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September 2011

12. Jahrgang - Ausgabe 119

1,00 Euro

Die Zeitung fßr Unternehmer und Fßhrungskräfte zwischen Weser und Ems Wachtsumsregion Ems-Achse

Umwelt & Technik

Ăœber 14 Prozent Zuwachs bei Beschäftigungsrate Seite 2

MĂźll wird mehr und mehr zum Wirtschaftsgut

Windenergie Seite 3

In Wilhelmshaven wird bald jeder Seite 8 Meter Kaikante benĂśtigt

Weser-Ems Innovations-Spitzenreiter IHK Emden: „Steigende Innovationsbereitsschaft ist deutlich wahrzunehmen“ EMDEN. Die Stimmung der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Bezirk der Industrie- und Handelskammer fĂźr Ostfriesland und Papenburg (IHK) ist optimistisch und die positive konjunkturelle Entwicklung deutlich zu erkennen. Dies belegen jetzt auch die aktuell verĂśffentlichten Zah-

Auf ßber 3.000 qm Ausstellungsäche bieten wir ständig ca. 30 Ladeneinrichtungen und vieles mehr, z. B.: s Betriebseinrichtungen s Ladeneinrichtungen s Insolvenzverkauf s BßromÜbel

               

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len der Niedersächsischen Bßrgschaftsbank (NBB). Niedersachsenweit konnte die NBB seit Anfang 2011 bereits 193 bewilligte Bßrgschaftsanträge fßr ein Gesamtkreditvolumen von 47,9 Millionen Euro fßr Investitionen kleiner und mittelständischer Unternehmen verzeichnen. Die

Weser-Ems-Region ist dabei mit 63 genehmigten BĂźrgschaften fĂźr Kredite mit einer GesamthĂśhe von 17,9 Millionen Euro erstmals der Investitions-Spitzenreiter vor Regionen wie Hannover, LĂźneburg und Braunschweig. Die hier genehmigten BĂźrgschaften machen dabei 38,6 Prozent der GesamtbĂźrg-

schaftssumme fĂźr Niedersachsen aus. „Insbesondere durch stärker werdende Nachfrage nach unseren FĂśrderungs- und Finanzierungsberatungen ist die steigende Investitionsbereitschaft in der Region deutlich wahrzunehmen“, stellt Hartmut Neumann, Referent fĂźr Starthilfe und WirtschaftsfĂśrde-

rung der IHK Emden, fest. Im Rahmen ihrer monatlichen Sprechtage in Emden und Papenburg informiert die IHK gemeinsam mit der LandesfÜrderbank NBank ßber Finanzierungshilfen. Anmeldung und nähere Informationen bei Hartmut Neumann, Telefon 04921 8901-34.

Bildungslandkarte sichert Nachwuchs Ernährungswirtschaft transparent VECHTA/WĂœSTING. Die fĂźr die Branche traditionellen LandTageNord in WĂźsting nutzten das Clustermanagement der Ernährungswirtschaft in der Metropolregion Bremen-Oldenburg, Food Nordwest, sowie das Niedersächsische Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft, NieKE, um ihre neu entwickelte Bildungslandkarte zu präsentieren. Ziel dieses Gemeinschaftsprojektes ist es, alle branchenrelevanten Aus- und Weiterbildungsangebote gebĂźndelt und kompakt interaktiv darzustellen. „Die von uns durchgefĂźhrte Befragung hat gezeigt, dass der Fachkräftemangel in der Agrar- und Ernährungsbranche sich bereits schon jetzt deutlich abzeichnet“, so Christian Kircher von Food Nordwest. „Deshalb sehen wir uns bei den regionalen Unternehmen in der Pflicht, mit gezielten Aktionen dieser Problematik entgegenzuwirken“, merkt Kircher weiter-

hin an. „Bereits seit geraumer Zeit häufen sich die Anfragen seitens Unternehmen und Berufsinteressierten nach einem Instrument, die Berufsbilder der Agrarund Ernährungsbranche anschaulich darzustellen“, kommentiert Doris SchrĂśder, GeschäftsfĂźhrerin des NieKE. In erster Linie gewährt dieses Instrument Ausbildungsund Studienplatzsuchenden einen genauen und schnellen Ăœberblick Ăźber die Berufsportfolios sogenannter „GrĂźner Berufe“ und deren Bildungsinstitutionen, zu denen auch direkt verlinkt wird. Ab sofort ist die Bildungslandkarte auf den Websites der Initiatoren unter www. food-nordwest.de und www. ernaehrungswirtschaft.de freigeschaltet. Mit dieser Bildungslandkarte mĂśchten beide Institutionen die nachhaltige Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Agrar- und Ernährungsbranche gewährleisten.

Stellten die Bildungslandkarte der Agrar- und Ernährungswirtschaft vor: v.l. Christian Kircher (Food Nordwest), Prof. Dr. Christine Tamà sy (ISPA), Doris SchrÜder (NieKE).

Land gibt 6 Mio. fĂźr neuen Bohrsimulator

Gerhard Kreutz neuer Präsident EMDEN. Prof. Dr. Gerhard Kreutz hat von der niedersächsischen Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in Hannover die

Ernennungsurkunde zum neuen Präsidenten der Hochschule Emden/Leer erhalten. Er hat seinAmt offiziell zum 1. September angetreten.

Gerät dient als Instrument der Geothermieforschung HANNOVER. Das Land Niedersachsen investiert rund 6,2 Millionen Euro - 4,9 Millionen Euro stammen aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds - in einen neuen Bohrsimulator, der weltweit einer der modernsten und leistungsfähigsten seiner Art sein wird. Der vom Energieforschungszentrum Niedersachsen der Technischen Universität Clausthal betreute und in Celle gebaute Simulator soll

zur Erforschung von neuartigen Bohrtechniken im Bereich des geologischen Untergrundes eingesetzt werden. Weiterhin stellt das Land Niedersachsen Projektmittel von mehr als einer Million Euro bis 2016 bereit, mit denen eine zusätzliche Professur sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter am Zentrum finanziert werden. „Der neue Bohrsimulator ist ein zentrales Forschungsinstrument fßr die Geothermieforschung und belegt,

dass Niedersachsen bundesweit zu den forschungsstärksten Ländern im Bereich der Erneuerbaren Energien zählt.“ Ministerin Wanka bezieht sich dabei auf eine Untersuchung des Bundesministeriums fĂźr Wirtschaft und Technologie, die zu dem Ergebnis kommt, dass Niedersachsen im Vergleich der Bundesländer mit Abstand die hĂśchsten Forschungsinvestitionen in den Bereichen Geothermie und Windenergie tätigt.

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Handelsforum 119

Emsland

Z I TAT D E S M O N AT S

„Es gibt genug für die Bedürfnisse aller, aber nie genug für die Gier einzelner“.

Bode: Ems-Achse ist der Spitzenreiter in Niedersachsen Über 14 Prozent Zuwachs bei Beschäftigtenrate - Landesdurchschnitt 6,5 Prozent

(Mahatma Gandhi)

Inhalt Oldenburger Münsterland bietet Kontakte

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McAllister bei Schilling in Ulbargen

4 Bedankten sich bei Minister Bode für die lobenden Worte: v.l. Landrat Friedrich Kethorn, der Geschäftsführer der Ems-Achse Hermann Wocken, Minister Jörg Bode und Ems-Achse Vorsitzender, Manfred Wendt. Foto: Keuper

Sonderveröffentlichung AG EMS Gastronomie

Von Holger Keuper

geht neue Wege

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Konflikte lösen mit Mediatoren

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Sonderveröffentlichung Wachstum bei der Weets-Gruppe

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Materialeffizienz ein Schatz im Unternehmen 8

JadeWeserPort

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Gold glänzt längst nicht immer

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NORDHORN. „Die Wachstumsregion Ems-Achse ist Spitzenreiter in Niedersachsen und ein Vorbild für andere Regionen“, lobte Niedersachsen Wirtschaftsminister Jörg Bode die Arbeit der Ems-Achse im Rahmen der Mitgliederversammlung in Nordhorn. „Die Ems-Achse die erste und einzige regionale Kooperation in Niedersachsen, die schon viele Projekte konkret umsetzt“, betonte auch der Vorstandsvorsitzender der Ems-Achse, Manfred Wendt, vor fast 300 Teilnehmern. Die Wachstumsregion EmsAchse sei aber nicht nur in der Umsetzung von Projekten an der Spitze Niedersachsens, sondern auch bei den Wachstumsraten von sozialversicherungspflichtigen Jobs. Mehrere Studien belegten dies, unter anderem die Studie des Oldenburger Instituts für Regionalentwicklung und Informationssysteme aus

Juni 2011. Mit einem Durchschnittswert von 14,3 Prozent für den Zeitraum 2005 bis 2010 liege die Wachstumsregion Ems-Achse beim Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Jobs weit über dem Niedersächsischen Landesdurchschnitt von 6,5 Prozent. „Alle Landkreise der Ems-Achse können zweistellige Wachstumsraten vorweisen“ zitiert Wendt die Studie. Dadurch sei die Wachstumsregion Ems-Achse nicht nur die Boom Region in Niedersachsen, sondern habe darüber hinaus auch einen Strukturwandel vollzogen. In Zukunft könne nicht mehr von einem Süd-NordGefälle, sondern von einem West-Ost-Gefälle gesprochen werden, stellt die Studie fest. „Heute sind wir der Spitzenreiter in Niedersachsen“, sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Wendt. Auch der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode (FDP), würdigte die Arbeit der Wachstumsregi-

on Ems-Achse: „Was hier gemacht wird, ist beispielhaft und vorbildlich für ganz Niedersachsen. Keine andere regionale Kooperation in Niedersachsen ist derzeit so weit fortgeschritten wie die Ems-Achse“. Die Ems-Achse hatte im Dezember 2009 als erste regionale Kooperation das neue Förderinstrument des Landes Niedersachsen, das so genannte Regional-

budget einwerben können. Bode zeigte sich erfreut: „Wenn man Ihnen Geld anvertraut, dann werden damit konkrete und erfolgreiche Projekte umgesetzt“. Das zeige sich exemplarisch an der Fachkräfteinitiative „Ems-Achse, beste Köpfe – beste Chancen“, die schon weit fortgeschritten sei und positive Ergebnisse bringe. In den vergangenen Monaten wurden Projekte wie die Jobachse, familienfreundliche Ems-Achse, ZukunftsAchse oder Ems-Achse Mobil erfolgreich in die Umsetzung geführt. Darüber hinaus konnten die verschiedenen Arbeitskreise Energie, Maritime Verbundwirtschaft, Logistik, Kunststoff, Tourismus und MEMA Meilensteine in der jungen Geschichte der Ems-Achse setzen. Unter anderem gelang es Fördermittel zum Aufbau eines Maritimen Netzwerkes bewilligt zu bekommen und das Energie – Forschungszentrum Niedersachsen als neues Mitglied an Bord zu holen. Indessen wählten die Mitglieder Dr. Norbert Siebels, Geschäftsführer der Klasmann-Deilmann GmbH in Geeste und Vizepräsident der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim,

Neues Vorstandsmitglied: Vorsitzender Manfred Wendt (rechts) und Hermann Wocken (links) begrüßten Dr. Norbert Siebels im Vorstand der Ems-Achse. Foto: Keuper

IMPRESSUM

HANDELSFORUM Die Zeitung für Unternehmer und Führungskräfte zwischen Weser und Ems

Herausgeber: Gerhard Verlag GmbH Gutenbergstraße 1, 26632 Riepe Telefon: 0 49 28 – 91 10 - 0 Telefax: 0 49 28 – 91 10 - 12 E-Mail: info@handelsforumonline.de Mediaberatung / Anzeigen: Telefon 04 91 - 96 07 01 - 10 E-Mail: info@gerhard-verlag.de Verlagsleitung: Christhard Wendt Telefon: 04 91 / 96 07 01 - 13 Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.): Martina Renner Bernd Götting Anzeigenleitung: Günter Wiegmann Telefon: 04 91 / 96 07 01 - 18 Redaktion: Holger Keuper Mitautor: Ludger Hecht (OLB) E-Mail: redaktion@handelsforumonline.de Internet: www.handelsforum-online.de Abo-Bestellungen/ Zustellfragen Pressevertrieb Ostfriesland GmbH, Thomas Effertz, Telefon: 0 49 28 / 91 10 55, E-Mail: thomas.effertz@p-v-o.de Grafik / Produktion / Druck: Gerhard Druck GmbH & Co. KG Gutenbergstraße 1 26632 Ihlow-Riepe Telefon: 0 49 28 – 91 10 – 0 E-Mail: info@gerhard-druck.de Auflage: 24.000 Exemplare Dateiformate: Anzeigendaten: EPS, druckfähiges PDF Redaktionelle Inhalte: Photoshop, TIFF, EPS, JPEG mit hoher Auflösung (ab 250 dpi) Word DOC, TXT, RTF Es gilt die Preisliste vom 01. September 2009 Beilagen, auch in Teilauflagen, möglich. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte, Unterlagen und Fotos. Die Redaktion behält sich das Recht auf Abdruck und Kürzung von Manuskripten vor. Alle Rechte vorbehalten. Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Kein Teil des Handelsforums darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere auch die Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM.

Gelbe Busse kommen gut an

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Spatenstich für 30 Mio. Projekt

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Countdown für Unternehmenspreis Akrobatikgruppe LAMETTA ist Showact der Veranstaltung am 18. September Von Holger Keuper

Sonderveröfffentlichung Werbung

18 + 19

MEPPEN. „Die Gäste der Gala im Rahmen der Verleihung der Emsländischen

Unternehmenspreise am 18. September können sich auf ein besonderes Unterhaltungsprogramm freuen“, ist

der Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung, Herbert Hanrath, Chef der Hanrath Gruppe überzeugt. Er sei

erfreut, den Veranstaltungsort in diesem Jahr zur Verfügung zu stellen und freut sich, sein Unternehmen bei dieser Gelegenheit vorstellen zu können. Ausgestellt werden unter anderem auch einige schmucke Oldtimer. „Wir wollen mit diesen Exponaten ein wenig auf die Geschichte der Automobile eingehen“, so Hanrath. Schließlich hätten sein Unternehmen und damit der Austragungsort des Unternehmenspreises eine Affinität zu Automobilen. Im Rahmen des Unternehmenspreises werde es dieses Jahr auch eine Verlosung

mit hochwertigen autoaffinen Preisen geben, verrät Hanrath. Die 640 Mitarbeiter zählende Hanrath Gruppe ist ein Dienstleister für die Automobil- und Sicherheitsbranche und hat ihren Stammsitz im Papenburger Gewerbegebiet am Prüfgelände. Zur Gruppe gehören die drei Gesellschaften Papenburger SicherheitsGesellschaft (PSG), Hanrath Automobil-Testfahrer (HAT) und Papenburger Automotive Service (PAS). Auch Aloys Mersmann, Projektleiter beim Wirtschaftsverband Emsland, verspricht ein herausragendes Rahmenprogramm.


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Oldenburger MĂźnsterland

Ziel war passgenaue Integration Geschäftsfßhrer der Arbeitsagentur Vechta verabschiedet

Geht nach 42 Jahren bei der Arbeitsverwaltung in den wohlverdienten Ruhestand: Bernd-Fred Heyne.

VECHTA. Bernd-Fred Heyne, bisheriger operativer Geschäftsfßhrer der Arbeitsagentur Vechta, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. In einer kleinen Feierstunde ßberreichte fßr die Regionaldirektion Dr. Mßller die Entlassungsurkunde, verbunden mit einem besonderen Dank des Vorstandes der Bundesagentur fßr Arbeit. Der aus Oldenburg stammende gelernte Einzelhandelskaufmann begann seine Laufbahn bei der Bundesagentur fßr Arbeit 1971. Nach seiner zweijährigen

Qualifizierung fßr den gehobenen Dienst ßbernahm Heyne verschiedene Funktionen in den damaligen Arbeitsämtern Oldenburg, Wilhelmshaven, Leer und Hannover, ehe er im Jahre 1984 Leiter der Geschäftsstelle Friesoythe des Arbeitsamtes Vechta wurde. Infolge der Wiedervereinigung half er Anfang der 1990er-Jahre als Konsulent beim Aufbau der ostdeutschen Arbeitsverwaltungen. Von 1992 bis 2005 war er Leiter der Abteilung Arbeitsvermittlung und seither als

operativer Geschäftsfßhrer verantwortlich fßr die Gestaltung und Umsetzung kundennaher Arbeitsprozesse. Besonderes Augenmerk legte Heyne dabei auf eine kompetente Kundenberatung, die schnelle und passgenaue Integration arbeitsund ausbildungssuchender Menschen in den Arbeitsmarkt sowie einen professionellen Service fßr Arbeitgeber bei der Stellenbesetzung. Ein besonderes Anliegen war ihm dabei immer die Gruppe der arbeitslosen Jugendlichen.

