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Ausgabe 15/Frühling 2013

Gratis zum Mitnehmen!

GESUNDHEIT im Norden

Das norddeutsche Magazin rund um Gesundheit, Fitness und Lebensfreude M

Titelthema:

Freundschaft ohne Worte –

it med St e l l e n izini sche m a r k t fü & so ziale r Beru fe

Sprachtherapie mit Hund „Henry“

Wird in Deutschland zu viel operiert? Wann gibt es Alternativen?

Mit dem Fahrrad unterwegs Raus! Radurlaub in Schleswig-Holstein

Biologische Krebsmedizin Hyperthermie – sanfte Hilfe aus der Krise

Er hat gar nicht gebohrt!

Auch in dieser Ausgabe: Leckere Rezepte • Buchbesprechung • Gewinnrätsel • Kurzgeschichte • Sudoku • Horoskop

M it & gro K ß zu inde em m r T ne H rät ierp hm era sel os en us teil ter -

Lasertechnik beim Zahnarzt


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Editorial

Etwas Mut tut gut Liebe Leserin, lieber Leser, vor ein paar Tagen blieb mein Blick auf meinen Biedermeier-Stühlen hängen. Beim Betrachten dieser alten Möbel liefen Bilder aus einer gemütlichen, sorgenfreien Zeit vor meinem inneren Auge ab. Es ist Anfang des 19. Jahrhunderts, zwei Damen sitzen beim Kaffeekränzchen. Vornehm, in voluminösen Kleidern. Sie scheinen ohne jegliches Bestreben, aus ihrer spießbürgerlichen Rolle herauskommen zu wollen. Nicht die Repräsentation stand im Vordergrund, sondern das häusliche Glück in den eigenen vier Wänden. Ist das heute überhaupt noch möglich, solch eine milde, verklärte Szenerie? Wo finden wir unser Glück, bei all den Katastrophen, die um uns herum stattfinden? Atomkraft, Klimawandel, Staatsschulden, Energiekrise und vergiftetes Essen. Um all dem zu begegnen,

brauchen wir Mut. Denn Mut kann ein Werkzeug zur Veränderung sein, das den Blick auf Chancen (und nicht nur auf Gefahren!) freigibt. Mut überwindet Angst und löst Probleme. Sich vor schlechten Nachrichten zurückzuziehen und zu verzagen, macht irre. Mut dagegen, kann uns zu uns selbst führen. Lesen Sie in unserer Titelgeschichte, wie eine Kieler

Familie ihrer Situation mit Mut begegnet und: gewinnt (S. 6-9). Außerdem haben wir viele Anregungen in dieser Ausgabe, wie Sie die Frühlingszeit in vollen Zügen genießen können. Lassen Sie sich inspirieren!

Ihre Birgit Burmeister Redaktionsleitung

Der Sonntagsspaziergang, Carl Spitzweg. Typisch für die Biedermeier-Epoche.

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Design & Illustration: www.ohnekopf.de

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Kowsky HandiCar GmbH, Oderstraße 66, 24539 Neumünster Telefon: 0 43 21 / 26 12 22, Telefax: 0 43 21 / 99 45 55 E-Mail: info@handicar.de, www.handicar.de


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INHALT 14

Titelthema 6–9

Freundschaft ohne Worte Sprachtherapie mit Hund Henry

Gesundheit im Alltag

19

28

19

„Wohlfühlzaubern“ im Alltag:

26

Wie man sich bettet …

Sich erden – ganz konkret! Tipps für einen guten Schlaf

Norden aktuell 12

20

21

35

Grün macht gesund

22–23

32

Gärtnern

Eltern & Kind Kur-Kliniken Mit Zöliakie leben lernen

Bad Schwartau Immer einen Besuch wert

Heilendes Wasser Holstein Therme

Genießen & Verwöhnen 11

Bett & Bike Radfahren um die Schlei

14–15

Radurlaub in Schleswig-Holstein

16

Mit dem Fahrrad unterwegs Stiftung Naturschutz S-H

Frühling im Stiftungswald

Fachwissen 13

36

25

28

Chronische Schmerzen Unterstützung durch Selbsthilfegruppen

Biologische Krebsmedizin Hyperthermie – sanfte Hilfe aus der Krise

Vitalklinik Buchenholm Naturverbundene Medizin


Anzeigen:

32–33

Operationen in Deutschland

35

Er hat gar nicht gebohrt!

36–37

Leben mit Magenbypass

38

Radiologie

41

Brustkrebstherapie

42–48

Info-Ecke Recht & Soziales:

– – – – – –

Helios Ostseeklinik Damp Kurse der Familienbildungsstätte Reisen mit Herz – Diakonie Altholstein Wohne ich gesund? Maschinelle Zweitverblisterung von Medikamenten Der Pflegestützpunkt Neumünster

Wird zu viel operiert? Lasertechnik beim Zahnarzt Adipositas Zentrum Nord Neueste Technologie in Kiel Holsteinisches Brustzentrum

Kommentar 34

Neulich, im Rollstuhl Gerda Behrends über alltägliche „Rolliprobleme“

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Alfred von Dollen Ein Plädoyer für Allgemeinkrankenhäuser

Unterhaltung 17–18

Schlemmer-Rezepte mit Möhren

50–51

Kreuzworträtsel/Sudoku

52–55

Kurzkrimi: Der Fall mit den Fischen

49

Horoskop

Rubriken 3

Editorial

58

Impressum/Vorschau

55

Spezielles im Norden

56–57

Stellenmarkt

Unsere Themen von der Titelseite

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Freundschaft ohne Worte –

Benjamin lernt sprechen Ein Kind mit Down-Syndrom wird von einem Golden Retriever therapiert Text: von Jessica Conrad, Fotos: Gerd Liebschner

M

it einem lauten „Wuff“ wird der vierjährige Benjamin an diesem Morgen von Golden Retriever Henry begrüßt. Benjamin lächelt, er ist ein fröhliches Kind und Henry ist sein Spielkamerad auf vier Pfoten. Doch Henry kann noch viel mehr. Der Therapiebegleithund hilft Benjamin dabei, das Sprechen zu erlernen.

Als Benjamin vor viereinhalb Jahren auf die Welt kommt, ist es ein Freudentag für seine Eltern Meike und Karsten Kröhnke. Unter der Geburt gibt es ein paar Schwierigkeiten, seine Herztöne fallen ab und der Arzt entscheidet sich für einen Kaiserschnitt. Als der Kinderarzt am nächsten Morgen kommt und seinen Verdacht auf eine Trisomie 21 bei ihrem Neugeborenen schildert, bekommen die Eltern erst mal einen riesigen Schreck. „Er sagte uns, dass er zwar nicht daran glaube, aber ein paar typische Merkmale zu sehen seien, die Vierfingerfurche an einer Hand, die schräg aufwärts gestellten Augen mit Lidfalte und die Sandalenzehen“, erinnert sich Meike Kröhnke. Ansonsten sei mit ihrem Baby alles in Ordnung gewesen. Der Chromosomentest bringt nach fünf Tagen

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das endgültige Ergebnis: Trisomie 21. „Wir hatten ja keine Vorstellung von einem Leben mit einem Kind mit dieser Behinderung. Uns kam Benjamin wie ein gesundes Kind vor“, so Meike Kröhnke. Die 34-Jährige hatte in der Schwangerschaft einen Nackenfaltentest bei ihrem Baby vornehmen lassen, um die Wahrscheinlichkeit für eine mögliche Behinderung im Frühstadium zu erkennen. Dieser Test hatte gezeigt, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchte. „Ich war damals ja auch erst 30 Jahre alt, da ist das Risiko, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, relativ gering“, sagt die heute 34-Jährige. Die Diagnosen des Kinderarztes, dass Benjamin nie eine normale Schule besuchen könne, nicht allein leben könne und auch nur, wenn man Glück habe, sprechen könne, war


Benjamin gibt Henry Anschwung. Der Therapiehund mag sich gern schaukeln lassen. Beide vertrauen einander sehr.

mit

Hund Henry

die zweite schockierende Nachricht für seine Eltern. Diese wenig einfühlsamen Aussagen belasten die junge Familie bis heute.

Kommunikation ist besonders wichtig. Dann kam aber alles anders: Benjamin war ein zufriedenes Kind. „Ich hatte damals zwar keinen Vergleich, Benjamin war aber ein normaler Säugling, allerdings weinte er sehr selten“, erinnert sich Meike Kröhnke. Heute hat sie einen Vergleich, Benjamins Bruder Florian, der ein halbes Jahr alt ist, fordert die Mutter viel mehr. Benjamin wurde – von Anfang an – sehr gefördert. Er erhielt Früh­förderung bis zum Kindergarteneinstieg mit drei Jahren. Meike Kröhnke besuchte mit ihm eine integrative Krabbelgruppe, heute geht er in einen integrativen Rudolf-Steiner-Kindergarten. Benjamin kann seit anderthalb Jahren lau-

fen, das Ergebnis unzähliger Stunden bei der Krankengymnastik. Als sich während seiner Entwicklung herausstellte, dass er auch Schwierigkeiten mit dem Sprechen hatte, wollten ihn seine Eltern auch hier professionell unterstützen. „Eine Kommunikation zwischen uns ist besonders wichtig, nur so kann Benjamin sagen, was er möchte“, erklärt seine Mutter. Durch die Gebärden-unterstützte Kommunikation (GuK) kann sich Benjamin mit seinen Eltern unterhalten. „Wir reden und gebärden dabei gleichzeitig“, sagt Meike Kröhnke. Vor allem werde die GuK bei Kindern angewendet, die verzögert oder auch gar nicht sprechen, aber erwartet wird, dass sie es irgendwann erlernen. Bevor die Kröhnkes GuK anwendeten, hatten sie eine besondere eigene Sprache erfunden: „Wir haben eine Babyzeichensprache angewandt, um uns mitzuteilen.“ „Das hat gut geklappt.“ Meike Kröhnke kannte

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sich schon etwas in Gebärdensprache aus: „Ich hatte vor ein paar Jahren aus reinem Interesse mal ein paar Kurse in Gebärdensprache belegt, obwohl wir Benjamin damals noch gar nicht hatten.“ Benjamin erlernte von Beginn an einen Mix aus GuK, Babyzeichensprache und Gebärdensprache: „Seine Zeichen sind individuell auf seine Bedürfnisse und seinen Alltag zugeschnitten.“

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Titelthema

Handicap im Fokus

Benjamin erfindet ein eigenes Zeichen für Henry. Damit das aber nicht so bleibt, macht Benjamin seit 15 Monaten eine Sprachtherapie bei Carolin Möller und Henry. Die Logopädin arbeitet zusammen mit ihrem Golden Retriever in ihrer Logopädischen Praxis in Kiel-Elmschenhagen. Dort arbeiten neben Henry noch drei weitere Teams aus Logopäden und Therapiebegleithunden in der tiergestützten Therapie. „Für Benjamin ist Henry ein echter Motivationsfaktor“, erklärt die Therapeutin. Denn nicht nur Henry bekommt ein Leckerli, wenn er was Tolles gemacht hat, auch Benjamin wird

Foto: © Privatarchiv Kröhnke

Heute umfasst Benjamins Zeichen­schatz schon eine Menge an Zeichen. „Sein ers­ tes Zeichen war das für Musik. Er hörte was und freute sich sehr, als er es raushatte“, erinnert sich seine Mutter. Vor dem Kindergarten konnte Benjamin schon 60 Zeichen, ganze zwei Monate später bereits 120 Zeichen und heute beherrscht er um die 150 Zeichen. Ein guter Weg für Benjamins Entwicklung. „Eine Frustphase hat Benjamin so nicht“, erklärt Meike Kröhnke. So etwas entwickle sich oft bei Kindern, die sich nicht mitteilen könnten. Allerdings kann Benjamin bis heute nicht sprechen, er lautiert einige Worte und die werden auch immer mehr, aber eine Kommunikation ausschließlich über Sprache ist noch nicht möglich.

Eine fröhliche Familie: Meike und Karsten Kröhnke mit Benjamin und Florian. Benjamin spricht seit der Geburt von Florian immer mehr.

indirekt belohnt, indem er Henry ein Leckerli geben darf. Benjamin macht große Fortschritte seit er Henry kennt. Angst oder Berührungsängste hatte er von Beginn an keine. „Meine Schwiegereltern haben einen Schäferhund, Bonnie, der Benjamin ganz sanft behandelt, obwohl er sonst oft stürmisch ist“, sagt Meike Kröhnke. Die beiden seien quasi zusammen aufgewachsen. Auch Henry ist ein besonderer Hund. „Alle Therapiebegleithunde sind wesensgetestet“, erklärt Carolin Möller. Dazu gehöre beispielsweise Schmerzempfindlichkeit und auch der Umgang mit Frust. Ihre Patienten geben den Hunden ja nicht nur Kommandos oder spielen mit ihnen, es könne auch passieren, dass jemand den Hund an den Haaren zieht oder

Ähnliches. Der Körperkontakt mit dem Hund sei ein wichtiger Faktor bei der Therapie. Daneben darf nicht vergessen werden, dass der Hund auch ein Begleiter der Therapeutin ist. „Ich hatte bestimmt schon eine Handvoll Kinder, zu denen ich nur einen Kontakt durch die Kommunikation mit dem Hund aufbauen konnte“, erläutert Carolin Möller. Erste Erfolge lassen sich auch für Benjamin verzeichnen. „Er lautiert viel mehr als vorher“, stellt Meike Kröhnke fest. Bei Carolin Möller gibt es dafür keinen starren Therapieplan. Geübt wird mit einfachen Worten wie beispielsweise „sitz“, „such“ und „bring“. Benjamin wirbelt um Henry herum, an diesem Tag ist auch noch der Elorüde Anton dabei, der ebenfalls ein Therapiebegleithund ist. Benjamin schaukelt erst den einen, dann den anderen Hund in einer großen Stoffschaukel und gibt ihnen dabei Anschwung. Der Vierjährige achtet darauf, dass jeder Hund an die Reihe kommt und anschließend belohnt wird. Dabei lacht er ab und zu laut. „Wir haben schon festgestellt, dass Benjamin empathisch veranlagt ist“, sagt Meike Kröhnke und lacht. Seit kurzem sei er auch viel kommunikativer und gehe auf andere zu, um mit ihnen zu spielen. „Sein liebstes Spiel ist momentan Einund Auspacken, sowie den Alltag nachspielen, wie Kochen, Essen usw. in seiner Kinderküche. Und der Windelwechsel bei seinen Puppen“, sagt seine Mutter.

Carolin Möller hilft dabei, Henry zu schaukeln. Benjamin hat große Freude am Bewegungsspiel mit dem Golden Retriever. Direkter Körperkontakt ist wichtig: Benjamin schnallt Henry gern seine Schürze an und ab, auf der „Therapiebegleithund“ steht.

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Titelthema

Handicap im Fokus

Mit Rucksack in die Kita: Benjamin geht in einen integrativen Kindergarten. Von seinen Spielkameraden wird er vollständig akzeptiert. Kinder kennen keine Vorurteile.

Das wird dann auch gleich bei Henry angewandt, dem er seine Schürze abnimmt, auf der „Therapiebegleithund“ steht. Henry ist auch hierbei ganz sanft und legt sich Benjamin förmlich zu Füßen. „Wir wollen, dass Benjamin wie ein normales Kind behandelt wird“, wünscht sich Meike Kröhnke. Dazu ist es notwendig, dass er sprechen lernt: „Das fängt ja schon bei Kleinigkeiten an, z. B. im Kindergarten, wenn er gefragt wird, ob er auf sein Brötchen Butter haben möchte.“

„Wir hätten uns nie gegen Benjamin entschieden!“ Henry hat einen besonderen Zugang zu Benjamin und auch umgekehrt. Benjamin hat sogar ein eigenes Zei-

chen für Henry erfunden, es erinnert vielleicht entfernt an das Winken des britischen Königshauses und zeigt, wie tief die Freundschaft mit dem Hund geht. Als die Therapie zu Ende ist, winkt Benjamin Henry und Anton zu, die sich zusammen mit Carolin Möller auf den Weg in ein Pflegeheim machen, um dort mit den Bewohnern ein Gedächtnistraining zu absolvieren. Benjamin sagt nichts, dabei kann er schon Tschüss sagen: „Tü“. „Aber eben nur, wenn er will“, stellt Carolin Möller fest. Anschließend geht er zum Spiegel und singt und lautiert laut und deutlich: „Zuhause singt er auch immer vor dem Spiegel, Musik ist für ihn ‘was Besonderes“, sagt Meike Kröhnke.

Und fügt noch hinzu: „Seit wir Benjamin kennen, würden wir uns nie gegen ein Kind mit Down-Syndrom entscheiden!“ ­

Carolin und Benjamin spielen ein Spiel mit Leckerli. Für Henry sind die Leckerlis eine tolle Belohnung. Er schaut nochmal genau nach, ob noch welche in der Schüssel sind. Kurze Auszeit für Kind und Hund: Benjamin flirtet mit Mama Meike und Hund Henry genießt seine wohlverdiente Pause nach der Therapiestunde.

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© Stiftg Naturschutz, Friedmann

Schwarze

und

Blonde

zum

Knuddeln

Rinderzucht im Einklang mit der Natur

S

eit 2007 werden auf Hof Streitberg in Molfsee schottische Galloway-Rinder gezüchtet. Es sind Herdbuch-Tiere, das heißt, dass sie beim Fleischrinder-Zuchtverband SH/HH e. V. als anerkannte Zuchttiere eingetragen sind. Galloways sind Robust-Rinder und leben das ganze Jahr über draußen. Die Sommerweide im Eidertal haben Susanne und Lena Beckenbach von der Stiftung Naturschutz SH e.V. gepachtet. Auf der Winterweide wird mit Heulage zugefüttert, die größtenteils auf eigenen Wiesen produziert wird. Kraft- oder Mastfutter brauchen die Galloways nicht. Ab und zu gibt es aber kleine Leckerbissen wie Brot, Äpfel oder Möhren, um die Tiere anzufüttern und zahm zu halten. Das ist wichtig, wenn der Tierarzt kommt oder ein Transport ansteht, wie jedes Frühjahr, wenn es wieder auf die Sommerweide geht. Die Kälber werden überwiegend im Frühjahr geboren und laufen so lange wie möglich bei der Mutter mit. Dort bekommen sie Muttermilch und können sich völlig natürlich entwickeln.

Die feine

Wenn sie dann getrennt werden, kommen alle Kälber zusammen auf eine eigene „Jugend“-Weide. Weil das Fleisch einen Gesamtfettgehalt von unter 3% bei 98% ungesättigten Fettsäuren aufweist, ist es auch als Gesundheitsfleisch bekannt. Genießer schätzen das feinfaserige, gut marmoriert und zarte Fleisch. Geschlachtet werden die Rinder nur bei Bedarf und es gibt keine langen Transportwege zwischen Weide, Schlachtung und Verkauf. Kein Wunder also, dass Hof Streitberg auch Mitglied bei Feinheimisch ist. Angebote und Infos unter: www.hofstreitberg.de

Perle an der Ostsee

Das vier Sterne superior Hotel-Resort-SPA Hohe Wacht ist eine Oase der Ruhe und der Entspannung, eingebettet in faszinierend schöne Natur und den weißen Strand der Hohwachter Bucht. Es bietet allen Luxus und Komfort, der einen Urlaub unvergessen macht. Insgesamt stehen 89 ansprechend eingerichtete und schön geschnittene Zimmer und Appartements bereit. Abseits vom Verkehr können Gäste ganzjährig Körper und Seele verwöhnen und den Alltag vergessen. Desweiteren verfügt das Hotel über einen großzügigen Wellnessbereich

auf 700 m2 sowie ein Tagungscenter für Events bis zu 300 Personen. Im Parkrestaurant werden regionale, saisonale und internationale Gerichte mit fangfrischem Fisch aus der Ostsee, Fleisch vom Galloway aus eigener Zucht und Wildbret aus eigenem Revier serviert. Das Hotel ist BIO-zertifiziert, Mitglied bei „FEINheimisch“ und hat das Gütesiegel „Schleswig-Holstein is(s)t lecker“. Ab Ostern gibt es selbstgebackenen Kuchen auch im Strandkorbcafé. Das Hotel Hohe Wacht freut sich auf Ihren Besuch!

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Z. B.
Champagnerträume: 2 Übernachtungen im komfortablen Doppelzimmer,
Teilnahme am reichhaltigen Frühstücksbuffet,
1 x 4-Gang Schlemmermenü mit Champagnergruß,
freie Nutzung der gesamten Wellnesslandschaft,
p. P. ab 173,00 Euro. Weitere Infos erhalten Sie unter: 04381 9008-0, www.hohe-wacht.de


© shutterstock

© Heino v. Rantzau

Genießen und Verwöhnen

Bett & Bike

Radfahren um die Schlei –

M

Begegnung mit sich selbst

eine Freundin Marion schen­kte mir zum Geburtstag eine Radtour um die Schlei! Ich zögerte, denn sie ist eine geübte Radlerin und ich bin seit Jahren bestenfalls zum Markt gefahren. Aber die Aussicht auf friedliche Tage ohne Pflichten lockte mich. Und so starteten wir an einem Maiwochenende in Schleswig und radelten gemächlich Richtung Haithabu. Der Morgen war strahlend schön und der Blick ging weit über die Schlei. Dom und Stadt lagen in der Ferne und wir waren alleine unterwegs in der Sonne. Nach einer Stunde erreichten wir Hai­ thabu und machten die erste Pause. Das Museumscafé lockte mit einem frischen Frühstück und anschließend bummelten wir gemächlich durch die Ausstellung. Es waren nur wenige Besucher da und man konnte sich einfühlen in das Leben der Wikinger. In ein lebhaftes Gespräch vertieft, radelten wir weiter Richtung Osten. Die Wege waren gut und wunderbar vielseitig. Lichte Waldwege wechselten sich ab

mit Wirtschaftswegen zwischen Feldern und immer wieder dem Blick auf das Wasser. Über uns jubilierten Lerchen und die blühenden Hecken dufteten im Vorbeifahren. Es war, als wäre man alleine auf der Welt und hörte nichts als das Summen der Reifen. Über gut ausgebaute Radwege entlang der Landstraße erreichten wir Sie­seby. Dieses denkmalgeschützte Reetdachdorf ist bezaubernd mit seinen weiß gestrichenen Häusern und den liebevoll gestalteten Gärten. Nach einer köstlichen Kaffeepause im Schlie-Krog ging es auf dem Schleiuferweg weiter. Neben uns im Schilf schnatterten die Enten und das Wasser schimmerte tiefblau in der Abendsonne. In Bienebek fuhren wir durch eine Allee nach Thumby, wo wir auf einem Bio­ Bauernhof mit Bett & Bike übernachten wollten. Passend zum Namen Holunderhof servierte uns die sympathische Bäuerin eine Fliederbeersuppe mit Grießklößchen, so lecker wie früher. Noch lange blieben wir in der Dämmerung vor dem Schafstall sitzen und schauten den Fledermäusen zu. Langsam wurde es ruhiger, das Geschnatter der Enten und Gänse verstummte und auch wir legten uns schlafen.

