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Dorfzytig Seftigen



Winter 2009


Gemeindeversammlung vom Montag, 7. Dezember 2009, 20.00 Uhr, Aula Protokoll / Versammlungsbeschlüsse chs. Das Protokoll der ordentlichen Gemeinde­ versammlung vom 15. Juni 2009 wurde vom Gemeinderat in Anwendung von Art. 21, Abs. 4 Wahlreglement genehmigt. Während der öffentlichen Auflage sind gegen das Protokoll keine Einsprachen eingegangen und die Versammlungsbeschlüsse sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Zu den Traktanden 1. Finanzplan 2009 bis 2014; Orientierung Gemäss Art. 24 Gemeindeordnung informiert der Gemeinderat jährlich die Gemein­ deversammlung über die wichtigsten finanzpolitischen Erkenntnisse der nächsten fünf Jahre. Die Annahmen basieren auf folgenden Steueranlagen: 1,79 Einheiten auf dem Einkommen und Vermögen, 1,0‰ Liegenschaftssteuer. Der Finanzplan liegt in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Exemplare können bei der Finanzver­ waltung gratis bezogen werden. 2. Genehmigung des Voranschlages 2010 und Festlegen der Steueranlagen sowie der Hundetaxen; Beschlussfassung Der Voranschlag für das Jahr 2010 sieht bei einem Aufwand von Fr. 6 884 334.– und einem Ertrag von Fr. 6 910 645.– einen Ertragsüberschuss von Fr. 26 311.– vor. In diesem Ergebnis sind nebst den ordentlichen Abschreibungen zusätzlich «übrige Ab­ schreibungen» von Fr. 65 000.– berücksichtigt. Der Gemeinderat beantragt die Ge­ nehmigung des Voranschlages, welcher auf den folgenden, unveränderten Steuer­ ansätzen basiert: • 1,79 Einheiten auf dem Einkommen und Vermögen • 1,0‰ der amtlichen Werte für die Liegenschaftssteuer • Hundetaxe von Fr. 50.– für den ersten Hund, Fr. 70.– für jeden weiteren Hund Detaillierte Budgetexemplare können bei der Finanzverwaltung gratis bezogen werden. Eine Kurzübersicht finden Sie auf Seiten 4/5.

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3. Beschaffung eines Atemschutz- und Mannschaftstransportfahrzeuges für die Feuerwehr – Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungs kredites von Fr. 129 600.–; Beschlussfassung Im Jahre 1989 hatte die Gemeindeversammlung die Anschaffung eines Atemschutz­ fahrzeuges des Typs «Dodge» beschlossen. Das heute 20-jährige Ersteinsatzfahrzeug kostete damals Fr. 125 000.–. Es leistete all die Jahre gute Dienste, vermag aber die heutigen Ansprüche nicht mehr zu erfüllen, weshalb es durch ein neues Atemschutzund Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt werden soll. Der «Dodge» mit 4 x 4-Ant­rieb ist nach wie vor technisch in gutem Zustand und soll künftig als Materialtrans­ port- und Zugfahrzeug dienen. Er löst in dieser Funktion den 30-jährigen VW-LT ab, welcher ausgemustert wird und nach Möglichkeit verkauft werden soll. Weshalb ein neues Ersteinsatzfahrzeug Die Ansprüche an die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr haben sich im Laufe der Jahre geändert. Nach heutigem Standard gilt es nebst den Atemschutzgeräten auch die Mannschaft zu transportieren. So ist gewährleistet, dass Atemschutzgeräte und Mannschaft zeitgleich auf dem Einsatzplatz eintreffen. Während der Anfahrt kann sich die Mannschaft bereits ausrüsten und nach Ankunft unverzüglich in Aktion treten, was einen wertvollen Zeitgewinn bringt. Diese Erkenntnis und das Alter des Fahr­zeuges «Dodge» haben Feuerwehrkommission und Gemeinderat schon vor einigen Jah­ren bewogen, für die Ersatzbeschaffung einen Betrag in den Finanzplan aufzu­ nehmen. Im Januar 2009 hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeinderat Markus Dummermuth beauftragt, ein Fahrzeug zu evaluieren, das den künftigen Anforderungen genügt. In die Arbeitsgruppe wurden Vertreter der Feuer­ wehren von Seftigen und Burgistein berufen. Nachdem der Gemeinderat das Pflich­ tenheft genehmigte, fand eine Submission auf Einladung statt. Dabei obsiegte das Angebot der Firma Tony Brändle AG, Wil SG, zum Preis von Fr. 129 600.–. Beim offe­ rierten Fahrzeug handelt es sich um ein Chassis der Marke Mercedes-Benz «Sprinter», mit Zweirad-Antrieb und Automatikgetriebe. Der Aufbau erfolgt durch die Firma Tony Brändle AG gemäss Pflichtenheft. Nebst den Atemschutzgeräten können bis zu 10 Personen transportiert werden. Fahrzeugbestand Nebst dem neu zu beschaffenden Atemschutz- und Mannschaftstransportfahrzeug stehen weiterhin das Kleintankfahrzeug der Marke «MAN» (Beschaffungsjahr 2002) und wie schon erwähnt das Material- und Zugfahrzeug «Dodge» (Beschaffungsjahr 1990) im Einsatz. Der VW-LT wird definitiv ausgemustert. Im Einvernehmen mit der Arbeitsgruppe beantragt der Gemeinderat die Gutheissung eines Verpflichtungskredites von Fr. 129 600.– für die Beschaffung des hiervor er­ wähnten Fahrzeuges der Firma Brändle AG. Der Werkvertrag mitsamt den Ausbau­ schemen liegt in der Gemeindeschreiberei zur Einsichtnahme auf. Fortsetzung Seite 6

