schluss gerne was ich gemacht habe. Name Alter Beruf Lehrjahr Arbeitgeber

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Remo Höhn 18 Jahre Schreiner 3. Lehrjahr A.Diener

Wenn man sich für einen bestimmten Beruf entscheidet hat man gewisse Vorstellung wie dieser dann in der Praxis aussehen wird. Haben sich Deine Vorstellungen bewahrheitet?

Ja, zum grössten Teil schon. Wenn Du für einen Tag irgendeinen Job haben könntest, für welchen würdest Du Dich entscheiden? Ich hätte gern einen Einblick in den Alltag eines Bauleiters.


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Regierungsrat, Ernst Stocker

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Ein Schritt in die richtige Richtung

Räuschling vom Zürisee

Im Frühling 2012 hatte ich an dieser Stelle darüber geschrieben, dass ich mich zusammen mit einigen Regierungskollegen aus den zentral- und ostschweizer Kantonen gegen die einseitigen und unausgewogenen Pläne des Bundes über die künftigen Ausbauten der Bahninfrastruktur (FABI) zur Wehr setze. In der Tat sah die FABI-Vorlage für den Kanton Zürich damals noch düster aus. Im beantragten Kredit von 3,5 Milliarden Franken sollte der Kanton Zürich leer ausgehen. Weder Brüttener- und Zimmerbergtunnel, noch der Ausbau

des Bahnhofs Stadelhofen waren berücksichtigt. Nach den damaligen Plänen hätten vier Fünftel der finanziellen Mittel westlich der Reuss investiert werden sollen. Dies hätte für Zürich, die Zentral- und die Ostschweiz praktisch ein Ausbaumoratorium ab zirka 2020 bedeutet. Kurz vor Abschluss der Sommersession der eidgenössischen Räte hat sich das Bild nun endgültig gekehrt. Für alle drei wichtigen Zürcher Projekte ist der Projektierungskredit gesichert! Unsere Lobbyinganstrengungen unter Federführung des Zürcher Verkehrsverbun-

des (ZVV) sind von Erfolg gekrönt. Ich bin nun zuversichtlich, dass auch das Schweizer Stimmvolk der Vorlage FABI zustimmen wird. Unser hervorragend ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz ist einer der Trümpfe unseres Kantons im internationalen Standortwettbewerb. Die Tatsache, dass nun auch die langfristigen Ausbauschritte im Zürcher Bahnnetz einen entscheidenden Schritt weiter gekommen sind, stimmt mich darum sehr positiv. Ernst Stocker, Regierungsrat

Der 57-jährige Ernst Stocker ist Meisterlandwirt und vertritt seit 2010 die SVP im Zürcher Regierungsrat. Als Volkswirtschaftsdirektor befasst er sich unter anderem mit Verkehrsund Wirtschaftspolitik. Ernst Stocker ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

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Erfolgreiche und gescheiterte Deals Die EDV AG führt zwei Unternehmenssparten. Eine Abteilung betreibt in grossem Stil einen Computerhandel, die andere erbringt in der firmeneigenen Liegenschaft Softwaredienstleistungen. Der nicht betrieblich genutzte Immobilienteil wird fremd vermietet. Seit Jahren schon zeigt sich, dass die Zusammenfassung zweier unterschiedlicher Geschäftsbereiche in einer Firma betriebswirtschaftlich und wegen unterschiedlicher strategischer Vorstellungen im Verwaltungsrat schwierig ist. Zudem steht die Gesellschaft vor einer Nachfolgeregelung. Die Bilanz der EDV AG weist beträchtliche stille Reserven auf. Der Verkehrswert des Grundstücks übersteigt den Buchwert um ein Mehrfaches. Der Verwaltungsrat beabsichtigt nun, die unterschied-lichen Betriebe in zwei separate Unternehmen einzubringen. Die heutige EDV AG soll zur reinen Holding werden. Verschiedenste handelsrechtliche Fragestellungen müssen geklärt werden. Im Vordergrund stehen mögliche steuerliche Konsequenzen der beabsichtigten Umstrukturierung. Lässt sich diese steuerneutral umsetzen? Wie kann sich die EDV AG vor möglichen bösen Überraschungen schützen? Der gute Deal mit dem Steueramt Vor allem bei wirtschaftlich bedeutenden Vorgängen will ein Unternehmen die steuerliche Behandlung bereits vor der Umsetzung verbindlich klären. Die Konsultation der Steuergesetze und -verordnungen und der Vielzahl von Wegleitungen und Kreisschreiben ergeben leider nicht immer klare Antworten. Die Schweiz kennt die erprobte und bewährte Praxis, Steuerfolgen geplanter Vorhaben im Voraus rechtzeitig und verbindlich mit dem Steuerkommissär

auszuhandeln. Mit der Steuerbehörde kann oft zügig ein auf den konkreten Sachverhalt massgeschneidertes Regelwerk ausgehandelt werden. Vor Umsetzung einer Massnahme sind die steuerlichen Konsequenzen somit klar und berechenbar. Um einen solchen Vorbescheid, ein sogenanntes Steuerruling, zu erhalten, sind allerdings gewisse Spielregeln einzuhalten. Zur raschen und verbindlichen Stellungnahme muss der geplante Sachverhalt umfassend, präzise und wahrheitsgetreu dargelegt und die Identität des Steuerpflichtigen offengelegt werden. Graphische Darstellungen von Umstrukturierungen und die inhaltliche Zusammenfassung wichtiger Verträge sind meistens unterlässlich, um das Konzept gegenüber dem Steueramt verständlich zu machen. Nicht zwingend, aber vorteilhaft ist eine eigene steuerliche Würdigung des Vorgangs. Der anschliessende steueramtliche Vorbescheid bestätigt oder verneint schliesslich ganz oder teilweise die Beurteilungen des Steuerpflichtigen zu einzelnen Sachverhalten. Im Gegensatz zu Verfügungen können Steuerrulings nicht angefochten werden. Vorbehältlich späterer Gesetzesänderungen und Rechtsprechungen sind Vorbescheide bei der Steuerveranlagung selbst dann verbindlich, wenn sich die Auskunft nachträglich als falsch erweisen sollte. Auch unsere EDV AG hat erfolgreich ein Steuerruling erwirkt. Sie hat unter anderem zugestanden erhalten, dass die Übertragung des Grundstücks in eine neue Unternehmung, die Software Services AG, ohne Abrechnung stiller Reserven erfolgen kann, sofern der Anteil der Softwaredienstleistungen während der nächsten fünf Jahre mindestens 10% des Betriebsertrags darstellt. Nach diesem erfreulichen

Beat Wiederkehr ist dipl. Wirtschaftsprüfer und geschäftsführender Partner einer Treuhand- und Revisionsgesellschaft. Der 50jährige Familienvater von vier Kindern vertritt die CVP im Gemeinderat. In seiner Freizeit geniesst er gerne die Natur oder entspannt sich bei einem guten Krimi.

Bescheid setzt der Verwaltungsrat die Umstrukturierung wie geplant um. Mauscheleien führen zum Desaster Die Erfolgsrechnungen der Software Services AG zeigen die beiden Umsatzkategorien – Liegenschaftsvermietungen und Softwaredienstleistungen – separat. Das Ruling wird eingehalten. Doch nach zwei Jahren stellt sich heraus, dass bedeutende Aufträge verloren gehen. Schliesslich muss der Informatikbereich eingestellt werden. Die frei werdenden Räume können erfolgreich weiter vermietet werden. In der Erfolgsrechnung wird der daraus erwirtschaftete Mietzinsertrag als Softwareumsatz ausgewiesen. Die Steuerjahre werden ohne Beanstandungen definitiv veranlagt, denn das Ruling wird eingehalten - zumindest auf dem Papier Vier Jahre später entscheidet sich die Holding zum Verkauf der Software Services AG. Das günstige Marktumfeld und der gute Zustand der Liegenschaft versprechen einen hohen Gewinn. Anlässlich der Überprüfung der geplanten Transaktion (due diligence) durch den potentiellen Käufer wird festgestellt, dass das Ruling seit Jahren nicht mehr eingehalten wird. Durch die Falschdarstellung der Erfolgsrechnungen verschaffte sich die Gesellschaft massive Vorteile, denn die Abrechnung der stillen Reserven auf der Liegenschaft hätten erhebliche Steuerlasten zur Folge gehabt. Die Berater des Kaufinteressenten qualifizieren die Bilanzierung als Urkundenfälschung und Steuerbetrug, für welche der Verwaltungsrat verantwortlich zeichnet. Ihm drohen Gefängnis oder Busse. Die Software Services AG selber kann lediglich wegen Steuerhinterziehung belangt werden. Der Käufer will keine Risiken eingehen und verzichtet auf den Aktienkauf. Der Deal ist geplatzt.

Wie bei vielen landwirtschaftlichen Erzeugnissen führt die Massenproduktion und Globalisierung auch im Weinbau zu einer Verkleinerung der Sortenvielfalt. Vergleichsweise wenige Rebsorten dominieren den Markt: Chardonnay und Sauvignon blanc die weissen, Cabernet Sauvignon und Merlot die roten Weine. Diese vier internationalen Sorten sind in Anbau und Weinherstellung einfach zu handhaben, liefern gute Erträge und benötigen für ansprechende Weinqualitäten bedeutend weniger Arbeitsaufwand als zum Beispiel die Sorten Pinot Noir oder Riesling. Diese «big four» sind deshalb weit verbreitet. Die Sortenvielfalt der Rebe ist so immens wie bei keiner anderen Fruchtart! Mehrere tausend Sorten sind bekannt. Die meisten entstanden spontan durch natürliche Variationen und Mutationen und nur relativ wenige durch gezielte Züchtung. Noch sind bei weitem nicht alle Rebsorten dokumentiert, und von vielen decken erst jetzt Gentests die Herkunft auf. Allein in Italien sind um die 1000 Rebsorten registriert, und das sind noch lange nicht alle, die dort wachsen. Wie erfrischend ist es angesichts des riesigen Sortenerbes, wenn sich eine Weinregion ihres Ursprungs (zurück-) besinnt und ihre eigene Rebsorte anbaut. So geschehen am Zürichsee mit dem Räuschling. Fast alle der 20 Hektaren, die in der Schweiz angebaut sind, stehen im Kanton Zürich und davon 12 Hektaren am Zürichsee. Ist es das starke Rauschen seines kräftigen Laubes im Wind oder hat die berauschende Wirkung seines Weines den Namen «Räuschling»

geprägt? Dies bleibt im Dunkeln. Es scheint aber gesichert, dass die Rebsorte alt ist, im Süden Deutschlands weit verbreitet war und dann in die Schweiz gelangte. Der Räuschling ist der Walliser Rebsorte Heida sehr ähnlich. Beide stammen vom Traminer ab. Im 19. Jahrhundert war der Räuschling am Zürichsee die Hauptsorte, nachdem er den Elbling verdrängt hatte. In der Westschweiz fand er keine Verbreitung, weil er schnell unter Fäulnis leidet und die dortige, traditionelle Gobeleterziehung dies noch mehr fördert. Er ist im Anbau auch sonst schwierig, denn seine Erträge sind sehr unregelmässig, er verrieselt gerne, und seine Beeren platzen um die Reifezeit schnell auf, sobald es regnet. Im letzten Jahrhundert musste der Räuschling fast vollständig dem Riesling x Sylvaner weichen. Der Trend zu sofort trinkbereiten Weine machte ihm fast den Garaus. Der Räuschling besitzt sehr viel Säure und ist dadurch lange haltbar. Die Sorte war fast ausgestorben, und nur noch eine Handvoll Winzer hielten ihr aus Liebhaberei die Treue. Heute jedoch erlebt sie eine Renaissance. Eigenständige Weine und Lokalkolorit sind wieder gefragt, und der Wein mit der eleganten und frischen Säure und der dezenten Frucht ist ein Kontrapunkt zum internationalen, gefälligen Stil. Mittlerweile übersteigt die Nachfrage das Angebot. Der Räuschling ist die Traumwahl zu einem guten «Züriseefisch». Er mundet aber auch zu Poulet oder Kalbfleisch. Und wer sich nicht scheut, versucht sich mit einer Weincrème, die aus Räuschling zubereitet wird.

