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Das Magazin des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt

OPERATIONEN AM GEHIRN Mรถglichkeiten neurochirurgischer Therapien

CHRONISCHE KOPFSCHMERZEN ARTHROSE

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OKT 2018

Medizin& Menschen


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Seit 1988 sind wir zum Wohle unserer Rehabilitanden tätig. Und ja, Vieles hat sich seitdem verändert und entwickelt. Behandlungsformen wurden hinzugenommen, komplette Fachbereiche entstanden neu. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse beeinflussten unseren Rehabetrieb maßgeblich, ebenso wie die gewachsenen Möglichkeiten unseres Klinikgeländes oder unser hochspezialisiertes Personal. Dies alles mögen wichtige, ja essentielle Punkte sein, auf die es sich lohnen würde, in einer Rückschau näher einzugehen.

in

Unserer Meinung nach ist es aber vielmehr der Kern unserer Philosophie, also unsere zentralen Überzeugungen und Prinzipien, die wir als das für uns bedeutsamste Ergebnis jener 30-jährigen Entwicklung hervorheben möchten:

Jahre

Wir sehen uns mittlerweile weniger als Krankenhaus, sondern als einen Ort, an den die Menschen zum Gesundwerden kommen. Apropos Mensch: Es ist unser Anspruch, in der Klinik Bavaria eine angenehme Atmosphäre zu schaffen – ganz gleich, ob zum Arbeiten oder zum Gesunden. So sollen sich die Rehabilitanden, deren Angehörige, aber insbesondere auch unsere Mitarbeiter in IHREM Unternehmen wohlfühlen. Nur so lässt sich eine Erfolg versprechende Rehabilitation gewährleisten.

Kissingen d a B

Diese Kombination aus Menschlichkeit, gelebter Qualität, Expertise, Wohlgefühl und Offenheit entwickelte sich seit 1988 und stellt das Grundprinzip all unseres Handelns dar – mindestens für die nächsten 30 Jahre.

Rehabilitationsklinik | Neurologisches Fach- und Privatkrankenhaus Klinik Bavaria Von-der-Tann-Straße 18 – 22 | 97688 Bad Kissingen | Tel.: 0971 829-0 | info@klinik-bavaria.com

www.klinik-bavaria.com


Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser, ganz neue Welten gibt es diesmal im Magazin „Medizin&Mensch“ zu entdecken!

Editorial .................................................................. 3

Wir beginnen mit einem Blick ins Gehirn und viel Wissenswertem über die Epilepsiechirurgie auf Seite 4. Wir gehen medizinischen Mythen auf den Grund (S. 20) und bringen Ihnen die Arbeit unseres Psychoonkologen (S. 8) näher. Im Porträt in dieser Ausgabe lernen Sie unseren Chefarzt Prof. Detlef Meyer von einer ganz anderen Seite kennen (S. 18). Außerdem gibt es Tipps zur nichtmedikamentösen Behandlung von Kopfschmerzen (S.22), die neusten Erkenntnisse zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern (S. 26) und alltagstaugliche Fitnessvorschläge für den Winter (S. 14). Um Bewegung geht es auch im Artikel „Bewegung ist die beste Medizin“, in dem es um die Bedeutung von Sport für Menschen mit Arthrose geht (S. 30).

Ein Blick in unser Logistikzentrum ...................... 12

Gespickt haben wir das Ganze noch mit interessanten Zahlen und Fakten aus dem Klinikalltag und allerlei lesenswerte Kurzmeldungen. Seien Sie gespannt und lassen sich überraschen!

Der Kultur-Flaneur – Menschen im Leopoldina Chirurgie-Chefarzt Prof. Dr. med. Detlef Meyer im Porträt ............................................................... 18

Zerbrich dir nicht den Kopf Wie Sie Kopfschmerzen bekämpfen können und wann Sie lieber zum Arzt gehen sollten........ 22 Parent Child Interactino Therapy Schweinfurter Kinder-Jugendpsychiatrie ist Ausbildungszentrum für erfolgreiches Therapiemodell bei auffälligen Kindern .............................. 24 Foto: Stefan Pfister

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wann gibt es was zu beißen? Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern ....... 26 LEO Charity Cup ................................................... 28 Bewegung ist die beste Medizin Aktiv trotz Schmerzen ........................................... 30 Wir im Überblick .................................................. 32 Sprunggelenkszentrum......................................... 34 Ihre Meinung ist uns wichtig/Gewinnspiel .......... 36

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Foto: Adobe Stock

Foto: Adobe Stock

Dem Winter zum Trotz! Sagen Sie Ihrem inneren Schweinehund den Kampf an ......................................................... 14

Mythos oder Medizin Wie gefährlich ist Cholesterin .............................. 20

Meinungen, Ideen und Vorschläge richten Sie bitte weiterhin an magazin@leopoldina.de. „Medizin&Menschen“ können Sie auch bequem im kostenfreien Abo erhalten. Nutzen Sie dazu bitte magazin@leopoldina.de oder die Antwortkarte zu unserem Gewinnspiel auf Seite 36.

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Wegbegleiter nach der Schockstarre Vom Priester zum Psychoonkologen: Stefan Menz ist Anlaufstelle und Gesprächspartner für Krebspatienten und ihre Sorgen.......... 8 Spritzen, Kanülen, Verbandmaterial

Und last but not least laden wir Sie ein, uns bei einem Besuch in unser Logistikzentrum zu begleiten (S. 12). Eine Abteilung unseres Hauses, die stets im Verborgenen arbeitet und doch immens wichtig ist.

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Das Gehirn Das Beispiel moderner Epilepsiechirurgie zeigt die Möglichkeiten neurochirurgischer Therapien... 4

Medizin für Kids Achtung durchgeblickt! Der Blick in den menschlichen Körper. ........................................... 38 Regionale Raffinessen ......................................... 40 Der Gesundheitspark Schweinfurt ..................... 42 Der Patient im Mittelpunkt. Ganz individuell. Das Sanitätshaus Häusner im Gesundheitspark .. 44 Veranstaltungen .................................................... 46

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(Text: Stefan Pfister)

Komplexe Operationen am Gehirn werden immer gut abgewogen. Das Beispiel moderner Epilepsiechirurgie zeigt die Möglichkeiten neurochirurgischer Therapien. Das Gehirn. Unser wichtigstes Organ, übergeordnetes Steuerzentrum für den menschlichen Körper und Träger der individuellen Persönlichkeit jedes Menschen. Moderne Hirnforschung untersucht dessen Funktionsweise, aber will auch die Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, Gefühlen und Denkprozessen verstehen lernen. Mehr als 100 Milliarden Nervenzellen tauschen sich dabei über 100 Billionen Synapsen (Verbindungen) miteinander aus. Ein gigantisches Netzwerk an Informationen. Vielerlei Gründe können zu Störungen und Beeinträchtigungen dieses beeindruckenden Organs führen. Die Epilepsie, eine relativ häufig auftretende chronische Erkrankung des Gehirns betrifft in Deutschland ca.

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650.000 Menschen. 10 % der Bevölkerung gar haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall, der dann als Symptom einer anderen akuten Erkrankung auftritt.

10% der Bevölkerung haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall Was ist die Ursache? Generell unterscheiden wir zwei Arten der Epilepsie: Die genuine Form der Epilepsie, die ohne erkennbaren Grund auftritt und die

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symptomatische Epilepsie, bei der diagnostizierte Hirnerkrankungen und Unfälle ursächlich sind. Häufig treten Epilepsien als Folge von Gehirnverletzungen, Gehirntumoren, Gefäßmissbildungen, Schlaganfällen, Hirnblutungen, Sauerstoffmangel im Gehirn oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z. B. Meningitis oder Enzephalitis) auf. Was passiert im Körper? Als charakteristisches Symptom einer Epilepsie gilt der epileptische Anfall, bei dem im Gehirn eine unnormal gleichzeitige, hochfrequente Entladung vieler Nervenzellen stattfindet. Die bekannteste Folge diese Phänomens ist der so genannte Grand-mal-


Anfall, bei dem Betroffene ohne jegliche Ankündigung oft schreiend zu Boden fallen, das Bewusstsein verlieren und wild zucken, teilweise mit Atemstillstand. Es kommt vor, dass sich Betroffene dabei noch auf die Zunge beißen oder Schaum vor dem Mund haben. Die beschriebene Form eines epileptischen Anfalls ist jedoch nur eine von vielen verschiedenen Ausprägungen. Wie wird die Krankheit diagnostiziert? Um die Krankheit zu erkennen und andere Ursachen wie Gehirntumore, Synkopen oder psychogene Anfälle auszuschließen, nutzen Neurologen neben der körperlichen Untersuchung Technologien wie Magnetresonanztomographie, MEG, EEG, CT, PET oder Angiografie. Dabei werden im Gehirn die Durchblutung und die Stoffwechselvorgänge genau untersucht, um festzustellen, wo der auslösende Anfallsherd sitzt und wie er bestmöglich therapiert werden kann. Therapie Wie bereits beschrieben, können Anfälle und Krampfleiden (Epilepsien) durch sehr verschiedenartige Ursachen vom Kindesbis zum Greisenalter auftreten. In der Regel werden sie durch krampf-

hemmende Medikamente und dem Meiden von stressigen Faktoren wie Alkohol, Lichtreizen oder Schlafentzug erfolgreich therapiert, so dass Betroffene oft lebenslang anfallsfrei bleiben können. Trotz immer neuer Medikamente gelingt es bei etwa jedem fünften Patienten (circa 20 %) dennoch nicht, die Häufigkeit und Stärke der Krampfanfälle zufriedenstellend zu behandeln. Oft sind gerade auch Kinder und junge Erwachsene betroffen, die dadurch in ihrer Lebensplanung massiv eingeschränkt werden. Durch eine sehr ausführliche neurologische Untersuchung (bei Erwachsenen) und neuropädiatrische Untersuchung (bei Kindern) kann oft eine umschreibende Ursache für die Epilepsie im Gehirn nachgewiesen werden. Dies eröffnet die Chance einer direkten Behandlung der Anfallsursache – und nicht nur der Symptome. Nach sehr intensiven Beratungsgesprächen und sorgfältigem Abwägen kann gar nicht so selten eine neurochirurgische Operation den „auslösenden Herd“ der Krämpfe im Gehirn entfernen oder durch spezielle Geräte die Epilepsie zumindest lindern (Vagusnervstimulator als „Hirnschrittmacher“).

Fakten zum Gehirn: Das Gehirngewebe enthält etwa 100 Milliarden Nervenzellen, die durch 100 Billionen Synapsen eng verbunden sind.

Nur sehr wenige Menschen haben einen Intelligenzquotienten (IQ) über 130 und gelten als hochbegabt. Die meisten Menschen liegen bei einem IQ zwischen 85 und 115.

Das Gehirn eines Menschen wiegt durchschnittlich 1300 Gramm.

Manche Impulse erreichen im Nervensystem Geschwindigkeiten von bis zu 400 Kilometer pro Stunde.

Das Gehirn benötigt 20 Prozent des Sauerstoffes und 25 Prozent der Glukose im Körper, obwohl es nur 2% der Körpermasse ausmacht.

Liebe und Hass aktivieren dieselben Areale im Hirn. Das Gehirn kann zwischen diesen beiden Gefühlen nicht unterscheiden, beide lösen beunruhigende Reize aus.

Am leistungsfähigsten ist das menschliche Gehirn mit 22 Jahren.

2.500 Jahre ist das älteste menschliche Gehirn. Es wurde in York, England, gefunden.

5,8 Millionen Kilometer beträgt die Länge aller Nervenbahnen des Gehirns. Das entspricht dem 145-fachen Erdumfang.

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Fallbeispiele aus unserer Neurochirurgischen Klinik: Eine 22-jährige junge Frau berichtete seit etwa fünf Jahren über heftige anfallsartige Angstzustände, denen für etwa 30 Minuten Sprech- und Gedächtnisstörungen folgen – zuletzt bis zu 8 bis 12 mal täglich. Die neurologische Diagnostik (MRT, EEG) ergab eine Anlagegeschwulst und elektrische Krampfzeichen im vorderen Schläfenlappen des Gehirns. Bei der Operation wurde mit einer gutartigen Geschwulst der Anfallsherd abgetragen (Gangliogliom I° WHO), Anfälle traten danach nur noch ein- bis zweimal im Jahr auf.

Neurologische Diagnostik mittels MRT bzw. EEG

Der Blick durch das Operationsmikroskop zeigt einen oft sehr „verdächtigen Bereich“ für die Entstehung von Epilepsie im Schläfenlappen, den Hippocampus eines 48-jährigen Anfallspatienten. Diese Struktur ist ein Teil des limbischen Systems und kann schon im Mutterleib eine Entwicklungsstörung erfahren (Hippocampussklerose), was später oft zu einem chronischen Anfallsleiden führt. Bei der Operation haben wir den krankhaften Anteil präzise abgetragen. Dies bewirkt bei unserem Patienten und bei über 80 % der operierten Patienten vollständige oder weitgehende Anfallsfreiheit.

Implantation eines Vagusnerv-Stimulators („Gehirn-Schrittmacher“)

Die in unserer Neurochirurgie vorgenommenen Operationen an Schädel und Gehirn sind in der weit überwiegenden Zahl sehr kompliziert und aufwendig. Kleinste Fehler können zu Beeinträchtigungen führen. Das trifft nicht nur auf die beschriebenen Beispiele aus dem Feld der Epilepsiechirurgie zu. Ein offenes und ehrliches Abwägen allen Für und Widers sollte zu jeder Zeit Teil der Behandlung sein - dennoch sind zu große Bedenken oft gar nicht nötig. Die Operationstechnik in der Neurochirurgie ist in den letzten Jahren immer fortschrittlicher geworden. So verfügen wir heute über spezielle technische Methoden bei der Tumorentfernung, die die Lage des Gewebes genau berechnen, damit eine bestmögliche und optimale Operation gewährleistet werden kann. Die Neurochirurgische Klinik im LeopoldinaKrankenhaus Schweinfurt verfügt über eine

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Blick durch das Operationsmikroskop

Ein 12-jähriges Mädchen litt seit der Geburt an einem Anfallsleiden – trotz sieben verschiedener Medikamente. Durch die Implantation eines Vagusnerv-Stimulators („Gehirn-Schrittmacher“) kann mit etwa 70 %-iger Chance die Anfallshäufigkeit bzw. -stärke deutlich gebessert werden. Zu erkennen ist die Elektrode, die mikrochirurgisch um den Vagus-Nerven an der linken Halsseite geschlungen wurde [links], das Reizgerät wird unter dem Schlüsselbein eingebracht [Mitte], die Narbe am Hals ist etwa 25 Millimeter lang und liegt in einer Hautfalte [rechts]. Mit über 130 Implantations-Operationen (bis 2018) verfügen wir dabei über sehr große Erfahrung.

hervorragende medizinische Ausstattung und, noch wichtiger, über sehr erfahrene Operateure. Gerne steht Ihnen der Chefarzt der Klinik PD Dr. Johann Romstöck mit seinem

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Team bei allen Neurochirurgischen Krankheitsbildern mit Rat, Erfahrung und viel Zeit zur Verfügung.

