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Hallo Nachbar das wohnfühl-magazin der gesobau

www.gesobau.de

17. jahrgang · ausgabe 1/2010

Aktiv im Kiez GESOBAU fördert gute Nachbarschaften im Quartier

vorgestellt

wohnfühlen

aus den bezirken

Hinter den Kulissen: Partner des Kunstfestes 2010

Das eigene Blumenparadies zum Frühlingsstart

Auf Entdeckungsreise im Weddinger Sprengelkiez


wort des vorstands

Expo Shanghai in Berlin

Foto: Sandra Wildemann

Liebe Mieterinnen, liebe Mieter, die GESOBAU blickt positiv auf das vergangene Jahr zurück. Wir haben nicht nur gemeinsam mit vielen von Ihnen anstrengende Modernisierungen bewältigt und konnten dadurch vielerorts die Wohnqualität steigern. Ebenso wichtig ist, dass wir in den Quartieren vieles bewegen konnten. So haben wir etwa mit den Projekten »Bildungslandschaft MV« und der Tanzaufführung »grenz_los« die Zusammenarbeit mit Schulen in den Bezirken konkretisiert bzw. weitergeführt. Lesen Sie aber in der Titelgeschichte dieser Ausgabe am besten selbst, was das soziale Engagement der GESOBAU bereits alles bewirken konnte (S. 4/5). 2010 haben wir nicht weniger vor – im Gegenteil. Neben traditionsreichen Veranstaltungen wie dem 11. Kunstfest im Schlosspark Schönhausen (mehr dazu auf S. 7), bauen wir auch die Angebote in den Kiezen aus, etwa mit dem neuen Nachbarschaftstreff in Weißensee (S. 3). Außerdem beschäftigen uns und viele unserer Mieterinnen und Mieter auch in diesem Jahr umfangreiche Modernisierungsvorhaben – darunter allein 3.000 Wohnungen im Märkischen Viertel. Die nachhaltige Modernisierung der Großsiedlung weckt nicht erst seit kurzem das Interesse von Experten und Interessierten aus der ganzen Welt. Regelmäßig führen wir Besuchergruppen durch das Märkische Viertel, die vom Projekt und ersten sichtbaren Erfolgen begeistert sind. Von besonderer Wertschätzung unserer Modernisierungsanstrengungen ist für uns deshalb auch die Einladung zur Expo 2010 in Shanghai. Auf der Weltausstellung wird die GESOBAU mit dem Thema »Energetische Modernisierung des Märkischen Viertels« als einziger Berliner Vertreter im chinesischen Themenpavillon »Urban Planet« vertreten sein. Die Weltausstellung findet vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 unter dem Motto »Better City, Better Life« statt, 70 Millionen Besucher werden erwartet. Damit auch die Berlinerinnen und Berliner etwas davon haben, holen wir im Sommer »Shanghai nach Berlin«. Seien Sie gespannt auf einen interessanten Event! Ihr GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen, Christian Wilkens

hallo nachbar 1/10 – ihr wohnfühl-magazin

Themen dieser Ausgabe

diese ausgabe

TITELTHEMA

Aktiv im Kiez GESOBAU fördert Integration und gute Nachbarschaften im Quartier VORGESTELLT

Pankower Schwimmtalent Sören Preuß Das sind die Partner des Kunstfestes 2010 GESOBAU unterstützt Familientreff in Weißensee

Seite 6 Seite 7 Seite 8

WOHNFÜHLEN

In die Töpfe, fertig, los! So schaffen Sie sich Ihr Blumenparadies

Seite 10

AUS DEN BEZIRKEN

DENA-Modellprojekt im Märkischen Viertel Seite 13 Spaziergang durch den Sprengelkiez Seite 14 Modernisierung: Das hat die GESOBAU in Pankow 2010 vor Seite 18 WUSSTEN SIE SCHON?

Wohnungsschlüssel sorgsam aufbewahren Seite 21 Verlosung: Das Berlin-Buch 2010 Seite 22

VERANSTALTUNGEN

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Seite 4

Seite 23

Hallo Nachbar 1/10


Panorama

»FAMILIEN-FREUNDE 09«

Auszeichnungen für soziales Engagement Am 20. November 2009 wurde die GESOBAU beim Wettbewerb »Familien-Freunde 09« für ihr soziales Engagement ausgezeichnet. Es wurden Wohnungsunternehmen geehrt, die mehr als nur Wohnungen anbieten und sich auch tatkräftig um familiäre, soziale bzw. interkulturelle Belange ihrer Mieter kümmern. Alle neun eingereichten Projekte der GESOBAU haben die Initiatoren von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) überzeugt: Mit dem Kinderstadtplan und dem »Kleinen Ferien-Spatz« belegte die GESOBAU für die Förderung familienfreundlicher Wohnprojekte den zweiten Platz. Neben der Anerkennung von fünf weiteren Projekten (»Kinderwiesenfest«, »Architekturspaziergang durch das MV«, »bau_subsTANZ«, »Einfälle statt Abfälle« und »Kindertag für Vorschüler im MV«) wurde die GESOBAU für die Nachbarschaftsetage und das Schlichtungsbüro mit dem Sonderpreis für nachbarschaftliches und ehrenamtliches Engagement im Märkischen Viertel ausgezeichnet.

WWW.GESOBAU.DE

Fotos im Netz Die Website der GESOBAU wurde um einige Extras ergänzt. Im neuen Downloadbereich finden Sie nun nicht nur viele unserer Servicebroschüren und Informationsmaterialien, etwa zu »Wohnen 50+«. Auch der beliebte »Kinder- und Familienstadtplan« für das Märkische Viertel kann hier heruntergeladen werden. Darüber hinaus wurde eine Bildergalerie ergänzt. Bei Klick auf ein Foto werden alle hinterlegten Bilder dargestellt. Damit können Sie nun direkt auf unserer Homepage die GESOBAU-Fotos von Tanzprojekt bis Mieterfest durchstöbern. Probieren Sie es doch einfach einmal aus unter www.gesobau.de

das wohnfühl-magazin der gesobau

KOOPERATION IM KOMPONISTENVIERTEL

Neue Räume für Initiative »Mitgestalter« Im Komponistenviertel von Weißensee haben sich Bewohnerinnen und Bewohner zusammengefunden, um gemeinsam im Kiez aktiv zu werden. Anja, Rahel, Maude, André, Berthild und Jens bilden zurzeit den organisatorischen Kern der Initiative. Sie wollen zum Engagement einladen und gemeinsam mit Interessierten einfache Ideen zur Verbesserung des Lebens vor Ort verwirklichen – nicht umsonst heißt die 2007 gegründete Initiative »Mitgestalter«. Bereits 2009 wurde hier ein monatliches Straßentreffen mit Spielen, Leckereien, Konzerten, Aktionen und vielem mehr veranstaltet, um das Miteinander, die Kultur und die Kinderfreundlichkeit sowie die Partizipation im Kiez zu stärken. Seit dem 1. Februar 2010 wird die Initiative nun von der GESOBAU unterstützt und kann einen Raum direkt am Spielplatz in der Mahlerstraße nutzen. Die Kooperation und die Begegnungsstätte eröffnen den aktiven Bewohnerinnen und Bewohnern des Komponistenviertels neue Handlungsspielräume für 2010. Mehr unter: www.mitgestalter.wordpress.com

26. LANGE NACHT DER MUSEEN

1.400 Besucher in den Gerichtshöfen Am 30.Januar 2010 strömten wieder viele Besucher und Touristen im Rahmen der 26. Langen Nacht der Museen durch die Gerichtshöfe im Wedding. Von 18 Uhr abends bis 2 Uhr nachts führten fachkundig und erfahren zwei Kunstwissenschaftler 1.400 Kunstbegeisterte durch die 22 Ateliers. Das Publikum bekam dabei aktuelle Arbeiten von 25 Künstlern zu sehen: Malereien, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, Skulpturen und Installationen, die zum Teil auch verkauft wurden. Im Laufe des Abends ergaben sich bei

warmen Getränken und Speisen in der eisigen Winternacht spannende Gespräche mit den Künstlern über ihre Arbeit. Auch die Bundestagsabgeordnete von Berlin Mitte, Dr. Eva Högl, nahm an mehreren Führungen teil und zeigte sich höchst begeistert über diese schöne Veranstaltung. Die Künstler dankten der GESOBAU für die Unterstützung und wollen im Sommer wieder ihre Ateliers für die Besucher öffnen.

NEUER TREFFPUNKT IN WEISSENSEE

Nachbarschaftsetage Hansastraße Im Januar unterzeichneten die GESOBAU und die Johanniter-Unfallhilfe e. V. einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit in Weißensee. Dabei geht es vor allem um die Schaffung eines Anlaufpunktes für Mieterin-

nen und Mieter in der Hansastraße. Hier leben viele junge Familien mit Kindern, für die in der näheren Umgebung nur wenige Angebote für Aktivitäten, Beratung oder Freizeitbetreuung vorhanden sind. Im Treff sollen Hausaufgabenbetreuung und Elterncafés angeboten, Ehrenamtliche ausfindig gemacht und auch Bewerbungstrainings angeboten werden. Die GESOBAU stellt dem Kooperationspartner dafür eine Wohnung zur Verfügung, die noch den einfachen Arbeitstitel »Nachbarschaftsetage Hansastraße« trägt, für die aber bald gemeinsam mit den Anwohnern ein Name gefunden werden soll. Die Johanniter werden die Koordination und Moderation des Treffs übernehmen und greifen dabei auf viele Erfahrungen aus ähnlichen Projekten zurück, die sie in anderen Stadtbezirken Berlins initiiert haben. Im April können die Nachbarn aus der Hansastraße einen ersten Blick in »ihren« neuen Treffpunkt werfen, bevor dieser im Mai offiziell eröffnet wird.

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titelthema

SOZIALES ENGAGEMENT DER GESOBAU

Aktiv im Kiez Das soziale Engagement wird bei der GESOBAU seit vielen Jahren groß geschrieben und auf umfängliche Weise mit Leben gefüllt. Denn erst eine erfolgreiche Entwicklung von Nachbarschaften, Generationenbeziehungen und Integration machen das Wohnen im Quartier lebenswert.

