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Medizin &Menschen Das Magazin des LeopoldinaKrankenhauses Schweinfurt

Herzenssache

Das weite Feld der Kardiologie Aus der Bahn geworfen Kunst als Therapie in der Klinik für Psychosomatik Handfest Wenn die Hände nicht mehr wollen: Die Dupuytren-Kontraktur Patientenversorgung ist ein Mannschaftsspiel Innovatives Lernen in der neuen Leo Academie Medizin für Kids Ausgabe 09 | November 2017


Unsere Fachbereiche Anzeige

Orthopädie und Neurologie Seit unserer Gründung im Jahr 1988 leben wir in unserer Klinik die stetige Entwicklung. Mit einer Kapazität von über 350 Betten gehören wir zu den führenden Rehabilitationskliniken in Nordbayern. Wir verfügen über Fachbereiche für Orthopädie, Neurologie und Arbeitsmedizin sowie unsere Intensivstation AWARE CARE.

In unserem Fachbereich Orthopädie behandeln wir Erkrankungen und unfallbedingte Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats. Unser Team verfolgt dabei das Ziel, den in ihrem Aktionsradius eingeschränkten Patienten zu höherer Mobilität und damit Lebensqualität zu verhelfen. Leistungsspektrum orthopädische Rehabilitation: AHB nach Hüft- oder Knie-TEP (Endoprothetischer Gelenkersatz) AHB nach Bandscheiben-OP oder konservativer Behandlung von Bandscheibenleiden Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR / MBO®)

Nachbehandlung von Frakturen, Amputationen und Arbeitsunfällen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises Chronischer Rückenschmerz Bösartige Geschwulsterkrankungen (AHB-Katalog Ziffer 10a) Viele neurologische Erkrankungen treffen den Patienten völlig unerwartet. Mühsam müssen Funktionen, die immer selbstverständlich waren, wie etwa Sprechen, Schlucken oder Gehen, neu eingeübt bzw. erlernt werden. Das Zusammenwirken von Therapie, ärztlichem Dienst und Pflege ist wichtigster Bestandteil und Voraussetzung für das Erreichen und Festigen der individuellen Ziele. Neurologische Rehabilitation der Phasen B, C+/C und D: Zerebrovaskuläre Krankheitsbilder (Hirninfarkte und -blutungen) Behandlung neuroimmunologischer, -onkologischer, -muskulärer und -degenerativer Erkrankungen (z. B. Morbus Parkinson)

Folgen von Verletzungen und Unfällen wie Schädel-Hirn-Traumata Neurolog. Fach- und Privatkrankenhaus: Fachbereich neurolog. Frühreha mit Langzeitbeatmung und Weaning

Rehabilitationsklinik | Neurologisches Fach- und Privatkrankenhaus Klinik Bavaria Von-der-Tann-Straße 18 – 22 | 97688 Bad Kissingen | Tel.: 0971 829-0 | info@klinik-bavaria.com

www.klinik-bavaria.com


Editorial

Inhalt Editorial .............................................................................. 3 Renommierter Herzspezialist Prof. Dr. med. Karl Mischke ......................................... 4

Liebe Leserinnen und Leser,

Vertrauen in die Organspende stärken Transplantationen am Leopoldina ........................... 8 Aus der Bahn geworfen

nichts ist so beständig wie die Veränderung, das stellen auch wir im Leopoldina-Krankenhaus immer wieder fest. Wir merken es an veränderten Arbeitsabläufen ebenso wie an neuen Kollegen und Kolleginnen in unserer Mitte. Auf Seite 14 erfahren Sie mehr über die Reform der Krankenpflegerausbildung, ab Seite 16 präsentieren wir Ihnen ein neues Projekt zum Wohle Schwerstkranker. Außerdem freuen wir uns, Ihnen in dieser Ausgabe von »Medizin&Menschen« unseren neuen Chefarzt der Medizinischen Klinik 1 Prof. Dr. med. Karl Mischke vorstellen zu dürfen, der auch über medizinische Neuerungen im kardiologischen Bereich zu berichten weiß. Es tut sich einiges am Leopoldina-Krankenhaus. Mit unserem Magazin möchten wir dazu beitragen, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, über alle Neuerungen verlässlich im Bilde sind. Bei aller Veränderung aber möchten wir Sie natürlich wie gewohnt über interessante medizinische Themen informieren und haben für diese Ausgabe ein breites Spektrum für Sie zusammengestellt. Und denken Sie daran: »Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.« (Aristoteles) Meinungen, Ideen und Vorschläge richten Sie bitte weiterhin an magazin@ leopoldina.de. »Medizin&Menschen« können Sie auch bequem im kostenfreien Abo erhalten. Nutzen Sie dazu bitte magazin@leopoldina.de oder die Antwortkarte zu unserem Gewinnspiel auf Seite 36. Viel Vergnügen beim Lesen!

Kunst als Therapie ........................................................ 11 Die Pflegeausbildung auf dem Weg in die Zukunft ................................. 14 Ambulante Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden ..........................................................16 Mehr Sicherheit – weniger Strahlung Radiologie nimmt modernes Angiografiegerät in Betrieb ...................................... 18 Innovatives Lernen in der neuen Leo Academie................................... 20 Handfest Die Dupuytren-Kontraktur ........................................ 22 „Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit“ ............................... 25 Wir im Überblick ......................................................... 28 Simba, der Therapiehund ...................................... 30 Herzstillstand. Was tun? Ein Leben retten! Reanimation ist einfacher, als man denkt ........... 32 Ihre Meinung ist uns wichtig/Gewinnspiel ... 36 Medizin für Kids Was sind Kinderkrankheiten? .................................. 38 Regionale Raffinessen Unser Küchenchef empfiehlt ................................... 40 Der Gesundheitspark Schweinfurt .................... 42 Fit durch den Winter Matthias Krimmel und sein Team in den LINDA Apotheken wissen, was zu tun ist .......................... 44 Veranstaltungen ........................................................ 46

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Renommierter Herzspezialist. Prof. Dr. med. Karl Mischke, neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik 1, im Interview. (Das Gespräch führte Stefan Pfister.) Prof. Dr. med. Karl Mischke ist seit 1. Juli der neue Chefarzt der Medizinischen Klinik 1. Der 44-jährige Aachener hat die Nachfolge von Prof. Dr. med. Hubert Seggewiß angetreten, der die Klinik 17 Jahre leitete und in den Ruhestand verabschiedet wurde. Professor Mischke war zuletzt leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Aachen. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, internistische Intensivmedizin und verfügt über Zusatzqualifikationen in der speziellen Rhythmologie und der interventionellen Kardiologie. Herzlich willkommen in Schweinfurt! Als renommierter Herzspezialist haben Sie Ihre Heimatstadt verlassen und den Chefarztposten der Medizinischen Klinik 1 übernommen. Warum haben Sie sich für das Leopoldina-Krankenhaus entschieden? Prof. Mischke: Das Leopoldina ist ein großes, renommiertes Haus, das Medizin in einer gewissen Breite anbietet, aber auch mit der notwendigen Tiefe. Für mich ist es wichtig, dass ich einen Blick auf den gesamten Patienten habe und nicht nur einen Teilbereich behandle. Somit kann ich die beste Therapie anbieten. Zudem ist für mich die Philosophie des Hauses wichtig: eine Behandlung auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik mit menschlicher Zuwendung, Respekt und individueller Betreuung. Das ist die Medizin, mit der ich mich identifiziere. Wie würden Sie Ihre ärztliche Maxime beschreiben? Prof. Mischke: Ich überlege mir immer: Welchen Nutzen hat mein

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Patient von einer Diagnostik und von einem therapeutischen Eingriff? Man kann viel machen in der Medizin, man muss aber nicht immer viel machen. Und man muss sich immer genau überlegen: Wovon profitiert der Patient, wovon profitiert er nicht? Das ist individuell unterschiedlich. Es hängt auch davon ab, welche Erwartungen der Patient hat, und darauf muss ich mich als Arzt einlassen. Gleichzeitig muss ich die Option haben, dass ich innovative Diagnostik und Therapien anbieten kann. Welche Schwerpunkte vertritt Ihre Klinik auf dem Gebiet der Inneren Medizin? Prof. Mischke: Die Medizinische Klinik 1 ist die Klinik für Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin. Wir behandeln also Erkrankungen von Herz, Nieren, Lungen und Gefäßen. Ein Schwerpunkt ist auch internistische Intensivmedizin. Zusammen mit unserer Schwesterklinik, der Medizinischen Klinik 2, wird also ein sehr breites Spektrum internistischer Erkrankungen abgedeckt. Außerdem findet im Bereich der Gefäßerkrankungen eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgie und Radiologie statt. Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom Leopoldina? Prof. Mischke: Mir gefällt sehr, dass wir eine enge Verzahnung zwischen den Abteilungen haben und ein sehr gutes kollegiales Miteinander. Und ich bin positiv überrascht von der hohen Motivation und Expertise der Kolleginnen und Kollegen der Medizinischen Klinik 1. Ich habe das Gefühl, dass alle auf Neuerungen

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Verschlusssystem nach Herzkatheteruntersuchung über die Handgelenksarterie (A. radialis).

Diese Ablationsbehandlung ist inzwischen eine Standardtherapie. Bei der Kryoablation, der Kältetherapie, die wir im Leopoldina nun alternativ zur Behandlung mit Strom anbieten, wird ein

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zugehen und an einem Strang ziehen. Es ist mir wichtig, dass man im Team einen Zusammenhalt hat und innovative Therapien etablieren kann, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Beispiele für Neuerungen sind etwa neue Behandlungsrichtlinien für die medikamentöse Therapie nach Herzinfarkt, die wir in der Klinik etabliert haben. Im Herzkatheterlabor führen wir jetzt vermehrt Druckdrahtmessungen durch, die uns über eine drahtlose Übertragung eine bequeme und effiziente Möglichkeit bieten, Engstellen in Herzkranzgefäßen, die schwierig einzuschätzen sind, besser beurteilen zu können. Wird es weitere Neuerungen bei Therapien geben? Prof. Mischke: Eine Neuerung wird der Zugang über die Handgelenksarterie bei einem Herzkatheter sein. Bislang wurden hier Herzkatheteruntersuchungen überwiegend über die Leiste gemacht. Bei der Handgelenksarterie ist das Blutungsrisiko geringer. Die Methode ist für die allermeisten Patienten auch angenehmer. Außerdem haben wir eine neue Herzkatheteranlage erhalten. Mit dem Austausch ist eine Strahlenreduktion für Patienten und Personal verbunden. Was wir neu starten werden, ist die Kryoablation. In Aachen habe ich die Rhythmologie geleitet, die sich mit der Therapie von Herzrhythmusstörungen befasst, insbesondere auch der Behandlung von Vorhofflimmern. Bei älteren Menschen ist etwa jeder Zehnte davon betroffen. Gerade bei hochsymptomatischen Patienten ist es sinnvoll, das zu behandeln. Vorhofflimmern beginnt häufig durch schnelle elektrische Impulse aus der Einmündung der Lungenvenen in die linke Vorkammer. Durch eine elektrische Isolation der Einmündung der Lungenvenen kann es behandelt werden.

Prof. Dr. med. Karl Mischke 44 Jahre, geboren in Aachen · verheiratet, drei Kinder seit 1. 7. 2017 Chefarzt Medizinische Klinik 1

Ballon in der Lungenveneneinmündung platziert und auf Minusgrade abgekühlt. Dadurch wird in gewisser Weise ein Gefrierbrand erzeugt. Wie bei der Verödung mit Strom wird Herzgewebe lokal zerstört, und durch die Narbenbildung wird der elektrische Impuls nicht mehr weitergeleitet. Wie hoch liegen die Erfolgschancen der Kältetherapie? Prof. Mischke: Die Erfolgsraten sind vergleichbar mit der Katheterverödung mit Strom und liegen bei etwa 70 bis 80 Prozent, wobei die Behandlung bei etwa jedem dritten Patienten wiederholt werden muss. Alternativ kann man eine medikamentöse Therapie durchführen. Das Problem dabei ist, dass die Erfolgsraten der medikamentösen Behandlung deutlich schlechter sind. Das alles zeigt, dass die Optionen zur Behandlung des Vorhofflimmerns begrenzt sind. Deshalb ist wichtig: Wo ist der Nutzen, wie hoch ist das Risiko? Und dann muss man überlegen: Ist der Nutzen größer als das Risiko? Das muss ich für jeden Patienten beurteilen. Welche Menschen sind besonders vom Vorhofflimmern betroffen? Prof. Mischke: Ein gewisser genetischer Einfluss ist dafür verantwortlich, mitentscheidend sind aber die üblichen Risikofaktoren eines ungesunden Lebensstils, wie sie etwa auch für die koronare Herzerkrankung gelten: hoher Blutdruck, Bewegungsmangel, Adipositas. Deshalb ist es wichtig, den Patienten genau anzuschauen und gegebenenfalls eine Behandlung der Begleiterkrankung einzuleiten – und sich nicht nur auf die Ablationstherapie zu beschränken.

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Mit freundlicher Genehmigung von Abbott Vascular. 2017. Alle Rechte vorbehalten.

(Druckdraht)

Herzkranzgefäß mit Engstelle und Druckdrahtmessung.

Wie sehen die Heilungschancen bei anderen Herzrhythmusstörungen aus? Prof. Mischke: Es gibt einige Herzrhythmusstörungen, die man sehr gut behandeln kann und bei denen man mit der Ablation Heilungsquoten von über 95 Prozent erzielt. Hier ist etwa die AV-Knoten-Reentry-Tachykardie zu nennen, eine Herzrhythmusstörung, die vor allem Jüngere zwischen 30 und 40 Jahre betrifft, wo es zu regelmäßigem Herzrasen kommt. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zählen zu den häufigsten Todesursachen. Welche Krankheit tritt besonders oft auf? Prof. Mischke: Ein sehr häufiges Krankheitsbild ist die koronare Herzerkrankung, also die Verengung der Herzkranzgefäße. In Deutschland versterben jährlich etwa 50.000 Patienten an einem Herzinfarkt. Die koronare Herzerkrankung ist eine klassische Wohlstandserkrankung. Unter anderem Nikotinkonsum, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht und Bewegungsmangel, auch

eine genetische Veranlagung sind dafür verantwortlich. Ich lege Wert darauf, mit den Patienten über die Änderung ihres Lebensstils zu sprechen. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Wie kann ich erste Symptome dieser Krankheit erkennen? Prof. Mischke: Auslöser ist die Arteriosklerose. Zum Teil kommt es schon im jugendlichen Alter zu Plaque-Ablagerungen in den Gefäßen und diese setzen sich über Jahre fort. Ein wesentlicher Faktor ist unter anderem ein erhöhter Cholesterinspiegel. Lange Zeit läuft es ohne Beschwerden ab, die erst dann auftreten, wenn eine koronare Engstelle so relevant ist, dass die Blutversorgung hinter dieser Stelle kritisch abfällt; oder wenn ein Gefäß plötzlich verschlossen ist. Das ist der typische Mechanismus für einen Herzinfarkt. Da merken Sie als Patient im Vorfeld nichts. Wenn keine Engstellen vorhanden sind, können Sie sogar eine Woche vorher beim Kardiologen zum Check-up gewesen sein und alles war in Ordnung. Warnhinweise können ein schmerzhaftes Engegefühl im Brustkorb oder Luftnot bei Belastung sein. Gerade Brustschmerzen sollte man ernst nehmen und beim Arzt abklären lassen. Bei starken Schmerzen sollte sofort reagiert werden und der Notarzt gerufen werden. Beim Herzinfarkt zählt jede Minute! Das Leopoldina-Krankenhaus ist für die Sofortversorgung und Weiterversorgung optimal ausgestattet. Gibt es weitere auffällige Trends bei Herz-Kreislauf-Krankheiten? Prof. Mischke: Die Fallzahlen bei Herzschwäche, der Herzinsuffizienz, steigen zunehmend. Vor 25 Jahren sind noch viele Patienten am akuten Herzinfarkt verstorben. Heute wird ein

