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Europas Sammlermagazin

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Messingobjekte Blechspielzeug


U2_Junge

07.09.2017

16:36 Uhr

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Märklin DT 800 Doppellokomotive, 1951 Schätzpreis: € 700 – 900

Triebwagen Märklin TWE 700 B, um 1938 Spur 00, internationale Variante Schätzpreis: € 3.000 – 4.000

144. Spezial-Auktion

»Wissenschaft & Technik« »Mechanische Musik« »Spielzeug-Raritäten« 11. November 2017

»Adsumudi«, 1907 Nur 6 x weltweit bekannt! Schätzpreis: € 8.000 – 12.000

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Luxus-Phonograph ‚Edison Opera‘, um 1910 JugendstilType SM, Model A, Schokoladenautomat mit ‚Music Master‘ ‚Polizist‘, um 1903 Holztrichter Von Mitteldeutsche Schätzpreis: Automaten A.G., € 3.000 – 5.000 Dresden. Sehr selten ! Schätzpreis: € 17.000 – 25.000

Vier Crooke‘sche Demonstrations-Röhren, um 1915 Schätzpreis: € 300 – 500

Rechenmaschine ‚The Millionaire‘ , um1893 Frühes Modell, mit vierseitiger Verglasung zur Demonstration der mechanischen Rechenvorgänge! Schätzpreis: € 1.800 – 2.500

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»La Cantinière«, um 1911 Französischer Spielautomat mit Gewinnausgabe. – Schätzpreis: € 10.000 – 15.000

Komet Musikautomat mit 13 Platten, um 1898 Von Komet-Musikwerke, Bauer & Co., Leipzig »Apple Lisa-1«, 1983 Schätzpreis: € 15.000 – 20.000 Orgel-Walzenspieldose‚ Erster kommerziell erfolgreicher Personal Voix Celeste‘, um 1870 Computer mit graphischer bzw. mausgesVon Ducommun-Girod, Paris teuerter Benutzeroberfläche (GUI) – Äußerst Schätzpreis: € 7.000 – 9.000 selten! Schätzpreis: € 15.000 – 30.000

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Münzautomat ‚Der Elektrische Matrose‘, um 1910 Von Polyphon Musikwerke, Leipzig Schätzpreis: € 5.000 – 8.000

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‚Das Schockierende Schwein‘, um 1898 Französischer Elektrisierautomat von Philippe Léon, Paris Schätzpreis: € 20.000 – 30.000

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UNSERE INTERNATIONALEN REPRÄSENTANTEN: U.S.A.: Andrew Truman, Truman Tel. (207) 485 8343 * AndrewAuctionTeamBreker@gmail.com · Australien & Neuseeland: P. Bardenheier, (NZ), Tel./Fax (+64) (0)9 817 72 68 * dbarden@orcon.net.nz Japan: Murakami Taizou, Tel./Fax (06) 68 45 86 28 * murakami@ops.dti.ne.jp · China: Jiang Feng, Tel. 138 620 620 75 * jiangfengde@gmail.com Hongkong, Taiwan, Singapur: Alex Shih-Chieh Lin, (HK), Tel. (+852) 94 90 41 13 * alexsclin@gmail.com England: Tel. (0)777 963 7317 * AuctionTeamBrekerUK@outlook.de · Frankreich: Pierre J. Bickart, Tel. (01) 43 33 86 71 * AuctionTeamKoln@aol.com Russland: Polyguide Ltd. Moscow, Tel. (925) 740 66 03, Tel./Fax (985) 999 93 55 * ml.mediaservice@gmail.com

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INHALT 5

TRÖDLER

ISSN 1863-0340

VERLAG

GEMI Verlags GmbH Pfaffenhofener Straße 3 85293 Reichertshausen Tel. 08441 / 4022-0 Fax 08441 / 71846 Internet: http://www.gemiverlag.de eMail: info@gemiverlag.de

■ Expertenauskünfte

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MAGAZIN ■ Ausstellungen – Messen – Märkte

