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GLOBAL ART OF PERFUMERY düsseldorf

M esse G uide 2011 Ein Magazin aus dem Hause G+F – agentur on communication


Frank Hartmann

Frank J. Schnitzler

Bernd Kruschka

Astrid Elbers

Grußwort Astrid Elbers Am 9.4.2011 werde ich zum zweiten Mal als Schirmherrin die Global Art of Perfumery Cosmetic Innovations zusammen mit den Geschäftsführern der Trendmessen GmbH eröffnen. Diese Messe- und Kongressveranstaltung ist in den Augen der Düsseldorf-Verantwortlichen ein Glücksfall, denn kaum eine andere Stadt ist so geprägt von Mode, Beauty und Lifestyle wie Düsseldorf. Und da unsere Stadt gut erreichbar ist, auch für unsere Nachbarländer, und dieses Angebot in seiner Zusammenstellung einzig in Deutschland ist, wünsche ich allen Beteiligten einen erfolgreichen Verlauf.

Verehrte Leserinnen und Leser, als Veranstalter der Global Art of Perfumery Cosmetic Innovations 2011 – des größten Deutschen Parfümerie-Kongresses – bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Ausstellern für ihr Kommen. Wir konnten die Anzahl der Aussteller gegenüber dem Vorjahr verdoppeln. Insgesamt werden somit 200 (zum Teil neue) Marken präsentiert. Ein besonderer Dank gilt den vielen Sponsoren. Ohne ihre Unterstützung wäre die Organisation dieses Parfümerie-Kongresses nicht möglich. Insbesondere die Abendveranstaltung mit vielen erstklassigen Künstlern ist durch ihre Unterstützung zustande gekommen. Die Eventagenturen exclusiv promotion, Günter Goder und TOPAS INTERNATIONAL, Monika Kistemann haben hier hervorragende Arbeit geleistet. Mit Unterstützung der Firma Douglas können wir dem Kunstaspekt des Kongresses gerecht werden. Die Hagener haben

“Die Idee, deutschen Parfümerieeinzelhändlern die Möglichkeit zu geben, neue Produkte komprimiert zu zeigen, hilfreiche Referate zu hören und kollegialen Gedankenaustausch zu pflegen, kam mir bei Messebesuchen im Ausland. Kunden leben individueller und suchen oft das Andere, Neue und manchmal auch ein nicht beworbenes Produkt. Die Mode- und Lifestylestadt Düsseldorf ist der richtige Standort dafür und das große Interesse von Ausstellern und Händlern gibt den Veranstaltern recht. Die Welt ist voller spannender Neuigkeiten, die so manchem privaten Händler Geld in die Kassen spülen können. Man wird diese Dinge in Düsseldorf finden. Ich freue mich auf Ihren Besuch!” Frank J. Schnitzler

dafür gesorgt, dass die wesentlichen Exponate der Duftausstellung „FLACONS – Haute Couture der Düfte“ mit einzigartigen Flakons und Duftgefäßen der letzten Jahrhunderte aus der Sammlung Beatrice Frankl nach Düsseldorf kommen. Herr Jo van den Berg bereichert die Ausstellung mit ausgefallenen Fotos zum Thema Duft. Die Messe wird erst dadurch zum echten Kongress, dass erstklassige Referenten den Besuchern neues Wissen zum Thema Parfümeriewelt vermitteln. Schon jetzt bedanken wir uns bei den Referenten für ihre hochwertigen Vorträge. Doch was wäre ein Parfümerie-Kongress ohne Sie. Als Inhaber einer Parfümerie begegnen Sie täglich neuen Herausforderungen. Wir würden uns freuen, wenn es uns im Rahmen der Global Art of Perfumery gelingt, Ihnen neue Trends, Innovationen und Neuheiten vermitteln zu können, die Ihnen helfen, Ihren Vorsprung zu sichern. Unser Dank gilt auch allen Parfümerie-Kooperationen, die Sie auf unserem Parfümerie-Kongress begleiten.




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Contents Grußwort

Frau Elbers

Vorwort

Frank J. Schnitzler

Inhalt 3

Bernd Kruschka

Frank Hartmann

Frank J. Schnitzler I Global Art of Perfumery Parfum 

Perfume

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Jo van den Berg Scent of Light

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Artemis

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Förster & Johnsen

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Interview I Im Dialog mit Frank Schnitzler

22–21

Ausstellung I Flacons Haute Couture der Düfte

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Pläne Ausstellungsräume

26–29

ProductPlacements

30–32, 36

Interview I Im Dialog mit Victoria Christian

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Imprint

Impressum

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Vorträge

Samstag 09.04.2011 I Sonntag 10.04.2011

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Abendveranstaltung I Dream of Luxury Night

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Lage GAOP Anreise Martim Hotel Düsseldorf

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Kultur Düsseldorf Sponsoren

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Die Global Art of Perfumery Frank Schnitzler

Aufmerksame Marktbeobachter spüren schon länger: Die deutschen Parfümerien, immer als Vorzeigeparfümerien in Europa bekannt, versuchen sich neu zu orientieren. Was läuft hier evtl. falsch? Gibt es zu viele Geschäfte? Haben sich die Kundenansprüche verändert? Wollen Großvertriebsformen die privaten Parfümerien verdrängen?



Auf diese und viele andere Fragen gibt es ganz sicher auf der Global Art of Perfumery Cosmetic Innovations viele Antworten, denn der im 3. Jahr veranstaltete Branchentreff hat sich in Düsseldorf, der Beauty- und Modestadt, fest platziert und sieht sich als Informationsforum in unserer jetzigen, schnelllebigen Zeit. Auch die Tatsache, dass es viele unterschiedliche Shops gibt, ist überaus positiv. Kunden möchten, nicht zuletzt durch das Ausleben von Individualismus und Kenntnissen über Warenangebote anderer Metropolen dieser Welt, oft auch Besonderes finden. Und Kunden interessiert es nicht, ob der Hersteller mit Großabnehmern Niedrigpreise vereinbart hat. Er will die Zukunftsmarken “just in time” kaufen können. Gibt es denn tatsächlich so viele “out standing” Produkte auf der Neuigkeitsdrehscheibe? Was kann es denn auf dem Parfumsektor überhaupt Neues geben? Das habe ich mich auch immer wieder gefragt und bin belehrt worden: Unsere international arbeitenden Duftnasen mit ihrer Begabung für uns Düfte zu komponieren, die als Kunst

GLOBAL ART OF PERFUMERY

zu bezeichnen sind, finden neue Mischungen, von denen auch ich überrascht bin, z.B. die Verbindung Oud und Blütenessenzen wie Kilian: Pure Oud, L’Artisan: Al Oud oder Emir von Micallef. Das sind nur drei Beispiele von einem wachsenden Trend, Düfte markanter zu gestalten. Alle Zukunftsforscher bestätigen, Unisex ist out, Raffinesse ist angesagt. Zu diesen wunderbaren Neuschöpfungen zählen auch: Frédéric Malle: Portrait of a Lady - unnachahmlich einzigartig, Yosh aus Japan - Omniscent, temperamentvoll und stark, Frapin + Co. 1697, Parfum aus der Cognacdynastie, Huitiéme Art: Naiviris, mit roter Iris und Zebranoholz, Atelier Cologne, grüner Duft einmal anders interpretiert. Erstaunlich ist auch, dass man sich in Japan ebenso der neuen Duftgeneration anschließt und sich von den bisherigen schwachen Düften, den Babydüften, abgewandt hat. Führend dabei ist Keiko Mercheri mit Mulholland und Comme des Garcons mit Holygrace. Diese Mischungen verdienen die Beschreibung frisch - giftig. Noch viele Storys über Düfte kann ich beschreiben, ich werde Ihnen beim nächsten Mal mehr erzählen. So wie bei Düften, arbeiten auch viele Dermatologen an den ultimativen Pflegeprodukten zur Hautverbesserung. Und glauben Sie mir, mit den von mir soeben getesteten top neuen Produkten könne alle nicht mehr 20-Jährige beruhigt in die Zukunft sehen. Schön, dass wir in dieser Zeit jetzt leben und uns so viele wunderbare Produkte zur Verfügung stehen. Das ergibt Lebensfreude pur.

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PARFUM Die Duftkultur ist ein inkarnierter Bestandteil des menschlichen Seins. Was in den Ritualen früherer Hochkulturen einst als „per fumum“ in Form wohlriechenden Weihrauchs zur Huldigung der Götter dargebracht wurde, wandelte sich mit der Erfindung des Parfums zum essenziellen olfaktorischen sowie ästhetischen Bindeglied menschlichen Miteinanders.


