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DeZemBer 2017

U1_Titel_SJ_1217.qxp_SJ Titel 13.11.17 14:41 Seite 1

Dezember 2017 · B 1309 | € 7,50 Schweiz CHF 11,50 | Österreich € 8,00 | Be/Ne/Lux € 8,50

SammLer JourNaL

KUNST • ANTIQUITÄTEN • AUKTIONEN

Über 2.000 Termine

Schätzungen Auktionen Ausstellungen

SUZANNE BELPERRON

GEMI

Grande Dame der Juwelierszene

Tintoretto Einflussreich, dramatisch, innovativ Hinter der Maske Künstler in der DDR


U2_Zeller

14.11.2017

11:57 Uhr

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www.zeller.de


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INHALT

SUZANNE BELPERRON von Sabine Spindler

AUKTIONSNOTIZEN Vor- und Nachberichte Titelbild: Schmuck von Suzanne Belperron Fotos: Artcurial, Bonhams, privat

SAMMLER-SERVICE

4

MAGAZIN

10

MESSETERMINE

18

KUNSTMARKT

20

FOTOKUNST

28

AUKTIONSTERMINE

40

INSERENTENVERZEICHNIS

46

AUSSTELLUNGSTERMINE

68

AUSSTELLUNGEN

73

LITERATURTIPP

86

VORSCHAU | IMPRESSUM

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JACOPO TINTORETTO von Anja Iwa

THE HOBBYIST von Theresia Peters

KÜNSTLER IN DER DDR von Heidrun Th. Grigoleit

AUKTIONSPREISE Bronzebüsten

32 48 60 66 78 92

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SAMMLER-SERVICE

Pittoresker Garten Gemälde eines unbekannten Malers

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Ich habe hier ein kleines Ölgemälde, das ein Fachwerkhaus mit malerischem Bauerngarten darstellt. Leider ist es nicht signiert. Da ich es eigentich ganz hübsch finde, wüsste ich nun doch gerne, von wem es stammt und wieviel es wert sein könnte. Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen? Zu guter Letzt: es misst 23 x 29 cm, den Rahmen R. Günther, Landsberg nicht miteingerechnet.

!

Das kleine hübsche Gemälde zeigt einen pittoresken Garten vor einem alten Fachwerkhaus. Das Bild bietet dem Betrachter eine Fülle von Details. In voller Blüte zieren diverse Blumen einen kleinen Sandweg der zum Haus führt, Sonnenblumen stehen vor einem schiefen Lattenzaun der auch schon bessere Tage erlebt hat, Geranien auf einer Bank und in einem Fenster mit hölzernem Fensterladen, verziert durch eine herzförmige Öffnung, eine alte hölzerne Tür, ein Kastenfenster in dem ein Krug steht, die lehmverputzen Gefache des Fachwerks, usw. Fast scheint es, als wäre das Bild einer „Haus & Garten“ Zeitschrift der „Shabby chic"-Epoche entsprungen. In die Mitte der 1990er-Jahre oder später würde ich das Bild datieren. Da die Signatur fehlt und lediglich die Maße von 23 x 29 cm bekannt sind, ist es schwierig hier einen – sicher akademisch gebildeten – Künstler herauszufinden. Stilistisch ähnlich sind die Gemälde der Kunstmalerin Ute Herrmann (geb. 1969). Als dekoratives Gemälde eines unbekannten Malers des späten 20. Jahrhunderts würde ich einen Schätzpreis von 80 bis 120 Euro ansetzen. Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger, Lüneburg

Beschwerliche Ernte Gemälde von Török Jenö

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Beigefügtes Ölgemälde mit Feldarbeitern ist schon lange in Familienbesitz. Es ist in Öl auf Leinwand gemalt und ohne Rahmen circa 73 x 56 cm groß. Es heißt, es stammt von einem ungarischen Maler. Können Sie die Signatur entziffern und mir mehr zum Maler sagen? M. Merk, o. O.

!

Das ungarische Gemälde in Ihrem Besitz ist ein Werk des Török Jenő (1880-Budapest-1957). Es zeigt ein Bauernpaar bei der beschwerlichen Getreideernte, der Bauer schwingt die Sense und die Bäuerin bindet die Getreidegarben. Das Gemälde ist mit einem breiten, schnellen Duktus ausgeführt, wie es typisch für Spätwerke eines Malers ist. Die Datierung „45“ ist also durchaus passend, zu diesem Zeitpunkt war der Künstler 65 Jahre alt. Török studierte in Budapest und Paris, in München war er Schüler von Hollósy Simon, einem Vertreter des Naturalismus und Realismus. Später bildete sich Török in der Künstlerkolonie in Nagybánya fort, der Einfluss dieser Malschule ist in seinem Werk unverkennbar. Für ein Spätwerk wie dieses würde ich einen Schätzpreis von 200 bis 300 Euro nennen. Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger, Lüneburg


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Im Kornfeld Doppelgemälde von Julius Seyler

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Können Sie mir bitte zu einem Ölgemälde Auskunft geben, das ich vor Jahren auf einem Antikmarkt erstanden habe? Es hat die Maße 40 x 55 cm. Interessant ist, dass die Holzplatte vorne und hinten bemalt ist. Das Bild ist auch Uwe Siebert, o. O. unten rechts signiert mit „Seyler“.

!

Das Gemälde in Ihrem Besitz zeigt einen Schnitter mit seiner Sense inmitten eines Kornfeldes, darin einige kleine Tupfer roter Mohn, in der Ferne scheint ein Sommergewitter niederzugehen. Insgesamt eine schlüssige atmosphärische Schilderung eines Spätsommertages. Der Pinselduktus ist breit und schnell geführt. Rechts unten ist das Bild „J.Seyler“ signiert. Auf der Rückseite findet sich eine ähnliche, nicht ganz ausgeführte Landschaft. Stil, Thema, Duktus und Signatur stimmen mit dem Werk des Julius Seyler überein. Julius Seyler (1873-1955) war ein begnadeter Sportler und Maler, der in seiner Malerei wohl stark von

