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16.03.2009

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Die Zeitung für unsere Mieter

www.gesobau.de

Hallo Nachbar 16. Jahrgang · Ausgabe 1 /2009

Wohnfühlen

Unterwegs mit Christine Klemke

Zuhause in Weißensee Seite 12

Frohe Ostern!

Aus den Bezirken - MV

Seite 16

Im Ribbeck-Haus die Freizeit aktiv gestalten

Aus den Bezirken - Pankow

Seite 20

10. Kunstfest im Schlosspark Schönhausen

Wussten Sie schon?

Wohnungen für Ihre Gäste Seite 22


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Aktion

Gut miteinander wohnen

Vorsicht bei Sperrmüll auf Wegen im Keller Mensch, mein linka Jroßer Onkel schmerzt imma noch, wenn ick ufftrete – anjeschwollen issa und janz jrün und blau iss er ooch schon. Helga sacht, ick soll ma nich so anstelln – Indianer kenn keen Schmerz. Na, da hat se leicht reden! Bei meen letzten Kellerrundjang bin ick jestolpert und hab ma richtich doll an det olle Metalljestell jestoßen, dat da mittem im Jang stand. Und wie ick da so anjehumpelt kam, tat det Herrn Schulze ooch jleich janz dolle leid. Er sacht, er wusste nich wohin damit, seit er und seene bessere Hälfte sich een neuet Bett jekooft ham – sein Keller is schon volljestoppt mit lauta Jerümpel. Den janzen Kram wollta ooch bald zum Flohmarcht bringen. Da hab ick ihm jleich den Sperrmüllservice der BSR empfohlen – een Anruf jenücht und de Männer in Orange kommen schnell vorbei und holen allet ab, wat nich inne Tonne uffm Hof passt. Kost ja ooch nich die Welt – wenje Euros und `n paar Zerquetsche – teuer wird det nur, wenn de Vermieter die ausjedienten Einrichtungs- und Haushaltsjejenstände auf Kosten aller Bewohner abholen lassen muss. Jefährlich isset aba ooch, wenn det Feua fängt und de Feuerwehr mitm jroßen roten Mannschaftswajen und nem Wasserschlauch anrücken muss! Ihr Hausbetreuer Otto

hen in einem Storchennest auf einen Monitor in der Ausstellung übertragen. Hier gibt es alle Informationen rund um den Storch und das Linumer Rhinluch, das auch als größter europäischer Kranichrastplatz beGESOBAU-Fahrt für Mieter nach Linum kannt ist. Die Chancen stehen gut, dass man einige dieser im Sommer sehr scheuen Vögel bei einem Im Sommer geht es in Linum, das beschauSpaziergang zum Linumer Teichgebiet lich am Rand des Rhinluchs im Landkreis beobachten kann. Im Teichgebiet laden EisOstprignitz-Ruppin liegt, besonders lebhaft vogel, Seeadler, Biber, Rotbauchunke und zu. Bis zu 15 Nester sind in dieser Zeit durch Co. zum Verweilen und Beobachten ein. Storchenpaare besetzt. Im Juni sind die Jungen geschlüpft und müssen durch die Adresse: Eltern versorgt werden. Abwechselnd Storchenschmiede Linum fliegen sie in die Wiesen zur Futtersuche, NABU Naturschutzzentrum am Nest begrüßen sie sich durch lautes Nauener Str. 54,16833 Linum Klappern. Tel: (03 39 22) 50 50 0 Im Besucherzentrum des NABU, der Storchenschmiede Linum, wird das Gesche-

Auf zu den Klapperstörchen!

Aktion

GESOBAU

Mieter der GESOBAU können bei einer Fahrt zur Storchenschmiede mit Führung und Storchbeobachtung dabei sein! Termin ist der 17. Juni nachmittags. Wir organisieren die gemeinsame Busfahrt nach Linum und zurück. Schreiben Sie uns Ihren Namen, Adresse und eine Telefonnummer an: GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation & Marketing, Stichwort „NABU“ Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin, oder per E-Mail an: hallo.nachbar@gesobau.de Einsendeschluss ist der 25. Mai 2009. Wir verlosen 20 x 2 Plätze.

Inhaltsverzeichnis Seite „Gut miteinander wohnen“ .……………. 2 Aktion Störche beobachten ……………………... 2 Auf ein Wort Für Berlin ………………………………… 3 Titelthema Mit Christine Klemke durch Weißensee ..……………………………. 4 -6 Vorgestellt GESOBAU sagt Danke! ………………….. 7 Gutscheine für Mieterkinder …….……… 7 Internetauftritt neu gestaltet …….……… 7 Techniker Michael Weske stellt sich vor .. 8 Handwerkeln mit der GESOBAUStiftung …………………….……….…….. 9

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Gewinner Weihnachtsaktion…….……. 10 Kreuzworträtsel …….…………………. 11 Impressum …….………………………. 11 Wohnfühlen Frohe Ostern …….…………………. 12 -13 Aus den Bezirken – Märkisches Viertel 26. Kinderwiesenfest …… …………….. . 14 Rundkurs durch Reinickendorf ..……… 14 OSA hilft bei Modernisierung …….……15 TSV-Wittenau ausgezeichnet ..…………. 15 Das Mitmach-Haus ….…………………. 16 Wohnen 50plus am Eichhorster Weg ..… 17 Netzwerkpartner stellt sich vor ….……. 17 Aus den Bezirken – Wedding Studieren in Berlin – Wohnen im Wedding18

Nächste Ausfahrt Wedding ……………… 19 Aus den Bezirken – Pankow 10. Kunstfest im Schlosspark Schönhausen ..…………………………… 20 Aus den Bezirken – Buch Robert-Rössle-Straße 1 strahlt ……..….. 20 Wussten Sie schon? Dem Schimmel keine Chance ………… 21 Gästewohnungen ……………...………… 22 Trickbetrug ...…………………………….. 22 Veranstaltungen Tipps für die Freizeit …………………… 23

Verlosungsaktionen für GESOBAU-Mieter Aktionen auf den Seiten ……….2, 3, 14, 19

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Auf ein Wort

GESOBAU ist ‚mehr wert’

Für Berlin Liebe Mieterinnen, liebe Mieter, Anfang März startete 'Mehrwert Berlin', eine Initiative von 12 landeseigenen Unternehmen, zu denen auch die GESOBAU gehört. ‚Mehrwert’ soll den Blick der Berliner darauf lenken, welchen Beitrag die landeseigenen Unternehmen für Berlin leisten, welchen – auch ideellen – Wert sie für die Herausforderungen der Zukunft haben. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit brachte es bei der Auftaktveranstaltung auf den Punkt: Die drei wichtigsten Herausforderungen derzeit sind der demographische Wandel, der soziale Zusammenhalt in der Stadt sowie der Klimaschutz. Regelmäßige Leser von „Hallo Nachbar“ wissen: Hier mischt die GESOBAU ganz vorn mit. Wir haben mit unserem Integrationsprojekt „Gut miteinander wohnen“ vor drei Jahren als erstes Wohnungsunternehmen überhaupt eine Integrationsbeauftragte berufen. Mit einer Vielzahl von Projekten und Kooperationen stärken wir gute Nachbarschaften, Schulen und Wohngebiete (Seite 7). Auch unterstützen wir ältere Bewohner durch Umbauten in der Wohnung wie durch sozial-medizinische Hilfsangebote darin, auch im hohen Alter

Mieterjubiläen 40 Jahre im MV - das ist bei unseren Mieterinnen und Mietern keine Seltenheit. Im Jahr 2008 feierten 354 Bewohner ihr 40. Jahr als Neumärker. Die GESOBAU gratulierte in einem Schwung kurz nach Weihnachten allen ihren Jubilaren und bedankte sich für so viel Treue mit einem Restaurant-Gutschein fürs Hotel Rheinsberg. Allen Jubilaren? Nein, jedenfalls nicht namentlich. Wir verlassen uns bei unserer Arbeit ja auf den Kollegen Computer. Und der kennt, wie ja auch die alten Mietverträge, häufig nur einen Vertragspartner – meist den Ehemann. Natürlich meinten wir auch die Ehepartnerinnen, als wir gratulierten. Deswegen jetzt ausdrücklich: Wir gratulieren allen Bewohnern des MV zu ihrem 40. Jubiläum 2008. Sie wohnen erst in diesem Jahr 40 Jahre im MV? Macht nichts. Wir melden uns bestimmt auch bei Ihnen - denn auch bei unseren diesjährigen Jubilaren möchten wir uns bedanken. ausgabe 1/2009

selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können (mehr zum „Wohnen 50plus“ auf den Seiten 16+17). Durch energetische (Bau-)Maßnahmen, die wir bei all unseren Modernisierungsprojekten durchführen, und durch den Jörg Franzen, Christian Wilkens Einsatz von Ökostrom in unseren Beständen können: Allein durch die Komplettmoderwirken wir tatkräftig mit, Berlins Klimanisierung des Märkischen Viertels sparen schutzziele zu erreichen. Diese sehen wir künftig jährlich mindestens 23.000 Tonvor, die CO2-Emissionen in Berlin bis 2020 um mehr als 40 Prozent gegenüber nen CO2 ein (Aktuelles zur Modernisierung des MV lesen Sie auf Seite 15). 1990 zu reduzieren. Im Januar hat die Begleiten Sie uns nun aber zunächst GESOBAU deshalb gemeinsam mit den in unserer Titelgeschichte fernab von „Herfünf anderen städtischen Wohnungsunterausforderungen“ in einen liebenswerten nehmen und dem Berliner Senat eine Stadtteil: Anwohnerin Christine Klemke Klimaschutzvereinbarung geschlossen. Diese führt uns durch „ihr“ Weißensee. Vereinbarung ist eine Selbstverpflichtung der Unternehmen, in den 268.000 städIhr Vorstand tischen Wohnungen CO2-Emissionen von 56.000 Tonnen jährlich einzusparen. Zum Jörg Franzen, Christian Wilkens Vergleich eine Zahl, auf die wir stolz sein

Doppeldecker M21 jetzt als Modellbus Im Norden Berlins fährt er „in echt“: Ein einen Kostenbeitrag von 25 € nur am EmpDoppeldecker der BVG, meist eingesetzt fang in der Geschäftsstelle Wilhelmsruher auf der Linie M21, die durchs Märkische Damm 142 im Märkischen Viertel. Viertel fährt - beklebt mit einem Motiv aus „Hallo Nachbar“ verlost 5 Modellbusse unserer Imagekampagne fürs MV. Seit kuran GESOBAU-Mieter. Eine kleine Aufgabe zem gibt es den Bus nun auch als Modellbus gilt es dabei aber zu bewältigen: Halten Sie im H0-Maßstab 1:87, angefertigt von der nach dem Bus, Plakaten, Spannbannern, Modellbau-Firma Rietze. und weiteren Werbemitteln mit Motiven Die äußere Gestaltung, aus der Imagekampagne MV Ausschau Innenausstattung, Kenn(auch zu sehen im Berliner Fenster inzeichnungen und Beder U-Bahn), und machen Sie schriftungen sind detaileinen Schnappschuss davon. getreu nachempfunden. Überzeugen Sie Aktion GESOBAU sich selbst – am besten im direkSchicken Sie uns Ihr Foto von unserer Imagekampagne unter Anten Vergleich vor gabe von Name, Adresse und Stichwort „Modellbus MV“ an: Ort im MV. Den hallo.nachbar@gesobau.de oder per Post an GESOBAU AG, UnterModellbus erhalnehmenskommunikation & Marketing, Wilhelmsruher Damm 142 ten GESOBAU13439 Berlin, Einsendeschluss ist der 15. Mai 2009. Mieter gegen seite 3


