Gmeindsposcht Meggen 3/2014

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G M E I N D S P O S C H T M E G G E N

NUMMER 3 JULI 2014

Megger Fest Herzlich willkommen Der Gemeinderat heisst die Meggerinnen und Megger zum Höhepunkt des Jubiläumsfestes, dem Megger Fest von Mitte August, herzlich willkommen.

Kreuzmatte Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Kreuzmatte mit der Kreuztrotte eine Chance für die Gemeinde und für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellt.

Sommerprojekt am See Ein Bauwagen als Treffpunkt statt Lärm und Littering: Beim FridolinHofer-Platz setzt die Jugendanimation unter Einbezug der Jugendlichen ein Sommerprojekt um.

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Seiten 16 und 17

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Nr. 4

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September 2009


I N H A LT

950 Jahre Meggen 2 3 4 5 Nachrichten 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 18 20 21 Mitteilungen 22 23 Schule 24 25 26 27 28 29 Musikschule 30 Jugend 32 Jugend/Sport 33 Namen&Notizen 34 Kultur 35 36 37 38 Agenda 39 Geschichte(n) 40

GRÜEZI

Herzlich willkommen zum Megger Fest Die Gastronomie am Jubiläumsfest der Gemeinde Unterhaltungsshow «Megger Talente gesucht» «Unsere Sammlung» präsentiert Grünes Licht für erneuten Steuerrabatt Musikalische Bundesfeier 2014 auf Blossegg Gemeinde Meggen passt Solarförderung an Viele wertvolle Tipps, um Geld zu sparen Signaletik Gemeindehaus: Frischer und klarer Goldrausch zum Saisonstart in der Badi Meggen Sicherheit für die Fussgänger wird verbessert Das Bächtelemoos wird aufgewertet Sanierung und Erweiterung Schulanlage Hofmatt Neue Ausgangslage für das Areal Kreuzmatte Seniorenzentrum Sunneziel: Rück- und Ausblick Der Mühlebach wird renaturiert Spitex Meggen feiert ihr 20-jähriges Bestehen Handänderungen, Englischer Friedhof Baubewilligungen, Versicherungswert Gebäude Die Strategie der Schule festgelegt Wenn der Napf ein Peruaner wäre … Dank Niveauwechsel mehr Freude am Lernen Neues Schuljahr: Lehrpersonen und ihre Klassen Neue Lehrpersonen stellen sich vor Lehrstellenparcours Schule und Gewerbeverein Der Bläsertag der Musikschule Meggen Jugendliche übernehmen Verantwortung Jugendarbeit auch in den Sommermonaten Dienstjubiläen, Ein- und Austritte Personal Kunstzunft «La Bohème» im Benzeholz Das Schloss Meggenhorn und seine Menschen Kunstwerke aus der Sammlung der Gemeinde Bibliothek: Buchstart, Lesung, neue Bücher Veranstaltungen Juli, August und September Die Gemeinde Meggen auf Postkarten Die nächste Ausgabe erscheint im September 2014. Bild Titelseite: Auch der Habicht, das Megger Wappentier, freut sich auf das Megger Fest von Mitte August 2014.

Liebe Leserin, lieber Leser Vom 15. bis 17. August 2014 steht mit dem Megger Fest der Höhepunkt des Jubiläums 950 Jahre Meggen auf dem Programm. Die genauen Details des Megger Familientages (15. August), des Megger Festivals (16. August) und des Megger Festakts (17. August) entnehmen Sie bitte dem «Festführer», welcher in diesen Tagen in einem kleinen, übersichtlichen Format produziert und allen Haushaltungen in Meggen zugestellt wird. Einige Programmpunkte seien bereits hier erwähnt: • Historische Ausstellung mit Zeitstrahl 950 Jahre Meggen an allen drei Ausstellungstagen • Megger Wünsche von heute für die 1000-Jahr-Feier 2064 • Postenlauf «Such den Habicht» • Kinderprogramm bei der Piuskirche • Breite musikalische Unterhaltung • Feine Menüs aus der Festwirtschaft • Unterhaltungsshow «Megger Talente gesucht» • Bingo-Show mit Beat Schlatter • Festakt mit dem höchsten Schweizer, der höchsten Luzernerin und dem Präsidenten des Luzerner Regierungsrats. Das Organisationskomitee und die vielen Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen freuen sich auf Ihren Besuch am Megger Fest. Kurt Rühle, Redaktor der Gmeindsposcht

IMPRESSUM

Gmeindsposcht Meggen Informationsmagazin des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung Am Dorfplatz 3 6045 Meggen www.meggen.ch Die Megger Gmeindsposcht erscheint fünf Mal jährlich. Redaktion und Gestaltung: Kurt Rühle, Stelle für Kommunikation, Gemeinde Meggen kurt.ruehle@meggen.ch Die Gmeindsposcht wird auf FSC-Papier gedruckt

Der FSC (Forest Stewardship Council) ist eine gemeinnützige internationale MitgliederOrganisation, die sich weltweit für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft einsetzt.

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Bitte Häuser beflaggen Der Gemeinderat freut sich, wenn die Meggerinnen und Megger ihre Häuser während des Megger Festes (15. bis 17. August 2014) beflaggen. Möchten Sie eine Megger Fahne anschaffen, dann melden Sie sich unter der Nummer 041 379 82 18.

Gmeindsposcht Meggen Nr. 3

Juli 2014


950 JAHRE MEGGEN

Gemeindehaus, Festzelt Dorfplatz, Zentral, Gemeindehausweg, rund um die Piuskirche

Megger Fest: 15. bis 17. August 2014 Gemeindepräsident Urs Brücker: «Herzlich willkommen zum Megger Fest»

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Megger Festival Das Megger Festival vom Samstag, 16. August, wird mit einem währschaften Brunch eröffnet. Über 30 Megger Vereine, Parteien und weitere Institutionen gestalten im und ums Gemeindehaus spannende Programmpunkte, während Komiker Beat Schlatter am Abend zu seiner urkomischen Bingo-Show mit direktem Bezug zu Meggen einlädt.

nfang Jahr hat der Habicht, unser Wappentier, zu einem Rundflug angesetzt. Er hat im Rahmen des Jubiläums 950 Jahre Meggen unser wunderschönes Dorf neu entdeckt, hat interessante Begegnungen gemacht und das eine oder andere Zeichen gesetzt. Nun freut sich der Habicht auf das Megger Fest von Mitte August, den Höhepunkt der diesjährigen Feierlichkeiten. Zur Teilnahme am Megger Fest möchten wir Sie, liebe Meggerinnen und Megger, herzlich einladen. Es erwartet Sie vom 15. bis 17. August 2014 ein vielseitiges, attraktives Programm, welches in einem speziellen «Festführer» vorgestellt wird. Megger Familientag Das dreitägige Fest beginnt am Freitag, 15. August, mit dem Megger Familien-

tag, dem Postenlauf «Die spannende Reise des Habichts», Spielmöglichkeiten für Kinder und der Unterhaltungsshow «Megger Talente gesucht».

Megger Festakt Der Sonntag, 17. August, steht ganz im Zeichen des offiziellen Teils mit Festakt, Festgottesdienst, Ansprachen, einem Apéro für die ganze Bevölkerung und einem würdigen Schlusspunkt. Urs Brücker, Gemeindepräsident Meggen

Samstag, 16. August 2014: So kommen Sie zu Ihrem Billett für die Megger Bingo-Show mit Beat Schlatter Sichern Sie sich rechtzeitig ein Gratisbillett für die witzige Megger Bingo-Show mit Komiker Beat Schlatter am Samstag, 16. August 2014, 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Im Gemeindesaal stehen für die Megger Bingo-Show insgesamt 260 Plätze zur Verfügung. Wer auf einem dieser Plätze sitzt, kann beim Bingo mitmachen. Bei grosser Nachfrage kann zusätzlich die Galerie des Gemeindesaals mit 120 weiteren Plätzen geöffnet werden. Personen auf diesen Plätzen können zwar nicht mitspielen. Sie sind aber exklusive Zuschauer des Spektakels mit Beat Schlatter.

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Und so sichern Sie sich ab sofort Ihr Gratisbillett für die BingoShow: 1. Schritt: Am Schalter der Einwohnerkontrolle, im zweiten Stock des Gemeindehauses (und nur dort), beziehen Sie einen Gutschein. 2. Schritt: Den Gutschein tauschen Sie bitte am Samstag, 16. August 2014, anlässlich des Megger Festes bis um 17.00 Uhr am Informationsstand (Erdgeschoss Gemeindehaus) in einen kostenlosen Eintrittsbändel um. Nach 17.00 Uhr werden die nicht eingelösten Plätze für die BingoShow im Gemeindesaal für weitere Interessierte freigegeben.

Da die Nachfrage nach Plätzen für die Bingo-Show gross sein wird, wird empfohlen, den Gutschein möglichst frühzeitig zu beziehen. rü Hinweis: Die Bingo-Show ist ein rasantes Spiel mit lukrativen Gewinnchancen, einmaligen Preisen (vier davon kommen direkt aus Meggen, die restlichen stehen in Zusammenhang mit Meggen) und toller Unterhaltung. Kein Abend ist wie der andere, wenn Beat Schlatter, Komödiantin Anet Corti und der der Luzerner Musiker Tobi Gmür mit dem Publikum ihr legendäres Bingo spielen. Die Spannung steigt mit jeder Zahl, denn nie ist man sicher, was mehr zu fürchten ist: leer auszugehen oder falsch zu rufen.

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950 JAHRE MEGGEN

Festzelt Dorfplatz vom 15. bis 17. August 2014

Die Gastronomie am Jubiläumsfest Vom Spanferkel über Megger Fischknusperli bis zum Spatz aus der Militär-Gamelle Im grossen Festzelt auf dem Dorfplatz führt das Gastronomie-Team vom 15. bis 17. August 2014 unter Mithilfe verschiedener Megger Vereine eine Festwirtschaft mit Selbstbedienung. Im Angebot mit familienfreundlichen Preisen sind: Getränke • Mineralwasser, Citro, Coca-Cola, Cola Zero, Apfelschorle, Eistee im Offenausschank • Suure Most • Baarer Bier Lager Hell im Offenausschank • Weiss-, Rosé-, Rotweine • Kaffee, Espresso, Kaffee fertig Zwetschgen, sowie ein spezielles 950-Jahr-Jubiläumskaffee • Megger Williams, Megger Vieux-Marc. Essen • Kalbs- und Schweinsbratwurst vom Grill mit Brot oder Pommes frites • Schweinssteak Nierstück vom Grill mit Brot oder Pommes frites • Hot Dog (Wienerli), Portion Pommes Frites, Salate vom Buffet • Gemüseschnitzel

• Natur- und Paprika-Chips, Biberli, Nussstange, Bireweggli • Diverse Kuchen jeweils ab 13.00 Uhr • Glacé-Stand. Spezielle Tagesmenüs Zudem werden spezielle Tagesmenüs angeboten. Die Zubereitung und deren Ausgabe erfolgt jeweils im Festzelt, es gilt: «Es het solangs het». • Freitagabend Ab 18.00 Uhr: Spanferkel vom Grill mit Salat. • Samstagvormittag Ab 10.00 Uhr: Grosser Megger Jubiläumsbrunch für Fr. 19.50 (Erwachsene) bzw. Fr. 9.50 Uhr (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre), Anmeldung und Vorauszahlung notwendig (siehe Informationen im Kästchen). • Samstagabend Ab 18.00 Uhr: Megger Fischknusperli, kalter Rauch-Fischteller, Habsburger (Fisch) • Sonntagmittag Ab 12.30 Uhr: Spatz aus der Gamelle.

Jubiläumsbrunch: Anmeldung notwendig Aus organisatorischen Gründen sind für den Jubiläumsbrunch am Samstagvormittag im Festzelt auf dem Dorfplatz eine Anmeldung und Vorauszahlung erforderlich. Dies ist ab sofort bis am 06. August 2014 ausschliesslich am Schalter der Einwohnerkontrolle (2. Stock Gemeindehaus) möglich. Preise: Fr. 19.50 für Erwachsene, Fr. 9.50 für Jugendliche und Kinder. Im Festzelt auf dem Dorfplatz stehen für den Brunch, welcher von Kauer Catering zubereitet wird, insgesamt 350 Plätze zur Verfügung. Die Plätze werden nach dem Eingang der Anmeldung vergeben.

Getränke- und Essensausgabe Getränke und Essen sind an der zentralen Kasse im Eingangsbereich Gemeindehaus zu bezahlen. Die Getränke- und Essensausgabe befindet sich beim Eingang ins Festzelt Seite Gemeindehaus. Die Ausgabe der Tagesmenüs erfolgt im Festzelt. Getränkestand im Foyer Am Freitag und Samstag steht während der Darbietungen und Veranstaltungen im Gemeindesaal ein Getränkestand im Foyer für Pausengetränke zur Verfügung.

Das spezielle Tagesmenü vom Sonntagmittag: Währschafter Spatz aus der Gamelle.

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Bar im Foyer Am Freitag- und Samstagabend ist jeweils ab 22.00 Uhr die Bar im Foyer geöffnet, mit diversen Bargetränken und einem speziellen 950-JahrJubiläumsdrink. Für den Besuch am Jubiläumsfest bedankt sich das GastronomieTeam recht herzlich.

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950 JAHRE MEGGEN

Freitag, 15. August 2014, 20.00 Uhr im Gemeindesaal

Grosse Show «Megger Talente gesucht» Kleine und grosse Megger «Eigengewächse» stellen sich der Jury und dem Publikum

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n der von Gabriela Amgarten moderierten Unterhaltungsshow werden am Freitag, 15. August 2014, im Gemeindesaal die grössten Megger Talente gesucht. Aus einem Casting sind insgesamt elf tolle Produktionen in den Sparten Gesang, Musik, Tanz und Sport (Karate) hervorgegangen (siehe Fotos auf dieser Seite). Kleine und grosse Megger «Eigengewächse» stellen sich der Jury mit Kunstturnerin Ariella Kaeslin, Dada-ante-portas-Musiker Pee Wirz und Musikvereinspräsident Walter Gloor sowie dem Publikum. Der bunte Mix an Talenten verschiedener Stilrichtungen verspricht einen vergnüglichen und unterhaltenden Showabend. So kommen Sie zu Ihrem Billett Im Gemeindesaal stehen für die Unterhaltungsshow «Megger Talente gesucht» insgesamt 390 Plätze zur Verfügung. Unterstützen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten bei ihren Auftritten auf der grossen Bühne und sichern Sie sich frühzeitig ein Gratisbillett. Gutscheine dafür erhalten Sie ab sofort am Schalter der Einwohnerkontrolle, zweiter Stock Gemeindehaus. Den Gutschein tauschen Sie bitte am Freitag, 15. August 2014, bis um 17.00 Uhr am Informationsstand (Erdgeschoss Gemeindehaus) in einen kostenlosen Eintrittsbändel um. Nach 17.00 Uhr werden die nicht eingelösten Plätze im Gemeindesaal für weitere Interessierte freigegeben. rü

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950 JAHRE MEGGEN

Ausgewählte Werke im Schloss und im Benzeholz

«Unsere Sammlung» präsentiert Die Ausstellung von Werken aus der Kunstsammlung der Gemeinde Meggen im Schloss und im Benzeholz Raum für zeitgenössische Kunst war ein weiterer gut besuchter Programmpunkt im Rahmen des Jubiläums 950 Jahre Meggen. «Unsere Sammlung»: So lautete der Titel der beiden Ausstellungen, welche vom 18. Mai bis 29. Juni 2014 im Schloss und im Benzeholz gezeigt wurden. Den Anlass, ausgewählte Werke aus der Kunstsammlung der Gemeinde zu präsentieren, bilden die drei Jubiläen Benzeholz (25 Jahre), Schloss (40 Jahre im Gemeindebesitz) und Gemeinde (950 Jahre). Über 20 Jahre Sammeltätigkeit Die langjährige Unterstützung der bildenden Kunst durch die Gemeinde Meggen ermöglichte es, eine umfassende Sammlung zeitgenössischer Kunst mit Bezug zur Zentralschweiz aufzubauen. Gezeigt wurde eine Auswahl aus über 20 Jahren Sammeltätigkeit, umrahmt von Gesprächen und einem Gedankenspaziergang zwischen den zwei Ausstellungsorten. Moderierter Spaziergang mit Philosoph und Kulturpreisträger Die Vernissage fand am 18. Mai 2014 im Schloss und im Benzeholz statt. Einführende Worte hielten Gemeindepräsident Urs Brücker und Laura Breitschmid von der Kommission Bildende Kunst Meggen. Daran schloss sich ein moderierter Spaziergang mit Philosoph Roland Neyerlin und Andi Scheitlin, Architekt, Träger des Innerschweizer Kulturpreises und seit Neujahr Präsident der Kunstgesellschaft Luzern, zum Benzeholz Raum für zeitgenössische Kunst an. Die Vernissage war sehr gut besucht. Die Teilnehmenden zeigten sich begeistert vom Programm, den ausgestellten Werken, dem schönen Wetter, der tollen Aussicht und dem interessanten Spaziergang vom Schloss zum Benzeholz. rü

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Laura Breitschmid von der Kommission Bildende Kunst Meggen stellte die Kunstsammlung der Gemeinde vor.

Annamira Jochim, Kuratorin Benzeholz, freut sich über den Erfolg der Ausstellung.

Roland Neyerlin (links) und Andi Scheitlin gestalteten den moderierten Spaziergang.

Die im Schloss und im Benzeholz ausgestellten Werke aus der Kunstsammlung der Gemeinde stiessen auf grosses Interesse.

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NACHRICHTEN

Rechnungs-Gemeindeversammlung

Grünes Licht für erneuten Steuerrabatt An der Gemeindeversammlung vom Montag, 05. Mai 2014, genehmigten die 149 anwesenden Stimmberechtigten alle Anträge des Gemeinderates.

Gemeindepräsident Urs Brücker führte speditiv durch die Traktanden der Gemeindeversammlung.

Zu Beginn der Gemeindeversammlung gedachten die Anwesenden mit einer Schweigeminute dem kürzlich verstorbenen Megger Ehrenbürger Rolf Brem. «Die Gemeinde verliert nicht nur einen hochgeschätzten Ehrenbürger und herausragenden Künstler, sondern auch einen lieben, humorvollen und intelligenten Freund», hielt Gemeindepräsident Urs Brücker fest. 100 Projekte bearbeitet Gemeindeammann HansPeter Hürlimann erläuterte detailliert den Jahresbericht 2013 und die Jahresrechnung 2013. Die Gemeinde bearbeitete 2013 insgesamt 100 Projekte. 28 Projekte konnten letztes Jahr abgeschlossen werden. Der erzielte Überschuss von 6,2 Mio. Franken ist einerseits auf eine strikte Ausgabendisziplin und Minderausgaben bei der Laufenden Rechnung, anderseits auf höhere Steuernachträge und Sondersteuern zurückzuführen. Investiert wurden 6,7 Mio. Franken. Beurteilung durch die Controlling-Kommission Präsident Alain Rogger beurteilte die Rechnung 2013 aus der Sicht der Controlling-Kommission (CK). Er betonte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, die gute Diskussionskultur und die gegenseitige Konsensfähigkeit. 2013 hatte die CK speziell die Projektentwicklung bei der Kreuztrotte und der Schulraumplanung im Fokus. Zur Gewinnverwendung formulierte die CK folgende Grundsätze: Keine weiteren Fonds mehr schaffen, für anstehende Investitionen sollen finanzielle Eigenmittel zur Verfügung stehen, ein Steuerrabatt von mindestens 15 Prozent. Fazit der CK: Der Jahresabschluss 2013 und die vorgeschlagene Gewinn-

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verwendung werden als erfreulich bezeichnet. Abstimmungen Rechnungen und Verwendung Ertragsüberschuss Die Laufende Rechnung, die Investitionsrechnung und die Bestandesrechnung der Einwohnergemeinde Meggen für das Jahr 2013 wurden mit einer Enthaltung deutlich genehmigt. Der Gemeinderat schlug folgende Gewinnverwendung vor: • 3,9 Mio. Franken als Einlage ins Eigenkapital für 15 Prozent Rabatt auf die ordentlichen Steuern 2014 • 2,3 Mio. Franken als Einlage ins Eigenkapital. Damit konnte sich Ursa Sigrist von der Grünen Partei Meggen nicht einverstanden erklären. In ihrem Gegenantrag verlangte sie, auf den Steuerrabatt von 15 Prozent auf den ordentlichen Steuern 2014 sei zu verzichten und der Betrag von 3,9 Mio. Franken sei ebenfalls dem Eigenkapital zuzuweisen. Die Gemeindeversammlung folgte dem Antrag des Gemeinderates und sprach sich grossmehrheitlich für den Steuerrabatt 2014 aus. Externe Revisionsstelle bestimmt Die Firma PricewaterhouseCoopers AG, Luzern, wurde bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen als Revisionsstelle der Gemeinde Meggen für das Rechnungsjahr 2014 bestimmt.