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SAMMLER-SERVICE

Heinrich von Zügel und Anton Mauve beeinflusst wurde. Studienreisen führten ihn durch Europa, Kanada und die USA. Durch die Heirat mit einer Amerikanerin und die Zeitläufe ergab es sich, dass er einige Jahre in den USA lebte und dort Kontakt zu den Blackfeet Indianern hatte. Indianer-Motive gehörten seitdem zu seinem Repertoire. Seine impressionistische Malweise traf allerdings nicht den Geschmack der amerikanischen Kunstsammler, welche eine detailverliebte erzählerische Schilderung schätzen. 1921 kehrte Seyler nach München zurück und feierte große Erfolge. Anfang der 1940er-Jahre ließ seine Sehkraft nach und er begann langsam zu erblinden. In diese späte Phase seines Werkes, die 30er- oder Anfang der 1940er-Jahre würde ich das Gemälde in Ihrem Besitz zeitlich einordnen. Die Preise für Seyler-Gemälde schwächeln seit Jahren, das mag an einem Überangebot liegen, denn eigentlich hätte er eine höhere preisliche Bewertung verdient. Zur Zeit lassen sich für ein solches Seyler Werk nur 400 bis Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger, Lüneburg 500 Euro erzielen.

und im rechten Bildrand eine kleine schwarze BuchstabenSignatur „TC XO"? Vielleicht lässt sich über die Signatur das Wilhelm Strauch, Düsseldorf Rätsel ja aufklären?

! Russisches Vorbild Neuzeitliche Ikone

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Bei einer Speicherräumung ist mir diese wohl russische Ikone in die Hände gefallen. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Informationen über den Herstellungsort/Kulturkreis, Fertigungszeitraum, Material und Wert mitteilen könnten. Die Ikone ist wohl alt/zeittypisch gerahmt, hat im Motiv leichte Wurmfraßspuren und Farbabsplitterungen

Bei der Ikone, gemalt auf Holz, handelt es sich dem Foto nach um eine neuzeitliche Arbeit nach einem russischen Vorbild des 19. Jahrhunderts. Das kann man sowohl an der Ansicht der Rückseite wie auch an der Malerei mit den Farbabsplitterungen schließen. Zudem sind Ikonen üblicherweise nicht signiert. Der Rahmen gehört nicht zur Ikone und dürfte älter sein; entstanden wohl Anfang 20. Jahrhundert. Die Darstellung der Gottesmutter „Glykophilusa", gemeint „die Zärtliche" bzw. „die süß Küssende", ist ein Typus, der in Russland und Griechenland am bekanntesten ist. Sie geht zurück auf eine Legende aus der Zeit des Kaisers Leon III. (717-741) von Byzanz: Die Patrizierin Viktoria lebte zu dieser Zeit in Konstantinopel, als oben genannter Kaiser diese Gnadenbilder zerstören ließ. Nach einer göttlichen Eingebung warf Viktoria ihr Bild der Gottesmutter in das Meer. Die gelangte so an die Küste zum Berg Athos, wo sie der Abt


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des Klosters fand. An der Fundstelle selbst entsprang eine Quelle, dessen Wasser Gelähmte und kinderlose Frauen heilte. Bei den Buchstaben könnte es sich um ein Monogramm handeln: Bei den Russen sind doppelte Vornamen üblich. Zuerst wird der eigene genannt, an zweiter Stelle der vom Vater. Die russischen Buchstaben TC entsprechen unserem TS, XO entspricht HO. Leider ist es mir nicht möglich, aufgrund des Monogramms einen Künstler zu ermitteln. Es handelt sich hier also um eine Ikone von nur dekorativem Wert, da sie nicht aus der Zeit ist. Literatur: Brenske, Helmut: Ikonen. München 1976. Riese, Brigitte: Seemanns Lexikon der Ikonographie. Leipzig 2007. Hartmann, Peter W.: Kunstlexikon. Wien 1996.

K U N S T AUKTIONS H A U S L E I P Z I G

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Waldlandschaft mit Craquelé Gemälde eines unbekannten Malers

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Im Privatbesitz meiner Familie in Polen befindet sich ein Ölgemälde mit der Signatur „H. Schönberger”. Ich hoffe, Sie können mir bei der Entschlüsselung der Signatur helfen. Die Maße des Bildes auf Leinen sind 118 cm breit und 78 cm hoch, ohne Rahmen. Eine Werteinschätzung würde mich auch sehr interessieren. Stanislaw Wisniewsik, Hamburg

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Das Gemälde in Ihrem Besitz zeigt ein Waldinneres oder eine Waldlandschaft mit Bachlauf in einem Mittelgebirge. Wie das Detailfoto der Signatur zeigt, zieht sich das Cra-

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SAMMLER-SERVICE

quelé , also die Risse und Sprünge in der Malschicht, durch die Buchstaben der Signatur. Es handelt sich also um die originale, wenn auch ein wenig verputzte, Signatur eines „H. (?) Schönberger“. Immer dann, wenn sich über einen Künstler partout keine Informationen finden lassen, lohnt es sich, den Suchradius zu erweitern. Die idealisierte Walddarstellung erinnert stark an die Gemälde von Heinrich Böhmer (1852-1930). Böhmer studierte an der Kunstakademie Düsseldorf in der Landschaftsklasse von Eugen Dücker. Bekannt wurde Heinrich Böhmer vor allem durch seine lichtdurchfluteten Waldlandschaften deutscher Mittelgebirge. Dergleichen Landschaften waren in der Zeit von 1880 bis 1930 ausgesprochen populär, scheinbar jeder zweite deutsche Haushalt nannte solch eine Waldlandschaft sein eigen. Natürlich konnte sich nicht jeder Kunstliebhaber ein Original der Düsseldorfer Schule leisten. Um die Nachfrage zu decken, schufen Manufakturen in Tschechien und Berlin Gemäldekopien in Serien, die Signaturen sind dann natürlich nur Pseudonyme. Die sorgfältig gesetzte Signatur könnte auf eine Malerin hindeuten. Leider findet sich weder in Malerinnenlexika noch in den Matrikelbüchern der Düsseldorfer Akademie ein Hinweis auf den Maler oder die Malerin. Einzig in München findet sich ein Armin Schönberger, der sich 1904 in die Zeichenklasse eingeschrieben hat. Möglicherweise wurde der Maler auch Opfer des Ersten Weltkriegs, was das Fehlen biografischer Daten erklären würde. Als dekoratives Gemäldes eines unbekannten Malers, Anfang 20. Jahrhunderts, bewerte ich das Bild mit 200 bis Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger, Lüneburg 400 Euro.

