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Ausgabe 19/Frühling 2014

Gratis zum Mitnehmen!

GESUNDHEIT im Norden

Das norddeutsche Magazin rund um Gesundheit, Fitness und Lebensfreude

Titelthema:

Menschen im Fokus Ein neunjähriges Mädchen lebt mit einem unruhigen Handicap

M

Herz im Takt?

it med St e l l e izin isch n m a r k e& soz t f ü r iale Ber ufe

Hilfe bei Herzrhythmusstörungen

Optimismus ist gesund Wie trainiert man Zuversicht?

Zu schwer – zu rund! Krankhaftes Übergewicht bekämpfen

Zwei Fachrichtungen – ein Ziel Auch in dieser Ausgabe: Leckere Rezepte • Buchbesprechung • Gewinnrätsel • Kurzgeschichte • Sudoku • Horoskop

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„Das tu ich für mich!“

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eit 2006 fahren wir bereits mit unseren Gästen, von denen viele zu Stammkunden geworden sind, zum Kururlaub nach Bad Wildungen. Mit dem Gesundheitszentrum Helenenquelle haben wir einen Partner für preiswerten und hochwertigen Kururlaub in Deutschland gefunden. Das Staatsbad Bad Wildungen gehört zur Spitzengruppe der großen deutschen Heilbäder und genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Die zahlreichen Heilquellen und das milde Reizklima sind die idealen Voraussetzungen für Ihren erfolgreichen Kuraufenthalt. Das Gesundheitszentrum Helenenquelle befindet sich direkt an Europas größtem Kurpark und ist nur wenige Schritte von der Flaniermeile

Brunnenallee entfernt. Es verfügt über eine 100-jährige Erfahrung im Bereich Kuren und behandelt überwiegend chronifizierte Krankheitsbilder, mit Schwerpunkt Verschleißerkrankungen des Bewegungsapparates. Basierend auf einem umfassenden allgemein- und rehabilitationsmedizinischen Erfahrungshorizont können die klassischen Kuranwendungen auf Wunsch durch Therapien aus dem Bereich der Komplementär-Medizin (z. B. Naturheilverfahren, trad. Chinesische Medizin, Osteopathie) sinnvoll ergänzt werden. Das Gesundheitszentrum Helenenquelle ist beihilfefähig und kann mit allen Kostenträgern abrechnen. Fragen Sie Ihren Hausarzt nach Ihren Möglichkeiten. Omnibusbetrieb Der Riesebyer, www.derriesebyer.de

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Editorial

Wie beim ersten Mal … Liebe Leserin, lieber Leser, sie fühlt sich gut an, nicht wahr? Die Gesundheit im Norden hat zugelegt. Wir haben viele Anregungen und Ideen von Ihnen bekommen und es juckt uns in den Fingern, diese möglichst schnell und ganz nach Ihren Wünschen umzusetzen. Nun sind wir voller Tatendrang, denn es gibt kein größeres Lob für uns, als glückliche Leser – und die damit verbundene Chance, zu wachsen! An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich auch bei unserem Team einmal ganz herzlich bedanken. Ihr scheint heute, nach bereits 19 Ausgaben, genauso engagiert wie bei der ersten. Für aufwendige Details und liebevolle Arbeit ist heute nur

noch wenig Raum in einem Verlag. Ihr macht es trotzdem immer wieder wahr. Da ziehe ich meinen Hut! Vielen Dank! Ich hoffe, Sie, liebe Leserin und lieber Leser, können von diesem Engagement auch in dieser Ausgabe wieder profitieren. Es gibt so viele Ratschläge, wie wir glücklich und gesund sein können. Doch jeder ist seines Glückes eigener Schmied und so sind wir bestrebt, Ihnen möglichst viele Methoden mit neuen Gedanken vorzustellen, sodass Sie die passende Lösung für sich finden können.

auch. Viel Freude beim Lesen und frühlingshafte Inspiration wünscht Ihnen

Ihre Birgit Burmeister Redaktionsleitung

Lassen Sie sich zu Neuem ermuntern, denn wenn wir wachsen, sollen Sie es © shutterstock/Khomulo Anna

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INHALT 10

Titelthema 6–9

Menschen im Fokus Ein neunjähriges Mädchen lebt mit einem unruhigen Handicap

Gesundheit im Alltag

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10–11

„Wohlfühlzaubern“ im Alltag: Optimismus ist gesund

Grüne Apotheke

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Kapuzinerkresse

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Gehölzschnitt

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Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

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Wohnberatung und Wohnraumanpassung

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Autofahren trotz Handicap? Kein Problem!

Blütenpracht und reiche Ernte Entspannt durch den Alltag Barrierefreiheit KFZ-Umrüstungen

Norden aktuell

17

12–13 15 16

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Gesund am Meer Die Kur an der Küste

Bad Schwartau 100 Jahre

Hilfe bei Übergewicht "junior marvelesse" hilft Kindern und Jugendlichen bei Gewichtsproblemen

Genießen & Verwöhnen Vom Susländer Schwein

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Feines Holsteiner Essen mit Susländer Schweinesteak

29

In Schleswig-Holstein zu Hause

30

Genuss aus Schleswig-Holstein e. V.

Hotel Birke Feinheimisch

Unsere Themen von der Titelseite


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Fachwissen Gefahr durch Kieferfehl stellungen

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Dr. med. dent. Klaus-Richard Herrmann

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Rudern gegen Krebs

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Vom Übergewicht zum Wunschgewicht 37

Sana Kliniken Lübeck

39

Dem Herzen nah FEK Neumünster

40

Hand in Hand gegen Rheuma

42

Herz aus dem Takt

43

Raus aus Größe XXL

44

Behandlung nach Gelenkersatz

47–52

Info-Ecke Recht & Soziales:

DRK-Krankenhaus Grevesmühlen Klinikum Nordfriesland Vitalklinik Buchenholm Was bedeutet Pflegestufe 0? Haus Berlin – alles unter einem Dach! Hörgerät-Versorgung Was ist ein Festbetrag? Ein neues Symbol auf dem Beipackzettel Evangelische Familienbildungsstätte Neumünster

Hippotherapie Bald von der Krankenkasse?

Kommentar 38

Neulich, im Rollstuhl Gerda Behrends über alltägliche „Rolliprobleme“

Unterhaltung 17–18

Schlemmer-Rezepte mit Bärlauch

31–34 53 54–55

Kinderposter

56–58

Kurzkrimi: Ein Altstadt-Lauf

Horoskop Kreuzworträtsel/Sudoku

Rubriken 3 60–61

Editorial

62

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Titelthema

Menschen im Fokus

Hand in Hand zünden Ronja und Diakonin Iris Bendzuk die Kerze an.

„Ronja bringt Licht in unsere Gruppe“ Ein neunjähriges Mädchen lebt mit einem unruhigen Handicap Text und Fotos: Jessica Conrad

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ufgeregt stürmt Ronja Pungs in den Raum, in dem gleich die Kinderkirche beginnt. „Wir bekommen ein Baby“, ruft sie fröhlich, schnappt sich die Hand der Diakonin und rennt zusammen mit ihr zu ihrer schwangeren Mutter. Die Gefühle überwältigen die Neunjährige. Alle Eindrücke der Umgebung stürmen gleichzeitig auf sie ein und versetzen sie in Unruhe. Ronjas Handicap sind Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen. Das Leben der Neunjährigen läuft in einem permanenten Stresszustand ab.

Gesund und munter sei sie gewesen, erinnern sich die Eltern Anita Pungs-Niemeier und Normann Pungs an den Tag von Ronjas Geburt. Die ersten Auffälligkeiten kamen erst im Alter von zwei Jahren, als die Krankengymnastik begann: „Manche turnen ja einfach drei oder vier Rezepte durch und dann ist alles in Ordnung“, sagt Anita Pungs-Niemeier. Ronja wollte aber nicht so recht krabbeln, auch das Sprechen war verzögert und eher ein Brabbeln. Der Orthopäde stellte das KISS-Syndrom fest, eine Haltungsstörung des Hals-, Nacken- und Rückenbereichs, die zu Auffälligkeiten der Verhaltensweisen eines Kindes führen kann. „Er löste die Blockade und Ronja

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ging es sofort etwas besser“, erzählen die Eltern. Bei der darauffolgenden U7Untersuchung beim Kinderarzt erfüllte die damals Zweijährige aber keinen der geforderten Punkte, der feststellen soll, ob das Kind gesund und altersgerecht entwickelt ist. „Da haben wir uns das erste Mal Sorgen gemacht“, erinnert sich Anita Pungs-Niemeier. Die Untersuchung sollte der Startschuss für eine jahrelange Untersuchungs-Odyssee des kleinen Mädchens sein, um der Ursache für die Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten auf den Grund zu gehen. Ergebnisse der diversen Krankenhausaufenthalte, MRT, EEG, Stoffwechselunter-


Titelthema

Menschen im Fokus

suchungen und eine humangenetische Untersuchung: Außer einer erhöhten Neigung zu Krampfanfällen ist keine genaue Diagnose möglich. „Der Arzt teilte uns mit, dass es sich wohl um einen Baufehler handeln würde, einen Gendefekt, den man bis heute so nicht spezifizieren könne“, erklärt Normann Pungs. Genau zu dem Zeitpunkt der Aussage ist Anita Pungs-Niemeier schon mit Ronjas Bruder Jan Willem, heute sechs Jahre alt, schwanger. „Ich habe nur gedacht, Gott sei Dank bist du da schon drin“, erinnert sich die 38-Jährige an die Zeit, in der sie auf das Ergebnis der humangenetischen Untersuchung von Ronja warten mussten. Und Jan Willem ist kerngesund.

Allein Fahrrad fahren ist Ronjas großer Wunsch Ronjas Behinderung ist eine Herausforderung für die ganze Familie. Die körperlichen Einschränkungen durch die Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen zeigen sich beispielsweise beim Schreiben. Die Neunjährige kann den Stift nicht ruhig halten. „Es ist Schwerstarbeit für sie“, erläutert ihre Mutter. Ein elektronisches Tablet unterstützt sie jetzt beim Schreiben, denn Tippen fällt Ronja leichter. Ihre Bewegungen im Raum sind

Ronjas Puppe „Nele“ ist immer dabei – auch in der Kinderkirche.

unkoordiniert. „Ronja stößt sich oft am Türrahmen oder fällt hin“, sagt Anita Pungs-Niemeier. Problematisch sei es vor allem, wenn Ronja beim Einkaufen oder auf offener Straße jemanden anrempeln würde und dabei noch vulgäre Worte von sich gibt. „Da erfährt sie dann vor allem eine Rückspiegelung im sozialen

Stolz präsentiert Ronja ihrer Mutter Anita Pungs-Niemeier die neu angefertigten Basteleien.

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Bereich“, sagt ihre Mutter. Und Ronjas Vater fügt hinzu: „Die Menschen verstehen oft nicht gleich, was mit ihr los ist, äußerlich kann man es ja nicht sofort erkennen.“ Wichtig ist den Eltern aber vor allem, um mehr Verständnis zu werben und Ronja gegenüber offen zu sein. Neben den körperlichen Einschränkungen leidet das Mädchen auch unter den geis­ tigen. „Sie hat ganz helle, wache Momente“, erklärt ihre Mutter. Doch die Reizoffenheit verhindert, dass sich Ronja auf eine Sache konzentrieren kann. „Sie nimmt alles wahr, was im Raum passiert und kann nichts selektieren“, erklärt ihre Mutter. Das sei bildlich wie ein „Gewitter im Gehirn“, sagt der Vater. Die vielen Eindrücke stressen sie maßlos und bremsen sie gleichzeitig aus. Ein gutes Beispiel ist das Fahrradfahren: Ronja möchte sehr gern ein eigenes Fahrrad haben. „Von der Motorik her ist es kein Problem“, sagt Normann Pungs, „ die Gefahren des Straßenverkehrs beachten ist das größere Problem“. Ronja bleibt selten stehen, wenn er Stopp ruft. Daher kann sie zurzeit nur mit dem Tandem Fahrrad fahren oder allein auf freiem Feld.

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Titelthema

Menschen im Fokus

Rein in den warmen Bademantel: erschöpft – aber ausgeglichen – verlässt Ronja das Schwimmbecken und wird dort von ihrer Mutter empfangen.

Im Wasser ist Ronja überglücklich und kann sich austoben.

Neben diversen Förderungen von Logopädie bis zu Aufenthalten in sozialpädiatrischen Zentren kämpft Familie Pungs immer um größtmögliche Förderung ihrer Tochter. „Damals gab es großes Theater um den Integrations-Kindergartenplatz“, erinnert sich Normann Pungs. Die Familie ist vor gut sechs Jahren wegen des neuen Jobs des Vaters von Mönchengladbach nach Einfeld gezogen und damals gab es keinen Kindergartenplatz für Ronja in Wohnortnähe, obwohl Anita Pungs-Niemeier diesen rechtzeitig vor dem Umzug schon angemeldet hatte. Irgendwann klappte es mit dem I-Platz und Ronja wurde anschließend auf die

Rudolf-Steiner-Schule in Kiel eingeschult. „Ronjas Lehrer ist wirklich der beste, den wir uns wünschen können“, sagt Normann Pungs. Die tolle Schule ist auch einer der Gründe, warum die Familie noch in Einfeld wohnt, denn Normann Pungs, der kein Glück in der Firma fand, die ihn bald betriebsbedingt kündigte, könnte ja auch wieder in seine Heimat zurückziehen. „Wir werden jetzt hier bleiben“, sagt der studierte Diplom-Wirtschaftsingenieur auf Jobsuche, denn die Suche nach einer neuen Schule für Ronja wäre eine zusätzliche Belastung für die ganze Familie. „Außerdem braucht Ronja ihren Tagesablauf und feste Strukturen, um ihr

Leben besser in den Griff zu bekommen“, sagt ihre Mutter. Zurzeit geht es der Neunjährigen gut. Zwischen dem letzten Krankenhausaufenthalt und heute liegt etwas mehr als ein Jahr. „Das ist noch nie vorgekommen seit Ronja auf der Welt ist“, sagt ihre Mutter glücklich. Viele Therapiemaßnahmen, beispielsweise mit dem Medikament Ritalin, ein Mittel gegen ADHS, wurden wieder abgebrochen. „Damals war Ronja nur noch dumpf und aggressiv“, erinnert sich Normann Pungs, das haben sie nicht gewollt. Ronjas Unruhe hält allerdings oft die ganze Familie auf Trab. „Am Wochenende würden wir den Rückenschwimmen, Tauchen, Brustschwimmen: Ronja ist mutig und Wasser ihr Element.

Foto: © Shutterstock/wallybird

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Foto: © Olga Popova

Titelthema Tag auch gern mal einfach anders gestalten. Das kommt aber wegen Ronja nicht in Frage“, erklärt ihre Mutter. Trotz ihrer extremen Unruhe ist Ronja immer offen für Angebote, an denen sie teilnehmen kann. Dazu gehört auch der Besuch der Kinderkirche der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Einfeld bei Neumüns­ ter. Diakonin Iris Bendzuk ist froh darüber, Ronja in ihrer Gruppe zu haben. „Da kommen einfach mehr Aspekte in unsere Gruppe rein“, sagt sie und erinnert vor allem an das Krippenspiel: „Ronja kam mit der Kerze in der Hand in die Kirche gehüpft, weil sie sich so freute.“ Das hat der Diakonin vor allem eines gezeigt: „Wir versuchen immer, die frohe Botschaft zu vermitteln, und Ronja lebt die große Freude einfach vor.“ Dass Ronja oft mehr Aufmerksamkeit in der Gruppe braucht als die anderen Kinder, wird von der Gruppe akzeptiert. „Wenn wir traurig sind, bringt sie uns immer zum Lachen“, sagt Katinka (8). Und die ebenfalls achtjährige Jule fügt spontan hinzu: „Ronja bringt Licht in unsere Gruppe, sie gehört einfach dazu.“ Die Diakonin ist erfreut über die Worte der Kinder und sagt: „Ein Handicap soll die Kinder nicht behindern, bei uns mitzumachen!“ Neuerdings bleibt Ronja sogar ohne ihre Mutter in der Kinderkirche, ein Novum für die Neunjährige. Die Fröhlichkeit und Freude, die Ronja versprüht, spürt man auch bei einem ihrer liebsten Hobbys, dem Schwimmen. Im Bad am Stadtwald geht sie einmal pro Woche zum Schwimmunterricht vom Verein Lichtblick in Neumünster. Dort kann sie durch das Wasser toben und gleichzeitig auch Schwimmen lernen. „Wasser war schon immer Ronjas liebstes Element“, sagt Anita Pungs-Niemeier. Aber auch im und am Wasser ist sich Ronja der Gefahren nicht unbedingt bewusst. „Als Kleinkind ist sie immer einfach vom Beckenrand ins Wasser gesprungen“, sagt ihre Mutter. Das Offene und Fröhliche an Ronja ist eine Stärke, die sie zukünftig nutzen kann. „Ich hoffe, dass es eine Perspektive für sie bietet“, wünscht sich ihre Mutter. Vielleicht kann sie in diesem

Menschen im Fokus

Ausgelassenheit und Konzentration liegen im Schwimmunterricht dicht beieinander: Ronja übt tüchtig mit Schwimmlehrerin Steffanie Thomsen für das „Seepferdchen“. In den Pausen wird geplanscht.

Bereich irgendwann mal arbeiten. Ronja freut sich zurzeit vor allem auf ihr neues Geschwisterchen, eine Schwester soll es werden. Jan Willem ist da eher für einen Bruder. Anita Pungs-Niemeier und Normann Pungs ist es egal: „Wir freuen uns einfach auf das Baby!“

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Foto: © Shutterstock/Antonio Guillem

Gesundheit im Alltag

Positiv denken

„Wohlfühlzaubern“ im Alltag:

Wie schön! Das Glas ist halb voll! Optimismus ist tatsächlich gesund. Kann man Zuversicht trainieren?

W

er eher das Gute als das Schlechte im Leben sieht, ist glücklicher und zufriedener. Medizinische Forschungen konnten sogar nachweisen, dass positives Denken und Fühlen Heilungsprozesse nach Krankheiten beschleunigen kann. Doch längst nicht jedem Menschen wurde ein so heiteres Gemüt in die Wiege gelegt, dass sich der „gesunde Optimismus“ wie von selbst einstellt. In gewissen Grenzen lässt sich eine positive Sicht der Dinge jedoch erlernen. Hier ein paar strategische Tipps dazu. Entmachten Sie Ihre Stimmungssaboteure! Der erste Schritt zu mehr Zuversicht ist paradoxer Weise, die eigenen schwarzmalerischen Gedankengänge ganz genau zu beobachten. Wir alle führen ständig interne Selbstgespräche, in denen wir unsere aktuellen Erlebnisse filtern und bewerten. Dabei springt

uns dummerweise meist vor allem das ins Auge, was den reibungslosen Lebensablauf und das Wohlbefinden stört. „Dieses Mistwetter versaut mir den ganzen Tag!“ ist da noch eine recht harmlose Variante. So richtig entmutigend wird es dann, wenn wir uns in Verallgemeinerungen verbeißen, die ein dauerhaft negatives Selbstverständnis stabilisieren: „Immer mache ich alles falsch!“ Was nützen Ihnen solche Gedanken? Helfen Sie Ihnen, Lösungen für anstehende Probleme zu finden? Oder verderben sie Ihnen nicht eher einfach nur die Laune? Wann immer Sie sich dabei erwischen, sich Kraft Ihrer eigenen Gedanken selbst zu frustrieren, haben Sie die Möglichkeit, laut „Stopp! Schluss damit!“ zu sagen und den geistigen Marsch in den Stimmungskeller ganz bewusst abzubrechen. Das klappt übrigens besonders gut, wenn Sie das geistige Abbremsen auch körperlich bekräftigen – zum Beispiel, indem Sie mit der Faust auf den Tisch hauen oder energisch den Kopf schütteln.

