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Nr. 05/2011  |  www.gesundemedizin.de  |  2,- EUR  |  E 4877

Kraftstoff

  fürs Leben

Blut – die rote Energiequelle

Exotik für   die Haut

Erfrischendes Lemongras

Starker

Rücken

Trainingsgeräte für zu Hause

Kräuter     Küche

Im Test-Club Testen Sie einen   Stift gegen Herpes

Einklang mit der

Natur Bio-Gärten

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EDITORIAL

Liebe Leser, „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ – die Worte des römischen Dichters Juvenal (60-127 n. Chr.) sind aktueller denn je. Die täglichen Anforderungen, Stress und Hektik bestimmen unser Leben. Innehalten, eine Pause machen, gelingt den meisten Menschen nur mäßig. Wer schaltet schon sein Handy freiwillig aus oder verschreibt sich eine Online-Abstinenz. Einmal nicht immer und ständig erreichbar zu sein, wird immer unvorstellbarer. Der Preis, den wir dafür zahlen, ist hoch. Viele Menschen vergessen darüber sich selbst und ihre Bedürfnisse. Die Psyche regiert im Körper bis in die kleinsten Zellen. Eine intakte Psyche hilft und unterstützt den Körper, macht ihn stark und hält ihn sogar jung. Was Freud einst als Neurose bezeichnete, ist längst überholt. Mehrere Untersuchungen bestätigen es: Optimismus verlängert das Leben und schützt uns auch vor einigen Krankheiten. Was in der Physik funktioniert, klappt auch im täglichen Leben: Ein Ausgleich für Anspannung ist Entspannung. Wussten Sie, dass gestresste Menschen nicht nur schneller erkranken und weniger Konzentration an den Tag legen, sondern auch schneller altern? Die Lage ist eindeutig und war für uns Grund genug, eine neue Rubrik ins Leben zu rufen. Unter dem Namen „Psyche“ wollen wir Ihnen Themen mit verschiedenen Ansätzen bieten. Lachen, weinen, lieben haben genauso einen Einfluss auf unser Wohlbefinden wie Schwermut, Trauer und Ausgebranntsein; aber auch Langeweile kann uns gesundheitlich beeinflussen. Ich bin gespannt, wie sich unsere neue Rubrik entwickeln wird. Wenn Sie Ideen für uns haben, schreiben Sie uns bitte (leserservice@gesundemedizin.de), wir freuen uns über jede Anregung.

Bild: jirkaejc – 123RF

Viel Spaß beim Lesen

Nicole Franke-Gricksch, Chefredakteurin

05/2011 Gesunde Medizin

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INHALT im Mai

08

40

Lemongras Ein dufter Exot

Tipps gegen Heuschnupfen

44

Essen als Ersatz

FIT & SCHÖN

30

Blut – Der Fluss des Lebens

REISE

Lemongras Ein dufter Exot

08

Schönheitstipps

11

Schönheitsprogramm für die Beine

12

Keine Angst vorm Muskelkater Sport ohne Schmerz 14

Experten-Club-Bericht Das Thema: Kleine Tipps für mehr Wohlbefinden Gesunde Medizin Spezial Das Extra für Abonnenten und Leser Aufruf • Test-Club: Loma Protect Lippenpflege • Experten-Club: Schönheit und Gesundheit zum Essen

24

Reisetipps

26

Der Weg ist das Ziel Auf Deutschlands Ferien- und Themenstraßen

28

Gesundheit

LESERFORUM Test-Club-Bericht Das Produkt: numis med Urea Fußpflege

Tallinn 2011 Eine Stadt zwischen gestern und heute

16

Blut • Der Fluss des Lebens 30 • Was schwimmt im Blutstrom? Erkrankungen des Blutes 34

18

Folgenreicher „Klimawandel“ Wechseljahre und sportliche Aktivität

36

20

Krebstherapie Steigerung der Lebensqualität durch Mistelextrakte

39

Frühling ohne Qual Tipps gegen Heuschnupfen

40

Vorsicht Zeckenstich!

41

23


54

Was tun bei Verstopfung?

60

Würzige Gesundheit

Gesundheitstipps

42

Serie Schüßler Salze Das Salz für die Haut

43

PSyCHE Essen als Ersatz Was das Essverhalten verrät

44

Hilfe, ich kann nicht schlafen!

46

Titelbild: stylephotographs – 123RF

RAT & TAT Gut zu wissen

47

Magazin

48

Buchtipps

50

Fitnessgeräte – Starker Rücken … mit Vergnügen!

52

Was tun bei Verstopfung? Medikamente und Therapien

54

Wohntipps

56

Bio Garten Im Einklang mit der Natur

58

ERNÄHRUNG Würzige Gesundheit

60

Rezepte Feine Kräuterküche

62

Genießertipps

65

RUBRIKEN Editorial

03

Aufgelesen Von Herzen

06

GM Spezial Kreuzworträtsel

21

preisrätsel

51

Vorschau / impressum

66

Abonnieren und prämie erhalten

67

28

Auf Deutschlands Ferien- und Themenstraßen 05/2011 Gesunde Medizin

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AUFGELESEN

Von

Herzen Der Mai ist wahrlich ein „herzlicher“ Monat: Seit alters her ist er als Wonnemonat bekannt und steht ganz im Zeichen der Liebe: Im Mai werden die meisten Hochzeiten des Jahres gefeiert und immer am zweiten Sonntag des Monats ist in deutschsprachigen Ländern Muttertag. Seinen Namen verdankt der fünfte Monat nach dem Gregorianischen Kalender „Jupiter Maius“, dem Gott des Frühlings und des Wachstums.

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Text: Natascha Franke / Bilder: gemenacom – shutterstock, Le Do – 123RF

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Liebe Ein Geschenk, das von Herzen kommt: HerzWärmflasche, mit verschiedenen Liebessprüchen. Für je 9,95 Euro unter www.frosch-shop.de.

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Karl der Große führte im 8. Jahrhundert den Namen "Wonnemonat" ein, der darauf hinweist, dass man in diesem Monat das Vieh wieder auf die Weide treiben konnte. 05/2011 Gesunde Medizin

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FIT & SCHÖN

Keine Angst vorm

Muskelkater Sport ohne Schmerz

Sport ist gesund, das ist allgemein bekannt. Unangenehme Nebenwirkungen sind aber nicht ganz auszuschließen, wie etwa ein Muskelkater oder Muskelkrämpfe. Dies sollte aber kein Grund sein, gleich wieder mit dem Sport aufzuhören. Muskelschmerzen lassen sich vermeiden. Wer die ersten Hindernisse einmal überwunden hat, weiß wie gut die Bewegung tut, gerade jetzt im Frühling.

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Gesunde Medizin 05/2011

dass sich ein Großteil der Zivilisationskrankheiten durch Bewegung vermeiden lässt. Auch der körperliche Abbau im Alterungsprozess setzt wesentlich später ein. Selbst wer erst in späteren Jahren mit dem Sport beginnt, kann noch immer die Fitness von 20 Jahre jüngeren Untrainierten erreichen.

Nur nicht zu viel wollen! Das größte Problem für Beginner ist zunächst einmal die Motivation. Wie lässt sich der „innere Schweinehund“ besiegen? Der Kardinalsweg dazu ist schlicht und einfach der Wochenkalender: Wer zwei bis drei fixe Termine für den Sport reserviert, ist eher dazu geneigt, sich selbst beim Wort zu nehmen. Ein zweites Hindernis mag aber auch der körperliche Fitness-Zustand sein. Nach langer Zeit der Untä-

tigkeit mit dem Sport zu beginnen, ähnelt dem Versuch, eine rostige Maschine wieder zum Laufen zu bringen: Es knirscht und klemmt. Schnell gerät man außer Puste, das Herz hüpft, die Seite sticht und die Muskeln mögen bald nicht mehr. Das frustriert natürlich. Und hoffentlich schaut jetzt keiner zu, denkt sich so mancher Einsteiger. Doch keine Sorge, jeder hat mal klein angefangen. Es besteht auch keine Notwendigkeit, beim Laufen oder bei der Aerobicstunde gleich eine tolle Figur abzugeben. Der Weg ist das Ziel – dieser Grundsatz gilt für alle Ausdauersportarten. Damit man sich nicht gleich zu Beginn überfordert und danach die Lust am Sport verliert, gilt es, möglichst gemächlich anzufangen. Eine bewusst langsame Gangart auswählen, Pausen einlegen und sich an überschau-

bare Distanzen halten – das ist für den Anfang zu empfehlen. Trotzdem sollte man ruhig etwas ins Schwitzen kommen, denn nur so baut sich die Muskulatur auf. Im weiteren Verlauf des allwöchentlichen Trainings darf sich dann die Dosierung allmählich steigern. Dennoch machen Neueinsteiger häufig die Erfahrung, dass nach den ersten sportlichen Einheiten die Muskulatur schmerzt. Der Muskelkater hat seinen Ursprung darin, dass es bei Überlastung zu feinen Rissen in den Muskelfasern kommt. Dadurch kann Wasser in die Fasern eindringen und diese anschwellen lassen. Diese Schwellung verursacht den Schmerz. Bleibende Schäden sind bei einem Muskelkater nicht zu befürchten. Normalerweise klingen die Beschwerden innerhalb von ein paar Tagen wieder ab. Es kursieren allerlei

Bild: Jean-Marie Guyon – 123RF

D

er launische April ist vorbei, im grünen Mai häufen sich die warmen, schönen Tage. Damit entfallen die letzten Entschuldigungen, die sich noch anführen ließen, um den Beginn des längst schon geplanten und verkündeten Fitness-Programms noch etwas hinauszuschieben. Oder haben Sie doch schon begonnen? Gratuliere, denn dann sind Sie auf dem richtigen Weg – auch wenn es anfangs vielleicht noch schwer fällt. Wenn Sie es aber noch nicht geschafft haben, stehen Sie zumindest nicht allein. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse treibt in Deutschland nur jeder Fünfte regelmäßig Sport. Zwei von drei Bundesbürgern verbringen ihre Freizeit am liebsten auf dem Sofa. Sich selbst an der Mehrheit zu orientieren, ist in diesem Fall aber ein schwaches Argument. Für den Sport spricht nämlich,


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Tipps gegen den Muskelkater – manche sind richtig, viele aber auch falsch. Falsch ist beispielsweise der Ratschlag, die Muskelschmerzen durch vermehrten Sport zu bekämpfen. Nochmal eins draufzusetzen trägt keineswegs zur Linderung bei, vielmehr sollte man der Muskulatur bis zum Abklingen der Schmerzen eine Schonzeit gönnen. Auch Massagen sind nicht zu empfehlen. Diese können zwar Verspannungen lösen, den Muskelkater durch mechanische Irritation jedoch verschlimmern. Was aber hilft, ist Wärme. Warme Saunagänge, Duschen und Bäder sorgen für eine bessere Durchblutung und fördern so den Heilungsprozess.