Reifrock mit Blumen Werbefigur von Gmundner Keramik

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In meinem Besitz befindet sich diese 18 cm hohe Gmundner Figur. War sie als Werbefigur gedacht? WieMargit Schläfer, o. O. viel könnte sie wert sein?

!

Die hübsche Keramik-Werbefigur leugnet ihre Funktion nicht. Dargestellt ist eine Frau mit breitem Reifrock, welche ein Schild mit dem Firmenlogo in die Höhe stemmt. Das gezeigte Logo wurde in dieser Form von 1911-1925 verwendet. Die Firma selbst hat eine sehr lange Firmengeschichte, die jüngere Geschichte beginnt mit der Gründung der Gmundner Tonwarenfabrik u. Keramische Werkstatt F. und E. Schleiss, welche kurz danach in „Gmundner Keramik“ umbenannt wurde. In diese Phase fällt die glückliche Kooperation mit der „Wiener Keramik“ (Powolny, Löffler) und der Produktion heute sehr begehrter Jugendstil- und Art Déco-Keramik. Nach dieser künstlerisch herausragenden Epoche kam es danach zu mehreren Besitzerwechseln. 1968 erwarb Johannes Hohenberg die Gmundner Keramik und führte diese bis 1997. In die Anfänge der Ägide Johannes Hohenberg ist diese Figur wohl zu datieren, sie ist der Hinweis auf die ruhmreiche Vergangenheit der Manufaktur. Ein enthusiastischer Keramiksammler mag dafür 100 bis 150 Euro bewilligen. Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger, Lüneburg


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MAGAZIN

Material in Form Zeughausmesse im Deutschen Historischen Museum Berlin Vom 7. bis 10. Dezember 2017 bietet sich wieder die besondere Gelegenheit, in Berlin rund 90 Künstler anzutreffen, die ihre einzigartige Gebrauchskunst präsentieren und verkaufen. Im schmuckvollen, 1.600 Quadratmeter großen Schlüterhof des Zeughauses ist die Messe ein einmaliges Erlebnis. Alle Künstler, Kunsthandwerker und Designer haben fundierte Ausbildungen in ihrem Fachgebiet und kennen sich mit den Materialien, die sie bearbeiten, bestens aus. Viele haben Fachauszeichnungen für ihr hochwertiges Schaffen bekommen und sind in öffentlichen Sammlungen mit ihren Objekten vertreten. Es ist großartig, dass diese Kunst dem Besucher der Zeughausmesse zum alltäglichen Gebrauch dargeboten wird. Die Zeughausmesse ist das Schaufenster der Angewandten Kunst in Berlin und Brandenburg und eine der führenden Messen für Gebrauchskunst in Deutschland.

Katharina Wendt, Glasstapel; Zeughausmesse im Deutschen Historischen Museum Berlin

Violetta Elisa Seliger, Schmuckstücke; Zeughausmesse im Deutschen Historischen Museum Berlin

Die Auseinandersetzung mit den Materialien und die meisterhafte Verarbeitung ist ein langjähriger Prozess, aus dem diese besonderen Gebrauchsobjekte entstehen. Hier sind exemplarisch die Arbeiten von vier der rund 90 Aussteller genannt: Die Schmuckkünstlerin Violetta Elisa Seliger beschäftigt sich intensiv mit den Themen Raum, Körper und Volumen. Geometrische Flächen werden zersägt, aufgebogen, gewölbt und verdreht. Die auf diese Weise neu entstandenen Elemente setzt sie in verschiedenen Variationen zusammen, so dass sich ihre ursprünglichen Formen weitgehend auflösen und in neuer Gestalt in räumlichen Schmuckstücken wiederfinden. Raku ist eine spezielle Brenntechnik keramischer Massen. Jorge Mendez Canalias nutzt bei dieser Technik die Chance, den Glattbrandprozess zu unterbrechen. Er räuchert so komplett oder partiell. Verschiedene Tonqualitäten, unterschiedliche Erstarrungszustände der Glasuren, die Art des Glasierens und das Kokettieren mit dem Zufall erweitert die Palette der Variablen, mit denen er bei seinem Schaffen spielt. Aus dem Fundus tradierter Handwerkstechniken entwickelt Katja Stelz Textildesign von zeitlos moderner Ästhetik und sinnlicher Eleganz. Das spannungsreiche Wechselspiel von Linie und Fläche, subtiler Farbigkeit und komplex angelegter Musterung charakterisieren ihre Wolldecken und Teppiche. Ihre Arbeit verleiht den Geweben aus reiner Schurwolle, feinem Leinen und robustem Ziegenhaar eine ausdrucksstarke Struktur und sinnliche Haptik. Die Silberschmiedin Antje Dienstbir schmiedet passioniert Löffel und klopft dunkle Steinzeuggefäße aus geschnittenen Tonklötzen. Sie ist sich der Unterschiede der Materialeigenschaften bewusst, passt ihre gewohnte Technik des Schmiedens dem weichen Material Ton an und lotet die Dehnung aus. Die Keramiken und Löffel nehmen im Wechselspiel Einfluss auf die jeweilige Gestaltung des Gegenübers. Die Rohheit der Schalen spiegelt sich formal in den Löffeln wider und ist wiederum die logische Folge des Löffelschmiedens aus der Stange heraus. Ort der Messe ist der Schlüterhof, in den man über die Eingangshallen des Deutschen Historischen Museums gelangt. Durchschreitet der Besucher das Foyer, findet er sich in dem von ruhiger Weiträumigkeit erfüllten glasüberdachten Innenhof des Zeughauses wieder. Gerahmt ist der Hof


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MAGAZIN

Die Besucher setzen sich international zusammen, sie kommen u.a. aus den USA, Süd-Korea, Brasilien, Japan und natürlich aus ganz Europa. Bei der design classic düsseldorf sind alle wichtigen Design-Galerien sowie auch Neuzugänge und private Händler zu finden. Nicht zu vergessen die Auktionshäuser Dorotheum (Wien/Düsseldorf), Lauritz. com (Düsseldorf) und Quittenbaum (München),die mit eigenen Ständen vertreten sind. TELEFON | 0172-9531212 INTERNET | www.designclassic.de