Fotos: GESOBAU, Christian Kruppa

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Wohnen« bedeutet schon längst nicht mehr nur ein »Dach über dem Kopf« zu haben, welches sich durch Lage, Größe, Ausstattungsmerkmale und Mietpreis auszeichnet. Vielmehr wird der Mehrwert einer Wohnung, wie etwa ein angenehmes Wohnumfeld, immer wichtiger. Die GESOBAU berücksichtigt diese Entwicklung seit längerem und rückt die Mieterinnen und Mieter in den Mittelpunkt ihres Handelns. Die eigentliche Kernkompetenz, das Bewirtschaften und Vermieten von Wohnungen, der kaufmännische und technische Sachverstand, wird also ergänzt durch vielfältige Angebote, die sich unmittelbar und im Kontext des Themas »Wohnen« ergeben. Dazu gehören die Förderung von Nachbarschaften, Generationenbeziehungen, die Quartiersentwicklung und Integrationsleistungen – damit aus einem geordneten Miteinander kein ungeordnetes Aneinandervorbei wird. Die Ergebnisse aus der GESOBAU-Mieterbefragung 2009 geben diesem Ansatz Recht: über 80 % der befragten Mieterinnen und Mieter sind mit ihrem Wohnumfeld sehr oder ziemlich zufrieden. Etwa dasselbe (75 %) gilt für die Nachbarschaft.

Die Anforderungen an ein Wohnumfeld sind abhängig von der individuellen Situation. Eltern entscheiden sich eher für eine Wohnadresse, in deren Nähe sich Kindergärten und Schulen befinden, die einen guten Ruf haben und deren Angebote mit den eigenen Vorstellungen über die Entwicklung ihres Kindes übereinstimmen. Ältere Menschen wünschen sich neben seniorenfreundlichen Wohnungen eine gute medizinische Versorgung, ein sicheres Wohnumfeld und in steigendem Maße passende Serviceangebote. Andere bevorzugen einen kulturellen Lebensraum inmitten der Stadt oder ziehen dem Trubel Berlins ein übersichtliches Quartier mit viel Grün vor. Immer jedoch trifft man auf Nachbarn, mit denen man sich gern verstehen und ein gutes Miteinander pflegen möchte. Wie und ob das gelingt, hängt in entscheidendem Maße von jedem Mieter selbst ab, doch manchmal verändern sich Nachbarschaften bzw. ganze Quartiere hinsichtlich ihrer Bewohnerstruktur rasant. Dann stehen alteingesessene Mieterinnen und Mieter den oft unverbindlicheren Lebensentwürfen der Jüngeren verunsichert gegenüber. Ebenso bilden wachsende Defi-

Kinder bauen beim »Aktivspaziergang« ihr Märkisches Viertel nach

Dankwart Kirchner engagiert sich ehrenamtlich im Schlichtungsbüro. Er hilft Mietern bei Problemen mit den Nachbarn.

zite bei der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen und die Orientierungslosigkeit in Hinblick auf die institutionelle Vielfalt den Hintergrund für eine Vielzahl von Einzelund Quartiersproblemen, die gelöst werden müssen. Das soziale Engagement wird deshalb bei der GESOBAU seit vielen Jahren groß geschrieben und auf umfängliche Weise mit Leben gefüllt. Bereits in den 90er Jahren wurde die GESOBAU-Stiftung (siehe S. 8) gegründet, die sich neben der Förderung der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit vor allem um in Not geratene Mieterinnen und Mieter kümmert. Das 2006 ins Leben gerufene Integrationsprojekt »Gut miteinander wohnen!« hat sich das Ziel gesetzt, mit den

Dieser Tisch in der Hannah-Höch-Grundschule

Die Mendel-Grundschule in Pankow freute sich

macht Kindern Lust am Lesen

über die Nestschaukel der GESOBAU-Stiftung

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Hallo Nachbar 1/10


titelthema

Der Kinderstadtplan der GESOBAU

Kinder bei der Au fführung des Tanz projekts »grenz_los« am 4. Dezember 2009

unterschiedlichen Mietergruppen überall in den Quartieren eine Kultur guter Nachbarschaft zu entwickeln und konnte die ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte Prof. Barbara John als kompetente Ansprechpartnerin gewinnen. Seither werden Sprachkurse, der kulturelle Austausch, aber auch ganz praktische Beratungsangebote für alle Altersgruppen gefördert und unterstützt. Auch Schulen und Kindergärten sind wichtige Standortfaktoren und Partner in der Quartiersentwicklung. Seit 2007 lädt die GESOBAU daher zum »Runden-Tisch« ein, bei dem sich die unterschiedlichen Akteure zu auftretenden Problemen und Entwicklungspotenzialen verständigen und vernetzen können. Vom Erfolg dieser Zusammenarbeit zeugt seit 2009 das gemeinsame Auftreten aller Schulen im Märkischen Viertel unter dem Leitmotiv »Bildungslandschaft MV«. Konkrete Unterstützung erhalten die Bildungspartner der GESOBAU durch einen Projektfonds für Schulen, der 2008 eingerichtet wurde und in diesem Jahr der Elternarbeit an Schulen gewidmet ist. Diese Art von Gemeinsamkeit unterstützt die GESOBAU auch im Netzwerk Märkisches Viertel, das 2003 gemeinsam mit Partnern initiiert wurde, um älter werdenden Menschen ein langes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Gemeinsam mit 25 Partnern aus der Region Märkisches Viertel vernetzt die GESOBAU hier Kompetenzen, Ideen und Lösungen. Praktische Angebote für Ratsuchende vermittelt die Servicestelle,

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die man viermal wöchentlich telefonisch und persönlich aufsuchen kann. Ressourcen werden aber natürlich auch in unseren Beständen in Pankow, Wedding und Weißensee gebündelt und verknüpft. Dort wird zurzeit ein Mietertreff in der Hansastraße eingerichtet, in der vor allem Familien mit Kindern leben, für die es kaum Angebote für diese Zielgruppe in der näheren Umgebung gibt. Mietertreffpunkte sind besonders beliebt, bieten sie doch Abwechslung, Geselligkeit und Kontinuität. Egal ob man Geburtstag feiern, eine Hobbygruppe gründen oder Englisch lernen möchte, für jeden ist etwas dabei. Bei gravierenden Differenzen mit den Nachbarn kann das Schlichtungsbüro der GESOBAU helfen, das beim Wettbewerb »Familien-Freunde 09« im Dezember letzten Jahres vom Senat für Stadtentwicklung mit dem Sonderpreis für nachbarschaftliches und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde (S. 3). Hier finden sich kompetente Ansprechpartner und Streitschlichter, die die Mieterinnen und Mieter im Bedarfsfall ehrenamtlich betreuen und beraten. Die Förderung des ehrenamtlichen Engagements nimmt bei der GESOBAU einen herausragenden Platz ein. Experten, wie die Ausbildungsplatzpaten Reinickendorf oder der PCLehrer Helmut Helbig, die Konfliktagentur am Sparrplatz (S. 14/15), die Initiative Mitgestalter in Weißensee (S. 3), die Bürgerinitiative Schillerhöhe, der Verein Mama Afrika und der ehrenamtliche Besuchsdienst Märkisches Viertel sind nur einige Beispiele für Initiativen, die die GESOBAU durch Kostenzuschüsse und Planungshilfen unterstützt. Vor allem die Freude an der Begegnung mit Menschen und die Genugtuung, mit den eigenen Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaft beitragen bzw. etwas zurückgeben zu

Perlenbasteln in der Nachbarschaftsetage

Die Lauterbach-Schule verschönert beim Projekt »Ein Tag für meinen Kiez« einen Hausdurchgang im Märkischen Viertel

Den Deutschkurs in der Nachbarschaftsetage nehmen viele Migrantinnen und Migranten an

können, überwiegt bei den Motiven für die ehrenamtlich Handelnden. Einzelfallbezogene Unterstützung bieten die Sozialarbeiter der GESOBAU an, die sich mit Themen wie Beschwerden, sozialen Notlagen, Mietschuldenproblemen, Nachbarschaftskonflikten oder Fragen rund um die Modernisierungen beschäftigen und gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen suchen. Mittlerweile kann die GESOBAU auf über 50 Partnerschaften blicken, mit denen sie innerhalb ihrer Bestände zusammenarbeitet und deren beeindruckende Vielfalt und Potenziale im Sinne des »guten Wohnens« vor allem den Mieterinnen und Mietern zu Gute kommt.

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vorgestellt

GESOBAU FÖRDERT PANKOWER SCHWIMMTALENT

Zwischen Schulbank und Schwimmbad Sören Preuß ist mehrfacher deutscher Jahrgangsmeister und Berliner Meister im Schwimmen. Gefördert von der GESOBAU nimmt das junge Talent aus Pankow seit 2005 regelmäßig an Finals teil und steht auf dem Siegertreppchen.

Seit 2008 unterstü tzt die GESOBAU Sören Preuß

Fotos: Mirko Seifert und GESOBAU

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ienstags zwischen 13 und 14 Uhr nimmt Sören Preuß alle Termine wahr, die nichts mit Schwimmen oder Schule zu tun haben. Mehr Zeit bleibt dem jungen Leistungssportler kaum, will er weiterhin so erfolgreich bleiben wie seit Beginn seiner Schwimmkarriere vor neun Jahren. Der Olympiastützpunkt in Berlin-Hohenschönhausen, wo er hin und wieder mit der deutschen Olympiasiegerin Britta Steffen trainiert, ist neben der elterlichen Wohnung im Schlossparkviertel Sörens zweites Zuhause. Zweimal täglich trainiert der 18-Jährige hier für nationale und internationale Wettbewerbe. Zwischendurch, von 10-16 Uhr, besucht Sören die Schule in Karlshorst, in der er eine Ausbildung zum Kaufmann absolviert. Ob er wegen des Stresses schon einmal daran gedacht habe, seine noch junge Karriere an den Nagel zu hängen? »Nein, an die Hektik habe ich mich gewöhnt. Schwierig ist nur das frühe Aufstehen. Sobald ich dann aber an der frischen Luft bin, atme ich durch und sage mir: ›wieder geschafft‹.« Der Erfolg gibt ihm Recht: Über 250 Medaillen und 32 Pokale schmücken das »Kinderzimmer« von Sören. In den Augen seiner Eltern ist der Stolz auf die Schwimm-

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karriere und die parallel dazu laufende Ausbildung ihres Sprösslings unverkennbar. Ein Erfolg, der ohne finanzielle und moralische Unterstützung nicht hätte zustande kommen können. Als Sponsor konnte die Familie 2008 unter anderem die GESOBAU gewinnen und Sören so auch in diesem Jahr wieder die Fahrt ins Trainingslager ermöglichen. Bei gleichaltrigen Freunden stößt Sören mit seinem Leistungssport oft auf Unverständnis. Während die anderen abends gemeinsam weggehen, kann Sören sich zu wenig Schlaf vor einem Wettkampf nicht leisten. »Die meisten Freunde und meine Freundin habe ich im Schwimmverein kennengelernt. Da weiß jeder nur zu gut, wie diszipliniert man sein muss«, sagt Sören. Der talentierte Schwimmer hat sich für 2010 hohe Ziele gesteckt: Bei den »offenen Deutschen Meisterschaften« für verschiedene Jahrgänge will er ins Finale schwimmen. Einen Platz für die Medaille wird er sicher noch irgendwo finden.

