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unser

gemeindebrief AUSGABE 4 | 2016

SEPTEMBER – OKTOBER – NOVEMBER


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gemeindebrief Inhalt

3+4 Andacht

5+6 Kirchengemeinderatswahl

7 Einladung zum Oasentag, Senioren- und Gemeindenachmittage, regelmäßige Veranstaltungen

8 Einladung zum Konfirmationsjubiläum

9 Kasualien

10 11

Wir gratulieren dem Frauenfrühstück, Aktuelles von der Friedländer Orgel Gottesdienst zum Reformationstag

12+13

Kinder- und Familienseite

14+15

Unsere Gottesdienste

16–18

Geburtstage

19 Kirchenmusik 20–26

Rückblicke

26+27 Sammeln Sie Briefmarken? 27

Impressum

28 Adressen

Spenden, Kirchgeld und andere Zahlungen bitte immer unter Angabe von

Namen und Verwendungszweck auf folgendes Konto:

IBAN DE73 1506 1618 0001 7148 56 – BIC GENODEF1WRN Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG EMPFÄNGER Kirchengemeinde St. Marien Friedland

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INHALT

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Andacht Oh, prima. So günstig heute. Da greife ich doch gleich mal zu. Ich stehe im Discounter und staune. Über die Preise. Milch, Brot, Käse, selbst Fleisch ganz billig. Als Kunde freue ich mich. Kurz. Denn dann frage ich mich: Wie ist das möglich? Wie konnte das zu dem Preis produziert werden? Wenn ich da die Mehrwertsteuer und einen guten Betrag für den Handel abziehe – dann bleibt kaum etwas übrig für die Landwirte und die verarbeitenden Betriebe. Ernte-Dank? Milch fließt in Strömen auf die Straße. Aus Protest. In Berlin. In Brüssel. Der Absatz ist zusammengebrochen. Verschiebungen auf den internationalen Märkten führen zum Preisverfall. Der Milchpreis liegt bei 20 Cent und die Produktionskosten bei 40 Cent pro Liter. Und ich denke: Wie soll das gut gehen? Wie lange können die Betriebe das aushalten? Und zugleich höre ich, wie die Milchleistung pro Kuh immer noch höhergetrieben wird. Ernte-Dank? Ich stehe im Stau. Irgendwo da vorne werden Rüben verladen. Und dann gehen sie auf die lange Reise. Der Weg zur Zuckerfabrik ist weit. Die letzte hier in der Region. Die anderen wurden schon lange geschlossen. Und ich denke an die Zeit, als die Rüben noch mit der Schmalspurbahn nach Friedland rollten. Waren das noch Zeiten.

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Ernte-Dank? Da wird Land versteigert. Ackerland. Der Höchstbietende bekommt den Zuschlag. Was dann wird, ist den Verkäufern egal. Riesige Summen gehen da über den Tisch. Wo kann man denn überhaupt noch sein Geld gut anlegen? Und ich frage mich: Wie soll der Kaufbetrag je auf diesem Land erwirtschaftet werden? Oder geht es nur darum, nach kurzer Zeit zu einem noch höheren Preis wieder zu verkaufen? Ernte-Dank? Zurück im Discounter. Was soll ich tun? Zugreifen? Oder soll ich mich von meinem schlechten Gewissen freikaufen durch die Bioprodukte, von denen es selbst hier inzwischen welche gibt? Aber die sich viele nicht leisten können oder wollen?

ANDACHT

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In der Bibel ist die Rede davon, dass der Mensch die Erde »bebauen und bewahren« soll. Hat das noch etwas damit zu tun, wie heutzutage Landwirtschaft industriell betrieben wird und wie wir alle so oft auf den günstigsten Preis schauen und nicht darauf, wie er zustande kommt? Ernte-Dank! Einmal im Jahr. Innehalten. Besinnen. Was essen wir? Wovon leben wir? Wie leben wir? Uns erinnern: Es ist nicht selbstverständlich. Die gute Ernte nicht und auch ein ausreichendes Einkommen nicht.

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ANDACHT

Ernte-Dank! »Bebauen und bewahren.« – Was bedeutet das am Kühlregal im Laden? Was bedeutet das als Landwirt im Stall und auf dem Feld? Was bedeutet das als Landeigentümer und Verpächter? Was bedeutet das für Sie und mich? Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen! Der Ernte-Dank-Tag und die Erntefeste sind gute Anlässe dafür. Ihr Pastor

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Kirchengemeinderatswahl Mitstimmen: Ihre Stimme zählt in der Kirchengemeinde Alle Kirchengemeinden in der Nordkirche gehen in diesem Jahr einen großen Schritt gemeinsam: Erstmals werden in allen über 1.000 Gemeinden neue Kirchengemeinderäte gewählt. Fast zwei Millionen wahlberechtigte Kirchenmitglieder sind aufgerufen zur Wahl, die in unserer Kirchengemeinde am Sonntag, 13. November und am Sonntag, 20. November stattfindet. Mit dieser Wahl bestimmen alle Gemeinden ihr zentrales Leitungsgremium. Denn die Mitglieder des Kirchengemeinderates, zu denen auch alle Pastorinnen und Pastoren gehören, tragen die Verantwortung für die Gemeinde. Sie beraten die Konzeption von Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit, kümmern sich um musikalische und diakonische Arbeitsbereiche sowie Bildungsangebote. Auch die Verwaltung der Finanzen und Liegenschaften sowie die Personalplanung ist Aufgabe des Kirchengemeinderates. Eine Amtsperiode dauert sechs Jahre.

