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The Magazine of the GERMAN CONVENTION BUREAU

Deutsche Ausgabe 1 / 2010

IMEX 2010

Willkommen am Deutschlandstand

Kulturhauptstadt 2010 Hochkultur und Mythos Ruhr

Social Media in der MICE Branche www.gcb.de

Facebook, Twitter & Co


Glanzvolle Adresse feinster europäischer Gastlichkeit. Prachtvoll, komfortabel und exklusiv: Der Steigenberger Frankfurter Hof gehört seit über 130 Jahren zu den ersten Häusern der Stadt. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude liegt nur wenige Schritte von Business, Shopping und Kultur entfernt und ist damit eleganter Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens.

www.frankfurter-hof.steigenberger.de


EDITORIAL

Liebe Leser,

W

er hätte das je für möglich gehalten: das Ruhrgebiet als „Kulturhauptstadt“ Europas! Noch vor zwanzig Jahren hätten britische Buchmacher mit 1:1 Million dagegen gewettet. Doch offensichtlich haben sie alles richtig gemacht im Revier: Ein Jahr lang präsentieren sage und schreibe 53 Städte das Potenzial ihrer Region in mehr als 300 Projekten

turliebhaber, für Städte- und MICEPlaner. Dabei ist die Kultur-Initiative als solche längst nicht das einzige, was die Region rund um Essen richtig gemacht hat auf dem Weg zur Überwindung des anhaftenden KohlenPott-Images. Wegweisend auch die Art der Öffentlichkeitsarbeit, mit der

#MICE@Social.Media: Kommt in die Pötte! und 2.500 Veranstaltungen – und stehen damit in einer Reihe mit Kulturstädten wie Athen, Florenz, Prag oder auch Weimar. Naheliegend, das sich alles um das Thema „Wandel“ dreht in Europas Kulturhauptstadt „Ruhr.2010“: Nicht nur den strukturellen Wandel des einst führenden europäischen Industriezentrums für Kohle und Stahl in eine Dienstleistungsregion mit Vorbildcharakter. Auch die Wandlung eines Industrie-Gasometers in einen der spektakulärsten Ausstellungsorte weltweit. Oder die Verwandlung der Kohle-Zeche in eine Veranstaltungsstätte mit Kult-Status. Kurzum: Den Wandel vom düsteren Ruhrpott in einen strahlenden Kosmos für Kul-

sich die Gastgeber wiederum eingelassen haben auf den Wandel – und zwar in puncto Medien. Das Ergebnis ist eine 360°-Kommunikation: Nicht nur unter ruhr2010.de finden Besucher,Veranstalter und Medien sämtliche Informationen rund um das Kulturjahr. Interessantes bis Launiges gibt’s auf Youtube.com/ ruhr2010khs, unter #ruhr2010 wird kräftig gezwitschert, und in Facebook liegt die Zahl bekennender Fans von Ruhr.2010 bereits heute bei mehr als 18.000 (!). „Komm in die Pötte!” – ab sofort ist dies nicht länger nur kecke Aufforderung zu einem Besuch an der Ruhr. Es ist auch der Appell an die MICE-Branche, sich einzulassen auf die Möglichkeiten, die das Zeitalter von Web2.0 und Social Media für sie bereit hält. In puncto Marketing, Kommunikation und Werbung. Wie diese aussehen, darüber informieren

wir Sie während unserer GCB-Seminartage auf der IMEX Ende Mai (siehe S. 11). Und auch ich werde mich dort gern Ihren Fragen stellen. Denn nicht nur habe ich die Ehre und das Vergnügen, Sie auf unserem Stand als neuer Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau zu begrüßen. Überdies freue ich mich auf die – durch keine Technik je ersetzbare - persönliche Begegnung mit Ihnen, unseren Freunden, Mitgliedern und Partnern! In diesem Sinne: Wir sehen uns: im Pott, bei der IMEX, bei YouTube, Twitter & Co.!

Herzlichst Ihr Matthias Schultze Geschäftsführer GCB German Convention Bureau e.V.

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INHALT

The Magazine of the GERMAN CONVENTION BUREAU

Deutsche Ausgabe 1 / 2010

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GCB

NEWS - Buchtipp NEWS - Technik NEWS - Destinationen NEWS - Hotels NEWS - Kongesszentren / Hotels NEWS - Agenturen / Green Meetings NEWS - Transport

Kulturhauptstadt 2010

Editorial Portrait Matthias Schultze

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Hochkultur und Mythos Ruhr

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Social Media IMEX 2010 Fakten IMEX-Verbändetag GCB-Seminartage Keynote / Seminartipps

Vom Mythos zum Massenphänomen zum Marketing-Instrument 32 06 08 11 14

Vorstand: Anke Pruust Druck: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG V.i.S.d.P.: Birgit Pacher Herausgeber German Convention Bureau

GCB Branch Office North America

Münchener Str. 48 60329 Frankfurt/Main, Germany Tel. +49 69 242 930- 0 Fax +49 69 242 930- 26 E-Mail info@gcb.de www.gcb.de

122 East 42nd Street, Suite 2000 New York, NY 10168-0072, USA Tel. +1 212 661 4582 Fax +1 212 661 6192 E-Mail gcbny@gcb.de www.germany-meetings.com

natureOffice.com | DE-140-559273

Argumentationshilfen für Tagungsplaner Zehn Gründe, warum echte Meetings und Events im Marketing-Mix von Verbänden unerlässlich sind

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Redaktion: GCB German Convention Bureau e. V. Autoren dieser Ausgabe: GCB, Anke Pedersen, projekt2508, Dr. Michael Behrendt Korrektur: Jenny Haroske, Null-Fehler, Layout: Sven Steglich Titel: GCB Bilder: S. 20: LTM-Andreas Schmidt; S. 21: Foto: Stefan Müller, Copyright: HumboldtUniversität zu Berlin; S. 26: Poster Metropole Ruhr, Zeichnung: Jamiri/UNICUM; S. 27: Foto: Manfed Vollmer; S. 28: Gasometer Oberhausen: Jochen Schlutius, , Landschaftspark Duisburg-Nord, Krüger, Torsten, Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.; S. 29: Still-Leben Ruhrschnellweg Die Metropole feiert / Grafik: RUHR.2010 GmbH / TAS Emotional Marketing GmbH; S. 34: Twitterwall: Copyright BloggingDagger (Flickr); S. 38 Messe Erfurt Erscheinungsweise: zweimal jährlich Das GCB wird unterstützt von: Strategic Partners: Deutsche Zentrale für Tourismus e. V., Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Bahn AG, IMEX - incorporating Meetings made in Germany; Preferred Partners: Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, Maritim Hotels und darmstadtium wissenschaft | kongresse


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IMEX 2010

IMEX: die weltweit führende Fachmesse für Planer und Organisatoren von Kongressen, Tagungen, Incentives und Events n Viele Firmen und Verbände sind ständig auf der Suche nach neuen Ideen und Austragungsorten für ihre Tagungen,

Kongresse und Events in Deutschland – oder sogar für eine internationale Veranstaltung im Ausland. Eine ideale Möglichkeit, an einem Tag viele neue Kontakte zu Hotels, Kongresszentren, Airlines, Destinationen, Agenturen etc. zu knüpfen, bietet die Fachmesse IMEX.

V

om 25. bis zum 27. Mai 2010 werden sich rund 3.500 Aussteller aus 150 Ländern auf der Messe „IMEX – incorporating Meetings made in Germany – The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events” in Halle 8 der Messe Frankfurt präsentieren.

n Deutschland-Stand ist der größte

Stand der Messe Neben dem weltweiten AusstellerPortfolio der wichtigsten Event- und Kongressmesse IMEX präsentiert das GCB German Convention Bureau e.V. die deutschen Tagungsorte. Der Deutschland-Stand (Nr. F100)


IMEX 2010

„Für Planer von Verbandskongressen, Vorstandssitzungen und nationalen Tagungen ist der Deutschland-Stand die ideale Anlaufstelle, um innerhalb kürzester Zeit wichtige Informationen und Angebote einholen zu können – das spart Kosten und Zeit“, so Anke Pruust, stellvertretende Geschäftsführerin des GCB. ist mit insgesamt über 160 Städten, Kongresszentren, Tagungshotels und weiteren Dienstleistern der deutschen MICE-Branche (Meetings, Incentives, Conventions & Events) der größte der Messe und somit die ideale Anlaufstelle für die nationalen Verbandstagungen.

Workshops am Corporate-Responsibility-Stand. Unterstützt vom Green Meeting Industry Council (GMIC) stellt die IMEX stündlich Fallbeispiele, u. a. von früheren Gewinnern der „IMEX Green Awards“ vor. Darüber hinaus stehen Informationen über weiterentwickelte Umweltricht-

linien und aktuelle Umweltverfahren auf dem Programm, zum Beispiel die „Global Reporting Initiative“, die „Green Globe Certification“, ISO und APEX (Accepted Practices Exchange). Aussteller können sich in diesem Jahr außerdem erstmals für ein „Umwelt-Zeichen“ bewerben, welches am Ausstellerausweis angebracht wird. Das Kriterium für das Tragen eines IMEX 2010-„Green Team“-Zeichens ist ein umweltfreundlicher Stand, der wenig Abfall erzeugt, Energie spart und nachhaltige Materialien verwendet.

n Deutschsprachiges Seminarprogramm mit topaktuellen Themen Die IMEX 2010 bietet in diesem Jahr eine Auswahl an 15 deutschsprachigen Seminaren, die wichtige Themen zur gegenwärtigen Lage auf dem deutschen Markt behandeln (siehe Seite 11).

n Neues Programm für Umweltbe-

wusstsein Die IMEX geht auf die verstärkte Nachfrage nach Weiterbildungsmaßnahmen für umweltfreundliche Veranstaltungen und Anbieter ein, indem sie ein neues Programm für Umweltbewusstsein startet: die Drop-in

n IMEX 2010 - Überblick

n Anreise und Unterkunft

Datum: 25.-27. Mai 2010

Nach Registrierung stehen den IMEXBesuchern in Frankfurt/Main mehr als 40.000 Hotelbetten und über 200 Hotels zur Auswahl. IMEX-Besucher erhalten vergünstigte Konditionen für Hotelübernachtungen, Flug- und Bahntickets sowie Mietwagen.

Ort: Messe Frankfurt, Halle 8 Öffnungszeiten: Dienstag, 25. Mai, 10:00−17:30 Uhr Mittwoch, 26. Mai, 10:00−17:30 Uhr Donnerstag, 27. Mai, 10:00−16:30 Uhr Eintritt: kostenfrei (bei vorheriger Registrierung) Anmeldung online unter www.imex-frankfurt.de

Lufthansa, Star Alliance und SkyTeam bieten allen registrierten IMEX-Besuchern Vergünstigungen auf internationalen Flügen nach Frankfurt/Main an. Die Deutsche Bahn stellt IMEX-Besuchern eine Sonderrate von 89,- EUR für 1.-Klasse-Bahntickets aus jeder deutschen Stadt nach Frankfurt/Main und zurück zur Verfügung. Von Amsterdam, Brüssel und Zürich sind die Tickets für 129,- EUR (Hinund Rückfahrt) erhältlich.

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IMEX 2010

IMEX-Verbändetag am 24. Mai 2010: Mitglieder begeistern und globale Planungsstrategien entwickeln n Die IMEX hat für den IMEX-Verbändetag am 24. Mai 2010 ein facettenreiches und aktuelles Programm

zusammengestellt.

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as GCB German Convention Bureau e.V. lädt mit Unterstützung der DGVM Deutsche Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. Veranstaltungsplaner aus Verbänden und Organisationen zur kostenfreien Teilnahme am IMEX-Verbändetag ein. In Seminaren und Diskussionsrunden profitieren die Teilnehmer von der Kompetenz führender Bran-

chenexperten und können maßgeschneiderte Möglichkeiten zum Networking mit anderen Verbänden nutzen. Ein abendlicher Empfang beim Verbändetag bietet den Verbandsvertretern Gelegenheit zum Austausch mit mehr als 700 Gästen.

n Das Programm im Detail Der IMEX-Verbändetag 2010 wird organisiert von der IMEX und ihrem Partner ICCA (International Congress & Convention Association). Martin Sirk, CEO von ICCA, führt am Verbändetag die Reihe der Redner an. Er untersucht, welche Faktoren bei der Wahl von Austragungsorten internationaler Kongresse


entscheidend sind. In seinem Vortrag führt Sirk aus, wie der Auswahlprozess effizienter und transparenter gemacht werden und besser an strategische Ziele angepasst werden kann. Greta Kotler, CAE (Certified Association Executive) sowie Chief Knowledge and Strategy Officer des Verbands ASAE (American Society of Association Executives), wird eine Diskussionsrunde moderieren, an der auch Chip Deale, Head of Global Society Relations beim CFA Institute (internationaler Non-ProfitBerufsverband für Finanzanalysten und Investment-Experten), sowie Helga Severeyns, Senior Director bei UITP (International Association of Public Transport) teilnehmen. Ihr gemeinsames Thema wird die Vielfalt globaler Planungsstrategien sein, die Verbänden zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird Pol Van de Perre, Association Director des

IMEX 2010

n IMEX-Verbändetag, 24. Mai 2010 Sowohl das internationale als auch das deutschsprachige Programm richten sich exklusiv an Führungskräfte aus dem Verbandsmanagement und sind kostenfrei! Sie haben folgende Möglichkeiten der Teilnahme:

Als Hosted Buyer:

Als Association Visitor:

Zur Anmeldung als Hosted Buyer registrieren Sie sich bitte online unter: www.imex-frankfurt.com/verbaendetag.

Um sich als Association Visitor anzumelden, kontaktieren Sie bitte Frau Ilse Christine Schamun vom GCB unter 069 24293011 oder schamun@gcb.de.

inklusive Anreise nach Frankfurt/Main, eine Übernachtung, Teilnahme am abendlichen Networking-Empfang, Teilnahme am Verbändetag am 24. Mai, Teilnahme an den Vorträgen der GCB-Seminartage und der Fachmesse IMEX am 25. Mai.

mit gleichem Angebot, jedoch ohne Anreise/Übernachtung. Dieses Angebot richtet sich speziell an Teilnehmer mit knappem Zeitbudget und/oder aus der Rhein-MainRegion.

Ausführliche Informationen zum Programm und zur kostenfreien Registrierung sind unter http://www.imex-frankfurt.de/ whatson/assc-day.html zu finden.

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IMEX 2010

Veranstaltungsplaners MCI Brüssel, erläutern, wie der Inhalt einer Konferenz mit Online-Tools wirksam unterstützt werden kann. Der Referent wird untersuchen, auf welche Weise Daten, Ideen und sogar komplette Meetings zusammengefasst, mitgeteilt, mitgestaltet und archiviert werden können, so dass Verbandsmitglieder maximalen, langfristigen Nutzen daraus ziehen. n Maßgeschneiderte deutschsprachige Workshops Im Rahmen des deutschsprachigen Programms beim IMEX-Verbändetag wird Mike Iliopoulos, Account Director Institutional Division Zürich, von der weltweit tätigen Unternehmensgruppe für Kongress- und Eventmanagement MCI, einen Vortrag halten zum Thema: „Excellence in Management: Wie wird ein Verband erfolgreich? Wieso ist Transparenz und Prüfung von Messgrößen bei Verbänden wichtig?“. Am folgenden Dienstag, 25. Mai 2010, wird das GCB German Convention Bureau e.V. – der strategische Partner der IMEX – zwei speziell auf die Bedürfnisse der Verbandsvertreter zugeschnittene deutschsprachige Seminare anbieten.

n Das deutschsprachige Seminarprogramm zum Verbändetag

im Überblick Montag, 24. Mai 15:30 Uhr: Wie wird ein Verband erfolgreich? Wieso ist Transparenz und Prüfung von Messgrößen bei Verbänden wichtig? Referent: Mike Iliopoulos, Account Director Institutional Division Zürich, MCI Interne und externe Transparenz sind heute notwendig, um im eigenen Verband genug Dynamik zu erzeugen und dadurch der wachsenden Konkurrenz standzuhalten. Es wird aufgezeigt, dass durch die Analyse und Gestaltung von Prozessen und Kennzahlen der Arbeitsaufwand um 20−50 % reduziert werden kann. Die gewonnene Zeit kann für das Generieren von neuen Dienstleistungen für Mitglieder eingesetzt werden. Im Workshop wird auf folgende Punkte eingegangen: TQM, Lean Management, Organizational Slack, mbo+mbe, strukturelle Redundanz, KEF und CCP. Beispiel: das Freiburger ManagementModell in der Praxis eines AMC.