Der zweite Tag begann friedlich mit einem üppigen Frühstück, genau beobachtet von zwei kleinen Eseln. Ausgeruht fuhren wir weiter Richtung Kappeln, um ein bisschen zu shoppen. Nach einem Zwischenstopp im Buchladen lockte ein Fischessen an der Hafenkante. Wir konnten draußen sitzen und neben unserer Scholle den Blick auf die Promenade und Schiffe genießen. Satt und zufrieden ging es weiter nach Arnis, Deutschlands kleinster Stadt. Neben einer sehr interessanten Keramikwerkstatt ist das Restaurant Schleiperle ein Geheimtipp. Auf einer Terrasse über dem Wasser und zwischen alten Schiffen kann man herrlich sitzen! Die nächs­te Station war Lindaunis mit der alten Hebebrücke. Ab hier hätten wir über Land nach Schleswig fahren müssen. So entschieden wir uns, die Schlei auf der Lindaunisbrücke zu überqueren und die kurze Strecke zum Bahnhof Rieseby zu radeln. Zufrieden und angenehm müde erreichten wir unseren Zug nach Hause. Es war ein wunderschönes Wochenende. Holunderhof Helle, 24351 Thumby Bett & Bike. Anmeldungen unter: Tel: 0 43 52 - 911 666 info@holunderhof-helle.de

Grundschulen sollten sich rasch bewerben:

Mit „fit und stark plus“ zu mehr Wohlbefinden Etwa jedes zehnte Kind zwischen drei und zehn Jahren ist von wiederkehrenden Schmerzen betroffen. 40 Prozent dieser Kinder nehmen deshalb sogar regelmäßig Medikamente. Um chronische Schmerzen zu verhindern, wurde das landesweite Projekt „fit und stark plus“ entwickelt, das nun flächendeckend in ganz Schleswig-Holstein eingeführt wird. Die Kinder können sich in den Bereichen Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Entspannung und gesundheitsfördernder Lebensstil neu entdecken. Gesunde Ernährung, Freude an Bewegung und Probleme zu lösen werden spielerisch erlernt. Den Kindern wird

damit im alltäglichen Schulunterricht Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit vermittelt. So erfahren Kinder frühzeitig, wie viel Spaß es macht, sich wohl zu fühlen und was sie selbst dafür tun können! Das Projekt wurde in den vergangenen fünf Jahren in Schleswig-Holstein erprobt und lässt sich in den Regelschulunterricht integrieren. Das gemeinnützige Institut für angewandte Prävention und Gesundheitsforschung hat das Programm entwickelt, die Forschungsgruppe Schmerzen der Universität Lübeck hat seine Wirksamkeit im Rahmen einer Studie überprüft.

Kooperationspartner sind die AOK NORD•WEST und die Possehl-Stiftung Lübeck, die das Programm im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie finanzieren. Mehr Informationen zum Programm: www.fitundstarkplus.de oder bei Susanne Samelin Tel: 0451-69333630 samelin@fitundstarkplus.de


Norden aktuell

Eltern & Kind Kur-Kliniken

Hilfe durch eine Mutter/Vater & Kind-Kur

Doch mit Zöliakie leben kann die ganze Familie lernen – mit Hilfe einer Mutter/Vater & Kind-Kur in der Klinik Nordseedeich in Friedrichskoog. Geschultes Fachpersonal hilft den Betroffenen, die angespannte Familiensituation neu zu überdenken und zu klären. Und dabei wird auch noch ganz viel Spaß beim gemeinsamen Kochen und Backen

Foto: © Eltern & Kind Kliniken Dienstleistungs GmbH

W

as soll ich bloß essen, was darf ich essen? Wer an Zöliakie leidet, hat es schwer, im Supermarktregal die glutenfreien Lebensmittel zu finden, die ihm nicht schaden. Der Besuch im Restaurant mit der Familie scheitert meist an der Speisekarte, das gemeinsame Essen daheim wird bereits am Herd zur Belastungsprobe. Leidet die Mutter an Zöliakie, verzichtet sie oft aus Rücksicht auf die Familie, leidet das Kind darunter, trübt der eingeschränkte Speiseplan am Tisch schnell die Stimmung. Heilung gibt es nicht – ein lebenslanger Dauerzustand also, der Betroffene einschränkt und ihr familiäres Umfeld belastet.

Mit den Ernährungstipps aus der Lehrküche macht auch ein glutenfreier Speiseplan Spaß!

mit den Kindern vermittelt. Die Küche in der Klinik ist auf die Bedürfnisse der Pati­ enten bestens vorbereitet. In der Lehr­küche erhalten Betroffene zahlreiche Tipps zur Zubereitung glutenfreier Speisen und viele Kochrezepte, die unter fachlicher Anleitung ausprobiert werden können. Das qualifizierte Klinik-Team kann während der Maßnahme ganz gezielt auf die besonderen Anforderungen der Patienten eingehen und den Austausch von gleichbetroffenen Patienten fördern, was enorm zum Kurerfolg beiträgt. Das Konzept für diese Schwerpunktkur wurde in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e. V. erstellt und wird von dieser auch empfohlen. ­

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Häuslicher Pflegedienst

Mehr als Pflege

Wir versorgen Sie nach Ihren Wünschen in Ihrer vertrauten Umgebung. Wir beraten Sie gerne persönlich – auch bei Ihnen zu Hause! Rufen Sie uns an. Unsere Stationen in Ihrer Nähe Kiel 0431/68 50 55 Kronshagen 0431 / 58 88 85 Felde 04340/40 25 04 Neumünster 04321/41 01 10 Rickling 04328/72 23 00 Flintbek 04347/70 84 00

Bordesholm 04322/69 22 78 Kaltenkirchen 04191/93 59 90 Bad Bramstedt 04192/906 45 82 Norderstedt 040/55 55 15 55 www.diakonie-altholstein.de

Info:

Mutter/Vater & Kind-Kuren sind stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen. Sie werden bei Bedarf vom Arzt nach bestimmten Indikationen empfohlen und über die Krankenkasse der Mutter beantragt.

Kontakt:

Klinik Nordseedeich, Deichweg 1, 25718 Friedrichskoog Tel. 04854 908-0 info@klinik-nordseedeich.de www.klinik-nordseedeich.de Weitere Informationen sowie Antragsformulare zum Download im Internet: www.mutter-kind-hilfswerk.de oder: kurinfo@mutter-kind-hilfswerk.de

© Klinik Schwedeneck

Mit Zöliakie leben lernen


Foto: Shutterstock ©

Fachwissen

Gibt es

Chronische Schmerzen

Hilfe bei

chronischen

Schmerzen?

Seit zwei Jahren gibt es eine Organisation, die sich der Nöte der Menschen mit chronischen Schmerzen annimmt: Schmerzlos e. V., die Vereinigung der aktiven Schmerzpatienten. Der Name des Vereins ist bewusst doppeldeutig gewählt: Schmerzen müssen kein unabwendbares Los sein, dass man schicksalhaft zu tragen hat. Der Wunsch aller Betroffenen mit chronischen Schmer-

Im Schmerzgefängnis

zen ist es dagegen, schmerzlos zu werden. Aktiv zu sein bedeutet für die Mitglieder des Vereins, dass regelmäßige Bewegung dazu beiträgt, die Symptome der chronischen Schmerzen zu mildern. Der Rehabilitationssport ist eines der wichtigsten Instrumente, und wird darum auch von den Krankenkassen gefördert. Die Vereinigung Schmerzlos e. V. bietet den Betroffenen Bewegungstraining auf Rezept an, den so genannten Rehasport; dieser wird von besonders geschulten Therapeuten in Gruppen durchgeführt. Aktivität bedeutet für den Verein aber auch, gesundheitspolitische Forderungen aufzustellen, um Verbesserungen für Schmerzpatienten zu erreichen. So erfolgte vor einiger Zeit der „Hinweis“ an viele Politiker aus dem Gesundheitsbereich, dass die Schmerzkrankheit immer noch nicht in die Versorgungsmedizin-Verordnung aufgenommen ist. Dies bedeutet, die Schmerzen und ihre oft erheblichen Auswirkungen in Alltag

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und Beruf werden nicht oder kaum „angerechnet“ bei der Bewertung einer Schwerbehinderung. Zur Auseinandersetzung mit dem chronischen Schmerz gehört auch, dass man seine Schmerzkrankheit akzeptiert und annimmt. Diese Akzeptanz kann durch die Gespräche in einer Gruppe gefördert werden, denn dort fühlen sich die Betroffenen verstanden, weil alle anderen Gruppenmitglieder gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Innerhalb des Vereins Schmerzlos e. V. gibt es verschiedene solcher Gesprächs- oder Selbsthilfegruppen. Gleichzeitig verhelfen die Kontakte mit anderen Betroffenen dazu, aus dem Teufelskreis des sozialen Rückzugs herauszukommen. Dazu gehören auch verschiedene Aktivitäten, die die Gruppenmitglieder unternehmen. Internet-Forum und Infos unter www.schmerzlos-ev.de Infos auch unter Tel. 04509 - 879 308 und info@schmerzlos-ev. Foto: © Schmerzlos e. V.

Für die Behandlung chronischer Schmerzen gibt es Fachleute: die Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“. Leider müssen Patienten oft viel zu lange auf einen Termin bei diesen Spezialisten warten, denn es gibt in Deutschland zu wenig niedergelassene Ärzte mit dieser Ausbildung. Das führt dazu, dass die betroffenen Schmerzpatienten nach der Überweisung von ihrem Hausarzt zum Schmerztherapeuten oft sehr lange auf einen Termin warten müssen. Ebenso gibt es viel zu lange Wartezeiten auf die oft notwendige, begleitende psychologische Therapie. Diese Probleme können nur auf politischer Ebene gelöst werden.

Foto: © Schmerzlos e. V.

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hronische Schmerzen verändern das Leben. Neben Einschränkungen im alltäglichen Leben stellen sie auch eine psychische Belastung dar, mit der die Betroffenen allzu oft allein bleiben. Bei vielen geht auch der Lebensmut verloren. Sie rutschen in ein tiefes seelisches Tal. Den Schmerzen fühlt man sich oft hilflos ausgeliefert.

In der Selbsthilfegruppe gibt es Rat und Hilfe.

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Foto: © Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH

Genießen & Verwöhnen

Radurlaub am Meer

Dem

Horizont

entgegen

Radurlaub an der Nordsee:

W

ie riecht das Meer? Was flüstert der Wind? Wann spüren wir Salz auf der Haut? Möchten Sie mal wieder ganz nah an der Natur sein? Dann radeln Sie doch einfach los. Vielleicht mit Rückenwind und Meerblick? Die Radwege ziehen sich wie ein Netz durch die gesamte Region. Auf dem Deich, hinter dem Deich, durch idyllische Dörfchen, inmitten saftiger Wiesen und wogender Felder. Finden Sie Ihren eigenen Rhythmus auf Ihren Lieblingsstrecken. Wenn im Frühling der Raps seinen gelben Teppich über die Landschaft ausbreitet, dann streichelt das die Seele. Der Anblick zufrieden grasender Schafe und Kühe lässt uns entspannen. Sport und frische Luft machen Appetit. Was wäre also solch ein Ausflug ohne eine Schlemmerei? Kulinarisch hat die Nordsee vieles zu bieten. Neben den Krabben, Muscheln und Austern haben auch das nordfriesische Salzwiesenlamm sowie der Dithmarscher Kohl hier ihre Bedeutung. Zahlreiche

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Genießen & Verwöhnen

Umfangreiches Informations- und Kartenmaterial und auch Reiseangebote für mehrtägige Touren finden Sie unter: www.nordsee-radreisen.de

© Carlos Arias

Restaurants, Landgasthöfe, Hotels und Cafés laden zu Köstlichkeiten ein. Wenn Sie es einmal anders mögen, dann genießen Sie Ihr Fischbrötchen doch einfach auf einer Bank auf dem Deich oder picknicken in freier Natur. Im fahrradfreundlichen NordseeEinzugsgebiet sind Züge, Busse und Schiffe auf Radler spezialisiert. Viele Nahverkehrszüge haben separate Abstellmöglichkeiten für Fahrradfahrer. Wer kein eigenes Fahrrad hat, kann sich bei einem der zahlreichen Verleihstationen eines ausleihen. Ganz nach Geschmack. Neben der großen Auswahl gibt es auch Fahrrad-Anhänger für den sicheren Kindertransport oder E-Bikes, die dem Gegenwind trotzen. So kann sich die ganze Familie auf den Weg machen.

Radurlaub am Meer

Checkliste für Ihren

Radurlaub:

Planen Sie eine mehrtägige Reise mit dem Fahrrad? Dann können Sie hier nachlesen, was Sie mitnehmen sollten, um einen sorgenfreien Urlaub zu genießen. Aber denken Sie daran: nehmen Sie in Ihren Fahrradurlaub nur so viel Gepäck mit, wie sich gut auf dem Fahrrad transportieren lässt. • wasserdichte Packtaschen, Lenkertasche

© Günter Pump

Bekleidung:

und sonst ...:

• kurze Hose • lange Hose • Radlerhose • Socken • Unterwäsche • T-Shirts • Regenhose • Pullover • Regenjacke • Schirmmütze • Badezeug • Sportschuhe • weiteres Paar Schuhe

• Trinkflasche • Rad-Handschuhe • Fahrradhelm • Rad-Brille • Sonnenbrille • Radkarten • Radreiseführer • Bett & Bike-Verzeichnis • Personalausweis/Bahncard (ggf. Jugendherbergsausweis) • ec-Karte/Kreditkarte • Schreibzeug • Mobiltelefon (inkl. Ladegerät) • Kamera • Taschenmesser • Literatur • Nähzeug • Waschmittel

Kosmetika und Reiseapotheke: • benötigte Kosmetika, möglichst in kleinen Mengen • Sonnenschutzmittel • Insektenschutzmittel • Erste-Hilfe-Set • Aspirin (oder ähnl.)

Fahrradzubehör: • Schloss • Ersatzschlauch • Luftpumpe und Flickzeug • kleines Werkzeug, Lappen

evtl. Campingausrüstung wie: • Zelt • Isomatte • Schlafsack • Geschirr • Kochutensilien • Taschenlampe

Und denken Sie daran: Sie sollten in jedem Fall vor dem Urlaub Ihr Fahrrad auf Verkehrssicherheit überprüfen (lassen)! Dabei ist vor allem wichtig, dass die Bremsen auch bei der höheren Anforderung durch das Gepäck gut funktionieren.

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Genießen und Verwöhnen

Stiftung Naturschutz

Nichts wie raus!

Frühling im Stiftungswald

von Nicola Brockmüller & Ingrid Schulze

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a sind sie wieder, die zärtlichen kleinen Frühlingsboten: Noch tragen die Buchen kein Laub, aber zwischen ihren Stämmen entrollen sich unübersehbar Teppiche aus weißen Sternchen: Buschwindröschen machen unmissverständlich klar: Der Winter ist vorbei. So zum Beispiel im Stiftungswald, reizvoll am Nordufer des Selenter Sees im Kreis Plön gelegen. Das melancholische „kijäh“ des Schwarzspechts tönt durch den Wald. Jetzt, noch ohne Blätter, ist der krähengroße schwarze Vogel mit der grellroten Scheitelkappe und der fast weißen Iris gut in der Baumkrone beim Höhlenbau zu beobachten. Im Riesewohld bei Albersdorf reckt die „stängellose Primel“, die hier ihr größtes Vorkommen in Schleswig-Holstein hat, ihre blassgelben Blütenköpfe. Sie liebt die feuchten Stellen der Riesewohld-Quellen – einer Besonderheit dieses Waldes. Seine bekannteste Attraktion ist jedoch die sagenumwobene, uralte Fünffingerlinde. Sie ist die eindrucksvollste, aber bei weitem nicht die einzige Linde hier im Wald, denn auch das gibt es in Schleswig-Holstein fast nur hier: Winterlindenwälder.

Im Stiftungs-„Urwald“ Stodthagen treiben es Leberblümchen und Wald-Goldstern, Scharbockskraut und Veilchen geradezu bunt. Als Frühlingsblüher beziehen sie die Energie für ihren Frühstart aus besonderen Speicherorganen im Boden, genauso wie die Tulpenzwiebel im Garten. Die verwunschenen Tümpel, entstanden durch die Wiederherstellung eines natürlichen Wasserhaushalts, honoriert der Kranich und brütet auf Inselchen mittendrin, gut geschützt vor hungrigen Füchsen. Dass sein charakteristischer Trompetenruf jetzt wieder hier, dicht bei Kiel, ertönt, ist eine eindrucksvolle Belohnung für die Naturschutzmaßnahmen der Stiftung Naturschutz. Auf den angrenzenden „Wilden Weiden“ freuen sich Exmoor-Ponys und Gallowayrinder auf das erste frische Gras und viele Kräuter. Den ganzen langen Winter haben sie an den übrig gebliebenen Stängeln des Vorjahres gekaut oder als „Halbgefrorenes“ ein Binsen-Sorbet vom Rand der Amphibientümpel zu sich genommen. Jetzt beginnt die „fette“ Zeit. Es ist ein eindrucksvolles Bild, wenn die kleine Exmoor-Ponyherde über die Koppel galoppiert. Selbst die Galloways zeigen Frühlingsgefühle, wenn sie mit erstaunlicher Schnelligkeit übermütig lospreschen. Die große Weide bietet allen problemlos Platz, auch Kibitz, Gänse und Enten

fühlen sich durch die großen Vierbeiner nicht gestört. Wenn dann noch die Kraniche ihren eindrucksvollen Balztanz auf der Wilden Weide am Wald beginnen und die Chöre der Rotbauchunken- und Laubfroschmännchen ihren abendlichen Sängerwettstreit anheben, hat dieser Ort einen Zauber, der seinesgleichen sucht. „Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt“, hat Rainer Maria Rilke vor fast 100 Jahren gedichtet – das gilt noch heute. Also: Nichts wie raus ins Stiftungsland! Ausflugtipps und alle Termine für „Extratouren ins Stiftungsland“ und „Froschkonzerte“, unter www.stiftungsland.de

Fotos: © Stiftung Naturschutz

Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Eschenbrook 4, 24113 Molfsee, Tel.: 0431/210 90-20/-50 E-Mail: info@sn-sh.de www.stiftungsland.de



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öhren sind hierzulande das gesamte Jahr über erhältlich. Von allen geernteten Gemüsesorten stehen sie auf Platz 2 (zusammen mit Zwiebeln). Nur Tomaten werden in noch größeren Mengen geerntet. Möhren haben einen hohen Carotingehalt und weisen zudem große Mengen von Vitamin C und Eisen auf. Nicht nur deshalb werden sie gern in der Baby-, Kinder- und Diätküche eingesetzt. Sie sind außerdem unterstützend in der Blut- und Zahnbildung und stärken die Abwehrkräfte. Es gibt unwahrscheinlich viele Zubereitungsarten – Rohkost, Suppen oder als Beilagengemüse. Ein Karottensaft macht wieder munter und gibt Schwung für den Tag.

Rezepte

Möhren Möhren-Hafer-Bratlinge Zutaten: 800 g Möhren 3 Zwiebeln 100 g Haferflocken 3 Eier 1 TL Instant-Gemüsebrühe Paprikapulver glatte Petersilie evtl. etwas Weizenmehl weißer oder schwarzer Pfeffer Meersalz oder grobes Salz aus der Mühle Butter zum Braten

Mit einem leckeren Salat bildet das nebenstehende Rezept eine leichte und leckere Hauptmahlzeit. Sie können es auch gern variieren und weitere Gemüsesorten hinzugeben oder die Möhren z. B. durch Kohlrabi ersetzen. Interessante Rezepte zeigen wir auch auf der nächsten Seite. Guten Appetit! 

Zubereitung: 1. Die Möhren schälen und anschließend reiben oder raspeln. Die Eier und Haferflocken zu den zerkleinerten Möhren hinzugeben. 2. Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und zusammen mit der Gemüsebrühe zu den Möhren geben. Alles gut vermengen. 3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 20 bis 30 Minuten quellen lassen. 4. Falls die Bratlinge zu locker sind oder auseinanderfallen, kann etwas Mehl zur Masse hinzugefügt werden. 5. Aus der Masse mit feuchten Händen kleine Bratlinge formen und in Butter braten.

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SchlemmerRezepte mit: Unterhaltung

Kleines

Küchenlexikon:

Von allen Gemüsearten weisen Möhren den höchsten Carotin-Gehalt auf (überwiegend Alpha- und Beta-Carotin, auch Provitamin A genannt). Dieses Provitamin ist fettlöslich und deshalb sollten Möhren immer mit etwas Fett genossen werden. So wird das Carotin optimal verwertet und vom Körper aufgenommen. Carotin ist außerdem für eine gute Sehkraft zuständig.