»Mitstimmen«, das Motto der Kampagne zur Kirchenwahl, gilt dabei in doppelter Hinsicht: Zunächst werden Menschen gesucht, die sich eine Kandidatur vorstellen können und ihre Talente, ihre Kompetenzen und ihr Engagement einbringen möchten, um in der Gemeinde mitzubestimmen. Bis zum 18. September können Wahlvorschläge eingereicht werden. Das Formular dafür gibt es im Gemeindebüro oder auf der Webseite zur Kirchenwahl www.nordkirche.de/ mitstimmen. Vorgeschlagen werden können alle volljährigen Gemeindemitglieder. Anfang Oktober bekommen alle Wahlberechtigten per Post eine Wahlbenachrichtigung mit der Information, wann und wo sie an der Wahl teilnehmen, abstimmen und mit ihrer Stimme den neuen Kirchengemeinderat ins Amt wählen können. Selbstverständlich ist auch eine Briefwahl möglich, die Benachrichtigungskarte dient als Antrag. In einem feierlichen Gottesdienst wird im Januar 2017 der neue Kirchengemeinderat in sein Amt eingeführt. Ihre Stimme ist einzigartig! Mischen Sie sich ein und stimmen Sie mit!

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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN

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Auszug aus dem Wahlbeschluss für die Kirchengemeinderatswahl 2016 der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Marien Friedland 1. Anzahl der zu wählenden Mitglieder

4. Wahlzeitraum – Die Wahl findet statt:

Dem Kirchengemeinderat der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Marien Friedland gehören 16 zu wählende Mitglieder an.

Wahlbezirk Eichhorst Wahlraum: Kirche Eichhorst Wahltermin: 13.11.2016, 9.30–12.30 Uhr

2. Wahlbezirke Die Wahl findet in vier Wahlbezirken statt. Diese entsprechen den vier Seelsorgebezirken und damit den früheren Kirchengemeinden: Friedland, Eichhorst, Schwanbeck, Schwichtenberg/Gehren 3. Verteilung der zu wählenden Mitglieder auf die Wahlbezirke Friedland 5 Eichhorst 3 Schwanbeck 4 Schwichtenberg/Gehren 4

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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN

Wahlbezirk Schwichtenberg/Gehren Wahlraum: Winterkirche Schwichtenberg Wahltermin: 13.11.2016, 9.30–12.30 Uhr Wahlbezirk Schwanbeck Wahlraum: Winterkirche Schwanbeck Wahltermin: 20.11.2016, 9.30–12.30 Uhr Wahlbezirk Friedland Wahlraum: Winterkirche Friedland Wahltermin: 20.11.2016, 9.00–10.30 Uhr und 11.30–13.00 Uhr

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»Gott ist gegenwärtig« Oasentag im Pfarrhaus Schwichtenberg Sonnabend, 15. Oktober 2016 von 9.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

Phasen des angeleiteten Schweigens, des Austausches und Achtsamkeitsübungen wechseln einander ab.

Einen Tag Auszeit nehmen, sich spüren, schweigen, reden, beten.

Unkostenbeitrag für Verpflegung nach Selbsteinschätzung.

Tagzeitengebete strukturieren den Tag.

Anmeldung bis zum 11. Oktober und Auskunft bei Pastorin Pell-John, Tel. 039601- 20480.

Senioren- und Gemeindenachmittage Mi 14.09. 15.00 Uhr Do 15.09. 14.30 Uhr Fr 16.09. 15.00 Uhr Fr 21.10. 15.00 Uhr Do 27.10. 14.30 Uhr Fr 18.11. 15.00 Uhr Do 24.11. 14.30 Uhr Mi 30.11. 15.00 Uhr

Seniorennachmittag Seniorennachmittag Gemeindenachmittag Gemeindenachmittag Seniorennachmittag Gemeindenachmittag Seniorennachmittag Seniorenadventsfeier

Frauenfrühstück Pasterhof Eichhorst Do 01.09. 9.30 Uhr Do 13.10. 9.30 Uhr Do 03.11. 9.30 Uhr

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Brunn Schwichtenberg Friedland Friedland Schwichtenberg Friedland Schwichtenberg Brunn

Selbsthilfegruppe Jeden Donnerstag trifft sich im Gemeindehaus in Friedland von 15.30 Uhr bis 17 Uhr unter Leitung von Frau Ilse Scheibelt eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit unterschiedlichen psychischen Belastungen. Wenn Sie an der Bewältigung solcher Probleme arbeiten wollen, sind Sie dort herzlich willkommen.

VERANSTALTUNGEN

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Einladung zum Konfirmationsjubiläum in Friedland Zu unserm Konfirmationsjubiläum am 24. und 25. September 2016 laden wir alle, die in den Jahren 1955 und 1956 sowie in den Jahren 1965 und 1966 konfirmiert wurden, mit ihren Angehörigen herzlich ein. Auch wer das 65. oder ein

höheres Konfirmationsjubiläum feiert, ist herzlich eingeladen. Willkommen sind alle Jubilare, ganz gleich, ob Sie in einer unserer Kirchen oder an anderen Orten konfirmiert worden sind.

So wollen wir das Wochenende gestalten Samstag, 24. September 19.00 Uhr

Abend der Begegnung mit Imbiss im Kirchencafé, Riemannstr. 21

Sonntag, 25. September 10.30 Uhr

Festgottesdienst in der Marienkirche in Friedland

12.30 Uhr

Mittagessen im Kirchencafé, anschließend Zeit für Erinnerungen und Gespräche

15.00 Uhr

Kaffeetrinken

16.00 Uhr

Reisesegen und Abschluss

Für das Wochenende erbitten wir einen Eigenbeitrag von 25 Euro pro Person (bei Teilnahme nur am Sonntag 18 Euro). Ermäßigungen sind möglich. Bitte sprechen Sie uns an.

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VERANSTALTUNGEN

Bitte sagen Sie diese Einladung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter. Ihre Anmeldung erbitten wir in unserem Gemeindebüro, Riemannstr. 21 (Kontaktdaten siehe Rückseite).