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Pflanzen, Raupen, Schmetterlinge Vorschau auf die Antik & Kunst 2018 in Sindelfingen

von Türbögen mit Reliefs sterbender Giganten. Sie wurden 1701 vom Namensgeber des Schlüterhofes geschaffen. Nicht nur der Schlüterhof macht das Zeughaus zu einem besonders geeigneten Ort für die Messe der Angewandten Kunst. Mit der Messe im Schlüterhof setzt sich auch eine Tradition fort. Im Zeughaus fand bereits 1844 die erste Allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung statt. Am ersten Tag der Messe werden die Preise für Angewandte Kunst verliehen. Eine exzellente Jury kürt vier Künstler aus der Ausstellerschaft für ihre herausragenden Leistungen. Dank der freundlichen Unterstützung durch die Berliner Volksbank sind die Preise mit Auszeichnungen im Wert von 1.300 bis 500 Euro dotiert. Weitere Förderer der Messe sind: Art Aurea, Delinat, Eunique, Götze und Inform.

Sie erforschte und malte Insekten und Pflanzen und reiste dafür sogar ins ferne südamerikanische Surinam: Maria Sibylla Merian (1647-1717) führte ein abenteuerliches, für ihre Zeit sehr außergewöhnliches Leben. Ihre Werke, die

TELEFON | 030/84724917 oder 0172 3756227 INTERNET | www.zeughausmesse.de

Design in allen Dimensionen design classic düsseldorf Seit 1998 existiert sie und hat sich seitdem zu einer Kultveranstaltung etabliert: die design classic düsseldorf. Am Sonntag, dem 3. Dezember verwandelt sich die 4.500 Quadratmeter große Ausstellungsfläche der Blumengroßmarkthallen auf dem Großmarkt in der Ulmenstraße wieder in ein Dorado für die Liebhaber ansprechender Gestaltung. Mehr als 150 Händler bringen ausschließlich Originale aus dem 20. und 21. Jahrhundert – speziell ausgesucht, elegant präsentiert und kaufbar. Ausgefallene Einzelstücke aus den Bereichen Möbel, Inneneinrichtung, Accessoires, Glas, Keramik und Schmuck finden ihren Weg nach Düsseldorf, und im Laufe eines lebendigen design-classic-Tages auch oft den Weg in ein neues Zuhause.

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14.11.2017

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EINLADUNG ZUR KUNSTAUKTION Freitag, 29. Dezember 2017 Beginn 10.00 Uhr – Saalöffnung 9.00 Uhr Vorbesichtigung GmbH

Di. 26.12.17 10.00 -18.00 Uhr Mi. 27.12.17 10.00 -18.00 Uhr Wir wünschen unseren Kunden einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Unser Haus ist vom 21.12. – 25.12.17 und vom 01.01. – 09.01.18 geschlossen.

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MAGAZIN

Fachwissen und künstlerische Fertigkeit in faszinierender Vollendung vereinen, gelten als Höhepunkte der alten wissenschaftlichen Buchkunst. Im Jahr 2017, dem 300. Todesjahr der Merian, blickte die Kunstwelt voll Bewunderung auf das Leben und Werk der berühmten Malerin und Naturforscherin (s.a. „Sammler Journal” vom November 2017). Jetzt präsentiert das Kunstkabinett Strehler auf der Antik & Kunst 2018 noch einmal eine beeindruckende „Nachlese“ zum Merian-Gedenkjahr. Auf der Antik & Kunst in der Messe Sindelfingen erhält das kunstsinnige Publikum jetzt die Gelegenheit, das Werk der Malerin und Forscherin in einer Sonderschau mit ausgewählten Kupferstichen kennenzulernen: Die Kunsthistorikerin Birgit Strehler führt zusammen mit ihrer Mutter Brigitte das renommierte Kunstkabinett Strehler in Sindelfingen, das sich schon seit vielen Jahren auf die Malerin und Forscherin spezialisiert hat. Das Merian-Gedenkjahr 2017 verlief für Mutter und Tochter ebenso spannend wie turbulent. Für die Messe Antik & Kunst, die vom 11. bis 14. Januar 2018 in der Messe Sindelfingen stattfindet, versprechen die beiden Merian-Expertinnen ihren Besuchern jetzt eine inspirierende „Nachlese“: „Nach diesem ganz besonderen

Zwei Morpho-Menelaos-Falter besuchen einen Granatapfel, eine Raupe ist ebenfalls mit von der Partie, auch ein Teil des verlassenen Kokons ist erkennbar; Kunstkabinet Strehler bei der „Antik & Kunst” im Januar in Sindelfingen Foto: Kunstkabinett Strehler

Bestechende Ästhetik und naturgetreue Ausführung – wie hier bei der exotischen Ananas – zeichnen das Werk der Maria Sibylla Merian aus. Auf der Antik & Kunst werden ausgewählte Werke der weltberühmten Malerin und Naturforscherin in einer kleinen Sonderschau präsentiert; Kunstkabinet Strehler bei der „Antik & Kunst” im Januar in Sindelfingen Foto: Kunstkabinett Strehler

Jahr wird es auf der Messe eine kleine, exquisite Sonderschau mit ausgewählten Werken der Maria Sibylla Merian geben“, kündigt Birgit Strehler an. Ergänzt wird der erlesene „Merian-Salon“ durch einen Vortrag, in dem die studierte Kunsthistorikerin die ästhetisch wie wissenschaftlich so hochkarätigen Merian-Werke noch einmal sachkundig vorstellt und dabei en passant ihr Publikum in den historischen Kontext der Blumenmalerei eintauchen lässt: „Die Tradition des Blumenbildes beginnt im frühen 16. Jahrhundert mit den wichtigen Kräuterbüchern sowie den naturkundlichen Blumen- und Insektendarstellungen von Joris und Jakob Hoefnagel, den künstlerischen Ahnherren von Merian, und führt zu den prachtvollen Florilegien des 17. Jahrhunderts. Merians Einfluss zeigt sich dann im 18. Jahrhundert in vielen von ihren Bildern ‚abgekupferten‘ Darstellungen und in einer Reihe höchst qualitätsvoller Blumenmalereien.“ Als Tochter des bekannten Kupferstechers Matthäus Merian d. Ä. trug Maria Sibylla einen großen Namen, sie schaffte es aber mit ihrer eigenen Leistung als Malerin, Kupferstecherin und Naturforscherin, selbst eine Weltberühmtheit zu werden. Der „Merian-Salon“ auf der Antik & Kunst wird noch einmal eindrucksvoll an das Werk dieser beherzten und faszinierenden Frau erinnern. Die Antik & Kunst findet vom 11. bis 14. Januar 2018 in der Messe Sindelfingen statt. Den Auftakt bildet eine festliche Vernissage am 11. Januar von 17 bis 21 Uhr. Von Frei-


