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Donnerstag, 23. Juni 2016 I 2. Jahrgang Nr. 4 I Auflage 46 000 Exemplare

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ve rt eil ti n:

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Kantonale Abstimmung vom 27. November

Die Kernforderungen der Kulturlandinitiative sind bereits erfüllt

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Duales Bildungssystem stärken 2 Eidgenössische Abstimmungen 2 Wer stiehlt wem die Renten? 3 Ratgeber 4–5 Menutipp 5

Weil in den letzten zwei Jahrzehnten mit wachsender Bevölkerung, höherem Wohnflächenbedarf und Zunahme des Wohlstands die Zersiedelung zunahm, verschärfte der Bund das Raumplanungsgesetz RPG (in Kraft seit 1. Mai 2014). Parallel dazu lancierten die Grünen im Kanton Zürich die Kulturlandinitiative. 2012 wurde die Initiative in Form einer allgemeinen Anregung vom Volk mit 54,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Am 27. November 2016 kommt nun die Umsetzungsvorlage in Form von Verschärfungen des Planungs- und Baugesetzes PBG vors Volk. Text: Gregor Biffiger

Kanton Zürich ist vorbildlich Basierend auf dem neuen RPG und mit der Kulturlandinitiative im Hinterkopf, revidierte der Kanton Zürich 2014 seinen Richtplan grundlegend. Folgende Verbesserungen wurden umgesetzt: • Strikte Trennung zwischen Sied lungs- und Nichtsiedlungsgebiet • Bauzonenreserven dürfen für maxi mal 20 Jahre ausgelegt werden. • Entwicklungsprojekte von Gemein den werden strenger kontrolliert. • Im «Raumordnungskonzept Metro politanregion Zürich» (Metro-ROK) wird die Raumplanung kantonsüber greifend besser koordiniert. • Die «80:20-Regel» definiert, dass 80 Prozent der zukünftigen Entwick lung auf Städte und urbane Gebiete entfallen soll. • Es wurde eine Kompensationspflicht für Kulturland ausserhalb von Nicht siedlungsgebiet eingeführt.

Uitikon-Waldegg 11 Editorial 11

Kulturlandschutz erfüllt

Urdorf 12

Kompensationspflicht für Kulturland ausserhalb von Siedlungsgebieten

Editorial 12 Kleinkaliber-Gwerbler-Cup 12 50 Jahre Urdorfer Waldfest 13 40 Jahre Zengaffinen 14

Strikte Trennung zwischen Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet

Schutz der ländlichen Gebiete durch die «80:20-Regel»

Weiningen 15 Kiwanis Charity-Golfturnier 15 Projektwoche Primarschule Weiningen 15

Limitierung der Bauzonenreserven Nationaler Sachplan Fruchtfolgeflächen Interkantonales Raumordnungskonzept «Metropolitanregion Zürich»

Lob vom Bund Für seinen fortschrittlichen Richtplan wird der Kanton Zürich vom Bund gelobt. Insbesondere lobt der Bund die Fördermassnahmen des Kantons für eine nachhaltige Landwirtschaft, zur Erhaltung des Landwirtschaftsgebiets, den qualitativen und quantitativen Schutz des Bodens (insbesondere der Fruchtfolgeflächen), die Massnahmen zur Siedlungsentwicklung nach innen und den haushälterischen Umgang mit Siedlungsgebiet trotz Bevölkerungswachstum.

Stopp der Zersiedelung durch revidiertes eidgenössisches Raumplanungsgesetz von 2013

Folgen einer allfälligen Annahme Ein Ja zum PBG hätte eine noch stärkere Zentralisierung und Vereinheitlichung der Raumplanung zur Folge. Dörfer, Agglomerationen und Städte würden gleich behandelt, obwohl diese unterschiedliche raumplaneri-

Editorial 6 Eidgenössisches Musikfest in Montreux 6 Pneushop Sergio Pallaoro GmbH 7 Tag der offenen Schulhaus-Baustelle 8 Sommerliche Wasserspiele 8 Comedy & Events: Made in Hellwitzia 9 Tag der Elektromobilität 10 Swiss Economic Forum 11

Forderungen

Dank diesen Massnahmen wird die Siedlungsentwicklung nach innen (Verdichtung) gefördert, die Zersiedelung wird gestoppt und Kulturland ausserhalb des Siedlungsgebietes wird wirksam geschützt.

Stand heute Heute, sechs Jahre nach Lancierung der Kulturlandinitiative durch die Grünen, wurde die Vorlage von den Tatsachen überholt. Denn mit der PBG-Revision von 2014 und dem vorbildlichen Richtplan (ebenfalls von 2014) wurden die Kernelemente der Kulturlandinitiative bereits umgesetzt.

Schlieren 6

Birmensdorf und Aesch

Keine Erweiterung des Siedlungsgebiets im Kanton Zürich seit 1996

Planungs- und Baugesetz Revision 2014

Dietikon 20

Vorbildlicher Richtplan des Kantons Zürich von 2014

sche Probleme haben. Den Gemeinden würden die letzten raumplanerischen Entwicklungsmöglichkeiten genommen. Sie würden in ihrer Entwicklung massiv eingeschränkt und Bauen – und somit auch Wohnen – würde verteuert. Kulturland innerhalb von Siedlungsgebieten würde mit einer Kompensationspflicht so stark geschützt, dass eine sinnvolle Verdichtung kaum mehr möglich wäre. Die Zersiedelung würde damit gefördert. Die Kompensationspflicht ist nur mit grossem administrativem und finanziellem Aufwand umsetzbar. Der «Humustourismus» – der Abtransport von kulturlandfähigem Humus und die nachfolgende Aufwertung eines Stücks Nichtkulturland mit eben

diesem Humus – würde so zusätzlich gefördert, was ökologischer Unsinn ist. Unternehmen benötigen Platz, um sich zu entwickeln. Idealerweise geschieht dies innerhalb von bestehenden Siedlungen. Können verfügbare Flächen nicht sinnvoll genutzt werden, wird die Entwicklung des Gewerbes verhindert. Das wäre ein klarer Standortnachteil für den Kanton Zürich. Kulturland würde zwar noch strenger geschützt, aber an den falschen Orten. Es ergibt nämlich keinen Sinn, landwirtschaftliche Flächen innerhalb von Siedlungen zu bewirtschaften. Eine räumliche Trennung zwischen Siedlungen und Landwirtschaftsgebieten ist für die Landwirte und die Bevölkerung von Vorteil. Die Annahme

16

Editorial 16 Vereinsausflug GVBA 16 Huber Malergeschäft 17 Volg Aesch ZH 18 Bühler Storenservice GmbH 18 Interview Thomas Gössi 18 Restaurant Landhus 19

Editorial 20 SVP Dietikon, Ausfahrt der 70-Jährigen 20 Interview Elio Frapolli 21 Vereinsausflug GVD 23

der Kulturlandinitiative hätte keinen positiven Effekt auf die Förderung der inländischen bzw. regionalen Produktion und der Landwirtschaft. Geduld ist gefragt Die positiven Auswirkungen des revidierten RPG und des neuen Richtplans werden allerdings erst in einigen Jahren sichtbar sein. Jetzt bereits weitere Verschärfungen anzustreben, die ausserdem kontraproduktiv sind, ist definitiv der falsche Weg.

Engstringen 24 Kinder-Olympiade 24 Beutter Küchen AG 24 Villa Sparrenberg 25

Geroldswil-Oetwil 26 Kellerfest Oetwil a.d.L. Vereinsausflug GVGO

26 27

www.kulturlandinitiative-nein.ch

Kehrseite 28 Wiesn Gaudi GVL-Abend Kantonsratsgeflüster Reisedokumente vorbereiten s’Schämdi- und s’Schmunzel-Eggli

28 28 28 28


2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Editorial

Kantonsrat, Umsetzung Motion

Wir müssen unsere Kinder wieder für Technik begeistern

Duales Bildungssystem stärken, ausbildende Unternehmen belohnen

später einmal dasselbe zu tun: MINT muss Spass machen. Ein wichtiges Feld für die MINT-Förderung ist die Volksschule, insbesondere die Attraktivität des Unterrichts in den mathematischnaturwissenschaftlichen Fächern. Und schliesslich kommt auch dem Gymnasium eine Schlüsselrolle zu.

Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Innovation ist der Schlüssel zum Fortschritt und elementar für die Schweiz, wenn diese ihren Wohlstand und ihre herausragende Rolle als wettbewerbsfähiges Land erhalten will. Innovation braucht Offenheit gegenüber Forschung und technischen Neuerungen und eine ausreichende Zahl an Nachwuchskräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Letzteres ist heute nicht sichergestellt und es zeichnen sich grosse Nachwuchsprobleme ab. Damit mehr junge Menschen eine entsprechende Ausbildung in Angriff nehmen, muss ein breites Umdenken stattfinden. Künftige Lehrerinnen und Lehrer sollten selbst durch einen guten MINT-Unterricht motiviert werden,

Das bedeutet: • Der MINT-Unterricht in den Schulen muss auf allen Schulstufen kon sequent gestärkt und so ausgestaltet werden, dass er für alle Kinder und Jugendlichen – insbesondere auch für Mädchen – attraktiv ist. • Schlüsselelemente sind ein motivie render Mathematikunterricht, das He ranführen an naturwissenschaftliche Phänomene und das spielerische Ex perimentieren auf allen Schulstufen. • Der Selektion und der Aus- und Wei terbildung von motivierten Lehrkräf ten muss in Zukunft noch grössere Bedeutung zukommen. • Politik und Wirtschaft sind aufgefor dert, erfolgreiche MINT-Förderpro jekte weiter zu unterstützen und noch bekannter zu machen – trotz knapper werdender öffentlicher Mit tel. Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

Text: Dr. Josef Wiederkehr, Kantonsrat CVP, Dietikon

Das duale Bildungssystem in der Schweiz geniesst zu Recht einen sehr guten Ruf. Es sorgt für eine im internationalen Vergleich rekordtiefe Jugendarbeitslosigkeit und für gute Berufs- und Lebensperspektiven der Jugendlichen. Davon profitieren wir alle. Die Ausbildung inländischer Fachkräfte trägt dazu bei, das zukünftige Arbeitskräftepotenzial in den Branchen besser zu nutzen, und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schweiz. Mit der Änderung des Gesetzes über den Beitritt zur revidierten interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen, so der etwas sperrige Titel der Vorlage, soll einerseits der Einsatz zu Gunsten des dualen Bildungssystems honoriert werden. Andererseits soll damit aber auch die gesellschaftlich und volkswirtschaftlich wichtige Rolle von Unternehmen, die Lehrstellen anbieten, belohnt werden. Ausbildung von Lernenden soll stärker honoriert werden Die Gesetzesänderung sieht vor, dass die Vergabestellen bei Auftragsvergaben der öffentlichen Hand – mit Ausnahme des Staatsvertragsbereichs – das Zuschlagskriterium der Lehrlingsausbildung zwingend mit mindestens 5% und höchstens 10% gewichten müssen. Bisher wird die Anwendung dieses Kriteriums den Vergabestellen überlassen, so dass es sehr häufig nebst dem Preis ein absolutes Schattendasein fristet.

KONTAKTBOX

Im Kantonsrat findet nächstens die Schlussberatung zur Umsetzung einer Motion statt, welche fordert, dass Unternehmen, die Lernende ausbilden, bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen belohnt werden sollen. Ziel der Gesetzesänderung, die auf eine Motion von den ehemaligen CVP-Kantonsräten Andreas Federer, Nicole Barandun-Gross und von mir zurückgeht, ist es, dass Unternehmen, die sich in der Berufsbildung engagieren, bei der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand künftig in den Genuss eines Wettbewerbsvorteils kommen sollen.

Josef Wiederkehr mit Lehrling

Durch die stärkere Gewichtung des Kriteriums der Lehrlingsausbildung sollen Unternehmen, die Verantwortung wahrnehmen und Schulabgängerinnen und Schulabgängern eine qualifizierte Berufslehre ermöglichen, bei der Auftragsvergabe der öffentlichen Hand einen Wettbewerbsvorteil geniessen. Attraktivität des dualen Bildungssystems stärken Obwohl heute kein Lehrstellenmangel mehr herrscht – dies bestätigt auch das jüngst publizierte Lehrstellenbarometer des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation –, ist es wichtig, dass das duale Bildungssystem und die Berufslehre attraktiv bleiben. Dies auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Akademisierung.

Denn unser hervorragendes duales Bildungssystem können wir langfristig nur sichern, wenn wir genügend Nachwuchs ausbilden. Die vorgeschlagene Gesetzesänderung anerkennt die gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Verantwortung, die ausbildende Unternehmen bereits seit Jahrzehnten übernehmen. Darüber hinaus werden mit dieser Anerkennung auch Anreize geschaffen, welche die Bereitstellung neuer Ausbildungsplätze in der Privatwirtschaft begünstigen. Aus all diesen Gründen werde ich mich im Kantonsrat für die Gesetzesänderung stark machen. Damit das duale Bildungssystem gestärkt und ausbildende Unternehmen belohnt werden.

Tel. 056 633 46 00 Eidgenössische Abstimmungen vom 5. Juni

info@gvli.ch

Durchzogenes Abstimmungswochenende

www.gvli.ch

Der Souverän hat mit seinem Nein zur Milchkuhinitiative die grosse Chance verpasst, die Strasseninfrastruktur zu stärken und das Verursacherprinzip im Strassenwesen herzustellen. Augenmass bewies das Schweizer Stimmvolk hingegen mit dem Nein zu beiden Initiativen «Pro Service public» und «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen».

Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

Verteilung

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einem Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Redaktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Ravena Frommelt, Irma Götz, Patrick Holenstein, Valérie Jost, Dominic Karrer, Christian Murer

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08 info@gewerbezeitungen.ch

Druck/Papier Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

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Auflage

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46 000 Exemplare

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Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) ist enttäuscht über den Entscheid der Schweizer Stimmberechtigten, die Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» (Milchkuhinitiative) abzulehnen. Die längst überfällige Stärkung der Strasseninfrastruktur bleibt damit aus und das Verursacherprinzip wird auch künftig nicht eingehalten, weil Steuern, Gebühren und Abgaben der Autofahrer nicht vollumfänglich zurück in die Strasseninfrastruktur fliessen. Gewerbefreundliche Alternative gefordert Der KGV unterstreicht die Forderung des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv, dass das Parlament eine gewerbeverträgliche Alternative für die Finanzierung des geplanten Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) umsetzt. Damit künftig genügend Mittel für den Unterhalt und den Ausbau der Strasseninfrastruktur vorhanden sind, braucht es die gesicherte Zweckbindung der Automobilsteuer. Neu sollen mindestens 60 Prozent statt wie bisher 50 Prozent der Mineralölgrundsteuer zur Verfügung

stehen. Nur so können die volkswirtschaftlich schädlichen Staustunden reduziert werden. Das ist insbesondere für den Wirtschaftsraum Zürich überlebensnotwendig: Hier liegen rund 30 Prozent der Schweizer Arbeitsplätze, die wiederum rund 40 Prozent des Bruttoinlandprodukts erwirtschaften. Service public wird gestärkt Auch die Volksinitiative «Pro Service public» wurde vom Schweizer Stimmvolk deutlich abgelehnt. Zwar sind insbesondere Gewerbetreibende auf ein funktionierendes, effizientes und kostengünstiges Dienstleistungsangebot der Grundversorgung angewiesen. Der KGV erachtete das mit der Initiative geforderte Gewinnverbot sowie die Lohnbeschränkungen für (halb-)staatliche Unternehmungen aber als untaugliches Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Dennoch ist das Unbehagen weiter Bevölkerungsteile gegenüber den Bundesbetrieben Swisscom, SBB und Post ernst zu nehmen. Teilweiser Leistungsabbau der Post bei höheren Preisen, wie bei der Post im Kanton Zürich unlängst geschehen, sind künftig zu vermeiden. Für neue Geschäftsprozesse, die das Gewerbe als

Hauptkunden betreffen, müssen im gemeinsamen Dialog wirtschaftsfreundliche Lösungen gefunden werden. Wirtschaftliches Augenmass Augenmass und politische Bodenständigkeit bewies das Schweizer Stimmvolk mit dem klaren Nein zur utopischen Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen». Die Stimmberechtigten haben erkannt, dass die gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen der Initiative desaströs gewesen wären, soweit sie überhaupt abschätzbar waren. Es ist beruhigend zu sehen, dass das Stimmvolk radikal-linke Volksbegehren wie die Mindestlohn-, die 1:12-Initiative oder jetzt das bedingungslose Grundeinkommen jeweils deutlich ablehnt und damit immer wieder seine wirtschaftsfreundliche Grundhaltung offenbart.

Kontakt: Hans Rutschmann, Präsident T 044 869 00 88, M 079 403 22 41 hr@rutschmann.ch Thomas Hess, Geschäftsleiter T 043 288 33 66, M 079 774 36 60 thomas.hess@kgv.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Standort Schweiz

Wer stiehlt wem die Renten? In der meist nachrichtenlosen Schweiz ist man dankbar, mediale «Evergreens» bei Gelegenheit aufleben und mit dramatischen Schlagzeilen wieder beleben zu können. Eines dieser dankbaren Lückenbüsser-Themen ist der Renten-Klau. Gerade jüngst hat der «Blick» den Bürgerlichen im eidgenössischen Parlament unterschoben, sich gezielt für einen Renten-Klau einzusetzen. Wer stiehlt nun wem die Renten, das ist somit die wiederkehrende Gretchen-Frage. Es sind dies unter anderem der Mieterverband, die Landschaftsschützer, die künftige und aktuelle Rentnergeneration, die lebensverlängernde medizinische Versorgung, die Landwirtschaft mit ihren gesunden Produkten, EU-Staaten mit Konjunkturflaute, Konsumenten im Kaufstreik oder auch Linke und Grüne, die immer neue, ungedeckte Checks für den Ausbau des Sozial-Umverteilungs-Staates propagieren. Wer aber besser rechnen kann, der wird offenbar vor allem zum Renten-Dieb degradiert. Text: Robert E. Gubler, Wädenswil

Eigentlich liegen die Fakten auf dem Tisch. Die Renten sind höher, als es die dafür angesparten Gelder der aktuellen und künftigen Rentner zulassen dürften. Einerseits leben wir in der Schweiz deutlich länger als bei der «Erfindung» von AHV und Pensionskassen-Obligatorium erwartet wurde. Und andererseits läuft die Wirtschaft im Inland und bei den Kunden im Ausland schlechter als in früheren Jahren, so dass die Erträge und Abgaben nicht ausreichen, die Defizite in den Sozialwerken zu kompensieren. Die Folge: Die Rentner erhalten nicht nur Geld aus dem eigenen Bestand, sondern darüber hinaus zunehmend auch Geld, das der nächsten Generation gehört. Die Alten bedienen sich am Geld der Jungen, am Geld der nächsten Generationen. Sie stehlen dieses zwar nicht persönlich, doch zu diesem Tatbestand führen die Berechnungsformeln der ersten und zweiten Säule. Noch unklar sind die fehlenden Beiträge der neuen Ich-Unternehmerinnen und -Unternehmer, die in zahlreichen Mandaten und Einzelprojekten aufgesplittet engagiert sind, was zur Folge hat, dass dem System AHV- und Pensionskassen-Pflichtbeiträge bewusst oder unbewusst verloren gehen. Politische Ideologien kosten Renten Ein Hebel, den zunehmend kolportierten Rentenstress zu entschärfen, läge in der Verbesserung der Rendite auf den zwangsangesparten Kapitalien in der

Pensionskasse und in der verbesserten Bewirtschaftung der Umlagekapitalien in der AHV. Höhere Renditen bedingen nicht nur eine gute Konjunkturlage im In- und Ausland, sondern auch Rahmenbedingungen, welche Rentabilität und Wirtschaftlichkeit erhöhen und nicht behindern. Wenn beispielsweise der beliebte und mehrheitsfähige Landschafts- und landwirtschaftliche Kulturlandschutz dazu führt, dass an immer weniger Orten neu gebaut werden kann, dann führt das vorerst zu einer Verknappung an Boden und damit zu einer generellen Preissteigerung für Land. In der Folge hat dies Konsequenzen für die Mieten – sie werden teurer. Die Kaufkraft verlagert sich vom Konsum zu den Mieten. Den Investoren nützt das zumeist wenig bis nichts. Die Pensionskassen setzen zwar gerne auf Anlagen in Wohnliegenschaften. Weil es jedoch wenige Anlagealternativen gibt, treiben diese Anleger, aufgrund der begrenzten Angebote, die Preise der Anlageobjekte nach oben. Die Mieten steigen, zum einen wegen der höheren Anlagekosten als auch der bereits beschriebenen steigenden Landpreise. Die Renditen der Objekte sinken aber, weil die hohen Mieten nicht unbegrenzt durchgesetzt werden können und weil der Gesetzgeber immer weitere Regeln beschliesst, um die Mieten künstlich tief zu halten. Das kann man politisch wollen, aber das mindert auch die Rendite und die Sicherheit bei den Renten, den aktuellen, wie den künftigen. Pikant, wenn die Mieter von mietzinsvergünstigsten

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Wohnungen auch gleichzeitig Rentner sind. Sie bedienen sich an den Vorteilen, die die junge Steuergeneration über Umverteilung bezahlt und sie bedienen sich am Ersparten dieser Steuergeneration, das eigentlich für deren künftige Rente gedacht ist. Faire Formel für faire Renten-Bezüge Vor diesem Hintergrund sollte man mit dem Vorwurf des Renten-Klaus vorsichtiger umgehen. Es sind nicht diejenigen an den Pranger zu stellen, welche auf die Unterdeckung in der Altersvorsorge hinweisen und darauf pochen, dass jeder Rentner nur so viel nehmen sollte, wie es die wirtschaftliche Leistung des Landes verträgt, wie er selber einbezahlt hat und – aufgewertet durch die Kapitalerträge – wozu er berechtigt wäre. Schuldig, wenn man das Wort verwenden möchte, sind auch nicht die Älteren, die aufgrund eines Leistungsversprechens des Gesetzgebers und aufgrund des Generationenvertrages die wohlverdiente AHV-Rente und Pensionsbeiträge in Anspruch nehmen. Sie sind nicht die Erfinder der Formeln zur Altersvorsorge in der Schweiz. Und zu Recht dürfen sie so lange wie möglich von der Vorsorge im Alter auch profitieren. Es geht aber einerseits darum, aufzudecken, dass eine Vielzahl von Interessenvertreter vermeintlich Gutes tut, doch in Wirklichkeit ist dies mit Kosten oder Einbussen für andere verbunden. Wirtschaftliche Mieten tief zu halten oder mit öffentlichen Mitteln

direkt zu konkurrenzieren, tangiert die Anlagen der eigenen Pensionskasse negativ. Planwirtschaftliche Verknappung von Boden und Bauzonen wird bezahlt von den künftigen Mietern und nimmt in Kauf, dass die Renditen der Pensionskassen – aber auch anderer privater Investoren – zurückgehen. Das schadet den heutigen und künftigen Rentnern, und den Mieterinnen und Mietern in der Folge auch, weil ohne private Wohnbauinvestitionen das Wohnungsangebot knapper und die Mieten, nicht aber die Renditen, noch mehr steigen.

