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Dorfzytig Seftigen



Winter 2011


Wie geht’s – wie steht’s Ich möge doch einleitend etwas zur Lage der Gemeinde sagen, schreibt mir DorfzytigRedaktor Ali Chiquet in einem Mail. Das ist eine interessante Anfrage: Einmal von den Dossiers aufschauen und zusammenfassen, was die Behörden von Seftigen zurzeit beschäftigt. Erstaunlicherweise sind die Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung ein Spiegel unserer derzeitigen Politik (ab Seite 3). Die Kita und das Tagespflegeangebot für Kinder machen deutlich, dass wir etliche Aufgaben nur in Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden lösen können. (Traktanden 3 und 4). Dazu benötigt der Gemeinderat die Kompetenz, Verhandlungen mit Nachbarn, verbindlich führen zu dürfen. Die Klausel, unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung, erschwert diese Verhandlungen. Im Traktandum 6 schlagen wir deshalb vor, den betreffenden Artikel in der Gemeindeordnung zu ändern. Seftigen und die Anschlussgemeinden werden mehr für die Kita berappen müssen. Wir stellen fest, der Kanton überwälzt laufend Kosten an die Gemeinden. Finanz- und Lastenausgleich heisst abgekürzt Filag. Das ist die Wundertüte, wo nachzulesen ist, wer was macht und bezahlt. Viele Gemeinden, die knapp kalkuliert haben, kommen durch den Filag 2012 arg in Bedrängnis. Damit sie ihre neu verordneten Aufgaben trotzdem bewältigen können, hat der Grosse Rat ein Zückerchen in die Wundertüte gelegt: Alle Gemeinderäte im Kanton sind ermächtigt, die Steuern unter bestimmten Voraussetzungen anzuheben, und zwar ohne Genehmigung durch ihre Gemeindeversammlungen! Wieso Seftigen die Steuern bei 1,74 belässt und nicht auf 1,77 erhöht wird Finanzverwalter Andreas Burger anhand des Finanzplans und des Voranschlags erklären (Traktanden 1 und 2). Ein Hauptziel der gemeinderätlichen Politik besteht darin, hellhörig zu sein für die Bedürfnisse aus der Bevölkerung, diese aufzunehmen und nach Möglichkeit umzusetzen. Der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach geht beispielsweise auf die Anfrage eines Bürgers zurück (Traktandum 5). Zudem ist es uns gelungen, drei, seit län­ gerem hängige Anliegen zu realisieren. Der Hauswirtschaftsunterricht hat eine neue Schulküche erhalten. Den Schülern und Vereinen steht nach der Sanierung des Allwetterplatzes ein Tartanspielfeld zur Verfügung und die zahlreichen Theater- und Musikaufführungen in der Aula profitieren von einer moderneren Ton- und Lichtanlage. Diese Vorhaben konnten wir nach kurzer Vorlaufzeit zügig und zweckmässig durchführen. Dabei haben wir streng darauf geachtet, das Geld überwiegend in die Ausführung statt in die Planung zu stecken. Kompliziert und harzig hingegen geht es voran, sobald wir kantonale Ämter in unsere Projekte einbeziehen müssen, oder schlimmer noch, wenn diese die Federführung übernehmen. So ist unsere fertigerstellte Ortsplanung seit März sistiert, weil die BLS, das Tiefbauamt und die Gemeinde am Perronausbau 2018 und der damit verbunde­nen Verkehrsführung brüten. Längere Zeit unterwegs ist auch schon das Sporthallenprojekt Sumpfmatt (Traktandum 10). Das entwickelt sich laufend und hat jetzt eine überraschende Wende genommen! Welche? Das verrate ich hier nicht, sonst haben sie ja keinen Anlass mehr, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen. Leandro Manazza

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Ordentliche Gemeindeversammlung vom Montag, 28. November 2011, 20.00 Uhr, Aula Protokoll / Versammlungsbeschlüsse chs. Das Protokoll der ordentlichen Gemeinde­ versammlung vom 30. Mai 2011 wurde vom Gemeinderat in Anwendung von Art. 21, Abs. 4 Wahlreglement genehmigt. Während der öffentlichen Auflage sind gegen das Protokoll keine Einsprachen eingegangen und die Versammlungsbeschlüsse sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Zu den Traktanden 1. Finanzplan 2011 bis 2016; Orientierung Gemäss Art. 24 Gemeindeordnung informiert der Gemeinderat jährlich die Gemeindeversammlung über die wichtigsten finanzpolitischen Erkenntnisse der nächsten fünf Jahre. Die Annahmen basieren auf folgenden Steueranlagen: 1,74 Einheiten auf dem Einkommen und Vermögen, 1,0‰ Liegenschaftssteuer. Es sind Nettoinvestitionen für das Jahr 2012 von Fr. 665 000.–, für das Jahr 2013 von Fr. 1586 000.– und für das Jahr 2014 von Fr. 2 224 000.– geplant. Finanz­plan-Exemplare können bei der Finanzverwaltung gratis bezogen werden. Der Vorbericht zum Finanzplan gibt Auskunft über die Tragbarkeit der Investitionen und die Entwicklung des Eigenkapitals sowie der Spezialfinanzierungen. 2. Genehmigung des Voranschlages 2012 und Festlegen der Steueranlagen sowie der Hundetaxen; Beschlussfassung Der Voranschlag für das Jahr 2012 sieht bei einem Aufwand von Fr. 7105 084.– und einem Ertrag von Fr. 7186 615.– einen Ertragsüberschuss von Fr. 81 531.– vor. Der Gemeinderat beantragt die Genehmigung des Voranschlages, welcher auf den fol­ genden Steueransätzen basiert: • 1,74 Einheiten auf dem Einkommen und Vermögen • 1,0‰ der amtlichen Werte für die Liegenschaftssteuer • Hundetaxe von Fr. 50.– für den ersten Hund, Fr. 70.– für jeden weiteren Hund Budgetexemplare können bei der Finanzverwaltung gratis bezogen werden. Eine Kurzübersicht finden Sie auf Seiten 6/7.

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3. Kindertagesstätte Region Seftigen (Kita) – Anteilmässige Übernahme der jährlich wiederkehrenden ungedeckten Normkosten und Ermäch­- tigung des Gemeinderates zum Abschluss des Leistungsvertrages mit dem jeweiligen Leistungserbringer sowie des Zusammenarbeitsvertrages mit Nachbargemeinden; Beschlussfassung Am 1. August 2003 nahm die Kita Region Seftigen ihren Betrieb auf. Schon nach kurzer Anlaufzeit waren die damals bewilligten 10 Betreuungsplätze voll belegt. Betreut wurden rund 30 Kinder aus Seftigen und aus den Nachbargemeinden. Seither hält die Nachfrage ungebrochen an. Heute unterhält die Kita 11 Betreuungsplätze und ist zu 100 Prozent ausgelastet. Mit Beschluss vom 15. Juni 2009 hat die Gemeindeversammlung dem Leistungsvertrag für die Jahre 2010 bis 2013 und der Vorfinanzierung der jährlichen Betriebskosten in der Höhe von rund Fr. 263100.– zugestimmt. Ferner hat sie dem Gemeinderat die Kompetenz erteilt, künftighin den Leistungsvertrag zu erneuern. Nun zieht sich der Kita-Verein zurück. Für den ehrenamtlich tätigen Vorstand wurde der Aufwand zu gross, zu zeitintensiv. Hinzukommt, dass der Kita-Verein Mühe bekundet, Vorstandsmitglieder zu rekrutieren. Der Gemeinderat will nun den Kita-Betrieb an den Verein LeoLea übertragen. LeoLea ist eine moderne, professionelle, kundenorientierte und innovative Organisation rund um die familienergänzende Kinderbetreuung. Nebst dem Wechsel des Leistungs­erbringers ist ein weiterer Aspekt zu beachten. Der Kanton hat die Finanzierungsregeln per 1. Januar 2012 geändert. Bislang übernahm er die gesamten Betriebskosten, soweit sich diese im Rahmen der bewilligten Normkosten bewegten. Neu können «nur» noch 80% der Normkosten der Lastenverteilung zugeführt werden. Die restlichen Kosten tragen die Eltern sowie die Gemeinden. Im Gegenzug erhalten die Gemeinden für die Durchführung von familienergänzenden Betreuungsangeboten und die Jugend­arbeit einen soziodemographischen Zuschuss. Für Seftigen beträgt dieser derzeit Fr. 18 416.–/Jahr. Die Seftiger Kinder, welche in der Kita betreut werden, belegen zwischen 4 bis 6 Betreuungsplätze (Erfahrungswert). Nach den neuen Finanzierungsregeln belastet dies die Gemeinde pro Betreuungsplatz zwischen 0 Franken und rund Fr. 5550.–. Die effektive Belastung hängt von der Höhe der Elternbeiträge ab, die einkommensab­ hängig festgelegt werden. Die Kita wird von den Nachbargemeinden Burgistein, ForstLängenbühl, Gurzelen, Kaufdorf, Kirchdorf, Mühlethurnen, Noflen und Wattenwil mitgetragen. Diese Gemeinden übernehmen Kosten proportional zu den durch ihre Kinder bezogenen Betreuungsstunden. Sofern der Normkostenrahmen überschritten wird, trägt der Verein LeoLea das Risiko. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung • Übernahme der jährlich wiederkehrenden ungedeckten Normkosten ab dem Jahr 2012 • Ermächtigung des Gemeinderates, in eigener Kompetenz den Leistungsvertrag mit dem jeweiligen Leistungserbringer und den Zusammenarbeitsvertrag mit Nachbargemeinden abzuschliessen