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Mßll wird zum Wirtschaftsgut Umweltminister Hans-Heinrich Sander besucht Sammelfahrzeughersteller HS in Emstek EMSTEK. Die Diskussion um die Wertstoffsammlung im Mßll ßber den Grßnen Punkt hinaus ist in vollem Gange: die EU, die Verbände, private Entsorger und die Kommunen arbeiten unter Hochdruck daran, eine LÜsung zu finden.

Wirtschaftliche Interessen, Nachhaltigkeit und Verbraucherfreundlichkeit sind die Messlatten. Jetzt macht Niedersachsen einen Schritt nach vorne. Am Dienstag, 2. August lud HN SchĂśrling in das modernste Werk zur Produktion von Abfallsam-

melfahrzeugen Europas ein. Die Gäste: Umweltminister Hans-Heinrich Sander, Bundesvorsitzender der Kraftfahrergewerkschaft, und Emsteker Ratsmitglied Willy Schnieder, Paul Lßbbe und Peter Friedhoff (FDP Kreisvorsitzende) sowie der Ems-

Umweltminister Sander (li.) lässt sich von Dr. Lothar Stach (re.) Ăźberzeugen: „Das ist ein tragfähiges Konzept zur Wertstoffsammlung!“ Foto: privat

teker BĂźrgermeister Michael Fischer (CDU). Ihnen präsentierte HN SchĂśrlingGeschäftsfĂźhrer Dr. Lothar Stach einen LĂśsungsweg aus der Wertstoff-Diskussion. „Fest steht, Rohstoffwirtschaft ist notwendig - und zwar Ăśkologisch und Ăśkonomisch effizienter und verbraucherfreundlicher!“, betonte Umweltminister Sander. Die BĂźrger bekennen sich ebenfalls zu den Wertstoffen: Rund 80 Prozent der BĂźrger halten es fĂźr sinnvoll, die benĂśtigten Rohstoffe durch Recycling aus deutschem MĂźll zu gewinnen. Auf dieses Bewusstsein grĂźndet HN SchĂśrling seinen Ansatz. Das HS Konzept basiert auf einem „Bringprinzip“: Der deutsche Durchschnittshaushalt produziert im Monat zirka 18 Liter Wertstoff-MĂźll. Noch eine zusätzliche Tonne vor dem Haus oder die teure Fahrt zum Wertstoffhof werden unnĂśtig mit nahegelegenen Sammelcontainern. Der Verbraucher entscheidet selbst, in welchem Rhyth-

mus er Wertstoffe entsorgt. Das spart Geld und Emissionen. Die LĂśsung fĂźr das Räumen der Wertstoffe bietet HN SchĂśrling mit dem neuen Seitenlader HN Speedline 2.3, der Sammelcontainer bis 2,3 Kubikmeter effektiv räumt. „Durch dieses System werden rund 60P rozent Kosten als mit einer herkĂśmmlichen Stoffsammlung gespart. Dazu bringt es 95 Prozent weniger Emissionen während des Sammelbetriebes“, so Dr. Lothar Stach. Somit ist das Bring-Prinzip doppelt gut: Nachhaltige und wirtschaftliche Argumente sprechen dafĂźr. Auch die anschlieĂ&#x;ende Einsatzdemonstration konnte die Politiker Ăźberzeugen: das Konzept wurde einstimmig fĂźr gut befunden. Wie geht es weiter? Umweltminister Sander wird das Konzept weiter tragen – die niedersächsischen Landkreise kĂśnnten eine Vorreiterrolle in der Wertstofffrage Ăźbernehmen und einen Feldversuch starten.

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Neue Wirtschaftsinfothek Verbund OM bietet Kontakte fĂźr die regionale Wirtschaft CLOPPENBURG/VECHTA. Unter dem Titel „kontakte 2011“ hat der Verbund Oldenburger MĂźnsterland seine Wirtschaftsinfothek fĂźr das Oldenburger MĂźnsterland in aktualisierter Fassung neu aufgelegt. Das Kompendium erscheint in einer Auflage von 10 000 Exemplaren und listet Ăźber 1000 Ansprechpartner aus Ăźber 550 Institutionen mit vollständigen Kontaktangaben auf. „Unser Verzeichnis der Wirtschaftskontakte hat sich seit 1998 als Ăźberaus praktischer Wegweiser bewährt“, bilanziert Verbundpräsident Albert Focke. „Die Wirtschaftsinfothek gehĂśrt seit Ăźber zehn Jahren zu den gefragtesten VerĂśffentlichungen des Verbundes.“ Alle Kontakte sind wie immer auch im Wirtschaftsportal www.om23.de in

laufend aktualisierter Form verfĂźgbar. „Die Stammleser schätzen die BĂźndelung von Kontakten rund um die Wirtschaft“, so Verbundvizepräsident Hans Eveslage. Neben den WirtschaftsfĂśrderungseinrichtungen der Landkreise Cloppenburg und Vechta sowie den 23 regionalen Städten und Gemeinden umfasst das Kontakteverzeichnis Ministerien und Einrichtungen des Bundes und des Landes Niedersachsen, Einrichtungen und Vertretungen auf EU-Ebene sowie die regionalen Abgeordneten auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene. Dazu kommen die regionalen Hochschulen, Berufsbildenden Schulen und Forschungsinstitute, Kammern und Wirtschaftsverbände, die regionalen touristischen Organisationen, Zeitungs-, Radio- und Fern-

sehredaktionen sowie die Partnerunternehmen des Verbundes Oldenburger Mßnsterland. Organisationspläne mit Ansprechpartnern der Landkreise Cloppenburg und Vechta, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Kreishandwerkerschaften Cloppenburg und Vechta sowie des niedersächsischen Ministeriums fßr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr runden das Informationsangebot ab. Solange der Vorrat reicht, ist die Wirtschaftsinfothek ab sofort kostenfrei erhältlich in den Kreishäusern Cloppenburg und Vechta sowie den Rathäusern der Städte und Gemeinden im Oldenburger Mßnsterland. Bestellungen nimmt auch der Verbund unter info@om23. de entgegen.

Vizepräsident Hans Eveslage und Marketing-Referentin Claudia Barchend vom Verbund Oldenburger MĂźnsterland empfehlen die Neuausgabe als „ßberaus praktischen Wegweiser“.


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Handelsforum 119

A nzeige

Schilling zeigt modernstes ProďŹ l Ministerpräsident McAllister erĂśffnet neues Betriebsgebäude / Kennzeichen fĂźr Wachstum und Erfolg ULBARGEN (gfh). Die offizielle Einweihung des neuen Produktions-, Lager- und Verwaltungsgebäudes der Schilling GmbH im Gewerbegebiet Ulbargen hätte feierlicher nicht sein kĂśnnen. Allein schon die Anwesenheit von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Landtagspräsident Hermann Dinkla sowie dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Wintergärten, Dr. Steffen Spenke, macht deutlich, welchen hohen Stellenwert das ProfilSystemhaus auch auĂ&#x;erhalb des Fachhandels genieĂ&#x;t. Dieses unterstrich der Ministerpräsident in seiner Festrede, in der er auch auf die internationalen Geschäftsverbindungen der Schilling GmbH einging. Besonders die kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung des ostfriesischen Unternehmens, mit seinen 39 Mitarbeitern nebst Auszubildenden zeige, dass „Schilling erfolgreich Profil zeigt“. Dr. Steffen Spenke, Vorsitzender des Bundesverbandes Wintergärten, hob in seiner Ansprache hervor, dass sich die Schilling GmbH im Bereich der Produktion der Profile oder montagefertigen Bausätze zu einem der drei MarktfĂźhrer in Deutschland entwickelt hat. Gerade die gebotenen KomplettlĂśsungen im Aluminiumbau, mit der Entwicklung

Ministerpräsident David McAllister lobt die erfolgreiche Firmen-Entwicklung.

Auch der Bundesverbandsvorsitzender Dr. Steffen Spenke reiste aus Berlin an.

Der Bau des neuen Lager-, Produktions- und Verwaltungsgebäudes im Gewerbegebiet Ulbargen ist ein weiterer Meilenstein fßr die Schilling GmbH. Bild: Ralf Schmidt und der stets individuellen Produktion von Wintergärten, Terrassenßberdachungen, Haustßrvordächer, Sicht- und Windschutzelemente, Verlegesystem fßr vorhandene Unterkonstruktionen sowie Unterbau-Ele-

In einer der neu errichteten, hochmodernen Produktions- und Lagerhallen fand der offizielle Festakt statt. Fotos: Gerhard Frerichs

mente aus Aluminium oder Kunststoff unterstreichen die seit ßber 20 Jahren bewährte Qualität des Unternehmens. Durch den fast 6000 Quadratmeter umfassenden Neubau werden ProduktionsAbläufe noch effizienter.

Fßr die Heimatverbundenheit des Unternehmens dankten die Ürtlichen Bßrgermeister, indem sie unter anderem Wappen sowie ein Ölgemälde ßberreichten.

       

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Das etwas andere Event-Erlebnis AG Ems Gastronomiebetriebe gehen neue Wege - Die besondere Veranstaltung mit maritimen Flair Von Holger Keuper

EMDEN. Neue Wege in der Eventgastronomie gehen die AG EMS Gastronomiebetriebe zu Lande und zu Wasser. So lassen sich für die Realisierung von außergewöhnlichen Veranstaltungen sowohl die sechs Fährschiffe als auch die vier Restaurants sowie das Bistro/Restaurant in Greetsiel der AG EMS buchen. Hierbei kümmern sich die Eventexperten auch um das Konzept, die Dekoration, die Gastronomie sowie um das Rahmenprogramm. „Wir wollen unseren Kunden ein Eventerlebnis bieten, welches noch lange in Erinnerung bleibt“, erklärt der Leiter der AG EMS Gastronomiebetriebe, Oliver Klaassen, die Unternehmensphilosophie. Besonders die Events auf den Schiffen der AG EMS würden einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. So planten und realisierten die Event Profis für die Wirtschaftsjunioren der IHK Ostfriesland und Papenburg im Rahmen der diesjährigen Hanseraumkonferenz eine Karibische Nacht auf einem Autodeck der Fährschiffe. Zum Einsatz kamen hier neben selbstgebauten Hütten unter anderem auch fünf Tonnen Sand als Strand. Das Rahmenprogramm und auch die Gastronomie wurden auf das Thema Karibik abgestimmt. „Damit ein solches Event rund läuft und Erinnerung bleibt, muss das Gesamtkonzept aufeinander abgestimmt sein“, verrät Klaassen. Hilfreich bei der Planung und Umsetzung solcher Events sei die Kompetenz und die jahrelange

Im Eventterminal „Fährhaus“ am Borkumkai lassen sich außergewöhnliche Veranstaltungen mit maritimen Flair realisieren. Erfahrung aus der Tagungsund Verkehrsgastronomie der sechs Schiffe der AG EMS. Im Rahmen des Niedersächsächsischen Hafentages (2008) in Wilhelmshaven kam unter anderem auch das Fährschiff Helgoland zum Einsatz. Hier wurden rund 450 Gäste bewirtet und unterhalten. Veranstaltungen bis zu 1000 Personen ließen sich auf den Autodecks der Fähren rea-

lisieren. Laut Klassen eine ideale Lokation für Unternehmensevents. Auch die Preise für solch ein Event im Verhältnis zu einem großen Veranstaltungszelt würden überraschen, da die Infrastruktur wie zum Beispiel Küchen, Kühlräume und sanitäre Anlagen bereits an Bord wären und nicht erst beschafft werden müssten. Eine Nummer kleiner aber nicht weniger exklusiv seien

Foto: AG EMS

Veranstaltungen zum Beispiel auf dem Ausflugsschiff „Wappen von Helgoland“. Hier könnten Betriebsfeiern oder auch private Feiern wie Hochzeiten bis zu 150 Personen realisiert werden. „Solch eine Feier auf dem Achterdeck bei Sonnenuntergang auf dem Meer bleibt in Erinnerung“, ist sich der Leiter der AG EMS Gastronomiebetriebe überzeugt. Für ein maritimes Eventer-

Auch die Fährschiffe der AG Ems lassen sich in eine Partymeile verwandeln wie hier bei der Karibischen Nacht. Foto: AG EMS

lebnis allerdings auf dem Land stehen die vier Restaurants mit Saalbetrieb der AG EMS Gastronomiebetriebe. „Flaggschiff“ ist hierbei das Eventterminal Fährhaus am Borkumkai in Emden. Nachdem die letze Fähre in Richtung Borkum abgelegt hat bietet das Fährhaus im modernen Ambiente und Hafenflair Platz für ein außergewöhnliches Event. So fanden hier unter anderem Public Viewing Veranstaltungen zur Fußballweltmeisterschaft und zur Europameisterschaft statt. Damit solche Veranstaltungen gelingen, setzt der zertifizierte Veranstalter auf gut geschultes Personal und auf nachvollziehbare Arbeits-

abläufe, welche in regelmäßigen Abständen auditiert werden.

INFO

AG EMS Gastronomiebetriebe Mitarbeiter: 50 Fahrende Gastronomiebetriebe (Fährschiffe): 6 Landgastronomiebetriebe: 4 Bistro/Restaurant in Emden und Eemshaven Haus der Begegnung (Greetsiel)


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Wirtschaft

Konflikte lösen mit Mediatoren Dr. Markus Troja gibt wertvolle Tipps OLDENBURG (jes/Harms). „Konflikte sind wie Schmerzen“, behauptet Dr. Markus Troja, erfahrener Wirtschaftsmediator aus Oldenburg, der kürzlich im Marketing-Club Weser-Ems vor einem aufmerksamen Publikum referierte. Dabei wies er darauf hin, dass Konflikte in einem Unternehmen nicht von alleine verschwinden, sondern dass alle beteiligten lernen müssen, damit umzugehen.

Die Handwerksbetriebe leisten das ganze Jahr Großartiges. Daran sind auch die Auszubildenden beteiligt. Das Handwerk wird deswegen am 3. September bundesweit mit einem Aktionstag gewürdigt. Foto: privat

Bundesweiter Aktionstag würdigt das Handwerk Betriebe öffnen ihre Türen / Otto Kentzler stellt die Leistungen heraus REGION (jes/ZVEH). Am 3. September 2011 feiert das Handwerk erstmals den bundesweiten Tag des Handwerks. Dazu erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Nahezu jeder Tag im Jahr steht im Zeichen eines besonderen historischen Ereignisses oder einer gesellschaftlichen oder politischen Errungenschaft bzw. Problematik. Wir begehen den Tag der Familie, den Tag des Denkmals, den Tag des freien Buches oder den Tag der Erfinder.“ Aber keiner begeht bislang einen bundesweiten Tag, der die Leistungen und Bedeutung des Handwerks würdigt.

Dieses ändert sich in diesem Jahr. Am 3. September findet der erste bundesweite Tag des Handwerks statt. Unter dem Motto „Deutschland ist handgemacht“ wird verdeutlicht, dass das modernes Leben ohne das Handwerk nicht denkbar ist und die Modernität, Vielfalt und Kreativität des Wirtschaftszweiges unterstreichen. „Mit nationalen und regionalen Maßnahmen werden wir dafür sorgen, dass ganz Deutschland einen Tag lang vom Handwerk - Der Wirtschaftsmacht von nebenan - spricht“, kündigt Otto Kenzler an. „Bereits am 2. September werden wir bei einer zentralen Pressekon-

ferenz gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler den offiziellen Startschuss für den bundesweiten Aktionstag geben“, so der Präsident weiter. Eine rund 400 m² große Ausstellung in Berlin wird die Vielfalt der handwerklichen Berufe verdeutlichen. Das Handwerk ist aber vor allem in den Regionen eine wichtige Säule für Gesellschaft und Wirtschaft. Daher soll der Tag des Handwerks gerade dort ein Zeichen setzen. Von Flensburg bis Konstanz, von Aachen bis Dresden laufen die Vorbereitungen auf die unterschiedlichsten Aktionen dazu bereits auf Hochtouren. Ob Stadtfeste, Ausstellungen,

Handwerker- Stadtrally und -Sternfahrten oder MitmachAktionen – die Ideen zum Tag des Handwerks sind so vielfältig wie das Handwerk selbst. Um den Tag des Handwerks zu etwas ganz Besonderem zu machen, sind alle Handwerksbetriebe aufgerufen, sich zu beteiligen. In der Region werden einige Unternehmen verschiedene Aktionen wie ein Kundenfest oder einen Tag der offenen Tür anbieten. Für interessierte Besucher ist dieses die ideale Möglichkeit, in die Handwerksbetriebe einmal reinzuschauen, denn 365 Tage im Jahr leisten sie mit ihren Mitarbeitern Großartiges.