„Die Nase weiß Dinge, die der Verstand nicht kennt.“ (Blaise Pascal, 1623–1662)

Fotos: © Genuss + FeinSinn

Das Bewusstsein, angenehm zu riechen, verleiht dem Menschen nicht nur ein hohes Maß an Selbstsicherheit, der Duft ist auch ein wesentlicher Ausdrucksträger seines Erscheinungsbildes und insofern auch eine Facette seiner Persönlichkeit. Obgleich ein Geruchsbild ephemeren Charakters ist und vom Kalkül subjektiver Unberechenbarkeit getragen wird, ist es ein maßgebendes Kriterium dafür, ob man sein Gegenüber als sympathisch erachtet – weil man ihn eben „gut riechen kann“ – oder nicht. So zählt der Geruchsinn neben dem Tast- und Geschmackssinn zu den Sinnen der Intimität, die eine körperliche und psychologische Nähe schaffen. Wie sehr die geruchliche und die ästhetische Bedeutungsebene ineinandergreifen können, zeigt sich im chinesischen Sprachgebrauch am deutlichsten, da der Begriff „duftend“, zugleich den Terminus für „hübsch“ bildet. Im Zeitalter der Pharaonen stand das Hieroglyphenzeichen Nase für „Duft“ und für „Freude“. Dass Düfte ebenso unser Erinnerungsvermögen sowie unser emotionales Erleben beeinflussen und in uns ein bestimmtes Stimmungsbild oder gar tief greifende Sehnsüchte zum Erwachen bringen, führen die zahlreichen Dichtungen, Sonette und Mysterien der Kulturgeschichte vor. Allein schon die Erwähnung von Rosen, Myrrhe, Zimt, Kardamom, Sandelholz, Jasmin und anderen Duftstoffen ruft in uns jene exotisch-opulenten Bildwerke wach, die eng mit der Faszination des Orients in Verbindung stehen. Die Herkunft zahlreicher Duftstoffe aus dem Osten prägt das Bild einer Kultur der

Der alchemistische Durchbruch Obgleich Techniken der Destillierkunst in Mesopotamien und Indien bereits angewandt wurden, ist die hohe Kunst der Parfumherstellung eine Errungenschaft der Araber, die die Ära der Duft-Verfeinerung einleiteten. Das so genannte „arabische Verfahren“ gleicht der heute vorherrschenden trockenen Destillation, wobei ein Gerät aus zwei mit einem Rohr verbundenen Gefäßen benutzt wurde. Ein Gefäß füllte man mit trockenem Material, drehte es um und erhitzte das obere Gefäß, wobei sich das Destillat unten sammelte. Mit diesem Prinzip des absteigenden Verfahrens gewann man Öle aus Rinden, Hölzern und Gewürzen. Als Erfinder der modernen Kunst des Extrahierens gilt der im 10. Jahrhundert lebende persische Arzt, Physiker und Alchemist Ibn Sina (Avicenna), dem es erstmals gelang, duftendes Rosenwasser zu erzeugen. Rose, Orangenblüte, Narzisse und Jasmin galten als Inbegriff der olfaktorischen Verführung und spielen im „Duftenden Garten des Scheichs Nefzaui“ – dessen Übersetzung in Europa als Grundwerk der orientalischen Liebeskunst Eingang fand – die Rolle des wohlriechenden Aphrodisiakums.

Etablierung in Europa Erst mit dem Aufstieg Venedigs zur Handelsmacht erwachte die Parfümerie auch in Europa. Venedig lancierte mit dem „Eau de la Reine d’Hongrie“, das erste, auf der Essenz von Rosmarinblüten beruhende Duftwasser mit großem Erfolg auf den Markt. Inspiriert von der Destillierkunst der Sarazenen schuf der katalanische Alchemist und Arzt Arnoldus Villanovanus das primär aus Alkohol, Rosmarinund Terpentinöl bestehende und in höfischen Kreisen sehr beliebte „Oleum mirabile“. Im Laufe der Jahrhunderte folgten das Öl der Melisse, Lavendel, Neroli und Bergamotte. Der Konsum erlesener Duftwässer, par„Das beste Parfum für Frauen ist jenes, das fümierter Seifen sowie parfümierter seine Farbe zeigt und seinen Duft verbirgt“ Genussmittel wie Konfekt und Tabak Ibn Qutayba (828-889) erlebte in der Renaissance einen enormen Aufschwung und war ein nicht wegzudenkender Lebensbestandteil der europäischen Elite. Mit der Wohlgerüche. Aristoteles bekräftigte in seinen „Problemata PhysiVerhängung des Badeverbotes in den öffentlichen Badehäusern, da ca“, dass der Süden Europas wohlriechender sei als der Norden und das Wasser in Verdacht geriet, schwere Krankheiten zu übertragen, der Osten (Arabien) wiederum mehr als der Westen, da „der Geruch etablierte sich der Verzicht auf häufiges Waschen. eine Form der Wärme und alles Wohlriechende warm ist“.


Diese Bedingungen führten zur Hochzeit der Parfümeure, deren Essenzen nicht nur die menschlichen Ausdünstungen überdecken sollten; man erachtete die Anwendung von Düften auch als notwendig zur Bekämpfung von Krankheiten, die sich über die Luft übertrugen. Im Zeitalter des Barock – allem voran am Hofe Ludwigs XIV. – waren der schwere Duft fäulnisgeprägter Äpfel, Zibet, Moschus sowie gebranntes Orangenblütenwasser en vogue. Eine Gegenbewegung eröffnete sich im 18. Jahrhundert mit der Erfindung des Eau de Cologne, das im Gegensatz zu den schweren, animalischen Stoffen blumige Noten entfalten ließ. Mit der Gründung der berühmten Häuser und legendären Marken wie Houbigant 1775, Lubin 1798, Pinaud 1820, Guerlain 1828, Bourjois 1862 sowie Coudray 1882 begann die Ära der grazilen und frischen Düfte mit Zitrone, Rose oder Nelke. Sie läuteten zugleich die subtile Kunst der Parfumkreation ein, die Paris zur unverrückbaren und bis heute gültigen Ikone in der Parfumherstellung statuierte. Lustgewinn durch den Wohlgeruch waren sowohl für Anakreon (580–490 v. Chr.) als auch für Plutarch (45–125) von so tief greifender Bedeutsamkeit, das sie die Düfte als Aphrodisiaka ansahen. Im Zeitalter der Aufklärung erklärte Denis Diderot (1713–1784) den Geruch als den „wollüstigsten“ aller Sinne. Betrachtet man im Verlauf der Kulturgeschichte die Ars amatoria sowie Verführung durch das Parfum, so wurde diese primär als ein Monopol der Frauen definiert. In der Malerei verdichtet sich diese Sichtweise im Werk „Die Königin von Saba vor Salomo“ (1435–37,

Durch die faszinierende Assemblage seltener Extrakte mit charakterstarken, frischen Zitrusnoten werden einzigartige Colognes Absolues kreiert, die durch ihre hochkonzentrierte Rezeptur einen voluminösen und lang anhaltenden Effekt besitzen.

Gegründet wurde das Atelier Cologne mit Sitz in New York und Paris von den meisterhaften Parfumeuren Sylvie Ganter und Christophe Crevasel, die die gemeinsame Liebe zum erlesenen, klassischen Eau de Cologne

teilen. Jeder einzelne Duft fängt begehrte Gefühle und kraftvolle Momente ein. Der Duft Orange Sanguine gleicht einer herrlich pikanten Explosion reifer Früchte: Süßer Blutorangensaft, Bitterorangenschale und die sinnlichen Noten von Geranium vermischen sich zu einem vitalisierenden und höchst inspirierenden Duft. Die Atelier-Cologne-Kollektion präsentiert sich stilvoll in einem individuell gestalteten französischen Glasflakon. Das Highlight ist die in Frankreich handgefertigte Verschlusskappe aus feinem Leder. www.first-choice.ag

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ATELIER COLOGNE – Creator of the Cologne Absolue


Gemäldegalerie Berlin) von Konrad Witz, der durch die Figur der Königin von Saba Weiblichkeit und Duft miteinander vereinigt. In der Dichtung verkörpern sich diese im Sinnbild einer Verführerin, die mit wohlriechendem Balsam aus Genezareth einen Eremiten reizte. Die Symbiose von Exotik und Erotik der Düfte gestaltet sich als ein immer wiederkehrendes Thema in der Malerei und Literatur des 19. Jahrhunderts. So durchzieht beispielsweise das leidenschaftliche Bekenntnis Émile Zolas (1840–1902) zur Geruchsempfindung sein gesamtes Oeuvre – sei es in Form betäubender Frauendüfte im Roman „Nana“ (1880) oder den haptisch vorgeführten Duftorgien in „La faute de l’Abbé Mouret“ (1875). Charles Baudelaires„Les Fleurs du Mal“ zeichnet einen vollendeten Frauenkörper, der „des pieds jusque à la tête“ von einer olfaktorischen Aura umgeben ist. Es ist ein unberechenbares Duftkleid von erotischer Wollust, dem der Mann – sobald er damit in Berührung kommt – hilflos ausgesetzt ist.

Atmest du nicht mit mir die süßen Düfte? O, wie so hold berauschen sie den Sinn. Richard Wagner, Lohengrin

Diese enge Verwobenheit von Duft und Weiblichkeit sah der Vater des frühneuzeitlichen Rationalismus René Descartes in der anatomischen Analogie zwischen den Nasenflügeln und den Brustwarzen einer Frau begründet. Derart abenteuerliche Analogien wurden mit Vorliebe von den positivistischen Gelehrten in lustvoll akademischer Detailbesessenheit regelrecht zelebriert. Dieser Dialog erweist sich bis heute als ein immer wiederkehrendes Thema. So entwickelte die europäische Parfümerie nach dem 18. Jahrhundert zwei Leitlinien eines weiblichen Stereotypen, die in der Werbung nach wie vor als ideale Leitfiguren fungieren: das unschuldige und den Nimbus der Natürlichkeit tragende „Mädchen“ und die „Femme fatale“, die wie ein duftendes Raubtier die Sesshaftigkeit bürgerlicher Konventionen aufbricht und Begehrlichkeiten weckt. Dr. Achim Onur

Beauty by CLINICA IVO PITANGUY

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Jo van den Berg – SCENT OF LIGHT

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Rosen, Orchideen und Jasmin oder Pfirsich, Sandelholz und Vanille – allein der Klang dieser wenigen Ingredienzien löst Assoziationen aus, erinnert uns an Bilder und vor allem an Düfte. Jedes Parfüm ist eine einzigartige und unverwechselbare Komposition, die uns in die zauberhafte Welt der Düfte eintauchen lässt. Doch diese Welt ist flüchtig, sie braucht Form und Bild für eine Beständigkeit. Die Fotografien von Jo van den Berg liefern diese visuellen Referenzen. Der Hamburger Fotokünstler hat sich auf die Suche nach synästhetischen Kompositionen gemacht, die unsere Wahrnehmung in ungewöhnlicher Weise hinterfragen. Entstanden sind so subjektive Bildwelten, die den Duft des Lichtes einzufangen versuchen. Licht ist der Grundstoff für fast alle Düfte der Parfüms. Ohne Licht wächst keine Pflanze, reift kein Obst oder Gewürz. Und Licht ist auch die Grundbedingung einer jeden Fotografie.