Neurochirurgische Klinik Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. med. Johann Romstöck Telefon 09721 720-2626 Fax 09721 720-2992 E-Mail: jromstoeck@leopoldina.de Station 71/72: Telefon 09721 720-2161


Das Gehirn Das Gehirn ist der im Kopf gelegene Teil unseres Zentralnervensystems. Geschützt durch die Schädelknochen und umhüllt von Hirnhaut liegt es in der Schädelhöhle. Unser Gehirn besteht zum größten Teil aus Nervengewebe. Die Komplexität ist gigantisch und immer noch nur in Teilen erforscht.

Parietallappen Allgemein spielt der Parietallappen eine wichtige Rolle bei der Integration sensorischer Informationen. Der vordere Bereich ist beteiligt an somatosensorischen Funktionen. Der obere Bereich wirkt bei der visuellen Steuerung von Bewegungen und Erkennung von Reizen im betrachterbezogenen Raum mit und ermöglicht damit die räumliche Aufmerksamkeit, den Wechsel von einem Reiz auf den anderen. Der untere Bereich ist für das räumliche Denken und „quasi-räumliche“ Prozesse wie Rechnen und Lesen zuständig.

Frontallappen Der Frontallappen erfüllt motorische Funktionen, d. h. er steuert und kontrolliert Bewegungen. Das Stirnhirn gilt allgemein als Sitz der individuellen Persönlichkeit und des Sozialverhaltens. Da es als menschlichster Teil des Gehirns betrachtet wird, bezeichnen manche Autoren den Frontallappen auch als das „Organ der Zivilisation“.

Occipitallappen Der Occipitallappen oder Hinterhauptlappen ist der hinterste Anteil des Großhirns und der kleinste der vier Hirnlappen. Als Teil des visuellen Systems verarbeitet er die visuellen Impulse, weshalb er das Sehzentrum des Gehirns ist.

Temporallappen Der Temporallappen enthält den primären auditorischen Cortex (Hörzentrum), das Wernicke-Sprachzentrum (Sprachzentrum) und wichtige Strukturen für das Gedächtnis.

Kleinhirn Das Kleinhirn erfüllt wichtige Aufgaben bei der Steuerung der Motorik: Es ist zuständig für Koordination, Feinabstimmung, unbewusste Planung und das Erlernen von Bewegungsabläufen. Zudem wird ihm neuerdings auch eine Rolle bei zahlreichen höheren kognitiven Prozessen zugeschrieben.

Hirnstamm Hier werden eingehende Sinneseindrücke verschaltet und ausgehende motorische Informationen verarbeitet sowie wichtige Steuermechanismen gewährleistet. Im Nachhirn kreuzen sich die Nervenbahnen der beiden Körperhälften. Außerdem werden hier viele automatisch ablaufende Vorgänge wie Herzschlag, Atmung oder Stoffwechsel gesteuert. Ebenso befinden sich hier wichtige Reflexzentren, die zum Beispiel Lidschluss-, Schluck-, Husten- und andere Reflexe auslösen.

(Quelle: Wikipedia)

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(Text: Stefan Pfister)

Wegbegleiter nach der Schockstarre. Vom Priester zum Psychoonkologen: Stefan Menz ist Anlaufstelle und Gesprächspartner für Krebspatienten und ihre Sorgen. Wenn Stefan Menz seine frühere Tätigkeit als katholischer Priester mit der heutigen Aufgabe als Psychoonkologe am Leopoldina-Krankenhaus vergleicht, dann erkennt er Gemeinsames: Er sieht sich als Wegbegleiter in Ausnahmesituationen, der zuhört,

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auffängt und aufrichtet. Der 46-Jährige aus Heidenfeld musste 2009 selbst eine Krisen-Situation verarbeiten: Wegen der Liebe zu seiner heutigen Frau hatte er das Priesteramt aufgegeben. Ein Gespräch mit dem Diplom-Theologen, Klinikseelsorger

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und zertifizierten Psychoonkologen darüber, wie er versucht, Krebspatienten nach der Schock-Diagnose aus ihrem seelischen Tief herauszuholen, und wie er mit seiner eigenen Lebenszäsur umgegangen ist.


Herr Menz, was versteht man unter Psychoonkologie? Stefan Menz: Psychoonkologie ist die Begleitung von Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder damit zu tun haben. Das können Patienten, aber auch deren Familien sowie Ärzte und Pfleger sein. An unseren vier Krebszentren ist das Angebot Pflicht: am Brustkrebs- und gynäkologischen Krebszentrum, Darmkrebs- und Pankreaskrebszentrum. Das heißt konkret, man kann mit mir sprechen. Das geht von Beginn an durch alle Stadien der Therapie bis zum traurigsten Fall, der Sterbebegleitung. Da bin ich auch dabei – wenn es gewünscht wird. Wie kommt der Kontakt mit Ihnen normalerweise zustande? Stefan Menz: Sobald der Patient seine Diagnose erhält, wird er vom Sozialdienst auf mein Angebot hingewiesen. Das erste Gespräch geht nie in die Tiefe, sondern ich stelle mich nur kurz vor. Und dann sehe ich: Kommt es zu einem Gespräch oder nicht. Ungefähr die Hälfte kommt während der Therapie zumindest einmal zu mir.

Wie verlaufen die folgenden Gespräche meistens? Stefan Menz: Wir sprechen über Ängste und Verunsicherungen. Oft ist es auch so, dass die Diagnose mit einer Schockstarre verbunden ist. Häufig öffnen sich die Patienten erst zwei, drei Tage später. Bis dahin muss die Seele das alles erst einmal verarbeiten.

Viele sagen anfangs: Da muss ich alleine durch, gerade Männer. Während der Therapie kommen viele doch zu mir. Also fallen viele nach der Krebs-Diagnose in ein seelisches Loch. Stefan Menz: Viele ziehen sich erst einmal zurück. Manche durchlaufen auch eine depressive Phase. Die Angst ist in dieser Zeit ein ständiger Begleiter. Einige sind so

zurückgedrängt, dass sie vor lauter Sorge um ihren Partner, ihre Familie und Kinder das Thema vermeiden. Als Psychoonkologe braucht man in solchen Situationen Geduld. Andere dagegen sind ganz extrovertiert. Die müssen darüber reden, die wollen es. Welche Informationen erhalten die Patienten im Leopoldina? Stefan Menz: Die behandelnden Ärzte kommen zu den Betroffenen und klären über die weitere Behandlung und die Behandlungsmethoden auf. Wir aus der Psychoonkologie können die Patienten und ihre Angehörigen mit allen wichtigen Informationen zu ihrer Krebserkrankung gut versorgen, übrigens auch in der bei uns im Haus angesiedelten Psychosozialen Krebsberatungsstelle in Kooperation mit der Bayerischen Krebsgesellschaft. Es wird bei uns ganz viel Wert auf Aufklärung gelegt. Wie eng sind Sie bei der Therapie mit den Ärzten eingebunden? Stefan Menz: Bei Visiten eher nicht, höchstens der Patient wünscht das. Es kann aber sein, dass ich vom Arzt hinzugezogen

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der Wirklichkeit stelle, dann kann ich freier leben. Ein Leben im Geheimen führen, nein, das wäre nicht meine Sache. Hatten Sie damals die Möglichkeit – wie heute ihre Patienten – Hilfe in Anspruch zu nehmen? Stefan Menz: Ich war mit Münsterschwarzach sehr vertraut und habe mich einem bekannten Pater anvertraut. Und es war ein glücklicher Umstand, dass mein Ausbildungsleiter Generalvikar wurde und ich mit ihm als treuen Wegbegleiter offen darüber reden konnte.

werde oder meine Sicht der Dinge schildere. Zum Beispiel was dem Patienten wichtig ist: Braucht er mehr Lebenszeit, um gewisse Dinge zu regeln? Ist es ihm ein großes Anliegen, sich von Menschen zu verabschieden? Oder möchte der Patient länger mobil sein für eine kleine Reise zum Abschied? So etwas vermittle ich dem Arzt in einigen Fällen. In vielen Fällen sehe ich mich als Mutmacher für die Patienten, der sie auf ihrem Weg zu Genesung begleitet. Viele Krebserkrankungen sind heute gut therapier- bzw. heilbar. Erfahren Sie auch Ablehnung von Krebspatienten? Stefan Menz: Viele sagen anfangs: Da muss ich alleine durch, gerade Männer. Während der Therapie kommen viele doch zu mir. Frauen öffnen sich eher, gerade im Brustkrebszentrum und wenn minderjährige Kinder da sind. Wichtig ist, den Kindern nichts vorzugaukeln. Dann muss man überlegen, wie man es kommuniziert. Welchen Stellenwert genießt die Psychoonkologie heute für die Schulmedizin? Stefan Menz: Der Stellenwert ist immens gestiegen. Das war früher nicht der Fall. Da waren wir eher noch die Exoten und wurden von den Ärzten als die Psychoonkels belächelt.

Stefan Menz: Zu Spitzenzeiten bin ich sehr geschlaucht. Ich hatte mal einen Tag, an dem ich zwölf Gespräche führte. Im Durchschnitt, so heißt es, rechnet man pro Patient 45 Minuten. Das Längste war eine Sterbebegleitung über sieben Stunden. Das zehrt an einem. Erleichtert Ihnen Ihr früherer Beruf die jetzige Arbeit – Sie waren bis 2009 Priester? Stefan Menz: Für mich war Seelsorge schon immer Wegbegleitung. Ich gehe ein Stück des Weges anderer Menschen mit, um sie aufzufangen, Ihnen Lebensqualität zurückzugeben, im Idealfall Zuversicht mitzugeben und den schweren Weg etwas leichter zu machen. Und genau so sehe ich auch die Psychoonkologie.

Wie blicken Sie auf diesen Lebenseinschnitt zurück? Gibt es Parallelen zu heute? Stefan Menz: Ich bin eher der, der zuhört, der Halt gibt, damit das Leben weiter gehen kann. So sehe ich mich heute auch: Jemand der Struktur gibt, der verbindlich da ist. Das sind die Parallelen. Das mache ich nach wie vor sehr gerne und ich habe die Entscheidung nie bereut. Und ich freue mich, dass ich aus meiner früheren Tätigkeit viel weitergeben kann.

Sie mussten damals Ihr Priesteramt aufgeben, weil Sie sich öffentlich zu der Liebe zu Ihrer heutigen Frau bekannt haben. Wie sind Sie damit umgegangen? Stefan Menz: Für mich war klar: Ich will nicht mit einer Lüge leben. Wenn ich mich

Hilfsangebote bei Krebserkrankung

Psychoonkologische Beratung

www.bayerische-krebsgesellschaft.de www.krebsinformationsdienst.de www.krebshilfe.de

Dipl.-Theologe Stefan Menz Tel.: 09721 720-6886 Fax: 09721 720-3333 smenz@leopoldina.de

Sie führen viele emotionale Gespräche. Wie anstrengend ist Ihre Arbeit?

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Das Fehlen eines kirchlichen Angebots hat es sicher um einiges schwieriger gemacht? Stefan Menz: Na ja, ich war verbeamteter Studienrat an der Regierung von Unterfranken und damit relativ gut abgesichert. Allerdings fragt man sich schon: Was kann ich danach machen? Wie sichere ich meine Familie ab? Das war sehr herausfordernd. Mittlerweile gibt es zum Glück Anlaufstellen für Priester, die aussteigen wollen

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Ab Januar 2019

erbringen wir sleistungen auch

unsere Versorgung

in Bad Neustadt an der Saale und im Landkreis RhĂśn-Grabfeld.

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Spritzen, Kanülen, Verbandmaterial … Wer sorgt eigentlich dafür, dass Materialien und Verbrauchsgegenstände zur richtigen Zeit in ausreichender Menge und bester Qualität im Krankenhaus zur Verfügung stehen? Im Leopoldina-Krankenhaus wird im Jahresdurchschnitt Material mit einem Warenwert von 16 Millionen Euro verbraucht. Wenn Schwester Alexandra, Herr Enz aus der Verwaltung oder einer der vielen Operateure Material brauchen, muss es zur Verfügung stehen. Verantwortlich ist dafür ein Teilbereich der Krankenhauslogistik, die Materialwirtschaft, bestehend aus Logistikzentrum und Einkauf. Gut funktionierende Materialwirtschaftssysteme gelten als effizient und gut strukturiert, wenn sie ihre Aufgaben im Stillen erfüllen und für die Nutzer unbemerkt im Hintergrund agieren. Wir haben genauer hingesehen. Die 17 Mitarbeiter aus Einkauf und Materialwirtschaft sind Teil eines Systems aus zahlreichen Abläufen, Strukturen, Materialströmen und technischer Infrastruktur. Verschiedenste Bereiche, Stationen und Funktionsabteilungen, Lager, Archiv, Tochtergesellschaften des Krankenhauses, Küche, Verwaltung, Labor, Sterilisation, Reinigung und Entsorgung etc. sind zu berücksichtigen. Apotheke, Küche und OP verfügen zusätzlich über weitere Warenwirtschaftsprozesse. 2x täglich werden bis zu 25 Rollcontainer von den Fachlogistikern und Mitarbeitern im Logistikzentrum mit den jeweiligen Bestellungen bestückt. Überwiegend mit standardisierten Waren und Verbrauchsgütern, die zu jeder Zeit im Lager vorrätig sind. Auf 2500 qm Grundfläche, 140 Paletten-Stellplätzen und 105 Hochregalbereichen lagern mehr als 1300 Artikel. Bis zu

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25 Speditionen und Paketdienste steuern tagtäglich das Magazin an und liefern Waren in bis zu 80 Paketen und auf bis zu 15 Paletten mit einem Gewicht von insgesamt ca. 3 t. Schwerstarbeit trifft Digitalisierung. Alle Lieferungen werden sortiert, digital erfasst und gemäß Hygieneverordnung und Qualitätsvorgaben überprüft. Danach finden die Artikel ihren Weg zu den angewiesenen Regalen und Stauplätzen. So ist garantiert,