Bauabrechnungen und Einbürgerungsgesuche Die beiden vorgelegten Bauabrechnungen Kanalisation und Strassenprojekt Gotthardstrasse Knoten Gottlieben wurden einstimmig genehmigt. In beiden Fällen konnte der budgetierte Kredit deutlich unterschritten werden. Der Gemeindeversammlung lagen drei Einbürgerungsgesuche vor, welche insgesamt vier Personen betrafen. Aus der Versammlung wurde kein begründeter Gegenantrag eingereicht, sodass den Einbürgerungsgesuchen zugestimmt wurde. Honorare bis 950 Jahre Meggen Unter dem Traktandum Verschiedenes beantwortete Gemeindepräsident Urs Brücker Anfragen der FDP (Regelung Honorare, Sitzungsgelder und Spesen von Gemeinderatsmitgliedern, Gemeindeschreiber und Kadermitarbeiter) und der SVP (Modernisierung Mobildienste in Meggen), berichtete über den Stand des Baurechtsvertrags Kreuzmatte mit Kreuztrotte mit den beiden lokalen Baugenossenschaften und informierte über die verschiedenen Aktivitäten im Rahmen des Jubiläums 950 Jahre Meggen. rü

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NACHRICHTEN

1. August 2014 in Meggen

Musikalische Bundesfeier auf Blossegg Die diesjährige Bundesfeier der Gemeinde Meggen wird durch die Guuggemusig Cocoschüttler organisiert. Diese durfte 2014 ihre 35. Fasnacht zelebrieren und möchte deswegen der Bevölkerung etwas zurückgeben. Die Megger Bundesfeier wird am 1. August 2014 auf dem Festgelände Blossegg ganz im Zeichen der Musikalität stehen. Bunte Unterhaltung Der organisierende Verein sorgt als Guuggemusig eher an der Fasnacht für musikalische Klänge und hat deswegen zur Unterhaltung der Fest besucher das Ländler-Duo Edy und Res und die Kleinformation Suurstoff eingeladen. Zudem wird ein DJ für eine stimmige Umrahmung an der Panorama-Bar beim Schützenhaus sorgen. Und auch der im Verlauf des Abends auftretende Festredner hat durchaus eine musikalische Affinität, man lasse sich überraschen und unterhalten! Das Programm Der Anlass startet am 1. August 2014 um 17.00 Uhr und bietet in der Festwirtschaft für die Besucher vielfältige Angebote, um Hunger und Durst zu stillen. Besonders zu erwähnen sind dabei der spezielle Jubi-Spiess, zu welchem es bei den ersten 35 Bestellungen einen Lampion gratis dazu gibt, sowie die leckeren Bauernhof-

Glacés, für welche sich alleine schon ein Besuch lohnt. Keine Parkplätze, kommen Sie bitte zu Fuss aufs Festgelände Blossegg Parkplätze sind vor Ort nur für Velos vorhanden, Autos können nur im Dorf parkieren. Es empfiehlt sich also eine nicht motorisierte Anreise. Das Festzelt befindet sich auf dem Parkplatz des Schützenhauses Blossegg.

Die Gemeinde Meggen und die Guuggemusig Cocoschüttler freuen sich auf eine tolle Bundesfeier 2014. cc Eckpunkte der Bundesfeier 2014 auf dem Areal Blossegg Ab 17.00 Uhr: Edy und Res Ab 18.00 Uhr: Suurstoff Ca. 21.00 Uhr: Festrede zum 1. August in Meggen

Der jubilierende Verein Die Guuggemusig Cocoschüttler Meggen wurde 1979 als Ruedi-Guugger zu Ehren des damaligen Zunftmeisters Ruedi Purtschert gegründet. Mittlerweile besteht der Verein aus ca. 30 mehrheitlich jungen Meggern, welche jedes Jahr mit grossem Spass die Fasnachtstage zusammen verbringen. Das Jubiläums-Sujet 2014 hiess dabei «Megger Urfischer». cc

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Die Megger Cocoschüttler bei einem ihrer Auftritte an der Fasnacht.

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NACHRICHTEN

Unterstützung von mittleren und grösseren Anlagen

Gemeinde Meggen passt Solarförderung an Weil kleine Solaranlagen neu durch den Bund gefördert werden, konzentriert sich die Gemeinde Meggen auf die Unterstützung der mittleren und grösseren Anlagen. Die Gemeinde Meggen – Trägerin des Labels Energiestadt – fördert seit

Montage von Solarpanels auf dem Dach der Scheune Meggenhorn.

2006 Massnahmen für mehr Energieeffizienz und für erneuerbare Energien. Das Programm wurde in den Folgejahren laufend ausgebaut, seit 2011 werden auch Photovoltaikanlagen gefördert. Kleine Anlagen werden neu durch den Bund gefördert Per 01. April 2014 hat der Bund die Energieverordnung geändert. Neu werden Photovoltaikanlagen bis 10 kW anstelle der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV mit einer Einmalvergütung gefördert. Bei Anlagen zwischen 10 und 30 kW kann zwischen Einmalvergütung oder KEV gewählt werden. Anlagen über 30 kW werden weiterhin ausschliesslich über die KEV gefördert, wofür aber eine lange Warteliste besteht. Gemeinderat hat die Energieverordnung geändert Die Änderungen beim Bund führen nun auch zu Anpassungen des Förder-

programms in Meggen. Der Gemeinderat hat die Energieverordnung rückwirkend per 01. April 2014 geändert. So wird aufgrund der neuen Bundesförderung auf Beiträge an kleinere PVAnlagen unter 10 kW verzichtet. Wer in Meggen Anlagen zwischen 10 und 30 kW realisieren will, kann bei Verzicht auf die Einmalvergütung durch den Bund den Förderbeitrag der Gemeinde beanspruchen, bis zu einer allfälligen KEV-Zusage. Bei Anlagen über 30 kW bleibt die Förderung wie bisher, das heisst Meggen leistet im Sinne einer Vorfinanzierung aufgrund der langen KEV-Warteliste einen Investitionsbeitrag. Die Einmalvergütungen m Bundes- wie Gemeindeprogramm die gleichen Ansätze (30 Prozent der Investitionskosten von Referenzanlagen). Josef Scherer, Gemeinderat und Energiebeauftragter, Meggen

Beleuchtung der Turnhalle Schulhaus Zentral erfolgreich auf LED umgestellt Die Gemeinde geht mit dem guten Beispiel voran: In der Turnhalle Zentral wurde die Beleuchtung auf LED umgestellt, womit der Stromverbrauch auf einen Drittel gesenkt werden kann.

neuen Lampen ist etwa zehn Mal höher als jene der alten. Die vor und nach der Umstellung auf LED durchgeführten Strom-

und Lux-Messungen belegen, dass die Turnhalle Zentral im Schnitt jetzt doppelt so hell leuchtet wie vorher. js

In der ersten Osterferienwoche wurden in der Turnhalle Zentral alle 68 Lampenfassungen für den LEDRöhrenbetrieb umgebaut. Ausserdem mussten 68 Vorschaltgeräte und 68 Starthilfen demontiert werden, da diese in Zukunft nicht mehr benötigt werden. Das gab alleine etwa 250 kg Elektronikschrott. Das erfreuliche Ergebnis Dank der neuen LED-Beleuchtung spart die Gemeinde im Jahr mehr als 1500 Franken. Die Investition in die neuen Lampen ist in zwei bis drei Jahren amortisiert. Die Lebensdauer der

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Umstellung der Beleuchtung in der Turnhalle Zentral auf LED.

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Tag der Sonne Meggen

Viele wertvolle Tipps, um Geld zu sparen Bei weitem nicht nur um Solarenergie ging es am Infotag der Sonne am 03. Mai 2014. Den Besuchern wurde aufgezeigt, dass sich mit energieeffizienten Geräten viel Geld sparen lässt, so beim Ersatz von Umwälzpumpen oder Umstellung auf LED-Beleuchtung. Die Funktion, Wirtschaftlichkeit und das Vorgehen bei der Planung und Realisierung von solarthermischen Anlagen für Warmwasser und von photovoltaischen Anlagen zur Stromproduktion war nur ein kleiner Bereich von Themen, über die am Tag der Sonne, treffender wäre wohl Tag der Energie, am Samstag, 03. Mai 2014, informiert wurde. Die sehr interessierten Besucher wurden daneben von Mitgliedern der Energiekommission Meggen sowie von gewerblichen Anbietern über effiziente Umwälzpumpen und das rasant wachsende Sortiment von LED-Leuchten beraten. Infos gab es zudem zum lukrativen und sehr vielfältigen Megger Förderprogramm für erneuerbare Energien und für Energieeffizienz, wie auch über die Anreize von Bund und Kanton dazu, ferner über Mobility Carsharing. Damit der Stromverbrauch von Geräten zu Hause gemessen werden kann, wurden zudem stark vergünstigte Messgeräte abgegeben. Umwälzpumpen und LED haben Potenzial Auf besonderes Echo stiess dieses Jahr die Förderaktion zum Ersatz von Umwälzpumpen bei Heizungen. Dieser wird von der Gemeinde Meggen wie von der CKW mit Beiträgen gefördert. Die lukrative Förderung ermöglicht die Installation neuer Pumpen für sehr wenig Geld. Effiziente Pumpen brauchen bis 75 Prozent weniger Strom. Der Ersatz ist so in kurzer Zeit amortisiert, danach können viele Stromkosten gespart werden. Viele Megger Hausbesitzer haben die Rechnung gemacht, das hohe Sparpotenzial erkannt und im Frühjahr ihre alten Pumpen ausgewechselt.

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Die Ausführungen und Hinweise der gewerblichen Anbieter stiessen auf ein grosses Interesse.

Stefan Bucheli von der Energiekommission informierte kompetent über LED.

Frappant ist auch die Ersparnis bei der Beleuchtung. Lohnend ist eine Umstellung auf LED vor allem dort, wo Licht lange brennt. Über LED informierte sehr kompetent Stefan Bucheli von der Energiekommission. Zu empfehlen ist die Umstellung auf LED vor allem auch in Tiefgaragen, Treppenhäusern und im Aussenbereich. Die zwar deutlich höheren Kosten für den Leuchtenersatz sind innert Kürze amortisiert, wegen dem viel geringeren Stromverbrauch und der längeren Lebensdauer. Für Hauseigentümer ist

ein solcher Ersatz bei Umwälzpumpen oder bei der Beleuchtung eine sehr rentable Investition. Mietern wird empfohlen, ihre Vermieter auf dieses Sparpotenzial hinzuweisen, damit auch sie als Mieter von tieferen Nebenkosten profitieren können. Josef Scherer, Gemeinderat und Energiebeauftragter, Meggen Hinweis: Infos zu den Förderanreizen gibt es unter www.meggen.ch/energiestadt

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Gemeindehaus

Signaletik: Frischer und übersichtlicher Das 20-jährige Gemeindehaus hat eine Auffrischung verdient. Die Signaletik, welche der räumlichen Orientierung von Menschen dient, wird übersichtlicher und klarer. Bereits am 28. August 2013 hat der Gemeinderat von einem neuen Signaletik-Konzept der Firma OTTh AG, Baar, zustimmend Kenntnis genommen. Die Gmeindsposcht hat im September 2013 darüber informiert. Mittlerweile wurde dieses Signaletikkonzept weiter entwickelt, und Sie haben sicher die ersten Tätigkeiten in diesem Zusammenhang nicht übersehen: In den Tiefgaragen des Gemeindezentrums wurde bereits intensiv blau und gelb gemalt. Ein «nachhaltiges Projekt» Das Gemeindehaus wurde im Juli 1994 eingeweiht und feiert somit heuer seinen 20. Geburtstag. Es hat eine Auffrischung sicher verdient. Das Signaletikkonzept ist eines der «nachhaltigen» Projekte im Rahmen der 950-Jahr-Feier Meggen und soll somit weit über das Jubiläumsjahr hinaus der Öffentlichkeit dienen. Das Budget für Planung, Softwareanpassungen und Realisierung beträgt 120 000 Franken. Der gelbe Teil gehört zu den westlichen Gebäudeteilen, die blaue Farbe signalisiert das Parkhaus direkt beim Gemeindehaus. Diese farbliche Orientierungshilfe wird von der Tiefgarage bis in die Obergeschosse im Erschliessungsbereich konsequent angewendet. Die Gebäudekerne werden nicht nur freundlicher, sondern auch klarer strukturiert, selbstverständlich unter Verwendung der offiziellen Megger Farben. Beschriftungen werden ergänzt Zusätzlich werden hinter dem Gemeindehaus (Anlieferung via Gemeindehausweg) und auf dem Dorfplatz Beschriftungen ergänzt. Das Foyer des Erdgeschosses wird mit einer Fotowand neu gestaltet. Auch die Stockwerkbeschriftungen werden ersetzt.

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Bessere Orientierung möglich: Blaue Farbe für die Tiefgarage unterhalb des Gemeindehauses.

Gelbe Farbe für die Tiefgarage auf der Seite der Kirche.

Bildschirme informieren Im Foyer des Erdgeschosses werden zwei Bildschirme (46 Zoll) montiert: Der linke Informationsbildschirm enthält Informationen über Anlässe, Aktualitäten etc. im Gemeindehaus. Der rechte Bildschirm steht für diverse Verwendungen zur Verfügung, z.B. Filme, Vereinsanlässe etc. Neben dem Lift im Geschoss der Tiefgarage wird an der linken Wand (von der Garage her kommend) ein etwas kleinerer Bildschirm montiert.

Er liefert die gleichen Informationen wie der Informationsbildschirm im Erdgeschoss. Die Inhalte werden in der Gemeindekanzlei/Einwohnerkontrolle aufbereitet und von den Servern der Firma BISON abgerufen. Thomas Wettstein, Leiter Planung und Bau

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Erfolgreicher Saisonstart

Goldrausch in der Badi Meggen Eine neue SOS-Säule, ein «BistroHit» und die Möglichkeit, Schatzsucher zu sein: Die Badi Meggen bietet auch in dieser Saison einige attraktive Neuerungen. Einen Nachmittag lang wurden Meggerinnen und Megger zu Schatzgräbern. Wer aber am 17. Mai 2014 beim erfolgreichen Saisonstart der Badi Meggen nicht zu den glücklichen Findern gehörte, darf immer noch hoffen – oder vielmehr buddeln. Weiterhin kann man mit etwas Glück und Muskelkraft im Sandstrand der Badi auf einen Schatz stossen. Der neue «Bistro-Hit» Ebenso Abwechslung bringt diese Saison die Bistroküche mit ihrem neuen «Bistro-Hit». Wurstsalat, hausgemachte Fisch-Chräpfli oder PouletChnusperli ergänzen das Mittagsangebot von Montag bis Freitag. Wer nur das Bistro besucht, bezahlt keinen Eintritt. Der aktuelle «Bistro-Hit» ist täglich auf der Website aufgeschaltet. Die Badi Meggen mit ihrem wertvollen Sandstrand und der Bistro-Küche hat

Kleine und grosse Piraten im Goldrausch anlässlich des Saisonstarts in der Badi Meggen.

also weiterhin die eine oder andere Überraschung parat. Sicherheit weiter aufgewertet Eine weitere Neuerung hat die Badi in punkto Sicherheit: Eine grosse, gelbe SOS-Säule. Diese dient dazu, dass auch Badegäste bei einem Notfall Alarm auslösen können.

Dadurch soll das Baden im See noch sicherer werden. Janine Kopp/ Daniel Storchenegger, Leitung Badi Meggen Hinweis: Alle Infos zu Öffnungszeiten, BistroHit, See-Temperatur und Aktuellem im Internet unter: www.badimeggen.ch

Fussball: Nati-Goalie Diego Benaglio trainierte in Meggen Nationaltorhüter Diego Benaglio nahm vor dem Start in die FussballWM die Gelegenheit wahr, in Meggen zu trainieren. Organisiert wurden die Übungen von Patrick Foletti, dem in Meggen wohnhaften Trainer der Schweizer Nationalgoalies. Eine Delegation des Gemeinderates mit Jacqueline Kopp und HansPeter Hürlimann stattete dem Training einen Besuch ab und überreichte Benaglio und seinem Trainer Geschenke in flüssiger Form. Patrick Foletti beschenkte den Gemeinderat und den Vorstand des FC Meggen mit je sechs Tickets für zwei FussballFreundschaftsspiele der Schweizer Nati. Der FC Meggen erhielt von Benaglio zudem ein Goalie-T-Shirt. jk

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Das Bild zeigt von links Urs Graber, Präsident FC Meggen, Gemeinderätin Jacqueline Kopp, Torhüter Diego Benaglio, Trainer Patrick Foletti und Gemeindeammann HansPeter Hürlimann.

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NACHRICHTEN

Strassenverengung Lerchenbühlstrasse/ Stampfiweg

Sicherheit für Fussgänger wird verbessert Der Gemeinderat hat das Bauamt beauftragt, die Sicherheit der Fussgänger bei der Querung im Bereich Lerchenbühlstrasse/ Stampfiweg zu verbessern. Die signalisierte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf diesem Abschnitt der Lerchenbühlstrasse 50 km/h. Unter Berücksichtigung der Schweizer Normen hat sich bei der Ausarbeitung eines Projekts gezeigt, dass eine Strassenverengung die bestmögliche Lösung darstellt. Mit dieser Variante werden alle Fussgängerbeziehungen zwischen den Quartieren gewährleistet. Dank der Strassenverengung werden die notwendigen Sichtweiten für die Fussgänger eingehalten. Die seitliche Einengung wird mittels Pfosten mit Leuchtbändern zusätzlich angezeigt. Die roten Flächen verschwinden Die rot eingefärbten Belagsflächen sind durch die Abnutzung und Verwitterung bei nassen Verhältnissen rut-

Die roten Belagsflächen auf der Lerchenbühlstrasse sind bei nassen Verhältnissen rutschig. Sie werden nicht erneuert.

schig geworden. Der Asphaltbelag im Kreuzungsbereich Lerchenbühlstrasse/Stampfiweg weist zudem viele Risse und Löcher auf. Im gleichen Zug mit der Strassenverengung wird der Deck-

belag ersetzt. Die rote, farbliche Gestaltung wird nicht erneuert. Arnel Bösch, Projektleiter Planung/ Bau

Projekt Seestrasse

Von der Mitwirkung zum Vorprojekt Der Gemeinderat hat das Vorprojekt in Auftrag gegeben. Das Projekt Seestrasse soll im Jahr 2015 gestartet werden. Eines zeigt sich bereits heute: Es werden Entscheide nötig sein. Im Dezember 2013 hat der Gemeinderat den Mitwirkungsbericht zur Neugestaltung der Seestrasse publiziert und in der Gmeindsposcht über die Rückmeldungen informiert. Das Ingenieurbüro Basler&Hofmann AG, Luzern, wurde in der Folge vom Gemeinderat beauftragt, ein Vorprojekt auf der Basis des Mitwirkungsberichts zu erarbeiten. Primär sollen die Grundlagen für die Budgetierung 2015 geschaffen werden.