Hallo Nachbar 1/10


vorgestellt

11. KUNSTFEST IM SCHLOSSPARK SCHÖNHAUSEN

Das Kunstfest der GESOBAU – Eine Mannschaftsleistung Am 12. und 13. Juni findet zum 11. Mal im Schlosspark Schönhausen das Kunstfest Pankow statt. Für die GESOBAU ist es die zentrale Veranstaltung in Pankow und Weißensee, um die hohe Qualität des Wohnbezirks in Verbindung mit

TERMIN Ort:

Schlosspark Schönhausen, Eingang Ossietzkystraße Termin: Samstag, 12.06.2010, 12 bis 23 Uhr Sonntag, 13.06.2010, 10 bis 21 Uhr

das wohnfühl-magazin der gesobau

für derzeit rund 4.000 Schüler von klein auf bis weit ins Erwachsenenalter im Grundbildungsbereich, auf allen Orchesterinstrumenten, im Gesang und im Rock-, Pop- und JazzBereich. Seit dem 1. Kunstfest ist sie zuverlässiger Partner der GESOBAU bei der Gestaltung der Bühnenprogramme am Samstag, in denen zahlreiche Ensembles und Solisten auftreten. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut heute die schönsten Zeugnisse der Kunst-, Kultur- und Architekturgeschichte in Brandenburg-Preußen. Sie lädt mit mehr als 30 Schlössern und Gartenanlagen – die meisten davon Teil des UNESCO Welterbes – zu lebendigen Zeitreisen in die Epoche der preußischen Königinnen und Könige ein. Das Schloss Schönhausen wird ebenfalls durch die SPSG verwaltet und ist nach umfassender Restaurierung seit Ende 2009 erstmals als Museumsschloss geöffnet. So haben auch die Besucher des Kunstfestes Gelegenheit, einen Ausflug in das Zeitalter der Königin Elisabeth Christine zu machen oder sich über die Geschichte des Schlosses zu DDRZeiten zu informieren. Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) ist Deutschlands höchstrangige ressortübergreifende Weiterbildungsstätte in Fragen der Sicherheitspolitik. 1992 in Bonn gegründet, ist die BAKS seit 2004 in der Schlossanlage Schönhausen ansässig. Neben ihrem reichhaltigen Weiterbildungsangebot in der Behandlung sicherheitspolitischer Themen, beteiligt sich die Akademie auch aktiv am Leben in Pankow. Ihrem Motto »Die BAKS im Herzen von Pankow« folgend, lädt sie die Bewohner regelmäßig zu den Schönhauser Lesungen ein und beteiligt sich aktiv am jährlichen Kunstfest.

Die Spenden der Eintrittsgelder vom diesjährigen Kunstfest gehen an: Die Nachbarschaftsetage Hansastraße in Weißensee, die das Wohnumfeld der Mieter mit speziellen Angeboten, wie beispielsweise Hausaufgabenbetreuung für Kinder und Jugendliche, soziale Dienstleistungen, Nachbarschaftsarbeit, Hilfe bei Bewerbungsschreiben, Ausbildungsplatzsuche, Vermittlung von Schülerpraktika, Gruppenangebote, Kochkurse etc. verbessert. »Hansa 88« wird geführt von der Johanniter Unfallhilfe e. V. Die Musikschule Béla Bartók, die von den Mitteln des Bezirkes allein keinen Musikunterricht für die vielen musikbegeisterten Kinder und Jugendliche des Bezirkes Pankow machen kann, und die Mendel-Grundschule, die eine Spende für das jährliche Schulfest am 01.07.2010 erhält.

Eintrittscoupon für Mieter der GESOBAU 11. Kunstfest im Schlosspark Schönhausen Samstag, 12.06.2010, 12 bis 23 Uhr Sonntag, 13.06.2010, 10 bis 21 Uhr

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etreu dem Motto: »Nach dem Fest ist vor dem Fest« wird in monatelanger Vorarbeit dafür gesorgt, dass die malerische Kulisse des Schlossparks mit qualitativ hochwertiger Kunst und Kultur gefüllt wird. Das Kunstfest ist ein Gegenentwurf zu kommerziellen Straßenfesten und steht damit auch für den Anspruch der beteiligten Partner, ohne die das Kunstfest in der bestehenden Form nicht realisierbar wäre. Das sind unter anderem: Das Restaurant Weißer Elefant ist ein Projekt der Pawian (Packen wir’s an) gemeinnützige GmbH, eine Gesellschaft zur Beschäftigung, Qualifizierung und Ausbildung ehemals suchtkranker oder suchtgefährdeter und benachteiligter Menschen. Ihre vorrangigen Betätigungsfelder sind die Bewirtung im Restaurant, die Versorgung von etwa 300 Schulkindern mit leckerem Mittagessen und die Durchführung von Cateringaufträgen im Umfang von 20 bis 400 Personen, auch zu großen Outdoor-Veranstaltungen wie dem Kunstfest der GESOBAU. Thom Nowotny ist Schauspieler mit festen Engagements in Trier und Potsdam Sanssouci und in zahlreichen Theaterproduktionen und Spielfilmen zu sehen. Von Beginn an ist er künstlerischer Leiter des Kunstfestes und somit verantwortlich für die Organisation der Künstler, die Umsetzung und Koordinierung des Auf- und Abbaus und der Logistik vor Ort. Die Musikschule Béla Bartók aus Berlin-Pankow ist eine der 12 kommunalen Musikschulen Berlins. Sie bietet Unterricht

Foto: GESOBAU

einer familienfreundlichen Atmosphäre für alle Mieter und Bewohner des Bezirks erlebbar zu machen.

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vorgestellt

FAMILIENTREFF »LOG IN« IN WEISSENSEE

Sport- und Tobematten von der GESOBAU Mit dem Familientreff »log in« in der Pistoriusstr. 108 hat der Jugendhilfeträger casablanca gGmbH einen Treffpunkt für Familien in Pankow-Weißensee geschaffen, wo sich die Besucher beraten lassen, untereinander austauschen, Kontakte knüpfen und Angebote zur Freizeitgestaltung in Anspruch nehmen können.

Foto: Familientreff »log in«

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er Familientreff »log in« hält für alle Besucher ein abwechslungsreiches Programm bereit: Ob Entspannung mit »Qi Gong«, Spiel und Spaß beim Theaterworkshop oder einfach nur geselliges Beisammensein beim monatlich stattfindenden Familienfrühstück – Groß und Klein sind willkommen, die Angebote des Familientreffs sind größtenteils kostenfrei. Daneben gibt es auch

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kostenlose Beratungsangebote zu Fragen rund um die Themen Kinder, Kita, Wohnen, soziale Förderung und Hilfen. Angebote für Fa milien-Aktionen, wie z. B. Familienfeste und -ausflüge ins Grüne, hält der Familientreff ebenfalls bereit. Nach Absprache können auch Kindergeburtstage im »log in« gefeiert werden. Da der Familientreff über keinerlei öffentliche Finanzierung verfügt, ist er auf Spenden und tatkräftige Unterstützung angewiesen. So hat die GESOBAU-Stiftung durch die Spende von Sportund Tobematten geholfen, die Familienspiele-Nachmittage in vollem Umfang aufrecht zu erhalten. Seit Januar 2010 ist der Familientreff Standort des Beratungs-Fördernetz für Allein-

erziehende in Pankow. In Kooperation mit dem Berufsqualifizierungsträger Zukunftsbau GmbH und dem Jobcenter Pankow werden vierwöchige Kurse und individuelle Beratung für Alleinerziehende im ALG II-Bezug zur Berufswegplanung, Stellen- und Ausbildungsplatzsuche sowie zu Themen rund um das Leben mit Kindern im Zusammenhang mit Bildung und Arbeit angeboten. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte oder den Familientreff mit Sachoder Geldspenden unterstützen möchte – auch kleine Spenden können schon eine Menge bewirken – wird gebeten sich per mail an log-in@g-casablanca.de zu wenden. Hier kann auch das aktuelle Monatsprogramm angefordert werden. ANSPRECHPARTNER Familientreff »log in« Jutta Keseberg-Günükutlu und Annika Westlake Pistoriusstraße 108a, 13086 Berlin Telefon (030) 927 943 238, www.g-casablanca.de

Hallo Nachbar 1/10


rätsel/impressum

Wie heißt des Rätsels Lösung? n der letzten Ausgabe von Hallo Nachbar 4/2009 suchten wir den Begriff »Klimamessgerät«. Hiermit kann ganz automatisch die Raumfeuchtigkeit und Temperatur in der Wohnung gemessen und kontrolliert werden. Viele von Ihnen haben das Lösungswort natürlich erknobelt. Drei Einsender können nun mit einem Gutschein vom Bauhaus ihr Zuhause aufmöbeln: 1. Rudolf Hille, Märkisches Viertel (Gutschein über 75 Euro) 2. Uwe Westphal, Pankow (Gutschein über 50 Euro) 3. Dora Ackermann, Wedding (Gutschein über 25 Euro) Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Vielen Dank auch an alle anderen, die sich so zahlreich an der Lösung des Rätsels beteiligt haben! Lagerstätte

Ortungsgerät

Westeuropäer

Staat in Nahost

islamischer Wallfahrtsort

Abk.: circa

amtl. Unterlagen

Figur Männer- Gewürzbei Thomas name ständer Mann dt. Chemiker † 1853

osteurop. Staat

arg, gemein

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span. Männername sibir. Wald- u. Sumpfland

Entenart

Vorname Beckers

1 Lotterieschein

10 lat. Vorsilbe: zu, nach

Nordeuropäer

Kfz-Z. Gummersbach

Wasserstandsmesser

Korridor

Marotte

chines. Philosophie

Gebirgstier

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Ehemann

nicht verboten

8 franz.: er

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unabhängig

Fluss in Sibirien

Schneehütte d. Eskimos

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Schalenfrucht

Denklehre

Pflanzenstiel

aus tiefstem Herzen

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4 unbeweglich

Babykost

Frettchen

extra

Feuerkröte

Hafen -damm

Nagetier

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Mischfarbe

Rittersitz

Windstoß

unterwürfig Bootsteil

dt. Adelsprädikat

Alarmgerät

Laubbaum

Vulkan auf Sizilien

Abschiedswort

Vorfahr

Vernunft

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ohne Ausnahme

Wir wünschen viel Glück!

Adelstitel

geladenes Atom

Papageienart

Unten finden Sie unser neues Kreuzworträtsel. Wer glaubt, das richtige Lösungswort gefunden zu haben, kann uns bis zum 21. Mai 2010 schreiben: GESOBAU AG, Abteilung Unternehmenskommunikation und Marketing, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin oder E-Mail an hallo.nachbar@gesobau.de. Bitte auch in der E-Mail den vollständigen Namen und den Absender nicht vergessen! Unter allen Einsendern verlosen wir pünktlich zum Frühjahr drei Gutscheine des Gartencenters Holland (Filialen: Märkisches Viertel, Tegel und Panketal).