Basen gegen saure Muskeln Gegen Muskelschmerzen, Krämpfe oder Verletzungen lässt sich aber auch in anderer Hinsicht etwas tun, und zwar, indem die Übersäuerung des Muskelgewebes abgebaut wird. Um Energie zu gewinnen, benötigt die Muskulatur zur biologischen Verbrennung Traubenzucker und Sauerstoff. Dies wird als „aerober Kohlenhydratstoffwechsel“ bezeichnet. Auch Körperfett kann in Zucker und damit in einen Verbrennungsgrundstoff umgewandelt werden – deshalb ist Bewegung so wichtig beim Abnehmen. Überschreitet die Belastung aber einen Schwellenwert, benötigt der Körper mehr Sauerstoff, als er über die Lungen aufnehmen kann. Dann verläuft die Verbrennung unter Ausschluss des Sauerstoffs. Diese so genannte „anaero-

be Verbrennung“ produziert als Nebenprodukt allerdings Säuren, wie z. B. die Milchsäure, die sich in den beanspruchten Muskeln ablagert. Deutlich spürbar macht sich die Übersäuerung durch einen starken Leistungsabfall. Schmerzen und Krämpfe können dazukommen, das Verletzungsrisiko steigt. Eine Belastungsübersäuerung lässt sich allerdings durch einige Grundregeln vermeiden. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass man beim Sport nicht in den „anaeroben Bereich“ gelangt. Praktisch heißt das: Nie für längere Zeit an die Leistungsgrenzen gehen, auf eine gleichmäßige Atmung und auf eine moderate Pulsfrequenz von etwa 70 Prozent der Maximalleistung achten. Auch der Verlust an Flüssigkeit, Mineralstoffen und Spurenelementen sollte

ausgeglichen werden, deshalb: Vor und nach dem Training viel trinken! Je nach der Trainingsintensität kann auch ein basisches Mineralstoffgetränk gute Dienste leisten, denn so werden die Energiespeicher schon vor dem Training aufgefüllt und es kommt nicht so schnell zu einer Übersäuerung. Ein warmes basisches Bad nach dem Sport baut die Säuren ab und regenerier t die Muskulatur, so dass es auch seltener zu Muskelkater oder Sportverletzungen kommt. Generell empfiehlt sich eine basenreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, daneben Eiweiß zum Muskelaufbau. Wertvolle Eiweißquellen sind keineswegs nur Fleisch und Fisch, sondern beispielsweise auch Soja, Tofu oder Hülsenfrüchte. Diese pflanzlichen Proteine werden ebenfalls basisch verarbeitet. W

Verletzungen richtig vorbeugen Viele Muskelverletzungen lassen sich vermeiden, wenn: · der Körper durch richtiges Aufwärmen und Dehnen auf die Belastung der jeweiligen Sportart vorbereitet wird. · die richtige Ausrüstung vorhanden ist, zum Beispiel sportartspezifisches Schuhwerk oder funktionelle Bekleidung gegen Kälte, Nässe und Wind. · die sportliche Aktivität dem Leistungsvermögen angepasst wird und damit Überlastungen vermieden werden. Hier gilt: Rechtzeitig Pause machen. · Flüssigkeitsverluste durch elektrolythaltige Getränke ausgeglichen werden.


LESERFORUM

Test-Club-Bericht

Leser testen für Leser

numis med Urea Fußpflege Die Sonne bringt es nach den Monaten in warmen, dicken Socken ans Licht: Eine Schicht Hornhaut an den Füßen, die dort im vorigen Sommer noch nicht war. Die Schrundensalbe von numis med Urea soll Hornhaut in zarte Haut verwandeln und ein Fußbalsam der gleichen Produktlinie hilft, den weichen und gepflegten Zustand beizubehalten? Der Test-Club von Gesunde Medizin begann mit dem Eincremen der Füße …

Ü

ber drei Viertel der Tester waren mit Hornhaut an den Füßen – leider – gut vertraut und die dort ohnehin feuchtigkeitsarme Haut zeigte bei rund der Hälfte eine sehr intensive Trockenheit. Eine Kombination mit Folgen: Risse in der Hornhaut, Schrunden oder Rhagaden sind vor allem unschön, können aber auch Schmerzen verursachen und die Eintrittspforte für Infektionen sein. Die individuell optimale Fußpflege schien jedoch bislang kaum jemand gefunden zu haben, auch wenn einzelne Aspekte zufrieden stimmten: Wenn einerseits Wirksamkeit und Pflege gut waren, so zeigten Geruch oder Konsistenz Schwächen oder das Produkt zog gar nicht oder nur langsam ein. Dabei wurde Wirksamkeit – im Sinne von schöner, weicher, geschmeidiger Fußhaut ohne oder mit nur wenig verhorn-

ten Stellen – von den Testern als der wichtigste Punkt bei einem Fußpflegeprodukt gesehen. Wie das Produkt sich auf der Haut verstreichen lässt und wie beziehungsweise wie wenig es in die Haut einzieht, ist ein weiteres sehr relevantes Produktmerkmal. Der Fußbalsam von numis med Urea war vorher so gut wie nicht bekannt – nach dem Test hingegen waren über drei Viertel der Tester so von dem Produkt überzeugt, dass sie über einen Wechsel nachdenken und die Produkte bei der nächsten Gelegenheit selbst zu kaufen beabsichtigen sowie sie weiterzuempfehlen. Das Fazit von Antje Radosavljevic aus Weida: „Vollkommen positiv. Sollte sich das Hautbild meiner Füße auf Dauer positiv verändern, habe ich für mich das perfekte Fußpflegemittel gefunden.“

Die Packungsgrößen mit 100 Milliliter Fußbalsam und 50 Milliliter Schrundensalbe werden überwiegend als optimal betrachtet, auch die Preisgestaltung erschien den meisten angemessen. Im Vergleich jedoch zu den bislang verwendeten Produkten werden die numis med Urea-Produkte oft als teurer eingestuft, wobei die tatsächliche Preisklasse gemäß Herstellerempfehlung allerdings nur knapp oberhalb von Drogerie-Handelsmarken liegt. Ein bis zwei Mal täglich fanden Schrundensalbe und Fußbalsam bei dem Test ihre Anwendung und wurden im Hinblick auf Hautfeuchtigkeit und Verträglichkeit, aber auch hinsichtlich der Verstreichbarkeit und dem Einzieh-Verhalten mehrheitlich als hervorragend bis sehr gut bewer-

tet. „Meine Füße fühlen sich jetzt weich und geschmeidig an, die Hornhaut ist viel weniger geworden“, so beschreibt Gisela Notz aus Butzbach ihre Erfahrungen. Geruch und Konsistenz erzielten ebenfalls überdurchschnittliche Ergebnisse. „Endlich mal ein Urea-Produkt mit angenehmem Geruch!“ freute sich beispielsweise Anja Maria Wingender-Fohr aus Ransbach-Baumbach. Für manche Tester hätte es indes mehr Geruch sein dürfen, wie für Christina Hartmann aus Balve: „Wünschenswert wäre auch eine angenehme Parfümierung und eventuell eine zusätzliche desodorierende Wirkung.“ Die Informationen auf der Verpackung waren einigen Anwendern zu wenig und können optimiert werden: „Mir fehlen Anwendungsempfehlun-

Wir bedanken uns bei der Firma Mann & Schröder GmbH für die kostenfreie Bereitstellung der Testprodukte. Alle Tester haben die Testprodukte kostenfrei erhalten und konnten diese nach Abschluss der Testperiode behalten.

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Gesunde Medizin 05/2011


Herbert Zirnig, Karben: „Es war ein guter Rat meiner Frau, die Urea-Salbe von numis med für meine Hautprobleme an den Füßen zu testen. Die schmerzenden Hautrisse sind nach vier Behandlungen mit der Schrundensalbe verheilt und die Fußhaut ist glatt, weich und elastisch geworden.“

Julia Hafke, Hochheim: „Numis med Urea 25 % Schrundensalbe ist leicht klebrig, dafür aber sehr wirkungsvoll. Deshalb lieber kurz vor dem Schlafengehen auftragen.“

gen (Häufigkeit) auf der Verpackung“, schreibt z. B. Mandy Thoß aus Düsseldorf. Die Angabe der Inhaltsstoffe ist unter Umständen schwer lesbar, wie Sonja Oberle aus Bad Münstereifel bemerkt. Die Beschreibungen des TestClubs zum numis med UreaFußbalsam und der Schrundensalbe zeugen insgesamt von überdurchschnittlich guten Produkten, die einen spürbaren Effekt haben – auf jeden Fall für Frauen: „Schon nach sechs Tagen konnte ich eine Verbesserung meiner Schrunden erfahren, ich hatte ein angenehmes Gefühl und die Nylonstrümpfe blieben nicht mehr hängen“, berichtet Rosemarie Lieb aus Bodenheim. Im Hinblick auf den bevorstehenden Sommer, den man vielleicht viel barfuß verbringen kann, sind das schöne Aussichten, was Gesundheit und Aussehen der Füße betrifft. 