Zunahme der Herzinsuffizienz in Deutschland männlich

weiblich

gesamt

500

420 380 340 300

Quelle: DGK

Stationäre Morbiditätsziffer

460

260 220

1995

2000

05

10

12*

* ab 2012 Bevölkerung auf Grundlage des Zensus 2011

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Foto: Adobe Stock

Typische Symptome für einen Herzinfarkt: •

• • • • •

Infarkt häufig überlebt, aber die Patienten entwickeln danach oft eine chronische Herzschwäche. Inzwischen gibt es hierfür gute Behandlungsmöglichkeiten. Für die Behandlung von Herzmuskelerkrankungen, den sogenannten Kardiomyopathien, hat die Medizinische Klinik 1 einen sehr guten Ruf. Unter meinem Vorgänger Prof. Seggewiß sind insbesondere auch Patienten mit Herzmuskelverdickung, der hypertrophen Kardiomyopathie, hier behandelt worden. Das ist ein Schwerpunkt, den wir weiter fortsetzen werden. Sie haben bereits einige neue Therapieformen angesprochen, die in der Medizinischen Klinik 1 Anwendung finden. Sind weitere Änderungen geplant? Prof. Mischke: Zum einen werden wir die Ausstattung der Rhythmologie noch verstärken. Und ich möchte das Bewusstsein schärfen, dass wir unseren Patienten mehr als »nur« die medikamentöse Behandlung anbieten können. Entscheidend ist dabei immer, welches Maßnahmenbündel hilft. Zum Beispiel benötigen Patienten mit Vorhofflimmern fast immer gerinnungshemmende Therapien. Hier gibt es einige Alternativen zu Marcumar. Dazu zählen im Wesentlichen die NOAK, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe. Wichtig ist, dass man solche Therapien in Zusammenarbeit mit den weiterverschreibenden Kollegen durchführt. Während meiner Zeit an der Universitätsklinik habe ich viele Einblicke in innovative Therapieoptionen gewinnen können. Diese Erfahrungen möchte ich gerne meinen Patienten im Leopoldina zur Verfügung stellen. Als Chefarzt verbringen Sie naturgemäß viel Zeit an Ihrem Arbeitsplatz. Bleibt da überhaupt noch Zeit für Familie und Hobbys? Prof. Mischke: Ich treibe gerne Sport, besonders gerne jogge ich und fahre mit dem Rennrad. Hier gibt es ja einige schöne Strecken. Ich habe auch schon viel vom Wildpark gehört. Und ich möchte die umliegende Region kennenlernen. Meine Frau und ich haben uns schon mal die Mainschleife angesehen und es hat

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Schwere, länger als fünf Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können Starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb, Angst Zusätzlich zu Brustschmerzen: Luftnot, Übelkeit, Erbrechen Schwächeanfall (auch ohne Schmerz), eventuell Bewusstlosigkeit Blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß Bei Frauen sind Luftnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen nicht selten alleinige Alarmzeichen!

uns sehr gefallen. Welchen Eindruck haben Sie von Schweinfurt gewonnen? Konnten Sie die Stadt schon etwas kennenlernen? Prof. Mischke: Derzeit beschränkt sich mein Radius größtenteils auf das Leopoldina und meine Wohnung. Aber was ich hier spüre, ist, dass sich die Menschen in der Region sehr beheimatet und wohl fühlen. Das macht es für mich leichter, eine neue Heimat für mich und meine Familie zu finden. Wir sehen unseren neuen Lebensmittelpunkt jedenfalls in Schweinfurt. Professor Mischke, vielen Dank für das Gespräch.

Termine der Medizinischen Klinik 1 Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz (im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung) Mi., 29. November 2017, 18–19 Uhr Leopoldina-Krankenhaus, Konferenzraum (8. OG) Herzrhythmusstörungen (Teil 3) – Schrittmacher und Defibrillatoren Mo., 22. Januar 2018, 18–19 Uhr Leopoldina-Krankenhaus, Konferenzraum (8. OG) Koronare Herzkrankheit Do., 01. März 2018, 18–19 Uhr Leopoldina-Krankenhaus, Konferenzraum (8. OG)

Medizinische Klinik 1 Prof. Dr. med. Karl Mischke Tel.: 09721 720-2487 E-Mail: Med1@leopoldina.de

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Vertrauen in die Organspende stärken. Zwei Transplantationsbeauftragte am Leopoldina – Zahl der Spender sinkt. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2007 haben über 1.300 Menschen in Deutschland eines ihrer Organe gespendet. Im Vorjahr waren es nur noch 857 Organspenden. Es ist ein dramatischer Rückgang, von dem Patienten auf den Wartelisten besonders betroffen sind. Die gemeinnützige Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), die als Koordinierungsstelle Organspende fungiert, geht davon aus, dass bundesweit mehr als 10.000 Patienten auf ein Spenderorgan warten, davon circa 8.000 auf eine Niere. »Nur für rund ein Drittel der Patienten auf den Wartelisten können überhaupt Spenderorgane vermittelt werden«, berichten die Transplantationsbeauftragten am Leopoldina-Krankenhaus, Klaus Dötter, Leitender Oberarzt in der Neurologischen Klinik, und Dr. med. Alexander Koch, Oberarzt in der Abteilung Anästhesie und operative Intensivmedizin. Das heißt im Umkehrschluss: Die überwiegende Mehrheit wird das benötigte Spenderorgan, zum Beispiel eine Niere, Leber, Lunge oder ein Herz, nicht erhalten.

Vielzahl von Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Es kommen nur Patienten mit einer schweren Hirnschädigung, nach Krankheit oder Unfall, infrage. Allerdings ist der irreversible Hirnfunktionsausfall, auch Hirntod genannt, ein seltenes Ereignis. 2016 bestand im Leopoldina-Krankenhaus bei 26 Patienten der klinische Anfangsverdacht eines Hirntodes. Nach eingehender Voruntersuchung wurde bei zehn Menschen die umfängliche Hirntoddiagnostik durchgeführt, die jeder Organspende vorausgehen muss. Letztlich erfolgten zwei Organspenden. Bei den anderen acht Patienten waren entweder die Kriterien des Hirntodes nicht völlig erfüllt oder ein entsprechender mutmaßlicher oder direkter Wille (Organspendeausweis) des Patienten konnte nicht festgestellt werden. Noch immer, das merken auch die beiden Mediziner, wirkt der Organvergabeskandal von 2012 an anderen deutschen Kliniken in der Bevölkerung nach. Das Leopoldina hatte damit nichts zu tun, »es war ein reiner Wartelistenskandal«, betont Dötter. Das heißt: Nicht bei der Organspende – und nur diese ist im Leopoldina-Krankenhaus möglich – wurde getrickst, sondern bei der Organvergabe gab es damals in manchen Transplantationszentren Verstöße. »Da wurde sehr viel Vertrauen verspielt«, so die beiden Transplantationsbeauftragten. Allerdings ist Deutschland neben Luxemburg bei der Organspende schon länger Schlusslicht im europäischen Vergleich. In

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Viele Voraussetzungen müssen erfüllt sein Auch im Leopoldina sind die Zahlen rückläufig und dazu – zumindest auf den ersten Blick – auf niedrigem Niveau: Im Jahr 2015 wurden sieben Organspenden gezählt, 2016 zwei, im laufenden Jahr bis Juli ebenfalls lediglich zwei. Was diese Zahlen etwas relativiert, ist der Umstand, dass für eine Organspende eine

(Text: Stefan Pfister)

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Transparenz und Aufklärungsarbeit Für mehr Vertrauen in puncto Organspende sorgen die Transplantationsbeauftragten am Leopoldina-Krankenhaus schon seit Ende der 1990er-Jahre. Lange bevor die Einführung gesetzlich verpflichtend war, wurde diese Stelle geschaffen. Die beiden Verantwortlichen sind direkt der Geschäftsleitung des Hauses unterstellt, was aus Sicht von Klaus Dötter ein großer Vorteil ist, da man dadurch viel Handlungsspielraum habe. Nur so könne man für die nötige Transparenz sorgen. Neben dem vertrauensvollen Umgang mit Patienten und Angehörigen ist eine intensive Aufklärungsarbeit beim Klinikpersonal unerlässlich. Deshalb werden Fortbildungen und Veranstaltungen angeboten, auch in Zusammenarbeit mit der DSO. Sie betreut allein in Bayern über 200 Krankenhäuser und unterstützt diese bei hausinternen Prozessen und Leitlinien. In Akutfällen begleitet die DSO alle Abläufe – vom Hirntod über das Gespräch mit Angehörigen bis zum Organtransport. Die Kooperation nennt Klaus Dötter »sehr gut«. Das 2016 von der Bundesregierung eingeführte, verpflichtende Transplantationsregister sei zusätzlich ein richtiger Schritt und sorge für noch mehr Transparenz bei der Verteilung der Spenderorgane. Erstaunlich findet der Mediziner dagegen die gesetzliche Regelung, dass sich Jugendliche erst ab 16 Jahren einen positiven Organspendeausweis ausstellen lassen können, ein negativer

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Spanien, Kroatien oder Belgien werden im Verhältnis zur Bevölkerungszahl drei- bis viermal so viele Organspenden gezählt. Ein Grund für diese gravierenden Unterschiede liegt nicht nur an der Einstellung der Menschen, sondern in einer anderen Gesetzgebung in diesen und weiteren Ländern: Dort ist jeder Bürger automatisch Organspender. »Wer das nicht möchte, der muss aktiv widersprechen«, erklärt Klaus Dötter. In Ländern mit Entscheidungslösung wie Deutschland haben die Bürger das Recht, sich im Falle ihres Hirntodes für oder gegen eine Organspende auszusprechen, dokumentiert durch den Organspendeausweis – verpflichtend ist dieser Ausweis jedoch nicht. Liegt keine schriftliche Willenserklärung vor, muss zusammen mit den Angehörigen erst mühsam versucht werden, den mutmaßlichen Willen des potenziellen Spenders zu ermitteln. Die Leopoldina-Transplantationsbeauftragten sind trotz des Organvergabeskandals und der unterschiedlichen Gesetze verwundert ob der niedrigen Zahlen. Schließlich beurteilen 81 Prozent der Bundesbürger laut einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Organ- und Gewebespenden eher positiv. Aber nur 36 Prozent haben ihren Willen zur Organspende schriftlich fixiert, also mit einem Organspenderausweis oder in einer Patientenverfügung. Um mehr Menschen davon zu überzeugen, steht für Klaus Dötter fest: »Wir müssen das Vertrauen bei den Bürgern in die Organspende weiter stärken, aber auch beim Personal in den Krankenhäusern.«

Dr. med. Alexander Koch Oberarzt Anästhesie und Operative Intensivmedizin

Klaus Dötter Leitender Oberarzt Neurologische Klinik

Organspendeausweis, also die Nichteinwilligung, aber bereits mit 14 möglich ist. Eine Altersobergrenze, ab der eine Organspende ausgeschlossen ist, gibt es übrigens nicht. Wie läuft eine Organspende konkret ab? Bei einem Patienten muss zunächst eine primäre Hirnschädigung (direkte Schädigung des Gehirns zum Beispiel durch Unfall oder Schlaganfall) oder eine sekundäre Hirnschädigung (als Folge einer anderen körperlichen Schädigung, zum Beispiel Sauerstoffmangel nach Wiederbelebung bei Herzinfarkt) diagnostiziert wer-

den. Neben dem Nachweis einer schwersten Gehirnschädigung, also dem kompletten Hirnfunktionsausfall, müssen zwingend auch externe Einflüsse (Medikamente, Drogen usw.), die einen Hirntod vortäuschen könnten, ausgeschlossen werden. Zusätzlich müssen klinische Symptome – Koma, fehlende Reflexe des Hirnstamms und fehlender Atemantrieb – festgestellt werden. Danach folgt eine, je nach Alter des potenziellen Spenders und der Art der Hirnschädigung, bis zu 72-stündige Beobachtungszeit mit nachfolgender neuerlicher klinischer Untersuchung. Zum Teil

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kann diese Beobachtungszeit verkürzt werden, etwa wenn der radiologische Nachweis gelingt, dass die Durchblutung des Gehirns in seiner Gesamtheit zum Erliegen gekommen ist. Erst dann wird der »irreversible Hirnfunktionsausfall« (Hirntod) diagnostiziert. Dieser Zeitpunkt gilt als der offizielle, juristische Todeszeitpunkt. Der Hirntod muss durch zwei – in der Intensivtherapie schwer Hirnverletzter – langjährig erfahrene Fachärzte unabhängig voneinander festgestellt werden, wobei einer der beiden Diagnostiker ein Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie sein muss. Diese Ärzte dürfen weder an der Entnahme noch an der Übertragung der Organe des Spenders beteiligt sein. Sie dürfen auch nicht Weisungen eines Arztes unterstehen, der an diesen Maßnahmen beteiligt ist. Angehörige eng in Entscheidungen einbinden Die Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, alle potenziellen Spender zu melden. Sehr wichtig ist es, die Angehörigen eng in alle Entscheidungswege einzubinden und ihnen zur Seite zu stehen. Auch muss, falls keine gesicherte Willensäußerung des Verstorbenen vorliegt, in eingehenden Gesprächen mit den Partnern und Kindern des Patienten versucht werden, dessen mutmaßlichen Willen bezüglich einer Organspende herauszufinden. Gelingt das nicht, kann eine Organspende nicht erfolgen. Oberarzt Klaus Dötter weist darauf hin, dass ein einmal getroffener und doku-

mentierter Wille des potenziellen Spenders weder durch Ärzte noch durch Angehörige verändert werden kann. »Der Wunsch des Verstorbenen ist immer bindend, auch seine Entscheidung gegen eine Organspende.« Liegt die Einwilligung vor, meldet das Leopoldina alle relevanten Daten des Spenders an die DSO. Der Fokus des Krankenhauses liegt ab diesem Zeitpunkt auf dem Organerhalt sowie auf notwendigen medizinischen Untersuchungen des Blutes und der Organe. In einem Labor wird eine exakte Typisierung vorgenommen und das Ergebnis an Eurotransplant übermittelt. Eurotransplant ist eine Stiftung und als Service-Organisation verantwortlich für die Zuteilung von Spenderorganen in acht europäischen Ländern. Dort wird dann nach passenden Empfängern gesucht. Die Spenderorgane werden von speziell geschulten Entnahmechirurgen entnommen und im Anschluss auf schnellstem Weg – zur Not auch per Flugzeug – in ein Transplantationszentrum gebracht. Dort erfolgt die eigentliche Organtransplantation. Erst danach wird die künstliche Beatmung des Verstorbenen beendet, es tritt der Kreislauf- und Herzstillstand ein. Wie bei jedem anderen Patienten, der gestorben ist, werde auch bei Organspendern die körperliche Integrität wiederhergestellt, betont der Leopoldina-Transplantationsbeauftragte Klaus Dötter. So sei auch eine spätere Aufbahrung des Toten ohne Einschränkungen möglich. Der Kontakt zwischen dem Leopoldina-Krankenhaus als Spenderklinik und dem Transplantationszentrum erfolgt ausschließlich über Eurotransplant und die DSO. Wer das Organ bekomme, davon erfahre das Leopoldina nichts, erläutert Dötter. »Wir erhalten lediglich eine Nachricht von der DSO, ob die Spenderorgane tatsächlich verwendet und angenommen wurden.« Weitere Informationen zur Organspende: www.dso.de

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Aus der Bahn geworfen. Kunst als Therapie in der Klinik für Psychosomatik am Leopoldina-Krankenhaus. Fotos: Adobe Stock

(Text: Susanne Krumm)

»Was braucht es heute in dir?«, ist oft eine Einstiegsfrage, die Kunsttherapeutin Susanne Krumm ihren Patienten in der Gestaltungstherapie stellt. So auch Herrn Artis (Name geändert), einem Patienten, der vor zwei Jahren in der Klinik für Psychosomatik im Leopoldina-Krankenhaus behandelt wurde. Äußerlich konnte man ihm nicht ansehen, dass in seinem Innersten etwas verborgen war, das ihn zutiefst verzweifeln ließ. Weder Freude noch positive Erlebnisse konnte Herr Artis damals in seinem Leben entdecken. Seit über 100 Jahren beschäftigt man sich therapeutisch mit den bildnerischen Produktionen seelisch kranker Menschen und bietet in Kliniken Malen als Therapieform an. »Der Mensch, der zu uns kommt, der beispielsweise aus früheren Erfahrungen oder durch bestimmte Lebensumstände aus der Bahn geworfen wird, kann die belastenden Ereignisse seines Lebens nicht mehr konstruktiv verarbeiten. Er wird Opfer seiner Lebenssituation«, sagt Therapeutin Susanne Krumm. Kunsttherapie wirkt bei Patienten daran mit, ein Umlernen und Umdenken in Gang zu setzen, um Ursachen zu erkennen und Lösungsstrategien zu erarbeiten. Es geht darum, den eigenen Lebensentwurf neu zu gestalten. In der Gestaltungstherapie versucht der Therapeut, Einblicke in die psychische Erlebenswelt des Patienten zu gewinnen. Schöpferisches Tun ermöglicht tiefe Empfindungen Menschen, die malen, geben einen Einblick in ihre Erlebnisweise, ihre Lebensgeschichte. Durch das schöpferische Tun kann der Mensch tiefe Empfindungen wahrnehmen und Erfahrungen machen, die er aus sich selbst heraus alleine nicht finden kann. Dazu dienen Übungen aus der Kunsttherapie und das Einwirken