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Voranschlag 2010

Gemeinde Seftigen

KTO Übersicht

Laufende Rechnung

Voranschlag 2009 Aufwand

Ertrag

Laufende Rechnung Ertragsüberschuss

0

Allgemeine Verwaltung 989 345.00 Netto Aufwand

1

Öffentliche Sicherheit 232 708.00 235 000.00 Netto-Aufwand Netto-Ertrag 2 292.00

2

Bildung 1 590 920.00 Netto-Aufwand

123 515.00 1 467 405.00

3

Kultur und Freizeit 37 845.00 Netto-Aufwand

8 700.00 29 145.00

4

Gesundheit 16 930.00 Netto-Aufwand

5 500.00 11 430.00

5

Soziale Wohlfahrt 1 519 141.00 Netto-Aufwand

119 800.00 1 399 341.00

6

Verkehr 445 435.00 Netto-Aufwand

97 700.00 347 735.00

7

Umwelt und Raumordnung 1 386 870.00 Netto-Aufwand

1 274 500.00 112 370.00

8

Volkswirtschaft Netto-Ertrag

9

Finanzen und Steuern Netto-Ertrag

4

6 884 334.00 6 910 645.00 26 311.00

118 680.00 870 665.00

21 350.00 87 000.00 65 650.00 643 790.00 4 840 250.00 4 196 460.00


Januar 2010 bis Dezember 2010

Gemeindeverwaltung Seftigen – 3. November 2009

Voranschlag 2009 Aufwand

Rechnung 2008

Ertrag

Aufwand

Ertrag

6 856 666.00 6 883 195.00 17 529.00

7 054 218.03 31 378.00

7 085 596.03

114 280.00 968 208.81 885 225.00

121 588.65 846 620.16

230 200.00 228 300.00 281 879.60 1 900.00

273 505.35 8 374.25

999 505.00

1 630 385.00

143 115.00 1 554 752.45 1 487 270.00

90 055.15 1 464 697.30

34 188.00

3 400.00 83 148.60 30 788.00

4 692.00 78 456.60

18 265.00

8 300.00 15 021.45 9 965.00

5 741.00 9 280.45

1 481 463.00

166 500.00 1 697 575.33 1 314 963.00

185 658.83 1 511 916.50

437 215.00

89 900.00 418 465.99 347 315.00

97 531.45 320 934.54

1 201 450.00

1 110 150.00 1 447 239.00 91 300.00

1 371 722.70 75 516.30

20 050.00 86 000.00 65 950.00

6 721.20 79 591.80

86 313.00

812 945.00 4 933 250.00 4 120 305.00

581 205.60 4 267 582.30

4 848 787.90

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4. Ersetzen der Wasserleitung in der Dorfmattstrasse und Belagsanierung Dorfmatt- und Stützli – Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungskredites von Fr. 185 000.–; Beschlussfassung Die Wasserleitung für das Dorfmatt-Quartier ist rund 50-jährig und musste in den letzten Jahren wegen Leitungsbrüchen an fünf Stellen repariert werden. Die Leitung auf dem Abschnitt vom Chefeli bis zur Liegenschaft Dorfmatt 1 wurde bereits vor einigen Jahren ersetzt. Nun soll das Teilstück ab der Liegenschaft Dorfmatt 1 bis zur Stützlistrasse saniert werden. Die Stützli-Leitung wurde im Jahre 2008 ersetzt und der Belag nur provisorisch geflickt. Die Leitungssanierung mitsamt der Belagsanie­rung auf der Dorfmattstrasse und der Stützlistrasse kostet Fr. 185 000.–. Davon gehen Fr. 149 000.– zu Lasten der durch Gebühren gespiesenen Spezialfinanzierung «Was­ ser». Gut die Hälfte der Belagsanierungskosten, das heisst, Fr. 36 000.– gehen zu Lasten des allgemeinen Finanzhaushaltes. Der Gemeinderat beantragt die Gutheissung des Verpflichtungskredites von Fr. 185 000.– (inklusive Mehrwertsteuer, Teuerung und Reserve). 5. Sanierung der Mischabwasserleitung Oberdorfstrasse-Blattacker – Gutheissung des erforderlichen Verpflichtungskredites von Fr. 135 000.–; Beschlussfassung Die über 70-jährige Abwasserleitung ab Oberdorfstrasse bis hinauf zum Blattacker hat ihr wirtschaftliches Alter erreicht. Im Laufe der Zeit, das heisst, mit der Bauent­ wicklung in diesem Gebiet wurden zahlreiche Liegenschaften angeschlossen. Die Abwasserleitungen werden alle drei Jahre mit einer TV-Kamera inspiziert. Dabei hat sich gezeigt, dass an den Zementrohren mit einem Durchmesser von 30 cm nament­lich bei den Hausanschlüssen nach und nach erhebliche Schadstellen entstanden sind. So sind die Fugen ausgeschwemmt und Rohrstücke ausgebrochen. Die Leitungssanierung erfolgt, indem mit einem Roboter die bestehende Leitung ge­ säubert, vorstehende Rohrstücke und Wurzeleinwüchse ausgefräst werden. Anschlies­ send wird ein sogenannter Inliner eingezogen. Diese Methode ist reich erprobt und auch in Seftigen schon mehrmals erfolgreich zur Anwendung gelangt. Sie hat den Vorteil, dass die Strasse nicht aufgebrochen werden muss (geringere Kosten, praktisch keine Verkehrsbehinderung während der Sanierungsphase). Der Gemeinderat ist immer darauf bedacht, bei Leitungssanierungen den Zustand des gesamten Leitungswerkes zu betrachten und allfällige Sanierungen von Wasser- und Abwasserleitungen zeitlich zu koordinieren. Die zur Abwasserleitung praktisch parallel eingelegte 70- bis 80-jährige Wasserleitung ist aufgrund der bis heute registrierten Schadstellen nicht sanierungsbedürftig. Es ist in den nächst 10 bis 15 Jahren nicht mit einer Sanierung zu rechnen. Er hat deshalb entschieden, nur die Mischabwasserleitung auf der Strecke ab Oberdorfstrasse bis zum Blattacker zu sanierung, und beantragt die Gutheissung eines Verpflichtungskredites von Fr. 135 000.– (inklusive Mehrwertsteuer, Teuerung und Reserve). Die gesamten Kosten gehen zu Lasten der durch Gebühren

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gespiesenen Spezialfinanzierung «Abwasser». 6. Verschiedenes und Orientierungen Die Gemeindeversammlung ist öffentlich. Alle Frauen und Männer ab dem 18. Alters­ jahr, welche das Schweizerbürgerrecht besitzen und mindestens seit drei Monaten in Seftigen Wohnsitz haben, sind stimmberechtigt.

Aus dem Gemeinderat Bezirksreform Am 24. September 2006 hat das Berner Stimmvolk einer Reform der dezentralen kantonalen Verwaltung zugestimmt. Dies bedeutet, dass das Kantonsgebiet neu in 5 Verwaltungsregionen aufgegliedert und die seit 1831 bestehenden 26 Amtsbezirke neu durch 10 Verwaltungskreise abgelöst werden. Am 1. Januar 2010 tritt die ent­ sprechende Verfassungsänderung in Kraft. Der Amtsbezirk Seftigen mit Sitz in Belp wird aufgeteilt. Die Gemeinden des oberen Gürbetals, das heisst, Seftigen, Burgistein, Gurzelen, Kienersrüti, Uttigen und Watten­ wil werden dem Verwaltungskreis Thun und die restlichen Gemeinden dem Verwal­ tungskreis Bern-Mittelland zugewiesen. Der heutige Amtsbezirk Thun wird nebst den erwähnten sechs Gemeinden aus dem Amt Seftigen durch die Gemeinden Reutigen, Oberstocken und Niederstocken (bisher Amt Niedersimmental) ergänzt und zählt rund 100 000 EinwohnerInnen. Er ist zugleich Wahlkreis für 16 Grossratssitze des 160 Sitze zählenden Kantonsparlaments. Der Verwaltungskreis Thun bildet zusammen mit den Verwaltungskreisen FrutigenNiedersimmental, Interlaken-Oberhasli und Obersimmental-Saanen die Verwaltungs­ region Oberland mit rund 202 000 Einwohner/innen. Dienstleistungen des Regierungsstatthalteramtes, des Grundbuchamtes, des Betrei­ bungsamtes, der Gerichte usw. werden für unsere Gemeinde statt wie bisher in Belp neu in Thun angeboten, wobei die Umsetzung zeitlich gestaffelt erfolgen wird. Im Gegensatz zum Regierungsstatthalteramt und zum Betreibungsamt wird das Grund­ buchamt Thun erst per 1. Juni 2010 für Seftigen zuständig sein. Aufgrund der uns heute vorliegenden Informationen wird das Konkursamt künftig in Interlaken geführt. Die Zuständigkeit der Gerichtskreise wird noch mindestens bis Ende 2010 unverändert bleiben. Wir verweisen auf die demnächst erscheinenden Publikationen des Kantons. Unverändert bleibt für unsere Gemeinde die Person des Regierungsstatthalters. Im Mai 2009 haben die Stimmberechtigten den heutigen Regierungsstatthalter des Amtes Seftigen, Fürsprecher Marc Fritschi, zum neuen Regierungsstatthalter des Verwaltungs­ kreises Thun gewählt.

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Eine weitere bedeutende Neuerung ist die Bildung von Regionalkoferenzen. Wichtige regionale Angelegenheiten werden neu von den Gemeinden auch regional gelöst. Der Verwaltungskreis Thun gehört zur Regionalkonferenz Thun-Oberland West. Von Ge­ setzes wegen sind den Regionalkonferenzen folgende Aufgaben übertragen: • Raumplanung und Regionale Siedlungsentwicklung • Verkehr und regionale Gesamtverkehrsplanung • Regionalpolitik • Kultur und regionale Kulturförderung Freiwillige Themen können zum Beispiel sein: • ÖQV (Umsetzung Öko-Qualitätsverordnung) • Standortförderung (auch Neue Regionalpolitik NRP) • Touristische Angebotsplanung Blicken wir in die Geschichte zurück, so stellen wir fest, dass Seftigen schon einmal von Thun aus verwaltet wurde. Nämlich im Jahre 1798 verordnete Napoleon die hel­ vetische Verfassung. Gemäss dieser galt das Berner Oberland mit Hauptort Thun als eigenständiger Kanton. Diese aufgezwungenen Verwaltungsstrukturen bewährten sich nicht lange und schon fünf Jahre später, das heisst, im Jahre 1803 erliess der gleiche Napoleon die Mediationsverfassung. Fortan galten für das Amt Seftigen die heutigen Verwaltungsstrukturen, die am 1. Januar 2010 Geschichte sein werden. Einige Uebersichtskarten über die künftige regionale Zusammenarbeit und die Verwal­ tungsstruktur sind auf der Homepage www.seftigen.ch/Informationen publiziert. Neu Amtsanzeiger Thun Die Verwaltungsreform hat weitere Aenderungen zur Folge. So gilt ab 1. Januar 2010 neu der Thuner Amtsanzeiger als offizielles Publikationsorgan. Er wird anstelle des bisherigen Seftiger Anzeigers wie gewohnt wöchentlich in alle Haushalte geliefert (Siehe Übersicht unter www.seftigen.ch/Informationen). ID- und Passanträge Eine einschneidende Aenderung ergibt sich auf 1. März 2010 auch in Bezug auf das Antragsverfahren für die Identitätskarte und den Pass. Diese Änderung hat allerdings nichts mit der hiervor erläuterten Verwaltungsreform zu tun. Der neue Schweizer Pass mit biometrischen Daten, auch E-Pass bezeichnet, wird am 1. März 2010 flächende­ ckend eingeführt. Das Schweizer Stimmvolk hat am 17. Mai 2009 eine entsprechende Gesetzesänderung angenommen. Bisher konnten die Ausweispapiere durch persönli­ che Vorsprache bei der Gemeindeschreiberei beantragt werden. Weil neu biometrische Daten aufgenommen werden müssen und dafür entsprechende technische Einrich­ tungen erforderlich sind, können die Anträge spätestens ab März 2010 nur noch in einem der neu geschaffenen Ausweiszentren gestellt werden. Solche Ausweiszentren