Gleichgewicht gebracht werden. Das gilt für die AHV wie für die obligatorische Pensionskasse. Das Schlagwort «Renten-Klau» könnte dann aus dem Vokabular und den medialen Schlagzeilen gestrichen werden. Dass dies – angesichts des bestehenden Leistungsversprechens in der Altersvorsorge – nicht von heute auf morgen zu realisieren wäre, ist unbestritten. Aber heute sollte mit einer kontinuierlichen Sanierungsstrategie gestartet werden, die über mindestens ein Jahrzehnt Schritt um Schritt das Ziel einer Rentenwahrheit ohne Renten-Klau wieder herstellt.

Man kann auch gegen die ausländische Zuwanderung in die Schweiz wettern. Wenn aber weniger kommen oder gar keine mehr, dann sind es eben immer weniger Junge, die für die Alten und Rentenbezüglicher bezahlen müssen. A la longue ginge die Rechnung noch weniger auf. Gleiches gilt für die Abwehr von Wirtschaftswachstum in der Schweiz. Es wird in jedem Falle die Renten direkt und indirekt tangieren. Gut beraten, wer nicht am eigenen Ast sägt, auf dem er sitzt oder dereinst als Rentner zu sitzen gedenkt. Wir müssen und dürfen zu Kenntnis nehmen, dass wir alle älter werden. Mangels Renditen und hohen Wirtschaftswachstums werden wir – so oder so – nicht darum herum kommen, höhere Beiträge oder länger als bisher Beiträge für die Altersvorsorge entrichten zu müssen. Nur so können eigene Einlagen und die Bezüge wieder ins

Zum Verfasser Der 66-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und bei der Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Ratgeber Finanzen

Ratgeber Recht

Energieeffizienz ist eine Goldgrube

Die Geheimhaltungspflicht des Arbeitnehmers

In der Schweiz findet sich immer noch ein grosses Potenzial zur Energieeinsparung – von Maschinen bis über Wärmedämmungen bis hin zu Heizungen, die einen Grossteil der in der Schweiz verbrauchten Energie für sich beanspruchen. Zusätzlich zum ökologischen Nutzen gesellt sich der ökonomische: Der Ersatz von «Energiefressern» amortisiert sich dank Energieeinsparung oftmals schon sehr schnell.

Es ist landläufig bekannt, dass Rechtsanwälte, Ärzte und Behördenmitglieder berufsbedingt einer strengen Verschwiegenheitspflicht unterliegen. Wie steht es jedoch um die Geheimhaltungspflicht des Arbeitnehmers? Was sagt das Gesetz dazu? Wie weit darf ein Arbeitgeber einen «Maulkorb» verhängen?

Ein bewusster Umgang mit Energie zahlt sich für Privathaushalte und Unternehmen gleichermassen aus – ökologisch und ökonomisch. Je weniger Strom eine Maschine bei gleicher Leistung benötigt, desto energieeffizienter arbeitet sie. Volkswirtschaftlich gesehen führt eine Verbesserung der Energieeffizienz zu beträchtlichen Energieeinsparungen. Es ist die wirksamste Methode zur Senkung des CO2-Ausstosses, ohne dass der Handlungsspielraum von Unternehmern und Konsumenten eingeschränkt wird. Die Steigerung der Energieeffizienz ist deshalb eines der Hauptanliegen der «Energiestrategie 2050» des Schweizer Bundesrats. Immobilien sind Energiefresser Potenzial für höhere Energieeffizienz besteht vorab bei Immobilien. Denn der Bau- und Gebäudebereich verschlingt über 40 Prozent der Energie in der Schweiz. Allein für die Beheizung von Räumen wird knapp ein Drittel der Gesamtenergie aufgewendet. Überalterter Gebäudebestand Obwohl die gesetzlichen Anforderungen für die Energieeffizienz von Neubauten in den letzten Jahren deutlich verschärft wurden – Stichwort: Minergie-Standard –, ist die Dominanz fossiler Energieträger zur Wärmegewinnung bei privaten Haushalten ungebrochen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass über die Hälfte der bestehenden Gebäude vor 1971 errichtet wurde. Erdwärme statt Ölheizungen Mit einen beschleunigten Austausch von Ölheizungen durch Gasbrenner oder Wärmepumpen liessen sich die CO2-Emissionen rasch und massiv reduzieren. So erzeugt etwa eine moderne Erdwärmeheizung, die mit Ökostrom betrieben wird, nur gerade 13 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Heizwärme – 95 Prozent weniger als eine durchschnittliche Ölheizung. Ineffiziente Umwälzpumpen Vielversprechend wäre auch der Ersatz ineffizienter Umwälzpumpen, die Heiz- und Warmwasser bewegen. Seit 2013 sind die Hersteller zwar verpflichtet, nur noch Geräte der Energieklasse A zu verkaufen. Doch aktuell sind überwiegend noch veraltete Pumpen in Betrieb. Gemäss einer Schätzung des Gebäudetechnikverbandes Suissetec liesse sich der Energieverbrauch in unsanierten Häusern allein dadurch um bis zu 70 Prozent reduzieren. Sparpotenzial bei Elektromotoren Für Industrie- und Gewerbeunternehmen bieten sich neben Optimierungen im Gebäudebereich zahlreiche weitere Energiesparmassnahmen an; etwa der Stromverbrauch von Elektromotoren in Antrieben für Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren und dergleichen. Laut der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz gehen 27 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs auf ihr Konto. Entsprechend gross ist das

Einsparpotenzial durch den Einsatz effizienterer Elektromotoren und optimierter Steuerungen. Energieeffizienz lohnt sich Energieeffizienz zahlt sich nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht aus. Je nach Anwendungsgebiet kann es zwischen wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren dauern, bis eine Investition in die Energieeffizienz ihr Geld wieder hereinspielt. Am schnellsten amortisiert sich die Installation einer intelligenten Strommessung, die zeigt, wo im Produktionsprozess wie viel Strom verbraucht wird. Mit Hilfe dieser Analyse können Unternehmen Stromfresser rasch aufspüren und ersetzen. Steigern auch Sie Ihre Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen mit dem Energie-Check-up für KMU. Erfahren Sie mehr unter: www.ubs.com/kmuenergie.

Zum Verfasser: Daniel Kalt ist seit 2010 Chefökonom Schweiz. In dieser Position ist er verantwortlich für alle Research-Produkte für die UBS Schweiz und berät die Geschäftsleitung in wirtschaftlichen und politischen Fragen. Seit 2012 bekleidet er zudem die Funktion des regionalen Chief Investment Officer Schweiz.

UBS Switzerland AG Beat Rüegg Leiter KMU Zürich West Bahnhofplatz 13, 8953 Dietikon Tel. 044 743 85 34 beat.rueegg@ubs.com www.ubs.com/kmu

Nächstes Mal: Ausblick zur Unternehmenssteuerreform III

Die meisten Arbeitnehmer haben während des normalen Geschäftsalltags mehr oder weniger tiefe Einblicke in die Geschäftsgeheimnisse ihres Arbeitgebers. Sie erhalten Kenntnisse über Kundendaten, interne Betriebsabläufe, Patente, Muster oder gar heikle Finanzdaten und benötigen dies vielfach auch, um ihre täglichen Aufgaben erfüllen zu können. Grundsätzlich untersagt das Obligationenrecht dem Arbeitnehmer, Tatsachen, von denen er während des Arbeitsverhältnisses Kenntnis erhalten hat, zu verwerten oder Dritten mitzuteilen. Auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bleibt der Angestellte zur Verschwiegenheit verpflichtet, jedoch nur, so weit es die berechtigten Interessen des Arbeitgebers erfordern (Art. 321a OR). Diese Geheimhaltungspflicht ist im Wesentlichen ein Ausfluss der Treuepflicht des Arbeitnehmers und damit ein Grundpfeiler des Arbeitsrechts. Was ist geheim? Nicht alles, was einem Angestellten in Ausübung seiner täglichen Verrichtungen zur Kenntnis gelangt, ist automatisch von der Geheimhaltungspflicht erfasst. Als «geheim» gilt eine Tatsache erst dann, wenn sie nur einem beschränkten Personenkreis zugänglich ist, wenn der Arbeitgeber ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse hat und wenn aus den Umständen ein – zumindest mutmasslicher – Geheimhaltungswille des Arbeitgebers erkennbar ist. Dabei ist es irrelevant, ob die fraglichen Informationen dem Arbeitnehmer anvertraut wurden, oder durch Zufall oder ungetreue Handlung zu seiner Kenntnis gelangt sind. Damit ist mindestens klar, dass eine Tatsache, welche von jedermann mittels einfacher (Internet-)Recherche in Erfahrung gebracht werden kann, nicht geheim sein kann. Auf der anderen Seite werden im Gesetz ausdrücklich das Fabrikations- und Geschäftsgeheimnis genannt, für welches die Geheimhaltungspflicht ohne Weiteres gilt. Wann sind die Interessen des Arbeitgebers verletzt? Es ist nicht notwendig, dass geheime Tatsachen Dritten explizit mitgeteilt werden. Es reicht schon aus, wenn Aussenstehende durch die Handlung des Arbeitnehmers Zugang zu diesen Tatsachen erhalten. Ein in der Praxis häufig anzutreffendes Beispiel hierfür ist der unsorgfältige Umgang mit Daten. Generell ist die Geheimhaltung auch bereits dann verletzt, wenn der Arbeitnehmer die geheimen Tatsachen zum eigenen Vorteil verwertet. Zu beachten ist, dass die Geheimhaltungspflicht nicht einfach mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder nach Ablauf einer bestimmten Frist erlischt, wie das beispielsweise beim Konkurrenzverbot der Fall ist. Allerdings wird nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von einer gewissen Abschwächung der Geheimhaltung

ausgegangen. Dabei ist im Einzelfall eine Abwägung der betroffenen Interessen vorzunehmen: einerseits der Geheimhaltungswille des Arbeitgebers und andererseits das wirtschaftliche Fortkommen des Arbeitnehmers. Beispielsweise sei hier ein Entscheid des Zürcher Obergerichts erwähnt, in dem ausgeführt wurde, dass der Kundenkreis des Arbeitgebers, selbst wenn er geheim ist, nicht unter das nachvertragliche Verwertungsverbot falle, da ansonsten ein allfälliges Konkurrenzverbrot überflüssig wäre. Weiter gilt es zu beachten, dass auch Bestimmungen ausserhalb des Arbeitsrechts die Geheimhaltungspflicht nach Beendigung des Arbeitsvertrages ausweiten können. So schützt das Strafgesetzbuch unter anderem das Fabrikations- und Geschäftsgeheimnis (Art. 162 und 273 StGB), aber auch das eingangs erwähnte Amts- und Berufsgeheimnis (Art. 320 und 321 StGB). Auch das Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb (UWG) bietet bei Geheimnisverrat bzw. Verwertung von geheimen Tatsachen weitere Schutzmöglichkeiten. Sanktionsmöglichkeiten Die Verletzung der Geheimhaltungspflicht kann zum einen die normale arbeitsrechtliche Sanktion der (ordentlichen oder fristlosen) Kündigung zur Folge haben. Von Bedeutung sind aber auch gerichtliche Äusserungsverbote und Schadenersatzforderungen, sowie – falls vereinbart – das Fälligwerden einer Konventionalstrafe. Je nach Sachverhalt können strafrechtliche Konsequenzen hinzukommen. In jedem Einzelfall wird der Richter abzuwägen haben, in welchem Ausmass die berechtigten Interessen des Arbeitgebers verletzt worden sind. Zwar wird das Geheimhaltungsbedürfnis normalerweise mit längerem Zeitablauf immer kleiner, doch es sind auch durchaus Fälle denkbar, in denen die Verletzung eine sehr lange Nachwirkung haben kann. Neben dem Zeitablauf spielt bei dieser Interessensabwägung aber auch die Beurteilung des Verhaltens des Arbeitnehmers eine wichtige Rolle. Spezialfall Whistle-Blower In der Vergangenheit haben sogenannte Whistle-Blower-Fälle wiederholt für Schlagzeilen gesorgt. Grundsätzlich kann dazu gesagt werden, dass die Zeugnispflicht in einem Gerichtsprozess der Treuepflicht aus dem Arbeitsverhältnis vorgeht. Es ist also durchaus denkbar, dass ein Arbeitnehmer geheime Tatsachen aktiv zum Gegenstand einer Anzeige machen kann, wenn gewichtige Interessen von Dritten oder der Öffentlichkeit gefährdet sind. Der Arbeitnehmer hat jedoch zu beachten, dass dem Verhältnismässigkeitsgebot bei solchen Fällen eine grosse Bedeutung zukommt, bedingt durch das für den Arbeitgeber hohe Schadenspotential. In jedem Fall sollte zunächst direkt vom Arbeitgeber Abhilfe verlangt und erst nach dessen Untätigkeit die Öffentlichkeit (z. B. durch die Presse) eingeschaltet werden.

Vertragliche Regelung ist empfehlenswert Die Geheimhaltungspflicht hat dispositiven Charakter. Das bedeutet, dass sie durch Vertrag wegbedungen, aber auch konkretisiert werden kann. Aufgrund des ungenau formulierten Gesetzestextes ist es für Arbeitgeber sehr empfehlenswert, die Geheimhaltungspflichten des Arbeitnehmers hinsichtlich Umfang und Dauer genau zu regeln. Dabei sind die üblichen Grenzen der freien Vertragsgestaltung zu beachten, insbesondere darf das berufliche Fortkommen des Arbeitnehmers weniger eingeengt werden als bei einem allfälligen Konkurrenzverbot. Die vertragliche Ausgestaltung hat insbesondere im Hinblick auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses Sinn, wenn die an sich einfache und effektive Sanktionierungsmöglichkeit der Kündigung nicht mehr möglich ist.

Zum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationen- und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

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Drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung bei juristischen Personen

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Im Januar und Februar 2016 gingen in der Schweiz 774 Unternehmungen in ein Insolvenzverfahren. Dies ist eine Zunahme von 4 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Wer steht in der Pflicht bei Unternehmen und was ist zu tun, wenn die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung droht? Die Verwaltung bzw. der Verwaltungsrat hat die Pflicht der Oberleitung und -aufsicht der Gesellschaft. Die Verwaltung hat die Organisation festzulegen und ist für die Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie für die Finanzplanung verantwortlich. Art. 725, Abs. 1 und 2 des Obligationenrechts (OR) schreibt die Pflichten der Verwaltung bei Kapitalverlust und Überschuldung vor. Ein Kapitalverlust besteht, wenn die letzte Jahresbilanz zeigt, dass die Hälfte des Gesellschaftskapitals (z. B. Aktienkapital) und der gesetzlichen Reserven nicht mehr gedeckt sind. Das heisst, der Bilanzverlust bzw. Verlustvortrag ist grösser als die Hälfte des Gesellschaftskapitals und der gesetzlichen Reserven. In dieser Situation hat die Verwaltung unverzüglich eine Generalversammlung einzuberufen und muss Sanierungsmassnahmen beantragen. Sanierungsmassnahmen können finanzieller Natur (Zuschüsse von Geldern) oder organisatorischer Natur (Umstrukturierung und Herbeiführung einer positiven Ertragslage) sein. Überschuldung Eine Überschuldung besteht, wenn das Eigenkapital negativ ist. Der Bilanzverlust bzw. Verlustvortrag ist höher als das Gesellschaftskapital und aller Reserven im Eigenkapital. Natürlich sind in solchen Situationen alle stille Reserven aufzulösen, um eine effektive Überschuldung nachzuweisen und eine unechte Überschuldung auszuschliessen. Wenn eine begründete Besorgnis einer Überschuldung besteht bzw. eine Jahresrechnung dies zeigt, hat die Verwaltung eine Zwischenbilanz zu Fortführungswerten und zu Veräusserungswerten zu erstellen. Diese Zwischenbilanzen sind von einem zugelassenen Revisor zu prüfen.

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Sind die Forderungen der Gesellschaft gemäss diesen Zwischenbilanzen weder zu Fortführungs- noch Veräusserungswerten gedeckt, muss der Richter benachrichtigt werden (Hinterlegung der Bilanz). Dies kann verhindert werden, indem Gläubiger einen Rangrücktritt über ihre Forderungen abgeben. Die Bonität des Gläubigers, der den Rangrücktritt abgibt, muss bestehen (er muss sich dies leisten können). Der Rangrücktritt muss die Überschuldung abdecken. Besser ist es, wenn nach dem Vorsichtsgebot noch ein zusätzliches Sicherheitspolster einbezogen wird. Der Gang zum Richter kann mit einem solchen Rangrücktritt verhindert werden. Ein Rangrücktritt ist keine Sanierungsmassnahme, sondern entbindet nur von der Pflicht, zum Richter gehen zu müssen. Mit dem Rangrücktritt verzichtet der Gläubiger, meist ein Gesellschafter des schuldnerischen Unternehmens, im Konkursfalle auf die Befriedigung seiner Forderung, bis der Verwertungserlös die Forderungen der anderen Gläubiger gedeckt hat. Illiquidität Bei Illiquidität besteht die Gefahr, dass die Fortführung der Gesellschaft nicht ermöglicht ist und sofort eine Bilanz zu Veräusserungswerten (Liquidationswerten) erstellt werden muss. Dies führt meist zu einer Überschuldung, aber ganz sicher zu Illiquidität. Hier müssen Sanierungsmassnahmen ergriffen werden. Wenn diese nicht möglich sind, wird folglich die Überschuldung eintreten.

tung ihrer Pflicht nicht nachkommt, ist die Revisionsstelle für die Einberufung der Versammlung und/oder Gang zum Richter zuständig. Bei Feststellung einer begründeten Besorgnis einer Überschuldung hat die Verwaltung in der Praxis vier bis sechs Wochen Zeit, die Sanierungsmassnahmen zu organisieren und nachzuweisen. In solchen Situationen sollte die Verwaltung einen Fachmann beiziehen, um rechtlich richtig vorzugehen.

Zum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

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1 Zweig Rosmarin

20 g getrocknete Morcheln, nach Anleitung auf dem Beutel eingeweicht, gut gereinigt, fein gehackt

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1/2 Zwiebel fein gehackt

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Verfasser: Dirk Mörz

Zubereitung: 45 Minuten Backen im Ofen: 35–40 Minuten Für 4 Personen

Alles mit Eigelb bestreichen, Garnitur aufkleben. Mit der Gabel mehrmals einstechen. In der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 35–40 Minuten backen. Die Kerntemperatur soll 60–65 °C betragen. 5–10 Minuten im geöffneten Ofen stehen lassen. Danach in Tranchen schneiden und servieren. Dazu passen diverse Salate oder Gemüsegarnituren. Das Filet lässt sich 3–4 Stunden vor dem Backen einpacken. Zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

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6 I Gewerbeverein Schlieren Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

34. Eidgenössisches Musikfest in Montreux

Wo bleibt die Liebeserklärung an Schlieren, als Wohn-, Arbeits- und Einkaufsort?

Obwohl Schlieren viele Vorzüge hat, bekommt Schlieren fast keine Liebeserklärungen. Eher mehr Hohn, wenn ich als Beispiel Giacobbo/Müller nennen darf. Ich bezeichne mich als HardcoreSchlieremer und bin stolz auf Schlieren mit all seinen Möglichkeiten und Fehlern, denn «nobody is perfect».

und motorisiertem Individualverkehr. Doch genau diese positiven Parameter sind es, welche dem örtlichen Gewerbe zu schaffen machen. Man ist nicht nur von Schlieren aus schnell an einem anderen Ort, sondern von auswärts auch schnell in Schlieren: für auswärtige Handwerker mit geringeren Fixkosten eine paradiesische Sache. Für die Ersparnis einer Hand voll Franken wird das örtliche Gewerbe ignoriert. Der tägliche Einkauf vor Ort und damit die Stützung des örtlichen Detailhandels und des Wochenmarktes ist auf bescheidenem Niveau. Denn das bequeme Online-Einkaufen boomt und macht schon rund 6,4% des Gesamtumsatzes aus. Auch der Einkaufstourismus, welcher im Schnitt rund 10% des jährlichen Detailhandelsumsatzes ausmacht, ist für die lokalen Lädeli bedrohend.