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Schalten Sie um! Im nächsten Schritt ersetzen Sie sinnlose Selbstbeschimpfungen dann möglichst umgehend durch positive Gegenbeispiele aus Ihrer realen Erfahrung. Wie? Hier drei Beispiele: • Keiner mag mich. • Heute hat mich die Verkäuferin im Supermarkt aber herzlich an­­­ge­­­­lächelt! • Schon seit 30 Jahren vergisst Hannelore nie, mir eine Geburtstagskarte zu schicken. • … • In meinem Leben geht sowieso immer alles schief. • Das, das und das habe ich in der letzten Woche geschafft – und es ist mir richtig gut gelungen! • Ich habe viel zu wenig Geld. • Ich habe ein Dach über dem Kopf. • Ich habe jeden Tag genug zu essen. Diese Technik, die Gespräche mit sich selbst positiv zu moderieren, muss man etwas üben. Hilfreich ist es da, einige Tage lang alle persönlichen


Illustrationen: Gerrit Hansen

Gesundheit im Alltag Schwarzmalereien (•) akribisch aufzulisten – am besten in der linken Spalte eines Vokabelheftes. Dann prüfen Sie Satz für Satz, was da wirklich dran ist. Und was haben Sie dem an positiven Erfahrungen entgegenzuhalten? Das notieren Sie in der rechten Spalte (•).

Seien Sie dankbar! Die Fakten, die den Pessimismus entkräften können, sind oft ganz einfache, banale Dinge, die uns so vertraut sind, dass wir sie als selbstverständlich erachten. Das sind sie aber für viele andere Menschen eben nicht! Seien Sie daher ganz bewusst dankbar für das Gute in Ihrem Leben, rufen Sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen drei Dinge in Erinnerung, über die Sie sich im Laufe des Tages gefreut haben: Die endlich aufgeräumte Küchenschublade, den schönen Sonnenschein am Feierabend, das stabile Einkommen, Monat für Monat … Bei der Sammlung der täglichen Glücksmo-

Positiv denken mente dürfen Sie übrigens ruhig etwas „schummeln“, indem Sie anderen Menschen eine Freude machen – und sich selbst dann über die positive Resonanz freuen!

Bleiben Sie am Ball! Wenn Sie täglich trainieren, negative Gedankengänge auszubremsen, indem Sie ihnen positive Erfahrungen entgegenhalten, wird das allmählich zur Gewohnheit und gelingt immer leichter und besser. Doch machen Sie keinen Stress daraus! Wir wollen Ihnen hier keinesfalls nahelegen, mit dem zwanghaften Dauergrinsen eines fanatischen „Positiv-Denkers“ durchs Leben zu gehen, krampfhaft alle negativen Emotionen aus Ihrem Alltag zu verbannen und alle eigenen oder fremden Schwierigkeiten oder Schicksalsschläge schönzureden! Es gibt im Leben eben auch graue Tage, an denen es mit

dem zuversichtlichen Denken partout nicht klappen will. Haben Sie dann Nachsicht mit sich selbst, gehen Sie früh zu Bett und überschlafen Sie die Krise einfach. Am nächsten Morgen denken Sie dann als Erstes daran: Jeder neue Tag gibt Ihnen eine neue Chance, auf Kurs Optimismus zu gehen! mm

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Norden aktuell

Gesund am Meer

Die Kur an der Küste

Eine Verabredung mit dem Meer E

s geht bereits auf Mittag zu und er hat noch nichts erledigt. Heute soll das mal egal sein. Er schließt die Augen und atmet tief ein. Der Geruch von Salz und Freiheit tut gut. Noch einen Moment hält er inne, bevor er die Augen öffnet und in das unendliche Blau sieht. Kleine, weiße Schaumkronen tanzen auf den Wellen. Das leise Knistern scheint davon erzählen zu wollen wie es ist, unentwegt zu kommen und zu gehen. Ohne Pause, unermüdlich. Da lässt er sich nach hinten rollen und bleibt völlig entspannt liegen, ausgestreckt im weichen Strandsand.

einen Schritt in eine gesunde Zukunft zu machen. Schleswig-Holstein ist das Land zwischen den Meeren und bietet eine Vielzahl an Therapieprogrammen. Lufttemperatur und Feuchtigkeit sind nicht nur gut für Atmung und Kreislauf, die Haut nimmt Spurenelemente und Salze auf und stärkt so den gesamten Organismus. Nicht zu vergessen ist dabei die beruhigende Wirkung. Die Heilkraft des Meeres Der Begriff Thalasso kommt von dem griechischen Wort Thalassa, das Meer. Ziel von Thalasso ist es, Urkraft und Wirkstoffreichtum des Meeres effizient therapeutisch zu nutzen. Das spezielle Meeresklima ist eine wichtige Voraussetzung für die Heil- und Entspannungskraft von Thalasso. Der

Foto: © Carlos Arias Enciso/www.nordseetourismus.de

Kaum vorstellbar, dass der Beschriebene vor kurzer Zeit noch voller Unruhe war. Dass er nicht mehr in den Schlaf fand, obwohl er ausgelaugt und müde ins Bett fiel. Ihm ging es wie vielen anderen Menschen. Er ignorierte die Warnsignale seines Körpers. Ruhe und Entspannung gehörten nicht in seinen Lebensrhythmus. Der Erschöpfung folgten Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Herzklopfen. Nicht zuletzt ist die Haut Spiegel der Seele und reagierte mit Juckreiz und Allergien ... Immer mehr Menschen leiden unter ähnlichen Symptomen. Zeit,

Organismus wird revitalisiert und langfristig gestärkt. Dabei intensivieren Anwendungen mit Algen, Salz, Bernstein und Kiesel die natürliche Heilwirkung des Meerwassers. Dazu gehören vor allem Meerwasser-Wannen und -Sprudelbäder. Ebenfalls entspannend und zugleich fühlbar wirksam sind die typischen Massagen und Packungen mit Algen und Meeressalz: Sie lockern die Muskulatur, reinigen die Haut, verbessern die Durchblutung und aktivieren wichtige Stoffwechselfunktionen. Nutzen Sie die Lage Schleswig-Holsteins und besuchen Sie die deutschen Seebäder. Das sind Badeorte an Nordund Ostsee, ausgezeichnet mit einem Prädikat für gesundes Klima und hochwertige Heilanwendungen.

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Norden aktuell

Gesund am Meer

Die Qualität einer Kur Für jede Altersgruppe, jede Lebenssituation und jede Indikation gibt es maßgeschneiderte Gesundheits- und Erholungsangebote. Ob kurze Auszeit am Meer, eine Mutter-Kind-Kur oder ein Wellness-Wochenende mit Moorpackung – der Markt ist groß. Eine Kur ist mehr als Urlaub und um Ihnen in der Vielfalt der Angebote eine bessere Orientierung zu bieten, hat der Deutsche Heilbäderverband verschiedene Gütesiegel entwickelt. Diese dürfen nur Kurorte verwenden, die sich zu höchsten Qualitätsstandards verpflichtet haben. Achten Sie auf das Gütesiegel, denn dann können Sie sicher sein, qualitativ hochwertige Angebote für Ihre Gesundheit vorzufinden und insgesamt eine schöne und erholsame Zeit zu erleben.

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Wann unterstützt die Krankenkasse eine Kur? Wenn Sie bereits mit dem Arzt/der Ärztin alle notwendigen Therapien an Ihrem Wohnort ausgeschöpft haben und sich die gewünschte Verbesserung einfach nicht einstellen mag, dann können Sie eine Kur beantragen. Zuerst klären Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, welche Art von Kur für Sie infrage kommt: Ambulant oder stationär? Vorsorge oder Rehabilitation? Mutter-/Vater-Kind-Kur oder Kompaktkur? Sobald Sie den Antrag gestellt haben, prüft Ihre Krankenkasse, ob Sie alle notwendigen medizinischen Unterlagen eingeschickt haben und ob diese aussagekräftig sind. Ist das der Fall, wird eine neutrale medizinische Institution, wie z. B. der Medizinische

Dienst oder ein Amtsarzt, Ihren Antrag prüfen. Er unterstützt die Krankenkasse dabei, sich ein Urteil zu bilden. Oft erfolgt diese Begutachtung anhand der Krankenakte und auf schriftlichem Wege, es kann aber auch eine körperliche Untersuchung angeordnet werden. Tipp: Sollten Sie eine Ablehnung ohne vorherige persönliche Untersuchung erhalten, können Sie in Absprache mit dem Arzt Widerspruch einlegen. Informationen und Hilfestellungen dazu erhalten Sie auch beim Deutschen Heilbäderverband e. V. www.die-neue-kur.de

60 Jahr e „Die MS hat uns gefunden, doch umso schöner ist es, Dich gefunden zu haben!“ Lisa G. und Lisa St.

Perspektiven für junge Menschen mit MS – gemeinsam die Zukunft gestalten! DMSG Bundesverband e. V. Küsterstraße 8, 30519 Hannover Tel. 05 11 / 968 34 - 0 Fax 05 11 / 968 34 - 50 E-Mail dmsg@dmsg.de www.dmsg.de

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Fotos: © Tourismus Stadt Bad Schwartau

Norden aktuell

Bad Schwartau

BAD Schwartau –

100 Jahre

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itten in Holsteins schönster Landschaft bietet Bad Schwartau mit der natürlichen Heilkraft aus Jodsolequellen und Moorbädern das Beste für Ihre Gesundheit und Erholung. Die Jodsole ist ein kostbares Heilmittel der Natur. Bad Schwartau hat das Glück, seit 1895 zwei natürliche Quellen zu besitzen. Sie liegen in 300 m Tiefe unter einer schützenden Tondecke und enthalten neben dem hohen Jodanteil viele Mineralstoffe. und empfehlen sich unter anderem bei degenerativen und entzündlichen Krankheiten sowie nach Operationen in den Bereichen Orthopädie und Gynäkologie. Daher kommen seit nunmehr 100 Jahren Menschen nach Bad Schwartau, um in herrlicher Umgebung Natur zu erfahren und sich zu erholen. Dabei können sie die traditionellen Kureinrichtungen nutzen und den Aufenthalt auch im schönen Kurpark und den abwechslungsreichen Kurkonzerten genießen.

Ein weiteres attraktives Ziel z. B. für eine Radtour ist der Pariner Berg mit seiner historischen Bismarcksäule, auf der Sie einen ungehinderten Blick auf das weite Land bis hin zu den 7 Türmen Lübecks genießen können. Auf dem neu gestalteten Marktplatz mit der schönen Kulisse des historischen Amtsgerichts besuchen Sie mittwochs und samstags den Wochenmarkt mit einem reichhaltigen Angebot an regionalen Erzeugnissen. Des Weiteren lädt das Wasserspiel des Peterich-Brunnens zum Verweilen ein. Aber auch die Umgebung von Bad Schwartau bietet viel Sehenswertes durch die Nähe zur Hansestadt Lübeck als Weltkulturerbe oder die schönen Strände der Ostseeküste.

gelegen am Landschaftsschutzgebiet „Riesebusch“ mit angrenzendem Hundeauslaufplatz, nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum und den Kureinrichtungen entfernt. Besuchen Sie Bad Schwartau und ergründen Sie selbst, dass diese Stadt zu Recht den Titel „Bad“ trägt. Auskunft: Tourist- Info im Rathaus, 23611 Bad Schwartau, Markt 15, Telefon: 0451/2000-2334 www.bad-schwartau.de stadtverwaltung@bad-schwartau.de

Gäste mit einem Wohnmobil sind ebenfalls herzlich willkommen und können eine moderne und komfortable Wohnmobilstellplatzanlage nutzen, schön v. l. n. r.: Brunnen auf dem Markt und Gericht, im Kurpark, Bismarcksäule

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Foto: © Walter Erben (Archiv Monika Krebs)

Norden aktuell

Übergewicht

Pfundsachen brauchen Bewegung!

Text: Monika Krebs

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen nimmt beunruhigend zu

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u schwer – zu rund! Diese Diagnose gilt in Deutschland immer häufiger für Kinder und Jugendliche. Seit Beginn der 80er Jahre nimmt die Zahl der dicken jungen Menschen beunruhigend zu. Bereits 20 Prozent der in Deutschland lebenden Kinder tragen zu viele Kilos mit sich herum. Bei sechs Prozent von ihnen sprechen die Ärzte sogar von Adipositas und damit von krankhaftem Übergewicht.

Längst warnen die Ärzte vor den schädlichen Folgen, die nicht nur den Körper beeinträchtigen, sondern auch die Seele des Kindes belasten. Dicke werden von Gleichaltrigen oft als „voll doof“ gehänselt. Sie gelten als langweilig, faul, unbeweglich und nicht cool genug.

Mit einer Kombination aus Verhaltens-, Bewegungs- und Ernährungstherapien will ein professionelles Trainingsprogramm der ganzen Familie helfen, aus dem „dicken Dilemma“ herauszufinden (wir berichteten beGalt in der Nachkriegszeit der Begriff reits in der letzten Ausgabe von „Ge„Wonneproppen“ noch Kindern, die sundheit im Norden“). trotz des Mangels erfreulich gut genährt waren, wird heute die Bezeichnung Das von Dr. Michael Emken, nieder„Generation Pommes“ benutzt, um das gelassener Arzt in Bad Segeberg mit schwerwiegende Problem deutlich zu den Schwerpunkten Ernährungs- und machen. Die überflüssigen Pfunde be- Sportmedizin, entwickelte Programm reiten Eltern, Medizinern, Ernährungs- „junior marvelesse“ hat einen langjähwissenschaftlern und Krankenkassen rigen Partner in Neumünster: Bereits erhebliche Sorgen. Kochaktionen in seinen zehnten Durchgang mit „junior Schulen und Kindergärten, Diskussi- marvelesse“, dem die Leitlinien der onen um Ampelkennzeichnung von Deutschen Adipositas Gesellschaft Lebensmitteln, Aufrufe zu gesundem zugrunde liegen, hat im Februar der Essen und mehr Bewegung – nichts Sportverein Tungendorf (SVT) gestarscheint richtig zu greifen. tet – erneut in zwei Gruppen.

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Ein Team – bestehend aus einem Ernährungsmediziner, einer Psychologin, einer Diätassistentin und zwei Sporttherapeuten – begleiten die Kinder im Alter zwischen acht bis vierzehn Jahren einmal wöchentlich über ein Jahr lang. Die Jungen und Mädchen sollen geschult werden in den Bereichen Bewegungs-, Ess- und Kompetenztraining. Für die Eltern gibt es spezielle Trainingseinheiten mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Soll das Programm nachhaltig erfolgreich sein, das hat sich bei allen ernst gemeinten Vorgehensweisen gezeigt, muss die ganze Familie mitziehen, damit überflüssige „Pfundsachen“ dauerhaft verschwinden. junior marvelesse Kurhausstraße 84 23795 Bad Segeberg Tel. 04551/882 665 E-Mail: info@junior-marvelesse.de Internet: www.junior-marvelesse.de Die gesetzlichen Krankenkassen haben das Programm „junior marvelesse“ als Therapiemaßnahme anerkannt und fördern die Kos­ten dafür bei Vorlage der medizinischen Voraussetzungen mit bis zu 95 Prozent der Kosten. Damit würde der Eigenanteil für die Familien bei monatlichen Kurskosten von 130,– Euro bei 7,– Euro liegen.


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SchlemmerRezepte mit:

Rezepte

Bärlauch Pasta mit Bärlauchpesto Zutaten:

2 Bund Bärlauch 2-4 EL Pinienkerne 2-4 EL frischen, geriebenen Parmesankäse 5-6 EL kaltgepresstes, natives Olivenöl frisch gemahlener Pfeffer, Salz evtl. Zitronensaft 500 g Pasta, z. B. Spaghetti, Tagliatelle etc.

Der Bärlauch macht mit seinem frischen, grünen Geschmack Hoffnung auf Sonne und wärmere Temperaturen – kurzum er macht Appetit auf den Frühling! Das Aroma ist dem des Knoblauchs ähnlich, nur nicht so intensiv. Außerdem hält sich der Mund- und Körpergeruch nach dem Genuss in Grenzen. Heilkräftiger als Knoblauch soll er sein – ein guter Grund, einmal unsere delikaten Bärlauchrezepte zu probieren. Besonders gesund ist der Bärlauch, wenn Sie ihn roh genießen – vielleicht einfach mal in Streifen geschnitten und aufs Butterbrot gestreut. Das gibt Energie für den Tag! Guten Appetit! 

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I

n den letzten Jahren ist der Bärlauch immer beliebter geworden und hat unsere Küchen erobert. Dabei ist Bärlauch seit Jahrhunderten als gesundes Wildgemüse bekannt. Und sogar die alten Germanen nutzten die leckeren Blätter zur Kräftigung des Körpers im Frühjahr.

Zubereitung: 1. Den Bärlauch unter fließendem, kaltem Wasser waschen. Auf Küchen­ krepp trocknen. Die Stängel werden abgeschnitten und die mittleren Blattrippen entfernt. 2. Den Bärlauch in schmale Streifen schneiden. 3. Die Pinienkerne werden in einer Pfanne ohne Fett sanft angeröstet. 4. Als nächstes werden alle Zutaten in ein hohes Gefäß gegeben und mit dem Pürierstab zerkleinert. 5. Je nach Geschmack kann das Pesto nun noch mit Zitronensaft abgeschmeckt werden. 6. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Pasta darin bissfest kochen. 7. Nun wird die Pasta mit dem Pesto vermengt. Sehr lecker ist es, wenn noch 2 EL von dem Nudelkochwasser dazugegeben werden, dadurch verbindet sich die Sauce noch besser mit der Pasta.

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Unterhaltung

Das Pesto kann auch auf Vorrat hergestellt werden: einfach in ein Glas mit Schraubdeckel geben, mit ein wenig Öl bedecken und gut zudrehen. So hält sich das Pesto ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Kleines

Küchenlexikon: Bitte sammeln Sie Bärlauch nicht aus hiesigen Wäldern. Zuallererst besteht die Gefahr, dass die Blätter mit den Blättern des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlosen verwechselt werden. Außerdem gilt der Bärlauch bei uns in Schleswig-Holstein als potenziell gefährdet und um die Bestände zu schützen, sollte man Bärlauch nur aus dem Handel (z. B. Wochenmärkte) beziehen.

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Unterhaltung

Rezepte

Schlemmer-Rezepte mit

© GU Verlag/Foto: Wolfgang Schardt

Bärlauch

© GU Verlag/Foto: Studio L'EVEQUE, Tanja und Harry Bischof

Bärlauchsuppe aromatischer Frühlingsbote

Bärlauch-Joghurt-Aïoli mit Gemüsesticks

Ca. 35 Minuten Zubereitung

knackig-würziger Frühlingsgruß

pro Portion ca. 230 kcal

Ca. 25 Minuten Zubereitung

Zutaten für 4 Portionen: 50 g Bärlauch 50 g zarter Blattspinat 1 Schalotte 1 EL Butter 1 EL Mehl 500 ml Gemüsebrühe 200 g Sahne Salz, Pfeffer 1 Eigelb (Größe M)

pro Portion ca. 545 kcal

Zubereitung: 1. Den Bärlauch und den Spinat waschen und getrennt in feine Streifen schneiden. Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. 2. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin glasig dünsten. Das Mehl darüberstäuben, mit heißer Gemüsebrühe auffüllen und alles 5 Minuten kochen. Inzwischen den Spinat mit zwei Dritteln der Sahne pürieren, dann zur Brühe geben und 2 Minuten mitgaren. Alles salzen und pfeffern. Den Bärlauch dazugeben und alles aufkochen. 3. Die restliche Sahne und das Eigelb mit etwas Suppe verquirlen, dann unter die Suppe rühren und unter Rühren erhitzen (nicht mehr kochen lassen!), bis die Suppe bindet. Sofort servieren.

Zutaten für 4 Portionen: 2 frische, zimmerwarme Eigelb (Größe M) Salz, Pfeffer 1 EL Limettensaft 200 ml zimmerwarmes Olivenöl 2 EL Naturjoghurt (3,5 % Fett) 50 g Bärlauch 3 mittelgroße Möhren 1 Kohlrabi (ca. 300 g) 1/2 Salatgurke 1 Bund Radieschen Zubereitung: 1. Die Eigelbe mit je 1 Msp. Salz und Pfeffer in einem Rührbecher mit den Quirlen des Handrührgeräts ca. 1 Minute auf höchster Stufe schaumig schlagen. Den Limettensaft unterrühren. Dann unter ständigem Rühren das Olivenöl zuerst tröpfchenweise zugeben. 2. Wenn die Masse beginnt, dicklich zu werden, das Olivenöl in einem dünnen gleichmäßigen Strahl dazugießen und unterrühren. 3. Den Naturjoghurt zügig unter die fertige Aïoli rühren und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und putzen. Die Blätter sehr fein hacken und unterrühren. Dann die Aïoli nochmals abschmecken und bis zum Servieren kühl stellen. 4. Das Gemüse waschen und putzen bzw. schälen. Möhren, Kohlrabi und Gurke in längliche Stücke schneiden Die Radieschen halbieren. Das Gemüse und die Aïoli anrichten. Dazu schmecken Brotchips. PROFI-TIPP Ist die Aïoli zu dick geworden, einfach etwas Essig oder Zitronensaft unterrühren, das macht sie wieder geschmeidig.