150.000

Artikelanfragen im Jahr führen zu 21.000.000 Einzelstücken dass alle Waren einwandfrei, sofort auffindbar zur Auslieferung bereit sind. Neigt sich bei reger Nachfrage der Bestand einer kritischen Größe an, wird vom EDV System ganz automatisiert die Nachbestellung in die Wege geleitet. Anforderungshäufigster Artikel ist der Einmalhandschuh Größe M. 5 Millionen Stück werden jährlich verbraucht. 150.000 Artikelanfragen im Jahr führen zu einer Auslieferung von 21.000.000 Einzelstücken. Hochpreisprodukte oder „Spezialbestellungen“ sind da noch gar nicht mit eingerechnet, da diese im Normalfall direkt an die Stelle ihrer Verwendung oder zu Händen

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des Bestellers geliefert werden. Solche „Sonderartikel“ werden in der Regel binnen 24 h geliefert, nachbestellte Standardware kommt nach 2-3 Tagen im Logistikzentrum an. Bei der strategischen Einkaufsplanung stehen für Logistikleiter Dieter Wallström und sein Team immer Preis, Lieferfähigkeit und Qualität der einzelnen Produkte im Focus. In den letzten Jahren rückt der Aspekt der Versorgungssicherheit zunehmend in den Mittelpunkt des Beschaffungsprozesses. „Der deutsche Markt ist im Vergleich mit anderen Märkten ein Niedrigpreismarkt. Das hat zur Folge, dass bei knappen Produktionsressourcen zunächst andere Märkte beliefert werden. Als Folge entstehen bei uns mitunter lange Wartezeiten. Dieser Trend verstärkt sich seit einigen Jahren. Wir pflegen, um vorzubeugen, ein gutes Verhältnis zu unseren Lieferanten und haben zu beinahe allen Produkten Alternativen im Kopf“, sagt der Logistikleiter. Wenn also Schwester Alexandra, Herr Enz oder ein anderer Mitarbeiter des Krankenhauses etwas benötigt und im Einkauf, der als zentrale Steuereinheit die Materialwirtschaft koordiniert, bestellt, löst das eine ganze Reihe von Aktivitäten im Hintergrund aus, die mit viel Routine und Erfahrung letztlich dazu führen, das Materialien und Verbrauchsgegenstände zur richtigen Zeit, in ausreichender Menge und bester Qualität am richtigen Ort ankommen. Still und unbemerkt!


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480.000

Windeln in 15 Größen/ Ausführungen werden pro Jahr verbraucht

Dieter Wallström, Lagerleiter Daniel Keß und ihre 17 Mitarbeiter sind für die Materialwirtschaft im Leopoldina-Krankenhaus verantwortlich. Pro Jahr bearbeiten

Die Mitarbeiter aus der Logistik verantworten auch das Archiv des Krankenhauses. Alleine die Akten der Jahre 2009 bis 2018 beanspruchen

700 m Hochregal.

Krankenhausakten müssen 30 Jahre aufbewahrt werden.

150.000

sie Artikelbestellungen aus dem Krankenhaus.

760.000

Einmalspritzen werden im Jahr im Leopoldina verbraucht

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Dem Winter zum Trotz! Die Tage werden kürzer, der Wind bläst kalt und stürmisch und der Sommerurlaub ist nur noch eine vage Erinnerung. Am liebsten würden wir uns im letzten Eck verkriechen. Da ist es echt schwer, aktiv und gut gelaunt zu bleiben. Doch sagen Sie Ihrem inneren Schweinehund den Kampf an. Wir verraten Ihnen wie. Mit eine paar einfachen Tricks können Sie nämlich Ihr Wohlbefinden verbessern.

Bewegung Auch oder gerade in der kalten Jahreszeit gilt: Jeder Schritt, vor allem in der frischen Luft, ist wichtig. Bewegung (an der Luft) kurbelt den Kreislauf an, verbrennt einige Kalorien und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Bewegung beugt außerdem einem Wintertief vor. Bei Schmuddelwetter aber gar nicht so leicht, sich aufzuraffen! Versuchen Sie diese Tricks, um mehr Bewegung in den Winteralltag einzubauen:

• Nehmen Sie öfter die Treppe statt den Aufzug. Wer täglich etwa 200 Treppenstufen steigt, kräftigt bereits Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel. • Wenn Sie nicht vor die Tür können, durchbrechen Sie die Heizungsluft mit einer schnellen Frischluftdusche indem Sie sich mit ausgebreiteten Armen vor das weit geöffnete Fenster stellen und ganz tief durchatmen. • Wenn Sie noch mehr tun wollen, dann versuchen Sie es doch mit den folgenden, bürotauglichen Lockerungsübungen für Schulter, Rumpf und Arme, siehe Seite 15.

Gute Ernährung Auch die ausgewogene Ernährung in den Wintermonaten ist sehr wichtig. Mit frischen Vitaminen können Sie sich versorgen, wenn Sie die traditionellen Wintergemüse wie Rosenkohl, Wirsing, Möhren oder rote Beete essen. Außerdem enthalten sie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Gesunde Ballaststoffe bieten Vollkornprodukte. Und natürlich ist auch im Winter eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Hier lässt sich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, denn was gibt es schöneres, als ein warmes aromatisches Getränk (Rezepte siehe Seite 16), wenn man verfroren von draußen kommt.

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• Steigen Sie auf dem Weg zur Arbeit eine Haltestelle früher aus dem Bus oder der Bahn aus bzw. suchen Sie einen Parkplatz der etwas entfernt liegt und laufen den Rest der Strecke zu Fuß.


Dehnung der Schulter- und Schultergürtel-Muskulatur

Dehnung der Brustmuskulatur im Türrahmen: Stellen Sie sich in einen Türrahmen in Schrittstellung, legen Sie beide Unterarme an den Türrahmen, gehen sie ein kleines Stück nach vorn, bis Sie ein Dehnungsgefühl in der Brustmuskulatur verspüren.

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Dehnung der Rumpf- und Armmuskulatur

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155.000

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en haben Liter Infusion tz ten wir in den le 12 Monaten abgegeben.

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Dehnung der seitlichen Rumpfmuskulatur: Sie stehen aufrecht und umfassen beide Hände über dem Kopf, Sie neigen sich zur rechten Seite, bis Sie ein deutliches Dehnungsgefühl auf der linken Körperseite und in der linken Flanke spüren. Kippen Sie den Oberkörper nicht nach vorne oder nach hinten ab. Wiederholen Sie die Übung auf der anderen Seite und neigen den Oberkörper nach links.

Dehnung der Schultermuskulatur: Sie umfassen den linken Ellenbogen mit der rechten Hand, Sie ziehen den Ellenbogen mit der Hand weiter nach rechts. Wiederholen Sie die Übung auf der anderen Seite und ziehen den rechten Ellenbogen mit der linken Hand weiter nach links.

UM S

DI

Dehnung des M. biceps brachii: Sie stellen sich vor ein Fensterbrett (Stuhllehne o. ä.), die Fingerspitzen liegen auf dem Fensterbrett, die Arme und die Ellenbogen sind gestreckt, gehen Sie nun ein Stück in die Knie bis Sie ein „Ziehen“ an den vorderen Oberarmen verspüren. Die Ellenbogen bleiben immer gestreckt.

ES

Dehnung der Schulterblattfixatoren: Sie sitzen auf einem Stuhl, Sie rollen die Wirbelsäule vom Kopf aus ein, Sie schieben die Arme soweit es geht nach vorne heraus und bringen damit die Schulterblätter soweit wie möglich auseinander, versuchen Sie die Arme noch ein Stück nach vorne heraus zu schieben, bis Sie ein „Ziehen“ in der Brustwirbelsäule und zwischen den Schulterblättern spüren.

L EO P

OL

Dehnung der Brustmuskulatur mit Hilfe der Stuhllehne: Sie umfassen die Stuhllehne mit beiden Händen, Sie beugen den Oberkörper so weit nach vorn, dass sich der Kopf zwischen beiden Oberarmen befindet. Die Arme sind dabei immer gestreckt und der Oberkörper ist möglichst waagerecht.

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Molke-Entspannungsbad Die trockene Winterluft raubt der Haut Feuchtigkeit. Ab acht Grad läuft die Fettproduktion auf Sparflamme. Auch wird die Haut bei Kälte schlechter durchblutet. Um sie vor dem Austrocknen zu schützen, nehmen Sie ein- bis zweimal pro Woche ein Molkebad. 10 EL Molkepulver (gibt’s im Reformhaus) ins Badewasser geben. Nicht abduschen, sondern Haut nur trocken tupfen. Das balanciert den Säureschutzmantel aus, schützt vor Trockenheit und Juckreiz.

Wärmende Getränke Ingwerwasser Ein ungefähr zwei Zentimeter großes Stück Ingwer in dünne Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Mit Zitrone und Honig runden Sie den Geschmack noch ein wenig ab. Lecker!

Indischer Gewürztee Je zwei Teile gemörserte Fenchel- und Kardamomsaat mit einem Teil gemörserter Nelken mischen.1 Teelöffel dieser Mischung in einem heißen Topf einige Minuten rösten, dann mit 1 Liter Wasser aufgießen und 10 Minuten kochen lassen. 2 Teelöffel losen schwarzen Tee hinzufügen und 3 Minuten ziehen lassen.

Und am Abend ist eventuell sogar noch ein Molke-Entspannungsbad drin. Wenn Sie im Bad dann noch eine Duftlampe mit ätherischen Ölen aufstellen, dann halten Sie das Wintertief garantiert von sich fern.

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Entspannung für zwischendurch: Damit der Vorweihnachtsstress nicht überhandnimmt, versuchen Sie gezielt immer mal wieder kurze Verschnaufpausen einzubauen. Dafür bietet sich die sogenannte progressive Muskelentspannung an. Dabei handelt es sich um eine Methode des Arztes Edmund Jacobson. Nacheinander werden dabei einzelne Muskelgruppen für einige Sekunden angespannt und dann wieder gelockert. Dabei wird auch das Bewusstsein für die Entspannung der Muskeln trainiert. Die Anspannung sollte zwischen 5 und 10 Sekunden gehalten werden, die Entspannungsphase gut 30 – 45 Sekunden dauern. Inzwischen gibt es viele Bücher, CDs, YouTube-Videos oder Apps zum Selbstlernen. Für die, die sich mehr Anleitung und Feedback wünschen, werden aber auch Kurse, z. B. über die Volkshochschulen, angeboten.

Ätherische Öle und ihre Wirkung. Die Bandbreite ist hier enorm. Entspannung bringen z. B. Öle von Nadelhölzern wie Kiefer, Zeder und Zypresse, stimmungsverbessernd und stresslösend dagegen wirken Zitrusöle von der Zitrone, Orange und Grapefruit.

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Auf der Theaterbühne: Chefarzt Prof. Dr. Detlef Meyer (links im Bild) zusammen mit Theaterleiter Christian Kreppel. Foto © Stefan Pfister

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Menschen im Leopoldina:

Der Kultur-Flaneur Chirurgie-Chefarzt Prof. Dr. med. Detlef Meyer im Porträt Als die Frage nach dem Treffpunkt zur Sprache kommt, wo sich Prof. Dr. med. Detlef Meyer porträtieren lassen möchte, muss er nicht lange überlegen: „im Schweinfurter Theater!“. Der Chefarzt der Chirurgischen Klinik ist ein leidenschaftlicher Besucher des Gastspielhauses. Obwohl sich die Bühne zu jener Zeit noch in der Sommerpause befindet, ist ein Besuch gestattet. Theaterleiter Christian Kreppel öffnet sein Haus für einen Gast, mit dem er freundschaftlich verbunden ist. Seit seiner humanistisch geprägten Schulzeit hat der gebürtige Hannoveraner Meyer ein Faible für klassische Musik, obwohl er selbst nur ein paar Jahre Klavier gespielt hat. Er liebt die Oper, schätzt z.B. die Auftritte des Anhaltischen Theaters Dessau. Dass die „Bamberger“ bald ihr 500. Konzert im Theater spielen, sei ein Traum. „Der Vorteil eines Gastspieltheaters ist, dass tolle Produktionen hierher kommen. Für Schweinfurt ist es ein Juwel“. Kreppel nennt ihn einen „Kultur-Flaneur“: ein reger Theaterbesucher ohne Abo, „der viel an Wissen mitbringt“. Die Frage nach den Gemeinsamkeiten von Theater und Medizin kommt auf. Beider Erfolg ist abhängig vom Team-Work, vom Ensemble. „Es ist ein Räderwerk, auch im Krankenhaus. Es hängt nicht nur von einem ab“, betont der Chirurg. Zweite Parallele: Künstler wie Ärzte müssen punktgenau ihre Leistungen abrufen. Interessant ist eine sprachliche Verbindung, die beide amüsiert:

„Operating theatre“ ist im Englischen der Begriff für den Operationssaal. „Kommen Sie bitte ins Theater“, heißt es übersetzt, wenn ein Arzt in den OP muss. Die Arbeit auf der „Bühne der Ärzte“ fasziniert Prof. Meyer. „Ich liebe das Handwerkliche an meinem Beruf. Dabei sehe ich unmittelbar, ob es funktioniert. Und ich finde es enorm ästhetisch, wie ein Mensch innen aussieht.“ Dennoch war Arzt keineswegs sein Traumberuf. Anfangs liebäugelte er mit

„Ich sichere mir einen Eckplatz, dann kann ich mich rausschleichen.“ der Biologie. „Aber den ganzen Tag im Labor zu stehen und kaum Menschen zu sehen, das konnte ich mir nicht vorstellen.“ Der Niedersachse, seit elf Jahren Chefarzt im Leopoldina, fühlt sich ungemein wohl in Schweinfurt und Süddeutschland. Spätestens nach den Stationen Heidelberg (Studium) und Würzburg (Ltd. Oberarzt der Chirurgischen Uniklinik) stand eine Rückkehr in den Norden nicht mehr im Raum. Als seine heutige Stelle frei wurde, bewarb er sich sofort. Unter den Medizinern an der Uniklinik gelte das Leopoldina als „extrem renommiertes Krankenhaus“.