Ute Rösch, Veitshöchheim: „Nach zwei Wochen Testzeit kann ich nur sagen, dass ich noch nie so eine gute Fußpflege wie die von numis med Urea hatte.“

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Regina Reinhold, Heusenstamm: „Das erste Fußpflegeprodukt, das hält, was es verspricht. Ich habe jetzt optisch Füße wie ein junges Mädchen, die trockenen Stellen sind komplett verschwunden, Pediküre im Fersenbereich und Ballen ist kaum mehr notwendig.“

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entsäuert …

Antje Radosavljevic, Weida: „Für mich persönlich könnten sie noch einen angenehmen Duft haben, aber ich verstehe vollkommen, dass auf Par fum verzichtet wurde.“

Experten-Statement

und der Mensch blüht auf!

Dr. Silke Granzow, Leitung Qualitätssicherung & produktsicherheit, Mann & Schröder GmbH Die komplette numis med UREA-Pflegeserie wurde nicht nur – aber auch – für den wachsenden Kreis von Menschen mit Problemhaut, wie Allergiker, Neurodermitiker und Diabetiker, entwickelt. Es ist eine gezielte Pflege, die unnötige Reize durch Parfüm oder Desodorierung vermeidet. Deswegen enthalten numis med UREA-Schrundensalbe und Fußbalsam bewusst kein Parfüm oder schweißhemmende Stoffe, die mögliche Allergien auslösen oder zusätzlich austrocknen können. Da die Feuchtigkeitsversorgung je nach Krankheitsbild, Jahreszeit oder individueller Belastung sehr unterschiedlich ist, muss individuell gepflegt werden. Auf spezifische Pflegehinweise wurde daher verzichtet. Hinzu kommt: bei regelmäßiger Anwendung regeneriert sich die Fußhaut, schmerzhafte Risse und Schrunden klingen durch die in unseren Produkten enthaltenen entzündungshemmenden Stoffe ab. Dann muss nicht mehr so häufig eingecremt werden.

Basische Mineralien Zink Spargelpulver Spirulinaalgenpulver Zutaten: Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Füllstoff Cellulose, Zinkgluconat, Füllstoff Carboxymethylcellulose, Kaliumcitrat, Trennmittel Magnesiumsalze von Speisefettsäuren, Spirulinaalgenpulver, Spargelpulver.

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LESERFORUM

Experten-Club-Bericht

Leser raten Lesern

Das Thema: Kleine Tipps für mehr Wohlbefinden

An manchen Tagen ist das mit dem Lächeln gar nicht so einfach. Man wacht zu spät auf, die Hektik des Morgens zieht sich durch den Vormittag, der Rest der Welt ist ebenfalls schlecht gelaunt und schon am Nachmittag will man eigentlich nichts anderes mehr als nur noch seine Ruhe. Und dann? Wohlbefinden lässt sich nicht herbeizaubern – aber der Experten-Club von Gesunde Medizin verrät seine Tipps und Tricks, um dieses ein wenig schneller wieder zu erlangen.

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Gesunde Medizin 05/2011

per nach Bewegung; sind wir dauern aktiv, möchten wir uns ausruhen. Um unser Wohlbefinden wiederzuerlangen, kann es daher wichtig sein, erst einmal genau hinzuschauen, warum wir es im Augenblick verloren haben. Dauer-Lächler sind meistens nicht authentisch und erzeugen eher Stirnrunzeln als Freude. Nicht dauernd, aber immer wieder mal, auch ohne Anlass, sich selbst ein Lächeln zu schenken

– das allein hat bereits eine immense Auswirkung auf die eigene Stimmung. „Ich persönlich versuche immer wieder, mich selbst zum Lächeln zu animieren, denn das ist ansteckend, die Leute lächeln zurück“, die Erfahrung hat Annette Haas aus Mannheim gemacht. Wenn es einem schwer fällt, selbst daran zu denken, so kann man an verschiedenen Stellen der Wohnung oder des Büros eine Erinnerung daran anbringen oder ein Gedicht beziehungsweise ei-

nen Sinnspruch, ein paar aufmunternden Worte. Sich selbst (wieder) glücklich zu machen, das kann aber auch gelingen, indem man nicht sich selbst in den Mittelpunkt rückt, sondern sich selbst genau aus diesem entfernt – und andere Menschen glücklich macht, indem man ihnen etwas schenkt, die eigene Zeit, ein Kompliment oder eine Kleinigkeit, von der man hofft, dass diese gut beim Gegenüber ankommt. Brit-

Bild: yuri Arcurs – 123RF

M

an braucht Gegenpole, um einen Ausgleich, ein Gleichgewicht, zu erreichen. Ähnlich verhält es sich auch mit unserer persönlichen Ausgeglichenheit. Wenn wir zu viel von der Welt um uns herum mitbekommen, dann wollen wir häufig nur noch Ruhe haben. Sind wir aber zu viel mit uns allein, dann gehen wir uns bald selbst auf die Nerven und vermissen den Kontakt zu anderen Menschen. Haben wir viel Ruhe, verlangt unser Kör-


ta Lischka aus Oberursel verschenkt gerne nette Worte: „Es ist ganz einfach, jemandem etwas Nettes zu sagen, z. B. dass er oder sie eine tolle Frisur hat oder ein hübsches Tuch um den Hals.“ Freunde helfen immer wieder ideal über Phasen hinweg, in denen es einem nicht so gut geht. Schon ein längeres Telefonat bewirkt wahre Wunder, auch ein per Hand geschriebener Brief, was für Stefanie Hielscher aus Radolfzell „Balsam für die Seele“ ist, oder ein gemeinsamer Kaffee in der Stadt, bei dem man die ersten Sonnenstrahlen zusammen genießen kann. Wenn so etwas jetzt, hier, heute nicht möglich ist, dann helfen auch Erinnerungen an vergangene schöne Tage, an entspannte Urlaube und lustige Zeiten. Ein Blick in das alte Fotoalbum kann nicht nur ein Lächeln, manchmal sogar ein Lachen auf das Gesicht zaubern. Das ist auch das erklärte Ziel eines Lach-yoga-Kurses, den z. B. Petra Anderson aus Hessisch Lichtenau empfiehlt: „Da werden auf jeden Fall alle 43 Gesichtsmuskeln trainiert, einfach toll!“ Die Aktivität anderer

Muskeln des Körpers ist ebenso hilfreich, um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen – ein Hausputz beispielsweise, mit dem man durch die äußere Ordnung auch die innere Ruhe wieder herstellen kann. Das hilft auf jeden Fall bei Silvia Muhl aus Herdorf: „Eine flotte CD und ein paar Tanzschritte – das geht sogar mit Putzlappen oder Besen, und schon fühlt man sich besser.“ Wer Putzen nicht mag, dem sei sportliche Aktivität angeraten, sei es Schwimmen, Tanzen oder einfach schon ein Spaziergang an der frischen Luft, nach dem man sich – unabhängig vom Wetter – direkt besser fühlt. Und nicht zuletzt hilft es natürlich auch, sein seelisches Gleichgewicht wiederzuerlangen, indem man seinem Körper etwas Gutes tut. Entweder von außen, durch ein entspannendes Bad und reichhaltige, gut duftende Körperpflege, oder von innen, wenn man dem Körper durch leckere Gerichte beziehungsweise Lieblingsessen oder durch das Gegenteil, eine Fastenzeit, das gibt, was ihm gerade richtig gut tut – selbst dann, wenn es wie beim Fasten ein Verzicht ist. 

Silvia Muhl, Herdorf: „Eine Freundin anrufen – das entspannt wunderbar und hinterher geht es einem immer gut.“

Sylvia Schaffrinna, Maintal: „Wir haben eine Infrarotkabine, in die ich mich bei entspannender Musik und angenehmen 45 Grad setze.“

Stefanie Hielscher, Radolfzell: „Für mehr Wohlbefinden ist mein Tipp, Obsttage einzulegen oder eine Fastenwoche.“

Annette Haas, Mannheim: „Ich brauche Auszeiten für mich. Ob ich jetzt zum Schwimmen gehe mit einer Freundin oder zum Spor t, Zeit für mich selbst steiger t mein Wohlbefinden.“

Britta Lischka, Oberursel: „Gute Laune bekomme ich auch, wenn ich mir schöne Erinnerungsfotos aus der Schuhschachtel hole. Mir fehlt allerdings immer noch die Muße, die ganzen Bilder einzusor tieren, aber danach würde ich mich bestimmt auch noch wohler fühlen!“

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empfehlenswert Überschrift

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3 Vorname der Dietrich

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Lochvorstecher, Pfriem

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Mundart

Korbblütler, Heilpflanze

9

Affodillgewächs, Heilpflanze leichtes, schnelles Ruderboot

Bauchspeicheldrüse (Med.) Bestand, tatsächlicher Vorrat

kleine Rechnung

linker Nebenfluss der Donau

Sitzmöbel für eine Person

Hülle, Futteral

seitlicher Teil der Bauchwand

Schilf, Röhricht norwegische Hauptstadt

lustig, spaßig

russische Stadt an der Oka

Kante, Winkel (süddeutsch)

Grazie

Firmenzeichen, Signet ausruhen

altgriech. Heiligtum

spanische Baleareninsel Gurkenkraut, Heilpflanze

Krankheitserreger (ugs.)