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4. Einführung eines regionalen Tagespflegeangebots für Kinder – Gutheis-­ sung der Vorfinanzierung der Betriebskosten und Übernahme der jährlich wiederkehrenden ungedeckten Normkosten – Ermächtigung des Gemeinderates zum Abschluss des Leistungsvertrages mit dem jeweiligen Leistungserbringer sowie des Zusammenarbeitsvertrages mit Nachbar­- gemeinden; Beschlussfassung Die familienergänzende Kinderbetreuung erhält in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert. In Seftigen kennen wir die folgenden Angebote: Kindertagespflege, Pflegekinder in Familien, Kindertagesstätte, Tagesschule und Eltern- und Spielgruppenverein. Klassische Situationen, in welchen eine familienexterne Kinderbetreuung beansprucht wird, sind berufstätige alleinerziehende Mütter beziehungsweise berufstätige Eltern. Die familien­ergänzenden Kinderbetreuungsangebote verfolgen die Ziele a) Familien zu ermöglichen, sich ein existenzsicherndes Einkommen zu erwirt schaften, b) zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern oder Erziehungsberechtigten beizutragen, c) die Integration von Kindern in einem sozialen Netz zu fördern, d) die Chancengleichheit zu fördern. Eine zentrale Rolle in diesem Gefüge spielt die Kindertagespflege. Die Nachfrage nach geeigneten Tagespflegeplätzen ist relativ hoch. Leider aber mangelt es an solchen. Viele Mütter würden zwar gerne ein Kind in die Tagespflege aufnehmen, sehen aber nicht selten ob des damit verbundenen administrativen Aufwandes davon ab. Hinzu kommt, dass zum Teil die Tagesmütter zu schlechten Bedingungen arbeiten. Sie wissen nicht, welche Entlöhnung ihnen für welche Dienstleistungen zusteht, oder sie wagen es nicht, Forderungen zu stellen, weil sie die Beziehung zu den Eltern nicht mit finanziellen Streitigkeiten belasten wollen. Heute arbeiten die Tagespflegemütter oft ohne Pflegevertrag und leisten ihre Dienste, ohne die Versicherungsfragen geklärt zu haben. Die Kommission Sozialbehörde Region Wattenwil, in welcher die Einzugsgemeinden durch ihre Ressortleiter/innen «Soziales» vertreten sind, hat das Problem erkannt und eine Arbeitsgruppe beauftragt, die Realisierung eines Angebots für die Vermittlung von Betreuungsplätzen zu prüfen. Herausgekommen ist der Vorschlag, die Zusam­ menarbeit überkommunal, das heisst, im Einzugsgebiet der Sozialdienste Uetendorf und Wattenwil bereitszustellen. Mit der Durchführung des Angebots soll der Verein «LeoLea» beauftragt werden. Der entsprechende Leistungsauftrag umfasst im Wesentlichen die folgenden Aufgaben: Rekrutierung der Tageseltern, Vermittlung der Tagespflegeplätze beziehungsweise der Kinder, Betreiben einer Vermittlungsstelle Fortsetzung Seite 6

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Voranschlag 2012

Gemeinde Seftigen

KTO Bezeichnung

Voranschlag 2012 Aufwand

Ertrag

Laufende Rechnung ErtragsĂźberschuss

0

Allgemeine Verwaltung 1 022 350.00 Netto Aufwand

1

Ă–ffentliche Sicherheit 249 000.00 246 600.00 Netto Aufwand 2 400.00 Netto Ertrag

2

Bildung 1 631 711.00 Netto-Aufwand

119 400.00 1 512 311.00

3

Kultur und Freizeit 47 203.00 Netto-Aufwand

19 400.00 27 803.00

4

Gesundheit 19 340.00 Netto-Aufwand

7 000.00 12 340.00

5

Soziale Wohlfahrt 1 672 845.00 Netto-Aufwand

166 505.00 1 506 340.00

6

Verkehr 513 515.00 Netto-Aufwand

79 900.00 433 615.00

7

Umwelt und Raumordnung 1 285 680.00 Netto-Aufwand

1 210 060.00 75 620.00

8

Volkswirtschaft Netto-Ertrag

9

Finanzen und Steuern Netto-Ertrag

6

7 105 084.00 7 186 615.00 81 531.00

122 000.00 900 350.00

24 400.00 89 000.00 64 600.00 639 040.00 5 126 750.00 4 487 710.00


Januar 2012 bis Dezember 2012

Gemeindeverwaltung Seftigen

Voranschlag 2011 Aufwand

Rechnung 2010

Ertrag

Aufwand

Ertrag

6 969 600.00 7 056 790.00 87 190.00

7 323 273.68 74 999.07

7 398 272.75

113 960.00 1 002 362.23 859 965.00

136 803.35 865 558.88

231 200.00 254 000.00 217 428.20 22 800.00

209 063.75 8 364.45

973 925.00

1 560 995.00

111 950.00 1 611 910.80 1 449 045.00

223 438.65 1 388 472.15

144 360.00

18 500.00 284 096.70 125 860.00

5 525.70 278 571.00

22 140.00

9 200.00 22 261.35 12 940.00

7 908.00 14 353.35

1 544 380.00

132 200.00 1 491 112.90 1 412 180.00

154 433.60 1 336 679.30

465 880.00

97 900.00 482 251.60 367 980.00

109 560.80 372 690.80

1 335 285.00

1 254 400.00 1 282 112.25 80 885.00

1 186 438.65 95 673.60

9 165.00 88 000.00 78 835.00

12 184.05 76 802.95

88 987.00

682 270.00 4 976 680.00 4 294 410.00

917 553.60 4 358 559.65

5 276 113.25

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zwischen Eltern / Erziehungsberechtigten und Tageseltern, Anstellung und Entlöhnung der Tageseltern, Beratung der Eltern, Qualitätskontrolle. Um so ein regionales Angebot zu erstellen, bedarf es einer Sitzgemeinde. Der Gemeinderat hat der Region das Angebot gemacht, dass Seftigen diesen Part übernimmt. Folgende Gemeinden haben sich bereiterklärt, sich am Projekt zu beteiligen: Burgistein, Forst-Längenbühl, Gurzelen, Höfen, Thierachern, Uetendorf und Wattenwil. Die Finanzierung erfolgt gemeinschaftlich durch Kanton, Eltern und Gemeinden. Die Eltern leisten einen einkommensabhängigen Beitrag, von den Restkosten übernimmt der Kanton 80% und die Gemeinden zusammen tragen 20%. Beispiel für die Finanzierung 1 Betreuungsstunde (Lohn, Verwaltungskosten LeoLea usw.): Ansatz pro Betreuungsstunde (kant. Normkosten) Anteil Eltern (Minimalbeitrag Fr. –.71/Betreuungsstunde) Anteil Kanton (80% der Restkosten) Anteil Gemeinden (Restkosten pro Betreuungsstunde im schlechtesten Fall)

– Fr. 8.75 – Fr. 0.71 – Fr. 6.43 – Fr. 1.61

Im besten Fall beträgt der Elternbeitrag Fr. 8.75 und ist somit kostendeckend. Für den Fall, dass die Betreuungsstunde den Normkostensatz von Fr. 8.75 übersteigt, trägt der Verein LeoLea als Leistungserbringer das finanzielle Risiko. In der Annahme, dass im Einzugsgebiet insgesamt rund 30 000 Betreuungsstunden geleistet werden, gilt es unter den heutigen Konditionen pro Jahr rund Fr. 262 500.– vorzufinanzieren. Von diesem Betrag werden wie hiervor dargestellt der Kantonsbeitrag sowie die Elternbeiträge zurückfliessen. Die maximalen Restkosten von Fr. 48 300.– werden von den Gemeinden proportional zu den bezogenen Betreuungsstunden finanziert. Für Seftigen wird dies jährlich voraussichtlich ein Anteil von rund Fr. 5000.– ausmachen. Das Büro für die Pflegeplatzvermittlerin soll im Uralten Schulhaus (Obergeschoss) eingerichtet werden. Die einmaligen Kosten hierfür betragen rund Fr. 4500.– und werden von den Gemeinden proportional zu ihrer Einwohnerzahl getragen. Der Anteil für Seftigen beträgt einmalig rund Fr. 400.–. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung • Ermächtigung zur jährlich wiederkehrenden Vorfinanzierung der Betriebskosten ab dem Jahr 2012, gegenwärtig ausmachend rund Fr. 262 500.– • Anteilmässige Übernahme der jährlich wiederkehrenden ungedeckten Normkosten • Ermächtigung des Gemeinderates, in eigener Kompetenz den Leistungsauftrag mit dem jeweiligen Leistungserbringer sowie den Zusammenarbeitsvertrag mit Nach­ bargemeinden abzuschliessen