Buchtipp: Die Rezepte auf dieser Seite stammen aus „Vegetarisch! Das Goldene von GU – Rezepte zum Glänzen und Genießen.“ Erschienen im GU Verlag

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Gesundheit im Alltag

Grüne Apotheke

Grüne Apotheke – Helfer aus dem Garten Pflanzliche Arzneimittel als Alternative – Kapuzinerkresse

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mmer weniger Menschen möchten ihren Körper mit synthetischen Antibiotika belasten. Denn diese zerstören die Darmflora und schwächen das Immunsystem, indem nicht nur schlechte, sondern auch gute Bakterien zerstört werden. Außerdem können Antibiotika gegen Viren und Pilze wenig ausrichten, denn sie wirken vor allem bei bakteriellen Infektionen. Gleichrangige Phytopharmaka (Arzneimittel ausschließlich pflanzlicher Herkunft) dagegen sind universell einsetzbar. Unsere heimische Volks- und Naturheilkunde kennt schon seit Generationen natürliche Antibiotika und wendet sie erfolgreich an. Ein großer Vorteil dabei ist, dass keine Phytopharmaka-Resistenzen entwickelt werden. Der Grund dafür ist vermutlich, dass

es sich bei den pflanzlichen Schutzstoffen um eine Kombination verschiedener Wirkstoffe handelt und nicht nur um eine Einzelsubstanz, sodass es für Mikroorganismen viel schwieriger ist, gegen sie immun zu werden. Die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), die zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gewählt worden ist, kann möglicherweise in Kombination mit Meerrettich die Einnahme von Antibiotika zum Teil ersetzen und so Resistenzen gegen das Medikament vermeiden. Für die medizinische Wirkung sind vor allem ihre Glucosinolate von Bedeutung. Sie sind für den scharfen Geschmack verantwortlich und werden von den menschlichen Enzymen in Senföle umgewandelt, welche die Vermehrung verschiedener Erreger hemmen können. Die ursprünglich aus den Anden Boliviens und Perus kommende wunderschöne Pflanze mit den leuchtend gelb-orangefarbenen Blüten enthält viel Vitamin C und ist somit auch eine hervorragende Heilpflanze bei Erkältungen. Sie wirkt entkrampfend auf die Gebärmutter, sodass der Monatsfluss leichter ablaufen kann und damit auch die Schmerzen gelindert werden. Kapuzinerkresse gilt als abführend, wundheilend, blutreinigend und harntreibend. Vom Sommer bis tief in den Herbst hinein blüht die pflegeleichte Heilpf lanze in

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knalligem Gelb und strotzendem Orange. In sonniger bis halbschattiger Lage, windgeschützt und regelmäßig gegossen, wird sie 30-200 cm groß. Kapuzinerkresse wächst als kletternde oder kriechende Pflanze und kann einige Meter weit ranken. Wenn der Boden nicht besonders nährstoffreich ist, entstehen die meisten Blüten. Einfach ein paar Samen 1-2 cm tief in die Erde stecken, am besten direkt ins Freiland, sobald es nicht mehr friert. Als kulinarischer Leckerbissen können junge Blätter und Blüten als Salat- oder Gemüsebeigabe dekoriert werden (bitte keine zu großen Mengen verzehren!). In Essig eingelegte Knospen werden wie Kapern verzehrt. Wer ausreichend Platz hat, kann sich seine eigene Medizin aus Kapuzinerkresse herstellen. Um einen Tee zuzubereiten, trocknet man Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse und mischt sie unter einen milden Kräutertee.


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Foto: © Shutterstock/Brian Kinney/LiliGraphie

Der Gehölzschnitt

Blütenpracht und reiche Ernte

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er Winter klingt aus und das zeitige Frühjahr lockt uns ins Freie. Jede Minute, die wir im Garten verbringen, gibt Lebenskraft. Mit Pflanzen und Säen müssen wir uns aber noch gedulden. Für den Gehölzschnitt ist jetzt aber eine gute Zeit. Sträucher, die im Sommer blühen, können in Form gebracht werden. Hortensien und Sommerflieder, aber auch Rosen danken es mit voller Blüte. Der Sommerflieder kann jedes Jahr gestutzt werden. Kürzen Sie die vorjährigen Triebe auf etwa zwei Knospenpaare ein. Aus diesen Knospen entwickeln sich die neuen Zweige mit Blüten. Auch Blauraute und Säckelblume sowie sommerblühende Ziersträucher sollten Sie jetzt schneiden. Kappen Sie bei diesen Sträuchern bodennah alle Triebe. Wirkt Ihnen das zu kahl, können Sie auch einzelne vorjährige Triebe stehen lassen. Zu beachten ist, dass frühjahrsblühende Sträucher wie die Forsythie erst nach der Blüte zurückgeschnitten werden, sonst entfernen Sie die neuen Knospen. Kirschlorbeer schneidet man zurück, wenn er kahl oder zu groß wird. Das Einkürzen älterer Triebe animiert ihn zum Neuaustrieb. Auch bei Obstbäumen steht jetzt der Schnitt an. Ziel ist eine lichtdurchlässige Krone, damit die Sonne an alle Früchte kommt. Stellen Sie sich vor, Sie würden einen Hut durch die Krone werfen und sehen Sie, wo dieser hängen bleiben würde. Hier sollten Äste, gerade auch quer wachsende, entfernt werden. Beet- und Edelrosen mögen im Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt. Insbesondere die schwachwüchsigen Sorten. Lassen Sie Triebe mit fünf bis sieben Augen (Knospen) stehen. Kleinstrauchrosen schneidet man wie Beetrosen. Bodendeckerrosen können Sie alle vier bis fünf Jahre ca. 20 cm über dem Boden kappen. Strauchrosen, die den ganzen Sommer über blühen, können Sie jetzt auch zurückschneiden. Über den Winter abgestorbene Triebe werden entfernt. Seitentriebe werden auf etwa 5 Augen eingekürzt. Einmalblühende Strauchrosen werden erst nach der Blüte geschnitten. Nutzen Sie also die ersten Frühlingstage, denn mit wenig Aufwand können Sie eine gute Grundlage für schöne Blüten und eine reiche Ernte legen und sich auf die kommenden Monate freuen. ­

Frühlings-/Ostermarkt 04.04. – 06.04.2014

e art! h r n te ie w i na m e l K


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Gesundheit im Alltag

PME

Entspannt durch den Alltag

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

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ie wichtig Entspannung ist, wissen wir alle. Aber wie entspannen wir am besten? Vielen Menschen liegt es nicht, auf Knopfdruck ruhig zu werden und sich zu entspannen. Die Gedanken kreisen überall herum, nur nicht da, wo sie eigentlich sollen. Deshalb ist die Progressive Muskelentspannung, kurz PME genannt, eine beliebte Art, um zur Ruhe zu finden. Das Geheimnis dabei ist, dass einer kurzen Anspannung bestimmter Muskelgruppen eine längere Entspannung folgt. Schon bereits nach wenigen Übungen kann man beobachten, wo man eigentlich angespannt ist und wie man ganz gezielt diese Muskeln entspannen kann. Ziel ist es dann, diese Entspannung in den Alltag zu integrieren. Die PME wurde im Jahre 1938 von dem Psychologen und Arzt Edmund Jacobson in Amerika entwickelt. In den 60er Jahren kam diese Entspannungstechnik nach Deutschland. Sie ist die wohl be-

kannteste Entspannungstechnik zur Verminderung und Prävention von Stress. Ganz einfach erlernt, wirkt sie oft schon nach der ersten Anwendung sehr positiv. Wer die progressive Muskelentspannung beherrscht, kann hierdurch z. B. Symptome verringern, die durch Aufregung hervorgerufen werden, wie beispielsweise Zittern oder Schwitzen. Sogar ein überstarkes Herzklopfen kann durch diese Methode verringert werden. Schlafstörungen, die oft in Zusammenhang mit Stress stehen, können ebenfalls deutlich gemindert werden. Auch bei körperlichen Belastungen – Kopfschmerzen, Rückenleiden oder auch Bluthochdruck ist die progressive Muskelentspannung eine wirksame Methode, um die Beschwerden besser in den Griff zu bekommen. Kein großer Aufwand ist nötig, denn die PME kann man unter fast allen Bedingungen einsetzen. Sei es abends vor dem Einschlafen, während einer Besprechung, in Angstsituationen oder Prüfungssituationen, im Büro, im Zug/Flugzeug oder während einer kurzen Rast bei einer langen Autofahrt, u.v.m. Wenn Sie das Gefühl kennen, wie Sie sich im angespannten und im entspannten Zustand fühlen, reicht oft schon die Bewusstmachung und

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ein kurzes, aktives Entspannen aus, um sich wieder wohlzufühlen. Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher, Entspannungs-CDs oder auch Anleitungen im Internet, sodass ein Einstieg leicht gemacht wird. Nehmen Sie sich für das erste Mal etwa eine halbe Stunde Zeit und suchen Sie sich einen ruhigen Raum, wo Sie nichts stören kann. Legen oder setzen Sie sich bequem hin und lauschen der Stimme, die Sie durch die Entspannung führt. Das sieht dann in etwa so aus: Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrer rechten Faust. Ballen Sie die Faust und beobachten Sie die Spannung. Halten Sie die Faust geballt und fühlen Sie die Spannung in der Faust und im Unterarm... (etwa fünf Sekunden lang). Und nun entspannen Sie. Lassen Sie die Finger der rechten Hand locker werden und nehmen Sie den Unterschied wahr... (10 - 30 Sekunden lang) Wenn Sie lieber in einer Gruppe üben, können Sie sich auch bei Ihrer Krankenkasse oder Volkshochschule informieren, dort werden häufig entsprechende Kurse angeboten. ­


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Schule mitten im Kriegschaos

Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit

Nadim vor der Tür, die zu dem Kellerraum führt, in dem die Familie wohnt. Die Eltern wollen sich so nicht fotografieren lassen. Sie schämen sich ihrer Lage.

In Syrien herrscht seit über zwei Jahren erbitterter Bürgerkrieg. Millionen Syrer sind vor den Kämpfen auf der Flucht. Vor allem die Kinder leiden. Die SOS-Kinderdörfer sind als eine der wenigen großen Hilfsorganisationen vor Ort und leisten Nothilfe. Damaskus – Nadim war zwölf, als seine Familie im vergangenen Dezember durch den Bürgerkrieg plötzlich ihr Zuhause, allen Besitz und alles Vertraute verlassen musste, um ihr Leben zu retten. Damals war Nadim in der 6. Klasse und konnte von einem Tag auf den an­ deren nicht mehr zur Schule gehen. Seit der Flucht lebt die fünfköpfige Familie in einem winzigen, fenster­ losen Raum im Keller einer ehe­ maligen Schule in Damaskus. Hier ist es dunkel und feucht, doch die Familie beklagt sich nie. Mit dem Wenigen, das sie haben, versuchen sie gesund zu bleiben, denn einen Arztbesuch oder Medikamente könn­ ten sie sich nicht leisten.

SOS-Kinderdorf in Swasiland

Wir machen mehr, als viele glauben!

Nadims größter Wunsch war es, wieder zur Schule zu gehen, aber das sagte er nie, denn er wusste, dass auch seine Eltern sehr unter der Situation litten, die sie nicht ändern konnten. Doch sein Wunsch ging in Erfüllung. Er bekam von SOS eine Schultasche, Bücher, Schulmaterial, eine Schuluniform und die Schulgebühren. So wie Nadim unterstützen die SOS-Kinderdörfer allein in Damaskus rund 6.000 Kinder, damit sie trotz des Chaos um sie herum ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können.

Als Nadim nach den einsamen Monaten im Keller der Flüchtlingsunterkunft Mitte September aufgeregt durch das Tor seiner neuen Schule trat, sahen seine Eltern ihn Nadim und seine Familie sind unter nach langer Zeit zum ersten Mal den vielen tausend Flüchtlingen in wieder glücklich lächeln. Seitdem Damaskus, die von den SOS-Kinderlernt er mit Feuereifer. Nach der dörfern mit Nahrung, Kleidung Schule wird er von den Helfern der und Dingen des täglichen Bedarfs SOS-Kinderdörfer betreut, um ihm unterstützt werden. So wurde das bei seinen Aufgaben zu helfen und SOS-Team auf ihn aufmerksam. Der die Lücken zu schließen, die durch Junge war in den Monaten nach der die lange Zeit ohne Unterricht entFlucht zunehmend trauriger und standen sind. Er soll einen guten hoffnungsloser geworden. Die endStart haben, wenn dieser schrecklosen Stunden, die er ohne Beschäftiliche Krieg einmal beendet sein wird. gung in dem dunklen und trostlosen Kellerraum verbracht hatte, haben www.sos-kinderdoerfer.de deutliche Spuren auf seiner Seele Spenden-Konto: 22222 00000 hinterlassen. Er wirkte abwesend und Bankleitzahl: 430 609 67 ließ niemanden an sich heran. GLS Bank

SOS-medizin isches Zentrum in U ganda hilfe SOS-Familien en di In in

SOS-Herman n-GmeinerSchule in K ambodscha

In: • über 500 SOS-Kinderdörfern • über 230 SOS-Kindergärten • über 180 Hermann-Gmeiner-Schulen • über 100 SOS-Ausbildungszentren • über 600 SOS-Sozialzentren mit SOS-Familienhilfe • 74 SOS-medizinischen Zentren • 21 SOS-Nothilfeprogrammen • 133 Ländern

Ihre Unterstützung wirkt!


Foto: © Shutterstock/Jenny Sturm

Gesundheit im Alltag

Barrierefreiheit

Wohnberatung und Wohnraumanpassung

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ie meisten Menschen möchten unabhängig sein und das auch möglichst lange bleiben. Wohnen hat eine ganz besondere Bedeutung für das körperliche und psychische Wohlergehen sowie für die soziale Integration des Menschen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich diese Lebensqualität zu schaffen.

beiter/innen eines Pflegestützpunktes. Im Falle von sensorischen und motorischen Einschränkungen spielt neben der Ausstattung mit Hilfsmitteln die Barrierefreiheit eine entscheidende Rolle.

Tipps und Lösungsbeispiele zur Wohnraumanpassung bietet z. B. der Verein Barrierefrei Leben e. V. www.online-wohn-beratung.de

Statt auf den Küchenstuhl zu steigen, um das oberste Fach des Küchenschrankes zu erreichen, kann der Küchenschrank tiefer gehängt werden. Wenn es Ihnen schwerfällt, in die Badewanne zu steigen, kann ein Griff angebracht oder vielleicht eine Dusche eingebaut werden, in die Sie einen Duschstuhl stellen können. Wenn die Treppe zu einem unüberwindbaren Hindernis wird, können Treppenlifter Sie befördern. So werden Gefahren beseitigt und Ihr Alltag vereinfacht. Diese sogenannten Hilfsmittel erhalten Sie in Sanitätshäusern. Wenn Sie eine Pflegestufe haben, können Sie für erforderliche Anpassungsmaßnahmen einen Antrag auf einen Zuschuss bei Ihrer Pflegekasse stellen. Bei der Auswahl der Maßnahmen, die für Sie sinnvoll sind, beraten Sie u. a. auch Ihre Pflegekasse oder die Mitar-

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Bordesholm 04322/69 22 78 Kaltenkirchen 04191/93 59 90 Bad Bramstedt 04192/906 45 82 Norderstedt 040/55 55 15 55 www.diakonie-altholstein.de


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volllaufen, hält die Tür natürlich absolut dicht. Auch bei einer Dusche ist keine Überschwemmung des Badezimmers zu befürchten, denn die feststehende, abgeschrägte Seitenscheibe mit verchromten Profilleisten sorgt für einen effektiven Spritzschutz und stellt gleichzeitig ein optisches Highlight dar. 

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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Eine starke Gemeinschaft in Schleswig-Holstein mit 120.000 Mitgliedern!

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er Sozialverband SchleswigHolstein schreibt weiter an seiner beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Seit 1995 hat er seine Mitgliederzahl von 60.000 auf heute 120.000 verdoppeln können. Der SoVD in Schleswig-Holstein ist damit noch leistungsfähiger geworden. Er hat sich mit den Familienund Partnermitgliedschaften auch breiteren Bevölkerungsschichten geöffnet. 4.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich in rund 400 Ortsverbänden um unsere Mitglieder. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam!“ organisieren sie zahlreiche Veranstaltungen – von Ausflugsfahrten über Informationsabende bis zu geselligen Treffen. In 15 Beratungszentren helfen kompetente und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Mitgliedern in allen Fragen des Sozialrechts. Sie unterstützen bei der Antragsstellung und Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber den Behörden –

vor allem in der Renten-, Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherung sowie in allen Angelegenheiten des Schwerbehindertenrechts. Der Sozialverband übernimmt auch die Vertretung seiner Mitglieder vor den Sozialgerichten. Durch seine sozialrechtliche Arbeit erreicht der SoVD für seine Mitglieder Zahlungen in Höhe von rund acht Millionen Euro jährlich. Aktueller Schwerpunkt der politischen Arbeit des SoVD Schleswig-Holstein ist die Kampagne: „Wenn die Rente nicht reicht…“ mit Informationen und Beratungs­ angeboten zum Thema Grundsicherung im Alter. Darüber hinaus soll das mit der Arbeiterwohlfahrt und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Nord geschlossene „Soziale Bündnis für Schleswig-Holstein“ dazu beitragen, zusammen mit den politisch Verantwortlichen die soziale Lage der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land zu verbessern.

Nah Nah beibei den den Menschen Menschen

Kontaktadresse: Sozialverband Deutschland Landesverband Schleswig-Holstein Muhliusstraße 87, 24103 Kiel Tel.: 0431/983 88-0, Fax: 0431/983 88-10 E-mail: info@sovd-sh.de

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Das Rollstuhl Verladesystem „Robot 201“ Bild: Marcus Harner

Autofahren trotz Handicap? Kein Problem!

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arcus Harner, Leiter der Firma Handicar, weiß, was die Menschen bewegt. Durch genaues Zuhören und seinen großen Erfahrungsschatz findet er immer die richtige Lösung. Der komplette Umbau behindertengerechter Fahrzeuge liegt in seiner Hand. Für Menschen mit Behinderungen gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, den Wagen auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Handbedien­ geräte für Gas und Bremse, Lenk-

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Marcus Harner der Firma Handicar in Neumünster.

trägern wie z. B. der Agentur für Arbeit, den Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern und gesetzlichen Unfallversicherungen. Ich kümmere mich sogar um die TÜV-Abnahme“, so Marcus Harner. Und auch die richtige Fahrschule kann der KFZ-Meister vermitteln. Für Fahrproben oder gar für den Führerschein-Erwerb mit den von Handicar umgebauten Fahrzeugen. Erst wenn der Kunde glücklich vom Hof fährt, ist für Marcus Harner der Auftrag abgeschlossen. bb


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Susländer Schwein Feines Holsteiner Essen mit Susländer Schweinesteak Zubereitung: 1. Die Steaks mit etwas Salz und Pfeffer würzen, etwas mehlieren, im zerschlagenem Ei wenden und danach im Paniermehl ebenfalls. Reichlich Butter in die Pfanne und die Steaks bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Nach der Hälfte der Bratzeit Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben und glasieren. Den Bratensud über die fertigen Steaks geben.