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Unterhaltung

Rezepte

© GU Verlag/Foto: Ulrike Holsten

Schlemmer-Rezepte mit © GU Verlag/Foto: Kai Mewes

Möhren Möhren-Mango-Cappuccino Asiatisch abgeschmeckt

Möhren im Knusperteig Lauwarm am besten

Ca. 40 Minuten Zubereitung

Ca. 55 Minuten Zubereitung

Zutaten für 6 Portionen: 400 g Möhren 1 Schalotte 1 Knoblauchzehe 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm) 3 EL Rapsöl 500 ml Gemüsebrühe 1 Mango 1 Bio-Limette Tabascosauce Zucker, Salz Für den Kokosmilch-Schaum: 4 Kaffir-Limettenblätter (aus dem Asienladen) 200 ml Kokosmilch (aus der Dose) 100 g Sahne Außerdem: 6 hitzefeste Gläser (je 250 ml)

pro Portion ca. 195 kcal

pro Portion ca. 460 kcal

Zutaten für 4 Portionen: 200 g Mehl Salz 200 ml Bier oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser 800 g Möhren 3 Stängel Dill 500 g Naturjoghurt (3,5 % Fett) Außerdem: 300 ml Olivenöl zum Ausbacken Zubereitung: 1. In einer Schüssel 150 g Mehl und etwas Salz mischen. Nach und nach das Bier oder Mineralwasser mit einem Schneebesen unterrühren, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht. 2. Die Möhren waschen, putzen und schälen. Dann die Möhren der Länge nach vierteln und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Ältere oder dicke Exemplare in kochendem Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren. ln ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. 3. Die Möhrenstücke im restlichen Mehl wenden, dann portionsweise in den Teig tauchen und im heißen Öl goldbraun frittieren. Herausheben und auf einer dicken Lage Küchenpapier abtropfen lassen. 4. Den Dill waschen, trocken schütteln und grobe Stängel entfernen. Den Dill fein schneiden. Den Joghurt mit 1/2 TL Salz glatt rühren und mit dem Dill bestreuen. 5. Die Möhren portionsweise in Schalen oder Bechern anrichten, den Joghurt dazu servieren.

Buchtipp: Die Rezepte auf dieser Seite stammen aus „Vegetarisch! Das Goldene von GU – Rezepte zum Glänzen und Genießen.“ Erschienen im GU Verlag

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Zubereitung: 1. Die Möhren, die Schalotte, den Knoblauch und den Ingwer schälen und alles in Stücke schneiden. Das Öl in einem breiten Topf erhitzen und alles darin anbraten. 2. Den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. 3. Inzwischen die Limettenblätter waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Kokosmilch mit Sahne und Limettenblättern erhitzen und zugedeckt auf der ausgeschalteten Herdplatte 20 Minuten ziehen lassen. 4. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein und in Würfel schneiden. Die Hälfte der Würfel in die Suppe geben und mit dem Pürierstab durchmixen. Die Limette heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Suppe mit Limettensaft, Tabasco, 1 Prise Zucker und Salz pikant abschmecken. 5. Die restlichen Mangowürfel auf die Gläser verteilen und mit der heißen Suppe begießen. Die Kokosmilch durch ein Sieb geben und mit einem Miniquirl kräftig aufschäumen. Den Kokosschaum auf der Suppe verteilen und mit der Limettenschale bestreuen.


Gärtnern

Grün macht gesund –

Gärtnern

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ass Gärtnern gut für unsere Seele ist, wissen wir schon lange. Wie schön ist es doch, bei Sonnenschein im Garten zu sein, das Vogelzwitschern zu hören und zu sehen, wie sich die Natur verändert. Wenn jetzt im Frühjahr alles anfängt zu wachsen und zu blühen, sieht die Welt plötzlich ganz anders aus und wir fühlen uns glücklich, wenn wir daran teilhaben können. Besonders entspannend ist es, wenn wir uns dazu noch bewegen. Wenn wir über der Erde knien, die Natur riechen und ganz in unsere Arbeit versinken, kommen wir zur Ruhe und fühlen uns wohl.

Aber nicht nur unserer Seele tut Gartenarbeit gut, sondern auch unserer Gesundheit. Denn da die Arbeit im Garten beruhigt und fit hält, ist sie die beste Vorbeugung gegen Zivilisationskrankheiten. Sie fördert den Muskelaufbau, stärkt die Knochen, das Immunsystem, das Herz und es tut auch der Haut gut. Säen, jäten, Pflanzen eingraben, den Rasen mähen, Laub harken – Gärtnern ist vielseitig, baut unsere Muskeln auf und dehnt sie, wie in einer Gymnastikstunde. Sie werden beansprucht wie beim Krafttraining, wenn man etwa harkt oder umgräbt. Eine starke Muskulatur vor allem im Rücken und im Bauch schützt zum Beispiel effektiv vor Rückenbeschwerden. Außerdem steigt die Durchblutung, der gesamte Organismus wird sehr gut mit Sauerstoff versorgt. Somit können Nährstoffe und not-

wendige Aufbaustoffe für wichtige Abwehrzellen besser genutzt werden. Gärtnern erhöht also die Zahl der Zellen, die Bakterien, Viren und Pilze ausfindig machen und abtöten. Forscher in den USA fanden heraus, dass regelmäßige Arbeit im Garten vor Osteoporose (Knochenschwund) schützt. Frauen über 50, die mindes­ tens einmal pro Woche gärtnern, haben sogar eine höhere Knochendichte als sportliche Gleichaltrige, die regelmäßig joggen, walken oder schwimmen. Starke Muskeln biegen die Knochen effektiver und regen somit den Stoffwechsel in den Knochen an. Dadurch können diese mehr stabilisierendes Kalzium aufnehmen, was durch Vitamin D verstärkt wird. Unsere Haut bildet Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht, deshalb ist es so gut, wenn wir uns draußen aufhalten. Wer gerne im Garten ist, erlebt ihn als Quelle der Ruhe und Entspannung. Dadurch wird das Stresshormon Cortisol gesenkt, ebenso auch durch Bewegung. Unser Immunsystem dankt es uns, denn zu viel von dem Stresshormon schwächt auf Dauer die Abwehr. Gartenarbeit schützt auch sogar unser Herz. Denn durch die abwechslungsreiche körperliche Tätigkeit wird nicht nur der Herzmuskel gestärkt, sondern auch das gute HDL-Cholesterin gefördert. Diese Art Cholesterin hilft, die Innenwände der Schlagadern von Ablagerungen freizuhalten und senkt somit das Risiko für Arterienverkalkung und Blutgerinnsel. Täglich etwa 30 Minuten kräftige Aktivität im Garten schützen auch vor

Dia­betes. Denn beim Gärtnern nehmen die Zellen des Körpers reichlich Zucker auf. Das senkt die Gefahr, dass zu viel Blutzucker auf Dauer die Adern schädigt. Die UV-Strahlen und der blaue Anteil im Sonnenlicht wirken entzündungshemmend, wissen Hautärzte zu berichten. Das kann Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis und Akne lindern bzw. verhindern. Häufig ist das Hautbild im Sommer bei Betroffenen besser und wir fühlen uns mit einer schönen Haut deutlich wohler. Aber es kommt auf die Dosis an. Wie wir wissen, ist zu viel Sonnenlicht schädlich. Bevor man bei sonnigen Tagen in den Garten geht, sollte man die freien Hautstellen immer großzügig mit einer guten Schutzlotion oder -creme einreiben oder sie mit Kleidung bedecken. Eine gute Alternative ist es auch, in den frühen Morgenstunden oder gegen Abend in den Garten zu gehen, denn hier nimmt man die Natur ganz anders wahr, kann die Ruhe und die gute Luft genießen, ohne seiner Haut zu viel Sonnenlicht zuzumuten. ­

Wer gerne im Garten ist, erlebt ihn als Quelle der Ruhe und Entpannung. Unser Immunsystem dankt es uns.

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Gesundheit im Alltag


Fotos: © Tourismus Stadt Bad Schwartau

Norden aktuell

Bad Schwartau

Bad Schwartau –­

immer einen Besuch wert

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itten in Holsteins schönster Landschaft, zwischen Lübeck und der Ostsee gelegen, bietet Bad Schwartau mit der natürlichen Heilkraft aus Jodsolequellen und Moorbädern das Beste für Ihre Gesundheit und Erholung. Die Jodsole ist ein kostbares Heilmittel der Natur. Bad Schwartau hat das Glück, seit 1895 natürliche Quellen aus 300 m Tiefe zu besitzen. Zwei Quellen liegen unter einer schützenden Tondecke und enthalten neben dem hohen Jodanteil die Mineralstoffe Natrium, Magnesium und Calcium. Für die Anwendung wird die Sole auf angenehme 32° erwärmt, wie man bei einem Besuch der Holstein Therme feststellen kann. Bad Schwartau verfügt über eine der stärksten Jodsolequellen Norddeutschlands und empfiehlt sich unter anderem bei degenerativen und entzündlichen Krankheiten und nach Operationen in den Bereichen Orthopädie und Gynäkologie. Bad Schwartau ist daher ein staatlich anerkanntes Jodsole- und Moorheilbad mit einer privaten Reha-Klinik, dem Gesundheitszentrum und der Holstein Therme.

Die Holstein Therme bietet auf 300 m2 Innen- und Außenbecken zahlreiche Sprudelanlagen, Whirlpools und einen Strömungskanal, moderne Solarien sowie eine großzügige Saunalandschaft mit finnischer Erdsauna, türkischem Dampfbad und Blockhaussaunen von 60 bis 120°. Daran anschließend bietet der Kurpark mit angrenzendem Wald Möglichkeiten zur weiteren Entspannung durch Spaziergänge, Walken, Joggen oder Fahrrad fahren. Ein Fahrradverleih steht am Marktplatz zur Verfügung. Mit dem Rad lässt sich auch der Pariner Berg mit seiner historischen Bismarcksäule erkunden. Dort hat man einen ungehinderten Blick auf das weite Land und kann bis hin zu den 7 Türmen Lübecks den Ausblick genießen.

Eine gute Einkaufsadresse. Bad Schwartau lädt zum Bummel in der attraktiven Fußgängerzone und dem neuen Einkaufszentrum ein. Auf dem neu gestalteten Marktplatz ist mittwochs und samstags buntes Treiben. Der Wochenmarkt bietet ein reichhaltiges Angebot regionaler Spezialitäten. Auf dem Marktplatz lädt die wunderbare Kulisse des historischen Amtsgerichts zum Verweilen am Pete-

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rich-Brunnen ein. Und sollte die Sonne mal nicht scheinen, kann das vielfältige Angebot an Lese- und Videomaterial der ebenfalls am Markt gelegenen Stadtbücherei genutzt werden oder man verbringt einen schönen Abend im neuen Movie Star Kino. Aber auch die Umgebung von Bad Schwartau bietet viel Sehenswertes durch die Nähe zur Hansestadt Lübeck als Weltkulturerbe oder die schönen Strände der Ostseeküste mit den Orten Travemünde, Timmendorfer Strand oder Scharbeutz. Bad Schwartau bietet ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm – ein Besuch lohnt sich daher zu jeder Jahreszeit. Auskunft: Tourist-Info im Rathaus 23611 Bad Schwartau, Markt 15, Telefon: 0451/2000-2334 www.bad-schwartau.de stadtverwaltung@bad-schwartau.de ­

v. l. n. r.: Brunnen auf dem Markt und Gericht, im Kurpark, Bismarcksäule


Holstein Therme

Heilendes Wasser B

ad Schwartau blickt auf eine lange Badetradition zurück. Bereits im Jahre 1895 wurden jodhaltige Thermalsolequellen erschlossen. 1913 erhielt die Stadt den Titel Heilbad und ist seitdem in der Region bekannt als Solbadstadt und Ort der Erholung. Am 31. Mai jährt sich die Ernennung zum Kurort zum 100. Mal, was mit einem großen Fest und viel Vergnügen im Kurpark entsprechend gewürdigt wird. Diese Jodsolequellen liefern noch heute das natürliche Heilwasser aus 348 Metern Tiefe für die „Holstein Therme Bad Schwartau“, einem modernen Thermal- und Wellnessbad im Herzen des Kurparks der Stadt. Die Besucher erwartet eine Wellness-Oase zur aktiven Gesundheitsförderung. In den beiden jeweils 300 Quadratmeter großen Innen- und Außenbecken wird das Baden durch Strömungskanal, Sprudelanlagen,

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Whirlpools und Massagedüsen zum gesunden Vergnügen. Dabei sind ganzjährig die Becken innen auf 32° C bzw. im Außenbereich auf angenehme 29° C erwärmt. Das mit über 1.000 Quadratmetern großzügig gestaltete Day Spa lädt zum Erholen ein. Ob Entspannung bei Wärme und Feuchtigkeit im Dampfbad oder Abhärtung in den finnischen Blockhaussaunen, der „Maa Sauna“, der finnischen „Ruusu-Sauna“ und der Mentalsauna – hier findet jeder seine persönliche Wohlfühloase. Für Abkühlung sorgen Tauchbecken, verschiedene Schlauch-, Schwall- und Massageduschen, eine Erlebnisdusche sowie ein Eisbrunnen. Entspannung finden die Besucher im Anschluss daran auf den Wärmeliegen im Caldarium oder in dem weitläufigen Saunagarten. Es ist die Jodsole, die das Wasser der Anton-Baumann-Quelle so besonders macht. Das mit Jod angereicherte Was-

ser gelangt direkt in die Becken der Holstein Therme. Neben der puren Erholung wird die Jodsole für verschiedene medizinische Anwendungsgebiete wie etwa bei rheumatischen Erkrankungen, vegetativen Störungen oder Hautproblemen empfohlen. Holstein Therme Bad Schwartau, Am Kurpark 3, 23611 Bad Schwartau Tel.: 0451/2004 148 www.holstein-therme.de www.facebook.com/Holstein.Therme ­

© Klinik Schwedeneck

Norden aktuell


Foto: © Picture-Factory – Fotolia.com

Gesundheit im Alltag

Sich erden

„Wohlfühlzaubern“ im Alltag:

Sich erden – ganz konkret! Elementare Wege zur inneren Kraft und Stabilität

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Sehr wohltuend und stabilisierend für Körper und Seele ist es zum Beispiel, ganz unmittelbar mit dem erdigen Element in Kontakt zu treten und sich voll und ganz auf seinen urigen Duft und seine feuchte, kühle und nährstoffreiche Konsistenz einzulassen – ja, genau:

Beeten – und kaum eine Tätigkeit wird so reich belohnt: Sei es mit üppiger Blütenpracht fürs Auge oder mit dem befriedigenden und sicheren Gefühl, kontrolliert selbstangebautes Obst und Gemüse auf den Teller zu bringen. Gartenarbeit bringt uns von der Hektik der Zivilisation Geschädigte wieder dahin zurück, worum es im Leben ursprünglich einmal ging: Zu den schlichten, nahrhaften und elementaren Wurzeln unserer Lebenskraft. Auch wer keinen eigenen Garten hat, muss auf diesen Direktkontakt zur Erde nicht ganz verzichten, sondern kann ihn zumindest im Rahmen von Balkonkästen und -kübeln oder bei der Pflege seiner Zimmerpflanzen aufnehmen. Oder Sie machen öfter einmal Urlaub auf dem Bauernhof – und helfen hier eifrig bei der Ernte!

Beim Gärtnern gedeiht auch das Gemüt!

Mollig-warmer Matsch und heilsame Höhlen

Ein eigenes Stückchen Erde, ein eigener Garten, in dem man nach Herzenslust graben und pflanzen kann, ist in diesem Sinne Gold wert. Kaum eine Tätigkeit ist so bodenständig wie die Arbeit an den eigenen

Im Bereich der Naturheilkunde und der alternativen Heilmethoden gibt es zahlreiche verschiedene Verfahren, die sich die positive Kraft der Erde zunutze machen. Das beginnt ganz schlicht mit Heil-

ie Erde – das ist der feste, solide Boden der Tatsachen, auf dem unsere Füße ruhen und zielgerichtet ihrer Wege gehen. Die Erde versorgt uns mit Nahrung; und so korrespondiert dieses Element im übertragenen Sinne mit unserer Fähigkeit, gut, nutzbringend und stärkend mit unserem Körper umzugehen.

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erde-Packungen, die bei der Pflege unreiner Haut ebenso effektiv sind wie die permanenten Innovationen der Kosmetikindus­t rie, dabei aber ein ganz eigenes sinnliches Erlebnis auf der Haut vermitteln. Bei einem Moorbad taucht der ganze Körper in eine wohlig-warme Variante des Erdelements ein. Der mit Wasser vermischte Torf aus den Mooren, den schon Paracelsus für heilsam befand, wird heute insbesondere bei Rheuma, Arthrose, Osteoporose, Wechseljahrbeschwerden und gynäkologischen Erkrankungen empfohlen. Besonders wirksame dickbreiige Moorbäder werden in Kurorten angeboten, in „Light-Version“ gibt es sie jedoch auch für die Badewanne zu Hause. Bei Bluthochdruck, Herz- oder Kreislaufbeschwerden und anderen Erkrankungen sowie für Schwangere, ältere Menschen und Kleinkinder ist ein Vollbad im Moor jedoch tabu, hier sollte man auf Sitz-, Arm- oder Fußbäder beziehungsweise Moorpackungen ausweichen.


Gesundheit im Alltag

Illustrationen: Gerrit Hansen

Die Höhlentherapie (Speläotherapie) lädt ihre Patienten dann direkt in den Bauch der Erde ein. In Naturhöhlen oder Bergwerksstollen herrscht ein staub- und al­lergenarmes Mikroklima, das hohe Luftfeuchtigkeit mit niedriger Temperatur verbindet und Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Nasennebenhöhlenerkrankungen und Krupphusten oder bestimmte Allergien und Hautkrankheiten lindern kann.

Halt bei Stress Steine sind Erde in ihrer komprimiertesten Form. Insbesondere den farbenprächtigen Edel- und Halbedelsteinen wird seit alters her nicht nur eine schmückende, sondern auch eine heilende Kraft zugesprochen, mit der sich unter anderem Hildegard von Bingen intensiv auseinandergesetzt hat. Bei der modernen Edelsteintherapie werden Heilsteine an bestimmten Stellen des Körpers aufgelegt oder ständig am Leib getragen, manchmal auch für

Sich erden Massagen verwendet oder als Edelsteinwasser getrunken. Welchem Stein im Einzelnen welche Wirkung zugesprochen wird und was jeweils bei seiner Reinigung und Aufladung zu beachten ist – das ist eine kleine Wissenschaft für sich. Die Grundidee der Edelsteintherapie ist jedoch, dass Steine mit den richtigen mineralischen Schwingungen die geistigen, seelischen und körperlichen Schwingungen eines Menschen positiv beeinflussen und harmonisieren können. Edle Steine unterstützen also unsere Selbstheilungskräfte – doch sie ersetzen bei ernsten organischen oder seelischen Leiden natürlich keinesfalls eine medizinische Therapie! Ein persönlicher „Glücksstein“ an der Halskette oder in der Hosentasche, den Sie fest drücken können, wenn Sie sich gestresst, hektisch oder ängstlich fühlen, kann dafür aufgeschlossenen Gemütern allerdings tatsächlich enorm viel Kraft und innere Sicherheit geben. Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Steinbegleiter sind, brauchen Sie sich

nicht sklavisch an die Edelsteine halten, die Ihrem Sternzeichen zugeordnet sind – wählen Sie lieber ganz intuitiv aus, welches Stückchen Kompakt-Erde Sie tatsächlich anzieht. Vielleicht handelt es sich dabei ja auch schlicht um einen selbst gesammelten Stein vom Strand? mm

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Gesundheit im Alltag

Entspannungstechniken

Können Sie von sich behaupten, dass Sie

wirklich zufrieden mit Ihrem Leben sind? W

er die Frage in der Überschrift nicht mit einem klaren „Ja“ beantworten kann und ins Grübeln kommt, sollte den folgenden Text etwas genauer lesen. Es gibt jetzt Hilfe für Jedermann.

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Ziel der Arbeit von Nissens Mentaltraining ist es, den Menschen die Möglichkeit zu bieten, das Leben zu leben, das sie selbst aus dem tiefsten Inneren wollen. Nähere Information gibt es unter Tel.: 04671-9437418 oder auf der Homepage: www.zufrieden-durchs-leben.de

Lars Nissen, Mentaltrainer

© Shutterstock

Nach langer Suche nach Hilfestellungen, stieß der Mentaltrainer irgendwann auf die von Ralf Bihlmaier entwickelte Mentale Resonanz Methode. „Als ich diese Methode zum ersten Mal anwendete,

stattdessen wirklich wollen und dann danach zu handeln. Es ist möglich, das komplette Leben auf den Kopf zu stellen und neu zu ordnen. So wie es jeder aus dem tiefsten Inneren wirklich will.“ Wer jetzt neugierig geworden ist, darf sich freuen. Wirklich jeder kann diese Methode erlernen. Lars Nissen gibt dazu Einzelcoachings und Gruppenseminare – auch bei Ihnen vor Ort. Wer an einem Einzelcoaching teilnimmt, erlernt nicht nur die Grundtechniken zur Methode, sondern hat auch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem ausgebildeten Mentaltrainer, die größten Probleme zu lösen bzw. zum Positiven zu wandeln.

