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Presseclipping Noahs Flut

Eine Community-Oper von Benjamin Britten 11. und 12. Juni 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

DIE KUNSTINITIATIVE BRIDGING ARTS Die Mezzosopranistin Frances Pappas und der Schauspieler Gero Nievelstein waren 2003 Mit-Initiatoren des Internationalen Kammermusikfestivals Nürnberg. Aus den Community-Art Projekten im Rahmen des Festivals entwickelte sich die Initiative Bridging Arts. Mit „Das Babylonexperiment“ und „Schau nicht zurück, Orfeo!“ entstanden moderne Opernproduktionen, die unter Beteiligung von Jugendlichen geschrieben und komponiert wurden. Seit 2009 leben Frances Pappas und Gero Nievelstein mit ihren beiden Kindern in Salzburg, wo sie ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen und mit Bridging Arts das umfangreiche Kulturangebot um eine Variante bereichern möchten. Die CommunityOper „Noahs Flut“ ist das erste Projekt in Salzburg.

ZUM PROJEKT Benjamin Brittens Community-Oper „Noahs Flut“ ist eines seiner berühmtesten und eingängigsten Werke. Die Geschichte sowie die Musik sind dramatisch, überraschend, lustvoll und bieten eine bewegende Erfahrung – gleichermaßen für die Menschen im Zuschauerraum wie für die Beteiligten auf der Bühne. Über 150 Aktive, gleichberechtigt Laien und Profis, darunter auch viele Jugendliche aus Salzburger Schulen, nehmen das Publikum mit auf Noahs Reise ins Ungewisse – weg aus einer Welt, in der kein Leben mehr möglich ist, in eine hoffnungsvolle Zukunft. Somit geht das Projekt auch einem Wunsch des Komponisten nach. Benjamin Britten war leidenschaftlich daran interessiert, das Musizieren in allen Altersgruppen zu fördern und war davon überzeugt, dass die Rolle von Kunstschaffenden in ihrer Community verwurzelt sein sollte und somit der Gemeinschaft dienlich sei. Britten hat Musik als ein soziales Werkzeug verstanden und er wollte, dass seine Musik für die Menschen hilfreich ist.

ECKDATEN ZU DEN VORSTELLUNGEN republic – Anton Neumayr-Platz 2, Salzburg 11. Juni 2015, 19:30 Uhr 12. Juni 2015, 11:00 Uhr (Schulvorstellung) 12. Juni 2015, 19:30 Uhr sowie eine eingeschränkt öffentliche Generalprobe Altersempfehlung: ab 8 Jahre / Eintritt: € 8 bis € 24 Kartenverkauf für die Abendveranstaltungen über oeticket.at sowie das oeticket Center Salzburg im republic Weitere Informationen: www.bridgingarts.at


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

ZUM WERK „NOAHS FLUT“ Der seit über 50 Jahren anhaltende Erfolg von Benjamin Brittens Community-Oper „Noahs Flut“ beruht zum einen auf der Qualität der Partitur, die Einfachheit nie mit Banalität verwechselt, und zum anderen auf spannenden formalen und inhaltlichen Grundlagen. Die Vorlage ist ein Mysterienspiel aus Chester aus dem späten 16. Jahrhundert. Solche Mysterienspiele (Miracle Plays) wurden auf Heuwagen gespielt, die durch die Orte fuhren. Benjamin Britten behielt den Handlungsablauf des Originals bei. Das Werk ist ein Paradebeispiel für eine Community Opera, was bedeutet, dass möglichst viele und vielfältige musikalische und darstellerische Personen und Gruppen einer Gemeinde, Stadt oder Region an den Aufführungen mitwirken sollen, insbesondere auch die Zuschauer. Der Komponist fügte in das Werk drei Choräle ein. Zwei davon umrahmen die Aufführung, und einer wird mittendrin, auf dem Höhepunkt des Sturms, gesungen. Die Zuschauer sind eingeladen mitzusingen. So tragen sie dramaturgisch durchaus zum Geschehen bei, insbesondere, wenn es darum geht, den Sturm zu beschwichtigen. Die Partitur ist so dicht gewoben, dass sie nicht wie ein „Kinderstück“ wirkt. Besonderheiten sind die flexible Instrumentierung und die kluge und dramaturgisch begründete Aufteilung des musikalischen Materials auf die professionellen Musiker und die mitwirkenden Kinder und Amateure. Zu den besonderen Effekten zählt z.B. der Klang einer Reihe von Tassen, die mit ihren Henkeln an einer Schnur aufgefädelt und mit kleinen Holzstöckchen geschlagen werden, wenn vor dem Sturm oder zum Ende des Sturms die ersten und letzten Regentropfen fallen. Auch ist eine klassische Windmaschine im Einsatz, wie sie heute nur noch selten eingesetzt wird. Der Inhalt der Arche Noah verbindet drei Themen, die den Komponisten zeitlebens am meisten beschäftigt hatten: verlorene Unschuld, Tod und das Meer als Instanz der Prüfung, Reinigung und Rettung. Hinzu kam die für Britten ebenfalls bedeutende Mischung von profanen und religiösen Themen und der spezifische britische Humor, in der Arche Noah verkörpert durch Noahs Frau und ihre Klatschbasen. Bei allem, was Britten für Kinder und musikalische Amateure geschrieben hat, hat er nie „Kinderkram“ komponiert, sondern die jeweilige Fähigkeitsstufe dramaturgisch optimal genutzt. Mit dieser Haltung ist er ein Vorbild für zahlreiche Komponisten geworden. Michael Kerstan Autor und Regisseur, Geschäftsführer der Hans Werner Henze-Stiftung


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

LEITUNGSTEAM Gesamtleitung • Frances Pappas und Gero Nievelstein Produktionsleitung • Christiani Wetter Musikalische Leitung • Adrian Kelly Regie/Choreographie • Riikka Läser Ausstattung • Katja Schindowski Assistenz Regie/Choreographie • Heidi Neumayer Musikalische Assistenz • Hyun Hoon Kim, Aoi Mizuno (aus der Klasse für Orchesterdirigieren an der Uni Mozarteum, Leitung: Univ.Prof. Hans Graf)

Musikalische Einstudierung der Chöre • Sylvia Huber, Elsa Lambert Korrepetition: Paloma Brito Domenéch

BESETZUNG Noah • Johannes Wiedecke Noahs Frau • Frances Pappas Chorführerin der Tratschen • Anja Clementi Noahs Kinder / Tratschen • Kinder und Jugendliche aus Salzburg / Studierende der PH Salzburg Chor der Tiere • Kinder und Jugendliche aus den beteiligten Schulen

BETEILIGTE SCHULEN VS Josefiau VS Liefering 2 SOS – Clearinghouse/Minerva Paracelsusschule St. Jakob Musisches RG Salzburg Akademisches Gymnasium Salzburg Zirkusschule MOTA

DAS ORCHESTER Professionelle MusikerInnen VIOLINE: Frank Stadler (erster koordinierter Konzertmeister des MOS) VIOLINE 2: Cora Stiehler VIOLA: Milan Radič (Solo-Bratschist des MOS) VIOLONCELLO: Margit Tomasi KONTRABASS: Erich Hehenberger ALT FLÖTE: Andrea Guttmann KLAVIER: Aleksandra Furmańska Paulina Kuchniak ORGEL: Edith Strohmeier-Haas PAUKE/SCHLAGZEUG: Ivan Mancinelli, Vanessa FInk Laienorchester mit MusikerInnen aus Salzburg Stadt und Land Klavier-Studierende der Universität Mozarteum Streicherklasse der Praxisvolksschule, Leitung: Saskia Lermer u.a. Mitglieder des Landesjugendorchesters, der Musiziergemeinschaft Hopferwieser, der Kulturvereinigung, des Uniorchesters (Zusammenstellung unterstützt durch Veronika Danzmayr-Steinbach) Blockflöten-SchülerInnen von Andrea Guttmann Schlagzeug-Schüler von Ivan Mancinelli und des Musikum Hallein Bläser-Mitglieder der Bergknappenmusikkapelle Bad Dürrnberg


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

BIOGRAPHIEN Frances Pappas ist Kanadierin griechischer Herkunft. Nach ihrem Studium an der Universität von Toronto erhielt die Mezzosopranistin vom Arts Council of Ontario ein Musikstipendium für die Wiener Musikhochschule. Neben ihren Erfolgen im klassischen Opern- und Konzertrepertoire hat sie sich in ihrer musikalischen Laufbahn auch der zeitgenössischen Musik sowie der griechischen Volksmusik gewidmet. Ihre Vielseitigkeit brachte sie mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen der Musik zusammen, u.a. arbeitete sie mit Dave Brubeck, Yehudi Menuhin und dem Filmregisseur Percy Adlon, sowie der Choreographin Daniela Kurz. Im Bereich der Zeitgenössischen Musik sang Frances Pappas u.a. mit dem MDR-Chor in Dresden und am Theater St. Gallen die Uraufführung von Alfons Zwickers Oper „Der Tod und das Mädchen“ und in Salzburg die Oper „Greek“ von Mark-Anthony Turnage. Frances Pappas bildet gemeinsam mit der Gitarristin Laura Young das Duo Lagrimosa Beltà. Außerdem ist sie Mitbegründerin und Teil der künstlerischen Leitung des Internationalen Kammermusikfestivals Nürnberg. Das Festival und Bridging Arts Nürnberg wurden mit dem Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Die Bayerische Staatsregierung hat Frances Pappas als Kammersängerin ausgezeichnet.