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5. Aufbau einer Photovoltaikanlage auf das Dach des neuen Schulhauses – Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungskredites von Fr. 195 000.–; Beschlussfassung Der Gemeinderat will die Nutzung der Sonnenenergie fördern und hierzu ein Zeichen setzen, indem er die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach beantragt. Die Sonnenenergie ist nebst andern erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Wind, Erdwärme usw.) eine nachhaltige Ressource. Nach dem Willen des Gemeinderates soll die Gemeinde nach Möglichkeit in Sonnenenergieanlagen investieren, so wie dies viele Private schon getan haben. Gängige Anlagen im privaten Bereich sind sogenannte Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren. Mit der Photovoltaik wird in einer Solarzelle Licht direkt in elektrische Energie umgewandelt. Mit Sonnenkollektoren dagegen wird kein Strom produziert, sondern klassischerweise Warm- oder Heizwasser aufbereitet. Die Energienutzung geschieht in beiden Fällen emissionsfrei. Bereits seit Ende der Neunzigerjahre wird das Warmwasser für einen Teil der Schul­ anlage mit Sonnenkollektoren aufbereitet. Nun will der Gemeinderat eine Photo­ voltaikanlage für die Produktion von Strom installieren. Der so gewonnene Strom soll gegen eine Entschädigung ins BKW-Netz eingespiesen werden. Die südliche Dach­ fläche auf dem neuen Schulhaus bietet sich als idealen Standort für den Betrieb einer Sonnenenergieanlage an. Dort kann eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 200 m2 und einer maximalen Leistung von 30 bis 34 kWP (Kilowatt-Peak) aufgebaut werden. Diese Leistung reicht für die Speisung von ca. 7 Einfamilienhäusern. Die Kosten werden auf Fr. 187 000.– veranschlagt. Hinzu kommen Kosten für das Versetzen von drei Dachflächenfenstern auf die nordseitige Dachfläche. Finanztechnisch wird die Investition über den allgemeinen Finanzhaushalt finanziert. Die Gemeinde erhält von der BKW als Abgeltung für die Gewährung von Durchleitungsrechten und für den Verwaltungsaufwand jährlich eine Entschädigung in der Höhe von rund Fr. 85 000.–. Diese Entschädigung wird nicht etwa aus dem Gewinn der BKW ausgeschüttet, sondern von den Stromkonsumenten berappt, indem ihnen pro kWh maximal 1,5 Rappen belastet wird. Statt diese Entschädigung ausschliesslich zur Aufbesserung des allgemeinen Finanzhaushaltes einzunehmen, will der Gemeinderat damit die erneuerbare Energie im Bereich der Solartechnik fördern. Er beantragt die Gutheissung des Verpflichtungskredites von Fr. 195 000.– für die Installation einer Photovoltaikanlage. 6. Änderung der Gemeindeordnung Im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen vom Herbst 2012 hat der Gemeinde­rat die Gemeindeordnung überarbeitet. Im Wesentlichen schlägt er folgende Änderungen vor: • Artikel 5 und 6 «Produktedefinition» streichen. Bislang bestand nie die Absicht, für irgend einen Aufgabenbereich das Modell nach «New Public Management» (NPM) einzuführen.

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• Art 7: «Übertragung von Aufgaben an Dritte» ergänzen, wonach der Gemeinderat unabhängig der damit verbundenen Ausgaben eine Aufgabe an Dritte übertragen kann, sofern diese in einem Gemeindeverband oder Sitzgemeindemodell effektiver erfüllt werden kann. • Neu sollen auch Gemeindeangestellte, die keinen Wohnsitz in der Gemeinde ha­ben, in eine Kommission mit Entscheidbefugnis gewählt werden können (Art. 14). Die Änderung würde zum Beispiel ermöglichen, dass der Bauverwalter als Fachmann Einsitz in die Baukommission nehmen kann, auch wenn er ausserhalb der Gemeinde wohnt. • Art. 36a und 37: Die Gemeindeversammlung soll wieder wie früher über sämtliche Ausgaben ab Fr. 100 000.– befinden können. Ausgaben bis zu einem Betrag von Fr. 100 000.– soll in der Kompetenz des Gemeinderates liegen (bisher Fr. 80 000.–). Die Urnenabstimmung soll abgeschafft werden, weil die Vorlagen an der Gemeindeversammlung besser kommunizierbar sind. • Gemäss Art. 37 soll neu die Gemeindeversammlung nur noch über spezialfinan­zierte Projekte wie Kanalisation oder Wasserversorgung entscheiden, wenn die Ausgaben höher als Fr. 250 000.– sind. Das ermöglicht dem Gemeinderat, besser auf die saisonalen Preisschwankungen zu reagieren. Zudem sind Investitionen in die Infra­ strukturanlagen in aller Regel unbestritten. • Die Tiefbaukommission soll ab dem Jahr 2013 mit der Baukommission zusammengelegt werden. Bisher bearbeiten beide Kommissionen zu einem grossen Teil die gleichen Dossiers, was Doppelspurigkeiten zur Folge hat. Die Vormundschaftskom­ mission wird am 1. Januar 2013 durch die kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde abgelöst. 7. Änderung des Wahlreglementes Schon bislang können bei den Proporzwahlen Kandidierende zweimal auf einer Liste aufgeführt werden (kumulieren). Auch ist das Panaschieren erlaubt. Beides soll weiterhin gelten und im Reglement ausdrücklich erwähnt werden. Dementsprechend soll Artikel 30 ergänzt (kumulieren) und Art. 55a (panaschieren) eingefügt werden. 8. Änderung des Personalreglementes Heute erhalten die Gemeinderatsmitglieder nebst einer festen Jahresentschädigung eine Spesenpauschale. Letztere soll in die Jahresentschädigung eingebaut werden. Dafür kann nur noch der effektive Spesenersatz geltend gemacht werden. Diese Regelung vereinfacht das Abrechnen mit der AHV. Die Teilrevision beinhaltet wei­tere geringfügige Änderungen. 9. Änderung des Gebührenreglementes Die Hinterlegung eines Testamentes kostet einmalig Fr. 30.–. Diese Gebühr soll unverändert bleiben. Verlangt aber jemand sein Testament heraus und hinterlegt dieses

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wieder, so sieht das Reglement eine Gebühr von Fr. 5.– vor. Diese Gebühr soll dem Aufwand entsprechend auf Fr. 15.– erhöht werden. Eine Gebührenanpassung ist auch für das Ausstellen eines Handlungsfähigkeitszeugnisses. Die Gebühr hierfür soll von Fr. 15.– auf Fr. 20.– erhöht werden. Im Übrigen sieht die Teilrevision Anpassun­gen an das übergeordnete Recht vor (Einbürgerungen von Jugendlichen bis 17 Jahre sind gebührenfrei, ebenso die Einsichtnahme in eigene Daten). 10. Orientierung über den geplanten Sporthallen- und Sportplatz-Neubau in der «Sumpfmatt» Im vergangenen Jahr ist der Unihockey-Club Höfen (UHC Höfen) mit dem Anliegen an den Gemeinderat gelangt, bei der Vermittlung eines geeigneten Grundstückes für den Neubau einer Spielhalle behilflich zu sein. Naheliegenderweise bot sich das in der Zone für Sport und Freizeit liegende Grundstück «Dornersmatt» an. Dieses gehört der Gemeinde. Die Überbauung der «Dornersmatt» würde aber den Zielen des regionalen Landschaftsetnwicklungskonzeptes (LEK) widersprechen. Denn das Grundstück liegt genau im Korridor, der hin zur Gürbetalebene ausgerichtet ist. Der Gemeinderat ist auf der Suche nach einem alternativen Standort auf die westlich des Werkhofgebäudes liegende Parzelle «Sumpfmatt» gestossen. Diese liegt am Dorfrand und kann gut erschlossen werden. Die Fläche beträgt knapp 11400 m2. Parallel zu den Abklärungen, beziehungsweise zum Projekt des UHC, hat sich eine vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe mit Vertretern der Vereine, der Schule und des Gemeinderates mit der Frage befasst, in welcher Form das Sporthallen-Angebot für die gemeindeeigenen Bedürfnisse verbessert werden könnte. Dieses Anliegen der verschiedenen Benützungsträger steht schon seit Jahren im Raum. Die Arbeitsgruppe gelangte zusammen mit dem Gemeinderat zum Schluss, dass ein Zusammengehen mit dem UHC nicht zuletzt aus finanziellen Gründen die optimale Lösung ist. Statt zwei Sporthallen soll nur eine gebaut werden. So laufen derzeit Verhandlungen mit dem UHC, wie ein gemeinsames Projekt in der «Sumpfmatt» realisiert werden kann. Das Grobkonzept sieht u.a. nebst der Sporthalle den Neubau eines Sportplatzes mit einer 100-m-Laufbahn und einem Rasenspielfeld vor. Damit das Projekt realisiert werden kann, müssen die Parzellen «Dornersmatt» und «Sumpfmatt» getauscht werden. Der heutige Eigentümer der «Sumpfmatt» ist dazu bereit. Ferner muss die «Sumpfmatt» eingezont und die «Dornersmatt» ausgezont werden. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden voraussichtlich im Verlaufe des Jahres 2012 über das Projekt befinden. Realisierungsziel ist 2013. 11. Verschiedenes und Orientierungen Die Gemeindeversammlung ist öffentlich. Alle Frauen und Männer ab dem 18. Altersjahr, welche das Schweizer Bürgerrecht besitzen und mindestens seit drei Monaten in Seftigen Wohnsitz haben, sind stimmberechtigt.