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Lärmemissionen und Littering Leider sind Lärmemissionen und Littering im Bereich zwischen Badi und Fridolin-Hofer-Platz in den letzten Jahren Ärgernisse für die Anwohner geworden. Für das laufende Jahr hat der Gemeinderat bereits Sofortmassnahmen eingeleitet (siehe Beitrag «Projekt am See für Jugendliche»). Anwohner, Nutzer der Parkanlage am See und der Gemeinderat erhoffen sich vom Projekt eine längerfristige Verbesserung der Situation.

lich über die Umsetzung der Mitwirkungsresultate informieren. Die Teilprojekte «Megger Schaugarten» und «Revitalisierung Mühlebach oberhalb Seestrasse» werden voraussichtlich als Resultat der öffentlichen Mitwirkung sistiert. Herausfordernd, das war schon vor der öffentlichen Mitwirkung bekannt, sind die Themen Verkehr und Parkplätze. Zurzeit werden verschiedene Varianten studiert. Es werden Entscheide nötig sein.

Verkehr als Herausforderung Einzelne Elemente werden überarbeitet oder weggelassen – Hauptthema ist der Verkehr mit der Parkplatzsituation. Im Rahmen der öffentlichen Auflage wird der Gemeinderat ausführ-

Thomas Wettstein, Leiter Planung und Bau

Gmeindsposcht Meggen Nr. 3

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NACHRICHTEN

Feuchtgebiet im Meggerwald

Das Bächtelemoos wird aufgewertet gestreut. Die Samen werden im folgenden Frühling auf der abgeschürften Fläche auskeimen und innerhalb von zwei bis drei Jahren einen neuen, für das Feuchtgebiet typischen Pflanzenbestand bilden.

Das Bächtelemoos ist eines der zahlreichen Feuchtgebiete im Meggerwald. Da es in einer Waldlichtung liegt, wird es vom Waldrand beschattet. Um diese Beschattung zu reduzieren und einen gestuften, strukturreichen Übergang zum Wald zu schaffen, wird der Waldrand nach Absprache mit den Waldeigentümern ökologisch aufgewertet. Das Ried ist ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen der Feuchtgebiete. Leider weist eine Teilfläche auf der Parzelle 126 einen degradierten Pflanzenbestand auf. Um diese Situation zu verbessern, wird der verfilzte, grasige Pflanzenbestand zusammen mit den Wurzeln mechanisch abgeschürft. Anschliessend wird die Fläche durch eine Direktbegrünung fachgerecht aufgewertet. Das heisst, dass

Artenreiches Feuchtgebiet mit Wollgras. auf die vorbereitete Fläche Schnittgut von einer benachbarten Riedfläche ausgebracht wird. Mit dem Schnittgut werden auch die Samen übertragen. Zusätzliche werden vorgängig gesammelte Samen von weiteren typischen Feuchtgebiets-Arten auf die Fläche

Haufen für Ringelnatter Da das Ried auch für die Ringelnatter ein wichtiger Lebensraum ist, werden an dem gegen Süden ausgerichteten Waldrand Haufen für die Ringelnatter erstellt. Hierzu wird das abgeschürfte Material (oberste durchwurzelte Schicht) zusammen mit Astmaterial (von der Waldrandaufwertung) verwendet. Die beschriebenen Aufwertungsarbeiten werden voraussichtlich im Juli und August 2014 ausgeführt. Bei Fragen können Sie sich an die Abteilung Natur, Jagd und Fischerei (041 925 10 00) des Kantons Luzern wenden. pt

Es hat noch Schlosswein

Viel Lob für den Jahrgang 2013 Gutes Echo zum fruchtigen und spritzigen Schlosswein Jahrgang 2013. Dieser ist weiterhin übers Jahr erhältlich.

Der feine, fruchtige Schlosswein des Jahrgangs 2013 ist weiterhin erhältlich.

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Sehr fruchtig, gehaltvoll, ein schöner spritziger Weisser! So lautete das Echo schon beim Wümmerapéro im April, und auch an den bisherigen Verkaufstagen wurde der Jahrgang 2013 viel gelobt. Die späte Lese letzten Herbst bei optimaler physiologischer Reife schaffte eine gute Basis für das Keltereiteam, um wiederum einen sehr feinen Schlosswein vom Meggenhorn zu produzieren. Ein Grossteil der rund 8000 Flaschen dieses Jahrgangs konnte bereits an den drei offiziellen Verkaufstagen im Mai an die Bevölkerung abgegeben werden. Es hat aber noch Vorrat, übrigens auch noch einige Kartons vom hervorragenden und nun trinkreifen Jahrgang 2012, sodass

Weinliebhaber auch künftig noch Megger Schlosswein beziehen können, zu 13 Franken pro Flasche. Entweder bei der Gemeindeverwaltung oder direkt beim Betriebsleiter Meggenhorn, Josef Bieri. Ab kommendem Jahr Weinflasche mit Drehverschluss Für den bereits reifenden Jahrgang 2014 sind die bisherigen klimatischen Bedingungen gut. Mengenmässig wird es allerdings im Herbst wegen der laufenden Erneuerung des Rebbergs weniger Trauben zu ernten geben. Als Neuerung ist vorgesehen, den Jahrgang 2014 übrigens nicht mehr mit Korken, sondern in einer Flasche mit Drehverschluss anzubieten. Diskutiert wird derzeit auch, ob demnächst eine neue Weinetikette kreiert werden soll. Für Impulse dafür sind wir offen. Josef Scherer, Gemeinderat Umwelt/ Sicherheit

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NACHRICHTEN

Schulraumplanung: Sanierung und Erweiterung Schulanlage Hofmatt

Intensive Planung, erfolgte Vergaben und erste

In der letzten Ausgabe der Gmeindsposcht haben wir Sie informiert, dass die Architekten nun an der Arbeit sind. Das Konzept wird verfeinert.

• Elektroingenieur: Rebsamen Elektroplan AG, Luzern • HLK-Ingenieur: E. + Th. Bertsch AG, Meggen, Luzern • Bauingenieur: Emch+Berger WSB AG, Meggen, Emmenbrücke • Sanitäringenieur: Bünder Hydroplan AG, Hochdorf • Akustik, Bauphysik: RSP Bauphysik AG, Luzern

Fachplaner im Einladungsverfahren ermittelt In der Zwischenzeit wurden die Fachplaner im Einladungsverfahren ermittelt. Es wurde darauf geachtet, dass alle eingeladenen Büros in jeder Hinsicht den Anforderungen gerecht werden. Am 21. Mai 2014 hat der Gemeinderat die Arbeiten an folgende Fachplaner vergeben können, welche bezüglich Referenzen und Offertpreis am geeignetsten waren:

Kostenplanung und Bauleitung Die Kostenplanung und die Bauleitung vor Ort werden ebenfalls einem spezialisierten Büro vergeben. Insbesondere das Baumanagement muss Hand in Hand mit der Projektierung erfolgen. Für den Sonderkredit, über welchen wir nächstes Jahr abstimmen, müssen zudem die gesamten Kosten bekannt sein. Diese Arbeiten müssen von Gesetzes wegen in einem öffentlichen Verfahren vergeben werden, welches bei

Das Projekt Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Hofmatt ist einen Schritt weiter: Der Gemeinderat hat den Fachplanern ihre spezifischen Aufgaben vergeben.

Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen war. Angebote der schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen Alle Angebote der schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen werden zukünftig auf der Schulanlage Hofmatt zusammengeführt. Betreffend Zubereitung der Mahlzeiten hat der Ausschuss der Planungsund Baukommission die Variante Produktionsküche der Variante Regenerationsküche (Aufbereitung vorgefertigter Mahlzeiten) gegenübergestellt. Die Variante Produktionsküche schneidet betreffend Wirtschaftlichkeit besser ab und wird in der Planung weiterverfolgt. Diese Variante wurde auch von der Schulpflege aus pädagogischen Gründen zur Umsetzung empfohlen. Zudem kann die Frischproduktion speziell auch

Schulzimmer mit Gruppenraum Hofmatt 1 und 2 (Aktueller Stand der Planung ).

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Umsetzung auf die differenzierten Bedürfnisse von Kindern mit Allergien eingehen. Hauswartwohnungen Ein weiteres Optimierungspotenzial besteht in der Lage der Hauswartwohnungen. Das Siegerprojekt sah die Sanierung und Umbau der Luzernerstrasse 14 in Hauswartwohnungen vor. Diese Lage ist aus Sicht des Planungs- und Baukommissionsausschusses nicht ideal. Deshalb wurde eine Nutzwertanalyse über drei Varianten erstellt: 1. Luzernerstrasse 14 2.Dachgeschoss Gebäude Hofmatt 4 3.Lage angrenzend zur Schulanlage Hofmatt. Der Gemeinderat favorisiert die Variante drei. Er ist der Meinung, dass eine Mietwohnung an der Dreilindenstrasse für den Hauswart der Sache besser dient und die Lage als zentral eingestuft werden kann. Auch betreffend Investitionskosten und Flexibilität weist diese Variante bedeutende Vorteile auf. Der Sportplatzwart müsste zudem nicht mehr zwingend bei der Anlage wohnen. Weiteres Vorgehen Die Optimierungen der Raumanordnung im Sinne einer neuzeitlichen und pädagogisch sinnvollen Schule benötigen viele Gespräche, verschiedene Abklärungen und Prüfungen mit Nutzwertanalysen. Diese Arbeiten nehmen in der Anfangsphase entsprechend viel Zeit in Anspruch. Damit den Meggerinnen und Megger nächstes Jahr ein ausgereiftes Projekt mit der notwendigen Kostengenauigkeit vorgelegt werden kann, gibt es noch viel zu tun. Berücksichtigt man zudem die Fristen von Druck und Versand der Botschaften, kann darüber frühestens im Sommer 2015 abgestimmt werden. Dank an alle Beteiligten Damit eine pädagogisch sinnvolle Schulanlage entstehen wird, läuft zurzeit ein intensiver Prozess für die Entwicklung des Projektes «HofmattTerrasse», der allen Beteiligten viel abverlangt. Ich danke allen für die intensive, konstruktive und kostenbewusste Zusammenarbeit. HansPeter Hürlimann, Gemeindeammann, Präsident Planungs- und Baukommission Schulanlagen

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Ost- und Südansicht (unten) des neuen Kindergartens im Sentibühl. Sentibühl

Baustart für Kindergarten Der Ersatzbau des Kindergartens Sentibühl steht kurz vor der Realisation. Westlich vom alten Pavillon wird ein grösserer Kindergarten nach heutigen Erfordernissen gebaut. Geplant ist ein Elementbau in Schweizer Holz, der auf eine Betonbodenplatte gestellt wird. Das Pultdach ist nach Süden gerichtet und mit einer integrierten Photovoltaikanlage einge-

deckt. Der so produzierte Strom kann auch für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden. Bei der Planung wird auf Energieeffizienz geachtet (u.a. Minergie-Zertifizierung). Um das Kindergartengebäude wird gleichzeitig ein attraktiver Spielplatz realisiert. Während den Sommerferien starten die Baumeisterarbeiten. Der Bezug ist auf Ende Jahr geplant. Pius Theiler, Bauamt

Sanierung Spielplatz Oberland

Baubeginn leicht verzögert In der letzten Gmeindsposcht konnten wir Sie über den Bau des Erlebnisspielplatzes und über die Bachöffnung gegenüber dem «Rustica» umfassend informieren. Betreffend Baubeginn haben sich leider Verzögerungen ergeben. Grund waren offene Fragen betreffend der Subventionierung seitens des Kantons. Nun sind die Entscheide gefällt und die Bewilligung des Regierungsrates wird bis zur Ausgabe der Gmeindsposcht erwartet. Danach werden wir sobald wie möglich mit der

Bachöffnung und der Sanierung des Spielplatzes starten. In diesem Rahmen müssen die markanten amerikanischen Silberahorne gefällt werden. Diese sind mit zunehmendem Alter wegen ausbrechender Äste für Spielplätze gefährlich. Anschliessend wird das vernässte Terrain angeschüttet und es werden Ersatzpflanzungen mit einheimischen Bäumen vorgenommen. Wir danken für Ihr Verständnis. HansPeter Hürlimann, Gemeindeammann

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NACHRICHTEN

Abgabe im Baurecht

Neue Ausgangslage für das Areal Kreuzmatte Der Gemeinderat möchte die Kreuzmatte mit der Kreuztrotte den beiden Megger Wohnbaugenossenschaften im Baurecht abgeben. Er ist überzeugt, dass die ausgearbeitete Lösung eine Win-Win-Situation darstellt. Im Jahr 2013 hat sich der neu zusammengesetzte Gemeinderat intensiv mit dem Areal Kreuzmatte beschäftigt und eine Auslegeordnung betreffend dem Areal inkl. Trotte gemacht. In der Gmeindsposcht vom Dezember 2013 konnten wir Sie über die erstellten Nutzwertanalysen orientieren und damit verbunden einen zukunftsgerichteten Ansatz präsentieren. Bei diesem ganzheitlichen Ansatz, welcher sich entgegen der früheren Ideen nicht nur auf die Kreuztrotte beschränkt, soll die Gemeinde nicht mehr als Investor auftreten, sondern das Land in der dreigeschossigen Wohn- und Geschäftszone zusammen mit dem Trottengebäude im Baurecht an einen verlässlichen Partner abgeben. Partner Wohnbaugenossenschaften Die beiden Wohnbaugenossenschaften von Meggen (Liberale Baugenossenschaft und Wohnbaugenossenschaft

Legislaturziel des Gemeinderates

Unter kantonalem Denkmalschutz

Der neue Gemeinderat hat sich im Herbst 2012 im Rahmen der Legislaturziele mit der Liegenschaft Kreuzmatte und der Kreuztrotte befasst. Dabei war ihm folgende Zielsetzung wichtig: «Wir wollen das gesamte Areal der Kreuzmatte inklusive der denkmalgeschützten Kreuztrotte unter Berücksichtigung der angrenzenden Parzellen einer sinnvollen Nutzung zuführen. Das Areal soll für preisgünstiges Wohnen, Gewerbe und für öffentliche Zwecke zur Verfügung stehen.»

Mit Entscheid vom 03. Juli 2012 wurde die Kreuztrotte, Gotthardstrasse 2, Meggen, von der Dienststelle Hochschulbildung und Kultur ins kantonale Denkmalverzeichnis eingetragen. Den entsprechenden Antrag hatte die Denkmalkommission des Kantons Luzern eingereicht. In der Begründung des Antrags hiess es, das Trottengebäude dürfe als besonders schutzwürdiges Kulturdenkmal von erheblichem architektonischem, historischem, heimatkundlichem und wissenschaftlichem Wert gelten.

Meggen) haben bei der Gemeinde ein Gesuch gestellt, das ganze Areal im Baurecht zu übernehmen. Der Gemeinderat ist darauf eingetreten und ist zurzeit mit den Wohnbaugenossenschaften daran, die Baurechtsverträge auszuarbeiten. Mit diesen verlässlichen Partnern kann die Gemeinde das gestellte Legislaturziel (siehe Kas-

ten) zum Wohle der Gemeinde erfüllen und insbesondere dem Ziel, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen, Vorschub leisten. Die Gemeinde besass zwei Trotten Vor rund zehn Jahren war die Gemeinde noch Besitzerin von zwei Trotten. Beide waren im Inventar der schützenswerten

Die Kreuztrotte weist innen eine gute Bausubstanz auf.

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Objekte in der höchsten Klasse eingeteilt. Die Trotte bei der Schwerzi wurde aus dem Inventar entlassen, damit einerseits die Erweiterung des Dorfzentrums nach Osten möglich wurde, andererseits die Radverkehrsanlage auch im Dorfzentrum durchgehend erstellt werden konnte. Dieses Vorgehen hat der Kanton unterstützt, da im Gegenzug die Gemeinde in Aussicht stellte, die Kreuztrotte zu erhalten. Kreuztrotte als Zeitzeuge Die Trotte auf der Kreuzmatte ist ein Zeitzeuge aus der touristischen Hochblüte, damals, als Reisende aus aller Welt, nicht nur wegen der Naturschönheiten, sondern auch wegen dem exzellenten Most nach Meggen reisten. Es war die Zeit, als das Hotel du Parc Gottlieben erstellt wurde und von 1860 bis 1919 in Betrieb war. Alte Fotos zeigen, dass Meggen mit Tausenden von Obstbäumen überwachsen war und deshalb verschiedene Trotten erstellt wurden, so auch die Trotte beim Restaurant Kreuz. Das Ensemble von Trotte und Restaurant ist einzigartig. In der heutigen Zeit, wo sich so vieles verändert, ist es wichtig, unsere Identität bewusst zu pflegen. Da die Kreuztrotte unter kantonalem Denkmalschutz steht, bleibt uns dieses historische Gebäude erhalten. Der Kanton zahlt mit Von Gesetzes wegen ist der Kanton verpflichtet, an denkmalgeschützte Bauten Beiträge zu entrichten. Massgebend sind die subventionsberechtigten Kosten. Diese errechnen sich aus den Mehraufwendungen der Sanierung wegen der Unterschutzstellung. Von diesen Mehrkosten übernimmt der Kanton in der Regel 20 %. Sobald ein Bauprojekt mit den ausgewiesenen Mehrkosten vorliegt, erfolgt die Subventionszusicherung. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird dann der Kanton diese Beiträge aufgrund der ausgewiesenen Baukosten auszahlen. Optimale Ausnutzung der Kreuzmatte Das Areal der Kreuzmatte ist der dreigeschossigen Wohn- und Geschäftszone in

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der Lärmempfindlichkeitsstufe III zugeordnet. Das heisst, dass drei Viertel der Nutzung für Wohnbauten möglich sind und ein Viertel der gewerblichen und öffentlichen Nutzung vorbehalten bleiben. Die Kreuztrotte liegt direkt an der Kantonsstrasse und ist deshalb für gewerbliche Belange prädestiniert. Auf dem restlichen Land können die Wohnbaugenossenschaften zwei Mehrfamilienhäuser mit je rund 13 Wohnungen mit Blick auf See und Berge realisieren. Es gibt drei Baurechtsverträge Zurzeit laufen die Verhandlungen zwischen Gemeinde und Wohnbaugenossenschaften betreffend der drei Baurechtsverträge. Die Grundparzelle bleibt bestehen. Darauf wird die Gemeinde mit den beiden Wohnbaugenossenschaften je einen Baurechtsvertrag abschliessen. Einen dritten Baurechtsvertrag gibt es für die Trotte, die auch betreffend der Finanzierung separat zu behandeln ist. Dort ist der Baurechtsnehmer eine Einfache Gesellschaft, welche aus den beiden Wohnbaugenossenschaften zusammengesetzt ist. Keine Quersubventionierung der Trotte Als Nächstes ist vorgesehen, die drei Baurechtsverträge zum Abschluss zu bringen. Die Gemeinde wird an die Renovation der Kreuztrotte ein zinsloses, aber rückzahlpflichtiges Darlehen in der Höhe von 1,6 Mio. Franken gewähren. Sozusagen als Starthilfe, damit keine Quersubventionierung der Trotte mit Geldern für preisgünstigen Wohnraum nötig wird. Mit den Erträgen aus der Vermietung der Trotte an Dritte wird das zinslose Darlehen kontinuierlich an die Gemeinde zurückbezahlt. Da die Gemeinde nicht mehr selber investiert, hat sich auch die Situation betreffend die Kreditgenehmigung durch den Bürger verändert. Nutzung der Trotte Gemäss Bauzone ist die Trotte für gewerbliche Nutzung zu verwenden. Eine gewisse öffentliche Nutzung hat der Gemeinderat in seinem Legislaturziel

bewusst definiert. Die Kreuztrotte ist nämlich die einzige Trotte, welche nicht in privatem Besitz ist und somit für Meggerinnen und Megger teilweise zugänglich gemacht werden sollte. Betreffend der Nutzung der Trotte sind die Wohnbaugenossenschaften mit verschiedenen Interessenten in Verhandlung. Sie sind daran, einen Vermietungsmix vorzunehmen, der den Zielen entspricht, aber auch die Eigenwirtschaftlichkeit gewährleistet. Zurzeit hat die Gemeinde jedoch keine Absicht, sich dort einzumieten. Sie wird sich jedoch ein Vormietrecht sichern. Neuer Ansatz ist zielführend Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die erarbeitete Lösung zielführend ist. Die Wohnbaugenossenschaften können so weiteren dringend benötigten preisgünstigen Wohnraum anbieten und ihren bestehenden Wohnungsmix entscheidend optimieren. Zudem spart die Gemeinde gegenüber der ursprünglich angedachten Lösung, welche die Sanierung und den Erhalt der Kreuztotte mit Steuergeldern vorsah, drei Millionen Franken an Investitionen. Es ist eine Win-win-Situation, bei der die Gemeinde als Baurechtsgeberin weiterhin Besitzerin des Grundstücks bleibt, was für unser Gemeinwesen die nachhaltigste Lösung darstellt. Urs Brücker, Gemeindepräsident HansPeter Hürlimann, Gemeindeammann

Wohnungsmix der Genossenschaften Anzahl Wohnungen Zimmer Heute Kreuzmatte Total 2½ 3½ 4½ 5½

2 25 47 3

13 9 3 0

15 34 50 3

Total

77

25

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NACHRICHTEN

Rückblick und Ausblick im Seniorenzentrum Meggen

Fast 120 Bewohnerinnen und Bewohner im Sunn Das Sunneziel weist weiterhin eine hohe Belegung auf. Die Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner stammt aus Meggen. Das Seniorenzentrum Sunneziel kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit 117 Bewohnerinnen und Bewohner blieb die Belegung konstant hoch. Davon lebten 53 Personen im Altersheim, 54 im Pflegeheim und 10 im Rosegarte. Rund drei Viertel von ihnen sind Frauen. Der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner, welche aus Meggen stammen, beträgt 80 Prozent.