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Taufe 17.07.2016 23.07.2016 23.07.2016 21.08.2016 21.08.2016

Emma Sophia Herrholz Stephan Wodrich Lea Marie Wodrich Luca Hartmann, Marktobersdorf Luis Hartmann, Marktobersdorf

Schwichtenberg Lübbersdorf Lübbersdorf Liepen Liepen

Trauungen 04.06.2016 23.07.2016 24.07.2016 30.07.2016

Ingo Schwarzkopf und Manuela Schwarzkopf, geb. Marlow, Nbg. Steffen Wodrich und Kathleen Wodrich, geb. Wein Patrioc Barget-Pietsch und Angelique Barget, Pleetz Philipp Stange und Kristin Stange, geb. Blum, Rostock

Friedland Lübbersdorf Friedland Liepen

Beerdigungen 16.05.2016 25.05.2016 05.06.2016 20.06.2016 05.07.2016 13.07.2016

Ernst Schell, 77 Jahre Kotelow Helmut Ehlert, 78 Jahre Lübbersdorf Pastor i. R. Wolfgang Wilke, 86 Jahre Friedland/Rowa Ursula Schmidt, geb. Glombitzka, 78 Jahre Friedland Lieselotte Woskowski, geb. Kusack, 84 Jahre Galenbeck Irmgard Vogler, geb. Mülling, 88 Jahre Galenbeck

Wiederaufnahme 28.04.2016

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Christa Maria Rambatt

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Friedland

KASUALIEN

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2006 bis 2016 – Wir gratulieren dem »Frauenfrühstück« An einem kalten Winterabend im Jahr 2006 wurde in der ehemaligen Kirchengemeinde Eichhorst der Gedanke »Arbeitslosentreff« geboren. Die Kirchenältesten und die Pastorin Ina Diesel suchten nach Wegen und Möglichkeiten, um die zu dieser Zeit noch vielen arbeitslosen Menschen in das Gemeindeleben zu integrieren. Sie sollten Raum und Zeit für Gespräche und Austausch erhalten. Vorrangiges Anliegen war es, Hilfe anzubieten bei der Suche nach Lösungswegen für die unterschiedlichen Probleme, die diese Menschen hatten. Am ersten Dienstag im Monat Juli 2006 war der Gedanke mit Gottes Hilfe Wirklichkeit geworden und die ersten Besucher fanden sich an einer schön gedeckten Frühstückstafel ein. Nach einer kleinen Andacht entwickelte sich schon während des Essens eine lebhafte Gesprächsrunde.

Jeden Monat einmal findet das Zusammenkommen bis heute statt. Seit dem Jahr 2009 werden wir von Pastor Thorsten John begleitet. Zwischenzeitlich ist aus dem »Arbeitslosentreff« das »Frauenfrühstück« geworden. Der Besucherkreis sowie die Thematik haben sich im Laufe der Jahre verändert. Heute diskutieren wir private, christliche, gesellschaftliche und politische Themen. Geblieben sind aber das Verlangen nach Gemeinschaft und Begegnung und die Freude auf das Feiern einer kleinen Andacht. Vielleicht sind Sie neugierig geworden – dann besuchen Sie uns und lernen den Kreis kennen. Sie sind herzlich eingeladen! MARLIES KLOSE

Aktuelles von der Friedländer Orgel Es ist so weit, die Restaurierung unserer Orgel in Friedland beginnt. Mitte September werden Orgelbauer der Firma Scheffler die ersten Arbeiten vor Ort erledigen. Einige Teile nehmen sie mit nach Jacobsdorf, um sie in den darauf folgenden Wochen in ihrer Werkstatt zu restaurieren. In der Adventszeit, spätes-

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tens zu Weihnachten, wird sie wieder erklingen. Die benötigten Mittel sind dank vieler Gaben weitgehend zusammengekommen. Dafür danken wir Ihnen allen von Herzen. Am Sonntag Quasimodogeniti, 23. April 2017 wollen wir ein Orgelfest feiern, bei dem alle Spenderinnen und Spender gewürdigt werden.

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Gottesdienst zum Reformationstag Zu einer schönen Tradition ist der Gottesdienst am Reformationstag um 14 Uhr in der Brunner Kirche geworden. Seit 20 Jahren werden danach bei einem gemütlichen Beisammensein zu Kaffee und Tee Reformationsbrötchen gereicht. Im Anschluss hören wir Interessantes, Nachdenkliches und Wissenswertes z. B. zum Reformationstag oder zu Persönlichkeiten wie Katharina von Bora. Drei Frauen aus unserer Gemeinde backen dafür jedes Jahr für ca. 50 bis 70 Besucher die Brötchen nach einem Rezept von Frau Reeps, deren Vater Bäcker in der Oberlausitz war. Ein Rezept – und doch schmecken sie unterschiedlich. Die Brötchen haben eine besondere Form und sollen eine Lutherrose symbolisieren. Andere wiederum sehen darin eine Mitra, die Bischofsmütze. Eine dritte Theorie besagt, dass jede der vier Ecken je einem Mitstreiter Luthers gewidmet sei.

Reformationsbrötchen

Wir freuen uns wieder auf eine volle Kirche und einen schönen Tag miteinander. ILSE SCHEIBELT

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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN

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VERANSTALTUNGEN

Hallo liebe Kinder! Wir wünschen Euch einen guten, fröhlichen und gesegneten Start in das neue Schuljahr. Die Kinderstunden beginnen wieder in der Woche ab dem 3. Oktober 2016.

mittwochs, 14.30–16.30 Uhr in Friedland im Gemeindehaus 1.–3. Klasse: 14-tägig 4.–6. Klasse: 14-tägig Ansprechpartnerin: Anja Knaack, Tel. 0173-7487073

Die Kinderstunde in Schwanbeck pausiert.

einmal monatlich samstags, 9–11 Uhr, Kinderkirche Eichhorst auf dem Pasterhof Eichhorst Termine: 10.09./19.11./10.12. Ansprechpartnerin: Katja Gehrke, Tel. 0172-4284877

donnerstags, 15–16.30 Uhr in Schwichtenberg im Pfarrhaus (3-mal im Monat) Ansprechpartnerin: Katja Gehrke, Tel. 0172-4284877

»Erntedank mit allen Sinnen erleben« 24. bis 25. September 2016 Zu diesem Projekt seid Ihr alle herzlich eingeladen. Die Einladungen schicken wir Euch im September zu. Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende mit Euch!