GESCHÄFTSFÜHRER

Gerd Reddersen Rudolf Neumeier

CHEFREDAKTEUR

Karl Ruisinger eMail: karl.ruisinger@gemiverlag.de

REDAKTION

Nicola Fritzsch, Joscha Eberhardt, Karin Probst, Helene Stümpfle-Wolf

AUTOREN DIESER AUSGABE

Reinhard Bogena, Heidrun Th. Grigoleit, Ludger Spielberg

AUKTIONEN

REDAKTIONSASSISTENZ

Heike Genz

■ Berichte –Preise – Termine

TERMINE

Anette Wagner, Tel. 08441/4022-35 Hans Neumeier, Tel. 08441/4022-34 eMail: termine@gemiverlag.de

LITHOS, SATZ, HERSTELLUNG

Westner Medien GmbH (Anschrift siehe Verlag)

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TECHNIK ■ Schaub Lorenz Kofferradios

SPIELZEUG

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■ Express-Boy von Gescha

ANZEIGEN

Markus Westner, Tel. 08441/4022-13 Hans Neumeier, Tel. 08441/4022-34

KLEINANZEIGEN

Heike Genz, Tel. 08441/4022-18 Marlene Westner, Tel. 08441/4022-12

ONLINETIPP

VERTRIEB

Gerd Reddersen

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ZEITSCHRIFTENHANDEL

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■ Schwarzes Gold für Sammler

westermann druck Gmbh

■ Messing-Objekte

DRUCK

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LESERFORUM

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SCHALLPLATTEN

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KUNSTHANDWERK

FUNDSTÜCKE

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■ Flohmarktpreise

TERMINE UND ANZEIGEN ERSCHEINUNGSWEISE

monatlich

TITELFOTOS

Reinhard Bogena, Edition des Brass Collectors Club Germany (BCCG)

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fallen die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM.

■ ANTIKMARKTTERMINE ■ SAMMLERBÖRSENTERMINE ■ AUSLANDSTERMINE ■ REGELMÄSSIGE TERMINE ■ FLOH- UND TRÖDELMARKTTERMINE ■ KLEINANZEIGEN IN DER SAMMLERBÖRSE

Es gilt die Anzeigenpreisliste 1/11 (Preise gültig seit 01.08.2006)

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SPIELZEUG 30

EXPRESS-BOY LUDGER SPIELBERG

Page mit Koffer von Gescha

der Gebrüder Max und Ludwig Schmid aus Nürnberg, besser bekannt unter der Bezeichnung „Gescha", finden. Von der 1923 gegründeten Metallspielwarenfabrik wurde im Laufe mehrerer Jahrzehnte ein stetig wachsendes und äußerst vielfältiges Sortiment mit vielen patentierten Blechspielwaren entwickelt. Darunter befanden sich bis gegen Ende der 1930er-Jahre etliche Militärspielzeuge, Automobile, Traktoren und Flugzeuge. Besonders bekannt wurden die Kinderschreibmaschine „Junior", der Mercedes-Kompressor-Rennwagen mit dröhnendem Motor und ein pickender Vogel, der mit einem Gummisauger auf glatten Flächen befestigt werden konnte.

Der „Koffer-Boy”

Klassiker aus Blech Viele Firmen- oder Markennamen werden häufig von Sammlern – aber nicht nur von diesen – mit einem ganz bestimmten Produkt verbunden, obwohl dieses oft nur Teil eines viel größeren Sortiments ist oder war. Das ist etwa bei Automobilherstellern der Fall, wenn bei deren Fahrzeugen gedanklich immer noch der „Käfer" oder die „Ente" erscheinen, bei der Firma Braun kommt rasch der „Schneewittchensarg" in Erinnerung und vom Zweiradhersteller Kreidler dürfte die „Florett" unvergessen bleiben. Ähnliches gilt auch für alte Blechspielzeuge, bei denen die Erwähnung eines Herstellernamens unweigerlich an einen beliebten Spielzeugklassiker erinnert. Für die Nürnberger Firma Arnold dürfte es das Motorradspielzeug „MAC 700" mit dem auf- und absteigenden Fahrer sein, bei Johann Distler aus Nürnberg natürlich der „Porsche Electromatic", von Lehmann aus Brandenburg sicher der „Störrische Esel" und von Walter Stock aus Solingen die berühmte „Schweinekutsche". Von Blechspielzeugsammlern ließe sich diese Aufzählung noch weit fortsetzen und bestimmt würde sich dort auch umgehend ein sehr bekanntes und originelles Produkt 10 / 17