Wurstsorte WWP10/561

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Impressum

»Hallo Nachbar« ist die Kundenzeitschrift der GESOBAU AG, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, www.gesobau.de Redaktion: Kirsten Huthmann (V.i.S.d.P.),

Druck: Motiv Offset

Redaktionsschluss:

Susanne Stöcker, GESOBAU AG

Gedruckt auf zertifiziertem Papier aus

22. Februar 2010

Unternehmenskommunikation

nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC)

»Hallo Nachbar« erscheint 4x im Jahr,

Text: Helene Böhm, Christiane Flechtner,

Anzeigenkontakt:

jeweils zum Ende eines Quartals. Die nächste

Christian Hunziker, Alrun Jappe, Sven Pannicke,

Telefon: (030) 40 73-15 67, Fax: 40 73-14 94,

Ausgabe wird ab dem 23. Juni 2010 an alle

Katrin Starke, Susanne Stöcker

E-Mail: susanne.stoecker@gesobau.de

Mieter der GESOBAU AG, an lokale Medien

Layout: www.nolte-kommunikation.de

Auflage: 39.000

und Unternehmen verteilt.

das wohnfühl-magazin der gesobau

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wohnfühlen

Nach dem langen, schneereichen Winter freut sich wohl jeder Balkonbesitzer auf das Gestalten mit blühenden Blumen und grünen Pflanzen. Hier sind Tipps und Ideen, wie das »grüne Wohnzimmer« dieses Jahr noch schöner wird.

In die Töpfe, Düngen Sie nicht zu viel. Ein Zuviel an Stickstoff zum Beispiel kann Blattverbrennungen und – verfärbungen verursachen. Düngestäbchen ermöglichen dosiertes Düngen.

Fotos: IZB,Compo, BGL, Anne Bermuller (pixelio.de)

Auswahl und Kombination der Pflanzen Viele Pflanzen wirken in der Wiederholung am besten. Deshalb sollten immer mindestens zwei von einer Art in einem Balkonkasten wachsen. Bei größeren Gefäßen sollte man zudem auf eine Tiefenstaffelung achten: Höher wachsende Balkonpflanzen gehören in die hintere Reihe. Mittelhohe bis niedrige und bodenbedeckende Pflanzen werden in der mittleren Reihe gepflanzt, Hängepflanzen mit langen Blütentrieben in die erste Reihe oder an die Seite. Achten Sie aber darauf, dass die Wurzeln der Pflanzen genügend Platz zum Wachsen haben und nicht zu dicht bepflanzt werden. Pflanzen Sie zudem stark wachsende Pflanzenarten möglichst nicht mit schwächer wachsenden zusammen, sondern nur solche, die sich gegenseitig behaupten können. Bei der Farbauswahl der Blumen heißt das Motto: Bunt ist Trumpf! Aber verzichten Sie nicht auf weiße Tupfer. Weiß beruhigt und neutralisiert bunte, kontrastierende Farbtöne. Achten Sie auch auf die Umgebung. Helle Farbtöne vor hellem Untergrund wirken fade.

⟵ Töpfe, Kübel und Eimer bepflanzen Kleine Blumenparadiese entstehen mit bepflanzten Töpfen und Kübeln. Dabei muss

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Überbordende Blütenpracht entsteht hier mit einem Ensemble aus Dahlien, Lilien und Begonien.

es gar nicht immer das teure Terrakottagefäß sein. Ein ausrangierter Eimer, alte Kochtöpfe, eine Holzkiste oder ein einfacher Plastikkübel können gute Dienste leisten und sorgen für Abwechslung. Für die Bepflanzung bieten sich zum Beispiel Schönmalven mit ihren orangen, roten, gelben oder weißen Blüten sowie die unermüdlich blühende Margerite an. Mediterrane Stimmung erzeugen kleine Olivenoder Zitrusbäumchen, Oleander, Eukalyptus oder Bougainvillea. Schön ist auch ein kleiner Kräutergarten mit duftendem Lavendel oder Thymian. Und auch kleine Sträucher, Stauden und Gräser gedeihen gut in Töpfen und Kübeln. Wichtig bei der Auswahl der Pflanzen ist nur, dass die Standortansprüche berücksichtigt werden. So stehen Funkien, Fuchsien und Hortensien am liebsten im lichten Schatten. Hier fühlen sich auch immergrüne Gehölze wie der Buchsbaum wohl. Für die Sonnenseite

eignen sich Fetthenne, Lavendel und Prachtkerze, aber auch kleine Sträucher wie Japanische Azaleen oder Rosen.

⟵ Umweltreundliche Blumenerde verwenden Damit der Balkon zum Blumenmeer wird, muss aber nicht nur die Gestaltung stimmen, auch auf die richtige Blumenerde und den richtigen Dünger kommt es an. Empfehlenswert sind hochwertige Erden. Sie enthalten oft Zusätze von Kompost, Ton oder Perlite. Aus Umweltgründen möglichst sparsam verwenden sollte man Torfprodukte. Denn um den Torf abbauen zu können, müssen Feuchtgebiete entwässert werden, das schadet Umwelt und Natur. Es gibt aber gute Alternativen zum Torf, beispielsweise Holzrinde oder Kokosfasern. Allerdings muss die Holzrinde richtig aufbereitet sein, die Blumenerde sollte nicht nach Rinde riechen. Am falschen Ende spart man in der Regel mit billiger Blumenerde. Sie enthält

Hallo Nachbar 1/10


wohnfühlen

fertig, los! Wenn Zwiebelblumen auch im nächsten Frühling wieder blühen sollen, muss man ihnen Zeit geben, die Nährstoffe aus den verwelkenden Blättern in die Zwiebeln zu verlagern. Die Blätter werden deshalb erst abgeschnitten, wenn sie vertrocknet sind.

nicht selten jede Menge Unkrautsamen und häufig zu wenig Nährstoffe. Der Nährstoffhunger der verschiedenen Pflanzen ist unterschiedlich. Als Grundnährstoffe sind vor allem Stickstoff, Phosphor und Kalium nötig, ferner Magnesium, Calcium, Schwefel und Spurenelemente. Besteht akuter Bedarf an diesen Substanzen, liefert mineralischer Dünger das Nötige TIPP Schütten Sie abgestandenes Mineralwasser nicht gleich weg. Es schmeckt zwar Ihnen nicht mehr, ist aber als Blumenwasser für Pflanzen durchaus noch zu verwenden. In Mineralwasser sind in geringen Mengen Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen enthalten, die den Pflanzen guttun.

am schnellsten nach. Die Mineralien können direkt von der Pflanze aufgenommen werden. Allerdings muss die Mineraldüngermenge wohl dosiert sein, damit zu hohe Konzentrationen nicht das Pflanzengewebe schädigen. Umweltfreundlicher hingegen ist ein organischer Festdünger, der aus natürli-

das wohnfühl-magazin der gesobau

chen Rohstoffen und bodenlebenden Mikroorganismen besteht. Er liefert die Nährstoffe jedoch langsamer nach. Der Grund: Mikroorganismen müssen Hornspäne, Pflanzenreste, Mist und ähnliches zersetzen. Erst wenn die Nährstoffe aus den organischen Verbindungen herausgelöst sind und in reiner Form vorliegen, können sie von den Pflanzen als Bausteine für neue Zellen aufgenommen werden. In Töpfen, Kübeln und Kästen passiert das allerdings sehr langsam, denn nur eine geringe Zahl an Mikroorganismen hält den extremen Lebensbedingungen in dem geschlossenen Gefäß Stand. Eine Alternative hierzu ist deshalb der organische Flüssigdünger, der auf pflanzlichen Stoffen basiert. Die Verwendung ist unbedenklich für Mensch und Tier und für alle Zierpflanzen im Haus und Garten geeignet, außer für Hydrokulturen.

⟵ Wind und Wetter trotzen Frost: Gartencenter bieten bereits vor den Eisheiligen im Mai ihre Balkonware an.

Es kann aber im April und sogar Anfang Mai noch leichte Nachtfröste geben, die Ihre Bepflanzung schädigen. Räumen Sie deshalb Töpfe und Kästen bei Frostgefahr ins Haus oder decken Sie diese ab. Regen: Wichtig für eine optimale Entwicklung der Pflanzen ist ein ungehinderter Wasserabfluss. Deshalb sollten sich im Boden oder unten an den Seiten Wasserabzugslöcher befinden. Wenn der Boden des Gefäßes direkt auf dem Untergrund aufliegt, kann überschüssiges Wasser eventuell nicht richtig abfließen. Dann empfiehlt es sich, den Topf etwas höher zu stellen, beispielsweise auf kleine Tonfüßchen. Wind: Starker Wind kann Kästen und Kübel gefährlich ins Schleudern bringen. Eine gute, sichere Befestigung aller Gefäße ist deshalb wichtig. Dünner Draht ist unauffällig und trotzdem wirksam. Sonne: Zimmerpflanzen sollten im Sommer nicht gleich stundenlang dem erbarmungslosen Sonnenlicht im Freien ausgesetzt werden. Sie müssen sich allmählich an die UVB-Strahlen gewöhnen. Also zunächst mal raus mit den Pflanzen an grauen Tagen.

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aus den bezirken mv

ERRICHTUNG EINER PFLEGEIMMOBILIE IM MV

Spatenstich für Pflegezentrum gesetzt Mit dem Verkauf einer Teilfläche des Grundstückes an der Ecke Senftenberger Ring / Wilhelmsruher Damm an die Sozialkonzept GmbH & Co. KG hat die GESOBAU den Weg für die notwendige Ausweitung des Wohnungsangebotes für Senioren im Märkischen Viertel bereitet.

