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Kreisinfo

03-2014

Zeitung der Partei DIE LINKE in Oberhavel

Den Frühling mit vielen Gästen empfangen Endlich stehen die Räume nach den großen Renovierungen nun wieder für die politische Arbeit, aber auch für kulturelle Veranstaltungen, mit stets offenen Türen und Ohren zur Verfügung. Etwa 50 Gäste folgten der Einladung des Kreisvorstandes und des Bundestagsabgeordneten Harald Petzold am 21. März 2014 zum FrühLINKSempfang der LINKEN Oberhavel und der Wiedereröffnung aller Räumlichkeiten der LINKEN Begegnungsstätte in der Bernauer Straße 71. Neben zahlreichen LINKEN Mitgliedern und Mandatsträgern waren Vertreter V.l.: Die Kreisvorsitzenden Lukas Lüdtke und Stefanie Rose und aus den Ämtern und Gemeinden der Bundestagsabgeordnete, Harald Petzold, bei der Eröffnung des des Landkreises gekommen geFrühLINKSempfangs. Foto: Egbert Hahn nauso wie von Verbänden, der lokale Presse. Dabei war auch der brandenburgische Justizminister, Helmuth Markov. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem vielfältigen Musikprogramm mit lateinamerikanischer Klänge durch Matthias Nitsche, der alle Gäste mit seiner Leidenschaft mitriss. Die Gelegenheit für viele Gespräche wurde genutzt. Der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde des Landes Brandenburg erklärte für sich und zwei weitere Mitglieder an diesem Tag den Eintritt in DIE LINKE und äußerte sich sogleich als Landsmann zum aktuellen Ukraine-Konflikt und zur zur Haltung der Bundesregierun. Wir bedanken uns für die kulinarische Versorgung durch den Arbeitslosenservice und freuen uns auf den Wahlkampf für die bevorstehenden Wahlen im Jahr 2014. RR

www.dielinke-oberhavel.de


DIE LINKE Oberhavel

Kein Gen-Tech-Mais – Oberhavel soll gentechfrei bleiben Die Menschheit hat angeblich ein Ernährungsproblem. Und die Landwirtschaft hat angeblich ein Schädlingsproblem: den Maiszünsler. Gegen beides soll die ‚grüne Gentechnik‘ helfen. Sagt zumindest die herrschende Politik. Dass es dabei vor allem um Milliardengewinne unter anderem durch die Abhängig-Machung von Landwirten geht, wird geflissentlich verschwiegen. Vor Ort wehren sich glücklicherweise immer mehr Menschen gegen den Gentech-Wahnsinn. DIE LINKE ist konsequent dabei. Ihre Angeordneten im Europäischen Parlament sind seit Jahren gegen die Agrogentechnik aktiv, ähnlich wie Kirsten Tackmann und die LINKE Bundestagsfraktion. Nicht so die Bundesregierung und die große Koalition. Bei ihr hat der Widerstand der SPD gegen die neue Zulassungsrichtlinie der EU für den gentechnisch veränderten Mais 1507 mal gerade für eine Ent-

Impressum Auflage: 600 Stück V.i.S.d.P.: Stefanie Rose Satz: Ralf Wunderlich DIE LINKE. Oberhavel Redaktion Rote Reporter Bernauer Straße 71 16515 Oranienburg Email: kreisinfo@die-linke-ohv.de Tel: 03301 20 09 90

Funk: 0171 930 1616 Redaktionsschluss: 6.4.2014

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haltung im EU-Rat gereicht. Diese Landkreis hätte das fatale AusEnthaltung hat Folgen – negative, wirkungen. Unter Berufung auf wie sich denken lässt. Denn sie diese regionale Gestaltungsoption verhinderte zwar den ungehin- könnte Gentechmais 1507 zugelasderten Gentech-Durchmarsch auf sen werden. Das ist an politischer europäScheinheiligkeit ischer nicht zu überbieKein Gentech-Mais! Ebene. ten und gilt es Nicht in Oberhavel A b e r zu verhindern. gleichdeshalb am und nirgendwo sonst! Auch zeitig er25. Mai mit allen möglicht Stimmen sowohl sie ihn bei der Europadurch die Hintertür: mit soge- als auch der Kommunalwahl DIE nannten nationalen und regiona- LINKE wählen. Weil nur DIE LINlen „Lösungen“ für die Zulassung KE konsequent auf allen Ebenen der manipulierten Maissorte – gegen Gen-Mais auftritt. Kein Genso als ob Bienen und Pollenflug tech-Mais! Nicht in Oberhavel und an Landesgrenzen Halt machen nirgendwo sonst! oder sich von diesen beeindruHarald Petzold, MdB cken lassen würden. Für unseren