Gero Nievelstein gebürtig in Mönchengladbach, absolvierte seine Schauspielausbildung an der renommierten Westfälischen Schauspielschule Bochum. Seine Theaterengagements führten ihn an zahlreiche Bühnen wie die Staatstheater Nürnberg und Braunschweig, das Schauspielhaus Bochum oder die Festspiele in Bad Hersfeld. Von 2003 bis 2009 war Gero Nievelstein zudem als Dozent an der Hochschule für Musik in Würzburg als Darstellungslehrer und Regisseur tätig. Ab 2009 war Gero Nievelstein festes Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater, dem er bis heute als Gast verbunden ist. Aus seinem umfangreichen Rollenrepertoire sind neben vielen die Darstellung von Nathan in Lessings „Nathan der Weise“, die Rolle des Landvermessers K. in der Bühnenadaption von Kafkas „Das Schloss“ und die Titelrolle in Max Frischs „Homo Faber“ hervorzuheben. Als Mitbegründer und Produktionsleiter des Internationalen Kammermusikfestivals Nürnberg besitzt er langjährige Erfahrung im Management von kulturellen Großereignissen. Für Bridging Arts Nürnberg hat er zahlreiche Community-Projekte mitentwickelt und umgesetzt.


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Christiani Wetter ist geboren in Vaduz, Liechtenstein. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und an der London Academy of Music and Dramatic Art. Ergänzend dazu kam ein Studium in Internationalem Management, Philosophie und Kulturwissenschaften in Berlin und Hagen. Seither arbeitet sie als Schauspielerin in Film, TV und Theater, sowie im Bereich Management und Public Relations, zum Beispiel am Sarajevo Film Festival und bei einer Tourbooking Agentur für Musiker in Berlin.

Adrian Kelly Nach seinem Studium an der Universität Cambridge war der Engländer am Royal Opera Houser Covent Garden und an der Staatsoper Hamburg tätig. Er arbeitet regelmäßig für die Salzburger Festspiele, wo er u.a. Ingo Metzmacher und Hans Graf assistierte. Gastengagements führten ihn ans Teatro Colón in Buenos Aires und in die USA. 2014 leitete er die Neuproduktion des „Figaro“ an der Central City Opera in Colorado. Seit 2010 ist er Erster Kapellmeister am Salzburger Landestheater und übernahm u.a. die musikalische Leitung von „Werther“, „Jonny spielt auf“ und „Rigoletto“.

Riikka Läser absolvierte ihre Ausbildung in Zürich und an der Ballettschule des Hamburg Ballett/John Neumeier. Während dieser Zeit erhielt sie dreimal in Folge das Migros Stipendium. Von 1998–2005 war sie beim Tanztheater Nürnberg (Leitung: Daniela Kurz) engagiert, wo sie mit zahlreichen international renommierten Choreographen wie z.B. Tero Saarinen, Nicolo Fonte und Javier De Frutos arbeitete. Seit 2005 ist sie als freischaffende Tänzerin und Choreographin tätig und war unter anderem beim Aldeburgh Music Festival, den Bregenzer Festspielen und der Canadian Opera Company zu Gast. 2014 tanzte sie beim Graubündener Festival Origen bereits das dritte Mal. Für das Internationale Kammermusikfestival Nürnberg erarbeitete sie zusammen mit Ivo Bärtsch „Die Geschichte vom Soldaten“, die Oper „Schau nicht zurück, Orfeo!“ sowie mit Schülern der Franconian International School „What moves me“. 2014 hatte sie aus Robert Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und -leben“ einen Tanztheaterabend geschaffen und im Rahmen des Festivals zur Aufführung gebracht. „Noahs Flut“ ist Riikka Läsers erste Arbeit in Österreich.


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Heidrun Neumayer hatte eine mehr als 10-jährige Karriere als Leistungssportlerin in der Rhythmischen Gymnastik. Während dieser Zeit war sie Mitglied des Österreichischen Nationalkaders und nahm an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Unter anderem gewann sie auch den Staats- und Vizeeuropameistertitel im Showtanz. 1999 begann sie das Ausbildungsprogramm an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD), welches sie 2002 erfolgreich abschloss. Schon während ihrer Studienzeit fing sie an, als Dozentin, Choreographin und Tänzerin im Bereich Ballett, zeitgenössischer Tanz und HipHop zu arbeiten. Neben diversen Workshops im In- und Ausland unterrichtete sie am SEAD, war Lehrbeauftragte am Orff Institut/Universität Mozarteum Salzburg und leitete die Tanzabteilung am BORG Bad Hofgastein. Im Oktober 2008 feierte ihre erste Eigenproduktion „the hidden language“ im Rahmen des tanz_house festivals Premiere. Darauf folgten Zusammenarbeiten mit den Compagnien Two in One aus Wien und Cie Choréo in Frankreich. Langjährige Compagnie Erfahrung sammelte sie als Performerin der Phoenix Firedancers sowie der flowmotion dance company. Mit beiden Compagnien war sie weltweit auf Tour.

Katja Schindowski ist in Dortmund geboren und machte nach ihrer Schulzeit, die sie in Amman (Jordanien) und Gaborone (Botswana) verbrachte, ihre Ausbildung zur Theatermalerin am State Theatre Pretoria. Nach Hospitanzen an den Bühnen der Stadt Köln und Krefeld/Mönchengladbach begann sie ihr Bühnenbildstudium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach/Main bei Prof. Rosalie. Ein Studienaufenthalt führte sie im Jahr 2005 nach Neuseeland. Nach Bühnenbildassistenzen u.a. am Theater in Dortmund unter John Dew und der Wiener Staatsoper bei Stefan Mayer ist sie seit 2003 freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin. In Salzburg hat sie u.a. die Ausstattung für das Stück „Kollaboration“, den Tanzabend „Beatles“ und die Uraufführung des Filmklassikers „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ entworfen. Katja Schindowski lebt mit ihrer Familie in Salzburg.


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Johannes Wiedecke Der Bass Johannes Wiedecke wurde 1978 in Deutschland geboren. Er studierte an der Musikhochschule Hamburg zuerst Schulmusik und dann Konzertfach Gesang bei Prof. Siegfried Lorenz. Weiterhin besuchte er zahlreiche Meisterklassen international namhafter Sänger und Gesangspädagogen wie Franz Grundheber, Carol Byers (Wien), Neil Semer (New York), usw. und ist Preisträger internationaler Wettbewerbe. Von 2003–2007 war der Sänger Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und war an diesem Haus in über 200 Vorstellungen, u.a. als Fafner in „Siegfried“, Bartolo in „Le nozze di Figaro“, Peneios in „Daphne“ und Frère Laurent in „Romeo et Juliette“ an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazón unter der Leitung von Bertrand de Billy, zu sehen und zu hören. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Sarastro, Dulcamara, Colline, Rocco, Basilio, Massimiliano, Hunding und Fasolt. Engagements führten ihn z.B. an die Deutsche Oper Berlin, das Theater an der Wien, die Wiener Volksoper, das Staatstheater am Gärtnerplatz, das Concertgebouw Amsterdam sowie die Alte Oper Frankfurt. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Peter Schneider, Franz Welser-Möst, Marco Armilliato, Simone Young und weiterhin mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Robert Carsen, Sven-Eric Bechtholf und Christine Mielitz.

Anja Clementi wurde in Saarbrücken geboren und erhielt ihre Ausbildung zur Sängerin und Schauspielerin am Konservatorium der Stadt Wien. Bereits vor ihrer Ausbildung wirkte sie bei zahlreichen MusiktheaterProduktionen des Saarländischen Staatstheaters mit. Später führten sie Engagements u.a. nach Wien, Regensburg, Bozen, Ingolstadt und Klagenfurt. Als Ensemble-Mitglied des Salzburger Landestheaters spielte sie sich sieben Jahre lang quer durch alle Sparten. Musical-Hauptrollen wie die Maria Magdalena in „Jesus Christ Superstar“ oder die Audrey in „Little Shop of Horrors“ wechselten ab mit klassischem Musiktheater (u.a. die Valencienne in „Die Lustige Witwe“ oder die Papagena in „Die Zauberflöte“) und rein schauspielerischen Aufgaben wie die Lachmarie in Shakespeares „Was ihr wollt“. Im Fernsehen gehörte sie von 2001 bis 2003 als Jessica zur Stammbesetzung der letzten beiden Staffeln der ARD-ComedyKultserie „Familie Heinz Becker“ und hatte Gastauftritte im ARD-Tatort und in der musikalischen Erfolgsreihe „Kein schöner Land“. 2009 war sie Mitbegründerin des Salzburger Off-Theaters „Theater(off)ensive“, wo sie u.a. als Lilian in „Die Drei von der Tankstelle“ und als Charlotte in „Babytalk“ zu sehen war. Zuletzt schrieb sie mit ihrer Partnerin Silke Stein als Comedy-Duo Donna&Doria ihr erstes Musikkabarett: „Die Rocky Horror Wickel Show“. Seit 2014 ist sie außerdem die Erzählerin/Sängerin bei den Kinderkonzerten des Salzburger Ventus Quintetts.