Innerbetriebliche Auseinandersetzungen, ob hierachiübergreifend, unter Gesellschaftern, im Managment oder zum Beispiel im Zuge einer Unternehmensnachfolge, sind in Deutschland an der Tagesordnung. „Tatsache ist, dass auch heute noch Vorgesetzte lästigen Konflikten aus dem Weg gehen“, weiß Dr. Markus Troja, doch das sei nicht der richtige Weg, um „Verspannungen“ zu lösen. Sie könnten schließlich chronisch werden und das treibt die Kosten in einem Unternehmen richtig hoch. Denn im Zuge dieser Konflikte entstehen eventuelle Verfahrenskosten, der Verlust von guten Mitarbeitern sowie einen erhöhten Fehl- und Krankenstand. Im schlimmsten Fall ginge es sogar soweit, das ineffiziente Strukturen oder sogar Sabotage am Arbeitsplatz auftreten können, was das Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch vom Ruf her massiv schaden kann. Um die Problem-

Spirale zu durchbrechen, können Mediatoren helfen, der allen Gesprächspartnern neutral, vertraulich und konstruktiv beisteht. Da er ohne Entscheidungskompetenz ist, geht es immer darum, mit beiden Parteien eine Lösung zu finden. „Eine noch bessere Lösung ist das präventive Einsetzen von Mediatoren“, erklärt der Referent. Dieses erhöhe nicht nur die Attraktivität des Arbeitsgebers, sondern unterstützt auch die Glaubwürdigkeit von innerbetrieblichen Werten und dem Unternehmensleitbild. Die Tendenz, externe Mediatoren zu beauftragen, nimmt in Deutschland steigend zu. Mittlerweile sehen viele Führungskräfte aus mittelständischen Betrieben die Vorteile einer Mediation als zweifelsfrei an. Das zeigt eine entsprechende Studie aus dem Jahr 2008. So sei es eher ein Zeichen von Stärke, sich in vefahrenen Situationen Hilfe zu holen. Die nächste Veranstaltung aus der Vortragsreihe im zweiten Halbjahr beim Marketing-Club Weser-Ems beschäftigt sich mit dem „Leben im Alter“ und wird im Hause OFFIS, Institut für Informatik, Escherweg 2 in Oldenburg am 12. September stattfinden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Vorträgen in diesem Jahr können auf der Homepage des Marketing-Clubs www.marketingclub-weser-ems.de abgerufen werden.

Seminar über Insolvenzen Ansprüche über das niederländische Inkassorecht rechtzeitig sichern OLDENBURG. Das niederländische Insolvenz- und Inkassorecht steht im Mittelpunkt eines Seminars der Deutsch-

Niederländischen Handelskammer am Dienstag, 13. September, von 13.30 bis 17.30 Uhr in der IHK Olden-

burg. Das Seminar zeigt auf, welche Möglichkeiten bestehen, Ansprüche im Insolvenzfall einer anderen Firma

rechtzeitig zu sichern. Mehr Informationen gibt es unter 0031 (0)70/3114156 oder auf www.dnhk.org/seminars.

Präsident Helmut Loerts-Sabin (links) und Geschätsführer Wilhelm H. Tanke (rechts) waren froh, Dr. Markus Troja (Mitte) für sein Referat gewonnen zu haben. Foto: privat

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Wachstum bei der Weets-Gruppe 210.000 Container im Jahr 2010 befördert – Fulllfilment Logistik

Ein großes Geschäftsfeld der Weets-Gruppe sind Bahntransporte. EMDEN. Die Weets-Gruppe hat sich zu einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen mit aktuell 280 Mitarbeitern entwickelt. Das Unternehmen aus Emden deckt mehrere Geschäftsfel-der ab. Dazu gehören die internationale Spedition und Transporte mit eigenen Fahrzeugen die auf den Straßen Europas unterwegs sind. „Ein großes Geschäftsfeld der Weets-Gruppe sind Bahntransporte. Auf der Schiene werden mehrere Relationen, von den Terminals in den Seehäfen zu

den Bestimmungsorten im Binnenland, abgedeckt“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Jakob Weets. Das Operating der Züge führt die Weets-Gruppe mit eigenem Personal an den Standorten Emden, Hamburg und Halle durch. An den Inlandsterminals der Bahn übernehmen Container-Lkw der Weets-Gruppe die Container und stellen sie den Empfängern zu. Im Jahr 2010 wurden von der Weets-Gruppe für ihre Kunden 210.000 Container befördert. Alle Fahrzeuge erhalten die Aufträge

Weets setzt auch auf den eigenen Fuhrpark.

Foto: Weets per elektronischer Datenübermittlung, um Fehler zu minimieren. Die Weets-Gruppe ist ebenfalls in den Bereichen Logistik, Warehousing und Verzollung tätig. Die verschiedensten Kundenanforderungen werden durch die Logistik erfüllt, zum Beispiel für Kunden aus der Automobilindustrie und deren Zulieferer sowie für Kunden aus vielen anderen Bereichen. Die Weets-Gruppe führt von den im Industriepark Frisia ansässigen Unternehmen Transporte

im JIS-Verkehre (just-insequence) durch. Es werden E-Schlepper mit Anhängern, Lkw und Gabelstapler eingesetzt. Die Weets-Gruppe fährt die montierten Teile zu Volkswagen Emden, zum Teil direkt an die Verbaupunkte oder an festgelegte Punkte in den Hallen. Dort werden die Anhänger von Gabelstaplern der Weets-Gruppe entladen und an die Verbaupunkte der Teile geliefert. „Der Bereich Warehousing, oder auch Kontraktlogistik nimmt im Zusammenspiel mit der vor- und nachgelagerten Logistik einen brei-

ten Raum ein“, meint Jakob Weets. Die Weets-Gruppe verfügt über ein offenes Zolllager, das von vielen Kunden, vornehmlich aus Fernost genutzt wird. Die Waren werden per Container im Lager angeliefert, nach Fifo eingelagert. Später werden die Teile nach den Abrufen der Kunden, die bei Weets eingehen, ausgeliefert, beziehungsweise mit eigenen Fahrzeugen weitertransportiert. Vormontagen für den aktuellen Passat Vormontagen von Türseiten-

Foto: Weets

verkleidungen für den aktuellen Passat führen Mitarbeiter der Weets-Gruppe im Industriepark Frisia durch. Die fertigen Waren werden dann von Fahrzeugen der Weets-Gruppe wieder justin-sequence bei VW Emden angeliefert. Für ein Unternehmen aus Korea montieren Mitarbeiter der WeetsGruppe Innenleuchten für viele Fahrzeugtypen von Volkswagen, Audi und Skoda. Die Ware kommt im Container an, der Container wird entladen und die Leuchten werden mit Zubehörteilen, die in mehreren Varianten bei Weets angeliefert werden, versehen. Die fertigen Leuchten werden dann an die Empfänger in mehrere Länder versandt. Verzollungen führt die Weets-Gruppe im Im- und Export für viele Kunden durch. Die notwendigen Unterlagen für die Verzollung werden elektronisch erstellt, weil eine manuelle Abfertigung jeglichen Zeitrahmen sprengen würde. Namhafte Kunden haben der Spedition Weets das Vertrauen ausgesprochen und arbeiten schon lange mit dem Unternehmen zusammen. Dazu gehören die Volkswagen AG, Audi AG, Nordland Papier AG, die Grammer AG, die Firma IL Heung aus Korea, Borbet Räder, Anker Schiffahrt, um nur einige Kunden zu nennen. Um die umfangreichen Dokumentationen in den obigen Bereichen zu erstellen, hat die Weets-Gruppe eine eigene, webbasierte Software entwickeln lassen, die auch von Kunden, die einen individuellen Zugang erhalten, genutzt wird. Das Unternehmen ist nach DIN:ISO 9001:2008 zertifiziert.


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Kohlekraftwerk und Fahrrinne gestoppt Durch niederländisches Gerichtsurteil EEMSHAVEN. Das höchste Verwaltungsgericht der Niederlande, Raad van State, hat am 24. August laut einer Mitteilung des NABU die Natura 2000-Genehmigung mit Bezug auf den Bau des Kohlekraftwerks von Essent im Eemshaven eingezogen. Auch der Beschluss für den Ausbau der Fahrrinnen zum Eemshaven wurde aufgehoben. Naturschutz- und Umweltorganisationen sind froh mit diesem Urteil. Beide Entwicklungen hätten gravierende Folgen für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Die Organisationen bedauern, das Energiegigant Essent (RWE) es so weit hat kommen lassen und nicht früher von seinem Vorhaben abgesehen hat um einen nachhaltigen Weg einzuschlagen. Die niederländischen Organisationen Natuur en Milieufederatie Groningen, Waddenvereniging, Het Groninger Landschap und Natuurmonumenten protestierten von Anfang an gegen beide Vorhaben. Der Beschluss für den Ausbau der Fahrrinne ermöglichte eine Vertiefung der Fahr-

rinne, die den Zugang von Schiffen mit einem Tiefgang von 14 m zum Eemshaven möglich gemacht hätte. „Die Ems ist schon in einem besonders schlechten Zustand. Dieses Urteil macht es möglich an der Gesundung des Flusses zu arbeiten. Wir hoffen das auch die Behörden sich nun voll hierfür einsetzen werden.“ so Ester Kuppen namens der Naturschutz- und Umweltorganisationen. Der schlechte natürliche Zustand der Ems war, neben dem hohen Ausstoß von CO2 des Kohlekraftwerks, der Hauptgrund um gegen das Vorhaben von Essent zu protestieren. Die riesigen Kohlenschiffe von Essent benötigten eine tiefe Fahrrinne. Außerdem enthält der Ausstoß von Kohlekraftwerken viel mehr Stickstoffoxide und Schwefeloxid als zum Beispiel ein Gaskraftwerk. Naturschutz- und Umweltorganisationen meinen, dass dieses Urteil eine fundamentale Diskussion einleiten sollte, ob am Rande des Weltnaturerbes Wattenmeer Platz ist für Kohlekraftwerke.

Neues Seminar: Betriebsratsanhörung EMDEN. Der Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg e.V. bietet am 13. Oktober in der Zeit von 9 bis 13 Uhr im „Upstalsboom Parkhotel“ in Emden ein Seminar zum Thema „Die Betriebsratsanhörung“ an. Das Seminar richtet sich an Betriebsinhaber und Führungskräfte aller Unternehmensbereiche mit Personalverantwortung.

Der Referent, Rechtsanwalt Jörg Thoma vom Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg e.V., wird den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über alle wichtigen zu beachtenden Punkte bei einer Betriebsratsanhörung geben. Informationen und Anmeldung unter Tel. 04921/397121.

Die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung WHV e.V. präsentiert Marktpotentiale der Windenergie, v.l.: Ulrich Schilling, Heiner Holzhausen, Darja Jazik, John H. Niemann. Foto: privat

„Jeder Meter Kaikante wird künftig benötigt“ Neue Internetplattform zeigt Windkraft-Möglichkeiten für Wilhelmshaven WILHELMSHAVEN. Jährlich über 250 Windkraftanlagen für ca. 1.500 MW Leistung müssen auf See installiert werden, um bis 2030 insgesamt 25.000 MW Leistung Offshore-Windenergie implementiert zu haben. Das ist erforderlich, um realistisch die von der Bundesregierung geplante Energiewende durchzuführen. Wilhelmshaven zählt derzeit primär zu den Massengutumschlagshäfen und in Kürze auch zu den Containerhäfen. Nun gilt es eine neue, große, herausfordernde

Aufgabe zu bewältigen. Das Marktpotential und die große Zahl der zu installierenden Windkraftanlagen erfordert mehr Hafen- und Flächenkapazitäten als die, die in den zurzeit designierten Häfen Cuxhaven, Emden und Bremerhaven vorhanden sind. Das ist die Chance für Wilhelmshaven. Unter der homepage www.wilhelmshaven-windenergie.de hat die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV e.V). alle derzeitigen Möglichkeiten der OffshoreWindenergie in Wilhelms-

haven zusammengetragen und damit deutlich gemacht, dass der Hafen für die neuen Herausforderungen bereitsteht, als Service-, Schutz-, Montage- und auch Produktionshafen. Zusammen mit den Kooperationspartnern JadeBay, WFG, N-Ports wird die WHV e.V. zukünftig in den Markt gehen, um auf die Vorzüge des Wilhelmshavener Hafens als OffshoreHafen für Windenergie hinzuweisen. „Es wird zukünftig jeder Meter Kaikante benötigt, um die Windkraftanlagen in der „Schön-Wet-

ter-Saison“, das ist etwa die Hälfte des Jahres, in die Nordsee zu bringen. Dieses hehre Ziel verlangt eine umfangreiche moderne Hafenstruktur. Die dann folgende nächste Herausforderung ist die erforderliche Erneuerung (Repowering) der Anlagen nach 15 – 20 Jahren“, so John H. Niemann, WHV e.V.-Präsident und Heiner Holzhausen WHV e.V. – Vorstand. Weitere Informationen: www.wilhelmshaven-windenergie.de

Materialeffizienz: Ein Schatz im Unternehmen Es gibt Fördermittel zur Verbesserung der Materialeffizienz und für eine bessere Personalentwicklung BAD ZWISCHENAHN. Für die Verbesserung der Materialeffizienz und zur Personalentwicklung gibt es Fördermittel, die nach Angaben des Zwischenahners Dipl.-Ing. Wolfgang Wrobel allerdings viel zu wenig bekannt sind. In produzierenden Unternehmen sind der Materialkostenblock mit 46 % und der Personalkostenblock mit 19 % die Hauptpositionen. Allein diese beiden Positionen machen fast 2/3 der Gesamtkosten aus (statistisches Bundesamt 2008). Nach Veröffentlichung des BMU 2011 zum „Deutsches Ressourceneffizienzprogramm“ stieg die Materialproduktivität von 1960 bis 2005 in Deutschland lediglich um den Faktor 2, während die Arbeitsproduktivität in diesem Zeitraum um den Faktor 4 stieg. Hier gibt es also enorme Potentiale. So schätzt die Deutsche Materialeffizienzagentur (demea)

aufgrund von praktischen Beratungserfahrungen, dass in den KMU‘s im deutschen verarbeitenden Gewerbe im Durchschnitt mindestens 20 % der Materialkosten durch effizientere Produktionsabläufe eingespart werden könnten. Das heißt, das Material ist ganz sicher nicht nur ein Thema für den Einkauf oder die Materialwirtschaft. Die Materialeffizienz wird von allen betrieblichen Funktionen beeinflusst: von der Auftragsannahme bis hin zum Versand zum Kunden. Auf dieser ganzen Strecke zieht sich das Potenzial wie ein roter Faden längs durch das Unternehmen. Es geht also nicht nur um ein Stück Kuchen. „Es geht um die ganze Bäckerei,“ so Wolfgang Wrobel. Auch wenn die Entscheidung für mehr Ressourceneffizienz ganz sicher richtig ist, so kann sie nicht so einfach

per Delegation durch die Mitarbeiter richtig umgesetzt werden. Die Qualität der Führung vor Ort und die Einbindung der Mitarbeiter ist dafür entscheidend. Nur durch entsprechend aktivierte Mitarbeiter, mit zielgerichteter „Führung vor Ort“ kann dieser interne Schatz gehoben werden. Ohne diese wirksame „Führung vor Ort“ kann es kein MEHR an Ressourceneffizienz geben. „Führung vor Ort“ und Ressourceneffizienz sind Vorder- und Rückseite der selben wertvollen Medaille. Wegen der strategischen Bedeutung dieser beiden Prägungen gibt es ja auch die Fördergelder für KMU`s. Die Mitarbeiter können über Förderungen für Personalentwicklung weiter qualifiziert werden. Die Fördermittel für Ressourceneffizienz sind eingebetet in das erfolgreichste Förderprogramm der letzten 30