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werden in Thun, Bern, Biel Interlaken, Langenthal, Langnau und Courtelary zur Ver­ fügung stehen. Die Bürger/innen können Anträge für neue Ausweispapiere frei wähl­ bar bei einem dieser Zentren stellen. Das neue Antragsverfahren und die Gebühren sind auf der Homepage www.seftigen.ch/aktuell publiziert. Esther Bühler – Prüfungserfolg Esther Bühler hat von August 2006 bis Juli 2009 in der Verwaltung die Ausbildung als Kauffrau mit dem Ausbildungsprofil M (Berufsmaturität) absolviert. Dabei hat sie im ganzen Prüfungskreis Thun-Oberland West mit einem Notendurchschnitt von 5,6 das beste Resultat erzielt. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren Esther ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und danken ihr für den Einsatz und die ausgezeichnete Zusam­ menarbeit bestens. Wahlen Feuerwehr Daniel Perrollaz tritt auf Ende 2009 altershalber aus der Feuerwehr aus und gibt zu­ gleich das Amt als Fourier ab. Seine Nachfolge tritt Roland Dänzer am 1. Januar 2010 an. Ferner wurde Christof Glaus zum Oberleutnant befördert. Der Gemeinderat dankt Daniel Perrollaz für die geleistete Arbeit herzlich, und gratuliert Roland Dänzer sowie Christof Glaus zu ihren Beförderungen. Investitionskredite Der Gemeinderat hat folgende Investitionskredite bewilligt: • Erneuerung der Beleuchtung in der Aula, Planungskredit • Sanierung der Schulküche, Planungskredit • Ersetzen der Beschallungsanlage in der Aula

Fr. 2 000.– Fr. 1 000.– Fr. 28 000.–

Verkehrsregelung bei Anlässen in der Schulanlage Bei grösseren Anlässen in der Schulanlage ist jeweils mit entsprechendem Verkehrs­ aufkommen zu rechnen. Der organisierende Verein oder Personenkreis ist dafür ver­ antwortlich, dass die Autos geordnet auf den zur Verfügung stehenden Parkplätzen abgestellt und der Durchgangsverkehr sowie die Rettungsdienste ungehindert passie­ ren können. Auf den Gemeindestrassen darf nur parkiert werden, wenn die Parkplätze vollständig belegt sind. Für die Verkehrsregelung stehen geeignetes, hinreichendes Absperr- und Signalisationsmaterial, sowie für die Kommunikation unter dem Ordnungsdienstper­ sonal neuerdings einfach zu bedienende Funkgeräte zur Verfügung. Sämtliches Ma­ terial ist bei der Schulanlage deponiert. Bei Bedarf können die Organisierenden Fritz Liebi, Dorfstrasse 23 (Telefon 033 345 21 58, abends) gegen eine Entschädigung mit der Verkehrsregelung beauftragen.

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«Kohlenweiher» – Tagesstruktur für Kinder und Jugendliche Die Gemeinden Thun, Steffisburg, Spiez, Heimberg, Hilterfingen und Uetendorf haben im vergangenen Jahr eine Projektgruppe eingesetzt, mit dem Auftrag, ein Konzept für eine Tagesstruktur für Kinder und Jugendliche für des ganzen Berner Oberlandes zu erarbeiten. Gemäss dem nun vorliegenden Konzept sollen Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 16 Jahren Aufnahme finden, die entweder kurz vor einem Schul­ ausschluss stehen oder deren Eltern während einer schwierigen Entwicklungsphase ihres Kindes in der Erziehungsarbeit gestärkt und unterstützt werden müssen. Daraus entstand das Projekt «Kohlenweiher» mit Lokalitäten an der Seestrasse in Thun. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern hat die Einwohnergemein­ de Steffisburg als Abrechnungsgemeinde ermächtigt, die vollen Betriebskosten von Fr. 590 000.– für die Jahre 2010 bis 2012 in die Lastenverteilung «Sozialhilfekosten» einzubringen. Die für den Start erforderlichen Investitionskosten von Fr. 95 000.– hingegen müssen von den beteiligten Gemeinden getragen werden. Der Gemeinderat hat entschieden, das Projekt mitzutragen und einen einmaligen Investitionskosten­ beitrag von 50 Rp./Einwohner, ausmachend rund Fr. 1050.–, beizusteuern. Lottos und Tombolas nicht mehr bewilligungspflichtig Ab 1. Januar 2010 bedarf die Durchführung von Lottos und Tombolas, deren Erträge für gemeinnützige und wohltätige Zwecke verwendet werden und soweit sie nicht unter das eidgenössische Lotteriegesetz fallen, keiner Bewilligung mehr. Gefahrenkarte möglicher Naturereignisse Im Auftrag des Kantonales Amtes für Wald haben die Ingenieurbüros Kellerhals + Haefeli AG und Kissling + Zbinden AG Gefahrenkarten erarbeitet. Diese zeigen die Gefahrensituation bezüglich Überschwemmungen und Hangrutschungen auf. Auf­ grund der getroffenen Abklärungen und Beurteilungen ist auf dem Gemeindegebiet von Seftigen lediglich mit einigen geringen und mittleren Gefährdungen zu rechnen. Hohe Gefährdungen wurden keine ausgemacht. Die Gefahrenkarte dient als Grund­ lage für die Ortsplanung und die Beurteilung von Baugesuchen für Vorhaben in Ge­ bieten, die in irgend einer Form als gefährdet beurteilt werden. Interessierte können die Gefahrenkarten bei der Bauverwaltung einsehen. Sie sind auch auf der Homepage www.seftigen.ch/aktuell publiziert. Gemeindeversammlungen 2010, jeweils 20.00 Uhr, Aula Montag, 14. Juni Montag, 29. November

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Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 1. Was sind Ergänzungsleistungen? Ergänzungsleistungen (EL) decken den Existenzbedarf von AHV/IV-Leistungsbezüger/ innen, sofern die nachstehenden Bedingungen erfüllt sind. EL sind keine Fürsorgeleis­ tungen. 2. Wer hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen? Einen EL-Anspruch hat, wer die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen dazu erfüllt. Die persönlichen Voraussetzungen erfüllt, wer: – eine AHV- oder IV-Rente, eine Hilflosenentschädigung der IV oder während mindestens sechs Monaten ein IV-Taggeld bezieht (gewisse Personen haben auch dann ein Anrecht auf EL, wenn sie eine AHV/IV-Rente nur deshalb nicht beziehen, weil sie die für die Rente erforderliche Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt haben) und – das Schweizerbürgerrecht besitzt oder EU/EFTA-Bürger/in ist oder – sich als Ausländer/in ununterbrochen mindestens 10 Jahre in der Schweiz aufhält (bei Personen aus gewissen Staaten muss lediglich eine Frist von fünf Jahren eingehalten werden, die zuständige Zweigstelle erteilt gerne weitere Auskünfte) oder – sich als Flüchtling oder Staatenloser ununterbrochen während mindestens 5 Jahren in der Schweiz aufhält Die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt, wer weniger Einnahmen als Ausgaben hat. Dabei bestimmt das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen, welche Einnahmen anzurechnen sind und welche Ausgaben akzeptiert werden. 3. Wie werden Ergänzungsleistungen berechnet? Um die Höhe des EL-Anspruchs zu bestimmen, werden die anerkannten Ausgaben wie z. B. der Lebensbedarf und die Wohnungsmiete (bei Heimbewohner/innen die Heimkosten), Krankenkassenprämien usw. dem anrechenbaren Einkommen gegen­ übergestellt. Zum anrechenbaren Einkommen gehören nicht nur alle Renteneinkünfte (inkl. AHV/IV-Renten) und anderen Einkommen, sondern auch das Vermögen nach Abzug der Schulden und der Vermögensertrag. 4. Welche Krankheits- und Behinderungskosten können vergütet werden? Die EL vergütet unter gewissen Voraussetzungen Kosten für Zahnarzt, Diät, medizinisch notwendige Transporte, Hilfsmittel, Selbstbehalte und Franchisen sowie Pflegekosten, falls die Pflege zu Hause oder in Tagesstrukturen vorgenommen wird. Krankheits- und Behinderungskosten müssen einzeln ausgewiesen und unter Vorlage der Originalrechnungen innert 15 Monaten seit Rechnungsstellung bei der AHVZweigstelle am Wohnort geltend gemacht werden.