(Text: Stefan Pfister)

Die Stadt dagegen hat er erst im Laufe der Zeit näher kennengelernt. „Schweinfurt erschließt sich dir nicht auf den ersten Blick“, räumt er ein. Heute zeigt er sich von ihr begeistert, mit dem für eine Arbeiterstadt überaus reichen Kulturangebot, zuvorderst mit Theater, Museum Georg Schäfer und Kunsthalle. Dies sei für ihn wichtig, um abzuschalten von einer Arbeit, die teils auch tragische Momente mit sich bringe. Oder um neue Menschen zu treffen. Ganz lässt die Arbeit den Chefarzt allerdings nie los: häufig klingelt abends sein Handy, weil „das Leo“ anruft; manchmal vibriert es ausgerechnet während einer Vorstellung. Darauf ist er jedoch vorbereitet. „Ich sichere mir einen Eckplatz, dann kann ich mich raus schleichen.“ Dem Theater ist er dafür dankbar. „Sonst müsste ich mir einen Theaterbesuch fünfmal überlegen.“ Natürlich, da ist auch er nur ein Mensch, wurmen ihn im ersten Moment solche Situationen. Schnell aber ist das Pflichtbewusstsein zurück. Als Chef einer Chirurgie gehöre das einfach zu seiner Arbeit. „Da braucht man nicht jammern, sondern akzeptiert es.“ Spätestens, wenn er in der Klinik ankommt, weiß er genau, warum er es macht: „Menschen helfen zu können, ist sehr erfüllend. Ich bekomme ein wahnsinniges Vertrauen entgegengebracht und sehr viel Dankbarkeit.“

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Mythos oder Medizin: Die häufigsten Medizinmythen im Check. Wie gefährlich ist Cholesterin?

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Verfügbare Informationen zu Cholesterin sind teils vollkommen widersprüchlich. Vorsicht! In Medien gibt es Beiträge zur „Cholesterinlüge“ oder zum großen „Pharma-Bluff“; da werden Zweifel an einer Behandlung gestreut, die für viele Patienten überlebenswichtig sein kann. Cholesterin wird von unserem Körper selbst produziert. Es ist lebenswichtig zum Beispiel zum Aufbau von Zellen. Im Blut wird es von speziellen Eiweißen, LDL und

Die wichtigsten Risikofaktoren neben LDL-Cholesterin für Herz-KreislaufErkrankungen sind: Alter: Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. • Geschlecht: Männer haben ein höheres Risiko als Frauen. • Familiäre Veranlagung • Rauchen • Bluthochdruck • Typ-2-Diabetes

HDL, transportiert. HDL ist gut. Zuviel LDL dagegen erhöht das Herzinfarktrisiko tatsächlich deutlich. Die schädliche Wirkung von LDL-Cholesterin ist in der Vergangenheit noch unterschätzt wurden. Bitte besprechen Sie alle Zweifel und Fragen, die Sie im Zusammenhang mit einer Cholesterintherapie haben, mit ihrem behandelnden Arzt und vertrauen Sie nicht auf ungeprüfte Informationen. Bei Hochrisikopatienten ist eine massive

Wie hoch sollten die Cholesterinwerte sein? •

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Wenn kein oder nur ein zusätzlicher Risikofaktor vorliegt, sollte das LDL-Cholesterin unter 160 mg/dl liegen. Wenn zwei oder mehr zusätzliche Risikofaktoren vorliegen, sollte das LDL-Cholesterin unter 130 mg/dl liegen. Wenn schon Durchblutungsstörungen am Herzen bestehen oder das Risiko sehr hoch ist (z.B. wegen eines Diabetes), sollte das LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l) liegen.

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Cholesterinsenkung extrem wichtig und meist nur durch eine medikamentöse Therapie zu erreichen; bei Niedrigrisikopatienten können Studien den Nutzen zwar nur eingeschränkt nachweisen, Kardiologen empfehlen dennoch auch diesen Patienten, ihre Cholesterinwerte niedrig zu halten. Häufig ist das auch ohne Medikamente möglich. Ernährung nach der Mittelmeerdiät ist dabei nur ein Vorschlag, was jeder selbst tun kann und die zudem richtig lecker schmeckt. Guten Appetit!

Die HDL-Cholesterinwerte sollten möglichst … • •

... über 40 mg/dl (1,03 mmol/l) bei Männern und ... über 45 mg/dl (1,16 mmol/l) bei Frauen liegen.

Dies sind jedoch nur allgemeine Orientierungswerte!


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Zerbrich dir nicht den Kopf. 2/3 aller Deutschen, oder 54 Millionen Menschen, leiden dauerhaft oder wiederkehrend an Kopfschmerzen. Neben Rückenschmerzen gehören Kopfschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Kopfschmerzen können schleichend oder ganz plötzlich beginnen, dumpf, drückend oder stechend sein, sehr heftig oder kaum wahrnehmbar. Im seltensten Fall steckt dahinter eine schwerwiegende Erkrankung, meist, in 90 % aller Fälle, sind es sogenannte Spannungskopfschmerzen. Die zweithäufigste Form ist die Migräne. Bei beiden handelt es sich um primäre Kopfschmerzen, die so heißen, weil sie die eigentliche Erkrankung darstellen, im Gegensatz zu den sekundären Kopfschmerzen, die Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung, wie z. B. einer Grippe oder Verspannung der Nackenmuskulatur, sind. Die Ursachen von Kopfschmerzen sind nicht eindeutig geklärt. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) unterschei-

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det über 250 verschiedene Arten. Ein weites Feld also, das jedoch für die Betroffenen, auf jeden Fall bei chronischen Kopfschmerzen, zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen kann. “Unter chronischen Kopfschmerzen leiden zunehmend junge Menschen – auch Kinder –, oft hervorgerufen durch starken Stress“, so erklärt Frau Dr. Jutta Albrecht, Chefärztin der Klinik für Spezielle Schmerztherapie am Leopoldina-Krankenhaus. Der Leidensdruck sei enorm. In speziellen Schmerzkliniken helfen wir diesen Patienten, so Albrecht weiter. Neben konventionellen Therapien werden auch interventionelle schmerztherapeutische Techniken oder alternative ganzheitliche Methoden wie die Akupunktur angewandt. In der Schmerzklinik arbeitet dabei ein Team von Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Psychologen, Physio- und Mototherapeuten eng zusammen.

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“Ganz wichtig ist, dass der Patient als aktiver Partner in seine Behandlung eingebunden ist und als ganzer Mensch betrachtet wird“, betont Frau Dr. Albrecht. Zu Beginn jeder Behandlung wird eine ausführliche körperliche Untersuchung stehen. Entwicklung und Verlauf der Schmerzerkrankung werden eingehend erfragt sowie die Auswirkungen der Schmerzen auf den Alltag möglichst exakt erfasst. Als gute Vorbereitung rät die Chefärztin ein Kopfschmerztagebuch zu führen, in dem tagesgenau Schmerzstärke und Art ebenso aufgeführt werden wie Vermutungen über Auslöser. Ein solcher Plan kann dem behandelnden Arzt bei Diagnose- und Therapieerstellung helfen. Bei gelegentlichem Kopfschmerz stehen Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen hoch im Kurs und werden auch meist in Eigenregie eingenommen.


Auf Grund der Nebenwirkungen und auch der Interaktionen mit anderen Arzneimitteln sollte jedoch eine Absprache mit einem Arzt oder Apotheker erfolgen. Doch nicht immer muss man bei Kopfschmerzen gleich Medikamente nehmen, oft helfen auch alternative Ansätze, diese zeigen selbst bei chronischen Patienten gute Wirkung. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, diese Maßnahmen auszuprobieren, da Medikamenten wie Ibuprofen paradoxerweise bei wiederholter Einnahme selbst Kopfschmerzen auslösen können. Also die Alternativen einfach mal testen:

1. Verdrück dich, Schmerz Sanft die Schläfen oder die Schmerzpunkte an der Stirn massieren. 2. Wasser marsch! Wer zu Kopfschmerzen neigt, sollte darauf achten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. 3. Den Kopf frei bekommen Wenn einem der Kopf „schwirrt“, kann es helfen, kräftig durchzuatmen, am besten an der frischen Luft. 4. Da wird mir heiß und kalt… Wärme lockert verspannte Muskeln auf, verbessert die Durchblutung zum Gehirn und lindert den pochenden Schmerz. Als Wärmequelle eignen sich Wärmflaschen, Kirschkernkissen, eine feucht-warme Kompresse oder auch ein Haartrockner. Auch Kühlung kann angenehm und lindernd sein. Einen Quarkwickel, Gelkissen aus dem Kühlschrank oder ein kalter Waschlappen für ca. 5 Minuten auf Stirn oder Schläfen gehalten kann die Schmerzwahrnehmung verringern. 5. Dagegen ist ein Kraut gewachsen Aus verschiedenen Heilkräutern, wie Lavendel, Melisse, Waldmeister, Weidenrinde oder Mädesüß lassen sich Tees zubereiten und versprechen Linderung. Lassen Sie sich beim Arzt oder in der Apotheke beraten, ob etwas gegen die Einnahme der pflanzlichen Mittel spricht. In der Apotheke bekommen Sie auch die Heilkräuter.

6. Kaffee mit Zitronensaft Die Theorie dahinter: Das Koffein im Kaffee verengt die Gefäße und erhöht den Blutdruck und wirkt damit vor allem bei Kopfschmerzen, die durch zu niedrigen Blutdruck ausgelöst werden. Trinkt man aber generell viel Kaffee, so ist die Wirksamkeit eher unwahrscheinlich. 7. Entspannung Oft sind die Kopfschmerzen stressbedingt. Mit Yoga, Tai Chi, autogenem Training oder der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson, vielen gelingt es damit sich zu entspannen. Auch ein Entspannungsbad (nicht zu heiß!) mit Badezusätzen wie Rosmarin oder Lavendel können förderlich sein. 8. Auf den Zahn fühlen, um klar zu sehen Lassen Sie beim Zahnarzt klären, ob Sie ev. in der Nacht mit den Zähnen knirschen. Der Zahnarzt verordnet dann eine Zahnschiene. Auch überanstrengte Augen können zu Kopfschmerzen führen. Der Augenarzt klärt, ob Sie eine Brille benötigen. 9. Lifestyle Kopfschmerzgeplagte sollten sich ausgewogen ernähren und auf regelmäßige Mahlzeiten achten. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig. Übermäßiger Alkoholgenuss sollte vermieden und auf Tabak verzichtet werden.

Kostenloser Download Kopfschmerztagebuch : http://www.dmkg.de/patienten/ dmkg-kopfschmerzkalender.html

Vorsicht: Wenn starke Kopfschmerzen immer wieder auftreten und Sie im Alltag massiv behindern, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Auch wenn die Kopfschmerzen von folgenden Symptomen begleitet sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden und nicht mit Hausmitteln experimentiert werden: • • •

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über Wochen und Monate immer wiederkehrende Kopfschmerzen zunehmende Schmerzen nach einer Kopfverletzung Kopfschmerzen, die einen oder mehrere Tage nach einer Gehirnerschütterung auftreten Kopfschmerzen und Übelkeit, Erbrechen bei gleichzeitigem Fieber und/oder steifem Nacken

Direkt den Notarzt sollte man anrufen… •

bei Kopfschmerzen, die schlagartig innerhalb von Sekunden auftreten und sehr stark sind bei neurologischen Ausfallerscheinungen: Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Wesensänderungen, Kopfschmerzen in Verbindung mit Sehstörungen, Hörverlust, gleichzeitig bestehenden Sprachstörungen, Verwirrtheit evtl. mit parallel auftretender Bewusstseinstrübung oder Bewusstlosigkeit

Erklär-Video zum Thema „Chronischer Schmerz“ https://www.youtube.com/watch?v=V4uXgWQ0Ztw

Klinik für Spezielle Schmerztherapie Chefärztin Dr. med. Jutta Albrecht Tel.: 09721 720-6405 E-Mail: schmerzklinik@leopoldina.de

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Parent-Child Interaction Therapy (PCIT). Foto: Adobe Stock

Schweinfurter Kinder-Jugendpsychiatrie ist Ausbildungszentrum für erfolgreiches Therapiemodell bei auffälligen Kindern.

Parent-Child Interaction Therapy (PCIT) ist ein aus den USA stammendes manualisiertes Therapieprogramm für 2- bis 6-jährige Kinder und deren Eltern. Primär wurde PCIT für die Behandlung von Störungen des Sozialverhaltens entwickelt, zwischenzeitlich findet es in etwas abgewandelter Form aber auch Anwendung bei Kindern mit ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen, Ängsten und depressiver Verstimmung. PCIT ist außerdem als wirksam für die Prävention von körperlicher Kindesmisshandlung anerkannt. Standard-PCIT basiert auf der sozialen Lerntheorie und der Bindungstheorie. Es werden zwei wesentliche Ziele verfolgt: der Aufbau bzw. die Konsolidierung einer möglichst guten Eltern-Kind-Beziehung (v. a. in der ersten Behandlungsphase, dem Spieltraining [ST]) sowie die Etablierung eines effektiven elterlichen Erziehungsverhaltens mit konsekutiver Abnahme kindlicher Verhaltensprobleme (v. a. in der zweiten Phase, dem Erziehungstraining [ET]).

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Um diese Ziele zu erreichen, werden die Eltern live durch den Therapeuten angeleitet. Tägliche Hausaufgaben sollen den Lernzuwachs beschleunigen. Ziel der Behandlung ist die Generalisierung erwünschter Fertigkeiten in den Alltag. In der ersten Phase, dem Spieltraining, lernen die Eltern, auf angemessenes Verhalten des Kindes mit Aufmerksamkeit und Anerkennung zu reagieren, während leichteres Fehlverhalten aktiv ignoriert wird. Im Erziehungstraining, der zweiten Behandlungsphase, werden weiterhin die Spieltraining-Fertigkeiten geübt, hinzukommt, dass die Eltern lernen, angemessen Anweisungen zu geben und diese auch durchzusetzen. Im Mittel dauert eine erfolgreiche PCIT-Behandlung ca. 20-25 Sitzungen. PD Dr. Wolfgang Briegel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie gehört weltweit zu den erfahrensten PCIT-Trainern

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und leitet die PCIT-Ausbildung im deutschsprachigen Raum. Immer wieder kommen deshalb Therapeuten nach Schweinfurt und lassen sich weiterbilden. Besonderes Highlight für die Schweinfurter Klinik war der PCIT World Congress 2018, der im Juni in Schweinfurt stattfand. Nahezu 120 Therapeuten, Ärzte und Pädagogen aus 14 Nationen waren nach Schweinfurt gekommen, um sich über 3 Tage zu den neuesten Entwicklungen bei PCIT auszutauschen. Für Fragen zu PCIT steht Ihnen die Klinik unter folgenden Kontaktdaten gerne zur Verfügung:

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Chefarzt PD Dr. med. Wolfgang Briegel Tel.: 09721 720-3374 Fax: 09721 720-2901 kjp@leopoldina.de


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Wann gibt es was zu beißen? Foto: Adobe Stock

durchläuft der neue Erdenbürger drei Ernährungsphasen: 1. Ausschließliche Milchnahrungsphase, 2. Milch- und Beikostphase, 3. Phase des Übergangs zum Familienessen. Nicht nur für das Baby eine aufregende Zeit. Bis zum Beginn des 5. Lebensmonats wird nur Milch empfohlen, da der kindliche Darm noch nicht reif ist für andere Nahrung. Dabei ist Muttermilch das Beste fürs Baby. Sie ist richtig temperiert und stets sofort verfügbar, enthält alle wichtigen Nährstoffe sowie zusätzlich noch Abwehrstoffe gegen Krankheiten. Obendrein erhöht der Stillvorgang die Mutter-Kind-Bindung.