In der Werkgruppe SCENT OF LIGHT hat jedes Parfüm ein fotografisches Triptychon erhalten. In den jeweiligen Bildwelten befreien sich die Düfte aus den gläsernen Umhüllungen und werden zu frei gestalteten Objekten. Die Flakons werden spielerisch in die Kompositionen aus den unterschiedlichen Materialien, Farben und Licht mit einbezogen. So führt Jo van den Berg den Betrachter in ein vitales Spannungsfeld zwischen Duft und Licht, schafft Raum für individuelle Empfindungen, persönliche Erinnerungen und Assoziationen. Der Betrachter erlebt so eine inspirierende und nachhaltige Übung für seine Sinne, denn schon Aristoteles wusste: „Nichts ist im Verstand, was nicht zuvor in den Sinnen war.“ Jo Van Den Berg Photography Studio Hamburg: Jenckelhaus, Holstenstrasse 110 ▪ 22767 Hamburg Studio Düsseldorf: Corneliusstraße 72-74 ▪ 40215 Düsseldorf FON: +49 (0)40 381648 ▪ info@jovandenberg.com ▪ www.jovandenberg.com


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„Unser Ziel war es, eine Hautpflege zu entwickeln, die die Wünsche anspruchsvoller Frauen nach optimaler Hautverträglichkeit, sichtbaren Resultaten und luxuriösem Genuss restlos erfüllt“, sagt Marken-Visionär Herbert Frommen. Seine ehrgeizige Idee wurde in jahrelanger Forschungsarbeit von einem Team aus Schweizer Wissenschaftlern umgesetzt. Das Ergebnis: göttlich, genau wie der Name. ARTEMIS war die griechische Göttin der Jagd und der Natur. Selbstbewusst, raffiniert und naturverbunden soll sie gewesen sein. Diese attraktiven Eigenschaften machen sie heute zur perfekten Botschafterin für die neue Kosmetikmarke aus der Schweiz. ARTEMIS of Switzerland. Das Geheimnis liegt in der optimalen Verbindung von Natur und Hightech – Natural Hightech. ARTEMIS of Switzerland nutzt althergebrachtes Wissen aus der Pflanzenkunde und interpretiert die Rohstoffe neu. Die zum ersten Mal eingesetzten Alpenrosen-Stammzellen sind ein gutes Bei-

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spiel. Die positiven, aktivierenden Eigenschaften der Pflanze sind seit Generationen bekannt. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und das exklusive Schweizer Veredelungs-Know-how erlauben es aber erst heute, die für die Hautpflege wichtigen Funktionen zu nutzen und umzusetzen. Die Herzstücke der Pflege heißen bei ARTEMIS of Switzerland Compounds. Sie bestehen aus sorgfältig aufeinander abgestimmten Rohstoffen und Komplexen, die im Wechselspiel eine optimale Wirkung entfalten können. Dazu beherrschen die Schweizer Hautexperten noch eine Kunst, die in vielen Lebensbereichen stark an Bedeutung gewinnt: die Kunst des Weglassens. Alle Produkte sind frei von Parabenen und den allergenen Duftstoffen der 26er-Liste – das ist der reinste Luxus für die Haut. Und dies bei einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Förster & Johnsen Förster & Johnsen steht für eine luxuriöse, anspruchsvolle Welt, in der Klasse, Stil und Emotionen eine essenzielle Rolle spielen. Die hochexklusive Palette an Düften ist für schönste Gemütszustände und Eigenschaften geschaffen.

Michael Förster und Walter Johnsen sind leidenschaftliche und engagierte Visionäre der Schönheitsindustrie. Ihre Stadt ist New York. Ihre Inspiration finden sie überall auf der Welt. Ihr Ziel ist es, das Leben durch die Kraft der Düfte positiv zu beeinflussen. „Für mich sind Düfte ein Glaubensbekenntnis, Poesie ohne Worte“, schwärmt Michael Förster, erfolgreicher Kreateur von Düften wie „Cool Water“, „Joop!“ oder „Zen“. „Ich sehnte mich schon lange nach Düften, die Tiefgang haben und die Seele wirklich bewegen.“ Solch ein ehrgeiziges Vorhaben braucht neben viel Gefühl vor allem Zeit: „Vier, fünf Jahre haben wir an den Düften gearbeitet.“ Die engagierten Parfumeure haben dabei aus dem Vollen geschöpft. Zum Beispiel echte Vanille statt Vanillin eingesetzt, die ein Vermögen kostet. Diese grenzenlose Freiheit ließ Düfte entstehen, die Grenzen sprengen. Förster & Johnson steht für eine luxuriöse, anspruchsvolle Welt, in der Klasse, Stil und Emotionen eine bedeutende Rolle spielen. Zur Entstehung Düfte vermitteln Gefühle und beeinflussen die Menschen, die sie tragen. Michael Förster: „Das ist keine Erfindung von Dichtern oder Parfumherstellern, sondern wissenschaftlich erwiesen. Durch die Aktivierung des limbischen Systems im Gehirn

löst ein Duft tief verankerte emotionale Reaktionen aus.“ Förster & Johnsen haben sich auf die acht schönsten Gemütszustände und Eigenschaften konzentriert: Glück, Selbstvertrauen, Gelassenheit, Mut, Liebe, Energie, Freiheit und das Unerwartete. Um Happiness, Confidence, Serenity, Courage, Love, Energy, Freedom und Surprise zu erzeugen, haben sie die besten Parfumeure Europas ins Reich der natürlichen Duftstoffe geschickt, um genau die Komposition zu finden, die die Emotion trifft und verstärkt. Das alles vereinende Herzstück der Kollektion teilen sich Frauen und Männer: Der Unisex-Duft „It’s All About Spa“ vermittelt Ruhe und Stille und ist die pure Erfrischung für Körper und Geist. Natürlich haben Förster & Johnsen die Aromachologie nicht neu erfunden, aber sie haben sie in ein Weltklasseformat gebracht.

Interview mit Michael Förster Wie macht sich die Kraft von Düften in Ihrem Leben bemerkbar? Sie sind die stärkste Verbindung in meine Kindheit. Sobald ich Anis rieche, denke ich an meinen französischen Großvater, der immer Pastis getrunken hat. Sein Lieblingsduft war übrigens „Monsieur Rochas“, den es heute gar nicht mehr gibt. Aber ich habe mir davon eine Flasche aufgehoben, weil die Erinnerung so schön ist. Tröstend und sehr familiär ist auch der Duft der Jacke meiner Mutter.


Förster & Johnsen gibt es exklusiv bei Douglas und Schnitzler.

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Wir laden Bekannte, Freunde, Nachbarn ein und sprechen über die Düfte und welche Gefühle sie vermitteln. Ich glaube an die Aura der Düfte. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nur noch das mache, was mich wirklich überzeugt. Was ist das Besondere an den Förster & Johnsen-Düften? Ganz klar die Qualität der Rohstoffe. Selbst Menschen, die gar nichts mit der Parfumbranche zu tun haben, erkennen, dass wir natürliche und rein ätherische Öle einsetzen. Das merken wir, wenn wir die Düfte testen. Wie testen Sie sie denn? Immer in einem persönlichen Umfeld.

Beschreiben Sie doch einmal einen Tag mit Ihren Düften ... ... das kommt ganz darauf an, worauf Sie Lust haben. Morgens könnte es mit „It’s All About Energy“ losgehen, im Job stärkt „It’s All About Confidence“ die Sinne und später kann „It’s All About Serenity“ den Moment der Entspannung einleiten. Ein unglaublicher Duft, da spüre ich richtig, wie in meinem Inneren alles locker wird. Und„It’s All About Happiness“ braucht eigentlich jeder.


Ich würde das Parfum als das i-Tüpfelchen in der Persönlichkeitsdarstellung bezeichnen.

Im Dialog Frank Schnitzler

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Frank Schnitzler zählt zweifelsohne zu den Ikonen im Duftgeschäft und ist als erfahrener Grandseigneur und feinsinniger Gentleman in der nahezu unüberschaubaren Welt der Parfümszenerie einer der gefragtesten Berater, der die faszinierende Liebe zum Duft regelrecht als Lebensphilosophie lebt. G+F, Dr. Onur: Für einen Gentleman sind Anzug, Hemd, Krawatte, Fazzoletto, Schuhe und Gürtel stilistische Eigenheiten, die sorgsam aufeinander abgestimmt werden. Welche Rolle übernimmt das Parfum? Frank Schnitzler: Wenn ein Mensch sich positiv darstellen möchte, sind alle diese tragenden Faktoren von Wichtigkeit. Die Rolle des Parfums jedoch ist die wichtigste, da es am ehesten in die falsche Richtung führen kann. Ein Parfum kann die Persönlichkeit eines Menschen ins Lächerliche ziehen, wenn es nicht stimmt. Deswegen würde ich das Parfum als das i-Tüpfelchen in der Persönlichkeitsdarstellung bezeichnen. Der Träger hat sich mit dem Parfum zu identifizieren. Das geht auf keinen Fall mit dem Griff ins Parfumregal oder über den Weg einer unqualifizierten Beratung. Ein Mensch, der ein Parfum sucht und der Wert darauf legt, seine Persönlichkeit richtig darzustellen, wird nicht das erstbeste Parfum nehmen. Da muss alles stimmen: der Duft, das Image einer Marke und natürlich die Duftentwicklung – das heißt, es darf nicht stärker werden, nicht sauer kippen, pudrig werden oder am Ende süßlich oder würzig. Es sollte die dezente Dufteinteilung, die es zu Anfang hatte, auch über längere Zeit halten und nur leicht schwächer werden. Dies alles ist eine Sache der Qualität und des Austangierens der Wirkstoffe. G+F, Dr. Onur: Wie findet der stilbewusste Herr seinen persönlichen Duktus in der Welt erlesener Düfte und wie lässt sich ein Duft-Fauxpas vermeiden? Frank Schnitzler: Man muss affin sein mit der Welt der Parfums, sollte sich entschieden haben, dass zu einem selbst ein schönes Parfum passt, und muss sich beraten lassen. Ein Parfuminteressent spricht mit seinen Freunden, hört, was die anderen benutzen, schaut sich die Werbung an und lässt sich in einer guten Parfümerie sachlich und professionell beraten. Dabei würde ich immer erst empfehlen, sich in einem guten Geschäft einen Duft abfüllen zu lassen, um ganz sicher zu sein, dass man den Duft auch mag. Man sprüht es dann in aller Geruhsamkeit auf die Haut und hört, was die Umgebung dazu sagt. Man kann in einer Parfümerie nicht innerhalb von zwei Minuten sagen, ob der Duft passt