Jahre: ZIM (Zentrales Innovationsprogramm für den Mittelstand). Der Förderanteil liegt zwischen 50 und 67 %. Das Machen, die konkrete Umsetzung in die betriebliche Wirklichkeit steht im Mittelpunkt der Aktivitäten. Und die Mitarbeiter sind mitten im Geschehen. Sie lernen dabei vor Ort durch konkretes Tun. So werden diese beiden strategisch wichtigen Kostenblöcke aktiv und mit Blick auf Nachhaltigkeit bearbeitet. Wer kann das Programm in Anspruch nehmen? Zielgruppe sind weiterhin Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit weniger als 250 Mitarbeitern. Für besonders innovative und risikoreiche Ansätze in Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeitern gibt es gesonderte Regelungen. Weitere Informationen unter www.demea.de oder www.upw-wrobel.de

Dipl. Ing. Wolfgang Wrobel aus Bad Zwischenahn ist Experte für spezielle Fördermittel. Foto: privat


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Arbeiten liegen voll im Plan

Falscher Bescheid

JadeWeserPort hat noch ein Jahr bis zur Inbetriebnahme

OSNABRÜCK. Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim weist auf zweifelhafte Angebote hin, die derzeit an Unternehmen aus dem IHK-Bezirk versendet werden. Unter dem Absender „BVA - Bundesverlag Anzeiger Handelsregister“ aus Berlin werden vermeintliche Bescheide verschickt, die dem Empfänger einen behördlichen Charakter vermitteln. Dadurch und insbesondere durch den Hinweis „Gegen Zustellungsurkunde“ entsteht der Eindruck, dass es sich

WILHELMSHAVEN. 80.000 Tonnen Stahl und rund eine Mio. Steine für die Dämme sind verbaut. Die Betonarbeiten an der Hauptkaje sind mit einer Gesamtlänge von 1.725 Meter abgeschlossen. Rund ein Jahr vor der Inbetriebnahme des ContainerTiefwasserhafens JadeWeserPort Wilhelmshaven sind die Arbeiten voll im Zeitplan. Davon konnten sich vor Ort der Niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode und der Niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring überzeugen. Bode sagte: „Der Countdown läuft. Die Entwicklung der Weltwirtschaft hat uns völlig Recht gegeben, dieses in Norddeutschland einmalige Projekt voranzutreiben. Wenn in einem Jahr die ersten großen Containerschiffe im JadeWeserPort anlegen, wird dies einen Schub für die ganze Region bringen.“ Möllring sagte: „Es ist für mich ein großes Privileg, die Entwicklung, die einzelnen Bauphasen, die dieses Projekt durchlaufen hat und die noch weiter anstehen, miterleben zu dürfen. Heute ist ein ganz besonderer Tag genau ein Jahr vor der kompletten Fertigstellung sehen wir einen fast fertigen Hafen. Ich erhoffe mir einen großen Wirtschaftsimpuls, auch für die Lage auf dem Arbeitsmarkt, für ganz Niedersach-

sen.“ 45,3 Mio. Kubikmeter Sand sind in Wilhelmshaven seit dem Frühsommer 2008 insgesamt eingespült worden. Die Ausrüstungsarbeiten an der Kaje mit der Montage von Pollern und Fendern laufen noch. Im Bau befindet sich zurzeit der Schlepperhafen, der im Herbst 2011 mit neun Liegeplätzen fertig gestellt sein soll. Die Anbindung des Hafens über ein vier Kilometer langes Gleis an die DB-Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven ist fertig. Im Bereich der 16-gleisigen Vorstellgruppe sind alle Gleise und 41 Weichen verlegt. Im August werden die Signalanlagen gesetzt. In der hinter dem Terminal liegenden 160 Hektar großen Logistics Zone laufen derzeit die Erschließungsarbeiten mit der Verlegung der insgesamt ca. 14 Kilometer Schmutz- und Regenwasserkanalrohre, der Versorgungsrohre für Gas, Wasser und Strom sowie die Arbeiten an der Haupterschließungsstraße. Über den Baufortschritt informierten neben den Ministern Bode und Möllring der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn Region Nord Ulrich Bischoping, der Geschäftsführer der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft Axel Kluth, der

Geschäftsführer der Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven Marcel Egger sowie der Geschäftsführer der JadeWeserPort Logistics Zone Dr. Jan Miller. Bode sagte: „Wir freuen uns, dass es mit dem JadeWe-

Warnung der IHK Osnabrück

serPort so gut vorangeht. In Niedersachsen entsteht Deutschlands einziger Container-Tiefwasserhafen, mit dem wir vor allem in Konkurrenz zu den weiter westlich an der Nordsee gelegenen Häfen gehen können.“

Betrugsmasche aus China EMSLAND. Die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim warnt vor einer neuen Betrugsmasche aus China. Seit einiger Zeit häufen sich bei den deutschen Auslandshandelskammern in China Anfragen deutscher Unternehmen bezüglich falscher Kontoinformationen von Lieferanten. Es scheint sich dabei um ein neues Betrugsmuster zu handeln, bei dem Hacker die per E-Mail gestellten Zahlungsanforderungen des Lieferanten abfangen. Dem deutschen Kunden wird stattdessen

Creditreform bietet Informationen WIEFELSTEDE. Die frühzeitige Vorbereitung und die Planungsphasen der Unternehmensnachfolge sind Thema einer Creditreform Veranstaltung am 11. Oktober ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Oldenburger Parkettwerk Oltmanns & Willms GmbH, Stahlstraße 20, in Wiefelstede. Anhand des Beispiels des Oldenburger Parkettwerks werden mögliche Regelungen der Unternehmensnachfolge erläutert und wichtige Hinweise aus der Praxis gegeben, was im konkreten Übergabeprozess zu beach-

Unternehmer und NIHK fordern wieder mehr öffentliche Ausschreibungen

„Die öffentliche Ausschreibung ist aus unserer Sicht das fairste Vergabeverfah-

ren, da es für alle Unternehmen offen und transparent ist“, betont Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer des NIHK. Würden staatliche Aufträge auch weiterhin erst ab relativ hohen Auftragswerten öffentlich ausgeschrieben, so würde dies den Zugang der Unternehmen zu öffentlichen Aufträgen dauerhaft erschweren, da ein großer Teil der Vergaben ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb erfolgt. „Höhere Beschaffungskosten

und weniger Transparenz der Vergabeverfahren sind die Folge“, so Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der UVN. Die Gefahr von Korruption und Kirchturmpolitik werde größer. Im Zuge der Finanzmarktkrise wurden durch den so genannten Wertgrenzenerlass die Schwellenwerte, bis zu denen einen Auftragsvergabe nicht öffentlich erfolgen muss, deutlich hinaufgesetzt. So kann es z. B. bei einer Bauleistung

eine gefälschte Rechnung geschickt, bei der sie eine andere Bankverbindung durch einen Kontenwechsel begründen. Diesen Fehler bemerken die Kunden meist erst nach der Überweisung, wenn der chinesische Lieferant wegen der noch ausstehenden Zahlung anfragt. Das Geld ist in den meisten Fällen verloren. Die IHK rät den Unternehmen, die E-Mail-Adresse, von der die Zahlungsaufforderung stammt, genau zu prüfen und mit vorher verwendeten Adressen des Lieferanten zu vergleichen.

Unternehmensnachfolge strategisch planen

Über den Baufortschritt informierten sich die Minister Bode (2. v. r.) und Möllring (2. v. l.).

„Schwellenwerte senken“! HANNOVER. Gegen die Absicht des Landes Niedersachsen, die bis Ende 2011 zulässigen erhöhten Schwellenwerte bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen auf Dauer beizubehalten, sprechen sich der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) und die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) aus.

um einen förmlichen Gebührenbescheid handelt. Durch den Abdruck des nordrheinwestfälischen Landeswappens wird dieser Eindruck noch verstärkt. Erst im Kleingedruckten ist erkennbar, dass es sich lediglich um ein Angebot zum freiwilligen Abschluss einer Veröffentlichung handelt. Die IHK rät betroffenen Unternehmen, das Schreiben aufmerksam zu prüfen. In Zweifelsfällen können sich Empfänger dieses und ähnlicher Schreiben an die IHK wenden.

bis zu einer Auftragssumme von einer Million Euro (vorher: 200.000 Euro) eine beschränkte Ausschreibung geben. Bis zu einer Summe von 100.000 Euro (vorher: 25.000 Euro) kann die Ausschreibung freihändig erfolgen. Diese Regelung wurde bis zum 31.12.2011 befristet, soll nun aber nach Überlegungen des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums auf Dauer gültig sein.

ten ist. Ein Schwerpunkt ist die für Übergeber und Übernehmer gleichermaßen zufriedenstellende Unternehmenswertermittlung. Zur Begrüßung sind die Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Weitere Informationen und Anmeldung: Creditreform Oldenburg Bolte KG Tel. 04 41 / 9 73 99 – 89 E-Mail: vertrieb@oldenburg. creditreform.de Creditreform Leer Bolte KG Tel. 04 91 / 9 79 82 – 70 E-Mail: vertrieb@leer.creditreform.de

Arbeitsrecht – Praxistipps für Arbeitgeber " Artikel 1 von 6

Maßgebliche Rechtsgrundlage eines Anstellungsverhältnisses ist der Arbeitsvertrag. Nur eine sorgfältige Gestaltung dieses Vertrags ermöglicht es dem Arbeitgeber, seine individuellen Interessen in dem ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen Rahmen optimal zu wahren. Schon deshalb – und auch zu Beweiszwecken - sollten Anstellungsverträge immer schriftlich abgeschlossen werden. Bei befristeten Arbeitsverträgen ist die Schriftform sogar gesetzlich vorgeschrieben. Durch die

Schriftform wird auch Klarheit über den Inhalt der getroffenen Vereinbarungen geschaffen. Dies kann unnötige Streitigkeiten über Rechte und Pflichten aus dem Vertrag von vornherein vermeiden helfen. Besondere Vorsicht ist vor dem Hintergrund der „Regelungsklarheit“ geboten, wenn ein an sich nicht an Tarifverträge gebundener Arbeitgeber einen ausdrücklichen Verweis auf tarifvertragliche Regelungen in den Arbeitsvertrag mit aufnimmt. Der Arbeitgeber sollte sich in diesem Fall zuvor

Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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unbedingt darüber informiert haben, welche Verpflichtungen sich für ihn aus den in Bezug genommenen tariflichen Regelungen tatsächlich ergeben. Ansonsten drohen unliebsame Überraschungen. Vielfach enthalten Tarifverträge beispielsweise besonders strenge Anforderungen für die Kündigung bestimmter Gruppen von Arbeitnehmern. Auch häufig (z.B. im Internet) zu findende – oft veraltete - Musterarbeitsverträge sollten nicht unkritisch für eigene Zwecke verwendet werden.

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Rechtsanwalt und Steuerberater Klaus Wilke ist Partner in der Rechtsanwaltspartnerschaft Hochhäusler, Duwe & Partner in Oldenburg. Es bearbeitet dort für Unternehmen aller Größenordnungen Fragestellungen aus sämtlichen arbeitsrechtlichen Bereichen einschließlich angrenzender Nebengebiete, wie beispielsweise dem Sozialversicherungsrecht.

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Gold glänzt längst nicht immer

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Trotz Rekordpreisen: Eine Investition sollte mit Bedacht getätigt werden

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Ausverkauf

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Panikartiger Ausverkauf ohne Rücksicht auf Marken und Preise über alle Märkte hinweg. Hauptsache raus, bevor es noch teurer wird. Viele Investoren haben den Glauben in Dow Jones die Handlungsfähigkeit der Politik verloren und sehen die Schuldenprobleme als unlösbar an. Gleichzeitig führen vollautomatische StoppLoss-Verkäufe und ausgeschöpfte RisikoDow Jones EuroStoxx 50 limite von Anlegern und Investmentfonds zu einer nochmaligen Verstärkung der Dynamik, wodurch ein schneller Wiedereinstieg in diesem Kalenderjahr eher unwahrscheinlich sein dürfte. Der extreme Kursrutsch der letzten Tage Gold hat nahezu sämtliches charttechnisches Porzellan zerschlagen, die Märkte haben unzweifelhaft Abwärtstrends ausgebildet, die nur sehr schwer zu verlassen sein dürften, allein aufgrund der psycho- ÖL logischen Schockwirkung bei den Investoren. 7000

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Fallende Börsenkurse oder steigende Teuerungsraten: In Krisenzeiten werden – früher wie heute – Edelmetalle (z.B. Gold) stärker nachgefragt. Denn anders als Papiergeld ist Gold nicht beliebig vermehrbar und hat deshalb über lange Zeit immer einen gewissen Wert behalten.

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Der Preis für das Edelmetall ist – gleichgültig ob in Euro oder Dollar gemessen – in den vergangenen Jahren um ein Vielfaches gestiegen; das macht es für Anleger und Vermögensverwalter als zusätzliche Anlageklasse interessant. Pro Feinunze (31,1 Gramm) müssen seit Monaten vierstellige Beträge gezahlt werden, zuletzt standen bei Redaktionsschluss rund 1.900 US-Dollar auf dem Preiszettel. Das weckt natürlich die Lust und die Hoffnung auf weitere Kursgewinne. Andererseits gilt Gold als der ultimative Schutz gegen Inflation. Und auch schon vor der Schuldenkrise hielten es seriöse Anlageberater für sinnvoll, fünf bis zehn Prozent des Vermögens in Edelmetallen zu investieren.

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Statt Casino:

)Von Ludger Hecht (OLB) Doch sollte ein Goldkauf nach Einschätzung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) trotzdem gut überlegt sein. Denn beim Goldkauf handelt es sich objektiv betrachtet um eine Spekulation auf den Preis eines knappen Edelmetalls – die man in einer Zeit tätigt, in der andere Anleger möglicherweise nicht rational agieren. Der Goldpreis steigt also vor allem dann, wenn es in vermeintlich unsicheren Zeiten als Anlageobjekt gefragt ist. Während sich in den Jahren von 1981 bis 2005 beim Kurs fast nichts tat, sorgt jetzt die Furcht vor einer Geldentwertung für galoppierende Preise. Das funktioniert

natürlich nur, solange sich die Einschätzung der Anleger nicht ändert.

Möglichkeiten des Golderwerbs Gold kann man in verschiedenen Formen direkt oder indirekt kaufen. Den Vorteil von physischem Gold in Münzen- oder Barrenform heben besonders alle die hervor, die ihr Investment gerne auch in den eigenen Händen halten möchten. Sie sind im Gegenzug dann aber auch selbst für eine sichere Verwahrung verantwortlich, z.B. in einem angemieteten Bankschließfach oder dem eigenen Safe. Wer in Münzen anlegt, sollte beim Kauf nicht sparen. Denn für kleine Einheiten sind die Herstellungskosten erheblich höher als für größere Mengen. Die beliebteste Anlagemünze bleibt der südafrikanische Krügerrand – und zwar in seiner Ein-Unzen-Variante (31,1 Gramm). Allerdings gibt es ihn auch in kleineren Größen. In diesem Fall ist der Aufpreis auf den aktuellen Goldpreis jedoch deutlich höher. Vorteilhaft und kostengünstig sind Barren ab 100 Gramm aufwärts. Wer indirekt in Edelmetallen investieren möchte, kann dies auch über den Kauf von Aktien tun. Es gibt genügend Gold- oder Platinförderer, die an der Börse notiert sind. Einen sprunghaften Umsatzanstieg verzeichneten auch die Gold Exchange Traded Commodities (ETCs). Grundsätzlich verbergen sich hinter den Exchange Traded Commodities (ETCs) Rohstoffprodukte, die an der Börse gehandelt werden können und mit den Exchange Traded Funds (ETFs) verwandt sind. Doch anders als bei ETF, gehören die Rohstoffprodukte nicht zu den Sondervermögen, sondern sind ebenso wie Bank- oder Unternehmens-

Geduld gefragt: Der Goldkurs (in Euro umgerechnet) im Vergleich mit dem Deutschen Aktienindex Dax. Der Chart zeigt die prozentuale Entwicklung seit 1973. Auffällig ist, dass es zwischen 1979 und 2006 kaum nennenswerte Bewegungen gab, abgesehen von einem Ausreißer um 1981/83. anleihen rechtlich gesehen Schuldverschreibungen. Damit das Insolvenzrisiko eines Emittenten so weit wie möglich reduziert wird, werden die Schuldverschreibungen aber oft mit physischem Gold hinterlegt, auf das ein Herausgabeanspruch besteht.