Worum ich mir aber Gedanken mache: Wir sollten nicht nur in Schlieren wohnen und/oder arbeiten, sondern auch Produkte und Dienstleistungen bei lokalen Anbietern beziehen!

Eine Liebeserklärung an die Stadt Schlieren mit den vielen positiven Möglichkeiten, einer intakten Gewerbe- und Dienstleistungsstruktur muss also heissen:

Schlieren hat sehr viele Arbeitsplätze, tolle Wohnungen, attraktive Vereine, ist einmalig gut erschlossen und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Himmelsrichtungen mit ÖV

Schlieren – hier lebe ich, hier wohne, arbeite und kaufe ich gerne ein – denn was liegt näher?

Philipp Locher, Präsident der pro schlieren Fachgeschäfte und Drogist aus Leidenschaft

Das Wetter ist ein Schlieremer Gute Platzierung der Harmonie Schlieren am Eidgenössischen Musikfest diesen Monat in Montreux. Und das Wetter spielte auch mit – diesen Frühling keine Selbstverständlichkeit.

Umzug Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Philipp Locher

KONTAKTBOX Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

Jetzt aber, am 34. Eidgenössischen Musikfest, dieses Jahr in Montreux, misst sich die Schlieremer Harmonie mit andern in friedlichem Wettspiel. Angemeldet sind etwa 25 000 Musizie-

ihrem Mann die beiden Töchter begleitet, denn tatsächlich schont es just während der Strassenmärsche.

Wetterglück auf dem Strassenmarsch Die Nacht ist kurz für die Schlieremer, die am Samstag als Erste vor der Jury antreten. Frühstück um 6.15 Uhr, betont der Präsident Marco Lucchinetti, denn um 8.30 Uhr heisst es, mit guten Nerven und ausgeruht im Casinosaal bereit zu sein. Zu spielen ist das Pflichtstück «La Corrida de Toros» des Berners Mario Bürki und ein Wahlstück. Die Harmonie, die unter der Leitung von Tobias Zwyer steht, hat ein Stück des Engländers Philip Sparke mit dem Titel «Invictus» ausgewählt. Später werden die Formationen ausserdem auf der Strasse in Marschmusik benotet. «Das Wetter ist ein Schlieremer!», meint Manuela Stiefel, die mit

Gute Platzierung Es stimmt, dass der Verein Glis-Horn aus dem Wallis ein paar Punkte besser abschnitt. Das ärgert, aber Hand aufs Herz: Hier beklagt man sich auf hohem Musiker-Niveau. Denn ehrlich: Unsere Flötistin war doch besser, und das Rhythmusklatschen der Schlieremer genauer. Beim Fototermin ist der Schlieremer Verein, genau wie auf der Bühne, erneut eine Einheit, eine frohe Schar, die jetzt feiern kann. Die Lobesworte des mitgereisten Stadtpräsidenten tun das ihre dazu. Und für uns, ja für uns sind die Schlieremer ohnehin klar die Besten. Wettbewerb hin oder her.

info@gvschlieren.ch www.gvschlieren.ch

Kurz vor dem Wettbewerb

«Wie möchtet Ihr in Monteux abschneiden?» Beim Start in Schlieren antworten gefragte Musikerinnen und Musiker der Harmonie Schlieren mit: «Gern im guten Mittelmass!» Die Stimmung auf der Fahrt ist aufgeräumt, ein Lunchpaket stärkt für die Probe, die gleich nach der Ankunft beginnt. Das seit dem Start in Schlieren anwesende Team des Schweizer Fernsehens beirrt niemanden. Alle wissen: Aus den vier Landesteilen werden Protagonisten seit Wochen begleitet. Zu sehen sind die vier Folgen auf SRF 1 jeweils samstags um 19 Uhr.

rende. Juriert wird in fünf Klassen. Die unsrigen spielen in der zweitbesten ihrer Kategorie.

Kameramann

Mitglieder starten bei uns durch.

gvschlieren.ch Einspielen vor dem Wettbewerb

Fototermin


Gewerbeverein Schlieren I 7

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Neuvorstellung: Pneushop Sergio Pallaoro GmbH, Schlieren

«Finken», Felgen, Reparaturen und mehr Die Pneushop Sergio Pallaoro GmbH in Schlieren bietet Pneus aller Topmarken, eine breite Service- und Produktepalette und ein Dienstleistungsverständnis, bei dem der Kunde noch König ist. Text: Irma Götz, Bilder: Sergio Pallaoro, Irma Götz

Betritt man die Werkstatt, riecht man ihn gleich, den Gummigeruch. Und man merkt sofort: Hier stehen die Kunden im Vordergrund. Mit vielen von ihnen ist der Patron per Du. Kein Wunder, sein Geschäft lebt von der Stammkundschaft. Von Anfang an. Doch davon später. Seit 1. März 2014 befindet sich die Pneushop Sergio Pallaoro GmbH in der Schlieremer Industriezone – nur wenige Minuten von den nahen Autobahnausfahrten und vom Bahnhof entfernt. Hier, auf 400 m2, erfüllt das PallaoroTeam alle Kundenwünsche rund um Fahrzeugpflege und -unterhalt – ob für Autos, Motorräder, Industriefahrzeuge. Hier feierte die Firma im März 2015 auch ihr zehnjähriges Bestehen.

Vereinsmitglieder als Stammkunden gewinnen, die ihm beim Geschäftsstart in Oberengstringen halfen und bis heute treu sind.

Sergio Pallaoro, der Oberengstringer mit Südtiroler Wurzeln, begann seine Berufslaufbahn als Automechaniker nach einer Lehre bei Mercedes. Bevor er selbst zum Chef wurde, war er aber vor allem im Verkauf und als Filialleiter tätig. Mit 46 Jahren packte ihn dann die Lust, noch etwas anderes zu machen. Seine Frau Esther unterstützte ihn dabei. Und nicht nur sie. Dank aktiver Vereinstätigkeit in seiner Wohngemeinde konnte das Ehepaar viele

Die ersten eineinhalb Jahre führten die Pallaoros die Firma allein: er mit seiner langjährigen Berufserfahrung, sie als Allrounderin, die überall mitanpackt, wo nötig. Dann kam ein Lehrling dazu. Heute bilden sie bereits den fünften aus. Ein Automechaniker, ein Reifenpraktiker und saisonale Aushilfen vervollständigen das Team. Weiter expandieren möchte Sergio Pallaoro nicht. Zeit für die Kunden und Qualität sind ihm und seiner Frau wichtiger als Quantität.

Das Geschäft von aussen, fotografiert vom Patron

Was hebt die Firma von der Konkurrenz ab? «Gute, persönliche Beratung», sagt sie. «Unser Maschinenpark ist auf dem neusten Stand, wir haben zum Beispiel eine lasergesteuerte Auswuchtmaschine», sagt er. «Vielseitigkeit», meinen beide.

Weitere Infos: Pneushop Sergio Pallaoro GmbH Brandstrasse 26, 8952 Schlieren Tel. 043 819 08 08 pneushop@pallaoro.ch, www.pallaoro.ch Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–12 Uhr, 13.15–17.30 Uhr Sa (April–Juni, Okt.–Dez.) 8–12 Uhr Übrige Samstage auf Termin

Sergio Pallaoro (l.) mit Frau und Mitarbeitern

PROLUXLICHTFORMAT 50 Jahre Detaillistenvereinigung pro schlieren

Zahlreiche Aktivitäten im Jubeljahr Die Fachgeschäfte pro schlieren feiern in diesem Jahr Ihr 50-Jahr-Jubiläum und haben an der gut besuchten GV attraktive Aktionen gutgeheissen, ganz nach dem Motto: Lokal einkaufen und profitieren!

Prolux Licht AG Wagistrasse 13 8952 Schlieren Tel. 044 733 70 70 Fax 044 733 70 71 prolux@prolux.ch www.prolux.ch AZ_Prolux_146x63.indd 1

Präsident Philipp Locher präsentierte den Mitgliedern einen bunten Strauss von Aktivitäten zu Gunsten des Einkaufes in Schlieren. Als erste Aktion verteilen die «Lädeler» von Schlieren ihrer Kundschaft Gratiseintritte für die Bio-Badi im Moos, welche auch für das Vollmond-Schwimmen gültig sind. Ab Mitte Juli bis Mitte September können die Kunden von pro schlieren bei der Aktion «gefüllte Einkaufstasche» in den Fachgeschäften Punkte sammeln, welche es ihnen ermöglicht, pro volle Karte eine reich gefüllte Einkaufstasche mit attraktiven Produkten zu beziehen. Besonders hervorgehoben werden muss der Samstag, 1. Oktober 2016 – dann steigt das Jubiläumsfest auf den Stadtplatz mit verschiedenen Überraschungen. Zudem wird dieses Jahr ein Weihnachtswettbewerb stattfinden, an dem es kostbare Einkaufsgutscheine und Preise zu gewinnen gibt.

Las Vegas in Schlieren – das grosse Wasserspiel kommt Ende August bis Anfang September wieder auf den Stadtplatz und pro schlieren hat auch hier noch tolle Überraschungen bereit. Der Hüslimärt auf der Bahnhofstrasse vom 19. und 20. November sowie der Köfferlimärt in der Mall des EKZ Parkside am Sonntag, 20. November, sollen Herr und Frau Schlieremer auf die Adventszeit einstimmen.

Aktivitäten zum 50-Jahr-Jubiläum: Gratis-Badieintritte (im Moos) Lokal einkaufen und profitieren Aktion «gefüllte Einkaufstasche» 15. Juli bis 15. September 2016 «Jubifest» auf dem Stadtplatz Samstag, 1. Oktober 2016 Hüslimärt/Bahnhofstrasse Samstag, 19. & Sonntag, 20. November 2016 Köfferlimärt/EKZ Parkside Sonntag, 20. November 2016 Während der Adventszeit Weihnachtswettbewerb mit tollen Preisen Exklusiv bei Ihren pro schlieren Fachgeschäften

17.11.15 08:21


8 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Das neue Schlieremer Schulhaus Reitmen wird im Sommer 2017 eingeweiht

Sommerliche Wasserspiele auf dem Schlieremer Stadtplatz

Tag der offenen Schulhaus-Baustelle In gut einem Jahr wird das neue Schlieremer Schulhaus Reitmen im Westen der Stadt von Kindern und Jugendlichen in Beschlag genommen. Kurz nach der Aufrichtefeier bietet die Stadt allen Interessierten die Möglichkeit, das im Rohbau fertiggestellte Schulhaus zu besichtigen (siehe Kasten).

Das Spektakel geht weiter Die Begeisterung über die spektakulären Wassershows des Schlieremers Urs Habegger am Schlierefäscht 2015 war riesig. Im kommenden Sommer wird man sich über neue Wasser-, Licht-, Sound- und Spezialeffekte freuen dürfen.

Eitel Freude herrschte an der Aufrichtfeier. Stadträtin Manuela Stiefel konnte als Baukommissionspräsidentin verkünden: Wir sind auf Kurs. Foto: Charly Mettier

Besichtigung: Die markanten Dachelemente sind aus der Vogelperspektive bereits erkennbar. Foto: Stadt Schlieren/Tom Engler Text: Charly Mettier

Schulhaus-Einweihungen sind eine Seltenheit. In Schlieren war es vor 44 Jahren das letzte Mal, als das Schulhaus Kalktarren 1972 eingeweiht werden konnte. Im Sommer 2017 wird es wieder soweit sein. Das moderne Schulhaus Reitmen im Südwesten Schlierens wird sich dann mit Leben füllen, die Kinder und Jugendlichen werden ihr modernes Bildungszentrum in Beschlag nehmen. Topmoderne Energieversorgung Als überzeugtes Mitglied der Vereinigung Energiestädte Schweiz war es von

Planungsbeginn an ein wichtiges Anliegen der Stadt, dass das neue Schulhaus eine moderne Energieversorgung erhält. Dank dem vom Parlament im Februar dieses Jahres genehmigten Energierichtplan erhält Schlieren eine der innovativsten und grössten Wärmeverbundanlagen der Schweiz. Das Schulhaus kann daher gemäss den Minergie-Vorschriften gebaut werden. Das ist an sich noch nichts Besonderes. Einzigartig ist hingegen die Kombination der Energieträger. In Zusammenarbeit mit den EKZ wird Fernwärme aus der ARA Werdhölzli bezogen und auf dem Dach wird eine PhotovoltaikAnlage installiert.

Baustellenführung für die Schlieremer Bevölkerung Am Samstag, 9. Juli 2016, können sich Interessierte ein Bild vom neuen Schulhaus Reitmen machen. Von 10 bis 11.30 Uhr werden Führungen durch die Baustelle stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht möglich. Treffpunkt ist der Baustelleneingang.

Höhn AG

17.07.2015 nb

Inserate Grössen: 1/4 und 1/2 A5-Seite Auf grosses Interesse und viel Begeisterung stiessen die Wassershows am Schlierefäscht 2015 Text: Charly Mettier, Bild: Annemarie Stemmler/Foto-Team OK Schlierefäscht

Vom 12. August bis zum 4. September 2016 finden auf dem Stadtplatz in der Busschlaufe Ringstrasse jeweils die ganze Woche über von 20 bis 23 Uhr alle 30 Minuten die Wasserspiele statt (Sa/So bis 24 Uhr).

Besondere Highlights sind bereits geplant. Gegenwärtig steht fest, dass an beiden Wochenenden eine Band live aufspielen wird, und auch mit der Harmonie Schlieren ist ein Konzert geplant. Alter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch

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So klappt es auch kurzfristig mit den Traumferien

Dieses Layout ist Eigentum der werberia GmbH. Nicht genehmigte Weiterverwendung ist untersagt.

Wegen des wechselhaften Wetters wollen viele Leute spontan verreisen. Kuoni Filialleiterin Yvonne Furrer und ihr Team wissen, wo man auch kurzfristig noch Traumferien machen kann. Entspannt am Strand liegen und Sonne tanken — viele Ferienhungrige wollen noch auf den letzten Drücker an die Wärme. Doch die meisten Destinationen sind bereits sehr gut gebucht. Unter den Schlieremer sind vor allem Mallorca und Kreta gefragt, verrät Kuoni Filialleiterin Yvonne Furrer. Um zu ermitteln, welches Ferienziel am besten zum Kunden passt, benutzt sie jeweils den Reisekompass. Ein interaktives Bilderspiel, mit dem Ferienvorlieben ermittelt werden können. Mit persönlicher Beratung und etwas Flexibilität, ist die Expertin überzeugt, finden sie und ihr Team für jeden Feriengast das passende Angebot. Wer etwas mehr Zeit einplant und erst im Herbst verreist, profitiert derzeit von vielen attraktiven Angeboten im Fernstreckenbereich. Hier führten Mietwagenrundreisen in den USA die Hitliste an, so Furrer.

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Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Comedy und Events am Limmattaler Wiesn Gaudi

Wir sind wieder da …

Am Dienstag, 6. September 2016, gastiert Marco Rima mit seinem neuen Erfolgsprogramm «Made in Hellwitzia» an der Wiesn Gaudi in Schlieren. Nachdem «Comedy und Events» letztes Jahr wegen des Schlierefäschts pausiert hat, steht in diesem Jahr ein besonderer Leckerbissen auf dem Programm. Im Rahmen des Limmattaler Wiesn Gaudi auf dem Chilbiplatz in Schlieren gibt es am Dienstag, 6. September 2016, einen einmaligen Auftritt. Es ist gelungen, Marco Rima mit seinem Programm «Made in Hellwitzia» zu engagieren. Einer der bekanntesten Schweizer Komiker sorgt zusammen mit seinen Musikern für einen unterhaltsamen Abend. Früher war alles besser! Natürlich stimmt das so nicht, es war alles anders. Oder, wenn man Marco Rima glaubt: Es war alles anders, aber eben im Sinne von besser! Dieser und vielen weiteren philosophischen Fragen geht der Meister der Schweizer Comedy in seinem neuen Bühnenprogramm «Made in Hellwit-

Lin d e Ca rro s s e rie AG

zia» auf den Grund. Schonungslos inkorrekt und mitreissend unterhaltsam entblättert Marco Rima seine eigene Seele und die der Schweizer gleich dazu. Warum grenzt sich der Eidgenosse gerne ab und warum empfindet er diese Haltung als extrem befreiend? Und wieso weiss niemand, wie verdammt lustig dieses Bergvolk doch ist? Provokant und amüsant, aber immer im Rahmen des «hellwitzischen Humor-Kontingents», nimmt Marco Rima seine Zuschauer mit auf eine Reise zu den Anfängen der «Eisgenossenschaft» und seiner eigenen Kindheit. – Oder, was auch immer zuerst kam! Vom Rütlischwur, dem ersten Flashmob der Schweiz, über Calvin Klein, dem Begründer des Calvinismus, bis hin zu Heidi und dem «geizigen Peter», den Betreibern der ersten alpinen Verrichtungsbox.

Lassen Sie sich vor dem Programm kulinarisch verwöhnen. Um 18 Uhr wird ein leckeres Dreigang-Comedy-Menü serviert. Gönnen Sie sich am besten zusammen mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Abend für den Gaumen und für das Gemüt.

Weitere Infos und Tickets: www.comedyundevents.ch Im Zelt

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Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Tag der Elektromobilität in Schlieren

Automobile Strompower Der 9. Juli steht in Schlieren ganz im Zeichen der Elektromobilität. Besondere Attraktion: unverbindliche Probefahrten mit direkten Vergleichsmöglichkeiten.

Text und Bilder: Brigitte Becker

Mittlerweile bieten fast alle grossen Autohersteller Elektrofahrzeuge an. Die Kunden lassen allerdings noch auf sich warten. Das Interesse ist zwar gross, aber offenbar gibt es noch diverse Bedenken hinsichtlich Reichweite, Ladeinfrastruktur, Stromproduktion, Fahrleistungen und Kosten. Deshalb lädt die Stadt Schlieren die Bevölkerung zu einem Informationstag ein. Fachleute der EKZ und e’mobile, eine Fachgesellschaft von Electrosuisse, erteilen kompetente und neutrale Auskünfte zu den häufigsten Fragen.

Heute wird rund die Hälfte der Elektroautos in der Schweiz betrieblich eingesetzt. Die Reichweite von mindestens 150 km reicht bestens aus und Elektroautos eignen sich als ideale Werbeträger. Die Mehrkosten bei der Anschaffung lassen sich durch die deutlich tieferen Treibstoffkosten oft kompensieren. Allfällige Berührungsängste werden am «Tag der Elektromobilität» mit unverbindlichen Probefahrten abgebaut. Diese Probefahrten werden begleitet und sind kostenlos. Und wer sich konkret ein Elektroauto anschaffen möch-

te, kann verschiedene Modelle vor Ort miteinander vergleichen – eine seltene Gelegenheit! Die Liste der Testfahrzeuge, welche von den Garagisten aus der Region gestellt werden, und weitere Informationen sind unter www.e-mobile. ch abrufbar.

Probefahrten: Samstag, 9. Juli 2016, 9–16 Uhr Alter Gemeindeplatz Schlieren (Ecke Zürcher-/Engstringerstrasse)

AGENDA Grümpi mit Promi-Plauschmannschaften Freitag, 8. Juli 2016 Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon ZH Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Chilbi Schlieren 4.–7. November 2016

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Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr 17. Wirtschaftspodium Limmattal, Stadthalle Dietikon Mittwoch, 16. November 2016, 16 Uhr Neujahrsapéro GVS, Trublerhütte Schlieren Donnerstag, 12. Januar 2017 Generalversammlung GVS Donnerstag, 30. März 2017


Gewerbeverein Schlieren I 11

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Swiss Economic Forum (SEF) in Interlaken, 9. und 10. Juni 2016

Agil in eine erfolgreiche Zukunft Das SEF als grösste Dialog- und Networking-Plattform innerhalb der Schweizer Wirtschaftsevents widmete sich dieses Jahr dem Thema «Agilität – Erfolgsfaktor in Zeiten des Wandels». Hier einige persönliche Eindrücke dazu. Text: Barbara Angelsberger, Start Smart Schlieren, Bilder: zvg

Die Besucher und die wenigen Besucherinnen erhielten interessante Denkanstösse, die für das Vorgehen in der eigenen Firma nützlich sein können. Vom Bundespräsidenten und amtierenden Bundesrat für Wirtschaft, Bildung und Forschung bekamen wir zudem einen ausgezeichneten Vortrag zum Thema «Agilität» zu hören. Man merkte dabei, dass die Wirtschaft sein angestammtes Umfeld ist und er sich dort wohlfühlt. Johann Schneider-Amman versprach den anwesenden Wirtschaftsführern, den Regulierungswald nicht nur zu lichten, sondern auch zu roden. Man wird ihn in Zukunft wohl beim Wort nehmen! Bürokratie war während des SEF ein Dauerthema. Die Wirtschaft forderte ganz klar einen Abbau der mehr und mehr ausufernden bürokratischen Hürden und bessere Rahmenbedingungen. Was der Blick von aussen zeigt Philipp Hildebrand, Vizepräsident von Black Rock und ehemaliger Präsident der Schweizerischen Nationalbank, pflegte in seinem Referat eine wirtschaftliche Aussensicht auf die Schweiz und attestierte dieser – trotz Frankenstärke – eine beeindruckende ökonomische Stärke. Er ist überzeugt: Wir Schweizer spielen in der Champions League. Um diesen Vorteil zu halten, dürfen wir aber nicht ruhen,

sondern müssen unsere Hafenmauern stärken und den Hafeneingang offenlassen. Andere hochrangige Referenten aus dem Ausland warnten vor weiteren Entwicklungen, welche die Schweiz mitbetreffen werden. Darunter zum Beispiel das enorme Wachstum der Weltbevölkerung, die damit verbundene Ressourcenknappheit und die neuen Technologien, welche grosse Teile der Arbeitnehmer aus dem Arbeitsmarkt verdrängen werden. Dies alles sind Themen, welche den Arbeitsfrieden gefährden und zu einem grossen Sicherheitsrisiko werden. Dambisa Moyo, vom World Economic Forum als Young Global Leader geehrte Wirtschaftswissenschafterin und Autorin, sorgte sich zusätzlich über den künftigen Unterschied zwischen den Einkommen von China und den USA. In Zukunft, so ihre Warnung, wird Chinas Einkommen in der Qualität steigen, das Einkommen der grössten Wirtschaftsmacht jedoch drastisch abnehmen. Auch diese Fakten werden Einfluss auf unser Land haben. Preisverleihung und Verabschiedung Ein Highlight war der Auftritt von neun Jungunternehmern in den Kategorien Produktion/Gewerbe, Hightech/ Biotech und Dienstleistungen. Je einen SEF-Award in ihrer Kategorie gewonnen haben die Doppelleu Brauwerk-

statt AG, die Bcomp AG und die Nail Company Sàrl. Nach einer rührenden Würdigung von alt Ständerätin Vreni Spoerry und alt Bundesrat Adolf Ogi verabschiedeten sich am Schluss die zwei Gründer Peter Stähli und Stefan Linder. Sie wurden mit dem ersten «Macher-Preis» geehrt, dem sogenannten «Niesenbergpreis». Dieser zusätzliche Preis wird künftig jungen Firmen verliehen, die sich durch mutiges, entschlossenes Handeln einen Namen machen.