Die 45-jährige Astrid Furrer, FDP Präsidentin und Gemeinderätin, hat an der Fachhochschule Wädenswil Önologie studiert, ist Weinakademikerin, Inhaberin des Diploma in Wines and Spirits, Jurorin an Weinwettbewerben und Inhaberin der Weinberatungsfirma carpe vinum. Mit ihrer Familie ist Astrid Furrer gerne in der Natur unterwegs. Sie präsidiert in diesem Jahr den grossen Gemeinderat.

Beat Wiederkehr, dipl. Wirtschaftsprüfer, Wädenswil Argo Consilium AG, www.argoconsilium.ch Telefon 044 258 40 62, wiederkehr@argoconsilium.ch • Finanz- und Rechnungswesen • Wirtschaftsberatung • Steuerberatung • Wirtschaftsprüfung


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

HGV-Redaktion - Neubau für die ZHAW

Ein Bau für die ZHAW

Direkt neben dem Theater Ticino wurde die ehemalige Seifenfabrik Sträuli abgerissen. Es entsteht dort ein Neubau mit Räumen für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Vor dem grossen Neubau an der Einsiedlerstrasse stehen erstaunlich viele Lieferwagen vom lokalen Gewerbe. «Die Bauherrschaft hat Wert darauf gelegt, dass möglichst viele Handwerker aus der Region berücksichtigt werden», sagt Daniel Gardi, Leiter Architektur bei Hotz Partner in Wädenswil. «Auch wenn externe Firmen manchmal günstiger gearbeitet hätten, war es der Bauherrschaft, Seifenfabrik Sträuli AG, und deren Vertretung Tuwag Immobilien AG wichtig, für den Neubau, der zwischen der Einsiedlerstrasse und den Gleisen der Südostbahn entsteht, Handwerker aus Wädenswil und den Nachbargemeinden zu engagieren. Schulungsräume für Facility Manager An der Stelle, an der die Einsiedlerstrasse auf die Seestrasse trifft, liegt das Areal der ehemaligen Seifenfabrik Sträuli. Ihre Produktions- und Lagerhäuser waren die letzten noch nicht umgebauten oder umgenutzten Gebäude an der Einsiedlerstrasse. Gemeinsam mit der Seifenfabrik Sträuli AG, Tuwag Immobilien AG, Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat die Firma Hotz Partner ein

Projekt für Schulungsräumlichkeiten der Erwachsenenbildung ausgearbeitet, das noch dieses Jahr Ende Sommer fertiggestellt wird. Auf einer Fläche von 6000m², verteilt auf vier Stockwerken, sind eine zweigeschossige Eingangshalle mit Foyer, eine grosse Aula, die auch als Multifunktionsraum nutzbar ist, elf Klassenzimmer auf drei Geschossen verteilt sowie diverse Aufenthaltsbereiche entstanden. In einem Grossraumbüro werden zukünftig rund 40 Angestellte des Departements Life Sciences und Facility Management arbeiten. Das Attikageschoss wird privat genutzt. Vier grosszügige Wohnungen mit grossflächigen Terrassen und einem traumhaften Blick auf und über den See sind mit Lift direkt vom Erdgeschoss des Gebäudes zugänglich. Ein ganz besonderes Konzept Nach dem Richtfest Mitte Juni legen gleichzeitig unzählige Handwerker verschiedenster Branchen Hand an. Es werden strapazierfähige Bodenbeläge gegossen, Leitung für IT und Kommunikation eingezogen, die letzten Lampen und Steckdosen montiert. Ein ganz besonderes Konzept hat der

Innenausbau. Hier trifft der grobe Rohbau auf feine Elemente des Ausbaus. Die raue Oberfläche des Sichtbetons auf präzise Strukturen wie beispielweise Türen und Türrahmen aus Holz oder Bodenläge aus Kunststoff. Die halbkugelförmigen Leuchten bringen das Spielerische ein. Zudem belebt das Farbkonzept. Es besteht aus fünf verschiedenen Farben, die dem Grau des Sichtbetons Leichtigkeit vermitteln. Die Fassade ist geprägt von Fensteröffnungen, die durch ihre Proportionen und repetitive Aufreihung an den Charakter der alten Seifenfabrik erinnern. Die leichten Verschiebungen in der Anordnung beleben die langen Fassaden und brechen die Monotonie der Wiederholung. Sowohl die vielen Fenster als auch die terrassenartige Architektur lassen Luft und Licht in das Gebäude, das kurz vor der Vollendung steht. Die Zeit drängt. «Mietbeginn ist am 1. August», sagt Daniel Gardi. «Danach richtet die ZHAW die Schulräume und Büros ein, denn ab September fängt das Semester an.». Ab Herbst werden rund 400 Schüler das Gebäude an der Einsiedlerstrasse beleben. Bauherrschaft Seifenfabrik Sträuli AG Bauherrenvertretung Tuwag Immobilien AG Architekt Hotz Partner AG Zeitraum 2012–2013 Bauvolumen 23‘600m³ Fläche 6000m²

Publireportage – HGV Redaktion

FDP nominiert Furrer und Schuppli WÄDENSWIL. Astrid Furrer und Peter Schuppli heissen die FDP-Kandidatin und der FDP-Kandidat für die Stadtratswahlen 2014. Beide sind engagiert, politisch versiert und mit Wädenswil tief verbunden. Die FDP-Parteiversammlung beschloss am Freitagabend nicht nur den Sitz von Felicitas Taddei, welche nicht mehr bei den nächsten Wahlen Ende März 2014 antritt, zu verteidigen, sondern selbstbewusst gleich mit zwei Kandidaten anzutreten; ganz nach dem Motto «Zusammen sind wir mehr». In der internen Ausmarchung setzten sich Astrid Furrer und Peter Schuppli gegen Peter Dolder durch. Astrid Furrer ist aktuell Gemeinderatspräsidentin und FDP-Parteipräsidentin. Sowohl als Politikerin, Unternehmerin (Ingenieurin HTL Önologin) und Mutter pflegt sie die liberalen Grundwerte und setzt diese konsequent um. «Der Staat regelt zu viel. Weniger Staat heisst mehr Spielraum für Innovationen, mehr Eigenverant-

wortung und tiefere Steuern», sagt Astrid Furrer aus Überzeugung. Peter Schuppli ist Ur-Wädenswiler, hier aufgewachsen und hat sich schon als Jugendlicher in den verschiedensten Vereinen engagiert. Er war u.a. langjähriger Präsident der Neuen Fasnachtsgesellschaft, ist Mitglied der Fäldchuchi Zouft 39 Wättischwil und der Barbara Zunft. «Den Ortsgeist weiter ausbauen und pflegen hat für mich zentrale Bedeutung», betont Schuppli. Er ist von Beruf Journalist und war tragende Säule bei «Finanz und Wirtschaft“, auch mehrere Jahre als deren Chefredaktor. Beide wollen die Stadt Wädenswil weiterentwickeln und Wohnraum, Aus- und Weiterbildung wie auch Gewerbe fördern. Besonders liegt ihnen am Herzen, dass ein Gymnasium

in der Au dem Bildungsstandort Wädenswil noch mehr Bedeutung bringt. Nicht ausser Acht lassen wollen sie Alltagsprobleme wie die Bekämpfung von Littering und Vandalismus, zumal sie direkt mit dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung zusammenhängen. Die FDP-Wädenswil ist überzeugt, dass sie mit Astrid Furrer und Peter Schuppli zwei starke Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Profil, aber gleichen bürgerlichen Zielen nominiert hat. Astrid Furrer und Peter Schuppli werden den Wahlkampf als Team führen.

Generalagentur Thomas Schinzel Seestrasse 147, 8810 Horgen Fabian Ritter Versicherungs- und Vorsorgeberater fabian.ritter@mobi.ch

Wolfgang Straube Agenturleiter wolfgang.straube@mobi.ch

Ueli Rechsteiner Versicherungs- und Vorsorgeberater ueli.rechsteiner@mobi.ch

Agentur Wädenswil, Wolfgang Straube Glärnischstrasse 4, 8820 Wädenswil Tel. 043 477 60 20, Fax 043 477 60 21 horgen@mobi.ch, www.mobihorgen.ch 291111B02GA


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Publireportage - HGV Redaktion

HGV-Redaktion - Solarstrom in Wädenswil

«Solarstrom - von der Idee bis zur Realisierung» Die Energiestadt Wädenswil hat die Resultate der Studie «Die besten 300 Solardächer von Wädenswil» präsentiert und die entsprechenden Liegenschaften-Eigentümerinnen und -Eigentümer informiert. Diese Information war zugleich Einladung zu einer Info-Veranstaltung, zu der sich nun rund 80 interessierte Personen angemeldet haben. Man traf sich am Tag der Sonnenwende in der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). «Wir wollen den Eigentümern aufzeigen, welche Möglichkeiten sie haben», sagte Ernst Brupbacher (BFPW), Präsident der Energiekommission und Stadtrat Werke. Zum Auftakt erläuterte Fachdozent Christoph Koller, Forschungsgruppe Energie (ZHAW) Allgemeines zur Solarenergie und Technologie und präsentierte die Studie «Die 300 besten Solardä-

cher von Wädenswil», die von der Stadt Wädenswil in Auftrag gegeben worden war. Bewertete Kriterien waren die Lage und Ausrichtung der Gebäude und der Dachflächen, die Neigung, Grösse und die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung. Aufgrund der ermittelten Daten konnte die ZHAW die zu erwartenden Stromerträge in Kilowattstunden pro Jahr (kWh/a) errechnen. Von Ruedi Vosgerau (Reich+Nievergelt Solar) erfuhren die Liegenschaften-

Eigentümerinnen und -Eigentümer, wie man bei der Realisierung von Photovoltaikanlagen am besten vorgeht, was man alles beachten sollte und wie sich solche Anlagen finanzieren lassen. Er riet den Anwesenden, auf jeden Fall Fachleute beizuziehen, um für die Installation von Solartechnik die optimale Grösse, Ausrichtung und Neigung der jeweiligen Anlage und allfällige Beeinträchtigungen durch Schattenwurf zu eruieren. Zudem

rechnete er vor, wie viel Strom erzeugt werde muss, um den jährlichen Strombedarf eines Einfamilienhauses von etwa 5000 Kilowattstunden zu decken. Dafür sei eine 40 bis 50 Quadratmeter grosse Photovoltaikanlage nötig, die 20‘000 bis 25‘000 Franken koste und die unter Berücksichtigung von Einspeisevergütungen in 12 bis 15 Jahren amortisiert sei. EKZ mietet Dächer Infos zu Netzeinspeisung, der Finanzierung und dem Contracting gab es von Florian Streuli (EKZ). Von ihm erfuhren die Teilnehmer auch, dass man sein Dach nicht unbedingt selber nutzen muss, sondern auch den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) vermieten kann, die dann auf eigene Rechnung Photovoltaikanlagen bauen und betreiben. Zudem relativierte der Fachmann die Erwartungen bezüglich der kostendeckenden Einspeisevergütung durch den Bund. Die Mittel der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) seien beschränkt. Es besteht ein Deckel, was bedeutet, dass man zwar Projekte anmelden kann, hingegen auf eine Warteliste kommt, bis wieder «neues Geld» vorhanden ist. Zurzeit stehen auf der Warteliste für Photovoltaikanlagen rund 14‘ 000 Projekte.