Saal Maritim I Stand 82

L’ESTÉTIC + FIRMA =

Fotos: © Frank Schnitzler

oder nicht passt. Man hat dem Duft eine Chance zu geben, sich zu setteln und sich mit dem Säureschutzmantel der Haut zu verbinden, was entscheidend ist. Erst die Verbindung mit dem Säureschutzmantel der Haut lässt den Duft sich richtig schön entwickeln. Rein auf Chemie aufgebaute Düfte riechen gleich und können nach geraumer Zeit einen muffigen Ton annehmen. Das hängt zum Beispiel damit zusammen, was für einen Futterstoff man im Anzug hat, ebenso spielt die Wärme des Körpers eine Rolle. Ein wertvolles Parfum basiert auf dem Verhältnis 70 % Natur und 30 % Chemie. Dies ist eine gute Grundformel, auf deren Basis man schöne Düfte kreieren kann. Es sind Düfte, die hervorragend haften und sich dennoch sehr gut individuell entwickeln. G+F, Dr. Onur: Welchen Duft würden Sie dem Gentleman von heute empfehlen? Frank Schnitzler: Der Gentleman nimmt Düfte, die ihn auch als einen solchen in Erscheinung treten lassen. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Person vor sich, wo alles stimmt, nur der Duft nicht, dann gerät selbst ein Gentleman ins Wanken. Aber ein Gentleman weiß das genau einzuordnen. Es gibt diese wunderbaren klassischen Düfte, die nie falsch sein können, da sie sich bewährt haben und sehr gut passen. Guerlain hat beispielsweise zwei herrliche Gentleman-Düfte: den Vetiver für die älteren Herren, der ein wenig kräuterig ausfällt, und den Habit Rouge für die Jüngeren, der über einen schönen Vanilleton verfügt. Mark Birley, der Gründer des legendären, elitären ANNABEL’s Club in London, hat einen Duft, der seinen Namen trägt, herausgebracht – ein wirklich vorzügliches Parfum. Ein sehr schöner Duft ist auch der Eau Sauvage von Christian Dior. Oder denken Sie an Aramis, der in den 60er Jahren seine Hochzeit erlebte. Willy Brandt hat es getragen und viele berühmte Persönlichkeiten. Noch heute ist er – obgleich einen Tick zu stark – ein beliebter Duft, der seine Liebhaber hat und in guten Parfümerien zu finden ist. Die braune Aramis-Serie war beispielsweise weltweit die kompletteste Herrenserie mit einem sehr breiten und unglaublich erfolgreichen Programm. Zudem muss man bedenken, dass ein Gentleman nicht unbedingt ein Produkt schätzt, das in jeder Werbung zu sehen ist.

FIRMA MEN’S SKIN CARE Es ist die gelungene Symbiose zweier Unternehmen – einem für wirksame Kosmetik und einem für gutes Design –, um 7 exklusive Pflegeprodukte für Männer zu gestalten. Die Linie beinhaltet unter anderem eine Gesichtscreme, die sich mit dem Problem extrem trockener und sauerstoffarmer Luft in Flugzeugen auseinandersetzt. Die quadratischen Boxen in zeitlosem Schwarz mit den gleichfarbigen runden Tiegeln bergen reine Naturkosmetik ohne allergene Duftstoffe, Mineralöle und Konservierungsmittel. Als Trägermittel der Gesichts- und Körperpflege wurde unverdünntes Blattgel von biologisch angebauter Aloe vera aus Brasilien verwendet. Die siebenteilige Serie besteht aus Tag- und Nachtcreme, Augenpflege, Hautserum und Bodylotion – die Grundausstattung einer jeden Pflegelinie für die Bedürfnisse empfindlicher Männerhaut, die permanenten Belastungen ausgesetzt ist.

L`estétic GmbH Tel: +49 (700) - 53 78 38 42 info@lestetic.de ▪ www. lestetic.de

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Flacons – Haute Couture der Düfte

Sammlung Beatrice Frankl

Die Ausstellung „FLACONS – Haute Couture der Düfte“ mit einzigartigen Flakons und Duftgefäßen der letzten Jahrhunderte aus der Sammlung Beatrice Frankl feierte jüngst sensationelle Erfolge im Osthaus Museum in Hagen. Im Rahmen der „Global Art of Perfumery“ präsentiert Douglas exklusive Highlights dieser Ausstellung. Der Umgang mit kostbaren Wohlgerüchen ist ebenso alt wie die Beschäftigung mit der Aufbewahrung derselben. Bereits in Mesopotamien vor etwa 5.000 Jahren verbrannten in den Tempeln Babylons Priester duftende Kräuter, Hölzer und Harze, um die Götter zu erfreuen. Mit den Rauchschwaden wollten die Menschen Kontakt mit den himmlischen Wesen aufnehmen. »Per fumum« (lat., »durch den Rauch«) ist die etymologische Wurzel des Wortes »Parfum«. Aber auch zum persönlichen Wohlergehen benutzten die Menschen damals parfümierte Öle und

Salben, die sie großzügig auf Haut und Haare verteilten. Zur Aufbewahrung dieser Duftprodukte wurden kunstvolle Behältnisse aus Alabaster, Ton, Bronze oder Holz benutzt. Die Babylonier entdeckten bereits im 14. Jahrhundert v. Chr., wie man Glas herstellt, und bald darauf beherrschten auch die Ägypter diese Technik. Mittels einfacher Destillierapparate stellten die Ägypter im 4. Jahrhundert v. Chr. duftende Pflanzenöle her. Griechen und Römer kannten bereits Moschus und Rosenöl und die arabische Destillierkunst war bereits im 8. Jahrhundert aus-

A N E W S TO RY B E G I N S


gereift. Die Kreuzritter brachten im 11. Jahrhundert Riechöle und Duftwässerchen aus dem hochkultivierten Orient nach Europa mit. 1370 wurde mittels einer Mischung aus ätherischen Ölen und Alkohol das erste europäische Parfum im modernen Sinne hergestellt.Venedig war zu dieser Zeit durch die Nähe zum Orient fast ausschließlich für den Handel mit Düften zuständig. Im 15. Jahrhundert bewahrte man Duftstoffe in Pomandern aus Silber oder Gold auf. Je wohlhabender der Besitzer, desto raffinierter die Schmuckstücke, die am Gürtel oder an langen Ketten getragen wurden. Im 16. Jahrhundert übernahm Frankreich die führende Rolle in der Parfumherstellung. Zu dieser Zeit galt es als modisch, sich mit Flacons, handwerklich gefertigten Unikaten aus verschiedenen Edelmetallen, zu schmücken. Einen großen Aufschwung erlebte der Handel in Venedig im 17. Jahrhundert durch die neue Glaskunst. Als Anfang des 18. Jahrhunderts das chinesische Geheimnis der Porzellanherstellung auch

NATÜRLICH LUXURIÖS Die Botany Home Ambiance Line ist eine ganz neue Symbiose von Ökologie und Luxus. Keine synthetischen Düfte, nur reinste ätherische Öle in hoher Konzentration bringen Aroma-Therapie in seiner schönsten Form. Von Asiens führender Marke rein natürlicher SPA-Produkte – PAÑPURI Purify your senses

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in Europa bekannt wurde, brach ein wahrer Boom aus. Nur 50 Jahre nach der Gründung der Porzellan-Manufaktur Meissen im Jahr 1710 war das chinesische Monopol gebrochen. Bis Ende des Jahrhunderts konnten sich unzählige Manufakturen etablieren. Außergewöhnliche Parfumkreationen brachte der Duftkult am Hofe von Versailles hervor, darunter Parfumbrenner sowie duftende Handschuhe und Perücken. Damals war es durchaus üblich, sich eher zu parfümieren, denn zu waschen. Es galt die allgemeine Meinung, dass mit dem Eindringen des Wassers durch die Hautporen der Körper für Krankheiten anfälliger würde. Sich mit einem trockenen Tuch abzureiben und seine Leibwäsche zu wechseln, war gleichbedeutend mit Körperpflege, Hygiene spielte keine Rolle. Die entstehenden Körpergerüche versuchte man mit immer mehr Parfum zu überdecken. Textauszug und Fotos aus: „Flacons – Haute Couture der Düfte“ im Osthaus Museum Hagen, Hrsg. von Dr. Tayfun Belgin

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Acqua di Parma

L’Oréal Voctor & Rolf Z

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Shiseido Serge Lutens 59

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Tauleto

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Encondi

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M. Micaleff Beauty Alliance

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Korres

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Beauty Locator

Cospar

Parikos

Badewanne District Two

Coty

Clive Christian

SA.G

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Cosmopolitan Lounge

L’Oréal YSL

Master Brands

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Swarovski

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Bühne

BVLGARI

Chiara Ambra

Douglas Lounge

Aroma Ancini & Company Pomone

TopCos

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Procter & Gamble Prestige

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Börlind

Wir-Für-Sie Fox Kosmetik

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CM Scentis (MDCI) Sarl

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Sepai

Standaufteilung Saal Maritim

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Lanoé

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KSAR

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Linari

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Beauty Selection

Oepen Markenvertrieb

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Nippon Syben

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ITF

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L’Artisan Grossmith

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Farina

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Mäurer & Wirtz Biologique Recherche