Grösster Arbeitgeber in Meggen Insgesamt beschäftigt das Sunneziel 169 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist das Seniorenzentrum weiterhin der grösste Arbeitgeber in Meggen. Zudem ist das Sunneziel ein wichtiger Ausbildungsbetrieb. Ende 2013 wurden insgesamt 32 Lernende ausgebildet, davon 20 in der Pflege und Betreuung, 3 in der Küche, 7 in der Hotellerie und 2 im Technischen Dienst.

tes Konzept zur Bewegungsunterstützung, erfolgreich in den Arbeitsablauf integriert. Rund 90 Prozent aller Pflegenden sind im Grundkurs ausgebildet worden, weitere Aufbaukurse werden in diesem Jahr durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass die Kinästhetik bezüglich individueller Gesundheitsförderung und besserer Lebensqualität sowohl für die Pflegenden wie auch für die Bewohnerinnen und Bewohner ein Gewinn ist.

Pflege und Betreuung Im Bereich Pflege und Betreuung wurde die Kinästhetik, ein handlungsorientier-

Qualitätssicherungssystem eingeführt Um die hohe Qualität im Sunneziel gewährleisten zu können, hat der Stiftungsrat beschlossen, das Qualitätssicherungssystem QaP einzuführen. Im Herbst erhielt das Sunneziel, basierend auf dem EFQM-Modell und branchenspezifischen Qualitätskriterien sowie einem Assessment, erneut das Zertifikat, welches QaP entspricht. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren an diesem positiven Ergebnis beteiligt. Die Betriebsrechnung schliesst mit einem Erfolg von 134 000 Franken ab. Arthur Bühler, Präsident Stiftungsrat

Das Sunneziel ist das Alters- und Pflegeheim für die Meggerinnen und Megger: Rund 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner stammen aus unserer Gemeinde.

Hinweis: Der Jahresbericht kann im Internet bezogen werden: www.sunneziel.ch

Während Erweiterungsarbeiten: Umzug nach Luzern und Weggis Während der Erweiterung des Sunneziel werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Sunneziel an geeigneten Standorten untergebracht. Nach verschiedenen Evaluationen hat sich der Stiftungsrat für die Hotels Central und Beau Rivage in Weggis entschieden, nachdem der Gemeinderat Weggis das Gesuch der Hoteliers für eine befristete Umnutzung bewilligt hat. Da nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Seegemeinde unter-

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gebracht werden können, hat das Kurhotel/Residenz Sonnmatt in Luzern sich bereit erklärt, ebenfalls Seniorinnen und Senioren vom Sunneziel aufzunehmen. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Rosegarte (Demenzabteilung) werden einige Monate an einem neuen Standort untergebracht. Damit können nun alle Bewohnerinnen und Bewohner des Sunneziel während der rund 18-monatigen Bauzeit an geeigneten Orten untergebracht werden. Dort werden sie von den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sunneziel betreut und gepflegt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Siesta, welche von der Erweiterung nicht direkt betroffen sind, bleiben in Meggen. Der Umzug wird im Oktober 2014 stattfinden. Geplant ist, im November 2014 mit dem Bau zu beginnen. Gemäss Planung soll die Erweiterung im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein, sodass die Bewohnerinnen und Bewohner wieder in das Sunneziel zurückkehren können.

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eziel NACHGEFRAGT bei Arthur Bühler, Präsident Stiftungsrat Sunneziel Sind Sie mit dem Geschäftsjahr 2013 zufrieden? Ja, wir konnten unsere Vorgaben erfüllen. Welche? Es gilt, eine qualitativ hohe Betreuung für die Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten, gute Arbeitsbedingungen für das Personal zu schaffen und zu erhalten und dabei auch noch einen betriebswirtschaftlich gesunden Betrieb zu führen. Eine grosse Herausforderung? Die hohen Qualitätsvorgaben erfordern von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie von der operativen und strategischen Führung ein grosses Engagement und viel Herzblut. Eine grosse Aufgabe war es, während der Bauzeit für die Erweiterung des Sunneziel die Bewohnerinnen und Bewohner unterzubringen. Es war schwierig und herausfordernd, ein angemessenes auswär tiges Zuhause für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für den gesamten Betrieb mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu finden. Umso glücklicher sind wir nun, diese Standorte in Weggis und im Sonnmatt in Luzern gefunden zu haben. Wie wichtig ist die Erweiterung? Wir setzen damit einen Meilenstein für die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung des Sunneziel und erfüllen die politischen und gesellschaftlichen Bedürfnisse nach zeitgemässen Wohnformen für die ältere Generation. Dazu gehören Alterswohnungen, Einzelzimmer in der Pflegeabteilung und verschiedene Sanierungen und Modernisierungen im Zentrumsbau. Neu organisiert wird auch die Leitung. Warum? Im Zusammenhang mit der strategischen Ausrichtung des Sunneziel zeigte sich, dass auch unsere Führungsstruktur angepasst werden muss. Der Stiftungsrat hat deshalb mit externen Fachleuten ein neues Führungsmodell erarbeitet und entwickelt. Unter anderem besteht die Geschäftsleitung künftig aus drei Kader-Mitgliedern.

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Überbrückungspflege für Meggerinnen und Megger im Haus «Seeblick» in Sursee Mit dem Wechsel von Tagespauschalen zu Fallpauschalen in der neuen Spitalfinanzierung hat sich gezeigt, dass die Dauer der Fallpauschale gerade für die betagten Spitalpatientinnen und -patienten oftmals zu kurz ist. Das heisst, dass die betagten Spitalpatientinnen und -patienten nach Ablauf der Fallpauschale gesundheitlich noch nicht in der Lage sind, wieder zu Hause leben zu können, das Spital aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht bereit ist, die nicht mehr akut spitalpflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren länger in ihrer Institution zu betreuen. Diese Situation hat immer wieder zu extrem belastenden Situationen für die Betroffenen und ihren Angehörigen geführt. Spitex: Akut- und Übergangspflege Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die noch pflegebedürftigen Betagten nach dem Aufenthalt in einem Spital unterstützt und betreut werden können. Die Spitex Meggen bietet dazu die Akut- und Übergangspflege an, die nach dem Aufenthalt in einem Spital das Wohnen in den eigenen vier Wänden unterstützt und ambulante Pflege leistet. Überbrückungspflege Wo eine Rückkehr in die eigene Wohnung noch nicht möglich ist, kann ein vorübergehender Aufenthalt in einem Alters- und Pflegeheim die Lösung sein, wie zum Beispiel im Sunneziel in Meggen. Findet sich aber rechtzeitig kein Pflegeplatz in der gewünschten Gemeinde oder Region, so bietet sich neu die Überbrückungspflege im «Seeblick», Haus für Pflege und Betreuung, in Sursee an. Der Verband der Luzerner Gemeinden VLG hat zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons, der Stadt Luzern, der Luzerner Kantonsspitäler wie der LAK/CURAVIVA (Luzerner Alters-

heimleiterinnen und -leiter) eine Arbeitsgruppe gebildet, die mit dem «Seeblick» in Sursee eine Rahmenvereinbarung für die Übergangspflege ausgearbeitet hat. Beitrittserklärung zugestimmt Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Sitzung vom 07. Mai 2014 die Rahmenvereinbarung unterzeichnet und der Beitrittserklärung zum Angebot der Übergangspflege im «Seeblick», Haus für Pflege und Betreuung, in Sursee zugestimmt. Diese Unterzeichnung der Beitrittserklärung sichert den Einwohnerinnen und Einwohnern von Meggen einen Platz in der Überbrückungspflege. So wird Zeit geschaffen, damit die bestmögliche Pflege und Betreuung am richtigen Ort gesucht und gefunden werden kann. Für die Überbrückungspflege müssen die Bewohnerinnen und Bewohner 158 Franken pro Tag (138 Franken plus 20 Franken Zuschlag Kurzaufenthalt) für den Aufenthalt und maximal 21.60 pro Tag für die Pflegekosten bezahlen. Die Wohngemeinde übernimmt den Zuschlag für die Überbrückungspflege (vom 1. bis 30. Tag je 80 Franken, ab dem 31. Tag je 140 Franken) wie auch den Anteil der Restkosten für die Pflege. Mit diesem zweigestuften Tarifsystem soll der Anreiz geschaffen werden, die Betten der Überbrückungspflege nicht länger als einen Monat zu belegen. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dieser Beitrittserklärung für die Überbrückungspflege im Haus «Seeblick» in Sursee den Meggerinnen und Meggern eine Interimslösung anbieten zu können, die es erlaubt, in angemessener Zeitspanne die Wohnsituation zu analysieren und eine entsprechend längerfristige Lösung für den dauernden Aufenthalt zu finden. Mirjam Müller-Bodmer, Sozialvorsteherin

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NACHRICHTEN

Mühlebach

Sanierung Staudamm, Renaturierung Bach Der Mühlebach wird zwischen Ebnetweiher und Dreilindenstrasse renaturiert. Im Gebiet Ebnet, nördlich der Schulund Sportanlage Hofmatt liegt der Ebnetweiher. Es handelt sich um eine Stauanlage, welche in den 1930erJahren erstellt wurde und ein Stauvolumen von rund 6000 m3 aufweist. Unterhalb der Stauanlage lag eine Fischzucht, die im September 2013 rückgebaut wurde. Verschiedene Mängel festgestellt Auf der Grundlage der Eidgenössischen Stauanlagenverordnung (StAV) ist im Jahre 2009 eine Expertise zum Zustand der Stauanlage und zur Sicherheit im Hochwasserfall erstellt worden. Die rein visuelle Zustandsbeurteilung hat damals verschiedene Mängel zutage gebracht. Die Studie hat gezeigt, dass der Ebnetweiher der Stauanlagenverordnung zu unterstellen ist. Die Kriterien der Stauanlagenverordnung kann die Stauanlage jedoch im aktuellen Zustand nicht erfüllen. Aus diesem Grund hat das

Ingenieurbüro Basler&Hofmann Innerschweiz AG, Luzern, den Auftrag erhalten, eine Machbarkeitsstudie zur Instandsetzung des Ebnetweihers und zur Renaturierung des Unterlaufs zu erarbeiten. Sanierung Staudamm Ebnetweiher Der Staudamm des Ebnetweihers muss saniert werden. Es werden verschiedene Varianten geprüft. Wir werden in einer späteren Ausgabe der Gmeindsposcht ausführlich über dieses Projekt orientieren. Im Vordergrund steht eine Teilsanierung des Damms. Der Weiher soll nur noch teilweise gefüllt werden. Ein unkontrolliertes Aufstauen soll mit einem hinreichend grossen Durchlass, der nicht verstopfen oder einbrechen kann, vermieden werden. Aus Sicherheitsgründen ist der Weiher bereits seit ca. drei Jahren nicht mehr gefüllt worden. Renaturierung Bachlauf Die Fischzuchtbecken unterhalb des Staudamms wurden in den letzten zwei Jahren unter Mithilfe der Zivilschutzorganisation Emme ent-

fernt. In diesem Bereich, beim Zufluss vom Damm, ist eine Absenkung des Beckens um 1,5 Meter vorgesehen, damit sich ein Tosbecken ausbilden kann. Noch im laufenden Jahr kann der Unterlauf des Mühlebachs zwischen Ebnetweiher und Dreilindenstrasse renaturiert werden. Zwar ist er bereits heute offen geführt, Bachsole und Ufer sind jedoch stark verbaut. Der Flusslauf soll ab der Betonschwelle unterhalb vom Fischbecken mit sechs Schwellen ausgebaut werden. Die Schwellen haben eine Fallhöhe von rund 35 cm und werden mit Steinen aus Kieselkalk ausgeführt (kein Holzverbau). Im Längsschnitt ist ein Schwellengefälle von rund einem Prozent vorzusehen, da nahezu kein Kiestransport vorhanden ist. Aufgrund der langen eingedolten Distanz zum See findet im Bachlauf keine Fischwanderung statt. Das Ziel der Renaturierung ist es aber trotzdem, den Unterlauf wie ein Fischgewässer auszubilden. Thomas Wettstein, Leiter Planung und Bau

Rück- und Ausblick

Aktuelles aus der Ludothek Meggen Neues zum Ausmieten: Die warme Jahreszeit steht vor der Tür. Wir haben unseren Wagenpark mit Fahrzeugen für jedes Alter erweitert, die viel Spass und Bewegung für unsere jungen KundenInnen versprechen: 3 Olifu Racer (ab 2 Jahre), Rikscha (6 bis 12 Jahre), Laufrad, 3-RadTrotti. Rückblick auf die Ludo-Anlässe: Spielabende: Mitte März haben rund 25 Kinder aus der 1./2.Klasse unseren Spielabend besucht. Wir waren beeindruckt, wie interessiert und ausdauernd die Schüler mitgemacht haben.

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Ausblick auf die Ludoanlässe: Termine Spielabende: 23.06.14: Spielabend Erwachsene 21.11.14: Kinderspielabend 3./4. Klasse. 19.01.15: Spielabend Erwachsene. Megger Fest/25 Jahre Ludo Meggen Am 15.08.2014 wird die Ludo den ganzen Tag mit einem grossen Spielbus auf dem Festareal (Piuskirche) anwesend sein. Mit allen möglichen Fahrzeugen und Aussenspielen werden die Kids u.a. ihre Geschicklichkeit zur Schau stellen können. Chilbi Meggen 13./14.09.14: Die Ludo wird mit ihrem alt erprobten Büchsenwerfset und der

Mohrenkopfmaschine an der Chilbi Meggen teilnehmen. In eigener Sache Wir suchen neue MitarbeiterInnen. Wer hätte Lust in unserem motivierten Team mitzuarbeiten? Sie müssten in etwa mit drei zweistündigen Einsätzen monatlich rechnen. Bitte melden Sie sich bei Nathalie Ruetter. Öffnungszeiten der Ludothek im EG Gemeindehaus: Dienstag 15.30 bis 17.30 Uhr Mittwoch 09.30 bis 11.30 Uhr Samstag 09.30 bis 11.30 Uhr

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NACHRICHTEN

Zentrale Aufgabe in der ambulanten Pflegeversorgung

Begegnen – entdecken – Zeichen setzen: 20 Jahre Spitex Meggen

Die Mitarbeiterinnen der Spitex Meggen erbringen wertvolle Dienstleistungen für die Megger Bevölkerung.

Der Verein wurde 1993 gegründet und zählte ein Jahr später bereits knapp 400 Mitglieder. 1994 beschloss der damalige Gemeinderat, im Dorfzentrum einen Stützpunkt der Spitex Meggen zu realisieren. Und heute ist die Spitex Meggen mit 560 Vereinsmitgliedern und ihrer zentralen Aufgabe der ambulanten Pflegeversorgung und der grossen Palette an weiteren Dienstleistungen nicht mehr wegzudenken!

Jubiläums-Versammlung ehemalige und aktuelle Vorstandsmitglieder, den Präsidenten des Spitex-Kantonalverbandes, Peter Schärli, wie auch eine Delegation des Gemeinderates Meggen begrüssen. Mit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung ist die gemeinnützige Spitex wie unsere Spitex Meggen den privaten bezüglich Finanzierung der Pflegerestkosten gleichgestellt. Die privaten Organisationen sichern sich insbesondere langdauernde und regelmässige Pflegeeinsätze, während die öffentlichen Organisationen im Auftrag der Gemeinden sämtliche Angebote für die Hilfe und Pflege zu Hause leisten.

Jubiläums-Generalversammlung Am 19. Mai 2014 durfte die Spitex Meggen über 120 Mitglieder und Gäste im festlich dekorierten Ge meindesaal zur Jubiläums-Mitgliederversammlung begrüssen. Seit 20 Jahren steht die Spitex im Dienste der Meggerinnen und Megger. Was einmal klein mit einer einzigen Gemeindeschwester begonnen hat, ist heute ein mittelgrosses Unternehmen mit zwölf Angestellten und verschiedenen Dienstleistungsangeboten. Als Präsident durfte ich zu dieser speziellen

Vielfältige Dienstleistungsangebote So ist es wichtig, dass die Megger Bevölkerung Kenntnis von den vielfältigen Dienstleistungsangeboten der Spitex Meggen hat. Dazu gehören: • Krankenpflege, Hauswirtschaft • Tagesplatz zur Entlastung pflegender Angehöriger • Mittagstisch zum gemeinsamen Essen und sich begegnen • Lieferung der Mahlzeiten • Fahrdienst für Arztbesuche • Vermietung von Krankenmobilien wie Gehstöcken u.a.

Die Spitex Meggen kann auf eine interessante 20-jährige Geschichte zurückblicken. Zum Jubiläum wird eine spannende Imagekampagne gestartet.

