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Nr. 2/16

BEWEGUNG

An einen Haushalt - Info Post

OTTENSHEIM

Sammeltaxi

Freitagsmarkt

Regattastrecke

Mehr Einstiegstellen in Linz und mehr Haltestellen in Ottensheim sollen es nun aufwerten. Ebenso die Möglichkeit, bis vor die Haustüre zu fahren.

Die SPÖ hat beantragt, dass der Freitagsmarkt am Marktplatz bleibt und nicht für immer in die Linzer Straße verschoben wird. Im Gemeinderat ABGELEHNT!

Lediglich 45 Prozent der Pachtkosten werden an den Regattaverein weiterverrechnet. Abgang mit Zusatzkosten in nur neun Jahren satte EUR 165.329,59

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Seiten 6 - 7

DISKUSSIONS- UND INFORMATIONSBLATT DER SPÖ - OTTENSHEIM


SPÖ

Ottensheim

Inhalt Seite 2 Wohnstraßen ade? Schutzweg Pointweg

Seite 3 Verkehrszeichen weg Desolate Donauhalle Editorial

Seite 4 Das Marktschirm-Theater Ottensheimer Marktgeflüster

Seite 5 Freitagsmarkt: ANTRAG ABGELEHNT

Seite 6 / 7 Negativbilanz Regattastrecke

Seite 8 Geselliger Pensionistenverband

Vor Auflassung sollten Anrainer befragt werden

Wohnstraßen ade?

Möglicherweise ist nicht mehr jede Wohnstraße in Ottensheim aktuell. Doch mit einer überfallsartigen Auflassung über die Anrainer drüberzufahren, das ging dann doch zu weit.

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ach dem Willen der proO und der ÖVP sollte es mit Einführung der 30er-Zone auch allen Wohnstraßen an den Kragen gehen. Natürlich ohne die betroffenen Anrainer selbst zu befragen und ohne Rücksicht auf die Konsequenz, dass dann dort schneller gefahren wird und insbesondere Kinder gefährdet werden. Erst über den Protest der SPÖ konnten sich die beiden Großparteien zur Absicht durchringen, vor Auflassung ein Sachverständigengutachten einzuholen. Doch auch dazu sagen wir nein. Denn primär haben die Anrainer ein Recht darauf, befragt zu werden. Schließlich wurden die Wohnstraßen auf ihren ausdrücklichen Wunsch errichtet. Doch dann der Anschlag durch

die Hintertür. Dem Gemeinderat wurde ein Antrag für die 30er-Zone vorgelegt, der nur explizit die heilige Kuh Begegnungszone ausgenommen hätte und nicht die Wohnstraßen. Doch die SPÖ hat aufgepasst. Der Antrag musste um den Passus „…ausgenommen Begegnungszone und Wohnstraßen …“ erweitert werden. Übrigens soll per Gutachten auch geprüft werden, ob Wohnstraßen durch „Ersatzmaßnahmen“ aufgelöst

werden können, was unter Umständen auch die Errichtung von Schwellen bedeuten könnte. In dieser Sache fordern wir ebenso eine Anrainerbefragung, bevor sinnlos Geld verschwendet wird.

Seite 9 Kreuzungssituation B 127

Seite 10 Birgit Gerstorfer SPÖ Jahreshauptversammlung

Seite 11 Seniorenzentrum Rodlstraße

Seite 12 Upgrade für AST-Taxi

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spots in O ttensheim - Hotspots in Schutzweg Pointweg

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chon lange fordert die SPÖ einen Schutzweg an der Kreuzung Hostauerstraße/Pointweg/Lerchenfeldstraße. Dort queren täglich viele Kinder alleine oder mit ihren Eltern sowie Fußgänger aller Altersgruppen die Hostauerstraße. Die Rücksicht der oft ortsfremden Autofahrer auf der Hostauerstraße hält sich in Grenzen, weshalb es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Muss erst was passieren, bevor sich die anderen Parteien dazu entschließen, der Forderung der SPÖ nachzukommen?

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Ottensheim

30er-Zone in Oberottensheim lässt Schilder fallen

Verkehrszeichen weg

Der Schilderwald in Oberottensheim lichtet sich. Die Verordnung einer 30er-Zone macht es möglich. Vorrang sollen nur die Hostauerstraße und die Bahnhofstraße genießen. Die Linzer Straße mit Einschränkungen.