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meist ungiftige Schlange

Topfgriff Bilderrätsel

griechische Göttin

6

7

8

9

Honigwein

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Alle Gewinnerbenachrichtigungen erfolgen schriftlich. Gewinnspielagenturen sind von der Teilnahme grundsätzlich ausgeschlossen. Alle ausgelobten Gewinne werden von den jeweiligen Anbietern zur Verfügung gestellt. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Barauszahlung sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen. – Die Adressdaten werden den kooperierenden Firmen für die Bestellaufnahme und Auslieferung übermittelt. Alle oben genannten Verkaufspreise sind inkl. Versand sowie der gesetzlichen MwSt.


LESERFORUM

Aufruf

Aufruf

Leser testen für Leser

Leser raten Lesern

Test-Club

Im Test: LomaProtect – Lippenpflege mit Herpes-Nutzen Wer oft an Herpes erkrankt, steht unter Leidensdruck. Zwar können antivirale Arzneicremes – z. B. mit hochdosiertem Melissenextrakt – akute Schübe lindern, wichtiger ist aber die Zeit zwischen den Bläschen: Jetzt brauchen die Lippen eine nachhaltige Pflege, um Widerstandskraft aufzubauen. Mit diesem Ziel wurde der UV-Schutzstift LomaProtect mit konzentriertem Melissenextrakt entwickelt, der gerade Lippen mit Herpes-Neigung gesund und intakt halten soll. Der Test-Club soll den Einfluss der regelmäßigen Verwendung von LomaProtect auf Lippen mit Herpes-Neigung ermitteln. Für den Test-Club werden dieses Mal Personen gesucht, die mehrmals im Jahr unter Lippenherpes leiden. Schreiben Sie uns ein paar Sätze, warum Sie die richtige Person für diesen Test sind. Ein paar persönliche Angaben und ein Foto erhöhen Ihre Chance, am Test teilnehmen zu können. Schicken Sie entweder einen Brief an die Redaktion Gesunde Medizin, Gewerbestraße 9, 79219 Staufen, oder schreiben Sie eine E-Mail an leserservice@gesundemedizin.de. Es werden nur Anmeldungen mit vollständiger Adresse akzeptiert.

Bild: Evgeny Karandaev – 123RF

Bitte beachten Sie, dass dieses Mal der Test-Zeitraum vier Monate umfasst. Alle Tester werden von der Redaktion informiert und erhalten einen Testfragebogen sowie zu Beginn und zur Mitte des Test-Zeitraumes je einen LomaProtect Lippenpflegestift. Die Teilnahme ist kostenlos. Bewerbungsschluss: 25. Mai 2011

Experten-Club Das Thema: Schönheit und Gesundheit zum Essen Wenn man sich beim Einkaufen im Supermarkt in Ruhe umschaut, könnte man fast meinen, dass sich Gesundheit und Schönheit eher im Lebensmittelhandel finden als in Drogerie und Apotheke: Grüner Tee und Olivenöl sollen die Hautalterung verzögern, Kohl das Bindegewebe unterstützen, Margarine soll bei der Stabilisierung des Cholesterinspiegels helfen, Marmelade gegen Augenfalten wirken und mit Mineralwasser lässt sich der Körper auf die Sonne vorbereiten. Nicht nur mit so genanntem functional food, mit Zusätzen angereicherte Lebensmittel für Gesundheit und Schönheit, sondern auch mit ganz „normalen“ Nahrungsmitteln kann man sein eigenes Wohlbefinden erhalten und steigern – welche das sind, das ist dieses Mal das Thema des Experten-Clubs. Jeder Tipp, sei es aus der Natur oder aus dem Supermarkt-Regal, ist willkommen. Beim Experten-Club kann jeder mitmachen, der etwas zum Thema beisteuern kann. Schreiben Sie uns, wir freuen uns über jede Zuschrift. Wir würden uns ebenfalls freuen, wenn Sie uns zu Ihrem Schreiben vielleicht ein Foto von Ihnen beifügen würden und uns Ihr Alter verraten. Schicken Sie einen Brief an die Redaktion Gesunde Medizin, Postfach 11 01, 79216 Staufen, oder schreiben Sie eine E-Mail an leserservice@gesundemedizin.de. Bewerbungsschluss: 25. Mai 2011

Jeder Teilnehmer am Experten-Club erhält ein Paket mit den wichtigsten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen von Altapharma – Bausteine für die Gesundheit von Rossmann.

Die Gewinner und die ausgewählten Testpersonen aus der letzten Ausgabe wurden schriftlich benachrichtigt. Wir gratulieren herzlich! Mit Ihrer Bewerbung für den Test- und/oder Expertenclub erklären Sie sich einverstanden, dass wir Ihren Namen und Ihr Bild sowie Ihre Testergebnisse und Kommentare in Gesunde Medizin und auf www.gesundemedizin.de veröffentlichen dürfen. Für den Test-Club wird nur eine Bewerbung pro Haushalt und für den Experten-Club nur eine Zuschrift pro Haushalt berücksichtigt.

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Reisetipps

 Aktive & gesunde

Urlaubstipps

Estland

Ja, wo laufen sie denn? Na, auf den Jogging-Touren von ART.Tours-Bremen! Bei einer morgendlichen, anderthalbstündigen Runde erfahren die Gäste Wissenswertes über Bremens Geschichte und Gegenwart – und passieren dabei wichtige Sehenswürdigkeiten: Wahlweise auf der „grünen Variante mit einem Hauch von Stadt“ oder der „städtischen Variante mit einer Prise Grün“. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr, die Teilnahme kostet neun Euro. Ideal für Freizeitsportler, die ihr ‚Training‘ auch während einer Städtereise fortsetzen wollen. Angeklickt auf www.arttours-bremen.de.

Deutschland

Immer mit den Haaren im Wind

Unter Wasser Neues entdecken Schnorcheln ist ja ganz nett, aber die schönsten Fische tauchen immer nach unten weg, wenn sie oben gerade mal Ihren Kopf eingetaucht haben? Dann wird es Zeit für einen Schnupper-Tauchkurs, der Sie vom Pool direkt ins Meer bringt. Bevor Sie buchen, fragen Sie Ihren Hausarzt, ob er Sie auch für fit genug hält – und schon kann’s losgehen. Kurse für Beginner, aber auch Fortgeschrittene und Spezialisten, bietet beispielsweise der Clubanbieter ALDIANA in seinen Clubs Makadi Bay (Ägypten), Fuerteventura und Zypern schon ab 250 Euro pro Person und Kurs, der Clubaufenthalt kommt hinzu. Details auf www.aldiana.de.

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Wem es um ‚erfahrene‘ Landschaften statt Kilometer geht, der ist bei den Baltikum-Radreisen von Schnieder Reisen genau richtig. So etwa beim achttägigen Rad-Package „Estlands Traumküste per Rad“ in den dortigen Nationalpark Lahemaa. Nur eine gute Autostunde von Tallinn – eine der beiden diesjährigen Kulturhauptstädte – entfernt, erstreckt sich dessen zauberhafte Landschaft entlang der Ostsee. Das Land der Buchten, so die Bedeutung des Namens Lahemaa, ist mit seinen ruhigen Straßen und Wegen ein ideales Revier für Radfahrer. Wälder, Hochmoore, versteckte Gutsanlagen und alte Fischerdörfer sowie eine einzigartige Flora und Fauna prägen die Region. Nach einem Tallinn-Aufenthalt wird ein zentrales Quartier im Nationalpark bezogen, von dort aus geht es per 7-Gang-Leihfahrrad auf vorgeplanten Tagestouren individuell durch den Nationalpark. Buchbar inklusive Flug, Übernachtung mit Frühstück sowie Transfers je nach Saison ab 798 Euro pro Person im Doppelzimmer (Anreise täglich). Weiteres unter www.baltikum24.de.


England

Nachhaltig unterwegs Alexandra Albert zeigt in „Sport und Natur – bewusster draußen unterwegs“(8,90 Euro), wie man auf umweltfreundliche und nachhaltige Weise Sport treiben oder Urlaub machen kann. Auch Themen wie „Grünes Reisen“ oder „Klimaschutz und Tourismus“ werden aufgegriffen. Angelesen bei www.conrad-stein-verlag.de.

„In einem gesunden Körper herrscht ein gesunder  Geist; wegen dieses römischen Aberglaubens  strampeln sich die Menschen seit 2.000 Jahren in  ihrer Freizeit ab und nennen es Sport.“

Bilder: alex_star – 123RF, iofoto – 123RF, John Burton – 123RF, Robert Byron – 123RF

(Carl Graf Hohenthal, Journalist & Kommunikationsexper te)

Deutschland

Der Weg ist das Wanderziel Für die einen sind es die Berge, für die anderen Küsten, die nächsten bevorzugen weite Felder, weitere am liebsten den Wald. Und manche Wanderreviere bieten ihren Besuchern von vielem etwas. Cornwall zum Beispiel. Erwandern Sie schroffe Klippenlandschaften, verträumte Fischerdörfer und idyllische Buchten. Besuchen Sie dabei historische Häuser und Burgen – und lernen Sie so ‚per pedes‘ Rosamunde-Pilcher-Country kennen. In Gruppen ab zehn bis maximal 20 Personen, die genauso gut zu Fuß sind wie Sie. Zwölf Tage Wandern in Cornwall inklusive Fluganreise und Halbpension sowie deutschsprachiger Wanderleitung ab 2.350 Euro pro Person im Doppelzimmer. Gefunden bei www.skr.de.