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• Betreutes Wohnen zu Hause mit SRK-Unterstützung • Reinigungsdienst • Sterbebegleitung • Brückendienst mit Palliativpflege Verbunden mit dem Jubiläum lanciert die Spitex Meggen eine Imagekampagne, in der die Angestellten und Freiwilligen der Spitex Meggen in Bild und Text zeigen, welche Dienstleistungen sie tagtäglich erbringen. Der neue Faltprospekt wird anlässlich der Jubiläumsversammlung aus der Taufe gehoben und schildert den Einsatz der Spitex Meggen rund um die Uhr. Umfragen schweizweit wie auch in Meggen, wo der Anteil an betagten und hochbetagten Menschen überproportional gross ist, zeigen, dass Betagte möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben wollen – und auch da kann die Spitex Meggen mit ihren vielfältigen Angeboten grosse Unterstützung leisten und dazu beitragen, dass dieser Wunsch von älteren Meggerinnen und Meggern in Erfüllung geht! Olivier Class, Präsident Spitex Meggen Weitere Infos: www.spitex-meggen.ch

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MITTEILUNGEN

Handänderungen Objekt

Verkäuferin/Verkäufer

Käuferin/Käufer

STWE Nr. 5245 und ME Nr. 50723, Schwerziweg 4 STWE Nr. 4667 und ME Nr. 50050, Lerchenbühlstrasse 28 STWE Nr. 5371, Allmendweg

Schmid Immobilien AG, Ebikon

Egghuus GmbH Ettiswil

Armin Lenherr, Stansstad

Gabriela Nonn, Luzern

Erni Architektur AG, Meggen

STWE 5373, Allmendweg

Erni Architektur AG, Meggen

STWE Nr. 5370, Allmendweg GB Nr. 1005, Strichmattweg 15

Erni Architektur AG, Meggen Helene Häberli Kohler, Luterbach und Hugo Kohler, Horw Jacqueline Gietz, Meggen Jost und Margaretha Fischer-Eckert, Meggen Erni Architektur AG, Meggen Heinz und Annamarie Class-Zipfler, Meggen Rudolf und Sandra Stäger-Ercolani, Meggen Heinrich Schmid, Meggen

Fabian und Sibylle Mosimann-Roos, Meggen Franz Ott und Gabriele StalderMüller, Meggen Eveline und Julio Erni, Meggen Lötscher Immobilien GmbH, Meggen

GB Nr. 1537, Böschenacherweg 1 STWE Nr. 4368 und 4371, Scheideggstrasse 10 STWE Nr. 5376, Allmendweg 25 GB Nr. 454, Riedweg 14

Manura AG, Meggen Jürg Ulmann, Luzern

ME Nr. 50439, Salachstrasse 4 STWE Nr. 4460 und 4473, Fridolin-Hofer-Strasse 11

Giorgio Salvadè, Meggen Martha Sigrist, Meggen

Leslie Brubacher-Coster, Meggen Fabienne Bachmann Zbinden und Marcel Zbinden, Luzern Marco und Sarah WermelingerStöckli, Meggen Ernst und Irma ZimmermannHiestand, Meggen Hedy Bucher-Löliger, Meggen Benno Sigrist, Meggen

Gemeindeverwaltung geschlossen

Raumbörse Luzern für Zwischennutzungen

Englischer Friedhof: Sanierung der Mauer

Am Freitag, 22. August 2014, findet der traditionelle Ausflug des Gemeindepersonals von Meggen statt. Die Gemeindeverwaltung und das Hallenbad Hofmatt bleiben deshalb den ganzen Tag geschlossen. Wir danken der Bevölkerung für das Verständnis.

Die Gemeinde Meggen beteiligt sich mit einem jährlichen Unterstützungsbeitrag am Betrieb der Räumbörse Luzern. Diese bietet eine zentrale und unabhängige Plattform zur Vermittlung von günstigen und temporär verfügbaren Ateliers, Arbeits-, Veranstaltungs- und Proberäumen in der Stadt und Agglomeration Luzern. Die Raumbörse wird vom nicht gewinnorientierten Verein Raumbörse Luzern betrieben und von einem breiten Netzwerk von Partnern getragen.

Im Jahr 2013 wurde beim Englischen Friedhof an der Kreuzbuchstrasse die erste Etappe der Sanierung der Umfassungsmauer (Südseite) ausgeführt. Mitte Juli 2014 beginnen die Sanierungsarbeiten im Bereich der Umfassungsmauer auf der NordWest-Seite (zweite Etappe), welche rund zwei Monate dauern werden. Der Gemeinderat hat festgelegt, dass der Parkcharakter des englischen Friedhofs im Vordergrund stehen soll. Mit der Erarbeitung eins Pflege- und Entwicklungskonzeptes wurden die bestehenden, gesunden Bäume in die überarbeitete Planung der Sanierung der Umfassungsmauer miteinbezogen. Die Arbeiten an der Mauer wie auch an der Erstellung des Konzepts werden durch die Kantonale Denkmalpflege subventioniert.

GB Nr. 989, Kreuzbühlweg 7 GB Nr. 1164, Kreuzbühlweg 8

Solidaritätsbeitrag für die Flutopfer Der Gemeinderat hat im Juni 2014 für die Opfer der Überschwemmungen auf dem Balkan einen Solidaritätsbeitrag von 10 000 Franken gesprochen. Der Betrag wird auf das Spendenkonto der Glückskette überwiesen.

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Weitere Informationen Verein Raumbörse Luzern Neuweg 3 6003 Luzern info@raumboerse-luzern.ch www.raumboerse-luzern.ch

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MITTEILUNGEN

Baubewilligungen 09. April 2014 Bauherr: von Finck August, Seewartenweg 2, 6045 Meggen. Planung: VITOGAZ Switzerland AG, Bruno Huber, A Bugeon, 2087 Cornaux. Bauvorhaben: Einbau eines erdverlegten Gastanks auf GB-Nr. 374, Seewartenweg 2

05. Mai 2014 Bauherrin: Trüeb-Lötscher Margrit, Adligenswilerstrasse 68, 6045 Meggen. Planung: Erni Architektur AG, Bergstrasse 11, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Abbruch des bestehenden Bienenhauses mit Anbauten und Ersatzneubau eines Bienenhauses mit Unterstand für Bienenkästen auf GB-Nr. 140, Blosseggwäldchen

Bauherrin: Bachmann Burkhardt Elisabeth, Moosmatthalde 21, 6045 Meggen. Planung: Metallbau Tröndle Berger GmbH, Schildgasse 26, D-79618 Rheinfelden. Bauvorhaben: Verglasung des Balkons beim bestehenden 10-Familien-Haus auf GB-Nr. 1092, Moosmatthalde 21

Bauherr: Ernst Theodor, Seeburgstrasse 64, 6006 Luzern. Planung: Sticher Innovation AG, Chli Ebnet 1, 6403 Küssnacht am Rigi. Bauvorhaben: Erstellen einer Balkonverglasung mit Glasdach beim bestehenden 3-Familienhaus auf GB-Nr. 1742, Kreuzbuchstrasse 58

Gesuchstellerin: Livko AG, Blosseggrain 8, 6045 Meggen. Planung: Jan Kinsbergen, Feldstrasse 133, 8004 Zürich. Projekt: Gestaltungsplan «Binsböschen Süd» auf GB-Nr. 20, Binsböschen

Bauherr: Fasler Dieter, Kirchbündtenstrasse 15A, 4107 Ettingen. Planung: Fuchs & Müller AG, Im Riedli 1, 6010 Kriens. Bauvorhaben: Einbau Luft / Wasser-Wärmepumpe beim bestehenden Einfamilienhaus auf GB-Nr. 912, Hobacherhöhe 5

10. April 2014 Bauherrschaft/Planung: KüttelBaggenstos Augustin und Sabina, Badstrasse 29, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Erstellung eines gedeckten Sitzplatzes auf GB-Nr. 963, Badstrasse 29 16. April 2014 Bauherrin: Einwohnergemeinde Meggen, Am Dorfplatz 3, 6045 Meggen. Planung: Paul de Groot, Habsburgstrasse 20A, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Ersatzneubau des Kindergartens Sentibühl auf GB-Nr. 915, Obermattstrasse 19 Bauherr: von Finck August, Seewartenweg 2, 6045 Meggen. Planung: MMJS Architekten AG, Inseliquai 10, 6005 Luzern. Bauvorhaben: Neubau eines Tennisplatzes und teilweise Umlegung des Seewartenweges auf GB-Nr. 383, Seewartenweg 2 Gesuchstellerin: Alfred Müller AG, Neuhofstrasse 10, 6340 Baar. Planung: Cerutti Partner Architekten AG, Bahnhofstrasse 11, 6210 Sursee. Projekt: Gestaltungsplan «Neuhuspark» auf GB-Nr. 160, Neuhus

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Bauherrin: Einwohnergemeinde Meggen, Am Dorfplatz 3, 6045 Meggen. Planung: Marcel Blanc, Architekturbüro GmbH, Klösterliweg 3, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Ergänzung bestehender Sitzelemente und Ballfang-Zaun auf der südlichen Seite des Fussballfeldes auf GB-Nr. 647, Sportplatz Hofmatt 06. Mai 2014 Bauherrin/Planung: Erni Architektur AG, Bergstrasse 11, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Umbau Lagerraum in Praxisraum (Erweiterung bestehende Praxis) auf GB-Nr. 1669, Hauptstrasse 45a 07. Mai 2014 Bauherrin/Planung: Weingut «Sitenrain» GmbH, Nora Breitschmid, Sitenrain 6, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Erstellung einer Reklametafel (befristet) auf GB-Nr. 895, Flossenmatt Bauherrin/Planung: Einwohnergemeinde Meggen, Am Dorfplatz 3, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Seitliche Einengung der Lerchenbühl-

strasse und Anpassung Entwässerung auf GB-Nrn. 215 und 279, Lerchenbühlstrasse und Stampfiweg 15. Mai 2014 Bauherrin: PEMA Betriebs GmbH, Bergstrasse 11, 6045 Meggen. Planung: Erni Architektur AG, Bergstrasse 11, 6045 Meggen. Bauvorhaben: Überdachung der bestehenden Abstellplätze auf GB-Nr. 1961, Bahnhofstrasse 10

2,315 Milliarden Franken Versicherungswert Der Versicherungswert der 2289 Gebäude in Meggen, welche durch die Gebäudeversicherung des Kantons Luzern (GVL) obligatorisch gegen Feuer- und Elementarschäden versichert sind, beträgt 2,315 Mia. Franken. Dies kann dem Geschäftsbericht 2013 der GVL entnommen werden. Für die Risikoabdeckung bezahlten die Megger Hauseigentümer im Jahr 2013 der GVL Prämien von insgesamt 1,459 Mio. Franken. Gemäss Jahresbericht entstanden 2013 bei zwölf Gebäuden Feuerschäden in der Höhe von 759 628 Franken. Bei 52 Gebäuden mussten insgesamt 160 024 Franken für Elementarschäden bezahlt werden. um

Badeverbot an den Landungsstegen der SGV Das Baden im Bereich der Landungsstege der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) ist strengstens verboten. Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Badende nicht an das bestehende Badeverbot halten. Dass sie sich dabei in grosser Lebensgefahr befinden, sind sich die meisten Badenden nicht bewusst. Das Mitfahren auf dem Ruder oder am Schaufelradkasten der Dampfschiffe, sowie dem Hineinspringen in die Nähe der MotorschiffAntriebsschrauben sind lebens gefährliche Aktionen. rü

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SCHULE

Gemeinderat und Schulpflege

Die Strategie der Schule festgelegt An der jährlichen gemeinsamen Strategiesitzung von Schulpflege und Gemeinderat wurden die Weichen für das kommende Schuljahr gestellt. Den Schwerpunkt der gemeinsamen Sitzung vom 14. Mai 2014 bildete der Leistungsauftrag für das Schuljahr 2014/15. Das strategische Führungspapier beinhaltet das obligatorische und freiwillige Schulangebot, die Jahresschwerpunkte, Schülerprognosen und interessante Kennzahlen der gesamten Schule Meggen. Der Leistungsauftrag wurde anschliessend am 21. Mai 2014 vom Gemeinderat bewilligt. Schulergänzende Tagesstrukturen: Erweiterung auf den Mittwoch Die Strategiesitzung gibt auch Gelegenheit, über weitere aktuelle Themen aus dem Bereich der Schulpflege zu informieren. Folgende Themen wurden behandelt und anschliessend bewilligt: • Das IF-Konzept wurde im Bereich der Begabungsförderung um zwölf Lektionen erweitert.

• Die Anschaffung einer neuen Zeugnissoftware für die 5./6. Klassen wird auf das neue Schuljahr bewilligt. • Die schulergänzenden Tagesstrukturen können ihr Angebot auf den Mittwoch erweitern. • Der Schulraumplanungsbericht wurde zur Kenntnis genommen und verdankt. Behandeltes Thema im Bereich der Musikschule: • Der Gemeinderat regte bereits im Februar an, den Deckungsgrad der Musikschule zu überprüfen. Die Schulpflege hat dazu einen Vergleich der Deckungsgrade von Musikschulen der Agglomeration eingereicht. Der Gemeinderat wird den Deckungsgrad auf das Schuljahr 2015/2016 neu festlegen. Die Ampel steht für die Schulleitung auf grün Nach der gemeinsamen erfolgreichen Sitzung der beiden strategischen Gremien steht für die Schulleitung die Ampel auf grün – das Schuljahr 2014/15 kann im Detail geplant und

Sehr gutes Feedback für die Schulleitung Im Frühjahr wurden erstmals alle Lehrpersonen in einer OnlineBefragung gebeten, ihr Feedback zur Arbeit der Schulleitung abzugeben. Die Befragung wurde rege genutzt und hat zu einem erfreulichen Resultat geführt: Die Arbeit unserer 3 Schulleiter (Remo Ehrenbolger, Helen Tanner-Brunner, Marc Dahinden) wurde aus Sicht der Lehrpersonen mit einem Wert von 3.5 (max. = 4) bewertet. Die Schulpflege dankt allen Schulleitungsmitgliedern für ihre geschätzte, wertvolle Arbeit. Claudia Senn-Marty, Schulpflegepräsidentin

das Budget 2015 kann vorbereitet werden. Jacqueline Kopp, Gemeinderätin Ressort Schule

Anlass der Schulpflege vom 14. Mai 2014

Beschimpft, geplagt, ausgelacht – Mobbing ist mehr als der tägliche Ärger Wie auf Mobbing reagieren? Wie Eltern und Schule darauf reagieren und wie das Zusammenwirken in Mobbingsituationen möglich ist, wurde im anschliessenden Podiumsgespräch, moderiert von Bruno Schaller, diskutiert. Ein Apéro, organisiert von der Elternmitwirkung Meggen, ermöglichte nach dem Referat persönlichen Austausch und einen abgerundeten Abschluss des Abends.

Wir sprechen von Mobbing, wenn ein Schüler, eine Schülerin wiederholt den negativen Handlungen anderer Kinder und Jugendlichen ausgesetzt wird. Es ist eine Form von Gewalt, die in Gruppen entsteht. Mit praxisnahen Beispielen aus dem Alltag brachte Walter Minder, Fachperson lic. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP dem Publikum das Thema näher. Die Informationen trugen dazu bei, mehr Sicherheit im Umgang mit Mobbingsituationen zu erlangen.

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Ein Schüler wird auf dem Pausenplatz gemobbt (Symbolbild).

Alexandra Arnosti, Schulpflege Meggen

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SCHULE

Auseinandersetzung mit dem Bergbau in Südamerika

Wenn der Napf ein Peruaner wäre … … wäre er innerhalb von wenigen Monaten durch den Bergbau abgetragen. Wie entsteht dieser Vergleich? Ganz einfach. In Peru wird emsig Bergbau betrieben, Firmen aus der ganzen Welt bauen in den Anden Mineralien, Gold, Silber und sogar Uran ab. Dies hat zur Folge, dass ganze Berge abgetragen werden und viele Gebiete in den höheren Regionen aussehen wie nach einer Naturkatastrophe, der Boden ist aufgewühlt und ohne jegliche Vegetation. Wer profitiert vom Bergbau, welches sind die Folgen? Zurzeit sind 23 Bauprojekte in der Arbeitsphase. Diese kommen zusammen auf eine Investitionssumme von 53 Milliarden Dollar. Viel Geld, das, wie man meinen möchte, der Bevölkerung Perus zugute kommen sollte. Doch wer profitiert eigentlich wirklich vom Bergbau und was sind seine Folgen? Vertreterin eines Hilfwerks im Klassenzimmer Um diese Fragen zu beantworten und uns die Zustände in Peru näherzubringen, kam Susanna Anderegg am Freitagnachmittag, 23. Mai 2014, zu uns in den Geschichts- und Geografie unterricht.

Susanna Anderegg (im Hintergrund) berichtete im Schulzimmer von ihren praktischen Erfahrungen in Peru.

Sie beteiligt sich an einem Hilfswerk in Peru, dessen Ziel es ist, die betroffene Bevölkerung für den Umgang mit Behörden und Bergbaufirmen zu sensibilisieren und zu unterstützen. Denn die peruanische Landbevölkerung hat keine Routine im Handelsgespräch und so kommt es leider öfters vor, dass sie ihr Land tief unter seinem Wert an Bergbaufirmen abtreten. Sie wissen nicht, wie viel ihr Land überhaupt wert ist. Zudem sind sie sich oft nicht bewusst, dass sie ihr Land nicht nur verkaufen, sondern es auch verlassen müssen, damit überhaupt Bergbau betrieben werden kann. In Peru sind sehr viele Menschen von Armut betroffen, viele hoffen auf eine Anstellung bei einer Bergbaufirma, doch die meisten sind Analphabeten und haben keine richtige Ausbildung absolviert. Daraus resultieren eine grosse

wirtschaftliche Abhängigkeit vom Bergbau und natürlich auch ein wirtschaftlicher Aufschwung, wie man es in Lima und anderen grossen Städten sehen kann. Zu beachten ist jedoch, dass dennoch viele Menschen aus ländlichen Gebieten in Armut leben. Sie ziehen in die Grossstädte in der Hoffnung auf Arbeit und Wohlstand, landen aber meist arbeitslos in den verarmten Slums. Umweltverschmutzung durch Schwermetalle und Gifte Ein grosser Konfliktfaktor zwischen der Bevölkerung und den Behörden ist die Umweltverschmutzung durch Schwermetalle und Gifte im Boden und im Wasser, welche vielerorts durch die Bergbaufirmen verursacht wird und die Gesundheit von Mensch und Tier gefährdet. Die Auswirkungen unserer Konsumgesellschaft Uns hat dieser Nachmittag geholfen zu verstehen, was unsere Konsumgesellschaft für Auswirkungen haben kann und welchen Beitrag wir von hier aus leisten können. Wir bedanken uns bei Susanna Anderegg für diesen informationsreichen Nachmittag. Klasse 3AB-1, Samuel Brun und Lorenz Huber

Littering-Aktion von Megger Schülerinnen und Schülern Ende Mai 2014 führten die Oberstufenklassen aus Meggen in der Gemeinde eine Littering-Aktion durch.

meindegebiet zusammengetragen. Das sind im Vergleich mit ähnlichen Aktionen in anderen Gemeinden eher wenig Litteringabfälle.

Begleitet durch den Werkdienst und die Agentur Umsicht aus Luzern haben sich die Oberstufenklassen im Schulzimmer und draussen vor Ort mit dem Thema Littering befasst. 6 kg PET, 14 kg Glas, 3 kg Metall und 18 kg Restabfall haben sie schliesslich auf dem Megger Ge-

Kompliment für Werkdienst-Team «Es spricht für unseren Werkdienst, dass in Meggen solch saubere Verhältnisse herrschen», vermutet Oberstufenlehrer Philipp Kaufmann. Dieses Kompliment leiten wir gerne an das Team unseres Werkdienstes weiter. pt

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Ein Megger Schüler beim Sammeln von Abfall auf Gemeindegebiet.