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Aus dem Gemeinderat Wechsel in der Dorfkommission Mit dem Amtsantritt als Gemeinderat hat Urs Indermühle als Mitglied der Dorfkommission demissioniert. Auf Antrag der SVP hat der Gemeinderat als Nachfolgerin Frau Nathalie Bochsler, Seftigenstrasse 41, gewählt. Die Wahl gilt bis zum Ende der laufenden Amtsdauer, das heisst, bis 31. Dezember 2012. Der Gemeinderat dankt Urs Indermühle für die geleistete Kommissionsarbeit und wünscht seiner Nachfolgerin viel Freude in der neuen Aufgabe. Fankhauser Ruedi – Dienstjubiläum Ruedi Fankhauser trat am 1. Oktober 2001 in den Gemeindedienst ein. Er ist im Werkhof tätig und für die Pflege der Aussenanlagen auf dem Schulareal verantwortlich. Der Gemeinderat gratuliert Ruedi Fankhauser zum 10-Jahr-Jubiläum und dankt ihm für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit. Beförderungen in der Feuerwehr Der Gemeinderat hat per 1. Januar 2012 folgende Beförderungen vorgenommen: Martin Dähler zum Vizekommandanten, anstelle von Simon Gerber, sowie Roland Gerber zum Leutnant, anstelle von Christoph Glaus. Der Gemeinderat gratuliert zu den Beförderungen. Schulsekretariat Die Schulkommission verfügt heute über ein verwaltungsgestütztes Sekretariat (Pensum 5 Stellenprozent). Mit der Teilrevision des Volksschulgesetzes wurden Aufgaben von der Schulkommission hin zur Schulleitung verlagert und der Schulleitung wurden zudem neue Aufgaben und Kompetenzen übertragen. Zur Bewältigung dieser Auf­ gaben empfiehlt die Kantonale Erziehungsdirektion, der Schulleitung zu deren Entlastung ein Sekretariat beizuordnen. Der Gemeinderat hat beschlossen, per 1. Januar 2012 das Schulsekretariat von 5 auf 20 Stellenprozent aufzustocken. Das Schulsekretariat übernimmt wie bis anhin auch die administrativen Aufgaben der Schulkommission. Die Stellenaufstockung liegt in der Kompetenz des Gemeinderates. Tagesschule Vor zwei Jahren wurde die Tagesschule eingeführt. Das Angebot wird rege genutzt. Für die Leitung wurden damals 15 Stellenprozent bewilligt. Die Erfahrung hat gezeigt,

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dass für die Bewältigung der Aufgaben diese 15 Stellenprozent nicht ausreichen. Der Gemeinderat hat deshalb das Pensum für die Tagesschulleitung per 1. Januar 2012 um 5 Stellenprozent erhöht. Ferner hat er zusätzliche Betreuungsstunden für die Vorund Nachbereitungsarbeiten bewilligt. Sanierung Aula-Parkplatz Das neben dem Kindergarten liegende Grundstück wurde teilweise überbaut. Das Grundstück ist in privater Hand. Um eine optimale Erschliessung des Aula-Parkplatzes auf der Kappelen für die Zukunft sicherzustellen, konnte mit dem benachbarten privaten Grundeigentümer ein Landabtausch vereinbart werden. Er hat zur Verbreiterung der Parkplatz-Zufahrt einen Streifen Land an die Gemeinde abgetreten und dafür auf der Nordseite seines Grundstückes Realersatz erhalten. Der Aula-Parkplatz erfuhr dadurch eine Verschiebung in nördlicher Richtung. Die Zufahrtsstrasse wird mit Blick auf die noch ungewisse Entwicklung des dahinter liegenden Gebietes «Zone für öffentliche Nutzung» (ZöN) auf sieben Meter Breite ausgebaut und gestaltet. Für die Sanierung des Parkplatzes und für den Ausbau der Zufahrtsstrasse bewilligte der Gemeinderat Verpflichtungskredite von insgesamt Fr. 40 200.–. Regionale Bauverwaltung Seit dem Jahr 1989 verfügt die Gemeinde über eine voll ausgebaute Bauverwaltung. Personell ist diese mit einem 100-Prozent-Pensum für den Bauverwalter und einem 30-Prozent-Pensum für die administrative Kraft ausgestattet. Die Bauverwaltung ist für Seftigen und die Nachbargemeinden Gurzelen und Noflen zuständig. Eine wirkliche Stellvertretung des Bauverwalters während dessen Abwesenheiten (Ferien, Krankheit usw.) existiert nicht. Um diese Lücke zu schliessen und um den stetig wachsenden Anforderungen auch in Zukunft gewachsen zu sein, hat der Gemeinderat mit der Gemeinde Wattenwil Verhandlungen über die Bildung einer gemeinsamen regiona­len Bauverwaltung aufgenommen. Bei einem positiven Verhandlungsverlauf soll das re­gionale Kompetenzzentrum am 1. Januar 2013 in Betrieb genommen werden. Sanierung Allwetterplatz und Schulküche Die Gemeindeversammlung vom 29. November 2010 bewilligte für die Sanierung des Allwetterplatzes und der Schulküche Verpflichtungskredite von Fr. 210 000.– beziehungsweise Fr. 125 000.–. Die Sanierungsarbeiten konnten diesen Sommer erfolgreich abgeschlossen werden. Spätkurs STI-Buslinie Blumenstein–Wattenwil–Seftigen Zahlreiche Jugendliche besuchen abends in Wattenwil und im übrigen Thuner-Westamt Klubtrainings. Meistens enden die Trainings um 20.00 Uhr. Der letzte STI-Bus fährt

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fahrplanmässig jedoch bereits um 19.21 Uhr in Blumenstein ab und kommt um 19.37 Uhr in Seftigen an. Damit die Jugendlichen die Möglichkeit haben, mit dem ÖV nach Hause zurückzukehren, muss ein zusätzlicher Abendkurs geführt werden. Aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat bei der Regionalen Verkehrskonferenz entsprechend Antrag gestellt. Die Regionale Verkehrskonferenz hat das Anliegen (Abendkurs mit Abfahrt in Blumenstein um 20.21 Uhr) als Pendenz zuhanden der Angebotsplanung 2014 bis 2017 entgegengenommen. Moonliner Region Thun (Nachtbuslinie) Seit Jahren beteiligt sich die Gemeinde Seftigen am Moonliner auf der Strecke ab Bern durchs Gürbetal bis nach Seftigen und Gurzelen. Neu gibt es ein Moonliner-Angebot in der Region Thun. Der Gemeinderat hat beschlossen, sich auch an diesem Projekt zu beteiligen. Damit ist die Gemeinde Seftigen auf der ganzen Strecke Bern–Thun lückenlos abgedeckt. Die jährlichen Kosten betragen Fr. 5‘010.--. Gemeindeversammlungen 2012, jeweils 20.00 Uhr, Aula Montag, 4. Juni / Montag, 26. November

Walking Trail Seftigen Nordic Walking ist für jedermann geeignet Seftigen verfügt über ein ausserordentlich schönes und gepflegtes Wanderwegnetz in einer vielseitigen, lieblichen Landschaft. Nordic Walking ist eine aufstrebende Sportart, die für jedermann geeignet ist. Viel Bewegung an der frischen Luft ist für die Gesundheit eminent wichtig und hat eine präventive Wirkung. Nordic Walking trainiert die Ausdauer sowie viele Muskeln. Mit der Krankenversicherung «Helsana» haben wir einen Hauptsponsor und Partner gefunden. Nach längerer Planungszeit ist es nun soweit, dass in den kommenden Wintermonaten die Signalisation der drei Trails erfolgen kann. Die Routen führen ausschliesslich über öffentliche Fusswege. Die Panorama-Route (Bahnhof, Blattacker, Eilisboden, Fronholz, Widerhub, Buchholz, Bahnhof: 4,7 km), die Gürberunde (Bahnhof, Kirchzelg, Gurzelen, Wattenwil, Gürbe, Burgistein, Bahnhof: 8,4 km) und der Moosweg (Bahnhof, Müsche, Unterer Rain, Hagi, Lohnstorfbrücke, Neumatten, Müsche, Bahnhof: 9,2 km). Unterwegs informieren Übungstafeln über die richtige Technik und Intensität und animieren zu Kräftigungssübungen und zum Dehnen. Die offi­zielle Eröffnung ist für den Monat März 2012 geplant.