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Am Leopoldina-Krankenhaus lädt Frau Dr. Koburg in regelmäßigen Abständen zu einem Arzt-Patienten-Seminar mit dem Thema „ErnähS rung von Säuglingen“, in dem sie den Eltern nicht nur die Ernährungsempfehlungen vorstellt, sondern darüber hinaus auch noch viele nützliche Tipps bereithält. Im ersten Lebensjahr, so erklärt die Fachärztin,

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Diese sind erstellt von „Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie“, hinter denen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit einem Expertenteam aus Kinderärzten, Hebammen und Frauenärzten steht. Für die Eltern werden kostenlose Apps (siehe Link unten) und Informationsbroschüren angeboten sowie etliches an Material für Kinderärzte, die bezüglich Ernährungsfragen zu den engsten Beratern der jungen Eltern gehören. Außerdem bietet das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)), ebenfalls mit dem Netzwerk verschiedene kostenfreie Kurse zum Thema Essen (vom Säuglingsalter bis ca. 6 Jahren an (siehe Link unten)). Wer will, kann hier auch ganz praktisch die gesunde Ernährung erlernen.

Will oder kann eine Mutter nicht (voll) stillen, dann gibt es industriell hergestellte Säuglingsanfangsnahrung (Pre- oder 1er-Nahrungen). Während die Pre-Nahrung, wie die Muttermilch, als Kohlenhydrat nur Milchzucker (Laktose) enthält, findet sich in der 1er-Nahot Kilogr amm Br im r wi rung zusätzlich noch Stärke. verbrauchen ! hr Ja o Mit beidem kann der Säugling Leo pr das ganze erste Lebensjahr D OL UM hindurch gefüttert werden. OP

kompliziert und aufwändig ist, wie viele denken und dass man der industriell hergestellten Gläschennahrung durchaus Konkurrenz machen kann.

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Die erste Zeit mit dem Baby ist auf jeden Fall eine aufregende Zeit! Und gerade hat man sich an den Alltag mit Winzling gewöhnt, da kommen auch schon die ersten Veränderungen. Die Einführung der sogenannten Beikost steht an, da die Nährstoffe in der Milch dem Baby nicht mehr ausreichen. Gerade Mütter und Väter, die das erste Mal Eltern sind, stehen hier vor vielen Fragen, denn man will ja das Beste für sein Kind und auf jeden Fall alles richtig machen. Gut, dass es zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern Leitlinien gibt, an denen man sich orientieren kann.

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Folgenahrungen (2er-Nahrung) sind aus kinderärztlicher Sicht nicht notwendig und frühestens mit Beginn der Beikostfütterung geeignet. Nicht (voll) gestillte Säuglinge, deren Eltern oder Geschwister von einer

Essen und Trinken im ersten Lebenjahr 13 12

Weiterstillen + Breie

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Nur Milch

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Familienessen

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Monat

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So wird z. B. in Beikost-Kochkursen vermittelt, dass Breikochen gar nicht so Quelle: Gesund ins Leben, Netzwerk Junge Familie

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Frühestens mit Beginn des 5., spätestens mit Beginn des 7. Monats, ist es Zeit, den Speiseplan zu erweitern. Die meisten Babys sind jetzt in der Lage, den Kopf gerade zu halten, interessieren sich zunehmend für die Familienkost und beobachten die Eltern oder Geschwister beim Essen. Außerdem ist die Mundmotorik soweit entwickelt, dass der Brei auf dem Löffel auch geschluckt und nicht wieder mit der Zunge herausgedrückt wird. Die Umstellung auf feste Nahrung erfolgt peu à peu, d. h. nach und nach werden die Milchmahlzeiten durch Breimahlzeiten ersetzt. Aber Milch bleibt weiterhin ein wichtiger Nahrungsbestandteil. Die erste feste Nahrung ist eine spannende Angelegenheit für Eltern und Kinder. Nachdem die Eisenreserven zunehmend aufgebraucht sind, wird hierzulande normalerweise mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mix (die letzte Komponente ist die eisenhaltige) begonnen, wobei die drei Zutaten mit einigen Tagen Abstand eingeführt werden. Auch eine vegetarische Ernährung mit Ersatz des Fleisches durch eisenhaltige Getreidesorten ist möglich. Manche Babys brauchen einige Zeit, bis sie sich an die festere Nahrung gewöhnt haben und das Essen richtig klappt. Hier muss man Geduld haben. Besorgte Eltern können sich an ihren Kinderarzt wenden. Die Breimenge wird langsam erhöht, bis das Baby davon satt wird und die Milchmahlzeit entfallen kann. Jeweils einen Monat später werden zusätzlich ein Milch-Getreide-Brei und ein Getreide-Obst-Brei empfohlen. Auch die verwendeten Zutaten werden schrittweise erweitert und verschiedene Obst-, Gemüse- und Fleischsorten sowie Fisch verwendet, so dass das Baby langsam immer

mehr Geschmacksrichtungen kennenlernen kann. Vor allem zu Beginn sollte ein Brei aber möglichst nicht aus mehr als 3 Zutaten bestehen und auf keinen Fall Salz enthalten.

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Allergie betroffen sind, sollten mit einer hydrolysierten Säuglingsnahrung (HA-Nahrung) gefüttert werden. Bei dieser sind die Eiweißbestandteile der Milch, die Allergien auslösen können, in kleinere Einheiten aufgespalten, so dass sie nicht mehr als fremd erkannt werden. Spezialnahrungen (z. B. bei Kuhmilchunverträglichkeit) sollten grundsätzlich nur nach Absprache mit dem Kinderarzt gegeben werden, erläutert Frau Dr. Koburg. Das A und O bei der Zubereitung der Fläschchennahrung ist, dass sie stets frisch zubereitet und genau dosiert wird und Reste entsorgt werden. Vor dem Füttern auf die richtige Temperatur achten.

Wenn alle drei Breie eingeführt sind, muss auch an eine ergänzende Flüssigkeitszufuhr gedacht werden. Frisches kaltes Leitungswasser ist bestens geeignet. Auf gesüßte Getränke sollte verzichtet und ein Dauernuckeln an einer Flasche vermieden werden. Mit ungefähr einem Jahr erfolgt die Umstellung auf das Familienessen.

Quelle: www.gesund-ins-leben.de/BLE

Kurse des Amt Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: www.aelf-ns.bayern.de/ernaehrung/familie (Bad Neustadt) www.aelf-sw.bayern.de/ernaehrung/familie/ (Schweinfurt) über http://www.stmelf.bayern.de/ministerium/004545/ sind auch die Seiten von Karlstadt, Kitzingen und Würzburg ansteuerbar, sowie diverse andere in den übrigen Regierungsbezirken Weitere Informationen über das Netzwerk „Gesund ins Leben“: http://www.gesund-ins-leben.de/

Weiter Informationen zu den Apps unter: https://www.familie-gesund-ernaehrt.de/ App Schwanger & Essen App Baby & Essen App Kind & Essen Klinik für Kinder und Jugendliche Chefarzt Dr. med. Johannes Herrmann Tel.: 09721 720-3312 Nächster Termin zum Arzt-PatientenSeminar „Ernährung von Säuglingen“ Dr. Kerstin Koburg Montag, 24.06.2019 19.30 – ca. 21:00 Uhr, LeopoldinaKrankenhaus, Konferenzraum 8.OG

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Leopoldina Charity Cup 2018 Golfturnier zu Gunsten der Kinder- und Jugendpsychiatrie Manchmal gelingt einfach alles. Ob das bei jedem Schlag der Teilnehmer am 2. Leopoldina Charity Cup so gewesen ist, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, allerdings hätten die Umstände für ein Golfturnier besser nicht sein können. Traumhaftes Sommerwetter, ein wunderschöner Golfplatz, gut gelaunte freundliche Menschen und viel Spaß am gemeinsamen Spiel.

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Mehr als 60 Teilnehmer waren der Einladung des Leopoldina Fördervereins Schweinfurt auf die Golfanlage nach Maria Bildhausen gefolgt. Nach einem gesunden Frühstück auf der Sonnenterrasse des Restaurants und einer kurze Einführung in die gültigen Regeln, machten sich die Teilnehmer in 4-er Teams auf den Rundkurs. Mehr als 5 Stunden wurde gechipt, geschlagen und geputtet. Erfrischende Getränke und eine erste Stärkung waren bei Rückkehr der Sportler heiß begehrt.

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Ein wunderschöner Tag in einer wunderschönen Umgebung, der allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird, klang im Anschluss an die Siegerehrung bei einem leckeren Buffet und angeregter Unterhaltung aus. Nach Abzug allen Aufwands freut sich der Leopoldina Förderverein über eine Spenden in Höhe von 12.000 €, die in diesem Jahr der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik zu Gute kommt. Der Termin im nächsten Jahr ist fest gebucht.

Förderverein Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt Veit-Stoß-Straße 8 97422 Schweinfurt Tel.: 09721 / 44400 www.leopoldina-foerderverein.de Email: info@leopoldina-foerderverein.de

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Bewegung ist die beste Medizin. Ständige Schmerzen in Hüfte oder Knie? Oft ist Arthrose die Ursache. Aktivität und Bewegung können helfen, Schmerzen zu lindern. Foto: Adobe Stock

der Knorpelverschleiß zu den typischen Schmerzen und Veränderungen der Gelenkflüssigkeit. „Von einer aktivierten Arthrose sprechen wir, wenn ein Gelenkerguss vorliegt. Feinste Knochenpartikel reizen die Gelenk-Innenhaut, die sich entzündet und Schmerzen verursacht. Auch weitere Teile des Gelenkes, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel und Muskeln werden dabei durch Fehlbelastung sowie Instabilität im weiteren Verlauf in Mitleidenschaft gezogen. In der Folge entstehen auch daraus wieder Schmerzen. Ein Kreislauf aus ständig steigender Schmerzintensität droht zu beginnen.

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So richtig einordnen kann Dieter W. seine Hüftschmerzen nicht. Häufig nach dem Aufstehen am Morgen, manchmal nach langem Sitzen im Büro aber auch unvermittelt ohne größere Belastung, klagt der Bürokaufmann über teils heftige Schmerzen im Hüftgelenk.

chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie im Leopoldina-Krankenahaus Schweinfurt. „Es kommt bei Arthrose zum Abbau von Gelenkknorpel. Ein schleichender Prozess, an dessen Ende nicht selten eine Gelenkersatzoperation steht.

„Anlaufschwierigkeiten am Morgen, Schmerzen bei Fehlbelastung sowie Bewegungseinschränkung sind typische Zeichen einer Arthrose“ erklärt Dr. med. Matthias Blanke, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall-

Ein Gelenk ist die Verbindung zweier Knochen, die dort, wo das Gelenk gebildet wird, mit Knorpel überzogen sind. Gelenkflüssigkeit versorgt das Knorpelgewebe mit Nährstoffen. Bei Arthrose führt zunehmen-

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Chefarzt Blanke empfiehlt in diesem ersten Stadium der Arthrose maßvolle Aktivität. „Bewegung regt die Bildung neuer, nährstoffreicher Gelenkflüssigkeit an. Zeitgleich wird überschüssige Gelenkflüssigkeit abtransportiert. Ein trainierter Bewegungsapparat (Sehnen, Bänder, Muskeln etc.) können das Gelenk besser stabilisieren, auch das wirkt den Schmerzen entgegen“, weiß der Chefarzt aus der Behandlung von vielen betroffenen Patienten zu berichten.


Das hört sich zunächst leichter an, als es getan ist. Schließlich schmerzt das Gelenk und wir neigen zu Schonhaltung bzw. Ruhigstellung. Vorübergehend kann medikamentös bzw. mit lokalen Injektionen (ACP-Therapie, Hyaluronsäure), das Schmerzempfinden gebessert werden, um in Bewegung zu kommen und damit die Gelenkstrukturen zu stärken. Hier sollte aber immer der Hausarzt oder behandelnde Orthopäde zu Rate gezogen werden. Schmerzmittel sollten auf keinen Fall zu lange eingenommen werden. Wer mit überzähligen Pfunden kämpft, dem empfiehlt Orthopäde Blanke soweit möglich Gewicht zu reduzieren. „Das ist oft eine enorme Entlastung für betroffene Gelenke“. Ein wichtiges Augenmerk sollte auf die Wahl der richtigen Bewegungsform gelegt werden. Vermeiden Sie auf jeden Fall Sportarten mit heftigen Ruck – und Stoßbewegungen oder schnellen Richtungswechseln. Empfohlen werden Sportarten

oder Gymnastik im Wasser, das während des Trainings einen Teil des Körpergewichtes trägt. Radfahren und Nordic-Walking werden ebenso empfohlen, da hier Teile des Körpergewichtes auf dem Sattel liegen oder von den Laufstöcken mitgetragen werden. Drei- bis fünfmal die Woche eine Stunde Training, so die Empfehlung von Dr. Matthias Blanke. In vielen Fällen, vor allem in einem frühen Arthrosestadium, können Operationen durch ausreichend Bewegung vermieden oder zumindest verschoben werden. Ist die Arthrose bereits zu weit fortgeschritten, ist es oftmals alleine mit Bewegung und anderen konservativen Therapieformen nicht mehr möglich die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung in den Griff zu bekommen. Chefarzt Blanke rät auch hier dazu, zeitnah einen Spezialisten aufzusuchen, da auch ein unnötig langes Hinausschieben einer Operation schlecht für die weitere Behandlungsprognose sein kann.

„Gelenkersatzoperationen gehören heute zu den erfolgreichsten Therapieverfahren der Orthopädie. Operationstechnik und Materialien haben sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, so dass künstliche Gelenke heute über 20 Jahre im Körper verbleiben können ohne eine Einschränkung an Lebensqualität darzustellen. Und auch nach einer Gelenkersatzoperation gilt für den Schweinfurter Chefarzt und Leiter des EndoProthesen Zentrums – Bewegung ist die beste Medizin. Viele Informationen zu Sport nach Gelenkersatz und weiteren Fragen zu künstlichen Gelenken und der Orthopädie finden Sie im Videoportal des Chefarztes unter www.orthopädie-ratgeber.de. Selbstverständlich stehen Dr. Blanke und sein Team auch jederzeit persönlich zu einem Beratungsgespräch oder dem Einholen einer Zweitmeinung bereit.