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

MIT UNTERSTÜTZUNG VON Mozarteumorchester Salzburg Salzburger Landestheater Universität Mozarteum Universität Salzburg, FB Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte PROJEKTPARTNER Pädagogische Hochschule Stefan Zweig, Lange Nacht der Kirchen

DANK AN Piano Fuchs, Key-Wi Music

KOOPERATIONSPARTNER

FÖRDERER UND SPONSOREN


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 04. November 2014

12 KULTUR

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Einmal Oper auf eigene Faust Frances Pappas und Gero Nievelstein wollen eine Oper inszenieren – und dafür das Volk auf die Bühne holen. Das Geld für das Großprojekt werde sich schon finden, sagen sie. THOMAS HÖDLMOSER SALZBURG-STADT. Ideen und Visionen: Das ist es, was Künstler brauchen. So lautet das Credo von Frances Pappas und Gero Nievelstein. Ist so eine Idee erst einmal geboren, geht man sie als Künstler einfach an – ganz gleich, ob Geld dafür da ist oder nicht. Deshalb arbeiten Frances Pappas und ihr Ehemann jetzt mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die Inszenierung von „Noahs Flut“ – einer Oper von Benjamin Britten, die im Juni 2015 im republic auf die Bühne kommen soll. Profis und Laienmusiker sollen da gemeinsam auftreten, dazu mehr als 100 Kinder und Jugendliche, ein Blockflötenensemble, ein Handglockenchor,

„Die Idee ist, Menschen dazu zu bewegen, ihre Talente auszugraben.“ Gero Nievelstein, Schauspieler

Signalhörner und Schlagzeuger. Die Kosten bewegen sich laut Nievelstein „im höheren fünfstelligen Bereich“ – also jenseits von 50.000 Euro. Das dafür nötige Budget wollen die beiden mehr oder weniger nebenher aufstellen. „Zuerst muss man beginnen und dann das Geld holen. Das ist unsere Erfahrung“, sagt Pappas. Nievelstein drückt es so aus: „Man muss das Auto auf die Reise schicken, ohne dass die Straße gebaut ist.“ Das künstlerische Rüstzeug bringen die beiden mit: Die gebürtige Kanadierin Pappas ist Gast-Opernsängerin am Landestheater. In Salzburg kennt man sie als Marie im „Wozzeck“, als Sesto in „La clemenza di Tito “ und – aktuell – als Giovanna im „Rigoletto“. Gero Nievelstein stammt aus Mönchengladbach und ist am

Frances Pappas und Gero Nievelstein vor dem republic. Hier inszenieren sie „Noahs Flut“.

Landestheater Gastschauspieler, wo er ab November im „Doppelten Lottchen“ und in der Wiederaufnahme von „Homo Faber“ zu sehen ist. Erfahrung im Auftreiben von Geldern für künstlerische Initiativen haben die beiden bereits in Nürnberg gesammelt, wo sie 2001 gemeinsam mit anderen Mitstreitern das Internationale Kammermusikfestival Nürnberg ins Leben gerufen haben – und auch die nötigen Sponsoren gewinnen konnten. Für „Noahs Flut“ werden jetzt noch Kinder für die Knaben- und Mädchenstimmen und Musiker für das Laienorchester gesucht. Für die Stimme von Gott braucht man mehrere Freiwillige, aus denen zuletzt eine Gottesstimme zusammengemischt wird. „Noahs Flut“ ist das erste Salzburger Projekt von Pappas’ und

BILD: SN/HÖD

Nievelsteins Kunstinitiative „Bridging Arts“. Das Ziel des Projekts: Die Teilnehmer sollen über die künstlerische Betätigung die Möglichkeit haben, ihren eigenen Horizont Eine Kirchenoper zu erweitern sowie Menschen aus anderen sozialen Verhältnisim republic sen und anderen Religionen nä„Noahs Flut“ ist eine Kirchen- her kennenzulernen, sagt Nievelstein. „Es ist der Versuch, Menoper des britischen Komponisten Benjamin Britten (1913– schen verschiedener sozialer Hintergründe und Religionen zu1976) . Es handelt sich dabei um eine sogenannte Commu- sammenzubringen. Wir wollen die Leute auch dazu bewegen, ihnity Opera: Das Ziel ist, dass re Instrumente und ihre Talente möglichst viele Personen eiauszugraben.“ ner Gemeinde oder Stadt an

den Aufführungen mitwirken. In der Salzburger Inszenierung unter der Regie von Riikka Läser im republic werden einzig die Partien des Noah und die seiner Frau von professionellen Sängern übernommen.

Nähere Infos über die Musiktheaterproduktion „Noahs Flut“ gibt es im Internet: WWW.BRIDGINGARTS.INFO Wer bei der Oper mitmachen will, kann sich per E-Mail an die Initiatoren Pappas und Nievelstein wenden: MAIL@BRIDGINGARTS.INFO


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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 23. Februar 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 02. März 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 06.März 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 25. März 2015

8 KULTUR

M I TT WO C H, 25 . MÄ R Z 2 0 1 5

Mit dem Salzschiff prunken und prangen Ein kostbares Salzgefäß auf dem Tisch zeugte einst von Eleganz, Macht und subtilem Wissen um die burgundische Tafelkultur. HEDWIG KAINBERGER INNSBRUCK.

Was kostet ein halbes Kilogramm Salz? Heute fällt dieser Preis in vielen Haushalten kaum noch auf. Aber es gab eine Zeit, als Salz derart kostbar war, dass es in silbernen und goldenen Gefäßen gereicht wurde. Fürsten und Könige nutzten Salz und seine Gefäße, um bei einem Festessen zu prunken und ihre Macht zur Schau zu stellen. Auf einer Festtafel stand das Schiffchen bei jenem Platz, den der Ranghöchste einnehmen sollte. Damals gab es wenige Gabeln, und wenn, dann waren sie nur zweizinkig. Dafür hatten wenigstens jene Gourmets, die Salz kredenzten, so riesige Servietten aus feinem Leinendamast mit raffiniertem Webmuster, wie sie heute nicht einmal mehr fabriziert werden können. Zum Essen benutzten damals, im 16. Jahrhundert, sogar die reichen Leute ihre Finger sowie ein Messer – weniger um zu schneiden als um mit dessen Spitze die Happen aufzuspießen. Als man als Folge der habsburgischen Expansion nach Spanien und Portugal die dort üblichen flüssigen oder halbflüssigen Speisen – wie die eintopfartige Sup-

pe „olla podrida“ – an hiesigen Fürstenhöfen servierte, ja diese gar zum verpflichtenden Gang eines Festmahls avancierten, wurde auch der Löffel wichtiger. Der war kreisförmig und hatte einen kurzen, in Relation zur Mulde dünnen Stiel, der mit der Faust umfasst wurde, wie im Katalog zu lesen ist. Erst im späten 17. Jahrhundert sollte der Stiel länger und dicker werden, um ihn – wie heute – mit drei Fingern zu halten. Solche Geschichten des höfischen Mahls werden ab heute, Mittwoch, im Schloss Ambras in Innsbruck erzählt. Die Sonderausstellung „Fürstlich Tafeln“ zeigt kostbare Stücke der Ess- und Tafelkultur an Habsburger Höfen der Renaissance. Diese war von burgundischer Eleganz und spanischem Hofzeremoniell beeinflusst und somit derart prachtvoll, dass sie zum Vorbild für viele Höfe in Europa wurde. Schloss Ambras ist auch deshalb ideal für „Fürstliches Tafeln“, weil Erzherzog Ferdinand II., Statthalter von Böhmen und Tiroler Landesfürst, ab Mitte des 16. Jahrhunderts hier wie in der Innsbrucker Burg prächtige Feste feierte und einige Fayencen und Glaspokale noch vorhanden sind. Ein Glanzstück der

rund 40 Exponate ist das Kochbuch seiner Ehefrau, der Augsburger Bürgerstocher Philippine Welser. Ergänzt wird dies um Gemälde, zart geschnitzte hölzerne Zahnstocher mit Seidenquasten sowie Instrumente für die damalige Tischmusik aus dem Kunsthistorischen Museum, zu dem Schloss Ambras gehört. Wie wurde so ein Festmahl inszeniert? Fantastisch mutet an, was als „Schau-Essen“ und „öffentliche Tafel“ auf Stichen und einer Federzeichnung dargestellt ist: Bei einem offiziellen Mahl im 16. Jahrhundert speisten Fürsten und Könige vor Publikum! Üblicherweise saßen nur der Herrscher und seine Familie an der Tafel. Sie seien von Adeligen bedient worden – als Mundschenk, Truchsess (quasi Chef des Servierpersonals) oder Zuschneider, erläutert der Kurator Thomas Kuster im Katalog. Zuschauer seien der Hofstaat, Botschafter, Leute aller Gesellschaftsschichten und sogar Reisende gewesen, sofern sie über „saubere Kleidung, keine Vermummung des Körpers (. . .) sowie gesunde Konstitution“ verfügt hätten. Ausstellung: Fürstlich Tafeln, Schloss Ambras, Innsbruck, bis 31. Mai.