Kreisinfo 03 - 2014

44 Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN für den Kreistag Wahlkreis 1

Wahlkreis 2

Wahlkreis 3

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1. Ralf Wunderlich (1972), IT-Systemkaufmann, Löwenberger Land 2. Vera Winkler (1954), Diplom-Journalistin, Fürstenberg 3. Karin Kockel (1960), Dipl.-Agraringenieurin aus Stechlin 4. Siegfried Mattner (1942), Rentner, Liebenwalde 5. Dr. Jutta FranzReichel (1954), Ärztin, Zehdenick 6. Reiner Tietz (1938), Rentner , Kremmen 7. Käte Zarges (1939), Rentnerin, Fürstenberg 8. Marcel Stutz (1981), Bundesgeschäftsführer für Finanzen, Zehdenick 9. Claus Dieter Wilksch (1955), Steuerfachgehilfe, Zehdenick 10. Klaus Pölitz (1950), Rentner aus Gransee 11. Manfred Saborowski (1955), Rentner aus Fürstenberg

1. Jan Gieseler (1986), Student, Hennigsdorf 2. Anja Friedrich (1986), Kulturwissenschaftlerin, Hennigsdorf 3. Diana Wunderlich (1972), Telekommunikationskauffrau, Löwenberger Land 4. Patrick Zechel (1990), AZUBI zum Sozialpädagoggen, Oberkrämer 5. Wera Quoß (1939), Rentnerin, Hennigsdorf 6. Klaus Komoßa (1940), Rentner, Velten 7. Günter Franke (1950), Rentner, Oberkrämer 8. Bernd Schulze (1963), Verkäufer, Velten 9. Reinhard Weber (1946), Rechtsanwalt, Velten

1. Ralph Bujok (1958), Beratender Betriebswirt(selbst.), Oranienburg 2. Elena Miropolskaja (1958), Ing. f. Elektrotechnik, Oranienburg 3. Sophie Friese (1990), Studentin, Hohen Neuendorf 4. Frank Eichelmann (1958), Beamter, Oranienburg 5. Monika Wernecke (1946), Rentnerin, Oranienburg 6. Giso Siebert (1971), Dipl.-Politikwissenschaftler, Leegebruch 7. Monika Stöckel (1956), Erzieherin, Oranienburg 8. Michael Fehlow (1951), Ingenieur, Oranienburg 9. Irmgard Kertscher (1955), Diplom-Chemikerin, Oranienburg 10. Enrico Rossius (1977), Bürokaufmann, Oranienburg 11. Pierre Schwering (1971), Sozialpädagoge, Oranienburg 12. Michael Elte (1967), Diplomjurist, Oranienburg

1. Lukas Lüdtke (1989), Student, Hohen Neuendorf 2. Elke Bär (1959), Lehrerin, Glienicke/Nordbahn 3. Kerstin Rennspieß (1972), Feinmechanikerin, Mühlenbecker Land 4. Marian Przybilla (1952), Lehrer, Hohen Neuendorf 5. Dr. Gertraud Mohr (1938), Rentnerin, Hohen Neuendorf 6. Sebastian Kullack (1982), Dipl. Verwaltungswirt, Hohen Neuendorf 7. Ullrich Richter (1952), Handwerker, Hohen Neuendorf 8. Daniel Wilke (1986), Student, Hohen Neuendorf 9. Peter Ligner (1947), Rentner, Birkenwerder 10. Klaus-Dieter Hartung (1956), Bürgermeister, Hohen Neuendorf 11. Uwe Kortmann (1940), Dipl.-Ing. konst. Ingenieurbau, Mühlenbecker Land 12. Thomas Pump (1968), Elektriker, Mühlenbecker Land

Wera Quoß zieht im Mai nach Weinböhla und ist damit nicht mehr wählbar.