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ereits Ende 2008 wurde das geplante Bauvorhaben im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Bewohnerinnen und Bewohnern vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Nachdem die ersten vorbereitenden Maßnahmen auf dem Grundstück Ende Februar erfolgten, wurde jetzt der erste Spatenstich für die Pflegeimmobilie gesetzt. Der Rohbau soll im Herbst 2010 abgeschlossen sein, die Inbetriebnahme ist für den Spätsommer 2011 geplant. Da die Pflegeimmobilie auf einer Teilfläche des Parkplatzes errichtet wird, mussten an dieser Stelle Bäume und Parkplätze weichen. Um die restlichen Stellflächen jedoch ausschließlich für die Anwohner zu sichern, wird die GESOBAU im Zuge des Baus Zufahrtsbeschränkungen vorsehen. Anders als in den Seniorenwohnhäusern und barrierearmen Wohnungen der GESOBAU, in denen die Bewohner weitestgehend selbstbestimmt leben können, bietet der Betreiber Policare in diesem Objekt rundum betreutes Wohnen, Tagesbetreuung, Pflege-

plätze für unterschiedliche Pflegestufen sowie einen Bereich »Junge Pflege« an. Es entstehen Einzelzimmer und Suiten mit eigenem Bad sowie 29 barrierefreie Zwei-Zimmer-Appar te ments mit Küche, Bad und Balkon. Allgemeine Einrichtungen wie Gästezimmer, Mehrzweck- und Aufenthaltsräume, Seniorenberatung, Tagespflege mit Aktionsküche, Hobby- und Ruheräume, Frisör und Hausmeisterdienste sind neben dem Betreuungsprogramm vorgesehen. Die Flachdächer der Gebäudekörper parallel zum Wilhelmsruher Damm werden als Grasdächer mit intensiver Begrünung ausgeführt.


aus den bezirken mv

MODERNISIERUNG IM MV

Vom »Langen Jammer« zum Modellprojekt Es ist Deutschlands längstes zusammenhängendes Wohnhaus und wird nun modernisiert. Die GESOBAU macht die WHG 907, auch »Langer Jammer« genannt, zu einem dena-Modellprojekt und steckt sich damit hohe Ziele. m sich dena-Modellprojekt (dena ist die Abkürzung für Deutsche EnergieAgentur GmbH) nennen zu dürfen, muss eine Reihe von Auflagen erfüllt werden. Primäres Ziel ist dabei die drastische Reduzierung der Energie, die der Mieter über Heizung und Warmwasser verbraucht. Üblich ist die Reduzierung von Wärmeverlusten beispielsweise durch die Dämmung von Dächern und Fassaden, wobei sonst im MV Dämmplatten in einer Stärke zwischen 11 und 14 cm verbaut werden. Die Isolierschicht des denaModellprojekts wird bei 16 cm liegen. Neben dem üblichen Einbau von Isolierfenstern zeichnet sich das dena-Modellprojekt vor allem durch die Wärmerückgewinnung aus den Lüftungsanlagen der Bäder aus, durch die ein Teil der Energie gespart wird. Wie bei allen Modernisierungsobjekten im MV werden die Mieterinnen und Mieter durch das OSA-Team (»Optimierung Sanierungsablauf«) bei der GESOBAU betreut. Ansprechpartnerin für die knapp 1.000 Wohneinheiten ist Andrea Hepp. Die 24-jährige Immobilienkauffrau hat bei der GESOBAU gelernt und arbeitet seit Juni 2009 im OSA-Team und steht in ständigem Dialog mit Mietern und ausführendem Baubüro. Mittlerweile ist zwar allen Be-

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teiligten bewusst, dass Projekte dieser Größenordnung mit persönlichen, logistischen und technischen Anstrengungen verbunden sind. Aus Erfahrung weiß Andrea Hepp aber auch, dass auf Mieterseite noch ein weiterer entscheidender Punkt hinzukommt: »Wenn man 20 oder 30 Jahre in einer Wohnung gewohnt, sich gemütlich eingerichtet und mit den Nachbarn angefreundet hat, dann ist es sehr verständlich, dass nach Erhalt einer Modernisierungsankündung Ängste und Redebedarf vorhanden sind.« Fragen wie: Was passiert da genau?, Wie wird meine Wohnung aussehen?, Werde ich mich noch genau so wohl fühlen wie vorher?, treten dabei am häufigsten auf. »Wichtig ist dann zu allererst, den Mietern fachliche Auskunft über den Bauablauf zu geben. Das nimmt den meisten schon ihre größten Sorgen«, erklärt sie. Durch die bereits abgeschlossenen Modernisierungsobjekte im Märkischen Viertel kann sie zudem Erfahrungswerte weitergeben: »Das Ergebnis kann sich sehen lassen und in der Regel sind hinterher alle sehr zufrieden. Das wollen wir auch in der 907 erreichen.«

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Fotos: Thomas Bruns

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aus den bezirken wedding

UNTERWEGS IM SPRENGELKIEZ MIT CHRISTINE ZIMMERMANN UND BIRGIT DUNKER

Leben am Sparrplatz Der Kiez um die Sprengelstraße im Wedding gilt als sozial auffällig. Dabei gibt es hier viel Grün, attraktive Häuser, eine ausgezeichnete Infrastruktur und engagierte Menschen – zum Beispiel die GESOBAUMieterinnen Christine Zimmermann und Birgit Dunker. Text: Christian Hunziker, Fotos: Christian Kruppa

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n der Großstadt sei es bestimmt viel anonymer als in ihrer heimatlichen Kleinstadt in der Nähe von Goslar, dachte Christine Zimmermann, als sie vor 22 Jahren in den Sprengelkiez im Wedding zog. Dann aber merkte sie, dass es auch in der Metropole fast kleinstädtisch zuging. «Richtig beschnuppert« worden sei sie von den Alteingesessenen, ob sie auch hierher passe, erzählt die lebhafte Mutter von vier Kindern. Und ganz wie in der Kleinstadt unterhalte man sich auch hier auf der Straße über den neuesten Klatsch. Ihre Straße – das ist in erster Linie der Abschnitt der Sprengelstraße zwischen Sparrplatz und Tegeler Straße. Seit 1987 lebt Christine Zimmermann hier zusammen mit ihrem Mann und ihren drei jüngeren Kindern in einer großzügigen Erdgeschosswohnung in einem GESOBAU-Haus. Auch die

älteste Tochter mit dem zweijährigen Enkelkind wohnt ganz in der Nähe. Und, das wird bei einem Spaziergang mit Christine Zimmermann durch den Sprengelkiez schnell deutlich, man kennt sie hier. Denn sie ist eine Frau, die sich einbringt, die auf die Menschen zugeht und die sich engagiert – im Quartiersrat ebenso wie im täglichen Leben.

Hallo Nachbar Reda kteur Christian Hu nziker mit Christine Zimmerm ann und Birgit Dunk er vor dem Nachbarscha ftsladen in der Spren gelstraße

»Das Herz des Kiezes« ist für Christine Zimmermann das Sprengelhaus. In dem Gebäudekomplex in der Sprengelstraße, in dem einst eine Bonbonfabrik und dann ein Aufzugsunternehmen untergebracht waren, befindet sich jetzt ein «Interkulturelles Gemeinwesenzentrum mit Gesundheitsförderung«, wie das vom Verein Gemeinsam im Stadtteil e. V. (GiS) getragene Haus offiziell heißt. »Hier treffen sich Arbeitslose, es gibt ein Kiezfrühstück und Spieleabende, und man bekommt Hilfe bei Behördengängen«, zählt Christine Zimmermann einige der Angebote auf, die von zahlreichen Initiativen unter dem Dach des Sprengelhauses unterbreitet werden. Diese Angebote werden gern angenommen. Denn unproblematisch ist das Leben im Sprengelkiez mit seinen knapp 15.000 Einwohnern nicht. Laut dem jüngsten Bericht »Monitoring soziale Stadtentwicklung« der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kommt er unter 447 Berliner Quartieren lediglich auf Platz 395. Viele Menschen sind arbeitssuchend; zwei Drittel der Kinder im Kiez erhalten Existenzsicherungsleistungen; und die Fluktuation, also die Anzahl von

Eine Infotafel erinnert an die Industriegeschichte des heutigen Sprengelparks

Das Spengelhaus im Wedding

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Hallo Nachbar 1/10


aus den bezirken wedding

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In der Konfliktagentur in der Sparrstraße schlichten ausgebildete Mediatoren Auseinandersetzungen im Kiez

Zimmermann. Eine Umfrage, die das Quartiersmanagement Sparrplatz im vergangenen Jahr durchführte, zeigte darüber hinaus, dass die Anwohner sich hauptsächlich mehr Sicherheit und Sauberkeit wünschen. Für die Verbesserung der Situation setzen sich eine Vielzahl von Initiativen ein. So schlichten ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren in der Konfliktagentur in der Sparrstraße 19 Auseinandersetzungen im Kiez – mit Unterstützung der GESOBAU, welche die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Den Kontakt zu den Jugendlichen auf der Straße, von denen viele einen Migrationshintergrund haben, suchen Streetworker von Gangway. Auch »die Lynar«, eine Freizeitstätte in der Lynarstraße, bietet Jugendlichen ein vielfältiges Angebot. Und die evangelische Ostergemeinde (Motto: »für die Menschen, für den Kiez«) öffnet ihre Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern auch für kulturelle und sonstige Veranstaltungen.

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Eine der Skulpturen, die vor

aus den bezirken Wedding

der Jugendfreizeitstätte »Die Lynar« stehen. 2006 wurden sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen erbaut und stehen für die Internationalität der Besucher

Für nicht ganz so gelungen hält Christine Zimmermann dagegen den 10.000 Quadratmeter großen Sprengelpark zwischen Sprengel- und Kiautschoustraße. Sie wünscht sich größere Pflanzen für den 2007 eröffneten Park, der seine Existenz dem Neubau der nahen Bahntrasse verdankt – die Deutsche Bahn musste nämlich als Ausgleichsmaßnahme die Gestaltung des Parks bezahlen. Dass mitten im Sprengelkiez überhaupt so eine große Freifläche existiert, ist eigentlich erstaunlich. Der Grund liegt in der Geschichte: Auf dem Gelände des heutigen Parks – also auch damals schon mitten in einem dicht bebauten Wohngebiet! – nahm 1924 die Rohrbach Metallflugzeugbau GmbH den Bau von Flugzeugen auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren verschiedene Gewerbebetriebe auf dem Areal ansässig; erst 2004 wurde die vom bekannten Architekten Werner March entworfene Montagehalle des Flugzeugwerks abgerissen. Die heutigen Gewerbetreibenden gehen Geschäften nach, die dem Kiez besser angepasst sind. »Wir haben«, erzählt Christine Zimmermann, »zum Beispiel einen Kohlen-

wusst herziehen, die sich einbringen und die rückr f dem Schulhof de sichtsvoll mit ihren NachKinder posieren au ler Straße dschule in der Tege barn umgehen. »Wir könnBrüder-Grimm-Grun ten«, sagt Christine Zimmermann, »so viel aus dem Kiez machen, händler, der im Sommer Fahrräder repa- denn er hat so ein großes Potenzial.« riert.« In der Tegeler Straße haben sich KünstADRESSEN IM WEDDING ler unter dem Titel »Wedding Art« in einer Der Sprengelkiez wird im Osten begrenzt Galerie zusammengetan. Richtig multikulvon der Müllerstraße, im Süden von der timäßig geht es in der Torfstraße zu. PakisBahntrasse und dem Berlin-Spandauer-Schifftanische, indische und afrikanische Läden fahrtskanal, im Westen von der Föhrer Straße reihen sich aneinander, und im Haus Numund im Norden von der Luxemburger Straße. mer 12 sitzt das Afrika-Medien-Zentrum. Restaurants und Kneipen: Gaststätte Deichgraf, Nordufer 10 Dieses gibt die Zeitschrift Lonam heraus, die Café Schadé, Tegeler Straße 23 in deutscher Sprache über afrikanische TheCafé Auszeit, Kiautschoustraße 12a men berichtet, und ist für die vom QuarKultur: tiersmanagement geförderte Kiezzeitung Wedding Art, Tegeler Straße 40 »Der Kiezbote« zuständig. Die Torfstraße Prime Time Theater, Müllerstrasse 163, führt vom U-Bahnhof Amrumer Straße zum (Eingang Burgsdorfstraße) Atze Musiktheater, Luxemburger Straße 20 Nordufer: Und dort, schwärmen ZimmerSoziales: mann und Dunker, »ist es im Sommer total Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1 schön. Alles ist grün, und die Leute sitzen Sprengelhaus, Sprengelstraße 15 draußen.« Konfliktagentur, Sparrstraße 19 Die beiden engagierten GESOBAUAbenteuerspielplatz TELUX/Weddinger Kinderfarm, Tegeler Straße/ Mieterinnen wünschen sich, dass künftig Ecke Luxemburger Straße noch mehr Menschen diese schönen Seiten ihres Kiezes entdecken – Menschen, die be-