Foto: © Privatarchiv Lars Nissen

Der Mentaltrainer, Lars Nissen, weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn im Leben nicht alles zufriedenstellend ist. Lange Zeit bestimmten Angst, Stress und tiefe Traurigkeit seinen Alltag. Immer mit dem Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann, suchte Lars Nissen nach Lösungen, um aus diesen Zuständen herauszutreten. Schnell stellte der Nordfriese fest, dass es unzählige Techniken und Methoden gibt, die angeboten werden, um Menschen in Krisen zu helfen. „Viele davon habe ich ausprobiert, leider waren die meisten Methoden nicht nachhaltig oder wirkten gar nicht“, so Lars Nissen. „Die Umsetzung der Techniken und Methoden ist immer wieder das Problem. Es hört sich alles schlüssig an und es liest sich auch gut, doch wenn man sich wieder richtig schlecht fühlt, erweist sich das zuvor Erlernte meist als nutzlos und das gesamte Konzept gerät ins Wanken.“ Ein Grund dafür könnte sein, dass die meisten angebotenen Konzepte von Menschen entwickelt wurden, denen es nie wirklich schlecht ging und die selbst gar nicht wissen, wie es sich anfühlt und was zu tun ist.

merkte ich schnell, dass sich etwas veränderte. Ich konnte spüren, wie sich meine tiefste innere Einstellung zum Positiven wandelte. In Situationen, wo ich zuvor Angst, Stress oder Unsicherheit verspürte, konnte ich jetzt zum ersten Mal voller Zuversicht handeln. Dementsprechend waren auch die Ergebnisse“, erzählt Lars Nissen mit einem Lachen im Gesicht. Da jede unserer Handlungen durch unsere Gedanken und Gefühle gesteuert wird, ist es doch logisch, dass negative Gedanken und Gefühle negative Handlungen nach sich ziehen, genau wie positive Gedanken und Gefühle positive Handlungen erschaffen. Genau dort setzt das von Lars Nissen angebotene Mentaltraining an. Es geht nicht nur darum positiv zu denken, nein, das Konzept greift tiefer. Es sind die Gefühle, die vom Negativen zum Positiven gewandelt werden müssen. Nur wer sich im Inneren wirklich gut fühlt, kommt zu positiven und kreativen Gedanken, die es erst ermöglichen, anders als zuvor zu handeln, eben positiv. Da der 27-Jährige sehr schnell wirkliche Erfolge an sich erzielte und sein Leben in positive Richtungen lenken konnte, beschloss er sich zum Mentaltrainer nach der Mentalen Resonanz Methode ausbilden zu lassen und diese äußerst wirksame Methode an Dritte weiterzugeben. Zur Anwendung der Methode sagt Lars Nissen: „Es ist so einfach, immer dann, wenn wir uns im Alltag in einer Situation befinden, die wir so nicht haben wollen, haben wir ein einfaches, aber effektives Handwerkszeug an der Hand, welches wir einsetzen können, um unser gesamtes Denken und Fühlen direkt in dieser Situation zu wandeln, um dann herauszufinden was wir


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Fachwissen

Krebsbehandlung

Wärmetherapie zur Krebsbehandlung Dr. Wolfgang Ziese setzt auf biologische Verfahren zur Unterstützung der Standardmaßnahmen

A

n die Diagnose „Krebs“ schließt sich für viele Patienten eine aufreibende und extrem belas­ tende Chemo- und oder Strahlentherapie an. Diese Therapien haben das Ziel, die Tumorzellen zu zerstören. Dennoch können Maßnahmen aus dem Bereich der Naturheilkunde den Organismus des Patienten im Kampf gegen den Krebs unterstützen. Wolfgang Ziese, Facharzt für Allgemeinmedizin, Schmerztherapie, Ernährungsmedizin und Naturheilverfahren, hat in seiner Praxis in Bad Segeberg eine komplementäre biologische Krebstherapie etabliert. Dabei arbeitet er eng mit Onkologen zusammen, um das bestmögliche Therapieergebnis für die Betroffenen zu erreichen. „Komplementäre, biologische Maßnahmen aktivieren das Immunsystem und können die Standardtherapie optimieren“, so Ziese. Komplementäre biologische Maßnahmen sind keine Alternative, sondern sinnvolle

Ergänzungen der etablierten Behandlungsmaßnahmen. „Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern, die Nebenwirkungen der Therapie zu verringern, die Wirkung der Therapie zu verstärken und das Immunsystem zu kräftigen“, so Ziese. Störfelder oder versteckte Entzündungsherde, die in Bezug auf Krebsentstehung und Therapieerfolg eine wichtige Rolle spielen, werden mittels einer ComputerRegulations-Thermographie aufgespürt und naturheilkundlich behandelt. Eine erfolgreiche Methode zur komplementären Krebsbehandlung ist die Hyperthermie, die in Bad Segeberg zur Verfügung steht. Bei Organtumoren und Metastasen kommt die regionale Elektro-Tiefenhyperthermie zum Einsatz. Durch lokale Erhitzung des Tumors und durch die eingeleitete elektrische Energie kommt es zur Tumorzerstörung, gesundes Gewebe wird dabei nicht angegriffen. Der Einsatz der Hyperthermie wird mit den behandelnden Onkologen und Strahlentherapeuten abgestimmt. Bei der milden Ganzkörper-Hyperthermie wird

der gesamte Körper mittels hautverträglicher Infrarotstrahlung sanft in eine fieberähnliche Temperatur versetzt. Dabei werden das Immunsystem und die Entgiftungsfunktionen angeregt. Die Oberflächen-Hyperthermie wird zur Behandlung von Hauttumoren und Hautmetastasen angewandt. Informationen und persönliche Beratung: Wolfgang Ziese und Team, Bad Segeberg. ­ Dr. Ziese am Fieberbett. Das Immunsystem und die Entgiftungsfunktionen werden angeregt.


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Gesundheit im Alltag

Gesund schlafen

Wie man sich bettet …

Tipps für einen guten Schlaf

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er im Durchschnitt sieben bis acht Stunden schläft, lebt statis­ tisch gesehen am längsten. Aber jeder Mensch benötigt sein individuelles Schlafpensum, um sich erholen zu können und neue Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln. Wer sich diese Ruhephase nicht gönnt, entzieht seinem Körper die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Nicht nur Geist und Seele leiden, sondern auch das gesamte Knochengerüst, die Wirbelsäule, die Muskeln und die gefährdeten Bandscheiben.

Aber nicht nur wie lange wir schlafen ist wichtig, sondern auch wie gut. Ausschlaggebend hierfür ist, dass Matratze und Lattenrost von guter Qualität sind und den individuellen Bedürfnissen des Schlafenden Rechnung tragen. Eine durchhängende oder mangelhaft stützende Matratze führt unweigerlich zu einer schlechten Liegeposition. Dann dreht sich der Körper oft in eine Fehlhaltung, in der vor allem der Oberkörper verdreht wird und neben der Wirbelsäule auch die Muskeln und Bänder stark unter Druck setzt. So können Muskelverspannungen oder auch Bandscheibenprobleme auftreten. Insbesondere jüngere Menschen merken oft lange Zeit nicht, wenn sie auf einer für ihren Körperbau ungeeigneten Matratze schlafen. Mit fortschreitendem Alter kann sich das dann umso schmerzvoller bemerkbar machen.

sie ergeben eine Einheit. Das heißt nicht, dass Sie zu einer neuen Matratze immer einen neuen Lattenrost kaufen müssen, aber Sie sollten sich informieren, welcher Lattenrost zu Ihrer Matratze passt. Schließlich ist auch das Bettzeug nicht zu vernachlässigen. Für Allergiker ist das natürlich besonders wichtig und sie müssen sich danach richten, was in ihrem speziellen Fall Erleichterung bringt. Nächtliches Schwitzen geht zu 80% auf das gesamte Betthüllenklima zurück und nur zu 20% auf die Matratze. Trotzdem sollte auch die Matratze Wärme regulieren können und für Luft und Feuchtigkeit durchlässig sein. Eine luftdurchlässige, nicht zu warme Bettdecke fördert ein gesundes Schlafklima und dadurch einen angenehmen Schlaf.

Wie Sie schlafen sollten, finden Sie am besten mithilfe eines guten Beraters heraus. Er berücksichtigt Ihre individuellen Wünsche und erklärt, worauf Sie achten müssen – Ihr Gewicht, Ihre Figur oder bereits bestehende Beschwerden. Der Körper sollte sich liegend möglichst genauso darstellen, wie man ihn stehend wahrnimmt. Eine gute Matratze stützt immer den ganzen Körper, vor allem Kreuz und Taille und sie gibt dort nach, wo sie besonders stark belastet wird, also  an Schultern, Hüfte und Becken. Ziel ist es, die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Lage zu halten. Ebenso wichtig ist es, dass Sie den richtigen Lattenrost auswählen. Eine gute Matratze ist nämlich noch kein Garant für den gewünschten Schlafkomfort. Matratze und Lattenrost sollten aufeinander abgestimmt sein,

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Gesundheit im Alltag

Besser schlafen im Wasserbett Schneller einschlafen, durch­­­schlafen, ausgeruht aufwachen Dass Wasserbetten zahlreiche medizinische Vorteile haben, ist hinlänglich bekannt. Sogar nach einer kürzeren Nachtruhe fühlt man sich auf einem Wasserbett besonders ausgeruht und entspannt. Zu viele Menschen kennen das Gefühl, am Morgen mit steifen Gelenken und schmerzendem Rücken aufzustehen. Betroffen sind nicht nur Rentner und Pensionisten, sondern zunehmend auch jüngere Personen. Die Ursache liegt nicht nur im Bewegungsmangel, einer Fehl- oder Überbelastung, sondern auch an den falschen Betten. Das Schlafen auf einer zu weichen aber auch einer zu harten Matratze kann die Bandscheiben schädigen und einen regenerativen Schlaf verhindern. Die Wassermatratze hingegen passt sich vollkommen der Körperform an und bietet dadurch optimale Entspannung und Unterstützung für den Rücken. Durch die gleichmäßige Unterstützung wird die Blutzirkulation angeregt, wodurch eine optimale Durchblutung stattfindet. Dies bedeutet weniger lästiges Umdrehen in der Nacht und deutlich längere Tiefschlafphasen. Die Heizung im Wasserbett ist kein Luxus sondern aus medizinischer Sicht sinnvoll. Seit längerer Zeit schon kennt die Medizin Wärmebehandlungen um Muskel- u.

Gelenkschmerzen zu lindern. Das in den Matratzen enthaltene warme Wasser lindert Muskel-, Arthrose- und Rheumaschmerzen und fördert einen gesunden und erholsamen Schlaf. Das Wasserbett ist eine sehr hygienische Schlafstätte. Die Textilien lassen sich durch Reißverschlüsse leicht abnehmen und waschen. Die Wassermatratzen können mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Dies garantiert ein immer sauberes Bett ohne Milben oder Hausstaub, was nicht nur Allergiker zu schätzen wissen.

Schlafen ist sehr persönlich

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Waterbed Discount in Kiel bietet eine große Auswahl an Bettgestellen und Rahmen, sodass alle Komponenten des Wasserbettes ausprobiert werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, Wasserbetten in das bereits bestehende Bett einzubauen. Georg Marquardt, geprüfter Schlaf- und Liegediagnostiker, stellt den Kunden das auf deren Bedürfnisse perfekt abgestimmte Bett vor. Verschiedene Stabilisierungen können getestet, Textilien, Heizelemente und Wassermatratzen in Augenschein genommen werden. Das Wasserbett wird vom Fachmann beim Kunden montiert und die Erstbefüllung perfekt auf den Körper abgestimmt. Weitere Vorteile und Serviceleistungen Ihres Fachhändlers vor Ort sind ein Umtausch- und Rückgaberecht sowie Umzugs- u. Pflegeservice. Außerdem steht ein umfangreiches Angebot an Pflegemitteln, Zubehör und Kissen zur Verfügung. Qualität und Sicherheit haben bei Waterbed Discount höchste Priorität, Wasserbetten und Zubehörartikel werden größtenteils in Deutschland produziert und sind maximal auf Funktionalität und Sicherheit geprüft. www.waterbeddiscount-kiel.de

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Fachwissen

Vitalklinik Buchenholm

Mit der Kraft der Natur ins Gleichgewicht Klinik Buchenholm hat eine integrierte Naturheilpraxis

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ie Lage der Rehaklinik Buchenholm in Deutschlands nördlichstem Kneipp-Heilbad Malente lädt förmlich dazu ein, ein besonderes Augenmerk auf Naturheilverfahren und naturverbundene Medizin zu legen.

Seit vielen Jahren verbindet die Vitalklinik Buchenholm schulmedizinische und alternative Verfahren, bei denen die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. Eine Besonderheit in der Klinik Buchenholm ist die integrierte Naturheilpraxis von Nina Rocksien. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Akupunktmassage (APM) nach Penzel und die Craniosakrale sowie die Strukturelle Osteopathie. Beide Therapieformen ergänzen sich hervorragend und haben den Anspruch, nicht nur den Körper zu behandeln, sondern Geist und Seele einzubeziehen. Die APM hat ihre Wurzeln in der chinesischen Akupunktur- und Energielehre. Laut Willy Penzel ist „Krankheit eine Störung des Energieflusses“. Die traditionelle asiatische Heilkunde geht davon aus, dass die Energie oder Lebenskraft, das Chi, ständig entlang der Meridiane im Körper zirkuliert wie z. B. auch das Blut im Gefäßsystem fließt. Schmerzen, Beschwerden und Krankheit sind demnach Indiz dafür, dass die Verteilung der Lebensenergie aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Bei schmerzhaften Symptomen wird ein ausgiebiger energetischer Befund vorgenommen, um zu beurteilen, um welche Energieflussstörung es sich handelt. Dann wird mit Hilfe eines Massagestäbchens der Energiekreislauf beeinflusst. Dabei kann es durchaus sein, dass bei einem Rückenschmerz nur vorne am Körper gearbeitet wird. Ziel ist es, den freien Fluss der Energie wiederherzustellen. Dazu gehört auch neben der Meridian- und Akupunkturpunktbehandlung die Lösung von Gelenkblockaden speziell im Becken und in der Wirbelsäule, denn hier können auch Ursachen eines unzureichenden Energieflusses liegen. Die Techniken aus der Craniosakralen sowie Strukturellen Osteopathie kommen dann zum Einsatz. Nina Rocksien, ausgebildete Physiotherapeutin und Heilpraktikerin, beurteilt die beschriebenen Symptome der Patienten immer aus klassischer und aus alternativer Sichtweise. Somit passt ihr Therapiekonzept sehr gut in die Klinikphilosophie der Vitalklinik Buchenholm, mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Orthopädie sowie Traumaund Psychotherapie hinein. Naturheilpraxis Nina Rocksien in der Vital-Klinik Buchenholm, Plönerstraße 20, 23714 Bad Malente Infos unter www.vital-kliniken.de

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Etwas ganz Besonderes Betten- und Federnreinigung bei Sigrid Arendt Eine Marktlücke, wie sich aus dem Zulauf von Kunden aus dem Raum Schleswig-Holstein zeigt. Anders als früher, wird hier das gesamte Bett, also mit Inlett, zunächst gewaschen und getrocknet. Erst dann werden die Federn, je nach Inlett, aus dem Bett herausgenommen und in einer Maschine von Federkielbruch, Kalk, Sand, Stroh, Schrotkugeln etc. befreit und zurück in das saubere Inlett geblasen. Der entstandene Gewichtsverlust von ca. 100-200 g wird, auf Wunsch des Kunden, mit neuen Federn aufgefüllt. Gewaschen wird ausschließlich mit biologisch abbaubarer Naturseife ohne Duftstoffe. Wenn das Bett morgens um 10 Uhr gebracht wird, kann man abends sofort darin schlafen. Etwa alle 3 Jahre sollten Federbetten, alle 2 Jahre Kopfkissen gereinigt werden.

Vital-Kliniken GmbH Klinik Buchenholm Innere Medizin Kardiologie Orthopädie Psychosomatik und Psycho-Traumatherapie Plöner Straße 20 23714 Bad Malente Tel.: 04523 - 987 - 0 Fax: 04523 - 987 - 520 info.buchenholm@vital-kliniken.de www.vital-kliniken.de

Neben der Bettenreinigung werden auch neue Betten gefertigt, ganz nach Kundenwunsch. Verschiedene Inlettgrößen und -formen sind vorrätig, ebenso verschiedene Federn- und Daunenarten. Eine Besonderheit sind die ganz individuellen Wohn-Accessoires wie Zierkissenbezüge, Mitteldecken, Tischläufer und Ähnliches, aus Stoffen, die nicht jeder hat. Ein Heißmangel-Betrieb, Vertrieb von Energetix Magnetschmuck, die Ha-Ra Agentur, sowie ein Hol- und Bringservice (gegen Gebühr) runden das Angebot ab. www.betten-federnreinigung-arendt.de

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Deutschlands größte Schwerpunktpraxis für Osteopathie, Kinderosteopathie und Sportosteopathie

Dr. med. Oliver Brinker D.O. (DAAO) • Facharzt für Orthopädie • Facharzt für Allgemeinmedizin • Osteopath D.O. (DAAO) Sportmedizin Manuelle Medizin Akupunktur Naturheilverfahren

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Schwerpunktpraxis für Osteopathie

Viola Bach • Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin • Osteopathin D. O.(DAAO) • Säuglings- und Kinderosteopathie

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ie Osteopathie erlangt in Deutschland zunehmenden Stellenwert. Alle privaten Kassen zahlen bereits diese Form der Behandlung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den letzten 5 Jahren, erstatten die schleswig-holsteinischen Beihilfestellen nun durchweg ebenfalls diese äußerst effektive Behandlungsform. Seit Januar 2012 ist es allen gesetzlichen Krankenkassen möglich, die Osteopathie zu erstatten.

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Hiervon können derzeit bereits 20 Millionen gesetzlich Versicherte profitieren.

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Die Praxis Felsenburg bietet Ihnen Osteopathie in sehr verschiedenen Ausprägungen und Schwerpunkten. Von den zahlreichen osteopathischen Behandlungsformen erhalten Sie bei uns:

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Klassische Osteopathie Kinder- und Säuglingsosteopathie Sportosteopathie Craniosacraltherapie CMM©-Therapie nach Brinker bei Kiefergelenksstörungen (CMD) ARTHREL©-Therapie FDM Therapie (Faszien – Distorsions – Modell) Narbentherapie nach Boeger

Wilfried Nehlsen • Physiotherapie • Craniosacraltherapeut • Psychosomatische Betreuung Katharina Günther • Physiotherapie • Lymphdrainage • FDM-Therapie Thies Klüver • Physiotherapie • Osteopathie • Lymphdrainage

Osteopathie ist in Deutschland als Heilkunde und als wissenschaftlich anerkannte Therapieform mittlerweile allseits etabliert. Ob auch Ihre Kasse die Osteopathie erstattet und weitere Einzelheiten über die Osteopathie erfahren Sie auf unserer Homepage unter:

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www.osteopath-kiel.de


Osteopathie ist Schul­medizin aus einer anderen Perspektive Veränderungen in der Haltung des Beckens haben z. B. Einfluss auf die Haltung des Kopfes. Andersherum können Beinlängendifferenzen sogar den Biss beeinflussen. Die Osteopathie beschäftigt sich mit diesen Verkettungen und ihren weit verzweigten Folgeerscheinungen. Eine Verkrümmung des Körpers zieht eine andere nach sich. Wir Menschen versuchen unseren Gang und unsere gebogene Wirbelsäule als die Krone der Schöpfung darzustellen. Das Gegenteil ist der Fall. In Wahrheit ist sie die Folge einer Verkettung von Fehlhaltungen.

Wenn Sie sich fragen, was das heißen soll, gibt Ihnen die folgende Geschichte eventuell etwas Aufschluss darüber: Ein Fuchs befindet sich bei der Jagd. Er schleicht sich an. Plötzlich hält er inne, weil sich die Beute bewegt hat. Würden Sie in diesem Moment ein Photo von ihm machen, stellten Sie fest, dass in diesem Moment der allergrößten Anspannung und Konzentration die Wirbelsäule gerade ist wie ein Besenstiel. Druckkräfte zwischen zwei Wirbelkörpern in Richtung Boden gibt es nicht, da die Bandscheiben alle „hochkant“ stehen. Der Fuchs, sehr zufrieden mit seiner Körperhaltung, verharrt so gerne minutenlang. Würden wir nun den Fuchs einfrieren oder einfach versuchen ihn in dieser Haltung auf einen Stuhl zu setzen, müssten wir uns nur noch den Schwanz wegdenken und die Beine und die Arme stünden im 90° Winkel von der Wirbelsäule nach vorne ab. Der Kopf würde sich nicht mehr vor, sondern im Schwerpunkt über dem Körper befinden und an die Decke schauen. Würde ein Mensch so sitzen, müsste er sich zurecht anhören: „Du hast wohl einen Stock verschluckt?“ Ein PC-Bildschirm wäre dann idealerweise an der Decke montiert. Wenn unser Fuchs nun ganz viel Pech hätte, dann käme eine Fachkraft für Arbeitsschutz vorbei und verpasste ihm jetzt ein Keilkissen und eine Lendenlordosenstütze, wie sie in Büros und Luxusautos schon lange zum guten Ton gehören. Darauf würde das Becken (wie eine Schüssel, die nach vorne ausläuft) nach vorne kippen. Dieser Umstand würde selbstverständlich vom Fuchs durch ein Nachhintenkippen der Lendenwirbelsäule (Lordose) sofort wieder ausgeglichen werden müssen, damit nicht der ganze Körper mit nach vorne fiele. Die Brustwirbelsäule, bis hierhin unbeteiligt, müsste spätestens jetzt dafür sorgen wieder nach vorne zu klappen, dass der Fuchs nun nicht nach hintenüberfiele. Das Resultat ist eine S-Form, wie wir sie auf Bildern der Wirbelsäule schon häufig sehen konnten.

Schalten wir uns nun also live in dieses Geschehen, um zu sehen, wie zufrieden der Fuchs nun ist: Der Fuchs wundert sich nicht schlecht, denn ohne Keilkissen und Lendenlordosenstütze hätte er eine so unmögliche Haltung natürlich nie eingenommen. Auch weiß der Fuchs natürlich längst, dass eine griechische Säule niemals 5000 Jahre gestanden hätte, wäre sie in einer solchen S-Form gebaut worden, wie jetzt seine Wirbelsäule steht. Darauf angesprochen fühlt sich die oben genannte Fachkraft nun herausgefordert. Sie erzählt dann die Geschichte vom Buchstaben „S“, auf den man von oben Druck ausübt und der daraufhin wie eine Feder ganz toll nachgibt. Weil das ja logisch ist, versteht der Fuchs das natürlich sofort. Dann gibt er aber zu bedenken, dass weder er im Wald, noch ein Beamter am Schreibtisch in der Regel einer derartigen Druckbelastung ausgesetzt sei. Außerdem seien die Bandscheiben ja nun ganz ungleichmäßigem Druck von oben ausgesetzt. Die Bandscheibe also, die ursprünglich für keinerlei Art von Druck ausgelegt war, würde nun auch noch einseitig belastet. Ehe der Körperspezialist nach kurzer Denkpause antworten kann, wird dem Fuchs langsam der Kopf schwer. Wie sich jeder sicher denken kann, befindet sich ein Kopf, der vorne an einem S befestigt ist, natürlich vor dem Körperschwerpunkt. Ein zufällig vorbeigekommender Orthopäde löst das Problem des Fuchses, indem er ihm nur die Halswirbelsäule nach hinten biegt und nur den Kopf wieder nach vorne. Nun kann der Fuchs im Sitzen frei geradeaus blicken und ist froh auf seinem Stuhl zu sein, denn würde er so in den Wald gestellt, stünde er ja krumm und schief und könnte nur noch auf den Boden schauen. Die fragenden Augen des Fuchses veranlassen den Orthopäden noch kurz zu einer Bemerkung über die doppelte S-Form der gesunden Wirbelsäule, dann ist er bis zum nächsten Quartal verschwunden. Bevor der Fuchs sich für diese unkomfortable Haltung bei den beiden Haltungskoryphäen bedanken kann, sucht auch der Zweite schnell das Weite. Leicht angetaut beginnt der Fuchs darauf die ersten Gelenke zu mobilisieren. Was der Fuchs nicht weiß ist, dass seine Bandscheiben sich wie Schwämme verhalten, die bei Bewegung im Wechsel komprimiert und

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entlastet werden und dadurch ernährt werden. Sobald er sich also wieder nur ein bisschen bewegen kann, wird die Durchblutung der gesamten Wirbelsäule verstärkt und die Schmerzen, die sich bereits langsam durch die fehlende Bewegung einstellten, verschwinden spontan. Der schlaue Fuchs, nun gänzlich aufgetaut, springt von seinem Foltergerät und rennt in den Wald um endlich wieder die Wirbelsäule ganz strecken zu können. Ziemlich ermüdet von der ganzen Strapaze legt er sich nach kurzer Zeit ins Gras, um zu schlafen. Und ohne zu wissen, dass sich seine ganzen kleinen Zwischenwirbelgelenke, die sich hinter dem tragenden Teil der Wirbelsäule befinden, dann wieder strecken, begibt er sich in die wohltuende Embryostellung.