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5. Keine Leistung ohne Anmeldung! Der EL-Anspruch muss mit amtlichem Anmeldeformular, zusammen mit allen Belegen und Beweismitteln, bei der AHV-Zweigstelle am Wohnort geltend gemacht werden. Wer EL beansprucht, hat alle nötigen Auskünfte über die Einkommens- und Vermö­ gensverhältnisse wahrheitsgetreu zu erteilen sowie alle verlangten Beweismittel und Belege vorzulegen. Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben für sich oder für andere widerrechtlich eine EL erwirkt oder zu erwirken versucht, macht sich straf­ bar. Ausserdem müssen zu Unrecht bezogene EL zurückerstattet werden. 6. Änderungen sofort melden! Ergänzungsleistungsbezüger/innen oder deren Vertreter/innen haben der AHV-Zweig­ stelle ihres Wohnorts jede Änderung der persönlichen (z.B. Änderung des Zivilstandes oder der Wohnsituation) und wirtschaftlichen (z.B. Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Erbschaftsanfall) Verhältnisse sofort und unaufgefordert zu melden. Diese Mel­ depflicht erstreckt sich auch auf Veränderungen, die bei Familienmitgliedern eintreten, die bei der EL-Festsetzung berücksichtigt wurden. Eine Meldepflichtverletzung hat die Rückerstattungspflicht der zu Unrecht bezogenen Ergänzungsleistungen zur Folge! 7. Informationen www.akbern.ch oder bei den AHV-Zweigstellen, die kostenlos Auskünfte erteilen und amtliche Formulare sowie Merkblätter abgeben.  Ausgleichskasse des Kantons Bern, September 2009

Gewerbebauland und -räumlichkeiten Vermarktung von Gewerbebauland und Gewerberäumlichkeiten Die Geschäftsstelle des WRT (Wirtschaftsraum Thun) erhält laufend Standortanfragen für den Kauf oder die Miete von Gewerbebauland und Gewerberäumlichkeiten. Um deren Vermarktung gezielt fördern und Interessenten konkreter unterstützen zu kön­ nen, erstellt die Geschäftsstelle WRT derzeit eine Datenbank über verfügbare Objekte. Falls Sie Gewerbebauland zu verkaufen oder Gewerbe- und Büroräumlichkeiten (Hal­ len, Lager, Werkstätten, Ladenlokale usw.) zu vermieten oder zu verkaufen haben, bitten wir Sie um Mitteilung an die folgende Adresse: Geschäftsstelle WRT Thunerhof, Postfach 145, 3602 Thun, Telefon 033 225 82 24.

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Erfolgreich Wohnungsnot lindern Verein für Notwohnungen Region Schwarzenburg / Seftigen Seit über 14 Jahren hilft der Verein erfolgreich Wohnungs­ not zu lindern und hat mit seinem Wirken manche Gemein­ debehörde entlasten können. Die Zielsetzungen sind statu­ tarisch festgelegt und seit der Gründung praktisch unverändert geblieben. Das heisst, Familien und Einzelpersonen wird in Notsituationen als Übergangslösung eine Wohn­ gelegenheit angeboten. Damit werden Voraussetzungen geschaffen, möglichen per­ sönlichen und sozialen Schwierigkeiten entgegenzuwirken. Die örtlichen Sozialdienste nehmen die Anfragen von möglichen Dienstleistungsbenüt­ zern entgegen und melden diese bei der Kontaktstelle des Vereins an. Diese gewähren auch eine allfällig weitere persönliche Begleitung und Beratung, soweit nicht eine andere Beratungsstelle dieses Angebot bereits abdeckt. Mit den BenützerInnen des Angebots wird eine schriftliche Benützervereinbarung abgeschlossen. Die Benützungs­ dauer ist in der Regel auf maximal sechs Monate beschränkt. Mitglieder des Vereins sind zur Zeit die Gemeinden Albligen, Burgistein, Guggisberg, Kirchenthurnen, Niedermuhlern, Riggisberg, Rüeggisberg, Rüschegg, Seftigen, Wah­ lern, Wattenwil sowie der Kirchliche Bezirk Schwarzenburg, die Kirchgemeinde Riggisberg und der Familienschutzverein Amt Schwarzenburg. Weitere Auskünfte erteilen Sozialdienst Wahlern-Albligen Ruedi Hübscher, Bernstrasse 11, 3150 Schwarzenburg, Telefon 031 734 00 62 E-Mail: ruedi.huebscher@wahlern.ch Regionaler Sozialdienst Wattenwil Urs Hadorn, Burgisteinstrasse 73, 3665 Wattenwil, Telefon 033 359 26 66 E-Mail: urs.hadorn@sozialdienst-wattenwil.ch Regionaler Sozialdienst Riggisberg Elisabeth Gfeller, Vordere Gasse 2, 3132 Riggisberg, Telefon 031 808 01 55 E-Mail: elisabeth.gfeller@riggisberg.ch

«Dorfzytig» auch im Internet - www.seftigen.ch/dorfzytig 13


Weihnachtsbaum-Verkauf Der traditionelle Weihnachtsbaum-Verkauf des Gemeindeverbandes «Acht Holzgemeinden Obergurnigel» findet statt am Samstag, 19. Dezember 2009, ab 9.00 Uhr, beim Schulhaus.

www.wohnen60plus.ch Neu mit Angebot von freien Ferienbetten www.wohnen60plus.ch zeigt sich seit der Aufschaltung am 8. Juni 2009 in Fach­kreisen aber auch in der breiten Öffentlichkeit als hilfreiches, unterstützendes und übersichtliches Portal. Pro Senectute Kanton Bern als grösste private Organisation im Kanton, die die Anliegen und Bedürfnisse der älteren Menschen wahrnimmt und die Selbständigkeit und Lebensqualität fördert, freut sich über diese Entwicklung! Neu finden sich auf www.wohnen60plus.ch auch die freien Ferienbetten. Gemäss Google-Statistik wird die Website rege genutzt. Die durchschnittliche Besuchs­ zeit auf der Website beträgt 4:54 Minuten. Einer besonderen Beliebtheit erfreut sich die Bettenbörse. Auf mehrfachen Wunsch, wurde www.wohnen60plus.ch mit den freien Ferienbetten ergänzt. So haben Interessierte die Möglichkeit, sich nebst freien Betten in Altersinstitutionen auch nach einem Ferienbett umzusehen. Auf www.wohnen60plus.ch finden sich auch die verschiedenen Wohnformen, die Auflistung der Dienstleistungen sowie die Heimtarife. Eine umfassende Suchmaschine unterstützt Interessenten bei der Ermittlung eines geeigneten Angebots. Auch die Vermittlung von Alterswohngemeinschaften sowie einem Diskussionsforum finden Sie auf www.wohnen60plus.ch Pro Senectute Kanton Bern ist bestrebt, die Website weiter aus- und aufzubauen und den Bedürfnissen entsprechend zu gestalten! Bereits sind weitere Ideen und Projekte initiiert. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne: Pro Senectute Kanton Bern, Bolligenstrasse 94, 3065 Bolligen-Station Karin Hunziker, Projektleiterin Telefon 031 924 11 00 (Montag und Donnerstag) oder Telefon 078 634 59 04 – karin.hunziker@be.pro-senectute.ch Marcel Schenk, Geschäftsleiter Telefon 031 924 11 00 – marcel.schenk@be.pro-senectute.ch

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Orientierung über die Wasserqualität Laut dem eidgenössischen Lebensmittelgesetz sind die Wasserbezügerinnen und Wasserbezüger ein Mal pro Jahr über die Qualität des auf dem Gemeindegebiet ab­ge­gebenen Trinkwassers zu informieren. Gemäss den Untersuchungsergebnissen des Kantonalen Laboratoriums für das Jahr 2009 erfüllt das Trinkwasser der Wasser­ versorgung Blattenheid die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung. Mikrobiologische Qualität

Gesamthärte in französischen Nitratgehalt in mg/l Härtegraden (fH°) (Toleranzwert 40)

Hygienisch einwandfrei

10.7 bis 25.2 fHº

(0 bis 15 weich, 15 bis 25 mittelhart, über 25 hart)

1 bis 7

Hygienische Beurteilung: Die mikrobiologischen Proben lagen innerhalb der gesetz­ lichen Vorschriften. Das Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Chemische Beurteilung: – Gesamthärte: 10.7 fH° (Quellen, weich) bis 25.2 fH° (Grund­ wasser, mittelhart). Beachten Sie bitte die entsprechende Waschmitteldosierung. – Nitrat: 1 mg (Quellen) bis 7 mg (Grundwasser) Nitrat pro Liter. Der Toleranzwert liegt bei 40 mg pro Liter Trinkwasser. Das Trinkwasser erfüllt die chemischen Anforderungen gemäss der Lebensmittelgesetzgebung. Herkunft: 95% des Trinkwassers aus den Quellen Blattenheid, 5% des Trinkwassers aus dem Grundwasser Uetendorf. Behandlung: Quellwasser: Entkeimung durch UV, Grundwasser: keine Behandlung. Besonderes: Das Blattenheid-Quellwasser hat einen guten Geschmack. Es schmeckt immer frisch. Trinkwasser-Temperaturen: Quell­ wasser rund 5,5° C, Grundwasser rund 12,8° C. Die Wasserversorgung Blatten­ heid arbeitet nach dem Wasserqualitäts­ sicherungs-System des SVGW (Schwei­ zerischer Verband Gas-Wasserfaches). Weitere Auskünfte Bauverwaltung, Dorfmatt 6, 3662 Seftigen, Tel. 033 346 60 90 bauverwaltung@seftigen.ch www.blattenheid.ch www.wasserqualitaet.ch