Am 9. Mai 1937 wurde Max Schmid ein Patent mit der Nummer 667474 für ein von einem Uhrwerk betriebenen mechanischen

Der Express-Boy in der ersten Ausführung von 1938 mit der Artikelnr. 57-1. Unter dem Boden ist der Koffer mit mehreren Patenthinweisen und dem Schriftzug „Gescha" gekennzeichnet, seitlich mit „Germany". Von vier aufgedruckten Aufklebern sind drei ohne klare Beschriftung, auf einem ist deutlich „Excelsior" zu lesen. Auf dem schön gestalteten Faltkarton sind oben links und unten rechts die Gescha-Markenzeichen angebracht Die letzte Ausführung enthält keine Patenthinweise mehr und nur noch den Herkunftshinweis „Made in W.-Germany" sowie das Gescha-Logo. Die zahlreichen Aufkleber, insgesamt sind es 21, sind typisch für die Reisefreudigkeit gegen Ende der 1950er-Jahre und das Verhalten vieler Reisender, ihre Ziele und Aufenthalte u.a. auch gern auf dem Reisegepäck zu dokumentieren. Rundum ist dieser Koffer dekoriert mit Bedruckungen wie Afrika, Paris, München, Roma, San Remo, London, New York, Tokio, Istanbul, Touropa, Hotel Sayoy, Hotel Tivoli, Hotel Schwarzer Adler, Excelsior, Cortina, KLM Der Express-Boy in der ersten Nachkriegsversion ist gekennzeichnet mit „Made in US-Zone Germany", einem Patenthinweis und dem Gescha-Logo. Elf Aufkleber, darunter Paris, München, San Remo, Garmisch-Partenkirchen, London, Hamburg, China, Afrika, New York und Hotel Schwarzer Adler, deuten auf weite Reisen hin


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SPIELZEUG 31 In diesen Positionen können die Figuren ihre lebhaften Bewegungen natürlich nicht vorführen, wirken so aber in der Vitrine sehr ansehnlich Im Laufe der Zeit wurden die Koffer optisch modifiziert. In der Mitte ist ein frühes Exemplar mit anmontiertem Koffergriff zu sehen

Spielzeug erteilt. Der Patentanspruch bezog sich auf ein „Mechanisches Fahrspielzeug in Form einer Figur mit beweglichen Gliedern und einem Gefährt als Rodler, Kofferschieber usw., die beim Laufen verschiedene Körperstellungen einnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Hervorbringen der einzelnen wiederkehrenden Figurenbewegungen beim Fortlaufen des Gefährts, und zwar abwechselnd von der liegenden in die laufende Stellung der Figur, und umgekehrt, eine vom Laufwerk bewegte Exzenterscheibe o. dgl. die an Zapfen angelenkten, unter Federwirkung stehenden Figurenarme zeitweise unterfaßt und nach vorwärts schiebt und dabei unter Aufrichten der Figur die Figurenbeine zur Auflage auf die Gefährthinterkante mitbewegt, und daß andererseits an den Laufrädern angebrachte Nocken oder lappenartige Ansätze und von diesen beeinflußte um Achsen drehbare Nasenhebel o. dgl. die Figurenbeine zum Vortäuschen des Schiebens oder Laufens der Figur abwechselnd heben und senken." Kurz gesagt verbirgt sich hinter den kompliziert scheinenden Beschreibungen ein Page mit einem Koffer, der im Gescha-Sortiment als „Express-Boy" benannt und von Sammlern meistens als „Koffer-Boy" bezeichnet wird. In der Patentschrift wird als Beispiel für ein Gefährt zwar mehrfach ein Rodelschlitten genannt, doch dürfte das erste nach dem Patent entstandene Spielzeug ein als Überseekoffer gestalteter Blechkasten von 68 mm Länge mit einer nur zwei Millimeter höheren beweglichen Figur gewesen sein, eben der „ExpressBoy”.