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ie schon lange erwogene Verordnung einer 30erZone für das gesamte Gebiet von Oberottensheim wurde nun Realität. Damit verbunden ist, dass auf vielen Straßen nun die Rechtsregel gilt und viele Verkehrszeichen „Halt“ bzw. „Vorrang geben“ weggeräumt werden. Ausgenommen davon sind die Hostauerstraße und die Bahnhofstraße, die vor allem wegen des dort rollenden öffentlichen Verkehrs weiterhin den Vorrang genießen dürfen. Stur zeigte sich das Land OÖ lange bei der Linzer Straße. Diese hätte den Vorrang gegenüber

wenig befahrenen Verkehrsflächen wie Förgengasse oder Zellerplatzl verlieren sollen. Nach langer Diskussion mit Verkehrsexperten des Landes hatten diese dann doch ein Einsehen. Die Linzer Straße bleibt Vorrangstraße. Allerdings behält sich das Land OÖ die Überprüfung vor, ob auf der Linzer Straße die Geschwindigkeit von 30 km/h auch eingehalten wird. Geschwindigkeitsmessungen drohen. Sollte die Einhaltung der vorgeschriebenen Fahrgeschwindigkeit nicht gegeben sein, könnten „Geschwindigkeitsbremsen“ notwendig werden.

n O ttensheim - Hotspots in O ttens Desolate Donauhalle

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in Sorgenkind in Ottensheim ist die Donauhalle, die dringend saniert werden müsste. Schimmelbefallene Umkleideräume, die die Gesundheit gefährden können sowie Wassereintritte nagen an der Substanz. Die Sanierung würde Ottensheim zwar Millionen kosten. Allerdings würde das Land OÖ würde der Gemeinde einen Kredit geben. Alles schon wie bisher auf die lange Bank zu schieben nützt keinem was. Nicht nur wir, sondern viele Sportler wollen wissen, was die Gemeinde mit der Donauhalle nun vorhat. Also bitte: Verantwortliche vor den Vorhang.

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SPÖ

Editorial Franz Bauer

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ehr geehrte Ottensheimerin, sehr geehrter Ottensheimer,

es hat ein wenig gedauert, aber nun ist sie da. Die neu gestaltete „Bewegung Ottensheim“, mit der wir künftig verstärkt Hintergründe beleuchten und auch Themen ansprechen wollen, die von anderen gerne unter den Tisch gekehrt werden. Beibehalten haben wir den Namen „Bewegung“, weil dieser für Fortschritt und nicht für Stillstand steht. Dazu benötigt man natürlich auch Geld und das ist in Ottensheim knapper als manche denken. Rund 1 Mio. Euro an Rücklagen ist für eine Gemeinde denkbar wenig, wenn man weiß, dass alleine die Sanierung der Donauhalle oder die Zuzahlung zum Hochwasserschutz ein Vielfaches betragen werden. Mit Beiträgen zur Regattastrecke oder zum Kreuzungsdilemma in Niederottensheim wollen wir aufzeigen, dass künftig auch das Land OÖ mehr in die Pflicht genommen werden muss. Besonders stolz sind wir, dass wir über den Beschluss für ein erweitertes AST-Taxi berichten können. Eine ureigene Initiative der SPÖ. Wie wir auch dazu beitragen konnten, dass die Erneuerung eines Teils der Linzer Straße finanziell nicht unnötig ausufert. Letztlich wollten wir auch beschlossen haben, dass der Markt definitiv am Marktplatz bleibt und nicht in die Linzer Straße abwandert. Dagegen stimmte die proO, die den Markt gerne vom Marktplatz weghaben will.

Ihr Franz Bauer Gemeindevorstand

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SPÖ

Ottensheim

Auch Geschäftsleute und Anrainer wollten sich an Schirmkosten nicht beteiligen

Das Marktschirm-Theater Die Linzerstraße muss saniert werden. Primär wegen der Wasserleitung, die schon über hundert Jahre dort drinnen liegt. Soweit, so gut. Doch was dann herausgekommen ist, kann man schlichtweg als politisch motiviertes „Marktschirm-Theater“ bezeichnen.

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achdem die Planungen für den oberen Teil der Linzer Straße schon zwei Jahre angedauert haben, schien Anfang 2016 einem Baubeginn nichts mehr im Wege zu stehen. Glaubt man. Denn plötzlich entwickelte sich ein wahres Hickhack rund um das Thema, welche Fundamente für welche Marktschirme in die Straße gelegt werden sollen. Und das, obwohl sich im Vorjahr inklusive der Bürgermeisterin alle schon einig waren, dass die Straße mit denselben Schirmen wie am Marktplatz ausgestattet werden soll. Ausgelöst wurde die Debatte vom mit der Gestaltung der Straße beauftragten Architekten Ambos, der unvermutet neue Pläne für eine andere Schirmgestaltung vorgelegt hat. Beauftragt dafür, so Ambos, habe ihn dafür niemand. Allerdings wurde dann genau diese „neue Schirmgestaltung“ vehement von allen Vertretern der proO eingefordert. Insgesamt werden für die Beschir-

mung der gesamten Linzer Straße 42 Schirmfundamente benötigt, was an sich schon hohe Kosten bedeutet. Die neu vorgeschlagene Schirmgestaltung hätten diese bereits erhöht, weil Fundamente mit Entwässerung notwendig geworden wären. Hätte man dazu aber noch die vorgeschlagenen Doppelmembranschirme angekauft, wären die Kosten im Endausbau von rund EUR 800.000,-- auf EUR 1,2000.000,-- explodiert.

