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Dienstag, 19. April 2022 | Auflage 49'000 Exemplare | 8. Jahrgang | Nr. 4

Offizielle Monatszeitung des Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon Waldegg, Urdorf und Weiningen

Vier Fragen an zwei 3 Stapi-Kandidaten

11 Schweizer Promipaar im Berg-Hideaway

Beat Kilchenmann und Markus Bärtschiger werden vom KMU & Gewerbe Schlieren im Wahlkampf ums Amt des Stadtpräsidiums herausgefordert. Aber wie gewerbefreundlich politisieren sie wirklich?

Erst im Januar haben sie ihre Trennung bestätigt, doch nun lassen Mirjam Jäger und Rafael Beutl die Gerüchteküche brodeln. Grund dafür ist ein romantisches Getaway im Schweizer Berghotel La Val, das feuchtfröhlich endet. Was hat es mit der Entführung mit Augenbinde auf sich?

Artikel auf Seite 3

Artikel auf Seite 11

13 Langstreckendestinationen sind wieder beliebter

Die Lust aufs Reisen nimmt zu: Reiseanbieter spüren grosses Interesse an Dubai, New York oder Istanbul. Auch Städtetrips in Europa und Stranddestinationen für einen Kurztrip sind beliebt. Aber auch Hurghada, Miami und europäische Metropolen wie London, Barcelona oder Amsterdam werden gut nachgefragt.

Artikel auf Seite 13

BBF BEZIRK DIETIKON

Jede besetzte Lehrstelle zählt! Nebst den Generalversammlungen mehrerer Gewerbevereine (siehe Inhalt) fand auch die GV des Berufsbildungsforums des Bezirks Dietikon (BBF) statt, an der eine Lehrstellenbörse lanciert wurde.

GEWERBEVERVBAND LIMMATTAL Editorial Beleuchtung Felseneggturm Stadtpräsidium Schlieren KGV Abstimmungsparolen Historische Kolumne ZKB Gewinnausschüttung WIPO-Übergabe KGV Medienmitteilung Ratgeber Recht Kolumne «Stand.» Ratgeber Treuhand IT-Trendstory Ratgeber Gesundheit Menu-Tipp Kolumne «Getroffen» Dimensionen der Ukraine Kulturtipps Lifestyle Story Lilie Shoppingpoint Influencer Story Reisetipp

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URDORF

14 63./64. Generalversammlung GVU 14 Weinhandlung Solorca 14 BR: Bochsler AG 15 Blumen Frisch 15

SCHLIEREN Stadt Schlieren 102. Generalversammlung GVS BR: Lippstark

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Text/Bild: YC, zVg

Die Präsidentin Yvonne Christen blickte auf ein Jahr zurück, in welchem die Veranstaltung zum Thema «Gymi und Lehre, beide Wege führen zum Erfolg» als Höhepunkt und trotz Pandemie durchgeführt wurde. 100 Personen konnten daran teilnehmen und die Veranstaltung war bis auf den letzten Platz ausgebucht. 2022 wird die Veranstaltung am 27. September in Birmensdorf unter Beteiligung des Lehrstellenforums Affoltern stattfinden. Die Präsidentin dankte dem Vorstand und allen, die sich 2021 für das BBF engagiert haben und sich weiter für die Zukunft der Berufsbildung im Limmattal einsetzen werden.

Lehrstellenbörse als Kontaktmöglichkeit

UITIKON WALDEGG

vlnr: Jürg Hässig, Yvonne Christen und Thomas Broger vom Vorstand freuen sich auf die Lehrstellenbörse des BBF Dietikon ab 27. April 2022

Das Berufsbildungsforum des Bezirks Dietikon • ist ein Verein, gegründet 1994; • fördert die Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieben, Oberstufen- und weiterführenden Schulen sowie Eltern, Berufsbildungs-Institutionen, Wirtschaft und Politik; • richtet sich in erster Linie an Personen, die sich mit Themen der Berufswahl, der Förderung der Berufslehre und der Weiterentwicklung der Berufsbildung befassen; • besteht aus engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus Lehrbetrieben, Schulen (Oberstufe, Mittelschule, Berufsschule, Berufswahlschule), Berufsberatung, Berufsbildungsamt, Lokalpolitik und Wirtschafts- und Sozialverbänden.

Ziel der Lehrstellenbörse Dietikon ist es, zusätzliche Lehrvertragsabschlüsse per Sommer 2022 zu erreichen. Die online Lehrstellenbörse Dietikon wird per 27. April lanciert und ist ein zusätzlicher Rekrutierungskanal. Die Plattform ermöglicht Jugendlichen und Berufsbildenden einen unkomplizierten Erstkontakt, an dem sich beide ______________ Parteien gegenseitig vorstellen und kennenlerMehr Infos: www.bbf-dietikon.ch nen können. Dabei können evtl. Bewerbungsunterlagen ausgetauscht und das weitere Vorgehen geklärt werden. Nach diesem Erstkontakt startet der Rekrutierungsprozess in den Ausbildungsbetrieben.   

NV: GIB Solution «Üdike erläbe» NV: umdenker

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GEROLDSWIL-OETWIL

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WEININGEN

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BIRMENSDORF UND AESCH 23 47. Generalversammlung GVBA Interview: Patrick Vogel

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DIETIKON

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Editorial Jugendarbeit Dietikon SVP Dietikon

ENGSTRINGEN Gartencenter Hoffmann

Interessierte Betriebe mit offenen Lehrstellen für den Sommer 2022 melden sich bitte bei:

info@bbf-dietikon.ch

KEHRSEITE Kantonsratsgeflüster s'Schämdi-Eggli

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

EDITORIAL

BELEUCHTUNG FELSENEGGTURM

Massloses SP-Elternzeitgesetz

Felseneggturm als Friedenszeichen

Statt mit einer neunmonatigen Elternzeit die Unternehmen – vor allem die kleinsten – wieder zur Kasse zu bitten, sind pragmatische Lösungen gefragt. Unter anderem im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen.

auf über 200 Mio. Franken pro Jahr geschätzt. Dazu würden die Unternehmen gemäss dem KMU-Forum nochmals mit über einer Milliarde Franken jährlich an indirekten Kosten (zum Beispiel zusätzliche Ausgaben für personellen Ersatz, Ertragsausfälle etc.) pro Jahr belastet.

Geschäftsführer KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich ______________

Text: Thomas Hess, Bild: zVg

Unsere Zeit zeichnet sich zweifelsohne durch eine ungeheure Masslosigkeit aus. Im Mai stimmt die Zürcher Bevölkerung über eine solche Masslosigkeit ab. Die Elternzeitinitiative der SP fordert eine bezahlte Elternzeit von je 18 Wochen für jeden erwerbstätigen Elternteil. Insgesamt also 36 Wochen bzw. 9 Monate. Es ist offensichtlich, dass eine derartige Ausdehnung des Urlaubs den für die Zürcher Unternehmen zumutbaren Rahmen sprengt, ob finanziell oder organisatorisch. Allein die direkten Kosten für die Arbeitgebenden durch höhere Abgaben werden

Der Lichtkünstler Garry Hofstetter projizierte kürzlich eine Botschaft für den Frieden auf den Adliswiler Felseneggturm. Diese war weit über die Gemeindegrenzen hinweg bis ins Limmattal sichtbar.

Hausaufgaben der Betriebe

Zeitgemäss mag die Forderung nach einer Elternzeit vielleicht sein. Sie hat eine Zustimmung bis tief ins breite bürgerliche Lager. Der Kanton Zürich soll sich gemäss SP demnach zum Pionierkanton bezüglich Elternzeit emporschwingen, was im Grundsatz schon gegen höherrangiges Bundesrecht verstösst. Eine Elternzeit gehörte, wenn schon, auf eidgenössischer Ebene geregelt. Das war auch der Grund, warum die GLP-Fraktion die Elternzeitinitiative im Kantonsrat ablehnte. Auch «Die Mitte» lehnte die unausgegorene SP-Initiative ab. Für die SVP und FDP ging sie ohnehin zu weit. Dass die wirtschaftliche Lokomotive Zürich wegen höheren Arbeitskosten an Wettbewerbskraft verlieren soll, ist schlicht fahrlässig.

KMU – insbesondere die kleineren – wären am stärksten durch organisatorische Schwierigkeiten herausgefordert, sollte die Elternzeit angenommen werden. Gute Stellvertreter(innen) in Ehren. Während ein zweiwöchiger Sommerurlaub eines Büromitarbeiters im Grossunternehmen keine riesige Sache ist, wird es eine 18-wöchige Abwesenheit eines leistungsstarken Schreiners an einer komplexen CAD-Maschine mit Bestimmtheit sein. Schon heute haben wir an rund 130 von 365 Tagen im Jahr wegen Wochenenden und Ferien frei. Kämen noch je 18 Wochen Elternzeit obendrein, so würden die Mütter und Väter nach der Geburt des Kindes gerade mal 30 von 52 Arbeitswochen dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen. Dazu kämen weitere Abwesenheiten wie Militär, Zivildienst und Weiterbildungen.

Es ist zwar richtig, dass der Vater sich nach der Geburt seines Kindes mehr Zeit für seine Familie nehmen soll, als dies noch unsere Väter taten. Um das zu regeln, braucht es jedoch keine staatlich verordnete Elternzeit, sondern Lösungen im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen. Und noch wichtiger sind eigenverantwortliche Väter. Die Zeichen der Zeit sind erkannt. Finanzstarke Grosskonzerne mit grösseren Gewinnmargen gewähren schon heute mehr Freitage für frischgebackene Väter als das gesetzliche Minimum von 14 Tagen. KMU sind bekannt für

Wir schaffen es nicht, AHV und Pensionskasse zu sanieren. Wir kriegen die rasant steigenden Gesundheitskosten nicht in den Griff. Die Klimawende ist exorbitant teuer. Zwangsabgaben und Lohnabzüge kennen nur eine Richtung: Deutlich nach oben. Nun liegt es an uns KMU, die Masslosigkeit der 36 Wochen Elternzeit anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag den zunehmend wirtschaftskritischen Bürgern zu erklären. Organisatorisch und finanziell. Denn das Manna fällt nicht vom Himmel. Auch nicht im Kanton Zürich. 

Gefährlicher Alleingang

Thomas Hess

pragmatische Lösungen bei guten Mitarbeitern. Der sich verstärkende Fachkräftemangel wird das Seine dazu beitragen, dass Arbeitgeber gefordert sind, weiter attraktiv zu bleiben.

Nächtliche Beleuchtung durch den Lichtkünstler Gerry Hofstetter

Bild: Henry Maurer

Der Krieg in der Ukraine beeinflusst das Leben vieler Menschen dramatisch. Als Zeichen der Solidarität mit den kriegsbetroffenen Personen wurde kürzlich die Aktion «Ein Licht für den Frieden» auf dem Adliswiler Felseneggturm umgesetzt. Der Lichtkünstler Garry Hofstetter gestaltete eine Projektion mit Friedenssujets, die auf dem eingehüllten Turm eindrucksvoll zur Geltung kamen und bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus strahlten.

die Initiative. Für alle Beteiligten war das Vorhaben ein persönliches Anliegen. «Solche optischen Zeichen sind sehr wichtig. Es geht darum, heute, aber auch in den kommenden Monaten unsere Solidarität und Verbundenheit mit den vom Krieg betroffenen Menschen einerseits symbolisch, aber natürlich auch in unseren Handlungen zu zeigen. Und es ist auch ein Zeichen des Dankes und des Respektes an alle Helfenden, die mit konkreten Beiträgen Unterstützung in schwierigen Zeiten leisten», so Zeroual.

Auch der Adliswiler Stadtpräsident Farid Zeroual war bei der Kunstaktion dabei und freute sich über das Engagement des bekannten Künstlers. «In diesen Tagen bot sich die einmalige Gelegenheit für die Aktion, bevor der Turm bald abgebaut ist», lobte Farid Zeroual

Entsprechend standen die von Gerry Hofstetter ausgewählten Sujets ganz im Zeichen des Friedens – insbesondere die Friedenstauben erhielten einen prominenten Platz. «Die Tauben auf den Bildern fliegen bewusst in Richtung Osten», sagte Garry Hofstetter. 

REDAKTION Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Tis Hagmann, Thomas Landis, Dr. med. Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Dirk Mörz, Christian Murer, Thomas Rüesch, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Ines Tanner

Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird «Das Limmattal» nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an: info@gewerbezeitungen.ch

Text: MnM, Bild: zVg

Masslosen Vaterschaftsurlaub verhindern.

www.elternzeitgesetz-nein.ch | 15. Mai 2022

OFFIZIELLES PUBLIKATIONSORGAN VON Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil KMU & Gewerbe Schlieren KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon) Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Gewerbeverband Limmattal 8952 Schlieren info@gvli.ch, www.gvli.ch Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com Tel. 056 633 46 00

HERAUSGEBER/INSERATE Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Ich bin für Sie da.

Persönlich, rasch und immer mit dem richtigen Drive. Guido Schenk, Agenturleiter T 044 739 17 20

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REDAKTIONSADRESSE Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08 KORREKTORAT Mohan Mani

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REALISATION/PRODUKTION/GRAFIK/ DRUCKVORSTUFE BST Design AG simone.bucher@bst-design.ch VERTEILUNG «Das Limmattal» wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Bergdietikon, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen,

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IMPRESSUM


Gewerbeverband Limmattal I 3

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

STADTPRÄSIDIUMS-KANDIDATEN SCHLIEREN

Vier Fragen an zwei Stapi-Kandidaten Beat Kilchenmann und Markus Bärtschiger werden vom KMU & Gewerbe Schlieren im Wahlkampf ums Amt des Stadtpräsidiums herausgefordert. Wie gewerbefreundlich sind sie wirklich? – Die Kandidaten wurden schriftlich und getrennt befragt.

«Shopping Schlieren» führte. Diese hat den Auftrag, die Läden in Schlieren zu fördern.

Einige KMUs haben während der Coronapandemie das Vertrauen in den Staat verloren. Wie kann man dieses zurückgewinnen? Beat Kilchenmann: Vertrauen kann man grundsätzlich nur gewinnen, indem man transparent und umfassend kommuniziert. Transparenz ergibt sich durch dauernden Kontakt und Meinungsaustausch zwischen jeglichen Gruppierungen. Ich werde diesen Kontakt pflegen. Wenn man weiss, warum Entscheide getroffen werden und eventuelle Auswirkungen von Alternativen kennt, dann ist vieles besser zu verstehen.

Beat Kilchenmann, SVP

Markus Bärtschiger, SP

Interview: Mohan Mani, Bilder: zVg

Wie gewerbefreundlich politisieren Sie? Können Sie ein konkretes / anonymisiertes Beispiel geben? Beat Kilchenmann: Generell stelle ich mir bei jedem politischen Geschäft auch die Frage nach den Auswirkungen für das Gewerbe. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist die geplante Begegnungszone im Bahnhofsbereich. Ich hatte

schon bei der ersten öffentlichen Auflage, damals als Präsident der BPS (Bürgerliche Parteien Schlieren), das Gespräch mit Gewerbetreibenden und Wirtschaftsvertretern gesucht, um ihre Sorgen zu verstehen. Das Treffen war der Anfang des später im Parlament siegreichen Änderungsantrags. Das Volk hat dann später anders entschieden, das ist Demokratie. Markus Bärtschiger: Ich war Initiant der breitangelegten Analyse zur Zentrumsentwicklung Schlieren, was zur Gründung der Organisation

Markus Bärtschiger: Nicht nur für viele Gewerbetreibende war die Corona-Pandemie ein äusserst traumatisches Erlebnis. Die ganze Gesellschaft hat darunter gelitten. Das Vertrauen in unsere Demokratie und deren Institutionen kann nur gemeinsam wieder gestärkt werden. Aber wir müssen zum Beispiel auch über das Kompetenzund Verantwortungsdurcheinander zwischen Bund, Kanton und Gemeinden reden.

Was planen Sie konkret, damit die Leute vermehrt lokal einkaufen statt regional, national oder gar nurmehr online/ global? Beat Kilchenmann: Ich selbst kaufe in Schlieren ein. Es vorleben und darüber sprechen ist wichtig. Dann muss natürlich auch das Angebot stimmen, es muss attraktiv sein, in Schlieren einzukaufen. Da sollten auch Vermieter von Ladenlokalen darauf achten. Die Stadt muss die Rahmenbe-

dingungen richtig setzen, damit sich in Schlieren ein attraktiver Ladenmix entwickeln kann. Dass das eine schwierige Aufgabe ist, muss einem bewusst sein, ich werde mich jedoch stark dafür engagieren. Markus Bärtschiger: In einer Marktwirtschaft ist es ein Unding, wenn der Staat verordnet, wo die Kundschaft einkaufen muss. Für das Gewerbe gilt somit, dass es Vorteile für die Käufer anbieten muss, die so unschlagbar sind, dass die Kundschaft gar nicht auf die Idee kommt, anderenorts einzukaufen. Um nur einen Punkt zu nennen: Das Einkaufserlebnis in Schlieren muss verbessert werden. Es muss ähnlich sein wie in einem Shopping-Zentrum. Hier kann die Stadt behilflich sein, indem sie die öffentlichen Räume zwischen den Läden möglichst gut gestaltet und pflegt.