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MAGAZIN

Der Wiederentdeckte Kunstkalender mit Motiven von Hermann Wiehl

tag bis Sonntag ist die Messe von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Daneben findet auch in diesem Jahr wieder die beliebte „Kunst-Trilogie” statt: Eine Reise durch die Nacht. Die Kunst-Trilogie am Messesamstag ist ein beliebter ästhetischer Höhepunkt der Antik & Kunst: In einer stimmungsvollen nächtlichen Kunstfahrt wird das Messepublikum zu verschiedenen Kunststätten in der Nachbarschaft entführt. Busfahrt und eine exklusive Kurzführung vor Ort sind für die Messebesucher kostenlos. TELEFON | 07034/237558 INTERNET | www.antik-kunst-messe.de

Richtig bewerten Der Kunst einen Wert zuweisen Einzelwerke oder ganze Sammlungen Bildender Kunst zu bewerten, das ist eine komplexe Herausforderung. Der Gesetzgeber schweigt weitgehend. Unterschiedliche Bewertungsanlässe und Interessenslagen bei unklaren Definitionen erschweren einen sachlichen Umgang mit solchen Fragen. Mit dem Symposium „Der Kunst einen Wert zuweisen” brachten das Institut für Sachverständigenwesen (IfS) und das Auktionshaus van Ham erstmalig alle Akteure der unterschiedlichen Bewertungsperspektiven auf Augenhöhe zusammen. So konnten Probleme und rechtliche Unklarheiten aufgearbeitet und rechtssichere Lösungen für die Zukunft entwickelt werden, die nun in vorliegendem Band zusammenfasst sind. Hrsg.: Sasa Hanten-Schmidt, Hardcover, 96 Seiten inkl. Abbildungen, Preis: € 21 (inkl. Versand), ISBN 978-3-00-057715-4. TELEFON | 0221/925862-0 INTERNET | www.van-ham.com

Anlässlich des 40. Todestages des Kunstmalers Hermann Wiehl (1900-1978) und aufgrund der großen Nachfrage gibt die Galerie Roland Roeder die 18. Ausgabe des Kunstkalenders nun für das Jahr 2018 mit ausgesuchten Werken seines Schaffens heraus. Hermann Wiehl, Klassiker der Moderne, war Schüler von Prof. Anselment, Max Ackermann und Otto Dix, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verband. Enge Bekanntschaft pflegte er darüber hinaus mit Pablo Picasso, Marc Chagall, Max Bill und Fernand Leger. Wie kaum ein anderer Maler verbindet er die Farbsprache des Expressionismus mit der neuen Formensprache des Kubismus. Zwischen 1955 und 1965 war die Hochphase seiner Produktivität und es entstanden mehr als 600 Ölbilder. Der Kalender zeigt insgesamt 13 Farbreproduktionen einschließlich Deckblatt in hoher Qualität, im Format 50 x 55 cm, mit Spiralbindung, in Folie verschweißt und im Schutzkarton versandfertig verpackt zum Preis von 29,90 Euro, zuzüglich Postversand. ADRESSE | Galerie Roland Roeder, Tüfinger Straße 6 A, 88690 Oberuhldingen TELEFON | 0171/3540032 INTERNET | www.galerie-roland-roeder.com


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Antikes & Kurioses - Auktion Mittwoch 06. Dezember 2017 Antik-Kunst-Varia-Schmuck - Auktion Donnerstag 14. Dezember 2017

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MESSETERMINE

|NOVEMBER| AMSTERDAM (NL) -26.11.2017 Pan Amsterdam RAI Parkhal Tel. 0031/411/644440 www.panamsterdam.nl BRÜHL 26.11.2017 Antik - Kunst - Design Markt Giesler-Galerie Tel. 02232/931717 www.a-v-a.net BRÜSSEL (B) -26.11.2017 art3f Brussels Expo Heysel-Palais 4 Tel. 0033/389590240 www.art3f.fr HAMBURG -03.12.2017 Messe für Kunst und Handwerk MKG Hamburg Tel. 040/245291 www.mkg-hamburg.de KLOSTERNEUBURG (A) -26.11.2017 35. Klosterrneuburger Kunstund Antiquitätenmesse Babenberghalle Tel. 0043/664/9173631 www.antik-events.at KÖLN-DEUTZ -26.11.2017 Cologne Fine Art Messegelände www.colognefineart.de LUXEMBURG (L) 30.11.-03.12.2017 Luxembourg Art Fair Messegelände www.luxartfair.com MOSKAU (RU) 29.11.-03.12.2017 Antiquariatsmesse Central House of Artists Tel. 007/495/6579922 www.moscowbookfair.ru

BÖBLINGEN 09.12.2017 Spielzeug-Salon Böblingen Kongresshalle Tel. 0711/5590044 www.theurers.de BONN-BAD GODESBERG 01.12.-03.12.2017 ANTIKA BONN Stadthalle Tel. 0431/680380 www.expomanagement.de BUDWEIS (CZ) 09.12.-10.12.2017 Czech Art Festival Convention Centre www.artfestival.cz DORTMUND 02.12.-03.12.2017 Antik & Sammlermarkt Westfalenhallen Tel. 02304/9427911 www.mlg-gmbh.de

TERMINE 2017/18 03. Dez. 07. Jan. 04. März 08. April 05./06. Mai 09./10. Juni 29. Juli 12. Aug. 16. Sept. 23. Sept. 14. Okt. 02. Dez.