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Friedhofkommission Gurzelen-Seftigen Räumung von Erdbestattungs- und Urnengräbern – Rodung von Pflanzen mit Feuerbrandbefall Die Erdbestattungsfelder mit den Jahrgängen 1976 bis 1981 und die Urnengräber mit den Jahrgängen 1979 bis 1984 werden im Hebst 2010 abgeräumt. Die Grabfelder sind markiert. Bei Anspruch der Angehörigen auf Grabsteine oder Platten, bitten wir diese bis zum 30. September 2010 abzuholen. Nach Ablauf der Frist werden die Grä­ ber oberflächig abgeräumt. Viele mit Cotoneaster bepflanzte Gräber sind mit Feuerbrand befallen. Bitte Cotoneaster-Pflanzen nicht berühren und nicht schneiden. Die Cotoneaster werden bis Ende Jahr gerodet und fachgerecht entsorgt. Für die Betroffenen entstehen keine Rodungs­ kosten. Bei allfälligen Fragen steht Ihnen der Friedhofgärtner Stefan Röthlisberger, Telefon 033 345 35 50, gerne zur Verfügung. Besten Dank für Ihr Verständnis Friedhofkommission Gurzelen-Seftigen

energie schweiz

Seit dem 1. Januar 2009 gelten im Kanton Bern verschärfte Vorschriften bezüglich Wärmedämmung von Gebäuden. Sie betreffen sowohl Neubauten als auch Sanierungen. 40% der gesamten verwendeten Energie wird für die Bereitstellung von Wärme in Gebäuden eingesetzt. Hier liegt ein grosses Sparpotential. Massnahmen an der Ge­ bäudehülle haben sowohl in der kantonalen wie auch in der eidgenössischen Energie­ politik einen hohen Stellenwert. Neubau Sanierung mit erneuerbaren Die Kantone als energiepolitische Schrittmacher Energien Im Jahre 2008 hat die Konferenz der kantonalen Ener­ giedirektoren eine deutliche Verschärfung der Dämmvor­ schriften gegenüber den bisherigen Vorschriften be­ schlossen, die bis 2011 in allen Kantonen umgesetzt sein ohne erneuerbare sollen. Bei Neubauten liegen die erforderlichen Dämm­ Energien stärken neu im Bereich von 15 bis 30 cm, je nachdem ob erneu­erbare Energie zur Beheizung verwendet wird oder nicht. Bei Sanierungen muss bis 15 cm isoliert werden.

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Geltungsbereich Auch wenn Massnahmen baurechtlich nicht bewilligungspflichtig sind, müssen die Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllt werden (Selbstkontrolle). Werden im Zuge einer Sanierung von der Innen- oder Aussenseite her mehr als blosse Reparaturund Unterhaltsarbeiten wie Reinigen, Malen, Reparatur Aussenputz vorgenommen, z.B. Ersatz des Aussenputzes, so müssen diese Gebäudehüllenpartien die akutellen Dämmvorschriften erfüllen. Worauf bei einer Sanierung achten? Wird das Dach vollständig erneuert, sollen Dämmstärken von 30 cm in Betracht ge­ zogen werden. Bei keinem anderen Bauteil kann so problemlos so stark gedämmt werden. Nutzen Sie die Chance! Fensterersatz und Fassadendämmung müssen gut aufeinander abgestimmt werden, vor allem dann, wenn sie nicht gleichzeitig ausge­ führt werden. Zweifach-Verglasungen noch zulässig? Neue Fenster mit Zweifachverglasung erreichen die geforderten Werte knapp. Lassen Sie sich den U-Wert der neuen Fenster deklarieren (Mischwert aus Glas, Glasverbund und Rahmen; er darf höchstens 1.3 W/m2K betragen). Mit der Wahl einer Dreifach­ verglasung sind Sie auf der sicheren Seite. Förderbeiträge Noch bis Ende 2009 können bei der Stiftung Klimarappen Fördergesuche für umfang­ reiche wärmetechnische Sanierungen von Gebäudehüllen eingereicht werden. Die Höhe der Förderbeiträge liegt im Bereich von 5 bis 10% der Investitionskosten. Regionale Energieberatung Industriestrasse 6, 3607 Thun, Tel. 033 225 22 90 www.eb@energiethun.ch

Dorfzytig Seftigen

Ausgabe Sommer 2010 Winter 2010

Redaktionsschluss 17. Mai 2010 1. November 2010

Versand 2. Juni 2010 18. November 2010

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Tagespflege von Kindern – Meldepflicht Seit 1. Januar 2006 gilt in der Tagespflege eine neue Regelung Statt der Bewilligungspflicht besteht eine Meldepflicht. Was bedeutet das? Wer Kinder unter zwölf Jahren tagsüber in seinem Haushalt betreuen will, muss dies der zuständigen Vormundschaftsbehörde melden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: • Die Betreuung erfolgt gegen Entgelt (Geld, Naturalien, Dienstleistungen usw.) • Es wird ein allgemeines Angebot gemacht, irgendwelche Kinder betreuen zu wollen. • Die Tätigkeit wird regelmässig ausgeübt. Die Meldepflicht setzt erst ein, wenn das Angebot an mindestens einem Tag fünf Stunden übersteigt. Damit ist sichergestellt, dass die kurzzeitige Kinderbetreuung an schulfreien Nachmittagen, in Spielgruppen, bei Hütediensten und Mittagstischen von der Meldepflicht nicht berührt wird. Alle gemeldeten Tagespflegeverhältnisse unterstehen der Pflegekinderaufsicht. Die Familien werden mindestens einmal jährlich von den Beauftragten für die Pflegekin­ der­aufsicht besucht. Um Streitigkeiten zwischen Eltern und Pflegefamilie zu vermeiden, empfehlen wir nach wie vor, für jedes Pflegeverhältnis einen Pflegevertrag abzuschliessen. Bei der Erstellung eines solchen Vertrages ist die Pflegekinderaufsicht gerne behilflich. Sämtliche Formulare können bei der Gemeindeschreiberei Seftigen oder bei der Pfle­ gekinderaufsicht bezogen werden. Bei Unsicherheiten oder Fragen sind wir auch gerne bereit, Auskunft zu geben. Wie sieht ein korrektes Vorgehen aus? Tageseltern, welche einen Tagespflegeplatz anbieten möchten, melden dies der Vor­ mundschaftsbehörde. In Seftigen nimmt die Gemeindeschreiberei solche Meldungen entgegen, Telefon 033 346 60 80. Pflegeplatzvermittlung, Koordination und Aufsicht Marlen Baumann, Hofacker 3, 3662 Seftigen, Telefon 033 345 24 55.

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Schulfest – «100 Jahre Altes Schulhaus» Schon gehört das Schulfest zum 100-Jahr-Jubiläum des Alten Schulhauses der Ver­ gangenheit an. Sicher wird es vielen Besucherinnen und Besuchern und auch allen Mitwirkenden in guter Erinnerung bleiben. Nach fünfzehn Monaten Planung, fünfzehn Komitee-Sitzungen, vielen Stunden Arbeit von stillen Schaffern im Hintergrund und der Mitwirkung der ganzen Schule und der Dorfvereine, war es am 26. und 27. Juni 2009 soweit. Das Fest konnte starten Spiele, ein Schulmuseum im Alten Schulhaus, Film, Diashow, Erzählungen, Theater, Aufführungen, Musik, Tanz, Marktstände, Festwirtschaft und ein imposanter Umzug trugen zu unvergesslichen Momenten für Gross und Klein bei. Das Fest war ein Mo­ ment der Begegnungen für viele Besucher aus nah und fern, eine Gelegenheit für Klassenzusammenkünfte und das Schwelgen in Erinnerungen für viele «HeimwehSeftiger». Herzlichen Dank An dieser Stelle wollen wir uns nochmals bei allen Beteiligten, welche zu diesem gelungenen Jubiläumsfest ihren Beitrag ge­ leistet haben, herzlich bedanken. Es resultierte ein Reinerlös von Fr. 6397.–. Dieser Betrag fliesst vollumfänglich in die Schul- und Gemeindebibliothek. Ein grosses Dankeschön auch an die Bevölkerung, welche mit ihrem Besuch zu diesem tollen Ergebnis beigetragen hat. Bilder: A.Chiquet

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Wir sind ein starkes Team! Passend zu unserem NMM-Thema und dem Jahresmotto: «miteinander – füreinander», meldeten wir uns für die Waldolympiade Gantrisch an. Bei schönem Herbstwetter trafen wir uns mit vierzehn anderen Schulklassen auf der Bütschelegg. Evelina wurde ausgelost, um das olympische Feuer zu entzünden. Danach absolvierten wir zehn Posten zu den Hauptdisziplinen: Bewegung, Kreativität, Teambildung, Natur und Sin­ ne. Betreut wurden die Posten von «Grauen Panthern» aus Bern, Lehrer/innen und Eltern. Für tolle Schnappschüsse streifte Herr Ali Chiquet mit seiner Kamera durch den Wald und sorgte für schöne Erinnerungsbilder. Weil Frau Stähli einen Posten übernahm, begleitete uns Frau Erika Brändli. Sie ist pensioniert und besucht uns regelmässig in der Schule. Wir erlebten einen wunderbaren Tag und lernten auf spielerische Weise viel Interessantes über die Natur. «Mir hat das Waldtheater «Ich fand den am besten gefallen!» Wassertransport sehr spannend, weil man viele Fragen beantworten musste!»