Ganz praxisnah und konkret: Wie kann man den Stau um den Schlieremer Stadtkreisel reduzieren? Beat Kilchenmann: Es ist dafür zu sorgen, dass der Kanton so schnell wie möglich die Entlastung auf der Bernstrasse-Achse realisiert. Alles andere ist leider nur Symptombekämpfung für kaum mehr korrigierbare Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden. Es gilt nun, mit einem ganzheitlichen Verkehrskonzept den Schleichverkehr in den Quartieren in den Griff zu bekommen. Ich werde mich dafür einsetzen. Markus Bärtschiger: Die Achse Bernstrasse muss gestärkt werden. Das heisst, die «Engstringerkreuzung» muss schnell saniert werden.   

ABSTIMMUNGSPAROLEN DES KMU- UND GEWERBEVERBANDES DES KANTONS ZÜRICH

Nein zur Elternzeit-Initiative – Ja zur Frontex-Vorlage Der Kantonale Gewerbeverband (KGV) lehnt die SP «ElternzeitInitiative» für insgesamt 36 Wochen Elternzeit im Kanton Zürich ab. Bei diesem übertriebenen Ausbau der Elternzeit im Kanton Zürich werden Unternehmen durch direkte und indirekte Kosten gleich mehrfach zur Kasse gebeten. Die Initiative, welche einen unnötigen Zürcher Alleingang vorsieht, ist schädlich für die KMU und unverantwortlich für den Wirtschaftsstandort.

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den Nachbarkantonen verliert der Kanton Zürich durch den unnötigen Alleingang weiter an wirtschaftlicher Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Darum sagt der Vorstand des KGV Nein zum untauglichen Zürcher Elternzeit-Gesetz, welches am 15. Mai 2022 zur Abstimmung gelangt.    Parole: Nein

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Frontex-Vorlage

Text/Bilder: zVg

Elternzeit-Initiative Mit der Elternzeit-Initiative der SP wird für den Kanton Zürich eine Elternzeit von je 18 Wochen für jeden Elternteil gefordert. Seit der Einführung des Vaterschaftsurlaubs Anfang 2021 haben arbeitende Eltern in der Schweiz bei der Geburt eines Kindes gesetzlichen Anspruch auf 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Der vorgeschlagene masslose Ausbau der Elternzeit (von 16 auf 36 Wochen) ist nicht im Interesse der Zürcher Wirtschaft. Für

KMU sorgt eine zusätzliche Elternzeit für hohe Mehrbelastungen. Neben den direkten Kosten durch zusätzliche Arbeitgeberbeiträge werden KMU hohe indirekte Kosten (bspw. Ersatz für abwesende Mitarbeiter, Ertragsausfälle) aufgetragen. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto schwieriger sind Abwesenheiten von Mitarbeitenden zu kompensieren. Bereits heute ist es teilweise unmöglich, gut ausgebildetes Personal zu finden. Aus Sicht des KGV ist ein Ausbau der Elternzeit auf Kosten der KMU nicht vertretbar. Die Initiative gefährdet im Kanton Zürich wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze. Im Vergleich zu

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Die Übernahme und Umsetzung der revidierten EU-Verordnung über die  Schliessanlagen Europäische Grenz- und Küstenwache ist aus Sicht des KGV richtig und wich Montagen tig. Diese sieht einen zusätzlichen  Notausgang-Systeme Schutz der EU-Aussengrenze vor. Ein Nein zur Frontex-Vorlage würde hinge Reparaturen gen den Verbleib bei Schengen/ Dublin  Sicherheitsverschlüsse gefährden. Dies hätte insbesondere  Schlüssel-Service für den Tourismus und die Hotellerie des Flughafen-Kantons Zürich schwer Tresore wiegende Folgen. Der Vorstand des  Briefkasten-Anlagen KGV empfiehlt ein Ja zur Frontex-Vorlage.   

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

HISTORISCHE KOLUMNE

Krieg, Frieden und eidgenössisches Recht

Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker War ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates. ______________

Manegg Inschrift

Die Zürcher Zunftrevolution von 1336 führte letztlich 1350 zum Versuch der gestürzten Ratsherren samt ihren habsburgischen Hintermännern, das Zunftregiment in einer Mordnacht zu beseitigen. Die Zünfte behaupteten sich.

aber ungern geleisteter bernischer und solothurnischer Hilfe, aber mit immer dem gleichen Misserfolg. Die habsburgtreuen Zuger fuhren auf dem See gegen Arth, wurden jedoch zurückgeschlagen.

Um Überfälle dieser Art in der Zukunft zu verhindern, schloss 1351 das Zürich Rudolf Bruns den Bund mit Uri, Schwyz und Unterwalden. Nun musste sich das immer lieber im Halbdunkel arbeitende Habsburg-Österreich offen zeigen.

Am 4. Juni 1352 schlossen Zürich, Uri, Schwyz und Unterwalden den Bund mit Glarus. Dabei zeigten sich als prominenteste Köpfe der Eidgenossen die namentlich genannten Rudolf Brun, der Zürcher Bürgermeister, und Johannes von Attinghausen, der Urner Landammann. Die Glarner behielten sich, klug und fair denkend, die wohlerworbenen österreichischen Rechte vor, aber der Wechsel in der politischen Haupttendenz des Tales war ein- für allemal klar. Da auf Unterstützung durch Herzog Albrecht II nicht zu hoffen war, wechselten im selben Monat auch die Zuger politisch die Seite und schlossen am 27. Juni 1352 ihren Bund. Die Eidgenossenschaft war im Aufwind.

Es zeigte sich, wie die Klingenberger Chronik meldet, mit zunächst 16'000 Mann unter dem Chef des Hauses, Herzog Albrecht II (Sohn des in Windisch ermordeten Königs) in Oerlikon, in Schwamendingen, in Affoltern (Zürich-Affoltern) und «schadigot uns och fast durch sinen grossen muotwillen». Der Krieg lief allerdings nicht nach dem Wunsch des Hauses Habsburg-Österreich, im Gegenteil. Umso weniger als noch im selben Jahr Zürcher und Innerschweizer in Glarus einrückten und dessen durchaus selbständigen Unabhängigkeitssinn stärkten. Gegen Jahresende zogen die Zürcher limmatabwärts bis zur Mündung in die Aare und am Stefanstag zurück. Die habsburgtreuen städtischen Aufgebote von Bremgarten, Brugg, Mellingen und Lenzburg verlegten den Zürchern, welche das feste Baden vermieden, bei Dättwil den Weg – heute steht dort ein Aargauer Kantonsspital. 1351 kam es zur Schlacht und zum Zürcher Sieg (rund 550 Tote, mehr bei den Verlierern als bei den Siegern). Einer der überlieferten Zürcher Helden war Rüdiger Manesse, der nachmalige zweite Bürgermeister von Zürich. Der Grossvater dieses Rüdiger war ein Freund des Minnegesangs, an beide zusammen erinnert die Inschrift (Bild) über einem Brunnen bei der Burg Manegg.

Bild: zVg

Ein Jahr nach dem Abschluss des Zürcher Bunds eroberten und zerstörten die Eidgenossen die Burg Neuhabsburg bei Meggen LU. Herzog Albrecht II versuchte sich erneut an Zürich, mit immer mehr Truppen, sogar mit, vertragsgemäss,

Gleichzeitig galt es, Rücksicht auf Dritte zu nehmen, die entweder Friedensstifter oder Feinde sein konnten. So wurde im September 1352 der nach seinem Stifter Ludwig Herzog von Bayern und Markgraf von Brandenburg so genannte Brandenburger Friede geschlossen, der weitere österreichische Verluste stoppte, ja eigentlich Zug und Glarus erneut preisgab. Oder doch preisgegeben hätte, denn der Friede war nicht mehr als ein flüchtiger Waffenstillstand. Die Eidgenossenschaft kräftigte sich vielmehr ungemein, als am 6. und am 7. März 1353 Bern mit Uri, Schwyz und Unterwalden seinen ewigen Bund schloss und durch Beibriefe sichergestellt wurde, dass Zürich, Luzern und Bern ebenfalls miteinander verbunden waren, mittelbar aber unmissverständlich. Um Wesentlichen war das Gebäude der achtörtigen Eidgenossenschaft nun aufgeführt. Der König und dann Kaiser im Heiligen Römischen Reich, Karl IV, versuchte nun seinerseits,

ZKB GEWINNAUSSCHÜTTUNG

ZKB: So viel Dividende erhält jede Zürcher Gemeinde Auch dieses Jahr erhalten die politischen Gemeinden des Kantons Zürich wiederum einen Anteil des Jahresgewinns der Zürcher Kantonalbank ausbezahlt: Insgesamt schüttet die Bank den politischen Gemeinden CHF 140 Mio. Franken als Gewinnbeteiligung aus. Im Vorjahr waren es CHF 115 Mio., hinzu kam eine einmalige Corona-Sonderdividende von CHF 33 Mio. Text/Bild: Mohan Mani

Erneut macht die Zürcher Kantonalbank ihrem guten Ruf alle Ehre: So erstaunt es nicht, dass die Bank aus den Gemeinden für ihre Dividendenzahlungen generell «sehr positive Feedbacks» erhält, wie Mediensprecher Marco Metzler sagt. Dabei sind die politischen Gemeinden nicht auf die Gewinnausschüttung angewiesen: «Die Gewinnausschüttung ist nicht zweckgebunden und fliesst jeweils in das ordentliche Budget der Gemeinde.» Mit der Corona-Sonderdividende von 33 Millionen Franken hat sich die ZKB als verlässliche Partnerin empfohlen – auch in schwierigen Zeiten: «Mit der Sonderdividende hat die Bank 2021 ihren Bei-

trag geleistet, um Kanton und Gemeinden in der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen», so Metzler. Die Höhe der Gewinnausschüttung an Kanton und Gemeinden legt der Bankrat fest: «Diese kann sich ändern. Die Gewinnausschüttungspolitik der letzten Jahre war auf Kontinuität und Stabilität ausgerichtet. Der Kanton erhält jeweils zwei Drittel der Dividende, die Gemeinden ein Drittel.» Die ZKB hat im vergangenen Jahr massiv mehr Kun• Dietikon: CHF 2'511'826.75 dengelder erhalten: «Basis für den Er• Schlieren: CHF 1'783'485.70 folg der Bank ist das breit diversifizier• Urdorf: CHF 914'996.35 te Geschäftsmodell. Das Resultat ist • Ober- und Unterengstringen: eine Kombination von starkem organiCHF 976‘916.10 schen Wachstum mit konsequenter Ri• Weiningen: CHF 435'678.40 siko- und Kosten-Disziplin. Zum Re• Uitikon-Waldegg: CHF 450'195.05 kordergebnis beigetragen haben insbe• Birmensdorf-Aesch: sondere die stark wachsenden Erträge CHF 772‘966.30 im Kommissions- und Dienstleistungs• Geroldswil: CHF 461'754.60 geschäft sowie die Konstanz im Zinsge• Oetwil a.d.L.: CHF 228'950.70 schäft».   

zwischen Habsburg-Österreich und den Eidgenossen zu vermitteln und erreichte etwas dieser Art im sogenannten Regensburger Frieden vom Juli 1355. Der Friedensschluss zwischen Zürich und Albrecht II war einseitig und verpflichtete Zürich geradezu, seine Eidgenossen, wenn sie denn entgegen dem in der Substanz bestätigten, Brandenburger Frieden ihre Eroberungen nicht hinausgeben sollten, zugunsten Österreichs genau das zu erzwingen. Rudolf Brun hatte nun freilich den Bogen überspannt, denn es zeigte sich, dass er die Eidgenossen primär als Hebel benutzen wollte, um bei Habsburg-Östereich zu persönlichem Ansehen und Rückhalt zu gelangen. Damit aber war er hinter die politische Stimmung seiner eigenen Stadt zurückgefallen. Dass er 1360 starb, kam ihm zugute, er entging wohl nur infolge seines rechtzeitigen Ablebens dem Schicksal seines späteren Amtskollegen Hans Waldmann. Immerhin bleibt es dabei: Der hierin und auch in seiner wenig zimperlichen privaten Geschäftstätigkeit keineswegs unproblematische Brun bleibt eine Persönlichkeit ersten Ranges. Er erreichte und behauptete die Zürcher Zunftdemokratie, brachte Zürich in den Bund der Eidgenossen, verteidigte erfolgreich die mehrfach belagerte Stadt. So viel Licht erträgt auch grössere Schatten. Bruns Nachfolger als Bürgermeister war der Sieger von Dättwil Rüdiger Manesse. Und da wird man sich nicht wundern, dass er keineswegs gewillt war, den antieidgenössischen Regensburger Frieden zu halten. Das Zürich von Manesse steuerte im Gegenteil in die eidgenössische Richtung und schloss 1370 mit Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug den Pfaffenbrief, der die Rechtssicherheit auf der Gotthardstrasse zwischen Zürich und Uri allseits garantiert und festlegte, dass auch für Geistliche gelten sollte, was für alle galt, dass man nämlich keine fremden Tribunale anzurufen hatte, sondern die Gerichte in «unser Eydgnoschaft».   


Gewerbeverband Limmattal I 5

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

WIPO | WIRTSCHAFTSPODIUM

«Die WIPO-Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren» Fabienne Auer und Céline Ansermet haben die Organisation des Wirtschaftspodiums Limmattal (WIPO) an die Agentur We Like übergeben. Franziska Vater gibt über die geplante Umsetzung im Oktober 2022 Auskunft.

nehmigt. Das Programm steht zum grössten Teil fest. Auch von Seiten der Sponsoren haben wir schon viele Zusagen. Wir freuen uns aber immer über weitere interessante Partner.

Interview: Mohan Mani, Bild: zVg

Was genau hat denn zur WIPO-Übergabe geführt? Franziska Vater: Das Organisationskomitee hat eine neue Eventagentur gesucht, welche stark im Limmattal vernetzt ist und den Anlass weiterhin erfolgreich durchführt. Mit We like haben sie einen flexiblen und langjährig erfahrenen Partner gefunden, welcher über eine hohe Fachkompetenz verfügt.

Was werden Sie anders machen als Ihre Vorgängerinnen? Da die Planung für das diesjährige WIPO schon angefangen hat, sind viele Details bereits geplant und vorbereitet. Wir werden deshalb im Jahr 2022 den Event so umsetzen wie er bereits vorbereitet wurde und dann genau analysieren, was man für das Jahr 2023 anpassen könnte. Unser Ziel ist es, an die Erfolgsstory WIPO anzuknüpfen.

WIPO 2022 ahoi!

Das WIPO Limattal ist ein Anlass, der vom Netzwerk lebt. Die Gäste möchten an hochkarätigen Podien und Vorträgen teilnehmen, Kontakte knüpfen und pflegen. Wir prüfen die Lage natürlich regelmässig. Sollte es notwendig sein, würden wir ein entsprechendes Schutzkonzept implementieren. Aber seit dem 1. April gilt die besondere Lage ja als beendet, daher denken wir positiv was den Anlass angeht.   

______________ Mehr Infos: www.welikeit.ch Raemistrasse 46, 8001 Zurich ______________

Wie weit sind Sie mit den Vorbereitungsarbeiten für das WIPO im Oktober 2022? Franziska Vater: «Das OK hat eine neue Eventagentur gesucht».

Die Corona-Ansteckungen explodieren momentan wieder. Haben Sie ein Szenario B im petto?

www.wipo-limmattal.ch ______________

Die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren, vieles wurde bereits im OK besprochen und ge-

WIPO 2022: D onnerstag, 20. Oktober 2022 in der Umweltarena Spreitenbach

KGV MEDIENMITTEILUNG

Rechnung 2021: Ein Überschuss, der Folgen haben muss Mit dem riesigen Überschuss von 758 Millionen Franken im Jahr 2021 zeigt sich, dass die Steuersätze im Kanton Zürich längst nicht mehr verhältnismässig sind. Den Steuerzahlenden wird seit Jahren übermässig Geld abgenommen. Eine weitergehende steuerliche Entlastung der steuerzahlenden Privatpersonen und der Unternehmen verbunden mit einer griffigen Steuerstrategie ist für den Kanton Zürich unabdingbar. Text: zVg

Steuern dienen dazu, dass der Staat seine ihm aufgetragenen Aufgaben erfüllen kann. Hierzu leisten steuerpflichtige natürliche und juristische Personen ihren Beitrag in Form von Steuern. Mit Ertragsüberschüssen von 758 Millionen Franken im Jahr 2021, 499 Millionen Franken im Jahr 2020, 566 Millionen Franken im Jahr 2019, 548

Millionen im Jahr 2018, 367 Millionen Franken im Jahr 2017 ist längst eine Schwelle erreicht, bei welcher die Verhältnismässigkeit der Steuern im Kanton Zürich nicht mehr gegeben ist. Die hohen Überschüsse wurden in Vergangenheit oft Sondereffekten zugeschrieben. Durch die Regelmässigkeit haben sich diese Sondereffekte in den letzten Jahren zu wiederkehrenden Einnahmen entwickelt, welche planbar sind.