„Mit Genuss gesund in die Zukunft“ Bad Aibling liegt charmant im Mangfalltal – Kaisergebirge und Wendelstein scheinen zum Greifen nah. Seit über 150 Jahren überzeugt das oberbayerische Moorheilbad mit seiner medizinischen Kompetenz. Dazu gehört auch ein gesundes Bewegungsangebot mit bestens ausgeschilderten Wegen. Denn das flache Voralpenland ist geradezu geeignet für Radler, Skater, Nordic-Walker und Golfer. Gäste können hier mit dem Präventionsangebot „Mit Genuss gesund in die Zukunft“ ihre Fitness stärken. An den Vormittagen finden die medizinischen Check-ups in drei Fachkliniken statt, um stressbedingten Beschwerden, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Schlaganfall vorzubeugen – Erstuntersuchung sowie Abschlussgespräch beim Badearzt und ein Nordic Walking-Kurs inklusive. Nachmittags stehen geführte Wanderungen, Radtouren oder eine Fahrt auf den Wendelstein auf dem Programm. Sechs Übernachtungen mit Frühstück sowie Vorsorge- und Freizeitprogramm kosten ab 649 Euro pro Person im Doppelzimmer in 3- und 4-Sterne-Hotels. Auf Antrag wird ein Teil der Kosten von den gesetzlichen Kassen erstattet. Weitere Infos: www.bad-aibling.de, Tel. 08061 / 90 80 - 0.

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GESUNDHEIT

Folgenreicher

„Klimawandel“ Wie die Wechseljahre die sportliche Aktivität verändern

Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern gehören zum natürlichen weiblichen Alterungsprozess. Frauen, die sich regelmäßig körperlich bewegen, meistern diese Phase entschieden besser als weibliche Sesselkleber.

A

ls Klimakterium (aus dem griechischen Klimaktèr = kritischer Punkt im menschlichen Leben) wird bei Frauen der Prozess der hormonellen Umstellung bezeichnet, der vor und nach der Menopause eintritt. Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten spontanen Menstruation, auf die ein Jahr lang keine

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weitere Blutung folgt. In dieser Übergangsphase wird durch den Rückgang des Hormons Östrogen, der Zyklus langsam eingestellt und die Fruchtbarkeit der Frau beendet. Die natürliche Menopause tritt normalerweise zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr ein, wobei das Durchschnittsalter bei 52 Jahren liegt.

In der Regel dauert diese körperliche und psychische Umstellungsphase bis zu zehn Jahren. Zu den anfänglichen Symptomen können Stimmungsschwankungen und Zyklusstörungen zählen. Im weiteren Verlauf sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Trockenheit der Schleimhäute und Verlust der Libido die

am häufigsten genannten körperlichen Beschwerden. Durch den verminderten Östrogenspiegel nimmt die Knochendichte ab, was den Beginn einer Osteoporose (Knochenbrüchigkeit) begünstigt. Eine Gewichtszunahme zwischen fünf bis zehn Kilogramm wirkt sich nicht nur negativ auf das Herz- Kreislaufri-


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siko aus sondern begünstigt auch Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Achterbahnfahrt der Hormone „Zahlreiche Frauen fühlen sich in der Phase der Menopause unattraktiv, weniger begehrenswert und sozial abgegrenzt. Sinnfragen und ein diffuses Rollenbild bringen die Frauen in ein emotionales Ungleichgewicht und nagen am Selbstbewusstsein“, fasst die Ärztin Dr. med. Elisabeth Nagel–Studer aus Zürich die negativen Auswirkungen zusammen. „Die Phase der Wechseljahre“, so die Spezialistin, „war vor 100 Jahren nicht annähernd so bedeutend im Leben einer Frau, wie es aus heutiger Sicht ist. Frauen erreichen in der Schweiz eine durchschnittliche Lebenserwartung von 83 Jahren. Somit liegt noch mehr als ein Drittel der Lebenszeit vor ihr nach der

Menopause. Bei der Gestaltung dieses neuen Lebensabschnitts sind viele Frauen überfordert.“ Doch was kann frau tun gegen die unangenehmen Begleiterscheinungen? Am erfolgversprechendsten ist die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dessen Beschwerden. Das kann in verschiedenen Strategien münden. Eine Therapie-Mischung aus den Bereichen Schul-, und Alternativmedizin, Bewegung und Ernährung sowie mentalem Training und Entspannungsmethoden ist empfehlenswert. Je nach Ausmaß der Beschwerden ist eine Hormonersatztherapie (HRT) indiziert, die im Zusammenhang mit einer ausführlichen Beratung über Vorteile und Risiken mit einer Fachperson verschrieben wird. Neben einer HRT werden zunehmend auch pflanzliche Hormone empfohlen. Ein ganz wichtiger Aspekt

ist die regelmäßige körperliche Bewegung. Diese wirkt sich positiv auf eine Vielzahl klimakterischer Beschwerden aus und kann eine HRT ergänzen oder sie sogar ersetzen.

Wechseljahresbeschwerden rausschwitzen Frauen, die vor der Menopause eher inaktiv waren und es auch weiterhin bleiben, nehmen die Wechseljahre oft deutlicher und intensiver wahr als Frauen, die Bewegung bereits in ihren Alltag integriert haben. Die körperliche Bewegung kann die negativen Effekte der Hormonumstellung auf das Herz-Kreislauf-, Diabetes- und insbesondere auf das Osteoporoserisiko (Knochenbrüchigkeit) ausgleichen. Das Spor tprogramm sollte vielseitig und abwechslungsreich gestaltet sein und sich aus den Bereichen Ausdauer-


Je früher mit dem körperlichen Training angefangen wird, desto besser kann es sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Bei bisheriger Inaktivität ist ein medizinischer Check ratsam. Die große Anzahl von Ausdauersportaktivitäten erleichtert den Einstieg und bringt Abwechslung in das Training. Ob nun (Nordic-) Walking, Laufsport, Radfahren, Schwimmen, Wandern oder Skilanglauf gewählt wird, spielt keine Rolle. Die Bewegung lässt das Herz schneller schlagen, Glückshormone explodieren wie ein Feuerwerk und Wechseljahresbeschwerden werden „rausgeschwitzt“.

Nicht nur „sanfte“ Bewegungen Empfehlenswert ist ein Training, das in den Alltag integriert werden kann und drei- bis viermal

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pro Woche für 45–60 Minuten stattfindet. Neben dem Ausdauertraining ist ein Krafttraining sehr sinnvoll, da es den Muskelaufbau fördert, den Stoffwechsel zugunsten eines erhöhten Kalorienverbrauchs aktiviert und zu einer Reduktion des Körperfettanteils führt. Zudem wirken sich gezielte Kraftübungen positiv auf den Knochenaufbau aus und das Risiko für Knochenbrüche wird minimiert. Mit einem guten Muskelkorsett lassen sich Stürze besser abfangen und das Skelett ist geschützt. Für Frauen, die aufgrund einer ungünstigen genetischen Disposition zu Osteoporose neigen, ist ein vorbeugendes Krafttraining schon vor dem Beginn der Wechseljahre zu empfehlen. Es ist ganz einfach: Ein 15-minütiges Krafttraining kann gut in den Tagesablauf miteinbezogen werden. Kleingeräte wie zum Beispiel ein elastisches Band (Theraband) oder Hanteln bringen Abwechslung ins Training. Dabei sollte auf hohe Wiederholungszahlen (20 – 25) mit einem niedrigen Gewicht (50 – 65 Pro-

zent der Maximalkraft) und eine Minute Pause zwischen zwei Sätzen, geachtet werden. Mit diesem Training wird die Kraftausdauer verbessert, ohne dass sich unerwünschte „Bodybuildermuskeln“ entwickeln.

In der Gruppe einfacher Frauen, die schon länger ein regelmäßiges Sportprogramm durchführen, berichten von positiven Auswirkungen auf die Beschwerden der Wechseljahre. Dorina Riedi aus St. Moritz ist im Alter von 48 Jahren ihre Marathonbestzeit mit 3:15:09 Stunden beim Berlinmarathon gerannt. Zudem sind auf ihrem „Läuferkonto“ eine Vielzahl anderer Spitzenleistungen vermerkt, welche sie in der Phase der Wechseljahre erzielt hat. Wechseljahrsbeschwerden hat sie so gar nicht richtig wahrgenommen. „Es gab einen kurzen Abschnitt, wo ich das Gefühl hatte, dass ich sportlich weniger belastbar war. Da hatte ich Schwierigkeiten, hohe Intensitäten und Tempoläufe durchzuhalten“, so Riedi.

Es muss ja nicht gleich ein Marathon oder eine andere hochintensive sportliche Leistung erbracht werden, um von klimakterischen Beschwerden abzulenken. Ein positives Gefühl kann auch mit weniger anstrengenden Sportarten erzeugt werden. Das bestätigt Elisabeth Nagel-Studer: „Sport sollte in Maßen betrieben werden und nicht zur Sucht verkommen. Dann aber kommt es durch Bewegung zu einer erhöhten Ausschüttung der Hormone Dopamin und Noradrenalin, welche sich günstig auf die psychische Befindlichkeit auswirken. Die Stimmung verbessert sich ganz allgemein und Beschwerden werden weniger intensiv.“  Anne-Marie Flammersfeld Diplom-Sportwissenschaftlerin, Personal Trainerin und aktive Ausdauer- und Bergsportlerin. Sie lebt und arbeitet in St. Moritz und animiert dort die Engadiner zu sportlichen Höchstleistungen. www.allmountainfitness.ch

Bilder: 4774344sean – 123RF

und Krafttraining sowie Stretching und Entspannung zusammensetzen. Ein wesentlicher Faktor für die Verbesserung der Ausdauer ist ein regelmäßiges Training.