ARS


Eingangsbereich Saal Maritim 42

Ahava - Active Deadsea Minerals

alessandro

Ancini, Pomone

Gravel, Histoires de Parfums, Humiecki & Graef, Huitième Art Parfums, Mark Buxton, Montale, Nicolai, Parfumerie Generale, Simone Cosac Profumi

Mojo - the fragrance for fashionistas

By Terry, Philip B, Rodial, Ellis Faas, Barielle

Scottish Fine Soaps, Nougat London

Marbert, George Gina & Lucy, Alessandro

Sans Soucis, David Garett

Silvie De France, Elays Cosmétique, Stephen Burlingham

Jean Paul Gaultier

Beauty Locator

Lippmann Collection

Panpuri

Taylor of Old Bond Street, ERBE FOR MEN, ERBE SOLINGEN, BB-ACCESSOIRES

Biologique Recherche

Tautropfen, DADO SENS

BVLGARI

Calé

Environ, Jane Iredale

Clive Christian

Chiara Ambra Regeneration Multi Stem Cell® Linie, Chiara Ambra Bernstein Linie, Chiara Ambra Kaviar Linie

Ahava Cosmetics

Alessandro International

Ancini & Pomone

Aroma Company

ARS Parfum

Atout Cosmetics

Badewanne

Beauty Brands International (BBI)

BCG - Baden-Baden Cosmetics Group AG

Beauty Entreprise

Beauté Prestige International

Beauty Locator

Beauty & Glamour

Beauty Selection

Becker-Manicure Solingen

Biologique Recherche

Börlind

BVLGARI

Calé

Care Concept

Clive Christian

Chiara Ambra

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S+T

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Acqua di Parma

Acqua di Parma

Tischnummer

Marken

Aussteller

Ausstellerlsite gesamt A – J

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I 44

A4 Cosmetics Swiss Line, Pupa, Bursari Firma Atelier Cologne, Beauty by Clinica Doctor Ivo Pitanguy Inis – the energy of the sea, Inis Arose, Inis Or, Inis Moonlight, Caru, Sonas, Connemara, Patrick, Innisfree – the essence of Ireland

bdr Grossmith Aura by SWAROVSKI Waldmoos - Your Natural Beautyguard Casmara, Silkmed, Carine Bartholomé, „Dr. Véronique Simon; Parfums Houbigant Paris“ „Blumarine; women`secret; La Martina; DSQUARED²“ Frapin cellcosmet – cellmen Russisch Leder

ESM Fox Kosmetik L‘estetic First Choice Fragrances of Ireland

Goldeneye P.S. Grossmith SWAROVSKI Herbacin HSW Creative Cosmetics International International Perfume Distribution (I.P.D.) ITF Germany Isis PARFUMS Jean-Pierre Rosselet Deutschland Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH seit 1709

50,51

Engels Kerzen

Engels Kerzen

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Oben

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Immupure

KORRES Natural Products

Korres

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D+E

Encondi

KOH Cosmetics, Juliette has a Gun perfumes, Yes to Carrots, Kings & Queens

DISTRICT TWO

DR. KITZINGER ® Biomimetic Skin Solutions

Marc Jacobs, Vera Wang, Balenciaga,

Coty

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Douglas

Oilily

Colorful Licenses

C 87

Douglas

parfums MDCI

CM Creation & Diffusion

Tischnummer

Dr. Kitzinger Health Care

Marken Miss Germany

Aussteller Chiara Ambra


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Key Sale

La Ric

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Saal Maritim

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Ahava Cosmetics 4

Parfümerie Verband

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Wilde Cosmetics

Klapp Cosmetics

Tana Cosmetics

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Firma

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Goldeneye P.S.

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A4 Cosmetics

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Alessandro

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O.P.I.

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PAC Beauty

Jean-Pierre Rosselet

Terra Verlag

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Trehs

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Stuhl Becker

BeckerManicure

Catering

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Rohloff Cosmetics

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HSW

INSIDE beauty

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Atout Cosmetics

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Pfeilrig 8

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Care Concept

Engels Kerzen

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SpaRitual

Seidel

Restaurant Classico

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M2 Beauté

Herbacin

Straub Beauté

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Sarem Cosmetics

Saal Düsseldorf

Standaufteilung Foyer Maritim

FoyerSaal Düsseldorf Lobby

Eingang


U 79

„Face Stockholm; Yosh Eau de Parfum; RéVive Skincare“

La Gualità Italiana Secondo la Tradizione

L‘Artisan Parfumeur

La Ric

Linari

Lanoé

YSL

Victor & Rolf

„Keiko Mecheri; Charriol; Paolo Gigli; Absolument Absinthe; Mark Birley“

MICHALSKY und Strellson

4711 Acqua Colonia

Summersent, AQABA, Bio Essence: Bachflower Essence & Opera Prima

M. Micaleff

M2 Beauté

Pfeilring, Golddachs

Rancé 1795, Tocca, John Varvatos, Oscar De La Renta

Molinard, Herve Leger, Balmaen, Montana

Aura, I Puri

„Radha; Divya; Kerala; Nila; Vidya; Sushila; OX3“

Salvador Dali, Marina de Borbon, Chantal Thomas, Formula 1, Slazenger

Priori Skincare

„Hugo Boss; VIP“

SKINN

Zippo Fragrances, Polaar Skincare, Pal Zileri, Monotheme, Parfum Grès Luxuseditionen

La Gualità Italiana Secondo la Tradizione

L‘Artisan Parfumeur

La Ric

Linari

Lanoé Cosmetics

L‘Oréal

L‘Oréal

Master Brands

Mäurer und Wirtz

Mäurer und Wirtz

MiGro Cosmetics

M. Micaleff

M2 Beauté

Müller & Schmidt Pfeilringwerk

Nobilis

Oepen Markenvertrieb

Officina delle Essenze

PAC BEAUTY PROJECT

Parikos

Priori Skincare

Procter & Gamble Prestige

Rohloff Cosmetics

SA.G Perfumes Distribution

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KSAR

Tischnummer

Marken

„Klapp Group; Healthcosmeticals“

Aussteller

Klapp Cosmetics

Ausstellerlsite gesamt K – W

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Q

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Key Sale Bergmann Verlag

Presse Buchpräsentation “Parfümerie Know-How“ von Frau Jaser Lietz“

Eingangsbereich Foyer Saal Düsseldorf

Eingangsbereich Foyer Saal Düsseldorf

Collection Rolph Heyne

INSIDE beauty redspa media GmbH

Eingangsbereich Foyer Saal Düsseldorf

exclusiv promotion

oben links

kein Stand

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Wir-Für-Sie

LCN, Monteil Paris, Yoita

Wilde Cosmetics

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unten links

Dr. Hauschka Kosmetik

Wala Heimittel

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TopCos

Trehs

Sarner Natur

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kein Stand

Tauleto

Tauleto Frangrance

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„Tana Cosmetics; EGYPT - WONDER; MANOA CRISTAL“

TANA - Cosmetics

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Parfümerieverband

Menard, Odin

Syben Cosmetic Trading

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„Bel Air Beverly Hills; JPS John Player Special“

Straub Beauté Selective

Wintherburg-Medienagentur

„Bioté; Bettina Barty“

Straub Beauté Selective

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SpaRitual

SpaRitual

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Beauty Alliance

O.P.I

Profile Trendmagazin

Serge Lutens

Shiseido Deutschland SMP

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Terra Verlag

Carus Candela, Carus Esencia, Cariflora, Estrella, Vivencia, Cortesia, Mirada

Seidel

oben rechts

Scentis Sarl

Scentis Sarl

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Verbände

Sepai, Ulrich Lang NY, Carner Barcelona

Sepai - Beautyceutical Germany

Tischnummer

COSPAR

Marken Sarem Cosmetics

Aussteller Sarem Cosmetics


TOCCA Eau de Parfum I Cleopatra Inspired by the Mediterranean seductress, Tocca’s Cleopatra eau de parfum captivates the senses. Fresh and sparkling grapefruit and lush greens fade into accords of sensual white jasmine and tuberose, leaving an exotic, rich dry down of warm patchouli, golden amber and rich vanilla musk. 30

Clive Chtistian No 1 The World’s Most Expensive Perfume. Uniquely expensive perfumes created with no reference to cost, containing the most rare and precious ingredients in the world. Pure Perfume concentration, presented in a crystal stopper bottle.

Serge Lutens I Jeux de Peau Jeux de Peau evoked a French toast (pain perdu) just turning golden in a skillet and then sweetened with condensed milk spread. The apricot gives a slightly fruity note, which „wakes up“ the milky appearance. In terms of true composition, it speaks of sandalwood, spices, licorice, buttery notes. A real fantasy!


Frauen ben端tzen Parf端m, weil die Nase leichter zu verf端hren ist als das Auge. Jeanne Moreau

BVLGARI I JASMIN NOIR The essence of a jeweler. The emblematic Jasmin Noir perfectly embodies the luxury and prestige of the Bulgari brand with its richest and noblest codes. Olfactive Family: Floral Woody Sensual. Top Notes: Green Sap and Gardenia Petals Base: Sambac Jasmine Absolute, Satiny Almond, Precious Wood, Licorice and Tonka Bean Absolute Thierry Mugler I Alien Eau de Parfum Thierry Mugler tells the tale of a sun goddess, Alien, eternal, adorned in gold and light, spreading peace and magic with her lucky perfume. Alien radiates light from her golden temple, a place of happiness, inundated with a beneficial aura: a palace decorated with precious stones of various powers, irradiating fullness and positive energy.

Fotos: 息 Hersteller

Atelier Cologne I Orange Sanguine Orange Sanguine, a zesty and energizing burst of crushed ripe fruit, plays off sweet blood orange juice against bitter orange peel and sensual notes of geranium.