Spielplatz Auf dem öffenlichen Spielplatz Schönegg dürfen sich Kinder über neue Attraktionen freuen. Mit einem Teil der Spenden aus dem Sponsorenlauf vom vergangenen Sommer hat der Kiwanis Club Wädenswil den Bau einer Seilbahn und einer Korbschaukel auf dem öffentlichen Spielplatz Schönegg finanziert. An der Einweihungsfeier am 4. Juli durfte er dafür den Dank des Stadtpräsidenten Philipp Kutter entgegennehmen.

Die vom Kiwanis Club Wädenswil finanzierten beiden Spielgeräte auf dem Spielplatz Schönegg: Im Hintergrund die Seilbahn mit dem Sesselarm, vor-

v.l.n.r. Ruedi Vosgerau (Reich + Nievergelt AG), Florian Streuli (EKZ), Bernhard Brechbühl (Eniergikommission Wädenswil) und Fachdozent Christoph Koller (ZHAW).

ne die Korbschaukel.

Publireportage – Michael Vogt, AXA Winterthur

Vollkasko versichern? Ich habe mir vor vier Jahren zum ersten mal einen Neuwagen geleistet und diesen natürlich auch mit einer Vollkasko versichert. Nun hat das Fahrzeug (Renault Scenic) ca. 60’000 km auf dem Zähler und ich wollte eigentlich die Vollkasko auf ende Jahr in eine Teilkasko umwandeln um auch Prämien zu sparen. Nun hat mir vergangene Woche ein Bekannter gesagt, dass dies gar nichts bringe und die Ersparnisse eher klein seien. Ich möchte dies nun von einem Fachmann etwas genauer erläutert haben und erfahren zu was Sie mir raten. Besten Dank für Ihre Anfrage. Dies ist eine Frage, mit der wir sehr oft konfrontiert werden. Vor einigen Jahren war es tatsächlich so, dass man mit einem Wechsel von Voll- auf eine Teilkasko tatsächlich viel Geld gespart hat. Der Grund war damals folgender. Die Teilkaskoversicherung war im Verhältnis zu heute günstiger und in der Vollkasko war die Prämie tendenziell eher höher, da die Rabatte im Bonussystem nicht so hoch waren. Heute hat das teilweise geändert und ist von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Zudem sind bei den heutigen modernen Fahrzeugen die Reparaturen eher grösser als früher. Viel Elektronik, Xenon Licht, verbesserte Knautschzonen und viele weitere Punkte sind die Ursachen dafür. Dies sind unter anderem Gründe, dass man eine Vollkaskoversicherung heute

länger behält als früher. Die Vollkaskoversicherung deckt für Ihren vier Jährigen Renault Scenic den Neuwertzusatz ab. Mit anderen Worten, Sie erhalten bei einem Totalschadenfall je nach Versicherungsgesellschaft zwischen 40 - 60% Ihres ursprünglichen Neuwertes. In vielen Fällen ist dieser höher als der effektive Wert, den Ihr Fahrzeug zum heutigen Zeitpunkt noch hat. Den Neuwertzusatz erhalten Sie übrigens bei den meisten Versicherungsgesellschaften bis zum 7. Betriebsjahr. Die Prämiendifferenz von einer Teil- zu einer Vollkaskoversicherung beträgt in den meisten Fällen nicht mehr als ca. Fr. 300.-- für ein Mittelklassefahrzeug pro Jahr. Selbstverständlich kommt es darauf an, welche Deckung Sie genau gewählt haben. Je nach dem kann die Differenz etwas mehr oder weniger

Michael Vogt ist eidg.dipl. Finanzplanungsexperte und Hauptagent der Axa-Winterthur in Wädenswil und steht Ihnen für Ihre Versicherungsfragen gerne zur Verfügung. Email: michael.vogt@axa.ch

ausmachen. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Versicherungsberater kurz ausrechnen, wie hoch die Differenz ist. Haben Sie übrigens gewusst, dass Ihnen eine Vollkaskoversicherung auch hilft, wenn Sie unschuldig am Unfall sind. Vielfach bezahlt die Kaskoversicherung dann die Differenz zwischen dem von einer Haftpflichtversicherung geschuldetem Zeitwert und dem Neuwertzusatz der Vollkaskoversicherung. Auch bei einem Unfall im Ausland haben Sie die Sicherheit, dass wenn Sie das Geld einer ausländischen Gesellschaft nicht kriegen, Sie den Schaden schlimmstenfalls über die Kaskoversicherung abrechnen können. Sie sehen, es gibt also einige gute Gründe die Vollkaskoversicherung noch einige weitere Jahre zu belassen. Gerne gebe ich Ihnen noch einige

weitere Tipps für eine sinnvolle Vollkaskodeckung. Überprüfen Sie auch in einer Autoversicherung den Fahrzeugwert in der Police. Vor allem die Zubehöre, die Sie evtl. später angeschafft haben (neues Autoradio, Freisprechanlage, Winterräder etc.) gehören in die Versicherungssumme als Zubehör. Zudem empfiehlt es sich heute auch eine Bonusschutzdeckung mit zu versichern. Vor allem wenn Sie auf der tiefsten Bonusstufe sind, ist die Prämie dafür nicht sehr hoch. Meistens ist beim Bonusschutz auch noch die Grobfahrlässigkeit mitversichert. Bei einem Unfall mit Sommerpneus

beim ersten überraschenden Schnee würde zu 100% gedeckt werden. Zu guter letzt gehört heute zu einer guten Autoversicherung auch noch eine Verkehrsrechtsschutzversicherung. Es geht sehr schnell und schon ist ein Verkehrsunfall keine Bagatelle mehr und wird vor Gericht entschieden. Aber auch bei einem Fall im Ausland sind Sie sicher froh, wenn Ihnen eine Fachperson die der entsprechenden Sprache mächtig ist, Ihnen hilft zu Ihrem Recht zu kommen. So haben Sie die Sicherheit, dass Sie auch während Ihrer Ferienreise im Ausland optimal abgedeckt sind.


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

HGV Redaktion – gewa 2014

GEWA 2014: Ein neues Gastro-Konzept und ein Schwarze Null Im September 2014 findet die nächste GEWA statt. Mitte Juni hat das OK der Gewerbeausstellung 2014 erstmals über seine Pläne und Wünsche informiert. Die Gewerbezeitung hat die drei neuen OK-Mitglieder Ari Heinvirta, Ivo Peyer und Ruedi Isler dazu befragt. Nein, Spass bei Seite, in der Buchhaltungsführung sollte es nichts Überraschendes geben. Welche Erwartungen haben Sie? Mein Ziel ist es, die GEWA mit mindestens einer schwarzen NULL abzuschliessen! Ich und meine Vorstandskollegen sind davon überzeugt, dass dieses Ziel erreicht wird! Ivo Peyer, Sie sind an der GEWA 2014 der zuständige Mann für das Ressort Finanzen. Welche Voraussetzungen braucht man für ein solches Amt? Man braucht sicher Kenntnisse im Bereich Buchhaltung und Finanzen. Von Vorteil sind sicher auch gute PCKenntnisse. Was ist Ihre genaue Aufgabe? Führen der Buchhaltung inkl. Budget. Rechnungen schreiben und verbuchen. Leider kommt neu noch die MWST-Abrechnung dazu. Selbstverständlich Unterstützung der anderen Abteilung mit Ideen und Manpower.

Worin sehen Sie die grösste Herausforderung? Sicher darin, dass wir die GEWA2014 mit einem Gewinn abschliessen können. Als zweite Herausforderung kann sicher die MWST-Abrechnung genannt werden.

Welches sind die grössten Veränderungen in Ihrem Ressort im Vergleich zur GEWA 2007? Dass wir neu die MWST abrechnen müssen. Ansonsten ist es gleich wie im 2007. Die Buchführung ist halt nicht so «spektaktulär»!

Welches sind die grössten Schwierigkeiten? Siehe Antwort oben

Die GEWA in Facebook? Was versprechen Sie sich davon? Gute Frage. Ich glaube es gehört heute einfach dazu. Sicher wird durch den Facebook-Auftritt auch ein anderes Publikum, sprich eher das jüngere Segment, auf die GEWA2014 aufmerksam. Es kann somit sicher nicht schaden, wenn wir auch dieses Medium nutzen!

Haben Sie etwas Überraschendes geplant? *hehe*, ja, ich zaubere einen grossen Gönner hervor, damit die Standgebühren für die HGV-Mitglieder entfallen!

finden, und ich freue mich schon jetzt auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Haben Sie etwas Überraschendes geplant? Ich hoffe, dass möglichst keine ungeplanten Überraschungen auf mich zukommen.

Ruedi Isler, Sie sind an der GEWA 2014 der zuständige Mann für das Ressort Logistik. Welche Voraussetzungen braucht man für ein solches Amt? Strom und Wasser sind ein grosses Thema in diesem Ressort. Meine Erfahrungen als Sanitär-Installateur sind hier sicher von grossem Vorteil. Spontanes Handeln und Improvisieren ist am Ende der Aufbaufase und während der Ausstellung sicher auch gefragt. Aber auch kommunizieren und organisieren sollte einem liegen. Was ist Ihre genaue Aufgabe? Ich bin dafür verantwortlich, dass alle Aussteller und Gastronomen mit den gewünschten Mengen an Stromleistungen und Wasser versorgt werden. Ich werde besorgt sein, dass die Gäste

stets ein sauberes GEWA-Gelände antreffen. Für die mobilen Gäste organisiere ich genügend Parkiermöglichkeiten. Aber auch Sanität und Sicherheit gehören in mein Ressort. Worin sehen Sie die grösste Herausforderung? Da ich noch nie etwas in dieser Grösse organisiert habe, ist das Ganze eine grosse Herausforderung für mich. Welches sind die grössten Schwierigkeiten? Damit ich all meine Aufgaben erfüllen kann, brauche ich diverse Helfer, Souschefs und Firmen die mich unterstützen. Es wird aber sicher nicht schwierig sein, diese im Wädenswiler Gewerbe zu

Welche Erwartungen haben Sie? Mein Ziel ist, das sowohl Gäste wie Aussteller das Gelände mit dem Gedanken «isch wieder e ‚geili‘ GEWA gsi» verlassen. Welches sind die grössten Veränderungen in Ihrem Ressort im Vergleich zur GEWA 2007? Da die GEWA im grossen und ganzen im gleichen Rahmen aufgebaut wird, gibt es in meinem Ressort keine grossen Änderungen. Die GEWA in Facebook? Was versprechen Sie sich davon? Mit Facebook habe ich mich bis anhin nicht auseinander gesetzt. Aber ich denke es ist ein Kommunikationsmittel der heutigen Zeit und einige Leute werden ihre Meinungen auf diesem Weg kund tun.