Wäre der Kanton Zürich ein Unternehmen, wären diese Finanzzahlen hocherfreulich. Ein Staatshaushalt hingegen, welcher in den letzten 5 Jahren konstant Überschüsse – von total mehr als 2,7 Milliarden Franken – auswies, sendet falsche Signale aus. Statt Überschüsse in Form von Steuersenkungen an die steuerzahlende Bevölkerung und die Wirtschaft zurückzugeben, werden mit der Vermögensbildung unnötige Begehrlichkeiten geweckt. Die Wirtschaft steht vor zunehmenden Herausforderungen: Durch die Lieferengpässe und die höheren Energie- und Rohstoffpreise wird die Produktion verteuert. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Konsum. Höhere Preise sorgen dafür, dass sich die Gesellschaft künftig weniger

leisten kann. Mit einer tieferen Steuerbelastung kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden. Während die Nachbarkantone die Steuern spürbar gesenkt haben, wird der Kanton Zürich bei der steuerlichen Attraktivität zunehmend abgehängt. Der KGV fordert vom Regierungsrat und dem Kantonsrat eine Abkehr der zu konservativen Steuerpolitik, die zu Lasten der Steuerzahlenden geht. Eine weitergehende steuerliche Entlastung der Privatpersonen und der Unternehmen verbunden mit einer griffigen Steuerstrategie ist für den Kanton Zürich unabdingbar.    ______________ Mehr Infos: www.kgv.ch

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

RATGEBER RECHT

Wenn der «Aston Martin» nicht repariert wird Beim flotten Aston Martin von Lionel leuchten seit kurzem verschiedene Warnlichter. Lionel bringt das Fahrzeug zur Reparatur in die Autogarage. Mit der Autogarage wird vereinbart, dass das Fahrzeug in zwei Wochen abgeholt werden kann. Doch der Termin wird nicht eingehalten und insgesamt dreimal verschoben. Lionel setzt der Autogarage in der Folge eine letzte Frist, um das Fahrzeug bereitzustellen und droht an, ansonsten eine andere Garage mit der Reparatur zu beauftragen. Auch dieser letzte Termin wird nicht eingehalten. Zusätzlich weigert sich die Autogarage beharrlich, den Aston Martin an Lionel herauszugeben und verlangt Bezahlung des Materials und der Arbeitsstunden in der Höhe von CHF 9’000.–.

Welches Vertragsverhältnis liegt hier vor?

Thomas Rüesch Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationen- und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. ______________ RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «zum Zollhaus» Badenerstrasse 1 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

Wer sein Fahrzeug zur Reparatur einer Garage überlässt, schliesst mit der Garage einen Werkvertrag im Sinne von Art. 363 ff OR ab. Der Werkvertrag zeichnet sich dadurch aus, dass der Besteller gegen Vergütung beim Ersteller einen noch zu erstellenden Gegenstand, genannt Werk, bestellt. Auch die Reparatur von Gegenständen ist vom Werkvertrag erfasst.

Rücktritt vom Werkvertrag Wer einen Werkvertrag abgeschlossen hat, kann nicht ohne weiteres davon zurücktreten. Ein Rücktritt ist nur möglich, wenn dieser vorgängig angekündigt wurde und dem Ersteller eine letzte Frist zur Erfüllung im Sinne von Art. 366 Abs. 2 OR eingeräumt wurde. Erst wenn der Ersteller auch nach Ablauf dieser letzten Frist seinen Pflichten nicht nachkommt, kann der Besteller vom Werkvertrag zurücktreten und den Auftrag an einen Dritten vergeben. Die anfallenden Kosten hat dabei der Ersteller vollumfänglich selber zu tragen.

MAILBOX Haben Sie eine Frage oder ein Rechtsproblem, welches von allgemeinem Interesse sein könnte? Dann schreiben Sie uns!

Mängel beim Werkvertrag Nach Ablieferung des Werkes hat der Besteller dieses auf Mängel zu prüfen und, sofern Mängel vorliegen, diese umgehend dem Ersteller mitzuteilen. Der Besteller kann dann entweder die unentgeltliche Verbesserung oder eine Reduktion des Werkpreises verlangen. Sind die Mängel schwerwiegend oder weicht das Werk erheblich vom vereinbarten Umfang ab, darf der Besteller die Abnahme verweigern und ohne Vergütung des Werkpreises an den Ersteller zurückgeben.

Text: Tis Hagmann, Schreib-, Hand- und Mundwerker Büro Ha 5040 Schöftland

Wir können nicht mehr miteinander reden. Die Kenntnisse der Deutschschweizer in Französisch sind auf einem miserablen Niveau angekommen. Die Kandidaten an DELF/DALF Prüfungen nehmen drastisch ab. Die Kenntnisse in F sind am Ende der Schulpflicht jämmerlich. Weil man mit den heutigen Unterrichtsformen eben keine Sprache erlernen kann.

In der Armee gibt es schon lange keine gemischten Einheiten mehr. Eine Fähigkeit, die uns während Jahrhunderten ausgezeichnet hat, ist praktisch zum Erliegen gekommen. Fragen dazu: Wie wollen denn junge Schweizer mit den Welschen reden? Wie wollen wir mit den Franzosen Handel betreiben, wenn wir es mit den Romands nicht können? Können sie Französisch ev. nicht mehr, weil sie die Deutsche Sprache auch nicht mehr kennen? Wenn angeblich mehr Mathe vermittelt wird, warum können dann ca. 70% der 19-jährigen nicht erklären, was in der Migros «Aktion 3 für 2» heisst? Und wie viele % sind das? Aus. Nichts. Gruss Tis Hagmann Feedback willkommen an tis.hagmann@bluemail.ch

Im konkreten Fall Im vorliegenden Fall hat Lionel der Autogarage ordungsgemäss eine letzte Frist zur Erfüllung angesetzt, welche nicht genutzt wurde. Daher kann Lionel sein Fahrzeug ohne Bezahlung der Kosten zurückverlangen. Die Autogarage hat keine Rechtsgrundlage, um das Fahrzeug weiterhin zurückzubehalten und bleibt zusätzlich noch auf den ihr entstandenen Aufwendungen sitzen. Wird das Fahrzeug also nicht herausgegeben, muss Lionel den Prozessweg beschreiten und die Herausgabe gerichtlich durchsetzen.   

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Dipl. Wirtschaftsprüfer/Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. ______________ Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, PF, 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76, www.rebex.ch

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RATGEBER TREUHAND

Alfons G. Florin

KOLUMNE «STAND.»

Die Zinssätze der Covid-19-Kredite per Ende März 2022 werden für die kommenden zwölf Monate nicht angepasst und bleiben bis zu 500'000 Franken bei null Prozent. Der Zinssatz für den durch die Bürgschaftsorganisationen verbürgten Anteil der Kredite über 500'000 Franken bleibt bei 0,5 Prozent. Die Covid-19-Kredite sind ab dem Zeitpunkt der Gewährung innerhalb von acht Jahren zu amortisieren. Es besteht die Möglichkeit, die Frist um bis zu zwei weiteren Jahren zu verlängern. Die Amortisationen werden zwischen den Unternehmen und den kreditgebenden Banken vereinbart. Die Banken

können den besonders von der Pandemie betroffenen Unternehmen einen Aufschub des Amortisationsstarts um sechs bis zwölf Monate gewähren.

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Bleiben fällige Zahlungen eines Covid-19-Kredits aus, kann die Bank die Bürgschaft in Anspruch nehmen. DaIhr Partner für Verwaltung von Stockwerkeigentum & Mietliegenschaften, Hauswartungen, Reinigungen & vieles mehr… mit geht die ausstehende Kreditforderung von der kreditgebenden Bank auf die jeweilige Bürgschaftsorganisation zur Forderungsbewirtschaftung über. Nach dem Forderungsübergang sind die Bürgschaftsorganisationen gesetzlich verpflichtet, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um die ausstehenden Forderungen wiedereinzubringen.   

Nächster Redaktions-/Anzeigenschluss:

29. APRIL 2022

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

IT-TRENDSTORY

Rekordzahl an Cyberbedrohungen Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um ihre immer grösser werdende Angriffsfläche zu schützen und weiterhin Sicherheit zu gewährleisten.

Angriffskette von Gruppen wie TeamTNT

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Eine neue Studie von Trend Micro, einem der weltweit führenden Anbieter von Cybersicherheitslösungen, warnt vor der zunehmenden Gefährdung digitaler Infrastrukturen und der Mitarbeitenden im Homeoffice, da Bedrohungsakteure ihre Angriffsrate auf Unternehmen und Individuen erhöhen. Ransomware-Angreifer verlagern ihren Fokus auf kritische Infrastrukturen und Branchen, die sich einem hohen Druck zur Zahlung ausgesetzt sehen. Dabei gewährleisten doppelte Erpressungstaktiken, dass sie davon profitieren können. Zu den meistgetroffenen Industriezweigen in der Schweiz zählen der Einzelhandel, das produzierende Gewerbe, das Gesundheitswesen, Behörden sowie Transportunternehmen. Ransomware-as-a-Service-Angebote haben zudem den Markt für Angreifer mit wenig technischen Vorkenntnissen geöffnet – und zugleich zu einer stärkeren Spezialisierung geführt. So sind Access Broker nun ein wesentlicher Bestandteil der Cybercrime-Lieferkette. Bedrohungsakteure werden immer besser darin, menschliche Schwachstellen auszunutzen, um Cloud-Infrastrukturen und die Arbeit im Homeoffice zu kompromittieren. Im Jahr 2021 erkannte und verhinderte Trend Micro Cloud App Security (CAS) 25,7 MillionenE-Mail-Bedrohungen – im Vergleich zu 16,7 Millionen im Vorjahr. Dabei hat sich das Ausmass der blockierten Phishing-Versuche in diesem Zeitraum beinahe verdoppelt. Studien zeigen, dass Mitarbeitende im Homeoffice häufiger Risiken eingehen als vor Ort im Unternehmen, was Phishing-Angriffe gefährlicher macht. In der Cloud geht nach wie vor eine grosse Bedrohung für Unternehmen von fehlkonfigurierten Systemen aus. Dabei weisen unter anderem Dienste wie Amazon Elastic Block Store und Microsoft Azures Virtual Machine relativ hohe Fehlkonfigurationsraten auf. Trend Micro stellt zudem fest, dass Docker-RESTAPIs häufig fehlkonfiguriert sind. Dadurch sind sie Angriffen von Gruppen wie TeamTNT (1) ausgesetzt, die Krypto-

Vergleich blockierter E-mails, URLs und anderer IT-Kontrollelemente

Mining-Malware auf den betroffenen Systemen einsetzen. Bei den Business-Email-Compromise (BEC)-Angriffen ging die Zahl der Entdeckungen um 11 Prozent zurück. Allerdings blockierte CAS einen hohen Prozentsatz an fortgeschrittenen BEC-Emails, die nur durch einen Vergleich des Schreibstils des Angreifers mit dem des vorgesehenen Absenders erkannt werden konnten. Diese Angriffe machten im Jahr 2021 47 Prozent aller BEC-Versuche aus, im Vergleich zu 23 Prozent im Jahr 2020. Während 2021 ein Rekordjahr für neue Schwachstellen war, zeigen Untersuchungen von Trend Micro, dass 22 Prozent der 2021 im Untergrund von Cyberkriminellen verkauften Exploits über drei Jahre alt waren. Das Patchen alter Schwachstellen bleibt daher neben der Überwachung neuer Bedrohungen eine wichtige Aufgabe, um Cyberangriffe zu verhindern und eine umfassende Sicherheit zu gewährleisten.«Die Angreifer arbeiten kontinuierlich daran, die Menge ihrer Opfer sowie ihren Profit zu steigern, etwa durch die Anzahl oder die Effektivität ihrer Attacken», erklärt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. «Der Umfang und die Tiefe unserer globalen Threat Intelligence ermöglicht es uns, Veränderungen in der Vorgehensweise, wie Cyberkriminelle ihre Opfer weltweit angreifen, zu identifizieren. Unsere aktuellen Forschungen zeigen einerseits, dass die Gesamtzahl der von Trend Micro erkannten Bedrohungen im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf über 94 Milliarden gestiegen ist. Zugleich ging die Angriffssumme in einigen Bereichen zurück, da Attacken immer zielgerichteter werden.» .   

Auch Phishing-Anfragen haben zugenommen

Limmattaler IT-Spezialisten • 42 ITM GmbH, Uitikon Waldegg

• Haupt + Studer AG, Schlieren

• A1 Elektro, Urdorf

• HDZ Elektroingenieure AG, Urdorf

• ABC HausTech AG, Schlieren

• Hensel AG, Dietikon

• Aocs GmbH, Bülach

• IB-Update AG, Weiningen

• Aregger Elektro Urdorf AG, Urdorf

• Iwrite GmbH, Geroldswil

• Brem + Schwarz, Schlieren

• Limmat Elektro AG, Urdorf

• Computer Klinik GmbH, Dietikon

• Mr. Campaigning AG, Dietikon

• Dervishi Elektrokontrollen und Planung, Urdorf

• Pan Communications, Bergdietikon

• DVS-Service AG, Spreitenbach

• Redspace AG, Schlieren

•E DV-Beratung & Büroautomation, Birmensdorf

• Ruess GmbH, Urdorf

• EKZ – Eltop, Dietikon, Schlieren, Urdorf, Birmensdorf

• Studer Elektro, Birmensdorf

• Elektro A. Bender, Oberengstringen • Elektro Christoffel, Uitikon Waldegg • Elektro Huwiler, Birmensdorf • Elektro Kasper, Zürich

______________

• ElektroLife AG, Urdorf

Mehr Infos: www.trendmicro.com

• Elektro Locher Installationen AG, Bergdietikon

(1) TeamTNT löste sich nach eigener Angabe im November des vergangenen Jahres offiziell auf. Es ist anzunehmen, dass hinter der Gruppe Deutsche oder deutschsprachige Akteure standen.

• Elektro Weber AG, Schlieren

INDUSERV

Spa

Die Gefahrenm lauern überall.

• Rasi & Partner GmbH, Aesch

• Schleuniger Elektro AG, Unterengstringen • Suter Elektro, Urdorf • Swisscom-Shop, Dietikon • Sysprint AG, Schlieren • Unterhaltungselektronik Limmatronic GmbH, Oberengstringen Alle Angaben ohne Gewähr. Ihre Firma ist nicht dabei? – Dann werden Sie Gewerbevereinsmitglied!

• Elektro Züri West, Schlieren • GIB-Solutions AG, Schlieren

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

RATGEBER GESUNDHEIT

«Ich seich i d'Hosä»! Harninkontinenz (definiert als «jeglicher unfreiwillige Harnverlust»), ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Die Anzahl Betroffener ist unklar. In der Schweiz sind es schätzungsweise rund 400'000 Menschen – weltweit rund 250 Millionen Leute. Es ist eines der vielen Tabuthemen, über die wir Reden sollten. Leider geschieht dies noch viel zu selten. Drei Viertel sind Frauen, und mit der steigenden Lebenserwartung des Menschen ist eine Zunahme der Inkontinenz zu beobachten. Sie verursachen enorme Gesundheitskosten für Inkontinenzmaterial (Binden, Einlagen) und für pflegerische Hilfsangebote.