Weitere Infos: Das SEF ist eine Plattform für Unternehmerinnen und Unternehmer, die zwei Tage lang zu neuen Ideen, Innovationen und Taten inspiriert werden wollen. Ein Besuch lohnt sich. www.swisseconomic.ch

Roboter erobern die Arbeitswelt

Ausflug in die virtuelle Realität

Fliegen im virtuellen Raum

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Editorial

Kann das sein – bereits das 10. Editorial? Zürcher Vergangenheit erfahren und erleben dürfen. Der Besuch ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Schauen Sie doch mal auf die Homepage: www.zunftstadt.ch.

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon

Mir scheint, wir hätten im Vorstand des Gewerbeverbands Limmattal erst kürzlich den Entscheid für die Limmattaler Gewerbezeitung gefällt. Tatsächlich muss/darf ich jedoch zum zehnten Mal in die Tasten greifen, um etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern. So sei es denn. Am Donnerstagabend, 12. Mai 2016, begab sich eine kleine Gruppe ins Niederdorf. Nein, keine Sumpftour durchs Dorf, sondern Kultur stand auf dem Programm: ein Besuch im Zunftmuseum, das eigentlich gar kein Museum ist. Nur ganz wenige Gegenstände und Bilder sind hier ausgestellt. Attraktive Tonbildschauen und viel spannend dargestellte Geschichte lassen aber trotzdem keinerlei Langeweile aufkommen. Selbst als «Nichtzöifter» haben wir einen speziellen Teil der-

Gerne weise ich auf die kommenden Anlässe hin: • Sonntagsbrunch für unsere Gwerb lerfäscht-Sponsoren. Möchten Sie das nächste Mal hier auch dabei sein, melden Sie sich doch auch als Spon sor für das Gwerblerfäscht vom Samstagabend, 14. Januar 2017, im Giardino Verde. • Beim Grillplausch bei Familie Boss hard am Samstagabend, 24. Septem ber 2016, dürfen dann alle Mitglieder mit der ganzen Familie dabei sein – die Einladungen dazu werden rechtzeitig versandt. • Kochabend bei Benedettos am Frei tag, 4. November 2016 • Weihnachtstanne einweihen/Chlaus abend: Garage Grunder, am 28. No vember 2016 Am besten ist es, diese Termine gleich in der Agenda einzutragen. Und wenn Sie sich für eine Mitgliedschaft im Gewerbeverein Uitikon interessieren, aber erst einmal schnuppern möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei mir.

Apropos Mitgliederwerbung: Ich heisse gerne unser neues Mitglied Robert Steiger, IMC – Ihr Immobilienprofi, herzlich willkommen. Und apropos Sponsoring: Sicher gefällt auch Ihnen unsere Weihnachtstanne, die wir jeweils an der Kreuzung Birmensdorfer-/ Stallikerstrasse aufstellen. Wir möchten hier die Kosten etwas besser verteilen, indem wir Sponsoren suchen, die sich daran beteiligen. Gerne gebe ich dazu weitere Auskünfte.

Wo wei mir ane ? Ich möcht dört häre wo‘s: gmüetlich isch Priise stimme Dr Service fründli und guet isch S‘Ässe nach mim Gschmack isch Und vor allem wo alli Fröid hei wenn i chume OK, de weiss i jetzt öppis, chum mir gö is „Dörfli“ z‘Üdike

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstr. 8, 8142 Uitikon-Waldegg Otto Frei, Präsident T 044 400 47 75, otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch

Sonntagsbrunch für GwerblerfäschtSponsoren, Hotel Uto Kulm Sonntag, 26. Juni 2016, ab 11 Uhr Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Grillplausch bei Familie Bosshard Samstag, 24. September 2016, ab 18 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr

Abschliessend wiederum meine AufIm Dörfli z‘Üdike rufe an Sie: Stärken Sie als KonsuCharlotte Reinmann-Heri ment und Kunde die Mitglieder des Zürcherstrasse 61, 8142 Uitikon Tel. 044 491 95 10, Fax. 044 492 52 43 Gewerbevereins Uitikon und halten e-mail: doerfli@uitikon.ch, www.doerfli-uitikon.ch Sie damit unsere schöne Gemeinde Übrigens, mir vom „Dörfli“ fröie üs uf Di Bsuech lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie AZ_Dörfli_56x100.indd 1 16.11.15 Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Kontakt:

AGENDA

Mitglieder verschaffen sich Vorteile.

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Kochabend bei Benedettos Freitag, 4. November 2016, 18 Uhr Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Weihnachtstanne einweihen und Chlausabend 13:23 Montag, 28. November, ab 18 Uhr 21. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr 23. Generalversammlung Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr


12 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Editorial

Kleinkaliber-Gwerbler-Cup

Gewerbeverein und das Dorfleben

Der Gewerbeverein Urdorf verteidigt seinen Titel

ten ein paar tausend Franken Sponsorengelder aufgetrieben werden, um den Anlass im geplanten Rahmen durchzuführen und nicht defizitär werden zu lassen. ALLE Sponsoren sind Mitglied des Gewerbevereins Urdorf.

Stefan Schmid, Präsident Gewerbeverein Urdorf

In Urdorf wird ein sehr aktives Vereinsleben gepflegt. Viele kleine und grosse Anlässe werden organisiert und mit viel Erfolg durchgeführt. Die Urdorfer Bevölkerung macht aktiv mit und hat Freude, wenn im Ort etwas geht. Um nicht nur einen emotionalen, sondern auch einen finanziellen Erfolg erzielen zu können, werden die meisten Anlässe durch Sponsoring und andere Unterstützungen möglich. Um die Mitgliederbeiträge möglichst tief zu halten, werden die Vereinsrechnungen mit Sponsoring unterstützt. Für Zeitungssammlungen werden Fahrzeuge gratis zur Verfügung gestellt, Vereinstenues müssen durch Sponsoring finanziert werden usw. Nur: «Wer soll das bezahlen?» In den meisten Fällen sind dies ortsansässige Firmen; meistens Betriebe, die auch im Gewerbeverein Urdorf sind. Im aktuellen Fall, zum 50-Jahr-Jubiläum des legendären Urdorfer Waldfests, muss-

Bei über 50 Vereinen kommen da jedes Jahr sehr viele Anfragen und Wünsche, was eine Unternehmung noch alles unterstützen könnte. Es ist nicht immer einfach, diese abschätzen zu können und allen Anfragen einigermassen gerecht zu werden. Nur, was tun denn im Gegenzug die vielen Vereine für die Unternehmungen des Gewerbevereins? Werden die Mitglieder auch mal sensibilisiert, wer da ihre Vereinsaktivitäten, Feste und Anlässe finanziert? Könnte man nicht auch bei Einkäufen oder Arbeitsvergaben wieder vermehrt das lokale Gewerbe berücksichtigen und nicht einfach im Internet den billigsten Anbieter suchen und dort bestellen? Denn auch da ist es leider so: Eine Hand wäscht die andere … Ich wünsche mir in Urdorf noch viele Feste und Anlässe, die durch Mitglieder des Gewerbevereins mitgetragen werden. Ich wünsche mir aber auch eine Urdorfer Bevölkerung, die dem ortsansässigen Gewerbe eine Chance gibt, die Gelder für diese Veranstaltungen und Aktivitäten AUCH im Dorf verdienen zu können.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf

Schützin Jenny Wulf, Auratel AG: Die Instruktoren gaben ihr Wissen gerne weiter

Text und Bilder: Dominic Karrer

Es sollte die grosse Revanche für den Gewerbeverein Albisrieden werden für die knappe Niederlage im Vorjahr. Am Ende feierten aber die Urdorfer einen Doppelsieg. Nicht nur die Teamwertung ging nach Urdorf, sondern auch der Tagessieg. Diesen holte sich Sabrina Rüegg mit 95 Punkten vor Thomas Greuter aus Albisrieden mit 94 Punkten. Das Resultat in der Teamwertung fiel, wie bereits im letzten Jahr, äusserst knapp aus. Albert Buchwalder, Präsident des Sportschützen-Vereins Urdorf-Albisrieden, prüfte das Resultat drei Mal. Am Ende stand fest, dass Urdorf den Cup mit einem Vorsprung von 0,042 Punkten gewann. So geht der Titel zum zweiten Mal in Folge an den Gewerbeverein Urdorf.

Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch

Beim Kleinkaliber-Gwerbler-Cup auf der Schiessanlage Bergermoos in Urdorf konnten die Vertreter des Gewerbevereins Urdorf bei der zweiten Ausgabe ihren Titel verteidigen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung holten sie den Cup gegen den Gewerbeverein Albisrieden.

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War die Euphorie nach der ersten Ausgabe noch sehr hoch, ging die Zahl der Teilnehmenden dieses Jahr bereits zurück. Trotzdem ist sich Stefan Schmid, Präsident des Gewerbevereins Urdorf, sicher, dass der Anlass nächstes Jahr wieder stattfinden wird. Er spricht auch gleich eine Herausforderung aus: «Die anderen Gewerbevereine dürfen sich gerne bei mir melden, wenn sie auch an diesem grossen Wettbewerb teilnehmen und den Sieger Urdorf herausfordern möchten.»

Schützen: Albert Buchwalder, Thomas Greuter, Gewerbeverein Albisrieden, und Tagessiegerin Sabrina Rüegg, Gewerbeverein Urdorf

Präsidenten: Die Präsidenten bei der Siegerehrung: Stefan Schmid (l.), Gewerbeverein Urdorf, und Albert Buchwalder, Sportschützen Urdorf-Albisrieden

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Gewerbeverein Urdorf I 13

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

50 Jahre Urdorfer Waldfest

Festen in grossem Rahmen Das Waldfest der Urdorfer Knabengesellschaft vom 8. bis zum 10. Juli findet dieses Jahr in grösserem Rahmen statt. Verschiedene Live-Bands, Shows und Spiele gesellen sich zum kulinarischen Angebot sowie der beliebten Knabenbar.

Gruppenfoto KGU Text: Stefan Isenschmid

Vom 8. bis zum 10. Juli 2016 feiert die Knabengesellschaft Urdorf ihr 50. Waldfest. Aufgrund des Jubiläums hat sie sich entschlossen, das traditionelle Fest einmalig in grösserem Rahmen und mit mehr Programm und Unterhaltung durchzuführen. Es wird ein Fest für Urdorf und Umgebung, bei dem jeder auf seine Kosten kommen wird. Nach über einem Jahr Planungsarbeit steht dem Highlight des Urdorfer Sommers nichts mehr im Weg. Da es für dieses Waldfest kein Verschiebedatum geben wird, ist die Infrastruktur so aufgebaut, dass es bei jedem Wetter durchgeführt werden kann. Reichhaltiges musikalisches Programm Angrenzend am eigentlichen Waldfestgelände an der Heinrich-StutzStrasse befindet sich eine Wiese, auf welcher ein grosses Festzelt mit Musikbühne und ca. 400 Sitzplätzen errichtet wird. Darin können während drei Festtagen vier verschiedene Live-Bands genossen werden, welche für eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung sorgen werden.

Den musikalischen Höhepunkt stellen sicherlich die «Blaumeisen» am Freitagabend dar. Die Kult-Partyband begeistert seit Jahrzehnten ein breites Publikum aller Altersklassen. Neben dem offenen Festzelt gibt es auch Platz an einigen Tischen im traditionellen Waldstück und auf der Wiese. Die Knabenbar darf natürlich auch nicht fehlen und wird bis in die frühen Morgenstunden für gute Laune sorgen. Show und Spiele Bevor die «Blaumeisen» am Freitag mit ihrem Repertoire die Feststimmung einheizen, zeigt der Schweizer Meister im Kettensägen-Showschnitzen seine Künste. Die Besucher können live miterleben, wie der Künstler aus einem grossen Baumstück eine Jubiläumsskulptur anfertigt. Diese wird noch während des Waldfests versteigert und der Erlös für einen guten Zweck gespendet. Am Samstag startet der Festbetrieb bereits am frühen Nachmittag. Während sich zahlreiche Wettkampfgruppen bei den KGU Games messen können, bieten sich für die Kleinen ein Kinderschminken und das Rumtoben in einer Hüpfburg an. Selbstverständlich wird

auch die Schiessbude wieder auf dem Festgelände stehen. Es soll ein gemütlicher und dennoch unterhaltsamer Nachmittag werden, bevor die fünfköpfige Partyband Inside am Abend mächtig für Unterhaltung sorgen wird. Am Sonntag heisst es früh aufstehen oder gleich wach bleiben. Der Ökumenische Gottesdienst am Rande der freien Natur wird auch unregelmässigen Kirchgängern nicht schaden und sicherlich ein spezielles Erlebnis werden.

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Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit, am Waldbrunch teilzunehmen und dabei das Jubiläumsfest, begleitet von gesellig-heimatlicher Musik, ausklingen zu lassen. Für uns Knaben ist das Fest eine grosse Herausforderung. Doch oft in den letzten Jahren haben wir im Dorf bewiesen, dass wir auch als kleiner Dorfverein Grosses auf die Beine stellen können. Es freut uns ausserordentlich, dass wir von vielen Seiten grosse Unterstützung erhalten. Wir werden unseren alljährlichen Stammgästen, aber auch neuen Besuchern etwas Spezielles und Einmaliges bieten, denn nicht jedes Fest wird 50-jährig.

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14 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Publireportage: 40-Jahr-Jubiläum Zengaffinen AG

Zengaffinen: Arbeitgeber 1. Klasse Zengaffinen ist eine der ersten Adressen, wenn es um Kältetechnik geht. «Die Mitarbeiter sind unser höchstes Gut», weiss Geschäftsführer und Inhaber Martin Minder.

Montagemonteur im Einsatz

fenes Ohr für die Inputs unserer Mitarbeitenden», betont der Inhaber. Die internen Aufstiegsmöglichkeiten sind überdurchschnittlich.

Servicemonteur im Einsatz Text: Manuela Minder

Gesund gewachsen, beschäftigt Zengaffinen heute rund 40 Fachleute an den Standorten Urdorf, St. Gallen, Winterthur und Kesswil. Kunden sind anspruchsvoll, sie kommen zu Zengaffinen, weil sie Qualität schätzen. Dies gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr Potenzial voll zu nutzen.

Wertschätzung und offene Gesprächskultur «Natürlich stellen wir alles zur Verfügung, was es für Topleistungen braucht», sagt Martin Minder. «Erstklassiges Equipment, faire Anstellungsbedingungen haben wir und natürlich zeigen wir Wertschätzung, aber auch Konflikte werden besprochen – und gelöst. Wir haben ein of-

Zahlreiche Firmenanlässe «Der Team-Zusammenhalt bei Zengaffinen ist riesig», freut sich Projektleiterin Prena LIukes. Nicht zuletzt ist das ein Resultat der zahlreichen Firmenanlässe, die das Unternehmen organisiert. Zum Beispiel den «Zenggi-Zmorge» mit allen Mitarbeitenden. Teilnahmen an Firmenläufen gehören ebenso dazu wie das gemeinsame Schiessen und Wurstbräteln – oder der jährliche Sommeranlass. Dieses Jahr geht es mit der ganzen Familie auf den Mostberg im Kanton Schwyz. Ebenfalls beliebt: die liebevoll gestaltete Weihnachtsfeier.

Zum 40-Jahr-Jubiläum nach Mallorca Von einem ganz speziellen Highlight sprechen die Zengaffinen-Mitarbeiter noch heute: Im Herbst 2015 – pünktlich zum 40-Jahr-Jubiläum – reiste Zengaffinen mit seinen Mitarbeitenden zu einem verlängerten Wochenende nach Mallorca. Nachdem das Unternehmen seine Kunden über das ganze Jubiläumsjahr mit grosszügigen Aktionen belohnt hatte, waren nun die Mitarbeitenden an der Reihe. «So eine Firma musst du erst einmal finden!», schwärmt Prena LIukes.

Weitere Infos: www.zengaffinen.ch

Spezielles Highlight: Die ganze Firma in Mallorca

Pressemitteilung

Wirtschaftsraum «Nord»: Bereit für die nächste Generation

AGENDA

Der Wirtschaftsraum «Nord» ist für Urdorf von grosser strategischer Bedeutung. Mit der geplanten Limmattalbahn wird das Arbeitsplatzgebiet aufgewertet. Der Gemeinderat hat im Frühjahr 2015 beschlossen, mögliche Chancen mittels einer Raumentwicklungsstudie zu erkennen und anschliessend umzusetzen. Nun liegt die Strategie «Papillon» vor.

Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016

Text: zvg

Grundlage für die Strategie zur Entwicklung des Wirtschaftsraums «Nord» ist das Leitbild des Gemeinderates «Urdorf 2010 +». Dieses setzt folgende Rahmenbedingungen: • Die Gemeinde unterstützt aktiv eine Weiterentwicklung der beiden Wirtschaftsräume «Nord» und «Bergermoos», ohne dass die Wohnqualität der Bevölkerung massgeblich beeinträchtigt wird. • Die Gemeinde achtet auf eine gut durchmischte Struktur von Industrie-, Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben. • Die Gemeinde wirkt darauf hin, dass nach dem Ausbau der Kantonsschule die frei werdenden Flächen beim unüberbauten Kantonsgrundstück «ln der Luberzen» wirtschaftlich genutzt werden. • Die Gemeinde nutzt das Projekt Limmattalbahn, um den Wirtschaftsraum «Nord» zu stärken und in seiner städtebaulichen Qualität weiterzuentwickeln. Die Raumentwicklungsstudie wurde unter der politischen Leitung des Bauvorstandes Christian Brandenberger bearbeitet. Begleitet wurde er von einer gemeindeinternen Projektgruppe sowie einer externen Planungsunternehmung und der Hochschule Luzern. Im Rahmen eines strukturierten Prozesses wurde nach einer umfassenden Analyse und auf der Basis verschiedener Szenarien die eigentliche Strategie erarbeitet. Diese wurde anschliessend mittels konkreter Massnahmen operationalisiert. Als Bestandteil des Prozesses wurde im Mai 2015 zusammen mit der Allianz Pro Limmat-

talbahn der Anlass «Limmattalbahn – Chancen für den Wirtschaftsraum ‹Nord›» durchgeführt. Dabei wurde der aktuelle Projektstand der Limmattalbahn aufgezeigt, die Bedeutung des Bahnprojektes für den Kanton und die Region erläutert, über die geplanten Massnahmen der Gemeinde Urdorf im Zusammenhang mit dem Bahnprojekt informiert und die Allianz Pro Limmattalbahn und ihre Arbeit vorgestellt. Mit dem Anlass konnte der Kontakt zu den Grundeigentümern und Unternehmungen gefördert und weitergehende Bedürfnisse aus dem Wirtschaftraum «Nord» erkannt werden. Rahmenbedingungen ermöglichen, um Steuerertrag zu sichern Im Wirtschaftsraum «Nord» sind bekanntlich eine Vielzahl der rund 500 Urdorfer Unternehmen mit rund 6000 Arbeitsplätzen angesiedelt. Diese sind für die Gemeinde Urdorf von grosser Bedeutung: Rund ein Drittel der Gemeindesteuern und damit ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung der grosszügigen Urdorfer Infrastruktur und der hohen Lebensqualität werden durch juristische Personen geleistet. Die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsraums «Nord» ist damit für die Gemeinde Urdorf unabdingbar und es sind seitens öffentlicher Hand entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen. Das Gebiet ist aktuell geprägt durch eine Vielzahl älterer Liegenschaften, die teilweise leer stehen oder unternutzt sind. Gleichzeitig bieten sich zahlreiche Chancen, mitunter die Erschliessung des Wirtschaftsraums «Nord» durch die Limmattalbahn und

die geplante Erweiterung der Kantonsschule Limmattal. Limmattalbahn-Achse als Lebensader des Wirtschaftsraums «Nord» Die Strategie «Papillon» zeigt auf, wie sich der Gemeinderat den Wirtschaftsraum «Nord» im Jahr 2030 vorstellt: 􀂄 Als grösster Wirtschaftsraum, welcher durch die Limmattalbahn direkt erschlossen ist, hat sich der Wirtschaftsraum «Nord» zu einem lebendigen und dichten Raum entwickelt. Dieser wird lokal als auch regional als Anziehungspunkt wahrgenommen. • Die maximale Erreichbarkeit des Wirtschaftsraum «Nord» mit leistungsfähigem ÖV- und MiV-Anschlüssen ermöglicht unkompliziertes Zu- und Wegpendeln im Grossraum Zürich. • Die Achse entlang der Limmattalbahn hat sich zu einem Gebiet mit modernen Gebäuden mit besonders guter Gestaltung entwickelt. Es wird auch für Co-Working-Spaces, Konferenzzonen, Hotels sowie in Teilgebieten sogar «Wohnen» usw. genutzt. Arbeitsumfeld-Dienstleistungen, wie Kantinen, Kinderhütedienste, Fitness und Wellness runden das Angebot ab. • Die Nutzungen entlang der Strassenräume öffnen sich gegen die Strasse hin und das Gebiet ist durchlässig und attraktiv gestaltet. Die EG-Nutzungen sind öffentlich zugänglich oder zumindest einsehbar. Die Aussenräume sind einladend. • Der Südabschluss «Luberzen, Birmensdorferstrasse» ist ausgebaut und modernisiert. Die Erschliessung des Gebietes «Luberzen, Grossmatt» ist optimiert.