Das Kapital für die Pracht Wiens Die Ringstraßenpalais bildeten einst einen „jüdischen Boulevard“. ERNST P. STROBL WIEN. Das fabelhafte Buch „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ von Edmund de Waal schaffte es vor wenigen Jahren, dass man sich wieder bewusst wurde, wie sehr Wien seine weltstädtische Schönheit und die Pracht der Ringstraße jüdischen Familien verdankt. Der Nachfahre einer Bankiersdynastie machte sich auf die Suche nach den Spuren der Ephrussis, die einst aus der Ukraine nach Wien eingewandert und dank ihrer Tüchtigkeit reich geworden waren. Das Palais Ephrussi steht am Universitätsring Ecke Schottengasse, anders als etwa die legendären Rothschild oder Todesco waren die Ephrussi nicht einmal mehr im Bewusstsein der Stadt verankert. Als die Nationalsozialisten 1938 die Macht übernahmen, blieb den Ju-

den nur Flucht oder Tod. Auch die Ephrussi verschwanden – und das sogar aus dem Gedächtnis der Stadt Wien. Der junge Kaiser Franz Joseph I. hatte nach Schleifung der Wiener Stadtmauern große Pläne, allerdings nicht die Mittel dafür. Andererseits waren im 19. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien zugewandert, die es als Großhändler, Industrielle, mit Stahlwerken, Kohle oder auch Zündhölzern zu gewaltigen Vermögen brachten. Konnten Juden vor 1848 nicht einmal Grund und Boden erwerben, so wurden jetzt die Rothschild, Todesco, Springer, Wiener oder Epstein zu Hausherren an der Ringstraße, deren Palais von Architekten wie Theophil Hansen errichtet wurden. Daran erinnert jetzt eine beeindruckende Ausstellung zum Jubiläum „150 Jah-

Schöner Wohnen zur Ringstraßenzeit: Palais Todesco, 1880.

BILD: SN/JMW

Salzschiffchen, Goldschmiedearbeit aus Augsburg, 1651/54.

re Ringstraße“ im Jüdischen Museum. Nicht außer Acht gelassen wird die andere Seite. Neben den „Superreichen“ gab es jede Menge Elend, neben der gesellschaftlichen Elite gab es die zerlumpten Ostjuden, die ums Überleben kämpften. Das führte zu sozialen Anstrengungen aller Art, „Charity-Events“ in Salons ebenso wie riesigen Spenden und Mäzenatentum. Während die einen geadelt wurden und mit Orden überhäuft, schrieben andere erschütternde Bittbriefe. All dies versammelt die Ausstellung. Da sind Porträts von Familienoberhäuptern zu sehen, Gattinnen gaben sich der Rolle als Hausfrau oder Salondame samt Personal hin und entwickelten Modekrankheiten wie Hysterie. So beeindruckend der Reichtum ist, die Ausstellung gibt auch Einblicke in die Schattenseiten der Ringstraßenära, wozu auch der Antisemitismus gehört, der nach dem Börsenkrach 1873 in großem Stil ausbrach. Flucht, Vertreibung, Restitution werden ebenfalls angeschnitten. Lauter wichtige Aspekte, wenn man die Ringstraße feiert. Weitere Ausstellungen folgen (in Auswahl): Wien Museum, „Pionierjahre einer Prachtstraße“, ab 11. 6.; Nationalbibliothek, „Wien wird Weltstadt“, ab 22. 5.; Unteres Belvedere, „Klimt und die Ringstraße“, ab 3. 7. Ausstellung: Ringstraße. Ein jüdischer Boulevard. Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse. Bis 4. 10.

BILD: SN/KHM/SCHLOSS AMBRAS

KURZ GEMELDET Raubkunst: El Greco ging an Erben zurück

Unbekanntes Werk von Horváth versteigert

LONDON. Ein Bild des Malers El Gre-

BERLIN.

co, das die Nazis einst einer jüdischen Familie raubten, wurde restituiert. Die Erben des Wiener Industriellen Julius Priester bekamen das „Porträt eines Edelmannes“ von einer Londoner Galerie zurück, die das Werk 2010 gekauft hatte. SN, dpa

Es hat 95 Seiten und einen berühmten Autor, doch es wurde nie veröffentlicht oder aufgeführt: Ein unbekanntes Stück von Ödön von Horváth (Titel „Niemand“) wurde bei einer Autografen-Auktion in Berlin versteigert. Für 11.000 Euro erhielt der Bestbieter den Zuschlag.

Hier baut nicht nur Noah an einem Schiff der Kreativität SALZBURG. Vor zwei Jahren feierten Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker mit „Noahs Flut“ von Benjamin Britten das zehnjährige Bestehen des Education-Programms. Nun machen sich in Salzburg mit größter Leidenschaft und Eifer die Sopranistin Frances Pappas und der Schauspieler Gero Nievelstein ans Werk, den Einakter, der 1958 in Aldeburgh uraufgeführt wurde, für zwei Aufführungen im Juni im republic zu produzieren. Was sich so leicht sagt, ist eine große Planungs- und Koordinationsanstrengung, denn Brittens Werk nennt sich „Community Opera“, ist für Laien und Profis geschrieben oder, wie Johannes Wiedecke, der Sänger des Noah, treffend sagt, eine „Oper nicht nur für, sondern mit Menschen“. Pappas und Nievelstein, die seit 2009 in Salzburg leben und arbeiten, sind spürbar überwältigt von der Mitmachbegeisterung, die letztlich 160 Akteure auf der Bühne versammeln wird: von den Volksschulen Josefiau und Liefering 2 über

das SOS-Clearinghouse, die Paracelsusschule St. Jakob, das Musische und das Akademische Gymnasium bis zur Zirkusschule MOTA, von Mitgliedern des Mozarteumorchesters über die Bergknappenkapelle Dürrnberg bis zu einem ad hoc formierten Laienorchester. Gerade da habe man, so Nievelstein bei der Vorstellung des Projekts am Dienstag, viel wechselseitige Solidarität und erstaunliche kreative Musikkreise erleben können, eine Offenheit, die jetzt schon ein Erfolgsgefühl gibt. Oder, wie Frances Pappas nachschickte: „So lernt man Salzburg kennen – und lieben.“ Alle Beteiligten sollen durch das Projekt „eine kreative Denkweise erleben“ und verschiedenste Arten von Talenten zur Entfaltung bringen können. Wie weit schon ein vierstimmiger Kanon in nur einer Stunde Vorbereitung gelingen kann, zeigte der Schülerchor bei der Pressekonferenz. Dennoch wartet auf Adrian Kelly als Dirigent und Riikka Läser als Regisseurin noch viel Arbeit. hb


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Woche 26. März 2015

Salzburger Festspiele - Pressespiegel

"Salzburger Woche" Nr. 13 vom 26.03.2015 Seite: 32 Ressorf. lkuli Stadt Nachrichten

Ein Musikprojekt für die und mit den Menschen der Stadt Profis und Laien gehen gemeinsam ein Opernprojekt an. Sie werden im Juni Benjamin Brittens Oper,,Noahs Flut" aufführen.

Ricky Knoll Salzburg. Da wird ordentlich viel los sein auf der Bühne des Republic, wenn am 11. und 12. Juni 2015 die insgesamt 160 Mitwirkenden auftreten. Gero Nievelstein, als Landestheater-Schauspieler vielen Salzburgern bekannt, und seine Lebensgefährtin Frances Pappas, Mezzosopranistin, haben nach zehn Monaten Vorbereitung nun den Startschuss gesetzt.