Ari Heinvirta, Sie sind an der GEWA 2014 der zuständige Mann für das Ressort Gastronomie. Welche Voraussetzungen braucht man für ein solches Amt? Mit Sicherheit sind Kenntnisse und Erfahrungen im Restaurations- & Gastronomie-umfeld von Vorteil, wichtige Voraussetzungen sind Organisationsund Kommunikationsfähigkeiten und Problemlöser-Qualitäten. In der Gastronomie läuft nicht immer alles im ersten Schritt planmässig wie an einem Förderband, dies macht es aber auch vielseitig, kreativ und kundennah, innerhalb kürzester Zeit sind Lösungen und Wünsche für den Kunden realisierbar. Was ist Ihre genaue Aufgabe? Meine Aufgaben ist ein GastronomieKonzept zu erstellen und umzusetzen, dass den Anforderungen und Bedürfnissen einer modernen und professionellen Gewerbe-ausstellung entspricht. Ich sehe mich als Koordinator und Projektleiter, der mit den ambitionierten und professionellen Gastroanbietern aus Wädenswil ein einheitliches und kreatives Gastrokonzept realisieren wird. Eine gut funktionierende und abwechslungsreiche Gastronomie trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, damit eine Gewerbeausstellung am Ende auch erfolgreich ist. Im kulinarischen und finanziellen Sinn. Worin sehen Sie die grösste Herausforderung? Den bereits in den früheren Jahren erfolgreichen Gastro-Standard aufrecht zu erhalten und punktuell neue Trends zu setzen und ansprechende Angebote einzubinden. Die grösste Herausforderung für die gesamte GEWA2014 wird jedoch der finanzielle Teil darstellen. Das OK-Team hat sich als oberstes Ziel eine schwarze Null gesetzt. Es ist in der heutigen Zeit ein hochgestecktes Ziel. Doch wir sind jetzt schon überzeugt, dass die Gewerbeausstellung für alle ein voller Erfolg wird. Welches sind die grössten Schwierigkeiten? Grundsätzlich bedeutet eine Gewerbeausstellung für Gewerbeaussteller, Gastronomie-Anbieter und alle involvierte Personen und freiwilligen Helfer sowie Stadt und Behörden eine Herausforderung, die mit grossem Aufwand verbunden ist. In allen Phasen der Ausstellung wird mit viel Herzblut und Leidenschaft gearbeitet, damit das Ziel positiv umgesetzt werden kann. Eine Gewerbeausstellung wie sie in Wädenswil realisiert wird, benötigt eine Vorlauf-zeit von über 18 Monaten. In dieser Phase werden Themen und Ziele

konstruktiv geplant, damit sie kreativ umgesetzt werden können. Ca. zwei Wochen vor der Ausstellung wird das Projekt für alle Ressort-Verantwortlichen und Gewerbeausteller zu einem Wettlauf mit der Zeit. Eine Gewerbeausstellung dieser Art könnte für mindestens 12 Monate vor Ort reibungslos als Jahresausstellung weitergeführt werden, da die gesamte Infrastruktur und Technik ein hohes Mass an Qualität und Sicherheit darstellen. Nach vier erfolgreichen Ausstellungstagen heisst es jedoch, alles wieder zu demontieren und abzubauen - eine logistische Meisterleistung für alle Beteiligten. Haben Sie etwas Überraschendes geplant? Was wäre eine Überraschung wert, wenn wir diese bereits heute preisgeben? Lassen Sie sich also am besten einfach überraschen. Welche Erwartungen haben Sie? Das GEWA2014 Team erwartet eine rege Teilnahme von Gewerbetreibenden aus Wädenswil und damit verbunden den Besuch der Ausstellung von vielen Gästen aus Wädenswil, aus der Zürichseeregion und natürlich auch von weiter her. In erster Linie ist und soll eine Gewerbeausstellung für die Einwohner einer Stadt und Region eine repräsentative Landkarte der vorhandenen Gewerbebetriebe darstellen. Ein geselliges, aber auch ein geschäftlich wertvolles get together! Welches sind die grössten Veränderungen in Ihrem Ressort im Vergleich zur GEWA 2007? Wir verzichten dieses Jahr gezielt auf ein grosses Festzelt. Das hiess für uns, das letztjährige Gastronomie-Konzept zu überarbeiten. An der GEWA2014 werden auch neue Gastronomie-Anbieter vertreten sein, um das Angebot noch vielseitiger und breiter zu gestalten. So werden die unterschiedlichsten Verpflegungswünsche der Besucher erfüllt. Mit unserem Gastro-Konzept werden wir dem Wunsch nach mehr Atmosphäre, Behaglichkeit und Gemütlichkeit gerecht und es wird auch für die Unterhaltung gesorgt sein. Die GEWA auf Facebook? Was versprechen Sie sich davon? Auf diesem Gebiet bin ich kein Fachmann, da ich den direkten Kontakt mit den Menschen noch immer den sozialen Plattforme n im Internet vorziehe. Im OK Team sind jedoch jüngere Fachkompetenzen vorhanden, die sich mit Facebook und Co. bestens auskennen. Das Ressort Medien/ Sponsoring gibt Ihnen sicher konkrete Antworten dazu.


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Publireportage - Garten-Tipp, Gartencenter Raschle

Zünsler, Rüssler... – Wie man die Schädlinge aus dem Garten vertreibt mit und wir beraten sie gerne kompetent und ausführlich. Im Gartencenter Raschle findet man ein grosses Sortiment an biologischen und konventionellen Pflanzenbehandlungsmitteln, aber auch Nützlinge und Mittel zur Pflanzenstärkung.

In den letzten Jahren wurden die Gärten immer häufiger von gefrässigen Pflanzenschädlingen heimgesucht. In den letzten drei Jahren war es vor allem der Buchsbaumzünsler, davor der Dickmaulrüssler. Aber auch Mäuse, Maulwurfgrillen, Kohlweisslinge und weisse Fliegen ärgern Pflanzenfreunde aus der ganzen Region. Wie soll man diesen Schädlingen begegnen? Jeder hat dazu eine andere Meinung. Es sind ja Lebewesen, die auch ein Recht auf Leben haben. Also kann man die Meinung vertreten, wenn sich schon ein Tier oder sogar ein ganzer Schwarm in meinem Garten niederlässt, sollte man sie mit grosser Gastfreundschaft empfangen. Wenn sich aber ein ganzes Heer von eingeschleppten asiatischen Buchsbaumzünslern über meine neu eingekauften Buchsbaumkugeln her macht und die Pflanze innert weniger Tage kahl frisst,

hört bei mir die Gastfreundschaft auf. In der Natur gibt es zu jedem Schädling einen Nützling, der die Population im Griff hält. So ist es auch bei den Läusen, die unter anderem von den Marienkäferlarven in Schach gehalten werden. Sobald es zu viele Läuse hat, steigt – mit Verzögerung –auch die Population der Nützlinge an. Doch bis sich die Nützlinge in meinem Garten genügend vermehrt haben, sind meine geliebten Blumen und das Gemüse bereits zerstört. Ich bin deshalb der Meinung, dass ich

Marienkäfer sind vor allem im Larvenstadium wichtige Nützlinge gegen Läuse. (Hans Peter Dehn / pixelio.de)

Marienkäferlarve (Kurt F. Domnik / pixelio.de)

meinen Garten nicht ganz der Natur überlassen kann. Ich versuche, wo möglich, die Schädlinge abzulesen, zu zerdrücken oder mit Fallen zu fangen. Für den momentan schlimmsten Pflanzenschädling, den Zünsler, gibt es bereits sehr gute biologische Mittel, die funktionieren. Den Dickmaulrüssler kann man mit natürlichen Älchen bekämpfen und auch für viele andere Schädlinge gibt es biologische Methoden zur Bekämpfung. Die meisten biologischen Methoden verlangen aber eine regelmässigen Überwachung der Pflanzen. Denn wenn der Schädlingsbefall zu gross ist, funktionieren die Methoden meistens nicht mehr genügend oder der angerichtete Schaden an der Pflanze ist schon so gross, dass sich ein Einsatz nicht mehr lohnt. Wer also auf konventionellen Pflanzenschutz verzichten will, sollte seine Pflanzen-

idfx AG Werbeagentur ASW

SOM MER GE DICHT Ihr Einkaufscenter in Wädenswil di alt Fabrik | Florhofstrasse 13 | 8820 Wädenswil | www.di-alt-fabrik.ch | Mo – Fr 8 –19 Uhr | Sa 8 –17 Uhr

lieblinge regelmässig auf Schädlinge und Schaderreger untersuchen. Das Gärtnerteam des Gartencenter Raschle hilft ihnen kostenlos beim Bestimmen von Schädlingen. Bringen sie Pflanzenteile der befallenen Pflanze

Gartencenter Raschle Florhofstrasse 13 «di alt Fabrik» 8820 Wädenswil Tel. 044 780 31 30 www.gartencenter-raschle.ch Öffnungszeiten: Mo – Fr 08.00 – 19.00 Uhr Sa 08.00 – 17.00 Uhr

Im Allgemeinen sind Raupen im Gemüsegarten eher unerwünscht. Der selten gewordene Schwalbenschwanz mit seiner Raupe, die Fenchel, Dill und Karotten liebt, ist aber meistens ein gerngesehener Gast. Sie verursacht auch fast keine Schäden. (Uwe Kunze / pixelio.de)

vor diesem ungeziefer verstecke ich mich lieber!


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Publireportage - di alt fabrik

Hunderte von Gästen am zweiten Sommerfest von «di alt Fabrik» 6. Juli. Auch das zweite Sommerfest des Einkaufscenters «di alt Fabrik» war ein voller Erfolg. Gross und klein erlebte bei strahlendem Sonnenschein einen Tag voller Spass. Das Urteil des 8-jährigen Jonas kommt wie aus der Pistole geschossen: «Nägel mit dem Hammer in den Baumstrunk schlagen und Glace essen.» Das waren seine Highlights am zweiten Sommerfest des Einkaufscenters «di alt Fabrik.» Seine kleinere Schwester Julia hingegen wollte gar nicht mehr vom Karussell runtersteigen. Doch nicht nur für die kleineren Gäste hatte das Organisationsteam viel vorbereitet, auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten. Zum Beispiel mit den auf Hochglanz polierten Harleys und Vespas, die mit der Sonne um die Wette strahlten. Ein Besucher-Magnet war

auch die gediegene Cocktail-Bar, wo man sich mit einem exotischen Drink erfrischen konnte. Währenddessen sorgten Lesley Meguid mit Band und DJ Gino für musikalische Unterhaltung und liessen auf der Piazza Sommerfeeling aufkommen. Das Fazit fällt durchwegs positiv aus, wie Clemens Vogel von der Centerleitung sagt: «Es ist ein rundum gelungenes Fest! Die Stimmung ist toll und das Wetter könnte besser nicht sein.» Man habe aus dem letzten Jahr gelernt und das Sommerfest deshalb eine Woche vor Ferienbeginn durchgeführt: «Auf jeden Fall die richtige Entscheidung!»

Was gefällt Ihnen am Sommerfest am besten?