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DIE LINKE Oberhavel

Für eine starke LINKE im Kreis Oberhavel Am 22. Februar 2014 wählte DIE LINKE Oberhavel ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag und verständigte sich auf ein Wahlprogramm. Damit gaben die Mitglieder auch den Startschuss für den Wahlkampf zu den Kommunalwahlen. Mit 44 Frauen und Männern zwischen 23 und 75 Jahren aus allen Regionen Oberhavels und mit den unterschiedlichsten Erfahrungsschätzen und Biografien will DIE LINKE für eine starke Fraktion kämpfen und auch dieses Mal wieder mit einer großen Zahl von Abgeordneten in den Kreistag ziehen. Oberhavel kann sozialer, gerechter, demokratischer und bürgerfreundlicher werden. Dabei haben uns die vergangenen Jahre, die teilweise ignorante Politik des Landrates und auch Abgeordneter anderer Fraktionen darin bestärkt, weiter dafür zu streiten. „Dass DIE LINKE spürbare Verbesserungen mit ihrer Arbeit leisten kann, beweist sie seit fast fünf Jahren auf Landesebene. Und genau das können wir auch auf Kreisebene!“ so die Kreisvorsitzende Stefanie Rose, bei der Einbringung des Wahlprogrammentwurfs. Mit konkreten Vorschlägen, die kurz-, mittel- und langfristig mehr Solidarität, mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Chancengleichheit, mehr Nachhaltigkeit in den ländlichen genau wie in berlinnahen Regionen Oberhavels bringen können, tritt DIE LINKE in ihrem Kreiswahlprogramm für 100 Prozent soziale Politik an. Einige Seite 4

Beispiele sind deutliche Verbesserungen für Asylbewerber im Kreis inklusive einer Abschaffung des Gutscheinsystems. Im Bildungsbereich kann nur gelten „gute Bildung für alle von Anfang an“ mit einer Stärkung der Kitas, besserer Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern schon in der Kita. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler. Ein beitragsfreies Schülerticket für Oberhavel, um nicht nur Wege zur und von der Schule zu gewährleisten, sondern auch Freizeit und Kultur allen zu ermöglichen - gerade in den berlinfernen Regionen – ist für DIE LINKE ein wichtiges Ziel. Für diese Gebiete Oberhavels sind insbesondere flexible und vor allem bedarfsorientierte Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr – zum Beispiel Rufbusse – und auch in der Gesundheitsversorgung – mit Projekten wie der Gemeindeschwester AGNES – zu schaffen. Regionale Wirtschafts- und Stoffkreisläufe, eine gute Beratung und Betreuung von kleinen und mittleren Unternehmen sollte ebenso gesichert sein wie gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie die Förderung von Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht. Auch in der Kultur ließen sich mit nicht allzu viel Aufwand, Dinge bewegen wie mit der Schaffung eines Kulturatlasses. DIE LINKE unterstützt auch weiterhin den Ausbau der Musikschulen, der Gedenkstätten und die Förderung aller Initiativen, die sich gegen fremden- und minderheitenfeindliche Tendenzen stellen und die

für ein tolerantes Oberhavel mit Willlkommenskultur streiten. Wir wollen eine Analyse des Wohnraummarktes im Kreis. Gibt es genügend bezahlbaren Wohnraum in allen Regionen und ist die Unterkunftsrichtlinie, nach denen der Landkreis die Kosten der Unterkunft berechnet, auf einem aktuellen Stand? Wie können alle Einwohnerinnen und Einwohner frühzeitig in wichtige Entscheidungen des Kreises eingebunden werden? Auch wenn der Landrat momentan im rechtlich erforderlichen Rahmen bei Entscheidungen agiert, so ignoriert er doch Sorgen und Ängste von Einwohnern und Betroffenen und muss sich dann nicht über Widerstand und Kritik wundern. DIE LINKE will frühzeitig einbinden und informieren sowie neue Beteiligungsformen schaffen, um transparente Kreispolitik zu ermöglichen. Natürlich strebt DIE LINKE auch im Kreis weiterhin einen ausgeglichenen Haushalt an. Für DIE LINKE geht es dabei immer zuerst darum zu fragen: Was wollen wir für die Menschen erreichen? Was ist notwendig, um Chancengleichheit, soziale Grundrechte, Selbstbestimmung zu garantieren? Danach sollten sich die finanziellen Rahmenbedingungen anpassen. Auf der Mitgliederversammlung konnten auch vier neue Mitlieger begrüßt werden. Alle freuten sich auf die bevorstehenden Wahlkämpfe für Kommune, Europa und Land. RR