• Die LTB-Haltestelle ist maximal in die erweiterte Kantonsschule eingebunden. • Die Erschliessung durch den Langsamverkehr ist gefördert: An allen neuralgischen Stellen im Wirtschaftsraum «Nord» stehen E-Bike-Stationen zur Verfügung und die Beschilderung für Fussgänger und Radfahrer ist attraktiv und übersichtlich. Die Mehrheit der Parkplätze ist unterirdisch, entlang der Strassen reihen sich Bäume. • Der Wirtschaftsraum «Nord» versteht sich weiterhin als Arbeitsplatzgebiet für zahlreiche Branchen. Mit der Nähe zum Spital und zur Kantonsschule hat sich die Anzahl der Unternehmungen aus der Medtech- und Bildungsbranche aber deutlich erhöht. Der Strategie hinterlegt sind über 80 konkrete Massnahmen in den thematischen Bereichen «Politik», «Ökonomie», «Soziokulturelles», «Technisches» und «Ökologie». Die Machbarkeit des «Papillon» wurde durch ein unabhängiges Beratungsunternehmen veriziert. Revision der Bau- und Zonenordnung möglich Zur Operationalisierung der Strategie «Papillon» wird diese zurzeit in einen Masterplan überführt. Dazu werden erste konkrete Bebauungsformen erarbeitet. Ebenso werden entsprechende Abstimmungen mit der Limmattalbahn vorgenommen und bereits erste Koordinationen mit dem Kanton veranlasst. Es sind auch weitere Koordinationen mit Grundeigentümern und Unternehmungen vorgesehen. In der Folge ist eine allfällige Teilrevision der Bauund Zonenordnung denkbar.

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Gewerbeverein Weiningen I 15

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Charity-Golfturnier vom 20. Mai

KONTAKTBOX

Kiwanis spendet 25 000 Franken für Kinder mit seltenen Krankheiten

Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid

Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch

Text: Bruno Hofer, Bild: Manuela Stier

Tel. 044 748 26 54 mail@staedeli-schreinerei.ch

Mitglieder starten bei uns durch. weiningen.ch

www.weiningen.ch

Rege Beteiligung am Charity Golfturnier von Kiwanis: Das am 20. Mai bereits in der dritten Auflage durchgeführte Turnier im Golfclub Unterengstringen wurde mit einer Beteiligung von 64 Personen ausgetragen. Auch nicht versierte Golfer konnten teilnehmen und einmal die spannende Atmosphäre im Grünen geniessen. Gespielt wurde im Modus «Tiger and Rabbit», was bedeutet, dass die Austragung nicht Handycap-wirksam wird. Als «Rabbit» ist man aufgerufen, den kleinen weissen Ball kurz vor dem Loch in Empfang zu nehmen und «die allerletzte Meile», sprich die letzte Hürde, zu überwinden. Während dem Tiger die grossen, langen Shots übertragen sind, hat der Rabbit also den Vorteil des effektiven Erfolgserlebnisses. Freundschaften pflegen und anderen Menschen helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, das ist der Sinn der Veranstaltung. Organisiert wurde die Veranstaltung von den beiden Kiwanis Clubs Limmattal-Zürich und Weiningen.

Freude über die Spende (v.l.n.r.): Marc-Oliver Stöcklin, Kiwanis Limmattal-Zürich, Manuela Stier, Stiftung für Kinder mit seltenen Krankheiten, Harald Pleus, Kiwanis Weiningen

Weitere Infos: Kiwanis Club Limmattal-Zürich Der Club wurde 1980 gegründet. Seine Mitglieder treffen sich regelmässig zum Lunch im Restaurant Zu den Zwei Raben im Kloster Fahr. Im Jahr 2015/16 steht der Club, der zahlreiche Sozialaktionen für Kinder und Jugendliche durchführt, unter dem Präsidium von Peter Stöcklin.

Kontakt: secretary@kiwanis-limmattal.ch www.kiwanis-limmattal.ch

Vielseitige Projektwoche der Primarschule Weiningen

«Vielleicht werde ich einmal Journalistin» Am Montag, 6. Juni, um 8 Uhr trafen sich 230 Kinder des Schulhauses Schlüechti und der Kindergärten zum gemeinsamen Schlüechti-Song, der die Projektwoche «Schlüechti-Stadt» musikalisch eröffnete. Anschliessend starteten die neun Workshops.

Der achtjährige Erstklässler Gian Seiler hatte sich für die Zeitungsgruppe entschieden

Die erste Zeitungsgruppe der Weininger Projektwoche «Schlüechti-Stadt»

Auf der Redaktion der «az Limmattaler Zeitung» mit Chefredaktorin Bettina Hamilton-Irvine

Auch Rayan Bosshard schrieb und fotografierte für die «Neue Schlüechti Zeitung»

schminken und massieren zu lassen. Im Schmuckatelier stellten die Kiddies gefällige Kleinode her. Nach zwei Stunden war der Laden leer gekauft. Überall lief es super, so auch in der Bäckerei. Die Schoggibrötli gingen weg wie warme Weggli. Wer Lust auf etwas Salziges hatte, genoss die feinen Peperonibrötli und Schinkenschnäggli. Zudem gab es noch eine leckere Wähe. Und im Sportclub in der Turnhalle stand Freude an der Bewegung im Mittelpunkt. Eröffnet wurde ebenso das Föhrewäldli-Dorf der Chindsgi-Kinder.

tungen mit Namen «Neue Schlüechti Zeitung». Zu den Höhepunkten der Projektwoche gehörte ebenso der Besuch der Redaktion bei der «az Limmattaler Zeitung» an der Heimstrasse 1 in Dietikon. Dort empfing Chefredaktorin Bettina Hamilton-Irvine die zweite Zeitungsgruppe. Hier durften die Kinder den Profis über die Schultern schauen. Sie erfuhren dabei einiges übers tägliche Zeitungsmachen. Begeistert sagte die Drittklässlerin Julia Sova nach der Führung durch die «LiZ»-Redaktionsräume: «Vielleicht werde ich einmal Journalistin.»

Text und Bilder: Christian Murer

Die 230 altersdurchmischten Schülerinnen und Schüler waren in die neun Workshops Bäcker, Bank/Post, Bauamt, Beauty-Salon, Kunstmuseum, «Neue Schlüechti Zeitung», Schmuckatelier, Sportclub, Restaurant/Kaffee «Primawei» eingeteilt. Anderntags öffnete die «Schlüechti-Stadt» erstmals Tore und Türen. Die Kinder freuten sich mächtig auf den Lohn von 15 SchlüechtiTalern, die alle von der SchlüechtiBank bekamen. Die einzelnen Ateliers gingen zum ersten Mal auf. Und die Schülerinnen und Schüler schauten sich um und kauften tüchtig ein. Schmuckstücke waren im Nu weg Gedränge herrschte an allen Orten des Primarschulhauses Schlüechti. Denn die Kinder wollten ja etwas ergattern. Die zahlreich anwesenden Eltern brannten darauf, in den Beautysalon zu gehen, um sich dort frisieren,

«Neue Schlüechti-Zeitung» lanciert Im Schulzimmer von Sechste-KlasseLehrerin Manuela Menghetti herrschte während der Projektwoche stets hektischer Redaktionsbetrieb. Die beiden Zeitungsgruppen schwärmten mit Notizblock und Kamera aus und steckten ihre Nasen in die acht Gruppen der Projektwoche «Schlüechti-Stadt». Das Resultat waren zwei eigene Schülerzei-

Zum ersten Mal konnte man in der Mitte der Projektwoche die «Neue Schlüechti Zeitung» kaufen. Die Zeitungsgruppe bracht 130 Exemplare unter die Leute. «Wir sind ganz stolz, dass wir zusammen so eine tolle Zeitung gemacht haben», sagte die Fünftklässlerin Maura Wüest.

Die zweite Zeitungsgruppe der Projektwoche «Schlüechti-Stadt» besuchte die Redaktionsräume der «az Limmattaler Zeitung» an der Heimstrasse 1 in Dietikon

Warten auf Kundschaft auf der Nationalen Schlüechti-Post und -Bank

In der hauseigenen Bäckerei wurden Brötchen und diverse Leckereien verkauft


16 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Vereinsausflug GV Birmensdorf und Aesch

Es gibt immer einen Zu Besuch beim Hopfenbauern Grund zum Feiern … kämpft er mit Nachfolgeproblemen? Hat er eine externe Lösung gefunden – oder nicht?

Thomas Gössi, Präsident, Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Liebe Gwerblerinnen und Gwerbler Heute Morgen fand ich eine Einladung in meiner Post. Schön und aufwendig gestaltet, in buntem Layout, mit tollen Fotos des Absenders, einem KMU aus der Region, welcher ein Firmenjubiläum feiert. Schön zu wissen, fährt mir durch den Kopf. Und: Toll – ich bin eingeladen! Wie oft fahre ich an diesem Betrieb vorbei, ohne mir wirklich Gedanken gemacht zu haben, wie lange er schon besteht. Wird er bereits in der zweiten, ja gar dritten Generation geführt? Oder

Das angekündigte Firmenjubiläum auf der bunt glänzenden Einladung stimmt mich jedoch zuversichtlich. Bald werde ich Gewissheit haben und Gelegenheit, mehr über diesen Betrieb zu erfahren. Dann nämlich, wenn ich an diesem freudigen Ereignis teilnehme und das Unternehmen samt Geschäftsleitung und Mitarbeitern kennenlerne. Gibt es einen direkteren Weg zur Vernetzung, liebe Gwerbler/innen? Sei es für persönliche Kontakte, sei es für die Unterstützung durch den Gewerbeverein GVBA – lassen Sie uns teilhaben an Ihrer Erfolgsgeschichte. Melden Sie uns Ihre Jubiläen. Wichtige Meilensteine auf Ihrem Geschäftsweg. Siege, Trophäen, prämierte Kreationen … oder andere schöne Gelegenheiten, die Sie feiern möchten. Es gibt immer einen Grund …, der GVBA gratuliert Ihnen schon heute dazu!

KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

Tel. 044 747 47 17 info@gvba.ch www.gvba.ch

Am Donnerstag, 19. Mai, fand der Vereinsausflug des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch statt. Dieser führte die Gwerbler an den äussersten Gebietszipfel des Kantons Zürich: ins Stammertal und auf den Hof der Familie Reutimann.

Mitglieder

verschaffen sich Vorteile. gvba.ch

Markus Reutimann erklärt den Brauvorgang

Text und Bilder: Dominic Karrer

«Bei dir ist Hopfen und Malz verloren», sagt man, wenn jemandem nicht mehr zu helfen ist. Bei der Familie Reutimann ist das sicher nicht der Fall. In der dritten Generation baut sie im Stammheimertal Hopfen an. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Vor knapp 20 Jahren brach der Hopfenpreis ein und deckte die Produktionskosten nicht mehr. Anstatt aufzugeben, suchte Markus Reutimann nach neuen Produkten und Absatzkanälen. Was 1997 mit der Entwicklung eines Likörs begann, ist heute eine Produktepalette, die von Spirituosen über Bier bis hin zu Kosmetika reicht. Im Jahr 2000 gewann Reutimann mit seinem Stammheimer Hopfen-Essig den «Prix d’Innovation Agricol Suisse» des Bundesrates in der Kategorie Obst und Obstprodukte.

dass die grösseren Brauereien ihr Bier mit Lebensmittelfarbe einfärben, damit es immer gleich aussieht. Im Hopfengarten Nach dem Brauen führte Reutimann die Gruppe auf seinen Hopfenlehrpfad. Zwischen den 7,5 Meter hohen Stangen spannt sich ein Netz von Drähten zur Seite und gegen den Boden. An diesen wachsen die Hopfenpflanzen noch bis am 21. Juni in die Höhe und von da an zur Seite, bis die Pflanzen dann zwischen Ende August und Mitte September gepflückt werden. Die 17 Hektaren Hopfen, die in der Schweiz angebaut werden, reichen, um etwa 15 Prozent des Schweizer Eigenbedarfs zu decken. Der restliche Bedarf wird mit Hopfen aus Deutschland, Tschechien oder den USA gedeckt.

Vom Bierbrauen und Schnupfen Die mitgereisten Gwerbler waren beeindruckt von der Leistung Reutimanns. «Markus Reutimann ist ein gutes Beispiel, was mit Innovation und Pioniergeist erreicht werden kann», sagt Marco Rasi, Eventchef des Gewerbevereins. Die Teilnehmer zeigten sich beim anschliessenden Brauen motiviert und in einer Pause wagten sich sechs von ihnen an die GruppenSchnupfmaschine. Nach dem Schnupf standen einigen Teilnehmern die Tränen in den Augen, entweder vor lachen oder wegen des Schnupfens.

Sportliche Aktivität zum Schluss Nachdem lehrreichen Ausflug in den Hopfengarten gab es vor dem abschliessenden Abendessen eine Partie Bierhumpen-Curling. Dabei muss der Humpen so angestossen werden, dass er in einem roten Kreis stehen bleibt oder ihn berührt. Besonders erfolgreich war Marcel Imhof, er platzierte zwei von drei Versuchen. Weniger erfolgsverwöhnt war der Präsident des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch, Thomas Gössi. Trotz zwei weiteren Versuchen gelang es ihm nicht, den Humpen in der Nähe des Kreises zu positionieren.

Zwischen den einzelnen Brauschritten erzählte Reutimann einiges über die Geschichte des Biers und seinen Herstellungsprozess. So zum Beispiel,

Zum Trost erhielt er trotzdem zwei Flaschen Bier. Auf der Rückfahrt waren sich dann alle einig: «Hopfen und Malz, Gott erhalt’s.»

Umfrage: Hanspeter Sahli, Ehrenmitglied

Dieser Gwerbler-Ausflug zum Hopfenbräu war ein gelungener Anlass für alte und neue Mitglieder und wird wohl in bester Erinnerung bleiben und fördert die Stärkung der Zusammengehörigkeit im Gewerbeverband. Marco Rasi, Vorstandsmitglied

Markus Reutimann ist ein gutes Beispiel, was mit Innovation und Pioniergeist erreicht werden kann. Monika Hubert-Elsener, Vorstandsmitglied

Ich war schon einige Male hier, aber heute bin ich zum ersten Mal zum Bierbrauen da. Marcel Imhof, Mitglied

Apéro, Bier und Speckzopf, was will man mehr?

Bruno Perotto, Vorstandsmitglied

Ein sehr lehrreicher Tag. Wer weiss schon, dass Hopfen an guten Tagen bis 35 Zentimeter in die Höhe wachsen kann? Urs Nyffenegger, Mitglied

Der Ausflug mit dem Gewerbeverein war eine Sinfonie von Nostalgie, Traditionen und Innovationen. Roland Bühler, Mitglied

Beim Malzschroten zeigte das Vorstandsmitglied Marco Rasi vollen Körpereinsatz

Eine Hopfenpflanze kann 35 Zentimeter pro Tag wachsen

Ein gelungener Ausflug in die Welt des Bierbrauens bei einem sympathischen Gastgeber in einer wunderschönen Landschaft. Karl Besier, Ehrenmitglied

Auch dieser Anlass ist doch gelungen. Ich wusste nicht, dass man aus Hefe so viele Produkte herstellen kann. Die kleinste Brauerei der Schweiz fasst 50 Liter

Sechs mutige Mitglieder setzen sich an die Schnupfmaschine


Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 17

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Neuvorstellung: Huber Malergeschäft, Birmensdorf

65 Jahre Erfahrung mit Malen und Tapezieren René und Claudio Huber sind Vater und Sohn und führen in Birmensdorf ein Malergeschäft, kennen sich aber auch mit Tapeten und Bodenbelägen hervorragend aus.

Carrosserie F. Arnet GmbH

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Als Maler kann man bei der Farbgestaltung von Fassaden manchmal mitreden

Projekt:

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Baukonsortium Hofwies c/o Gössibau AG - Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil

Architekt:

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Strassenbezeichnung:

MFH C: Dorfstr. 24, BG A: Dorfstr. 26a, MFH B: Dorfstr. 26b, MFH E: Dorfstr. 28, MFH D: Dorfstr. 30, MFH F: Dorfstr. 32, EFH3: Dorfstr. 34, DEFH2: Dorfstr. 36, DEFH1: Dorfstr. 38

Inserat Zeitung

Text: Patrick Holenstein Bilder: Huber Malergeschäft

Manchmal fährt man durch Städte und wundert sich über die kreativen Farbkombinationen der Häuserfassaden. «Gerade bei Aussenfassaden ist das Spiel mit Farben spannend», erzählt Claudio Huber. Manchmal brauche es nur leicht unterschiedliche Helligkeiten einer Farbe, damit eine Fassade auffalle, erklärt er. Sofern sie das soll. Wenn bei der Farbkonstellation einer Fassade mitgeplant werden kann, ist das für einen Maler natürlich herrlich kreativ. Das Unternehmen hat jedoch auch Aufträge, bei denen nur ganz wenig Spielraum besteht. Wie ein altes Riegelhaus, das optisch nur vorsichtig erneuert, aber nicht verändert werden soll. Fassaden sind jedoch nur eine Stärke des Unternehmens. Das Malergeschäft Huber ist ebenfalls die richtige Adresse, um Innenräume farblich zu gestalten, und manchmal staunen selbst die Profis über das Ergebnis. «Wir hatten einen Kunden, dessen Farbauswahl ich mir nicht vorstellen konnte, aber das Ergebnis hat dann wunderbar zum Raum gepasst», ergänzt Claudio Huber mit einem Schmunzeln. Internationale Erfahrung Spezialisiert ist das Malergeschäft Huber ausserdem auf das Tapezieren. Hier ist so gut wie alles möglich. «Wir haben inzwischen dicke Bücher mit Vorlagen und können bis hin zur Seidentapete flexibel auf individuelle Kundenwünsche eingehen», betont René Huber. Er weiss, wovon er spricht, denn er hat sein Handwerk durch Akkordar-

Plan.Nr. 1004.1 Format A4

Eine Wohnung, die farblich gestaltet wurde

beit für grosse Firmen mit internationalen Aufträgen für bekannte Namen wie Filmstars und Regierungschefs perfektioniert. Für einen Grossauftrag hat er sich in dieser Zeit schon mal temporär eine Wohnung im Tessin oder in Zermatt gemietet. Sein Know-how floss später in die Firma des Vaters ein, der das Unternehmen vor 65 Jahren gegründet hat. 1973 übernahm René Huber das Geschäft und seit 2013 führen er und sein Sohn Claudio den Familienbetrieb, der sich inzwischen seit fast 30 Jahren in Birmensdorf befindet, in der dritten Generation. Über die Jahrzehnte wurde das Handwerk von einer Generation zur nächsten weitergeben und so gelang es, eine auf Tradition basierende Qualität zu erarbeiten. Zum Unternehmen gehört ausserdem eine 100 Quadratmeter grosse Werkstatt, die mit Spritzkabinen und Spaltanlagen bestens eingerichtet ist, um mit dem langjährigen Wissen auf Kundenwünsche einzugehen. Umweltfreundliche und innovative Werkstoffe Mit der Zeit haben sich Techniken und Materialien deutlich geändert. «Heute ist man bei Farben weg von Lösungsmitteln und arbeitet mehrheitlich auf Wasserbasis und giftfrei», erklärt René Huber und Claudio ergänzt: «Dabei ist der Umweltgedanke sehr wichtig. Ein grosser Vorteil ist zudem, dass die Farbe schnell trocknet und geruchsarm ist.» Aber nicht nur bei Farben hat die Industrie Fortschritte gemacht. Ein Produkt, das grosses Potenzial hat, sind Vinylböden. Damit sind wir bei der dritten Stärke des Unternehmens:

Stand

Erstvermietung

Gebäude 1, 2, 3: ± 0.00 = 556.00 M. ü. M = OK f. Boden EG das Verlegen von Böden. Optisch wirken die Hartgummi-Böden wie Laminat, sind aber für Nasszellen oder Küchen ideal, weil sie nicht aufquellen, wenn Wasser darauf trifft. «Sie sind 0.115 sehr pflegeleicht und inzwischen gibt es diverse Muster», erklärt René Huber. Familie Huber, aber auch viele Kunden sind vom noch relativ neuen Produkt Objekt Hofwies, 2 1/2 bis 5 1/2 Zi-Wohnungen begeistert und die Vinylböden sind - Am Rande der Landwirtschaftzone langsam kein Geheimtipp mehr. Das - Bushaltestelle vor der Überbauung Material ist nicht so anfällig wie Par- WM/Tumbler in jeder Wohnung - Einbauschränke/ Lavabounterbauten kett und fühlt sich beim Gehen zudem - Minergie-Standard angenehm an.