Dr. med. Claudio Lorenzet Der 62-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, anerkannter Akupunkteur TCM/ASA und Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Vespa und spaziert gerne mit seinem Boston Terrier «Rocco». ______________ clorenzet@bluewin.ch, www.lorenzet.ch

Den meisten Betroffenen ist ihr Leiden peinlich, obwohl sie bei weitem nicht allein damit sind. An Harninkontinenz können Frauen und Männer, jung und alt erkranken. Eine Krankheit wie jede andere – oder doch nicht? Blasenschwäche ist derart schambehaftet, dass viele Betroffene diese nicht einmal beim Urologen oder Frauenarzt thematisieren. Es gibt geschlechtsspezifische Risikofaktoren. Bei den Frauen die Schwangerschaft und Geburt, bei Männern die Prostatavergrösserung (und Operation). Geschlechterunabhängige Risikofaktoren sind ein fortgeschrittenes Alter, die Menopause, Übergewicht, Verstopfung und ein chronischer Husten. Für die Betroffenen hat die Harninkontinenz psychische, soziale, sexuelle, berufliche, physische und häusliche Auswirkungen mit Einschränkung der Lebensqualität. Somit bestimmt die Blase das Leben! Die Harninkontinenz hat Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Es bestehen Vorurteile und Betroffene werden als Aussenseiter ausgegrenzt. Betroffene leiden oft an Depressionen und Angstzuständen verbunden mit Verlegenheitsgefühl und geringem Selbstwertgefühl. Es droht die soziale Isolation und eine reduzierte Lebensqualität. Entweder sie reden nicht darüber oder verniedlichen es («ich habe ein kleines Problem»). Oft machen sie sich auch lustig darüber («ich bin nicht ganz dicht»). An Harninkontinenz Leidende brauchen eine stetige Wachsamkeit und müssen oft vorbeugend auf die Toilette gehen. Sie trinken wenig und tra-

Die Villa Sparrenberg AG ist eine familiäre Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen im Zürcher Limmattal.

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Bei der Pflege bieten wir 2 Schwerpunkte: • Permanente Langzeit-Betreuung 24h an 365 Tagen • Temporäre Betreuung wie Kurzzeit- und Entlastungspflege, Akut- und Übergangspflege sowie als Tages- oder Nachtstätte. Wir bieten ausserdem zusammen mit unseren Schwesterunternehmen aHaa Care eine krankenkassenanerkannte Spitex. https://villaamberg.ch Tel. 044 751 18 22 Mobile: 079 513 61 29

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gen oft pflegeleichte Wäsche. Die sozialen Aktivitäten werden eingeschränkt und Aktivitäten werden unter Einbezug von Toilettenstandorten geplant – was für ein Leben!

Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz Es ist dabei wichtig, die Symptome genau zu erfassen, zu beobachten und gut zuzuhören. 1. Speicherstörungen (Dranginkontinenz) = Urinverlust bei nicht unterdrückbarem Harndrang (z.B. bei Hemiplegie, Harnwegsinfektionen, medikamentös bedingt, Verstopfung oder Östrogenmangel in der Menopause) 2. Entleerungsstörungen (im Zusammenhang mit Restharnbildung, früher auch Überlaufblase genannt (bei MS, Diabetes, Antidepressiva, Morphinpräparate in der Schmerzbehandlung). Typische Symptome ist das initiale Warten, das Nachträufeln, das Pressen, der schwache Harnstrahl und das häufige Wasserlassen) 3. Inkontinenz aus funktionellen Gründen Harninkontinenz beruht bei älteren Menschen selten auf einer, sondern oft auf multifaktoriellen Ursachen. Darum ist eine seriöse Abklärung zur Diagnosestellung wichtig.

Wo finde ich Hilfe bei Inkontinenzproblemen? Ihr erster Ansprechpartner ist Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Der Gynäkologe oder Urologe kann Ihnen auch weiterhelfen. Hauptsache, Sie überwinden ihre Scham und reden offen über Ihre Inkontinenzprobleme. In Zürich gibt es neuerdings eine Selbsthilfegruppe (www.selbsthilfezuerich.ch). Diese bietet Betroffenen Hilfe beim Austausch von Erfahrungen.

Tipps gegen Blasenschwäche • Stärke deinen Blasenboden (Beckenbodenübungen) - Auf Youtube findest du viele Videos dazu. Wenn du Hilfe dazu brauchst, verordnet dir dein Hausarzt eine entsprechende Therapie • Sportlich aktiv werden • Ausreichend trinken – und das Richtige. Genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen ist bei Inkontinenz sehr wichtig. Denn: Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass dein Harn stärker konzentriert wird, was wiederum Drangbeschwerden intensivieren kann. Über den Tag verteilt solltest du deshalb 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüsstem Tee zu dir nehmen. • Auf ein gesundes Gewicht achten ‒ Übergewicht belastet die Blasenmuskulatur und den Beckenboden. • Passe deine Ernährung an: Es gibt einige Nahrungsmittel, die deine Blase stärken. Dazu gehören Kürbiskerne, Cranberries, Joghurt, Banane und Beeren. Generell viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Die darin enthaltenen Ballaststoffe regulieren deinen Stuhlgang und vermeidet Pressen beim Stuhlgang • Lebensmittel, die harntreibend wirken, solltest du nur in Massen geniessen. Dazu gehören etwa säurehaltiges Obst und Gemüse (wie Zitrusfrüchte, Ananas, Spargel oder Tomaten) ebenso wie Lebensmittel, die künstliche Süssstoffe enthalten.

• Schütze deine Blase vor Harnwegsinfektionen. Häufige Harnwegsinfektionen können ein Auslöser für Blasenschwäche sein. Vermeide langes Sitzen auf kalten Oberflächen und generell Unterkühlung. Besonders für Frauen ist es ausserdem ratsam, auf eine gute Intimhygiene zu achten und möglichst bald nach dem Sex auf die Toilette zu gehen, um mögliche Erreger auszuspülen. • Stress minimieren – Stress verspannt deine Beckenbodenmuskulatur • Trainiere deine Blase: Versuche, den Harndrang zu halten und nicht direkt auf die Toilette zu gehen, damit deine Blase lernt, den Drang besser zu kontrollieren. Beim Urinieren solltest du zudem möglichst aufrecht sitzen, damit sich deine Blase vollständig entleeren kann. Die MiGeL (Mittel- und Gegenständeliste) enthält die Mittel und Gegenstände, die von den Versicherten selbst oder einer nichtberuflich an der Untersuchung oder Behandlung mitwirkenden Person oder von Pflegeheimen, Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause oder Pflegefachpersonen im Rahmen der Pflegeleistungen nach Artikel 25a KVG (Krankenversicherungsgesetz) angewendet werden und von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen werden. Inkontinenzhilfen Bei den aufsaugenden Inkontinenzprodukten enthalten sind aufsaugende Einweg- und Mehrweg-Inkontinenzprodukte, inklusive Unterlagen und Fixierhosen. Urinalkondome sind nicht enthalten, sondern werden über eine eigene Position vergütet. Slipeinlagen, Monatsbinden und Penistaschen zur Aufnahme kleiner Ausscheidungsmengen sind von einer Vergütung ausgeschlossen.

Kosten werden übernommen: • Ab einer Inkontinenz von mindestens 100 ml/ 4h. Bei leichterer Inkontinenz erfolgt keine Rückvergütung durch die obligatorische Krankenversicherung • Ab dem vollendeten 41. Lebensmonat. Ausgeschlossen ist die normale infantile Inkontinenz • Aufsaugende Hilfsmittel für mittlere Inkontinenz: Kosten bis CHF 542.- /Jahrwerden übernommen • Aufsaugende Hilfsmittel für schwere Inkontinenz:Kosten bis CHF 1108.-/Jahr werden übernommen • Aufsaugende Hilfsmittel für totale Inkontinenz : In speziellen medizinisch begründeten Fällen (z.B. bei Verhaltensstörungen im Rahmen von Demenzerkrankungen, Stuhlinkontinenz mit chronischer Diarrhoe) kann auf vorgängige besondere Gutsprache des Versicherers, der die Empfehlung des Vertrauensarztes oder der Vertrauensärztin berücksichtigt, bei höherem Aufwand bis maximal das Doppelte des genannten Höchstbetrages jeweils für ein Jahr vergütet werden, sofern eine zweckmässige und wirtschaftliche Anwendung der Produkte gewährt ist. Kosten bis CHF 1579.-/Jahr werden übernommen.   

Mit freundlichen Grüssen Ihr Dr. med. Claudio Lorenzet (clorenzet@bluewin.ch/www.lorenzet.ch)


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Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

MENUTIPP | THE KITCHEN CREW SPICE BOYS

KOLUMNE

«GWERBLER CHOCHED»

«Getroffen»: So ein Glück

Kalbshaxe an Gemüse-Rotweinjus mit Kartoffelstock FÜR 4 PERSONEN ZUBEREITUNGSZEIT: 90 MIN. ____________

ZUTATEN 1 Zweige Stangensellerie 2 Rüebli mittelgross 2 Schalotten 4 Kalbshaxen ca. 250 g Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle 2 Esslöffel Olivenöl 3 dl Rotwein 2 dl Fleischbouillon 1/2 Bund Petersilie glattblättrig 1 Zweige Rosmarin 400 g Dosentomaten gehackt

Text/Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

WEITERE REZEPTE UNTER: WWW.SPICE-BOYS.CH

KARTOFFELSTOCK ZUBEREITUNG 1. Stangensellerie und Rüebli rüsten und in etwa ½ cm grosse Würfelchen schneiden. Die Schalotte schälen und fein hacken. 2. Die Kalbshaxen mit Salz und Pfeffer würzen. In einem Bräter oder Schmortopf das Olivenöl erhitzen und die Haxen auf beiden Seiten kräftig anbraten. Aus der Pfanne nehmen. 3. Im Bratensatz Schalotte, Stangensellerie und Rüebli anrösten. Rotwein und Bouillon dazu giessen und aufkochen. Die Kalbshaxen wieder beifügen und alles zugedeckt auf kleinem bis mittlerem Feuer 45 Minuten schmoren lassen. 4. Inzwischen die Petersilienblätter und die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und fein hacken. 5. Nach 45 Minuten Schmorzeit die gehackten Kräuter sowie die Pelatitomaten samt Saft beifügen. Die Kalbshaxen weitere 45 Minuten schmoren lassen; das Fleisch soll so weich sein, dass es sich vom Knochen zu lösen beginnt. Die Sauce am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt frischer Kartoffelstock oder Safran Risotto.

FÜR 4 – 6 PERSONEN ZUBEREITUNGSZEIT: 25 – 30 MIN. ____________

ZUTATEN 1.5kg mehlig kochende Kartoffeln – geschält und in Stücke geschnitten ca. 2 dl Milch 1 dl Rahm 60g Butter Salz, Muskatnuss

ZUBEREITUNG 1. Kartoffeln in Salzwasser weichkochen – Wasser vollständig abgiessen. Kartoffeln noch heiss durch das Passe-vite in die heisse Pfanne treiben. 2. Milch, Butter, Salz und Muskat zusammen erhitzen und unter die Kartoffelmasse mischen

En Guete!

Verfasser: Dirk Mörz

Ja, ein Glück, dass der Computer erfunden wurde. Und was damit alles möglich ist. Dank der Software für Blinde und schwer Sehbehinderte kann sie problemlos im SBB Fahrplan prüfen, wann Züge und Trams fahren. Auch ein Glück, dass sie so feststellen kann, ob ein Zug oder ein Tram rollstuhlgängige Waggons führt. Wenigstens der eine und das andere. Dann ist es ein Glück, wenn sie mit ihrem Rolli nicht gleich am andern Ende des Zuges steht oder aber es ihr rechtzeitig auf den richtigen Wagen reicht. «Pardon!», sagt sie dann, sich pausenlos wiederholend, um auf alle Fälle keine Fussgänger-Passagiere zu überrollen. Auch für heute hat sie sich gut vorbereitet. Wenn sie den Zug um neunzehn nach nimmt, ist sie rechtzeitig im Bahnhof Stadelhofen und kann das behindertengerechte Elfi-Tram ins Balgrist nehmen. So wie jede Woche einmal. Dann ist sie rechtzeitig beim Arzttermin. Ein Glück auch, dass die Lifts im Stadelhofen wieder funktionieren und sie nicht, wie auch schon, in einen nächsten Zug einsteigen, weiterfahren und mit einem anderen wieder zurückfahren muss. Mit einem, der auf Gleis eins landet und also kein Liftbedarf besteht.

UKRAINE: WIRTSCHAFTLICHE DIMENSIONEN

Dimensionen der Ukraine

In diesem Krieg geht es um Ressourcen, Freiheit und Wohlstand. Bundesbern ist der Meinung, dass die Schweiz kaum betroffen ist. Die grösste Krankheit in diesem Land ist die Ahnungslosigkeit.

2. Platz in der Welt in Bezug auf die erkundeten Reserven von Manganerzen (2,3 Milliarden Tonnen oder 12% der weltweiten Reserven) 2. grösste Eisenerzreserven der Welt (30 Milliarden Tonnen) 2. Platz in Europa in Bezug auf Quecksilber-Erzreserven 3. Platz in Europa (13. Platz weltweit) bei den Schiefergasreserven (22 Billionen Kubikmeter) 4. in der Welt durch den Gesamtwert der natürlichen Ressourcen 7. Platz in der Welt bei den Kohlereserven (33,9 Milliarden Tonnen)

Die Ukraine ist ein Agrarland

Das Schicksal der Ukraine betrifft alle.

Text/Bild: Tis Hagmann

Die Ukraine ist ein Bergbau-Land 1. Platz in Europa bei den nachweislich förderbaren Reserven an Uranerzen 2. Platz in Europa und 10. Platz in der Welt in Bezug auf Titanerz-Reserven

1. Platz in Europa in Bezug auf die Ackerfläche 3. Platz in der Welt nach schwarzer Erde (25% des Weltvolumens) 1. Platz in der Welt bei den Exporten von Sonnenblumen und Sonnenblumenöl 2. Platz in der Welt in der Gerstenproduktion und 4. Platz in den Gerstenexporten 3. grösster Produzent und 4. grösster Exporteur von Mais in der Welt 4. grösster Kartoffelproduzent der Welt 5. grösster Roggenproduzent der Welt 5. Platz in der Welt in der Bienenproduktion (75.000 Tonnen) 8. Platz in der Welt bei den Weizenexporten 9. Platz in der Welt in der Produktion von Hühnereiern

16. Platz in der Welt im Käseexport Die Ukraine kann den Nahrungsmittelbedarf von 600 Millionen Menschen decken

Die Ukraine ist ein Industrieland 1. Platz in Europa in der Ammoniakproduktion 2. Platz Europas und 4. grösstes Erdgasfernleitungssystem der Welt (142,5 Mrd. Kubikmeter Gasdurchsatzkapazität in der EU) 3. grösste in Europa und 8. grösste in der Welt in Bezug auf die installierte Kapazität von Kernkraftwerken 3. Platz in Europa und 11. Platz in der Welt bez. die Länge des Schienennetzes (21.700 km) 3. Platz in der Welt (nach den USA und Frankreich) in der Produktion von Ortungsgeräten und Ortungsgeräten 3. grösster Eisenexporteur der Welt 4. grösster Exporteur von Turbinen für Kernkraftwerke in der Welt 4. weltweit grösster Hersteller von Raketenwerfern 4. Platz in der Welt im Tonexport 4. Platz in der Welt bei Titan Exporten 8. Platz in der Welt bei den Exporten von Erzen und Konzentraten 9. Platz in der Welt bei den Exporten von Produkten der Verteidigungsindustrie 10. grösster Stahlproduzent der Welt (32,4 Millionen Tonnen)   

Heute mehren sich graue Wolken über ihr, sie spürt erste Regentropfen. Aber ja, das Tram kommt ja gleich. Da. Es kommt. Aber ach je, samt und sonders jeder Wagen mit Stufen. So ein Pech. Der SBB-Fahrplan online hat sich geirrt, ganz klar. Warten. Jetzt fallen die ersten Tropfen. Wäre da nicht die saublöde Sehbehinderung, würde sie irgendwo nachschauen, wann das nächste Tram zum Balgrist fährt, oder ob gar eine rollstuhlgängige Forchbahn sie mitnehmen könnte. Die Leute steigen ein, das alte Tram fährt los. Sie wartet. Nacheinander fahren der Achter und der Fünfzehner an ihr vorbei. Gut, dass sie keinen von diesen benötigt, haben sie doch alle Stufen. Endlich der Elfer. Jetzt behindertengerecht. Sie rollt in den für Rollstühle gemachten Wagen, neben ihr ein Herr im Rollstuhl, hinter ihr ein Vater mit Kinderwagen. «Geht es so für Sie?» «Doch doch!» Der Vater bewegt den Kinderwagen etwas nach hinten. Mit Verspätung und etwas durchnässt gelangt sie zum Arzttermin. Ein Glück, dass man hier meist auch etwas verspätet ist. Eine Stunde später rollt sie zurück zur Haltestelle. Wartet. Ein Elfer kommt. Fussgänger erklimmen die drei Stufen. Sie schaut dem wegfahrenden Tram nach. Wartet erneut. Denkt über die Umsetzung des von der Schweiz ratifizierten Gesetz der Uno zur Gleichstellung Behinderter nach. Ein Glück, dass jetzt doch ein behindertengerechtes Tram kommt. Sie rollt auf den ihr zustehenden Platz. Hegibachplatz. Signaustrasse. Kreuzplatz. Stadelhofen. Ein Glück, dass sie nicht beim Kreuzplatz aussteigen muss, denn da ist der Gehsteig eine Stufe zu tief. Gerade noch erwischt sie den Zug nach Urdorf. So viel Glück an einem einzigen Tag.   