Wann ein Goldinvestment fragwürdig ist: - Gold als Inflationsschutz Wer Gold nicht aus spekulativen Motiven kauft, sondern vor allem wegen des gewünschten Inflationsschutzes, muss auch darüber nachdenken, in welchem Szenario er sein Investment wieder verkaufen will. Denn steigende Teuerungsraten führen i.d.R. auch zu deutlich steigenden Zinsen – was ein unverzinsliches Goldinvestment dann zunehmend unattraktiv erscheinen und den Goldpreis wieder fallen lässt. Der Verkauf des Goldes hätte also noch vor oder kurz nach dem Höhepunkt der Inflation erfolgen müssen. Doch wer verkauft schon, wenn die Preissteigerung noch hoch ist?

- Gold als Schutz gegen eine Währungsreform oder gegen Staatspleiten Pessimistische Anleger erwarten gar eine Wäh-

Lieber Strategie und Taktik Die richtige Antwort auf die aktuelle Situation liegt nach Einschätzung der OLB nicht in Goldinvestments, sondern in der „prognose- und szenariofreien“ Strukturierung der verschiedenen Anlageklassen. Die Goldquote seiner Investments braucht der Anleger zum Beispiel nicht zu steuern, wenn er in gemanagte Geldanlagen investiert. In der OLB dienen z.B. drei verschiedene Dachfonds dazu, die individuelle Mentalität der Anleger grundsätzlich abzubilden. Gemanagt werden sie nicht in New York oder Frankfurt, sondern vom OLB-eigenen Anlageausschuss. Das Expertenteam beobachtet die globale Wirtschafts- und Börsensituation und gibt Handlungsempfehlungen. Diese Entscheidungen fallen, nachdem mehrere hundert Daten aus den Bereichen Volkswirtschaft und Börse analysiert wurden. Kunden, die mit der OLB anlegen, profitieren von der unmittelbaren Umsetzung der Anlageentscheidungen. Zudem werden die getroffenen Investmentschwerpunkte im Rahmen der langfristigen strategischen Ausrichtung ständig auf ihre Gültigkeit überprüft. Denn gerade bei der Geldanlage kann es nicht darum gehen, kurzfristig maximale Renditen zu erzielen. Vielmehr sollte man langfristig unter Berücksichtigung der aktuellen Lage und der Erwartungen richtig und risikominimierend aufgestellt sein. Größere Goldbarren sind deutlich kostengünstiger in der Anschaffung als kleine Goldmünzen.

rungsreform oder Hyperinflation, die den Wert jedes Geldvermögens zunichtemachen könnte. Doch auch dieser Absicherungsgedanke muss nicht unbedingt aufgehen. So haben etwa die USA nach der Großen Depression in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts den privaten Goldbesitz stark eingeschränkt. Zu einem Fixpreis mussten Privatanleger fast 500 Tonnen des Edelmetalls abgeben und waren danach auf Gedeih und Verderb dem Dollar ausgeliefert. Der Ausweg ist eine direkte Goldanlage bei einer Lagerstelle im Ausland, beispielsweise in der Schweiz oder in Liechtenstein. Auch wenn es individuell Punkte geben kann, die für eine Goldanlage sprechen: Anleger müssen sich darüber im Klaren sein, dass der Goldpreis als „Stimmungsindikator“ auch in der Vergangenheit teils extrem hohen Kursschwankungen unterlag. Das Wechselkursrisiko zum Dollar tut ein Übriges zu einer mitunter stark erhöhten Volatilität. Bei einer dauerhaften Anlage müssen also auch Phasen deutlich niedrigerer Preise ausgesessen werden. Damit kann sich Gold als äußerst riskantes Investment erweisen.


A nzeige

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Die Treuhand Oldenburg ... kompetente Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen Treuhand Oldenburg GmbH Langenweg 55 26125 Oldenburg Tel Fax E-Mail Web

0441-9710252 0441-9710401 info@treuhand.de www.treuhand.de

INFO

Die Treuhand Oldenburg wurde 1922 gegründet und ist damit eine der ältesten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland. Aus der mehr als 80-jährigen Geschichte sind die Werte entstanden, für die Partner und Mitarbeiter heute stehen: Kreative Lösungen, erstklassige Qualität, absolute Termintreue und ein hoher Grad an Spezialisierung. Mit rund 180 Mitarbeitern bietet die Treuhand Oldenburg heute komplexe Dienstleistungen „aus einer Hand“ an.

Handelsforum Wir haben in den früheren Ausgaben des Handelsforum die breite

das, was wir gut können: Finanzbuchhaltung, Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und Lohnabrechnungen. Diese Tätigkeiten erfordern eine hohe Fachkompetenz und die Anschaffung von speziellen Softwarelösungen. Kleine und mittelständische Unternehmen stehen hierbei oft vor großen Herausforderungen. Mit unserem kompetenten Fachpersonal und innovativen Softwarelösungen erledigen wir diese Aufgaben effizient. Und die Unternehmer können sich um ihr Geschäft kümmern. Handelsforum Also eine Rundumbetreuung für die kleinen und mittleren Unternehmen? Nannen Genau das suchen doch die Unternehmer. Sie wollen von diesen Tätigkeiten entlastet werden. Durch „ihren“ Steuerberater. Der „rund um die Uhr“ für sie da ist. Und ihnen den Rücken frei hält. Handelsforum Was unterscheidet die Treuhand denn dann von

betriebswirtschaftliche Fragen stehen Unternehmensberater, für rechtliche Fragen Rechtsanwälte zur Verfügung. Und wenn ein Vertrag beurkundet werden soll – auch der Notar ist im Haus. Handelsforum Das hört sich sehr nach der heute üblichen Spezialisierung an. Sind die Steuerberater der Treuhand eher Generalisten oder Spezialisten? Gerdsen Alle Steuerberater sind Generalisten im Steuerrecht – das beherrschen sie. Bei komplexen steuerrechtlichen Fragen werden sie von unseren Steuerjuristen unterstützt. Häufig sind sie aber Spezialisten in bestimmten Branchen. In den Branchen, in denen ihre Mandanten tätig sind. So sind z.B. einige Berater spezialisiert auf die besonderen Belange von Freiberuflern, insbesondere Ärzte und Zahnärzte. Andere kennen sich besonders gut aus bei Bauunternehmen oder Handwerkern. Bei uns spricht der Berater die Sprache seines Mandanten. So entsteht eine langfristige Beziehung. Eine Beziehung, die auf Kontinuität und Vertrauen aufgebaut ist. Handelsforum Was bieten Sie denn unter dem Stichwort „klassische Steuerberatung“ an? Nannen Dazu gehören die eher vergangenheitsorientierten Dienstleistungen wie Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnungen, die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuer-

Erreichung seiner Ziele benötigt. Dabei schneidern wir unsere Dienstleistung genau auf die Bedürfnisse des Unternehmers zu. Das kann die einfache Erfassung von Belegen in der Buchhaltung mit Standardauswertung sein. Das kann aber auch die Übernahme des gesamten Zahlungsverkehrs sein mit Mahnwesen, Liquiditäts- und Ertragsplanung. Und mit Auswertungen auf der Basis von Kostenstellen. Wenn der Unternehmer dies wünscht, kann er alle Rechnungswesen- und Personalabrechnungsfunktionen auf uns auslagern. Sein Mehrwert: Der Unternehmer kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und hat trotzdem den Überblick über seine Finanzen, den er für die Erreichung seiner Ziele benötigt. Handelsforum Gibt es dabei eigentlich auch innovative Entwicklungen – z.B. in der Buchführung? Nannen Ja – da gibt es ständig

Veränderungen. In einer modernen Buchführung scannt der Unternehmer seine Belege in seinem Unternehmen ein, überträgt sie per Internet in unser EDV-System. Und unser System kontiert und bucht diese Belege – im Idealfall ohne weitere manuelle Eingriffe. So bleiben die Originale

Detlef Nannen - Steuerberater Abteilungsleiter: Beratung kleine und mittlere Unternehmen

Dienstleistungspalette der Treuhand und zuletzt die internationale Kompetenz in der Beratung beleuchtet. Sie haben aber immer auch nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Treuhand nicht nur große und internationale Unternehmen betreut, sondern vor allem auch kleinere und mittlere Unternehmen. Was ist denn da das Besondere in der Betreuung? Nannen Kleine und mittlere Unternehmen setzen ihre verfügbaren Kapazitäten sehr gezielt ein. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, ihr Kerngeschäft. Wir nehmen ihnen einen Teil ihrer Arbeit ab und machen

den anderen Steuerberatern in der Region? Gerdsen Zunächst mal ist es wichtig deutlich zu machen, dass die Treuhand genau die gleichen Dienstleistungen anbietet, die alle Steuerberater in unserer Region anbieten. Der Unternehmer hat bei der Treuhand „seinen“ Ansprechpartner, der für ihn jederzeit erreichbar ist. Der kümmert sich um alle Arbeiten und sorgt dafür, dass diese pünktlich, korrekt und zuverlässig erledigt werden. Dabei können alle Leistungen „aus einer Hand“ erbracht werden. Steuerberater, Finanzbuchhalter, Lohnbuchhalter arbeiten im Team. Für

Natürlich erledigen wir Buchführungsarbeiten auf Wunsch des Unternehmers auch direkt

Bärbel Ahlers Abteilungsleiterin: Lohn- und Gehaltsabrechnungen

in der Verwaltung des Unternehmers. Wir stellen dann sozusagen die Buchhaltungskräfte des Unternehmers vor Ort. Handelsforum Gilt das auch für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen?

Ahlers Bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung gibt es viele steuer- und sozialrechtliche Anforderungen zu beachten. Gerade hier ist es von größter Bedeutung, dass sich die Mitarbeiter ständig weiterbilden. Ein Aufwand, den sich kleinere und mittlere Unternehmen oft nicht leisten wollen. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind wirkliche Experten auf diesem Gebiet. Um ordnungsgemäße Abrechnungen – auch aus Haftungsgründen – müssen sich die Unternehmen also keine Gedanken machen, wenn sie diese Tätigkeiten outsourcen. Und da die Treuhand mit großen Rechenzentren zusammenarbeitet, kann sich jeder Unternehmer auf die absolut sichere und vertrauenswürdige Speicherung und Archivierung seiner Daten verlassen.

Volker Gerdsen - Steuerberater Abteilungsleiter: Beratung kleine und mittlere Unternehmen

erklärungen. Dazu gehört auch die zukunftsorientierte steuerliche, betriebswirtschaftliche und rechtliche Beratung, die der Unternehmer zur

im ständigen Zugriff im Unternehmen. Und die Buchführungsarbeiten werden schnell, effizient und kostengünstig erledigt.

Nannen Ich bin davon überzeugt, dass unsere Dienstleistung besonders breit

Handelsforum Sie haben die Dienstleistungen der Treuhand benannt. Die Aufzählung sieht man auch bei anderen Steuerberatern. Warum soll der Unternehmer die Treuhand damit beauftragen?

aufgestellt ist. Im Leben jedes Unternehmers und jedes Unternehmens gibt es immer wieder sehr spezielle Fragestellungen. Die Gründung eines weiteren Unternehmens, die Umstrukturierung des bestehenden Unternehmens, die Folgen einer wirtschaftlich schwierigen Entwicklung, die Nachfolgeplanung, ein Unternehmenskauf oder –verkauf, das Unternehmertestament und vieles mehr. Dann ist es für den Unternehmer gut, die benötigten Spezialisten im Hause der Treuhand zu finden. Unternehmer, Steuerberater und Spezialisten arbeiten dann eng zusammen, ohne Reibungsverluste für den Unternehmer. Handelsforum Also ein fester Ansprechpartner, dabei eine breite Dienstleistungspalette und außerdem stehen viele Experten zur Verfügung. Ist das für kleine und mittlere Unternehmen überhaupt bezahlbar? Nannen Wir liefern vor allem zuverlässig gute Qualität in der Beratung. Das kostet Zeit und Zeit kostet Geld – so ist das bei der Treuhand. Wie auch bei jedem anderen Berater. Unsere Honorare sind marktgerecht, wie wir aus dem Vergleich mit Mitbewerbern wissen. Richtig ist aber, dass wir bei „Preisdumping“ nicht mitmachen. Das wollen die meisten Unternehmen aber auch gar nicht. Sie suchen eine qualifizierte Beratung, aufgebaut auf fachlicher Kompetenz und persönlichem Vertrauen. Eine Beratung, die langfristig angelegt ist. Und die finden sie bei der Treuhand Oldenburg.


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P hotovolt aik

Erzeugen Sie Ihren eigenen Strom, mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Haus.

Redpoint Solar GmbH baut Vertriebsgebiet aus Solarparks in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen beliefert

Qualität, die beruhigt! ...und wenn der Ertrag mal nicht passt:

Wir finden die Ursache!

PHOTOVOLTAIK Unsere Philosophie: Qualität, Langlebigkeit, maximaler Ertrag, alles aus einer Hand

Erfahrung seit über 25 Jahren! Sonnen-Energie-Zentrum GmbH Gewerbestrasse-Süd 2 26842 Ostrhauderfehn Telefon: 04952-82 6 82-0 Telefax: 04952-82 6 82-66 Mail: info@sez-solar.de Web: www.sez-solar.de

KTZE. OLDENBURG. Das Großhandelszentrum Redpoint Solar GmbH, mit Sitz in Oldenburg, hat sich im vergangenen Jahr erneut als ein starker Partner für Projekte im In- und Ausland bewährt. Ausschlaggebend hierfür sind nicht nur eine enge Kundenbindung und das Streben nach langfristigen Geschäftsbeziehungen, die die zentralen Aspekte der Unternehmensphilosophie darstellen, sondern auch das breite Produktspektrum des Unternehmens, durch welches auf Wünsche der einzelnen Betriebe explizit eingegangen werden kann. Außerdem sorgt die hohe Lagerkapazität für einen schnellen Warenumschlag. Daher wurden bereits im Herbst vergangenen Jahres die Lagerflächen ausgebaut. Um einige Beispiele zu nennen: Im August vergangenen Jahres stattete das Unternehmen den Solarpark Kohlenwäsche in Ibbenbüren (NRW), dessen Gesamtanlagengröße 1,9 MW beträgt, mit Solarmodulen sowie Wechselrichtern aus. Auch bundesweit konnte das

‡Planung ‡Realisierung ‡Vertrieb ‡Verwaltung

Unternehmen den Zuschlag für diverse Großaufträge erlangen. So belieferte die Redpoint Solar GmbH Ende im September vergangenen Jahres unter anderem die beiden Solarparks in Brandenburg an der Havel mit einer Gesamtgröße von 18,5 MW und den Solarpark Helbra mit Solarmodulen von LDK. Auch die derzeitigen Entwicklungen in Europa lassen das Unternehmen über die deutschen Grenzen hinaus

aktiv werden. Das Unternehmen beliefert Projekte in Tschechien, Belgien und England mit Modulen und Wechselrichtern. Länder wie Griechenland und Italien sind ebenfalls Auftraggeber. Vertriebsleiter Jürgen Rogalla sieht in diesen südlichen Ländern einen neuen Markt mit wachsender Bedeutung: „Italien wurde beispielsweise im vergangenen Jahr zum zweitwichtigsten Weltmarkt für Solarmodule.“ Beste Voraussetzungen also, um die

Geschäftsbeziehungen in Europa weiterhin zu vertiefen. „Allerdings wird trotz der Intensivierung internationaler Vertriebsaktivitäten der deutsche PhotovoltaikMarkt in unserer Prioritätensetzung weiterhin an erster Stelle stehen“, betont Rogalla. Daher bleibt die Integration von etablierten Unternehmen in das Partnernetz des Großhandelszentrums innerhalb Deutschlands zukünftig ein kontinuierlicher Prozess.

Die Nachfrage an Solarmodulen ist weiterhin steigend.

Foto: Redpoint Solar

Kühlen mit der Kraft der Sonne Solarmodule sollen Klimaanlagen ersetzen ten wie zum Beispiel einem Kühlschrank keinen elektrischen Strom, sondern verwendet Sonnenwärme, um den Kühlkreislauf in Schwung zu halten.