Nächste Ausfahrt Wedding – Tourist sein in der eigenen Stadt

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ollen Sie den Wedding auch mal jenseits aller Vorurteile für sich entdecken? Dann nehmen Sie an den außergewöhnlichen Entdeckungsreisen vom Stadtführungsprojekt »Nächste Ausfahrt Wedding« teil. Neugierige Berlinerinnen und Berliner aus allen Stadtteilen verirren sich seit 2007 in den Bezirk an der Panke. Ob ein Besuch beim afrikanischen Schneider, im Atelier eines Künstlers oder im buddhistischen Tempel – die Touren bieten die Möglichkeit, den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen zu begegnen. Im Programm gibt es Touren zu den Themen Geschichte, Stadtentwicklung, kulturelle Vielfalt, Architektur, Streetlife und Religion.

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VERLOSUNG Hallo Nachbar verlost zum Auftakt der Saison 2010 jeweils zwei Karten für die folgenden Touren am Samstag, dem 10. April 2010: »Luisenbad – ein Kurbad im Wedding?« »Das Weddinger Hinterland – von der Badstraße zum Plötzensee« »Der Mont Matre von Berlin – Soldiner Kiez« Senden Sie uns bis zum 07.04.2010 eine Postkarte unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an: GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation & Marketing, Stichwort Kiezbummel Wedding, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, oder per E-Mail an hallo.nachbar@gesobau.de. Weitere Informationen zu Treffpunkt und Abfahrtszeit erhalten Sie rechtzeitig.

Hallo Nachbar 1/10


aus den bezirken wilmersdorf

MODERNISIERUNG DER JOHANN-GEORG-STRASSE ABGESCHLOSSEN

Von Wallabys, Kängurus und Mediakids Der Altbau in der Johann-Georg-Straße 9-10 in Berlin Wilmersdorf wurde im vergangenen Jahr komplett modernisiert. Fenster, Dielung, Bäder sind erneuert, das Treppenhaus glänzt mit frischem Bodenbelag und Farbanstrich. Die Außenanlage ist umgestaltet, es gibt Fahrradstellplätze und auch einen abschließbaren Müllplatz. m Erdgeschoss der JohannGeorg-Straße geht es bunt zu. Hier hat sich nämlich die Kinderkrippe Wallaby unter der Leitung von Antje Schwartz (Foto) eingemietet. Sie bietet Platz für zehn Kindabei einerseits sicher der im Alter von acht Wochen mit der Technik, andererbis zwei Jahren. Seit 2004 seits kritisch und verantwortungsbewusst mit krabbeln hier jetzt schon kleine Medien umzugehen«, und manchmal eben auch ganz erklärt Antje Schwartz kleine Kinder über das nun neu das Konzept. Schauverlegte Laminat. Nach einjähspielunterricht mit dem rigem modernisierungsbedingKooperationspartner tem Umzug in die Berliner n frisch de r vo »kidstheatre« steht hier Straße, konnte man die Krippe z art hw Sc Inhaberin Antje rkrippe Wallaby de Kin r ebenso auf dem Proim Februar an gewohnter, aber de en um modernisierten Rä gramm wie Foto- und schönerer Stelle wiedereröffnen Videokurse. Im Rahund das Angebot erweitern. Im men des vergangenen Fotokurses entstanden so z. B. kurze Zuge der Modernisierung sind weitere Gewerbeflächen entstanden, die jetzt unter dem Namen Comics, wobei die Kinder von Storyboard, über Bildbearbeitung »Kangaroo Garden« als Internationaler Anschlusskindergarten ge- bis Sprechblasentext oder Vertonung für alles selbst verantwortlich nutzt werden. Der Begriff Internationaler Kindergarten weist be- waren. Wallaby Kinderbetreuung, Kangaroo Garden und Magpie Mereits darauf hin, dass es hier mehrsprachig zugeht. Nach der so genannten Immersionsmethode werden die Kinder von Erziehern und diakids sind drei von mittlerweile sechs Einrichtungen, die unter Erzieherinnen betreut, die, entsprechend ihrer eigenen Mutter- dem Dach kids in berlin (kib) zusammengefasst sind. Neben Bilsprache, ausschließlich auf Englisch- oder Französisch mit den Kin- dungsaspekten sind Bewegung und eine gesunde, ausgewogene Erdern kommunizieren. Die Nachfrage nach einem solchen Angebot nährung feste Bestandteile des Betreuungskonzepts. Insbesondere ist laut Antje Schwartz sehr hoch. »Wir stellen 20 Betreuungsplätze, Letzteres war bei der Entscheidung zur Gründung einer privaten haben bereits 16 Anmeldungen, darunter Kinder südafrikanischer, Betreuungsinitiative von Bedeutung. Nach der Geburt ihrer ersten malaysischer und amerikanischer Herkunft und täglich kommen Tochter suchte Antje Schwartz einen passenden Krippenplatz stellte neue Anfragen hinzu.« Das Angebot im Kangaroo Garden geht aber schnell fest, dass hier in der Regel Fertigessen serviert wurde. dabei aber über die mehrsprachige Betreuung hinaus. »Der Schwer- »Darüber hinaus war der Betreuungsschlüssel eher schlecht«, so punkt des pädagogischen Angebots liegt im künstlerischen Bereich«, Schwartz. »Wir entschieden uns dann, eine Erzieherin einzustellen so Schwartz. Eine Kunsttherapeutin und eine Tanzlehrerin werden und ehe wir uns versahen, saßen regelmäßig fünf Kinder in unserer Wohnung - die erste Tagesgroßpflegestelle war geboren.« Über die die Kinder an Tanz und Musik heranführen. Neben Wallaby und Kangaroo Garden findet sich im ersten Jahre wurde man immer größer, suchte passende Räumlichkeiten Stock der Johann-Georg-Straße 10 mit den »Magpie Mediakids« und fand diese bei der GESOBAU. Vor einem Jahr musste die Kita aber noch ein weiteres Angebot. Hier wird Kindern ab vier Jahren dann wegen der Modernisierung des Hauses umziehen. »Das war der Umgang mit modernen Medien vermittelt. »Wir sind Teil des eine strapaziöse Zeit. Es ist trotzdem sehr schön geworden, und es comp@ss-Programms. Kinder und Jugendliche können bei uns ver- war eigentlich immer klar, dass wir hierher zurückkommen werschiedene so genannte Computerführerscheine machen und lernen den. Es ist einfach unser Zuhause.«

das wohnfühl-magazin der gesobau

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Fotos: Thomas Bruns und GESOBAU

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aus den bezirken pankow

MODERNISIERUNG UND INSTANDSETZUNG IN PANKOW

Aus Alt mach Neu: Modernisierungsprojekte in 2010 Einige Mieterinnen und Mieter in Pankow haben in ihren Wohnungen noch Ofenheizungen, viele weitere schlecht isolierte Fenster und Fassaden sowie eine unmoderne Ausstattung. Seit 2008 werden sukzessive viele Wohnungen auf den neuesten Stand gebracht.

Fotos: Thomas Bruns, Christiane Flechtner, Klaus Dombrowsky

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odernisierung bringt Unruhe, Dreck und Lärm mit sich, mit denen die überwiegend älteren Mieterinnen und Mieter nun konfrontiert werden. Deshalb stehen ihnen Mitarbeiter der GESOBAU mit Rat und Tat zur Seite, um Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten und die Modernisierungsphase reibungslos über die Bühne zu bringen. »Anders als noch vor ein paar Jahren ist die Strategie des Unternehmens nun, schrittweise eine Komplettmodernisierung ihrer Bestände durchzuführen«, erklärt Kerstin Damitz, KundencenterLeiterin in Pankow und für rund 5.000 Mieteinheiten zuständig. »Hier geht es um viele verschiedene Aspekte wie Verbesserung der Gebäudesubstanz, Kundenzufriedenheit und soziale Verträglichkeit, energetische Modernisierung in punkto Umwelt und Klima, aber auch um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme.« Im Wetterseeblock mit insgesamt 113 Wohneinheiten, im Zillertalblock mit den Gebäuden Zillertalstraße 1 bis 27, Brixener Straße 45 und Trienter Straße 26 mit 127 Wohnungen sowie mit der Trelleborger Straße 53 bis 63, Elsa-Brändström-Straße 30 und der Vinetastraße 53 bis 55 mit 81 Wohneinheiten wurde bereits 2008 mit der Modernisierung begonnen. Hier gab es baulich und gestalterisch einiges zu beachten, denn viele dieser Gebäude unterliegen dem Denkmalschutz. Das attraktive, ebenfalls denkmalgeschützte

Mit der Modernisierung in der Brennerstraße hat die GESOBAU 2009 begonnen, in diesem Jahr werden auch die Außenanlagen verschönert

Detailgetreue Modernisierung und ein frischer Farbanstrich zeichnen das Die Mühlenstraße 2-2a steht wie viele andere Häuser in Pankow unter Denkmalschutz

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Gebäude im Zentrum Pankows aus

Das GESOBAU-Team rund um die Modernisierung in Pankow: Kerstin Damitz, Martin Meinel und Thomas Hacker (v. l.)