Il lavoro ha radici profonde nella nostra terra e nei valori della

Our work is deeply rooted in our lan

sua cultura...... e noi crediamo nella nostra terra.

and we believe in our land. Each

Ogni prodotto del Saponificio Artigianale Fiorentino ha una

Fiorentino has a story...and we love

storia..... e noi amiamo le storie.

ell ’A rte.. . . . l ’ i m p o r t a n z a d e l l a S toria......

of Art ..... t h e i m p o r t a n c e o f H i s t ory......

L’Arte della Qualità

Saponificio Artigianale Fiorentino

Grand Manchou 14

Grand Manchou ist ein frischer, eleganter, warmer und sinnlicher Duft, der von seinen aromatherapeutischen Eigenschaften stimulierend und energiespendend ist.

The Florentine ArtisanMADE Soap CompanyIN was born from a precise desire to offer a quality ITALY product in good taste. “The art of quality” is a motto and a guideline that allowed the Saponifi cio Artigianale Fiorentino to become an important point of reference in the corporate landscape of Italian and international superior quality soap producers.

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Farina Eau de Cologne seit 1709 Im historischen Rosoli-Flacon zu 100ml

Die europäischen Fürsten- und Königshäuser liebten den Duft von Farina. Der französische Dichter Voltaire lobte die Eau de Cologne als einen Duft, der den Geist inspiriert und nicht den Körper verdeckt.

Fotos: © Hersteller

Vor 300 Jahren schuf der italienische Parfümeur Johann Maria Farina (1685-1766) einen neuen Duft, den er seiner neuen Heimat zu Ehren EAU DE COLOGNE nannte. Er machte Köln damit als Duftstadt weltberühmt. In einem Brief an seinen Bruder 1708 beschieb er den neuen Duft: “Ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, an Bergnarzissen, Orangenblüten kurz nach dem Regen. Er erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie.”


Fotos: © Miller Harris, © Edwardian Bouquet, © Ambre Fetiche, © Cartier, © Artemisia, © Lalique

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GF, Daniela Rose: Which main philosophy does your company follow? Victoria: That is easy and quite unusual. My father Clive Christian is not financially driven. He is motivated purely by his love of luxury, design and quality. And we are ambitiously striving to become the stamp when you think of the British excellence: then you should think of the name Clive Christian. In order to do this we have to do it very clear and our focus is not to make money commercial. In a luxury company, you have the luxury to create luxury. That is the reason that No. 1 became the most expensive perfume in the world. It was not the designer, it was the result of our philos

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Im Dialog Victoria Christian

GF, Daniela Rose: What is so special about your fragrances and do you have recommendations how to apply a perfume? Victoria: I have been to New York and London for almost three years and sold perfume. That is the best way to get to know people. What in former times has not been possible, changed over time and fragrances appeared on the market with small prices. The old tradition has been forgotten. Now, we initiated the return of the lost art of perfume. I discovered that people - testing our scents - smelled this intensity for the first time in their life. Use the spray on your skin and keep your hand on it for some minutes. Then you realize the “firework” on your skin. It is different on every skin. Me personally, I wear the scent underneath my clothes and something on the headline.

Saal Maritim I Stand U

Großenbaumer Weg 6 D-40472 Düsseldorf

Phone: 0211 200701- 66/- 67 Mobil: 0151 53 64 21 90

E-Mail: parikos1@aol.com www.parikos.de


GF, Daniela Rose: You are working in a family-owned company. Besides your father and you, do some other members of your family join the Clive Christian Company (which also includes the kitchen-design company)? Victoria: I have two younger sisters, but it is just me. And it is passion. I work 24 hours a day, I love it. I live with it. It is family and company altogether. My father’s first career has been music; he has had a record company and was a music producer. Then he designed his house - for his family, for his home, it was very unusual. He put a chandelier at the roof of the kitchen in Victorian style. People thought he was crazy. In the 1970s though, he really changed the way people thought about kitchens. You have breakfast, you cook and have lunch, you have dinner: 90% of the day, you spend in the kitchen and you do not want to leave . It is true. It is the same in my family.

GF, Daniela. Rose: What is the spirit of the Artwork Edition? Victoria: Oh, yes? I think the bottle is reviving emotions and a way of history. Because the perfumes in the 1800s and early 1900s were taken from London to all the top cities around the world and these little bottles have been on the first class of the Titanic. It was the thing, the must have of the elite. 1872 is the year Queen Victoria gave her crown to the company. That has been the first time ever and the last time she gave such an honor. And it really is a fantastic thing and I am so proud. In 1999, my father bought the crown perfumery and he has had the ability to revive Queen Victoria’s company. That is incredible. The perfumes are not one hundred percent original to the 1800. It is impossible to do that. There were lots of animal things in it and different ingredients that we do not use today, thankfully. But it is as close as possible to a Victorian perfume for a lady and a Victorian perfume for a gentleman. This is the reason for the Artwork Edition, which is limited to 1.000 pieces. This really is a celebration. One of the ingredients inside the 1872 for women is the May rose. It is one of the rarest roses on the planet. The May rose is only three weeks a year in flower. The rose, of course, is only one ingredient of many inside the perfume. The rose was chosen to symbolize the Artwork Edition of 1872. And why are we doing the Artwork? Because my father is the designer. You are wearing perfume, I am wearing perfume. It is invisible, you can´t see it. But for him, he is designing a thing to be seen. He is waking the world of invisible to life. It needs to choose only one ingredient from each perfume to symbolize its personality. The rose is also a painter’s rose. To name only one: Matisse painted it. The May rose is also associated with innocence, with femininity, with elegance and piece. So for us, I think, it symbolizes the perfume to be so delightful. For the gentleman Artwork Edition we have chosen the eagle.

Saal Maritim I Stand 35

Fotos: © Clive Christian

GF, Daniela Rose: Could you explain the difference between the scent for a lady and a man? Victoria: Clive Christian offers two scents, one for the woman and one for the man. These scents join together invisibly. The scents complement each other. That is very romantic. We revived this old tradition to complement the scents. Our scents offer you the possibility to be like the moment, to capture that moment like electricity. The flower iris in “X” man stands for an earthy and masculine scent. Here you have the invisible powerplay of the king. For example, Cleopatra and the King heard so much of each other before, but have not met each other. Due to their scents - while sailing with the ship and the wind bringing the Egyptian jasmine - they fell in love with each other.This is a magic situation. When you wear “X” together, you feel the complement.

Spezialisiert auf Hautpflege für den Mann, bietet die aus Australien stammende Marke SKINN Produkte, die exakt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe „Mann“ abstimmt sind. Das straffe Sortiment besteht aus multifunktionalen Produkten, deren kraftvolle Formulierungen ein effektives und wirksames Pflegeritual sichern.

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Um das Gewicht der Barthaare, die ich verloren, hat mein Verstand zugenommen. Giacomo Girolamo Casanova (1725 - 1798)

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Impressum I Imprint GLOBAL ART OF PERFUMERY I Cosmetic Innovations Düsseldorf MesseGuide 2011 Zentralsitz ‚Genuss+FeinSinn’ villa baumann Zollernstraße 27 D-72379 Hechingen-Oberstadt Telefon: +49 (0)7471 18057-51 Telefax: +49 (0)7471 18057-49 www.genussundfeinsinn.com www.gf-bestplaces.com redaktion@genussundfeinsinn.com

MARITIM STAND H

SAAL

Herausgeber Frank J. Schnitzler Dr. Achim Onur USt.-IdNr. DE 232925766 Chefredakteur Dr. Achim Onur (V.i.S.d.P.) Art Direction Petrarca Bohlender Grafik Artem Bokarev Barbara Sailer Natia Mihnjak

Redaktion Annemarie Cornus Elena Dubodelova Rütger Plate Marketing/Vertrieb Petrarca Bohlender Assistenz Marketing/Vertrieb Agnieszka Blaska Schlussredaktion mariscript Lektorat, Rottenburg www.mariscript.de Übersetzung englisch Wendy Marth Translator/ Editor (BDÜ), wendy.marth@t-online.de Druck Druckerei Glückler, www.glueckler.de Fragen zum Magazin info@genussundfeinsinn.com

In Kooperation mit:

NATÜRLICH ANSPRUCHSVOLLER HAUT MEHR GEBEN. Unterstreichen Sie Ihre Persönlichkeit durch vitales Aussehen. SYSTEM ABSOLUTE ist die ideale Systempflege, die auch unter der Oberfläche wirkt. Die Haut wird spürbar straffer und geschmeidiger. Bestehende Fältchen werden sichtbar gemildert. www.boerlind.com

Geschäftsführer: Frank J. Schnitzler, Bernd Kruschka, Frank Hartmann Martin-Luther-Platz 26 40212 Düsseldorf Telefon: +49 211 4168070 Alle Angaben ohne Gewähr. Die in den Artikeln enthaltenen Informationen wurden sorgfältig recherchiert. Eine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben kann dennoch nicht übernommen werden. Für unverlangte Einsendungen aller Art übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. *Professionelle Erstellung exklusiver Kundenzeitschriften, Unter-

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Das italienische Traditions-Duftlabel BORSARI 1870 ist Ausdruck einer eindrucksvollen, harmonischen Verbindung von Klassik und Moderne. Die Kultmarke ist ein Inbegriff italienischer Eleganz und feiner Noblesse, die bis heute ihrer Handwerkskunst treu geblieben ist und zeitlose Raffinesse ausstrahlt.

Der Werdegang des erlesenen Duftes geht auf den 1858 geborenen Ludovico Borsari zurück. Schon früh widmete er sich der Welt der Düfte und Gerüche, wobei sich seine klassischen Düfte sowie innovativ-modernen Kreationen mit großem Erfolg etablierten. Zu einem wahren Meisterstück und Meilenstein italienischer Parfumtradition zählt sein auf Veilchen basierender Duft „VIOLETTA di PARMA“, eine Hommage an Maria Luigia, Herzogin von Parma, der zum Lieblingsduft der europäischen Aristokratie avancierte.