Ebenso hat eine Befragung der Gewerbe- und Gastronomiebetriebe der Linzer Straße ergeben, dass sich diese nicht an den Kosten für jene Schirme beteiligen wollen, die laut Plan in ihrem Bereich ständig hätten stehen sollen. Was eine Ungleichbehandlung gegenüber den am Marktplatz ansässigen Gastronomen bedeutet hätte. Denn diese haben sich seinerzeit sehr wesentlich an den Schirmkosten beteiligt. Letztendlich wäre es also darauf hinausgelaufen, dass die von der proO gewünschte Luxus-Schirmgestaltung der Linzer Straße auf Gemeindekosten hätte erfolgen müssen, ohne dass allfällige Nutznießer einen Beitrag dazu leisten. Mit der nun ausgeführten Fundamentierung der Linzer Straße kann nun auch jeder Großmarkt sehr gut beschirmt werden. Die Entscheidung zu dieser Ausstattung kann auch dann vertreten werden, wenn sich kein Gewerbetreibender der Linzer Straße an den Schirmkosten beteiligt.

Ottensheimer Marktgeflüster J

a, ja, der Freitagsmarkt. Beliebt bei Alt und Jung und gerne besucht – auch von überall her. Vom Marktplatz solle er verschwinden, hört man. Die Wirte beschweren sich. Und die Autofahrer. Er wäre doch viel schöner in der Linzer Straße. Aber nein, sagen die Marktbesucher. Ein Markt gehört auf den Marktplatz und sonst nirgendwo hin.

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Und schon wird eifrig diskutiert, wer denn wirklich Interesse an einer Verlegung in der Linzerstraße haben könnte. Böse Gerüchte behaupten nämlich, dass dort ansässige Mieter und Vermieter diverser Geschäftslokale und die vom Marktplatz etwas abgelegene Gastronomie dies begrüßen könnten. Doch wie überall im Leben gilt auch hier die Unschuldsvermutung.

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Ottensheim

SPÖ

Bezüglich Freitagsmarkt wollte die SPÖ im Gemeinderat Klarheit schaffen

Freitagsmarkt: ANTRAG ABGELEHNT

Abgelehnt wurde im Gemeinderat der Antrag der SPÖ, dass der Markt primär am Marktplatz verbleiben soll. Schon lange möchte ihn die proO in der Linzer Straße haben. Entgegen dem Willen vieler OttensheimerInnen.

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eht man nach der Marktordnung, kann in Ottensheim jeden Freitag auf dem Marktgebiet A von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr ein Markt abgehalten werden. Dieses Marktgebiet umfasst den Kirchenplatz, den Marktplatz und die Linzer Straße bis zum Gasthaus Post. Nun erweist die schon jahrelang gängige Praxis, dass dieses Areal für einen wöchentlichen Freitagsmarkt nicht ausgeschöpft wird oder ausgeschöpft werden kann und der Wochenmarkt am Marktplatz seine Heimat gefunden hat. Dort soll er, so der Wunsch vieler OttensheimerInnen, auch belassen werden, weshalb die SPÖ im Gemeinderat einen Antrag gestellt hat, dass der Markt primär am Marktplatz abgehalten werden soll und nur bei größeren Märkten auch in die Linzer Straße fließen soll. Dieser Antrag, der exakt das derzeitige Marktgeschehen zeichnet und der sich innerhalb der geltenden Marktordnung bewegt, wurde von der proO einstimmig abgelehnt, die ÖVP hat sich geschlossen der Stimme enthalten, was laut Gemeindeordnung auch als Ablehnung gewertet wird, und nur die FPÖ hat dem Antrag der SPÖ zugestimmt. Vorgeschoben begründet wird die Verlegung des Freitagsmarktes in die Linzerstraße mit der Verkehrssituation, vor allem was den von der Fähre kommenden PKW-Verkehr betrifft. Wissentlich übersehen wird dabei, dass beim derzeitigen Marktbetrieb sowohl die Linzer Straße als auch der untere Marktplatz befahren werden kann. Überlegungen der ÖVP, den Markt auch nur zum

Teil in die Linzer Straße zu erweitern, würde diesen Korridor aber endgültig schließen. Unbekannt ist vielen Ottensheimern, dass laut Marktordnung in der Linzer Straße ohnehin jeden Dienstag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr ein Markt abgehalten werden kann, was ebenso nicht ausgeschöpft wird. Möglichkeiten, Märkte in der Linzer Straße abzuhalten, gibt es also genug. Ebenso steht in der Marktordnung, dass unter anderem Zweck des Marktes die Förderung der im Marktbereich situierten Gewerbebetriebe und der bäuerlichen Direktvermarktung ist. Ottensheimer Bauern halten sich beharrlich dem Marktgeschehen fern. Bleibt also nur die Förderung der Gewerbebetriebe als eigentlicher Grund für die vehement geforderte Verlegung in die Linzer Straße übrig. Möglicherweise sollen die OttensheimerInnen nun dafür auf ihren Freitagsmarkt am Marktplatz verzichten müssen.