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Fremdbetreuung von Kindern Vormundschaftsbehörde vergibt nötige Bewilligungen Gestützt auf die eidgenössische Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption (PAVO) vom 19. Oktober 1977 und gestützt auf die kantonale Pflegekinderverordnung (PVO) vom 4. Juli 1979 orientieren wir über folgende Vorschriften für die Fremdbetreuung von unmündigen Kindern: Familienpflege – Wer ein Kind in Familienpflege aufnehmen will, muss vor dessen Aufnahme bei der Vormundschaftsbehörde eine Bewilligung einholen. Als Familienpflege gilt, wenn unmündige Kinder, die für mehr als drei Monate tags- und nachtsüber anderen Personen als den Eltern, insbesondere auch Grosseltern und anderen Verwandten, anvertraut werden. Tagespflege – Wer sich allgemein anbietet, Kinder unter zwölf Jahren regelmässig gegen Entgelt tagsüber in seinem Haushalt zu betreuen, ist bei der Vormundschaftsbehörde meldepflichtig. Diese Meldepflicht gilt, wenn das Betreuungsangebot an mindestens einem Tag fünf Stunden übersteigt. Heimpflege – Als Heimpflege gilt, wenn Tagesfamilien mehr als fünf Betreuungsplätze anbieten, Pflegefamilien oder private Institutionen mehr als drei Kinder oder Jugendliche betreuen. Darunter fallen auch Kinderheime, Grossfamilien usw. Vor Eröffnung einer solchen Institution mit mehr als fünf bzw. mehr als drei Betreuungsplätzen ist beim Kantonalen Jugendamt Bern ein Gesuch um Erteilung einer Betriebsbewilligung einzureichen, Telefon 031 633 76 33. Weitere Informationen: http://www.jgk.be.ch/site/index/kja/kja_fremdbetreuung.htm Die Gemeindeverwaltung

Nur für Alu-Kaffeekapseln! Nespresso-Kaffeekapseln-Sammelstelle beim Schulhaus Die Nespressokapsel-Sammelstelle beim Schulhaus ist nur für Alu-Kaffeekapseln vorgesehen. Es wurde festgestellt, dass viele Kunststoff-Kaffeekapseln (Deli­zio, Caffedoro, Chiccodoro usw.) deponiert wurden. Die Wiederverwertung der Nespresso-Alukapseln ist bei einer zu grossen «Verschmutzung» durch Kunststoffkapseln ungewiss. Wir danken der Bevölkerung für ihre Mithilfe.

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Oktober

September August

Juli

April

März

Februar

Januar

2 Bei schlechter Witterung wird das Schnittgut und August = Bringsammlung Mai und Oktober = Schulsammlung eine Woche später gehäckselt

1 Januar

Was / Wann  Tannenbäume (gratis) 11  26 8 16 18 Altpapier / Karton 1  2 Häckseldienst 2  Grünabfälle 17 1 19 17 7 / 21 4 / 18 16  Sperrgut 24 23  Altmetall 16

Mai

Abfallkalender 2012 Juni

Heraustrennen und aufbewahren!

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November

Einwohnergemeinde Seftigen

Dezember


Orientierung über die Wasserqualität Laut dem eidgenössischen Lebensmittelgesetz sind die Wasserbezügerinnen und Wasserbezüger ein Mal pro Jahr über die Qualität des auf dem Gemeindegebiet ab­ge­gebenen Trinkwassers zu informieren. Gemäss den Untersuchungsergebnissen des Kantonalen Laboratoriums für das Jahr 2011 erfüllt das Trinkwasser der Wasserversorgung Blattenheid die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung. Mikrobiologische Qualität

Gesamthärte in französischen Nitratgehalt in mg/l Härtegraden (fH°) (Toleranzwert 40)

Hygienisch einwandfrei

13.7 bis 25.1 fHº

(0 bis 15 weich, 15 bis 25 mittelhart, über 25 hart)

2 bis 7 mg

Hygienische Beurteilung: Die mikrobiologischen Proben lagen innerhalb der gesetz­ lichen Vorschriften. Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Chemische Beurteilung: – Gesamthärte: 13.7 fH° (Quellen, weich) bis 25.1 fH° (Grundwasser, mittelhart). Beachten Sie bitte die entsprechende Waschmitteldosierung. – Nitrat: 2 mg (Quellen) bis 7 mg (Grundwasser) Nitrat pro Liter. Der Toleranzwert liegt bei 40 mg pro Liter Trinkwasser. Das Trinkwasser erfüllt die chemischen Anforderungen gemäss der Lebensmittelgesetzgebung. Herkunft: 95% des Trinkwassers aus den Quellen Blattenheid, 5% des Trinkwassers aus dem Grundwasser Uetendorf. Behandlung: Quellwasser: Entkeimung durch UV, Grundwasser: keine Behandlung. Besonderes: Das Blattenheid-Quellwasser hat einen guten Geschmack. Es schmeckt immer frisch. Trinkwasser-Temperaturen: Quellwasser rund 5,9° C, Grundwasser rund 12,8° C. Die Wasserversorgung Blattenheid arbeitet nach dem Wasserqualitäts­ sicherungs-System des SVGW (Schwei­ zerischer Verband Gas-Wasserfach). Weitere Auskünfte Bauverwaltung, Dorfmatt 6 3662 Seftigen, Tel. 033 346 60 90 bauverwaltung@seftigen.ch www.blattenheid.ch www.wasserqualitaet.ch

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Kantonale Jugendkommission KJK Unterstützung in der Kindererziehung Mit der Kampagne «Stark durch Erziehung» sollen die Erziehungskompetenzen von Eltern und allen Personen, die Kinder erziehen, gefördert werden. Familien sollen bei der Ausübung ihrer erzieherischen Verantwortung unterstützt und auf Beratungs- und Bildungsangebote für Eltern aufmerksam gemacht werden.

Gesprächsstoff Erziehung Erziehung & elterliche Sorge Ausgang & Freizeit Sexualität Sackgeld Schule & Ausbildung Arbeit & Ferienjobs Games, Internet & Handy Alk, Tabak, Koks & Co.

Die Kampagne beinhaltet folgende Ziele • Sensibilisieren der Öffentlichkeit für das Thema Erziehung • Information von Eltern und Erziehenden zu Erziehungsfragen • Förderung der elterlichen Erziehungskom petenzen • Erstellen von neuen Dienstleistungen und Produkten zur Förderung der Erziehung in der Familie • Vernetzung der Institutionen und Fachper sonen, die mit und für Familien arbeiten. Eltern erhalten • Informationen zu Erziehungsfragen und -methoden • Orientierungshilfen, um sich in der Vielfalt der Angebote für Eltern zurechtzufinden Hinweise auf Beratungs- u. Hilfsangebote in ihrer Region • Anleitungen für den Umgang mit schwierigen Erziehungssituationen.

gestaltung daniela brugger

Die Kampagne will Mut machen für die tägliche Herausforderung, die eine verantwor tungsvolle Erziehung darstellt. www.be.ch/gespraechsstoff-erziehung

Was Kinder und Jugendliche brauchen und wo Eltern und Erziehungsverantwortliche Unterstützung finden können. Eine vielfältige Link-Sammlung zu Informationen und Grundlagen für die Diskussion und die Auseinandersetzung von Erziehenden mit Kindern und Jugendlichen.

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Schule Seftigen Danke für den neuen Sportplatz! Es ist ein grosses Anliegen, der Gemeinde Seftigen und allen, die sich in irgendeiner Form dafür engagiert und dafür gearbeitet haben, für den tollen, neu gestalteten Sportplatz auf der Nordseite des Schulhauses zu danken. Der Platz hat enorm gewonnen und die Kinder danken es, indem sie ihn nun rege gebrauchen. War er vor der Neugestaltung oft leer und verlassen, tummeln sich nun während der Pausen und in der Freizeit viele Kinder mit grosser Freude darauf. Auch für den Sportunterricht der Schule wird es ab nächstem Frühling nun grossartige zusätzliche Möglichkeiten geben. Wir freuen uns sehr darauf. Die neuen Spielgeräte sind ebenfalls sehr beliebt und laden zum Verweilen ein. Vielen Dank allen Privatpersonen und Firmen, die diese mit ihren grosszügigen Spenden ermöglicht haben. Schülerinnen und Schüler – Lehrerinnen und Lehrer – Schulkommission

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50 Jahre Frauenverein Seftigen Viele Anlässe des Frauenvereins gehören im Dorf zur Tradition In diesem Jahr konnte der Frauenverein Seftigen auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde in einem würdigen Anlass und bei einem feinen Rahmschnitzel, am 2. September 2011, gebührend gefeiert. Seit der Gründung, im Jahre 1951, vergrösserte sich der Verein stetig und zählt heute rund 200 Frauen. Auch das Jahresprogramm wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher, viele Anlässe zählen heute im Dorf zur Tradition. So zum Beispiel das «Mittagessen für alle» im Januar und Oktober, bei welchem «Suure Mocke» mehr als nur den Vereinsfrauen serviert werden darf. Das gesellige Zusammensein, speziell auch mit den älteren Dorfbewohnern, ist dem Verein sehr wichtig. Dass dies einem Bedürfnis entspricht, zeigen jeweils die vielen Anmeldungen zum Seniorennachmittag und dem Senioren­ ausflug. Natürlich dürfen die Besuche im Altersheim auch nicht fehlen. Ein spezieller Anlass, bei welchem Jung und Alt verbunden sind, ist sicher auch die Seniorenweihnachten. Dort führen jeweils seit Jahren die Viertklässler der Schule Seftigen ihr Weihnachtstheater an einem Dienstagnachmittag auf. Vor den Sommerferien gibt es für die ganze Schule jeweils Sandwiches, welche von den fleissigen Frauen zubereitet werden. Wenn wir gerade beim Essen sind, erwähnen wir gerne unseren Raclette-Abend, welcher jeweils nach dem Seftiger Jassturnier im November stattfindet, wenn es draussen kalt ist und man gemütlich bei einem Raclette «plöiderlen» kann. Ebenfalls erwähnt werden muss unser Brunch im Frühling, wo wir immer auf freiwillige Helferinnen zählen dürfen. Auch gibt es jedes Jahr wieder eine Vereinsreise, wo wir irgendwo hinfahren und gemeinsam viel Tolles und Interessantes erleben. Haben wir Sie «gluschtig» gemacht? Der Frauenverein heisst neue Mitgliederinnen jederzeit herzlich willkommen. Wenden Sie sich bitte an ein Vorstandsmitglied.