Symptome wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüche seien aber nur ganz selten und nur in geringem Ausmaß spürbar gewesen. Auf die Einnahme von Hormonen habe sie deswegen verzichten können. „Die regelmäßigen Trainingseinheiten mit meiner Frauen-Jogginggruppe haben viel dazu beigetragen, mit Beschwerden besser und anders umzugehen“, sagt Dorina Riedi. Zudem sei es in der Gruppe amüsant und man könne sich ungeniert mit anderen Frauen austauschen.


GESUNDHEIT

Steigerung der Lebensqualität durch Mistelextrakte Die Diagnose Krebs ist für den Patienten und seine unmittelbare Umgebung in vieler Hinsicht eine große Herausforderung. Von heute auf morgen wird unmissverständlich klar, dass menschliches Leben endlich und somit zeitlich begrenzt ist.

Quelle: W. Tröger, Onkologie 2010; 33 (Suppl. 2) S. 34 // Bild: andreahast – 123RF

Z

udem müssen viele Entscheidungen bezüglich der anstehenden Therapie getroffen werden und allzu häufig fehlt einfach die Zeit, um alles genau abzuwägen. So wird zum Beispiel immer wieder die Frage, ob Mistelpräparate ergänzend zur Chemotherapie gegeben werden dürfen oder nicht, sehr emotional diskutiert. Während einige Ärzte zum sofortigen Einsatz der Misteltherapie ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung raten, lehnen Kritiker diese genauso vehement ab.

Metastasen wurde aktuell die Lebensqualität unter Chemotherapie untersucht. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität unter der gleichzeitigen Gabe eines wässrigen Frischpflanzenextraktes aus Tannenmistel erzielt werden konnte. Die Misteltherapie wurde in der Regel gut vertragen, als Nebenwirkungen wurden lediglich vor allem Rötungserscheinungen an der Injektionsstelle beobachtet, die nach ein paar Tagen wieder abgeklungen sind.

Die konventionelle onkologische Therapie zielt vor allem auf die notwendige Bekämpfung des Tumors ab. Psyche und Wohlbefinden des betroffenen Patienten bleiben immer noch allzu häufig auf der Strecke, obwohl sich die begleitende Therapie gerade in den letzten Jahren verbessert hat. Nach wie vor kann die Chemotherapie die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. So ist zum Beispiel das Müdigkeitssyndrom (Fatigue) eines der größten Probleme der onkologischen Therapie. In einer Studie mit 95 Brustkrebs-Patientinnen ohne

Symbiose zwischen Misteltherapie und Psychoonkologie Die Mistelpräparate wirken dabei nicht nur auf die Symptome der Erkrankung, sondern gleichermaßen auf verschiedene Ebenen des Organismus. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Selbstregulation, also die Frage, wie der Patient auf die Erkrankung reagiert. Eine gute Selbstregulation kann den therapeutischen Erfolg der Misteltherapie ganz erheblich verbessern. Und eben diese Selbstregulation ist

erlern- und trainierbar, was unter anderem eine Aufgabe der Psychoonkologie ist. Um die Betroffenen und auch die Therapeuten in dieser wichtigen Herausforderung zu unterstützen, wurde in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Wolf-Dieter Gerber, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und

Soziologie der Universität Kiel, das Hörbuch „Krebs – Ich sage „ja“ zum Leben“ entwickelt. Dieses Hörbuch kann beim Unternehmen Helixor Heilmittel GmbH & Co. KG, Fischermühle 1 in 72348 Rosenfeld kostenlos angefordert werden. Alternativ steht es unter www.gesundemedizin.de zum Download oder zum Anhören zur Verfügung. 

Mistelpräparate auf Kassenrezept Da die Mistelpräparate der Anthroposophischen Therapierichtung in allen Phasen der Krebserkrankung für die Behandlung zugelassen sind, kann ihnen eine mangelnde Wirksamkeit nicht entgegengehalten werden, so das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG), welches seit Anfang 2011 Rechtskraft hat. Folglich können diese Mistelpräparate auf der Grundlage der geltenden Arzneimittelrichtlinien in allen Phasen der Erkrankung auf Kassenrezept verordnet werden. Im Sinne der Patienten und Patientinnen sollte somit endgültig die Frage der Verordnungsfähigkeit geklärt sein, zumal schon in den letzten Jahren zahlreiche Sozialgerichte diese Auffassung vertreten haben. Darüber hinaus haben die beklagten Krankenkassen eine Berufung gegen diese Urteile gescheut, wodurch diese rechtskräftig geworden sind. Symposium zur Stellung der Anthroposophischen Arzneimittel in der Gesetzlichen Krankenkasse am 8. Dezember 2010 in Berlin

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Psyche

Essen als Ersatz Was das eigene Essverhalten verrät

Bei Ernährungs- und Gewichtsproblemen sind emotionale Faktoren oftmals die entscheidende Ursache. Zwar hat nicht jeder, der gerne oder viel isst, ein Problem. Aber wer unter den Auswirkungen seines Verhaltens leidet, sollte sein Essverhalten überdenken.

U

m herauszufinden, welche emotionalen Bedürfnisse wir mit Essen zu befriedigen versuchen, ist es hilfreich, das Thema von mehreren Seiten zu betrachten. Im ersten Teil der Serie „Essen als Ersatz” haben wir uns angeschaut, wie eine Prägung aus frühkindlichen Tagen mit unserem heutigen Essverhalten und unsere Vorlieben zusammenhängen kann. Nun rü-

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cken Geschmack, Beschaffenheit der Speise und die Art und Weise, wie wir essen, in den Fokus unserer Betrachtung.

Was unsere Vorlieben verraten Wenn Sie zum Beispiel Süßigkeiten mögen, dann sehnen Sie sich vielleicht nach mehr Liebe, Zärtlichkeit und Nähe. Das Verlangen

nach salzigen Speisen deutet auf den Wunsch nach mehr Halt im Leben hin. Die Vorliebe für scharfes und stark gewürztes Essen legt den Schluss nahe, dass die Sehnsucht nach mehr Abwechslung und Abenteuer besteht. Die fehlende Anregung im Leben wird durch das scharfe Essen kompensiert. Wenn Sie erst zu essen aufhören können, wenn der Bauch

spannt, wenn sie einfach nicht genug bekommen können, dann liegt dies möglicherweise daran, dass in anderen Bereichen Ihres Lebens ein Loch oder eine Leere besteht. Es gilt dann, dieses zu füllen und nicht den Bauch. Hinter der Lust auf große Mengen kalorienreicher Lebensmittel kann aber auch das Verlangen stehen, sich zu entspannen und erholen. Nach ei-


Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet. Friedrich Nietzsche (1844–1900), deutscher Philosoph

ner reichhaltigen Mahlzeit wird das Blut aus dem Kopf für die Verdauung benötigt und wir haben den Eindruck, endlich den Kopf abschalten zu können.

Bilder: Stefano Lunardi – 123RF, Elena Elisseeva – 123RF

Wer die Zähne, unser Aggressionswerkzeug, nur wenig einsetzt, wie beim hastigen Hinunterschlingen oder bei der Vorliebe für weiche, cremige oder flüssige Speisen, sollte sich einmal fragen, ob er sich vor der Auseinandersetzung mit anstehenden Problemen oder Konflikten scheut. Neigt man dagegen zu Hartem, Kernigem und Festem, kaut man sich damit entweder den Frust und Ärger von der Seele, den man im alltäglichen Leben nur allzu oft hinunterschluckt oder ist im Umgang mit sich selbst oder anderen hart und unnachgiebig. Diese Tipps sind weder zwingend zutreffend noch vollständig. Sie dienen lediglich als kleine Stütze, wie einfach es ist, herauszufinden, welche Speise für welches emotionale Bedürfnis stehen kann. Letztendlich kann nur jeder für sich seine eigene Wahrheit herausfinden. Lassen Sie sich daher von Ihrer Intuition und Ihrem Gespür leiten. Sind Sie unsicher, welche Themen hinter Ihren Lieblingsspeisen verborgen liegen, setzen Sie sich entspannt hin und stellen sich selbst folgende Fragen: „Was möchte ich mir mit dieser Speise geben? Nach was sehne ich mich, wenn ich zu dieser Speise greife?” In Ihrem Inne-

ren sind die Antworten vorhanden, lauschen Sie Ihrer inneren Stimme. Vielleicht hören Sie die Antwort nicht direkt beim ersten Versuch. Bleiben Sie am Ball. Die innere Stimme lässt uns nicht im Stich, egal wie lange wir ihr keine Beachtung geschenkt haben.