Kommentar „Offene Märkte und größere Veranstaltungen (FrauenKunsthandwerk und dgl.) sollten auch weiterhin in die Linzerstraße ausgedehnt werden. Der Standort Marktplatz bietet für den Freitagsmarkt die idealen Voraussetzungen, mit einer einzigartigen Atmosphäre an. Auch die Besucher erwarten den Freitagsmarkt auf unserem Marktplatz“. Retschitzegger Karl Ersatzgemeinderat der SPÖ

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SPÖ

Ottensheim

Während Ottensheim draufzahlt profitieren im Regattaverein Verbände und „Förderer“

Regattastrecke: Negativbilanz für Ottensheim

Ottensheim verrechnet erst seit 2012 schwache 45 Prozent der Pacht für die Regattastrecke an den Regattaverein weiter, muss aber dennoch Mitgliedsbeitrag zahlen und Bauhofleistungen erbringen. Abgang seit 2007 satte EUR 165.329,59. Land OÖ und Stadt Linz beteiligen sich am Pachtschilling nicht, obwohl sie von der Regattastrecke große Vorteile genießen.

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leich vorweg: An und für sich ist jede Ottensheimerin und jeder Ottensheimer froh über das Naherholungsgebiet Regattastrecke, um dort spazieren zu gehen oder Rad zu fahren. Aber nur das ist kostenfrei. Denn wer glaubt, dass der Staat Österreich oder das Land OÖ im Sinne einer Sportförderung die Regattastrecke gratis zur Verfügung stellen, der irrt. Die staatseigene viadonau kassiert für diese Sportstätte seit 2007 eine Pacht von der Gemeinde Ottensheim, die Wasser- und Landflächen inkludiert und die 2012 sogar eine erhebliche Steigerung um das nahezu 7fache erfahren hat. Erst seit 2012 wird an den Regattaverein

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unterverpachtet hat. Allerdings um relativ wenig Geld. Betrachtet man diesen Regattaverein und die Zahlen näher kommt man schnell zum Schluss, dass die Gemeinde Ottensheim mit ihrem „Pachtschilling“ den Ruder- und Kanusport in Oberösterreich prominent fördert, den Bund und das Land OÖ von seiner Verpflichtung zur Förderung des Spitzensports entlastet und bei Großveranstaltungen primär die Beherbergungsbetriebe der Stadt Linz einen Nutzen haben. So liegt bezüglich Pacht die finanzielle Hauptlast bei Ottensheim, während Land und Linz mit dem „Regattaverein Linz-Ottensheim“ und den dort

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als Hauptmitglieder integrierten Landessportverbänden OÖ Ruderverband und OÖ Kanuverband Vorteile genießen.

Ottensheim zahlt mehrfach für die Regattastrecke

Von 2007 bis 2015 zahlt die Gemeinde Ottensheim für diese Rudersportanlage insgesamt EUR 202.001,46, nimmt seit 2012 aber durch die Weiterverpachtung an den Regattaverein nur schwache EUR 36.671,87 ein, was ein Loch in der Gemeindekasse von EUR 165.329,59 hinterlässt. Mit diesem Betrag fördert die Gemeinde Ottensheim seit 2007 diese auch international genutzte Sportstätte,


Ottensheim

ohne auf wesentliche Beherbergungs- und Nächtigungszahlen verweisen zu können, die diesen Betrag auch aufwiegen würden. Über die Jahre gesehen wird Ottensheim nicht nur von der Strecken-Pacht (2015 in Höhe von EUR 15.403,90) belastet, sondern auch von den Mitgliedsbeiträgen an den Regattaverein (2015 in Höhe von EUR 4.000,--), von Zahlungen in unterschiedlicher Höhe an der Wirtschaftshof sowie von zusätzlichen weiteren Transferzahlungen wiederum an den Regattaverein. Die Schieflage ergibt sich vor allem dadurch, weil sich der Regattaverein nur mit 45 Prozent an der Jahrespacht beteiligt, wobei hier betont werden muss, dass die Gemeinde an den Regattaverein zusätzlich einen Mitgliedsbeitrag leistet. Zu beachten ist auch, dass der WSV Ottensheim ohnehin extra für die Benutzung der Regattastrecke zahlt, indem er 10 Prozent der Jahrespachtkosten übernimmt (2015 in Höhe von EUR 1.540,39).