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KINDERSEITE

Einladung zur Familienfreizeit 7. bis 9. Oktober 2016 Zur diesjährigen Familienrüstzeit fahren wir nach Zinnowitz in das Haus »St. Otto«. Dort werden wir uns mit dem Thema »Mit Kindern Segen erfahren« beschäftigen, miteinander singen, spielen, die Ostsee genießen und sicherlich viel Spaß haben. Die Teilnahmekosten betragen: Kinder bis 1 Jahr: frei Kinder 1 bis 7 Jahre: 15 Euro Kinder 8 bis 14 Jahre: 30 Euro ab 15 Jahre: 50 Euro Wegen der Kosten soll niemand zu Hause bleiben müssen. Ermäßigungen sind möglich. Sprechen Sie uns bitte an! Für unsere Planung bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung bis zum 19. September im Gemeindebüro bei Frau Sorgert oder bei Katja Gehrke. unser gemeindebrief

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Krabbeltreff Jeden Montag (außer in den Ferien) von 15 bis 16 Uhr ist im Gemeindehaus in Friedland (Riemannstraße 20, in den Räumen der Gemeindepädagogik, 1. Etage) Zeit für Große und Kleine zum Schwatzen, Singen, Spielen, Krabbeln und was sonst so jede/r braucht. Auch Großeltern mit ihren Enkelkindern sind hier gern gesehen … Wer sich für dieses Angebot interessiert, kann einfach zu uns kommen oder auch vorher anrufen. Ansprechpartnerin: Anja Knaack, Tel. 0173-7487073

Minigottesdienst für Familien mit kleinen Kindern Am Sonnabend, 5. November, laden wir um 15 Uhr zum nächsten Minigottesdienst ins Schwichtenberger Pfarrhaus ein. Der Minigottesdienst richtet sich in besonderer Weise an Familien mit Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren. (Natürlich sind auch jüngere oder ältere Kinder herzlich willkommen.) Nach dem Gottesdienst wollen wir wieder miteinander Saft, Wasser und Kaffee trinken. Wer mag, kann auch einen Kuchen oder ein paar Kekse mitbringen. Auch zum Spielen und Erzählen soll Zeit sein. Ich freue mich auf Euer Kommen! Katja Gehrke

Martinstag Am 11. November wollen wir wieder Martinstag feiern. Genauere Informationen dazu werden über Aushänge bekannt gegeben.

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KINDERSEITE

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Gottesdienste im September So 04.09. 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr Sa 10.09. 14.00 Uhr So 11.09. 09.00 Uhr 10.30 Uhr Mi 14.09. 15.00 Uhr So 18.09. 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr Mi 21.09. 10.00 Uhr So 25.09. 10.30 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Abendmahl Andacht zum Erntefest Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit der Kita »Benjamin« zum Weltkindertag Gottesdienst Gottesdienst Festgottesdienst zum Konfirmationsjubiläum

Kirche Roga Kirche Lübbersdorf St. Marien Friedland Kirche Salow Kirche Eichhorst Kirche Schwichtenberg St. Marien Friedland Pflegeheim Lübbersdorf Kirche Genzkow Kirche Klockow St. Marien Friedland Kirche Brunn Seniorenwohnpark Friedland St. Marien Friedland

Gottesdienste im Oktober So 02.10. 10.30 Uhr So 09.10. 09.00 Uhr 10.30 Uhr So 16.10. 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr Fr 21.10. 14.00 Uhr So 23.10. 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr So 30.10. 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr

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GOTTESDIENSTE

Zentraler Erntedankgottesdienst Familiengottesdienst Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst mit Abendmahl Erntedankgottesdienst Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst mit Abendmahl Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst Gottesdienst mit Abendmahl

St. Marien Friedland Kirche Schwanbeck St. Marien Friedland Kirche Brunn Kirche Schwichtenberg St. Marien Friedland Kirche Jatzke Seniorenwohnpark Friedland Kirche Salow Kirche Roga St. Marien Friedland Kirche Lübbersdorf Kirche Schwanbeck Kirche Liepen St. Marien Friedland Kirche Gehren

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o 31.10. 14.00 Uhr M 17.00 Uhr

Gottesdienst zum Reformationsfest, Kirche Brunn anschließend Kaffeetrinken (siehe S. 11) Andacht zum Reformationsfest im Rahmen der »Nacht der offenen Kirchen« der Kirchenregion Stargard und Betrachtung zum mittelalterlichen Schnitzaltar Kirche Lübbersdorf

Gottesdienste im November Mi 02.11. 15.00 Uhr So 06.11. 09.00 Uhr 10.30 Uhr So 13.11. 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr Mi 16.11. 10.00 Uhr So 20.11. 09.00 Uhr 10.30 Uhr So 27.11. 09.00 Uhr 10.30 Uhr 17.00 Uhr

Gottesdienst Pflegeheim Lübbersdorf Gottesdienst Kirche Liepen Gottesdienst mit Abendmahl St. Marien Friedland Gottesdienst, Winterkirche Schwichtenberg anschließend KGR-Wahl 9.30–12.30 Uhr Gottesdienst, Kirche Eichhorst anschließend KGR-Wahl 9.30–12.30 Uhr Gottesdienst St. Marien Friedland Gottesdienst Seniorenwohnpark Friedland Gottesdienst, Winterkirche Schwanbeck anschließend KGR-Wahl 9.30–12.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Winterkirche Friedland KGR-Wahl 9.00–10.30 Uhr und 11.30–13.00 Uhr Gottesdienst Kirche Brunn Familiengottesdienst Winterkirche Friedland Hubertusmesse St. Marien Friedland

Gottesdienste im Dezember So 04.12. 09.00 Uhr Gottesdienst 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Kirche Jatzke Winterkirche Friedland

Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit suchen, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro. unser gemeindebrief

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GOTTESDIENSTE

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Aus Gründen des Datenschutzes wurden die Geburtstage in der Online-Ausgabe unseres Gemeindebriefes entfernt.