Grafik: Adobe Stock

Knorpelschaden am Hüftkopf

gesundes Knie

Gelenkpfanne

Arthrose-Info-Tag Samstag, 17.11.18 10:00 bis 14:00 Uhr

EndoProthesenZentrum

Knie mit Arthrose

Oberschenkelhals

Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Chefarzt: Dr. med. Matthias Blanke Telefon 09721 720-2267 Fax 09721 720-2982 E-Mail: orthopaedie@leopoldina.de Hüft-, Kniegelenk-, Endoprothesensprechstunde Dienstag, 12.00 – 15.00 Uhr Anmeldung: Tel. 09721 720-3480

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Wir im Überblick Wichtige Rufnummern: Zentrale Notaufnahme

09721 720-6601

Pädiatrische Bereitschaftspraxis 116 117 Urologische Notaufnahme

09721 720-6490

Kreißsaal

09721 720-2140

Telefonzentrale Rezeption

09721 720–0

Geschäftsführung

09721 720-3001

Anschrift: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH Gustav-Adolf-Straße 6–8 97422 Schweinfurt info@leopoldina.de · www.leopoldina.de

Wir beschäftigen nahezu 2.200 Mitarbeiter, jährlich behandeln wir 33.000 Patienten stationär und 32.000 Patien­ten ambulant. Das Leopoldina-Krankenhaus stellt als modernes Schwerpunktkrankenhaus die medizinische Versorgung für die Bürger von Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie der Bevölkerung im nördlichen Unterfranken sicher. Darüber hinaus sind wir akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg und einer der größten Arbeitgeber der Region – wir bieten jungen Menschen durch qualifizierte Aus- und Fortbildungen beste Berufschancen. Eine medizinische Behandlung auf dem neuesten Stand von Wissenschaft

und Technik mit menschlicher Zuwendung, Respekt und individueller Betreuung zu verbinden, das ist das erklärte Ziel unseres Hauses. Hierzu betreiben wir zahlreiche Fachkliniken, zentrale Abteilungen und interdisziplinäre Zentren.Die kontinuierliche Verbesserung der Unterbringungsqualität, die Verbesserung aller Abläufe bei der Untersuchung und Behandlung und nicht zuletzt der hohe Qualifikationsstand und die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für eine hochwertige und anteilnehmende Versorgung der Patientinnen und Patienten. Medizin, Pflege, Service und Management arbeiten hierfür Hand in Hand.

Legende Krankenhausleitung ∙ Aufnahmebereich Fachabteilungen und Stationen Psychosomatik ∙ Strahlentherapie ∙ Nuklearmedizin ∙ Labor Technik La Casa ∙ Verwaltung Kinder- und Jugendpsychiatrie Gesundheitspark ∙ Medizinisches Versorgungszentrum Parkhaus

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Anästhesie und operative Intensivmedizin Chefarzt Prof. Dr. med. Hauke Rensing Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Blum, Frau Baierl 09721 720-2242 09721 720-2989 sekretariat-anaesthesie@leopoldina.de

Chirurgische Klinik Visceralchirurgie, Thoraxchirurgie, Kinderchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Detlef Meyer Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Fürst, Frau Keller-Göbel 09721 720-2261 09721 720-2258 cfuerst@leopoldina.de

Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Fürst 09721 720-2261 09721 720-2258 cfuerst@leopoldina.de

Frau Faulhaber 09721 720-2132 09721 720-2136 frauenklinik@leopoldina.de

Klinik für Kinder und Jugendliche Interdis. Kinderklinik, Diabetologie, Epileptologie, Neonatologie, Intensivmedizin, Psychosomatik Chefarzt Dr. med. Johannes Herrmann Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Mantel, Frau Stefan, Frau Markert, Frau Höhn 09721 720-3312 09721 720-2959 emantel@leopoldina.de

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Chefarzt PD Dr. med. Wolfgang Briegel Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Hobner 09721 720-3370 09721 720-2901 kjp@leopoldina.de

Klinik für Psychosomatik Leitender Arzt Dr. med. Hans Albrecht Schmid Sekretariat Frau Schirling, Frau Geßner Telefon 09721 720-3610 Fax 09721 720-3611 psychosomatik@leopoldina.de Klinik für Spezielle Schmerztherapie Chefärztin Dr. med. Jutta Albrecht Sekretariat Frau Göb, Frau Lauerer, Frau Klopf, Frau Geiß Telefon: 09721 720-6405 Fax: 09721 720-2935 E-Mail: schmerzklinik@leopoldina.de Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Chefarzt PD Dr. med. Reinhart Sweeney Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Frink 09721 720-3242 09721 720-3247 rsweeney@leopoldina.de

Frau Watamaniuk, Frau Wolf 09721 720-2282 09721 720-2248 jwatamaniuk@leopoldina.de

Frau Wiesinger, Frau Hub, Frau Marx 09721 720-2487 09721 720-2984 med1@leopoldina.de

Medizinische Klinik 2 Gastroenterologie, Hepatologie, Hämato-/Onkologie, Diabetologie, Infektionskrankheiten Chefarzt Prof. Dr. med. Stephan Kanzler

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Gynäkologie, Geburtshilfe, Brustzentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Perinatalzentrum, Urogynäkologie Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Weigel Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Medizinische Klinik 1 Kardiologie, Nephrologie, Pulmologie, Interventionelle Angiologie, Internistische Intensivmedizin Chefarzt Prof. Dr. med. Karl Mischke

Abteilung für Gefäßchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Detlef Meyer Oberärztin Katrin Körner Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Klinik für Urologie und Kinderurologie Erkrankungen der ableitenden Harnwege (Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) Chefarzt Dr. med. Roland Bonfig

Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Latzkow, Frau van Hueth 09721 720-2482 09721 720-2484 hlatzkow@leopoldina.de

Neurochirurgische Klinik Schädel-Hirn-Verletzungen, Hirntumore, Hirngefäßerkrankungen und Bandscheibenoperationen Chefarzt PD Dr. med. Johann Romstöck Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Rohrer, Frau Hübner 09721 720-2626 09721 720-2992 vrohrer@leopoldina.de

MVZ-Leopoldina GmbH Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Zentrale Anmeldung Telefon 09721 720-2710 E-Mail mvz@leopoldina.de Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Jutta Mischke Thi Hang Nguyen Gastroenterologie Dr. med. Jürgen Schiemann Dr. med. Brigitte Götz Dr. med. Stefan Schmitt Gefäßchirurgie Katrin Körner Hämatoonkologie Dr. med. Hans Reinel Dr. med. Andrea Linder Christoph Köchel Hals-/Nasen-/Ohrenheilkunde, Allergologie Cihan Yüksel Innere Medizin · Rheumatologie/Nephrologie Dr. med. Karl-Heinz Gerhardt Dr. med. Silke Osiek Dr. med. Torsten Stövesand Kardiologie Dr. med. Diana Filko Jochen Genzel Kinderdiabetologie Dr. med. Nicole Nellen-Hellmuth Dr. med. Corinna Heidgen

Abteilung für Spezielle Wirbelsäulenchirurgie Chefarzt Shadi Shararah

Neurochirurgie Dr. med. Anita Achtschin Dr. med. Jérôme Manville

Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Pathologie PD Dr. med. H.-Ullrich Völker

Frau Ludwig, Frau Niklaus 09721 720-2656 09721 720-2964 wirbelsaeulenchirurgie@leopoldina.de

Neurologische Klinik Erkrankungen des Nervensystems, Schlaganfallzentrum Chefarzt Dr. med. Johannes Mühler Sekreteriat Telefon Fax E-Mail

Frau Scheuring 09721 720-2153 09721 720-2985 lscheuring@leopoldina.de

Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Endoprothetik, Sportorthopädie, Schulter-, Fußchirurgie, Alterstraumatologie Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Klein, Frau Walter 09721 720-2267 09721 720-2982 gklein@leopoldina.de

Pathologie Chefarzt

PD Dr. med. Hans-Ullrich Völker

Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Cetinkaya, Frau Weinmann 09721 720-3532 09721 720-2996 hvoelker@leopoldina.de

Radiologie und Neuroradiologie Chefarzt PD Dr. med. Dominik Morhard Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Frau Huttner 09721 720-3212 09721 720-2947 dmorhard@leopoldina.de

Strahlentherapie PD Dr. med. Reinhart Sweeney Dr. med. Sami Ok Hausärzte im Gesundheitspark Dr. med. Gisela Kutter Dr. med. Ute Völker Dr. med. Helgard Brückner Ambulantes OP-Zentrum Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Telefon 09721 720-2771 Fax 09721 720-882770 Anästhesie Dr. med. Dirk-Christian Nüchter Claudia Nüchter Pflegedienst Sekretariat Telefon Fax

Frau Schätzle 09721 720-3131 09721 720-2945

Krankenpflegeschule Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Sekretariat Telefon E-Mail:

Frau Wiener 09721 720-3542 krankenpfleges@leopoldina.de

Leo Academie Leitung: Manuel Geuen Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Telefon 09721 720-3415 E-Mail: leoacademie@leopoldina.de

Zentrale Notaufnahme

MVZ Labor Schweinfurt Prof. Dr. med. Ralf Großmann Dr. med. Sandra Rickhoff

Förderverein Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e. V. 1. Vorsitzender: Horst Masuch

Sekretariat Telefon Fax E-Mail

Sekretariat Frau Seifert Telefon 09721 53332-0 Fax 09721 53332-299 E-Mail mseifert@laboraerzte-schweinfurt.de

Veit-Stoß-Straße 8 97422 Schweinfurt Telefon 09721 44400 Homepage: www.leopoldina-foerderverein.de

Frau Dürr, Frau Hahn 09721 720-6601 09721 720-2913 zna@leopoldina.de

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Zertifizierung des Leopoldina-Krankenhauses als Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Die Zertifikatsurkunde macht es deutlich, die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Leopoldina-Krankenhaus erfüllt höchste medizinische Standards. Die Zertifizierung, so Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke, garantieren die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung. Das „Gütesiegel“ wird nach den Richtlinien der Deutschen Assoziation für Fuß- und Sprunggelenkchirugie (DAF) vergeben. In Deutschland sind derzeit lediglich 25 Kliniken gelistet, berichtet Dr. Blanke und freut sich, dass das Leopoldina-Krankenhaus in Unterfranken eines von nur zwei Zentren ist.

V.l.n.r. Oberarzt Dr. med. Michael Völk, Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke und leitender Oberarzt Dr. med. Martin Feustel freuen sich über die Zertifizierung sowie die Rezertifizierung als EndoProthetikZentrum.

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Die Bandbreite der behandelten Fuß- und Sprunggelenkserkrankungen und Verletzungen erstreckt sich sowohl auf Weichteileingriffe über die Versorgung von Sprunggelenks- sowie Mittelfuß- und Fußwurzelfrakturen und auch der komplexen Vorfußchirurgie insbesondere zur Korrektur von Fehlstellungen der Großzehen (Hallux valgus und Hallux rigidus).

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Ihre Meinung ist uns wichtig. Jetzt mitmachen, das Rätsel lösen und tolle Preise gewinnen!

Bitte lassen Sie uns Ihre Ideen, Kritik, Anregungen zum aktuellen Magazin sowie Themenvorschläge für die kommende Ausgabe des Leopoldina-Magazins per Post oder via E-Mail zukommen. Zusätzlich können Sie das richtige Lösungswort des Kreuzworträtsels auf der Antwortkarte eintragen und attraktive Preise gewinnen.

1. PREIS Ein Verwöhnwochenende für 2 Personen »Arrangement Zweisam« im Bio Hotel Sturm in Mellrichstadt

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2. PREIS Ein Arrangement »Relax for 2« in der KissSalis Therme Bad Kissingen

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3. PREIS Ein Gutschein für einen Segelflug über die bayerische Rhön


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Meine Meinung zum Leopoldina-Magazin:

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E-Mail-Adresse

Ja, ich möchte das Leopoldina-Magazin im kostenfreien Abo per Post erhalten.

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Antwortkarte

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Einfach nebenstehende Karte ausschneiden, ausfüllen und an nachfolgende Adresse senden:

Postadresse: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH Unternehmenskommunikation Gustav-Adolf-Straße 6–8 97422 Schweinfurt

oder ganz einfach per E-Mail: uk@leopoldina.de

Die Preise werden unter allen Einsendern mit dem korrekten Lösungswort verlost, Teilnahmeschluss ist der 31. 01. 2019. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Pro Person wird nur eine Einsendung akzeptiert. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine Barauszahlung, Änderung sowie Umtausch der Gewinne sind ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen über 18 Jahre. Die Daten werden nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt, die Teilnehmerdaten anschließend gelöscht.

Preisübergabe Am 18.09.2018 lud Geschäftsführer Adrian Schmuker die Preisträger unseres Gewinnspiels der 10. Ausgabe ins Leopoldina-Krankenhaus ein und übergab die Preise. 1. Preis: ein Verwöhnwochenende für Ulrich Will aus Bischberg 2. Preis: ein Relaxgutschein für Steffi Ziegler aus Kleinwenkheim 3. Preis: ein Segelflug über die Rhön für Christine Schuler aus Gädheim

Wir danken allen Teilnehmern für die große Resonanz und den positiven Zuspruch für das Krankenhaus-Magazin. Das Lösungswort der letzten Ausgabe lautete: KRANKENPFLEGESCHULE

V. l. n. r.: Geschäftsführer Adrian Schmuker und Steffi Ziegler

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Grafiken: Adobe Stock

Achtung…Durchgeblickt!! Der Blick in den menschlichen Körper. Ein gebrochenes Bein, ein gebrochener Arm, das tut zunächst einmal sehr weh. Die Ärzte können dir aber bei einer solchen Verletzung gut helfen und nach ein paar Wochen bist du wieder ganz gesund. Sicher hast du schon mal jemanden gesehen, der einen Gips trug, oder hattest du eventuell sogar selbst schon mal einen?