Solaranlagen eignen sich auch zur Kühlung. LPS/BO. Angesichts steigender Temperaturen gewinnt auch in hiesigen Gefilden die Klimatisierung von Wohn- und Büroräumen an Bedeutung. Bislang schien der hohe Verbrauch der „Energiefresser“ einem flächendeckenden Einsatz von Kühlung entgegenzustehen. In Zukunft könnten erneuerbare Energien Abhilfe schaffen. Kühlen mit Sonnenenergie – dies erprobt der Solarheizsystemhersteller Solvis im Rahmen eines Forschungsprojekts gemein-

Foto: Solvis.

sam mit dem Fraunhofer Insttut für Solare Energiesysteme und der SorTech AG aus Halle. Ziel ist ein umweltschonendes und kostensparendes System zur Kühlung von Wohn- und kleineren Bürogebäuden, das sich den Bedürfnissen von hitzegeplagten Hausbewohnern optimal anpasst. Das Herzstück einer solchen Kühlungsanlage stellt die Adsorptionkältemaschine dar. Sie benötigt im Gegensatz zu anderen Kühlgerä-

Die Kühlung funktioniert auch bei dieser Technologie durch das Verdampfen eines Kältemittels, was hier besonders umweltfreundlich mit Wasser passiert. Es lagert sich in einem speziellen Stoff, dem Sorptionsmittel, ein. Führt man diesem Stoff von außen Wärme zu, wird das Kältemittel wieder freigesetzt und hält durch Kondensation und erneutes Verdampfen die Kühlung weiterhin aufrecht. Die Wärme dafür liefert eine Solaranlage, die vor allem dann Höchstleistungen erbringt, wenn der Wunsch nach Abkühlung am größten ist, also an heißen Sommertagen. Die Firma Solvis plant, nach erfolgreicher Entwicklungsphase die solare Kühlung für besonders sonnenverwöhnte Regionen anzubieten. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert, der Zeitpunkt der Markteinführung steht noch nicht fest.


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P hotovolt aik

Mit Qualität auf Langlebigkeit setzen

Drei kurze Wege bis zur Sonnenenergie

Das Sonnen-Energie-Zentrum (SEZ) informiert

Solar-Technik gibt es als Module und Kollektoren

ge Erträge und wurden nicht norm- und fachgerecht installiert. Dies birgt finanzielle Risiken sowie Gefahrenpotentiale fßr Mensch und Tier. Oft sollen langjährige Leistungsgarantien und Basiszertifizierungen ßber die gßnstige Beschaffenheit der Komponenten hinwegtäuschen. Die Module und sonstige Komponenten unterliegen 20 Jahre und mehr der UV-Strahlung sowie Wind und Wetter: eine enorme Beanspruchung fßr jedes Material!

Ein typisches Bild auf Deutschlands Dächern: PhotovoltaikAnlagen in HĂźlle und FĂźlle. Wer heutzutage durch die StraĂ&#x;en fährt sieht sie Ăźberall: Photovoltaik(PV)Anlagen auf Deutschlands Dächer. Sie produzieren Strom und erwirtschaften so eine Rendite fĂźr den Besitzer, während Sie gleichzeitig ein aktiver Teil der Stromversor-

gung der Zukunft sind. Der enorme Boom der vergangenen Jahre hat allerdings dazu gefßhrt, dass diese Branche nicht nur sonnige Aussichten zurßck lässt. Viele der installierten Anlagen erwirtschaften zu gerin-

Nur Komponenten hĂśchster Qualität, welche nach den geltenden Regeln der Technik verbaut werden, kĂśnnen hier eine dauerhafte Funktion gewährleisten. â&#x20AC;&#x17E;Geiz ist geilâ&#x20AC;&#x153; passt daher nicht zu Photovoltaik, da diese als Langzeitinvestition nicht zu den sogenannten KonsumgĂźtern zählt. WĂśchentlich informiert das SEZ Ăźber die Thematik Photovoltaik und bringt Interessenten in die Lage, Angebot mit Angebot solide vergleichen zu kĂśnnen, ohne dabei Ă&#x201E;pfel und Birnen zu mischen. Auch bei Problemen mit bestehenden Photovoltaik-Anlagen steht das SEZ als kompetenter Partner zur Seite.

LPS/BO. lAuf deutschen Dächern tut sich etwas. Weit mehr als 2,3 Millionen Anlagen fßr Solarwärme bzw. Solarstrom wurden in Deutschland bereits installiert. Erkennbar sind diese umweltfreundlichen Anlagen durch eines oder mehrere neue Elemente auf dem Dach. Die gemeinsame Aufgabe dieser meist dunklen Dachaufsätze ist es, die Sonnenenergie einzufangen, gezielt zu verwerten

und dadurch die Energiekosten zu senken. Bei der Art der Verwertung gibt es groĂ&#x;e Unterschiede. Wer sie kennt, der sieht mit einem Blick auf Nachbars Dach, auf welche Weise dort an den Wohnnebenkosten gespart wird. Unterschieden werden muss zwischen Solar-Kollektoren und Solar-Modulen. Kollektoren sammeln die Wärme, die die Sonnenstrahlen spenden, um sie fĂźr die Warmwasserbereitung des Hauses

Gewerbeimmobilien Viele Hausbesitzer investieren in SolarTechnik. Foto: Solvis

und immer häufiger auch fßr die Heizungsunterstßtzung inzu nutzen. Sind nebeneinander angeordnete, längliche GlasrÜhren zu erkennen, handelt es sich um so genannte VakuumrÜhrenkollektoren. Sie benÜtigen etwas mehr gerätetiefe als andere Modelle und werden dort eingesetzt, wo ein besonders hoher Wirkungsgrad der Solaranlage erzielt werden soll. Sind die Kollektoren dagegen nur wenige Zentimeter tief und haben eine glatte, dunkle Oberfläche, weist dies auf moderne Flachkollektoren hin. Auch sie kÜnnen heute zum Beispiel in Ein- oder Zweifamilienhäusern fßr viele Monate des Jahres den kompletten Wärmebedarf aus kostenloser Sonnenenergie bestreiten. Solar-Module wandeln dagegen das Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um. Erkennbar sind sie oft an einer Struktur aus kleineren Einheiten, den Solarzellen, die unter einer transparenten Abdeckung angeordnet sind. Hier entsteht also keine Wärme fßrs Haus, sondern Solarstrom, der selbst verbraucht oder gegen Vergßtung ins allgemeine Stromnetz eingespeist wird.

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Wir t sc haf t

Maritime Kompetenzen sichern MARIKO auch über Ostfriesland hinaus bekannt - Alle Branchen der maritimen Wirtschaft in Arbeit einbeziehen Von Holger Keuper

LEER. Die Maritime Wirtschaft ist eine Zukunftsbranche mit einem enormen Wachstumspotential und einer großen Innovationskraft im High-Tech-Sektor. Im Wirtschaftsraum EmsAchse bestehen bereits Vernetzungen zwischen einzelnen Teilbereichen der Maritimen Wirtschaft und ihren Unternehmen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und Innovationen zu generieren, muss der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik intensiviert sowie ein lückenloses Netzwerk geschaffen werden, das von einer regionalen Schnittstelle koordiniert wird. Diese Schnittstellenfunktion hat das im Jahr 2009 eröffnete Maritime Kompetenzzentrum (MARIKO) übernommen. Das Handelsforum sprach mit dem Leiter der Einrichtung, Dieter Schröer. Handelsforum: Herr Schröer, als Leiter des Maritimen Kompetenzzentrums, sind Sie Ansprechpartner für Unternehmer. Wo sehen Sie die speziellen Aufgabenbereiche des MARIKO? Dieter Schröer: Unsere Aufgaben liegen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Weiterbildung und Qualifizierung, im Netzwerkmanagement sowie im Standortmarketing. Wir verstehen uns als Plattform für die maritime Wirtschaft in der Wachstumsregion EmsAchse und als Mittler an der Nahtstelle zwischen maritimer Wirtschaft und Hochschule. Handelsforum: Die Maritime Wirtschaft gehört seit einigen Jahren zu den Boombereichen der Wirtschaft. Was waren die Ursachen für diesen Wachstumsschub? Dieter Schröer: Ich denke, dass verschiedene Gründe eine Rolle spielen. Zu nennen sind hier verbunden mit der zunehmenden Globalisierung der enorme Anstieg des Warenaustausches zwischen den Ländern. Dies hat zu einem erheblichen Anstieg der Schiffsflotten geführt. Diese Entwicklungen sind in Deutschland

rechtzeitig erkannt worden. In der Konsequenz haben sich viele neue Reedereien gegründet bzw. erweitert. Für den Bereich der Ems-Achse hat die Seefahrtschule als Keimzelle für viele Neugründungen im Reedereisektor in Haren, Leer und Emden gedient. Um diese Gründungen hat sich im Laufe der Jahre eine Vielzahl von maritimen Dienstleistungen aller Art angesiedelt und macht damit den Stellenwert dieses Sektors auch im Hinblick auf die geschaffenen Arbeitsplätze deutlich. Aber die maritime Wirtschaft in der Region besteht natürlich nicht nur aus den Reedereien. In Papenburg, Leer und Emden gibt es wichtige Häfen mit vielen Arbeitsplätzen in den unterschiedlichen maritimen Bereichen. Von besonderer Bedeutung sind natürlich auch die Meyer Werft, ein Spezialist auf dem Kreuzfahrtsektor sowie die boomenden Bereiche Autoumschlag sowie der Offshore-Bereich für den Emder Hafen. Handelsforum: Was zeichnet die Arbeit des MARIKOS aus und wo sehen Sie die stärken Ihres Kompetenzzentrums? Dieter Schröer: Dass wir versuchen, konkret auf die Wünsche der maritimen Wirtschaft in der Region Ems-Achse einzugehen. Wir sind für die maritime Wirtschaft da und wollen durch gute Arbeit überzeugen, das ist das Leitmotiv unseres Handelns. Dabei legen wir großen Wert darauf, nach und nach alle Branchen der maritimen Wirtschaft an der gesamten Ems Achse in unsere Arbeit einzubeziehen. Handelsforum: Wie sieht die tatsächliche Unterstützung für die Unternehmen vor Ort aus? Dieter Schröer: Wir haben zum Beispiel mitgeholfen, den Reederverein EmsDollart aus der Taufe zu heben. Der Verein hat seine Geschäftsstelle im Maritimen Kompetenzzentrum. Wir veranstalten Seminare, Workshops und sonstige Veranstaltungen für die maritime Wirtschaft. Am 23.08.2011 z. B. hat eine Veranstaltung zum Thema „Zukunft der Reedereiwirt-

schaft in der Wachstumsregion Ems-Achse“ mit ca. 70 Teilnehmern stattgefunden. Am 02.09.2011 findet eine Besprechung mit Herrn Staatssekretär Kossendey zum Thema „Piraterie“ statt. Handelsforum: Gibt es derzeit aktuelle Projekte, die Sie uns nennen können? Dieter Schröer: Es gibt verschiedene konkrete Projekte, die bereits bewilligt sind beziehungsweise kurz vor der Bewilligung stehen. Unser größtes Projekt heißt „MariTIM“. Das ist die Abkürzung für „Maritime Technologien und Innovationen – Modellregion Deutschland/Niederlande“. Das Projekt wird von der EU gefördert. Wir wollen eine europäische Modellregion für innovative, umweltfreundliche Schiffsantriebe werden. Da sind verschiedene Unternehmen und Institute der maritimen Wirtschaft aus der deutsch-niederländischen Grenzregion eingebunden. Bei diesem Projekt haben wir auch die maritime Wirtschaft finanziell mit ins Boot geholt. Sie trägt rund 37 Prozent der Projektkosten – das sind rund 3,3 Millionen Euro. Das zeigt, dass die Wirtschaft der Leistungsfähigkeit des MARIKO vertraut. Ein weiteres Projekt befasst sich mit dem Aufbau von Strukturen und der Etablierung von Handlungsfeldern für die maritime Wirtschaft an der Ems-Achse. Handelsforum: Welche Zukunftsaufgaben sehen Sie für das MARIKO? Dieter Schröer: Wichtige Aufgaben sind für uns, die Interessen der maritimen Wirtschaft zu vertreten und die Unternehmen der maritimen Wirtschaft zusammenzubringen – Werften, Reedereien, Zulieferer, Logistiker. Das kann im Rahmen von Netzwerken geschehen aber auch über konkrete Projektentwicklung bzw. Einbindung in Projekte. Außerdem wollen wir die Zusammenarbeit mit der Hochschule Emden/Leer intensivieren. Wichtig ist für uns auch eine kontinuierliche Einbindung der wichtigen kommunalen Standorten der mariti-

Dieter Schröer setzt auf maritime Kompetenz. men Wirtschaft in Haren, Papenburg, Leer und Emden sowie der Landkreisen Emsland und Leer. Handelsforum: Können Sie bereits erste Erfolge Ihrer Arbeit nennen?

Dieter Schröer: Ich denke, dass wir durch die jetzt angelaufenen vielfältigen Aktivitäten, Veranstaltungen, Gespräche mit Interessensvertretungen und Politikern, Projektbeteiligungen,

Zusammenarbeit mit dem Reederverein in Haren, in Leer und Emden bereits erste Erfolge unserer Arbeit verzeichnen können und sich auch die Wahrnehmung des MARIKO nach außen bereits erheblich verbessert hat.

Kein Handel mit Lebensläufen Unternehmen aus Emstek gestaltet neue Arbeitsrichtlinien für Personalberater mit EMSTEK. Rund 45.000 Positionen im Fach- und Führungskräftesegment wurden im Jahr 2010 mit Unterstützung von Personalberatern in Deutschland besetzt. Dabei handelt es sich um Manager und Spezialisten, die maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen in Industrie und

Wirtschaft haben. Die Tätigkeit von Personalberatern setzt daher ein hohes Maß an Professionalität und Verantwortungsbewusstsein voraus. Unter Mitwirkung von Dr. Clemens Schwerdtfeger, Inhaber der Dr. Schwerdtfeger Personalberatung und Mitglied im Fachverband Personalberatung im BDU, hat gleichnamiger Verband

Grundsätze ordnungsgemäßer und qualifizierter Personalberatung (GoPB) erarbeitet und jetzt veröffentlicht. In den GoPB, die die bisherigen `BDU-Berufsgrundsätze für Personalberater` ablösen und weiterentwickeln, sieht der Branchenvertreter der Personalberater in Deutschland den nächsten logischen Schritt im Qualitätsstreben

für die Personalberatungsbranche. Im Leitfaden wird umfassend beschrieben, wie ein qualifiziertes Personalberatungsprojekt nach BDUEinschätzung im Idealfall ablaufen sollte. Der BDU hebt sich mit den GoPB von der Dienstleistung Personalvermittlung oder Vorgehensweisen, bei denen lediglich Lebensläufe gehandelt wer-

den, deutlich ab. Die Grundsätze gelten als Richtlinie für die Tätigkeit der Personalberater im BDU mit Ausstrahlung auf den gesamten Berufsstand. Die Grundsätze ordnungsgemäßer und qualifizierter Personalberatung (GoPB) können im Internet kostenlos unter www.bdu.de/ gopb.html heruntergeladen werden.

Dr. Clemens Schwerdtfeger ist Mitautor der neuen Richtlinien. Foto: privat


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Wir t s c haf t

Innovativ und leistungsfähig Zehn Jahre HörTech gGmbH / Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik genießt einzigartigen Ruf OLDENBURG (mar/HörTech). Die HörTech gGmbH - das Kompetenzzentrum Deutschlands für Hörforschung und Hörsystemeentwicklung - feiert am 1. September ihr zehnjähriges Bestehen. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, wird ebenso wie die Präsidentin der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Babette Simon, und Oldenburgs Oberbürgermeister Dr. Gerd Schwandner den „Hörgarten“ erkunden. Zwei Tage später, am 3. September, findet im Haus des Hörens an der MarieCurie Straße 2 von 12 bis 18 Uhr ein interaktiver Tag der offenen Tür statt. Unter dem Motto „Niedersachsen hört hin“ können sich die Besucher durch interaktive Spiele, eine akustische Reise im Simulator, Führungen durch den „Hörgarten“ sowie weitere vielfältige Angebote und Vorführungen über Forschung und Technik rund ums Hören informieren. Zehn Jahre HörTech: Das Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik geht zurück auf den 1999 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Wettbewerb „Kompetenzzentren in der Medizintechnik“. Das Oldenburger Kompetenzzentrum gehörte zu den

Im Haus des Hörens an der Marie-Curie-Straße 2 in Oldenburg findet am 3. September ein Tag der offenen Tür statt. Fotos: HörTech ausgewählten acht Zentren, die mit einer umfangreichen Förderung von 7,5 Millionen DM über fünf Jahre ausgestattet wurden. Seit 2001 wird das Kompetenzzentrum von einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben, deren Gesellschafter zu 51 Prozent die Universität Oldenburg und zu 49 Prozent das Hörzentrum Oldenburg GmbH sind.

Hören für alle - unter diesem Motto arbeiten Mitarbeiter und Partner der HörTech an der Optimierung von Hörsystemen.