Zutaten für 2 Portion en: 2  Bauchsteaks 2 Zwiebeln geachtelt 2 Knoblauchzehen geac htelt 1 Ei   Mehl   Paniermehl   Butter 5 Kartoffeln mittelgro ß 4 Karotten Milch 1 Gemüsebrühwürfel 2 Lorbeerblätter Petersilie Salz Pfeffer Zucker

2. Die Kartoffeln kochen, Wasser abgießen und mit einem Stampfer musen. Butter, Milch und gehackte Petersilie dazugeben und gut verstampfen. 3. Karotten schälen und in kleine Scheiben schneiden. In der Brühe mit Lorbeer und etwas Zucker garen. Die Karotten aus dem Sud nehmen und dem Sud Butter zugeben, etwas einköcheln und die Karotten mit gehackter Petersilie zugeben.

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In Schleswig-Holstein zu Hause

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as familiengeführte 4*-­ Well­ness­hotel Birke liegt direkt am ruhigen Wald im Kieler Stadtteil Hasseldieksdamm. Neben komfortablen „Kojen“ sind hier das feinheimische Fischers Fritz Restaurant und der großzügige Wellnessbereich Birke Spa zu Hause. Der Anspruch in allen Bereichen ist immer der gleiche: Möglichst natürliche und nachhaltig hergestellte Lebensmittel, Produkte und Materialien zu verwenden. „Die Stadt, das Land, das Meer und die Menschen der Region sind Faktoren, die unser Tun prägen und vorantreiben“, heißt es in der Philosophie des Hauses und so wird der respektvolle und achtsame Umgang mit allem, was die Region bereithält, hier groß­ geschrieben.

Das Fischers Fritz ist Fördermitglied bei Slow Food und Gründungsmitglied bei „FEINHEIMISCH – Genuss aus SchleswigHolstein e. V.“. Mitgliedsbetriebe sind dazu verpflichtet, mindestens 60 % der Lebensmittel aus Schleswig-Holstein zu beziehen und frisch zu verarbeiten. So findet man auf der Speisekarte typisch norddeutsche Spezialitäten, gefertigt aus schleswig-holsteinischen Produkten von befreundeten Produzenten und Lieferanten aus der direkten Umgebung: Vom fangfrischen Fisch vom Ostseekutter über Kieler Förde Miesmuscheln bis zu Deichwiesenlamm und Wild aus Holsteinischer Jagd.

turkosmetik oceanwell, hergestellt aus Algen-Extrakten der Laminaria-Alge. Diese wird von der Firma oceanBASIS in der Kieler Bucht nachhaltig in einer Aquakultur gezüchtet und nur wenige Minuten vom Hotel entfernt verarbeitet. Für den Erholung suchenden Gast warten hier außerdem Schwimmbad, Soledampfbad, Saunen und Ruhebereiche. Sich ganzheitlich wohlzufühlen ist das Ziel. Hotel Birke Martenshofweg 2-8 24109 Kiel Tel. 0431 5331 0 info@hotel-birke.de www.Hotel-Birke.de

Auch im Birke Spa verfolgt man den „feinheimischen“ Gedanken: 85 % der Produkte für die Massage- und Kosmetikanwendungen sind ökologisch und nachhaltig hergestellt und stammen aus Schleswig-Holstein und der Ostsee. Den Schwerpunkt bildet die zertifizierte Na-

e s n s t fi a Aq u an Land?

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Wollen Sie effektiv und intensiv trainieren? Bei unseren Aquafitness-Kursen werden Muskelgruppen aktiviert, die beim Training am Land nicht erreicht werden. Gleichzeitig wird die Belastung der Gelenke und der Wirbelsäule deutlich reduziert.

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Genuss aus Schleswig-Holstein e.V.

M

it Genuss die Welt ein klein wenig zu verändern – das ist der Anspruch von Feinheimisch – Genuss aus Schleswig-Holstein e. V. Das bedeutet: Sich für die Produktion regionaler Lebensmittel einzusetzen, das Wissen darüber weiterzugeben und die Ess- und Kochkultur in Schleswig-Holstein nachhaltig zu stärken – und eine Art Gütesiegel für Gäste und Mitglieder zu schaffen sowie ein Netzwerk für Gastronomen, Lebensmittelproduzenten und Förderer zu etablieren.

Fotos: © Feinheimisch – Genuss aus Schleswig-Holstein e. V.

Feinheimisch erzeugen bedeutet: umweltverträglich zu produzieren und den Arten- und Tierschutz mit zu berücksichtigen. Die Erzeuger kultivieren unter anderem alte und seltene Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter und bieten sie in ihren Hofläden und zum Kauf für jedermann an. Landwirte erhalten alte Haustierrassen und setzen soweit wie möglich auf Freilandhaltung. Gekocht wird mit frischen regionalen Qualitätsprodukten. Auf industrielle Fertigprodukte wird grundsätzlich verzichtet. Feinheimisch-Gastronomen verpflichten sich, mindes­tens 60 Prozent ihres Wareneinkaufs mit Produkten aus Schleswig-Holstein zu decken. Lebensmittel aus der Tüte kommen nicht in den Topf. Die regionale Produktion wird gestärkt und somit kurze Transportwege ermöglicht.


GESUNDHEIT im Norden


Wie viele Blumen sind es?

Rätseln, Basteln, Malen Doppelt gemoppelt Jedes Tier gibt es mehrmals, nur eines nicht. Welches?

Lösung: D

er Hase k o mm t n u r

einmal vo

Lösung: Es sind 12.

r.

Würfelstapel Wie viele Würfel müssen es sein? (Beachte den Grundriss rechts)

Buchstabensalat Lösung: A 6 Würfel, B 8 Würfel, C 10 Würfel

Hoppla – die Buchstaben sind etwas durcheinandergepurzelt. Kannst du sie in die richtige Reihenfolge bringen? Tipp: Das Lösungswort weckt uns morgens an schönen Tagen.

F)

A) C)

E) B)

Form in Form

D)

Welcher der Ballons hat die gleiche Form wie der große? Lösung: Ballon D

Lösung: Sonnenschein


Labyrinth

Indianermäuse

Hilf diesem kleinen Vogel ins Innere des Häuschens zu kommen.

Huch! Ein großes Gewimmel am Totempfahl – findest du alle Mäuse, die sich versteckt haben?

Wort-Paare Lösung: Es sind 16 Mäuse.

Lösung: Diamant, Bergkristall, Saphir, Opal, Smaragd, Rubin, Granat, Türkis

a)

Diese Edelsteine sind etwas durcheinander­ gekommen. Kannst du sie in die richtige Reihenfolge bringen?

b) Wort-Kette

Finde das mittlere Wort! Es muss zu den beiden Wörtern rechts und links passen.

c)

Würfelspaß Weißt du, welcher Würfel dem ausgeklappten entspricht? Lösung: Tisch, Zahn, Bahn

Lösung: Würfel c


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Fachwissen

Zahnarzt

Neu entdeckte Anatomie (Fascia Pterygoidea Cervicalis) erklärt funktionell die Auswirkung von Kieferfehl­ stellung auf die Wirbelsäule und Muskulatur.

D

ie Folgen eines schief eingebauten Kugellagers sind leicht zu ahnen – die Maschine wird bald kaputtgehen. Mit diesem Beispiel erläutert der Lübecker Zahnarzt Dr. Klaus-Richard Herrmann gerne Probleme, die aus einem schief stehenden Kiefergelenk entstehen können. Die „craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD) ist der Überbegriff für eine Fehlstellung des Unterkiefers, der Kiefergelenke und den sich daraus ergebenden Erkrankungen. „Passen die Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht genau zusammen, nutzen sie sich einseitig ab. Das führt zum Verstellen der Lage des Unterkiefers im Kiefergelenkbereich. Somit kommt es sehr häufig zu Beeinträchtigungen für den Zahnhalteapparat, der Ohren (Tinnitus und Schwindel), zu Kopf- und Rückenschmerzen und parodontaldestruktiven Entwicklungen mit Zahnverlust“, so Herrmann. Seit Jahren hat der Lübecker Zahnarzt ein eigenes

Behandlungskonzept (Kiefergelenkorthopädie), um Kiefergelenke gesunden zu lassen und Zahnverankerungen im Knochen zu verbessern. Anlässlich eines Vortrages an der Universität Greifswald hinterfragte Dr. Herrmann eine anatomisch nicht beschriebene Fascienverbindung zwischen Halswirbelsäule und Schädelbasis. Exis­ tiert dieses Gewebeband, könnte es die Auswirkungen einer verkrampften Kaumuskulatur auf die Halsmuskulatur und die Wirbelsäule erklären – auch bei Auffahrunfällen (Schleudertrauma, KISS-Syndrom). Zwischenzeitlich hat Dr. Herrmann auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie im November 2013 das wissenschaftliche Pos­ ter dazu präsentiert, das funktionslogisch die Bedeutung der neuen Anatomie (Fascia Pterygoidea Cervicalis, n. Dr. Herrmann) erklärt. Die ganzheitliche Bedeutung von Fascien scheint erst langsam erkannt zu werden. Mit dem veröffentlichten Poster ist wissenschaftlich mit qualitätsgesicherten EMG-Messungen die Fascienbedeutung

für die CMD Therapie belegt. Vor einem Jahr wurde diese Theorie von Professor Dr. Jochen Fanghänel (Universität Greifswald, Universität Regensburg) bestätigt. Weiterhin ist Professor Dr. Bernd Kordaß (Universität Greifswald) an den Daten aus Dr. Herrmanns Kiefergelenktherapie interessiert. Über die Elektromyografie (EMG) wird das Einstellungsergebnis der Kiefergelenke durch die Kauflächeneinstellung dokumentiert. In diesem Sinne therapiert Dr. Herrmann seit Jahren erfolgreich Kiefergelenk-Patienten. Für eine regenerative Zahnheilkunde umfasst das Leistungsspektrum von Dr. Herrmann das gesamte Gebiet der Zahnheilkunde bis hin zu Chirurgie , Knochenaufbau, Implantologie und CMD-Therapie. Praxis Dr. K.-R. Herrmann Brandenbaumer Landstr. 241 23566 Lübeck Tel.: 04 51 / 60 45 60 www.cmd-optiprax.de

Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Ohrprobleme? Die Ursachen können wissenschaftlich unwidersprochen in der durch Zähne verführten Fehlstellung des Unterkiefers zum Oberkiefer liegen.

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Foto: © Shutterstock/Elena Pal

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Fachwissen

Leben mit Krebs

Städtisches Krankenhaus Kiel kooperiert mit „Stiftung Leben mit Krebs“ –

Benefizveranstaltung „Rudern gegen Krebs“ am 31. Mai in Kiel

D

as Städtische Krankenhaus kooperiert seit Jahresbeginn mit der Stiftung „Leben mit Krebs“. Die bundesweit aktive Stiftung www.stiftungleben-mit-krebs.de fördert unterstützende Maßnahmen (Sport, Kunst, Ernährung, Psychologie,...) für Menschen mit einer Krebserkrankung sowie wissenschaftliche Projekte an Kliniken und anderen onkologischen Einrichtungen. Sowohl während als auch nach einer Therapie soll die sportliche Betätigung, Teilnahme am kulturellen Leben und eine kontrollierte Ernährung nachweislich die Lebensqualität der Erkrankten verbessern. Die Stiftung wurde im Jahr 2005 gegründet und hat bundesweit an mehr als 40 geförderten Projekten mit über 30.000 Patienten teilgenommen. Für Patienten mit einer onkologischen Erkrankung gibt es in der Physiotherapie im Städtischen kostenlose Sportangebote. Das Sportprogramm umfasst Trainingseinheiten zur Verbesserung von Muskelkraft, Kraftausdauer, Koordination und

Beweglichkeit unter Einbeziehung von Körperwahrnehmungsübungen und regenerationsfördernden Maßnahmen. Nach dem Einstellen eines persönlichen Trainingsplanes werden die Patienten individuell angeleitet und in Gruppen ihrer Wahl betreut.

Umfassendes Sportangebot für Menschen mit Krebserkrankung Die Physiotherapie hat für dieses spezielle Sportangebot eine von der Stiftung finanzierte Sportwissenschaftlerin sowie Physiotherapeutin, Astrid Schulz, eingestellt, die unter Tel.: 0431/1697 3360, astrid.schulz@krankenhaus-kiel.de zu erreichen ist. Im Rahmen dieser Kooperation wird am 31. Mai, 10 Uhr, erneut die Regatta „Rudern gegen Krebs“ an den Start gehen. Durch die Erlöse der jährlich ausgetragenen Ruderregatta, dieses Jahr wieder unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Torsten Albig, wird das für Patienten kostenlose Sportprogramm finanziert. Die Rudervereine „Rudergesellschaft Germania e. V.“ und „Erster Kieler Ruder-Club e. V. sind Kooperationspartner der Stiftung „Leben mit Krebs“ und stellen die Boote zur Verfügung. Die Rudermannschaften mit jeweils vier Personen unterstützen mit ih-

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rer Teilnahmegebühr von 300 E mit 250 E Spendenanteil das Sportprogramm in Kiel. Amateurruderer erhalten von den Rudervereinen vorab eine Einführung und ein Training für die Regatta. Für Informationen rund um die Regatta stehen Maja Darmstadt, Tel.: 0431/259 67 67, maja.darmstadt@ruderlobby.de und Uwe Zwingmann, Tel.: 0431/56 65 33 gerne zur Verfügung. Interessierte Rudermannschaf ten werden gebeten sich über das Onlineportal: www.ruderlobby.de/rudern-gegen-krebs/ anmeldung anzumelden. Anmeldeschluss ist der 30.04.2014. Die bundesweiten Benefizregatten “Rudern gegen Krebs” finden dieses Jahr an insgesamt dreizehn Austragungsorten statt. Nicht nur erfahrene Ruderer, sondern auch Amateure sitzen dann wieder gemeinsam im Boot, um sich für einen guten Zweck in die Riemen zu legen. Informationen zu den einzelnen Regatten stehen zur Verfügung unter: www.rudern-gegen-krebs.de

Astrid Schulz, Sporttherapeutin für das Projekt Sport zum Leben.


Fachwissen

Wenn Diäten nicht mehr helfen Minimalinvasive Eingriffe an den Sana Kliniken Lübeck

Ä

rzten zufolge haben Erwachsene mit krankhaftem Übergewicht, das auch als Adipositas bezeichnet wird, eine um neun bis zwölf Jahre geringere Lebenserwartung. Ein angemessener Gewichtsverlust kann die Gesundheit dieser übergewichtigen Menschen deutlich verbessern. Am zertifizierten Adipositaszentrum der Sana Kliniken Lübeck helfen Ärzte den Patienten dabei, ihr starkes Übergewicht zu reduzieren. Die weltweit und auch von den Ärzten der Sana Kliniken favorisierten Operationsverfahren gehören der sogenannten Metabolischen Chirurgie an. Damit sind minimalinvasive Eingriffe gemeint, um Stoffwechselstörungen wie Diabetes zu behandeln. Dazu zählt beispielsweise der Einsatz eines Magenbandes, die Bildung eines Magenschlauches oder das Legen eines Magenbypasses. Zudem gibt es auch endoskopische Alternativen oder Ergänzungen zur Operation. Beispielsweise wird durch die endoskopische Einbringung eines freischwimmenden Ballons das Mageninnere so verkleinert, dass schon nach kleinen Mahlzeiten frühzeitig ein Sättigungsgefühl einsetzt. Alle Verfahren werden mit einer Bauchspiegelung über kleine Schnitte an der Bauchwand durchgeführt. Stolz präsentieren Geschäftsführer Klaus Abel und das Team des Kompetenzzentrums die Urkunde zur Zertifizierung.

Aufgrund dieser minimal-invasiven Operationstechnik kann der Patient in der Regel nach einer Woche das Krankenhaus wieder verlassen. Wichtig ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Betreuung der Patienten vor und nach der Operation. So sorgen Gastroenterologen, Diabetologen, Ernährungsmediziner, Internisten, Pulmologen, Kardiologen, Psychologen sowie Physiotherapeuten für den nachhaltigen Behandlungserfolg. Von großer Bedeutung ist auch, dass die vorgenommenen Maßnahmen individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Vor der Entscheidung, welches Verfahren sinnvoll ist, muss genau abgewogen werden, ob ein Patient geeignet ist oder nicht. Nach erfolgreicher Operation ist eine regelmäßige ambulante Untersuchung und interdisziplinäre Betreuung unerlässlich. Hierzu werden die Patienten im Rahmen der Adipositassprechstunde in eine regelmäßige Nachsorge eingebunden. Für die Übernahme der Operationskosten erhalten Patienten bei der Antragstellung die nötige Unterstützung.

Informationsveranstaltung Durchblick – Gesundheit!

Vom Übergewicht zum Wunschgewicht Mittwoch, den 26.03.2014 ab 18.00 Uhr Sana Kliniken Lübeck, Eingangshalle Vorträge: 18.00 Uhr Ärztliche Ernährungstherapie Dr. Petra Bartsch 18.15 Uhr

Vom Übergewicht zum Gleichgewicht Ulrike Oldewurtel / Dipl. Oec. Sabine Riebesahm Fokko-Gesundheitsstudio

18.30 Uhr Wunschgewicht durch Magenballon Dr. Andreas Mohr 18.45 Uhr Gewichtsreduktion durch Magenverkleinerung Dr. Anya-Maria Stenger

Zertifizierung als Kompetenzzentrum Das Adipositaszentrum der Sana Kliniken Lübeck erhielt kürzlich die Zertifizierung als Kompetenzzentrum von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Derzeit gibt es in Deutschland 39 zertifizierte Zentren für Adipositas­ chirurgie. Neben Kliniken in Hamburg und Rostock sind die Sana Kliniken Lübeck im Norden Vorreiter mit diesem Kompetenzzentrum für Adipositas- und Metabolische Chirurgie.

Moderation: Dr. Anya-Maria Stenger, Ärztliche Leiterin Adipositaschirurgie, Sana Klinik Lübeck Dauer ca. 1,5 Stunden Es besteht ausreichend Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen. Sana Kliniken Lübeck GmbH Kronsforder Allee 71-73 | 23560 Lübeck Telefon 04 51 / 5 85 - 01 | www.sana-luebeck.de

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Foto: © Shutterstock/ Varina and Jay Patel

Kommentar Foto: Anja Teufel

Neulich, im Rollstuhl:

UNSER BUCHTIPP:

Sina Trinkwalder: Wunder muss man selber machen

Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle Sina Trinkwalder hätte viel Geld als Werberin verdienen können. Doch sie sah keinen Sinn darin, Menschen Appetit auf das nächste überflüssige Konsumgut zu machen. Deshalb schuftet sie jetzt für das Projekt ihres Lebens: Eine ökologische und soziale Alternative, ohne Natur und Menschen auszubeuten. Ihr Textilunternehmen „manomama“ holt Menschen aus der Arbeitslosigkeit, die anders keine Chance hätten. Sina weiß, wie groß die Bedeutung eines selbstverdienten Lebensunterhalts für Menschen ist, die dadurch mit Stolz an der Gesellschaft teilhaben können. Dieses Buch ist die Geschichte einer jungen Frau und ihres beeindruckenden Unternehmens. Die anfänglichen Probleme und kaum zu bewältigenden Hindernisse werden spannend und lebendig beschrieben. Sina nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt uns auch viel Wissenswertes über Wirtschaft, Politik, Moral und Ökologie und was dahinter steckt. Manomama ist kein Lieblingskind der Politik und der Wirtschaft. Bei der Stadt erfuhr sie ebenso wenig Unterstützung wie in den Ministerien. Aber der harte Durchsetzungswille und eine kaum beschreibbare Ausdauer haben sich gelohnt. Wundervoll geschrieben, lebendig und packend liest man den Werdegang dieses außergewöhnlichen Unternehmens und kann einfach nur begeistert sein! Gebundene Ausgabe: 288 Seiten Verlag: Droemer HC ISBN-10: 3426276151 ISBN-13: 978-3426276150 Preis: 16,99 Euro

Gerda Behrends, geboren 1956, ist seit ihrem 2. Lebensjahr nach einer Polioerkrankung auf die Benutzung eines Rollstuhles angewiesen. Die Meeresbiologin ist seit Langem in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung aktiv. 1999 hat sie die Forschung aufgegeben, um auch hauptamtlich behindertenpolitisch tätig zu sein. Sie ist jetzt beim Landesverband Schleswig-Holstein der Lebenshilfe im Projekt „Inklusionsbüro“ tätig und arbeitet außerdem ehrenamtlich im Vorstand des Vereins „Unterwegs ohne Grenzen e. V.“.