Was unsere Gefühle verraten Nun sind unsere Gefühle an der Reihe. Denn auch sie verraten viel über die tieferen Zusammenhänge unseres Verhaltens. Wenn wir uns die Zeit nehmen und uns vor der Nahrungsaufnahme fragen, ob wir wirklich Hunger empfinden und wie wir uns fühlen, dann wird uns klarer, was wir uns von der Speise erhoffen und in ihr suchen. Vielleicht wird uns so bewusst, dass wir eigentlich einen Bewegungsdrang verspüren, dafür aber zu müde sind. Indem wir uns nun den „Bauch vollhauen“, verblasst unser Bewegungsdrang hinter dem Spannen des vollen Bauches. Möglicherweise fühlen wir uns vor dem Essen auch einfach nur gestresst und völlig ausgelaugt. Mit einer reichhaltigen Mahlzeit vor dem Fernseher verbinden wir Erholung und Entspannung. Und auch nach dem Essen lohnt ein Blick in unsere Gefühlswelt. Fühlen wir uns nun wirklich satt und zufrieden oder plagen uns jetzt Schuldgefühle? Indem wir einen Vergleich zwischen un-

seren Stimmungen anstellen, also wie wir uns vorm Essensbeginn und danach gefühlt haben, bekommen wir erste Rückschlüsse darüber, ob die Speise halten konnte, was wir uns von ihr erhofften und ob unsere Strategie zu essen richtig gewesen ist. Unsere Gefühle sind immer ehrlich und lassen uns nicht im Stich. Im Erkennen der tieferen Zusammenhänge unseres Essverhaltens liegt der erste Schritt, um zu einer Ernährungsweise zu finden, die nichts mit Disziplin oder Verzicht zu tun hat, son-

dern Genuss und Freude bereitet und dabei einen gesunden und attraktiven Körper beschert. Eine einfühlsame Verbindung nach dem Modell der gewaltfreien Kommunikation und das Austesten neuer sinnvoller Verhaltensweisen runden den Prozess erfolgreich ab.  Marion Selzer Er fahren Sie mehr in dem E-Book von Marion Selzer „Psychische Hintergründe bei Ernährungs- und Gewichtsproblemen – Ein Ratgeber für Betroffene“ unter www.inspirier t-sein.de

Kleine Übung Gehen Sie vor der Nahrungsaufnahme tief in sich. Machen Sie es sich bequem und entspannen Sie sich. Atmen Sie ein paar Mal bewusst ein und aus und dann fragen Sie sich: Wieso haben Sie genau jetzt das Verlangen nach Essen? Ist es wirklicher, also körperlicher Hunger oder sind es Gelüste und Appetit? Nach welcher Speise verlangen Sie und warum ausgerechnet nach dieser? Was erhoffen Sie sich von dieser Speise? Fragen Sie sich nach dem Essen, ob sie nun wirklich satt und zufrieden sind. Und wenn ja, warum? Was hat das Essen Ihnen gegeben? Falls Sie sich hinterher unwohl fühlen, warum? Sind Sie einfach nur nicht befriedigt, weil die Speise Ihnen nicht gegeben hat, was Sie erhofften, oder weil Sie nun schlechtes Gewissen und Reuegefühle plagen? Lauschen Sie den Eindrücken, Bildern und Gedanken, die möglicherweise in Ihnen aufkommen. In ihnen finden sich oft hilfreiche Antworten. Es lohnt sich, sie in einem Ernährungstagebuch aufzuschreiben.

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RAT & TAT

Starker Rücken…

mit Vergnügen!

Fitnessgeräte für ein kräftiges Kreuz Man müsste ja eigentlich mal etwas für seinen Rücken tun … Spätestens dann, wenn es zieht und schmerzt zwischen Lende und Schulter, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man seiner Rückseite mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.

Hanteln Mit kleinen Hanteln können verschiedene Übungen für den Rücken, aber auch für andere Körperpartien, in ihrer Effektivität noch gesteigert werden. Kurze Hanteln sind handlich, ihr Gewicht sollte spürbar sein, aber nicht so schwer, dass die Benutzung selbst zu Verspannungen führt.

Oft sind es Zeit und Kosten, die einem Besuch im Fitness-Studio entgegenstehen. Dabei lässt sich auch zu Hause mit wenig Aufwand die Muskulatur stärken und damit langfristig die Schmerzen mindern. Ein rückenfreundliches Training darf Muskeln und Gelenke nicht zu sehr belasten und vor allem dem Rücken nicht schaden. Geeignete Fitnessgeräte für Übungen zu Hause müssen daher mit Bedacht ausgewählt und sollten entsprechend der Anleitungen benutzt werden – lieber langsamer und weniger üben, dafür schonend für die Wirbelsäule und stärkend für den Rücken. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, orientiert sich am Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR). Eine Übersicht der empfohlenen Geräte sowie viele sinnvolle Rückenübungen für den Alltag finden sich unter www.agr-ev.de.

Bauchmuskel-Trainer Ein starker Rücken braucht ein starkes Gegenüber – der Bauch darf beim Rückentraining nicht vernachlässigt werden. Ein speziell entwickelter Hocker (beatbelly) ermöglicht Sit-Ups in einer leicht sitzenden Haltung, wodurch die Schulterpartie entspannt bleibt und Nackenschmerzen nicht auftreten. In einer erhöhten Version ist der Hocker auch als Bürostuhl einsetzbar.

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Schulterhilfe Wenn Schulter und Nacken schmerzen, sind oft Haltungsschwächen der oberen Brustwirbelsäule und der Halswirbelsäule die Ursache. Um diese gezielt zu trainieren, wurde eine Schulterhilfe entwickelt, die bereits mit einer Viertelstunde Training täglich eine Stärkung der Muskulatur und eine Linderung von Schulterschmerzen bewirken soll.


Vorher: Dehnung! Auch bei kleinen Übungen zu Hause sollte man vorab die Muskelpartien, die trainiert werden sollen, dehnen, um das Verletzungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Dehnübungen für den Start eines Rückentrainings finden sich beispielsweise unter www.agr-ev.de im Bereich Informationen für Betroffene.

Bilder: yuri Arcurs – 123RF, Benis Arapovic – 123RF

Elastischer Schwingstab

Mini-Trampolin Schwingen statt Springen – im Unterschied zu einem großen Trampolin unterstützen kleine Geräte durch ihre spezielle Konstruktion die Rückenmuskulatur (z. B. bellicon). Eine sanfte Federung schont Gelenke und Bandscheiben, sorgt aber für effektiven Wechsel von An- und Entspannung der Muskulatur. Quasi nebenbei profitieren Herz-Kreislauf-System und Atmung sowie Koordination und Ausdauer. Und der Spaßfaktor kommt bei der gerade 1,25 Meter breiten Mini-Ausgabe ebenfalls nicht zu kurz.

Balancekissen Einige Übungen, die die Rückenmuskulatur stärken, werden noch effektiver, wenn eine dynamische Unterlage gewählt wird. Die destabilisierende Wirkung aktiviert die Steuerungsfunktionen des Gehirns. Dadurch verbessern sich Koordination und Reaktionsfähigkeit, Haltung und Bewegungsabläufe. „Halbe“ GymnastikBälle (z. B. Bosu) oder Kissen mit Luftkammern (z. B. Togu Jumper oder Togu Dynair) lassen sich auf individuelle Bedürfnisse einstellen und werden bei Übungen im Liegen oder Sitzen verwendet, können aber auch mit der erfahrenen Begleitung eines Therapeuten für Stehübungen zur Verbesserung von Stabilität, Koordination und Gleichgewicht genutzt werden.

Schwingstäbe bestehen meistens aus Fiberglas, an deren Enden zwei Gummigewichte dafür sorgen, dass die Stange bei Bewegung in Schwingung gerät (z. B. Flexi-Bar oder Gymstick) – was der Körper ausgleichen muss. Insbesondere die tiefen Muskeln werden dabei beansprucht, die mit anderen Geräten kaum zu erreichen sind. Häufig bedarf es einiger Übung, um den Stab dauerhaft, sicher und effektiv zum Schwingen zu bringen. In Kombination mit einem Latexband (z. B. Thera-Band) kann ein Schwingstab noch für viele andere Übungen zur Stärkung der Muskulatur eingesetzt werden.

Gymnastikball Wer es im Büro bereits probiert hat, weiß, dass es allein mit dem Draufsitzen oft noch nicht getan ist. Unbewusst verfällt man bei längerem Sitzen ohnehin in eine als angenehm empfundene Haltung, die allerdings alles andere als rückenstärkend ist. Nützlicher ist es, den Gymnastikball auch als solchen zu verwenden – gute Hersteller bieten entsprechende Übungen in Begleitheften oder auf Internetseiten (z. B. Togu). Bei dem Kauf eines Balles für das Rückentraining ist vor allem darauf zu achten, dass er „platzsicher“ ist, also auch bei leicht beschädigter Außenhülle einer Belastung noch standhalten kann.

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ERNÄHRUNG

Würzige

Gesundheit Küchenkräuter erfreuen uns mit ihrer Würzkraft und feinen Aromen in der Küche, bringen Abwechslung auf den Speiseplan und so manchem Kraut wird sogar heilende Wirkung zugeschrieben. So kann sich jeder glücklich schätzen, der Kräuter im eigenen Garten oder auf der Fensterbank selbst pflegt und erntet.

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chnittlauch, Petersilie und Basilikum führen die Hitliste der Beliebtheitsskala der Küchenkräuter an. Aber auch Dill, Thymian, Oregano sowie Majoran und besonders die Wildkräuter wie Brennnessel, Löwenzahn und Bärlauch finden ihre Anhänger in der Genussküche. Pellkartoffeln mit Schnittlauchquark, Tomaten mit Basilikum oder ein cremiges Sauerampfersüppchen – ohne die typischen Kräuter und Gewürze würden uns viele Rezepte nicht so gut schmecken. Stängel, Blätter, Knospen und auch Blüten enthalten das für sie un-

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Gesunde Medizin 05/2011

verwechselbare Aroma. Ob mild, scharf, pfeffrig, nussig, bitter oder leicht süßlich, sowohl frische als auch getrocknete und tiefgefroren Kräuter enthalten eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die für den Wohlgeschmack der Speisen sorgen.

Würzige Alleskönner und Gesundheitshelfer Mit unserem täglichen Essen können wir die kulinarischen Genüsse der Küchenkräuter genießen, aber darüber hinaus auch ihren gesundheitlichen Wert.