«Für mich war das Kunstwerk ein schöner Posten!»

«Mein Lieblingsposten war das Bräteln!»

«Alle Posten waren super!» «Mir hat das Teamwork gefallen! Zäme fägts!» «Es war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde!»

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«Das Theater war sehr cool und der 1. Rang sehr, sehr schön!»

Die Krönung unseres spannenden Tages war sicher der Sieg an der Wald­olympiade. Wir freuten uns riesig über das Siegerdiplom und die Medaillen! Unsere Lehrerin freute sich am meisten über die guten Rückmeldungen der Posten­ chefs, dass wir nämlich ein sehr gutes Team waren und als aufgestellte, hilfsbereite und faire Gruppe aufgefallen sind! Ein echt starkes Team eben! Die 4. Klasse

«Mittagstisch» Helfer/innen gesucht Welche liebenswerte Person hilft mir während der Schulzeiten beim Mittagstisch am Montagmittag. Die Kinder kommen jeweils um 12 Uhr zum essen und gehen ca. um 13.10 Uhr wieder zur Schule. Wenn Sie Kinder lieben, gerne kochen, bei den Auf­gaben helfen oder Geschichten erzählen und sich angesprochen fühlen, so melden Sie sich bitte bei mir. Es ist eine freiwillige Aufgabe die gut von einer pensionierten Person übernommen werden kann. Allfällige Gewinne vom «Mittagstisch» gehen vollumfänglich zugunsten von humani­ tären Projekten in Malawi und Capaz (Peru). Sonja Schoch, Non-Profit-Organisation, Birkenweg 12, 3662 Seftigen, Natel 078 836 35 96, sonja.schoch@bluewin.ch

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Nistplätze für Mauersegler und Alpensegler Das Alte Schulhaus als idealer Nistplatz für die Segler Im Juli–August 2009 wurde das Alte Schulhaus renoviert. Damit war es möglich, unter dem Dach mit relativ wenig Aufwand 31 Nist­plätze für Mauer- und Alpensegler zu schaffen. Das Alte Schulhaus ist ein markantes, hohes Gebäude im Zentrum des Dor­ fes und die Traufuntersicht des Daches befindet sich in idealer Einflughöhe für die Segler. Von aussen kann man nur die Einfluglöcher sehen, die sieben Nistkästen für die Alpensegler und die 24 Kästen für die Mauersegler sind im Dach versteckt unter­ gebracht.

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Am Nachbarhaus von Walter Gurtner gibt es seit Jahren eine Kolonie von mehreren Mauerseglerpaaren. Das Ziel der Aktion ist es, diese Kolonie zu vergrössern und even­ tuell auch die Alpensegler anzulocken. Die Gemeinde Seftigen hat das Gesuch des NVS für den Einbau der neuen Nistplätze bewilligt. Das zugeschnittene Holz für die Nistkästen hat die Firma Holzbau Jampen Söhne AG Seftigen gratis geliefert. Wir bedanken uns für die ideelle und materielle Unterstützung bei der Gemeinde und der Firma Jampen. Geplant und durchgeführt wurde die Aktion von Walter Gurtner, der die Nistkästen selber zusammengesetzt und montiert hat. Die Nistplätze beider Seglerarten müssen nicht periodisch geputzt werden, es entsteht also kein Folgeaufwand. Die Nistplätze der Alpensegler werden möglicherweise auch von Fledermäusen benutzt. Im nächsten Sommer werden wir gespannt darauf warten, ob die neuen Nistplätze angenommen werden. Konrad Tschirren, Präsident Natur- und Vogelschutzverein Seftigen/Burgistein

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Kein Vogel ist mehr auf das Leben in der Luft ausgerichtet als der Mauersegler. Er ähnelt der Schwalbe, fliegt aber viel reissender. Wegen seiner kurzen Füsse lässt er sich kaum je auf dem Boden nieder, sondern hängt sich mit seinen scharfen Krallen an senkrechte Flä­ chen. Im Flug holt er sich seine Nahrung, im Flug kann er auch schlafen. Gelegentlich paart er sich sogar in der Luft. Sah man früher in der Dämmerung Mauersegler höher und höher kreisen, dachte man, sie kehrten in der Dunkelheit zurück und ver­ brächten die Nacht im Nest. Heute weiss man dank der Radartechnik, dass die Vögel, wenn sie nicht gerade brüten oder Junge aufziehen, bis zum Sonnenaufgang in der Luft bleiben und dort schlafen, wobei sie ab und zu mit den Flügeln schlagen, um wieder Höhe zu gewinnen. Mauerseglerpärchen binden sich anscheinend fürs Leben. Sie begatten sich entweder im Nest nach gegenseitigem Ansingen oder im Flug. Auf dem Land galt der Mauer­ segler einst als Teufels­vogel, weil er im Spätfrühling, laut «srieh» schreiend, um die Häuser fliegt. Er gehört zu den letzten Zugvögeln, die bei uns eintreffen (Ende April bis Anfang Mai), und er zieht als einer der ersten wieder weg (Ende Juli). Alpensegler nisten in den Felsenregionen der Mittelmeerländer, seit alters auch, zum Teil in starken Kolonien, in der Schweiz. Hier haben sie sich sogar in die Städte gewagt, wo ihnen grosse Gebäude Ersatz für ihre gewöhnlichen Brutplätze boten. In Bern und Freiburg seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Die meisten Ge­ bäudekolonien finden wir im Mittelland zwi­ schen Freiburg und Winterthur. Die meis­ten Felskolonien befinden sich im Wallis, im Tessin und in Graubünden. Der Herbst 1974, der die be­kannte Schwalbenkatas­ trophe bewirkte, hat auch unter den Alpen­seglern zu einer gewaltigen Dezimierung geführt. Heute brüten wieder rund 1300 Paare in der Schweiz, davon nisten fast 1000 Brutpaare an Gebäuden. Die erfreuliche Entwicklung haben wir dem Einsatz von Vogelfreunden zu verdanken, die sich um einen verbesserten Schutz und ein erhöhtes Nistplatzangebot bemühten. Mit schwei­ zerischen Brutvögeln hat man auch Verfrachtungsversuche durchgeführt. So brachte man einen Alpensegler mit dem Flugzeug nach dem über 1600 Kilometer entfernten Lissabon. Nach 72 Stunden konnte man ihn bereits wieder an seinem Brutplatz in Solothum kontrollieren. Schweizerische Vogelwarte Sempach

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Samun, Drache des Lichts Unsere Mitbürgerin Sandra Tschanz präsentiert ein märchenhaftes Werk Die Geschichte von Samun dem Drachen des Lichts, ist ein Spiegel ihrer Seele und Gedankenwelt. Sie hat versucht die Vorstellung zu schaffen, dass die Märchenwelt der Fantasie auch in unserer Realität existiert. Samun der Drache des Lichts durchstreift unsere Welt, unbemerkt, unsichtbar für die Augen der Menschen. Seine uralte Seele ist mit dem Licht geboren und auf ewig mit dem Licht verbunden. Samun ist in grosser Gefahr, das Böse, das abgrundtief Böse will ihn vernichten. Seine einzige Hoffnung liegt in einer alten Prophezeiung, laut der ausgerechnet bei den Menschen drei Auserwählte zu finden sind, die ihn beschützen können. Sahra, die sich in eine dunkle Welt eingeschlossen hat, ist die erste Auserwähle der Samun begegnet. Gerade als Sahra glaubt ihr Leben sei zu Ende, kreuzt dieses Wunder ihren Weg. Sie macht sich auf in eine neue Welt. Nur die Liebe kann sie noch retten, doch sie versucht verzweifelt vor dieser Liebe zu flüchten. Das Böse legt seinen dunklen Schleier über die Welt, ohne das wir Menschen etwas davon mer­ ken. Erst als die letzte Schlacht beginnt und Dämonen und schwarze Riesen über die Welt ziehen, Schrecken die Menschen in Panik auf. Doch da scheint schon alles verloren, die Heer­ scharen der Zerstörung fegen über die Länder. Samuns Schicksal, das Schicksal der ganzen Welt liegt jetzt in den Händen von drei Menschen.