Neulich, im Rollstuhl:

von Gerda Behrends

Barrierefreiheit im Gesundheitswesen Vor einigen Jahren hat „Unterwegs ohne Grenzen e. V.“ für die Stadt Kiel flächendeckend Arzt- und Therapiepraxen vermessen. Das erschütternde Ergebnis: etwa die Hälfte aller Arztpraxen in Kiel ist für RollstuhlnutzerInnen nicht erreichbar. Luxusprobleme wie benutzbare Toiletten oder höhenverstellbare Untersuchungsstühle und -liegen sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Nach Fachgebieten aufgegliedert wird das Ergebnis noch deprimierender. Eine Depression sollten sich RollstuhlnutzerInnen allerdings besser nicht leis­ten: weniger als 10 % der Psychologenpraxen sind erreichbar. Leider gibt es nicht überall so umfangreiche Erfassungen wie diese.* Für mich bedeutet Facharzt- oder Heilpraktikersuche daher grundsätzlich: erstmal anrufen und die Barrierefreiheit abfragen. An manchen Orten verzichte ich allerdings darauf, weil sie mir dort zu selbstverständlich erscheint. Dabei habe ich allerdings schon einige Überraschungen erlebt. Im Jahre 2005 (!) musste ich mich z. B. einer OP in der Universitäts(!)-HNO-Klinik der Landeshauptstadt(!) Kiel unterziehen. An dieser illustren Stelle in diesem Jahrtausend von Barrierefreiheit ausgehend, durchlief ich sämtliche Voruntersuchungen, bis ich feststellen musste, dass es in der gesamten Klinik mit 4 Stationen und 1 Ambulanz keine einzige rollstuhlzugängliche Toilette gab! Zu allem Überfluss wurden alle Toi­lettenanlagen gerade renoviert, ohne dass eine eingeplant war! So verschob ich den OP-Termin, bis nach einigem Briefwechsel 2 Monate später eine RollstuhlToilette eingebaut war – am Ende der Männerstation, zu der ich dann frisch operiert von meiner ein Stockwerk höher gelegenen Station mit dem antiquarischen Fahrstuhl immer hinfahren durfte. Für FußgängerInnen wäre ein vergleichbarer Aufwand wohl nicht zumutbar. Das liegt nun fast 9 Jahre zurück, und die Welt

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hat sich weitergedreht. Als ich kürzlich eine Aufforderung der Rentenversicherung bekam, mich wegen eines Antrages bei einem Vertrauensarzt in Kiel vorzustellen, war mir meine automatische Frage nach Barrierefreiheit deshalb fast etwas peinlich. Bei so einer Institution sollte das doch selbstverständlich sein. Aber weit gefehlt: die Praxis liegt im 1. Stock – ohne Aufzug!! Zum Glück ist der Arzt so unkompliziert und flexibel, dass er mich zum Untersuchungsgespräch in sein Privathaus bat, das ebenerdig und problemlos zu erreichen war. Ich war ihm sehr dankbar dafür; alles andere hätte die ohnehin sehr schleppende Antragsbearbeitung wohl noch weiter verlangsamt. Wieso eine amtliche Institution wie die Rentenversicherung Bund bei der Auswahl ihrer Vertrauensärzte nicht auf Barrierefreiheit achtet, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Eine Bekannte von mir vermutete, das sei wahrscheinlich der erste Test: wenn jemand irgendwie die Treppen hochgeklommen ist, kann mit einem munteren: „Na bitte, geht doch, wenn man nur will!“ der Reha- oder Renten-Antrag abgelehnt werden – ich hoffe, dass sie Unrecht hat!

gb * Die Ergebnisse der erwähnten Kieler Untersuchung sind übrigens einzusehen und abzurufen unter http://www.kiel.de/leben/sozial/ menschen_mit_behinderung/Rollifuehrer/duemab/. Neben der reinen Erreichbarkeit (unterteilt in Z wie zugänglich, EZ wie eingeschränkt zugänglich und NZ wie nicht zugänglich) finden sich in den Detaillisten genaue Angaben für Stufenhöhen, Rampensteigungen und Türbreiten ebenso wie wertvolle Hinweise auf höhenverstellbare Liegen, Behandlungsmöglichkeiten vom Rolli aus usw. So kann jede/r nach den individuellen Möglichkeiten eine Vorauswahl der Praxen treffen. In der Suchmaschine „Arztfindex“ (www.arztfindex.de) gibt es zwar die Rubrik „rollstuhlgerecht“, allerdings sind die Angaben nicht standardisiert und somit auch nicht immer verlässlich. So wird eine Praxis als rollstuhlgerecht eingestuft, wenn sie einen Aufzug hat – dass dieser aber mit einer Türbreite von weniger als 70 cm nur für sehr schmale Rollstühle nutzbar ist, wird nicht erwähnt.


Fachwissen

Herzkatheter

Neuer Herzkathetermessplatz in Neumünster

Mit der Kamera dem Herzen ganz nah

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ie Strahlenbelastung für Patienten und Krankenhausmitarbeiter im Herzkatheterlabor drastisch senken und die Darstellung von Organen deutlich verbessern: Diese Ziele erreichte das Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) in Neumünster mit der Investition von rund einer Million Euro in einen neuen, volldigitalen Herzkathetermessplatz. Die moderne Technik ist in Norddeutschland einmalig. „Wir sind Vorreiter in der Strahlenschutz-Therapie“, so Maren von Dollen, Assistentin der Geschäftsleitung. Herzstück der neuen Anlage sind eine digitale Kamera, die sich automatisch in hoher Geschwindigkeit rund um das Herz eines Patienten bewegt und eine Bildbearbeitungs-Software, die aus den Einzelbildern ein dreidimensionales Bild des Organs errechnet. „Die Kamera macht bis zu 30 Bilder pro Sekunde und berechnet exakt, wie viel maximal an Röntgenstrahlung benötigt wird“, erläutert Volker Jentzen, Oberarzt und Leiter des Herzkatheterlabors. Im Vergleich zu herkömmlichen RöntgenbildVerstärker-Kameras braucht das Gerät dafür bis zu 50 Prozent weniger Röntgenstrahlen. Auf Monitoren über dem Behandlungstisch sieht der Arzt bei einer Untersuchung oder einer Operation wie bei einer Live-Übertragung in Echtzeit die Pumpbewegungen des Herzmuskels, den Verlauf der Herzkranzgefäße und die Position des Katheters. Parallel werden die Bilder in einen strahlengeschützten Raum für das

Laborteam übertragen, das den Arzt unterstützt. Die Ergebnisse der Organ-Vermessung und -Analyse gibt das Gerät automatisch auf insgesamt sechs Monitoren in unterschiedlichen Darstellungsweisen wie CT oder Herzecho wieder. Mit einem einzigen Knopfdruck erhält der Arzt zudem statt des transparenten Röntgenbilds eine räumliche, kompakte, dreidimensionale Animation des Organs oder der Kranzgefäße. So wird eine schnellere und genauere Diagnose und Behandlung möglich. Für Jentzen eine weitere Verbesserung: Bei Komplikationen während einer Operation kann der Arzt sofort mit anderen Fachleuten in Kontakt treten. Die Bilder können während des Eingriffs per Internet zur Beratung an Kollegen übertragen werden. Bislang kommt der neue Messplatz zum Einsatz, um Herzkranzgefäße zu untersuchen, Herzklappen zu vermessen, und um Stents als Stabilisatoren in verengte Herzkranzgefäße einzusetzen. Auch für elektrophysiologische Untersuchungen, das Implantieren von elektrisch aktiven Implantaten wie Herzschrittmachern, Defibrillatoren und Resynchronisations-Systemen bei chronischer Herzmuskelschwäche ist der Herzkathetermessplatz gemacht. Jentzen will das Operations- und Untersuchungsfeld in Zukunft auf die Therapie von Nierenarterien und die Behandlung von Bluthochdruck ausweiten. Anlass für die Investition ist die Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland Todesursache Num-

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mer Eins sind. Das FEK behandelt bislang pro Jahr 1800 Patienten im Herzkatheterlabor.  Fotos: © FEK

Foto: © Shutterstock/S_L

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oben: Oberarzt und Laborleiter Volker Jentzen (51) operiert computergestützt am neuen Herzkatheter­ messplatz des Friedrich-Ebert-Krankenhauses. unten: Die sehr räumlichen, dreidimensionalen Darstellungen des Herzens erleichtern dem Operateur, mit dem Katheter den Weg durch die Gefäße zu finden, erläutert Laborleiter und Oberarzt Volker Jentzen mit einer Modellaufnahme.


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Fachwissen

Rheuma

Hand in Hand gegen Rheuma 

Von Dr. Maike Marckwordt

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in Rheumapatient muss von einem internistischen Rheumatologen medikamentös optimal eingestellt werden. Leider sind diese rar gesät. Gleichzeitig stehen sich orthopädische und internistische Rheumatologen oft konkurrierend gegenüber. In der Helios Ostseeklinik Damp arbeiten beide Fachrichtungen eng zusammen. „Wer eine Schlacht gewinnt, hat noch nicht den ganzen Krieg gewonnen“, sagt Dr. Joachim Georgi, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin/Rheumatologie. Andererseits kann man den Krieg nur gewinnen, wenn man einzelne Schlachten für sich entscheidet. Der internistische Rheumatologe führt mit Medikamenten Krieg gegen die rheumatische Erkrankung an sich. Der orthopädische Rheumatologe gewinnt einzelne Schlachten, indem er die betroffenen Gelenke operiert. „Nur, wenn beide Fachrichtungen zusammenar-

beiten, erhält ein Rheumapatient die optimale Behandlung“, so Dr. Hans-Werner Seide, Chefarzt der Abteilung für Rheumaorthopädie und spezielle Endoprothetik. Die beiden Chefärzte praktizieren diese Zusammenarbeit seit mehr als 25 Jahren. „Bei uns erfolgt zunächst eine spezialisierte Diagnostik“, so Dr. Georgi. Dazu gehört die Untersuchung des Blutes auf spezifische Antikörper, Röntgen, eventuell Szintigrafie und MRT. Steht die Diag­ nose fest, wird eine auf den Patienten abgestimmte Basistherapie eingeleitet. „Früher haben wir das gesamte Immunsystem gedämpft – durch Cortisonpräparate und Chemotherapeutika“, erklärt Dr. Georgi. „Moderne Medikamente richten sich dagegen nur noch gegen einzelne Botenstoffe.“ So lässt sich die Krankheit dämpfen, oft sogar zum Stillstand bringen. Gelingt das nicht an allen Gelenken, ist der rheumatologische Orthopäde gefragt. „Oft wird zunächst die entzündete Gelenkinnenhaut entfernt“, sagt Dr. Seide. „Denn unzureichend behandelt, überwuchert und zerfrisst diese den Knorpel regelrecht. Die Folge ist eine sekundäre Arthrose, die früher oder später im Gelenkersatz mündet.“ Zum Glück hat die Medizin auch hier große Fortschritte ge-

Dr. Katharina Semlow, Patientin Waltraud Doering und Dr. Hans-Werner Seide.

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macht. Damp ist eine von nur zwei Kliniken in Norddeutschland, die neben Hüft-, Knie-, Schulter- und Daumensattelauch Ellenbogen- und Sprunggelenksprothesen einsetzt. Und natürlich wird nach einer Operation wiederum der Internist ins Boot geholt: zur optimalen medikamentösen Einstellung. Schließlich will man gemeinsam einen Krieg gewinnen. Wichtige Mitstreiter sind dabei auch Physikalische Therapien, Ergotherapie und Krankengymnastik. www.helios-kliniken.de/klinik/dampostseeklinik.html Im Rollstuhl kam Waltraud Doering in die Ostseeklinik Damp, eine der führenden Spezialkliniken für Wirbelsäule und Gelenke. Ihre Ellenbogen waren so stark geschädigt, dass sie durch Kunstgelenke ersetzt werden sollten. Doch Dr. Hans-Werner Seide, Chefarzt der Abteilung für Rheumaorthopädie und spezielle Endoprothetik, hinterfragt die Gesamtsituation: Warum sitzt die Patientin überhaupt im Rollstuhl? „Wir stellten fest, dass Ober- und Unterschenkel beider Beine aufgrund einer schwersten rheumatischen Arthrose völlig verschoben waren“, erklärt Dr. Seide. Bei der 80-Jährigen wurden in nur einer Operation gleich beide Kniegelenke mit Endoprothesen versorgt und so die Fehlstellung der Beine korrigiert. „Meine Ärzte zu Hause hatten nicht mehr geglaubt, dass ich wieder laufen können würde“, freute sich die Kielerin, als sie die Klinik drei Wochen später auf ihren eigenen Beinen verließ. Inzwischen wurde auch der erste Ellenbogen in der Ostseeklinik erfolgreich durch ein Kunstgelenk ersetzt. Der zweite Ellenbogen soll demnächst folgen.


Foto: Klaus Eppele/Fotolia

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Hilfe

bei

Luftnot

KLB Gesundheitsforschung ermöglicht moderne Therapie.

E

ine chronische Lungenkrankheit beginnt oft mit Husten und Auswurf. Dies ist meist Folge des Zigarettenrauchens – aber auch des Einflusses von Schadstoffen am Arbeitsplatz oder anderer Arten der Luftverschmutzung. In 10 bis 15 Prozent aller Fälle entwickelt sich aus der chronischen Bronchitis (Husten mit Auswurf) eine chronisch obstruktive Bronchitis, bei der durch zähen Schleim und Schwellung der Schleimhaut in den Bronchien eine Verengung auftritt und die Luft weniger leicht geatmet werden kann. Jetzt tritt neben Husten auch Luftmangel bei körperlicher Anstrengung auf. Gelegentlich kommt es auch zu einer Schädigung und (nutzlosen) Aufblähung der Lungenbläschen, einer Blählunge oder Emphysem. Emphysem und chronisch obstruktive Bronchitis werden als „COPD“ (englisch: chronicobstructive pulmonary disease) zusammengefasst. Praktisch entspricht dies meist der sogenannten Raucherlunge.

Diese Krankheit entwickelt sich sehr schleichend. Meistens bemerkt man größere Luftnot erst, wenn 50 Prozent der Lunge zerstört sind, oft unwiederbringlich. In der Behandlung sollte der erste Schritt eine Beendigung der Lungenschädigung sein – meist also das Aufgeben des Rauchens.

fach zu nutzen ist, meist reichen täglich ein oder zwei Atemzüge mit einem modernen Inhalationsgerät aus.

In jedem Fall sei eine frühzeitige Behandlung wichtig, betont Dr. Jens C. Becker, Lungenarzt in Lübeck. Vorher müsse eine korrekte Diagnose durch den Haus- oder Facharzt gestellt werden, am besten mit einer Lungenfunktionsmessung, eventuell auch weiteren Untersuchungen. Die Behandlung erfolgt meist inhalativ mit bronchialerweiternden Medikamenten. Verträglichkeitsprobleme ergeben sich kaum, die Lebensqualität bessert sich unter der Behandlung. Da gerade bei fortgeschrittenen Erkrankungen wiederkehrende Infekte erhebliche Probleme bereiten, versucht man, durch Kombination verschiedener inhalativer Wirkstoffe diesem vorzubeugen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Therapie ein-

KLB Gesundheitsforschung Lübeck GmbH Pferdemarkt 6, 23552 Lübeck Tel.: 04 51 / 70 78 300

Bei Erkrankung mit häufigen Infekten und Interesse an einer Therapie im Rahmen eines Studienprotokolls melden Sie sich bitte unter: Tel. 04 51 / 70 78 300

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Sind Sie Raucher oder Ex-Raucher ?

Leiden Sie unter Husten und Auswurf? Ist Ihre Belastbarkeit eingeschränkt? Sind Sie über 40 Jahre alt? Wir suchen zur Durchführung einer klinischen Studie Patienten, die an Untersuchungen zur Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) mit einem noch nicht zugelassenen Medikament mitwirken möchten. Sie erhalten eine angemessene Aufwandsentschädigung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die KLB Gesundheitsforschung Lübeck GmbH Pferdemarkt 6-8, 23552 Lübeck

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Husten und Luftmangel sind Symptome der Krankheit COPD. Sie entwickelt sich jedoch schleichend.


Fachwissen

Rot-Kreuz-Klinik

Wenn das Herz aus dem Takt gerät DRK-Krankenhaus Grevesmühlen

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änger Elton John und James-BondDarsteller Roger Moore, Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt und Schauspieler Blacky Fuchsberger haben eines gemeinsam: Sie tragen einen Herzschrittmacher, weil sie unter Herzrhythmusstörungen leiden. In Deutschland leben etwa 200 000 Menschen mit dem Impulsgeber in der Brust.

Das Leistungsangebot in der Rhythmologie, der Lehre von der elektrischen Erregung des Herzens, umfasst sämtliche Implantationsmethoden für Herzschrittmacher und Defibrillatoren. Weit mehr als 150 Patienten hat Dr. Killermann bereits mit den kleinen Impulsgebern versorgt. Der Eingriff ist keine aufwändige oder riskante Operation. Eine örtliche Betäubung und eventuell ein Beruhigungsmittel reichen aus, bevor der Arzt den Schrittmacher nach einem Schnitt unter der Haut kurz unter dem Schlüsselbein platziert. Herzschrittmacher-Träger können nach dem Eingriff in der Regel ein völlig normales GESUNDHEIT Leben inklusiver körperlicher Belastung beim Sport oder bei der Arbeit führen. „Jeder Patient sollte sich aber von uns genau beraten lassen, welches Hobby und welche Sportart für ihn nach der Schrittmacher-Implantation am besten geeignet ist,“ so Dr. Killermann. „So erhält er nicht nur mehr Lebensqualität, sondern auch die nötige langfristige Sicherheit.“

Herzrasen oder Herzstolpern, Ohnmachtsanfälle, Schwindel und allgemeines Schwächegefühl können Anzeichen für Herzrhythmusstörungen sein. n-Sonderveröffentlichung Oft ist den Betroffenen aber gar nicht bewusst, dass ihr Herz aus dem Takt geraten kann. „Ein Belastungs-EKG kann in solchen Fällen zur Abklärung möglicher Herzrhythmusstörungen weiteren Aufschluss geben“, sagt Dr. Dirk Killermann, Chefarzt für Kardiologie und Allgemeine Innere DRK-Krankenhaus Medizin im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen. Grevesmühlen Das Erkennen und Behandeln von HerzrhythDRKKlützer Straße 13-15 musstörungen gehört zu den wichtigsten medizi23936 Grevesmühlen Krankenhaus Wie sich Herzrhythmusstörungen am besten in den Griff bekommen lassen, Tel.: 0 38 81Grevesmühlen / 72 60 nischen Angeboten der Klinik in Grevesmühlen.