fer her, dann lieg ich auf dem Bauch; nein, toller treibt es keiner mehr – drum kauft man mich ja auch!", hieß es im Werbetext für den Koffer-Boy samt einiger Abbildungen für die Verdeutlichung der Funktion. In der normalen Ausgangsposition steht die Figur hinter dem Koffer und schiebt ihn scheinbar mit kräftigen Beinbewegungen vor sich her, springt auf und fährt kniend oder in Bauchlage ein Stück weiter, springt wieder ab, schiebt erneut an usw. Bis zum Ablauf des Federwerks wiederholt sich der Vorgang während einer Kreisfahrt mit rasantem Tempo mehrfach. Der Antrieb des Koffers erfolgt durch zwei Räder am hinteren Teil des Gefährts, während ein kleines und leicht schräg montiertes Vorderrad die Kreisfahrt ermöglicht. Für die Beinbewegungen schnellen abwechselnd und in rascher Folge zwei Blechstreifen aus dem Koffer hervor und schlagen vor die Oberschenkel der Figur, danach werden für den Sprung auf den Koffer die Arme vom Uhrwerk gleichzeitig nach vorn und wenig später für den Abstieg durch eine Feder wieder nach hinten gezogen. Für eine andere Spielmöglichkeit kann die

Figur gleich beim Start auf den Koffer gesetzt werden, wo sie dann während der gesamten Fahrt mehr oder weniger sitzend hin und her rutscht. Mit dem Einsatz am Bahnhof deutet die Verpackung eine weitere Nutzungsmöglichkeit an, nämlich als Zubehör einer Spielzeugeisenbahn. Der Tätigkeitsbereich der Hotelpagen beschränkte sich früher nicht ausschließlich auf die Gebäude. Führende Häuser empfingen ihre Gäste bereits am Bahnhof und transportierten deren Gepäck per Kutsche oder Limousine ins Hotel und setzten dafür ihre Pagen ein. Der Spielwert war, wie bei so vielen mechanischen Blechspielzeugen, mit einem sich stets nur wiederholenden Ablauf eher gering, und so dürfte der „Express-Boy” nach ein paar Vorführrunden rasch langweilig geworden sein. Ein Kaufanreiz war aber sicherlich die für ein kleines Spielzeug außergewöhnlich große Bewegungsvielfalt, denn der Mechanismus bewirkte ja gleichzeitig eine Vorwärtsbewegung des gesamten Spielzeuges, die Laufbewegung und die Sprünge der Figur.

Versionen Bei der ersten Version verfügt der Koffer an beiden Seiten über anmontierte Griffe, die aber keine Funktion haben. Später wurden diese Details nur noch aufgedruckt. Die bewegliche, aber fest mit dem Koffer verbundene Figur wurde als Hotelpage gestaltet und war in blauer und roter Ausführung zu haben. Die mechanisch

Neuheit 1938 Er erschien ab 1938 als Neuheit in Werbeanzeigen von Gescha und in mehreren Händlerkatalogen, während sich ein Gefährt in der Form eines Rodelschlittens mit Figur erst mit Beginn der 1950er-Jahre nachweisen lässt. „Ich renne hinterm Kof10 / 17