Dienstag, 25. Mai 09:30−10:30 Uhr: Erfolgsfaktoren für eine effektive Steuerung von Veränderungsprozessen Referent: Prof. Dr. Uhrmacher, BVBC Der operative Erfolg von Prozessen in Verbänden hängt im Wesentlichen vom Zusammenspiel dreier Faktoren ab: Die richtigen Prozesse, in denen die richtigen Menschen am richtigen Platz arbeiten. Wir leben in einer Welt stetig wachsender Komplexität, immer höher werdender Marktgeschwindigkeit und veränderter Kommunikation. Aber auch die steigende Sensibilität der Mitglieder in Fragen von Service-, Qualitäts- und Preis-/Leistungserwartungen ist ein äußerer Faktor, der Verbände zunehmend zu regelmäßigen Veränderungen führt. Mit jeder Veränderung gerät die Balance im Zusammenspiel dieser Faktoren in Gefahr. Die Herausforderungen kommen in Verbänden und Vereinen häufig dem Umbau eines Flugzeugs während des Fluges in großer Höhe und bei hoher Geschwindigkeit gleich. Ob es Krisen sind oder scheinbar „kleine Veränderungen“ der Strukturen und Abläufe − die Organisationen müssen diese Veränderungen professionell gestalten und den laufenden Betrieb möglichst wenig belasten, um weiterhin erfolgreich zu sein. In Verbänden kommt dem Faktor Mensch in diesem Zusammenspiel eine besondere Bedeutung zu. So tritt „er oder sie“ in der Rolle des Interessenten, des Mitglieds, des Ehrenamtlichen und des Hauptamtlichen auf. Archaisch mit dem rechten Maß an Skepsis ausgestattet, trifft jegliche Veränderung den Nerv der Unsicherheit und Angst, wird somit als existenzielle Gefahr identifiziert. Hier muss Kommunikation insbesondere früh, klar und offen erfolgsorientiert erfolgen. Ferner ist Zeitmanagement nötig: Wer hat wann und was zu tun, ausgestattet mit genug Zeit? 16:00−17:30 Uhr: Sponsoring! Erfolgreiche Finanzierungsmöglichkeiten für Verbandsmedien und Veranstaltungen Referent: Volker Zanetti, zanetti altstoetter und team gbr Das alltägliche Verbandsgeschäft wird nicht leichter. Mitgliedsbeiträge lassen sich kaum mehr erhöhen, aber die Ansprüche der Mitglieder sind größer denn je. Durch kluge Gesamtkonzepte von strategischen Partnerschaften über Veranstaltungspartnerschaften bis hin zur Bereitstellung von bezahlten Dienstleistungsverzeichnissen lässt sich eine Menge rentabler Projekte realisieren. Was aber ist zu beachten, damit der Verband seine Neutralität gegenüber Geldgebern behält und trotzdem zusätzliche Einnahmen realisieren kann? Welche Voraussetzungen sind für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen notwendig und was sollte man niemals tun? Anhand von Fallbeispielen und Checklisten gibt der Referent tiefe Einblicke in das Sponsoring-Geschäft und schafft die Basis, über die eigene Vermarktung entscheiden und diese optimieren zu können.


IMEX 2010

GCB-Seminartage „Meetings made in Germany” – präsentiert von IMEX & German Convention Bureau e. V. n Rechtliches und Technisches, Fettnäpfchen und Stolperfallen, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit und natür-

lich Social Media: Mit diesen Themen befassen sich die GCB-Seminartage während der diesjährigen IMEX.

D

as Seminarprogramm umfasst insgesamt 15 kostenfreie deutschsprachige Seminare sowie einen Vortrag in englischer Sprache. Einen prominenten Medienvertreter hat das GCB German Convention Bureau e.V. für die Keynote gefunden: Christoph Teuner, Chefmoderator des Nachrichtensenders n-tv, spricht in seinem Vortrag zu aktuellen Umbrüchen und Entwicklungen in den Medien. Einen Themenschwerpunkt bilden Web 2.0 und Social Media unter dem Titel „Erfolgreichere Veranstaltungen mit Facebook, Twitter, Blogs und Co.“ Mit dem Vortragstitel „Von Pecha Kucha bis Open Space: moderne Veranstaltungsformen und wie Sie davon profitieren“ macht Thomas Pfeiffer am 25. Mai von 9.30 bis 10.30 Uhr auf alternative Konzepte

in den Zeiten von Web 2.0 neugierig (siehe dazu auch den Beitrag auf Seite 14). „Trends und Herausforderungen im Online-Direktmarketing“ stellt Nico Zorn am 26. Mai von 9.30 bis

10.30 Uhr vor. „Die E-Mail gehört zu den effizientesten Marketing-Instrumenten. Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, in überfüllten Mailboxen die Aufmerksamkeit des Empfängers zu erhalten“, skizziert

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IMEX 2010

Zorn ein Problem des E-Mail-Marketings. „Zudem bringt die steigende Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter Herausforderungen, aber auch Potenziale für das Online-Direktmarketing mit sich“, so der Referent weiter. Teilnehmer seines Vortrags erfahren, wie sie aktuelle Trends im OnlineDirektmarketing zur Kundenbindung nutzen können. Neben dem Einblick in neue strategische Ansätze liefert die Veranstaltung auch konkrete Optimierungspotenziale im OnlineDirektmarketing sowie Ideen, wie E-Mail- und Social-Media-Marketing erfolgreich kombiniert werden können. Am 27. Mai befasst sich Nicole Simon von 15.00 bis 16.00 Uhr mit dem Thema „Mit Twitter, Blogs und Co. zu mehr Besuchern – erfolgreichere Veranstaltungen mit Social Media“ (s. Seite 16). Auch Trendthemen wie CSR und Green Meetings dürfen bei den Seminartagen natürlich nicht fehlen. „CSR meets Live Communication – Corporate Events mit Mehrwert“ lautet der Titel des Seminars von Aimé Sans am 25. Mai von 9.30 bis 10.30 Uhr. Der Referent zeigt in seinem Vortrag, wie der zurzeit populäre Begriff der sozialen Verantwortung erfolgreich in Event- und Live-Kommunikationsmaßnahmen integriert werden kann. Dabei stellt Sans u. a. Referenzprojekte vor, die den Nutzen für Unternehmen, Mitarbeiter, Kunden und Empfänger veranschaulichen und belegen. Dirk Walterspacher und Stefanie Laschet stellen am 25. Mai von 16.00 bis 17.00 Uhr die Frage „Green Meetings – Trend oder Notwendigkeit?“ Ausgangspunkt des Vortrags ist die Beobachtung, dass die Nachfrage nach klimafreundlichen Meetings stetig steigt, das Angebot hingegen begrenzt bleibt und selten klar definiert ist. Die Referenten geben

Alle Seminare im Überblick Uhrzeit

Raum

Titel

Referent, Firma

Dienstag, 25. Mai 2010 09.30−10.30 Uhr

Genius 9.1

Change Management im Verband − Erfolgsfaktoren für eine effektive Steuerung von Veränderungsprozessen

Prof. Dr. Uhrmacher, BVBC

09.30−10.30 Uhr

Esprit

CSR meets Live Communication − Corporate Events mit Mehrwert

Aimé Sans, Business & Nature GmbH

09.30−10.30 Uhr

Logos 9.1

Von Pecha Kucha bis Open Space: moderne Veranstaltungsformen und wie Sie davon profitieren

Thomas Pfeiffer, Webevangelisten

16.00−17.00 Uhr

Logos 9.1

Augen auf beim Eierkauf – und auch beim EventEinkauf: Kriterien zur Zuliefererauswahl

Victor Calabro, La folie entertainment GmbH

16.00−17.00 Uhr

Dialog 9.2

Green Meetings – Trend oder Notwendigkeit? Dargestellt am erfolgreichen Beispiel der klimaneutralen Tourismus-Messe „Bonn Börse“ im Jahr 2009

Dirk Walterspacher, CO2OL und Stefanie Laschet, Sustainable Bonn

16.00−17.00 Uhr

Genius 9.1

Sponsoring! Erfolgreiche Finanzierungsmöglichkeiten für Verbandsmedien und Veranstaltungen

Volker Zanetti, zanetti altstoetter und team gbr

Mittwoch, 26. Mai 2010 09.30−10.30 Uhr

Esprit

Trends in den Medien – inhaltlich-programmliche und technische Entwicklungen in der deutschen Medienlandschaft

Christoph Teuner, Chefmoderator n-tv

09.30−10.30 Uhr

Logos 9.1

Trends und Herausforderungen im OnlineDirektmarketing

Nico Zorn, saphiron management & technology consultants

16.00−17.00 Uhr

Genius 9.1

Rettungswege, Bestuhlungspläne, Ordnungsdienst – an alles gedacht? Grundlagen der VStättV am Beispiel von Großveranstaltungen

Götz Berge, LichtWerk GmbH

16.00−17.00 Uhr

Logos 9.1

Wer haftet, wenn‘s schiefgeht? Haftungsprobleme von der Planung bis zur Abrechnung einer Veranstaltung

Martin Hortig, Kanzlei Hortig

Donnerstag, 27. Mai 2010 08.45−09.45 Uhr

Esprit

Sustainability and Aviation – how Lufthansa manages its daily challenges

Peter Schneckenleitner, Lufthansa

09.30−10.30 Uhr

Logos 9.1

Konzeption + Design moderner Medientechnik bei Events

Jörg Hendrichs/Dirk Hesse, Gahrens & Battermann

09.30−10.30 Uhr

Genius 9.1

Veränderungen im Business Travel Management durch die Wirtschafts- und Finanzkrise – Wie sieht der Geschäftsreisemarkt der Zukunft aus?

Reneé Zymni, BCD Travel

15.00−16.00 Uhr

Esprit

Die sieben Veranstaltungstodsünden

Melanie von Graeve, DKTS

15.00−16.00 Uhr

Logos 9.1

Kennen Sie die Gesamtkosten einer Geschäftsreise? Wie Sie mit Kreditkarten und Reisekostensoftware ein hohes Maß an Kostentransparenz erreichen

Andrea Zimmermann, btm4u

15.00−16.00 Uhr

Dialog 9.2

Mit Twitter, Blogs und Co. zu mehr Besuchern: erfolgreichere Veranstaltungen mit Social Media

Nicole Simon


Tipps für die nachhaltige Planung, Durchführung und Kommunikation von Veranstaltungen und gehen auf Aspekte wie Mobilität,Verpflegung oder Kongressunterlagen ein. Der englischsprachige Vortrag im Rahmen der GCB-Seminartage auf der IMEX 2010 am 27. Mai von 8.45 bis 9.45 Uhr befasst sich mit dem Thema „Sustainability and Aviation – how Lufthansa manages its daily challenges“ („Nachhaltigkeit und Luftfahrt – wie die Lufthansa ihren täglichen Herausforderungen begegnet“). Peter Schneckenleitner, Sprecher der Fluggesellschaft, führt aus, dass die Lufthansa bereits seit vielen Jahren großen Wert auf eine nachhaltige Entwicklung lege: „Ökonomie und Ökologie gehen bei uns seit jeher Hand in Hand“, so Schneckenleitner. „Doch nur ein profitables Unternehmen kann seine Nachhaltigkeitsaktivitäten ausbauen.

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15.03.2010

IMEX 2010

Wir investieren nicht nur in neueste Technologie, sondern auch in die Menschen. Dies bedeutet für uns ein Stück Zukunftssicherung.“ Selbstverständlich kommt auch die Veranstaltungsplanung bei den Seminartagen nicht zu kurz. „Augen auf beim Eierkauf – und auch beim Event-Einkauf: Kriterien zur Zuliefererauswahl“ präsentiert Viktor Calabro am 25. Mai von 16.00 bis 17.00 Uhr. Melanie von Graeve, Inhaberin der Frankfurter Veranstaltungsagentur DKTS Der Konferenz- und TagungsService, nimmt in ihrem Workshop am 27. Mai von 15.00 bis 16.00 Uhr gemeinsam mit den Teilnehmern „Die sieben Veranstaltungs-Todsünden“ ins Visier. Abgerundet wird das Seminarprogramm mit Rechtlichem und Technischem bei der Veranstaltungsplanung.

8:14 Uhr

Seite 1

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In seinem Kurzvortrag „Rettungswege, Bestuhlungspläne, Ordnungsdienst – an alles gedacht? Grundlagen der Versammlungsstättenverordnung am Beispiel von Großveranstaltungen“ erläutert Götz Berge am 26. Mai von 16.00 bis 17.00 Uhr die Herausforderungen und Gefahren bei der Umsetzung von Großveranstaltungen. Im Seminar „Wer haftet, wenn’s schiefgeht? Haftungsprobleme von der Planung bis zur Abrechnung einer Veranstaltung“ richtet der Rechtsanwalt Martin Hortig ebenfalls am 26. Mai von 16.00 bis 17.00 Uhr den Fokus auf grundlegende Aspekte der Veranstaltungsplanung: „Wer im Schadensfall ein böses Erwachen vermeiden möchte, sollte sich im Vorhinein beispielsweise mit rechtlichen Verantwortlichkeiten, DIN-Normen und Arbeitssicherheitsvorschriften befassen“, warnt der Referent.

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IMEX 2010

Keynote: Trends in den Medien – inhaltlich-programmliche und technische Entwicklungen in der deutschen Medienlandschaft

D

ie Medienlandschaft ist derzeit in einem gewaltigen Umbruch – und zwar alle Medien: Print, Online, Hörfunk und Fernsehen. Dieser Umbruch vollzieht sich an zwei großen Fronten. Die eine ist die rasante technische Entwicklung und das Zusammenwachsen der erwähnten vier Sparten: Das Internet wird immer schneller, das Fernsehbild dank HDTV immer brillanter.Video on demand wird immer gängiger. Handy-Fernsehen ist schon Gegenwart. Wie kann man diesen Prozess steuern und dabei weiter Geld verdienen? Auch auf der journalistischinhaltlichen Ebene gibt es große Veränderungen. Die Kunden verlangen andere Kost als vor zehn oder zwanzig Jahren: weniger Politik und mehr Emotionen.Viele Formate, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, sind es jetzt nicht mehr. Seriöse Nachrichten – das sind in der Wahrnehmung der Zuschauer inzwischen Berichterstattungen über Unfälle, Wetterphänomene, Prominente, Modenschauen. Was sind die

Datum: Mittwoch, 26. Mai 2010 Zeit: 09.30-10.30 Uhr Raum: Esprit Referent: Chefmoderator Christoph Teuner, n-tv Geeignet für: alle Level: alle Christoph Teuner ist seit rund 20 Jahren Fernsehjournalist und -moderator, zumeist in leitenden Positionen. Er hat an die 5.000 Stunden Live-Erfahrung vor der Kamera und dabei Tausende von Interviews geführt. 2008 wurde er für den Bambi-Publikumspreis nominiert. Christoph Teuner ist nebenberuflich auch als Restaurantkritiker tätig – u. a. für den Feinschmecker und die Frankfurter Rundschau. Er ist Politologe und Amerikanist, ausgebildeter Rundfunksprecher und Konzertsänger. Seit Mitte der 90er Jahre bietet Christoph Teuner mit Erfolg Medientrainings für Manager an und engagiert sich in der Ausbildung junger Journalisten. Er moderiert große Veranstaltungen für renommierte Unternehmen. Seit 2005 ist Christoph Teuner Chefmoderator bei n-tv.

Gründe für diese Entpolitisierung und Emotionalisierung von Information? Und wie können Medien die neuen Zuschauer „gewinnen“ und an sich binden?

Wer all diese Fragen richtig beantwortet und mit dem immer weiter steigenden Renditedruck am besten umgeht, dem gehört die Zukunft in der Medienwelt.