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des Materials, zum Beispiel Stifte, die dem Patienten Halt geben, quadratisches Papier, das ihm Sicherheit vermittelt, oder wässrige, fließende Farben, die ihm helfen, sich zu öffnen. Über das Malen kann sich ein Ventil öffnen, können Gefühle wie Ängste, Mutlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Susanne Krumm aber auch Hoffnung und FreuKunst- u. Gestaltungstherapeutin de nonverbal ihren Ausdruck finden. Sich über das Malen auszudrücken, kann dem Patienten helfen, die eigenen Kräfte wiederzuentdecken, das Selbstbewusstsein zu stärken und dabei herauszufinden, welche Situationen ihn krank gemacht haben. Gefühle äußern sich schon in den ersten Linien. Bilder liefern also sowohl dem Therapeuten als auch dem Patienten Symbole, die gemeinsam entschlüsselt werden können. Der Kunsttherapeut begleitet den Menschen in problematischen Lebenssituation, Krisen und Krankheiten. Er unterstützt ihn dabei, sich auf den eigenen Prozess des Gestaltens einzulassen. Zurück zu Herrn Artis. Für ihn war vor zwei Jahren die Begegnung mit einem Freund ausschlaggebend, sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Dieser Freund berichtete damals von der eigenen Therapie, was bei Herrn Artis dazu führte, sich der eigenen, lange verdrängten Problematik zu stellen und sich in eine entsprechende Fachklinik einweisen zu lassen. Er erkannte, dass negative oder schwierige Nachrichten, die ihn erreichten, kaum steuerbare Grübeleien in ihm auslösten, er sich in sich selbst fremd fühlte und er oft keinen Ausweg aus den quälenden Gedanken fand. Immer häufiger kamen Zwangsimpulse zum Vorschein, gegen die der Patient sich nicht länger wehren konnte. Er verspürte sogar einen Antrieb, sich selbst etwas anzutun, und lebte in der ständigen Angst, negative Handlungen wirklich auszuführen. Er benötigte professionelle Hilfe. Nach ein paar Tagen stationären Aufenthalts in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik kam er in die Klinik für Psychosomatik. Jeden Montag und Donnerstag ging Herr Artis nun in die Gestaltungstherapiegruppe. Dabei wurde ihm die Aufgabe gestellt, ein Bild aus der momentanen Situation heraus zu gestalten, seinen Weg aufzuzeichnen, auf dem er sich gerade befand. So entstand folgende Bilderserie:

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Foto: Adobe Stock

Jetzt war Herr Artis bereit, sich immer mehr auf die Therapie einzulassen. In der Einzeltherapie wurde dem Patienten eine Übung angeboten, in der er sich entspannen konnte, um seinen inneren Bildern, seinen Gedanken zu folgen und Gefühle zu benennen, die er dabei entdeckte. Auch schmerzhafte Erfahrungen aus seiner Kindheit und ein enormer Druck in seiner Herkunftsfamilie wurden deutlich. Die Therapeutin begleitete Herrn Artis in dieser Phase mit Nähe und Wertschätzung. Sie gab ihm Halt und stützte ihn.

»Der Wolkenberg« (so hat der Patient sein Bild genannt) Der Patient befindet sich oben, alleine auf seinem Weg, der dunkel ist. Er wünscht, er könnte sich in den Wolkenberg fallen lassen. An dieser Stelle ist für den Therapeuten etwas erkennbar, das für den Patienten noch nicht sichtbar ist: Hier steckt schon eine Lösung – sich fallen lassen, in sich selber, in das Innerste. Im Inneren des Berges ist noch das Unbewusste, das er nicht greifen kann und das ihn noch daran hindert, sich fallen zu lassen. Um den Berg herum zarte, sanfte Töne, die fast wie ein Weg miteinander verbunden sind. Der Patient wählt zum Malen in der Therapie unbewusst Pastellkreide aus, die ihm guttut. Die Kreide gibt ihm Halt. Dieses Bild entstand nach zweieinhalb Wochen des Aufenthaltes:

Hier ist Herr Artis oben auf seinem Wolkenberg unterwegs. Nun nicht mehr alleine, was auch im Stationsalltag zu erleben ist. Jetzt ist er immer weniger auf seinem Zimmer, ist in Kontakt mit anderen Patienten. Hier auch wieder, um den Weg herum, die zarten Pastelltöne. Ein Nebenweg oder eine Absicherung, ein Halt. Langsam ist ein Einblick in das Innerste des Berges sichtbar.

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»Auf dem Berg stehend, vom Berg gerutscht« Der Patient steht auf seinem Berg, doch es hat sich etwas geändert. Jetzt findet etwas Wichtiges im Bildprozess statt. Es darf etwas Neues entstehen. Etwas Zartes, Wachsendes geht vom Berg aus auf eine andere Plattform hinüber. Dort steht eine Figur, die alle Farben, die im Berg vorhanden sind, in sich trägt. Durch die gestalterische Arbeit gelang es Herrn Artis, neue Prozesse zu bejahen und neue Sichtweisen zuzulassen. Im Laufe der Therapiezeit wurden ihm verstärkt weitere nonverbale Therapieverfahren angeboten, die es ihm ermöglichen sollten, seinen inneren Gefühlen wieder näherzukommen. Das Spüren eigener Emotionen wie Wut, Trauer und Enttäuschung führte dazu, dass Zwangsgedanken und -bilder vermehrt in den Hintergrund traten. Immer wieder erlebte Herr Artis in dieser Phase auch Rückschläge und instabile Zustände. Die schützende Struktur der Station und eine Verlängerung der Therapiezeit halfen ihm, weiter an seiner Heilung zu arbeiten. Die intensive Auseinandersetzung mit Ängsten, Emotionen und lange unterdrückten Aggressionen führte schon bald hin zu einer Aktivierung vorhandener Ressourcen. Eigene Bedürfnisse konnte Herr Artis jetzt immer besser wahrnehmen. Die Beschäftigung mit konkreten Ereignissen seines Lebens (zum Beispiel Ehescheidung und Berufswahl) ließ ihn Auslöser und eigene Anteile seiner Situation erkennen.

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Der Berg ist frisch mit grüner Farbe gestaltet. Menschen tanzen um ihn, mit ihm (er ist der bunte Mensch, der auch schon in anderen Bildern aufgetaucht ist). Die Figuren sind in Bewegung. Der Weg, der auch schon im ersten Bild zart zu sehen war, ist hier nun intensiver und leuchtend. Das Bild ist Halt gebend. Jetzt kann man auf diesem Berg sicher stehen, sogar tanzen.

Abschiedsbild nach zwölf Wochen Aufenthalt: Alles darf inzwischen sein, die Wunden, Verletzungen, die er in der Therapie entdeckt und gespürt hat. Dies ist unten im Bild deutlich durch die schwarzen Striche zu sehen. Jetzt sind es klare Linien, nicht mehr die vom ersten Bild bekannten, verschmierten und intensiven dunklen Gebilde. Die Wunden und Verletzungen gehören zu seinem Leben. Es gelingt ihm aber, wieder Schönheit und Freude zu leben.

Was hat sich getan, was hat sich in seinem Innersten verändert? Herr Artis hat viel über sich selbst erfahren. Ein innerer Druck lag auf seinem Herzen und seiner Seele: ein Gefühl, nie gut genug gewesen zu sein, das der Patient schon von Kindheit an kannte und verinnerlicht hatte. Am Ende der Therapiezeit gelang es Herrn Artis, die Nähe zu seiner Herkunftsfamilie wieder als etwas Schönes, Berührendes wahrzunehmen. Er machte sich auf beruflich neue Wege und war bereit, neue Beziehungen einzugehen. Er erkannte immer besser seine Bedürfnisse, vertrat seine Meinung, teilte mit, wenn ihm etwas nicht guttat. Die negativen, aggressiven Gedanken waren nicht völlig verschwunden, aber in den Hintergrund getreten. Deswegen hat Herr Artis im Anschluss einen geeigneten Therapeuten aufgesucht, der ihn auf seinem weiteren Weg begleitete.

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Die Pflegeausbildung auf dem Weg in die Zukunft. Ausbildungsreform mit vielen guten Ansätzen erntet auch Kritik. Bislang haben sich die eigenständigen pflegerischen Ausbildungen – Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege – am Alter der Klientinnen und Klienten oder dem Versorgungskontext ausgerichtet. Die Ausbildung in den drei Berufsfeldern der Pflege erfolgt im Moment in vollem Umfang eigenständig. Gegenwärtig und auch in Zukunft aber stellen der demografische Wandel und veränderte Versorgungsstrukturen und -bedarfe neue Anforderungen. Im Krankenhaus müssen zunehmend ältere, oftmals multimorbide und/oder demenziell erkrankte Menschen gepflegt werden. In stationären Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten steigt – nicht zuletzt aufgrund der verkürzten Liegezeiten in Krankenhäusern – der Bedarf an Pflegekräften mit umfassenden krankenpflegerischen Kompetenzen.

Pflegeazubis in der Krankenpflegeschule am Leopoldina-Krankenhaus während der praktischen Übung am Präparat.

Diesen Wandel will das neue Pflegeberufegesetz (PflBG-E) auch in der Ausbildung der beruflich Pflegenden nachvollziehen. Kurz vor Ende der Wahlperiode hat der Bundestag im Juni mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen die umstrittene Reform verabschiedet. Die Abgeordneten stimmten für den Gesetzesentwurf der Bundesregierung in geänderter Fassung. Ein monatelanger Streit zwischen den Parteien über die Frage, ob eher Generalisten oder Spezialisten ausgebildet werden sollen, war der Verabschiedung vorausgegangen. Ursprünglich war ein ausnahmslos generalistisches Ausbildungskonzept vorgesehen, das die drei Berufsfelder Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege zusammenbringen sollte. Mancher Experte befürchtete aber, dass mit der Generalistik künftig nicht mehr ausreichend Fachwissen vermittelt werden würde. Herausgekommen ist ein Mittelweg. Der verabschiedete Kompromiss sieht eine mindestens zweijährige generalistische Ausbildung vor. Wer sie fortsetzt, kann in allen Bereichen der Pflege eingesetzt werden und erhält den europaweit anerkannten Berufsabschluss Pflegefachfrau/Pflege-

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(Text: Katrin Manzau)

fachmann. Für Auszubildende mit dem Vertiefungsbereich in der Pflege alter Menschen oder von Kindern und Jugendlichen ist ein Wahlrecht vorgesehen. Sie können für das letzte Ausbildungsdrittel eine Spezialisierung in der Altenpflege oder Kinderkrankenpflege mit gesondertem Berufsabschluss wählen. Darüber hinaus wird eine Zwischenprüfung nach zwei Dritteln der Ausbildungszeit eingeführt, die es den Ländern ermöglichen soll, die bis dahin erworbenen Kompetenzen im Rahmen einer Pflegehelfer- oder -assistenzausbildung anzuerkennen. Die praktische Ausbildung gliedert sich wie gehabt in Pflichteinsätze, einen Vertiefungseinsatz sowie weitere Einsätze in der praktischen Pflege. Die von den Einrichtungen zu gewährleistende Praxisanleitung von mindestens zehn Prozent der während eines Einsatzes zu leistenden praktischen Ausbildungszeit ist wesentlicher Bestandteil der praktischen Ausbildung und erstmals so explizit im Gesetz festgelegt. Der Träger der Einrichtung ist maßgeblich an der praktischen Ausbildung beteiligt und ist verantwortlich für Durchführung und Organisation. Berufsqualifizierendes Pflegestudium Ergänzend zur beruflichen Pflegeausbildung soll es das berufsqualifizierende Pflegestudium geben. Es dauert mindestens drei Jahre und schließt mit der Verleihung des akademischen Grades ab. Die staatliche Prüfung zur Erlangung der Berufszulassung als Pflegefachmann/Pflegefachfrau ist dabei Bestandteil der hochschulischen Prüfung. Ziel des Pflegestudiums ist es, das stetig fortschreitende pflegewissenschaftliche Wissen noch besser in die Praxis zu transferieren. Das Pflegeberufegesetz gilt für alle Ausbildungen, die ab dem 1. Januar 2020 begonnen werden. Bis dahin müssen noch ausstehende Rechtsverordnungen erlassen werden, wie die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung und inhaltliche Vorgaben der theoretischen und praktischen Ausbildung. Über die Qualität der neuen Pflegeausbildung lassen sich noch keine Rückschlüsse ziehen, zumal es noch keine Ausbildungs- und Prüfungsordnung, keine Rahmenlehrpläne oder Inhalte für die theoretische und praktische Ausbildung gibt. Vor allem diese Punkte führen zu Kritik. Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, bedauert, dass die neue Pflegeausbildung nur scheibchenweise kommt, und prophezeit, dass es mit der Altenpflege einen Verlierer des jetzigen Beschlusses geben wird. Er bemängelt, dass das Gesetz erst im Jahr 2020 startet und somit ein weiteres wichtiges Jahr verloren geht. »Zudem soll sich der Deutsche Bundestag in der neuen Legislaturperiode mit den Ausbildungsinhalten des Gesetzes beschäftigen. Die Fest-

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legung dieser Inhalte ist jedoch eigentlich Sache der beteiligten Experten und nicht die des Parlaments«, so Andreas Westerfellhaus in einem Positionspapier des Deutschen Pflegerates. Auch der DBfK hätte sich eine eindeutige Form der generalistischen Ausbildung gewünscht. »Wir werden sorgfältig prüfen – dies gilt insbesondere für die Bildungsstandards der beruflichen Ausbildung –, wo das jetzt verabschiedete Gesetz nicht praxistauglich ist. Es muss gewährleistet werden, dass die im Ausbildungsziel formulierten Kompetenzprofile auch in der Ausbildung erreicht werden. Vertagt wurde die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, diese soll zudem vom nächsten Bundestag verabschiedet werden. Das ist absurd!«, so Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK).

wird. Auch die Vorgaben zum Umfang und zur Qualität der Praxisanleitung sind ein wichtiges Signal zur Sicherstellung der praktischen Ausbildung. Die Pflegeschulen und deren Träger stehen vor der großen Herausforderung, die Vorgaben des Gesetzes umzusetzen. Dennoch handelt es sich um eine längst überfällige und zukunftsorientierte Reform. Das Team der Krankenpflegeschule am Leopoldina-Krankenhaus wird in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, der Pflegedienstleitung und den Praxisanleitern sein Bestes geben, ganz nach dem Motto eines japanischen Sprichworts: »Fürchte dich nicht vor Veränderungen, fürchte dich vor dem Stillstand«.

Der erste Schritt ist gemacht Das Gesetz enthält aber auch positive Ansätze, darin sind sich die Berufsverbände, die Gewerkschaft verdi und der Deutsche Pflegerat einig. Der erste Schritt zu einer generalistischen Pflegeausbildung ist gemacht, wenn auch mit einer Option, einen eigenen Abschluss Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu wählen. Äußerst positiv ist, dass durch das Gesetz eine Selbstständigkeit für professionell pflegerisches Handeln verstärkt sowie die hochschulische Ausbildung geregelt

Für Fragen rund um die Ausbildung zum/zur Gesundheitsund Krankenpfleger/-in steht Ihnen das Team der Krankenpflegeschule am Leopoldina-Krankenhaus jederzeit zur Verfügung. Sekretariat Frau Wiener Telefon: 09721 720-3546 E-Mail: krankenpflegeschule@leopoldina.de Die Krankenpflegeschule Leopoldina stellt sich vor – schauen Sie sich unser neues Infovideo bei YouTube an: www.youtube.com/watch?v=ByK1DQLRNmQ

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Ambulante Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden. Spezialisierte ambulante Palliativversorgung – ein neues Angebot für die Region.

gungsstart zum 1. Januar 2018 wird diese Versorgungsform auch für die Städte und Landkreise Schweinfurt und Bad Kissingen zur Verfügung stehen. Dabei richten sich die Leistungen an Patienten im fortgeschrittenen Stadium einer lebensbegrenzenden Erkrankung, die ihre vertraute Umgebung einer stationären Palliativversorgung vorziehen und deren Krankheitssymptome eine spezialisierte palliativärztliche und palliativpflegerische Betreuung notwendig machen. Ziel von Palliativversorgung und Palliativpflege ist es, die Lebensqualität der Betroffen zu verbessern, die Selbstbestimmung zu erhalten und ein menschenwürdiges Leben auch in der letzten Lebensphase zu ermöglichen. Um diesem Anspruch auch außerhalb einer stationären Einrichtung gerecht zu werden, wurde ergänzend zum bestehenden Versorgungssystem durch den Hausarzt, den ambulanten Pflegedienst und ehrenamtliche Hospizbegleiter die spezialisierte ambulante Palliativversorgung ins Leben gerufen. Die Leistungen des SAPV-Teams können nur erbracht werden, wenn ein komplexes Symptomgeschehen vorliegt, der behandelnde Haus-/Facharzt bzw. die entlassende Klinik die Leistungen verordnet und diese von der Krankenversicherung des Patienten genehmigt wurden.