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FOX-KOSMETIK ▪ Michael Bollweg ▪ Tel.: 040 769 82 4-0 ▪ info@fox-kosmetik.de ▪ www.fox-kosmetik.de


Vorträge auf der GAOP | Samstag 09. April 2011

11.00-12.00 Uhr: Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten - Prof. Gerd Gigerenzer, Max-Planck-Institut, Berlin Gerd Gigerenzer ist Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz, Berlin. Gigerenzer lehrte an der Universität von Chicago und ist heute einer der international meistzitierten deutschsprachigen Psychologen mit zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Büchern zu Themen der Psychologie und Verhaltensforschung. Einer breiteren Öffentlichkeit ist Gigerenzer mit seinem Buch „Bauchentscheidungen“ bekannt geworden. In seinem Vortrag wird er uns mit dem wissenschaftlichen Nachweis konfrontieren, dass unsere Gefühlsentscheidungen häufig verlässlicher sind als die durch den Verstand kontrollierten.

12.00-13.00 Uhr: Machtvolle Körperdüfte – Verführungskünstler und geschickte Manipulatoren - Dr. Ingelore Ebberfeld, Universität Bremen Ingelore Ebberfeld ist Kulturanthropologin und Sexualwissenschaftlerin. Sie forschte und lehrte viele Jahre an der Universität und arbeitet als freie Autorin und Dozentin in Bremen. Ihre Wissenschaftsbeiträge für diverse Fachzeitschriften und ihre zahlreichen Bücher sorgten nicht selten für Furore. Dabei sind ihre veröffentlichten Forschungsergebnisse immer auch für ein Laienpublikum unterhaltsam darlegt, darunter: Körperdüfte als erotische Geruchserinnerungen, Botenstoffe der Liebe als Ausdruck des innigen Verhältnisses von Geruch und Sexualität. In ihrem Vortrag begründet sie, warum Körperdüfte andere Menschedn unbewusst beeinflussen.

15.00-16.00 Uhr: Neues Bewusstsein … Die neue Leitwährung Vertrauen - Klaus Kofler, Trends & Wege, Lindau

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Klaus Kofler ist Geschäftsführer des Impulszentrums für Innovation und Zukunftsfragen / Trends & Wege in Lindau. Eines seiner Forschungsgebiete liegt dabei in der Beobachtung von Veränderungsprozessen des Konsums und deren Konsumwelten. Sein Empfehlungsmotto: “Neues Denken in neuen Strukturen”. Sein erklärtes Ziel: Unternehmen zu überzeugen, dass der zukünftige Kunde nicht mehr nur als Kunde, sondern als ein wertvolles individuelles Gut zu betrachten ist, dass es verdient gehegt und gepflegt zu werden. Der zukünftige Einzelhändler verkauft kein Produkt mehr, sondern viel mehr eine Produktpersönlichkeit.

16.00-17.00 Uhr: Luxus, Luxusmarken, Luxuszielgruppen - Waltraut von Mengden, Cosmopolitan, München Waltraut von Mengden, Geschäftsführerin der MVG Medien Verlagsgesellschaft, München, einer Tochtergesellschaft der Schweizer Marquard Media AG ist für die Premium-Lifestylemagazine COSMOPOLITAN, JOY und SHAPE verantwortlich. Durch ihre Branchenkenntnisse im Bereich Beauty, Fashion und Fragrances ist sie Fachfrau für alle Fragen des Luxuskonsums, der damit verbundenen Emotionen und Motivationen. In ihrem Vortrag spricht sie über die Begrifflichkeit “Luxus” der heutigen Zeit, über die Entwicklung und Veränderung des Luxusverständnisses im Laufe der Jahre, die unterschiedlichen Definitionen dieses Begriffs und welche Arten von Luxus welche Bedürfnisse ansprechen.

Tel. 0 89/60 66 64 53 - Fax 0 89/60 62 164


Vorträge auf der GAOP | Sonntag 10. April 2011

11.00-12.00 Uhr: Neue Konsumentenmacht – Die Verbraucherlust an der Mitbestimmung - Prof. Hans-Willi Schroiff, Henkel AG Düsseldorf /RWTH Aachen Hans-Willi Schroiff ist Corporate Vice President der Henkel AG, Düsseldorf. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die weltweite Marktforschung des Konzerns. In Ergänzung zu seiner Konzernfunktion unternimmt er gelegentliche Ausflüge in die akademische Welt und lehrt an der RWTH Aachen und hält Gastvorlesungen an internationalen Universitäten. Sein Thema: Die Konsumenten verändern sich und demonstrieren ein neues Selbstbewusstsein, streben nach Einflußnahme nicht nur auf der gesellschaftspolitischen Ebene, wie z.B. Stuttgart 21, sondern greifen auch lustvoll nach der Macht im Konsum.

12.00-13.00 Uhr: Modernes Verkaufstraining – „Zickenhandling“ in der Praxis - Angelika Sewing, Director Corporate Communication, Nobilis Fragrances Frau Angelika Sewing arbeitet seit 30 Jahren als Verkaufstrainerin. Sie verfügt über ein breites Erfahrungswissen in der Bewältigung von Krisen und Verkaufssituationen. Frau Angelika Sewing wird referieren über Konfliktbewältigung – Strategien im Verkauf mit der Zielsetzung, die Zufriedenheit des Personals und insbesondere die der Kunden zu erhöhen.

15.00-16.00 Uhr: Dermatologische Forschung – Qualitätssicherung von Kosmetika - Prof. Ulrike Heinrich, Privatuniversität WittenHerdecke Ulrike Heinrich lehrt und forscht an der Privatuniversität Witten-Herdecke. Sie leitet deren Institut für Experimentelle Dermatologie und führt Wirksamkeits- und Verträglichkeitsstudien von Kosmetika, Arzneimitteln sowie Pflege- und Reinigungsmitteln durch. In ihrem Vortrag gibt Ulrike Heinrich einen Überblick der wichtigsten neuesten Forschungsergebnisse zur Qualitätsabsicherung von Kosmetika, die den gestiegenen Anforderungen der Verbraucher heute mehr denn je genügen muss.

Fotos: © Referenten

16.00-16.30 Uhr: Effektives und nachhaltiges Online-Marketing - Jan H. Schnitzler, webconsulting.schnitzler, Duisburg Jan H. Schnitzler hat sich als Social-Web-Berater und -Dienstleister auf das Thema Online-Marketing spezialisiert. Gerade in der Beauty- und Parfumbranche gibt es hier große Potenziale, da sich auch deren Kunden vor einem Kauf gerne online informieren. Facebook, Twitter und Co. sollten hierbei nicht einfach nur als zusätzliche Informationskanäle verstanden werden. Vielmehr sollten die Chancen eines konstruktiven Austauschs mit dem Kunden genutzt werden. In seinem Vortrag zeigt er anhand von praktischen Beispielen, wie die Möglichkeiten des Social Webs für eine nachhaltige Kundengewinnung und -bindung genutzt werden können.

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Dream Dream of NIGHT Luxury Victoria S

Dream of Luxury Night

Die Global Art of Perfumery fair ist ein Ereignis auf Weltniveau und findet dieses Jahr wieder in Düsseldorf statt. Den passenden Rahmen stellt das Hotel Maritim am Flughafen, Treffpunkt internationaler Klientel mit höchsten Ansprüchen.

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Anlässlich dieses Top Events findet im Hotel Maritim die erste Dream of Luxury Night statt zugunsten von Sterntaler e.V. (http://www.sterntaler.de). Für exquisite Unterhaltung sorgen Internationale Showacts wie Victoria Swarowski, das deutsche Supertalent 2009, Ricardo Marinello, dass Deutsche Fernsehballett sowie die beiden Miss Germany aus 2010 und 2011. Als Überraschung wird ein internationaler Stargast erwartet!

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seit mehr als 75 Jahren! Vor gut 75 Jahren legte Kurt Fortmann den Grundstein für das Haus TANA-Cosmetics mit dem beliebten Erfolgsprodukt TANA Balsam, einem einzigartigen Wimpernpflegemittel, das zum Geheimtipp der modebewussten Frau avancierte. Nach Übernahme des erfolgreichen Familienunternehmens durch Magister Ronald Fortmann, den Neffen Kurt Fortmanns, expandierte das Unternehmen schlagartig durch neue, innovative Entwicklungen: Das herausragende Naturkosmetik-Label Egypt-Wonder, ein Mineralpuder im klassischen Tontopf, der nur in einem Farbton vorliegt, passt sich sogleich dem individuellen Teint an und verhilft in kürzester Zeit zu Bräune. Kurz vor dem Firmenjubiläum gelang ihm mit der Entwicklung der TANA WimpernKraft ein Highlight. Das Serum wird mittels eines sehr feinen Pinsels entlang des Wimpernkranzes aufgetragen und stimuliert gezielt die Wimpernwurzeln. Bereits nach 6 bis 10 Wochen bestätigen Kosmetikerinnen die sichtbaren Erfolge. Das Produkt wird mit großem Erfolg bei Parfümerie Schnitzler verkauft. TANA-Cosmetics EGYPT-WONDER GmbH + Co. KG info@tana-cosmetics.de www.tana-cosmetics.de Tel: 0521/62156 Foyer Maritim I Stand 26

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Frank J. Schnitzler mit Dr. Bodo Kubartz , DAS GROSSE BUCH VOM PARFUM. Collection Rolf Heyne, 2011, 400 Seiten; EUR 29,90 Ein einzigartiges, sehr anschaulich strukturiertes Kompendium der Düfte, welches in das vielschichtige Reich von 1000 Düften für die Dame und den Herrn einführt. Frank J. Schnitzler, der als international renommierte Persönlichkeit im Szenarium der Düfte gilt sowie Bodo Kubartz schufen ein vorbildliches Nachschlagewerk und eine Liebeserklärung par excellence, die dem besonderen Esprit der Duftwelten gilt.


Anreise Maritim Hotel Düsseldorf

Das Maritim Hotel ist perfekt in die Infrastruktur des Flughafens Düsseldorf integriert. Über eine Fußgängerbrücke mit dem Terminal C verbunden, liegt das Hotel ebenso günstig zu den Autobahnen A 44, A 52 und A 3 wie zur Messe. Die Innenstadt ist nur wenige S-Bahn-Stationen entfernt. Den Hauptbahnhof erreicht man via Linie S11.