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Titelthema

Blicke ins Atelier

Unterwegs mit Christine Klemke

Zuhause in Weißensee Den größten Teil ihres Lebens hat die Grafikerin und Malerin Christine Klemke in Weißensee verbracht. Ihre Wohnung und ihr Atelier befinden sich in einem GESOBAU-Haus, in dem sie auch das Andenken an ihren Vater, den bedeutenden Buchillustrator Werner Klemke, pflegt. Hallo Nachbar war mit Christine Klemke unterwegs und entdeckte dabei bekannte und unbekannte Sehenswürdigkeiten in ihrem Kiez. Christine Klemke steht in der Hofdurchfahrt der Bizetstraße 99 und erinnert sich an ihre Kindheit. Damals, vor bald fünfzig Jahren, konnte die kleine Christine noch den Schriftzug "Werner ist doof" erkennen, den lange vorher Kinder an die Backsteinwand gekritzelt hatten. Werner – das war kein anderer als ihr Vater Werner Klemke, der in der Bizetstraße aufwuchs. In der Remise im Hof, zu der die Durchfahrt führt, hatte Werners Vater seine Tischlerei. Dass ihr Großvater auf Särge und Möbel spezialisiert war, erzählt Christine Klemke, und dass er immer arbeitete und so früh starb, dass sie ihn nie kennenlernte.

Gedenktafel für Prof. Klemke

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Doch Großvater Klemke entwarf auch selbst Möbel – das künstlerische Talent muss wohl schon in ihm angelegt gewesen sein. In seinem Sohn Werner kam es zur Blüte. 1917 geboren, wurde er zum bedeutendsten Buchillustrator der DDR, überhäuft mit Aufträgen, hoch geehrt als Mitglied der Akademie der Künste und ausgezeichnet als Ehrenbürger der italienischen Stadt Certaldo für seine Bebilderung von Boccaccios „Dekameron“. Jeder, der in der DDR aufwuchs, kennt Klemkes Werke: „Die Schwalbenchristine“ zum Beispiel oder den „Hirsch Heinrich“, vor allem aber auch den kleinen schwarzen Kater. Den

Im Asia-Shop in der Berliner Allee

Text: Christian Hunziker Foto: Jutta Wieland

brachte der Künstler auf jedem seiner Titelbilder unter, die er für das erotisch angehauchte „Magazin“ schuf. In der Bizetstraße verbrachte auch Christine Klemke ihre ersten Lebensjahre. 1954 aber, als sie drei Jahre alt war, zog Familie Klemke über den „großen Damm“ (die heutige Berliner Allee) in die Tassostraße 21. Dort, in derselben Wohnung, in der ihr Vater arbeitete, wohnt sie seit Mitte der neunziger Jahre wieder. Ein Teil der großzügigen Räumlichkeiten ist dem Werner-Klemke-Archiv vorbehalten, während die diplomierte Grafikerin im Hof in zwei Räumen, die ihr die GESOBAU zu günstigen

Tassostr: GESOBAU-Servicepunkt+Atelier

Auf der Einkaufsmeile Berliner Al

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Titelthema

Konditionen zur Verfügung stellt, ihr eigenes Atelier betreibt. Dort malt sie nicht nur selbst, sondern unterrichtet auch Kinder und Erwachsene. In diesen Kursen kommt neben der Kunst auch die Verpflegung nicht zu kurz. Bekannt ist Christine Klemke nämlich nicht zuletzt für die Brötchen, die sie ihren Schülern schmiert. Die Backwaren besorgt sie sich gleich um die Ecke, in der Selbstbedienungsbäckerei an der Berliner Allee. Auch sonst findet sie in unmittelbarer Nähe, was sie zum Leben braucht – gerne auch im Asia-Shop, wo sie sich einen Spaß daraus macht, bei jedem Einkauf ein neues vietnamesisches Wort zu lernen. Ganz berlinerisch wird es dagegen um die Ecke in der Mahlerstraße: Da steht ein KonnopkeImbiss, wo sich die Künstlerin einmal im Monat eine Currywurst gönnt – auch wenn sie findet, dass die früher besser schmeckte. „Damals“, erzählt sie, „war Konnopke in einer Bretterbude an der Ecke zum großen Damm, und die Schlange war immer zehn Meter lang.“ Wenn Christine Klemke mit Gästen essen geht, dann zieht es sie in das Restaurant S-Kultur, ein vor wenigen Monaten eröffnetes Lokal an der Gürtelstraße. Die junge Wirtin Aileen Sarkis, die zusammen mit ihrem Mann Pierrot das Restaurant

smeile Berliner Allee finden Anwohner alles für den täglichen Bedarf

ausgabe 1/2009

(„deutsch mit mediterranem Einfluss“) delt ein Investor die ehemalige Carl Müller führt, begrüßt den Stammgast herzlich Gummiwarenfabrik in eine edle Wohnanund bekommt gleich dickes Lob zu hören. lage namens Puccini-Hofgärten. Christine „Es wird fein und liebevoll gekocht“, sagt Klemke kennt noch die alte Fabrik, weil sie Christine Klemke. „Und die Gerichte sehen dort als Schülerin im Rahmen des in der aus wie ein Kunstwerk!“ DDR üblichen Tags der Produktion arbeiDas Restaurant S-Kultur steht für das tete. Auch sonst wird der Spaziergang zu neue, aufstrebende Weißensee im Kompoeiner Expedition in die Klemkesche Faministenviertel südöstlich der Berliner Allee. liengeschichte, die über Generationen eng Das heißt so wemit Weißensee verbunden gen seiner Straist. Im Eckhaus Bizet-/Mahßennamen und lerstraße wuchs Christines gilt als beliebtes Mutter auf – die Familie mit Wohngebiet. Viedrei Kindern lebte in einer le sanierte GrünZwei-Zimmer-Wohnung. derzeithäuser Ebenfalls in der Bizetstraße gibt es hier, und steht das Haus, in dessen in der PucciniHof Christine Klemkes UrMit Puma im Weißensee-Park straße verwangroßeltern eine Bäckerei

Essen im neuen Restaurant S-Kultur

Schulhof der Grundschule am Weißen See

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Titelthema

Adressen in Weißensee Atelier Prof. Werner Klemke

In der Grundschule am Weißen See

betrieben. Weiter geht´s zum Katholischen Kirchhof St. Hedwig, wo sich gleich rechts vom Eingang das einfache Grab der Eltern befindet. Gern spielten Christine und ihre Geschwister auf dem Friedhof, von dem aus man damals durch eine Mauer direkt auf den angrenzenden Jüdischen Friedhof gelangen konnte. Auf dieser bedeutenden, 1880 eingeweihten Grabstätte sind u. a. der Maler Lesser Ury und der Verleger Samuel Fischer begraben. Zurück über die Berliner Allee führt uns Christine Klemke zur StephanusStiftung in der Albertinenstraße, in der bis vor kurzem eine Ausstellung mit Werken ihrer Schüler zu sehen war (demnächst wechselt die Schau in die DRK-Kliniken in der Drontheimer Straße in Wedding). „Das Leben ist schön“ lautet ihr Titel. Christine Klemke selbst hat ein Bild beigesteuert, das eine Frau in sinnierender Pose, den Kopf auf die Hände gestützt, unter einem Wasserfall sitzend zeigt. „Ich finde das Leben schön“, so ihre Erläuterung, „weil wir zur Freiheit der Kinder Gottes berufen sind.“ Religiöse Motive finden sich viele in ihren Bildern – die sie übrigens in aller Regel nicht verkauft, weil sie zu sehr an ihnen hängt. Dafür unterrichtet sie mit Begeisterung – nicht nur in ihrem eigenen Atelier,

Stephanus-Stiftung in der Albertinenstr.

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sondern auch an mehreren Grundschulen. Am Weißen See („da jogge und walke ich“) vorbei spazieren wir zur Grundschule am Weißen See, einem um 1930 errichteten, denkmalgeschützten Gebäude, wo sie die AG Malen leitet. „Hallo Frau Klemke!“, grüßt sie strahlend der kleine Nicolas beim Überqueren der Straße. Und im Schulhort scharen sich die Kinder sofort um sie. „Das Wichtigste ist, dass man die Kinder lieb hat und an sie glaubt“, sagt sie. Kein Wunder, dass die Schüler sie so mögen. Erinnerungen an die eigene Kindheit kommen in der nahen Woelckpromenade auf. Im Haus Nr. 5 wohnte der Verleger Wieland Herzfelde, ein Freund des Vaters. Er verkehrte wie viele Künstler in der elterlichen Wohnung. Auch der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel war darunter, der unter anderem das Ernst-Thälmann-Denkmal in Prenzlauer Berg schuf und die kleine Christine damit beeindruckte, dass er mit Teelöffeln Musik machen konnte. Jetzt noch zum Antonplatz, dem Zentrum Weißensees. Dort betreibt Cordula Nitschke ihre Tierzarztpraxis. „Schon ihre Mutter“, berichtet unsere Führerin, „machte die Tiere gesund, die wir auf der Straße aufgelesen hatten.“ Tiere in anderer Form betrachtet sie heute im traditionsreichen Kino Toni, das dem Regisseur Michael Verhoeven gehört: Dort schaut sich Christine Klemke besonders gern Animationsfilme aus dem Pixar-Studio an,

(Leitung: Dipl. Grafikerin Christine Klemke): Tassostraße 21, auf dem Hof. Kurse für Kinder und Erwachsene zu verschiedenen Terminen. Informationen und Anmeldung: Tel 0179/290 39 14. www.wernerklemke.de Restaurant S-Kultur Gürtelstraße 10. Dienstag bis Sonntag 11 bis 23 Uhr. Tel. 74 68 59 80 Jüdischer Friedhof Weißensee Herbert-Baum-Straße 45. Geöffnet von April bis Oktober täglich (außer sonnabends) von 8 bis 17 Uhr; im Winter nur bis 16 (freitags bis 15) Uhr. Katholischer Friedhof St. Hedwig. in Pankow Smetanastraße 36-54. Strandbad am Weißen See Seeweg. Tel. 925 32 41 Kino Toni Max-Steinke-Straße 43/Antonplatz. Tel. 92 79 12 00. www.kino-toni.de „weil die künstlerisch so gut sind“. Daraus gewinnt sie für ihre eigene Arbeit Erkenntnisse: „Ich habe gemerkt, dass ich den Kindern beibringen muss, dass Tiere Schnauzen haben.“ Und während Christine Klemke zurück in ihr Atelier in die Tassostraße eilt, staunen wir, wie viele Geschichten mit dem auf den ersten Blick unspektakulären Weißensee verbunden sind.

Im Kino Toni am Antonplatz … lernt auch die Grafikerin noch was

Namensgeber: Der Weiße See

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Vorgestellt

160 Ehrenamtliche in der Familienfarm Lübars

GESOBAU sagt DANKE!