Sandra Tschanz hat eine fesselnde und spannende Geschichte geschrieben. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Beim Lesen vergass ich fast alles um mich herum. Dieses einfühlsame und ausserge­wöhnliche Buch, kann ich nur weiterempfehlen. Hanspeter Baumann, Steffisburg

Das Buch ist zu beziehen in jeder Buchhandlung oder direkt bei Sandra Tschanz, Ahornweg 2, 3662 Seftigen, Natel 079 240 16 36, tschanzsandra@gmail.com

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Der «Ferienpass» – ein Erfolg! Rückblick «Ferienpass» 2009 In den ersten zwei Sommerferienwochen fand wieder der beliebte Ferienpass statt. Das Wetter gab keinen Anlass zum Klagen; somit können wir auf ein positives Ferien­ passjahr zurück blicken. Rund 100 Kinder haben den Ferienpass gelöst und freuten sich auf die 28 Anlässe. Es gab Altbekanntes, wie REGA, Esel-Olympiade oder den Waldnachmittag, aber auch Neues Unbekanntes, wie Geissentrekking, Tiermassage oder Rhönrad. Ein besonderes Highlight war sicher das Lamatrekking mit Übernach­ tung. 12 Kinder durften mit «ihrem Lama» auf grosse Wanderung gehen. Weil das Wetter so schön war, wurde in der Sense ausgiebig Abkühlung gesucht. Das gab Hunger. Nach einem feinen Znacht und Spielen wurde dann im Heu übernachtet: Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer. Der Ferienpass 2009 wird sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.

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Vielen Dank an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Ferienpass beigetragen haben, sei es durch fahren, begleiten, usw. Ein besonderer Dank geht an all unsere Sponsoren, welche uns auch in diesem Jahr finanziell unterstützt haben. Ohne diese Unter­ stützung wäre der Ferienpass nicht zu finanzieren gewesen! Ausblick «Ferienpass» 2010 Im kommenden Sommer findet der Feri­ enpass in einem etwas anderen Rahmen statt. In der ersten Sommerferienwoche startet der Ferien­ pass mit einem grossen Zirkusprojekt. Zusammen mit Zirkuspädagogen und Helfern studieren die Kinder ein interessantes Programm ein. Dieses wird am letzten Abend den Eltern, Grosselten usw. vorgestellt. Sei es als Akrobat oder Jongleur oder vielleicht sogar als Zirkusdirektor, jedes Kind wird seine Aufgabe finden. Wir freuen uns jetzt schon auf eine spannende Woche. Für dieses grosse Vorhaben suchen wir auch immer noch Helfer. Könnten sie sich vorstellen uns bei diesem Zirkusprojekt zu unterstützen? Melden sie sich bitte bei Ursula Bigler, Blattackerstrasse 2, 3662 Seftigen, Telefon 033 345 89 15. Wechsel im Präsidium An der Hauptversammlung im August 2002 übernahmen Patricia Schopfer und Gisela Gerber spontan gemeinsam das Präsidium unseres Vereins. Die beiden haben in all den Jahren viel geleistet und viel erreicht. Gisela und Patricia sind massgeblich für das heutige Erscheinungsbild des Vereins in der Bevölkerung verantwortlich. Ihnen gelang es durch Teilnahme an Ortsdelegiertenversammlungen, Rundem Tisch und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, unseren Verein zu einem wichtigen Bestand­teil der Gemeinde zu machen. Wir danken Gisela Gerber und Patricia Schopfer ganz herzlich für ihr grosses Enga­ gement für und mit dem Verein. Für die Zukunft wünschen wir ihnen alles Gute und sind sehr glücklich, sie weiterhin im Ferienpass-Team dabei zu haben. An der Hauptversammlung vom 16. September wurde das Co-Präsidium neu besetzt. Marlene Hofer und Marlies Neuenschwander wurden unter grossem Applaus ins Co-Präsidium gewählt. Sie werden zukünftig dem Verein vorstehen. Wir danken den beiden für ihre Bereitschaft dieses Amt zu übernehmen und wünschen ihnen gutes Gelingen und viel Freude.

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Oratorium «Paulus» Schule und Kammerchor Seftigen vereint im Oratorium «Paulus» von Felix Mendelssohn-Bartholdy Die Handlung des Werks erzählt in zwei Teilen die bewegende Geschichte des Apos­tels Paulus. Der erste Teil beschreibt den Werdegang vom Christenverfolger Saulus. Der Höhepunkt ist seine Vision, welche in unserer Interpretation eindrücklich durch den Kinderchor gesungen wurde. Durch diese verändert der Protagonist sein Leben. Somit widmet sich der zweite Teil dem neuen, veränderten Paulus in seiner Arbeit als Mis­sionar und den damit verbundenen Gefahren. Im Sommer 2008 wurde Ursula Stähli, Sängerin im Kammerchor und Leiterin des Wahlfachs Chor an der Schule Seftigen angefragt, ob sie Lust und Zeit hätte mit einem Schülerchor bei diesem Projekt mitzumachen. Bis Ende November meldeten sich 21 Schülerinnen und Schüler der 4. bis 7. Klasse speziell für dieses Projekt an. Bereits ab Januar dieses Jahres wurde intensiv geprobt. Schwierig und ungewohnt waren die 2- und 4- stimmigen Einsätze. Die Chorleiterin schätzte das tolle Mitmachen und die Begeisterung der Kinder. Und dann war es da, das grosse Ereignis! Am 31. Oktober 2009 standen die Schüle­ rinnen und Schüler aus Seftigen zusammen mit 120 Sängerinnen und Sängern des

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Kammerchor Seftigen und der Chorgemeinschaft Unterseen, dem Kinderchor Unter­ seen, dem Orchester Opus und vier Solisten auf der Bühne der Konzerthalle im Kursaal Interlaken. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Patrick Secchiari, dem Dirigenten des Kammerchor Seftigen. Tags darauf fand das Konzert im Kulturcasino Bern statt. Der Besucheraufmarsch war überwältigend. «Eindrücklich und glanzvoll» lautete die Überschrift der Kritik im Thuner Tagblatt. Der Bund lobte das innere Enga­ gement und die Begeisterung, mit welcher die Sängerinnen und Sänger zu Werke gingen. Patrick Secchiari koordinierte, gewichtete, inspirierte und motivierte seine Musikerinnen und Musiker souverän und gab so der ganzen Deutung Profil. So wurden die Konzerte für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen Abschied von Pfarrer Jan Niemeier Liebe Leserin – Lieber Leser Im Februar 2007 begann meine interessante Tätigkeit als Pfarrer in der Kirchgemeinde. Die gute Aufnahme in beiden Dörfern sowie die vielen bereichernden Begegnungen mit der Bevölkerung in Momenten der Freude und des Leids, lassen mich dankbar und erfüllt zurückschauen auf die vergangene Zeit. Trotz meiner erfüllenden Arbeit haben wir als Familie aus verschiedenen Gründen den nicht leichten Entschluss getroffen, wieder zurück in den Aargau zu ziehen. Auf Ende November werde ich von meinem Amt zurücktreten. Nach kurzer Zeit heisst es also, dankbar Abschied zu nehmen. Abschied von vielen lieben Menschen, einem schönen Pfarrhaus, einer lieblichen Kirche und einer attrak­ tiven Region. Kurz, Abschied von dem, was uns als Familie und mir persönlich ans Herz gewachsen ist. Auf unseren weiteren Weg nehmen wir viele positive Eindrücke mit und werden die Zeit in Gurzelen und Seftigen in guter Erinnerung behalten. Ich bedanke mich herz­lich bei allen für das mir entgegengebrachte Vertrauen und Wohlwollen. Ihnen und der Kirchgemeinde wünschen wir alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft! Mit herzlichen Grüssen – Pfarrer Jan Niemeier und Familie

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Gemeinsam von Strand zu Strand

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder ein sehr schönes und abenteuerliches Som­ merlager erleben. Diesmal war es ein «Strandhopping» am Atlantik in Frankreich Gemeinsam zogen wir zu Fuss von Strand zu Strand die Côte d’Argent entlang. Mit 240 Kilometern Sandstrand ist dies der längste Strand Europas. Wir starteten nord­ westlich von Bordeaux in Lacanau und machten dort Halt, wo es uns gefiel. Die natürliche Landschaft mit den herrlichen Sandstränden, Dünen und Pinienwäldern gefiel uns sehr gut. Daneben war es für uns ein riesiges Vergnügen uns in den hohen Wellen (bis zwei Meter hoch!) zu tummeln. Auf dem Campingplatz bei der Dune du Pyla (höchste Sanddüne Europas) konnten wir dann so richtig die letzten Tage des Lagers, die super Gemeinschaft und das gemeinsame Unterwegs-Sein geniessen. Auch in der kommenden Zeit finden bei uns Anlässe statt, wo Jugendliche gute Gemeinschaft mit positiven Impulsen und eine klare Leitung erleben können. • 25. November: «Black & White» – Party im Jugendtreff Seftigen • 12. Dezember: «Simple Life» – Im Jugendtreff Weihnachten feiern mit Kerzen, Natur und Atmosphäre • 22. bis 24. Januar 2010: Snowweekend in Adelboden Kontakt: Urs Berger Jugendarbeiter, Telefon 033 345 85 27 www.jugendtreffseftigen.ch oder www.ref-gurzelen-seftigen.ch

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Baubewilligungen Mai bis Oktober 2009

Erteilt durch den Regierungs­statthalter

Glaus Christof und Nicole Seftigenstrasse 51A, 3664 Burgistein. Erstellen eines Industriezeltes und erstellen von Abstellplätzen für Fahr­ zeuge des Garagenbetriebes; Garten­ platz zu Wohnhaus Nr. 51A, Seftigenstrasse 55, Parzelle Nr. 853. Zone: G. Baugesellschaft «Panoramablick» Längmättli, Seftigen. Franz Gerber Architekten AG, Hohlen­ gasse 8, 3661 Uetendorf. Neubau von drei frei stehenden Einfami­ lienhäusern mit je einer unterirdischen Doppelgarage. Längmättli 19, 21, 23, Parzellen Nrn. 1175, 1176, 1177, Zone: W1. Erteilt durch die Baukommission

Burri-Neuhaus Margrit und Otto Dorfstrasse 34, 3662 Seftigen. Neubau Autoabstellplätze und Ausstel­ lungsraum östlich des Wohn- und Geschäfthauses. Dorfstrasse 35, Parzelle Nr. 182, Zone: D.