Die Kirchengemeinde grüßt alle Jubilare herzlich und wünscht Gottes reichen Segen. 16

GEBURTSTAGE

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Die Kirchengemeinde grüßt alle Jubilare herzlich und wünscht Gottes reichen Segen.

Wenn Sie nicht wünschen, dass Ihr Geburtstag im Gemeindebrief veröffentlicht wird, können Sie eine Sperre einrichten lassen, so dass Ihr Name nicht aufgeführt wird. Melden Sie sich bitte im Gemeindebüro, Tel. 039601-30303.

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Aus Gründen des Datenschutzes wurden die Geburtstage in der Online-Ausgabe unseres Gemeindebriefes entfernt.

Die Kirchengemeinde grüßt alle Jubilare herzlich und wünscht Gottes reichen Segen.

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GEBURTSTAGE

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MUSIK

ST. MARIEN FRIEDLAND

Liebe Gemeinde, schnell ist das letzte Jahr vergangen und es freut mich zu hören, dass durch die tolle Vertretung von K. Rau viel und schöne Musik in der Gemeinde und mit Ihnen möglich war. Für mich war die vergangene Zeit mit viel Neuem, Aufregendem, Zeit für Familie und dem Staunen über die Entwicklung, die ein kleiner Mensch in seinem ersten Lebensjahr macht, angefüllt. Dafür bin ich sehr dankbar. Obwohl meine Elternzeit offiziell erst Ende Oktober endet und ich zunächst mit 30 Wochenstunden wieder einsteige, laufen die Planungen für die Advents- und Weihnachtszeit schon im Hintergrund. Ich freue mich, mit Ihnen zu musizieren, und lade Sie zu den ersten Chorproben für die Adventsmusiken ein. Neue Sänger und Sängerinnen sind dabei herzlich willkommen. Vielleicht hat der/ die eine oder andere von Ihnen Lust, die gemeinsame Freude am Singen (wieder) zu entdecken und insbesondere bei den Probensamstagen reinzuschnuppern und den Chor kennenzulernen:

Die regelmäßigen wöchentlichen Proben beginnen am Mittwoch, 26. Oktober um 19 Uhr. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich verschiedene Liedsätze für die kommende Zeit einstudieren. Der Posaunenchor probt wieder regelmäßig donnerstags ab dem 27. Oktober um 19 Uhr. Auch die Bläser bereiten sich auf die Adventsmusiken und die Weihnachtszeit vor und würden sich sehr über Verstärkung freuen. Die Aufführungen finden traditionell am zweiten Adventswochenende statt: Sa 03.12. 19.00 Uhr Kirche Brunn So 04.12. 17.00 Uhr Kirche Holzendorf

Seien Sie herzlich gegrüßt, Ihre Susanne Beutner

Sa 24.09. 10.00–13.00 Uhr Gemeindehaus Friedland Sa 15.10. 10.00–13.00 Uhr komm. Gemeindehaus Schönbeck Sa 05.11. 10.00–13.00 Uhr Gemeindehaus Friedland

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KIRCHENMUSIK

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Konzerte zur Festwoche in Roga Ein Gottesdienst mit dem GospelEnsemble Voice of Praise aus Neubrandenburg unter der Leitung von Linda Psaute eröffnete die Festwoche der 650-Jahr-Feier der Gemeinde Roga und Pleetz. Noch im Mai hätte man sich nicht vorstellen können, in der Kirche Roga einen Gottesdienst feiern zu können, da die Restaurationsarbeiten voll im Gange waren. Pünktlich zum 12. Juni war aber alles sauber aufgeräumt und verstaut, sodass die 20 Sängerinnen und Sänger sich im Altarbereich ausbreiten konnten. Das Ensemble beeindruckte mit Gospelliedern des Chores, Sologesängen und Gesängen, in denen die Gemeinde mit eingebunden wurde. Mit Predigt und liturgischen Elementen führte Pastor Eusterholz durch den Gospelgottesdienst. Der Gottesdienst war mit ca. 220 Besuchern ausgesprochen gut besucht. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es von der Gemeinde im Freien Zeit, sich auszutauschen bei Kaffee und Kuchen. Falls Sie Interesse haben, auch im Gospelchor Neubrandenburg zu singen, sind

Sie herzlich eingeladen! Weitere Informationen finden Sie unter www.gospelunion.de. Am Samstag, den 18. Juni 2016, gab es wieder in der Kirche Roga Impressionen irischer Tradition »celtic classical music« von Hilke Billerbeck und Julia WetzelKagelmann. Auch dieses Mal war die Kirche Roga voll. Julia Wetzel-Kagelmann spielte verschiedene Tunes u. a. mit der Hornpipe und der Tin Whistle und Hilke Billerbeck spielte auf unterschiedlichen Gitarren und einer irischen Trommel namens Bodhran verschiedene Jigs und eine Polka. In der Pause gab es Erfrischungen, u. a. auch Ginger Beer aus Irland. Nach der Pause überraschte uns Hilke mit einer Einlage in Steppschuhen zu der Begleitung der Flöte. Es war ein sehr gelungener Abend und alle haben sich gut amüsiert. Hilke und Julia haben am nächsten Morgen sogar noch den Gottesdienst in Schwanbeck musikalisch mitgestaltet! FABIAN EUSTERHOLZ

Ausflug nach Prillwitz Wie geplant starteten wir am Dienstag, 21. Juni 2016 um 14 Uhr mit vier PKW zu einem Ausflug nach Prillwitz. Das Wetter war wunderschön und entsprechend auch unsere Stimmung im Auto. In Begleitung von Pastorin Ruthild Pell-John und Pastor Fabian Eusterholz kamen wir pünktlich zur Kaffeezeit in Prillwitz an. Im Haus der Kirche erwar-

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tete uns eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel und Frau Geyer begrüßte uns herzlich. Voller Neugier und Spannung ließen wir uns durch das Haus führen und waren alle sehr positiv überrascht. Modern eingerichtete helle Zimmer, Platz für Spiel und Freizeit, je Wohneinheit eine separate Sanitärzelle und eine große gemeinsame Küche mit einem unser gemeindebrief