Kreisinfo 03 - 2014

Frauen und Krieg – damals und heute Die brandenburgische Frauenwoche stand in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam-Lebendig-Widerständig. Frauengeschichte(n) von 1914-2014“. Auch DIE LINKE Oberhavel leistete erneut einen Beitrag zur Frauenwoche, diesmal mit der Veranstaltung „Haben Krieg und Frieden weibliche Gesichter?“. Dazu war Christine Buchholz eingeladen, die Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion ist und sich seit Jahren mit Friedens- und Verteidigungspolitik intensiv befasst. Sie war vor einigen Jahren in Afghanistan und konnte sich vor Ort einen Eindruck vom Kriegseinsatz verschaffen und dabei auch viele engagierte und beeindruckende Frauen kennenlernen, aus deren Erfahrungen sie u.a. an diesem Abend berichtete. In einem Gespräch zwischen der Abgeordneten und Stefanie Rose, Kreisvorsitzende der LINKEN Oberhavel, wurde versucht, einen Bogen von den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts und Kriegen in der Gegenwart anhand von Frauenschick-

Demo am 8. März in Berlin.

salen zu spannen. Frauen seien zwar keine besseren Menschen, hätten aber einen anderen Blickwinkel und eine andere Herangehensweise, so Christine Buchholz. Es kamen Frauen wie Rosa Luxemburg und Clara Zetkin zur Sprache, aber genauso eher unbekannte Persönlichkeiten, die sich zum Beispiel während des Hitler-Regimes im Alltag gegen die bestehenden politischen Verhältnisse wandten oder Frauen und junge Mädchen in Afghanistan und Pakistan, die jeden Tag versuchen, ihren Geschlechtsgenossinnen und damit auch sich selbst zu helfen und so ihre Lebenssituation zu verbessern. Aus dem Publikum brachten sich Interessierte mit Beiträgen ein und wiesen auch auf Frauen als Opfer und Täterinnen, wie zum Beispiel in Ravensbrück, hin. Nicht unerwähnt blieben die mächtigen Frauen von heute. Unter ihnen die jetzige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die nach Ansicht von Christine Buchholz ihr Ministerium sicher genauso fest in der

Foto: DIE LINKE

Christine Buchholz bei einer Aktion vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Hand hat wie ihre männlichen Vorgänger und auch eine Verteidigungspolitik fortsetzt, die garantiert, dass die Bundeswehr eine professionalisierte Armee für weltweite Kriegseinsätze bleibt. Es kam die Frage auf, ob es denn überhaupt noch die eine Frauenbewegung in Deutschland gibt. Viele in der Runde stellten fest, dass es sie mittlerweile zwar nicht mehr gibt, aber immer wieder lokale oder problembezogene Gruppierungen, in denen sich Frauen aktiv für verschiedene Belange einsetzen. Ganz aktuell wurden die Hebammen genannt, die um ihre Selbstständigkeit und ihren Beruf kämpfen. Christine Buchholz hielt dennoch fest, dass es auch wieder gelingen könnte, eine große Frauenbewegung zu schaffen, wenn sich Kräfte bündeln und Akteure noch besser vernetzen könnten. SR Seite 5


DIE LINKE Oberhavel

Granseer LINKE gratulierte zum Internationalen Frauentag Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, gratulierten Mitglieder der Granseer LINKEN den Frauen der Stadt mit roten Nelken. „Wir wollen die Tradition des Frauentages aufrecht erhalten und weiterhin daran erinnern“, so Kurt Körner, der die Blumen aus Löwenberg besorgt und mit seinem Auto transportiert hatte. In den vergangenen Jahren wurden die Blumen vor den Granseer Kindergärten an unsere jungen Mütter verteilt, in diesem Jahr wurde aufgrund des Wochenendes der Parkplatz vor den Einkaufsmärkten Penny, NKD & Thomas Philipps gewählt. Ein guter Standort, um mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. Die etwa 100 Nelkengebinde, die mit dem Hinweis der Gratulation der LINKEN