Seminar: „Von Pecha Kucha bis Open Space: moderne Veranstaltungsformen und wie Sie davon profitieren“

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as Internet ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. In Schule, Arbeit und Privatleben beeinflusst es die Art und Weise, wie wir miteinander

kommunizieren. Im sogenannten Web 2.0 entstehen virtuelle Gemeinschaften, die sich immer mehr auf Offline-Treffen und Veranstaltungen auswirken. Die Menschen bringen

ihre Gewohnheiten aus dem „Cyberspace“ zurück in das sogenannte „Real Life“. Dazu kann man stehen, wie man möchte. Aber man sollte die alternativen Formen des Zusam-


menkommens kennen, um sie ggf. gekonnt für eigene Projekte einsetzen zu können. Zum Beispiel „Pecha Kucha“: Wörtlich bedeutet das „wirres Geplauder“ oder „Stimmengewirr“. Eine Beschreibung, die stark an den Kurznachrichtendienst Twitter erinnert, hinter dem viele keinen Mehrwert sehen, der aber für die eingefleischte Fangemeinde und die eigentliche Zielgruppe hohe Anziehungskraft besitzt. Bei „Pecha Kucha“ hat der Vortragende 20 Folien – soweit noch nicht ungewöhnlich –, aber pro Folie auch nur 20 Sekunden Zeit! Es muss also schnell gehen und das Thema muss gekonnt auf das Wesentliche reduziert werden. Hier unterscheidet sich das Format deutlich von herkömmlichen, bekannten Stilen. Etwas in 6 Minuten und 40 Sekunden treffend auf den Punkt zu bringen, darin liegt die Herausforde-

IMEX 2010

Datum: 25. Mai 2010 Zeit: 09.30-10.30 Uhr Raum: Logos Referent: Thomas Pfeiffer, Webevangelisten Geeignet für: alle Level: Einsteiger Dipl.-Päd. Thomas Pfeiffer ist selbständiger OnlineKonzepter und Programmierer mit den Schwerpunkten Web 2.0 und Social Media. Mit dem Twittwoch e. V. bietet er eine erfolgreiche Web2.0-Veranstaltungsreihe an, die u. a. in Berlin, Essen, Frankfurt/Main, Dresden und München Hunderte von Menschen anzieht.

rung von „Pecha Kucha“. Oder ein „Twittagessen“: Hier versammeln sich interessierte Großstädter zu einem ungezwungenen Business-Lunch in einem Restaurant ihrer Wahl. Kommen darf jeder, der sich zuvor kurz angemeldet hat.

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18.03.2010

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M

Organisiert werden die Treffen über das Internet, z. B. auf Twitter, Facebook oder Xing. So entstehen informelle Netzwerke jenseits von Firmen,Verbänden oder Vereinen. Das macht traditionelle Veranstaltungsformen nicht überflüssig, aber 15:17 Uhr

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n e n unt er eine m Da ch h o W d n u Ta g e n Was immer Sie planen – ob Seminare, Kongresse oder ein besonderes Event – unser vielseitiges Raumangebot, verbunden mit modernster Technik und professionellem Service machen Ihre Veranstaltung zum Erfolg. Überzeugen Sie sich selbst in den M Hotels in: Berlin · Bonn · Braunlage · Bremen · Darmstadt · Dresden · Düsseldorf · Frankfurt/Main · Fulda Gelsenkirchen · Halle · Hamburg · Hannover · Heringsdorf/Usedom · Bad Homburg · Kiel · Köln · Königswinter Magdeburg · Mannheim · München · Nürnberg · Bad Salzuflen · Bad Sassendorf · Schmallenberg · Stuttgart Timmendorfer Strand · Titisee-Neustadt · Travemünde · Ulm · Bad Wildungen · Würzburg Ägypten · Malta · Mauritius · Riga/Lettland · Spanien · Türkei

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IMEX 2010 / NEWS - BUCHTIPP

in letzter Konsequenz bedeutet es eine neue Form des Organisierens ohne die Vermittlerrolle von Organisationen. Das ist nicht das Ende des

Geschäftsmodells von Veranstaltungsorganisationen, aber es deutet einen neuen Schwerpunkt der Eventorganisation an: weg von der Vermitt-

lerrolle zwischen Menschen, hin zu einem Dienstleister für ErlebnisSettings.

Seminar: „Mit Twitter, Blogs und Co. zu mehr Besuchern – erfolgreichere Veranstaltungen mit Social Media“

G

laubt man den Medien, so ist man heute „drin“ in Social Media:Von Twitter über Blogs bis zum neuen Phänomen Facebook suchen Unternehmen den Kontakt zum Kunden. Alles wirkt einfach, schnell und kostengünstig, doch der Schein trügt, denn die neue digitale Welt ist alles andere als neu und ohne sie sehen Unternehmen schnell alt aus. Werkzeuge wie Blogs, Twitter und Co. können sehr wohl einen großen Mehrwert für alle Beteiligten bieten, wenn sie nur richtig eingesetzt werden. Wie geht man mit Erwartungen der Kunden um, welche Ressourcen und Budgets muss man einplanen, welche Werkzeuge passen zum Unternehmen und wie nutzen andere Veranstalter die Möglichkeiten der neuen Welt? Was sind erfolgreiche Strategien für verschiedene Arten von Veranstaltungen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt dieser

Administratives EventManagement in der Hotellerie Das Hotel an sich stellt im Sektor MICE (Meetings, Incentives, Conventions, Events) trotz steigender Konkurrenz durch Kongresszentren und alternative Event Locations nach wie vor den wichtigsten Veranstaltungsort dar. Mit Professionalität in der Kundenbetreuung, organisiertem und

Datum: Donnerstag, 27. Mai 2010 Zeit: 15.00−16.00 Uhr Raum: Dialog Referent: Nicole Simon, Social Media Consultant & Autorin Geeignet für: alle Level: alle Nicole Simon begleitet als Social-Media-Expertin Unternehmen und Organisationen auf ihrem Weg in die Welt von Blogs, Twitter, Facebook und Co. Obwohl man sie als „Digital Native“ bezeichnen kann, versteht sie dank langjährigen Erfahrungen im Unternehmen beide Seiten. Mit einem Faible für das Pragmatische und Umsetzbare arbeitet sie mit Kunden v. a. an der Planung und erfolgreichen Umsetzung von Social-Media-Ideen. Sie ist Autorin des erfolgreichen Praxisbuchs „Twitter – mit 140 Zeichen zum Web 2.0“ (2. Auflage Januar 2010), Gründerin des „Girl Geek Dinner Germany“, regelmäßige Sprecherin und Beirat auf internationalen Konferenzen und moderiert das „Global Business Women“-Forum auf Xing. Weitere Informationen findet man unter http://nicole-simon.eu oder auf Twitter unter @nicolesimon.

Vortrag, der sich an Teilnehmer mit ersten Erfahrungen und Fragen rund

um Social Media richtet.

strukturiertem Office-Management, kreativen Ideen und einer realistischen Umsetzung sowie persönlichem Engagement kann der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erfolgreich ausgebaut werden. Nicola Zech zeigt in ihrem Buch, wie das funktioniert. Sie beschreibt detailliert die administrativen Aspekte und erläutert die Prozessabläufe des Event-Managements. Zu den

Schwerpunkten des Buches zählen Büroorganisation, Angebots- und Vertragsgestaltung und interne Veranstaltungsplanung ebenso wie Rechnungserstellung, MarketingStrategien und


branchenspezifische Erfolgsfaktoren. Dabei wird nicht nur auf die mittelständische, sondern auch auf die Markenhotellerie eingegangen. Das Buch richtet sich sowohl an Auszubildende und Studenten als auch an erfahrene Event-Manager, die ihre Prozesse überprüfen und neue Impulse für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg erhalten wollen. Ein umfangreiches Glossar und viele hilfreiche Checklisten sowie ein Service-Teil und wichtige Branchenadressen machen dieses Buch zu einem unentbehrlichen Begleiter für Studium und Beruf. presse-buch@matthaes.de Gahrens + Battermann: fit für die WM Public Viewing für jede Location und jedes Budget: Gahrens + Battermann starten mit attraktiven Fußballpaketen aktiv ins WM-Geschäft.

NEWS - TECHNIK

Scharfe Spiele, scharfe Bilder: G+B können zur Fußball-WM 2010 fast alles via Satellit in HDTV übertragen. Displays bis zu gigantischen 103 Zoll, Projektionen in jeder Größe und LED-Wände für In- und Outdoor bietet das Medienhaus als spezielle WM-Pakete an – und wirbt mit einer Rückvergütung für jedes deutsche Tor. „Die Fußball-WM ist für unser Sommergeschäft sehr wichtig und wir können uns schon jetzt über zahlreiche Anfragen freuen“, so Jörg Hendrichs, Geschäftsführer von Gahrens + Battermann. „Bei den WMPaketen gibt es keinen eindeutigen Favoriten, da die Anforderungen zu unterschiedlich sind. Für die Kneipe ist vielleicht ein großformatiges Display ideal, für den Vereinsraum eine Projektion und für Public Viewing im großen Stil braucht man eine Outdoor-LED-Wand“, erklärt Hendrichs.

Drei gute Gründe sich zu freuen:

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Gahrens + Battermann bieten zu den Technikpaketen entsprechende Beratung sowie jede gewünschte Erweiterung wie Licht, Audio-Equipment und Bühne an. Die gesamte Videotechnik steht in HD-Qualität zur Verfügung. www.gb-mediensysteme.de/ angebotewm.html

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NEWS - DESTINATIONEN

Das Jubiläum: 200 Jahre Oktoberfest – ein Münchner Volksfest wird gefeiert Feierlichkeiten in der Innenstadt wurden am 17. Oktober mit einem Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren Münchens beendet. Zu Ehren der Braut wurde die Festwiese „Theresens-Wiese“ getauft. So heißt der Oktoberfestplatz noch heute: „Theresienwiese“ – im Münchner Sprachgebrauch kurz die „Wiesn“ genannt. Durch den Beschluss, das publikumswirksame Pferderennen im folgenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen, entstand die Tradition der „Oktober-Feste“, die seit 200 Jahren Gäste aus aller Welt begeistern.

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m Jahr 2010 feiert die Landeshauptstadt München ein besonderes Jubiläum: 200 Jahre Oktoberfest.Vom 18. September bis zum 3. Oktober werden mit dem 177. Oktoberfest Lebenslust und Feierfreude auf der Theresienwiese zu Hause sein. Darüber hinaus wurde ein Festprogramm zusammengestellt, das über das Volksfestvergnügen hinaus das „Wiesn“-Jubiläum mit Höhepunkten aus Kunst, Kultur und Brauchtum würdigt.

Frankfurt/Main ausgezeichnet als beste Großstadt Europas Die Stadt Frankfurt/Main gewann gleich mehrere Preise in verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs „European Cities and Regions of the Future 2010/2011“ in Cannes. So punktete Frankfurt u. a. als

n Kurze Geschichte des Oktober-

n 200 Jahre Oktoberfest – 177.

fests Vier Jahre nach Bayerns Erhebung zum Königreich fand am 12. Oktober 1810 die Vermählung von Kronprinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I., mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Die offiziellen Feierlichkeiten zur Hochzeit dauerten fünf Tage und wurden im Sinne einer großen Ovation an das Herrscherhaus des jungen Königreichs inszeniert. Die bereits damals als „Volksfest“ bezeichneten

Wiesn? 1810, vor 200 Jahren, begann mit den Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese die Tradition der Oktoberfeste. Da bisher aber 24 Oktoberfeste ausfallen mussten – in den Kriegs- und Nachkriegsjahren und wegen Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873 – findet 2010 aber erst die 177. Wiesn statt. www.muenchen.de

beste Großstadt Europas, als Stadt mit der besten Infrastruktur und als Stadt mit dem größten Wirtschaftspotenzial. Auch bei den Kriterien Lebensqualität und Investorenfreundlichkeit konnte Frankfurt hervorragende Plätze erzielen. Ein tolles Ergebnis, das auch Dr. Hartmut Schwesinger, Geschäftsführer der FrankfurtRhein-

Main GmbH freute: „Großartig, dass die Stärken der Stadt und der Region international Anerkennung gefunden haben.“ Den Titel „City of the Future“ vergibt das Branchenmagazin „Foreign Direct Investment“ alljährlich auf der MIPIM, der weltweit größten Immobilienmesse. Auf der IMEX finden Sie Frank-


NEWS - DESTINATIONEN

furt am Stand „Frankfurt RheinMain“, Nr. G 180 auf dem Deutschland-Stand.

Münster – erfolgreich tagen seit 1648

Frankfurt legt nach Abteilung Kongress-Marketing firmiert nun offiziell als „Frankfurt Convention Bureau“ Die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) hat ihre Abteilung Kongress-Marketing ausgebaut und personell verstärkt. Das neu aufgestellte Frankfurt Convention Bureau setzt sich aus fünf fachkundigen Kolleginnen zusammen und bietet kompetente Beratung und Service-Leistungen für Veranstalter von Tagungen, Kongressen, Events und Incentives in Frankfurt/Main und der Region. Leiterin des Convention Bureau ist Jutta Weisbrod, die seit zehn Jahren im Kongress-Marketing der TCF für

Frankfurt/Main als Veranstaltungsdestination wirbt. Neben der Verstärkung des Bereichs Congress Services wurde eine Stelle im Vertrieb neu geschaffen. Mit dem erweiterten Team können nun mehr Fachmessen besucht und mehr Promotion-Aktionen geplant werden und Frankfurt lässt sich in größerem Umfang als Kongress-Standort vermarkten. Erklärtes Ziel ist die Akquise großer Kongresse und Veranstaltungen für die Mainmetropole. congress@infofrankfurt.de

Münster zählt zu den schönsten und traditionsreichsten KongressStandorten Deutschlands. Als Universitäts- und Hansestadt, als Stadt des Westfälischen Friedens und als eine der Mitgliedsstädte der Historic Highlights of Germany bietet Münster Ihnen alles, was einen Kongress erfolgreich macht: Weltoffen und dynamisch, ist Münster täglich Standort nationaler und internationaler

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NEWS - DESTINATIONEN

Tagungen, Seminare und Kongresse. Dafür garantieren die über 70 Hotels sowie größere und kleinere, aber auch außergewöhnliche Tagungsorte, die sowohl kleineren Gruppen als auch Großveranstaltungen mit bis zu 4.000 Teilnehmern Platz bieten.