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herrlichen Küchentisch aus Omas Zeiten lassen keinen Wunsch auf ein paar erholsame Tage in diesem Hause offen. Nach dem Rundgang trafen wir uns zu einer Andacht in der Kirche und waren von dem mittelalterlichen Altar sehr beeindruckt. Zum Abschluss blieb noch Zeit, einen Spaziergang zum Park des Jagd-

schlosses zu machen und ein wenig am Ufer der Lieps zu verweilen. Inmitten des Sees befindet sich eine wunderschöne Vogelinsel, die uns alle verzauberte. Ein schöner Nachmittag ging zur Neige und voller schöner Eindrücke und entspannt machten wir uns auf den Heimweg. ELFI SCHULZ

Ehrenamtsfest am 2. Juli 2016 Es war wieder einmal Zeit, Danke zu sagen! Und zwar allen, die sich mit ihren großen und kleinen Gaben in der Kirche engagieren und helfen, sie lebendig zu halten. Dazu luden wir als Kirchengemeinde Friedland alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Pfarrgarten nach Schwanbeck ein. Der Nachmittag begann mit einem ausgiebigen Kaffeetrinken mit Kuchen, den dankenswerterweise die Ortsausschüsse gebacken hatten. Anschließend wurden den ca. 90 anwesenden Gästen mit einem Gottesdienst von Pastor unser gemeindebrief

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John in Begleitung des Posaunenchores und einem kleinen »Dankeschön« von der Kirchengemeinde für die Mitarbeit gedankt. In einer kleinen Verschnaufpause gab es entweder die Möglichkeit, an einem Quiz von und mit Pastorin Pell-John teilzunehmen, oder einfach im Pfarrgarten spazieren zu gehen. Der kulinarische Höhepunkt wurde um 18 Uhr geliefert: eine riesige Wildsau, die einer unserer Jagdpächter geschossen hatte und von der Fleischerei Dallmann ausgebacken wurde. Dazu gab es Kraut. Trotz der 90 Gäste blieb noch einiges an AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN

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Fleisch übrig! Gemeinsam ließen wir den Abend so gemütlich ausklingen und es uns gutgehen.

An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal allen danken, die leider zu diesem Termin verhindert waren, sich aber trotzdem tatkräftig in der Gemeinde engagiert haben! FABIAN EUSTERHOLZ

Chorfest Lübeck vom 15. bis 17. Juli 2016 Programmheft www.chorfest-dreiklang.de

»Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld …« Dieser Kanon fällt mir ein, wenn ich an das Chorfest in Lübeck denke. Die Einladung dazu kam schon im Oktober 2015 und Chorfeste waren bisher immer etwas Schönes, aber … Ein ganzes Wochenende teilnehmen und vorher ohne Kantorin die unbekannten Lieder einüben, das trauten wir uns nicht zu. Ein viertel Jahr lang haben wir noch überlegt und dann haben sich doch fünf Sängerinnen nur für den Sonnabend angemeldet. Dadurch, dass unsere liebe

Vertretungskantorin mit uns noch einige Lieder aus dem Chorheft eingeübt hat, waren wir dann doch nicht ganz unvorbereitet. Es gab 25 verschiedene Chorateliers, an dreien davon haben wir teilgenommen und dabei viel Neues gelernt und Freude gehabt. Am Nachmittag haben die einzelnen Gruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert und die anderen durften zuhören. Leider konnte man nicht an mehreren Stellen gleichzeitig sein, so dass die Entscheidung schwerfiel. Die ganze Altstadt von Lübeck war mit Musik erfüllt und überall begegneten einem Chorsänger. Es war eine ganz besondere Atmosphäre in der Stadt. Auf dem Markt war eine Bühne aufgebaut, dort gab es den ganzen Tag ein Programm. Der krönende Abschluss sollte für uns der Abend der Begegnung sein mit gemeinsamem Singen an der Obertrave. Leider fing es dann an zu regnen und nachdem wir schon etwas durchgeweicht waren, haben wir uns doch vorzeitig auf den Heimweg gemacht. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag und es klingt immer noch nach: »Lachend, lachend, lachend, lachend …« CHRISTL MACHEL

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Plattdüütsch Kirch in Gehren – eine Mitwirkende erzählt Vor dem Freiluftgottesdienst zu Himmelfahrt in Beseritz vor einigen Jahren fragte Pastor Heydenreich, ob ich bereit wäre, beim plattdeutschen Gottesdienst in Gehren die Lektoren zu unterstützen. Obwohl ich kein »Plattsnacker«, sondern eher ein »Platthörer« und »-versteher« bin, habe ich ja gesagt. Und so bin ich seit vielen Jahren neben anderen Lektoren eine Mitgestalterin der plattdeutschen Gottesdienste in Gehren. Und ich bin es gern. Vor den Gottesdiensten gibt es in der Regel ein Treffen der Lektoren in Rothemühl bei Pastor Röske, bei dem der Gottesdienstablauf besprochen wird und die Lektoren die vorgesehenen Lesetexte für Epistel, Liturgie und Fürbitte übernehmen. Diese Gottesdienste kommen, so sagt Pastor Sadewasser immer, einem Dreiländertreffen gleich. Treffen sich doch in Gehren Pommern, Mecklenburger und Brandenburger an diesen Sonntagen. Ja, und genauso vielfältig ist auch unsere Aussprache der plattdeutschen Worte, ob wir aus Heinrichswalde, aus Schwichtenberg, Brunn oder dem Strasburger Umfeld kommen. Auch wenn uns nur einige Kilometer trennen. Aber die plattdeutsche Sprache verbindet uns trotz der manchmal anders klingenden Aussprache: Wir verstehen uns und wir werden verstanden. So haben wir mit vier Lektoren, Frau Meyer, Frau Radtke, Frau Scheibelt und Frau Herrholz, und dem Ehepaar Röske auch in diesem Jahr den von Pastor