Brühl, Giesler-Galerie Brühl, Giesler-Galerie Brühl, Giesler-Galerie NEU! Frechen, Rathausplatz NEU! Wesseling, Innenstadt Brühl, Innenstadt Bad Neuenahr, Innenstadt NEU! Aachen, am Elisenbrunnen, Altstadt NEU! Ahrweiler, hist. Stadtkern (in Planung) NEU! Rodenkirchen, Maternusplatz Brühl, Giesler-Galerie Brühl, Giesler-Galerie

www.a-v-a.net

DÜSSELDORF 03.12.2017 Design Classic Düsseldorf Blumengroßmarkt-Hallen Tel. 0172/9531212 www.designclassic.de LUDWIGSHAFEN 02.12.-03.12.2017 Antik-Tage Friedrich-Ebert-Halle Tel. 07223/4895 www.scheppe-klaus.de MÜNSTER 10.12.2017 Antikmesse Halle Münsterland Tel. 02131/4030940 www.interantik-gmbh.de

|DEZEMBER|

PARIS (F) 07.12.-10.12.2017 Salon des Beaux Arts Carrousel du Louvre Tel. 0033/1/43594707 www.salondesbeauxarts.com

BERLIN 07.12.-10.12.2017 Zeughausmesse für Angewandte Kunst Schlüterhof Tel. 030/42804235 www.zeughausmesse.de

TOULOUSE (F) 09.12.-17.12.2017 Salon des Artisans d’Art Messegelände Tel. 0033/562254545 www.salon-artisansdarttoulouse.com

www.mlg-gmbh.de


19_Sindelfingen

14.11.2017

12:00 Uhr

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KUNSTMARKT

T'ang Haywen Der Geist Chinas weht auf dem Markt Chinesische Sammler begehren mehr denn je die Werke der Künstler aus ihrem eigenen Land, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihre Karriere in Frankreich gemacht haben. Diese Künstler, wie zum Beispiel San Yu, Zao Wou-Ki und Chu Teh-Chun haben die chinesische und französische Moderne miteinander fusionieren lassen. Sie verkörpern daher eine alternative Avantgarde, eine beispiellose Begegnung zweier herausragender Kulturen. Ihre Werke, in denen zwei Kulturen miteinander versöhnt werden, die in Philosophie und Formensprache gegensätzlicher kaum sein könnten, sind aus der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts kaum wegzudenken. Zao Wou-Ki und Chu Teh-Chun werden in Frankreich wie in China für ihre neue Abstraktion gefeiert, die sowohl aus dem fernöstlichen Erbe als auch der westlichen Lyrik schöpft. Auf dem Auktionsmarkt sind sie sehr gefragt: Ihr Marktwert ist seit dem Jahr 2000 um schwindelerregende plus 864 Prozent für den einen und plus 1.348 Prozent für den anderen gestiegen. Um die Werke dieser Pioniere reißen sich Sammler sowohl in Europa als auch in China, und ihre besten Gemälde erzielen mehrere Millionen Dollar, mit Rekordsummen von 11,8 Mio. Dollar, die für Vertige neigeux von Chu Teh-Chun bezahlt wurden (Verkauf bei Christie's Hong Kong am 26. November 2016) und 19,6 Mio. Dollar für ein großes Gemälde von Zao Wou-Ki, verkauft am 27. Mai 2017 bei Christie's in Hongkong (29/09/64). Angesichts dieser jüngsten Rekorde war die Nachfrage noch nie so lebendig, und es wird immer schwieriger, Zugang zu diesen Künstlern zu bekommen, die bereits zu Lebzeiten Legenden waren.

Anders steht es bei T’ang Haywen. Er kam etwa zur selben Zeit nach Frankreich wie Zao Wou-Ki und Chu Teh-Chun, war aber sein Leben lang ein stiller Künstler, der bei seinem Tod im Alter von 64 Jahren fast unbekannt war. Auf der Suche nach Erfahrungen, die tiefer reichen als der materielle Erfolg, führte T'ang Haywen ein intensives Leben, reiste viel, arbeitete viel in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und den Vereinigten Staaten und stellte in diesen Ländern viel aus. Er lebte seine Freiheit, ohne dem Ruhm nachzujagen, so dass Pater Jean Irigoyen im Jahre 1994 über ihn schrieb: „Die Zurückgezogenheit hat eine Armut zur Folge, die einen naturgemäß dazu bringt, den gegenwärtigen Moment intensiv zu leben, mit dem Appetit dessen, der alles hat, aber nichts besitzt.” Die Wiederentdeckung eines Pioniers Das Werk von T’ang Haywen rückte erst nach seinem Tod wirklich ins Rampenlicht und erweckte zunächst die Bewunderung einiger Historiker und einflussreicher Kunstkritiker, bevor neue Sammler sich dafür begeisterten. In den späten neunziger Jahren rückt dieses Werk von außergewöhnlicher Dichte durch vier Ausstellungen in die Öffentlichkeit: Le Tao et la Peinture im Musée Océanique in Monaco (1996), eine Retrospektive im Städtischen Kunstmuseum in Taipeh (1997) und Les Maîtres de l'Encre im Musée Tavet-Delacour von Pontoise (1999), wo seine Werke neben denen von Zao Wou-ki hängen. Es ist also eine echte Wiederentdeckung im Gange. Diese wird unterstützt durch die Ausstellung zu T’ang Haywen im Museum für asiatische Kunst Guimet im Jahr 2002 unter dem Titel Les Chemins de l'Encre, begleitet von einem Buch, in dem Jean-Paul Desroches, damals Kustos des Museums Guimet, ausführt, T’ang unterscheide „sich von den meisten seiner Zeitgenossen, die Kalligraphen durch Instinkt und Metaphysiker durch Geschmack geblie-

Chu Teh-Chun, Vertige neigeux (snowy vertigo), 1990-99 (Christie's, Hongkong, November 2016, Zuschlagspreis 9.796.850 Euro Foto © 2016 Christie’s Images Limited, © VG-Bildkunst Bonn