Foto: Adobe Stock

Im Juni haben das Leopoldina-Krankenhaus und der Orden der Schwestern des Erlösers als Träger des Schweinfurter Krankenhauses St. Josef die gemeinnützige Hospiz- und Palliativ-Versorgungs GmbH Palliativo gegründet. Diese Gesellschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, ein spezialisiertes Team aus Medizinern und Fachpflegekräften zusammenzustellen, um schwerstkranke Menschen und Sterbende im weit fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung in ihrer häuslichen Umgebung zu versorgen und zu begleiten. Die Palliativversorgung ist in der Region kein neuer Begriff. Niedergelassene Mediziner und Pflegeeinrichtungen unterstützen Patienten und ihre Familien seit jeher im Rahmen der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung. Seit 2002 ist die Palliativstation des Krankenhauses St. Josef Anlaufstelle im stationären Bereich für Patienten mit einem fortgeschrittenen Tumorleiden sowie anderen schwerwiegenden Erkrankungen, die bei ausgeprägter Symptomlast der palliativen Versorgung und Begleitung im Krankenhaus bedürfen. Mit dem Brückenteam der Palliativstation wurde schon frühzeitig ein Angebot geschaffen, für Betroffene und deren Angehörige auch im häuslichen Bereich da zu sein. Seit April 2007 haben Patienten in Deutschland zusätzlich einen Anspruch auf Leistungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Seitdem haben sich etwa 40 solcher SAPV-Teams in Bayern gegründet. Mit einem geplanten Versor-

(Text: Gregor Stacha)

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Für dem SAPV-Team anvertraute Patienten ergeben sich unter anderem folgenden Einzelleistungen: • Beratung und Begleitung des Patienten und dessen Angehörigen • Beratung von Leistungserbringern • Anleiten von Angehörigen • Organisation und Koordination der Versorgungsmaßnahmen • Spezielle palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung (z. B. Behandlung von Schmerzen und anderen Symptomen wie Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Wundver sorgung und das Erstellen eines Kriseninterventionsplanes) • Hausbesuche • 24 Stunden Erreichbarkeit (nicht als Einzelleistung verordnungsfähig) • Multiprofessionelle Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten, Kliniken, Sozialstationen, Seelsorgern, Hospizdiensten, Sanitätshäusern, Apotheken, Physio therapeuten und stationären Pflegeeinrichtungen

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Das SAPV-Team der Palliativo GmbH stellt somit einen weiteren Baustein im Versorgungssystem unserer Region dar, um besonders schwer kranken Menschen und ihren Familien zusammen mit den medizinischen und pflegerischen Grundversorgern im häuslichen Umfeld eine Versorgung anzubieten, die eine Steigerung der Lebensqualität durch die Linderung plagender und quälender Symptome anbietet.

Palliativo Main | Saale | Rhön Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) Ärztliche Leitung: Dr. med. Olaf Uhle Pflegerische Leitung: Gregor Stacha Robert-Koch-Straße 10 97422 Schweinfurt Telefon: 09721 720-3070 E-Mail: info@palliativo.de www.palliativo.de

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Mehr Sicherheit – weniger Strahlung. Radiologie nimmt modernes Angiografiegerät in Betrieb. Nach fast einjähriger Umbauzeit freut sich die Abteilung Radiologie und Neuroradiologie über das neue Angiografiegerät. Bei dem Gerät der Firma Siemens handele es sich um eines der modernsten momentan am Markt verfügbaren Modelle, berichtet Priv.-Doz. Dr. med. Dominik Morhard, interventioneller (Neuro)-Radiologe und Chefarzt der Abteilung Radiologie und Neuroradiologie am Leopoldina-Krankenhaus. Es handelt sich um eine Zwei-Ebenen-Angiografieanlage, die eine noch detailliertere Bildgebung als das bisher genutzte Modell ermöglicht, sogar in 3-D. Somit seien nun wesentlich anspruchsvollere Eingriffe, beispielsweise bei Hirnblutungen durch Hirnarterienaneurysmen, im Leopoldina möglich. Vor allem Patienten mit akutem, schwerem Schlaganfall oder mit einer arteriellen Verschlusskrankheit in den Beinen (zum Beispiel »Diabetischer Fuß« und »Raucherbein«) kommt die Neuerung zugute. Aber auch Patienten mit Verengung der Halsschlagadern und mit Lebertumoren können von dem neuen Gerät profitieren. Insgesamt, so Dr. Morhard, liefere das moderne Gerät bessere Bilder bei einer deutlich geringeren Strahlendosis. Eigens für die neue Angiografie wurden im Leopoldina zwei Räume baulich zusammengefasst. Die Anmeldung der Radiologie und die Mammografie wurden verlegt und neu gestaltet. So entstand Raum für das neue Gerät. Ein ebenfalls neuer Vorbe-

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reitungsraum und genügend Platz für den Narkosearbeitsplatz ermöglichen nun ein komfortables Arbeiten und bieten den Patienten eine angenehmere Atmosphäre.

3-D-Angiografie-Bild der Hirnschlagadern (rot). Links im Bild zwei »Knochenklammern« und in der Bildmitte zwei Aneurymaclips nach neurochirurgischer Operation, jeweils in grauer Farbe.

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»Patientenversorgung ist ein Mannschaftsspiel.«

(Text: Manuel Geuen)

Innovatives Lernen in der neuen Leo Academie. Die Leo Academie ist die neue interdisziplinäre Fort- und Weiterbildungsstätte am Leopoldina-Krankenhaus. Herzlich willkommen sind alle medizinischen Berufsgruppen. Neben Kursangeboten für externe Teilnehmer liegt ein besonderer Schwerpunkt der Leo Academie in der Fort- und Weiterqualifikation der Mitarbeiter des Leopoldina-Krankenhauses. Ärzte, Physician Assistants, Pflegekräfte, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten/-sanitäter sowie Notärzte bilden sich in den neuen, hochmodernen Räumlichkeiten gemeinsam fort. Der Unterricht in Kleingruppen bietet

hierbei die Möglichkeit für individuelle Fragen und ein realitätsnahes Training. Verschiedene für die tägliche Arbeit am Patienten relevante Fortbildungsthemen wie die Punktion und Blutentnahme aus Vene und Arterie, die Interpretation von Blutgasanalysen, die Anlage und Schnellinterpretation eines Notfall-EKGs sowie die zielgerichtete Kommunikation in interdisziplinären Teams werden hier in Kleingruppen intensiv trainiert. Einzigartig in der Region und somit ein Alleinstellungsmerkmal für das Leopoldina-Krankenhaus ist das Angebot zertifizierter Notfallkurse der American Heart Association an der Leo Academie. Zu diesen zählen unter anderem der Basic Life Support (Basis-Reanimationskurs), der Advanced Cardiac Life Support (Erweiterte Maßnahmen der Reanimation für Fachpersonal) und der Pediatric Advanced Life Support (Erweiterte Maßnahmen der Reanimation bei Kindern). Unter Berücksichtigung eines modernen Simulationskonzepts, bei dem realitätsnahe Situationen in speziellen Räumen nachgestellt und trainiert werden, stellt der Einsatz von audiound videotechnikbasierten Nachbesprechungen eine wichtige

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und für die Fortbildungsteilnehmer überaus lehrreiche Stütze dar. Die gespielten Notfalleinsätze der Teilnehmer werden aufgezeichnet und stehen im Anschluss als Video für eine strukturierte Nachbesprechung zur Verfügung. Nur so kann neben den medizinischen und fachlichen Kompetenzen auch für eine optimale Patientenversorgung unerlässliche professionelle Teamarbeit und Kommunikation effizient trainiert werden. Durch die Videoanalyse und eine gezielte Moderation werden Schwerpunkte und spezielle Lernziele in der interdisziplinären Zusammenarbeit von Notfallteams näher beleuchtet und herausgestellt. Im besten Fall erarbeiten sich die Teilnehmer so praktikable Lösungsstrategien, die sie für ihr tägliches Arbeitsumfeld dann trainiert haben und sicher abrufen können. Einzigartig ist die direkte Angliederung der Trainingsräume der Leo Academie an die neue interdisziplinäre Notaufnahme des Leopoldina-Krankenhauses und an den Gesundheitspark Schweinfurt. Hierdurch ist es den Mitarbeitern des Leo möglich, das Gelernte direkt im Alltag umzusetzen. Frei nach dem Motto: »Train where you work«. Geleitet wird die Leo Academie von Manuel Geuen, der durch seine langjährige Lehrtätigkeit an Hoch- und Berufsfachschulen sowie seine Berufspraxis aus Krankenhaus und Rettungsdienst die besonderen Anforderungen der modernen Not-

Luitpoldklinik

Heiligenfeld Zentrum für Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung • Orthopädie • Unfallchirurgie • Onkologie • Urologie • Innere Medizin Bismarckstr. 24 97688 Bad Kissingen

fallmedizin ganzheitlich vermittelt. Das junge Instruktorenteam der Leo Academie – bestehend aus Ärzten, Physician Assistants und Kollegen aus den Gesundheitsberufen der Abteilungen der Änasthesie- und Intensivmedizin, der Zentralen Notaufnahme und dem Rettungsdienst – steckt voller Vorfreude, Motivation und Engagement. »Patientenversorgung ist ein Mannschaftsspiel. Der Teamgeist und die Kommunikation machen den Unterschied zwischen Freizeitkickern oder Champions League«, so Manuel Geuen. Ärzte, Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst sowie alle weiteren Interessenten der Gesundheitsberufe sind herzlich eingeladen, sich über das Angebot und die Kurstermine zu informieren.

Leo Academie Fort- und Weiterbildung Notfallmedizin Leitung: Manuel Geuen Gesundheitspark Schweinfurt (3. OG) Robert-Koch-Straße 10 97422 Schweinfurt Telefon: 09721 720-3415 E-Mail: leoacademie@leopoldina.de

Luitpoldklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen Die Luitpoldklinik Heiligenfeld ist spezialisiert auf RehaBehandlungen von Patienten mit orthopädisch-unfallchirurgischen, internistischen, onkologischen und urologischen Erkrankungen. Die Rehabilitationsmöglichkeiten umfassen stationäre und ambulante Vorsorgemaßnahmen, Heilverfahren und Anschlussheilbehandlungen. Schwerpunkte sind beispielsweise die Weiterbehandlung nach Gelenk- und Wirbelsäulenoperationen sowie die Nachbehandlung bei Krebserkrankungen. Das eingespielte Team aus Ärzten, Pflegepersonal und qualifizierten Therapeuten erstellt für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan, um Krankheits- oder Operationsfolgen möglichst zu beseitigen und so eine Wiederteilhabe am bisherigen sozialen und beruflichen Leben zu ermöglichen.

Für Privatpatienten stehen Zimmer mit besonderem Ambiente und Ausblick sowie erweiterte Betreuungsangebote zur Verfügung. Die Luitpoldklinik Heiligenfeld liegt im verkehrsberuhigten Kurgebiet von Bad Kissingen, direkt am weitläufigen Luitpoldpark. Die Unterbringung erfolgt ausschließlich in Einzelzimmern, die Aufnahme von Begleitpersonen ist möglich. Wenn Sie Fragen zu einem Aufenthalt in der Luitpoldklinik Heiligenfeld haben, steht Ihnen das Aufnahmeteam unter der Tel.: 0971 84-4145 zur Verfügung. Gerne können Sie auch eine Hausführung mit uns vereinbaren. Die Luitpoldklinik Heiligenfeld hat die Zulassung zur Durchführung von Reha-Sport erworben. Für Terminvereinbarungen können sie sich an das Patientenmanagement unter der Tel.: 0971 84-5007 wenden.

... auf dem Weg zu einem guten Leben!

luitpoldklinik.heiligenfeld.de • luitpoldklinik@heiligenfeld.de

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Foto: Adobe Stock

Handfest. Wenn die Hände nicht mehr wollen. Die Dupuytren-Kontraktur: Funktionseinschränkungen durch Verhärtungen in der Handinnenfläche. Unsere Hände brauchen wir jeden Tag. Schon Neugeborene haben einen Greifreflex und praktisch das ganze erste Lebensjahr hindurch trainieren sie Kraft und Koordination, um aus ihren Händen ein Präzisionswerkzeug zu machen. Meist denken wir nicht darüber nach, welche Aufgabe unsere Hände leisten. Erst wenn sie versagen, wird uns ihre Leistung bewusst. Jeder weiß, wie störend schon ein kleiner Schnitt an der Hand sein kann. Doch dabei handelt es sich um eine vorübergehende Einschränkung, die sich nach kurzer Zeit von ganz alleine bessert. Das Einzige, was man

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dabei braucht, ist etwas Geduld. Doch Menschen, die an einer Dupuytren-Kontraktur leiden, können nicht darauf hoffen, dass Geduld ihnen hilft. Bei dieser Krankheit können die Finger nicht mehr gestreckt werden und krümmen sich in Richtung Handinnenfläche. In leichten Fällen ist die Funktionsfähigkeit dadurch nur verringert, im schlimmsten Fall geht sie komplett verloren. Die Lebensqualität der Betroffenen ist massiv beeinträchtigt. Die meisten Patienten registrieren zuerst einen schmerzfreien Knoten in der Handinnenfläche, der oft für eine Schwiele gehal-

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ten wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Beugefähigkeit der Finger noch nicht eingeschränkt. Häufig wird angenommen, verkürzte Sehnen seien für die Krümmung verantwortlich, doch das ist bei der Dupuytren-Kontraktur nicht der Fall. Es handelt sich um eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche (Palmaraponeurose). Aus dem zunächst kleinen Knoten entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Strang aus verhärtetem Kollagen, das sich um die Beugesehne der Finger herum ablagert und damit deren Streckung behindert. Betroffen sind meist der kleine Finger sowie der Ringfinger beider Hände, aber in unterschiedlicher Ausprägung.

Minimalinvasive operative Maßnahmen Die Nadelfasziotomie ist eine minimalinvasive Behandlungsmethode und klingt moderner, als sie in Wirklichkeit ist. Sie geht auf den französischen Chirurgen Guillaume Dupuytren zurück. Bereits 1832 beschrieb der »Napoleon der Chirurgie«, wie das Deutsche Ärzteblatt ihn unlängst nannte, die strangförmige Verdickung der Hohlhandfasern. Die Krankheit war damals schon bekannt, aber es war Dupuytren, der erkannte, dass die Tumorbildung und nicht eine verkürzte Beugesehne für die Fingerkrümmung verantwortlich war. Ähnlich der Nadelfasziotomie von heute setzte er bereits damals auf die Durchtrennung der Faszienstränge. Foto: VM Photodesign

Die Krankheit kann sich über Jahre entwickeln, teilweise völlig zum Stillstand kommen. Oft wird versucht, mit Massagen oder Krankengymnastik das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, doch diese Maßnahmen allein reichen nicht aus. Bei anderen Patienten schreitet die Krankheit schnell voran und führt innerhalb weniger Monate zur Fingerverkrümmung. Hat der Betroffene keine Beschwerden und ist die Beugefähigkeit nicht sehr eingeschränkt, wird meist nicht behandelt. Erst in fortgeschrittenem Stadium, wenn die Hand nicht mehr flach auf den Tisch gelegt werden kann und die Lebensqualität der Patienten leidet, wird zur Therapie geraten. Diagnose und Behandlungsmethoden Ein erfahrener Arzt stellt meist recht schnell eine Diagnose. Die Untersuchung der betroffenen Hand und die Krankengeschichte geben ihm erste Hinweise. Andere Ursachen wie ein Verschleiß der Gelenke (Polyarthrose) oder rheumatoide Arthritis, die für die eingeschränkte Beweglichkeit verantwortlich sein können, werden zum Beispiel mit einer Röntgenuntersuchung ausgeschlossen. Ist die Diagnose gesichert und ein medizinischer Eingriff sinnvoll, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Operative Maßnahmen Eine OP soll die Beweglichkeit der Finger wiederherstellen, indem der Arzt das verhärtete Bindegewebe entweder durchtrennt oder ganz herausschneidet, damit sich die Sehne wieder frei bewegen kann. Der Eingriff kann in Voll- oder Teilnarkose erfolgen und wird sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt. Wie bei jeder OP bestehen auch hier potenzielle Risiken. In der Abteilung für Handchirurgie des Leopoldina-Krankenhauses werden die stark eingewachsenen und vernarbten Fingernerven und Gefäße durch einen erfahrenen Operateur unter Lupenbrille oder Mikroskop sorgfältig freigelegt und geschont. Durch diese offene Operationsmethode können auch schwere Formen und Veränderungen im Bereich der Fingergelenke behoben werden. Nach dem Eingriff wird die Beweglichkeit der Finger durch Ergotherapie wieder aufgebaut.