160 Engagierte kamen nach Lübars

Unter dem Motto „Etwas tun, damit alle gewinnen“ begrüßte GESOBAU-Vorstand Jörg Franzen am 29. Januar Ehrenamtliche und Stadtteilpartner in der Familienfarm Lübars. Damit dankte die GESOBAU zum ersten Mal in dieser persönlichen Form ehrenamtlich Engagierten und professionellen Akteuren in ihren Beständen, mit denen sie eine herausragende Partner-

schaft auf Stadtteilebene verbindet. Und das sind einige! „Eine geballte Ladung Kompetenz“ aus allen Stadtteilen hatte sich versammelt. 160 Gäste, unter ihnen Aktive aus 50 verschiedenen Initiativen, Vereinen und kommunalen Institutionen, nahmen die Einladung an. Dabei waren u. a. das ehrenamtliche Schlichtungsbüro, die Volkssolidarität aus Weißensee, Gangway-Teams aus Wedding und Buch, der Mieterbeirat aus dem MV, die Ehrenamtlichen aus dem Ribbeck-

Haus, der Freiwillige Besuchsdienst Märkisches Viertel und z. B. die aktiven Bewohner aus der Buttmannstraße. Neben der Freude über diese Form der Wertschätzung durch die GESOBAU fand vor allem die Vielfalt der Projekte und Akteure auf Stadtteilebene positive Resonanz. „Das soziale Engagement der GESOBAU haben wir so noch gar nicht gesehen, es spricht für das Unternehmen“, befanden Gert Paetzold und Ulrich Borchert, die 2007 ehrenamtlich das erfolgreiche Ausbildungspaten-Projekt im Märkischen Viertel gestartet haben.

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Mehr Kundenservice online

Wenn Sie uns hin und wieder auch im Internet besuchen, dann haben Sie es vielleicht schon bemerkt: Die GESOBAU hat ihren Internetauftritt überarbeitet. Wir bie-

ten Ihnen jetzt auch online mehr Service und Orientierung als zuvor. So können Sie über den „Mieterservice“ leicht den für Sie passenden Ansprechpartner in der Verwaltung und für alle Fragen rund ums Haus finden: Einfach Adresse ins Suchfeld eintippen und klicken. Auch Wichtiges aus Ihrem Kiez, Feste, Aktionen, Attraktionen, finden Sie hier. Wir haben die „Quartiers“-Darstellung ausgebaut und beleuchten die Vielfalt und die Besonderheiten aller Prachtstraßen, vitaler Kieze, grüner Ekken und geheimer Winkel, die das Leben in

Ihrer jeweiligen Nachbarschaft ausmachen. Bei uns im Internet finden Sie auch Infos zu unseren vielzähligen Kooperationen und Schul-Projekten, die das Soziale Management der GESOBAU initiiert und unterstützt. Wenn Sie selbst ehrenamtlich aktiv werden möchten – hier finden Sie einen Kontakt. Und wenn Sie Ideen haben, Anregungen für Geschichten aus Ihrem Kiez oder von Ihren Nachbarn, dann erzählen Sie uns doch davon! Kontakt: hallo.nachbar@gesobau.de www.gesobau.de

Gutscheine für Mieterkinder

Nachwuchsförderung

Über Familienzuwachs freuen sich nicht nur Mutter und Vater, sondern auch Vermieterin GESOBAU. Als kleines „Geburtstags-Geschenk“ gibt es deshalb für alle Familien, deren Babys in diesem Jahr geboren werden (oder wurden), einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 € für den ausgabe 1/2009

Versandhandel Jako-O. Dort finden frisch gebackene Mütter und Väter schöne Babykleidung, das erste Kuscheltier, Greifspielzeug und allerhand Nützliches fürs Kinderzimmer. Den Gutschein erhalten die Eltern gegen Vorlage der Geburtsurkunde (Einsenden der Kopie reicht) und eines beschrifteten Fotos ihres jüngsten Sprösslings bei ihrem Kundenbetreuer. Aber nicht nur die kleinen Kinder sind uns lieb, auch die großen lassen wir uns etwas kosten.

Flügge und doch in der Nähe – das wünschen sich die meisten Eltern für ihre großen Kinder. Wer in der Nähe bleibt, wird künftig belohnt: Kinder, die aus ihrem Elternhaus ausziehen und innerhalb der GESOBAU-Bestände eine eigene Wohnung beziehen, erhalten einen Zuschuss für die erste Wohnungsausstattung von der GESOBAU: einen Gutschein im Wert von 100 € für einen Einrichtungsbummel bei IKEA. Den Gutschein gibt es für alle Mietvertragsabschlüsse von Mieterkindern ab dem 1. Januar 2009 bei Ihrem Kundenbetreuer. Die Aktionen sind zunächst bis zum 31.12. 2009 befristet. seite 7


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Vorgestellt

Mitarbeiter stellen sich vor

Der „Aufklärer“ mit dem Messgerät Schimmel an den Wänden ist derzeit das häufigste Problem, mit dem sich die Techniker der GESOBAU beschäftigen müssen. Darum ist GESOBAUTechniker Michael Weske auch als „Aufklärer“ im GESOBAU-Bestand unterwegs.

Michael Weske hat sein gelbes Klimamessgerät bei seinen Touren durch den Bestand stets griffbereit in der Tasche. „In vielen Fällen verursachen die Mieter den Schimmel selbst, weil sie falsch oder zu selten lüften“, weiß Weske. Um Mieter auf die Problematik aufmerksam zu machen, überlässt er daher dem einen oder anderen betroffenen Neumärker schon mal ein Wohnklima-Messgerät zur Eigenkontrolle. Seit Januar ist Bauingenieur Weske bei der GESOBAU im Bereich Instandhaltung tätig. Sein Revier umgrenzt das südliche Märkische Viertel. Sechsjährige Erfahrung als Bauleiter in einem mittelständischen Unternehmen bringt der heute 35-Jährige mit. „Ich wollte mich weiterentwickeln“, begründet der gebürtige Berliner seinen Wechsel zur GESOBAU. Die Häuser und ihre kleinen und größeren Zipperlein dürften dem Techniker bald bekannt sein. Immerhin wird er jeden Komplex einmal

im Jahr auf Herz und Nieren prüfen. „Vom Keller bis zum Techniker Michael Weske ist im MV im Einsatz Dachgeschoss kontrollieren wir den öffentlichen Raum auf seine ring zu halten“, erläutert Weske sein TagVerkehrssicherheit“, erklärt Weske. Funkwerk. tionieren die Notlichter? Ist das Dach Auch in Sachen Privatisierung ist dicht? Sind die Notstromaggregate für die Weske der Mann im MV: Mit Kennerblick Aufzüge einsatzbereit? Das sind die Franimmt er Wohnungen der GESOBAU in gen, mit denen sich Weske und seine Kolleden Wohnhausgruppen, die bereits seit gen befassen. Seine Expertise ist vor allem längerem privatidann gesiert werden, unfragt, wenn „Vom Keller bis zum Dachgeschoss ter die Lupe, steuKundenkontrollieren wir den öffentlichen Raum ert die erforderund Objektauf seine Verkehrssicherheit.“ lichen Maßnahbetreuer bei men und betreut technischen die Arbeiten. Denn immer mehr Mieter Problemen Rat und Hilfe benötigen. „Mit interessieren sich auch für den Kauf der meinem Fachwissen im Hintergrund kann liebgewonnenen Wohnung. ich schnell den Ursachen auf den Grund Von großer Wichtigkeit, besonders in gehen – und an tragbaren technischen und den kommenden Jahren, ist die Rolle der finanziellen Lösungen arbeiten, auch um Techniker als Bindeglied zwischen dem die Belastung für die Mieter möglichst geKundencenter und den Projektleitern für die komplexen Baumaßnahmen. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren spielen eine große Rolle bei der Planung und Umsetzung der aktuellen und noch folgenden Großinstandsetzungen. Wo sind die Schwachstellen des Gebäudes, wo sitzen Schimmel und Co besonders gerne, wo regnet es rein und welche Bereiche sind graffitigefährdet? Dieses Wissen, gepaart mit technischem Know-how und eigener Erfahrung, bilden eine gute Ergänzung zur Arbeit des Projektteams. Das Arbeitsfeld des Technikers ist breit gefächert und interessant – und gerade deshalb stellt sich Weske voller Elan den neuen Aufgaben. Mehr zum Thema Heizen und Lüften auf Seite 21

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Vorgestellt

GESOBAU-Stiftung

„Selbst ist das Kind“ in der Kita La Vita Ohne viel Federlesen greift Tim die kleine Säge, die da am Wandhaken baumelt, und marschiert damit zur Werkbank. Kevin hat währenddessen ein schmales Stück Sperrholz eingespannt. Und schon setzt der vierjährige Tim die Säge an. „Vielen Eltern hätte bei diesem Anblick der Atem gestockt“, weiß Sabine Waldmann, die Leiterin der Kita La Vita am Eichhorster Weg. „Manche Mütter haben solche Angst, dass ihre Sprösslinge sich verletzen könnten, dass sie ihnen den Umgang mit Messer und Werkzeugen jeder Art verbieten.“ Ein falscher Weg, wie die Erzieherin betont. „Kinder sollten schon früh lernen, Sägen, Zangen und Hammer zu benutzen. Das gibt ihnen Sicherheit - und dann geschieht auch nichts.“ Eine Idee, die in der Kita La Vita, die unter der Trägerschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks steht, derzeit umgesetzt wird. Seit dem Umbau der Einrichtung im vorigen Jahr verfügt die Kita über eine eigens für die 130 kleinen Besucher eingerichtete Werkstatt.

Realisiert werden konnte das Vorhaben nicht zuletzt durch die Die Kinder in der Kita La Vita lernen mit Werkzeug umzugehen Unterstützung der handwerkliche Arbeiten kam bei den GESOBAU-Stiftung: 2.000 Euro stellte die Kindern gut an.“ Und auch bei den ErzieStiftung für den Kauf von drei kindgerechherinnen. Die schlüpfen, wenn es um die ten Werkbänken aus Holz zur Verfügung. Gestaltung des Tagesprogramms in der In den auf Augenhöhe der Knirpse angeKita geht, seither auch mal gedanklich in brachten Regalen reihen sich Sägen, Hämdie Haut eines Mannes. „Die weibliche wie mer, Trichter, Sperrholz, Schrauben und die männliche Perspektive sind uns bei der Nägel sowie Spenden aus den Kellern des Vermittlung von Wissen wichtig“, stellt Kita-Teams und etlicher Eltern. Waldmann klar. Den Anstoß für das Projekt KinderSpätestens zu Ostern sollen die ersten werkstatt gab ein Erzieher. „Aus seiner Hasen aus Holz entstehen, zum Muttertag männerspezifischen Sicht machte er den vielleicht auch Schlüsselbretter. WaldJungen und Mädchen andere Spiel- und mann, deren Motto lautet „Selbst ist das Lehrangebote als die weiblichen Kräfte“, Kind“, hat so einige Ideen für ihre Schützanalysiert Waldmann. „Er baute mit seiner linge. Gruppe beispielsweise einen Lenker. Das

Geben Sie Energiesparen ein neues Gewicht. 1

Tipps, wie Luft beim Heizen helfen kann.