Die Moral dieser Geschichte ist: Kein Fuchs möchte jemals ein Mensch werden, weil er dann ja wohlmöglich 8 Stunden am Schreibtisch sitzen müsste. Wahrscheinlich würde er später einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule oder der Halswirbelsäule, vielleicht sogar Brüche der vorderen Wirbelkörperkanten der Brustwirbelsäule zu erwarten haben. Wenn Sie jetzt gar nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist, damit Sie keine Rückenschmerzen mehr haben, dann stellen Sie Ihren Monitor auf einen Schuhkarton, gehen Sie so häufig wie möglich am Tag von Ihrem Schreibtisch zum Mülleimer und schmeißen Ihr Keilkissen und Ihre Lendenlordosenstütze hinein. Abends im Bett ziehen Sie im Liegen gelegentlich ihre Knie zur Nase und lassen sich von uns bei einem Termin in der Praxis Felsenburg zeigen, was Sie sonst noch für Ihren Rücken tun können. Bewegende Grüße von den Füchsen der Praxis Felsenburg Kiel/Kronshagen

Die Praxis Felsenburg kooperiert mit Facharztsuche.net


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Fachwissen

Operationen in Deutschland

Wird in

Deutschland zu viel operiert?

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nterview mit Dr. Dieter Adelt, Chefarzt der Abteilung Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie und Dr. Hans-Werner Seide, Chefarzt der Abteilung Rheumaorthopädie, Fußchirurgie und spezielle Endoprothetik der Helios Ostseeklinik Damp: Herr Dr. Adelt, wird in Deutschland zu viel an der Wirbelsäule operiert? Dr. Dieter Adelt: Namhafte Wirbelsäulenchirurgen bestätigen diese Aussage. Dennoch muss man dieses Phänomen differenziert betrachten. Bei einigen Krankheitsbildern wird meiner Meinung nach zu schnell zum Messer gegriffen. Hier handelt es sich insbesondere um Bandscheibenoperationen. In vielen Fällen kann durch eine konservative Therapie eine Operation vermieden werden. Eine kombinierte Behandlung aus Spritzen, Krankengymnastik und physikalischer Maßnahmen wie zum Beispiel Bäder, Massagen oder Elektrotherapien bieten hier oft gute Heilungschancen. Führen diese Therapien nicht zum Erfolg, ist der Eingriff immer noch möglich. Wie ist die Entwicklung in der Helios Ostseeklinik Damp? Dr. Dieter Adelt: In den 18 Jahren, in denen ich hier in Damp die Abteilung Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

leite, haben wir immer den konservativen Therapieversuch einer operativen Therapie vorangestellt, wenn nicht medizinische Gründe eine Operation direkt notwendig machten. Als Spezialklinik für Gelenke und Wirbelsäule mit einem eigenen Therapiezentrum ist die Helios Ostseeklinik Damp bes­tens ausgestattet. Die Krankengymnastik sowie sämtliche physikalischen und balneophysikalischen Maßnahmen werden seit vielen Jahren von unseren Therapeuten mit viel Erfahrung durchgeführt. Im Helios Bildungszentrum für Therapieberufe in Damp werden diese aus-, fort- und weitergebildet, um so Therapiestandards auf höchstem Niveau zu schaffen. Das ist in diesem Umfang und dieser Qualität nur in einer Fachklinik möglich, die viele Therapeuten beschäftigt. Die Anzahl der operativen Eingriffe an der Wirbelsäule ist über die Jahre an unserer Klinik nie sprunghaft angestiegen. Wann sollte man sich am Rücken operieren lassen? Dr. Dieter Adelt: Grundsätzlich müssen die Beschwerden, die klinischen Befunde und die bildgebenden Verfahren wie Röntgenaufnahmen und Kernspintomographien übereinstimmen. Die neurologische Untersuchung stellt eine wichtige Säule der Diagnostik dar. Finden sich neurologische Ausfälle, insbesondere Lähmungserscheinungen oder vegetative Symptome wie Blasenstörungen, ist in der Regel

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eine Operation indiziert, die dann auch rasch durchgeführt werden sollte. Liegen keine neurologischen Störungen vor, kann konservativ behandelt werden. Hier sollte der Zeitraum aber drei Monate nicht überschreiten, da durchaus eine Chronifizierung von Schmerzen eintreten kann. Herr Dr. Seide, wird im Bereich der Endoprothetik – dem Gelenkersatz – zu viel operiert? Dr. Hans-Werner Seide: Dass im Bereich der Endoprothetik zu viel operiert wird, kann ich nicht bestätigen. Im Bereich der Hüft- und Knieendoprothetik sind die Zahlen der Ostseeklinik, von geringfügigen Schwankungen einmal abgesehen, konstant geblieben. Einen gewissen Zuwachs haben wir im Bereich der speziellen Endoprothetik zu verzeichnen. Hier sind Wechseloperationen von Knie- und Hüftgelenksimplantaten, aber vor allem Erstimplantationen im Bereich des Schultergelenkes, der Sprunggelenke sowie des Ellenbogengelenkes und der Fingergelenke zu nennen. Dieser Trend ist aber eindeutig auf die rasante Entwicklung der speziellen Endoprothetik insbesondere der Schulterendoprothetik in den letzten zehn Jahren zurückzuführen. Wann ist ein Gelenkersatz nötig? Dr. Hans-Werner Seide: Wir empfehlen den Gelenkersatz bei ganz erheblicher


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Fachwissen

Operationen in Deutschland

schmerzhafter Bewegungseinschränkung. Das können im Hüft- und Kniegelenksbereich Belastungsschmerzen bei längeren Gehstrecken oder aber auch Ruhe­schmerzen sein, die die Lebensqualität stark einschränken. Die Endoprothesen-Implantation ist keine „Muss-Operation“. Der Patient entscheidet selbst aufgrund seiner Schmerzen und der Einschränkung der Lebensqualität über den Zeitpunkt der Operation. Wann ist ein Gelenkersatz unvermeidbar?

Weiterentwickelte Bandage integriert EMS und TENS Therapie

Dr. Hans-Werner Seide: Dies sind im unfallchirurgischen Bereich z. B. Brüche des Schenkelhalses der Hüfte, insbesondere im höheren Alter. Hier wird heutzutage zeitnah eine Hüftgelenktotalendoprothese implantiert. Das ist auch allgemeiner Standard. Ebenso kann man in besonderen Fällen bei kniegelenksnahen Trümmerfrakturen auch mit einer Endoprothese, ggf. Spezialendoprothese, ganz schnell wieder eine Belastbarkeit und Schmerzfreiheit erlangen.

Die Firma neurotech® Bio-Medical Research GmbH (Salem) machte in letzter Zeit vor allem durch einzigartige Bandagen und Orthesen mit integrierter Elektrotherapie auf sich aufmerksam. Die neueste Weiterentwicklung heißt Lumbotech® und bleibt dieser Linie konsequent treu. Die Markteinführung der wirksamen Rückenbandage war im März auf dem deutschen Markt auch für die verkabelte Version Lumbotech® XP. Lumbotech® unterstützt mit ihrer ergonomischen Form die korrekte Haltung der gesamten Lendenwirbelsäule. Gleichzeitig entlastet und stabilisiert sie diesen Bereich optimal und verteilt den Druck bei individueller Passform gleichmäßig. Lumbotech® ist aus BreathO-Prene® hergestellt, einem besonders leichten, atmungsaktiven und elastischen Material mit mikroklimatischen Eigenschaften, das die Bewegungsfreiheit fördert. Das Material erhöht entsprechend den Tragekomfort der Patienten. Die Bandage ist in fünf Größen erhältlich und aufgrund ihres durchdachten Designs für Frauen und Männer gleichermaßen gut geeignet. Eine abnehmbare Pelotte mit Noppen übt im Kreuzbeinbereich eine massageähnliche Wirkung aus. Sie fördert die Durchblutung der Muskulatur, stabilisiert und entlastet den Rücken und trägt so maßgeblich zur Schmerzreduzierung bei. Wenn der Arzt es für medizinisch sinnvoll hält, kann auch die Lumbotech® XP-Ausführung mit integrierter EMS- (Elektrische Muskelstimulation) bzw. TENS- (Transkutane elektrische Nerven­ stimulation) Behandlung verordnet werden. Vorteile des in Deutschland einzigartigen Therapieansatzes werden beispielsweise bei statisch-muskulärer Insuffizienz deutlich, wobei die elektrische Muskelstimulation hier die Ursache durch Muskelaufbau bekämpft. Bei allen Indikationen, die mit Schmerzen einhergehen (z. B. LWSSyndrom, Lumbalgie, Spondylarthrose oder Bandscheibenvorfall) kann mit TENS behandelt werden, wobei durch die Integration der Elektroden in die Bandage immer eine richtige Anlage gewährleistet wird. Sowohl die EMS- als auch die TENS-Geräte können durch eine Plug & Play Technologie ohne zusätzliche Einstellungen einfach angeschlossen werden.

Sind konservative Therapien eine Alternative? Dr. Hans-Werner Seide: Wenn ein Gelenk erhalten bleiben kann, ist die konservative Therapie immer die erste Wahl. Sie muss jedem operativen Eingriff, insbesondere einem Wahleingriff wie es die Endoprothetik darstellt, vorangehen. Patienten kommen fast ausschließlich erschöpfend konservativ, d. h. mit Krankengymnastik, physikalischer Therapie und sonstigen Maßnahmen vorbehandelt zu uns in die Helios Ostseeklinik Damp. Das geschieht auf Überweisung zur Operation durch den niedergelassenen Kollegen. Dennoch nutzen wir auch in diesen Fällen alle Möglichkeiten konservativ zu behandeln, bevor wir operieren.

Teamwork: Rheumaorthopäde Dr. Hans-Werner Seide (links) und Neurochirurg Dr. Dieter Adelt.

© Helios Verwaltung Nord-West GmbH


Neulich, im Rollstuhl:

Kommentar Foto: Anja Teufel

Gerda Behrends, geboren 1956, ist seit ihrem 2. Lebensjahr nach einer Polioerkrankung auf die Benutzung eines Rollstuhles angewiesen. Die Meeresbiologin ist seit Langem in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung aktiv. 1999 hat sie die Forschung aufgegeben, um auch hauptamtlich behindertenpolitisch tätig zu sein. Sie ist jetzt beim Landesverband Schleswig-Holstein der Lebenshilfe im Projekt „Inklusionsbüro“ tätig und arbeitet außerdem ehrenamtlich im Vorstand des Vereins „Unterwegs ohne Grenzen e.V.“.

Mark Boyle

Der Mann ohne Geld

Meine Erfahrungen aus einem Jahr Konsumverweigerung

Als ich gestern meinen allwöchentlichen Hausmüll entsorgte, plagte mich mal wieder mein schlechtes Gewissen. Wollte ich nicht vieles ändern, nachdem ich dieses Buch gelesen hatte? Mark Boyle, ein in England lebender Wirtschaftswissenschaftler hat ein soziales Experiment gewagt und ein Jahr lang der Konsumgesellschaft den Rücken gekehrt. Um keinen einzigen Cent auszugeben, musste er ideenreich und unermüdlich nach kostenfreien Alternativen für die Herausforderungen des Alltags suchen. Woher bekommt man Nahrung und Einrichtungsgegenstände, wenn man nichts ausgeben möchte oder kann? Wie flickt man dann einen Fahrradreifen oder hält Beziehungen aufrecht zu Freunden, die nicht um die Ecke wohnen? In Großbritannien ist der Autor sehr bekannt, sein Experiment war von Anfang an von großem Medieninteresse begleitet und er gilt als Begründer der „freeconomy“-Bewegung, die allmählich auch in Deutschland Fuß fasst. Hier geht es darum, durch Schenken und Tauschen den Irrsinn der Wegwerfgesellschaft zu überdenken und wenn möglich zu stoppen. Viele Menschen empfinden Unbehagen am gegenwärtigen Zustand des Wirtschaftssystems und an seinen globalen Auswirkungen. Doch wie kann man dieses ändern? Mark Boyle hat für sich einen ziemlich radikalen Ansatz gewählt: Er klinkt sich ein Jahr lang komplett aus der Geldwirtschaft aus. Sein aufregender Bericht ist spannend zu lesen, regt zum Nachdenken an und erinnert uns daran, was im Leben wirklich wertvoll ist. Taschenbuch: 336 Seiten, Preis: 9,99 Euro Verlag: Goldmann Verlag (20. Februar 2012) ISBN-10: 3442172446 ISBN-13: 978-3442172443

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Neulich, im Rollstuhl:

von Gerda Behrends

Nanotechnologie und Sparkassen

oder die Technologie des 21. Jahrhunderts 2008 stand auf dem SchleswigHolstein-Tag ein riesiger Truck, umgebaut zu einem Informationszentrum über Nanotechnologie. „Die Technologie des 21. Jahrhunderts“ hieß die Ausstellung, zu der eine Treppe hinaufführte. Auf Nachfrage wurde nach einigem Suchen eine Rampe gefunden und angelegt, die aber dermaßen steil war, dass ich vom Besuch der Ausstellung absah.

wies. Denn Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder allgemein mit Gehbehinderungen könnten solch einen Truck ebenso wenig nutzen wie Mütter mit Kinderwagen, wobei dies aber doch genau die Zielgruppen sein dürften. In einer Zeit, in der Inklusion das gängige Gesellschaftsmodell ist, auch und gerade im Zusammenhang mit der Dorfentwicklung, sollte so etwas doch nicht vorkommen.

Ich fragte mich – und die Veranstalter – nur, ob die Technologie des 21. Jahrhunderts nicht auch in der Lage sein sollte, allen Interessierten den Zugang zu ermöglichen, ohne sich in Lebensgefahr begeben zu müssen. Dies vor allem angesichts der Tatsache, dass das Basismodell für den Ausstellungswagen ja ein LKW war und diese – zumindest im Nahbereich – in aller Regel über Laderampen verfügen, die auf Knopfdruck bequem größere Lasten vertikal bewegen können.

Gleich am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von dem zuständigen Sachbearbeiter der Sparkasse. Er erklärte, dass die Abbildung einen Entwurf zeigte und dass der Truck selbstverständlich so ausgestattet würde, dass alle Interessenten den Truck problemlos erreichen und innen auch befahren können.

Darüber kann man sich ja nur freuen und hoffen, dass nun auch wirklich eine Lösung gefunden wird, die dem technischen wie dem gesellschaftlichen Entwicklungsstand des 21. Jahrhunderts Im Februar 2013 las ich in der Zeitung gerecht wird! einen Artikel, in dem von der geplanten gb Schließung von Sparkassen-Filialen in kleineren Ortschaften berichtet wurde und darüber, dass die Sparkasse den Einsatz eines „Sparkassen-Trucks“ als Ersatz erwägen. Die abgedruckte Abbildung zeigte einen solchen Truck – mit zwei Treppen seitlich! Nach meinen Erfahrungen mit der Nanotechnologie schrieb ich sofort einen Brief an die Sparkasse, in dem ich auf die Unsinnigkeit eines solchen Fahrzeuges hin-

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Lasertechnik

„Mama, Mama, er hat gar nicht gebohrt!“ Lasertechnik – die moderne Behandlungsmethode beim Zahnarzt

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ereits im Wartezimmer bekommen vielen Menschen ein Kribbeln im Nacken, wenn sie an ihre Zahnbehandlung denken. Doch es gibt Möglichkeiten, die Behandlung angenehmer zu gestalten. Der Laser Der berührungslos arbeitende Laserstrahl kommt bei immer mehr Zahnärzten zur Anwendung. Das unangenehme Geräusch und der Druck bei der Füllungstherapie kann bei der Laserbehandlung vermieden werden. Es ertönt lediglich ein schnelles „Tack, tack, tack“. Ein weiterer Vorteil des Lasers bei der Füllungstherapie ist, dass sich die Energie so verstellen lässt, dass

Der Laser als Ersatz des klassischen Bohrers. Es ist der lichtführende Aufsatz und das austretende Licht am Ende erkennbar. Foto: © Privatarchiv Dr. Stolz

der Laserstrahl nur erkranktes Zahngewebe entfernt, gesunden Zahn dagegen erhält. Die Eigenschaften des Lasers ermöglichen bei vielen Behandlungsarten eine angenehmere und schonendere Behandlung im Vergleich zur herkömmlichen Behandlung. Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass der Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich ist. So entwickeln die Kinder erst gar keine Angst vor dem Zahnarzt.

Die keimabtötende Wirkung des Lasers hat viele positive Effekte bei der Parodontitisbehandlung und der Wurzelbehandlung. Gerade die Wurzelbehandlung bei stark entzündeten Zähnen birgt das Risiko, dass nicht alle Keime abgetötet werden und die Entzündung später wieder auftritt. Da das Laserlicht tiefer in die Zahnsubstanz eindringt, können Keime effizienter abgetötet werden. Auch Viren werden wirksam und erfolgreich mit dem Laser zerstört. Bei Herpes gibt die Laserbehandlung zügig und einfach Linderung und sorgt für eine schnellere Abheilung. Zudem unterstützt das Laserlicht den Körper. Eine bessere und schnellere Wundheilung bei lasergeführten chirurgischen Eingriffen lassen solche Zahnarztbesuche angenehmer werden. Nach Zahnentfernung kann der Laser z. B., direkt nach der Behand-

lung angewendet, zur schnelleren und besseren Heilung beitragen.

Was zu beachten ist Der Laser kann den Bohrer nicht ganz ersetzen. Die Entfernung von Gold-, Amalgam- und Keramikfüllungen muss noch herkömmlich geschehen, die weitere Behandlung kann jedoch mit dem Laser weitergeführt werden. Der „dröhnende“ Bohrer fällt weiterhin weg. Zudem sind aufgrund der gesetzlichen Vorgaben die Laserbehandlungen zumeist eine Privatleistung. Dr. med. dent. Jörg Stolz, Master of Science, Zahnarztpraxis Nortorf, www.zahnarzt-stolz.de

Dr. Stolz, seit 2010 Master of Science in Lasers in Dentistry, entschied sich für diese moderne und fortschrittliche Behandlungsmethode bereits 2006.

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Adipositas

Adipositas Zentrum Nord – Klinikum Nordfriesland

Neues Leben mit Magenbypass

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twas „propper“ war Frank Thode schon immer. Doch im Laufe der Zeit wuchsen die überflüssigen Fettpolster, denn der heute 40-jährige Schacht-Audorfer aß gerne und vor allem viel: „Zum Mittagessen mindestens zwei Teller voll, abends beim Griechen eine ordentliche Portion und zum Frühstück drei Brötchen.“ Bis zu „einem gewissen Punkt“ habe er sich mit seiner Leibesfülle wohl gefühlt.

Aber im Jahr 2007 kam ihm die Sache nicht mehr geheuer vor und der 1,95-Meter-Mann mit einem damaligen Gewicht von 220 Kilo wandte sich an seinen Hausarzt: „Das konnte so nicht mehr weitergehen – ich hatte das Gefühl, die Gewichtszunahme entwickelte eine Eigendynamik.“ Thode wollte vom Fett runter und beweglicher werden. Verschiedene Maßnahmen zum Abspecken fruchteten nichts, sondern bewirkten eher das Gegenteil: „Der Erfolg einer mehrwöchigen Kur war, dass ich mein altes Gewicht nicht nur sehr schnell wiederhatte, sondern noch mehr dazu.“ Der hausärztliche Hinweis auf das Adipositas Zentrum Nord des Klinikums Nordfriesland brachte dann den ent-

scheidenden Schritt zu weniger Gewicht: „Im Mai 2011 wurde ich operiert und habe seitdem sozusagen nur noch eine schmale Röhre als Magen.“ Bei der Operation wog er 240 Kilo. Bereits im ersten halben Jahr nach der OP nahm Frank Thode 50 Kilo ab. Mittlerweile zeigt die Waage nur noch 144 Kilo an. „Mein Ziel ist, noch vier weitere Kilo loszuwerden – dann sind es seit dem Eingriff genau 100 Kilo Gewichtsverlust.“ Dankbar ist er für die familiäre Unterstützung, die ihm zu jeder Zeit zuteil wurde: „Das war sehr wichtig für mich.“ Zwar litt er zu keiner Zeit unter Schmerzen – außer unmittelbar nach der Operation – oder anderen Beschwerden. Dennoch brachte gerade das erste

Magenbypass und mehr Im Adipositas Zentrum Nord des Klinikums Nordfriesland in Tönning und Husum befinden sich alle Übergewichtigen in guten Händen. Neben den chirurgischen Maßnahmen, wie eine Magenband-Implantation, das Legen eines Magenbypasses oder einer Schlauchmagenoperation, werden auch nicht-operative Verfahren wie z. B. das OPTIFAST®-52-Programm angeboten. Bei allen Angeboten wird der Patient durch ein langjährig erfahrenes Team aus Ärzten, Ernährungsfachleuten, Psychologen und Bewegungstherapeuten untersucht und begleitet. Das Zentrum ist als einziges in Schleswig-Holstein zertifiziert. Bei einer Magenbypass-Operation wird ein kleiner Vormagen vom restlichen Magen abgetrennt und durch Nähte direkt mit dem Dünndarm verbunden. Dadurch werden Restmagen, Zwölffingerdarm und die obersten Teile des Dünndarms umgangen und der Speisebrei erst zu einem späten Zeitpunkt mit den Verdauungssäften vermischt. Hierdurch kommt es neben der Verringerung der Nahrungsmenge als Haupteffekt auch zu einer reduzierten Aufnahme bestimmter Nährstoffe.