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SPIELZEUG 32 Die gegenüberliegenden Seiten der Schachteln waren identisch gestaltet. Mit der bunten Schachtel oben wurden die ersten Express-Boys verkauft, in dem eher schlichten Exemplar unten steckten die letzten Ausführungen. Die obere Abbildung zeigt den Einsatz mehrerer Pagen an einem Bahnhof Als der Express-Boy schon ein Auslaufmodell war, diente der in der gesamten Spielwarenbranche sehr bekannte Artikel noch als Blickfang für die Werbung. Anzeige aus der Fachzeitschrift „Das Spielzeug” vom Februar 1960 Der Express-Boy im Gescha-Katalog von 1955 mit ca. 40 Blechspielzeugen. Wie häufig in Spielwarenkatalogen, wird die Funktion durch Zeichnungen erläutert; hier die Kreisfahrt mit dem Sprung auf den Koffer ren sind noch Exemplare für weniger als 100 Euro zu haben.

„Bob-Boy”

stark beanspruchten Beine und Arme wurden aus bedrucktem Blech gefertigt, Rumpf und Kopf aus Masse geformt und bemalt. Jahrzehnte belieferte die Firma Frömter (Fröha) zahlreiche Blechspielzeughersteller mit Massefiguren, z. B. Reitern, Insassen für Automobile, Traktorfahrern usw. Auch die Gebr. Schmid zählten zu den Kunden und wahrscheinlich wurde auch der Masseteil des Pagen von Frömter geliefert. Die durch den Zweiten Weltkrieg bedingte Einstellung der Spielwarenproduktion nahmen die Gebrüder Schmid 1949 wieder auf. Neben einigen Neuheiten und ein paar bewährten Vorkriegsmodellen kam auch der erfolgreiche Express-Boy wieder in das Sortiment, mit unveränderter Funktion, der bekannten Figur, einem optisch leicht veränderten Koffer und dem Aufdruck „Made in US-Zone Germany". Bis zur Produktionseinstellung 1960 wurden noch einige Änderungen bei der Bedruckung vorgenommen und ca. ab Mitte der 1950er-Jahre als Herkunftskennzeichnung „Made in W. Germany" aufgedruckt. Der Express-Boy wurde zum bekanntesten und wahrscheinlich auch erfolgreichsten Gescha-Blechspielzeug. Belegen lässt sich diese Vermutung durch den Umstand, dass dieses Spielzeug auch fast 60 Jahre nach der Produktionseinstellung wesentlich häufiger zu finden ist als jeder andere Gescha-Artikel und auf besseren Spielzeugmärkten fast immer angeboten wird, häufig sogar noch mit der Originalverpackung. Je nach Zustand differieren die Preise, aber mit voller Funktionsfähigkeit und leichten Gebrauchsspu10 / 17

Ab ca. 1950 erschien dann auch der bereits in der Patentschrift erwähnte Rodelschlitten als „Bob-Boy" im Gescha-Sortiment. Statt in einem Koffer war die Mechanik nun in einem Schlitten untergebracht und die Figur wurde als Knabe in winterlicher Kleidung gestaltet, mit Schal und Pudelmütze. Die Spielmöglichkeit wurde durch eine verstellbare Fahrtrichtung im Vergleich zum Kofferboy geringfügig erweitert. Einige Jahre waren die beiden Boys von Gescha nun nebeneinander in Händlerkatalogen und den Regalen der Spielwarenhändler zu leicht unterschiedlichen Preisen zu finden. Der Bob-Boy ko-

stete 1953 3 DM, der Express-Boy 15 Pfennige mehr. Wie viele erfolgreiche Spielwaren wurde auch der Express-Boy nachgeahmt. Von ihm sind u.a. aus Japan Versionen mit identischen Maßen und Funktionen, aber anderen Bedruckungen und Figuren aus Celluloid bekannt. Fotos: Ludger Spielberg