Masslosen Vaterschaftsurlaub verhindern.


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Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

KULTURTIPPS

Schweizer Filmpreis 2022: Problem-Film-Kino

Die ukrainische Turnerin «Olga» trainiert im Schweizer Exil für die Europameisterschaft

«Olga» wurde als bester Spielfilm, «Ostrov – Die verlorene Insel» als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Aber auch auch Trouvaillen wie «La mif» oder «Soul of a Beast» erhielten je drei Preise. «Olga» von Elie Grappe wurde als bester Spielfilm ausgezeichnet und erhielt zudem die Preise für das beste Drehbuch (ebenfalls Elie Grappe) sowie für den besten Ton (Jürg Lempen). Grappe erzählt in seinem Langfilmdebut die Geschichte der jungen ukrainische Turnerin Olga, die im Schweizer Exil für die Europameisterschaft trainiert. Als in Kiew der Euromaidan-Aufstand ausbricht, sieht sie sich zwischen ihrem neuen Leben und der Revolution in ihrer Heimat zerrissen. Anastasia Budiashkina, die

Streaming-Tipp: Filmfriend.ch – Grün ist die Hoffnung – und noch viel mehr! Die Farbe Grün steht für Frische, Wachstum und Nachhaltigkeit. Im übertragenen Sinne ist Grün auch die Farbe der Hoffnung und Zuversicht. Und was könnten wir in der aktuellen Zeit mehr gebrauchen? Auf dem Bibliotheken-Filmportal filmfriend.ch gibt es aktuell eine Auswahl an «grünen Filmen» zu entdecken. Es vereint Naturfilme in allen Grün-Abstufungen, Filme über paradiesische Orte, den Kampf für die Umwelt und die Hoffnung der Menschen auf ein besseres Leben. Viel Spass beim Entdecken!    (MnM) | Bild: zVg

Jung und wild: Unterwegs in «Soul of a Beast».

ukrainische Hauptdarstellerin, welche Olga spielt, hat bis vor kurzem als Kunstturnerin in Charkiw gelebt. Sie ist nach dem russischen Angriff aus ihrer Heimat geflohen und hält sich zurzeit in der Schweiz auf. Jetzt im Kino. Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an Svetlana Rodina und Laurent Stoop für «Ostrov – Die verlorene Insel». Der Film feierte an den Visions du Réel in Nyon seine Weltpremiere und lief unter anderem am Hot Docs Toronto, wo er als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Weblink: www.ostrov.ch «La mif» von Frédéric Baillif wurde in drei Kategorien ausgezeichnet: Geehrt wurden Claudia Grob als beste Darstellerin, Anaïs Uldry als beste Nebendarstellerin und Frédéric Baillif für

Streaming-Tipp: «LOL: Last One Laughing»

Ebenfalls drei Preise gingen an «Soul of a Beast» von Lorenz Merz: an Pablo Caprez als bester Darsteller, an Fatima Dunn, Lorenz Merz und Julian Sartorius für die beste Filmmusik sowie an Lorenz Merz und Fabian Kimoto für die beste Kamera. Der Film feierte in Locarno Premiere und wurde im Januar am Filmfestival Max Ophüls Preis dreifach ausgezeichnet. Inhaltlich geht’s um den jungen Vater Gabriel, der sich im Rausch des Sommers in die mysteriöse Corey verliebt – die Freundin seines besten Freundes Joel. Jetzt im Kino.  (MnM) | Bild: zVg

Kino-Tipp: «Downton Abbey: A New Era»

Michael «Bully» Herbig präsentiert mit LOL – «Last One Laughing» die erste deutsche Comedy-Gameshow bei Amazon Prime und landete einen Volltreffer, der bereits in die dritte Staffel geht: 10 Top-Stars der deutschen Comedy (u.a. Anke Engelke) finden im ultimativen Wettkampf heraus, wer zuletzt lacht! Wer schafft es, ernst zu bleiben? Bei welcher Performance bleibt kein Auge trocken? Und wer bleibt als letztes übrig?.    (MnM) | Bild: zVg Jetzt auf Amazon Prime _________________________

die beste Montage. Ein aufwühlendes Sozialdrama rund um sieben junge Frauen in einem Genfer Jugendheim. Jetzt im Kino.

Einige Zeit nach dem königlichen Besuch von King George und Queen Mary auf Lord Granthams Anwesen sind die Crawleys wie auch ihre bunte Dienerschaft erneut in Aufruhr, als eine Filmproduktion auf dem Anwesen für reichlich Unruhe sorgt und zusätzlich eine grosse Reise an die Côte d’Azur ansteht. Die anbrechende neue Ära hält so einige Überraschungen bereit.    (MnM) | Bild: zVg Kinostart: 28. April 2022 _________________________

Mehr Infos: www.filmfriend.ch/de/collections/green-films _________________________

Nächster Redaktions-/Anzeigenschluss:

29. APRIL 2022 redaktion@das-limmattal.ch


Gewerbeverband Limmattal I 11

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

LIFESTYLE-STORY

Schweizer Promipaar im Berg-Hideaway Erst im Januar haben sie ihre Trennung bestätigt, doch nun lassen Mirjam Jäger und Rafael Beutl die Gerüchteküche brodeln. Grund dafür ist ein romantisches Getaway im Schweizer Berghotel La Val, das feuchtfröhlich endet. Was hat es mit der Entführung mit Augenbinde auf sich?

Text: MnM, Bilder: zVg

Rafael Beutl und Mimi Jäger

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Ein Auto fährt die steile Bergstrasse nach Brigels hoch und schlängelt sich durch die engen Kurven. Am Steuer sitzt Rafael Beutl, der seine Hand auf das Bein seiner Beifahrerin legt. Es ist Mirjam Jäger, die mit verbundenen Augen auf dem Beifahrersitz sitzt. Das Auto passiert ein Ortsschild und hält schliesslich vor einem Gebäude. Während Mirjam Jäger sich fragt, wo sie sind, antwortet Rafael Beutl: “Find’s heraus!”. Ist es vielleicht doch nicht ganz vorbei zwischen den beiden? – Mit verbundenen Augen tastet sich Mirjam Jäger an einer Wand entlang. Es riecht nach Fondue und Gläser klirren. Während sie versucht, herauszufinden wo sie sich befindet, lässt ein plötzliches Sprudeln sie zusammenzucken und sie verliert das Gleichgewicht. Schliesslich wird sie von Rafael Beutl klitschnass im Pool aufgefunden. Im Promo-Video des La Val Hotel & Spa kommen sich Rafael Beutl und Mirjam Jäger wieder näher. Zusammen sind sie in einem der drei neuen Aussenpools des Hotels zu sehen. Man kann es wahrlich knistern hören. «Ich denke, dass wir beide etwas Zeit alleine brauchen. Mimi ist für mich weiterhin neben unseren Söhnen ein sehr wichtiger Mensch. Ich habe noch Hoffnung für uns. Man weiss nie was die Zukunft bringt», sagt Rafael Beutl. Auch Mirjam Jäger fühlt sich an frühere Zeiten zurückerinnert: «Manchmal muss man in eine andere Rolle schlüpfen, um Dinge anders oder neu wahrzunehmen. Die Sinnesreise im La Val hat mir trotz verbundenen Augen auch ein wenig die Augen geöffnet.»

Das Katz- und Mausspiel ist noch nicht vorbei: Ex-Verlobter Rafael Beutl ist an der Reihe und bekommt im Aussenpool des Berghotels von Mimi Jäger im Video mit einem schadenfreudigen Lächeln die Augen verbunden: «Jetzt bist du dran!» Ob diese Aufforderung in vielfacher Weise gemeint ist, wird sich vielleicht noch zeigen. Mit der im Video präsentierten Spa-Aussenwelt wächst das Bergspa des La Val auf insgesamt 680 Quadratmeter. «Im Aussenbereich erwarten unsere Gäste drei grosse Jacuzzis, in denen man bei warmen Wassertemperaturen ein Glas prickelnden Champagner geniessen oder einfach die Seele baumeln lassen kann», verrät Gastgeber Reto

Zeit für einen Augenbinden-Wechsel

Engler. Weiterhin wurde der Ruheraum vergrössert für mehr Platz zum Entspannen – wärmende Feuerkamine sorgen für ein zusätzliches Highlight. Neben dem neuen Aussenbereich stehen im Innenbereich des Bergspa eine Finnische Sauna, eine Kräuter-Sauna, eine Privatsauna, Erlebnisduschen, ein Ruheraum, zwei Dampfbäder und das warme Wellnessbecken mit integrierten Sprudelliegen für erholsame Momente zur Wahl.   

UKRAINE-HILFSAKTION

Lilie Shoppingpoint spendet Gutscheine über 20'000 Franken für ukrainische Flüchtlinge Die Firma J.F. Jost & Co, Inhaberin des Lilie Shoppingpoint in Schlieren, spendet Gutscheine im Wert von 20'000 Franken für Familien und Kinder, die wegen des Krieges in der Ukraine in die Schweiz geflüchtet sind und jetzt in der Stadt Schlieren vorübergehend Schutz und Unterbringung erhalten haben. Text/Bild: zVg

Jeannine Siegfried von der J.F. Jost & Co übergab kürzlich dem Stadtrat Christian Meier eine Spende in der Höhe von CHF 10'000 CHF. Die Gutscheine sollen vorrangig für Familien und Kinder verwendet werden. Stadtrat Christian Meier zeigte sich hoch erfreut und dankbar für das grosszügige Geschenk des Schlieremer Unternehmens. «Es ist nicht selbstverständlich, dass Firmen in der heutigen Zeit so grosszügig spenden», sagte Stadtrat Christian Meier, «dafür sind wir extrem dankbar». Doch damit nicht genug: Als Diego Albertanti, Geschäftsführer der J.F. Jost & Co, im Radio hörte, dass eine Frau aus Spiez 18 Flüchtlinge aufgenommen hatte, spendete er im Namen der J.F. Jost & Co kurzentschlossen weitere 10'000 CHF in Gutscheinform und organisierte eine Einkaufstour. Gefragt waren vor allem Brillen, Turnschuhe, Lebensmittel und Hygieneartikel.

Wer vor den Folgen des Krieges geflüchtet ist, hat fast alles in der Heimat zurücklassen müssen. Mit der Spende der J.F. Jost & Co kann das Leid der Familien und Kinder etwas gelindert werden und ihr Start in der fremden Umgebung wird erleichtert. In der Stadt Schlieren werden Flüchtlinge aus der Ukraine in den für Flüchtlinge bereitstehenden Unterkünften untergebracht. Die Stadt organisiert jedoch laufend neue Unterkünfte. Zusätzlich sind mehrere Personen von Privatpersonen in Schlieren aufgenommen worden, wofür Stadtrat Christian Meier ebenfalls sehr dankbar ist. «Die Solidarität in Schlieren ist gross, alle helfen, wo sie können».   

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Diego Albertanti, Geschäftsführer der J.F. Jost & Co, bei der Gutscheinübergabe an geflüchtete Menschen aus der Ukraine.


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Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

INFLUENCER STORY

Influencer als Vorbilder – Fluch oder Segen? Influencer sind die heutigen Medienidole bei Heranwachsenden. Doch unrealistische Körperbilder und ungesunde Körperideale bergen das Risiko, dass Kinder und Jugendliche ihren eigenen Körper als unzulänglich empfinden. Dies kann negative Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl bis hin zu krankhaftem Essverhalten haben.

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Eltern sollten genau hinschauen, von wem sich ihre Kids beeinflussen lassen. Quelle:Schau hin!

Text/Bilder: Schau hin!

Eltern und Erziehende sollten sich informieren, für welche Social-Media-Stars ihr Kind schwärmt und bei Bedarf das Gespräch über vermeintliche Körperideale, aber auch über die geschäftlichen Interessen von Influencer zu suchen. Auf Instagram, TikTok oder YouTube posten Social-Media-Stars Fotos und Videos ihrer gestylten Körper. Sie sind extrem schlank oder haben ein perfekt durchtrainiertes Sixpack. Dabei sind solche Bilder selten realitätsgetreu: Die inszenierte Ausstattung und das professionelle Styling, die Bildauswahl und der Einsatz von Bildbearbeitungsprogrammen schaffen verzerrte Körperideale, die kaum zu erreichen sind. Das Selfie vieler Influencer ist eben kein Schnappschuss, sondern professionell inszeniert. Über Echtzeitfilter können sogar Videoaufnahmen verändert werden: Diese formen Körperproportionen und verändern das Gesicht so ausgefeilt, dass für andere User nicht erkennbar wird, dass ein Filter aktiviert ist: «Heranwachsende brauchen die Unterstützung ihrer Eltern dabei, die Beiträge von Influencern einzuordnen», sagt Iren Schulz, Mediencoach beim deutschen Medienratgeber «Schau hin!». Wichtig ist, dass Eltern das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen stärken und ihre Interessen und Neigungen anerkennen. Dadurch fühlen sich die Kinder ernstgenommen, wertgeschätzt und sind besser geschützt davor, Unsicherheiten zu verdrängen, indem sie fragwürdige Idole nachahmen. Schulz verweist darauf, dass «es mittlerweile auch eine Reihe von Influencern gibt, die sich für natürliche Körperbilder und ein gutes Selbstwertgefühl einsetzen».

kommt erschwerend hinzu, dass die Werbeformen ihrer Online-Idole mal mehr und mal weniger direkt sind», warnt der Mediencoach. Sogenannte «Hauls», bei denen die Influencer Einkäufe vor der Kamera präsentieren, fallen schnell als Werbung auf. Häufig sind jedoch indirekte Werbebotschaften sehr geschickt in die Posts eingebettet und als Teil der natürlichen Lebenswelt inszeniert. Dann werden Produkte im Hintergrund ihrer Videos platziert oder in Alltagsgeschichten scheinbar beiläufig davon geschwärmt. Aufgrund der grossen Beliebtheit der Social-Media-Stars bei Heranwachsenden können solche indirekten Werbebotschaften Bedürfnisse wecken. Die geschäftlichen Interessen von Influencern sind für Kinder schwer zu durchschauen. Viele meinen, dass es den Social-Media-Stars in erster Linie darum geht, ihre Bekanntheit zu steigern. Jüngere User gehen davon aus, dass ihre Online-Idole ihre Follower mit Produktbeiträgen vorrangig unterhalten oder aus freundschaftlichen Motiven an ihrem Leben teilhaben lassen. Über die «Empfehlungen» sind sie sogar dankbar. «Bei den Fragen, wie glaubwürdig die Empfehlung wirklich ist, welche Motive Influencer haben und wie eine mögliche Zusammenarbeit mit Unternehmen aussieht, benötigen Heranwachsende Verständnis und Aufklärung», so der Mediencoach. Am besten sprechen Eltern mit ihren Kindern schon früh darüber, was hinter Körperbildern und Produktempfehlungen von Internet-Stars steckt.   

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Influencer verstecken zudem oftmals Werbung in ihren Beiträgen: «Für Kinder und Jugendliche

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Gewerbeverband Limmattal I 13

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

REISETRENDS

Langstreckendestinationen sind wieder beliebter Die Lust aufs Reisen nimmt zu: Reiseanbieter spüren grosses Interesse an Dubai, New York oder Istanbul. Auch Städtetrips in Europa und Stranddestinationen für einen Kurztrip sind beliebt.a

Text: MnM/ PD, Bilder: zVg/Unsplash

Die Lust, ein paar Tage zu verreisen, nimmt spürbar zu. Waren die Reisen in den vergangenen beiden Jahren von der Coronapandemie geprägt und vorwiegend Ziele im Inland beliebt, scheint der Radius 2022 wieder deutlich grösser zu werden. Besonders Dubai, New York City und Istanbul erfreuen sich bei Schweizer Reisenden grosser Beliebtheit, wie Online-Reiseanbieter ebookers bei einem Blick auf aktuelle Daten feststellt. Auch Hurghada, Miami und europäische Metropolen wie London, Barcelona oder Amsterdam werden gut nachgefragt.