Heizanlagen und Thermostatventile arbeiten besser, wenn sie genügend Luft bekommen. Sorgen Sie dafür, dass die Belüftung der Räume stimmt bzw. Heizungen nicht mit Möbeln zugestellt oder mit Gardinen zugehängt werden. Richtig heizen heißt auch richtig lüften: Schließen Sie vor dem Lüften die Thermostatventile und lassen Sie kurz und kräftig frische Luft in den Raum. Alle Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Energieverbrauch zu senken, finden Sie auf: www.energiesparen-in-berlin.de


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Vorgestellt

Gewinner der Fotoaktion

Weihnachtlich geschmücktes Zuhause

1.Preis

Familie Reich, Weißensee (IKEA-Gutschein 250 €)

Familie Reich geht mit den Kindern gerne in die Natur hinaus, und findet dort allerlei Schmuckstücke für ihre Wohnung. Auch was im Haushalt bereits vorhanden ist, wird ins weihnachtliche Basteln einbezogen – so werden etwa leere Milchkartons zur erleuchteten Stadt oder getrocknete Orangenscheiben zum Baumschmuck. Diese kreative Idee fand in der Jury den größten Anklang: 1. Platz.

In „Hallo Nachbar“ 4/2008 baten wir Sie, uns einen Blick in Ihr weihnachtlich geschmücktes Zuhause zu gestatten. Vielen Dank für Ihre zahlreichen Einsendungen, Fotos und Geschichten dazu. Auf dieser Seite finden Sie die Weihnachtsfotos, die unserer Jury am besten gefallen haben – vielleicht eine Anregung fürs kommende Weihnachtsfest?

2.Preis

Familie Hoffmann, MV (Obi-Gutschein, 50 €)

Familie Hoffmann hat auch mit einfachsten Mitteln die Nachbarn im Hausflur mit weihnachtlicher Deko und frohen Wünschen beglückt. Dieser nachbarschaftliche Zug ist der Jury der 2. Platz wert.

3.Preis

Familie Hein, Pankow (Obi-Gutschein, 25 €)

Familie Hein stellt drinnen Räuchermännchen und Weihnachtspyramide auf und zeigt durch erleuchtete Schwippbögen im Fenster auch den Nachbarn, dass es eine festliche Zeit ist. 3. Platz für den Lichterschmuck.

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Kreuzworträtsel

Wie heißt des Rätsels Lösung? In der letzten Ausgabe von „Hallo Nachbar“ 4/2008 suchten wir den Begriff „Objektbetreuer“. Das ist die neue Bezeichnung für unsere Hausbetreuer. Viele von Ihnen haben das natürlich erknobelt. Drei Einsender können nun mit einem Gutschein von Obi ihr Zuhause aufmöbeln: 1. Gisela Hartmann, MV (Gutschein über 75 Euro) 2. Helga Bösler, Wedding (Gutschein über 50 Euro) 3. Peter Göttgens, Borsigwalde (Gutschein über 25 Euro)

Impressum „Hallo Nachbar“ ist die Kundenzeitschrift der GESOBAU AG Wilhelmsruher Damm 142 13439 Berlin www.gesobau.de ausgabe 1/2009

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern! Vielen Dank auch an alle anderen, die sich so zahlreich an der Lösung des Rätsels beteiligt haben!

GESOBAU AG Unternehmenskommunikation & Marketing Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin oder E-Mail an: hallo.nachbar@gesobau.de

Unten finden Sie unser neues Kreuzworträtsel. Wer glaubt, das richtige Lösungswort gefunden zu haben, kann uns bis zum 15. Mai 2009 schreiben:

Bitte auch in der E-Mail den vollständigen Namen und den Absender nicht vergessen! Unter allen Einsendern verlosen wir drei Gutscheine des Baumarkts Bauhaus.

Redaktion: Kirsten Huthmann (V.i.S.d.P.), GESOBAU AG Unternehmenskommunikation, Text/Foto: Michael Fischer, Christiane Flechtner, Christian Hunziker, Alrun Jappe, Katrin Starke, Susanne Stöcker Layout: www.bachler-werbeagentur.de Druck: Druckerei Gieselmann Anzeigenkontakt: Tel: 030/40 73-15 67, Fax: -14 94, E-Mail: hallo.nachbar@gesobau.de

Wir wünschen viel Glück!

Auflage: 41.500, Redaktionsschluss: 3. März 2009, „Hallo Nachbar“ erscheint 4x im Jahr, jeweils zum Ende eines Quartals. Die nächste Ausgabe wird ab dem 24. Juni 2009 an alle Mieter der GESOBAU AG, an lokale Medien und Unternehmen verteilt.

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Der Winter war lang, ka jetzt zu Ostern d

Frohe Ost

: IZB Foto

Wunderschön ist ein Osterkranz aus Buchsbaum, der mit Blüten von zum Beispiel Ranunkeln, Narzissen oder Tulpen, Federn und ausgeblasenen Eiern verziert ist. Er eignet sich entweder als österliche Tischdekoration oder je nach Befestigung der Accessoires als frühlingshafter Türschmuck zur Begrüßung von Gästen.

Foto: Blumenbüro Holland

Klein aber fein sind Mini-Vasen aus ausgeblasenen Eierschalen, wenn die Löcher der Unterseite mit einigen Tropfen Kerzenwachs versiegelt werden. Um den kleinen Eiervasen Halt zu geben, kann man sie zum Beispiel in eine mit roten Linsen gefüllte Glasschale setzen. Dann einige kleinen Primelblüten oder Vergissmeinnicht in die Eier-Vasen stellen und fertig ist die Osterdeko der besonderen Art.

Eine Alternative zum Osterstrauß aus Narzissen oder frisch begrünten Zweigen sind vor allem die bei Kindern sehr beliebte Osterwiese und ein blumiges Osternest: Eine flache Schale oder ein flacher geflochtener Weidenkorb sowie etwas Erde, Gras oder Moos reichen aus, um die Grundlage für ein farbenfrohes Pflanzenarrangement zu schaffen. Als bunte Farbtupfer blühen niedrigwüchsige Tulpen, Narzissen, Krokusse oder Traubenhyazinthen.

Deko für Eilige: Ein Stück Kunstrasen mit Eier-Kerzen Foto: Rainer Sturm Schön anzuschauen: ein durch ein ausgeblasenes Hühnerei gezogener Blütenstiel

Osterlicher Eierkarton Foto: Blumenbüro Holland

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Wohnfühlen

r war lang, kalt und grau. Ein Grund mehr, zt zu Ostern die Farben richtig knallen zu lassen. Hier sind Ideen und Tipps für Ihre Osterdeko.

Foto: aboutpixel.de / Angela Huth

Ostern!

Eier ausblasen

Als Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Erneuerung sind Eier seit jeher fester Bestandteil unserer Osterbräuche. Am schönsten für eine Dekoration eignen sich natürlich die echten, selbst ausgeblasenen Eier. Aber wie pustet man so ein Ei richtig aus? Man nehme einen Eierpiekser, um das Ei oben und unten jeweils in der Mitte anzupieksen. Mit einer dicken Nadel können die entstandenen Löcher vorsichtig erweitert werden. Dann mit einer dünnen Nadel am besten das Dotter anstechen. Jetzt entweder die Wangen aufblasen und mit Hilfe eines Strohhalmes in eines der Löcher pusten oder eine Spritze mit Luft aufziehen und in eines der Löcher drükken, so dass Dotter und Eiweiß herauslaufen können. Achtung: Um eine Salmonellenvergiftung zu vermeiden, sollten Sie die Eierschale möglichst nicht mit dem Mund berühren.

Originell sind kleine Wachteleier, die auf Zweige aufgespießt werden Foto: Blumenbüro Holland

Foto: Blumenbüro Holland

Eier selbst bemalen stimmt am schönsten auf die Osterzeit ein – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt Foto: aboutpixel.de / Kellermeister

Natürlich kann man Ostereier gefärbt kaufen. Aber selbst gefärbt machen sie nun mal mehr Freude. Ob man dazu nun bunte Stifte nimmt oder ein ganzes Farbbad: Es dürfen nur unproblematische Lebensmittelfarben verwendet werden. Die verbergen sich hinter E-Nummern auf dem Etikett wie zum Beispiel E 127 für Erythrosin rosarot. Allergiker sollten aber aufpassen: Bestimmte Lebensmittelfarben können allergische Reaktionen wie Hautrötungen oder Juckreiz auslösen. Wer mag, kann Ostereier auch mit selbst hergestellten Pflanzenfarben einfärben. Zum Färben müssen die Pflanzen mit einem halben Liter Wasser 10 Minuten gekocht werden. Anschließend die gekochten Eier etwa eine halbe Stunde in den Sud legen und zum Schluss mit einem Küchentuch Öl auf die trockene Eierschale reiben. Diese Farbvariationen sind möglich: Zwiebelschalen: Eine Handvoll ergibt braungelb bis goldbraune Eier. Kurkuma: Ein paar Teelöffel färben die Eier gelb. Matetee: Die Ostereier werden im Aufguss lindgrün. Rotkohl und Rote Beete: Zaubert rote bis lilafarbene Eier. weitere Pflanzen: Sie können auch Spinat (grün), Preiselbeeren (rosa), Holundersaft (bläulich) oder Kamillenblüten (gelb) zum Färben verwenden. Frische, selbstgefärbte Eier sind etwa drei Wochen haltbar, wenn sie nicht abgeschreckt wurden. Sie können die Eier sogar bei Zimmertemperatur lagern sicherer ist allerdings die Aufbewahrung im Kühlschrank. Haben Sie die Eier nach dem Kochen abgeschreckt, sind diese nur wenige Tage haltbar. Grund: Durch das Abschrecken gelangt Wasser ins Innere des Eis. Dadurch können sich Keime bilden.

Foto: aboutpixel.de / Uwe Dreßler

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Foto: aboutpixel.de / Barbara Schneider

Eier färben


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Aus den Bezirken – MV

26. Kinderwiesenfest

Das große Kinderfest auf der Wiese

Wann: 009, . 1 1 Juli 2 Uhr. 9 1 13 bis arte mit lk ie p Kinders tionen, vielen Ak innen: e G w Spielen, € 2,50 Am Wochenende vor den großen Ferien ist wieder Festzeit auf der Wiese am Seggeluchbecken. Doch in diesem Jahr stehen die Kleinen im Mittelpunkt: Das Wiesenfest wird zum großen Kinderfest! Mit der Kinderspielkarte (2,50 €) kommen die kleinen Hauptdarsteller einen Sommernachmittag lang voll auf ihre Kosten: An zahlreichen

Ständen können sie ihr Glück und ihre Geschick-lichkeit unter Beweis stellen (z.B. am Glücksrad, beim Dosenwerfen oder beim Nägeleinschlagen). Sackhüpfen, ein BungeeTrampolin, ein Karussell und die Hüpfburg halten Jungen und Mädchen auf Trab und in Bewegung. Auf der Bühne findet für die ShowLustigen unser Wettbewerb „Das MV sucht das Karaoketalent“ statt, und bei der DJ-Animation mit kleinen Wettbewerben sollte die Tanzfläche ordentlich beben. Für die ganz Kleinen gibt es ein Krabbelzelt und ein Kasperltheater. Und im Klingenden Museum können Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Musikpädagogen eine Vielzahl Instrumente ausprobieren.