Außer Spesen nichts gewesen Betrachtet man nur die Kosten ab dem neuen Vertrag 2012 bis 2015 schaut die Rechnung so aus: Ausgaben Ottensheim gesamt EUR 117.975,35. Einnahmen durch Kostenersätze EUR 36.671,87. Differenz zu Lasten von Ottensheim EUR 81.303,48, im Durchschnitt also EUR 20.325,87 pro Jahr. Gleichzeitig hat es Ottensheim aber gehörig verschlafen, von

Radtouristen sowie vom Betrieb der Regattastrecke auch mit Nächtigungen zu profitieren. Während laut Rundschau Feldkirchen im Jahr 2015 mit 30.322 und Steyregg mit 36.108 Nächtigungen punkten können, dümpelt Ottensheim im Vorjahr mit 4.460 Übernachtungen dahin. Bei der Ruder-WM 2019 rechnet man mit 100.000 Nächtigungen in der Region. Mangels Kapazitäten profitiert Ottensheim davon nur minimal, bleibt aber auf den Pachtkosten sitzen.

Nur noch Förderer im Regattaverein Ottensheim hat andere Sorgen als die Regattastrecke und den Regattaverein. Sanierungsbedürftige Straßen zeichnen das Ortsbild ebenso wie die Tatsache aus, dass Kinder ohne Gehsteig den Schulweg bestreiten müssen, ein Seniorenzentrum fehlt oder Kinder im Kindergarten im Container sitzen. Schon jetzt droht Ottensheim zu einer Abgangsgemeinde zu werden und erst recht, wenn die desolate Donauhalle saniert und Hochwasserschutz gebaut werden muss. Vor diesem Hintergrund ist es nur legitim, die Finanzierung der Regattastrecke zur Gänze dem Bund und/oder dem Sportland Oberösterreich zu überlassen und im Regattaverein nur noch als Förderer im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu sein.

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SPÖ

Kommentar Ottensheim könnte schon bald rote Zahlen schreiben, wenn man an zukünftige Belastungen wie Straßensanierungen und Hochwasserschutz denkt. So könnte die Finanzierung der Regattastrecke schon zur Last werden. Daher sollte die Gemeinde nur noch im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten im Regattaverein vertreten sein. Franz Bauer Gemeindevorstand der SPÖ, Gemeinderat

Hintergrund Der Regattaverein führt offiziell den Namen „Regattaverein Linz-Ottenheim – Leistungszentrum Oberösterreich“. Der Vereinszweck ist die Errichtung und Erhaltung der Regattastrecke in einem auch für internationale Großveranstaltungen entsprechendem Standard. Beides geht weit über die Region und über die Zuständigkeit von Ottensheim hinaus. Im Regattaverein haben jedoch andere das Sagen. In der Delegiertenversammlung, von der sämtliche Beschlüsse gefasst werden, haben Ottensheim, der OÖ Ruderverband und der OÖ Kanuverband jeweils 5 Stimmen. 5 Stimmen haben aber ebenso das Land OÖ und die Stadt Linz. Darüber hinaus hat jedes der 14 außerordentlichen Mitglieder eine Stimme, wie auch jedes Ehrenmitglied. Die Delegiertenversammlung kann übrigens jederzeit beschließen, dass sich der Verein auflöst. Dann könnte Ottensheim alleine auf den Einrichtungen der Regattastrecke sitzen bleiben.

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SPÖ

Ottensheim

OTTENSHEIM informiert: PV Ottensheim punktet im ersten Halbjahr mit attraktivem Programm

Geselliger Pensionistenverband

Regelmäßigen Treffen an Nachmittagen zählen ohnehin zum Standardprogramm des Pensionistenverbandes Ottensheim. Dazwischen gibt es aber auch eine Reihe attraktiver Veranstaltungen. Wie jedes Jahr wurde heuer am 10. Februar der traditionelle Heringsschmaus des PV Ottensheim veranstaltet. Gefolgt von der gut besuchten Mitgliederversammlung am 9. März im Gasthaus Bergmayr, zu der Heinz Hillinger, der Landespräsident des oö. Pensionistenverbandes, begrüßt werden konnte. Die vom PV beantragten € 150,-- „Negativsteuer“, welche immerhin zu genehmigten € 110,-- für jene KollegeInnen führte, die sonst durch den „Rost der Lohnsteuerreform“ gefallen wären, waren ebenso Thema in seinem Referat wie der zu geringe Neubau an sozial leistbaren Wohnungen sowie die sich zuspitzende Asyl-Problematik.. Der Muttertags Ausflug am 4. Mai führte zur Baum-

blüte ins Mostviertel. Die Basilika am Sonntagsberg zeigte sich nur im Regen, aber die ausgezeichneten Speisen und Getränke in den diversen Gaststätten hielten die Stimmung auf gutem Niveau. Beim Sommerausflug am 7. Juli ging es über Passau zur Glaserlebniswelt in Bodenmais. Auf die interessante Vorstellung der Glasproduktion folgten Besuche verschiedener Ausstellungsräume und gemütlicher Gastgärten in bayrischem Stil. Mit Mai wurden an jedem Dienstag die Radausflüge wieder aufgenommen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Herbstausflug am 8. Oktober zum Holzund Werkzeugmuseum „Lignorama“ in Riedau mit Schiffahrt am Inn.