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SCHALLPLATTEN 88

.. SCHWARZES GOLD FUR SCHALLPLATTEN-SAMMLER DEUTSCHE DEMOKRATISCHE REPUBLIK POLITISCHE VINYL-PLATTEN

€ 50-70 Manfred Krug „Singt Protestsongs EP”, erschienen in der DDR 1968 auf Amiga, Nr. „Sp.U. 460”, Mono. Die Single erschien zusammen mit dem Buch „Protestsongs”, welches im Eulenspiegel Verlag Berlin veröffentlicht wurde. Die Songs stammen von Phil Ochs, Leo Ferre, Klaus Lenz, Werner Selborn und Manfred Krug

€ 15-30 Oktoberklub „Da Sind Wir Aber Immer Noch/Hier, Wo Ich Lebe 7 Inch”, 1979 auf Amiga, Nr. „456389”. Der Oktoberklub (Vorläufer war der Hootenanny-Klub Berlin) wurde 1966 gegründet und bestand bis 1990 und war „hundertprozentig rot, überzeugt, ehrlich”

€ 60-80 Various Artists (V.A.) „Das Lied Im Kampf Geboren 10 Inch EP” veröffentlicht 1959 in der DDR auf VEB Deutsche Schallplatten Eterna, Nr. „710003”, Mono. Beteiligt waren der Große Rundfunkchor Berlin, Chor des Staatlichen Volkskunstensembles der DDR und der Chor der Kampftruppen des Staatlichen Rundfunkkomitees

€ 35-50 Various Artists „Die Erde Dreht Sich Linksherum LP”, erschienen 1978 auf Amiga, Nr. „855663”. Die LP erschien anlässlich des Weltraumfluges der Sojus 29, wobei der Kosmonaut Siegmund Jähn (dabei Waleri Bykowski) der erste deutsche Astronaut im Weltall war

€ 15-30 V.A. „Immer Lebe Die Sonne, Sowjetische Jugend- & Massenlieder LP”, VEB Eterna („Für Dich”-Serie) 1967, Nr. „810027”, Mono. Dabei Chor der Kampfgruppe, Großer Kinderchor des Deutschlandsenders, Orchester des Staatlichen Tanzensembles, Zentrales Orchester Ministerium des Inneren, Wachregiment Berlin, Ensemble Sowjetische Streitkräfte

€ 15-25 V.A. „Jungs Aus Moskau Und Berlin LP”, 1977 auf Eterna, Nr. „815093”. mit Weinert Ensemble der NVA, Chor und Ensemble der Sowjetischen Streitkräfte

€ 40-50

Various Artists (V.A. Die Thälmann-Kolonne, Alf Pörschmann, Wilhelm Tatarczyk, Chor der Kampfgruppe des Staatlichen Rundfunkkomitees) „Für Spaniens Freiheit 1. Folge EP”, erschienen auf VEB Deutsche Schallplatten Eterna Monopressung, Nr. „512025”. Mit den Songs der Thälmann-Kolonne „Spaniens Himmel Breitet Sich Aus”, „Balade Der Elften Brigade” (1938), „Lied Der Elften Brigade” (1937), „Lied Der Internationalen Brigaden”. Eterna wurde von der Lied der Zeit Schallplatten-Gesellschaft (Unternehmen des Sängers Ernst Busch) 1947 gegründet und 1953 zum volkseigenen Betrieb VEB Deutsche Schallplatten umgestaltet

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€ 15-25 V.A. (Großer Chor des Berliner Rundfunks / Zentrales Orchester des Ministerium des Innern) „Lieder Der Kampfgruppen EP”, erschienen 1963 auf Eterna, Nr. „510092”, Monopressung


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SCHALLPLATTEN 89

€ 25-40

V.A. (Solistenvereinigung des Berliner Rundfunks, Berliner RundfunkSinfonie Orchester, Zentrales Orchester Ministerium des Inneren) „Nationalhym-

ne”, 1967 (Zweitpressung von 1972) VEB Eterna, Nr. „410117”, Monopressung

€ 15-30 V.A. „Musikhören, Lieder & Songs Im Internationalen Befreiungskampf LP”, 1981 Schola, Nr. „875100”. Dabei u. a. Pete Seeger, Earl Robinson, Mahalia Jackson, Ensemble Südvietnamesische Befreiungsarmee, diverse DDR-Künstler