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Mehrmalig sticht der Arzt dabei unter lokaler Betäubung oder Narkose mit speziellen Nadeln in die verhärteten Stränge, sodass sie zerstört werden bzw. bei der anschließenden manuellen Streckung der Finger reißen. Diese Methode eignet sich nur bei gut abgrenzbaren Strängen in der Hohlhand. Der Vorteil eines wenig invasiven Eingriffs zeigt sich vor allem durch eine schnellere Wundheilung. Das Risiko einer Gefäß- und Nervenverletzung liegt höher, ebenso die Rezidivrate (Wiederauftrittsrate). Die Nadelfasziotomie ist aber nicht immer geeignet, zum Beispiel bei einem Befall der Finger. Ein neues Verfahren stellt die Enzymspritze dar. Hierbei wird unter lokaler Betäubung in einer oder mehreren Sitzungen (abhängig vom Schweregrad) das Enzym Kollagenase in die verhärteten Kollagenstränge injiziert, um sie aufzulösen. Am Folgetag erfolgt eine manuelle Streckung mit Lösung der Stränge. Durch die Kollagenase kann es kurzfristig zu einer Schwellung und Reizung in der Handfläche kommen, die sich aber in der Regel rasch wieder zurückbildet. Leider wird diese sehr schonende Methode nicht von den Krankenkassen übernommen. Sowohl die operative und minimalinvasive Therapie als auch die Behandlung mit der Enzymspritze werden in der Abteilung für Handchirurgie am Leopoldina-Krankenhaus ambulant oder stationär angeboten.

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Foto: VM Photodesign

Jahre nach einer erfolgreichen Behandlung kann die Erkrankung wiederkehren. Auch das ist ein Grund, eine OP nur bei richtiger Indikation durchzuführen. Andererseits sollte man bei Einschränkungen nicht zu lange warten, denn durch die genannten alternativen Therapiemethoden lassen sich häufig sehr gute Ergebnisse erzielen. Risikofaktoren Von einer Dupuytren-Kontraktur sind vor allem Männer ab dem 50. Lebensjahr betroffen, Frauen tendenziell etwas später und nicht so häufig, weiß Chefarzt Dr. Matthias Blanke vom Leopoldina-Krankenhaus. Laut der Deutschen Dupuytren-Gesellschaft sind schätzungsweise 1,3 bis 1,9 Millionen Menschen in Deutschland erkrankt. Eine systematische Untersuchung dazu gibt es jedoch nicht und die Zahl der Erkrankten liegt vermutlich höher. Grundsätzlich tritt die Krankheit vor allem in Mittel- und Nordeuropa sowie in Nordamerika auf, kaum jedoch in Asien und Afrika. Genetische Faktoren spielen bei Ausbruch und Verlauf eine signifikante Rolle, ebenso wie die physische Belastung. So wird ein erster Schub oft nach einer vorhergegangenen Verletzung

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festgestellt. In vielen Fällen tritt die Krankheit jedoch ohne offensichtlichen Grund auf. Morbus Dupuytren, wie die Krankheit auch genannt wird, wird vermehrt bei Patienten mit Diabetes oder Epilepsie beobachtet. Auch Alkoholmissbrauch scheint den Ausbruch zu begünstigen. Vorbeugende Maßnahmen sind bisher nicht bekannt, wichtig ist jedoch, dass Betroffene schon bei einem ersten Verdacht einen Facharzt aufsuchen. Denn dann stehen noch alle Möglichkeiten der Behandlung offen.

Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke Telefon: 09721 720-2267 E-Mail: orthopaedie@leopoldina.de Handchirurgische Erst- und Zweitmeinung Hand-Sprechstunde, Telefon: 09721 720-3480 Weitere Informationen auf www.orthopaedieratgeber.de

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» Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit « (Hippokrates, griechischer Mediziner, 300 vor Christus)

Mit einer Fläche von 300 bis 400 m² – im ausgebreiteten Zustand – stellt der Darm eine große Kontaktfläche zur Umwelt dar, obwohl er gut verborgen im menschlichen Körper liegt. Im Allgemeinen denken wir wenig über ihn nach, und doch verrichtet er Tag für Tag wichtige Aufgaben für uns. Erst wenn er Probleme macht, schenken wir ihm unsere Aufmerksamkeit. Ein sehr gravierendes Problem stellen dabei bösartig veränderte Zellen in der Darmschleimhaut dar, landläufig auch unter dem Begriff Darmkrebs bekannt. Der Dünndarm ist davon eher selten betroffen. In 95 % aller Fälle wird Krebs im Dickdarm gefunden, der sich in den Grimmdarm (Kolon) und den Enddarm (Rektum) aufteilt. Daher wird ein dort gefundener Krebs in der medizinischen Fachwelt als kolorektales Karzinom bezeichnet. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 34.000 Männer und 29.000 Frauen an Darmkrebs. Bei etwa zwei Dritteln der Fälle wird das Karzinom im Kolon gefunden, der Rest im Enddarm. Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten: Bei den Männern steht er nach Prostata- und Lungenkrebs an dritter Stelle, bei den Frauen nach Brustkrebs an zweiter. Es ist laut Robert-Koch-Institut bezogen auf die Gesamtbevölkerung die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Jährlich sterben etwa 30.000 Menschen am kolorektalen Karzinom. Gute Heilungschancen im Frühstadium Darmkrebs ist häufig heilbar, sofern er rechtzeitig erkannt wird. Dies ist die gute Nachricht. Problem: Bemerkt wird er oft erst zu spät, denn lange verursacht er keine Beschwerden. Er entwickelt sich oft aus sogenannten Polypen, das sind gutartige Vorwölbungen in der Darmwand. Meist dauert es Jahre bis aus einem gutartigen Polyp ein bösartiger Tumor entsteht. Leidet ein Patient unter Darmkrämpfen und/ oder starken Blähungen, klagt er über Blut im Stuhl oder eine Veränderung der Stuhlgewohnheiten (Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, häufigem und/ oder übel riechendem Stuhlgang sowie bleistiftdünnem Stuhl) und tritt dazu evtl. noch eine unerklärliche

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Im Leopoldina-Krankenhaus kümmern sich Ärzte unterschiedlicher Disziplinen genau um diese Gesundheit.

Gewichtsabnahme auf, so ist das verdächtig. Weitere Anzeichen können Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Leistungsabfall, Blässe sowie tastbare Verhärtungen im Bauchraum und vergrößerte Lymphknoten sein. Leider sind diese Symptome jedoch recht unspezifisch und können auch harmlose Ursachen haben. Eine umgehende ärztliche Abklärung ist von daher dringend zu empfehlen. Diagnose Besteht aufgrund der Anamnese ein Krebsverdacht, wird zunächst eine Darmspiegelung durchgeführt. Bei Bedarf kann diese Untersuchung in Betäubung durchgeführt werden. Mit einem schlauchartigen Gerät, dem Koloskop, das mit einer Lichtquelle und einer Kamera ausgestattet ist, überprüft der – für diese Untersuchung speziell zertifizierte – Arzt, meist ein Gastroenterologe, den Darm von innen. Dabei hält er nach Auffälligkeiten an der Darmwand Ausschau. Wird er fündig, so kann er sofort

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Gewebeproben entnehmen, die dann vom Pathologen untersucht werden. Um festzustellen, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist, sind in der Regel noch weitere Untersuchungen notwendig, dabei geht es vor allem darum Metastasen z. B. in der Lunge oder der Leber auszuschließen. Dazu werden Untersuchungen wie die Oberbauchsonografie, Röntgenaufnahmen des Thorax und eventuell Computertomografien oder Kernspinuntersuchungen eingesetzt. Entsprechende Untersuchungen werden durch Ihren betreuenden Arzt im Leo oder durch den niedergelassenen Kollegen veranlasst. Therapieformen Kann im Zuge der Darmspiegelung der Tumor nicht vollständig entfernt werden oder aber, wenn das Tumorwachstum zu weit fortgeschritten ist, wird eine Operation erforderlich.

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Operation Hat sich der Anfangsverdacht bestätigt, wird der Tumor normalerweise operativ entfernt, auch um einem Darmverschluss vorzubeugen, so Jessica Körber Oberärztin der Chirurgie im Leopoldina-Krankenhaus. Operiert wird, wo immer möglich, minimalinvasiv. Das unter dem Begriff » Operation in Schlüssellochtechnik «

bekannte gewordene Verfahren ist für den Patienten schonender, da durch die kleineren Schnitte nicht so viel Muskelgewebe durchtrennt werden muss und so die Wundheilung rascher verläuft. Angestrebtes Ziel der Viszeralchirurgie des Leopoldina-Krankenhauses ist es, möglichst vielen Patienten die Vorgehensweise einer minimalinvasiven Operation zu ermöglichen. Wenn es gelingt, alles krankhafte Gewebe zu entfernen, wozu normalerweise auch die umliegenden Lymphknoten, Lymphabflüsse und versorgenden Blutgefäße gehören, ist eine vollständige Genesung möglich, sofern der Tumor noch nicht in anderen Organen Metastasen gebildet hat. Bei manchen Patienten ist es

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sinnvoll, neben dem Ursprungstumor auch Metastasen in der Leber oder in der Lunge operativ zu entfernen und dadurch noch eine Heilung zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass diese Metastasen nicht zu groß sind. Bestrahlung Durch eine gezielte Bestrahlung (stereotaktische Bestrahlung) kann versucht werden, die Metastasen zu verkleinern und anschließend operativ zu entfernen. Ansonsten wird die Strahlentherapie vor allem eingesetzt, um die Schrumpfung des Ursprungstumors im Enddarm vor einer OP zu erreichen bzw. um das Rückfallrisiko (Rezidivrisiko) nach der OP zu senken. Chemotherapie Auch die Chemotherapie findet bei der Behandlung des kolorektalen Karzinoms Anwendung. Die richtige Therapie muss immer in enger Zusammenarbeit von Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Pathologen entwickelt werden. Im Leopoldina-Krankenhaus als zertifiziertem Darmkrebszentrum geschieht dies im Rahmen der wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz. Auf diese Weise wird für jeden Patienten individuell die richtige Therapie festgelegt. Im Zuge dieser Konferenz werden durchschnittlich 15 bis 20 Patienten wöchentlich neu vorgestellt oder der Verlauf der aktuellen Therapie unter den verschiedenen Fachdisziplinen besprochen. Bei Patienten, deren Operation erfolgreich war, bei denen man aber ein hohes Risiko für ein Rezidiv sieht, wird die adjuvante Therapie eingesetzt. Von einer neoadjuvanten Chemotherapie spricht man, wenn diese die Schrumpfung des ursprünglichen Tumors oder seiner Tochtergeschwulste (= Metastasen) zum Ziel hat. Die palliative Chemotherapie kommt zum Einsatz, wenn es primär darum geht, das Wachstum des Tumors zu verlangsamen oder gar für eine Zeit lang zu stoppen, um so das Leben des Patienten zu verlängern. Nach abgeschlossener Erstbehandlung empfiehlt die Deutsche Krebsgesellschaft eine engmaschige (halbjährlich bis jährlich) Nachsorgeuntersuchung. Diese wird durch die niedergelassenen Kollegen oder im Leopoldina-Krankenhaus durchgeführt. Nach fünf Jahren ohne ein erneutes Auftreten von Tumorzellen gilt der Patient als geheilt. Risikofaktoren Die Gefahr, an Darmkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter stark an. Etwa 90 Prozent der Karzinome entstehen nach dem 50. Lebensjahr. Männer erkranken im Durchschnitt mit 67, Frauen mit 72 Jahren. Bestimmte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, sowie erbliche Faktoren spielen jedoch bei der Entstehung von Darmkrebs zusätzlich eine Rolle.

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Erstgradige Verwandte von Patienten mit Darmkrebs haben ein dreifach erhöhtes Risiko, am kolorektalen Karzinom zu erkranken. Auch Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn müssen mit einem leicht erhöhten Darmkrebsrisiko leben. Ein sehr hohes Darmkrebsrisiko weisen dagegen Patienten mit den seltenen Erkrankungen FAP (familiäre adenomatöse Polyposis) und dem hereditären, nicht-polypösen kolorektalem Krebssyndrom (HNPCC) auf. Einfluss der Ernährung und des Lebensstils Da Darmkrebs in den westlichen Industrienationen weitaus häufiger vorkommt als zum Beispiel in asiatischen Ländern, geht man davon aus, dass auch bestimmte Ernährungsgewohnheiten ein Risiko darstellen. Heiß diskutiert wird in letzter Zeit vor allem die Wirkung von rotem Fleisch (Rind, Schwein, Lamm oder Wild). Für Deutschland besagen Schätzungen, dass es – bei einem geringeren Fleischkonsum – pro Jahr bis zu 10.000 Darmkrebs-Fälle weniger geben könnte. Es wird empfohlen, nicht mehr als einmal wöchentlich rotes Fleisch zu essen. Eine gesündere Alternative seien Geflügel oder Fisch. Aber auch Zucker und Fett werden immer wieder als Risikofaktoren genannt. Kohlenhydrat- und, fettreiche, vor allem aber fleischreiche Ernährung sorgt für eine verlangsamte Darmpassage, sodass potenziell krebserregende Stoffe über einen längeren Zeitraum Kontakt mit der Darmschleimhaut haben und dort die Zellen schädigen können. Gut seien dagegen eine fett- und fleischarme Ernährung, sowie ballaststoffreiche Vollkornkost und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die für eine normale Darmpassage sorgen. Neben ernährungsbedingten Faktoren macht man außerdem Übergewicht, Rauchen, regelmäßigen Alkoholkonsum, Stress und Bewegungsmangel als Ursache für die Entstehung von Darmkrebs verantwortlich. Früherkennung und Vorsorge Mit einer gesunden Ernährung kann man also sein persönliches Risiko senken. Man kann allerdings noch sehr viel mehr tun. Seit dem Jahr 2002 übernehmen alle Krankenkassen eine Früherkennungsuntersuchung. Ab dem 50. Lebensjahr wird zunächst ein unkomplizierter jährlicher Stuhltest angeboten, der etwaiges nicht sichtbares Blut im Stuhl, das von einem Karzinom herrühren könnte, nachweist. Wird etwas gefunden, folgen weitere Untersuchungen. Ab einem Alter von 55 Jahren wird die weitaus aussagekräftigere Darmspiegelung empfohlen. Diese Untersuchung birgt wenige Risiken, ist aber an sich nicht angenehm. Wie bereits erwähnt, besteht aber die Möglichkeit einer kurzfristigen Betäubung. Auch diese sog. Koloskopie wird von den Krankenkassen übernommen und sollte – je nach Beschaffenheit des

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Darms – alle 3 bis 10 Jahre wiederholt werden. Möglicherweise schon vorhandene Polypen, die als Vorstufen des Darmkrebses gelten, können dabei mit einer Schlinge oder einer kleinen Zange sofort entfernt werden. Man beugt so einer etwaigen späteren bösartigen Veränderung dieses Polypen vor. Bei Patienten aus Risikofamilien beginnt die Vorsorgemöglichkeit bereits deutlich früher, nämlich schon mit 35 Jahren. Über die beiden beschriebenen Untersuchungen hinaus, gibt es noch weitere Methoden der Darmkrebsfrüherkennung, wie z. B. die virtuelle Darmspiegelung. Diese Untersuchungen werden jedoch im Normalfall von den Kassen nicht übernommen, da sie ungenauere Ergebnisse liefern. Darmspiegelung kann Leben retten Laut einer Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde und Daten von 1989 bis 2011 auswertete, sank in Deutschland die Darmkrebs-Sterblichkeit durch die Vorsorgeuntersuchung bei Männern um 36,7 Prozent und bei Frauen sogar um 47,3 Prozent. Die Zahlen sprechen für sich. Die Empfehlung kann deshalb nur lauten, die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen auf jeden Fall regelmäßig wahrzunehmen.