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SCHULE

Interne Evaluation

Dank Niveauwechsel mehr Freude am Lernen Im Rahmen der internen Evaluation wurden in diesem Schuljahr die Niveauwechsel auf der Sekundarstufe und die Kerngruppe Elternmitwirkung untersucht. Folgendes Fazit konnte aus diesen Auswertungen gewonnen werden: Evaluation Niveauwechsel auf der Sekundarstufe: Der Wechsel verlief für die betroffenen SchülerInnen meist reibungslos und brachte gute Veränderungen wie mehr Freude am Lernen mit sich. Über die Kommunikation mit der Lehrperson, die Integration in der neuen Lerngruppe und die Klarheit bzgl. Erwartungen und Regeln berichteten die SchülerInnen positiv. Schwierigkeiten bereiteten den SchülerInnen unterschiedliche

Vorgaben und Erwartungen bzgl. Heftführung und Themen, die nicht vor dem Wechsel abgeschlossen wurden. Fast alle SchülerInnen fühlen sich in ihrer Situation von den neuen Lehrpersonen verstanden und sind zufrieden mit der Unterstützung von Lehrpersonen, Eltern und MitschülerInnen. Diese Rückmeldungen wurden ans Lehrpersonenteam weitergeleitet und werden da weiter diskutiert. Evaluation Kerngruppe Elternmitwirkung: Die Kerngruppe Elternmitwirkung hat sich gemäss dem Konzept zur Elternmitwirkung formiert und übernimmt die beschriebenen Aufgaben. Die Zusammenarbeit innerhalb der Kerngruppe Elternmitwir-

kung (inkl. VertreterInnen der Lehrpersonen, der Schulleitung und der Schulpflege) ist geprägt von einem wertschätzenden und konstruktiven Austausch verschiedenster Anliegen. Die Elternvertretungen können sich in und durch die Kerngruppe Elternmitwirkung kritisch und konstruktiv einbringen. Die Elternver tretungen wünschen sich noch intensiveren Kontakt mit aussenstehenden Eltern. Die Kerngruppe Elternmitwirkung arbeitet diesbezüglich bereits ein neues Projekt aus. Nicole Pfyffer, PS 1c, Verantwortliche für die interne Evaluation

Die Sport- und Kreativwoche ist seit 30 Jahren im Angebot sem Engagement durchgeführt worden. So mussten zum Beispiel die Tischtennistische mit Unterstützung des Werkdienstes im Dorf organisiert werden. Das Angebot wird rege benutzt und fast alle Kurswünsche können berücksichtigt werden. In diesem Jahr konnten die Kinder aus dem folgenden spannenden Kursangebot auswählen: Die Sport- und Kreativwoche der Primarschule Meggen hat in den Osterferien ein grosses Jubiläum gefeiert. Seit 30 Jahren haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, aus einem vielfältigen Angebot von Kreativ- und Sportkursen auszuwählen. Vor 30 Jahren hatten die Kinder von damals (die Eltern von heute?) zum ersten Mal die Gelegenheit, aus einem abwechslungsreichen Angebot Kurse zu besuchen. Durch geschickte Improvisation waren die Angebote schon damals abwechslungsreich, lehrreich und mit gros-

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Sportkurse: Unihockey, Segeln, Turnen/Spielen, Ballspiele, Schwimmen, Hip-Hop, Orientierungslauf, Schach, Fechten. Kreativkurse Filzen, freies Malen, Kochen und Backen, Pelz-Monster, Werken mit Holz, gestalten, dekorieren und naschen, digitales Fotografieren, Theater spielen, Lampe mit Crackle Mosaik, spielerischer Umgang mit Hunden. Grosses, langjähriges Engagement Ich möchte mich an dieser Stelle bei den vielen Kursleiterinnen und -lei-

Segeln mit dem Segelklub Meggen begeisterte die jugendlichenTeilnehmer der Sport- und Kreativwoche.

tern und insbesondere beim OK, bei Sämi Ludi und Ruth Küng, für ihr grosses und langjähriges Engagement für die Sport- und Kreativwoche herzlich bedanken. Auch im nächsten Jahr wird die Sport- und Kreativwoche wieder in der ersten Osterferienwoche angeboten. Remo Ehrenbolger, Schulleiter Päd. Einheit KG-2.PS

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SCHULE

Schuljahr 2014/ 2015

Die Lehrpersonen und ihre Klassen Pädagogische Einheit KG – 2. Primarstufe, Schulleiter Remo Ehrenbolger Klasse Lernende Schulhaus KG A 17 Altschulhaus KG Ha 18 Hofmatt KG Hb 18 Hofmatt KG Hc 19 Hofmatt Pav. KG L 16 Lerchenbühl KG S 16 Sentibühl 1a 16 Hofmatt 1 1b 17 Hofmatt 1 1c 16 Hofmatt 1 2a 17 Hofmatt 1 2b 18 Hofmatt 1 2c 18 Hofmatt 1

Lehrperson(en) Meier Julia / Kaelin Margrit Vogel Clivia / Bauhofer Nicole Heller Mira / Madera Laura Bittel Florence Kauf Heidi / Dahinden Petra Schluth Claudia Huwyler Manuela / Ehrenbolger Remo Schär Andrea / Buholzer Christine Andermatt Esther / Fallegger Monika Jaggi Anja / Gloggner Sabrina Gross Marie-Béatrice / Howald Saskia Bucheli Luzia / Pfyffer Nicole

Kindergarten 104 Kinder

Weitere Lehrpersonen: Bergamin Claudia Breschan Silvia Geisseler Erika Kaufmann Daniéle Kühn Matthias Wohlgemuth Anja

Primarstufe 102 Kinder

Pädagogische Einheit 3. – 6. Primarstufe, Schulleiterin Helen Tanner-Brunner Klasse Lernende Schulhaus 3a 16 Hofmatt 3 3b 16 Hofmatt 3 3c 15 Hofmatt 3 3d 16 Hofmatt 3 4a 17 Zentral 2 4b 21 Zentral 2 4c 20 Zentral 2 5a 17 Hofmatt 2 5b 16 Hofmatt 2 5c 17 Hofmatt 2 5d 17 Hofmatt 2 6a 19 Hofmatt 2 6b 17 Hofmatt 2 6c 16 Hofmatt 2

Lehrperson(en) Muff Dave Gauglitz Arno / Bucherer Regina Graf Ramona Apostol Dominique / Wespi Natalie Fellmann Beatrice Binder Roger Steinegger Anja Zberg Lukas Meerstetter Simon Wilms Daria Schryber Stephanie Marti Stefan Däschler Alisha Ludi Samuel

Primarstufe 243 Kinder Weitere Lehrpersonen: Böhler Barbara Christen Bernadette Engel Barbara Estermann Andrea Gariglio Ursula Gilly Celine Habermacher Clara Kryenbühl Myriam Menzies Chantale Obrist Ursula Odermatt Sandra Tanner-Brunner Helen Wirz Pirmin

Pädagogische Einheit Sekundarschule, Schulleiter Marc Dahinden Klasse Lernende Schulhaus 1A 14 Zentral 1 1B 16 Zentral 1 1C 16 Zentral 1 2A 19 Zentral 1 2B 18 Zentral 1 3 A/B 1 18 Zentral 1 3 A/B 2 18 Zentral 1 3C 19 Zentral 1

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Lehrperson(en) Furrer Kathrin Zadori Noël Stang Mareike Freyenmuth Phil Gasser Benedikt Müller Fridolin Kaufmann Philipp Brülhart Katja

Sekundarschule 128 Kinder Weitere Lehrpersonen: Aschwanden Gina, Bernet Christa, Clerc Nicole, Holenstein Rahel, Keist Christian, Küng Ruth, Omlin Erna, Ruckstuhl Lukas, Tanner Philippe, Waltert Dominic, Wismer Norbert, Wyss Fabienne

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SCHULE

Schuljahr 2014/ 2014 an der Schule Meggen

Neue Lehrpersonen stellen sich vor Celine Gilly, Lehrperson Integrative Förderung, 4. PS in Meggen beginne ich einen neuen Abschnitt in meinem Leben. Ich bin in Österreich geboren, habe aber schweizerische Wurzeln. In Wien habe ich die Ausbildung zur Volksschullehrerin und die Zusatzausbildung als Sonderschullehrerin gemacht. Anschliessend habe ich Schüler und Schülerinnen mit einer Kollegin vom Kindergartenübertritt bis zur Sekundarstufe integrativ begleitet. In dieser Zeit habe ich vom Grossstadtleben in Wien profitiert und viele Kulturen und Sprachen kennen und verstehen gelernt. Nun bekomme ich die Chance, meine beruflichen Erfahrungen durch ein neues Umfeld und neue Herausforderungen zu erweitern. Ich freue mich sehr darauf, dass dies in meiner zweiten Heimat stattfinden darf.

Katja Brülhart, Klassenlehrperson 3. Sek C In Küssnacht am Rigi aufgewachsen, absolvierte ich die Matura am Gymnasium in Immensee. Der anschliessende 7-monatige Sprachaufenthalt in Australien sorgte für die nötige Auszeit. Das Masterstudium an der PHZ Luzern schloss ich 2012 ab, worauf ich einige kürzere und längere Stellvertretungen machte. Nach einem Schuljahr in Cham bin ich nun gespannt auf die Klasse 3C in Meggen. Ich freue mich ausserdem auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Lehrerteam.

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Christian Keist, Fachlehrperson, Sek

Philippe Tanner, Fachlehrperson, Sek

Meine Primarschulzeit verbrachte ich in Neuenkirch, wo ich lange Zeit in der Pfadi aktiv war. Danach besuchte ich die Kantonsschule Reussbühl. Seit 2007 studiere ich Französisch und Englisch an der Universität Freiburg. Während dieser Zeit habe ich regelmässig als Fachlehrer für Sprachen an der Sek und an der Primarschule gearbeitet. Gleichzeitig hatte ich das Glück, durch Praktika und den Zivildienst in mehreren anderen Bereichen einen Einblick zu kriegen, wie zum Beispiel im Brändi in Horw, wo ich für den Zivildienst als Betreuer arbeitete oder im Radio 3Fach in Luzern, wo ich mehrere Jahre journalistisch tätig war. Nebst dem Studium und der Arbeit versuche ich viel Zeit im Freien zu verbringen. Nachdem ich das letzte Jahr in einem universitären Austausch in Kanada war, schliesse ich nun meinen MasterStudiengang in Freiburg ab und freue mich sehr, den Jugendlichen an der Sekundarschule Meggen bald meine Freude an fremden Sprachen und Kulturen vermitteln zu können.

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Weinfelden im Kanton Thurgau, wo ich auch die Primar- und Sekundarschule besuchte. Nach vier Jahren an der Kantonsschule Frauenfeld ging ich für ein Jahr nach Los Angeles an ein College, um dort meine Englischkenntnisse zu ver tiefen. Das internationale und multikulturelle Leben in Kalifornien hat mich sehr beeindruckt. Darum wollte ich lange Zeit auch beruflich in diesem Bereich etwas machen. Für ein Jahr studierte ich folglich Internationale Beziehungen in Genf. Das Studium entsprach jedoch nicht meinen Vorstellungen und so wechselte ich ins Hotelbusiness. Ich absolvierte im Wellness-Hotel Rössli in Weggis für ein Jahr lang ein Praktikum, welches mir sehr gefallen hat. Dennoch entschied ich mich 2009 für ein Studium an der PH Luzern und gegen ein Studium an der Hotelfachschule. Im Januar 2014 habe ich meine Ausbildung an der PH Luzern erfolgreich abgeschlossen und freue mich nun sehr auf die neue Herausforderung an der Schule Meggen.

Michelle Petermann, Schwimmteamleiterin Michelle Petermann wohnt in Udligenswil und ist Schülerin der Kantonsschule Musegg in Luzern. Sie ist Jugendtrainerin in der SLRG Luzern, Schwimmerin im Wettkampfteam SLRG Luzern und Schwimmlehrerin in Luzern. Sie treibt gerne Sport und freut sich auf ihre neue Aufgabe als Schwimmteamleiterin an der Schule Meggen.

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SCHULE

Lehrstellenparcours Schule und Gewerbeverein Meggen

15 Megger Betriebe, 16 Berufe präsentiert Am Dienstag, 06. Mai 2014, fand bereits zum dritten Mal der Lehrstellenparcours der Sekundarstufe Meggen in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein statt. 15 teilnehmende Betriebe stellten insgesamt 16 Berufe vor. Drei davon konnten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag kurz kennenlernen. Das Ziel, die Jugendlichen für ihren bevorstehenden Berufswahlprozess zu sensibilisieren, wurde erreicht und die Begeisterung über den gelungenen Anlass war gross. Chiara, Dominika und Patrick erzählen, wie sie den Lehrstellenparcours 2014 erlebt haben und was sie für ihre berufliche Zukunft mitnehmen. Welche Berufe habt ihr am Lehrstellenparcours angeschaut? Chiara: Coiffeuse, Drogistin und Fachfrau Hauswirtschaft. Dominika: Ich habe mir wie Chiara ebenfalls die Berufe Coiffeuse und Fachfrau Hauswirtschaft angesehen, am Nachmittag habe ich mir im Sunneziel jedoch die Pflegeberufe angeschaut. Patrick: Am Morgen Gärtner und Weintechnologe, am Nachmittag Schreiner. Was hat euch besonders gefallen? Dominika: Das Atelier beim Coiffeurgeschäft, denn dort wurde mir alles gezeigt, was man als Coiffeuse so ma-

Sie waren sichtlich begeistert vom Lehrstellenparcours 2014: Patrick Lötscher, Dominika Hanis und Chiara Alexandris (von links) von der 1. Sekundarstufe.

chen muss und ich durfte sogar jemandem die Haare waschen. Patrick: Bei der Gärtnerei konnte ich selber Sachen ausprobieren und sogar Bagger fahren. Chiara: Mir gefiel besonders, dass man in einer Drogerie selber Medikamente und Sprays herstellen kann. Was war nicht so toll? Patrick: Mir hat alles gefallen. Dominika und Chiara: Wir hatten eine falsche Vorstellung von Fachfrau Hauswirtschaft. Anstatt zu kochen

Lehrpersonen Schule Meggen

Geehrt und verabschiedet Langjährige Einsätze an der Schule Meggen Herzliche Gratulation zum Jubiläum und danke für die geleistete Arbeit. 15 Jahre: Bucherer Regina 10 Jahre: Meerstetter Simon, Dahli Olivier 40 Jahre: Christen Bernadette

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Folgende Lehr- und Fachpersonen verlassen die Schule Meggen Abad Amanda, Betschart Michi, Bucheli Jörg, Carlen Béatrice, Gerber Jan, Naoura Rami, Sonderegger Cornelia, von Ah Christoph, Wanner Jeannette. Herzlichen Dank für den Einsatz und alles Gute für die Zukunft. md

mussten wir Zimmer putzen, Teller abräumen und Tüchlein zusammenlegen. Was hat euch der Parcours für euren Berufswahlprozess gebracht? Chiara: Er hat mir neue Perspektiven gezeigt und ich lernte neue Berufe kennen, welche ich vorher nicht kannte und wahrscheinlich sonst nicht näher angeschaut hätte. Dominika: Es war einfach interessant, in die Berufswelt hineinzuschauen. Hilfreich für mich war auch, dass ich nun weiss, mit welchen schulischen Leistungen ich welche Berufe erlernen kann oder eben nicht. Patrick: Es war hilfreich für mich. Jedoch weiss ich bereits genau, welche Lehre ich später machen möchte. Möchtet ihr einen oder mehrere Berufe während einer Schnupperlehre nun genauer kennenlernen? Dominika: Ja, vielleicht Coiffeuse. Chiara: Auf jeden Fall Drogistin. Patrick: Eventuell Gärtner oder Schreiner. Besten Dank fürs Interview. Michi Betschart

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MUSIKSCHULE

Konzert am 24. Mai 2014 auf dem Dorfplatz

Der Bläsertag der Musikschule Meggen Dieser erlebnisreiche Tag kann durchaus verschiedene Beweggründe und Zielsetzungen haben, wie die Interviews mit zwei beteiligten Musiklehrern zeigen.

Aus der Sicht unseres Streichorchesters: Für die StreicherInnen eine musikalische Zusammenarbeit mit der Musikschule Schwyz Interview von Fredi Bucher, Leiter der Musikschule Meggen mit Beat Mar thaler, Ensemble-Leiter unserer Streichorchester. War es unter diesen Umständen überhaupt möglich, dass sich die Schwyzer und die Megger Streicher kennengelernt haben? Ja durchaus, das gemeinsame Mittagessen, gekocht von Fredi Bucher, hat gute Laune gemacht. Gemeinsam am selben Tisch gab es natürlich Gespräche über die «Kantonsgrenze» hinweg.

Was war der Grundgedanke, eine Zusammenarbeit mit dem Jugendorchester Schwyz zu planen? Beat Mar thaler: Aus einem spontanen Gespräch mit meiner Kollegin Monika Haselbach. Ich äusserte ihr gegenüber meine Vision, mit einem grösseren Streichorchester und mit mehr Klang die Sommerkonzerte zu gestalten. Da Monika Haselbach an beiden Schulen als Lehrerin für Violoncello tätig ist, übernahm sie eine erste Vermittlerrolle. Was waren die erst Schritte? In Herbst traf ich mich mit Olivera Sekulic, der Leiterin des Jugendorchesters Schwyz. Die Suche nach einem geeigneten, gemeinsamen Konzertprogramm gestaltete sich als Detektivarbeit, denn das Programm in Meggen war mit der «Horrornacht im Gemeindehaus» thematisch vorgegeben und in Schwyz zeichnete sich ein Matineekonzert ab. Zudem musste das Programm dem jeweiligen Niveau entsprechen und nicht zuletzt einen Spasseffekt bei den beteiligten Jugendlichen erwecken.

Interviewpartner Beat Marthaler ist seit über 30 Jahren an unserer Musikschule tätig.

24. Mai. Wir waren da gewissermassen Gäste und Exoten am traditionellen «Bläsertag» der Musikschule Meggen. Im ganzen Gemeindehaus wurde an diesem Samstag am Morgen geprobt und um 14 Uhr fand das Platzkonzert auf dem Dorfplatz statt. Der Spirit dieses Tages war für alle sehr inspirierend.

Wie war es für euch, das Gelernte gleich im Anschluss aufzuführen? Die Beteiligten haben ein tolles Resultat an den Tag gelegt, bedenkt man doch die ungewohnte Akustik, die blendende Sonne und nicht zuletzt den Wind, der die Noten fortwehte. Was ist dein Fazit? Es war ja nicht das erste Mal, dass wir Ensembles für eine gewisse Zeit fusionierten. Für mich ist es eine Bereicherung erleben zu dürfen, wie andere Musikpädagogen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Wie ging es dann weiter? Ab Herbst probten beide Orchester unabhängig voneinander. Musikalische sowie spieltechnische Absprachen wie Dynamik, Bogenstriche, Tempi wurden zum Voraus gemeinsam koordiniert. Wann war die erste gemeinsame Probe mit dem Jugendorchester Schwyz? Ob man es glaubt oder nicht, wir hatten nur den einen Probetag vom

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Bläser und Streicher beim gemeinsamen Platzkonzert vom 24. Mai 2014 bei strahlendem Wetter.

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MUSIKSCHULE

Aus der Sicht unserer Bläserabteilung: Für die BläserInnen ein Meilenstein zum Neuaufbau eines Jugendblasorchesters Auf dem Weg zu einem eigenen Jugendblasorchester: Interview mit Aurel Nowak, Organisationsmitglied der Bläserprojekte unserer Musikschule. Da ja nicht alle Bläserinnen und Bläser in dieser Band mitspielen werden, ist es sehr gut möglich, dass wir den Bläsertag dann trotzdem wieder durchführen. Es ist gerade für die ganz jungen Instrumentalisten ein tolles Erlebnis und sorgt für zusätzliche Motivation.

Die Motivation unserer Musiklehrpersonen ist gross, ein eigenes Jugendblasorchester ins Leben zu rufen. Um die Kinder und Jugendlichen «auf den Geschmack» zu bringen, wurde der Bläsertag ins Leben gerufen. Was muss man sich unter einem Bläsertag vorstellen? Was ist die Idee dahinter? Aurel Nowak: Der Bläsertag wurde nun ja schon zum zweiten Mal durchgeführt und ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, das Ensemblespiel der Bläser zu fördern. Dabei werden einige Stücke im Einzelunterricht vorbereitet und dann an einem Tag im Ensemble geprobt und auch gleich aufgeführt. So sollen den Schülerinnen und Schülern die Lust und Freude am gemeinsamen Musizieren vermittelt werden. Spielen denn die Schülerinnen und Schüler sonst nicht in Ensembles? Die meisten spielen schon von Zeit zu Zeit in einer kleinen Formation. Diese werden aber in der Regel von den Instrumental-Lehrern und -lehrerinnen zusammengestellt und bestehen darum oft nur aus einer Instrumentengattung. Leider hat die Musikschule Meggen zurzeit noch kein festes gemischtes Bläserensemble, welches regelmässig probt und Konzerte spielt. Mit solchen Projekten wie dem Bläsertag oder auch dem Gospelprojekt von letzter Weihnachten wollen wir das Interesse am Ensemblespiel fördern. Und? War der Bläsertag in dieser Hinsicht ein Erfolg? Auf jeden Fall. Alle Beteiligten hatten grossen Spass. Es ist einfach eindrücklich zu erleben, wie in so kurzer Zeit Musik entstehen und sich entfalten kann. Jede Bläserin und jeder Bläser brachte die vorbereiten Einzelstimmen mit und konnte in der Probe an Sicherheit gewinnen und

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Interviewpartner Aurel Nowak: Fachlehrer für hohes Blech und leidenschaftlicher Ensembleleiter und Arrangeur.