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KUNSTMARKT

ben” seien. Genau wie Zao Wou-Ki hat T'ang Haywen eine eigene Fusion zwischen den ästhetischen und spirituellen Prinzipien Chinas und einer bestimmten westlichen Lyrik geschaffen. Auf dem Auktionsmarkt waren seine Werke lange Zeit auf Taiwan beschränkt, vor und nach der posthumen Retrospektive, die das Städtische Kunstmuseum ihm im Jahr 1997 widmete. Mit der Retrospektive des Musée Guimet im Jahr 2002 wurde die Aufmerksamkeit des Hongkonger und des Pariser Markts zugleich geweckt. In den Auktionssälen bleibt man noch lange zurückhaltend, aber im Jahr 2005 verkaufte Christie's Hongkong fünf Werke am selben Tag, darunter ein Öl auf Leinwand ohne Titel von 1966 zum Preis von 34.000 Dollar. Dies ist ein erstes positives Zeichen. Die Nachfrage verstärkt sich und wird nicht auf Asien beschränkt bleiben. Im Anschluss an diesen Hongkonger Verkauf kommen bei Sotheby's in London fünfzehn Werke unter den Hammer: Alle werden verkauft, wenn auch kaum eines über 5.000 Dollar (17. Juli 2005). Das Werk von T'ang Haywen hat in den letzten vier Jahren erst begonnen, eine gerechte Würdigung zu erfahren: Fünf Werke wurden für mehr als 100.000 Dollar verkauft, darunter eines mit einem Rekorderlös von 440.000 Dollar für ein großes Acrylgemälde ohne Titel aus der Mitte der sechziger Jahre. Der Verkauf erfolgte am 20. Januar 2015 bei Sotheby's Hongkong. Wenn die Kunst von T'ang Haywen auch auf verschiedenen Medien und durch verschiedene Techniken ausgedrückt wird, so sind seine Diptyques à l'Encre doch sein herausra-

gendstes Werk. Diese Arbeit, geboren aus der Gegenüberstellung zweier Blätter, die in dem Werk zu einem einzigen vereint werden, passt genau zur binären taoistischen Pers-

Zao Wou-Ki, 29/09/64, 1964 (Christie's, Hongkong, Mai 2017, Zuschlagspreis 15.498.000 Euro) Foto © 2017 Christie’s Images Limited, © VG-Bildkunst Bonn

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KUNSTMARKT

T'ang Haywen, Paysage (bois De Boulogne), 1959-61 (Christie's, Hongkong, November 2016, Zuschlagspreis 109.800 Euro) Foto © 2016 Christie’s Images Limited, © VG-Bildkunst Bonn

pektive. Diese Werke von 70 x 100 cm, von denen manche in Hongkong bereits mehr als 40.000 Dollar eingebracht haben, sind auch an der Kalligraphie der Signatur erkennbar, die lateinische Buchstaben und chinesische Ideogramme kombiniert. T'angs Signatur ist in der Regel rot wie ein traditionelles Siegel und fügt sich in die Komposition ein. Auf Chinesisch heißt Unterschrift „Abdruck des Herzens” – wie wahr! Sogar in seiner Signatur mobilisiert der Künstler, in den Worten Jean-Paul Desroches, „die Substanz und Energie” einer neuen Sprache. Da sein Werk erst seit Kurzem wiederentdeckt wird, erscheint es erst neuerdings auf Kunstmessen wie der Art Basel Hongkong. Mehrere europäische und asiatische Galerien arbeiten derzeit daran, das Werk T'angs, seine Breite und Authentizität einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

QUELLE | artprice.com

T'ang Haywen, Untitled, 1964/66 (Sotheby's, Hongkong, Januar 2015, Zuschlagspreis 311.640 Euro) © VG-Bildkunst Bonn


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Hobby ist The Hobbyist

Hobby, Fotografie und Hobby-Fotografie Von Theresia Peters

„The Hobbyist“ ist die erste große Ausstellung, die das Verhältnis von Fotografie und Hobbykultur beleuchtet und sich dabei sowohl dem Fotografieren von Hobbys wie auch der Fotografie als Hobby widmet.

Was passiert, wenn Fotografen und Künstler Hobbys zum Gegenstand ihrer Arbeit machen? Und wie stellen Hobbyisten ihre Leidenschaft über die Fotografie dar, nicht zuletzt in Zeiten digitaler Kommunikation? „The Hobbyist“ ist die erste große Ausstellung, die das Verhältnis von Fotografie und Hobbykultur noch bis zum 28. Januar im Fotomuseum in Winterthur in den Blick nimmt, und sich dem Fotografieren von Hobbys und der Fotografie als Hobby widmet.

FREIZEITAKTIVITÄT HOBBY In der alltäglichen Lebenswelt haben Hobbys einen stark identifikationsstiftenden Charakter, denn in Freizeitaktivitäten spiegeln sich unsere Interessen und sie stellen eine Plattform dar, um uns als Individuum zu definieren. Das Selbstbild – sei es körperlich oder geistig – wird in der Freizeit modelliert und vorgeführt. Hobbys setzen einen Raum voraus, in dem sie vollzogen werden – ob eine verlassene Waldlichtung, ein Hobbykeller oder ein Allerweltskleingarten. Es sind Treffpunkte und Rückzugsorte, an denen kreative Selbstverwirklichung stattfinden. Das Hobby konzentriert sich aber nicht nur auf den Einzelnen, sondern bringt Menschen auch in Kontakt miteinander. Technische Entwicklungen wie das Internet oder die Handykamera zogen neben der Expansion des Hobbys auch eine Erweiterung des Raumes nach sich, in dem sich Freizeit abspielt. Ein globaler Zugang wurde geschaffen, der nun ein internationales Netzwerk unter Gleichgesinnten spannt. Der Prozess des Fotografierens hält diese Räume nicht nur visuell fest, sondern ist aktiv an ihrer Produktion beteiligt. Durch die Entwicklung digitaler und sozialer Medien hat dieses Moment der Präsentation an Bedeutung gewonnen.