Am 8. November 1895 entdeckte der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg die nach ihm benannte Röntgenstrahlung. 1901 erhielt er für seine Entdeckung den ersten jemals vergebenen Nobelpreis. Diese Entdeckung geschah zufällig, als am Abend des 8. November 1895 bei einem Experiment mit einer Kathodenstrahlröhre ein speziell beschichtetes Papier zu leuchten begann. Dieses Leuchten war aber auch dann noch zu erkennen, als die Entladungsröhre mit dicker schwarzer Pappe umschlossen war. Die medizinische Diagnostik ist bis heute das wichtigste Anwendungsgebiet der Röntgenstrahlen. Auch die Computertomographie und Katheteruntersuchungen funktionieren mit Röntgenstrahlen (diese und weitere Verfahren erklären wir euch in den nächsten Ausgaben). (Quelle: Wikipedia)

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Einen sogenannten Gips legt dir der Arzt nach einem Bruch an, damit du die gebrochene Stelle nicht bewegen kannst und deine Knochen wieder zusammenheilen können. Schon die Steinzeitmenschen, so belegen Skelettfunde, an denen verheilte Knochenbrüche zu sehen waren, wussten sich bei solchen Verletzungen zu helfen. Nur einen Gips hatten sie natürlich noch nicht, sie mussten die gebrochene Stelle mit Stöcken schienen. Und noch etwas anderes hatten sie nicht: Sie konnten nie genau sagen, ob sie die Enden der gebrochenen Knochen wieder richtig zusammengefügt hatten. Ganz klar warum. Sie konnten einfach nicht in den Arm oder das Bein hineinsehen. Können wir auch nicht. Stimmt! Aber die Ärzte im Krankenhaus, die können das!

v Tja, aber wie machen die das? Weißt du das? Sie benutzen dazu sogenannte Röntgenstrahlen. Sie ähneln den Sonnenstrahlen, nur dass man sie nicht sehen kann und sie viel mehr Energie besitzen. Deshalb können Röntgenstrahlen, anders als die Strahlen unseres normalen Sonnenlichts, das nicht so viel Energie enthält, feste Stoffe, wie das gebrochene Bein, durchdringen. Verschie-

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… dass kurz nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen selbst in Schuhgeschäften Geräte standen, durch die der Kunde mit Hilfe von Röntgenstrahlen die Position seiner Füße in den neuen Schuhen anschauen konnte! Damals wusste man noch nichts von der Gefahr, die von den Strahlen ausgehen kann.

dene Materialien verschlucken die Strahlen unterschiedlich stark; Knochen zum Beispiel stärker als die Haut oder Muskeln. Die Röntgenstrahlen, die nicht geschluckt werden, hinterlassen dann auf fotografischem Film ein Bild auf dem die Knochen und teilweise auch die Gewebeteile gut zu unterscheiden sind. Anhand dieses Bildes kann der Arzt dann entscheiden, wie dir geholfen werden kann.

Wusstest du schon… …dass sich Röntgen die Entdeckung seiner Strahlen nicht patentieren ließ und sein Röntgenapparat dadurch schneller Verbreitung fand. Er war der Auffassung, dass „seine Erfindungen und Entdeckungen der Allgemeinheit gehören und nicht durch Patente, Lizenzverträge und dergleichen einzelnen Unternehmungen vorbehalten bleiben dürften“.

Was passiert bei einer Röntgenuntersuchung?

Hand mit Ring aufgenommen von Conrad Röntgen

Die Kleidung bei den zu untersuchenden Körperteilen und jeglicher Schmuck werden abgelegt. Bei manchen Untersuchungen werden Körperteile, die vor Röntgenstrahlung geschützt werden müssen, mit einer Schürze

Wusstest du schon…

… wo Röntgenstrahlen noch eingesetzt werden:

aus Blei, durch die keine

Paläontologen untersuchen mit Röntgenstrahlen Fossilien und Gesteine (Paläontologie ist die Lehre von den Lebewesen vergangener Erdperioden).

Röntgenstrahlen dringen Die Untersuchung findet in einem Raum statt, den die Schwester oder der Arzt vor dem Start der Röntgen-

Kunsthistoriker machen mit ihrer Hilfe Aussagen über die Herstellungstechnik und Herkunft sowie das Alter und die Echtheit von Objekten.

untersuchung auch verlassen muss, um nicht mit den Strahlen in Berührung zu kommen. D. h. für ein paar Sekunden bist du allein. Meist kann man aber durch eine Scheibe in den Röntgenraum hinein oder aus ihm heraus schauen. Die Röntgenaufnahme selbst dauert nur sehr kurz und tut überhaupt nicht weh, dennoch muss man ruhig sitzen oder stehen, damit die

Man verwendet sie bei Gepäckkontrollen an Flughäfen.

Bilder nicht verwackeln. Es gibt Untersuchungen, bei denen man vorher ein sogenanntes „Kontrastmittel“ trinken muss, damit man die Organe besser sieht. So werden oft Untersuchungen an Speiseröhre, Magen oder Darm durchgeführt.

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Sie entstehen in einer Röntgenröhre. Diese ist luftleer und in ihr werden Elektronen, das sind kleine geladene Teilchen, beschleunigt, die dann auf eine Metallplatte treffen. Beim Aufprall werden sie schnell abgebremst – dabei entsteht die Röntgenstrahlung. Sie wird deshalb auch Bremsstrahlung genannt. Klingt nach einer tollen Sache! Ist es auch und aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist die Röntgenstrahlung auch nicht vollkommen ungefährlich. Wie beschrieben wird ein Teil der Strahlung von unserem Körper bei der Bilderstellung „geschluckt“. Die energiereiche Strahlung kann dann im Körper kleine Bausteine, aus denen unser Körper besteht, die sogenannten Zellen, beschädigen oder zerstören. Entscheidend dabei ist die Menge an Strahlen, die unser Körper aufnimmt. Darum sollte die Röntgenstrahlung auch nur dann eingesetzt werden, wenn sie absolut notwendig ist.

können, abgedeckt.

WIS

Aber wo kommen die Röntgenstrahlen eigentlich her?

Foto: klexikon

Wusstest du schon…

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In der Industrie werden damit Metallteile in der sogenannten Röntgenstrukturanalyse untersucht, um Hohlräume in Werkteilen oder Risse z.B. in eine Kirchenglocke oder den Rotorblättern eines Hubschraubers aufzuspüren. Selbst in der Kunst werden Röntgenstrahlen eingesetzt. In der Röntgenfotographie entstehen Fotos von Schlangen mit gerade verschlungener Mahlzeit oder Bilder vom Inneren von Uhrwerken oder Staubsaugern.

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Regionale Ra ffinessen

und in terna tionaler Flair

Der Küchenchef der »Piazza Leopoldina« empfiehlt. Mehr als gute Medizin. Für uns bedeutet das auch, jeden Tag dafür zu sorgen, dass sich unsere Patienten wohlfühlen. Ganz maßgeblich daran beteiligt ist unser Team aus Küche und Service. Unsere Mitarbeiter geben ihr Bestes, um mit abwechslungsreichen und gesunden Speisen zu überzeugen. Wir setzen auf regionale Produkte mit kurzen Lieferstrecken und einen schonenden Umgang mit Ressourcen, wo immer dies möglich ist – frei nach dem  Motto: »Von der Region, für die Region«. Wir beziehen unsere Lebensmittel und Produkte für Küche und Catering fast ausschließlich aus der Region oder von regionalen Händlern. Das Fleisch stammt aus Schweinfurt, die Backwaren kommen aus dem Landkreis und das frische Gemüse aus dem oberfränkischen Raum. Wir sind davon überzeugt, auch damit einen kleinen Beitrag zur Gesundheit zu leisten.

Wir wünschen viel Freude und Genuss mit den Rezeptideen unseres Chefkochs Alfons Walter. Guten Appetit!

Gutschein Gegen Vorlage dieses Gutscheins erhalten Sie am 03. und 04. November 2018 in unserem Restaurant »Piazza Leopoldina« das Menü »Pfifferlinge in Rahm mit Semmelknödel« und »Pfirsich-Mascarponecreme mit Amarettini« statt für

10,90 € für nur 5,90 €.

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Medizin&Menschen · Schweinfurt Das Magazin des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt Medizin&Menschen · Das Magazin des Leopoldina-Krankenhauses

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Die Kreativität und Qualität unserer Küche hat sich herumgesprochen – Privatpersonen und Unternehmen aus der Region greifen immer öfter auf den Veranstaltungs- und Cateringservice unserer Tochtergesellschaft Leo-Service zurück. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.leo-service.com. Übrigens, die leckeren Gerichte aus unserer »Piazza Leopoldina« erhalten Sie über den Menüservice der Johanniter Schweinfurt bequem nach Hause.


Pfifferlinge in Rahm mit Semmelknödel

Brötchen in feine Würfel schneiden, Milch erhitzen, über die Brötchen gießen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. 2 Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. 1 Esslöffel Butter erhitzen, Zwiebeln darin anschmoren. Petersilie waschen und fein hacken. Eier, Zwiebeln und Petersilie mit den Brötchen verkneten und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen (sollte die Masse zu trocken sein, einfach etwas Milch zugeben). Insgesamt aus der Masse 8 Knödel formen und kühlstellen.

Zutaten: für 4 Personen 6 Brötchen vom Vortag 250 ml Milch 3 Zwiebeln (klein) 2 Essl. Butter Petersilie 3 Eier Salz, Pfeffer, Muskat

600 g 100 g 1 Essl. 200 ml 200 ml

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Zubereitung:

Pfifferlinge geräucherter, durchwachsener Speck Mehl Gemüsebrühe Schlagsahne

Knödel in siedendem Salzwasser 20 – 25 Minuten ziehen lassen. Pfifferlinge putzen und waschen. Die restliche Zwiebel in Würfel schneiden, den Speck würfeln und in der Pfanne bei mittlerer Hitze 5 Minuten auslassen, dann die Zwiebelwürfel hinzugeben. Die Pfifferlinge hinzufügen, unterwenden und 3 Minuten schmoren. Mit Mehl anstauben und unter Rühren anschwitzen, Brühe und Sahne dazu gießen aufkochen, würzen und bei reduzierter Hitze 3 Minuten köcheln. Knödel und Pilzsauce anrichten.

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Der Gesundheitspark Schweinfurt – alles unter einem Dach. In der Robert-Koch-Straße in Schweinfurt und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Leopoldina-Krankenhaus bündelt der Gesundheitspark verschiedene Fachkompetenzen des Gesundheitswesens unter einem Dach. Vergleichbar mit großen Ärztehäusern, in denen verschiedene Ärzte aus unterschiedlichen Bereichen in eigener Praxis oder MVZ tätig sind, bietet der Gesundheitspark Schweinfurt darüber hinaus weitere Gesundheitsdienstleistungen wie Apotheke, Physiotherapie und Sanitätshaus an.

Darüber hinaus haben sich gesundheitsorientierte Bildungseinrichtungen im Gesundheitspark niedergelassen. Die Auszubildenden der Fachakademie für Physiotherapie (Hans Weinberger Akademie) profitieren von der engen Nachbarschaft zu den Partnern im Gesundheitspark Schweinfurt. Seit September 2015 sind auch die Krankenpflegeschule des Leopoldina und seit Juni 2017 die Leo Academie in ihre neuen Räumlichkeiten im Gesundheitspark eingezogen. Der Gesundheitspark Schweinfurt – alles unter einem Dach, von Arzt bis Z.

Die Vorteile für die Patienten liegen auf der Hand: Die Wege von Arzt zu Arzt, zur Therapie oder Apotheke sind kurz, die Informationen zwischen den verschiedenen an einer Behandlung beteiligten Personen fließen schneller und die Patienten können mehrere Termine an einem Tag an einer Adresse erledigen. Ein weiterer Vorteil ist die enge Zusammenarbeit mit dem Leopoldina-Krankenhaus. Viele der Mediziner aus MVZ oder Praxis sind sowohl dort als auch im Krankenhaus tätig. Ambulante und stationäre Behandlung liegen somit in einer Hand.

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Tagesklinik für Spezielle Schmerztherapie Chefärztin Dr. med. Jutta Albrecht Telefon: 09721 720-6405 Fax: 09721 720-2935 www.leopoldina.de Sprechzeiten: Mo. bis Fr.: 8:00–16:00 Uhr, nur nach vorheriger Terminvereinbarung ........................................................................ Ambulantes Operationszentrum Leopoldina Leitender Arzt Dr. med. Christian Nüchter Telefon: 09721 720-2771 Fax: 09721 720-882770 www.mvz-leopoldina-gesundheitspark.de ........................................................................ Dr. med. Markus Helmreich Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Kinderkardiologie/Neonatologie Telefon: 09721 25272 Fax: 09721 25665 www.kinderarzt-helmreich.de Sprechzeiten: Mo.-Fr.: 9:00–11:30 Uhr sowie Mo., Di. und Do.: 15:00–17:30 Uhr, sowie nach Vereinbarung. Um telefonische Terminvereinbarung wird gebeten. ........................................................................ Reha City Park Telefon: 09721 3880300 www.reha-city-park.de Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 7:00–20:00 Uhr Sa. 9:00–13:00 Uhr ........................................................................ Praxis für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie Dres. Isabell und Tobias Reuther Telefon: 09721 605 1840 www.mkg-reuther.de Sprechzeiten: Mo. bis Do.: 8:00–13:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr Fr.: 8:00–13:00 Uhr Termine nach Vereinbarung ........................................................................

MVZ Leopoldina Arztpraxen Medizinisches siehe Seite 33 Versorgungszentrum Telefon: 09721 720-2710 www.mvz-leopoldina-gesundheitspark.de ........................................................................ Krankenpflegeschule (Zweckverband Berufsfachschulen Haßfurt/Schweinfurt) Telefon: 09721 720-3542 E-Mail: krankenpfleges@leopoldina.de ........................................................................ Bistro im Gesundheitspark Telefon: 09721 720-2792 Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 8:00–15:00 Uhr ........................................................................ Leo Academie Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Telefon: 09721 720-3415 E-Mail: leoacademie@leopoldina.de www.leoacademie.de ........................................................................ Sanitätshaus Häusner Fachgeschäft für Orthopädie und Sanitätsfachhandel Telefon: 09721 188950-0 Fax: 09721 188950-1 www.sanitaetshaus-haeusner.de info@sanitaetshaus-haeusner.de Öffnungszeiten: Mo. bis Do.: 8:30–12:00 Uhr und 13:00–16:30 Uhr Fr.: 8:30–12:00 Uhr und 13:00–15:00 Uhr ........................................................................ Berufsfachschule für Physiotherapie Hans-Weinberger Akademie Telefon: 09721 20951-40 Fax: 09721 20951-49 www.hwa-online.de ........................................................................ Orthopädische Facharztpraxis Dr. med. Andreas Handschuh Telefon: 09721 6050974 Fax: 09721 7598929 www.praxishandschuh.de ........................................................................