Musikschule: Fazit Schuljahr 2013/14 Ein intensives Musikschuljahr neigt sich dem Ende zu. Der beschriebene Bläsertag war eine von rund 40 Veranstaltungen. Wir durften dabei stets ein grosses Publikum und volle Ränge begrüssen. Schön, dass unsere Schule so viel Interesse erfahren darf. Fredi Bucher, Leiter Musikschule

sich ihrer/seiner Rolle im Ensemble klar werden. Dadurch entstand eine Energie, welche nur durch das Zusammenspiel erreicht werden kann. Ich bin sicher, dass das alle so erlebt haben. In dem Fall wird es den Bläsertag wohl auch nächstes Jahr wieder geben? So weit sind wir noch nicht in der Planung. Was wir aber auf jeden Fall planen, ist ab Herbst ein festes Bläserensemble anzubieten. Wir wollen den Elan und Schwung aus dem Bläsertag aufnehmen und daraus etwas Regelmässiges machen. Ich freue mich schon sehr auf diese Aufgabe.

Am Konzert waren unter den Musizierenden alle möglichen Altersklassen und unterschiedliche Niveaus vertreten. Wie bringt man das alles unter einen Hut? Ja, das ist tatsächlich und vor allem erfreulicherweise so. Es ist ja generell bekannt, dass Musik verbindet. Das gilt auch für die verschiedenen Generationen. Im Zentrum steht dabei, gemeinsam so gut wie möglich zu klingen. Ob man nun knappe acht oder fünfzig Jahre alt ist, spielt dabei keine Rolle. Natürlich haben wir bei der Stückauswahl darauf geachtet, dass verschiedene Stimmen für verschiedene Niveaus vorhanden waren. So wurden alle einigermassen gefordert. So etwas auf die Beine zu stellen, braucht ja einiges an Koordination und Organisation. Steht der Aufwand denn im Verhältnis zum erzielten Ergebnis? Auf jeden Fall! Erstens einmal haben alle Lehrerinnen und Lehrer des Bläserteams mitgeholfen, diesen Tag möglich zu machen. Dadurch war der Aufwand für den Einzelnen nicht so gross. Ausserdem ist so etwas eine gute Gelegenheit, zusammenzuarbeiten. Wir Instrumentallehrer sind ja sonst eher die Einzelkämpfer. Zudem werden wir das erarbeitete Programm noch einmal am Sommerkonzert aufführen. Ich persönlich ziehe aus solchen Projekten auch sehr viel Motivation und Energie für meine sonstige Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Es zeigt mir jeweils ganz klar: Es ist etwas sehr Sinnvolles, was wir hier machen!

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JUGEND

Sommerprojekt Seeanstoss 2014

Jugendliche übernehmen Verantwortung Ein Bauwagen als Treffpunkt statt Lärm und Littering: Beim FridolinHofer-Platz setzt die Jugendanimation unter Einbezug der Jugendlichen ein Sommerprojekt um. Seit Ende Mai steht ein Bauwagen hinten auf dem Fridolin-Hofer-Platz. Er gehört zum «Sommerprojekt Seeanstoss 2014». Ziel der Jugendanimation ist es, die Nutzung beim FridolinHofer-Platz gemeinsam zu regeln und ein Betriebskonzept umzusetzen, welches sowohl das Freizeitverhalten der Jugendlichen wie auch die Bedürfnisse der Anwohnerschaft und die Rahmenbedingungen des Gemeinderates berücksichtigt. Testbetrieb mit Bauwagen Das Aufstellen des Bauwagens ist als Testbetrieb von Juni bis September vom Gemeinderat bewilligt worden. Finanziert wurde der Bauwagen aus dem Fonds für Kinder- und Jugendprojekte. Unter Mitwirkung von Jugendlichen und unter der Leitung der Jugendanimation wird ein Kiosk- und Freizeitbetrieb geführt Der Wagen ist bei schönem Wetter abends von 19.00 bis 23.30 Uhr (Donnerstag bis Samstag) geöffnet. Bevor der Betrieb starten konnte, mussten aber noch einige Umbauarbeiten erledigt und ein Betriebskonzept dem Gemeinderat vorgelegt werden. Begleitet und ausgewertet wird das Sommerprojekt von einer breit abgestützten Projektgruppe bestehend aus Gemeinderat, Anwohnern, Quartierverein, Werkdienst, Bauamt, Jugendanimation und Leiterin Jugend/Freizeit. Bewährt sich der Bauwagen am See, können die Erfahrungen sowohl in ein längerfristiges Projekt wie auch in die Neugestaltung Seestrasse einfliessen. Gemeinsame Regeln Für die Testphase wurden entsprechende Regeln unter Mitwirkung von Jugendlichen ausgearbeitet. Dazu gehört auch, dass sich alle Besucherinnen und Besucher auch ausserhalb der Betriebszeiten an diese Regeln

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Sie engagierten sich beim Aufstellen des Bauwagens: Vorne von links Pascal Briker, Martin Hess, Sandro Leupi und Fabian Schmidli. In der Mitte hinten Gemeinderätin Jacqueline Kopp sowie die Jugendarbeitenden Jacqueline Muff und Pascal Rojko.

den Jugendlichen haben klar gezeigt, dass nebst den Themen Littering und Lärm auch der Verkehr bzw. das Parkieren während den Schönwetter tagen ein Problem ist. Verschiedene Vorschläge für verkehrsberuhigende Massnahmen und zusätzliche Parkierungsmöglichkeiten wurden in der Zwischenzeit zusammengetragen und werden geprüft. Ziel ist es, dass erste Lösungen bereits diesen Sommer umgesetzt werden können.

Der Bauwagen wurde mit dem Traktor durch Martin Hess transportiert.

halten. Zur Kontrolle hat die Gemeinde eine Sicherheitsfirma beauftragt, welche zu bestimmten Zeiten vor Ort ist um mit den Anwesenden in Kontakt zu treten. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit der Polizei, diese wurde über das Betriebskonzept und die Regeln informiert. Nicht nur ein Jugendthema Verschiedene Rückmeldungen von Anwohnern, dem Quartierverein und

Nur gemeinsam zum Erfolg Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit diesen Massnahmen sowie mit gegenseitigem Respekt und Toleranz eine Verbesserung der heutigen Situation herbeigeführt werden kann. Wichtig ist aber, dass alle mithelfen, denn nur gemeinsam können das «Sommerprojekt Seeanstoss 2014» und die weiteren Massnahmen zum Erfolg führen. Der Gemeinderat dankt allen für die aktive Mitarbeit und die Unterstützung. Jacqueline Kopp, Gemeinderätin Ressort Jugend, Präsidentin Jugendkommission

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JUGEND/SPORT

Gemeinde Meggen: Jugendarbeit auch in den Sommermonaten Die Stellen der Jugendarbeit Meggen konnten wieder besetzt werden. Die

120 Stellenprozente werden bis September auf drei Personen aufgeteilt.

Das neue Team der Jugendarbeit Meggen von links: Pascal Rojko, Edith Züsli (Abteilungsleiterin Schule/ Freizeit/ Jugend/ Kultur), Jacqueline Muff und Andreas Althaus.

Zusammenschluss im August 2014

Pfadiabteilungen fusionieren Die beiden Megger Pfadiabteilungen Häxebach und Habsburg zu einer Abteilung, der Pfadi Meggen, zusammen. Die neue Abteilung wird aus den beiden Stämmen mit gemeinsamer Biberund Piostufe bestehen. Biberstufe: In der Biberstufe steigen Kinder von fünf bis sechs Jahren ins Pfadileben ein und erhalten die Möglichkeit, die Welt und die Vielfältigkeit der Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Wölfli: Die 2. bis 4. Primarschulschülerinnen und -schüler besuchen die Wölfli. Ab August sind die Mädchen ebenfalls Wölfli und keine Bienli mehr. Pfadi: Ab der 5. bis zur 7. beziehungsweise 8. Klasse ist man in der Pfadi, mit dem Jahreshighlight vom zweiwöchigen Sommerlager in Zelten. Piostufe: Anschliessend folgt die Piostufe, welche eins bis zwei Jahre dauern kann. In der Piostufe lernen die Jugendlichen unter Anleitung der Leiterinnen und Leiter Verantwortung für eine Gruppe zu übernehmen und Anlässe durchzuführen. Leiterstufe: Die Leiterstufe der Pfadi Meggen besucht regelmässig Aus-

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Jugendorganisationen Zwei weitere Organisationen in der Megger Jugendarbeit: Jungwacht: Kilian Stalder kilian.stalder@gmx.net Blauring: Alina Brunner alina_brunner@hotmail.com

und Weiterbildungen gemäss den Anforderungen von Jugend und Sport, um sichere und stufengerechte Aktivitäten und Lager zu gewährleisten. Zielsetzung: Wir fördern das zufriedene Zusammensein der verschiedenen Altersgruppen. Die Pfadi Meggen ist somit ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit unseres intakten Dorflebens. Pfadi Meggen Hinweise: Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen, dann wenden Sie sich bitte an die zukünftige Abteilungsleitung der Pfadi Meggen: Jana Camenzind, jana@camenzind.name; David Rast, davidrast@gmx.ch. Die Pfadi Meggen ab August im Web: www.pfadimeggen.ch

Zwei Stellen wurden befristet für das Sommerprojekt Seeanstoss 2014 vergeben. Erstmals werden die Jugendarbeitenden den ganzen Sommer am See und im Jugendtreff anwesend sein. Und hier sind die neuen Öffnungszeiten des Jugendtreffs Arena: • Mittwoch, 16.00 – 20.30 Uhr, Dinner for girls/boys, siehe Web • Donnerstag, 17.30 – 20.30 Uhr • Freitag, 19.00 – 23.30 Uhr • Samstag, 19.00 – 23.30 Uhr Bei schönem Wetter und keinen Besuchenden sind die Jugendarbeitenden im Dorf oder am See unterwegs. Bitte Plakat an der Türe der Arena sowie Website beachten. ez

Megger Sporttag – Samstag, 06.09.2014 Das Jubiläumsjahr der Gemeinde Meggen hat auch Auswirkungen auf den 36. Megger Sporttag vom Samstag, 06. September 2014. Nebst dem traditionellen Angebot mit Megger 5-Kampf, Schülerfussball- und Volleyballturnier wird speziell zum Jubiläum der Gemeinde eine sportliche Attraktion auf die Besucherinnen und Besucher des Sporttages warten: Eine neun Meter hohe mobile Kletterwand. Dieses Angebot, ausserhalb der Wettkämpfe, wird auf dem roten Platz beim Hallenbad stattfinden. Auch schon zur Tradition gehören am Abend die Verleihung des Anerkennungspreises sowie die Ehrung erfolgreicher Megger Sportlerinnen und Sportler. Zum Abschluss finden wie jedes Jahr die Siegerehrungen statt. Die Sportkommission und das OK Megger Sporttag freuen sich auf Ihre Teilnahme und Ihren Besuch. Neuer Lauftreff in Meggen? Haben Sie Interesse, an einem neuen Lauftreff in Meggen mitzumachen? Dann melden Sie sich bitte bei Sportkommissionsmitglied Reto Illi unter der Mailadresse reto.illi@ckw.ch. jk

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NAMEN&NOTIZEN

Todesfall, Einbürgerungen, Dienstjubiläen und Mutationen Todesfall Werner Bürkli, Team Werkdienst Am 08. Februar 2014 ist Werner Bürkli, Mitarbeiter des Werkdienstes, mit 55 Jahren viel zu früh an Herzversagen gestorben. Sein plötzlicher Tod hat viele tief getroffen. Die grosse Teilnahme an der Beerdigung vom 20. Februar 2014 in der Magdalenenkirche hat dies gezeigt. Seit seinem 20. Lebensjahr war Werner Bürkli als Mitarbeiter im Werkdienst angestellt und hätte in diesem Sommer 2014 sein 35-JahreJubiläum bei der Gemeinde Meggen gefeiert. Als Allrounder hat er seine Arbeiten mit grossem Interesse und Einsatz in den verschiedenen Bereichen des Werkdienstes erledigt. Im Team wurde er als hilfsbereiter und geselliger Kollege geschätzt. In seiner Freizeit war Werner Bürkli aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen und hat diese Anlässe stets genossen. Lieber Werner, Du bist zu früh gegangen! Wir werden dich in guter Erinnerung behalten.

Dienstjubiläen bei der Gemeinde Meggen

Nicole Barrois Sachbearbeiterin Finanzen und Controlling 10 Jahre am 01. Juli 2014

Köbi Kälin BrunnenmeisterStellvertreter 15 Jahre am 01. August 2014

Rosalia Sorrentino Raumpflege Schulen 10 Jahre am 01. August 2014

Einbürgerungen Schweizer Folgende Personen haben das Bürgerrecht der Gemeinde Meggen erworben: • Scherrer-Bevilacqua Antonia und Martin mit Laurent und Thierry, von Kirchberg SG, Rüeggiswilstrasse 23 • Tschopp-Gehrig Anita und René, von Willisau LU, Sportweg 22 • Tschopp Ivo, von Willisau LU, Sportweg 22 • Tschopp Janick, von Willisau LU, Sportweg 22

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Gabi Roos Hauswartin Altschulhaus 15 Jahre am 23. August 2014 Wir danken den Jubilarinnen und dem Jubilaren für die langjährige Treue und wünschen ihnen weiterhin viel Freude bei ihren Tätigkeiten.

Mutationen im Personal der Gemeinde Meggen Christoph Jung orientiert sich neu und wird im August unsere Gemeindeverwaltung verlassen. Er war seit März 2012 als GemeindeschreiberSubstitut und Sachbearbeiter auf der Gemeindekanzlei tätig. Wir danken Christoph Jung für die gute Zusammenarbeit und seinen Einsatz. Auf dem weiteren beruflichen und persönlichen Lebensweg wünschen wir ihm viel Glück und Erfolg. Als neue Sachbearbeiterin in der Einwohnerkontrolle dürfen wir ab dem 07. Juli 2014 Louisa Stadelmann, wohnhaft in Luzern, in unserer Verwaltung begrüssen. Sie hat die Verwaltungslehre bei der Gemeindeverwaltung Wer thenstein absolviert und war seither in zwei weiteren Gemeinden tätig. Im 2011 hat sie den Ausweis zur AHVZweigstellenleiterin erworben und im letzten Jahr den Lehrgang Verwaltungswirtschaft an der Hochschule Luzern mit Erfolg abgeschlossen. Wir wünschen Louisa Stadelmann einen guten Start bei uns in Meggen und viel Freude bei der Ausübung ihrer neuen Tätigkeit. Stephanie Lötscher, 1999, Althausweg 28, Oberbergiswil, Meggen, wird im August 2014 die dreijährige Ausbildung zur Kauffrau EFZ (Profil B) beginnen. Sie wird im Verlaufe der Lehrzeit in allen Abteilungen der Gemeindeverwaltung ausgebildet. Wir wünschen der neuen Lernenden viel Freude bei ihrer Ausbildung bei uns in der Gemeinde Meggen.

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K U LT U R

Im Benzeholz und am Megger Fest

Die Kunstzunft «La Bohème» zu Gast Annina Burkhalter (*1981 in Baar) und Amayi Wittmer (*1985 in Adligenswil) sind Gesellinnen der Kunstzunft «La Bohème» aus der Innerschweiz. Als Künstlerinnenkollektiv arbeiten sie seit 2008 unter dem Label a&a an der Schnittstelle von Kunst und Leben. Mit der Homebase in Luzern und Zug durchreisen sie mit frohem Mut und heiterem Sinn die Welt. In ihrer Arbeit transformieren und wechseln a&a ihre Fahrzeuge, gleichwohl wie ihre Medien: Vom Wohnwagen zum Museum, vom mobilen Grill zum wassertauglichen Zunfthaus und weiter zum Open Cube. Die Rolle als Künstlerinnen hinterfragen Bis anhin sind 88 Aktionen entstanden, welche die Künstlerinnen einerseits als Fundament und andererseits als eine sich immer weiterentwickelnde Geschichte verwenden. a&a interessieren alltägliche Inhalte in einem Kunstkontext und künstlerische Aktionen in einem alltäglichen Umfeld. Gleichzeitig befragen a&a in solchen Aktionen ihre Rolle als Künstlerinnen. Die Sommerresidenz wird in Meggen aufgeschlagen In Meggen werden a&a analog zur historisch verankerten Villenkultur vom 10. bis 31. August 2014 ihre Sommerresidenz aufschlagen. Die Geschichte und die ehemaligen Nutzungen des Benzeholz als Fischer-, Brenn- oder Waschhütte, als Wohn- oder Ausstellungshaus, als Treffpunkt am See bilden die Grundlage für ihre Aktionen. Villa oder Grotto am See Das Ausstellungshaus wird mit Pflanzenranken zur verwunschenen Villa oder zum Grotto am See. Für kulinarische Anlässe im temporär eingerichteten Zunftlokal wird aus dem hauseigenen Garten geerntet. Ausserdem werden Auszüge aus dem Bild-, Ton- und Textarchiv von a&a gezeigt und ständig aktualisiert.

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Annina Burkhalter und Amayi Wittmer durchreisen mit frohem Mut und heiterem Sinn die Welt. Im August machen sie auch in Meggen Halt.

Auftritt auch am Megger Fest im Gemeindehaus Der Ballon auf dem Dach dient gleich einer Flagge als Zeichen für die aktuelle Niederlassung der Künstlerinnenzunft. Und zu guter Letzt werden die «Zunftfiguren» auch am Megger Fest im Gemeindehaus und auf dem Dorfplatz aktiv. Besuchen Sie im August Annina Burkhalter und Amayi Wittmer in ihrem temporären Grotto im Benzeholz oder an der Bar im Gemeindehaus. Annamira Jochim, Kuratorin Benzeholz

Hinweise: • Freitag bis Sonntag, 15. bis 17. August 2014, a&a am Megger Fest. 15. August 2014, 22.00 bis 02.00 Uhr, Bar. 16. August 2014, 14.00 bis 16.00 Uhr, Ausgabe Festzelt. 17. August 2014, 10.00 bis 14.00 Uhr, Bankett. • Samstag, 23. August 2014, 18.00 Uhr Vernissage im Benzeholz. • Samstag, 30. August 2014, 11.00 bis 17.00 Uhr, Kunsthoch Luzern: Silver-Wassertaxi Luzern – Meggen (Reservation per 079 403 73 76).

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Das Schloss Meggenhorn und seine Menschen

Arbeiten in inspirierender Umgebung Es sind die Menschen, die das Schloss Meggenhorn prägen. Ganz besonders diejenigen, die vor und hinter den Kulissen für das Wohl unserer Gäste sorgen. 25 Mitarbeitende sind aktuell auf dem Schloss in Teilzeitanstellungen und

«Ich freue mich jedes Mal, den privaten Gästen des Schlosses Meggenhorn Interessantes und Spannendes über das Haus und ihre Bewohner zu erzählen.» Eveline Büeler, Schlossführerin «Ich hörte davon. Ich spazierte daran vorbei. Ich sah es oft vom Schiff aus. Jetzt erlebe ich das wunderschöne Schloss Meggenhorn, seine eindrucksvolle Geschichte und seine interessierten Besucherinnen und Besucher hautnah. Ich freue mich darauf, zahlreiche weitere Gäste begrüssen und informieren zu dürfen.» Margrit Bättig, Empfang

Kleinstpensen tätig. Sie betreuen den Empfang, die Cafeteria, die Führungen, sie sind Einrichterinnen und Ansprechpersonen für unsere Gäste, wenn es um Veranstaltungen geht. Wir haben sie gefragt, was ihnen ihre Arbeit auf dem Schloss bedeutet und geben die erhaltenen Antworten ger-

ne im Originalton wieder. Ein herz liches Dankeschön all unseren guten «Schlossgeistern» für ihre Begeisterung und ihr grossartiges Engagement!