Heute gehört die HörTech zu den innovativsten und leistungsfähigsten Kompetenzzentren des Landes und genießt auch international einen einzigartigen Ruf im Bereich der Hörsystementwicklung. Ihre Aufgabe ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung, Medizin und Industrie zu befördern, damit neueste Forschungsergebnisse schnell und zuverlässig in innovative Produkte für besseres Hören überführt werden. Von Anfang an war es das Bestreben der HörTech, die regionale Expertise rund ums Hören weiter voranzutreiben. Gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover, der Abteilung medizinische Physik der Universität Oldenburg sowie den Hörzentren Oldenburg und Hannover und weitere Partnern konstituiert die HörTech ein weltweit einzigartiges Vorhaben: Das Auditory Valley. Mit diesem Forschungs- und Entwicklungscluster reagieren die

Partner aus Wissenschaft, Medizin und Industrie auf die steigenden akustischen Anforderungen unserer Gesellschaft. Ein großes Anliegen der HörTech gGmbH ist es, das im Auditory Valley gesammelte Wissen nach außen hin zu öffnen und für Hörgeräte-Akustiker, Audiometristen, Audiologie-Assistenten sowie Ärzten mit unterschiedlicher Speziali-

sierung ein attraktives Fortbildungsangebot zusammenzustellen. Seit 2003 werden jährlich zirka zehn Veranstaltungen realisiert. Auch die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit liegt der HörTech am Herzen. Neben einem Besuchsprogramm, das weit über 1000 Personen jährlich über die im Haus des Hörens ansässisgen Institutionen informiert, wurde im Jahr 2006 der Oldenburger „Hörgarten“ eröffnet, in dem Mitmach-Experimente die Grundlagen der Funktionsweise des Gehörs vermitteln. Große Aufmerksamkeit hat die HörTech auch mit dem Hörtest per Telefon (Rufnummer 09001-217221) erregt, der 2008 bundesweit über das Netz der Deutschen Telekom eingeführt wurde. Über 40 000 Anrufer haben seitdem zum Hörer gegriffen, um ihr Hörvermögen schnell, anonym und zuverlässig zu testen. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum besseren Hören sind die „Oldenburger Messprogramme“, die das Sprachverstehen im Störgeräusch, das heißt in einer annähernd realistischen akustischen Situation, untersuchen. Zurzeit werden die Messprogramme in weitere Sprachen übersetzt, wie zum Beispiel Türkisch, Polnisch und Russisch.

Der „Hörgarten“ bietet Mitmach-Experimente, die Grundlagen der Funktionsweise des Gehörs vermitteln.

Gelbe Busse sind in der engeren Wahl Publicexpress ist für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis nominiert OLDENBURG. Die DeutschNiederländische Handelskammer hat in diesem Jahr das Oldenburger Verkehrsunternehmen Publicexpress für den Wirtschaftspreis nominiert. Sechs Kandidaten sind von den ursprünglich 36 Bewerbern in die engere Wahl gekommen. Der Deutsch-Niederländische Wirtschaftspreis der Kammer wird an Unternehmen vergeben, die sich im grenzüberschreitenden Geschäftsleben besonders hervorheben. Ausgezeichnet werden Leistungen, die einen deutsch-niederländischen Bezug haben und die sich darüber hinaus durch Innovation, Impulse und Erfolg auszeichnen.

Bei dem Verkehrsangebot zwischen Norddeutschland rlanden wird und den Niederlanden besonders das leicht verständliche, übersichtliche und kundenorientierte Angebot n. hervorgehoben. Publicexpress ist es damit gelun-gen, Norddeutschland und die Nieder-lande besser zu u verbinden und der Bevölkerung ng eine Alternative zum privaten n Pkw zu schaffen. Die gelben Busse verkehren inzwischen bis zu sechsmal täglich pro Richtung und

binden die Städte Bremen, Oldenburg und Groningen an.

Das Unternehmen Publicexpress zeigt sich von der Nominierung sehr erfreut

und sieht darin eine Bestätigung der bisherigen Arbeit. „Nachdem es uns in den vergangenen sieben Jahren gelungen ist,

viele neue Ideen umzusetzen und den Verkehrsmarkt zu bereichern, finden wir nun auch fachlich Anerken-

nung“, so PublicexpressGeschäftsführer Christoph Marquardt. Publicexpress ist das einzige nominierte Unternehmen T aus dem Transportund Ver Verkehrsbereich. Di anderen Die Ka Kandidaten ko kommen aus d dem Dienstle leistungsbere reich und dem p produzierenden Gewerbe. G Informationen In zu den AngeboPu ten von Publicexpress Intern unter www. sind im Internet publicexpress.de abrufbar oder telefonisch unter der Nummer 0180/500 85 58 verfügbar.

Stefan Albani, Geschäftsführer der HörTech: „Zehn Jahre HörTech – das ist eine Erfolgsgeschichte. Die geballte Kompetenz auf dem Gebiet der Hörforschung ist hier zu Hause. Im Netzwerk der audiologischen Hörforschung ist es uns gelungen, die Region Niedersachsen als deutsches Zentrum des Hörens zu etablieren. Wir bieten eine Plattform für öffentlich und privatwirtschaftlich geförderte Forschungsprojekte, haben zahlreiche Projekte erfolgreich abgeschlossen, entwickeln Testverfahren zur modernen Hördiagnostik und führen Schulungen zu modernsten Techniken und Verfahren durch. Unsere Arbeit wird international geschätzt, denn die Verbindung der Medizintechnik und Audiotechnologie ist weltweit einmalig. Außerdem wurde das ‚Haus des Hörens‘ dreimal als ‚Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen’ gekürt. Ein kleiner Ausblick in Sachen Projektvorhaben: In Zukunft wollen wir die Hörgerätetechnik stärker mit Consumertechnologie verbinden – die Geräte werden deutlich vielseitiger und ein Hörgerät könnte mit einem Smartphone verschmelzen. Wir haben uns vorgenommen: Wir lassen noch viel von uns hören.“

TGO-Seminar: Offensiv verhandeln OLDENBURG. Am Dienstag, 13. September, 9 bis 13 Uhr, leitet die Kommunikationstrainerin Dr. Sonja Bredehöft im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO), Marie-Curie-Straße1, das Seminar „Offensiv verhandeln“. In diesem Seminar wird der Fokus auf die Rollenverteilung im Verhandlungsteam, die Strategieentwicklung und den Umgang mit aussichtslosen Verhandlungssituationen gelegt. Anmeldungen nimmt das TGO unter Telefon 0441/36116-0 oder per E-Mail an veranstaltungen@tgo-online.de entgegen. Weitere Informationen erhalten Interessenten auch im Internet unter www.tgoonline.de


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Wir t sc haf t Personalien

Ernennungsurkunde für Prof. Dr. Gerhard Kreutz Emden. Prof. Dr. Gerhard Kreutz hat von der niedersächsischen Wissenschafts-

putation und lebt eine gute Kultur“, sagt Achim Kassow. „Ein hohes Maß an Kundennähe kennzeichnet die Bank. Das ist der Kurs, den wir konsequent weiter verfolgen werden.“

Felix Jahn neuer Sprecher für Verkehr & Schifffahrt

ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in Hannover die Ernennungsurkunde zum neuen Präsidenten der Hochschule Emden/Leer erhalten. Er hat sein Amt offiziell zum 1. September angetreten. Die Neubesetzung der Hochschulleitung war notwendig geworden, nachdem die vorherige Präsidentin im Mai ihren Rücktritt erklärt hatte. Prof. Kreutz will die Vernetzung der Hochschule mit der Region steigern und neue Akzente setzen: „Wir möchten als Hochschule Impulsgeber sein, nicht der einzige, aber ein wesentlicher.“ Und auch in der Forschung sieht Kreutz Entwicklungsmöglichkeiten. „Angewandte Forschung und Regionalbezug passen hervorragend zusammen“, betonte Prof. Kreutz. Positiv sieht der neue Präsident die Vielfalt, die ein besonderes Merkmal der Hochschule ist: „Das ist unser Vorteil und hier sehe ich unsere große Chance!“ „Professor Kreutz kennt die Hochschule bestens und erfüllt alle Voraussetzungen, um sie erfolgreich zu leiten“, sagte Johanna Wanka und wünschte ihm gleichzeitig einen guten Start. Dr. Achim Kassow neuer OLB-Vorstandssprecher Oldenburg. Der neue Vorstandssprecher der Oldenburgische Landesbank AG

Oldenburg. Felix Jahn ist seit dem 1. August 2011 neuer Sprecher des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertag (NIHK) für „Verkehr, Schifffahrt und Häfen“. Der Rheinländer ist in der Oldenburgischen IHK

OLT an Investor übergeben

E-Bilanz wieder in Gefahr

Polnische „Amber Gold“ übernimmt Lufttransportunternehmen

HANNOVER. „Eine papierlose Bilanz (E-Bilanz) ist aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung“, so Eberhard Manzke, NIHKPräsident und selbst Unternehmer. „Wir müssen nur aufpassen, dass das Vorhaben nicht aus dem Ruder läuft.“ Er spielt dabei auf den Gesetzentwurf an, nach dem ein mittelständischer Unternehmer rund 700 Felder mehr ausfüllen müsste als handelsrechtlich vorgeschrieben.

EMDEN. Der polnische Finanzinvestor Amber Gold aus Danzig hat sämtliche Geschäftsanteile der OLT Ostfriesische Lufttransport GmbH von der AG EmsGruppe gekauft. Der neue Investor beabsichtigt alle Arbeitsplätze zu erhalten und die Aktivitäten im Bereich Regionalflug auszuweiten. Soweit bereits Kündigungen ausgesprochen wurden, soll den Mitarbei-

tern ein Angebot auf Fortführung der Beschäftigung gemacht werden. Weiterhin beabsichtigt der neue Investor den Standort Bremen zu stärken und das Streckennetz auszuweiten. Nach Angaben der OLT GmbH sind Betriebsversammlungen zur allgemeinen Information der Mitarbeiter für Montag vorgesehen. Derzeit umfasst die Regional-Flotte der OLT drei 50sitzige Saab 2000 und

zwei 100sitzige Fokker 100. Der Seebäderflugverkehr soll zum Jahresende von einer eigenständigen Gesellschaft in der AG Ems-Gruppe übernommen werden. Die OLT wurde 1958 in Emden gegründet und gehört zu den ältesten Fluggesellschaften Deutschlands. Als Lufttaxi war das Unternehmen zunächst nur auf den Seebäderdienst an der deutschen Nordseeküste spezialisiert.

Spatenstich für 30 Mio. Projekt Umfassende Baumaßnahmen beim Ludmillenstift in Meppen

als Geschäftsführer für die Bereiche Verkehr und International verantwortlich. Die NIHK-Sprecher-Funktion übernimmt er von Dr. Michael Ahrens, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK, der sich Ende Juli in den Ruhestand verabschiedet hat. Als langjähriger NIHKSprecher war die niedersächsische Verkehrsinfrastruktur sein Hauptanliegen. Dank politischem Gespür und hoher Fachkompetenz hat er auch die Belange der Hafenund Schifffahrtswirtschaft auch im Binnenland und in der Landespolitik platzieren können. Jahn möchte in seiner Arbeit daran anknüpfen. Klaus Peters 25 Jahre bei Enercon Aurich. „Mein Taschengeld und meine Freizeit habe ich in die Weiterbildung bei der Handwerkskammer für Ostfriesland investiert“, erzählt Klaus Peters (rechts), Leiter

(OLB), Achim Kassow, hat jetzt sein Büro in der OLBZentrale am Stau 15/17 bezogen. „Ich freue mich auf die OLB – auf die Gesamtverantwortung für die seit 142 Jahren im Nordwesten verankerte Regionalbank und die Allianz Bank, die als Zweigniederlassung der OLB seit 2009 bundesweit Bankdienstleistungen anbietet“, sagt Achim Kassow. Der mit rund 25 Jahren Berufserfahrung in eigenen Worten „in der Wolle gefärbte Banker“ will auf bewährte Tugenden setzen. „Die OLB besitzt eine starke Marktstellung, hat eine gute Re-

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der Gesamtproduktion von Enercon, mit einem Augenzwinkern. Für ihn der Anfang einer steilen Karriere. Anlässlich seines 25. Dienstjubiläums bei Enercon überreichte ihm Hauptgeschäftsführer Peter-Ulrich Kromminga von der Handwerkskammer für Ostfriesland eine Ehrenurkunde.

Bürgermeister Jan Erik Bohling, Propst Dietmar Blank, Erster Kreisrat Reinhard Winter, Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken und Ärztlicher Direktor Dr. med. Ernst Röttger. Foto: privat MEPPEN. Mit dem ersten Spatenstich zu den umfassenden Baumaßnahmen schafft das Ludmillenstift die Grundlage dafür, dass Patienten in Zukunft schneller aufgenommen, besser versorgt und die Wartezeiten verkürzt werden. Das Ludmillenstift ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Um es den aktuellen medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen anzupassen, hat das Haus noch einmal ein großes Projekt aufgelegt, was mit einer sogenannten Sofortmaßnahme (7,5 Millionen Euro) startet. „Jede Baustelle beginnt mit einem stabilen Fundament. In dieser Ecke unserer schönen Stadt müssen wir alles auf Pfählen gründen, insofern haben wir die Gelegenheit genutzt, eine zusätzliche Etage einzuschieben, die dann als Tiefgarage genutzt wird, um die Parkplatzsituation zu verbessern“, macht Verwaltungsdirektor Wilhelm Wolken deutlich. Die Zahl der Parkplätze wird damit an diesem Standort fast verdoppelt. Die Tiefgarage ist gleichzeitig das Fundament für den Bau unserer Kinderkrippe. „Uns ist es wichtig, unseren über 1.200 Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen“, betont der

Verwaltungsdirektor. Gleichzeitig laufen im Hause die letzten Abstimmungsgespräche für den Umbau und die Installation eines zusätzlichen OPs mit entsprechenden Aufwacheinheiten. Am Ende dieser Sofortmaßnahme stehen acht Operationssäle zur Verfügung und die doch noch immer langen Wartezeiten für planbare Operationen können in Zukunft verkürzt werden. Für Notfallpatienten wird eine Zentrale Notaufnahme gebaut, sodass die Patienten schneller aufgenommen, erstversorgt und zur weiteren Behandlung an die jeweilige Spezialabteilung übergeben werden können. Die Zentrale Notaufnahme wird sich direkt im Eingangsbereich befinden, der im Zuge der Baumaßnahmen neu gestaltet wird. Darüber hinaus wird in unmittelbarer Nähe der Operativen Intensiveinheit das Funktionsgebäude erweitert und eine neue, mit zwölf Betten ausgestattete Intensiveinheit für die Innere Medizin geschaffen. „Das ist etwa der Umfang unserer sogenannten Sofortmaßnahme“, so Wolken. Anschließen wird sich der Neubau eines Bettenhauses, denn die Bettenauslastung des Krankenhauses ist sehr hoch, sodass

auch die Kapazität nicht immer ausreicht, um alle Patienten unterzubringen. Zudem soll die Unterbringungsqualität verbessert werden, dafür werden auf dem Fundament der Tiefgarage neue Bettenstationen mit etwa 100 Betten geschaffen. Neben der Verbesserung der medizinischen Infrastruktur und deren Abläufe dienen die insgesamt 30 Millionen teuren Maßnahmen im Wesentlichen dazu, unsere Patienten noch besser zu versorgen und unterzubringen und die Wege sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter möglichst kurz zu halten“, betont Wilhelm Wolken. Das Krankenhaus Ludmillenstift hat im Jahr 2010 insgesamt mehr als 17.000 stationäre und 65.000 ambulante Patienten behandelt und ist geprägt von einer hohen Interdisziplinarität hinsichtlich der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit der verschiedenen ärztlichen Disziplinen. So werden mittlerweile 17 Fachabteilungen bzw. Belegabteilungen in sieben interdisziplinären Zentren für Patienten aus dem Emsland und darüber hinaus mit einer hohen medizinischtechnischen Ausstattung vorgehalten. Das Haus ist

als überregionales Traumazentrum zertifiziert und hat sich auf die Versorgung von Schwerstverletzten und Schwerstschädelhirnverletzten spezialisiert. Mit dem Wirbelsäulenzentrum bietet das Krankenhaus hochspezialisierte Behandlungen für Wirbelsäulenerkrankungen. Im Schlaganfallzentrum (Stroke Unit) erfahren Schlaganfallpatienten durch eine klar strukturierte und rund um die Uhr sofortige Behandlung die besten Versorgungsmöglichkeiten. Das Neurozentrum bietet neurologischen, neurochirurgischen und neuroradiologischen Patienten eine optimale Behandlung, hier arbeiten Ärzte und Pflege interdisziplinär zusammen. Mit dem PET/CT und dem SPECT/CT hat das Ludmillenstift im letzten Jahr zwei hochmoderne medizinische Geräte für die Nuklearmedizin angeschafft. Im Emsländischen Brustzentrum arbeiten Spezialisten der Fachgebiete Gynäkologie, Pathologie, plastische Chirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Psychoonkologie eng zusammen, um Frauen mit einer Brustkrebserkrankung wirksam zu behandeln und sie in ihrer persönlichen Situation zu unterstützen.