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

wissen die Ärzte des DRK-Krankenhauses Grevesmühlen.

www.drk-kh-gvm.de

Bündnis gegen Diabetes und Hypertonie

Klützer Straße 14 Kardiologie und Allgemeine r Elton John und Das Leistungsangebot in der 23936 Grevesmühlen -Bond-Darsteller Roger Rhythmologie, der Lehre von Innere Medizin e, Alt-Bundeskanzler der elektrischen Erregung Tel.: Dr. 0 38med. 81 / 72 66Killermann 01 Chefarzt Dirk ut Schmidt und Schaudes Herzens, umfasst sämtli- Fax: 0 38 81 / 72 66 09 Tel.: 0 38 81 / 72 66 01 r Blacky Fuchsberger che Implantationsmethoden Fax: 0 38 81 / 72 66 09 eins gemeinsam: Sie für Herzschrittmacher und Den einen Herzschrittmafibrillatoren. Weit mehr als d.killermann@drk-kh-gvm.de weil sie unter Herzrhyth150 Patienten hat Dr. Killerörungen leiden. In er 55-jährige Patient war eigentmann bereits den kleinen Menschen leiden gleichzeitig unter einermit zweiKardiologie und chland leben etwa Impulsgebern versorgt. Allgemeine ten Volkskrankheit: Bluthochdruck (Hypertonie). 00 Menschen mit dem lich zur vorsorgenden DarmDer Eingriff ist schon lange Innere Medizin sgeber in der Brust. keineRisikofaktor aufwändigefür oder riskanspiegelung in die Endoskopie Hoher Blutdruck ist der größte zrasen oder Herzstolte Operation. Eine örtliche Bedes DRK-Krankenhauses Grevesmühlen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die oftund tödlich en- ein Be- Chefarzt Dr. med. Ohnmachtsanfälle, täubung eventuell ndel und allgemeines gekommen. Im Gespräch mit Dr. Rolf D. den. Etwa 35 Millionen Deutsche ruhigungsmittel reichen aus, Dirk Killermann gelten als Hyächegefühl können Ander Arzt den SchrittmaKlingenberg-Noftz, Chefarzt für Gastro- pertoniker. Treten Diabetesbevor undnach Bluthochdruck n für Herzrhythmusstöcher einem Schnitt unter d.killermann@drk-kh-gvm.de enterologie und Allgemeine Innere Me- gemeinsam auf, können gefährliche n sein. Oft ist den Betrofder Haut kurz unter dem Wechselwiraber gar nichtdizin, bewusst, Schlüsselbein platziert. berichtete er von scheinbar harmkungen zu einem erheblichen Risiko werden – die Nachhr Herz aus dem Takt geEine gewissenhafte Problemen: häufiger Harndrang, kann. Auffälliglosen wird es, sorge und Kontrolle ist selbstGefahr von Schlaganfall oder Herzinfarkt wächst. bei körperlicher Anverständlicher Bestandteil der vermehrtes Durstgefühl, Müdigkeit und ung oder Aufregung Gesamttherapie. Herzschritt„Durch Früherkennung und mit der richtigen TheGastroenterologie und gelegentliche Schwindelanfälle. Eine Unerzfrequenz nicht oder macher-Träger können nach rapie lassen sich diese Erkrankungen am besten Allgemeine Innere Medizin ausreichend tersuchung ansteigt dem Eingriff in der Regel ein der Blutzuckerwerte und der andernfalls der HerzvölligDr. normales Leben inklusiin den Griff bekommen“, erklärt Klingenberg Chefarzt Dr. med. Rolf D. Klingenberg-Noftz im Urin ergab: Der g zu schnell istZuckerkonzentration und sich Herzrasen, Herzstolpern ver körperlicher Belastung und Schwindel können Anzeichen Tel.: 0 38 81 / 72 66 01 Noftz. „Eine Voraussetzung ist, dass sich Patierz dadurch nicht genübeim Sport oder bei der Arbeit Fotos: drubig-photo / Fotolia, hfr für Herzrhythmusstörungen sein.– Mann litt schon länger unter Diabetes Fax: 0 38 81 / 72 66 09 mit Blut füllen kann. Die führen.hat das DRKenten aktiv beteiligen.“ Deshalb ohne dass ihm das bewusst war. dr.klingenberg-noftz@drk-kh-gvm.de rliche Leistungsfähig- re Medizin im DRK-Kranken- der eingeschränkten körperli„Jeder Patient sollte sich Krankenhaus gemeinsam Selbsthilfegruppen solchen Situationen ist haus Grevesmühlen. Zusam- chen Leistungsfähigkeit aber von uns genau beraten auf- mit ar eingeschränkt. Hobby und men mit der Ultraschallunter- geklärt. besonderen fürInMenschen mitFällen Diabeteslassen, mellituswelches und Hyper„Immer wieder stellendes wir die Erkrankung n Belastungs-EKG kann suchung Herzens, der als können auch weitere Untersu- welche Sportart für ihn nach tonie ein Kursprogramm zusammengestellt. chen Fällen zur Abklä- Echocardiographie, der Schrittmacher-Implantatidem Bis chungen erforderlich sein. Zweitdiagnose fest“, so Dr. Klingenberg-Noftz. möglicher Herzrhyth- Langzeit-EKG und dem Einon jeden am besten geeignet DasZu Erkennen und Behandiesen Themen informieren letzten Mitt- ist,“ so zu zehn Millionen Menschen gelten Eventin Deutschörungen weiteren Aufsatz eines sogenannter deln von Herzrhythmusstörun- Dr. Killermann. „So erhält er wochzu imden Monat ab 14 Uhrnicht im Konferenzraum s geben“, sagtland Dr. Dirk nur mehr LebensqualiRecorders, auch davon sehr selgen gehört wichtigsten als betroffen. 90 der Prozent haben mann, Chefarzt für Kar- ten auftretende Störungen auf- medizinischen Angeboten tät, sondern auch die nötige des Krankenhauses Chefärzte, die Diabetes-BeDiabetes 2, eine chronische ie und Allgemeine Inne- Typzeichnet, wird die StoffwechselUrsache der Klinik in Grevesmühlen. langfristige Sicherheit.“

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krankheit. Eine Ursache ist oft Übergewicht, hervorgerufen durch Bewegungsmangel und falsche Ernährungsgewohnheiten. Viele dieser

raterin und Diät-Assistentin Antje Wienk sowie Fachmediziner, Apotheker und weitere Experten.

ündnis gegen Diabetes und Hypertonie

K-Krankenhaus Grevesmühlen klärt über gefährliche Wechselwirkungen beider Krankheiten auf. 42ten in den Griff bekommen“, 5-jährige Patient war ei- berg-Noftz. Bis zu zehn Millio- D) D) Viele Menschen

Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin Chefarzt Dr. med. Rolf D. Klingenberg-Noftz


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Fachwissen

Adipositas Zentrum Nord:

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s geht nicht um „ein paar Pfund zu viel auf den Hüften“: Im Mittelpunkt des Adipositas Zentrums Nord im Krankenhaus Tönning stehen stark übergewichtige Menschen, die oft seit Jahren einen erbitterten Kampf gegen ihre überflüssigen Kilos führen. Schon lange macht sich die Klinik einen Namen in der professionellen Behandlung der so genannten „Adipositas“ – dem schweren Übergewicht. Das Team um Dr. Steffen Krause, dem chirurgischen Chefarzt der Klinik, genießt bei den Patienten hohes Vertrauen und große Akzeptanz. Zum zweiten Mal und als zweites Zentrum in Deutschland wurde das Adipositas Zentrum Nord nach strengen Kriterien der DGAV, der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, zertifiziert. Das Team des Adipositas Zentrums Nord im Klinikum Nordfriesland um Dr. Steffen Krause.

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Adipositas ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern eine chronische Erkrankung, die unbehandelt unter anderem zu Diabetes, zu Herzund Kreislauferkrankungen oder Gelenkproblemen führen kann. Adipositas ist nicht heilbar. Viele Folgen können aber durch ein konsequentes Handeln vermieden werden. Für Menschen mit einem Body-Maß-Index (BMI) über 30, die schon mehrere Diäten versucht haben und über Gesundheitsbeschwerden klagen, hat das professionelle Team aus Medizinern, Psychologen, Ernährungswissenschaftlern, Physiotherapeuten und Pflegekräften verschiedene erfolgreiche Konzepte entwickelt. Erste Anlaufstelle der Patienten ist die Adipositas-Sprechstunde in der Klinik Tönning. Hier werden sie von Dr. Steffen Krause zunächst untersucht. Auf Basis einer ausführlichen, individuellen und ernährungsmedizinisch fundierten Analyse werden alle weiteren diagnostischen und therapeutischen Schritte gemeinsam mit dem Patienten eingeleitet. Dazu gehören auch die spätere Nachsorge sowie die Unterstützung bei der Antragstellung gegenüber den Krankenkassen, um die Kostenübernahme der Behandlung zu erreichen. Effektiv ist das wissenschaftlich fundierte ambulante OPTIFAST®52Programm, das über ein Jahr läuft. In den ersten Wochen nehmen die Patienten nur eine diätetische Nahrung in Pulverform zu sich. Geeignet ist das Programm für Erwachsene, deren BMI zwischen 30 und 45 liegt. In wöchentlichen Gruppentreffen erfolgt eine fachübergreifende Betreuung der Patienten;

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dabei werden alle Aspekte des Ernährungsverhaltens betrachtet, FitnessÜbungen absolviert und ärztliche Kontrollen durchgeführt. Darüber hinaus kann die Klinik Tönning alle etablierten und nachweislich wirkenden chirurgischen Eingriffsarten anbieten, wie die Implantation eines Magenbandes oder die Operation eines Magenbypasses. Ziel aller Verfahren ist die Reduzierung der aufnehmbaren Nahrungsmenge im Magen. Ein Magenband eignet sich für Patienten ohne Diabetes, die einen BMI-Wert unterhalb von 50 aufweisen. Ein Magenband verbleibt normalerweise für den Rest des Lebens im Körper. Eine Verringerung des Überschuss-Gewichts von durchschnittlich 50 Prozent darf erwartet werden. Magenbypass- oder Schlauchmagen-Operationen sind etwas risikoreichere Eingriffe, denen sich oft Personen mit einem BMI-Wert von unter 50, aber mit einer erworbenen Diabetes-Erkrankung (Typ II) unterziehen. Das Überschuss-Gewicht kann erheblich reduziert werden. Bei 75 Prozent der an Diabetes Typ II erkrankten Magenbypass-Patienten kann diese Erkrankung geheilt werden. Abgerundet wird das Leistungsspektrum der Tönninger Klinik durch plastischkosmetische Korrektur-Eingriffe aller Art, die durch den Hamburger Spezialisten Dr. Armin Rau an der Klinik erbracht werden. Tel. 0 48 61 – 6 11 33 10 www.adipositas-nord.de

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Fachwissen

Gelenkersatz

Vitalklinik Buchenholm

Anschlussheilbehandlung nach Gelenk­ersatzoperationen

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äufig ist für Patienten mit Hüft- und Knieproblemen, die aufgrund von Arthrose oder Dysplasie auftreten, der operative Gelenkersatz die letzte Alternative, um ein schmerzfreies Leben führen zu können. In fast keinem anderen Bereich haben sich die Verweildauern in den Kliniken so deutlich reduziert, wie bei diesen Indikationen. Grund dafür sind deutlich verbesserte OP-Verfahren und gelenkschonende Implantate. Zurzeit beträgt der Krankenhausaufenthalt nach einer Implantation von Hüft- oder Knietotalendoprothesen ca. 710 Tage. Umso wichtiger ist die Nachsorge in einer Rehaklinik, da Patienten in der Regel nach der OP noch sehr unsicher und immobil sind. Daher ist eine Anschlussheilbehandlung nach dem operativen Eingriff zwingend vorgesehen. Ziel dieser Anschlussheilbehandlung ist die Steige-

rung der Mobilität, ein stabiles und schmerzfreies Gangbild, um ein optimales Operationsergebnis zu erlangen. Die Vitalklinik Buchenholm ist neben anderen Fachgebieten auch auf orthopädische Anschlussheilbehandlungen spezialisiert. Dabei arbeitet sie eng mit den operierenden Kliniken zusammen. So wird bereits häufig vor dem operativen Eingriff ein Termin zur Aufnahme über den Sozialdienst der operierenden Klinik vereinbart. Der hauseigene Fahrdienst holt die Patienten zum vereinbarten Termin direkt in der Klinik ab. Bei der ärztlichen Eingangsuntersuchung in der Reha-Klinik wird der individuelle Behandlungsplan dann gemeinsam mit dem Patienten aufgestellt und die individuellen Ziele der Rehabilitation vereinbart. Ziel der weiteren Behandlung ist der Aufbau der Muskulatur und ein Wiedererlangen der Beweglichkeit. Hierbei wird besonderer Wert auf ein funktionelles Muskelaufbautraining gelegt. Die Stabilität der mittleren Standbeinphase ist für Patienten mit neuen Knieund Hüftgelenken besonders wichtig. Der funktionelle Aufbau der seitlichen Hüftmuskulatur, den Hüftabduktoren, dient der Beckenstabilisation und der

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häufig vor der Operation erworbene „humpelnde Gang“ wird verbessert und harmonisiert. Die Klinik verfügt dafür über einen modernen Trainingsraum, Gymnastikhalle und ein Bewegungsbad, in denen die Gruppentherapien stattfinden sowie eine große Physikalische- und Physio­therapieabteilung, wo in Einzeltherapien individuell auf die Patienten eingegangen werden kann. In der überschaubaren Klinik sind über kurze Wege Therapieabteilungen, Speisesaal und Cafeteria gut erreichbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Therapiebereichen und das Ärzteteam arbeiten berufsübergreifend an gemeinsamen therapeutischen Zielen, so dass der drei- bis vierwöchige Aufenthalt eine gute Vorbereitung auf den Alltag zu Hause ist. Individuelle ambulante Nachsorgeprogramme schließen sich an die stationäre Behandlung an. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Vitalklinik Buchenholm Plöner Straße 20 23714 Bad Malente ­


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Vital-Kliniken GmbH Klinik Buchenholm Innere Medizin Kardiologie Orthopädie Psychosomatik und Psycho-Traumatherapie Plöner Straße 20 23714 Bad Malente Tel.: 04523 - 987 - 0 Fax: 04523 - 987 - 520 info.buchenholm@vital-kliniken.de www.vital-kliniken.de

Aktive Erholung garantiert!

Präventionskuren im OASE-Heilhaus

Rückenschmerzen haben in der modernen Gesellschaft stark zugenommen. Stress, Druck oder Fehlbelastungen im Alltag sind häufige Auslöser für Beschwerden, die zu Anspannungen und Verkrampfung der Muskulatur führen. In einer fachkundigen Prävention mit gezielten Übungen unter Anleitung erfahrener Therapeuten lernen Sie, den Rücken zu stärken und somit den Alltagsbeschwerden getrost den Rücken zu zeigen. Neben Krankengymnastik, Massagen, Fußreflexzonentherapie oder Shiatsu sind Meditationen, Yoga- und Atementspannungsstunden sowie Beratungsgespräche zur Stressvermeidung mögliche Bestandteile des Konzepts, das für Sie zusammengestellt wird. Einige der Therapien können von den Krankenkassen bezuschusst werden. Ein Aufenthalt in einem der schönen Gästezimmer mit einer gesunden vegetarischen Ernährung trägt dazu bei, sich ganz der Entspannung zu widmen und wieder erholt in den Alltag zurückzukehren. Weitere Angebote und Informationen im OASE-Heilhaus, Tel 04561 / 525 36-0 Schaarweg 70, 23730 Neustadt-Rettin www.oase-heilhaus.de 


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Inkontinenz

Gut versorgt bei Inkontinenz

Mehr Freiheit? Gewusst wie!

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ir leben im 21. Jahrhundert und fühlen uns weitestgehend aufgeklärt. Doch viele Menschen haben Beschwerden, die aufgrund von gesellschaftlicher Tabuisierung wenig im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. Das Thema Blasenschwäche ist eines davon. Dabei gibt es Hilfe, wie Betroffene mehr Leichtigkeit in ihren Alltag bekommen. Informieren Sie sich über dieses, nicht ganz trockene Thema. Unter dem medizinischen Begriff „Inkontinenz“ (lat. Incontinentia – nicht bei sich behalten können) versteht man das Unvermögen Urin und / oder Stuhlgang bewusst und kontrolliert zurückzuhalten. Ab dem 50. Lebensjahr ist jede 3. Frau und jeder 10. Mann von Blasenschwäche betroffen. Der unwillkürliche Harndrang ist aber nicht auf ein bestimmtes Alter beschränkt. Auch 30- bis 40-Jährige kennen dieses Problem. Die häufigsten Auslöser sind bei Männern Prostatavergrößerung und die Folge von Operationen. Bei Frauen können u. a. Entbindung, Wechseljahre und auch seelische Probleme die Ursache sein. Ist die Form der Inkontinenz festgestellt und sind die Behandlungsmethoden geklärt, spielt die passende Versorgung mit Einlagen und Windeln eine zentrale Rolle. „Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens und sollte durch die Inkontinenz nicht verloren gehen. Gut versorgt zu sein bedeutet Freiheit und

steigert unsere Lebensqualität“, so Kirstin Richter aus dem Sanitätshaus Kowsky in Neumünster. Das Team von Frau Richter hat sich dieser Aufgabe angenommen und bietet den Betroffenen und Angehörigen einen zuverlässigen, kostenlosen Rundum-Service. Die telefonische Erstberatung ist ein diskretes Gespräch mit dem Ziel, gemeinsam eine optimale Versorgung zu erlangen. Die/der Betroffene kann sich bei den geschulten Mitarbeiterinnen darüber informieren, welcher Artikel für welchen Schweregrad der Inkontinenz der richtige ist und wie man mit ihm umgeht. Sie/er erhält daraufhin verschiedene Muster zugeschickt. Sind die passenden Artikel gefunden, werden diese kostenlos ins Haus geliefert. Nur das Erstrezept muss beim Sanitätshaus eingereicht werden, für Nachbestellungen genügt ein Anruf, eine E-Mail oder ein Fax, sodass die Bestellung auch für weniger mobile

Inkontinenz oder Blasenschwäche sind Bezeich­ nungen für eine Funktionsstörung der Blase, unter welcher Millionen von Frauen und Männern in Deutschland leiden. Immer noch ist es ein Thema, über das man nicht gerne spricht. Desto wichtiger ist es, gut beraten zu sein.

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Menschen und Berufstätige problemlos zu erledigen ist. Die sonst oft langwierige Abwicklung mit der Krankenkasse übernimmt ab diesem Zeitpunkt das Sanitätshaus. Nicht nur Privatpersonen, auch Pflegedienste und Pflegeheime nehmen diesen Service bereits in Anspruch. Die persönliche Betreuung, kombiniert mit einer automatisierten Abwicklung, hat sich bereits heute bei über 5000 Patienten bewährt. ­ ww.inkontinenz-service.com w Telefon: 0800-8254766 ­ Auskunft zu allen anderen Sanitätshaus-Themen www.kowsky.com Telefon: 04321-9945-0


Fachwissen

Info-Ecke

Info-Ecke

Gesundheit, Recht & Soziales Was bedeutet eigentlich Pflegestufe 0? Als die Pflegeversicherung einge­ führt wurde, musste entschieden werden, wer in welchem Umfang Leistungen bekommen kann. Dazu wurden drei Pflegestufen einge­ führt. Es wurden politische Entschei­ dungen getroffen, um die Ausgaben zu begrenzen. Bei der Einstufung wird ein deutlicher Schwerpunkt auf den Bereich der Grundpflege gelegt. Es wird berücksichtigt, welche Hil­ fen nötig sind, um Körperpflege, Kleiden, Toilettengänge, Nahrungs­ aufnahme und die dazu nötigen Wege zu bewältigen. Hilfen bei der Freizeitgestaltung, allgemeine Beaufsichtigung und Betreuung, aber auch ärztlich verordnete Maß­ nahmen der häuslichen Kranken­ pflege spielen bei der Einstufung kaum eine Rolle. Um die Pflegestufe 1 zu erreichen, müssen regelmäßig und auf Dauer, täglich, durchschnittlich Hilfen im Umfang von mindestens 90 Minuten nötig sein und davon müssen mindestens 46 Minuten auf mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege entfallen. Viele Menschen, die regelmäßig Unterstützung brauchen, um in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, sind nicht auf so umfangreiche Hilfen angewiesen. Das wird in der Umgangssprache Pflegestufe 0 genannt. Wenn „eingeschränkte Alltagskompetenz“ (siehe BRi, Seiten 40-1) bescheinigt wurde, können seit 2008 bis zu 2400 E pro Jahr für die Nutzung gerontopsychiatrischer Zusatzangebote in Anspruch genommen werden – auch wenn nicht die Pflegestufe 1

zugesprochen wurde. Mit der Pflegereform 2012 wurde beschlossen, dass ab dem 1.1.2013 für diesen Personenkreis monatlich 120 E Pflegegeld / bis zu 225 E für Sachleis­ tungen pro Monat gezahlt werden. Besteht regelmäßiger Pflegebedarf, ohne die Voraussetzungen einer Pflegestufe zu erfüllen, können auch die Beratungsbesuche (§ 37 Absatz 3, SGB XI) in Anspruch genommen werden. In diesem Rahmen können Pflegefachkräfte, die sich vor Ort auskennen, oft nützliche Hinweise geben.

Die meisten stationären Pflegeeinrichtungen dürfen nur Menschen aufnehmen, denen im Gutachten des MDK bescheinigt wurde, dass eine vollstationäre Pflege erforderlich ist. Dies wird manchmal als Heimbedürftigkeitsbescheinigung bezeichnet. Das kann auch ausgestellt werden, wenn die Voraussetzungen für die Pflegestufe I nicht erfüllt sind. Der Antrag zur Einstufung in eine Pflegestufe muss bei der Pflegekasse gestellt werden.