Paris mit Eiffelturm

© Unsplash

Flug-Top-Destination Ostern 2022 – New York City

Gerade Städtetrips waren schon vor der Pandemie angesagt: 2019 waren neben Mailand, München und Paris auch Amsterdam, London oder Berlin beliebte Ziele für ein verlängertes Wochenende. Diese Tendenz scheint nun wieder zurückzukehren. Beim Interesse an Flugdestinationen ist zu erkennen, dass Ziele in den USA und Reisen in etwas wärmere Gefilden beliebt sind, besonders Portugal oder Spanien, aber auch die Türkei und Dubai locken Reisende aus der Schweiz mit einem angenehmen Klima. Ähnlich sieht die Lage aus bei den kombinierten Flug-Hotel-Angeboten: Für Kombi-Reisen stossen neben Dubai, Istanbul und

Barcelona auch die klassischen Badedestinationen Palma de Mallorca, Teneriffa und Hurghada auf Interesse. Offenbar sind viele Menschen in der Schweiz nach zwei Jahren Pandemie bereit, wieder etwas grössere Sprünge zu wagen, wenn es ums Thema Reisen geht. Auch die klimatischen Bedingungen scheinen eine Rolle zu spielen: Beliebt sind auffallend viele Destinationen im Süden, etwa in Spanien, Portugal oder der Türkei oder dann in Ägypten und am arabischen Golf. Rebecca Murphy, Mediensprecherin bei ebookers, freut sich über die zurückgewonnene Vielfalt in der Reisebranche: «Unsere Daten zeigen, dass die Reisegewohnheiten aus der Zeit vor der Pandemie eindeutig zurückkehren: Destinationen wie New York oder Dubai erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, das zeigt uns, dass auch bei Fernreisen ein Umdenken stattfindet. Mit gelockerten Einreisebestimmungen, Direktflügen und einer grossen Auswahl an Unterkünften – von Mietwohnungen bis hin zu Luxushotels – gibt es wieder weniger Hindernisse und mehr Möglichkeiten. Ausserdem gelten für viele Buchungen immer noch flexible Bedingungen, so dass es einfacher ist, seine Reise allfällig geänderten Plänen anzupassen».   

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Hotels:

Flüge:

Kombi-Reisen:

Top-Destinationen Ostern 2022

Top-Destinationen Ostern 2022

Top-Destinationen Ostern 2022

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

1. Dubai 2. Istanbul 3. Barcelona 4. Hurghada 5. Palma de Mallorca 6. New York City 7. London 8. Teneriffa

Paris Dubai Amsterdam London Mailand Istanbul Hurghada Barcelona

New York City Dubai Istanbul Miami Porto Lissabon London Barcelona

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Photo by Christoph Schulz on Unsplash

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14 I Gewerbeverein Urdorf

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

63./64. ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG DES GEWERBEVEREINS URDORF

Friedliche und gut besuchte Generalversammlung

 Gregor Biffiger überbrachte die Grüsse des Gewerbeverbandes Limmattal (GVL)

Nach zwei Jahren Corona bedingtem Ausfall konnte GVU-Präsident Stefan Schmid am Donnerstag, 17. März in der Wirtschaft Sonne die GV erneut durchführen. Von 52 Angemeldeten waren schliesslich 45 im Saal.

Text/Bilder: Christian Murer

Die neun statutarischen Traktanden waren schnell abgearbeitet. Einstimmig genehmigte das Forum die Rechnung und verdankte die Arbeit von Kassier Robi Seiler. Der Vorstand bleibt auch im kommenden Vereinsjahr unverändert. Es sind dies: Stefan Schmid (Präsident), Reto Wasem, Urs Honegger, Cornelia Hinteregger und Sabrina Rüegg. Es gab zwei Austritte (Auflösung des Geschäfts) und einen Eintritt (TCM Furttal GmbH). Total zählt der Gewerbeverein Urdorf 141 Mitglieder.

Persönliche Kontakte pflegen Gemeinderatskandidat Urs Rüegg (FDP) stellte sich kurz vor. Leider verlor er kein Wort über das Gewerbe oder die Wirtschaft. Mit 853 Stimmen wählten ihn die Urdorfer am 27. März zum neuen Gemeinderat. Bei dieser Gelegenheit appellierte Stefan Schmid an die Mitglieder, erneut das Netzwerk zu pflegen und an Anlässen teilzunehmen. «Nach der schwierigen Zeit gilt es für die Unternehmer wieder neue Kontakte zu knüpfen.

Alle anderen Kanäle sind sehr wichtig, aber wenn es hart auf hart kommt, ist der persönliche Kontakt nach wir vor das Wichtigste», so der Bauunternehmer Schmid. Übrigens: Stefan Schmid tritt in einem Jahr definitiv als Präsident zurück. Daher wird also aktiv ein neuer Präsident gesucht. Ein paar Grussworte hielt schliesslich Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbandes Limmattal (GVL). Er erwähnte unter anderem, dass die kommende Generalversammlung des GVL am 17. November in Urdorf durchgeführt wird.

Urs Rüegg (FDP) stellte sich vor und wurde am 27. März mit 853 Stimmen zum Gemeinderat gewählt

 GVU-Präsident Stefan Schmid erläutert den Jahresbericht.  Stefan Schmid ist für ein weiteres Jahr zum GVU-Präsidenten gewählt worden.

Nachtessen in der Sonne «da Michele» Anschliessend an die ordentliche Generalversammlung gab es ein feines Nachtessen gekocht und serviert von Michele Lauria, Gewerbevereins-Mitglied der Wirtschaft zur Sonne. Seit 2003 wird die Wirtschaft zur Sonne «da Michele» in Urdorf von zwei waschechten Italienern geführt. Nämlich von den Brüdern Toni und Mi- An die anschliessende GV gab es ein Dreigang-Menü chele Lauria aus Potenza (Süditalien).    in der Wirtschaft zur Sonne.

Heitere Stimmung an der GV des Gewerbevereins Urdorf.

WEINHANDLUNG SOLORCA

Wunderbare Weine aus Spanien Stefan Schmid aus Urdorf betreibt seit fünf Jahren einen Weinhandel mit der Marke Solorca. Anfangs war das Angebot nur für Kollegen und Bekannte gedacht, aber heutzutage verkauft Schmid gut und gerne 15'000 Flaschen pro Jahr.

Bereit für eine Solorca-Weindegustation?

VIÑA SOLORCA RISERVA & CRIANZA

Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

Solorca ist ein Wein, der hundertprozentig aus Tempranillo-Trauben aus dem Ribera del Duero in Spanien hergestellt wird: «Wir freuen uns, dass wir den Direktimport von Solorca in Crianza- und Reserva-Qualität in die Schweiz machen und so einen wunderbaren spanischen Wein anbieten können», sagt Stefan Schmid. Er ist selbst ein passionierter Weinliebhaber: «Mit Solorca kaufen Sie einen guten Wein zu einem sensationellen Preis. Der Wein passt hervorragend sowohl für private Feste, wie auch für Firmenevents. Eine Flasche Solorca in einer schönen Holzkiste ist aber auch ein repräsentatives Geschenk - auf Wunsch auch individuell mit Ihrem Firmenlogo bedruckt.»

Ribera del Duero ist ein vom Río Duero durchflossenes und im Norden vom Rio Esgueva begrenztes Weinbaugebiet im Norden Spaniens. In den 1980er und 1990er Jahren erlebte das Gebiet eine rasante Entwicklung und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Regionen Spaniens und hat sich auf den internationalen Märkten einen guten Namen erarbeitet. Im Jahr 2010 waren 20'841 ha Rebfläche bestockt, die von 8252 Winzern bearbeitet wurden. «Ribera del Duero ist eine der Gegenden, in denen der Tempranillo voll zur Entfaltung kommt. Sie unterscheidet sich durchaus vom Traubenmaterial in Rioja. Am Duero sind die Trauben kleiner, die Schalen dicker und der Most konzentrierter», so Schmid..   

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Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

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Bei einem Umbau ist fast alles realisierbar.

BLUMEN FRISCH

Blumen zum Muttertag Inseratenvorlage - Das Limmattal - Standardanzeige - 116mm x 50mm - farbig - Ausgabe 25.01.2022

Unser Geschäftslokal ist unser Zuhause – und das von unseren Blumen. Text: Mohan Mani, Bilder: smilephoto.ch

Willkommen in unserer kleinen, heilen Welt. Ein Ort, an dem Schönes entsteht. Blüten duften, und Kunden werden bei uns auf Händen getragen. Dass sich bei uns immer eine grosse Auswahl an saisonalen Floralien, Hölzern, Gräsern, Blüten, Zweigen und Schnittgrün findet, ist eine Selbstverständlichkeit. Und alles, was wir haben, ist wirklich frisch und zauberhaft schön obendrein.

Nicht vergessen: Muttertag ist am Sonntag, 8. Mai 2022 Bei uns finden Sie die passende Liebenswürdigkeit fürs Mami. Natürlich sind alle unsere Blütenträume mit Liebe gemacht. 

Blumen machen Freude.

Wir heissen Sie herzlich bei uns willkommen. ______________

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Samstag, 7. Mai 9 - 16 Uhr Sonntag, 8. Mai 10 - 14 Uhr

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16 I KMU & Gewerbe Schlieren

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Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

STADT SCHLIEREN

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Schlieren muss den Gastarif anpassen Der Ukraine-Konflikt führt zu einem starken Anstieg der Energiepreise. Auch die Gasversorgung ist davon betroffen. Eine Erhöhung des Gastarifs ist deshalb unumgänglich. Text: zVg, Bild: Gas Energie

KMU & Gewerbe Schlieren 8952 Schlieren info@gvschlieren.ch www.gvschlieren.ch

Aufgrund der stark gestiegenen Einkaufspreise für Erdgas hat der Stadtrat eine Anpassung des Gastarifs per 1. Mai 2022 beschlossen. Die Erhöhung beträgt rund 132 %. Die Berechnung des neuen Tarifs basiert auf den aktuellen Einkaufspreisen, der Preisprognose sowie der Entwicklung der finanziellen Reserven der Spezialfinanzierung der Gasversorgung. Allein vom 1. Januar 2022 bis März 2022 stiegen die Einkaufspreise für Erdgas am Spotmarkt zeitweise sogar über 190 %. Verlässliche Prognosen sind aufgrund der star-

Thomas Landis, Präsident tho@landis-arch.ch Tel. 044 730 73 33

AKTUELLE DATEN/INFOS • www.gvschlieren.ch •

ken Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Ukraine-Konflikts nicht möglich. Die Gastarife wurden bereits per 1. Januar 2022 um 47.56 % erhöht. Grund für diese Preisanpassung war die bereits angespannte geopolitische Lage. Die finanziellen Reserven der Spezialfinanzierung der Gasversorgung der Stadt Schlieren werden voraussichtlich aufgrund der rasanten Preisentwicklung Ende März ausgeschöpft sein. Die gesetzlichen Grundlagen schreiben eine kostendeckende Tarifpolitik vor. Der Stadtrat sieht sich deshalb ge-

zwungen, erneut eine Tarifanpassung vorzunehmen. Mit Rücksicht auf die finanzielle Situation der Gasbeziehenden, welche unter Umständen aufgrund dieser Preisentwicklung in finanzielle Schwierigkeiten geraten können, verzichtet der Stadtrat auf den Entzug der aufschiebenden Wirkung bei einem Rekurs. Die Tariferhöhung wird demnach mit denselben Fristen und Rechtsmitteln publiziert wie bei normalen Anpassungen. Somit erfolgt eine Anpassung des Sommertarifs per 1. Mai 2022. Da der Sommertarif vom 1. April bis 30. September gilt, wird im April noch der bisherige Sommertarif verrechnet. Es zeichnet sich bereits heute ab, dass der Wintertarif, welcher vom 1. Okto-

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ber bis 31. März gilt, ebenfalls massiv erhöht werden muss. Denn selbst mit dem neuen Sommertarif wird die Gasversorgung in den nächsten Monaten weiterhin defizitär sein. Mit der Anpassung des Wintertarifs muss diese Entwicklung aufgefangen werden.   

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Als Stadtpräsident am 15. Mai 2022


KMU & Gewerbe Schlieren I 17

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

102. GENERALVERSAMMLUNG DES KMU & GEWERBE SCHLIEREN

Zwischen Kaffeeduft, zehn Traktanden und dem Dessert Pünktlich um 18.30 Uhr begrüsste Thomas Landis im Bankettsaal «Offset» vom Restaurant Eve’s Kitchen des ehemaligen NZZ Druckzentrums alle 83 anwesenden Mitglieder, Freunde und Sympathisanten des KMU & Gewerbe Schlieren zur 102. Generalversammlung. Vorgängig gabs beim Caffetino an der Jake's Bar einen Willkommens-Apéro. Text/Bilder: Christian Murer

Recht speditiv gingen die zehn Traktanden über die Bühne. Beim Zwei-Jahresbericht sagte Thomas Landis, dass dieser auch bei der E-Mail-Einladung hinterlegt war. Er wäre deshalb froh, dass er ihn nicht vorlesen müsse. Zur Jahresrechnung übernahm Finanzchef Adrian Furrer das Zepter. Die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen und dem Vorstand Décharge erteilt. Anschliessend stellte Stephan Bernet das Jahresprogramm 2022/23 vor. Speziell verwies er auf den längsten Business Tisch vom 7. Juni 2022 sowie das Wiesn Gaudi am 15. September 2022.

Homepage leider nicht aktuell Dann kam das Thema Homepage aufs Tapet. Gabriele Widmer meldete sich und wollte wissen, warum man 4000 Franken für den Internet-Auftritt budgetiert habe. Thomas Landis meldete sich zu Wort und erwähnte, dass beim Vorstand viele Reklamationen eingegangen seien, dass die jetzige Website veraltet sei und entschuldigt sich hie-

Willkommens-Apéro an Jake's Bar.

für. Der Vorstand sei aber mit Muse Lazri daran, einen top aktuell aufgebauten Internet-Auftritt zu erstellen. Dies brauche jedoch Zeit und ebenso aktuelle Fotos, die an diesem Abend die Profi-Fotografin Claudia Minder knipste.

Eine neue Kassierin Das Thema Wahlen ging ohne grosse Worte über die Bühne. Thomas Landis ist noch bis 2023 gewählt, ebenso Stephan Bernet und der abwesende Andreas Kriesi. Kassier Adrian Furrer gab nun aus geschäftlichen Gründen den Rücktritt bekannt, da er ab Sommer 2022 nicht mehr in der Filiale Schlieren tätig ist. Er schlägt gleich seine Nachfolgerin von der Filiale Schlieren, Sandra Steiger, als neue Kassierin vor. Die Aktuarin Brigitte Del Bon hat ihren Job im Vorstand bereits übernommen und stellte sich auch kurz vor.

Insgesamt 221 Mitglieder Dann stellten sich 7 anwesende von 16 neue Aktivmitglieder persönlich vor. Mit Applaus nahm das Forum die neuen Mitglieder auf. So lautet der Mit-

Überblick vom Vorstands-Tisch – das Forum des KMU & Gewerbe Schlieren

gliederbestand per 24. März 2022: 166 Aktivmitglieder, 21 Passivmitglieder, 13 Ehrenmitglieder, 10 Senioren, 21 ständige Gäste, dies sind insgesamt 221 Mitglieder. Vor den Grussbotschaften bedankte sich Thomas Landis nochmals bei allen Sponsoren für den 100-Jahr-Jubiläumsanlass vom 12. November 2021.

Stadträtin Manuela Stiefel, als Stellvertreterin des Stadtpräsidenten sowie Thomas Hess, Geschäftsleiter KGV überbrachten die Grussbotschaften. Nach der Vorspeise meldeten sich Gregor Biffiger, Präsident GVL und Beat Kilchenmann, Kandidat fürs Stadtpräsidium, zu Wort. Um 19.45 Uhr schloss Thomas Landis die 102. Generalversammlung. Nach

einer Führung durch das ehemalige NZZ-Druckzentrum gabs ein exzellentes Nachtessen. Als Vorspeise: Nüsslisalat mit Ei, hausgemachten Croutons und Speck. Zum Hauptgang: Glasierte Rindskopfbäggli in Trüffeljus, dazu Sellerie-Kartoffelpürree und Spinat und zum Dessert Baumnuss Financier und Granny Smith Sorbet (grüner Apfel).   

Stephan Bernet stellt beim Apéro Josua Haas von der Kaffeerösterei Caffetino vor.

Schlierens Stadtschreiberin Janine Bron und Stadträtin Manuela Stiefel (parteilos).

Caffetino Geschäftsführer Josua Haas erklärt die Rösterei.

Am Vorstands-Tisch – Adrian Furrer, Brigitte Del Bon, Thomas Landis und Stephan Bernet.

Präsident Gregor Biffiger überbringt die Grüsse des Gewerbeverbandes Limmattal.

Stadträtin Manuala Stiefel (parteilos) hat das Wort.

Profi-Fotografin Claudia Minder knipste für die neue Homepage.

Gruppenbild des Servierpersonals mit Chef de Service, Robert Jacobius (l.)

Museumsstück im Entrée des ehemaligen NZZ-Gebäudes – eine Linotype-Setzmaschine.