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Ent s or gung / Sic herheit

Metallschrott ist Geld wert

Containerdienste bieten schnelle Entsorgung an

REGION (jes). Achtlos fliegt der Metallschrott auf dem SperrmĂźll oder wird zur Deponie gebracht. Dabei gibt es vor Ort einige Firmen, die von Metallschrott leben und teilweise gutes Geld dafĂźr bezahlen. Der alte Herd oder die defekte Gefriertruhe wird von speziellen Firmen abgeholt und fachgerecht zerlegt. Die wertvollen Metallteile

Ein Preisvergleich lohnt sich immer / Nicht alles gehĂśrt in den SperrmĂźll REGION (jes). Viel Arbeit heiĂ&#x;t auch oft viel MĂźll. Denn wo gehobelt wird, da fallen Späne. Diese alte Handwerkerweisheit gilt auch bei grĂśĂ&#x;eren Projekten. Bei einer Haussanierung fällt viel MĂźll an. NatĂźrlich muss der säuberlich unterschieden werden. Alles, was mit alten MĂśbeln zu tun hat, nimmt der SperrmĂźll mit. Doch bei einer Sanierung ist das meist nur der geringste Teil. Vielmehr stapeln sich alte Gipskartonwände oder Laminatreste, die in einen speziellen Container gehĂśren. NatĂźrlich hat Bauschutt auch nichts bei der Ăźblichen MĂźllentsorgung zu tun. Jener gehĂśrt ebenso in einen Container. Einige Containerdienste machen hier deutliche Unterschiede. Wenn ausschlieĂ&#x;lich Bauschutt anfällt, sinkt oft der Preis. Bei MischmĂźll, also Laminat, Steine, Gipskarton usw. muss man schon ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Im Grunde setzt sich der Preis aber durch das Gewicht, Anlieferung und die Standdauer zusammen. Daher sollten Sanierer sich genau Ăźberlegen, was sie in den Container werfen. Eine alte Emaille-Badewanne

werden wieder verwendet. Aber nicht nur Altgeräte, auch MÜbel mit Metallteilen und sogar Kabel, die oft einen hohen Kupferanteil besitzen, sind fßr Schrotthändler bares Geld wert. Zudem tut man etwas fßr die Umwelt, da die Materialien wieder verwendet werden. Der Ükologische Gedanke ist auch Ükonomisch.

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ge, der am nächsten dran ist, kann der Gßnstigste sein. Je nachdem, was man entsorgen will und in welchem Zeitraum der Container vor der Haustßr stehen soll, variieren die Angebote. Meist ein kurzer Anruf bei einer dementsprechenden Firma klärt ßber die Preisstruktur auf. Auch die Anlieferbedingungen und Zeiträume kÜnnen erfragt werden.

Und ist der Container dann gut gefĂźllt, wird er auch prompt abgeholt, so dass man nicht lange auf den Schuttberg schauen braucht.

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im Eigenheim nachzudenken, rät bauen.de, das Fachportal fßr Bauherren und Heimwerker. Vorbeugen ist das obers-

In der dunklen Jahreszeit häufen sich wieder die Einbruchversuche. Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH

te Gebot, wenn es um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden geht. Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind dabei ein wichtiges Hilfsmittel. Richtig installiert, schlagen sie Alarm noch bevor der Langfinger ins Haus eingedrungen ist. Optimal ist eine Kombination aus mechanischer Einbruchsicherung und Alarmanlage, so der Tipp von bauen.de, das Fachportal fĂźr Bauherren und Heimwerker. Die Statistik macht deutlich: Fenster und TĂźren sind die grĂśĂ&#x;ten Schwachstellen. Um ungebetene Besucher abzuschrecken, bietet sich hier die sogenannte AuĂ&#x;enhautĂźberwachung an, also die Ă&#x153;berwachung aller Zugänge mittels Kontakten. Bei einem Einbruchversuch wird der Kontakt unterbrochen und Alarm ausgelĂśst noch bevor der Täter eindringen konnte. Ein weiterer Vorteil: Die Anlage kann auch eingeschaltet werden, wenn die Bewohner zu Hause sind. Weil eine vollständige AuĂ&#x;enhautĂźberwachung aber schnell teuer werden kann, empfiehlt sich die Kombination mit der

Fallenßberwachung. Hier werden nur jene Bereiche mit einem Bewegungsmelder ßberwacht, die ein potentieller Einbrecher mit hoher Wahrscheinlichkeit betritt. Der Nachteil: Je nachdem, welcher Bereich ßberwacht wird, befindet sich der Täter eventuell schon im Haus. Man unterscheidet unterschiedliche Alarmierungsarten: Zur Warnung der im Haus anwesenden Personen dient der interne Alarm, während bei einem Fernalarm ßblicherweise ein Signal an einen externen Sicherheitsdienst weitergeleitet wird. Der externe Alarm soll durch optische und akustische Signale wie etwa grelles Licht und laute TÜne den Einbrecher abschrecken und die Nachbarn aufmerksam machen. Auf Nummer Sicher geht, wer sich im Vorfeld bei einer polizeilichen Beratungsstelle kostenlos und neutral informiert. Zudem sollte man die Planung und Installation einer Alarmanlage von einem qualifizierten Unternehmen ausfßhren lassen - so lassen sich teure Fehlentscheidungen vermeiden.

Gestohlenes Auto aus der Ferne stoppen Modul legt Dieben das Handwerk HF. Continental sagt Autodiebstahl und hohen Versicherungstarifen den Kampf an und bringt dafĂźr jetzt die Telematikbox Novanto an den Start. So groĂ&#x; wie ein Taschenbuch und in einem ebenso robusten wie unauffälligen Kunststoffgehäuse verborgen, kĂśnnen entsprechend ausgerĂźstete Fahrzeuge mit der Elektronikeinheit weltweit geortet werden. Im Bedarfsfall und im Einklang mit den jeweils gĂźltigen Datenschutzgesetzen, kann

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Anbringen von Werbeaufschriften. LPS/CB. Riesenposter sind Werbeträger in der AuĂ&#x;enwerbung. Sie erreichen heute GrĂśĂ&#x;en von 5000 Quadratmeter und mehr. Gängige Riesenposter haben MaĂ&#x;e von 120, 144 oder 225 Quadratmeter. Seit rund 20 Jahren bietet die Verbreitung moderner Digitaldruckmaschinen die MĂśglichkeit, vormals per Hand gesprĂźhte oder aufgemalte Motive in guter Druckqualität zu vergrĂśĂ&#x;ern und in Bahnen verschweiĂ&#x;t zu extrem groĂ&#x;en Postern weiterzuverarbeiten. Meist werden sie der HĂśhe oder Breite nach in Bahnen zu fĂźnf Quadratmetern gedruckt und anschlieĂ&#x;end aneinandergeschweiĂ&#x;t. Die

Ränder werden jeweils verstärkt, umgeschweiĂ&#x;t und fĂźr die Anbringung etwa alle 30 oder 50 Zentimeter mit Ă&#x2013;sen versehen. Die Normierung gestattet es, Werbeplanen zwischen Spannrahmen an Häusermauern, Fassaden, Dreieckständern und WerbetĂźrmen auswechseln zu kĂśnnen. Oft erfolgt die Montage an BaugerĂźsten oder Fassaden. Expanderseile geben den Transparenten die notwendige Spannung, um Falten zu vermeiden. GroĂ&#x;e Transparente erhalten auch Laschen, die auf die RĂźckseite geschweiĂ&#x;t werden. So sollen die einwirkenden Windlasten abgefangen und statisch verteilt werden.

Foto: Busche In Deutschland beträgt die regelmäĂ&#x;ige Aushangdauer 28 Tage. Wegen der hohen Herstellungs- und Anbringungskosten sind kĂźrzere Laufzeiten eher nicht Ăźblich. Oft hängen die Poster bis zum Ende einer BaumaĂ&#x;nahme. Riesenposter mit Spezialeffekten (Animation, 3D, Lichteffekte, Laser) sieht man seltener. FĂźr bekannte Standorte (Bauwerke wie Kirchen oder andere historische Bauten) besteht groĂ&#x;es Interesse. Das treibt die Preise in zum Teil unangebrachte HĂśhen. Es gibt aber auch Kritik, denn nicht wenige Menschen wollen ein Gotteshaus nicht als schnelle Einnahmequelle â&#x20AC;&#x17E;entwertetâ&#x20AC;&#x153; sehen.

Ă&#x153;bertragung von Botschaften LPS/CB. Werbeträger sind die Medien zur Ă&#x153;bertragung von Werbebotschaften, mit deren Hilfe Werbemittel an die Rezipienten herangefĂźhrt werden sollen. Sie werden im Rahmen der Mediaplanung von Werbekampagnen ausgewählt. Die Auswahl erfolgt intermedial (zum Beispiel zwischen Print oder TV) oder intramedial (etwa zwischen Zeitung Y oder Z). Man unterscheidet in Insertionsmedien, elektronische Werbung und AuĂ&#x;enwerbung. Welche stofflichen Medien kĂśnnen als Werbeträger dienen? Unter den Printmedien sind dies vor allem Zeitungen und Zeitschriften, zum Beispiel Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen, Programm- und Publikumszeitschriften, Illustrierte, Fachzeitschriften, Nachrichtenmagazine, Beilagen und Anzeigenblätter. Alle WerbemaĂ&#x;nahmen, die die Empfänger im Freien bzw. in Ăśffentlich zugänglichen Räumen ansprechen, zählen zur AuĂ&#x;enwerbung. Plakatwerbung ist ein Teil der AuĂ&#x;enwerbung. Plakate werden als AllgemeinstellenAnschlag (rund 25 Prozent), GroĂ&#x;flächen-Anschlag (bis zu 70 Prozent) und Ganzstellen (rund 5 Prozent) sowie auf Kleinflächen eingesetzt. Ganzstellen sind an nur einen Werbungtreibenden vermietete Plakatsäulen oder Anschlagstellen. Teil der AuĂ&#x;enwerbung ist die Verkehrswerbung, die hauptsächlich an und in Fahrzeugen Ăśffentlicher Verkehrsmittel und in BahnhĂśfen oder an Haltestellen erfolgt. Als Werbemittel dienen in diesem Segment beispielsweise Fensterplakate, Aufkleber, Rumpfoder Ganzbemalungen bzw. -beklebungen. Anzeige

W.P. highlights feiert 20-jähriges Bestehen â&#x20AC;&#x17E;Open Dayâ&#x20AC;&#x153; der Werbeagentur fĂźr Kunden und Interessierte PAPENBURG. Die Full-Service Werbeagentur W.P. highlights GmBH & Co. KG aus Papenburg feiert in diesen Tagen ihr 20-jähriges Jubiläum. Die 1991 von Werner Post gegrĂźndete Agentur ist mit Ăźber 30 Mitarbeitern eine der fĂźhrenden Full-Service Werbeagenturen in der Region Weser-Ems. W.P.highlights feiert 20-jähriges Jubiläum mit einem â&#x20AC;&#x17E;Open dayâ&#x20AC;&#x153; am 16. Sept 2011 in Papenburg Foto: W.P.

In der 1.000 Quadratmeter groĂ&#x;en Ideen- und Kreativschmiede in Papenburg arbei-

ten Experten aus den Bereichen Marketing, Werbung, Grafikdesign, Multimedia, Messebau und Eventmanagement an unterschiedlichsten Werbekonzepten und Umsetzungen fĂźr namenhafte nationale sowie internationale Kunden. â&#x20AC;&#x17E;Trotz Wirtschaftskrise oder anderer Hiobsbotschaften â&#x20AC;&#x201C; in den vergangen Jahren, waren wir immer sehr erfolgreich und haben sowohl personell als auch technisch jedes Jahr kräftig investiertâ&#x20AC;&#x153;, erklärt der FirmengrĂźnder und Marketingexperte Werner Post. Den Erfolg seines Unternehmens sieht er auch darin begrĂźndet, dass man umfangreichen Full-Service mit Kreativität und Strategie kombiniert. Von der Idee Ăźber die konzeptionelle Ausarbeitung bis zur Umsetzung werden 90% aller Leistungen im Haus durchgefĂźhrt, berichtet Post.

Im Rahmen des Jubiläums verlost W.P. highlights unter allen Kunden eine Traumschiffreise und bietet viele weitere Angebote mit attraktivem Jubiläumsrabatt. Am 16. September 2011 Ăśffnet die Papenburger Werbeagentur fĂźr alle Kunden und Interessenten an einem â&#x20AC;&#x17E;Open-Dayâ&#x20AC;&#x153; ihre TĂźren und verspricht zum Thema Marketing und Werbung aktuelles und interessantes zu präsentieren. Besonders spannend wird es, wenn an diesem Tag der Gewinner oder die Gewinnerin der Traumschiffreise Ăśffentlich gezogen wird und weitere tolle Sachpreise auf die Losbesitzer warten. Zu einem kleinen Brunch und nettem Austausch lädt das Unternehmen ganz herzlich ein. Weitere Informationen finden Sie unter: www.wp-highlights.de


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Eine interessante Geschichte

Besondere Druckverfahren

LPS/CB. Alle grafischen Techniken wurden zur Zeit ihrer Erfindung und Entwicklung nicht für einen speziellen künstlerischen Gebrauch entwickelt und daher zunächst auch nicht von Künstlern genutzt.

Hier ist ausgefeilte Elektronik mit im Spiel

Um das Jahr 1400 entstand der Einblattholzschnitt aufgrund eines wachsenden Bedarfs nach Andachtsbildern. Nun konnte der Wunsch nach privatem Bildbesitz besser und schneller befriedigt werden als vorher mit in Klöstern per Hand gezeichneten Votivbildchen.

Druckerpatronen im Tintenstrahldrucker. LPS/CB. Elektronische Druckverfahren, auch NIPVerfahren (Non-ImpactPrinting) genannt, sind Verfahren ohne Druckform und bezeichnen eine ständig steigende Zahl von Farbthermodruckern und Druckerplottern. Tintenstrahldrucker zählen ebenfalls zu dieser Kategorie. Laserdrucker rechnet man nicht zu den NIPVerfahren,

weil dort die Farbübertragung nicht ohne Druckeinwirkung auf das Papier erfolgen kann. Der klassische Laserdrucker zählt jedoch zu den elektronischen Flachdruckverfahren. Er hat durch die Abbildung des Druckbildes auf der Tonertrommel eine, wenn auch nur temporäre Druckform. Beim Thermotransferdruck wird das Druckergeb-

Foto: Busche nis statt durch mechanischen Andruck oder Anschlag durch punktuelle Hitzeerzeugung erreicht. Verwendet wird ein temperaturempfindliches Spezialpapier, das sich bei Erhitzung schwärzt. Thermodruck wird häufig für Kassenquittungen eingesetzt und war früher auch in Faxgeräten üblich. Im Bereich der CD- und DVD-Bedru-

ckung wird ein besonderer Drucker eingesetzt, der durch Erwärmung des Druckkopfes die Farbe von einer farbtragenden Polyesterfolie ablöst und auf ein spezielles Retransferband überträgt. In der Fachsprache heißt es auch Ribbon (englisch für Band). Von diesem Retransferband wird eine Folie auf das zu bedruckende Medium aufgeschmolzen.Durch

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die Zwischenübertragung ist eine hohe Auflösung möglich. Es können auch kleine Stückzahlen in fotorealistischer Qualität bedruckt werden. Im Wege der Laserbeschriftung wird das zu bedruckende Material von einem Laserstrahl getroffen. Man nutzt die Laserbeschriftung heute zum Beispiel zur Beschriftung elektronischer Bauteile oder von Tastaturen.

An Wallfahrtstätten und auf Kirmesveranstaltungen sowie in Klöstern wurden sie dann an Gläubige verkauft. Die Bilder erfüllten religiöse Zwecke, man konnte die Andacht intensiver und sogar in privaten Häusern verrichten. Die Entstehung des Holzschnitts ging einher mit der Verbreitung der Papierherstellung. Statt der kostspieligen Pergamente konnte nun Papier wesentlich schneller und billiger hergestellt werden. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts trat der Kupferstich mit mehr Darstellungsmöglichkeiten hinzu.

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