Foto Egbert Hahn zu diesem Ehrentag versehen waren, waren innerhalb von 30 Minuten verteilt. Die Frauen haben sich über die Blumen und die Gratulationen gefreut. Manche Männer waren etwas überrascht,

da sie nicht an den Frauentag gedacht hatten. Unsere Genossinnen hatten natürlich an diesem Samstag frei. Norbert Wilke

Mehrere Ortsverbände der LINKEN erinnerten Oberhaveler Frauen an ihren Kampftag mit einer Blume

In Oranienburg Seite 6

In Löwenberg


Kreisinfo 03 - 2014

Sofort-Info von der Kreisvorstandssitzung 25. März 2014 Der Kreisvorstand wertete die politischen Aktivitäten des vergangenen Monats aus. Die Frauentagsversanstaltung mit Christine Buchholz und der Frühlinksempfang wurden als gelungene Aktionen bewertet. Der Finanzplan für 2014 wurde einstimmig beschlossen. Der Stand der Spenden für die bevorstehenden Wahlen lag zum 25.3. bei 2.100 Euro. Den derzeit 60 Spenderinnen und Spendern gilt unser Dank! Um die Zielzahl 6.600 Euro zu erreichen, bedarf es weiterer Anstrengungen. Es wurde beschlossen, dass die Zeitungen zur Kommunalwahl diesmal professionell gesteckt werden. Sie werden am 7.5. in den Briefkästen

sein. Unabhängig davon sollten Flyer für die Kommunalwahlen vor Ort auch durch die Mitglieder den Weg in die Briefkästen finden. Der Kreisvorstand ruft alle Ortsverbände dazu auf, sich mit dem Wahlprogramm für die Landtagswahl zu beschäftigen. Dies ist ein dringendes Gebot der politischen Bildung. Am 5.7.2014 soll das Programm auf dem Landesparteitag beschlossen werden. Bis dahin ist Mitwirkung erwünscht.Im neugewählten Landesvorstand sind, da aus unserem Landkreis kein Mitglied dabei ist, der stellv. Landesvorsitzende Sebastian Walter (Barnim) und Anne Frieda Reinke ( UM, Potsdam ) für Oberhavel zuständig. F.d.R. G. Große

Termine 5.4. 10.00 bis 20.00 Uhr Wittenberge Anti- NAZI- Aktionen 12.4./13.4. Mitmach- Wochenende in Wolfslake (wenn genügend Anmeldungen zusammengekommen sind.) 14.4. 14.00 Uhr Veranstaltung der AG Senioren Oranienburg zur Europapolitik der Linken, Vortrag und Diskussion: Genn. Kerstin Kaiser, europapolitischeSprecherin der Landtagsfraktion der Linken und Vorstandsmitglied Ort: Bernauer Straße 71 in Oranienburg 24.4. 10.00 Ein- Euro- Frühstück mit Helmuth Markov in KGST - bitte anmelden unter 03301200990 29.4. Kreisvorstandssitzung 30.4. Wohnzimmerkonzert in Hennigsdorf 1.5. Maidemo in Hennigsdorf 3.5./ 4.5. Gedenkveranstaltungen zum 69. Jahrestag der Befreiung in Sachsenhausen und Ravensbrück 6.5. Wahlveranstaltung zur EU- Wahl mit Martin Schirdewahn in der Bernauer Straße 71 in Oranienburg 7.5. DEMO zum Tag der Menschen mit Behinderungen in Oranienburg 8.5. Tag der Menschen mit Behinderungen Hennigsdorf, Postplatz 17.5. Antirassismuskonzert in Oranienburg