Jugendstil-Gebäude in der Mühlenstraße 2-2a mitten in Pankows Ortskern ist in den letzten Jahren ebenfalls aufwändig instandgesetzt und modernisiert worden. »Welche Häuser zuerst in den Bauplan der GESOBAU aufgenommen werden, hängt von der technischen Dringlichkeit und Wirtschaftlichkeit ab«, erklärt Damitz. In zahlreichen Projektrunden weit vor Baubeginn werden die einzelnen objektspezifischen Besonderheiten untersucht, die erforderlichen Maßnahmen besprochen und für die jeweilige Wohnhausgruppe in einem Modernisierungskonzept festgehalten. Auf dieser Basis werden die betroffenen Mieter dann in Form einer Modernisierungsankündigung umfassend über das geplante Bauvorhaben informiert (Hallo Nachbar berichtete in der Ausgabe 4/2009 darüber). Anschließend werden in Mietergesprächen die Maßnahmen detailliert vorgestellt und auch auf das Sozialmanagement hingewiesen, das bei Modernisierungsmaßnahmen Unterstützung für die Mieter bietet. »Bei Härtefällen wie beispielsweise sehr alten Mietern, Kranken, Nacht- und Schichtarbeitern und bei Familien mit kleinen Babies bieten wir unsere Unterstützung an«, sagt Sozialmanager Thomas Hacker. »Dazu gehört Hilfe bei der Schaffung von Baufreiheit, also dem Wegund wieder Hinräumen von Möbeln sowie bei der Unterbringung von bedürftigen Mietern in Hotels, Pensionen, Ferienzimmern oder Ferienwohnungen für die Zeit der Strangarbeiten«. Auch wenn Mieter im Bestand der GESOBAU umziehen wollen, um den Bauarbeiten zu entgehen, wird das Sozialmanagement tätig. »Soweit unsere Bestände es hergeben, versuchen wir barriere-

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aus den bezirken pankow

arm zu modernisieren, zum Beispiel eine bodengleiche Dusche zu installieren«, ergänzt Vorher/ nachher: Damitz. »Ganz barrierefrei können die WohDie Verwandlung des nungen in den meisten Fällen jedoch nicht Wohngebäudes am werden, da die Gebäudestruktur dies oft Eschengraben nach nicht zulässt.« Modernisierung (2009) Mitten in der Modernisierungsphase – das bedeutet unter anderem komplette Strangsanierung, neue Bäder, Fassaden und Fenster – steckt gerade der so genannte Brennerblock im beliebten Tiroler Wohnviertel mit insgesamt 168 Wohneinheiten. »Dieses Wohnensemble modernisieren wir in zwei Bauabschnitten«, sagt Damitz, »dabei ist das Anbringen einer Wärmedämmung auf die Fassade wegen des Denkmalschutzes leider nicht möglich, und die Fenster, die wir verwenden, müssen wieder Holzfenster sein. Allerdings weisen diese einen wesentlich besseren Wärmedämmwert als die alten Fenster auf.« Eine Verbesserung der energetischen Bedingungen des Gebäudes wird außerdem durch eine moderne Zentralheizung und durch Dämmarbeiten an Keller- und oberster Geschossdecke erreicht. Der erste Bauabschnitt mit der Trienter Straße 6 und 8 sowie der Brennerstraße 18 bis 32 ist bis auf die Außenanlagen bereits 2009 fertig gestellt

worden, die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt, bestehend aus den Häusern Brixener Straße 21 und 23 und der Brennerstraße 32 bis 48, sind bereits in vollem Gange. In diesem Jahr werden weiterhin 11 Wohnungen und 2 Gewerbe in der Binzstraße 3 und 15 Wohneinheiten in der Tiroler Straße 64 modernisiert. »Wir freuen uns auf die anspruchsvollen Vorhaben in den nächsten Jahren, die ausschließlich im engen Miteinander aller Beteiligten zu bewältigen sind«, sagt Damitz abschließend und fügt hinzu: »Nur mit Hilfe unserer Mieterinnen und Mieter war und ist ein reibungsloser Bauablauf möglich. Dafür ganz herzlichen Dank.«

Modernisierung unter Denkmalschutz Wie wird die Modernisierung beeinflusst, wenn ein Gebäude unter Denkmalschutz steht? Am Beispiel der Brennerstraße erklärt Bernd Brunn von der Firma Schröder + Ringkamp Architekten in Hallo Nachbar das Wichtigste. Hallo Nachbar: Was wird an den Gebäuden in der Brennerstraße gemacht? Bernd Brunn: Wir führen hier eine Komplettmodernisierung durch. Dazu gehören die Strangsanierung, neue Bäder, die Fenster werden zum Teil erneuert und teilweise auch die Fassaden. Es handelt sich bei diesen Gebäuden um denkmalgeschützte Bauwerke. Was müssen Sie bei der Modernisierung beachten? Aufgrund des Denkmalschutzes dürfen die Fassaden, Dächer, Fenster, Treppenhäuser, die Gartenanlagen und Vorgärten quasi nicht verändert werden. Das bedeutet, dass sämtliche Maßnahmen an diesen Bauteilen in Anlehnung an den bauzeitlichen Bestand durchgeführt werden müssen. Im Prinzip

das wohnfühl-magazin der gesobau

müssen alle von der Denkmalschutzbehörde genehmigt werden. Sie sagten, die Fassade wird teilweise erneuert. Was heißt das genau? Wir haben bei diesem Gebäudekomplex einen Kompromiss erzielen können, so dass wir die Giebelflächen dämmen dürfen. Für den Bereich der Hochfassade haben wir keine Genehmigung erhalten. Wie sieht es mit der Farbgestaltung aus? Sämtliche Gestaltungen an der Fassade sowie im Treppenhaus beruhen auf restauratorischen Befunden. Wir haben im Vorfeld einen Restaurator durchgeschickt, der alle Farben der ersten Farbfassung der Fenster, Anstrichflächen der Geländer und Wände aufgenommen hat. Auf dieser Grundlage

wurde dann das Konzept entwickelt, wie alles gestaltet wird, und das wiederum dem Denkmalschutz vorgelegt. So etwas bedarf sicher sehr viel Zeit. Ja, natürlich. Man braucht eine relativ lange Vorlaufzeit, da erst einmal die Untersuchungen gemacht und ausgewertet werden müssen. Auch im späteren Verlauf gibt es viel zu tun. Wenn wir die Firmen beauftragt haben, müssen beispielsweise Werkzeichnungen von den Fenstern und Musterfenstern gefertigt werden. Dann hat der Denkmalschutz noch Anmerkungen, wünscht vielleicht kleinere Veränderungen. So kommt man erst relativ spät in die eigentliche Produktion. Diesen Vorlauf von bis zu zwei Monaten müssen wir mit einplanen.

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aus den bezirken Weissensee

SENIORENWOHNHAUS NEUMAGENER STRASSE 19 – TEIL III

Zu Hause im Moselviertel In den vergangenen beiden Ausgaben hat Hallo Nachbar die Modernisierung des Seniorenwohnhauses in der Neumagener Straße 19 begleitet. Im Mai wird das optisch ansprechende Domizil mit dem umfangreichen Pflege- und Wohnangebot eröffnet.

Fotos: Thomas Bruns, Katrin Starke

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er ältere Herr mit den weißen Haaren sprüht vor Lebensfreude, seine Augen strahlen, er lacht übers ganze Gesicht. Abgebildet ist er auf einem Prospekt, mit dem die GESOBAU für ihr frisch saniertes Seniorenwohnhaus in der Neumagener Straße 19 wirbt. Wir sind überzeugt: So zufrieden wie der Mann auf dem Foto werden auch die Senioren sein, die demnächst in dem schmucken Gebäude in Weißensee Einzug halten. Schließlich haben wir das Haus ganz nach den Wünschen der künftigen Bewohner umgebaut. Noch sind Handwerker auf den Fluren des Gebäudes anzutreffen, wird mal hier gehämmert, dort gebohrt oder eine Balkonverkleidung verschraubt. Doch schon in wenigen Wochen werden die Bauleute ihr Handwerkszeug zusammenpacken und Abschied nehmen von der Neumagener Straße 19. Dank ihnen hat sich das Seniorenwohnhaus, an dem der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen hatte, in ein wahres Schmuckstück verwandelt. In weniger als einem Jahr wurden unter anderem Heizungen und Sanitäranlagen mo-

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dernisiert, neue Elektroleitungen eingezogen, isolierverglaste Fenster eingebaut, Balkone installiert, Treppenhäuser, die Fassade und das Dach erneuert. Für die 41 Mieter, die während des Umbaus im Haus geblieben sind und auf eine Umsetzwohnung verzichtet haben, sind die Monate der Modernisierung gewiss lang gewesen.

Diese unangenehme Zeit ist nun aber vorbei. In der Neumagener Straße 19 können Mieter, die Hilfe im Alltag benötigen, sich gegen eine monatliche Pauschale von voraussichtlich 64 Euro für das »ServiceWohnen« entscheiden. Und hier können pflegebedürftige Senioren die Rund-um-die-Uhr-Betreuung der sich im Haus befindenden Pflegestation

Alma Via in Anspruch nehmen. Darüber hinaus stehen sechs behindertengerechte Wohnungen im Haus zur Verfügung. Ob man im Hauscafé gemeinsame Aktivitäten mit den Nachbarn planen, beim Weg zum Arzt von einer Mitarbeiterin der Pflegestation begleitet werden möchte oder Hilfe braucht beim Anziehen: Das Seniorenwohnhaus in der Neumagener Straße 19 bietet alles, was ältere Leute brauchen. Ganz wichtig: Es bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen, ob und wie viel Hilfe er in Anspruch nehmen möchte – ganz nach seinen individuellen Bedürfnissen. Dieses Konzept des selbstbestimmten Lebens, bei dem das Wohlfühlen im Vordergrund steht, kommt an: »Obwohl die eigentliche Vermarktung der Wohnungen noch gar nicht begonnen hat, haben wir schon zahlreiche Interessenten«, freut sich Kundencenterleiterin Ines Bernasek. Es spricht sich eben herum, dass die umfangreichen Modernisierungsarbeiten kurz vor dem Abschluss stehen. Die Info-Flyer »Wohnen mit Zukunft« und »ServiceWohnen für Senioren« liegen im GESOBAU-Vermietungsbüro in der Berliner Straße 112, im Stützpunkt der Objektbetreuer sowie bei Alma Via aus. Vermietungstelefon: (030) 40 73-26 17

Hallo Nachbar 1/10


wussten sie schon?

AUFBEWAHRUNG VON WOHNUNGSSCHLÜSSELN

Schlüssel parat? Wohnungsschlüssel müssen jederzeit sorgsam aufbewahrt werden. Doch was heißt das im Detail? Hallo Nachbar klärt Mieter über ihre Pflichten auf.