Das Magenbypass-Verfahren kommt in erster Linie für Patienten mit einem BMI-Wert über 50 kg/m2 in Frage. Ein wichtiger Teil der lebenslangen Nachsorge nach einer Magenbypass-Operation ist die regelmäßige Kontrolle vieler Blutwerte, um mögliche Mangelerscheinungen frühzeitig zu erkennen, die ggf. trotz der notwendigen Nahrungsergänzungen mit Vitaminen und Mineralien eintreten können. Viele sehr übergewichtige Menschen erwerben über die Zeit den Diabetes Typ II (bekannt auch als „Metabolisches Syndrom“, das zudem noch Bluthochdruck und eine Fettstoffwechselstörung umfasst). Durch eine Magenbypass-Operation und die damit verbundene veränderte Nährstoffaufnahme verliert der operierte Patient die Zuckerkrankheit wieder. Weitere Informationen sind unter www.adipositas-nord.de und www.klinikum-nf.de erhältlich. Termine für die Adipositas-Sprechstunde können unter Tel. 04861 611-3310 vereinbart werden.

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Fachwissen

Dann kam er aber gut damit zurecht. „Im Restaurant nur noch das Rumpsteak für den kleinen Hunger oder allenfalls einen Hamburger statt der früheren drei.“ Er esse, was ihm schmecke, auf jeden Fall aber mehr Gemüse. Heute erinnern nur noch sechs etwa einen Zentimeter lange Narben an den Start in ein neues Leben. Als die Waage noch 160 Kilo anzeigte, kaufte er sich ein Fahrrad, das er eifrig nutzt. Er bewegt sich auch sonst viel an frischer Luft, ist froh über die neue Leichtigkeit des Daseins und besonders darüber, dass der Ende 2010 festgestellte Diabetes Typ II verschwunden ist. Hinzu komme ein ganz neues Selbstbewusstsein. „Man tritt ganz einfach besser auf.“ Als abschreckendes Beispiel hat er ein paar Kleidungsstücke

aus „dicken Tagen“ aufgehoben. Da ist z. B. die alte Jeans, die ihm jetzt von den Hüften fällt. Anderen stark übergewichtigen Menschen macht er Mut: „Der Eingriff ist empfehlenswert, genauso wie die anschließende Teilnahme an Angeboten zur Ernährungsumstellung oder Selbsthilfegruppen.“ Doch ganz am Anfang ist eines unerlässlich: „Man muss innerlich zur Umkehr bereit sein.“ (Sonja Wenzel)

Frank Thode hat durch eine MagenbypassOperation im Adipositas Zentrum Nord fast 100 kg Gewicht verloren. Auch sein Diabetes Typ II ist verschwunden. © Sonja Wenzel

halbe Jahr erhebliche Veränderungen mit sich. So lange dauerte es, bis er sich an die kleinen Nahrungsmengen gewöhnt hatte.

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Fachwissen

Radiologie

Städtisches Krankenhaus Kiel:

Modernisierung in der Radiologie Der Radiologe kommt früher zum Bild, der Patient schneller zur Diagnose

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eit Januar steht in der Radiologischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses Kiel ein moderner Computertomograph (CT) der neuesten Generation. Das Gerät vereint modernste Technologien für CT-Untersuchungen mit geringster Röntgendosis und kürzester Untersuchungsdauer. Dies kommt vor allem dem Patienten zu Gute. Modern, leistungsstark und schlagkräftig – dies zeichnet die Radiologie im Städtischen Krankenhaus aus.

nur die Diagnosestellung des Radiologen erleichtert, sondern auch die Therapie- und Operationsplanung. Mit der CT-Durchleuchtung sind präzise Punktionen möglich

Die so genannte CT-Durchleuchtung oder CT-Fluoroskopie ist eine Kombination von Röntgendurchleuchtung und Computertomographie. Damit können in Echtzeit – ähnlich wie beim Ultraschall – Punktionen von Organen zur Gewebegewinnung durchgeführt werden. Im Vergleich zu den herkömmlichen CT-Punktionen sind auch Tumore, die lokal schwierig liegen, sehr zielgenau zu erreichen. Der Patient profitiert Die Untersuchungen erfolgen mit gerings­ auch hier von kürzeren Untersuchungszeiten ter Strahlendosis und geringerer Strahlendosis. Ein wichtiges Thema ist die nochmalige Reduzierung der Röntgenstrahlen. Neue mathe- Neuer Magnetresonanztomograph (MRT) matische Verfahren zur Bildberechnung, die sowie ein moderner Multifunktionsarso genannten iterativen Rekonstruktionen, beitsplatz werden im März in Betrieb können die Röntgendosis erheblich reduzie- genommen ren. In der Vergangenheit waren diese Ver- Das neue MRT-System, das im März in Befahren aufgrund hoher Rechenleistungen trieb genommen wird, verfügt über eine leider nicht oder nur begrenzt einsetzbar, weite Öffnung und einen kurzen Magneten, so dass man sehr lange auf die Bilder war- so dass auch Patienten mit Platzangst besten musste. Mit der neuen CT-Generation ser als bisher untersucht werden können. kann die Röntgendosis um bis zu 75% re- Eine leise Gradiententechnologie sorgt für duziert werden. Ein unschätzbarer Vorteil eine ruhige und damit entspannte Atmofür die Patienten. sphäre für den Patienten. Ein neues Spulenkonzept liefert eine hohe Detailschärfe. Neue Darstellungstechniken erleichtern Damit können wir neue Untersuchungen andie Therapieplanung bieten wie kontrastmittellose Angiographien Mit der neuen CT-Technik können große und in radiologisch-kardiologischer KoopeUntersuchungsbereiche innerhalb weniger ration die komplette MRT-Herzdiagnostik. Sekunden von Kopf bis Fuß erfasst werden, was vor allem in der Trauma- und Tumor­ Als gemeinsames Projekt von Radiologie diagnostik wichtig ist. und der Klinik für Urologie wird ein neuer, Gelenke, Blutgefäße und Darm können drei- hochmoderner Multifunktionsarbeitsplatz dimensional dargestellt werden, was nicht eingerichtet. Mit dem Ultimax-Durchleuch-

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tungsgerät wird ein breites Anwendungsspektrum für radiologische und urologische Untersuchungen möglich. Dazu gehören vor allem Kontrastmitteluntersuchungen des Verdauungstraktes, der Blutgefäße und der Harnwege, sowie Stenteinlagen im Harntrakt. Ein großer Vorteil ist der Einsatz gepulster Durchleuchtung mit einer bis zu 75% niedrigeren Strahlenbelastung, was vor allem bei der Untersuchung von Kindern eine wichtige Rolle spielt. Zudem können durch eine tiefe Absenkung der Tischplatte auch ältere Patienten und Patienten im Rollstuhl einfacher gelagert werden. Der Radiologe kommt schneller zum Bild, der Patient früher zu einer Diagnose Für den Patienten hat der Faktor Zeit einen unschätzbaren Wert. Mit den neuen Geräten stehen nun Untersuchungsdaten schneller zur Verfügung und Wartezeiten werden verkürzt. Der Radiologe, der den Befund erstellt, kommt schneller zum Bild und der Patient bzw. der weiterbehandelnde Arzt früher zu einer Diagnose. Prof. Dr. M. Beate Stöckelhuber

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Kommentar

Krankenhäuser

Allgemeinkranken­häuser

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– Rückgrat der stationären Notfallversorgung

ie Bevölkerung bzw. der potentielle Patient bildet sich ein Urteil über Krankenhäuser aufgrund unterschiedlichster Informationen und vergleicht diese mit anderen, um für sich die bestmögliche Behandlung sicherzustellen. Zumeist werden verglichen das Image (allge­meines Ansehen), die fachliche Kompetenz insbesondere der Ärzte, soweit diese beurteilt werden kann, die Qualität der Unterkunft und auch die schnelle Erreichbarkeit in Notfällen. Leider wird oftmals dabei verglichen, was nicht vergleichbar ist: Auf der einen Seite Krankenhäuser mit einem breiten Versorgungsauftrag für ihre Region mit einem großen Fächerspektrum und der Rund-umdie-Uhr-Versorgung für Notfälle und auf der anderen Seite Spezialkliniken mit einem ausgesuchten Leistungsangebot und sehr eingeschränkter Notfallversorgung und mit einem ausgeprägtem Streben nach Gewinn. Die Bevölkerung registriert sehr oft nicht,

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dass z. B. Schwerpunktkrankenhäuser mit überwiegend ungeplanten Notfallpatienten nicht den individuellen Ansprüchen hinsichtlich Komfort, ungestörten Abläufen und Zeit für ausreichende menschliche Zuwendung genügen können. Auf der anderen Seite haben wir Spezialkliniken, die sich auf bestimmte Behandlungen wie z. B. Orthopädie konzentrieren. Dort gibt es fest vereinbarte OP-Termine, die selten durch Notfälle gestört werden. Dazu gibt es eine optimale Unterbringungssituation in den Patienten­zimmern, die nicht durch Zustellbetten beeinträchtigt wird, wie es in Hochbe­legungszeiten in den Schwerpunktkrankenhäusern zu verzeichnen ist. Insofern ist es an der Zeit, dass die Öffentlichkeit registriert, dass die Allgemeinkranken­häuser das Rückgrat der stationären und zunehmend zu bestimmten Zeiten auch der ambulanten Notfallversorgung sind und sich nicht nur um ein ausgewähltes Patienten­spektrum mit guten Risiken und hoher wirtschaftlicher Rendite kümmern. Diese Kranken­ häuser stehen der Bevölkerung rund um

die Uhr und wohnortnah zur Verfügung. Die derzeitigen durch den Gesetzgeber verursachten wirtschaftlichen schwierigen Rahmen­bedingungen treffen insbesondere die Allgemeinkrankenhäuser, da diese ihren Versorgungs­auftrag zu jeder Stunde und an jedem Tag wahrnehmen. Eine gesonderte Finanzierung für diese jederzeitige Behandlungsbereitschaft gibt es aber nicht. Insofern ist dieser Kommentar ein Plädoyer für die wohnortnahen Allgemeinkrankenhäuser und deren Unverzichtbarkeit in der jeweiligen Region. von Alfred von Dollen

Alfred von Dollen, Geschäftsführer des FriedrichEbert-Krankenhauses Neumünster


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Laserbehandlung und Linsenimplantation Die Chance für ein Leben ohne Brille

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as Bedürfnis nach Brillenfreiheit nimmt in allen Generationen ständig zu. Auch Kontaktlinsen sind nicht immer eine ideale Lösung. Der Anspruch an die Lebensqualität und der Wunsch nach Unabhängigkeit von Hilfsmitteln steigt. Verschiedene moderne Therapien ermöglichen gutes Sehen ohne Brille in jedem Alter. Die Operation des Grauen Stars und die Implantation von Kunstlinsen ist seit Jahrzehnten Routine. Inzwischen kommen spezielle Mehrstärkenlinsen zum Einsatz, die scharfes Sehen in allen Entfernungen erzeugen. Jüngere Erwachsene profitieren von dem Einsatz des Excimer-Lasers und können danach brillenfrei den Alltag genießen. Die Augenärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. med. Heisler und Prüter ver-

fügt über langjährige Erfahrung in der operativen Versorgung der Patienten. Ausführliche Gespräche mit den dortigen Ärzten und spezialisierten Mitarbeitern über die individuellen Bedürfnisse des Patienten und eine umfangreiche Diagnostik schaffen die Voraussetzungen für ein langfristig optimales Ergebnis und ein neues Lebensgefühl. Über die Möglichkeiten aller Methoden informiert die Praxis auf kostenlosen Patienten-Abenden an allen Standorten in Rendsburg, Neumünster und Tellingstedt. Auch zu anderen Themen der modernen Augenheilkunde finden regelmäßig Informations-Abende statt. Die drei Operateure (v. l. n. r.) Dr. med. Jon-Marten Heisler, Dr. med. Carsten Klatt, Dr. med. Jörn-Wolff Prüter

Die nächsten Termine sind: Im Hauptsitz Rendsburg (Torstraße 1-2) am 20.6. und 24.10.2013 Anmeldung unter 04331- 437 33 0 oder www.augenaerzte-rendsburg.de Im Standort Neumünster (Kuhberg 5a-7) am 27.5., 5.8. und 11.11.2013 Anmeldung unter 04321 - 94 92 90 oder www.augenaerzte-neumuenster.de

Nähere Informationen finden Sie auf den Homepages. OP-Standorte: Praxis Rendsburg und MARE Klinikum Kiel-Kronshagen.


Fachwissen

Holsteinisches Brustzentrum

Brustkrebstherapie mit Zertifikat – sicher und menschlich

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rustkrebs – 58.000 Frauen werden jährlich in Deutschland mit dieser Diagnose konfrontiert. Das Mammakarzinom, so der medizinische Begriff, ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Die Heilungschancen der tückischen Krankheit haben sich in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert. Das liegt zum einen an der intensiven Forschung und an der besseren Versorgung der Betroffenen in zertifizierten Brustzentren. Hier werden hohe Qualitätsstandards angesetzt und in aufwändigen Zertifizierungsverfahren immer wieder auf den Prüfstand gestellt, um die Chancen der Früherkennung zu nutzen, und eine optimale Versorgung der Patientinnen zu gewährleisten.

gekoppelt an ein festes Behandlungsteam. Zwei wichtige Kriterien, wenn man die durchschnittliche Behandlungsdauer eines Mammakarzinoms von sechs bis zwölf Monaten bedenkt. Die Diagnose ist für die Frauen ein großer Schock. Neben der Todesangst belasten die körperlichen Veränderungen, die durch eine Operation und Chemotherapien verursacht werden können, wie Haarausfall oder Brustentfernung. Schmerzen, Angst, Ohnmacht, Verlust der weiblichen Identität – die seelische und körperliche Belas­ tung ist für viele Frauen immens hoch. Viele fühlen sich unter Druck und treffen übereilte Entscheidungen. „Unsere Aufgabe ist es auch, Frauen diesen Druck zum schnellen Handeln zu nehmen“, erklärt Dr. Ingrid Buck, Leitung des Brustzentrums am Standort Neumünster. „Jeder Befund ist sehr individuell, die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig. Uns ist es wichtig, in intensiven Gesprächen mit den Frauen gemeinsam eine Therapie zu finden, hinter der sie auch stehen können.“

Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) in Neumünster bildet mit den Kliniken Rendsburg, Itzehoe und Heide das zertifizierte Holsteinische Brustzentrum (HBZ). Einheitliche Behandlungsstandards, wöchentliche fachübergreifende Videokonferenzen zur Therapiefestlegung, ausführliche Brustkrebssprechstunden sowie die ständige Qualitätssicherung ermöglichen den Patientinnen die optimale, individuelle Behandlung. In Frage kommende Behandlungen einer Brustkrebstherapie wie Operationen, Chemo- und Strahlentherapie werden an jedem Standort des HBZ angeboten. Alles unter einem Dach,

Die individuelle, fachliche medizinische Betreuung ist daher nur die eine Säule der Behandlung. Die menschliche und seelische Begleitung der betroffenen Frauen hat im HBZ einen hohen Stellenwert. Im FEK ist Marina Hörst Pflegeexpertin für Brusterkrankte. Die Krankenschwester arbeitet seit 2007 als so genannte BreastCare-Nurse (Breast: Brust, Care: Pflege, Nurse: Krankenschwester) und wurde für ihre besondere Aufgabe freigestellt, um nur für Brustkrebspatientinnen da zu

Links: Marina Hörst, Pflegeexpertin für Brust­erkrankte im FEK. Mitte: Das Team vom Holsteinischen Brust­zentrum am FEK. Rechts: Mammographie – wird der Tumor rechtzeitig erkannt, steigen die Heilungsund Überlebenschancen. © Fotolia

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sein. Sie begleitet die Frauen vom ersten Diagnose-Gespräch auf ihrem Weg durch die Therapien. Sie beantwortet Fragen, koordiniert Behandlungen, versucht sie auf diesem Weg bestmöglich zu unterstützen und ist auch ein guter Engel an der Seite, der einfach zuhört. „Die Frauen haben viele Fragen und fühlen sich erst einmal ohnmächtig“, weiß Marina Hörst aus ihrem Alltag. „Ich sehe mich als Vermittlerin zwischen allen an dem Behandlungsprozess beteiligten Fachgruppen wie Ärzten, Psychoonkologin, Pflegeteam, Sozialarbeitern, Selbsthilfegruppen, Sanitätsgruppen und anderen.“ Eine wichtige Kollegin an dieser Stelle ist für sie Kathrin Reimer. Die Psychoonkologin im FEK unterstützt die Frauen mit Gesprächen und versucht gemeinsam mit den Patientinnen Strategien gegen die Angst zu entwickeln. Weitere Angebote sind eine Sport- sowie eine Malgruppe, Koch- und spezielle Schminkkurse oder Patientinnentage. Ganz neu ist die Selbsthilfegruppe, die am 19. Februar startet, und den Frauen eine Möglichkeit zum Austausch geben soll. Dr. Ingrid Buck: „Wir möchten den Frauen Mut machen, Perspektiven eröffnen und sicher an ihrer Seite stehen. Sie sind nicht allein!“

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Holsteinisches Brustzentrum: FEK setzt auf ganzheitliches Konzept


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Info-Ecke

Info-Ecke

Gesundheit, Recht & Soziales Zertifizierte medizinische Qualität Helios Ostseeklinik Damp erhält VRA-Gütesiegel und ist zertifizierte Rheumaeinrichtung. Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sind in der Helios Ostseeklinik Damp sehr gut aufgehoben. Die Spezialklinik für Gelenke und Wirbelsäule erfüllt alle Anforderungen des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken e. V. (VRA) an die qualitätsorientierte Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Die Helios Ostseeklinik Damp erhielt Anfang Januar 2013 das Zertifikat mit der Berechtigung zur Führung des VRA-Gütesiegels. Die Helios Ostseeklinik Damp ist seit Jahren auf die ambulante und stationäre Behandlung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen spezialisiert. Schwerpunkte der Abteilung Innere Medizin/Rheumatologie sind die spezielle rheumatologische Komplexbehandlung und multimodale Schmerztherapie sowie die physikaAnzeige:

lische Therapie. Das Team von Chefarzt Dr. Joachim Georgi arbeitet dabei eng mit Dr. Hans-Werner Seide, Chefarzt der Abteilung Rheumaorthopädie, Fußchirurgie und Spezielle Endoprothetik und Dr. Achim Frank, Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie und Operativer Intensivmedizin der Helios Ostseeklinik Damp zusammen. Das VRA-Gütesiegel wird seit 2012 erstmalig vergeben. Deutschlandweit haben 23 Kliniken die Zertifizierung erhalten. Dazu müssen die Kliniken eine Vielzahl an Kriterien erfüllen, darunter zum Beispiel eine Mindestanzahl von mehr als 500 stationär behandelter Rheumapatienten, die Weiterbildungsbefugnis und die personelle Besetzung der rheumatologischen Abteilung. Die Zertifizierung wird von dem BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit durchgeführt.

Kurse der Evangelischen Familien­bildungsstätte in Neumünster Ein Auszug aus dem Programm mit Beginn im April und Mai: 02.04.2013: „Computerkurs 60+ Digitale Fotografie“ um 17.30 Uhr im Zentrum für Berufliche Bildung, Parkcenter, Christianstraße 8-10. 09.04.2013: „Lachen hält gesund: leichte Bewegungen für Körper, Geist und Seele“ um 10.00 Uhr im Parkcenter, Christianstraße 8-10, Bewegungshalle. 18.04.2013: „Zumba Gold“ (= Zumba für Senioren) um 15.00 Uhr im Parkcenter, Christianstraße 8-10, Bewegungshalle. 22.04.2013: „Die Papiere im Griff“ um 19.30 Uhr im Saal, Alter Kirchhof 16, Neumünster. Die Evangelische Familienbildungsstätte ist eine Einrichtung der Diakonie Altholstein. Weitere Kurse, Anmeldungen und Infos: Christianstraße 8 -10, 24534 Neumünster, Tel: 04321 – 2505400, www.fbs-neumuenster.de


Fachwissen

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Reisen mit Herz

Seniorenprogramm 2013 der Diakonie Altholstein

Bevor man die Reise antritt, ist es schon ein Erlebnis, den beiden Ehrenamtlichen beim Erzählen zuzuhören. Reisebegleiter Richard Beifuß und Hans-Jürgen Schwanke sind Profis auf ihrem Gebiet und es gibt kaum etwas, das sie in den 15 Jahren als Reisebegleiter noch nicht erlebt haben. Mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen begleiten sie auch dieses Jahr wieder die Seniorenreisen der Diakonie Altholstein. 10 attraktive Tagesreisen stehen auf dem Programm. Neben den beliebten Ausflügen nach Glücksburg, Lübeck und Eutin werden auch neue Ziele angeboten. Im April geht es auf den Spuren des Landarztes nach Kappeln. Dort können die Drehorte der beliebten Fernsehserie „Der Landarzt“ besucht werden. Im Mai lockt die Apfelblüte im Alten Land und wer Strand und Meer liebt, für den ist im Juni die Inselrundfahrt auf Sylt das Richtige. Im Juli geht es dann zur Seerosenblüte nach Friedrichstadt und im August locken die Korntage in der Probstei.