Bereits 1648 machte sich Münster europaweit einen Namen als Kongress-Standort. 150 Gesandtschaften aus ganz Europa waren mit ihrem Gefolge hier zu Gast, um vier Jahre lang über das Ende des Dreißigjährigen Krieges zu verhandeln – mit

Erfolg! Im Rathaus zu Münster wurde der Westfälische Frieden besiegelt. Heute ist Münster eine moderne Großstadt mit 280.000 Einwohnern, ein innovativer und starker Wirtschaftsstandort, eine Stadt der Wissenschaft und Lebensart. Seiner

Leipzig – die kreative Stadt n Ob Kunst, Design, Literatur oder Szene – Leipzig setzt Trends

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ür die jungen Kreativen ist Leipzig kein Geheimtipp mehr. Es hat sich herumgesprochen, dass hier Arbeitsund Lebensumfeld stimmen und die drei kultur-künstlerischen Hochschulen sowie die Universität den Ideenpool immer wieder aufs Neue speisen. Leipzig ist weltweit für seine dynamische Kunst-, Musik- und Festivalszene bekannt. Das lockt nicht nur Künstler und Schauspieler in die Stadt, sondern das kreative Leipzig ist auch ein trendiges Reiseziel für Individualisten.

n Kunstzentrum Spinnerei Die ehemalige Fabrik in Plagwitz ist weit über die Grenzen Leipzigs bekannt und eine der interessantesten Produktions- und Ausstellungsstätten für zeitgenössische Kunst und Kultur in Europa. Vor 125 Jahren kaufte die Leipziger Baumwollspinnerei AG ein Grundstück im Leipziger Westen und errichtete darauf die größte Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas. Diese faszinierende Fabrikstadt mit Arbeiterwohnungen, Gartensiedlungen und eigenem Kindergarten ist heute noch komplett erhalten. Seit dem Rückbau der Baumwollgarn-

Produktion 1992 ist der Ort einem ständigen Wechsel unterzogen.Vor allem Künstler, von denen mittlerweile über 100 ihre Ateliers in der Spinnerei haben, waren die Pioniere der Wiederbelebung. n Neo Rauch und die „Neue Leipziger Schule“ Eng verbunden mit der Spinnerei und Hauptvertreter der „Neuen Leipziger Schule“ ist Neo Rauch, der mit der Verbindung von alten Traditionen und neuen Ideen in der Malerei international größte Erfolge feiert. Aus Anlass seines 50. Geburtstags vermittelt die Ausstellung „Neo Rauch. Begleiter“ im Museum der bildenden Künste vom 18. April bis 15. August 2010 erstmals einen Überblick über

Neo Rauchs Gemälde aus den Jahren von 1993 bis 2010. n Games Convention Online

Die 2009 ins Leben gerufene Games Convention Online (GCO) ist die erste eigenständige Plattform in Europa für Client, Browser und Mobile Games. Zehntausende Gamer informieren sich auch in diesem Jahr im Juli wieder über Neuheiten und Trends auf dem Online-Markt und testen Spiele (09.-11.07.2010, Messe Leipzig). Wer sich informieren will, welche touristisch bedeutenden Veranstaltungen in Leipzig stattfinden, kann sich unter www.ltm-leipzig.de/ veranstaltungen informieren. www.ltm-leipzig.de


Tradition ist Münster treu geblieben. Noch immer bietet die weltoffene und gastfreundliche Stadt beste Voraussetzungen dafür, auch Ihre Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen – mit viel Engagement und einem Erlebnispaket aus Geschichte, Kultur, Atmosphäre, Landschaft und kulinarischen Spezialitäten. www.tourismus.muenster.de Berlin – Hauptstadt, die Wissen schafft Ob der Bau des weltweit ersten Computers oder die Vollendung der Relativitätstheorie – Berlin ist der Ort, an dem bedeutende Meilensteine des wissenschaftlichen Fortschritts gesetzt worden sind. Weltbekannte Denker wie Albert Einstein, Wilhelm Conrad Röntgen oder Konrad Zuse prägten die Geschichte der Stadt, rund 30 Nobelpreisträgern

0, er IMEX ’1 d f u a i a 25. – 27. M stand GCB d n la h c s t Deu

NEWS - DESTINATIONEN

bot sie hervorragende Bedingungen für ihre Forschungen. Heutzutage ist Berlin Europas größter und modernster Wissenschaftsstandort. Vier Universitäten, sieben Fachhochschulen und 70 außeruniversitäre Bildungs- und Forschungseinrichtungen befinden sich in der Metropole. Diese Vielfalt in Verbindung mit den sehr guten Verkehrsanbindungen, außergewöhnlichen Event Locations und einem attraktiven Preis-LeistungsVerhältnis macht Berlin zu einer hervorragenden Destination für Wissenschaftskongresse. Sie bietet für jede wissenschaftliche Fachveranstaltung einen passenden Rahmen und Entscheidungsträger der Kongressbranche nutzen diese optimalen Bedingungen für ihre Events: In keiner anderen Metropole werden so viele Fach- und Medizinveranstaltungen durchgeführt wie in Berlin. Allein der

Kongress „Orthopädie und Unfallchirurgie“ im Internationalen Congress Centrum zieht jährlich 10.000 Spezialisten an. 2010 richtet sich das nationale und internationale Interesse auf Berlin als Hauptstadt der Wissenschaften. Dann feiern die Staatsbibliothek ihr 350-jähriges, die Charité und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ihr 300-jähriges und die Humboldt-Universität ihr 200-jähriges Bestehen. Gemeinsam

Tagen in Deutschlands französischer Hauptstadt

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NEWS - DESTINATIONEN / HOTELS

laden sie zu einem Festjahr ein. Es widmet sich nicht nur der Vergangenheit, sondern auch der Zukunft Berlins als „Hauptstadt für die Wissenschaft“. Das zentrale Ereignis im Berliner Wissenschaftsjahr 2010 ist die Ausstellung „Weltwissen. 300 Jahre Wissenschaft in Berlin“ im MartinGropius-Bau.Vom 24. September 2010 bis 9. Januar 2011 widmet sie sich der 300-jährigen Berliner Wis-

senschaftsgeschichte, einer Geschichte von bedeutenden Gelehrten, Nobelpreisträgern und wegweisenden Erfindungen. Vom 6. bis 15. Oktober 2010 laden die Jubilare dann zu einer gemeinsamen Festwoche ein. Sie bietet neben Konferenzen und Ausstellungen auch Konzerte, Theateraufführungen und Festveranstaltungen. Weitere Informationen zu Berlin als „Hauptstadt für die Wissenschaft“ bieten die Internetseiten

www.wissenschaftberlin2010.de und www.kulturprojekte-berlin.de. www.berlin-convention-office.com IMEX: Hamburg-Stand in neuem Design und größer als je zuvor Die Kombination von Understatement und Größe erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich. Dass man daraus auch ein Konzept ma-

Ein Konferenz-Hotel für den Münchner Norden: Dolce Munich Unterschleißheim n Eröffnung des Vier-Sterne-Plus-Hauses im April 2010 / mit 4.700 m2 zukünftig größte Tagungsfläche der

Nordallianz / nach umfangreichem Rebranding: erstes Haus im komplett neuen Dolce-Look.

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m 1. April 2010 eröffnete das siebengeschossige Vier-SternePlus-Haus offiziell seine Pforten, nur knapp eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung auf dem 10.000 m2 großen Areal am AndreasDanzer-Weg 1. Der Bauherr, die Striebel Projektmanagement GmbH (Augsburg), und der Betreiber Dolce Hotels and Resorts (Montvale, USA)

sehen dem Grand Opening Event am 30. April 2010 mit großer Spannung entgegen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf über 50 Mio. Euro. Rund 350 Menschen waren zu Spitzenzeiten auf der Baustelle im Einsatz. Technische Details umreißen die Größe des Projekts: Für den siebengeschossigen Hotelbau wurden insgesamt 1.750 t Stahl und

12.000 m3 Beton verbaut, 12.000 m Kabel sowie 5.300 m2 Parkett und 13.000 m2 Fliesen verlegt. Gemeinsam mit dem angrenzenden Kongresszentrum BallhausForum will die Destination eindeutige Maßstäbe im MICE-Markt setzen: Mit über 4.700 m2 multifunktionaler Event-Fläche ist sie die größte und modernste KonferenzLocation im Norden der bayerischen Metropole. Im 1.300 m2 großen Auditorium mit futuristischer Glaskuppel sind sogar TV-Produktionen möglich. Zudem erwarten die Gäste des künftigen Vier-Sterne-PlusHotels 255 elegante Zimmer und Suiten (mit eigenem Balkon und teils eigener Sauna), ein großzügiger Ballsaal, mehrere Restaurants, eine Lobby-Bar mit offenem Kamin sowie ein Wellness-Bereich. www.dolce.com www.dolcemunich.com


chen kann, zeigt der neue Messestand des Hamburg Convention Bureau (HCB) auf der IMEX in Frankfurt. Die Elbmetropole präsentiert sich als Kongress- und Veranstaltungsdestination auf dem Deutschlandstand mit einem Superlativ. Der HCB-Messestand ist mit etwa 90 m2 Ausstellungsfläche nicht nur größer als je zuvor, er wurde auch komplett neu gestaltet, wobei die Unbescheidenheit in der Dimension auf hanseatisches Understatement im Design trifft.Viel Raum also für Gespräche, neue Ideen und persönliche Kontakte zu Hamburger Tagungsspezialisten, Hoteliers und Event-Agenturen. Zur echten Location wird der Stand, wenn das HCB gemeinsam mit den anwesenden Partnern am 25. Mai 2010 um 16.00 Uhr zum „Get together in Hamburg“ lädt. www.hamburg-convention.com DZT bringt 400 US-amerikanische Reisejournalisten nach Deutschland

Die 55. Jahrestagung der Society of American Travel Writers (SATW) mit rund 400 Teilnehmern findet vom 4. bis 18. Oktober 2010 in Deutschland statt. Ausrichter des SATW-Kongresses sind die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft

und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH mit ihren Partnern Dresden Marketing GmbH, Leipzig Tourismus und Marketing GmbH und Maritim Hotelgesellschaft mbH. Weitere Partner der DZT sind Steigenberger Hotels AG, Lufthansa AG und Deutsche Bahn AG. Der zentrale Kongress findet vom 8. bis 13. Oktober in Sachsen (Dresden/ Leipzig) statt. Er wird im Rahmen des Förderplans Tourismus 2010 vom Freistaat Sachsen unterstützt.Vor und nach dem Kongress organisiert die DZT für die SATW-Mitglieder insgesamt 20 Pre- und Post-ConventionTouren durch Deutschland. www.satw.org

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MarktNEUheit

Locations der Messe München mit kombiniertem IMEX-Auftritt Zusammen mit der Landeshauptstadt München präsentieren sich ICM – Internationales Congress Center München, M,O,C,Veranstaltungscenter und die Neue Messe München (Messegelände) ihren Kunden zur diesjährigen IMEX in Frankfurt erstmals im Rahmen eines gemeinsamen Messeauftritts. Die drei attraktiven Locations ICM, M,O,C, und Neue Messe München bedienen unter der Dachmarke Messe München International (MMI) mit insgesamt 240.000 m2 modernster Hallenfläche und innovativen Service-Strukturen seit vielen Jahren erfolgreich Messe-, Kongressund Event-Veranstaltungen jeder Art und Größe. www.messe-muenchen.de

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NEWS - HOTELS

Jumeirah Frankfurt: neuer Stern am Frankfurter Hotelhimmel

In Leipzig liegen Tradition und Innovation dicht beisammen. Weltberühmte Kulturinstitutionen wie das Gewandhausorchester oder den Thomanerchor finden Sie hier Tür an Tür mit exzellenten Tagungs- und Eventmöglichkeiten, die Leipzig unvergesslich machen. Und auch an die Umwelt ist gedacht: Die Leipziger Messe trägt als erste ihrer Art in Deutschland das internationale Nachhaltigkeits-Siegel „Green Globe“. Ob Kongress oder Tagung, Großveranstaltung oder Firmenevent: Wer in Leipzig eine Veranstaltung durchführen möchte, findet unter www.do-it-at leipzig.de alle Partner auf einen Blick – von Tagungshotels über Kongresszentren und Event Locations bis zu Service- und Mobilitätspartnern. Neugierig? Planen Sie Ihre Veranstaltung in Leipzig online: www.do-it-at-leipzig.de Leipzig Tourismus und Marketing GmbH Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig Telefon: +49 (0)341 7104-240, E-Mail: kongress@ltm-leipzig.de


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nde 2010 eröffnet das Fünf-SterneCity-Hotel Jumeirah Frankfurt im Herzen der Mainmetropole am Thurn-und-Taxis-Platz. Das Jumeirah Frankfurt ist das erste deutsche Haus der internationalen Luxushotelgruppe Jumeirah, die ihren Sitz in Dubai hat. Die außergewöhnliche Lage des Hotels mitten in der Frankfurter Innenstadt bietet den Gästen ein urbanes Umfeld − nur wenige Schritte von der Zeil, einer der bestbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands, der Goethestraße sowie dem Finanzviertel, der Börse und der Oper entfernt. Das Jumeirah Frankfurt ist Teil des Palais-Quartier-Komplexes, eines der

NEWS - HOTELS

derzeit bedeutendsten Innenstadtprojekte Europas. Der moderne, verglaste Hotelturm bildet zusammen mit dem gegenüberliegenden Büroturm einen spannenden Kontrast zum barocken Nachbarn, dem nach historischem Vorbild wiedererrichteten Thurn und Taxis Palais. Das neue, futuristisch gestaltete Shopping-Center MyZeil gehört ebenfalls zum Komplex und grenzt direkt an das Hotel an. 218 luxuriös ausgestattete Zimmer und Suiten verteilen sich auf die 25 Stockwerke des Hotelturms und bieten einen großartigen Blick über die Frankfurter Skyline. Mit einer Mindestgröße von 35 m2 verfügt das

Jumeirah Frankfurt über die größten Zimmer der Stadt. Die Presidential Suite in der 24. Etage erstreckt sich über 220 m2 und hat zwei Schlafzimmer. Breite Fensterfronten, hohe Decken und modernste Technik zeichnen die Konferenzräume des Jumeirah Frankfurt aus.Vom 364 m2 großen Ballsaal eröffnet sich der Blick auf das benachbarte Thurn und Taxis Palais. Bei Bedarf lässt sich der Saal in zwei kleinere Einheiten unterteilen. Darüber hinaus stehen vier unterschiedlich große Meeting-Räume mit Platz für 30−100 Personen zur Verfügung. www.jumeirah.com

Glashalle der Leipziger Messe

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KULTURHAUPTSTADT 2010


KULTURHAUPTSTADT 2010

Kulturhauptstadt 2010 n Hochkultur und Mythos Ruhr

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ie Auftaktveranstaltung war so außergewöhnlich wie die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 selbst: Als Open Air startete das Ruhrgebiet bei eisigen Temperaturen und Schneegestöber in ein spektakuläres Jahr. Tiefdruckgebiet „Daisy“, das bei anderen Veranstaltungen eher zur Absage geführt hätte, setzte dem Festakt auf dem Gelände der Welterbestätte Zollverein in Essen im Gegenteil noch das Sahnehäubchen auf: In der verschneiten Kulisse der Kokerei erlebten Ehrengäste wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso frierend, aber staunend authentische Ruhrgebietskultur – ein Wintermärchen mit Schrubben und Salzstreuen. Auch Bundespräsident Horst Köhler war fasziniert und erklärte nach der Eröffnung, der Auftakt hätte nicht besser sein können. Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „Das Ruhrgebiet ist, daran lässt die Eröffnung der Kulturhauptstadt keinen Zweifel, auf dem Weg und lässt sich von Wind und Wetter nicht bremsen.“

Auch Herbert Grönemeyer trotzte den widrigen Wetterbedingungen und warb im Schneetreiben mit seiner eigens für diesen Anlass geschriebenen RuhrgebietsHymne „Komm zur Ruhr“ fürs Revier. Der Aufforderung sollten Kulturliebhaber in diesem Jahr unbedingt nachkommen, denn die im europäischen Vergleich oft unterschätzte, aber in Wirklichkeit einzigartige Kulturlandschaft wird in den nächsten Monaten richtig aufblühen.