«Der Popcornstand! Und dass man hier so viele verschiedene Dinge ausprobieren kann. Das ist super!» Janis Raschle

«Die Stimmung am Fest ist gut und die Bar beim Raschle Gartencenter finde ich toll: mal etwas anderes!» Christine Kuenz

«Für mich ist eindeutig der HarleyStand das Beste. Das ist meine Service- und Umbaugarage.» Peter Berger

«Für meine Tochter ist natürlich das Karussell das Grösste. Für mich ist es die Musik. Und die Piazza ist richtig gemütlich gemacht.» Tamara Reho

«Es ist super, dass es so viele Attraktionen und Angebote für die Kinder hat.» Moni Landis - Ryser

«Ein Kinderkarussell ist einfach immer schön. Ich bin über Mittag hier, deshalb ist es für mich die feine Bratwurst.» Brigitte Mattes

«Wegen der Harleys sind wir da! Der Harley-Shop Malou Customs ist noch zu wenig bekannt.» Hardy Grüninger

«Das Schönste für die Eltern ist, wenn sie entspannt an der Bar stehen können und wissen, dass die Kinder gut versorgt sind. Corinne Vukotic

«Das Bier des Wädi-Brau-Huus schmeckt mir sehr und das Konzert von Lesley Meguid hat mir gefallen.» Daniel Lüthi

«Mir gefallen vor allem die bunten Sitzsäcke - und dass es so einiges gratis gibt.» Fabian Berger


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Bildstrecke Sommer - HGV Redaktion / Foto: Mirjam Fretz

Ferienfieber Nach einem zögerlichen Beginn ist der Sommer nun doch da. Ob Sie die sonnigen Tage am Zürichsee verbringen oder in den Ferien verreisen: die HGV-Redaktion hat einige Ideen zusammengetragen, mit denen Sie bestens gerüstet sind für alle Unternehmungen.

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1. Tasche von «LIEBESKIND» in Rot, CHF 129.

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Strassenumfrage | 15

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Strassenumfrage - HGV Redaktion

Wohin fahren Sie diesen Sommer in die Ferien? Ferien. Diese Ausgabe ist ganz auf den Sommer eingestellt. Dazu gehören natürlich auch Ferien! Die HGV-Redaktion hat sich auf der Strasse erkundigt, wohin die Wädenswilerinnen und Wädenswiler diesen Sommer reisen.

«Ich mache mit ein paar Freunden einen Städtetrip. Wir fliegen nach Berlin.» Roger Müller

«Mit meinem Vater und meinem Bruder gehe ich nach Istanbul. Wir besuchen Verwandte. Ich bin Doppelbürgerin, war aber schon lange nicht mehr dort.» Yasemin Kanpara

«Dieses Jahr fahren wir nicht gross weg. Wir haben ein grosses Fest und können nicht weit weg, aber Ferien in der Schweiz sind doch auch schön.» Verga

«Eigentlich haben wir dieses Jahr keine Sommerferien. Aber im November fliegen wir dann auf die Kanarischen Inseln, genauer gesagt nach Lanzarote!» Elisabeth Hänni

«Wir gehen auf eine achttägige Schiffreise in Kroatien. Ich war dieses Jahr schon in Borneo: Wunderschön, aber der Flug ist dann doch etwas sehr lang.» Irene Lager

«Wir sind ganz spontan. Wir haben noch keine festen Pläne, aber machen mal einen Ausflug in der Schweiz, gerne auch mal mit dem Zug.» Herr&Frau Baumann

«Zuerst gehe ich ins SOLA des Blaurings und nachher 3 Wochen mit meinen Eltern ins Tessin. Wir haben immer Gäste im Haus, da wird es nie langweilig.» Deborah Lehmann

«Wir fahren mit dem Wohnmobil nach Schweden und durchqueren dabei ganz Deutschland.» Eveline Maucher

«Ich habe dieses Jahr keine Sommerferien, weil ich arbeiten muss. Im Herbst gehe ich aber mit meiner Freundin auf Usedom in der ehemaligen DDR.» Macel Kählin

«Ich gehe nicht mehr in die Ferien, habe ich ja eh immer seit ich pensioniert bin. Im Sommer ist es hier am schönsten, da gehe ich lieber auf den See!» Ceresa

«Wir fliegen zweieinhalb Wochen auf die Malediven. Den Rest des Sommers geniesse ich in der Brättlibadi, wo man immer jemanden kennt.» Rosmarie Gambacciani

«Wir fahren mit dem Auto zwei Wochen nach Charente in Frankreich. In die Schlosswohnung!» Herr&Frau Tschanz

«Wir sind Rentner: Wir machen uns keine Pläne, sondern sind spontan und schauen was auf uns zukommt.» Ruedi & Rita Weck

Publireportage - Sivex GmbH

Oktoberfest Wädenswil 2013 Das Oktoberfest Wädenswil geht definitiv in die 2. Runde. Nach zähen Verhandlungen mit der Stadt konnte die Bewilligung für die Durchführung des 2. Wädenswiler Oktoberfests auf dem Seeplatz erlangt werden. Somit stehen nun auch die definitiven Eckdaten fest. Das Oktoberfest Wädenswil findet vom 25.-28. September auf dem Wädenswiler Seeplatz statt. Ticketvorverkauf unter: www.ticketino.com unter 0900 441 441 (CHF 1.00/Minute, Festnetztarif)* oder an jedem SBB-Schalter


16 | Gratulationen

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Gratulation - atool gmbh

Gratulation - Corradini GmbH

wir gratulieren!

Alles Gute! Glückwünsche zur gut bestandenen LAP

carmen steiger

laura nussbaumer

mit stolz gratulieren wir carmen steiger und laura nussbaumer zur bestandenen lap.

atool gmbh planung architektur realisation einsiedlerstrasse 6 8820 wädenswil

alles gute und viel erfolg auf dem weiteren lebensweg.

Wir gratulieren Fabian Vassella ganz herzlich zur erfolgreichen Lehrabschlussprüfung als Maler. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und freuen uns das Fabian unser Team künftig ergänzen wird. Corradini GmbH Buckstrasse 16 Wädenswil

Gratulation - Intercoiffure Les Artistes

Gratulation - Luigi Taveri AG

Herzliche Gratulation

Gratulation - Füchslin Baugeschäft AG

Sandro Käppeli

Damian Morf

Wir gratulieren herzlich zur gut bestandenen Lehrabschlussprüfung als Maurer.

Gratulation - Stöckli Outdoor Sports AG

Gratulation - Gartencenter Raschle

Alles Gute! Alles Gute! Alles Gute!

Wir gratulieren Céline Schiess ganz herzlich für die sehr gut bestandene Lehrabschlussprüfung und wünschen ihr für die Zukunft viel Erfolg und Freude am erlernten Beruf. Intercoiffure Les Artistes Eintrachtstrasse 11 8820 Wädenswil

Mit Stolz gratulieren wir Pascal Schatt herzlich zur erfolgreich bestandenen LAP als Carrossier Spenglerei. Das ganze Team der Luigi Taveri AG

Wir gratulieren zum bestandenen Abschluss als Detailhandelsfachmann Sport. Stöckli Outdoor Sports AG «di alt Fabrik» Florhofstrasse 13, 8820 Wädenswil

Wir gratulieren unserer Lehrtochter Larissa Rohner zu ihrem guten Lehrabschluss als Floristin und wünschen Ihr alles Gute für die Zukunft. Gartencenter Raschle di alt Fabrik, Florhofstr. 13, 8820 Wädenswil


Gratulationen | 17

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Gratulation - Autostern Wädenswil und AG und Autohaus Rietliau AG

Wir gratulieren zum bestandenen Abschluss!

Naomi Sibler, Kauffrau Profil E Autostern Wädenswil AG

Ergün Simsek, Carrossier Spenglerei Autostern Wädenswil AG

Autostern Wädenswil AG Seestrasse 241 8804 Au ZH

Dimitris Papadimitriou, Detailhandelsfachmann Autoteile-Logistik Autohaus Rietliau AG

Kunga Shogkha, Automobil-Fachmann Autohaus Rietliau AG

Pascal Nagy, Automobil-Mechatroniker Autohaus Rietliau AG

Autohaus Rietliau AG Alte Landstrasse 4 8820 Wädenswil

Gratulation - Landgasthof Halbinsel Au

Gratulation - Lufttechnik AG

Viel Erfolg!

Wir gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung!

Jérôme Berchtold, Koch.

Goran Zivojinovic, Küchenangestellter EBA.

Wir gratulieren Jérôme Berchtold recht herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung als Koch, die er als Drittbester des Kantons Zürich bestanden hat. Ebenso gratulieren wir Goran Zivojinovic und Süleyman Tekin zur bestandenen Abschlussprüfung als Küchenangestellte EBA. Herr Zivojinovic hat diese Prüfung als Drittbester des Kantons Zürich bestanden.

Valmir Fejzulahi Haustechnikpraktiker EBA

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Wir wünschen Jérôme, Goran und Süleyman für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Süleyman Tekin, Küchenangestellter EBA.

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18 | Stellen | Bildung Stellenanzeige - Lufttechnik AG

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

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Beruf: Lüftungsanlagenbauer/in EFZ Lehrzeit: 3 Jahre Lehrbeginn: August 2014 Anforderung: Sek. B Anzahl Lehrstellen: 1 Lehrling Kontaktadresse: Lufttechnik AG Einsiedlerstrasse 31A 8820 Wädenswil

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Publireportage - Stiftung Bühl

Die Stärken und Zukunftswünsche der Jugendlichen im Mittelpunkt Die Stiftung Bühl hilft Jugendlichen mit Behinderung, ihre Visionen der Zukunft zu entwickeln und umzusetzen. Ein oftmals steiniger Weg, der als Teil der Inklusion aber von grosser Bedeutung ist. «Gleiche Rechte für alle Menschen, die verschieden sind. Niemand wird ausgegrenzt, weil er anders ist. Vielfalt ist willkommen und wertgeschätzt.» Die

UNO-Konvention zum «Schutze der Rechte von Menschen mit Behinderung», welche zur Zeit vom Parlament beraten wird, geht von diesem Ansatz der Inklusion aus. Der Weg zu einer vollständigen Inklusion ist noch weit und steinig. Das erleben die Jugendlichen, welche in der Stiftung Bühl ihre Ausbildung machen und anschliessend im 1. Arbeitsmarkt eine Anstellung suchen, jeden Tag. Ein wesentlicher Bestandteil der Inklusion ist, dass auch Menschen mit Behinderung versuchen, ihre Vision der persönlichen Zukunft zu verwirklichen und die adäquate Unterstützung hierzu bekommen. Wir legen bereits heute sehr grossen Wert auf die Individualität der Unterstützungsleistungen – basierend auf den spezifischen Zielvorstellungen des jungen Menschen. Zusammen mit dem Jugendlichen erarbeiten wir sein persönliches Zukunftsbild. Dieser Prozess ermöglicht es dem Jugendlichen, sich, seine einzigartige Persönlichkeit, seine Wünsche und Träume, seine Stärken und Schwächen besser zu erfassen und eine Vision zu entwickeln, welcher er mit (unserer) Unterstützung erreichen will.

Die Entwicklung und die Realisation des persönlichen Zukunftsbildes ist ein längerer Prozess und der Weg ist oft keine Gerade. Meist ist mit Rückschlägen zu rechnen; es müssen andere oder weitere unterstützende Personen hinzugezogen werden; die Ziele müssen angepasst werden oder es braucht noch eine zusätzliche Schlaufe.

Wir danken allen, die die Jugendlichen auf ihrem Weg unterstützen, sei dies mit Praktikumsplätzen, mit Arbeitsstellen, mit Wohnungen, mit Aufträgen an unsere Betriebe, mit einem Besuch im Giardino oder auch nur, indem sie nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, sondern in der Mitte der Gesellschaft willkommen geheissen werden.