Legende Krankenhausleitung ∙ Aufnahmebereich Fachabteilungen und Stationen Psychosomatik ∙ Strahlentherapie ∙ Nuklearmedizin ∙ Labor Technik La Casa ∙ Verwaltung

Palliativo Main | Saale | Rhön Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Ärztliche Leitung: Peter Diehl Pflegerische Leitung: Gregor Stacha Telefon: 09721 720-3070 E-Mail: info@palliativo.de www.palliativo.de ........................................................................ Hausärzte im Gesundheitspark Dr. med. Gisela Kutter Dr. med. Ute Völker Dr. med. Helgard Brückner Telefon: 09721 720-2760 ........................................................................ Apotheke im Gesundheitspark Matthias Krimmel e.K. Telefon: 09721 7304277 Fax: 09721 7304279 E-Mail: apotheke-im-gesundheitspark@t-online.de ........................................................................ Eisenbrand Ästhetik Alexander Eisenbrand Telefon: 09721 2912200 E-Mail: info@eisenbrand-aesthetik.de www.eisenbrand-aesthetik.de ........................................................................ Praxis für ganzheitliche Orthopädie Dr. med. Werner Menzler Telefon: 09721 18481 E-Mail: praxismenzler@t-online.de www.praxis-menzler.de ........................................................................ Radiologie im Gesundheitspark Privatpraxis für Kernspintomographie Telefon: 0951 980300 www.radiologie-im-gesundheitspark.de Termine nach Vereinbarung ........................................................................ Ernährungsambulanz im MVZ Gabriele Schäfer Diplomoecotrophologin Telefon: 09721 720-2716 E-Mail: gschaefer@leopoldina.de ........................................................................ Sie erreichen den Gesundheitspark Schweinfurt bequem mit der Buslinie 52, Haltestelle Museum Otto Schäfer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, stehen Ihnen in der Mainberger und der Robert-Koch-Straße ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Gesundheitspark Schweinfurt Robert-Koch-Straße 10 97422 Schweinfurt

Kinder- und Jugendpsychiatrie Gesundheitspark ∙ Medizinisches Versorgungszentrum Parkhaus

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Der Patient im Mittelpunkt. Ganz individuell. Das Sanitätshaus Häusner im Gesundheitspark. Das Schweinfurter Sanitätshaus Häusner ist ein seit 1990 bestehendes, familiengeführtes Unternehmen, das über zwei Filialen in Schweinfurt und eine Niederlassung in Lichtenfels verfügt. Eine der Dependancen befindet sich seit 2014 im Gesundheitspark. Der Experte für Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik und Sanitätsfachhandel gewährt uns einen kleinen Einblick in die Zukunft seiner Branche und erklärt, warum es für viele Kunden so wichtig ist, sich bei individuellen Problemen bevorzugt an einen Familienbetrieb zu wenden. Geschäftsführer Patrick Häusner, der das Unternehmen bereits in zweiter Generation leitet, stand unserem Klinikmagazin zu diesen Themen im Rahmen eines Interviews zur Verfügung. Herr Häusner, seit 2014 hat Ihr Unternehmen eine Filiale im Gesundheitspark Schweinfurt. Was hat Sie zu diesem Schritt veranlasst? P. H.: Der Gesundheitspark in unmittelbarer Nähe des LeopoldinaKrankenhauses bündelt verschiedene Fachkompetenzen unter einem Dach und hat uns deshalb von Anfang an begeistert. Für den Patienten sind die Wege von Arzt zu Reha kurz, was es den Patienten ermöglicht, Zeit zu sparen. Da unsere Kernkompetenzen bei sehr vielen Patienten ein Thema sind, war dieser Schritt gut, praktisch und nur logisch. War es für Sie von vorne herein klar, dass Sie den elterlichen Betrieb weiterführen werden? P. H.: Bedingt. Es gab auch Überlegungen, Ingenieurwesen oder Elektrotechnik zu studieren. Heute bin ich froh, in die Fußstapfen meiner Eltern getreten zu sein. Statt Ingenieur bin ich Orthopädie-

technikermeister und leite das Sanitätshaus seit 2016 als Geschäftsführer. Meine Eltern sind froh, sich dadurch ruhigen Gewissens nach und nach aus dem Geschäft zurückziehen zu können. Wieso „ruhigen Gewissens“? P. H.: Für Eltern ist es immer schön, wenn das, was sie mit viel Fleiß aufgebaut haben, in Familienhand bleibt. Und unseren Kunden gibt es ein Gefühl von Sicherheit, Vertrautheit und Geborgenheit. Diese Patrick Häusner Kontinuität ist uns, unseren Mitarbeitern und unseren Kunden enorm wichtig. Für unsere Kunden jedoch ganz besonders, da sie sich in einem oft neuen und schwierigen Lebensabschnitt befinden, in dem ein Familienunternehmen vor Ort natürlich vertrauenswürdiger und persönlicher ist, als z. B. ein anonymes Internetkaufhaus. Welche Leistungen bieten Sie den Patienten an, die zu Ihnen kommen? P. H.: Unser über 40-köpfiges Team ist hochqualifiziert für die Bereiche Orthopädietechnik, sprich alle Formen der Prothetik, für Orthopädieschuhtechnik, also Maßschuhe und Einlagen sowie für Rehatechnik mit einer Bandbreite von Gehilfen über Rollstühle und Badehilfen bis zu Pflegehilfsmitteln. Im Sanitätsfachhandel sind darüber hinaus alle Arten von Hilfsmitteln für den täglichen Gebrauch, Homecare sowie alles, um fit und gesund zu bleiben, zu finden. Das ist eine ganze Menge. Wie verändern sich diese Branche und die Hilfsmittel im Laufe der Zeit? P. H.: In erster Linie sehr schnell und ständig. Denn unsere Fachbereiche gehören grundsätzlich in die Kategorie Medizin – und diese entwickelt sich bekanntlich pausenlos weiter. Bei uns vorzugsweise hinsichtlich Bedienbarkeit, Langlebigkeit, Kompatibilität und Komfort. Neue Hightech-Materialien wie Karbon oder Silikon halten ebenso Einzug wie elektronische Steuerungen von Gelenkprothesen oder innovative Schaumstoffe in der Orthopädieschuhtechnik. Auch aus diesem Grund ist ein Generationenwechsel in einem Familienbetrieb wichtig, denn der jüngeren Generation fällt es leichter, dem Kunden die ganzen Vorteile diverser Innovationen näherzubringen. Übertragen auf die ganze Branche heißt das, „Raus aus dem Preisvergleich – rein in den Servicevergleich“. Denn in einer Zeit, in der ein Großteil der Einkäufe nach einem Preisvergleich im Internet stattfindet, sehnen sich Kunden auch nach persönlicher Nähe und echtem Service. Erst recht in unserer Branche. Diesem Anspruch widmen wir unser tägliches Tun.

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Orthopädietechnik Orthopädieschuhtechnik

Hauptsitz Schweinfurt Friedrich-Rätzer-Str. 15 97424 Schweinfurt Tel.: 09721 / 77 19 -0

Filiale Lichtenfels Marktplatz 3 96215 Lichtenfels Tel.: 09571 / 75 93 -75

Filiale Gesundheitspark Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Tel.: 09721/ 18 89 50 - 0

info@sanitaetshaus-haeusner.de www.sanitaetshaus-haeusner.de

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Veranstaltungen · Fort- und Weiterbildung Arzt-Patienten-Seminare Montag, 05.11.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind

Montag, 11.03.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Mein Kind kann nicht schlafen

Dienstag, 06.11.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Krebs des Enddarms und die Notwendigkeit eines künstlichen Darmausgangs

Dienstag, 12.03.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Herzschrittmacher und Defibrillator

Donnerstag, 08.11.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Strahlentherapie – wie wirkt sie und welche Nebenwirkungen können wie verhindert werden? Montag, 12.11.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Unser Kind ist da! Dienstag, 13.11.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Neue Behandlungsmöglichkeiten der Schulter: Rotatorenmanschette, Impingement, Arthrose Donnerstag, 15.11.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Komplementäre Onkologie – integrative Medizin Donnerstag, 22.11.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Psychosomatische Krankheitsbilder – Überblick und Behandlungsmöglichkeiten Montag, 03.12.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind Montag, 10.12.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Unfallverhütung und Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern Montag, 07.01.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind Dienstag, 15.01.19, 18:00 bis 19:00 Uhr Das Krebsproblem: Aktuelles zur Entstehung, Vorsorge und Therapie Donnerstag, 17.01.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Katheterbehandlung von Vorhofflimmern

Donnerstag, 21.03.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Psychosomatische Krankheitsbilder – Überblick und Behandlungsmöglichkeiten Dienstag, 26.03.19, 18:00 bis 20:00 Uhr Durchblutungsstörungen im Bein – chirurgische Therapie Montag, 01.04.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind Dienstag, 02.04.19, 18:00 bis 19:00 Uhr Medizinische Vorsorge im Alter: Was macht Sinn? Donnerstag, 08.04.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Unfallverhütung und Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern Montag, 06.05.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind Donnerstag, 09.05.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Herzschwäche Dienstag, 14.05.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Neue Therapiekonzepte und Operationsmethoden zur Behandlung der Schulter Donnerstag, 16.05.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Psychische Traumatisierung – Folgen und Behandlungsmöglichkeiten Dienstag, 21.05.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Chirurgie der kleinen Schnitte – Darmoperation in Schlüssellochtechnik

Dienstag, 29.01.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Hand und Fuß – Neue Therapiemethoden und Operationstechniken Dienstag, 29.01.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Der Leistenbruch – Operative Verfahren

Alle Arzt-Patienten-Seminare finden, soweit nichts anderes angegeben ist, bei freiem Eintritt im ­Leopoldina-Krankenhaus statt. Bitte beachten Sie vor Ort die Wegweiser. Nähere und aktuelle Infos auf unserer Homepage unter www.leopoldina.de.

Montag, 04.02.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind Mittwoch, 13.02.19, 17:00 bis 18:30 Uhr Depressive Störungen – Überblick und Behandlungsmöglichkeiten Donnerstag, 21.02.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Grundpflegekurs für alle werdenden und frischgebackenen Eltern

Jeden Freitag ab 14 Uhr Klinik für Psychosomatik

Dienstag, 26.02.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Gallensteine - eine OP-Indikation? Donnerstag, 28.02.19, 17:00 bis 18:30 Uhr Angststörung – Überblick und Behandlungsmöglichkeiten Montag, 04.03.19, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind

Dienstag, 19.03.19, 18:00 bis 19:30 Uhr Arthrose – Neue Therapiekonzepte, von der Doppelspritze bis zur Keramik-Endoprothese

Inforunde für alle, die sich für einen stationären Aufenthalt bei uns interessieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Info-Tage Wirbelsäulen-Info-Tag Samstag, 10.11.18 9:30 bis 13:00 Uhr 46

Arthrose-Info-Tag Samstag, 17.11.18 10:00 bis 14:00 Uhr

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„Herz aus dem Takt“ Dienstag, 27.11.18

Herzwochen

s Magazins auf Seite 20 de Weitere Infos na.de di ol op w.le und unter ww


Kurstermine der Leo Academie Fort-und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter und externe Kollegen aus den Gesundheitsberufen

Jahresprogramm 2019 emie.de

Ab 15.November unter

www.leoacad

Nach 100 Arbeitstagen kann die neu gegründete Leo Academie auf guten Zuspruch der Mitarbeiter des Leo sowie externer Kollegen zurückblicken. Mit der offiziellen Eröffnung des Simulationszentrums und der Inbetriebnahme des neuen Fort- und Weiterbildungsportals (www.leoacademie.de) konnten die ersten Meilensteine gelegt werden. Seitdem wächst das Angebot an Kursen und Qualifizierungsmöglichkeiten stetig. Derzeit können Interessierte aus mehr als 60 Angeboten auswählen. Dabei liegen die Schwerpunkte auf pflegerelevanten Fortbildungsthemen, Informationen zu den Angeboten der staatlich anerkannten Fachweiterbildungen, Kursen der gesetzlichen Pflichtunterweisungen sowie Angeboten der Fachgesellschaften mit zertifizierten Fortbildungen. Die Information, Auswahl und Buchung der Kurse ist jederzeit online über www.leoacademie.de möglich. Darüber hinaus bietet die Plattform einen einfachen Weg für Teilnehmer und Dozenten, Kursdokumente, Zertifikate und wichtige Informationen auf einen Blick, ortsunabhängig und sicher auszutauschen und verfügbar zu haben. Kursvorbereitung, Datenbankorganisation und Dokumentensteuerung werden zentral über das Onlineportal verwaltet. Die Anmeldung zu den Kursangeboten erfolgt mit wenigen Klicks ausschließlich über das neue Portal. Wir freuen uns Ihnen bereits Mitte November unser Programm für 2019 zur Verfügung stellen zu können. Klicken Sie einfach mal rein, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Thema

Termine

Uhrzeit

Teilnahmegebühr

Aromaöle – Verbesserung der Raumluft auf den Stationen

06.11.2018 - 07.11.2018 15.12.2018

14.30 – 15.30 Uhr

19,00 €

Dekubitus und Dekubitusprophylaxe

08.11.2018

14.30 – 15.30 Uhr

19,00 €

Reanimationsstraining – ACLS (Advanced Life Support)

20.-21.11.2018 18.-19.12.2018 15.-16.01.2019 12.-13.02.2019

09.00 – 18.00 Uhr

495,00 €

Reanimationstraining – Heartsaver

29.11.2018 24.01.2019

jeweils 09.00 – 11.00 Uhr und 14.30 – 16.30 Uhr

59,00 €

Umgang mit Arzneimitteln

06.12.2018

14.30 – 15.30 Uhr

19,00 €

Spezialkurs im Strahlenschutz für Ärzte für die Untersuchung mit Röntgenstrahlung (Diagnostik)

08.-09.12.2018

09.00 – 17.00 Uhr

529,55 €

Reanimationsstraining – BLS (Basic Life Support) + Brandschutzunterweisung

20.12.2018 17.01.2019 14.02.2019

09.00 – 16.00 Uhr

149,00 €

Impressum: Herausgeber: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH · Gustav-Adolf-Straße 6–8 · 97422 Schweinfurt · Telefon: 09721 720-0 · Fax: 09721 720-2975 · www.leopoldina.de Redaktion und Konzept: Veit Oertel (verantwortlich) · Christian Kirchner · Indre Leikert Gestaltung: Gerryland AG, Würzburg Titelfoto: Adobe Stock Erscheinungsweise: 2 x im Jahr · Druckauflage 75.000 Stück · Druck: Rudolph Druck, Schweinfurt

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AUS BILDUNG IM LEO

27.10.

Tag der offenen Tür

0 Uhr 10.00 – 14.0

der Krankenpflegeschule

im Gesundheitspark Schweinfurt, Robert-Koch-Straße 10, Schweinfurt

Mehr als gute Medizin.

Krankenhaus Schweinfurt

Leopoldina Klinikmagazin "Medizin&Menschen" Ausgabe 11  
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