Hochkarätige Ausstellungen, internationale Musik- und Theaterfestivals, ungewöhnliche Feste und Erlebnisse sollen das Motto der Ruhr.2010 „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ erlebbar machen. Die Palette der sechs Programmfelder der Kulturhauptstadt reicht von „Mythos Ruhr begreifen“ bis „Bilder entdecken“. Die Kulisse: 120 Theater, 100 Konzertstätten, 200 Museen und über 1.000 Industriedenkmäler, von denen viele zu attraktiven Kultur- und ungewöhnlichen Veranstaltungsstätten geworden sind. Diese bereichern das deutsche Tagungs- und Incentive-Angebot natürlich auch nach Ablauf des Kulturhauptstadtjahres, aber in den nächsten Monaten bietet sich mit der Ruhr.2010 ein einzigartiger Rahmen für jede Form von Veranstaltung im Ruhrgebiet. 300 Projekte und 2.500 Veranstaltungen in 53 Städten – sie alle zu besuchen, wird wohl niemand schaffen. Welche Ereignisse also sollten sich Kulturfreunde auf keinen Fall entgehen lassen? Da sind einmal die Leuchtturmprojekte der Kulturhauptstadt wie die erste große Sonderausstellung zu Ruhr.2010: „Das schönste Museum der Welt“ ist noch bis zum 25. Juni in Essen in dem erst kürzlich eröffneten Neubau des Museums Folkwang zu sehen. Erstmals seit über 70 Jahren ist die spektakuläre Sammlung Folkwang rekonstruiert, sind die Meisterwerke des Museums, die einst von den Nazis konfisziert und in alle Welt verkauft wurden, hier wenigstens auf Zeit wieder vereint. Gezeigt werden Meister der Moderne wie Kandinsky, Matisse, Kirchner und Marc neben Skulpturen und Objekten aus Griechenland, China, Ägypten und Ozeanien. Ihren Namen verdankt die Ausstellung übrigens Paul J. Sachs, dem Mitbegründer des MoMA in New York. Er nannte das Folkwang Museum 1932 bei einem Besuch in Essen „das schönste Museum der Welt“. Zu den ungewöhnlichsten Ausstellungshäusern der Welt zählt sicher der Gasometer Oberhausen. In dem über 100 Meter hohen imposanten Zylinder können Besucher noch bis zum Ende des Jahres wahre „Sternstunden“ erleben. Die gleichnamige Ausstellung nimmt ihre Besucher mit auf eine Reise in den Kosmos. Gezeigt werden spektakuläre Nachbildungen des Planetensystems,

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KULTURHAUPTSTADT 2010

seum kaum spektakulärer sein: in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein mit ihren riesigen Hallen und zyklopenhaften Maschinen, mit massiven fensterlosen Betonbunkern und beinahe 100 m langen Raumfluchten. Ob Musik, Theater oder Tanz – die Ruhr.2010 wird auch eine große Bühne für Künstler aus aller Welt. So etwa vom 30. Juni bis 17. Juli, wenn sich in Mülheim an der Ruhr und Essen der Vorhang für das bedeutendste internationale Festival der darstellenden Künste in Deutschland, das „Theater der Welt“, öffnet. Am 19. Juni macht die „Extraschicht“, das Sommerfest der Kulturhauptstadt, mit 200 Veranstaltungen an 50 Stätten der Industriekultur die Nacht zum Tag.

außergewöhnliche Bilder der Sonne, der Planeten und ihrer Monde, kostbare historische Instrumente sowie die modernste Technologie der Weltraumforschung und nicht zuletzt der mit 25 m Durchmesser „größte Mond auf Erden“. Beeindruckende Bilder verspricht auch das Projekt „Schachtzeichen“. Hier werden vom 22. bis 30. Mai bis zu 400 riesige gelbe Ballone wie überdimensionale Stecknadeln die ehemaligen Schächte im Ruhrgebiet – die Wurzeln des Reviers – markieren und so ein Stück Vergangenheit sichtbar machen. Wer die Vergangenheit des Ruhrgebiets mit all ihren Facetten, von den frühen Industriepionieren über die Arbeit unter Tage, Krieg und Wiederaufbau bis zum blauen Himmel über der Ruhr, erkunden möchte, der kann dies im neu eröffneten Ruhrmuseum in Essen tun. Das Gebäude könnte als Mu-

Doch die Kulturhauptstadt bietet nicht nur spektakuläre Projekte. Die Besucher können sich auch auf kleine Entdeckungsreisen begeben und manch unbekannte Facette des Reviers kennenlernen. Mit zahlreichen Veranstaltungen etwa präsentieren sich im Emscher Landschaftspark 30 ausgewählte Schauplätze der Industrienatur und künstlerisch inszenierte Halden und Landmarken. In der imposanten Industriekulisse des Landschaftsparks Duisburg-Nord etwa findet man idyllische Gartenkleinode in alten Erzbunkern. Die Halde Hoheward in Herten/ Recklinghausen lockt mit einem Panoramablick über die größte Haldenlandschaft Europas und ungewöhnlichen Installationen, der Westpark an der Jahrhunderthalle in Bochum wartet mit der „Wasserwelt“ und atmosphärischen Lichtinszenierungen auf. Überhaupt spielt Licht im Programm der Ruhr.2010 eine große Rolle. Das Ruhrgebiet ist schon seit Jahren bekannt für spektakuläre Lichtinstallationen – etwa durch die Illuminationen der Kokerei Zollverein in Essen, im


Landschaftspark Duisburg-Nord oder im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna, dem weltweit ersten Museum für Lichtkunst. Im Rahmen der Ruhr.2010 wird das Ruhrgebiet nun mit weiteren Aktionen ins rechte Licht gerückt. So werden im Rahmen der 1. Biennale für Internationale Lichtkunst bis zum 27. Mai in und um Unna 60 private Wohnungen und Häuser zu ungewöhnlichen Ausstellungsorten und beim internationalen Lichtkunstfestival „Ruhrlights: Twilight Zone“ wird die Ruhr im September mit Lichtinszenierungen als besonderer Natur- und Naherholungsraum in Szene gesetzt.

Zu den wohl ungewöhnlichsten Projekten der Ruhr.2010 zählt das „StillLeben Ruhrschnellweg“, bei dem die Autobahn zwischen Duisburg und Dortmund für sechs Stunden stillgelegt wird: Am 18. Juli können Besucher auf der Autobahn, die sonst zu den Straßen mit dem höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland zählt, an der mit 20.000 Tischen „längsten Tafel der Welt“ ein großes Fest der Kulturen, Generationen und Nationen feiern und die einmalige Chance nutzen, mit allem, was Räder, aber keinen Motor hat, die Autobahn zu befahren.

raum Träume. Ziele. Zukunft. Ideen und Innovationen. Visionen wollen kommuniziert werden. Sollen überzeugen.

für visionen KölnKongress bietet Know-how und Service, der Erfolge produziert.

n Weitere Infos n online

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n in den fünf Besucherzentren an den zentralen Knotenpunkten in Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum und Dortmund n Das Jahresprogramm von RUHR.2010 ist kostenlos erhältlich in den städtischen Touristikzentralen der Metropole Ruhr sowie telefonisch bestellbar unter 0180 5 452010. Das über 200 Seiten starke Programmbuch ist für 4,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

n Tickets können online unter www.ruhr2010.de/tickets oder telefonisch über die RUHR.2010-Tickethotline 0180 5 152010 gebucht werden. n Ein Reisepaket zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und zu vielen weiteren Kulturschätzen in Nordrhein-Westfalen gibt es ab 49,- Euro (www.grand-tour-2010.de). n Das RUHR.2010 Ticket NRW gilt 48 Stunden, kann in ganz Nordrhein-Westfalen von zwei Personen genutzt werden und kostet 48,- Euro.

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NEWS - KONGRESSZENTREN / HOTELS

CCD Congress Center Düsseldorf setzt neuen Trend: mit mobilen Handy-Ladestationen

Service-Leistung kündigten auch andere Kongresszentren wie der Rosengarten Mannheim ihr Interesse an dem fortschrittlichen Konzept an. www.duesseldorfcongress.de Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Wohnkultur auf höchstem Grandhotel-Niveau

weise zwei Übernachtungen in einem der neuen Zimmer inklusive Frühstück, private Hausführung mit anschließendem Afternoon High Tea in der Lobby sowie ein Drei-GängeGourmetmenü im „Atlantic Restaurant“ und kostet 655 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer. Reservierungen und Informationen unter Tel. +49 40 2888-817. www.kempinski.com Hotelerweiterung im Holiday Inn Berlin International Airport

Beinahe jeder Geschäftsreisende kennt diesen unglücklichen Zufall: Mitten in einer Tagung macht der Handy-Akku oder die Laptop-Batterie plötzlich nicht mehr mit und ein wichtiger Anruf oder der Versand einer Mail werden zum großen Problem. Im CCD Congress Center Düsseldorf werden in solchen Fällen zukünftig zwei sogenannte Charging Stations Abhilfe schaffen. Die Ladestationen in Form freistehender Würfel bieten ab Mai dieses Jahres die Möglichkeit, alle marktüblichen Handys sowie Laptops während Veranstaltungen im CCD Congress Center Düsseldorf anzuschließen und aufzuladen. Hierzu werden verschiedene Ladegeräte in den Korpus integriert, so dass für jeglichen Handy-Typ das jeweils passende herausziehbare Kabel zur Verfügung steht. Außerdem bieten die Charging Stations jeweils zwei mit Stromanschlüssen ausgestattete Arbeitsplätze für Laptops. In der Veranstaltungsbranche scheint das CCD Congress Center Düsseldorf mit diesen neuen Ladestationen zum Trendsetter zu avancieren – bereits kurz nach Bekanntgabe der neuen

Ab Oktober 2010 wird sich das Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg mit komplett neu gestalteten Zimmer und Suiten seinen Gästen präsentieren. Bereits seit Anfang des Jahres wird das hanseatische Traditionshaus der umfangreichsten Generalrestaurierung in seiner 100-jährigen Geschichte unterzogen. Nach Fertigstellung verfügt das ehrwürdige Grandhotel an der Außenalster dann über 221 komplett neu gestaltete Zimmer und 80 Suiten im historisch inspirierten hanseatischen Stil mit einer durchschnittlichen Zimmergröße von 40 m2. Ein wahres Kleinod für Hamburg-Liebhaber sind die 45 neuen Alster-Zimmer: Mit ihren raumhohen Fenstern in Richtung Alster und Innenstadt bieten sie einen der schönsten Ausblicke der Stadt. Zum Kennenlernen der neuen Zimmer und Suiten hat das Hotel ab Oktober 2010 attraktive Eröffnungsangebote aufgelegt. Das Package „Atlantic Deluxe“ umfasst beispiels-

Der Südosten Berlins ist in den letzten Jahren überproportional gewachsen, an diesen Trend knüpft auch das Holiday Inn Berlin International Airport an. In Folge des Flughafenausbaus wird ein stetiges Wachstum im Südosten von Berlin prognostiziert, was auch dem Holiday Inn Berlin International Airport neue Märkte eröffnet. Das Holiday Inn erweitert sich bis Juni 2010 für die Zukunft, mit dem Flughafen Berlin Brandenburg als Wachstumsmotor. Im ersten Haus am Platz erwarten den Gast 299 hochmodern ausgestattete Zimmer und 3.400 m² Veranstaltungs- und Konferenzfläche mit 20 perfekt ausgestatteten Konferenzräumen für Messen, Ausstellungen und Familienfeiern. Gastronomisch dürfen die Gäste zukünftig neben dem SKY-Restaurant mit mediterraner Küche großzügige Terrassenkonzepte mit Landschaftshöfen und Buchsbaum-Atrium erwarten. Eine Raucher-Lounge sowie der 16 m lange HANGAR BAR-Tresen werden zur besonderen Atmosphäre mit „Airport-Feeling“ am Standort beitragen. Auf den Dächern des Hotels entstehen eine Wellness-Oase sowie eine SKY-Panoramaterrasse mit Blick auf den Flughafen als bevorzugte Event Locations mit jeweils 650 m². www.holidayinn-berlin.de


MCI steigert Umsatz in Deutschland um 80 % in 2009 – Ziel sind 100 Mitarbeiter in 2013 Die MCI Deutschland GmbH hat der Krise getrotzt. Im Bereich LiveKommunikation wuchs der Umsatz von 11 Mio. Euro im Jahr 2008 auf 19,8 Mio. Euro 2009. Der Rohertrag stieg im gleichen Zeitraum von 2,4 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro. Gerrit Jessen, Geschäftsführer und Leiter der Corporate Division, fügt hinzu: „Wir planen, bis 2013 auf 100 Mitarbeiter zu wachsen und werden dieses Ziel durch organisches Wachstum und weitere Akquisitionen von ausgewählten Agenturen erreichen.“ Jessen weiter: „In 2010 haben wir bereits Top Accounts in den Bereichen Erneuerbare Energien, IT und Maschinenbau hinzugewonnen, deren Markenauftritt von uns ganzheitlich umgesetzt wird. Immer mehr namhafte Unternehmen und Verbände aus Wirtschaft und Wissenschaft erkennen den Mehrwert einer langfristigen Partnerschaft. MCI kann seinen Kunden ein einmaliges Leistungsportfolio bieten. Ob Präsentation eines Markenprodukts, Messepräsenz auf 100 oder 1.000 m2, zielgerichtete Mitarbeitermotivation oder die Ausrichtung eines Weltkongresses mit 20.000 Teilnehmern, unser Team besteht aus über 40 Experten, die sich in diesen Welten perfekt auskennen. Für jede Zielgruppe entwickeln wir die optimale Kommunikationsstrategie und setzen diese – LIVE – um!“ www.mci-group.com/deutschland

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„Social Media“: vom Mythos zum Massenphänomen zum Marketing-Instrument n Twitter, Blog, Facebook & Co.: alles nur Hype? Das vergeht auch wieder? Keineswegs: An Social Media als zusätz-

lichem Kommunikationskanal kommt heute keiner mehr vorbei, auch nicht die MICE-Branche. Es sei denn, sie möchte schon morgen so ewiggestrig erscheinen wie einst der letzte deutsche Kaiser: Wilhelm II. setzte auf das Pferd und prophezeite: „Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

M

änner lieben Fußball! Männer lieben die „Sportschau“! Samstagabend 18 Uhr – seit Jahr und Tag hat Mann zu dieser Zeit einen festen Termin mit der Glotze; Störungen sind unerwünscht. Wer nicht vor dem heimischen TV-Gerät sitzen kann, verfolgt die Spiele im Radio. Danach

diskutiert Mann die Ergebnisse am Arbeitsplatz, in der Stammkneipe, im Tennisclub. Die gute alte Zeit... Vorbei! Heute wird jedes einzelne Tor und jede Torchance getwittert, werden die Ergebnisse in Blogs und Foren diskutiert: der Elfmeter von Poldi, die fragwürdige Entscheidung

von Schalke-Trainer Magath nach der Halbzeitpause und die Konsequenzen der Team-Auslosung für die WM in Südafrika. Erst virtuell, dann am Arbeitsplatz, in der Stammkneipe, im Tennisclub – tagelang. Erst kürzlich hat Otto, der Wirt im „Freistoß“, ein eigenes Kicker-


Forum auf Facebook eingerichtet. Schon angemeldet? Der nächste Fußball-Abend – ganz klar – findet bei ihm statt. Der hat Sky und ‘ne neue Großbildleinwand. Da geht Mann hin, da ist Mann unter seinesgleichen! Selbst der nächste Business-Trip nach Quakenbrück ist schon gerettet: Der Wirt im „Goldenen Ochsen“ ist einer von uns, weiß Kicker-Kollege Heini. Dazu gibt’s exzellentes Bier und ‘n prima Jägerschnitzel (Stichwort: Empfehlungsmarketing). Was das alles mit der Veranstaltungsbranche zu tun hat? Mit jener Branche, die derzeit noch am Stammtisch über den Hype von „Social Media“ diskutiert, über Veränderungen im Allgemeinen und deren Auswirkungen auf die MICEBranche im Besonderen – über Facebook, XING und LinkedIn, über Twitter, Blogs und Foren? Eine ganze Menge! Denn seit 2009 ist sie auch

SOCIAL MEDIA

im MICE-Business endgültig vorbei, die gute alte Zeit. Im Zuge sinkender Datentarife und mit dem Boom internetfähiger Handys (Smartphones) wie dem Apple iPhone hat sich nicht nur die mobile Nutzung des Internets zum Massenphänomen ausgewachsen. Gleichzeitig und parallel dazu erleben sogenannte „Social Media“ einen nie geahnten Hype. Web2.0-Medien also, auf die – nicht nur – die MICE-Branche noch immer mit großen Berührungsängsten reagiert, ohne deren konsequente und effektive Nutzung sie mittelfristig allerdings wird einpacken können. Ohne den gezielten Austausch mit Mitgliedern der eigenen Branche also und darüber hinausgehend: die gezielte Kommunikation mit ihrer Zielgruppe – neuen und potenziellen Kunden, Teilnehmern von Tagungen, Messen, Meetings und Events – wird bald nichts mehr gehen.

Zugegeben: Postulate wie diese können die Furcht vor den täglich wachsenden Ausmaßen der neuen Kommunikationskanäle und -technologien durchaus schüren. Dennoch ist sie unbegründet, sobald man überschaut, worum es sich eigentlich dreht und was man eigentlich will in und von der auf Interaktion angelegten neuen Welt: Austausch? Information? Networking? Eigenwerbung? Marketing? Beispiel Fußball: Bislang befriedigte der Fußballfan sein Bedürfnis, sich mitzuteilen und auszutauschen, überwiegend in der Stammkneipe, im Stadion oder eben am Arbeitsplatz beim Schwatz mit den Kollegen. Natürlich wird er das auch weiterhin tun. Aber eben nicht mehr nur „offline“, denn als Mitglied in einem Netzwerk wie Facebook, LinkedIn und/oder XING findet er Gleichgesinnte zudem auch in virtuellen Fo-

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SOCIAL MEDIA

n Social Media Tipps Transparent sein. Sagen Sie wer Sie sind und für welches Unternehmen Sie arbeiten. Manipulieren Sie keine Kommentare, engagieren Sie niemanden, der nette Dinge über Sie sagen soll und halten Sie sich von „ghost writing“ fern. Seien Sie authentisch und ehrlich! Persönlich sein. Die Leser können durchschauen, was hinter dem Marketing-Gerede steckt. Geben Sie ihnen die Möglichkeit, Sie als Person wahrzunehmen und nicht nur als ein Sprachrohr. Reden Sie wie ein normaler Mensch und nicht wie die Werbeabteilung Ihres Unternehmens!