Sie bringen Benjamin Brittens Community-Oper ,,Noahs Flut", eines seiner berühmtesten und eingängigsten Werke auf die Bühne. ,,ln den vergangen zehn Monaten haben wir unzählige Gespräche geführt, Leute gefragt, das Pro¡ekt vorgestellt, Förderer und Sponsoren aufgetrieben,

aber jetã sind wir soweit, wir können mit der Arbeit beginnen", freut sich Nievelstein. ,,Die Community-Oper bedeutet, dass Menschen nicht nur Musik erleben, sondern sich auch daran beteiligen." Eingeflossen ist die Erfahrung, die die beiden Künstler mit dem selben Projekt vor Jahren in Nürnberg gesammelt haben. Ganz offensichtlich ist Salzburg bereit für eine derartige Produktion. ,,Salzburg ist ein ganz anderes Pflaster, denn von allen Seiten kam uns Offenheit Begeisterung und Bereitschaft zur Unterstützung entgegen." Neben professionellen Künstlern, wie Johannes Wiedecke (Noah), Frances Pappas (Noahs Frau), Landestheater-Konzertmeister Adrian Kelly (musikalische Leitung) oder Anja Clementi (Chorführerin), sind es vor allem Kinder und Jugendliche aus den Volksschulen Josefiau und Liefering ll, SOS-Clearinghouse, Paracelsusschule St. Jakob, Musisches RG Salzburg, Akademisches Gymnasium und der Zirkusschule MOTA, die mitwirken. Das Orchester setzt sich ebenso aus Profis des Mozarteum-Orchesters sowie Studierenden und Schülern des Mozarteums, des Landesjugendorchesters, des Musikum Hallein, der Bergknappenmusik Bad Dürrnberg oder der Musiziergemeinschaft Hoppferwieser zusammen. ln den kommenden Monaten erarbeiten sich die Beteiligten das Stück, das schließlich zum großen Ganzen zusammengeführt wird. E Werbewert Reichweite

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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Tennengauer Nachrichten 09. April 2015

18 Tennengauer Nachrichten

KULTUR

life

9. APRIL 2015

Ein Musikprojekt für die und mit den Menschen

Da wird ordentlich viel los sein auf der Bühne des Republic, wenn am 11. und 12. Juni 2015 die insgesamt 160 Mitwirkenden auftreten. Gero Nievelstein, als Landestheater-Schauspieler vielen Salzburgern bekannt, und seine Lebensgefährtin Frances Pappas, Mezzosopranistin, haben nach zehn Monaten Vorbereitung nun den Startschuss gesetzt. Sie bringen Benjamin Brittens Community-Oper

Musik erleben, sondern sich auch daran beteiligen.“ Eingeflossen ist die Erfahrung, die die beiden Künstler mit demselben Projekt vor Jahren in Nürnberg gesammelt haben. Ganz offensichtlich ist Salzburg bereit für eine derartige Produktion. „Salzburg ist ein ganz anderes Pflaster, denn von allen Seiten kam uns Offenheit, Begeisterung und Bereitschaft zur Unterstützung entgegen.“ Neben professionellen Künstlern wie Johannes Wiedecke (Noah), Frances Pappas (Noahs Frau),

„Begeisterung und Offenheit in Salzburg war von allen da.“

„Wir können viele Arten von Talenten zusammenbringen.“

SALZBURG.

Gero Nievelstein, Gesamtleitung

Frances Pappas, Gesamtleitung

„Noahs Flut“, eines seiner berühmtesten und eingängigsten Werke, auf die Bühne. „In den vergangenen zehn Monaten haben wir unzählige Gespräche geführt, Leute gefragt, das Projekt vorgestellt, Förderer und Sponsoren aufgetrieben, aber jetzt sind wir so weit, wir können mit der Arbeit beginnen“, freut sich Nievelstein. „Community-Oper bedeutet, dass Menschen nicht nur

Landestheater-Konzertmeister Adrian Kelly (musikalische Leitung) oder Anja Clementi (Chorführerin) sind es vor allem Kinder und Jugendliche aus den Volksschulen Josefiau und Liefering II, SOS-Clearinghouse, der Paracelsusschule St. Jakob, dem Musischen RG Salzburg, Akademischen Gymnasium und der Zirkusschule MOTA, die mitwirken. Das Orchester setzt sich ebenso

Tennengauer Nachrichten

19

Die Verleihung findet am 11. Juni statt – Projekte können noch bis 13. April eingereicht werden SALZBURG. Der „Salzburger Volkskulturpreis“, gestiftet vom Land Salzburg, den „Salzburger Nachrichten“ und der „Kurt und Felicitas Vössing Stiftung“, wird alle zwei Jahre vergeben. Eine unabhängige, hochkarätige Jury bewertet die eingereichten Projekte. Mit 6000 Euro ist der Hauptpreis, mit je 3000 Euro sind die zwei Förderpreise dotiert. Auch heuer wird dieser traditionsreiche Preis wieder verliehen. Dafür bewerben können sich sowohl Einzelpersonen als auch Initiativen, Gruppen oder Vereine, die einem oder mehreren der folgenden Kriterien entsprechen: besonderer Jugendschwerpunkt, Stärkung der Gemeinschaft, Förderung kultureller Vielfalt, wissenschaftliche Arbeiten für bzw. über regionale Kulturarbeit. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, für den Preis vorge-

Das Halleiner Weihnachtsspiel „A Stern kummt auf“ nach Carl Orff wurde im Jahr 2013 mit dem ersten Preis gekürt. Die Auszeichnung erhielten die Initiatoren Wolfgang Guttmann und Kurt Schwaiger. BILD: ROBERT RATZER

schlagen zu werden. Bis 13. April können Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine im Referat für Volkskultur, Postfach 527, 5010 Salzburg, z. H. Lucia Luidold (Tel. 0662/8042-2615) ih-

1. Kunst & Handwerk im Ziegelstadel Hallein Neben jungen Talenten aus Salzburg (im Bild VS Liefering 2 und Musisches RG Salzburg) wirken auch Kinder der Paracelsusschule St. Jakob und des Musikums Hallein an dem Projekt mit. BILDER: KNOLL

aus Profis des Mozarteum-Orchesters sowie Studierenden und Schülern des Mozarteums, des Landesjugendorchesters, des Musikums Hallein, der Bergknappenmusik Bad Dürrnberg

life

Salzburger Volkskulturpreis wird verliehen

Profis und Laien aus Salzburg, Hallein und dem Tennengau gehen gemeinsam ein Opernprojekt an. Sie werden im Juni Benjamin Brittens Oper „Noahs Flut“ aufführen. RICKY KNOLL

KULTUR

9. APRIL 2015

oder der Musiziergemeinschaft Hopferwieser zusammen. In den kommenden Monaten erarbeiten sich die Beteiligten das Stück, das schließlich zum großen Ganzen zusammengeführt wird.

Zum ersten Mal präsentieren heuer von 10. bis 12. April 50 Künstler und Kunsthandwerker aus dem In- und Ausland im Ziegelstadel Hallein bei der Kunst & Handwerk ein breitgefächertes und hochwertiges Angebot an Eigenkreationen in den verschiedensten Materialbereichen. Unter anderem zeigt die Papiermanufaktur Kornprobst aus Golling die Herstellung von Hadernpapier. Textile Mode mit frischen Farben, künstlerische

Eine Metallarbeit von Friedrich Schilcher. BILD: SCHILCHER

und bunte Gebrauchskeramik, gedrechselte Holzkunst sowie Holzbildhauerarbeiten aus Südtirol findet sich ebenfalls im Programm, ebenso Glasperlenschmuck, Schmuck aus Keramik oder aufwändige Goldschmiedearbeiten. Gezeigt werden auch künstlerische Metallarbeiten, u. a. große Skulpturen von Friedrich Schilcher. Ein spezielles Highlight bildet die Sonderausstellung „Keltisches Kunsthandwerk – neu interpretiert“. Die Kunst & Handwerk beginnt am Freitag, dem 10. April, um 18 Uhr mit Vernissage und Live-Musik von Willi Streb (Eintritt frei). Samstag, 11. April, und Sonntag, 12. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Eintritt pro Person und Tag 3 € (Kinder bis 15 Jahre frei). Organisation und Veranstaltung: Otmar & Rishelle Wimmer www.dreiseengalerie.at ANZEIGE

re Projekte, die nicht älter als drei Jahre sein sollen, einreichen. Die Vergabe der Preise findet im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Saal der Salzburger Nachrichten am 11. Juni 2015 um 19.30 Uhr

statt. Die Verleihung wird von Landesrat Heinrich Schellhorn vorgenommen und von der Gruppe „JUHIKASA“ – vier Tennengauer Junggeiger – musikalisch gestaltet.


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 27. Mai 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Kronen Zeitung 30. Mai 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 05. Juni 2015

FREITAG, 5. JUNI 2015

SN-CARD-SERVICE 19

Das Café Fingerlos in der Franz-Josef-Straße in Salzburg ist vor allem bekannt für seine hervorragende Patisserie.