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aben Sie schon einmal Ihr Portemonnaie oder Ihren Schlüssel verloren? Ärgerlich und vor allem aufwändig sind die

das wohnfühl-magazin der gesobau

sich daran anschließenden Termine bei Behörden oder der GESOBAU als Ihrem Vermieter zwecks Wiederbeschaffung. Während das Portemonnaie zu Ihrem eigenen Besitz gehört, ist der Wohnungsschlüssel Eigentum der GESOBAU und unterliegt somit unbedingt Ihrer Aufsicht, d. h. Sie müssen die Schlüssel sorgsam aufbewahren und darauf achten, dass diese nicht verloren gehen. Denn das geht oft schneller als wir meinen. Dabei können Sie bestimmte Gefahren leicht vermeiden, indem Sie etwa Ihre Schlüssel nicht im Inneren eines auf öffentlich zugänglichen Straßen oder Plätzen abgestellten Autos zurücklassen. Gelegenheit macht Diebe, Wertgegenstände haben nichts im Auto zu suchen. Doch nicht nur im Alltag ist es wichtig, auf die Wohnungsschlüssel sorgsam zu ach-

ten. Auch wenn Sie sich für längere Zeit woanders aufhalten, müssen Sie für den Verbleib Ihrer Wohnungsschlüssel sorgen. So können Sie Im Falle eines Feuers oder Wasserschadens vermeiden, dass Ihre Wohnung mit Gewalt geöffnet oder der Schlüsseldienst gerufen werden muss, was unnötig teuer für Sie wird. Wem Sie die Schlüssel während Ihrer Abwesenheit anvertrauen, können Sie selbst entscheiden. Am besten eignen sich vertrauenswürdige Freunde oder Verwandte. Wichtig ist, dass Ihr Kundenbetreuer bei der GESOBAU weiß, an wen er sich im Notfall wenden muss.

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wussten sie schon?

BUCHTIPP

»Berlin ist, … Winterzauber Sag’ einer bloß, es gäb kein’ Schnee bei uns hier in der »Schillerhöh’«. Was sich adventlich angedeutet, wurd’ vor Silvester eingeläutet: Es schneite reichlichst, wie man weiß, mit dicken Flocken, Straßeneis, bei argem Frost ganz winterlich. Bloß Sonnenschein, den gab es nicht. Lang war es düster, wolkenreich, und manch Gemüt wurd’ schwer sogleich. Nur drüben auf der Rodelbahn, da schwoll das Kinderrufen an. Dort herrscht nur Freude, doch verständlich, der Wunsch, der Schnee sei unvergänglich. Der Wetterdienst, er kündigt an, noch weiteren Schneefall! Sieh mal an! Sag einer bloß, ‘s gäb kein Schnee bei uns hier auf der Schillerhöh’! Werner Conrad, Schillerhöhe Januar 2010, geschrieben für die GESOBAU

… was Sie daraus machen«, heißt es sehr richtig auf der ersten Seite des neuen Zitty Berlin Jahrbuchs 2010 – und die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Zitty gewährt hier nicht nur Einblicke in Berliner Hinterhöfe und Glamourwelten, sondern berichtet über Zukunftsfantasien und besucht scheinbar vergessene oder für das Vergessen geschaffene Orte – Geschichten aus Berlin, für Berlin. Wen es dann reizt, die Hauptstadt richtig kennen zu lernen, dem hilft ab Seite 100 das »Register«. Hinter diesem Begriff versteckt sich ein Berlinführer der etwas anderen Art. Ob Prinzenbad, Admiralspalast oder Freizeitpark Lübars, so ziemlich jede Lokalität ist hier mit Text präsent und lädt zum Besuch ein. Und der Wilhelmsruher Damm findet seinen Liebhaber in Autor Fil, der auf unterhaltsame Weise von seinen Jugenderfahrungen im Märkischen Viertel erzählt. In diesem Buch ist fast lückenlos nachgezeichnet, was Berlin zum Anziehungspunkt macht: eine gewisse Ambivalenz zwischen »anything goes« und »früher war alles besser«, vielleicht ein bisschen chaotisch, in jedem Falle aber charmant. VERLOSUNG Hallo Nachbar lädt Sie ein, Berlin zu entdecken und verlost 8 Exemplare des Zitty Berlinbuch 2010. Schreiben Sie uns unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an: GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation & Marketing, Stichtwort »Berlinbuch«, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, oder per E-Mail: hallo.nachbar@gesobau.de. Einsendeschluss ist der 28. April 2010. Viel Glück!

TÄGLICH 55 TONNEN HUNDEDRECK AUF BERLINS BÜRGERSTEIGEN

Helfen Sie mit, Ihre Umwelt sauber zu halten!

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n Berlin gibt es über 108.000 gemeldete Hunde, dazu kommt eine erhebliche Zahl Vierbeiner ohne Steuermarke. Der hundereichste Bezirk ist Reinickendorf mit rund 11.000 gemeldeten Hunden, gefolgt von Marzahn-Hellersdorf und Pankow (rund 10.500). Weniger erfreulich als die große Anzahl an Hunden in der Hauptstadt sind ihre Hinterlassenschaften, die sich zu 55 Tonnen am Tag (!) summieren. Kein Wunder, denn jeder Hund macht pro Tag zwei bis drei Haufen auf Berlins Gehwegen, Straßen und Grünstreifen. Der liegengebliebene Hundedreck ist nicht nur unschön anzusehen, er kostet die Stadt auch eine Menge Geld: 1.200 Mitarbeiter der BSR sind täglich mit Schaufel und Besen im Einsatz gegen Schmutz und Hundehaufen. Außerdem fahren 120 Kehrmaschinen und 20 Hundedreck-Mobile durch die Stadt. Helfen Sie mit, Ihre Umwelt sauber zu halten und nutzen Sie die »Dogstations« (Tütenspender und Hundetoiletten), die überall in der Stadt aufgestellt sind. In Tierfachgeschäften gibt es zudem auch Geräte, die speziell zum bequemen Beseitigen von Hundehaufen geeignet sind.

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veranstaltungen

MIT VIEL SPASS IN DEN FRÜHLING

Veranstaltungen Reinickendorf Fahrrad-Rallye Termin: 25. April 2010, 11-17 Uhr Treffpunkt: Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10 (Quickborner Straße), 13469 Berlin Infos und Anmeldung: unter Telefon (030) 415 68 67

Auf zu den Klapperstörchen nach Linum!

Auch in diesem Sommer wollen wir unsere Mieterinnen und Mieter wieder in das knapp sechzig Autominuten entfernte Linum einladen, um Klapperstörche zu beobachten. In einer Bilderbuchlandschaft und dem größten Storchendorf der Region sind zu dieser Jahreszeit bis zu 15 Nester von Storchenpaaren und ihren im Juni geschlüpften Jungen besetzt. Die Störche fliegen abwechselnd in die Wiesen zur Futtersuche und begrüßen sich am Nest wieder durch lautes Klappern. In der Storchenschmiede Linum, dem Besucherzentrum des Naturschutzbundes (NABU), wird das Geschehen in einem der vielen Storchennester auf einem Monitor übertragen. Hier gibt es alle Informationen rund um den Storch und das Linumer Rhinluch, das auch als größter europäischer Kranichrastplatz bekannt ist. VERLOSUNG Mieter der GESOBAU können bei einer Fahrt zur Storchenschmiede mit Führung und Storchbeobachtung dabei sein! Verlost werden 20 x 2 Plätze für den 23. Juni (nachmittags). Die GESOBAU organisiert die gemeinsame Busfahrt nach Linum und zurück. Schreiben Sie uns Ihren Namen, Adresse und eine Telefonnummer an: GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation & Marketing, Stichwort »NABU«, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, oder per Mail an: hallo.nachbar@gesobau.de. Einsendeschluss ist der 2. Juni 2010.

das wohnfühl-magazin der gesobau

Am Sonntag, dem 25. April 2010, lädt der TSV Berlin-Wittenau zur großen FahrradRallye quer durch Reinickendorf. Start und Ziel ist die Familienfarm Lübars, auf der zwischen 13 und 17 Uhr zusätzlich ein buntes Rahmenprogramm angeboten wird. Die Fahrrad-Orientierungsfahrt auf dem 38 km langen Rundkurs führt durch fast alle Reinickendorfer Ortsteile. Die Teilnehmer werden von zahlreichen Helfern mit kleinen Verpflegungen und Pannenhilfe unterstützt. Für Kinder bis 7 Jahren findet eine Mini-Rallye im Freizeitpark Lübars über 6 km statt. Ein verkehrssicheres Fahrrad ist erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Wedding Sommerfest auf dem Sparrplatz Termin: 3. Juli 2010 Ort: Sparrplatz, Burgsdorfstraße 13 A, 13353 Berlin Am Samstag, dem 3. Juli, findet traditionell wieder das beliebte Sparrplatzfest statt. Für jeden, ob Groß oder Klein, wird etwas geboten – das heißt viel Spaß und keine Langeweile. An vielen Ständen können Sie sich mit Bekannten unterhalten und neue Menschen kennenlernen. Den ganzen Tag über gibt es ein abwechslungreiches Kulturprogramm auf der Bühne mit Tanz und Akrobatik, Zauberei und ganz viel Musik. Und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Außerdem ist wieder der historische Zillebus im Sprengelkiez unterwegs und lädt Sie ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Das genaue Programm finden Sie unter www.sparrplatz-quartier.de.

Nordberliner »Zugspitz«-Lauf Termin: 4. Juni 2010 Ort: Freizeitpark Lübars, Alte Fasanerie 10 (Quickborner Straße), 13469 Berlin Infos, Zeitplan und Anmeldung: www.teamwork-berlin.de Am 4. Juni 2010 richtet Teamwork Berlin e. V. mit Unterstützung der GESOBAU zum vierten Mal einen Volkslauf über insgesamt 12 Kilometer aus. Die Strecke führt gleich neben der Freizeitfarm über den im Volksmund »Nordberliner Zugspitze« genannten Berg und hat auch in diesem Jahr wieder für Läufer und (Nordic-) Walker einiges zu bieten. Die GESOBAU übernimmt für alle Mieter, die sich bis zum 31. Mai anmelden, das Startgeld. So können Jung und Alt, alleine oder in einer Staffel Spaß an Natur und Gesellschaft erleben und Lose für die Tombola gewinnen.

GESOBAU-MIETERFESTE ÜBERS JAHR 23. Mai 10.00 – 12.00 Uhr

Pfingstkonzert im Märkischen Viertel

25. Mai Das Fest der Nachbarn (Aushänge beachten) 4. Juni ab 17.00 Uhr

»Zugspitz«-Lauf Lübars

12./13. Juni 12.00 – 23.00 Uhr 11. Kunstfest im 10.00 – 21.00 Uhr Schlosspark Schönhausen 3. Juli 13.00 – 19.00 Uhr 19. September 11.00 – 16.00 Uhr

Kinderwiesenfest Birnenfest im Ribbeck-Haus

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Hallo Nachbar 1-2010