Twitterwall auf einer Veranstaltung Copyright BloggingDagger gefunden bei Flickr

ren. Allein bei XING existierten im April 2010 131 verschiedene Gruppen – von „Leidenschaft Fußball“ über „Meistertipper“ bis „FIFA WM 2010“ –, in denen Fußballfans sich austauschen und auf dem Laufenden halten können. Oder auch für das nächste Spiel verabreden. Nicht anders – nur etwas verspätet – sucht neuerdings auch die MICEBranche den zusätzlichen Austausch über (soziale) Netzwerke und Foren; diskutiert Themen, die unter den Nägeln brennen, wie etwa Wege zur Neugewinnung von Kunden in der Zeit nach der Krise; tauscht Tipps aus für Marketing, Werbung oder aktuelle Software-Lösungen; gründet Untergruppen für spezifische oder regionale Ereignisse – und erwei-

Regelmäßig schreiben. Posten Sie nicht an einem Tag etwas in Ihren Blog und lassen ihn dann für zwei Wochen unberührt. Warum sollten die Leser Ihren Blog checken oder Ihnen auf Twitter folgen, wenn sie keine regelmäßigen neuen Inhalte erwarten können? Schreiben Sie so oft, dass niemand glaubt, der Kanal sei eingeschlafen.

Antworten geben. Beantworten Sie die Fragen Ihrer Leser, danken Sie den Leuten, auch wenn Sie nur ein paar Worte schreiben. Führen Sie Dialoge statt Monologe! Zuhören können. Seien Sie offen für Vorschläge und für das Feedback Ihrer Leser. So können Sie das, was Sie machen, noch besser machen. Sich vernetzen. Sie müssen nicht zu 100% den Fokus auf unternehmensinterne Angelegenheiten richten. Verweisen Sie in Ihrem Blog, Ihrem Twitter-Konto oder auf Ihrer Facebook-Seite ruhig auf andere Blogs, Videos und neue, interessante und relevante Artikel. Re-tweeten Sie auch einmal, was andere sagen! Spaß haben. Wenn Sie das Social Web nur als zusätzliche Aufgabe sehen, lassen Sie die Finger davon. Die Leute merken es früher oder später.

Quelle: Social Media Leitfaden von Kodak (www.kodak.com/go/followus )

tert ganz nebenbei ihr Netzwerk. Mehr noch: Dank internetfähiger Smartphones beschränkt sich dieser Austausch nicht länger auf den Arbeitsplatz und den PC im Home Office. Auch unterwegs – etwa auf der langen Zugfahrt oder während einer Veranstaltung – können Planer und Anbieter mit „ihresgleichen“ kommunizieren. Und zwar nicht nur reaktiv: In Zeiten von Social Media kann jedermann mitdiskutieren oder aber seine eigene Gruppe gründen und somit über Zielrichtung, Themen, Mitglieder etc. selbst bestimmen. Diesen Schritt ist beispielsweise Gabriele Schulze gegangen: In XING hat die Geschäftsführerin der MICE AG den „stb marketplace“ etabliert, ein Fo-

rum, in dem sich die Veranstaltungsbranche zum Austausch über „Trends und News im Tagungsmarkt“ trifft. Gleichzeitig nutzt Schulze das Forum, um zur Teilnahme an dem von ihr mitorganisierten Branchen-Event, dem „stb Marketplace“, zu werben. Man erfährt alles über Aussteller, Teilnehmer, Redner, Inhalte etc. Auch die „Vereinigung deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V.“ nutzt die Plattform von XING, um auf parallel laufende Treffen und Veranstaltungen hinzuweisen – oder auf das eigene „Veranstaltungsplaner.de“-Forum innerhalb von XING. Ein sicherer Weg, sich als Experte, Ansprechpartner und damit auch Meinungsführer unter seinesgleichen hervorzutun, ist der Aufbau eines


eigenen Blogs. Dies tat beispielsweise Ex-TUI-Chef Karl Born, der in seinen „Bissigen Bemerkungen“ jede Woche neue (Fehl-) Entwicklungen innerhalb der Reisebranche aufspießt und seine wachsende Fangemeinde mit launigen Kommentaren wahlweise auf seiner Website, bei Facebook, via E-Mail-Newsletter oder RRSFeed bedient. Den „Messe-, Kongress- und Eventmanagement Blog“ von Studenten der Karlshochschule finden Interessierte unter www.micespace.de, den News-Blog des GCB German Convention Bureau e.V. unter http://blog.germany-meetings. com. Nicht nur via Blog, sondern zudem auch über Twitter – und damit in beide Richtungen – kommunizieren etwa das Branchenmagazin FVW, die Intergerma, die IMEX oder die MICE AG mit ihren jeweiligen Zielgruppen, den sogenannten

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n SMEC Social Media Event Camp auf der IMEX SMEC steht für SOCIAL MEDIA EVENT CAMP, eine Abwandlung des Barcamp – ein Zusammentreffen Gleichgesinnter. Das SMEC richtet sich an Eventler, die im Bereich Social Media, wie z. B. Twitter, Facebook, Xing & Co. aktiv sind. Das SMEC dient dazu, sich nicht nur im Web zu treffen, sondern auch face to face über Aktuelles zu sprechen. Eingeladen sind alle Interessierten aus den Bereichen Event und Live-Kommunikation sowie ambitionierte Social-Media-Aktivisten. Ziel des SMEC ist neben dem persönlichen Kennenlernen und dem Austausch

„Followers“. Themen, News, Links oder Kommentare etwa zu einer laufenden Veranstaltung werden in Echtzeit „gezwitschert“ – in Twitter eingestellt – und von den „Follo-

von Fachinformationen das Vorantreiben von Social-Media-Aktivitäten in der LiveKommunikation. Come and join the SMEC 2010!

wers“ je nach Relevanz und Brisanz umgehend aufgegriffen, kommentiert und weitergeleitet, je nach Vorliebe über Internet, per E-Mail oder SMS. Mundpropaganda via Twitter: Wer

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n Das Ende der Einbahnstraße oder:

Veranstaltungen in Zeiten von Social Media – zehn Wege Von Samuel J. Smith „Social Media erlaubt sofortiges Feedback, das mit jedem geteilt werden kann. Sie sollten vorbereitet sein, Ihre Arbeitsprozesse vor Ort an diese neue Realität anzupassen.“ (Quelle unbekannt) 1. Um Fragen zu stellen, werden Teilnehmer nicht länger das Ende einer Veranstaltung oder eines Seminars abwarten: Sie werden ihre Fragen in dem Moment, in dem sie ihnen in den Sinn kommen, texten oder twittern. Das bedeutet nicht, dass der Referent seine Präsentation unterbrechen muss, um Fragen zu beantworten. Vielmehr sollte er sie so gestalten, dass sie Fragen in Echtzeit zulässt. 2. (Mit-) Teilnehmer werden Fragen an den Referenten beantworten – während er oder sie spricht. Wenn aktuelle Fragen an den Referenten in einem Back Channel* veröffentlicht werden, sind sie allen Teilnehmern zugänglich. Die E-Learning-Forschung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Teilnehmer ihre – eigentlich an den Referenten gerichteten – Fragen künftig sehr wahrscheinlich gegenseitig beantworten werden; noch während der Referent spricht. *Back Channel: ein Kommunikationskanal (z. B. Twitter), der einem sonst passiven Publikum die Möglichkeit zum Austausch und zu Fragen über das referierte Thema oder den Referenten gibt. 3. Teilnehmer werden dem Veranstalter melden, dass der Referent langweilt, die Eisskulptur schmilzt und die Croissants altbacken sind – in Echtzeit. Social Media bieten die Möglichkeit, jegliches Feedback sofort und mit jedem zu teilen. Veranstalter wie auch Referenten sollten darauf vorbereitet sein und ihre Arbeitsprozesse (vor Ort) an diese neue Realität anpassen. 4. Kontakte mit Gleichgesinnten wollen Teilnehmer künftig schon vor, während und auch nach der Veranstaltung knüpfen. Zeit ist Geld! Seminar- und Tagungsteilnehmer werden ihre Termine mit Gleichgesinnten eher im Vorfeld einer Veranstaltung vereinbaren, als Zeit damit zu verschwenden, vor Ort nach

den entsprechenden Personen zu suchen. Auch nach der Veranstaltung werden sie den Kontakt halten (wollen). Für Veranstalter ist es daher entscheidend, Teilnehmer dabei zu unterstützen, ihre persönlichen Kontakte nicht nur vor Ort zu knüpfen, sondern diese anschließend in die digitale Welt zu überführen. 5. Zur Teilnahme an einer Veranstaltung wird die persönliche Präsenz künftig nicht mehr notwendig sein: Via Social Media können sich auch virtuelle Teilnehmer an Veranstaltungen beteiligen und mit den Teilnehmern vor Ort kommunizieren. Social Media und andere digitale Technologien werden virtuellen Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich an Diskussionen vor Ort zu beteiligen, egal ob sie sich drei oder 3.000 Kilometer vom Veranstaltungsort entfernt befinden. Daher wird es immer wichtiger, die Erfahrungen/ Informationen von Veranstaltungen für alle Teilnehmer gleichermaßen aufzubereiten und zugänglich zu machen. 6. Teilnehmer werden sich immer stärker an Diskussionen, Weiterbildungen und am Entscheidungsprozess beteiligen wollen. Der Teilnehmer von heute ist gebildet und bestens informiert. Die Kluft zwischen den Experten auf der Bühne und den Laien im Publikum wird immer schmaler. Je mehr sie schrumpft, desto größer wird der Wunsch des Teilnehmers, an Diskussionen und Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Vorbei sind die Zeiten, in denen nur einer spricht – der Referent – und alle anderen „nur“ zuhören. 7. Durch Online Communities werden sich neue Veranstaltungsformen herauskristallisieren. Es war nie einfacher, selbst eine Online-Gruppe zu bilden, ein Publikum zu generieren und Diskussionen zu starten. Dennoch herrscht nach wie vor eine große Nachfrage nach Face-to-face-Meetings. 2009 wurden viele Veranstaltungen rund um das Thema Twitter abgehalten und auch in den kommenden Jahren werden deutlich mehr Veranstaltungen aus Online Communities heraus entstehen. Gleichermaßen wichtig: Veranstaltungen, die Online Communities

Quelle: http://www.mpiweb.org/Events/EMEC2010/Articles/SocialMedia.aspx

nicht gleichberechtigt mit einbeziehen, werden Verluste beklagen oder sogar abgesetzt werden müssen. 8. Teilnehmer werden sich zu einer Veranstaltung anmelden, wenn auch ihre Kontakte teilnehmen. In Zukunft wird das Wissen darüber, ob Freunde oder Geschäftspartner an einer Veranstaltung teilnehmen, einen wichtigen Teil des Entscheidungsprozesses zur eigenen Teilnahme darstellen. Bereits heute existieren Social-Media-Tools, die überprüfen, ob die eigenen LinkedInKontakte, Twitter-Followers oder FacebookFreunde an einer Veranstaltung teilnehmen oder nicht. Solche Tools haben eine große Zukunft und werden höchstwahrscheinlich zunehmend in Veranstaltungsankündigungen bzw. -einladungen implementiert werden (müssen). 9. Veranstaltungen werden sich in Gemeinschaften/Zusammenkünfte verwandeln, die statt weniger Tage künftig Wochen oder gar Monate dauern. Veranstaltungsspezifische soziale Netzwerke schaffen ein soziales Drehkreuz, mit dessen Hilfe Konversationen nicht nur bereits vor einer Veranstaltung begonnen, sondern auch darüber hinaus noch lange nach deren Ende fortgeführt werden (können). Merke: Die Bereitstellung „sozialer Räume“, in denen Teilnehmer networken und über Trends, heiße Themen und branchenspezifische oder geschäftliche Herausforderungen sowie Best Practices diskutieren können, verlängert die Lebensdauer einer Veranstaltung. 10. Mit interessanten Inhalten zu neuen Teilnehmern. Webcasts, Webinars, Nachrichten im Blog und White Papers müssen interessant, relevant und leicht zu verbreiten sein. Nur dann werden Teilnehmer und Fans die Inhalte an gleichgesinnte Freunde weiterleiten und „reTweeten“ und auf diese Weise neue Zielgruppen auf die jeweiligen Veranstaltungen sowie auf die Führungsrolle des Einladenden/Veranstalters aufmerksam machen. Nicht zuletzt wird es so für potenzielle Teilnehmer und Interessenten einfacher, die avisierte Veranstaltung im Web zu suchen und zu finden.


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den Nerv seiner Zielgruppe trifft, sichert sich alsbald eine wachsende Zahl von „Followers“. Stichwort: Meinungsführerschaft. Genau darin liegen sowohl Geheimnis als auch Gefahr der Nutzung von Social Media: Die grundsätzlichen Regeln von Kommunikation – Relevanz und Zielgruppe – gelten auch hier. Wer ist meine Zielgruppe? Welche Information ist für diese relevant? Wer diese Regeln nicht befolgt, das Neue nur nutzt, weil „man ja muss“, ohne Strategie und durchdachtes Konzept also, der wird in der Flut täglicher Daten und Informationen – im Kampf um Aufmerksamkeit also – schnell absaufen, als Nutzer wie als Organizer. Der Fußballfan am Stammtisch ist mit einem kühlen Bier allemal leichter zu gewinnen als mit einem „Tweet“.

n Ausgewählte Twitter-Accounts der Branche http://twitter.com/MICE_AG_DE http://twitter.com/GS_at_MICEAG_DE http://twitter.com/DasEventblog http://twitter.com/intergerma http://twitter.com/PREGASlive http://twitter.com/fvwde http://twitter.com/platzpirsch http://twitter.com/enjoyGermany http://twitter.com/talkabout http://twitter.com/eveos http://twitter.com/eventtrendblog http://twitter.com/IMEXDeutschland http://twitter.com/twitt_consult http://twitter.com/Tourismusblog http://mashable.com/ http://twitter.com/DocS http://twitter.com/schwindtpr http://www.t4bp.com

Englisch: http://twitter.com/MEETINGSreview http://twitter.com/EventNewsBlog http://twitter.com/lizkingevents http://eventprofs.pbworks.com/ http://interactivemeetingtechnology.com/ or http://twitter.com/samueljsmith Follow the #eventprofs on Twitter! …und Blogs: www.micespace.de www.event-trend.net http://blog.fvw.de www.hotel-newsroom.de www.grand-elysee.com/de/infoaktuelles/ social-media/blog http://biztravel.fvw.de/travel_blog/15/4094 www.karl-born.de Tipps: Social-Media-Tipps von Kodak: http://www.kodak.com/go/followus

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Argumentationshilfen für Tagungsplaner n Zehn Gründe, warum echte Meetings und Events im Marketing-Mix von Verbänden unerlässlich sind