Gez. Mst

sma 1:1

Datum Rev.

Höhenfixpunkt Gebäude 1, 2, 3 = 557.00 M. ü

Erstvermietung Aesch ZH

0.05

Ein Beispiel für die Arbeit von René und Claudio Huber

14:01

Beim Treffen in Birmensdorf wird klar, dass hier zwei Männer am Werk sind, ein Vater-Sohn-Gespann, die ihre Arbeit mit Leidenschaft ausüben. Das Schöne am Beruf sei, dass man ein handfestes Ergebnis sehen könne, sind sich Vater und Sohn einig: «Wir verändern Lebensräume nach den Vorstellungen unserer Kunden», unterstreicht René Huber die tägliche Arbeit.

- Gesamte Überbauung ist rollstuhlgängig - Bezugstermin ab 01. Dezember 2015 Grebimmo GmbH Tel. 044 737 90 00

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Weitere Infos: www.maler-huber.ch

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Fax 044 737 16 70

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Nächster Redaktionsschluss:

26. August 2016

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redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch


18 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Neuvorstellung: VOLG Aesch ZH

Ein Dorfladen mit städtischen Öffnungszeiten Der VOLG in Aesch ZH besticht als einziger Laden und einzige Poststelle im Dorf durch saisonale Sortimentsanpassungen, seine Öffnungszeiten und Parkmöglichkeiten sowie eine gute Verkehrslage. Text und Bild: Irma Götz

Der VOLG in Aesch ZH – dem kleinsten Dorf im Bezirk Dietikon – existiert seit 2006 und ist werktags ganze zwölfeinhalb Stunden geöffnet. Lohnt sich das? «Im Sommer ist es perfekt», sagt Marlen Weidmann, die Filialleiterin. Dann beispielsweise nutzen Grillfreunde kurz vor Feierabend gerne die Möglichkeit, sich im Laden noch mit Grillgut einzudecken. Im Winter hingegen merke man schon, dass viele nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr so gerne aus dem Haus gehen.

Die Filialleiterin Marlen Weidmann vor dem Brotabteil

Ja, die Aescher Bevölkerung ist und bleibt ein wichtiges Kundensegment. Dank seiner Lage unmittelbar neben der Dorfstrasse – der Hauptverkehrsachse – und seinem Parkplatzangebot profitiert der VOLG Aesch aber auch von der nahen Autobahn und Durchfahrern aus dem Aargau.

Mit einem Team von zwei Festangestellten, einem Lehrling und einer bis zwei Aushilfen führt Marlen Weidmann die VOLG- und Post-Filiale seit dem 1. Juli 2015. Was macht ihr an der Arbeit Spass? «Abwechslung, man ist überall und macht alles», sagt sie. Ob beim Auspacken und Drapieren der Ware, bei der Arbeit im Büro, bei der Personalführung oder Lehrlingsausbildung. Nicht zuletzt gefällt ihr der saisonale Wechsel von Produkten: Im Frühling sind zum Beispiel Blumenerde, im Sommer Grillgut und Holzkohle, im Winter Vogelfutter, Besen und Enteiser gefragt. Gemüse und Obst stammen teilweise aus «Aescher Anbau», die Eier kommen ganzjährig von Hühnern der Familie Stalder, so Marlen Weidmann. Und für gewisse Produkte wie die Erdbeeren von Frau Gysel reisen die Leute sogar aus Muri AG an.

Kurz: Für den alltäglichen Bedarf führt der Aescher VOLG alles, was es braucht – ausser «Söckli». Ob sich das im Oktober 2016 ändert? Dann nämlich wird die Filiale während gut zweieinhalb Wochen umgebaut und vergrössert ...

Weitere Infos: VOLG Aesch ZH Haldenstrasse 1, 8904 Aesch ZH Tel. 044 737 33 55, www.landialbis.ch Öffnungszeiten: Mo–Fr 7–19.30 Uhr Sa 7–18 Uhr

Publireportage: Bühler Storenservice GmbH

Neuer Präsident (Thomas Gössi)

Storen für alle Fälle

Voller Einsatz für das Gewerbe

Kaum ein Haus kommt heute ohne Storen aus, ob auf der Terrasse oder als Sichtschutz im Schlafzimmer. Dafür braucht es Spezialisten, die ihr Handwerk verstehen. Roland Bühler führt einen Storenservice in Kerzers und weiss genau, worauf es ankommt. Text: Patrick Holenstein

Wenn es um Storen geht, ist Roland Bühler der richtige Mann. Ob man einen Sitzplatz vor der Sonne schützen möchte oder einen Rollladen im Schlafzimmer wünscht, um neugierige Blicke abzuhalten, die Bühler Storenservice GmbH hilft. Aber bei Roland Bühler ist neben dem Schutz vor Sonne auch die Umwelt ein Thema. «Stverständlich werden Storen heute noch fachmännisch repariert», erklärt er. Bei Storen sei man noch nicht in der Wegwerfmentalität angekommen, ergänzt Bühler stolz. «Mit Reinigen, Schmieren und gezieltem Instandstellen kann man ein Produkt noch für Jahre funktionstüchtig erhalten», betont er. Auf diese Fälle hat er über die Jahre seinen Fokus gelegt. Bühler hat sich zudem auf ältere Systeme und besondere Ersatzteile spezialisiert. Damit hat er eine Lücke gefunden, denn seine Ersatzteile sind sehr begehrt. Ausweitung nach Birmensdorf Stolz darf Roland Bühler auf seinen kleinen Betrieb sein. Er führt ihn zusammen mit einem Mitarbeiter und bereut den Schritt in die Selbstständigkeit nicht. Berufliche Erfahrungen hat Bühler in einer Zürcher Firma gesammelt. Als das Unternehmen vor 15 Jahren geschlossen wurde, haben die Kunden laut nach Service gerufen und Roland Bühler hat zugehört. Kurzerhand ergriff er die Chance und machte sich selbstständig. Heute geniesst er einen exzellenten Ruf und kennt sich mit Storen hervorragend aus. Gibt es denn einen Topartikel in seinem Sortiment? Roland Bühler verneint, betont aber: «Ich verkaufe vorwiegend Schweizer Produkte.» Dabei sind kaum Grenzen gesetzt: «Wir bieten von der einfachen Beschattung bis zur Wohlfühloase alles an und versuchen alle Wünsche zu erfüllen.»

An der 40. Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch wurde Thomas Gössi zum Präsidenten gewählt. Welche Pläne er hat und was er im GVBA ändern will, hat der neue Präsident der Gewerbezeitung in diesem Interview verraten.

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Thomas Gössi, Präsident, Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Text: Iris Rothacher

Thomas Gössi, seit dem 18. März sind Sie der neue Präsident des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch. Wie fühlen Sie sich als der neue Häuptling? Hervorragend! Ich bin motiviert und angetrieben von den Anliegen des Gewerbes und lasse mich gern inspirieren vom vielfältigen Gedankengut der verschiedenen Branchen.

Mit Storen kennt sich Roland Bühler bestens aus

Um die Kunden in der Region Birmensdorf optimal und schnell zu bedienen, plant Roland Bühler bereits die Eröffnung einer weiteren Filiale in Birmensdorf. Dort ist das Unternehmen im Gewerbeverband und es öffnen sich interessante Chancen, weil sich die Region stetig vergrössert und Schattenspender hoffentlich noch lange ein begehrtes Gut sein werden. Und so hält es Roland Bühler beim Arbeiten mit Johann Wolfgang von Goethe, der gesagt hat: «Was immer du tun kannst, oder wovon du träumst – fang damit an.»

Weitere Infos: http://storenservice.com

Der Firmenwagen im täglichen Einsatz – neu auch in Birmensdorf

Sie übernehmen das Präsidium von Roger Schuler, der sich bereit erklärt hat, der kurzfristig für Peter Rasi eingesprungen ist und den Verein für ein Jahr geführt hat. Ein schweres Erbe? Im Gegenteil. Spricht es nicht für ein gesundes Vereinsklima, wenn sich Mitglieder auch für eine kurze Amtsdauer voll engagieren und danach weiterhin für den Verein einsetzen? Wird es bald Änderungen im Verein geben? Wenn Sie Änderungen mit Weiterentwicklung und Fortschritt gleichsetzen, bin ich jederzeit offen für Änderungen.

Welches sind Ihre Pläne für den GVBA? Das Gewerbe soll mehr Gewicht, soll eine Stimme in der Region und deren Wirtschaft erhalten. Der GVBA möchte mit seinen Mitgliedern – quasi als Hightech-Lokomotive – mit viel Zug Fahrt in dieselbe Richtung aufnehmen. Es gilt, Präsenz auf dem wirtschaftlichen Streckennetz zu markieren, dieses effektiver zu erschliessen und natürlich weiter auszubauen. Durch Ihre Wahl zum Präsidenten wird ein Platz im Vorstand vakant? Wer wird Vizepräsident werden? Erfreulicherweise sind alle Plätze besetzt. Die Ämterverteilung ist wie folgt: Thomas Gössi, Präsident/Presse Martin Abegg, Aktuar/Presse Monica Huber-Elsener, Kassierin Tanja Zanini, Mitgliederverwaltung Marco Rasi, Events Bruno Perotto, Marketing/Internet/ Vizepräsident Daniel Illi, Beisitzer

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 19

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Neuvorstellung: Restaurant Landhus, Aesch ZH

Publireportage: DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG

«Das Gastgewerbe ist mein Leben»

Damit Sie zu Ihrem Recht kommen

Seit Nada Milosovic das «Landhus» in der weit über 100-jährigen Liegenschaft direkt an der Hauptverkehrsachse in Aesch ZH bewirtet, lebt die «Dorfbeiz» wieder auf.

Rechtsstreitigkeiten sind ärgerlich und teuer. Nicht jedoch mit einer Rechtsschutzversicherung bei DAS.

DAS stellt Ihnen kompetente Rechtsvertreter/innen zur Seite Text: Kim Allemann

Ein Blick in die heimelige Gaststube

Text und Bilder: Irma Götz

Mitten im beschaulichen 1200-SeelenDorf Aesch bei Birmensdorf liegt das Restaurant Landhus, das einzige Gasthaus der Gemeinde. Wer es von aussen sieht, staunt, was es im Innern alles zu bieten hat: eine heimelige Gaststube mit rund 35 Plätzen, ein Raucherstübli und die «Schüür» mit gut 70 Plätzen. In den wärmeren Monaten kommen Gartenlounge und Terrasse mit rund 60 Plätzen hinzu. Ideal für eine Kaffeeoder Mittagspause, einen Apéro, einen gemütlichen Znacht, Familienfeiern, Vereins- oder Firmenanlässe. Die umtriebige Wirtsfrau Nada Milosovic führt das Restaurant seit Ende September 2015, und das mit Herzblut: «Ich liebe den Beruf auch nach so vielen Jahren noch wie am ersten Tag», sagt sie. Unterstützt wird sie von ihrem Koch, einer festen Mitarbeiterin und zwei Aushilfen. Vor dem «Landhus» war die Schweizerin mit serbischen Wurzeln, die ihre Ausbildung an der Hotelfachschule

in Interlaken absolvierte und sich danach zur Cafeteria-Fachfrau sowie Lehrmeisterin weiterbildete, zehn Jahre lang Wirtin vom «Sternen» in der Nachbargemeinde Arni AG. Wie ist sie in Aesch gestartet? Mit einer nach Gastro-Standard renovierten Küche, dem Glück, dass ihre bisherigen Lieferanten ihr treu geblieben sind, und «einer zu 100 Prozent freundlichen Aufnahme» im Dorf. Besonders dankbar ist sie der Gemeinde für deren Unterstützung sowie all den Vereinen und Firmen, die regelmässig bei ihr einkehren.

und saisonale Spezialangebote: im Frühling Spargeln, im Sommer besondere Glace-Kreationen, im Herbst und Ende Winter Metzgete oder RacletteAbende mit Countrymusik – und zweimal im Jahr eine chinesische Woche. Die Gäste danken es ihr. Über Arbeit kann sich Nada Milosovic jedenfalls nicht beklagen. Und als umsichtige Geschäftsfrau freut sie sich über die gegenwärtige Wohnbautätigkeit im Dorf, die ihre neue Gäste beschert.

Weitere Infos:

Warum die Gäste gerne kommen Nada Milosovic weiss aber auch, was Gäste wünschen: guten Kaffee, saisonale und regionale Küche, kulinarische Abwechslung – und eine Wirtin, die da ist.

Restaurant Landhus Museumstrasse 1, 8904 Aesch ZH Tel. 044 737 11 37 kontakt@landhus-aesch.ch www.landhus-aesch.ch

Apropos Abwechslung: Die Speisekarte führt Schweizer Klassiker ebenso wie Balkanspezialitäten – Letzteres als Gruss an das Herkunftsland der Wirtin. Hinzu kommen viele Rösti-Variationen

Öffnungszeiten: Mo 8.30–18 Uhr Di–Fr 8.30–23 Uhr Sa 10–23 Uhr Sonntag Ruhetag

Mit DAS haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite, sobald Sie rechtlichen Beistand benötigen, etwa als Arbeitnehmer, Unternehmer, Mieter, Vermieter, Konsument, in den Ferien oder im Strassenverkehr. Seit 1994 unterstützt und berät DAS ihre Kundinnen und Kunden erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten, leistet Rechtsbeistand vor Gericht und übernimmt die Kosten. Kundennah und unabhängig Mit ihrem dichten Netz an Geschäftsstellen in der ganzen Schweiz ist DAS auch in Ihrer Region tätig und kennt die lokalen Gegebenheiten bestens. Dank ihren Schwestergesellschaften auf der ganzen Welt hilft Ihnen DAS auch im Ausland. Und als unabhängige Rechtsschutzversicherung ist DAS schweizweit weder wirtschaftlich noch personell mit anderen Versicherungen verstrickt und vertritt voll und ganz die Anliegen ihrer Kunden. Das ist wichtig, denn stellen Sie sich folgende Situation vor:

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Ihre Unfallversicherung weigert sich nach Ihrem Tennisunfall, einen Teil der Heilkosten zu übernehmen. Wenn Ihr Rechtsschutz zum gleichen Versicherungskonzern gehört wie Ihre Unfallversicherung, wie energisch werden wohl Ihre Rechte durchgesetzt? Kurzum: Bei DAS arbeiten 50 spezialisierte Anwälte, Juristen, Mediatoren und Sozialversicherungsexperten. Diese unterstützen jährlich über 30 000 Menschen, die in einen Rechtsstreit geraten sind. Dafür wird DAS von ihren Kunden zu über 90 % mit gut oder sehr gut bewertet.

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AGENDA Gwerblerstamm bei Dörig & Brandel AG, Schlieren Mittwoch, 6. Juli 2016 Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Gwerblerstamm bei WSL, Birmensdorf Donnerstag, 15. September 2016 Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

redaktion@limmattalergewerbezeitung.ch Die «Landhus-Schüür» – ideal für grössere Anlässe

Der Platz für Stammgäste

Birmensdorfer Weihnachtsbeleuchtung Dorfplatz Zentrum Wüeri, Birmensdorf Freitag, 25. November 2016


20 I Gewerbeverein Dietikon Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

SVP Dietikon

Einkaufen über der Grenze = Arbeitsplatzvernichtung Für viele deutsche Städte nahe der Grenze hat der Einkaufstourismus eine kritische Schwelle erreicht und bereitet auch diesen Probleme: Verkehr, Stadtentwicklung, Gesellschaft usw. Zudem kann man auch feststellen, dass verschiedene Geschäfte (insbesondere Restaurants) ihre Preise auf Schweizer Niveau angepasst haben.

Der spezielle Ausflug der 70-Jährigen

Auch werden vermehrt Handwerkerleistungen direkt aus dem Ausland bezogen, dies betrifft verschiedene Bereiche. Viele sind sich der Folgen ihres Handelns nicht bewusst. Unsere hohen Lohnkosten werden von Unternehmen aus der Schweiz bezahlt. Bei einem massiven Umsatzeinbruch sind die Unternehmen gezwungen, wertvolle Arbeitsplätze abzubauen.

Ernst Vogel Kassier Gewerbeverein Dietikon Haben Sie sich auch schon überlegt, wie viele andere Schweizer auch, mit dem Auto über die Grenze zum Einkauf nach Waldshut zu fahren und von den günstigen Preisen für Lebensmittel, Kleider, Möbel oder Kosmetikartikel zu profitieren? Leider entschliessen sich immer mehr Schweizer zu diesem Schritt und mittlerweile werden für rund 10,7 Milliarden Franken (2,4 Mrd. für Lebensmittel, 1,8 Mrd. für Kleider) Waren im benachbarten Ausland eingekauft. Der nach der Aufhebung des Mindestkurses am 15.1.2015 noch billigere Euro lockt weiterhin viele Schweizer Konsumenten zum Einkaufen ins benachbarte Ausland.

Wir möchten Sie wieder einmal ermutigen, die Handwerker und Detaillisten in unserer Region zu berücksichtigen. Viele inserieren auch in dieser Zeitung und die Firmen bieten Gewähr für beste Qualität und jeder erwirtschaftete Franken dient auch zur Erhaltung von Arbeitsplätzen. Insbesondere weisen wir wieder einmal auf unseren Kleber «Wir kaufen bei uns» hin. Berücksichtigen Sie doch bei Ihren nächsten Einkäufen oder auch für Handwerkerleistungen unser regionales Gewerbe.

Dies hat bisher vor allem Auswirkungen in der Textilbranche. 2015 mussten mit Bernie’s und Companys bereits zwei der bekannteren Bekleidungsketten Konkurs anmelden. Die Schliessung der Bata-Filialen in der Schweiz ist sicherlich ebenfalls eine Folge dieser Entwicklung.

Ankunft Zelglipaltz Text: Rochus Burtscher, Bilder: zvg

Mit fünf Pferdekutschen starteten am Montag rund 53 Dietikerinnen und Dietiker zur traditionellen Ausfahrt der 70-Jährigen. Kontraste prägten den diesjährigen Ausflug: Zehn Pferde trabten elegant am neuen Dietiker Hochhaus vorbei und bezwangen gekonnt den «Limmatbrugg-Kreisel». Nach Weiningen ging’s durchs grüne Limmattal Richtung Spreitenbach zum Zvieri-Halt. Bei gemütlicher Stimmung wurden Erinnerungen und Neuigkeiten ausgetauscht. Die Teilnehmerinnen und

KONTAKTBOX

Teilnehmer verbrachten einen unvergesslichen Tag und freuten sich über die Wertschätzung, die ihnen zum 70. Geburtstag entgegengebracht wurde. Die Reitgesellschaft a. d. Limmat (RGL) organisiert seit über 50 Jahren diese Ausfahrt mit Ross und Wagen, die SVP Dietikon übernimmt dank engagierten Mitgliedern und Dietiker Unternehmern die finanzielle Seite des Traditionsanlasses.

Fuhrwerk

Ein ganz herzlicher Dank an den Organisator bei der RGL Heiri Furrer und an alt SVP-Parteipräsidentin Rosmarie Frehsner.

Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

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Gewerbeverein Dietikon I 21

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

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12.03.2015

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Interview mit Elio Frapolli, Direktor und Gastgeber Hotel Sommerau-Ticino, Dietikon C

«Wir haben eine wunderbare und treue Kundschaft» M

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Der in Dietikon aufgewachsene Elio Frapolli ist im Limmattal eine schillernde Persönlichkeit. Lehre als Radio- und TV-Elektriker, Vizedirektor im Viersternhotel Schweizerhof auf der Lenzerheide, Produktmanager bei Nestlé/Thomi+Frank als «Mister Mayonnaise» und schliesslich die Übernahme der Frapolli-Betriebe im Jahr 2010 sind die wichtigsten Stationen seines Berufslebens. Dieses Jahr feiert das Hotel Sommerau-Ticino mit seinem Motto «momenti di passione – Augenblicke der Leidenschaft» das 125-jährige Bestehen. Im lichtdurchfluteten Giardino Verde empfängt der CEO und Inhaber des «Sommerau-Ticino» die Limmattaler Gewerbezeitung zum lockeren Interview. K

Interview und Bild: Christian Murer

Was sind dieses Jahr die JubiläumsFestlichkeiten? Da gibt es am 23. August eine Tavolata Ticinese mit einem sechzig Meter langen Tisch. Dabei werden Tessiner Spezialitäten von der Vorspeise bis zum Dessert auf den Tisch gestellt – also ein Mittagessen alla Ticinese für jedermann. Am 28. September ist beim Literaturabend die Tessiner Märchenerzählerin Sylvia Studer-Frangi zu Gast. Der jährliche Kundenapéro mit einer Tessiner Persönlichkeit gehört ebenso zu den Festlichkeiten. Zudem feiere ich dieses Jahr im Tessin einen runden Geburtstag mit ebenso vielen Gästen wie mein Alter – und es werden immer mehr ...! Ist es heute schwieriger geworden, ein Hotel zu führen? Nein. Es ist nicht schwieriger geworden, doch die Pionierzeiten sind definitiv vorbei. Ich bin nach wie vor wie ein Familienvater für die Mitarbeitenden da – also ein Patron im positiven Sinne. Durch die Überladung des Raumes Zürich mit neuen Hotels existiert ein totaler Preiszerfall. Wir selber haben zwar eine recht gute Belegung, allerdings mit ganz anderen Preisen als noch vor zehn Jahren. Das heisst aber auch mit dreissig Prozent höheren Löhnen. Der Restaurantgast hat sich in den vergangenen Jahren komplett geändert. Die neue Generation hat eben nicht mehr das gleiche Ausgehverhalten – vor allem über den Mittag und am Abend. Im Weiteren bin ich stolz, dass mein Kader eine Ausbildung auf «Nestlé-Niveau» hat. Zudem lege ich Wert auf eine fundierte Ausbildung von den zurzeit acht Lernenden in den Bereichen KV, Küche und Service. Sie führen ja auch das Catering Frapolli? Seit 1973 betreiben wir das Catering. Dies ist heute der einzige dynamische Betrieb. Zum Beispiel verpflegten wir

Elio Frapolli beim Interview im Giardino Verde

in Zirkuszelten am 200- und 250-JahrJubiläum der Dietiker Firma Pestalozzi gegen 10 000 Gäste. Das Catering ist der Betrieb, in dem wir völlig offen und kreativ sein müssen – im Gegensatz zum Restaurant. Dort kommen wir eher bürgerlich-mediterran daher. Im Frapolli Catering holen wir auf einen «Chlapf» viel mehr Leute ab und machen erst noch Werbung für unseren Betrieb. Dazu gehörte auch unser Catering für die Limmattaler Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner und den Ratspräsidenten Rolf Steiner. Auch das Catering zum 125-Jahr-Jubiläum der Stadtmusik Dietikon dieses Jahr wird von uns durchgeführt. Für die Auslastung des Betriebes ist das Catering enorm wichtig. Wenn wir dieses nicht hätten, wären wir mindestens 15 Leute weniger. Im Limmattal gibt es drei grössere Hotelbetriebe. Bekommen diese Hotels im kommenden Jahr nicht Konkurrenz? Ja. Im kommenden April 2017 wird in Spreitenbach das Vierstern-Hotel Hilton mit 120 Zimmern eröffnet. Dort wird es auch grosse Konferenzmöglichkeiten geben. Da existiert im Limmattal noch ein Player mehr zu den dreieinhalbtau-

send Zimmern im Raum Zürich. Zudem wird inmitten der City das Motel One mit vierhundert Zimmern gebaut. Diese Entwicklung gibt mir schon zu denken. Allerdings bin ich kein «Jammeri», weil wir eine wunderbare und treue Kundschaft haben. Life is a challenge – und das jeden Tag neu.

Steckbrief von Elio Frapolli: Lieblingsessen: Tessiner Spezialitäten, Züri Gschnetzlets mit Rösti Lieblingsgetränk: Rotwein Lieblingsfarbe: Türkis-Blau Lieblingstier: Unser Miccio und Katzen aller Grössen und Art Lieblingsbuch: Geschichten, die das Leben schreiben. E. A. Poe Lieblingsmusik: Gut gemachte, querbeet. Habe in meiner Jugend selber Musik gemacht. Lieblingsfilme: James Bond, alle mit Humphrey Bogart Lieblingsschauspieler: Cary Grant, Jacques Tati, Clint Eastwood und Hanspeter MüllerDrossaart Lieblingsort: Daheim im Tessin Hobbys: Motorradfahren, Fitness, Kochen, Reisen, Cigars, Kultur, meine Arbeit und Gastgeben Lebensmotto: Vier M – Man muss Menschen mögen

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22 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Parteiversammlung SVP Dietikon vom 23. Mai

Umfassende Information zu den Abstimmungen Nationalrat Bruno Walliser sowie kantonale und lokale Prominenz referierte an der Parteiversammlung der SVP Dietikon im Feuerwehrdepot West am 23. Mai ausführlich über die Abstimmungsvorlagen. Weitere auf nationaler und kantonaler Ebene politisch tätige Exponenten werden an den im Herbst stattfindenden SVP-Parteiversammlungen zu Gast sein.

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Nationalrat Bruno Walliser

Gemeinderat Markus Erni

Text: Eveline Heiniger

Zum Abschluss informierte der Parteipräsident, dass für die Parteiversammlungen vom 5. September 2016 der Kantonalpräsident Konrad Langhart und Regierungsrat Ernst Stocker sowie für den 7. November 2016 die Nationalräte Natalie Rickli und Gregor Rutz verpflichtet werden konnten. Am 3. Februar 2017 wird unter der Leitung von Vizepräsident Ralph Hofer ein Anlass zusammen mit NR Roger Köppel in der RGL Dietikon organisiert. Tragen Sie sich die Daten ein, auch «schnuppern» an unseren Anlässen ist erlaubt. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Im Feuerwehrdepot West (BiBs) auf dem Hof Keller trafen sich die zahlreichen Mitglieder der SVP Dietikon zur offiziellen Parteiversammlung. Damit man sich im Vorfeld bereits politisch einstimmen konnte, organisierte der Vorstand Wurst und Brot. Pünktlich um 20 Uhr startete der Parteipräsident. Unser Gast, NR Bruno Walliser, der gleichzeitig noch Gemeindepräsident von Volketswil ist, informierte uns über die zwei Initiativen «Pro Service public» und «Bedingungsloses Grundeinkommen». Die politisch interessierten Mitglieder hatten dazu noch einige Fragen gestellt, die von NR Walliser souverän beantwortet wurden. Anschliessend referierten Gemeinderat Markus Erni zur Initiative Für faire Verkehrsfinanzierung (auch «Milchkuhinitiative» genannt) und Gemeinderatspräsident Jörg Dätwyler zur Änderung des Asylgesetzes. Zum Gesetz über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung und der kantonalen Abstimmung «Gerichts- und Behördenorganisation» (auch unter «Laienrichter» bekannt) wurden wir durch Kantonsrat Rochus Burtscher informiert. Nach weiteren interessanten Diskussionen fasste die Versammlung zu den jeweiligen Vorlagen die Parole.

Weitere Infos: KR Rochus Burtscher, Parteipräsident, 079 501 05 58

Gemeinderatspräsident Jörg Dätwyler

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Gewerbeverein Dietikon I 23

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Vereinsreise Gewerbeverein Dietikon

Auszeit im Naturparadies Am 10. Juni hiess es für die Dietiker Gwerblerinnen und Gwerbler raus in die Natur: Unter kundiger Führung erlebten sie bei strahlendem Sonnenschein die Schönheit des Parks Seleger Moor in Rifferswil hautnah.

Es soll ja böse Zungen geben, die meinten, dass der Sommer 2016 auf jenen Freitag gefallen sei: Der Gewerbeverein Dietikon hatte sich den perfekten Tag für seinen Ausflug nach Rifferswil ausgesucht. 32 Gwerblerinnen und Gwerbler bestiegen den Car Richtung Rifferswil. Getränke und beste Laune waren bereits auf der Fahrt inklusive.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen die wunderbare Umgebung von Natur und Tieren. Alle? Nicht ganz – Jürg Brunner fehlte der Alltagslärm … Kurz vor dem Park-Beizli endete die Führung, und die meisten ergriffen die Gelegenheit, sich mit etwas Flüssigem einzudecken. Einige GV-Mitglieder genossen den Park noch auf eigene Faust in aller Ruhe und bummelten entspannt durch das Blütenparadies. Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbands Limmattal, freute sich über den Pflanzenverkauf am Parkausgang und nutzte die Gelegenheit, gleich ein Stück des Naturparadieses mit nach Hause zu nehmen.

Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Freitag, 19. August 2016, 12 Uhr Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Besichtigung Kriminalmuseum mit Nachtessen Mittwoch, 14. September 2016, 17.30 Uhr

Text und Bilder: Karin Ungricht

Führung durch den Chef persönlich In Rifferswil wurde die Gruppe bereits erwartet. Der Geschäftsführer des Parks, Manfred Blum, führte höchstpersönlich durch «sein» Reich, erzählte von der Entstehung des Moors, dessen Entdeckung durch Robert Seleger als Lebensraum für Rhododendren und Azaleen sowie der Erneuerung in den letzten fünf Jahren, dem attraktiven Erlebnisangebot für Gross und Klein und den aktuellen Projekten.

AGENDA

Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Dienstag, 18. Oktober 2016, 12 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr 2. Gwerbler-Ball, Golf-Club Unterengstringen Samstag, 29. Oktober 2016, 19 Uhr

Gregor Biffiger mit seinem erworbenen Rosenstock

Perfekter kulinarischer Abschluss Während der kurzen Carfahrt nach Mettmenstetten erklärte Stefan Schmucki, der Organisator des Ausflugs, das kulinarische Konzept von Wirt Urs Koffel, der mit seinem Steakhouse «Bahnhof» seit über zehn Jahren weitherum für erstklassiges, perfekt grilliertes Fleisch bekannt ist. Natürlich genossen einige der fröhlichen Truppe den Apéro bei herrlichem Wetter draussen, bevor sie alle im Speisesaal vom «Bahnhöfli»-Team ausgiebig kulinarisch verwöhnt wurden und anschliessend beschwingt die Rückreise im Car nach Dietikon antraten.

Delegiertenversammlung GVL, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

Der GVD bei der Plattform zum Seerosenteich

17. Wirtschaftspodium Limmattal, Stadthalle Dietikon Mittwoch, 16. November 2016, 16 Uhr Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Mittwoch, 7. Dezember 2016, 12 Uhr

Alfons Florian, GVD Präsident

Christine Dörig, Aktuarin GVD mit Conny Boll

Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Donnerstag, 2. Februar 2017, 12 Uhr 118. Generalversammlung GVD, Hotel Sommerau, Dietikon Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Durstig nach der Führung im Park Beizli

Gaby Biffiger vor einem seltenen Rhododendron (Europa 93, prämierte Züchtung)

Der Park Seleger Moor Auf den Moränen von Reuss- und Linthgletscher entstand vor Tausenden von Jahren ein Hochmoor, in dem bis zum Zweiten Weltkrieg Torf zum Heizen gestochen wurde. 1953 entdeckte der Landschaftsgärtner Robert Seleger, dass der Boden hier dem in den Anbaugebieten für Rhododendren in Holland und Norddeutschland ähnelte, und er begann mit dem Pflanzen von Rhododendren. Auf der Suche nach winterharten Sorten bereiste er die ganze Welt, kreuzte die heimgebrachten Rhododendren mit anderen Züchtungen und schuf so neue, eigene Sorten. Über die Jahrzehnte liess Seleger auf 120 000 m2 eine traumhaft schöne Landschaft entstehen.

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Raclette-Abend, KTV-Hütte, Dietikon Freitag, 27. Januar 2017, 18.30 Uhr

Heute ist der Park mehr als einfach Naturerlebnis: Er ist ein Ort zum Entspannen, für Erfahrungsaustausch, für spielerisches Lernen, einfach zum Bummeln und für kulturelle Anlässe der leisen Töne aller Art. Interessierte wählen aus einem ansprechenden Angebot von geführten Rundgängen zur Tier- und Pflanzenbeobachtung, Familienanlässen, Bilderausstellungen und Konzerten, Märlitagen und BastelEvents für die Kleinsten. Geöffnet ist der Park von Anfang April bis Ende Oktober täglich (auch an Feiertagen) von 8 bis 18 Uhr. www.selegermoor.ch


24 I Gewerbeverein Engstringen Publireportage: Beutter Küchen AG

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Kinder-Olympiade auf der Schulsportanlage in Oberengstringen

Engstringen und Kleine und grosse seine Küchen Starsportler am Start Am 20. und 21. Mai fand in Unterengstringen das dritte Beutter Küchenfest statt. Im Zentrum stand der neue Showroom.

Anlässlich des Welt-Asthma-Tages organisierte der Verein Lunge Zürich am 21. Mai zum fünften Mal eine attraktive Kinder-Olympiade. Am diesjährigen Anlass engagierten sich Sarah Meier, ehemalige Schweizer und Europameisterin im Eiskunstlauf, sowie Triathlet Jan van Berkel. Beide Spitzensportler haben Asthma. Text und Bilder: Christian Murer

Die Band Guitars & Voices, Giampiero Colombo (l.) und Joe Schwach

Text und Bilder: Dominic Karrer

Drei Monate waren die Mitarbeiter der Beutter Küchen AG mit dem Umbau des neuen Showrooms beschäftigt, während der reguläre Betrieb weiterlief. Das Ergebnis präsentierten Andres und Jan Beutter beim dritten Beutter Küchenfest. Der Raum zeigt verschiedene Varianten, wie eine neue Küche eingerichtet werden kann. Motivation für den Umbau war gemäss Jan Beutter das Bedürfnis, den Kunden die neuesten Trends näherzubringen. Häppchen, Country und Anzüge Das Küchenfest bot den Besuchern aber nicht nur die aktuellen Trends in der Küche, sondern wartete mit Kulinarischem, Musikalischem und Modischem auf. Dass die Küchen im Showroom nicht nur gut aussehen, bewiesen die kleinen Häppchen, die

Andres (l.) und Jan Beutter zeigten sich zufrieden mit dem Event

vor Ort gezaubert wurden. Die Band Guitars & Voices sorgte am Samstagnachmittag mit ihrem Mix aus Country und Rock für eine gute Stimmung. Wer einen modisch massgeschneiderten Anzug suchte, fand bei Stefan Rösner Beratung. Einen angenehmen Abschluss bildeten die Oldtimerfahrten bei schönem Wetter.

Anzüge für jede Gelegenheit

Dass die Küchen funktionieren, bewiesen die Häppchen

KONTAKTBOX Gewerbeverein Engstringen Postfach 102, 8102 Oberengstringen

Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch

Tel. 044 750 38 78 Mobile 079 221 22 71 neon-nydegger@bluewin.ch www.gvengstringen.ch

Asthma und Sport – passt denn das überhaupt zusammen? Während man Kindern mit Asthma früher vom Sport abriet, ist es heute erwiesen: Die Kids können genauso gut Sport treiben wie alle anderen. Ja, Sport kann sogar helfen, die Asthma-Symptome zu lindern. Um das zu zeigen und Kinder mit und ohne Asthma zu motivieren, gemeinsam Sport zu treiben, machten 85 Kinder aus dem Limmattal an den diesjährigen Olympischen Spielen in Oberengstringen mit und massen sich in kleinen Gruppen bei sechs Disziplinen. Natürlich will Milo das Autogramm von Sarah Meier auf seine Turnhose geschrieben haben

Spannender Team-Hallenparcours Auf der sattgrünen Wiese eröffneten die beiden Profisportler die olympische Herausforderung mit einem aufgestellten Warm-up. Anschliessend starteten die Zweier- und Dreierteams von der ersten bis zur vierten Klasse zu den einzelnen Wettkämpfen. Beim Slalom-Geländelauf draussen mussten die Kinder zum Beispiel in anderthalb Minuten möglichst viele Tennisbälle durch einen Ring werfen. Weitsprung und Weitwurf gehörten ebenso dazu wie etwas später das Ringtauchen im Hallenbad. Als grosse Attraktion entpuppte sich hingegen der Team-Hallenparcours mit Sarah Meier und Jan van Berkel. Nach einem rassigen Start liefen die Kinder freihändig mit einem Hütchen auf dem Kopf zum nächsten Posten. Auf den Langbänken hinunterrutschen und anschliessend über einen Bock springen bereitete allen mächtig Spass. Doch noch mehr den Plausch hatten die kleinen Olympioniken am Schlussspurt. Auf einer kleinen Matte sitzend, wurde das Gspänli ins Ziel gezogen. Keck stand dort auch die kleine Sarah, die schnurstracks auf Sarah Meier zuging: «Sie, Frau Meier, ich bin ein grosser Fan von Ihnen.» Diese nahm das Kompliment lächelnd entgegen und fragte das Mädchen: «Willst du denn einmal Eiskunstläuferin werden?» Wie aus der Kanone geschossen, antwortete die Kleine: «Ja klar!» Dann demonstrierte Meier eine Waagpirouette und das Mädchen ahmte es der berühmten Eiskunstläuferin nach. Lunge Zürich als Organisator Organisiert hatte der Verein Lunge Zürich den sportlichen Anlass. Auf der Homepage www.lunge-zuerich. ch heisst es unter anderem: «Der Verein Lunge Zürich setzt sich seit mehr als hundert Jahren für gesunde und saubere Innen- und Aussenluft ein. Er erbringt umfassende Dienstleistungen in der Beratung von Menschen mit Lungenkrankheiten wie Asthma, chronischer Bronchitis oder Schlafabnoe.» Dazu ergänzte Michael Schlunegger, der neue Geschäftsführer von Lunge Zürich: «Auch Kinder mit Asthma sollen sich draussen in der Natur bewegen, so wie heute bei diesen Olympischen Spielen.» Schlunegger war begeistert vom Einsatz der Kinder und Eltern: «Es herrschte eine super Stimmung und das Wetter war schlicht grossartig.»

Die beiden Mädchen möchten auch einmal wie Sarah Meier eiskunstlaufen können

Freihändiges Laufen mit den Hütchen auf dem Kopf

Logan aus Uitikon-Waldegg springt 3,56 Meter weit

Spielerisch testete Andreas beim «Blasius» seine Lungenfunktion

Als Asthmatiker Spitzensport treiben Zur Motivation, sich an dieser KinderOlympiade zu engagieren, sagte Sarah Meier nach dem sportlichen Event: «Seit ich mich erinnern kann, hatte ich Asthma.» Sie finde es cool, den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass diese Krankheit sie nicht daran hindere, aktiv und erfolgreich Sport zu treiben. «Es gibt ja heutzutage gute Medikamente und sehr gute medizini-

sche Betreuung», so die Europameisterin, «ich find es ganz lässig, wie die Kinder voll motiviert mitmachten.» Triathlet und Jurist Jan van Berkel doppelte nach: «Ich bin auch ein starker Asthmatiker, mit der richtigen Therapie bin ich sportlich jedoch nicht eingeschränkt. Sarah und ich engagieren uns zum ersten Mal an dieser KinderOlympiade, die uns viel Vergnügen und Freude bereitet.»


Gewerbeverein Engstringen I 25

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Publireportage: Villa Sparrenberg

Ein Traum wird wahr – Ruhestand an schönster Lage Es war Liebe auf den ersten Blick: Als die finnische Krankenschwester Aila Haavisto (51) auf einem Spaziergang in Unterengstringen zum ersten Mal die Villa Sparrenberg sah, war ihr sofort klar, dass dieses wunderschöne alte Landgut der ideale Ort für ihr privates Spitex-Projekt wäre. Seither sind zwölf Jahre vergangen, aber jetzt ist es so weit – Aila Haavistos Traum wird wahr: Die Villa Sparrenberg öffnet ihre Türen für eine Seniorenwohngemeinschaft, in der die Pensionäre familiär wohnen und bei bester Versorgung ihre Unabhängigkeit bewahren können.

Parkanlage mit Springbrunnen, Villa Sparrenberg. Foto: Paebi

Aila Haavisto

Aila Haavisto ist vor 25 Jahren in die Schweiz gekommen und arbeitete als gelernte Krankenschwester zunächst in der Akutgeriatrie des Waidspitals. Nach vier Jahren liess sie sich zur Anästhesieschwester ausbilden und war als solche in den Zürcher Stadtspitälern Waid und Triemli tätig, arbeitete aber auch dann weiter als Krankenschwester, um nicht den menschlichen Bezug zu den Patienten zu verlieren. Ausserdem gründete die aktive und kompetente Frau während ihrer Arbeit im Triemlispital im Jahre 2004 das Reinigungsunternehmen Ahaa-Clean, das neben seinem Spezialgebiet, der Reinigung von Arztpraxen, Unterhaltsreinigungen für Büro- und Geschäftsräume ebenso wie die von privaten Haushalten anbietet. Der Firmenname wurde jetzt auf Ahaa-Clean & Care GmbH erweitert, weil Aila Haavisto die Bewilligung zum Betrieb einer privaten Spitex erhalten hat. Das Domizil ist klar: die Villa Sparrenberg. Ein Landsitz aus dem 18. Jahrhundert Das Landgut Sparrenberg liegt am Südhang des Gubrist über dem Limmattal, hoch genug für einen spektakulären Panoramablick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, und ist von einer Parkanlage mit Springbrunnen umgeben, was der Villa ganz besonderen Charme verleiht. Das Landgut wurde zwischen 1758 und 1760 unter der Bauherrschaft von Anna und Hans Heinrich Landolt-Hottinger errichtet und steht heute auf der Liste jener Kulturgüter in Unterengstringen, die gemäss der Haager Konvention bei bewaffneten Konflikten unter Schutz stehen. Mit Landhaus, ehemaligem Trottgebäude, Ökonomiegebäude, Gewächshaus und zugehörigen Gärten gilt der «Sparrenberg» als das am besten erhaltene Zürcher Landgut im Limmattal. Die grossen Zimmer der Villa mit kunstvoll bemalten Kachelöfen aus dem 18.