Wir gratulieren! Wir gratulieren allen Geburtstagskindern in den Monaten März und April. Geburtstagsgrüße im März gehen nachträglich, zum: 50. an Ralf Fiedler nach Hennigsdorf und an Jens Behnisch nach Oranienburg; 60. an Barbara Bellack nach Glienicke, an Dirk Francke nach Oranienburg und an Barbara Heinze nach Hennigsdorf; 70. an Wilfried Lorenz nach Gransee Gramzow; 80. an Karl-Heinz Knabe nach Oranienburg und an Konrad Fielitz nach Bergsdorf; 82. an Kurt Mienert nach Oberkrämer Schwante; 83. an Annemarie Schulz nach Hennigsdorf und an Vera Grapentin nach Schildow; 84. an Hans-Georg Schuckert nach Hohen Neuendorf und an Lydia Schlicht nach Zehdenick ; 85. an Werner Lorenz nach Oranienburg, an Ruth Miedtank nach Liebenwalde, an Siegfried Möller nach Oranienburg und an Wilfried Kohlhase nach Borgsdorf; 87. an Ursel Hugler nach Glienicke und an Martin Schulze nach Fürstenberg Geburtstagsgrüße im Apri gehen zum: 50. an Birgit Züge nach Gransee; 60. an Gerrit Große nach Oranienburg; 70. an Dr. Rolf Schaffernicht nach Glienicke; 81. an Ingeburg Waitschies nach Oranienburg und an Ilse Schrade nach Hohen Neuendorf; 88. an Inge Steinel nach Hohen NeuendorfBorgsdorf; 90. an Anni Kube nach Neuendorf; 92. an Ilse Schebesta nach Bergfelde, an Werner Dietrich nach Zernikow und an Ursula Bauer nach Bergfelde;

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DIE LINKE Oberhavel

In Hennigsdorf ist Wärme teuer! Am 27. März ist Zukunftstag für Mädchen und Jungen. An diesem Tag sollen Schülerinnen und Schüler in Unternehmen oder Einrichtungen einen Tag mitarbeiten um sich beruflich zu orientieren. Ich habe mich für den Bundestagsabgeordneten Harald Petzold entschieden. Meine erste Aufgabe an diesem Tag war die Vorbereitung und Durchführung des EinEuro-Frühstücks der AG Soziales bei LINKEN Oberhavel, welches dieses Mal im Nachbarschaftstreff der PUR gGmbH in Hennigsdorf stattfand. Michael Elte, der das ein Euro Frühstück leitete, machte eine Einführung zum Thema Heiz und Nebenkosten und was gemacht werden kann, wenn man seine Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann. Dabei wurde deutlich, dass die Heizkosten in den meisten Fällen falsch berechnet sind, weil sie statt für Wohnungen für Gebäude berechnet sind. Es wurde schnell deutlich, dass der in der Grundsicherung enthaltene Satz für Strom und Heizkosten nicht ausreichen kann. Herr Elte wies darauf hin, dass die Stromkosten für Warmwasseraufbereitung extra beantragt werden kön-

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ein-Euro-Frühstücks nen. Diskutiert wurde auch ganz viel. Eine Teilnehmerin sagte, dass die Quadratmeterpreise für Wohnungen in dem neuen Mietspiegel wesentlich gestiegen sind und die Wohnungen, die vor 1960 gebaut wurden, nicht mehr enthalten sind. Da meldete sich Her Wunderlich, der für den Landtag kandidieren will. Er fragte, ob die in der Unterkunftsrichtlinie ent-

Foto: tw

haltenen Quadratmeterpreise an den Mietspiegel angeglichen sind. Herr Elte meinte nein. Herr Wunderlich sagte dass er sich als erstes im Kreistag darum kümmern möchte, dass sich die Richtlinie an dem Mietspiegel orientiert. Ein weiteres Problem in Hennigsdorf ist, dass die Fernwärmepreise der Hennigsdorfer Stadtwerke 54 Prozent über den Landesdurchschnitt liegen. Manfred Weigand von der LINKEN Hennigsdorf versicherte den 15 Frühstücksgästen, dass er dieses Thema an seine Fraktion herantragen wird. Für mich war der Zukunftstag sehr interessant, weil ich viele Tipps bekommen habe, wie ich einen Artikel schreibe und wie ich eine Veranstaltung plane. Am Nachmittag konnte ich dann noch dabei zusehen, wie diese Zeitung entsteht. tw


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