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Durch stundenlanges, bewegungsloses Sitzen in engen Verkehrsmitteln verlangsamt sich der Blutkreislauf. Die Venen müssen mehr arbeiten, um das Blut von den Beinen zum Herzen zu pumpen. Die Folge: Die Beine können müde werden und anschwellen. Dann kann auch das Risiko einer Reisethrombose für Menschen mit einem gesunden Venensystem erhöht sein. Die medi travel Reisestrümpfe üben eine gezielte Kompression aus. Die Beine bleiben auch nach langem Sitzen leichter und entspannter.

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Fachwissen

Info-Ecke

Haus Berlin Alles Die Arbeit und Inhalte der 3 Pra­ xen für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie im Haus Ber­ lin ist sehr vielseitig und geprägt von einer bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. In wöchent­ lichen interdisziplinären Fallbe­ sprechungen mit den Pflegekräften des Hauses werden die Fortschritte und Veränderungen der Patienten besprochen und Therapieverfahren, wenn nötig, angepasst. So ist es möglich, für den Bewohner und die Mitarbeiter optimale Rahmenbedin­ gungen zu schaffen. Die gerade neu renovierten, groß­zügigen Räum­ lichkeiten aller Praxen unterstützen die individuellen und fortschritt­ lichen Therapieverfahren. Nicht nur diese Rahmenbedingungen sind es, die das Arbeiten im Haus Berlin so besonders machen. Wer kennt das nicht… Nach einem anstrengenden Arbeits­ alltag möchte man gerne einen Ausgleich haben, doch selten bleibt dafür die Zeit. Der Weg ins nächste Fitnessstudio oder Schwimmbad ist da oft

unter einem Dach!

zu weit. Die Praxis für Physiotherapie bietet allen Mitarbeitern des Haus Berlins unterschiedlichste Betriebssportgruppen an. Unser hauseigenes Schwimmbad, der Geräte- und Gymnastikraum bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. Vor ca. zwei Jahren entstand die erste Betriebssportgruppe mit „Bewegung im Wasser“. Seitdem treffen sich die Kollegen zweimal pro Woche für ausgiebige Wassergymnastik unter therapeutischer Anleitung. Dies ist ein sehr guter Ausgleich zum anstrengenden Arbeitsalltag. Mit viel Spaß, Humor und schnellen Rhythmen bringen wir, in 34 Grad warmem Wasser, nicht nur das Herz-Kreislaufsystem in Schwung, sondern trainieren den gesamten Bewegungsapparat.

überträgt sich sehr positiv auf die Zusammenarbeit im ganzen Haus. Im Betriebssport begegnen sich Mitarbeiter aus allen Bereichen des Hauses. Ein weiterer großer Pluspunkt für interdisziplinäre Zusammenarbeit. So manche Mitarbeiterfeste hatten in solcher Runde ihren Ursprung. Unsere Praxen stehen auch allen externen Kunden zur Verfügung, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit unserer im letzten Jahr gegründeten Rückenschule wirken wir erfolgreich den berufsbedingten Rückenschmerzen der Mitarbeiter aller Berufsgruppen des Hauses entgegen. Speziell ausgebildete Mitarbeiter der Praxis für Physiotherapie begleiten die verschiedensten Gruppen mehrmals in der Woche. Die Gruppendynamik, die hier entsteht,

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Mehr Gelassenheit im Alltag Ob im Büro, in der Freizeit oder im Straßenverkehr – unser Alltag wird immer schneller und die Anforderungen wachsen. Stress scheint unser ständiger Begleiter zu sein. Doch bei immer mehr Menschen halten weder Körper noch Seele diese Belastung auf Dauer aus. Und so wundert es nicht, dass sich das Phänomen des „Ausgebranntseins“ (Burn-out ) oder psychische Störungen wie Depressionen zu Volkskrankheiten entwickelt haben. Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent der Erwerbstätigen von Burn-out betroffen sind. Rund 22 Prozent aller Krankheitstage der Erwerbstätigen in Schleswig-Holstein entfallen nach Auswertungen der Barmer Gek auf psychische Erkrankungen.

War es vor zehn Jahren noch ‚in’, gestresst zu sein, weiß man heute glücklicherweise um die Wichtigkeit der persönlichen Work-Life-Balance und kann dafür etwas tun. Denn die seelische Gesundheit hat Einfluss auf unsere Lebensqualität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit. Wichtige Hintergrund-Informationen sowie zahlreiche praktische Tipps zu den Themen Stressbewältigung, Entspannung oder Depressionen können Interessierte in Themenheften der Barmer Gek nachlesen. Die Broschüren können direkt in allen Geschäftsstellen der Krankenkasse oder im Internet unter www.barmer-gek.de/104266 angefordert werden.

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Für Berufstätige bietet die Barmer Gek zusammen mit der Leuphana-Universität Lüneburg auch ein individuelles Online-Training zur beruflichen Stressbewältigung an. „Fit im Stress“ kann bequem von zuhause aus absolviert werden. Informationen dazu gibt es unter www.barmer-gek.de/503937 


Rund 360 Euro mehr für Hörgeräte

Festbetragsanhebung verbessert Versorgung In Deutschland brauchten im letz­ ten Jahr rund 500.000 Menschen ein neues Hörgerät. Voraussetzung ist eine vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt diagnostizierte Schwerhörigkeit. Seit November letzten Jahres erstat­ ten die gesetzlichen Krankenkassen deutlich höhere Preise für Hörgeräte. Versicherte, die aus medizinischen Gründen auf ein Hörgerät angewie­ sen sind, erhalten dafür dann rund 785 Euro statt bislang 421 Euro. Mit der jetzigen Erhöhung wird ein Urteil des Bundessozialgerichts umgesetzt, wonach auch in einer geräuschvollen Umgebung der Hör-

verlust ausgeglichen werden muss. Nach Ergebnissen der Marktforschung ist dies auf Basis der neu kalkulierten maximalen Erstattung der Krankenkassen, dem so genannten Festbetrag, gewährleistet. Gleichwohl bleiben Versicherte auf gute Beratung angewiesen. Immer sollten auch aufzahlungsfreie Alternativen angeboten werden. Geht der Hörgeräteakustiker auf entsprechende Fragen nicht ein, rät die Barmer Gek hartnäckig nachzufragen bzw. eine Zweitmeinung einzuholen, um Versorgung und Kosten vergleichen zu können.

Was ist ein Festbetrag? Es gibt viele Arznei- und Hilfsmittel, die sich zwar im Namen und Aussehen unterscheiden, in ihrer Qualität, Wirkung und Zusammensetzung aber vergleichbar, wenn nicht sogar identisch sind. Sie werden in einem gesetzlichen Verfahren zu Gruppen zusammengefasst. Für jede Gruppe wird ein Festbetrag bestimmt. Das ist dann der Höchstbetrag, den die

Krankenkassen für ein Medikament oder Hilfsmittel aus dieser Gruppe bezahlen. Solange dieser nicht überschritten wird, muss der Patient nur die normale Zuzahlung leisten. Verordnet der Arzt aber aus bestimmten Gründen eine teurere Arznei, muss der Patient die Differenz zum Festbetrag bezahlen.

Ein neues Symbol

Schwarzes Dreieck auf dem Beipackzettel Ein auf der Spitze stehendes schwarzes Dreieck kennzeichnet seit Jahreswechsel alle Arzneimittel, die erst kurz auf dem Markt sind und deshalb unter besonderer Beobachtung stehen. Das neue Symbol weist also darauf hin, dass möglicherweise noch nicht alle Nebenwirkungen bekannt sind. Gekennzeichnet werden Medikamente, Impfstoffe und Plasmapräparate mit neuen Wirkstoffen, die nach dem 1. Januar 2011 zugelassen wurden und innerhalb der Europäischen Union vertrieben werden. Zusätzlich betroffen sind Arzneien, für die bei der Zulassung festgelegt wurde, dass weitere mögliche Nebenwirkungen beobachtet werden sollen. Das kann vorkommen,

wenn Medikamente für schwere Erkrankungen aufgrund guter Studiendaten schneller zugelassen wurden. Dennoch sollten sich Patientinnen und Patienten durch das neue Symbol auf keinen Fall beunruhigen lassen. Denn es bedeute nicht, dass so gekennzeichnete Medikamente unsicher seien. Gerade bei neuen Wirkstoffen sei es aber wichtig, deren Nebenwirkungen auch nach der Markteinführung zu überwachen und somit die Transparenz zu fördern.

Finanztipp der VR Bank Neumünster

Frühjahrsputz – Modernisieren und Energie sparen Energiesparen und ökologisches Bauen sind zunehmend im Bewusstsein von Hausbesitzern. Das Sparpotenzial in Altbauten ist besonders groß. Mit einer modernen Heizung, gedämmter Fassade, Dach und Keller, neuen Fenstern und dem Einsatz von erneuerbaren Energien werden Energieverbrauch und Heizkosten deutlich reduziert. Dabei sind schon Einzelmaßnahmen im Geldbeutel spürbar. Wer jetzt als Hausbesitzer in eine energetische Modernisierung investiert, leistet seinen persönlichen Beitrag zum Energiesparen, tut der Umwelt etwas Gutes und senkt dauerhaft die in den letzten Jahren stetig gestiegenen Nebenkosten. Investieren Sie in Energiesparmaßnahmen, denn diese zahlen sich auf lange Sicht allein durch die eingesparten Energiekosten auf jeden Fall aus. Umfassende Informationen für Ihre maßgeschneiderte Finanzierungsmöglichkeit erhalten Sie gerne von den Kundenberater/innen Ihrer Volksbanken und Raiffeisenbanken vor Ort. Sprechen Sie uns gerne an. Sie erreichen uns in einer unserer 20 Geschäftsstellen vor Ort in der Region. Weitere Informati­ onen erhalten Sie unter www. vr-nms.de oder telefonisch unter 04321/494-0.

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Fachwissen

Info-Ecke

Evangelische Familienbildungsstätte Neumünster Die Ev. Familienbildungsstätte als Einrichtung der Diakonie-Altholstein ist ein Ort der Begegnung, Bildung und Beratung für Familien in allen Lebensphasen. In den Kursbereichen finden sich Angebote zu den Bereichen Erziehung, Kreativität, Ernährung, Gesundheit, Seniorenbildung und Fortbildung. Frauen und Männer jeden Alters mit verschiedensten Interessen nutzen das umfangreiche Bildungsund Beratungsangebot und erleben so bereichernde Gemeinschaft mit Freude. Übungen zur Verbesserung des HerzKreislaufsystems, der Dehnfähigkeit und Beweglichkeit. Wirbelsäulengymnastik, Kräftigung der gesamten Muskulatur und Entspannungsübungen. Ausgleichsgymnastik für Frauen ab 07.05.2014 mit 10 Terminen, mittwochs 10.00 Uhr Ausgleichsgymnastik für Frauen und Männer ab 08.05.2014 mit 9 Terminen, donnerstags 20.00 Uhr Gemeinsam mit Eltern und Kindern werden in den Turngruppen altersgemäß und spielend die Turngeräte entdeckt und ausprobiert sowie neue Materialien erkundet und gemeinsam Erfahrungen beim Bewegen und Toben gemacht. Die Kinder dürfen

klettern, springen, kriechen, schaukeln, rutschen, kuscheln, laufen, singen usw. Zu jeder Turnstunde gehören Kreis-, Sing- und Bewegungsspiele. Die Eltern unterstützen ihre Kinder beim Erkunden ihrer Bewegungsvielfalt. Natürlich sind auch Väter und Großeltern, Tanten und Onkel herzlich willkommen. Eltern-Kind-Turnen für 1 1/2-Jährige ab 08.05.2014 mit 9 Terminen, donnerstags 10.30 Uhr Eltern-Kind-Turnen für 2 1/2-Jährige ab 08.05.2014 mit 9 Terminen, donnerstags 09.30 Uhr

Weitere Angebote, Infos und Anmeldungen: Evangelische Familienbildungs­stätte Christianstr. 8-10 24534 Neumünster Tel. 04321-2505400 fbs-neumuenster@diakonie-altholstein.de www.fbs-neumuenster.de

Die Kurse finden in der Turnhalle im Parkcenter, Christianstraße 8-10 in Neumünster statt. Das Programm wird laufend aktualisiert, Zusatzkurse sind aufgenommen.

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Prolog:

Allein die Anwesenheit von Knut Hansen in leitender Position der Kieler Polizeibehörde war für deren Pressesprecher schon eine mittelschwere Katastrophe. Ein bisschen war es so, als würde in den Niederlanden eine „Frau Antje“ als Chef-Ermittlerin auftreten. Die meisten Menschen hätten Knut Hansen wohl als „Original“ bezeichnet – sein Name klang wie der Künstlername eines Hafenmusikanten und seine Erscheinung stand dem in nichts nach. Die von ihm bevorzugte Kleidung, bestehend aus Jeans, Troyer und Seemannsmütze, zusammengenommen mit seiner etwas spröden, wortkargen Art ließen ihn wie den perfekten Leuchtturmwärter oder Fischkutterkapitän wirken – einen Posten bei der Polizei, geschweige denn als Hauptkommissar traute ihm, auch auf den zweiten Blick, kaum jemand zu. Aufgewachsen war er auf der nordfriesischen Hallig Langeoog. Es gab nur ein anderes Kind in seinem Alter – ein dickes, zickiges Mädchen namens Suse, das mit ihm nichts zu tun haben wollte – daher beschäftigte er sich in seiner Jugend nahezu ausschließlich mit dem Lesen von Kriminalromanen. Er verließ die Insel, um die höhere Schule in Kiel zu besuchen und absolvierte anschließend die Polizeiausbildung wie im Fluge. Hansen, dessen Spitznamen in der lokalen Presse von „Inspektor Kuddeldaddeldu“ bis „Friesenbulle“ reichten, machte es nichts aus, unterschätzt oder belächelt zu werden – Kollegen mutmaßten, er würde es vielleicht gar nicht merken – aber da irrten sie sich …

An dieser Stelle von seinen großen Erfolgsfällen zu berichten, würde den Rahmen sprengen, aus Platzgründen begnügen wir uns mit seinen kleineren Erfolgen:

Die kleinen unbedeutenden Fälle von Hauptkommissar Knut Hansen aus Kiel

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lich groß, schlank, trug eine blaue Jeans und einen olivgrünen Bundeswehr-Parka, wie er in Hansens Jugend bei der Studentenbewegung Mode war. Darunter trug er einen roten Kapuzenpullover, hatte die Kapuze über den Kopf gezogen und darunter hervor ragte der Schirm eines Baseballcaps. Dazu trug er noch eine recht große Sonnenbrille und Hansen wurde klar, dass er fast nichts über den Mann wusste, außer dass er hellhäutig und gut in Form war. Keuchend schob sich Hansen durch die Menge, so gut und rücksichtsvoll es eben ging. Gelegentliche Rufe von weiter vorn ließen erahnen, dass das Ziel seiner Jagd weiter vorn keine Zeit auf Rücksichtnahme verschwendete. Wäre er nicht so ungeheuer aus der Puste gewesen, hätte der Kommissar gelächelt: Es war immer leichter jemanden zu verfolgen, der sich auch wie ein Verfolgter verhielt. Wäre der Mann direkt hinter der Ecke schlendernd weitergegangen, hätte Hansen vermutlich seine Spur schon lange verloren. Durch eine plötzliche Lücke zwischen den Passanten hindurch konnte er gute 30 Meter vor ihm sehen, dass der Mann auf den großen Sandkastenspielplatz zulief, der von Frühling bis Sommer in der Einkaufsstraße aufgebaut war. Geschmeidig setzte der Verfolgte zum Sprung an, landete im Alter Markt Sand und lief geradewegs quer durch die Sandkiste. Ein e folgenschwerer Fehler: Schon ß a s tr en ls t auf den ersten drei Metern der Ho Sandkiste zertrat er zwei liebevoll gebaute Sandburgen und die Wall Erbauerinnen, zwei Mädchen um die vier Jahre, setzten umgehend zu einem unglaublich lauten SchreikonBootshafen zert an. Der Schlingel war gerade auf Höhe des Spielhauses mit Rutsche angelangt, aus dem heraus ihn eine Traube kleinerer Kinder anstarrte, die ebenfalls lautstark ihren Unmut über solch unverfrorenes Verhalten kundtaten. Vollkommen irritiert von dem ausufernden Geschrei blickte der Läufer sich kurz um und übersah deswegen eine vor ihm in den Boden eingelassene orange Schaukelente. Hätte Knut sich nicht so sehr über diese Situation gefreut, hätte ihm der arme b en lst Ho

Knut Hansen rannte. Vor ihnen lief der Mann über die Straße, den „Ziegelteich“, und bergab in Richtung der gläsernen Fußgängerbrücke, die die Holstenstraße mit dem Sophienhof verband. Knut lief ihm nach, aber der Mann war schnell und die wenigen Sekunden, die er vor ihnen links um die Ecke bog und in Kiels belebtester Einkaufsstraße verschwand konnten reichen, ihn zu verlieren. Hansen legte einen Zahn zu. Jetzt bog auch er in die Holstenstraße ein und ließ kurz alle Hoffnung fahren, den Mann doch noch zu erwischen. Die Straße quoll über vor Menschen und es schien völlig aussichtslos, hier jemanden zu verfolgen. Doch gerade als Hansen resigniert tief durchatmete, sah er in einer Lücke den grünen Parka des Verfolgten aufblitzen. Er seufzte: „Na, dann weiter!“, rief er seinem Kollegen Olaf Köppcke – der 10 Jahre jünger, aber mindestens 20 Jahre fitter war als er – zu, aber dieser stand nicht wie erwartet hinter ihm. Knut fluchte und lief wieder los noch während er versuchte, sich vorzustellen wo um alles in der Welt er seinen Partner verloren haben mochte. Sie waren zu einem Einbruch gerufen worden. Eine besorgte Nachbarin hatte gemeldet, dass sie beim Gießen der Blumen auf halber Treppe beobachtet hatte, wie jemand die Tür eine Etage über ihrer Wohnung mit einem Brecheisen aufstemmte und dann in der Wohnung verschwand. Die Polizisten trafen zügig am besagten Haus, Ziegelteich 19 ein, weil sie gerade auf dem Rückweg von einer anderen Untersuchung waren. Kaum AsmusBremerwaren sie ausgestiegen, da Platz kam ein auffällig vermummter Mann aus der Haustür. Er sah in Richtung der beiden Europaplatz Polizisten, schulterte seinen Rucksack, ging betont schlendernd in die entgegengesetzte Richtung und lief dann unverHolstenmittelt los. Da begann ihre platz Verfolgungsjagd. Während des Laufens hatte Hansen versucht, sich ein Bild von dem Verfolgten zu machen. Er war duchschnitt-

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* Auf den ersten Blick mochte überraschen, dass Knut Hansen als Inselkind nicht einmal ansatzweise friesischen oder plattdeutschen Dialekt sprach. Außer seiner

95-jährigen Mutter und der dicken Suse gab es auch niemanden, der den Grund dafür wusste. Nämlich den, dass Knut schon früh anfing sich einen wertvollen Schatz an Kriminalzitaten anzueignen, und ein Satz wie „Schlechte Leute werden nicht immer aus guten Gründen ermordet“ klang nun einmal eindrucksvoller als: „Eische Lüd warrn nech jümmers wegen goote Ursoken dotslogen.“