Die Reisen beginnen gegen 8.00 Uhr und enden zwischen 18.00 und 19.00 Uhr. Abfahrt und Ankunft sind am ZOB (hinter dem Finanzamt) in Neumünster. Zu den Fahrten nach Glücksburg, an die Schlei und nach Kappeln gibt es zusätzlich einen Treffpunkt in Kiel. Ulrike Börsch, Koordinatorin des Reiseprogramms, ist darauf bedacht, dass alle Reisen auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind. So gibt es viele Pausen und alle Wege und Toiletten sind auch mit einem Rollator begehbar. Sollte es dennoch mal zu Schwierigkeiten kommen, fassen Herr Beifuß und Herr Schwanke tatkräftig mit an. Sie haben immer eine Lösung parat und schon so manche Hürde bewältigt. Diese besondere Atmosphäre und das nette Miteinander machen die Reisen so besonders. Da fällt der Abschied schon mal schwer und der nächste Ausflug wird heiß ersehnt.

freitags von 9.00 - 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 - 17.00 Uhr angenommen, Tel. 04321- 25 05 400.

Frau Börschs Sprechzeiten für individuelle Auskünfte sind jeweils dienstags und freitags von 10.00 - 12.00 Uhr. Tel.: 0432125 05 404 (auch zur Terminabsprache). Reiseanmeldungen werden montags bis

oben: Seniorenbeirätin Ulrike Börsch kümmert sich nicht nur um das Organisatorische, sondern auch um die Gäste, selbst um die Kleinsten. unten: Vorfreude bei der Infoveranstaltung (Von links nach rechts: Gertrud Hoepfner, Reisebegleiter Richard Beifuß, Anna-Annita Omland, Reisebegleiter Hans-Jürgen Schwanke und Herbert Omland).

Reisen 2013: Tagesfahrt ... ... an die Schlei: Auf den Spuren des Landarztes ... zur Apfelblüte im Alten Land ... nach Sylt ... zur Seerosenblüte nach Friedrichstadt ... zu den Korntagen in der Probstei ... nach Glücksburg ... nach Lübeck ... nach Eutin

10. April 08. Mai 19. Juni 17. Juli 15. August 18. September 16. Oktober 02. Dezember

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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Eine starke Gemeinschaft in Schleswig-Holstein mit mehr als 120.000 Mitgliedern!

D

er Sozialverband SchleswigHolstein schreibt weiter an seiner beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Seit 1995 hat er seine Mitgliederzahl von 60.000 auf mehr als 120.000 steigern können. Der SoVD in Schleswig-Holstein ist damit noch leistungsfähiger geworden. Er öffnet sich mit den Familienund Partnermitgliedschaften auch breiteren Bevölkerungsschichten. 4.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich in rund 400 Ortsverbänden um unsere Mitglieder. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam!“ organisieren sie zahlreiche Veranstaltungen – von Ausflugsfahrten über Informationsabende bis zu geselligen Treffen. In 15 Beratungszentren helfen kompetente und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Mitgliedern in allen Fragen des Sozialrechts. Sie unterstützen bei der Antragsstellung und Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber den Behörden – vor allem in der Renten-, Kranken-,

Unfall-, und Pflegeversicherung sowie in allen Angelegenheiten des Schwerbehindertenrechts. Der Sozialverband übernimmt auch die Vertretung seiner Mitglieder vor den Sozialgerichten. Durch seine sozialrechtliche Arbeit erreicht der SoVD für seine Mitglieder Zahlungen in Höhe von rund acht Millionen Euro jährlich. Aktueller Schwerpunkt der politischen Arbeit des SoVD Schleswig-Holstein ist die Kampagne: „Wenn die Rente nicht reicht…“, mit Informationen und Beratungs­angeboten zum Thema Grund­ sicherung im Alter. Darüber hinaus sollen das mit der Arbeiterwohlfahrt und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Nord geschlossene „Soziale Bündnis für Schleswig-Holstein“ sowie die Veranstaltungsreihe „Sozialog“ mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein dazu beitragen, zusammen mit den politisch Verantwortlichen die soziale Lage der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land zu verbessern.

Kontaktadresse: Sozialverband Deutschland Landesverband Schleswig-Holstein Muhliusstraße 87, 24103 Kiel Tel.: 0431/983 88-0, Fax: 0431/983 88-10 E-mail: info@sovd-sh.de

www.sovd.de

Nah Nah beibei den den Menschen Menschen nehcsneM ned ieb haN


Fachwissen

Info-Ecke

Wohne ich gesund? Sie fühlen sich unwohl und kein Arzt kann Ihnen weiterhelfen? Vielleicht kommen die Beschwerden ja aus dem Schlafzimmer: Ein allgemein verschlechterter Gesundheitszustand kann ebenso Anzeichen für Schadstoffe in der Wohnung sein, wie z. B. immer häufiger auftretende allergische Erscheinungen, andauerndes Unwohlsein, chronische Erkältungssymptome, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Atemwegsbeschwerden, zunehmende Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen und depressive Stimmungen.

Nur wenige Schadstoffe lassen sich eindeutig am Geruch erkennen, einige werden vom Menschen gar nicht wahrgenommen, können jedoch irreversible Schäden bis hin zu chronischen Vergiftungen auslösen. Formaldehyd und Holzschutzmittel, Lösemittel, Konservierungsstoffe oder Schädlingsbekämpfungsmittel sind die bekanntesten Gifte. Informieren Sie sich über umweltverträgliche Produkte und Verfahren bevor Sie renovieren oder bauen. Umweltinstitut München e. V., Tel.: 089-307749-0, www.umweltinstitut.org

Maschinelle Zweitverblisterung von Arzneimitteln – patientenindividuell Mit Sicherheit gesund werden! Das Stellen der Medikamente zur täglichen Einnahme ist zeitaufwändig und trotz größter Sorgfalt eine Tätigkeit, bei der bereits kleinste Fehler die Gesundheit gefährden können. Bei der maschinellen Zweitverblisterung sortieren, verteilen und verpacken modernste computergestützte Automaten die erforderlichen Medikamente genauso in einzelne Blistertütchen, wie die ärztliche Verordnung es vorgibt. Dabei werden alle wichtigen Informationen zu den Arzneimitteln, Tag und

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Uhrzeit der Einnahme sowie besondere Einnahmehinweise auf jeden einzelnen Blister aufgedruckt und die Blister so beschriftet, dass eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Jede Blistertüte lässt sich leicht und ohne Kraftaufwand öffnen. Der automatische Prozess bietet zudem die Möglichkeit, Ihre Medikamentenvorräte im Voraus zu berechnen, auf Medikationsänderungen umgehend zu reagieren und Wechselwirkungen der Medikamente untereinander zu prüfen. www.wald-team.de

Finanztipp der VR Bank Neumünster In Deutschland werden die Menschen immer älter. Damit steigt leider auch die Wahrscheinlichkeit, zum Pflegefall zu werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet keine ausreichende Absicherung. In Abhängigkeit von Pflegestufe und Art der Pflege muss der Pflegebedürftige bis zu 1.950,00 Euro pro Monat aus eigener Tasche zahlen. Eine private Pflege-Zusatzversicherung haben bislang weniger als 2 Prozent der Menschen in Deutschland abgeschlossen. Jetzt steuert die Bundesregierung gegen: 2013 wird sie erstmals die private PflegeZusatzversicherung fördern. 5 Euro im Monat erhält, wer mindestens 10 Euro in eine Zusatz-Police in Form eines Pflegetagegeldes steckt. „Pflege-Bahr“ heißt das staatlich geförderte Produkt – benannt nach dem Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Aber der „Pflege-Bahr“ reicht bei Weitem nicht aus. Daher ist es wichtig, zusätzlich eine weitere leistungsstarke private Pflege-Zusatzversicherung – zum Beispiel das R+V PflegeKonzept – abzuschließen, um sich und seine Angehörigen im Ernstfall vor hohen Kosten und Vermögensverlust zu schützen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Kundenberater/innen Ihrer Volksbanken und Raiffeisenbanken „vor Ort“.

Zentrale Neumünster, www.vr-nms.de


Fachwissen

Info-Ecke

Der Pflegestützpunkt in der Stadt Neumünster Pflege braucht Beratung: individuell – unabhängig – kostenfrei Wenn ein Mensch Unterstützung im Haushalt oder bei der Pflege benötigt, sind viele Aspekte zu bedenken: die Wohnbedingungen, die finanziellen Verhältnisse, die familiäre Situation und natürlich die Verfassung, die Bedürfnisse und Wünsche des Betroffenen selbst. Im Pflegestützpunkt erhalten Sie individuelle, unabhängige und kostenfreie Beratung zu allen Fragen rund um das Thema Hilfe- und Pflegebedarf. Wenn Sie es wünschen, unterstützen wir Sie dabei, Hilfen zu organisieren und die nötigen Anträge zu stellen. Kommen Sie gern in unsere offene Sprechstunde oder rufen Sie bei uns an. Bei Bedarf erfolgt die Beratung auch bei Ihnen zu Hause. Großflecken 71, 24534 Neumünster Tel.: 04321/942-2745 und -2779 pflegestuetzpunkt@neumuenster.de Sprechzeiten: Dienstag 9.00-12.00 Uhr und Donnerstag 14.30-17.00 Uhr Ihre Ansprechpartner: Kirsten Pahl, Petra Webs, Kai Falck Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei! Oder besuchen Sie unsere Internet-Seite unter: www.neumuenster.de > Senioren > Pflegestützpunkt. Hier finden Sie auch unsere Übersichten über Pflegedienste, Pflegeheime und weitere Dienste und Einrichtungen in Neumünster. Informationen zu den Pflegestützpunkten in den anderen kreisfreien Städten und Kommunen finden Sie unter: www.schleswig-holstein.de/MSGFG > Ältere Menschen > Wege zur Pflege > Beratung in Ihrer Nähe.

Finanzierungshilfe beim Umbau Sofern die Wohnungsanpassung durch altersbedingte Mobilitätseinschränkungen und Pflegebedürftigkeit notwendig wird, fallen einige der Umbaumaßnahmen, z. B. Türverbreiterungen, festinstallierte Rampen, Treppenlifte oder der Austausch von Bade- und Duschwanne in den Bereich

Was wir tun: Wir informieren Sie unverbindlich über: – – – – – – – –

Leistungen der Pflegeversicherung Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst Finanzierung von Pflege Häusliche Hilfs- und Pflegedienste, H ausnotruf und Essen auf Rädern Betreutes und seniorengerechtes Wohnen Tages- und Kurzzeitpflege Pflegeheime Gesetzliche Betreuung, Vollmachten und Patientenverfügungen.

Wir beraten Sie individuell: – Welches Pflegeangebot geeignet ist bei der Suche nach einem geeigneten Heimplatz – Zu weiteren Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten – Zu Hilfsmitteln und Wohnraumanpassung. Bei Bedarf helfen wir Ihnen bei Anträgen, bei der Kontaktaufnahme zu den Pflegeanbietern und bei der Einleitung weiterer nötiger Maßnahmen.

Wir begleiten Sie: – In belastenden Pflegesituationen – Bei Konflikten mit Pflegeanbietern, Einrichtungen oder Kostenträgern.

Unsere weiteren Aufgaben: – – – –

Öffentlichkeitsarbeit Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen und Pflegediensten, dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus und verschiedenen Behörden in spezifischen Arbeitsgruppen Mitwirkung am PflegeNotTelefon (Tel.: 01802/494847, 6 Cent pro Anruf) Betreuungsangebote für Demenzkranke (Betreuungsgruppe und häuslicher Betreuungsdienst) sowie Beratung von Angehörigen.

der Pflegeversicherung (§40 Sozialgesetzbuch (SGB) XI (4)). Die Pflegekassen können Zuschüsse gewähren, sofern durch die Maßnahme die häusliche Pflege überhaupt erst ermöglicht, erheblich erleichtert oder eine selbstständige Lebensführung wiederhergestellt werden kann. Die Höhe des Zuschusses wird im Einzelfall geprüft und richtet sich nach den entstehenden Kosten und den Einkommensverhältnissen des Antragstellers.

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Fördermittel in Anspruch nehmen: Informationen darüber, welche Fördermöglichkeiten und Finanzierungshilfen im Einzelfall beantragt werden können, erhalten Betroffene bei der regionalen Wohnberatung. Wichtig ist, dass alle Zuschüsse vor Beginn der Maßnahme mit einem Kostenvoranschlag beim Fördermittelgeber beantragt werden.


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Die himmlischen Wellnesstipps von März bis Mai

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Der Lauf der Sonne, des Mondes und der Planeten durch den Tierkreis gibt uns interessante Anregungen, was Körper und Seele jetzt besonders gut tut – und was nicht.

Ende April legt sich der allgemeine Fitness-Feuereifer wieder. Bei gemächlichen Spaziergängen durch die üppige Blütenpracht der wieder erwachten Natur lässt sich das Leben doch viel besser genießen als beim Marathonlauf, oder?

Oder rufen Sie uns an:

Ab Mitte März ist Schluss mit der wohligen Trägheit zwischen Winterschläfrigkeit und Frühjahrsmüdigkeit, die uns seit Februar in Bummellaune versetzt. Stattdessen ruft der planetarische Fitnesstrainer Mars im Widder uns jetzt zur ganz großen Frühjahrsoffensive auf sportlichem Gebiet auf. Die Lust, in Sachen Fitness und Gesundheit ganz neue Wege einzuschlagen, ist jetzt, wo die zunehmende Wärme der Sonne unsere Muskeln mit neuer Energie versorgt und geschmeidig macht, noch größer als zu Jahresbeginn.

Als „Großmeister der Gemütlichkeit“ können Stiere nun eine Geburtstagszeit ganz nach ihren Wünschen genießen.

Speziell Widder-Geborene, die jetzt in ein neues Lebensjahr starten, werden von einem schier unerschöpflichen Tatendrang beseelt.

Doch keine Sorge, liebe „Sportsfreunde“: Ab Ende Mai können Sie Ihren Bewegungshunger wieder mit einer Extraportion himmlischem Rückenwind ausleben! mm

Auch Zwillinge, Löwen, Schützen und Wassermänner sind nun in Bestform. Krebse und Waagen aber fühlen sich sehr schnell überfordert, während Steinböcke ihre Kraft vor lauter Ehrgeiz gern weiter ausreizen, als ihnen bekömmlich ist. Verlangen Sie nicht mehr von sich, als Sie zurzeit leisten können! Wichtig, aber zweischneidig: Werden Sie Ihren

wahren Bedürfnissen gerade gerecht?

Sie haben ein Formtief. Schalten Sie lieber auf „Schongang“ für Körper und Seele!

Jetzt sind Sie gut in Form und sprechen bestens auf gesundheitliche Maßnahmen an.

Eine solide Portion neue Kraft tanken auch Krebse und Steinböcke, Jungfrauen und Fische. Löwen, Skorpione und Wassermänner könnten das auch – wenn sie sich etwas Ruhe gönnen und nicht immer nur ungeduldig auf die nächste Herausforderung warten würden.

Die Sternentrends der Saison wurden Ihnen übersetzt von Dr. phil. Michaela Mundt, mantische Lebensberaterin in Kiel. Mehr zum aktuellen Lauf der Gestirne finden Sie im Internet auf www.tierkreis. info in der Rubrik „Kalender“.

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Kurzkrimi

Prolog: Allein die Anwesenheit von Knut Hansen in leitender Position der Kieler Polizeibehörde war für deren Pressesprecher schon eine mittelschwere Katastrophe. Ein bisschen war es so, als würde in den Niederlanden eine „Frau Antje“ als Chef-Ermittlerin auftreten. Die meisten Menschen hätten Knut Hansen wohl als „Original“ bezeichnet – sein Name klang wie der Künstlername eines Hafenmusikanten und seine Erscheinung stand dem in nichts nach. Die von ihm bevorzugte Kleidung, bestehend aus Jeans, Troyer und Seemannsmütze, zusammengenommen mit seiner etwas spröden, wortkargen Art ließen ihn wie den perfekten Leuchtturmwärter oder Fischkutterkapitän wirken – einen Posten bei der Polizei, geschweige denn als Hauptkommissar traute ihm, auch auf den zweiten Blick, kaum jemand zu. Aufgewachsen war er auf der nordfriesischen Hallig Langeoog. Es gab nur ein anderes Kind in seinem Alter – ein dickes, zickiges Mädchen namens Suse, das mit ihm nichts zu tun haben wollte – daher beschäftigte er sich in seiner Jugend nahezu ausschließlich mit dem Lesen von Kriminalromanen. Er verließ die Insel, um die höhere Schule in Kiel zu besuchen und absolvierte anschließend die Polizeiausbildung wie im Fluge. Hansen, dessen Spitznamen in der lokalen Presse von „Inspektor Kuddeldaddeldu“ bis „Friesenbulle“ reichten, machte es nichts aus, unterschätzt oder belächelt zu werden – Kollegen mutmaßten, er würde es vielleicht gar nicht merken – aber da irrten sie sich …

An dieser Stelle von seinen großen Erfolgsfällen zu berichten, würde den Rahmen sprengen, aus Platzgründen begnügen wir uns mit seinen kleineren Erfolgen:

Die kleinen unbedeutenden Fälle von Hauptkommissar Knut Hansen aus Kiel

Der Fall mit den

Fischen

Es war ein wunderbarer Frühlingsnachmittag und Hauptkommissar Knut Hansen schlenderte die ‚Kiellinie‘ entlang. Wunderbare siebzehn Grad und strahlender Sonnenschein trieben dem Polizisten die gute Laune quasi direkt ins Gehirn. Er liebte die Promenade an der Förde und ging so oft er konnte hier spazieren. Er genoss leidenschaftlich die Aussicht, die Stimmung und auch die im Vorbeigehen erhaschten Gerüche aus den Cafés und Bistros. Am Wasser entlang landeinwärts lag die Stena Line am Ostseekai. Mit einem wohligen Gefühl im Bauch dachte er an seine Schwedenfahrt im letzten Jahr und an das kniffelige Rätsel der kleinen Anna und ihrer verschwundenen Puppe, das sie zusammen gelöst hatten. Als der Kommissar die Aussicht auf den Hafen bestaunte, dessen Silhouette in den letzen Jahren stetig modernisiert wurde, musste er zugeben, dass die neuen Gebäude der ‚Port of Kiel‘ Hafengesellschaft wirklich etwas hermachten und sich der Hafenbereich durch die Sanierungmaßnahmen an ,Hörn‘ (die Hafenspitze Kiels) und Ostufer in den letzten Jahrzehnten langsam zu einem echten Schmuckstück mauserte. Die Promenade war, wie immer an schönen Tagen, voll mit Spaziergängern, Rollerskatern und einigen Radfahrern, die sich für Knuts Geschmack ein wenig zu schnell ihren Weg durch die Passanten bahnten. Rechterhand war die typische Menschentraube zu sehen, die sich wie üblich um das Seehundbecken des Geomar Instituts scharrte. Hansen freute sich. Er liebte die Seehunde ... Seehunde waren in seiner Kindheit in Langeoog für ihn immer wie geheime Freunde gewesen. Er war an den Sonntagen oft zu den Aussichtsstegen gewandert, hatte die Tiere beim Faulenzen beobachtet und mit ihnen gesprochen. So konnte er es sich natürlich auch an diesem Tag nicht nehmen lassen, den putzigen kleinen Kerlen dabei zuzusehen, wie sie ihre Faxen machten. Das Becken war frisch geputzt, das Wasser klar und es war eine Freude, zwischen Beckengeländer und dem seitlichen Unterwas-

serfenster hin und her zu gehen und die Tauchgänge eines besonders gemütlichen Exemplars zu verfolgen. Sein Blick fiel auf die zurückgesetzte Eingangstür des angeschlossenen ‚Aquariums‘ und ihm fiel ein, dass er schon jahrelang nicht mehr dort gewesen war. Dies war sein freier Tag und deswegen ließ er sich gern von seiner Stimmung treiben, ging die Stufen hoch, öffnete die schwere Eingangstür und betrat den kleinen Vorraum des Aquariums. In dem winzigen Raum dahinter gab es zwei weitere Türen – die Ein- und Ausgangstüren zum Ausstellungsbereich – und die gläserne Kassierkabine. „Knut, altes Haus!“ Der Kassierer strahlte ihn an und er erkannte Hannes, ein Kieler Original, das er schon seit vielen Jahren oberflächlich kannte und mit dem er schon so manche nette Kartenrunde im Club 68, der urigen Kneipe in der Ringstraße 68 gespielt hatte. „Moin Hannes! Was machst du denn hier?“, antwortete Knut und kam sich, kaum hatte er es gesagt, ziemlich blöde vor. Hier, im hellen Tageslicht, fiel ihm auf, dass er den Mann zwar gefühlte hundertmal gesehen hatte, aber fast nichts von ihm wusste. Er meinte sich zu erinnern, dass Hannes früher zur See gefahren war und kurz als Fahrkartenkontrolleur gearbeitet hatte. Es war doch bemerkenswert, wie viel Zeit man miteinander verbringen konnte, ohne etwas Wesentliches von einander zu erfahren. Er kam aus Zeitgründen natürlich eher selten dazu, sich in der ,68‘ oder ,im Club‘ (wie andere sagten) sehen zu lassen. Aber wenn, dann schien es wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass kaum jemand irgend etwas Aktuelles aus seinem Leben preisgab, sondern man bei oberflächlichen politischen Betrachtungen blieb, Anekdoten ,von früher‘ erzählte oder sich einfach ganz auf einsilbige Antworten verlegte. Knut selbst kam das sehr entgegen, denn die Polizeiarbeit nahm einen dermaßen großen Teil seines Lebens ein, dass er es wunderbar fand, einfach mal nur Knut zu sein. Er war sich nicht einmal sicher, wie viele seiner Kneipenbekannten überhaupt

* Auf den ersten Blick mochte überraschen, dass Knut Hansen als Inselkind nicht einmal ansatzweise friesischen oder plattdeutschen Dialekt sprach. Außer seiner

95-jährigen Mutter und der dicken Suse gab es auch niemanden, der den Grund dafür wusste. Nämlich den, dass Knut schon früh anfing sich einen wertvollen Schatz an Kriminalzitaten anzueignen, und ein Satz wie „Schlechte Leute werden nicht immer aus guten Gründen ermordet“ klang nun einmal eindrucksvoller als: „Eische Lüd warrn nech jümmers wegen goote Ursoken dotslogen.“

