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Titelthema SF: Ehrlich – ich fühle mich nicht anders. Weder würde ich jetzt ein Feuerwerk entzünden, nur weil ich 50 wurde, oder jeder neuen Falte einen roten Teppich der Begeisterung ausrollen, noch in Tränen ausbrechen. Ich bin sehr dankbar für das, was ich habe: meine Kinder, die Erfahrung einer sehr langen, sehr glücklichen Beziehung und einer nun sehr tiefen Freundschaft mit meinem Ex-Mann. Ich habe tolle Freundinnen, eine große und großartige Familie. Und ich kann tun, was ich liebe, nämlich schreiben. Wenn das so bleibt – wunderbar! MC: Sie sind nicht nur Bestseller-Autorin, sondern auch Mutter von zwei Kindern. Wie meisterten Sie das Thema „gesunde Kinderernährung“ bei Ihrem Sohn bzw. bei Ihrer zwischenzeitlich volljährigen Tochter? SF: Meine Tochter studiert längst – und isst in ihrer Wohngemeinschaft. Aller-

LESE PROBE

dings kann sie fantastisch backen. Ich liebe ihre Kuchen und Torten. Mein Sohn ist aus dem Ketchup-Nudel-Alter längst heraus. Er isst eigentlich gern, was ich auch gern esse. Auch mal etwas einfaches wie Kartoffelbrei, Spinat, Spiegeleier.

Diabetes Gesundes Zahnfleisch, bessere Zuckerwerte

MC: Es ist ja zwischenzeitlich erwiesen, dass eine Neigung zu Übergewicht bereits in der Kindheit geprägt wird.

Die drei Hauptmahlzeiten möglichst selbst zubereitet und gekocht, wenig Fertiggerichte, und dazwischen möglichst nichts. Damit ist schon sehr viel gewonnen.

Welchen praktikablen Tipp können Sie Frauen geben, damit deren Kinder beispielsweise nicht zu viel Naschkram oder ständig Burger mit Pommes konsumieren?

„Das große Problem heutzutage ist die Versnackung des Speiseplans.“

SF: Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man selbst mit den besten Absichten und 1-A pädagogischen Vorkenntnissen oft grandios an den Bedürfnissen seiner Kinder scheitert. Strikte Verbote halte ich für ebenso riskant wie totaler Freestyle.

Ständig isst man - vielleicht nicht viel, aber ohne größere Pausen, im Zwischendurch, allein – und eben nicht am Tisch mit anderen. Kein Wunder also, wenn übergewichtige Kinder zum Problem der Erwachsenen werden!

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Hängen Sie sich beim Wiegen an die Duschvorhangstange. Das bringt deutlich mehr als zehn Kilo weniger und trainiert nebenbei noch die Bizepse. Oder was glauben Sie, weshalb Madonna so Mordsoberarme hat?! Wiegen Sie sich nach dem Abendbrot - angezogen. Ja, gerne auch im Wintermantel und in UGG-Boots. So lässt sich ein ordentlicher Wow-Effekt erzielen, wenn

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Atmen sie gaaanz tief aus, und holen Sie erst nach dem Wiegen wieder Luft.

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Wiegen Sie sich niemals mit nassen Haaren – föhnen Sie sie unbedingt ganz trocken. Jedes Gramm zählt! Kaufen Sie bloß keine digitalen Waagen und auf keinen Fall etwas Teures. Der Verhandlungsspielraum mit billigen Produkten ist deutlich größer, und außerdem wusste schon Albert Einstein: „Fantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt.“

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Legen Sie vor dem Wiegen IMMER Ihren gesamten Schmuck ab. Ja, auch das Intimpiercing.

Schneiden Sie sich die Fußnägel, und raspeln Sie die Hornhaut von Ihren Fersen. Stellen Sie die Waage auf einen hochflorigen Teppich. (Soll sie doch mal sehen, wie es ist, jeden Halt zu verlieren). Ist der Teppich hochflorig genug, könnten Sie sich auch einfach aus den Augen verlieren.

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Legen Sie die Kartons mit den Donuts für das Wiegen einfach mal beiseite.

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Nehmen Sie zwei Heliumballons mit auf die Waage.

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Die zehn besten Methoden, der Waage die Stirn zu bieten Sie morgens völlig nackt auf die Waage steigen. Und: Sie starten bestens gelaunt in den Tag.

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„Mein Tipp: Familienmahlzeiten einhalten, wenn es der Tagesablauf zulässt, also Frühstück, Mittagessen und Abendbrot.“

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E s u d n v d P d D r g

D Z D v z d b P s S m P

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Medizin Compact, Ausgabe 01/2013  

Medizin Compact, Ausgabe 01/2013  

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