BILDER (2): SN/WILD & TEAM

Großes Jubiläumsgewinnspiel

70 Jahre, 70 Torten – gewinnen Sie anlässlich des SN-Geburtstags eine Torte der Konditorei & Patisserie Fingerlos. Am 7 Juni 2015 feiern die „Salzburger Nachrichten“ ihr 70-JahrJubiläum – und Geburtstage feiert man bekanntlich mit Torten! Im Rahmen des großen Jubiläumsgewinnspiels können SN-Leser und jene, die die SN zwei Wo-

chen gratis lesen wollen, eine von 70 Torten der Konditorei und Patisserie Fingerlos gewinnen – unter SALZBURG.COM/JUBILAEUMSGEWINNSPIEL mitspielen. Das Café Fingerlos verbindet alten Wiener Caféhaus-Charme mit neumodi-

schem Interieur und Lifestyle. Jung und Alt treffen sich gern zum Frühstück im Gastgarten, im großen Hauptcafé oder im daneben liegenden Separee. Die Spezialitäten des Café Fingerlos sind hauseigene Patisserie und Kondi-

toreierzeugnisse, Tee- und Kaffeespezialitäten sowie herzhafte Süßspeisen, warme Hauptgerichte und reichhaltige Frühstück-Menüs. Mehr Infos unter: WWW.CAFE-FINGERLOS.AT

„Noahs Flut“ im republic Salzburg Das oratorische Kirchenspiel von einfacher Schönheit und tiefem Ernst, das aus der Feder von Benjamin Britten stammt, richtet sich an ein erwachsenes wie kindliches Publikum. Bei zwei Aufführungen in Salzburg wirken auch viele Salzburger Schüler mit. SN-CARD-Inhaber können sich u. a. Karten für die Generalprobe sichern. Die Community-Oper „Noahs Flut“ zählt zu den berühmtesten und eingängigsten Werken des englischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Benjamin Britten. Die Geschichte wie die Musik sind dramatisch, überraschend, lustvoll und bieten eine bewegende Erfahrung für die Menschen im Zuschauerraum wie für die Beteiligten auf der Bühne. Über 150 Aktive, gleichberechtigt Laien und Profis, darunter viele Jugendliche aus Salzburger Schulen, nehmen das Publikum dabei mit auf Noahs Reise ins Ungewisse – weg aus einer Welt, in der kein Leben mehr möglich ist, in eine hoffnungsvolle Zukunft. Am Ende singen alle gemeinsam mit den Zuschauern eine ausge-

„Noahs Flut“ – am Donnerstag, dem 11. Juni, und am Freitag, dem 12. Juni, im republic Salzburg. BILD: SN/FRANCESCO GALLÉ

lassene Hymne auf das Leben. Mit seiner Kirchenoper „Noahs Flut“ wollte Benjamin Britten Kindern die Freude am Singen und Musizieren vermitteln.

Termine der Community-Oper „Noahs Flut“ von Benjamin Britten im republic Salzburg: Donnerstag, 11. Juni, 19.30 Uhr, sowie Freitag, 12. Juni, 19.30 Uhr.

Für SN-CARD-Inhaber sind 50 Tickets für die Generalprobe am Donnerstag, 11. Juni, um 11 Uhr reserviert. Schnell Freikarten reservieren – online unter: SNCARD.SALZBURG.COM. Einfach beim Einlass an der Abendkassa und vor Beginn der Generalprobe unter Ihrem Namen melden (SNGästeliste liegt auf). Die Reservierung gilt als verbindlich. Pro SN CARD maximal zwei Plätze, solange der Vorrat reicht. Zudem erhalten SN-CARD-Inhaber 30 Prozent Rabatt (limitiert auf die ersten 20 Tickets) im oeticket-Center Salzburg im republic. Infos unter: WWW.BRIDGINGARTS.AT sowie telefonisch unter +43 662/84 37 11.

Dieser Beitrag wurde vom SN-Marketing mit Partnern gestaltet. Es handelt sich somit, gem. §26 MG, um eine „entgeltliche Einschaltung“.


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 06. Juni 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Passauer Neue Presse 09. Juni 2015

2015-06-09 06:32:31

Kulturprojekt mit einer Vielzahl an Mitwirkenden Salzburg. Bei... TIPPS DES TAGES "Passauer Neue Presse" vom 09.06.2015 Ressort: Lokales Altötting Lokales Altötting TIPPS DES TAGES Kulturprojekt mit einer Vielzahl an Mitwirkenden Salzburg. Bei... Kulturprojekt mit einer Vielzahl an Mitwirkenden Salzburg. Bei "Noahs Flut" handelt es sich um ein Kulturprojekt vom Verein Bridging Arts, bei dem unglaublich viele Institutionen und Personen aus Salzburg und Umgebung involviert sind. Mit im Boot sind diverse Schulen, die Zirkusschule MOTA, MusikerInnen des Mozarteumorchesters, das Musikum Hallein, die Bergknappenmusikkapelle Dürrnberg, die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig und viele mehr. Über 200 aktive Mitwirkende - sowohl Profis als auch Laien - werden die Geschichte vom Beginn eines Neuanfangs erzählen. Als Solisten können die Besucher Johannes Wiedecke als Noah, Frances Pappas als Noahs Frau und Anja Clementi als Chorführerin der Tratschen auf der Bühne erleben. Am Donnerstag, 11. Juni, findet um 19.30 Uhr die Premiere der Community-Oper von Benjamin Britten im republic statt. Zwei weitere Vorstellungen gibt es am 12. Juni um 11 Uhr (Schulvorstellung) sowie um 19.30 Uhr. Karten gibt es unter oeticket.at oder oeticket Center Salzburg im republic.redEin Abend mit Liedern, die der Seele gut tun Altötting. "Lieder - Spiegel der Seele" - unter diesem Titel bietet die Katholische Erwachsenenbildung ein Offenes Singen mit Krankenhausseelsorgerin Ingrid Weißl an. Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 11. Juni, von 18.30 bis 20 Uhr im Dekanatshaus. Dieser Abend eignet sich für alle, die gerne singen, die aber nicht in einem festen Chor singen wollen bzw. können. Lieder drücken mit ihrer Verbindung von Musik und Text die ganze Palette menschlicher Empfindungen aus und wirken heilsam, wenn wir sie singen und hören. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Lieblingslieder (Volkslied, Geistliches Lied, Klassik, Gospel, "Querbeet", "Effata", Schlager ... ) mitzubringen, die dann gemeinsam gesungen werden. Anmeldung erbeten bei Ingrid Weißl: ? 08671/71934 oder 0160/910 350 60 oder ingrid@weissls.deredEin wahnwitziger Abend: Kochen und Pseudo-Trends Traunstein. Ein kulinarisches Lustspiel in zwei Akten von und mit dem Show-Koch Neno Bini und der Moderatorin Verena Fuchs findet am Dienstag, 9. Juni, 19 Uhr, im "Studio 16" an der Bahnhofstraße 16 statt. Im ersten Akt wird ein Streifzug durch die wahnwitzige Welt der Ernährung und des Kochens versprochen: von Tele-Shopping-Produkten, die man in keiner Küche braucht, über Selbstdarsteller in Fernsehküchen bis hin zu Ernährungsgurus, die unglaubliche Abnehm-Erfolge versprechen, wenn man genug Geld und Enthaltsamkeit investiert. Im zweiten Akt gibt es echte (Küchen)-Tipps, wie ohne all dieses unnützen und pseudo-trendigen KüchenEquipments schmackhaft gekocht werden kann, ohne lange am Herd zu stehen oder Geld für teure Kochkurse auszugeben. Vor dem ersten und dem zweiten Akt wird ein kleines Buffet angeboten. Karten: 0861/8431.red *** powered by GENIOS German Business Information ***

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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Salzburger Nachrichten 12. Juni 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Reichenhaller Tagblatt 18. Juni 2015 ten.

Musiktheaterprojekt mit pädagogischer Wirkung Community Opera „Noahs Flut“ von Benjamin Britten Von Brigitte Janoschka Salzburg. „Noah’s Flood“ von Benjamin Britten wird Kirchenoper, Kinderoper oder Community Opera genannt. Sie ist eine Gemeinschaftsoper in mehrerlei Hinsicht: Das Publikum wurde eingeladen, bei drei Chorälen mitzusingen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene sangen und musizierten auf Augenhöhe miteinander und durch das Theaterspiel entsteht aus den Schülern der teilnehmenden Salzburger Schulen – Volksschulen, Zirkusschule, Paracelsusschule und Gymnasien – eine Gemeinschaft mit positiver Wirkung auf die Persönlichkeitsbildung. Der Trägerverein „Bridging Arts“ mit dem Ziel „Lernen durch Kunst“ kooperiert mit der pädagogischen Hochschule Salzburg, an der die Opernsängerin Frances Pappas und der Schauspieler Gero Nievelstein, in deren Händen die Gesamtleitung lag, im laufenden Studienjahr als Gastdozenten pro-

Arche bauen, um der Sintflut zu entkommen. Benjamin Britten machte daraus ein musikalisches Familiendrama, denn Noahs Frau, gespielt und gesungen von der Opernsängerin Frances Pappas, weigert sich, mit in die Arche zu gehen. Sie widersteht dem Bitten ihres Mannes und dem Flehen ihrer Kinder, da ihr ihre Freundinnen wichtiger sind. Erst am Schluss bleibt ihr nichts anderes übrig als einzusteigen, um nicht zu ertrinken.