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25 Jahre Sportclub Müsche Aus der Vereinsgeschichte Entstehung Mitte der Achtzigerjahre Jahre spielten einige Männer aus Seftigen und Umgebung gerne Fussball. In Seftigen konnten sie leider den Sportplatz und die Turnhalle aus Kapazitätsgründen nicht benutzen, da diese Anlage voll ausgebucht war. Deshalb fuhren sie wöchentlich nach Mamishaus und spielten auf dem Sportplatz «Tännelen» Fussball, oft zusammen mit Männern aus dem Schwarzenburgerland. Bezug der Turnhalle / Sportplatz Gurzelen 1986 wurde in Gurzelen das Mehrzweckgebäude gebaut. Wir bemühten uns nach der Einweihung für die Benutzung der Sportanlage. Als wir von der Schulkommission den Bescheid bekamen, dass nur noch ein Vorabendtermin am Donnerstag frei sei und dieser nur einem Verein zur Verfügung gestellt werde, reagierten wir sofort. Gründung des Vereins Noch am gleichen Abend trafen sich Hans Dahinden aus Wattenwil, Willy Bättscher und Roland Baumann aus Seftigen und stellten Statuten zusammen. Der Präsident, Hans Tschirren aus Seftigen, wurde in Abwesenheit (Militärdienst) bestimmt. Die Frage stellte sich, wie soll denn der Verein heissen? Nach kurzer Überlegung sagte einer «Müsche» da die Müsche in der der Nähe des Mehrzweckgebäudes vorbei fliesst und auch zu Seftigen gehört. Wir nannten unseren Verein absichtlich SC = Sportclub, weil wir dachten, dass wir später, wenn wir älter werden, vielleicht nicht mehr Fussball spielen werden. Obschon einige Spieler heute schon Ü50 sind, spielen wir jeden Donnerstagabend von 18.30 bis 20.00 Uhr in Gurzelen Fussball.

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Eine zweite Mannschaft entsteht Immer mehr kamen auch Söhne und spielten mit. Diese brachten dann Kollegen mit und manchmal waren wir zu viele Spieler auf dem Platz. Dies veranlasste die Jugendlichen, einen Ort zu suchen, um separat Fussball zu spielen. Diesen fanden sie dann in Mühlethurnen und seither können sie dort trainieren und spielen. Dorffussballturnier Der SC Müsche spielt seit dem ersten Dorffussballturnier mit, früher noch unter dem Namen «Panathineikos Eilisboden». Seit es nun die Kategorie Ü40 gibt, spielen wir dort mit. 2009 konnten wir das Turnier gewinnen und mehrere Male standen wir im Final. Die zweite Mannschaft mit den Jugendlichen heisst «FC Riverpool» und spielt ebenfalls regelmässig beim Dorfturnier mit. Obschon wir ein Verein sind, können alle je nach Möglichkeit beim Fussballspielen mitmachen. Wenn andere Termine am Donnerstagabend Priorität haben, kann man auch fehlen ohne sich abzumelden. Meistens finden sich genügend Spieler ein, damit es einen Match ermöglicht. Würdest du gerne mitspielen? Wenn du gerne Fussball spielst und keine Gelegenheit dazu hast, laden wir dich gerne zu einem oder mehreren Probeabende ein. Komm doch einfach einmal an einem Donnerstagabend um 18.30 Uhr nach Gurzelen. Jetzt, im Winterhalbjahr, musst du Hallen- und Aussenturnschuhe mitbringen, da wir je nach Wetter drinnen oder draus­ sen spielen. Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren: Roland Baumann (Vorstand SC Müsche), Mobile 078 760 43 21.

Berichtigung «Atomausstieg» In der letzten Ausgabe des SVP-Kuriers ist mir in meinem Artikel zum Atomausstieg ein Berechnungsfehler unterlaufen. Die Gesamtfläche der Photovoltaikanlagen, die es bräuchte um das Kernkraftwerk Mühleberg zu ersetzen, ist wesentlich kleiner als im Beitrag angegeben. Ich wollte mit diesem Bericht lediglich aufzeigen, dass künftig grosse Anstrengungen nötig sind, um Atomkraftwerke durch Photovoltaik und Windenergie zu ersetzen. Für diesen groben Fehler, der mir passiert ist, entschuldige ich mich bei Ihnen, liebe Seftigerinnen und liebe Seftiger, in aller Form. Ich hoffe, durch diese Richtigstellung die Gemüter etwas beruhigen zu können und bitte um Verständnis und Nachsicht. Freundliche Grüsse – Fabian Bader, Vizepräsident SVP Seftigen

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Ein Nachmittag im Riedwald Gurzelen Immergrün – aktiv übers ganze Jahr Bei sonnigem, warmen Wetter trafen wir uns am Mittwochnachmittag, den 17. August 2011, im Riedwald Gurzelen. Zuerst begrüsste Marianne Reust die anwesenden Leute. Danach las Pfarrer Andrea Fabretti ein Gedicht vor. Während auf dem grossen Grill die Würste gebraten wurden, gab es untereinander viel zu erzählen. Ab und zu musste auch eine Wespe verjagt werden. Rosmarie und Markus Schneider unterhielten uns derweil mit wunderschönen Alphornklängen. Zum Zvieri schmeckten uns die Grill­ bratwürste, das Bauernbrot und der Kaffee mit den diversen Desserts sehr gut. Viel zu schnell war der gemütliche Nachmittag vorbei. Zu den Immergrün-Nachmittagen möchten wir alle Seniorinnen und Senioren aus Gurzelen und Seftigen herzlich einladen. Jeden dritten Mittwoch im Monat, ausser Juli und Dezember sowie den Halbtagsreise-Daten im Mai und September, treffen wir uns um 14 Uhr zu einem gemütlichen Beisammensein mit verschiedenen Darbietungen und einem Zvieri. Das Programm kann im «reformiert.» oder im Thuner Amtsanzeiger unter «Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen» nachgelesen werden, auch, ob es im Mehrzweckgebäude Gurzelen oder im Begegnungszentrum Seftigen stattfindet. Die Daten sind auch in der «Seftiger Agenda» festgehalten. Auch wird ein Fahrdienst auf Wunsch gerne angeboten. Wir freuen uns auf viele schöne Stunden (Augenblicke, Momente...)! Das Team des Immergün

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Alters- und Pflegeheim Wattenwil Europäisches Freiwilligenjahr 2011 Freiwilligenarbeit im Alters- und und Pflegeheim Wattenwil Erwähnen möchten wir, dass Sozialhundeteams die Bewohnerinnen und Bewohner in unserem Hause regelmässig besuchen. Durch ihre Sensibilität haben Hunde einen ganz besonderen Zugang zu Menschen und ihr Befinden. Oft gelingt es den Hunden leicht eine Beziehung zu den Betagten aufzubauen. Hunde nehmen jeden Menschen so an wie er ist – ohne zu urteilen oder zu werten – eine beispiellose Qualität. So auch unsere Besuchs-Hunde Yma und Lasko, die, wie ihre Besitzerinnen Frau Heidi Scheideg­ ger und Denise Krömler für diese Einsätze entsprechend ausgebildet sind. Die Reaktionen einiger unserer Bewohner auf diese Begegnungen sind sehr berührend und für deren Wohlbefinden äusserst wertvoll. Die Nachfrage nach Sozialhunde-Teams ist gross. Deshalb schätzen wir das Engagement der beiden Spezialistinnen und ihren ausgebildeten Hunden im Alters- und Pflegeheim Wattenwil sehr. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns herzlich für ihre Einsätze. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.therapiehunde.ch Verein Therapiehunde Schweiz. Freude und Abwechslung Eine grosse Freude für die Bewohnerinnen und Bewohner bereiten die Besuche und die Darbietungen zahlreicher Vereine aus der Region. Sie verwöhnen uns alle mit Gesang, Tänzen und musikalischen Darbietungen und bringen so willkommene Abwechslung in unser Haus. Besonders erfreulich dabei ist, dass auf diese Weise auch Kontakte und Beziehungen weiter gepflegt oder neu geschlossen werden können, die nach Möglichkeit von uns auch unterstützt werden. Ein grosses und herzliches Dan­ keschön an alle Frauen, Männer und Kinder, die im Alters- und Pflegeheim Wattenwil immer wieder einen oder mehrere, freiwillige Einsätze leisten! Wir freuen uns, wenn wir auch Sie bei uns begrüssen dürfen! Sei es als Freiwillige, als Vereinsmitglied oder als Besucher! Alters- und Pflegeheim Wattenwil – Philippe Daucourt, Geschäftsleiter Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeitenden