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s gibt wohl kaum eine Branche auf der Welt, die nicht von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen ist. So musste auch die Meetingund Event-Branche nach Jahren des Booms deutliche Verluste hinnehmen. Ob Kongresszentren oder Tagungshotels, Reiseveranstalter oder Event-Agenturen − viele Anbieter verzeichneten Umsatzeinbußen, mitunter bis zu 15 Prozent. Mal sparen Unternehmen und Organisationen an der technischen Ausstattung einer Veranstaltung, mal am Programm, mal am Komfort bei Reise und Un-

terbringung, mal an der Teilnehmerzahl. Hier und da kommt es auch zu neuen Schwerpunktsetzungen, wie Stephanie Hellstedt beobachtet hat. Die Geschäftsführerin der Congrex Deutschland GmbH sieht gerade im Bereich medizinischer Kongresse einen Trend in Richtung größerer Tagungen der Hauptgesellschaften und gleichzeitig eine Konzentration auf Fachthemen in fokussierten Tagungen: „Gerade diese Fachtagungen zeigen eine wachsende Beteiligung.“

n Streichungen oft zu kurz gedacht Andere Meetings und Events bleiben komplett auf der Strecke. Die ersatzlose Streichung ist natürlich die drastischste Form der Einsparung. Leider wird sie in Krisenzeiten nur allzu oft praktiziert, denn die Vorteile liegen scheinbar auf der Hand: kein organisatorischer Aufwand, keine Bindung von Personalressourcen und vor allem deutliche Kosteneinsparungen. Soll es wenigstens ein bisschen Kommunikation und Wirbel nach außen geben, bieten sich preiswertere virtuelle Alternativen an: Telefon- und Web-


konferenzen,Videopräsentationen oder Internetmessen. Immerhin, und das muss positiv bewertet werden: Es wird wieder intensiver über den Sinn und Zweck von Tagungen und Marketing-Veranstaltungen nachgedacht. Und hier muss sich manches Unternehmen, manche Organisation durchaus eingestehen: Nicht jede Tagung, nicht jede Roadshow war in der Vergangenheit zwingend notwendig. Was sich kaum negativ ausgewirkt hat, denn auf die Kosten musste man in den Boom-Jahren weniger schauen. Umso größer ist nun der Rechtfertigungsdruck für Planer. Wer heute ein Meeting oder ein MarketingEvent ins Auge fasst, muss genau belegen können, dass das Ganze auch etwas bringt. Was viele überrascht: Die „Beweisführung“ ist gar nicht so schwer. Die Fachwelt ist sich einig, dass das Schielen auf schnelle Kosteneinsparungen schlichtweg zu kurz gedacht ist. Es gibt mindestens zehn gute Gründe, warum Meetings und Events im Marketing-Mix von Verbänden und Unternehmen unerlässlich sind. n Grund 1: Meetings und Events sind

ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. „Im vergangenen Jahr hat der Geschäftstourismus in Deutschland 64,7 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet“, bilanziert die von der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) und dem GCB German Convention Bureau e.V. in Auftrag gegebene Grundlagenstudie von TNS Infratest Verkehrsforschung: „Ein nachhaltiger Beleg für die Bedeutung der Branche als eigenständiger Sektor und wirtschaftliches Schwergewicht.“ Na schön, mag sich mancher Planer oder Budget-Verantwortliche denken, aber was hat das mit meinen Meetings und Events zu tun? Mittel- bis

langfristig eine ganze Menge: Denn Unternehmen und Verbände, die mit ihren Veranstaltungen in Deutschland Jobs sichern und das Geschäft ankurbeln, stärken die Kaufkraft und sorgen für stabile ökonomische Verhältnisse. Davon können sie am Ende wieder selbst profitieren.

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n Grund 2: Event-Marketing ist in der

globalisierten Medienwelt unverzichtbar. Nicht nur die Wirtschaft wandelt sich, es gibt auch neue Kommunikationskanäle, die zu einem veränderten Medien- und Konsumverhalten geführt haben.Vor diesem Hintergrund wenden sich Unternehmen und Organisationen von klassischen werbezentrierten Strategien wie Anzeigenschaltungen ab. Gefragt sind innovative Marketing-Techniken in einer Vielzahl von Medien. EventView 2009, eine Befragung von knapp 1.000 Vertriebs- und Marketingverantwortlichen in Nordamerika, Westeuropa und der Asia-Pazifik-Region, unterstreicht, dass Below-the-lineStrategien wie Events seit einigen Jahren stark im Kommen sind. 49 Prozent der Befragten in Westeuropa gaben an, dass Events das erste Instrument wären, das von einer Erhöhung des Gesamt-Marketingbudgets profitieren würde. 33 Prozent sehen Events bereits als wichtige Komponente im Marketing-Plan an. Das bedeutet: Events haben sich längst auf einem hohen Level im MarketingMix etabliert.

n Grund 3: Meetings und Events

lassen sich gut mit anderen Medien und Strategien kombinieren. Ein Event, ein Kongress, zu dem man sich im Internet anmeldet; eine Tagung oder eine Roadshow, die im World Wide Web übertragen wird; Meeting- und Event-News, die

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ARGUMENTATIONSHILFEN FÜR TAGUNGSPLANER

via Podcast, Twitter oder Facebook verbreitet werden; dazu Contests, Gewinnspiele, multimediale Präsentationen. Gerrit Jessen, Managing Director des Kongress-Organisationsunternehmens MCI Deutschland, hat nicht nur beobachtet, „… dass, wenn Leute sich virtuell treffen, oft der Wunsch entsteht, sich auch persönlich zu treffen“. Er hält außerdem die Tatsache, „… dass Live- und VorOrt-Kommunikation gern gegen virtuelle Kommunikation gestellt wird, mit Einschränkungen für falsch. Auch virtuelle Kommunikation“, so Jessen weiter, „ist Livekommunikation. Ob Twitter oder Skype, beide haben ihre Berechtigung. Denn beide nutzen dem Ziel der nationalen oder eben globalen Verbreitung einer Botschaft eines Verbands, sei es auf einer Pressekonferenz, einer Jahreshauptversammlung oder einem Kongress.“ Ähnlich sieht es Oliver Bransch, Produktleiter MICE bei der DERTOUR-Agentur DERCONGRESS. Bransch erkennt in „… virtuellen Meetings, Online-Messen oder -Kongressen, ergänzt um soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co., einen der Megatrends des beginnenden Jahrzehnts in der MICE-Branche“. Und er prognostiziert: „Die Zeit wird zeigen, wie affin und schnell die betroffenen Kunden – oder Nutzergruppen – diese neuen Technologien annehmen und welche Veranstaltungsformate, vielleicht auch welche Mischformen von realen und virtuellen Konzepten, hieraus entstehen.“ n Grund 4: Das Live-Erlebnis bietet

einen Ausgleich zur medialen Reizüberflutung. Es liegt auf der Hand: Menschen verbringen heute deutlich mehr Zeit vor Computer- und Fernsehbildschirmen als noch vor einigen Jahren. Online-News- und E-Mail-

Ströme, Dauer-Business-Fernsehen und Handy-Terror führen zu einer Reizüberflutung, die einen Ausgleich braucht. Echtzeit-Meetings in realen Umgebungen sorgen für diesen Ausgleich. Sie verschaffen Entscheidungsträgern und Mitarbeitern unmittelbare Emotionen und können das innere Gleichgewicht wiederherstellen. „Trotz knapper Reisebudgets und immer engerer Terminpläne verzeichnen wir steigende Teilnehmer- und Ausstellerzahlen bei vielen unserer Kongresse“, sagt etwa Carola Schröder, Gesellschafterin und Leiterin Programm-Management bei der Intercongress GmbH Wiesbaden. „Ich vermute, dass selbst technikaffine Menschen ein Gegengewicht suchen zum medialen Overkill.“ n Grund 5: Meetings und Events sind Instrumente zur Mitarbeiterbindung. Vom seelischen Ausgleich ist es nicht weit bis zur Mitarbeitermotivation. Der Besuch von externen Meetings und Events bedeutet für Mitarbeiter nicht nur Abwechslung und Inspiration, sondern auch Einbindung und Teilhabe – sie fühlen sich ernst genommen. „Um wirklich kreativ zu sein, kann man nicht einfach zwölf Stunden am Tag auf den Computerbildschirm starren“, weiß der Business-Psychologe Prof. Steven Rogelberg von der Universität North Carolina. „Wo Networking- und Teambuilding-Möglichkeiten weggenommen werden, auf die Mitarbeiter sich freuen, sinkt die Motivation. Gerade in der Rezession ist es wichtig, die besten Kräfte an die Organisation zu binden.“ Dabei spielen ReiseIncentives eine besondere Rolle. Warum? „Weil Reisen Erinnerungen schafft“, so Dr. Scott Jeffrey vom Fachbereich Management Sciences an der Universität von Waterloo, Ontario/Kanada: „Diese Erinnerungen sind dann mit der jeweiligen Firma

oder Organisation verbunden.“ Dass zwischen Reisen und Mitarbeiterbindung, Mitarbeiter-Performance und Motivation eine starke Verbindung besteht, wird durch eine Erhebung des Wirtschaftsforschungsinstituts Oxford Economics USA untermauert. Wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, ist auch der Geschäftserfolg wahrscheinlicher. So generieren Unternehmen, die in Rankings wie „Die 100 besten Arbeitgeber“ gelistet sind, deutlich mehr Umsatz als ihre Mitbewerber. n Grund 6: Meetings und Events sind effektive Instrumente zur Kundenbindung und eröffnen Geschäftschancen. Kunden spricht man am besten persönlich an. Indem man sie gezielt zu Meetings einlädt oder Events in ihrem Umfeld organisiert, vermeidet man Streuung und stellt unmittelbaren Kontakt her. Das wirkt sich auch auf die Ergebnisse aus. So gehen die im Rahmen der Oxford-Economics-Studie befragten Geschäftsführer von 25−28 % Umsatzeinbußen aus, wenn man Kunden nicht regelmäßig persönlich trifft. Als Forbes/ Insights im letzten Jahr 760 Manager zu diesem Thema befragte, bezeichneten 75 % die persönliche Begegnung als besonders starkes Instrument der Kundenbindung, und von den 2.300 Abonnenten, die die „Harvard Business Review“ um ihre Meinung bat, gaben 79 % an, dass persönliche Meetings der effektivste Weg seien, neue Kunden zu treffen und ihnen etwas zu verkaufen. Ganze 89 % stimmten der Aussage zu, dass Faceto-face-Meetings essenziell für das Erreichen eines Vertragsabschlusses seien. Besonders wichtig sind dabei die Kontakte und Dynamiken, die sich außerhalb der offiziellen Programmpunkte ergeben. „Wir sind


spezialisiert auf wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltungen und beobachten, dass die Gelegenheit zum informellen Austausch in den Pausen und bei Abendveranstaltungen mindestens den gleichen Stellenwert einnimmt wie der eigentliche Wissenstransfer“, berichtet Carola Schröder von Intercongress. Chief- und Senior Executives aus aller Welt bestätigen: Lockere Get-togethers, Gespräche beim Dinner oder in der Kaffeepause sind die geheimen Business-Treiber – und nicht das gegenseitige Betrachten auf einem PC-Bildschirm.

Events, um sich positiv von ihren Mitbewerbern abzuheben. Oliver Bransch von DERCONGRESS nennt gleich zwei Beispiele aus seinem Kundenkreis. Im ersten Fall geht es um einen der Leitaussteller der Münchener Messe BAUMA. Trotz schwieriger Marktlage in Zeiten der Krise habe er sich entschieden, den Messeauftritt als nach wie vor wichtigste Marketing-Aktivität der Unternehmensgruppe beizubehalten. „Die Essenz: Wir sind seit Jahrzehnten eines der führenden Unternehmen der Branche und es unserer Tradition schuldig, für unsere Kunden in der gewohnten Form präsent zu sein.“ Als zweites Beispiel nennt Bransch ein Unternehmen aus dem Bereich der Zahnmedizin, das eine Firmenkonferenz mit begleitendem Kongress realisierte. Immerhin 2.500 bis 3.000 Gäste wurden dazu erwartet,

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ein echter Kostenfaktor. „Andere hätten wohl in der jüngsten Vergangenheit an den eigenen Veranstaltungsbudgets gespart und Events gestrichen. Insofern möchte man sich positiv vom Wettbewerb abheben und hält an den eigenen Veranstaltungskonzepten fest, um auch eine gewisse Erwartungshaltung der Kunden nicht zu enttäuschen.“ n Grund 8: Meetings und Events

ermöglichen einen nachhaltigen Informations- und Wissenstransfer. „Jahrestagungen von Ärztegesellschaften sind nach wie vor hervorragende Foren für den Informationsaustausch und für die Präsentation von neuen Ergebnissen aus Forschung und Lehre. Das zeigt sich auch am ungebrochenen Interesse der Pharma- und medizintechnischen

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n Grund 7: Meetings und Events steigern die Reputation und unterstützen die Markenbildung. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nutzen Organisationen und Unternehmen Meetings und

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n BUCHTIPP „Proving the Value of Meetings and Events: How and Why to Measure ROI“, von Jack J. Phillips, Monica Myhill und James B. McDonough, erschienen 2007 bei ROI Institute und MPI

n LINKS www.gcb.de www.event-institut.de www.roi-institut.com

Industrie.“ Stephanie Hellstedt weiß, wovon sie spricht. Mit Congrex Deutschland betreut sie Groß-Events wie die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie mit über 5.000 Teilnehmern und 250 bis 300 Kursleitern und Referenten. „Die Fortbildung“, so Hellstedt, „ist ein wesentlicher Bestandteil der Kongresse. Kurse und Seminare, ob via Frontalunterricht oder interaktiv, erfordern die persönliche Anwesenheit. Telefon-,Video- oder Webkonferenzen sind ergänzende Komponenten in der Fortbildung, da hier die Teilnehmerzahlen nicht begrenzt sind.“ Aber auch die unmittelbare VorOrt-Erfahrung spielt eine wichtige Rolle. Carola Schröder von Intercongress: „Der Effekt ist viel nachhaltiger bei einem Live-Erlebnis in der Gruppe als allein am Bildschirm (E-Learning), vor der Kamera (Videokonferenzen) oder am Telefon (Telefonkonferenzen)!“ Virtuelle Veranstaltungen bergen eine hohe Streuungsgefahr. Weil die Teilnehmer häufig nebenbei noch Termine planen, E-Mails schreiben oder im Internet surfen, können kaum Verbindlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden. Persönliche Meetings dagegen erhöhen die Konzentration und sind die bessere Umgebung für

das Treffen von wichtigen Entscheidungen. Als Vorteile von virtuellen Meetings werden denn auch v. a. Zeit- und Kostenersparnis sowie eine größere Flexibilität in puncto Zeit und Ort genannt. n Grund 9: Face-to-face-Begeg-

nungen sind das effektivste Instrument zum Aufbau, zur Vertiefung und zur Pflege von Beziehungen. All das lässt sich bündeln zu einem der wichtigsten Argumente für die Durchführung von realen Tagungen und Events. Die Rede ist von der durch nichts zu ersetzenden Kraft der persönlichen Begegnung. Je mehr sich Kommunikation ins Internet verlagert, desto stärker wird das Bedürfnis nach Begegnungen „face to face“. Live-Veranstaltungen, egal ob Tagungen oder Events, sprechen alle Sinne an – „ihre Stärke liegt in der Unmittelbarkeit“, wie die Journalistin Sara Goofwinns feststellt. Die Teilnehmer können Produkte sehen und anfassen, mit Kollegen, Kunden oder eingeladenen Experten diskutieren und dabei Gestik, Mimik und Körpersprache ihres Gegenübers direkt erleben. „Ohne persönliche Interaktion erkalten Beziehungen“, weiß Gerrit Jessen von MCI Deutschland. „Wer will unpersönliche Beziehungen zu Kunden, Teilnehmern, Mitarbeitern oder Vorständen?“ Auch Oliver Golz, Geschäftsführer der Event-Agentur east end communications, ist sicher: „Der Hauptgrund für die Durchführung von Tagungen/ Events ist die Face-to-face-Kommunikation. Der Austausch auf einer Veranstaltung stärkt das Vertrauen und die Nähe zur Marke. Auf Tagungen/ Events wird gemeinsam gearbeitet und erlebt. Das sind auch die Hauptgründe der hohen ROI-Rate im Event-Marketing. Mehrere Studien belegen, dass der Event-Bereich eine der Teildisziplinen im Marketing-Mix

ist, die am schnellsten Beziehungen aufbaut und diese stärkt.“ n Grund 10: Meetings und Events haben einen messbaren ROI. Wer nach den vorangegangenen Ausführungen immer noch zweifelt, dürfte spätestens beim Begriff ROI aufhorchen. Weil Meetings und Events aufwändiger zu organisieren sind und Geld kosten, möchten BudgetVerantwortliche gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten wissen, welche Vorteile oder besser, welchen Profit sie aus solchen Veranstaltungen generieren können. Die gute Nachricht: Entgegen der nach wie vor weit verbreiteten Meinung, dass Meetings und Events höchstens einen gefühlten Nutzen hätten, ist ihr ROI tatsächlich zu bestimmen. In den letzten Jahren sind die „Measurement“-Methoden feiner und feiner geworden, so dass die Ergebnisse immer zuverlässiger werden. Aus der Oxford-Economics-Studie zu Geschäftsreisen in den USA etwa ergab sich, dass Firmen mit jedem Dollar, den sie im Bereich Geschäftsreisen ausgeben, $ 11,50 BruttoUmsatz und $ 3,80 Nettogewinn machen. Umgekehrt wurde deutlich, dass Kürzungen des GeschäftsreiseBudgets Profite senken können. Demnach verzeichneten US-amerikanische Durchschnittsunternehmen im ersten Jahr nach dem Aussetzen von Geschäftsreisen Umsatzeinbußen von rund 17 %. Anschließend benötigten sie mehr als drei Jahre, um diesen Verlust wieder wettzumachen. Zur Messung des ROI von Tagungen und Marketing-Veranstaltungen existieren verschiedene Methoden. In Deutschland konzentriert sich das Institut für Eventmanagement auf einen wissenschaftlich fundierten Controlling-Ansatz: „Entscheidend für ein zielführendes EventControlling sind eine professionelle