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Unterhaltung

Kurzkrimi

Illustrationen: www.ohnekopf.de, Text: Gerrit Hansen

Kerl sicherlich ernsthaft Leid getan. Er prallte mitten im Lauf mit beiden Schienbeinen gegen das Spielgerät und flog danach im hohen Bogen durch die Luft, um mit lautem Krachen auf der hölzernen Sandplatz­umrandung zu landen. Viel Zeit zum Erholen hatte er nicht, denn er war direkt zwischen zwei Kinderwagen gelandet und die zugehörigen erschrockenen Mütter begannen umgehend damit, ihm die Leviten zu lesen. Angesichts des erschreckenden Aufpralls überraschenderweise, schüttelte sich der Mann nur kurz, bahnte sich rempelnd seinen Weg an den Müttern vorbei und lief leicht hinkend weiter in Richtung Europaplatz. Hansen sah ihn kurz hinter den Bauzaun des ehemaligen Café Fiedler verschwinden und erstaunlicherweise gleich darauf wieder zurückkommen und weiter die Holstenstraße entlanglaufen. Jetzt sah er auch warum: Sein Kollege Köppcke hatte geraten, dass der Mann in die Holstenstraße laufen würde und hatte den Weg hinter dem Häuserblock zum Europaplatz eingeschlagen, um ihm den Weg abzuschneiden. Fast hätte das auch geklappt. Schade, aber zumindest waren sie nun wieder zu zweit und Hansen vertraute weit mehr auf Köppckes Kondition, als auf seine eigene. Sie spurteten also weiter durch die Menschenmenge und nur ab und zu sah Knut den einen oder anderen Teil des grünen Parkas zwischen den unzähligen bummelnden Passanten aufblitzen. Zumindest hoffte er, dass es sich um den Parka des Verfolgten handelte und nicht um irgendein anderes x-beliebiges grünes Kleidungsstück – sicher konnte er sich da schon lange nicht mehr sein. ‚Vielleicht sollte ich doch wenigstens ab und zu etwas Sport treiben‘,

dachte der Hauptkommissar, während er versuchte, das schmerzende Stechen in seiner Seite tapfer zu ignorieren. Köppcke lief etwas vor ihm, hatte sich wohl aber beim Sprint über den „Euro“ etwas zuviel zugemutet und hatte jetzt auch sichtlich zu kämpfen. Sie hetzten atemlos am Asmus-Bremer-Platz vorbei und im Augenwinkel bemerkte Hansen eine Taube direkt auf dem Dreispitz der sitzenden Bronzestatue des alten Kieler Bürgermeisters. ‚Hinsetzen wäre jetzt fein‘, kam Knut in den Sinn, doch er konzentrierte sich schnell wieder auf die olivgrünen Sichtfetzen in der Menge vor ihm. Ein lautes Hupen war von der Ampel Holstenbrücke her zu hören. Es folgte Reifenquietschen und ein dumpfer Aufprall auf Blech. Hansen bahnte sich gerade rechtzeitig den Weg aus einer Gruppe älterer Damen, um noch zu sehen wie sich der Verfolgte, der ihm mittlerweile aufrichtig Leid tat, von der Motorhaube eines Kleinwagens rollte. Leicht torkelnd und unter wüsten Beschimpfungen des Besitzers, lief er weiter. Die Polizisten hatten Schwierigkeiten, zügig über die Straße zu kommen, blieben dem Mann aber dicht genug auf den Fersen, dass der, nachdem er sie sah, sich nicht traute eine der möglichen Abzweigungen aus der Einkaufsstraße zu nehmen. Sie liefen also weiter an der Einkaufspassage im Eckgebäude vorbei, die früher einmal das Weipert-Haus, dann FEZ, dann Leik und jetzt Nordlicht hieß, aber seit dem Bau des Sophienhofes

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schon lange ein trauriges Schattendasein fristete. Im Lauf erschienen Knut Bilder von Zeiten, in denen noch die Straßenbahn durch Kiel fuhr und eine Seilbahn über den Bootshafen zwischen Parkhaus und Kaufhaus pendelte. Der Abstand zwischen ihnen vergrößerte sich zusehends und als er in etwa in Höhe Alter Markt ankam, waren die beiden Beamten schon gute 50 Meter von ihm entfernt und eine Welle Fußgänger versperrte ihnen den Blick. Am Alten Markt angekommen, hielten die Polizisten an. Vom Täter war nichts zu sehen. Hansen bedeutete Olaf Köppcke, sein Glück mit der Verfolgung über den Markt in Richtung Dänische Straße fortzusetzen, während er rechter Hand in Richtung Hafen laufen wollte. Köppcke lief weiter, aber Hansen hielt inne, denn sein Blick fiel auf den „Geistkämpfer“, die weltberühmte Plastik Ernst Barlachs vor der Nikolaikirche, direkt vor ihm. Die auf einem wolfsartigen Geschöpf stehende Engelsfigur mit erhobenem Schwert schien ihn direkt anzusehen und zu sagen: „Ich habe meinen Feind bezwungen – und Du?“ Einem Gefühl folgend ging er auf den Torbogen der Kirche zu, zog die massive Holztür auf und trat ein. Er durchquerte den hellen, weißen Vorraum, öffnete die Glastür zum Altarraum und schob sich vorsichtig hinein. Der Gottesdienst war gut besucht – der große Raum war natürlich nicht ganz voll, aber Hansen war überrascht, dass an einem Wochentag doch so viele Menschen in die Kirche gingen. Er selber hatte es mit Gott nicht so. Er glaubte an Wind, Wetter und den Klabautermann. Einen Schöpfer, der alles aus der Ferne beobachtet oder gar lenkt, hatte er sich nie so recht vorstellen können. Wäre er gläubig, hätte er bei all dem Übel, das er tagein, tagaus beruflich erlebte, wohl auch ein ziemliches Hühnchen mit Gott zu rupfen gehabt. Nichtsdestotrotz mochte er die Stimmung von Gottesdiensten und kam sich jetzt, da er in Ausübung seines Dienstes einfach so hereinplatzte, ungeheuer schäbig vor. Einen Gottesdienst in der Nikolaikirche hatte er bisher noch nicht erlebt und musste zugeben, dass es wirklich eindrucksvoll war. Der enorme Raum, an dessen Kopfende der Pastor und ein Chor standen, war mit Kerzen erleuchtet und das mehrere Meter große Kreuz, das ungewöhnlicherweise nicht an der Wand hing, sondern am Übergang zum Altarbereich in der Luft schwebte, glänzte feierlich. Als Hansen eintrat, wurde gerade ein Lied gesungen, das ihm unbekannt war und Orgel, Chor und Besucher zusammen erbrachten, so musste er zugeben, eine bemerkenswerte musikalische Leistung (auch wenn ihm ein ordentlicher Shanty-Chor lieber gewesen wäre). Als sich die Glastür hinter ihm etwas lauter schloss, als er sie geöffnet hatte, drehte sich rasch ein gutes Dutzend Köpfe in seine Richtung. Verlegen senkte er den Blick und bewegte sich rasch einige Schritte seitwärts, sodass er sich hinter der letzten Bankreihe, im Schatten, der Aufmerksamkeit entzog. Als sich der letzte Kopf zurückgedreht hatte, begann Hansen seinen Blick schweifen zu lassen. Es waren knapp 180 Menschen anwesend und unter den Besuchern sah er weder Parka noch Kapuzenpulli. Innerlich schüttelte Knut den Kopf. Er hatte keinerlei rationalen Grund anzunehmen, dass der Täter ausgerechnet in die Kirche gelaufen war.

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Kurzkrimi

Illustrationen: www.ohnekopf.de, Text: Gerrit Hansen

Manchmal musste man sich geschlagen geben. Vielleicht hatte Köppcke ja eine Spur vom Täter. Gerade wollte er wieder im Krebsgang zur Tür zurückschreiten, da fiel sein Blick auf die lange Garderobenreihe an der Wand. Hier hingen feinsäuberlich die vielen Mäntel und Pelze der Besucher und mittendrin hing ein verschmutzter, fleckiger Bundeswehrparka mitsamt roter Kapuzenjacke, die noch drinsteckte. Offensichtlich hatte jemand beides in einem Rutsch ausgezogen. An dem zugehörigen Haken hing ein schwarzes Baseballcap. Auf den zweiten Blick entdeckte der Kommissar auch den passenden schwarzen Rucksack, geöffnet etwas weiter hinten auf dem Boden liegend. Hansen drehte sich wieder den Besuchern zu – so viele mögliche Täter! Die konnte er kaum alle durchsuchen. Selbst wenn er die ganz unwahrscheinlichen Kandidaten aussortierte, gab es immer noch so viele Verdächtige wie Sand am Meer. Sand! ‚Sand ... am Meer,‘ wiederholte Knut in Gedanken mehrmals und verließ die Kirche. Als der Gottesdienst beendet war, staunten die Besucher der Kirche nicht schlecht, als in der Tür ein kleiner, leicht untersetzter Mann im Troyer und mit Kapitänsmütze stand und einem nach dem anderen die Hand schüttelte. „Knut Hansen mein Name, ich wünsche Ihnen eine gute Heimfahrt“, sagte er zu jedem. Verdutzt ging ein Kirchgänger nach dem anderen an dem seltsamen Mann vorbei, der ihnen so freundlich die Hand schüttelte und ihnen dabei lächelnd zunächst auf die Schuhe, dann in die Augen schaute. Nach rund 30 der so Verabschiedeten blickte Hansen einer jungen Frau so um die 20 tief in die Augen und sagte laut: „Junge Dame, Sie haben da eine Menge Sand auf dem Schuh. Würden Sie mich bitte begleiten?“ Die Frau sackte zunächst in sich zusammen und zerrte dann aber überraschend kräftig ihren Arm aus Hansens Griff und drängelte an ihm vorbei ins Freie. Köppcke, der sie festhalten wollte,

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Unterhaltung bekam einen glatten Tritt vors Schienbein und war damit lange genug außer Gefecht gesetzt, dass sie seinem Griff entkommen konnte. Gleichzeitig riefen die beiden Polizisten: „Stehenbleiben!“ und einige herumstehende Passanten verfielen in eine Mischung aus hysterischem Geschrei und wildem Geschnatter. Für Hansen und Köppcke, die sich gerade geschlagen geben wollten, folgte ein fast gespenstisches Déjà-vu. Die Läuferin drehte sich wegen des Lärms kurz um und übersah einen zufällig des Weges kommenden Passanten, der sich just in diesem Moment bückte, um sich seine Schuhe zuzubinden. Ihr folgender Flug war vielleicht nicht unbedingt höher, als derjenige auf dem Sandspielplatz, aber der Aufprall auf den Pflastersteinen sicherlich wesentlich schmerzhafter. Es schepperte ordentlich und Teile von Kameras, diverse Schmuckstücke, ein MP3-Player und ein teuer aussehendes Smart-Tablet flogen in alle Richtungen. Hansen staunte nicht schlecht. Er hatte der Frau nicht angesehen, dass sie überhaupt etwas in den Taschen hatte. Auf dem Revier unterhielten sich Hansen und Köppcke noch eine Weile bei einem Zitronentee im Pappbecher aus dem Automaten über den Fall: Die Täterin, eine gewisse Bianca Kupka, war eine Sportstudentin mit sehr teurem Geschmack, die bis über beide Ohren in Versandhausschulden steckte. In ihrem Freundeskreis gab es wohl einige Gelegenheitseinbrecher, die sie auf die Idee brachten, das auch mal auszuprobieren. Als die Polizisten über den Kies in Richtung Parkplatz getrennter Wege gingen, sagte Köppcke abschließend: „Tja, wer sich in Verbrechen übt, fällt manchmal auf die Nase“. Hansen rief lachend zurück: „Und manchmal sogar dreimal, Köppcke“. Und beide lachten noch, als sie außer Sichtweite waren. ENDE


Foto: © Shutterstock/yod67

Fachwissen

Hippotherapie

Hippotherapie – bald von der Krankenkasse?

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inder und Erwachsene mit neurologischen Bewegungsstörungen (z. B. bei Multipler Sklerose, Infantiler Cerebralparese (ICP), Spina bifida, Hemiparesen, Schädelhirntraumen, Schlaganfällen, Querschnittssyndromen oder Morbus Parkinson) erfahren häufig eine Linderung oder gar Besserung ihrer Beschwerden durch eine physio­ therapeutische Einzelbehandlung mit und auf dem Pferd, die sogenannte Hippotherapie. Auf den Patienten wirken dabei therapeutisch besonders wertvolle dreidimensionale Schwingungsimpulse des Pferderückens – fast identisch mit dem Bewegungsablauf beim Gehen eines Erwachsenen – sowie Zentrifugal-, Beschleunigungs- und Bremskräfte.

Info zur Stiftung Die Stiftung fördert das Therapeutische Reiten. Außerdem initiiert und finan­ ziert sie wissenschaftliche Studien, die der Anerkennung der medizinischen, pädagogischen und psychologischen Wirkungsweisen des Therapeutischen Reitens dienen. Insbesondere fördert sie die nachhaltige Entwicklung des Zentrums für Therapeutisches Reiten Johannisberg e. V. Willi Drache Stiftung Johannisberg 1, 53578 Windhagen www.willi-drache-stiftung.de Tel.: 02645 970775 E-Mail: office@mdrache.de



­ Foto: © T. Kunz

Die Hippotherapie wird grund­sätz­lich vom Arzt verordnet und von Physiotherapeuten mit einer Zusatzausbildung und speziell da­für ausgebildeten Pferden und Pferde­führern durchgeführt. Aufgrund der noch geringen wissenschaftlichen Erforschung ist jedoch eine Auf­nahme der Hippo­therapie in den Leistungskatalog der Krankenkassen bislang nicht erfolgt. Damit künftig jeder Patient einen An­spruch auf eine solche Therapie erhält und sie nicht selbst zahlen muss, unterstützt der Hof Eichenhorst in Nützen bei Kaltenkirchen (wir be­rich­teten in Ausgabe 17) derzeit eine große bundesweite Studie, die von der Willi Drache Stiftung in Windhagen bei Bonn finanziert wird und die Wirksamkeit der Hippotherapie speziell bei Multipler Sklerose (MS) untersucht. Erste kleinere Studien in den letzten Jahren hatten bereits positive Aus­ wirkungen der Hippotherapie bei MSPatienten belegt. Dabei geht es vor

allem um die Erhaltung bzw. Verbesserung von Bewegungsfunktionen durch die Reizung gestörter und das Training funktionsfähiger Muskeln, um eine Vorbeugung vor Immobilisierung und die Vermeidung von Komplikationen sowie um die Steigerung der Lebensqualität. Denn die sogenannte Fatigue zählt zu den häufigsten Symptomen der Multip­ len Sklerose: sie bezeichnet einen physischen oder mentalen Energiemangel, der bereits im frühen Krankheitsstadium zu einem sozialen Rückzug und frühzeitiger Er­werbs­unfähigkeit führt. „Eine hal­be Stunde Therapie ist zwar super anstrengend, aber gleichzeitig auch total entspannend“, beschreibt eine MS-Patientin ihre Erfahrungen mit der Hippotherapie. „Die Spannungen in den Beinen lösen sich und man be­ kommt ein gutes Körpergefühl. Wichtig ist dabei vor allem auch der psychologische Effekt: man reitet sich frei…“ Thorsten Kunz

Die Hippotherapie wird bei neurologischen und orthopädischen Erkrankungen erfolgreich ein­gesetzt. Ein erfahrener Pferdeführer führt das Pferd in der Gangart Schritt am Langzügel, die Physiotherapeutin gibt die Anweisungen und geht sichernd nebenher.

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Stellenmarkt im Norden Fortbildungsangebote 2014

für Physiotherapeuten

Das neue Programm des Fortbildungszentrums am Klinikum Nordfriesland in Husum liegt vor und bietet für Kurzentschlossene in März und April 2014 noch Restplätze. Die speziellen Bildungsangebote richten sich an Ärzte, Physio­therapeuten, Masseure, Ergotherapeuten, Heilpraktiker und verwandte Berufsgruppen aus dem Gesundheitswesen. Folgende Kurse sind für den März und den April geplant: Massagetechniken, Block 1, bestehend aus Kräuterstempel-, Hot Stone-, Hot Chocolate-, Finnischer Salz- und Russischer Honigmassage. Dozent: Norbert Rother Termin: Sa 8.3. – So 9.3.14 Das Seminar kann einzeln belegt werden oder als Baustein mit zwei zusätzlichen Blöcken im April und Juni 2014 zum Erwerb des Zertifikates „Wellnesstherapeut“. Der Tennisellenbogen – „State of the Art”, Dozent: Peter Glatthaar Termin: Mo 10.3. – Di 11.3.14 Fußreflexzonentherapie, Grundkurs, Dozentin: Bärbel Rosenthal Termin: Sa 22.3. – So 23.3.14

Medikamente und Physiotherapie, Dozent Peter Glatthaar Termin: Mo 7.4.14 Massagetechniken Block 2, Dozent: Norbert Rother Termin: Fr 11.4. – So 13.4.14 Elastisches Tapen Grundkurs, Dozent: Stefan Balzar Termin: Sa 12.4. So 13.4.14 Das gesamte Programm des Fortbildungszentrums in Husum sowie alle weiteren Einzelheiten zu den genannten Veranstaltungen finden Interessierte unter www.fobizentrum-husum.de. Nachfragen und Anmeldungen können über Tel. 04841 660-1378 oder via eMail fobizentrum@ klinikum-nf.de erfolgen.

Studiengang für Berufe im Gesundheits­ wesen startet in 2014 zum dritten Mal – drei Jahre berufsbegleitendes Studium bis zum Bachelor In Kooperation mit der Steinbeis Business Academy führt der 6-K-Verbund seit 2009 das einzige Studienangebot für Gesundheitsberufe in Schleswig-Holstein mit dem Ziel durch, Pflegekräfte sowie Angehörige von Gesundheitsberufen für das so genannte Case Management zu befähigen. Die Teilnehmer des ersten Durchgangs haben mittlerweile ihr berufsbegleitendes und anspruchsvolles Studium abgeschlossen. Die zweite Kohorte wird im Herbst 2014 ihr Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (BA) in Healthcare and Socialmanagement“ beenden. Der demographische Wandel in der Gesellschaft und die Veränderungen im Gesundheitswesen stellen neue Anforderungen an alle beteiligten Berufsgruppen. So werden gut ausgebildete Fachkräfte, die sich um komplexe Patientenfälle kümmern, die Abläufe regeln und für eine Verbesserung der Qualität sorgen, für Gesundheitseinrichtungen immer wichtiger. „Diese Personalentwicklungsmaßnahme bietet den hiesigen

Kliniken, stationären und ambulanten Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit, den veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen fachkompetent zu begegnen sowie den Mitarbeitern ein wohnortnahes Studium anzubieten“, erläutert Christian de la Chaux, Pflegedienstleiter im FEK und Initiator der Bildungsmaßnahme. Die Inhalte des dreijährigen, weit gefächerten und anspruchsvollen Studiums reichen von Pflegewissenschaften, über rechtliche Aspekte bis hin zur Betriebswirtschaftslehre. Kontakt: Kathrin Sawade B.A. Pflegeleitung Innere Medizin FEK - Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbH Friesenstraße 11, 24534 Neumünster Telefon 04321 405-6141, Telefax 04321 405-3009 www.fek.de kathrin.sawade@fek.de

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Die nächste „Gesundheit im Norden“ erscheint im Juni 2014. Mit Diabetes in Urlaub? Die Schilddrüse Gestörtes Essverhalten Zahnersatz - Kronen, Brücken und Prothesen

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Gesundheit im Norden Vossbarg 19 24598 Boostedt Tel.: 04393-969754 Fax.: 04393-971470 www.gesundheit-im-norden.com anzeigen@gesundheit-im-norden.com

Gedruckte Auflage: 15.000 Exemplare

Herausgeber:

Birgit Burmeister

Unwillkommenes Schwitzen

Art Direction:

Gerrit Hansen hansen@gesundheit-im-norden.com

Gelassenheit – Entspannungstechniken

Autoren:

Birgit Burmeister (bb), Gerda Behrends (gb), Jessica Conrad (jc), Gerrit Hansen (gh), Monika Krebs (mk), Michaela Mundt (mm), Angela Wowra (aw)

Mobilität im Alltag Personalmangel in der Altenpflege

Schlussredaktion:

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Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4. Gültig ab 1.1.2014.

Druck: Göttinger Tageblatt GmbH & Co. KG

Angela Wowra (aw)

Fotos:

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Rücksendung nur, wenn Rückporto beiliegt. Der Herausgeber übernimmt hinsichtlich Richtigkeit und Vollständigkeit der veröffentlichten Beiträge keine Gewährleistung. Gesetzliche, rechtliche oder medizinische Informationen sind unverbindlich. Berichte einzelner Autoren sind als solche gekennzeichnet und spiegeln lediglich deren persönliche Ansicht wieder. Medizinische Empfehlungen oder Informationen sollten vor Verwendung mit einem Arzt abgestimmt werden. Alle Fotos, Beiträge und vom Verlag gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROMs etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Verlages.

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Gesundheit im Norden Frühling 2014 Heft 19