Stiftung Bühl Rötibodenstrasse 10 8820 Wädenswil 044 783 18 00 info@stiftung-buehl.ch www.stiftung-buehl.ch

Raphael Knecht ist Abteilungsleiter und Stellvertretender Direktor der Stiftung Bühl. Die Stiftung Bühl bietet ca. 200 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung und/oder Lernbehinderung einen Lebens- und Entwicklungsraum, der auf deren besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Abteilung «Berufsbildung und Wohnen», welche er leitet, umfasst verschiedene Angebote für Jugendliche rund um die Berufswahl und die berufliche Bildung. Dazu gehören ein Berufsfindungsjahr, neun Ausbildungs- und Produktionsbetriebe, eine Berufsschule und vier sozialpädagogische Zentren für Jugendliche (Wohngruppen). Raphael Knecht ist Betriebsökonom FH mit langjährigen Erfahrungen in Non-ProfitOrganisationen, insbesondere sozialen Institutionen.


Bildung | 19

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Publireportage – RAU Regionales Ausbildungszentrum Au

15 Jahre Regionales Ausbildungszentrum Au – Part II jubiläum. Seit 15 Jahren am Puls der beruflichen Grundausbildung – Das RAU feiert mit diversen Anlässen und Aktionen sein Jubiläum. In einer dreiteiligen Folge lassen wir die Geschichte des RAU seit der Gründung bis heute Revue passieren: Pionierhafte Entwicklung und innovative Projekte 1. Das Basislehrjahr Informatik Schon bald nach der Gründung fasste das RAU im Bildungswesen Fuss. 1999 wurde zusammen mit der ZLI (Zürcher Lehrmeister Vereinigung Informatik) das Basislehrjahr Informatik entwickelt. Es stellte sich rasch heraus, dass sich das Basislehrjahr zu einem zukunftsorientierten und national wegweisenden Ausbildungsmodell entwickelte. Wir dürfen in Anspruch nehmen, den Begriff Basislehrjahr als Marke gegründet und entwickelt zu haben! Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung ist das Basislehrjahr Informatik eine wertvolle Ausbildungsmöglichkeit für Betriebe, welche sich von der aufwändigen Einführungsarbeit entlasten und die Lernenden bereits auf einem deutlich höheren Niveau produktiv einsetzen wollen. 2. Schweizer Berufsmeisterschaften im RAU Bereits 1998 war die Zeichnerschule des RAU zuständig für die überregionale Durchführung von überbetrieblichen Kursen. So wurde denn auch 1998 die nationalen Ausscheidungen für die Berufsweltmeisterschaften (damals Berufsolympiade) 1999 in Montreal im Beruf Maschinenzeichner durchgeführt. Seit dieser Zeit war das RAU regelmässig Austragungsort für die Schweizer Berufsmeisterschaften für Maschinenzeichner und danach für Konstrukteure. Mehrere Berufsweltmeister, Zweit- und Drittplazierte stellten die Weichen für ihre erfolgreiche Entwicklung im RAU.

3. CNC Kompetenzzentrum der MEM-Branche Im Jahr 2008 wurde die Mechanik des RAU zu einem von bisher 8 nationalen CNC-Kompetenzzentren (Computer Numerical Control) der SWISSMEM ernannt. Modernste 5-achsige CNC Fräsmaschinen und entsprechende Programmierplätze werden für die praxisnahe Ausbildung der Lernenden und auch in der Erwachsenenbildung eingesetzt.

4. Der Lehrbetriebsverbund - Lernendenausbildung für jeden Betrieb Im Jahr 2006 wurde zusammen mit der Firma 3M (Schweiz) AG von Rüschlikon das Modell «Lehrbetriebsverbund» für Kaufmännische Lernende entwickelt. Zwischenzeitlich sind 10 Betriebe in diesem Verbund zusammengeschlossen. Sie bilden zusammen 20 Kaufleute aus. Inzwischen sind auch drei Informatiker-Lernende in diesem Verbund im Einsatz. Der Lehrbetriebsverbund bietet ein interessantes Zukunftspotenzial. Er ermöglicht Firmen, ohne entsprechende Bewilligung und mit geringem administrativem Aufwand Lernende bei sich einzusetzen. In der Region wurden mit diesem Modell bisher etliche neue Lehrstellen geschaffen. Was aber genauso wichtig ist: Viele bisherige Lehrstellen konnten dank diesem Modell erhalten werden. Selbstverständlich steht der Lehrbetriebsverbund auch weiteren interessierten Firmen

Vorteile im Lehrbetriebsverbund - Sicherung des beruflichen Nachwuchses - keine Bildungsbewilligung notwendig - geringer administrativer Aufwand; Selektion, Anstellung und Betreuung der Lernenden durch das RAU - Einbringung von aktuellem, kaufmännischen Know-how - Qualitätssicherung der Ausbildung - Nutzung von Synergien in der Zusammenarbeit - Schulung und Unterstützung der Praxisausbildner durchs RAU Partnerbetriebe - 3M (Schweiz) AG, Rüschlikon - Winterthur Schleiftechnik AG, Winterthur - Alere GmbH, Wädenswil - Innova Managment AG, Wollerau - Nexus Telecom AG, Zürich - Noser Management AG, Zürich - Median Partner GmbH, Horgen - Microdul AG, Zürich - Gemeinde Freienbach - Henger Treuhand AG, Wädenswil aus den unterschiedlichsten Branchen offen. Übrigens, Verbundpartner des RAU zahlen keine Abgaben in den kantonalzürcherischen Berufsbildungsfonds, da sie über das Verbundmodell an der Ausbildung von Lernenden partizipieren. Teil 3 in der nächsten Ausgabe: Von der Gegenwart in die Zukunft

RAU Regionales Ausbildungszentrum Au Seestrasse 295 8804 Au ZH 044 782 68 88 www.r-au.ch

Werkstattpraktikum der Konstrukteur-Lernenden Wir sind Konstrukteure im 1. Lehrjahr und machen zurzeit ein Werkstattpraktikum im Berufsfeld Mechanik im RAU. Momentan befassen wir uns mit der Montagetechnik, dem Schleifen, Drehen und CNC-Programmieren.

Wellen-Naben-Verbindung: Die Wellen-Naben-Verbindung war ein Auftrag, bei welchem wir das an den grossen Drehbänken Gelernte vertiefen und unsere Kenntnisse erweitern konnten. Wir bekamen den Auftrag, eine Welle und eine Büchse, welche man durch eine kleine Spielpassung zusammenfügen kann, zu konstruieren. Ein M16 Gewinde, einen Sitz von Ø20 und Ø25 sowie verschiedene Freistiche mussten ebenfalls vorhanden sein. Selina Mächler

Montagetechnik: Unsere Aufgabe war es, zu dritt eine kleine Konstruktion zusammen zu bauen und pneumatisch zu verbinden. Die Aufgabe empfanden wir als sehr anspruchsvoll, weil man viele Toleranzen einhalten musste, wie zum Beispiel die Parallelität zu einem anderen Bauteil. Luka Kovac und Pavo Kopic

Programmieren: Das Programmieren wird am Computer oder direkt an der Maschine absolviert. Dabei bestimmt man, wie das Werkstück am Ende aussehen soll. Wenn man das Programm fertig geschrieben hat, kann man es auf der Maschine starten. Die Maschine bearbeitet dann das Werkstück von alleine. Mit CNC-Maschinen kann man sehr wirtschaftlich arbeiten. Tobias Hunziker

Schleifen: Schleifen ist ein Spanverfahren, bei welchem man die Oberflächenqualität verbessern kann. Man darf dabei nicht mehr als zwei Hundertstel pro Arbeitsgang nehmen. Am Anfang muss man mit dem Diamantstein die Schleifscheibe abziehen. Das Schleifen ist im Vergleich mit anderen Verfahren einfach. Hendrik Grab

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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Publireportage –Galerie Tirdad

Teppiche aus 1001 Nacht Auf 200 Quadratmetern sind die Kunstwerke aus Seide, Schurwolle und Millionen von Knöpfen ausgestellt. Man fühlt sich wie im Palast eines orientalischen Fürsten. Kaum einen Schritt kann man in der Galerie Tirdad tun, ohne auf eines der am Boden ausgebreiteten, handgeknüpften Kunstwerke zu treten. Die Teppiche hängen auch an den Wänden, liegen über den Sofas und stapeln sich in viereckigen, schweren Stofftürmen in die Höhe. Die bunten Farben und üppigen Muster tun das ihre, dass man sich weniger wie in einem Geschäft an der Wädenswiler Seestrasse fühlt, sondern sich eher im Zelt eines reichen Stammesfürsten wähnt. Wie ein Kalif herrscht Tirdad Khordadpour über sein Reich. Der gebürtige

Perser und Geschäftsmann ist eine imposante Erscheinung. Im Nadelstreifenanzug, mit der roten Seidenkrawatte und seinem weissen Schnurrbart führt er seine Kunden durch seine Galerie. Seit fast einem Viertel Jahrhundert handelt er mit orientalischen Teppichen. @@ Beziehung zu den Herstellern Auf knapp 200 Quadratmetern findet man bei der Galerie Tirdad neben den traditionellen Teppichen aus den Herkunftsländern Iran, Türkei, Russland, Afghanistan, Pakistan und Indien auch

dem heutigen Zeitgeschmack angepasste moderne Nomadenteppiche. Dank seiner persischen Herkunft verfügt der Schweizer Geschäftsinhaber Tirdad Khordadpour über lohnende Beziehungen zu den Ursprungsländern, die dem Käufer in vielerlei Hinsicht zugute kommen. Hinzu kommt, dass regelmässig Knüpfkünstler aus den Herkunftsländern auf Wunsch defekte oder abgenützte Orientteppiche in ihren Originalzustand zurückversetzen. Ein besonderer Teil des Angebots umfasst Teppiche mit Spezialmassen, wie zum Beispiel Quadrat- oder Rundteppiche fürs Esszimmer. Interessenten können die Teppiche der Galerie Tirdad jederzeit unverbindlich zur Probe mit nach Hause nehmen. Bestandteil von Tirdad Khordadpour Dienstleistungen sind Heimberatung, Teppichpflege, Reparaturen und Expertisen.

Nichte Fereshteh Samari und Tirdad Khordadpour mit einem «modernen» Perserteppich.

Galerie Tirdad Seestrasse 115 8820 Wädenswil Telefon 044 780 49 02 www.galerie-tirdad.ch Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 und 14-18.30 Sa 10-16 Uhr Publireportage – Intercoiffure Les Artistes GmbH

Artisten mit Schere und Kamm Haare schneiden, beraten und betreuen in jeder Preisklasse - die Kompetenz und Leidenschaft von Intercoiffure Les Artistes. Für das Team von Thomas Lee und Barbara Brandenberg ist es eine wunderbare Aufgabe, Menschen zu verschönern und zu beraten. Seit mehr als 20 Jahren verhelfen Thomas Lee, Barbara Brandenberg und ihre Mitarbeiter von Intercoiffure Les Artistes den Wädenswilern zu einem neuen Look. «Durch interne und externe Weiterbildung im fachlichen und menschlichen Bereich, entwickeln wir

uns Stufe für Stufe weiter», erklären die Inhaber. «Neu sind die speziellen Hochzeitspakete von Michele Uster (Coiffeuse/Maskenbildnerin). Sie bringt in wenigen Stunden jede Braut zum Strahlen.» Auf dem neuesten Stand zu sein in Sachen Haarmode und Aus-

Modern und gemütlich, bei Intercoiffure Les Artistes fühlen sich die Kunden wohl.

sehen, ist uns genauso wichtig, wie ein freundschaftliches Verhältnis zu unseren Kundinnen und Kunden zu pflegen», erklären die Inhaber und weisen auf den Standort des Geschäfts hin. Für rund zwei Jahre sei das Coiffeurgeschäft an die Eintrachtstrasse gezogen, das sei aber nur vorübergehend. «Es wird gebaut», erklären die Geschäftsführer. «Wir hoffen, unsere Kundschaft ab März im neuen Salon an der Oberdorfstrasse 20 begrüssen zu dürfen.» Flexibles Preissystem «Choose your Price - wählen Sie Ihren Preis, der für Sie stimmt». Mit diesem flexiblen Preissystem möchte Intercoiffure Les Artistes junge Leute ansprechen, die noch nicht so viel verdienen und gleichzeitig den Lernenden in ihrem Team die Möglichkeit geben, ihre Fertigkeiten zu verbessern. Damit ist ein preiswerter Haarschnitt genauso möglich wie eine individuelle Veränderung des Looks mit besten Produkten. Die vier verschiedenen Servicestufen entsprechen dem Ausbildungsstand des jeweiligen Mitarbeiters: von Budget über Advanced und Professional bis zum Expert werden die Kundinnen und Kunden kompetent beraten.

v.l.n.r. Cassia Eichenberger, Thomas Lee, Flamur Jashari, Barbara Brandenberg und Michele Uster.