€ 35-50

Various Artists (Dieter Arnhold, Reimund Schnabel) „Quo Vadis Germa-

nia? Versuch Einer Deutschen Bilanz 5xLP in Box”, veröffentlicht auf VEB Eterna 1961, Nr. „760019/23”. Mit den Songs „Der Zusammenbruch 1 & 2”, „Das Potsdamer Abkommen 1 & 2”, „Die Spaltung 1 & 2”, „Getrennte Wege 1 & 2” und „Wohin Gehst Du, Deutschland? 1 & 2”

€ 10-20 Various Artists „Fröhlich Sein Und Singen, Lieder Der Thälmann Pioniere LP”, veröffentlicht als Reissue 1974 (Erstpressung erschien 1971) auf Nova VEB Deutsche Schallplatten, Nr. „885013”

€ 50-70 V.A. „Wir Singen, Weil Wir Jung Sind LP”, 1967 auf Eterna, Nr. „810035”. u. a. Songs wie „Oktober Song/Sag Mir Wo Du Stehst / Freie Deutsche Jugend/Maiwind”

€ 70-100 V.A. „Wir Tragen Die Roten Spiegel LP”, erschienen 1967 auf Eterna, Nr. „Sp.U.0437/38”, 3 Beilagen. Die LP wurde als „SP”-Pressung (Sonderproduktion) vom Ministerium für Staatssicherheit herausgegeben und war nie frei im Handel erhältlich. Musiker: Wachregiment Berlin

€ 10-25 Various Artists „Waffenbrüder – Klassenbrüder LP”, erschienen 1967 auf VEB Eterna, Nr. „U.0437/38”, Monopressung, VEB Gotha-Druck. Beteiligt waren zum 50. Jubiläum der Großen Oktober Revolution in Russland u. a. Musikkorps und der Soldatenchor des Wachregimentes Berlin für Staatssicherheit, die Schalmeienkapelle Ministerium für Staatssicherheit, Soldatentheater „Friedrich Wolf” etc. € 10-20 V.A. „Parade Des Soldatenliedes LP”, erschienen 1978 auf VEB Eterna, Nr. „815096”. Mit dem Chor/Orchester des Erich-Weinert Ensembles, des Stabsmusikkorps der Volksarmee Rostock, Gisela May, Singeklub „13. August” den Grenztruppen der DDR, Hans-Eckardt Wenzel

Alle angegebenen Schallplattenpreise verstehen sich als ungefähre Richtpreise, die bei Internet-Auktionen, Schallplattenbörsen, Sammler-Foren, Festpreislisten, Privatverkäufen etc. erzielt oder angeboten wurden. Die Preise gelten in der Regel für Mint/Mint- Exemplare (neuwertig bzw. minimale Gebrauchsspuren).

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FUNDSTÜCKE 98

FLOHMARKTPREISE n Keramik Wandkachel (wohl Unikat), verso gestempelt „Schäffenacker Ulm/Do., Made in Germany, handgeformt“. Spaciger Farbverlauf, geometrische, abstrakte Motivgestaltung, wohl noch aus der experimentellen Frühphase von Helmut Friedrich Schäffenacker (1921-2010 Ulm), minimale Craquelés und leichte Alters-/Gebrauchsspuren, verso Wandbefestigung, 58 x 19 x 2,5 cm, Gewicht über 5 kg. Schäffenacker widmete sich Zeit seines Lebens der Kunst. 1949 schloss er eine Ausbildung bei dem Bildhauer Rudolf Pauschinger in Stuttgart ab. Er gründete nach seinem Studium (bei Bildhauer Diwerge und Prof. Peters) und seiner Ausbildung als Maler und Bildhauer Anfang der 1950er-Jahre in Ulm das „Atelier Schäffenacker“. Dort malte er, schuf Skulpturen aus Holz und Stein und begann ab 1948 auch als Keramiker zu arbeiten. Mit den Asche- und Craquelé-Glasuren oder den ungewöhnlichen Formspielen seiner Vasen schuf er fantasievolle Kunstobjekte. Als Bildhauer (Edelstahl, Bronze, Stein, Holz etc.) legte er sich einen eigenen Skulpturenpark an. Auch stattete er öffentliche Gebäude mit Wandreliefs und Skulpturen aus. Liebhaber dürften für dieses Objekt mit Unikatcharakter zwischen 150 bis 250 Euro anlegen. Flohmarktpreis: 80 Euro