18 I KMU & Gewerbe Schlieren

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

LIPPSTARK AG

Für Kleider mit integrierten Airbagsystemen Die Schlieremer Firma lippstark AG vertreibt die Produkte der französischen Marke Helite Airbagsysteme. Text/Bilder: zVg

Eine Erfolgsgeschichte. Die Firma lippstark AG in Schlieren hat mitten im Coronajahr 2020 den Exklusivvertrieb des französischen Unternehmens Helite aus Dijon für die Schweiz übernommen. Helite ist der führende Hersteller von Kleidern mit integrierten Airbagsystemen für jede Frau und jeden Mann, ab Mai 2022 auch mit speziellen Kindergrösssen beim Zip In 2 (www.helite.ch). «Trotz der speziellen Umstände der letzten zwei Jahre konnten wir unsere Umsatzzahlen auch dank vieler neuer Vertriebspartner in

der Reit-, Velo- und Motorradszene kräftig steigern und uns als professionellen Produktepartner bewähren. Mit unseren Highlights Zip In 2 für Reiter, B’safe für Rad- und E-Turtle für Motorradfahrer betreiben wir in Wettswil am Albis den wahrscheinlich grössten Showroom mit dem vielfältigsten Angebot an Airbagsystemen in der ganzen Schweiz», sagt Richard Lipp, Verwaltungsratspräsident der lippstark AG. «Unsere Kunden sollen die Produkte, die sie im Onlineshop sehen, auch anfassen und anprobieren dürfen. Wir wollen on- und offline für unsere Kunden präsent sein. Bei uns kriegt der Kunde auch einen Espresso oder einen

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KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon) I 19

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

NEUVORSTELLUNG

GIB und BPV spannen zusammen GIB-Solutions gewinnt die BPV Unternehmensgruppe als Kooperationspartner in den Bereichen des modernen digitalen Arbeitsplatzes sowie Unified Endpoint und Security Management. Text: Mohan Mani, Bilder: zVg

GIB-Solutions vertreibt neu die Lösungen der BPV Unternehmensgruppe und nimmt das Dienstleistungs- und Lösungsangebot in ihr B2B Produktportfolio auf. Die BPV Gruppe profitiert von individuellen ICT-Services, persönlichem Kundenmanagement sowie vor Ort Installationsservices der GIB-Solutions für ihre Kundschaft. Wo Synergien bestehen, müssen diese auch genutzt werden. Das haben sich GIB-Solutions und die BPV- Unterneh-

mensgruppe auch gedacht und haben kurzerhand entschieden, künftig zusammen zu spannen und gemeinsam massgeschneiderte Lösungen für mobile und sichere Arbeitsplatzumgebungen für Unternehmen aller Art zu bieten. Geschäftskunden von GIB-Solutions profitieren dank dieser Zusammenarbeit künftig von state-ofthe-art-Lösungen in den Bereichen Mobile Workplace Management und Security dank führender Lösungen und Sicherheits-Konzepte der BPV. Diese bilden die optimale Ergänzung zu den ICT-Ser-

Auch im Homeoffice gelten höchste Sicherheitskonzepte.

vices und Telekom-Diensten der GIB-Solutions. Letztere bietet ihrer Kundschaft nebst flexiblen und individuellen ICT-Lösungen eine umfassende Kundenberatung und -betreuung und persönliche Unterstützung bei Installationsarbeiten vor Ort. Die BPV Unternehmensgruppe wurde 2011 im deutschen Unna gegründet, verfügt mittlerweile über mehr als 150 Mitarbeitende an fünf Unternehmensstandorten in Europa. Der Fokus des Unternehmens liegt auf modernen digitalen Arbeitsplatzlösungen. Mit einem umfassenden Partnerprogramm ist das Unternehmen in der Lage, ihrer Kundschaft auch globale Lösungen anzubieten, um neue Märkte zu erschliessen, Kosten zu senken und Effizienz und Transparenz zu schaffen. Die langjährigen Beziehungen zu Netzbetreibern

und Herstellern nutzt die BPV Unternehmensgruppe intensiv, um Lösungen massgeschneidert auf die Anforderungen ihrer Kunden anzupassen und neue innovative Produktvarianten zu schaffen. Die GIB-Solutions AG mit Sitz in Schlieren wurde 2001 gegründet. Seither ist sie zu einem bedeutenden Player im Schweizer Telekom- und IT-Markt herangewachsen. Im Bereich Telekom war GIB-Solutions bisher besser bekannt unter den Marken flashcable und YplaY, welche Ende November 2021 zur neuen Marke GIB fusionierten. Die neue sogenannte One-Brand-Strategie erzielt einen einheitlichen Markenauftritt und die Stärkung der Marke GIB.    ______________ Mehr Infos: www.gib-solutions.ch

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29. APRIL 2022 redaktion@das-limmattal.ch

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20 I KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon)

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

«ÜDIKE ERLÄBE»

Üdike Spezielle Wanderung mit tollem Text/Bilder: Otto Frei

Seit vielen Jahren gibt es in Üdike eine Wandergruppe. Erstmals ging es am 26. März 2022 jedoch nicht in die Ferne. Dafür sahen und hörten wir viel Neues und zum Teil Unbekanntes in und über unsere schöne Wohngemeinde! Startpunkt war die Bibliothek, wo wir uns mit Kaffee und Gipfeli – von der Raiffeisenbank Uitikon spendiert - für die kommenden Anstrengungen stärken konnten. Danke dem Bibliotheksteam für die Betreuung. Kühler Start vor der Bibliothek Uitikon trotz Kaffee und Gipfeli. Wanderleiter Hans Ulrich Kunz (mit Rucksack) begrüsst die mit über 50 Teilnehmenden grösste je erlebte Wandergruppe Uitikons!

Das Bibliotheksteam hat Kaffee und die Gipfeli serviert. Sponsor: Raiffeisenbank!

PARAGUAY IM LEUEN UND DÖRFLI

Sagt Ihnen Chriegholz und Chalofen etwas? Hier wurde um das 16. Jahrhundert Kalk gebrannt, der wohl für den Bau des Gerichtsherrenschlosses, das wichtigste Baudenkmal der Gemeinde, genutzt wurde. Beim Bahnhof Uitikon Waldegg lernten wir, dass die Üetlibergbahn mit 1200 Volt Gleichstrom fährt, jedoch auf den Schienen des Sihltals und der SBB mit 15'000 Volt Wechselstrom – daher der verstellbare Stromabnehmer! Das Forsthaus der ETH liessen wir links liegen und marschierten zur Haltestelle Ringlikon, unter der Mammutbaum Allee vorbei, über den Polenweg zum Schulinternat Ringlikon, wo wir mit heissem Punsch empfangen wurden und Herr Grauwiler viele Informationen über das Schülerheim vermittelte. Im Ringliker Dorfkern erwartete uns Rosa Kull und die nur für ganz

spezielle Anlässe hochgezogene Ringlikoner Fahne. Vis-à-vis der Güxerei erfuhren wir von ihr, wie sich das einstmalige Bauerndorf in wenigen Jahren zum hochbegehrten Wohnort entwickelte. Im gemeindeeigenen Rebberg gab es den Gättere-Wy zu degustieren und wir lernten von Markus Tobler, dem aktuellen Rebmeister, vieles über den Rebbau. Im Schulhaus Mettlen ging es dann wieder um bodenständigere Anliegen, hörten wir doch viel über unsere Schulen und die Lehrerschaft in Üdike. Der Weitermarsch führte über die Sportanlagen Sürenloh und am Schloss vorbei zum Restaurant Dörfli, dessen Team extra für uns öffnete und eine wunderbare Gerstensuppe servierte. Frisch gestärkt erfuhren wir einiges über unser Gemeindezentrum, die Verwaltung und deren Bauten sowie über die reformierte Kirche und das Sigristenhaus. Jeanine Siegfried präsentierte mit weissen Handschuhen (um das Buch zu schonen) ein altes Kirchenregister – von den darin erwähnten um 1900 herum Geborenen war jedoch kein Teilnehmer mehr in der Wandergruppe dabei . Nach einem Halt auf dem Hoffnungsplatz, wo sich einst ein römischer Gutshof befand, ging es bergan zum Sportplatz Allmend, wo momentan

Ein gutes Jahr nach dem Sturm Lothar von 2019 hat hier der Zivilschutz Üdike mit Freiwilligen aufgeräumt und aufgeforstet.

ier müssten im Bedarfsfall H bis zu 24 Patienten für die Reanimation Platz finden!

E L EGÍ L A M EJOR C A R N E , E L EGÍ! PR E M I È R E DI E NS TAG A BE N D, 31. M A I 2022 I M L EU E N

 Für die Dienstleistenden wird es noch enger: hier wird dreilagig geschlafen und geschnarcht

DE R N I È R E S A MS TAG A BE N D, 2 . J U L I 2022 I M L EU E N Asado Jeweils ab 11:30 Uhr Im Dörfli: 5. / 6. / 12. / 19. Juni 2022 Im Leuen: 26. Juni / 2. + 3. Juli 2022 Vom 31. Mai bis 2. Juli 2022 im Leuen täglich (mittags und abends). Wöchentlich wechselndes Paraguay - Degustationsmenue. Wöchentliche wechselnde Paraguay - Spezialitäten- und Bankettkarte. Anmeldungen / Tischreservation

info@leuen.ch

 Hier wurde für Übungen und würde für den Ernstfall für über 230 Leute gekocht

 Schon bemerkt? Die Üetlibergbahn fährt mit verschiebbarem Stromabnehmer, hier für 1200 Volt Gleichstrom eingestellt.


KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon) I 21

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

FORTSETZUNG: «ÜDIKE ERLÄBE»

erläbe! Gwerbler-Apéro zum Abschluss riesige Bauarbeiten im Gang sind. Die Kopfstation des Kabelnetzes Uitikon wurde vorgestellt, dann ging es ins Kühle: im Ortskommandoposten des Zivilschutzes Uitikon, der mit einer Sanitätshilfstelle kombiniert ist, wartete der vom KMU- und Gewerbeverein Uitikon organisierte Abschluss Apéro: je ein feiner Weiss- und Rotwein von Mallorca, spendiert von der Weinwerft, das mundige Güx Bier, offeriert von den Üdiker Braufründe und enorme Wurst- und Käseplatten von Edi Gut bereitgestellt und von der Raiffeisenbank Üdike spendiert .

Dazu auch Knabbereien, Mineralwasser und verschiedene Säfte – es wurde zugegriffen, was ja auch das Ziel war! Dank der grosszügigen Unterstützung der Raiffeisenbank konnten wir für die Sammelaktion Ukraine ein Palett Mineralwasser bereitstellen.   

 I m gemeindeeigenen Rebberg Gätteren. Rechts Rebmeister Markus Tobler

üx von den Üdiker Braufründe und Wein G von Peter Egli (Weinwerft) spendiert.

PR Ä SE N T I E RT I M DÖR F L I - GE M E I N DE S A A L U IT I KON

 Vorbereitung Schluss Apéro in der Zivilschutzanlage. Ingo Engelmann (links) und Laurent Goerg helfen mit.

D ank dem Sponsoring der Raiffeisenbank Üdike konnte ein Palett Mineralwasser für die Ukraine bereitgestellt werden.

DI N N E R KONZ E RT S A MS TAG 7. M A I 2022; 18 .0 0 U H R T Ü RÖF F N U NG 17.0 0 U H R

4 - G A NG - M E N Ü M IT W E I N BEGL E IT U NG U N D KONZ E RT. T ICK E TS A B CH F 195.- / PL AT Z

Der Kreis schliesst sich. Trotz der lediglich 6° C in der Zivilschutzanlage wird beim Apéro kräftig zugelangt.

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22 I KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon)

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

NEUVORSTELLUNG

In Uitikon fallen die Verpackungshüllen Im Sommer 2022 ist es soweit. Neben nachhaltigen Alltagsprodukten kann man bei umdenker auch unverpackt einkaufen. Mit einem Fokus auf regionalen und saisonalen Produkten sowie einem stets offenen Austausch über das Thema Nachhaltigkeit möchte Birte Pust die Bewohner in der Region auf ihrer eigenen Nachhaltigkeitsjourney begleiten.

Im MZU Verkaufsladen finden Sie unverblümt schöne Sträusse und originelle Produkte für Ihr Zuhause aus den Ausbildungsbetrieben.

Text: zVg, Bilder: Nora Brumm, foundbyheart

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Entscheidung für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen. Konsumgewohnheiten müssen überdacht werden und das, ohne dem Kunden den Spass am Einkauf zu nehmen. Das ist die Mission für Birte Pust in ihrem Unverpackt-Laden in Uitikon Waldegg. Eröffnet wird dieser an der Leuengasse 51 im Juni 2022.

Nachhaltigkeit ist lernbar.

Das Sortiment besteht aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln, die im Laden direkt in selbst mitgebrachte Gefässe abgefüllt werden können. Gekauft wird was benötigt wird. Bezahlt wird was gekauft wird – grammgenau. Neben Pasta, Mehlen, Müsli, Trockenobst, Nüssen, Schokolade, Reis, Flocken, Ölen, frischem Obst und Gemüse sowie vielem anderen, finden sich auch Körperpflegeprodukte sowie Putzmittel zum Abfüllen im Laden. Das umdenker-Team freut sich sehr, das Thema Nachhaltigkeit noch präsenter in Uitikon zu machen und im Austausch mit den Kunden eine Veränderung direkt vor Ort anzustossen.   

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem neu gestalteten Verkaufsladen. Massnahmenzentrum Uitikon Verkaufsladen Floristik Zürcherstrasse 100, 8142 Uitikon Tel. 044 498 23 30 www.mzu.ch

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 23

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

47. GENERALVERSAMMLUNG GVBA

Thomas Gössi: «Wir brauchen Veränderungen im Dorf!» Auch die 47. Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch (GVBA) bereitete viel Freude, Information und Amüsement. Text/Bilder: MnM

An der 47. Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf-Aesch zeigte sich der Saal A im Gemeinschaftszentrum Brüelmatt sehr gut besucht. Nebst grossem Dank an alle Gäste und einer spontanen Ukraine-Spendenaktion sinnierte Gössi über die aktuelle Weltlage und ihre Konsequenzen fürs Gewerbe: «Als Unternehmer sind wir von der aktuellen Weltwirtschaft abhängig. Letztes Jahr war die Corona-Situation sehr herausfordernd. Aktuell werden die Folgen der getroffenen Massnahmen spürbar. Die Botschaft des Gewerbepräsidenten Thomas Gössi und dem gesamten Vorstand ist eindeutig; Das lokale Gewerbe stärken, wichtige Steuerkraft in der Gemeinde behalten und weiter aktiv gute Rahmenbedingungen erarbeiten. Die Kunst liegt darin, agil zu sein und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, um Wertschöpfung und Wohlstand zu generieren. Im kommenden Jahr werden wir mit grossem Engagement versuchen, diese Ziele umzusetzen. Ebenfalls erwähnte Gössi ein Positionspapier, dass Polit-Kandidierende unterschreiben können, wenn sie vom GVBA unterstützt, werden wollen: «Wir sind keine Politiker, sondern Wirtschaftsleu-

te. Darum wollen wir die meist mündlich vereinbarten Ziele mit einem Positionspapier verbrieft haben. Wir brauchen Veränderungen im Dorf. Im Gewerbeverein haben wir Mitglieder, welche diese Veränderungen herbeiführen können.» Nebst zehn gewählten Neumitgliedern gab Vorstandsmitglied Daniel Illi auch die geplante Erweiterung der beliebten Weihnachtsbeleuchtung um sieben Sterne entlang der Bachstrasse bekannt. Zum Dinner gab es von Adélia und Koni Seglias' Birmensdorfer Restaurant Brüelmatt einen gemischten Saisonsalat an «Konis Huussoossa», bestes ZH-Geschnätzeltes mit Butternüdeli und eine gebrannte Crème. Die Stimmung war sehr gut und entsprach ganz dem Spruch, den Gössi kürzlich in einem Glückskeks fand: «Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle sieg- und glorreich zu überwinden, daran zu wachsen und sie als Herausforderung anzunehmen. Nenne es nie ein Problem, sondern eine Herausforderung. Be happy!»   

Der Vorstand am Werk

Neumitglied Ueli Schenk stellt seine Schreinerei Schenk GmbH vor.

Thomas Schmidiger

Kari Besier und Werner Baur

Manuel Limberger und Daniel Laubi

Myrtha und Josef Korpar mit Heidi und René Hedinger

Marco Rasi und Alain Lipp

Jürg Meili und Monica Huber-Elsener

Claudio Huber und Manuel Schiltknecht

Gastgeber Adélia und Koni Seglias vom Restaurant Brüelmatt

 Thomas Gössi heisst alle Gäste willkommen.

 Generalversammlung im Gemeindezentrum Brüelmatt


24 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbeverein Dietikon Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

GEMEINDERATSWAHLEN BIRMENSDORF

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«Ich setze mich für einen kontinuierlichen Dialog ein»

Wie verkaufe ich meine Immobilie ?