Viele Kräuter entfalten therapeutische Wirkung, was schon seit langem bekannt ist. Ob zur Vorbeugung und Gesunderhaltung oder zur Behandlung kleinerer und größerer Wehwehchen, Kräuter sind Alleskönner. So können viele Erkrankungen und gesundheitliche Beschwerden mit Kräutern bekämpft werden. Die Kräuterheilkunde findet neben der modernen Arzneikunde immer mehr Anhänger. Einzelne Kräuter und Kräutermischungen werden häufig als Tees angeboten, aber auch in Tablettenform. Verantwortlich für die therapeutische Wirkung

sind die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Die große Vielfalt dieser Substanzen bestimmen das intensive Aroma mit dem typischen Geschmack und die unterschiedliche Wirkung auf die Gesundheit. Ganz nebenbei versorgt uns Schnittlauch und Co. mit einer großen Portion an Mineralstoffen und Vitaminen, enthalten aber so gut wie keine Kalorien. Die Fülle der Inhaltsstoffe, besonders der hohe Anteil der sekundären Pflanzenstoffe, machen die Küchenkräuter so


Bild: Elke Dennis – shutterstock

Kleines Kräuterlexikon wertvoll. Diese Stars unter den Gesundheitshelfern sind farb-, geruchs- und geschmacksintensiv, wodurch sich die Pflanze einerseits selbst vor Schädlingen und Krankheiten schützen kann. Andererseits ist die Wirkgruppe der sekundären Pflanzenstoffe für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden unverzichtbar, da sie unser Immunsystem beeinflussen, vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen und sogar einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und Blutzuckerspiegel ausüben. Das ist noch nicht alles: Sogar eine effektive krebshemmende Wirkung wird den sekundären Pflanzenstoffen zugeschrieben. Außerdem wirken sie appetitanregend und verdauungsfördernd.

Geschmack auf Vorrat Küchenkräuter haben das ganze Jahr Saison. Getrocknet, tiefgefroren oder frisch, auf Küchenkräuter muss niemand verzichten. Einjährige Kräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Kerbel oder Kresse lassen sich gut auf der Fensterbank ziehen. Estragon, Knoblauch, Liebstöckel, Melisse, Petersilie und Schnittlauch sind Stauden und gehören vorzugsweise in den Garten. In Töpfen und Kübeln auf Terrasse oder Balkon gedeihen Salbei, Rosmarin, Thymian, Lavendel und sogar Lorbeer. Damit der eigene Kräutergarten zu Hause gelingt, ist der richtige Standort wichtig. Nicht alle Kräuter lieben volle Sonne. Oft ist ein schattiges Plätzchen geeigneter. Wer eine fertige Pflan-

ze kauft, statt Kräuter selber aus Samen zu ziehen, sollte sie zu Hause in einen größeren Topf umtopfen. So hat man lange Freude daran! Beim Kauf von frischen Kräutern ist darauf zu achten, dass die Kräuter eine satte grüne Farbe haben und keine gelblichen, blass grünen Verfärbungen. Kräuter sollten gesund aussehen, nicht schlapp herunterhängen oder gar zusammenkleben, dann sind sie meist schon alt und entfalten nicht mehr das volle Aroma. Die Erntezeit einiger Wildkräuter ist auf wenige Wochen im Frühjahr gegrenzt. Dann sind die Blätter z. B. des Löwenzahns besonders zart und schmecken gut als Salat. Später verlieren Wildkräuter an Aroma, entwickeln häufig einen derben Geschmack oder ziehen sich vollständig in den Boden zurück, wie der Bärlauch. Um die köstliche Frühlingswürze auch später im Jahr noch genießen zu können, kann man das pflückfrische Grün konservieren. Am einfachsten ist Einfrieren. Dazu werden die Kräuter mit einem sehr scharfen Messer geerntet und zerkleinert, in Eiswürfelformen gefüllt und ins Tiefkühlfach gestellt. Wer Pastagerichte liebt, kann Kräuter zu einer Pesto verarbeiten, die mehrere Wochen haltbar ist. Hierbei ist bitte darauf zu achten, dass die würzige Kräuterpaste stets gut mit Öl bedeckt ist, damit Schimmelpilze keine Chance haben.  Kordula Clemens Dipl.-Oecothrophologin, www.ernaehrung-staufen.de

Basilikum: Dieses bekannte Mittelmeerkraut ist der ideale Partner für die leichte mediterrane Sommerküche. Passt gut zu Tomate, Zucchini, aber auch zu Omelette, Suppen und Pastagerichten. Basilikum nicht mit kochen, dann geht das wunderbare intensive Aroma schnell verloren. Besser zuletzt zu den Speisen geben. Basilikum wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und eignet sich gut für Vorspeisen. Tipp: Unbedingt mal die kleinblättrige, dunkelrote Variante ausprobieren. Diese schmeckt noch ein wenig kräftiger! Bärlauch, als typisches Wildkraut, kann vielerorts schon Anfang März geerntet werden. Bärlauch in Pesto, in Kräuterquark oder als Quiche ist nicht nur in der Haute-Cuisine eine exquisite Zutat. Achtung: Bärlauch hat mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zwei hochgiftige Doppelgänger. Deshalb beim Selberpflücken aufpassen und unbedingt auf den typischen KnoblauchGeruch prüfen. Bohnenkraut unterstützt die verdauungsfördernde Wirkung der Hülsenfrüchte und beugt Blähungen vor. Es passt auch gut zu Gegrilltem und zu Kohlgerichten. Bohnenkraut sollte immer mit gekocht werden und entfaltet ebenfalls als getrocknetes Kraut sein kräftiges, leicht pfeffriges Aroma. Dill, das klassische Kraut zu Gurkengerichten, eingelegten Gemüsen und zu Fisch, passt zu Nudelsalaten. Dill am besten frisch oder tiefgekühlt verwenden, nicht mit kochen. Dill wirkt appetitanregend, krampflösend und beugt Blähungen vor. petersilie, krause oder die aromatischere glatte Form, zählt zu den beliebtesten Kräutern. Sie passt zu Suppen, Soßen, Kartoffelgerichten und Salaten genauso wie zu Fleischgerichten. Man sollte Petersilie nur frisch oder tiefgekühlt verwenden und zuletzt dazu geben. Schnittlauch mit seinem bisweilen recht scharfen „zwiebeligen“ Geschmack gehört in Joghurt-, Quarkoder Frischkäse-Dipps. Salatsoßen, Kräuteromelettes schmecken köstlich mit Schnittlauch. Schnittlauch gedeiht auch auf der Fensterbank und hat sein bestes Aroma frisch oder tiefgekühlt. Tipp: Ein sommerlicher Salat kann mit den violettfarbenen Blüten sowohl optisch als auch geschmacklich aufgewertet werden. Thymian, oft gemischt mit Rosmarin und oregano, schmeckt typisch nach Mittelmeer, passt in die mediterrane Küche und zu vielen Fleischgerichten. Ebenso sind die beliebten Bratkartoffeln mit Thymian gewürzt unwiderstehlich. Da Thymian schleimlösend und antibakteriell wirkt sowie die Verdauung fördert, wird es auch therapeutisch beispielsweise bei Erkältungskrankheiten oder Blasenleiden eingesetzt.


VORSCHAU

Impressum Verlag: PACs GmbH Gewerbestr. 9, 79219 Staufen Tel. +49 / (0) 76 33 / 9 33 20 - 0 Fax +49 / (0) 76 33 / 9 33 20 - 20 Geschäftsführer: Christoph Knüttel Tel. +49 / (0) 76 33 / 9 33 20 - 12 verlag@gesundemedizin.de

auf Juni 2011

Kamille

Chefredakteurin: Nicole Franke-Gricksch Untere Burghalde 51, 71229 Leonberg, redaktion@gesundemedizin.de

Ein „Echter“ Klassiker

Redaktion: Claudia Pfeil-Zander, Christian Schmid Anzeigenleitung: Thomas Tritschler Tel. +49 / (0) 76 33 / 9 33 20 - 13 anzeigen@gesundemedizin.de

Die Echte Kamille gehört zu den bekanntesten und wertvollsten Naturheilpflanzen überhaupt. Kein Wunder, das „Mutterkraut“ ist für seinen antiseptischen und vielseitigen Charakter bekannt, lässt sich innerlich wie äußerlich anwenden und findet in Arzneimitteln ebenso wie in vielen Kosmetikprodukten Verwendung: Ein wahrer Klassiker, der Schönheit und Gesundheit vereint.

Leseranfragen: leseranfragen@gesundemedizin.de Layout: Stefanie Probst, Ulf Eberhard, Manuel Böhm Gesunde Medizin veröffentlicht Beiträge, die urheberrechtlich geschützt sind. Mit Namen gezeichnete Beiträge stimmen nicht in jedem Fall mit der Meinung und Auffassung des Verlages und der Redaktion überein, hierfür liegt die Verantwortung bei den Autoren. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, sind vorbehalten. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendung, im Magnettonverfahren oder auf ähnlichem Wege bleiben vorbehalten. Alle Informationen und Berichte stammen aus zuverlässigen Informationsquellen, sind mit Sorgfalt recherchiert und werden veröffentlicht nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Haftung.

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Blase und Niere

Außerdem

Beide Organe gehören zum Harnapparat. Blase und Niere regeln den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und scheiden schädliche Stoffwechselendprodukte über den Urin aus. Das sensible System kann bei einer Störung weitreichende gesundheitliche Folgen haben.

 Pflege:

Der Kinofilm „The King’s Speech“ stellt einen stotternden Hauptdarsteller in den Mittelpunkt. In Deutschland sind etwa 800.000 Menschen betroffen. Eine frühzeitige und qualifizierte Behandlung verspricht Erfolge.

lesen Sie:

Falls Sie Gesunde Medizin bei Ihrem Pressehändler nicht erhalten sollten, bitten Sie diesen, das Heft bei seinem Großhändler nachzubestellen. Gesunde Medizin ist dann in der Regel am nächsten Tag erhältlich.

Schöne Haare  Reise:

Fahrrad-Reisen  Medikamente:

Reiseapotheke  Psyche:

Heilsame Worte  Rezepte:

Vegetarische Küche

Die Juni-Ausgabe von Gesunde Medizin erscheint am 25.Mai 2011.

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Leidensweg Stottern

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