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Unterhaltung

Kurzkrimi

Illustrationen: www.ohnekopf.de, Text: Gerrit Hansen

wussten, dass er bei der Polizei war. In den letzten dreißig Jahren hatte er sicher mit rund fünfzig verschiedenen Männern und Frauen in der Kneipe Karten gespielt oder auch mal einfach nur einen Tee getrunken und konnte sich nicht daran erinnern, wann er dort seine Arbeit erwähnt hatte. Hannes lachte ihn an: „Was ich hier mache? Na, ja was wohl? Arbeiten! Und selbst? Willst‘ dir die Fische anschau‘n? Macht dann 2 Euro.“ Hansen hatte den Eindruck, dass irgendeine unangenehme Stimmung in der Luft lag und schob es darauf, dass Kneipenbekanntschaften an anderen Orten nunmal nicht funktionieren. Er gab dem Mann das Geld und versuchte es mit etwas Smalltalk. „Ja, ich war gerade ein bisschen in der Gegend spazieren bei dem herrlichen Wetter. Und? Viel los heute?“ Hannes machte eine abwinkende Handbewegung: „Jo! Die Bude ist voll wie selten! Ein schwedischer Graf ist mit seiner Gattin in der Ausstellung – mit Sekretär und so ... Die hatten vor zwei Wochen angekündigt, dass sie sich heute in Ruhe ohne ‚Tamtam‘ und ohne Führung hier die Fische anschauen wollten ... Man fragt sich, warum sie sich dann überhaupt anmelden ... He he, der spinnt, der Adel. Und dann sind noch ein paar kleinere Gruppen da ... Und, ach ja ... ‚Voller‘ aus‘m Club ist auch da, den kennst du doch auch, oder? War auch spazieren, wie du.“ Knut war erst etwas verwirrt, kam dann aber schnell darauf, dass von einem weiteren Dauergast aus dem Club 68 die Rede war. Er hatte Volker oder ,Voller‘ selbst nicht so oft getroffen, aber wenn, dann meist dann, wenn Hannes auch da war. Der kleine Mann mit den Glubschaugen und einem schmierigen Lächeln war Knut immer etwas unsympathisch gewesen. Hannes und Voller kannten sich wohl von früher von der Seefahrt, sie redeten kaum darüber, aber Knut erinnerte sich, sie einmal von der ‚Zeit im Kahn‘ reden gehört zu haben. In diesem Moment hörten sie einen lauten Tumult aus den Ausstellungsräumen. Es war deutlich eine Frau zu hören, die laut auf schwedisch fluchte. Eine der Türen flog auf und heraus kam ein Mann im Anzug, offenbar jemand aus dem Gefolge des Grafen. Der Mann war voll in seinem Element und gab sich, als müsste er alleine die Welt retten. Sein fast niedlicher schwedischer Dialekt gab der Situation eine skurrile Komik. „Snell, snell! Rufen Sie die Polizei! Die Frau Gräfin wurde bestohlen!“ Hinter ihm wollten sich schon die ersten Besucher an dem Mann vorbeidrücken, um das Aquarium zu verlassen. Fast hysterisch breitete er seine Arme aus, um ebendies zu verhindern. „Nein, nein – keiner verlasst diesen Raum, bis wir gefunden haben den Zirkon von der Kette von unsere Frau Gräfin.“

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An dieser Stelle schaltete sich Knut Hansen ein und sprach laut zu der beträchtlich angewachsenen Gruppe in dem kleinen Raum. „Meine Damen und Herren, bewahren Sie Ruhe. Es ist hier evtl. ein Verbrechen begangen worden – die Polizei wird verständigt und wird in wenigen Augenblicken da sein. Ich möchte Sie bitten, sich zu gedulden und so lange zu warten, bis Ihre Personalien aufgenommen sind und die Beamten, wenn erforderlich, eine Durchsuchung vorgenommen haben. Mein Name ist Knut Hansen, ich bin Hauptkommissar. Ich werde, um die Sache zu beschleunigen den Kollegen zuarbeiten und anfangen, Ihre Personalien aufzunehmen. Gehen Sie bitte zurück in den Ausstellungsraum und warten dort. Gott, ist das da drin finster – Hannes, kann man da Licht anmachen?“ Die Besucher fügten sich missmutig den Anweisungen und Hansen fing schon einmal an, mit geliehenem Schreibzeug die Personalien aufzunehmen, bis die Kollegen eintrafen. Es dauerte nicht lange und dann kamen sie. Ein größeres Einsatzteam wickelte die Angelegenheit souverän und zügig ab. Rund eine Stunde später war alles soweit getan und die Situation sah wie folgt aus: der Frau Gräfin war ein taubenei-großer weißer Zirkon von ihrer schweren Weißgoldkette abhanden gekommen. Echte Zirkone wurden zwar preislich weit unter Diamanten oder Smaragden gehandelt, ein Exemplar dieser Größe war jedoch so selten, dass der Wert laut der Gräfin auf rund 100.000 Euro geschätzt wurde. Im Aquarium befanden sich zu dieser Zeit das Grafenpaar und ihr Sekretär, ein älteres Ehepaar, drei Familien mit insgesamt 7 Kindern und ‚Voller‘. Die Besucher waren durchsucht worden, der Stein nicht gefunden und nach eingehender Befragung der Schweden war sich niemand mehr wirklich sicher, ob der Stein bei Betreten des Aquariums tatsächlich noch an der Kette hing. Anders als die Adligen war die Polizei alles in allem der Ansicht, dass der Stein vermutlich einfach versehentlich von der Kette abgerissen war und es sich gar nicht um ein Verbrechen handelte. Die Schweden begaben sich mit der Polizei auf die Wache, um Anzeige zu erstatten und erstaunlich schnell löste sich die ganze Besucherschar auf, so dass Knut ganz allein im Aquarium zurückblieb. Er schlenderte zum Kassenhäuschen, wo Hannes ihn schon erwartete: „Na, Knut? Das war ja ’ne Aufregung! Jetzt nach Haus?“ Knut winkte ab. „Nö, ich bin wegen der Fische hier und die will ich auch sehen, magst du das Licht wieder ausmachen? Dann geh ich nochmal in aller Ruhe durch ...“

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Unterhaltung

Kurzkrimi

Illustrationen: www.ohnekopf.de, Text: Gerrit Hansen

Die Ausstellung war wirklich wunderbar, vor einigen Jahren wurde der Austellungsraum modernisiert und das Design der Becken war teilweise offen gehalten und mit Holzrahmen versehen ... der Besucher wurde durch die verschiedensten Meereslandschaften geführt, von Süßwasser- über Nord-, Ostsee-, Mittelmeerszenarien bis zu tropischen Becken mit bunten Korallen, Seepferdchen und anderen Exoten. Hansen freute sich auf jeden Fisch, den es zu entdecken gab und nahm sich fest vor, nicht an die eben erlebte Ermittlung der Kollegen zu denken. „Das wäre ja gelacht“, dachte er, als er sich gerade eingehend einen Seewolf besah, der ihn ernsthaft an seinen Onkel Gerhard erinnerte. „Ich werd wohl kaum jetzt, an meinem freien Tag, darüber nachdenken, warum irgendjemand der dänischen Frau Hochwohlgeboren ihren Klunker vom Hals klaut ...“ Der Seewolf sah ihn unbeteiligt an und Hansen hatte das Gefühl, den Fisch denken zu hören. „Knut, Knut, Knut: Schwedisch, nicht dänisch! Und ganz abgesehen davon: Müssen wir uns nicht die Frage stellen, warum jemand einen Kristall von einer wertvollen Weißgoldkette entfernt, wenn er genauso gut die ganze Kette stehlen kann?“, sagte die Fischstimme in Knuts Kopf. Knut riss ruckartig seinen Blick von der Glasscheibe. „Ach, halt den Mund, blöder Fisch ... Das ist mir doch egal ... Die Kollegen haben vermutlich recht und es handelt sich gar nicht um einen Diebstahl.“ Er erschreckte sich etwas über seine eigene laute Stimme in dem leeren Raum und ging trotzig weiter, wobei er dem ihm unbefriedigt nachblickendem Seewolf bewusst die kalte Schulter zeigte. Er hörte, wie im Kassenhaus das Telefon klingelte und Hannes einen Anruf entgegennahm. Dessen Stimme war allerdings nur als tiefes Brummen zu hören. Er erreichte das Becken mit den sich stetig im Kreis bewegenden Heringen und bewunderte deren andauernd richtungsgleichen Strom. „So ist‘s richtig: immer schön treiben lassen, Jungs ... lasst euch nicht stressen, genießt die Zeit ...“, sagte er etwas schnippisch in Richtung des glänzenden Schwarms. Ein Hering fiel ihm besonders ins Auge, weil er sich in Gegenrichtung durch den Schwarm kämpfte. Knut beäugte den kleinen Kerl und der sah naturgemäß zurück. Eine fiepsige Heringsstimme ertönte in Knuts Kopf. „Ja, so einfach kann das Leben sein, wenn man sich treiben lässt, wie? Der Gauner genießt bestimmt auch seine Zeit ... spaziert einfach so weg und keiner tut was“. Knut war keineswegs gewillt, sich mit einem Hering eingehender als mit einem Seewolf zu unterhalten und wechselte wieder das Becken. „Humbug“, murmelte er dabei ... „Die Kollegen haben alle Anwesenden gut durchsucht und nicht einmal die Frau Gräfin war sich sicher, ob sie den Klunker wirklich erst hier verloren hat. Der Rest ist Papierkram! Ob gestohlen oder verloren, der Stein könnte überall sein.“ Ein tiefer Bariton-Chorgesang in seinem Kopf dröhnte als Antwort: „Könnte! Könnte! Könnte!“ Diesen schrieb seine Phantasie offenbar den großen Seelachsen im nächsten Becken zu, an dem er deswegen sofort entnervt vorbeistapfte. Er war jetzt bei den tropischen Fischen angelangt und blieb vor einem recht kleinen Becken mit Seepferdchen stehen. Seepferdchen waren Fische, die ihn immer schon fasziniert hatten. Im Becken waren mehrere Tiere, die inmitten von Seegrassträngen schwer zu entdecken waren. Knut starrte minutenlang gedankenverloren auf einen Grashalm, ehe er bemerkte, dass dieser zurückschaute. „Manchmal ist es gar nicht so leicht, Sachen zu sehen, die man eigentlich direkt vor der Nase hat“, fistelte ein dünnes Seepferdchenstimmchen. „Ach, nerv mich nicht!“, bellte Knut die Scheibe des Beckens an und ging weiter zu einem der großen offenen Becken, in die man von oben hineinsehen konnte. Ein Schild wies darauf hin, nicht das Wasser zu berühren wegen gefähr­ licher Fische darin. Hansen schaute ins Becken und sah neben Schollen und anderen eher unscheinbaren Fischen einige kleine Katzenhaie und mehrere fußmattengroße Nagelrochen. Hansen wusste, dass diese Tiere ziemlich giftig waren. „Aha, deswegen das Schild!“, dachte er. „Und wegen mir“, protestierte prompt das ebenfalls sehr giftige Petermännchen, das mit seinen Glubschaugen zu ihm heraufstierte. Das hässliche Tier erinnerte ihn gleich an ,Voller‘, der heute ja auch

zufällig da gewesen war. „Das finde ich ziemlich beleidigend“, sagte der hässliche Fisch in Knuts Kopf und zwar mit Vollers richtiger Stimme. Knut musste über die eigene Phantasie lachen und antwortete sich selbst: „Ach, stell dich nicht so an. Du bist zur See gefahren, da hat dich bestimmt jeden Tag irgendwer Fischkopp genannt!“ Das Petermännchen schaute ihn verständnislos an: „Zur See gefahren? Wie kommst du darauf?“ Knut warf seine Stirn kraus und verlor endgültig die Kontrolle über dieses seltsam ausufernde Selbstgespräch ... „Ha! Ihr redet doch immer ziemlich laut, wenn ihr angetüddert seid und dann hört man eben immer irgendwas von ‚Früher im Kahn‘ und ‚die alten Kollegen vom Kahn‘ und so weiter und so fort.“ Der Fisch antwortete unbeeindruckt: „Ach so, DAS meinst du ... na dann bin ich wohl zur See gefahren ... Wenn du das gehört hast ...“ Hansen hatte sich gerade umgedreht, da sprach der unsympathische Fisch weiter: „Du weißt schon, was für Leute sonst noch so von ‚Kahn‘ und ‚Kollegen‘ sprechen?“ Hansen wurde mit einem Schlag stocksteif, schloss die Augen und sagte mehrere Minuten keinen Ton mehr. In seinem Kopf schwoll eine laute Fischunterhaltung an, aus der sich nur zwischendurch klare Wortfetzen abhoben. „Direkt vor der Nase“, fistelte das Seepferdchen, „Könnte überall sein!“, sang der SeelachsChor und: „Zur See gefahren! Ha ha ha!“, lachte ihn das Petermännchen aus. Dann wurde es unvermittelt still, als Knuts rationale Seite das Ruder wieder übernahm. Er öffnete die Augen und starrte auf das offene Becken mit dem Schild „Nicht das Wasser berühren. Gefährliche Fische!“ Sein Gehirn lief auf Hochtouren. Er ging zu einem Inforegal, nahm sich einen Flyer, blätterte kurz darin und griff dann zu seinem Telefon: „Ja, hallo? Hauptkommissar Knut Hansen hier. Ich habe einige Fragen und eine Bitte ...“ Das Gespräch dauerte etwa 5 Minuten und danach stellte sich Hansen vor das Herings­becken und wartete. Angestrengt horchte er in die Stille. Etwa eine halbe Stunde verging, dann hörte er durch die Wand wieder das dumpfe Telefonklingeln im Kassenhaus und Hannes Stimme. Diesmal verstand er, was gesagt wurde. „Ja, hallo? Ach? Ja natürlich, das mache ich ... Wann? Schon in 10 Minuten? Ok! Ja, ein Gast ist noch da, den werde ich dann schnell rausbegleiten.“ Es klappten nacheinander einige Türen. Hannes erschien im Ausstellungsraum und machte das Hauptlicht an. „Knut? Du, ich muss dich leider rausschmeißen ... die Pfleger haben gerade angerufen und irgendwas stimmt mit den Werten von den Süßwasserbecken nicht. Jetzt wollen sie gleich mit einer großen Truppe kommen und die Becken reinigen, Messungen machen und so.“ Knut winkte freundlich ab: „Kein Problem, Hannes. Ich war sowieso fertig. Schön habt ihr es hier.“ Hannes begleitete ihn hinaus und gab ihm zum Abschied die Hand. „Gut, dann: Tschüss Knut – für mich ist dann auch gleich Feierabend – mach noch schnell meine Kasse und dann ist Schluss.“ Daraufhin zog er die Tür hinter sich zu und Hansen hörte, wie er sie von innen abschloss. Er drehte sich, ließ den Blick schweifen und in diesem Moment kam ihm ein freundlich lächelnder Herr, der leicht abseits um die Ecke gestanden hatte, entgegen – begleitet von Hansens Kollegen, dem Oberkommissar Olaf Köppcke. „Herr Hansen? Ich bin‘s, Herr Müller ... wir hatten telefoniert.“ Hansen strahlte: „Herr Müller – perfekt. Auf die Sekunde genau! Haben Sie den Schlüssel?“ Der Aquariumsleiter, Knut Hansen und Kommissar Köppcke schlossen betont vorsichtig die Tür auf und traten ein. Als sie den Schauraum betraten, fiel ihr Blick auf einen vor Schreck erstarrten Hannes, der die Gruppe mit offenem Mund anstarrte. Er stand auf einem Tritt vor dem Süßwasserbecken, war quasi von Kopf bis Fuß nass und fischte, wie es schien, mit einem langem Kescher auf dem Grund des Beckens herum. Knut Hansen lachte: „Na, Hannes, noch kurz ein bisschen Abendessen einfangen vorm Feierabend?“

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Unterhaltung

Kurzkrimi

Epilog: Hannes und Voller kannten sich natürlich nicht von der Seefahrt, sondern aus dem Gefängnis ... waren also ‚Kollegen‘ vom ‚Kahn‘, wie es im Knastjargon auch hieß. Da die beiden so seefahrermäßig wirkten, wie es nur ging, war Knut gar nicht auf die Idee gekommen, dass sie mit ‚Kahn‘ etwas anderes als ein Schiff gemeint haben konnten. Voller war früher ein Taschendieb gewesen, der sich auf Schmuck spezialisiert hatte, Hannes hatte sich mit Einbrüchen und Hehlerei verdingt und beide hielten sich seitdem mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Knuts Anruf bei der Aquariumsleitung hatte ergeben, dass Hannes von einer Zeitarbeitsfirma für einen Monat als Aushilfe an das Aquarium vermittelt wurde, da eine Krankheitswelle den festen Personalstab vorübergehend lahmgelegt hatte. Voller hatte die Hoffnung vom „letzten großen Coup“ nie wirklich aufgegeben und hielt sich immer auf dem Laufenden, was teuren Schmuck und seine Besitzer anging. Als Hannes ihm abends in der Kneipe erzählte, dass der schwedische Graf samt Gattin bei seiner neuen Arbeitsstelle angemeldet sei – recherchierte dieser gleich nach deren Schmuckbestand und fand heraus, dass die Frau des ansonsten eher verarmten Grafen diesen unverschämt großen Stein aus einer Erbschaft besaß und sie, so oft es ging, kräftig damit angab. Schnell hatte er Hannes dazu überredet dieses ‚todsichere Ding zu drehen‘. Der Plan reifte schnell und war nicht besonders gut: Voller sollte das Grafenpaar erwarten und all sein taschendiebisches Geschick anwenden, um den Stein von der Kette zu schneiden. Er hatte Hannes versichert, ‚so etwas schon tausendmal‘ gemacht zu haben. Er hatte sogar noch seine alte Schaufensterpuppe zum Üben. Wenn der Stein ab war, wollte er ihn an einer Stelle ins offene Süßwasser­ becken fallen lassen, die sie sich vorher dafür ausgesucht hatten, und

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verschwinden. In ihrem Plan hätte die Gräfin den Diebstahl erst wesentlich später entdeckt, und dann hätte man keine Verbindung zum Aquarium mehr hergestellt. In der Kneipe, bei ein paar Bieren, waren die beiden ganz begeistert von der Vorstellung, dass die Polizei vermuten könnte, der Stein sei einfach abgerissen, weil es für einen Dieb ja unlogisch war, die kostbare Weißgoldkette zurückzulassen. Das Ganze funktionierte leider nur so weit, als dass Voller den Klunker tatsächlich von der Kette schneiden und ins Becken werfen konnte. Ab da ging der Plan schief ... Der Diebstahl wurde zu früh bemerkt und Voller musste starr vor Schreck die Polizeiermittlungen abwarten, um dann das Weite zu suchen ... Von einer Telefonzelle in der Nähe rief er Hannes an, um den Stand der Dinge zu erfahren. Die beiden wussten, dass die Polizei nicht lange brauchen würde, um auf ihre Vorstrafe zu kommen. Also war Eile geboten, den Stein erst einmal schnell aus dem Blickfeld zu schaffen und dann das ‚das müsst ihr uns erstmal beweisen Spiel‘ zu spielen. Es war halt Pech, dass Knuts Gehirn eher sprechende Fische ins Rennen schickte, als einen Fall nicht zu bearbeiten. Nachdem er bei der Aquariumsleitung anrief und diese bat, Hannes wegen einer erfundenen Großreinigung der Süßwasserbecken zu informieren, war dieser erwartungsgemäß sofort in Panik tätig geworden und hatte herausgefunden, dass es keineswegs so leicht ist, einen 2 cm Edelstein aus einem 12.000 Liter-Becken zu fischen, selbst wenn man eine ungefähre Ahnung von der richtigen Stelle hat. ENDE

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• Die Physiotherapieschule Damp gehört seit 2012 zum Helios Bildungszentrum für Therapieberufe an der Helios Ostseeklinik Damp

Informationen zu Ausbildung, Bewerbungsverfahren und Zulassungsvoraussetzungen erhalten Interessierte unter www.helios-kliniken.de/ bildungszentrum-damp. Fragen beantwortet Sabine Steinort per E-Mail unter sabine.steinort@helios-kliniken.de oder telefonisch unter 04352/80-8712.

Dr. Tilmann Krackhardt – neuer leitender Arzt der Abteilung Unfall- und arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie im Lubinus Clinicum

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Herr Dr. Krackhardt verfügt über umfangreiche praktische Erfahrungen der Schulterarthroskopie, der arthroskopischen Kreuzbandchirurgie und der Hüftarthros­ kopie. Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit war die Behandlung von Knorpelschäden durch die Knorpelzelltransplantation, die Verbesserung der Operationstechniken als auch die qualitative Verbesserung der Zellkultivierung in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Zelllabor.

Das Lubinus Clinicum erarbeitete sich unter Dr. Laprell einen überregionalen Namen für arthroskopische Operationen an der Schulter, Hüfte und am Kniegelenk. Herr Dr. Krackhardt wird diese Leistungen für Sportverletzungen und für degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates weiter ausbauen. Neben der Behandlung von Schulterinstabilitäten und Kreuzbandverletzungen beim Sportler werden auch die arthroskopischen Operationen an der Rotatorenmanschette, die Behandlung von Knorpelschäden und der Meniskusersatz zum Erhalt des Kniegelenks Schwerpunkt der Abteilung sein. Die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Endoprothetik am Lubinus Clinicum, die eine stadiengerechte Behandlung von arthrosebedingten Gelenkerkrankungen durch den jeweiligen Spezialisten garantiert, hat große Vorteile für die Patienten.

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Die spezielle Unfallchirurgie bleibt eine beliebte Anlaufstelle für Unfälle aller Art im Kieler Raum und wird strukturell verbessert. Insbesondere die Versorgung von speziellen Gelenkverletzungen und die Alterstraumatologie werden gestärkt. © Lubinus-Stiftung

eit dem 1. Januar 2013 ist Dr. Tilmann Krackhardt, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezielle Unfallchirurgie, Leiter der Abteilung Unfall- und arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie im Lubinus Clinicum.

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Das norddeutsche Magazin rund um Gesundheit, Fitness, Lebensfreude Die Frühlingsausgabe 2013 Gedruckte Ausgabe erschienen März 2013 Themen...

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