Patrick Vogel bestreitet den zweiten Wahlgang betreffend Gemeinderatswahlen Birmensdorf. Dabei wird er vom Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch (GVBA) unterstützt.

bens- und Erholungsraum zu erhalten und weiter zu entwickeln – dies bei einer tragbaren Verschuldung, welche die nächste Generation nicht zu sehr belastet. Für diese Ziele zugunsten der ganzen Bevölkerung möchte ich mich im Gemeinderat einbringen.

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Wie wichtig ist Ihnen das örtliche Gewerbe in politischer Hinsicht? Die Anliegen von über 100 Gewerbe-, Dienstleistungs- und Handelsbetrieben in Birmensdorf und Umgebung müssen in erster Linie gehört, ernst genommen und besprochen werden. Deswegen setze ich mich für einen kontinuierlichen Dialog mit dem Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch ein. Konkret müssen der Erhalt und die Förderung von KMUs in Birmensdorf unterstützt werden, indem etwa die öffentliche Hand wo immer möglich das lokale Gewerbe bevorzugt.

Sie haben den Punkteplan des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch unter-zeichnet. Halten Sie sich denn nach einer erfolgten Wahl auch wirklich daran?

Patrick Vogel: «Ich möchte mich im Gemeinderat einbringen.»

entschieden, im zweiten Wahlgang erneut zu kandidieren.

Was werden Sie diesmal anders machen? Interview: Mohan Mani, Bild: zVg

Warum haben Sie Ihrer Meinung nach das absolute Mehr im letzten Wahlgang verpasst? Patrick Vogel: Für die sechs Sitze im Gemeinderat Birmensdorf kandidierten zwölf Personen. Die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Wahlgangs war deshalb bereits im Vorfeld gegeben. Wegen der 19 fehlenden Stimmen verpasste ich das absolute Mehr und damit die Wahl in den Gemeinderat äusserst knapp. Deswegen habe ich

Die hauchdünn verpasste Wahl zeigt, dass meine Zielsetzungen für die Arbeit im Gemeinderat bei der Bevölkerung grundsätzlich gut angekommen sind. Ich werde die Zeit bis zum zweiten Wahlgang nutzen, um weitere Birmensdorferinnen und Birmensdorfer im persönlichen Gespräch von meinen Ansichten, Absichten und Fähigkeiten zu überzeugen.

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Das Anforderungspapier gibt im Kern vor, dass unternehmerische und für den Wirtschaftsstandort stärkende Anliegen zu unterstützen sind. Weiter soll der Steuerfranken ‒ wo immer möglich - sorgfältig, sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werden. Als Mitglied und Vizepräsident der FDP Birmensdorf / Aesch stehe ich aus politischer Sicht unter anderem für die genannten Anliegen ein. Es ist demnach nicht nur eine Unterschrift auf Papier, sondern eine grundsätzliche persönliche Haltung.

Warum soll man am 15. Mai ein JA für Sie in die Urne legen? An erster Stelle vertrete ich die Interessen der Birmensdorferinnen und Birmensdorfer im Gemeinderat. Dies aus Überzeugung, mit Kompetenz, mit Erfahrung und Weitblick für die nächsten Generationen. Als Schwerpunkt ist mir eine Fokussierung auf die kommenden strategischen Herausforderungen der Gemeinde Birmensdorf wichtig. Welche Massnahmen müssen verabschiedet und welche Ziele erreicht werden, damit Birmensdorf auch in acht Jahren so lebenswert ist wie heute?   

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Gewerbeverein Dietikon I 25

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

EDITORIAL

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Liebe Leserinnen und Leser Mit rund 1’800 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung und über 18’000 Arbeitsplätzen ist Dietikon einer der Wirtschaftsmotoren der Region. Dietikon behauptet sich aus meiner Sicht auch im überregionalen Standortwettbewerb bestens. Wir fördern aktiv die Vernetzung und Zusammenarbeit von Politik, Behörden, Verwaltung und Wirtschaft. Wir haben hier ein innovatives Umfeld und eine moderne Infrastruktur, die qualitativ und nachhaltig weiterentwickelt wird. Es freut mich zu sehen, dass Dietikon dank aufgehobener Corona-Massnahmen und den aktuellen Frühlingstemperaturen wieder auflebt - auf dem Frischmarkt, an Veranstaltungen und in den Restaurants. Und dabei treffe

Ich bin überzeugt, dass Dietikon noch viel Potential hat. Die innovativen Vorhaben, siehe auch die März-Ausgabe dieser Zeitung, stärken unsere Position als dynamischen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort. Und wir haben eine optimale Ausgangslage: mit der Limeco, die ihr Generationenprojekt für eine Entwicklung in eine nachhaltige Energiezukunft für das Limmattal lanciert hat oder mit dem CleanTech Hub, mit welchem wir ein Kompetenzzentrum für Umwelt, Energie, Mobilität und Kreislaufwirtschaft erhalten. Wir alle – Unternehmen und Private – können davon profitieren und ebenfalls unseren Beitrag für eine ökologische und ökonomische Entwicklung leisten.

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Mir ist Dietikon als nachhaltiger Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort wichtig. Als engagierte Einwohnerin und Politikerin gestalte ich die Zukunft von Dietikon gerne mit und wie ist es mit Ihnen? Ich freue mich auf Ihre Unterstützung, auch beim 2. Wahlgang am 15. Mai 2022.   

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JUGENDARBEIT DIETIKON

Fundays in den Frühlingsferien Die städtische Jugendarbeit bietet mit den Fundays in beiden Wochen der Frühlingsferien viele interessante Freizeitangebote an. Die Fundays finden vom Dienstag bis Freitag, 19. - 29. April 2022, statt. Teilnehmen können alle Dietiker Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primar- bis zur 2. Oberstufe.

Spiele ein Highlight sein werden. Es gibt einen weiteren Ausflug nach Obfelden, um sich im Adventure Golf zu probieren. Ausserdem findet im Jugendzentrum zum ersten Mal eine Promi-Party statt mit einem roten Teppich, Verkleidungen und einer Verlosung von Awards. Die Fundays enden mit dem Foto-Workshop. Dabei werden Fotos und Selfies natürlich gemacht und ohne Filter bearbeitet. Text/Bild: zVg

In der ersten Woche stehen zwei sportliche Aktivitäten auf dem Programm: Zum einen geht es zum Bouldern nach Zürich und zum anderen findet Spiel und Spass im Aussenraum der Schule Fondli statt. Des Weiteren wird im Kreativ-Workshop im Jugendzentrum gemalt, geknüpft und gestaltet. Unabhängig ob Karten- oder Brettspiel, am Spieleabend wird gemeinsam gespielt. Und in der Backstube wird im Jugendzentrum Süsses kreiert. Mit dem Angebot «Escape Room» ist ein kleiner Ausflug nach Obfelden geplant; dort müssen im Team diverse Rätsel gelöst werden, um zu entkommen. In der zweiten Woche findet ein Bräteln im Wald statt, wobei auch lustige

Das gesamte Programm inkl. Anmeldetalon ist unter www.jugend-dietikon. ch/fundays zu finden. Anmeldeschluss ist der 10. April 2022. Da die Angebote der Fundays jeweils schnell ausgebucht und die Plätze beschränkt sind, sollten sich Interessierte möglichst rasch anmelden. Die Platzvergabe richtet sich nach Eingang der Anmeldung. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

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Alle Angebote finden gemäss den aktuellen Schutzmassnahmen statt. Es ist möglich, dass aufgrund von kurzfristig angeordneten Corona-Massnahmen einzelne Angebote angepasst werden müssen..   

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Für den zweiten Wahlgang vom 15. Mai 2022 empfehlen wir Ihnen folgendes Mitglied des Gewerbevereins:

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Mirjam Peter In den Stadtrat


26 I Gewerbeverein Dietikon

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

SVP DIETIKON

87. SVP-Generalversammlung – Wahlen inklusive Am 21. März führte die SVP Dietikon im Hotel Restaurant Sommerau ihre 87. Generalversammlung durch. Text: Rochus Burtscher, Bild: zVg

Rochus Burtscher «Da es ein Wahljahr war, musste auch der Vorstand durch die Mitglieder ge-

wählt werden. Sowohl der Präsident Rochus Burtscher wie auch der Kassier Sandro Strässle wurden einstimmig gewählt. Die restlichen Vorstandsmitglieder: Ralph Hofer, Claudia Stüssi, Eveline Heiniger, Jennifer Fischer und neu Mathias Wischenbart wurden in globo einstimmig gewählt. Koni Lips als Fraktionschef ist von Amtes wegen im Vorstand. Der Präsident erwähnte noch die Schulpflegewahlen vom 15. Mai 2022. Die SVP hätte nach freiwilligem Parteienproporz gemäss IPK (Interparteiliche Präsidenten Konferenz) zwei Sitze stellen sollen. Leider hat sich die SP aus der Konkordanz verabschiedet und unterstützt somit das IPK-Prozedere nicht mehr. Deshalb wird die SVP vier Kandidaten mit Iris Schühle (bisher), Guiseppe Lo Iacono (neu), Rudolf Böni

(neu) und Christian Dittli (neu) in den Wahlkampf schicken. Die vier sehr engagierten Kandidaten verdienen Ihre Stimme am 15. Mai. Für den 2. Stadtrats-Wahlgang wird Mirjam Peter wiederum mit der vollen Unterstützung der SVP Dietikon antreten. Auch die Wirtschaftsverbände stehen voll hinter dieser Kandidatur. Es braucht einen bürgerlich geprägten Stadtrat und dieser ist nur mit der Wahl von Mirjam Peter möglich. Nutzen Sie die Chance und gehen Sie am 15. Mai wählen – jede Stimme zählt! Im Anschluss an die GV offerierte die SVP Dietikon einen feinen Spaghettiplausch. Gegen 22.00 Uhr wurde der Abend abgeschlossen und diejenigen, die noch nicht nach Hause wollten, trafen sich in der Bar der Sommerau.»   

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Gewerbeverein Engstringen I 27

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022

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Jetzt erst recht – Willkommen zur Showgarteneröffnung Am 24. April gehen die Türen zur langersehnten Showgarteneröffnung im Gartencenter Hoffmann auf. Dieses Jahr zeigt die Ausstellung alles rund um die Terrasse, um neue Materialien und präsentiert das wohl grösste Pflanzensortiment der Schweiz. Da die Giardina auch dieses Jahr wegen Corona ausgefallen ist, kann sich das Gartencenter Hoffmann noch engagierter seinem Showgarten widmen

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Der Showgarten ist ein zentrales Element im Gartencenter Hoffmann, zumal das Unternehmen dort die neuesten Trends und Ideen rund um den Garten präsentiert. Die innovativen Macher haben sich dieses Jahr vor allem der Gestaltung von Gärten und Terrassen gewidmet: «Die Pflanzen-Kompositionen werden laufend umgebaut, der Kunde kann sozusagen seine Pflanze direkt aus dem fertigen Garten kaufen», meint Ralph Hoffman, der kreative Kopf des Unternehmens. Den Start in die Sommersaison läutet ein spektakulärer Showgarten mit dem wohl grössten Pflanzensortiment der Schweiz ein. Mit viel Liebe zum Detail zeigen die Spezialisten, wie wunderschöne und harmonische Grünflächen entstehen. Nach den Grundsätzen Qualität, Vielfalt und Knowhow entstand auch der diesjährige Showgarten. Ralph Hoffmann will alle Besucherinnen und Besucher mit einer Zauberwelt verzaubern: «Die Komposition macht es aus», sagt er. Einige Neuheiten dürften den Garten-Fan zudem begeistern: Erstmals führt das Gartencenter Hoffmann Pergolas im Sortiment. Als Schweizer Premiere werden

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28 I Kehrseite

Das Limmattal I Nr. 4 I 19. April 2022 I 8. Jahrgang I Auflage 49'000 Ex.

KANTONSRATSGEFLÜSTER

Zur aktuellen Not der Jugendlichen

Janine Vannaz Kantonsrätin Die Mitte, Aesch ZH

Corona scheint langsam seine Wege zu ziehen. Die Omikron Variante lässt zwar die Fallzahlen der positiv Getesteten steigen, aber wir alle geniessen wieder ein bisschen das Gefühl der zurückkehrenden Normalität. Ja, es ist schon fast so als wäre nie etwas gewesen, für viele ist der Alltag wieder eingekehrt, Massnahmen sind gefallen.

Über eine Altersgruppe hat man während der ganzen Corona-Phase jedoch wenig gesprochen: die Jugend. Wenn man von Solidarität sprach, meinte man vor allem, das sich die Bevölkerung zu Gunsten der Älteren und Menschen mit Vorerkrankungen mit Masken schützen, sich impfen, testen lassen und grosse Ansammlungen meiden sollten. Das haben wir auch alle in etwa so gemacht. Auch die Jugend, aus Solidarität. Aber, diese «verlorenen» zwei Jahre sind nicht einfach so wieder zurückzubringen. Heute weisen die jungen Menschen Defizite aus, welche sie in psychische Schwierigkeiten bringen und die verschiedenen Hilfsorganisationen stark belasten. Die Suizidrate ist deutlich angestiegen und die Not ist gross, weil es an Lehrstellen mangelte, Prüfungen nicht abgelegt werden konnten, Studiengänge anstelle im Campus zuhause im Kinderzimmer stattfanden. Die Zeit, in welcher junge

Masslosen Vaterschaftsurlaub verhindern.

Menschen sich für das Arbeitsleben fit machen und hierzu auch einen Ausgleich im sozialen Umfeld benötigen, wurde stark strapaziert. Und neben den persönlichen Schicksalen werden die Ausmasse auch in unserer Wirtschaft zu spüren sein. Denn die Jugend ist unsere Zukunft. Im Kantonsrat hatte es, zum Glück, gute und kritische Vorstösse (vor allem von bürgerlicher Seite) zum Thema Covid-19, allerdings ging man bis anhin kaum auf die aktuelle Not der Jugendlichen ein. «Mental Health» ist hier das Stichwort und ich habe in Zusammenarbeit mit unserer Jungpartei als Die Mitte dieses Anliegen in einer Anfrage an den Regierungsrat platziert. Daraufhin gab es Radio-Interviews und zahlreiche Artikel zu diesem Thema in verschiedenen Tageszeitungen. In unserem Vorstoss an die Regierung weist Die Mitte darauf hin, dass es Zeit zum

s'Schämdi-Eggli

Handeln ist, denn die Covid-19-Pandemie hat die psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen verschlechtert. Der aktuelle Kinderschutzradar vom November 2021 bestätigt, dass die Nachfrage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie alarmierend hoch ist. Die stationäre und ambulante Versorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen war bereits vor Corona knapp und hat sich nun weiter verschärft. Notfallkonsultationen haben sich fast verdoppelt und die Wartezeiten haben sich im Jahre 2021 noch einmal deutlich zum Vorjahr ver-

schlechtert. Im stationären Bereich hat die Regierung bereits Massnahmen eingeleitet, um die Zahl der Betten zu erhöhen. Damit sich die Lage über alles in Zukunft verbessert, müssen wir handeln. Ich bin gespannt auf die Antwort unserer Regierung und bin überzeugt, dass wir mit vernünftiger Politik diesen ungenügenden Zustand schon bald verbessern können.   

Janine Vannaz Kantonsrätin, Die Mitte, Aesch ZH

«Tages-Anzeiger»-Artikel zum Thema • 31.1. «Kranke Kinder und Jugendliche warten Monate auf eine Therapie» • 1.2. «Es ist keine Insel in Sicht; Kinder-Therapeutinnen am Limit» • 5.2. «Jugendliche merken, dass ihre Freundinnen und Freunde leiden»

«Was die beiden Jungs gerade für ihr Land tun, ist unbeschreiblich. Als mehrfache Millionäre könnten sie sich überall ein schönes Leben leisten, aber sie kämpfen im Krieg für ihre Heimat.» (Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, über die beiden ukrainischen Brüder Vitali und Wladimir Klitschko, die beide Boxweltmeister im Schwergewicht waren. Vitali Klitschko ist seit 2014 Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew.)

Franziska Roth Nationalrätin SP Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission

www.elternzeitgesetz-nein.ch | 15. Mai 2022

Aussage vor der russischen Invasion in der Ukraine: «Kampfjets sollen Sicherheit bieten? Das ist absurd. Viren, Umweltkatastrophen oder Cyberattacken lassen sich weder bombardieren noch in der Luft abschiessen.»

Aussage nach der russischen Invasion in der Ukraine: «Ich bin zum Schluss gekommen, dass die Abrüstung der konventionellen militärischen Kampfmittel wie Artillerie und Panzer momentan keine Option mehr darstellt. Ich gebe zu: Wir haben uns getäuscht, als wir behauptet haben, dass territoriale Angriffskriege kein realistisches Szenario seien. Die Realität sieht leider anders aus.»

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