Mit dem Auto Mit dem Auto erreichen Sie uns über die Autobahn A44/ Ausfahrt “Düsseldorf Flughafen”. Fahren Sie weiter Richtung “Ankunft” und folgen Sie der Beschilderung Richtung “Airport City”. Das Maritim Hotel Düsseldorf befindet sich direkt vor Ihnen.

Entfernung zum Flughafen: 100 m Entfernung zur Airport City: 100 m Entfernung zum Hauptbahnhof: 7 km Entfernung zur Autobahn A 44: 0,2 km Entfernung zur Messe: 4,5 km Entfernung zur Königsallee: 7 km Entfernung zur Altstadt: 7 km Entfernung zur ESPRIT-Arena: 4,5 km Entfernung zum ICE Bahnhof Flughafen 0,5 km

Taxipreise: ab Hauptbahnhof ca. 25 €

Bahn- und Buslinien: - ab Hauptbahnhof: S11 bis Haltestelle “Flughafen/Terminal” oder Bus Linie 721 - ab Düsseldorf Fernbahnhof: Sky Train bis Terminal C

Fotos: © Maritim Hotel Düsseldorf

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Mit Radiofrequenz die Zeichen der Zeit

Fotos: © My R.F.

„biologisch“ retuschieren schließlich in der Behandlungszone zentriert. Dies lässt die Haut an der Oberfläche völlig unberührt. Exakt diese Fokussierung macht die Behandlung wesentlich effizienter und hat den Vorteil, dass bereits nach der ersten Behandlung das Ergebnis sichtbar ist. Hautstraffung, Gesichts- und Körper- Da dieses System relativ wenig Energie benötigt, ist konturierung sowie -modellierung, lo- die Behandlung schmerzfrei und angenehm. kaler Fettabbau und Cellulite- Reduktion sind nur einige der Gesichts- und Gesichtskonturierung Körperbehandlungen, die mit dem Radiofrequenz unterstützt die natürliche Fähigkeit der neuen My R.F. KONTUR durchge- Haut, sich selbst zu regenerieren. Bei der alternden Haut führen der Verlust von Kollagenfasern und die führt werden können. reduzierte Aktivität der Fibroblasten zu Linien und Bei der Radiofrequenz-Behandlung wird mit Gerä- Falten. Die aus der Behandlung resultierende Wärme ten gearbeitet, die elektrische Energie in Form von provoziert die erwünschte Heilungsreaktion in der Wärme durch die Haut schicken. Das Gewebe wird Dermis, da die Radiofrequenz die Zellerneuerung stärker durchblutet, Fettzellen werden verkleinert und die Kollagensynthese anregt. Dies hat einerseits sowie die Bindegewebsfasern im Fettgewebe und eine sofortige Straffung (Kollagen-Shrinking), andein der darüber liegenden Hautschicht erwärmt. rerseits längerfristig eine Kollagenneubildung durch Das Geflecht aus Kollagenfasern, welches für die Stimulation der Fibroblasten zur Folge. Vermehrtes Elastizität und Spannkraft der Haut zuständig ist, Elastin und der begehrte Straffmacher Kollagen fühwird erhitzt. Besonders die mit zunehmendem ren zu einer strukturellen Neuordnung, die wiederum Alter erschlafften kollagenen Fasern ziehen sich die Zunahme der Gewebedichte zur Folge hat mit durch den Energiefluss zusammen und straffen so dem Ergebnis einer strafferen Haut, eines jüngeren die behandelten Hautareale nachhaltig, da die kör- Erscheinungsbildes und einer langfristigen Hautrepereigenen Reparaturprozesse angeregt werden, modellierung. neue Fasern zu bilden, was zu einer Stärkung des Bindegewebes führt. Dadurch wird der straffende Körperkonturierung Effekt verbessert. Vergrößerte Fettzellen führen zu einer schlaffen, welligen Haut. Bei der Hautglättung durch FettabFokussierte Energie für bessere Resultate bau wird die Radiofrequenzenergie in die oberen Das Radiofrequenzgerät KONTUR liefert mittels und subkutanen Hautschichten geleitet, wo sie eine mehrerer Elektroden schmerzfrei fokussierte, selektive Erhitzung der Fettzellen und Kollagenfasern optimale Radiofrequenzenergie in die dermalen bewirkt. Der Temperaturanstieg in den Fettzellen regt und subkutanen Hautschichten, was zu einer Er- den Metabolismus an und erzwingt den Ausstoß wärmung des Gewebes führt und eine Straffung der gespeicherten Fettsäuren, die über die Blut- und und Regeneration der Kollagenfasern sowie einen Lymphbahnen abgebaut werden. Der lokalisierte gezielten Fettabbau erreicht. Die Energie wird aus- Fettabbau und die Straffung der Kollagenfasern sorgen so für eine Reduzierung des Körperumfangs und ein verbessertes Hautbild. Das Ergebnis: Fettdepots und Umfang werden reduziert, das Erscheinungsbild von Cellulite wird deutlich verringert.

MY R.F. Radiofrequenz für die Kosmetik bietet folgendes Leistungsspektrum: • Körpermodellierung • Gesichtskonturierung • Hautstraffung • Cellulite-Reduktion • Lokalisierter Fettabbau • Age Controlling Lifting • Umfang-Reduktion • Entschlackung • Doppelkinn-Behandlung • Verbesserung von Durchblutung und Lymphtransport

Weitere Informationen und Informationsmaterial erhalten Sie von : I. Narings info@my-r-f.de Tel.+49 (0) 173 6754401


Kultur in D

Kultur in Düsseldo Kultur in Düs Kultur in Düsseldorf Die

Deutsche Oper am Rhein

DIE LUSTIGE WITWE

Billy Budd von Benjamin Britten

von Franz Lehár Termine 25.04. | 15.05. |16.07 Operette in drei Akten In deutscher Sprache Musikalische Leitung: Axel Kober Inszenierung: Christian Brey, Harald Schmidt

Termine 15.04. | 17.04. | 22.04. | 24.04. Oper in vier Akten I Libretto von E.M. Forster und Eric Crozier nach einer Erzählung von Herman Melville In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: P. Hirsch I Inszenierung: I. Karaman

Wie schon in seiner ersten Oper„Peter Grimes“ geht BenHarald Schmidt und die„Lustige Witwe“, das ist eine jamin Brittens (1913–1976) Werk um tiefe existenzielle Paarung, welche die Medienküche vor und nach der Probleme: die Frage von Schuld oder Unschuld, VerantDüsseldorfer Premiere brodeln ließ. wortung, Mitleid und die unheimliche Kraft des Bösen.

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TWO Choreographie: Hans van Manen Musik: „Berceuse Elégiaque“ op. 42 BV 252a „Des Mannes Wiegenlied am Sarge seiner Mutter“

SOLO Choreographie: Hans van Manen Musik: Corrente und Double (Presto) aus der Partita Nr. 1 von Martin Schläpfer mit Regina van Berkel Premiere: 09.04.2011 | Termine 10.04. | 16.04. | 21.04. | b-Moll für Violine BWV 1002 von Johann Sebastian Bach 23.04. | 29.04. | 07.05. | 13.05. | 01.06. | 18.06. UNLEASHING THE WOLF (Uraufführung) STREICHQUARTETT Choreographie: M. Schläpfer Musik: Streichquartett von Witold Lutosławski

Choreographie: Martin Schläpfer mit Regina van Berkel Musik: Komposition und Live-Performing von Paul Pavey

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Lang Lang, Klavier Beethoven, Sonate C-Dur op. 2/3 / Beethoven, u.a.

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Kunsthalle Düsseldorf

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NRW-Forum Düsseldorf

Grabbeplatz 4 • 40213 Düsseldorf

Ehrenhof 2 • 40479 Düsseldorf

Ehrenhof 4-5 • 40479 Düsseldorf

www.kunsthalle-duesseldorf.de

www.nrw-forum.de

www.robert-schumann-saal.de

Öffnungszeiten: Di-Sa 12-19 Uhr, Sonn- und

Öffnungszeiten: Di-So 11 bis 20 Uhr

Feiertage 11-18 Uhr

Freitag 11 bis 24 Uhr

KRIWET — yester ´n´ today

„Zeitgeist und Glamour“ Die Jahrzehnte des Jetset

Bruno Ganz Lesung I delian::quartett

18. Februar 2011 bis 1. Mai 2011

10. April 2011, 17 Uhr

Robert-Schumann-Saal I Zweiklang! Wort und Musik 48

Saponificio Artigianale Fiorentino • Standnummer: 19 Fulvia Weber • Bahnhofstrasse 68 • 73312 Geislingen Tel: 07331 400 739 • E-Mail: fulvia.weber@gmx.de

05. Februar 2011 bis 15. Mai 2011

Fotos: © Ruth Walz, © VG Bild-Kunst © Langen Foundation, © Museum Kunst Palast, © Kunsthalle Düsseldorf, © NRW-Forum Düsseldorf, © Museum Boijmans Van Beuningen

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Stiftung museum kunst palast


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MUSEUM KUNST PALAST

Langen Foundation

Ehrenhof 4-5 • 40479 Dßsseldorf

Raketenstation Hombroich 1 • 41472 Neuss

www.museum-kunst-palast.de

www.langenfoundation.de

Ă–ffnungszeiten: Di-So 11- 18 Uhr

Öffnungszeiten: Täglich 10.00-18.00 Uhr

Johan Thorn Prikker 26. März 2011 bis 07. August.2011

Neue Farben Eine Auswahl aus der Sammlung Kemp 26. März 2011 bis 07. August.2011

Japanische Naturdarstellungen aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen 14. Februar 2011 bis 8. Mai 2011

Malerei der Klassischen Moderne aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen 14. Februar 2011 bis 8. Mai 2011

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