«Für mich ist Schloss Meggenhorn wie eine Oase ... Ruhe, Aktivitäten, verschiedene Leute ..., was ich geniesse, da ich sehr kontaktfreudig bin. Ergänzt sich doch diese Tätigkeit sehr gut mit meiner Musik. Schloss – Kirche – Musik, das ergibt für mich eine Harmonie, auch die Zeitepoche stimmt ungefähr. Ist doch die Panflöte eines der ältesten Instrumente. So auch Schloss Meggenhorn, das seine Geschichte zu erzählen hat. Was sehr interessant und ganz bestimmt einen Besuch wert ist.» Margrit Scheiwiler, Cafeteria

«Bei meinen wenigen Einsätzen während der Schloss-Saison freue ich mich jedes Mal, Gästen von nah und fern durch meine Beratung vor Schlossführungen oder Kulturveranstaltungen ein eindrucksvolles Besuchserlebnis im Schloss vermitteln zu können.» Susanne Pangerl, Empfang

«Dieser wunderbare Ort bietet mir die Möglichkeit, mit interessanten Menschen aller Altersklassen in Kontakt zu treten und auch ein wenig Freizeit mit ihnen zu verbringen – der perfekte Ausgleich zum Jusstudium.» Nora Lipp, Empfang und Schlossführerin

«Schloss Meggenhorn hat mich schon immer begeistert. Schon als ich als Serviceangestellte vor über 20 Jahren im ehemaligen Restaurant Angelfluh in Meggen köstliche Speisen serviert habe. Nach dieser langen Zeit freue ich mich nun sehr, zum Team der Einrichterinnen gehören zu dürfen.» Helena Sorrentino, Einrichterin

«Ich wohne seit April 1997 in Meggen auf dem Bauernhof gleich unterhalb des Schlosses. Im Schloss bin ich Einrichterin und für die Reinigung verantwortlich. Nach jedem Anlass, bei Hochzeiten, Geburtstagsfesten, Firmenanlässen usw., wird das Schloss von mir und zwei Kolleginnen für den nächsten Anlass gereinigt. Ich schätze den kurzen Arbeitsweg. Ideal ist die Arbeit auch, um den Meggenhorn-Besuchern die vielen Fragen über das Schloss zu beantworten.» Madlen Bieri, Einrichterin

«Schönste Lage am Vierwaldstättersee, ein Schloss das eigentlich gar keines ist, eine alte Kapelle, die nicht wirklich alt ist, die spannende Geschichte mit den Vorgängerbauten und ihren unzähligen Bewohnern, eine Vergangenheit die uns verschlossen bleibt. Wir können interessierten Gästen ein ganz kleines Fenster öffnen, um sie eintauchen zu lassen in die Lebensweise der letzten Bewohnerinnen und Bewohner.» Ursula Korner, Schlossführerin

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Susanne Morger, Kuratorin und Betriebsleiterin Schloss Meggenhorn

«Das Schloss Meggenhorn ist für mich eine grosse Inspirationsquelle.» Renata Boog, Schlossführerin «Als entspannte Gastgeberin im Schloss-Café geniesse ich interessante Begegnungen mit spannenden Menschen in einer Umgebung, die der Seele gut tut.» Eva Banz, Cafeteria «Als junger Mann durfte ich im Herbst 1974 mit vielen anderen Meggerinnen und Meggern das vorhin streng private Schloss besuchen und den Park durchstreifen. Ich war begeistert! Diese Begeisterung für das Schloss mit seiner wunderschönen Umgebung ist ungebrochen. Nun darf ich schon seit einigen Jahren interessierten Besucher/innen die Räumlichkeiten des Meggenhorn zeigen, was mir jedes Mal grosse Freude macht.» Jürg Lustenberger, Schlossführer «Seit mehreren Jahren arbeite ich in der Cafeteria. Es macht mir Spass dort zu sein und die Gäste zu bewirten. Nicht selten kommt es zu schönen Begegnungen, die unvergesslich bleiben.» Margrith Lustenberger, Cafeteria

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Kunstwerke aus der Sammlung der Gemeinde Meggen

Ralph Kühne: Schräge Geschichten «H – I’m so limited damn fuck!» nennt Ralph Kühne seine 2013 fertiggestellte Fotoarbeit. Die fünfteilige Serie gehört zur Kunstsammlung der Gemeinde Meggen und ist zurzeit in der Artothek an der Hauptstrasse 50 ausgestellt. Fünf Fotografien zeigen Inszenierungen mit verschiedenen Darstellern, die in grossen, hellen Innenräumen agieren. Der Künstler Ralph Kühne ist dabei Fotograf, Regisseur und Geschichtenerzähler. Quer zur vorgegebenen Richtung Die Darsteller sind mit nur wenigen Requisiten ausgestattet. Die Räume, in denen die Inszenierungen stattfinden, sind leer. Die klarste Orientierung bieten auf zwei Bildern die Bodenmarkierungen. Diese geben eine Richtung vor, zu der sich die Menschen allerdings querstellen. Ein Mann sitzt mit eingezogenem Kopf auf einem Dreirad. Auf einem mitgeführten Schild prangen zwei Buchstaben: «HA». Verweigerung, Retardierung, Ulk? Tierisch erregendes Duett Auf einem anderen Bild versucht ein Mann auf Stelzen, die Übersicht zu behalten, während eine Frau durch ein langes Rohr in die Ferne, allenfalls in die Zukunft blickt. Erkennen die beiden mehr als der legendäre Vogel

Rendez-vous mit Gretel und Nelly Frey Die Rundgänge mit improvisierten Szenen der Geschwister Frey stossen auf reges Interesse. Nächste Möglichkeiten für ein Rendez-vous: Samstag, 16. August am Megger Fest auf dem Dorfplatz, im Festzelt und Gemeindehaus, 14.00 bis 17.00 Uhr. Sonntag, 31. August, 07. und 21. September, im/rund ums Schloss Meggenhorn, 13.00 bis 16.30 Uhr. Detaillierte Infos: ProgrammFlyer und www.meggenhorn.ch.

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Bild aus der 5-teiligen Fotoserie von Ralph Kühne, «H – I’m so limited damn fuck!», 2009 – 2013, Format je 30 x 30 cm, ausgestellt in der Artothek der Gemeinde Meggen an der Hauptstrasse 50.

Strauss, der seinen Kopf in den Sand steckt? Auf einem Gruppenbild stehen im Hintergrund zwei Frauen und ein Mann, im Vordergrund hält eine ältere Dame über ihrem Kopf ein Schild mit einem Pfeil. Dieser weist den Weg, vielleicht in Richtung Exit, denn alle vier sind schwarz gekleidet und scheinen in bedrückter Stimmung zu sein. Auf einer weiteren Fotografie sehen wir einen Mann und einen Hund bei einem musikalischen, offensichtlich tierisch erregenden Duett. Ausbalancierte Zweisamkeit Das Paar auf der oben abgedruckten Fotografie hat für sein Anlehnungsbedürfnis offenbar die richtige Balance

gefunden. Es ist ein fragiles Gleichgewicht. Ändert einer der beiden Partner die Position, droht der andere zu fallen. Wie in jeder Partnerschaft stellt sich die Frage, inwieweit individuelle Veränderungen möglich sind, ohne die Zweisamkeit zu gefährden. Ist das Fortbestehen der Beziehung nur zum Preis der Erstarrung zu haben, perfekt austariert für alle Ewigkeit? Doch vielleicht gehört dieses Paar zu jenen Glücklichen, die sich so umsichtig verändern können, dass die Balance nicht verloren geht und keine(r) stürzt. Hans Beat Stadler

Schlossfenster

Ein besonderes Geschenk Das Schloss Meggenhorn hat eine grosszügiges Geschenk von Jean-Pierre de Loriol (Bild) erhalten. Der Ururururenkel von Edouard Hofer hat uns bei seinem Besuch einen Stich vom Schloss Meggenhorn sowie ein Ölbild vermacht, das Edouard Hofer beim Malen zeigt. Hofer hatte von 1868 bis 1870 den bescheidenen ländlichen Wohnsitz in ein romantisches Schloss nach dem Vorbild der französischen Loire-Schlösser verwandelt. Wir danken Jean-Pierre de Loriol ganz herzlich für die beiden Bilder, die im Schloss einen würdigen Platz erhalten werden.

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Neu in der Bibliothek • Allende Isabel, Amandas Suche • Bärfuss Lukas, Koala • Bussi Michel, Das Mädchen mit den blauen Augen • Cueni Claude, Script Avenue • Devi Mitra, Der Teufelsangler • Evanovich Janet, Kuss Hawaii • Hertz Anne, Die Sache mit meiner Schwester • Hohler Franz, Immer höher • Imboden Blanca, Anna & Otto • Leon Donna, Das goldene Ei • Lorentz Iny, Der weisse Stern • Mo Yan, Wie das Blatt sich wendet • Patterson James, Die 1. Stunde • Picoult Jodi, Solange du bei uns bist • Robotham Michael, Erlöse mich • Steinunn Sigurdardottir, Jojo • Tartt Donna, Der Distelfink Neue Hörbücher: • Allende Isabel, Amandas Suche • Bomann Corina, Die Jasminschwestern • George Nina, Das Lavendelzimmer • Grisham John, Die Jury • Haran Elizabeth, Der Glanz des Südsterns • Leon Donna, Das goldene Ei • Peters Veronika, Die Liebe in Grenzen • Roberts Nora, Das Geheimnis der Wellen

Bibliothek Meggen

Buchstart für die Kleinen, Lesung für die Grossen An der Mai-Buchstartveranstaltung konnte die Leseanimatorin Priska Röthlin mit «Gschechtli, Reim und Fengerspeli» die Kleinsten begeistern. Priska Röthlin hat die kunterbunten «Wimmelbücher» vorgestellt, in denen es nur so von gemalten Menschen, Tieren und vielen spannenden Alltagsszenen wimmelt. In diesen Büchern gibt es viel zu entdecken und sie enthalten auch leichte Aufgaben, die Kinder lösen wollen. Leider wurde der Anlass nicht von vielen besucht; trotzdem findet im Herbst nochmals ein Buchstartmorgen statt. Wir freuen uns, wenn Sie dann mit Ihrem Nachwuchs einen ersten Besuch in der Bibliothek planen. Lesung mit Krimiautor Peter Beutler An der Sonntagsmatinée trafen sich über 30 Krimi-Freunde zur Lesung von Peter Beutlers Kriminalroman «Hohle

Gasse». Die Lesung hatte nicht nur spannenden, sondern auch unterhaltenden Charakter. Der Autor ergänzte die Geschichte immer wieder mit frei erzählten Erlebnissen zur Entstehung des Krimis. In diesem Roman hat Peter Beutler den Fall «Luchs» literarisch verarbeitet. Zudem war der Autor zu dieser Zeit Mitglied des Luzerner Kantonsrates. Peter Beutler ist es sehr wichtig, mit seinen Büchern nicht nur Unterhaltung, Spannung und die Freude am Lesen zu vermitteln, sondern auch politische und gesellschaftliche Probleme aufzugreifen. Am anschliessendem Apéro wurde noch rege diskutiert, und Peter Beutler fühlte sich – an seinem alten Wohnort und unter bekannten Gesichtern – sichtlich wohl. Monika Peer, Leiterin Bibliothek

Neue DVDs: • Die Akte Grüninger, Fack ju Göhte, Die Schlümpfe 2, Der Medicus, The Wolf of Wall Street, Diana, 12 Years s Slave, Der Teufelsgeiger, Der Geschmack von Apfelkernen, Die Eiskönigin, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Exit Marakech Öffnungszeiten:

Dienstag, Donnerstag, Freitag, 15.00 – 18.00 Uhr Mittwoch, Samstag, 09.30 – 12.00 Uhr In den Schulferien Dienstag, Donnerstag, 15.00 – 18.00 Uhr Samstag, 09.30 – 12.00 Uhr

Krimiautor Peter Beutler bei seiner spannenden Lesung in Meggen.

Tel. 041 377 51 80 www.meggen.ch / www.bvl.ch

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AGENDA

Juli 2014 Fr.

04.

Schule So.

Power Boys, reformierte Kirchgemeinde 18.30 – 21.00 Uhr, Jugendraum www.refluzern.ch/meggen 05.07. – 17.08.2014, Sommerferien

06.

Wohnmuseum und Schlosscafé geöffnet, Schloss Meggenhorn 12.00 – 17.00 Uhr, www.meggenhorn.ch (jeweils am Sonntag) Gartengeschichten erleben, Führung durch den Schlosspark, Schloss Meggenhorn 13.30 – 15.00 Uhr

Mi.

09.

Mo.

14./28.

Kulturverein, Mittagstisch bei Lucas Rosenblatt, Hauptstrasse 53 12.00 – 14.00 Uhr, www.kulturverein.ch Mütter- und Väterberatung 13.15 – 16.30 Uhr, Feuerwehrlokal, www.muetterberatung-luzern.ch

August 2014 Fr.

01.

Fr. – So. 08. – 10. 08. Mo.

11./25.

Bundesfeier 2014 Ab 17.00 Uhr, Blossegg, Organisator: Cocoschüttler Gamers Weekend 2014, Kath. Pfarramt 09.00 – 18.00 Uhr, Jugendräume Piuskirche, www.kpm.ch Felselifäscht, Quartierverein Vordermeggen Oberland 17.00 Uhr, Ausssichtsterrasse Schönrüti-Felseli, www.gvvo.ch Mütter- und Väterberatung 13.15 – 16.30 Uhr, Feuerwehrlokal

Fr. – So. 15. – 17.

Megger Fest, 950 Jahr-Feier Gemeinde Meggen Festzelt Dorfplatz, Gemeindehaus, Aussenstationen

Fr. Sa. So.

15. 16. 17.

Megger Familientag, Show «Meggen sucht das Supertalent» Megger Fest, dichtes Veranstaltungsprogramm, «Megger Bingo» mit Beat Schlatter und Anet Corti Megger Festakt mit Festgottesdienst in der Piuskirche

Fr.

15.

Jassturnier, Seniorenverein 14.00 – 17.00 Uhr, Festplatz Gemeindehaus

Sa.

16.

Musik und Dichtung, Kulturverein 11.15 – 13.00 Uhr, St. Charles Hall, Wienersaal Ach, wenn wir nur clarinetti hätten!? Klang-Musiktage auf Schloss Meggenhorn 14.00 – 17.30 Uhr, Kapelle «Unsere liebe Frau auf den Platten», www.klang.ch Rendez-vous numéro 5 mit Gretel und Nelly Frei, den zwei Töchtern der letzten Besitzerfamilie Schloss Meggenhorn 14.00 bis 17.00 Uhr, Megger Fest, Dorfzentrum Mitgliederversammlung SP Meggen 19.30 – 22.00 Uhr, www.sp-meggen.ch

Mi

27.

Krabbeltreff/Kontakt-Zmorge MAPAKi 09.00 – 10.45 Uhr, Pfarreiheim, Kath. Kirche, www.mapaki.ch Rendez-vous numéro 6 mit Gretel und Nelly Frei, den zwei Töchtern der letzten Besitzerfamilie Schloss Meggenhorn

September 2014 Mo.

01. – 24.11.

Mi.

03.

Neu: Nordic Walking für Anfängerinnen und Fortgeschrittene, Frauennetz 08.15 – 09.30 Uhr, Parkplatz Vita Parcours, www.frauennetz.ch Vereinsausflug, Seniorenverein 07.00 – 19.00 Uhr, Region Bodensee MAPAKi, Wanderung nach Merlischachen 14.30 – 17.30 Uhr, Treffpunkt Bushaltestelle Tschädigen

Sa.

06.

Sporttag 2014, Sportkommission Hofmatt, 08.00 – 20.00 Uhr Rendez-vous numéro 7 mit Gretel und Nelly Frei, den zwei Töchtern der letzten Besitzerfamilie Schloss Meggenhorn Gartengeschichten erleben, Führung durch den Schlosspark, Schloss Meggenhorn 13.30 – 14.30 Uhr

Mo.

08.

Mütter- und Väterberatung 13.15 – 16.30 Uhr, Feuerwehrlokal

Mi.

10.

MAPAKi Krabbeltreff/Kontakt-Zmorge 09.00 – 10.45 Uhr, Pfarreiheim, Kath. Kirche

Sa.

13.

MAPAKi Kinderkleider-Börse Herbst 09.30 –11.00 Uhr, Gemeindehaus Foyer

Sa./So.

13. /14.

Pfarrei-Chilbi 2014, Fröschezunft Megger Chilbi, Kath. Pfarramt 14.00 – 17.00 Uhr, Kirchenplatz St. Pius und Pfarreiheim

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Gmeindsposcht Meggen Nr. 3

Juli 2014


GESCHICHTE(N)

Landschaften, Dorfteile und Gebäude werden gezeigt

Die Gemeinde Meggen auf Postkarten

Gruss aus Vordermeggen

Restaurant und Pension Schloss Neuhabsburg

Zentralschulhaus

Christusstatue am Meggenhorn

Meggen ist auf Postkarten prominent vertreten. Landschaften, Uferbereiche, Dorfteile und sogar Luftaufnahmen aus unterschiedlichen Zeitepochen sind zu finden. Aber auch einzelne Gebäude wie Gasthäuser, Hotels, Kirchen und Kapellen, Villen, Land- und Bauernhäuser sind auf Postkarten abgebildet. Unzählige Variationen gibt es über das Meggenhorn, Neuhabsburg, Gottlieben um nur einige zu nennen. Etwas «Postkarten-Theorie» Postkarte ist nicht gleich Postkarte. Man unterscheidet Korrespondenzkarten, Postkarten, Bildpostkarten und Ansichtskarten. Die «Correspondenzpostkarte» ist eine Postkarte im Format 122 x 85 mm mit eingedrucktem Wertzeichen (Marke). In der Schweiz gab es diese Karte ab Oktober 1870, galt aber nur innerhalb des

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Landes. Die Vorderseite enthält das Wertzeichen sowie den Vordruck für die Adresse. Die freie Rückseite diente für die Korrespondenz. Auf Anregung von Tourismuskreisen erfolgte später ein Bildaufdruck auf der linken, oberen Vorderseite (Naturschönheiten, Städte, Landschaften). Diese Bildpostkarten wurden durch die PTT ab 1923 vertrieben. Die Ansichtskarten wurden von privaten Verlagen herausgegeben, ohne eingedrucktes Wertzeichen und mit einer Adress- und einer Bildseite. Bis 1905 erlaubte die Post keine Korrespondenz auf der Adressseite. Das Format 140 x 89 wurde bis ca. 1930 verwendet. Danach folgte der Wechsel zu A6 (148 x 105 mm). Für die Herstellung der Ansichtskarten kamen verschiedene Drucktechniken zur Anwendung (Lithographie, Lichtdruck, Prägedruck, Hoch-

druck, Buntdruck etc). Oft wurden die Sujets von Hand koloriert. Postkarten als Sammelobjekt, Philokartie genannt Postkarten sammeln ist ein Hobby wie Briefmarken sammeln. Die Sammelobjekte finden sich an Flohmärkten, in Antiquariaten, aber vor allem in einschlägigen Vereinigungen, die entsprechende Börsen und Auktionen abhalten. Haben Sie zu Hause alte Ansichtskarten? Das Historische Archiv Meggen nimmt diese gerne in seinen Bestand auf. Melden Sie sich beim Archivar. Beat Gähwiler, Archivar historisches Archiv Hinweis: Am Megger Fest (15. bis 17. August 2014) wird im Gemeindehaus eine Auswahl der umfassenden Post kartensammlung von Ruedi Bürkli gezeigt.

Gmeindsposcht Meggen Nr. 3

Juli 2014


DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM SEPTEMBER 2014


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