Jahrhundert befinden sich noch heute weitgehend im Originalzustand. Wo Renovierungen notwendig waren, sind sie von der Gemeinde Oberengstringen, die von 1971 bis 1985 Besitzer des «Sparrenbergs» war, vorgenommen worden. 1985 verkaufte die Gemeinde den «Sparrenberg» an Christina Gräfin Podewils von Miller, deren Grossvater Oskar von Miller 1903 das Deutsche Museum in München gründete. Nach dem Tod der Gräfin im Jahre 2011 ging das Landgut an die Kinder über. «Der jetzige Verwendungszweck ist ganz im Sinne der verstorbenen Besitzerin, hat sie sich doch immer für Senioren eingesetzt», sagt Aila Haavisto. Einsam altern will niemand Eine private Wohngemeinschaft ist die beste Alternative zu allen Arten von Institutionen, in denen die Tagesabläufe festgelegt sind. Soziale Kontakte werden auf diese Art gefördert, Isolation und Vereinsamung verhindert. In der Villa Sparrenberg werden Pensionäre familiär wohnen und doch ihre Unabhängigkeit bewahren können. Geboten wird ihnen ein Rundum-Verwöhnpaket: In der Zimmermiete sind täglich frisch zubereitete Mahlzeiten, die Reinigung und die Sicherheit inkludiert − Letzteres dank einer 24-StundenSpitex-Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr. Dazu kommen Bewegungstherapien sowie Freizeitbeschäftigungen, geplant sind auch kulturelle Anlässe. «Unser Ziel ist es, den Pensionären ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, wobei sie sich rundum in den besten Händen fühlen werden. Mit der hauseigenen privaten Spitex ist die optimale Pflege garantiert», sagt Haavisto. «Wir bieten auch Tagesaufenthalte an, um pflegenden Angehörigen Entlastung und Erholung zu ermöglichen. Diese Gäste erhalten Frühstück, Mittagessen und Zvieri. Auf Wunsch werden sie abgeholt und auch wieder nach Hause gefahren.»

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26 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Editorial

Kellerfest Oetwil a.d.L.

Velofahren: «Alltag, Freizeit oder Sport»

Ein Fest mit viel Charme und Tradition

möglich, auch seine Einkäufe mit dem Fahrrad.

Andreas Jakob Aktuar Fahrradfahren ist in der Schweiz sehr populär, es ist ein eigentlicher Volkssport. Velofahren ist gelenkschonend, leicht zu lernen und umweltfreundlich. Man gelangt schnell in die Natur oder ist rasch abseits der stark befahrenen Strassen. Auch in der Stadt kann man sich sicher mit dem Velo bewegen, dank guten Radstreifen oder Radwegen. Mit dem Zweirad schafft man Distanzen, deren Überwindung zu Fuss erheblich länger dauert oder gar nicht möglich wäre. Das flexible, multifunktionelle Verkehrmittel ist vielseitig verwendbar: Der Alltagsfahrer braucht sein Fahrrad vor allem zur Fortbewegung von einem Ort zu einem anderen. Er schätzt sein Velo, weil er Dinge transportieren kann. So erledigt er, wenn immer

Der Freizeitfahrer ist ein Genussmensch. Er geniesst es, an sonnigen Tagen mit dem Velo gemütlich die Gegend zu erkunden. Er fährt aber auch mal abseits der Strasse und liebt die Natur. Im Vordergrund steht beim Freizeitfahrer der Komfort und an zweiter Stelle der Sport. Der Sportfahrer fährt in kurzer Zeit sehr viele Kilometer und Höhenmeter. Jetzt, im Frühling, sind diese Fahrer mit ihren verschiedenen Rädern überall anzutreffen. Nebst dem Sportfaktor zählt bei ihnen auch das Gemeinschaftserlebnis. So sieht man sie oft in Gruppen miteinander fahren. Der Biker sucht zudem den Adrenalinschub über Stock und Stein. Dementsprechend verfügt er über eine gute Physis und einen ausgezeichneten Gleichgewichtssinn. Das Velofahren eignet sich für (fast) jedermann und (fast) jede Frau. Bereits ein gelegentliches «Training» fördert nachweislich die Gesundheit und das Wohlbefinden. Sport sollte aber immer Freude bereiten; darum wird empfohlen, sich lieber weniger schnell und dafür etwas länger zu bewegen.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

Viele spannende Festwirtschaften Text: Michal Felt, OK-Präsident

Nach über 45 Jahren ist das Kellerfest ein fester Bestandteil von Oetwil a.d.L. geworden und für die vielen Besucher nicht mehr wegzudenken. Bereits gegen Ende des Jahres beginnen das OK sowie die Vereine mit der Planung für das kommende Jahr. Alle Mitgestalter und Helfer geben sich grosse Mühe, Freude zu bereiten und ein Fest mit unvergesslichen Momenten zu planen. Zu den Helfern gehören auch viele, die schon seit längerem aus Oetwil weggezogen sind, auch in andere Kantone, sich aber das Kellerfest nicht nehmen

lassen wollen und es tatkräftig unterstützen. Man trifft sich halt am Kellerfest – verteilt über alle Jahrgänge. Am 2. und am 3. September 2016 findet das 46. Kellerfest statt. Es sind wieder viele Vereine und Firmen mit am Start und diese haben ein vielseitiges und abwechslungsreiches Fest mit den unterschiedlichsten Angeboten vorbereitet. Die kulinarische Vielfalt ist auch dieses Jahr wieder sehr gross und wie in den letzten Jahren wartet das Fest mit verschiedenen Attraktionen auf, unter anderem auch mit dem allseits beliebten Ballonwettbewerb.

Grosse Vorfreude auf den Ballonwettbewerb

Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74 info@gvgo.ch www.gvgo.ch

AGENDA Präsidentenkonferenz KGV Mittwoch, 6. Juli 2016 Kellerfest-Apéro Freitag, 2. September 2016 Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Präsidentenkonferenz KGV Mittwoch, 28. September 2016

Geselliges Zusammensein in gemütlicher Atmosphäre

Mitglieder verschaffen sich Vorteile.

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... Trank ist gesorgt!

Ein Fest mit Tradition

Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Special Event Montag, 31. Oktober 2016 Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Berufsmesse Zürich 22.–26. November 2016

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Schweizerische Vereinigung zur Tierheim-Unterstützung Gwerbler-Weihnacht Mittwoch, 7. Dezember 2016

URLAUBSZEIT = LEIDENSZEIT FÜR TIERE! MATERIELL UND FINANZIELL…

39. Generalversammlung GVGO Freitag, 3. März 2017

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 27

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016

Vereinsausflug des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil aufs Schilthorn

Im Nebelmeer die Bond-World erlebt Hoch hinaus wollten diesmal die 34 Teilnehmer des GVGO. Und so ging es mit drei Kleinbussen und vier Gondelbahnen am 30. Mai 2016 aufs 2970 Meter hohe Schilthorn. Umfrage:

Text und Bilder: Christian Murer

Mit drei Kleinbussen fuhren die Mitglieder des GVGO an diesem nassen Montagmorgen in Richtung Berner Oberland. Einen willkommenen Zwischenhalt bei Kaffee und Gipfeli gab es im Hotel Krone in Sarnen. Dann ging die Autofahrt über den Brünigpass weiter ins Lauterbrunnental. Warten aufs Mittagessen Exakt ein Grad unter Null war es auf 2970 Metern – Regenwolken und Nebelbänke, so weit das Auge reichte. Die weltbekannten Gipfel Eiger, Mönch und Jungfrau konnte man nur auf den strahlend blauen Bildern in den drei Zwischenstationen bewundern. Auf dem berühmten Gipfel Piz Gloria angekommen, ging es direkt via Rolltreppen ins Drehrestaurant. Bald einmal stellte die Gwerbler-Gruppe aus dem Limmattal nüchtern fest, dass sie trotz misslichem Wetter nicht ganz allein auf dem legendären Gipfel weilte. Denn eine rund 150-köpfige Gruppe aus Hongkong füllte praktisch das gesamte Restaurant. Und so musste der Gewerbeverein eine lange Weile aufs vorbestellte Mittagessen warten.

Bond 007 ist in dieser Gegend allgegenwärtig

Interaktive Erlebnisausstellung Einige besuchten in der Zwischenzeit das neu gestaltete James-Bond-Museum. Dort zeigt eine interaktive Erlebnisausstellung verschiedene Szenen aus dem legendären James-Bond-Film

Gisela Schwaller, Oberengstringen

Wie immer kommen wir in den Genuss einer super Organisation. Der Zusammenhalt unter den Gwerblern wird durch solche Anlässe gefördert und gefestigt. Romy Häfliger, Oetwil

Wir «geniessen» hier auf dem Piz Gloria einen «wunderschönen» Ausblick aufs Meer – pardon, aufs Nebelmeer. Die Autofahrt über den Brünig zur Talstation war wirklich toll. Reto Müller, Geroldswil

Eiger, Mönch und Jungfrau im dichten Nebelmeer

«Im Geheimdienst Ihrer Majestät» aus dem Jahr 1969. So bekam der Besucher viele Details zum Dreh und Einblick in das Original-Drehbuch. Der Hutwurf in Miss Moneypennys Büro war ebenso präsent wie die rasante Bobfahrt und die dreisten Skiabfahrten. Auch der Flug im Helikoptersimulator im Originalgehäuse der Alouette III der Air Glaciers verhiess für Jung und Alt spannende Bond-Minuten. Trümmelbachfälle statt Beatushöhlen Mit etwelchem Verzug – das Restaurant hatte in der Zwischenzeit zweimal 47 Minuten gedreht – kam schliesslich das Mittagessen auf die Tische. Es gab einen gemischten Salat, Ghackets mit Hörnli und Apfelmus sowie einen Mini-Coupe Romanoff. Bei der Abfahrt begann dann das geduldige Warten. Denn die Kabinen waren vollends mit asiatischen Gästen und einigen Handwerkern besetzt.

Gegenwärtig wird die Bergstation renoviert und ausgebaut. Und bei der Station Birg auf 2677 Metern entsteht ein wagemutiger Skyline Walk. Recht verspätet an der Talstation Stechelberg angekommen, tauchte die Frage auf, ob man die Beatushöhlen an diesem späten Nachmittag noch besuchen wollte. Die Gruppe entschied sich dann, bei den Trümmelbachfällen einen Zwischenhalt einzulegen. Dort zählt die rauschende Sehens- und Hörenswürdigkeit zu den grössten unterirdischen Wasserfällen Europas. So wird das Lauterbrunnental auch das Tal der 72 Wasserfälle genannt. Die Trümmelbachfälle allein führen das Schmelzwasser der Gletscher von der Jungfrau talwärts, und zwar bis zu 20 000 Liter Wasser pro Sekunde. Weit gemächlicher war abschliessend die sichere Rückfahrt nach Geroldswil. Dort freute sich Reto Müller an der super Organisation von Eventmanagerin Corinne Zellweger.

Schienen-Velofahren stand bei der GV-Abstimmung dem Piz Gloria gegenüber. Trotz dichtem Nebel hier wären wir beim ersten Vorschlag im strömenden Regen gefahren. Carla Müller, Oetwil

Vater Patrick mit dem jüngeren Sohn Dario

Ich bin bereits an einigen Vereinsausflügen der GVGO gewesen. Doch dieser aufs Schilthorn war mit Abstand einer der spannendsten. Auch das Essen war sehr fein. Franz Keller, Oetwil

Was mich besonders interessiert hat, ist das James-Bond-Museum auf dem Schilthorn. Da haben mich die OriginalRequisiten und die alten Filme fasziniert. Peter Christen, Geroldswil Anna Wojtek Paszkiewicz mit Dame aus Korea

Die Vereinsausflüge des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil sind immer sehr gemütlich. Und es macht Spass, dabei zu sein. Sie sind auch stets tipptopp organisiert. Siro Schläpfer, Geroldswil

Die Fahrt durch die Berglandschaft fand ich recht eindrücklich. Auch der Aufstieg mit den vier Bahnen aufs Schilthorn imponierte mir trotz den Nebelschwaden. Livio Frey, Geroldswil

Man beachte den Hintergrund – Blick aufs Meer – sorry, Nebelmeer

Nach der verspäteten Talfahrt das kurze Werweissen, wohin die Reise nun gehen soll

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Originalton Livio: Ich ha de Uusflug so lässig gfunde. Vor allem fahre im Bob vom James Bond isch cool gsi. Und di ville Bahne uf de Berg ufe hani au toll gfunde.

GESTALTUNG

MEDIENREALISATION


28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 23. Juni 2016 I 2. Jahrgang I Auflage 46 000 Exemplare

GVL-Abend am Limmattaler Wiesn Gaudi, Schlieren

Kantonsratsgeflüster

Wiesn Gaudi: Spezialangebot für Leser Rückblick auf 365 Tage der Limmattaler Gewerbezeitung Kantonsrat Zürich cherheit nicht fehlen darf dabei eine Mass Festbier, ein Erdinger Weissbier oder ein Radler. Aber auch alkoholfreies Bier und für Nichtbiertrinker ein reichhaltiges Getränkeangebot steht an der Wiesn Gaudi zur Auswahl.

Text: Stefan Bernet

Auf geht’s zur vierten Auflage des traditionellen GVL-Abends an der Wiesn Gaudi auf dem Chilbiplatz in Schlieren. Am Donnerstag, 8. September 2016, heisst es wieder: O’zapft is! Für diesen Abend bietet die Voice Event GmbH, welche die Wiesn Gaudi organisiert, zusammen mit dem Gewerbeverein Schlieren und dem Gewerbeverband Limmattal allen Lim-

mattalerinnen und Limmattalern ein besonderes Eintritts-Paket an. Schon jetzt darf man sich wieder auf ein kulinarisches Angebot der Extraklasse freuen. Küchenchef Stephan Lienhard und seine Crew zaubern für die Gäste knusprig grillierte Hendl, deftige Schweinshaxn oder eine Portion Krustenbraten mit traditionellen Beilagen auf die Teller. Allein beim Gedanken läuft einem schon jetzt das Wasser im Munde zusammen. Mit Si-

Das GVL-Angebot umfasst 10 Eintritte ins Festzelt, Gutscheine für 10 Mass Festbier, 10 Brezn, 10 Weisswürstl, 10 Hauptspeisen nach Wahl sowie einen Saaltisch zum Spezialpreis von 550 Franken anstatt 690 Franken. Die Gutscheine können auch für andere Getränke bzw. Speisen verwendet werden; übriggebliebene Essensgutscheine können darüber hinaus im September 2016 im Restaurant Maori, Schlieren, für die Konsumation von Speisen eingesetzt werden. Am Gwerbler-Abend sorgt das Quintett Mariazeller, das unter vielen anderen Orten auch schon im Hofbräuhaus in München, der Mutter aller Wiesn Gaudis, aufgetreten ist, mit erfrischender Volksmusik und Partysound im Festzelt für die gewünschte Atmosphäre. Die Gelegenheit für alle Limmattalerinnen und Limmattaler, einen gemütlichen Abend im Kreise der Limmattaler Gwerbler zu verbringen.

Profitieren Sie : Profitieren Sie von unserem Spezialangebot noch vor den Sommerferien bis zum 16. Juli 2016. Es lohnt sich, schnell zuzupacken. Anmeldung unter www.wiesn-gaudi.ch/ tischreservation-2016-gvl.html

«Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.» (George Orwell, britischer Schriftsteller und Journalist, 1903–1950, Verfasser von «Animal Farm» und «1984»)

Reisedokumente

Sommerferien: Achtung, fertig, ... etwas vergessen? Der Schengen-Raum hat den Grenzübertritt vereinfacht. Dies könnte zur Nachlässigkeit verleiten, wenn es darum geht, aktuelle Reisedokumente bereitzuhalten. Spätestens am Flughafen beim Verreisen in die Ferien wird sich dies rächen ... Text: Peter Wernli

Bei Erscheinen dieser Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung vergehen im Kanton Zürich nur noch vier Wochen bis zum Beginn der lang ersehnten Sommerferien. Für viele der Zeitpunkt, ins Ausland zu verreisen. Und damit ist jetzt der Zeitpunkt da, neben den Reisedokumenten Pass und Identitätskarte zu überprüfen. Wer im letzten Moment feststellt, über keine gültigen Ausweispapiere mehr zu verfügen, wird mit der unangenehmen Feststellung konfrontiert, dass die Aus-

stellung eines Passes oder einer Identitätskarte im Normalfall etwa zehn Arbeitstage benötigt. Die Identitätskarte kann bei der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde persönlich bestellt werden. Hierzu sind die alte Identitätskarte sowie eine neue Passfoto nötig. Für einen Reisepass oder das kostengünstige Kombiangebot (Identitätskarte und Pass) setze man sich direkt mit dem Passbüro des Kantons Zürich unter www.schweizerpass.ch oder Tel. 043 259 73 73 in Verbindung. Passverlängerungen oder Kindereinträge sind nicht mehr möglich.

Für eine ganze Anzahl von exotischen Ländern wird zur Einreise zusätzlich zum Reisepass noch ein Visum benötigt. Diese Bestimmungen können für Schweizer und Angehörige anderer Nationalitäten unterschiedlich sein. Auf www.eda.admin finden sich wichtige Reisehinweise, Adressen von Schweizer Vertretungen in anderen Ländern und vieles mehr. Alles berücksichtigt, sollte nichts mehr die wohlverdienten und erholsamen Ferien stören.

Am 18. Mai 2015 habe ich mit dem ökumenischen Gottesdienst mein erstes Kantonsratsjahr in Angriff genommen. Nun bin ich also schon ein Jahr als Kantonsrat im Amt. Gerne möchte ich Ihnen hier meine Gedanken zur Tätigkeit als Kantonsrat näherbringen.

André Bender, Gemeindepräsident Oberengstringen Kantonsrat SVP, Bezirk Dietikon Auch wenn ich mit viel Idealismus mein Amt aufgenommen habe, weiss ich, dass die «Politik die Kunst des Möglichen» ist (Bismarck). Als Neuling bedeutete das für mich zuerst einmal zuzuhören, aufzupassen und die Abläufe kennenzulernen. Viel Neues habe ich in den ersten 365 Tagen gelernt, tolle Menschen kennengelernt und erfahren, was alles hinter den Kulissen der Kantonalpolitik und von den Verwaltungen erarbeitet wird. Im vergangenen Geschäftsjahr 2015/2016 habe ich es kein einziges Mal erlebt, dass alle Kantonsräte an einer der Sitzungen vollzählig anwesend waren; das ist doch sehr speziell, aber in Bundesbern wird es auch nicht anders sein. Der direkte Draht zu den Regierungsrätinnen und Regierungsräten beinhalten ab und zu Vorteile für einen Gemeindepolitiker wie mich. Als Kantonsrat stellt man schnell einmal fest, dass die kantonalen Mühlen langsamer mahlen als in den Gemeinden. Da werden Geschäfte behandelt, die zum Teil vor zwei oder noch mehr Jahren eingereicht worden sind. Auch die Abstimmungen sind jedes Mal sehr

interessant, insbesondere, wenn zum Beispiel die SVP plötzlich mit den linken Parteien ein Geschäft ablehnt, natürlich jede Seite aus einem anderen Beweggrund. Dies nennt sich dann «unheilige Allianz». Einige Kantonsratssitzungen ziehen sich bei Geschäften in die Länge, da jede der zehn Fraktionen noch ihre Sichtweise dem Rat, den Zuhörern auf der Tribüne und der anwesenden Presse näherbringen will. Da wird auch die Abnahme eines Geschäftsberichts, der am Schluss einstimmig angenommen wird, schnell einmal zu einem zweistündigen Geschäft. Das Interessanteste für mich ist aber die Kommissionsarbeit. In der AWU (Aufsichtskommission für Wirtschaftliche Unternehmungen) sind wir für die ZKB (Zürcher Kantonalbank), die EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) und die GVZ (Gebäudeversicherung des Kantons Zürichs) zuständig. In der Kommissionsarbeit bin ich sehr gefordert, weil ich dort als Vertreter der Fraktion die Meinung der SVP einbringen muss. Die gesellschaftlichen Anlässe, Fraktionsausflüge und Wahlfeiern waren sicherlich sehr bereichernd – auch mein Körpergewicht hat seither etwas zugenommen! Da hilft nur eins: Sport! Ich habe mich deshalb dem FC Kantonsrat angeschlossen und freue mich schon auf das nächste Parlamentarierturnier im August, bei dem wir uns mit anderen Kantonen sportlich messen. Alles in allem ein sehr lehrreiches, aber auch stressiges Jahr! Viel zu tun haben aber auch meine Pöstler, müssen sie doch 50% mehr Briefpost in meinen Briefkasten tragen, seit ich im Kantonsrat bin.

s’Schämdi-Eggli Der Umbau des Restaurants Krone, das sich im Besitz der Stadt Dietikon befindet, kostete 9,4 Millionen Franken und wurde 2010 abgeschlossen. Erst seit kurzem – wir schreiben mittlerweile das Jahr 2016 – liegt nun die Bauabrechnung vor. Dabei zeigte sich, dass Ausgaben von 1,5 Millionen Franken nicht sauber dokumentiert sind. Es fehlen nämlich diverse Werkverträge und Offerten. Schuld daran sei der Wechsel der Projekt- und Abteilungsleitung zwischen Bauausführung und -abrechnung. Völlig zu Recht wies das Parlament die Bauabrechnung in der Folge einstimmig an den Stadtrat zurück. Es bleibt zu hoffen, dass die Ressortvorsteherin, die diese Schlamperei letztlich zu verantworten hat, ihre Lehren daraus gezogen hat. Wie heisst es doch so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

s’Schmunzel-Eggli Der umtriebige Spiritus rector der Schlieremer Volksinitiative «Flaniermeile Schlieren: Autofrei vom Bahnhof bis zum Stadtplatz», GLPGemeinderat Nikolaus Wyss, der sich im lokalen Detailhandel und Gewerbe mit seinem Vorstoss mit Sicherheit keine Freunde geschaffen hatte, ist bereits amtsmüde. Eben erst seit 2014 im Amt, hat er bereits seinen Rücktritt aus dem Schlieremer Parlament erklärt. Da die drei überzähligen Personen der GLP-Liste der Gesamterneuerungswahlen 2014 nicht mehr zur Verfügung stehen, musste seine Nachfolge von der GLP-Ortsparteiversammlung bestimmt werden. Es bleibt zu hoffen, dass der Nachfolger über etwas mehr politisches Sitzleder verfügt.

Gvl lgz 4 16