Kolorektale Sprechstunde (Chirurgische Klinik) Montag 08:00 – 11:00 Uhr Patientenanmeldung: Tel.: 09721 720-6101 Fax: 0 9721 720-2905 E-Mail: operativeaufnahme@leopoldina.de ..................................................................................... Onkologische Sprechstunde (Medizinische Klinik 2) Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 09:00 – 11:00 Uhr Patientenanmeldung: Tel.: 09721 720-2426 Fax: 09721 720-2484 E-Mail: onkologie@leopondina.de ..................................................................................... Gastroenterologische Sprechstunde (Medizinische Klinik 2) Mo bis Do 1 3:00 – 15:00 Uhr Freitag 11:00 – 14:00 Uhr Patientenanmeldung: Tel.: 09721 720-2426 09721 720-6202 Fax: 0 9721 720-2484 E-Mail: aufnahme-med2@leopoldina.de

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Wir im Überblick. Wir beschäftigen nahezu 2.000 Mitarbeiter, jährlich behandeln wir 33.000 Patienten stationär und 32.000 Patien­ten ambulant. Das Leopoldina-Krankenhaus stellt als modernes Schwerpunktkrankenhaus die medizinische Versorgung für die Bürger von Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie der Bevölkerung im nördlichen Unterfranken sicher. Darüber hinaus sind wir akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg und einer der größten Arbeitgeber der Region – wir bieten jungen Menschen durch qualifizierte Aus- und Fortbildungen beste Berufschancen. Eine medizinische Behandlung auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik mit menschlicher Zuwendung, Respekt und individueller Betreuung zu verbinden, das ist das erklärte Ziel unseres Hauses. Hierzu betreiben wir zahlreiche Fachkliniken, zentrale Abteilungen und interdisziplinäre Zentren. Die kontinuierliche Verbesserung der Unterbringungsqualität, die Verbesserung aller Abläufe bei der Untersuchung und Behandlung und nicht zuletzt der hohe Qualifikationsstand und die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für eine hochwertige und anteilnehmende Versorgung der Patientinnen und Patienten. Medizin, Pflege, Service und Management arbeiten hierfür Hand in Hand.

Wichtige Rufnummern: Zentrale Notaufnahme

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09721 720-2140

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09721 720–0

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Anschrift: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH Gustav-Adolf-Straße 6–8 97422 Schweinfurt info@leopoldina.de · www.leopoldina.de

Legende Krankenhausleitung ∙ Aufnahmebereich Fachabteilungen und Stationen Psychosomatik ∙ Strahlentherapie ∙ Nuklearmedizin ∙ Labor Technik La Casa ∙ Verwaltung Kinder- und Jugendpsychiatrie Gesundheitspark ∙ Medizinisches Versorgungszentrum Parkhaus

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Anästhesie und operative Intensivmedizin Chefarzt Prof. Dr. med. Hauke Rensing Sekretariat Frau Blum, Frau Baierl Telefon 09721 720-2242 Fax 09721 720-2989 E-Mail sekretariat-anaesthesie@leopoldina.de Chirurgische Klinik Visceralchirurgie, Thoraxchirurgie, Kinderchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Detlef Meyer Sekretariat Frau Fürst, Frau Weyer Telefon 09721 720-2261 Fax 09721 720-2258 E-Mail cfuerst@leopoldina.de Abteilung für Gefäßchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Detlef Meyer Oberärztin Katrin Körner Sekretariat Frau Fürst Telefon 09721 720-2261 Fax 09721 720-2258 E-Mail cfuerst@leopoldina.de Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Gynäkologie, Geburtshilfe, Brustzentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Perinatalzentrum, Urogynäkologie Chefarzt Prof. Dr. med. Michael Weigel Sekretariat Frau Faulhaber Telefon 09721 720-2132 Fax 09721 720-2136 E-Mail frauenklinik@leopoldina.de Klinik für Kinder und Jugendliche Interdis. Kinderklinik, Diabetologie, Epileptologie, Neonatologie, Intensivmedizin, Psychosomatik Chefarzt Dr. med. Johannes Herrmann Sekretariat Frau Mantel, Frau Stefan, Frau Markert, Frau Höhn Telefon 09721 720-3312 Fax 09721 720-2959 E-Mail emantel@leopoldina.de

Klinik für Urologie und Kinderurologie Erkrankungen der ableitenden Harnwege (Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) Chefarzt Dr. med. Roland Bonfig Sekretariat Frau Watamaniuk, Frau Wolf Telefon 09721 720-2282 Fax 09721 720-2248 E-Mail jwatamanjuk@leopoldina.de Medizinische Klinik 1 Kardiologie, Nephrologie, Pulmologie, Interventionelle Angiologie, Internistische Intensivmedizin Chefarzt Prof. Dr. med. Karl Mischke Sekretariat Frau Wiesinger, Frau Hub Telefon 09721 720-2487 Fax 09721 720-2984 E-Mail mwiesinger@leopoldina.de Medizinische Klinik 2 Gastroenterologie, Hepatologie, Hämato-/Onkologie, Diabetologie, Infektionskrankheiten Chefarzt Prof. Dr. med. Stephan Kanzler Sekretariat Frau Kram, Frau Latzkow Telefon 09721 720-2482 Fax 09721 720-2484 E-Mail akram@leopoldina.de Neurochirurgische Klinik Schädel-Hirn-Verletzungen, Hirntumore, Hirngefäßerkrankungen und Bandscheibenoperationen Chefarzt PD Dr. med. Johann Romstöck Sekretariat Frau Schuler, Frau Rohrer, Frau Hübner Telefon 09721 720-2626 Fax 09721 720-2992 E-Mail vrohrer@leopoldina.de Abteilung für Spezielle Wirbelsäulenchirurgie Leitender Arzt Shadi Shararah Sekretariat Frau Ludwig, Frau Niklaus Telefon 09721 720-2656 Fax 09721 720-2964 E-Mail sshararah@leopoldina.de

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Chefarzt PD Dr. med. Wolfgang Briegel

Neurologische Klinik Erkrankungen des Nervensystems, Schlaganfallzentrum Chefärzte Prof. Dr. Dr. med. habil. Wilfried Kuhn Dr. med. Johannes Mühler

Sekretariat Frau Hobner Telefon 09721 720-3370 Fax 09721 720-2901 E-Mail kjp@leopoldina.de

Sekreteriat Frau Scheuring, Frau Zinnheimer Telefon 09721 720-2153 Fax 09721 720-2985 E-Mail azinnheimer@leopoldina.de

Klinik für Psychosomatik Leitender Arzt Dr. med. Thomas Schmelter M.A.

Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Endoprothetik, Sportorthopädie, Schulter-, Fußchirurgie, Alterstraumatologie Chefarzt Dr. med. Matthias Blanke

Sekretariat Frau Schirling, Frau Füglein Telefon 09721 720-3610 Fax 09721 720-3611 psychosomatik@leopoldina.de Klinik für Spezielle Schmerztherapie Chefärztin Dr. med. Jutta Albrecht Sekretariat Frau Göb, Frau Lauerer, Frau Klopf, Frau Geiß Telefon: 09721 720-6405 Fax: 09721 720-2935 E-Mail: schmerzklinik@leopoldina.de Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Chefarzt PD Dr. med. Reinhart Sweeney Sekretariat Frau Frink Telefon 09721 720-3242 Fax 09721 720-3247 E-Mail rsweeney@leopoldina.de Zentrale Notaufnahme Chefarzt Dr. med. Edin Zelihic Sekretariat Frau Frink Telefon 09721 720 6601 Fax 09721 720 2913 E-Mail zna@leopoldina.de

MVZ-Leopoldina GmbH Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Zentrale Anmeldung Telefon 09721 720-2710 E-Mail mvz@leopoldina.de Allgemeinmedizin Dr. med. Gisela Kutter Dr. med. Ute Völker Frauenheilkunde und Geburtshilfe Someia Shararah Gastroenterologie Dr. med. Jürgen Schiemann Dr. med. Brigitte Götz Dr. med. Stefan Schmitt Gefäßchirurgie Katrin Körner Hämatoonkologie Dr. med. Hans Reinel Dr. med. Andrea Buwe Dr. med. Olaf Uhle Christoph Köchel Hals-/Nasen-/Ohrenheilkunde, Allergologie Cihan Yüksel Innere Medizin · Rheumatologie/Nephrologie Dr. med. Karl-Heinz Gerhardt Dr. med. Silke Osiek Dr. med. Torsten Stövesand Kardiologie Dr. med. Diana Filko Jochen Genzel Kinderdiabetologie Dr. med. Corinna Schöpp Dr. med. Nicole Nellen-Hellmuth Neurochirurgie Dr. med. Anita Achtschin Dr. med. Jérôme Manville Pathologie PD Dr. med. H.-Ullrich Völker Strahlentherapie PD Dr. med. Reinhart Sweeney Dr. med. Sami Ok Ambulantes OP-Zentrum Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Telefon Fax

09721 720-2771 09721 720-882770

Anästhesie Dr. med. Dirk-Christian Nüchter Claudia Nüchter Pflegedienst Geschäftsbereichsleitung Pflege Dipl.-Kfm. (FH) Jürgen Lehmann RbP

Sekretariat Frau Klein, Frau Walter Telefon 09721 720-2267 Fax 09721 720-2982 E-Mail gklein@leopoldina.de

Sekretariat Frau Schätzle Telefon 09721 720-3131 Fax 09721 720-2945

Pathologie Chefarzt PD Dr. med. Hans-Ullrich Völker

Krankenpflegeschule Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt

Sekretariat Frau Cetinkaya, Frau Weinmann Telefon 09721 720-3532 Fax 09721 720-2996 E-Mail hvoelker@leopoldina.de

Sekretariat Frau Wiener Telefon 09721 720-3542 E-Mail: krankenpfleges@leopoldina.de

Radiologie und Neuroradiologie Chefarzt PD Dr. med. Dominik Morhard Sekretariat Frau Schlemmer Telefon 09721 720-3210 Fax 09721 720-2946 E-Mail dmorhard@leopoldina.de MVZ Labor Schweinfurt Prof. Dr. med. Hans Sprenger Prof. Dr. med. Ralf Großmann Dr. med. Sandra Rickhoff Sekretariat Frau Söllner, Frau Seifert Telefon 09721 53332-0 Fax 09721 53332-299 E-Mail msoellner@laboraerzte-schweinfurt.de

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Leo Academie Fort- und Weiterbildung Notfallmedizin Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Telefon E-Mail:

09721 720-3415 leoacademie@leopoldina.de

Förderverein Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e. V. 1. Vorsitzender: Horst Masuch Veit-Stoß-Straße 8 97422 Schweinfurt Telefon 09721 44400 Homepage: www.leopoldina-foerderverein.de

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Simba, der Therapiehund. Nachdem Kayleigh, der Therapiehund der Klinik für spezielle Schmerztherapie, aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand verabschiedet wurde, ergänzt der neue Leopoldina-Therapiehund Simba seit diesem Sommer das therapeutische Spektrum im Leopoldina. Die neue Aufgabe im Leo ist für Simba ein Nebenjob, denn hauptberuflich befindet sich der Rüde in der Ausbildung zum Rettungshund bei den Schweinfurter Johannitern. Die Idee, Simba auch als Therapiehund ausbilden zu lassen, kam Leopoldina-Mitarbeiterin Andrea Schlegel, als sie in unserem Magazin »Medizin&Menschen« einen Bericht über den Einsatz von Therapiehunden gelesen hatte. Nicht jeder Hund kann Therapiehund werden. Beim »Therapiehunde-Franken e. V.« in Nürnberg durchlaufen die Hunde nach einer ersten Charaktereinschätzung (Sozialverträglichkeit, Ängstlichkeit und Kontaktaufnahme) zusammen mit ihrem Führer bzw. ihrer Führerin weitere Schulungen, die beide auf ihre kommenden Einsätze vorbereiten. Erst nach eingehender Wesensprüfung erhält das Tier seine Zulassung als Therapiehund. Einsatzgebiete sind dann beispielsweise Krankenhäuser, Altenheime, Senioreneinrichtungen, Schulen und Kindergärten. Andrea Schlegel kann sich einige Bereiche im Leo vorstellen, in denen gut mit dem tierischen Therapeuten gearbeitet werden kann. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass das Wohl des Hundes berücksichtigt wird.

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Herzstillstand. Was tun? Ein Leben retten! Reanimation ist einfacher, als man denkt. Bei einem Kreislaufstillstand zählt jede Minute: Je länger kein Blut durch den Körper zirkuliert, desto mehr Schaden nimmt das Gehirn. Doch nur 17 Prozent der Bundesbürger starten in Notsituationen überhaupt einen Wiederbelebungsversuch. Damit schneiden wir im EU-weiten Vergleich erschreckend schlecht ab. Für Menschen in anderen EU-Staaten ist Erste Hilfe eine Selbstverständlichkeit. In Schweden und Norwegen führen beispielsweise 60 Prozent der Bevölkerung im Notfall eine Herzdruckmassage durch. Doch hierzulande sind nur wenige bereit, mit einer Herzdruckmassage zu helfen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Schätzungsweise sterben jedes Jahr 10.000 Menschen, obwohl sie durch eine sofortige Wiederbelebung gerettet werden könnten. Schon nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff stirbt das Gehirn ab. Hält der Sauerstoffmangel fünf Minuten oder länger an, wird das Gehirn dauerhaft geschädigt. Die Mehrzahl – etwa zwei Drittel – der nach einem Kreislaufstillstand eingelieferten Patienten stirbt im Krankenhaus an den Folgen des Sauerstoffmangels. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Laien mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, solange der Rettungsdienst noch unterwegs ist.

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Je besser die Menschen informiert sind, desto eher helfen sie Vor allem die Angst, etwas falsch zu machen, verunsichert viele Menschen und schreckt einige sogar davon ab, Hilfe zu leisten. Jedes Jahr im September findet die »Woche der Wiederbelebung« unter dem Motto »Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation« (www.100-pro-reanimation.de) statt. In der bundesweiten Aktionswoche wird gezeigt, dass es nicht schwer ist, Betroffenen das Leben zu retten: Mit nur wenigen, einfachen Schritten kann ein Herzstillstand festgestellt, der Notruf gewählt und die Herzdruckmassage begonnen werden. Das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, das Krankenhaus St. Josef Schweinfurt und der ASB Schweinfurt bieten seit vielen Jahren Aktionsveranstaltungen zur Demonstration und Übung der Ersthelfermaßnahmen bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand an. Sie sollen das Bewusstsein der Bevölkerung schärfen und zum schnellen Handeln im Notfall motivieren. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, es ist keine Voranmeldung nötig.

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Lösungswort Kreuzworträtsel Bitte von Seite 36 übertragen! 2

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Einfach nebenstehende Karte ausschneiden, ausfüllen und an nachfolgende Adresse senden: Postadresse: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH z. Hd. Herrn Kirchner Gustav-Adolf-Straße 6–8 97422 Schweinfurt oder ganz einfach per E-Mail: magazin@leopoldina.de

Die Preise werden unter allen Einsendern mit dem korrekten Lösungswort verlost, Teilnahmeschluss ist der 31. 01. 2018. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Pro Person wird nur eine Einsendung akzeptiert. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Eine Barauszahlung, Änderung sowie Umtausch der Gewinne sind ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen über 18 Jahre.

Preisübergabe

Am 18. September lud Geschäftsführer Adrian Schmuker die Preisträger unseres Gewinnspiels der 8. Ausgabe ins LeopoldinaKrankenhaus ein und übergab die Preise. 1. Preis: ein Verwöhnwochenende für Daniela Wetterich aus Grettstadt 2. Preis: ein Wertgutschein für Annika Gerhardt aus Marktsteinach 3. Preis: 24 Kästen Mineralwasser für Alexandra Katzenberger aus Bad Königshofen

V. l. n. r.: Annika Gerhardt, Daniela Wetterich und GF Adrian Schmuker

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Wir danken allen Teilnehmern für die große Resonanz und den positiven Zuspruch für das Krankenhaus-Magazin.