Alle haben dieselben Ängste und Hoffnungen Die jungen Sängerinnen und Sänger des Chores agierten auf der Bühne in den Tiergruppen, die die Arche bevölkern dürfen. Die Hasen hüpften radschlagend ins rettende Boot, die Hamster krabbelten, und es gab noch weitere tänze-

September 1814 spielte sein älterer Bruder Ferdinand die Orgel, Franz Schubert selbst dirigierte und Joseph Mayseder, Konzertmeister des Orchesters der Wiener Hofkapelle, saß am ersten Pult. Schuberts Jugendliebe, Therese Grob, die auch bei den ersten Aufführungen der G-, B- und C-Dur Messe mitwirkte, sang das Sopransolo.

lung für Kirchenmusik der Universität Mozarteum bringt am Sonntag, 21. Juni, ab 10 Uhr im Salzburger Dom die Missa „Dominus fortitudo plebis suae“ von Benedikt Baldauf als Uraufführung zu Gehör. Leitung: Alexandra Helldorff. Mitwirkende: Domorganist Heribert Metzger und Michaela Aigner (Orgeln), Lukas Außerdorfer (Orgelpositiv).

Von Elisabeth Aumiller Bildschirmen ist er häufiger Gast, jetzt widmet er sich auch wieder diversen Bühnenauftritten: der vielfach ausgezeichnete österreichische Theater- und Filmschauspieler Fritz Karl. Bei den Halleiner Festwochen entzückte er das zahlreiche Publikum im Stadttheater Hallein mit einem köstlichen Literaturabend, begleitet von den zündenden Tangorhythmen des österreichischen Ensembles „Tango de Salón“.

Noah (Johannes Wiedecke, Bass) will seine Frau (Frances Pappas, Sopran) dazu überreden, mit in die Arche zu kommen. Foto: Janoschka jektbezogen mit Studierenden arbeiten. Die Produktionsleitung lag bei Christiani Wetter, und Adrian Kelly war der künstlerisch-musikalische Leiter, der die mehr als 100 Kinder und Jugendlichen zu Höchstleistungen führte. Im Orchester, in dem Streichinstrumente, Blockflöten und Schlaginstrumente vertreten waren, saßen junge Menschen im Schulalter neben professionellen Musikern. Ein zweiter Dirigent, Aoi Mizuno, Student in der Dirigentenklasse am Mozarteum Hans Graf, dirigierte den Bewegungschor, mit großen Bewegungen von der obersten Treppe des Republic aus. Die Geschichte Noahs aus demAlten Testament ist bekannt: Noah, gesungen von Johannes Wiedecke, Bass, der diese Figur hervorragend charakterisiert hat, soll eine

rische und akrobatische Darbietungen. Die Projektleiter demonstrierten mit den Mitwirkenden, dass unabhängig von Religionszugehörigkeit und Kulturkreis, Alter und Schulbildung alle dieselben Hoffnungen und Ängste haben, die es gilt, sich bewusst zu machen. Das Symbol von der Arche vermittelt passend das heilsame Bild des Sprichwortes „wir sitzen alle in einem Boot“. Die Vorstellung von der Lebensreise entsteht und hilft so nach der Bewusstwerdung, die eigenen Ängste zu verarbeiten und zu neutralisieren. Dieses pädagogisch ausgerichtete Projekt mit einem hohen künstlerischen Anspruch geht unter die Haut. Im Idealfall leitet es als Initialprojekt ein nachhaltiges kulturelles Bildungsangebot in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext ein.

Kurzgeschichten des brasilianischen Satirikers und Bestsellerautors Luis Fernando Verissimo aus der deutschen Ausgabe „Kleine Lügen. Die besten Storys aus: Du hörst mir ja doch nicht zu.“ Man erlebte eine Lesung der besonderen Art, die im Verein mit den virtuosen und feurigen Klängen der exzellenten Tangoband zu einem unterhaltsamen und spannenden Theaterabend wurde. seiner facettenreichen Schauspielkunst. Aus jeder Geschichte machte er eine in sich geschlossene kleine theatralische Szene. Seine sprachliche Ausdrucksvielfalt hat eine enorme Bandbreite. Pointiert färbt er in nuancenreicher stimmlicher Charakteristik die Personen der erzählenden Handlung. Karl gehört noch zu den heute selten gewordenen Schauspielern, die eine Sprache in geschulter Artikulation führen und damit nicht nur erstklassig verständlich sind, sondern auch jede Phrase ihrem Inhalt gemäß zu gestalten verstehen. passen, sondern war anteilig mit-


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Radio und TV


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Bezirks Blätter Länge: 02:04 Minuten März 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

ORF / Salzburg Heute Länge: 02:28 Minuten 12. Juni 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

ORF / Radio Länge: 02:01 Minuten 13. Juni 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

DrehPunktKultur 05. März 2015

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Geld für eine Oper und einen Verlag

Stich-Wort / Feuilletons

06/03/15 ProfimusikerInnen und Amateure, mehr als 100 Kinder und Jugendliche, Salzburgerinnen und Salzburger mit unterschiedlichstem Hintergrund: Sie sollen am Opernprojekt „Noahs Flut“ im Juni zusammenwirken.

Im Porträt

Die Produktion von Benjamin Brittens Musiktheater „Noahs Flut“ als Community-Projekt wollen

Glossen und Kommentare

Auf den Bühnen Musik Bildende Kunst Literatur Kultur im Land Kino / Radio / TV / Medien "Fremde" Kultur Reisekultur Rest der Welt

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Opernsängerin Frances Pappas und Schauspieler Gerold Nievelstein realisieren. Drei Aufführungen und eine öffentliche Generalprobe finden im Juni im Republic statt. Die Stadt wird das Projekt der Initiative „Bridging Arts“ mit 10.000 Euro fördern, das hat der Kulturausschuss dieser Tage einstimmig beschlossen. Einstimmig fiel auch der Beschluss für eine Jahresförderung in Höhe von 7.000 Euro an die Edition Tandem. Der Salzburger Verlag unter Leitung von Ludwig Volker Toth publiziert seit 2007 ein qualitativ hochwertiges Programm mit rund 15 Titeln pro Jahr; Bücher von Autorinnen und Autoren aus Salzburg, Lyrik und Kinderbücher bilden Schwerpunkte der Tätigkeit. Im Zuge des Förderprogramms stellt der Verlag sämtliche Publikationen der Stadtbibliothek als Belegexemplare zur Verfügung. (InfoZ)


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

APA 24. März 2015

2015-03-24 10:58:09

"Noahs Flut" - Freie Salzburger Opernproduktion mit 150 Mitwirkenden APA0158 5 KI 0301

Di, 24.Mär 2015 Oper/Schule/Salzburg/Vorschau

"Noahs Flut" - Freie Salzburger Opernproduktion mit 150 Mitwirkenden Utl.: Benjamin Brittens eingängiges Bühnenwerk mit Opernprofis vom Landestheater und Mozarteumorchester - "Bridging Arts" mit unzählige Laienorchestern und Schulchören im Republic = Salzburg (APA) - Oper für Profis und Laien, Oper als gesellschaftliches Erlebnis der gesamten Gemeinde - Benjamin Britten hat die Idee der "Community Oper" in "Noahs Flut" auf andauernd erfolgreiche und eingängig praktikable Weise realisiert. In Salzburg haben sich ehemalige und aktive Mitglieder des Landestheaters zu "Bridging Arts" zusammengetan, um "Noahs Flut" in einer freien Produktion auf Bühnen zu bringen. Die aus zahlreichen Opern- und Theaterproduktionen des Landestheaters bekannten Künstler Frances Pappas (Mezzosopran) und Gero Nievelstein (Schauspiel und Produktion) sind die Initiatoren dieser Community Oper. Pappas und Nievelstein hatten bereits in Deutschland eine Reihe von freien Großproduktionen erarbeitet. Für die musikalische Leitung von "Noahs Flut" in Salzburg konnten die beiden mit Adrian Kelly den ersten Kapellmeister des Landestheaters gewinnen. Mit im Boot sind außerdem vier erste Solisten des Mozarteumorchesters, nämlich Frank Stadler, Mona Haberkern, Milan Radic und Marcus Pouget, sowie einige weitere Opern-, Theater- und OrchesterProfis der Stadt wie Christiani Wetter, Anja Clementi, Johannes Wiedecke und Andrea Guttmann. Für Brittens Werk aber braucht man rund 150 Mitwirkende. 60 davon kommen von unzähligen Salzburger Orchestern von der Universität Mozarteum bis zur Dürrnberger Knappenmusikkapelle. Und der 80-köpfige "Chor der Tiere" wird mit Sängern aus sieben Salzburger Schulen und musikalischen Institutionen besetzt. Dazu kommen die Solisten und das Regieteam rund um Riikka Läser und Katja Schindowski. Das Produktionsbudget für diese Oper ab zwölf Jahren beträgt 70.000 Euro. Die kommen von Stadt und Land (je 10.000) den Eintrittskarten (15.000) sowie einer Reihe von Sponsoren. Drei Aufführungstermine sind vorerst angesetzt, und zwar am 11. und 12. Juni 2015 im Republic. (S E R V I C E - www.bridgingarts.at www.re-creation.at 0662 / 89 00 83) (Schluss) lin/vr/har APA0158