Hungern muss hier auch keiner, dafür sorgen leckere Schlemmerstände mit Crêpes, Eiscreme, Süßwaren und Bratwurst. Und für Eltern, die ihre Kinder bei Spiel und Spaß sicher versorgt wissen und nun auch ihre Nachbarn treffen wollen, haben wir ein Elterncafé eingerichtet. Übrigens: Es werden dieses Jahr keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt! Die GESOBAU organisiert das große Kinderfest auf der Wiese erstmals in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Kiezrunde Märkisches Viertel. Die Vereine aus dem MV werden die Gelegenheit nutzen, um ihre Arbeit vorzustellen und mit interessierten Bewohnern ins Gespräch zu kommen. Die GESOBAU ist natürlich ebenfalls mit vielen Mitarbeitern vor Ort. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Sieben Kontrollposten müssen angefahren werden, bei denen es auch kleine Stärkungen gibt. Anschließend, zwischen 13 und 17 Uhr, wartet auf der Familienfarm Lübars ein buntes Programm auf die Pedal-

ritter und Besucher der Veranstaltung. Die Schänke der Familienfarm Lübars spendiert für die ersten hundert zahlenden Teilnehmer und ihre Familien eine Portion Pommes Frites rot/weiß.

Jugendfarm Lübars

Rauf aufs Rad und zum Rundkurs durch Reinickendorf! Ende April ist es wieder soweit. Das Märkische Viertel, der Rest von Berlin und Umgebung steigen aufs Fahrrad und erkunden den Bezirk Reinickendorf. Fahrradbegeisterte Familien, Betriebsgruppen, Schulen, Kitas, Senioren - alle sind aufgerufen, mitzumachen. Vom „Volksradfahren“ - so hieß die Veranstaltung 1969 - bis zur heutigen „FahrradRallye“ ist eines gleich geblieben: Die bewährte und attraktive Strecke. Auf 35 Kilometern geht es in einem Rundkurs durch Reinickendorf: Start und Ziel sind in Lübars, weiter geht es durch Hermsdorf, Frohnau, Schulzendorf, Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort, Tegel und Wittenau zurück zur Jugendfarm.

Fahrrad-Rallye 26. April 2009 Start und Ziel: Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10, Startzeit: 11:00 – 12:00 Uhr für Teilnehmer ab ca. 8 Jahre Startgeld: 4 / 2 Euro

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Verlosung

GESOBAU

Die GESOBAU verlost ein attraktives und nützliches Starterpaket einschließlich Startgeld an 20 Teilnehmer. Freizeit-Biker schreiben bis zum 20. April an: GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation & Marketing, Kennwort „Rundkurs Reinickendorf“, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin oder per E-Mail: hallo.nachbar@gesobau.de

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Aus den Bezirken – MV

OSA-Team kümmert sich um alle Fragen rund um die Modernisierung

„Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Mieter“ rung in dessen Wohnung ganz praktisch an der Finsterwalder Straße, die 911 am vonstatten geht. „Wir lassen unsere Mieter Wilhelmsruher Damm, Senftenberger Ring nicht allein, sondern begleiten sie durch und Treuenbrietzener Straße sowie die 916 die Zeit der Modernisierung“, erklärt Anan der Wesendorfer Straße und am SenfMan merkt es, und man sieht es auch: Die drea Behnke, Leiterin des OSA-Teams. tenberger Ring – insgesamt 3.000 WohnunModernisierungsarbeiten im Märkischen Zum OSA-Team gehören außerdem: gen im Laufe dieses Jahres.“ Viertel sind jetzt in vollem Gange. Um die Die GESOBAU„Alle sanitären Zu- und Ableitungen, Mitarbeiter Heike Heizungsleitungen und Heizkörper werFischer, Sandor den erneuert“, erklärt Sandor Egyed. „Die Egyed und Erika Fassade an der WHG 905 erhält eine WärToll sowie der Ausmedämmung und einen frischen Anzubildende Benjastrich“, sagt Behnke. Auch die Zuwege min Ostwald. Diese und Durchgänge an den Wohnanlagen Kollegen sind Anwerden baulich und durch die farbliche sprechpartner für Gestaltung so verändert, dass sie überdie Mieterinnen sichtlicher, heller und sicherer werden. und Mieter, wenn Wenn die Bauarbeiten beginnen, sind es um die „Frischneben den Mitarbeitern des OSA-Teams zellenkur“ des vor allem die Mitarbeiter des Baubüros in Märkischen Vierden WHG die ersten Ansprechpartner. In tels geht. Sie verder Finsterwalder Straße 9 sind Jürgen senden AnkündiRanke und Jana Ressel vom Baubüro dergungen, beantworzeit dreimal pro Woche in der Musterwohten telefonisch, nung anzutreffen, die demnächst auch als Das OSA-Team: Erika Toll, Heike Fischer, Sandor Egyed, Andrea Behnke aber auch direkt Baubüro dient. „Hier kann man sehen, was vor Ort die Fragen in der eigenen Wohnung alles gemacht zu den einzelnen Modernisierungsabläuwird“, erklärt Ranke. vielen tausend betroffenen Mieterinnen fen und stehen den Menschen im Viertel und Mieter über die bevorstehenden mit Rat und Tat zur Seite. Maßnahmen zu informieren und sie wäh„Derzeit beginnt rend der Umbauarbeiten zu begleiten, hat bei drei Wohnanlagen die GESOBAU das so genannte OSAdie ModernisierungsTeam ins Leben gerufen – das sich um die phase“, erzählt AnOptimierung des Sanierungs-Ablaufs Infobox MV drea Behnke, die viele kümmert. Anzutreffen sind die Kollegen montags bis samstags: 10 – 16 Uhr Bewohner noch als von OSA jetzt auf jedem Hoffest im MV, in langjährige Hausmaden speziell eingerichteten MusterwohDie Infobox auf dem Stadtplatz informiert anschaulich über den nagerin aus dem Sernungen in den verschiedenen WHGs und Modernisierungsablauf im MV, dort gibt es auch ein Musterbad vicepunkt am Senftennatürlich in ihren Büros in der GESOBAUsamt Fliesenauswahl zum Anfassen. Spezielle Musterwohnunberger 12 kennen. Zentrale am Wilhelmsruher Damm – gen werden im Laufe der Baumaßnahmen in allen WHG einge„Das betrifft die wenn sie nicht gerade mit einem Mieter richtet. Über Sprechzeiten informieren Hausaushänge vor Ort. Wohnhausgruppe 905 vor Ort besprechen, wie die ModernisieGESOBAU-Mitarbeiter kümmern sich um die Optimierung des Sanierungs-Ablaufs

„Sterne des Sports“

TSV Wittenau für 50plus-Projekt ausgezeichnet U n s e r TSV Wittenau im MV hat im Januar eine hohe Bundespräsident Horst Köhler Ehrung überreicht Elke Duda vom TSV e rh a l t e n : Wittenau die Auszeichnung Das Projekt „Seniorenstützpunkt Bewegung“ wurde mit dem zweiten Platz der goldenen ausgabe 1/2009

Sterne des Sports 2008 ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 2.500 Vereine um die „Sterne des Sports“ beworben. Mit dem Konzept des „Seniorenstützpunkt Bewegung“ setzt der TSV Wittenau neue Maßstäbe. Menschen ab 50+ können rund 80 konventionelle und originelle Freizeitangebote bei den „Fitmachern“ wahrnehmen, kombiniert mit Bewegung und einem guten Schuss Spaß. So gibt es z. B. einen Rostschutzkurs oder die Wohlfühl-

gymnastik. Da die Senioren von heute körperlich und geistig viel aktiver sind als früher, werden die Sportangebote nach Belastungsansprüchen klassifiziert. 2.000 Mitglieder hat der TSV zurzeit, die Zahl der Interessierten in der Altersgruppe 50+ wächst rasant - ca. 80 Prozent der Aktiven leben im Märkischen Viertel. Die GESOBAU unterstützt den Verein kontinuierlich beim Ausbau der Seniorensportangebote. seite 15


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Aus den Bezirken – MV

sich über Modernisierungmieter. In den nächsten Jahren, in denen das MV „renoviert“ wird, bietet das Ribbeck-Haus betroffenen Mietern, denen zuhause schon mal „die Decke auf den Kopf fällt“, Abwechslung und Gesellschaft. Das Telefon in Traxels kleinem Büro klingelt. Eine regelmäßige Besucherin des Ribbeck-Hauses sagt für das gemeinsame Basteln mittags krankheitsbedingt ab. Indessen kommen nacheinander fünf Damen aus der Kälte zur Tür hinein und legen ihre Mäntel im Eingangsbereich ab. „Ach, hallo Frau Richter, ich habe Sie doch an Ihrer Stimme erkannt“, sagt Traxel, als sie wieder aus ihrem Büro kommt. „Das sind ein paar meiner Damen“, erklärt sie und stellt alle

vielen Hennen. Der rüstige Rentner arbeitet ehrenamtlich im Ribbeck-Haus, sein „Arbeitszimmer“ ist die Holzwerkstatt. Hier repariert er Fahrräder, bringt Gartenbänke wieder auf Vordermann, repariert Stühle und kümmert sich um viele andere, kleine wie große, reparaturbedürftige Gegenstände der GESOBAU-Mieter.„Wenn ich mal weniger zu tun habe“, sagt er, „dann baue ich bunte Futterhäuser und Nistkästen für Vögel“, und zeigt stolz auf die Fensterbank, auf der seine Arbeiten sorgfältig nebeneinander aufgereiht stehen. Diese können von Jedermann preiswert erworben werden. Nicht immer kann man jedoch defekte oder brüchige Gegenstände für die Reparatur transportieren. Deshalb macht Dieter Wöhlcke auch Hausbesuche, bei denen er dann sogar direkt vor Ort hilft. Seit Dezember 1991 gibt es das Ribbeck-Haus am Senftenberger Ring 54 schon. War die Besucherzahl damals noch überschaubar, so kann sich Christina Traxel heute über das Interesse für die verschiedenen Projekte nicht beschweren: „Manche kommen von der Schillerhöhe bis hierher“, sagt sie stolz: „Wir sind breit gefächert“. Dass das so ist, liege vor allem an Traxel, sagt Frau Eckardt. Die 68-Jährige kennt das Ribbeck-Haus fast von Anfang an und ist sich sicher, dass es ohne die jetzige Leiterin nicht bis heute hätte bestehen können. Ein Grund für die tolle Atmosphäre ist gewiss die große Anzahl an Ausflügen, die Traxel mit „ihren Damen“ macht. Erst kürzlich waren sie bei „Madame Tussaud’s“, dem neuen Wachsfigurenkabinett Unter den Linden. Sie holt sogleich die Fotos davon aus der Schublade und zeigt begeistert, wie die Damen unter anderem in den

Münzen und Briefmarken tauschen

Holzwerkstatt mit Dieter Wöhlcke

fünf mit Namen vor. „Ihre Damen“, das sind die regelmäßigen Besucher, von denen sich viele im Ribbeck-Haus auch selber engagieren. Fast nur Frauen kommen zu Besuch. Der „Kaffeeklatsch für Männer“, wie Traxel es nennt, ist die Briefmarken- und Münztauschbörse. Dann ist auch Dieter Wöhlcke nicht mehr der einzeige Hahn unter den

Armen von Barack Obama und Günther Jauch liegen. Gemeinsam wird abgestimmt, wohin die nächste Fahrt gehen soll. Dabei gibt es keine festen Plätze. Jeder, der sich in die Liste dafür einträgt, könne auch mitkommen, versichert Traxel. „Wir haben zusammen viel Spaß“, das betont Leiterin Traxel immer wieder. Und das merkt man auch.