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Medizin für Was sind Kinderkrankheiten? (Teil 1) Kinderkrankheiten sind Infektionskrankheiten, die die meisten Menschen bereits als Kinder bekommen. Weil nicht alle Kinderkrankheiten harmlos sind, ist es sinnvoll, sich dagegen impfen zu lassen. Wenn Erwachsene solche typischen Kinderkrankheiten bekommen, können sie manchmal viel schlimmer verlaufen als im Kindesalter. Kinderkrankheiten werden durch Viren oder Bakterien verursacht: Bakterien bestehen aus einer einzigen Zelle; sie können alleine leben und sich rasch durch Teilung vermehren. Es gibt sehr viele verschiedene Bakterienarten. Einige, zum Beispiel die Darmbakterien, sind sehr nützlich – andere können Krankheiten auslösen. In der Medizin gibt es sehr wirksame Medikamente gegen Bakterien.

Zellmembran: Bakterien besitzen eine Zellmembran (Zellhaut), die manchmal noch von einer schützenden Kapsel umgeben ist.

Ribosom: Ein Ribosom ist eine Art Fabrik zur Herstellung von Proteinen (Eiweiß).

Zellwand: Jede Bakterienzelle ist von einer festen Zellwand umgeben.

Aufbau eines Bakteriums

Geißeln: (auch Flagellen) dienen zur Fortbewegung der Bakterien

Viren hingegen sind Krankheitserreger, die sich nicht alleine vermehren können. Viren fressen nichts und wachsen auch nicht. Sie sind so klein, dass man sie in einem normalen Mikroskop nicht erkennen kann. Sie dringen in unsere Körperzellen ein und verändern deren Bauplan. So entstehen dann statt normaler Körperzellen neue Viren. Gegen Viren gibt es keine Medikamente, dein Körper muss alleine damit fertig werden. Durch eine Impfung kannst du aber verhindern, dass sich bestimmte Viren und Bakterien in deinem Körper breitmachen.

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Nukleinsäure: Die Nukleinsäure vermehrt sich selbst. Dazu wird „Material“ der Wirtszelle benötigt. Die neue Nukleinsäure stellt wiederum neue Virusteilchen her, die erst die Wirtszelle verlassen und dann neue Zellen befallen.

Masern

Schleimhülle Nucleoidregion: Hier werden Wachstum, Entwicklung und Stoffwechsel des Bakteriums gesteuert

Gefaltete Innenmembran: Durch die Faltung hat die Membran (Haut) eine größere Oberfläche und wird dadurch leistungsfähiger

Eiweißkapsel: Wenn das Virus in die Wirtszelle eingedrungen ist, stößt es seine äußeren Eiweißhüllen ab. Dadurch wird die Nukleinsäure in die Wirtszelle entlassen.

Eiweißhülle: Wenn das Virus in die Wirtszelle eingedrungen ist, stößt es seine äußeren Eiweißhüllen ab. Dadurch wird die Nukleinsäure in die Wirtszelle entlassen.

Aufbau eines Virus

Oberflächenproteine: Diese Proteine (Eiweiße) helfen dem Virus, sich an der Oberfläche der Wirtszelle festzusetzen, um dann später ganz oder nur teilweise in die Zelle einzudringen.

Die Masern sind eine sehr ansteckende Virusinfektion. Weil dieser Erreger so ansteckend ist und sich bis heute hartnäckig in der Menschheit hält, erkrankt weltweit fast jeder Mensch im Kindesalter daran, wenn er nicht geimpft ist. Bei Masern bekommst du acht bis zehn Tage nach der Ansteckung Schnupfen, Husten, oft entzündete Augen und meistens auch hohes Fieber. Etwa vier bis sechs Tage später kommen rote Flecken oder Punkte am ganzen Körper hinzu. Von der Ansteckung bis zum Ende der Erkrankung dauern die Masern gut drei Wochen. Wenn du dich müde und schlapp fühlst, bleib besser im Bett. Wenn du Fieber hast, solltest du viel trinken. Weil Masern so ansteckend sind, darfst du nicht in die Schule gehen. Solange du Symptome hast, bist du noch ansteckend. Masern bekommt man nur einmal im Leben, aber man kann dagegen geimpft werden. Das ist sinnvoll, denn an Masern kann man sogar sterben. Vor allem in Entwicklungsländern sterben viele Kinder an der Krankheit.

Mumps Mumps, auch Ziegenpeter genannt, ist eine Viruserkrankung und wird meistens durch Tröpfcheninfektion (Anhusten, Anniesen) übertragen. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Anste-

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Kids Mit freundlicher Unterstützung von www.medizin-fuer-kids.de

Röteln Röteln werden durch ein Virus mit dem Namen Ruboelavirus verursacht. Oft bekommst du einen hellrosa Ausschlag, der hinter den Ohren anfängt und dann auf die Stirn und den restlichen Körper übergreift. Die Inkubationszeit für Röteln beträgt 12 bis 23 Tage. Ansteckungsgefahr besteht schon zwei bis drei Tage vor Beginn des Hautausschlags. Wenn es dir während der Erkrankung ganz gut geht, dürfen dich deine Freunde besuchen – aber nur, wenn sie schon Röteln hatten. Gefährlich sind Röteln, wenn eine schwangere Frau sie bekommt, weil das ungeborene Kind schwer geschädigt werden kann. Gegen Röteln kann man geimpft werden und man bekommt sie nur einmal. Manchmal werden Röteln auch mit Masern verwechselt – dein Kinderarzt weiß Bescheid.

Windpocken Windpocken werden durch ein Virus übertragen. Sie sind sehr ansteckend. Die Inkubationszeit beträgt 7 bis 21 Tage. Die Viren werden sogar durch die Luft und den Wind übertragen. Man sagt, dass Windpocken noch im Abstand von zehn Metern ansteckend sind! Die Ansteckungszeit beginnt mit dem Auftreten der Bläschen und hält bis sieben Tage nach Verschwinden der letzten Pustel an.

Erst bekommst du kleine rote Flecken, dann werden kleine gefüllte Bläschen daraus. Diese Pusteln können ganz schön jucken, aber sie sind zum Glück harmlos. Manche Kinder haben ganz wenige Windpocken, andere haben sie auf dem ganzen Körper verteilt. Sogar unter den Haaren können welche sein! Gegen Windpocken ist eine Impfung möglich. Wichtig ist, dass du die Bläschen nicht aufkratzt, weil sich sonst Narben entwickeln können. Mit deinen Windpocken brauchst du viel Geduld – einzelne Bläschen können ein paar Wochen bleiben.

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ckung und den ersten Krankheitszeichen, beträgt 12 bis 22 Tage. Sie hängt von der jeweiligen Krankheit, der Anzahl der eingedrungenen Erreger und der eigenen Widerstandsfähigkeit ab. Ansteckungsgefahr besteht vor allem während der Speicheldrüsenschwellung. Wenn du Kopf- und Gliederschmerzen hast, schnell hohes Fieber dazukommt und du dich richtig schlecht fühlst, kann das noch alles Mögliche sein. Wenn aber eine schmerzhafte Schwellung erst hinter dem linken, dann dem rechten Ohr dazukommt, hast du bestimmt Mumps. Mumps ist eine schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, meistens hat man auch Schmerzen beim Schlucken. Nach einer Woche ist wieder alles vorbei. Mit Mumps solltest du zum Kinderarzt. Eine vorbeugende Impfung ist möglich. Mumps bekommt man nur ein einziges Mal.

Was bedeutet eigentlich … Infektionskrankheit: übertragbare, ansteckende Krankheit Inkubationszeit: die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit Tröpfcheninfektion: die Krankheitskeime werden durch winzige Tröpfchen verbreitet, zum Beispiel durch Niesen, Husten oder Ausspucken Immunität: bleibender Schutz vor erneuter Ansteckung Symptom: Auswirkung einer Krankheit und Hinweis darauf

Im nächsten Heft Was sind Kinderkrankheiten? (Teil 2) • Ringelröteln, Diphterie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Scharlach

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Regionale Raffinessen

und internationaler Flair

Der Küchenchef der »Piazza Leopoldina« empfiehlt.

Foto: VM Photodesign

Mehr als gute Medizin. Für uns bedeutet das auch, jeden Tag dafür zu sorgen, dass sich unsere Patienten wohlfühlen. Ganz maßgeblich daran beteiligt ist unser Team aus Küche und Service. Unsere Mitarbeiter geben ihr Bestes um mit abwechslungsreichen und gesunden Speisen zu überzeugen. Wir setzen auf regionale Produkte mit kurzen Lieferstrecken und einen schonenden Umgang mit Ressourcen, wo immer dies möglich ist – frei nach dem  Motto: »Von der Region, für die Region«. Wir beziehen unsere Lebensmittel und Produkte für Küche und Catering fast ausschließlich aus der Region oder von regionalen Händlern. Das Fleisch stammt aus Schweinfurt, die Backwaren kommen aus dem Landkreis und das frische Gemüse aus dem oberfränkischen Raum. Wir sind davon überzeugt, auch damit einen kleinen Beitrag zur Gesundheit zu leisten.

Wir wünschen viel Freude und Genuss mit den Rezeptideen unseres Chefkochs Alfons Walter. Guten Appetit!

Foto: Adobe Stock

Die Kreativität und Qualität unserer Küche hat sich herumgesprochen – Privatpersonen und Unternehmen aus der Region greifen immer öfter auf den Veranstaltungs- und Cateringservice unserer Tochtergesellschaft Leo-Service zurück. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.leo-service.com.

Übrigens, die leckeren Gerichte aus unserer »Piazza Leopoldina« erhalten Sie über den Menüservice der Johanniter Schweinfurt bequem nach Hause.

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Geschmortes Rindergulasch mit Kartoffel-Kürbis-Knödel und Feldsalat mit Balsamico-Dressing Rindergulasch

Kartoffel-Kürbis-Knödel

Feldsalat

Zutaten für vier Personen:

Zutaten für vier Personen:

Zutaten für vier Personen:

800 g Rindfleisch aus der Schulter 15 g Schweinschmalz 400 g Zwiebeln 2 Zehen Knoblauch 3 EL Paprikapulver edelsüß 1 EL Tomatenmark 250 ml Rotwein 150 ml saure Sahne 1 EL Mehl Kümmel, gemahlen Salz, Pfeffer, etwas Zucker

600 g Kartoffeln, mehlig 500 g Hokkaido-Kürbis 150 g Kartoffelstärke Salz, Pfeffer, Muskat

250 g Feldsalat 3 EL Balsamicoessig 5 EL Olivenöl 50 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Senf, Zucker

Zubereitung:

Vor- und Zubereitung: Rindfleisch in Würfel schneiden, Zwiebel in kleine Würfel schneiden, Knoblauch hacken. In einem breiten Schmortopf das Schweineschmalz erhitzen.

Kartoffeln schälen, halbieren. Kürbis vierteln, die Kerne entfernen, ergeben ca. 300 g Kürbis in Würfel schneiden. Kartoffeln in Salzwasser ca. 8 Minuten kochen, dann Kürbis zufügen und alles weich kochen. Kartoffeln/Kürbis abschütten und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse mit der Kartoffelstärke verkneten und kühlen lassen. Knödel formen und in leichtem Salzwasser garziehen.

Zubereitung: Feldsalat putzen, waschen und abtropfen lassen. Aus Balsamicoessig, Zucker, Salz, Pfeffer, Senf, etwas Gemüsebrühe und dem Olivenöl ein Salatdressing herstellen. Dressing und Feldsalat mischen und anrichten. Der Feldsalat kann mit gerösteten Weißbrotwürfeln oder Sonnenblumenkernen garniert werden.

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Die Fleischwürfel rundherum gut anbraten. Zwiebel und Knoblauch zugeben, glasig dünsten. Tomatenmark unterrühren und leicht anrösten, Paprika zugeben. Mit Rotwein ablöschen leicht einreduzieren, mit 500 ml Wasser oder Brühe aufgießen. Gewürze einrühren und abgedeckt bei geringer Temperatur schmoren lassen. Abschmecken. Sahne mit Mehl verquirlen und das Gulasch damit binden.

Am 18./19. November im Menü statt für 10,90 € für nur 5,90 €. Anzeige

Der Johanniter-Menüservice! Frische, die auf Porzellan kommt.

Gutschein Gegen Vorlage dieses Gutscheins erhalten Sie am 18. und 19.11. 2017 in unserem Restaurant »Piazza Leopoldina« das Menü »Geschmortes Rindergulasch mit Kartoffel-Kürbis-Knödel und Feldsalat mit Balsamico-Dressing« statt für 10,90 € für nur 5,90 €.

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Weitere Informationen unter: 09721 7037-31

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Fotos: vm.photodesign

Der Gesundheitspark Schweinfurt – alles unter einem Dach. In der Robert-Koch-Straße in Schweinfurt und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Leopoldina-Krankenhaus bündelt der Gesundheitspark verschiedene Fachkompetenzen des Gesundheitswesens unter einem Dach. Vergleichbar mit großen Ärztehäusern, in denen verschiedene Ärzte aus unterschiedlichen Bereichen in eigener Praxis oder MVZ tätig sind, bietet der Gesundheitspark Schweinfurt darüber hinaus weitere Gesundheitsdienstleistungen wie Apotheke, Physiotherapie und Sanitätshaus an.

Darüber hinaus haben sich gesundheitsorientierte Bildungseinrichtungen im Gesundheitspark niedergelassen. Die Auszubildenden der Fachakademie für Physiotherapie (Hans Weinberger Akademie) profitieren von der engen Nachbarschaft zu den Partnern im Gesundheitspark Schweinfurt. Seit September 2015 ist auch die Krankenpflegeschule des Leopoldina in ihre neuen Räumlichkeiten im Gesundheitspark eingezogen. Der Gesundheitspark Schweinfurt – alles unter einem Dach, von Arzt bis Z.

Die Vorteile für die Patienten liegen auf der Hand: Die Wege von Arzt zu Arzt, zur Therapie oder Apotheke sind kurz, die Informationen zwischen den verschiedenen an einer Behandlung beteiligten Personen fließen schneller und die Patienten können mehrere Termine an einem Tag an einer Adresse erledigen. Ein weiterer Vorteil ist die enge Zusammenarbeit mit dem Leopoldina-Krankenhaus. Viele der Mediziner aus MVZ oder Praxis sind sowohl dort als auch im Krankenhaus tätig. Ambulante und stationäre Behandlung liegen somit in einer Hand.

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Medizin&Menschen Medizin&Menschen


Sprechzeiten: Mo. bis Fr.: 8:00–16:00 Uhr, nur nach vorheriger Terminvereinbarung ....................................................................................... Ambulantes Operationszentrum Leopoldina Leitender Arzt Dr. med. Christian Nüchter Telefon: 09721 720-2771 Fax: 09721 720-882770 www.mvz-leopoldina-gesundheitspark.de ....................................................................................... Dr. med. Markus Helmreich Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Kinderkardiologie/Neonatologie Telefon: 09721 25272 Fax: 09721 25665 www.kinderarzt-helmreich.de Sprechzeiten: Mo.-Fr.: 9:00–11:30 Uhr sowie Mo., Di. und Do.: 15:00–17:30 Uhr, sowie nach Vereinbarung. Um telefonische Terminvereinbarung wird gebeten. ....................................................................................... Reha City Park Telefon: 09721 3880300 www.reha-city-park.de Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 7:00–20:00 Uhr Sa. 9:00–13:00 Uhr ....................................................................................... Praxis für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie Dres. Isabell und Tobias Reuther Telefon: 09721 605 1840 www.mkg-reuther.de Sprechzeiten: Mo. bis Do.: 8:00–13:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr Fr.: 8:00–13:00 Uhr Termine nach Vereinbarung .......................................................................................