2015-03-24/10:57

241057 Mär 15 --------------------------- Metadaten: Meldungstyp: Vorschau Kategorien: Kunst & Kultur/Kunst/Oper Bildung/Schule Geobezug: Salzburg/Bez. Salzburg/Salzburg

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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Bezirks Blätter 24. März 2015


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Tiroler Tageszeitung 24. März 2015

 Letztes Update am Di, 24.03.2015 11:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe

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„Noahs Flut“ - Freie Salzburger Opernproduktion mit 150 Mitwirkenden Salzburg (APA) - Oper für ProKs und Laien, Oper als gesellschaftliches Erlebnis der gesamten Gemeinde Benjamin Britten hat die Idee der „Community Oper“ in „Noahs Flut“ auf andauernd erfolgreiche und eingängig praktikable Weise realisiert. In Salzburg haben sich ehemalige und aktive Mitglieder des Landestheaters zu „Bridging Arts“ zusammengetan, um „Noahs Flut“ in einer freien Produktion auf Bühnen zu bringen. Die aus zahlreichen Opern- und Theaterproduktionen des Landestheaters bekannten Künstler Frances Pappas (Mezzosopran) und Gero Nievelstein (Schauspiel und Produktion) sind die Initiatoren dieser Community Oper. Pappas und Nievelstein hatten bereits in Deutschland eine Reihe von freien Großproduktionen erarbeitet. Für die musikalische Leitung von „Noahs Flut“ in Salzburg konnten die beiden mit Adrian Kelly den ersten Kapellmeister des Landestheaters gewinnen. Mit im Boot sind außerdem vier erste Solisten des Mozarteumorchesters, nämlich Frank Stadler, Mona Haberkern, Milan Radic und Marcus Pouget, sowie einige weitere Opern-, Theater- und Orchester-ProKs der Stadt wie Christiani Wetter, Anja Clementi, Johannes Wiedecke und Andrea Guttmann. Für Brittens Werk aber braucht man rund 150 Mitwirkende. 60 davon kommen von unzähligen Salzburger Orchestern von der Universität Mozarteum bis zur Dürrnberger Knappenmusikkapelle. Und der 80-köpKge „Chor der Tiere“ wird mit Sängern aus sieben Salzburger Schulen und musikalischen Institutionen besetzt. Dazu kommen die Solisten und das Regieteam rund um Riikka Läser und Katja Schindowski. Das Produktionsbudget für diese Oper ab zwölf Jahren beträgt 70.000 Euro. Die kommen von Stadt und Land (je 10.000) den Eintrittskarten (15.000) sowie einer Reihe von Sponsoren. Drei Aufführungstermine sind vorerst angesetzt, und zwar am 11. und 12. Juni 2015 im Republic. (S E R V I C E - www.bridgingarts.at www.re-creation.at 0662 / 89 00 83)


Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

DrehPunktKultur 12. Juni 2015

Alle sitzen im selben Boot

15.06.15 09:19

Alle sitzen im selben Boot

COMMUNITY-OPER / NOHAS FLUT 12/06/15 Über zweihundert Mitwirkende, vom Schulkind bis zum erfahrenen Bühnensänger, präsentieren den Grundgedanken von Benjamin Brittens Community-Oper „Noahs Flut“ im besten Sinne. Dieses Werk lebt von den vielfältigen Hintergründen seiner Protagonisten und zeigt die Wirkungsvielfalt des Genres Oper, fernab jeglicher Konvention. Von Larissa Schütz Mit Opern ist man in Salzburg bestens vertraut, aber eine CommunityOper, da kommt wahrscheinlich auch der ein oder andere FestspielProfi ins Grübeln. Community-Oper, das bedeutet, dass möglichst viele und vielfältige musikalische und darstellerische Personen und Gruppen einer Gemeinde, Stadt oder Religion an den Aufführungen mitwirken sollen. So ist es dem Programmheft zu entnehmen. Der Verein Bridging Arts hat diese Definition für sein Kulturprojekt „Noahs Flut“ beim Wort genommen, und eine Aufführung mit zweihundert Mitwirkenden aus Salzburg und Umgebung geschaffen. Von Schulen über MusikerInnen des Mozarteumorchesters, das Musikum Hallein, die Bergknappenmusikkapelle Dürrnberg, die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig und sogar der Zirkusschule MOTA ist alles vertreten. Das Ergebnis: Eine wunderbare Mischung aus Performance, Soundeffekten und Opernmomenten. Die Leitung dieses Projekts, das sich um die Geschichte von Noah und seiner Arche dreht, haben die Mezzosopranistin Frances Pappas (die auch die Rolle der Frau Noah singt) und der Schauspieler Gero Nievelstein. Für beide liegt die Faszination der Community-Oper in der doppelten Wertigkeit, die die Kunst dadurch erhält. In diesem Projekt verbinden sich Menschen über das künstlerische Schaffen hinaus und vermischen sich und ihre unter verschiedenen Lebenswirklichkeiten. Bestes Beispiel dafür sind die jungen Solisten. Der Schüler Jakob Karas steht als Sem völlig selbstverständlich neben dem erfahrenen Bass Johannes Wiedecke, der den Noah singt. Und genau so wird Benjamin Brittens Idee wahr, niemand denkt in diesen Szenen darüber nach, dass einer der beiden noch die Schulbank drückt. Erstaunliche Lockerheit und Bühnenpräsenz strahlen auch die anderen fünf jungen Solisten aus (Julius v. Maldeghem, Elias Pappas, Alisia Young, Mariella Santner und Constanze Wlcek). Auch die schlicht gehaltene Bühne stellt die jungen Künstler in den Vordergrund. Anstelle mit Requisiten zu arbeiten haben sich Regisseurin Riikka Läset und Choreographin Heidi Neumayer ganz auf die Choreographien der Schüler konzentriert. Einmal springen sie als wilde Tierherde über die Bühne, dann stellen sie wieder mit Drehungen, Rollen und Rädern die Wellen auf dem wilden Wasser dar. Es ist faszinierend, wie synchron die jungen Menschen ihre Bewegungen durchführen. http://www.drehpunktkultur.at/index.php/auf-den-buehnen/musik…n-im-selben-boot?tmpl=component&print=1&layout=default&page=

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Noahs Flut Eine Community-Oper von Benjamin Britten

Alle sitzen im selben Boot

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Und weil in der Community-Oper wirklich jeder Platz sowohl von Laien, wie auch Profis besetzt sein kann, glänzt auch das Orchester mit einer bunten Mischung an Musikern. Die Partitur ist aufgeteilt in Passagen, bei denen nur die Profimusiker spielen, und solche, bei denen auch die Kinder und Laien spielen. Dadurch entsteht eine interessante klangliche Abwechslung. Adrian Kelly dirigiert ein flottes Tempo, was den jungen Musikern nicht im geringsten Probleme bereitet. Das vielleicht eher dem Publikum, das Kelly gleich zu Anfang mit der Aussage: „Sie wissen, dass Sie heute auch auftreten werden?“, ins kalte Wasser schmeißt. Britten hat für sein Werk nämlich drei Choräle komponiert, bei denen das Publikum zum Mitsingen aufgefordert ist. Community - Gemeinschaft. Dieser Geist zieht sich stets als roter Faden durch das Werk. Die jungen Menschen geben der Aufführung eine frische Dynamik und überraschen immer wieder mit ihrer Professionalität. Man muss bedenken, dass die jüngsten Mitwirkenden erst sieben Jahre alt sind. Zum Schluss stehen alle Mitwirkenden im Publikum und der Applaus beginnt. Spätestens hier dürfte auch dem Letzten klar sein: Bei einer Community-Oper sitzen alle im selben Boot. Weitere Vorstellung heute Freitag (12.6.) um 19 Uhr im republic - www.bridgingarts.info Bild: www.bridgingarts.info

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Profile for Gero Nievelstein

Presseclipping Noahs Flut | Bridging Arts 2015  

Presseclipping Noahs Flut | Bridging Arts 2015  

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