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Zum Schutz unserer Vogelwelt Der Natur- und Vogelschutzverein Seftigen-Burgistein stellt sich vor Der Natur- und Vogelschutzverein Seftigen-Burgistein NVS bezweckt den Schutz und die Pflege von Pflanzen und Tieren, speziell der Vogelwelt in Seftigen und Umgebung. Damit wollen wir in Sachen Natur informieren, Erlebnisse ermög­lichen und etwas für die Aufwertung der Landschaft und des Siedlungsraumes tun. Zu unseren Aktivitäten gehören: Heckenpflanzungen und -pflegeaktionen, Gartenlehrpfad, Verkauf von Hochstammobstbäumen, Vogelstimmenkurse / Kurse für Kinder, Exkursionen in der näheren und weiteren Umgebung, Sträucher- und Wildblumenbörse, Bau von Kleinstrukturen, Schneiden von Kopfweiden, aufhängen und kontrollieren von Nistkästen sowie Pflege­arbeiten an Gürbe und Müsche. Auskunftstelle bei Anfragen zur einheimischen Vogelwelt. Unsere nächsten Aktivitäten 3. Februar 2012, 19.30 Uhr Hauptversammlung: Schulhaus Seftigen 28. April 2012, vormittags Verkauf von Nistkästen: FW-Magazin Seftigen 13. Mai 2012, 07.00 Uhr Exkursion «Vogelweg im Diemtigtal» 3. Juni 2012, 7.30 Uhr Exkursion Bern Belpmoos: Im Zopfe, Bodenacherfähre Alle Interessierten sind jederzeit herzlich dazu eingeladen, ganz unverbindlich mitzumachen. Bei unseren Veranstaltungen sind auch Familien mit Kindern willkommen! Weitere Informationen sind unter http://nvseftigen.birdlife.ch zu finden. A Für alle Meisenarten, Gartenrotschwanz, Kleiber, Trauerschnäpper, Wendehals und Fledermäuse B Für Hausrotschwanz, Bachstelze, Grauschnäpper, Rotkehlchen, Zaunkönig C Für Haus- und Gartenrot­ schwanz, Bachstelze, Grauschnäpper, Rotkehlchen, Zaunkönig

A

B

C

Wir geben alle Nisthöhlen zum verbilligten Preis von Fr. 20.–/Stück ab, mit Informa­ tionen zum Aufhängen der Kästen und zu den verschiedenen Vogelarten; der Verein zahlt im Ankauf bis zu Fr. 15.– mehr. Landwirtschaftsbetriebe erhalten einen Nistkasten gratis. Bestellungen von Nisthöhlen – bis 10. Dezember 2011 an Konrad Tschirren, Stockhornweg 5, Seftigen, Telefon 033 345 29 62

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«E Schatz us Grossmueter’s Zyte?» Eröffnung einer Sammlerbrockenstube in Seftigen Mit der Eröffnung der Sammlerbrockenstube «Dominus Providebit» (lateinische Umschrift auf dem Fünfliber: «Der Herr wird versorgen») ging für mich «e Buebetroum» in Erfüllung. Schon von Klein auf habe ich alles gesammelt, was es zu sammeln gibt und von meinem ei­genen kleinen Laden geträumt. Nun ist er Realität geworden. Neben Münzen, Briefmarken, alten Ansichtskarten und Antiquitäten biete ich Bücher, CDs, DVDs und Secondhand-Artikel aller Art an. Eine gute Kundenberatung ist mir sehr wichtig. Deshalb lade ich alle Interessierten Ende November zu einem besonderen Schätztag ein (siehe unten). Erfreulicherweise konnte ich für diesen Tag Andreas Rösti, Geschäftsführer des langjährigen und erfolgreichen Antiquitätengeschäftes Rösti, aus Gümligen, gewinnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.a-roesti.ch Simon Müller Hausmatt 5, 3662 Seftigen Natel 079 714 15 50 dprovidebit@bluewin.ch Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 13.30 bis 18.30 Uhr Samstag 09.00 bis 16.00 Uhr

«E Schatz us Grossmueter’s Zyte?»

Schätztag Samstag, 26. November 2011 13.00 bis 17.00 Uhr

ein Gutsch – . 0 1 Fr. Einkauf

t i einem Bereits be anrechenbar. Nich .– 0 1 ab Fr. ar. kumulierb hränkt gültig! Unbesc

Gratis Schätzung Ihrer Münzen, Briefmarken, Ansichtskarten, Antiquitäten, Bilder, Möbel, alten Spielsachen, Uhren usw. Bei interessanten Objekten unterbreiten wir Ihnen eine faire Ankaufsofferte.

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Familien musizieren Einmal vor Publikum auftreten Wenn Kinder und Eltern, Grossväter und Cousinen, Schwester und Bruder oder Mutter und Grossmutter zusammen im trauten Heim ab und zu ein Musikstück spielen, dann wäre es ein Jammer, nicht auch einmal zusammen ein Konzerterlebnis zu haben. Abgestimmt auf die Adventszeit erhalten deshalb Familien, die gemeinsam etwas spielen können, am Sonntag, 27. November 2011, um 17.00 Uhr die Gelegenheit, im Kirchgemeindehaus Kirchenthurnen vor einem Publikum aufzutreten. Allemal ein unterhaltsamer und lehrreicher Spass für die ganze Verwandtschaft!

Dorfzytig Seftigen

Ausgabe Frühjahr 2012 Winter 2012

Redaktionsschluss 27. April 2012 22. Oktober 2012

Versand 24. Mai 2012 14. November 2012

Eine farbige Ausgabe der «Dorfzytig» sehen Sie auf www.seftigen.ch/aktuell Impressum Herausgeberin: Dorfkommission Seftigen – Gestaltung und Produktion: A.Chiquet, Grossenstein 3 A, 3662 Seftigen, Natel 079 771 18 46, E-Mail: dorfzytig@seftigen.ch Druck: Schlaefli & Maurer AG, Industriestrasse 12, 3661 Uetendorf. Auflage: 1250 Ex. – Die «Dorfzytig» wird an jeden Haushalt in Seftigen verteilt. Titelbild: Die vielfältigen Farbtupfer verzaubern Gärten und die herbstliche Landschaft. Foto: A.Chiquet

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Ganzheitliche Ernährungsberatung Neu in Seftigen – sich im eigenen Körper wohlfühlen Was bedeutet ganzheitlich? Die ganzheitliche Ernährungsberatung bezieht sich nicht nur auf Ihre Ernährung, sondern berücksichtigt alle Lebensbereiche. Denn Faktoren wie Stress, familiäre Situation, fehlende Energie, unangenehme Gefühle usw. können unser Essverhalten beeinflussen. Durch den Einbezug aller Lebensbereiche wird das ganzheitliche Gesundsein gefördert. Dies unterstützt die Umstellung im Ernährungsbereich und hilft mit, das Erreichte nachhaltig aufrecht zu erhalten und sich insgesamt wohler zu fühlen. Sie erfahren wie eine ausgewogene, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Ernährung im Alltag anzuwenden ist. Seit März 2011 habe ich mein Zertifikatsabschluss als ganzheitliche Ernährungsberaterin und bin jetzt in Ausbildung zum Diplom. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung und würde mich auch freuen, Sie in meiner Beratungsecke begrüssen zu dürfen. Ganzheitliche Ernährungsberatung Stefanie Bühler, Ahornweg 8, 3662 Seftigen Termin nach Vereinbarung www.ernährung-wohlfühlen.ch

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Tag der Armut – 17. Oktober 2011 Eine Aktion der Schweizer Kirchen Am Montag, 17. Oktober, kurz vor halb neun Uhr, kleben Maria Koch, unsere Sozialdiakonische Mitarbeiterin und ich Plakate und Infos an Tisch und Wand vor dem Dorfplatz-Zentrum. Ein leerer Kinderwagen und leere Portemonnaies sollen als Blickfänger dienen. Wir warten und beobachten gespannt. Wie reagieren die Menschen von Seftigen und Umgebung, die im Volg einkaufen kommen? Wir haben uns entschlossen, auf das Thema «Armut in unserer Mitte» aufmerksam zu machen. Das Thema reizt oder wird von Betroffenen verschwiegen. Nicht alle wollen über Armut sprechen. Die eine oder andere Person hört zu, lässt sich informieren, denkt mit uns darüber nach...… was bedeutet arm sein für mich selber? Am Existenzminimum zu sein infolge schwerer Krankheit, langer Arbeitslosigkeit oder als Flüchtling. Wie lange überbrücken unsere Sozialwerke die materielle Not? Wie verhalte ich mich, damit es nicht soweit kommt? Kennen wir notleidende Menschen in unserer Nachbarschaft und wie können wir ermutigen und unterstützend wirken? Einige lassen sich auf ein Gespräch ein und tauschen sogar den angebotenen Schoggifünfliber in einen echten um. Das gesammelte Geld kommt Härtefällen in den Gemeinden Gurzelen und Seftigen zugute. So ist es mit dem Sozialdienst vereinbart worden. Danke allen, die etwas eingelegt haben. Meine Füsse sind langsam kalt geworden. Dankbar nehme ich Geld für einen heissen Tee aus meinem Portemonnaie. Marianne Schenk-Riesen