MVZ Leopoldina Medizinisches Versorgungszentrum Telefon: 09721 720-2710 e Arztpraxen sieh Seite 29 www.mvz-leopoldina-gesundheitspark.de ....................................................................................... Krankenpflegeschule (Zweckverband Berufsfachschulen Haßfurt/Schweinfurt) Telefon: 09721 720-3542 E-Mail: krankenpfleges@leopoldina.de ....................................................................................... Bistro im Gesundheitspark Telefon: 09721 720-2792 Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 8:00–15:00 Uhr ....................................................................................... Sanitätshaus Häusner Fachgeschäft für Orthopädie und Sanitätsfachhandel Telefon: 09721 188950-0 Fax: 09721 188950-1 www.sanitaetshaus-haeusner.de info@sanitaetshaus-haeusner.de Öffnungszeiten: Mo. bis Do.: 8:30–12:00 Uhr und 13:00–16:30 Uhr Fr.: 8:30–12:00 Uhr und 13:00–15:00 Uhr ....................................................................................... Berufsfachschule für Physiotherapie Hans-Weinberger Akademie Telefon: 09721 20951-40 Fax: 09721 20951-49

Leo Academie Fort- und Weiterbildung Notfallmedizin Robert-Koch-Str. 10 97422 Schweinfurt Telefon 09721 720-3415 E-Mail: leoacademie@leopoldina.de ....................................................................................... Palliativo Main | Saale | Rhön Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Ärztliche Leitung: Dr. med. Olaf Uhle Pflegerische Leitung: Gregor Stacha Telefon: 09721 720-3070 E-Mail: info@palliativo.de www.palliativo.de ....................................................................................... Apotheke im Gesundheitspark Matthias Krimmel e.K. Telefon: 09721 7304277 Fax: 09721 7304279 E-Mail: apotheke-im-gesundheitspark@t-online.de ....................................................................................... Eisenbrand Ästhetik Alexander Eisenbrand Telefon: 09721 2912200 E-Mail: info@eisenbrand-aesthetik.de www.eisenbrand-aesthetik.de ....................................................................................... Praxis für ganzheitliche Orthopädie Dr. med. Werner Menzler

www.hwa-online.de .......................................................................................

Telefon: 09721 18481 E-Mail: praxismenzler@t-online.de www.praxis-menzler.de .......................................................................................

Orthopädische Facharztpraxis Dr. med. Andreas Handschuh Telefon: 09721 6050974 Fax: 09721 7598929

Radiologie im Gesundheitspark Privatpraxis für Kernspintomographie Telefon: 0951 980300 www.radiologie-im-gesundheitspark.de

www.praxishandschuh.de .......................................................................................

Termine nach Vereinbarung .......................................................................................

Legende Krankenhausleitung ∙ Aufnahmebereich Fachabteilungen und Stationen Psychosomatik ∙ Strahlentherapie ∙ Nuklearmedizin ∙ Labor Technik

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Tagesklinik für Spezielle Schmerztherapie Chefärztin Dr. med. Jutta Albrecht Telefon: 09721 720-6405 Fax: 09721 720-2935 www.leopoldina.de

Sie erreichen den Gesundheitspark Schweinfurt bequem mit der Buslinie 52, Haltestelle Museum Otto Schäfer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, stehen Ihnen in der Mainberger und der Robert-Koch-Straße ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Gesundheitspark Schweinfurt Robert-Koch-Straße 10 97422 Schweinfurt

La Casa ∙ Verwaltung Kinder- und Jugendpsychiatrie Gesundheitspark ∙ Medizinisches Versorgungszentrum Parkhaus

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Fit durch den Winter. Matthias Krimmel und sein Team in den LINDA Apotheken wissen, was zu tun ist.

Foto: LINDA AG

bewältigt der Körper alleine, auch ohne Medikamente vom Arzt. Die unangenehmen Symptome wie eine laufende Nase oder Husten lassen sich mit Hausmitteln oder verschreibungsfreien Arzneimitteln aus den LINDA Apotheken vor Ort, denen auch Matthias Krimmel und sein Team der Apotheke im Gesundheitspark in Schweinfurt und der Apotheke im Mainbogen in Sennfeld angehört, lindern. Nach etwa sieben Tagen ist der Spuk dann vorüber und man kann wieder durchstarten. Bei einer Grippe, auch Influenza genannt, treten die Krankheitszeichen meist ganz plötzlich auf. Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Müdigkeit, begleitet von hohem Fieber, machen einen normalen Alltag in dieser Zeit unmöglich. Bettruhe und das Aufsuchen eines Arztes lauten dann die Programmpunkte, um gar nicht erst das Risiko einer Lungen- oder Herzmuskelentzündung einzugehen.

Insbesondere in der nasskalten, dunklen Jahreszeit, die jetzt wieder vor der Tür steht, gibt es »Angriffe« auf unser Immunsystem: Lästige grippale Infekte (Erkältungen) sind die Folge. Normalerweise ist unser Immunsystem stabil und eliminiert die durch Tröpfcheninfektion übertragenen Viren so, dass wir davon nichts mitbekommen. Doch Kälte – etwa nasskalte Füße nach einem Schneeregen oder das Durchgefrorensein beim Warten auf den Bus – setzt das Reaktionsvermögen des Immunsystems herab. Viren und Bakterien können sich dann leichter im Körper einschleusen. Erkältung oder doch Grippe? Ein anfängliches Kratzen im Hals, Schnupfen oder Husten sind typische Anzeichen einer Erkältung. Wir fühlen uns antriebslos und schwach. In einer solchen Situation fragen sich Betroffene vor allem, ob sich eine harmlose Erkältung ausgebreitet hat oder eine echte Grippe, die unter Umständen gefährlich werden kann. Denn Erkältung ist nicht gleich Grippe. Eine normale Erkältung

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Gründliches Händewaschen hält viele Viren fern Doch vor allem im Winter gibt es Möglichkeiten, einer Ansteckung frühzeitig vorzubeugen oder schneller wieder gesund zu werden. Die LINDA Apotheke von Matthias Krimmel und seinem Team hilft Ihnen dabei. Mit rund 1.100 Apotheken deutschlandweit ist LINDA Ihr Gesundheitspartner vor Ort, um Ihnen beste Beratung und Betreuung für die anstehende Winterzeit zu bieten. »Um fit und gesund durch den Winter zu kommen, ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken. Gründliches Händewaschen hält viele Viren fern, sodass sie es sich gar nicht erst im Körper gemütlich machen können«, so LINDA Apotheker Matthias Krimmel, Inhaber der Apotheke im Gesundheitspark in Schweinfurt und der Apotheke im Mainbogen in Sennfeld. Auch eine gesunde Ernährung, Vitamine und Sport helfen dabei, das Immunsystem bei Laune zu halten. Nicht nur die reine Schulmedizin, sondern auch Arzneimittel auf pflanzlicher und homöopathischer Basis haben sich präventiv bewährt. »Mit dem Konzept greenLINDA legen wir seit Kurzem in unserer Apotheke bewusst den Fokus auch sichtbar auf Naturheilmittel. Damit werden unsere Kunden präventiv im Umgang mit Erkältungen bestens beraten«, so Krimmel. Möglichkeiten zur Prävention gibt es viele. Nicht wenige

Medizin&Menschen Medizin&Menschen


Foto: LINDA AG

Menschen erliegen dabei der Versuchung, sich auf eigene Faust zu behandeln, und nehmen – oft aus der Panik heraus, krank zu werden und bei der Arbeit zu fehlen – zu viele verschiedene Arzneimittel auf einmal. Der Gang zur Apotheke empfiehlt sich aber in jedem Fall, denn nur in der Beratung vor Ort können mögliche Wechselwirkungen von Arzneimitteln und einer bestehenden Medikation ausgeschlossen werden. Vorsicht vor »Doktor Internet« Das Internet hat unser Leben stark verändert. Auch das Suchvolumen der Deutschen zu Gesundheitsthemen ist hoch. Logisch, denn wer schnell googelt, findet auch prompt eine Diagnose im Netz, inklusive dem passenden Medikament. Doch Vorsicht: Die Qualität der meisten Gesundheitswebsites lässt leider stark zu wünschen übrig. Problematisch wird es, wenn Empfehlungen aus dem Internet die individuellen Besonderheiten nicht berücksichtigen – und das tun sie in der Regel nie. »Manchmal können Symptome eben auch Nebenwirkungen anderer Mittel sein«, fügt Matthias Krimmel hinzu. Nützliche Tipps, Fachwissen, passende Produkte und individuelle Beratung stecken den Rahmen der LINDA Empfehlungswochen zum Thema »Trotz Erkältungszeit das Leben genießen!« in

den nun folgenden Monaten ab. Für alle, die in der Herbst- und Winterzeit nicht wegen Erkältung, Grippe und Co. den Kopf hängen lassen wollen, lohnt sich der Gang zur LINDA Apotheke in dieser Zeit besonders.

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Veranstaltungen · Fort- und Weiterbildung Arzt-Patienten-Seminare Montag, 06.11.17, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind

Montag, 05.02.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind

Dienstag, 07.11.17, 18:00 bis 19:30 Uhr Verdauungsbeschwerden: Von Schluckbeschwerden bis Hämorrhoiden

Donnerstag, 08.02.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Steinleiden

Montag, 13.11.17, 19:30 bis 21:00 Uhr Unser Kind ist da! Dienstag, 14.11.17, 18:00 bis 19:30 Uhr Darm-Divertikel – muss man operieren? Wenn ja, wann und wie? Mittwoch, 15.11.17, 18:00 bis 19:30 Uhr Moderne Handchirurgie – Vom schnellenden Finger bis zum Morbus Dupuytren

Donnerstag, 22.02.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Grundpflegekurs für alle werdenden und frischgebackenen Eltern Dienstag, 27.02.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Der Leistenbruch – Operative Verfahren Donnerstag, 01.03.18, 18:00 bis 19:00 Uhr Koronare Herzkrankheit Montag, 05.03.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind

Montag, 27.11.17, 18:00 Uhr Nebenwirkungen der Chemotherapie – Was kann ich dagegen tun?

Dienstag, 06.03.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Arthrose – Moderne Therapiemethoden: Von der Injektion bis zur maßgefertigten Endoprothese

Mittwoch, 29.11.17, 18:00 bis 19:00 Uhr Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz

Samstag, 10.03.18, 9:00 bis 13:00 Uhr 20. Epilepsie-Seminar

Montag, 04.12.17, 19:30 bis 21:00 Uhr Wir bekommen ein Kind Donnerstag, 07.12.17, 18:00 bis 19:30 Uhr Hexenschuss und Rückenschmerz: Ursachen vermeiden – schonend behandeln! Montag, 11.12.17, 19:30 bis 21:00 Uhr Unfallverhütung und Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern

Montag, 12.03.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Mein Kind kann nicht schlafen Montag, 09.04.18, 19:30 bis 21:00 Uhr Unfallverhütung und Erste Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern Dienstag, 24.04.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Chirurgie der kleinen Schnitte – Darmoperation in Schlüssellochtechnik

Donnerstag, 14.12.17, 18:00 bis 19:00 Uhr Psychosomatische Krankheitsbilder – Überblick und Behandlungsmöglichkeiten Montag, 22.01.18, 18:00 bis 19:00 Uhr Herzrhythmusstörungen Teil 3 – Schrittmacher und Defibrillatoren Dienstag, 23.01.18, 18:00 bis 19:30 Uhr Moderne Hand- und Fußchirurgie: Rhizarthrose, Carpaltunnelsyndrom, Hallus valgus …

Alle Arzt-Patienten-Seminare finden, soweit nichts anderes angegeben ist, bei freiem Eintritt im ­Leopoldina-Krankenhaus statt. Bitte beachten Sie vor Ort die Wegweiser. Nähere und aktuelle Infos auf unserer Homepage unter www.leopoldina.de.

Impressum: Herausgeber: Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH · Gustav-Adolf-Straße 6–8 · 97422 Schweinfurt · Telefon: 09721 720-0 · Fax: 09721 720-2975 · www.leopoldina.de Redaktion und Konzept: Veit Oertel (verantwortlich) · Christian Kirchner · Indre Leikert Gestaltung: Gerryland Advertising GmbH Würzburg Titelfoto: Adobe Stock Erscheinungsweise: 2 x im Jahr · Druckauflage 75.000 Stück · Druck: Rudolph Druck, Schweinfurt

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Gesundheitsakademie – Berufliche Qualifikation Do, 19.10.2017, 14:15–15:45 Uhr Betriebliches Eingliederungsmanagement – Sicher und gut zurück in den Job Stefan Menz, Dipl.-Theol. (Univ.), Psychoonkologe (DKG), Leitung Personalentwicklung Konferenzraum B 81, 8. OG Mo, 23.10.2017, 14:15–15:45 Uhr Generation Y – und wie gehen wir damit um? Katrin Manzau, Berufspädagogin im Gesundheitswesen M.A. Konferenzraum B 81, 8. OG Di, 24.10.2017, 14:15–15:45 Uhr Grundsätze der Pflegedokumentation Christian Imhof, M.A., Abteilungsleitung Glasübergang, 8. OG Do, 26.10.2017, 8:30–16:00 Uhr Rückengerechter Patiententransfer, Praxisseminar für pflegende Angehörige! (kostenfrei) Franz Wager, Florian Berchtold Konferenzraum A01, EG Mi, 08.11.2017, 14:15–15:45 Uhr Hilfe, meine Eltern werden ein Pflegefall! Wie bekomme ich das nur organisiert? (kostenfrei) Eva Mohr, Stellv. Leitung Sozialdienst Konferenzraum B 81, 8. OG Di, 14.11.2017, 14:15–15:45 Uhr Burnout-Syndrom – eine Vorstufe der Depression? Alexander Pretzer, Assistenzarzt Psychosomatische Klinik Konferenzraum B 81, 8. OG

Mo, 04.12.2017, 14:15–15:45 Uhr Pflege bei Patienten mit einer Tracheotomie (kostenfrei) Dieter Filser, Intensivfachpfleger Konferenzraum B 81, 8. OG Di, 12.12.2017, 14:15–15:45 Uhr Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden Pfarrer Franz Feineis, Kath. Krankenhausseelsorge Raum C02, C-Bau Di, 12.12.2017, 14:15–15:45 Uhr Diabetesfortbildung – Gestationsdiabetes Barbara Düring-Piehler, Diabetesberaterin DDG Glasübergang, 8. OG Di, 30.01.2018, 15:00–17:00 Uhr Was mache ich, wie verhalte ich mich, wenn ein Angehöriger stirbt? Sterbebegleitung und Organisation des Abschieds, Angehörigenseminar (kostenfrei) Stefan Menz, Dipl.-Theol. (Univ.), Psychoonkologe (DKG), Leitung Personalentwicklung Konferenzraum B 81, 8. OG

Nähere Infos und Anmeldung bei: Stefan Menz, 09721 720-6886 smenz@leopoldina.de

Pflegefall – was nun? Wie in den letzten Jahren bieten wir auch in diesem Fortbildungsjahr aktuelle Schwerpunktthemen für pflegende Angehörige an. Diesmal greifen wir rund um das Thema „Pflege daheim“ in einzelnen Ganztages- oder Halbtagesseminaren wichtige Themen gezielt auf. Alle Praxisseminare werden von „Profis“ aus der Praxis vorbereitet und durchgeführt, sind kostenfrei und speziell auf pflegende Angehörige zugeschnitten. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da erfahrungsgemäß dieses Angebot immer frühzeitig ausgebucht ist. Die Höchstteilnehmerzahl bei den Angehörigenseminaren beträgt 16 Personen. Dies betrifft die Fortbildungen am 26.10.2017, 08.11.2017, 04.12.2017, 12.12.2017 und am 30.01.2018!

Kurstermine Leo Academie

Nähere Infos und Anmeldung bei: Manuel Geuen, 09721 720-6887 mgeuen@leopoldina.de

ACLS Provider (Advanced Cardiovascular Life Support) Richtet sich an medizinisches Fachpersonal. Kosten 495,00 € pro Teilnehmer Leo Academie im Gesundheitspark, Robert-Koch-Str. 10, 97422 Schweinfurt Referent: Manuel Geuen 23.10.2017 – 24.10.2017 14.11.2017 – 15.11.2017 12.12.2017 – 13.12.2017 09.01.2018 – 10.01.2018

06.02.2018 – 07.02.2018 27.02.2018 – 28.02.2018 13.03.2018 – 14.03.2018 10.04.2018 – 11.04.2018

Das Magazin des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt

24.04.2018 – 25.04.2018 08.05.2018 – 09.05.2018 05.06.2018 – 06.06.2018 19.06.2018 – 20.06.2018

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GEMEINSAM SIND WIR UNSCHLAGBAR. Auch in der Pflege.

Tolle Typen für ein starkes Team gesucht. Weitere Infos unter

www.leopoldina.de

Mehr als gute Medizin.

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Gustav-Adolf-Straße 6–8 · 97422 Schweinfurt Telefon: 09721 720-0 · www.leopoldina.de

Leopoldina Klinikmagazin No 09  

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