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Sadewasser vorbereiteten Gottesdienst besprochen und probegelesen. Gleichzeitig wurde aus den Gemeinden über das vergangene Jahr berichtet und das Treffen für den gemeinsamen Austausch genutzt. Und gerade in diesem Jahr fuhren wir mit viel Freude nach Rothemühl, waren wir doch dankbar, dass Pastor Röske uns bei guter Gesundheit empfangen konnte. Mit seiner Frau berichtete er, wie dankbar sie vor einem Jahr die Genesungsgrüße von den Besuchern des plattdeutschen Gottesdienstes, den er nicht mitgestalten konnte, empfangen hatten. Und dann fand am 24. Juli der diesjährige plattdeutsche Gottesdienst um 14 Uhr in der Gehrener Kirche statt. Bereits vor dem Gottesdienst dankte Pastor Sadewasser uns Lektoren für die jahrelange Unterstützung und überreichte uns im Namen »von`n Arbeitskring« »Plattdüütsch in de Kirch« eine neue Ausgabe vom »Dat ni Testament«. Dabei berichtete Frau Meyer, dass sie bereits seit elf Jahren als Lektorin beim plattdeutschen Gottesdienst dabei ist. Vielen Dank. Dank auch an Frau Röske, die viele Jahre selbst Lektorin war und dies nun aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Bläsern aus den Kirchengemeinden Friedland, Rothemühl, Strasburg, Torgelow und Ueckermünde unter der Leitung von Frau Domschula und an der Orgel von Frau Damerow unterstützt.

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Wir freuen uns auf »Plattdüütsch in de Kirch 2017«, denn das haben Pastor Sadewasser und Pastor Röske verspro-

chen, solange es ihre Gesundheit zulässt, sind sie gern wieder unsere plattdüütschen Presters. Auch dafür: Danke und Gottes Segen! MARION HERRHOLZ

Gottesdienst von Anfang bet to End upp Platt eine Besucherin erzählt gelium von Mitwirkenden der Gemeinde wurden ganz toll und verständlich upp Platt verkündet.

Wenn man das Gotteshaus in Gehren betritt, hält man inne vor Staunen. Man ist eingefangen von der anheimelnden Schönheit, die diese Kirche in ihrem Inneren birgt. Dann läutete die Glocke – die Kirche war bis auf den letzten Platz mit Gottesdienstbesuchern gefüllt, ein Posaunenchor und die Orgel warteten auf ihre Einsätze. Pastorin Ruthild Pell-John hieß in ihrer Begrüßung alle willkommen – natürlich noch auf Hochdeutsch. Die Liturgie feierte Pastor Sadewasser mit uns und alles upp Plattdüütsch. Auch die Epistel und das Evan-

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Eine sehr eingängige Predigt hörten wir von Pastor Röske, der anhand eigener Erfahrungen und zeitgemäßer Beispiele darauf verwies, was für uns Christen das Wichtigste überhaupt in unserem Dasein ist. Es ist doch meistens so, dass spontan gesagt wird: »Gesundheit ist das Allerwichtigste.« Natürlich ist es wichtig, gesund zu sein, aber davor noch kommt der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus und das feste Vertrauen auf seine Zusage. Das war für mich der Kern der Predigt. Ein erfüllendes Erlebnis war es auch, in der fast heimischen Mundart zu beten und zu singen. Erstaunlich – alle konnten das so wunderbar. Nach diesem so schönen Gottesdienst waren alle eingeladen zum Kaffeetrinken und Kuchenessen ins Gutshaus. Da es von der Kirche bis zum Gutshaus ein gutes Stück Weg ist, konnte man den Gottesdienst, vor allem die Predigt, noch mal für sich gedanklich nachklingen lassen. Im Gutshaus angekommen, erwartete uns eine herrlich reich gedeckte Kaffeetafel, hergerichtet von Familie Krüger unser gemeindebrief

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aus Gehren und sicher ganz vielen Kuchenbäckerinnen. Nicht zuletzt auch hier ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und Helfer in Gehren. Im Gutshaus wurde dann Gemeindeleben so richtig lebendig. Die Posaunen begleiteten das fröhliche Singen von Heimatliedern. Kleine Episoden wurden upp Platt zum Besten gegeben und es fand viel Austausch statt zwischen denen, die sich längere Zeit nicht begegnet waren.

Am Ende bleibt mir nur noch zu sagen: »Besuchen Sie einmal diesen plattdeutschen Gottesdienst und Sie kommen zum nächsten ganz bestimmt wieder nach Gehren.« MARLIES KLOSE

Kinderfreizeit

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Kirchenhüterin erfuhr, wie unbeschwert und glücklich sie sind. Sie brauchen keinen Fernseher und keine Computerspiele, sie haben sich. Fast jedes Kind spielt ein Instrument, sie singen im Chor und gemeinsam zu Hause, haben ihre Aufgaben im Haushalt und lernen in einer Waldorfschule. Als sie sich verabschiedeten, freuten sich alle sehr, denn es erhielt jeder eine Postkarte von unserer Kirche. Vier der sechs Geschwister

Erstmalig in diesem Jahr war ich während der Öffnungszeiten unserer Kirche als Kirchenhüterin tätig. Es war eine wunderbare Begegnung mit dem Gotteshaus und den Menschen, die zu uns kamen. Längere Zeit in der Stille zu verweilen ist sehr beeindruckend und emotional. Ein besonderes Erlebnis hat mich jedoch tief im Herzen berührt. An einem Nachmittag kam eine Familie aus dem Siegerland zu uns: Vater, Mutter und sechs Kinder. Mein erster Gedanke war: »Oh Gott – die arme Frau.« Doch dann kamen wir ins Gespräch und ich

Das schönste Erlebnis hatte ich jedoch am Mittwoch darauf. Gemeinsam mit der Oma dieser Kinder, die in unserer Gemeinde wohnt, hatte ich wieder Kirchenhüterdienst, als die Familie uns erneut besuchte. Die Kinder gingen zum Altar und baten uns in der ersten Reihe Platz zu nehmen. Ob Bub, ob Mädchen, von groß bis klein sangen sie für uns wunderschöne Lieder und bedankten sich für die Postkarten. Es fiel mir schwer, meine Gefühle zurückzuhalten. Das Erlebte wirkt immer noch nach und heute denke ich: »Lieber Gott, was für eine glückliche Familie.« ELFI SCHULZ