n Reklame Originales Fahrzeug-Emblem, wohl Modell „Glas Goggomobil T 250“, ab 1955, verschnörkelter Firmenschriftzug aus Metall mit verso 3-Stifte-Befestigung, 18, x 2,5 cm. Dabei noch ein Firmenprospekt „Goggomobil Limousine 250/300,400“. Das niederbayerische Familienunternehmen Glas aus Pilsting/Dingolfing war schon ab 1883 ein Inbegriff für technisch-ausgereifte Landmaschinen. Im Nachkriegsdeutschland waren Landmaschinen weniger gefragt. So fertigte die Firma ab 1951 die ersten Motorroller mit Zweitaktmotoren. Schon 1952 widmete man sich der Entwicklung eines Kleinstwagens. 1954/55 erblickte das „Goggomobil“ das Licht der neuen „Auto-Welt“, ein Mini-Fahrzeug (für bis zu 4 Personen) mit einem 250 KubikZweizylinder-Motor, 13,6 PS, Höchstgeschwindigkeit circa 80 km, das die Kundschaft sogar mit dem alten Führerschein Klasse 4 (Motorradführerschein) fahren konnte. Der 1956er-Werbeslogan: „Macht viel Freude, kost’ nicht viel” (Einstiegspreis circa 3.000 DM). Lösung klar: „Goggomobil“ verhalf dem Unternehmen zum Erfolg. 1956 wurden täglich 170 Fahrzeuge hergestellt und in 36 Länder exportiert. 1966 wurde das Glas-Unternehmen an BMW verkauft. Das formschöne Original-Emblem könnte bei Liebhabern 50 bis 100 Euro erzielen, Prospekte aus der Anfangsepoche werden mit circa 20 bis 30 Euro gehandelt.

lernen. Am gespielten Postschalter wurden dann die frankierten Sendungen abgegeben und der kleine Postbeamte durfte nun freudig stempeln: Ein Heidenspaß für Groß und Klein, besonders Buben wollten damals gerne „Postler” werden. Die Wiener Spielkartenfabrik Ferdinand Piatnik (1819-1885, gelernter Kartenmaler) & Söhne kann auf eine 193 Jahre lange Firmengeschichte zurückblicken. In der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde der Name Piatnik zum Inbegriff des Kartenspiels. Weltweit beschäftigt die Firma aktuell etwa 200 Mitarbeiter und produziert Spielkarten, Brettspiele und Puzzles. Keine große Rarität, aber für VintageSpiele-Sammler wohl mit 20 bis 50 Euro zu bewerten. Flohmarktpreis: 20 Euro

Flohmarktpreis: 40 Euro

n Spielzeug „Kinder-Post“, Hersteller Jockey Spiele, Piatnik, Wien, Österreich, 1950er-Jahre. In der „Kinder-Post“ steckt alles drin, was ein damaliges Postamt so brauchte: Umschläge, Vordrucke, Formulare, Briefmarken, Stempel, Stempelkissen, Stifte etc. Die Kinder sollten spielerisch das Schreiben von Briefen, Postkarten, Telegrammen oder das Ausstellen von Postanweisungen

Erscheinungstermin November-Ausgabe: Abo-Versand 16.10.2017 Erstverkaufstag Handel 20.10.2017


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07.09.2017

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