Ribbeck-Haus, Senftenberger Ring 54 13435 Berlin, Tel: 4073-1411

Ribbeck-Haus

Das Mitmach-Haus für rüstige MVler In der Hobbythek im MV kann man gesellig und aktiv sein. Dies gilt besonders für die Bewohner, bei denen zurzeit modernisiert wird. Während die Weight-Watchers-Berater mit den Besuchern letzte Gespräche über die richtige Ernährung führen und der große Gemeinschaftsraum sich langsam leert, wird nebenan noch etwas länger geredet – auf Englisch: „Come in and find out“ – das ist nicht nur die freundliche Begrüßung der Kursleiterin, die zum Englisch-Unterricht einlädt, es ist auch stellvertretend für das gesamte Ribbeck-Haus der GESOBAU. Denn Herausfinden kann man hier viel. Vor allem, was das nachbarschaftliche Miteinander und die Freizeitgestaltung betrifft. Gemeinsam wird z.B. gebastelt und gehäkelt, getöpfert und genäht, Englisch und Französisch gelernt, Münzen und Briefmarken getauscht, das Gedächtnis trai-

Aktive Anwohnerinnen

niert und Gymnastik gemacht, oder einfach nur miteinander geredet. Die fertigen Produkte vom Häkeln, Nähen, Töpfern und Basteln werden später ausgestellt und verkauft. „Hier kann jeder herkommen und mitmachen“, sagt die stets gut gelaunte Leiterin vom Ribbeck-Haus, Christina Traxel, die jetzt schon seit 33 Jahren selber im Märkischen Viertel wohnt. Vor allem freut sie seite 16

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Aus den Bezirken – MV

Wohnen 50plus im Eichhorster Weg 44

Neuer Komfort und ein starker Sozialpartner

Hier geht es zum barrierearmen Wohnen

Selbständig leben – aber nicht ganz für sich: Das ist das Besondere am Wohnen in einem Seniorenwohnhaus. Die Bewohner des Seniorenwohnhauses im Eichhorster Weg 44 im MV genießen jetzt einigen Komfort: Die 144 Wohnungen wurden im vergangenen Jahr modernisiert. Dabei wurde auf die barrierearme Zugänglichkeit und Nutzbarkeit großen Wert gelegt. Die Wohnungen erhielten moderne neue Bäder und die Häuser eine Wärmedämmung mit frischem Anstrich. Auch Haus und Wohnumfeld wurden se-

niorengerecht, das heißt barrierearm und detailreich durchdacht, umgestaltet. Senioren und solche, die es erst noch werden wollen, finden hier ein leicht zugängliches Haus, dessen Eingangstür sich nach dem Drehen des Schlüssels automatisch öffnet und mit einem Taster im Flur auch wieder schließen lässt. „Jede dieser Ein-Zimmer-Wohnungen ist barrierearm. Dazu gehören unter anderem bodengleiche Duschen und Linoleum, was beispielsweise für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl sehr gut geeignet ist“, sagt Daniela Schmidt, Leiterin des Kundencenters 1 im Geschäftsbereich Märkisches Viertel. Die Wohnungen sind 30 Quadratmeter groß, die Warmmiete beträgt rund 350 Euro monatlich. Wer sich gern mit anderen treffen oder mit ihnen gemeinsam Mittag essen möchte, hat dazu im Gemeinschaftsraum Gelegenheit – muss aber nicht. „Die Koordination liegt in den Händen unseres Netzwerkpartners Unionhilfswerk, der auch

passend zu den Jahreszeiten verschiedene Veranstaltungen organisiert“, so Daniela Schmidt. „Mit dem Unionhilfswerk haben die Bewohner immer einen kompetenten Ansprechpartner im Haus.“ Das Seniorenwohnhaus Eichhorster Weg 44 gehört zum Gebäudeensemble WHG 908, das als erstes im MV zwischen 2007 und 2008 modernisiert wurde. Auch in den Häusern Eichhorster Weg 32-42b sind einige Wohnungen barrierearm ausgestattet, sind aber mit rund 50 Quadratmetern etwas größer. Hier wie dort finden Menschen jeden Alters, die es gerne etwas ruhiger haben möchten, eine komfortable Bleibe. Komfortabel ist auch die Lage: Gut zu erreichen von allen Wohnungen im Eichhorster Weg sind nämlich die Bushaltestelle direkt vor der Tür sowie ein kleines Einkaufszentrum. Und das Stadtteilzentrum Günter-Zemla-Haus liegt direkt nebenan. Kontakt: Kundenbetreuerin Jacqueline Thode, Tel: (030) 4073-1342 oder Vermietungsbüro Infobox MV Stadtplatz, Wilhelmsruher Damm 13439 Berlin, Tel.: (030) 4073-1111 E-Mail: neues-mv@gesobau.de

Netzwerk Märkisches Viertel

neu

Das Lernstudio Barbarossa stellt sich vor

Seit 2008 neu im Netzwerk MV aktiv: Das Lernstudio Barbarossa Reinickendorf. Das Lernstudio ist Teil eines etablierten, bundesweit tätigen Franchisesystems. In hellen, freundlichen Schulungsräumen in Alt-Reinickendorf

bietet das Lernstudio Barbarossa Reinikkendorf Nachhilfeunterricht, Hausaufgabenbetreuung und Prüfungsvorbereitungen aller Art für Schüler in jedem Alter an. Das Besondere sind die kleinen Gruppen mit jeweils max. 2-3 Schülern; dadurch wird eine individuelle Betreuung des Einzelnen durch die Dozenten ermöglicht. Die Dozenten sind pädagogisch ausgebildet. Außerdem bietet das Lernstudio Barbarossa Sprach- und Computerkurse für Erwachsene, Senioren und Kinder in kleinen Gruppen an. Im Ribbeck-Haus im MV hat das Lernstudio Barbarossa bereits einen Französischkurs für die Generation 50plus durchgeführt.

Ab April: Neuer Französischkurs für die Generation 50plus im Ribbeck-Haus! Das Lernstudio Barbarossa Reinickendorf unterstützt lernwillige Interessenten, die die französische Sprache lernen, ihre Französischkenntnisse auffrischen oder erweitern wollen. Der Dozent ist „waschechter“ Franzose und freut sich darauf, Ihnen seine Muttersprache näher zu bringen. Wer erstmal nur „Vor-Schnuppern“ möchte, kann dies bei einer Infoveranstaltung am 7. April um 13 Uhr im Ribbeck-Haus tun. Bitte vorher anmelden im Ribbeck-Haus (Tel: 4073-1411).

Kontakt: Lernstudio Barbarossa Reinickendorf Martina Schlöricke, Alt-Reinickendorf 23-24, 13407 Berlin, Tel.: (030) 48 72 73 48.

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Aus den Bezirken – Wedding

Studieren in Berlin – Wohnen im Wedding

Tamil Nadu – Manchester – Wedding „Wo ick wohne? Wie alle feine Leite, Berlin W. hinten mit en 'Ding'! –?? – Na Mensch, vastehste nich, Berlin Wedding!“ – Hans Ostwalds Klassiker „Der Urberliner in Witz, Humor und Anekdote“ von 1927/28 steht für den Berliner Frohsinn schlechthin. Auch wenn viele Einwohner aus dem heutigen Multikulti-Wedding den Auszug aus seinem Buch nur schwer verstehen dürften, ist der Ortsteil noch immer kult.

Aruljothi

Mariappe

n

Vor allem junge Leute entdecken den Wedding immer öfter für sich. Unter ihnen sind viele Studenten, die es von nah und fern hierher verschlägt. Bei Mats Petersen trifft beides gleichermaßen zu. In Berlin-Buch geboren, nahmen ihn seine Eltern nach der Wende mit ins Rheinland nach Mönchengladbach, einer „etwas größeren Kleinstadt“, wie er seine Heimat beschreibt. Der 21-Jährige kennt Berlin jedoch gut, jede Sommerferien verbrachte er hier bei seinen Großeltern. Seit Oktober ist Mats nun wieder ein Berliner und studiert VWL und Musikwissenschaften an der Universität Potsdam. Was er mit dieser Fächerkombination werden will? „Ich sage immer, dass ich der nächste Thomas Stein werde“, sagt er und lacht. Damit meint er den Musikproduzenten, der unter anderem neben Dieter Bohlen in der Jury bei „Deutschland sucht den Superstar“ saß. Bei seiner Rückkehr nach Berlin kam Mats vorerst bei seiner älteren Schwester im Prenzlauer Berg unter, wo er „sozusagen aus dem Koffer“ lebte. Die Suche nach einer eigenen Wohnung unterstand zweier Kriterien: sie sollte ein Altbau sein und musste einen langen Flur im Eingangsbereich haben. Er schaute sich gezielt im Wedding um, wo Mats auch schnell über seite 18

den Rheinländern, erklärt er. Wenn Mats seine letzten Klausuren geschrieben hat, fährt er aber nach Mönchengladbach und verbringt dort seine Semesterferien. Aruljothi Mariappen muss einen sehr viel längeren Weg zurücklegen, um in seine Heimatstadt zu fahren. Der 24-Jährige kam vor zwei Jahren aus dem indischen die GEBundesstaat Tamil Nadu nach DeutschSOBAU land, um an der Humboldt-Universität fündig sein Doktorat am Institut für Biologie zu Mats Petersen wurde. machen. Ein Kollege aus der Uni empfahl „Ich war ihm damals die Studentenaktion der total begeistert von der Wohnung, GESOBAU. Er sei auf der GESOBAUvor allem wegen der Größe und Homepage zwar schnell fündig geworden, dem Flur“, sagt er. Als er von Kunerklärt Aruljothi, wegen seiner schlechten denbetreuer Mathias Nicolai hörte, dass sie Deutschkenntnisse habe er sich aber nicht aus dem Kontingent der Studentenaktion getraut, am Telefon zu sprechen. „Ich bin ist und somit preisgünstig an Auszubilin das Vermietungsbüro in der Schulstraße dende und Studenten vermietet wird, hat gegangen, wo man mich auf Englisch beraer den Mietvertrag unterschrieben. Jetzt ten hat. Eine Woche später habe ich den wartet er noch auf seinen besten Freund Vertrag unterschrieben“, sagt er. Das Instiaus Mönchengladbach, für den das zweite tut ist von seiner Wohnung in der LuxemZimmer vorgesehen ist. Beide sind musikburger Straße nur einen Katzensprung entbegeistert, sein zukünftiger Mitbewohner fernt – einer der Hauptgründe, weshalb spielt sogar in einer Band, die vor kurzem Aruljothi aus seiner Wohngemeinschaft in einen Plattenvertrag bekam. Obwohl Mats Spandau ins zentral gelegene Wedding eigentlich Gitarre spielt, bringt er sich zurgezogen ist. zeit das Spielen am Akkordeon und der Umziehen ist für den jungen Inder Mundharmonika bei – ganz wie sein Idol keineswegs eine Besonderheit. Schon mit Bob Dylan es praktizierte. 10 Jahren schickten ihn seine Eltern in eine Zur Uni Pots300 Kilometer entfernte dam fährt Mats eiStadt, um ihrem Sohn ne dreiviertel Stuneine bessere Schulausbilde: „Die Verkehrsdung zu ermöglichen. anbindung ist suDort wohnte Aruljothi in per.“ Auch in der einem Internat, bis er im näheren UmgeAlter von 21 für sein Masbung seiner Wohterstudium ein Jahr nach nung ist er schon Manchester, England, fündig geworden: ging. Schnell stand für www.lieber-wedding.de „Hier gibt es zwei ihn jedoch fest, dass er Kneipen, in denen dort nicht bleiben möchman in netter Atmosphäre was trinken te: „Ich habe gehört, dass es in Berlin gute kann“, sagt er. Es hat nicht lange gedauert, Forschungseinrichtungen gibt. Die wollte bis Mats Anschluss gefunden hat. Sehr viel ich nutzen.“ Es gäbe keinen Zweifel daran, offener seien die Berliner im Gegensatz zu dass Berlin auch sehr viel schöner sei als gesobau mieterzeitung