Sammeln Sie Briefmarken? Nein? Schade. Denn damit könnten Sie anderen helfen. Wie das? Ich meine nicht das eigene Sammeln zuhause im Album. Wobei auch das ein reizvolles Hobby sein kann. Ich denke an die Briefmarken, die Sie ins Haus bekommen. Viele Umschläge tragen nur noch einen Portostempel. Aber noch ist die Briefmarke nicht ausgestorben. Und neben der Post

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gibt es da ja auch noch die anderen Briefdienste. Und Briefmarkensammler gibt es auch. In aller Welt. Seit vielen Jahren gibt es da eine Aktion der von Bodelschwingh‘schen Stiftungen Bethel in Bielefeld. Dort werden Briefmarken von behinderten Mitarbeitenden verarbeitet: vorsichtig abgelöst, sortiert und eben wieder verkauft. An Sammler in unser gemeindebrief

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Briefmarken können helfen ...

Briefmarkenstelle Bethel · Quellenhofweg 25 · 33617 Bielefeld www.briefmarken-fuer-bethel.de

aller Welt. So haben die einen eine sinnvolle Beschäftigung und eine kleine Verdienstmöglichkeit und andere kommen zu ihren Sammelobjekten. Damit das aber möglich ist, müssen die Briefmarken erst einmal nach Bethel kommen. Und da kommen Sie ins Spiel: Im Kirchencafè, im Gemeindehaus Friedland, in der Marienkirche und in der Kita haben wir Sammelboxen aufgestellt. Bitte sammeln Sie mit uns Ihre Briefmarken! Werfen Sie die Umschläge nicht einfach in den Müll. Am besten ist es, wenn Sie

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Bitte schicken Sie uns Ihre Briefmarken. Sie schaffen damit sinnvolle Arbeit für behinderte Menschen.

die Briefmarken mit einem Rand von 1 bis 2 cm ausschneiden. Dann werden sie nicht geknickt und die Zacken bleiben auch erhalten. Wenn Sie also den nächsten Brief aufmachen, dann kurz schauen: Ist eine Marke darauf? Dann bitte ausschneiden und bei Gelegenheit mitbringen. Wir leiten die Marken dann nach Bethel weiter. Werden auch Sie zu Briefmarkensammlern – für eine gute Sache! THORSTEN JOHN

Impressum Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Dezember 2016. Redaktionsschluss ist der 12. November 2016. Fotos:

Titelfoto (Kirche Schwichtenberg): Ruthild Pell-John; Seite 3/4 Erntedank (Altarbilder): Silke Krüger, (Werbung): Ruthild Pell-John; Seite 5 (Kirchengemeinderatswahl): Nordkirche; Seite 11 (Reformationsbrötchen): Ilse Scheibelt; Seite 19 (Susanne und Julius Beutner): U. Olschweski; Seite 20–26 (Ausflug nach Prillwitz): Fabian Eusterholz; (Titelgrafik Chorfest Programmheft): Finn Morten Sievers, Landeskirchenamt; (Plattdt. Gottesdienst): Ruthild Pell-John; Kinderfreizeit (Bildgestaltung): Lene Dambeck, (Foto): Katja Gehrke, (gestaltete Mitte): Anja Knaack; (Kirchenhüterin): Gabi Gerloff

Herausgeber: ViSdP Pastorin Ruthild Pell-John, im Auftrag des Kirchengemeinderates der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Marien Friedland (Kontaktdaten auf der Rückseite) Layout:

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Druck: gemeindebriefdruckerei.de

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PFARRSTELLEN I + III Pastorin Ruthild Pell-John

PFARRSTELLE II Pastor z. A. Fabian H. Eusterholz

Pastor Thorsten John

Friedländer Straße 26, 17098 Friedland OT Schwanbeck Tel. 03969-510365

r.pell-john@st.marien-friedland.de t.john@st.marien-friedland.de

Mühlenstraße 89, 17098 Friedland Tel. 039601-20480

f.eusterholz@st.marien-friedland.de

friedland-marien@elkm.de

GEMEINDEBÜRO FRIEDLAND Sigrid Sorgert, Sekretärin

KINDERTAGESSTÄTTE »BENJAMIN« Dörte Büttner, Leiterin

Riemannstraße 21, 17098 Friedland Tel. 039601-30303

Am Pferdemarkt 53, 17098 Friedland Tel. 039601-20437 (0173-8930012)

buero@st.marien-friedland.de

BÜROZEITEN: Mo, Do 8–12 Uhr | Di 14–18 Uhr

d.buettner@st.marien-friedland.de

Mi 9.30–12 Uhr | Fr 8–10 Uhr

KANTORIN (AB NOVEMBER 2016) Susanne Beutner

GEMEINDEPÄDAGOGINNEN Anja Knaack

s.beutner@st.marien-friedland.de

a.knaack@st.marien-friedland.de

Straße der Freundschaft 31 17438 Wolgast Mobil 0176-24818125

Dorfstraße 69, 17392 Putzar Tel. 039722-29966 (0173-7487073)

2. VORSITZENDE DES KGR Rosemarie Biermann Pasewalker Straße 51, 17098 Friedland Tel. 039601-22762

k.gehrke@st.marien-friedland.de

KÜSTER Erhard Reich Zum Schöpfwerk 2, 17098 Friedland Tel. 039601-20809 SPRECHZEIT: Do 10–11 Uhr

im Gemeindehaus Friedland (Riemannstr. 20)

UNSERE KIRCHENGEMEINDE IM INTERNET

st.marien-friedland.de

Katja Gehrke

Ruth-Siedel-Straße 48, 17099 Galenbeck OT Schwichtenberg Mobil 0172-4284877

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