Pensionistenverband

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Hans Pichler verstorben Am 17. August 2016 verstarb im Alter von 88 Jahren unser Parteimitglied Johann Pichler. Er war 30 Jahre Mitglied der SPÖ Ottensheim und langjähriger Obmann des Pensionistenverbandes Ottensheim. Als aktives Parteimitglied der SPÖ Ottensheim war er für viele Menschen stets ein aufrichtiger Ansprechpartner. Unsere Trauer gilt seiner Familie und seinen nächsten Angehörigen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren und gerne an die schönen Stunden mit ihm zurückblicken.

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Ottensheim

SPÖ

Die kreuzungsfreie Anbindung an die B 127 ist die einzig nachhaltige Lösung

Kreuzungssituation verschärft sich

Was die Verkehrssituation betrifft, lasten die Versäumnisse und Sünden der Vergangenheit schwer auf Niederottensheim. Untragbarer LKW-Verkehr und fehlende Gehsteige sind nur eine Seite der Medaille. Vor allem aber wird sich die Situation an der Kreuzung Weingartenstraße/B 127 weiter verschärfen.

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iel ist schon probiert worden, geholfen hat es nix. Gemeint ist die Ampelregelung an der Kreuzung Weingartenstraße/B 127, die primär dem Verkehr auf der Rohrbacher Bundesstraße den Vorrang gibt. Beim Linksabbiegen nach Niederottensheim ist es daher keine Seltenheit mehr, in der Hauptverkehrszeit zwei Ampelphasen abwarten zu müssen. Zunehmend mehr ist dies auch beim Einmünden in die B 127 der Fall. Vor allem dann, wenn Autolenker die Grünphase verschlafen oder zu zaghaft beim Anfahren sind. Nicht nur der LKW-Verkehr von und zur „Loamgruabn“ belastet die Kreuzung. Viele haben den Eindruck, dass in den letzten Jahren auch der PKW-Verkehr deutlich zugenommen hat.

Verschärfung durch Reihenhausanlagen Mit Fertigstellung der Reihenhausanlagen „green village“ der Compact Bau und die der Projektgruppe Böker wird sich die Kreuzungssituation weiter verschärfen. 17 Häuser warten auf die Übergabe oder sind bereits übergeben worden. Entsprechend auch die Anzahl der neu hinzukommenden Kraftfahrzeuge. Ein KFZ mehr in der Reihe kann ja in der Hauptverkehrszeit schon bedeuten, eine weitere Ampelphase abwarten zu müssen. Bereits seit einem Jahrzehnt wird von einer Spange über den Jungbauernhügel gesprochen. Fantasiert möchte man sagen. Denn seit einem Jahrzehnt schlummert ein Masterplan irgendwo im Gemeindebau, der diese vorsieht. Allerdings neben der Bebauung

des Bahnhofsviertels. Was viele zweifeln lässt, dass diese Spange wegen der dann extrem belasteten Bahnhofskreuzung wirklich eine Entlastung bringen kann. Wirkliche Abhilfe schaffen kann – wie von der SPÖ schon längst gefordert – nur die kreuzungsfreie

Anbindung an die B 127 bringen. Von der nicht nur Niederottensheim, sondern auch die Pendler, ja alle profitieren. Den Ottensheimern wird es egal sein, ob das mit einer Über- oder Unterführung oder mit einem Kreisverkehr geschieht.

Kommentar „Die rege Bautätigkeit in Niederottensheim wird das Kreuzungsdilemma an der B 127 noch weiter verschärfen. Nur die kreuzungsfreie Anbindung an die Rohrbacher Bundesstraße ist hier die richtige Lösung. Die geplante Spange über den Jungbauernhügel würde das Problem nur verlagern und nicht entschärfen“. Perndorfer Helmut Fraktionsobmann der SPÖ, Gemeinderat

Rege Bautätigkeit in Niederottensheim erfordert jetzt die schon längst überfällige Verkehrslösung, im Sinne dieses Ortsteiles.