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Aus den Bezirken – Wedding

Lieber Wedding

GESOBAU

Du kennst dich aus im Wedding? Dann mach mit bei unserem Fotowettbewerb! Mehr Infos zum Wettbewerb und rund um die attraktiven Angebote der GESOBAU für Studierende im Internet unter www.lieber-wedding.de Telefon Vermietungsbüro: (030) 4073-2222 Manchester, sagt Aruljothi, der aus Südindien viel Natur gewohnt ist. Wenn er an seinen wenigen freien Tagen etwas Zeit hat, geht er deshalb am liebsten mit Freun-

den Schlauchboot fahren auf einem der vielen Berliner Seen oder telefoniert mit seiner Familie in Indien. Besonders schätzt

der ehrgeizige Student aber die vielen vegetarischen Läden hier – und, natürlich, den Berliner Döner.

Nächste Ausfahrt Wedding

Kiezkundliche Touren mit und ohne Fahrrad Der zu neuem Leben erweckte Gleimtunnel, der Wedding mit Prenzlauer Berg verbindet; die Spuren der Bäderarchitektur rund um das Luisenbad; die Brunnenstraße als ehemalige Amüsiermeile: Das alles sind Einblicke in häufig recht unbekannte Aspekte unserer Stadt gleich nebenan. Die Initiative Nächste Ausfahrt Wedding hebt solche Schätze. Ob per pedes oder auf dem Bike: Mit Stamm- und immer wieder neuen Gastführern – alle Auskenner in ihrem jeweiligen (Fach-)Gebiet – und unter Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters von Mitte, Dr. Christian Hanke, bietet das kleine Organisationsteam verschiedene geführte Touren durch den Wedding und den angrenzenden Prenzlauer Berg an. Die GESOBAU, der einige der Häuser rund um das ehemalige Luisenbad nahe der Panke an der Brunnenstraße gehören, kooperiert mit Nächste Ausfahrt Wedding. Ziel ist, unsere Mieter dort und anderswo zu mobilisieren, die geheimen Winkel ihrer Stadt zu entdecken. In diesem Jahr feiert das Luisenbad 200jähriges Jubiläum. Dies und anderes wird Anlass für verschiedene Touren sein, die auch die ins Denkmal gebaute Stadtbibliothek und ihren Puttensaal einbeziehen (nicht am 26.4.). ausgabe 1/2009

Die nächsten Termine mit Touren rund ums Luisenbad: Sonntag, 26. April, 12.00 Uhr Samstag, 23. Mai, 14.00 Uhr Sonntag, 12. Juli (200 Jahre Luisenbad), 12.00 Uhr Samstag, 12. September, 14.00 Uhr Sonntag, 13. September (Tag des offenen Denkmals), 12.00 Uhr Treffpunkt: Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Str. 2 Kontakt, Infos und Anmeldung: Tanja Kapp, topkappi@web.de, Tel.: 448 22 66, Internet: www.ausfahrtwedding.de Kosten: 5 € / 3 € ermäßigt, Kinder frei

Aktion

GESOBAU

„Hallo Nachbar“ verlost 5 x 2 Teilnahmetickets an Mieter der GESOBAU. Schreiben Sie uns Ihren Namen, Adresse und Ihren Wunschtermin für eine der aufgeführten Touren an: GESOBAU AG, Unternehmenskommunikation & Marketing, Stichwort „Wedding“, Wilhelmsruher Damm 142, 13439 Berlin oder per E-Mail an: hallo.nachbar@gesobau.de, Einsendeschluss ist der 20. April 2009.

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Aus den Bezirken – Pankow/Buch

Großes Mieterfest feiert zehnjähriges Jubiläum

10. Kunstfest im Schlosspark Schönhausen

ausschneiden & mitbringen

Das Kunstfest Pankow feiert in diesem Jahr 10. Geburtstag: Am Wochenende des 13. und 14. Juni wird der Schlosspark wieder zur Kunstmeile. Zum runden Jubiläum freuen wir uns über ein kulturell vielfältiges Bühnenprogramm mit zahlreichen Gruppen und Künstlern wie z.B. der Robbie Wil-

liams Coverband, Dulce Compania (Karneval der Kulturen), der Blueslegende Engerling und einem Teilnehmer aus „Deutschland sucht das Supertalent“, Shinouda Ayad, die für gute Laune bei Groß und Klein sorgen werden. Zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker zeigen an Eintritts-Coupon für Mieter der GESOBAU Ständen rund um 10. Kunstfest im Schlosspark Schönhausen den SchlosSamstag, 13.6.2009, 12 bis 23 Uhr spark ihre

Sonntag, 14.6.2009, 10 bis 21 Uhr

Schon von weitem leuchtet das große bäude ist ein ehemaliges ApartWohnhaus an der Robert-Rössle-Straße 1 menthaus, das mit 52 Ein-ZimPassanten und Autofahrern entgegen. Es mer-Wohnungen, teilweise sehr wurde komplett neu gestrichen, und zwar mangelhaft, ausgestattet war“, in einem schönen kräftigen Rot. Doch das erklärt Daniel Schade, Leiter ist nicht das Einzige, was am Haus gescheKundencenter Buch. „Wir haben hen ist – das Gebäude hat Nach Komplettsanierung ziehen neue Mieter ein eine komplette „Frischzellenkur“ hinter sich. Angefangen bei der energetischen Komplettmodernisierung mit einige Grundrisse zeitgemäß verändert und wärmedämmender Fassade, neuen Fennun insgesamt 40 Ein- und Zwei-Zimmerstern und neuem Dach sowie der TeilWohnungen für unsere Kunden zur Verfüstrangsanierung erhielten die Einzimmergung. Insbesondere der Anbau eines Aufzuwohnungen auch verglaste Balkone mit eiges macht das Gebäude nun auch für ältere ner Tiefe von jeweils 1,80 Metern. „Das GeMenschen interessant. Die Umbau- und

Werke - Gemälde und Fotografien, Schmuck, Töpferware, Strickwaren und vieles andere mehr -, die man natürlich alle käuflich erwerben kann. Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele Mitmachangebote, wie z.B. beim Kunstschmiedetreffen, Malen oder Kinderschminken. Die Musikschule Béla Bartók, die Zirkusschule Contrair und die Klausthaler Puppenbühne werden ebenfalls wieder vor Ort sein und den Park in eine Bühne verwandeln. Für die Versorgung mit Speis’ und Trank sorgen viele Stände, und das Eiscafé „AltBuch“ hält Waffeln, Eis und Crêpes vor. Der Eintritt kostet 2 €, aber für GESOBAU-Mieter ist er natürlich frei. Bringen Sie den Abschnitt auf dieser Seite mit, dann kommen Sie und Ihre Lieben kostenlos in den Park.

Ort: Schlosspark Schönhausen, Eingang Ossietzkystraße Termin: Samstag, den 13. Juni, von 12 bis 23 Uhr, Sonntag, den 14. Juni von 10 bis 21 Uhr.

Farbtupfer für Bucher Wohnhaus

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Robert-Rössle-Straße 1

Sanierungsmaßnahmen zeigen bereits Wirkung: „Wir haben seit Mitte Dezember bereits 29 neue Mietverträge abgeschlossen, und täglich kommen neue Interessenten“, erzählt Schade.

gesobau mieterzeitung


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16.03.2009

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Wussten Sie schon?

Wohnfühlklima

Dem Schimmel keine Chance Öfter mal für Frischluft sorgen spart Heizkosten – denn trockene Luft wird schneller warm.

Der lange Winter und die hohen Energiepreise verleiten manchen zurzeit dazu, das Thermostat an der Heizung daheim lieber ordentlich runter zu regeln und sich in dicke Pullover zu hüllen, um dadurch vermeintlich Kosten zu sparen. Wird dann noch unzureichend gelüftet aus der – unbegründeten – Sorge, durch das Öffnen des Fensters die Kälte ins Haus zu lassen, kommt die Bescherung postwendend: Statt Wohlfühlklima abgestandene Luft und gesundheitliche Beeinträchtigung, und an kalten Ecken, Wänden und Fenstern beginnt der Schimmel zu sprießen. Ursache hierfür sind ein paar physikalische Gesetzmäßigkeiten, die unabhängig von der baulichen Beschaffenheit von Haus und Wohnung und auch nach einer energetisch optimalen Modernisierung zum Tragen kommen. Die Raumluft kann abhängig von ihrer Temperatur nur eine begrenzte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie binden. Kühlt die Luft dann ab, gibt sie einen Teil dieses gebundenen Wassers als Kondensat ab. Das heißt, kalte Stellen an Fenstern oder Außenwänden beschlagen, Schimmel kann sich bilden. Faustregel deshalb: Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 50 Prozent. Dabei sollte man den Einfluss und die Vielzahl der „Feuchtigkeitsspender“ beim Wohnen nicht unterschätzen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann täglich bis zu 15 Liter Wasser an die Raumluft abgeben. Durch den Einbau von Wärmeschutzfenstern und die Dämmung der Fassaden verhindern wir heutzutage die unfreiwillige Lüftung wie zu „Großmutters Zeiten“ durch zugige Ritzen im Gebälk. Heute muss also die Belüftung gezielt durch die Bewohner erfolgen. Aber: Ob die Raumluft 16 oder 20°C warm ist, bemerken wir Bewohner sofort; ob die Luftfeuchtigkeit aber mehr als 60 Prozent beträgt, das merken wir nicht, da sind wir unempfindlich - unsere Wohnung leider nicht. Um dies besser zu überwachen, stellt die GESOBAU ihren Mietern bei Bedarf zeitweise ein Wohnklima-Messgerät zur Verfügung. Daran kann man zu jeder Zeit

ausgabe 1/2009

die prozentuale Raumluftfeuchte und die Zimmertemperatur ablesen. Allerspätestens, wenn die Warnleuchte beim Überschreiten der kritischen 60-Prozent-Schwelle zu blinken anfängt, heißt es: Fenster auf – aber ganz, nicht kippen! Noch etwas aus dem Bereich der Physik: Trockene Luft wird schneller warm, man kann sich also Heizenergie (und -kosten) sparen. Wer seine Räume drei- bis viermal täglich durch Quer- oder Stoßlüftung für 5 – 10 Minuten lüftet, erhält ein angenehmes und gesundes Raumklima und hat keine Probleme mit feuchten Wänden, Stockflecken oder Schimmel. Es ist übrigens ein Irrtum anzunehmen, dass durch Lüften die Räu-

me auskühlen. Werden die Räume normal geheizt (ca. 16-22 °C), speichern die Wände die Wärme langfristig, und nach dem Lüften ist im Nu alles wieder so warm wie zuvor.