Raduner Hedy Dorfstrasse 16, 3662 Seftigen. Vertreten durch Arnold-Raduner Renate, Blattackerstrasse 20, 3662 Seftigen. Verglasung des bestehenden Balkons als Lärmschutz. Dorfstrasse 16, Parzelle Nr. 216. Zone: A. Voser-Mordasini Barbara und Guido Rebzelg 2, 3662 Seftigen. Erstellen eines Balkons zwischen den Häusern Rebzelg 2 und 2A. Parzelle Nr. 498, Zone: W 2. Bünting Uwe Rebzelg 4, 3662 Seftigen. Erneuerung Balkon, neu Stahlkonstruk­ tion in Bogenform; Anbringen von Solarkollektoren auf dem Dach auf der Westseite und über der Garageeinfahrt auf der Südseite des Wohnhauses. Rebzelg 4, Parzelle Nr. 1075, Zone: W2. Stockwerkeigentümergemeinschaft Buchmatt 2 und 2A Vertreten durch Herrn Walter Neuhaus, Buchmatt 2, 3662 Seftigen. Vergrössern der bestehenden Balkone auf der Südseite des MFH; Anbringen einer Aussenisolation und neuer Fassa­ denputz. Buchmatt 2 und 2A, Parzelle Nr. 506, Zone: W3.

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Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen Buchholzstrasse 4, 3662 Seftigen. Vertreten durch Herrn Thomas Eugster, Zelg 32, 3662 Seftigen. Erneuerung und Ergänzung der Weg­ weiser und Beschriftung Kirchliches Zentrum Buchholzstrasse 4. Buchholzstrasse 4, Parzelle Nr. 533, Zone: D. Gottier Walter Stampfimatt 4, 3662 Seftigen. Neubau Abstellraum mit Garage, an Stelle der abgebrochenen Doppelgarage Stampfimatt 4A, Parzelle Nr. 162, Zone: W2. Buser Konrad und Vre Blattackerstrasse 5, 3662 Seftigen. Einbau eines Dachfensters über Galerie in der nördlichen Dachfläche. Blattackerstrasse 5, Parzelle Nr. 844, Zone: W2. Guyan Orlando Amselweg 7, 3664 Burgistein. Sanieren der Fassade (Aussenisolation und neue Fenster). Einbau eines neuen Fensters in der Westfassade; Entfernen aller Fensterläden und ersetzten durch Storen. Amselweg 7, Parzelle Nr. 388, Zone: W2. Fankhauser Regula und Andreas Oberdorfstrasse 25, 3662 Seftigen. Abbruch eines bestehenden Betonsilos; Aufstellen von drei Kunststoffsilos nördlich des Gebäudes. Oberdorfstrasse 27, Parzelle Nr. 282, Zone: LWZ.

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Stöckli Karin und Markus Längmättli 10, 3662 Seftigen. Anbau eines Haustürvordachs. Längmättli 10, Parzelle Nr. 1172, Zone: W1. Dürig Martin und Klara Birkenweg 7, 3662 Seftigen. Schliessen des bestehenden Vordach­ anbaus auf der Südseite des Wohn­ hauses mit Glas; Montieren eines Metallgeländers auf dem Flachdach der Garage auf der Nordseite des Gebäudes. Birkenweg 7, Parzelle Nr. 977, Zone: W2. Bauherrengemeinschaft Gewerbeweg 2, 3662 Seftigen p.A. Alfred Bieri, Architekt HTL, Häsenen, 3116 Noflen. Erweiterung der Werkstatt auf der Westseite. Gewerbeweg 2, Parzelle Nr. 970, Zone: G. Maurer Heinz und Edith Blattackerstrasse 9, 3662 Seftigen. Erstellen einer Pergola aus Holz als Balkonüberdachung, gedeckt mit transparenten Kunststoffplatten. Blattackerstrasse 9, Parzelle Nr. 817/6, Zone: W1.


The Charmonies – ein Musical-Abend 27. Februar 2010 20 Uhr Aula Schulhaus Seftigen Eintritt Fr. 25.– Reduktion für Studenten und Kinder

The Charmonies laden Sie ein zu einem Musical-Abend der Extraklasse. Erleben Sie weltbekannte Songs und solche aus neuen, frischen Stücken vom Broadway, nachdenkliche Szenen neben urkomischen Momenten aus dem Leben. www.thecharmonies.ch Reservationen unter info@thecharmonies.ch oder Tel. 033 345 77 16

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Agenda – Vereinsanlässe 2009/ 2010 November 2009 28./29. Jodlerchörli «Zytröseli» Seftigen Lotto 30. Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen Kirchgemeinde- versammlung Dezember 2009 2. Verwitwete und Alleinstehende 7. Gemeindeversammlung 5. Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen 15. Frauenverein Seftigen 17. Schule Seftigen 18. Kirchgemeinde Gurzelen-Seftigen 28. SP Seftigen

Adventsfeier 20.00 Uhr Essen für alle Alters- und Vereinsweihnachten Schulweihnachtsfeier Weihnacht- Gospelkonzert Altjahreshöck

Januar 2010 6. Verwitwete und Alleinstehende Fondueplausch 1./6. Musikgesellschaft Seftigen Konzert 9./10. und Theater 20. Immergrün 21. Frauenverein Seftigen Mittagessen für alle 28.–31. Sing- und Ziervogelverein Seftigen Börse Februar 2010 3. Frauenverein Seftigen Hauptversammlung 3. Verwitwete und Alleinstehende Reise nach Angola Dia-Vortrag 17. Immergrün März 2010 3. Verwitwete und Alleinstehende «Zoff im Stägehus» Seniorenbühne Belp 17. Immergrün 20. Samariterverein Seftigen Ostermärit

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Aula, Hortraum Kirchl. BGZ

Kirchl. BGZ Aula Kirchl. BGZ Aula, Hortraum Aula, Hortraum Aula, Hortraum

MZG Gurzelen Aula, Hortraum MZG Gurzelen Aula, Hortraum Aula, Hortraum Aula, Hortraum MZG Gurzelen KBZ Seftigen

MZG Gurzelen MZG Gurzelen Aula, Hortraum


April 2010 7. Verwitwete und Alleinstehende Kituturnen 10. Turnverein Seftigen Unihockey-Night 21. Immergrün 25. Frauenverein Brunch 26. Kirchgemeindeversammlung Mai 2010 5. Verwitwete und Alleinstehende 19. Einwohnergemeinde Seftigen 19. Immergrün 28.–30. Musikgesellschaft Seftigen

Lotto Neuzuzügerabend Reise Amtsmusiktag

Juni 2010 2. Verwitwete und Alleinstehende Bräteln 5. Jugendmusik ob. Gürnbetal Jahreskonzert 6. Musikschule Gürbetal Familien musizieren 12./13. Kammerchor Seftigen Konzert: Opernchöre 14. Gemeindeversammlung 20.00 Uhr 16. Immergrün

KBZ Seftigen Aula, Turnhalle KBZ Seftigen Aula, Hortraum KBZ Seftigen

MZG Gurzelen Aula, Hortraum Aula, Hortraum KBZ Seftigen Aula Aula Aula Aula MZG Seftigen

August 2010 4. Verwitwete und Alleinstehende Reise nach St. Stephan zur Chemi-Stube 18. Immergrün Bräteln Riedwald Gurzelen 20.–22. Turnverein Seftigen Dorfturnier Aula Schulanlage

«Dorfzytig» auch im Internet - www.seftigen.ch/dorfzytig Impressum Herausgeberin: Dorfkommission Seftigen – Gestaltung und Produktion: A.Chiquet, Grossenstein 3 A, 3662 Seftigen, Natel 079 771 18 46, E-Mail: dorfzytig.seftigen@hispeed.ch Druck: Schaer Thun AG, Industriestrasse 12, 3661 Uetendorf. Auflage: 1250 Ex. – Die Dorfzeitung wird an jeden Haushalt in Seftigen verteilt. Titelbild: Umzug «100 Jahre Altes Schulhaus». Foto: A.Chiquet

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Dorfzytig 2009 02  

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