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Naturwunder Nationalparks Multivision-Show «Naturwunder Nationalparks» der Seftiger Familie Lauper Wir (das sind Marco und Jolanda Lauper mit Andri, Seraina und Quirin, wohnhaft in Seftigen) sind bei Freunden und Verwandten bekannt, dass es uns alle paar Jahre für einige Wochen in die Ferne zieht. Ein anderes, grosses Hobby ist das Fotografieren und so kommen wir von unseren Reisen stets mit sehr vielen Bildern nach Hause. Erstmals als Familie waren wir 2008 für acht Wochen in den USA unterwegs. Was wir dort als Familie erlebt und gesehen haben, erzählen und zeigen wir in unserer Multivision-Show «Naturwunder Nationalparks, USA der Südwesten, als Familie unterwegs». Am Samstag, 21. Januar 2012, um 20.00 Uhr sind wir in Seftigen in der Aula zu sehen. Wer dann schon etwas los hat, hat noch folgende Möglichkeiten: 17. November 2011, 20.00 Uhr, Zofingen Ref.Kirchgemeindehaus 24. November 2011, 20.00 Uhr, Burgdorf Aula Gsteighof Wer Interesse hat, Tickets reservieren oder noch mehr wissen möchte, findet Infos unter www.laupers.ch oder darf sich bei uns persönlich melden. Wir freuen uns auf Sie! Familie Lauper

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Baubewilligungen Erteilt durch den Regierungs­statthalter

Guggisberg Hans Rudolf Dorfstrasse 19, 3662 Seftigen. Aussenbewirtung; Neu 3 Tische (12 Plätze). Dorfstrasse 19, Parzelle Nr. 465; Zone: A Erteilt durch die Baukommission

Fehr Leslie Postgässli 5, 3662 Seftigen. Anbau einer Studiowohnung an bestehendes Einfamilienhaus; Erstellen eines Autoabstellplatzes entlang des Erlenweges. Erlenweg 5, Parzelle Nr. 902, Zone: W2 Müller Simon Kirchzelg 2, 3662 Seftigen. Installation Werbetafel für Verkaufs­ geschäft «Dominus Providebit». Hausmatt 5, Parzelle Nr. 109, Zone: Alter Dorfkern Lüthi Hanspeter Zelg 18, 3662 Seftigen. Garagenanbau; Einbau von zwei Dach­ fenstern. Zelg 18, Parzelle Nr. 682, Zone: W2 Meyer Christian und Daniela Breitenacker 8, 3662 Seftigen. Erneuerung und Vergrösserung der Eingangstüre. Breitenacker 8, Parzelle Nr. 758, Zone: W2

Juni bis Oktober 2011

Kilchhofer Daniel und Katja Rebzelg 6, 3662 Seftigen. Vergrösserung des Balkons mit Treppe in den Garten. Rebzelg 6, Parzelle Nr. 657, Zone: W2 Garten- & Landschaftspflege  Ulrich Angst Seftigenstrasse 50, 3664 Burgistein. Abbruch und Erneuerung des Unterstandes, Parkplatz / Abstellplatz. Seftigenstrasse 50, Parzelle Nr. 524, Zone: W2 Angehrn Urs Rebgässli 7, 3662 Seftigen. Schopfanbau an bestehenden Schafstall und Abstellraum. Rebzelg 1, Parzellen Nrn. 491+1092, Zone: W2 Stalder Remo und Barbara Breitenacker 14, 3662 Seftigen. Innenkamin und Cheminéeofen. Breitenacker 14, Parzelle Nr. 797, Zone: W2 Josi Katrin Seftigenstrasse 40, 3664 Burgistein. Überdachung von vier Autoabstell­ plätzen. Seftigenstrasse 40, Parzelle Nr. 86, Zone: LWZ

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Auto FH GmbH Gewerbeweg 8, 3662 Seftigen. Abstellen von Motorfahrzeugen, Bauund landwirtschaftliche Geräte und Maschinen; Baubaracken. Gewerbeweg 8, Parzelle Nr. 989+1014, Zone: G Schenkel Ulrich Finkenweg 10, 3664 Burgistein. Abstellen und Handel mit OccasionsFahrzeugen. Aufstellen von Fertig­ garagen, Zelten als Unterstände und Container. Gewerbeweg 3+5, Parzellen Nr. 935 +969, Zone: G Gattiker Bruno Seftigenstrasse 39b, 3664 Burgistein. Abstellen und Handel mit OccasionsFahrzeugen. Neubau Einstellraum (unbeheizt). Gewerbeweg 11, Parzelle Nr. 974, Zone: G

Eggler Joachim und Gabriela Längmättli 7, 3662 Seftigen. Neubau Sitzplatzverglasung. Längmättli 7, Parz. Nr. 1168, Zone: W1 Trachsel Arnold und Esther Hübeli 2, 3662 Seftigen. Installation einer Wärmepumpe, Demontage der Ölheizung Hübeli 2, Parzelle Nr. 740, Zone: W2 Hurni Rolf Wydmatt 17B, 3662 Seftigen. Platzieren eines Whirlpools, sowie Erweiterung des Sitzplatzes ostseitig des Hauses. Wydmatt 17B, Parzellen Nrn. 1067/1068, Wohnzone 2

Andenmatten Mario und Andrea Postgässli 7, 3662 Seftigen Einbau zwei Dachfenster; Vergrösserung von zwei Dachfenstern. Postgässli 7, Parzelle Nr. 1087, Zone: ZPP

«Dorfzytig» farbig im Internet - www.seftigen.ch/aktuell

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Agenda – Vereinsanlässe 2011– 2012 November 2011 19. Dorfkommission 19. Frauenverein Seftigen 25. Dorfkommission 27. Musikgesellschaft Seftigen 28. Gemeindeversammlung 29. Spielnachmittag für Senioren

Seftig-Jass Raclette-Abend Adväntsmärit Adventskonzert 20.00 Uhr 14.00 Uhr

Aula Aula Dorfplatz Aula, 17 Uhr Aula Aula

Dezember 2011 1. Verwitwete und Alleinstehende 3./4. Jodlerchörli «Zytröseli» 5. Kirchgemeindeversammlung 15. Schule Seftigen 16. Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen

Adventsfeier Lotto 20.00 Uhr Schulweihnacht Gospelkonzert

KBZ Seftigen Aula KBZ Seftigen Aula Aula

Januar 2012 1./4./7. Jodlerchörli «Zytröseli» 4. Verwitwete und Alleinstehende 18. Immergrün 19. Frauenverein Seftigen 27.–29. Sing- und Ziervogelverein Seftigen 31. Spielnachmittag für Senioren

Neujahrsvorstellung Fondueplausch Vorlesung D. Fabretti Mittagessen für alle Vogelböse 14.00 Uhr

Aula MZG Gurzelen MZG Gurzelen Aula Aula KBZSeftigen

Februar 2012 1. Verwitwete und Alleinstehende 15. Immergrün 28. Spielnachmittag für Senioren

Lotto KBZ Seftigen Flötengruppe Seftigen KBZ Seftigen 14.00 Uhr KBZ Seftigen

März 2012 3./4. Musikgesellschaft Seftigen 7./10. Musikgesellschaft Seftigen 6. Gewerbe-Apéro 7. Verwitwete und Alleinstehende 12. Ortsdelegiertenversammlung

Konzert und Theater Konzert und Theater

Aula Aula

Seniorenbühne Belp 20.00 Uhr

MZG Gurzelen Hortraum

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17. 21. 24. 27. 30./31.

Frouezmorge Oberes Gürbetal Immergrün Kinderjodlerchörli Samariterverein Seftigen Ostermärit Spielnachmittag für Senioren 14.00 Uhr Turnverein Seftigen Unihockey-Night

KBZ Seftigen MZG Gurzelen Aula KBZ Seftigen Aula,Turnhalle

April 2012 4. Verwitwete und Alleinstehende 8. Musikgesellschaft Seftigen 18. Immergrün 24. Spielnachmittag für Senioren 27. Musikgesellschaft Seftigen Jodlerchörli «Zytröseli» 29. Frauenverein Seftigen 30. Kirchgemeindeversammlung

Dr. Spielmann erzählt Osterständli Lydia Werren zu Gast 14.00 Uhr Gemeinschaftskonzert

KBZ Seftigen im Dorf KBZ Seftigen KBZ Seftigen Aula

Brunch 20.00 Uhr

Aula KBZ Seftigen

Mai 2012 2. Verwitwete und Alleinstehende 23. Immergrün 29. Spielnachmittag für Senioren

Akkordeongruppe Reisli 14.00 Uhr

MZG Gurzelen KBZ Seftigen

Juni 2012 2. Jugendmusik Gürbetal 4. Gemeindeversammlung 6. Verwitwete und Alleinstehende 20. Immergrün 26. Spielnachmittag für Senioren

Jahreskonzert 20.00 Uhr Grill-Plausch Volkstümlicher Nami 14.00 Uhr

Aula Aula KBZ Seftigen KBZ Seftigen KBZ Seftigen

Juli 2012 31. Spielnachmittag für Senioren

14.00 Uhr

KBZ Seftigen

August 2012 8. Verwitwete und Alleinstehende 15. Immergrün 17.–19. Turnverein Seftigen 19. Stierenhütte Gurnigel 28. Spielnachmittag für Senioren

Reise Bräteln Dorfturnier Chäsfest, ab 11 Uhr 14.00 Uhr

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Riedwald Sportanlage KBZ Seftigen

Profile for Gemeinde Seftigen

Dorfzytig 2011 02  

Dorfzytig 2011 02  

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