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SPÖ

Ottensheim

Die SPÖ-Chefin und Frauenlandesrätin setzt sich auch für Kinder und Familien ein

Gelungener Start für Birgit Gerstorfer Sympathisch ist sie, die neue SPÖ-Landesvorsitzende und Frauenlandesdesrätin Birgit Gerstorfer, und kompetent. „Ich weiß mich durchzusetzen – auch gegenüber Männern“ sagt sie selbstbewusst. Gute Voraussetzungen, um in der von Männern dominierten Landesregierung erfolgreich zu sein

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ewiesen hat sie es schon allemal als Landesgeschäftsführerin des AMS Oberösterreich. Dem Job, dem sie vor dem Einstieg in die Politik gemacht hat. Seit dem SPÖ-Landesparteitag im Juni hat die 52-jährige, die mit ihrer Familie in Alkoven wohnt und deren Bruder an der Musikschule in Ottensheim unterrichtet, nicht nur in der Partei selbst schon Zeichen gesetzt, sondern auch als Frauenlandesrätin ihren Claim abgesteckt. „Es wird die nötige Härte brauchen“, meint sie dazu. Wichtig ist ihr vor allem aber gegenseitiger Respekt, denn die ewigen Streitereien in der Politik kann sie nicht mehr hören.

Für berufstätige Frauen hat sich die Landesrätin schon intensiv beim AMS ein- und auseinandergesetzt – und zwar in allen Facetten. Ganz allgemein spielen für sie aber Themen wie ein gerechter Zugang zur Bildung, ein funktionierender Arbeitsmarkt, der Sozialstaat und die Pensionen eine große Rolle. Bereits als AMS-Chefin hat sie auch einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung gefordert. Diese Forderung erneuert sie nun in der Landesregierung. Alle Eltern sollen bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr einen rechtlich abgesicherten Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder bekommen. Mütter sollen auch wissen, welch nachteilige Folgen Teilzeitarbeit bei Arbeitslosengeld und Pensionsanspruch haben, sagt Birgit Gerstorfer, insbesondere was dies in späteren Jahren Folgen für ihre soziale Absicherung haben kann.

Jahreshauptversammlung der SPÖ

Bild v.links n.rechts: Franz Bauer Friedrich Rittsteiger Walter Wolkerstorfer Adolf Heller Gertrude Brandstätter Kurt Wiesinger Karl Brandstätter Margareta Neidhart Ronald Pühringer Erika Pühringer Gerhard Hemmelmair Wolfgang Windhager

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m 10. Juni 2016 fand im Gemeindesaal die Hauptversammlung der SPÖ Ottensheim statt. Neben Berichte aus der Gemeinderatsarbeit, dem Gemeindevorstand und dem Pensionistenverband standen auch der Kassabericht und die Neuwahl des Vorstandes am Programm. Der Kassabericht fiel wie jedes Jahr korrekt aus, weshalb die Entlastung erfolgte. Bei der Neuwahl wurden Gerhard Hemmelmair als Vorsitzender und Gabi Plakolm als seine Stellvertreterin einstimmig wiedergewählt. Anschließend sprach

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Vorsitzender Gerhard Hemmelmair den Mitgliedern allgemein seinen Dank für den Zusammenhalt und die Mitarbeit bei den verschiedenen Aktivitäten aus, welche im Laufe des Jahres getätigt wurden. Bezirksgeschäftsführer Andi Leitner berichtete über Aktuelles aus der Bundes- und Landespolitik und führte die Ehrungen der langjährigen Mitglieder durch. Die Hauptversammlung endete mit einem gemütlichen Zusammensein.

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Ottensheim

SPÖ

Die SPÖ drängt darauf, von der Ankündigungs- zur Handlungspolitik zu kommen

Seniorenzentrum Rodlstraße 5 Die Errichtung eines Seniorenzentrums am Areal des ehemaligen „Armenhauses“ Rodlstraße 5 rückt einen Schritt näher. Ein diesbezüglicher Antrag im Gemeinderat soll noch heuer eingebracht werden, um eine Realisierung voranzutreiben. Einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates gibt es bereits.

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Nebeneinander von Jung und Alt sehr befruchtend sein kann. Beispielsweise spricht die Leitung des Nothburgaheims in Innsbruck von sehr befruchtenden Besuchen der älteren Menschen in der Kinderbetreuungseinrichtung. Auch die PädagogInnen der Kinderbetreuungsgruppen in Ottensheim können sich sehr gut vorstellen, dass z.B. ein oder zwei Kleinkindgruppen neben einem Sozialzentrum für älteAreal Rodlstrasse 5.Hier soll ein Sozialzentrum für ältere re Menschen Menschen ebenso seinen Platz finden wie Räumlichkeiten sehr gut für Kleinkindgruppen funktionieor den Wahlen haben sich alle Fraktionen dazu bekannt, dass es in Ottensheim dringend ein Seniorenzentrum für unsere älteren MitbürgerInnen geben muss. Der Sozialhilfeverband Urfahr-Umgebung ist der Meinung, dass die