Terminreservation im Internet Am Sonntag einen Coiffeurtermin reservieren? Mit dem einzigartigen Reservationssystem von Intercoiffure Les Artistes, ist es den Kunden möglich rund um die Uhr Reservationen online vorzunehmen. Es sind also keine Telefonanrufe mehr nötig. Per Internet ist der Kalender einsehbar und die Termine können online gebucht werden. Ausserdem wird es viel einfacher gemacht einen passenden Termin zu finden.

Intercoiffure Les Artistes GmbH Eintrachtstrasse 11 8820 Wädenswil Tel: 044 780 78 78 www.intercoiffure-lesartistes.ch Öffnungszeiten: Montag – Mittwoch 9 – 18 Uhr Donnerstag - Freitag 9 – 20 Uhr Samstag 8 – 17 Uhr


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Publireportage – H.J. Langendorf AG

Weinreisen mit Getränke Langendorf Im Frühling hat die Langendorf AG eine Weinreise ins Veneto und Trentino durchgeführt. Die Teilnehmer waren so begeistert, dass schon bald wieder eine Reise geplant ist. Wer nicht solange warten kann, lässt sich Langendorfs Weinkeller an der Zugerstrasse in Wädenswil zeigen. Erstmals in der Firmengeschichte von Getränke Langendorf führte die Firma eine fünftägige Weinreise für Freunde und Kunden durch. Mit dem VIP-Bus ging es in die wunderschönen Trentino und Veneto, wohl

Italiens bekannteste Weingebiete. Der Zeitpunkt, mit den voll in Blüte stehenden Obstbäumen durchs Südtirol und dem immer sonnigem Wetter, war einfach sagenhaft toll und optimal gewählt.

Insgesamt war die Reisegruppe an fünf Degustationen bei Langendorfs hauseigenen Weinproduzenten zu Besuch. Zu den feinen Tropfen wurden passende Speisen aus der Region serviert, die vorzüglich zu den Weinen passten. Auch das Valdobbiadene mit seinen auserlesenen Prosecchi und die Firma Masi Weine, hauptsächlich bekannt durch ihren Amarone, war ein lohnendes Ziel. Auf diesem Ausflug durften die Schweizer das Mittagessen auf dem Landsitz von Graf Serego Alighieri, der Partnerfirma von Masi geniessen. Überall wo die Reisegruppe hinkam wurde sie sehr freundlich empfangen. Die Führungen und Degustationen waren sehr aufschlussreich, interessant gestaltet und sehr lehrreich. Übernachtet haben die Weinliebhaber in Verona und in Venedig. In diesen romantischen Städten kam auch die Kultur nicht zu kurz. Die lehrreiche Woche war ein tolles Erlebnis. Alle Teilnehmer werden noch lange davon schwärmen. Ganz be-

Die Reisegruppe besucht die St. Michaels-Kellerei in Epan.

stimmt werden Renate und H.J. Langendorf schon bald wieder einen solchen Ausflug planen. Für alle die jetzt «gluschtig» geworden sind: Es sind jederzeit Weinführungen durch den hauseigenen Weinkeller der Firma Getränke Langendorf an Zugerstrasse in Wädenswil möglich. Auch kann man sich schon jetzt für die nächste Weinreise anmelden.

H.J. Langendorf AG Getränke Zugerstrasse 27 8820 Wädenswil

Hier lagern die edlen Tropfen in Eichenfässern.

Publireportage – Drogerie Süess

Alles für ein gesundes Leben in der Drogerie Süess Julius Jezerniczky und sein Team stehen seit zehn Jahren für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden. Vor genau zehn Jahren hat Julius Jezerniczky die Drogerie Süess übernommen. Ein kleines Jubiläum, das der Drogist mit seinem Team und der Kundschaft gebührend gefeiert hat. «Wir haben uns sehr über die positive Reaktion der Kunden gefreut», sagt Jezerniczky, «persönlich, telefonisch und sogar per Mail wurde uns gratuliert». In diesen zehn Geschäftsjahren hat sich die Drogerie Süess einen grossen Kundenstamm aufgebaut. Viele davon kommen zu Jerzerniczky, weil der Dro-

festgestellt, welche Mineralstoffe der Person fehlen oder ob sie durch toxische Schwermetalle belastet wird. Die fehlenden Mineralstoffe werden dann durch eine gezielte Nährstoffkombination wieder aufgebaut und wo nötig die Schwermetalle ausgeschwemmt. Neben Globuli, Tropfen, Sprays und Ölen für Menschen, führt die Drogerie Süess auch seit kurzem Heilmittel für Tiere. Ob Parasitenprophylaxe, Nahrungsergänzung oder Beruhigungstropfen für Hund und Katze, mit der PHA Tierapotheke sind Tierhalter jederzeit gut gerüstet.

auf die Fahne geschrieben. Man spürt, wie sehr ihn der Drogisten-Beruf fasziniert, obwohl - oder gerade weil - es immerzu neue Erkenntnisse gibt, die es neben dem grossen Grundwissen einzugliedern gilt.

Offen für Neues «Das Bewährte beibehalten, jedoch Änderungen nicht scheuen und mit der Zeit gehen», hat sich Julius Jezerniczky

Ladenöffnungszeiten: Montag – Freitag 8 - 12.15 und 13.30 – 18.30 Uhr Samstag 8 – 16 Uhr

Drogerie Süess Zugerstr. 58 Wädenswil Tel. 044 780 32 20 www.drogerie-sueess.ch

v.l.n.r. Kathrin Baumann Süess, Julius Jezerniczky, Karin Günthard und Corina Biedermann.

gist sich auf natürliche Heilmittel und komplementärmedizinische Produkte spezialisiert hat.

Ganzheitliches Heilen Neben dem üblichen Drogeriesortiment gehören unter anderem Naturheilmittel, Spagyrik, Homöopathie, Gemmotherapie, Schüsslersalze, Phytotherapie und Aromatherapie zum Angebot. «Es stösst bei den Kunden auf steigendes Interesse», erklärt er. «Ich will die Ursachen des Leidens mit ganzheitlichen Methoden herausfinden», erklärt er. «So können auch weitere Krankheiten verhindert werden.» Dazu bietet er unter anderem die Haarmineralanalyse an. Im Labor wird

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24 | Bezirk Horgen

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

Nachgefragt - Interview von Ken Füglistaler mit Bruno Fritschi von der Lehrstellenförderung des Bezirks Horgen

Lehrstellensituation im Bezirk Horgen

...weil ich gerne esse

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– Kein Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen

beklagen sich bereits, dass sie keinen passenden Nachwuchs bzw. Lernende finden.

In der Schweiz gestaltet sich der Uebertritt ins Berufsleben relativ einfach. Dies auch dank den angebotenen Lehrstellen für die Jugendlichen, welche die Firmen anbieten. Nach dem Lehrabschluss finden diese in der Schweiz relativ einfach einen Job und haben zudem die Möglichkeit, die Erfolgsstrasse Weiterbildung zu beschreiten und Fachhochschulen zu besuchen bis hin zu Hochschulen. Die Betriebe profitieren im Gegensatz zum Ausland von jungen, gut ausgebildeten Arbeitskräften mit Praxiserfahrung. So ist die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz sehr tief, natürlich auch dank der guten Wirtschaftslage. Das duale Bildungssystem ist also ein Erfolgsmodell, aber was steckt dahinter, wo zeichnen sich Problematiken ab und stimmen das Lehrstellenangebot durch die Unternehmen und die Lehrstellennachfrage durch die Jugendlichen überein? Ken Füglistaler hat nachgefragt bei Bruno Fritschi von der Lehrstellenförderung des Bezirks Horgen, der auf verschiedenen Ebenen involviert ist und die Bedürfnisse aller Beteiligten kennt.

K.F. Also geht der Lehrstellenförderung die Arbeit aus, da das Angebot an Lehrstellen bereits jetzt schon zu gross ist? B.F. Die Situation ist anfangs Juli folgende: Es gibt noch viele Suchende, sowohl bei den Lehrbetrieben als auch bei den Jugendlichen. So gibt es Fachrichtungen, bei denen viel zu wenig Lehrstellen angeboten werden, zum Beispiel Zeichner in Architekturbüros und Informatiker, handkehrum bewerben sich zu wenige Jugendliche für anspruchsvolle technische Berufe oder physisch anstrengende Berufe. Unsere Arbeit konzentriert sich darauf, das Lehrstellenangebot nur für Berufslehren mit guten Zukunftsperspektiven zu vergrössern. Denn die Arbeitswelt verändert sich ja stetig und auf den Lorbeeren ausruhen dürfen wir uns nicht. Die erfolgreich gestartete zweijährige Grundbildung mit Berufsattest ist noch nicht in allen Betrieben bekannt – hier arbeiten wir ebenfalls daran, mehr Firmen für die mittlerweile knapp 40 verschiedenen Grundausbildungen EBA zu finden.

K.F. Wie sieht die Lehrstellensituation im Bezirk aus und was hat sich in den letzten Jahren geändert? B.F. Per Ende Juni waren von 716 im Bezirk angebotenen Lehrstellen für den Lehrbeginn im August 2013 noch 92 offen. Letztes Jahr zeigte sich ein erfreulicher Zuwachs von 900 zusätzlichen Lehrstellen im ganzen Kanton mit Lehrbeginn 2012. Dieses Jahr liegt der Trend ähnlich hoch. Bis vor 2 Jahren wurden mehr Lehrstellen nachgefragt als angeboten wurden, dies hat sich nun geändert und einige Firmen

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K.F. Was gibt es ansonsten noch zu sagen, wenn wir über das Lehrlingswesen sprechen? B.F. Das duale Bildungssystem ist ein grossartiges Erfolgsmodell. Ein Blick auf die Arbeitslosenzahlen in unseren Nachbarstaaten aber auch weltweit sollte uns mit Stolz erfüllen. Gefahren für dieses Modell sind jedoch eine zunehmende Akademisierung der Berufswelt. Oft wählen talentierte Junge das Gymnasium anstelle einer ebenso anspruchsvollen Berufslehre. Andere Gründe liegen in der Globalisierung, das heisst, dass in vielen vor allem

grösseren und international ausgerichteten Betrieben das Management das schweizerische Bildungssystem nicht kennt und es auch nicht versteht. Unsere Ziele sind der Erhalt unseres Systems und der gezielte Ausbau des Lehrstellenangebotes bei Mangelberufen. Wir sind am Puls von Wirtschaft und Bildung und arbeiten gut vernetzt mit den Lehrbetrieben, den Berufsberatungen, dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt und allen weiteren involvierten Parteien im Gewerbe. Unser Berufsbildungssystem ist breit verankert und funktioniert auf freiwilliger Basis. Es lohnt sich, dieses ausgewogene System zu erhalten und zu pflegen. Es wirken alle Partner engagiert mit, wie Gewerbeverbände, Berufsverbände und Unternehmen der Wirtschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Staat. Dank aktiver Zusammenarbeit aller Beteiligten werden laufend Veränderungen in der Arbeitswelt mit Anpassungen gewährleistet. K.F. Ich möchte mich für das Interview ganz herzlich bedanken. Als Lehrmeister weiss ich die Hintergrundarbeit der Involvierten zu schätzen und ich hoffe, dass das Erfolgsmodell «Berufslehre» auch in Zukunft eine Grundlage unserer Gesellschaft und unseres Wirtschaftssystems bleibt.