Zum Nachlesen: „Gesund Wohnen durch richtiges Lüften und Heizen“. Hrsg. Bundesministerium Aktion GESOBAU für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und der Deutschen Energie Agentur. Sie wollen prüfen, wie feucht es bei Ihnen www.dena.de zu Hause wird? Ein Wohnklima-Messgerät „Gesünder Wohnen – aber wie?“ erhalten Sie leihweise in Ihrer GESOBAUHrsg. Umweltbundesamt. Geschäftsstelle. www.umweltbundesamt.de

Lüftungsoptimierter Tagesablauf Aufstehen am Morgen • • • • • •

Heizung ausdrehen alle Innentüren öffnen Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster für 5-10 Minuten Heizung aufdrehen Türen nach dem Lüften schließen Heizung beim Verlassen der Wohnung auf 16°C (Thermostat 1-2)

• • •

Heizung ausdrehen Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster für 5-10 Minuten Heizung aufdrehen im Aufenthaltsraum auf 20- 22°C (Thermostat 3-4)

Am Nachmittag

Beim Duschen / Kochen •

Zimmertür schließen und gut Lüften, da viel Feuchtigkeit anfällt

• • •

Heizung ausdrehen Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster für 5-10 Minuten Heizung aufdrehen auf Schlaftemperatur 16-18°C (Thermostat 1-2)

Vor dem zu Bett Gehen

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Wussten Sie schon?

Hier kommt Ihr Besuch unter

Gästewohnungen

Haben Sie auch öfter mal Besuch von Familie oder Freunden aus einer anderen Stadt? Kein Wunder, denn Berlin ist zumindest in Europa nach London und Paris das drittbeliebteste Reiseziel der Menschen: 7,9 Millionen Hotelgäste und 17,7 Millionen Übernachtungen pro Jahr sprechen dafür. Wer Berlin aber in allen seinen Facetten erleben will, entscheidet sich gegen eine herkömmliche touristische Erkundung inmitten eines überfüllten Hotels in der Innenstadt und für eine Unterkunft leicht abseits des Trubels. Damit es aber für Sie und Ihren Besuch nicht zu eng wird in der eigenen Wohnung, hat die GESOBAU gleich 18 Gästewohnungen mit einer Größe von 1 – 4 Zimmern eingerichtet. Modern und komfortabel ausgestattet, können sie auch für längere Zeit gemietet werden. Ob im Märkischen Viertel, Wedding, in Pankow, Buch oder Weißensee: die GESOBAU lädt Ihre Familien und Freunde ein, sich in Berlin „wohnzufühlen“. Die Vorteile: In privater Atmosphäre kann man sich wie in den eigenen vier Wänden frei bewegen. Es gibt keine festen Früh-

!

stückszeiten und kein steriles Zimmer wie wert. Laden Sie deshalb Ihre Gäste ruhig etwa im Hotel. Stattdessen eine liebevoll ein, wir bringen sie unter! eingerichtete Wohnung wie zu Hause. Durch das Wohnen in direkter NachbarGästewohnungen GESOBAU schaft zu Ur-Berlinern und das Erleben des Schauen Sie selbst, wo die Gästewohnungen in Ihrer Nähe „Kiezgefühls“ in den sind und wie sie aussehen – auf der neuen GESOBAUSeitenstraßen ist Berlin Homepage www.gesobau.de. Oder rufen Sie an: 4073-0. immer einen Besuch

Achtung Trickbetrug!

Es kommt immer wieder vor: Im Märkischen Viertel und in Weißensee versuchten kürzlich Trickbetrüger, in die Wohnung von GESOBAU-Mietern zu gelangen. Dazu gaben sie sich als Mitarbeiter oder Beauftragte der GESOBAU aus, die zum Beispiel in Vorbereitung der Modernisierung die Wohnung begehen müssten. Mit diesem Trick können sie sich Zutritt verschaffen und in der Wohnung nach Wertgegenständen Ausschau halten. Besonders dreist sind seite 22

sich durch einen Firmenausweis mit Foto ausweisen; Beauftragte der GESOBAU erhalten von uns ein Vollmachtschreiben, mit dem sie sich ausweisen können. Gerade im Zuge des Modernisierungsgeschehens und dessen Vorbereitung werden imSeien Sie wachsam! mer wieder Begehungen von Wohnungen notwendig werden. UnterLassen Sie nicht jeden in Ihre Wohnung stützen Sie uns bitte nach Kräften (am besten gar nicht erst ins Haus!) dabei. Aber lassen Sie nicht zu, dass Mitarbeiter der GESOBAU kündigen sich sich dabei unberechtigte Personen Zutritt vor einem Besuch bei Ihnen an und können zu Ihrer Wohnung verschaffen. auch Fälle, wo Trickbetrüger – angeblich im Auftrag der GESOBAU - den Bewohnern neue Fenster einbauen wollten – gegen Bezahlung, versteht sich.

gesobau mieterzeitung


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Veranstaltungen

Mit großen Schritten in den Frühling

Da ist was los: Tipps für eine aktive Freizeit Reinickendorf Jeden Sonntag: Großer Floh- und Trödelmarkt im MV Großer Familien-Trödelmarkt mit Kinder- und Baby-Basar auf dem Marktplatz im MV. Kinder haben eine Decke mit Spielsachen frei. Stand-Anmeldungen nimmt der Infopunkt am Panoramaplatz im Märkischen Zentrum entgegen.

Ort: Marktplatz vor dem Fontane-Haus, Wilhelmsruher Damm 142c, 13439 Berlin (Märkisches Viertel) Zeit: 8.00-16.00 Uhr 30.05. 23. Straßennachtlauf von Berlin-Reinickendorf Start: 20 Uhr, Vereinsheim TSV Wittenau, Senftenberger Ring 40 a, 13439 Berlin Kosten: 8 € / 4 € (Jahrgang 1993 und jünger) Veranstalter: TSV Berlin - Wittenau 1896 e.V., Freizeit - und Leichtathletikabteilung Über eine Strecke von 10 Kilometern geht zum 23. Mal der nächtliche Straßenlauf durch

Reinickendorf. Die drei Ersten der Männerund Frauengesamtwertung erhalten den MVCup von Sponsor GESOBAU. Siegerehrung zirka 21.30 vor Ort. Urkunden und Preise erhalten jeweils die drei Ersten. Alle Läuferinnen und Läufer erhalten nach Zieldurchlauf eine Medaille. Meldeschluss ist Samstag, 24.05.2009. Information: Geschäftsstelle des TSV Wittenau, Tel.: (030) 415 68 67, E-Mail: info@tsvberlin-wittenau.de Anmeldung, Infos über den Lauf und Ergebnisse (ab 01.06.2009) unter: http://www.tsv-berlin-wittenau.de/nachtlauf.htm

Pankow Bis 31. Mai „Energie aus Wilhelmsruh“ Ausstellung zur Geschichte eines Berliner Industriestandortes: Bergmann Elektrizitätswerke AG - VEB Bergmann-Borsig - PankowPark Ort: Museumsverbund Pankow, Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin Zeit: So-Do, 10-18 Uhr Kosten: Eintritt frei. Infos: (030) 90295-1917 Führungen durch die Ausstellung: Sonnabend, 18.04., 23.05. Beginn 15 Uhr. Unkostenbeitrag: 4 € Der Museumsverbund Pankow stellt in einer Sonderausstellung die zurückliegenden 100 Jahre des Industriestandortes in Berlin-

Wilhelmsruh vor. Entsprechend seiner Entwicklung gliedert sich der Ausstellungsraum in drei inhaltliche Abschnitte. Vorangestellt wird die Darstellung wichtiger elektrotechnischer Erfindungen bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts und damit die Voraussetzungen der sich in Berlin zu der Zeit rasant entwickelnden elektrotechnischen Industrie.

Unter dem Titel „Komm wieder zur künftgen Nacht“ singt der Gemischte Chor unter der Leitung von Friedrich Czaja im April und Mai 2009 an verschiedenen Orten in und um Pankow. Dabei stehen Lieder von Mendelssohn-Bartholdy und Kurt Schwaen dieses Jahr im Mittelpunkt des Programms.

1. Mai Frühjahrskonzert im Bürgerpark Ort: Rosengarten des Pankower Bürgerparks, 13187 Berlin Zeit: 15:00 Uhr Veranstalter: Gemischter Chor Berlin-Pankow e.V., Eintritt: 5 €, Karten an der Abendkasse oder vorab zu bestellen Telefon: (030)4267376

Mieterfeste übers Jahr – GESOBAU-Veranstaltungskalender

Wilmersdorf Weinbrunnen am Rüdesheimer Platz Seit 1967 gibt es in den Sommermonaten auf dem Rüdesheimer Platz im RheingauViertel den Rheingauer Weinbrunnen. Drei Weingüter aus dem Landkreis RheingauTaunus wechseln sich in der Betreuung des Weinbrunnens ab. Der Weinbrunnen funktioniert nach dem Prinzip „Biergarten“: Essen kann mitgebracht und verzehrt werden. Der Weinbrunnen wird vom 15.5. bis zum 14.9.2009 täglich von 15.00 bis 22.30 Uhr geöffnet sein. ausgabe 1/2009

26. Mai 31. Mai 05. Juni 06. Juni 13./14. Juni 11. Juli 12. Juli 11. September 20. September

2009

Das Fest der Nachbarn (Aushänge beachten) 10.00 – 12.00 Uhr Pfingstkonzert im Märkischen Viertel 15.00 – 22.00 Uhr Zugspitzlauf Lübars 15.00 – 22.00 Uhr Hoffest Weißensee 12.00 – 23.00 Uhr 10.00 – 21.00 Uhr 10. Kunstfest Schlosspark Schönhausen 13.00 – 19.00 Uhr 26. Kinderwiesenfest 10.00 – 13.00 Uhr Frühschoppen Schillerhöhe Mieterfest Pankeviertel WHG 3001 11.00 – 16.00 Uhr Birnenfest im Ribbeck-Haus

Zum Vormerken: 30. Oktober bis 1. November 2009: 5. Mega Manga Convention (MMC) im Fontane-Haus 02. – 04. Juli 2009: Jugendliche Musiker der Musikschule Pankow führen die Kinderoper „Pollicino“ von Hans-Werner Henze in der Wabe (Prenzlauer Berg) auf. Informationen: Anne-Katrin Albrecht, Tel.: (030) 442-5605 seite 23


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Hallo Nachbar 1-2009