HOBBYISTEN UND IHRE PASSION Hobbyisten investieren ihre persönliche Zeit in die Ausübung und Pro-


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fessionalisierung ihres Hobbys, zu dem sie sich zunehmend Fachwissen aneignen und sich häufig enthusiastisch ihren Passionen oder gar Obsessionen verschreiben. Das Hobby wird zu einem Ritual, das sich zwischen Spiel und Ernst bewegt, und der Hobbyist wird zum Kenner und Experten, der sich vom Laien abhebt. Die Fotografie dokumentiert und begleitet diese Passionen und bietet die Möglichkeit, die Erzeugnisse solchen Eifers optisch festzuhalten, zur Schau zu stellen und mit einem breiten Publikum zu teilen. Gleichzeitig ist die Fotografie selbst ein Hobby, das von den Knipsern eifrig betrieben wird. Die so massenhaft produzierten Bilder finden ihrerseits Eingang in die Hobby- und Kunstpraxis. Sie werden gesammelt, archiviert, geordnet und zum Kunstwerk erkoren. Zu Sammlungen zusammengefügt zeigen sie ein Gesamtbild des Privaten, der Populärkultur – kurz, der Welt der Hobbyisten.

FÜNF KAPITEL In fünf Kapiteln geht die Ausstellung „The Hobbyist“ der Frage nach, wie ein Hobby in einer Zeit des Internets das Verständnis von privaten und sozialen Räumen verschoben hat und reflektiert dessen Bedeutungsvielfalt zwischen den Spannungsfeldern Freizeit und Arbeit, Ideologie und Konsum, Amateurkultur und Professionalisierung. Von den Hippie-Kulturen und Avantgarde-Strömungen der 1960er über die Do-ityourself-Bewegung der 1980er-Jahre bis hin zur heutigen „Maker“Bewegung erkundet die Ausstellung „The Hobbyist“ konkrete Orte, an

denen Hobbys stattfinden und deren Ausformungen durch Konsum und Lifestyle. Dass Hobbys in Form ritualisierter Leidenschaften praktiziert werden, zeigen Inhalt und Umfang der fotografischen Werke, deren Urheber sich oftmals an der Schnittstelle von Dokumentarist und Hobbyist, Experte und Amateur bewegen und dabei das Verhältnis der Fotografie zu ziemlich skurrilen und enthusiastisch betriebenen Hobbys erkunden – mit Werken von Kenneth Anger, Diane Arbus, Benedikt Bock, Mohamed Bourouissa, Chris Burden, Ricardo Cases, Bruce Davidson, David De Beyter, Jeremy Deller/Alan Kane, Glen Denny, Jeff Divine, Craig Fineman, Robert Frank, Fuzi, Alberto García-Alix, William Gedney, Kirill Golovchenko, Carol Goodden/Gordon Matta-Clark/Tina Girouard/Suzanne Harris/Rachel Lew, Volker Heinze, Stephanie Kiwitt, Les Krims, Mike Mandel, Ari Marcopoulos, Eva & Franco Mattes, Hana Miletić, NEOZOON, Simone Nieweg, Jenny Odell, Bill Owens, Lotte Reimann, Alexander Remnev, Cosmos Andrew Sarchiapone, Eckhard Schaar, Joachim Schmid, Oliver Sieber, Alec Soth und Xiaoxiao Xu. Im breiten Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung können in Form von Do-it-yourself-Workshops, vertiefenden Gesprächen und performativen Lesungen weitere Aspekte der Freizeitkultur entdeckt werden. Fotomuseum Winterthur Grüzenstrasse 44+45 CH-8400 Winterthur +41 (0)52 234 10 60 info@fotomuseum.ch https://www.fotomuseum.ch/de/

V.o.n.u.: Jeremy Deller & Alan Kane, aus Folk Archive, 2005 © Alan Kane & Jeremy Deller Kirill Golovchenko, aus KACHALKA – Muscle Beach, 2012 © Kirill Golovchenko Ricardo Cases, aus Paloma al aire, 2011 © Ricardo Cases Mohamed Bourouissa, Horse Day, 2015 © Mohamed Bourouissa/2017, Pro Litteris, Zürich Alexander Remnev, Need Adrenaline!, 2014 © Alexander Remnev Links: Eckhard Schaar, Bodybuilder, 1993 © Eckhard Schaar


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VORSCHAU/IMPRESSUM

SAMMLER JOURNAL 01/2018

SAMMLER JOURNAL

ISSN 1863-0332

VERLAG

GEMI Verlags GmbH Pfaffenhofener Straße 3 85293 Reichertshausen Tel. 08441 / 4022-0 Fax 08441 / 71846 Internet: www.gemiverlag.de E-Mail: info@gemiverlag.de

GESCHÄFTSFÜHRER

Gerd Reddersen Rudolf Neumeier

ANITA REE Eine der faszinierenden und rätselhaften Malerinnen der 1920er-Jahre

KURT OHNSORG Keramiker aus Leidenschaft

ASSISTENZ DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Karin Teichmann

CHEFREDAKTEURIN

Karin Probst

REDAKTEURE

Nicola Fritzsch Heidrun Th. Grigoleit Helene Stümpfle-Wolf Anja Iwa Joscha Eberhardt

AUTOREN DIESER AUSGABE

Heidrun Th. Grigoleit Anja Iwa Theresia Peters Sabine Spindler

REDAKTIONSASSISTENZ

Heike Genz

TERMINE

Anette Wagner, Tel. 08441/4022-35 Hans Neumeier, Tel. 08441/4022-34 E-Mail: termine@gemiverlag.de

LITHOS, SATZ, HERSTELLUNG

Westner Medien GmbH (Anschrift siehe Verlag)

LAYOUT

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ANZEIGEN

Axel Rosenthal Rot-Kreuz-Str. 29 85276 Pfaffenhofen Tel. 08441/805616 / Fax 08441/7974122 E-Mail: axel.rosenthal@t-online.de

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Heike Genz, Tel. 08441/4022-18 Marlene Westner, Tel. 08441/4022-12

VERTRIEB

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DRUCK

Kössinger AG Schierling

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monatlich

NACHDRUCK

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fallen die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM.

Es gilt die Anzeigenpreisliste 1/08 vom 01.11.2008

Erscheinungstermin Abonnentenversand: 19.12.17 Erstverkaufstag Handel: 22.12.17

Dieser Ausgabe liegt ein Prospekt vom Auktionshaus Metz bei. Wir bitten um Beachtung. Bildnachweise: Kurt Ohnsorg, Foto: Christoph Fuchs Anita Rée, © Hamburger Kunsthalle/bpk, Foto: Elke Walford


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14.11.2017

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14.11.2017

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