Bruno Fritschi, Lehrstellenförderung Bezirk Horgen

Das duale Ausbildungssystem, das heisst die parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist ein Schweizer Erfolgsmodell, dem Sorge getragen werden muss. Der Lehrabschluss hat bei uns ein hohes Ansehen und die Möglichkeiten nach dem Lehrabschluss sind sehr erfolgsversprechend, auch im Hinblick auf die Fachhochschulen und Hochschulen. Wie sieht die LehrstellenSituation im Bezirk Horgen aus und welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Bruno Fritschi von der Lehrstellenförderung Bezirk Horgen gibt im folgenden Interview Antworten zu diesen spannenden Fragen. Ken Füglistaler, Präsident Unternehmervereinigung des Bezirks Horgen

Publireportage – Kantonaler Gewerbeverband Zürich

Neuer Geschäftsleiter des KGV Thomas Hess ist neuer Geschäftsleiter des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich. Er tritt die Nachfolge von Martin Arnold an.

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Am 1. Juli hat Thomas Hess als neuer Geschäftsleiter des KGV die Nachfolge von Martin Arnold übernommen. Martin Arnold hat nach über 11 Jahren und vielen Verdiensten für den KGV eine neue berufliche Herausforderung angenommen. Der 47-jährige Thomas Hess hat ein Studium als lic. phil. I abgeschlossen und ein Nachdiplomstudium in Unternehmensleitung absolviert. Nach verschiedenen Stationen in der Privatwirtschaft, u.a. 2003 bis 2009 in der Unternehmensentwicklung des Migros-Genossenschaft-Bunds, hat Thomas Hess zuletzt als Bereichs-

leiter innerhalb der IG Detailhandel Schweiz (IG DHS) gewirkt. In dieser Funktion konnte Thomas Hess sein Netzwerk vor allem auf nationaler Ebene ausweiten und Erfahrungen in der Interessenvertretung sammeln. In der neuen Herausforderung sieht Thomas Hess einen logischen nächsten Entwicklungsschritt: «Die Tätigkeit an der Nahtstelle zwischen Wirtschaft und Politik ist eine grosse Herausforderung und eine faszinierende Aufgabe. Meine vielfältigen beruflichen Erfahrungen möchte ich nun zugunsten des zürcherischen Gewerbes einsetzen und weiter vertiefen». Thomas Hess ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er wohnt mit seiner Familie in Küsnacht. Thomas Hess gehört keiner politischen Partei an – er positioniert sich selber als liberal-bürgerliche, politisch sehr interessierte Person.


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Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

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Wer trägt die Verantwortung?

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Ausstellung zum Temperament einer Haltung

Das Vögele-Kulturzentrum in Pfäffikon SZ hat diesem schwer fassbaren Begriff eine Ausstellung gewidmet, welche mit eindrücklichen Installationen überzeugt und damit ein wichtiges gesellschaftliches Thema behandelt. Sie zeigen unverblümt das Gesicht einer Gesellschaft, die Verantwortung lieber abschiebt, als sie zu übernehmen. Der Wädenswiler Tobias Humm hat die sehenswerte Ausstellung als Kurator konzipiert. Sie dauert noch bis 22. September 2013. Die Verantwortung ist Teil jeder menschlichen Handlungsweise und das Fluidum, das eine zivile, auf Konventionen basierende Gesellschaftsform überhaupt erst ermöglicht. Den Zusammenhang und den Versuch einer Definition von Verantwortung als Motiv der Ausstellung, beschrieb Kurator Humm anlässlich seiner Eröffnungsrede wiefolgt: «Der Begriff Verantwortung scheint uns allen klar zu sein, jeder und jede glaubt zu wissen, was er beinhaltet und niemand wird sich einfach so als veratwortungslos bezeichnen. Doch was ist Verantwortung eigentlich, woraus besteht sie? Diese Fragen geht die Ausstellung mit Werken von rund 30 Künstlerinnen und Künstlern nach und zeigt mit Hilfe aktueller Befunde und Ereignissen die Kausalität von Handlung und Wirkung auf.» Ein positives Gefühl Das Vögele Kultur Zentrum stellt in seiner aktuellen interdisziplinären Ausstellung die Frage: «Verantwortung.

Jeder trägt sie. Wer nimmt sie wahr?» Ausgangslage ist die These, dass jedes Tun Verantwortung impliziert und nicht ohne Folgen bleibt. Es wird – ohne dafür zu moralisieren – mit Feingefühl und Humor thematisiert, was der Einzelne leisten kann, wenn sein Verhalten am Massstab globaler Auswirkung und Verantwortung gemessen wird. Ziel der Ausstellung ist es, sowohl die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen sowie das verantwortungsvolle Handeln der Gemeinschaft zu reflektieren. Unterstützt durch eine überraschende szenografische Umsetzung verlassen die Besuchenden die Ausstellung mit einem positiven Gefühl, das mit dem Willen oder Wunsch zur Übernahme von Verantwortung reflektiert werden kann. Leihgabe für den Klimaschutz Neben eines Audi-Kombi in Verbindung mit Extremsport, dem Pürieren von Goldfischen, Folter-Experimenten im 20. Jahrundert zur Versuchszwecken und Beichtstühlen, die sich als Fotoautomaten entpuppen, hat Greenpeace Schweiz eine Originalfotografie von Spencer Tunick als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um das Bild von 2007 auf dem Aletsch-Gletscher, das hunderte von Freiwilligen nackt zeigt, die sich für den Klimaschutz stark machen. Das Werk des Künstlers wird im Rahmen der Ausstellung zugunsten der ArktisKampagne von Greenpeace versteigert (Mindestgebot: CHF 7‘800.00). Verantwortung – Schmiermittel der Gesellschaft Das Wesen des Menschen ist nicht von Grund auf gut. Sonst wäre der Diskurs über Verantwortung obsolet. Im Gegenteil: Wir sind von Natur aus gewalttä-

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tig. Dies lässt sich mit der Analyse der Knochen unserer Vorfahren belegen. In der Steinzeit kamen gut 20% der Menschen durch menschliche Gewalt ums Leben. In der Jetztzeit sterben weit unter einem Promille der Menschen durch Gewalteinwirkung, die von Menschen ausgeht. Doch in unseren tieferen Schichten lebt diese ursprüngliche Gewalttätigkeit weiter. Die Losung heisst also nicht «zurück zur Natur». Die Losung, die uns hilft, Zukunftsprobleme verantwortungsbewusst und unter Respektierung der Interessen unserer Nächsten und unserer Nachkommen zu lösen, muss heissen: «Hin zur Kultur». Nämlich hin zur Kultur des unbewaffneten gewaltfreien Diskurses, hin zum Gespräch, hin zur Achtung des Nächsten und Respekt vor den Bedürfnissen des Übernächsten. Um verantwortlich zu handeln, braucht es nicht nur Wissen und Verständnis, nicht nur Einsicht und Gutmenschentum. Um verantwortlich zu handeln, ist eine Haltung nötig, die den verschiedenen Verantwortungsebenen gleichzeitig genügt. So ist eine Handlung, die zwar zwischenmenschlich verantwortbar ist, aber auf Selbstausbeutung beruht, letztlich nicht verantwortbar. Genauso kann eine Handlung, die mir selber gut tut, aber andern Menschen Schaden zufügt, nicht als verantwortungsbewusst gelten. Verantwortliches Handeln muss allen Perspektiven gleichzeitig genügen – als Schmiermittel der Gesellschaft.

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Autoseiten | 27

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

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28 | Kontakt

Gewerbezeitung - Donnerstag, 18. Juli 2013

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Kontakt Beat Henger Henger Treuhand AG Einsiedlerstrasse 25 8820 Wädenswil

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Impressum Gewerbe Zeitung Die offizielle Zeitung vom Handwerker- und Gewerbeverein HGV Wädenswil. Verteilung in alle Haushaltungen von Wädenswil, Au und Schönenberg. Auflage: 13’000 Exemplare Herausgeberin/Verlegerin Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil, Telefon +41 44 430 08 08 Redaktion Handwerker- und Gewerbeverein HGV Wädenswil, www.hgv-waedenswil.ch idfx AG, Werbeagentur ASW, Telefon +41 44 783 20 00, hgv-redaktion@idfx.ch Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil, Telefon +41 44 430 08 08 Abbestellen der Gewerbe Zeitung per E-Mail an info@eugenwiederkehr.ch Grafik/Produktion/Fotos idfx AG, Werbeagentur ASW, Telefon +41 44 783 20 00, hgv-redaktion@idfx.ch

Rezept für 5 Personen Zutaten 800 g Kartoffeln 500 g Milch 2 EL Butter 2 Eigelb 50 g Parmesan 100 g getrocknete Tomaten 100 g Champignons 1 Bund Rucola 200 g Parmesanblättchen 20 g Basilikum Zubereitung Kartoffel schälen und in Salzwasser weich kochen. Die gut abgetropften Kartoffeln verstampfen und ein wenig abkühlen lassen. Eigelb, zerlassene Butter und Parmesan einmengen. Mit wenig Salz und Muskatnuss würzen. Nach und nach Mehl einstreuen bis ein weicher Teig, der nicht mehr klebt, entsteht. Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen und in 2 cm lange Stücke (Gnocchi) schneiden. Die Gnocchi in einer Pfanne im Olivenöl kurz anbraten. Champignons und getrocknete Tomaten dazugeben und kurz mit anbraten. Zum Schluss den Rucola beigeben, kurz abschmecken und auf einem Teller anrichten.

Im Sommer darf es über Mittag nicht zu deftig sein. Schwere Menüs, die einem noch den ganzen Nachmittag im Magen liegen, sind ein Tabu. Dessen ist man sich in Eder’s Eichmühle bewusst. Die aktuelle Lunch-Karte präsentiert sich deshalb als leichtes Sommergedicht, aus dem jeder und jede die für sich passende Zeile herauspicken darf. Vitello Tonnato mit Kräutersalat oder kalte Kartoffel- und Lauchcreme mit schottischem Rauchlachs sind ebenso zu finden wie eine Käseauswahl mit Früchte-Nussbrot oder grillierter Steinbutt mit Zitronenpfefferkruste. Auch die Preise sind sommerlich leicht. Schon für 35 Franken gibt es ein hervorragend zubereitetes Mittagsmenü mit 16 Gault-Millau-Punkten. Dem Start in einen Nachmittag voller Leichtigkeit und Sonnenschein steht danach nichts mehr im Wege.

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Servieren: Parmesanblättchen und frischen Basilikum auf die Gnocchi streuen und servieren. Gutes Gelingen! Ilidio Ramires Küchenchef Hotel Engel

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Gewerbezeitung - HGV Wädenswil Juli 2013