Event-Konzeption mit operationalisierten Zielen, darauf abgestimmte Event-Controlling-Maßnahmen, die Integration des Event-Controlling in den Planungsprozess sowie eine systematische Überprüfung aller Event-Aktivitäten“, sagt Prof. Dr. Jens Müller vom Institut. Die statistische Erhebung von Teilnehmer- und/ oder Ausstellerzahlen gehört ebenso zu den angewendeten Techniken wie eine Kosten-Nutzen-Analyse, Vor-Ort-Befragungen zur Qualitätssicherung und -steigerung oder die Medienresonanzanalyse. Es sind Techniken, die auch Carola Schröder mit dem Unternehmen Intercongress erfolgreich anwendet. So resultierte beispielsweise eine Kosten-NutzenAnalyse in der Zusammenführung der Jahrestagungen von BVOU (Berufsverband der Ärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.), DGOOC (Deutsche Gesellschaft für Orthopä-

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die und Orthopädische Chirurgie e. V.) und DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V.) zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie – mit dem Ergebnis einer deutlichen Effektivitätssteigerung und Ökonomisierung. Weitere Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle von Events sind Balanced Scorecard, Benchmarking, Punkt-Wert-Analyse,Veranstaltungsresonanzanalyse, Prozesskostenrechnung und Portfolio-Analyse. Mindestens ebenso häufige Anwendung findet die in den letzten zwanzig Jahren von Jack Phillips entwickelte ROI-Methode. Als Meeting Professionals International (MPI), der weltgrößte Verband der Veranstaltungsbranche, sie 2004 übernahm, wurde sie so etwas wie der Standard in der MICE-Industrie. Auch die Event-Agentur east end communications arbeitet mit der ROI-Methode,

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die Geschäftsführer Oliver Golz so umreißt: „Bei dieser wissenschaftlich fundierten und über viele Jahre in der Praxis erprobten Methode werden Tagungen/Events nach einem Fünf-Stufen-Modell analysiert, das Erfolgsparameter wie Inhalt, Hospitality, Informationsvermittlung und -anwendung und letztendlich die Auswirkung auf den eigenen Geschäftsablauf beinhaltet. Diese Werte werden je nach Art des Events/ der Tagung auf verschiedene Weise erhoben. Fließen diese Erfahrungen bereits in die Planung einer Veranstaltung mit ein, können die Zielvorgaben des Auftraggebers zu geringstmöglichen Kosten erreicht werden.“ Zur ROI-Methode, die sowohl eine Planungsmethode als auch eine Methode zur Messung der Ergebnisse ist, gibt es Bücher und Seminare, die man buchen kann. Möglicherweise eine Investition mit hohem ROI...

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Air Partner – Der „Flug zum Ziel“ als einzigartiges Erlebnis

n Was macht den Charterflug im „eigenen“ Jet so interessant? Zeit, Flexibilität, Komfort und Sicherheit sind die Stichworte, die die Flüge von Air Partner charakterisieren. Das bedeutet im Einzelnen: n Höchstmögliche Flexibilität. Der Zeit- und Flugplan kann selbst bestimmt werden. n Der Flugzeugtyp und damit das Komfort-Niveau kann selbst festgelegt werden. n Das Produkt ist maßgeschneidert, der Charterflug bietet z. B. zahlreiche Möglichkeiten das Logo des Kunden zu platzieren. n Sowohl kleine als auch sehr große Gruppen reisen in Charterflugzeugen oft günstiger als auf Liniendiensten.

n Mit außergewöhnlichen Events bleibenden Eindruck hinterlassen Der weltweit größte Anbieter von Charterflugzeugen besorgt nicht nur das passende Fluggerät, sondern unterstützt und berät Agenturen, Messegesellschaften und Unternehmen rund um die entsprechenden Flüge ihrer Kunden. Nahezu jeder Wunsch kann erfüllt werden, um ein Event zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen. Alle Details wie Gate-Buffets, Catering mit eigenen Menükarten, individuelle Bordansagen, kundenspezifisches Informationsmaterial, Headrestcover mit Firmenlogos oder sogar passende Flugzeugbemalungen und Abwicklung eines Pre Check-ins im Hotel werden organisiert. Durch sein globales Netzwerk kann Air Partner seine Gäste von nahezu jedem Fleck auf dieser Erde zu einem Event nach Deutschland fliegen und selbstverständlich umgekehrt von Deutschland aus an jede beliebige Destination im Ausland – 20 Büros in den weltweit wichtigsten Metropolen machen dies möglich. Rund um die Uhr.

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möglich Vom Business Jet bis zu Jumbos können Flugzeuge in allen Varianten zur Verfügung gestellt werden. Air Partner kennt den Airline-Markt bestens und kann dadurch das jeweils passende Fluggerät oder auch Gruppentickets auf Linienflügen - falls nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen benötigt wird - zur Verfügung stellen. In allen

Fällen wird intensiv beraten, so dass dem Endkunden umfassende Alternativen präsentiert werden können. Air Partner geht es um mehr als lediglich das „Arrangieren“ von Flügen. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den ausführenden Fluggesellschaften will Air Partner seinen Kunden einen perfekten Flug bieten. Ob es das Livekonzert, die Verkaufstagung oder eine Filmvorführung in 35.000 Fuß Höhe sein soll – alles ist möglich. Man darf gespannt sein, mit welchen außergewöhnlichen Ideen der weltweit größte Charterbroker demnächst noch überraschen wird. Air Partner International GmbH Tel.: +49 (0)2204-95050 E-Mail: pr@airpartner.com www.airpartner.com

n Air Partner Air Partner ist als einer der größten Anbieter von Charterflugzeugen seit fast 50 Jahren im Markt und bietet seinen Kunden individuell zugeschnittene Fluglösungen an. Mit 20 Büros in den wichtigsten Metropolen weltweit und 250 Mitarbeitern erwirtschaftete die an der Londoner Börse notierte Air Partner Gruppe einen Jahresumsatz von 215 Millionen Euro (2008/2009). Das Leistungsspektrum erstreckt sich im Wesentlichen auf Ad-hoc Charter für Geschäftsreise- und Privatflüge, Incentive-, Event- und Kongress-Reisen, Gruppentickets, JetCards, Frachttransport, Private Jet Management sowie Rettungseinsätze.


PORTRAIT MATTHIAS SCHULTZE

Think Tank für Deutschland n Auf einmal ging alles ganz schnell: Neun Jahre lang leitete Lutz P. Vogt die Geschicke des German Convention Bu-

reau. Ab sofort ist Matthias Schultze der neue Mann an der Spitze des GCB. Am 1. Mai wechselte der Betriebswirt und gelernte Hotelier – zuletzt zeichnete er verantwortlich für den Betrieb und die Vermarktung des World Conference Center Bonn - vom Rhein an den Main. Kurze Betrachtung eines fränkischen Visionärs in „der schönsten Branche der Welt“.

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er erste Eindruck zählt! Kaum einer weiß das besser als dieser großgewachsene junge Mann, der die ersten und entscheidenden Schritte seiner Karriere in den Topadressen der Luxushotellerie getan hat: in Brenner’s Parkhotel in Baden-Baden, im Le Bristol Paris, im Bayerischen Hof in München. Schon so oft ist er jünger geschätzt worden im Laufe seines Lebens. Fast nie hat ein Gegenüber glauben können, dass dieses sympathischjungenhafte Gesicht tatsächlich einem Mann gehört, der inzwischen auf die 40 zugeht. Einem Vater von drei Kindern zumal, mit rund zwanzig Jahren Berufserfahrung. Zweifelsohne sind es diese verschmitzt lachenden Augen, die Matthias Schultze jünger erscheinen lassen. Sogar im ernsten Gespräch, in tiefer Konzentration prägen sie sein Gesicht. „Humor ist für mich eine wichtige Sache, eine Art Umgangsform“, erklärt er die Lachfalten rechts und links seiner Augen. Seit Mai ist Schultze der neue Geschäftsführer des German Convention Bureau – das neue Gesicht der Veranstaltungsdestination Deutschland in der Welt. Auch inhaltlich ist er bestens vorbereitet auf seine neue Aufgabe. Das GCB habe jemanden aus der Tagungsund Kongressbranche gesucht, der zudem Erfahrungen im Hotelwesen habe und in der Verbandsarbeit, erzählt Schultze. Und genau das entspreche seinem Profil. In puncto Hotellerie sowieso: Zusätzlich zu seiner Ausbildung zum Hotelfachmann hat er Hotel- und Tourismusmanagement studiert und anschließend in unterschiedlichen Funktionen im nationalen und internationalen Kongressmanagement gearbeitet – unter anderem für Hilton International.Von der Hotellerie wechselte er 2003 an die Spitze des heutigen World Conference Center Bonn (WCCB), des Kongresszentrums rund um den ehemaligen Plenarsaal. Neuerlich gereizt habe ihn die Möglichkeit zur Entwicklung und gezielten Umsetzung branchenübergreifender Projekte. Zahllose Eigenveranstaltungen und Projekte habe er denn auch entwickelt im WCCB, um das Kongresszentrum und den Standort Bonn bestmöglich zu positio-

nieren. Beispiel: Die Fachkonferenz „Green Meetings & Events“. „400 Vertreter der Veranstaltungsbranche diskutierten 2009 über die Zukunft von nachhaltig ausgerichteten Kongressen und Events“, erzählt Schultze. „Das war unsere Initiative!“ Eine Initiative, mit der er nicht nur mit dazu beigetragen habe, der UN-Stadt Bonn einen Namen - auch - als „Konferenzort der Nachhaltigkeit“ zu machen. Als Obmann für „nachhaltiges Veranstaltungsmanagement“ setzt er sich am Deutschen Institut für Normung derzeit dafür ein, die Vorreiterrolle Deutschlands und seiner Kongresszentren in puncto Green Meetings auch in Zukunft zu sichern. Überhaupt scheint Kongress- und Standortmarketing für Matthias Schultze weit mehr zu sein als nur ein Job. Ob als Gründer der Marketingallianz Bonn Conference Partners, Mitglied im Marketingausschuss des GCB oder Vizepräsident des Europäischen Verbands der Veranstaltungszentren (EVVC) – Engagement prägt Schultzes Selbstverständnis. „Ich wollte immer international arbeiten, im Dienstleistungsbereich und mit Menschen“, erklärt er. Insofern sei das MICE-Business für ihn „die schönste Branche der Welt“.

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PORTRAIT MATTHIAS SCHULTZE / NEWS - TRANSPORT

Die Pläne des neuen Geschäftsführers für das GCB sind ambitioniert. Ihm gehe es nicht allein um die Vermarktung von Hotel- und Kongresskapazitäten, sondern um die gemeinsame Entwicklung und Darstellung von Themen und Inhalten, „mit denen sich Deutschland im Ausland erfolgreich positionieren kann“. Das betont er immer wieder. Schultzes Credo: „Deutschland ist führend in Themenbereichen wie beispielsweise Forschung und Entwicklung. Diese Stärken müssen wir deutlicher thematisieren und mehr nutzen. Da kann man, glaube ich, noch viel machen.“ Denn natürlich sei Deutschland eine der führenden MICE-Destination. Aber buchten Veranstaltungsplaner allein wegen herausragender Infrastruktur, State-of-theArt-Hotels und –Kongresszentren und exzellenter Preis-/

Leistungsverhältnisse? Auch - aber nicht nur! Heute stehe das Land - unter anderem - für Ökologie und Green Meetings. Einem Alleinstellungsmerkmal und Resultat des gezielten Ausbaus ohnehin vorhandener Stärken in Wissenschaft und Forschung. Schultzes Ziel: die Entwicklung von Ideen und Strategien für das Alleinstellungsmerkmal von Morgen. Sein Team beim GCB versteht er diesbezüglich als eine Art „Think Tank“. „Wir müssen den Markt beobachten, Themen erkennen und Trends selber setzen – das ist der Job, das ist meine Aufgabe.“ Erstmals öffentlich wahrnehmen wird er diese während der IMEX in Frankfurt. „Ein Einstand nach Maß“, freut er sich, und der Schalk in seinen Augen leuchtet wieder über das ganze Gesicht.

Ein echtes Plus für die Umwelt: mit dem Veranstaltungsticket Umwelt-Plus ab sofort CO2-frei zum Event Anlass werden maßgeschneiderte und individuelle Lösungen angeboten.

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reen Meetings und umweltgerechte Veranstaltungen nehmen einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Der Erfolg einer Veranstaltung wird künftig auch an Nachhaltigkeit und umweltbewusstem Handeln gemessen. Warum also nicht gleich bei An- und Abreise beginnen? Die Deutsche Bahn ist in Sachen Klimaschutz ganz vorn dabei und mit dem neuen Veranstaltungsticket Umwelt-Plus können alle Teilnehmer von größeren Veranstaltungen ab sofort sogar komplett CO2-frei auf die Reise geschickt werden. Voraussetzung für das CO2-freie Reisen ist die Buchung des Veranstaltungstickets der Deutschen Bahn. Damit reisen die Teilnehmer einer Veranstaltung zum Festpreis komfortabel und schnell bis zum Ziel. Je nach

n Und so funktioniert das Umwelt-Plus: Die Deutsche Bahn berechnet den Energiebedarf, den die Teilnehmer für die An- und Abreise zur jeweiligen Veranstaltung voraussichtlich benötigen. Diese Strommenge kauft die DB Energie im Voraus aus 100 % regenerativen Energiequellen in Deutschland und speist sie ins Bahnstromnetz ein. Damit ist gewährleistet, dass die An- und Abreise zur jeweiligen Veranstaltung CO2-frei unternommen werden können! Anders als bei CO2-Kompensationsmaßnahmen werden Kohlendioxid-Emissionen so von vornherein vermieden. Die geringen Mehrkosten sind ein lohnender Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz und können das Image der Veranstaltung nachhaltig verbessern. TÜV-geprüft: Die Herkunft des Stroms sowie die physische Einspeisung in das Bahnstromnetz sind vom TÜV SÜD zertifiziert. Nach Veranstaltungsende erhält der Organisator von der Deutschen Bahn eine Bescheinigung über die CO2-Einsparungen für die jeweilige Veranstaltung – mit dem Prüfsiegel des TÜV SÜD. veranstaltungen@deutschebahn.com www.bahn.de/regional/view/regionen/aktion/ veranstaltungsticket.shtml


Bonn. Wir bringen zusammen, was zusammengehört. Tagen in einmaliger Atmosphäre: Buchen Sie jetzt Ihre Veranstaltung für bis zu 5.000 Teilnehmer im vielseitigen World Conference Center Bonn – ob im ehemaligen Plenarsaal des Bundeshauses, im Wasserwerk oder ab voraussichtlich Mitte 2011 im hochmodernen Erweiterungsbau mit angeschlossenem Hotel. Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon: +49 (0)228 9267-0.

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Meetings made in Germany 1-2010  

Das Kundenmagazin des German Convention Bureau 1-2010

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