Tagesheimstätte in Walding ausreicht und sieht sich nicht in der Pflicht. Wir sind der Meinung, dass wir sehr wohl im Ort eine Begegnungsstätte für ältere Menschen brauchen. Nachdem wir auch bei unseren Kindergarten-, Kleinkind- und Hortgruppen zu viele Provisorien haben, können die Problemstellungen miteinander verknüpft werden. Einige Modelle anderer Gemeinden in Österreich und Deutschland zeigen, dass ein

ren kann. Das Sozialzentrum soll jedenfalls so ausgestaltet werden, dass später eine voll funktionierende Tagesbetreuung möglich ist. Neben einem Aufenthaltsraum soll auch ein Pflegebad und eine Küche errichtet werden. Ein Bewegungsraum könnte sowohl von den älteren Menschen als auch von den Kindern oder sogar gemeinsam benutzt werden. Nachdem das Bebauungsgebiet am Areal Rodlstraße 5 Richtung Friedhofsberg erweitert werden kann, werden wir prüfen, ob die Errichtung von kleineren Wohneinheiten möglich ist. Diese Wohnungen könnten als Seniorenwohnungen, als Startwohnungen für junge Menschen oder einfach als Gästewohnungen genutzt werden. Ganz wichtig ist jedenfalls, dass der soziale Aspekt im Vordergrund bleibt.

Kommentar „Die Zeit des Herumredens und Ankündigens muss endgültig vorbei sein. Jetzt gilt es Nägel mit Köpfen zu machen. Bis zur Realisierung vergeht sowieso noch einige Zeit, da die Gemeinde die Finanzierung auf die Beine stellen muss. Die SPÖ ist sich ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den in Ottensheim lebenden Generationen vollkommen bewusst. Daher, jetzt handeln“. Gabi Plakolm Gemeinderätin der SPÖ, Obfrau des Ausschusses für Soziales, Generationen und Bildung

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SPÖ

Ottensheim

Fahrt soll auch bis vor die Haustüre möglich sein

Upgrade für unser AST-Taxi Was hat Ottensheim allen anderen Gemeinden im Oberen Mühlviertel voraus? Richtige Antwort: das AST-Taxi. Über Initiative der SPÖ fährt es nicht nur für die jüngere, sondern auch für die ältere Generation von Linz nach Ottensheim. Nun sollen mehr Ein- und Ausstiegsstellen sowie die Möglichkeit geschaffen werden, sich bis vor die Haustüre bringen zu lassen.

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as von anderen Fraktionen lange bekämpfte Anrufsammeltaxi für Ottensheim könnte schon demnächst noch attraktiver werden. Nach Verhandlungen der SPÖ Ottensheim mit dem Taxibetreiber 6969 zeigt dieser reges Interesse, das Angebot auszuweiten. Konkret wären neben Hauptplatz und Posthof noch diese Einstiegsstellen möglich: Linzer Musiktheater, Linzer Hauptbahnhof, WIFI Linz, Lenaupark, Altenbergerstraße (Universität) sowie Cineplexx Linz. Die Fahrpreise für die neuen Einstiegsstellen würden sich ebenso wie jetzt nach ihrer Entfernung vom Hauptplatz richten. Im neuen Vertrag würde der Grundpreis für die Fahrt vom Hauptplatz nach Ottensheim günstige EUR 7,00 betragen. Zudem soll es erweiterte Abfahrtszeiten täglich ab 23.30 Uhr im Stundentakt bis 4.30 Uhr geben. Neu auch die Abfahrtszeiten an Sonn- und Feiertagenum 5.00 Uhr morgens sowie um 20.00 und 21.00 Uhr. Zusätzlich zu den derzeitigen Ausstiegstellen Bahnhof und Marktplatz wird das AST-Taxi neu auch in den Busbuchten Achleitnersiedlung und Dürnberg halten. Gegen Aufpreis zum Normaltarif soll auch die Fahrt bis vor die Haustüre möglich sein, wobei von der jeweiligen Ottensheimer Ausstiegsstelle weg mit dem Überlandtarif je Kilometer abgerechnet wird. Der Vorschlag für ein Taxi-Upgrade wurde

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gemeinsam mit der ÖVP entwickelt. Der Gemeinderat hat bereits mehrheitlich zugestimmt. Jetzt fehlt nur noch der formale Vertragsabschluss, der demnächst erfolgen soll.

Faktenbox Kosten des AST-Taxis von Ottensheim nach Linz: Hauptplatz € 7,-; Posthof € 9,-; Bahnhof € 8,-; Musiktheater € 8,-; Lenaupark € 9,-; Cineplexx € 10,-; WIFI € 10,-; UNI-Linz € 11,-. Ausstiegstellen Bahnhof und Marktplatz sowie NEU Achleitnersiedlung und Dürnberg. Fahrt bis zur Haustür von diesen Ausstiegstellen um EUR 2,40 pro Kilometer.

Kommentar „Lange hat die SPÖ für ein AST-Taxi für Ottensheim gekämpft, das alle Altersgruppen nutzen können. Mehr Abfahrtsund Haltestellen sowie die Fahrt bis vor die Haustüre werten es nun für alle OttensheimerInnen wesentlich auf“. Schober Rodolf Gemeinderat der SPÖ

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